- Wohnungsbaugenossenschaft DPF eG

February 22, 2018 | Author: Anonymous | Category: N/A
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Ausgabe 4/2014

Informationen für unsere Mitglieder

Wir geben Raum zum Leben

25 Jahre Mauerfall – Erinnerungen

Aufsichtsratswahlen 2015

Wohnungsbaugenossenschaft DPF eG

www.DPFonline.de

Gärtnerwettbewerb 2014

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Vorwort

Liebe Mitglieder, in unserem Informationsheft 04/2009, also vor nunmehr genau fünf Jahren, hatten wir erstmalig ausführlich über unsere Planung für die Bebauung des Grundstücks PankowRosenthal, Mittelstraße 2–3, berichtet. Hierbei ging es um den im Jahr 2009 von uns initiierten Architekturwettbewerb, der in Zusammenarbeit mit der Architektenkammer Berlin ausgelobt wurde. Dabei war es unser Wunsch, die fachliche Kompetenz des Stadtplanungsamtes Pankow in den Prozess mit einzubeziehen. Leider nahm das Bezirksamt Pankow diese von uns gewünschte Mitarbeit im Rahmen des Wettbewerbs nicht wahr. Das Preisgericht unter Leitung von Architekturprofessor Mathias Essig (Beuth-Hochschule) kürte im Herbst des Jahres 2009 den Entwurf des Architekturbüros Ruf & Partner zum Sieger. Begründet wurde dieser erste Preis damit, dass der von diesem Architekturbüro vorgelegte Entwurf eine städtebaulich durchdachte Positionierung von zwei Wohnhäusern mit insgesamt 14 Wohnungen darstellt. Die Auszeichnung dieses Entwurfs stimmte uns zuversichtlich, kurzfristig eine Baugenehmigung für das Neubauvorhaben vom Bezirksamt Pankow zu bekommen. Leider entwickelten sich die Dinge anders als erwartet. Bereits in unserem Informationsheft 3/2010 mussten wir konstatieren, dass unsere Bauvoranfrage bis zu diesem Zeitpunkt durch das Bezirksamt nicht bearbeitet wurde und wir Untätigkeitsklage einreichen mussten. Mit dieser Problematik beschäftigte sich auch der Tagesspiegel in seiner Ausgabe vom 8. Dezember 2012 in einem Artikel von Christian Hunziker: „Günstiger Wohnraum vor Gericht, in Pankow kämpft eine Genossenschaft”. Unsere Genossenschaft musste also erfahren, dass in den Jahren, als die Themen Mietpreisbremse und Zweckentfremdungsverbotsverordnung noch nicht auf der politischen Agenda standen, Neubauvorhaben vom Bezirksamt Pankow verhindert wurden. Seither haben wir weiter an unserem Ziel gearbeitet, in Pankow genossenschaftlichen Wohnraum in einem für Genossenschaften üblichen Preissegment zu schaffen. Nach einer Reihe von Abstimmungsgesprächen mit dem Bezirksstadtrat Kirchner bzw. mit den Bearbeitern im Stadtplanungs- und Bauamt sowie Kompromissen auf beiden Seiten ist es uns im Jahr 2013 gelungen, einen positiven Bauvorbescheid für unser Vorhaben zu erlangen. In der

Vertreterversammlung dieses Jahres habe ich den Vertretern unserer Genossenschaft sowohl den ursprünglichen Entwurf des Architekturwettbewerbs als auch die nunmehr positiv beschiedene Planung des Vorhabens vorgestellt. Gravierende Änderungen konnte hier niemand erkennen! Im Sommer dieses Jahres hat die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt einen „Genossenschaftlichen

Barbara von Neumann-Cosel (Genossenschaftsforum) übergibt gemeinsam mit Staatssekretär für Bauen und Wohnen, Prof. Dr.-Ing. Engelbert Lütke Daldrup, den Preis an die Vorstandsmitglieder

Neubauwettbewerb 2014“ ausgelobt. An diesem Wettbewerb haben wir uns mit den Planungen zu unserem Bauvorhaben Pankow-Rosenthal, Mittelstraße 2–3, beteiligt und zu unserer großen Freude und Genugtuung den 2. Preis gewonnen. Besonders hat uns die Formulierung in der Laudatio zu diesem 2. Preis erfreut: „Der Beitrag der Wohnungsbaugenossenschaft DPF eG ist die Perle in diesem Wettbewerb. Perle deshalb, weil es nicht nur ein kleines und attraktives Vorhaben ist, das durch die Genossenschaft eingereicht wurde, sondern auch, weil sie niemals aufgegeben hat, die Auster (das Bezirksamt Pankow) zu öffnen, um an die Perle zu gelangen.” Wir werden noch in diesem Jahr den Bauantrag für das Vorhaben abschließen und im Bezirksamt Pankow zur Genehmigung einreichen, die hoffentlich nach einer kurzen Bearbeitungszeit vorliegen wird, damit wir im Jahr 2015 mit dem Bau beginnen können. Für dieses vor uns liegende neue Jahr wünsche ich Ihnen alles Gute, Gesundheit, Glück und Erfolg. Mit genossenschaftlichen Grüßen

Roland Henke Technischer Vorstand

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Inhaltsverzeichnis

DPF-Info DPF-Mitglieder erinnern sich Im Blickwinkel: Das Wohngebiet Alt-Treptow

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Neues von Kabel Deutschland

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Bauwirtschaftsplan 2015

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Vertrag zugunsten Dritter

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Vertreterwahlen im Herbst 2015

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Neue Struktur der Müllgebühren ab 2015

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DPF-Termine und -Aktivitäten Die Jury hat getagt! Preisträger des diesjährigen DPF-Gärtnerwettbewerbs

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Eine Reise in die Schweiz gefällig? Schöne Gästewohnung in Zürich erwartet unsere Mitglieder!

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Kabarett im DPF-Leseclub

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DPF – In eigener Sache Einberufung der außerordentlichen Vertreterversammlung zur Wahl des Wahlvorstandes

DPF-Mitglieder 9

Aufsichtsratswahlen 2015 – kein Job wie jeder andere

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Katastrophe Wohnungseinbruch – wie schützt man sich am besten?

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Tipp der DPF-Azubis: Nützliche Apps im Alltag

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Schlüssel verloren – was dann?

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Vorgestellt: Thomas Bernau – Hausmeister in der Rummelsburger Straße

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Ausschluss von Mitgliedern aus der Genossenschaft

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Herzlichen Glückwunsch!

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Die Gedenkstätte Berliner Mauer Kolumne von unserem Mitglied Alexandra Lucht 28 Preisrätsel zum Jahreswechsel

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Herzlich willkommen bei der DPF

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Ehrendes Gedenken

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Impressum Herausgeber: Wohnungsbaugenossenschaft DPF eG

Gestaltung: Runze & Casper Werbeagentur GmbH, Gudrun Peschel

Gundelfinger Straße 8a 10318 Berlin

Titelfoto: Winterliche Elsa-Brändström-Straße in Pankow

Telefon 030 51555-0 Fax 030 51555-900 E-Mail [email protected] Internet www.DPFonline.de

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Fotos: DPF-Archiv, Klaus Dombrowsky, Fotolia (Sergey Nivens, Kzenon, iuneWind, M. Schuppich, Wolfgang Cibura, Markus Witt, ahmet emre yilmaz, beermedia, drubig-photo, Rostislav Zotin), Jürgen Hohmuth (Stiftung Berliner Mauer), Kabel Deutschland, Landesarchiv Berlin, Jürgen Müller-Schneck, Gudrun Peschel, Shutterstock, Andreas [FranzXaver] Süß

Für unaufgefordert eingesandte Manuskripte und optische Darstellungen übernimmt der Herausgeber keine Haftung. Die Fotos wurden überwiegend von der Wohnungsbaugenossenschaft DPF eG bereitgestellt. Artikel, die namentlich gekennzeichnet sind, unterliegen nicht der Verantwortung des Herausgebers.

DPF AKTUELL 4 | 14 Ehemaliger Grenzstreifen entlang der Lohmühlenstraße und der Harzer Straße vor 1986

DPF-Häuser

Grundstück Harzer Straße

Genossenschafts -

FORUM

E.V.

DPF-Mitglieder erinnern sich

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iele Siedlungen der DPF existieren mittlerweile seit mehr als fünf Jahrzehnten. In der folgenden Serie erinnern sich Bewohner an die Anfänge und die oftmals wechselvolle Geschichte ihrer Quartiere. Aus Anlass des 25. Jahrestages des Mauerfalls beginnen wir die Reihe mit einem Wohngebiet, das durch seine grenznahe Lage in besonderem Maße von den Ereignissen dieser Phase betroffen war.

Im Blickwinkel: Das Wohngebiet Alt-Treptow „Wir sind eingezogen und waren 50 Meter von der Grenze entfernt. Vor 1961 konnte man ja noch rüber in den Westen. Ab und zu standen Polizisten, und es gab Kontrollen. Wenn man aus dem Westen mit einem großen Rucksack gekommen wäre, hätten sie schon gefragt, was ist los? Es gab aber so viele Straßen, da standen nicht überall Polizisten  …“ (Horst Sonderschäfer, Lohmühlenstraße 40)

sich Ende der 1950er Jahre zwischen Lohmühlen-, Grabowund Lexisstraße ein sogenanntes „Aufbaugebiet“. Hier erhält auch die neu gegründete AWG DPF von der Stadt auf dem kriegszerstörten Gelände einige Grundstücke für den Neubau zugewiesen. Die Bauleitung übernimmt die Abteilung Hochbau des Trägerbetriebs. Es entstehen 1958/59 sowohl die „kleine Lohmühle“, direkt am Kanal, mit 36 Zwei-Raum-Wohnungen sowie die dahinterliegende „große Lohmühle“ mit 40 Drei-Raum-Wohnungen. 1960 folgen weitere 74 Wohneinheiten in der Lexisstraße 1–5

„Wir haben mal einen Schweinebraten von Osten nach Westen dabei gehabt. Bei der Kontrolle haben wir gesagt, wir bleiben über Nacht. Das war für die Familie.“ (Wilma Bolender, Lexisstraße 5) In der Nähe des Landwehrkanals, direkt an der Grenze zwischen sowjetischem und amerikanischem Sektor, entwickelt

27. Januar 1967: Einsturz der Grenzmauer an der Harzer Straße – heutiges DPF-Baugrundstück

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Die eingemauerte Lohmühlenstraße 21–23. Das Haus durfte nur mit Passierschein betreten werden.

Abriss der Mauer vor unserer Wohnanlage

und der Grabowstraße 16–22. Gebaut werden die drei- bis viergeschossigen Hauszeilen mit Satteldach noch im traditionellen Stil des Typs WBR 57. „1959 wurden unsere Häuser in der Lohmühlenstraße fertiggestellt. Da lagen noch Mauersteine, Klamotten, Kalk herum. Die Grobreinigung war unser erster Arbeitseinsatz. Unser Kind hat im Sportwagen geblökt und hier haben 30 Leute geschrubbt und geschleppt. Meine Frau hat nicht gearbeitet, ich war Alleinverdiener: 440 Ostmark im Monat. Das ist nicht allzu viel gewesen. Die Genossenschaftsanteile abzuzahlen hat noch lange gedauert.“ (Erhard Seib, Lohmühlenstraße 39) Das Glück über die Neubauwohnung ist bei den neu Zuziehenden groß, da viele aus beengten Untermietverhältnissen in Altbauquartieren kommen. Trotz Ofenheizung überwiegen die Vorteile: gut geschnittene Grundrisse und moderner Ausstattungsstandard. Die jungen Hausgemeinschaften finden schnell zusammen und teilen übergeordnete Aufgaben wie Reparaturen, Organisation von gemeinsamen Arbeiten und ihre Selbstverwaltung im Haus untereinander auf. Oft ergeben sich daraus auch Zusammenkünfte in der „Kellerbar“, oder man feiert außerhalb in einem Klubhaus, das man von der Nationalen Front mieten konnte. Für besonders engagierte Hausgemeinschaften gibt es die „Goldene Hausnummer“. „Es war ein tolles Zusammenhalten, wir haben uns untereinander geholfen. Die Eltern saßen auf dem Hof, die Kinder

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haben zusammen gespielt. Wir hatten sogar eine ‚Kellerbar‘ in der Lexisstraße 3. Wenn Aufbaustunden geleistet worden sind, wurde ein Aushang gemacht für unsere drei Aufgänge. Vorher wurde alles sauber gemacht. Anschließend war gemütliches Beisammensein. Wir haben auf Kisten gesessen und ordentlich gequatscht und auch mal ein Gläschen getrunken.“ (Helga Schulz, Lexisstraße 1) Die besondere Lage der Neubauten unmittelbar an den westlichen Nachbarbezirken bestimmt jedoch auch den Alltag. In der Zeit bis zum Mauerbau ist die Grenze z w a r schon polizeilich kontrolliert, aber dennoch für Bewohner aus Ost und West mehr oder weniger frei passierbar. Jedoch nehmen die Einschränkungen für einen Teil der DPFBauten zu. Zugänge zum Kanal werden zugemauert, und in der Lohmühlenstraße 39–42 und der Grabowstraße 16–22 dürfen selbst Verwandte und Freunde nur mit polizeilich ausgestellten Passierscheinen zu den Genossenschaftshäusern. Ähnliche Schwierigkeiten bereiten Besuche von Handwerkern oder Mitarbeitern der Geschäftsstelle. „Meine Schwägerin wohnte im anderen Block um die Ecke am Kanal. Da haben wir – in der Lexisstraße war kein Grenzgebiet – nur einen Passierschein bekommen, wenn Geburtstag war. Sonst durften wir nicht hin. Wir standen unten auf der Straße und haben uns zugerufen. Am Geburtstag

