Witten - Stadtmagazin

March 9, 2018 | Author: Anonymous | Category: N/A
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StadtMagazin

Witten

Der ›Wolf‹ im Haus Interview mit Hundetrainerin Sonja Schuklat

Die Welt is(s)t rund! Rezeptideen mit Pfannkuchen & Co.

Menschen ›Nanginesen‹ helfen der Dritten Welt

Rendezvous auf der Landstraße

Juni / Juli 2013

85. Ausgabe

Editorial

3

Das Stadtmagazin bei Facebook

Ein Magazin nur für Sie Siehe, selig ist der Mensch, den Gott zurechtweist; darum widersetze dich der Zucht des Allmächtigen nicht. Hiob 5,17

Es gibt fast täglich Dinge, die uns ärgern. Im Wesentlichen sind es Kleinigkeiten, die schlimmen Dinge – über die möchte ich an dieser Stelle mal nicht sprechen. Aber so Mini-Attacken, die ja dann auch gern in Serie ihren fulminanten Auftritt haben, sind nicht unbedingt die großen Lacher. Gestern war so ein Tag bei mir. Als erstes landete der Kaffee auf meiner Bluse. Schon mal nicht so prickelnd. Und ein Ticken zu heiß war’s obendrein. Eine halbe Stunde später hat-

Impressum Verlag und Redaktion: Correctum Verlag Erika Killing-Overhoff Postfach 4008, 58426 Witten, Nolsenstraße 27, 58452 Witten Tel. 0 23 02 / 58 98 99-0 Fax 0 23 02 / 58 98 99-9 eMail [email protected] · www.stadtmag.de Herausgeber: Correctum Verlag Redaktion: Erika Killing-Overhoff (verantw.), Antje Dittrich, Dr. Gerhard Czerner, Pia Lüddecke, Alexandra Wenzel, Prof. Dr. Manfred H. Wolff, Dominic Pakull, Lutz Quambusch, Christian Steinacker Anzeigen: Mediaberatung/Vertriebsleitung Axel Sieling (verantw.) Tel. 0 23 02 / 80 09 43 Mobil 01 63 / 5 83 37 32 eMail [email protected] (gültige Anzeigenpreisliste 2008) Satz und Layout: Selisky Design, Stahlbaustr. 8 44577 Castrop-Rauxel Tel. 0 23 05 / 35 30 30 www.selisky-design.de Druck: Paffrath Print & Medien GmbH Auf dem Knapp 33-53. 42855 Remscheid www.paffrath-druck.de Titelbild: Sonja Schuklat Alle in dieser Zeitschrift erschienenen Beiträge sind urheberrechtlich geschützt. Alle Rechte, auch Übersetzungen vorbehalten. Reproduktionen jeder Art, auch der vom Verlag gestalteten Anzeigen, bedürfen der schriftlichen Genehmigung des Verlages. Für unverlangt eingesandtes Bild- und Textmaterial wird keine Haftung übernommen. Namentlich gekennzeichnete Beiträge geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder. Eine Gewähr für die Richtigkeit der Veröffentlichung kann trotz sorgfältiger Prüfung nicht übernommen werden.

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Erika Killing-Overhoff Verlagsleitung

Antje Dittrich stellv. Verlagsltg.

te mein Computer die Freundschaft mit mir aufgekündigt, Gründe hat er nicht angegeben. High Noon: ich fahre über den Bodenborn Richtung Innenstadt. Will noch schnell in Bommern in die Post, sehe aus dem Auto, dass da ein Riesenandrang und Gewusel ist und entschließe mich, die Postgeschäfte auf den Nachmittag zu verschieben, fahre hübsch weiter geradeaus und lande mit Wucht am Autoheck des Vormanns. Na super! Dass ich in Witten erst nach mehreren Runden einen Parkplatz gefunden habe und später ein Knöllchen meine Windschutzscheibe zierte, brauche ich wohl nicht zu erwähnen. Abends habe ich dann lange am Telefon dummes Zeug gequasselt, derweil meine Spaghetti sich mit dem Topf in freundschaftlich schwarzer Einheit verbunden haben. Beim Entsorgen habe ich mir dann gründlich die Finger verbrannt und still und leise alles in den Müll geschmissen – ohne mich um die sorgfältige Trennung zu kümmern. Dass die Mülltüte ob der großen Hitze geschmolzen ist und beim Heraustragen alles durchsackte, ist nur schmückendes Beiwerk. Ob demnächst ein Knöllchen an meiner Mülltonne heftet – man kann es nicht wissen. Ja, es gibt sie, diese sonderbaren Tage, die man besser verschlafen hätte. Aber, wie bei allen Dingen im Leben haben wir auch in diesem Fall zwei Möglichkeiten: ärgern, ärgern, ärgern – oder einfach nur tief durchatmen und auf den neuen Tag hoffen. Natürlich ist das auch eine Temperamentssache. So dann und wann liebe ich es auch heute noch, lautstark zu fluchen, das befreit – vermeintlich. Während ich früher bei solchen Gelegenheiten ganz gern durchgeknallt bin, sehe ich das inzwischen immer öfter viel gelassener. Das allermeiste, was uns passiert, ist doch positiv. Also, was nutzen der Wutausbruch und das Taxi und Mietwagen Geschimpfe, es ändert sich dadurch rein gar Busse bis nichts, im Gegenteil, es ist reine Energiever26 Personen schwendung.

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Reinhard Schauwienold Rechtsanwalt & Notar a.D., Fachanwalt für Steuerrecht Tätigkeitsgebiete: Steueroptimierte Generationen- und Unternehmensnachfolge, Notarhaftung, privates und öffentliches Baurecht, Steuerrecht Christoph Daniel Rechtsanwalt & Notariatsverwalter Tätigkeitsgebiete: Erbrecht, Wohnungseigentumsrecht, Gestaltung lebzeitiger Immobilienübertragungen Piotr Ziental Rechtsanwalt Tätigkeitsgebiete: Familienrecht, Straf- und Verkehrsrecht, Arbeitsrecht

Beethovenstraße 15 ■ 58452 Witten ■ Tel.: 0 23 02 / 5 88 20 ■ Fax: 0 23 02 / 5 80 82 22 Mail: [email protected] ■ Internet: www.schauwienold.de

Inhalt

䡵 Nacht der Ausbildung

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䡵 Vulkanausbruch im Klassenzimmer

14

䡵 Familienseiten

15

䡵 Planen · Bauen · Wohnen

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䡵 Schönheit & Gesundheit

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䡵 Rechtstipp aus der Kanzlei Schauwienold · Daniel · Kollegen

57

䡵 Unternehmen

61

䡵 Kulinarisches

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䡵 ›Nanginesen‹ helfen der Dritten Welt

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䡵 Ein Zeichen gegen Missbrauch

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䡵 Wittener Künstlerbund: Ein Jubiläum ist zu feiern

74

䡵 Buchtipps aus der Redaktion

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䡵 Der ›Wolf‹ im Haus

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Für die sichere Versetzung nichts riskieren – gleich zu den Nachhilfe-Profis!

70

䡵 Sport & Freizeit

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䡵 Rendezvous auf der Landstraße

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䡵 Marktplatz Witten

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䡵 Dies & Das

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䡵 Glosse

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䡵 Rätselspaß

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䡵 Termine: Hier ist was los!

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Jetzt sind wir fit für jede Prüfung! Studienkreis Witten, Marktstraße 1 Eingang durch die Passage Bahnhofstraße Bürozeiten: Mo–Fr 13.30–17.30 u.n.V. Leitung: Maria Gockel, Gymnasiallehrerin

Tel. 2 69 96

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Nacht der Ausbildung

Starkes Fundament – aber Mangel an Fachkräften Heute wie früher beschäftigen zahlreiche Schulabgänger dieselben Fragen: Wie geht es nun weiter? Wie starte ich am besten ins Berufsleben? Soll ich studieren oder mir doch eine Lehrstelle suchen? Und für welchen Beruf bin ich überhaupt geeignet? Das Angebot ist vielfältig – besonders in unserer Region. Die ansässigen Wirtschaftsstandorte Ennepe-Ruhr-Kreis und Witten verfügen über ein starkes industrielles Fundament. Allein bei uns gibt es ca. 2.140 Unternehmen mit etwa 30.400 Beschäftigten – in der Mehrzahl kleine oder mittelständische Betriebe mit bis zu 250 Mitarbeitern. 63 Prozent der Beschäftigten (ca. 19.100) gehen hier ihrer täglichen Arbeit nach. Die übrigen 37 Prozent (11.300 Beschäftigte) sind in Großunternehmen angestellt. Ruhestand gehen. Und nicht überall steht bereits der Nachwuchs in den Startlöchern. Im Gegenteil: Die Zahl der Schulabgänger sinkt – ein Erbe der geburtenschwachen Jahrgänge. Lösungen müssen also her, um dem Bedarf an Erwerbspersonen und Fachkräften gerecht zu werden. »Um das Potenzial aller Jugendlichen optimal auszuschöpfen, müssen wir die Ausbildungsaktivitäten intensivieren«, so Marcus Dick-Cortmann. »Auch muss die Qualifikation bereits vorhandener Mitarbeiter systematisch vorangetrieben werden. Die betriebliche Ausbildung muss an Attraktivität gewinnen, zum Beispiel durch die Kombination mit einem Studium.«

Etliche Weltmarktführer in Witten und dem Ennepe-Ruhr-Kreis Deutlichstes Merkmal all dieser Betriebe: »Sie zeichnen sich durch einen hohen Spezialisierungsgrad, hohe Leistungsfähigkeit sowie gut ausgebildete Belegschaften aus«, so die Einschätzung von Marcus DickCortmann von der städtischen Wirtschaftsförderung. »In Witten und im Ennepe-Ruhr-Kreis sind etliche Weltmarktführer angesiedelt. Und die Beschäftigungsrate im verarbeitenden Gewerbe – vor allem in der Metall- und Maschinenbauindustrie – liegt mit 35 Prozent im Ennepe-Ruhr-Kreis bzw. 33 Prozent in Witten weit über dem Landesdurchschnitt (22 Prozent).« Intensivierung der Ausbildungsaktivitäten Die Wirtschaft kommt augenscheinlich in Fahrt – doch es mangelt an qualifizierten Fachkräften. Die Bevölkerung wird zunehmend älter. In naher Zukunft werden zahlreiche Fachkräfte in den wohlverdienten

2012 starteten 15 junge Menschen bei der Sparkasse Witten Richtung Zukunft. Im Doppel-AbiturJahrgang 2013 werden 18 Auszubildende ihren Berufsweg beginnen.

Gefragte Berufszweige Der größte Bedarf an Fachkräften zeichnet sich in folgenden Berufszweigen ab: • Zerspanungsmechaniker/in • Industriemechaniker/in • Verfahrensmechaniker/in • Elektrotechniker/in • Mechatroniker/in und • Maschinenanlagenführer/in.

Nacht der Ausbildung

»Daneben werden im verarbeitenden Gewerbe vor allem auch Ingenieure gesucht«, betont Marcus Dick-Cortmann, »besonders in den Sparten Maschinenbau und Elektro. Dem Dienstleistungssektor mangelt es an Fachkräften vorrangig im Bereich des Gesundheitswesens.« ›2. Wittener Nacht der Ausbildung‹ Die hiesigen Betriebe sind demnach in ausgeprägtem Maße daran interessiert, jugendlichen Nachwuchs für sich zu gewinnen. Hierzu nutzen sie auch publikumswirksame Ausbildungsevents wie die ›2. Wittener Nacht der Ausbildung‹ am 12. Juli 2013. Zahlreiche regionale Unternehmen unterschiedlichster Branchen – Metallverarbeitung und Elektroindustrie,

Gesundheits-, Krankenpflege- und Erziehungswesen, der kaufmännische bzw. Finanzsektor – sind vertreten. Auf dem Gelände der DEW Karrierewerkstatt GmbH informieren sie über sich und ihre Ausbildungsplätze für 2014. Auch wir wollen dem Fachkräftemangel in der Region entgegentreten. Auf den folgenden Seiten präsentieren wir einige Betriebe, die mit Tatkraft, Engagement und verlockenden Lehrangeboten zu Werke gehen, um jungen Menschen eine Perspektive für die Zukunft zu eröffnen.

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2. Wittener Nacht der Ausbildung »Das hat sich richtig gelohnt«, so das Fazit einer Mutter aus Herbede, die im vergangenen Jahr mit ihrem Sohn die 1. Wittener Nacht der Ausbildung besuchte. Die Initiatoren – die Karrierewerkstatt der Deutschen Edelstahlwerke, die Stadtwerke sowie die Wirtschaftsförderung der Stadt Witten – sahen dies ähnlich: Am 12. Juli dieses Jahres lassen sie auf dem Gelände der DEW ein zweites Berufseinstiegsevent folgen. Es soll die Ausbildungsvielfalt der Stadt Witten transparenter machen und den Bekanntheitsgrad ansässiger Unternehmen steigern. 26 Betriebe haben bisher zugesagt – weitere Anmeldungen sind noch immer möglich! »Mit Unternehmen wie Evonik, dem Kompetenzzentrum Frau und Beruf, der Krankenpflegeschule des Evangelischen Krankenhauses, der Hydropa GmbH oder dem Berufskolleg Comenius konnten wir das bisherige Spektrum der Ausbildungsnacht erheblich ausweiten«, berichtet Ute Dreher, Geschäftsführerin der DEW-Karrierewerkstatt. »Neben Unternehmen der Metallverarbeitung und Elektroindustrie stellen wir dieses Jahr auch Betriebe aus dem Gesundheits-, Krankenpflege- und Erziehungssektor vor, aus der kaufmännischen bzw. Finanzbranche sowie duale Studiengänge im Bereich Wirtschaftsingenieur und Maschinenbauer.« An zahlreichen Infoständen können sich Eltern und Jugendliche über Unterneh-

Einige der Betriebe bieten die Möglichkeit einer Werksbesichtigung.

mensprofile und Ausbildungsplätze für 2014 informieren. »Manche Betriebe verfügen sogar noch über Restkontingente fürs laufende Jahr«, so der Hinweis von Ute Dreher. »Zudem gibt es jede Menge

Mitmachaktionen wie Unternehmensrallye, Bewerbungstraining oder Rauschbrillenparcours. Eine große Tombola lockt mit zahlreichen Sachpreisen. Auch kann Witten wieder aus luftiger Höhe – von einer 30 Meter hohen Feuerwehrleiter aus – betrachtet werden.« Einige der Betriebe – darunter auch die DEW – bieten die Möglichkeit einer Werksbesichtigung. Die Jugendlichen können so vor Ort in den Beruf hineinschnuppern und vielleicht sogar selbst probeweise arbeiten.

Karrierewerkstatt GmbH Herberder Straße 39 · 58455 Witten Tel. 0 23 02 / 29 41 02 www.dew-karrierewerkstatt.com

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Nacht der Ausbildung

Perspektiven! Zukunftsorientiert, krisensicher und leistungsgerechte Bezahlung – das sind Kriterien, die bei der Suche nach einem Ausbildungsplatz immer wichtiger werden. Die Wittener Stadtwerke bieten sogar noch mehr: abwechslungsreiche Aufgabengebiete und ausreichend Raum zur persönlichen Entfaltung. Jahr für Jahr vergibt der lokale Energieversorger sieben bis acht Ausbildungsplätze – in den Berufssparten Industriekaufmann/frau, Kfz-Mechatroniker/in, Elektroniker/in im Fachbereich Betriebstechnik sowie Fachangestellte/r für Bäderbetriebe. Bei entsprechender Leistung winkt den Absolventen ein befristeter Arbeitsvertrag. Bewerbungen von jungen Frauen, besonders für die handwerklichen Berufe, sind ebenso ausdrücklich erwünscht wie Bewerbungen von schwerbehinderten Menschen.

Die Ausbilder der Wittener Stadtwerke (von li.): Ralf Wigmann, Dirk Bosel (Personalleitung), Simone Stange, Tanja Knie und Frank Schulze

Auch Auszubildende im Bereich Bäderbetrieb – Sascha Grimmig (vo. li.) und Dominik Hennigfeld (vo. re.) – benötigen technisches Know-how.

Büro, Werkstatt und Schwimmbetrieb »Ob Büro, Werkstatt oder Schwimmbetrieb – wer bei uns seine Ausbildung absolviert, hat gute Chancen auf dem späteren Arbeitsmarkt«, erklärt Tanja Knie, Ausbildungsleiterin der Wittener Stadtwerke. »Durch regelmäßigen Werksunterricht und intensive Betreuung erhalten die Auszubildenden einen fundierten Einblick in die Vielfalt unserer Abteilungen. Regelmäßig brillieren sie in ihren Prüfungen mit Bestnoten. Das macht sie auch für andere Unternehmen zu gefragten Nachwuchskräften.«

richtungen. Das erfordert chemisch-technisches Know-how.« Elektroniker/in für Betriebstechnik – die Helfer in der Not! Elektroniker für Betriebstechnik sorgen für den reibungslosen Ablauf der Produktion. Im Störungsfall sind sie zur Stelle. »Mit ihrem Wissen um elektrische Energieerzeugung, Energietransport, -steuerung und -umwandlung befassen sie sich mit der Inbetriebnahme und Wartung von sensiblen Anlagen«, erklärt Frank Schulze, Ausbilder im Elektro-Bereich. »Die Einhaltung der gültigen Sicherheitsvorschriften hat dabei höchste Priorität.«

Industriekaufmann/frau – mehr als nur Verwaltung! Für alle Ausbildungsbereiche gilt: Fachoberschulreife oder allgemeine Hochschulreife sind ein Muss sowie gute Leistungen im mathematisch-naturwissenschaftlichen Bereich. »Das gilt im Übrigen auch für angehende Industriekaufleute«, betont Tanja Knie. »Denn neben Verwaltung, Einkauf, Buchhaltung und Personalmanagement benötigen sie einen fächerübergreifenden Einblick in die Tätigkeiten der anderen Funktionsbereiche. Nur so können sie die betrieblichen Zusammenhänge verstehen und Arbeitsvorgänge korrekt umsetzen.«

Kfz-Mechatroniker/in – wir sorgen für Mobilität! Der firmeneigene Fuhrpark liegt in der Obhut der Kfz-Abteilung. »Die angehenden Kraftfahrzeugmechatroniker warten, reparieren und pflegen die Fahrzeuge und stellen die Mobilität ihrer Kollegen sicher«, erläutert Kfz-Ausbilder Ralf Wigmann. »Zunehmend im Fokus steht dabei die Arbeit mit elektronischen Geräten, denn Computertechnik und Co. sind auch im Fahrzeugbereich kaum noch wegzudenken.«

Fachangestellte/r für Bäderbetriebe – mehr als Aufsicht am Beckenrand! Bewerber für den Bereich Bäderbetrieb müssen körperlich fit und äußerst schwimmerprobt sein. Zudem tragen sie ein hohes Maß an Verantwortung – sie beaufsichtigen den gesamten Badebetrieb. »Die zukünftigen ›Schwimmmeister‹ sind jedoch mehr als eine Aufsicht am Beckenrand«, stellt Simone Stange, Ausbilderin im Bereich Bäderbetriebe, klar. »Zu ihren Aufgaben gehört ebenso die Pflege und Wartung der bäder- und freizeittechnischen EinBewerbungsschluss für das Ausbildungsjahr 2014 ist der 31. Oktober 2013. Die Unterlagen können per Post oder per Mail eingereicht werden.

Die Stadtwerke Witten sind Teilnehmer der ›2. Wittener Nacht der Ausbildung‹ am 12. Juli 2013. Dort sowie unter www.stadtwerke-witten.de erhalten Interessierte weitere Infos zu Ausbildungsinhalten und Bewerberprofilen.

Stadtwerke Witten GmbH Frau Tanja Knie Westfalenstraße 18–20 · 58455 Witten Tel. 0 23 02 / 91 72 16 [email protected]

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Nacht der Ausbildung

Ausbildung bei Ostermann Das Einrichtungshaus Ostermann setzt auf qualifizierte Nachwuchsförderung Das Familienunternehmen Ostermann ist eines der führenden Einrichtungsunternehmen in Deutschland. Sechs Jahrzehnte stetiges Wachstum und kontinuierliche Investitionen in die Zukunft haben das Unternehmen Ostermann mit seinen Einrichtungs-Centren in Witten, Haan, Bottrop und Recklinghausen zu einem Einkaufs-Magneten und wichtigen Arbeitgeber gemacht, der Sicherheit und Kontinuität für die gesamte Region garantiert.

Für das Unternehmen steht immer der Mensch im Vordergrund. Nicht nur als Kunde, sondern auch als Mitarbeiter. »Denn nur mit ihrer Hilfe können wir unseren wirtschaftlichen Erfolg auch in Zukunft realisieren. Dazu benötigen wir die am besten ausgebildeten Mitarbeiter in unserer Branche. Daher sind wir bereit, in die Aus- und Weiterbildung sehr viel zu investieren«, betont Geschäftsführer Rolf Ostermann. Zurzeit sind mehr als 100 Auszubildende im gesamten Unternehmen beschäftigt. Um den eigenen Bedarf an qualifizierten Mitarbeitern zukünftig zu sichern und wettbewerbsfähig zu bleiben, werden jährlich mehr als 30 neue Auszubildende eingestellt. So werden auch dieses Jahr folgende Ausbildungsplätze bei der Firma Ostermann angeboten: • Kaufmann/-Frau im Einzelhandel • Bereich Wohnbedarf • Bereich Hausrat, Glas, Porzellan • Bereich Textil • Bürokaufmann/-frau • Gestalter/-in für visuelles Marketing • Fachkraft für Lagerlogistik • Fachkraft für Möbel-, Küchen- und Umzugsservice • Informatikkaufmann/-frau • IT Systemelektroniker/-in • Fachmann/-frau für Systemgastronomie Eine qualifizierte Ausbildung kann nicht ausschließlich am Arbeitsplatz erfolgen,

Ein Teil der Auszubildenden (Kaufmann/frau im Einzelhandel Wohnbedarf) absolviert seine begleitende schulische Ausbildung an der Möbelfachschule in Köln. Dieses Bildungsinstitut ist die einzige Berufsschule in Deutschland, die ihre Lehrinhalte speziell an die Anforderungen der Einrichtungsbranche ausgerichtet hat und somit eine Ausbildung auf hohem Niveau garantiert. Für die Fahrten zur Schule stellt das Unternehmen seinen Auszubildenden extra Fahrzeuge zur Verfügung, um die Anreise so angenehm wie möglich zu gestalten.

»In Zeiten des großen Fachkräftebedarfs bekennt sich die Firma Ostermann in vorbildlicher Weise zur Ausbildung junger Menschen. Jedes Jahr stellt das Unternehmen über 30 neue Ausbildungsstellen zur Verfügung. Qualität und Kontinuität sprechen für sich. Überdies werden auch Projekte für Jugendliche an Wittener Schulen großzügig unterstützt«, so Dr. Dietmar Thönnes, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Hagen bei der Übergabe der Urkunde an Rolf Ostermann, den geschäftsführenden Gesellschafter. Ulrich Ernst, Geschäftsbereichsleiter der Industrie- und Handelskammer Bochum, unterstreicht: »Man kann diese Auszeichnung nur unterstützen. Die Leistung der Firma Ostermann ist beispielhaft. Wer qualifiziert, kontinuierlich über viele Jahre und in hoher Zahl ausbildet, setzt Zeichen für andere Betriebe, denn nur so kann dem künftigen Fachkräftebedarf begegnet werden.«

Für das Unternehmen ist das Ziel dieser intensiven Nachwuchsförderung, die Auszubildenden nach erfolgreicher Abschlussprüfung in eine feste Anstellung zu übernehmen.

Weitere Informationen zur Ausbildung in der Ostermann-Unternehmensgruppe finden Sie unter www.ostermann.de.

daher nehmen alle Auszubildenden regelmäßig an internen und externen Ausbildungsveranstaltungen von Industrie, Verbänden und Institutionen teil. Darüber hinaus gibt es eine intensive Unterstützung bei den Vorbereitungen auf Klausuren und Prüfungen, damit die Auszubildenden ihre Ausbildung mit überdurchschnittlich guten Leistungen abschließen können. Diese Schulungen werden von geeigneten, zum großen Teil eigenen Mitarbeitern durchgeführt, um Kontinuität zu gewährleisten und einen hohen Praxisbezug herzustellen.

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Nacht der Ausbildung

Ausbildung bei der Sparkasse Witten Vor Ort Richtung Zukunft Wieder einmal haben die Auszubildenden der Sparkasse Witten ihre Abschlussprüfung mit Bravour abgeschlossen. Zwölf frischgebackene Bankkaufleute nahmen vor einigen Wochen stolz ihre Zeugnisse entgegen, fünf von ihnen sogar mit der Traumnote ›sehr gut‹. Ein Ergebnis, das auch von Ulrich Ernst, Leiter des IHK-Geschäftsbereichs Berufliche Bildung, entsprechend gewürdigt wird. »Das Ergebnis unterstreicht den sehr guten Ruf und die herausragende Qualität der Ausbildung der Sparkasse Witten – übrigens nicht zum ersten Mal. Von den elf Einserkandidaten unter den Bankkaufleuten im Kammerbezirk kommen fünf von der Sparkasse Witten.« Auch der Vorstandsvorsitzende der Sparkasse Witten, Rolf Maasche, freut sich über den Erfolg. »Für uns bedeutet dies eine erneute Bestätigung unseres Ausbildungskonzepts, auf das wir großen Wert legen und in das wir entsprechend investieren – finanziell, aber auch hinsichtlich der personellen Ressourcen.« Was macht die Ausbildung durch die Sparkasse Witten aus, möchten wir wissen. »Das umfassende Konzept«, betont Ausbildungsleiterin Manuela Briele. »Da ist natürlich auf der einen Seite die fachliche Qualifikation, auf die wir höchsten Wert legen. So ergänzen wir den Berufsschulunterricht am Berufskolleg in Witten durch fachspezifische Schulungen und innerbetrieblichen Unterricht. Darüber hinaus bieten wir praxisorientierte Computer-, Textverarbeitungsund Fremdsprachenkurse sowie Gedächtnistraining und Teamtrainings an.« Exkursionen zur Landesbausparkasse in Münster, die Begleitung von Firmenkundenbetreuern bei Besuchen von Wittener Unternehmen aus der Kundschaft der Sparkasse und die Teilnahme an der Hauptversammlung einer börsennotierten Aktiengesellschaft bereichern den theoretischen Part, gestalten den Ausbildungsalltag lebendig und eröffnen zusätzliche Perspektiven.

Manuela Briele: »Des Weiteren setzen wir auf eine starke Praxisnähe. Unsere Auszubildenden werden auf jeder ihrer Stationen von Mentoren betreut. Es handelt sich dabei überwiegend um junge Menschen, die selbst vor wenigen Jahren ihren Abschluss gemacht haben und sich von daher sehr gut in die Situation ihrer Schützlinge einfühlen können. Die aber andererseits bereits kompetent und verantwortungsbereit als Bankkauffrau bzw. -mann tätig sind und dementsprechend hervorragende Ansprechpartner in allen Belangen abgeben. Durch sie lernen die Auszubildenden, dass auch Soft Skills wie Einfühlungsvermögen und aktives Zuhören, aber auch traditionelle Tugenden wie Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit eine große Rolle spielen.« Dirk Becker, Personalleiter der Sparkasse, ergänzt: »Schließlich ist die Ausgangssituation bei jedem unserer Kunden individuell anders – und diese erwarten daher zu Recht maßgeschneiderte, bedarfsorientierte Beratung. Dass die Auszubildenden im Rahmen unserer Ausbildung so einiges an Engagement und Disziplin aufbringen und viel Theoretisches und Praktisches lernen müssen, versteht sich wohl von selbst. Sie werden dabei aber auch entsprechend intensiv von uns gefördert – jedoch auch ernsthaft gefordert.« Was müssen Auszubildende an Rüstzeug mitbringen? »Die Ausbildung bei der Spar-

Ausbildungsleiterin Manuela Briele, Ulrich Ernst (IHK), Vorstandsvorsitzender Rolf Maasche und Personalleiter Dirk Becker (v. li.)

Tipp Ulrich Ernst weiß, wie bedeutsam es ist, dass junge Menschen sich möglichst früh orientieren: »Ich empfehle immer wieder, mit einem Praktikum in einen Beruf hineinzuschnuppern und Erfahrungen zu sammeln. Auch die rechtzeitige Feststellung, dass der vermeintliche Traumberuf gar keiner ist, kann eine wichtige Erkenntnis sein.«

Die Auszubildenden der Sparkasse Witten freuen sich über ihre tollen Ergebnisse.

kasse ist sehr anspruchsvoll: praktisch und theoretisch. Von daher erwarten wir eine hohe Leistungs- und Lernbereitschaft«, so Manuela Briele. »Aber es muss auch der Spaß dabei sein, die Begeisterung für den Beruf und viel Teamgeist. Wir arbeiten alle gemeinsam am Ziel, erreichen es gemeinschaftlich und sind letztendlich ungemein stolz auf unsere Auszubildenden.« Und die können sich im Anschluss auf eine erfolgreiche Karriere freuen. Die Sparkasse bildet bedarfsorientiert aus: Die Auszubildenden werden im Regelfall übernommen und haben hier vor Ort beste Aussichten auf eine vielversprechende Zukunft. Ulrich Ernst: »Bankkaufleute bei der Sparkasse Witten haben hervorragende Aufstiegschancen!«

Ausbildungsberufe bei der Sparkasse Witten Bankkaufmann/-frau Kaufmann/-frau für Versicherungen und Finanzen Immobilienkaufmann/-frau www.sparkasse-witten.de

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40 Jahre LA BIOSTHETIQUE URSULA LÜBBERT

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Jubiläum

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»Wie ein Sommermärchen« 40 Jahre ›La Biosthetique Coiffeur und Kosmetik‹ Ursula Lübbert

Wir feiern Geburtstag am 01. Juni 2013 mit Sekt, guter Laune und exklusiven Angeboten! Haare machen Image: - LongHair-Special * Haarverlängerung/-verdichtung * modische Impressionen - Sommerzeit = Reisezeit * Sunprodukte mit hohem UVSchutz in handlicher Urlaubsgröße Action am Kosmetik-Beauty-Point: - „Lieber Pfirsich als Orange“ – hochwirksame Cellulite-Specialbehandlungen - Neue Impulse für Füße und Nägel - „Fröhlich, frisch und farbenfroh“ – der neue Make-up-Sommer-Trend *** www.luebbert-beauty.de ***

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Wahre Schönheit versteckt sich nicht unter einer zentimeterdicken Schicht aus Schminke, und sie winkt uns auch nicht in digital optimierter Form von blinkenden Litfaßsäulen entgegen. Das eine ist übertrieben, das andere eine Spur zu perfekt, wenn nicht gar künstlich, in jedem Fall steckt hinter beidem mehr Schein als Sein. Wir begaben uns auf die Suche nach der echten, unverfälschten, natürlichen Schönheit, die im ganzheitlichen Zusammenspiel aus körperlicher Gesundheit und seelischem Wohlbefinden entsteht. Und wer könnte uns besser beraten als Ursula Lübbert?! Seit nahezu einem halben Jahrhundert hat sich die Friseurmeisterin dem Thema ›Beauty und Wellness‹ verschrieben, in diesem Jahr feiert ihr Salon ›La Biosthetique Coiffeur und Kosmetik‹ sein 40-jähriges Jubiläum. Neue Ansprüche erfordern neue Konzepte und Methoden »Waschen, Schneiden, Fönen – das war einmal. Heute umfasst das Friseurhandwerk viel mehr als die klassischen Leistungen. Denn mit den Menschen, die immer älter und gleichzeitig immer anspruchsvoller werden, verändern sich auch die Anforderungen an unseren Beruf: Haut und Haare müssen länger halten und gleichzeitig höheren Ansprüchen an Schönheit gerecht werden. Das erfordert völlig neue Konzepte und Methoden. Natürlich kann das Haareschneiden an sich nicht neu erfunden werden, aber neben den unverzichtbaren Basics ist ständiges Umdenken, Weiterbilden und Neuorientieren erforderlich.« Das ›Sommermärchen‹ von 1973 Alles begann im Juni 1973, »wie ein Sommermärchen«, erinnert sich die Geschäftsfrau lächelnd. »In einer Großfamilie mit neun Kindern war die Vorstellung meines Vaters, den Jungen eine Schulbildung zu ermöglichen, während die Mädchen ein Handwerk erlernen sollten. Doch ich wollte schon immer mehr!« Nach zielstrebiger Ausbildung von 1964 bis 1967 mit Abschluss als Wittens beste Auszubildende besuchte Ursula Lübbert die Meisterschule und eröffnete ’73 mit 22 Jahren als jüngste Friseurmeisterin der Stadt ihr eigenes Geschäft. Rasch entwickelte sich das Wittener Unternehmen zu einem exklusiven, überregional gefragten, vielseitig orientierten Institut, das Spezialisten für verschiedenste Aufgabenfelder beschäftigt – von Frisuren und Styling über Kosmetik, Visagistik und Massagen bis hin zu Hochzeitsfrisuren, Haarverlängerung und Haarersatz. »Die Freude am Umgang mit

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Ursula Lübbert

Menschen, der Rückhalt in der Familie sowie die Liebe zu einem wunderschönen alten Handwerksberuf bildeten den Background für diese außergewöhnliche Karriere.« Die Philosophie der Biosthetik Genügten in den 70er- und 80er-Jahren gute handwerkliche Qualitäten zum Erfolg, so änderten sich spätestens ab den 90er-Jahren die Ansprüche des Publikums: Service, Zeitmanagement, gehobene Salonausstattung, die Qualität der Produkte, die Individualität der Behandlungen sowie Treatments von Kopf bis Fuß rückten in den Fokus der Kundenwünsche. Die neuen Anforderungen erforderten eine radikale Umstrukturierung und Erweiterung des Unternehmens. Seit 1990 vertritt der Wittener Salon die ganzheitliche Philosophie der Biosthetik, die mit den natürlichen Ressourcen von Haut und Haar arbeitet und höchste Maßstäbe in der natürlichen Schönheitspflege setzt. Individuelle Pflege im Einklang mit der Biologie des Körpers »Wir sind sozusagen die Homöopathen unter den Friseuren, da wir uns an den biologischen Rhythmen von Haut und Haar orientieren«, erklärt Ursula Lübbert. »So können wir unseren Kunden in allen Schönheitsfragen und -problemen effektiv

Jubiläum

Karolin Artmeyer, geb. Lübbert

helfen.« Doch was bedeutet das konkret? Schilddrüsenerkrankungen, Eisen- oder Vitaminmangel, Umwelteinflüsse, das falsche Shampoo oder Hormonumstellungen im Alter – trockene oder fettige Haare, Haarausfall und Hautirritationen können unterschiedlichste Gründe haben. Die Arbeit der ausgebildeten Biosthetiker kaschiert nicht einfach nur die Symptome, sie konzentriert sich auf die Ursachen. Am Anfang der Behandlung steht daher immer ein Indikatorentest für Haarstruktur sowie Kopf- und Gesichtshaut. Auf Grundlage der Diagnose empfehlen die Experten rund um Ursula Lübbert eine methodische, individuell auf die Bedürfnisse des jeweiligen Kunden abgestimmte Pflege mit Shampoos, Lotionen, ätherischen Ölen etc. Natur pur Biosthetische Produkte enthalten zu 95 bis 100 Prozent natürliche Inhaltsstoffe. Auf synthetische Farb- und Duftstoffe, Silikone, Paraffinöle oder auch Parabene zur Konservierung wird bei der Herstellung dagegen komplett verzichtet. Sämtliche Anwendungen werden durch das Institut ECOCERT zertifiziert. Die Gewinnung der Rohstoffe und die komplette Produktion unterliegen strengen ökologischen Vorgaben. Ursula Lübbert: »Nach der Evolution beträgt die Lebensdauer einer Haarwurzel fünf bis sieben Jahre. Krankheiten, Medikamente oder Umweltbelastungen können diese Phase jedoch verkürzen. Unsere zertifizierten Produkte stimulieren die körpereigenen Stoffwechselfunktionen, stellen das biologische Gleichgewicht wieder her und helfen dem Körper, sich selbst zu helfen.« Bei Bedarf arbeitet das Team mit Fachleuten aus anderen Sparten wie Sport, Ernährung oder Dermatologie zusammen. Ein Pflegepass für zu Hause verrät den Kunden, was sie selbst für ihren Körper tun können. ein Teil des Teams

Ann Kathrin Lübbert

Jubiläumsparty mit Tombola In diesem Jahr profitieren die Kunden von vielen wechselnden Jubiläumsangeboten. Im November soll dann im großen Stil die öffentliche Geburtstagsparty stattfinden – eine passende Location wird noch gesucht. »Wir planen ein Megaevent mit Musik, Sekt und Tombola«, verrät die Chefin. »Sie können schon jetzt Bonuspunkte sammeln, um mit etwas Glück vielleicht den ersten Preis zu gewinnen, eine LuxusWellnessreise für zwei Personen. Außerdem locken attraktive Nebengewinne.« »Das Feuer brennt nach wie vor!« Nach rund 50-jähriger Berufstätigkeit will sich Ursula Lübbert peu à peu aus dem Geschäft zurückziehen. Würdige Nachfolgerinnen stehen schon in den Startlöchern. Die ältere Tochter, Karolin Artmeyer, verantwortet den Bereich Betriebswirtschaft und Marketing. Die jüngste, Ann Kathrin, ist als Kosmetikerin und Visagistin im Unternehmen tätig. Aktuell absolviert sie eine internationale Friseurausbildung, die sie in die Biosthetik-Zentren Europas von London bis Paris führt. Bald soll sie die fachliche Leitung des Wittener Salons übernehmen. »Die neue Ära hat begonnen, wir erwarten eine Zukunft voller Innovationen!« Ganz aufhören kommt für Ursula Lübbert nicht infrage. »Das Feuer brennt nach wie vor!« Sie schmunzelt: »Ich werde wohl wie Coco Chanel noch mit 80 das Revier unsicher machen.« Aber auch etwas ›Freizeit‹ möchte die betriebsame Geschäftsfrau demnächst genießen. Die Anmeldung für die Senioren-Uni – Fachrichtung Soziologie – liegt schon auf dem Schreibtisch …

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Junge Familien

Vulkanausbruch im Klassenzimmer Kleine Forscher legen los Mini-Vulkane, die Lava aus sprudelndem Kohlenstoffdioxyd ausspucken, ausgefallene Fantasieautos, zischende Filmdosenraketen und aerodynamische Papierflieger … Nein, wir befinden uns nicht im Wunderland, sondern im Wittener Haus der kleinen Forscher. Einmal wöchentlich wird der Pavillon neben der Grundschule Vormholz zum Experimentierlabor.

