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Wegweiser für Seniorinnen und Senioren Neuauflage 2011
Evangelisches Altenzentrum
Haus am
Römerkanal Ein Zuhause in gepflegter Umgebung Wenn Sie Ihren Lebensabend in Eigenständigkeit und Würde verbringen wollen, ist das „Haus am Römerkanal“ eine erste Adresse. Vor dem Hintergrund, dass unser Handeln vom Gebot christlicher Nächstenliebe geprägt ist, erwarten Sie neben den Serviceleistungen hoher Qualität von Pflege und Verpflegung.
Römerkanal 11 53359 Rheinbach Tel. 02226 1699-0 Fax 02226 1699-49
Wir haben Ihnen viel zu bieten:
Leitung: Cornelia Schimikowski
Wohnkomfort, abwechslungsreiche Freizeitangebote und eine besondere
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Betreutes Wohnen in schönem Ambiente
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Ganzheitliche Pflege, vollstationär oder Kurzzeit
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Gerontopsychiatrische Versorgung
Nächstenliebe leben
[email protected] www.haus-amroemerkanal.de
Grußwort
3
Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, der Rhein-Sieg-Kreis wird vielfältiger und bunter. Diese Botschaft kann aus den aktuellen Zahlen zur Bevölkerungsentwicklung entnommen werden. Zurzeit leben im Kreisgebiet rund 149.003 Frauen und Männer, die über 60 Jahre alt sind. Dies entspricht einer Quote von rund 25 % an der Gesamtbevölkerung. Im Jahre 2020 wird die Anzahl der 60-Jährigen und Älteren auf 181.481 ansteigen. Bei einer prognostizierten Gesamtbevölkerung von 610.448 entspricht dies einem Anteil von rund 30%.
Senioren weiter zu entdecken und das Engagement und die Aktivitäten in gesellschaftlichen, sozialen oder sportlichen Einrichtungen zu fördern.
Die demographische Entwicklung und deren Auswirkungen rücken immer weiter in den Fokus sowohl staatlichen als auch gesellschaftlichen Handelns und stellen auch den Rhein-Sieg-Kreis vor neue Herausforderungen. Gerade die heute ältere Generation hat viel zur Entwicklung des Rhein-Sieg-Kreises beigetragen. Ihr gebührt die Anerkennung und Wertschätzung der Allgemeinheit. Die Erfahrungen und Erkenntnisse der älteren Menschen stellen ein wichtiges Fundament für die Zukunft und somit für nachfolgende Generationen dar. Es gilt, die Potentiale der Seniorinnen und
In den beiden vergangenen Jahren hat der Rhein-Sieg-Kreis im linksund rechtsrheinischen Kreisgebiet durch Seniorenmessen sowie einer Ausstellung mit Informationen und Darbietungen auf Angebote rund um Reisen, Rente, Geldanlage, Lebensstil, Gesundheit, Pflege und Wohnen im Kreisgebiet sowie den angrenzenden Kommunen aufmerksam gemacht.
Das Kreisentwicklungskonzept 2020 und der Seniorenplan wurden ins Leben gerufen, um gemeinsam mit den 19 kreisangehörigen Städten und Gemeinden Handlungsstrategien zu entwickeln, die die Herausforderungen der Zukunft an eine älter werdende Gesellschaft bedarfsgerecht berücksichtigen.
Wir freuen uns, Ihnen nunmehr zum fünften Male einen Wegweiser für Seniorinnen und Senioren im Rhein-Sieg-Kreis vorstellen zu können.
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4
Grußwort
Die vierte Auflage des Wegweisers hat wie die vergangenen Exemplare einen regen Zuspruch gefunden und ist in der Zwischenzeit vollständig vergriffen. Die große Nachfrage in den vergangenen Jahren zeigt uns, wie wichtig diese Orientierungshilfe für Sie als Bürgerinnen und Bürger ist. Unser Wunsch ist es, möglichst viele Menschen zu erreichen, die sich mit dem Lebensabschnitt nach der aktiven Erwerbstätigkeit beschäftigen bzw. auf diese Zeit vorbereiten möchten. Die überarbeitete 5. Auflage dieser Broschüre bietet Ihnen neben dem bewährten Überblick über Beratungs- und Betreuungsangebote für die „Generation 60+“ und deren Angehörige erstmalig auch Informationen und interessante Hinweise zum Themenbereich „Aktives Alter“. Das Älterwerden wird von jedem Menschen individuell erlebt; die Altersbilder sind vielfältig. Erfreulich ist, dass der überwiegende Teil der Seniorinnen und Senioren im RheinSieg-Kreis seinen Alltag aktiv und
selbständig gestaltet und sozial und wirtschaftlich abgesichert ist. Aus diesem Grunde beginnt dieser Wegweiser mit Themen aus aktiven Lebensbereichen. Die Broschüre beinhaltet neben Angeboten zu Aktivitäten für die körperliche Fitness, z.B. Tanz- oder Sportkurse auch Vorschläge zu geistigen Aktivitäten, z.B. Computerkurse oder Seniorenstudium. Für diejenigen, die Unterstützung benötigen, gibt es zahlreiche Angebote und Hilfestellungen, die wir in diesem Wegweiser aktualisiert zusammengestellt haben. Darüber hinaus dient diese Broschüre der Beantwortung häufig gestellter Fragen. Wir hoffen, dass Sie durch den Wegweiser viele nützliche Informationen erhalten und über Angebote gut informiert werden. Denn wir möchten, dass Sie gerne im Rhein-SiegKreis leben und durch diesen Wegweiser Anregungen erhalten, um ein möglichst zufriedenes, erfülltes und beschwerdefreies Leben führen zu können.
Frithjof Kühn
Hermann Allroggen
(Landrat)
(Dezernent für Soziales und Gesundheit)
5
Der Rhein-Sieg-Kreis
Much
Niederkassel Troisdorf Bornheim
Neunkirchen Lohmar Seelscheid Ruppichteroth Siegburg
Sankt Augustin
Windeck Hennef
Alfter Swisttal
Rheinbach
Königswinter
Meckenheim Wachtberg
Bad Honnef
Eitorf
6
Inhaltsverzeichnis
Grußwort..................................................3 Der Rhein-Sieg-Kreis (Übersichtskarte)........5 Hinweis in eigener Sache............................9 Der Rhein-Sieg-Kreis in Zahlen..................11
3.12 Betreuungsvereine........................47 3.13 Rechtliche Beratungshilfe und Prozesskostenhilfe..................47 3.14 Sicherheitsberatung der Polizei.......48
1. Aktives Alter
4. Hilfe und Pflege Zuhause
1.1 1.2 1.3 1.4 1.5
4.1 4.2 4.3 4.4 4.5 4.6 4.7 4.8 4.9
Freizeit und Begegnung.................12 Kulturelle Angebote.......................16 Bildung und Weiterbildung..............18 Engagement und Ehrenamt............21 Mobilität......................................23
2. Wohnen 2.1 2.2 2.3 2.4
Wohnberatung und Wohnraumanpassung....................26 Seniorengerechte Wohnungen..................................26 Betreutes Wohnen.........................26 Neue Wohnformen........................28
3. Beratung und Information 3.1 Städte und Gemeinden..................30 3.2 Wichtige Anlaufstellen bei der Kreisverwaltung.................32 3.3 Interessenvertretungen.................34 3.4 Beratungsangebote der Wohlfahrtsverbände.................36 3.5 Beratungsangebote der Sozialverbände........................37 3.6 Beratung bei persönlichen Problemen.................38 3.7 Informationen zu Pflegenoten.........42 3.8 Selbsthilfegruppen........................42 3.9 Schuldner und Insolvenzberatung....44 3.10 Verbraucherzentrale......................44 3.11 Vorsorge und gesetzliche Betreuung...................46
Ambulante Pflegedienste................50 Haushaltsnahe Dienstleistungen......60 Ausländische Haushaltshilfen..........61 Mahlzeitendienst...........................62 Hausnotruf...................................62 Zusätzliche Betreuungsangebote für Menschen mit eingeschränkter Alltagskompetenz..........................63 Ehrenamtliche Besuchsdienste........63 Hilfen für pflegende Angehörige......64 Angebote der Intensivpflege...........65
5. Teilstationäre und Stationäre Versorgungsangebote 5.1 5.2 5.3 5.4 5.5
Tages- und Nachtpflege.................66 Kurzzeitund Verhinderungspflege...............66 Pflegeheime im Rhein-Sieg-Kreis.....68 Interessenvertreter der Heimbewohner........................76 Heimaufsicht als Ansprechpartner......................76
6. Hilfen für gerontopsychiatrisch Erkrankte 6.1 6.2
Ambulante gerontopsychiatrische Behandlung..................................78 Stationäre gerontopsychiatrische Behandlung..................................79 weiter auf Seite 9 →
7
. . . und das
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8
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9
Inhaltsverzeichnis 6. Hilfen für gerontopsychiatrisch Erkrankte (Fortsetzung) 6.3 6.4 6.5 6.6 6.7 6.8
Beratung und Hilfen......................80 Zusätzliche Betreuungsangebote.....82 Betreuungsgruppen.......................82 Ambulante psychiatrische Fachpflege...................................86 Voll- und teilstationäre Pflege.........86 Beschützende Einrichtungen...........86
7. Hospize und Palliativeinrichtungen 7.1 Hospize und Palliativpflege...............88 8. Finanzielle Hilfen und Vergünstigungen 8.1 8.2 8.3 8.4 8.5 8.6 8.7 8.8 8.9
Rente..........................................90 Grundsicherung und Sozialhilfe.......91 Hilfe bei Aufenthalt in einer stationären Einrichtung..........91 Wohngeld....................................92 Kriegsopferfürsorge.......................92 Befreiung von Rundfunkgebühren........................92 Vergünstigungen beim Telefon........................................93 Hilfen für Menschen mit Behinderung...........................93 Pflegeversicherung........................96
9. Sonstige nützliche Informationen 9.1 9.2 9.3 9.4 9.5
Vorsorge für den Todesfall............ 106 Hilfreiche Broschüren................... 110 Verzeichnis der Inserenten........... 112 Impressum................................ 113 Wichtige Rufnummern................. 114
Hinweis in eigener Sache Sehr geehrte Leserin, sehr geehrter Leser, aufgrund der besseren Lesbarkeit wird in dieser Broschüre nur die männliche Form verwandt. Wir möchten an dieser Stelle aber ausdrücklich hervorheben, dass ebenso weibliche Leserinnen angesprochen werden sollen. Bitte haben Sie Verständnis dafür, wenn sich Änderungen von Telefonnummern, Adressen und Angeboten zum Zeitpunkt des Druckes oder nach dem Druck des Wegweisers für Senioren ergeben und diese noch nicht berücksichtigt sind. Die Redaktion hat nach bestem Wissen versucht, diesen Ratgeber auf den aktuellen Stand zu bringen. Sollten Sie zu dieser Broschüre Ergänzungen, Anregungen, Änderungen oder Neuaufnahmen anregen wollen, wenden Sie sich bitte unmittelbar an den Herausgeber, das Sozialamt des Rhein-Sieg-Kreises. Ansprechpartnerin: Karin Römer (02241) 13-2379 Alle Inhalte dieser Broschüre stehen auch online zur Verfügung (als innovatives Blätterbuch im Flash-Format und als barrierefreie HTML-Seiten). Die Online-Version finden Sie unter: www.seniorenseiten.info im Bereich regionale Seniorenseiten. Hier sind auch aktuelle Änderungen oder Ergänzungen möglich. Ihre Redaktion
Miteinander leben Gemeinsam arbeiten Füreinander da sein ...
