wie viel unternehmergeist braucht der stahlhandel?

March 17, 2018 | Author: Anonymous | Category: N/A
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news DAS MAGAZIN DER NORDWEST HANDEL AG

04_2014

TITELTHEMA

IG Stahl

WIE VIEL UNTERNEHMERGEIST BRAUCHT DER STAHLHANDEL? eSHOP-Tagung Der Online-Shop als Showroom

Label Made in Germany InTECH bringt erstes Eigenmarkenprodukt heraus

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EDITORIAL

WIR HABEN VIEL BEWEGT! SEHR GEEHRTE LESERIN, SEHR GEEHRTER LESER, kaum begonnen, schon wieder vorbei: Zumindest gefühlt ist die Zeit auch in diesem Jahr wieder gerast. Wenn das IG Stahl Treffen traditionell Ende November stattgefunden hat, ist es für mich der Hinweis, dass es Zeit ist, das Jahr noch einmal Revue passieren zu lassen. WAS HAT NORDWEST IN DIESEM JAHR BESONDERS BESCHÄFTIGT? Wenn ich mich aus der Vielfalt der Themen für drei entscheiden müsste, wären es die Themen DRIVE Strategie, die Umsetzung Ihrer Anregungen aus der Befragung der Fachhandelsbefragung BHI und der neue Standort. DRIVE Strategie – Wir kommen jetzt in die zweite Halbzeit unseres NORDWEST-Entwicklungsplans, dessen Zielerreichung wir uns für das Jahr 2017 vorgenommen haben. Wir haben an vielen Stellschrauben gedreht, eine ganze Reihe von Etappenzielen erreicht und einzelne Projekte haben allein durch eine Feinjustierung schon eine andere Richtung genommen. Das wichtigste Ziel bleibt dabei, wie wir es zu Anfang formuliert haben: Der Erfolg unserer Mitglieder ist unser höchstes Ziel. Daran wollen wir auch nachhaltig weiter arbeiten. Befragung – Zwei zentrale Themen haben sich bei der Befragung der BHI-Händler herauskristallisiert: Das Zentrallager, mit dem wir seit 2005 die Wettbewerbsposition unserer Handelspartner signifikant stärken konnten und auf der Handels- und Industrieseite für Vorteile gesorgt haben. Ferner ist es das Thema Onlinehandel, mit dem sich alle Branchen auseinandersetzen müssen und auch sollten. Der Onlinehandel hat und wird traditionelle Handelsstrukturen verändern. Viele unserer Fachhandelspartner haben sich darauf bereits eingestellt und arbeiten aktiv mit dem NORDWEST-eSHOP. Auch dort gibt es noch Potential. Standortwechsel – Die Immobilie in Hagen hat den Besitzer gewechselt: Das Logistikunternehmen Schenker Deutschland AG hat im August das Gebäude und das Grundstück erworben. Im kommenden Jahr werden wir mit dem Bau eines Gebäudes auf dem Gelände Phoenix-West in Dortmund beginnen. Sobald der Bauantrag genehmigt ist, wird das bereits reservierte Grundstück dort gekauft. Und dann gab es noch die vielen interessanten, spannenden sowie persönlichen Begegnungen mit Ihnen und unseren Industriepartnern. Für uns NORDWEST’ler sind diese immer ein Gradmesser, herauszufinden, was Sie beschäftigt zu entdecken, welche Konzepte wir vordenken und mit Ihnen entwickeln müssen, damit wir alle zukunftsfähig bleiben. Wir starten mit dem Marktplatz³, dem Treffen der Handelspartner, der Industriepartner und NORDWEST, um miteinander ins Gespräch zu kommen. Die Marktplätze sind die ideale Plattform für den Austausch mit den Spezialisten aus den Branchen Bau-Handwerk-Industrie, natürlich Sanitär- und Heizungstechnik und Stahl. Meine Kollegin Annegret Franzen und ich möchten Sie und Ihre Mitarbeiter dazu herzlich einladen. Nutzen Sie mit uns zusammen die Zeit, um durch das gemeinsame Gespräch neue Ideen zu entwickeln und auch mit allen Marktplatz³ Partnern zusammenzurücken. Wir möchten es nicht versäumen, uns bei Ihnen sowie unseren Industriepartnern zu bedanken: Für Ihr Vertrauen, Ihre Bereitschaft sich einzubringen und die gute Zusammenarbeit. Wir wünschen Ihnen eine schöne Weihnachtszeit und Glück, Gesundheit und Erfolg im Jahr 2015. Es grüßt Sie herzlich aus Hagen Ihr

Peter Jüngst (Vorstand Vertrieb) NEWS 04_2014 | NORDWEST 1

WIE VIEL UNTERNEHMERGEIST BRAUCHT DER STAHLHANDEL? Unter anderem dieser Frage gingen die Teilnehmer von zwei Podiumsdiskussionen anlässlich des IG Stahl Treffens in Hannover am 27. und 28. November nach. Rund 200 Handels- und Industriepartner trafen sich, um sich vor allem über die Stahlbranche auszutauschen und zu diskutieren.

4-7

8-9 NORDWEST INSIDE Gemeinsam sind wir Mittelstand Wie viel Unternehmergeist braucht der Stahlhandel? 4-7 Der Online Shop als Showroom Lernen Sie Ihre Kunden kennen 8-9 Unternehmensnachfolge „Was du ererbst von deinen Vätern...“

10-11

Label Made in Germany InTECH bringt erstes Eigenmarkenpodukt heraus

12

HANDELSPARTNER

Fünf Jahre KOMPASS Spezialisten bieten Orientierung im Arbeitsschutz

14 Tag der offenen Tür mal anders Die Alster-Radio Sofatour in der Badewanne

Jetzt ist der Chef am Zug „In den Köpfen muss es Klick machen.“

28-29

16-17 Repmann 1.000 Gäste und mehr

Balzer-Gruppe zu Gast in der NW Lagerlogistik

30

Erfolgsfaktor Delphis 18-19 NORDWEST sagt Danke! 31 Delphis Wettbewerb Bert macht Urlaub 19

Gäbler Stahl Zukunftsweisender Neubau

34-35

Leistungsgemeinschaft Betriebseinrichtungen Jahrestagung in Günzburg

20

VTH lobt Auszubildende „Investition in die Zukunft.“

37

Einstieg in Social Media Azubis bloggen auf neuer Website

22

Handelshof Riesa Mit dem Neubau auf Erfolgskurs

38-39

NORDWEST in Europa Blick über den Tellerrand 2 NEWS 04_2014 | NORDWEST

24-26

Wir begrüßen ...

40

INHALT

42-43

34-35

56-57 Foto: Geze

INDUSTRIEPARTNER

RECHT UND AKTUELLES

Fiskars Das älteste Unternehmen Finnlands

Neuer Service 42-43

Cedima Viele Weiterentwicklungen zum 30. Geburtstag

PS-starkes Rahmenabkommen geschlossen 58 Recht

44

Sonderaktionen zur Verkaufsförderung – ohne böses Erwachen

60

Kurzmeldungen 46-48 40 Jahre bei NORDWEST Produktmeldungen 50-54

Günter Stöcker zieht sich aus dem operativen Geschäft zurück 61

Security Essen 2014 Das Smartphone etabliert sich in der Sicherheitstechnik

56-57

PERSONALIEN  Personalien 62

NEWS 04_2014 | NORDWEST 3

Moderator Hubertus Meyer-Burckhardt befragte während des

überproportionale Wachstum: Das wachsende Bestandsge-

ersten Bühnentalks Finanzvorstand Annegret Franzen, über

schäft, das durch die Anpassung des IG Stahl Modells im Jahr

die Highlights im nahezu abgelaufenen Geschäftsjahr. Dazu

2014 beigetragen hat. Die Ausgestaltung der einzelnen Pro-

gehörten die gute Umsatzentwicklung, die hervorragende

duktfelder. Hier hat sich insbesondere der Bereich der Flachprodukte sehr gut entwickelt. Die

Entwicklung des Lagergeschäfts, der stetige Zugewinn von neuen Fachhandelspartnern – saldiert sind es 54 Unternehmen - und die gute Performance der Aktie. „Unsere Ergebnisse zeigen, dass wir bei NORDWEST, insbesondere mit unserer Wachstumsstrategie DRIVE,

„Jeder, der Kinder hat, weiß, dass jedes Jahr auf dem Weg zum Erwachsen werden eine neue Herausforderung ist. Genauso ist es auch bei der IG Stahl: Jedes Jahr ist schön und jedes Jahr stellt uns immer wieder vor neue Themen.“ Peter Jüngst

Investition in Fachkompetenz greift, und es wurden bereits gemeinsame Erfolge beim Mengenwachstum und dem Ausbau der Lieferantenstruktur erzielt. Gleichzeitig wurden auf der Handels-und Industrieseite neue Partner gewonnen. In Summe konnte das

auf dem richtigen Kurs sind“, betonte die NORDWEST-Finanz-

Konzentrationsvolumen um mehr als 15 Prozent gesteigert

chefin. Einer der wesentlichen Eckpfeiler sei darüber hinaus

werden. Dieser positive Trend wurde auch durch die Gäste be-

die Personalentwicklung. Engagierte, junge Leute an die

stätigt. Es ist gelungen, so wie geplant, die Mengen auf den

Branche zu binden, sei wichtig, betonte auch später Oliver

definierten Kreis von Lieferanten weiter zu konzentrieren.

Ellermann, Vorstand des Bundes Deutscher Stahlhändler,

Mehr Gemeinschaftssinn forderte Vertriebsvorstand Peter

BDS, in einer zweiten Podiumsdiskussion.

Jüngst dennoch. In einzelnen Produktfeldern ergebe sich

Das zentrales Thema war natürlich das Geschäftsfeld Stahl,

schon heute eine hohe Beschaffungsquote bei den Lieferan-

dessen Produktfelder sich sogar deutlich besser als der Markt

tenpartnern. „Hier sehen wir aber in Summe noch Potenzial

entwickelten. Drei Gründe sieht Claudio Kemper für dieses

für eine noch bessere Entwicklung in den nächsten Jahren“, so

Gemeinsam sind wir Mittelstand

WIE VIEL UNTERNEHMERGEIST BRAUCHT DER STAHLHANDEL? Die Interessengemeinschaft Stahl, kurz: IG –Stahl, hat seine Volljährigkeit erreicht. Vor 18 Jahren wurde die Gemeinschaft der Stahl-Fachhandelspartner, die zum NORDWEST Verband gehören, gegründet, um die gemeinsamen Interessen umzusetzen. Zur Tradition gehört auch das jährliche Treffen, das dieses Mal mit rund 200 Partnern aus Handel und Industrie in Hannover stattfand.

4 NEWS 04_2014 | NORDWEST

TITELTHEMA Peter Jüngst. Besorgt zeigte sich NORDWEST-Geschäftsfeld-

ner. „Man kann auch scheitern und wieder aufstehen und

leiter Stahl Claudio Kemper hinsichtlich der Situation, dass es

dann den nächsten Schritt gehen“ erklärten die beiden Partner

auf allen Ebenen darum gehe, Marktanteile zurückzugewin-

ihre Gründerphilosophie.

nen. Das werde alle Marktteilnehmer in Zukunft berühren.

Haben die jungen Gründer einen anderen Blick auf ihr Geschäft

Auch die Entwicklung des Onlinehandels sei zu beobachten. SIND SIE MUTIG ODER HABEN SIE NUR KEINE ANGST? Ein Blick über den Tellerrand hinaus gab es bei der zweiten Podiumsdiskussion. Lucius Bunk und Alexander Tebbe haben vor vier Jahren ein

als die alteingesessenen Reederei-

„Im Jahr 2016 werden wir unser neues Gebäude am Standort Dortmund beziehen. Unser Gebäude in Hagen ist über 70 Jahre alt und bietet uns weder genügend Platz für die Mitarbeiter noch ausreichende Hotelkapazitäten in der Umgebung für unsere Veranstaltungen. Es ist Zeit, umzuziehen.“ Annegret Franzen

Schifffahrtsunternehmen gegründet

besitzer? Lucius Bunk: „Wir haben mit langjährigen Reedern gesprochen. Das, was uns von ihnen unterscheidet ist eigentlich der Satz: Das haben wir schon immer so gemacht. Wir dagegen haben uns quasi ein weißes Blatt Papier genommen und losgelegt.“ Und das mit Erfolg. Im Gespräch mit Oliver Ellermann,

und laden und transportieren Güter über die Weltmeere. Das

Peter Jüngst, Claudio Kemper und Thorsten Studemund disku-

Besondere daran: Sie taten dieses in den Krisenzeiten der

tierten die Teilnehmer der zweiten Podiumsdiskussion

Reedereien, sie sind jung und sie sind nicht die Sprösslinge

über die Gründermentalität im Stahlhandel…

einer alteingesessenen Unternehmergeneration, die das Ge-

„Es gibt nur wenige echte Neugründungen im Stahlhandel.

schäft des Vaters und Großvaters übernehmen konnten. Mit

Dennoch verändert sich dieser stetig“, so Oliver Ellermann.

einem besonderen Wagemut brachten sie ihr erstes Schiff

„Viel mehr steht beim Stahlhandel die Thematik der Nachfolge-

zum Schwimmen: Sie finanzieren sich über zehn Anteilpart-

regelung im Fokus. Wir sehen es als vorrangige Aufgabe von

Interessantes wurde bei der Podiumsdiskussion ausgetauscht. NEWS 04_2014 | NORDWEST 5

NORDWEST, diese mit unseren Handelspartnern zukunftsweisend zu bearbeiten“, bekräftigt Peter Jüngst. … über das Reverse Charge Verfahren… „Das Thema wird negativer und dramatischer als wir dachten und noch für reichlich Gesprächsstoff sorgen. Die deutschen Verbände haben hier sehr gut zusammengearbeitet und einen guten Job gemacht. Unser Druck hat dazu geführt, dass wir es jetzt mit einer Verschlimmbesserung zu tun haben. Die Bagatellgrenze ist eine Katastrophe“, so Oliver Ellermann. …den Onlinehandel im Stahlgeschäft... „Die privaten mittelständischen Stahlhändler haben ihre Exis-

Gute Stimmung herrschte beim Bogenschießen ...

tenzberechtigung durch ihren lokalen und regionalen Mehrwert, den sie durch Dienstleistungen zum Beispiel durch die

sere Veranstaltungen zwar immer hochkarätig geplant seien,

Anarbeitung anbieten können“, so Claudio Kemper.

jedoch vielfach die Möglichkeit der Kommunikation zu kurz

…zum Motto des zweiten Teils „Unternehmer unter­

käme“, so Peter Jüngst. „Vor diesem Hintergrund haben wir in

nehmen“

diesem Jahr die Kommunikation in den Vordergrund gestellt.“

„Durch die Entwicklung in den europäischen Märkten, aber

Und diese wurde nur allzu gern angenommen. In bester Atmo-

auch durch die Neugründung der Voß GmbH sehen wir uns

sphäre wurden die Eindrücke des Tages diskutiert und vertieft.

in der Philosophie bestärkt, den nachgeordneten Handel in seinen Funktionen zu unterstützen“, so Thorsten Studemund.

JETZT WIRD WIEDER IN DIE HÄNDE GESPUCKT… Frostige Temperaturen können sie einfach nicht aufhalten: Auf

BEEINDRUCKENDE LOCATION

dem Groß-Buchholzer Bauernhof packten Stahlhändler mit an,

Unmittelbar an einem See gelegen, ist der rundum verglaste

egal bei welchen Temperaturen. Hufeisen wurden geworfen,

EXPOWAL das Wahrzeichen der EXPO 2000 und bietet eine

Pfeile geschossen, Nägel versenkt und Holzblöcke in Teamarbeit

vielseitige, außergewöhnliche Location über 2 Ebenen mit

zersägt. Angefeuert wurden die hart arbeitenden Personen

offener Galerie. An diesem Abend erstrahlte das architekto-

durch die Kollegen aus Industrie, Fachhandel und Verband. Für

nisch beeindruckende Gebäude in NW-grün und lud die teil-

das leibliche Wohl wurde natürlich auch gesorgt. Gesponsert

nehmenden Händler und Lieferanten zu einem gemütlichen

durch den Industriepartner Van Merksteijn konnten sich alle

Abend ein. NORDWEST hatte dabei in diesem Jahr bewusst

Beteiligten beim anschließenden Wintergrillen stärken und der

auf ein breites Abendprogramm verzichtet. „Wir sind in der

folgenden Siegerehrung entgegenfiebern, bevor dann jeder

Vergangenheit immer wieder angesprochen worden, dass un-

wieder den Heimweg antrat. „Es war eine rundum gelungene

Claudio Kemper „Wenn alles so bleibt wie es ist, können wir mehr als zufrieden sein. Wir glauben an unsere Partnergesellschaften auf der Handels- und Werksseite und an das Modell der IG Stahl.“

6 NEWS 04_2014 | NORDWEST

Lucius Bunk und Alexander Tebbe „Die Weltwirtschaft wird einen deutlichen Schritt nach vorn machen. Wir versuchen trotz der Krise der Reedereien im Jahr 2008, Fuß zu fassen.“

Oliver Ellermann „Die langfristige Aussicht spricht für den Stahl. In 2018/2019 sieht man die goldenen 20er auf uns zukommen. Durch die Entwicklung im Weltmarkt wird auch der deutsche Markt profitieren.“

TITELTHEMA

STATEMENTS Die Voß Gruppe Europa betreibt 12 verschiedene Standorte innerhalb Europas, drei davon in Deutschland. Mit dem dichten Netz, eigener Logistik und in Kombination mit verschiedenen Exportabteilungen gewährleisten die Geschäftsführer Lieferzeiten binnen 48 Stunden innerhalb Europas für den Handel. Als neuester Markt wird derzeit Nordafrika erschlossen. Die Voß Gruppe Europa startete ihre Aktivitäten vor 35 Jahren als reiner Großhändler für Edelstahl. Mittlerweile ist die Spezialisierung auf Langprodukte in Aluminium und Messing fortgesetzt. Das Unternehmen liefert nicht an Endkunden, sondern ausnahmslos an Händler.

... und beim Nägel versenken.

Veranstaltung“, freut sich Claudio Kemper. „Wir konnten unsere Botschaften in den letzten Tagen vermitteln und viele wichtige Gespräche mit unseren Teilnehmer führen. Jetzt heißt es auch für uns wieder in der Bewältigung des Tagesgeschäftes ordentlich in die Hände zu spucken.“ Fotos: NORDWEST/Knuffmann

GABO M

Hubertus Meyer-Burckhardt ist erfolgreicher Film- und Fernsehproduzent, Medienmanager und Moderator. Er produzierte mehrfach ausgezeichnete TV-Filme. Von 2006 bis 2013 war er Vorsitzender Geschäftsführer der Polyphon Film- und Fernsehgesellschaft. Darüber hinaus lehrt er an der Hamburg Media School und leitet dort das Filmstudium und den Bereich Produktion. Hubertus Meyer-Burckhardt gilt als „Grandseigneur des Talks“ (Volker Herres): Für die ARD entwickelte und moderierte er die Business-Show „How much“ sowie die Sendung „Sowieso – Die Sonntagsshow“, die 1994 mit dem AdolfGrimme-Preis ausgezeichnet wurde. Als Gastgeber der NDRTalkshow empfängt er gemeinsam mit Barbara Schöneberger alle zwei Wochen Prominente aus den Bereichen Film und Fernsehen, Showbusiness, Wirtschaft, Politik und Sport.