DPF AKTUELL 4 | 14 durften wir dann hoch. Das wurde vorher beantragt. Wenn wir auf dem Balkon standen, wurde gesagt: ‚Passt aber auf, dass die Euch nicht sehen.‘ Dann haben wir mal kurz raus geblickt auf die Grenze, wie die Hunde da lang liefen und alles.“ (Helga Schulz) Nach dem Mauerbau am 13. August 1961 änderte sich die Situation gravierend. Von einem Tag zum anderen wurde die Grenze hermetisch abgeriegelt und die Bewohner in Ost und West voneinander getrennt. Das Gebäude Lohmühlenstraße 21–23 wurde zum Grenzhaus, die Mauer stieß direkt an die Giebelwand. Hinterausgänge und Kellerfenster wurden zugemauert. „Ich habe am 13. August Geburtstag. Mein Sohn wurde einen Tag zuvor drei Jahre alt. Schwager und Schwester waren 1961 zu Besuch. Da haben wir reingefeiert. Dann, als sie nachts Richtung Königs Wusterhausen nach Hause gingen, kamen sie nicht mehr am Schlesischen Busch durch.“ (Erhard Seib) „Bei uns in der Lohmühlenstraße ist auch eine Menge passiert. Irgendwann kamen wir nicht mehr aufs Dach und an unsere Fernsehantennen heran. Die Ursache war, dass in der Bouchéstraße Leute Seile zur anderen Straßenseite gespannt hatten und abgehauen sind. Und da bei uns das Nachbarhaus höher war und es eine Treppe für den Schornsteinfeger gab, hätte bei uns auch die Möglichkeit bestanden, etwas Ähnliches zu machen. Daraufhin hat man die Dachfenster verschweißt.“ (Horst Sonderschäfer) Fast 40 Jahre später kommt die Öffnung der Mauer am Abend des 9. November für die meisten völlig unerwartet und bringt neben der ersten Freude auch grundlegende persönliche und berufliche Veränderungen mit sich. Zuerst bedeutete es:

Passierschein von 1989

Vor dem Hintergrund dieser Veränderungen erhält besonders für die älteren Bewohner die Mitgliedschaft in der Genossenschaft neue Bedeutung: „In der Genossenschaft haben wir immer die Sicherheit: wenn die Mieten steigen, dann nur moderat. Und so ist es immer mein Anliegen gewesen, du bleibst in der Genossenschaft. Da bist du sicherer, als wenn du dir auf dem freien Markt eine Wohnung nimmst.“ (Hannelore Sittner)

„Aufatmen und abwarten was passiert. Unsicherheit gab es ja immer noch. Es hieß: wir können rübergehen, aber vielleicht nicht zurück. Da gab es auch noch Stempel in den Ausweis … Dann kamen die Westberliner, die haben hier jede Menge getankt. Darüber gab es großen Zorn im Osten.“ (Erhard Seib) „1989 hatte ich erst sechs Jahre gearbeitet. Und nun war bei der Post völlig unklar, wie es weiterging.“ (Roland Henke, ehemals Lexisstraße 5, heute Vorstand Technik der Genossenschaft) „Der Bereich Fernsehtechnik in Adlershof ist dann aufgelöst und abgewickelt worden. Ich bin 1990 in den Vorruhestand gegangen.“ (Hannelore Sittner, Grabowstraße 20) „Für mich hat sich ein Kreislauf geschlossen. Als ich anfing zu lernen, 1948, hab ich meine Lehre in Tempelhof gemacht, in der Ringbahnstraße. Das war auch meine letzte Arbeitsstelle.“ (Horst Sonderschäfer)

Langjährige Mitglieder berichteten 25 Jahre nach dem Mauerfall von ihren Erinnerungen. Unten v. l. n. r.: Wilma Bolender, Hannelore Sittner, Helga Schulz; oben v. l. n. r.: Erhard Seib, Horst Sonderschäfer und Roland Henke

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Neues von Kabel Deutschland Neue TV-Sender im digitalen Bereich

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m 21. November – dem Welttag des Fernsehens – konnte unser Medienpartner Kabel Deutschland einen ungebrochenen Trend zum hochauflösenden Empfang und hohe Zuwachsraten im Kabelbereich konstatieren. Deshalb ist es nicht verwunderlich, dass in diesem Sektor das Angebot stetig erweitert wird. Am 25. November 2014 feierte laut einer aktuellen Pressemitteilung von Kabel Deutschland der TV-Sender „Welt der Wunder TV” im digitalen Free-TV-Bereich Premiere. Dieser bietet Wissensunterhaltung für alle Altersklassen und richtet sich damit ganz besonders an neugierige und wissensorientierte Zuschauer. Der Sender ist auf Dokumentationen spezialisiert und steht unseren Genossenschaftsmitgliedern ohne Aufpreis zur Verfügung. Sollte „Welt der Wunder TV” nicht in der Senderliste zu finden sein, empfiehlt sich ein Sendersuchlauf am Empfangsgerät, damit der zusätzliche Sender in der Senderliste abgespeichert wird. Bei Nutzern von HD-Receivern oder HD-Video-Recordern von Kabel Deutschland steht er dann auf dem Programmplatz 505. Zeitgleich kommen neun weitere hochauflösende Sender im privaten Bereich hinzu (A&E HD, Disney XD HD, Nick Jr. HD, Sony Entertainment TV HD, Sportdigital HD, Disney Junior HD, Comedy Central HD / VIVA HD, Nickelodeon HD, MTV HD), die auf Wunsch in einem der TV-Pakete von Kabel Deutschland kostenpflichtig zugebucht werden können. Mit diesen neun weiteren HD-Programmen im modernisierten Kabelnetz verbreitet Kabel Deutschland insgesamt 77 HD-Sender im Netz. Alle Neuzugänge sind schon seit November empfangbar. Hier noch einmal alle neuen Fernsehprogramme im Überblick:

free TV (unverschlüsselt)

pay TV (verschlüsselt – mit Zusatzvertrag empfangbar)

free TV digital

Kabel Premium Extra

Welt der Wunder TV

A&E HD Disney Junior HD Comedy Central HD / VIVA HD Disney XD HD Nickelodeon HD Nick Jr. HD MTV HD Sony Entertainment TV HD Sportdigital HD

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Kabel Premium HD HD-Senderwelt

Neuer Medienberater für unsere Mitglieder Mitte dieses Jahres wurde seitens Kabel Deutschland Herr Ronald Franke als neuer Medienberater eingesetzt. Seitdem betreut er exklusiv die Mitglieder der DPF und ist dabei für den gesamten Wohnungsbestand unserer Ronald Franke Genossenschaft zuständig. Seine Aufgabe ist es, unseren Mitgliedern bei allen Fragen zu Kabel Deutschland – sei es TV, HD, Internet oder Telefonie über die Multimediadose – beratend zur Seite zu stehen. Auf Wunsch besucht Ronald Franke unsere Mitglieder auch zu Hause in der Wohnung, um deren Fragen kostenlos zu beantworten. Falls Interesse an zusätzlichen Produkten von Kabel Deutschland besteht, erfolgt auch dazu eine kostenlose Beratung und gegebenenfalls können die dafür notwendigen Verträge mit dem Medienberater auch gleich besprochen und abgeschlossen werden. Unter der Rufnummer 0176 32534141 oder per E-Mail [email protected] können Termine mit Herrn Franke abgestimmt werden. Mit Kabel Deutschland ist in diesem Zusammenhang vereinbart, dass es mit dem Medienberaterwechsel nur noch eine „reaktive“ Vermarktung geben wird. Die teilweise aggressive Verkaufspolitik, die unsere Mitglieder zu Recht beanstandeten, gehört damit der Vergangenheit an. Das heißt, der Kontakt mit dem Medienberater kommt nur dann zustande, wenn sich unsere Genossenschaftsmitglieder bei ihm melden.

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In eigener Sache Einberufung der außerordentlichen Vertreterversammlung zur Wahl des Wahlvorstandes

Der Wahlvorstand für die Vertreterwahl beschloss über das Wahlergebnis (November 2010)

Alle Bewohner werden deshalb zusätzlich zu den hier und in den Hausaushängen angegebenen Telefon- und E-MailKontaktdaten eine vorbereitete Postkarte von Kabel Deutschland erhalten, welche zwecks Terminvereinbarung ausgefüllt werden kann. Wir sind sicher, durch diese Maßnahmen einen besseren Kundenservice gewährleisten zu können. Und wenn es doch einmal ein Problem gibt, wenden Sie sich bitte vertrauensvoll an unseren Mitarbeiter Thomas Herzberg, Tel.: 030 51555-221. TECHNISCHER Service bei Störungen Bei möglichen Ausfällen bzw. Störungen des • TV- und / oder Hörfunkempfangs • Internet- und / oder Festnetz-Telefonanschlusses • sowie bei technischen Fragen oder Problemen erreichen Sie die technische Kundenhotline von Kabel Deutschland sieben Tage die Woche und rund um die Uhr unter der kostenlosen Rufnummer 0800 5266625. Ferner können Sie über www.kabeldeutschland.de/csc/service ebenfalls Störungen melden. Dies gewährleistet eine schnelle Entstörung seitens Kabel Deutschland und trägt dazu bei, lokale Störungen besser zu orten. n

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ezug nehmend auf § 46 Abs. 1 Genossenschaftsgesetz i.V.m. § 32 Absatz 3 unserer Satzung informieren wir alle Mitglieder darüber, dass der Aufsichtsratsvorsitzende unserer Genossenschaft für den 22. Januar 2015, 17:00 Uhr, eine außerordentliche Vertreterversammlung einberufen hat. Anlass für diese zusätzliche Vertreterversammlung ist die erforderliche Wahl eines neuen Wahlvorstandes für die Vertreterwahlen im Jahr 2015 (vgl. Artikel Seite 16). In den Wahlvorstand sind gemäß § 1 Absatz 2 der aktuellen Wahlordnung 12 Genossenschaftsmitglieder zu wählen. Darüber hinaus soll der Vertreterversammlung vorgeschlagen werden, zwei Ersatzmitglieder für den Wahlvorstand zu wählen. Insgesamt 14 Genossenschafter haben sich bereits zu einer Kandidatur für unseren künftigen Wahlvorstand entschlossen. Weitere Interessenten für eine Mitarbeit im Wahlvorstand können sich schriftlich an die Geschäftsstelle wenden.

Auf der Tagesordnung der außerordentlichen Vertreterversammlung stehen folgende Punkte: • • •

Begrüßung und Eröffnung der Vertreterversammlung durch den Aufsichtsratsvorsitzenden Wahl des Wahlvorstandes für die Vertreterwahlen 2015 gemäß § 1 Absatz 2 der Wahlordnung für die Wahl der Vertreter und Ersatzvertreter der Wohnungsbaugenossenschaft DPF eG (in der Fassung vom 5. Juni 2014) Schlusswort des Versammlungsleiters (Änderungen vorbehalten)

Die Tagesordnung dieser außerordentlichen Vertreterversammlung wird allen Mitgliedern gemäß §  46 Absatz 1 GenG außerdem rechtzeitig auf der Homepage unserer Genossenschaft im Internet bekannt gegeben. n

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Aufsichtsratswahlen 2015 –

kein Job wie jeder andere

Tanja Nowacki, Kandidatin für den Aufsichtsrat 2014, stellte sich den Vertretern vor Mike Boller kandidierte 2014 als Ersatzmitglied für den Aufsichtsrat

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an muss schon mit dem Herzen dabei sein, wenn es um ein Ehrenamt geht, zumal in einer Genossenschaft. Die mehr als 100 gewählten Vertreter und Ersatzvertreter unserer Wohnungsbaugenossenschaft bekleiden ein solches Ehrenamt. Im Rahmen der Vertreterversammlung, dem höchsten Organ unserer Genossenschaft, entscheiden sie über die Grundfragen der Verfassung und Entwicklung unserer Genossenschaft. Die Vertreter wählen auch die Mitglieder des Aufsichtsrates, der in unserer Genossenschaft derzeit aus acht Genossenschaftsmitgliedern besteht.

Günter Hinzmann, langjähriges Aufsichtsratsmitglied, stellte sich erneut zur Wahl

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Welche Aufgaben hat man als Aufsichtsratsmitglied? Die Aufgaben des Aufsichtsrates – und damit seiner Mitglieder – werden durch das Genossenschaftsgesetz (§§ 38, 39) und ergänzend durch die Satzung der DPF (§ 25) geregelt. Zentrale Aufgabe ist die Überwachung der Geschäftsführung durch den Vorstand. Darüber hinaus obliegt dem Aufsichtsrat die gesetzliche Vertretung der Genossenschaft gegenüber den Mitgliedern des Vorstands. Eine weitere wichtige Aufgabe des Aufsichtsrates wird ihm von unserer Satzung übertragen, nämlich „den Vorstand in seiner Geschäftsführung zu fördern und zu beraten“. Über wesentliche Fragen der Geschäftspolitik und Grundsätze der Geschäftsführung beschließen sowohl der Vorstand als auch der Aufsichtsrat nach gemeinsamer Beratung (§§ 28, 29 der Satzung).