D
as evangelische Altenzentrum Am Michaelsberg liegt attraktiv, in zentraler Lage am Fuße des Michaelsberges. Seit über 35 Jahren bieten wir in evangelischer Trägerschaft ein vielfältiges Dienstleistungs- und Hilfeangebot, in einem freundlichen Wohn- und Lebensumfeld an.
I
n Vollstationäre Pflege n Kurzzeit- / Verhinderungspflege n Betreutes Wohnen n Tagesstätte
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m Zentrum unserer Pflege- und Betreuungsangebote steht der Mensch mit seinen ganz persönlichen Wünschen und Bedürfnissen. Mit unseren individuell abgestimmten Leistungen wollen wir Ihnen helfen, ein möglichst selbständiges, selbstbestimmtes und menschenwürdiges Leben zu führen.
ei unserer Arbeit orientieren wir uns an Werten und Vorstellungen des christlichen Glaubens. Sämtliche Dienstund Serviceleistungen erbringen wir aus eigener Hand. Angefangen von den Reinigungsleistungen, über Wäscheversorgung und an zentraler Stelle die hauseigene Küche in der die Speisen täglich frisch zubereitet werden.
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ie enge und kooperative Zusammenarbeit mit unseren Bewohnern, ihren Angehörigen, unseren ehrenamtlichen Helfern und die Einbindung in die lebendige Gemeindearbeit sind Kennzeichen und Ausdruck unseres Selbstverständnisses.
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Der Rhein-Sieg-Kreis in Zahlen Die demografische Entwicklung in den Städten und Gemeinden des Rhein-Sieg-Kreises
Stadt/Gemeinde
Fläche in qkm
Bevölkerung insgesamt
Bevölkerung Anteil über 60 Jahre
in %
Alfter
34,78
22.895
3.448
15,06
Bad Honnef
48,30
25.085
7.547
30,09
Bornheim
82,71
48.544
10.863
22,38
Eitorf
69,91
19.488
4.816
24,71
105,84
45.875
10.049
21,91
Königswinter
76,19
40.868
10.589
25,91
Lohmar
65,56
31.150
8.138
26,13
Meckenheim
34,80
24.282
7.099
29,24
Much
78,11
14.990
3.505
23,38
Neunkirchen-Seelscheid
50,62
20.672
5.261
25,45
Niederkassel
35,79
37.402
8.641
23,10
Rheinbach
69,74
27.098
7.097
26,19
Ruppichteroth
61,99
10.713
2.438
22,78
Sankt Augustin
34,20
55.524
14.919
26,87
Siegburg
23,49
39.654
9.990
25,19
Swisttal
62,27
18.199
4.832
26,55
Troisdorf
62,19
75.150
17.340
23.07
Wachtberg
49,68
20.253
5.178
25,57
107,23
20.565
5.562
27,05
1.153,40
598.407
149.003
24,90
Hennef
Windeck Rhein-Sieg-Kreis
12
1. Aktives Alter Im Rhein-Sieg-Kreis gibt es z.B. Seniorenbüros in Hennef und Windeck: ➩➩ Seniorenbüro Hennef Träger: Stadt Hennef/ Verein Altenhilfe Hennef e.V. Frankfurter Straße 97, 53773 Hennef (02242) 914467
[email protected] www.seniorenbuero-hennef.de ➩➩ Seniorenbüro AKTIV in Windeck e. V. Dreifelder Kirchweg 1 51570 Windeck-Dattenfeld (02292) 922308
[email protected] www.seniorenbuero-windeck.de 1.1 Freizeit und Begegnung
Gerade im Alter ist der Kontakt zu anderen Menschen sehr wichtig. Um aktiv am gesellschaftlichen und kulturellen Leben teilnehmen zu können, bieten Ihnen die folgenden Freizeitangebote und Begegnungsstätten viele Möglichkeiten. Seniorenbüros: Seniorenbüros sind regionale Anlaufstellen für ältere Menschen und ihre Angehörigen, die Information und Beratung zu Möglichkeiten der Lebensgestaltung, Freizeit, Hilfen, Unterstützungsangebote, etc. suchen. Daneben sind sie ein wichtiger Bestandteil in der regionalen Seniorenarbeit bei der Vernetzung mit Kommunen, Verbänden, Vereinen und Bildungsträgern. Die Seniorenbüros beraten, vermitteln und begleiten freiwillig Engagierte, sind beteiligt an generationsübergreifenden Aktivitäten und bieten Angebote für Senioren an.
Begegnungsstätten Begegnungsstätten bieten älteren Menschen die Möglichkeit des geselligen Beisammenseins und kulturellen Erlebens. Die Angebote sind zumeist breit gefächert und Eigeninitiative ist willkommen. Kaffeeklatsch, Kartenspiel und SeniorenCafé haben dort genauso ihren Platz, wie beispielsweise Computer-, Sport- und Kulturprojekte. Im Rhein-Sieg-Kreis gibt es vielfältige Begegnungsstätten-Angebote, deren Aufzählung den Rahmen dieser Broschüre sprengen würde. Wir empfehlen, sich z.B. über die Städte und Gemeinden, Wohlfahrtsverbände (siehe unter 3.1 auf Seite 30), Kirchengemeinden, Sozialverbände (siehe unter 3.5 auf Seite 37), Seniorenzentren und Generationenhäuser etc. zu informieren. Des weiteren finden Sie unter: www.rhein-sieg.pflege.net die Anschriften von Begegnungsstätten, Seniorenclubs und Seniorentreffs im Kreisgebiet.
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1. Aktives Alter Einige Beispiele für Begegnungsstätten im Rhein-Sieg-Kreis: ➩➩ Begegnungsstätte „Aktiv CLUB 55+“ Markt 1, 53757 St. Augustin (02241) 243-340 ➩➩ Begegnungsstätte Troisdorf Kath. Kirchengemeinde St. Hippolytus Pfarrer-Kenntemich-Platz 25 53840 Troisdorf (Mitte) (02241) 76113 ➩➩ Mehrgenerationenhaus Haus International Nahestraße 61 + 63, 53840 Troisdorf (02241) 804654 ➩➩ Kath. Kirchengemeinde Widdig Römerstraße 63, 53332 Bornheim-Widdig (02236) 923210 ZWAR Gruppen ZWAR-Gruppen (zwischen Alter und Ruhestand) sind soziale Netzwerke lebenserfahrener Menschen, die selbst bestimmt und organisiert dem Ziel dienen, die Übergangssituation zwischen Erwerbs- oder Familienarbeit und Ruhestand mit neuen sozialen Kontakten und sinnhaften Tätigkeiten zu füllen. Jeder Einzelne kann seine Ideen und Wünsche einbringen, um seinem Bedürfnis nach Neuorientierung näher zu kommen. Hierbei entsteht durch eigenes gesellschaftliches Engagement ein Gewinn an Freude, Anerkennung, Wertschätzung und dem Gefühl, etwas Sinnvolles zu tun. Im Rhein-Sieg-Kreis haben sich inzwischen die drei nebenstehenden ZWAR-Gruppen gebildet.
➩➩ ZWAR-Gruppe Hennef Stadt Hennef Amt für Soziale Angelegenheiten Frau Bigge (02242) 888130
[email protected], www.hennef.de ➩➩ ZWAR-Gruppe Lohmar Seniorenbegegnungsstätte Villa Friedlinde Bachstraße 12, 53797 Lohmar (02246) 301630
[email protected] www.senioren-in-lohmar.de ➩➩ ZWAR-Gruppe Rheinbach Kontakt:
[email protected] www.zwar-rheinbach.de Nähere Informationen erhalten Sie auch bei der: ➩➩ ZWAR-Zentralstelle NRW Steinhammerstraße 3, 44379 Dortmund (0231) 9613170
[email protected], www.zwar.org
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1. Aktives Alter men des Projektes „bewegt leben - mehr vom Leben“ Maßnahmen und Angebote, die nachhaltig die Gesundheit und das Wohlbefinden älterer Menschen fördern. Das Projekt ist eine Aktion des Bundesministeriums für gesundheitliche Aufklärung und dient dazu, Zugangswege zu eröffnen und Barrieren abzubauen. Ziel ist es, Menschen ab 60 zu motivieren, durch passende Bewegungs- und Ernährungsangebote mehr für das eigene Wohlbefinden zu tun. Weitere Informationen erteilen:
Seniorensport Für das Wohlbefinden eines Menschen ist körperliche Bewegung von zentraler Bedeutung. Sport trägt mit dazu bei, gesundheitliche Beschwerden zu verhindern bzw. zu lindern und schafft Lebensfreude und Energie. Ob Wandern, Walken, Gymnastik, Schwimmen, Radfahren und/oder Entspannungstechniken: jede Bewegung und Aktivität tut Körper und Seele gut. Dass hierbei nicht Rekorde und Höchstleistungen, sondern Spaß an der Bewegung, die Abwechslung und die Geselligkeit im Vordergrund stehen, versteht sich von selbst. Es gibt im Kreisgebiet ein vielfältiges Angebot an Sportgruppen für Menschen ab 50. Der KreisSportBund hat eine Broschüre „Aktiv und gesund älter werden“ mit einem großen Verzeichnis an Sport- und Bewegungsangeboten von A–Z aufgelegt. Das Angebot erstreckt sich auch auf spezielle Gruppen z.B. von Menschen mit Bewegungseinschränkungen. Auch der Verein zur Förderung der Gesundheit im Rhein-Sieg-Kreis, kivi e.V., schafft im Rah-
➩➩ KreisSportBund Rhein-Sieg e.V. Sport- und Gesundheitszentrum Wilhelmstraße 66, 53721 Siegburg (02241) 69060
[email protected] www.ksb-rhein-sieg.de ➩➩ kivi e.V. Kreisverwaltung Siegburg Raum B.301 und B.303 Kaiser-Wilhelm-Platz 1, 53721 Siegburg (02241) 1485306
[email protected], www.bewegtleben.net
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1. Aktives Alter Seniorentanz Seniorentanz ist lebhaft, abwechslungsreich, fröhlich, gemeinschaftsfördernd und gesund für Körper, Seele und Geist. Jeder, der Freude hat an rhythmischer Bewegung und gerne tanzt, ist aufgefordert, mitzumachen. Tanzen ist Gesundheitsvorsorge, die Spaß macht. Neben den Angeboten in Tanzschulen, Begegnungsstätten und Kirchenkreisen gibt es im Rhein-Sieg-Kreis viele Vereine, die Tanzgruppen speziell für die Altersgruppe 50 + anbieten. Nähere Informationen erhalten Sie beim: ➩➩ KreisSportBund Rhein-Sieg e.V. Sport- und Gesundheitszentrum Wilhelmstraße 66, 53721 Siegburg (02241) 69060
[email protected] www.ksb-rhein-sieg.de
Seniorenreisen Für besonders fitte Senioren bietet das Bildungswerk des LandesSportBundes NRW Sportreisen für die Generation 55+ an. Nähere Informationen erhalten Sie beim: ➩➩ Bildungswerk des Landessportbundes NRW Friedrich-Alfred-Straße 25, 47055 Duisburg
[email protected] www.lsb-nrw.de/lsb-nrw/angebote/ reisen-mit-dem-lsb Für diejenigen, die einfach den gewohnten Alltag für eine Weile hinter sich lassen und wegfahren möchten, bieten neben Reisebüros und kom-
merziellen Reiseveranstaltern auch Wohlfahrtsverbände (siehe unter 3.4 auf Seite 36), Kirchengemeinden und Sozialverbände (siehe unter 3.5 auf Seite 37) spezielle Reisen und Tagesausflüge für Senioren an. Auch wenn Sie sich nicht mehr richtig „fit“ fühlen oder auf die Hilfe anderer angewiesen sind, müssen Sie auf die Teilnahme nicht verzichten! In der Regel wird dabei ein umfangreicher Service geboten, der in besonderem Maße auf die Wünsche und Bedürfnisse Älterer abgestimmt ist. Während der Reisezeit stehen meist ehrenamtliche Helferinnen und Helfer als Ansprechpartner zur Verfügung. Chor Dem Chorverband Bonn-Rhein-Sieg gehören derzeit 68 Vereine mit einer Gesamtzahl von rund 2.200 Mitgliedern an. Der Chorverband hat die Aufgabe, zusammen mit den Einzelchören den Chorgesang in seiner vielfältigen Ausdrucksform zu fördern und zu verbreiten. Er bietet Seminarangebote zur Stimmbildung, zur Chorleiterschulung, zur Nachwuchsförderung und hilft bei sämtlichen Anliegen rund um den Chor. Hier erhalten Sie auch Informationen zu Chören in Ihrer Nähe. ➩➩ Chorverband Bonn-Rhein-Sieg e.V. Annegret Günther Cäsariusstraße 13, 53173 Bonn (0228) 351729
[email protected] www.saengerkreis-bonn.de
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1. Aktives Alter 1.2 Kulturelle Angebote
Im Rhein-Sieg-Kreis gibt es ein vielfältiges kulturelles Angebot:
Büchereien Die einzelnen Büchereien im Rhein-Sieg-Kreis können Sie über die Städte und Gemeinden (siehe unter 3.1 auf Seite 30) erfragen.
