February 22, 2018 | Author: Anonymous | Category: N/A
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Unger uns LIEBE LESER, endlich hat sie ihren Dienst als Oberbürgermeisterin im Kölner Rathaus angetreten, unsere Henriette Reker. Die erste Frau an der Spitze von Köln – nach Agrippina. Nach einem sehr sachlichen Wahlkampf das Attentat am Tag vor der Wahl. Ein Schock. Am Tag später der Wahlsieg, aber wochenlanges Bangen um Leben und Gesundheit. Kaum jemand in Köln, der der sympathischen Politikerin keine baldige und nachhaltige Genesung gewünscht hätte. Jetzt ist sie wieder da, entschlossen, in Köln etwas zu ändern. Was das alles sein könnte, wie das „Reker-Bündnis“ reagiert und die unterlegene SPD mit der Situation umgehen, darüber haben wir einen profunden Kenner der Politszene um das Kölner Rathaus und Reker-Unterstützer gefragt, den Fraktionsvorsitzenden der Kölner FDP, Ralph Sterck. Lesen Sie ab Seite 6, was er in den nächsten Wochen so erwartet. Es wird aber auch Zeit, dass sich was ändert. Ich will gar nicht von der Oper und anderen „unendlichen Geschichten“ hier in Köln anfangen, ein Blick vor die Haustüre reicht. In diesem Heft (Seite 27) lesen Sie, dass mit dem Neubau der Ernst-MoritzArndt-Schule im Sürther Feld wahrscheinlich nicht vor 2020 begonnen wird. Und das ist auch nicht sicher. Wenn eines Tages wirklich Grundschüler diese Schule besuchen, dann werden die Schüler, für die diese Schule früher eigentlich einmal geplant war, sicher schon studieren.
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Dass wir in Rodenkirchen viele ehrenamtlich Tätige haben, ist bekannt. Das Ehrenamt ist in jeder Bilderbogen-Ausgabe Thema, soviel Gutes gibt es zu berichten. In diesem Heft (Seite 28) stellen wir eine Gruppe von Ehrenamtlern vor, die selbst mir bisher unbekannt waren. Obwohl ich katholisch bin und viele Jahre in einer Pfarrei aktiv war. Aber was es mit dem Elisabeth-Korb auf sich hat, war mir nicht bekannt. Weil es Ehrenamtliche sind, die ihr Wirken nicht an die große Glocke hängen, sondern im Stillen wirken. Und fast schon generalstabsmäßig im Verborgenen für die Ärmsten der Armen da sind. Großer Dank dafür! Letztes Thema hier auf dieser Seite: unsere Terminkalender. Es ist ein Hobby von mir, möglichst viele Termine aus Rodenkirchen und Umgebung zu sammeln, zusammen zu stellen und bekannt zu machen. In diesem Heft habe ich einen neuen Rekord aufgestellt: 88 Termine! Da sage noch mal einer, in Rodenkirchen und Umgebung ist nichts los! Bleibt nur noch, Ihnen viel Freude mit unserer Dezember-Ausgabe zu wünschen, einen ruhigen, friedvollen Dezember und ein ebensolches Fest. Ihr Helmut Thielen
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Die „Bürgerinitiative Hochwasser“ in der Altgemeinde Rodenkirchen lädt zur diesjährigen Mitgliedersammlung auf das Bootshaus Rodenkirchen am Leinpfad ein. Termin ist Donnerstag, 3. Dezember, Einlass und Ausgabe der Stimmkarten 18.30 Uhr, Beginn der Veranstaltung 19 Uhr. Auf der Tagesordnung stehen: Begrüßung, Kassenbericht, Entlastung des Vorstandes und die Wahl des Vorstandes. Das langjährige Vorstandsmitglied Thomas Sandvoß kann aus beruflichen Grün-
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den seine Aufgaben im Vorstand nicht mehr so wahrnehmen, wie er eigentlich möchte. Für ihn kandidiert Reinhard Vogt, der seit seiner Pensionierung im letzten Jahr aktiv in der BI mitarbeitet. Nach dem Punkt Verschiedenes gibt es im Anschluss an den offiziellen Teil noch einen interessanten Gastvortrag: Bettina Falkenhagen vom Vorstand der Sachversicherer (VdS) referiert zum Thema: „Risiken von Naturereignissen (-katastrophen) besser einschätzen und verringern“. (ht).
NEUES PROGRAMM FAMILIENBILDUNGSSTÄTTE Das Programm für das Jahr 2016 der Evangelischen Familienbildungsstätte Köln ist erschienen. Es liegt in der Familienbildungsstätte, Kartäuserstraße 24b, zum
Mitnehmen bereit. Das Programm ist auch im Internet abrufbar, hier kann man sich auch problemlos für Kurse und andere Veranstaltungen anmelden. www. fsb-koeln.de. (ht).
STADTBÜCHEREI WIRD 125 JAHRE ALT Die Stadtbücherei Köln wird 125 Jahre alt. Aus diesem Anlass laden die Stadtteilbibliothek Rodenkir-
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chen und deren Förderverein Literamus zur Geburtstagsfeier am Samstag, 5. Dezember, von 10.30 bis 14 Uhr mit vielen spannenden Aktionen in die Stadtteilbibliothek, Schillingsrotter Straße 38, ein. Ab 10.30 Uhr wartet an diesem Tag auf alle Kinder ab vier Jahren „Pia Piratissima – die bücherliebende Piratin“. Aus dem spannenden Buch wird vorgelesen; auf einer großen Leinwand kann man die Illustrationen zur Geschichte sehen. Von 11.30 bis 13 Uhr ist Groß und Klein gefragt, bei einer pfiffigen Bücher-Rallye und einem Bibliotheksquiz für eifrige Leseratten mitzumachen. Dabei kann man auch den einen oder anderen Preis gewinnen. Während der ganzen Zeit ist das kleine Bibi-Café Treffpunkt und Erzählstation für die Bibliotheks-Leser. Hier gibt es Kaffee und Gebäck und alle freuen sich, dass wir in Rodenkirchen eine so tolle Bibliothek haben. (ht).
Rodenkirchen Kölner Bilderbogen - Inhalt
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Vorweihnachtlicher Höhepunkt in Rodenkirchen ist der Weihnachtsmarkt vom 3. bis zum 6. Dezember auf dem Maternusplatz. Kleiner Weihnachtsmarkt, Krippenweg, unser Weihnachtspreisrätsel und eine Schlittschuhbahn laden ein. Dazu ein verkaufsoffener Sonntag von 13 bis 18 Uhr. Ein Fest für Groß und Klein. Bummeln, Schauen, Schlemmen und Shoppen ist angesagt. Für viele Kinder wird der Auftritt von St. Nikolaus auf dem Maternusplatz der Höhepunkt des Tages sein.
INHALT RODENKIRCHEN
Unger uns ............................................................................. S. 1 Henriette Reker ist da: Der erster Auftritt ......................... S. 5 Reker-Bündnis steht bereit FDP-Fraktionschef Ralph Sterck im Interview .................... S. 6 Priorität hat der Ausbau der Ost-West-Achse: KVB-Chef Jürgen Fenske zum Start der Linie 17 ....................................... S. 9 Katharina Grosse: Kunstgemälde von internationalem Rang/Haltestelle Chlodwigplatz ............ S. 13 Jürgen Fenske als VDV-Präsident wiedergewählt ............ S. 14 Kreisel soll nächstes Jahr kommen: Lokalpolitiker stimmten der Finanzmittelfreigabe zu ............................................... S. 15 Rad- und Fußweg im Weißer Bogen: zwischen Campingplatz und Fähre wird erneuert ................................................... S. 16 Jugend-Kunstschule Rodenkirchen: mit „windigem“ Herbstferien-Angebot ........................................................ S. 18 Schüler alle motiviert: Projektwoche am Gymnasium Rodenkirchen vor den Herbstferien ............................................ S. 21 Pommes, Ketchup und der FC im Beet: Fleißige Gärtner der Bürgervereinigung machten Beete winterfest ................. S. 21 Notlage erfordert Lockerung: Vizepräsident des Landtages Gerhard Papke besuchte Diakonie Michaelshoven .......... S. 23 Nic’s Luftballon am weitesten: Zehn Gutschein-Gewinner beim Weitflugwettbewerb des Bilderbogen ..................... S. 25 Der Parfümeur von Köln .................................................. S. 26 Der Neubau kommt später: Neue EMA startet frühestens 2020 auf dem Sürther Feld ............................. S. 27 Helfen mit Herz – Caritas-Aktion „Elisabeth-Korb“.......... S. 28 LIONS Benefiz-Golf: 30.000 Euro für Satt und schlau ...... S. 29 Sonderseiten: VORWEIHNACHTLICHES RODENKIRCHEN ................ S. 33 - 48 KARNEVAL: Orden, Mützen und Appelle .................. S. 52 - 56 Lagerkommission, Hüttenwanderung und italienische Jahre: Kinder- und Jugendreisen St. Maternus 1990-2002 ........ S. 57
Konzept kommt gut an – Bedarf ist groß: Inklusiv Wohnen Köln e.V. informierte über das geplante Wohnhaus ......... S. 63 Neue Kontaktbörse: „Schatzkiste für Menschen mit einer psychischen Beeinträchtigung“ ......................................... S. 63 Dank für tolles Engagement: Diakonie Michaelshoven zeichnete Ehrenamtler aus ................................................ S. 64 WDR streicht Hänneschen aus dem Programm .............. S. 68 „Einmal mehr aufstehen als hinfallen“ Bundestagspräsidentin a. D. Rita Süssmuth war als Gast bei der Bürgervereinigung ........................... S. 71
WEISS
Senat der „Kapelle Jonge“: Herrentour mit politischer Bildung .................................. S. 72
KÖLNER SÜDEN
Aus der Bezirksvertretung: Lokalpolitiker fordern Raum für Bürger in neuer Grundschule. Verkaufsoffene Sonntage 2016. Ein neuer Landschaftswart wird gesucht ......................... S. 17 Reines Fußballstadion für die zweite Liga: Fortuna Köln entwickelt Leitidee zur Neuordnung des Sportparks Süd ...... S. 65 Ein Ticket für die ganze Familie: Fortuna Köln mit tollem Angebot für Familien und Fans ....................... S. 65 Rot-Weiß Zollstock hat ehrgeizige Ziele ........................... S. 66 Richtfest im „Raderberger Leben“: An der Raderberger Straße in Raderberg entstehen 173 Wohnungen ............. S. 67 Freunde des Zollstocker Dienstagszuges: Dankeschön mit Spießbraten und Kölsch ....................... S. 68 Parkstadt Süd: Willkommenskultur und Veedelsarchiv ............................ S. 70
RUBRIKEN Rodenkirchener Terminkalender .............................. S. 76 - 78 Inserenten in dieser Ausgabe .......................................... S. 79 Leserbriefe & Worte des Monats .................................... S. 80
ZUM TITELBILD: Fragt man unsere Leser, was Sie am liebsten auf dem Titelbild sehen, sagen sehr viele „das Rodenkirchener Kapellchen“. In diesem Jahr erfüllen wir den Wunsch wieder, haben vor ein paar Jahren diese schöne Bild in der Abendsonne im Schnee gemacht. Ein Foto von Hedwig Thielen.
Gegründet 1959, KBB-Verlag GmbH, Gustav-Radbruch-Straße 10 · 50996 Köln, Tel.: (02 21) 9 35 26 88, Fax: (02 21) 9 35 26 86 Unsere Internet-Adresse: www.bilderbogen.de, E-Mail-Adresse:
[email protected] Herausgeber: Karl-Heinz Thielen Verantwortlich für Inhalt und Gestaltung: Helmut Thielen,
[email protected] Anzeigen: Herbert Hafeneger,
[email protected], Ute Schmidt,
[email protected], Helmut Thielen,
[email protected], Gottfried Görtz,
[email protected] Imagebilder und Grafiken: Shutterstock, Fotolia. Ständige Mitarbeiter: Peter Fells, Hanne Spees, Dr. Klemens Surmann, Lektorat/Korrektorat: Eva Girke-Labonté Mitarbeiter dieser Ausgabe: Engelbert Broich, Hedwig Thielen, Steffi Broch, Inge Swolek Sekretariat: Jutta Schmitz-Wittenbrink,
[email protected], Nachdruck nur mit Genehmigung der Redaktion gestattet. Für unverlangt eingesandte Manuskripte, keine Gewähr. „Rodenkirchen – Kölner Bilder-Bogen” wird an Banken, Sparkassen und Einzelhändler verteilt und kann schriftlich beim Verlag bestellt werden. Außerdem liegt unser Heft bei vielen Rodenkirchener Arztpraxen, Friseuren, in Restaurants und Ämtern zum Lesen und Mitnehmen aus. Es gilt die Anzeigenpreisliste Nr. 10 vom 01.04.2015. Alle Anzeigen sind urheberrechtlich geschützt und dürfen nur mit Genehmigung des Verlages und gegen Urheberschutzgebühr weiter verwendet werden. Postbezugspreis: 24 Euro inkl. MwSt + Porto pro Jahr. Bankverbindung: IBAN: DE91 3705 0198 1004 7720 16, BIC: COLSDE33 Druck: MEDIENZENTRUM SÜD Bischofsweg 48–50, 50969 Köln Tel. 0221 29925-0 · www.mzsued.de
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CAT BALLOU FÜR DEN GUTEN ZWECK …ganz in Ihrer Nähe …ganz in Ihrer Nähe
Auch in diesem Jahr spielt Cat Ballou für die Konzertreihe „Opjepass!“ des Vereins „Fründe-för-Fründe e.V.“ zugunsten der Kölner Kinderprojekte „Pänzhausen“ und „Balu und Du“. Und das gleich zweimal am Samstag, 12. Dezember, in der Trinitatiskirche in der Innenstadt: Zunächst gibt es um 16 Uhr ein etwa einstündiges Kinderkonzert. Der Eintritt beträgt 10 Euro (bis 12Jahre) bzw. 15 Euro.
Um 19 Uhr rockt die Kölner Band dann für die Großen. Der Eintritt beträgt 25 Euro. Der Erlös beider Konzerte kommt den Kinderprojekten zugute. Und wie immer bei „Opjepass!“ werden nicht nur Band-Equipment und Kunstwerke der Musiker für den guten Zweck versteigert - die Besucher dürfen sich auch auf Überraschungen freuen. Tickets unter http://zumlink.de/opjepass2015. (ht).
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Die Adventszeit ist die Zeit der Hausmusik und des gemeinsamen Singens. Deshalb lädt die Evangelische Kirchengemeinde Rondorf zu einem offenen Singen im Advent am Freitag, 4. Dezember, um 17 Uhr in die Emmanuelkirche in der Carl-Jatho-Straße ein, bei dem die Besucher neue Lieder des Gesangbuches entdecken können. Altbekannte Lieder kann man auf eine neue und erfrischende Art ganz
anders erleben. Die Lieder werden von Studentinnen und Studenten der Kirchenmusik präsentiert. Jeder ist eingeladen, Notenkenntnisse sind nicht erforderlich, man sollte sich überraschen lassen. Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Kölner Hochschule für Musik und Tanz statt. Die Leitung hat Thomas Schmidt, Kreiskantor des Kirchenkreises Wied, der Eintritt ist frei. (ht).
SK-STIFTUNG: ZWEI TÖURCHE DURCH KÖLLE Zu zwei Stadtrundgängen vor und nach dem Fest lädt Jutta Müller im Rahmen der „Akademie för uns kölsche Sproch/SK-Stiftung Kultur“ auch die Bilderbogen-Leser ein. Der „Spaziergang durch das adventliche Köln“ steht am Montag, 7. Dezember, auf dem Programm. Jedes Jahr veranstaltet das Kölner Kulturmanagement in Kooperation mit den Krippenfreunden der Region den beliebten Kölner Krippenweg, auf dem man über 100 Krippen in Kirchen, Schaufenstern und auf Märkten bestaunen kann. Die Gruppe trifft sich um 13 Uhr vor der Domplatte beim Kreuzblumenmodell und wird von dort aus auf ihrem Weg eine Auswahl der Krippen in der Innenstadt anschauen. Der Weg endet mit den Adventskrippen in St. Kunibert und St. Ursula. Kos-
tenbeitrag acht Euro, Information und Anmeldung bei Jutta Müller, Telefon 02233-21176, Mobil 0178/2134034. Diese Angaben zu Kostenbeitrag (plus kleiner Spende für den Küster) und Anmeldung bei Jutta Müller gelten auch für den zweiten Spaziergang, den „kölschen Kreppcheswäg“. Er findet statt am Donnerstag, 7. Januar, ab 14 Uhr. Die Gruppe trifft sich vor der Kirche St. Peter, Jabachstraße 1, und bewundert in St. Peter, später in St. Aposteln, St. Mauritius und in der Herz-Jesu-Kirche, die Darstellungen der Weihnachtsgeschichte, wie sie von der Bibel überliefert werden und uns hier in unterschiedlichen Ausformungen von Künstlern und Krippenbauern dargeboten werden. (ht).
Rodenkirchen Kölner Bilderbogen - Rodenkirchen
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Henriette Reker hat die Amtsgeschäfte aufgenommen. Am 15. Dezember wird Sie zur ersten Oberbürgermeisterin von Köln gewählt. Neben ihr bei der Pressekonferenz im Museum Ludwig: Stadtsprecher Gregor Timmer. Foto: Thielen.
HENRIETTE REKER IST DA
ERSTER AUFTRITT DER NEUEN OBERBÜRGERMEISTERIN Da kam sie nun, als wenn nichts gewesen wäre. Mit einem strahlenden Lächeln, mit festem Schritt und fester Stimme begrüßte sie die Gäste der Pressekonferenz im Museum Ludwig, ihr erster offizieller Auftritt nach dem Attentat. Das Attentat selbst war natürlich sofort ein Thema, sie schilderte bewegt, wie sich der Angriff abspielte: „Der Mann kam auf mich zu und hat um eine Rose gebeten. Dann hat er das Messer gezogen und mir damit in den Hals gestochen. Dabei hat er freundlich geschaut.“ Ansonsten ist die neue Oberbürgermeisterin gut genesen, auch wenn noch einige Behandlungen
auf dem Plan stehen. Wichtig war ihr die Verleihung des Heinrich Böll- Preises an die Literaturnobelpreisträgerin Hertha Müller am gleichen Abend im Historischen Rathaus. „Diese Verleihung hat für mich große Symbolwirkung, sie ist ein Bekenntnis zur kulturellen Seele dieser Stadt.“ Das Attentat ist in Henriette Rekers Leben immer noch präsent, auch wenn sie inzwischen damit umzugehen weiß. Verstecken will sie sich auf keinen Fall: „Die Polizei passt gut auf mich auf, ich werde weiter offen auf Menschen zugehen.“ Zum politischen Hintergrund hatte die Oberbürgermeisterin eine klare Botschaft: „Wer auf
Hass und Gewalt setzt, belügt sich selbst.“ Sehr berührt war Henriette Reker auch von der Reaktion der Kölner Bevölkerung: „Köln ist ein Gefühl, aber auch ein Mitgefühl. Köln steht zusammen.“ Das konkrete politische Programm will die neue Oberbürgermeisterin jetzt gemeinsam mit den Parteien des Reker-Bündnisses, die sie bei der Wahl unterstützt haben, erarbeiten. So gab es bei der ersten Pressekonferenz auch noch keine genauen Äußerungen zu diesem Thema. Zwei Dinge hat sie allerdings schon jetzt auf der Agenda: die Flüchtlingspolitik und die Veränderung in der Verwaltung. „Ich freue mich
jeden Tag über die Willkommenskultur hier in Köln. Daraus soll eine erfolgreiche Integration der Menschen abgeleitet werden.“ In der Verwaltung möchte sie „mehr Effizienz und Entscheidungsfreude“ schaffen. Auf Basis ihrer parteipolitischen Unabhängigkeit möchte sie das Blockdenken überwinden, „damit Köln im Städteranking wieder dahin kommt, wo es hingehört“. Als nächstes will sie ihre Mannschaft im OB-Büro komplettieren, dann kann es mit der Arbeit richtig losgehen. Die offizielle Amtseinführung wird am 15. Dezember im Rathaus stattfinden. (sur)
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REKER-BÜNDNIS STEHT BEREIT FDP-FRAKTIONSCHEF RALPH STERCK IM INTERVIEW ÜBER DEN NEUANFANG IN DER STADTPOLITIK
Man erinnert sich: Stimmzettel falsch ausgezählt, Wahlzettel zu klein bedruckt, Wahlverschiebung, Attentat – die Zeit bis zum Amtsantritt der neuen Kölner Oberbürgermeisterin Henriette Reker war durch viele unschöne Ereignisse geprägt, die innerhalb und außerhalb Kölns dem Image der Stadt nicht wirklich förderlich waren. Dann gab es bei der Oberbürgermeisterwahl ein eindeutiges Votum für Henriette Reker und damit für einen kompletten Neuanfang in der Kölner Stadtpolitik. Möglich wurde die Kandidatur der parteilosen Bewerberin durch ein ungewöhnliches Bündnis von CDU, FDP und Grünen. Alle verzichteten auf einen eigenen Kandidaten und legten sich für die im ersten Wahlgang gewählte neue Oberbürgermeisterin ins Zeug. Dann passierte das Attentat auf Henriette Reker und es dauerte lange sechs Wochen, bis es mit dem Neuanfang endlich losgehen konnte. Wir sprachen mit FDP-Fraktionschef Ralph Sterck über die neuen Konstellationen in der Kölner Politik. Zwischen der Wahl von Frau Reker und ihrem Amtsantritt lagen sechs Wochen. Von ihrem Team wurde ein Stillhalten bis zu ihrer Genesung eingefordert, damit sie an wichtigen Sach- und Personalent-
Die Aufgaben des Oberbürgermeisters wurden ja zwischenzeitlich von SPD-Mitglied und Stadtdirektor Guido Kahlen und den ersten Bürgermeistern wahrgenommen. Wurde von dieser Seite nicht versucht, das Vakuum auszunutzen?
„Die SPD merkt, wie ihr die Macht in dieser Stadt wegbricht“. FDP Fraktionsvorsitzender Ralph Sterck im Gespräch mit dem Bilderbogen. Foto: Thielen. scheidungen beteiligt ist. Wurde das wirklich durchgehalten oder sind schon Tatsachen geschaffen worden? Sterck: Die sechs Wochen Wartezeit sind zunächst einmal nichts Ungewöhnliches. Wäre regulär gewählt worden, hätten die entsprechenden Gesetze auch eine solche Übergangszeit vorgesehen. Die wird auch gebraucht, um einen Wechsel in der Person des Oberbürgermeisters reibungslos
über die Bühne zu bringen. Natürlich hätte es jetzt schneller gehen können, einige haben auch mit den Füßen gescharrt. Ich bin aber wirklich stolz darauf, dass das gesamte Reker-Bündnis aus CDU, Grünen und FDP stillgehalten hat, um den Amtsantritt der neuen Oberbürgermeisterin abzuwarten. Viele haben miteinander geredet, von Seiten der FDP kann ich sagen, dass keine offiziellen Gespräche in Sachen Koalitionen geführt wurden.
Sterck: Sicher hat Guido Kahlen den einen oder anderen Parteigenossen noch zu versorgen versucht. In einigen Fällen ist das bekannt geworden, in vielen Fällen auch nicht. Aber entscheidende Dinge sind nicht passiert, daran sieht man, dass das Reker-Bündnis bereitsteht und jetzt gemeinsam mit Henriette Reker die Aufgaben angeht. Das Amt des Oberbürgermeisters ist ja inzwischen so mächtig, dass ohne dessen Mitwirkung nichts Entscheidendes mehr auf den Weg gebracht werden kann. 1999 wurde der damals gewählte Harry Blum von seinem mächtigen Fraktionschef Bietmann von den Koalitionsverhandlungen ferngehalten – ein großer Fehler, wie sich später herausgestellt hat. Wie soll das Bündnis aus so unterschiedlichen Parteien wie FDP, Grünen und CDU überhaupt funktionieren? Sterck: Zunächst einmal hat sich unser Verhältnis zu den Grünen in
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Rodenkirchen Kölner Bilderbogen - Rodenkirchen
den vergangenen Jahren sehr entspannt, durch den gemeinsamen Reker-Wahlkampf ist noch einmal viel Vertrauen dazugekommen. Auf kommunaler Ebene sind ideologische Unterschiede ohnehin nicht vorhanden, fast alles geht einstimmig durch. Vieles wurde auch schon zusammen erreicht. Das jüdische Museum würde es ohne Zusammenarbeit mit den Grünen nicht geben, die südliche Teilinbetriebnahme der Nord-SüdStadtbahn hätte es ohne die Zusammenarbeit zwischen FDP und Grünen nicht gegeben, die Verhinderung des Ausbaus des Godorfer Hafens ist der Achse FDP-Grüne zu verdanken. Weiter muss man sehen, dass alle Beteiligten des Reker-Bündnisses ein Interesse am Erfolg der neuen Oberbürgermeisterin haben. Schon das schweißt zusammen und sorgt für eine gemeinsame Richtung in der künftigen Kommunalpolitik. Die SPD ist dagegen an einem Scheitern interessiert, um diesen „Unfall“ 2020 wieder zu reparieren. Alle anderen wollen, dass Henriette Reker dann wiedergewählt wird.
Die unabhängige Kandidatin war übrigens nur möglich, weil es noch die getrennte Wahl von Oberbürgermeister und Stadtrat gibt. Die FDP wollte das immer so, eben um einem Unabhängigen eine Chance zu geben. Rot-Grün hat das im Land leider wieder abgeschafft, ab 2020 wäre eine Henriette Reker dann gar nicht mehr möglich gewesen. Welche Rolle spielt die SPD in Köln? Sterck: Die Kölner SPD ist an sich selber gescheitert. Die Grünen waren enttäuscht von der Zusammenarbeit mit Jürgen Roters, so dass sie den SPD-Kandidaten nicht unterstützt haben. Roters selber hätte gerne weiter gemacht, durfte aber nicht, da Börschel und Ott glaubten, jetzt an der Reihe zu sein und die Kandidatur unter sich ausgemacht haben. Man hätte sich bei der SPD nie träumen lassen, dass das Reker-Bündnis in dieser Konstellation zustande kommt. Vor allem CDU-Chef Petelkau hat alles auf eine Karte gesetzt und ist ohne eigenen Kandidaten
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überhaupt noch da ist. Jetzt muss die SPD den Machtverlust erst einmal verarbeiten, was einige Zeit dauern wird. Alle sind jetzt gespannt, was passiert. Was steht als erstes an, wenn die neue Oberbürgermeisterin ihr Amt antritt? Ralph Sterck ist überzeugt, dass Henriette Reker als Oberbürgermeisterin viel Positives bewirken kann. Foto: Thielen. ins Rennen gegangen, obwohl die SPD schon vor der Wahl der CDU einiges geboten hat, um so die eigene Macht zu sichern. Hätte man vor einem Jahr wählen lassen und wäre mit Roters angetreten, wäre das für die SPD glatt gelaufen. Man merkt richtig, wie der SPD die Macht unter den Händen wegbricht. Sie hat jetzt zum ersten Mal seit Ewigkeiten einen eigenen Antrag im Rat eingebracht. Thema war die Verlegung der Kreuzblume, ein harmloses Thema, aber man wollte wohl zeigen, dass man
Sterck: Dazu wird Henriette Reker sich selber äußern. Sicher steht die Umgestaltung des Deutzer Hafens auf der Agenda, das ist ein langfristiges Projekt, das sie sicher gerne auch noch einweihen möchte. Wir müssen uns auch Gedanken machen, warum die Wahlbeteiligung so niedrig war, warum eher „witzige“ Kandidaten wie Mark Benecke, den ich übrigens aus Schulzeiten noch sehr gut kenne und mag, mit fast acht Prozent so gut abgeschnitten haben. Hier zeigt sich ein großes Frustpotential bei den Bürgerinnen und Bürgern, das wir durch eine neue Politik wieder einfangen wollen. Herr Sterck – vielen Dank für das Gespräch.
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PRIORITÄT HAT DER AUSBAU DER OST-WEST-ACHSE
KVB-CHEF JÜRGEN FENSKE ZUM START DER LINIE 17 BEIM REIBEKUCHEN-STAMMTISCH DES BILDERBOGENS
Jürgen Fenske, Vorstandsvorsitzender der Kölner Verkehrs-Betriebe. Foto: KVB. Immer am Mittwoch ist Reibekuchentag im „Kölnisch Wasser“. Der Laden brummt, ohne Reservierung geht gar nichts. Es ist laut, es riecht nach Kölsch und nach heißem Öl. Der Bilderbogen hat zum traditionellen Reibekuchen-Stammtisch eingeladen. Der prominente Gast heute ist Jürgen Fenske, Chef der KVB. Wir sind um 19 Uhr verabredet, Fenske ist um 18.58 Uhr da. Meine spitze Eingangsbemerkung: „Sie sind aber pünktlich, garantiert nicht mit der 16 gekommen“, lässt er unkommentiert. Jetzt nur
nicht einschüchtern lassen, als Berufspendlerin weiß ich, worüber ich mich fast täglich mit zahlreichen anderen Pendlern ärgere. Volle Bahnen, Verspätungen bis zu 15 Minuten, unzureichende Durchsagen: beim aktuellen Test des Verkehrsclubs hat die KVB nur mit der Note „befriedigend“ abgeschlossen. Sind Sie als Chef enttäuscht? Wir freuen uns, dass der Verkehrsclub die Fahrzeuge und unsere
Der Abgang zur Gleisebene in der Haltestelle Chlodwigplatz. Links an der Wand das Werk von Katharina Grosse. Foto: Thielen. Beratungs- und Verkaufsstellen positiv bewertet hat, an den Kritikpunkten wird gearbeitet. Die KVB ist ein Dienstleistungsunternehmen, der Kunde ist König. Wir nehmen die Mängelliste sehr ernst. Und vor allem müssen wir informieren und die Zusammenhänge unseres Betriebes darstellen, zum Beispiel, dass auf der OstWest-Strecke drei Linien fahren, die 1, die 7 und die 9: wenn die 9 steht, zum Beispiel, durch einen PKW im Gleis auf der Zülpicher Straße, dann kommen die 1 und
die 7 auch nicht weiter, weil ein Rückstau bis zum Neumarkt entsteht. Aber doch nicht täglich? Aber häufig. Die KVB hat fast 400 Stadtbahnen und ein Streckennetz von 240 Kilometern, da läuft es nicht immer rund. Es gibt hausgemachte Verspätungen, wie Schäden an Fahrzeugen oder Weichenstörungen, es gibt aber in der Mehrzahl externe Gründe, beispielsweise Oberleitungsschä-
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Rodenkirchen Kölner Bilderbogen - Rodenkirchen
bereits in den siebziger Jahren in der Diskussion. Sie ist nach der Ost-West-Achse die zweitwichtigste Verbindung. Mitte der neunziger Jahre ist die Entscheidung zum Bau gefallen, jetzt bedingt durch das schreckliche Waidmarkt-Unglück - Ende 2015 - setzen wir eine Teilstrecke in Betrieb. Bevor die „17“ in Betrieb gehen konnte, musste in Rodenkirchen noch eine Weiche eingebaut werden, damit die Züge das Gleis wechseln können. Foto: Thielen. den, da kommen LKW, die versuchen die Leverkusener Autobahnbrücke zu umfahren, sind nicht ortskundig und reißen die Oberleitung ab. Oder der Klassiker, ein liegengebliebener PKW auf den Gleisen. Wenn der innerhalb von 15 Minuten nicht vom ADAC abgeschleppt wird, dann stauen sich die ganzen Bahnen bis zum Neumarkt. Das ist das Beispiel mit den Linien 1, 7 und 9. Wir haben einmal im Jahr einen sogenannten Kundenabend, das sind gute Veranstaltungen, weil ich als Chef gerne zuhöre und aufnehme. Es gibt viel Kritik, aber auch: „Herr Fenske, es gibt Pannen, aber im Großen und Ganzen sind wir schon zufrieden.“ Das freut uns, ist aber auch Ansporn, besser zu werden.
Wenn ich mir etwas wünschen könnte, dann wäre das ein geschlossenes U-Bahn- Netz, wie in Wien, Berlin, München und Hamburg. Eine Bahn, die komplett unterirdisch verläuft, wo ein Gleis für eine Linie steht. In Köln hat man sich vor 50 Jahren für eine Kombination aus U- Bahn und Straßenbahn entschieden, das war damals eine nachvollziehbare Entscheidung. Die neue Nord-Süd U-Bahn zeigt aber, dass wir in einer wachsenden Stadt auch längere U-Bahn-Abschnitte brauchen.
Also müssen die KVB Kunden sich weiterhin in Geduld üben?
Die Nord-Süd-Bahn, die jetzt allmählich an den Start kommt, war
Ab Dezember pünktlich zum Fahrplanwechsel bekommt Köln auf der Nord-Süd-Strecke eine neue zusätzliche Bahn. Wie wichtig ist diese Verbindung für Köln?
Wie teuer ist die Nord-Süd U-Bahn? Sie kostet insgesamt 1,1 Milliarden Euro, 850 Millionen davon sind gefördert. Bei diesen Summen fragt sich der KVB Kunde, weshalb die neue Linie 17 nur bis Rodenkirchen fährt, Sürth, Godorf und Wesseling bleiben außen vor? Das dürfen wir nicht verwechseln. Die gesamte neue U-Bahn-Strecke kostet 1,1 Milliarden Euro, nicht die Linie 17, die ja nur bis zur Gesamtinbetriebnahme fährt. Die 17 wird bei der Gesamtinbetriebnahme durch die 16 auf dem neuen Linienweg der Nord-Süd Stadtbahn ersetzt. Zum Fahrplan der 17: Morgens von 6 bis 8 Uhr heißt die Endhaltestelle Sürth. Und nicht zu vergessen, bis zur Gesamtinbetriebnahme fährt die 16 den alten Linienweg ja weiter. Das heißt, es gibt für den Kölner
Süden ab Dezember ein deutlich verbessertes Angebot. Lassen Sie uns jetzt mal mit der 17 so starten und im nächsten Jahr prüfen wir, ob wir mehr brauchen und ob dies umsetzbar ist. Am 12. Dezember geht es offiziell los. Ist ein großes Einweihungsfest geplant? Geplant ist eine Jungfernfahrt von Rodenkirchen bis zur Severinsstraße und dann zurück bis zum Chlodwigplatz. Hier findet dann der offizielle Teil statt. Als Ehrengast hat sich Bundesverkehrsminister Dobrindt angemeldet, darüber freuen wir uns. Die Teilinbetriebnahme war aber sehr umstritten, SPD und CDU waren stets dagegen, nur die Grünen und die FDP waren dafür. Wie konnten Sie die Gegner überzeugen? Ich bin sehr glücklich, dass die Entscheidung im Frühjahr 2013 so getroffen wurde. Die rotweißen Baken am Chlodwigplatz müssen endlich weg, die U-Bahn ist fertig, alle Anlagen sind fertig und warten nur noch auf die Züge und Fahrgäste. Die Anlagen werden auch nicht besser, wenn sie nicht in Betrieb genommen werden, die Rolltreppen müssen laufen, die würden sonst einrosten, es
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ist absolut richtig, dass es endlich losgeht. Deshalb war es gut, dass der Stadtrat am 30. April 2013 so entschieden hat. Das leidige Thema Schwarzfahrer. Gibt es da verlässliche Zahlen? Vor sieben Jahren lag die Schwarzfahrerquote bei sechs Prozent, bei 275 Millionen Fahrgästen pro Jahr. Seit drei Jahren sind es weniger als drei Prozent, heute rund 2,5 Prozent. Die Fahrausweiskontrollen und eine konsequente Bekämpfung des Schwarzfahrens sind erklärte Unternehmenspolitik. Schwarzfahren ist kein Kavaliersdelikt, wir lassen das nicht durchgehen. Neun Millionen Euro im Jahr entgehen der KVB durch die Schwarzfahrer. Häufig scheitert der Fahrscheinkauf am fehlenden Kleingeld für den Automaten. Es sind sicher 50 Prozent der zahlungswilligen Kunden, die unfreiwillig schwarzfahren, weil ihnen die Münzen fehlen. Fahrkartenautomaten, die auch Scheine nehmen, wäre das vielleicht ein erster Schritt?
bruch- Risiko sind definitiv zu hoch. Übrigens ist das in Köln nicht neu: Geldscheine haben unsere Automaten noch nie genommen, und jetzt, wo der Trend immer mehr zum Abo-Kunden und zum bargeldlosen Bezahlen geht, machen EC- und Kreditkarte mehr Sinn.