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Auch die Aufsichtsratsmitglieder sind ehrenamtlich tätig. Das Genossenschaftsgesetz und die Satzung unserer Genossenschaft bestimmen ihre Aufgaben: sie haben den Vorstand bei dessen Geschäftsführung zu überwachen, ihn zu fördern und zu beraten. Das sind keine Aufgaben, die so nebenbei erledigt werden können. Auch wenn in einer so gut geführten Wohnungsbaugenossenschaft wie unserer DPF eG kein Grund zur Sorge besteht, dass wirtschaftliche und finanzielle Prozesse aus dem Ruder laufen und wichtige

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Wie erfüllt man seine Aufgaben als Aufsichtsratsmitglied bei der DPF? Unser Aufsichtsrat kommt pro Jahr zu sechs bis sieben ordentlichen Sitzungen zusammen. Darüber hinaus hat der Aufsichtsrat drei Ausschüsse gebildet (Finanzen, Bauen, Personal), von denen jeder im Jahr zwei- bis dreimal tagt. Jedes Aufsichtsratsmitglied arbeitet in mindestens einem Ausschuss mit. Die ordentlichen Aufsichtsratssitzungen (ARS) werden jeweils für ein ganzes Jahr im Voraus geplant, finden meistens an einem Dienstag statt und beginnen nicht vor 17 Uhr. Die Sitzungstermine der Ausschüsse werden von den Ausschussmitgliedern individuell verabredet. In den ARS berichtet der Vorstand über die geschäftliche Entwicklung der Genossenschaft oder andere Ereignisse, die von Bedeutung für die DPF sind. Der Aufsichtsrat bildet sich dann in gemeinsamer Diskussion ein Urteil über die Zweckmäßigkeit und Ordnungsmäßigkeit der Geschäftsführungsmaßnahmen des Vorstands. Regelmäßig gilt es, in Vorbereitung der ARS umfangreiche Unterlagen zu sichten. Im Rahmen der Ausschussarbeit machen sich die Aufsichtsratsmitglieder überwiegend selbst ein Bild von der Geschäftstätigkeit in den verschiedenen Zweigen der Geschäftsführung. Dazu gehört die Prüfung von Belegen ebenso wie die Begehung von Baustellen.

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Dinge übersehen werden könnten, heißt es für die Mitglieder des Aufsichtsrates stets am Ball zu sein. Ihre fachliche und soziale Kompetenz entscheidet darüber, ob der Aufsichtsrat den beiden Vorstandsmitgliedern unserer Genossenschaft ein kritisch-konstruktiver Partner ist. Schließlich geht es im Zusammenspiel von Vorstand und Aufsichtsrat um das Wohl der Genossenschaft und ihrer Mitglieder. Die gute, sichere und sozial verantwortbare Versorgung der Genossenschaftsmitglieder mit qualitativ ansprechendem Wohnraum steht im Mittelpunkt der gemeinsamen Verantwortung sowohl des Vorstandes als auch des Aufsichtsrates unserer Genossenschaft. Auch zur Vertreterversammlung 2015, die am 4. Juni 2015 stattfinden wird, stehen wie jedes Jahr Wahlen zum Aufsichtsrat an. Durch Ablauf der dreijährigen Amtszeit werden im kommenden Jahr vier Aufsichtsratsmandate frei und sind erneut an geeignete Kandidaten aus dem Kreis der Genossenschaftsmitglieder zu vergeben. Die vier aus dem Amt scheidenden Aufsichtsratsmitglieder werden sich

Wer kann eigentlich Aufsichtsratsmitglied bei der DPF werden? In einer Genossenschaft gilt das sogenannte Selbstorganschaftsprinzip. Grundsätzlich kann daher jede volljährige und voll geschäftsfähige natürliche Person, die Mitglied in unserer Genossenschaft ist, auch in den Aufsichtsrat gewählt werden.

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Blick in die Vertreterversammlung 2014

Welche Qualifikation muss man als Aufsichtsratsmitglied mitbringen? An erster Stelle steht natürlich die fachliche Eignung des Aufsichtsratsmitglieds zur Erfüllung seiner Überwachungs- und Beratungsaufgaben. Fachwissen im Bauwesen, in der Wohnungswirtschaft, in den Bereichen Finanzierung und Rechnungswesen, Werbung und Marketing ist in jedem Fall von Nutzen für eine wirksame Amtsausübung. Auch Rechtskenntnisse, vor allem im Genossenschafts- und Mietrecht, sind hilfreich, um den Pflichten eines Aufsichtsratsmitglieds der DPF nachzukommen. Eine weitere wichtige Voraussetzung für erfolgreiche Aufsichtsratstätigkeit ist soziale Kompetenz. Der Aufsichtsrat ist als sogenanntes Kollegialorgan organisiert. Die Meinungsbildung im Aufsichtsrat erfolgt auf gleichberechtigter Basis durch alle seine Mitglieder. Teamfähigkeit, ergänzt von Kritik- und Konfliktfähigkeit, sollte zu den Eigenschaften eines Kandidaten für das Aufsichtsratsamt gehören. Natürlich muss nicht jedes Aufsichtsratsmitglied alles können. Dass die Mischung der erforderlichen Qualifikationen stimmt, dafür hat die Vertreterversammlung mit ihrer Wahlentscheidung zu sorgen.

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erneut um ein Mandat bewerben und sich zur Wiederwahl stellen. Mit Dieter Freese, Dagmar Pohle, Norbert Rückriemen und Wolfgang Uhlmann stehen also bereits qualifizierte Kandidaten zur Verfügung. Die Kandidatur weiterer Mitglieder unserer Genossenschaft für die zu vergebenden Aufsichtsratsmandate ist damit aber nicht ausgeschlossen. Im Gegenteil, wenn weitere Mitglieder sich vorstellen können, das verantwortungsvolle Ehrenamt eines Aufsichtsratsmitglieds auszuüben, ist dies letztlich ein Zeichen dafür, dass innergenossenschaftliche Demokratie in unserer DPF nicht nur in Sonntagsreden vorkommt. Wie das mit einer Kandidatur funktioniert, was man als Aufsichtsratsmitglied leisten und können muss, welche Voraussetzungen Frau

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Muss ein Aufsichtsratsmitglied für Fehler, die ihm oder dem Aufsichtsrat passieren, auch gerade stehen? Ja, das regeln Gesetz und Satzung. Dem Fehler muss eine Sorgfaltspflichtverletzung zugrunde liegen, und das einzelne Aufsichtsratsmitglied muss schuldhaft gehandelt haben. Wenn dann der Fehler auch noch ursächlich für einen Schaden gewesen ist, den die Genossenschaft erlitten hat, dann haften die betreffenden Mitglieder des Aufsichtsrats persönlich dafür und zwar als sogenannte Gesamtschuldner. Eine lange Kette an Voraussetzungen also und eine komplizierte Materie insgesamt. Zum eigenen Schutz und zum Schutz ihrer Vorstands- und Aufsichtsratsmitglieder hat die Genossenschaft daher eine spezielle Versicherung abgeschlossen, die nicht nur die Gremienmitglieder vor der Haftung mit ihrem persönlichen Vermögen schützt, sondern auch dafür sorgt, dass der Genossenschaft ein so verursachter Schaden ersetzt wird. Unabhängig von der Schadenshaftung bei Sorgfaltspflichtverletzungen können Aufsichtsratsmitglieder auch für anderes Fehlverhalten zur Verantwortung gezogen werden. Hierfür steht der Vertreterversammlung ein jederzeitiges Abwahlrecht zu, wenn sie mit der Amtsausübung durch ein Aufsichtsratsmitglied nicht zufrieden ist.

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Gratulationsrunde nach der Aufsichtsratswahl 2014. V. l. n. r.: Aufsichtsratsvorsitzender Dr. Norbert Rückriemen, Vorstandsmitglied Roland Henke, Günter Hinzmann, Tanja Nowacki, Mike Boller und Vorstandsmitglied Andreas Böhm

Wie viel Zeit beansprucht das Aufsichtsratsamt pro Jahr? In der Regel muss man für die Amtsausübung im engeren Sinne (Gremien- und Ausschussarbeit) ca. fünf bis sechs Stunden im Monatsschnitt aufwenden, wobei die zeitliche Inanspruchnahme nicht in jedem Monat gleich ist. Hat man ein Amt im Aufsichtsrat (z. B. Schriftführer oder Obmann eines Ausschusses) kommen im Durchschnitt weitere zwei bis drei Stunden pro Monat hinzu. Neben den Amtspflichten im engeren Sinne hat ein Aufsichtsratsmitglied aber auch eine Reihe gesellschaftlicher Verpflichtungen. Eine aktive Teilnahme am genossenschaftlichen Leben (Vertreterstammtische, Wohngebietsfeste, kulturelle und sportliche Aktivitäten der Mitgliedschaft) fördert die Verbundenheit mit den Mitgliedern und ihren Belangen und unterstützt die bestmögliche Vertretung ihrer Interessen.

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oder Mann mitbringen sollte und eine Reihe weiterer Fragen rund um das Aufsichtsratsamt finden Sie in diesem Artikel beantwortet. Wer sich zu einer Kandidatur entschließt, sollte uns das so früh wie möglich anzeigen, nicht zuletzt, um schon zu den im ersten Quartal 2015 stattfindenden Vertreterstammtischen die Chance zu haben, sich den Vertreterinnen und Vertretern vorzustellen. n Mit genossenschaftlichen Grüßen im Auftrag des gesamten Aufsichtsrates

Wie bewirbt man sich eigentlich für ein Aufsichtsratsamt bei der DPF? Hierfür genügt es, eine formlose Kandidaturerklärung unter der bekannten Geschäftsstellenadresse schriftlich an die Vertreterversammlung der Wohnungsbaugenossenschaft DPF eG zu richten, und zwar zu Händen des Aufsichtsrates. Der Aufsichtsrat wird sich dann unverzüglich mit der Kandidatin bzw. dem Kandidaten in Verbindung setzen, um – sofern gewünscht – kurzfristig die Veröffentlichung seines Kandidaten-Profils und ein Informationsgespräch mit Vertretern des Aufsichtsrates zu organisieren. Grundsätzlich besteht für jedes amtsfähige Mitglied unserer Genossenschaft auch die Möglichkeit, erst zur Vertreterversammlung zu erscheinen, anlässlich des Tagesordnungspunktes „Aufsichtsratswahl“ Zulassung zur Versammlung zu beantragen und als Kandidat aufzutreten. Zu empfehlen ist dies aber nicht, denn in der Regel mindern spontane Kandidaturen eher die Wahlchancen.

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Norbert Rückriemen

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Wird die Tätigkeit als Aufsichtsratsmitglied bezahlt? Gemäß § 24 Abs. 8 der Satzung unserer Genossenschaft steht dem Aufsichtsrat eine angemessene Vergütung zu. Wie hoch diese ist, darüber entscheidet die Vertreterversammlung.

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Aktuelle Informationen zur Aufsichtsratswahl und die Profile aller zur Wahl antretenden Kandidaten finden Sie ab Anfang Februar 2015 auf der Internetseite unserer Genossenschaft unter „Aktuelles“ in der Rubrik „Aufsichtsratswahl 2015“. Wer keinen Zugang zum Internet hat, kann sich die Kandidaten-Profile auch von der DPF-Geschäftsstelle zuschicken lassen. Dazu genügt ein Anruf bei Frau Köhler unter Telefon 030 51555-410.

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Bauwirtschaftsplan

2015 Pankow Mittelstraße 2–3 in Pankow-Rosenthal

Umsetzung des aus dem Architekturwettbewerb hervorgegangenen Entwurfs zur Errichtung von zwei Mehrfamilienhäusern nach Erteilung der Baugenehmigung durch das Bezirksamt Pankow

Treptow Harzer Straße 115, 116

Weitere Konzipierung der Durchführung eines Werkstattverfahrens zur konkreten Beplanung des bisher größten Neubauvorhabens der Genossenschaft in Alt-Treptow

Lohmühlenstraße 21–23

Ergänzender Anbau von Balkonen an dem Typ57-Objekt in Alt Treptow

Mitte Schillingstraße 24–26

Instandsetzung der bestehenden Balkone

Marzahn Märkische Allee 70–88, Allee der Kosmonauten 50–54, 60–62, 64–66

Austausch der Panzerschläuche in diesen WBS70/11-Häusern

Prenzlauer Berg Strangsanierung in dem QPb61-Objekt Michelangelostraße 101–107 Außenanlagen Erneuerung der Außenanlagen in der Balatonstraße 22–30, 32– 40 und in der Moldaustraße 48–54 in Friedrichsfelde sowie in der Maximilianstraße 30 –33, 34–38 in Pankow Erneuerung der Spielplätze in der Hänselstraße und in der Blankenburger Straße 68a –72b Erneuerung des Weges an der Rückfront des Hauses und Neugestaltung der Vorgärten in der Rathenaustraße 27–31 Überarbeitung der Vorgärten in der Allee der Kosmonauten 50–54 und in der Märkischen Allee 86–88 Punktuelle Errichtung von Rollatorboxen gegen Mietumlage Alle Wohnanlagen Weiterführung von Bad-Modernisierungen in den Genossenschaftswohnungen gegen Erhöhung der Nutzungsgebühr unter Berücksichtigung senioren- oder behindertenfreundlicher Komponenten bei Bedarf als Einzelmaßnahme auf Antrag der Mitglieder Weiterführung der Anpassung frei werdender Wohnungen zur Wiedervermietung, Durchführung von Wohnungsumbauten und Weiterführung des Einbaus einbruchshemmender Türen gegen Mietumlage Punktuelle Weiterführung der Erneuerung der Klingelanlagen sowie der malermäßigen Instandsetzung von Treppenhäusern

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Wer ist Nutzungsvertragspartner und wer Mitglied? Ist meine Genossenschaftswohnung vererbbar?