Theater, Museen, Ausstellungen, Kinos, Lesungen und sonstige Veranstaltungen. Über die Städte und Gemeinden (siehe unter 3.1 auf Seite 30) können Sie Näheres dazu erfragen. Theater In manchen Orten existieren noch nostalgische, an frühere Zeiten erinnernde Theater, wie z.B. das „Theater am Park“ in Eitorf oder das „KurTheater“ in Hennef. ➩➩ Kur-Theater Hennef Königstraße 19a, 53773 Hennef (02242) 866727
[email protected] www.kurtheaterhennef.de ➩➩ Theater am Park Brückenstraße, 53783 Eitorf (02243) 89185 Auch haben sich sogenannte Hobbybühnen oder „Senioren-Theatergruppen“, wie z.B. in Windeck oder Sankt Augustin, im Kreisgebiet gegründet. ➩➩ Hobbybühne Hurst Auf´m Schlingel 13, 51570 Windeck (02292) 951074 ➩➩ Theatergruppe Windeck e.V. www.theatergruppe-windeck.de ➩➩ Seniorentheater Die Bühnengeister Sankt Augustin www.buehnengeister.de
Inzwischen gibt es Büchereien mit speziellen Angeboten für Senioren, wie Sonderführungen mit Medienvorstellungen, Hörbücher, Großdruckbücher, Spiele, Mobiler Bücherkoffer, Zeitschriften und Sachliteratur rund ums Thema „Alter“, wie z.B. in Alfter und Lohmar. Weitere solche Büchereiangebote im Kreisgebiet finden Sie auf: http://rhein-sieg.pflege.net unter „Seniorenangebote“. ➩➩ Öffentliche Bücherei „St. Matthäus“ Hertersplatz 14, 53347 Alfter (02222) 935360 www.buecherei-alfter.de ➩➩ Stadtbücherei Lohmar Villa Therese Hauptstraße 83, 53797 Lohmar (02246) 15-500 www.lohmar.de
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Hallo liebe Seniorinnen und Senioren,
NA C H T
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1. Aktives Alter 1.3 Bildung und Weiterbildung
Bildung ist ein menschliches und soziales Bedürfnis und ermöglicht kulturelle Teilhabe in der Gemeinschaft sowie gesellschaftliche Emanzipation. Durch Bildung werden Energien freigesetzt, Kontakte ermöglicht und das Selbstbewusstsein gestärkt. Die Bildungsträger leisten einen Beitrag zur Entwicklung der Kultur des lebenslangen Lernens und zur Stärkung der Bedeutung von Bildung in der Gesellschaft.
Volkshochschulen Im Rhein-Sieg-Kreis gibt es insgesamt 5 Volkshochschulen (VHS); davon befinden sich zwei im linksrheinischen und drei im rechtsrheinischen Kreisgebiet. Das Angebot der VHS deckt unter anderem die Bereiche Politik, Gesellschaft, Umwelt, Kultur, Gestalten, Gesundheitsbildung, Essen und Trinken, Sprachen, Arbeit und Beruf, EDV und Internet ab und ist für jeden Bürger zugänglich. Das Kursangebot berücksichtigt unterschiedliche Vorbildungen und Lernerfahrungen und bietet auch finanzschwachen Bürgern den Zugang zu Bildung durch Ermäßigungen für bestimmte Personengruppen. Nähere Informationen erhalten Sie bei den VHS im Rhein-Sieg-Kreis. Die Seminarhefte erscheinen in der Regel zweimal jährlich und liegen in allen öffentlich zugängigen Gebäuden (z.B. Städten/Gemeinden, Banken, Sparkassen, Ärzten und Apotheken) aus.
Volkshochschulen rechtsrheinisch: ➩➩ VHS Rhein-Sieg Ringstraße 24, 53721 Siegburg (02241) 30970
[email protected] www.vhs-rhein-sieg.de (mit Standorten in Eitorf, Hennef, Lohmar, Much, Neunkirchen-Seelscheid, Ruppichteroth, Sankt Augustin, Siegburg und Windeck) ➩➩ VHS Troisdorf/Niederkassel Kölner Straße 2, 53840 Troisdorf (02241) 87440
[email protected] www.vhs-troisdorf.de ➩➩ VHS Siebengebirge Dollendorfer Straße 39 53639 Königswinter-Oberpleis (02244) 889255 und 899263
[email protected] www.vhs-koenigswinter.de (mit Standorten in Königswinter und Bad Honnef) Volkshochschulen linksrheinisch: ➩➩ VHS Bornheim/Alfter Stadt Bornheim GB 10.2 Volkshochschule Bornheim/Alfter Alter Weiher 2, 53332 Bornheim (02222) 945460
[email protected] www.vhs-bornheim-alfter.de ➩➩ VHS Rheinbach, Meckenheim, Swisttal, Wachtberg Schweigelstraße 21, 53359 Rheinbach (02226) 921920 oder 921921 www.vhs-rheinbach.de
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1. Aktives Alter
Bildungsträger Fort- und Weiterbildung bieten auch die Bildungswerke der Kirchen, Vereine (z.B. Sportvereine), Kammern, Gewerkschaften sowie private Bildungseinrichtungen an. Darüber hinaus finden Sie Bildungsangebote auch im Internet oder in der Tagespresse. Nachfolgend erhalten Sie einige Kontaktdaten: ➩➩ Kath. Bildungswerk im Rhein-Sieg-Kreis Kasernenstraße 60, 53111 Bonn (0228) 429790
[email protected] www.erzbistum-koeln.de
Seniorenstudium Einige Universitäten schaffen für ältere Erwachsene ohne Hochschulzugangsberechtigung im Rahmen eines wissenschaftlichen Weiterbildungsstudiums die Möglichkeit, an Vorlesungen und Lehrveranstaltungen teilzunehmen. Dieses so genannte „Gasthörerstudium“ ermöglicht zusätzlich noch die Teilnahme an Arbeitskreisen und Projektgruppen sowie die Nutzung der Institutsbibliotheken. Gasthörer können jedoch nicht an Prüfungen teilnehmen. Die Zulassung als Gasthörer ist unabhängig vom Alter und Schulabschluss; der Gasthörerbeitrag beträgt pro Semester ca. 100,– €. Weitere Informationen erhalten Sie direkt bei den Universitäten.
➩➩ Evang. Erwachsenenbildung im Kirchenkreis An Sieg und Rhein Zeughausstraße 7–9, 53721 Siegburg (02241) 549449
[email protected] www.evangelische-erwachsenenbildung.de
➩➩ Hochschule Bonn-Rhein-Sieg Grantham Allee 20, 53757 Sankt Augustin Räume E 044 - E 048 (02241) 865-0
[email protected] www.fh-bonn-rhein-sieg.de
Computerkurse Neben den Volkshochschulen bieten Wohlfahrtsverbände (siehe unter 3.4 auf Seite 36), Sozialverbände (siehe unter 3.5 auf Seite 37) oder auch kirchliche Bildungsträger Computerkurse, teilweise speziell für Senioren an. Manchmal gibt es auch Angebote über die Seniorenbüros (siehe unter 1.1 auf Seite 12).
➩➩ Rhein. Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn Abt. 1.3 - Studentensekretariat Meinhard Heinze-Haus Poppelsdorfer Allee 49, 53115 Bonn (0228) 730 E-Mail-Adressen erfragen Sie bitte telefonisch oder elektronisch: www3.uni-bonn.de
Eigens auf Senioren ausgerichtete Computerkurse werden vielfach auch über das Branchenbuch „Gelbe Seiten“ oder das Internet angeboten. Hierbei handelt es sich häufig um PC-Trainer, die Schulungsräume zur Verfügung stellen oder auch bei Interessenten zu Hause am eigenen PC Privatkurse vorsehen.
Universität zu Köln Koordinierungsstelle Wissenschaft + Öffentlichkeit Gasthörer- und Seniorenstudium Kerpener Straße 15, 50931 Köln (0221) 4706298
[email protected] www.koost.uni-koeln.de
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➩➩ Universität Siegen Studierendensekretariat - Frau Graf Herrengarten 3, 57072 Siegen (0271) 7404942
[email protected] www.uni.siegen.de
takt zu Ihrer Stadt oder Gemeinde (siehe unter 3.1 auf Seite 30), dem Seniorenbüro in Ihrer Nähe (siehe unter 1.1 auf Seite 12), der Freiwilligenagentur oder Wohlfahrtsverbänden auf.