Drittel Radfahren und Zufußgehen und ein Drittel Autoverkehr erreichen – dafür muss das KVB-Netz ausgebaut werden. In dem Wunschpaket steht auch die Verlängerung der Linie 5, vom Verteiler über Rondorf nach Meschenich. Wann können die Menschen mit dieser Anbindung rechnen?
Welche Rolle wird der E-Bus in Köln spielen? Wir werden künftig acht E-Busse haben, der erste ist jetzt ausgeliefert worden. Zunächst wird er getestet. Die Technik muss erprobt werden, das ist nicht banal, so ein E-Bus braucht Betriebspraxis, man braucht eine Ladeinfrastruktur, die Mitarbeiter müssen umlernen und die Instandhaltung angepasst werden. Ab Dezember 2016 wird der E-Bus dann als 133 zwischen Zollstock und Breslauer Platz im Einsatz sein. Seit ein paar Monaten bietet die KVB Leihräder an, leider reicht das Bedienungsgebiet nur bis zur Militärringstraße. Haben Sie die Rodenkirchener vergessen?
Das Bedienungsgebiet ist im ersten Ab 2016 wird es neue Fahrkar- Schritt linksrheinisch das Gebiet tenautomaten geben, an denen innerhalb des Militärrings, rechtsman bargeldlos mit EC-, Visa- und rheinisch Mülheim, Deutz und Kalk. Geldkarte zahlen kann. Scheine Wer das Rad außerhalb dieser Zone aber werden sie nicht annehmen, abstellt, der muss für den Abholaufwand eineSeite zusätzliche Servicedie und das1215 Auf- 03.11.15 AZ Wartungskosten Sichtbar 1215_Sichtbar 11:18 1
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Jürgen Fenske gebühr von zehn Euro zahlen. Das KVB-Rad wurde bisher gut angenommen, wir sind optimistisch, das Angebot weiter auszubauen. Ein Blick in die Zukunft. Wachsende Stadt, wachsende Infrastruktur, mehr Schulen, mehr Kindergärten, aber auch mehr Verkehr. Wie sieht die Mobilität in Köln in zehn Jahren aus, also 2025? Die KVB hat vor zwei Jahren in einem Strategiepapier eine Vision für 2025 entworfen. Danach sollen einige Stadtteile erstmals einen Gleisanschluss bekommen, einige Linien verlängert werden, das alles kostet viel Geld. Uns ist klar, dass dieser große Bedarf mit rund 1 Milliarde Euro Investitionsvolumen ein finanzieller Kraftakt ist. Die Stadt möchte mit uns bis 2025 das Ziel ein Drittel KVB, ein
Weit nach 2025. Priorität hat zunächst der Ausbau der OstWest-Achse, von Bensberg über Weiden. Wenn man morgens um halb acht am Neumarkt steht, da fragt man sich schon manchmal, ob man in Tokio ist. Die Menschen passen kaum noch in die Bahnen, es ist proppenvoll. Die 1 muss innerhalb der nächsten Jahre dringend ausgebaut werden. Gibt es internationale Städte, an denen Sie sich orientieren? Wir haben Partnerschaften mit Wien und Zürich. Diese Städte sind die europäischen Leuchttürme des Nahverkehrs. Es ist immer wieder gut, über den eigenen Tellerrand zu schauen.
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Im Sommer fahre ich gelegentlich mit dem Fahrrad, ansonsten in der Regel mit dem Auto. An manchen Tagen ist die Termindichte so, dass es nicht anders geht. Und wenn es passt, fahre ich selbstverständlich gerne KVB, vorzugsweise nach Feierabend. Freitag- und Samstagabend gehe ich gelegentlich gerne auf „KVB Streife“. Ich steige um 19 Uhr ein, fahre meistens die Ringe rauf und runter, bis nach Chorweiler, dann die 5, die 3 oder 4, Richtung Ehrenfeld. Schaue mir an, ob kontrolliert wird, wo Mülleimer fehlen, welche Haltestellen keinen guten Eindruck machen. Ich möchte das eigene Geschäft sehen. Als ich vor sieben Jahren den Chef-Posten übernahm, da war ich quasi undercover unterwegs, heute kennen mich meine 3200 Mitarbeiter und freuen sich, glaube ich. Ich schnack mit den Kolleginnen und Kollegen ja auch, weil mich ihr Arbeitsalltag interessiert. Ihr Dienstbeginn in Köln vor sieben Jahren stand unter einem schlechten Stern. Das Stadtarchiv stürzte ein, und die FAZ titelte damals „Fenske, der Buhmann aus Köln“. Haben Sie sich nach diesem holprigen Start freischwimmen können?
KATHARINA GROSSE:
KUNSTGEMÄLDE VON INTERNATIONALEM RANG IN DER NEUEN UNTERIRDISCHEN HALTESTELLE CHLODWIGPLATZ Im Rahmen einer Vernissage stellten die Kölner Verkehrsbetriebe kürzlich das vierte und letzte Kunstwerk vor, das als Ergebnis eines europaweiten Kunstwettbewerbs in einer der Haltestellen der Nord-Süd-Stadtbahn realisiert wurde. Das großflächige, farbenprächtige Wandgemälde der Künstlerin Katharina Grosse erstreckt sich von der Treppenanlage unterhalb des Kreisverkehrs am Chlodwigplatz entlang der kompletten Westseite der Gleisebene bis hin zu dem Treppenaufgang an der
passiert ist. Und da ist die damalige Herausforderung für mich persönlich noch das Geringste gewesen, zugegeben nicht einfach, aber leistbar. Meine Freude an der KVB hat das AZ war Quetsch 12:16 Seite nicht getrübt. (Das 1Gespräch Es ein 1115_Quetsch grauenhaftes 1115 Un- 16.10.15 glück. Schlimm, was damals führte Inge Swolek.)
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Katharina Grosse auf der Treppe vor einem Teil ihres Kunstwerks. Foto: Broch. gegenüberliegenden Seite der Haltestelle, der zur Severins-Torburg führt. Die Farben wurden mit einem Druckluftkompressor aufgesprüht und lassen – von der Gleisebene betrachtet – kaum mehr etwas von der darunterliegenden Betonwand erahnen.
ter anderem in Dallas, Ohio und Los Angeles, in Stockholm, Porto, Paris und Amsterdam. In Deutschland zeigen Museen und Kunsthäuser in Berlin, München, Wiesbaden sowie in Bonn und Düsseldorf Arbeiten von Katharina Grosse.
Erstmals hat Katharina Grosse „Die KVB freut sich sehr, das eine Arbeit in einer unterirdi- Kunstwerk von Frau Grosse heuschen Stadtbahn-Haltestel- te offiziell vorstellen zu können. le ausgeführt. Eine Nähe zum Es verleiht der U-Bahn-Station Schienen- und zum Luftverkehr Chlodwigplatz einen unverwechgab es jedoch schon zuvor: Auch selbaren, ästhetischen Charakentlang einer Bahnstrecke in ter“, sagte Jürgen Fenske, VorPhiladelphia, am schwedischen standsvorsitzender der KVB AG. Bahnhof Vara und im Flughafen „Ich bin mir sicher, dass diese von Toronto sind bereits Werke farbenprächtige, faszinierende von Katharina Grosse zu sehen. Arbeit für unsere Kunden den Die in Berlin lebende Künstle- Aufenthalt in der Station zu eirin genießt einen erstklassigen nem besonderen Erlebnis maAZ BV 1215 28.10.15 1 Mit der Realisierung chenSeite wird.“ Ruf, und1215_BV ihre Kunstwerke wer- 19:17 den weltweit ausgestellt – un- des Wandgemäldes in der Hal-
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testelle Chlodwigplatz findet der von der KVB ausgelobte Kunstwettbewerb zur Gestaltung der Haltestellen der NordSüd-Stadtbahn Köln seinen Abschluss. Sowohl der Wettbewerb als auch die Umsetzung der Gestaltungen wurden von der Stadt Köln mit insgesamt 1,75 Millionen Euro finanziert. Die Werke der Künstler Tue Greenfort (Breslauer Platz), Heimo Zobernig (Rathaus) und Werner Reiterer (Heumarkt) wurden bereits bei der jeweiligen Inbetriebnahme der Haltestellen vorgestellt. Die Haltestellen Bonner Wall, Chlodwigplatz, Kartäuserhof und Severinstraße im südlichen Streckenabschnitt der NordSüd-Stadtbahn Köln werden am 13. Dezember in Betrieb genommen. (ht).
JÜRGEN FENSKE ALS VDV-PRÄSIDENT WIEDERGEWÄHLT
Jürgen Fenske (60) für weitere drei Jahre als Präsident des Verbandes Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) bestätigt Auf der letzten Präsidiumssitzung des VDV in Berlin wurde Fenske einstimmig wiedergewählt. Damit beginnt seine dritte Amtszeit an der Spitze des Verbandes; seit 2009 ist Jürgen Fenske amtierender VDV-Präsident. Im Präsidium sitzen aktuell 29 Vertreterinnen und Vertreter der insgesamt über 600 Mitgliedsunternehmen. Der VDV ist der größte Verband des öffentlichen Verkehrssektors in Deutschland: Er vertritt als Branchenverband die Interessen von kommunalen ÖPNV-Unternehmen, privaten und öffentlichen Eisenbahnunternehmen
im Personen- und Schienengüterverkehr, Verbund- und Aufgabenträgerorganisationen sowie Fernbusunternehmen. Jürgen Fenske, hauptamtlich Vorstandsvorsitzender der Kölner Verkehrs-Betriebe AG (KVB), zur Wiederwahl: „Ich freue mich über das einstimmige Votum des Präsidiums und bedanke mich dafür. Der öffentliche Verkehr in Deutschland ist ein Erfolgsmodell und Wachstumsmarkt, das zeigen jährlich steigende Fahrgastzahlen und Gütertransportmengen. Zudem ist nach Jahren des Stillstands endlich Bewegung in wichtige Finanzierungsfragen unserer Branche gekommen. Die Erhöhung der Regionalisierungsmittel, die Fortführung des GVFG-Bundesprogramms, das Sonderinvestitionsprogramm des Bundes, das Investitionsprogramm für finanzschwache Kommunen und die neue Leistungs- und Finanzierungsvereinbarung zwischen Bund und Deutscher Bahn waren richtig und notwendig für die Zukunftsfähigkeit des öffentlichen Verkehrs in Deutschland. Dafür danken wir den politischen Entscheidern. Trotzdem
warten in den kommenden Jahren weitere große Aufgaben auf uns, für die wir als Branche gemeinsam mit der Politik dringend Lösungen finden müssen: Im ÖPNV ist die Zukunft der Entflechtungsmittel leider noch immer unklar. Diese Mittel sind dringend nötig, um den kommunalen Sanierungsstau bei unserer Infrastruktur aufzulösen. Im Schienengüterverkehr haben der Bund und die EU-Kommission zahlreiche Entwicklungen zugelassen, eingeleitet oder aktiv gefördert, die zu deutlichen Zusatzkosten für die Branche führen. Die Stromsteuer, die EEG-Umlage, Lärmauflagen und die permanente Verschärfung von europäischen Standards lassen die Kosten der Güterbahnen bis zum Jahr 2020 um fast 20 Prozent steigen. Dadurch wird die Wettbewerbsfähigkeit des Schienengüterverkehrs massiv beeinträchtigt, teilweise bedrohen diese Maßnahmen sogar die unternehmerische Existenzgrundlage. Das ist angesichts der immer wieder geforderten Verkehrsverlagerung auf die Schiene dringend korrekturbedürftig.“ (ht).
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KREISEL SOLL NÄCHSTES JAHR KOMMEN LOKALPOLITIKER STIMMTEN DER FINANZMITTELFREIGABE ZUR UMGESTALTUNG BARBARASTRASSE ZU
Mit einer äußerst knappen Mehrheit von einer Stimme stimmten die Bezirksvertreter Anfang November der Beschlussvorlage der Verwaltung und damit der Freigabe der Gelder zur Umgestaltung der Barbarastraße zu. Mit den Stimmen der Grünen, der SPD und von Berthold Bronisz, Die Linke, und gegen die Stimmen von CDU, FDP und Torsten Ilg, Freie Wähler Köln, kam die Verwaltungsvorlage durch. Eine Woche später stimmte auch der Finanzausschuss des Rates zu. Jetzt müsse die Maßnahme ausgeschrieben werden, erklärte Klaus Neuenhöfer vom Amt für Straßen und Verkehrstechnik der Stadt Köln. „Die Aufträge werden voraussichtlich Anfang des nächsten Jahres vergeben und ich gehe davon aus, dass die Arbeiten in der ersten Jahreshälfte 2016 beginnen“, sagte er.
Ampelanlagen an der Kreuzung Die Kreuzung Maternusstraße/ Hauptstraße/Barbarastraße soll durch einen Mini-Kreisel mit einem Durchmesser von 20 Quadratmetern ersetzt werden. Dadurch werden auch die Rechts- und Linksabbiegerspuren auf den Straßen im Kreuzungsbereich entfallen. Außerdem sollen die Gehsteige auf der Maternusstraße zwischen Maternusplatz und Kreuzung und auf der Barbarastraße verbreitert werden. Vor dem Sommershof auf der Hauptstraße sollen drei Taxiplätze eingerichtet werden sowie auch weitere öffentliche Autostellplätze auf der Maternus- und auf der Barbarastraße. Neben dem Kreisel ist an der Nordseite der Kreuzung auf der Barbarastraße eine kleine Platzfläche mit Baum und Bänken geplant. Die Kosten für die Maßnahme belaufen sich auf rund
700.000 Euro, an denen sich die Anlieger über das Kommunalabgabengesetz beteiligen müssen. Die Arbeiten werden sechs bis neun Monate dauern. Die Umgestaltung der Kreuzung wurde schon im November vor vier Jahren in der Bezirksvertretung beschlossen, die Umsetzung mehrfach verschoben. Grund dafür sind laut Verwaltung andere Prioritäten und notwendige Abstimmungen
Auch in der jüngsten Sitzung merkten Vertreter der FDP und der CDU wieder an, dass sie an der Leistungsfähigkeit des Mini-Kreisverkehrs zweifelten. Vor allem die FDP fürchtet nach wie vor um die Sicherheit der Radfahrer. (sb).
Nach mehrfachen Verzögerungen soll nächstes Jahr der Kreisverkehr an der Kreuzung an der Maternusstraße/Hauptstraße/Barbarastraße gebaut werden. Foto: Broch.
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zwischen den Ämtern. Das Projekt wurde in der Vergangenheit immer wieder kontrovers von den Lokalpolitikern diskutiert.
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RAD- UND FUSSWEG IM WEISSER BOGEN ZWISCHEN CAMPINGPLATZ UND FÄHRE WIRD ERNEUERT Künftig gemeinsamer Fuß- und Radweg Bevor die Arbeiten am Fußweg und am Radweg starteten, mussten zunächst einige Bäume gerodet werden. Seit Mitte November sind Arbeiter im Auftrag des Amtes für Straßen und Verkehrstechnik der Stadt Köln im Weißer Bogen im Einsatz. Der „Weißer Leinpfad“ wird saniert. Dieser Weg beginnt an der Uferstraße in Rodenkirchen hinter dem Campingplatz und endet Am Treidelweg, an der Fährstation in Weiß. Vor allem der rund 1.800 Meter lange Mittelteil des Weges, in dem der Geh- und Radweg zurzeit voneinander getrennt verlaufen, wird erneuert. Dazu wird der Radweg aufgegeben und
entsiegelt. Im Gegenzug wird der Gehweg auf vier Meter verbreitert und als gemeinsamer Geh- und Radweg hergestellt. Nur in einem kurzen Abschnitt soll aufgrund der fehlenden Breite der Radweg vom Gehweg getrennt werden. Der neue Weg soll im Februar des kommenden Jahres fertig sein. Die Arbeiten könnten aber witterungsbedingt – zum Beispiel aufgrund von Hochwasser – länger dauern, teilte das Amt mit. Eigentlich sollten die Arbeiten schon Ende Oktober beginnen, wurden aber von Seiten der ausführenden Firma um drei Wochen verschoben. Die Lokalpolitiker fordern schon lange die Sanierung des maroden Radweges. Im Vorfeld waren jedoch längere Abstimmungen mit der Was-
Der „Weißer Leinpfad“ ist für die kommenden Wochen wegen der Sanierungsarbeiten gesperrt. Foto: Broch. ser- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes nötig, da der Bund Eigentümer des Geh- und Radweges ist. Die Sanierung kostet rund 640.000 Euro, die die Stadt
übernimmt. Während der Arbeiten wird der vorhandene Weg voll gesperrt; die Fußgänger und Radfahrer werden über die Uferstraße umgeleitet. (sb).
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NEUES AUS DER BEZIRKSVERTRETUNG:
LOKALPOLITIKER FORDERN RAUM FÜR BÜRGER IN NEUER GRUNDSCHULE. VERKAUFSOFFENE SONNTAGE 2016. EIN NEUER LANDSCHAFTSWART WIRD GESUCHT. Auf dem Gelände der ehemaligen Reiterstaffel in Marienburg wird neben einem Wohngebiet auch eine dreizügige Grundschule errichtet. Die Planungen der Verwaltung sehen eine Einfachsporthalle für die neue Schule vor. Die Lokalpolitiker dagegen hatten schon Mitte März diesen Jahres eine Änderung zur entsprechenden Verwaltungsvorlage beschlossen: Sie In der Grundschule, die an der Gaedestraße entstehen wird, fordern wollen eine Zweifach-Sporthalle, die Lokalpolitiker einen Raum für bürgerschaftliches Engagement. damit auch Bürger die neue HalFoto: Broch. le für bürgerschaftliches Engagement und zum Feiern nutzen können. Die Verwaltung erklärte dazu, einem Antrag der SPD-Fraktion sprechen dafür!“, betonte er. Er man werde der Ratsentscheidung zu, der noch einmal eine Zwei- könne der Verwaltung ebenfalls für eine Einfach-Sporthalle fol- fach-Sporthalle in der neuen nicht folgen und unterstreiche die gen. Ein Änderungsverfahren des Schule fordert und darüber hinaus Aussagen Klusemanns, erklärte laufenden Bebauungsplanverfah- will, dass diese so auszustatten Christoph Schykowski, CDU. „Völlig rens bringe zeitliche Verzögerung sei, dass sie für das bürgerschaft- unverständlich, zumal wir in der mit sich, der Bau einer größeren liche Engagement und sonstige Beratungsfolge das erste Gremium Sporthalle verursache erhebliche Veranstaltungen genutzt werden waren“, meinte Karl-Heinz Daniel, Mehrkosten, und es fehle auf dem könne. „Wir brauchen dringend FDP. Der Wunsch der Bezirksverbestehenden Gelände der Platz für solche Räume für Bürger. Wir su- tretung wird völlig missachtet. eine Zweifach-Sporthalle, heißt es chen seit Jahren, jetzt wird hier Umso notwendiger, dass wir darin der Stellungnahme. Außerdem neu gebaut und die Verwaltung auf bestehen!“, ärgerte sich auch sehe man bei einer dreizügigen will unseren Beschluss trotzdem Günter Schlanstedt, Grüne. Grundschule keinen schulischen ablehnen“, ärgerte sich Jörg KluBedarf für eine Zweifach-Sporthal- semann, SPD. Zudem brauche die Sportplatz-Pläne für die KapellenStadt ohnehin mehr Sporthallen, straße sollen ausgelegt werden le, so die Verwaltung. Die Lokalpolitiker fühlen sich über- da viele der bestehenden Hallen gangen und stimmten auf ihrer marode oder mit Flüchtlingen be- Der Stadtentwicklungsausschuss AZ Schuh Müller 1215_Schuh Müller legt 1215seien, 11.11.15 Seite 1 legte den Bezirksvertretern in ihsagte11:48 er. „Alle Gründe letzten Versammlung einstimmig
rer letzten Sitzung den Beschluss vor, den Bebauungsplan-Entwurf für das Gebiet Kapellenstraße/ Husarenstraße in Rondorf öffentlich auszulegen. „Die Sportler in Rondorf warten dringend darauf, dass es weitergeht. Ich bin sehr froh, dass das jetzt gelungen ist“, sagte Karl-Heinz Daniel, FDP. An der Kapellenstraße soll der SC Rondorf eine neue Sportanlage mit zwei Plätzen bekommen. Der bestehende Sportplatz des Vereins an der Pastoratsstraße liegt gleich neben Wohnhäusern. Anwohner beschweren sich seit Jahren über die Staubund Lärmbelästigung, die Vereinsmitglieder beklagen, dass sie auf dem alten Ascheplatz bei schlechtem Wetter nur sehr eingeschränkt spielen können. Die neue Sportplatzanlage soll über den Verkauf des alten Standortes finanziert werden. Die Lokalpolitiker nahmen den Verwaltungsbeschluss einstimmig an. Verkaufsoffene Sonntage 2016 Den für 2016 geplanten verkaufsoffenen Sonntag am 9.10.2016 in Godorf, das sogenannte Kürbisfest, lehnten die Lokalpolitiker in
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der letzten Sitzung mehrheitlich ab und stimmten den restlichen Terminen mehrheitlich zu. Im nächsten Jahr wollen sie sich intensiv mit dem Kriterienkatalog für die Genehmigung der verkaufsoffenen Sonntage beschäftigen. Die Geschäfte in Rodenkirchen werden am 10.4. und am 25.9.2016 von 13.00 bis 18.00 Uhr geöffnet sein, in Sürth am 29.5. zum Marktfest, in Godorf am 30.10. In allen drei Stadteilen ist das Einkaufen am Sonn-
tag, den 4.12.2016, nachmittags möglich. Neuer Landschaftswart dringend gesucht Nachdem der ehrenamtliche Landschaftswart, der seit einem Jahr für den Bezirk Rodenkirchen-West tätig war, verstorben ist, sucht die Untere Landschaftsbehörde der Stadt Köln dringend einen Nachfolger. Die Landschaftswartin für Rodenkir-
chen-Ost wird bis auf weiteres kommissarisch beide Bereiche betreuen. Die Untere Landschaftsbehörde stimmte ihrer Bitte auf Versetzung nach Rodenkirchen-West zu, so dass ein Nachfolger für Rodenkirchen-Ost benötigt wird. Landschaftswarte informieren die Behörden über nachteilige Veränderungen in der Landschaft wie beispielsweise über illegale
Müllablagerungen, verbotenes Parken, Angeln oder Grillen im Naturschutzgebiet. Darüber hinaus leisten sie im Gespräch mit Bürgern Aufklärungsarbeit, nehmen Anregungen auf und leiten diese an die zuständigen Ansprechpartner weiter. Der durchschnittliche Zeitaufwand beträgt etwa drei Stunden in der Woche. Interessenten können sich melden unter der Email-Adresse: umwelt-verbraucherschutz@ stadt-koeln.de. (sb).
JUGEND-KUNSTSCHULE RODENKIRCHEN MIT „WINDIGEM“ HERBSTFERIEN-ANGEBOT Viele freundlich blickende Gestalten. Ihre Schaumstoff-Köpfe stecken auf hölzernen, teils bemalten Stangen. Daran befestigte Kleiderbügel sind ausstaffiert mit farbigen Bändern und Streifen, teils mit schillernden Mustern oder Symbolen. Andere kommen schlichter daher. Sie sind entstanden innerhalb des bewährten „Herbstwindferien“-Programms der Jugend-Kunstschule Rodenkirchen. „Es hat uns wieder einen großen Zulauf beschert“, freute sich deren fachliche Leiterin Ingeburg Zimmermann. Zum dritten Mal wurde dieses Angebot in Kooperation mit der vom TV Rodenkirchen getragenen „Offenen Ganztagsschule an der Grüngürtelschule“ durchgeführt. An fünf Vormittagen in den Ferien bastelten, malten, zeichneten, entwarfen über fünfzig Mädchen und Jungen im Alter
von fünf bis zwölf Jahren rund um die Themen Wind und Wetter. Allein zwanzig Kinder drehten in und an der Grüngürtelschule den Krimi „Windstärke 12“. Dabei schrieben sie das Drehbuch, führten Regie, agierten vor und hinter der Kamera. Derweil nutzten über dreißig Heranwachsende die Ateliers und Werkräume im „Bauhaus der Generationen“ der Jugend-Kunstschule Rodenkirchen im Vorgebirgspark in Raderberg. Dort konstruierten sie unter Anleitung der Dozenten Jürgen Küpper, Sabine Schaffmeister und Una Sörgel Windsegler, schufen Windschlangen oder hielten bildnerisch das Ziehen der Wolken fest. Sofia war ganz angetan davon, mittels diverser Materialen eine Figur anzufertigen, ihr ein Gesicht zu verleihen, eine spaßige Frisur zu verpassen und sie luftig mit Stoff und Papier
zu „bekleiden“. „Mir hat das Basteln des Seglers gut gefallen, weil wir mit Holz arbeiten konnten“, schwärmte Milla. Gespannt wartete sie darauf, das mit Schrauben zusammengehaltene und mit einem phantasievoll bemalten Segel bestückte Gefährt endlich draußen ausprobieren zu dürfen. Paris fand es besonders schön, „dass wir so viel gebastelt haben“. Bei seiner blauen Figur habe er darauf geachtet, dass „sie cool ist“, erklärte er kurz und widmete sich weiter dem Zeichnen von Mustern auf Papier. Klara beschrieb mit Begeisterung, wie sie ihren Windwurm angefertigt hat. Auch Alexandra, Hannah und Mauritz stellten ihre wurmartigen Gebilde vor. Dabei vergaßen sie aber nicht, auf ihre ebenso geschätzten „Schiffe“ hinzuweisen. Letztlich gereichten alle Werke ihren jungen, kreativen Ur-
Teilnehmer bemalen die Windschlangen-Haut. Foto: Broich. hebern zur Ehre: Beim Testen unter freiem Himmel flatterten die Haare und Bänder der Gestalten, es rollten die Segler und wanden sich die Würmer und Schlangen im Wind. E. Broich.
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„COOLNESS-TRAINING“ AN DER OFFENEN SCHULE KÖLN „Los, los, los!“ Torsten Rheinschmitt von „Your Cool Control“ feuerte die Schülerinnen und Schüler der Offenen Schule Köln in Rodenkirchen ordentlich an – und die hatten richtig Spaß bei einem eigentlich ernsten Thema: Gewaltprävention an Schulen. Auf spielerische Weise lernen die Schülerinnen und Schüler, in spannungsgeladenen Situationen „cool“ zu bleiben, ihr „Wir-Gefühl“ zu stärken und Nähe zu ertragen, z. B. bei einer etwas anderen „Reise nach Jerusalem“: Bei dieser Kooperationsübung sollen alle Schülerinnen und Schüler auf immer weniger Stühlen stehen, da wird auch schon einmal einer Huckepack genommen, um einen Rekord aufzustellen. Sowie ein Einziger herunterfällt, haben alle verloren – Ziel ist auch, rechtzeitig einzuschätzen,
wann das „Boot“ voll ist. Und wem das alles zu viel ist, lernt hier, dass es vollkommen in Ordnung ist, sich rauszuziehen und nur Beobachter zu sein. Mehrere Stiftungen haben das Training großzügig finanziert: Stiftung Kompetenz im Konflikt, Bundesligastiftung und Provinzialstiftung Rheinland. Ohne deren Zuwendungen hätte das erste „Coolness-Training“ nicht stattfinden können, ein wertvoller Beitrag für ein respektvolles Miteinander an der Offenen Schule Köln. „Unsere Schule möchte die Schülerinnen und Schüler fit fürs Leben machen. Darum ist dieses Coolness-Training so wichtig“, meinte Hans Flinkerbusch, Schulleiter der Offenen Schule Köln. (ht).
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Seit vier Jahren bin ich, Helene Bongartz, nun hier in Rodenkirchen auf der Sürther Straße 96.
Ständig konnte ich mein Kosmetikstudio „Fältchen“ durch Ihren Zuspruch um zwei Mitarbeiterinnen erweitern und mich aktuell um den deutschen Kosmetikpreis bewerben – dafür möchte ich mich ganz herzlich bedanken. Auch möchte ich mich bedanken, Kosmetikbehandlung für Sie und Ihn Frische Kick Behandlung Kosmetische Intensivbehandlung mit Ausreinigung
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SCHULE FÜR SCHREIBTALENTE Die Kölner Schreibschule für junge Schreibtalente zwischen 15 und 20 Jahren findet auch im kommenden Jahr wieder statt. Wer Freude am literarischen Schreiben hat, ist bei diesem Angebot der SK Stiftung Kultur gut aufgehoben. An fünf über das Jahr verteilten Wochenenden lernen die SchreibschülerInnen unter der Anleitung der beiden Autoren Dieter Bongartz und Patrick Findeis, worauf es bei einem spannenden Roman beziehungsweise einer Kurzgeschichte ankommt oder wie ein Drehbuch aufgebaut ist. An den Workshop-Wochenenden und während der restlichen Zeit des Jahres arbeiten die Autorinnen und Autoren an ihren eigenen Texten, die in der Gruppe vorgelesen und besprochen werden. So erfahren die Teilnehmer, welche Gedan-
ken, Bilder und Gefühle ihre Worte in den Köpfen von Zuhörern auslösen. Jeder Autor, jede Autorin wird individuell betreut und bekommt wertvolle Tipps zur Überarbeitung der eigenen Texte, die am Ende des Schreibschuljahres in einer öffentlichen Lesung vorgestellt werden. Außerdem: Beschäftigung mit wichtigen Autoren und ihren Werken, gemeinsamer Besuch von Autorenlesungen, Theater, Verlagsbesuche etc… Interessierte können sich bis zum 15. Januar 2016 mit eigenen Texten bei der SK Stiftung Kultur, Im Mediapark 7, 50670 Köln, E-Mail:
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dass so viele meiner Kunden in Begleitung zu meinem Event gekommen sind und ich seit diesem Tag viele neue Gesichter in meinen Kosmetik Studio begrüßen darf. Es war ein wundervoller Tag, der Star Visagist David Legrenda (Visagist von Carmen Geiss), gab viele wertvolle Schminktipps, die von Ihnen mit viel Zuspruch angenommen wurden, bei Live-Musik und kleinen Häppchen
durfte ich so manch schönes Gespräch führen, „Danke“ dafür. Ich bin sehr stolz auf die Zeit die hinter mir liegt und freue mich mit meinen Angestellten auf das neue Jahr. Wir wünschen Ihnen eine schöne Festzeit und von Herzen Gesundheit, Glück und Zufriedenheit für 2016.
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GESAMTSCHULE LÄDT ZUM TAG DER OFFENEN TÜR Am Samstag, 5. Dezember, findet traditionell von 9 bis 12 Uhr der „Tag der offenen Tür“ an der Gesamtschule Rodenkirchen statt. Interessierte Eltern sowie Schülerinnen und Schüler der benachbarten Grundschulen können an diesem Tag den Unterricht der Klassen 5 und 6 besuchen und das vielfältige Angebot einer Ganztagsschule kennenlernen. Besucher können bei den Auftritten der Bläserklassen und des Unterstufenchors das besondere Angebot im Musikunterricht erleben. Auch über das Angebot der Sekundarstufe II wird informiert. Die Schulleitung
gibt Auskunft über das Aufnahmeverfahren. Daneben finden Führungen durch die Fachbereiche des Schulgebäudes statt, die von Schülerinnen und Schülern geleitet werden. Diese Führungen und die Informationsstände im Foyer ermöglichen einen Einblick in das große Fächerangebot und die guten Arbeitsmöglichkeiten der Gesamtschule.
Ein Café lädt ein zum Verweilen und zum Gespräch mit Schülerinnen und Schülern, Lehrerinnen und Lehrern und Vertretern der Elternpflegschaft. (ht).
KÖLSCHE FILMMATINEE MIT JAZZ
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Rodenkirchen Maternusstraße 14a Tel. Seite 02 211 - 39 34 32 AZ Eddies 1215_Eddies 1215 18.11.15 18:17
Wir wünschen allen unseren Gästen und deren Familien ein schönes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr. GRILLSTUBE Inh. Döndü Selvi • Maternusstraße 26 50996 Köln-Rodenkirchen • Tel. 0221 - 340 87 20
Die nächste Kölsche Filmmatinee im Odeon-Kino auf der Severinstraße 81 findet am Sonntag, 13. Dezember, um 11.30 Uhr statt. Karten zu 7.50 Euro gibt es täglich ab 14 Uhr unter der Rufnummer 0221/31 31 10 oder an der Kinokasse. Gezeigt werden zwei Kurzfilme: „Heißer Jazz und kaltes Eis“ von 1964, ein Porträt des Jazz-Impresarios Gigi Campi und seines legendären Eiscafés auf der Hohen Straße, sowie „Die Show liegt auf der Straße“ von Autor Grytzko Masconi, WDR und Campi-Musik. Als Hauptfilm läuft anschließend der Film „Peter Herbolzheimer
- Ein Leben mit der Big Band“. Herbolzheimer-Schüler Chris Walden, heute als Arrangeur und Komponist unter anderem für Barbra Streisand, Michael Bolton, Paul Anka, Robbie Williams und Rod Steward tätig, äußerte sich gegenüber Matinee-Initiator Cornel Wachter: „Peter Herbolzheimer war und ist der wichtigste musikalische Einfluss in meinem Leben. Ich wäre nicht da, wo ich jetzt bin, ohne Peter. Es vergeht auch heute kaum noch ein Tag, an dem ich beim Komponieren oder Arrangieren nicht denke: Wie hätte Peter das wohl jetzt geschrieben…“. (ht).
ZWEIMAL JAZZ IM „BISTRO VERDE“ Gleich zweimal gibt es im letzten Monat des Jahres Jazz im „Bistro verde“ in der alten Schmiede in Rodenkirchen, Maternusstraße 6. So am Samstag, 5. Dezember: dann spielt bis 18 Uhr die Band „Tutti santi“. Komischer Name? „Immerhin heißen wir Johannes, Franziskus und Petrus“, meinten die drei Jungs bei der Vorstellung. Also hat der
Weihnachts-Jazz an diesem Tag tatsächlich etwas Heiliges. Am Tag vor dem zweiten Advent ist der Eintritt frei; ebenso wie am Tag vor dem vierten Advent, Samstag, 19. Dezember, ab 12 Uhr. Hier gibt es nicht nur Jazz, es werden auch Austern geknackt. Wer sicher dabei sein will: Tisch vorbestellen! (hat).
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SCHÜLER ALLE SUPER MOTIVIERT PROJEKTWOCHE AM GYMNASIUM RODENKIRCHEN VOR DEN HERBSTFERIEN
Chris brachte dem Roboterarm „Schreiben“ bei im Kurs „Roboter lernen schreiben“. Foto: Broich. Wie bringe ich Robotern das Schreiben bei? Was bedeutet für mich der Tod und wie wird er in Literatur und Kunst dargestellt? Wie lebten die Wikinger? Wie geht Selbstverteidigung? Wie bastelt man Frachtschiffe? Das waren einige der Themen, mit denen sich die Schüler des Gymnasiums Rodenkirchen während ihrer Projektwoche beschäftigten. In der Woche vor den Herbstferien konnten sie unter 43 Gruppen
Im Kurs „Planen und Bauen“ bastelten die Schüler Frachtschiffe. Foto: Broch.
wählen, am letzten Schultag präsentierten sie ihre Projekte. „Es gab kein übergeordnetes Motto, alles konnte Thema werden“, schilderte Lehrerin Kristina Grodau. Manche Ideen kamen von den Lehrern, manche von den Schülern. Bis auf die Jahrgangstufen 6 und 12 – beide Stufen waren auf Klassen- beziehungsweise Studienfahrt – nahmen alle Schüler des Gymnasiums an der Projektwoche teil. Die ersten Schüler star-
teten sogar schon in der Nacht von Sonntag auf Montag in die Woche und trafen sich um zwei Uhr nachts im Forstbotanischen Garten – begleitet von zwei Lehrern – um den Blutmond zu beobachten. Eine Gruppe setzte sich damit auseinander, wie das Umfeld der Schule attraktiver gestaltet werden könne. „Sie kamen auf Ideen wie ein Gemüsebeet auf dem Dach und ein Beachvolleyballfeld auf dem Schulhof“, erzählte Grodau.