Thorsten Studemund „Wachstum ist nicht gleich Mehrwert. Der Gradmesser für unser Geschäft sind die Leistungsfähigkeit jedes Einzelnen, der Kontakt und die Menschen.“

Absicherung der Lieferantenboni Ein volatiles Marktumfeld, massiver Preisdruck, Überkapazitäten - Stahlhändler und Stahlproduzenten bewegen sich nach wie vor in einem schwierigen Marktumfeld. Es ist bekannt, dass alle relevanten Marktteilnehmer vor erheblichen wirtschaftlichen Herausforderungen stehen. Daher ist Planungssicherheit ein Thema von hohem Interesse und hat gleichzeitig hohe Brisanz. Insbesondere der private mittelständische Stahlhandel hat es schwer, denn er ist zur Ergebnissicherung auf die Bonuszahlungen der Lieferanten angewiesen. Umso wichtiger ist es also, dass die Rückvergütungen besichert und planbar sind. Jeder Euro Ertrag ist bei dem gegenwärtigen Margendruck für einen mittelständischen Händler wichtig. Mit dem Modell von NORDWEST hat der Verband gemeinsam mit einem namhaften Kreditversicherungsunternehmen eine Lösung zur umfassenden Absicherung der Bonusansprüche der Händler bei der Industrie entwickelt. Die Absicherung der Lieferantenboni ist eine existentiell wichtige Grundlage und ist bereits im Jahr 2014 auf eine positive Resonanz gestoßen. Ein interessantes Paket bietet NORDWEST seinen Partnern an.

Annegret Franzen „Mit unserer Wachstumsstrategie DRIVE sind wir auf dem richtigen Kurs. Die Ergebnisse untermauern dies.“

Peter Jüngst „Wir werden eine gute gemeinsame Zukunft haben, denn es gibt Potential. Die derzeitige Umsatzentwicklung spricht auf jeden Fall dafür.“

NEWS 04_2014 | NORDWEST 7

Der Online Shop als Showroom

LERNEN SIE IHRE KUNDEN KENNEN Unter dem diesjährigen Motto „Lernen Sie Ihre Kunden kennen!“ zeigte das NORDWEST- eSHOP-Team bei seiner Herbsttagung über 70 Administratoren aus den Handelshäusern Chancen und Möglichkeiten der gezielten Kundenkommunikation und des Cross-Channel-Marketings auf.

8 NEWS 04_2014 | NORDWEST

160 unterschriebene eSHOP-Verträge, 120

Newslettern der Händler überhaupt gefunden

Live-Shops

Österreich,

werde und man ihn lange an das Haus binden

Schweiz, BeNeLux, Frankreich, Polen und Ita-

könne. Die neue Konkurrenz aus dem Netz

lien, über 280 geschulte Administratoren, die

seien nämlich die Pure Player. „Lernen Sie

eSHOP Stammtisch-Reihe – die Bilanz des

daher Ihre Kunden kennen“, gab Jens Rothen-

eSHOP-Teams kann sich nach 3,5 Jahren

stein mit auf den Weg.

sehen lassen. „Demnächst brauchen wir einen

„Zettabytes“ heißen nahezu unendliche Da-

größeren Raum“ freute sich Thomas Cramer,

tenmengen. Alle 18 Monate verdoppelt sich

Fachbereichsleiter

in

Deutschland,

IT-Beratung/Industrieser-

die Zahl der Daten weltweit. „Wenn man in der

vice, „denn auch zur diesjährigen Herbstveran-

Lage ist, sinnvolle Daten von nicht sinnvollen

staltung mit Neuerungen und wichtigen Tipps

zu trennen, hat man eine hervorragende Mög-

zur Shopvermarktung konnten wir viele Gäste

lichkeit, sie für den Vertrieb und die Kundenbin-

begrüßen.“

dung zu nutzen“, sagt Thomas Cramer. Ziel des

„Sind Sie traditioneller Handelskunde, selekti-

neuen Tools eSHOP Zoom ist es, die vielen

ver oder begeisterter Online-Shopper?“ Dr.

shopspezifischen Informationen über Kunden-

Jens Rothenstein vom Institut für Handelsfor-

und Kaufverhalten im eSHOP zu sinnvollen

schung stellte die Frage in den Raum und prä-

Auswertungen zusammen zu führen. Daraus

sentierte die Ergebnisse aus der Studie zum

lassen sich Strategien zur Optimierung des je-

Cross-Channel-Verhalten von B2B-Kunden. Er

weiligen eSHOPs wie Erkenntnisse über das

zog den Vergleich von namhaften Unterneh-

Suchverhalten von Shopanwendern und Sta-

men aus dem B2C-Umfeld zu großen Unter-

tistiken über Warengruppenschwerpunkte er-

nehmen aus der Werkzeugbranche. Dabei

mitteln. Anhand von beispielhaften Szenarien

stellte sich heraus, dass auch hier B2C und

zeigte Thomas Cramer auf, wie Kunden sich

B2B immer mehr verwischen. Weiterhin zeigte

durch den eSHOP klicken und warum es mög-

er viele Möglichkeiten zur Verzahnung der Ver-

licherweise zu Warenkorbabbrüchen kommt.

triebskanäle auf. Ob die Information heute aus

„Wissen Sie, warum Ihr Kunde Ihren stationä-

dem Onlineshop oder im stationären Handel

ren Handel verlässt? Nein. Online kann man

stattfindet, spielt – ebenso wenig wie die

das aber nachvollziehen und ableiten, woran

Frage auf welchem Vertriebskanal das Produkt

es liegt“, so Thomas Cramer in seinem Vortrag.

gekauft wird – , keine Rolle mehr. Wichtig ist

Mit den neuen Reportingmöglichkeiten aus

hingegen, dass mit diversen Aktionen und

eSHOP Zoom kann jeder Händler das Kunden-

INSIDE beziehungsmanagement noch gezielter auf-

ner und Stanger. Auch dieses Jahr sind die per-

bauen

sönlichen Erfahrungen wieder auf hohes

und

seine

Zielgruppen

genauer

kennenlernen.

Interesse gestoßen.

Aylin Pekcan, Mitarbeiterin IT-Beratung/Industrieservice, berichtete über die Darstellung

EIN BUCH MIT SIEBEN SIEGELN:

von Newslettern auf mobilen Endgeräten und

Das Thema Online-Zahlungsarten - Nadine

zahlreiche neue Funktionen im eSHOP News-

Falkenroth, Mitarbeiterin IT-Beratung/Indus-

lettertool. Mittlerweile ist es möglich, bei den

trieservice, erklärte, dass jeder Kunde und

Kunden Interessen zu hinterlegen, diese zu

auch jeder Händler andere Vorstellungen über

Zielgruppen zusammenzufassen und einzelne

die Zahlungsmethoden hat. Aus der Vielzahl

Inhalte gezielt zu streuen. „Die Interessen wir-

an unterschiedlichen Zahlungsanbietern wird

ken wie ein Filter“, führte Aylin Pekcan an einem

mit dem übernächsten Release 14 die eSHOP

Beispiel vor. Teil des kommenden Releases ist

Integration von „Sofortüberweisung“ ange-

auch die neue Schnittstelle des Newslettertools

boten. Nadine Falkenroth und Markus Lüttge,

zum eSHOP, durch die der Kunde sich direkt im

Mitarbeiter IT-Beratung/Industrieservice, ga-

eSHOP für den Newsletter anmelden kann.

ben zudem Einblicke in das nächste Release

Rechtsanwalt Alexander Goldberg informierte

13. Demnächst wird es unter anderem mög-

über Neuigkeiten aus den kommenden Inter-

lich sein, Varianten darzustellen und die mo-

netgesetzgebungen 2015, wie beispielsweise

natlichen Angebote, die aus dem NIS bekannt

das neue Datenschutzgesetz, und beleuchtete

sind, für den eigenen eSHOP freizuschalten.

die rechtliche Seite der Online-Vermarktung.

Einzelne Artikel können künftig auch über das

„Wenn auch viele rechtliche Themen lästig

Backend erfasst werden.

scheinen und teuer sind, ist es ein Qualitäts-

Der eSHOP-Tag war ein voller Erfolg: ange-

merkmal und weckt das Vertrauen der Kunden“,

regte Diskussionen entsponnen sich zwi-

so Alexander Goldberg.

schen den Vorträgen, Erfahrungen wurden

Unter der Moderation von Christian Blicke be-

ausgetauscht. In dem schnelllebigen Online-

richteten Händler von ihren Erfahrungen zu den

Business ist es auch weiterhin von Bedeu-

Themen CRM, Multi-Channel und Kundenbin-

tung „up to date“ zu bleiben und die

dung. Dabei waren Björn Mosen von Kayser,

Kundenbedürfnisse zu kennen.

Tobias Steffens von Uhlendorff, Lars Schmidt

Fotos: NORDWEST

GABO M

Impressionen von der eSHOP-Tagung.

von Edelmann und Christoph Stanger von Ort-

STATEMENTS „Wir sind der Meinung, dass ein wöchentlicher Newsletter zu regelmäßig wird. Deshalb erhalten unsere Kunden die verschiedenen Newsletter selektiv und in unregelmäßigen Abständen.“

„Die ersten drei Monaten nach der Live Schaltung haben wir mit 200 Artikeln als Stresstest genutzt. Mittlerweile liefern wir Artikel in ganz Deutschland. Rücksendungen gibt es vor allem im B2C, sind aber auch dort nicht sehr hoch. Geschäftskunden wissen eher, was sie genau benötigen und bestellen gezielter.“

„Die erste Phase mit dem Onlineshop habe ich mir leichter vorgestellt. Dabei hatten wir im Vorfeld schon über viele Dinge diskutiert: an wen wollen wir verkaufen, was sind unsere Zielgruppen, wie ist die Preisgestaltung. Unsere Maßnahmen haben wir dann genau darauf abgestimmt. Wichtig ist gerade auch, dass man die Mitarbeiter sehr gut brieft.“

„Wir konzentrieren uns auf das B2B Geschäft. Das neue Template kommt bei unseren Kunden gut an.“

NEWS 04_2014 | NORDWEST 9

Unternehmensnachfolge

„WAS DU ERERBST VON DEINEN VÄTERN...“ Was haben Picasso, James Dean und Abraham Lincoln gemeinsam? Sie alle starben, ohne ein Testament hinterlassen zu haben. Picasso, weil er zu abergläubisch war und seinen eigenen Tod fürchtete; James Dean, weil er sich zu jung zum Sterben fühlte und Abraham Lincoln, weil er als Anwalt seine eigenen Angelegenheiten verschleppte. Bei Picasso und Lincoln hatte das jahrelange Erbstreitigkeiten zufolge; James Deans Vermögen ging automatisch an seinen verhassten Vater über. Dies muss nicht so kommen. Aber: Vererben,

gesetzliche Erbfolge komme eher einer Katas-

verschenken und dabei allen gerecht werden

trophe gleich, da sie individuelle Bedürfnisse

und Konflikte vermeiden, ist gar nicht so ein-

außer Acht lasse.

fach. So auch die Übergabe eines Unterneh-

10 NEWS 04_2014 | NORDWEST

mens an einen Nachfolger. „Jährlich müssen

HARTE THEMEN

mehr als 2.000 Familienbetriebe in Deutschland

Aber was sind denn die Ziele einer Nachfolge-

schließen, weil die Nachfolge nicht geregelt ist“,

planung? Der Senior möchte sein Unterneh-

erklärte Rechtsanwalt Ralf Pelz von Baker Tilly

men in geeignete Hände übergeben, aber nicht

Roelfs im Rahmen der zweiten Jungunterneh-

ohne die Existenz seiner Familie zu sichern und

mertagung in Gießen. Erschreckende Zahlen,

zu Lebzeiten noch eine Altersvorsorge zu

hängen doch an jedem Unternehmen eine Viel-

haben. So spielen dabei eine Übergabe des Un-

zahl von Arbeitsplätzen und Existenzen. Vielfach

ternehmens

falle es dem „Senior“ schwer, sein Lebenswerk

ebenso eine Rolle wie zum Beispiel ein einge-

loszulassen. Aber auch Unternehmer im Alter

räumtes Nießbrauchrecht. Auf keinen Fall soll

von 35 bis 40 schieben das Thema gerne auf.

dem Unternehmen eine unnötige Liquiditätsbe-

„Viele verschließen die Augen vor den Planun-

lastung durch Steuern oder Pflichtteilsansprü-

gen, weil sie glaubten, es sei noch genug Zeit“,

che

so Pelz. Aber auch im jüngeren Alter ist man

testamentarische

nicht vor Unfall oder Krankheit gefeit. Wenn

Das Testament sollte in aller Regel abgestimmt

dann etwas passiert und kein Notfallplan vor-

sein auf die bestehenden gesellschaftsvertrag-

handen ist, kann das für ein Unternehmen

lichen Regelungen sowie einen Nachfolger be-

brenzlig werden: Arbeitsplätze und Wettbe-

stimmen. Auch kann die weitere Absicherung

werbsfähigkeit sind bei Erbstreitigkeiten schnell

des länger lebenden Ehegatten festgehalten

gefährdet - denn Steuern, Ausgleichszahlungen

werden. Schenkungen zu Lebzeiten des Unter-

und Pflichtteilsansprüche ziehen Kapital ab. Die

nehmers sind ebenfalls ein adäquates Mittel,

gegen

auferlegt

Versorgungsleistungen

werden.

Hier

kann

Nachfolgereglung

eine helfen.

INSIDE die Übergabe noch aktiv mitzugestalten und im

Sprache der Familie ist zumeist emotional, die

schlimmsten Fall noch gegenzusteuern. „Eine

des Unternehmens rational. Da sei es wichtig,

geregelte Übergabe nimmt viel Zeit in Anspruch

auf die rationale Ebene zu wechseln – ins Er-

und ist nicht mal eben zu lösen. Denn Standard-

wachsenen-Ich. Konflikte müssten sich jedoch

lösungen gibt es nicht, sondern müssen indivi-

gar nicht immer nur auf die Übernehmer und

duell auf Unternehmen und Beteiligte ab-

Übergeber-Perspektive beschränken. Auch mit

gestimmt werden. Und auf jeden Fall müssen

Kunden oder Mitarbeitern könne es während

sie immer im Einklang mit dem Steuerrecht

oder nach einer Übergabe zu Konflikten kom-

sein“, bekräftigt Pelz am Ende seines Vortrags.

men. Ebenso mit Geschwistern, die sich eventuell ausgebootet fühlen. Hier müsse unbedingt

WEICHE FAKTOREN

fair untereinander umgegangen werden. Sollte

Aber nicht nur rechtliche Aspekte müssten bei

man als Familie nicht selbst in der Lage sein,

einer Übergabe geklärt sein, auch der zwi-

die Konflikte zu lösen, könne ein erfahrener

schenmenschliche Faktor spielt eine wichtige

Mediator, ein Vermittler helfen. Ein unabhängi-

Rolle. Darüber referierten Katharina Hellwig

ger Mediator erforscht die Ursache des Kon-

und Joachim Hund von Hagen, beide Vorstand

flikts und hilft, Lösungen zu finden, ohne dass

der Kölner Forschungsstelle für Wirtschaftsme-

die Beteiligten ihr Gesicht verlieren. Zudem

diation an der FH Köln. „Woran scheitern Über-

können durch eine Mediation horrende Ge-

nahmen eigentlich? An Konflikten, die unerkannt

richtskosten vermieden werden. „Der Prozess

bleiben und mit denen man nicht umgehen

war erfolgreich, wenn sich alle Beteiligten

kann“, so Joachim Hund von Hagen. Das größte

gerecht behandelt fühlen und das Verhältnis

Risiko bestehe darin, dass Übernehmer und

aller Parteien weiterhin gut bleibt“, so Katharina

Übergeber nicht über diese sprechen. „Und

Hellwig, „die weichen Faktoren müssen also

wenn über Probleme gesprochen wird, ist es

mit den harten Themen in Einklang gebracht

wichtig, dies auf Augenhöhe zu tun.“ Denn die

werden.“

LD M

3 FRAGEN AN: PETER JÜNGST NORDWEST-Vorstand Vertrieb Wieso ist es so wichtig, sich mit einer Nachfolgeregelung zu beschäftigen? Die Zahlen sprechen für sich. Laut des Instituts für Mittelstandsforschung steht zwischen 2014 und 2018 bei rund 135.000 Familienunternehmen die Übergabe an. Da diese Prozesse viel Vorbereitungszeit benötigen und menschlichen sowie rechtlichen Faktoren unterworfen sind, ist es nötig, sich in Ruhe und rechtzeitig mit dem Prozedere auseinander zu setzen und passende Lösungen zu finden. Wie empfanden Sie das Thema bei der zweiten NORDWEST-Jungunternehmertagung? Es war eine gelungene Veranstaltung. Die jun-

gen Leute haben sich ernst mit dem Thema der Nachfolgeregelung auseinander gesetzt. Manche von ihnen kommen erst noch in die Situation, aber einige haben ja auch schon ein Unternehmen übernommen. Da wurden spannende Erfahrungen ausgetauscht, auch jenseits aller Studien und Statistiken. Ist die Übernehmer-Generation gut vorbereitet? Ja, das ist sie, in der Tat. Unsere jungen Unternehmer können - und sie wollen. Sie haben tolle Ansichten und werden ihren Weg machen. Davon bin ich überzeugt!