1.4 Engagement und Ehrenamt
Freiwilligenagentur und Aktivbörsen Freiwilligenagenturen und Aktivbörsen sind Anlaufstellen, bei denen Sie ganz konkrete Informationen über Engagementmöglichkeiten bekommen können. Sie vermitteln Interessierten Adressen und geben einen Überblick, wer vor Ort wo oder wofür gerade gebraucht wird.
Bürgerschaftliches Engagement, Ehrenamt, Freiwilligenarbeit, Selbsthilfe – die unterschiedlichsten Begriffe beschreiben die verschiedenen Möglichkeiten, wie sich Bürger in Vereinen, Verbänden, Stiftungen und Initiativen individuell durch freiwillige Tätigkeiten einbringen können. Viele Bereiche des öffentlichen und sozialen Lebens würden ohne ehrenamtliche Helfer kaum mehr existieren. Neben Betreuung von Kindern, Kranken und alten Menschen zählen u.a. auch die Mitarbeit in Hilfsorganisationen, Wohlfahrtsverbänden, als Hausaufgabenhilfen in Schulen, im Natur- und Umweltschutz, in Behinderten-, Sport- und Kultureinrichtungen dazu. Gerade nach dem aktiven Berufsleben möchten viele Senioren nicht „ruhen“, sondern haben das Bedürfnis nach gesellschaftlicher Mitgestaltung, sozialen Kontakten und Einbindung. Die Ableistung eines Jahres im Rahmen des „Bundesfreiwilligendienstes“ durch Senioren ist ebenso möglich, wie die kurzzeitige Mithilfe an einem Projekt oder ein Einsatz mit flexibler Zeit intensität. Wenn Sie sich engagieren möchten oder Informationen zu neuen Aufgaben und Möglichkeiten der Betätigung suchen, nehmen Sie bitte Kon-
Die vom Rhein-Sieg-Kreis geförderte Freiwilligenagentur ist eine Initiative der Diakonie. Sie vermittelt zwischen Freiwilligen, Ehrenamtlichen und sozialen Einrichtungen und Initiativen. Bei der Freiwilligen-Agentur des Diakonischen Werkes an Sieg und Rhein sind weit über 300 Vereine, Verbände und Organisationen aus den unterschiedlichsten Bereichen registriert. Besuchsdienste in Altenheimen, Hausaufgabenbetreuung bei Grundschülern, Unterstützung in Büchereien, Spaziergänge mit Tierheimhunden, Mitarbeit in Seniorencafés warten auf Interessenten. Hier dürfte für jeden etwas dabei sein! Von Siegburg aus ist ein Netz von Kontaktstellen in den Rathäusern des Rhein-Sieg-Kreises aufgebaut worden, in denen Ehrenamtliche beraten und vermitteln oder Projekte koordinieren. Es bestehen zudem enge Kooperationen mit Vermittlungsstellen in städtischer Trägerschaft: Aktivbörsen, die ebenso die vielfältigen Möglichkeiten ehrenamtlicher Betätigungen aufzeigen und bei der Auswahl helfen. →
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1. Aktives Alter
Auch hier dürfen Sie eine neutrale, auf Ihre persönlichen Interessen eingehende Beratung erwarten.
Projekte im Rhein-Sieg-Kreis Besonders gelungene Projekte im Rhein-SiegKreis werden nachfolgend kurz vorgestellt:
Weitere Informationen erhalten Sie von:
Projekt „Patengroßeltern“ In diesem Projekt der Freiwilligenagentur können sich ältere Menschen ehrenamtlich als Patenoma oder Patenopa engagieren und einem Kind ein bisschen Zeit und Aufmerksamkeit schenken. ➩➩ Diakonie - Freiwilligen-Agentur des RSK Kleiberg 1b, 53721 Siegburg Frau Binte-Wingen (02241) 1462871 www.tu-was-ehrenamtlich.de Mo – Fr 9:00– 13:00 Uhr und Vereinbarung
➩➩ Diakonie - Freiwilligen-Agentur RSK Kleiberg 1b, 53721 Siegburg Frau Binte-Wingen (02241) 462871 www.tu-was-ehrenamtlich.de Mo – Fr 9:00–13:00 Uhr und Vereinbarung ➩➩ Aktivbörse Stadt St. Augustin Markt 1, 53757 Sankt Augustin Herr Sievers (02241) 243-265 www.sankt-augustin.de Sprechzeiten 8:30 –12:00 Uhr, sowie durch ehrenamtliche Mitarbeiterinnen montags, mittwochs, donnerstags 15:00–17:00 Uhr.
Projekt „Lesepaten“ In diesem Projekt werden Lesepaten vermittelt, die in Kindergärten oder anderen Einrichtungen ehrenamtlich Kindergeschichten vorlesen, um bei den Kleinen das Interesse für Bücher zu wecken. ➩➩ Kinder- und Jugendstiftung Hennef Vorstandsvorsitzender Dr. Thiele Deichstr. 16, 53773 Hennef (02242) 9090800
[email protected], www.kiju-hennef.de Projekt „Ehrenamtliche Familienbegleiter“ Familien können zusätzliche Unterstützung auf ehrenamtlicher Basis erhalten, wie zum Beispiel die Hausaufgabenbetreuung, eine Einkaufshilfe oder auch die Beaufsichtigung der Kinder. Hier ist vieles denkbar und hängt konkret vom individuellen Bedarf ab. Die ehrenamtlichen Familienbegleiter erhalten nach Abschluss einer Qualifizierungsmaßnahme ein entsprechendes Zertifikat.
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1. Aktives Alter Ansprechpartner: ➩➩ Beratungsstelle für Kinder, Jugendliche und Eltern der Stadt Sankt Augustin Frau Krause Wehrfeldstraße 2, 53757 Sankt Augustin (02241) 28482 ➩➩ Aktivbörse Sankt Augustin Markt 1, 53757 Sankt Augustin Herr Sievers (02241) 243-265 ➩➩ Freiwilligen-Agentur für den Rhein-Sieg-Kreis Kleiberg 1b, 53721 Siegburg (02241) 1462871 Frau Binte-Wingen www.tu-was-ehrenamtlich.de Mo–Fr 9:00– 13:00 Uhr und Vereinbarung Projekt „PfAu - Paten für Ausbildung“ Berufserfahrene, ehrenamtliche Begleiter unterstützen Schüler bei der Suche nach einem Ausbildungsplatz, motivieren und helfen bei der Vorbereitung auf die Ausbildungszeit. ➩➩ PfAu - Paten für Ausbildung Projektleiterin: Frau Kusserow Markt 1, 53757 Sankt Augustin (02241) 243-333
[email protected] „Senior Experten Service (SES)“: Der SES ist eine Stiftung der Deutschen Wirtschaft für internationale Zusammenarbeit (als eine gemeinnützige GmbH). Die Interessenten mit langjähriger Berufserfahrung im In- und Ausland werden als ehrenamtlich tätige SeniorExperten zur Förderung der Aus- und Weiterbildung von Fach- und Führungskräften eingesetzt.
Informationen erhalten Sie von: ➩➩ Senior Experten Service Stiftung der Deutschen Wirtschaft für internationale Zusammenarbeit GmbH Gemeinnützige Gesellschaft Buschstraße 2, 53113 Bonn (0228) 26090-0
[email protected] www.ses-bonn.de 1.5 Mobilität „Mobil“ zu sein, ist Ausdruck von Lebensqualität und trägt dazu bei, den Alltag individuell gestalten zu können. VRS Aktiv60Ticket Der Verkehrsverbund Rhein-Sieg (VRS) bietet Bürgern ab 60 ein „Aktiv60 Ticket“ an, welches rund um die Uhr in den gewählten Städten und Gemeinden genutzt werden kann. Das Ticket ist in 5 Preisstufen erhältlich. Es ist auf eine andere Person ab 60 Jahre übertragbar und kann online über das Internet bestellt werden. Montags bis freitags ab 19:00 Uhr sowie ganztägig an Wochenenden und Feiertagen berechtigt das Ticket zusätzlich zur kostenlosen Mitnahme einer Person über 14 Jahren und bis zu 3 Kindern von 6–14 Jahren und ermöglicht Fahrten im erweiterten VRS-Netz. Nähere Informationen erhalten Sie beim: ➩➩ Verkehrsverbund Rhein-Sieg GmbH Glockengasse 37– 39, 50667 Köln (0221) 208080
[email protected] www.vrsinfo.de
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Mobilitätsservice der Deutschen Bahn Die Deutsche Bahn AG bietet Ihnen bei rechtzeitiger Voranmeldung Unterstützung bei der Reiseplanung, Reservierung, Ticketkauf sowie Ein-, Um- oder Ausstiegshilfen an den Bahnhöfen an.
Nähere Informationen zum Anruf-Sammel-Taxi und zum Taxi-Bus erteilt Ihnen die Stadt/Gemeinde an Ihrem Wohnort (s. Punkt 3.1) oder der Verkehrsverbund Rhein-Sieg (VRS) unter der Hotline (01803) 504030.
Sie erreichen die Mobilitätsservicezentrale der Deutschen Bahn unter: ➩➩ (0180) 5512512 6 (0180) 5159357
[email protected] Buchung unter: www.bahn.de/handicap
Eine Broschüre mit näheren Informationen erhalten online unter: www.vrsinfo.de/service/ anruflinien-ast-taxibus-etc
Anruf-Sammel-Taxi / Taxi-Bus Anruf-Sammel-Taxen (AST) ergänzen oder ersetzen den Bus-Linienverkehr. Gefahren wird nur bei Bedarf, das heißt mindestens 30 Minuten vor der Fahrt muss eine telefonische Anmeldung mit Angabe der gewünschten Abfahrthaltestelle (= Bushaltestelle) bei der örtlichen ASTZentrale erfolgen (eventuell benötigte Hilfestellungen und/oder das Mitführen eines Rollstuhls müssen bei der Anmeldung genannt werden). Von hier werden Sie bis vor die Haustür Ihres jeweiligen Fahrtzieles gebracht, sofern dieses im Verkehrsgebiet des AST-Angebotes liegt. Neben dem AST wird auch der so genannte TaxiBus als Alternative auf schwach frequentierten Strecken als Fahrtmöglichkeit angeboten. Ein Taxi-Bus fährt wie ein normaler Bus auf dem Linienweg und bedient im Gegensatz zum AnrufSammel-Taxi nur die regulären Haltestellen. Wichtigster Unterschied zum Linienbus: Er fährt nur dann, wenn Bedarf besteht. Die entsprechenden Fahrten sind im Fahrplan mit einem Symbol gekennzeichnet. Wie beim AST müssen Sie Ihren Fahrtwunsch bis spätestens 30 Minuten vor Fahrtantritt telefonisch anmelden.