Alle Schüler landeten in den Projekten, die sie vorher als Wunschgruppen genannt hatten. „Es war eine tolle Woche. Man erlebt die Schüler einmal ganz anders, alle waren wirklich super motiviert“, berichtete die Lehrerin. Die Projektwoche ist die zweite am Rodenkirchener Gymnasium, nach einer langen Pause. „Wir hoffen, dass sie jetzt regelmäßig stattfindet“, so Grodau. (sb.)
POMMES, KETCHUP UND DER FC IM BEET Fleißige Gärtner der Bürgervereinigung Rodenkirchen machten Beete winterfest Diesmal hatte die Bürgervereinigung Rodenkirchen Nachwuchskräfte mit im Beet. Am letzten Samstag waren Valentin (5), Johanna (5), Julia (9) und Konstantin
(6) mit tatkräftigem Einsatz zugange, als rund zehn Mitglieder der Bürgervereinigung die Beete winterfest machten. Schon früh am Tag beseitigten sie abgefallenes Laub aus den neun Beeten auf der Rodenkirchener Hauptstraße und dem Rathausvorplatz, säuberten die Beete und pflanzten 800 bun-
te Stiefmütterchen. Stolz präsentierten die Kleinen ihre Werke: Ein „Pommes-Ketchup-Mayo-Beet“ – wobei die gelben Pflanzen die Pommes, die roten den Ketchup und die weißen die Mayonnaise darstellten – und ein „FC-Beet“ mit roten und weißen Blumen. Dass das Rot nicht ganz so leuch-
tet wie Ketchup und das FC-Rot, tat der Freude keinen Abbruch. „Es hat Spaß gemacht, beim nächsten Mal machen wir wieder mit!“ riefen die beiden Mädchen und Valentin begeistert, nur Konstantin war etwas zurückhaltender. Er hatte aber auch schon im Früh-
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KUNSTSONNTAG IN DER WACHSFABRIK
Nach getaner Arbeit freuten sich die Rodenkirchener an den bunten Beeten, vorne Valentin, Johanna, Julia und Konstantin, hinten Katrin Erikson Rogmans, Jutta Maretzky, Edeltraud Berger, Silvia Behrendt, Dieter Maretzky, Christine Müller und Sigrid Ramesohl. jahr mitgegärtnert und will nun schilderte er. Nach getaner Arbeit erst einmal pausieren. tranken die fleißigen Gärtner wie Seit dreizehn Jahren kümmert sich üblich einen Kaffee zusammen die Bürgervereinigung Rodenkir- gestiftet von der am Rathausplatz chen um die zentralen Beete im gelegenen Buchhandlung Köln – Ort und bepflanzt sie jeweils im natürlich mit Blick auf die frisch Frühjahr und im Herbst neu. Die bepflanzten Beete. Pflanzen spendet die Stadt. Das Bildzeile: Jahr über kümmert sich „Blumen- Nach getaner Arbeit freuten sich fee“ Eva Peters um die Beete, hält die Rodenkirchener an den bunsie sauber und gießt die Pflanzen. ten Beeten, vorne Valentin, JoEs lande schon Müll in den Bee- hanna, Julia und Konstantin, hinten, berichtete Dieter Maretzky, ten Katrin Erikson Rogmans, Jutta Vorsitzender der Bürgervereini- Maretzky, Edeltraud Berger, Silvia gung. „Vor allem nach dem Kar- Behrendt, Dieter Maretzky, Chrisnevalszug und Festen auf dem tine Müller und Sigrid Ramesohl. Rathausvorplatz ist es schlimm“, Foto: Broch. AZ Goldkopf 1215_Goldkopf 1215 13.11.15 11:02 Seite 1
Der nächste Kunstsonntag in der Wachsfabrik in Rodenkirchen, Industriestraße 170, findet am Sonntag, 6. Dezember, von 14 bis 18 Uhr statt. Zahlreiche Künstler stellen in den insgesamt zehn Ateliers ihre Werke aus. Es sind dies Kirstin Baldwin mit der Projektvorstellung ihrer Painting Partys, Sebastian Probst mit seinem Art-Projekt, Jeannette de Payrebrune mit Grafik, Objekten und Malerei, Gertraud Lütkefels mit Kleinobjekten und Schmuck, Manfred Wachendorf mit seiner Male-
rei, Dierk Osterloh mit Malerei & Skulptur. In Atelier 20 findet eine Gemeinschaftsausstellung von Sabine Burghardt, Manfred Weber, Jutta Winkels (Malerei), Johannes Jäger (Objekte), Michaela Odekerken, Gerhild Peters, Astrid Probst, Josta Stapper (Malerei) statt. Schließlich ist Joao de Almeida mit Objekten und Skulpturen vertreten. Außerdem zeigt Hans Jürgen Grewe in Loft 06 um 15.30, 16.30 und um 17.30 Uhr sein Programm „Wir sind Kult“. Info auch unter www.kölner. wachsfabrik.de. (ht).
SÜSSE VERFÜHRUNG
Flüssige Schokolade fließt aus einem Brunnen in ein Becken. Daneben warten Kinder, um eine Waffel mit der leckeren Nascherei zu bekommen. Was nach einer Jahrmarktszene klingt, ist der verführerische Höhepunkt im Kölner Schokoladenmuseum, wo es natürlich nicht nur etwas zum Naschen, sondern auch etwas zum Lernen und Entdecken gibt. Die Ausstellung nimmt ihre Besucher zu Beginn mit auf eine Reise zu den Kakaoplantagen Südamerikas. Man verfolgt den
Weihnachtsgeschenke – himmlisch verpackt Wir freuen uns darauf, auch Sie in der Vorweihnachtszeit und zum verkaufsoffenen Sonntag begrüßen zu dürfen. Allen Rodenkirchenern eine besinnliche und schöne Weihnachtszeit und dazu ein frohes, gutes neues Jahr wünscht Ihr Goldkopf-Team vom Maternusplatz
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Weg der Bohnen von den Gewächshäusern über die Ernte bis auf den Weltmarkt und dann in die Schokoladenfabrik. In der museumseigenen Produktionshalle können kleine und große Schokoladenfans dabei zuschauen, wie ihre Lieblingsleckereien entstehen. Hier steht dann auch der Schokobrunnen, an dem man nach so viel Information über Schokolade endlich auch probieren darf, wie sie schmeckt. So gestärkt begibt man sich 4000 Jahre zurück in die Vergangenheit zu den Maya und ihren Heilmitteln aus Kakao, bestaunt Schiffe, die den Kakao nach Europa brachten, und kann alte Schokoautomaten ausprobieren. Bei all dem bekommt man nicht nur Lust auf Schokolade, sondern auch neue Einblicke in die faszinierende Geschichte und die moderne Produktion dieser süßen Verführung. (Esther Lehnardt) Schokoladenmuseum, Am Schokoladenmuseum 1a, Köln. Geöffnet: Dienstag bis Freitag 10 bis 18 Uhr, Samstag und Sonntag 11 bis 18 Uhr, Eintritt 9 Euro, ermäßigt 6,50 Euro. www. schokoladenmuseum.de. (Nachdruck mit freundlicher Genehmigung durch: Publik-Forum, kritisch – christlich – unabhängig, Oberursel, Ausgabe 17/2015).
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NOTLAGE ERFORDERT LOCKERUNG VON REGELN Vizepräsident des Landtags NRW Gerhard Papke besuchte Diakonie Michaelshoven Schwerpunkt des gut zweistündigen Gesprächs zwischen Mitarbeitern der Diakonie und Gerhard Papke sei das Thema Flüchtlinge gewesen, informierte Birgit Heide, theologischer Vorstand der Diakonie. Der Vizepräsident des NRW-Landtags besuchte die Einrichtung Anfang Oktober. „Dr. Papke erkundigte sich, wie unsere bisherigen Erfahrungen mit Flüchtlingen waren“, berichtete Heide. Schon seit vielen Jahren unterhält die Diakonie eine Wohngruppe für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge. Diese soll nun aufgrund der Flüchtlingswelle ausgebaut werden, bis zu 14 Jugendliche sollen aufgenommen und betreut werden. „Wir wollten die verschiedenen Akteure einmal
an einen Tisch holen, über neue Konzepte und die Standards sprechen“, sagte Heide. Um flexibler zu sein und schneller handeln zu können, müssten Standards teilweise gesenkt werden, meinte sie. „Zum Beispiel bei der Gruppengröße in den Kitas muss man flexibler werden. Hier werden künftig auch viele Flüchtlingskinder aufgenommen werden“, erläuterte sie. „Wir haben ein Regelwerk, das für normale Zeiten geschaffen ist. Aber momentan werden die normalen Grenzen gesprengt, da schadet ein starres Regelwerk. Das müssen wir aufgrund der Notlage ändern“, erklärte Uwe Ufer, kaufmännischer Vorstand der Diakonie. Auch über die Kita-Finanzierung habe man gesprochen, so Heide. Papke, FDP, der die Diakonie Michaelshoven zum ersten Mal besuchte, zeigte sich beeindruckt. „Es war sehr interessant und in-
Birgit Heide (vorne links), Uwe Ufer (vorne, 3. von links) und weitere Diakonie-Mitarbeiter zeigten Gerhard Papke (vorne, 2. von links) auch die neu eröffnete Kita „Morgen-Land“. Foto: Broch. formativ für mich, ich habe viel gelernt. Ich bin beeindruckt, wie professionell, aber auch mit wieviel Herz die Menschen – von jung bis alt - hier betreut werden“, sagte er. Die Forderung nach einer Lockerung der Regeln unterstütze er, betonte Papke. „Wir müssen den Austausch zwischen den sozialen Einrichtungen und der Politik erheblich intensivieren, damit wir
wissen, wo es flexibler werden muss, damit wir die Arbeit der Einrichtungen unterstützen können“, meinte er. Weitere Themen des Gesprächs waren die „Integration jugendlicher Rehabilitanden in den Arbeitsmarkt“ und das „Kinderbildungsgesetz“. Im Anschluss an die Gespräche fand ein Rundgang über das Gelände der Diakonie in Michaelshoven statt.
STRASSENBAU-ARBEITEN IN SÜRTH Das Amt für Straßen und Verkehrstechnik baut zurzeit die Heinrich-Erpenbach-Straße in Sürth aus. Dabei erfolgt der endgültige Ausbau von Fahrbahn, Gehwegen und Parkstreifen zwischen der Kölnstraße und der Bahnstraße. Das Bauvorhaben soll voraussichtlich bis Ende Mai 2016 abgeschlossen sein. Das gesamte Bauvorhaben gliedert sich in fünf Abschnitte. Der erste Bauabschnitt betrifft den Bereich von der Kölnstraße bis zur Dominikus-Böhm-Straße in der Zeit bis Ende Februar 2016. Im Anschluss daran nimmt das beauftragte Unternehmen Baumaßnahmen im Bereich der Dominikus-Böhm-Straße bis zur Elisabeth-Selbert-Straße vor. Der darauf folgende Bauabschnitt betrifft den Teil, der von der Elisabeth-Selbert-Straße bis zur Bahnhofstraße führt; anschließend ist der Umbau der Einmündung Kölnstraße geplant. Als fünfter und letzter Abschnitt erfolgt der Einbau der Asphaltdeckschicht in der Heinrich-Erpenbach-Straße im Kreuzungsbereich der Bahnhofstraße und im Einmündungs-
bereich zur Kölnstraße. Das beauftragte Unternehmen führt die Arbeiten unter Vollsperrung der jeweiligen Bauabschnitte aus, der Anliegerverkehr bleibt jedoch
stets aufrechterhalten. Die Stadt Köln wird die jeweiligen Umleitungen ausschildern. Aufgrund der Weihnachtsferien finden zwischen dem 18. Dezember 2015
Das neue DFB-Trikot: In Rodenkirchen exklusiv nur bei...
und dem 11. Januar 2016 keine Arbeiten statt. In diesem Zeitraum ermöglichen provisorische Wege die Zufahrt zu den Grundstücken. (ht).
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An den Samstagen vor Weihnachten lädt die Rheingalerie bei Glühwein, Selbstgebackenem und heißen Kastanien zum adventlichen Verweilen ein.
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NICLAS` LUFTBALLON FLOG AM WEITESTEN ZEHN GUTSCHEIN-GEWINNER BEIM LUFTBALLONWEITFLUGWETTBEWERB DES BILDERBOGENS
Sie erinnern sich bestimmt, liebe letztlich auch egal, denn die zehn Schall, dessen „Flugobjekt“ nach Leser: Wie so oft zeigte sich die am weitesten geflogenen Ballons 151 km in Stadtlohn im MünsterBilderbogen-Redaktion bei den werden alle mit einem Buch-Gut- land landete. Bis nach Arnsberg Rodenkirchener Sommertagen schein im Werte von 25 Euro be- im Sauerland über 136 Kilometer schaffte es der Ballon von Phil auf der Straße und veranstaltete lohnt. ihren beliebten Luftballon-Weit- Am weitesten flog der Ballon Baumanns, der Ballon von Dirk flugwettbewerb. Der Andrang von Niclas Spindler, der es bis Dzienus flog über 130 Kilometer war, auch wegen des guten Wet- Beller-Brakel in der Nähe von Pa- weit bis nach Altena im Sauerters, in diesem Jahr so groß, dass derborn schaffte. Immerhin 231 land. Bleiben noch zwei: Lüdendie georderten 500 Ballons nicht Kilometer. Auf Platz zwei kam scheid (117 Kilometer) war das ausreichten und wir uns links und der Ballon von Athina Franz, der Ziel des Ballons von Lilith Koch, rechts noch ein paar Ballons aus- es über 229 Kilometer bis nach und ins oben schon erwähnte Wolfhagen bei Kassel schaffte. Sourbrodt in Ostbelgien schaffte geliehen haben. Flogen die Ballons am Samstag Platz drei für den Ballon von Paul es der Ballon von Phelia Rottert. alle nach Westen und kamen Troullier, der über 211 Kilometer Allen Gewinnern einen ganz, ganz in den Kreisen Euskirchen-Dü- flog und in Augustdorf bei Pader- herzlichen Glückwunsch. Die Eltern können die Gutscheine ren-Pulheim Bergheim nieder, born gefunden wurde. trieb der Wind die Ballons am Es folgen weitere sieben Gewin- im Laufe des Dezembers in unseSonntag kräftig nach Nordwesten. ner. Platz vier war für Leni-Maya rer Redaktion in der Gustav-RadSo sind dann auch die elf am wei- Lottner bestimmt, deren Ballon in bruch-Straße in Rodenkirchen testen geflogenen „Flugobjekte“ Brilon-Radlingshausen im Sauer- abholen. Bitte vorher anrufen „Sonntags-Ballons“, auf den zehn- land niederkam (201 Kilometer). 0221/935 2688, weil unser Büro ten Platz kam der erste „Sams- Es folgen Sara Wissmann, deren nur werktags vormittags regelmätags-Ballon“, der es immerhin Ballon nach 175 Kilometern in ßig besetzt ist. Einen Sonder-Gutnoch bis Sourbrodt in Ostbelgien Ramsbeck bei Bestwig im Sau- schein in Höhe von 50 Euro hat die Redaktion einem Kindergarten niederkam und Florian (112 Kilometer) schaffte.1215_Maternus Ist aber erland AZ Maternus Apotheke Apotheke 1215 11.11.15 12:07 Seite 1
in Widdersdorf zugesprochen. Die Kindergarten-Kinder und ihre Betreuer haben dem Absender einer Karte einen Brief geschrieben und Bilder gemalt. Sie schrieben: Hallo Janis, wir haben deine Karte heute in Widdersdorf „Unter Linden“ neben unserem Bienenfeld gefunden. Dort spielen wir ganz oft und schauen uns die Blumen und Insekten an. Heute haben wir dort eine Kreuzspinne und ein paar Regenwürmer gefunden. Wir sind Kinder des Kindergartens „Vincerola“ in Widdersdorf und fanden es sehr aufregend, deinen blauen (kaputten) Ballon im Stoppelfeld zu finden. Liebe Grüße Ladybirds & Pinguine mit Claudia und Saskia.
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Rodenkirchen Kölner Bilderbogen - Rodenkirchen
DER PARFÜMEUR VON KÖLN GÜNTER LEITNER REZENSIERT DEN ROMAN VON INA KNOBLOCH ÜBER JOHANN MARIA FARINA, JETZT BEIM EMONS-VERLAG ERSCHIENEN
Die Journalistin Dr. Ina Knobloch zusammen mit dem Schauspieler, der im Hause Farina, im Duftmuseum, bei Führungen Johann Maria Farina darstellt. Foto: Thielen. Es gibt einen neuen historischen Ein weiterer Piemontese mit Roman über einen prominenten vielen Talenten, Paolo Feminis, Kölner, den Parfümeur Johann konnte nicht so behütet wie FaMaria Farina. Die Journalistin rina aufwachsen und wird frühund Botanikerin Dr. Ina Knobloch zeitig zur Strafe einem Schornstellte ihn zusammen mit dem steinfeger überlassen, was harte Verleger Hajo Emons und Johann Kinderarbeit in engen Schloten bedeutete. Nach der Rückkehr in Maria Farina vor. Die Mutter von Giovanni Battista seine Heimatstadt Santa Maria und Giovanni Maria Farina trifft Maggiore (Piemont) hat er mit ihre beiden Söhne in Köln im seiner geliebten Maria ein auDezember 1713. Hier hatten sie ßereheliches Kind, Bernardo, das eine erfolgreiche „Eau de Colog- einem anderen untergeschoben ne“ Produktionsstätte in Betrieb wird. Bernardo wird zum Antagogenommen, gegründet 1709. Ge- nisten von Giovanni Maria. Farina verfeinert seine Kenntnismeinsam erinnern sie sich. Schon früh fiel Giovanni Maria se in der Düfte-Herstellung durch mit seiner Gabe auf, alles errie- zahlreiche Studienreisen. Zarte chen und dadurch auch vieles Gefühle empfindet Johann Maria erreichen zu können. Seine ge- Farina für Antonia Brentano, die nialen Fähigkeiten auf diesem seine Liebe erwidert. Er möchte Gebiet werden episodisch entwi- ihr einen Duft widmen, der alle ckelt. Seien es Pflanzendüfte oder ihre körperlichen Ausstrahlungen Körperausstrahlungen, was auch umfasst. Zu sehr aber konzentimmer: Er hat die richtige Nase. riert er sich auf Mitteilungen über Alles kann er über seinen hoch die Kreation dieses Duftes; auf ausgeprägten Geruchssinn treff- der Strecke bleiben GefühlsbeAZ Essbar 32 1215_Essbar 1215 05.11.15 17:40 Seite 1 kundungen ihr gegenüber, nach genau zuordnen.
Ein Jahr in Rodenkirchen – Danke für Ihren Zuspruch und Ihr Vertrauen. Wir wünschen Ihnen und Ihren Lieben ein frohes Weihnachtsfest und ein erfolgreiches 2016!1215_BreuerPrinzl 2015 29.10.15 12:10 Seite 1 AZ Jahr BreuerPrinzl
Wir en sch wün nliche n besi rtage Feie
denen sie sich sehnt. Anders gestaltet sich das Leben von Bernardo. Er wird von seinem Ziehvater misshandelt und erobert sich später als Cicisbeo (Damenbegleiter) in Venedig einen Platz in der vornehmen Gesellschaft der Stadt. Frühzeitig streut er infame Lügen über bestimmte Vorlieben von Giovanni Maria. Durch Auffinden einer Goldmine gelangt Bernardo zu großem Vermögen und zu einem Grafentitel. Sein Ziel, Antonia von Giovanni abzuwerben und zur Ehe zu führen, erreicht er im Jahre 1703. Zu diesem Zeitpunkt hatte Giovanni Maria Farina für seine geliebte Antonia endlich ein „Aqua Mirabilis“ fertiggestellt und wollte es ihr als Liebesbeweis überreichen. Allerdings zu spät, denn sie war verheiratet. Enttäuscht und zugleich rastlos reist Giovanni Maria fünf Jahre lang als hoch geschätzter Parfümeur durch Europa und besucht einen Freund aus alten Zeiten am französischen Hof in Köln. Für
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dessen Tochter sollte er Taufpate werden. Als Taufgeschenk erbat der Freund sich das einstmalige „Aqua Mirabilis“, das Giovanni ihm seinerzeit mit der fehlenden Nuance der Bergnarzissen vorgestellt hatte. Giovanni lässt sich überreden und legt den Duft in Köln neu auf. Das „Eau de Cologne“ ist geschaffen. In Köln hat Giovanni Marias Bruder Giovanni Battista ein Ladenlokal erworben. Hier wird ab sofort das Eau de Cologne produziert und gelangt als großer Erfolg in alle Welt. Ab 1713 wohnt Giovanni Maria Farina dauerhaft in Köln und arbeitet als „Parfümeur von Köln“ im Familienbetrieb. Er bleibt aus Liebe zu Antonia unverheiratet. Antonia hatte sich in der Zwischenzeit von ihrem Mann, der eine Beziehung zu einer Mätresse unterhielt, gelöst. Sie lebt in Verantwortung für ihre Kinder als Kauffrau in Frankfurt ihr eigenes Leben. Immer wieder treffen sich die beiden: Antonia und Giovanni Maria Farina.. Historisch versiert führt die Autorin durch das scheinbar duftige Rokokozeitalter und lässt Zeitgenossen wie Ludwig XIV., Jan Wellen oder Antonio Vivaldi auftreten. Mit großer Sachkenntnis vermittelt sie das komplizierte Metier der Düfte und deren Herstellung. Die den jeweiligen Kapiteln vorangestellten Texte haben hohen literarischen und informativen Wert. Das abschließende Glossar erläutert ausführlich die Fachbegriffe, die in dem Roman genannt sind. Fazit: Ein einfühlsamer, sehr spannender historischer Roman, der in die sinnliche Zeit des Rokoko eintauchen lässt und die Bedeutung Kölns als zeitweilige Hauptstadt der Düfte durch die Kreierung des „Eau de Cologne“ ausweist. Farina: Ad Decorum, für die Schönheit.
Rodenkirchen Kölner Bilderbogen - Rodenkirchen
DER NEUBAU KOMMT SPÄTER
schränkt behindertengerecht. Der Neubau, der im Neubaugebiet Sürther Feld nahe der Kreuzung Am Feldrain/Sürther Straße entstehen soll, wird ganz barrierefrei sein.
DIE ERNST-MORITZ-ARNDT-GRUNDSCHULE STARTET FRÜHESTENS 2020 AUF DEM SÜRTHER FELD
Eigentlich sollte der Neubau der Ernst-Moritz-Arndt-Grundschule, kurz EMA, in diesem Jahr auf dem Sürther Feld beginnen. Das zumindest teilte die Stadtverwaltung im Sommer 2013 der Bezirksvertretung auf Anfrage der CDU-Fraktion mit. Diese hatte damals darauf hingewiesen, dass der Architektenwettbewerb zwar seit über einem Jahr – nämlich seit April 2012 – abgeschlossen, das Gelände aber noch nicht einmal erschlossen sei. Die Verwaltung hatte daraufhin erklärt, dass aufgrund vergabebedingter Verzögerungen noch nicht alle Fachingenieure beauftragt werden konnten. Sobald dies erledigt sei, könne die detaillierte Planung beginnen, hieß es damals von Seiten der Stadt. Die Bauzeit betrage voraussichtlich drei Jahre. Bei einem Baustart 2015 wäre die Schule somit 2018 am neuen Standort betriebsbereit. Fertigstellung für 2020 geplant Da sich das Jahr dem Ende entgegengeneigt und von einem Baubeginn des neuen Schulgebäudes nichts zu erkennen ist, fragte die Bürgervereinigung Rodenkirchen e.V. bei der Stadtverwaltung nach. Baudezernent Franz-Josef Höing antwortete, dass Bau und die Fertigstellung der Schule bis zum Sommer 2020 erfolgen sollten, nachdem zuletzt die Entscheidung zur Errichtung einer fünfzügigen Schule getroffen worden sei. Aufgrund der Prüfung verschiedener Planungsvarianten, ob vier-, fünfoder sechszügig, sei es zu einer zeitlichen Verschiebung gekommen, so die Gebäudewirtschaft. „Ich bin entsetzt über die neuerliche Verzögerung. Der Stadtteil wächst und damit die Zahl der schulpflichtigen Kinder, einmal durch den Zuzug in die Neubaugebiete und dann auch durch den Zuzug von Flüchtlingen“, machte Dieter Maretzky, Vorsitzender der Bürgervereinigung, seinem Unmut Luft.
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Stadtteil wächst, Schülerzahlen steigen
Auf dem Sürther Feld Ecke Am Feldrain/Sürther Straße soll der Neubau der EMA entstehen. Foto: Stephanie Broch. Jetziges Schulgebäude zu klein und nicht barrierefrei Schon lange ist ein Neubau für die EMA im Gespräch. Die Grundschule an der Mainstraße in Rodenkirchen, die von rund 300 Kindern besucht wird, teilt sich Schulgebäude und Schulhof mit der Katholischen Grüngürtelschu-
le. Das Gebäude ist zu klein, beide Schulen müssen seit Jahren Kinder abweisen. Schon vor zehn Jahren wurde die EMA um einen Containerbau erweitert. Zudem praktiziert die evangelische Grundschule seit vielen Jahren gemeinsamen Unterricht von Kindern mit und ohne Behinderung. Das derzeitige Schulgebäude ist aber nur einge-
Tatsächlich wächst die Bevölkerung im Kölner Süden stetig. Bis 2020 rechnet die Stadt mit 10.000 neuen Bürgern im Stadtbezirk Rodenkirchen. Auch im Neubaugebiet Sürther Feld werden sich viele, gerade auch junge Familien mit Kindern ansiedeln. Zudem wird der Bezirk in naher Zukunft rund 1.000 Flüchtlinge aufnehmen, darunter viele Kinder. Das Sürther Feld ist in zwei Jahren fertig bebaut. Die Eltern, die hergezogen waren, um ihre Kinder in die neue Grundschule in der Nachbarschaft zu schicken, profitieren schon gar nicht mehr von dem Neubau. „Wenn die Schule endlich steht, sind diese Kinder längst auf weiterführenden Schulen“, sagte Maretzky. „Wir brauchen den Neubau ganz dringend, wir bleiben auch weiterhin dran“, betonte er.
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UNTERNEHMERINNEN UNTERSTÜTZTEN DEN „ELISABETH-KORB“ IN SÜRTH UND WEISS Die Rodenkirchener Unternehmerinnen sind ein Stammtisch, bei dem es nicht nur ums Vernetzen und ums Feiern geht. Sie packen auch mit an, wenn einmal „Mädelpower“ gefordert ist. Bestes Beispiel ist die dauerhafte Pflege der Hochbeete auf dem Maternusplatz und anderer Grünanlagen im Umkreis. Jedes Jahr gibt es für die Damen vom Stammtisch eine wunderschöne Weihnachtsfeier im „Bistro verde“. Die beiden Mitglieder Konstanze, welche die Geige spielte, und Sopranistin Ludmilla trugen zur feierlichen Stimmung bei, und auch St. Nikolaus mit seinem Knecht Ruprecht besuchte die Damen und verteilte nach feierlicher Ansprache die Wichtelgeschenke. Aber die Rodenkirchener Unternehmerinnen wären nicht die Rodenkirchener Unternehmerinnen, wenn sie nicht ihre Weihnachtsfeier zum Anlass nähmen, etwas „für den guten Zweck“ zu tun. Organisatorin Ute Schmidt:
Einige der Unternehmerinnen, die die haltbaren Lebensmittel für die Aktion Elisabethkorb zusammen getragen hatten. Foto: Privat. „Als wir vom Elisabeth-Korb in Weiß hörten, haben wir uns gleich entschlossen, diese Aktion mitzutragen. Der Elisabeth-Korb unterstützt eine Vielzahl bedürftiger Weißer und Sürther Bürger mit Lebensmitteln. Bevorzugt werden haltbare Lebensmittel wie Zucker, Mehl, Nudeln, Konserven, Kartoffelpüree, H-Milch, Margarine,
Butter, Öl, Schokolade, Kaffee, Tee usw. angenommen. Also hat jede Unternehmerin an diesem Abend haltbare Lebensmittel mitgebracht, die wir am Tag danach den ehrenamtlichen Mitarbeitern des Elisabeth-Korbes in Weiß übergeben haben.“ Rosi Kipping vom EDEKA-Markt in Sürth war so begeistert von der
Idee, dass nun im Kassenbereich ihres Supermarktes am Sürther Bahnhof ein Einkaufswagen bereitsteht, wo Bürger ebenfalls haltbare Nahrungsmittel abgeben können. An jedem Freitag wird der Inhalt von Ehrenamtlichen des Elisabeth-Korbes abgeholt und an bedürftige Personen weitergegeben.
DIE CARITAS-AKTION „ELISABETH-KORB“ IN SÜRTH UND WEISS
Jeden Freitagnachmittag verteilt die Caritas Lebensmittel wie Backwaren, Gemüse, Obst und ähnliches an rund 60 bedürftige Familien aus Sürth und Weiß. Ein Teil der Waren wird in den Kirchen St. Georg und St. Remigius gesammelt. Ein anderer Teil wird von örtlichen Bäckereien gespendet, doch der größte Teil wird von der Kölner Tafel bei großen Lebensmittelmärkten und Herstellern abgeholt und zum „Elisabeth-Korb“ gebracht. Darüber hinaus wird ein Grundbedarf von der Caritas selbst eingekauft, da man nie genau wissen kann, was und wieviel von den Spendern an dem jeweiligen Freitag zur Verfügung gestellt wird. Aus diesem Grunde gibt es zur Unterstützung der Aktion das Spendenkonto. Bei den sechzig
Empfängerfamilien handelt es sich um Einzelpersonen, Ehepaare, Lebensgemeinschaften und Familien mit kleinen oder großen Kindern. Damit die Hilfen bedarfsgerecht sind, werden für jeden Empfänger die Waren in eine für ihn bestimmte und mit Namensschild versehene Kiste gepackt. Viele Hände sind nötig, um Brot und Backwaren hygienegerecht in Plastiktüten zu packen, bevor sie in die grünen Kisten gelegt werden. Manchmal muss sogar ein Zentner Pulverkaffee entsprechend portioniert werden. Der Dank gilt hier den rund 20 ehrenamtlichen Helfern und Helferinnen, die in vier Teams organisiert sind, für ihre engagierte Mithilfe. So organisiert kommt jedes Team nur einmal im Monat zum Einsatz. Einer der
Teamleiter verriet uns, dass alle Abnehmer auf der Grundlage von Hartz-Vier-Bescheinigungen oder Köln-Pässen auf ihre Bedürftigkeit geprüft wurden. Dazu gibt es für jeden einen Empfänger-Ausweis, der gewährleistet, dass alles seinen geordneten Gang geht. Einer der Initiatoren, Friedhelm Siller, weiß, was wichtig ist: „Eine persönliche Beziehung und menschlicher Kontakt sind wichtig und unverzichtbar. Deshalb wollen und können wir nur Menschen, die in Weiß und Sürth wohnen, in die Empfängerliste aufnehmen. Mit rund 50 Leistungsempfängern ist unsere räumliche und personelle Kapazität ausgeschöpft. Wir bitten deshalb die Mitbürger aus anderen Stadtteilen, sich dort an die örtlichen Pfarrbüros zu wen-
den. Wir stehen natürlich gerne mit Rat und Tat zur Seite, sollten auch hier Stellen für Lebensmittelausgaben eingerichtet werden. Wir befürchten, dass die soziale Not in den kommenden Monaten und Jahren noch größer werden wird und halten es deshalb für wünschenswert, dass in möglichst vielen Regionen ´Elisabeth-Körbe´ von den jeweiligen Empfängern ortsnah zu erreichen sind!“ Die Teamleiter für den „Elisabeth-Korb“ Weiß-Sürth sind: Jürgen Klie, Telefon 0221/935 9659, Uwe Ladehoff, Telefon 02236/62796, Hildegard und Rudolf Motzke, Telefon 02236/67533 und Gaby Pütz, Telefon 02235/65881. Sie beantworten Fragen und informieren auch gerne über das Spendenkonto. (ht).
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LIONS
BENEFIZ-GOLF: 30.000 EURO FÜR „SATT & SCHLAU“ Der Lions-Club Köln-Colonia hatte in der Person seines zuständigen Vorstandsmitgliedes Harald Augustin zum Benefiz-Golf eingeladen. Bei herrlichem Wetter spielten 63 Golfer für den guten Zweck – und nicht nur LIONS-Mitglieder, sondern auch Prominente wie Christoph Daum, Oliver Reck und der Geschäftsführer der Kölner „Haie“, Peter Schönberger, sowie viele andere Golferinnen und Golfer. In ausgezeichneter Stimmung wurde während der Abendveranstaltung zunächst die erzielte Spendensumme von über 29.000
KARTEN-
VORVERKAUF FÜR PROTESTANTISCHEN KARNEVAL“ IST GESTARTET „Neue und alte Blauköppe“ aus Köln und der Region laden für 2016 wieder zu den „Prot`s Sitzungen“ ein. Gefeiert wird am 23., 24., 29., 30. und 31. Januar im Berufsförderungswerk Michaelshoven, Sürther Straße 169.Das Ensemble wird in der Session 2016 wieder Humorvolles aus Stadt- und Kirchengeschichte unter Leitung von Lutz Weber auf die Bühne bringen. Karten zum Preis von 20 Euro im Vorverkauf gibt es in der evangelischen Informationsstelle Köln, Schildergasse 57, montags bis samstags von 12 bis 16 Uhr. (ht)
Schecküberreichung. Von links Dr. Ortwin Weltrich, Jürgen Roters, Karen Kleyboldt und Harald Augustin. Foto: Privat.
Euro bekannt gegeben. Dank der anschließenden Versteigerung eines Trikots von Eishockey-Nationalspieler Philip Gogulla und eines weiteren mit allen Unterschriften des KEC-Kaders konnte der Betrag auf über 30.000 Euro aufgestockt werden. Entsprechend groß war die Freude, als Harald Augustin im Beisein des Präsidenten vom LIONS-Club Köln Colonia, Dr. Ortwin Weltrich, und Ex-Oberbürgermeister Jürgen Roters der Vorstandsvorsitzenden des Fördervereins „satt&schlau“, Karen Kleyboldt, einen symbolischen Scheck über die Spendens-
umme überreichte. Roters war der Schirmherr des Golfturniers, und bei der Abendveranstaltung konnte Augustin, der ehrenamtlich auch Beiratsvorsitzender der Kölner Tafel ist, im Gespräch mit Roters seinen Wunsch äußern, dass die Stadt die Kölner Tafel dabei unterstützen möge, die dringend gesuchten Räumlichkeiten zur Errichtung einer neuen Ausgabestelle in Chorweiler zu beschaffen. Roters versprach, den Verein auch jetzt, nach Ende seiner Amtszeit, entsprechend zu unterstützen. Karen Kleyboldt berichtete dann noch, dass sie den Förderverein
„satt&schlau“ 2011 gegründet habe, um einen Kinder-Mittagstisch mit Hausaufgaben-Betreuung für sozial stark benachteiligte Kinder zwischen sechs und zehn Jahren anzubieten. Damit sollen diese Kinder möglichst die Chance bekommen, eine Empfehlung für die weiterführenden Schulen zu erhalten. Sie machte auch transparent, wie diese enorme Spendensumme in Abstimmung mit dem LIONS-Club investiert werden soll. Wer sich über den Förderverein informieren will, kann dies unter der Telefonnummer 0171/307 1833 tun. (ht).