Peter Jüngst, NORDWESTVorstand Vertrieb Fotos: NORDWEST

NEWS 04_2014 | NORDWEST 11

INSIDE Label Made in Germany

INTECH BRINGT ERSTES EIGENMARKENPRODUKT HERAUS Mit einem InTECH Industrie- und Vielzweckschlauch hat die InTECH-Gruppe, die Spezialisten unter den Technischen Händlern, den Einstieg in die Produktion von Eigenmarken vorgenommen. „Mit dem neuen Schlauch bieten unsere Fachhandelspartner der InTECH-Gruppe ein im Vergleich zu anderen Marken preisgünstiges und gleichzeitig qualitativ hochwertiges Produkt „Made in Germany“ an, mit dem sie bei ihren Kunden punkten können“, sagt

NORDWEST

Fachbereichsleiterin

Yvonne Weyerstall. Sowohl für das Handwerk als auch für die Industrie ist der Allrounder ein reizvolles Angebot, denn er ist robust, langlebig und vielfältig einsetzbar und somit ideal für unterschiedliche Einsatzzwecke. Die Strategie der Gruppe, jetzt auch weitere Eigenmarkenprodukte in den Umlauf zu bringen, ist nur ein Baustein im Konzept der elf Spezialisten für industrielle Wartung und Instandhaltung. Seit Frühjahr 2014 ist die InTECH-Gruppe

unterwegs

mit

ihrem

Hauptkonzept für industrielle Wartung und Instandhaltung. Des Weiteren gehören zu ihrem Leistungsportfolio umfassende Serviceleistungen wie die Konfektionierung von Schläuchen und Rohren, der Montageservice für Schläuche und Armaturen, das Plotten, Schneiden und Stanzen von Flachdichtungen, Kleben und Konfektionieren von Profildichtungen, Bohren, Fräsen, Polieren und Zuschneiden von Kunststoffen sowie produktspezifische Schulungen. Foto: NORDWEST

12 NEWS 04_2014 | NORDWEST

GABO M

Mehr

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INSIDE Fünf Jahre KOMPASS

SPEZIALISTEN BIETEN ORIENTIERUNG IM ARBEITSSCHUTZ Sehr spezifische und umfassende Ansprüche wie auch Sicherheitsvorschriften- und -verordnungen prägen den Markt für Arbeitsschutzprodukte. Entsprechend breit ist das Warensortiment. Entsprechend gesucht sind aber auch Spezialisten auf diesem Feld. Die neun Mitglieder der KOMPASSGruppe unter dem Dach von NORDWEST gehören zu diesen Spezialisten. Seit fünf Jahre erarbeiten sie gemeinsam pass-

ten ihr Angebot durch eine KOMPASS-Eigen-

genaue Lösungen für die verschiedensten

marke im Schuh-, Atem- und Handschutz-

Anwendungen. Fünf Jahre KOMPASS-Gruppe –

sortiment.

ein Grund zu feiern? „Ein Grund zu feiern vielleicht nicht, aber ein Anlass, um einen Überblick

KLEINE GRUPPE – EFFEKTIVE LEISTUNG

zu bekommen, was die Gruppe leistet“, sagt

Yvonne Weyerstall freut sich über die bisher er-

Fachbereichsleiterin Yvonne Weyerstall. Die Ar-

brachten Leistungen: „Gerade, weil es sich bei

beit innerhalb der Leistungsgemeinschaft unter

der KOMPASS um eine kleinere Gruppe han-

dem Dach von NORDWEST geht weit über die

deln, arbeitet sie doch äußerst effektiv und

Abstimmung eines einheitlichen Sortiments hi-

passt die Angebote genau an die Bedürfnisse

naus. Mehrfach im Jahr treffen sich die Grup-

ihrer Kunden an. Zwar hatten Marktbegleiter

penmitglieder und der Verband, um sich über

durchaus einen Vorsprung, inzwischen hat

den Markt auszutauschen, neue Strategien für

KOMPASS aber gleich gezogen und bietet auch

Einkauf, Vertrieb und Marketing zu entwickeln

mit dem Safety-Check ein äußerst interessan-

und konkrete Maßnahmen zu planen. Die KOM-

tes Tool zur Beratung an.“

PASS-Gruppe ist besonders aktiv. Zu den Ange-

Mit viel Engagement wird die KOMPASS-

boten zählt die Herausgabe des exklusiven

Gruppe auch in den nächsten Jahren weiter

Fachkatalogs mit 17 wählbaren Varianten. Eine

wachsen. Bewährte Konzepte werden beibe-

Besonderheit ist der gemeinsame Auftritt auf

halten, der wichtige Baustein der Lieferanten-

der A+A, der Messe für Arbeitsschutz und

konzentration vorangetrieben und manches

Arbeitssicherheit in Düsseldorf. Im Laufe der

wird dem digitalen Zeitalter Rechnung getra-

Zusammenarbeit haben sich die Gruppenmit-

gen. Yvonne Weyerstall ist optimistisch, was die

glieder zwar eine gewisse Routine erarbeitet,

Zukunft der Gruppe angeht: „KOMPASS wird

gehen aber immer wieder mit viel Engagement

auch in den nächsten Jahren Orientierung im

an die Verwirklichung. In jedem Messejahr ist

Arbeitsschutz bieten. Dazu ist die Gruppe gut

der Stand sehr gut besucht, denn die Gruppen-

zusammengewachsen, tauscht sich unterein-

mitglieder werben im Vorfeld bei ihren Kunden.

ander auch zwischen den regelmäßigen Tagun-

Im vergangenen Jahr ergänzten die Spezialis-

gen aus und setzt sich ehrgeizige Ziele.“ Foto: NORDWEST

14 NEWS 04_2014 | NORDWEST

GABO M

Jetzt ist der Chef am Zug

„IN DEN KÖPFEN MUSS ES KLICK MACHEN.“

DIE MITGLIEDER DES PRODUKTAUSSCHUSSES: Matthias Eichinger, Hefele Alexander Free, Famo Manfred Grossmann, LHS Löbau Dieter Holzapfel, Balzer Gruppe Christian Mergenthaler, Eisen Bärle Sebastian Rusch-Fehrig, Sievers-Gruppe Holger Schädlich, Metall eG Thorsten Sure, Lünemann HAGRO

16 NEWS 04_2014 | NORDWEST

INSIDE Fünfzehn Prozent Anteil der Handelsmarke Delphis am Sanitär-Umsatz – am gemeinsam mit den Konzeptpartnern definierten Ziel wird weiterhin intensiv gearbeitet. Wie dieses Ziel erreicht werden kann, stand bei zwei Delphis Cheftagungen im September auf der Agenda. Die Vereinbarung mit den rund 70 am Konzept

Umsatzanteils zu kombinieren. Ferner sollten

beteiligten Fachhandelspartnern ist verbindlich

auch alle Informationen über Neuerungen der

und zieht bei Nicht-Einhaltung auch Konsequen-

Handelsmarke zeitnah an die Mitarbeiter im Ver-

zen nach sich. So wurde bei beiden Tagungen

kauf weitergegeben werden. „In vielen Fällen

diskutiert, welche Aufgaben zu bearbeiten sind,

kann auch die Anschub-Incentivierung der Mitar-

damit die Zielvorgabe von allen Fachhandels-

beiter ein Instrument sein“, so Stephan Braun,

partnern erreicht wird. Für eine Aufgabe schaffte

verantwortlich für die Konzepte Delphis und der

der Gastgeber HAGRO bereits die Vorausset-

Bäderstern.

zungen: Um das Produktportfolio der Handelsmarke marktgerecht zu optimieren und das

AKTIVE VERMARKTUNG IST PFLICHT

Know-how der Partner vor Ort einzubinden,

Bei den Cheftagungen wurde ebenfalls eine ak-

wurde ein eigener Sortimentausschuss gegrün-

tive Vermarktung der Handelsmarke gefordert.

det. Dieser setzt sich so zusammen, dass alle

Mit einigen Fachhandelspartnern wird dazu das

Fachhandelspartner, gleich welcher Größe oder

Konzept zur Ansprache der Handwerker erarbei-

Region, sich adäquat vertreten fühlen können.

tet. „Aber auch ohne dieses Konzept sollte jeder

„Entscheidend aber ist es, dass es in den Betrie-

Kontakt zu Handwerkern genutzt werden, um

ben „Klick“ macht“, wiederholt Georg Wolf,

über Delphis zu informieren und die Handwer-

Hauptbereichsleiter Haustechnik, regelmäßig.

ker zu begeistern“, sagt Thomas Maywald, Fach-

„Die Überzeugung der Geschäftsführer und das

bereichsleiter Sanitär/Installation. „Vergessen

Wissen der Mitarbeiter über die Bedeutung der

wir auch nicht das betriebswirtschaftliche Inter-

Marke Delphis für das eigene Unternehmen

esse, das jeder Delphis-Partner haben müsste:

sind zwingende Voraussetzungen für den Erfolg

Für die Industriepartner sind hohe Abnahme-

von Delphis. In den Handelshäusern muss eine

mengen von großer Bedeutung. Die Bereit-

Mentalität geschaffen werden, die sich positiv

schaft, den Delphis-Händlern, exklusive Pro-

auf den Verkauf von Delphis auswirkt.“

dukte oder Serien zur Verfügung zu stellen,

Vieles sei dabei von einer systematischen Kom-

würde deutlich steigen. Es ist also in unser aller

munikation abhängig. Der Geschäftsführung

Interesse, größere Mengen zu ordern, um letzt-

falle die Aufgabe zu, ein Signal pro Delphis abzu-

lich auch optimierte Konditionen zu erwirken.“

geben und dies auch mit der Forderung des

Fotos: NORDWEST

GABO M

NEWS 04_2014 | NORDWEST 17

Balzer-Gruppe zu Gast in der NW Lagerlogistik

ERFOLGSFAKTOR DELPHIS Mit gutem Beispiel geht die Balzer-Gruppe bei der Bewerbung des Delphis-Konzepts voran. Einen Tag lang konnte sich die gesamte Vertriebsmannschaft aus allen Standorten Zeit nehmen, um im NORDWEST-Logistikzentrum in Gießen für den Delphis-Vertrieb fit gemacht zu werden. Fünf

Pro-

Das Unternehmen wickelt inzwischen viele

duktschulungen an. Rolf Mrosek, NORD-

Delphis-Lieferanten

Aufträge über das NORDWEST-Lager ab,

WEST-Hauptbereichsleiter Logistik hob bei

hat seine Bestände deutlich reduziert und

einer Lagerführung die Vorteile des Lager-

nutzt das Gießener Lager wie sein eigenes.

konzepts hervor. Stefan Dauber, Geschäfts-

„Das fällt uns vielleicht noch leichter als an-

führer von Balzer Allendorf, unterstrich noch

deren Händlern, denn alle unsere Standorte

einmal die Wichtigkeit des Themas Delphis

sind etwa 50 Kilometer rund um Gießen

für den Fachhandel. Der Besuch der NORD-

angesiedelt“, so Dieter Holzapfel. Er stellt

WEST-Lagerlogistik zeigte bei den Balzer

insbesondere die Vorteile der Lagerlogistik,

Mitarbeitern auf jeden Fall Wirkung. „Die

wie die deutlich bessere Verfügbarkeit, he-

Mitarbeiter aus dem Außendienst, dem

raus. „Wir werden 3-4 Mal in der Woche

Innendienst und der Ausstellung waren

beliefert“ sagt der Abteilungsleiter. „Eine

überrascht über die Größe des Lagers, die

so hohe Umschlagsgeschwindigkeit wie in

Menge der dort gelagerten Artikel und vor

Gießen würden wir allein natürlich niemals

allem waren sie beeindruckt, wie niedrig die

erreichen, aber in der Gruppe bringt dies

Fehlerquote ist“, resümiert Dieter Holzapfel,

natürlich Masse und damit die besseren

Abteilungsleiter Haustechnik bei Balzer und

Konditionen.“ Foto: NORDWEST

Nassauer, Herborn.

18 NEWS 04_2014 | NORDWEST

boten

GABO M

INSIDE

3 FRAGEN AN: DIETER HOLZAPFEL Abteilungsleiter Haustechnik, Balzer und Nassauer Warum war es Ihnen so wichtig, die Veranstaltung vor Ort abzuhalten? Zunächst wollten wir damit die Verbindung zu NORDWEST und zum Lager intensivieren. So sollten unsere Mitarbeiter sehen, wie groß das Lager ist, welche Ware dort liegt, was das Zentrallager leistet und schließlich wollten wir auch zeigen, dass wir mit dem NORDWEST-Zentrallager über ein ebenso großes Lager verfügen wie unsere Wettbewerber. Der Aufwand für diese Veranstaltung war für das Unternehmen Balzer hoch. Hat sich das gelohnt? Es hat sich auf jeden Fall gelohnt, denn wir wollten unsere Mitarbeiter auch emotional mitnehmen. Und dies lässt sich wesentlich besser gestalten und im wahrsten Sinne des Wortes

begreifen, wenn man vor Ort ist. Der Ausbau der Marke Delphis ist für unsere Strategie und das Ergebnis von Balzer ein wichtiger Punkt. Würden Sie letzteres bitte für uns konkretisieren? Wir kommen wie viele Sanitärhändler aus guten Jahren. Der harte Wettbewerb sorgt heute dafür, dass wir sehr genau auf unsere Marge schauen müssen. Vielleicht mehr als wir es in den Jahren davor getan haben. Das bedeutet, dass wir uns nach guten Lösungen umsehen mussten, sie in Delphis gefunden haben und die Mitarbeiter der Balzer-Gruppe auch entsprechend über unsere Überlegungen informieren müssen. Und das haben wir mit der Veranstaltung jetzt auch noch einmal verstärkt.

Dieter Holzapfel, Abteilungsleiter Haustechnik, Balzer und Nassauer Foto: Balzer und Nassauer

Delphis Wettbewerb

BERT MACHT URLAUB Um die Mitarbeiter der Ausstellung und die Vertriebsmitarbeiter von der Notwendigkeit der Handelsmarke Delphis zu überzeugen, wird Alexander Free, Abteilungsleiter des FAMOversums in Oldenburg, kreativ. Kurz vor der Ferienzeit im Sommer lobte er

gleich mehrfach aus dem Wasser gerettet wer-

einen Wettbewerb aus: „Nimm Delphis-Bert

den, bis die Aufnahme zur Zufriedenheit im Kas-

mit und fotografiere ihn an deinem Urlaubsort.“

ten war.

Im Anschluss konnte er sich über viele originelle

Seine Ziele, Delphis als Alternative zur Marken-

Einsendungen freuen. Das beste Foto – Bert

ware bekannter zu machen und sich durch die

auf dem Schiff an der Ostsee – belohnte Alex-

Beschäftigung mehr mit den Produkten zu iden-

ander Free mit einem Essensgutschein.

tifizieren, hat der Abteilungsleiter auf jeden Fall

Dort war das Fotoshooting mit dem sympathi-

erreicht. Delphis-Bert freute sich übrigens auch

schen Imageträger gar nicht so einfach. Wäh-

über seine Vorstellung in sozialen Netzwerken.

rend eine steife Brise wehte, musste Bert

Foto: Famo

Bert im Ostsee-Urlaub.

GABO M

NEWS 04_2014 | NORDWEST 19

INSIDE Leistungsgemeinschaft Betriebseinrichtungen

JAHRESTAGUNG IN GÜNZBURG Strategieentwicklung, ein spannender Vortrag und der Blick hinter die Kulissen: Das alles bot die zweitägige Jahrestagung der NORDWESTLeistungsgemeinschaft Betriebseinrichtungen im September. und B2C-Handel sowie deren Wechselwirkungen.

Seine

Quintessenz:

Die

optimale

Verknüpfung der unterschiedlichen Onlinesowie Offline-Vertriebs-kanäle mit Informationen gleicher Qualität wird zukünftig an erster Stelle stehen. Ziel müsse sein, dem Kunden sämtliche Informationen so einfach und bequem wie möglich zur Verfügung zu stellen und Mehrwerte zu bieten. Seine Räumlichkeiten zur Verfügung gestellt hatte Lieferantenpartner Günzburger Steigtechnik. Neben einer Unternehmenspräsentation stand auch eine Werksführung auf dem Programm. So konnten sich die Teilnehmer live vor Die Tagungsteilnehmer in Günzburg.

16 Handelspartner und die Fachabteilung von

Ort von der Qualität der Produkte und der

NORDWEST berieten über ihre weitere Strate-

großen Leistungsfähigkeit überzeugen. „Die

gie. Im Rahmen der zukünftigen Ausrichtung,

positiven Eindrücke werden für eine weitere

welche als Schwerpunkte die Wettbewerbs-

Zusammenarbeit garantiert sehr förderlich

Entwicklung, hohe Lieferfähigkeit/Lieferqualität

sein“, lobt Günter Stöcker. Fotos: NORDWEST LD M

des Produktprogramms und Veränderungen innerhalb der Vertriebskanäle beinhaltet, zeichnen sich einige Umbrüche ab. „In dem Zusammenhang war der Online-Handel ein großes Thema“, so Günter Stöcker, NORDWEST Werkstatt- und Industriebedarf. Fragen, die aufkamen, beschäftigten sich vor allem damit, Kunden zu binden, neue zu aktiveren und wie sich der vorerst entstehende Aufwand finanziell und personell stemmen lasse. „Aber dennoch: Der Katalog ist trotzdem nicht tot und wird auch weiterhin im Vertriebsmix seine Berechtigung haben“, so Günter Stöcker. Ergänzt wurde das Thema durch einen Vortrag von Dr. Jens Rothenstein vom E-CommerceCenter in Köln. Er berichtete über den Status Quo und zukünftige Entwicklungen von B2B20 NEWS 04_2014 | NORDWEST

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INSIDE Einstieg in Social Media

AZUBIS BLOGGEN AUF NEUER WEBSITE Neue Azubis bei NORDWEST Zehn junge Leute begannen am 1. September ihre Ausbildung bei der NORDWEST Handel AG zum Kaufmann/zur Kauffrau im Groß- und Außenhandel. Zwei davon absolvieren dabei parallel ein Verbundstudium Wirtschaft mit dem Abschluss Bachelor of Arts. Damit beschäftigt NORDWEST derzeit 24 Auszubildende. Das Hagener Unternehmen setzt bei steigendem Personalbedarf im Rahmen des erfolgreichen Wachstumskurses auf den Nachwuchs aus den eigenen Reihen. NORDWEST legt viel Wert auf die Projektarbeit bei Auszubildenden, die sich damit Fähigkeiten bei den so genannten Soft Skills erwerben.

22 NEWS 04_2014 | NORDWEST

Zeitgleich mit zehn neuen Auszubildenden bekam NORDWEST am 1. September eine neue Azubi-Webseite. Unter www.ausbildung.nordwest.com ist die Internetpräsenz zu erreichen. Das Besondere daran: Die Homepage haben die Azubis selbst entwickelt und ausgearbeitet. Und: Sie schreiben auf ihrem eigenen Blog. Spannende und leicht verständliche Texte

ten junge Menschen, die eine Ausbildung

selbstständig verfassen, geeignete Fotos re-

absolvieren möchten, auf der NORDWEST-

cherchieren und die Zusammenarbeit mit einer

Azubi-Webseite alle relevanten Informationen

Agentur koordinieren: Das alles erlernten und

zu den Ausbildungsberufen und zum Unterneh-

erarbeiteten die NORDWEST-Azubis beim Re-

men sowie einen authentischen Einblick in den

launch der Azubi-Webseite. Herausgekommen

Alltag der Azubis. Daneben haben sie auch die

ist pünktlich zum Start des neuen Lehrjahres

Möglichkeit, über einen Selbsttest herauszufin-

eine informative und klar strukturierte Internet-

den, ob sie zum Unternehmen passen.

präsenz, in die alle Beteiligten viel Herzblut ge-

Mit der Azubiseite und dem Blog ist ebenso die

steckt haben. Kern der neuen Seite ist der

Möglichkeit geschaffen, sich mit den Auszubil-

Azubi-Blog. In diesem berichten die Auszubil-

denden aus den Unternehmen der Fachhan-

denden regelmäßig über Themen rund um ihren

delspartner und Industriepartner zu vernetzen.