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as sind nur zwei von mehreren Fragen, die uns das Ehepaar Christa und Winfried Zyweck – seit über 50 Jahren in Baumschulenweg wohnend – stellvertretend für viele andere langjährige Mitglieder stellte. In einem gemeinsamen Gespräch in unserer Geschäftsstelle standen wir ihnen dazu Rede und Antwort. Und weil dieses Thema sehr häufig an uns herangetragen wird, möchten wir die wichtigsten Passagen des Beratungsgespräches im Folgenden kurz wiedergeben: Christa Zyweck: Schon vor langer Zeit haben wir beide unseren Eintritt als Mitglied in unsere Genossenschaft erklärt, allerdings wird nur noch mein Ehemann als Mitglied geführt und angeschrieben, warum? DPF: Für Ehefrau und Ehemann bestand nach geltendem DDR-Recht die Möglichkeit, eine sogenannte Ehegattenmitgliedschaft zu begründen. Das heißt, beide Ehepartner teilten sich quasi eine Mitgliedschaft und hatten auch dieselbe Mitgliedsnummer. Nach der Wiedervereinigung und im Zuge der Einführung des bundesdeutschen Rechts war dies nicht mehr möglich. Im Ergebnis einer Umfrage unserer Genossenschaft konnten sich die zahlreichen Ehepaare unter unseren Mitgliedern deshalb 1991 übereinstimmend entscheiden, wer von ihnen die Mitgliedschaft künftig allein fortsetzen soll. In Ihrem Fall hatten Sie schriftlich erklärt, dass Herr Zyweck künftig das alleinige Mitglied der Genossenschaft sein soll. Das ist Ihnen wie auch vielen anderen betroffenen Mitgliedern nach 25 Jahren verständlicherweise so nicht mehr in Erinnerung.

Winfried Zyweck: Bei einem Blick in unseren Dauernutzungsvertrag mussten wir allerdings feststellen, dass ich zwar das Mitglied bin, aber meine Ehefrau den Vertrag über unsere Wohnung offensichtlich allein abgeschlossen hat. Ist das überhaupt rechtens? DPF: Bei Nutzungsverträgen, die zu DDR-Zeiten abgeschlossen wurden, sind meist Mitglied und Vertragspartner identisch. So war es zunächst auch in Ihrem Fall, denn Ihre jetzige Ehefrau ist unserer Genossenschaft im Jahre 1959 – noch vor der Eheschließung also – zunächst allein als Mitglied beigetreten. Erst im Jahre 1977 wurden Sie durch eine Ergänzung zur Beitrittserklärung Ihrer Frau auch selbst Genossenschaftsmitglied. Bei der notwendigen Auflösung der Ehegattenmitgliedschaften kam es dann aber häufig – so auch bei Ihnen – vor, dass nicht das ursprüngliche Mitglied, sondern der später beigetretene Ehegatte die Mitgliedschaft allein fortführte. Nicht immer wurde dabei darauf geachtet, wer der Nutzungsvertragspartner war. Dies ist auch nicht weiter schlimm, denn gemäß Einführungsgesetz zum Bürgerlichen Gesetzbuch, das die Gültigkeit des BGB auch für die neuen Bundesländer begründete, in Verbindung mit der Regelung des § 100 Absatz 3 des Zivilgesetzbuches der DDR, blieben bei allen zum Zeitpunkt der deutschen Einheit bestehenden Mietverträgen auch weiterhin beide Ehepartner Mieter. Dies galt auch für Genossenschaftswohnungen und zwar unabhängig von der Mitgliedschaft. Insofern ist eine Änderung Ihres Nutzungsvertrages nicht erforderlich. Eheleute Zyweck: Aber was passiert, wenn ein Ehepartner verstirbt? Kann der hinterbliebene Ehepartner die Mitgliedschaft und das Vertragsverhältnis des jeweils anderen so ohne Weiteres übernehmen? DPF: In unserer letzten Ausgabe der DPF aktuell hatten wir uns dieser Frage auf den Seiten 14 und 15 bereits einmal grundsätzlich zugewandt. Zugegeben, es ist ein kompliziertes Thema, und wir möchten es deshalb nun am konkreten Beispiel erläutern: Für den Fall, dass Frau Zyweck vorverstirbt, kann Herr Zyweck, der auch unser derzeitiges Genossenschaftsmitglied ist, als Hinterbliebener das bestehende Nutzungsverhältnis ohne größere Formalien allein fortsetzen, weil er – wie in unserer vorangegangenen Antwort erläutert – selbst auch Nutzungsvertragspartner ist. Der guten Ordnung halber, und weil Herr Zyweck im Nutzungsvertrag nicht aufgeführt ist, sollte jedoch eine Umschreibung des Nutzungsvertrages erfolgen.

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DPF AKTUELL 4 | 14 Für den Fall, dass Frau Zyweck allein zurückbleiben sollte, ändert sich an der Vertragssituation bezüglich der Wohnung zunächst ebenfalls nichts, denn sie ist bereits Partnerin des Nutzungsvertrages. Gemäß § 9 unserer Satzung hätte sie als Alleinerbin ihres Ehemannes problemlos die Möglichkeit, dessen Mitgliedschaft fortzusetzen. Gibt es mehrere Erben – z. B. können neben dem Ehegatten auch Kinder als Erben infrage kommen – so müssen sich diese einigen, welchem Erben die Mitgliedschaft des Verstorbenen allein überlassen wird. In der Regel wird das der hinterbliebene Ehegatte sein, der auch in der Wohnung bleiben möchte. Übrigens, das Erbrecht muss der Genossenschaft gegenüber in geeigneter Weise – durch Testament, Erbschein oder, wenn beides nicht vorhanden ist, durch eine eidesstattliche Erklärung – nachgewiesen werden. In dieser Erklärung können Miterben auch gleichzeitig auf ihren Erbanspruch hinsichtlich der Mitgliedschaft verzichten. Winfried Zyweck: Wir haben gehört, dass man in unserer Genossenschaft mit einem „Vertrag zugunsten Dritter“ die eigene Wohnung vererben kann. Ist das richtig?

Christa und Winfried Zyweck mit dem Auszubildenden Robert Fleischmann bei der Unterzeichnung des Vertrages zugunsten Dritter

Gesprächsergebnis:

Abschluss des „Vertrages zugunsten Dritter“ Da ein „Vertrag zugunsten Dritter“ von Herrn Zyweck noch nicht mit der Genossenschaft abgeschlossen worden war, hatten unsere Mitarbeiter vorsorglich für das Gespräch schon einmal ein entsprechendes Exemplar vorbereitet. Nach der eingehenden Beratung hat Herr Zyweck seine Ehefrau als Bezugsberechtigte eingetragen und den Vertrag am Ende des Gesprächs auch unterschrieben. Sofern nicht die in Punkt 4 des Vertrages geregelte – für den vorliegenden Fall unwahrscheinliche – Ausnahme eintritt (ein Anderer als Frau Zyweck setzt die Mitgliedschaft von Herrn Zyweck fort), können nun die Geschäftsanteile ohne einen Erbschaftsnachweis übernommen werden. Dies vereinfacht den Ablauf sehr und spart möglicherweise auch zusätzlich Kosten.

DPF: Nein, die Genossenschaftswohnung ist generell nicht vererbbar. Als Mitglied unserer DPF ist man zwar immer auch ein Stück weit Miteigentümer am Vermögen der Genossenschaft. Anders als bei einer (vererbbaren) Eigentumswohnung gehört einem Mitglied jedoch die auf vertraglicher Basis genutzte Wohnung nicht. Mit der Mitgliedschaft und der Zahlung der satzungsgemäßen Pflichtanteile erwerben unsere Mitglieder gemäß § 13 Absatz 2a unserer Satzung das Recht auf wohnliche Versorgung im Bestand unserer Genossenschaft auf der Basis eines Dauernutzungsvertrages. Deshalb kann auch der „Vertrag zugunsten Dritter“ nicht die Vererbung der Genossenschaftswohnung regeln. Sinnvoll ist es aber dennoch, einen solchen Vertrag abzuschließen, denn damit kann man schon zu Lebzeiten die Auszahlung des Geschäftsguthabens so einfach wie möglich regeln. Ein Mitglied kann mittels dieses Vertrages mit Zustimmung der Genossenschaft festlegen, an wen für den Fall der Beendigung der Mitgliedschaft im Todesfall das sogenannte Auseinandersetzungsguthaben ausgezahlt werden soll. Der so Begünstigte benötigt dann für die Auszahlung weder ein Testament noch einen Erbschein, und dies kann in der ohnehin schwierigen Situation des Todes eines nahen Angehörigen oder Freundes sehr hilfreich sein.

DPF: Wir bedanken uns bei den Eheleuten Zyweck für das freundliche Gespräch und die Zustimmung zur Veröffentlichung in unserer Mitgliederzeitung und hoffen, dass wir mit der Veröffentlichung der wesentlichsten Inhalte viele Fragen auch für andere Mitglieder und Bewohner beantworten konnten. n

Anmerkung der Redaktion: Die in unserer Gesprächsnotiz dargestellte Vertragssituation hinsichtlich Mitgliedschaft und Nutzungsvertrag ist exemplarisch für viele besonders langjährige Bewohner unserer Genossenschaft. Daraus lassen sich aber auch andere Konstellationen ableiten, die wir hier nicht alle ausführen können. Für weitere Fragen zu diesem Themenkreis steht Ihnen deshalb unser kaufmännischer Bestandsverwalter, Herr Rainer Zscharnt, unter der Rufnummer 030 51555-220 gern zur Verfügung.

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Unser Parlament wird neu gewählt – Vertreterwahlen im Herbst 2015

Vertreterstammtisch der Wahlbezirke I, XI und XII im Februar 2014 in Pankow

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lle fünf Jahre, so schreibt es § 30 Absatz 2 unserer Satzung vor, finden Vertreterwahlen in unserer Genossenschaft statt. An solchen, eigentlich in recht großen Abständen wiederkehrenden, wichtigen Ereignissen wird wieder einmal besonders deutlich, wie schnell die Zeit vergeht. An die letzte Wahl im Herbst 2010 erinnern sich alle direkt Beteiligten – insbesondere der ehrenamtlich tätige Wahlvorstand – sicher noch sehr gut. Dennoch neigt sich für unsere derzeit 81 Vertreter und 19 Ersatzvertreter schon wieder eine arbeitsreiche Wahlperiode dem Ende entgegen. Auf der ordentlichen Vertreterversammlung am 5. Juni 2014 haben unsere derzeitigen Amtsinhaber deshalb schon wichtige Voraussetzungen für einen ordnungsgemäßen Ablauf der nächsten Wahl geschaffen – durch einstimmigen Beschluss haben sie die Wahlordnung an die aktuellen rechtlichen Erfordernisse angepasst. Die wichtigste Änderung war dabei, in der Wahlordnung festzuschreiben, dass alle Mitglieder des Wahlvorstandes, sofern sie nicht dem Vorstand oder dem Aufsichtsrat angehören, durch die Vertreterversammlung zu wählen sind. Um genügend Vorlauf für die bei rund 4.800 Mitgliedern sehr umfangreichen Arbeiten zur Wahlvorbereitung und -durchführung zu haben, findet schon Anfang 2015 eine außerordentliche Vertreterversammlung statt, die unseren neuen Wahlvorstand wählen wird. In der nächsten Ausgabe der DPF aktuell werden wir den neuen Wahlvorstand allen Mitgliedern vorstellen. Im Juni 2015 hat unsere Vertreterversammlung in ihrer jetzigen Zusammensetzung noch einmal wichtige Beschlüsse zum Jahresabschluss zu fassen, den Vorstand und den Aufsichtsrat zu entlasten sowie Mitglieder des Aufsichtsrates zu wählen. Und im Herbst steht dann eines der bedeutendsten Ereignisse im Leben unserer Genossenschaft bevor – die Neuwahl unserer Vertreter und Ersatzvertreter.