Fahrsicherheitstraining Der TÜV Rheinland bietet in drei Fahrsicherheitszentren PKW-Trainingskurse für alle PkwFahrer an. Die Voraussetzung zur Teilnahme an Fahrsicherheitstrainings ist der Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis. Die nächstgelegene Anlage ist das Fahrsicherheitszentrum Köln/Bonn. Nähere Informationen sind erhältlich bei der: ➩➩ TÜV Rheinland Akademie GmbH Eichenkamp, 53332 Bornheim Gebührenfreie Info-Hotline: (0800) 8484006 6 (0800) 8484044 Anmeldungen zu den Trainingseinheiten sind auch über das Internet möglich: www.tuv.com/de/deutschland unter: Privatkunden>Führerschein und Fahrsicherheit Der ADAC bietet auf verschiedenen Trainingsanlagen spezielle Trainingseinheiten für Senioren an. Diese teilweise auch als „60+Training“ bezeichneten Kurse finden unter Anleitung erfahrener Trainer statt. Neben Verhalten und Grenzen eines Fahrzeugs beinhaltet das Training auch das Erlernen des richtigen Umgangs mit Fahrzeugtechniken wie ABS und ESP. Darüber hinaus werden mit den Teilnehmern auch Möglich-
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1. Aktives Alter keiten zur Gefahrenbewältigung trainiert sowie Techniken zum Ausgleich evtl. bestehender Einschränkungen beim Fahrzeuglenken. Kontaktadressen der ADAC-Trainingsanlagen sowie Anmeldeinformationen erhalten Sie unter: www.adac.de/fahrsicherheitstraining Hilferufsystem an Tankstellen Es gibt an den meisten Autobahntankstellen sowie bei einer Reihe von Tankstellen an Landstraßen oder in Städten das so genannte Dienst-RufSystem (DRS). Das DRS ist ein mobiles FunkRuf-System, das Autofahrern mit Behinderung den Tankvorgang erleichtert. Mit einem Funksender in Größe eines Taschenrechners wird ein Signal an die Tankstelle gesendet, die angefahren werden soll. Der Mitarbeiter der Tankstelle sendet zur Bestätigung ein Signal zurück. Er ist nun auf die besonderen Bedürfnisse des Kunden vorbereitet und kann den Autofahrer an der Zapfsäule bedienen. Weitere Informationen sowie Listen von Tankstellen, die mit einem DRS ausgestattet sind, erhalten Sie beim: ➩➩ Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) „eGovernment-Strategie Teilhabe“ Wilhelmstraße 49, 10117 Berlin (030) 18527-0 6 (030) 18527-1830
[email protected] www.einfach-teilhaben.de
INS MUSEUM
Für alle, die Ziele haben. Gute Verbindungen sind eine Kunst, die Bus und Bahn perfekt beherrschen.
Den Sender zur Nutzung des DRS-Systems erhalten Sie bei der Firma: ➩➩ Junedis-IWN GmbH Am Marktplatz 5, 82152 Planegg (089) 89546236 6 (089) 89546237
[email protected], www.junedis-iwn.de
www.vrsinfo.de Die Schlaue Nummer (0 180 3) 50 40 30 (9 Cent/Min. aus dem Festnetz; Mobilfunk max. 42 Cent/Min.)
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2. Wohnen 2.1 Wohnberatung und Wohnraumanpassung
So lange wie möglich in den eigenen vier Wänden leben, das wünschen sich die meisten Menschen. Viele Wohnungen/Häuser werden jedoch den Bedürfnissen des Alters nicht gerecht. Dabei kann schon das Anbringen eines Haltegriffes im Bad eine „kleine Maßnahme mit großer Wirkung“ sein. Bei der altersgemäßen bzw. behindertengerechten Umgestaltung der Wohnung können die Berater der Wohnberatungsagentur umfassende Beratung und Begleitung bei notwendigen Umbaumaßnahmen anbieten. Zum Tätigkeitsspektrum der Wohnberatung gehören die Beratung zu Hilfsmitteln, Ausstattungsveränderungen und Umbaumaßnahmen, wie zum Beispiel Türverbreiterungen, barrierefreier Wohnungszugang, Badezimmerumbau mit bodengleicher Dusche. Die Wohnberatungsagentur gibt umfassende Hilfen, wie man sein Zuhause – auch vorausschauend planend – sicher, praktisch und bequem einrichten und/oder wie die persönliche Pflege erleichtert werden kann. Sie hilft bei der Klärung möglicher finanzieller Zuschüsse und bei Antragstellungen. Die Aufgabe der Wohnberatung wird im gesamten Rhein-Sieg-Kreis wahrgenommen von der: ➩➩ AWO Wohnberatung Hopfengartenstr. 12, 53721 Siegburg (02241) 866857-12, -13, -14 oder -15 6 (02241) 866857-17 www.awo-bonn-rhein-sieg.de unter: Angebote/Dienste>Alles zum Thema „Wohnen“
2.2 Seniorengerechte Wohnungen Als seniorengerecht gelten Wohnungen, die aufgrund ihrer Ausstattung, z.B. barrierefrei und/ oder rollstuhlgerecht, den Bedürfnissen der älteren Menschen Rechnung tragen. Sie ermöglichen so den Verbleib in der eigenen Wohnung und ein weitgehend selbstständiges Leben. Auskünfte über Seniorenwohnungen, die im Rahmen des sozialen Wohnungsbaus erstellt wurden und für die ein Wohnberechtigungsschein erforderlich ist, erteilt Ihnen das Wohnungsamt Ihrer Stadt oder für die Gemeinden im Rhein-Sieg-Kreis die: ➩➩ Kreisverwaltung des Rhein-Sieg-Kreises Wohnungsbauförderung Kaiser-Wilhelm-Platz 1, 53721 Siegburg (02241) 13-2224 2.3 Betreutes Wohnen Im Rhein-Sieg-Kreis gibt es auch Seniorenwohnungen oder Seniorenwohnanlagen als so genanntes „Betreutes Wohnen“. Angeboten wird „Betreutes Wohnen“ auch unter Bezeichnungen wie „Wohnen mit Service“, „Seniorenwohnpark“ oder „Stift“, etc. Bei Betreuten Wohnen wird versucht, die Vorteile des Lebens im eigenen Haushalt (Unabhängigkeit und Privatsphäre) mit den Vorteilen des Lebens in einem gut ausgestatteten Heim (Angebot an Versorgungs-, Betreuungs- und Pflegeleistungen) zu kombinieren. Es gilt der Grundsatz so viel Selbständigkeit wie möglich, so viel Hilfe wie nötig. Betreutes Wohnen zeichnet sich durch zwei Merkmale aus: Zum einen sind die Wohnungen alten- bzw. behindertengerecht
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2. Wohnen gestaltet, zum anderen werden bestimmte Serviceleistungen, wie zum Beispiel hauswirtschaftliche Leistungen, Mahlzeiten oder Freizeitaktivitäten angeboten. Die Wohnungen können Sie mieten oder kaufen. Je nachdem haben Sie die Möglichkeit, Wohngeld als Mieter oder Lastenzuschuss als Eigentümer zu beantragen. Beide Leistungen sind einkommensabhängig. Einen entsprechenden Antrag können Sie bei Ihrer Stadt oder Gemeinde (siehe unter 3.1 auf Seite 30) stellen. In Einzelfällen kann Sozialhilfe bewilligt werden. ➜ Fragen Sie ggf. vor Abschluss des Mietvertrages bei Ihrem örtlichen Sozialamt nach. Der Begriff des Betreuten Wohnens ist nicht definiert oder gesetzlich geregelt. Umso wichtiger ist es, dass Sie sich genau über die verschiedenen Angebote und Kosten informieren und sorgfältig vergleichen. Machen Sie sich am besten vor Ihrer Suche nach einer geeigneten Wohnanlage eine Aufstellung über Ihre persönlichen Bedürfnisse und Wünsche. Geeignete Checklisten finden Sie im Internet unter: www.kuratorium-nrw.de www.bagso.de www.bmfsfj.de (im Bereich Service) Informationen zu den Angeboten des „Betreuten Wohnens“ erhalten Sie bei der Pflegeberatung in den Sozialämtern der Städte und Gemeinden (siehe unter 3.1 auf Seite 30), bei der Koordinierungsstelle Pflege im Kreissozialamt des Rhein-Sieg-Kreises (siehe unter 3.2 auf Seite 32) und in der Pflegedatenbank des Rhein-Sieg-Kreises unter: http://rhein-sieg.pflege.net
Betreuungsservice Rhein Sieg Ambulant betreutes Wohnen für Menschen mit einer • geistigen Behinderung • psychischen Behinderung • Suchterkrankung im Rhein-Sieg-Kreis und für die Städte Köln und Bonn Unsere Fachkräfte gehen flexibel auf Ihre Bedürfnisse ein! Einfühlungsvermögen, Taktgefühl, Diskretion und Vertrauen sind die Basis unserer Betreuung.
Telefon 02241 1683302 www.betreuungsservice-rhein-sieg.de E-Mail:
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2. Wohnen 2.4 Neue Wohnformen
Der Markt der Versorgung von Senioren und Pflegebedürftigen mit Wohnraum, Betreuung und Pflege befindet sich in einer Phase der Veränderung. Durch den demographischen Wandel der Gesellschaft ist zu erwarten, dass neben dem Ausbau bislang existierender Versorgungsstrukturen wie dem „Betreuten Wohnen“ und dem klassischen „vollstationären Pflegeheim“ die Nachfrage nach weiteren Formen des Wohnens mit mehr oder weniger intensiv ausgeprägten Betreuungsleistungen stark zunehmen wird. Primäres Ziel der neuen Wohnformen ist es, dem individuellen Hilfe- und Betreuungsbedarf besser entsprechende und passgenauere Angebote zur Verfügung zu stellen, um für die Betroffenen durch mehr Selbstbestimmung und Selbstständigkeit eine höhere Lebens- und Wohnqualität zu erreichen. Die Gegebenheiten sind jedoch immer anders und die Möglichkeiten vielfältig. Im Rhein-Sieg-Kreis gibt es bereits einzelne Wohnprojekt-Initiativen und häufig Nachfragen nach neuen alternativen Wohn- und Lebensformen, wie Mehrgenerationenwohnen, Seniorenwohngemeinschaften, etc. Als Ansprechpartner für Interessierte stehen vor Ort die Städte und Gemeinden (siehe unter 3.1 auf Seite 30) zur Verfügung. Des Weiteren gibt die: ➩➩ Kreisverwaltung des Rhein-Sieg-Kreises Kreissozialamt Kaiser-Wilhelm-Platz 1, 53721 Siegburg (02241) 13-3248 gerne Auskunft.
Das Kreissozialamt hält auch eine Informationsbroschüre zum Thema „Ambulant betreute Wohngemeinschaften“ vor, die sich an Interessierte richtet, die eine solche Wohngemeinschaft einrichten wollen. Als Download im PDF-Format finden Sie die Broschüre auf der Homepage des Rhein-Sieg-Kreises: www.rhein-sieg-kreis.de (unter Servicebereiche > Soziales > Senioren) Sie kann aber auch unter der vorgenannten Telefonnummer bestellt werden.