Arbeits- sowie Schulalltag und weitere Themen,

Ein Blick in die Welt der NORDWEST-Azubis

die sie bewegen und potentielle Lehrstellen-

lohnt sich. Foto: NORDWEST 

Bewerber interessieren. Darüber hinaus erhal-

GABO M

BENELUX

NORDWEST in Europa

PARTNERSCHAFTEN FÜR DEN ERFOLG Kundenoptimierter Service, Dienstleistungen, die sich die Kunden wünschen und eine starke Eigenmarke, die nicht allein im deutschen Markt etabliert ist, sondern sich auch im Ausland großer Beliebtheit erfreut: Die NORDWEST-Fachhandelspartner in den BeNeLux-Staaten wissen, was sie wollen und wie sie langjährige stabile Beziehungen zu ihren Kunden aufbauen und erhalten. Dennoch ist der hart umkämpfte Markt in Belgien, den Niederlanden und Luxemburg eine stete Herausforderung für die Handelspartner vor Ort. NORDWEST bietet sich als starker Partner im Herzen der europäischen Union an. Zusätzlich zum großen Angebot der NORDWEST-Lieferantenpartner bietet der Verbund seinen Handelspartnern mit den Eigenmarken PROMAT und NOW einen starken Wettbewerbsvorteil und deutliche Differenzierungsmöglichkeiten. Hinzu kommen Werkzeugkataloge und das NORDWEST-Zentrallager, das stets eine schnelle Verfügbarkeit der Ware garantiert. Die Händler wissen die Vorteile in ihrer täglichen Arbeit zu schätzen. Diese Partnerschaften im europäischen Ausland will NORDWEST weiterhin intensivieren und sich aktiv einbringen – zum Wohle des Fachhandels. NORDWEST News hat einige Handelspartner befragt, vor welchen Herausforderungen sie stehen, wo sie ihre Verbundgruppe fordern und an welcher Stelle die Unterstützung besonders hilfreich ist. Fotos NORDWEST LD M

24 NEWS 04_2014 | NORDWEST

NORDWEST IN EUROPA

Cardietech

Kova-Tools

WEITERENTWICKLUNG MIT NORDWEST

ABGRENZUNG ZUM WETTBEWERB

„Mehrwerte für unsere Kunden liegen uns besonders am Herzen. Darunter fallen für uns das Optimieren und Vereinfachen von Prozessen bei unseren Kunden“, erklären Freddy Jolink und René Jolink, Geschäftsführer von Cardietech Schweißtechnik im niederländischen Zelhem, die Philosophie Ihres Unternehmens. Dass die Mehrwerte Freddy und geliefert werden, dafür sorgen René Jolink (v.l.) acht Mitarbeiter. „Da die Kundenbedürfnisse immer weiter wachsen, wollen wir in den kommenden Jahren unseren Service und unser Dienstleistungsangebot weiter ausbauen“, so Jolink weiter. Derzeit werde das Unternehmen noch stark als Fachhändler für Schweißwerkzeuge und -zubehör wahrgenommen. Zusätzlich dazu soll ein ergänzendes Komplettsortiment entstehen, dass das bereits bestehende Programm abrundet. Das habe auch gesteigerte Ansprüche an NORDWEST zu Folge. Benötigt werde seitens Jolink insbesondere ein schnell verfügbares und breites Sortiment, das passgenau geliefert werden könne. „NORDWEST denkt mit und kann uns das bieten. Was wir heute bestellen, ist morgen schon da – und das alles aus einer Hand. Das hat für uns große Vorteile.“ Das Unternehmen ist seit 1998 am Markt und seit 2013 LD M NORDWEST-Handelspartner. Foto: Cardietech

„Das erste Halbjahr 2014 stand ganz im Zeichen unseres Unternehmensumzuges. Wir wollten unsere räumliche Situation verbessern und noch mehr Kundschaft in unser Geschäft bewegen“, erklärt Philippe Jouret, Geschäftsführer bei Kova-Tools. Am 31. Oktober fand die Eröffnung des neuen Standortes im belgischen GrâceHollogne statt. Seitdem wirbt Jouret verstärkt um neue zusätzliche Kunden. Das Unternehmen blickt auf eine lange Historie zurück, seit 1985 ist es am Markt, seit 2009 Handelspartner von NORDWEST. Jouret übernahm es 2004. Seine Kunden kommen aus dem öffentlichen Dienst, dem Handwerk und der Industrie – da ist es wichtig, verschiedene Ansprüche unter einen Hut zu bekommen. „Wir wollen, dass unsere Kunden all ihre Bedürfnisse bei uns decken können. Dadurch sparen sie Zeit und wir verlieren sie nicht an den Wettbewerb.“ Die schnelle Bestellmöglichkeit durch das NORDWESTNIS und die zeitnahe Lieferung über das Zentrallager unterstützen den Handelspartner dabei. Ganz wichtig für seinen Markenmix ist eine starke Eigenmarke, die es ihm leichter macht, sich vom Wettbewerb abzuheben. „PROMAT bietet uns ein optimales Preis-Leistungsverhältnis – das honorieren auch unsere Kunden.“ Foto: Kova-Tools LD M Philippe Jouret

Mecanauto

WEITERER AUSBAU Seit seiner Gründung 1978 ist das Unternehmen Mecanauto mit Sitz im luxemburgischen Howald auf Kfz-Ersatzteile spezialisiert. Aber Gründer Edgar Hein und auch seine beiden Söhne, Alain und Roland wollten sich ungern festlegen lassen. „Am sinnvollsten erschien uns die Erweiterung des Sortiments um Werkstatteinrichtungen. Also Hebebühnen, Alain und Roland Hein (v.l.) Kompressoren, Klimaservicegeräte oder Werkzeuge“, erklärt Alan Hein. Ein weiterer Ausbau steht derzeit im Fokus. „Über NORDWEST wollen wir verstärkt alles rund um Betriebseinrichtungen, Schweißtechnik und chemische Produkte bieten.“ Eine große Artikelvielfalt aus einer Hand zu bekommen und dem Kunden damit auch alles aus einer Hand bieten zu können, ist für die Heins ein starkes Argument für eine Partnerschaft mit NORDWEST. „Zudem LD M sind die Waren auch wirklich schnell verfüg- und lieferbar.“ Foto: Mecanauto

NEWS 04_2014 | NORDWEST 25

NORDWEST IN EUROPA

BENELUX

Terweco

MULTI-CHANNEL UNVERZICHTBAR Bereits vor 40 Jahren gründete Jan Tilmans das Unternehmen Terweco, damals noch in Hengelo, jetzt mit Standort im niederländischen Oldenzaal in der Nähe der deutschen Grenze. Anlässlich seines Ruhestands übergab Tilmans das Unternehmen an seine Söhne Peter, Marcel und Raymond. Alle drei sind seitdem im Unternehmen tätig. Der Technische Großhandel ist wichtiger Partner bei der Belieferung von Industrieunternehmen, insbesondere der zerspanenden Industrie, vertreibt aber auch Marcel, Peter und Handwerkzeuge, wobei der Schwerpunkt der Aktivitäten auf Präzisions- Raymond Tilmans (v.l.) werkzeugen liegt. Die drei Geschäftsführer werden von sechs weiteren Mitarbeitern unterstützt. Neben dem stationären Geschäft und dem Vertrieb über den Katalog „Gereedschappen“ sieht das Unternehmen auch eine Zukunft im Vertrieb über den NORDWESTeSHOP. „Multi-Channel-Marketing wird zukünftig unverzichtbar sein, das erwarten auch unsere Kunden von uns“, bestätigen die Geschäftsführer, „und deren Wünsche und Bedürfnisse stehen immer an erster Stelle.“ Dazu zählen auch eine hohe Verfügbarkeit der Waren und deren schnelle Lieferung über das NORDWEST-Zentrallager. Netzwerk ist das Stichwort, das die drei Geschäftsführer bedienen. „Unsere Kunden wissen diesen guten Service in allen Belangen sehr zu schätzen. Und wir schätzen das Netzwerk mit NORDWEST, da damit einer rosigen Zukunft für Terweco LD M nichts im Wege steht.“ Foto: Terweco

Metalen Galler

GEGRÜNDET: 1845 Seit 1845 (die Gründung Belgiens lag da erst 15 Jahre zurück) ist Metalen Galler am Markt – zuerst als Konstrukteur und später als Handelsunternehmen. 1976 wurde Galler räumlich aufgeteilt: Administration und der Bereich Eisenwaren verblieben in Pascal Pynaert, Operations ManaAntwerpen, der Stahlbereich, unter anderem mit Stahlträgern, ger und Marc Ponet, Managing DiBau- und Rundstahl, zog nach Hemiksem. Heutzutage beschäf- rector (v.l.) tigt Geschäftsführer und Inhaber Marc Ponet 80 Angestellte. Diese kümmern sich um Kunden aus der Baubranche, Metallbearbeitung, Energieversorgung, Petrochemie, Pharmazie oder auch Maschinenbau. „Wir sind weit über Antwerpen hinaus aktiv. Die Kunden können sich auf unsere Erfahrungen und unser marktkonformes Sortiment verlassen.” Stähle, Arbeitsschutz, Beschlagsysteme, Elektrowerkzeuge, Schweißartikel, Handwerkzeuge oder die Lagerung von Gefahrgütern: die Produktpalette und das Serviceangebot von NORDWESTHandelspartner Metalen Galler ist breit gefächert. „Wir wollen guten Service und eine gute Beratung bieten. Denn das sichert langjährige und fruchtbare Partnerschaften mit unseren Kunden.” Auf 60.000 qm Laden- und Lagerfläche finden die Kunden alles was das Herz begehrt. „Dies finden wir auch in Zeiten des e-Commerce sehr wichtig. Man kann den Kunden ein echtes Bild des Produkts vermitteln und der wiederum kann die Ware vor dem Kauf genau begutachten und haptisch erleben. Mit der Unterstützung seitens NORDWEST möchten wir die Kunden zufrieden stellen und ihre Wünsche erfüllen – denn deren Erwartungen nehmen wir uns zu Herzen.“ Zusätzlich zum ausgewogenen Warensortiment bietet Metalen Galler seinen Kunden auch verschiedene Dienstleistungen an: Kanban, ein XML-Austausch von Daten und verschiedene eProcurement-Lösungen runden das Angebot ab. Aber auch Tracking von Bestellungen oder individuelle Versandaufkleber sind möglich. „Wir stehen für Qualität und haben uns das von offizieller Seite bestätigen lassen – durch eine LD M Zertifizierung nach ISO 9001:2008 und NEN 1090-1. Foto: Metalen Galler

26 NEWS 04_2014 | NORDWEST

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13/11/2014 09:40

Tag der offenen Tür mal anders

DIE ALSTER-RADIO SOFATOUR IN DER BADEWANNE Wie wirbt man bei den Kunden für einen Tag der offenen Tür? Und wie bleibe ich als Handelspartner mit meiner Ausstellung im Gedächtnis der Öffentlichkeit? Der NORDWEST-Handelspartner Rudolf Sie-

zehn Uhr, gerade hat die Badausstellung erst

vers Seevetal, ein Unternehmen der Partner für

ihre Tore geöffnet, erscheinen die ersten Besu-

Technik-Gruppe, wählte für seine neu gestal-

cher. „Das Medium Radio unterstützt uns

tete

News

dabei, uns nachhaltig ins Kundenbewusstsein

02/2014 berichtete) eine ungewöhnliche Me-

zu bringen. Durch die Spots im Vorfeld, am heu-

thode: Der Tag der offenen Tür im September

tigen Tag und durch die Live-Sendung hier vor

wurde über mehrere Stunden vom Alsterradio

Ort gelingt uns dies hoffentlich.“ Damit der Ef-

begleitet und live übertragen.

fekt nicht am Ende des Tages verpufft, bot Ru-

Badausstellung

(NORDWEST

dolf Sievers Seevetal noch bis zu drei Wochen

Um die Stimmung authentisch durch den Äther zu transportieren, scheut sich Moderator Sven Flohr nicht vor besonderen Einsatzorten.

EINE GUTE VORBEREITUNG IST ALLES

nach dem Tag der offenen Tür kostenlose Bad-

„In den zwei Wochen vorher liefen rund 42

planungen an. „Damit wollen wir die Besucher-

Spots beim Alsterradio, die auf unseren Tag der

frequenz hoch halten“, erklärt Rusch-Fehrig,

offenen Tür hingewiesen haben“, erklärt Sebas-

„was uns auch gelungen ist.“ Auch in den Wo-

tian Rusch-Fehrig, Verkaufsleiter Heizung/Sani-

chen nach dem Event war die Besucherfre-

tär bei Rudolf Sievers. Und die gute Vorbereitung

quenz in der Ausstellung höher – die Kunden

zeigt schnell Ergebnisse. Bereits pünktlich um

kamen oftmals mit dem Verweis auf die Gratisaktion. „HEUTE BERICHTE ICH LIVE AUS…“ Ein Hexenwerk ist es wahrlich nicht, was bei einer Radioproduktion passiert. Eher sehr spannend und für viele Beteiligte vielleicht auch aufregendes Neuland. Wer jetzt aber denkt, dafür sei eine Heerschar Reporter und Equipment vonnöten, hat sich getäuscht: Zu Zweit erscheinen Medienberaterin Cordula Noack und Moderator Sven Flohr in der Badausstellung. Ihr Equipment: Laptop, Mikrofon und Kopfhörer. Dazu eine gehörige Portion Begeisterung, ELOQUENZ UND WORTWITZ Zwischen 10 und 14 Uhr erstellt Flohr gemeinsam mit den Mitarbeitern der Badausstellung verschiedene Beiträge, die er auch direkt im

28 NEWS 04_2014 | NORDWEST

HANDELSPARTNER selben Zeitraum sendet. 80.000 Hörer in und um Hamburg erreicht das Alsterradio mit seiner „Sofatour“, die jeden Samstag stattfindet. Ergo eine gute Möglichkeit, eine breite Kundschaft anzusprechen. Ausstellungsverkäuferin Johanna Prüs soll den Hörern unter anderem die Duschstraße erklären. Dort hängen auf einer Länge von rund fünf Metern verschiedene Duschköpfe an der Decke, die sich die Besucher vorführen lassen können. Bevor der Beitrag aufgenommen wird, besprechen Johanna Prüs und Sven Flohr die weitere Vorgehensweise, damit die Ausstellungsverkäuferin nicht ins kalte Wasser geworfen wird. Welcher Duschkopf in welcher Reihenfolge bedient wird, was Johanna Prüs jeweils dazu erzählt und welche Fragen Sven Flohr stellt. Alles wird besprochen und auch ein-, zweimal geprobt, bevor endgültig mitgeschnitten wird. „Im Radio ist Kopfkino total wichtig“, so Sven Flohr. Der Hörer müsse sich bildlich und leicht vorstellen können, was auf

tun. Wir hatten heute eine sehr gute Gelegen-

der anderen Seite des Äthers gerade vor sich

heit uns einem breiten Publikum vorzustellen

gehe. Dabei hilft auch die Geräuschkulisse, das

und ins Bewusstsein zu bringen. Und das mit

Fließen und Rauschen des Wassers der Dusch-

geringem Aufwand. Diese Vorgehensweise

straße, um das Gesagte authentisch zu unter-

kann ich nur jedem empfehlen“, so Sebastian

mauern. Und Sebastian Rusch-Fehrig ergänzt:

Rusch-Fehrig. Für einen geringen vierstelligen

„Und wichtig ist auch, dass alle Ausstellungs-

Betrag hat er die Sofatour in die Badausstellung

verkäuferinnen heute zu hören sind. Denn sie

geholt: „Das war gut investiertes Geld“, ist er

stehen hinterher auch an der Front und verkau-

sich sicher.

Um die passende Geräuschkulisse zu erzielen, wird auch zu unkonventionellen Methoden gegriffen. Fotos: NORDWEST

LD M

fen die Produkte.“ Und so muss an diesem Tag noch Verkäuferin Yvonne Brauns ans Mikrofon. Sie erzählt vom „Komplizen der Frau“ (so Sven Flohr), den beleuchteten Spiegelschränken. Und auch Sebastian Rusch-Fehrig ist gefragt, als Sven Flohr aus der Badewanne mit Soundsystem berichtet und ihm verschiedene Fragen zu dem System stellt. Am Ende eines jeden Beitrags werden die Zuhörer motiviert, aktiv an der Sendung teilzunehmen. Rudolf Sievers Seevetal verlost nach jedem Beitrag Bad-Equipment – insgesamt im Wert von 2.500 Euro. Wenig Aufwand, viel Wirkung „Nein, mit Hexenwerk hat das gar nichts zu NEWS 04_2014 | NORDWEST 29

HANDELSPARTNER Repmann

1.000 GÄSTE UND MEHR Hausmessen liegen weiterhin im Trend. Eine geeignete Methode, den Kunden Produktneuheiten und die eigenen Dienstleistungen zu präsentieren. So sieht das auch Arno Repmann, Geschäftsführer von Repmann Technischer Fachgroßhandel im bayerischen Rödelsee, der Mitte Oktober in seine Geschäftsräume einlud. „Mit dem, was passiert ist, habe ich nicht ge-

kundschaft, die in das Ladengeschäft kommen.

rechnet. Wir hatten über 1.000 Gäste bei uns

Für die Gäste gab es am Eröffnungstag etliches

und haben Umsatz im hohen fünfstelligen Be-

zu sehen. Neben den neugestalteten Räumlich-

reich an einem Tag erwirtschaftet.“ Anlässlich

keiten waren die bei Repmann umsatzstärks-

der Eröffnung des neuen Arbeitsschutz-Shops

ten Lieferanten vor Ort. So war unter anderem

öffnete Arno Repmann seine Pforten für Kun-

Milwaukee mit einem Überseecontainer vertre-

den und Lieferanten. „Der neue Shop ist sehr

ten, in dem die Kunden sich bei Live-Vorführun-

schön geworden, ich bin richtig stolz auf dieses

gen von den Produkten überzeugen lassen

Projekt.“ Auf 200 Quadratmetern bietet er alles

konnten.

rund um die Sicherheit an, in mehreren Kabinen

Großer Andrang bei der Hausmesse. Foto: Repmann

30 NEWS 04_2014 | NORDWEST

können die Kunden Kleidung anprobieren.

VORFÜHRUNGEN MIT ERFOLG

Zudem wurde das Shop-Konzept auch optisch

Methodik mit Erfolg: „Wir waren insgesamt mit

überarbeitet. Die Wände und ein Teil der Regale

15 Kollegen im Verkauf beschäftigt und waren

sind in Holzoptik gehalten, die dem Bereich eine

mehr als gut ausgelastet“, blickt Arno Repmann

besondere Note geben.

zurück. Dass er die Messe nur alle zwei bis

„Da sich unsere Kundenstruktur in der letzten

drei Jahre durchführt, hat seiner Meinung nach

Zeit verändert hat, wollten wir uns auch poten-

keinen Nachteil zur Folge. „Wir wollen unsere

tieller und neuer Kundschaft zeigen“, so Arno

Kunden weder übersättigen, noch die Messe

Repmann. War der Kundenstamm in den ver-

zur Gewohnheit werden lassen. Uns ist es

gangenen Jahren sehr industrielastig, sind es

wichtig, sie als etwas Besonderes zu präsen-

jetzt vermehrt Handwerker, aber auch Lauf-

tieren.“

LD M

HANDELSPARTNER

NORDWEST SAGT DANKE!