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Warum sehen Aufsichtsrat und Vorstand gerade diese Wahlen als so besonders wichtig an? Weil diese Wahlen die entscheidende Grundlage für gelebte genossenschaftliche Demokratie bilden. Alle Mitglieder unserer Genossenschaft können durch ihre Stimmabgabe mit darüber entscheiden, welche Genossenschafter für die Wahlperiode 2016–2020 dem höchsten Organ der Genossenschaft – der Vertreterversammlung – angehören werden. In diesem auch zutreffend als „Parlament” der DPF bezeichneten Gremium wahren die gewählten Vertreter gemeinschaftlich die Interessen aller Genossenschaftsmitglieder. Sie sind an den wesentlichen Entscheidungen im Unternehmen beteiligt und garantieren damit die demokratische Mitbestimmung bei der kontinuierlichen Umsetzung der Ziele unserer Genossenschaft. Und dafür bekommen unsere Vertreter das erforderliche Rüstzeug. Durch ein umfangreiches Informationssystem – sei es im Rahmen der Eröffnungsveranstaltung einer Wahlperiode, während der Vertreterstammtische zu grundlegenden Themen und zu jeweils aktuell in der Genossenschaft

Vertreter besichtigen den Rohbau unserer neuen Wohnanlage Am Goldmannpark in Friedrichshagen

Vertreter Dr. Jochen Jahn während eines Diskussionsbeitrages in der Vertreterversammlung

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Vertreterinnen und Vertreter verfolgten konzentriert die Ausführungen des Vorstandes zum Jahresabschluss 2013

anstehenden Fragen oder während der Rundfahrten zum Kennenlernen unserer Wohnungsbestände. Unsere gewählten Vertreter erhalten alle notwendigen Informationen, die sie in die Lage versetzen, sachkundig die erforderlichen Beschlüsse zu fassen. Dazu tragen die schon traditionellen Vertreterbriefe des Aufsichtsrates ebenso bei, wie die ausführlichen Materialien und mündlichen Berichte im Rahmen der Vertreterversammlungen selbst. So werden unsere Vertreter von Beginn an in wichtige Projekte, wie zum Beispiel Neubauvorhaben, eingebunden und sind stets über die aktuelle Entwicklung der DPF informiert. Nicht zuletzt deshalb zeichnet sich unsere Vertreterversammlung über die zurückliegenden fünf Wahlperioden durch eine hohe Stabilität aus. Mit anderen Worten, unsere Vertreter und Ersatzvertreter haben Freude an ihrer verantwortungsvollen Arbeit. Schon jetzt entschieden sich deshalb mehr als 80 Prozent der bisherigen Amtsinhaber für eine erneute Kandidatur. Darüber freuen wir uns ganz besonders, aber dennoch sind natürlich die Kandidatenlisten derzeit noch nicht für alle Wahlbezirke vollständig. Aus gesundheitlichen oder Altersgründen mussten einige Genossenschafter in den letzten fünf Jahren ihr Amt niederlegen oder können nicht erneut kandidieren. Andere sind aus beruflichen oder familiären Gründen aus der Genossenschaft ausgeschieden. Und nicht zuletzt ist unsere Genossenschaft in den zurückliegenden Jahren weiter gewachsen, woraus sich ein leichter Anstieg der Vertreter- und Ersatzvertreterzahl ergeben kann. Die Kandidatengewinnung ist deshalb schon mit Beginn des kommenden Jahres eine wichtige Aufgabe, der sich unser künftiger Wahlvorstand widmen wird. n

555

bestellt

Aufsichtsrat

wählt

5555 555

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Vorstand

rr 5555555 y Bestandsvermögen

Vertreterversammlung (Mitgliederversammlung)

wählen

beschäftigt

Mitarbeiter

55555 555555 5555 55555

verwalten und Betreuen

Mitglieder

Auch, wenn der neue Wahlvorstand unserer Genossenschaft seine Arbeit erst im Frühjahr 2015 aufnehmen wird, beantworten wir gern schon jetzt alle Ihre mit der Vertreterwahl zusammenhängenden Fragen. Bitte wenden Sie sich vertrauensvoll an unsere Prokuristin Frau Rita Locke, Tel.: 51555-400.

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Die Jury hat getagt! Die Preisträger des diesjährigen DPF-Gärtnerwettbewerbs stehen fest ettbewerbs 2014 Gewinner des Gärtnerw isverleihung Pre und Jury während der

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er diesjährige, mittlerweile sechste DPF-Gärtnerwettbewerb zeichnete sich durch die meisten Beiträge seit unserer ersten Balkoniade im Jahr 2009 aus. Diese erreichten uns bis zum Einsendeschluss per Brief oder über die eigens eingerichtete E-Mail-Adresse und enthielten viele aussagekräftige Fotos, die die gärtnerischen Erfolge dokumentierten. Jeder Teilnehmer durfte sich über einen Startbonus in Form einer „Pflanze aus der Dose” freuen und daraus Küchenkräuter wie Basilikum, Minze oder Oregano selbst heranziehen. Am 21. Oktober 2014 fand sich in gespannter Erwartung die vierköpfige Jury zur Bewertung aller eingetroffenen Beiträge zusammen. Jeder Beitrag wurde nach einem Punktesystem von 1 bis 6 bewertet, wobei jeder Beitrag höchstens 24 Punkte erreichen konnte. In einer geheimen Abstimmung konnten am Ende die zehn besten gärtnerischen Leistungen ermittelt werden – und zwar erstmals mit einer Besonderheit. In diesem Jahr wurden die eingetroffenen Beiträge in zwei Kategorien eingeteilt und daher Balkone und Vorgärten beziehungsweise Mietergärten getrennt bewertet. Denn natürlich hat man bei einem Garten ganz andere Möglichkeiten der Bepflanzung als bei einem Balkon, der räumlich enger begrenzt ist. Dies wollte die Jury zumindest bei der Auswahl der Plätze 1 bis 3 besser als in den Vorjahren berücksichtigen. Doch egal, ob Balkon oder Garten, bei allen Einsendungen konnte man deutlich die liebevolle individuelle Gestaltung sowie die Freude an Blumen und Pflanzen erkennen. Auf diesem Wege möchte sich die Genossenschaft bei allen Teilnehmern unseres diesjährigen Gartenwettbewerbes bedanken. Aber auch allen, die Balkone und Vor- oder Mietergärten pflegen, ohne sich schon an unserem Wettbewerb beteiligt zu haben, gilt unser Dank dafür, dass sie mit ihrem Engagement zur Verschönerung unserer Wohnanlagen beitragen! Wir freuen uns, dass unser Azubi-Projekt wachsenden Zuspruch bei unseren Mitgliedern findet und hoffen auf eine noch größere Zahl an Beteiligungen von Hobbygärtnern im nächsten Jahr. n

Die DPF-Azubis

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Wir gratulieren ganz herzlich den Gewinnern … … in der Kategorie Balkon zum 1. Preis Bärbel Rautenberg aus der Kottmeierstraße, mit einem Gutschein vom Pflanzenmarkt „Der Holländer“ im Wert von 90 €. zum 2. Preis Horst Jabs aus der Elisabeth-Christinen-Straße, mit einem OBI-Gutschein im Wert von 70 €. zum 3. Preis Karola Opitz aus der Greifswalder Straße, mit einem Hornbach-Gutschein im Wert von 50 €. … in der Kategorie Vorgarten/Mietergarten zum 1. Preis Gisela und Heinrich Dittrich aus der Else-Jahn-Straße, mit einem OBI-Gutschein im Wert von 90 €. zum 2. Preis Heidemarie Schulze aus der Märkischen Allee, mit einem Hornbach-Gutschein im Wert von 70 €. zum 3. Preis Erdmute Jabs aus der Elisabeth-Christinen-Straße, mit einem Blume2000-Gutschein im Wert von 50 €. … aus den Kategorien Balkon und Vorgarten/Mietergarten zum 4. Preis Rosemarie und Joachim Kärger aus der Elisabeth-Christinen-Straße, mit einem OBI-Gutschein im Wert von 40 €. zum 5. Preis Ursula und Dr. Rüdiger Preuße aus der Balatonstraße, mit einem Blumenstrauß und einer Jahreskarte für die Gärten Berlins im Gesamtwert von 30 €. zum 6. Preis Ulrike Ernst aus der Hänselstraße, mit zwei Tageskarten für den Tierpark im Wert von 24 €. zum 7. Preis Margrit Schrang aus der Rolandstraße, mit einem Blume2000-Gutschein im Wert von 15 €.€ €

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1. Preis, Bärbel Rautenberg

1. Preis, Gisela und Heinrich Dittrich

2. Preis, Heidemarie Schulze

2. Preis, Horst Jabs

3. Preis, Erdmute Jabs

3. Preis, Karola Opitz

Kategorie Vorgarten/ Mietergarten

Kategorie Balkon

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Ein perfektes Ökosystem ´

Wer heute seinen Abfall umweltgerecht entsorgen möchte, der kann. Ob Recyclinghöfe, Sperrmüllabfuhr, Bio- oder Wertstofftonne – für jeden Abfall bietet Ihnen unser Entsorgungssystem eine Lösung. Wie man aus Abfall Strom, Wärme, Biogas und vieles mehr machen kann, erfahren Sie im Internet.

www.BSR.de

Neue Struktur der Müllgebühren ab 2015

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n unserer DPF aktuell, Ausgabe 2/2014, hatten wir bereits kurz über die durch die Berliner Stadtreinigungsbetriebe (BSR) beabsichtigte Einführung einer neuen Gebührenstruktur berichtet. Den angekündigten Systemwechsel im Tarifgefüge hat der Aufsichtsrat der BSR nun zwischenzeitlich in seiner Sitzung am 15. Oktober 2014 beschlossen. Erstmals ab 2015 wird folglich von jedem Berliner Haushalt pauschal eine Grundgebühr, der sogenannte Ökotarif, erhoben. Mit den neuen Tarifen für Hausmüllentsorgung, Biogutabfuhr und Straßenreinigung will die BSR zum einen bei ihrem strategischen Grundsatz

niedriger und stetiger Gebühren bleiben, zum anderen sollen die Voraussetzungen für den weiteren Ausbau der ökologischen Abfallwirtschaft geschaffen werden. Der neue haushaltsbezogene Ökotarif beträgt 24,60 Euro pro Haushalt und Jahr, ist damit für alle Haushalte gleich und soll zur Finanzierung der entgeltfreien oder -reduzierten Getrenntsammelangebote dienen. Im Gegenzug sinken die Entleerungstarife für unsere Hausmülltonnen je nach Behältergröße um 18,3 bis ca. 20 Prozent. Auch bei der Bioguttonne beträgt die Reduzierung fast 20 Prozent. Die Tarife für die Sperrmüllabfuhr sowie den Laubsack bleiben unverändert. Ebenso sind die Nutzung der Recyclinghöfe, die Abholung der Wertstofftonne und die Weihnachtsbaumabfuhr auch weiterhin gratis. Die Reinigungsentgelte für die Straßenreinigung steigen dagegen ab dem kommenden Jahr um 2,1 Prozent. Die Auswirkung, die das neue Tarifsystem letztlich auf die kalten Betriebskosten in unserer Genossenschaft hat, kann genauer erst mit der Nebenkostenabrechnung im Jahr 2016 analysiert werden. Wir hoffen, dass es, wie von der BSR angekündigt, im Wesentlichen beim gleichen Kostenumfang bleibt. n

Gebührenentwicklung je Quartal bei wöchentlicher Entleerung Hausmülltonne 240 l 660 l 1.100 l Bioguttonne 120 l 240 l

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bisher

ab 2015

€ 101,88 € 81,56  233,83 € 187,98  € 320,09 € 261,60  € bisher

ab 2015

€ 32,60 € 26,10  36,50 € 29,23  €

Reduzierung 19,9 % 19,6 % 18,3 % Reduzierung 19,9 % 19,9 %

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Katastrophe Wohnungseinbruch – wie schützt man sich am besten?

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it dem Pilotprojekt „Precops“ testet die bayerische Polizei derzeit in München und im Großraum Nürnberg eine Prognosesoftware. Mit diesem Computerprogramm will die Polizei zielsicherer gegen Einbrecher vorgehen. In dieser Analysesoftware werden polizeiliche Daten, wie zum Beispiel Tatzeit, Tatort, Diebesgut und die Art und Weise des Vorgehens bei bereits verübten Einbruchsdelikten, in einem Gebiet gesammelt. Mit Hilfe eines Algorithmus kann dann statistisch berechnet werden, wie hoch die Wahrscheinlichkeit ist, dass in der gleichen Gegend in der nächsten Zeit erneut derartige Straftaten verübt werden. Dabei macht sich die Polizei zunutze, dass Einbrecher oft nach dem gleichen Muster vorgehen. Die Software findet Zusammenhänge heraus, die für den Menschen nicht so ohne Weiteres zu erkennen sind. Erfolg hatte dieses Vorgehen bereits in Zürich, wo 86 Prozent der prognostizierten Fälle auch tatsächlich eingetreten sind. Die Einbruchsrate konnte davon ausgehend gesenkt werden. Nun ist Berlin auch eine prädestinierte Großstadt mit genügend statistischem Datenmaterial zur Fütterung eines Prognosecomputers, und es ist auch beabsichtigt, eine solche oder ähnliche Software einzusetzen. Aber sicher wird noch viel Wasser die Spree hinunter fließen, ehe der Einsatz eines solchen Programmes tatsächlich erfolgt. Und weil es auch in unserer Genossenschaft leider immer wieder einmal Wohnungseinbrüche gibt, sind für unsere Mitglieder weiterhin die schon mehrfach in unserer DPF aktuell kommunizierten Präventionsmaßnahmen sehr wichtig. Denn durch das eigene umsichtige und vorbeugende Verhalten kann man „Langfingern und Spitzbuben“ ihr Vorhaben durchaus so schwer und riskant wie möglich machen. Eine nicht unerhebliche Rolle spielt eine gute Ausstattung mit stabilen, funktionstüchtigen und im besten Falle einbruchshemmenden Fenstern, Türen und Schlössern. Ein Zusatzschloss mit Sperrriegel an der Wohnungseingangstür oder der Einbau eines Spions können ebenfalls gute Dienste leisten.