Förderung durch ›Haus der kleinen Forscher‹ »Die Kinder sollen naturwissenschaftliche, technische und mathemathische Phänomene spielerisch erleben«, erklärt OGSLeiterin Cornelia Kauer (Dipl.-Soz.-Päd.). Gemeinsam mit Sozialarbeiterin Antje Scholz bietet sie im Rahmen des Offenen Ganztags seit 2009 die Forscher-AG an. Nun wurde die Gruppe schon zum zweiten Mal durch die Stiftung ›Haus der kleinen Forscher‹ – gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung – zertifiziert. Als Preise winken Arbeitsmaterialien sowie regelmäßige Fortbildungen und Workshops für die Mitarbeiter der OGS.

Projekt ›Schwerkraft und Gefälle bei Kugelbahnen‹

»Da darf es ruhig kräftig zischen und brodeln!« Luft und Wasser, Schwerkraft und Elektrizität, Antriebsarten, Zeit und Akustik, so heißen die vielfältigen Themen, denen die Kids nach Schulschluss auf den Grund gehen. »Die AG ist unglaublich beliebt, vor allem bei den Jungs, aber wir haben auch einige neugierige Nachwuchsforscherinnen«, erzählt Antje Scholz. Experimentiert wird in erster Linie mit Substanzen, die im Haushalt vorhanden sind, so dass die Kinder die Versuche zu Hause nachmachen können. »Wichtig ist, dass schnell Ergebnisse erzielt werden, denn die Kleinen sind oft ziemlich ungeduldig«, verraten die Betreuerinnen mit einem Schmunzeln. »Je herausragender der Effekt, desto besser. Da darf es ruhig kräftig zischen und brodeln!«

Cornelia Kauer und Antje Scholz mit Nachwuchsforschern

Filmdosenraketen Selbst für die Leiterinnen ist es erstaunlich, was man mit alltäglichen Gegenständen alles anfangen kann. Das bisher absolute Highlight: Filmdosenraketen. Cornelia Kauer erklärt: »Man nimmt eine alte Filmdose und befüllt sie mit einem Teil Natron und drei Teilen kristalliner Zitronensäure – Ersteres ist auch bekannt als Backpulver, das Zweite bekommt man in jeder Drogerie. Fügt man einen Spritzer Wasser hinzu, verschließt die Dose, schüttelt sie feste und stellt sie auf den Boden, dann fliegt das Ganze in wenigen Sekunden in die Luft. Ein eindrucksvolles Spektakel!« »Die Älteren wollen oft mehr wissen« Heute Nachmittag soll ein Vulkanausbruch simuliert werden. Dazu braucht es nichts anderes als Zitronensäure, Wasser, Natron, Spüli, Lebensmittelfarben, Knete, einen tiefen Teller, Pipetten und einen Teelöffel. Nach ein paar einfachen Handgriffen sprudelt Kohlenstoffdioxyd als Lava aus dem künstlichen Schlot. »Das hat natürlich nichts mit dem echten naturwissenschaftlichen Phänomen zu tun«, so Antje Scholz. »Aber die Älteren wissen schon, dass das geschmolzene Gestein in den Vulkanen Magma heißt und können den Bezug herstellen. Dann wollen sie oft mehr wissen.« Sie lächelt: »Die Kleineren hingegen interessieren sich in erster Linie für das spektakuläre Resultat des Experiments!«

Kleine Forscher ganz groß

Konzept OGS Im Ennepe-Ruhr-Kreis wird der Offene Ganztag an Grundschulen flächendeckend durch Städte und Wohlfahrtsverbände wie die AWO angeboten. An der Vormholzer Grundschule nutzen rund die Hälfte aller Schüler das offene Programm, was bedeutet, dass sie von 8 bis 16 Uhr zuverlässig betreut werden – inklusive Mittagessen, Hausaufgabenbetreuung und vieler spannender Freizeitaktivitäten.

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Keine Experimente! Oder vielleicht doch? Wer Lust hat, das Vulkan-Experiment selbst einmal zu Hause auszuprobieren – bitte schön. Wir erklären, wie’s geht!

Das Prinzip kennt jeder! Viele Getränke, wie Mineralwasser oder Limonade, enthalten Sprudelgas. Schüttelt man die Flasche oder Dose und öffnet sie dann, ist das Resultat immer dasselbe: Die Flüssigkeit schäumt und spritzt heraus. Auch von alkoholischen Getränken, wie Sekt, kennen wir diesen Effekt: Beim Öffnen treibt der Druck des im Getränk gelösten Sprudelgases den Korken aus der Flasche. Der Korken knallt, schießt aus dem Flaschenhals heraus und fliegt manchmal auch ein Stück durch die Luft. Und genau diesen Effekt können wir nutzen, um kleine Vulkane zu basteln, die künstliche Lava spucken. Das wird benötigt: Tabletts oder tiefe Teller und Pipetten, Knete, Natron, Spülmittel, Lebensmittelfarbe, Zitronensaft So funktioniert’s Aus einem großen Stück Knete formen die Kinder Vulkankegel, die mindestens fünf Zentimeter hoch sein sollten. In die Mitte bohren sie mit dem Finger oder einem

Foto: Stiftung Haus der kleinen Forscher

Bleistift den Schlot – aber nicht ganz bis zum Boden durchbohren! Dann werden die Kegel auf Tabletts oder tiefe Teller gestellt. In die Schlote füllen die Mädchen und Jungen zuerst etwas Natron und träufeln zwei Tropfen Spülmittel darauf, damit es später richtig schäumt. Mit Lebensmittelfarbe färben sie den Zitronensaft ein und tropfen ihn mithilfe von Pipetten in die Vulkanschlote – sofort ergießt sich ein blubbernd schäumender Lavastrom aus den Kegeln. Tipp: Vulkane können auch prima im Buddelkasten und mit feuchtem Sand gebaut werden. Der Versuch kann zudem Anlass bieten, sich mit den Kindern im Rahmen eines Projekts mit dem Thema Vulkane zu beschäftigen.

Informationen zur Stiftung ›Haus der kleinen Forscher‹ sowie viele Anregungen und tolle Mitmach-Ideen finden sich unter www.haus-der-kleinen-forscher.de

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Augen auf beim Ranzenkauf Nicht mehr lange, dann packen die I-Männchen der nächsten Generation voller Vorfreude ihren ersten Schulranzen. Und mit der gleichen Vorfreude wird er bereits Wochen vorher ausgesucht. Zartes Rosa, cooles Trekking-Braun oder Schalke-Blau? Elfe, Einhorn oder Monster-Truck? Die künftigen Erstklässler achten vermutlich hauptsächlich auf das angesagte Outfit. Umso wichtiger, dass die Eltern ein Auge auf wichtige Funktions-Kriterien werfen. Ranzen sollten, nein, müssen körpergerecht, gebrauchstauglich, nicht zu schwer, aber dennoch robust sein, sie sollten allerdings auch bei schlechten Sichtverhältnissen von Verkehrsteilnehmern frühzeitig erkannt werden. © Foto: Annett B. / pixelio.de

Tipp: Es gibt für Schulranzen eine DIN-Norm. Achten Sie daher beim Schulranzenkauf auf folgenden Hinweis: ›entspricht DIN 58124‹ oder ›nach DIN 58124‹. Mit diesem Hinweis können Sie sichergehen, dass die Mindestanforderungen erfüllt werden. Darauf sollte geachtet werden: • Katzenaugeneffekt. Achten Sie darauf, dass der Ranzen am Tag und in der Nacht gut zu sehen ist. Retroreflektierende Flächen mit dem Katzenaugeneffekt erstrahlen im Dunkeln, wenn Autoscheinwerfer sie anleuchten. • Signalwirkung. Große orangefarbige oder gelbe Flächen leuchten am Tag und in der Dämmerung, wenn die Autos ohne Licht fahren. Nur damit ist der Ranzen rundum sicher. Fragen Sie im Geschäft ausdrücklich nach Modellen, die die Schulranzennorm komplett einhalten.

• Deckel. Er sollte stabil sein mit leicht gängigem Verschluss, sich weit öffnen lassen und möglichst nicht von allein zuklappen. • Stehvermögen. Leer oder vollgepackt – der Ranzen darf nicht kippen. Nehmen Sie ein paar Unterlagen zum Ausprobieren mit. • Seitentaschen. Sie sollten gut schließen und genügend Platz für Trinkflasche und Brotdose bieten. • Rückenform. Der Ranzenrücken soll körpergerecht und gut gepolstert, aber nicht zu hart sein, das Polster an mehreren Stellen am Rücken anliegen. • Schultergurte. Sie sollten mindestens vier Zentimeter breit und gut gepolstert sein. • Riemen. Sind sie zu lang, kann das Kind darüber stolpern, wenn es den Ranzen am Griff trägt. Praktisch ist es, wenn sie sich oben an den Gurten einhaken lassen. • Tragegriff. Achten Sie darauf, dass er weit genug, gut und griffig gepolstert ist. Er sollte nicht am Hals scheuern. Am besten sitzt er oben auf dem Deckel. Quelle Stiftung Warentest

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Zwei Clowns bitten zu Tisch! Ein Theaterstück so köstlich wie ein Apfelkuchen, garniert mit einer gepfefferten Prise Witz! Fantasie- und humorvoll erschaffen die zwei Clowns vom Kindertheater Coq Au Vin ihren furiosen Küchenzirkus voller Charme und Magie. Um die Grundlage des Teiges zu rühren, verflechten sie geschickt artistische Kunststücke mit tänzerischen Choreographien und führen größenwahnsinnig ihre außergewöhnliche Küchentauglichkeit vor. Über dem erfolgreichen Kochen schwebt die Ironie des Scheiterns, welche das Stück urkomisch macht. Trotz vieler Schwierigkeiten lassen sich die Clownsköche nicht entmu-

tigen und zelebrieren auf selbstverständliche Art und Weise Backen und Kochen als höchstes Vergnügen. Am Ende schlägt die Flut der Begeisterung für das Kochen derart hohe Wellen, dass Zugaben lauthals eingefordert werden. Unser Veranstaltungstipp für Nachwuchsköche und Küchenfeen von 3 bis 99 Jahren.

Coq Au Vin: Zwei Köche bitten zu Tisch

Kindertheater Coq Au Vin ›Der furiose Küchenzirkus‹ ab 3 Jahren 23.06.+23.07., je 15 Uhr, WERK°STADT

gang mit einer modernen Technik geübt, gleichzeitig wird ein Naturerlebnis geboten. Zum Abschluss lädt der SGV Witten noch zu Waffeln und Kakao oder Kaffee in das Steigerhaus ein. Treffpunkt ist der Wanderparkplatz an der Nachtigallstraße. Unbedingt mitzubringen: festes Schuhwerk, Regenjacken, Getränke für unterwegs und jede Menge Abenteuerlust!

An diesem Sonntag zeigen die Kinder den Erwachsenen, wo es lang geht! Nach einer kleinen Einführung lotsen sie ihre Eltern mit GPSGeräten durch das Muttental. Unterwegs sind immer wieder kleine Rätsel zu lösen, um die Koordinaten für den weiteren Weg und den sagenhaften ›Muttenschatz‹ zu finden. Einerseits wird also der Um-

© Foto: Nils Fabisch; pixelio.de

Schatzsuche per GPS

Geocaching – Familienwanderung der VHS Kinder führen ihre Eltern durch die Natur 16.06., 12 Uhr, Treffpunkt Wanderparkplatz Nachtigallstraße

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Laufen für den guten Zweck Zum dritten Mal ruft die Bommeraner Brenschenschule zum großen Schullauf. Am 8. Juni werden sich wieder viele kleine Füße in Gang setzen und möglichst zahlreiche 400-Meter-Runden in einer halben Stunde zurücklegen. Und wir wissen jetzt schon: Die Läufer geben alles! Für jede gelaufene Runde spendieren nämlich Sponsoren einen festgelegten Betrag, der dem Schulverein zur Verfügung gestellt wird. Davon sollen viele Aktionen im nächsten Schuljahr finanziert werden, unter anderem ein Zirkusprojekt, aber auch eine Hängebrücke im neuen Spiel- und Bewegungsparcours der Lebenshilfe e. V. Das können Sie tun: • Unterstützen Sie die Veranstaltung durch einen Geldbetrag, so können die Organisatoren diverse Spielgeräte für das Fest finanzieren. • Als Großsponsor legen Sie einen Betrag (10 bis 50 Euro) fest, den Sie für jede gelaufene Runde der ca. 300 Schüler dem Schulverein zur Verfügung stellen. • Sachspenden für die große Tombola: Freikarten, Bälle, Trikots, Werbegeschenke, Reisegutscheine, Tankgutscheine, Einkaufsgutscheine, Spiele usw. 3. Brenschenschullauf 08.06., 14 Uhr · Brenschenschule Weitere Infos bei Stefan Reese Tel. 0 23 02 / 93 38 33

CDtipp: Zauberhafte Überraschung Greta hätte so gern ein eigenes Pony! Aber ihre Eltern wollen ihr einfach keines schenken. Doch da passiert etwas ganz Unerwartetes: Ausgerechnet auf seinem ersten Flug stürzt das Einhornfohlen Sternchen ab, mitten hinein in Gretas Gartenteich. Und was macht man mit einem Einhorn? Erst einmal im Gartenschuppen verstecken! Doch Sternchen macht es Greta nicht leicht, schließlich hat es jede Menge Quatsch im Kopf ... Wenn das mal gut geht! Zauberhaft erzählt von Melanie Manstein, der Stimme von Prinzessin Fantaghirò aus der gleichnamigen Märchen-Kultserie. Zauberhafte Überraschung Maja von Vogel Duft-CD mit Vanilleduft ACHTUNG: Dieses Hörbuch enthält Duftstoffe, die Allergien auslösen können. audio media verlag

SPIELtipp: Bendit 60 Aufgaben in unterschiedlichen Schwierigkeitsstufen gilt es zu lösen – so ist langer Denk- und Knobelspaß garantiert. Pro Aufgabe ist ein Muster vorgegeben, welches es nun aus den sechs Kugelketten zu legen gilt. Die Kugelketten sind jeweils auf Vorder- und Rückseite zweifarbig. Zudem können sie flexibel formverändert werden, indem man sie an

den Gelenken knickt. Tricky: Beim Legen des vorgegebenen Musters darf kein Glied der Kugelketten über das Spielfeld hinausragen, bzw. es darf keine Lücke entstehen. Wer über eine gute räumliche Vorstellungskraft verfügt, hat bei ›Bendit‹ schnell die Nase vorn – alle anderen trainieren spielend. Durch das praktische, kleine Format eignet sich das Spiel auch für das Logiktraining zwischendurch sowie auf Reisen – allein, zu zweit und im Rudel! Bendit Logikspiel aus der Reihe SmartGames von Jumbo Ab 7 Jahren · 16,99 Euro

BUCHtipp: Der Laden Nicht weit von Mattis Kindergarten gibt es einen kleinen Laden mit ›Kinderbedarfsartikeln‹. Was für tolle Zaubersachen man dort kaufen kann! Matti weiß nicht, ob er sich für die Brüllbonbons mit Löwengeschmack oder für die Kletterkrallen entscheiden soll. Praktisch sind aber auch die Glühbrillen, mit denen man im Dunkeln sehen kann … Der Comiczeichnerin Isabel Kreitz ist ein wunderschönes Kinderbuch gelungen. Die liebevollen Zeichnungen regen die Fantasie an und lassen Kinder ab drei Jahren selbst kreativ werden. Der Laden Isabel Kreitz Ab 3 Jahren Aladin

BUCHtipp: Mandela & Nelson So ein Spiel hatte Bagamoyo, der kleine Fischerort an der Küste Tansanias, noch nicht gesehen. Elf Spieler aus Deutschland, Jungs im Alter zwischen 12 und 13 aus dem Ruhrgebiet, sind nach Afrika gekommen, um die Mannschaft von Bagamoyo herauszufordern. Bagamoyo gewinnt. Ein halbes Jahr später landen Nelson und seine Mannschaftskameraden in Dortmund, um die neuen Freunde wiederzutreffen und das Rückspiel auszutragen. Revanche muss sein! Eine Geschichte über Fußball, Fairness und Freundschaft. Mandela & Nelslon – Das Rückspiel Hermann Schulz Ab 10 Jahren Aladin

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Wildkräuter am Wegesrand Viele heimische Wildkräuter sind uns vertraut, aber doch unbekannt. Einige werden als ›Unkraut‹ bezeichnet, obwohl sie für zahlreiche Tiere und auch für den Menschen wertvolle Eigenschaften besitzen, zum Beispiel als Nahrung, Heil- oder Zeigerpflanze.

Bei einer Exkursion im Muttental erfahren die Teilnehmer von Birgit Ehses (NaWit) Wissenswertes über Brennnessel, Wiesenkerbel, Beinwell und Co. © Foto: Detlef; pixelio.de

Termintipp

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Exkursion Sa, 01.06., 10–12 Uhr So, 30.06., 10–12 Uhr Treffpunkt Parkplatz Schloss Steinhausen Teilnahmegebühr 3 Euro

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Bauprojekt Wohnhof Mittelstraße Modernes Quartier auf historischem Grund Vor zweihundert Jahren war Stockum ein autarkes Dorf, in dem sich das Leben rund um die Landwirtschaft drehte. Seine ›Insellage‹ und den ländlichen Charme hat sich der von Wiesen und Feldern umrahmte Stadtteil bis heute bewahrt. Mitten im Ortskern, auf dem historischen Grund eines ehemaligen Bauernhofes an der Mittelstraße, entsteht nun ein modernes Wohnquartier. »Es war eine wesentliche Vorgabe des Bebauungsplans, dass keine Freiflächen verbraucht, sondern vorhandene Flächen umgenutzt werden sollten«, erklärt Architekt Reinhold Sunder. Gemeinsam mit dem Architekten und Stadtplaner Heinz-A. Hetschold leitet er das Stockumer Büro für Architektur und Planung, kurz ›bap‹, das sich seit 1975 auf die Sparten Städtebau Gewerbebau, Siedlungsbau und Wohnungsbau spezialisiert. Seit 2009 betreut das erfahrene Duo die Errichtung von fünf Mehrfamilienhäusern mit 32 barrierefreien Mietwohnungen an der Mittelstraße / Ecke Hörder Straße. Sie gruppieren sich um ein historisches Bruchsteingebäude von 1827, das als Denkmal im Herzen der 8.200 Quadratmeter großen Anlage erhalten bleibt. »Im sogenannten ›Backes‹ lebten früher die Bediensteten des Hofes. Jetzt wird es renoviert und soll als zentrale Anlaufstelle einen Gemeinschaftsraum sowie die Wohnung und das Büro des Hausmeisters beherbergen.«

Reinhold Sunder

Heinz-A. Hetschold

Wenn alles wie geplant läuft, können Mitte 2014 die ersten Mieter einziehen. »Dank der konstruktiven Zusammenarbeit mit der planenden Verwaltung der Stadt Witten liegen wir voll im Zeitplan«, freuen sich die Architekten. Die Wohnungen sind 55 bis 185 Quadratmeter groß, gehoben ausgestattet und verfügen über eigene Tiefgaragenstellplätze. Aus der Garage gelangen die Bewohner über einen Aufzug direkt in ihr Heim. »Barrierefrei ist heutzutage längst Standard«, so Reinhold Sunder, der im Einsatz für kommunale Wohnungsbauunternehmen viele Erfahrungen in diesem Bereich gesammelt hat. »Eine großzügige Raumaufteilung mit breiten Türen, bodengleiche Duschen und Fahrstühle eignen sich nicht nur für Senioren, sie sind auch für Familien mit Kindern sinnvoll und sehen zudem schick aus!«

Park-Atmosphäre sorgen. Auch zwei Kinderspielplätze sind geplant. »Zentral und doch im Grünen«, bringt Reinhold Sunder, selbst gebürtiger Stockumer, die Vorteile der kleinen Neubausiedlung auf den Punkt. »Sie genießen sämtliche Vorzüge einer ruhigen, ländlichen Lage, gleichzeitig sind Kindergärten, Schulen, Geschäfte und Ärzte fußläufig zu erreichen.«

In puncto Energie ist das Quartier ebenfalls auf Zukunftsfähigkeit ausgerichtet. Die Wärmedämmung erfüllt KFW-70 Standard, die Heizung erfolgt energiesparend über eine Erdwärmepumpe. Das schont Umwelt und Geldbeutel. Im Außenbereich sollen großzügige Grünflächen und Streuobstwiesen für eine angenehme

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Innovative Badtechnik für Genossenschaftsmieter Die Badewanne der Zukunft bietet Komfort und Sicherheit Auf die demografische Entwicklung in Deutschland und die damit verbundenen Veränderungen in der Altersstruktur der Bevölkerung haben die Wohnungsgenossenschaft Witten-Mitte eG und die Gemeinnützige Wohnungsbaugenossenschaft Herbede eG zusammen mit dem Handwerksunternehmen Minnhard Meewes GmbH eine nutzerfreundliche Bad-Lösung gefunden: »Unser Ziel ist es, die Wohnungen für jedes Lebensalter und jeden Familienstand auszustatten. Wir kennen die Belange und Anforderungen des barrierefreien Wohnens. Das hat nicht nur für ältere Bewohner viele Vorteile, sondern ist generationsübergreifend für alle unsere Mieter von Nutzen«, sagt Frank Nolte, Vorstandsvorsitzender der Wohnungsgenossenschaft Witten-Mitte. Bei Badmodernisierungen im Bestand setzen die Wohnungsgenossenschaft Witten-Mitte und die Gemeinnützige Wohnungsbaugenossenschaft Herbede auf den fachlichen Rat von Sanitärprofi Meewes. So wurden bereits mehrere Bäder mit einer barrierearmen, aber vollwertigen Kombination aus Badewanne und Dusche ausgestattet. Damit man bequem ein- und aussteigen kann, lässt sich die Badewanne an einer Seite bis knapp über dem Boden wie eine Tür öffnen. Eine Glas-Duschtür, die sich platzsparend nach innen öffnen lässt, sorgt für ausreichenden Spritzschutz. Die Tür aus Sicherheitsglas hält absolut dicht, auch wenn Wasser in der Badewanne ist. Es läuft kein Tropfen aus, die Dichtung hält – nach dem Prinzip einer Waschmaschinentür – absolut dicht. Und ein Sicherheitsverschluss garantiert, dass die Tür während des Badens nicht versehentlich geöffnet werden kann. Ein in den Wannenrand integrierter Sitz ermöglicht die Körperpflege der bequemeren Art. Für mehr Standsicherheit kann die Duschzone auch mit einer rutschhemmenden Beschichtung ausgestattet werden.

Bei gleichem Platzbedarf wie bei einer herkömmlichen Badewanne bietet die moderne Duschwanne besten Komfort auch für kleine Bäder. »Alles Argumente für die Badewanne der Zukunft«, so Jürgen Niedereichholz, Geschäftsführer der Minnhard Meewes GmbH, die im Sanitär- und Heizungsbereich bereits seit über 30 Jahren für die Wohnungsgenossenschaft Witten-Mitte und zahlreiche private Kunden in der Region arbeitet. Mit seinem 14-köpfigen Team ist das in zweiter Generation von Jürgen Niedereichholz und seiner Frau Ute geführte Unternehmen auch im Bereich barrierefreie Bad- und Wohnraumgestaltung tätig und wurde dafür vom TÜV sowie der Gesellschaft Gerontotechnik GGT zertifiziert. Viele Bürger kennen die Fachhandwerker auch durch ihr jahrelanges soziales Engagement in Witten.

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Bei der Wohnungsgenossenschaft Witten-Mitte stehen die Mitglieder und Mieter im Mittelpunkt. Als ältestes und größtes Wohnungsunternehmen in Witten bietet die Genossenschaft seit 1895 allen Bevölkerungsgruppen guten und bezahlbaren Wohnraum. Zum Immobilienbestand gehören aktuell 1.556 Wohnungen mit einer Größe zwischen 27 qm und 128 qm. Allein im letzten Jahr hat die Genossenschaft rund 3,2 Millionen Euro in die Instandhaltung und Modernisierung ihres Bestandes investiert und auch das umfangreiche Service- und Dienstleistungsangebot rund ums Wohnen weiter ausgebaut. Im sozialen Bereich erhalten die Mitglieder Unterstützung durch eine im Unternehmen angestellte Sozialarbeiterin. Die Genossenschaft Witten-Mitte eG zählt derzeit rund 1.900 Mitglieder. ›Hier wohn’ ich gerne!‹, lautet der Slogan der Gemeinnützigen Wohnungsbaugenossenschaft Herbede eG. Bereits im Jahre 1919 gegründet, verfügt die Genossenschaft heute über 197 Wohnungseinheiten in 45 Wohnhäusern im grünen Stadtteil Herbede/Vormholz. Die Genossenschaft steht für eine gute und sichere Wohnungsversorgung ihrer Mitglieder. Seit Anfang 2012 besteht eine Kooperation zwischen der Wohnungsgenossenschaft Witten-Mitte und der Gemeinnützigen Wohnungsbaugenossenschaft Herbede. Die Zusammenarbeit schafft Synergie-Effekte, insbesondere auch für die Mitglieder beider Genossenschaften im Vermietungsund sozialen Bereich.

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Alles Fassade? Die Vorteile von Carbon bei der Wärmedämmung Sie sollen Wind und Wetter trotzen und dabei noch schick aussehen: Häuserfassaden müssen im Laufe ihres langen Lebens vielen Erwartungen gerecht werden. Dafür verdienen sie dann und wann eine kleine Verjüngungskur. Der Sommer ist die beste Jahreszeit für neue Anstriche und energetische Sanierungen. »Es muss frostfrei und trocken sein, daher kommen die Aufträge jetzt Schlag auf Schlag«, erzählt Hartwig Rollenbeck. Der Malermeister ist Fachmann für moderne Raumgestaltung, Bodenbeläge und Fassadenarbeiten aller Art. Als Carbon-Partner des Herstellers Caparol – bekannt durch den bunten Elefanten – weiß er genau, worauf es bei der Wärmedämmung ankommt. »Spachtelmasse aus Carbonfaser ist extrem widerstandsfähig und wird daher insbesondere in Sockelbereichen von viel frequentierten Gebäuden wie z. B. Schulen gerne gewählt.« Das schlagfeste Material schützt die Wand vor unvorsichtig abgestellten Fahrrädern, wuchtig geschossenen Fußbällen und anderen Beanspruchungen. Zudem ist es unempfindlich gegen Temperaturschwankungen oder Hagel. »Kräftige Hagelkörner können unter Umständen sogar richtige Löcher im Mauerwerk verursachen. Carbon ist dagegen so stabil, dass Sie theoretisch mit einem Hammer gegen die Wand schlagen könnten, ohne Schäden zu verursachen!« Seit 1990 führt Hartwig Rollenbeck den 1961 von seinem Vater gegründeten Malerbetrieb. Neben Privatkunden vertrauen

auch viele große Firmen wie die Ruhrpumpen, Pilkington oder die Sparkasse Witten auf das Know-how des achtköpfigen Teams. »Trotz frühlingshafter Temperaturen haben viele Menschen das Thema Heizung noch im Hinterkopf. Ich weiß von Kunden, bei denen die Zimmertemperatur während des langen Winters aufgrund schlechter Dämmung bis auf 14 Grad gesunken war, so dass ein Nachheizen schier unmöglich wurde.« Das ›System Carbon‹ überzeugt dem Experten zufolge auch durch seinen guten Dämmwert – unter günstigen Voraussetzungen ließen sich 20 bis 40 Prozent Energie einsparen. »Ab wann sich die Sanierungskosten aber ganz konkret amortisieren, muss natürlich von Fall zu Fall entschieden werden. Ein weiterer unbezahlbarer Vorteil ist jedoch die Verbesserung des Raumklimas.« Er erklärt: »Kalte Luft fällt nach unten, man fühlt sich wie im Zug, dazu kommt die Schimmelgefahr. In gut gedämmten Räumen herrscht dagegen ein angenehmes Wohlfühlklima.«

Oft wird der Rat des Malermeisters auch in optischen Gestaltungsfragen gesucht. Hier offenbart sich ein weiterer Pluspunkt des Werkstoffs Carbon: Er ist – anders als herkömmliche Dämmmaterialien – auch für dunkle Farben geeignet. »Die gängigen Spachtelmassen können nur mit hellen bis mittleren Tönen bestrichen werden, da dunkle zu stark aufheizen. Die Folge: Die Oberfläche dehnt sich aus, das Material wird spröde und reißt.« Gerade dunkle, kräftige Farben wie Dunkelrot und Anthrazit seien aber an Hauswänden aktuell stark im Kommen. Da es vielen Kunden schwerfällt zu beurteilen, wie ein anhand der Farbpalette ausgesuchter Ton auf großer Fläche zur Geltung kommt, streicht Hartwig Rollenbeck zur Sicherheit häufig erst einmal an kleinen Stellen vor. Er schmunzelt: »Manchmal wählen die Kunden danach dann doch lieber eine Nuance milder.«

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Internationale Gartenschau 2013: Silber für Ronsiek Gräser und Frühlingsblüher in warmen Pastelltönen schmiegen sich sanft an das Grabmal aus Sandstein. Die weichen Formen schaffen einen Kontrast zu den harten Konturen des Gesteins – wie der Gegensatz von Leben und Tod? Das Grab, das Britta und Thorsten Ronsiek für die Internationale Gartenschau (IGS) 2013 in Hamburg gestaltet haben, schmeichelt dem Auge des Betrachters und regt zum Nachdenken an. Und auch aus botanisch-fachlicher Sicht genügt das kleine Kunstwerk höchsten Ansprüchen. Dafür wurde es im Wettbewerb mit der Silbermedaille ausgezeichnet. »Wir sind zufrieden – und zerknirscht, da wir Gold nur um 0,1 Punkte verpasst haben«, erzählt das Wittener Gärtnerehepaar mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Insgesamt 140 Beispielgräber wurden nach unterschiedlichen Kategorien von einer Expertenjury bewertet: Passen die gewählten Pflanzen zur Saison bzw. zum Standort? Wie harmonieren sie untereinander? Wie wirkt das Bild farblich, und wurde das Thema ›Symbolik und Natur‹ kreativ umgesetzt? »Gräser stehen für Leichtigkeit, daher haben wir als Bodendecker u. a. Black Mondo Grass ausgesucht«, erläutert Britta Ronsiek. »Die Eibe ist ein Symbol der Unvergänglichkeit. Passend zum Thema durfte das Gehölz seine natürliche Wuchsform behalten. Frühlingsblüher in Pastelltönen von Orange bis Lila runden das Bild farblich ab.« Alle 14 Tage ist das Team auf dem Schaugelände, einem ehemaligen Friedhof in Hamburg-Wilhelmsburg, präsent. Denn bis Oktober finden noch drei weitere Bewertungen statt, dann stehen die Sommer- bzw. Herbstbepflanzungen im Fokus. »Beim nächsten Mal wird es Gold«, hofft Thorsten Ronsiek.