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Rodenkirchen Kölner Bilderbogen - Rodenkirchen
FUHRWERKSWAAG KUNSTRAUM: 10. PROJEKT INNERHALB DER „WESTLICHT“-REIHE „You win“ lautet der Titel der neuen Lichtinstallation an der Westwand des Fuhrwerkswaage Kunstraums am Bahnhof in Sürth. Sie bildet das zehnte Projekt innerhalb der nun „Westlicht“ genannte Fuhrwerkswaage-Reihe, die jeweils von Ende November bis ins neue Jahr hinein mit Lichtkunst aufwartet. Diesmal bespielt das in Köln lebende Künstlerpaar Katerina Kuznetcowa und Alexander Edisherov die Fassade. In Smolensk beziehungsweise Tiflis geboren, haben beide unter anderem bei den Professoren Maik und Dirk Löbbert an der Kunstakademie
Münster Freie Kunst studiert. Regelmäßig konzipieren sie Arbeiten auch für öffentliche Räume. Ihre flächendeckende Installation in Sürth greift die Computer- und Spielautomatenästhetik auf. Und hat laut Kurator Jochen Heufelder „einen kritisch-spielerischen Bezug zum Glück durch Gewinn“. „You win“ thematisiere und kommentiere spöttisch-humorvoll eine Welt der allgegenwärtigen Glücks- und Gewinnversprechen. Heufelder spricht von der bislang „farbenfrohesten“ Arbeit in der „Westlicht“-Reihe. Das Großformat leuchtet in den frühen Morgenstunden und ab
dem späten Nachmittag bis gegen Mitternacht. Damit steht es deutlich sichtbar auch den Nutzern der Bahnlinie 16 der KVB vor Augen. „Da täglich allein circa 13.000 Nutzer die Haltestelle Sürth passieren“, rechnet Heufelder damit, insgesamt über zwei Millionen Betrachter erreichen zu können. Eingeschaltet wird die Arbeit erstmals am 30. November, 19 Uhr. Dazu sind alle Interessierten eingeladen. Anschließend wird die Installation bis zum 6. Januar 2016 zu sehen sein, in leuchtendem Zustand täglich von 7 bis 9 Uhr und von 16 bis 23 Uhr. E. Broich.
KRISTALLOGRAPHIE BESONDERS BEGEHRT mich freiwillig als Leiterin einer Englischgruppe für die Herbstakademie gemeldet, da mir die Arbeit mit Kindern Spaß macht und ich den Kindern ein abwechslungsreiches und kreatives Programm ermöglichen wollte“, erzählte Oberstufenschülerin Marlen Risch.
Die Teilnehmer des Sinnes-Kurses präsentierten ein Lernplakat. Foto: Privat. 75 Viertklässler machten bei der Herbstakademie am Irmgardis-Gymnasium mit. Schule in den Ferien macht keinen Spaß? Fehlanzeige - am Irmgardis-Gymnasium doch! Zur „Herbstakademie“ melden sich jedes Jahr mehr Schüler an als es Teilnehmerplätze gibt. Neben einem Erste-Hilfe-Kurs wurden „English with fun“, „Erleben mit all unseren Sinnen“ und ein Kristallographie-Kurs angeboten. „Dieser Kurs ist besonders begehrt und immer ganz schnell ausgebucht“,
erzählte Lehrerin Carolin Grove. Zum neunten Mal bot das Gymnasium in Bayenthal naturwissenschaftliche und sprachliche Kurse in den Herbstferien für Viertklässler von Kölner Grundschulen an. 75 Grundschüler waren in diesem Herbst dabei. Die Kurse gehen über eine Woche und dauern von 9 bis 12 Uhr. Geleitet werden sie vorwiegend von Oberstufenschülern des Gymnasiums. Die dürfen auch die Inhalte der Kurse bestimmen und bereiten den „Unterricht“ selbständig vor, in Absprache mit den Lehrern. „Ich habe
Die Herbstakademie soll es interessierten Grundschülern ermöglichen, erste Einblicke in die im Schulprofil verankerten Schwerpunkte Naturwissenschaft und Fremdsprachen zu gewinnen. „Es geht darum, das Interesse und die Talente jüngerer Schüler auch in den Ferien zu fördern“, schilderte Grove. Am letzten Akademie-Tag präsentierten die Viertklässler ihren Eltern und Großeltern in der Schulaula, was sie während der Woche erarbeitet hatten. (sb).
INFO: Anmeldebeginn für die Herbstakademie ist ab dem 1. Mai. Die Kurse kosten 25 Euro. Weitere Informationen im Internet unter www.irmgardis.de
ZUM 30. MAL
ERINNERT SICH RODENKIRCHEN
Die nächste Veranstaltung der Geschichtswerkstatt unter dem Motto „Rodenkirchen erinnert sich“ findet am Mittwoch, 2. Dezember, um 19.30 Uhr in der Stadtteilbibliothek in Rodenkirchen, Schillingsrotter Straße 38, statt. Der Eintritt ist wie immer frei. Heute gibt es hier ein kleines Jubiläum zu feiern. Zum 30. Mal tagt die Geschichtswerkstatt, die von Kulturwissenschaftler Dr. Cornelius Steckner im Jahr 2007 mit Unterstützung von „Literamus e.V.“ gegründet wurde, nun schon in der Bibliothek. Mit Hilfe vieler aktiver und geschichtsinteressierter Rodenkirchener Bürger, die an der Aufarbeitung der Historie dieses Stadtteils interessiert sind und seit Beginn in der Geschichtswerkstatt mitarbeiten und forschen, konnte Dr. Steckner schon mehrere Bildbände über unseren Stadtteil veröffentlichen. Am heutigen Abend geht es um Rodenkirchen als Industriestandort. Vor 110 Jahren begann der planmäßige Aufbau der Industriezone Rodenkirchen im Bereich des Bahnhofs. Eine der ersten Neuansiedlungen war 1905 das Eisenwerk Rodenkirchen. Auch das Gelände unserer Bibliothek gehört zu den Neugründungen der Zeit vor dem Ersten Weltkrieg. Die Geschichtswerkstatt begibt sich auf eine Spurensuche. Sicher hat der eine oder andere in alten Dokumenten, Briefen oder Fotoalben noch Wissenswertes zum Thema gefunden. (ht).
Rodenkirchen Kölner Bilderbogen - Kölner Süden
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PAUL HENNES EIN NACHRUF
Paul und Katharina Hennes vor ihrem ersten Laden in der Maternusstraße 24. (Repro Hafeneger). Der Rodenkirchener Augenoptikermeister Paul Hennes ist im Oktober diesen Jahres verstorben. Als junger Meister hatte er 1954 den Mut, sich in Rodenkirchen selbständig zu machen und den ersten Fachbetrieb für Optik in unserer Region zu gründen. Paul Hennes hatte seine Lehre bei Optik Schwieren in Köln absolviert und während seiner Gesellenzeit bei Optik Dorn abends noch einmal die Schulbank gedrückt. Das Ergebnis war die bestandene Meisterprüfung, die Paul Hennes berechtigte, sich selbständig zu machen und Lehrlinge auszubilden. Rodenkirchen, damals noch „Gemeinde Rondorf“, war, was die Optik anging, unterversorgt. Man kaufte damals seine Brille bei „Frau Beissel“, hatte nur die Auswahl von zwei Modellen in verschiedenen
Größen, und die Gläser wurden bei den produzierenden Firmen eingesetzt. Auf der Maternusstraße 24 bezog Paul Hennes mit tatkräftiger Unterstützung seiner Ehefrau Katharina die ehemaligen Räume der Metzgerei Wagner. Vorne gab es einen kleinen Verkaufsraum, und im Hinterraum wurde die Werkstatt eingerichtet. Von Beginn an legte Paul Hennes großen Wert auf eine gute Zusammenarbeit mit den Augenärzten und den Krankenkassen. Ebenfalls von Anfang an war Optik Hennes Ausbildungsbetrieb. In den mehr als 50 Jahren des Bestehens hat man hier auch 50 Auszubildende in das Berufsleben entlassen können. Der kleine Laden auf der Maternusstraße wurde schnell zu klein, und bereits 1958 stand ein Umzug in das größere Ladenlokal im linken Teil des Hauses
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Hauptstraße 91 an. Obermeister Gerd K. Schwieren überreichte Doch auch hier wurPaul Hennes zusammen mit Katharina Hende es bald zu eng. Als nes 2004 den Goldenen Meisterbrief der drei Jahre später auf Handwerkskammer Köln. (Foto Hafeneger). der rechten Seite des Hauses das größere Lokal frei wur- werk. Der zweite Sohn, Heinz-Pede, zog man wieder um. Zusätzlich ter, begann 1970 seine Lehre zur Augenoptik nahm Paul Hennes und war anschließend Geselle in den Bereich Foto mit in sein Ange- Bergisch-Gladbach. 1975 besuchte bot, verkaufte Kameras, Filme und er die „Höhere Fachschule für AuFotoarbeiten. Und wieder drückte genoptik Köln“ und legte dort 1977 er die Schulbank und ließ sich als die Meisterprüfung ab. MittlerweiHörakustik-Spezialist ausbilden, le war auch der Schwiegersohn um 1966 eine eigene Abteilung für Horst Otto in das Unternehmen Akustik zu gründen. Hennes eingetreten. Paul Hennes Die Firma Hennes entwickelte sich erhielt 2004 aus den Händen von zu einem Familienbetrieb. Zuerst Obermeister Gerd K. Schwieren für startete der älteste Sohn Her- 50-jährige, aktive Arbeit im Augenmann-Josef 1967 mit der Lehre bei optikerhandwerk den goldenen Optik Schmelter und anschließen- Meisterbrief der Handwerkskamdem Einsatz im elterlichen Betrieb. mer zu Köln. In seiner Ansprache Er machte dann 1977 seine Meis- würdigte der Obermeister das terprüfung im Augenoptiker-Hand- Schaffen von Paul Hennes und wies auf das vorausschauende Handeln des damals 25-Jährigen hin. „Mit Paul Hennes erhielten ■ Individuelle Rodenkirchen und die umliegenBadgestaltung den Dörfer 1954 eine optimale ■ Moderne Versorgung durch die Augenoptik, Heizungstechnik mit Fotoartikeln und später auch ■ Gas- und durch die Hörakustik.“ SchwieÖlfeuerung ren wünschte dem Jubilar damals ■ Solaranlagen noch viele aktive Jahre im Geschäft und großes Vergnügen bei seinen ■ 24-StundenHobbys, Segeln und Touren mit Notdienst dem Wohnmobil.
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ckenzeitung. Um unauffällig Nachrichten weitergeben zu können, erfand man die Sockenzeitung, bei der kleine Zettel in Socken versteckt wurden, die dann verkauft wurden. Diese Sockenzeitung gab es nun auch in der Buchhandlung Köhl. Im Laufe der Veranstaltung berichtete die Kundin Frau Keiper über ihr Engagement in der Flüchtlingshilfe. Seit zwei Jahren betreut sie in Godorf eine syrische Familie. Sehr einfühlsam erzählte sie von den drei Kindern und zwei Erwachsenen und zog interessante Vergleiche zum Inhalt des Buches. Ein toller Abend ging mit Spezialitäten aus dem Nahen Osten wie Datteln, Feigen und hellem Brot zu Ende.
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Wolfgang Parsch bietet hochwertige Elektrokleingeräte und den passenden Service dazu. (haf). In der Vorweihnachtszeit sind die kleinen Helferlein aus dem Elektrofachgeschäft besonders gefragt. Immer mehr Kunden sehen nicht nur den Preis an erster Stelle, sondern legen besonderen Wert auf fachgerechten Service. In Rodenkirchen bietet Elektro Parsch genau dieses. Ein großes Sortiment an Elektrogeräte für jeden Geldbeutel steht im Dezember zur Verfügung. Dazu gehören insbesondere die augenblicklich so hoch im Kurs stehenden Mixgeräte für gesunde Smoothies, aber auch kräftige Küchenmaschinen für viele Arbeiten
rund ums Kochen. Hier findet man noch die Geräte, die man nicht nach einer Minute ausschalten muss, weil sie heißgelaufen sind. Alle namhaften Hersteller sind hier vertreten. Hochwertige Kaffeemaschinen, Wasserkocher, Handmixer und kräftige Staubsauger sind beliebte Weihnachtsgeschenke. Es lohnt sich, erst einmal zu Elektro Parsch zu gehen und sich fachlich beraten lassen. Und auch nach dem Kauf wird man nicht alleine gelassen. Sollte mal ein Gerät den Geist aufgeben, so werden hier noch Reparaturen durchgeführt.
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Rodenkirchen Kölner Bilderbogen - Rodenkirchen
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Wie heilig ist Ihnen der Abend? Es weihnachtet, in drei Wochen ist Heiligabend. Ein ganz besonderes Fest, wir feiern die Geburt Jesu, es ist das Fest der Liebe. Eine jahrhundertealte Tradition, aber was bedeutet uns heute noch der Weihnachtsabend? Was ist uns wichtig in diesen ganz besonderen Stunden im Jahr? Ist es die Familie? Sind es die Geschenke? Ist es überhaupt noch eine wichtige Zeit? Das wollten wir wissen und haben die Rodenkirchener gefragt:
Monika Breuer.
Claudia Kubaczki.
Anja Sackczewski.
Giovanna Bergmann.
Giovanna Bergmann (Rodenkirchen): „Der Weihnachtsabend ist mir schon wichtig. Die Kinder kommen wieder nach Hause, wir essen zusammen, wir machen es uns gemütlich. Ich gehe auch in die Messe. Es ist für mich ein Fest der Familie.“ Claudia Kubaczyki (Rondorf): „Schon die ganze Adventszeit ist besonders. Wir genießen die Zeit zusammen mit der Familie und mit
Freunden. Wir besuchen an Heiligabend immer die Messe in der Pfarrkirche ‚Heilige Drei Könige‘ in Rondorf. In dieser egoistischen Welt empfinde ich Weihnachten als eine Zeit der besinnlichen Ruhe.“ Anja Sackczewski (Hahnwald): „Ich finde es schon besonders. Man kommt zur Ruhe, alle können runterkommen. Wir machen es uns zu Hause gemütlich. Man trifft
die Familie, Freunde, wir essen, kochen und genießen die Zeit, die wir miteinander verbringen, zusammen mit Kindern und Großeltern. Schön, dass auch die Älteren noch dabei sind. Ein Besuch der Messe gehört für uns dazu.“ Annemarie Hertel (Rondorf): „Für uns ist Weihnachten nicht mehr so wichtig, weil wir nicht mehr so viel Familie haben. Wir sind letztes Jahr über die Feiertage zum ers-
ten Mal weggefahren. Das hat uns gut gefallen, deshalb machen wir das dieses Jahr wieder. Wir fahren nach Bad Dürkheim und verbringen dort schöne Tage.“ Ursula Kuhles (Rodenkirchen): „Für mich ist Heiligabend sehr wichtig! Es ist der schönste Tag im Jahr. Die Kinder kommen, es wird schön gegessen, wir machen es uns gemütlich. Ein wichtiges Fest für die Familie.“
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Johanna und Dieter Sander. Johanna Sander mit Ehemann Dieter (Sürth): „Nicht nur Weihnachten ist ein besonderer Tag. Jeder Tag ist gleich wichtig. Es ist wichtig, wie ich lebe. Aber es ist mir schon wichtig, dass wir an Heiligabend mit der Familie zusammen sind, das Zusammensein genießen. Aber auch an anderen Tagen sollten wir feiern, wenn zum Beispiel ein nahestehender Mensch gesund geworden ist. Wir gehen in den Weihnachtstagen gerne in die Kirche in Sürth, aber nicht zur Messe, sondern wenn wir dort alleine sind. Wir besuchen die wunderbare Krippe und zünden Kerzen an, für die Verstorbenen und für die, die es gerade brauchen.“ Heidi Klingenberg und ihre Schwester Monika Breuer (Rodenkirchen): „Auf jeden Fall ist es ein wichtiger Abend! Wir sind mit der Familie zusammen und mit Freunden. Zum Beispiel kommen dieses Jahr ein Onkel, dessen Frau verstorben ist, und eine Freundin, deren Mann kürzlich gestorben ist. Wir schauen, dass wir uns alle um unseren großen Tisch versammeln. Mein Mann kocht etwas Leckeres. Nicht jedes Jahr dasselbe und auch nichts zu Exotisches, es soll ja Jung und Alt schmecken. Auf Geschenke verzichten wir. Was soll man auch schenken? Im Grunde haben alle alles, was sie brauchen. Wir verbringen gemütliche Stunden miteinander, essen zusammen und erzählen viel.“
Dieter Maretzky (Rodenkirchen): „Wir verbringen Heiligabend mit der Familie. Seit die Eltern nicht mehr leben, feiern wir bei uns. Wir besuchen die Messe, aber immer in anderen Kirchen. Es ist spannend zu sehen, wie die verschiedenen Pfarrer die Weihnachtsmesse gestalten. Danach essen wir und die Geschenke werden ausgepackt. Das kann schon mal nerven, wenn das zu viel wird. Diesmal haben wir uns vorgenommen, es zu reduzieren. Wir haben den Kamin an, es ist ein ruhiges und besinnliches Zusammensein. Meine Schwester singt dann auch gerne Weihnachtslieder. Das ist schön, einige von uns sind aber etwas aus der Übung. Ein Standard-Weihnachtessen gibt es bei uns nicht, aber immer etwas Leckeres, das man im Backofen zubereiten kann, damit man am Weihnachtsabend nicht am Herd steht. Nur Gans machen wir nicht, das haben wir einmal versucht und es ist nicht gelungen.“ (Text: Stephanie Broch, Fotos: Klemens Surmann).
Heidi Klingenberg.
NIKOLAUSOVEND BEI BREUERSCH! Ein vorweihnachtliches Verzällchen in kölscher Mundart Bei Breuersch jing et em janze Johr huh her. Langwiel kannte die nit. Doför sorgten schon ihr eije fünf Pänz on wo vill Pänz sen, do komme jewöhnlich aoch vill Pänz hin. Et wood jespillt un sich av un zo jezänk on verkammesööld. Jing et ävver dröm, Streich uszehecke, dann helten die Trabante zosamme wie Pech un Schwäfel. No hat die Frau Breuer ne Vetter, de Hubät, un för dä jinge die Pute durch et Füer. Wor e Spillzeug kapott, so dät der Ohm et repariere. Hä kunnt de jrößte un schönste Pattevfüel mache. Koot un jot, för die Pänz wor im kein Arbeit zovell. Moht et Pitterche ne Aufsatz schrieve, wood bes zum Ovend domet jewad, bes der Ohm heimkom. Denn der hat en unwahrscheinliche Phantasie un maht dat us de Lameng. Nor met dä Rechtschreibung do stonnt hä om Kreegsfoß. Doför loch em et Rechene öm su besser. Un verzälle kunnt dä Ohm, dat de Pänz us em Staune net mieh erus kohme. Em Winter, wenn de Dag küerter woote, un alles öm dä wärme Ovven eröm soß, de Motter e paar Äppelche en de Backovve läjen dät, wor dem Hubät sing Stund jekumme. Dann verzallt er von der Abenteuer, die hä bei singer Wanderschaff durch andere Län-
der erlääf hat. Dobei wor dä nie wigger bes noh Kölle jekumme. Un do och nur bes ahn de Dom un en d`r Zoo. Et wor am letzte Sonndag em November, alles soß ens wedder öm de wärme Oven un drusse joof et sich janz höösch an et schneie. Ohm Hubät wor zom Meddagesse jekomme un die Quös wore am beddele, er soll doch ens jet us singer Zick verzälle, wo hä en Amerika als Koboy jearbeit hät. Er leht sich dann och net lang nüdije un joov sech an et verzälle. Die Pänz hörten im met ruut Bäckelcher un jlänzende Äujelcher zo. Sojar de Vatter Breuer, der en singem Eckelcher sooß un an singem Piefje trook, dät im ahndächtich zohöre. Wie dä Ohm dann ahn die Stell kohm, wo er met dem jruße Jrizzly-Bär jekämpf hät, der im dobei bahl singen rechte Fooß abjebesse hat, do wood et dem Breuer dann doch zovill un hä reef us singer Eck: „Jetz es et ävver jenoch Hubät, mer kann och alles üvverdrieve, du mähs mir die Pänz noch raderdoll.“ Doch dä Hubät wor en singem Element un leht sech net stüre. För die Pänz wor dä Ohm ne richtije Held. Dat met dem Hubät singem rächte Foß, dat wor esu. Als Kind wor dä Hubät ens von de Päädskar jefalle un hat sech dobei am Foß schwer wieh jedonn. Seitdem moß hä besondere Schohn drage. Der Bär
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hät domet janix ze donn. Et jing ald emmer nöhter op Nikelaus ahn. De Motter hat sich schon von jedem ihrer Pute ne Zeddel jamaht, wo all die Nixnötzigkeite dropp stonte, die sech su em Laufe vom Johr ahnjesammelt hatte. Eines Daags fuhr se met däm Fahrrad zo ihrem Broder Michel. Der dät jedes Johr bei Breuersch de Hellige Mann mache. Der jode Michel ävver log met huhem Fieber em Bett. Hä hatt en düchtige Jripp. Et jing em su schläch, er konnt kaum kalle. Et Finche, sing Frau, jing op de Löf on holten dä Koffer met dem Ninolauskrohm erav un meint: „Loß doch dies Johr da Hubät för menge Michel ensprenge“.Su janz rääch wor dat de Mamm jo net, ävver se wollt et ens versöke. Ze Huss anjekomme, nohm se sech dä Hubät op Seck, öm in för dat huhe Amt enzewiese. „Leeven Hubät“, meint se, „he op däm Zeddel steht alles dropp, sujar dingen Verzäll für wann de en et Zemmer küß; on verjess nit, dat de Hochdeutsch spreche muss“. Dat wor dem Hubät en haht Pell. Seit zwei Ovende sohß hä en singer Stuff un dät sich op singe jroße Auftrett vürbereite. Dobei fehl em plötzlich en, dat die Pänz im vör langer Zick ens ne Schabernack jespellt hatten. Er daach, ich han zwar net de Muhl opjedonn, ävver ihr kritt von mir ne Denkzeddel. Met ruder Tinte schreev er sich alles en dat decke Boch eren. Dä Ovend wor jekomme. Die Pänz, och die us de Nohberschaff, woren bei Breuersch en de jod Stuff versammelt. Et woren su ahn de zwölf Stöck. Et Liesje dät noch ens flöck, stell, sie Jedeesch opsage. Die andere daachten an ihr Schandtate on hofften, dat net alles erusjekomme wor. Derwiel dät die Breuersch dä Hubät als Bischof parat mache. Domet die Puute in net am spreche erkennen sollte, dät sei im jet Watt en de Naslöcher stoppe. Flöck wood hä noch ens ahn et Hochdeutsch erinnert, dann bejann dem Hubät singe jroße Auftritt. Ehts janz höösch, dann emmer lauter hoht mer et klingele. De Motter jov dem Vatter Breuer nen Wink und ä fing dann ahn ze singe: „Laßt uns froh und munter sein“.
Die Pänz songe un zidderten en einem. Die Dür floch op un medden en de Stuff stond de „Hellije Mann“. Der luurt die Quös de Reih noh ahn, dann laht hä loß. Vun jedem woß er jät zo berichte. On wie die Pänz meinten hä wör am Engk, do hat er sich su richtig en Woot jeschwaadt un fing en singem Boch ahn ze sööke. Dobei saht hä: „Hier in dem Buch steht etwas mit roter Tinte geschrieben – wer von Euch hat dem Onkel Hubät eine tote Muus in das glaserne Schaaf gelegt und auch noch die Klinke von der Huustür met Kruck beschmiert?“ Dat wor zuvell für die Pänz. Wieso kom dä Nikolaus jetzt ierts domet erus, denn en dä lange Zick es doch dä Hellije Mann ald zweimol bei se jekomme on hät nie jet dovon jesaht. Se woren ze bang opzeluure un krechen Rotz un Wasser. Dann nohm sich dat Trehsje, wat och söns emmer jet vürlaut wor, en Hätz un saht: „Mir Määdche woren dat nit jewähse, mit könne kein dut Müüs anpacke“. Dä Breuer wor platt, dat hat hä vun singer Sippschaff net jedach, wo die doch su an dem Hubät hinge, un hä säht: „Lieber Nikolaus, dafür müssen die Jungs aber bestraft werden“. Schnell hat dat Jüppche sich jet usjedaach un reef: „Mir Jonge, mir jevven all jet us unsere Spardos un kaufe dem Ohm Hubät för Weihnachte en Dos Prömmtabak“. Dä Nikolaus däht der Breuersch ens kniepe un feierlich hoot mer en sage: Da ich höre, dat ihr euch bessere wollt, kricht jeder von euch en Blas mit Plätzje un Kamelle“. Dann songe de Kinder dem Nikolaus noch e Leedche und hä jing dann widder de Trapp noh de Lööf erop. Dat Pitterche ävver wor jet nohdenklich jewoode. Dät doch der Hellije Mann op dem rächte Bein jet hinke. Un wie der die Trapp noh de Lööf erop jing, kunnt dat Pitterche och dä komische Schohn senn. Sun Schohn hat doch nur der Ohm Hubät! Also – wor de Ohm Hubät och de „Hellige Mann!“. Aus dem KBB-Archiv.
Rodenkirchen Kölner Bilderbogen - Rodenkirchen
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SCHON TRADITION: ST. NIKOLAUS KOMMT ZUM KÖLNER YACHT-CLUB St. Nikolaus ist bekanntlich der Um 16.30 Uhr werden die Drei Schutzheilige der Kinder, Seefah- von der Wasserschutz-Polizei an rer, Binnenschiffer und Händler. Er den Fahrgaststeiger von Rheinwird traditionsgemäß am Montag, Cargo in Rodenkirchen gebracht. dem 7. Dezember, nachmittags Dort werden St. Nikolaus und sein die fahrenden Rheinschiffer und Gefolge von den Kindern, ihren ihre Kinder live auf dem Rhein Eltern und Begleitpersonen und beschenken. Begleitet wird er, den Rodenkirchener Dorfbläsern wie schon in den Vorjahren, von mit ihren stimmungsvollen vorKnecht Ruprecht und dem Flut- weihnachtlichen Klängen empwasser-Urselchen. Diese Symbol- fangen und die wenigen Schritte figur des Kölner Yacht-Clubs steht zum „Kapellchen“ geleitet. Hier für den Dank des KYC – als Eigner findet eine kindgerechte Nikodes Rodenkirchener Fährhauses laus-Andacht mit Diakon Heinrich – an die Stadt Köln für die Errich- Kleesattel und Hans Schuster an Richtig ehrfürchtig schauen die Kinder auf den heiligen Mann. Foto: tung der Hochwasser-Schutzmau- der Orgel für alle statt, die das Thielen. er. Sie ist als Relief, geschaffen von Fest mit dem KYC feiern wollen. KYC-Mitglied Professor Dr. Burk- Danach erleben die anwesenden hard Viell, an der Außenwand Kinder ihre persönliche Besche- Club bittet nur um Voranmeldung Club wünscht sowohl den Rheindes Clubhauses in der Steinstraße rung durch St. Nikolaus, je nach in der Geschäftsstelle unter der schiffern als auch den Rheinanzu sehen. Dankenswerterweise Wetterlage vor oder im Kapell- Rufnummer 0221/39 25 75 oder wohnern in Rodenkirchen eine www.koelneryachtclub. schöne Vorweihnachtszeit und wird St. Nikolaus von der Wasser- chen. Alle Kinder aus Rodenkir- unter schutz-Polizei Köln unterstützt – chen und Umgebung sind herzlich de. Vorstandsmitglied Margret besinnliche und segensreiche AZ Edekamarkt Schölver 1215_Edekamarkt Schölver 1215 15.11.15 18:32 Seite 1 eingeladen. Der Kölner Yacht- Liesegang: „Der Kölner Yacht- Festtage!“ (ht). eine liebgewordene Tradition.
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Rodenkirchen Kölner Bilderbogen - Rodenkirchen
CHRISTMAS FOR DEMENTIA WEIHNACHTSMARKT IM CARITASALTENZENTRUM Warum dieser Weihnachtsmarkt? Nun: Die verschiedenen Weihnachtsdüfte von Spezialitäten der Weihnachtsbuden, die Geschmäcker zum Beispiel gebrannter Mandeln oder Punsch rufen Erinnerungen bei demenzerkrankten Menschen hervor. Solche meist positiven Erinnerungen wiederzufinden, gemeinsam mit den Bewohnern, Angehörigen und den Gästen auf Entdeckungsreise durch frühere Weihnachtserlebnisse zu gehen - das alles ist wichtig, insbesondere in der Biografie-Arbeit zur effektiven Betreuung von demenzkranken Bewohnern. Nicht zuletzt beeinflussen die Sinneseindrücke das Wohlbefinden der Erkrankten positiv. Darüber hinaus wird das Caritas Altenzentrum mit Informationsständen und einer Fotoausstellung mit dem Titel „Demenz - Die kleinen Dinge im Alltag eines Erkrankten“ den Austausch zum Thema fördern. Die Veranstaltung wird von Bezirksbürgermeister Mike Homann (SPD) eröffnet. Alle Erlöse werden der gezielten Förderung der demenzerkrankten Bewohner des Caritas-Altenzentrums zugutekommen. (ht).
Ein ganz besonderer Weihnachtsmarkt findet in diesem Jahr am Donnerstag, 10. Dezember. Von 16 bis 19 Uhr im Caritas-Altenzentrum St. Maternus, Brückenstraße 21, in Rodenkirchen statt. In Deutschland leben derzeit 1,6 Millionen Menschen mit einer Demenz. Rund 500.000 von ihnen werden in stationären Einrichtungen betreut. Prognosen für die nächsten Jahrzehnte gehen davon aus, dass die Anzahl sich verdoppeln kann - eine gezielte Betreuung und umfassendes Verständnis für die Krankheit werden wichtiger denn je. Das Caritas-Altenzentrum St. Maternus in Rodenkirchen möchte in diesem Jahr in der Vorweihnachtszeit auf das Thema Demenz in besonderer Weise aufmerksam machen: Bewohner und Mitarbeiter laden hiermit herzlich ein zum Weihnachtsmarkt unter dem Motto „Christmas for dementia“. Geboten werden Informationen und eine Fotoausstellung zum Thema; natürlich gibt es auch leckere Weihnachtsspezialitäten sowie Produkte, die von Bewohnern, Ehrenamtlern und Mitarbeitern der Einrichtung selbst hergestellt wurden.
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VIELE FRAGEN, WENIGE ANTWORTEN? Haben Sie auch Minijobber mit einem festen Einkommen von 450 EUR angestellt oder gehören zu einem Unternehmensbereich im Sinne von § 2a SchwarzArbG, dann beachten Sie die gesetzlichen Aufzeichnungspflichten? Wenn Sie sich bei einigen Aufträgen Subunternehmen bedienen, die wiederum Arbeitnehmer beschäftigen, dann haben Sie sich ausreichend vor der verschuldensunabhängigen Nachunternehmerhaftung nach § 13 MiLoG vertraglich geschützt? Die mit dem Mindestlohngesetz eingetretenen Fragen rund um den Mindestlohn hat AHW Steuerberater Wirtschaftsprüfer Rechtsanwälte mit einem beim NWB Verlag erschienen, praxisorientierten Ratgeberbuch für Arbeitgeber zum Thema „Fragen und Antworten zum Mindestlohngesetz“ (MiLoG)beantwortet. Anhand von Beispielsfällen wurden die wichtigsten Fragen rund um den Mindestlohn beantwortet.
Sollten Sie weitere Fragen rund um das Mindestlohngesetz haben, stehen Herr Rechtsanwalt, Fachanwalt für Steuerrecht Christoph Felten LL.M. oec. und Frau Rechtsanwältin und Fachanwältin für Arbeitsrecht Janine Linde gerne zur Verfügung.
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Mit Wirkung zum 01.01.2015 ist das Gesetz zur Regelung eines allgemeinen Mindestlohns – das sog. Mindestlohngesetz – in Deutschland in Kraft getreten. Erstmals gilt seither ein flächendeckender Mindestlohn in Höhe von 8,50 EUR für jede geleistete Arbeitsstunde. Ausnahmen vom Mindestlohn sind nur für wenige Fälle vorgesehen und teilweise auch zeitlich befristet. Auch wenn die Grundnorm des Mindestlohngesetzes eindeutig und verständlich erscheint, sind sie es jedoch nicht. Das Mindestlohngesetz regelt gerade nicht die in einem Arbeitsverhältnis auftretenden Sonderfälle. Beschäftigen Sie als Unternehmer nicht nur Arbeitnehmer, sondern auch einige freie Mitarbeiter, stellen regelmäßig Auszubildende ein und bieten zwecks Nachwuchssicherung Schülern und Studenten Pflicht- und Orientierungspraktika an, dann stellen sich viele Fragen rund um den Mindestlohn.
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2. Wo arbeiten Sie, wenn es Ihren jetzigen Arbeitgeber auf ein mal nicht mehr gibt, weil er vom Internet vernichtet wurde?
9. Wie sähe Ihre Stadt aus, wenn es keine lokalen Geschäfte mehr gäbe?
4. Wie hoch war die Spende für Ihren Verein, Ihre Schule oder Ihren Kindergarten, die über Sponsoren im Internet gezahlt wurde?
10. Wie sähe Ihre Umgebung aus, wenn es keine Unternehmen/ Geschäfte mehr gibt, die Steuern zahlen?
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3. Wie viele Jugendliche aus Ihrer Region haben einen Ausbildungsplatz übers Internet gefunden?
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Wolfgang Behrendt, der Vorsitzende der Aktionsgemeinschaft Rodenkirchen, hätte man es nicht sagen können. Den ganzen Monat lang finden in Rodenkirchen und um Rodenkirchen herum Veranstaltungen im Zeichen der Vor-
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Unter dem obigen Motto laden wir Sie zu einer Fotoausstellung ein. Bei dieser möchten wir Ihnen den Alltag unserer demenziell erkrankten Bewohner vorstellen. Hierbei bietet sich Zeit für Gespräche, Austausch und Information zum Thema Demenz. Der Erlös der Veranstaltung soll unserem Demenzbereich zugute kommen. Wir freuen uns Ihren Besuch! 1215 21.11.15 19:36 Seite 1 AZauf Sylter 1215_Sylter
Die Weihnachtsbeleuchtung in Rodenkirchen ist in Köln nicht alltäglich. Wenn die sogenannten „Lichterfahrten“ über die Rodenkirchener Hauptstraße fahren, gibt es im Bus immer Applaus. Foto: Privat. weihnachtszeit statt (siehe auch Winterzauber-Terminkalender). Krippenweg Die Krippen können ab dem 28. November bis zum Dreikönigstag am 6. Januar in den Schaufenstern bewundert werden. Eine
Bilderbogen Weihnachtsspiel Das Weihnachtsspiel des Rodenkirchener Bilderbogens gibt es schon seit vielen Jahren. Auf vorgedruckten Formularen, die nicht nur in der Dezember-Ausgabe unserer Zeitschrift waren, sondern auch auf dem Fest ver-
Das Beste aus dem Norden im Kölner Süden
Sylt meets
4.+5.+6. 12. DAS Rodenkirchener Eiscafé und DAS Kölner Fischrestaurant machen zum Rodenkirchener Winterzauber gemeinsame Sache: Champagner, Austern und mehr werden Sie verwöhnen
Sangen im letzten Jahr auf der „Rheinstation“, sind jetzt auf dem Maternusplatz mit dabei: St. Jochilaus und sein Erdengel. Foto: Thielen. Führung des Krippenweges wird teilt werden, kann man an den es am 5. Dezember unter der Schaufenstern der RodenkircheLeitung von Ursula Ochs geben. ner Geschäfte vorbeistreifen und Teilnahmegebühr acht Euro, An- einzelne Buchstaben suchen, die AZ My Yoga Way 1215_My Yoga Way 1215 12.11.15 Seite 1ermeldung erbeten. zusammen einen 11:56 Sinnspruch
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ITALIENISCHE KÜCHE MIT FRANZÖSISCHEM AKZENT „Jazzige Weihnacht“ – auch in diesem Jahr auf dem Maternusplatz. Foto: Privat. geben. Aber lassen Sie sich nicht täuschen: Das ist kein Spruch, den man nach drei, vier Buchstaben mühelos erraten kann, man muss schon Zeit investieren, um hinter die Lösung zu kommen. Zu gewinnen gibt es tolle Preise: Hauptpreis sind Einkaufs-Gutscheine im Wert von tausend Euro, einzulösen in den teilnehmenden Rodenkirchener Geschäften. Der zweite Preis ist mittlerweile Kult in Rodenkirchen: eine Mitfahrt im Rodenkirchener Karnevalszug einschließlich Wurfmaterial „Eimol Prinz zo sin..“. Schlittschuhbahn Erstmalig gibt es auf dem Maternusplatz vier Tage lang eine Schlittschuhbahn. Dafür gibt es für diese Bahn speziell geschliffene Schlittschuhe, die mit dem Kunststoff der Schlittschuhlaufbahn wie auf Eis fahren. Die Veranstalter haben dafür gesorgt, dass der Eintritt kostenfrei ist und freuen sich über eine kleine symbolische Spende, die sie dann für einen unterstützungswürdigen Zweck weitergeben. Wenn der Andrang groß ist, sollte bitte nach dreißig Minuten Platz für einen nächsten gemacht werden.