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MOTIVIEREN

MANAGEN MEISTERN

Eine Vielzahl starker Veranstaltungen hat NORD-

Fit für die Zukunft. Das BHI-Forum.

WEST in diesem Jahr organisiert und ausgerichtet: den HAGRO-Handelstag, das BHI-Forum und ganz aktuell das IG Stahl-Treffen. NORDWEST bedankt sich bei all seinen Handelspartnern für die guten Gespräche. Interessante Sichtweisen und Argumente wurden ausgetauscht, Anregungen mitgenommen. Starke Veranstaltungen brauchen ebenfalls starke Partner seitens der Industrie. Ein weiteres Dankeschön gilt den Lieferantenpartnern, die diese Veranstaltungen unterstützt haben. Sei es vor Ort oder auch im Hintergrund. NORDWEST freut sich bereits jetzt auf die nächste Veranstaltung 2015: „Marktplatz³“ im Februar.

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NEWS 04_2014 | NORDWEST 33

Gäbler Stahl

ZUKUNFTSWEISENDER NEUBAU Im sächsischen Bretnig-Hauswalde bei Dresden stehen die Zeichen auf Wachstum: Andreas Gäbler, Geschäftsführer bei Gäbler Stahl, hat in noch nicht mal 12 Monaten eine neue Lager- und Produktionshalle gebaut. 9.850 m² misst der Neubau, der ein noch effizienteres Arbeiten ermöglicht und den Kundenbedürfnissen entgegen kommt. Es ist bereits der Bau einer dritten Produk-

denen im weiteren Bearbeitungsverlauf ge-

tionshalle für Andreas Gäbler und seine Frau

schweißt werden soll. „Mit diesem konn-

Constanze, die das Unternehmen 1991 ge-

ten wir unsere Fehlerquote auf Null

gründet haben. „Dieser Schritt war nötig

reduzieren. Der Stahlbauer muss dann am

geworden, um unsere Produktionskapazitä-

Ende nur noch das Material so zusammen-

ten zu erweitern und den Kundenwünschen

schweißen, wie er es benötigt.“ Auch vier

gerecht zu werden.“ So wurden am bisheri-

neue Stahlhandelskrane wurden in der

gen Standort Betonstahl und -träger verar-

Halle benötigt und angeschafft. Mit Mag-

beitet. „Logistisch sind wir damit allerdings

nettechnik werden die Stahlprodukte nun

an Grenzen gestoßen.“ Mit dem Neubau

angehoben und durch die Halle gefahren.

vollzog der Unternehmer eine Trennung der

„Die Krane sind extrem schnell. Beim Bela-

bisherigen Einheit und verlagerte die Spar-

den der Lastwagen sparen wir die Hälfte

ten Träger, Stabstahl und Bleche in das

der Zeit.“ Die Gäblers betrachten sich nicht

neue Gebäude. Die größere Halle soll nun

nur als Produzent, sondern auch als Dienst-

für das nächste Jahrzehnt ausreichend Platz

leister am Kunden. Für kleinere Unterneh-

zum Arbeiten und Lagern bieten.

men, die nicht im Besitz solcher Maschinen sind, übernehmen sie die vollständige Bear-

MEHRWERT FÜR DIE KUNDSCHAFT

beitung des Stahls. Große Unternehmen

Auch den Maschinenpark stockten die Gäb-

unterstützen sie, sobald diese ihre Kapazitä-

lers weiter auf. Den Kunden bietet sich

ten erreicht haben.

unter anderem ein höherer Anarbeitungs-

34 NEWS 04_2014 | NORDWEST

grad des Materials als das vorher möglich

13.000 M³ ERDMASSEN BEWEGT

war. Das Strahlen mit Stahlkugeln und das

Bereits seit 2010 spekulierte das Paar mit

anschließende Primern zählt ebenso dazu

dem Gedanken, ihr Unternehmen zu ver-

wie das Schneiden von Platten und Gewin-

größern und mehr Produktionskapazität zu

den. „Dazu haben wir eine so genannte

schaffen. Auf dem Reißbrett entstanden

HSFDB angeschafft“, erklärt Andreas Gäbler,

verschiedene Optionen, die aber allesamt

„mit dieser Maschine produzieren wir we-

wenig praktikabel waren. Wichtig war die

sentlich günstigere und schnellere Platten-

Option auf eine spätere Erweiterung des

zuschnitte.“ Und auch ein Peddiwriter findet

Gebäudes. Fußläufig vom Unternehmens-

sich in der Halle. Mit diesem lässt sich

sitz entfernt fand sich ein Grundstück, das

der Stahl an den Stellen markieren, an

den gewünschten Kriterien entsprach. Im

HANDELSPARTNER Juni 2013 wurde das Baurecht geschaffen,

bereits 18.000 Tonnen geplant. Auch die

im Juli der Grundstein gelegt, im August

Mitarbeiterzahl wird steigen: insgesamt

2014 eröffnet. In der gesamten Entste-

zehn neue Mitarbeiter und zwei Auszubil-

hungsphase der Halle waren nahezu nur

dende werden Andreas und Constanze

regionale Unternehmen tätig. 13.000 m³

Gäbler in diesem und im kommenden Jahr

Erdmassen wurden bewegt, 672 Tonnen

einstellen.

Stahl wurden für die Hallenkonstruktion verbaut, 130.000 m³ Volumen haben die

FEIERLICHE ERÖFFNUNG

drei Hallenschiffe insgesamt, nahezu zwei

250 Gäste erschienen zur Einweihung am

Fußballfelder könnte man in ihr unterbrin-

26. August. Darunter auch Sachsens Minis-

gen. Stahlträger mit einer Länge bis zu

terpräsident Stanislaw Tillich. Er zeigte sich

20 m werden hier unter anderem gelagert.

froh darüber, dass in der Region investiert

„Auch längere Maße sind möglich. Aber

werde, regionale Unternehmen den Bau

dann müsste man beim Transport vom Lkw

begleitet haben und Arbeitsplätze geschaf-

auf den Zug umsteigen und dazu fehlt uns

fen werden. Lobende Worte fand auch

hier der Bahnanschluss“, erklärt Andreas

NORDWEST-Vorstand Peter Jüngst: „Wir

Gäbler. Probleme mit der Infrastruktur gibt

von NORDWEST sind davon überzeugt,

es dennoch keine: Gäbler Stahl liegt nur we-

dass ihr die Zukunft erfolgreich meistern

nige Minuten von der Autobahn A4 entfernt

werdet. Die Weichen sind gestellt, so dass

und ist auch für den Schwerlastverkehr gut

auch uns wirklich nicht langweilig ist, mit

zu erreichen. „Der Neubau war wichtig und

solchen Partnern die nächsten Jahre zu ge-

richtig. Unsere Arbeitsbedingungen sind für

stalten.“ Andreas Gäbler zeigte sich voller

uns wesentlich günstiger geworden und

Dankbarkeit über das Erreichte: „Danke an

davon profitieren unsere Kunden.“ In die-

alle, die an unserem Projekt mitgewirkt

sem Jahr hat das Unternehmen 15.000 Ton-

haben. Wir haben hier etwas Besonderes

nen Material umgeschlagen, für 2015 sind

geschaffen.“

LD M

Ein Blick in die weitläufige Halle. Foto: NORDWEST

NEWS 04_2014 | NORDWEST 35

HANDELSPARTNER

VTH lobt Auszubildende

„INVESTITION IN DIE ZUKUNFT.“ Dietmar Gade und Daisy Fleischmann haben es geschafft: Die beiden jungen Mitarbeiter des Technischen Handels Industriebedarf NiemannLaes in Lüneburg wurden als TOP-Auszubildende ausgezeichnet. hervorragenden

die beiden durch ein Studium weiterqualifi-

Noten ihre Ausbildung ab und wurden

zieren. Herr Gade wird ein Wirtschaftsinge-

dafür auf der VTH-Bundestagung von den

nieurstudium Logistik aufnehmen, Frau

Spezialisten aus dem Technischen Handel

Fleischmann wird Marketing in Hamburg

gebührend geehrt. Mit dem VTH-Ausbil-

studieren. Dennoch bleiben beide im Un-

dungspreis, der im Oktober 2014 zum

ternehmen.“

zweiten Mal vergeben wurde, sollen be-

Der Unternehmenschef gibt sich viel Mühe

sondere Leistungen beim Abschluss der

bei der Förderung der Nachwuchskräfte:

Ausbildung im Technischen Handel sowie

Weiterbildung und Schulungen sowie in-

das herausragende Engagement der Aus-

nerbetrieblicher Unterricht sollen motivie-

bildungsunternehmen gewürdigt werden.

ren und die Auszubildenden fit für den

„Für Unternehmen sind gute Ausbildungs-

Beruf machen. „Für die Übernahme der

plätze im Wettbewerb um Fachkräfte über-

jungen Leute nach der Ausbildung müssen

lebensnotwendig und tatsächlich die am

sie drei Voraussetzungen erfüllen: Die

besten verzinste Investition in die eigene

Schulleistungen ebenso wie die innerbe-

Zukunft“, sagte Peter Mühlberger, Vorsit-

trieblichen Bewertungen müssen über der

zender VTH Verband Technischer Handel

Note 2 liegen. Jeder muss darüber hinaus

e.V. bei der Tagung. „Dass Unternehmen

erläutern, welche Position im Unterneh-

besonderen Wert auf eine gute Ausbildung

men er bekleiden möchte, damit wir die

legen, sollte eigentlich in der Natur der

gezielte Weiterbildung entsprechend pla-

Sache liegen; denn nicht selten kommen

nen können.“ Der Technische Handel be-

die besten Nachwuchsfach- und -führungs-

schäftigt elf Auszubildende. „Das ist für

kräfte aus den eigenen Reihen.“

uns eine sehr gute Quote“, sagt Philipp

Beide

Industriebedarf Niemann-Laes GmbH 3 Standorte in Lüneburg (Hauptsitz, Kiel Foto: undXXXX Bielefeld Umsatz im Jahr 2013: 11,5 Mio. Euro 48 Mitarbeiter (20 % Auszubildende) 2010 Umzug in neue Firmenzentrale mit Büros und Logistik Einführung eines neuen ERP-Systems Mitglied der NORDWEST Spezialistengemeinschaften KOMPASS und InTECH-Die Industrieausrüster

36 NEWS 04_2014 | NORDWEST

schlossen

mit

Mitzscherlich. „Ich habe mich gefreut, dass QUALIFIZIERUNG MACHT FIT FÜR DEN

in diesem Jahr auch eine junge Frau gerade

BERUF

in unserer sehr technisch geprägten Bran-

Auch Industriebedarf Niemann-Laes Ge-

che den hervorragenden Abschluss ge-

schäftsführer Philipp Mitzscherlich freute

schafft hat.“ Diese verstärkt inzwischen die

sich mit und für seine jungen Mitarbeiter:

„Frauenquote“ von 50 Prozent im Betrieb.

„Über ihre Ausbildung hinaus werden sich

Foto: NORDWEST

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Handelshof Riesa

MIT DEM NEUBAU AUF ERFOLGSKURS Der Handelshof Riesa, ein Unternehmen der Partner Technik-Gruppe, hat neu gebaut und ist nicht enttäuscht. Entstanden ist im letzten Jahr ein durchdachtes Gesamtkonzept, das für die Region durchaus Leuchtturmcharakter hat. Zeit für ein Resümee. „Unser alter Standort entsprach nicht mehr den

des demographischen Wandels.“ Weniger

modernen Ansprüchen“, erläutert Rainer Chudy,

Handwerksbetriebe erschweren dem Fachhan-

einer der drei Geschäftsführer des Handelshof

del das Geschäft. Und auch das veränderte Ein-

Riesa. ‚Einladende Kundenbereiche‘, Nähe zu

kaufsverhalten ist eine Herausforderung. „Die

einem räumlichen Publikumsmagneten aber

Kunden bestellen vielfach im Internet. Und die

auch ein optimales Umfeld für die Mitarbeiter

Industrie verkauft teilweise direkt an den Hand-

wollten Rainer Chudy und die anderen Ge-

werker, ohne dass der Fachhandel miteinbezo-

schäftsführer Steffen Währa und Frank Berthold

gen wird. Das ist definitiv eine Aufgabe.“ Hinzu

erreichen und schaffen. „Mitarbeiter und Besu-

kommt der Wettbewerb um die Mitarbeiter.

cher sollen sich bei uns wohlfühlen. Denn beide

Viele Schulabgänger entscheiden sich heutzu-

Gruppen wollen wir an uns binden.“

tage immer häufiger für ein Studium oder sie entsprechen nicht den Anforderungen der aus-

DIE FAKTEN

bildenden Betriebe – das schränkt die potenti-

Baubeginn war im Mai 2012, elf Monate später

elle Auswahl bereits ein.

zog der Handelshof Riesa in die neuen Räumlichkeiten: 1.200 Quadratmeter Fachmarkt für

NUR NEU BAUEN REICHT NICHT...

den Bereich Bau-Handwerk-Industrie, 750 Quad-

...auch das Konzept muss in sich stimmig sein.

ratmeter Haustechnik-Ausstellung und 1.200

Vorgelagert zum Fachmarkt und der Haustech-

Quadratmeter Bürofläche auf zwei Etagen, die

nik-Ausstellung liegt ein großzügig geschnitte-

zudem noch erweiterbar ist, finden sich nun auf

nes Foyer, in einer Ecke ein kleines Bistro mit

dem 10.000 Quadratmeter großen Grundstück.

Sitzgelegenheiten. Hier finden verschiedene

Und auch der Aspekt Standort fand Berücksich-

Kundenveranstaltungen statt: Frühlingsfest,

tigung - gegenüber einem großen Einkaufszent-

Weihnachtsmarkt, Vortragsreihen mit verschie-

rum, dem Riesa-Park.

denen prominenten Rednern. „Damit wollen wir unseren Bekanntheitsgrad steigern. Aller-

38 NEWS 04_2014 | NORDWEST

WARUM ÜBERHAUPT NEU BAUEN?

dings ohne auf das Mittel Hausmesse zurück zu

„Einfach gesagt, müssen wir im Wettbewerb

greifen. Deswegen richten wir davon unabhän-

auf verschiedenen Ebenen mithalten können.

gige Veranstaltungen aus“, so Rainer Chudy.

Sei es beim Wettbewerb um Kunden oder um

Rund 200 Personen finden im Eingangsbereich

Mitarbeiter“, erklärt Rainer Chudy die Motivation

Platz. Und auch das angelegte Bistro verfolgt

zu solch einem Großprojekt. „Der Markt zeigt

einen Zweck. „Es ist ein weiteres Kundenbin-

sich in unserer Region rückläufig. Auch wegen

dungsmittel.“ In der Ausstellung sind einige der

HANDELSPARTNER Kojen voll funktionsfähig, Armaturen, Spülun-

die Teams arbeiten gemeinsam, sollen sich aus-

gen und Brausen können direkt ausprobiert

tauschen. Die Atmosphäre ist angenehm, ruhig.

werden. Zusätzlich liegt in jeder Koje eine aus-

Rückzugsmöglichkeiten gibt es dennoch genü-

führliche Beschreibung bereit, falls gerade alle

gend: Eine Dachterrasse,

Berater im Gespräch sein sollten. Das Ambi-

ecken bzw. Lounges und sogar eine kleine

ente ist gemütlich, die Kojen sind ansprechend

Kantine befinden sich im Bürotrakt. Dass hier

dekoriert. „Für die Gestaltung der Ausstellung

die Innenarchitektin ebenfalls Hand angelegt

und der Büroräume haben wir eine Innenarchi-

hat, ist offensichtlich. Darüber hinaus werden

tektin engagiert. Denn, wie gesagt, wir wollen,

im Handelshof Riesa auch Massagen und Rü-

dass sich die Kunden hier wohlfühlen.“ Und sich

ckenkurse für alle Mitarbeiter angeboten. „Das

dadurch immer wieder entscheiden, natürlich

Angebot kommt sehr gut an, die Termine sind

nicht nur aufgrund des Ambientes, im Handels-

immer gut gebucht.“

Kaffeeküche, Sitz-

hof Riesa einzukaufen. „Der Kunde kann bei uns alles bekommen, was er benötigt. Wir ver-

UND DER STANDORT?

suchen alles möglich zu machen und aus einer

„Uns war klar, dass der Standort wichtig war,

Hand zu liefern. Uns ist es wichtig, dass der

aber nicht bewusst, dass er ein wesentlicher

Kunde an uns denkt, wenn er etwas braucht.“

Aspekt ist.“ Der gegenüberliegende Riesa-Park sorgt für eine starke Frequenz im Handelshof.

AUCH AN DIE MITARBEITER GEDACHT

„Seit wir hier sind, ist die Anzahl unserer Kun-

Die Verwaltung befindet sich seit dem Neubau

den um 50 Prozent angestiegen. Durchschnitt-

getrennt vom Verkauf. „Unsere Verwaltungs-

lich kommen täglich 40 Kunden mehr als es bei

mitarbeiter können dadurch in Ruhe dem Tages-

unserem alten Standort der Fall war. Die Erträge

geschäft

diesen

in der Ausstellung und im Fachmarkt konnten

Räumlichkeiten hat sich die Geschäftsführung

wir dadurch im fünfstelligen Bereich steigern“,

Gedanken gemacht – dass die Mitarbeiter sich

Rainer Chudy ist begeistert. „Aber ohne das

wohlfühlen sollen, ist keine Phrase. Die Büros

schlüssige Konzept“, so ist sich Rainer Chudy

sind großzügig geschnitten, hell und vor allem

sicher, „das wir hier angewandt haben, würde

schallgedämpft. Einzelbüros gibt es nur wenige,

uns auch der 1A-Standort nichts nützen.“ LD M

nachgehen.“

Auch

bei

Rainer Chudy, Geschäftsführer Handelshof Riesa Fotos: NORDWEST

Eingang der Ausstellung.

NEWS 04_2014 | NORDWEST 39

HANDELSPARTNER

CEHN IM L Z R E H LLKOM

WIR BEGRÜSSEN ...

WI

... HSH HeizungSanitär-Handel GMBH Als noch junges Unternehmen hat sich die HSH GmbH auf Haustechnik spezialisiert. In der eigenen Ausstellung gewinnt der Kunde einen tiefen Einblick in das Sanitär- und Heizungssortiment.