Neben der Friedhofsgärtnerei hat der Wittener Betrieb den Bereich Gartenund Landschaftsbau in der Vergangenheit verstärkt ausgebaut. So stellen die Gestaltung und Pflege von Grünflächen, Baumdienste, Pflasterarbeiten und Zaunbau wichtige Schwerpunkte dar. Um die qualitative Ausrichtung beizubehalten, wurde jetzt sogar ein zusätzlicher Meister eingestellt.

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Alles für Ihr Dach Ein Dach über dem Kopf – für viele der Inbegriff von Schutz und Geborgenheit. Allerdings nur, solange es auch dicht ist! Dafür sorgt Frank-Dagobert Müller – Dachdeckermeister in vierter Generation.

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»Wir erledigen für Sie sämtliche Arbeiten oberhalb der letzten Geschossdecke«, betont der passionierte Bedachungspezialist. »Ob Flach-, Spitz- oder Walmdach, Solaranlagen und Photovoltaik, Dämmung und Energiesparmaßnahmen, Fassaden, Dachbegrünung oder Klempnerarbeiten – wir halten uns genau an Ihre Vorgaben und erfüllen das, was wir auch versprechen.« Zusammen mit seinem Team geht der Langendreerer DachFrank-Dagobert Müller deckermeister auch den UrsaDach-Wand-Abdichtungs chen für Schimmelbildung auf GmbH & Co. KG den Grund. »Ein heikles TheUrbanusstraße 38 · 44892 Bochum ma für Mieter und Vermieter, Tel. 02 34 / 92 78 84 48 aber wir möchten, dass Sie unMobil 01 57 / 82 72 77 07 www.dagobert-mueller.de ter Ihrem Dach gut aufgehoben sind.«

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Lebensretter: Rauchmelder Schätzungen zufolge kommen jährlich etwa 500 Menschen bei Hausbränden ums Leben – die meisten davon sterben an den Folgen einer Rauchvergiftung! Vor allem nachts, wenn jeder vermeintlich sicher zu Hause in seinem Bett schläft, werden die Opfer vom Feuer überrascht, ohne die giftigen Brandgase zu bemerken. Rauchmelder jedoch können nachweislich Leben retten. Sie schlagen Alarm, wenn Gefahr durch einen Brand droht, und verschaffen Zeit, um sich und andere in Sicherheit zu bringen. Installiert, nach- und umgerüstet werden Brandschutzanlagen von Elektro-Fachleuten wie Dirk Herbrechter, Firmeninhaber der seit 1957 bestehenden Elektro Herbrechter GmbH. Seit dem 1. April 2013 haben er und seine Mitarbeiter alle Hände voll zu tun – denn auch in NRW gilt seit diesem Tag die Rauchmelderpflicht, für Bestandsbauten ab 1. Januar 2017. »Wohnungseigentümer haben künftig dafür Sorge zu tragen, dass Kinder- und Schlafzimmer sowie Flure, die als Fluchtweg genutzt werden, mit Rauchmeldern ausgestattet sind«, so der Elektro-Experte. »Die Vielfalt an Brandmeldern ist dabei groß: Die einen reagieren auf Feuer

und Rauch, die anderen auf übermäßige Wärmeentwicklung, z. B. in Badezimmer und Küche. Zuverlässig und termingerecht installieren wir Ihre Rauchmelder einzeln für sich oder auch funkvernetzt mit anderen. Ein gesamter Wohnkomplex kann so alarmiert werden, wenn in einem der Zimmer ein Brand entsteht.« Ab Sommer 2013 vergibt die Elektro Herbrechter GmbH einen Ausbildungsplatz für angehende Elektrotechniker im Fachbereich Energie- und Gebäudetechnik. Bewerber sollten neben der mittleren Reife gute Kenntnisse im naturwissenschaftlich-mathematischen Bereich mitbringen sowie über eine gewisse Grundfitness verfügen. Das Arbeiten auf Leitern, Gerüsten und Dächern erfordert schließlich körperliche Beweglichkeit.

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Sicher ist sicher Jeder, der bereits einmal Opfer eines Einbruchs wurde, kennt das Gefühl: Privatsphäre und Sicherheit in den eigenen vier Wänden scheinen nur noch Illusion zu sein. Viele Betroffene leiden daher dauerhaft unter Angstzuständen und Panikattacken, Schlafstörungen und Alpträumen. Und die Angst ist nicht einmal unberechtigt: Im Vergleich zum Vorjahr stieg 2012 die Anzahl der Wohnungseinbruchsdiebstähle in NRW um alarmierende 7,5 Prozent an – mit 54.167 Delikten das höchste Fallaufkommen seit 1995! Und dennoch: Die Bürger unterschätzen die Gefahr, die von Gelegenheitstätern ausgeht, und wiegen sich in trügerischer

Sicherheit. »Bei mir ist nichts zu holen«, so die fälschliche Annahme vieler. Doch Einbrecher sind auf der Suche nach Gegenständen, die in jedem Haushalt zu finden sind: Fernseher, Laptops, Smartphones, Kameras oder Bargeld. Die Folge: Noch immer sind zahlreiche Häuser und Wohnungen unzureichend gegen Einbrüche geschützt. Dabei würde meist eine Grundausstattung an Sicherheitstechnik genügen, um Tätern das Eindringen von außen zu erschweren.

Einer, der sich in diesem Bereich auskennt, ist Sicherheitsfachmann Manfred Endt. Als Inhaber der ME Sicherheit GmbH bietet er fachkundige Beratung zum Thema Einbruchsschutz und Co. »Typische Einstiegspunkte sind Terrassentüren und Fenster sowie Haus- und Wohnungstüren«, so der Experte. »Sind diese durch einbruchhemmende Türen und Fenster ersetzt bzw. mit Zusatzsicherungen versehen, bricht der Täter sein Vorhaben in der Regel ab. Denn alles, was länger als fünf Minuten dauert, erhöht für ihn die Gefahr, auf frischer Tat ertappt zu werden.« Manfred Endt rät zudem zur Installation von Alarmanlagen. »Diese bieten Schutz, auch wenn Sie nicht zu Hause sind. Lautlos melden sie jeden Einbruchsversuch einer rund um die Uhr besetzten Notrufund Serviceleitstelle. Durch das frühe Eingreifen der Polizei kann der Täter abgeschreckt und im Idealfall sogar gefasst werden.«

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Mit Solarenergie in die Zukunft Das ›Dach über dem Kopf‹ ist heutzutage weit mehr als nur ein Schutz gegen Wind und Wetter. Ebenso fungiert es als wichtiger Wärmespeicher und somit als effiziente Energiesparmaßnahme oder auch als Träger moderner Energieerzeugungssysteme wie z. B. Solarzellen. »Bei der Vielfalt der Optionen beraten wir Sie gerne«, so Thorsten Amling, Spezialist für individuelle Systeme der Firma Roto. Keine Männerdomäne: das Dachdeckerhandwerk Als Fachmann für Dach, Fassade und Abdichtung hat er schon viele Gebäude in und rund um Witten fit für die Zukunft gemacht. 2002 übernahm der Dachdeckermeister die Leitung jenes bereits 1925 gegründeten Betriebes, in dem er selbst ausgebildet wurde und viele Jahre als Mitarbeiter tätig war. Zudem kümmert er sich als Lehrlingswart der Innung um die Fragen, Probleme und Anliegen des eigenen Berufsnachwuchses. »Auch wenn die Arbeit körperlich anstrengend sein kann, wir oft unter Zeitdruck stehen und bei jedem Wetter im Einsatz sind, handelt es sich längst nicht mehr um eine Männerdomäne – inzwischen sind 870 Frauen im Dachdeckerhandwerk tätig!« Effizient und umweltfreundlich: Solartechnik von Roto Experten zufolge könnte man mit nur 0,01 Prozent der Sonnenenergie, die die Erdoberfläche erreicht, den gesamten heutigen Energiebedarf der Menschheit decken. Dächer und Fassaden bieten die optimalen Flächen zur effizienten Nutzung dieser kostbaren, zukunftsorientierten Energieform, die sich neben der Stromerzeugung auch zur Raumbeheizung und Trinkwassererwärmung eignet. »Photovoltaikanlagen steigern den Wert der Immobilie und stehen für spürbar mehr Lebensqualität«, so Thorsten Amling, der vorzugsweise mit Systemen des Herstellers Roto arbeitet. »Sie haben sich als besonders zuverlässig und langlebig bewährt. Im Zeitalter immer knapper werdender Ressourcen und steigender Strom- bzw. Gaspreise macht uns

Thorsten Amling bei der Arbeit in luftiger Höhe.

das ›Kraftwerk der Sonne‹ unabhängig von den herkömmlichen Energiequellen. Dazu leistet es einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz. Beispiel: Eine Solaranlage mit einer Leistung von drei Kilowatt-Peak erspart der Umwelt ca. 800 kg CO2 pro Jahr – so viel, wie ein Auto auf einer Strecke von 10.000 Kilometern ausstößt. Es gibt also viele gute Gründe, sich Sonnenenergie in die eigenen vier Wände zu holen.« ›Zwei zu eins‹-Vorteil‹: Solar-Hybrid-Systeme Eine ebenso clevere wie wirtschaftliche Lösung bietet die sogenannte ›Solar-HybridTechnologie‹. Dahinter verbirgt sich ein neuartiges Modul, das bei kleiner Fläche die doppelte Leistung erzielt. »Sie müssen sich nicht mehr für zwei separate Solaranlagen entscheiden, sondern können Strom aus Sonnenlicht (Photovoltaik) und warmes Wasser (Solarthermie) in einem haben«, erläutert Thorsten Amling. »Ein klarer ›Zwei zu eins‹-Vorteil für den Kunden!«

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Egal, ob Satteldach, Pultdach oder Flachdach, Hybrid-Systeme sind für jedes Objekt geeignet. Auch die Dachbeschaffenheit (Ziegel, Schiefer, Eternit, Blech o. ä.) spielt dank unterschiedlicher Montagemöglichkeiten keine Rolle. Und der Aufwand macht sich bezahlt: Investoren dürfen sich über eine Energieeinsparung von bis zu 70 Prozent freuen. »Je nach Förderprogramm dauert es etwa zwölf Jahre, bis die Installationskosten hereineingeholt werden«, weiß Thorsten Amling. »Es handelt sich also um eine echte Zukunftsinvestition, die gut geplant sein will. Wir stehen Ihnen in allen Fragen mit Erfahrung und Know-how zur Seite.«

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Das Familienkraftwerk Ein eigenes Kraftwerk, das die Abwärme des Motors und der Abgase zum Heizen und zur Warmwasserbereitung nutzt und ganz nebenbei noch Strom erzeugt – zur lukrativen Eigennutzung sowie Einspeisung ins Netz? Das Ganze im Kleinformat, also ausgerichtet auf ein Ein- oder Zweifamilienhaus? So etwas gibt es? »So etwas gibt es! Ich hab es selbst bei mir im Heizungskeller«, betont Christian Hardes, Konrad Hardes GmbH & Co. KG. Ähnlich glänzende Augen wie die eines PS-Liebhabers beim satten Motorgeräusch eines Porsche 911 bekommt der Diplom-Ingenieur, wenn er vor seinem Vaillant Mikro-Heizkraftwerk ecoPOWER 1.0 steht. »Das Kraftwerk ist perfekt für jeden, der in ein vernünftiges Zuhause investieren möchte, Spaß an ausgefeilter Technik hat, sich von Energieversorgern möglichst unabhängig machen möchte, die angenehme Bedienung via iPad und ganz nebenbei noch eine hocheffiziente, energiesparende und umweltschonende Erzeugung von Wärme, Warmwasser und Strom zu schätzen weiß.« Heizung + Warmwasser + Strom = ecopower Vorab, das Wunderwerk der Technik, das übrigens im 2011 als nachhaltigstes Produkt der Sanitär-, Heizungs- und Klimabranche ausgezeichnet wurde, hat seinen Preis. »Um die 20.000 bis 24.000 Euro kostet der ecoPOWER 1.0 nach Abzug der Fördergelder von bis zu 4.000 Euro durch Bund, Länder, Kommunen und Versorger, bis er betriebsbereit im Keller steht. Dafür leistet er aber auch so einiges. So ist Auf einen Blick Vorteile: • Hocheffizientes Komplettsystem für Wärme und Strom • Bis zu 50 Prozent weniger CO2, über ein Drittel weniger Energieverbrauch • Deutschlands nachhaltigstes Produkt 2011 • Staatliche Fördermittel gemäß KWK-Gesetz • KWK-Bonus für selbst erzeugten Strom 5,41 Cent/kWh garantiert für zehn Jahre oder eine einmalige pauschale Zahlung für 30.000 Vollbenutzungsstunden. • Entgelt für ins Netz eingespeisten Strom nach gültigem Marktpreis, im Durchschnitt min. rund 4,5 Cent/kWh (Quartalswert nach EEX) • Vermiedenes Netznutzungsentgelt für den ins Netz eingespeisten Strom

beispielsweise eine Abdeckung Ihres jährlichen Strombedarfs bis zu 70 Prozent möglich, eventuelle Strompreiserhöhungen durch Ihren Versorger tangieren Sie also kaum. Zusätzlich erhalten Sie für jede erzeugte Kilowattstunde – ob Eigenbedarf oder Weiterleitung – 5,41 ct. Das mag nicht viel klingen, trägt aber dazu bei, dass sich die Anlage amortisiert. Zusätzlich wird Ihnen jede ins Netz eingespeiste Kilowattstunde vergütet, und schließlich können Sie sich zum Jahresende die Energiesteuer vom verbrauchten Erdgas rückerstatten lassen.« Apropos Gas: Eine Grundvoraussetzung für die Nutzung des ecoPOWER ist eine eventuelle Umstellung von Öl auf Erdgas. »Eine Umstellung, die sich aber aufgrund der niedrigeren Energiekosten per se lohnt«, erklärt Christian Hardes.

Komponenten • 163 ccm 4-Takt-Ottomotor • Integrierter Multipol-Generator zur Erzeugung von Elektrizität, die mittels eines Wechselrichters in einspeisefähigen Strom umgewandelt wird • Ein integrierter 3-Wege-Katalysator reinigt die Abgase • Intelligentes Energiemanagement • Intuitive Bedienung über ein 5,7-Zoll-Touch-Display • Multi-Funktionsspeicher mit einem Fassungsvermögen von 300, 500 oder 800 Litern • Angeschlossene Trinkwasserstation für hygienische Wassererwärmung im Durchflussprinzip Leistung: • Strom: 1,0 kW elektrische Leistung • Wärme: 2,5 bis 28,3 kW Nennwärmeleistung (60/40·C) • Wartungsintervall 6.000 Betriebsstunden Anwendungsbereiche • Ein- und Zweifamilienhaus: Bestehende und neue Gebäude, ab 15.000 kWh/a Wärmebedarf, Betrieb mit Erdgas oder Bio-Erdgas

Schick und hocheffizient Es sollten jedoch einige weitere Prämissen beachtet werden. »Die erste Frage gilt Ihrem Stromverbrauch, er sollte bei mehr als 4.000 kWh pro Jahr liegen. Des Weiteren müssen die baulichen Bedingungen stimmen. Das Mikro-Heizkraft ist ein schicker, hocheffizienter Energieerzeuger, er ist aber nicht für jeden Haustyp und Eigentümer geeignet. Lassen Sie sich ausführlich von uns beraten. Wir erarbeiten in einer ergebnisoffenen Analyse, welche Lösungen Ihre Anforderungen optimal erfüllen, sei es das Alternativmodell des Mitbewerbers Viessmann oder eventuell ein völlig anders geartetes System.« Tipp: Das Unternehmen Konrad Hardes berät nicht nur bezüglich Technik und Anwendungen, sondern übernimmt auch das Ausfüllen von Anträgen auf Fördergelder.

Nicht nur beruflich, sondern auch privat ist Christian Hardes ein Anhänger moderner Energietechnik. »Schon vor Jahren habe ich mit der Montage einer Photovoltaik- sowie einer Solarthermieanlage meinen persönlichen Beitrag zum Klimawandel geleistet.«

Konrad Hardes GmbH & Co. KG Wullener Feld 12 · 58454 Witten Tel.0 23 02 / 2 02 88-0 www.hardes-witten.de

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Der perfekte Tag Brautstyling und Hochzeitsreportage zu gewinnen Schmetterlinge im Bauch, weiße Wölkchen tanzen Walzer, die Luft flirrt vor Glück – der Wonnemonat Mai ist wohl mit Abstand der romantischste Monat des Jahres. Der perfekte Zeitpunkt für ein ganz besonderes Wedding-Special: Kosmetikerin und Stylistin Stefanie Reimann (Kosmetikinstitut Harmonie) und Fotograf Chris Lührmann (CL-Photography) verschenken ein komplettes Brautstyling sowie eine Hochzeitsreportage für ein Wittener Traumpaar! Wir sprachen mit beiden über ihre Arbeit rund um den ›schönsten Tag im Leben‹.

Probearbeiten Location, Menü, Musik, Blumen … Was muss nicht alles organisiert werden, um den Hochzeitstag perfekt zu gestalten – an dem gerade die Braut auch perfekt aussehen möchte. »Sie wollen an ›Ihrem‹ Tag natürlich so schön wie möglich sein, haben aber Angst davor, fremd zu wirken«, weiß Make-up Artist Kosmetikerin Stefanie Reimann, ausgebildete Visagistin, Hairund Fashionstylistin. »Aus diesem Grund gehört zu meinem Angebot ein VorprobeMake-up. Die Kundinnen können ganz in Ruhe testen, wie wohl sie sich mit der Umsetzung meines Make-ups fühlen. Und bis jetzt war jede begeistert, wie mit wenigen Kunstgriffen Augen größer wirken und das Lächeln strahlender wird, wie Fältchen und Hautunebenheiten fast wie von Zauberhand verschwinden und das gesamte Erscheinungsbild an Attraktivität gewinnt.« Dieses Probe-Make-up bietet Stefanie Reimann zum Spezialpreis von 40 Euro an, bei Auftragserteilung für das Hochzeits-Styling wird der Betrag zur Hälfte verrechnet – sozusagen als kleines Hochzeitsgeschenk!

Ein eingespieltes Team: Steffi Reimann und Chris Lührmann

Generalprobe Ganz wichtig ist die Generalrobe, die zumeist in der Woche vor dem großen Termin stattfindet. »Viele meiner Kundinnen haben dann ganz konkrete Vorstellungen und bringen entsprechende Fotos von Traumfrisur und Make-up mit, sowie natürlich den Schleier bzw. Kopfschmuck. Jetzt geht es darum, die Wünsche optimal umzusetzen. Dabei muss man schauen, inwiefern Haarstruktur und -länge zum angestrebten Idealbild passen, aber auch ob das Styling typgerecht ist.« Das gilt nicht nur für die Frisur, sondern ebenso für das Make-up. »Es muss in erster Linie zur Braut, aber natürlich auch zum Outfit passen – sei es, dass farbliche Akzente, aber auch die Stilrichtung aufgenommen werden: romantisch, mädchenhaft, edel, zurückhaltend. Einige wenige wagen hier durchaus einen glamourösen Auftritt, die meisten aber wünschen ein möglichst natürlich wirkendes Erscheinungsbild. Unterschiedliche Schminktechniken und individuelle Farbkombinationen bringen

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hier traumhafte Ergebnisse, die meine Kundinnen immer wieder überraschen. Natürlich nutzen die meisten Lidschatten, Mascara und Lippenstift – aber eben doch nicht mit meinem Know-how. Insbesondere Rouge wird beispielsweise privat selten aufgetragen. Dabei lassen sich gerade damit wunderschöne Konturen setzen. Nach diesem gemeinsamen Findungsprozess ist die Kundin dann picobello geschminkt und kann sich darauf verlassen, dass am Hochzeitstag alles wie von selbst läuft, ich über sämtliche Details informiert bin und sie sich entspannt und vertrauensvoll in meine Hände begeben kann.«

Schönheit

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tage‹ – vom Schminken über den Weg zur Kirche bis zum Traualtar, vom Anschneiden der Hochzeitstorte über den Eröffnungstanz bis zum Abschied des Brautpaars. Bilder, die eine Geschichte mit ihren kleinen und großen Momenten erzählen und auch nach Jahren an ihrer Lebendigkeit nichts verlieren. »Der am häufigsten geäußerte Wunsch bei der Vorbesprechung lautet: ›Bitte nicht diese typischen, gestellten, schnulzigen Fotos.‹ Ich mache den Pärchen dann Vorschläge über die Möglichkeiten und treffe dabei überwiegend den richtigen Nerv. Doch selbst wenn ich im Regelfall den Ort des Geschehens zuvor besichtige, so bin ich es als ›Freestyler‹ gewohnt, in unterschiedlichen Situationen auch an für mich neuen Locations schöne Motive zu schaffen.«

Im Scheinwerferlicht So manches Mal kommt bereits während des Stylings Fotograf Chris Lührmann zum Einsatz. Eine besondere Stärke des Witteners ist das Thema ›HochzeitsreporWedding-Special zu gewinnen! Sie kommen aus Witten und möchten im nächsten Jahr in Witten bzw. der näheren Umgebung heiraten? Dann bewerben Sie sich! Schicken Sie bis zum 30. November 2013 eine Mail mit einem Foto von sich an [email protected] und erzählen Sie kurz, wie Sie sich kennengelernt haben, welche Vorstellungen und Pläne Sie für Ihre Hochzeit haben und warum Sie DAS Wittener Traumpaar sind. Stefanie Reiman und Chris Lührmann verschenken Komplettes Styling im Wert von 800 Euro • für das Brautpaar vier Stunden gemeinsame Entspannung, Wohlfühlbehandlung und Aufhübschung in der Woche vor der Hochzeit, z. B. Pediküre, Maniküre, Massage, Gesichtsbehandlung, Augenbrauen zupfen etc. • für die Braut: Beratung beim Brautkleidkauf und der Auswahl der Accessoires • Generalprobe Make-up und Frisur • Make-up und Frisur am Hochzeitstag am gewünschten Ort • Begleitung zum Auffrischen von Make-up und Frisur bis nach den Fotoshootings Hochzeits-Reportage im Wert von 650 Euro • ca. vier Stunden (Portraitserie, Reportage der standesamtlichen oder kirchlichen Trauung, Sektempfang) • Auswahl aus ca. 300 Fotos (hochauflösend auf DVD) • zehn Fotos professionell bearbeitet inkl. Hautretusche und Feinkorrekturen • zehn Fotos ausgedruckt auf hochwertigem Fotopapier 20 x 30 cm

Happy End Ein Grund für die vielen positiven Rückmeldungen seiner ›Models‹ mag die Mischung aus Intuition, Empathie und fachlichem Know-how sein. »Als Autodidakt habe ich eine andere Herangehensweise als z. B. die Schulfotografen (Berufsausbildung) oder die akademischen Fotografen (Studium).« Sein Handwerkszeug beherrscht er dennoch – bewiesenermaßen! Chris Lührmann wurde mit Ausnahmegenehmigung der Handwerkskammer Dortmund für die Meisterprüfung im Fotografengewerbe zugelassen und hat diese im September 2012 erfolgreich abgeschlossen. »Mir ist es wichtig, dass meine Bilder – ob Hochzeits-, Model- oder Objektfoto – authentisch wirken. Ich bin selbst kein Fan von gestellten ›Bitte-lächeln‹-Szenarien«, erzählt er. »Dafür mag ich es umso mehr, mich auf die Menschen, die sich vor meiner Kamera befinden, einzulassen und dabei die Emotionen in lockerer Atmosphäre herauszukitzeln. Dann kommt das schöne, authentische Lächeln über kurz oder lang automatisch – es ist nur noch eine Sache des Timings.«

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Sich w o hler füh len – t r o tz K r e b s Kos tenloses Wo hlfüh lsemina r bei D ip l . Kos me tiker in -BDKMichaela B ehrens · Wie schminke ich mich typgerecht und natürlich? · Wie gleiche ich Augenbrauen- oder Wimpernverlust aus? · Wie pflege ich meine Haut – während der Therapie und danach? D ie näch s ten Ter mine : 02.05. · 11.07. · 12.09. · 24.10. · 28.11. Anmeldungen bei: oder beim Team des Dipl. Kosmetikerin -BDKMichaela Behrens 0172 / 2 30 60 85 [email protected]

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›Auf widey-sehen!‹

Schön duften am Strand

17 Jahre lang war Mahin Elhamighadimi Geschäftsführerin ihrer kassenärztlich zugelassenen podologischen Praxis in der Wideystraße 29, dann übergab sie das Zepter an ihren Sohn Fariborz Mirbeiksabzevari. Von Abschied konnte jedoch keine Rede sein, denn sie bleibt dem Unternehmen erhalten. Auch in Zukunft wird sie sich gemeinsam mit ihrem Sohn der medizinischen Fußpflege widmen, eingewachsene Fußnägel behandeln, Fußdruckmassagen vergeben und Warzen mithilfe der Fadentechnik entfernen.

Wer sich vor dem Sonnenbad einparfümiert, könnte eine böse Überraschung erleben. Denn manche Parfüms hinterlassen bei direkter Sonneneinstrahlung dunkle Flecken auf der Haut. Kein schöner Anblick! Schuld sind diverse Inhaltsstoffe, die durch die ultravioletten Strahlen reagieren.

© Foto: Korkey/Pixelio.de

Die Kunden wissen das Engagement des Wittener Podologen-Duos zu schätzen. Sie attestierten der Praxis Bestnoten in Sachen Freundlichkeit, Kompetenz, Zuverlässigkeit und Schnelligkeit. Für dieses Vertrauen möchte Fariborz Mirbeiksabzevari sich bedanken. ›Auf widey-sehen‹ prangt der neue Slogan auf Podologie Elhami dem Schaufenster der Praxis – Wideystraße 29 · 58452 Witten ein besonderer Gruß an alle Tel. 0 23 02 / 27 55 14 www.podologie-hausbesuche.de Kunden und diejenigen, die es werden wollen.

Zwar sei dies Experten zufolge nicht gesundheitsschädlich, doch könne es Wochen dauern, bis die hartnäckigen Pigmentflecken von selbst verschwinden. Vorsicht ist besonders bei Parfüms geboten, die nicht in der Europäischen Union hergestellt wurden, denn sie unterliegen weniger strengen Vorschriften als EU-Substanzen. Tipp: Erkundigen Sie sich im Fachhandel nach speziellen Sunproof-Produkten, oder sprühen Sie Ihren Duft im Zweifelsfall auf Haar oder Bikini.

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Medizin und Therapie unter einem Dach Centrovital 1 Georg Vecker Heilpraktiker Körperorientierte Psychotherapie, Paarberatung, Heilhypnose Tel. 0 23 02 · 169 49 14 www.ganzheitlich-gesunden.de

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Milan-Apotheke Filiale der Adler-Apotheke, Witten-Annen Dr. rer. nat. Harald Werner · Apotheker, e. Kfm. Meike Nowak · Apothekerin, Filialleiterin

Dr. med. Katharina Liederwald Fachärztin für Allgemeinmedizin und Homöopathie Tel. 0 23 02 · 6 02 63 Gemeinschaftspraxis f ür O rthopädie und U nfallchiru rgie Dr. med. Dirk Nase · Facharzt für Orthopädie, Rheumatologie, Manuelle Medizin Dr. med. Bernhard Schul · Facharzt für Orthopädie, Unfallchirurgie, Manuelle Medizin, Sportmedizin, Akupunktur, H-Arzt Dr. med. Dirk Fennes · Facharzt für Orthopädie, Manuelle Medizin, Sportmedizin, Akupunktur Tel. 0 23 02 · 97 89 60

Tel. 0 23 02 / 2 77 61 77 Kostenloses Service-Tel. 0800 · 584 53 01 www.milan-apotheke-annen.de Mobiles Pflegeteam Ambulante Senioren- & Krankenpflege Lamik & Taubitz GbR Tel. 0 23 02 / 91 22 55 www.mobilespflegeteam.de Wortlaut – P raxis f ür S prachtherapie Andrea Bresser Dipl.-Pädagogin / Sprachheiltherapeutin Sophia Weber Dipl.-Pädagogin / Sprachheiltherapeutin Tel. 0 23 02 / 9 73 53 66 www.wortlaut.net

Hautarztpraxis Dr. m ed. M atthias H offmann Facharzt für Dermatologie, Allergologie, Venerologie, Ambulante Operationen, Lasermedizin, Kinderdermatologie, Medikamentöse Tumortherapie, Ernährungsmedizin, Naturheilverfahren, Akupunktur, Berufsdermatologie, Neurodermitistrainer Tel. 0 23 02 / 5 60 60 · www.hautarzt-dr-hoffmann.de

Praxisgemeinschaft f ür H eilpädagogik und M ototherapie Petra Süss, staatl. anerk. Heilpädagogin, BHP Ellen Janssen, staatl. Gepr. Motopädin / DBM Ina König, staatl. Gepr. Motopädin / DBM Tel. 0 23 02 · 1 31 57 www.mototherapie-witten.de www.heilpaedagogik-witten.de

ZFF® – Z entrum f ür H aut- u nd F ußgesundheit ZFF® – Z entrum f ür N aturheilkunde Praxis für P odologie Sonia Lechtenbörger Podologin, Heilpraktikerin für Podologie Med. Fußpflege, Diabetikerfußpflege, Behandlung bei eingewachsenen Nägeln und Nagelpilz Tel. 0 23 02 · 98 48 698 www.gesundheitszentrum-fuss.de

Centrovital 2 radiologie-ennepe-ruhr - C entrovital 2 Diagnostik i n Witten, E nnepetal u nd D ortmund Norbert Thor Facharzt für Radiologie Michael Kampschulte Facharzt für Diagnostische Radiologie Dr. med. Ralph-Alexander Meyer Facharzt für Radiologie Dr. med. Heino Wichmann Facharzt für Radiologie Tel. 0 23 02 · 93 60 40 www.radiologie-ennepe-ruhr.de Optik Schmidt · Augenoptikermeister Brillen · Optische Geräte · Gläser · Sonnenbrillen Kontaktlinsen · vergößernde Sehhilfen Tel. 0 23 02 / 6 04 24 www.optik-georg-schmidt.de

Dr. med. Richard Luchs Facharzt für Augenheilkunde Tel.: 0 23 02 / 60 11 8 www.augenarzt-witten.de

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Gesundheit · Leben im Alter

Teenagersprechstunde! Mädchensprechstunde! Wann geht ein junges Mädchen das erste Mal zum Frauenarzt? Eine Frage, die Mutter und Tochter gleichermaßen beschäftigt. Wenn der Pubertätsbeginn normal verläuft und keine besonderen Beschwerden oder Fragestellungen bestehen, ist ein frauenärztlicher Besuch erstmal nicht notwendig. Das Bedürfnis sollte bei den jungen Mädchen selbst auftauchen – als Informationsbesuch. Dabei können Fragen nach körperlichen Veränderungen, der Periode, Verhütungsfragen und auch sexuelle Fragestellungen besprochen werden. Es können z. B. Asymmetrien beim Brustwachstum auftreten, die Behaarung kann anders sein, als man wünscht oder die Periodenblutung ist schmerzhaft oder unregelmäßig oder tritt erst einmal gar nicht auf. Grundsätzlich wird beim ersten Besuch nicht auf dem gynäkologischen Untersuchungsstuhl untersucht, wenn es nicht unbedingt nötig ist. Das Gespräch steht im Vordergrund. Der häufigste Grund für junge Mädchen, eine frauenärztliche Praxis aufzusuchen, ist der Verhütungswunsch. Zu diesen Gesprächen sind Freundinnen und auch Freunde sehr

willkommen. Zunächst wird die Frage nach der HPV-Impfung geklärt, der sog. ›Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs‹, besser gesagt gegen eine kleine Gruppe von Humanen Papilloma Viren, die das spätere Auftreten von Gebärmutterhalskrebs begünstigen können. Diese Impfung sollte nach Möglichkeit vor dem ersten Sexualkontakt erfolgen.

auch Sexualprobleme bilden den Inhalt der Teenagersprechstunde. Beitrag von Dr. med. Eveline Daub-Amend Ärztin für Frauenheilkunde und Geburtshilfe

Es folgt eine Aufklärung über die verschiedenen Verhütungsmöglichkeiten, wobei das häufigste erste Verhütungsmittel meistens die Pille ist. Die Frage nach Rauchen und gleichzeitiger Pilleneinnahme ist unbedingt zu klären, da diese Kombination das größte Risiko einer Thromboseerkrankung in dieser Altersgruppe birgt. Die Folgen können auch für junge Mädchen tödlich sein. Die Auswahl der Antibabypille erfolgt nach den Aspekten des Hautbildes, der Körperbaus und möglichen sonstigen Risikofaktoren. In seltenen Fällen ist die Einnahme einer Pille aus medizinischen Gründen nicht möglich, so dass Alternativen gesucht werden müssen wie die Einlage einer kleinen Intrauterinspirale oder einer ähnlichen Kupferkette. Weitere Fragestellungen nach Hormonstörungen, Wachstumsproblemen, Akne und