Der Rodenkirchener Weihnachtsmarkt auf dem Maternusplatz und an der Rheingalerie findet von Donnerstag, 3. Dezember, bis Sonntag, 6. Dezember statt. Die Öffnungszeiten auf dem Platz sind Donnerstag und Freitag von 14 bis 21 Uhr, samstags von 12 bis 21 Uhr und sonntags von 12 bis 19 Uhr. Und wenn Sie den Aufenthalt in Rodenkirchen auch zum Shoppen nutzen wollen: am Nikolaustag selbst, Sonntag, 6. Dezember, ist in Rodenkirchen zusätzlich ein verkaufsoffener Sonntag von 13 bis 18 Uhr.
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Am Rathausplatz in Rodenkirchen
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Rodenkirchen Kölner Bilderbogen - Winterzauber
Das Programm
VOM 3.
BIS ZUM 6. DEZEMBER:
Donnerstag, 3. Dezember
18 Uhr Maternusplatz: SangJochilaus & ErdengelChristopherus
Freitag, 4. Dezember 18 Uhr Maternusplatz Trio Funtastico
Samstag, 5. Dezember
17.30 Uhr: Nikolaus-Tasting im Whisky-Depot in der Rheingalerie. 17.30 Uhr: Krippenführung. Treffpunkt am Maternusplatz, acht Euro, Anmeldung erwünscht. 18.00 Uhr: Maternusplatz: 3 Söck. 18.00 Uhr: Walterscheidts Bistro verde: Nikolaus-Jazz mit Tutti Santi, Eintritt frei.
Sonntag, 6. Dezember
Maternusplatz. 12.00 Uhr: Eröffnung 12.30 Uhr: Musikschule MUR 13.30 Uhr: ChorKids der Johannes-Gutenberg-Realschule
14:00 Uhr: Singgemeinschaft 14.30 Uhr: Dreimann-Quartett und Konstanze Kottmann. 15.00 Uhr: Diakonie 15.30 Uhr: Tanzschule von Hasselt 16.00 Uhr: Besuch vom Nikolaus mit der Trommelgruppe der Grüngürtelschule. 17.00 Uhr: Tanzschule Stallnig-Nierhaus 17.30 Uhr: Musikakademie 18.00 Uhr: Jazz-Weihnacht.
Sonntag, 6. Dezember.
Rheingalerie 13 bis 18 Uhr: Wintergefühle am Rheingalerie-Carre. 15.00 Uhr: Der Nikolaus besucht die Rheingalerie. 13 bis 18 Uhr: Apart Parfum – Glühwein und Plätzchen. Weitere Veranstaltungen im Rahmen des Rodenkirchener Winterzauber-Programms entnehmen Sie bitte aus dem entsprechenden Terminkalender am Ende unserer Weihnachtsseiten.
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Rodenkirchen Kölner Bilderbogen - Winterzauber
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MIT LEBENSMITTEL-PÄCKCHEN DIE GRÖSSTE NOT LINDERN Harald Augustin aus Rodenkirchen ist nicht nur ein umtriebiger Mensch, er ist auch Ehrenamtler durch und durch. Vor Wochen hat er für den LIONS-Club ein Golfturnier durchgeführt, bei dem ein Reinerlös von 30.000 Euro gegen Kinderarmut gespendet werden konnte (wir berichteten). Dann erbrachte eine Tombola in einem Einkaufszentrum auch einen Erlös von 5.000 Euro, die Flüchtlingskindern zugutegekommen sind. Harald Augustin sagte dem Bilderbogen: „Die Flüchtlingskinder sind in einem ganz erbärmlichen Zustand hier in Köln angekommen und brauchen dringend Hilfe, damit sie erst einmal die traumatischen Erfahrungen der Flucht überwinden können. Dann fehlt es ihnen an allem Möglichen. Sie brauchen dringend Winterkleidung, Bücher und Schulmaterial, damit sie möglichst schnell die deutsche Sprache erlernen!“ Wie bereits im letzten Jahr hat Augustin auch in dieser Vorweihnachtszeit eine Päckchen-Aktion ins Leben gerufen. Wer hier bedürftige Kinder unterstützen will, kann das
ganz einfach machen. Man nimmt sich ein Paket und füllt es mit ungekühlt haltbaren Lebensmitteln, Konserven, Dauerwurst, Nudeln, Kaffee, Müsli usw., verpackt alles und packt es wenn es geht auch in Weihnachtspapier. Abgeben kann man sein Päckchen am Sonntag, 6. Dezember, auf dem Weihnachtsmarkt auf dem Maternusplatz, wo Harald Augustin neben der Bühne einen Stand hat. Außerdem kann man sein Paket auch im Hotel Begardenhof auf der Brückenstraße in Bahnhofsnähe, wo sich Hotelchef Mark Roelofs wieder in den Dienst der guten Sache stellt. Gesammelt wird hier vom 1. bis zum 9. Dezember. Im letzten Jahr kamen allein hier 400 Päckchen zusammen. Eventuelle Nachzügler haben dann noch am Samstag, 12. Dezember, von 11 bis 15 Uhr die Möglichkeit zur Abgabe: an der Sammelstelle der Kölner Tafel im Rodenkirchener Gewerbegebiet. Harald Augustin hofft, dass er das Vorjahresergebnis der Aktion in 2015 übertreffen kann. Er ist sich sicher, denn „Kölner lassen keinen allein!“ (ht).
Marc Roelofs und Harald Augustin beim Päckchen-Sammeln im Begardenhof. Foto: Schmidt.
WEIHNACHTSMARKT IN SÜRTH Bereits zum 14. Mal findet auf dem Sürther Marktplatz der Weihnachtsmarkt statt. Die Sürther wählen immer das Wochenende zum zweiten Advent, weil sie ihre Häuschen am 1. Advent nach Weiß vermieten. Der diesjährige Weihnachtsmarkt wird am Freitag, 4. Dezember, um
AZ Kistentoyfel 1215_Kistentoyfel 1215 14.11.15 18:17 Seite 1
Ich hätt’ so gern noch einen Bahnhof dazu und ein Auto und vielleicht noch einen Bären und …
Nikolausfest in Rodenkirchen vom 3.–6. Dezember Wir sind für Wünsche Ihrer Kinder da – auch am verkaufsoffenen Sonntag
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17 Uhr eröffnet. Die „Trailriders“ versetzen die Besucher zum Auftakt in Weihnachtsstimmung, am Samstag sorgen die „Ukulelis“ musikalisch für den weihnachtlichen Rahmen. An den anderen Tagen ist der Markt am Samstag, 5. Dezember, von 15 bis 20 Uhr, und am Sonntag, 6. Dezember, von 12 bis 19 Uhr geöffnet. Am Sonntag, wenn ab circa 16 Uhr die Akkordeon-Musikschule Zöllner für adventliche Stimmung auf dem Marktplatz sorgt, besucht der Nikolaus den Weihnachtsmarkt und verteilt die mitgebrachten Geschenke an die Kinder. Hier in Sürth kann man bei Glühwein, Reibekuchen, Folienkartoffeln und anderen Köstlichkeiten feiern. In den weihnachtlich geschmückten Verkaufsbuden wird ein breites Sortiment an Weihnachts-Dekorationen, Taschen, Schmuck, Kosmetik, Kinderbekleidung, Tee, Pralinen und vieles mehr angeboten. Gleichzeitig laden auch die Sürther Geschäfte anlässlich des verkaufsoffenen Sonntags von 13 bis 18 Uhr zum Bummeln und Einkaufen ein. Die kleinen Besucher können an einem Kreativ-Angebot der Kreativ-Werkstatt „Werkulum“ am Wochenende teilnehmen. Und Mit-Organisatorin Marlies Klein hat sicher Recht, wenn sie sagt: „Wer Lust hat, in vorweihnachtlicher Stimmung bei Glühwein und kleinen Leckereien zu stöbern, ist auf kleineren Märkten besonders gut aufgehoben!“ (ht).
TERMINKALENDER DEZEMBER-AUSGABE 2015
„Winterzauber“ F FREITAG, 27. NOVEMBER, AB 14 UHR F SAMSTAG, 28. NOVEMBER, AB 14 UHR F SONNTAG, 29. NOVEMBER, AB 12 UHR „Hüttenzauber“ in der „Steinbud“ in der Nähe des Zollstocker Weihers, mit Gemütlichkeit an zwei offenen Kaminen, Weihnachtsmarkt-Spezialitäten vom Glühwein bis zu Eierpunsch, von der Currywurst bis zum Spanferkel-Brötchen, von der Waffel bis zu Kuchenspezialitäten. Zollstocker Weg 101, auch an allen anderen Advents-Wochenenden. Sonntags singt der Shantychor „Rheinmöwen“
F FREITAG, 27. NOVEMBER, AB 17 UHR Die Siedlungsgemeinschaft in Höningen läutet vor dem Haus August-Wegelin-Straße 19 die Vorweihnachtszeit ein. Unter anderem mit Besuch von St. Nikolaus und einem Weihnachtslieder-Konzert von Holger Landrock (The Voice of Cocker).
F SAMSTAG, 28. NOVEMBER, F SONNTAG, 29. NOVEMBER, JEWEILS 12 BIS 18 UHR Privater Adventsbasar bei Melanie Dewes in Rodenkirchen, Am Lennartzhof 11.
F SONNTAG, 29. NOVEMBER, 16 UHR Familienkonzert zum 1. Advent in der Erzengel-Michael-Kirche in Michaelshoven. Schüler der Musikschule Nadja Schubert präsentieren klassische Werke und moderne Weihnachtslieder. Eintritt frei, um eine kleine Spende wird gebeten.
F SONNTAG, 29. NOVEMBER, 20 UHR Dixieland-Weihnachts-Session in der Quetsch.
F MITTWOCH, 2. DEZEMBER, 19 UHR „Kölle im Advent“ im „Bistro verde“ in der alten Schmiede in Rodenkirchen, Maternusstraße 6.
F FREITAG, 4. DEZEMBER, AB 14 UHR F SAMSTAG, 5. DEZEMBER, AB 14 UHR F SONNTAG, 6. DEZEMBER, AB 12 UHR „Hüttenzauber“ in der „Steinbud“ in der Nähe des Zollstocker Weihers, mit Gemütlichkeit an zwei offenen Kaminen, Weihnachtsmarkt-Spezialitäten vom Glühwein bis zu Eier-
punsch, von der Currywurst bis zum Spanferkel-Brötchen, von der Waffel bis zu Kuchenspezialitäten. Zollstocker Weg 101, auch an allen anderen Advents-Wochenenden. Sonntags spielt DJ Detlev Weihnachtslieder.
F MONTAG, 7. DEZEMBER, 14.30 UHR St. Nikolaus beschert zusammen mit der Wasserschutzpolizei die vorbeifahrenden Schiffer auf dem Rhein. Um 16.30 ist er mit Rupprecht und dem Flutwasser-Urselchen des KYC nach einer kindgerechten Andacht im Kapellchen. Wer sein Kind beschert haben möchte, meldet es unter Telefon 0221/39 25 75 oder www.koelneryachtclub.de. an.
F DONNERSTAG, 10. DEZEMBER, 16 BIS 19 UHR „Chrismas for dementia“ – das Caritas Altenzentrum in Rodenkirchen, Brückenstraße 21, möchte sich mit diesem besonderen Weihnachtsmarkt mit dem Thema „Demenz“ beschäftigen. Geboten werden Informationen, eine Fotoausstellung zum Thema aber auch leckere Weihnachtsspezialitäten, die von Bewohnern, Ehrenamtlern und Mitarbeitern der Einrichtung selbst hergestellt wurden.
F FREITAG, 11. DEZEMBER, AB 14 UHR F SAMSTAG, 12. DEZEMBER, AB 14 UHR F SONNTAG, 13. DEZEMBER, AB 12 UHR „Hüttenzauber“ in der „Steinbud“ in der Nähe des Zollstocker Weihers, mit Gemütlichkeit an zwei offenen Kaminen, Weihnachtsmarkt-Spezialitäten vom Glühwein bis zu Eierpunsch, von der Currywurst bis zum Spanferkel-Brötchen, von der Waffel bis zu Kuchenspezialitäten. Zollstocker Weg 101, auch an allen anderen Advents-Wochenenden. Sonntag Mitsingkonzert mit D. Richartz.
F SAMSTAG, 12. DEZEMBER F SONNTAG, 13. DEZEMBER, JEWEILS 10 BIS 17 UHR Weihnachtsbaumverkauf des Lions-Hilfswerks Köln Hanse in Finkens Garten in Rodenkirchen, Friedrich-Ebert-Straße 49. Angeboten werden nur frisch geschlagene Weihnachtsbäume in bester Qualität und verschiedenen Größen zu fairen Preisen. Warme Getränke und etwas gegen den kleinen Hunger stehen ebenfalls bereit. Der Erlös geht an den Förderverein des Gartens und die Kölner Frauenhäuser.
Rodenkirchen Kölner Bilderbogen - Rodenkirchen
F SAMSTAG, 12. DEZEMBER, 22 UHR Anno Lauten und Wolfgang Behrendt zum 100. Geburtstag von Frank Sinatra im Brauhaus Quetsch, Hauptstraße 7.
F SONNTAG, 13. DEZEMBER, 15 BIS 17 UHR Zweiter Benefiz-Glühwein in Rodenkirchen bei Familie Oppermann, Gartenstraße 32. Es gibt Glühwein, Kinderpunsch und Adventsgebäck. Freiwillige Spende erbeten für das Hawar-Hilfswerk, das Flüchtlingen im Irak hilft. Nachbarn, Freunde und Interessierte herzlich willkommen.
F FREITAG, 18. DEZEMBER, 20 UHR
F SONNTAG, 13. DEZEMBER, AB 17 UHR
F SAMSTAG, 19. DEZEMBER, 11BIS 14 UHR
Weihnachtslieder unterm Weihnachtsbaum – Traditionelles Weihnachtsspielen des Musikkorps der „Kapelle Jonge“ Weiß auf dem Hof der Familie Altenhoven, Heinrichstraße 8, bei Glühwein und Christstollen.
Kölsche weihnachtliche Musik auf den Straßen von Rodenkirchen.
F FREITAG, 18. DEZEMBER, AB 14 UHR F SAMSTAG, 19. DEZEMBER, AB 14 UHR F SONNTAG, 20. DEZEMBER, AB 12 UHR „Hüttenzauber“ in der „Steinbud“ in der Nähe des Zollstocker Weihers, mit Gemütlichkeit an zwei offenen Kaminen, Weihnachtsmarkt-Spezialitäten vom Glühwein bis zu Eierpunsch, von der Currywurst bis zum Spanferkel-Brötchen, von der Waffel bis zu Kuchenspezialitäten. Zollstocker Weg 101, auch an allen anderen Advents-Wochenenden. Sonntag Weihnachtsliederkonzert mit Holger Landrock.
F FREITAG, 18. DEZEMBER, 15.30 BIS 19 UHR F SAMSTAG, 19. DEZEMBER, 8 BIS 18 UHR F SONNTAG, 20. DEZEMBER, AB 11 UHR solange der Vorrat reicht. Weihnachtsbaumverkauf der Jugendfeuerwehr Rodenkirchen an der Feuerwache in Rodenkirchen, Schillingsrotter Straße 36. Für das leibliche Wohl ist gesorgt, gegen einen kleinen Obulus werden die Bäume bis nach Hause gebracht.
F FREITAG, 18. DEZEMBER, 17 BIS 20 UHR Soulig-weihnachtliche Musik auf den Straßen von Rodenkirchen.
Weihnachtliches Whisky-Tasting mit Plätzchen, Kuchen und Haggis, www.whisky-depot-koeln.de
F SAMSTAG, 19. DEZEMBER, 19 UHR „Feste vor dem Feste“-Die „Söster Hätz Band“ mit Stefan Knittler im Brauhaus „Quetsch“, Hauptstraße 7.
F SONNTAG, 20. DEZEMBER, 16 UHR Weihnachtssingen der Gesamtschule Rodenkirchen in der Erzengel-Michael-Kirche in Michaelshoven. Begleitet von einem Instrumental-Ensemble singen die Chorgruppen des fünften und sechsten Jahrganges unter der Leitung der beiden Musiklehrerinnen Bettina Büttgen und Ursula Schulten „Weihnachtslieder aus Köln und aller Welt“.
F MONTAG, 21. DEZEMBER, 19 UHR „A winters day“ – Wolfgang Behrendt & friends spielen im Bistro verde in der alten Schmiede in Rodenkirchen, Maternusstraße 6. Eintritt 12 Euro.
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Rodenkirchen Kölner Bilderbogen - Winterzauber
SYLT MEETS „POISSON“ Vielleicht ein kleiner kulinarischer Tipp am Rande des Weihnachtsmarktes: Das „Poisson“ ist nicht nur „ein“ Kölner Fischrestaurant, sondern „das“ Kölner Fischrestaurant. So bewertet der Kölner Stadtanzeiger das bekannte Restaurant des Gastronomen Ralf Marhenke in der Kölner Innenstadt. Und da bei Sylt die Verbindung zu Fisch und kulinarischen Leckereien nahe
liegt, bringt das Sylter Eiscafé und Bistro, von vielen Gästen mittlerweile nur noch „das Sylter“ genannt, im Rahmen des Rodenkirchener „Winterzaubers“ Sylt-Feeling auf den Maternusplatz. Bistrobetreiberin Martina Petersmann: „Zusammen mit dem Team des „Poisson“ freuen wir uns, unsere Gäste mit Austern, Champagner und mehr zu verwöhnen!“
WEIHNACHTSMARKT IN WEISS
KÖLSCHE CHRESSDÄÄCH Lust auf die etwas andere Weih- Tellergericht (Sauerbraten, Klöße, nachtsfeier? Dann empfehlen wir Rotkohl) oder vegetarisches Essen Dieter Steudter, den Altmeister nach Vorbestellung, und um 20 bis der „Kressdags-Szene“. Der Mit- 23 Uhr ein weihnachtliches Unbegründer der „Drei Colonias“ hat terhaltungsprogramm unter dem eine Menge kölscher Künstler ver- Motto „Kölsche Kressdäch, Stille sammelt, die mit ihm zusammen Nach zesamme!“ Mit dabei sind am Freitag, 11. Dezember und am Fritz Schopps, Willibert Pauls, ThoSamstag, 12. Dezember, jeweils an mas Cüpper, Jupp Menth, Dieter 18 Uhr in das Dorint-Hotel an der Jacobs und Tenor Norbert ConMesse, Deutz-Mülheimer Straße rads. Karten gibt es für 48 Euro bei Dieter Steudter, Telefon 0221/12 22 -24 einladen. Zunächst gibt es einen Begrü- 58 60, und unter der Email-AdresAZ Marano 1215_Marano 1215 02.11.15 17:59 Seite 1 ßungsdrink, dann ein saisonales se
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Schöne Stände gibt es auch auf dem stimmungsvollen Weihnachtsmarkt in Weiß. Archivfoto: Thielen. Der Weihnachtsmarkt der Weißer Dorfgemeinschaft auf dem schönen Kirchplatz in Weiß ist der erste in der Reihe der Weihnachtsmärkte im Kölner Süden. Er findet immer am ersten Advents-Wochen-
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ende statt, in diesem Jahr also am Samstag, 28. November ab 15 Uhr, und am Sonntag, 29. November, ab 11 Uhr. Wichtig für Kinder: an beiden Tagen dreht sich ein kleines Kinder-Karussell. Außerdem gibt es speziell für Kinder eine Lesung im Pfarrheim am Sonntag, 16 Uhr (ab fünf Jahre), außerdem gibt es hier auch ein Bastelangebot. Auch das Angebot in den Ständen kann sich sehen lassen. So werden Kinderbücher und aktuelle Literatur angeboten, Stickereien und Strickwaren, kosmetische Produkte, handwerklich gefertigte Taschen und Kissen, Energetix-Modeschmuck, künstlerische Acryl- und Ölmalereien, handwerkliche Glaskunst und Malereien, pädagogisch wertvolle Spielsachen, weihnachtliche Dekos und Gestecke, weihnachtlicher Lichterschmuck, Pestos, Öle und Marmeladen, Popkorn und gebrannte Mandeln sowie Waffeln und Schokoäpfel. Auch die Kulinarik kommt nicht zu kurz: es gibt eine Erbsensuppe mit Einlage, leckere Reibekuchen, Grill-Spezialitäten, und natürlich Glühwein, Kölsch und alkoholfreie Getränke. Und damit man den Glühwein auch stilgerecht trinken kann, gibt es die Weißer Glas-Sammeltasse mit dem Motiv des Nepomuk auch zu kaufen. (ht).
Rodenkirchen Kölner Bilderbogen - Rodenkirchen
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SÜRTH UND WEISS SIND AM NEUEN GLASFASERNETZ! Schnelles Internet für den Kölner Süden: Im März hatte NetCologne mit den Ausbauarbeiten für das schnelle Internet in den südlichen Kölner Stadtteilen Sürth, Weiß, Immendorf und Giesdorf begonnen. Jetzt fiel in Sürth und Weiß für die ersten Anwohner der Startschuss: Ab sofort sind hier Surfgeschwindigkeiten von bis zu 100 Megabit pro Sekunde möglich. Ende Juli wurde bereits das Gewerbegebiet Hahnwald an das Glasfasernetz der NetCologne angeschlossen. Jetzt können auch die ersten Privathaushalte in Sürth und Weiß auf die schnellen Leitungen wechseln und mit bis zu 100 Megabit pro Sekunde durchs World Wide Web surfen. Insgesamt profitieren von dem Ausbau rund 8.500 Privathaushalte und 350 Firmen. Glasfaser im Kanal Zur Verlegung der neuen Leitungen wird an vielen Stellen ein
bereits bestehendes Kanalsystem der Stadt genutzt. Die unterirdischen Arbeiten übernimmt dabei ein Roboter, der innerhalb der Kanäle Spannringe befestigt. An diesen werden korrosionsgeschütze Röhrchen installiert, durch die die Glasfaserkabel eingeschossen werden. Für die Anwohner hat diese Verlege-Methode den Vorteil, dass Straßen nur punktuell geöffnet werden müssen. Dort, wo das Kanalsystem nicht genutzt werden kann, arbeitet NetCologne im klassischen Tiefbauverfahren. 100 Mbit/s dank Vectoring In den ausgebauten Gebieten wird auch bereits zum Startschuss der Datenturbo „Vectoring“ eingeschaltet. Bei dieser Technologie handelt es sich um einen kleinen Prozessor, der zusätzlich in die grauen Technikgehäuse am Straßenrand installiert wird. Er misst Störsignale auf der „letzten Meile“ bis in die Haushalte und neutralisiert diese mit einem Gegen-
signal. Dadurch können die Daten mit einer Geschwindigkeit von bis zu 100 Mbit/s in die Haushalte schießen. Zum Vergleich: Ein vier Gigabyte Film kann damit in rund sechs Minuten heruntergeladen werden – einem Fünftel der vorherigen Zeit. Aktuelle Arbeiten Der Glasfaserausbau in Sürth und Weiß wird voraussichtlich Ende November vollständig abgeschlossen sein, sodass dann alle Anwohner auf die schnellen Leitungen wechseln können. Mitte November fanden in Weiß Arbeiten auf der Weißer Hauptstraße und der Heinrichstraße statt. Auch in Immendorf und Giesdorf verlaufen die Glasfaserarbeiten weiterhin parallel. Hier wurde in der Giesdorfer Allee/ Ecke Godorfer Straße gebaut. Die ersten Kunden können hier voraussichtlich ab Dezember auf die schnellen Leitungen wechseln. Mit dem Abschluss der Gesamtarbeiten rechnet NetCo-
logne Januar 2016. Eine persönliche Beratung ist im NetCologne Shop in Porz (Hermannstraße 12, 51143 Köln) möglich. Weitere Informationen sind auch online unter www.netcologne.koeln/koeln oder unter der Rufnummer 0221 2222 5984 erhältlich. Geschäftskunden können sich unter 08002222-550 beraten lassen oder Fragen an business@netcologne. de richten. Wenn Sie wissen möchten, wie NetCologne mehr Geschwindigkeit auf die letzte Meile im Kölner Süden bringt, klicken Sie gerne in unseren kurzen Animationsfilm rein: https://youtu.be/ qrTm3mpWNxc.
NETCOLOGNE IM NEUEN SESSIONS-HIT DER KLÜNGELKÖPP Die Karnevals-Session winkt wie in jedem Jahr mit neuen Liedern der großen Kölschen Bands. NetCologne wurde in diesem Jahr als Kölner Telefonanbieter erstmals in einem Liedtext verewigt: „Null zwo zwo eins“ der Klüngelköpp. Das muss gefeiert werden – jecke 1.111 Mal kann der Song auf der Facebook-Seite des Unternehmens kostenfrei heruntergeladen werden. „Als wir unseren Namen im neuen Sessions-Hit ´Null zwo zwo eins´ der Klüngelköpp entdeckt haben, haben wir uns wirklich riesig gefreut. Für uns als Kölsche Firma ist es eine Ehre, in einem Karnevals-Song verewigt zu werden“, sagt NetCologne Geschäftsführer Jost Hermanns. „Deshalb wollten wir auch unbedingt etwas mit den Klüngelköpp gemeinsam
auf die Beine stellen. Auf unserer Facebook-Seite kann zum Beispiel der neue Hit insgesamt 1.111 Mal kostenfrei heruntergeladen werden“, freut sich der NetCologne-Chef. Neben dem Download ist auch ein passendes Karnevalsplakat entstanden, das den Heumarkt zum Sessions-Beginn zieren wird. „Wenn man in Köln von 0221 und Telefon spricht, dann denkt man irgendwie automatisch an NetCologne“, sagt Frank Reudenbach von den Klüngelköpp dazu. „Wir verarbeiten in unseren Liedtexten ja immer Dinge, die traditionell für unsere Heimatstadt stehen und die jeder damit verbindet. Dass aus unserem Liedtext dann eine so nette Kooperation mit NetCologne entsteht - damit haben wir nicht gerechnet! Wir
Klüngelköpp und NetCologne wünschen einen tollen Sessions-Start mit „Null zwo zwo eins“. Foto: Marius Becker. werden bestimmt auch in der kommenden Session die ein oder andere Aktion gemeinsam starten“, so der Sänger. Brauchtum ist für NetCologne schon immer ein wichtiger Bestandteil des Engagements in der Domstadt, und das Unternehmen unterstützt den Kölner Karneval auf vielfältige Art und Weise. Dazu gehören unter anderem Veranstaltungen wie „Loss mer
singe“ oder der alljährliche Sessions-Auftakt am 11.11. auf dem Heumarkt. Wer in diesem Jahr auf dem Heumarkt mit dabei ist, kann den neuen Song der Klüngelköpp dort bereits live aufnehmen und an Freunde und Familie schicken – über das kostenfreie HOTSPOT.KOELN-Netz der NetCologne. Hier geht’s zum Download: https://www.facebook.com/NetCologne/
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Rodenkirchen Kölner Bilderbogen - Rodenkirchen
VOR WEIHNACHTEN AUCH MAL AN TOGO DENKEN Seit mehreren Jahren berichtet der Bilderbogen über das Togo-Projekt von Jörg Imgenberg. Initialzündung für dieses Projekt war ein Fernsehbericht von Mirja Kaiser auf ARTE über ein soziales Projekt des Kolpingers Paul Sossah in Togo. Der Bericht hatte einen so großen Eindruck auf Jörg Imgenberg gemacht, dass er spontan eine E-Mail an den Sender schrieb und um Vermittlung eines Kontakts bat. In dem Fernsehbeitrag wurde unter anderem eine Schulklasse gezeigt, in der mehr als 100 Kinder saßen, von denen keines eine Brille trug. Dem selbständigen Augenoptikermeister fiel dies natürlich sofort auf; er zog die logische Schlussfolgerung, dass Kinder mit Sehproblemen gar nicht erst zur Schule gehen. Nach ersten Gesprächen mit Mirja Kaiser von ARTE stellte sich schnell heraus, dass es in Togo, einem der ärmsten Länder der Erde, nur eine Handvoll Augenärzte und Optiker gab. Für Jörg Imgenberg war sogleich klar: Hier muss ich handeln! Kinder, die wegen fehlender Brillenversorgung nicht zur Schule gehen, sind die Analphabeten der Zukunft. Wie der Bilderbogen bereits in mehreren seiner Ausgaben berichtete, entstand aus diesem Engagement eine Hilfsaktion vor Ort, die neben einer Versorgung mit Sehhilfen inzwischen auch eine allgemeine Gesundheitsvorsorge beinhaltet. Regelmäßig fliegt Jörg
Mit solchen Schautafeln versucht man die Menschen in Togo aufzuklären. (Foto Imgenberg). Imgenberg in das westafrikanische Land, um dort tatkräftig zu helfen. Jörg Imgenberg: „Inzwischen ist es so, dass in der ersten Woche nach unserer Ankunft in der Regel täglich etwa 150 Menschen zu uns kommen, von denen wir zumeist nur rund 80 behandeln und bei schwereren Krankheiten nur registrieren und an Krankenhäuser überweisen können. Neben kleineren Beschwerden wie z.B. einem Kern im Ohr oder in der Nase, die sofort behandelt werden, gibt es durchschnittlich 10 bis 15 Leute mit Tumoren, die von uns nur erfasst und weitergeschickt werden können. Das gilt auch für Patienten, die am Grauen Star erkrankt sind. Wenn sich dann unsere Anwesenheit herumgesprochen hat, kommen in der zweiten Woche ca. 200 bis 300, in der 5. Woche dann ca. 500 bis 600 Menschen zur Untersuchung. Um solchen Andrang bewältigen zu können, bräuchten wir noch mehr Hilfe und vor allem
das richtige und vor allem ausreichendes Material.“ Besonders wichtig in Togo ist Aufklärungsarbeit. Da die meisten Einwohner weder lesen noch schreiben können, stellt gesundheitliche Aufklärung eine riesige Herausforderung für die Hilfskräfte in einem der ärmsten Länder Afrikas dar. So versucht man, mit bebilderten Anschauungstafeln hygienisches und medizinisches Grundwissen zu vermitteln. Jörg Imgenberg finanziert sein Projekt aus eigenen Mitteln und durch zahlreiche Spenden seitens der Hilfswilligen unseres Verbreitungsgebiets. Von jeder im Geschäft am Maternusplatz verkauften Brille gehen zehn Euro an das Togo-Projekt. Für Spenden oder für abgelegte Brillen ist das Team um Jörg Imgenberg immer dankbar; vielleicht fühlt sich der eine oder andere aus dem Kölner Süden gerade jetzt in der Vorweihnachtszeit besonders angesprochen!
LEBENSMITTEL DEGRADIERT ZUM ZWECKMITTEL
Es sind jetzt genau zehn Jahre her, da veröffentlichte der Bilderbogen einen Leserbrief von Johannes Wagner, der auch heute an Aktualität nichts zu wünschen lässt. In Zeiten von Fast-Food und Slow-Food, also schnellem Stillen des Hungers einerseits und gesundheitsbewussten Ernährungsstrategien andererseits, sollten man sich die Zeilen von Johannes Wagner noch einmal bewusst zu Gemüte führen. LESERBRIEF VON 2005: „Wir wollen satt werden. Wir wollen keinen Hunger haben, schön, wenn wir mehr bekamen, als wir essen konnten. Sind das die Richtwerte unserer Nation? Kommt Freude nur auf, wenn wir im Flugzeug Richtung Sonne sitzen, wenn uns jemand um ein cooles Kleidungsstück beneidet? Hat das Leben nur Sinn, wenn das eigene Auto schneller ist als das des Nachbarn? War eine Zeitlang ´besser essen´ ein Modetrend, mit dem man mithalten wollte, um IN zu sein? Waren und sind wir immer nur dann bereit, nach besseren Lebensmitteln zu schreien und für mehr Sicherheit in der Ernährungskette zu bezahlen, wenn uns wieder einmal ein ´Skandal´ beängstigte? Aber, bitte, nur kurzfristig, wir sind doch nicht nachtragend, zumindest nicht, wenn es um unser Leben geht. Ist Essen nur ein Prozess, etwas nachzuschieben, damit das Gefühl der Leere weg ist und man nicht mehr von innen heraus ans Essen erinnert wird? Im Zeitalter des ´Relationsdenkens´ hat Essen, haben Lebensmittel allgemein Minimalwert und sind damit logischerweise immer zu teuer, außer man braucht sie wieder einmal, um zu zeigen, wer man ist. Na ja, in der Spargelzeit zum Beispiel gibt es die Gelegenheit dazu. Aber danach? Geht es wieder weiter wie bisher! Zu
teuer, übertrieben, nicht gerechtfertigt! Vielleicht sollten diese Menschen einmal dazu verurteilt werden, vier Wochen da zu arbeiten, wo unsere Lebensmittel herkommen; nein, besser nicht, denn mit dem heutigen Verständnis von Wert und Werten würden die gleichen Produkte danach das Dreifache kosten. Sonnengebräunt, Geschmeidiges auf der Haut, schicke Möbel, das eine oder andere Statussymbol vom Designer oder Markenfabrikanten –ok- angenehm! Aber dazu beitragen, dass die Frauen, die eine durchschnittliche Le-
benserwartung von 78 Jahren haben (bei uns Männern sind es 76) mit bester Gesundheit leben, kann all dies nicht. – Anders die erstklassigen Lebensmittel! Sie sind der Grundgarant dafür, dass mein Motor (Körper) kaum stottert, nicht oft vom Mechaniker (Arzt) bearbeitet werden bzw. nicht mehrere Tage in der Werkstatt (Krankenhaus) steht, weil mir das für INNEN viel mehr Wert ist, als das für AUSSEN. – Willkommen im Club der Gesunden!“ Johannes Wagner, Rodenkirchen, Hauptstraße 98. AZ Garnet1215–2_Garnet 1215-2 09.11.15 11:14 Seite 1
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Das Team der Voice Factory zeigte eine eindrucksvolle Musikshow. (haf). Foto: Privat. Seit 15 Jahren betreibt Joop Plü seinen Salon Haarvisionen in Rodenkirchen auf der Weißer Straße. An einem Sonntag im Oktober hatte Joop Plü in das Kulturzentrum „Turistarama“ am Mauritiussteinweg eingeladen, und die Besucher rätselten, was sie denn hier erwarten würde. Das Turistarama in den Räumen des altehrwürdigen Kinos Lupe 2 bietet auf zwei Etagen reichlich Platz für Besucher, die eine hervorragende Sicht auf eine große Bühne haben. Schnell wurde klar, dass das Jubiläum eine musikalische Reise durch die Welt der Musicals und der Hits der letzten Jahrzehnte bieten würde. Joop Plü selbst singt seit einiger Zeit bei der Rheinischen Musikschule Vogelsang. Die Voice Factory unter der Leiterin Yana Kris-Molina hatte eine mitreißende Show
einstudiert. Tolle Stimmen und ein perfekter Sound sorgten schnell für Gänsehautfeeling. Natürlich durften Stücke aus dem Musical Hairspray nicht fehlen. Die Besucher waren überrascht über die klare Stimme von Joop Plü. Aber auch die anderen Sänger standen dem in nichts nach. Jeder der Sänger hat das Zeug zum Solisten, und zwei junge Mädchen erhielten Spontanapplaus. So eine Jubiläumsfeier hatte man eben noch nie gesehen. Besonders intensiv war auch der Auftritt von Yana Kris-Molina, die schon die Hauptrolle in dem Musical Gaudi gesungen hatte. Joop Plü hatte seine Kunden, Freunde und Familie eingeladen, um sich für 15 Jahre Erfolg zu bedanken. Und dies ist eindrucksvoll gelungen.