... Fricke-Gruppe

Zusätzlich dazu bietet das Unternehmen auch noch Verschiedenes rund um den Hausbau: Dachrinnen, Zaunmatten,

45 Standorte in 17 Ländern, 1.736 Mitarbeiter, zweistellige Wachs-

Reinigungsmittel. Sechs Mitarbeiter

tumsraten jedes Jahr – so lässt sich kurz und bündig die Fricke-Gruppe

beschäftigt Geschäftsführerin Meike

charakterisieren. Seit 1923 ist das Unternehmen am Markt, wird der-

Schmitz in der Hansestadt Demmin.

zeit in dritter Generation von Hans-Peter Fricke geführt. Sechs ver-

LD M

schiedene Bereiche gehören zu der Unternehmensgruppe, Ersatzteilgroßhandel und Maschinenvertrieb sind die Schwerpunkte. Den größten Anteil in der Gruppe hat der Großhandel mit Ersatzteilen und Zubehör für Landmaschinen, Gartentechnik und Nutzfahrzeuge über die Unternehmen Granit Parts und Hofmeister & Meincke. „Ein vielfältiges Angebot, Kundenorientierung in allen Bereichen und ein

... WEGU Werner Guckelmus e.K.

klares Bekenntnis zu Qualität und Leistung – das ist uns wichtig“, erklärt Hans-Peter Fricke. Dabei spielen auch Werte eine große Rolle in

Vor 17 Jahren hat Werner Guckelmus

dem inhabergeführten Familienunternehmen. „Tradition, Leidenschaft

sein Unternehmen aufgebaut – und

und Unabhängigkeit sind bei uns nicht nur dahingesagte Sprüche“,

arbeitet seitdem als Einzelkämpfer. In

bekräftigt der Geschäftsführer. Das Jahr 2014 ist gut für die Fricke-

seinem Handel, mit Sitz in St. Ingbert,

Gruppe verlaufen. Granit Parts wuchs im zweistelligen Bereich; die

bedient Werner Guckelmus Handwerker

2013 übernommene Hofmeister & Meincke konnte 2014 plangemäß

sämtlicher Branchen – seine Kunden

in die Gruppe integriert werden. „Wir hoffen natürlich, dass es so wei-

kennt er zum Teil seit der ersten Stunde.

tergeht. Aber die Entwicklung sieht gut aus. So dass wir auch für 2015

Werkzeuge, Maschinen, aber auch

in der Gruppe ein zweistelliges Wachstum erwarten“, so Hans-Peter

Bedarf für Heizung- und Sanitärkunden

Fricke. Foto: Fricke-Gruppe LD M

sind bei ihm erhältlich. LD M

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So wurde 1945 bei Fiskars gearbeitet.

Fiskars stellt vielseitige Produkte her. Fotos: Fiskars

Fiskars

DAS ÄLTESTE UNTERNEHMEN FINNLANDS Fiskars ist ein weltweit führender Anbieter von Konsumgütern für die Bereiche Haus, Garten und Freizeit. 1649 als Eisenhütte im kleinen finnischen Dorf Fiskars gegründet, hat das älteste Unternehmen Finnlands 365 Jahre Erfahrung.

42 NEWS 04_2014 | NORDWEST

Heute stattet Fiskars Menschen mit seit Gene-

sind ein eingetragenes Warenzeichen der Fis-

rationen bewährten Produkten aus, damit sie

kars Corporation. Zahlreiche Zukäufe haben

ihre Persönlichkeit und Leidenschaft entfalten

das Unternehmen sowie sein Produkt- und

können. Die Unternehmenszentrale befindet

Markenportfolio weiter wachsen lassen. Heute

sich in der finnischen Hauptstadt Helsinki. 1883

führt Fiskars drei Geschäftsbereiche mit Pro-

wurde Fiskars eine Aktiengesellschaft und ist

dukten für Haus, Garten und Freizeit, zu denen

seit 1915 an der Börse in Helsinki gelistet. In

global etablierte Marken wie Fiskars, Gerber

den 1960er Jahren war das Unternehmen be-

und Iittala gehören. Die starken Marken und

reits breit aufgestellt – ein Meilenstein war

bekannten Produkte finden Anklang bei allen,

aber die Einführung von Konsumgütern in die-

die Spaß am Gestalten, Bewirten von Gästen

sem Jahrzehnt. 1967 fertigte Fiskars erstmals

sowie an der Gartenarbeit und am Kochen

die zeitlosen Scheren mit den orangefarbenen

haben. Auch Natur- und Outdoor-Enthusiasten

Griffen, mit denen das Unternehmen internati-

gehören zur Zielgruppe. Fiskars Produkte sind

onal bekannt wurde. Diese Scheren wurden

in 60 Ländern erhältlich und erleichtern den All-

weltweit über eine Milliarde mal verkauft und

tag, indem sie Tätigkeiten im Haus, im Garten

INDUSTRIEPARTNER und in der Natur durch optimale Funktiona-

handwerkliche Tradition, die im kleinen

lität und ausgezeichnetes Design leichter

Dorf Fiskars begann. Derselbe hohe An-

und angenehmer gestalten. Während sei-

spruch wie damals besteht heute noch als

ner über 300-jährigen Geschichte hat das

Leitlinie des Unternehmens. Denn die

Unternehmen stets großen Wert auf Funk-

Grundüberzeugung von Fiskars ist, dass

tionalität, Innovation und Design gelegt.

selbst die einfachsten Dinge verbessert

Fiskars ist stolz auf seine jahrhundertealte

und optimiert werden können.

M

1

DIE FIRMENGESCHICHTE VON 1649 BIS HEUTE 1649 Gründung der Fiskars Eisenhütte im Dorf Fiskars in Finnland 1757 Kupferablagerungen werden in Orijärvi gefunden 1822 Johan von Julin übernimmt die Eisenhütte 1830 Eine Werkstatt und eine Feinschmiede werden gegründet 1883 Fiskars wird eine Aktiengesellschaft 1915 Fiskars wird an der Börse in Helsinki gelistet 1967 Erfindung der Schere mit orangefarbenen Griffen 1977 Eröffnung der Fiskars Scherenfabrik in Wausau, Wisconsin, USA 1984 Gründung des nordamerikanischen Tochterunternehmens Fiskars Brands, Inc. 1985 Einführung der Gartenprodukte, die einen neuen Standard in innovativer Funktionalität setzen 1986 Kauf von Gerber Legendary Blades 2003 Die Farbe „Fiskars Orange®“ wird eingetragenes Warenzeichen in Finnland, 2007 folgen die USA 2007 Kauf der Unternehmensgruppen Leborgne und Iittala 2008 Einführung einer ganzheitlichen Konsumgüter-Strategie 2012 45. Geburtstag der Scheren mit orangefarbenen Griffen 2013 Kauf von Royal Copenhagen 2014 365. Geburtstag von Fiskars

Showroom: Der Fiskars Showroom in Helsinki.

Fiskars Classic: Der Fiskars-Klassiker. NEWS 04_2014 | NORDWEST 43

INDUSTRIEPARTNER Cedima

VIELE WEITERENTWICKLUNGEN ZUM 30. GEBURTSTAG Auf drei Jahrzehnte kann Cedima, Baumaschinenhersteller, in diesem Jahr zurückblicken. Drei wertvolle Jahrzehnte, in denen sich das Unternehmen einen guten Ruf erarbeitet hat.

rechts: Geschäftsführer der Cedima GmbH: Michael Saft, Bob Siemsen, Torsten Wanke

44 NEWS 04_2014 | NORDWEST

„Beigetragen dazu haben die qualitativ hoch-

die Freiheiten, sich auszuprobieren und zu ver-

wertigen Produkte sowie ein umfassender

wirklichen. Das nutzt auch dem Unternehmen.“

Kundenservice“, so die Geschäftsführer Bob

Die Weiterentwicklung des Unternehmens

Siemsen und Torsten Wanke. Sie haben das

macht sich dementsprechend auch im Mitar-

Unternehmen gemeinsam mit Michael Saft im

beiterstamm bemerkbar. Nach der Übernahme

Jahr 2013 als Investoren übernommen. Sie

wurden zusätzliche Kräfte eingestellt. Die Ent-

sehen große Chancen, dass Unternehmen

wicklungsabteilung erweiterte sich auf sechs

noch weiter voran zu bringen, in dem Potenzi-

Mitarbeiter, die sich Gedanken um neue Pro-

ale gezielt genutzt werden. Die strategische

dukte machen, diese gestalten und deren

Neuausrichtung und Optimierung bestimmter

Wirkung erforschen. „Unser Ziel ist es, konti-

Bereiche zeigt bereits jetzt erste Erfolge bei

nuierlich neue Produkte in verschiedenen Be-

der Beseitigung der Spuren, welche die Krise in

reichen präsentieren zu können – abgestimmt

der Baubranche im Jahr 2007 hinterließ. Wei-

auf die Kundenbedürfnisse und -wünsche.“

terhin standen eine neue Website, die Moder-

Fünf Jahre haben sich die Geschäftsführer als

nisierung des Logos und neue innovative

nächstes Ziel gesteckt. Fünf Jahre, nach denen

Produkte auf ihrem Plan. „Aber das alles geht

man auf dem europäischen und auch internati-

nicht ohne gute Mitarbeiter“, sind sich Siemsen

onalen Markt „ein gehöriges Wort“ mitreden

und Wanke sicher. „Wir haben das Glück hier

wolle. Dem weiteren wirtschaftlichen Ausbau

auf eine hoch motivierte und kompetente Be-

des Unternehmens steht somit nichts mehr

legschaft zählen zu können. Wir geben ihnen

entgegen. Fotos: Cedima

LD M

Der Stoff, aus dem Badträume sind Badmöbel in Leinenoptik

Textile Eleganz, badgerecht, einzigartig: Happy D.2 in der Möbeloberfläche Leinen. Die Badserie mit dem femininen Chic besticht durch eine unverwechselbare Formensprache – feine Radien, sanfte Schwünge und zugleich höchste Funktionalität. Mit einem Bad von Duravit entscheiden Sie sich immer für innovative Technologie, höchste Qualität und Original Duravit Design. www.duravit.de

KURZMELDUNGEN

Emma

Armacell

Spitzenqualität aus Holland

Neue Website

Emma Schuhe sind für den intensiven Gebrauch ge-

Armacell präsentiert sich mit einem neuen, vollständig

macht. Das geschmeidige Vollleder hat eine perfekte

überarbeiteten Internetaufritt auf armacell.com. Die neue

Passform, die ein Maximum an Komfort bietet. „Emma

Website ist auf allen digitalen Endgeräten wie Smartpho-

verwendet nur die besten Teile”, betont Tom Hermans,

nes oder Tablets abrufbar und besticht durch ein moder-

Emma-Verkaufsdirektor. „Wir experimentieren ständig

nes und klares Design. Ein besonderer Fokus liegt auf der

mit neuen Materialien und Mustern, um unsere Produkte

anwenderfreundlichen Struktur: Der Dämmstoffherstel-

zu optimieren und kontinuierlich zu verbessern. Unsere

ler spricht auf der neuen Website auch Nicht-Experten an

Schuhe sind von der niederländischen und deutschen TÜV

und überzeugt mit interessanten Fakten rund um die The-

Rheinland und der britischen SATRA Institution zertifiziert,

men Energieeffizienz und Anlagenisolierung. Alle Infor-

aber am wichtigsten sind die extremen Tests, die wir

mationen zu Produkten von Armacell stehen wie bisher

selbst

auf den länderspezifischen Seiten zur Verfügung.

durchführen.“

Die

Emma-Produktpalette umfasst

Foto: Armacell M

80 verschiedene Modelle, von einer Standard-Linie von Schuhen hin zur Sneaker Linie und zu der Office Linie. Mit etwa 145 Mitarbeitern produziert Emma

jährlich

hunderttau-

sende Paar Sicherheitsschuhe und hat ein Marktanteil von 25% in den Niederlanden. Emma ist seit 2013 auch auf dem deutschen Markt aktiv - dort präsentiert sich das Unternehmen auf Fachmessen, darunter auch in Frankfurt und Düsseldorf (Arbeitsschutz Aktuell). Foto: Emma M

Grohe

Das Bad 2034

Grohe und der Keramikhersteller Villeroy & Boch, wollten wissen, welche Verwandlung insbesondere das Bad bis zum Jahr 2034 durchlaufen wird. In Kooperation mit dem Zukunftsinstitut von Matthias Horx ist nun die Studie „Das Bad 2034 – Mittelpunkt neuer Wohn- und Lebenswelten“ entstanden. Grundlage für die Erarbeitung waren die OnlineBefragung einer repräsentativen Gruppe von 1.075 Personen sowie die Analyse aktueller Megatrends und gesellschaftlicher Entwicklungen. So wie die strikt linearen Biografien der Menschen in Zukunft zu Patchwork-Multigrafien werden, lässt sich auch die Zukunft des Bades nicht als geradlinige Entwicklung aktueller Trends vorhersehen. Das tatsächliche Bad der Zukunft wird sich vermutlich als eine Hybridform der unterschiedlichen Badwelten präsentieren. Mit seiner Multifunktionalität passt es zum sich wandelnden Lebensstil in den verschiedenen Lebensabschnitten und zum fließenden Übergang von Wohnen und Arbeiten. Eine Serie mit einer ausführlichen Vorstellung der vier verschiedenen Badtypen erscheint seit Oktober in vier aufeinander folgenden Ausgaben der Zeitschrift „mein schönes zuhause“ Foto: Grohe M

46 NEWS 04_2014 | NORDWEST

Beweisen Sie Mut zur Farbe Mit der individuellen Farbwahl Ihrer Betriebs- und Lagereinrichtung

Farben nach Wahl LISTA ist in der Lage, jeden individuellen Farbwunsch zu erfüllen. Neben den bestehenden 18 Standardund vordefinierten Farben kann auf Anfrage jedes Produkt in jeder beliebigen Farbe hergestellt werden. Gehäuse und Schubladen sind auch in jeweils unterschiedlichen Farben bestellbar.

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Zarges

Planungssicherheit Steigleitern als Zugang zu Maschinen oder als Notleiteranlage an Gebäuden werden immer häufiger gefragt. Seit gut einem halben Jahr bietet Zarges für die Planung und Bestellung dieser Steigleitern im Internet einen Online-Konfigurator an. Basis für das Zarges-Planungssystem ist ein Online-Konfigurator, der schon bei den Treppen, Überstiegen und Plattformtreppen von Zarges Creaxess erfolgreich zum Einsatz kommt. Das System leitet den Nutzer durch verschiedene Masken und fragt in logischer Reihenfolge alle relevanten Bereiche ab: Einsatzgebiet, Grundmaße, Material der Leiter und Art der Sicherung, Anordnung von Podesten, Ein- und Ausstiege, Zustiegssicherungen sowie Zubehör. Am Ende erhält der Nutzer nicht nur eine komplette Stückliste, sondern auch ein konkretes Angebot, für das die Bestellung direkt ausgelöst werden kann. Zarges hat alle wichtigen Informationen rund um das neue Planungssystem in einem Folder übersichtlich zusammengefasst, der kostenlos angefordert werden kann. Foto: Zarges M

Wilo

Chance SHKHandwerk Wera

Red Dot Award

„Schnuppernachmittage“ in Betrieben, Informationsaben-

Wera erhielt erstmals eine der begehrtesten Auszeichnun-

funktion für Schüler, Bewerbungstrainings: Das sind nur

gen für Verpackungsdesign – den Red Dot Award: Commu-

einige aus einer Vielzahl von praxisorientierten Maßnah-

nication

de für Eltern, Auszubildende als Job-Tutoren mit Vorbild-

die

men, mit deren Hilfe das Pilotprojekt „Chance: SHK-Hand-

Verkaufsverpackung des Knarrensatzes Zyklop Speed mit

werk“ den Nachwuchssorgen der Sanitär-Heizung-Klima

¼‘‘-Antrieb in der Kategorie „Packaging Design“ verliehen.

(SHK)-Betriebe nachhaltig entgegenwirken will. Denn wäh-

Zuvor hatte eine hochkarätig besetzte internationale Jury

rend die SHK-Branche wächst, nahm die Zahl der Auszubil-

aus über 7.000 Einreichungen aus 49 Ländern die Besten

denden in den vergangenen 20 Jahren dramatisch um circa

ausgewählt und 569 Auszeichnungen für herausragende

50 Prozent ab. Die Wilo SE setzt daher in Kooperation mit

Kreativleistung ausgesprochen. Der Red Dot Design

dem Zentralverband Sanitär-Heizung-Klima und Chancen-

Award ist einer der weltgrößten und renommiertesten De-

werk e. V. auf das innovative Modell einer Lernkaskade, um

signwettbewerbe und wird in den Disziplinen „Product

bei der Auszubildendenakquise dem SHK-Handwerk zur

Design“,„Design Concept“ und „Communication Design“

Seite zu stehen. Die Wilo-Stiftung zeigte sich von Beginn an

vergeben. Die Zyklop-Knarren können sich nun sogar mit

von der Arbeit und dem berufsorientierten Ansatz vom

einem „Doppel-Dot“ schmücken, denn neben dem Verpa-

Chancenwerk überzeugt. Daher bringt sie das Pilotprojekt

ckungsdesign wurde das herausragende Produktdesign

„Chance: SHK-Handwerk“ durch ihren sechsstelligen

des Schraubwerkzeugs bereits im Jahr 2010 mit dem be-

Spendenbetrag für die nächsten drei Jahre an zwei Schulen

gehrten Qualitätssiegel Red Dot ausgezeichnet.

in Nordrhein Westfalen und Bayern auf den Weg.

Foto: Wera M

Foto: Wilo M

Design

2014.

48 NEWS 04_2014 | NORDWEST

Dieser

wurde

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PRODUKTNEUHEITEN

Milwaukee

Kraftvolles Multitalent Mit dem Akku-Kompakt-Bohrschrauber M12 BDDX stellt Milwaukee ein leichtes und kraftvolles Multitalent vor,

Asecos

20 Jahre Typ 90

das einen starken Vorteil bietet: Das Schnellspannbohrfutter lässt sich mit einem Handgriff einfach abnehmen.