Dr. med. Eveline Daub-Amend Ärztin für Frauenheilkunde und Geburtshilfe Tel. 0 23 02 / 69 09 72 www.daub-amend.de

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Knochenbrüche ohne Unfall – gibt es das? In gewisser Regelmäßigkeit entdecken Orthopäden im Röntgenbild Knochenbrüche, ohne dass sich die Patienten an einen entsprechenden Unfall erinnern. Die Verwunderung auf Seiten des Patienten ist dann oft groß, da der Knochen doch mit Recht als kräftige Struktur angesehen wird. Dennoch gibt es auch in diesem Körperorgan zum Teil schleichend verlaufende Prozesse, die seine Stabilität mindern und zu Brüchen führen können. Als häufigste Bruchursache ist der sogenannte osteoporotische Bruch zu sehen, der durch kurzfristiges Anheben schwerer Gegenstände oder auch abruptes hinsetzen entstehen kann. Hierbei sind krankhafte Stoffwechselstörungen des sonst so massiven Knochens ursächlich. Tückisch ist, dass diese sich oft unbemerkt entwickeln und erst auffallen, wenn der Knochen bereits gebrochen ist. Oft ließe sich so etwas sogar vermeiden, empfehlen doch ›Knochen-Experten‹ – die Osteologen – ab einem gewissen Alter eine einfache Routine-Kontrolle des Skelettsystems mittels wenig aufwendiger ›DXA-Knochendichtemessung‹. Dabei kann der Orthopäde das Skelettsystem innerhalb weniger Minuten ambulant auf seine Stabilität prüfen. Empfohlen wird diese Messung sowohl beim Mann als auch bei der Frau ab dem 50.–60. Lebensjahr, da sich die größte Knochendichte oberhalb des zweiten bis dritten Lebensjahrzehnts stetig reduziert. Auslöser dafür

sind oft hormonelle Veränderungen des Menschen. Auch eine erbliche Ursache, also familiäre Häufung, ist zu beobachten. Der Krankheit zu Grunde liegt ein Missverhältnis zwischen Knochenaufbau und Knochenabbau des täglich im Umbau befindlichen Gewebes. Rechtzeitig diagnostiziert – also vor einem Knochenbruch – lässt sich die Osteoporose meist verhältnismäßig einfach behandeln und schmerzhafte Knochenbrüche, die nicht selten auch operativ stabilisiert werden müssen, lassen sich so vermeiden. Bei ungewöhnlichen Schmerzen im Bereich des Skelettsystems (v.a. der Wirbelsäule), auch ohne ein Unfallgeschehen, sollte ursächlich also auch an einen Knochenbruch gedacht werden. In den meisten Fällen kann dieser medizinisch zügig zur Ausheilung gebracht werden, sollte aber immer ärztlich ursächlich abgeklärt werden, um weitere Brüche zu vermeiden. In der Osteologie gilt es inzwischen als gesichert, dass viele Brüche durch eine routinemäßige Osteoporoseuntersuchung ab dem 50. Lebensjahr vermieden werden könnten. Ihr Orthopäde berät Sie gern. Beitrag von Dr. med. Dirk Fennes, Facharzt für Orthopädie/Sportmedizin

Gemeinschaftspraxis für Orthopädie und Unfallchirurgie im Centrovital I Dr. med. Dirk Nase Orthopädie · Rheumatologie · Manualtherapie · Akupunktur Dr. med. Bernhard Schul Orthopädie · Unfallchirurgie · Sportmedizin · Akupunktur · Manualtherapie · phys. Therapie Dr. med. Dirk Fennes Orthopädie · Sportmedizin · Manualtherapie · Akupunktur Unsere Leistungen: Orthopädie Unfallchirurgie Rheumathologie Manualtherapie Sportmedizin Unfall-/H)Arzt BG + Schulunfälle Akupunktur und TCM Osteoporose-Diagnostik + Therapie Stoßwellentherapie Interventionelle Schmerztherapie Wirbelsäulennahe Injektionstherapie Multimodale Schmerztherapie Tel. 0 23 02 / 97 89 60 Fax 0 23 02 / 97 89 6-29 [email protected]

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Gesundheit · Leben im Alter

Autismus-Therapie-Zentrum

Lebenszufriedenheit und Zukunftspläne Dass hinter der Fassade des Hauses am Sonnenschein 57a Kinder betreut werden, würde man auf den ersten Blick nicht vermuten. Es gibt eine Schaukel, ein Trampolin und ein Bällebad, ansonsten wirken die Räume nüchtern und zweckmäßig. »Die klare, reizarme Umgebung ist gewollt, damit sich die Klienten nicht so leicht ablenken lassen«, erklärt Dipl.-Sozialpädagogin Kerstin Mettig, Leiterin des neuen Autismus-Therapie-Zentrums. Am 12. April hat die durch die ›Aktion Mensch‹ geförderte Einrichtung des Deutschen Roten Kreuzes ihre Pforten geöffnet. »Eine Diagnose aus dem autistischen Spektrum ist belastend für die ganze Familie, denn Außenstehende können diese nicht heilbare Behinderung oft nur schwer greifen, insbesondere wenn man sie dem Klienten nicht ansieht«, weiß Kerstin Mettig. »Gleichwohl handelt es sich um eine tiefgreifende Entwicklungsstörung, die Beeinträchtigungen in Bereichen wie soziale Interaktion und Kommunikation mit sich bringt. Daher verfolgen wir einen ganzheitlichen Ansatz, der die Bezugspersonen einbezieht, und fungieren oft auch als ›Dolmetscher‹: Warum kapselt sich ein Kind ab, vermeidet Blick- oder Körperkontakt? Was versteht es an uns nicht? Warum reagiert es auf eine bestimmte Weise?

+ Häusliche Pflege

+ Hausnotrufdienst + Menüdienst + Wählen Sie aus Wittens längster

Wir wollen den Menschen nicht um 180 Grad drehen – aber im Rahmen seiner individuellen Persönlichkeit können wir viel erreichen, um seine Lebenszufriedenheit zu verbessern.« Die Kosten übernehmen der LWL oder das Jugend- bzw. Sozialamt des jeweiligen Wohnortes. Neben Kindern ab drei Jahren werden auch Jugendliche und Erwachsene durch das multiprofessionelle Team des DRK betreut, ambulant in den neuen Räumlichkeiten des ATZ oder mobil zu Hause, im Kindergarten, in der Schule oder am Ausbildungsplatz – also da, wo der Betroffene lebt und zurechtkommen muss. Die (heil-)pädagogischen und psychologischen Therapiemaßnahmen sind so individuell wie die Symptome. Rollen- und Regelspiele kommen ebenso zum Einsatz wie Methoden zur Wahrnehmungsförderung und Dipl.-Sozialpädagogin Kerstin Mettig (li.) und Dipl.-Psychologin Dulce Costa mit DRK-VorHandlungsplanung. »All- stand Thomas Voß. Das Team wird bis Jahrestägliche Dinge wie Pfann- ende auf vier Fachkräfte aufgestockt. kuchen backen, die Oma besuchen oder einfach nur still zu sitzen können für Menschen mit Autismus eine große Herausforderung sein.« Das ATZ will seinen Klienten zu einem möglichst selbstständigen Leben verhelfen. Dies lässt sich je nach Ausprägung der Entwicklungsstörung nicht immer verwirklichen. »Manchmal ist es schon ein großer Erfolg, den Betreffenden in einer Werkstatt unterzubringen. Wir helfen auch bei der Zukunftsplanung!«

Speisekarte an 7 Tagen in der Woche

Deutsches Rotes Kreuz Annenstr. 9 · 58453 Witten

☎ 0 23 02/16 66 ✉ [email protected]

Autismus-Therapie-Zentrum Sonnenschein 57a · 58455 Witten Tel. 0 23 02 / 9 10 16 - 0 drk-witten.de blog.drk-witten.de

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Gesundheit · Leben im Alter

Hilfe für geplagte Füße Strapazierte und erkrankte Füße bedürfen meist einer umfassenden professionellen Behandlung, um schnell und langfristig zu gesunden. Hilfe verspricht die staatlich geprüfte Podologin Kathrin d’Hone. In ihrer ebenerdigen, zentral gelegenen Praxis in Witten bringt sie selbst Risikopatienten mit diabetischem Fußsyndrom, Parkinson, Neuropathien oder Durchblutungsstörungen wieder auf die Beine. Ferner bietet sie unter Einhaltung strengster Hygienevorschriften podologi-

sche Verfahren zur Entfernung von Nagelpilzen, Warzen, Hornhaut und Hühneraugen, zudem Orthosenanfertigungen sowie Spangentherapie bei eingewachsenen Nägeln. Speziell im Angebot: eine DetoxIonen-Anwendung zur schonenden Anregung des Stoffwechsels und Entschlackung.

Praxis für Podologie Kathrin d’Hone Südstraße 32 · 58452 Witten Tel. 0 23 02 / 9 73 23 58 www.podologie-witten.de

Geöffnet ist die Praxis Montag bis Mittwoch zwischen 9 und 12 Uhr. Weitere Terminvereinbarungen sind möglich.

B e t re u t e s Wo h n e n

 27 barrierefreie Wohnungen – zentral gelegen  Aufzug  alles in unmittelbarer Nähe ... • ambulanter Pflegedienst 24 Stunden vor Ort (auch bei Pflegebedürftigkeit – kein Wohnungswechsel nötig!) • Grund- und Behandlungspflege m ative zum Pflegehei Die liebevolle Altern

• Verhinderungspflege • Betreuung und Pflege bei Bedarf • hauswirtschaftliche Versorgung • Mahlzeitenservice Chelonia · Betreutes Wohnen Bebelstraße 9–11 · 58453 Witten Tel. 0 23 02 / 78 09 30 Ansprechpartner Herr Pietsch [email protected] www.chelonia-rosenthalresidenz.de

Die Fachinternistische G emeinschaftspraxis auf d er A rdeystraße s tellt sich vor W ir sind ei ne Sc hwe rpunktpra xi s für N ie ren- und Tum o r e rk r a nk u ng e n, die seit mehr als 20 Jahren besteht. Zus ä tz li c h bi et en w ir wi c h t i g e d ia g n os t i sc h e Un t er s u c h u n g en d e r In n er e n M e d iz i n an . I n sb e so n d er e f ü h r e n wi r M a g en - u n d D ar ms p ie g el u n g e n au c h a ls Vors orgeun ters uch ung d urc h. MAGEN-DARMERKRANKUNGEN • Magen- und Darmspiegelungen • Polypabtragungen • Vorsorge-Darmspiegelung zur Krebsfrüherkennung • Zusammenarbeit mit dem Darmzentrum des MarienHospitals

Ein gelebtes Qualitätsmanagement sichert eine medizinische Versorgung nach modernstem Standard bei gleichzeitig angenehmer Atmosphäre. Die ärztliche Versorgung erfolgt durch: • Frau Dr. Evelyn Luhrenberg Fachärztin für Innere Medizin • Frau Dr. Beate Höhmann-Riese Fachärztin für Innere Medizin - Nephrologie Hypertensiologie (DHL) • Frau Dr. Jacqueline Rauh Fachärztin für Innere Medizin – Hämatologie/Onkologie – Palliativmedizin – Hausärztliche Versorgung • Herr Markus Knittel Facharzt für Innere Medizin - Nephrologie • Frau Dr. Maura Schweickert Fachärztin für Innere Medizin – Hämatologie/Onkologie – Palliativmedizin Unser Leistungsspektrum umfasst fachinternistische Diagnostik, Therapie und Beratung bei: KREBSERKRANKUNGEN • ambulante Chemotherapie • Immun- und Schmerztherapie • Palliativmedizin • stationäre Mitbetreuung im EvK Witten • Bluttransfusion • psychosoziale Mitbetreuung • moderne Kopfhautkühlung, zur Vermeidung des Haarverlustes

• Teilnahme an Studien • Mitglied des onkologischen Zentrums Wittener Ärzte NIERENERKRANKUNGEN • chronisches und akutes Nierenversagen • Nierenschutz und Prävention • Hämodialyse (Blutwäsche) • Peritonealdialyse (Bauchfelldialyse) • Nachtdialyse • Vor- und Nachbetreuung bei Nierentransplantationen • Bluthochdruckerkrankungen • Dialyse am Marienhospital für stationäre Dialysepatienten FETTSTOFFWECHSELSTÖRUNGEN • Apherese bei Durchblutungsstörungen des Herzens, Hörsturz und Makuladegeneration

WEITERE DIAGNOSTIK • Ultraschalluntersuchungen einschl. Nierengefäße • Ruhe-EKG und Belastungs-EKG • Echokardiographie • 24 Stunden-Blutdruckmessung • 24 Stunden-EKG • Praxislabor mit Sofortmessungen • Punktionen zur Entlastung und Histologie Für sämtliche mehrstündige Behandlungen halten wir bequeme Liegen und Betten, einen Imbiss und Getränke bereit. Wir heißen Sie in unserer Praxis herzlich willkommen!

Fachinternistische Gemeinschaftspraxis Ardeystraße 105 58452 Witten Tel. 0 23 02 / 9 14 18-0

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Gesundheit · Leben im Alter

Fleißige Feen im Einsatz Unterstützung für alle Generationen den, denn werktags hat sich einiges aufgestaut«, weiß Pflegedienstinhaber Michael Heinemann. »Wir haben uns gedacht: Es wäre doch schön, wenn eine fleißige Fee diese Arbeit übernehmen würde.« Seit Langem bietet sein Unternehmen ›Die pflegende Hand‹ neben den gängigen Pflegeleistungen auch Betreuungsdienste für Senioren an. Die ›fleißigen Feen‹ begleiten ihre betagten Kunden zum Arzt, ins Theater oder beim Einkauf in den Supermarkt. Nun wurde der Dienst auf den hauswirtschaftlichen Bereich ausgeweitet. »Wir haben festgestellt, dass nicht nur die ältere Bevölkerung Hilfe benötigt, sondern auch die jüngere Generation. Dazu gehören z. B. junge Berufseinsteiger, aber auch werdende Mütter, kinderreiche Familien, durch Krankheit geschwächte © Foto: Rainer Sturm/Pixelio.de

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Sich früh aus dem Bett kämpfen, acht Stunden am Stück arbeiten, gestresst nach Hause kommen und dann noch zum Supermarkt, die Katze versorgen oder was sonst so ansteht … der Übergang vom ›lauen‹ Schul- ins geregelte Berufsleben ist für junge Menschen kein Zuckerschlecken. »Am Wochenende muss dann erstmal die Wohnung aufgeräumt und geputzt wer-

Medizinische

Fußpflege

Podologin Angelika Hoeper Johannisstr. 12 · 58452 Witten Ruf 0 23 02 / 1 48 05 Fax 0 23 02 / 42 14 19 www.podologie-hoeper.de

Personen oder solche, die sich einfach nur ein bisschen mehr Freizeit gönnen möchten.« Die fleißigen Feen – dahinter verbergen sich vier hauswirtschaftliche Fachkräfte – greifen ihren überlasteten Auftraggebern tatkräftig unter die Arme. Ältere, alleinstehende Kunden können den Betreuungsdienst bei Bedarf flexibel dazubuchen. »Eine Dame ruft immer an, wenn schönes Wetter ist«, erzählt Michael Heinemann. »Dann fahre ich mit ihr in ein Café in Hagen, wir genießen die wunderschöne Aussicht, trinken eine Tasse Kaffee und fahren wieder zurück.« Entfernt lebende Angehörige, die einen Besuch bei ihren in Witten wohnhaften Eltern planen, können über den Pflegedienst eine Ferienwohnung mieten. »Viel günstiger als ein Hotel, aber mit allem ausgerüstet, was Sie für einen Aufenthalt in der alten Heimat brauchen, vom Geschirr bis zur Bettwäsche!«

Die Pflegende Hand Michael Heinemann Annenstraße 158 · 58453 Witten Tel. 0 23 02 / 6 29 30

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Gesundheit · Leben im Alter

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Es ist angerichtet! Was darf’s denn sein? Herzhafte Rinderroulade, das Wildlachsfilet in feiner Zitronensauce oder doch lieber der heiß geliebte Heringsstipp? Die Kunden der Familien- und Krankenpflege haben die Qual der Wahl. Acht verschiedene Gerichte – drei davon auch als Miniportion – sowie zwei spezielle Sonderkostvarianten stehen Tag für Tag auf dem ›Essen auf Rädern‹-Speisenplan und werden das ganze Jahr von den freundlichen Mitarbeitern bequem nach Hause gebracht. »Ob Rüdinghausen oder Durchholz – unser zwölfköpfiges Team beliefert ganz Witten«, erzählt Rita Pohl von der FuK. Rund 180 frisch zubereitete Menüs (ab 4,95 Euro) werden täglich in der Zeit von 10 bis 13 Uhr ausgeliefert – frisch zubereitet, heiß und schmackhaft – an Menschen, die nicht selbst kochen möchten oder können. »Ein großer Vorteil ist unsere Flexibilität. Sie können noch am Vortag Ihren Menüwunsch äußern, ändern oder stornieren und unseren Service an einzelnen Tagen sowie über einen größeren Zeitraum in Anspruch nehmen – ohne langfristige Vertragsbindung!« Für viele Menschen sind die mobilen ›Kellner‹ darüber hinaus ein wichtiger sozialer Kontakt. »Dieser Aspekt liegt uns sehr am Herzen«, so Frau Pohl. »Auch wenn der Zeitplan keinen langen Aufenthalt ermöglicht, wir haben immer ein Lächeln und ein offenes Ohr für unsere Kunden, richten ihnen das Menü auf Wunsch auf dem Teller an und achten nicht zuletzt darauf, dass sie genügend trinken.« Doch mehr: Aufgrund der engen Zusammenarbeit mit dem Pflegedienst wird stets auf das Wohlergehen der Kunden schaut, so dass gegebenenfalls umgehend reagiert werden kann. »Aus diesem Grund legen wir großen Wert darauf, die Kontaktdaten von Angehörigen zu kennen, damit wir sie in Notfällen schnell informieren können.« Tipp: Das erste Menü für Neukunden ist kostenlos! Für Fragen – auch zu besonderen Ernährungsvarianten für Diabetiker sowie cholesterin-, fett- und purinarmer Kost oder laktosefreien oder natriumreduzierten Gerichten – steht Frau Pohl gern zu Verfügung, informiert über Zuschussmöglichkeiten und berät Sie auf Wunsch auch zu Hause.

Familien- und Krankenpflege Tel. 0 23 02 / 9 40 40-10 www.familien-krankenpflege-witten.de

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Gesundheit · Leben im Alter

Zurück ins Lot Ein Bandscheibenvorfall ist eine äußerst schmerzhafte Angelegenheit. Doch er kann – ähnlich wie andere Krankheitsbilder, die durch Unfälle, einseitige Belastungen oder ungünstige Körperhaltungen verursacht werden – in der Regel erfolgreich behandelt werden: physiotherapeutisch, ganz ohne OP oder spezielle Hilfsmittel. Einer, der sich auf die Wirbelsäule und die übrigen Haltungspunkte des Körpers – Fuß, Knie, Hüfte und Schulter – spezialisiert hat, ist Physiotherapeut und Osteopath Horst Treml. Seit über 30 Jahren ist er Inhaber einer eigenen Praxis in Witten. »Nicht selten kommt es zum Beispiel durch Fehlstellungen oder Abnutzung der Hüftgelenke zu einer Verschiebung der gelenkigen Verbindung zwischen Kreuz- und Darmbein (iliosakrale Dysfunktion). Die Praxisschwerpunkte: • Schmerzlinderung und -verbesserung der Beweglichkeit bei Arthrose • Gelenkverletzungen/Gelenkersatz • Wirbelsäulenerkrankungen • Fußdeformitäten • Degenerative Schultererkrankungen • Chirurgische Nachbehandlung • Rheuma • Muskelverspannungen

daraus resultierenden Schmerzen können bis in den Kiefer ausstrahlen. Unsere Aufgabe ist es daher«, so Horst Treml, »die Gelenke mittels neuraler Impulse wieder ins Lot zu bringen und Schmerzen zu lindern. Gleichzeitig versuchen wir, durch Manuelle Therapie Winkelstellungen in den Wirbeln auszugleichen und Blockaden zu lösen. Mittels gezieltem Kraftaufbau werden die Gelenke zusätzlich stabilisiert und Dysbalancen durch Bändermuskeln verändert.« Das Team um Horst Treml bietet seinen Patienten also alle Möglichkeiten der konservativen Therapie des Bewegungs- und

Physiotherapeut · Osteopath Sportphysiotherapeut im Olympiastützpunkt Westfalen Von der Therapie bis zur vollständigen Rehabilitation Physio Treml 58452 Witten · Johannisstraße 55 Tel. 0 23 02 / 1 20 74 www.physio-treml.de

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Horst Treml (li.) und sein Team. Es fehlt die Mitarbeiterin Ursula Treml.

Stützapparates mit dem Ziel der vollständigen Rehabilitation. »Unsere Behandlungsmethoden sind individuell und sorgfältig auf die Bedürfnisse der Patienten abgestimmt. Vereinbaren Sie doch einfach einen Termin – unser qualifiziertes Fachpersonal freut sich auf Sie!«

Physio Treml Johannisstraße 55 · 58452 Witten Tel. 0 23 02 / 1 20 74 www.physio-treml.de

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Gesundheit · Leben im Alter

Stoma und Inkontinenz Umfassend versorgt seit 20 Jahren Inkontinenz gilt vielen als schambehaftetes Tabuthema. Gerne wird es verschwiegen und einfach unter den Tisch gekehrt. Doch Blasenschwäche ist keine Seltenheit. Beinahe jede dritte Frau in Deutschland ist davon betroffen. Und auch Männer leiden unter Harninkontinenz – meist als Folge von Prostatabeschwerden. Lückenlose Versorgung Abhilfe schafft das seit 20 Jahren in Witten bestehende Sanitätsfachgeschäft Stom-In-Service Berner GmbH. Mit Feingefühl und Diskretion gehen die zwölf Mitarbeiter um Geschäftsführer Thomas Berner zu Werke, um den Betroffenen den Umgang mit Inkontinenz so einfach wie möglich zu gestalten. »Wir haben uns auf die lückenlose Versorgung mit Hilfsmitteln zur künstlichen Harnableitung spezialisiert«, erklärt Thomas Berner, »individuell angepasst an die Bedürfnisse unserer Kunden. Kondomurinale haben sich beispielsweise bei Männern sehr bewährt. Harnableitende Systeme wie Dauer- oder Einmalkatheter – erhältlich in unterschiedlichen Größen – sind dank ihrer glatten Oberflächenstruktur ohne Probleme einzuführen.« Kostenlose Service-Hotline Zusätzlich zur Versorgung mit Hilfsmitteln zur Inkontinenz deckt das Wittener Sanitätshaus im Raum Witten, Unna und Dortmund auch den Bedarf an StomaHilfsmitteln ab. »Erhält ein Patient einen künstlichen Darm- oder Harnausgang, stehen wir ihm bereits im Krankenhaus bei der Auswahl der geeigneten Stoma-Hilfsmittel helfend zur Seite. Wir beraten ihn und führen eingehend in die korrekte Handhabung ein«, so der Geschäftsführer. »Und auch zu Hause besuchen wir frisch

operierte Patienten in regelmäßigen Abständen, um eine lückenlose Vor- und Nachbehandlung sicherzustellen. Wir kontrollieren eventuelle Stoma-Veränderungen und Hautkomplikationen und stimmen in Absprache mit dem behandelnden Arzt die Folgeversorgung ab. Unter unserer kostenlosen Service-Hotline können die Patienten ihre Hilfsmittel bei uns bestellen und sich fachkompetent beraten lassen.«

Geschäftsführer Thomas Berner mit seiner Frau Gudrun

Neutrale Verpackungen Geliefert werden die Hilfsmittel ohne Aufpreis direkt bis nach Hause – neutral verpackt und ohne auffällige Werbebanner an den Lieferfahrzeugen. »Nicht jeder der Betroffenen möchte das Thema Inkontinenz und Stoma offen nach außen tragen«, erläutert der Stom-In-Geschäftsführer. »Das respektieren wir und gehen daher mit größter Diskretion vor.« Sorgenfrei trotz Stoma und Inkontinenz Die Notwendigkeit einer Inkontinenzoder Stoma-Versorgung stellt für viele Betroffene einen erheblichen Einschnitt dar. Dennoch: Ein weitgehend sorgenfreies Leben ist möglich. Ausschlaggebend sei allein der korrekte und routinierte Umgang mit den Hilfsmitteln. »Selbst bei einer lebenslangen Versorgung mit Stoma- oder Inkontinenz-Hilfsmitteln brauchen die Patienten weder auf Kino- oder Konzertbesuche

Zwei Mitarbeiterinnen des Wittener Stom-InTeams: Andrea Schlimmat-Töpper (li.) und Aldona Fritz

noch auf leichten Sport zu verzichten«, versichert Thomas Berner. »Auch Sexualität muss nicht verwehrt bleiben. Wichtig ist die Motivation der Patienten. Diese steigt, je routinierter und sicherer die Handhabung der Hilfsmittel wird.« Das Wittener Sanitätshaus – zertifiziert nach DIN ISO 9001 und DIN ISO 13485 – ist Vertragspartner aller Krankenkassen und Kooperationspartner unterschiedlicher Kliniken – darunter des Prostata-Zentrums des Knappschaftskrankenhauses Dortmund-Ost sowie des Prostatakarzinomzentrums der Städtischen Kliniken Dortmund.

Stom-In-Service Berner GmbH Annenstraße 104 · 58453 Witten Tel. 0 23 02 / 96 39 40 Kostenlose Service-Hotline 08 00 / 1 02 30 95

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Apotheke

Immer schneller, immer näher …

RathausApotheke Diplom-Gesundheitswissenschaftler Apotheker Burkhard Waimann e.K. Fachapotheker für Allgemeinpharmazie – Ernährungsberatung – Marktstraße 1 · 58452 Witten Tel. 0 23 02 - 5 35 00 · Fax 0 23 02 – 5 35 05 www.apowi.de · E-Mail: [email protected]

SALVATOR APOTHEKE Katharina Schumacher Kreisstraße 117 58454 Witten-Rüdinghausen Tel. 0 23 02/8 09 50 · Fax 80 17 95

Öffnungszeiten: Mo–Fr 8–19 Uhr Sa 9–14 Uhr

… immer preiswerter, und das bitte schön rund um die Uhr! Unser Service-Anspruchsverhalten gegenüber Unternehmen hat sich grundlegend verändert, nicht zuletzt aufgrund von Internet und Co. Wie aber schaut es mit Dienstleistern in kleineren Stadtteilen aus, beispielsweise der Apotheke vor Ort? Wir sprachen mit Apotheker Rötger Althoff, Inhaber der Hainberg- und Hubertus-Apotheke in Heven. »Heutzutage werden Apotheken häufig mit Internetanbietern verglichen. Eine Rechnung, die für den Kunden in den seltensten Fällen aufgeht, weil anfallende Kosten wie Versandgebühren dabei nicht in Betracht gezogen werden und vor allen Dingen die so wichtige kompetente Beratung fehlt. Als Apotheke im Dorfrandgebiet decken wir die gesamte Palette vor Ort ab. Aber auch wir müssen mit der Zeit gehen. Vor einiger Zeit haben wir daher unsere Öffnungszeiten geändert: Auch am Mittwochnachmittag gewährleistet die Hainberg-Apotheke 15–18.30 Uhr die Arzneimittelversorgung in Heven. Eine weitere Veränderung ist die Nutzung der neuen Medien. Mit der Apotheken-App haben Sie ganz unkompliziert über Ihr Smartphone immer einen direkten Draht zu uns. Sie können Ihre Medikamente bzw. Rezepte einscannen und via Handy vorbestellen, sind jederzeit über Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln im Bilde und sehen auf einen Blick, welche Apotheke zurzeit Notdienst hat.« Apropos Notdienst – hier hat es in der jüngeren Vergangenheit einschneidende Veränderungen gegeben, die Rötger Althoff nicht allesamt als Verbesserung empfindet. »Während früher in sogenannten Notfall-Heftchen sowohl die diensthabenden Apotheken als auch Arztpraxen aufgeführt wurden, müssen die Patienten beide Informationen über separate Zentral-Notfallnummern abfragen – eine nicht unbedingt überschaubare Lösung. Natürlich leisten wir – übrigens im Gegensatz zum virtuellen Mitbewerber – gern den Service des Notdienstes. Allerdings wird diese Leistung, nicht zuletzt in Anbetracht vieler Apothekenschließungen, zu einem Kraftakt, der mit erheblichem Aufwand verbunden ist – personaltechnisch und bezüglich der entsprechenden Lagererweiterung – und sich keinesfalls rechnet, im Gegenteil. Eine andere von uns beobachtete Entwicklung ist, dass der Notdienst zunehmend für Produkte des täglichen Hausgebrauchs genutzt wird. Es gibt Fälle, in denen wir nachts für Nasentropfen rausgeklingelt werden. Dafür ist der Apothekennotdienst an sich nicht gedacht.«

Hainberg Steinhügel 4 · Witten-Heven Tel. 0 23 02 / 5 79 11 e-mail: [email protected] Öffnungszeiten: Mo–Fr 8-13 Uhr · 15-18.30 Uhr Sa 8.30-13

Ihre Apotheken in Heven Rötger Althoff

Billerbeckstraße 70a 58455 Witten-Heven Tel. 0 23 02 / 5 01 31 Öffnungszeiten: Mo–Fr 8-13 Uhr 15-18.30 Uhr · Sa 8.30-13 Mittwoch geschlossen

Einhorn-Apotheke Apotheker Michael Teubner Bahnhofstr. 52 · 58452 Witten Tel. 0 23 02 / 5 27 39 www.einhorn-apotheke-witten.de Mo–Fr 8.30–18.30 Uhr · Sa 9–14 Uhr

Elefanten-Apotheke Apotheker Michael Teubner Theodor-Heuss-Str. 3 · 58452 Witten Tel. 0 23 02 / 9 82 75 50 www.elefanten-apotheke-witten.de Mo, Di, Do 8.30–18.30 Uhr Mi + Fr 8.30–17.30 Uhr · Sa 9–13 Uhr

www.apotheke-hainberg.de

Arztrufzentrale des Notfalldienstes 0180 / 50 44 100 Apotheken-Notdienst 0800 00 22 8 33

Nikola Bechthold-Herrmann Apothekerin für Offizin-Pharmazie Hörder Straße 352 · 58454 Witten Telefon (0 23 02) 4 74 87 Telefax (0 23 02) 4 72 21 [email protected]

Dr. Erol Yilmaz Hörder Str. 8 58455 Witten Tel: 02302 57611 · Fax: 02302 24951 [email protected] www.central-apotheke-witten.de

Dr. Erol Yilmaz Bebelstr. 4 58453 Witten Tel. 02302 2825240 · Fax: 02302 2825244 [email protected] www.sonnen-apotheke-witten.de

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Gesundheit · Leben im Alter

Wo bekomme ich mein Baby? Marien-Hospital Witten beliebter denn je! Im Leben junger Eltern zählt die Geburt des eigenen Kindes zu den schönsten, aufregendsten und herausforderndsten Ereignissen. Umso größer ist der Wunsch, sich hier in vertrauensvollen, kompetenten Händen zu wissen: Das Marien-Hospital Witten gehört zu den beliebtesten Geburtskliniken in Westfalen-Lippe. Rundumbetreuung steht im Vordergrund Wo bekomme ich mein Baby? Eine der zentralen Fragen für werdende Eltern. Im vergangenen Jahr entschieden sich mehr Paare als je zuvor für die Wittener Einrichtung. Hier sorgt das Erfolgsrezept aus umfassender Betreuung und medizinischer Kompetenz seit Jahren für eine positive Entwicklung. Mit 1.805 Geburten im Jahr 2012 ist das Haus die größte Geburtsklinik im Bereich der Ärztekammer Westfalen-Lippe – das belegt eine aktuelle Erhebung von Nestlé. Das Franziskus-Hospital in Münster folgt mit 1.799 Entbindungen auf dem zweiten Platz.

nander weiter, so dass sich immer mehr Paare für eine Geburt in unserem Haus entscheiden«, erläutert Priv.-Doz. Dr. Schiermeier. Auch im Jahr 2013 wurde das Angebot für Schwangere weiter ausgebaut. Hierzu steht seit April ein sechster Kreißsaal zur Verfügung. Gynäkologen und Kinderärzte arbeiten Hand in Hand Als zertifiziertes Perinatalzentrum der höchsten Versorgungsstufe bietet das Marien-Hospital hoch qualifizierte Leistungen bei der Geburt und der Versorgung von Frühgeborenen – Gynäkologen und

Chefarzt Dr. Schiermeier betreut eine Patientin.

»Diese Entwicklung bestätigt uns darin, dass unser Konzept aufgeht: Es beinhaltet eine umfassende medizinische Vorund Nachsorge rund um die Geburt, neueste wissenschaftlich fundierte Behandlungsmethoden und die angeschlossene Frühgeborenen-Intensivstation.« Für Priv.-Doz. Dr. Sven Schiermeier und Prof. Dr. Wolfgang Hatzmann, Chefärzte der Geburtshilflichen Abteilung, ist dies kein Zufall: »Diese Entwicklung bestätigt uns darin, dass unser Konzept aufgeht: Es beinhaltet eine umfassende medizinische Vor- und Nachsorge rund um die Geburt, neueste wissenschaftlich fundierte Behandlungsmethoden und die angeschlossene Frühgeborenen-Intensivstation.« Die Rückmeldungen der Eltern zeigten, dass sie mit der ärztlichen und der stationären Betreuung sowie den Hebammen rundum zufrieden seien. »Diese positiven Erfahrungen geben die Familien auch unterei-

Das Hebammenteam

Ein Kreißsaal

Kinderärzte arbeiten hier Hand in Hand. 2009 wurden fünf Kreißsäle vollständig neu errichtet und zusätzliche komfortable Familien-Junior-Suiten eingerichtet, in denen Eltern und Neugeborene die ersten Tage gemeinsam verbringen können. Ende 2011 eröffnete die neue FrühgeborenenIntensivstation. Sie umfasst 21 Intensivplätze und verfügt über modernste technische Möglichkeiten der intensiv-medizinischen Versorgung. Die Räumlichkeiten bieten aber auch beste Voraussetzungen, um das Konzept der Entwicklungsfördernden Pflege umzusetzen. Neueste Studien belegen dessen positiven Einfluss auf die Entwicklung des kindlichen Gehirns.