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Orden, Mützen und Appelle
Das neue Tanzpaar der „Wießer Funke“, Michaela Eggen und KarlHeinz Mörs. Foto: Thielen. Karnevalisten im Kölner Süden gehen mal wieder ohne Dreigestirn in die neue Session Es war mal wieder soweit: Pünktlich am 11. im 11. wurde in Köln die fünfte Jahreszeit eingeläutet. In der Stadt findet die Sessions-Eröffnung auf dem Heumarkt statt, übrigens erstmals ohne die „Bläck Fööss“. Bei uns im Kölner Süden feierten die Vereine unter sich, prüften die Uniformen, verteilten erste Orden, und manch ein verdienter Karnevalsjeck wurde ausgezeichnet. Was in diesem Jahr wieder einmal fehlt: ein eigenes Dreigestirn. Wohl auch angesichts einer sehr kurzen Session (Rosenmontag am 8. Februar) hat sich kein Verein gefunden, der Anwärter für diese schönen Ämter in seinen Reihen hatte. Also müssen sich die Jecken im Kölner Süden bis zum nächsten Jahr gedulden. Dann feiern die „Knobelbröder“ ihr 50-jähriges Bestehen und werden „Dreigestirn“. Mit insgesamt zwölf Aktiven ist der Reigen der Anwärter relativ überschaubar, aber wer dann wirklich in die Kostüme von Prinz, Bauer und Jungfrau steigen wird, das bleibt natürlich geheim. Die noch 49 Jahre alten Knobelbröder feierten traditionell in der Maternusstube. Der Vereinswirt Willi bekam den ersten Orden, dann die Ehren-Knobelbröder, die einzelnen Mitglieder. Die Stimmung war gut,
Dafür ist man Präsident. Der Chef der „Knobelbröder, Peter Faust, hat die beiden Präsidentinnen der „Botterblömcher“, Ilona Richertzhagen und Angelika Dreisbach im Arm. Foto: Thielen.
was auch Mitglieder anderer Ge- mit den Botterblömchen verbansellschaften anlockte, wie die Präsi- delt, und so sah man auf dem Apdentinnen Angelika Dreisbach und pell der Blau-weißen Funken auch Ilona Richertzhagen von den Bot- gelbe und grüne Farben. Im Mitterblömchen, Simon Gosk (GRKG) telpunkt stand allerdings die neue und Günter Mullerij (Flägelskappe). Marie. Denn ihre Vorgängerin, SabDreisbach lud alle Knobelbröder rina Djuritschin, fiel in der letzten auf die Botterblömchen-Party am Session wegen Nachwuchs aus. Auf 23. Januar ins „Bistro verde“ ein. Vermittlung von Franz Hagen kam Und wer die Knobelbröder kennt, Michaela Egen zu den Funken. Die weiß, dass sie Einladungen gerne junge Frau tanzt seit 18 Jahren über annehmen. Wen sie dort auf jeden die Bühnen Kölns, zuletzt bei den Fall treffen werden, sind die „Wie- Helligen Knääächten und Mägden, RZ Funken“. Mohr 1215_3_Mohr 1215_3 23:22eigentlich Seite 1 aufhören, als ßer Die sind schon länger20.11.15 und wollte
der Anruf kam und sie wenige Tage später wieder in der Trainingshalle stand. Heute sagt sie:“ Zuerst hatte ich großes Lampenfieber. Doch schnell merkte ich, dass dafür überhaupt kein Anlass bestand. Heute bin ich stolz, Teil dieser wundervollen Truppe zu sein und mit ihnen über die Bühnen wirbeln zu können!“ Auch Präsident „Pelle“ Harald Maass ist von der neuen Marie mehr als angetan. Sein kurzer Kommentar: „Die Frau ist ein Segen!“
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Rodenkirchen Kölner Bilderbogen - Rodenkirchen
Die „Goldfasanen“ der Rondorfer „Öhs“. Von links Hans-Willi Buchmüller, Hermann-Josef Dreier, Ralf Schliffer, Hans-Willy Fahnenbruck und Heinz Bauer. Foto: Thielen.
LÖSTIGE ÖHS:
HALB RONDORF WURDE GEEHRT In den letzten Jahren hatte sich der Vorstand der Rondorfer Karnevals-Gesellschaft „Löstige Öhs“ mit den Ehrungen einzelner Mitglieder etwas zurückgehalten. Der neue Vorstand mit seinem Präsidenten Ralf Schliffer stellte hier Nachholbedarf fest, und so war die Zahl der zu Ehrenden beim Mützenappell groß. Oder wie ein einfaches Mitglied feststellte: „Hück weed halv Rondorf geehrt!“ Los ging es mit der Vergabe der Verdienstmedaillen des Karnevalsverbandes Rhein-Erft (KRV): Sie wurden Hans-Joachim Bayertz, Stefan Bujak, Guido Ecker, Andreas Felten, Reiner Hugo, Bernhard Huckelmann junior, Benjamin Kautz, Christan Lauer, Volker Lenz, Thomas Merten, Herbert Schöpe, Peter Schwarz, Tim Scheer, Stefan Sievers, Christian Strüter, Heinz
Völker, Andreas Vogt, Marcus Voit, Alwin Weiser und Franz-Josef Wichterich überreicht. Den KRV-Verdienstorden in Silber ging an Hermann Josef Müsch, Andreas Pomplun und Ferdinand Posch, in Gold an Hubert Lescher, der Verdienstorden in Silber vom Bund Deutscher Karneval in Silber wurde Udo Broicher und Hubert Lescher überreicht. Dann wurde es „Gold“. Mitglieder, die diese Ehrung bekommen, gehören immer zum „Who is who“ des örtlichen Karnevals, und diese Auszeichnung bekommt man nur, und das sei an dieser Stelle noch einmal ausdrücklich gesagt, wenn man über viele, viele Jahre für den Verein und den Karneval vor Ort richtig gearbeitet hat. Überzeugen Sie sich selbst: Thomas Herrmann ist über 40 Jahre für die „Löstige Öhs“ tätig,
davon viele Jahre im Vorstand als Geschäftsführer. Ralf Schliffer ist vierzig Jahre im Verein tätig, davon die meiste Zeit im Vorstand als Literat und Vizepräsident. Seit Mai 2015 ist er Präsident der „Löstige Öhs“. Hein Bauer ist auch seit über vierzig Jahren im Verein tätig, so im Vorstand als Kassierer und Vizepräsident. 1988 war er Jungfrau im Dreigestirn der Altgemeinde Rodenkirchen, danach einige Jahre als Prinzenführer für das Festkomitee unterwegs. Hans-Willy Fahnenbruck ist ebenfalls seit vierzig Jahren bei den „Öhs“. 1986, vor dreißig Jahren, war er Prinz im Festkomitee der Altgemeinde Rodenkirchen. Danach agierte er lange Jahre als Vorstandmitglied der „Öhs“ und als Schatzmeister im Festkomitee. Fahnenbruck hat aber auch im
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Kölner Karneval Karriere gemacht. Bei den Roten Funken war er lange Jahre Vorstandsmitglied, war 1998 Jungfrau im Kölner Dreigestirn, ist heute Senats-Präsident der Funken. „Öhs-Präsident“- Ralf Schliffer: „Für das Gold heute zählen aber die Kölner Verdienste nicht. Heute zählen nur die „Öhs“, und man kann sagen, dass der Hans-Willy trotz Rote Funken seinen „Rondorfer Öhs“ immer treu geblieben ist!“ Das muss man natürlich auch von Hermann-Josef Dreier sagen, der seiner Karnevals-Gesellschaft auch schon seit 43 Jahren die Treue hält. Er war etliche Jahre Geschäftsführer, 1999 Jungfrau im Dreigestirn der Altgemeinde, einige Jahre Prinzenführer, seit 2007 ist er Geschäftsführer und „Graue Eminenz“ im Festkomitee der Altgemeinde. Die höchste Auszeichnung zum Schluss: Hans Willi Buchmüller erhielt eine seltene Ehrung: den Verdienstorden in Gold mit Brillanten! Buchmüller ist seit 45 Jahren im Verein tätig. Davon war er 30 Jahre im Vorstand, 28 Jahre als Präsident tätig. 1986 war er (ein richtiger Bauer) damals Bauer im Dreigestirn, sprang 1994 noch einmal als Jungfrau ein. „Wenn einer diese Auszeichnung verdient hat, dann der Hans-Willi“, war am Rande des Mützenappells zu hören. „Seine“ Öhs dankten ihm mit minutenlangen „Standing ovations“. (hat).
JEDER KANN IM ZUG MIT: „BÜTTCHE BUNT“ BIETET TEILNAHME AN „Das ist schon ein unvergessliches Erlebnis, im Zug mitzulaufen“, kann Karin Freischem aus eigener Erfahrung berichten. „Diese Begeisterung, die leuchtenden Kinderaugen, das muss man mal gesehen haben.“ Nur weiß man oft nicht, wie man das anstellen soll. Beziehungen? Viel Geld? Von wegen – geht ganz einfach. In Rodenkirchen gibt es die Gruppe „Büttche Bunt“, die nur zu dem Zweck existiert, beim Rodenkirchener Zug als Fußgruppe mitzulaufen. Mit rund 40 Leuten stellt man dabei eine nicht zu übersehende Truppe dar. „In den letzten zwei Jahren hatten wir sogar Reiter dabei, dieses Mal
werden wir nur als Fußgruppe gehen.“ Das Ganze ist professionell organisiert. Ein 7,5-Tonner fährt als Bagagewagen mit, sogenannte Läufer versorgen die Zugteilnehmer mit Nachschub. „Bei uns geht das alles ganz unkompliziert. Man zahlt ein kleines Startgeld für Versicherungen und organisatorische Dinge, die Menge des Wurfmaterials bestimmt man dann selber.“ Sogar Kostüme werden gestellt, wenn die Größe passt. Sonst bringt man halt seine eigenen Klamotten mit. Wer beim nächsten Zug dabei sein möchte, schreibt einfach eine E-Mail an
[email protected]. Anmeldeschluss ist der 15. Dezember. (sur).
RODENKIRCHEN: „JECKE STÖPSEL“ WERDEN ZWÖLF JAHRE ALT Sie sind schon eine jecke Truppe, die „jecken Stöpsel“ aus Rodenkirchen. In der kommenden Session werden sie bereits zwölf Jahre alt. Und das wird natürlich gefeiert: mit einer „Stöpsel-Party“, wie gewohnt im Rodenkirchener Brauhaus „Kölnisch Wasser“, Hauptstraße 118. Die findet statt am Sams-
tag, 29. Januar, ab 20 Uhr und kostet 15 Euro Eintritt. Davon ist ein Euro für den guten Zweck gedacht. In den letzten Jahren war die Rodenkirchener Karnevals-Hochburg immer sehr gut voll. Die richtige Musik legt Diskjockey Franz Kabat auf. Und bitte bedenken: Einlass nur mit Perücke. (ht).
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GODORF: PRINZESSIN BIRGIT I. PROKLAMIERT Jetzt hat es doch noch mit einer Tollität im Kölner Süden geklappt. In Godorf hat das Gardecorps Colonia Prinzessin Birgit I. inthronisiert, die in der ausverkauften Aula der Realschule euphorisch gefeiert wurde. In ihrem bürgerlichen Leben arbeitet Birgit Kratz im Büro, ist vor einiger Zeit zum Gardecorps gekommen. Mit ei-
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nem abwechslungsreichen karnevalistischen Programm aus Tänzen, Musik und Reden fieberten die Godorfer der Proklamation ihrer Prinzessin entgegen. Als der erste Vorsitzende Uwe Schneider dann schließlich Birgit Kratz auf die Bühne bat und aus ihr Prinzessin Birgit I. machte, kannte der Beifall keine Grenzen. (sur).
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Rodenkirchen Kölner Bilderbogen - Rodenkirchen
KARNEVAL DER STARS: 21 NEUE LIEDER Pünktlich zu Sessionsbeginn kommen auch die neuen Karnevals-CDs auf den Markt. Eine feste Größe ist dabei die CD „Karneval der Stars“, die in diesem Jahr zum 45. Mal erscheint und dennoch eine absolute Premiere darstellt: zum ersten Mal sind alle 21 Aufnahmen nagelneu. Die Macher von Pavement Records freuen sich, damit auch die neuen Hits von Brings (Jeck Yeah) und Höhner (Kumm loss mer danze) präsentieren zu können. Cat Ballou (Immer, immer widder und He nit weg), die Bläck Fööss (Fastelovend sin mer widder do und Freiheit Alaaf), Kasalla (Dausend Levve und Scheissejal) werden sicher ihren Weg durch die Session machen. Die Paveier selbst gehen in diesem Jahr gleich
mit zwei hitverdächtigen Liedern an den Start. Gleich ins Ohr geht „Leev Marie“. Vor allem die weiblichen Jecken werden entzückt sein, wenn Frontmann Sven Welter singt: „Leev Marie, ich bin kein Mann für eine Nacht, leev Marie, das habe ich noch nie gemacht, leev Marie, es muss die wahre Liebe sein, für eine Nacht, bleib ich lieber allein!“ Schön anzuhören auch das zweite Paveier-Lied „Die Liebe kommt, die Liebe geht“ sowie „Sulang die Leechter noch brenne“ von „Miljö“. Als Newcomer sind auf „Karneval der Stars“ in diesem Jahr „Kempest Feinest“ dabei. Frontfrau Nicole Kempermann besingt auf witzige, schwungvolle Art und Weise die „Nichttänzer“. Mit Querbeat, Bernd Stelter, Cölln Girls, Dom-
Einzug mit Kamelle – die Kraade wissen ihr Publikum zu begeistern. Foto: Surmann.
stürmer, De Imis feat. Carolin Kebekus, Funky Marys, Boore, Marita Köllner und der Band „Cöllner“ sind weitere Stars des Kölner Karnevals mit ihren neuen Titeln auf dieser CD vertreten. Megajeck 19 Das Megajeck-Label aus der Südstadt geht auch schon in die 19. Runde. Chef Wolfgang Löhr vereint auf seiner CD bekannte Gruppen mit nicht mehr ganz so neuen Liedern (Bläck Fööss, Kasalla, Cat Ballou und Paveier) mit Bands, die noch nicht so im Rampenlicht stehen wie Altreucher, Filue, Kläävbotze, Kommando Mundart und Sibbeschuss. Die CD ist mit Liebe zusammengestellt, und es müssen ja auch nicht immer nur die Bands aus der ersten Reihe sein.
Colonia Hits Mit einem ersten Sampler hat das Sony-Label Ariola Colonia eine Karnevals-CD auf den Markt geworfen. Räuber, Micky Brühl Band und Kuhl & die Gang hat man exklusiv verpflichtet. So bringen die Räuber auf dieser CD mit ihrer bereits in hunderten von Sälen getesteten Hymne „Dat es Heimat“ eine Coverversion des Rod-Stewart-Klassikers „Sailing“zum Klingen. Die Micky-Brühl Band bringt „So jung wie hück“ ins Rennen, Kuhl & die Gang „Raderdoll“. Ansonsten gibt es hier auch eine Mischung von Altbewährtem wie Bläck Fööss, Brings, Wicky Junggeburth und Rabaue sowie Newcomer wie Domhätzjer, Pläsier und die Jungen Trompeter. (ht).
Die Paveier gehen mit zwei hitverdächtigen Aufnahmen in die Karnevals-Session 2016. Foto: Thielen.
LÖSTIGE KRAADE: ZIRKUS & EIN EIGENES DREIGESTIRN Sie waren einer der ersten Vereine im Kölner Süden, um die neue Session einzuläuten: Die Damen der „Löstige Kraade“ hatten in Tonis Brauhaus geladen, um endlich wieder Karneval zu feiern. Unter dem Motto „Und ist das Zelt auch noch so klein, es passen viele Kraade rein“ präsentierte das Damenkomitee ein abwechslungsreiches Programm rund um das
Thema Zirkus, das schnell für tolle Stimmung sorgte. Schon mit dem Einmarsch in ihrer giftgrünen Uniform zogen die Damen das Publikum auf ihre Seite. Auf dem Weg zur Bühne wurden nämlich unzählige Kamelle und Strüßjer verteilt. Dann ging es auch schon los mit dem Zirkus. Ob wilde Tiere, Pferdedressur, Seiltänzerin oder die stärkste Frau
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Deutschlands, die Kraade brachten mit Literatin Karin Fröhlich viel Abwechslung und Spaß auf die Bühne. Alle Nummern waren wie immer von den Damen selber geschrieben. Schon lange zuvor hatten die Kraade die Köpfe zusammengesteckt, um neue Ideen für den Abend zu sammeln - und das hatte sich wieder einmal gelohnt: „Das macht jedes Jahr aufs Neue
Spaß, da ist man schon richtig in Karnevalslaune“, so die Vorsitzende Angela Bachem-Brögger. Zum Schluss gab es noch ziemliches Erstaunen im Saal. Die engagierten Damen präsentierten ein eigenes Dreigestirn aus ihren Reihen, das im Meschenicher Zug mitziehen soll und auf der Veedels-Sitzung am 17. Januar in Tonis Brauhaus auftreten wird. (sur).
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50 Jahre Ferienfahrten St. Maternus - Rodenkirchen
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LAGERKOMMISSION, HÜTTENWANDERUNG UND ITALIENISCHE JAHRE KINDER- UND JUGENDREISEN VON ST. MATERNUS 1990 BIS 2002
ballturniere und die Lagerolympiade veranstaltet, Disco-Abende organsiert. Auch die berühmt-berüchtigten Gespensternächte versetzten die Kleineren nach wie vor in Schrecken und die Großen in Entzücken. „Wir versuchten immer wieder, das Vorjahr zu toppen“, berichtet Ulf Kleinings, Jahrgang 1974. Wettstreit um die Ordnung
Gruppenbild mit Chronistin. Von links Fahrtleiter Dietmar Eulen, Vera Eulen geb. Kleinigs, Ulf Kleinigs, Steffi Broch vom Bilderbogen und Sonja Schwarz geb. Ferling. Foto: Thielen. „Das war die schlimmste Nacht im Jahr. Drei Wochen lang war man die ganze Zeit mit anderen Kindern zusammen, hatte mit fünf Mädchen auf einem Zimmer geschlafen. Und dann lag man plötzlich wieder allein im eigenen Bett in seinem Kinderzimmer“, beschreibt Sonja Schwarz die erste Zeit nach der Rückkehr von der Ferienreise. „Ja, da trat jedes Mal eine große Leere ein“, erinnern sich auch Dietmar Eulen, seine Frau Vera und deren Bruder Ulf Kleinings. Die vier fuhren in den 80er- und 90er- Jahren
regelmäßig mit der Katholischen Jungen Gemeinde, der KJG von St. Maternus, in Ferien, zunächst als Gruppenkinder, dann als Gruppenleiter. Dietmar Eulen, Jahrgang 1968, übernahm sogar zwischen 1990 und 1997 acht Mal die Reiseleitung. Altbewährtes währt am längsten Die Rodenkirchener steuerten in den 90er- Jahren dieselben Orte an, die sich mittlerweile seit Jahrzehnten bewährt hatten. Meistens
ging die Fahrt nach Österreich. „Wir fuhren immer wieder dorthin, weil die Orte und die Umgebung schön waren, das Essen gut, die Herbergseltern nett und die Unterkünfte günstig. Wir haben uns stets bemüht, den Preis zu halten“, schildert Vera Eulen, Jahrgang 1976. Das 1965 von Pfarrer Hanck eingeführte Konzept funktionierte auch 30 Jahre später noch. „Wir haben bewusst die Traditionen hochgehalten“, erzählt Dietmar Eulen. Es wurden Ausflüge gemacht, Fuß-
Erstaunlicherweise erfreute sich ebenfalls die „Kommission“, die für militärische Ordnung in den Gruppenzimmern und den Spinden der Kids sorgen sollte, ungebrochener Beliebtheit. „Das war immer ein Riesenwettbewerb und wurde von jedem einzelnen sehr wichtig genommen“, beschreibt Vera. Jeden Morgen bekamen die Kinder eine halbe Stunde, um Zimmer und Schränke aufzuräumen. Die beste Gruppe erhielt einen roten Ring, der auf ihren Gruppenstock gestreift wurde. „Den Stock suchte sich jede Gruppe bald nach der Ankunft im Wald“, schilderte die Rodenkirchenerin. Auch die Zweit- und Drittordentlichsten wurden prämiert. „Die Kinder hatten schon ihre Tricks. Wenn zum
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Beispiel einmal ein Junge oder Mädchen krank war und im Bett bleiben musste, wurde schnell alles, was an Unordnung im Zimmer rumflog, unter die Bettdecke geworfen“, lacht Sonja Schwarz, Jahrgang 1976. Das Gute sei gewesen, dass man selbst auch Gruppenkind gewesen sei, bevor man Leiter wurde. „Daher kannten wir alle Tricks“, schildert sie. „Die Kinder bekamen auch häufig Pakete von ihren Eltern mit Süßigkeiten, mit denen sie dann die Kommission bestechen wollten“, schmunzelt Vera. „Außerdem stritten die Gruppenführer oft, welches Zimmer nun das ordentlichste sei, denn jeder sah natürlich seine eigene Gruppe gerne als Sieger“, erzählt ihr Ehemann. Die Kommission schließlich bestand aus den Gruppenleitern, die - ähnlich einer Arztvisite im Krankenhaus - Morgen für Morgen durch die Zimmer zogen. „Ich zum Beispiel bin oft mit Ursula Gräff, heute Weber, aneinander geraten“, lacht Eulen. Die Ordnungsliebe ließ, wieder in Rodenkirchen, leider schnell nach. „Es hielt bei mir als Gruppenkind noch vielleicht zwei Tage. Dann habe ich das Aufräumen gerne wieder meiner Mutter überlassen“, erzählt Eulen.
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Leiter locker am Hang. Vorne links Britta Stöcker, ganz rechts Dirk van Issem, in der Mitte Oliver Weber und Ursula Graeff, hinten Mitte Birgit Ruele und Nicole Hamacher. Foto: Privat. Fußball spielte immer eine Rolle Los gingen die Tage stets mit lautem Wecken. „Wir stellten eine Lautsprecherbox auf den Flur und drehten auf, dann waren alle wach“, schildert Eulen. Im WMJahr 1990 hatte die Truppe eine Langspielplatte mit Originalkommentaren von der Fußballweltmeisterschaft 1954 in Bern dabei, die als Weckruf diente. „Das war toll! Ich bekam gleich bei den ersten Worten eine Gänsehaut“, so Eulen. „Die Jungs standen da
drauf, wir Mädels fanden es eher langweilig“, meint dagegen seine Frau. Zum Halbfinale Deutschland gegen England weilten die Rodenkirchener in Tscheuritsch und sahen das Spiel natürlich gemeinsam. „Dafür richteten wir den Speisesaal her, räumten alle Tische weg und dekorierten den Raum mit Fähnchen“, weiß Dietmar Eulen noch. Deutschland gewann und kam weiter. „Wir sind nach dem Spiel mitten in der Nacht auf den Hof gelaufen, haben eine
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deutsche Fahne gehisst und die Hymne gesungen“, erzählt er. Auch Tollpatsche wurden ausgezeichnet Auch die Tradition des in den Vorjahren eingeführten „Heidi-Pokal“ wurde weiterhin liebevoll gepflegt. Der wurde unter den Gruppenleitern für besondere Tollpatschigkeit vergeben. „Einer bekam ihn einmal, weil er eine Fliege an der Wand erschlagen wollte. Er holte mit voller Wucht aus – aber die Fliege war keine Fliege, sondern ein Nagel“, lacht Vera Eulen. Sie selbst bekam den Heidi-Pokal, als sie ein Käppi übermütig in die Luft warf und es in einem Baum hängen blieb. „Sobald jemandem ein Missgeschick passierte und die anderen das mitkriegten, sangen sie laut das Heidi-Lied. Der Pokal hat aber nichts mit der Heidi aus den Bergen zu tun, es war nur wegen des Namens“, erklärt Eulen. Der geht zurück auf Heinz-Dieter Risse, einen ehemaligen Gruppenleiter: Einmal wollte Risse ein Kind auf einer Wiese einfangen, das weglief und dabei sportlich über einen Zaun sprang. Heinz-Dieter lief hinterher und sprang, nicht ganz so sportlich, über denselben Zaun. Dabei landete er der Länge nach in einem Kuhfladen. Die Rodenkirchener – bis auf Heinz-Dieter vermutlich – amüsierten sich köstlich. Das war die Geburtsstunde des Heidi-Pokals.
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50 Jahre Ferienfahrten St. Maternus - Rodenkirchen
Neues Highlight: die Hüttenwanderung Es gab auch Neuerungen während der Ferienfahrten: das Plattenquiz, bei dem man Musikstücke und Interpreten erkennen musste, der Postenlauf, eine Art Rallye mit Aufgaben, vor allem aber die Hüttenwanderung. Eingeführt von Oliver Weber in den 80er- Jahren, mauserte sich die anstrengende Wanderung auch bei zunächst etwas wanderunwilligen Stadtkindern zu einem Highlight des dreiwöchigen Aufenthalts. „Es ging schon einige Stunden hoch, zwischendurch machten wir Pause. Aber was für eine Freude, wenn dann die Hütte in Sicht kam!“, begeistert sich noch heute Sonja Schwarz. „Wenn das eine oder andere Kind quengelte, konnten wir es mit Liedern immer wieder motivieren“, erzählt sie. In der Hütte wurde auch übernachtet, der Standard war einfach. „Meist Plumpsklo und kein Strom. Aber alle waren begeistert“, berichtet Eulen. „Die Gruppenleiter schleppten ihre Bierflaschen mit nach oben und kühlten sie in der Kuhtränke“. Am nächsten Morgen ging es wieder bergab. Auch neu: T-Shirts und Filme Als Neuerung kamen auch die einheitlichen T-Shirts der Gruppenleiter gut an, die Ulf Kleinings gestaltete und die Anfang der 90er- Jahre eingeführt wurden. Außerdem machte Kleinings während der Reisen jede Menge Filmaufnahmen. „Erst waren alle davon total genervt, aber nachher nahmen wir Ulf als Kameramann gar nicht mehr wahr“, erzählen seine Schwester und Sonja. Wieder in Rodenkirchen, schnitt der junge Mann unterhaltsame Filme aus dem Material, die an einem Vorführabend den Mitreisenden und deren Eltern gezeigt wurden. „Manche Filme waren wirklich total witzig und sind eine schöne Erinnerung“, freut sich Vera Eulen noch heute. Die „italienischen Jahre“ In die 90er fielen auch die „italienischen Jahre“. Viermal fuhren die älteren Rodenkichener mit Dietmar Eulen als Reiseleiter nach Cervia an die Adria. Das Ju-
Leiter rotten sich immer zusammen. Von links Dominik Girschick, Hubert Koch, Martin Wind, Jennifer (?), Stephan Rommersbach und Stephanie Happe. Foto: Privat.
50 Jahre Ferienfahrten St. Maternus - Rodenkirchen
Ein Bild von 1990. Die Gastgeber mit den leckersten Schnitzeln, Maria und Franz Bär aus Tscheuritsch. Ein Foto von Sonja Ferling. gendgästehaus war einfach, das Essen nicht besonders, aber der Strand fußläufig zu erreichen, und die Kölner genossen Bella Italia. „Wir machten auch hier Ausflüge, nach Rimini, nach Venedig, nach Rom. In Italien war alles etwas lockerer, mit mehr Zeit zur freien Verfügung, da auch die Mitreisenden nicht mehr so jung waren“, erzählt Sonja Schwarz. „In dem Gästehaus waren noch andere Jugendgruppen, mit denen man in Kontakt kam, das war ganz schön“, schildert Eulen. Die Rodenkirchener seien stets belächelt worden, wenn sie ankamen und ihr Gepäck
Verleihung des „Heidi-Pokals“ an Frank Ferling durch Hubert Koch. Foto: Privat.
ausluden. „Wir hatten alles Mögliche dabei, Fernseher, Musikanlage, Kühlschrank“, berichtet der damalige Reiseleiter. „Wir haben auch in Italien regelmäßig unsere Disco veranstaltet, manchmal kamen auch die anderen Reisegruppen dazu“, erzählt er. „Einmal haben wir mit unserer Anlage die ganze Straße lahmgelegt, da fiel der Strom aus“, schmunzelt er. Sie seien aber auch stets einige Mal in die Disco nach Rimini gefahren. „Wir waren wohl viel am Strand, haben aber auch einiges unternommen“, berichtet Eulen.
Keine Fahrt ohne Streiche Natürlich spielten die Kinder und Jugendlichen, wie in all den Jahren zuvor, noch gerne Streiche. „Einmal haben wir alle Schuhe geklaut und zusammengeknotet“, erzählt Ulf Kleinings. Das habe man später toppen wollen, sagt der 41-Jährige. „Wir haben die Zimmer der anderen Kinder komplett leer geräumt, während sie schliefen“, schildert er. Die Jungs seien da wahrhaft strategisch vorgegangen, hätten sich die Zimmer vorher genau angesehen und Pläne aufgezeichnet. Sogar die Holzdielen
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seien im Vorfeld abgegangen und die knarrenden Dielen markiert worden, damit niemand darauf trat. Und tatsächlich – die Aktion klappte, ohne dass die „Opfer“ aufwachten. Am nächsten Morgen fanden diese von ihren Sachen nur noch das vor, was sie anhatten. „Bei einem Mädchen war das nicht allzu viel, sie hatte wohl die Angewohnheit, oben ohne zu schlafen“, erzählt Eulen. Die junge Dame sei dann in ein Bettlaken oder ähnliches gehüllt zum Frühstück erschienen, erinnert er sich.
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Eine typische Leiterrunde aus diesen Jahren. Mittlere Reihe von links Alexander Kloss, Godehard Schulte, Sonja Ferling, Daniel Zimeck, Heidi Wagner, Britta Stöcker, Andreas Herrmann. Vorne Rebecca Chakraverty, hinten Heinz Braun. Foto: Kleinings. Nehmt Abschied, Brüder… Die Ferienfahrten von St. Maternus, voller Traditionen, die mittlerweile schon Generationen von Reisekindern überdauerten, endeten auch mit einem liebgewonnenen Ritual. „Wenn auf der Rückfahrt die Rodenkirchener Brücke auftauchte, sangen wir alle im Bus ‚Nehmt Abschied, Brüder, ungewiss ist alle Wiederkehr‘. Da bekamen wir eine Gänsehaut, es war unsere letzte Amtshandlung als Gruppe, bevor wir zu Hause ankamen und jeder in seine Familie ging“, erinnert sich Vera Eulen. Lebenslange Freundschaften „Die Fahrten haben uns alle sehr geprägt“, schildert Sonja Schwarz. Sie habe als Gruppenleiterin das Organisieren eingeübt und gelernt, Verantwortung zu übernehmen. „Es war toll, welches Vertrauen die
Eltern der Reisekinder in uns setzten“, sagt sie. Vor allem aber seien lebenslange Freundschaften durch die KJG-Fahrten entstanden. „Es ist ganz häufig, dass wir Trauzeugen, Patentanten oder ähnliches untereinander sind, auch für unsere damaligen Gruppenkinder“, berichtet Vera Eulen. Und auch in der 90er-Jahre- Reise-Generation fanden sich Paare, die den Bund fürs Leben schlossen. Wie Vera, geborene Kleinings, und Dietmar Eulen. Wie schon bei Heinz Günter Hunold und seiner Adelheid, begann die Beziehung der späteren Eheleute damit, dass Dietmar als Gruppenleiter die acht Jahre jüngere Vera ins Bett schickte. Im Laufe der Jahre haben die St. Maternus-Reisen gut zehn Ehen ‚angestiftet‘. Die Zukunft ist schon da… Peter, der ältere Sohn der Eulens, war mittlerweile auch schon viermal mit der KJG unterwegs. Es gefalle ihm sehr gut, er sei schon
Leiter von links nach rechts: Stephan Rommersbach, Hubert Koch, Martin Wind, Philipp Wegerhoff und Godehard Schulte. DIE FERIENFAHRTEN DER KATHOLISCHEN JUGEND ST. MATERNUS RODENKIRCHEN IN DEN NEUNZIGER JAHREN Fahrtziel Leitung Dietmar Eulen, 1990 Tscheuritsch, Markus Hautzer Kärnten Dietmar Eulen 1991 Mittersill 1992 Aschau Kaplan Martin Wind (Kinder) Kaplan Martin Wind (Kinder) 1993Wagrain Dietmar Eulen, Ulf Kleinigs 1994 St. Ulrich 1995 Uderns/Zillertal Dietmar Eulen 1996 Obertauern Hubert Koch (Kinder) Ulf Kleinigs (Kinder) 1997 Saalbach 1998 Mittersill Ulf Kleinigs/ Sonja Schwarz geb. Ferling 1999 Wagrain Ulf Kleinigs, Vera Eulen, Sonja Schwarz 2000 Scheffau Vera Eulen, Sonja Schwarz 2001 Scheffau
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1992, 1993, 1996 und 1997 waren die Jugendlichen der KJG St. Maternus in Cervia an der Adria. Das waren die sogenannten „Italienischen Jahre“. Fahrtleiter war jeweils Dietmar Eulen. ganz scharf darauf, später einmal Gruppenleiter zu sein, erzählen seine Eltern glücklich. Er weiß, wieviel er den St. Maternus-Fahr-
ten zu verdanken hat. „Ohne die KJG gäbe es mich ja gar nicht, sagt er immer“, berichtet seine Mutter lachend. (Text: Stephanie Broch).