„Hier habe ich Zeit für mich.” Alles ist sehr viel besser geworden! Alltagsmühsal? Nicht mit mir. Ich weiß mit meiner Zeit einfach Besseres anzufangen! Meinen neuen Roman fertigstellen beispielsweise – und meine zahlreichen Bekanntschaften pflegen. Etwa liebe Freunde besuchen, ohne mich darum sorgen zu müssen, was in meiner Abwesenheit in meiner Parterre-Wohnung so alles geschehen könnte. Oder: Lade ich zu einem Fest ein, kann ich mich darauf genauso freuen, wie meine Gäste. In einem der hübschen Gesellschaftsräume des Wohnstifts Beethoven lassen wir uns dann mit erstklassigen Gourmet-Gerichten verwöhnen. Früher musste ich dafür schwere Einkaufstaschen schleppen, stundenlang kochen und immer daran denken, dass anschließend noch die Küche aufgeräumt werden muss. Heute erlebe ich eine bisher nie gekannte
„Ich genieße mein Leben jetzt genau so, wie ich es mir immer gewünscht habe: in einer großzügig geschnittenen, komfortablen Drei-Zimmer-Wohnung mit Küche und Balkon ... und mit dem Verwöhn- Service eines erst klassigen Hotels: Im Wohnstift Beethoven! Hier verfüge ich über meine unantastbare Privatsphäre, Sicherheit und Service, niveauvolle Nachbarschaft, anspruchsvolle Freizeitangebote, ein sehr gutes Restaurant, ein 31° C warmes Hallenbad. Auf Wunsch: Pflege/Betreuung, rund um die Uhr; in meiner Wohnung oder in unserem freundlichen Pflegewohnbereich.“ „Mehr Zeit fürs Leben!“ Unser Videofilm bietet Ihnen einen sehr guten ersten Eindruck vom Leben im Wohnstift Beethoven. Fordern Sie ihn telefonisch, per E-Mail oder mit diesem Coupon per Post an.
Geselligkeit, in der ich mich ganz meinen lieben Gästen widmen kann. Zumal ich im Wohnstift Beethoven sofort neue Freundschaften geBitte rufen Sie mich an! schlossen habe. Das ist hier sehr einfach, weil Senden Sie mir bitte Ihre sich fast alle Bewohner zum Mittagessen im ausführliche Informationen: Restaurant treffen. Friseur, Bank oder SuperProspekt Video-DVD markt – auch das findet sich hier alles unter einem Dach. Und im Wellnessbereich kann ich für mein körperliches, beim breitgeVorname/Name fächterten Kulturprogramm für mein geistiges und in der Kapelle für mein Straße/Hausnummer, PLZ/Wohnort seelisches Wohl sorgen. Ich bin wirklich froh, mich rechtzeiVorwahl/Telefonnummer E-Mail tig für das Wohnstift Beethoven und damit für mehr Zeit und LebensWohnstift Beethoven, Siefenfeldchen 39, 53332 Bornheim qualität entschieden zu haben. Telefon: 0 22 22 - 73 512, www.wohnstift-beethoven.de
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3. Beratung und Information 3.1 Städte und Gemeinden
Viele ältere Mitbürger meiden oft den Kontakt zum Sozialamt ihrer Stadt oder Gemeinde. Dabei bieten die dort tätigen Mitarbeiter umfassende Beratung für ältere Bürger an und sind Ansprechpartner für eine Vielzahl von Sozialleistungen, auf die sie bei Vorliegen der Voraussetzungen einen Rechtsanspruch haben.
➜ Nähere Erläuterungen zu den einzelnen Hilfen finden Sie unter Punkt 8 ab Seite 90. Insbesondere erhalten ältere Bürger hier auch Beratung zu den Leistungsangeboten im Bereich der Pflege, der Haushaltsunterstützung, Möglichkeiten der Freizeitgestaltung und des ehrenamtlichen Engagements. Fragen Sie in Ihrer Stadt und Gemeinde nach dem zuständigen Pflege- oder Seniorenberater.
Anschriften der Städte und Gemeinden im Rhein-Sieg-Kreis: Stadt / Gemeinde
Anschrift
Straße
Telefon
Gemeinde Alfter
53347 Alfter
Am Rathaus 7
(0228) 6484-0
Stadt Bad Honnef
53604 Bad Honnef
Rathausplatz 1
(02224) 184-0
Stadt Bornheim
53332 Bornheim
Rathausstraße 2
(02222) 945-0
Gemeinde Eitorf
53783 Eitorf
Markt 1
(02243) 89-0
Stadt Hennef
53773 Hennef
Frankfurter Str. 97
(02242) 888-0
Stadt Königswinter
53639 Königswinter
Drachenfelsstraße 9
(02244) 889-0
Stadt Lohmar
53797 Lohmar
Hauptstraße 27–29
(02246) 15-0
Stadt Meckenheim
53340 Meckenheim
Bahnhofstraße 25
(02225) 917-0
Gemeinde Much
53804 Much
Hauptstraße 57
(02245) 68-0
Gemeinde NeunkirchenSeelscheid
53819 NeunkirchenSeelscheid
Hauptstraße 78
(02247) 303-0
Stadt Niederkassel
53859 Niederkassel
Rathausstraße 23
(02208) 9466-0
Stadt Rheinbach
53359 Rheinbach
Schweigelstraße 23
(02226) 917-0
Gemeinde Ruppichteroth
53809 Ruppichteroth
Rathausstraße18
(02295) 49-0
Stadt Sankt Augustin
53757 Sankt Augustin
Markt 1
(02241) 243-0
Stadt Siegburg
53721 Siegburg
Nogenter Platz
(02241) 102-0
Gemeinde Swisttal
53913 Swisttal
Rathausstraße 115
(02255) 309-0
Stadt Troisdorf
53844 Troisdorf
Kölner Straße 176
(02241) 900-0
Gemeinde Wachtberg
53343 Wachtberg-Berkum
Rathausstraße 34
(0228) 9544-0
Gemeinde Windeck
51570 Windeck-Rosbach
Rathausstraße 12
(02292) 601-0
31 31
Pflegeheim Haus Tusculum GmbH Zum Tusculum 11 | 53809 Ruppichteroth Telefon: 02247 - 301-0
Kurhaus Wohnresidenzen GmbH Kurhausstraße 27 | 53773 Hennef Telefon: 02242 - 88 06-0
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3. Beratung und Information 3.2 Wichtige Anlaufstellen bei der Kreisverwaltung
Das Kreissozialamt Der Rhein-Sieg-Kreis hat als örtlicher Träger der Sozialhilfe eine Vielzahl von Leistungen nach dem Zwölften Buch des Sozialgesetzbuches – aufgrund der „kurzen Wege“ für Hilfesuchende – auf die kreisangehörigen Städte und Gemeinden übertragen und nimmt selbst nur bestimmte sozialhilferechtliche Aufgaben wahr. Das Sozialamt bei der Kreisverwaltung des Rhein-SiegKreises ist z.B. Ihr Ansprechpartner, wenn Sie oder ein Angehöriger in eine stationäre Pflegeeinrichtung umzieht oder wenn Leistungen der Eingliederungshilfe für Menschen mit Behinderung in Anspruch genommen werden sollen. ➜ Nähere Informationen zu den Ansprechpartnern entnehmen Sie bitte dem Kapitel 8 (unter 8.3, 8.8 auf den Seiten 91/93). Bei der Koordinierungsstelle Pflege erhalten Sie kostenlos und trägerneutral u.a. umfassende Informationen über das Angebot im Bereich des „Service Wohnens“, über ambulante Pflegedienste und stationäre Pflegeeinrichtungen, über Anbieter von Hausnotruf und Essen auf Rädern, über Beratungs- und Schulungsmöglichkeiten für pflegende Angehörige sowie Angehörigengruppen. Sie erreichen die Koordinierungsstelle Pflege in der: ➩➩ Kreisverwaltung des Rhein-Sieg-Kreises Kreissozialamt Kaiser Wilhelm-Platz 1, 53721 Siegburg (02241) 13-2379 und 13-3248 ➜ Alle Informationen sind auch im Internet unter: http://rhein-sieg.pflege.net abrufbar.
Heimaufsicht Die Heimaufsicht versteht sich als Service- Büro für alle Bewohner, die in stationären Pflegeeinrichtungen und Einrichtungen der Behindertenhilfe im Rhein-Sieg-Kreis leben. Die Heimaufsicht kümmert sich darum, dass ihre Interessen und Bedürfnisse in der neuen Umgebung in der Einrichtung gewahrt werden, sie informiert über die Rechte als Bewohner und berät in allen Fragen des Heimrechtes. Sie erreichen die Heimaufsicht in der: ➩➩ Kreisverwaltung des Rhein-Sieg-Kreises Kreissozialamt Kaiser-Wilhelm-Platz 1, 53721 Siegburg (02241) 13-2378 Betreuungsstelle Die Mitarbeiter der Betreuungsstelle sind die Ansprechpartner für die Bürger des Rhein-SiegKreises in allen Angelegenheiten nach dem Betreuungsgesetz. Nach diesem Gesetz haben Volljährige, die aufgrund einer psychischen Krankheit oder einer körperlichen, geistigen oder seelischen Behinderung, (auch Altersverwirrtheit) ihre Angelegenheiten ganz oder teilweise nicht selbst erledigen können, Anspruch auf einen rechtlichen Betreuer. Den Antrag auf gesetzliche Betreuung kann der Betroffene selbst oder auch ein Dritter beim zuständigen Betreuungsgericht stellen. Die Betreuungsstelle des Rhein-Sieg-Kreises versteht sich als Bindeglied zwischen den Betreuten und den beteiligten Behörden und Insti tutionen, wie den Betreuungsgerichten in Siegburg, Rheinbach, Bonn, Königswinter und Waldbröl, den im Rhein-Sieg-Kreis ansässigen Betreuungsvereinen (siehe unter 3.12 auf S. 47)