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Gesundheit · Leben im Alter

Natürlich gesund unterwegs auf blanken Sohlen Wann sind Sie das letzte Mal barfuß gelaufen? Haben den rauen Sand, die kühle Erde, das taunasse Gras zwischen den Zehen gespürt? Im ›Adidas-Zeitalter‹ wird das natürliche Gehen auf blanken Sohlen oftmals als esoterisch belächelt – dabei ist es sehr gesund!

Beim Barfußlaufen liegt die Belastung dagegen eher auf dem Vor- und Mittelfuß. Stöße werden auf natürliche Weise abgefedert, Wirbelsäule, Muskeln, Bänder und Gelenke gekräftigt. Dies wirkt sich positiv auf die ganze Körperhaltung aus und mindert das Verletzungsrisiko z. B. durch Um-

knicken. Experten empfehlen daher, häufiger mal ›unten ohne‹ vor die Tür zu gehen. Nach jahrelanger Unterforderung brauchen unsere Füße allerdings etwas Zeit, um sich wieder an den direkten Kontakt zur Erde zu gewöhnen. Begonnen werden sollte mit kurzen Strecken auf weichen Böden wie Rasen oder Sand. ›Fortgeschrittene‹ können die Vorteile des natürlichen Gehens dank spezieller Barfußlaufschuhe sogar beim Joggen genießen. Allerdings gilt auch hier – wie bei allen neuen Trainingsformen –, dass man sich an Dauer und Intensität vorsichtig herantasten sollte. Übrigens profitieren auch die körpereigenen Abwehrkräfte von der ursprünglichsten aller Fortbewegungsarten. Denn wäh-

© Foto: Ruth Rudolph / pixelio.de

Wie oft haben wir uns schon in viel zu enge Schuhe gequetscht, sind wider jede Vernunft auf ultrahohen Absätzen durch die Gegend gestöckelt. Wer schön sein will, muss leiden, also werden tapfer die Zähne zusammengebissen. Die Spätfolgen dieses falschen Schönheitsverständnisses können verheerend sein: Harte Sohlen und Absätze behindern das Abrollen des Fußes und verleiten zu hartem Auftreten mit der Ferse. So werden Bandscheibe und Knie bei jedem Schritt stark belastet.

rend Schuhe die Bewegungsfreiheit der Füße einschränken und so die Durchblutung hemmen können, bringt Barfußlaufen den Kreislauf ordentlich in Schwung. Oft genügen schon 15 Minuten auf kühlem Grund, um nachts wohlig warme Füße zu haben!

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Aktuelle Kollektion Trends für Frühling und Sommer

Den Alltag mit einem Lächeln meistern Mobil und selbstständig trotz Handicap – dank modernster Technik schon lange kein Traum mehr. Das Wittener Reha Team Kaiser – das bekannte Sanitätshaus mit dem Smiley – bietet hierzu eine der größten Hilfsmittelausstellungen des Ruhrgebiets. Und diese beweist: Die medizinische Hilfsmittelversorgung von heute ist besser denn je auf die individuellen Belange der Patienten ausgerichtet. Hilfsmittel für jedes Handicap Gegründet 1989, gliedert sich das Wittener Sanitätsfachgeschäft in vier Divisionen: das ›Reha‹ und ›Sani Team‹, das ›Care‹ und ›Ortho Team‹. »Auf drei Etagen erstreckt sich das gesamte Versorgungsspektrum des Hilfsmittelbereichs«, so Geschäftsführer Michael Kaiser. »Ob Orthopädietechnik, Gehhilfen, Rollstühle und Pflegebetten, technisches Equipment für Bad, WC, Fitness und Wellness, Kompressionsstrümpfe, Bandagen, Brustprothesen, Miederwaren oder Hilfsmittel aus den Bereichen Stoma, Inkontinenz, enterale Ernährung und Wundversorgung – durch den Einsatz neuester Hightech-Materialien und handwerkliches Know-how genügen unsere Produkte höchsten medizinischen Ansprüchen. Individuell werden sie den Bedürfnissen der Patienten angepasst.«

Das Wittener Sanitätshaus bietet eine der größten Hilfsmittelausstellungen des Ruhrgebiets.

Diskret beraten in den eigenen vier Wänden In angenehmer, diskreter Atmosphäre steht das examinierte Fachpersonal seinen Kunden in sämtlichen Fragen der medizinischen Hilfsmittelversorgung zur Seite – bei Bedarf auch im Krankenhaus, Alten- oder Pflegeheim, auf Wunsch sogar zu Hause. Reparaturen an Orthesen und Co. können in der eigenen Orthopädiewerkstatt vorgenommen werden. »Unsere Kunden legen Wert darauf, die Produkte nicht nur im Katalog zu betrachten, sondern sie tatsächlich anzufassen«, so der Sanitätsfachmann. »Das hilft dabei, sich dem Produkt zu nähern. Tipp: Das Wittener Sanitätshaus bildet für den eigenen Bedarf aus – in den Sparten kaufmännisches Gesundheitswesen und Orthopädietechnik. Dringend gesucht werden auch Einzelhandelskaufleute für den Sanitätsbereich.

SANiTÄTSHAUS KAiSER

Dies ist umso wichtiger, da es für viele eine große Überwindung darstellt, sich sein eigenes Handicap einzugestehen und den Weg ins Sanitätshaus zu wagen.«

Wohlfühlatmosphäre in der neuen Wäscheabteilung

›Tag des lächelnden Gesichts‹ Im Juli dieses Jahres lädt das Wittener Reha Team – als Vertragspartner aller Krankenkassen und Kooperationspartner von Krankenhäusern und Brust-/Darmzentren in Witten und Herdecke sowie des Lymphnetzes Bochum – zu einem ›Tag des lächelnden Gesichts‹, einer offenen Veranstaltung ganz im Zeichen des Smileys. »Gemäß unserem Logo erwarten unsere Mitarbeiter Sie mit einem lächelnden Gesicht sowie fürsorglichem und gewissenhaftem Umgang. Wir beraten Sie gern – angefangen bei der Klärung der Kostenübernahme bis hin zur Lieferung Ihres Rollstuhls.«

Bademoden & Dessous für brustoperierte Frauen

Besuchen Sie unsere neue Abteilung und lassen sich in diskreter WohlfühlAtmosphäre umfassend beraten.

26. Juni – Tag der offenen Tür am 26. Juni 2013 von 10 bis 18 Uhr · Wir präsentieren Ihnen unsere neuen Räumlichkeiten. · Selbst betroffene Models stellen die aktuellen Bademoden- und Dessouskollektionen vor. · Der bekannte Tenor Pedro de Castro wird Sie von 14–17 Uhr mit einem Potpourri bekannter Melodien aus den schönsten Häfen der Welt unterhalten. · Zur Erfrischung verwöhnen wir Sie mit sommerlich-leichten Fruchtcocktails.

Wir freuen uns auf Sie!

Hans-Böckler-Straße 2 –6 58455 Witten Sanitätshaus Kaiser Hans-Böckler-Straße 2–6 · 58455 Witten Tel. 0 23 02 / 58 00 10 www.rehateamkaiser.de

Termin Eröffnung der neuen Wäscheabteilung mit klassischen Klängen & Cocktails 26.06. 2013

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Frühling auf dem Hohenstein Ich sitze auf dem Hohenstein und fühle mich so ganz allein. Mein rechter, rechter Platz ist frei, ich wünsche mir den Mai herbei. Doch dieser kommt gar frostig an, von Sonne man nur träumen kann. Ach, Petrus mach den Kühlschrank zu, ich will die liebe Sonne nu’!

Wieder einmal riefen wir auf unserer Facebook-Seite zu einem kleinen Dichterwettstreit. Vorgabe: Das Gedicht sollte mindestens drei, höchstens

zehn Zeilen haben und es mussten folgende Worte darin vorkommen: Mai, Liebe, träumen, Hohenstein und Kühlschrank. Die meisten Likes bekam Kirstin Schütz’ Gedicht – wir gratulieren herzlich und freuen uns über die fröhlichen Zeilen über den (nicht vorhandenen) Frühling auf dem Hohenstein.

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Die Grünen Damen am EvK

Immer ein offenes Ohr Jeder, der schon mal als Patient oder Besucher im Ev. Krankenhaus war – also quasi jeder Wittener – kennt sie: die Damen (und zwei Herren) im grünen Kittel mit dem freundlichen Lächeln. Schon im Eingangsbereich sind sie präsent, stets zur Stelle, wenn jemand eine Frage hat. Doch ihre eigentliche Arbeit verrichten sie auf der Station. Jeden Tag gehen sie von Zimmer zu Zimmer, fragen die Patienten, ob sie vielleicht einen Wunsch haben. Sie bringen die Flasche Wasser, die Zeitung, die Plätzchen. Sie lesen vor, leiten Briefe weiter, erledigen auch mal ein Telefonat und leisten Lotsendienste zur Untersuchung oder zum Friseur. Aber vor allem schenken sie Zeit und ein offenes Ohr.

Zeit und Zuspruch »Das ist eigentlich das Kernstück unserer Arbeit«, erzählt Renate Schaub-Weis, »wir hören zu, sind da, wenn jemand sein Herz ausschütten möchte – diskret und verschwiegen – oder leisten einfach nur Gesellschaft.« »Insbesondere für Patienten, die keine Angehörigen haben oder deren Familie nicht vor Ort ist, haben die Grünen Damen einen unschätzbaren Wert«, erklärt Verwaltungsdirektor Joachim Abrolat. »Sie geben zusätzlichen Zuspruch und greifen Impulse auf, die für ein christliches Krankenhaus einen sehr hohen Stellenwert haben.« Gerade in einem hoch technisierten Betrieb wie es ein modernes Krankenhaus ist, dürfen soziale Kontakte und Menschlichkeit nicht zu kurz kommen. Hier stellen die Grünen Damen das Bindeglied zwischen Patient und Ärzten bzw. Pflegepersonal. Sie haben die Zeit für den Patienten, die den hauptamtlichen Mitarbeitern nicht immer zur Verfügung steht. »Von daher freuen wir uns sehr über

Ilse Kosin, Renate Schaub-Weis, Ute Deppe und Cäcilie Braun in der Patientenbücherei

ihre Hilfe«, betont Pflegedienstleitung Ingeborg Drossel. »Sie sorgen mit ihrem Engagement und ihrem Entgegenkommen für eine herzliche Atmosphäre im Krankenhaus.« Verantwortungsvolle Aufgabe Derzeit sind es 21 Ehrenamtliche – darunter eine türkischstämmige Mitarbeiterin und zwei Herren – die von montags bis freitags ihren unentgeltlichen Dienst am Menschen leisten. Eine Arbeit, die viel Freude bereitet, die aber auch so einiges abverlangt. »So manches Mal kommt man an seine Grenzen. Viele Situationen, viele Schicksale berühren uns natürlich in besonderem Maße. Da muss jeder für sich entscheiden, wie viel er an sich heranlässt. Und vor allem muss man lernen, abzuschließen und seelisch belastende Momente möglichst nicht mit nach Hause zu neh-

men«, berichtet Frau Braun. Eine besondere Herausforderung im Zuge unserer immer älter werdender Gesellschaft ist der Umgang mit Demenzerkrankten, aber auch die Hospizarbeit. Um diesen Aspekten ihrer verantwortungsvollen Aufgabe bestmöglich gerecht zu werden und gleichzeitig die seelische Belastung schultern zu können, nehmen die ›grünen Engel‹ – wie sie oftmals von ihren Schützlingen genannt werden – regelmäßig an Fortbildungen und Seminaren teil. Nachwuchs gesucht Wir fragen: Welche Voraussetzungen sollten Interessenten mitbringen? »Freude am Ehrenamt, Offenheit gegenüber Menschen, aber auch Verbindlichkeit und Zuverlässigkeit! Wir müssen uns aufeinander verlassen können«, betont Renate SchaubWeis. »Sie dürfen keine Berührungsängste haben und sollten in der Lage sein, eigene Probleme oder auch die schlechte Laune zu Hause zu lassen. Und das ist eigentlich schon alles, was wir von neuen Teammitgliedern erwarten. An alle Aufgaben werden sie behutsam herangeführt. Wir achten auch darauf, dass jeder gemäß seiner Stärke und Schwächen eingesetzt und keiner überfordert wird. Dann werden Sie aber schnell merken: Wir haben eine tolle Aufgabe, wir geben viel, aber wir bekommen auch umso mehr zurück!«

Sie könnten sich vorstellen, als Grüne Dame oder Grüner Herr, ehrenamtlich Menschen zu helfen? Ansprechpartnerin Renate Schaub-Weis Tel. 6 48 29 Sie möchten die Arbeit der Grünen Damen mit einer Spende unterstützen?

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Gesundheit · Leben im Alter

Alternative Ozontherapie – sanft, effektiv und schmerzfrei Karies, Gingivitis, Parodontitis – viele häufig vorkommende Erkrankungen von Zahn, Zahnfleisch und/oder Mundschleimhaut haben eines gemeinsam: Hauptverursacher sind diese fiesen kleinen Keime. Gäb’ es doch nur eine Methode, mikrobielle Erreger gezielt und schmerzlos einfach auszuschalten … »Gibt es!«, erklärt Zahnarzt drs. Guido-Jan Kisters, Spezialist für Implantologie und Parodontologie. »Wir arbeiten seit vielen Jahren sehr erfolgreich mit der sogenannten Ozontherapie, einem ebenso schonenden wie wirkungsvollen Verfahren, Bakterien und Viren zu eliminieren. Des Weiteren wirkt Ozon desinfizierend sowie blutstillend und beschleunigt den Heilungsprozess nach chirurgischen Eingriffen.« Wie funktioniert’s? »Ozon ist ein natürliches Sauerstoffmolekül und wurde übrigens bereits im Ersten Weltkrieg zur Wunddesinfektion eingesetzt. Mithilfe modernster Medizintechnik wird der ›Supersauerstoff‹ heutzutage kontrolliert und höchst effektiv angewandt. Das in einem speziellen Behandlungsgerät erzeugte Ozon zerfällt beim Austritt. Innerhalb dieses Zerfallsprozesses werden Mikroorganismen in unmittelbarer Nähe vollständig inaktiviert. Mit einer feinen Sonde wird das Ozon daher ganz gezielt und direkt lediglich an den betroffenen Stellen appliziert und entwickelt dort seine Wirkkraft selbst in feinsten Nischen und Furchen, Wurzelkanälen und Zahnfleischtaschen.« Für welche Bereiche nutzen Sie die Ozontherapie? »Die Palette ist äußerst breit. So leistet Ozon sehr wertvolle Dienste bei der Behandlung von Gingivitis und Parodontitis. Keime, die den Zahnhalteapparat angreifen und zerstören können, werden sogar in

Zahnärztin Zülfünaz Kardes bei Anwendung der Ozontherapie

tiefen Zahnfleischtaschen rasch ausgeschaltet. Aber auch bei der Kariesbehandlung ist die Therapie hilfreich. Bei einer oberflächlichen Karies erübrigt sich in vielen Fällen sogar das Bohren. Daneben nutzen wir die Behandlungsmethode erfolgreich gegen schmerzhafte Überempfindlichkeit der Zähne gegen Süßes, Saures, Heißes oder Kaltes. Durch die zuverlässige Beseitigung von Keimen aller Art kann der nachfolgende Heilungspro-

zess, zum Beispiel bei Implantationen positiv beeinflusst werden. Übrigens kommt Ozon auch bei Herpes, Pilzerkrankungen und Aphten zum Tragen: Die lokale Anwendung an den betroffenen Stellen, beispielsweise Druckstellen lindert Beschwerden sofort und trägt wesentlich zum schnellen Heilungserfolg bei. Dies sind bei Weitem nicht alle Gebiete. Gern beraten wir Sie zu den Vorzügen des Behandlungskonzepts, das, nebenbei bemerkt, nicht jede Praxis anbietet. Unsere positiven Erfahrungen haben uns und unsere Patienten allerdings überzeugt: Die Ozontherapie ist eine hervorragende Behandlungsmethode ohne Allergien und Nebenwirkungen – sanft, effektiv und schmerzfrei!«

Zahnarzt drs. Guido-Jan Kisters Im Esch 4 · 58455 Witten Tel. 0 23 02 / 2 40 66 Spezialist Implantologie DGZI Geprüfter Experte der Implantologie DGOI Tätigkeitsschwerpunkt Parodontologie www.drs-kisters.de / [email protected]

Gesundheit · Leben im Alter

Zum Thema: Ozon

© Foto: Sigrid Roßmann; pixelio.de

Ozon ist ein aus drei Sauerstoffatomen bestehendes Molekül. Spuren von Ozon-Gas in der Luft zerfallen unter Normalbedingungen innerhalb einiger Tage zu dimerem Sauerstoff. Einerseits ist es ein starkes Oxidationsmittel, wodurch es bei Menschen und Tieren zu Reizungen der Atemwege führen kann. Andererseits schützt das Gas in der Ozonschicht die Lebewesen vor der Schädigung durch energiereiche ultraviolette Strahlung der Sonne. In der Dentalmedizin wird die Ozonbehandlung heutzutage mitunter als ›bahnbrechend‹ und ›revolutionär‹ bezeichnet. Diese Adjektive sind zwar auf die Technologie der Geräte anwendbar, nicht aber auf das Ozon selbst. Schon 1783 beschrieb der holländische Forscher Martinus van Marum einen ›besonderen Geruch‹ beim Durchschlagen elektrischer Funken durch Sauerstoff. Die Bezeichnung ›Ozon‹ (›ozein‹ von grichisch = riechen) stammt vom Wissenschaftler Christian Friedrich Schönbein, der 1839 entdeckte, dass das ›stechend riechende Gas‹ identisch mit dem Gas ist, das bei der Elektrolyse des Wassers und beim Blitzschlag entsteht. Übrigens nutzte schon im 1. Weltkrieg der Militärarzt A. Wolff die bakteriziden Eigenschaften des Ozons erfolgreich zur Behandlung von Trümmerfrakturen, eitrigen Wunden, bei Gasbrand und Phlegmonen. Der Zahnarzt O.E. Fisch wendete 1934 die OzonSauerstoff-Therapie schließlich in der Zahnheilkunde erstmals an, indem er Parodontose, Zahngranulome u a. Entzündungsherde mit Ozon wirksam behandelte.

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Ratgeber

Europäisches Erbrecht Chancen und Risiken der EU-Erbrechtsverordnung Am 4. Juli 2012 wurde die EU-Erbrechtsverordnung im Amtsblatt der Europäischen Union veröffentlicht. Sie trat 20 Tage nach dieser Veröffentlichung in Kraft. Zwar wurde hierüber gelegentlich berichtet; in der Öffentlichkeit selbst ist sie jedoch weitestgehend unbekannt geblieben. Dabei sollten die Folgen der EU-Erbrechtsverordnung auf zukünftige Erbfälle nicht unterschätzt werden. Es gibt erhebliche Abweichungen von bisherigen Regelungen im deutschen Recht. Zwar wird die EU-Erbrechtsverordnung erst auf Erbfälle, die sich ab dem 17. August 2015 ereignen, Anwendung finden; dennoch sind die Regelungen der Verordnung bereits heute bei der Gestaltung von Testamenten und Erbverträgen zu beachten. Ein praktisches Beispiel soll zur Veranschaulichung der Auswirkungen der Verordnung dienen: Herr und Frau Meier sind deutsche Staatsangehörige. Sie haben sowohl Vermögen in Deutschland als auch eine kleine Immobilie in den Niederlanden und darüber hinaus zwei Kinder. Nachdem beide Eheleute in Rente sind, entschließen sie sich, ihren Lebensabend in der niederländischen Immobilie zu verbringen, und kommen nur noch gelegentlich zu Besuchen nach Deutschland. Bisher galt, dass in diesem Fall – zumindest aus deutscher Sicht – das deutsche Erbrecht Anwendung fand, wobei akzeptiert wurde, wenn für eine ausländische Immobilie das örtliche Erbrecht galt. Die Frage der Anwendbarkeit deutschen Erbrechts beantwortete sich bisher nämlich allein nach der Staatsangehörigkeit. Die Verordnung sieht nunmehr vor, dass der ›gewöhnliche Aufenthalt‹ einer Person über das anzuwendende Recht entscheidet. Gemeint ist damit der Lebensmittelpunkt des Erblassers. Wer also seinen Lebensmittelpunkt in Deutschland hat, wird nach deutschem Erbrecht beerbt, wer – wie in unserem Beispiel – überwiegend in den Niederlanden lebt, wird nach niederländischem Erbrecht beerbt. Dies gilt unabhängig davon, welche Staatsangehörigkeit zum Zeitpunkt des Erbfalls gegeben war. Der ›gewöhnliche Aufenthalt‹ in einem Staat bedingt nicht zwangsläufig, dass man sich dort immer aufhält; ausrei-

chend kann auch ein überwiegender Aufenthalt sein, der in der Regel angenommen wird, wenn man sich etwa sechs Monate in einem Staat aufhält, beispielsweise zum Überwintern auf Mallorca. Da das Erbrecht innerhalb der EU jedoch nicht inhaltlich vereinheitlicht wird, sondern im Wesentlichen nur formale Fragen geklärt werden, hat dies erhebliche Auswirkungen. Während Frau Meier nach deutschem Recht den vorverstorbenen Ehemann lediglich mit einer Quote von 1/2 neben den Kindern beerbt hätte, stünde ihr nach niederländischem Recht der gesamte Nachlass zu und die Kinder erhielten lediglich eine Geldforderung gegenüber der Mutter in Höhe ihrer Erbquote. Die Zahlung wird dann jedoch zum Schutz der Mutter auf deren Tod hinausgeschoben. Verlegen wir den Fall nach Mallorca, wird die Sache noch komplizierter. In Spanien gibt es zwar ein einheitliches Erbrecht, allerdings haben die Regionen die Möglichkeit, abweichende Regelungen zu schaffen, wovon auch Gebrauch gemacht wurde. Das spanische Erbrecht hätte zur Folge, dass Frau Meier nach dem Tod des Ehemannes diesen überhaupt nicht beerben würde. Erben würden vielmehr allein die Kinder. Frau Meier erhielte lediglich den Nießbrauch am Nachlass. Um derartigen Problemen zu entgehen, besteht die Möglichkeit, bereits heute in einem Testament oder Erbvertrag eine Rechtswahl zugunsten des Erbrechts desjenigen Staates zu treffen, dem man angehört. Hätten die Eheleute Meier in ihrem Testament bestimmt, dass sich die Erbfolge nach deutschem Recht regeln soll, hätte dies sowohl in den Niederlanden als auch in Spanien Bestand gehabt. Dies gilt umso mehr, als die Verordnung auch eine Vereinheitlichung bei der Akzeptanz von Testamenten und Erbverträgen zwischen den EU-Staaten bringt. Bisher konnte es durchaus sein, dass ein dem deutschen Recht formal entsprechendes

Der Verfasser ist seit Juni 2010 als Rechtsanwalt in Witten tätig und Sozius der Anwaltsund Notarkanzlei Schauwienold Daniel & Kollegen. Er betreut als Mitglied der Deutschen Vereinigung für Erbrecht und Vermögensnachfolge (DVEV) und des Vorsorgeanwalt e.V. vor allem erbrechtliche Mandate.

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Testament oder Erbvertrag in anderen EU-Staaten keine Beachtung fand. Insbesondere in Südeuropa werden zum überwiegenden Teil gemeinschaftliche Testamente oder auch Erbverträge nicht anerkannt. Diese sind in dem dortigen Erbrecht nicht vorgesehen. Die Verordnung bringt nun einheitliche verbindliche Regelungen, die dazu führen, dass Testamente und Erbverträge auch von solchen Staaten anerkannt werden, sofern sie dem Recht desjenigen Staates entsprechen, in dem sie errichtet wurden. Insbesondere in gemeinschaftlichen Testamenten oder Erbverträgen enthaltenen Rechtswahlen zugunsten des deutschen Erbrechts werden zukünftig in allen EU-Staaten anerkannt. Dies stellt einen erheblichen Fortschritt bei der Rechtssicherheit solcher Verfügungen von Todes wegen dar. Zu beachten ist allerdings, dass die Verordnung nicht in Großbritannien, Irland und Dänemark gilt.

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Ratgeber

Kein Rundfunkbeitrag im Härtefall Tipp von der Verbraucherzentrale Schon ein Vierteljahr hat die GEZ-Gebühr ausgedient. Seit Januar 2013 gilt der neue Rundfunkbeitrag. Der Vorteil: Statt bisher für Geräte vom Fernseher bis zum Smartphone muss jetzt für jede Wohnung – unabhängig davon, wie viele Personen dort leben – nur noch eine Gesamtgebühr von 53,94 Euro pro Quartal gezahlt werden. Doch dieser Betrag kann nicht von jedem gestemmt werden. Was viele nicht wissen: Personen oder Haushalte, die einer besonderen wirtschaftlichen Härte unterliegen, können sich von der Beitragspflicht befreien lassen. Wer beim Beitragsservice von ARD, ZDF und Deutschlandradio einen Antrag auf Befreiung oder Ermäßigung von der Beitragspflicht stellen möchte, sollte anhand folgender Kriterien prüfen, inwiefern ein Anspruch besteht: • Geringes Einkommen: Personen, die keinen Anspruch auf Sozialleistungen haben, weil die Einkünfte die jeweilige Bedarfsgrenze überschreiten, können eine Befreiung von der Rundfunkbeitragspflicht als besonderer Härtefall beantragen. Voraussetzung ist, dass die Überschreitung geringer als die Höhe des Rundfunkbeitrages ist. Für die Befreiung ist ein ablehnender Leistungsbescheid der Sozialbehörde erforderlich. Aus dem Ablehnungsbescheid der Sozialbehörde muss hervorgehen, um wie viel das Einkommen den Sozialbedarf überschreitet – das dürfen nicht mehr als 17,98 Euro sein. • Schwerbehindertenausweis: Menschen mit einem Handicap, deren Schwerbehindertenausweis mit RF gekennzeichnet ist, zahlen seit Januar einen ermäßigten Beitrag pro Wohnung. Wer Sozialleistungen erhält und gleich-

© Foto: Kai Schöning; pixelio.de

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zeitig schwerbehindert ist, kann auf Antrag jedoch weiterhin komplett von der Zahlungspflicht befreit werden. • Pflege- und Altenheim: Auch pflegebedürftige und ältere Menschen, die dauerhaft in einem Pflege- oder Seniorenheim leben und dort vollstationär betreut und gepflegt werden, müssen keinen Rundfunkbeitrag leisten. Als Nachweis der Unterbringung reicht für den Beitragsservice eine Bescheinigung der Heimleitung. • Wohngemeinschaften: WGs und nichteheliche Lebensgemeinschaften zahlen nur einen Beitrag für die Wohnung – Mehrfachbelastungen entfallen. Der Beitrag für die Wohnung deckt auch die privaten Autos aller Bewohner ab. Haben bislang mehrere WG-Mitglieder Rundfunkgebühren gezahlt, sollten die Bei-

tragskonten mit dem Hinweis auf den Beitragszahler (Beitragskontonummer) für die gemeinsame Wohnung abgemeldet werden. Bis Ende nächsten Jahres werden alle Beiträge, die seit Januar 2013 zu viel gezahlt wurden, vom Beitragsservice erstattet. Wichtig für Haushalte ohne Empfangsgeräte: Personen, die bisher nicht angemeldet waren, da sie keine Empfangsgeräte für Radio, Fernsehen oder Internet besitzen, sind seit Januar für die Wohnung beitragspflichtig und sollten sich umgehend beim Beitragsservice von ARD, ZDF und Deutschlandradio anmelden, um hohe Nachforderungen zu vermeiden. Informationen erhalten Sie in den Beratungsstellen der Verbraucherzentrale NRW und unter www.vz-nrw.de

Was Mieter wissen sollten Nebenkostenabrechnung, Wohnungsmängel oder Mieterhöhung – Mieter sollten ihre Rechte und Pflichten genau kennen, um für den Fall einer Auseinandersetzung mit dem Vermieter gut gewappnet zu sein. Geeignete Unterstützung bietet der Ratgeber ›Was ich als Mieter wissen muss‹ (11,90 Euro) der Verbraucherzentrale

NRW. Das Buch informiert umfassend über alles Wissenswerte rund um Mietvertrag, Miete und Betriebskosten sowie die Rechte des Mieters bei Mietmängeln oder Modernisierungsmaßnahmen. Berücksichtigt sind dabei alle Neuregelungen der Mietrechtsreform. Zahlreiche Beispiele aus der aktuellen Rechtsprechung sowie nützliche Praxistipps

und Musterschreiben helfen Mietern dabei, im Streitfall die eigenen Rechte effektiv durchzusetzen oder tragfähige Lösungen zu erreichen.

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Ratgeber

Individueller Rundumschutz für Privatleute und Unternehmer Für Unternehmer gibt es selten Feierabend. Kompetenz, Engagement und Verantwortung sind rund um die Uhr, an 365 Tagen im Jahr gefragt. Da bleibt nicht viel Zeit, um sich mit Versicherungsfragen zu beschäftigen. Doch ist es ein beruhigendes Gefühl, sich rundum abgesichert zu wissen, einen starken Partner an seiner Seite zu haben. Seit über 215 Jahren vertritt die Mecklenburgische Versicherung die Interessen von Handwerk, Handel und Dienstleistungsgewerbe. »Zuallererst empfehle ich eine gründliche Inventur, bei der wir gemeinsam Punkt für Punkt schauen, wie wir Ihre betriebliche und persönliche Sicherheit optimieren können«, erklärt Uwe Rittinghaus. Seit über dreißig Jahren unterstützt der Geschäftsführer der Mecklenburgischen Generalagentur in Witten Privatkunden und Unternehmer in allen Belangen zu Versicherungsschutz und Vorsorgeplanung. Eine umfangreiche Absicherung gegen Haftpflichtansprüche ist für jede Firma

unerlässlich. Die Rechtschutzversicherung gibt finanzielle Sicherheit bei Rechtsstreitigkeiten, z. B. bei Auseinanderssetzungen mit Mitarbeitern. Unverzichtbar ist auch die Inhaltsversicherung, sie schützt den Wert des Inventars bei Brand, Blitzschlag, Diebstahl, Vandalismus, Rohrbruch, Sturm, Hagel etc. Ein weiteres Spezialgebiet des Versicherungsfachmanns ist die betriebliche Altersversorgung. Mit der Direktversicherung werden Lücken im Rentenalter vermieden. Von den Vorteilen profitieren sowohl Arbeitgeber als auch Arbeitnehmer, denn beide sparen Steuern und Sozialabgaben. »Versicherungen sind Vertrauenssache«, so Uwe Rittinghaus. »Persönlicher Service und individuelle Beratung zählen daher für mich auch über den Vertragsabschluss hinaus! So halte ich meine Kunden während der gesamten Laufzeit auf dem neuesten Stand, um Verträge zu aktualisieren und an verbesserte Konditionen anzupassen. Bei Fragen genügt ein Anruf – ich kümmere mich schnell und zuverlässig!«

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Ratgeber

Einkommensteuerpflicht – auch bei Rentnern! Nach jahrzehntelanger Arbeit lassen Jahr für Jahr Millionen Deutsche das Berufsleben hinter sich und gehen in den wohlverdienten Ruhestand. Doch dieser beginnt für viele überraschend, denn es tauchen Unsicherheiten und Fragen auf: Muss ich als Rentner Steuern zahlen? Wenn ja, wie hoch sind die Steuersätze? Und wie verhält es sich mit zusätzlichen Einnahmen, z. B. aus Mini-Job, Vermietung oder Verpachtung? Wirtschaftsprüfung, Betriebswirtschaft und Steuerberatung Kompetente Beratung im zunehmend komplizierter werdenden Steuerdschungel bieten die Mitarbeiter um Dirk Reiser und Holger Schmidt, geschäftsführende Gesellschafter der Wittener ReiserSchmidt Westfalen-Treuhand GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft sowie der Steuerberatungskanzlei ReiserSchmidt. In den Tätigkeitsbereichen Wirtschaftsprüfung, Betriebswirtschaft und Steuerberatung betreuen sie mittelständische Unternehmen, kommunale und gemeinnützige Betriebe und Organisationen sowie Existenzgründer und Privatpersonen. »Renten sind nicht steuerfrei« »Viele Rentner sind überrascht, wenn sie plötzlich vom Finanzamt aufgefordert werden, ihre Einkommensteuererklärung einzureichen«, erklärt Dipl.-Betriebswirt Holger Schmidt. »Jahrelang wurde ihnen vermittelt, die Renten wären steuerfrei – dem ist aber nicht so! Auch Senioren sind zur Abgabe einer Einkommensteuererklärung verpflichtet, wenn die zu versteuernden Einkünfte den Jahresgrundfreibetrag von 8.004 Euro übersteigen. Versteuert werden die private und gesetzliche Altersrente, zudem zusätzliche Einnahmen aus privaten Versicherungen, selbstständiger oder nicht selbstständiger Arbeit, Vermietung oder Verpachtung.« Besteuerungsanteil von mindestens 50 Prozent Von der gesetzlichen Rente muss jedoch nicht jeder Euro dem Finanzamt zuge-

führt werden. Die Höhe des Besteuerungsanteils richtet sich nach dem Renteneintrittsjahr. »Rentner, die 2005 oder davor in den Ruhestand gingen, erhalten einen Freibetrag von 50 Prozent«, erläutert Dipl.-Betriebswirt Dirk Reiser. »Wer erstmals 2012 gesetzliches Altersgeld bezogen hat, muss 64 Prozent seiner Rente versteuern, Ruheständler ab 2040 sogar 100 Prozent.« Sonderausgaben (z. B. Versicherungsbeiträge) und außergewöhnliche Belastungen (z. B. Krankheitskosten oder Aufwendungen für Körperbehinderungen) können allerdings steuerlich abgesetzt werden. Verantwortungsvolle Vorsorgeplanung Nicht selten ist die Skepsis aufseiten der Senioren bezüglich ihrer Rente groß. »Mitunter ist es gar nicht so einfach, den Mandanten zu vermitteln, warum Teile ihrer Rente versteuert werden müssen«, so Holger Schmidt. »Wir nehmen uns daher in intensiven Beratungsgesprächen den Anliegen unserer Mandanten an, wir prüfen ihre Belege und geben individuell erstellte Checklisten an die Hand, aus denen eindeutig hervorgeht, welche Unterlagen für die Einkommensteuererklärung noch benötigt werden.« »Auch verweisen wir gezielt auf Maßnahmen einer verantwortungsvollen Vorsorgeplanung«, ergänzt Dirk Reiser, »also auf Patientenverfügung, Vorsorgevollmacht und Testament. Themen wie diese werden gerne gemieden. Doch wir wollen unsere Mandanten aus ihrer Verhaltensstarre herausholen. Patientenverfügung und Co. gehen uns alle an – nicht erst im hohen Alter!«