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KONZEPT KOMMT GUT AN – BEDARF IST GROSS
„INKLUSIV WOHNEN KÖLN E.V.“ INFORMIERTE ÜBER DAS GEPLANTE WOHNHAUS „Ich glaube an die Stärke des Vereins und bin überzeugt, dass das Projekt ein voller Erfolg wird, inhaltlich wie auch wirtschaftlich“, sagte Elmar Lieser, Leiter des Sozialmanagements der GAG. Die GAG Immobilien GmbH ist Investor und Bauherr des innovativen Wohnhauses des Vereins „inklusiv wohnen Köln e.V.¨ Dieser hatte Ende November zu einem Info-Nachmittag in die Diakonie Michaelshoven eingeladen, um das Projekt vorzustellen. Das Konzept: Ein Haus, in dem Menschen mit Behinderung zusammen mit Studenten und anderen wohnen sollen. Die Menschen mit Behinderung sollen ambulant durch frei gewählte Pflege- und Assistenzdienste betreut werden, die Studenten sollen sie ergänzend unterstützen. Geplant sind Wohnungen zwischen 38 und 62 Quadratmetern. Auch zwei sehr großflächige Wohngruppen für jeweils neun Menschen – fünf Menschen mit Behinderung und vier Studenten - sollen entste-
Elmar Lieser, Christiane Strohecker, Michaela Mucke und Architekt Florian Pacher aus Dormagen erläuterten die Einzelheiten zum inklusiven Wohnprojekt am Infonachmittag. Foto: Broch. hen. Das Haus ist barrierefrei, es gibt mehrere Wohneinheiten für Rollstuhlfahrer. Im Erdgeschoss ist ein großer Gemeinschaftsraum geplant. Vier Wohnungen sind frei finanziert, der Mietpreis liegt bei 11,50 Euro pro Quadratmeter, die restlichen Wohnungen entstehen im geförderten Wohnungsbau und kosten 6,25 Euro pro Quad-
ratmeter Miete. In dem Haus, das auf dem Sürther Feld gebaut wird, können insgesamt etwa 30 Menschen wohnen. Baubeginn ist 2016, Ende 2017 soll das Gebäude bezogen werden. Für die weitere Projektentwicklung und die Ausstattung der Gemeinschaftsräume ist der Verein noch dringend auf Spenden angewiesen. „Da-
für brauchen wir knapp 200.000 Euro“, sagte Geschäftsführerin Strohecker. „Wir sind sehr zufrieden, es waren gut 130 Besucher da, vor allem Eltern behinderter Kinder“, schilderte sie am Ende des Info-Nachmittags, der mit Musik- und Comedy-Einlagen unterhaltsam gestaltet war. „Unser Konzept kam sehr gut an und die Stimmung war gut“, beschrieb Strohecker. Es lägen schon viele Anmeldungen vor, sagte sie, aber dennoch sollten sich Interessenten weiterhin melden. ¨Der Bedarf an innovativem Angebot für Menschen mit Handicap ist groß und ich würde mir wünschen, dass sich mehr Architekten und Investoren auf neue Wege einließen¨, meinte Elmar Lieser.
INFO: Anmeldung und weitere Informationen unter www.inklusiv-wohnen-koeln.de.
DIE GANZ NEUE KONTAKTBÖRSE:
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erstmalig auf diese Zielgruppe spezialisiert hat.
Die Sozialen Hilfen der DiakoDen passenden Partner oder auch nie Michaelshoven unterstützen Freunde mit ähnlichen Interessen Menschen in Krisen ambulant, zu finden, fällt nicht jedem leicht. stationär oder in BeratungsstelFür Menschen mit einer psychi- len. In der Arbeit mit den Menschen Beeinträchtigung stellt es schen in sozialen Schwierigkeiten in dem bestehenden Angebot an und Menschen mit psychischen Kontaktbörsen eine noch größe- Problemen zeigte sich, dass diere Herausforderung dar. Mit der se häufig isoliert sind und über „Schatzkiste für Menschen mit wenig soziale Netzwerke verfüeiner psychischen Beeinträchti- gen. Aufgrund ihrer Beeinträchtigung fällt1 ihnen der Kontakt zu gung“ wurde eine neue 20.11.15 Kontakt- 23:14 AZ Jost 1215_Jos1215 Seite börse geschaffen, die sich in Köln anderen Menschen oft schwer.
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So entstand die Idee einer Kontaktbörse, die mit ihrem Angebot einmalig in Köln ist. Sie soll Menschen, die den Wunsch nach einem Partner haben oder soziale Kontakte suchen, bei der Suche helfen und unterstützen. Das Büro befindet sich zentral am Barbarossaplatz. Hier wird dann nach vorheriger Terminabsprache im Erstkontakt ein Profil vom Interessenten erstellt. Wenn sich ein passender Partner mit ähnlichen Interessen findet, erhalten beide Post, bei gegenseitigem Gefallen findet ein
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Rodenkirchen Kölner Bilderbogen - Rodenkirchen
DANK FÜR EIN TOLLES ENGAGEMENT DIAKONIE MICHAELSHOVEN ZEICHNETE EHRENAMTLER AUS
450 Ehrenamtliche arbeiten regelmäßig mit in den Einrichtungen und Projekten der Diakonie Michaelshoven. Seit 2006 werden einige von ihnen einmal im Jahr für ihr besonderes Engagement mit dem Michaelsengel bei einer feierlichen Veranstaltung in der Erzengel-Michael-Kirche ausgezeichnet. „Wir könnten ganz viele von Ihnen auszeichnen, im Grunde ist jeder von Ihnen ein Aspirant für den Michaelsengel. Aber das sprengt den Rahmen, deshalb wählen wir jedes Jahr einige von Ihnen aus, stellvertretend für alle“, sagte Birgit Heide, theologischer Vorstand der Diakonie, beim diesjährigen Michaelsempfang. Die Wahl fiel in diesem Jahr auf Magdalena May, Jahrgang 1937. Die 78-Jährige, die erst seit 2009 in Köln lebt, war maßgeblich an der Gründung der Helfenden Hände Rodenkirchen beteiligt. Lange Zeit war sie eine von mehreren ehrenamtlichen Koordinatorinnen, seit fast zwei Jahren bewältigt sie diese Aufgabe allein. Das bedeutet, dass sie an fünf Tagen in der Woche von 9 bis 17 Uhr Anrufe von Hilfesuchenden annimmt. Bis zum jetzigen Zeitpunkt hat May für die Helfenden Hände schon über 500 Aufträge angenommen und an andere Ehrenamtliche weitergeleitet. Auch Jürgen Bauer, Jahrgang 1955, freute sich über den Michaelsengel. 2004 kam Bauer in das Katharina-von Bora-Haus in Lindenthal, weil er dort seine Mutter untergebracht hatte. Er besuchte sie täglich und merkte, dass es ihm viel Freude machte, mit älteren Menschen umzugehen. Daher
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Die Damen und der Herr der „Herzkammer“ sortieren zentnerweise Kleider- und weitere Sachspenden im Jahr. Foto: Broch. ist er dem Seniorenheim auch nach dem Tod der Mutter treu geblieben, veranstaltet wöchentlich Spielnachmittage und -abende mit den Bewohnern und begleitet sie auf Ausflügen. Bewohner und Mitarbeiter des Hauses schätzten den 60-Jährigen sehr, schilderte Heide. Des Weiteren wurde Kisaka André Kiala, Jahrgang 1985, ausgezeichnet. 2001 kam der Angolaner mit 16 Jahren als Flüchtling ohne Eltern nach Köln. Damals wurde er in der Außenwohngruppe der Diakonie Michaelshoven aufgenommen. Aus Dankbarkeit über die Hilfe gründete er 2013 eine Sportgruppe für die interkulturelle Wohngruppe. Seitdem trainiert er einmal in der Woche mit den Kids, vor allem Fußball und Basketball, es wird aber auch getanzt! Bei den Kindern und Jugendlichen ist André Kiala sehr beliebt; wenn er montags zum Sport kommt, warten sie schon ungeduldig auf ihn. Vierte im Bunde der Ausgezeichneten waren die ehrenamtlichen Mitarbeiter – 19 Frauen und ein Mann – der „Herzkammer“. Dort
kommen die Sachspenden für die Diakonie an. „Kisten schleppen, Müll aussortieren, Regale befüllen, sortieren – es ist eine schwere körperliche Arbeit, die Sie leisten“, sagte Heide. „Wir danken Ihnen allen für Ihr tolles Engagement. Ohne das wäre vieles bei uns nicht möglich“, betonte sie. Nach der Ehrung und einem vorange-
gangenen Jahresrückblick auf das Ehrenamt 2014/15 konnten sich die Ehrenamtler bei einem Buffet mit diversen Leckereien wie Spießchen, Lachsröllchen, Braten, Antipasti und feinen Törtchen austauschen und zusammen feiern. Für musikalische Unterhaltung sorgte die Gruppe Denise Krammer mit brasilianischer Live-Musik. (sb)
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Kisaka André Kiala – hier mit Birgit Heide - freut sich über die Auszeichnung. Im Herbst beginnt der Angolaner eine Ausbildung zum Erzieher am Berufskolleg in Michaelshoven. Foto: Broch.
Rodenkirchen Kölner Bilderbogen - Kölner Süden
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REINES FUSSBALLSTADION FÜR DIE ZWEITE LIGA? Fortuna Köln entwickelt Leitidee zur Neuordnung des Sportparks Süd
bestehenden Clubheim errichtet und ein weiterer neuer und vollwertiger Trainingsplatz geschaffen. „Mit diesen Maßnahmen wird der Grundstein dafür gelegt, dass sowohl der Schulsport als auch die 500 Jungen und Mädchen, die bei der Fortuna Sport treiben, eine gute Perspektive im Sportpark Süd vorfinden. Der Verein wird mit der Erweiterung seiner Trainingsflächen auch weiterhin sein hohes soziales Engagement aufrechterhalten und auch Kindern aus sozial schwachen Familien eine sportliche Heimat bieten können“, sieht Hans-Jörg Westendorf, Vorsitzender der S.C. Fortuna Köln e.V., große Vorteile einer solchen Lösung. Im zweiten Schritt können die alte Sporthalle und die Stehplatztribüne entlang der Geraden abgerissen werden und kann eine neue Tribüne mit rund 5.000 Sitzplätzen, Funktionsräumen und einem Business-Bereich entstehen. „Nur mit einer modernen Sitzplatz-Tri-
Im Zuge der Initiative der Stadt Köln zur Schließung des Inneren Grüngürtels und der Entwicklung der „Parkstadt Süd“ wird sich perspektivisch auch die Situation rund um das Südstadion verändern. Da die Sporthalle und das Stadion bereits heute nicht mehr zeitgemäß sind, haben die Verantwortlichen des Vereins und der Spielbetriebsgesellschaft eine Leitidee entwickelt, die in drei Bauphasen umgesetzt werden kann. Damit bietet sich eine dauerhafte Perspektive für den Breitensport am Standort, und das Südstadion wird den heutigen Standards im deutschen Profifußball entsprechend entwickelt. In der ersten Phase ist statt einer Kernsanierung der maroden Halle zu gleichen Kosten der Neubau einer Sporthalle vorgesehen. Daneben wird ein neues Jugendförderzentrum neben dem
So soll das Südstadion nach dem kompletten Umbau einmal aussehen. Und Fortuna Köln möglichst in der zweiten Liga spielen. Animation: Fortuna. büne können wir in der dritten Liga wirtschaftlich dauerhaft wettbewerbsfähig sein und uns mittelfristig dann auch sportlich weiter entwickeln“, macht Michael J. Schwetje, Geschäftsführer der Fortuna Köln Spielbetriebsgesellschaft mbH, auf die aktuelle Problematik der Fortuna im Profifußball aufmerksam. Im Falle eines Aufstiegs in die zweite Bundesliga können schließlich in einer dritten Phase perspektivisch die
Planungen zur Wandlung in ein reines Fußballstadion mit 15.000 bis 20.000 Plätzen aufgenommen werden. Die Fortuna möchte mit dieser Leitidee zum Sportpark und zum Südstadion eine erste Richtung vorgeben und bei allen Beteiligten und Verantwortlichen für deren Umsetzung werben. Damit würde die Existenz des Gesamtvereins und der Profimannschaft auf eine zukunftsfähige Basis gestellt. (ht).
EIN TICKET FÜR DIE GANZE FAMILIE FORTUNA KÖLN MIT TOLLEM ANGEBOT FÜR FAMILIEN UND FANS sene und zwei Kinder/Jugendliche bis einschließlich 16 Jahren die Heimspiele der Fortuna von der Sitzplatz-Tribüne im Südstadion aus verfolgen. Eigens für das RheinEnergie-Familienticket wird es auf der Sitzplatztribüne einen separaten Familienblock geben. Dabei kostet das Ticket für vier Personen zusammen nur 45 Euro anstelle von 70 Euro. Kunden, die das kostenlose Bonusprogramm der RheinEnergie, den „Heimvorteil“, nutzen, können das Familienticket sogar für nur 35 Euro erwerben. „Wir wollen über Schul- und Vereinsaktionen insbesondere Kinder und Familien ansprechen
„Der 1. FC Köln ist in der DNA der Kölner, die Fortuna trägt man im Herzen. Kinder und Familien sind Herzensangelegenheiten der Fortuna. Unser verstorbener Präsident Klaus Ulonska hat das ein Jahrzehnt lang vorgelebt. Mit dem RheinEnergie-Familienticket festigen wir unsere Werte“, erläuterte Benjamin Bruns, Mitglied der Geschäftsleitung Fortuna Köln, den Start des Familientickets. Zusammen mit ihrem langjährigen Partner RheinEnergie führt die Fortuna ab sofort das RheinEnergie-Familienticket für Fans und Kölner Familien ein. Mit diesem neuen Ticket können zwei Erwach-
und uns weiter in die Gesellschaft integrieren. Mit dem RheinEnergie-Familienticket haben wir ein attraktives Angebot für Fans und Familien geschaffen, das natürlich ohne die Unterstützung unseres Partners RheinEnergie nicht möglich wäre“, so Bruns weiter. „Die Fortuna ist ein Verein aus dem Herzen der Stadt mit einem großen Herz für Familien. Wir freuen uns, dass wir einen weiteren Teil zu dieser familienfreundlichen Entwicklung von Fortuna Köln beitragen können“, beschreibt Dr. Dieter Steinkamp, Vorstandsvorsitzender der RheinEnergie AG, die gemeinsame Partnerschaft. Das
RheinEnergie-Familienticket kann man nur online im Vorverkauf bei KölnTicket über print@home und telefonisch unter 0221/2801 erwerben. Dank des Engagements von KölnTicket fallen dabei keine Vorverkaufsgebühren und keine zusätzlichen Servicegebühren an. Das RheinEnergie-Familienticket wird es in jeweils limitierter Anzahl zunächst zu den Heimspielen gegen den VfL Osnabrück, Stuttgarter Kickers, Hansa Rostock, Holstein Kiel, Wehen Wiesbaden, Preußen Münster, den VfB Stuttgart II, Rot-Weiß Erfurt, Hallescher FC und den Chemnitzer FC geben. (ht).
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EHRGEIZIGE ZIELE „Wir wollen vor allem die Jugendabteilung vorantreiben und mehr Mannschaften aufbauen. Wir möchten auf zehn Jugendmannschaften kommen“, schilderte Sven Plättner. Plättner ist der neue Leiter der Abteilung Fußball beim S.V. Rot-Weiss Köln-Zollstock 05 e.V. Der Verein wählte kürzlich einen neuen Vorstand für die Fußballabteilung. Zu Plättners Stellvertreter wurde Dirk Wien gewählt, zum Jugendleiter Peter Schmitz und zu dessen Stellvertretern Willi Beckers und Andreas Hein. „Auch bei den Senioren wollen wir nicht untätig sein und zusätzliche Mannschaften aufstellen“, so Plättner. Ebenfalls eine Damenmannschaft kann sich Plättner vorstellen. Auf 700 Mitglieder möchte der Verein kommen.
Ehrgeizige Ziele – derzeit trainiert der Verein vier Jugend- und eine Seniorenmannschaft und hat insgesamt 450 Mitglieder. „Jeder ist bei uns willkommen“, sagte Karl Ettelt, Schatzmeister des Vereins. Neben Fußball bietet der Verein Turnen, Gymnastik, Tischtennis, Badminton, Volleyball, Mutter-Kind-Turnen, Basketball und Seniorengymnastik an. Unterstützt wird der neue Vorstand vom ehemaligen Fußball-Profi Dirk Lottner. Lottner spielte viele Jahre für Fortuna Köln, Bayer 04 Leverkusen und den 1. FC Köln. Der gebürtige Zollstocker arbeitet heute als Fußballtrainer und betreibt eine Fußballschule in Hürth. „Meine ersten Schritte im Fußball habe ich hier bei RotWeiss gemacht. Ich habe jetzt wieder mehr Kontakt zum Verein und finde schön, dass sich hier etwas bewegt“, sagte Lottner. Auch das Sponsoring wolle man stärker beleben, berichtete Dirk Wien. „Viele ehemalige Sponsoren haben schon zugesagt, zum Januar 2016 wieder einzusteigen“, freute er sich. Auch bei neuen Sponsoren stünden die Chancen gut, sagte er. „In naher Zukunft können wir den Mannschaften etwas für Trikots und ähnliches zukommen lassen“, meinte er. Große Hoffnungen setzen die Zollstocker in den von der Stadt Köln zugesagten Kunstrasenplatz. „Der alte Ascheplatz hat uns viele Mitglieder gekostet“, so Ettelt. Der Verein rechnet damit, dass man Ende 2017 auf dem Platz an der Kendenicher Straße auf Kunstrasen wird spielen können. (sb).
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RICHTFEST IM „RADERBERGER LEBEN“
AN DER RADERBERGER STRASSE IN RADERBERG ENTSTEHEN 173 WOHNUNGEN
Ende Oktober wurde im neuen Quartier an der Raderberger Straße Richtfest gefeiert. Foto: Broch. Vor ein paar Wochen begrüßte Paul Bauwens-Adenauer, geschäftsführender Gesellschafter der Bauwens-Gruppe, die künftigen Bewohner, Investoren, Projektbetreuer und Handwerker bei strahlendem Sonnenschein zum Richtfest. Die Unternehmensgruppe baut an der Raderberger Straße insgesamt 173 Wohnungen auf dem Gelände der ehemaligen Wäscherei Klug. „Ich denke, wir legen hier einen guten, neuen Maßstab für den Stadtteil“, sagte Bauwens-Adenauer. Bezirksbürgermeister Mike Homann zeigte sich beeindruckt, wie viel sich seit der Grundsteinlegung Ende Oktober des vergangenen Jahres
auf dem Gelände getan hat, und freute sich über den entstehenden Wohnraum. „Wir haben eine enorme Nachfrage im Kölner Süden. Es ist immer schön, wenn man eine Firma hat, von der man weiß, dass etwas Gutes dabei entsteht“, meinte er. Baustart des Projektes war im August 2014. Insgesamt werden sieben Gebäude errichtet. Die Zwei- bis Fünfzimmerwohnungen zwischen 54 und 144 Quadratmetern kosten ab 3400 Euro pro Quadratmeter aufwärts. Es seien nur noch vier der 133 Eigentumswohnung zu haben, informierte Projektleiterin Martina Müller. Zu den Preisen für die 40 Mietwohnungen konnte sie noch
Bezirksbürgermeister Mike Homann zeigte sich beeindruckt von der Baugeschwindigkeit. Foto: Broch nichts sagen. Die Wohnanlage wird oberirdisch autofrei sein, eine Tiefgarage bietet knapp 200 Stellplätze. Der Innenbereich der Siedlung wird begrünt, hier wird auch ein Spielplatz angelegt. Das Quartier wird über einen Durchgang von der Raderberger Straße erreicht. Auf dem Gelände entsteht auch eine vierzügige Kita im Gebäuderiegel an der Raderberger Straße. Betreiben wird sie die Fröbel-Gruppe. Das Projekt soll im dritten Quartal 2016 fertiggestellt sein. Die Bezirksvertretung hatte dem Bauprojekt trotz verschiedener Kritikpunkte zugestimmt. Die Lokalpolitiker hatten unter anderem 25 Prozent Sozialwohnungen wie auch barriere-
freie Wohnungen gefordert. Es bestand jedoch nach den damalig geltenden Vorschriften keine Notwendigkeit für den Investor, einer solchen Forderung nachzukommen.
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Im Februar 2016 wird zum letzten Mal die „Puppensitzung“ ausgestrahlt – keine Sendung mehr 2017 Der WDR hat Hänneschen-Intendantin Frauke Kemmerling mitgeteilt, dass der Sender plant, von der Session 2017 an auf die Fernsehaufzeichnung der beliebten Puppensitzung des Hänneschen-Theaters zu verzichten. Als Hauptgrund dafür gibt der WDR „notwendige Sparanstrengungen“ im Hause an. Es habe sich in der Vergangenheit laut WDR gezeigt, dass das Programm des Hänneschen-Theaters – durchweg auf Kölsch dargeboten – seine Fans vorrangig im Kölner Raum gefunden habe, aber nicht mehr im gesamten Sendegebiet des WDR. Seit Februar 1982 überträgt das WDR-Fernsehen Aufführungen aus dem Hänneschen-Theater. Schon in den 1970er-Jahren waren auch Abendstücke im Programm, dann hat sich die Übertragungstätigkeit auf die karnevalistische Puppensitzung des Theaters be-
schränkt. Initiator der damaligen Produktionen war der mittlerweile pensionierte WDR-Redakteur Kurt Brünler – auch heute noch ein glühender Fan des Hänneschen-Theaters und regelmäßiger Besucher der Premieren. Die Hänneschen-Intendanten Berni Klinkenberg und Gérard Schmidt waren zusammen mit Brünler die „Gründungsväter“ der WDR-Übertragungen, die zu einem vollen Erfolg wurden und den Bekanntheitsgrad des Hänneschen-Theaters enorm steigerten. Da die Puppensitzung je nach Session mit 35 bis 70 Vorstellungen nicht annähernd die Nachfrage nach Karten befriedigen kann, war die Ausstrahlung im WDR stets eine gute Möglichkeit für alle Fans der Knollendorfer, doch noch in den Genuss der Hänneschen-Sitzung zu kommen. Als schwierig erwiesen sich dabei in den letzten Jahren die Sendezeiten: Karnevalssonntag am späten Abend und Karnevalsdienstag am frühen Morgen. Dass zu diesen Zeiten keine hervorragenden
„Quoten“ erzielt werden konnten, liegt in der Natur der Dinge. Genau dies wird nun vom WDR als einer der Gründe herangezogen, um die Puppensitzung aus dem Programm zu nehmen. Der WDR müsse sparen – und nun treffe es leider das Hänneschen-Theater, heißt es weiter. Hänneschen-Intendantin Frauke Kemmerling und die ganze Belegschaft des städtischen Traditionstheaters sind betroffen und sehr traurig – „vor allem, weil der WDR der richtige Sendepartner ist und wir uns doch beide auf dem Wege der Verjüngung und das Hänneschen-Theater auch auf neuen, spannenden künstlerischen Wegen befindet“. Auch der Vorstand des Fördervereins der Freunde des Hänneschen-Theaters e.V. reagierte sehr überrascht und enttäuscht. Vorstandsmitglied Josef Hastrich (Kreissparkasse Köln) und Intendantin Frauke Kemmerling sind sich einig: Sollte es bei dieser Entscheidung tatsächlich bleiben, so wäre dies ein großer Verlust für das Hänneschen-Theater.
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Mit einer Feier bedankten sich die „Freunde des Zollstocker Dienstagszugs e.V.“ bei ihren Helfern, die sie beim Sommerfest im August auf dem Zollstocker Marktplatz unterstützt hatten. Sie luden die Helfer wie die Kirchengemeinde St. Pius und die Adler-Schützen aus Zollstock zu einem leckeren Buffet - mit Spießbraten, Frikadellen, Mettbrötchen, verschiedenen Salaten, Kölsch, begleitet von Live-Musik, ins Jugendzentrum Eichi am Südfriedhof. Dabei überreichte die Versicherung Canada life dem Jugendzentrum einen Scheck über 500 Euro, Einnahmen, die die Versicherung beim Sommerfest mit dem Verkauf von echt ka-
Karl-Heinz Moß, 1. Vorsitzender der „Freunde des Zollstocker Dienstagszugs e.V.“, Engin Karace, Julia Zogel von Canada life und Michael Siegenbruck freuten sich über das Extra-Geld für das „Eichi“. Foto: Broch.
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che, die den Kindern und Jugendlichen zu Gute kommt“, bedankte sich „Eichi“-Mitarbeiter Engin Karace. Das Sommerfest in Zollstock fand dieses Jahr zum fünften Mal Auf den Vorschlag der Freunde statt und dient der Finanzierung des Dienstagzugs, das Geld dem des Zollstocker Dienstagszuges. Jugendzentrum zu spenden, ging „Der Zug kostet fast 9.000 Euro“, das Unternehmen gerne ein. „Wir erläuterte Mit-Organisator Michael03.11.15 Siegenbruck. können Spenden1215_Schmerzfuß immer gut ge- 1215 AZ Schmerzfuß 12:49 KinderSeite 1 und brauchen. Das ist eine Super-Sa- Jugendgruppen würden mit Geld nadischen Pancakes erzielt wurde. Die deutsche Niederlassung der kanadischen Versicherung befindet sich auf dem Höninger Weg.
für Bastel- und Wurfmaterial unterstützt, erklärte er. Mit den Überschüssen werden soziale Einrichtungen unterstützt. Dieses Jahr gingen 200 Euro an das Konrad-Adenauer-Tierheim, 200 Euro an den Kalscheurer Weiher e.V. und 200 Euro an den Förderkreis Theophanoplatz, der seit Jahren dafür sorgt, dass der Fischreiterbrunnen in Zollstock sprudelt.
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Siegenbruck freute sich, dass sich schon zwei Gruppen aus Raderberg für den Zug 2016 angemeldet haben. Lange Jahre herrschte große Rivalität zwischen dem Raderberger/Raderthaler Samstagszug und den Zollstockern, die am Karnevalsdienstag durch die Straßen ziehen. „Auch die Domstürmer sind im nächsten Jahr dabei!“, schilderte Siegenbruck. (sb).
Schmerzhafter Fuß – „belastendes“ Problem und medizinische Herausforderung Der menschliche Fuß – ein komplexes Gebilde…
(MRT) und gelegentlich die Computertomografie (CT) geben weitere Erkenntnisse zu Veränderungen der Weichteilstrukturen und der 26 Knochen, 33 Gelenke, weit über 20 Mus- Knochen selbst. keln, knapp 100 Bandverbindungen – der Fuß Zum Ausschluss „fußferner“ Ursachen für den ist anatomisch kompliziert. Die Fußsohlen- Fußschmerz ist es im Einzelfall zwingend, muskeln schaffen eine Fußgewölbestruktur in fachübergreifend zusammenzuarbeiten mit Längs- und Querrichtung zur Dämpfung der Radiologen, Neuroauftreffenden Belastung bei jedem Schritt. Die logen, StoffwechFußballen tragen 40% des Gewichts, 60% selexperten und übernehmen die Fersen – aber nur barfuß und Gefäßspezialisten. in gesundem flachem Schuhwerk! Gut trai- Die Gesamtschau nierte Fußmuskeln garantieren die ausgewo- aus Beschwerden gene Balance im Zusammenspiel mit Knochen und Befunden und Bändern. führt zu einer präzisen Diagnose und Theorie und Praxis – damit zu individudie Realität… ellen TherapieempÜberwiegend sitzende oder stehende Tätigkeit fehlungen. im Berufsleben, Übergewicht und fehlender In der letzten DeMARIUS BRAUN, Oberarzt sportlicher Ausgleich – das aber ist die Reali- kade sind die wis- Unfallchirurgie und Orthotät! Die Fußmuskulatur erlahmt, die Fußkno- senschaftlichen Er- pädische Chirurgie. Fußchi– Anerkennung durch chen werden in Fehlstellung gepresst, damit kenntnisse zu rurgie dt. Gesellschaft für Fußfehlbelastet – die „geniale Architektur“ des Funktionsstörun- die chirurgie Fußes bricht ein. Störungen im Gangbild und gen im Fuß rasant sichtbare Deformierungen vor allem des Vor- gewachsen. Fußinteressierte Orthopäden und fußes sind die schmerzhafte Folge. Fuß- Chirurgen haben sich mit diesem Erkenntnisschmerzen zählen zu den häufigsten Sympto- gewinn spezialisiert. men im der Orthopädie/Unfallchirurgie.
Diagnostik vor Behandlung…! Betrachtung der Gesamtkörperhaltung, der Beinachsen und der Fußstellung, die Überprüfung des Gangbildes – heute „Basics“ der klinischen Untersuchung am Fuß. Die Fußkonturen im Seitenvergleich und das Fußbild im Stand zeigen erste Störungen in der Anatomie. Druckstellen im Schuhwerk weisen oft den Weg zur knöchernen Deformierung. Röntgenbilder der Füße unter Standbelastung zeigen die „echte“ Fehlstellung der Fußknochen zueinander. Die Kernspintomografie
Konservativ vor operativ…!
Viele Schmerzprobleme des Fußes lassen sich in enger Zusammenarbeit zwischen ärztlichen Fußspezialisten, fußorientierten Physiotherapeuten und Orthopädieschuhmachern mit ihrem breiten Spektrum an Polsterungen, Schuheinlagen und Schuhzurichtungen individuell und zufriedenstellend lösen. Komplexe Fußdeformitäten bedürfen allerdings häufig einer operativen Korrektur. Hier ist es zu einem grundlegenden Richtungswechsel vom allein schmerzhaften Gelenk auf die Gesamtfehlstellung im Fußbereich gekom-
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men. Damit haben sich inzwischen bewährte Operationsverfahren der Stellungskorrektur einzelner Knochen zum Gelenkerhalt bis hin zu Versteifungen einzelner Gelenke unter weitgehender Erhaltung des normalen Gangbildes etabliert. Neue winkelstabile Implantate speziell für die Fußknochen wurden entwickelt. Die operativen Möglichkeiten gestatten eine auf das individuelle Fußproblem gerichtete Therapieempfehlung.
Fazit: Diagnostik und Therapie von Schmerzproblemen am Fuß sind komplex, aber mit spezialisiertem ärztliDr. med. E.-A. CRAMER chem Fachwissen Chefarzt Unfallchirurgie und und interdisziplinäOrthopädische Chirurgie rer ärztlicher Zusammenarbeit, mit dem notwendigen diagnostischen „Gerätepark“ und in enger Zusammenarbeit mit Physiotherapie und orthopädischer Schuhtechnik meistens zufriedenstellend lösbar. In einer Fußsprechstunde lässt sich diese Fachkompetenz bündeln. Das Problem „Fußschmerz“ bleibt also komplex, ist aber in einer fußorientiert spezialisierten Einrichtung lösbar. Die Fußsprechstunde in der Abteilung für Unfallchirurgie und Orthopädische Chirurgie unserer Klinik erreichen Sie problemlos über die telefonische Vereinbarung eines Sprechstundentermins während der üblichen Sekretariatszeiten: Sekretariat der Chirurgischen Klinik Telefon-Durchwahl: 0221.3793-1511 (Fr. Plein) 0221.3793-1512 (Fr. Zwick)
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PARKSTADT SÜD
WILLKOMMENSKULTUR UND VEEDEL-ARCHIV Allgemeiner Bürgerverein Zollstock hat einen neuen Vorstand und viele Ziele Seit einem Monat hat der Allgemeine Bürgerverein Zollstock e.V. eine neue Führung. Zum ersten Vorsitzenden wurde Ulrich Bauer gewählt, Manfred Braun zum zweiten Vorsitzenden, Manfred Kaiser zum Geschäftsführer und Bodo Schmitt zum Schatzmeister. Bauer folgt Hans Brocker ins Amt, der sich jahrzehntelang um die Belange des Vereins kümmerte. Jetzt stellte er sich aus Altersgründen nicht mehr zur Wahl. „Es sind neue Herausforderungen für Zollstock durch eine durchgreifende Veränderung vom industriegeprägten Stadtteil zu einem Mischgebiet mit neuer Wohnbebauung und der direkten Anbindung an die Parkstadt Süd zu bewältigen“, erklärte Bauer. Man wolle die Vereinsarbeit auf mehr Schultern verteilen und die Arbeitsbereiche untereinander aufteilen, erläuterte er. Der Verein sei überparteilich, habe aber in jede Partei hinein ein Standbein und ebenso direkte Verbindungen zur evangelischen wie zur katholischen Kirche, schilderten er und Manfred Braun. „Wir
Der neue Vorstand des Zollstocker Bürgereins (hier nicht vollständig) hat viele Ziele, von links nach rechts Martin Baier, Manfred Braun, Maria Woithe, Manfred Kaiser, Wolfgang Kehler, Martin Kieper, Bodo Schmitt, Tobias Arens, Ingrid Appel und Ulrich Bauer. Foto: Broch. wollen das Gras wachsen hören“, lachte Braun. In Zollstock leben über 30 Nationen, so Bauer. In Zukunft wolle man diese bei Festen mehr einbinden, damit sie ihre Kultur vorstellen könnten, sagte er. „Wir wollen auch eine Willkommenskultur in Zollstock einrichten“, schilderte er. Voraussichtlich in der zweiten Hälfte des kommenden Jahres wird in der Nähe des Südfriedhofs eine temporäre Flüchtlingsunterkunft errichtet. „Hier geht es nicht nur um die Erstaufnahme, sondern ebenso
um die langfristige Integration“, erklärte Bauer. Ein wichtiges Thema für die Zollstocker ist die Parkstadt Süd, bei dem sie sich aktiv einbringen. „Wir wollen auf jeden Fall den Standort des Tierheims erhalten“, betonte Bodo Schmitt. Ein weiteres Ziel ist die Einbringung der im Veedel ansässigen Geschäftsleute. Die Zollstocker Geschäftsleute haben keine Interessengemeinschaft, wie sie in anderen Stadtteilen häufig anzutreffen ist. Auch ein Archiv für Zollstock würde der Bürgerverein gerne aufbauen. „Wir haben sehr viel
60.000 EURO SPENDE DER KÖLNER GRÜN STIFTUNG Rund um die 27 Meter hohe Bismarcksäule am Gustav-Heinemann-Ufer/Ecke Bayenthalgürtel in Bayenthal wird derzeit die Grünanlage aufwendig saniert. 60.000 Euro lässt sich die Kölner Grün Stiftung die gartendenkmalpflegerische Wiederherstellung der Platzfläche um die Bismarcksäule und die Schaffung von Wegeverbindungen zu den neuen Fußgängerüberwegen an der Alteburger Straße kosten. Zu den Sponsoren gehören unter anderem die Rheinenergie, die zum 10-jährigen Bestehen der Kölner Grün Stiftung einen fünfstelligen Betrag gespendet hat, und ein privates Kuratoriumsmitglied der ersten Stunde. Nachdem die po-
litischen Gremien der Stadt der Maßnahme nach den Planungen des Grünflächenamtes zusammen mit dem Denkmalschutz zugestimmt hatten, starteten jetzt die Arbeiten mit der Ausbildungskolonne des Grünflächenamtes (Auszubildende der Fachrichtung Garten- und Landschaftsbau des Amtes für Landschaftspflege und Grünflächen). Die Maßnahme soll insgesamt je nach Wetterlage rund drei Monate in Anspruch nehmen. Die Bauaufsicht obliegt dem Grünflächenamt. Ein Zaun zwischen dem neuen Gehweg Alteburger Straße und der Grünanlage leitet dann Fußgänger und Radfahrer über neu ausgebaute Wege in der Grünan-
lage zu den Fußgängerüberwegen und verhindert Trampelpfade. Ein zusätzlicher Weg wird barrierefrei ausgebaut und ermöglicht die Nutzung der Grünanlage für Menschen mit Behinderung. Der Sockel der Bismarcksäule wird von Sträuchern freigestellt, damit das Bauwerk und die Basaltlavablöcke zur Geltung kommen. Auf der Platzfläche wird die wassergebundene Wegedecke saniert, und es werden zwei Sitzbereiche mit Bänken und Mülleimer geschaffen. Der Boden unter den Bäumen, den Platanen nahe der Bismarcksäule und den Eichen entlang der Straßen, wird gelockert und mit Schattenrasen eingesät. (ht).
Material aus dem Nachlass des verstorbenen Stadtführers Walter Wülfrath“, berichtete Tobias Arens. „Dieses Material ist noch in Kisten verpackt. Im Herbst wollen wir anfangen zu sichten und zu sichern“, schilderte er. Wie gehabt, will sich der Bürgerverein um die Brauchtumspflege kümmern und regelmäßig interessante Veranstaltungen anbieten. „Vor allem wollen wir für die Zollstocker da sein, die Kümmerer fürs Veedel sein“, sagte Braun. Mit 850 Mitgliedern ist der Allgemeine Bürgerverein Zollstock e.V. der größte Bürgerverein Kölns. (sb).