Bis vor 20 Jahren waren nur Gefahrstofflagerschränke

Dahinter befindet sich eine 1/4“-Hex-Aufnahme, in der

mit einer Widerstandsfähigkeit von 20 Minuten erhält-

kurze Bits bis 25 Millimeter Länge auch bei aufgesteck-

lich. Durch eine völlig neue Konstruktion gelang Asecos

tem Bohrfutter verbleiben können. So kann mit dem

der Sprung von 20 auf 90 Minuten. Ziel für die nächsten

Gerät besonders schnell und komfortabel zwischen den

20 Jahre: Europäische Sicherheit weltweit etablieren. Als

Anwendungen Bohren und Schrauben gewechselt wer-

Asecos 1994 den weltweit ersten Sicherheitsschrank mit

den. Das macht in vielen Fällen einen zweiten Schrauber

einer Feuerwiderstandsfähigkeit von 90 Minuten auf den

überflüssig. Mit den optional erhältlichen Winkelschraub-

Markt brachte, war eine so hohe Sicherheitsnorm Pio-

und Exzenter-Vorsätzen kann auch „über Eck“ sowie in

nierleistung. Durch eine neuartige Konstruktion und die

randnahen Bereichen gebohrt beziehungsweise ge-

konsequente Vermeidung von Wärmebrücken schaffte

schraubt und so das Einsatzspektrum weiter ausgebaut

das Unternehmen deutlich mehr Sicherheit. Mit den 90

werden. Foto: Milwaukee M

Minuten-Schränken konnten Gefahrstoffe jetzt direkt am Arbeitsplatz so sicher gelagert werden, wie zuvor in einem bauseits realisierten Gefahrstofflager. Im Falle eines Brandes war der Schrankinhalt nun für 90 statt 20 Minuten geschützt. Deutlich mehr Zeit für Löschmaßnahmen oder die Evakuierung. Was vor 20 Jahren revolutionär war und teilweise sogar als unnötig belächelt wurde, hat sich als Stand der Technik etabliert. Foto: Asecos M

Layher

Uni-Fahrgerüste Hochwertige Materialien, sichere Konstruktion und sorgfältige Verarbeitung: „Uni“ Fahrgerüste von Layher sind aus dem Arbeitsalltag in Industrie und Handwerk als sicherer und mobiler Höhenzugang nicht mehr wegzudenken. Mit zwei verschiedenen Breiten und Längen lassen sich deren Bauteile dank des Baukastenprinzips bei geringem Logistikaufwand flexibel zu unterschiedlichen Systemlösungen kombinieren. Neben großzügigen Platzverhältnissen für das Lagern von Werkzeug und Material profitieren Nutzer dabei auch von einem „Mehr“ an Bewegungsfreiheit. Die leichten und handlichen System-Bauteile aus Aluminium ermöglichen zudem eine einfache und schnelle Montage sowie hohe Standsicherheit. Foto: Layher M

50 NEWS 04_2014 | NORDWEST

PRODUKTNEUHEITEN

Nusser

Jugendbänke Kinder und Jugendliche brauchen Freiräume – und das in jeder Hinsicht. Nicht nur auf Spielplätzen sondern auch auf Pausenhöfen, vor Bushaltestellen, in Bereichen der Außengastronomie etc. – eben auf sämtlichen Freiflächen in Städten oder Gemeinden. Eine Tatsache, die Nusser Stadtmöbel und die Schwesterfirma ODM schon seit geraumer Zeit im Blick hat, denn das Traditionsunternehmen bietet mit seinen Generationenbänken nicht nur Senioren die Möglichkeit für eine Ruhepause. Unter der Produktgruppe Jugendbänke wird robustes und zeitgenössisches Stadtmobiliar angeboten, das Jugendliche zum Zwischenstopp und Relaxen einlädt. Ob die Nusser Bank Usit oder die Edelstahl-Modelle Benchy, Rooky und Rooster von ODM – hier findet jeder das Passende.

Foto: Nusser M

Testboy

Zweipolige Spannungsprüfer

„Die Spannungsprüfer der ‚Profi’-Reihe gehören traditi-

CRC

Underbody Coating

onell zu den wichtigsten Produkten aus unserem Hause. Jetzt haben wir die Geräte mit erweiterten Funktionen produziert, um den professionellen Anwendern in Industrie und Handwerk noch mehr Leistungen aus einer Hand

CRC Industries führt ab sofort mit

zu bieten“, sagt Unternehmenschef Horst Reysen. Der

Underbody Coating einen hochwertigen

Testboy Profi III LCD+ ist das neue Spitzenmodell der am

Unterboden- und Steinschlagschutz auf Bitumenbasis im

Markt etablierten und bewährten Profi-Reihe. Er über-

Sortiment ein. Die schwarze, elastische Versiegelung hat

zeugt mit einer Reihe von Vorteilen, die in zahlreichen

eine hohe Abriebfestigkeit und schützt Unterböden und

Anwendungssituationen und einem breiten Leistungs-

Karosserieteile dauerhaft vor Witterungseinflüssen, Streu-

spektrum die Arbeit schneller, sicherer und komfortabler

salzkorrosion und Steinschlag. Die Beschichtung wirkt

machen. „Er eignet sich dank der Sicherheitsstufe CAT IV

schallisolierend und geräuschdämpfend. Underbody Coa-

1000 V für Messungen an Hybrid- und Elektrofahrzeugen

ting ist die ideale Schutzbeschichtung für Unterboden,

sowie Photovoltaikanlagen. Praktisch ist auch die Ein-

Kotflügel und Karosserieteile von Fahrzeugen aller Art.

handbedienung“, betont Horst Reysen.

Foto: CRC M

Foto: Testboy M

NEWS 04_2014 | NORDWEST 51

PRODUKTNEUHEITEN

Viega

Ausgezeichnete Lösung Die Premiumauszeichnung des Internationalen Designpreis Baden-Württemberg „Focus Gold“ erhielt das neue WC-Element Eco-Plus von Viega, in der Kategorie Architektur für „herausragende Gestaltung“. Die in Zusammenarbeit mit Artefact product design entwickelte Innovation greift eine gesellschaftliche Entwicklung auf,

Bosch

Längere Laufzeit

die das barrierefreie Bauen in den Fokus rückt. Genau hier setzt das WC-Element Eco Plus an: Per Knopfdruck können Groß und Klein, Alt und Jung ganz individuell die Sitzhöhe des WCs einstellen. Die

Mit den neuen 6,0 Ah-Akkus bietet Bosch als erster Her-

dafür notwendige bewegliche,

steller weltweit die bislang höchste Akku-Nennladung in

stromlose Technik verschwindet

der 18 Volt-Klasse. Die 6,0 Ah-Akkus haben im Vergleich

hinter einem formschönen Ein-

zu den im April 2014 eingeführten 5,0 Ah-Akkus eine 20

scheibensicherheitsglas. Die Jury

Prozent längere Laufzeit. Vergleicht man sie mit den in

des Internationalen Designpreis

der breiten Anwendung üblichen 4,0 Ah-Akkus, so erhöht

Baden-Württemberg war von der

sich die Laufzeit sogar um 50 Prozent. Um Handwerkern

Lösung beeindruckt: „Das Pro-

kontinuierliches Arbeiten zu ermöglichen, bieten die

dukt löst ein verbreitetes Prob-

neuen 6,0 Ah-Akkus die längste Laufzeit in diesem Seg-

lem

ment. Darüber hinaus halten die Akkus dank der Bosch

einfach, sondern auch ästhetisch.

CoolPack-Technik doppelt so lange wie solche ohne Cool-

So fügt sich die mitfahrende Blende bestens in das Bade-

Pack. Für Handwerker bedeutet dies eine Erhöhung ihrer

zimmer ein, ist hygienisch und völlig einfach in der Benut-

Produktivität. Foto: Bosch M

zung“, so das Urteil der Juroren. Foto: Viega M

Durable

Lösung für flexible Arbeit Desk Sharing, Home Office, Mobile Computing – das sind nur einige Schlagworte, die die moderne Arbeitswelt kennzeichnen. Mittlerweile arbeitet fast jeder zweite Arbeitnehmer in Deutschland zumindest zeitweise mobil, Tendenz weiter steigend. Höchste Zeit also für Produktlösungen, die die klassische Schreibtischorganisation mit der flexiblen und mobilen Arbeit verbinden. Die innovativen Varicolor® Smart Office Produkte sind flexibel nutzbare Helfer für die Organisation der Arbeit im Büro und unterwegs. Sie erleichtern das Arbeiten und Präsentieren mit Tablets und Smartphones, bewahren und transportieren deren Ladekabel und Stecker sowie klassische Büroutensilien. Die Serie kommt im Dezember 2014 auf den Markt. Foto: Durable M

52 NEWS 04_2014 | NORDWEST

nicht

nur

überraschend

PRODUKTNEUHEITEN

Thiermann

Mitee-Bite-WerkstückSpannsystemen Für eine Vielzahl von Anwendungen bietet Thiermann ein umfangreiches Angebot an Mitee-Bite-Werkstück-Spannsystemen. Die Produkte zeichnen sich durch einfache Handhabung und hohe Qualität aus. Anwender erzielen mit den unterschiedlichen Mitee-Bite-Varianten beim Zerspanprozess Zeitvorteile und können Werkstücke verschiedener Geometrien effizient spannen. Zur Mitee-Bite-Familie gehört die Pitbull-Klemme. Sie erzeugt eine Niederzugwirkung mit hohen vertikalen und horizontalen Klemmkräften bis 37,5 kN. Dies ermöglicht die sichere, präzise Spannung von Werkstücken unterschiedlicher Größe und Geometrie. Anwender brauchen sich keine Gedanken über WerkzeugStörkanten zu machen, weil die Pitbull-Klemme eine sehr geringe Bauhöhe besitzt. Die kompakte Bauweise erlaubt die Mehrseitenbearbeitung. IBT bietet die Klemme in drei Ausführungen an. Aus Werkzeugstahl hergestellt, spannt sie Rohteile besonders effizient. Die Variante aus Werkzeugstahl mit stumpfer Klinge eignet sich für die allgemeine Bearbeitung. Besonders schonend spannt die Version aus Messing. Sie verhindert Werkstück-Beschädigungen durch Klemmriefen. Foto: Thiermann M

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NEWS 04_2014 | NORDWEST 53

PRODUKTNEUHEITEN

Günzburger

Enteisungsanlagen in Modulbauweise Günzburger Steigtechnik bietet seine Enteisungsanlagen jetzt auch in Modulbauweise an. Die Anlagen werden an Raststätten, Autohöfen oder direkt bei Speditionen und Fuhrunternehmen installiert, so dass jeder Fahrer vor dem Start seinen LKW pflichtgemäß von Schnee und Eis befreien kann. „Gefahr erkannt, Gefahr gebannt“, freut sich Ferdinand Munk, Geschäftsführer der Günzburger Steigtechnik, darüber, „dass immer mehr Unternehmen Enteisungsanlagen auf ihren Betriebshöfen installieren. Die schneereichen Winter und die extrem langen Kälteperioden haben vielen gezeigt, wie wichtig die Enteisung des Fahrzeuges ist. Unsere Enteisungsanlagen haben sich zum wahren Renner im Produktprogramm entwickelt.“ Über ein besonders praktisches Modulsystem mit drei verschiedenen Plattformlängen und dem dazugehörigen Treppenmodul kann die individuelle Enteisungsanlage schnell, unkompliziert und kosteneffizient selbst konfiguriert werden. Die Enteisungsanlagen der Günzburger Steigtechnik können das ganze Jahr über aufgebaut bleiben, sie sind absolut witterungsbeständig und wartungsfrei – ein zusätzlicher Mehrwert: „So können sie auch im Sommer benutzt werden, beispielsweise für Reparaturen an der Lkw-Plane“, sagt Munk. Foto: Günzburger M

Dewalt

Kompakter Gasnagler Für serielle Befestigungen von Kabelkanälen, Montagebändern, Kabel- bzw. Rohrschellen im SHK- und Elektrobereich sowie für die Befestigung von Metallständerwerken bzw. die Herstellung gleitender Deckenanschlüsse im Trockenbau bietet Dewalt den kompakten

Fein

und leistungsstarken Gasnagler C5 Trak-It. Mit einer Ein-

Kostenlose Sägeblätter

schlagstärke von 105 Joule treibt er Nägel bzw. Nägel in Verbindung mit aufgesteckten Rohrschellen oder Rondellen in eine Vielzahl von Befestigungsuntergründen einschließlich Stahl, Beton, Voll- und Lochstein. Die

Seit Mai ist das Original der oszillierenden Multifunktions-

Einschlagtiefe lässt sich problemlos anpassen, die Bedie-

werkzeuge, der neue Fein MultiMaster, erfolgreich auf dem

nung ist einfach und sicher: Sobald man die Naglerspitze

Markt. Er arbeitet mit rund 35 Prozent mehr Leistung, bei

gegen das Material drückt und dabei

gleichzeitig 70 Prozent weniger Vibration und 50 Prozent

den Auslöser betätigt, wird ein

weniger Laufgeräusch. Der Erfinder der oszillierenden

Nagel verschossen – mit einer Akku-

Elektrowerkzeuge freut sich über die sehr positive Markt-

Ladung setzt das Gerät bis zu 5.700

resonanz und schnürt im Herbst attraktive Aktions-Sets: Bis

Nägel. Schnell und werkzeuglos er-

zum 31. Dezember 2014 gibt es den Fein MultiMaster im

folgt der Magazinwechsel mittels

Set mit fünf zusätzlichen E-Cut Long-Life-Sägeblättern. Das

Bajonettverschluss. So lässt sich

ebenfalls neue Einstiegsmodell Fein MultiTalent bietet der

das Magazin auch bei verklemmten

Hersteller mit zwei kostenlosen Long-Life-Sägeblättern an.

Nägeln benutzerfreundlich lösen.

Foto: Fein M

Foto: Dewalt M

54 NEWS 04_2014 | NORDWEST

CNC- RotaRex® WORKPLACE UP TO DATE

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Videokameras der neuesten Generation erlauben den Rundumblick. Foto: Abus

Security Essen 2014

DAS SMARTPHONE ETABLIERT SICH IN DER SICHERHEITSTECHNIK Vom 23. bis zum 26. September traf sich die Sicherheitsbranche in Essen zur Security. Bereits seit Jahrzehnten ist diese Fachmesse eine wichtige Plattform, wenn es um die Vorstellung neuer Sicherheitsprodukte und -trends geht. Viele Anbieter der Baubeschlag- und Zylinderindustrie waren in diesem Jahr wieder als Aussteller dabei. NORDWEST NEWS stellt hier einige interessante Neuheiten vor. Burg-Wächter präsentierte das neue System

Anwendung. SmartConnect easy, so der Name,

Secu Entry, bei dem das Smartphone über die

basiert auf Funktechnik in Kombination mit

passende App mittels NFC zum Türschlüssel

WLAN. Mittels App lässt sich das System intui-

wird. Damit wird eine weitere Türöffnungsoption

tiv und leicht bedienen. Auch eine Steuerung

geschaffen, denn nach wie vor lassen sich die

über das Internet ist möglich.

Zylinder auch über Transponder oder einen Zah-

Kernstück ist ein WLAN-Stecker, der über das

lencode

Schwerpunkte

Smartphone eine Vielzahl von Motorschlössern

waren das zum Patent angemeldete Paketemp-

bedienen. Weitere

steuern und verwalten kann. Der WLAN-Stecker

fangssystem eBoxx sowie das neue Modell der

wird in die Steckdose gesteckt und per Funk mit

Tresorserie Diplomat. Der Tresor schützt glei-

den entsprechenden Schlössern verbunden. Als

chermaßen gegen Einbruch wie auch Feuer.

mögliche Anwender für sein Produkt sieht der

In der neuen Diplomat-Tresorserie sind Einbruch- und Brandsicherheit miteinander vereint.

Möglich macht dies die Spezialwärmedämmung

Hersteller vor allem Kleinunternehmen, Arztpra-

„Fire Protection Concrete“, mit der der dreiwan-

xen und Kanzleien sowie auch den privaten

dige Korpus und die Tür des Tresors ausgestattet

Wohnungsbau. Ein Vorteil ist, dass sich die Lö-

Foto: Burg-Wächter

sind. Diese gewährleistet, dass die Temperatur

sung auch ideal für die Nachrüstung eignet.

im Innenraum auch bei einer 60-minütigen

56 NEWS 04_2014 | NORDWEST

Rundumbeflammung unter 170 Grad bleibt. Der

VIDEOKAMERAS UND MEHR

Tresor eignet sich sowohl für den Einsatz im pri-

Abus zeigte in Essen neben mechanischen

vaten Eigenheim wie auch im gewerblichen Be-

Nachrüstsicherungen für Fenster und Türen auch

reich.

eine neue Schließzylinder-Generation, funkba-

Auch Fuhr setzt das Smartphone in seinen intel-

sierte Alarmanlagen oder eine erweiterte IP-Ka-

ligenten Zutrittssystemen als „Türöffner“ ein

mera-Serie. Fünf Bauarten und neue Modelle im

und schlägt hiermit den Bogen zur Smart-Home-

einheitlichen Design versprechen hier nahezu

INDUSTRIEPARTNER unbegrenzte Anwendungsmöglichkeiten. Als

Universalität und vielfältigen Umstellmöglichkei-

besonders interessant gilt die neue Hemisphe-

ten der Verriegelungen müssen Händler und

ric-IP-Dome-Kamera, die auf Wunsch perma-

Verarbeiter deutlich weniger Varianten im Lager

nent im 360-Grad-Winkel oder zweimal im

vorhalten. Die Schlösser sind DIN links/rechts

180-Grad-Winkel das Umfeld betrachtet. Die

verwendbar, die Steuerfalle ist umschraub- und

Kameras sind als Innen- und Außenvariante ver-

die Panikfunktion umstellbar. Bei der elektrome-

fügbar.

chanischen Variante kann auch von Arbeits- auf

Abus ist gerade dabei, die bisherigen Blisterver-

Ruhestrom umgestellt werden.

packungen für Sicherheitsprodukte nach und

Die neuen Schlossvarianten sind modular aufge-

nach durch neue, europaweit einheitliche Verpa-

baut und die Schlosskastenmaße identisch –

ckungen zu ersetzen. Diese sollen dem Kunden

dies erleichtert einen späteren Austausch.

schon auf den ersten Blick leicht und verständ-

„Dorma zeigte u. a. den neuen Matrix-Air-

lich Auskunft geben, wie sicher z. B. das von ihm

Vollblatt-Beschlag, der im Gehäuse sowie im

gewünschte Produkt ist. Dazu gibt es am unte-

Drücker den Ausweisleser, den Kupplungsme-

ren Rand eine Skala mit Zahlen von 1 bis 10. Je

chanismus und die Batterien integriert. Durch

höher der Zahlenwert, desto höher der Sicher-

diesen Aufbau ist ein extrem schmales, in der

heitslevel.

Optik an ein Handy erinnerndes Erscheinungs-

BKS präsentierte u. a. die neue elektrische

bild möglich. Das Design des derzeit flachsten

Fluchttürverriegelung Touch Bar EVT, die eine

elektronischen Beschlages wurde mit dem iF

missbräuchliche Nutzung verhindern hilft. Als

design award gold 2014 prämiert. Beim Be-

erstes Verriegelungskonzept

das

schlag können sowohl die obere wie auch die

System die Verriegelungselemente im Panik-

untere farbige Kappe getauscht werden. Der

beschlag, so dass sich damit die Einzel-

Kupplungsmechanismus des Beschlages ist

komponenten reduzieren lassen. Im gesicher-

„freilaufend“. Das bedeutet, der Drücker kann im

ten Zustand lässt sich eine Tür nicht öffnen – nur

Ausgangszustand frei bewegt werden und kup-

über den Nottaster der Fluchtsteuerung wird sie

pelt erst nach erfolgter Autorisierung ein.

schnell und sicher wieder freigegeben. Zur Si-

Ein Themenschwerpunkt bei Geze war die Kom-

Der neue Matrix-Air-Beschlag erinnert vom Design her fast an ein Smartphone.

cherheit trägt auch eine in den Beschlag integ-

bination aus vorbeugendem Brandschutz, kont-

Foto: Dorma

rierte

rolliertem Zugang und sicheren Fluchtwegen. In

LED-Anzeige

bei,

die

integriert

den

Status

„verriegelt“ bzw. „entriegelt“ signalisiert.

diesem Rahmen stellte der Anbieter ein multi-

Assa Abloy stellte Weiterentwicklungen der be-

funktionales und individuell konfigurierbares

kannten effeff-Mehrfachverriegelungen für den

Schleusensystem vor. Mit diesem System las-

Einsatz in WK3/WK4-Türen vor. Bei den Produk-

sen sich verschiedene Anforderungen erfüllen,

ten handelt es sich um die mechanische Mehr-

so beispielsweise die „Vereinzelung von Perso-

fachverriegelung 319N, die motorgesteuerte

nen“, also die Gewähr, dass immer nur eine be-

Version 519N sowie die elektromechanische

rechtigte Person einen Raum betritt. Auch als

Mehrfachverriegelung 819N. Die passenden

„Transportdurchgang“ lässt sich die Schleuse

Schutzbeschläge, die ebenfalls auf der Messe

nutzen.