Dipl.-Betriebswirt Dirk Reiser

Dipl.-Betriebswirt Holger Schmidt

ReiserSchmidt Westfalen-Treuhand GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Westfalenstraße 118 (im Centrovital II) 58453 Witten Tel. 0 23 02 / 93 00 00 www.reiserschmidt.de

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Unternehmen

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Fischer’s Lagerhaus

Kostbarkeiten, Kleinigkeiten, Kuriositäten Von der dörflichen Idylle des beschaulichen Herbedes mit einem Schritt in eine völlig andere Welt. Kostbarkeiten aus Fernost, Unikate aus Afrika, Kunsthandwerk, Wohnideen, Lifestyle und unzählige Kleinigkeiten für drinnen und draußen, die das Leben bunter und schöner machen – Fischer’s Lagerhaus ist weit mehr als ein übliches Möbelzentrum. Fischer’s Lagerhaus ist Kult! Vor fünf Jahren wurde die Wittener Niederlassung eröffnet und hat sich längst als Anziehungspunkt für Liebhaber des Schönen und Besonderen in der ganzen Region etabliert. nen wir unser Repertoire so kostengünstig anbieten und leisten gleichzeitig einen Beitrag zum fairen Handel: Unsere Lieferanten arbeiten gern mit uns zusammen.«

Tipp: Mit den ausgefallenen Papierlampignons und Lichterketten wird jede Gartenparty ins besondere Licht gesetzt – übrigens auch ein innovatives Mitbringsel.

od für sich zu entdecken.« Apropos Kleinod – nicht die durchgestylte Wohnlandschaft, vielmehr die bewusst gesetzten Akzente, das Liebhaberstück und der ausgewählte Solitär machen die eigenen vier Wände zum unverwechselbaren Zuhause mit Charme und Charakter. Das können die zierliche Kommode oder das antike Regal sein, die geschmackvolle Skulptur, der handgewebte Tischläufer oder die edlen Seidenvorhänge – aber auch die Schale, das Glas oder der Kerzenhalter, übrigens alles äußerst erschwinglich. »Durch unseren direkten Einkauf bei kleinsten Betrieben und Werkstätten ohne das Einschalten von Zwischenhändlern kön-

fischer’s lagerhaus Wittener Str. 62–64 · 58456 Witten Tel. 02302 / 2 82 85 50 www.fischers-lagerhaus.de

30.06.2013

Eintauchen, entspannen, entdecken »Unsere Kunden schätzen bei weitem nicht nur die wunderschönen Möbel aus China, Indonesien, Java oder Marokko«, erzählt Geschäftsführerin Regina Suckow-Bömkes. »Sie genießen es einfach, in eine völlig andere Atmosphäre einzutauchen und zu entspannen, in unseren zahlreichen Deko-Ideen, Accessoires oder Büchern zu stöbern, vielleicht einen Latte Macchiato zu trinken und ganz nebenbei ein ausgefallenes Klein-

Gartenträume Zurzeit steht bei Fischer’s Lagerhaus natürlich das Thema Garten besonders im Fokus. »Auch hier ist unsere Bandbreite riesig: vom schmiedeeisernen Hocker über moderne Flechtmöbel bis zum Teakholztisch – bei uns wird jeder Gartenfreund fündig. Ein besonderes Highlight bietet die Gartenkollektion mit Sitzmöbeln und Tischen in schlichter Beton-Optik. Sehr beliebt – wenn auch kleines Kontrastprogramm – sind die urig-verspielten GranitEulen.« Rankhilfen, Pflanztöpfe, Vogelhäuser, Windlichter und Gartenfackeln runden das Repertoire ab. Regina SuckowBömkes: »Das schöne ist, dass die Kollektionen immer wieder durch Neuzugänge ergänzt werden. Das wissen nicht nur unsere Kunden zu schätzen, die regelmäßig auf einen kurzen oder längeren Blick bei uns vorbeischauen. Auch für uns gestaltet sich unsere Arbeit immer wieder spannend: Wir freuen uns auf die nächsten Jahre hier in Herbede.«

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Unternehmen

Unvergessliche Momente Ob ganz in Weiß oder klassisch-schlicht, kirchlich oder standesamtlich, im großen Stil oder im engsten Familienkreis: Die eigene Hochzeit sollte etwas ganz Besonderes sein! Doch so aufwendig die Vorbereitungen, so schnell ist der schönste Tag im Leben auch schon wieder vorbei. Dorett Dornbusch fängt das unvergessliche Ereignis für die Ewigkeit ein. Seit Dezember 2011 führt die Fotografin ihr eigenes Studio in Witten-Stockum und beschäftigt seit dem erfolgreichen Abschluss ihrer Meisterschule im September letzten Jahres nun auch ihre erste Auszubildende. »Gerade jetzt im Frühling und Sommer ist die Hochzeitsfotografie natürlich ein großes Thema für mich.«

Meistens fährt sie dafür raus ins Grüne. »Witten hat viele schöne romantische Kulissen, vom Stadtpark über Haus Witten bis hin zum Hohenstein. Für persönliche Aufnahmen packe ich meine Kamera aber auch schon mal in einem kleinen Hinterhofgarten oder auf dem Fußballplatz aus.« Die Vorstellungen der Brautpaare seien nun mal sehr unterschiedlich, so die Expertin. »Im Dezember 2012 habe ich ein Gothic-Paar ganz in Schwarz abgelichtet. Leider hat es während des Shootings nicht geschneit, aber wir hatten wenigstens ein paar Nebelschwaden.« Auf Wunsch begleitet Dorett Dornbusch das Brautpaar von der Trauung über den Sektempfang bis zur Feier. »Das Wichtigste ist, den idealen Standort zu finden, der es mir erlaubt, trotz Menschenansamm-

BERATUNG

WIRTSCHAFT

RECHT

Steuerberater – Wirtschaftsprüfer – Rechtsanwälte Witten · Hagen · Siegen · Dortmund

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Dipl.-Kfm. Johannes Wrede vereidigter Buchprüfer Steuerberater

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lungen möglichst unauffällig zu fotografieren. Manchmal spreche ich gezielt Gäste an. Aber die besten, authentischsten Bilder entstehen meist ganz spontan, aus der Situation heraus.« Sie lächelt: »Und insbesondere im Moment der Trauung merken die Anwesenden oft gar nicht, dass eine Fotografin im Raum ist.«

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Unternehmen

machen. Betroffene Mieter und Vermieter, auch ›erfahrene Mietrechtsfüchse‹ sollten sich anwaltlich beraten lassen, um die Vorgaben des neuen Rechtes zu erfüllen.

Neues Mietrecht! Rechtstipp aus der Anwaltskanzlei ›Czwikla § Warsitz‹ Am 1. Mai sind wesentliche Mietrechtsänderungen in Kraft getreten: Die fristlose Kündigung durch den Vermieter ist möglich, wenn die vereinbarte Kaution in Höhe von zwei Monatskaltmieten nicht gezahlt wird. Hat der Vermieter gekündigt, kann die Zwangsräumung schneller erfolgen. Er kann eine Sicherheit in Höhe der Rückstände verlangen. Wird diese nicht gezahlt, kann im Eilverfahren sofort die

Zwangsvollstreckung durchgesetzt werden, ohne dass die Möbel aus der Wohnung entfernt werden müssen. Eine Mieterhöhung innerhalb von drei Jahren kann höchstens um 15 Prozent erfolgen, wenn in der Stadt Wohnraummangel herrscht. Baumaßnahmen, durch die der Energieverbrauch gespart wird, sind von dem Mieter zu dulden, drei Monate lang kann er keine Mietminderung geltend

Anwaltskanzlei ›Czwikla § Warsitz‹ Augustastraße 32 58452 Witten Tel. 0 23 02 / 3 92 71-0 www.recht-witten.de

sank der Grundwasserspiegel ab. Infolgedessen begannen die im Grundwasser konservierten Eichenstämme zu modern. Als es zu immer größerer Schieflage kam und diverse Sanierungsversuche auf Dauer nicht fruchteten, musste die Kirche 1975 für die Öffentlichkeit gesperrt werden.

Wussten Sie ... © Foto: Achim Lueckemeyer; pixelio.de

... dass der schiefste Turm der Welt mitnichten in Pisa, sondern im ostfriesischen Suurhusen steht? Bei einer Höhe von 27,37 Metern hat der Turm am Dachfirst einen Überhang von 2,47 Metern, was einer Neigung von 5,19 Grad entspricht. Im Vergleich; Pisa bringt es gerade mal auf 3,97 Grad und damit nur auf Platz drei im Guinness Buch der Rekorde. Aufgrund der Entwässerung umliegender Ländereien Ende des 19. Jahrhunderts

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Kulinarisches

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Kulinarische Highlights zwischen Beton und Stahl Zugegeben, ein wenig ungewöhnlich ist sie ja schon, die Lage des Wittener Gastronomiebetriebs ›Das Rostfrei‹. Eingebettet im Herzen der industriellen Kultur der Deutschen Edelstahlwerke, im Gebäude der DEW-Karrierewerkstatt zwischen schwerem Beton und Stahl, erwartet den Gast so manch kulinarisches Highlight – mal bodenständig-herzhaft, mal saisonal-raffiniert, in jedem Fall jedoch lecker.

»Neben Mitarbeitern und Seminarteilnehmern der DEW besuchen uns gerade zur Mittagszeit auch Schüler und Studenten sowie Senioren und Gäste aus der näheren Umgebung«, berichtet Ute Dreher, Geschäftsführerin der DEW-Karrierewerkstatt. »Täglich wechselnd stellen wir Ihnen zwei Gerichte zur Wahl – garantiert frisch zubereitet und zu besonders günstigen Preisen! Kommen Sie doch einfach vorbei – die kulinarische Vielfalt unserer Menüs sowie die Gastfreundlichkeit unserer Mitarbeiter werden auch Sie überzeugen!« Bis zu 120 Gäste können in angenehmer Atmosphäre bewirtet werden. Besonderer Blickfang: die großflächige Außenterrasse in begrünter Umgebung. »Der ideale Ort für Veranstaltungen unter freiem Himmel!«, betont Ute Dreher. Wen wundert es also, dass das Lokal auch als Austragungsort für private Feierlichkeiten wie Jubiläen oder Hochzeiten, Seminare, Konferenzen oder Meetings gebucht werden kann. Moderne Tagungstechnik wie Beamer oder Leinwand ist vorhanden. »Unser erstklassiger Catering-Service gestaltet für Sie phantasievolle Buffets und einfallsreiche Menüs – ganz nach Ihrem Geschmack«, so die Karrierewerkstatt-Geschäftsführerin. »Feiern Sie lieber zu Hause? Kein Problem! Gern übernehmen wir für Sie die Planung und Durchführung Ihres Festes und beliefern Sie selbstverständlich auch außer Haus. Konzentrieren Sie sich einfach auf Ihre Gäste – wir kümmern uns um den Rest!«

›Das Rostfrei‹ Herberder Straße 39 58455 Witten Tel. 0 23 02 / 29 44 40 www.das-rostfrei.de

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Kulinarisches

Westfälischer Sommer Bier oder Wein, rustikale Küche oder ›haute cuisine‹? Das Hotelrestaurant Eggers meistert den Spagat mit Bravour und verleiht kulinarischen Klassikern durch raffinierte Ideen neuen Pfiff: So werden Risotto oder Paella nach Bergmannsart zubereitet, stammt das Carpaccio vom westfälischen Rinderfilet. »Als Koch vertrete ich die Region, gleichzeitig wandert das Beste aus der internationalen Küche in meine Töpfe«, so Dirk Eggers. Kleines ›Weingut‹ vor der Tür Bei Sonnenschein lockt der romantische Weingarten vor den Pforten des Gasthauses. Neben 120 erlesenen Weinen aus neun Ländern werden hier selbstverständlich auch alle anderen gängigen Getränke serviert. »Aber einen Biergarten, den hat jeder, wir wollten etwas Besonderes«, erzählt Dirk Eggers mit einem Augenzwinkern. 48 Rebstöcke verwandeln den Außenbereich in ein lauschiges Plätzchen – Naschen erlaubt! Für den großen Hunger gibt es Flammkuchen in zehn Variationen von klassisch über westfälisch bis hin zur süßen Versuchung mit Sommerfrüchten und Vanilleeis. Leichte Sommerkarte Ab Mitte Juni werden unter dem Motto ›westfälischer Sommer‹ eine Reihe leichter Gerichte angeboten: Brathering, Schweinebacken-Sülze, Melonen-Minz-Salat und, und, und. Mitte August beginnt dann die Saison für Pfifferlinge und Waldbeeren. Außerdem dürfen sich die Gäste auf Kirschen aus eigenem Anbau freuen: »Unser Baum wirft pro Jahr 30 bis 40 Kilo Früchte ab, daraus machen wir verschiedenste köstliche Desserts«, verrät der kreative Koch. Darüber hinaus werde der-

zeit ein eigener Kräutergarten angelegt. Was nicht vor der Restauranttür wächst, kommt meist aus der Nachbarschaft. »Durch das Gütesiegel ›Westfälisch genießen‹ haben sich viele gute Kontakte zu heimischen Produzenten entwickelt, so dass wir ständig frische, regionale Produkte be-

ziehen, etwa Münsterländer Spargel, Lamm aus Paderborn oder Forellen von einem Fischhof in Wickede.« Rustikal trifft modern Der spannende Mix aus Tradition und Moderne dominiert nicht nur die Speisekarte, er findet sich auch im Interieur des altehrwürdigen Hauses wieder. Aktuell werden die Hotelzimmer komplett entkernt und mit neuen Bädern ausgestattet. Rustikale Gemütlichkeit herrscht im Jagdzimmer (mit Hirschgeweih!) und an der Bar. Der helle Wintergarten empfängt seine Gäste mediterran, das Ambiente des großen Speisesaals ist eher klassisch. Dann gibt es noch den ›Hobbyraum‹, wo neben regelmäßigen Kochkursen die beliebten ›Sonntags-Müffets‹ stattfinden, eine Kombi aus Menü und Büffet.

Hotel & Restaurant Eggers Hauptstraße 78 · 45549 Sprockhövel Tel. 0 23 24 / 7 17 80 www.hotel-restaurant-eggers.de

Veranstaltungstipp Kulinarischer Altstadtmarkt Hattingen 30.05.–02.06. St.-Georg-Kirchplatz

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Kulinarisches

›Pro Person ein Ei und eins dabei!‹ Bei uns heißen sie Eier- oder Pfann(e)kuchen, die Franzosen lieben ihre Crêpes und Galettes, bei den Italienern kommen Crespelle auf den Tisch und dann gibt’s da noch Palatschinken, Plinsen, Blini, Nale´sniki, Poffertjes und, und, und. Die Welt is(s)t rund! Pfannkuchen sind auf dem gesamten Globus beliebt – schnell gemacht, nahrhaft, günstig und einfach nur lecker. Die einen nehmen Weizenmehl, die anderen bevorzugen Buchweizen-, Hirse-, Reisoder Kichererbsenmehl – je nachdem, was Feld und Speisekammer hergeben. Und so finden sich je nach Region entsprechend unterschiedliche Rezepturen. Das gilt auch für die Bei- bzw. Einlagen. Hier ist von Äpfeln und Bananen über deftigen Speck und Käse bis zu edlem Kaviar alles möglich. So wird der ungarische Palatschinken besonders gern mit Marillenmarmelade, Topfen (Quark), gerösteten Walnüssen, aber auch mit Schokolade und Eis gefüllt. Mit dem gemeinen Schinken hat diese Spielart übrigens so gar nichts zu tun. ˇ Bezeichnung Vielmehr entstammt die dem tschechischen ›palacinka‹ (lat. ›Placenta‹ = Kuchen). Wobei Palatschinken durchaus auch mit herzhaften Genüssen kompatibel ist, wie beispielsweise die Variante – Achtung, bitte ganz langsam lesen! – ›Hortobágyi húsos palacsinta‹: mit Hackfleisch gefüllte Palatschinken, die mit einer Paprikasoße und etwas Sauerrahm serviert werden. In japanischen ›Dorayaki‹ finden wir süße Bohnenpaste, vietnamesische Banh Xeo werden mit Reismehl und Kokosmilch zubereitet, nordindische ›Poodas‹ bestehen aus Weizenmehl und Joghurt und die America Pancake überzeugen neben Zutaten wie Ahornsirup oder Blaubeeren vor allem durch ihr XXL-Format. Ganz anders Monsieur Crêpe, der zierliche Franzose. Aber zurück in die heimische Region: Unser Pfannkuchen, wie ihn schon Muttern

und Oma zubereitet haben, besteht traditionell aus Weizenmehl, Eiern und Milch. »Pro Person ein Ei und eins dabei!«, so lautete der Standardspruch meiner Großmutter, wenn sie nach ihrem Erfolgsgeheimnis gefragt wurde. Und die anderen Zutaten? »Das hat man im Gefühl!«, antwortete sie stets. Sollten Sie hinsichtlich Ihrer Gefühle nicht ganz sicher sein, wir haben für Sie dann aber doch einmal ein Standardrezept herausgesucht, mit dem das Gelingen ein Klacks sein sollte. Tipp: Sollten wider Erwarten Pfannkuchen übrig sein – abgekühlt und in Haushaltsfolie gewickelt halten sie zwei bis drei Tage im Kühlschrank. Sie lassen sich übrigens auch hervorragend als Suppeneinlage für Flädlesuppe verwenden, mit Pfirsichspalten, Ricotta und Amaretto zu

einem süßen Gratin oder überbacken mit Käse oder Béchamelsauce zu einem Auflauf verarbeiten. Grundrezept 5 Eier 1 Prise Salz 1 TL Zucker 500 ml Milch 300 g Mehl Das Mehl zunächst mit der Milch und dann erst mit den Eiern zu einem glatten Teig verrühren, damit der Teig keine Klümpchen bekommt. Die Eigelbe in ein hohes Rührgefäß geben und mit dem Schneebesen verquirlen. Salz und Zucker gut unterrühren, die Eiweiße steif schlagen und behutsam unterheben. Pfannkuchenteig mindestens 15 Minuten quellen lassen.

Livemusik im Biergarten Mittwochs ab 18.30 Uhr z.B. Die Nachtwächter, Duo Taktlos, Chris & the Poor Boys Weitere Infos finden Sie auf unserer Homepage unter www.restaurant-haus-herbede.de · Tel. 0 23 02 / 7 22 58 Von Elverfeldt-Allee 12 · 58456 Witten · [email protected], Öffnungszeiten: Mo–Mi ab 12 Uhr · Küche von –14 Uhr und 18–22 Uhr · Biergarten durchgehend geöffnet · Di Ruhetag

Kulinarisches

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‹ Eine Idee für süße Schleckermäuler: Crêpes mit etwas Erdbeermarmelade und Frischkäse füllen, zusammenrollen, mit Puderzucker bestäuben und mit frischem Obst kredenzen.

Crespelle alle Fiorentina Crespelle-Teig 200 g Mehl 3 Eier 275 ml Milch 30 g flüssige Butter 1 El gehackte Petersilie Salz, Pfeffer Zutaten zu einem glatten Teig verrühren, 30 Minuten quellen lassen und mit etwas Butter vier große Crespelle backen. Füllung 1 450 g TK-Blattspinat 2 fein geschnittene Knoblauchzehen Salz 2 EL Olivenöl Knoblauch in einem Topf mit Öl anschwitzen. Den gefrorenen Blattspinat dazugeben und so lange bei mittlerer Hitze schmoren lassen, bis dieser gut aufgetaut bzw. heiß ist. Das Ganze mit Salz abschmecken. Füllung 2 250 g Ricotta 100 g Crème fraîche 60 g Parmesan 1 EL Petersilie gehackt 1 EL Basilikum gehackt Salz, Pfeffer, Muskat Zutaten vermengen und mit Gewürzen und Kräutern abschmecken. Béchamelsauce 30 g Butter 30 g Mehl 250 ml Milch Salz, Pfeffer, Muskat 40 g Parmesan Butter in einem Topf zerlassen und das Mehl hinzufügen. Dann die Milch hinzugeben und gut verrühren, damit es keine Klumpen gibt. Mit Salz, Pfeffer, Muskat und etwas Fondor würzen. Die Soße einmal kurz aufkochen lassen.

Die Crespelle nun jeweils mit der Spinatund Ricottamasse bestreichen und aufrollen. Die fertigen Rollen in eine Auflaufform legen und mit der Béchamelsauce übergießen. Zum Schluss den restlichen Parmesan drüberstreuen. Nun das Ganze bei 200 Grad (Ober-Unterhitze) für ca. 25 min. goldbraun backen. Guten Appetit! Blaubeerpfannkuchen 500 g Blaubeeren 250 g Mehl 125 ml Milch 20 g Vanillezucker 4 Eier für die Sauce 100 g Zucker 50 g Butter 50 ml Sahne Puderzucker Eier und den Zucker schaumig rühren. Das Mehl nach und nach dazugeben und mit der Milch zu einem glatten Teig verarbeiten. Den Teig eine Stunde ruhen lassen. Die Blaubeeren unterziehen und in einer Pfanne mit etwas Butter portionsweise zu Pfannkuchen backen.

Galette mit Ziegenkäse-Zucchini-Füllung Galette 400 ml Wasser 250 g Buchweizenmehl 100 ml Milch 2 EL Butter 1 Ei Füllung 200 g Ziegenfrischkäse 3 EL frischen gehackten Schnittlauch 2 Zucchini 1 fein gewürfelte Knoblauchzehe 1 EL Olivenöl Meersalz, Pfeffer Das Ei mit der Milch verquirlen und unter das Mehl rühren. Nach und nach mit dem Wasser glatt rühren. Mindestens 30 Minuten quellen lassen. Die zerlassene Butter unterrühren, leicht pfeffern und salzen und aus dem Teig in einer beschichteten Pfanne dünne Galettes ausbacken. Diese im Ofen warm halten. Für die Füllung die Zucchini waschen und grob raspeln. In einer Pfanne das Olivenöl erhitzen. Die Zucchini hineingeben und kurz anschwitzen. Den Frischkäse mit dem Schnittlauch und dem Knoblauch cremig rühren. Mit Pfeffer und Salz abschmecken. Sofort vom Herd ziehen, damit die Zucchini noch bissfest bleiben. Die Galette mit der Ziegenkäse-ZucchiniMischung füllen und aufrollen.

© Foto: w.r.wagner / pixelio.de

© Foto: Maren Beßler / Pixelio.de

Für die Sauce den Zucker goldgelb karamellisieren, mit der Sahne ablöschen und so lange rühren, bis der Zucker sich wieder gelöst hat. Die Pfannkuchen mit der Sauce anrichten und mit dem Puderzucker bestäuben.

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Soziales

Mitglieder der Wittener Nangina e.V. (von li.): Karen Semm, Anne Semm, Frederike Fehrentz, Friedhelm Ribberger, Jean Schneegans, Nicolai Ludwig und Kevin Schmidt

›Nanginesen‹ helfen der Dritten Welt ›Nangina‹ – so heißt ein kleines Dorf in Kenia, unweit der Grenze zu Uganda. Hierzulande bekannt wurde es durch das Wirken einer Wittener Firmgruppe der St.-Pius-Gemeinde, die es sich 1984 zur Aufgabe machte, die Nöte der Dritten Welt zu lindern. Die Jugendlichen wollten nicht länger tatenlos zusehen, wie Millionen Menschen an den Folgen mangelnder Hygiene starben. Also zogen sie durch die Kirchengemeinden Deutschlands, hielten Gottesdienste ab und sammelten Spenden – mit Erfolg: Bald hatten sie genügend Geld zusammen, um den Bau eines Krankenhauses im kenianischen Nangina zu unterstützen. Benannt nach diesem Ort, wurde die Gruppe 1988 als gemeinnütziger Verein anerkannt. Seine Mitgliederzahl hat sich seitdem vervielfacht – er zählt mittlerweile bis zu 100 ›Nanginesen‹ im Alter von acht bis 20 Jahren. Basisgesundheitsversorgung »Seit 29 Jahren ziehen wir jedes Wochenende quer durch Deutschland, um die Menschen in den Kirchengemeinden mit unseren ›Sprechspielen‹ auf die Nöte der Dritten Welt aufmerksam zu machen und Geld zu sammeln«, berichtet Friedhelm Ribberger, Gründer und Vorsitzender des Nangina e. V. Und das Spendenaufkommen ist beachtlich: In den letzten 25 Jahren kamen 3,5 Millionen Euro zusammen. Derzeit unterstützt Nangina 15 Großprojekte in Kenia und Äthiopien, Uganda, Tansania, Namibia, Honduras und Indien. »Wir wollen die Menschen vor Ort dazu befähigen, sich selbst zu helfen. Der Schlüssel hierzu liegt nicht nur in Bildung und Ausbildung, sondern auch in Gesundheit«, so der Vereinsgründer. »Im Mittelpunkt unserer Bemühungen steht daher die Basisgesundheitsversorgung. Unser Wunsch ist es, die Lebensbedingungen derer zu verbessern, die ein Dasein am Rande des Existenzminimums fristen. Mit unseren

Spenden werden Brunnen zur Trinkwasserversorgung angelegt und hygienische Einrichtungen ausgebaut. Wir fördern die gesundheitliche Aufklärung der Bevölkerung und helfen bei der Realisierung von Aus- und Fortbildungsmaßnahmen sowie bei der Finanzierung von Schulneubauten.« Attat-Hospital Besondere Erwähnung verdient das AttatHospital in Äthiopien. Mit der finanziellen Unterstützung von Nangina konnte die Klinik ein Narkosegerät erwerben, OP-Besteck, Sterilisatoren und Waschmaschinen. Ebenso half der Verein beim Anbau eines zweiten Wartesaals, in dem TuberkulosePatienten von den übrigen Kranken separiert werden konnten. »In den letzten 18 Jahren konnten die Räumlichkeiten der Klinik nahezu verdoppelt werden«, erklärt Friedhelm Ribberger. »Es zählt mittlerweile zu den bestgeführten Krankenhäusern in Afrika.«

Kariobangi/Nairobi

Soziales

Katharina Stritzke (2. Vorsitzende von Nangina) mit Kindern der Watoto Wetu Schule in Kariobangi/ Nairobi

Blechhütten in Korogocho/Nairobi

Viele der Menschen fristen ihr Leben am Existenzminimum (Korogocho/Nairobi).

›Brillen ohne Grenzen‹ Seit 2009 sammelt Nangina auch gebrauchte Brillen, die von der gemeinnützigen Organisation ›Brillen ohne Grenzen‹ in 63 Länder verschickt werden. Bis Ende 2012 kamen 45.460 Brillen zusammen. »70 Prozent davon finden einen neuen Träger«, so die Schätzung des Nangina-Vorsitzenden. »32.000 Sehbehinderten, die kein oder nicht genug Geld haben, um sich eine Brille zu kaufen, kann auf diesem Wege geholfen werden.« Dienst am Menschen – mit Spaß! ›Nanginese‹ werden kann jeder – ungeachtet seiner Religion, seines Alters, Geschlechts oder Wohnorts. »Wir leisten nicht nur Hilfe für bedürftige Menschen der Dritten Welt. Wir bieten den Kindern und Jugendlichen aus Witten und ganz Deutschland eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung. Sie entwickeln Sozialkompetenzen, lernen Land und Leute kennen und leisten Dienst am anderen – verbunden mit jeder Menge Spaß!« Für seine herausragende Jugendarbeit erhielt Friedhelm Ribberger 2005 das Bundesverdienstkreuz.

Wenn auch Sie helfen wollen: Gebrauchte Brillen können in der Nangina-Geschäftsstelle abgeben werden:

Nangina e. V. Wemerstraße 11 · 58454 Witten. Geldspenden richten Sie bitte an: Sparkasse Witten BLZ 452 500 35 Kto.-Nr. 453 001 www.nangina.de

Kariobangi/Nairobi

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Soziales

SoVD – starke Stimme für Menschen Sozialrechtsberatung, ehrenamtliches Engagement und sozialpolitische Interessenvertretung? Auf diesen drei Säulen steht die Arbeit des SoVD (Sozialverband Deutschland, früher Reichsbund). Im Jahr der Bundestagswahl macht der gemeinnützige Verband mit Aktionsständen auf die Nöte und Anliegen der sozial benachteiligten und behinderten Menschen aufmerksam. Daran beteiligt sind auch die Kreis/Bezirksverbände Witten und Bochum-Hattingen. Wir sprachen mit Wolfgang Still, Landesvorstandsmitglied und stellvertretender Kreisvorsitzender von Witten, über die Kampagne. zur Absicherung des Pflegerisikos. Wir wollen aber ein Sozialsystem, das auch die trägt, die wenig haben. Inwiefern spielt die Verteilung von Armut und Reichtum dabei eine Rolle? In Nordrhein-Westfalen ist inzwischen jeder Sechste von Armut bedroht. Während eine kleine Minderheit über immer mehr Vermögen verfügt, verarmen breite Schichten der Bevölkerung. Die Angst vor dem sozialen Abstieg ist groß. Und sie ist berechtigt: Wer aus sozial schwierigen Verhältnissen kommt, hat es sehr schwer aufzusteigen. Oder anders gesagt: Wer nichts hat, der wird in unserer Gesellschaft auch nichts mehr. Das muss sich ändern. Wir brauchen eine Umverteilung von oben nach unten, damit der Sozialstaat wieder seine Aufgaben erfüllen kann.

Was soll mit der Botschaft ›SoVD – starke Stimme für Menschen‹ erreicht werden? Wir möchten verdeutlichen, dass sich der SoVD als starke Stimme für die Menschen versteht, die unsere Unterstützung und unser Engagement ganz besonders brauchen: die behinderten, älteren und sozial benachteiligten Menschen. Sie brauchen einen starken Verband, der ihre Anliegen vorträgt und ihre Rechte einfordert. Denn die Stimme dieser Menschen wird oft überhört. Das wollen wir gerade mit Blick auf die Bundestagswahl ändern.

Der SoVD blickt auf eine lange Tradition als sozialpolitischer Kampfverband zurück. (Foto: privat)

bewährte soziale Leistungen beschnitten: Viele gibt es nur noch für die, die es sich leisten können. Das fängt beim Zahnersatz an, geht über die Altersvorsorge bis hin

Was fordert der SoVD? Wir setzen uns für eine solidarische Gesellschaft ein, in der alle eine Chance bekommen. Eine Ellenbogengesellschaft, in der nur das Recht des Stärkeren und Vermögenden zählt, lehnen wir ab. In den vergangenen Jahren wurden mehr und mehr Termin Sa, 1. Juni 2013, 11–13 Uhr Husemannplatz in Bochum Die Kabarettistin Esther Münch, alias Putzfrau Walli Ehlert, wird gemeinsam mit ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des SoVD auf bissig-humorige Art auf die Situation der sozial benachteiligten und behinderten Menschen hinweisen.

Welche Bedeutung hat der Sozialstaat aus Sicht des SoVD? Aus unserer Sicht sind der Sozialstaat und die sozialen Sicherungssysteme in den vergangenen Jahren massiv schlecht geredet worden. Dabei waren sie die Grundlage dafür, dass aus Deutschland überhaupt ein so wohlhabendes und erfolgreiches Land werden konnte. Das ging nur, weil für breite Bevölkerungsschichten gleiche Chancen und sozialer Ausgleich ermöglicht wurden. Inzwischen haben wir uns von der Chancengleichheit weit entfernt. Wir haben ein Bildungssystem, das viele Kinder schon in frühen Jahren im Stich lässt. Und wir haben Löhne, die so gering sind, dass sie staatlich bezuschusst werden müssen. Beides höhlt das Sozialstaatsprinzip unserer Verfassung aus. Daher fordern wir von der Politik sozialen Ausgleich, Solidarität und soziale Gerechtigkeit ein – keine Almosen.