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3. Beratung und Information sowie den Berufsbetreuern und den ehrenamtlichen Betreuern. Sie unterstützt die Betroffenen, deren Angehörige und die Betreuer und berät über Möglichkeiten der „rechtzeitigen Vorsorge“ (siehe unter 3.11 auf Seite 46), um eine Betreuung zu vermeiden. Zur weitergehenden Aufklärung und Beratung gibt die Betreuungsstelle eine Informationsmappe unter dem Titel „Rechtzeitig Vorsorge treffen“ heraus. In der Informationsmappe werden die verschiedenen Regelungsmöglichkeiten ausführlich erklärt und mit anschaulichen Beispielen erläutert. Sie erhalten die Informationsmappe kostenlos bei der Betreuungsstelle des Rhein-Sieg-Kreises. Sie kann auch per E-Mail angefordert werden. ➩➩ Kreisverwaltung des Rhein-Sieg-Kreises – Betreuungsstelle Kaiser-Wilhelm-Platz 1, 53721 Siegburg (02241) 13-2288
[email protected] Außerdem bietet die Betreuungsstelle Informationsveranstaltungen für alle Bürger zu Vorsorge und Betreuungsfragen an. Diese Veranstaltungen sind kostenlos und für alle interessierten Personen offen. Die Termine finden Sie auf der Homepage des Rhein-Sieg-Kreises www.rheinsieg-kreis.de (Stichwort „Betreuungsstelle“). Dort finden Sie auch noch weitere Informationen zum Thema und können verschiedene Formulare herunterladen. Über die Internetseite des Bundesministeriums der Justiz besteht die Möglichkeit, auch Musterformulare für Betreuungsverfügungen und Vorsorgevollmachten in türkischer und russischer Sprache herunter zu laden. Downloadadresse: www.bmj.de
Kreisgesundheitsamt Das Gesundheitsamt des Rhein-Sieg-Kreises versteht sich als multiprofessioneller Partner für die ca. 600.000 Bürger des Kreises. Es bietet ein breites Spektrum rund um das Thema Gesundheit. Dabei fallen den verschiedenen Diensten des Gesundheitsamtes wichtige Aufgaben zu. Unter anderem ist das Gesundheitsamt für die Koordinierung der unterschiedlichen Leistungen und Aufgaben der an der gesundheitlichen Versorgung beteiligten Einrichtungen und Institutionen im Rhein-Sieg-Kreis zuständig. Sie erreichen das Kreisgesundheitsamt in der: ➩➩ Kreisverwaltung des Rhein-Sieg-Kreises Gesundheitsamt Kaiser-Wilhelm-Platz 1, 53721 Siegburg (02241) 13-3535
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3. Beratung und Information
Das Versorgungsamt Wer durch gesundheitliche Schäden dauerhaft beeinträchtigt ist, hat die Möglichkeit, beim Versorgungsamt einen Schwerbehindertenausweis zu beantragen. Der Ausweis wird ausgestellt, wenn der Grad der Behinderung mindestens 50% beträgt und enthält Angaben über die Eigenschaft als behinderter Mensch, den Grad der Behinderung sowie weitere gesundheitliche Merkmale, so genannte Merkzeichen. G
= erhebliche Gehbehinderung
aG
= außergewöhnliche Gehbehinderung
Bl
= Blindheit
Gl
= Gehörlos
B
= Begleitung
H
= Hilflosigkeit
RF
= Befreiung von der Rundfunkgebührenpflicht
Der Ausweis räumt schwer behinderten Menschen eine Reihe von Vergünstigungen ein, wie z.B. die unentgeltliche bzw. verbilligte Beförderung im Personennahverkehr, steuerrechtliche Vergünstigungen, höheres Wohngeld und andere Vergünstigungen. Beantragen können Sie den Schwerbehindertenausweis bei der: ➩➩ Kreisverwaltung des Rhein-Sieg-Kreises Versorgungsamt Kaiser-Wilhelm-Platz 1 53721 Siegburg (02241) 13-3366 6 13-3210
[email protected]
Antragsvordrucke erhalten Sie auch bei den Sozialämtern der Städte und Gemeinden (Anschriften siehe unter 3.1 auf Seite 30) oder direkt im Internet unter: http://bis.rhein-sieg-kreis.de
3.3 Interessenvertretungen Wenn ältere Menschen sich an demokratischen Entscheidungsprozessen beteiligen möchten, werden häufig „Seniorenvertretungen“ zur Wahrnehmung ihrer Interessen gebildet. Seniorenvertretungen sind oft ehrenamtliche Interessenvertretungen für ältere Bürger. Sie beraten und begleiten die altenpolitische Entwicklung sowie allgemeine Angelegenheiten in der Stadt oder Gemeinde. Kommunale Seniorenvertretungen und Seniorenbeauftragte Die Seniorenbeauftragten der Städte und Gemeinden sind teilweise ehrenamtliche Mitarbeiter oder Bedienstete der Verwaltung, deren Aufgabengebiet die Thematik einschließt. ➜ Kontakte können Sie über die jeweilige Stadt- oder Gemeindeverwaltung (siehe unter 3.1 auf Seite 30) herstellen. Seniorenorganisationen der politischen Parteien In der Parteienlandschaft ist die Mitwirkung älterer Menschen unverzichtbar, um die zunehmende Rolle der Senioren in unserer Gesellschaft des demografischen Wandels zu gestalten und deren Maßstäbe politisch umzusetzen.
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3. Beratung und Information Weitere Informationen über die Fraktionen des Kreistages und deren Ansprechpartner erhalten Sie bei den nachstehend aufgeführten Geschäftsstellen der vier im Kreistag vertretenen Fraktionen.
www.ksk-koeln.de
➩➩ CDU-Kreistagsfraktion Vorsitzender: Dieter Heuel Geschäftsführerin: Brigitte Donie Kreishaus (02241) 69777 oder 13-2954 6 (02241) 64225
[email protected] ➩➩ SPD-Kreistagsfraktion Vorsitzender: Sebastian Hartmann Geschäftsführer: Dietmar Tendler Kreishaus (02241) 60939 oder 13-2955 6 (02241) 51875)
[email protected] ➩➩ Kreistagsfraktion Bündnis 90/DIE GRÜNEN Vorsitzende: Gabi Deussen-Dopstadt Geschäftsführer: Edith Geske/Martin Metz Kreishaus (02241) 50737 oder 13-2619 6 (02241) 53642
[email protected] ➩➩ FDP-Kreistagsfraktion Vorsitzender: Dr. Karl-Heinz Lamberty Geschäftsführer: Hans-Joachim Pagels Kreishaus (02241) 60320 oder 13-2956 6 (02241) 52262
[email protected]
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3. Beratung und Information 3.4 Beratungsangebote der Wohlfahrtsverbände
Die Wohlfahrtsverbände im Rhein-Sieg-Kreis verfügen über ein breit gefächertes Beratungsund Hilfsangebot, sind Träger zahlreicher Sozialstationen und stationärer Pflegeeinrichtungen. Nähere Informationen erhalten Sie direkt bei den Wohlfahrtsverbänden: ➩➩ Arbeiterwohlfahrt Kreisverband Rhein-Sieg e.V. Schumannstraße 4, 53721 Siegburg (02241) 969240
[email protected] www.awo-bonn-rhein-sieg.de ➩➩ Caritasverband für den Rhein-Sieg-Kreis e.V. Wilhelmstraße 155–157, 53721 Siegburg (02241) 1209-309
[email protected] www.caritas-rheinsieg.de
➩➩ Diakonisches Werk Bonn und Region gemeinnützige GmbH (zuständig für die linksrheinischen Städte und Gemeinden des Rhein-Sieg-Kreises) Kaiserstraße 125, 53113 Bonn (0228) 228080
[email protected] www.diakonie-bonn.de
➩➩ Deutsches Rotes Kreuz Kreisverband Rhein-Sieg e.V. Zeughausstraße 3, 53721 Siegburg (02241) 59690 Zentrale Servicenummer: (0700) 37537500
[email protected] www.drk-rhein-sieg.de
➩➩ Der Paritätische Wohlfahrtsverband Kreisgruppe Rhein-Sieg Landgrafenstraße 1, 53842 Troisdorf (02241) 42088
[email protected] www.rheinsieg.paritaet-nrw.org
➩➩ Diakonisches Werk des Ev. Kirchenkreises an Sieg und Rhein Zeughausstraße 7–9, 53721 Siegburg (02241) 549439
[email protected] www.diakonie-sieg-rhein.de
➩➩ Arbeiter-Samariter-Bund Bonn/Rhein-Sieg/Eifel e.V. Kasinostraße 2, 53840 Troisdorf (02241) 8707-0
[email protected] www.a-s-b.eu
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3. Beratung und Information 3.5 Beratungsangebote der Sozialverbände Die Sozialverbände bieten Beratung und Interessenvertretung für Menschen mit Behinderung, Rentner, Kriegsbeschädigte, Sozialversicherte und Sozialhilfeempfänger. Eine Vertretung in rechtlichen Angelegenheiten wird für Mitglieder der Verbände angeboten. Im Rhein-Sieg-Kreis stehen folgende Verbände für Sie zur Verfügung: ➩➩ VdK Verband der Kriegs- und Wehrdienstopfer, Behinderten und Rentner Kreisverband Rhein-Sieg Europaplatz 1, 53721 Siegburg (02241) 63224
[email protected] www.vdk.de/kv-rhein-sieg ➩➩ Sozialverband Deutschland Bezirk Rhein-Sieg/Bonn/Oberberg Wilhelmstraße 58, 53721 Siegburg (02241) 65766
[email protected] www.sovd-siegburg.de
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Bezirk Rhein-Sieg/Bonn/Oberberg Wilhelmstr. 58 · 53721 Siegburg Tel.: 02241 / 65766 · Fax: 02241 / 55789 E-Mail:
[email protected] · www.sovd-siegburg.de
Achim Hiller Rechtsanwaltskanzlei
Kaiserstraße 76 53721 Siegburg www.rechtsanwalt-hiller.de
Tel. (02241) 25051-0 Fax (02241) 25051-10
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Beratung und Vertretung der Mitglieder in allen sozialrechtlichen Angelegenheiten.