Nachrüstbarer Panikbeschlag.

gezeigt wurden, eignen sich als passendes Zu-

Imagearbeit ganz besonderer Art leistete die

Foto: BKS

behör nach DIN EN 179.

Schlüsselregion e. V. Sieben Unternehmen aus

Die mit neuer Fallentechnologie versehenen

dem „Mekka“ der Schloss- und Beschlagbran-

Mehrfachverriegelungen erfüllen in Kombina-

che, sprich aus Velbert und Heiligenhaus, prä-

tion mit den Panikstangen des Anbieters die

sentierten auf einem 150 Quadratmeter großen

Anforderungen nach DIN EN 1125. Für zweiflü-

Gemeinschaftsstand die Leistungsfähigkeit und

gelige Paniktüren wird es demnächst Lösungen

Vielfalt der Region sowie der dort ansässigen

mit Standflügelverriegelung geben. Dank der

Unternehmen.“

FMF M

NEWS 04_2014 | NORDWEST 57

AKTUELLES Neuer Service

PS-STARKES RAHMENABKOMMEN GESCHLOSSEN NORDWEST hat sein einzigartiges Service-Angebot um einen weiteren, starken Partner ausgebaut. Ab sofort können NORDWEST-Fachhandelspartner auf die attraktiven Angebote und Dienstleistungen von Mercedes-Benz exklusiv zurückgreifen – dieses steht deutschlandweit nur sechs weiteren Einkaufsverbänden zur Verfügung.

Seien es die besonderen Konditionen für die

Über den NORDWEST-Vertragspartner Merce-

Dienstwagen der Mitarbeiter der Fachhandels-

des-Jürgens können NORDWEST-Fachhandels-

partner oder passende Angebote im Nutzfahr-

partner zudem ohne jegliche Abwicklungs-

zeugbereich. Das Rahmenabkommen zwischen

provision die Fahrzeuge beziehen. Eine deutsch-

NORDWEST und Mercedes deckt die Bedürf-

landweite Auslieferung ist hierbei selbstver-

nisse sämtlicher Zielgruppen ab.

ständlich.

Besonderes Highlight dabei ist, dass die NORD-

Mercedes-Jürgens gehört mit 14 Standorten,

WEST-Fachhandelspartner bei jedem Merce-

ca. 600 Mitarbeitern und mehr als 5.500 Fahr-

des-Händler in Deutschland auf das Rahmen-

zeugen zu den größten Mercedes-Vertretungen

abkommen zugreifen können. Die Angabe der

in Deutschland. Verkauf, Reparatur, Instandset-

Mengenrabattnummer, welche bei NORD-

zung oder Service – das Angebotsportfolio ist

WEST jederzeit erhältlich ist oder über das

groß. Mit europaweit einmaligen Innovationen,

Diese und andere Modelle sind über das Rahmenabkommen erhältlich.

N.I.S. abgerufen werden kann, ist hierfür völlig

zum

ausreichend. Alles Weitere übernimmt dann

über Videostream, setzt Mercedes-Jürgens

Fotos: Mercedes

NORDWEST.

zudem neue Maßstäbe. 

58 NEWS 04_2014 | NORDWEST

Beispiel

Fahrzeug-Live-Präsentationen LD M

s e t is h c li t n e f f o H ! s s e r ip f o r P a g Vie

viega.de/Profipress

Sparen Sie nicht am falschen Ende: Nur Viega Profipress mit SC-Contur bietet mit neuen, optimierten Baumaßen die gewünschte Montagefreiheit auf engstem Raum. Viega. Eine Idee besser!

RECHT

SONDERAKTIONEN ZUR VERKAUFSFÖRDERUNG – OHNE BÖSES ERWACHEN Gerade zum Jahreswechsel und im ersten Quartal des neuen Jahres sind Sonderaktionen, Rabattaktionen und Sonderveranstaltungen ein beliebtes Marketingmittel im Groß- und Einzelhandel. Viele Aktionsformen, die früher verboten waren, wie etwa die vergleichende Werbung, sind heute – in geregeltem Rahmen – erlaubt. Dennoch sollten alle Sonderaktionen vor ihrem jeweiligen Start immer sorgfältig geprüft werden, um teure und unnötige Abmahnungen zu vermeiden. Manchmal ist das Hinzufügen eines

• zeitliche, örtliche, mengenmäßige Beschränkungen • der Wert eines Punktes bei Kundenbindungssystemen • der Wert des Warengutscheins mit genauer Summe • die Höhe der Rabattgewährung (z.B. bis 25 %)

einzigen Wortes oder *-Hinweises entschei-

Alexander Goldberg von Goldberg Rechtsanwälte ist Fachanwalt für gewerblichen Rechtsschutz und Fachanwalt für Informationstechnologierecht (IT-Recht).

60 NEWS 04_2014 | NORDWEST

dend.

Ein zeitlicher Endpunkt der Aktion muss zwar

Alle Formen von Sonderaktionen, Rabatten/

grundsätzlich nicht mehr genannt werden. Eine

Preisnachlässen, Produktbündelungen, Zuga-

Angabe ist aber erforderlich, wenn die Aktion

ben, (Werbe-) Geschenke, Lagerverkäufe usw.

nur begrenzte Zeit gilt. Ist ein Zeitpunkt ge-

werden

nannt, so ist dieser einzuhalten und nur be-

juristisch

als „Verkaufsfördermaß-

nahmen“ bezeichnet. Grundsätzliche Regel für

grenzt verlängerbar.

alle Verkaufsfördermaßnahmen ist die transpa-

Bei den sogenannten Streichpreisen oder

rente Darstellung aller Bedingungen für die In-

„Stattpreisen“ ist erhöhte Vorsicht geboten.

anspruchnahme der Vergünstigung durch den

Grundsätzlich sind die vorherigen Preise zumin-

Kunden. Diese Transparenz lässt sich recht ein-

dest durch „*-Hinweis“ zu erläutern. Die bishe-

fach durch die testweise Einnahme des Blick-

rigen und nun „gestrichenen“ Preise müssen

winkels des angesprochenen Verkehrskreises

die bisher und über einen nachweisbar längeren

selbst feststellen. Wichtig ist, dass der Blick-

Zeitraum tatsächlich im selben Verkaufskanal

winkel derjenigen Personen eingenommen

geforderten Preise für das jeweilige Produkt ge-

wird, die die Werbung für die Aktion bestim-

wesen sein. Das bedeutet konkret, der Preis

mungsgemäß wahrnehmen. Das können im

des stationären Handels ist generell nicht der

Internethandel selbst bei einer Beschränkung

Basispreis für eine Streichung des Preises im

auf Gewerbekunden durchaus auch private

Onlinehandel.

Endverbraucher sein. Auf diesen Personenkreis

Jubiläumsverkäufe sind grundsätzlich nicht

ist dann das Maß der notwendigen Informati-

mehr auf die 25, 50, 75, 100 usw. Jahre zur

onen auszurichten.

Feier des Bestehens des Unternehmens be-

Es sind anzugeben:

schränkt, sondern es kann jedes Jubiläum ge-

• sämtliche Beschränkungen des Kunden- oder

feiert

werden,

solange

die

Zeitangaben

des Personenkreises (z.B. nur für Neu- oder

nachweislich wahr sind und auch den richtigen

Stammkunden; Kunden im Bereich NRW; nur

Zeitpunkt innerhalb des Jahres berücksichtigen.

Gewerbekunden usw.)

Foto: Goldberg

M

PERSONALIEN

40 JAHRE BEI NORDWEST Günter Stöcker, Fachbereichsleiter Werkstatt- und Industriebedarf, zieht sich nach über 40 Jahren bei NORDWEST aus dem operativen Geschäft zurück. Als Mann der ersten Stunde hat Günter Stöcker den Werk-

ein fließender Übergang in der Abteilung stattfinden und ein

statt-Katalog vor 26 Jahren konzipiert und ins Leben gerufen.

erfahrener und anerkannter Fachmann der Branche diese Posi-

Dies war der erste Katalog in der Verbandslandschaft und ist

tion einnehmen. 20 Jahre Berufserfahrung weist Stöckers Nach-

mittlerweile als Vertriebsinstrument für die NORDWEST-Han-

folger in diesem Bereich auf, 15 davon bei NORDWEST. Durch

delspartner im Bereich Werkstatt- und Industriebedarf nicht

die enge Zusammenarbeit mit Günter Stöcker und den Bran-

mehr wegzudenken. „Wir haben es geschafft, uns in einem da-

chenspezialisten in den vergangenen Jahren wird er für einen

mals völlig neuen Marktsegment zu positionieren und in einem

reibungslosen Übergang sorgen. „Ich freue mich auf diese neue

heute hart umkämpften Umfeld zu behaupten“, zeigt sich Gün-

Herausforderung und bin dankbar für die Aufgabe“, so Andreas

ter Stöcker froh über das Erreichte. Auch auf weiteren Wegen

Altegoer, „wir sind ein erfolgreich etabliertes Team und werden

engagierte sich Günter Stöcker für NORDWEST und seine Kol-

uns in dem schnelllebigen Geschäft erfolgreich behaupten

Günter Stöcker

Andreas Altegoer

legen. Acht Jahre war er Arbeitnehmervertreter im Aufsichtsrat.

können.“ Und Günter Stöcker ergänzt: „Es war eine schöne und

„Durch meine Tätigkeit konnte ich Nordwest mitgestalten und

spannende Zeit, den Katalog aufzubauen und zu etablieren. Und

etwas bewegen. Es war mir immer wichtig, etwas für das

ich bin dankbar für all das Vertrauen, das NORDWEST und meine

Unternehmen und meine Kollegen zu tun.“

Kollegen mir in all den Jahren entgegen gebracht haben.“ Es ist noch kein Abschied für immer: Günter Stöcker wird

FLIESSENDER ÜBERGANG

auch nach seinem Ausscheiden aus dem operativen Geschäft

Auch einen Nachfolger für Günter Stöcker im Bereich Werkstatt-

dem Unternehmen stundenweise unterstützend zur Verfügung

und Industriebedarf gibt es bereits. Mit Andreas Altegoer wird

stehen. Fotos: NORDWEST

LD M

NEWS 04_2014 | NORDWEST 61

NEUER VERTRIEBSLEITER Keuco Vertriebsmitarbeiter Olivier Martinez hat im

WECHSEL GESCHÄFTSFÜHRUNG

Rahmen der Nachfolgeregelung des in den Ruhestand

Diplom-Informatiker

verabschiedeten Vertriebsleiters Ernst Schramm des-

Jicha übernahm zum 01. Sep-

sen Verantwortungsbereich übernommen. Sein Aufga-

tember 2014 die Gesamtver-

bengebiet umfasst ab sofort die Märkte Deutschland

antwortung für den weltweiten

Süd, Belgien, Österreich, Schweiz, Italien, Griechen-

Vertrieb von Tür-, Fenster- und

land, Türkei und Osteuropa. Damit bilden Olivier Marti-

Sicherheitssystemen bei der

nez und Marc Leicht die Vertriebsspitze bei Keuco.

Geze GmbH. Er folgt auf

Horst

Olivier Martinez ist bereits seit

Michael Leuchte, der aus dem

22 Jahren bei Keuco tätig. Nach-

Unternehmen ausscheidet. Horst Jicha bringt langjäh-

dem er bei dem Sanitärhersteller

rige und umfassende Führungserfahrung im internati-

aus Hemer seine Ausbildung

onalen Vertrieb von Lösungen aus dem Bereich

zum Industriekaufmann und Be-

Sicherheitstechnik mit. Er folgt auf Michael Leuchte, der

triebswirt VWA absolviert hatte,

Ende August 2014 auf eigenen Wunsch aus dem Unter-

durchlief er verschiedene Positi-

nehmen ausgeschieden ist, um sich einer neuen berufli-

onen im Vertrieb. Foto: Keuco M

chen Herausforderung zu stellen. Foto: Geze M

NEUER VORSTANDSVORSITZENDER Thorsten Klapproth hat im Oktober sein Amt als Vor-

NEUER VERTRIEBSCHEF

standsvorsitzender der Hansgrohe SE angetreten und

Christian Kruse ist der neue

löst Siegfried Gänßlen an der Spitze des Armaturen- und

Vertriebschef

Brausenherstellers ab. Thorsten Klapproth hat zuvor

Deutschland, Österreich und

zehn Jahre die Württembergische Metallwarenfabrik AG

Schweiz (DACH). Der Betriebs-

(WMF AG) erfolgreich geführt. Nach seinem Studium

wirt übernahm die Funktion

war Thorsten Klapproth in leitenden Positionen bei der

am 17. November 2014. Nach

Siemens AG und der Bosch-Siemens Hausgeräte GmbH

seiner Ausbildung zum Indust-

tätig. Anschließend führte er als interner Unterneh-

riekaufmann studierte Chris-

mensberater Projekte bei der Siemens AG durch. Im

tian Kruse in Lüneburg, wo seine berufliche Laufbahn

Jahr 1996 kam er zur Gaggenau Hausgeräte GmbH, wo

1998 auch begann. Danach arbeitete er erfolgreich in

er von 1998 an als Sprecher der Geschäftsführung welt-

verschiedenen leitenden Vertriebsfunktionen. Unter an-

weit für die Ressorts Vertrieb, Marketing und kaufmän-

derem bei der Vaillant Deutschland GmbH. Und zuletzt

nische Aufgaben verantwortlich

im Vertrieb der Stiebel Eltron GmbH & Co. KG. „Chris-

war und die er schließlich in die

tian Kruse verfügt über fundierte Erfahrung und umfas-

Bosch-Siemens-Hausgeräte

sende Kenntnisse im operativen sowie strategischen

GmbH eingliederte. Zuletzt war

Vertriebsumfeld“, erläutert Eric Lachambre, der als COO

Thorsten Thorsten Klapproth

bei der Wilo Gruppe die reifen Märkte verantwortet.

Vorstandsvorsitzender

der

„Mit seiner Erfahrung wird er uns helfen, unsere füh-

WMF AG in Geislingen an der

rende Marktposition in der Region DACH weiter

Steige. Foto: Hansgrohe M

auszubauen.“Foto: Wilo M

62 NEWS 04_2014 | NORDWEST

der

Region

PERSONALIEN

WOLFGANG HÜCKELHEIM VERABSCHIEDET SICH IN DEN RUHESTAND Ein sensationelles Jubiläum feierte Wolfgang Hückelheim am 10. November 2014. Der Fachbereichsleiter Rechnungsabwicklung ist seit 50 Jahren bei der NORDWEST Handel AG! Er begann seine Ausbildung beim Verband im Alter von 14 Jahren und blieb über mehrere Stationen immer der Buchhaltung treu. „Beruflich habe ich feststellen müssen, dass es in der heutigen Zeit nicht mehr „in“ ist, sich so lange an ein Unternehmen zu binden“, sagt Wolfgang Hückelheim. „Man muss es aber auch von einer anderen Seite aus sehen, denn durch diese lange Bindung können auch wichtige Impulse gegeben werden. Wie immer im Leben ist auch hier die Mischung von älteren und jüngeren, langjährigen und noch neuen Mitarbeitern für ein Unternehmen wichtig.“ In seinem Berufsleben habe er viele Möglichkeiten bekommen, sich weiterzuentwickeln und entsprechende Freiräume, um neue Abläufe innerhalb seines Verantwortungsbereichs zu gestalten. „Ein Hauptgrund für meine lange Betriebszugehörigkeit waren darüber hinaus die Kollegen und das Betriebsklima, sagt der Fachbereichsleiter. Besonders stolz ist er auf seine Tätigkeit als Arbeitnehmervertreter im Aufsichtsrat: 15 Jahre gehörte er dem Gremium an und wirkte an der heutigen Ausrichtung von NORDWEST mit. „So lange dem Aufsichtsrat anzugehören, zeigt mir, dass ich das Vertrauen meiner Kollegen genieße und dies hat mir immer den Ansporn gegeben, dieses Vertrauen auch „zurückzuzahlen“. Wie beliebt Wolfgang Hückelheim ist, zeigte auch die Feier anlässlich seines Jubiläums: „Ich glaube, heute Mittag ist NORDWEST schlecht zu erreichen, denn etwa die Hälfte der Mitarbeiter dürfte anwesend sein“, formulierte es Vorstand Annegret Franzen in ihrer Ansprache. Ende Dezember wird sich der 65-Jährige in den Ruhestand verabschieden. Foto: NORDWEST

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29.08.2014 08:31:05

NEWS 04_2014 | NORDWEST 63

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IMPRESSUM Herausgeber: NORDWEST Handel AG Berliner Straße 26-36 D-58135 Hagen T  023 31-4 61-0 F  023 31-4 61-99 99 [email protected] www.nordwest.com

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Redaktion (v.i.S.d.P.): Irmhild Gahmann-Bolz (GABO) T  023 31-4 61-20 01 F  023 31-4 61-94 20 01 [email protected] Anzeigen: Lea Dommel Redaktion: Lea Dommel (LD), Freie Mitarbeit: (FMF)

Druck: Bösmann Medien und Druck GmbH & Co. KG Ohmstraße 7 32758 Detmold www.boesmann.de Erscheinungsweise: 4 Ausgaben pro Jahr Redaktionsschluss 03.11.2014

Unverlangt eingesandte Manuskripte und Bilder, Angaben und Mitteilungen der Industrie unterliegen nicht der Verantwortlichkeit der Redaktion. Für die Richtigkeit kann keine Verantwortung übernommen werden. Die Zeitschrift und alle in ihr enthaltenen Beiträge sind urheberrechtlich geschützt. Die Weiterverwendung bzw. Wiedergabe ist nur mit Geneh­migung des Herausgebers gestattet.

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VISION NORDWEST ist eine profitable, internationale Verbundgruppe mit 4 Mrd. € Umsatzvolumen, wir stehen für berechenbare Partnerschaft, Innovation und Zukunftssicherheit im PVH. Der Erfolg unserer Mitglieder ist unser höchstes Ziel. Dafür steigern wir auch den Wert des Unternehmens nachhaltig.

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