Unsere Tipps • Wohnung beim (auch nur kurzen) Verlassen stets ausreichend verschließen • Schlüssel niemals außerhalb der Wohnung (z. B. unter der Fußmatte) deponieren • bei Schlüsselverlust unbedingt den Schließzylinder austauschen • Fenster und Balkon- bzw. Terrassentüren bei Abwesenheit nie auf Kippstellung lassen • bei längerer Abwesenheit, wenn möglich, nachbarschaftliche Hilfe in Anspruch nehmen (z. B. um den Briefkasten zu leeren, Jalousien zu öffnen und zu schließen, zeitweise das Licht anzuschalten etc.) • Wertgegenstände, Sparbücher und wichtige Unterlagen nicht in der Schublade oder gar unter dem Kopfkissen aufbewahren, sondern in einem geeigneten Tresor • Hauseingangstüren stets geschlossen halten und fremden Personen ohne Nachfrage über die Wechselsprechanlage keinen Zugang mittels Türöffner gewähren

Unsere Genossenschaft hat in puncto Einbruchsschutz schon vieles getan. So sind die Fenster und Balkontüren nahezu aller Erdgeschosswohnungen mit Sicherheitsglas und verschließbaren Oliven versehen. In den letzten Jahren wurden in vielen Wohnungen im Rahmen der jährlichen Wirtschaftspläne und Finanzbudgets auf Antrag und gegen Mietumlage einbruchshemmende Wohnungseingangstüren nachgerüstet, und unsere Hauseingangstüren sind grundsätzlich auch dann nicht von außen zu öffnen, wenn sie nicht abgeschlossen sind.

Und wenn es doch zu einem Einbruch kam … Wir haben zahlreiche vorbeugende Maßnahmen genannt, die sich lohnen und trotzdem nicht gänzlich ausschließen, dass es doch zu einem Einbruch kommen kann. In diesem Fall ist es beruhigend, eine Hausratversicherung zu haben, die eine Regulierung von Einbruchsschäden einschließt. Wichtig ist dabei, dass die Versicherungspolice noch aktuell ist und in einer dem Hausrat entsprechenden Höhe vorliegt. Für besonders wertvolle Gegenstände, wie zum Beispiel Schmuck oder Gemälde, sollte man zur Sicherheit Nachweismöglichkeiten mittels Expertisen, Einkaufsbelegen, Fotos oder Ähnlichen haben. Auch wenn im Falle einer in die unmittelbare Privatsphäre eingreifenden Straftat die Nerven blank liegen, ist es wichtig, einen Einbruch unverzüglich der Genossenschaft, der Polizei und der Versicherung (mit einer Liste gestohlener und beschädigter Gegenstände) zu melden. Nur so kann die notwendige Sicherung der Wohnung, die Suche nach den Tätern und die weitgehende Regulierung des entstandenen Schadens ohne unnötige Verzögerung von den jeweils Verantwortlichen in die Wege geleitet werden. n

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Eine Reise in die Schweiz gefällig? Schöne Gästewohnung in Zürich erwartet unsere Mitglieder!

W , Das Rathaus von Zürich betrachtet aus ke rüc erb nst Mü von der

elches Zürich interessiert Sie? Das historische, das traditionelle und seiner reichen Vergangenheit verpflichtete? Das freie, wilde und szenige Zürich? Die Bankenmetropole oder das romantische Zürich mit tausend stillen Bänken in lauschigen Parks? Das kulturelle, sportliche oder gastronomische Zürich? So oder so kann ein Zürichbesuch sein. Wählen Sie aus der Vielfalt der Möglichkeiten und planen Sie Ihren nächsten Urlaub in der größten Stadt der Schweiz. Die rund 400.000 Einwohner der pulsierenden Stadt kommen aus 169 verschiedenen Ländern. Fast ein Drittel davon besitzt zwei Staatsbürgerschaften, und die verschiedenen Mentalitäten, Kulturen und Lebensstile fügen sich dennoch gut zu einem Miteinander – und darauf ist man in Zürich stolz. In verschiedenen Studien belegt Zürich

ßmünster Evangelische Kirche Gro in der Altstadt

Blick über die Münsterbrücke – rechts im Bild der Kirchturm von Sankt Peter

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Die Urania-Sternwarte

von Zürich

DPF AKTUELL 4 | 14 immer wieder Spitzenplätze bei der Lebensqualität. Dazu tragen ausgezeichnete Shoppingmöglichkeiten für jeden Geldbeutel und schier unerschöpfliche kulturelle und gastronomische Angebote ebenso bei, wie die wunderschöne Umgebung. Nach einem Spaziergang auf den Seepromenaden, einer Schifffahrt über den 88,17 Quadratkilometer großen Zürichsee, einem ausgiebigen Stadtbummel oder gar einem Ausflug in die herrliche Berglandschaft in der Umgebung kann man sich in einem der zahlreichen Restaurants stärken, um anschließend noch auf der neuen Ausgehmeile in Zürich-West in das Nachtleben einzutauchen. Denn Zürich bietet auch die meisten Ausgehmöglichkeiten der gesamten Schweiz. Übrigens, mit der ZürichCard, dem idealen Ticket für Kulturinteressierte und Stadtentdecker, die ihren Kurzurlaub für wenig Geld in eine Erlebnisreise verwandeln möchten, kann man 24 Stunden zum Preis von 20 Euro für Erwachsene oder 13,50 Euro für Kinder von sechs bis 16 Jahren oder sogar 72 Stunden (Erwachsene 40 Euro; Kinder von sechs bis 16 Jahren 27,00 Euro) öffentliche Verkehrsmittel benutzen, hat freien Eintritt in die meisten Museen, Rabatte auf Stadtführungen und in einigen Shops sowie viele weitere Vergünstigungen. Eine gute und preiswerte Möglichkeit für eine Reise an den Zürichsee bietet die modern ausgestattete Gästewohnung der Baugenossenschaft Glattal Zürich – nur 20 Minuten entfernt vom Züricher Zentrum. Die Wohnung hat 3,5 Zimmer und Platz für bis zu sechs Personen. Im Übernachtungspreis ist ein Tiefgaragenplatz enthalten. n

Einblicke in die moderne Gästewohnung in Zürich

Viel Spaß beim Entdecken des neuesten Reiseziels für unsere Mitglieder!

Anschrift der Gästewohnung: CH-8152 Opfikon (Glattpark), Glattparkstraße 33 Preise: Je Übernachtung 65,00 € (bei Belegung mit 2 Personen) jede weitere Person 10,00 € Endreinigung 60,00  € (Bettwäsche und Handtücher werden ohne Aufpreis gestellt) Ansprechpartnerin: Frau Muriel Hörler, Liegenschaftsbewirtschafterin Tel.: 041 432994444, Fax: 041 432994445 (Montag bis Freitag von 09:00 bis 11:00 Uhr und 13:30 bis 16:00 Uhr)

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Tipp der DPF-Azubis: Nützliche Apps im Alltag – diesmal „mehr tanken“

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achdem wir in der letzten Ausgabe unserer Mitgliederzeitschrift bereits die App „AroundMe” vorgestellt haben, möchten wir im Folgenden einen weiteren, insbesondere für Auto- und Motorradfahrer, nützlichen Helfer präsentieren. Die Benzinpreise schwanken zunehmend und die Tankstellen tragen dadurch einen regelrechten Konkurrenzkampf aus. Man benötigt schon eine Portion Glück, um die günstigste Tankstelle zu finden und den Geldbeutel zu schonen. Dieses Alltagsproblem kann jedoch mit der App „mehr tanken”, deren Hauptaufgabe es ist, die preiswerteste Tankstelle in Ihrer Nähe anzuzeigen, endlich ein Ende haben. Hat man die App heruntergeladen, so kann unter dem Punkt „Suchmodus” mit Hilfe von GPS oder manueller

Standorteingabe Ihr aktueller Aufenthaltsort festgelegt werden. Sie können den von Ihnen gewünschten Suchradius und damit die maximale Entfernung zur Tankstelle bestimmen sowie die Spritsorte und den Tankstellenbetreiber auswählen. Haben Sie erst einmal Ihre Lieblingstankstelle gefunden, ist es möglich, diese zu Ihren Favoriten hinzuzufügen, indem Sie auf den Stern neben der Tankstelle tippen. Außerdem können Sie die Suchergebnisse nach Preis, Distanz oder Aktualität der Preisangabe sortieren. Wichtig ist zu wissen, dass diese App allein auf den Angaben der Autofahrer und App-Nutzer basiert. Alle in „mehr tanken“ zu findenden Benzinpreise werden durch die AppNutzer selbst gemeldet. Möchten Sie einen Preis melden, so wählen Sie einfach die betreffende Tankstelle aus, klicken auf den Preis der Spritsorte und anschließend auf „melden”. Neben diesen Funktionen bietet die App noch einige weitere interessante Specials: So kann man den Sprit-Preisverlauf, die Öffnungszeiten und auch die Telefonnummer der Tankstellen ablesen. Auch das kann nützlich sein. n

Ausschluss von Mitgliedern aus der Genossenschaft Beschluss Nr. 2 vom 11. November 2014 Der Vorstand beschließt den Ausschluss folgender Mitglieder zum Ende des Geschäftsjahres 2014 aus der Genossenschaft wegen ihres seit über einem Jahr unbekannten Aufenthaltes. Der Versuch einer Anschriftenermittlung über EMA-Anfragen im Januar/Februar 2014 blieb in allen Fällen erfolglos. Der Ausschluss ist daher geboten. Die Rechtsgrundlage folgt aus § 11 Absatz 1 Buchstaben e) der Satzung: Mit Beschluss Nr. 2 vom 11. November 2014 hat der Vorstand gemäß § 11 Absatz 1 Buchstaben e) der Satzung wegen deren unbekannten Aufenthalts den Ausschluss folgender Mitglieder aus der Genossenschaft zum 31.12.2014 beschlossen: Nr. Name, Vorname 1. Qualitz, Wolfgang 2. Odenbach, Mario 3. Schnell, Bernd 4. Balzerek, Monika 5. Schulze, Bastian 6. Paetel, thomas 7. Wolf, Andreas 8. Khakh, Jasbir 9. Helbig, Thomas 10. Renjewski, Felix

geb. am 03.04.1941 26.01.1961 26.04.1959 25.07.1973 10.10.1976 06.05.1976 25.02.1975 10.01.1964 11.11.1986 10.10.1989

Mitgliedsnummer 12.249 12.844 14.158 14.181 14.271 14.564 15.132 15.547 18.115 18.493

wohnhaft gewesen Maximilianstraße 30 Sultstraße 57 Elisabeth-Christinen-Straße 7 Schwarzmeerstraße 25 Am Falkenberg 93 Märkische Allee 80 Gensinger Straße 96 Gensinger Straße 76 Rummelsburger Straße 37 Allee der Kosmonauten 62

Aufenthalt unbekannt seit August 2013 August 2013 August 2013 August 2013 August 2013 August 2013 August 2013 Mai 2012 Mai 2012 Dezember 2012

Die Veröffentlichung dieser Ausschlüsse in der Mitgliederinformation erfolgt auf der Grundlage von § 11 Absatz 3 unserer Satzung. Rechtsmittelbelehrung: Die Ausgeschlossenen haben das Recht, innerhalb eines Monats nach der Veröffentlichung in dieser Ausgabe der DPF aktuell durch einen an den Vorstand gerichteten eingeschriebenen Brief Berufung gegen den Ausschluss einzulegen.

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Schlüssel verloren – was dann?