SoVD NRW e.V. Kreisverband Witten/Ennepe-Ruhr Hauptstraße 80 · 58452 Witten Tel. 0 23 02 / 1 28 58 [email protected] Esther Münch, bekannt als Putzfrau Walli Ehlert (Foto: Michael Grosler)

Soziales

Kein Raum für Missbrauch Seit 20 Jahren engagiert sich die Beratungsstelle pro familia HORIZONTE Witten vor Ort für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene in unserer Stadt. Wird üblicherweise ein Jubiläum mit einem Empfang, einem Festakt oder einer großen Feier zelebriert, so begeht das Team den ›runden Geburtstag‹ auf ganz spezielle Weise: Am 10 Juli feiert pro familia HORIZONTE auf dem Rathausplatz, und zwar nicht mit Torte, Kerzen und Blumensträußen, sondern mit einem großen, selbstgebastelten weißen X. Hin- statt wegschauen »Es ist eine traurige Tatsache: Missbrauch findet täglich, real und überall statt. Die Gesellschaft muss für das Thema des sexuellen Missbrauchs sensibilisiert werden, sie muss hin- statt wegschauen. Darum beteiligen wir uns in unserem Jubiläumsjahr an der Bundeskampagne ›Kein Raum für Missbrauch‹«, sagt Markus Guhl, Leiter von pro familia HORIZONTE in Witten. »Dabei verzichten wir bewusst auf eine skandalisierende und stark emotionalisierende Bildsprache. Statt Angst machender, stereotyper Bilder von heruntergefallenen Teddybären und verlassenen Schaukeln soll das weiße X ein klares Zeichen gegen Missbrauch setzen, es signalisiert: Das Thema ist für uns kein Tabu! Wir wollen Räume für Kinder und Jugendliche sicher vor sexueller Gewalt machen!« Ein Zeichen setzen Mit der Kampagne sollen möglichst viele Menschen in Witten weiter für das Thema sensibilisiert und insbesondere Eltern und Fachkräfte ermutigt werden, Schutzkonzepte gegen sexuelle Gewalt in Einrichtungen nachzufragen und einzufordern, beispielsweise in Kitas, Schulen, Gemeinden, Sport- oder Freizeiteinrichtungen. So wurden vor Ort Vereine, Schulen, Kindergärten und Büchereien, aber auch VHS, ASB, DRK und Quabed – um nur einige zu nennen – angeschrieben, sich ebenfalls einzubringen und ein gemeinsames Zeichen zu setzen. »Geplant ist, dass sich Bürgerinnen

Markus Guhl

und Bürger der Stadt am 10. Juli auf dem Rathausplatz zu einem großen X aufstellen. Wir hoffen darauf, dass sich viele Wittener auch schon im Vorfeld beteiligen, beispielsweise durch Aufhängen von Plakaten an öffentlichen Stellen – ob Rathaus, Firmenportal, Kneipe oder Büdchen. Besonders freuen würden wir uns, wenn vielleicht sogar eigene Ideen entwickelt würden, wie das Thema vor Ort gut dargestellt werden kann: ein weißes X auf der

Haustür, weiße Blumen als X gepflanzt, ein weißes Kreide-X auf dem Schulhof – hier sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt.«

Ein X gegen Missbrauch 10.07., 12.30 Uhr, Rathausplatz Plakate für die Veranstaltung erhalten Sie bei pro familia HORIZONTE Tel. 0 23 02 / 69 89 35 [email protected]

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Kultur

Wittener Künstlerbund

Ein Jubiläum ist zu feiern Bericht von Lutz Quambusch 1984 begannen fünf kühne Künstler, konstruktiv-kreativ zu kommunizieren – daraus erwuchs 1985 der Wittener Künstlerbund. Seit bald dreißig Jahren ist er aktiv und bereitet die Feierlichkeiten vor. Anlass genug, über seine Geschichte und Mitglieder zu berichten. Alles hatte in den Jahren 1978–1984 durch größere Ausstellungen begonnen, die Lutz Quambusch im Auftrage des damaligen Kulturamtsvorsitzenden Walter Fischer im Foyer des Saalbaus ausrichten konnte. Jeweils acht Künstler wurden vorgestellt, ein Katalog erschien und die Arbeiten waren längere Zeit im Saalbau zu sehen. Aus diesen Künstlern kristallisierte sich dann die Gruppe der Gründungsmitglieder des im Jahre 1985 gegründeten Wittener Künstlerbundes heraus.

In den langen Jahren der Entwicklung zum heutigen Selbstverständnis der Künstler hat auch die Akzeptanz und Unterstützung der Wittener Bürger mit ihren öffentlichen Institutionen beigetragen, denen wir hier ausdrücklich Dank sagen. Ohne ideelles und finanzielles Engagement der zahlreichen Firmen, Banken, der Sparkasse, des Kunstvereins und sonstigen Förderern hätte der WKB nicht seine über bald dreißig Jahre andauernden Aktivitäten durchführen können.

Im Laufe der Jahre wuchs dann die Anzahl der Mitglieder stetig auf bis zu 16 Künstler an. Der WKB verstand sich als Ansprechpartner für die Stadt Witten und als Kontaktforum der künstlerisch Aktiven unserer Stadt.

Über die Aktivitäten zum Jubiläum wird das Stadtmagazin zu gegebener Zeit berichten.

»Die Gründung des Wittener Künstlerbundes war nicht nur der Beginn einer neuen Phase im Wittener Kunstleben, sondern auch der Abschluss einer Entwicklung, die längst überfällig war. Erst durch den Zusammenschluss der örtlichen Künstler wurde eine Gemeinschaft gegründet, die es erlaubte, als Gruppe gesamtverantwortlich angesprochen zu werden bei allen in Frage kommenden Projekten. Der WKB ist in unserer Stadt zu einem unverzichtbaren Forum geworden. Hier begegnen sich Kunst und Publikum, hier eröffnet sich allen Interessierten ein Zugang zu zeitgenössischer Kunst.« Das sind Worte der Bürgermeisterin Sonja Leidemann aus dem Katalog zum 25. Jubiläum des WKB. Der Künstlerbund ist keine Vereinigung mit einem einheitlichen Programm, einer ideologischen Stilrichtung. Die Vielfalt der Ausdrucksformen, die unterschiedlichen Ausbildungen und Techniken der Künstler tragen zu dem komplexen, immer wieder überraschend neuen Erscheinungsbild der Gruppe bei. Viele Themen und Techniken werden zur Darstellung des Zeitgeschehens herangezogen. Neues wird erdacht, die Freiheit der Kunst wird bei jeder Ausstellung aufs Neue unter Beweis gestellt.

Die gegenwärtig im WKB aktiven Künstler werden im Folgenden alphabetisch und mit Angaben zu ihren Werken, Techniken und Absichten kurz vorgestellt. Anne Bahrinipour *1953 Hilchenbach Das zentrale Thema der Arbeit von Anne Bahrinipour ist der bewusste Prozess der Verwandlung innerer Impulse zum sichtbaren malerischen Ausdruck. »Als Künstlerin habe ich Mittel zur Verfügung, um das, was in meinem Inneren geschieht, direkt malerisch zu übertragen. Ich folge meiner Intuition und warte auf den Moment, in dem das, was ich erahne, aus dem Unbewussten an die Oberfläche kommt. Ich versuche, geistige Wahrnehmung sichtbar zu machen.« Klaus Fröhlich *1938 Königsberg Das Erleben der Natur bildet den Ausgangspunkt des künstlerischen Schaffens von Klaus Fröhlich. »Steine, Felsstücke und Felswände sind für mich Landschaften und Gebilde von starker Anziehungskraft und besonderem

Ausdruck – sie sind voller Schaffenskräfte.« Die Eindrücke manifestieren sich bildnerisch in einer scheinbar greifbaren Präsenz des Dargestellten, in der Stofflichkeit der Farbmaterie, deren pastoses Relief auf die Strukturen von Stein, Fels, Erde und Himmel verweist und den Prozess immerwährender natürlicher und geologischer Veränderung einfängt.« Petra Füth *1952 Bochum Die textilen Collagen Petra Füths hintergehen die gewohnten Seh-Erfahrungen. Sie wirken durch das Sprengen gängiger Wahrnehmungsmuster irritierend auf den Betrachter, der durch die Auseinandersetzung mit der Bildwirkung in ein durchdachtes Erleben seines eigenen Seins verwickelt werden soll. »Ich setze das Material als Ausdrucksmittel ein – Vergänglichkeit von Stoffen, von Leben, von Utopie.« Ania Hardukiewicz *1973 Wroclaw/Polen In den figurativen Bildern erzählt Ania Hardukiewicz mit expressivem Malgestus vom Alltag der ›Wirklichkeit‹ in seinen verschiedenen Facetten. Sie gewährt dem Betrachter Einblick in eine persönliche, episch inspirierte Gedankenwelt. Trotz ihrer kräftigen, hellen Farben signalisieren ihre Bilder keine heile Welt, sondern vermitteln Erfahrungsinhalte problematischer Existenz. Ronald Hirsch *in Straubing Bei seinen Studien zu den Abstraktionstechniken wurde ihm die Wirkmächtigkeit von Pigment, Sand, Erde und Asche, den Materialien selbst, offenbar und eröffnete Möglichkeiten unbegrenzter Sehweisen. Einerseits durch die Eigenart und die Erscheinungsweisen des Materials und andererseits durch die darauffolgende spontane Reaktion, die sich in Schichtungen, Abtragungen, Ritzungen und haptischen Eingriffen manifestiert. So formiert sich der Entstehungsprozess, der die Bilder als ›Objekte eigenständiger Wirklichkeit‹ vergegenwärtigt.

Kultur

Rolf Hopf *1938 Halle/Saale Der gestalterische Prozess dokumentiert sich im Wachsen-Lassen und Zerstören gemäß dem natürlichen Prozess der Metamorphose. In der formalen Umsetzung ins Bildgeschehen dominieren lineare Elemente neben farblichen Flächen. Die Art und Weise des Farbauftrags, die teilweise Einbindung von Sandflächen und Fundstücken verstärken die haptische Qualität der Bilder. Im Zusammenspiel dieser Komponenten findet das bildnerische Konzept der kompositorischen Klarheit gestalterische Umsetzung, getragen vom Spannungsfeld zwischen Dynamik und Ruhe. Peter Kosch *1952 in Witten Ausschnitte von Stadtlandschaften, in denen die Zeit Spuren hinterlassen hat, sind das zentrale Thema der Arbeiten von Peter Kosch. Im Zuge dieser Spurensicherung und einer damit verbundenen Sammelleidenschaft verarbeitet er ebenfalls Fundstücke in Kombination mit Spachtelmasse und Farbe zu Assemblagen und schafft aus Bruchstücken von Stadtlandschaften seine Installationen. Er begreift Verwitterung und Verfall als Zeugen von gelebter Zeit. Enny Pötter *1966 in Lüdinghausen Die Bildhauerin Enny Pötter arbeitet mit unterschiedlichen Steinen, vorwiegend mit Marmor, aber auch mit Holz und Stahl. Ihre Arbeit umfasst sowohl figürliche als auch abstrakte Formen. In ihren Skulpturen werden gestalterische Formen des Expressionismus und Existentialismus aufgegriffen und weiterentwickelt. Ihre Formideen, meist weibliche figurale Gesten, entstehen durch subjektives Empfinden und Erleben, welches sie auf Grundthemen zu reduzieren versucht und dann als Geste abstrakt darstellt. Lutz Albrecht Quambusch *1944 in Fürstenwalde Sein vielseitiges Werk umfasst Malerei, Tuschzeichnungen, Buchobjekte, Kleinskulpturen

und Schmuckunikate. Einen Schwerpunkt seiner Arbeit bilden Federzeichnungen, die durch Überlagerungen, Schichtungen von dichten Strichlagen komplexe Strukturen aufweisen. Durch ihre dichte Schraffierung rufen sie Vorstellungen von Landschaften, Körpern und geomorphe Strukturen hervor. In der langsamen, geduldigen und umsichtigen Schichtung von grafischen Geschehnissen entstehen ›Geschichten‹ neuer Art, die auch in den aktuellen Ölgemälden zum Ausdruck kommen. Anne Rapaud *1959 in Lyon Stoffe und Papiere werden miteinander kombiniert. Im Laufe der Zeit hat sich eine Umwandlung, eine Verwandlung in ihrer künstlerischen Aussage und der Verwendung der Materialien vollzogen. Ihre Behandlung ist bewahrend und gewaltsam zugleich. Da wird Tuch gerissen, gebleicht, angesengt, Papier genäht. Die textilen Materialien tauchen immer seltener auf zugunsten von Papier. Die Nähstruktur wird Teil einer speziellen Art der Formung und der Gestaltung, ein Stilelement. Die Nähnadel der Maschine wird geradezu zum feinen Pinsel, der in ziselierender Weise über das Blatt geführt wird, das an die Leichtigkeit des Vogelfluges erinnert. Martin Sprave *1959 in Witten Mit der menschlichen Figur als Ausgangspunkt, der Porzellanmasse als Material und Farben in Form von Oxyden entstehen surrealistische, skurrile, burleske, allegorische und satirische Objekte. Für manchen Betrachter sind sie oftmals Ungereimtheiten, Banalitäten und Absurditäten. Es sind Persiflagen auf Mensch und Technik, Mensch und Tier in Form von mythischen Doppelwesen, die eine Synthese zwischen dem Traumhaften und der vielfach verdrängten Wirklichkeit eingehen, manchmal werden sie zu grausamen Bildträumen. Dieter Ullrich *1939 in Komotau (Sudetenland) Während in älteren Arbeiten Dieter Ullrichs noch Ausschnitte von Landschaften und Gebäuden erkennbar sind, finden sich in seinen jüngsten Werken vorwiegend abstrakte Formen. Die erzählerischen Momente werden zugunsten einer informellen Aus-

drucksqualität in der Konzentration auf ureigene bildnerische Mittel wie Farbe, Form, Linie, Kontrast zurückgenommen. Diese Bildfindung entwickelt er aus einer perspektivischen Distanzminderung zum Motiv. Dagmar Vogt *1960 Die Entfernung von Vorhandenem, die Brechung der Realitäten, die Veränderung und Neuinterpretation des bereits Gesehenen ist von großer Bedeutung. Sie entwickelt damit neue Ebenen einer künstlerischen Realität. Experimentierend mit Verfahren und Materialien entstehen im wahrsten Sinne des Wortes vielschichtige Arbeiten, bei denen Materien und Arbeitsgänge sichtbar und spürbar sind. Die Linie ist auf Konturierung reduziert, die Malweise zeichnerisch skizzenhaft, mal weich, mal flächig, dann gestisch und ungestüm. Laqua

Dr. Diethilde Gerlach, Geschäftsführerin des WKB

Dr. Gert Buhren, 1. Vorsitzender des WKB

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Kultur

BUCHtipps aus der Redaktion

Leistungsbereitschaft an. Der Philosoph und Bestsellerautor Richard David Precht fordert: Unsere Schulen müssen völlig anders werden als bisher. Wir brauchen andere Lehrer, andere Methoden und ein anderes Zusammenleben in der Schule. Mit einem Wort: Wir brauchen keine weitere Bildungsreform, wir brauchen eine Bildungsrevolution! John O’Farrell Der Mann, der seine Frau vergaß Manhattan 381 Seiten · 17,99 Euro Ehemänner vergessen so einiges: die Sachen aus der Reinigung zu holen, den Hochzeitstag oder dass ihre Frau einen dringenden Termin hat. Aber Jack Vaughan hat sogar vergessen, dass er verheiratet ist. Irgendetwas hat seine Erinnerungen komplett gelöscht – sein Name, sein Beruf, seine komplette Vergangenheit: alles verschwunden. Als er in diesem Zustand der hinreißenden Madeleine begegnet, verliebt er sich Hals über Kopf. Dumm nur, dass es sich bei ihr um seine eigene Frau handelt und dass die beiden vor dem Scheidungsrichter stehen. Jack muss alles daran setzen, seine Vergangenheit zurückzuerobern – vor allem aber seine große Liebe … Thomas Letocha Oma Else kann’s nicht lassen Goldmann 192 Seiten · 8,99 Euro In Thomas Letochas Roman lernt die 81jährige Else Westermann, dass es nie zu spät für einen Neuanfang und Glück keine Frage des Alters ist. »Bis vor nicht allzu langer Zeit dachte ich noch, ich hätte die aufregendste Zeit meines Lebens hinter mir. Wobei die größte Aufregung in den letzten Jahren vielleicht mein künstliches Hüftgelenk war, das erst beim dritten Anlauf passte, ohne zu wackeln.« Mit dieser Einschätzung hat Else Westermann, genannt Oma Else, sich gehörig vertan. Seit Kurzem ist sie Witwe

und auch noch um zwei beste Freundinnen ärmer. Die eine hat sich in die Demenz verabschiedet, mit der anderen hat Elses Mann Robert sie jahrelang betrogen. Doch dann erhält sie einen Brief, der nur leider nicht für sie bestimmt war. Nach dessen faszinierender Lektüre hat Else Geschmack an den Briefen fremder Menschen gefunden. Und so fischt sie täglich neue Briefe aus fremden Briefkästen, liest sie und steckt sie anschließend wieder zurück – bis ein ganz besonderer Brief in ihre Hände gerät und sie von einem Abenteuer ins nächste stolpert. Und so lernt die 81-jährige Oma Else, dass es nie zu spät für einen Neuanfang und Glück keine Frage des Alters ist. Richard David Precht Anna, die Schule und der liebe Gott Goldmann 352 Seiten · 19,99 Euro

Sabine Klewe Der Seele weißes Blut Goldmann 347 Seiten · 8,99 Euro

Unsere Kinder, die heute eingeschult werden, gehen im Jahr 2070 in Rente. Doch wir überfrachten sie mit Wissensstoff, den sie für ihr Leben kaum brauchen werden. Statt ihnen dabei zu helfen, Neugier, Kreativität, Originalität, Orientierung und Teamgeist für eine immer komplexere Welt zu erwerben, dressieren wir sie zu langweiligen Anpassern. Demgegenüber stehen die Erkenntnisse der modernen Entwicklungspsychologie, der Lerntheorie und der Hirnforschung, die an unseren Schulen bis heute kaum berücksichtigt werden. Denn nur was mit Neugier gelernt wird, wird unseren Kindern wichtig und bedeutsam. Und nur was ihnen bedeutsam ist, weckt ihre Kreativität und spornt die

Nach einer durchzechten Nacht wird Hauptkommissarin Lydia Louis im Morgengrauen zum Tatort gerufen: eine grauenvoll zugerichtete Frauenleiche, halb im Waldboden eingegraben und zu Tode gesteinigt. Schnell scheint klar: Hier handelt es sich um einen Ehrenmord. Doch das Opfer hat keinen muslimischen Hintergrund. Und wie passen die rätselhaften Zeichen dazu, die in den Baumstamm neben der Leiche eingeritzt sind? Louis und ihr neuer Partner Christopher Salomon sind dem Mörder dicht auf den Fersen. Doch der Killer hat sein Werk längst nicht vollendet – und die Kommissarin fällt genau in sein Beuteschema …

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Anzeigenschluss für die nächste Ausgabe: 11.07.2013

Kultur

Die Mark Brandenburg zur Zeit der Hussitenkriege: Während des Kampfes um die Burg ihres Vaters geht die kleine Hedwig im Wald verloren. Dort wird sie von dem geächteten Adligen Richard von Restorf aufgenommen und wächst bei ihm auf. Auf ihren Wunsch hin bildet er sie in der Kunst des Bogenschießens aus. Jahre später verspricht sie dem sterbenden Richard, seinen Sohn zu suchen. Ganz allein macht sich Hedwig auf die gefahrenvolle Reise und muss noch viele ungewöhnliche Wege gehen, bevor sie ihr Glück als Gemahlin eines königlichen Ritters finden kann ...

kelley erhalten lebenslange Haftstrafen, Echols wird zum Tode verurteilt.

Deana Zinsmeister Das Pestzeichen Goldmann 416 Seiten · 9,99 Euro In ›Das Pestzeichen‹ nimmt Deana Zinsmeister den Leser mit auf eine Reise ins 17. Jahrhundert. Wir befinden uns am Ende des Dreißigjährigen Krieges, von dem auch das Land an der Saar nicht verschont geblieben ist. Wer den Krieg überlebt hat, leidet Hunger oder fällt der Pest zum Opfer. Die Familie der jungen Susanna hat all dies überstanden – doch dann überfallen Fremde den Hof. Susannas Vater überlebt schwer verletzt und vertraut seiner Tochter, bevor er stirbt, geheimnisvolle Schriften an, die zu einem Schatz führen sollen. Doch Susanna ist nicht die Einzige, die davon weiß: Ein Mann namens Jeremias macht Jagd auf die Schriften. Auf ihrer Flucht begegnet Susanna einem jungen Schweizer. Noch ahnt sie nicht, dass nur er ihr helfen kann, den Schatz zu finden. Und die Zeit drängt, denn nicht nur die Pest kommt näher, auch Jeremias ist Susanna auf der Spur …

Venice A. Fulton DIE OMG-DIÄT ›Oh My God!‹ In sechs Wochen schlank Goldmann 333 Seiten · 9,99 Euro Es ist höchste Zeit, alte Diät-Vorstellungen abzulegen und einige Fakten anzuerkennen: Frühstück wegzulassen kann gesund sein. Kalte Bäder machen schlank. Bestimmte Früchte blockieren die Fettverbrennung. Das klingt schräg? Der Sportwissenschaftler und Personal Trainer Venice A. Fulton überzeugt vom Gegenteil. Er hat basierend auf fundierten wissenschaftlichen Erkenntnissen und zehnjähriger Berufserfahrung einen Sechswochenplan entwickelt, mit dem man bis zu neun Kilogramm Fett abnehmen kann. Denn so viel ist klar, sagt Venice A. Fulton: Niemand kommt übergewichtig zur Welt oder muss mit Cellulite herumlaufen, und jeder – wirklich jeder – kann schlank werden. Damien Echols Mein Leben nach der Todeszelle Goldmann 416 Seiten · 19,99 Euro

Martha Sophie Marcus Die Bogenschützin Goldmann 544 Seiten · 9,99 Euro

Im Mai 1993 werden Damien Echols, Jason Baldwin und Jessie Misskelley Jr. – bald bekannt unter dem Namen ›The West Memphis Three‹ – festgenommen und für schuldig befunden, drei achtjährige Jungen ermordet zu haben. Baldwin und Miss-

Damien Echols’ Kindheit und Jugend im Süden der Staaten sind geprägt von Armut, sozialer Ausgrenzung und instabilen emotionalen Verhältnissen. Als klassische Angehörige des ›White Trash‹ zieht die Familie von einem Trailerpark zum nächsten, unerträgliche Hitze im Sommer und bittere Kälte im Winter gehören ebenso zur Normalität wie Hunger, Schmutz und der unerfüllte Wunsch nach Verwurzelung. Der heranwachsende Damien versucht es mit diversen Glaubensrichtungen, mit Mystik und Spiritualität. Er kleidet sich in Schwarz, hört Punk und Heavy Metal – und wird in dem von Bigotterie und religiösem Fanatismus geprägten Klima des ›Bible Belt‹ damit rasch suspekt. Als sein Leben unerwartet eine neue Perspektive bekommt – er und seine Freundin erwarten ein Kind –, geschieht die Katastrophe: In einem Waldabschnitt in West Memphis, unweit von Echols’ Wohnort, werden die schlimm zugerichteten Leichen von drei achtjährigen Jungen entdeckt. Die öffentliche Empörung steigert sich zur Hysterie, und trotz nicht ausreichender Beweislage, falscher Zeugenaussagen und fahrlässiger Ermittlungsmethoden werden die drei Jugendlichen verurteilt. In seinem Buch beschreibt Damien Echols, der stets seine Unschuld beteuerte, wie es ihm gelang, 18 Jahre in der Todeszelle physisch und psychisch zu überleben. Er trainiert eisern, um den körperlichen Verfall aufzuhalten, erlernt Zenmeditation und vertieft sich in fernöstliche Philosophie. Über die Jahre erregt der Fall der ›West Memphis Three‹ internationale Aufmerksamkeit, und auch viele Prominente kämpfen für eine Wiederaufnahme.

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Tierisches

Sonja Schuklat mit Lea (li.) und Jeannie

tive Verstärkung zu wissen glaubte, funktionierte plötzlich nur noch bedingt. Sobald ich Lea von der Leine ließ, fegte sie davon, ein entspannter Waldspaziergang war nicht mehr möglich.«

Der ›Wolf‹ im Haus Interview mit Hundetrainerin Sonja Schuklat Lea und Jeannie begrüßen mich mit freundlichem Schwanzwedeln: Die fremde Besucherin mit der Kamera ist eine willkommene Abwechslung für die beiden neugierigen Mischlingsdamen, insbesondere wenn sich noch ein paar Streicheleinheiten einheimsen lassen. Doch als Frauchen und Hundetrainerin Sonja Schuklat sie auf ihren Platz schickt, gibt es keine ›Diskussion‹. Lea und ihr Jagdinstinkt »Ich bin mit Katzen groß geworden, vor Hunden hatte ich immer Respekt«, verrät sie. »Das änderte sich erst durch meinen Mann. Unser erstes gemeinsames Tier, ein ›Bernasenne‹, war völlig unkompliziert.

Doch dann bekamen wir Lea – und da fingen die Schwierigkeiten an.« Denn die schwarze Hündin hatte einen ausgeprägten Jagdinstinkt, Experten sprechen von ›jagdlicher Motivation‹. »Vieles, was ich über klassische Konditionierung und posi-

»Endlich erklärt mir mal jemand meinen Hund!« Die folgende Odyssee durch unterschiedlichste Hundeschulen war wenig erfolgreich. Fündig wurde Sonja Schuklat erst im Canis Zentrum für Kynologie. »Ich dachte: Endlich erklärt mir mal jemand meinen Hund – und zwar wissenschaftlich fundiert, im Hinblick auf seine genetische Abstammung vom Wolf. Da habe ich angefangen umzudenken und den Jagdtrieb nicht mehr als Makel, sondern als Gabe zu sehen.« Um ihre Erfahrungen an andere Hundebesitzer weiterzugeben, absolvierte Sonja Schuklat neben ihrem Job als Ergotherapeutin von 2005 bis 2009 eine Ausbildung zur Hundetrainerin. Inzwischen bietet sie individuelle Beratungen und Einzeltrainings, Welpengruppen sowie Alltags- und Futtertaschentrainings in Gruppen an. Erziehung ist ein Teil von Beziehung Das Erfolgsgeheimnis der ›Hundeflüsterin‹? »Erziehung ist immer ein Teil von Beziehung.« Es gebe viele Tricks, um die Beziehungsstruktur aufzuarbeiten. »Erst einmal muss ich meinem Hund Souveränität vermitteln, ihm zeigen: Ich gebe den Ton an, du musst dich nach mir richten. Das kann ich beispielsweise erreichen, indem ich gewohnte Abläufe verändere, etwa einen Spaziergang an der kurzen Leine unternehme oder das Haus mit Halsband und Leine – aber ohne Hund – verlasse. Da kann man dann regelrecht sehen, wie es im Kopf des Tieres ›klick‹ macht. Darauf folgen individuelle Übungen. Zum Beispiel wird durch gemeinsame Aktivitäten wie Mantrailing, das Erschnüffeln einer Person, Vertrauen aufgebaut. Freiheiten sind erlaubt – im Rahmen bestimmter Grenzen. Wenn ich das Tier rufe, muss es kommen, denn der Gefahr einer Schnellstraße ist es sich nicht bewusst.« Kleine Draufgänger und wendige Flitzer In den Welpengruppen (ab neun Monate) lernen die kleinen Vierbeiner zunächst die Grundkommandos und, ganz wichtig, den Kontakt zu Artgenossen. »Das läuft so ähnlich wie in einer Krabbelgruppe«, lächelt Sonja Schuklat. »Es darf gespielt und getobt werden. Da sieht man dann schon die unterschiedlichsten Typen, vom kräfSpielgefährten? Tochter Amelie wurde im Umgang mit Hunden gut instruiert.

Tierisches

tigen, aber etwas behäbigen Draufgänger bis hin zum wendigen Flitzer.« Mit den Ausgewachsenen werden konkrete Alltagssituationen z. B. im Park oder in der Stadt trainiert. Dabei orientiert sich die Expertin individuell an den Bedürfnissen ihrer Kunden: »Was braucht mein Hund, damit das Zusammenleben mit mir funktioniert?«

Sonja Schuklat und Barbara Konarski unterwegs mit Fenja

»Wissen, wer am anderen Ende der Leine steht« Berücksichtigt werden aber auch die Faktoren, die das Tier von Natur aus mitbringt: »So, wie ich ein sportliches Kind

Kollege Hund Wissenschaftlichen Studien zufolge sind Hunde gut für das Arbeitsklima. Deshalb ruft der Tierschutzbund bereits zum sechsten Mal den Aktionstag ›Kollege Hund‹ aus. Hundebesitzer sollen die Möglichkeit erhalten, ihre Hunde für einen Tag mit zur Arbeit zu bringen.

anders fördere als ein musikalisches, gehe ich mit einem Jagdhund anders um als mit einem Hütehund.« Hier ist der Halter gefragt: Um Situationen richtig einzuschätzen und korrekt reagieren zu können, muss er das Wesen seines Tieres verstehen, seine Körpersprache lesen. »Ich muss wissen, wen ich an der Leine habe, und mein Hund muss wissen, wer am Ende der Leine steht. Das hat ganz viel mit Kommunikation zu tun.« Mischling unterm Sofa Für besonders ›harte Fälle‹ empfiehlt sich ein Einzeltraining. »Die Frau, die mitten in der Nacht mit ihrem Hund Gassi geht, weil das Tier bei der Begegnung mit anderen Lebewesen ausrastet, oder der Greyhound-Mix, der sich wochenlang unterm Sofa verkriecht, seit er aus der Tötungsstation gerettet wurde, sind bei mir gut aufgehoben. Hier ist der Leidensdruck auf beiden Seiten groß.« In vier bis sechs Einzelstunden lernen die Teilnehmer, sich mit ihrem Hund neu zu verständigen. »Der gerettete Mischling ist immer noch unsi-

Alle teilnehmenden Unternehmen erhalten eine Urkunde, die sie zum tierfreundlichen Betrieb auszeichnet. Der Aktionstag kann zu einer größeren Akzeptanz des treuesten Freundes des Menschen auch im täglichen Arbeitsbetrieb verhelfen. Mitarbeiter und Kollegen, die keinen Hund besitzen, können ihre Liebe zum

Wer kriegt das Stöckchen?

cher«, berichtet Sonja Schuklat, »das ist Teil seines Charakters. Trotzdem sitzt er inzwischen auf dem Sofa, hat Vertrauen zu seiner Besitzerin gefasst. Und er hat gelernt: Wenn ich mich erschrecke, dann laufe ich nicht weg, sondern zu ihr.«

Gruppenstunde

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Sportliches

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Jedes Rad ist anders! City-Bike, Mountainbike, Trekking-Rad, Falt-Rad oder doch das angesagte E-Bike – welches Rad ist für mich das richtige? Eine Frage, bei der wir die Hilfestellung des Profis in Anspruch nehmen sollten. Damit der Fahrspaß möglichst lange währt, muss nämlich auf so einiges geachtet werden. Wir besuchten einen solchen Experten. Zweirad Posdziech in Langendreer ist seit 57 Geschäftsjahren ein kompetenter Ansprechpartner in Sachen Fahrrad, Fahrradbekleidung und -zubehör. »Jedes Rad ist anders – jeder Fahrradfahrer auch«, erklärt Berthold Posdziech. »Da muss genau geschaut werden, welche Anforderungen an das Bike gestellt werden, wie oft möchten Sie es wofür nutzen? Weiterhin sollten Form, Größenverhältnisse und Sitzposition optimal auf den Nutzer zugeschnitten sein. Dabei spielt der Preis eine eher untergeordnete Rolle. Sie können auch mit einem günstigen Rad gut fahren.« Das Posdziech-Team setzt auf Qualität und ausführliche Beratung. »Unsere Mitarbeiter haben allesamt an Ergonomieschulungen teilgenommen. Auf Basis dieser Kenntnisse passen wir das Rad individuell an den Kunden an.« Zum Repertoire gehört die gesamte Palette üblicher Radtypen. Marken wie Raleigh, Giant oder Cyclewolf stehen für hochwertige Ausstattung und Verarbeitung. Herbert Posdziech: »Wir setzen eine Mindestqualität voraus und verkaufen garantiert keinen glänzend verpackten Sperrmüll. Dafür lieben wir Räder viel zu sehr!« Und wie viel muss man investieren? »Das beginnt beim Kinderrad ab 139 Euro, beim Erwachsenenrad bei 369 Euro. Nach oben sind da natürlich keine Grenzen gesetzt«, informiert der Spezialist mit einem kleinen Schmunzeln. Wer sein Fahrrad liebt, der schiebt, heißt es im Volksmund. Geht es nach Zweirad Posdziech, so muss es heißen: Wer sein Fahrrad liebt, der fährt es, pflegt es und lässt es regelmäßig durchchecken – schließlich muss auch das Thema Verkehrssicherheit beachtet werden. Zurzeit, da ein Großteil der Kunden den zweirädrigen Gefährten zum Frühlingsfitnesstest vorbeibringt, platzt die hauseigene Werkstatt quasi aus allen Nähten. »Und auch hier können Sie sich voll und ganz auf uns verlassen!«, erzählt Mitarbeiterin Ulrike Gensicke. »So manches Mal raten wir Kunden von einer eigentlich gewünschten Reparatur ab, weil es sich einfach nicht lohnt, und verzichten lieber mal auf einen Auftrag. Auf der anderen Seite lassen wir kein Rad mit schwerwiegenden Mängeln raus, da sind wir konsequent!« Eine besondere Sparte nimmt das aktuelle Thema E-Bike ein. »Leider machen wir häufig die Erfahrung, dass sich die Kunden gern von der Hochglanzwerbung zu einem für sie an sich ungeeigneten und oftmals zu teuren Modell verführen lassen. Auch hier ist eine individuelle Beratung das A und O.« Tipp: Sie haben für Ihren Nachwuchs ein günstiges, gebrauchtes Kinderrad gekauft? Das Posdziech-Team wirft gern einen genauen Blick auf Funktionstüchtigkeit, Sicherheits- und Ergonomiefaktoren. Den passenden Helm finden Sie hier natürlich auch.

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Auto · Technik

Gute Fahrt bei gutem Klima Irgendwie kann man es uns ja nicht recht machen. Schimpfen wir gerade noch über den nicht stattfindenden Frühling, so ist es uns einen Tag später bereits definitiv zu warm. Im besonderen Maße gilt dies für den aufgeheizten Pkw. Die Lösung? Mit einer Klimaanlage lässt sich nicht nur die Temperatur angenehm regulieren, eine verbesserte, kühlere Luft schützt den Fahrer auch vor Müdigkeit und steigert die Konzentration. Um die Anlage bestmöglich zu nutzen und den dafür benötigten Kraftstoffverbrauch zu drosseln, sollten nachfolgende Empfehlungen befolgt werden.

Wichtig ist auf jeden Fall auch eine regelmäßige Wartung der Anlage. Schließlich gehen bis zu 15 Prozent des Kältemittels durch Schläuche und Verbindungselemente am Kompressor verloren. Zu wenig Kältemittel führt jedoch zu unzureichender Kühlung im Fahrzeuginnenraum und kann zudem auf Dauer Bauteilschäden an Ihrer Anlage verursachen. Viele Hersteller raten daher zu einem Wartungsintervall von zwei Jahren. Nur wenn das Kühlmittel regelmäßig erneuert wird, bringt Ihre Klimaanlage volle Leistung bei mäßigem Energieverbrauch. Tipp: Bei unangenehmen Gerüchen sollten Sie sofort ›die Handbremse ziehen‹. Es könnte sich um gesundheitsschädigende Bakterien und Pilze handeln, die in dem eventuell verunreinigten Verdampfer der Anlage einen hervorragenden Nährboden finden. Hier ist die professionelle Reinigung und Desinfektion durch den Fachmann dringend angeraten.