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EINMAL MEHR AUFSTEHEN ALS HINFALLEN BUNDESTAGSPRÄSIDENTIN A. D. SÜSSMUTH WAR ALS GAST BEI DER BÜRGERVEREINIGUNG
Wenn man scheitert, darf man nicht aufgeben‘ – diesen Rat ihres Parteikollegen Heiner Geißler habe sie immer befolgt, erzählte Rita Süssmuth Mitte November im Ruderverein von 1877. Die Bürgervereinigung Rodenkirchen e.V. hatte die CDU-Politikerin, ehemalige Ministerin und Bundestagspräsidentin zum Gespräch im Anschluss an die Jahresmitgliederversammlung in die Barbarastraße eingeladen.
müsse flexibler werden, weg von Zertifikaten, um die Menschen leichter in die Arbeitswelt zu integrieren, forderte die Politikerin. „Die Arbeitgeber sollten die Möglichkeit bekommen, die Leute selbst zu testen. Die Schweden machen das so“, erklärte sie. Die Grenzen dicht machen ginge gar nicht, denn das führe zu Tod und Verelendung, betonte Süssmuth. „Aber wir Rita Süssmuth – zwischen Dieter Maretzky und Jürgen Müller von der Bürgerbrauchen ein Einwanderungsvereinigung Rodenkirchen beantwortete die Fragen der Rodenkirchener. Foto: gesetz, auch wenn das eine Broch. Auswahl bedeutet“, sagte sie. Süssmuth, die 1937 in WupMit den Pegida-Anhängern pertal geboren wurde, schlug gegangen zu sein“, erzählte Süss- mittelt, freute sich Süssmuth. müsse man reden: „Wir dürfen nach ihrem Studium zunächst muth. Wichtig sei, sich nicht ein- „Aber wir brauchen ein besseres uns nicht zurückziehen, sondern eine akademische Laufbahn ein schüchtern zu lassen, nicht nach- Management und eine bessere müssen offensiv mit dem Problem und lehrte ab 1969 als Professo- zugeben, wenn einem gedroht Verteilung innerhalb unseres Lan- umgehen“, so Süssmuth. rin für Vergleichende Erziehungs- würde. Einmal mehr aufstehen des und innerhalb von Europa“, so wissenschaft an verschiedenen als hinfallen, sei ihre Devise, so Süssmuth. Die Europäische Union Bürger sollen sei schließlich nicht gegründet sich einmischen Universitäten. 1982 trat sie der die Politikerin. worden, damit jeder nur die eiCDU bei und war von 1987 bis genen Interessen durchsetze, Generell hält sie es für nötig, dass 2002 als Abgeordnete im Bundes- Wir brauchen ein betonte sie. Daran müsse man die Bürger sich einbrächten. „Datag. 1985 wurde sie unter Helmut Einwanderungsgesetz arbeiten, so die ehemalige Bun- rum geht es jetzt: Wie mischen Kohl Familien- und Gesundheitsministerin und 1986 die erste In Rodenkirchen hatte die 78-Jäh- destagspräsidentin. Auch wenn wir uns ein?“, sagte sie. Sie sei Frauenministerin. In der CDU galt rige ihr im Januar erschienenes sie in den zu uns kommenden eine Anhängerin der vernünftigen die Wissenschaftlerin als Linke Buch „Das Gift des Politischen Menschen eine Chance für unse- Bürgerbeteiligung. „Wir müssen und eckte häufig an, weil sie sich - Erinnerungen für die Zukunft“ re Gesellschaft erkenne, müsse weg davon zu denken, dass Bürfür die Reform des Abtreibungs- mitgebracht, doch an dem Abend die tägliche Aufnahme von einer ger ohnmächtig sind. Wir sind viel paragrafen und die Frauenquote – wie derzeit in den meisten Ge- großen Zahl von Flüchtlingen für stärker, als wir denken. Wir müseinsetzte. Auch ansonsten bezog sprächsrunden – ging es vor allem eine Zeitlang aussetzen, meinte sen es nur wagen!“, erklärte sie. sie nicht selten Gegenposition zu um Flüchtlingsfragen. Die vielen Süssmuth. „Wir sind auf den Ka- Gegen die Haltung „Da kann man Kanzler Kohl. „Ich hatte mit vielen ehrenamtlichen Helfer hätten ein tastrophenfall nicht vorbereitet nichts machen“ habe sie auch ihr müssen erst das ManageWiderständen zu kämpfen, aber ganz anderes Bild von Deutsch- und Buch21:58 geschrieben, AZ Dröge 1215_Droege 1215 03.11.15 Seite 1 so Süssmuth. ich habe nie bereut, in die Politik land im In- wie im Ausland ver- ment verbessern“, sagte sie. Man (sb).
Wir wünschen allen unseren kleinen und größeren Patienten und deren Eltern ein fröhliches Weihnachtsfest und ein gutes neues Jahr.
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SENAT DER „KAPELLE JONGE“: HERRENTOUR MIT POLITISCHER BILDUNG Vor kurzem haben sich die Senatoren der Karnevalsgesellschaft „Kapelle Jonge“ zu ihrer diesjährigen Herrentour getroffen. Ganz unter sich sein wollten sie auch in diesem Jahr nicht. So wurden Freunde, Gönner und Vereinsmitglieder anderer Abteilungen eingeladen. Zu einem zünftigen „Spätaufsteherfrühstück“ auf dem Hof der Familie Altenhoven trafen sich 23 Herren aus Weiß und Umgebung. Ganz gespannt waren die Herren, was denn an diesem Tag auf sie zukommen würde. Und der neue Senatspräsident, Bernd Bernardi-Lindenlaub, im beruflichen Leben Marineoffizier, ließ es sich nicht nehmen, auch ein wenig „politische Bildung“ in den Tagesablauf einzuflechten. So ging es mit dem Bus zum Konrad-Adenauer-Haus nach Rhöndorf. Dort erwartete die Gruppe eine exzellente Führung unter der Leitung eines türkischstämmigen Museumsführers, der die Gruppe mit seinen Erklärungen zum Haus und Anekdoten aus dem Leben der Familie Adenauer
Start zu einer interessanten Führung durch das Adenauer-Haus in Rhöndorf. Foto: Privat. schnell in seinen Bann ziehen konnte. Fragen über Fragen, Antworten über Antworten sorgten schon am frühen Nachmittag dafür, dass der Zeitplan ins Wanken geriet. Dennoch schaffte es die Gruppe rechtzeitig, nach dem umfangreichen Informationsprogramm die vorbestellte, nachgeahmte Almhütte am Rheinufer in Bonn zu erreichen. Bei bayerischen Spe-
zialitäten und entsprechender flüssigen Beilage resümierte man in gemütlicher Runde den Besuch beim „Alten“. Den krönenden Abschluss beging man im eigenen Dorf. Hier kehrte man im Landhaus „Alt-Weiß“ ein, um in heimischer Umgebung ein bereits vorbereitetes „Häppchen“ einzunehmen und das ein oder andere Kölsch zu genießen. Die Überraschung des Abends
gelang dem Senat prompt. Seit Schließung des Lokals unter der ehemaligen Pächterin war der Senat quasi „heimatlos“ geworden. Die monatlichen Treffen der Senatoren fanden improvisiert in verschiedenen Räumlichkeiten statt. Problem erkannt, sagte sich der „Neue“, Landhaus-Koch Jörg Blöck, und erklärte sich bereit, den Senat künftig zu unterstützen. (ht).
DIRK SCHMITT STELLT IN DER GALERIE „PHOENIX“ AUS Die Galerie Phoenix in der Wachsfabrik, Köln, zeigt in der zurzeit laufenden Ausstellung (bis zum 19. Dezember) Arbeiten von dem in Köln lebenden Künstler Dirk Schmitt. Dirk Schmitt hat an der Kölner Fachhochschule Malerei studiert. Die Arbeiten von Dirk Schmitt kreisen thematisch mit konsequenter Beharrlichkeit um das AZ WSVergänglichkeit. 1215_WS 1215 03.11.15 Thema Dieses
kunstgeschichtlich sehr zentrale Motiv veranlasste Dirk Schmitt dazu, neben eindrucksvollen Schädeln auch Obst und Gemüse darzustellen. Und so entstanden während eines Stipendiums in Frankreich großformatige Arbeiten mit bezaubernden Stillleben. Die Ausstellung kombiniert diese auf den ersten Blick harmlosen Werke mit anderen Arbeiten, die 20:20 1 auf die Endlichkeit BezugSeite nehmen
des Daseins, wie im Fall des verunglückten Baggerführers von Euskirchen. Die realistischen Darstellungen von Fotografierenden zeigen, dass etwas Besonderes passiert, das es wert ist, fotografiert zu werden. Was nun fotografiert wird, verrät der Künstler nicht. Eine weitere Serie mit Arbeiten von Dirk Schmitt hat historischeTier-Fallen zum Thema. Diese
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Allegorien laden den Betrachter dazu ein, sein eigenes Dasein zu überprüfen. Ist er in eine Daseinsfalle geraten? Wo ist der Ausweg? In einer Haltung, die Reflexion zum Ausdruck bringt, befindet sich auch die abgebildete Frau auf einem Portrait, das der Künstler „Zerrissen“ betitelt. Ein nicht alltäglicher Zustand, der auch in den Werken „Selbstbeweinung“ und „Abwehr“ zum Tragen kommt, Werke, in denen sich der Künstler selbst darstellt. Die Galerie „Phoenix“ ist im Kunstzentrum Wachsfabrik in Rodenkirchen, Industriestraße 170. Öffnungszeiten Montag bis Freitag, 17 bis 20 Uhr, und nach Vereinbarung. Info auch unter www.galerie-phoenix. de. (ht).
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AZ Dalgic 1215_Dalgic1215 11.11.15 10:57 Seite 1
TRADITIONELLES WEIHNACHTSSINGEN DER GESAMTSCHULE
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Hat schon Tradition: Der Unterstufenchor lädt in die Erzengel-Michael-Kirche. Foto: Sabine Wydra. Am Sonntag, den 20. Dezember, findet das alljährliche Weihnachtssingen der Gesamtschule Rodenkirchen um 16 Uhr in der Erzengel-Michael-Kirche in Michaelshoven statt. Begleitet von einem Instrumentalensemble singen die Chorgruppen des 5. und 6. Jahrgangs unter Leitung der beiden Musiklehrerinnen Bettina Büttgen und Ursula Schulten. Das Weihnachtssingen steht in diesem Jahr unter dem Motto: „Weihnachtslieder aus Köln und aller Welt“. Nach dem großen
„
Erfolg des Benefizkonzertes im Juni zusammen mit drei Mitgliedern der Bläck Fööss entstand die Idee, nun auch kölsches Liedgut ins Programm aufzunehmen. So werden neben alten und neuen Weihnachtsliedern aus aller Welt auch kölsche Töne zu hören sein. Die Chöre singen einige der Stücke mehrstimmig. Alle Freunde der Chormusik, die Freude am Mitsingen haben, sind zu dieser Veranstaltung der Gesamtschule Rodenkirchen herzlich eingeladen. (ht).
REDAKTION, VERLAG UND GESCHÄFTSLEITUNG WÜNSCHEN ALLEN LESERN UNSERER ZEITSCHRIFT UND ALLEN BÜRGERN IM KÖLNER SÜDEN
EINE RUHIGE, BESINNLICHE ADVENTSZEIT, EIN FROHES WEIHNACHTSFEST UND EIN GUTES, FRIEDLICHES JAHR 2016!
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KÖLLE IM ADVENT Dieter Steudter ist einer der Urväter der „Kölschen Weihnacht“. Über seine Aktivitäten lesen Sie an anderer Stelle auf diesen Weihnachtsseiten. Der andere ist Detlef Lauenstein. Die beiden hatten vor über fünfzehn Jahren die Idee zu dieser Veranstaltungsreihe, sinnigerweise auf einer Zugrückfahrt von einem Sieg des FC in
der zweiten Bundesliga beim FC St. Pauli. Viele Jahre marschierten sie gemeinsam, jetzt hat jeder seine eigene Veranstaltungsreihe. Detlef Lauenstein ist dem Veranstaltungsort treu geblieben. Das Sälchen des altehrwürdigen Brauhauses „Em Hähnche“ auf der Olpener Straße 873, ein Saal wie gemacht für diese Art von Unterhaltung. Lauenstein hat sein Team neu zusammengestellt, will aber
„WINTERJECK“ IM „KÖLNISCH WASSER“ „Op Weihnachte waade“ heißt das aktuelle Programm, mit dem Kai Kramosta, der „Pfundskääl“, die Band „Joker Colonia“ und Sarah Kristina (Et Tinchen) zurzeit auf Tournee sind. Sie gastieren mit dieser „Winterjeck-Veranstaltung“, auch ein besinnlich-heite-
rer „Christelovend“ genannt, in Rodenkirchen, und zwar am Mittwoch, 9. Dezember, um 20 Uhr im Hotel und Brauhaus „Kölnisch Wasser“, Hauptstraße 118. Info auch unter www.winterjeck.de. Karten gibt es für zwölf Euro an der Theke.
auf einige gestandene Mitspieler nicht verzichten. Da ist zum Beispiel Hermann Hertling, der lange die Kumede geleitet hat und auch mit 85 Jahren noch ein astreines Kölsch spricht. Immer an Lauensteins Seite ist als Musiker Peter Paschek, neu ist der „Knubelisch vum Klingelpütz“, schon dabei war Brigitta Lamprecht, die durchs Programm führt. Lauenstein zum
Bilderbogen: „Wir sind frischer, frecher, aktueller, aber immer noch mit Gänsehaut und Augenzwinkern!“ Detlef Lauensteins Ensemble spielt „Kölle im Advent“ im Dezember jeden Freitag, Samstag und Sonntag. Info und Kartenvorverkauf bei der bewährten Ansprechpartnerin Beate Schuchardt unter Telefon 0221/880 2604, Info auch unter www.koelleimadvent. de. (ht).
WEIHNACHTSLIEDER AM TANNENBAUM Das Musikkorps der Karnevals-Gesellschaft „Kapelle Jonge“ aus Weiß lädt am dritten Adventssonntag, 13. Dezember, ab 17 Uhr zum traditionellen Weihnachtslieder-Singen unter
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SUPERKÄÄL UND GOLDMÄDCHE Im Stadtgebiet hängen zur Zeit Großplakate, auf denen in großer Schrift „Superkääl“ und „Goldmädche“ zu lesen ist. Dahinter verbirgt sich die aktuelle Spendenkampagne der Diakonie Michaelshoven, mit der Hilfswillige
geworben werden sollen, die für Projekte für benachteiligte Kinder und Jugendliche im Kölner Raum spenden. Auch junge Flüchtlinge wird die Diakonie Michaelshoven betreuen. www.diakonie-michaelshoven.de. (ht).
HERAUSFORDERUNG FLÜCHTLINGSSITUATION Die SPD im Stadtbezirk Rodenkirchen lädt zu einer Bürgerveranstaltung ins Bürgerhaus in Zollstock ein. Termin ist am Mittwoch, 16. Dezember um 19.30 Uhr im Rosenzweigweg 3. Dr. Lale
Akgün, ehemalige Bundestagsabgeordnete, spricht zum Thema: „Herausforderung 2015: Nach der Flüchtlingssituation der islamische Terror – Wie geht es weiter?“ Anschließend Diskussion. (ht).
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Tom und Charly Steep (von links) führen jetzt die „Rheinstation“. Foto: Thielen. Einen Wechsel hat es in der Führung der beliebten Rodenkirchener Lokalität „Rheinstation“ inklusive Hotel, Rheinterrasse und „Bierbud“ gegeben. Hieß der Betreiber bisher Frank Conzen, so sind nun Tom und Charly Steep verantwortlich. „Wir haben mit dem Biergroßhändler einen Vertrag bis Ende nächsten Jahres abgeschlossen und hoffen, dass wir eine faire Chance erhalten, auch die Hausbesitzer von einer dauerhaften Lösung überzeugen zu können“, so Tom Steep zum Bilderbogen. Die „Rheinstation“ wird auch in Zukunft ein Lokal mit frischer, guter, bürgerlicher Küche bleiben. Inklusive Burgern und Flammkuchen. Und mit wechselnden, jahreszeitlich bedingten Angeboten. Neu im Angebot ist das Pils aus Krombach. Jeden Monat gibt es am ersten Freitag (Ausnahme jetzt im Dezember am 11. Dezember) eine Tanzveranstaltung. Sonntags
gibt es einen Brunch für 15.80 Euro (exklusive Getränke, Reservierung erbeten), außerdem laden die beiden zur Sylvester-Party mit Buffet, Tanz, Diskjockey und Aperitif für 49 Euro ein, bitte Voranmeldung). Außerdem gibt es jeden Samstag und Sonntag im Dezember ab 15 Uhr Glühwein im Lokal und auf der Rheinterrasse. Und: die „Rheinstation“ ist nicht ausschließlich Restaurant, Tom und Charly freuen sich auch über jeden Gast der auf ein frisch gezapftes „Früh-Kölsch“ zu ihnen an die Theke kommt. Die Öffnungszeiten jetzt im Winter: Mittwoch bis Freitag um 17 Uhr, Samstag ab 12 Uhr, Montag und Dienstag geschlossen. Tom und Charly Steep empfehlen sich für Gesellschaften, Familienfeiern und andere Events. Rheinstation, Karlstraße 7-9 in Rodenkirchen, Telefon 0221/8002 4124. (ht).
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FREITAG, 27. NOVEMBER // 17.30 BIS 19.30 UHR Spezialitäten-Abend im Maternus Senioren-Centrum in Rodenkirchen, Hauptstraße 128, mit dem traditionellen Gänseessen.
FREITAG, 27. NOVEMBER // 19 UHR Zweites Bläck Fööss-Konzert in der Aula des Rodenkirchener Gymnasiums mit Gästen und After-Show-Party mit DJ Thomas Rieck. Eintrittskarten für 29.90 Euro bei Getränke Duschat, Rodenkirchen, Ringstraße 45.
FREITAG, 27. NOVEMBER // 19.30 UHR Die Rodenkirchener FDP lädt zu ihrer Jahresabschluss-Veranstaltung in den Kölner Ruder-Verein von 1877 in Rodenkirchen in der Barbarastraße ein. Es spricht der Fraktions-Vorsitzende der Partei im Rat, Ralph Sterck, zum Thema: „Die Stadtpolitik nach der Oberbürgermeisterwahl“. Anmeldung erbeten unter 0221/35 27 11.
SAMSTAG, 28. NOVEMBER // 9 BIS 11 UHR Tag der Offenen Tür an der Europaschule Zollstock für Viertklässler und ihre Eltern. Anschließend Schulfest mit Informationsvorträgen und Schulführungen. Raderthalgürtel 3.
SAMSTAG, 28. NOVEMBER // 10 BIS 13 UHR Tag der Offenen Tür für Viertklässler und ihre Eltern an der Realschule Godorf, Kuckucksweg.
SAMSTAG, 28. NOVEMBER // 11 UHR Hilfe bei Pflegebedürftigkeit: Neue Leistungen nach dem Pflegestärkungsgesetz. Hans-Josef Esch (Sozialdienst St. Antonius-Krankenhaus) und Elisabeth Fey (Seniorenberatung Caritas) stehen Rede und Antwort zu Leistungsänderungen bei Pflegebedürftigkeit nach der Einführung des neuen Gesetzes im Januar 2015. St. Antonius-Krankenaus, Schillerstraße 23 in Bayenthal, Eintritt frei, ohne Anmeldung.
SAMSTAG, 28. NOVEMBER // 11.30 UHR
Ein frohes Weihnachtsfest… …und allzeit gute Fahrt im neuen Jahr wünschen ihnen Elisabeth und Martin Blum mit Belegschaft
Orgelmusik zur Mittagszeit auf der historischen Steere & Turner-Orgel in der Pfarrkirche St. Maternus in Rodenkirchen, Hauptstraße. Heute spielt Marcin Machnik. Eintritt frei, um eine kleine Spende wird gebeten.
SAMSTAG, 28. NOVEMBER, / SONNTAG, 29. NOVEMBER, // JEWEILS VON 12 BIS 18 UHR Privater Adventsbasar Am Lennartzhof 11 in Rodenkirchen.
SAMSTAG, 28. NOVEMBER // AB 15 UHR / SONNTAG, 29. NOVEMBER // AB 11 UHR
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8. Weißer Weihnachtsmarkt der Dorfgemeinschaft Weiß auf dem Kirchplatz und im Pfarrsaal von St. Georg.
SAMSTAG, 28. NOVEMBER // 16 BIS 17.15 UHR Eine Gruppe des Kölner Männergesangvereins singt im Restaurant des Maternus-Senioren-Centrums „Friedvolle Musik kontra Herbstblues“.
Rodenkirchen Kölner Bilderbogen - Terminkalender
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TERMINKALENDER SONNTAG, 29. NOVEMBER // 16 UHR Stimmungsvolles Adventskonzert für die ganze Familie in der Erzengel-Michael-Kirche in Michaelshoven. Schüler der Musikschule Nadja Schubert präsentieren klassische Werke und moderne Weihnachtslieder.
MITTWOCH, 2. DEZEMBER // 19 UHR „Kölle im Advent“, die etwas andere Weihnachtsrevue. Humorvolles und Besinnliches in Kölner Mundart im „Bistro verde“ in der alten Schmiede in Rodenkirchen, Maternusstraße 6. Eintritt 23.50 und 25 Euro. Vorverkauf im Bistro empfohlen.
MITTWOCH, 2. DEZEMBER // 19.30 UHR Gemeindegespräch im Kölner Südwesten Die wichtigsten Texte des Zweiten Vatikanischen Konzils mit Dipl. Theologe Daniel Weisser im Pfarrsaal Heilige Drei Könige in Rondorf, Hahnenstraße 21.
DONNERSTAG, 3. DEZEMBER // 19 UHR Mitglieder-Versammlung der Bürger-Initiative Hochwasser in der Altgemeinde Rodenkirchen auf dem Bootshaus Rodenkirchen, Leinpfad mit Vereins-Regularien, einer Vorstandswahl, und dem Gastvortrag von Bettina Falkenhagen vom Verband der Sachversicherer (VdS) zum Thema „Risiken von Naturereignissen (-katastrophen) besser einschätzen und verringern!“.
FREITAG, 4. DEZEMBER // AB 17 UHR / SAMSTAG, 5. DEZEMBER // 15 BIS 20 UHR / SONNTAG, 6. DEZEMBER // 12 BIS 19 UHR Weihnachtsmarkt der Sürther Dorfgemeinschaft auf dem Marktplatz in Sürth.
FREITAG, 4. DEZEMBER // 18 UHR Heimspiel in der dritten Liga im Südstadion. Fortuna Köln spielt heute gegen den VfL Osnabrück.
SAMSTAG, 5. DEZEMBER // 9 BIS 12 UHR Tag der Offenen Tür für Viertklässler und ihre Eltern an der Gesamtschule Rodenkirchen, Sürther Straße 191.
SAMSTAG, 5. DEZEMBER // 10.30 BIS 14 UHR Die Stadtteilbibliothek Rodenkirchen und Literamus feiern „125 Jahre Stadtbibliothek Köln“ mit vielen spannenden Aktionen. Groß und Klein sind herzlich eingeladen.
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SAMSTAG, 5. DEZEMBER // 11.30 UHR Orgelmusik zur Mittagszeit auf der historischen Steere & Turner-Orgel in der Pfarrkirche St. Maternus in Rodenkirchen, Hauptstraße. Heute spielen Stefan Harwardt, Orgel, und Burghard Corbach, Saxophon. Eintritt frei, um eine kleine Spende wird gebeten.
SONNTAG, 6. DEZEMBER // 14 BIS 18 UHR Kunstsonntag in der Wachsfabrik in Rodenkirchen, Industriestraße 170. Diverse Künstler stellen in insgesamt zehn Ateliers
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Rodenkirchen Kölner Bilderbogen - Terminkalender
ihre Kunstwerke aus. Hans-Jürgen Greve zeigt sein Programm „Wir sind Kult“ um 15.30, 16.30 und 17.30 Uhr. Info auch unter www.kölner-wachsfabrik.de.
gelsang spricht über „Max Liebermann und den Impressionismus in Deutschland“.
MONTAG, 7. DEZEMBER // 17 UHR
DIENSTAG, 15. DEZEMBER // 20 UHR
Sitzung der Bezirksvertretung im Stadtbezirk Rodenkirchen im großen Saal des Bezirksrathauses, Hauptstraße 85.
SAMSTAG, 12. DEZEMBER // 14 UHR
„Dona nobis pacem“ - Weihnachtliches Konzert von Rodenkirchener Kammerchor und Kammerorchester in der Kartäuserkirche in Köln, Kartäusergasse 7a. Leitung: Walter M. Nik, Eintritt frei, Spende erbeten.
Heimspiel in der dritten Liga im Südstadion. An diesem Wochenende geht es gegen die Stuttgarter Kickers.
MITTWOCH, 16. DEZEMBER // 19.30 UHR
SAMSTAG, 12. DEZEMBER // 11.30 UHR Orgelmusik zur Mittagszeit auf der historischen Steere & Turner-Orgel in der Pfarrkirche St. Maternus in Rodenkirchen, Hauptstraße. Heute spielt Johannes Schenk. Eintritt frei, um eine kleine Spende wird gebeten.
SONNTAG, 13. DEZEMBER // 11.30 UHR Kölsche Filmmatinee im Odeon-Kino auf der Severinsstraße 81. Heute geht es um Jazz – mit zwei Kurzfilmen über Gigi Campi und Jimmy Woode jr. sowie ein Hauptfilm über Peter Herbolzheimer. Eintritt 7.50 Euro.
SONNTAG, 13. DEZEMBER // 17 UHR Adventskonzert in der Pfarrkirche St. Joseph in Rodenkirchen, Weißer Straße 64. Musiziert werden Werke für Chor, Bläserquintett und Orgel. Ausführende sind der Kirchenchor St. Joseph mit Projektsängern, die Kölner Dombläser und Robert Mäuser an der Orgel. Die Leitung hat Kantor Stefan Harwardt. Der Eintritt ist frei.
SONNTAG, 13. DEZEMBER // 18 UHR „Dona nobis pacem“ - Weihnachtliches Konzert von Rodenkirchener Kammerchor und Kammerorchester in der Emmanuelkirche in Rondorf, Carl-Jatho-Straße 1. Leitung: Walter M. Nik, Eintritt frei, Spende erbeten.
MONTAG, 14. DEZEMBER // 16 UHR Kunst-Diavortrag im Clubraum II des Maternus Seniorencentrums in Rodenkirchen, Hauptstraße 120. Frau Dr. Pamme-Vo-
Unser Terminkalender im Internet wird aktueller! Auch wenn Sie es einmal nicht geschafft haben, ihre Termine bis zum zwanzigsten des Vormonats an die Redaktion zu mailen/schreiben/ durchzugeben, nicht verzweifeln: Sie können ihre Termine auch noch später durchgeben. Wir aktualisieren den Terminkalender ständig, deshalb lohnt es sich, auch später im Monat einmal unter www.bilderbogen.de nachzuschauen. Was ebenfalls neu ist: alle Termine die uns bis zum Jahresende vorliegen sind einsehbar. Einfach mal reinschauen:
www.bilderbogen.de
Bürgerversammlung der SPD im Bürgerhaus Zollstock im Rosenzweigweg 3 zum Thema „Herausforderung 2015: Nach der Flüchtlingssituation der islamische Terror - wie geht es weiter?“. Zum Thema spricht die ehemalige Bundestagsabgeordnete Dr. Lale Akgün.
SAMSTAG, 19. DEZEMBER // 11.30 UHR Orgelmusik zur Mittagszeit auf der historischen Steere & Turner-Orgel in der Pfarrkirche St. Maternus in Rodenkirchen, Hauptstraße. Heute spielt Alexander Fabig. Eintritt frei, um eine kleine Spende wird gebeten.
SAMSTAG, 19. DEZEMBER // 20 UHR „Feste vor dem Feste“: Im Rodenkirchener Brauhaus „Quetsch“, Hauptstraße 7, spielt die Kölner Band „Sösterhätz“, nach dem Konzert geht es mit der Musik von DJ Thomas weiter. Eintritt zehn Euro.
FEUERWEHR VERKAUFT WEIHNACHTSBÄUME Die Herbststürme sind vorbei, und nun steht der Winter und damit bald auch St. Nikolaus vor der Tür. Um den Heiligen angemessen im geschmückten Heim empfangen zu können, veranstaltet die Jugendfeuerwehr Rodenkirchen auch in diesem Jahr wieder einen Weihnachtsbaumverkauf mit wunderschönen Bäumen aus dem Sauerland. Die Kinder und Jugendlichen der Jugendabteilung der Freiwilligen Feuerwehr Rodenkirchen verkaufen am Freitag, den 18. Dezember, von 15.30 bis 19 Uhr, am Samstag, 19. Dezember, von 8 bis 18 Uhr, und gegebenenfalls am Sonntag, 20. Dezember, ab 11 Uhr, wieder wunderschöne Weihnachtsbäume, die gegen einen kleinen Obolus auch bis vor die heimische Tür gebracht werden. Traditionell findet der Baumverkauf an der Feuerwache
in Rodenkirchen, Schillingsrotter Straße 36, statt. Aus dem erzielten Erlös wird die Jugendarbeit der Feuerwehr Rodenkirchen unterstützt. (ht).
Rodenkirchen Kölner Bilderbogen - Terminkalender
RODENKIRCHENER DORFBLÄSER WIEDER UNTERWEGS
Treten etwas kürzer: die Dorfbläser Rodenkirchen. Foto: Thielen. Auch in dieser Vorweihnachtszeit werden die Rodenkirchener Dorfbläser wieder auf den Straße des Viertels zu hören sein. Allerdings wollen sie in diesem Jahr etwas kürzertreten. Verständlich, denn die Mitglieder von Rodenkirchens „ältester Boygroup“ sind alle „Ü80“. Auftakt ist am Freitag, 27. November, um 14 Uhr, wenn Kinder auf dem Maternusplatz den großen Weihnachtsbaum schmücken. Am Samstag, 5. Dezember, spielen die Dorfbläser wie auch an den beiden weiteren Advents-
samstagen (12. Dezember und 19. Dezember) auf den Straßen Rodenkirchens, von der Rheingalerie bis zum Platz vor dem REWE. Am Sonntag, 6. Dezember, begleiten sie den Sankt Nikolaus durch Rodenkirchen bis zur Bühne, wo der heilige Mann nach guter Tradition die Rodenkirchener Kinder beschenkt. Am Montag, 7. Dezember, beschenkt der Nikolaus vom Kölner Yachtclub zunächst die Kinder der Rheinschiffer (mit Hilfe der Wasserschutz-Polizei) und nach einer kurzen Andacht im Kapellchen
auch wieder die Rodenkirchener Kinder (siehe dazu unsere eigene Vorankündigung). Auch hier sind die Dorfbläser mit dabei. Ob sie dann ihr traditionelles Konzert vor dem Kapellchen (verbunden mit dem kostenlosen Glühwein vom Treppchen-Wirt) spielen können, steht noch in den Sternen und hängt auch ein bisschen von der Tagesform der „Boys“ ab. Bitte informieren Sie sich in der Tagespresse. Auch der Bilderbogen wird dann seinen Terminkalender im Netz aktualisieren. (ht).
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ADVENTSKONZERT IN ST. JOSEPH
Die Pfarrgemeinde St. Joseph in Rodenkirchen, Weißer Straße 64, lädt am Sonntag, 13. Dezember, um 17 Uhr zu einem Adventskonzert ein. Aufgeführt werden Werke für Chor, Bläserquintett und Orgel. Ausführende sind der Kirchenchor von St. Joseph mit Projektsängern, die Kölner Dombläser und Robert Mäuser an der Orgel. Die Leitung hat Kantor Stefan Harwardt. Der Eintritt ist frei. (ht).
INSERENTEN IN DIESER AUSGABE Ärzte / Gesundheit / Altenpflege Ärztehochhaus Rodenkirchen Ambulanz Köln Antonius-Krankenhaus Avia-Station Blum Caritas-Centrum St. Maternus Dr. med. Annette Dröge Easylife Maternus-Apotheke Maternus Seniorencenter Diakonie Michaelshoven Monarchis Rhein-Apotheke Dr. Marko Schauermann Birgit Schmitt, Massagepraxis Soziale häusliche Dienste Automobile / Zubehör AUDI Zentrum Köln Autohaus Barthel Findeisen Sachverständigenbüro Automobile Spies Citroen Offizier Rodenkirchener Karosserie & Lackierbetrieb Banken / Finanzen Euroconcept Dienstleistungen Engelmann Bestattungen Grabmale Doll Grill-Nierhoff, Friedhofsgärtner HW-Wash Buchführungsbüro Gabriele Jost Kölner Verkehrsbetriebe (KVB) Hundeparadies Rodenkirchen Netcologne Gebäudereinigung Raffs Rodenkirchener Mietwagen und Taxi TÜV Rheinland Druckereien / Verlage EMS Druckerei Liebig Druck Einzelhandel Juwelier Behrendt Betten Bischoff Presseshop und Mehr Dalgic Sport Engels
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Leserbriefe Sehr geehrter Herr Thielen, mit Freude und Interesse lese ich jeden Monat Ihren Bilderbogen und ziehe großen Nutzen daraus. Dieses Mal möchte ich Ihnen für Ihren Leitartikel auf Seite 1 danken: Sie sprechen mir direkt aus dem Herzen. So vieles ist ungeklärt und auch mir ist es ein Rätsel, wie die Bevölkerung und auch die Regierung mit den vielen Flüchtlingen fertigwerden sollen. Ich habe Ihren Artikel auch schon weitergegeben, denn man kann gar nicht genug auf die Schwierigkeiten hinweisen. Nochmals vielen Dank und herzliche Grüße Christine Wilke, Rodenkirchen Und noch einmal zum Artikel über den Verkehr in Köln-Weiß. Interessant finde ich, dass sich in den Ausführungen von Herrn Thielen kein Satz über die „Rennbahn“ in der 30er-Zone zwischen „Heinrichstraße“ und „Auf der Ruhr“ findet. Es ist haarsträubend, wenn man beobachtet, wie Auto- und Motorradfahrer durch diese verhältnismäßig enge Straße brettern, ohne Rücksicht auf Kinder, ältere Leute oder ganz normale Zeitgenossen zu nehmen. Wenn beispielsweise von 100 Fahrzeugen 10 die Geschwindigkeitsbeschränkung beachten, dann ist das schon geradezu grandios. Vielleicht würde es helfen, wenn auch hier einmal Radar-Messungen erfolgen würden! Peter K.J. Wand, 50999 Köln
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WORTE DES MONATS
„Ich war mit 25 schon Prinz!“ - „Dann denk mal an den Prinz Charles. Der ist das mit fast siebzig Jahren immer noch!“ Zwiegespräch von Olli Fischenisch, Prinz im Rodenkirchener Dreigestirn von 1997, und einem Thekengast im Brauhaus „Kölnisch Wasser“. „Das heißt heute nicht mehr Tannenbaum, sondern Nadelholz mit Religionshintergrund!“ Karnevalsauftakt in Franken. „Das hatten wir auch noch nie: Ordensappell bei 20 Grad!“ Stoßseufzer des Präsidenten der „Wießer Funke“, Harald Maaß.
„Seit ich in Rente bin, bin ich bei der GEMA beschäftigt!“ – „???“ – „Meine Frau sagt jeden Tag zu mir: geh ma da hin, geh ma da hin, geh ma da hin!“ Zwiegespräch an Rodenkirchener Theke. „Ich fühle mich schon ganz farinesk!“ Der Verleger Hermann-Josef Emons bei der Vorstellung des neuen Farina-Buches, nachdem er Kölns ältesten Duft aufgelegt hatte. „Wat siehste schick us? Jehste e Kind anmelde?“ Frage eines Gastes im „Bistro verde“ an einen gut gekleideten Herrn. „Bis du alt un kriss d`r Zidder, drink e Kölsch dann jeht et widder!“ In der Maternusstube gehört.
Rodenkirchener Rodenkirchener
Winterzauber
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