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ast jeder kennt den Schreck, der einen trifft, wenn sich der Schlüsselbund mit Haustür- und Wohnungsschlüsseln weder in der Hosentasche noch in der Handtasche und auch nicht an dem dafür vorgesehenen Platz in der Wohnung befindet. Das bedeutet Stress, ganz besonders, wenn damit auch Schlüssel für eine Schließanlage der Genossenschaft verschwunden sind. Passiert der Verlust unterwegs, so hilft bei Rückkehr zur Wohnung meist erst einmal der Schlüsseldienst beim Öffnen der Wohnungstür. Das hat natürlich seinen Preis, ist aber oft das geringste Übel. Viel wichtiger sind die Fragen, die man sich dann stellen muss, wie: • Wo und auf welche Weise ist der Schlüssel abhanden gekommen? • Wer muss informiert werden? • Welche Folgen können mit dem Verlust verbunden sein? • Darf man einfach einen Haustürschlüssel nachfertigen lassen? Nachfolgend für unsere Mitglieder einige wichtige Regeln zum Verhalten bei Schlüsselverlust: 1. Informieren Sie bitte unverzüglich die Geschäftsstelle der DPF, die zuständigen Mitarbeiter versuchen dann aufgrund Ihrer Angaben schnell zu klären, ob durch den Schlüsselverlust eine Missbrauchsgefahr droht, die die Sicherheit im jeweiligen Wohnobjekt gefährdet. Wenn ja, gilt es entsprechende Gegenmaßnahmen, wie zum Beispiel den Wechsel der Schließanlage, einzuleiten. 2. Art und Umstände des Schlüsselverlustes sind möglichst genau zu rekonstruieren. Weiß man, wann und wo der Schlüsselbund verloren gegangen ist, so besteht vielleicht die Möglichkeit, ihn doch noch wiederzufinden. Man kann zum Beispiel die gleiche Wegstrecke nochmals zurücklegen oder Such-Zettel mit der Telefonnummer (keinesfalls aber mit der Anschrift) an der Strecke anbringen, um den Schlüssel vielleicht von einem ehrlichen Finder zurückzuerhalten. 3. Die eigene Haftpflichtversicherung sollte zeitnah über den Schlüsselverlust informiert werden. Für den Schlüssel selbst und die mit dem Verlust verbundenen Folgen haftet nämlich grundsätzlich der Mieter, denn es gehört zu seinen Pflichten, alle Schlüssel sorgfältig aufzubewahren. Und der Schaden kann weit über die Wiederbeschaffungskosten des Schlüsselbundes hinausgehen. Im Extremfall kann die Genossenschaft sogar eine komplette Schließanlage auf Kosten des Mitglieds austauschen. In diesem Fall kommt unter Umständen dessen Haftpflichtversicherung für den Schaden auf. Aber Vorsicht, nicht jeder Haftpflicht-Versicherungsvertrag beinhaltet auch den Schlüsselverlust. Es empfiehlt sich deshalb, dies zu prüfen. 4. Wie weit die Haftung des Schlüsselverlierers geht, hängt von verschiedenen Faktoren ab: Hat er den Verlust durch sorglose Aufbewahrung zu vertreten, ist er zumindest

zum Schlüsselersatz verpflichtet. Besteht begründeter Verdacht, dass Unbefugte sich damit Zugang zum Haus verschaffen können, muss der Vermieter die Schlösser wechseln, und das kann sehr teuer werden. Kann der Mieter jedoch beweisen, dass der Schlüssel durch Fremde nicht benutzt werden kann, weil er beispielsweise im Ausland verloren ging, sich auf dem Grund eines Sees oder Brunnens befindet oder Ähnliches, besteht seitens des Vermieters kein Anspruch auf Kostenerstattung für die gesamte Schließanlage. 5. Haustürschlüssel dürfen weder im Fall eines Schlüsselverlustes noch in anderen Fällen ohne Zustimmung der Genossenschaft nachgefertigt werden. In begründeten Fällen erhalten unsere Mieter auf Antrag ein Schreiben mit der entsprechenden Genehmigung zur Vorlage beim Schlüsseldienst, der nur auf dieser Grundlage einen Auftrag annehmen darf. Übrigens – auch während des Nutzungsverhältnisses nachgefertigte Schlüssel zur gemieteten Wohnung sind zur Sicherheit eines Nachmieters bei Beendigung des Nutzungsvertrages an die Genossenschaft herauszugeben. So ist es durchaus üblich, dass beim Abschluss des Nutzungsvertrages laut Übergabeprotokoll nur zwei Schlüssel von der Genossenschaft ausgehändigt wurden, aber beim Auszug drei oder noch mehr Wohnungsschlüssel abzugeben sind. n

Haben Sie noch Fragen zum Thema „Schlüssel zum Mietobjekt“? Dann wenden Sie sich bitte vertrauensvoll an unseren technischen Bestandsverwalter Thomas Herzberg, Tel.: 51555-221.

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Herzlichen Glückwunsch! Liebe Mitglieder, liebe Jubilare, auch im vierten Quartal 2014 konnten und werden wieder zahlreiche Genossenschafter einen ganz besonderen Geburtstag im Kreise der Familie, ihrer Bekannten oder Nachbarn feiern. Den vielen Glückwünschen schließen wir uns sehr gern an. Unsere Gratulation verbinden wir mit den besten Wünschen für Gesundheit, persönliches Wohlergehen sowie auch weiterhin eine schöne und zufriedene Zeit in unserer genossenschaftlichen Gemeinschaft.

s e Vorsitzende des Verein Gudrun Hirche, langjährig 90., zum ., erhielt Glückwünsche Miteinander Wohnen e. V ke überbracht von Rita Loc

umen überreichte Bl r Florian Klett g ta ts Auszubildende ur . Geb hland zum 91 an Hildegard Po

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ZUM 75. Irene Drath Eveline Lübcke Annemarie Rohr Brigitte Riebe Ruth Genz Gisela Kaufmann Rosemarie Schütz Manfred Pohle Karin Bäumner Gerhard Klatt Erika Kühnel Margrit Matter Edith Lorenz Sigrid Küpper Gisela Dittmann Brigitte Lemm Brigitte Burkhardt Christa Henke Sigrid Toke Wolfgnag Ossinski Hans-Joachim Urbik Hartmut Mittag Helga Langner Christa Barnewski ZUM 80. Günter Domachowski Doris Luedtke Fritz Schubert Manfred Dammer Dieter Pruschinski Irmgard Weichert Lieselotte Hirschel Horst Kirchner Rudolf Latus Elfriede Schulz Wolfgang Schindler Helga Stolze Werner Endler Wolf-Dietrich Köhn Adelheid Schmidt Wolfgang Schönfeld Dr. Horst Regling Christel Königsmann

Ingeborg Radeske Gerda Rollmann Ingeborg Labs Hannelore Sittner Roland Starker Kurt Schultz Gisela Wardin Christel Hacker Manfred Werab Felix Probst Christof Walther Giesela Koehler ZUM 85. Ursula Lichtenberg Helga Block Christel Maiwald Ernst Raczek Günter Schulze Gerhard Radloff ZUM 90. Gudrun Hirche ZUM 91. Rosemarie Semlow Hildegard Pohland Margot Kaphengst Erwin Stoll Elfriede Ehmke ZUM 92. Herbert Neubauer ZUM 93. Ilse Sederstroem ZUM 94. Erika Hoffmann Brunhilde Gemarius de Kepper ZUM 95. Erich Höltz Erika Nowicki

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Vorgestellt: Thomas Bernau – Hausmeister in der Rummelsburger Straße

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m September 2001, vor nunmehr bereits 13 Jahren, begann Thomas Bernau seine Tätigkeit als Hausmeister in unserem einzigen Punkthochhaus, Rummelsburger Straße 37, mit insgesamt 240 kleinen Ein-Raum-Wohnungen. Unter dieser schon traditionellen Rubrik möchten wir Herrn Bernau allen Mitgliedern einmal etwas näher vorstellen. Denn bisher ist er eher den Genossenschaftsmitgliedern und Bewohnern aus Friedrichsfelde gut bekannt, sei es als unmittelbar zuständiger Hausmeister in unserem 17-Geschosser und in der Delbrückstraße, als Bereitschaftsdienst im Havariefall außerhalb der Arbeitszeit, als Vertretung für andere Lichtenberger Hausmeister oder in den letzten Jahren auch durch seine Mitverantwortung für den Winterdienst. Herr Bernau brachte schon zu Beginn seiner Tätigkeit in unserer Genossenschaft beste Voraussetzungen für diesen anspruchsvollen Job mit. Denn nach der Schule und einer ersten Ausbildung beim Zeitungsvertriebsamt der Deutschen Post hatte er den Beruf des Elektromechanikers erlernt und mehrere Jahre als Betriebselektriker gearbeitet. Wie viele Arbeitnehmer musste auch Thomas Bernau sich nach der Wende schnell neu orientieren, und dabei kam ihm sein vielseitiges handwerkliches Geschick sehr entgegen. So war er von 1992 bis zur Tätigkeitsaufnahme bei der DPF bei verschiedenen Malereibetrieben beschäftigt und in dieser Zeit als Maler und Polier eingesetzt. Dabei sammelte er nicht nur umfangreiche Erfahrungen bei der Instandsetzung von Wohnungen, sondern auch bei der Anbringung von Wärmedämmungen und der Fassadengestaltung. All diese Kenntnisse konnte er später in der täglichen Arbeit bei der DPF anwenden. Für die Tätigkeit in unserer Genossenschaft hatte sich Thomas Bernau aber auch entschieden, weil er die Vielseitigkeit des Aufgabengebietes als Hausmeister schätzt und gern mit Menschen – unseren Mitgliedern also – zu tun haben wollte. Seine kontaktfreudige, freundliche und hilfsbereite Art ist dafür eine sehr nützliche Eigenschaft, und so ist Thomas Bernau auch für die Genossenschafter seiner Wohnanlagen seit mehr als einem Jahrzehnt stets ein kompetenter und höflicher Ansprechpartner. Dies gilt nicht nur für technische Probleme oder im Ernstfall für eine Havarie, sondern auch manchmal für die kleinen Sorgen und Nöte des Alltags, mit denen sich besonders ältere und alleinstehende Bewohner von Zeit zu Zeit an ihn wenden. Besonderen Wert legt Herr Bernau in seinem Arbeitsalltag darauf, stets Ordnung, Sauberkeit und Sicherheit in und um die Häuser in der Rummelsburger Straße und der Delbrückstraße zu gewährleisten. Dafür setzt er sich mit viel Einsatzfreude ein. Und wenn unsere Genossenschaft oder ein aus Mitgliedern bestehendes Organisationsteam zu Bewohnerfesten oder anderen Events einladen, ist er mit helfender Hand beim Auf- und Abbau oder am Grill immer gern zur Stelle – und das oft auch über die eigentliche Arbeitszeit hinaus.

So scheint Thomas Bernau in unserer Genossenschaft und „seinen“ Wohnanlagen endlich seinen Traumberuf gefunden zu haben, den er möglichst bis zum Ruhestand weiter erfolgreich ausüben möchte. n

Falls Sie in der Rummelsburger Straße 37 oder der Delbrückstraße 18–22 bzw. 25a wohnen und bei Ihnen zu Hause einmal ein Mangel oder gar eine Havarie auftritt, dann ist Thomas Bernau unter der Funktelefonnummer 0173 6267154 für Sie erreichbar. Dies gilt auch außerhalb seiner regulären Arbeitszeit, denn wenn Herr Bernau selbst keinen Bereitschaftsdienst hat, wird Ihr Anruf automatisch an den jeweils diensthabenden Lichtenberger Hausmeister weitergeleitet.

Unser Punkthochhaus Rummelsburger Straße 37 in Friedrichsfelde ist der Haupteinsatzort von Thomas Bernau

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Zum 25. Jahrestag des Mauerfalls – die Gedenkstätte Berliner Mauer Kolumne von unserem Mitglied Alexandra Lucht

Archäologen legten 2010/11 die Grundmauern des Hauses Bernauer Str. 10a frei. Zum Schutz wurden die Grundmauern mit einer Verschleißschicht aus baugleichen Ziegelsteinen übermauert sowie mit einem Dach versehen.

„Die Mauer muss weg!“, hieß es nach der Grenzöffnung am 9. November 1989. Wenig Verständnis gab es zunächst für die Forderungen, Reste der Mauer als Denkmal zu erhalten. Da die Mauer aber ein wichtiges Stück Geschichte – nicht nur für Deutschland – war, wurde später, im Jahr 1998, die Gedenkstätte Berliner Mauer als Teil der Stiftung „Berliner Mauer“ von der Bundesrepublik Deutschland und dem Land Berlin errichtet. Zwischen U-Bahnhof Eberswalder Straße und S-Bahnhof Nordbahnhof gelegen, erinnert sie an die Teilung Deutschlands. Die Gedenkstätte verläuft beidseits entlang der Bernauer Straße auf dem ehemaligen Grenzstreifen zwischen Ost- und Westberlin auf einer Strecke von 1,4

Kilometern. Mit dem Mauerbau am 13. August 1961 wurde die Bernauer Straße zu einem historischen Ort, denn die Fassaden der Wohnhäuser auf der Ostberliner Straßenseite bildeten die Grenzlinie, der davor liegende Gehweg gehörte bereits zu Westberlin. Etwa 2.000 Bewohner wurden umgesiedelt. Heute befindet sich in der Straße das letzte Stück der Berliner Mauer, das in seiner Tiefenstaffelung erhalten geblieben ist. 220 Meter von einst 155 Kilometern, die einen Eindruck vom Aufbau der Grenzanlagen zum Ende der 1980er Jahre vermitteln. Die Außenausstellung wartet neben vereinzelt freigelegten Fundamenten von Wohnhäusern auch mit Modellen des Grenzstreifens auf. An Besucherterminals und -pulten, die quer über das Areal verteilt sind, können Informationen zur deutschen Teilung abgerufen werden. Ebenso gehören audiovisuell dargestellte Erzählungen von Zeitzeugen, welche exemplarisch die Auswirkungen des Mauerbaus veranschaulichen, zum festen Bestandteil der Open-Air-Galerie. Als erster Anlaufpunkt für Interessierte empfiehlt sich jedoch das Besucherzentrum. Dieses befindet sich Ecke Gartenstraße und bietet nicht nur einen 15-minütigen Einführungsfilm in die Thematik mit toll aufbereitetem Archivmaterial an, sondern auch Informationsbroschüren für das gesamte Gelände, auf dem man durch die Fülle an Ereignismarken schon mal die Orientierung verlieren kann. Ein paar Meter entfernt, an der Ackerstraße, liegt das Dokumentationszentrum. Dieses ist nach zwölf Jahren mit mehr als vier Millionen Besuchern gerade erst komplett saniert worden und beherbergt nun eine neue Dauerausstellung. Sie beginnt mit der Vorgeschichte des Mauerbaus und führt bis in die Gegenwart. Die Sammlung enthält zahlreiche Dokumente, Fotografien, Karten, Pläne sowie biografische Konvolute und erweitert sich stetig – vor allem durch private Schenkungen. n

Öffnungszeiten: Besucher- und Dokumentationszentrum April – Oktober: Di enstag – Sonntag 9.30 – 19.00 Uhr November – März: Di enstag – Sonntag 9.30 – 18.00 Uhr Das Gedenkstättenareal (Außenausstellung) ist ganzjährig begehbar, Eintritt frei

Im Besucherzentrum wird auf Deutsch und Englisch ein Film zur Geschichte der Berliner Mauer gezeigt. Ebenso befindet sich eine Fachbuchhandlung in den Räumen.