© Foto: GTÜ / pixelio.de

• Vor Fahrtbeginn von der Sonne aufgeheiztes Fahrzeug durch Öffnen der Türen und Schiebedach gut lüften und danach Fenster und Schiebedach schließen • Bei Glasdächern die Abschattung benutzen • Alle Luftaustrittsdüsen öffnen und so einstellen, dass der Luftstrom möglichst über die Schultern der vorne sitzenden Personen geblasen wird • Klimaanlage grundsätzlich nicht zu kühl einstellen und kalten Luftstrom nicht auf Körperpartien blasen (Erkältungsgefahr!). Die übliche Wohlfühltemperatur liegt zwischen 21 und 23° C. • Kurz vor dem Ende der Fahrt sollte die Kühlung, aber nicht das Gebläse ausgeschaltet werden. Das verhindert Restfeuchtigkeit im Lüftungssystem, die Bakterien- und Pilzbefall und somit Geruchsbildung begünstigt.

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Auto · Technik

Rendezvous auf der Landstraße Plädoyer für ein freundschaftliches Miteinander Kaum ziehen die ersten Sommerstrahlen durch unsere Gefilde, heißt es auch sofort ›Cabriodach runter‹, bzw. ›Helm auf‹. Rendezvous auf der Landstraße – klingt romantisch, ist es aber nicht. Zumindest nicht immer. Die einen schimpfen auf Motorradfahrer, die in halsbrecherischem Tempo die Kurven schneiden oder sich rücksichtslos durch den zähfließenden Verkehr auf der Autobahn schlängeln. Die anderen beschweren sich über bornierte ›Sonntagsfahrer‹, die den schnelleren Zweirädern absichtlich den Weg versperren und sie durch unberechenbare Aktionen zu riskanten Vollbremsungen oder Ausweichmanövern zwingen. Allfrühjährlich steuert der schwelende Konflikt zwischen zwei ungleichen Gegnern einem schrecklichen Siedepunkt mit vielen Verkehrstoten und Verletzten entgegen. Das Risiko, mit dem ›Moped‹ zu verunglücken, ist laut ADAC rund viermal höher als für PkwInsassen! Dabei könnte bereits eine umsichtige und respektvolle Fahrweise – von beiden Parts – potenzielle Gefahrensituationen entschärfen und Kollisionen verhindern! © Foto: Karl-Heinz Laub; pixelio.de

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Doch auch das Equipment selbst sollte für ein gefahrloses Miteinander gerüstet sein. Wer sein Motorrad aus dem Winterschlaf weckt, tut gut daran, es zunächst gründlich durchzuchecken oder es zur Wartung in die Werkstatt zu bringen. Besonderes Augenmerk gilt zudem der Sicherheitskleidung: Ein verkratztes Visier kann die Sicht bei Regen- und Nachtfahrten extrem behindern und gehört ausgetauscht. Da vielen Bikern nach langer Winterpause die nötige Routine fehlt, raten Verkehrsexperten, zunächst im Schritttempo einige Brems- und Lenkübungen durchzuführen, um das Gespür für die Maschine wiederzuerlangen. Gerade zu Frühjahrsbeginn, wenn Autofahrer sich erst wieder daran gewöhnen müssen, ›ihr Revier‹ mit Motorrädern zu teilen, sollten Biker sich besonders vorausschauend verhalten. Vermeiden Sie es, auf gleicher Höhe mit einem Pkw und somit im toten Winkel zu fahren, bleiben Sie bremsbereit und setzen Sie nicht sofort zum Überholen an, wenn Fahrzeuge vor Ihnen die Fahrt verlangsamen. Halten Sie in Kurven Abstand zum Mittelstreifen. Erhöhte Aufmerksamkeit ist selbstverständlich auch von den ›Vierrädlern‹ gefragt! Sie neigen dazu, die flotten Flitzer schlichtweg zu übersehen oder Geschwindigkeiten falsch einzuschätzen. Tipp: Schauen Sie bei schwierigen Lichtverhältnissen besser zweimal hin, vergessen Sie niemals den Schulterblick und verzichten Sie im Zweifel aufs Überholen oder Abbiegen bei entgegenkommendem Motorrad! Und dann gibt es natürlich noch einige einfache ›Benimm-Regeln‹ für rücksichtsvolles Fahren, die sich alle Verkehrsteilnehmer zu Herzen nehmen sollten – egal, ob sie nun auf zwei oder auf vier Rädern unterwegs sind: Halten Sie Abstand, fahren Sie deutlich (mit gleichmäßiger Geschwindigkeit und rechtzeitigen Blinkzeichen) und vor allem, passen Sie Ihre Geschwindigkeit der Verkehrssituation an. Dann kommen Sie sicher von A nach B!

Auto · Technik

Sanfter Fahrspaß Seit einiger Zeit finden sich rund um den Kemnader See, aber auch entlang der Ruhr ganz besondere Gefährte. Segways sind elektronisch betriebene Fahrzeuge, die sanften Fahrspaß bis zu 20 km/h bieten. Die Fahrer stehen dabei völlig entspannt auf dem Elektromobil und beschleunigen den außergewöhnlichen Stehroller auf bis zu 20 km/h, indem sie sich einfach leicht nach vorne lehnen. Durch eine sanfte Körperbewegung nach hinten wird der Transporter ebenso mühelos abgebremst. Vom Freizeitbad Heveney geht es zunächst an der Nordseite des Sees entlang in Richtung Hafen Heveney und vorbei an der Bootshalle Gibraltar. Etwa nach der Hälfte der Strecke überqueren Sie den See am Kemnader Wehr und fahren entlang der Südseite bis zum historischen Haus Herbede. Nach der Fahrt über die Lakebrücke erreichen Sie nach einem letzten Abschnitt den Ausgangspunkt. Im Anschluss besteht die Möglichkeit, im Café Möwennest einzukehren und die Tour Revue passieren zu lassen.

Auch das Stadtmarketing Witten bietet Segway-Routen an. Nach gründlicher Einweisung in die leicht erlernbare Fahrtechnik der Segways startet die Erlebnistour am Freizeitbad Heveney. Damit Sie den Ausführungen des Gästeführers während der Fahrt folgen können, sind die bis 20 km/h schnellen Segways mit einem Lautsprechersystem ausgestattet.

Die nächsten Termine: 22.06., 11–12.30 Uhr und 16–17.30 Uhr 28.06. / 05.07. / 12.07. / 26.07. 15–16.30 und 18.30–20 Uhr Preis 54,90 Euro inkl. Gästeführer, Einweisung in den Umgang mit dem Segway, Zusatzversicherung für Schäden am Segway, Leihhelm Einschränkungen: nicht barrierefrei, ab 15 Jahre, Mofaführerschein erforderlich, Körpergewicht 45–118 kg Anmeldung und weitere Infos unter www.stadtmarketing-witten.de

Haben Sie Probleme mit Ihrem Fahrzeug? Bei uns ist Ihr Auto in den richtigen Händen. Unser Meisterbetrieb bietet Ihnen: ◆ Ersatzteile – Zubehör – Reifen und Batteriedienst ◆ Reparaturen aller PKW-Typen, Öl-Wechsel, Inspektion ◆ Abgasuntersuchung Diesel + Benzin ◆ Vermessung ◆ Unfallreparaturen – Rahmenrichtbank ◆ Gebrauchtwagen

© Foto: Rainer Sturm; pixelio.de

◆ Klimaanlagenservice

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Hans-Böckler-Straße 1 – Ecke Herbeder Str. Telefon + Fax (0 23 02 ) 5 15 65

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Dies & Das

Ein Markt zieht um In der Wittener City herrscht reges Treiben. Geschäftstüchtige Händler bieten ihre Waren feil, Kunden füllen Spargel und Erdbeeren, frische Eier, Kartoffeln, Wurst und andere Leckereien in ihre Körbe. Es wird geplauscht, gescherzt und gefachsimpelt, Neuigkeiten machen die Runde. Die Topnachricht des Tages: Der Markt zieht um! Ab dem 1. Juni sollen die Händler ihre Stände in der Bahnhofsstraße (dienstags und samstags vormittags) bzw. auf dem Gelände vor der Stadtgalerie (donnerstags) aufschlagen. Ob der geplante Termin auch eingehalten werden kann, sei im Moment allerdings noch fraglich, heißt es vonseiten des Stadtmarketings. Bislang versammelten sich an Markttagen bis zu 15 Händler vor dem Rathaus, am neuen, attraktiveren Standort sollen es mehr werden. »Schon seit einigen Jahren stellen wir reKartoffelhändler B. Ohm gelmäßig zur Weihnachtszeit fest, dass in der Bahnhofsstraße aufgrund höherer Laufkundschaft bessere Umsätze gemacht werden.« Wir drücken die Daumen und wünschen einen guten Start!

Marktgeschehen bewährte Leistung • bekanntes Team • neuer Platz

Zum dritten Mal Werkstatt des Vertrauens 2010 · 2011 · 2012 ■ kostenloser Hol- und Bringdienst ■ Smart-Repair Ausbeulen ohne Lackieren ■ im Kaskofall kostenloser Leihwagen ■ Dekra-geprüfter Fachbetrieb für Unfallinstandsetzung ■ Hagelschadenzentrum • seit Sommer 2008 • in Zusammenarbeit mit Global Hail ■ geprüfter Fachbetrieb für Glasscheibenreparatur und -ersatz ■ Wohnmobil- und Fahrzeugaufbereitung Cörmannstr. 16 · 58455 Witten Tel.: 0 23 02/2 30-32 www.autolackiererei-giesselbach.de

Bummeln, stöbern, riechen, kosten, handeln, kaufen – Märkte bieten ja doch ein ganz eigenes Einkaufserlebnis. Das gilt auch und insbesondere für ›Flohmärkte‹. Ob röhrender Hirsch im Goldrahmen, Porzellan-Sauciere im blauweißen Zwiebelmuster, funktionstüchtiger Kinderwagen oder fahrtaugliches Bobbycar – wer auf der Suche nach preisgünstigen Second-HandSchnäppchen ist, findet hier oftmals wahre Kleinode. Übrigens: Der Begriff ›Flohmarkt‹ lässt sich auf mehrere Arten herleiten. Die naheliegendste ist, dass beim Verkauf von gebrauchter Kleidung auch der ein oder andere Floh den ›Besitzer‹ wechselte. Es wird auch vermutet, dass es sich eventuell auf die Flucht vieler Händler bezog, die vor der Obrigkeit fliehen mussten. Termine 09.06., Trödelmarkt, Rathausplatz 16.06., Familientrödelmarkt, Werk°Stadt 30.06., Trödel- und Sammlermarkt, Kemnader See (Südufer) 14.07., Trödelmarkt, Rathausplatz 19.07., Nachttrödelmarkt, Werk°Stadt 28.07., Trödel- und Sammlermarkt, Kemnader See (Südufer)

Dies & Das

Wo das Gras grüner ist … Robby Ballhause, Sänger, Gitarrist und Songwriter aus Hannover ist in den unterschiedlichsten Stilrichtungen zu Hause, von Folk über Bluegrass und Country bis hin zu Rock und Pop. Die Melange daraus nennt er ›Greengrass-Music‹: vielseitige, handgemachte Musik mit kummerfreien, jedoch anspruchsvollen Texten und tollen Melodien. Darüber hinaus versteht er es, sein Publikum durch kleine Anekdoten zu unterhalten. Bevorzugte Themen sind die ernsten und skurrilen Dinge des Alltags sowie zwischenmenschliche Beziehungen in allen Facetten. Am 17. Juni gastiert der ungewöhnliche Künstler im Maschinchen Buntes, wenn der Verein Wittenfolk wie jeden dritten Montag im Monat zur seiner Reihe ›Folk am Montag‹ lädt. 17.06., 20 Uhr, Maschinchen Buntes Folk am Montag mit Robby Ballhause www.wittenfolk.de

Schnellste Firma gesucht! Sitzen Sie noch am Schreibtisch oder schwitzen Sie schon? Am 11. Juli wird beim AOK-Firmenlauf rund um den Kemnader See wieder einmal das schnellste Unternehmen gesucht. Bereits zum 5. Mal tauschen Teams aus der ganzen Region den Bürosessel bzw. die Werkbank gehen die Laufschuhe. Vom Chef bis zum Azubi, alle müssen ran! Und das hoffentlich verkleidet. Denn die AOK will ihren Jubiläumlauf zur buntesten und kreativsten Veranstaltung aller Zeiten machen. Start und Ziel der 5000 Meter langen Rennstrecke ist der Parkplatz am Freizeitbad Heveney. Anschließend wird zur After-RunParty am blue:beach geladen. 11.07., 19 Uhr, Freizeitbad Heveney

Kultige Klänge vor historischer Kulisse Der Sommer ist traditionell die Zeit von Biergarten und Live-Musik. Eine Veranstaltungsreihe mit besonderem Charme findet alljährlich im historischen Herzen von Witten statt: Beim Kultursommer wird der Innenhof des alten Herrensitzes Haus Witten zur Musikoase. Gäste dürfen sich auf acht tolle Bands und die urige Atmosphäre des Veranstaltungsortes freuen. Auch in diesem Jahr werden wieder viele Lokalmatadore mit von der Partie sein, darunter etwa No Escape (Opener), Franz K., the Voice-Teilnehmerin Gitti Lorenz mit Best Before oder die Beatles Tribute Band Clean Machine. Von Rock und Pop über französische Chansons bis hin zu Jazz, Soul oder Rockabilly kommt jeder Geschmack auf seine Kosten. Kultursommer Haus Witten 22.06. No Escape 29.06. Franz K. 13.07. Celtic Voyager 20.07. Jean Faure et Orchestre 27.07. Best Before mit Frontfrau Gitti Lorenz 03.08. Clean Machine 10.08. Chris Kramer & Band 17.08. Carribean Kitchen Club

Wir lassen Sie nicht allein!

SoVD NRW e.V. Kreisverband Witten/ Ennepe-Ruhr (ehemals Reichsbund) Hauptstraße 80 58452 Witten Telefon: 02302 12858 Fax: 02302 82516 E-Mail: [email protected] Geschäftszeiten: Dienstag: 08.00–15.00 Uhr Mittwoch: 08.00–11.00 Uhr Donnerstag: 08.00–15.00 Uhr Samstag: am 2. Samstag im Monat 08.00–11.00 Uhr

Der SoVD ist seit Jahren die größte Sozialorganisation in Witten. Zu den Leistungen für unsere Mitglieder gehören  Beratung und Vertretung in sozialrechtlichen Angelegenheiten (z. B. Rente, Krankenversicherung, Pflege, Hartz IV, GdB)  Vertretung der Interessen von Rentnern, gesetzlich Krankenversicherten, pflegebedürftigen und behinderten Menschen auf politischer Ebene  Information über alle gesetzlichen Neuregelungen in der Sozialpolitik durch Broschüren, Sozial-Infos, unsere kostenlose Mitgliederzeitung, Homepage und das Web-TV  Vergünstigungen bei unseren Kooperationspartnern durch Ihre persönliche SoVD-Card  eine Begegnungsstätte, Vorträge, Feste und Ausflüge für unserer Mitglieder vor Ort

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Dies & Das

ExtraSchicht 2013 mit neuen Spielorten Die 13. ExtraSchicht wirft ihre Schatten voraus und macht Lust auf das größte Industriekulturfest Deutschlands. Sieben neue Spielorte ergänzen die Austragungsorte der diesjährigen ExtraSchicht, unter anderem ein jüngst geschlossenes Bergwerk, ein Abwasserkanal sowie eine ehemalige Kaffeerösterei. Außergewöhnlichster neuer Standort der diesjährigen ExtraSchicht ist wohl der Abwasserkanal Emscher Schacht 52/53 in Gelsenkirchen, dessen 350m langes Teilstück derzeit gebaut und zur ExtraSchicht den Besuchern zugänglich gemacht wird. Hier werden in der Nacht die ›Kanalwelten‹ erlebbar sein, ein einmaliges Erlebnis, denn nach Inbetriebnahme wird hier niemand mehr spazierengehen wollen.

Aber auch die bekannten ›Allstars‹ der Industriekultur wie die Zeche Zollverein, der Gasometer Oberhausen, der Landschaftspark Duisburg-Nord, die Jahrhunderthalle Bochum oder die Henrichshütte in Hattingen versprechen eine aufregende Mischung aus beeindruckenden Standorten der Industriegeschichte und künstlerischen Performances. Und das Schönste: Witten ist wieder mit den Zechen Nachti-

gall und Theresia sowie dem Haus Witten gleich mit drei Spielstätten am Start: Wir freuen uns drauf!

ExtraSchicht 06.07.2013 Das komplette Programm sowie Infos zum Shuttleservice finden sich unter www.extraschicht.de

Juicy Beats Festival wird volljährig! Am 27. Juli feiert das größte Festival für Electronic- und Independent Music in NRW seinen 18. Geburtstag. 100 Acts und DJs auf über 20 Bühnen und Floors und bis zu 30.000 Gäste verwandeln den Dortmunder Westfalenpark in eine riesige Open Air Party. Neben Top-Acts wie Marteria, Fritz Kalkbrenner, The Notwist und Leslie Clio werden bei dem 16-stündigen Spektakel wieder zahlreiche Newcomer und Geheimtipps im Rampenlicht stehen. Achtung: Wir verlosen 4 x 2 Karten. Einfach bis zum 15. Juni eine E-Mail schicken an [email protected] mit dem Betreff ›Juicy Beats‹. Viel Glück!

www.juicybeats.net

Glosse

Wer suchet, der findet – manchmal! Neulich las ich, dass der Mensch ein Suchender ist. Wie wahr. Ich suche ständig etwas, und nach Stunden bin ich dann höchst erstaunt, dass das Teil sich an dem von mir zugewiesenen Platz befindet, mal sorgfältig abgeheftet oder eben in einem eher undurchschaubaren Haufen. Picasso hat einst gesagt: »Ich suche nicht, ich finde.« So gesehen bin ich auch ein Finder, meistens jedenfalls, nach der Suche. Falls die Beschilderung stimmt und mein Navi mitspielt. Wenn nicht, bleibe ich ein Suchender im endlosen Straßengewirr ohne das geringste Orientierungsvermögen. Ich bin aber noch immer wieder zu Hause gelandet. Das ist schön. Zumal ich so viel von der Welt sehe, was mir sonst verborgen geblieben wäre. Manchmal sucht man aber auch wirklich wichtige Dinge, z. B. den Sinn des Lebens. Da habe ich schon in vielen schlauen oder weniger schlauen Büchern gesucht, das führt auch nicht unbedingt ans Ziel. Schränke durchwühlen ist auch keine effektive Lösung. Als Zellhaufen, durchmatscht mit ein paar Litern Wasser und noch ein paar Zutaten, stolpern wir hilflos herum, ohne zu wissen, was das Ganze soll, und fühlen uns dabei ganz wichtig. Uns fehlt eine Schule des Lebens, aber dafür lernen wir ja, den Sinus und Cosinus zu unterscheiden, und uns wird der Ablativus absolutus vorgestellt. Super, absolutus hilfreich im Zirkus des Lebens ...

Krähenfüße – die ganze Geschichte Zwei Frauen, Hilde (Marcia Golgowsky) und Ayfle (Lilay Huser), treffen sich mitten in Wuppertal in einem Krankenhaus-Aufzug. Eine schicksalhafte Begegnung, denn der Aufzug bleibt stecken. Und so werden aus den beiden völlig unterschiedlichen Damen Freundinnen. Das Wupper Theater schickt sein interkulturelles Kabarett-Traumpaar ›Die Trockenblumen‹ mit einer erweiterten, überarbeiteten Fassung des Erfolgsprogramms ›Krähenfüße‹ auf die Werk°Stadt-Bühne. Deutsch-türkische Geschichten gibt es viele, doch hier werden die Anekdoten erstmals aus Sicht einer Frau der ersten Einwanderergeneration und ihrer deutschen

Altersgenossin erzählt. Es geht um gegenseitige Vorurteile, Spitzfindigkeiten der deutschen Sprache, Reisepläne, Schwiegersöhne, Kontaktanzeigen im Internet oder Sexualaufklärung der Enkeltochter. ›Krähenfüße spezial‹ ist eine temporeiche Sonderbehandlung für Bauchmuskeln und Lachfalten!

Die Trockenblumen · ›Krähenfüße‹ 27.6., 20 Uhr, Werk°Stadt

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Dies & Das

» ... doch mit dem Tod der andern Wilder Ritt durch Büchners Werk muss man leben« Bekannt ist Georg Büchner (1813– (M. Kaleko) Der Verlust eines geliebten Menschen lastet schwer auf der Seele der Angehörigen. Nichts ist so, wie es einmal war. Tränen und Trauer beeinflussen das alltägliche und persönliche Leben. Zu groß ist die Lücke, die nichts und niemand füllen kann. Um Hinterbliebenen Raum für ihre Trauer zu geben, bietet der Ambulante Hospizdienst Witten-Hattingen in Kooperation mit dem Verein für Trauerarbeit Hattingen zweimal im Monat ein Trauercafé an. Denn der Kontakt und Austausch mit Menschen in einer ähnlichen Verlustsituation kann helfen, eigene schmerzvolle Erfahrungen zu verarbeiten. Erfahrene Trauerbegleiterinnen stehen den Teilnehmern dabei zur Seite. Trauercafe 1. und 2. Di im Monat, je 10–11.30 Uhr (außer Sommerferien) Kreuzgemeinde, Lutherstr. 6

Ruhrbühne feiert großes Sommerfest

© Foto: Thomas Max Müller; pixelio.de

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1837), dessen 200. Geburtstag wir 2013 feiern, vor allem als literarischer Vertreter des Vormärz. Nur wenige wissen, dass sich der junge Künstler Zeit seines viel zu kurzen Lebens auch den Naturwissenschaften und der Medizin widmete, insbesondere der Hirnforschung. Als Sohn eines Chirurgen wuchs er in der Nähe einer Nervenheilanstalt auf, war Student der Medizin, promovierte über das ›Nervensystem der Barbe‹ und wurde Privatdozent für vergleichende Anatomie. Die Infragestellung des freien Willens und der Mensch als lustgeleitete Fehlleistung der Evolution sind zentrale Themen seiner literarischen Schriften. Die freie Reihe, eine Kooperation der Wittener Kulturgemeinde mit der freien Theaterszene, holt diese Themen zurück auf die Theaterbühne. ›Woyzecks Tod | Lenz und Lena‹ ist ein wilder Ritt durch Werk Georg Büchners. Es spielen Susanne Hocke und Jürgen Larys vom Art Ensemble Theater Bochum. ›Woyzecks Tod | Lenz und Lena‹ Freie Reihe 09.06., 17 Uhr, Saalbau

Zappelphilipp – was ist los mit meinem Kind? Am 13. Juli lädt die Ruhrbühne Witten zum großen Sommerfest am Crengeldanz für die ganze Familie mit jeder Menge Bühnenzauber – und das im wahrsten Sinne des Wortes: Magische Momente verzaubern Groß und Klein. Daneben werden die ambitionierten Schauspieler Ausschnitte ihrer Erfolgsprogramme ›Leckerchen vom Plattenteller‹ und ›Tanz der Vampire‹ vorführen. Kleine Theaterfreunde dürfen sich neben tollen Mitmachspielen vor allem auf den Stargast des Tages freuen: Die OlchiMamma gibt sich die Ehre. Ab 22 Uhr heißt es dann ›Partytime‹ mit DJ und heißen Rhythmen. Sommerfest Ruhrbühne 13.07. ab 13 Uhr

Manche Kinder sind zappelig und unkonzentriert, andere sind hyperaktiv, ständig in Bewegung. Aber ist das schon ADS bzw. ADHS? Woran erkenne ich die komplexe ›Aufmerksamkeitsdefizitstörung‹? Mit welchen Problemen hat ein betroffenes Kind zu kämpfen? Und welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es? Solche und andere Fragen sollen am 12. Juni im Rahmen eines VHS-Info-Abends im Familienzentrum-Lebenshilfe geklärt werden. Die Veranstaltung ist kostenfrei. ›Zappelphilipp? ADS? Was ist los mit meinem Kind?‹ Infoveranstaltung der VHS 12.06., 20 Uhr, Familienzentrum Lebenshilfe

Rätselspaß

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Bilden Sie aus folgenden Buchstaben ein Wort:

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Auflösung aus Ausgabe 84: BEHAGLICH

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Sudoku einfach Auflösung aus Ausgabe 84

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Sudoku schwierig Auflösung aus Ausgabe 84

In eigener Sache: Sorry: In der letzten Ausgabe waren in dem ›leichten‹ Sudoku zwei Zahlen in der ersten Reihe verrutscht, so war natürlich keine Lösung möglich. Wir danken Ihnen für die vielen Hinweise, als schlauer Leser sind Sie natürlich sofort darauf gestoßen. Kompliment und danke!

Schmunzelecke Sitzt ein Professor in der Mensa und isst. Auf einmal setzt sich ein Student ihm gegenüber. Da fragt der Professor: »Essen neuerdings Adler und Schweine etwa an einem Tisch?« Darauf der Student: »Oh – nein! Dann fliege ich mal lieber weiter.« Was machen Kannibalen aus Ärzten? Hot Docs

PREISrätsel Schreiben Sie Ihre Lösungen auf eine Postkarte (mit Ihrem Absender und Ihrer Telefonnummer) und senden Sie diese bis zum 12. Juli 2013 an den

Correctum Verlag, Postfach 40 08, 58426 Witten oder per E-Mail an [email protected] Sollte mehr als eine richtige Lösung eingehen, entscheidet das Los. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Teilnahmeberechtigt sind alle MitbürgerInnen, ausgenommen MitarbeiterInnen des Verlages und deren Angehörige.

Rätselfragen 1. Wann findet die 2. Wittener Nacht der Ausbildung statt? 2. Seit wann bietet die Grundschule Vormholz eine Forscher-AG an? 3. Wann wurde Nangina e.V. als gemeinnütziger Verein anerkannt?

Gewonnen Unser letztes Preisrätsel gewann Amelie Wagner. Ihr Preis geht ihr per Post zu.

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Termine & Veranstaltungen

15.06., 19 Uhr Zeche Nachtigall Jazz auf Zeche Nachtigall Benefizkonzert des Lions Clubs Witten e.V.

MUSIK · THEATER KLEINKUNST 02.06., 19.30 Uhr Marienkirche Witten 4. Wittener Bachtage Orgel & Sopran

05.06., 20 Uhr Saalbau Witten Thomas Freitag ›Der kaltwütige Herr Schüttlöffel‹



23.06., 15 Uhr Kindertheater Coq Au Vin ›Der furiose Küchenzirkus‹

WERK°STADT

27.06., 20 Uhr Die Trockenblumen · ›Krähenfüße‹

WERK°STADT

07.06., 19.30 Uhr Haus Witten Frühlings Weihe · Stücke für Flöte und Klavier

15.06., 19.30 Uhr Metal for Mercy · on stage

Famous

16.06., 17 Uhr ›Otello darf nicht platzen‹

Ruhrbühne Witten

16.06., 19.30 Uhr Marienkirche Witten 4. Wittener Bachtage · Orgel solo 19.06., 19 Uhr ArtOrt · Kleinkunst-Mix-Show 09.06., 16 Uhr Lyra Frühjahrskonzert 2013

WERK°STADT

Saalbau Witten 19.06., 20 Uhr Die vhs-Leseecke 20.06., 20 Uhr The Day · Live-Konzert

Haus Witten Knuts

29.06., 19 Uhr Kultursommer · Franz K.

Haus Witten

30.06., 15 Uhr Saalbau Witten Tanz/Ballettvorstellung der Wirkstatt Bochum

09.06., 17 Uhr Saalbau Witten Freie Reihe · ›Woyzecks Tod / Lenz und Lena‹ 09.06., 19.30 Uhr Marienkirche Witten 4. Wittener Bachtage · Orgel & Schlagwerk 13.06., 19.30 Uhr Rudelsingen · Karaoke für alle

WERK°STADT

13.06., 20 Uhr Reiten Schwimmen Lesen · Live-Konzert

Knuts

30.06., 17 Uhr Klavier-Festival Ruhr Wagner-Special: Faust und mehr

Haus Witten

30.06., 19 Uhr Haus Witten Klavier-Festival Ruhr · Wagner-Special: Kammermusikalische Spiegelungen 21.06., 20 Uhr Saalbau Witten Herbert Knebel · ›Der letzte macht dat Licht aus‹

14./15.06., 19.30 Uhr ›Otello darf nicht platzen‹

Ruhrbühne Witten

15.06., 11 Uhr Tag der Musik

Innenstadt Witten

22.06., 19.30 Uhr Kultursommer · No Escape

Haus Witten

13.07., 19.30 Uhr Haus Witten Kultursommer Celtic Voyager

Termine & Veranstaltungen

18.07., 19 Uhr WERK°STADT Rudelsingen Karaoke für alle

02.06., 11 Uhr Wanderparkplatz Nachtigallstr. ›Unterwegs auf dem Fritz-Golte-Weg‹ Wanderung der VHS

20.06., 18+20.15 Uhr Haus Witten ›Take this Waltz‹ Kino

02.06., 14.30 Uhr Zeche Nachtigall ›Kohlenschiffe auf der Ruhr‹ · Themenführung

20.07., 19.30 Uhr Jean Faure et Orchestre

Haus Witten 21.06., 19 Uhr WERK°STADT Tango Milonga · Workshop für Tangofans



23.07., 15 Uhr Kindertheater Coq Au Vin ›Der furiose Küchenzirkus‹

WERK°STADT 02.06., 12 Uhr Funkelglanz-Szenemarkt

WERK°STADT



22.06., 11 Uhr Zeche Nachtigall ›Hauerschicht‹ Grubenfahrt in die Vergangenheit



25.06., 15 Uhr Zechen-Safari

Zeche Nachtigall

28.06., 21.30 Uhr Parkplatz Hammerteich Fledermäuse über Witten 30.06. Südufer Kemnader See Trödel- und Sammlermarkt

☺ 27.07., 19.30 Uhr Kultursommer · Best Before

05.06., 19 Uhr Haus Witten ›Sozialregress – zahlen für die Eltern?‹ Vortrag 06.06., 21 Uhr Fußreflexzonen-Massage Seminar

11.07., 19 Uhr Freizeitbad Heveney 5. AOK Firmenlauf · schnellste Firma gesucht

Haus Witten

WISSEN · VORTRAG · VHS

vhs Seminarzentrum

11.06., 10 Uhr Gemeindehaus St. Peter und Paul ›Der Kampf um den wahren Glauben, Teil 1‹ Gang durch die frühe Theologie- und Kirchengeschichte 12.06., 20 Uhr Familienzentrum Lebenshilfe ›Zappelphilipp? ADS? Was ist los mit meinem Kind?‹ Infoveranstaltung 22.06., 14–16 Uhr Annener Berg 15 ›Biene, Honig, Imkerei‹ · Vortrag 24.06., 20 Uhr Haus Witten Der Regenwald – weit weg oder bald weg? 25.06., 19.30 Uhr

Familienzentrum Ende-Nord (Herdecke) ›Kindern Grenzen setzen‹ Elternbildungsveranstaltung 03.07., 20 Uhr Familienzentrum Lebenshilfe Psychomotorik · ›Die turnen ja nur – oder?‹

30.06., 10 Uhr Schloss Steinhausen Wildkräuter am Wegesrand · Exkursion

06.06., 18+20 Uhr ›Hyde Park am Hudson‹ · Kino



Haus Witten

08.06., 10.30 Uhr Zeche Nachtigall ›Natürlich Nachtigall – Wildkräuter im Industriemuseum‹ Naturkundliche Exkursion

08.06., 10–12.30 Uhr Radeln durch den Grüngürtel von Witten Treffpunkt Biologische Station, Am Hang 2 09.06., 11 Uhr Trödelmarkt

Rathausplatz

09.06., 15 Uhr Zeche Nachtigall ›Alles aus einem Berg‹ Interaktive Themenführung zur Geologie

☺ ☺

16.06., 11 Uhr Familientrödelmarkt

WERK°STADT

16.06., 12 Uhr

Wanderparkplatz Nachtigallstraße Geocaching – Familienwanderung der VHS ›Kinder führen ihre Eltern durch die Natur‹



16.06., 14.30 Uhr Zeche Nachtigall ›Unter Dampf‹ Vorführung der Fördermaschine von 1887 17.06., 9.30 Uhr Saalbau Witten Workshop Validation · mit Naomi Feil 20.06., 10 Uhr Frauenfrühstück

Johanniszentrum

14.07., 11 Uhr Trödelmarkt

19.07., 19 Uhr WERK°STADT Tango Milonga · Workshop für Tangofans 19.07., 19 Uhr Nachttrödelmarkt



01.06., 14 Uhr Zeche Nachtigall ›Das Geheimnis einer guten Fotografie beruht in ihrem Realismus‹ Führung durch die Sonderausstellung

WERK°STATT

26.–28.07. Seglerhaus / Hafen Heveney Kemnader See- & Hafenfest 2013

28.07. Südufer Kemnader See Trödel- und Sammlermarkt 03./04.08. Sommerfest

Haus Herbede

Jeden Mittwoch ab 18.30 Live Musik im Biergarten von Haus Herbede

AUSSTELLUNGEN 14.06.–25.08. The look behind Zeitgenössische Fotografie 29.06., 19 Uhr Vernissage Sinti + Roma

DIES & DAS 01./02.06. Seglerhaus / Hafen Heveney Ruhr-Pokal Segelregatta

Rathausplatz

Ihr Stadtmagazin liegt bei allen unseren Anzeigenkunden und vielen öffentlichen Stellen für Sie bereit!

☺ = Tipps für Kids und Familien

Das nächste Stadtmagazin erscheint Ende Juli. Redaktionsschluss ist am 11.07.2013

Märkisches Museum

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