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Anfahrt: S-Bahn: S1, S2, S25 bis S-Bahnhof Nordbahnhof Tram: M 10 bis S-Bahnhof Nordbahnhof oder Gedenkstätte Berliner Mauer Bus: 245, 247 bis S-Bahnhof Nordbahnhof U-Bahn: U8 bis U-Bahnhof Bernauer Straße

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Kabarett im DPF-Leseclub Politisches und mehr aus dem Spandauer Volkstheater Varianta

Für die Künstler gab es wieder viel Beifall

Sonya Martin und Heinz Klever als chinesische Wirtschaftsexperten

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ast 70 interessierte Mitglieder aus nahezu allen Wohnanlagen – von Niederschönhausen bis Friedrichshagen – hatten sich am 27. November 2014 im großen Genossenschaftsraum versammelt. Es war damit der bisher bestbesuchte DPF-Leseclub überhaupt. Dem Namen „Leseclub“ wollten wir wie immer gerecht werden, und dabei half uns die Buchhandlung Am Tierpark – diesmal vertreten durch Frau Irmela Fenner, deren Stand schon vor Beginn des Programms dicht umlagert war. Nun hat unser Leseclub sein Repertoire in den zurückliegenden Jahren erweitert. Man könnte ihn wahlweise auch Theater- oder Kabarettclub nennen. Letzteres traf einmal mehr zu, denn Heinz Klever und seine charmante Bühnenpartnerin Sonya Martin boten eineinhalb Stunden Kabarett mit frechen und besinnlichen Texten, Sketchen und Liedern – untermalt von professioneller Begleitung an E-Piano und Gitarre. Übrigens hat uns Heinz Klever verraten, dass alle Texte und Kompositionen selbst geschrieben sind und er häufig auch für die Leipziger Pfeffermühle arbeitet, die sicher vielen Genossenschaftsmitgliedern gut bekannt ist. Durch das abwechslungsreiche Programm war wieder für jeden Geschmack etwas dabei, und das galt auch für das von

unseren Mitarbeitern und Azubis liebevoll angerichtete kleine Kaffee-, Gebäck- und Getränkebuffet im Foyer. Mit viel Applaus und nach einer schönen Zugabe wurden unsere Künstler gegen 19:00 Uhr verabschiedet – nicht ohne eine Einladung in ihr Volkstheater Varianta ausgesprochen zu haben, das gerade mit dem Stück „Weihnachten sind wir alle wieder zu Hause“ Erfolge feiert. Vielleicht sehen wir uns dort, vielleicht aber auch in Karlshorst wieder? Gemeinsam mit vielen Leseclubfreunden freuen wir uns jedenfalls schon jetzt auf das nächste Mal im Frühjahr 2015! n

Lesen ist die Leidenschaft vieler Teilnehmer, und so wechselte wieder manches Buch den Besitzer

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Preisrätsel zum Jahreswechsel

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n diesem Informationsheft haben wir unser schon traditionelles Preisrätsel zum Jahreswechsel wieder einmal etwas anders gestaltet – als Bilderrätsel. Kennen Sie sich aus in der Hauptstadt? Wir suchen ein Berliner Bauwerk, das sicherlich jeder schon einmal gesehen hat. Deshalb wollen wir es Ihnen nicht ganz so leicht machen und haben das Gebäude hier in Details abgebildet. Mit dem Rätsel führen wir Sie in das „Herz” von Berlin. Das gesuchte Bauwerk ist eines der bekanntesten Berliner Wahrzeichen und wurde innerhalb von vier Jahren, in der Zeit von 1788 bis 1791, erbaut. Anlässlich des Mauerfalls vor 25 Jahren haben wir ein Bauwerk gewählt, welches einst einen Teil der Grenze zwischen Ost- und West-Berlin markierte. Bis zum 9. November 1989 galt es als Symbol des Kalten Krieges und heute als Symbol der Wiedervereinigung Deutschlands. Bestimmt haben Sie, liebe Mitglieder, unser Rätsel bereits erfolgreich gelöst und wissen, welchen Begriff wir suchen. Schreiben Sie einfach den Namen des – in den Kreisen ausschnittsweise – abgebildeten Bauwerks auf eine Postkarte und senden Sie diese wie immer an die Wohnungsbaugenossenschaft DPF eG, Postfach 660152, 10267 Berlin. Gern können Sie dafür auch die Hausmeisterbriefkästen nutzen. Und bitte die Absenderadresse nicht vergessen!

Aus den richtigen Einsendungen ziehen wir wieder drei Preisträger. Den Gewinnern winken Warengutscheine im Wert von 50, 100 oder sogar 150 Euro.

Viel Spaß beim Rätseln!

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Unsere Wohnanlage Sulzfelder Straße 8–14 in Weißensee

Herzlich willkommen bei der DPF

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ir freuen uns, dass in den zurückliegenden Monaten wieder zahlreiche Mitglieder unserer Genossenschaft neu beigetreten sind, und sagen an dieser Stelle nochmals ein herzliches Willkommen! Schon jetzt möchten wir ankündigen, dass unser nächster DPF-Willkommenstreff am 4. Juni 2015 stattfinden wird, zu dem wir wieder alle neuen Mitglieder einladen werden. Sylvia Süß, Palisadenstraße Cornelia Rudolph, Heidekampweg Melanie Höppner, Rüdickenstraße Sigrid Bergmann, Michiganseestraße* Horst Arlt, Schwarzmeerstraße* Horst Thiedtke, Westerlandstraße Alexander Krasinski, Rummelsburger Straße Gerd-Peter Bruhn, Märkische Allee Ursula Bruhn, Märkische Allee Bianca Brückner, Allee der Kosmonauten Eileen Sudmann, Elsa-Brändström-Straße Robert Andrew Loughlin, Elsa-Brändström-Straße Moritz Reichmuth, Schwarzmeerstraße Minh Melanie Behrendt, Rummelsburger Straße Volkmar Ziegler, Rummelsburger Straße Paul Tewes, Rummelsburger Straße Christian Döhring, Märkische Allee Angela Kern-Vella, Michiganseestraße Stephan Mikosch, Rummelsburger Straße Günther Janke, Karl-Pokern-Straße Lieselotte Janke, Karl-Pokern-Straße Christian Mäurer, Greifswalder Straße Sebastian Baginski, Greifswalder Straße Oliver Noeldner, Delbrückstraße Ludwig Schlundt, Allee der Kosmonauten*

Ehrendes Gedenken

„Erinnerungen sind kleine Sterne, die tröstend in das Dunkel unserer Trauer leuchten.“

Philipp Thyme, Schwarzmeerstraße Sascha Hillmann, Am Tierpark Anna-Luiese Sinning, Am Tierpark Lutz Uwe Möller, Sulzfelder Straße Stephan Gorol, Märkische Allee Daniel Holz, Rummelsburger Straße Holger Trapp-Opitz, Hänselstraße Patrick Kamolz, Am Tierpark Barbara Kwidzinska, Rathenaustraße Sven Schulz, Grabowstraße Lars Zeidler, Schwarzmeerstraße André Schiemann, Schwarzmeerstraße André Dominikus, Rummelsburger Straße Simon Zeise, Am Tierpark David Born, Schwarzmeerstraße Patrick Lang, Grimaustraße Rudolf Göbel, Schwarzmeerstraße Thore Schwarz, Schwarzmeerstraße Liudmila Kochura, Rummelsburger Straße Oliver Meier, Rummelsburger Straße Maria Mudlack, Rathenaustraße Marion Herold, Hartlebenstraße Nora Wicke, Görschstraße Domenic Jelinski, Heidekampweg

Die mit einem * gekennzeichneten Mitglieder setzen als Erbe eines verstorbenen Genossenschafters dessen Mitgliedschaft fort.

Renate Pietsch aus der Schillingstraße Anna Schlundt aus der Allee der Kosmonauten Gerhard Juhre aus der Grimaustraße Manuela Kruppe aus der Märkischen Allee Willi Remus aus der der Märkischen Allee Dorothea Sindakowski aus der Rolandstraße Marianne Lepke aus der Straße Am Tierpark Michael Hoffmeister aus der Neltestraße Klaus Waldow aus der Karower Straße Hans Müller aus der Märkischen Allee Hans Miska aus der Schwarzmeerstraße Horst Redes aus der Balatonstraße Johanna Weiss aus der Blankenburger Straße Karl-Heinz Firch aus der Görschstraße Werner Wilschke aus der Kottmeierstraße Christina van Houten aus der Schwarzmeerstraße Palmira Langner aus der Rummelsburger Straße Elke Heyne aus der Straße Am Tierpark

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 WICHTIGE TELEFONNUMMERN/E-MAIL-ADRESSEN AUF EINEN BLICK Bereich

Aufgabengebiet

Mitarbeiter Telefon E-Mail

Zentrale Dienste Telefonzentrale Fax: 51555-900

Frau Köhler

51555-0

[email protected]

Vermietung/ Bewirtschaftung

Frau Ehmke Frau Brockmann Herr Piatyszek Herr Zscharnt Herr Herzberg Frau Hübenthal Frau Naujock

51555-210 51555-211 51555-212 51555-220 51555-221 51555-230 51555-231

[email protected] [email protected] [email protected] [email protected] [email protected] [email protected] [email protected]

Rechnungswesen Sachbearbeiter Betriebskosten Sachbearbeiterin Mieten Sachbearbeiterin Mitgliederwesen

Herr Hohlwein Frau Opitz Frau Schwabe

51555-320 51555-330 51555-331

[email protected] [email protected] [email protected]

Technik

Frau Stein

51555-510

[email protected]

Herr Platzek

51555-520

[email protected]

Gästewohnungen Buchungstelefon

Frau Stein

51555-555

[email protected]

Datenschutz

Herr Zscharnt

51555-220

[email protected]

Sachbearbeiterin Vermietung Sachbearbeiterin Vermietung Sachbearbeiter Vermietung Kaufmännischer Bestandsverwalter Technischer Bestandsverwalter Sachbearbeiterin Wohnungsabnahmen Sachbearbeiterin Wohnungsanpassung

Sachbearbeiterin Instandhaltung Sachbearbeiter Instandhaltung und Modernisierung

Betrieblicher Datenschutzbeauftragter

Öffnungszeiten unserer Geschäftsstelle: Montag, Mittwoch, Donnerstag 8:00–17:00 Uhr, Dienstag 8:00–12:00 Uhr und 13:00–18:00 Uhr, Freitag 8:00–13:00 Uhr Unsere Mitgliederbibliothek in der Schwarzmeerstraße 25 ist jeden Mittwoch von 15:00–18:00 Uhr geöffnet.

 Z U S T Ä N D I G K E I T U N D E R R E I C H B A R K E I T U N S E R E R H A U S M E I S T E R U N D H A U S W A R T E Verantwortungsbereich

Mitarbeiter Funktelefon

Am Tierpark 5–17

Herr Dorn

0173 6267-145

Schwarzmeerstraße 23–25, Gundelfinger Straße 8–9

Herr Julian

0173 6267-152

Balatonstraße 22–30, 32–40, Moldaustraße 48–54

Herr Blümke

0173 6267-153

Rummelsburger Straße 37, Delbrückstraße 18–22, 25a

Herr Bernau

0173 6267-154

Märkische Allee 70–72, Allee der Kosmonauten 60–62, 64–66

Herr Aue

0173 6267-155

Märkische Allee 86–88, Allee der Kosmonauten 50–54

Herr Düring

0173 6267-156

Märkische Allee 74–76, 78–80, 82–84

Herr Weise

0173 6267-157

Schillingstraße 24–26, Michiganseestraße 16–26, Salzmannstraße 29–39

Herr Nitzsche

0173 6267-158

Greifswalder Straße 118–121, Michelangelostraße 101–107

Herr Hinz

0173 6267-159

Karl-Frank-Straße 14–22, 24–28, Karl-Pokern-Straße 5–13, 47–55 Hartlebenstraße 9, Am Goldmannpark 64, Klutstraße 21–23 Annenallee 22–24, Seelenbinderstraße 154/158

Herr Rischke

0173 6267-160

Luisenstraße 27–29, Jägerstraße 18f

Herr Düring

0173 6267-156

Allgemeine Notrufzentrale

Sicherheit Nord

030 7058282

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