Rechtsberatung: Donnerstags von 9.00 bis 11.30 Uhr und 14.30 bis 17.00 Uhr Dienstags von 9.00 bis 11.30 Uhr
KREISVERBAND RHEIN-SIEG-KREIS Europaplatz 1 53721 Siegburg Telefon 02241 63224 Vorsitzender: Günter Boch
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3. Beratung und Information 3.6 Beratung bei persönlichen Problemen
Telefonseelsorge Die TelefonSeelsorge Bonn/Rhein-Sieg e.V. gibt Menschen unbürokratisch und schnell die Möglichkeit, über Sorgen und Nöte in Krisensituationen zu sprechen und bietet „Erste Hilfe für die Seele“. Die TelefonSeelsorge ist rund um die Uhr gebührenfrei für ein anonymes und vertrauliches Gespräch erreichbar unter: (0800) 1110111 oder (0800) 1110222 Darüber hinaus erreichen Sie Mitarbeiter der TelefonSeelsorge auch per E-Mail. Nähere Informationen erhalten Sie entweder telefonisch oder auf der Internetseite: www.ts-bonn-rhein-sieg.de Krebsberatung Die psychoonkologische Beratung bietet Betroffenen und Angehörigen von krebskranken Menschen Beratung, Begleitung und Unterstützung bei allen Fragen zur Bewältigung ihrer schwierigen Lebenssituation an. Im Rhein-Sieg-Kreis ist Ansprechpartner die ➩➩ Krebsberatungsstelle des Caritasverbandes für den Rhein-Sieg-Kreis e.V. Wilhelmstraße 155–157, 53721 Siegburg (02241) 1209-202, -306, -308, -316 6 (02241) 1209-195
[email protected] Notruf und Krisenberatungsstelle für Senioren und Angehörige Die Bonner Initiative gegen Gewalt im Alter e.V. (HsM) bietet Beratungs- und Unterstützungsangebote für ältere Menschen und deren Angehörige, die sich in belastenden Lebens- und Pfle-
gesituationen befinden. Die Beratung ist gebührenfrei und anonym. Das Notruf-Telefon ist montags bis freitags von 10:00–12:00 Uhr unter der Rufnummer (0228) 696868 erreichbar. In der übrigen Zeit können Nachrichten auf dem Anrufbeantworter hinterlassen werden. Sie erreichen die Notruf- und Krisenberatungsstelle auch per E-Mail unter
[email protected]. Seniorenberatung für Migranten Als größte Stadt im Rhein-Sieg-Kreis mit einem hohen Anteil an ausländischen Mitbürgern bietet die Stadt Troisdorf eine eigenständige Beratung für Menschen mit Zuwanderungsgeschichte im Mehrgenerationenhaus „Haus International“ an. Dieses Haus wendet sich in erster Linie an Frauen und Mädchen aller Altersklassen und Nationalitäten. Es sind jedoch auch Männer herzlich willkommen. Das Beratungsangebot erstreckt sich auf die Themenbereiche finanzielle Hilfen, Wohnen im Alter, Freizeit und Kultur, Angebote in der Muttersprache, Hilfen im Alltag, Hilfen bei Krankheit und Pflege sowie Bildung. Die Mitarbeiter bieten auch persönliche Beratungsgespräche und Informationsveranstaltungen in den Troisdorfer Altentagesstätten und Seniorentreffs an. Die Ansprechpartnerin Frau Claudia Hoffmann erreichen Sie unter (02241) 804654. Vielfältige Informationen bietet auch das Integrationsportal des Rhein-Sieg-Kreises: www.integrationsportal-rhein-sieg-kreis.de
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3. Beratung und Information
Blinden- und Sehbehindertenverein Der Blinden- und Sehbehindertenverein Bonn/ Rhein-Sieg e.V. hilft Betroffenen aus Bonn und dem Rhein-Sieg-Kreis in Bezug auf Probleme, die mit Blindheit und hochgradiger Sehschwäche verbunden sind. Medizinische Auskünfte erteilt der Verein nicht. Ein besonderes Angebot bietet das Infotelefon, über das wöchentliche Meldungen über das Vereins- und Verbandsgeschehen abrufbar sind. ➩➩ Blinden- und Sehbehindertenverein Bonn/Rhein-Sieg e.V. Thomas-Mann-Straße 58, 53111 Bonn & 6 (0228) 692200 Infotelefon: (0228) 692201
[email protected] www.bsv-bonn.de Förderverband Gehörlose Der Förderverband ist Träger der Kontakt- und Informationsstelle (Beratungsstelle) für Gehörlose im Rhein-Sieg-Kreis. Die Kontakt- und Informationsstelle für Gehörlose berät und hilft Gehörlosen und deren Angehörigen in allen Fragen dieser Behinderung. Darüber hinaus unterhält der Förderverband in Troisdorf auch eine Kultur- und Kommunikationsstätte für Gehörlose aus dem Rhein-SiegKreis. ➩➩ Kontakt- und Informationsstelle für Gehörlose im Rhein-Sieg-Kreis e.V. Herr Kröder Am Bürgerhaus 3, 53840 Troisdorf & 6 (02241) 805927
[email protected] www.gehoerlos-rsk.de
Schwerhörigenverein Der Verein der Schwerhörigen und Ertaubten Bonn und Rhein-Sieg-Kreis e.V. vertritt die Interessen der Betroffenen und hat zum Ziel, über Hörschädigung aufzuklären und bei der Integration von Hörgeschädigten in der Gesellschaft mitzuhelfen. Es werden Beratungen rund um die Themenbereiche Rehabilitationsmaßnahmen, technische Hilfsmittel und Kommunikationsmittel für Hörgeschädigte, Angelegenheiten mit Behörden und Krankenkassen, Rechtsberatungen usw. angeboten. Nähere Informationen erhalten Sie beim: ➩➩ Verein der Schwerhörigen und Ertaubten Bonn und Rhein-Sieg-Kreis e.V. Informations-, Beratungsund Kommunikationszentrum Koblenzer Straße 25 (Eingang Oststraße) 53173 Bonn-Bad Godesberg (02642) 9998-84 (AB) 6 (02642) 9998-83
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3. Beratung und Information 3.7 Informationen zu Pflegenoten
Mit dem Pflege-Weiterentwicklungsgesetz wurde die Möglichkeit geschaffen, die für die Verbraucher relevanten Prüfungsergebnisse der Medizinischen Dienste der Öffentlichkeit in geeigneter Form zugänglich zu machen. Die Veröffentlichung der Ergebnisse der Qualitätsprüfungen erfolgt im Internet durch die Landesverbände der Pflegekassen sowie an gut sichtbarer Stelle in der Betreuungseinrichtung oder beim Pflegedienst. Seit 1. Dezember 2009 werden die Noten für die Qualität der Pflege in Betreuungseinrichtungen und bei den ambulanten Diensten in so genannten Transparenzberichten im Internet veröffentlicht. Die Veröffentlichung der Pflegenoten finden Sie unter folgenden Links: www.aok-gesundheitsnavi.de www.bkk-pflege.de www.der-pflegekompass.de www.pflegelotse.de
3.8 Selbsthilfegruppen Im Rhein-Sieg-Kreis gibt es zahlreiche Selbsthilfegruppen im Gesundheits- und Sozialbereich. Selbsthilfegruppen sind Gemeinschaften von Menschen, die sich zur Vorbeugung, Besserung und/oder Bewältigung körperlicher, seelischer und/oder sozialer Probleme bilden. Die Mitglieder treffen sich regelmäßig, um Informationen auszutauschen, sich auszusprechen, gemeinsame Wege der Problembewältigung zu finden, gemeinsam etwas zu unternehmen und um ihre Interessen nach außen zu vertreten. Informationen über die im Rhein-Sieg-Kreis vorhandenen Gruppen erhalten Sie bei der: ➩➩ Selbsthilfe-Kontaktstelle Rhein-Sieg-Kreis Landgrafenstraße 1, 53842 Troisdorf (02241) 949999 6 (02241) 409220 Bei der Selbsthilfe-Kontaktstelle Rhein-SiegKreis erhalten Sie eine Broschüre mit allen Selbsthilfegruppen, die im Rhein-Sieg-Kreis aktiv sind. Unter www.selbsthilfenetz.de erhalten Sie darüber hinaus umfassende bundesweite und regionale Informationen zu den unterschiedlichsten Selbsthilfegruppen. Die Mitarbeiter der Selbsthilfe-Kontaktstelle vermitteln Interessierte in schon bestehende Gruppen und verweisen auf weitergehende Hilfen, bringen Menschen mit gleichen Problemen und Anliegen zusammen und unterstützen die Neugründung von Gruppen. Sie beraten und unterstützen bei Bedarf auch bereits bestehende Gruppen.
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Wir geben uns erst zufrieden, wenn Sie es sind. Wir haben es uns zur Aufgabe gemacht, Bedürftigen eine besonders gute Pflege zu bieten. Denn optimale Pflege heißt bei uns nicht nur professionelle Versorgung, sondern auch liebevolle Betreuung. Deshalb sind ein freundliches Wort, eine Umarmung oder ein Händedruck bei uns keine Seltenheit. Überzeugen Sie sich am besten selbst und besuchen Sie uns. Vereinbaren Sie einen Besichtigungstermin und sehen Sie sich unsere Häuser in aller Ruhe an. Wir freuen uns auf Sie! Seniorenresidenz Hennef
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3. Beratung und Information 3.9 Schuldner- und Insolvenzberatung
Hilfestellung für Menschen mit Schuldenproblemen bieten die Schuldnerberatungsstellen. Die Mitarbeiter vor Ort geben Ratschläge, wie Schulden vermieden oder abgebaut werden können und leisten umfassende Hilfestellung im Verbraucherinsolvenzverfahren. Die folgenden Einrichtungen bieten die Gewähr für eine qualifizierte, den Anliegen der Betroffenen dienende Beratung. ➜ Für Bürger aus dem gesamten Rhein-SiegKreis (außer Sankt Augustin und Troisdorf): ➩➩ Schuldnerberatung des SKM Kath. Verein für soziale Dienste e.V. Bahnhofstraße 27, 53721 Siegburg (02241) 17780
[email protected] www.beratung-caritasnet.de Nebenstelle Meckenheim: (02225) 7084790
➜ Nur für Bürger der Stadt St. Augustin: ➩➩ Schuldnerberatung der Stadt Sankt Augustin (02241) 243261 und 243329
[email protected] [email protected] www.sankt-augustin.de ➜ Nur für Bürger der Stadt Troisdorf: ➩➩ Schuldnerberatung der Stadt Troisdorf (02241) 900-527 und 900-530
[email protected] [email protected] [email protected] www.troisdorf.de 3.10 Verbraucherzentrale Die Verbraucherzentrale ist als Dienstleister für die Beratung und Information zu den vielfältigen Fragen des Verbraucheralltags zuständig. Sie unterstützt Verbraucher u.a. auch bei der Durchsetzung von berechtigten Interessen gegenüber Anbietern. Sie bietet somit einen Beitrag zur Stabilisierung privater Haushalte. Die Leistungen der Verbraucherzentrale sind für den Verbraucher zum Teil kostenpflichtig. Nähere Auskünfte erhalten Sie hier: ➩➩ Verbraucherzentrale NRW Beratungsstelle Siegburg Nogenter Platz 10, 53721 Siegburg (02241) 67545 6 (02241) 55176 www.vz-nrw.de
Ev. Altenheim Wahlscheid e.V. seit mehr als 100 Jahren aktiv in der Altenarbeit
Evangelisches Altenheim Wahlscheid
Evangelisches Altenheim Lohmar
„Heimat sind die Menschen, die wir verstehen und die uns verstehen“ Max Frisch Sie haben Ihr Leben mit Höhen und Tiefen gemeistert und sind es gewöhnt, Ihr Schicksal in die eigene Hand zu nehmen? Wenn Verwandte oder Freunde Sie brauchen, sind Sie da. Respekt und Toleranz anderen Menschen gegenüber sind Ihnen genauso wichtig, wie die eigene Selbstbestimmung, Unabhängigkeit und Würde? Herzlich willkommen in den Altenheimen des Ev. Altenheim Wahlscheid e.V. . Bei uns finden Sie sowohl Gemeinschaft als auch Eigenständigkeit. Die persönliche Mischung von beiden bestimmen Sie. Ihre Lebensqualität steht im Mittelpunkt unserer Arbeit. Wir unterstützen Sie bei der Führung eines möglichst selbst bestimmten Lebens - ohne mühsame Alltagspflichten. Ob Sie solo oder zu zweit in einem unserer komfortablen Zimmern mit Appartmentcharakter leben, ist vor allem eine Frage des persönlichen Geschmacks.
Wir bieten in Wahlscheid 88 Einzel- und 12 Doppelzimmer und in Lohmar 22 Einzel- und 2 Doppelzimmer mit jeweils eigenem Duschbad und der Möglichkeit, das vielfältige kulturelle Angebot unserer Häuser zu nutzen. In Ihren vier Wänden schaffen Sie sich auch bei uns eine eigene Welt zum Wohlfühlen: mit Ihren eigenen Möbeln, Büchern und Bildern sowie Erinnerungsstücken, an denen Ihr Herz hängt. Hier können Sie ungestört fernsehen, lesen, rätseln oder Gäste empfangen. Und wenn eine Familienfeier geplant werden soll, stehen wir Ihnen mit Rat und Tat zur Seite. Natürlich liegt uns Ihre Gesundheit besonders am Herzen. Wenn Sie, aus welchen Gründen auch immer, mehr Unterstützung und Pflege im Alltag benötigen, sind wir für Sie da. Bei uns können Sie sicher sein, dass Sie in Ihrer wohl vertrauten Umgebung nach neuesten Erkenntnissen gepflegt und betreut werden. Das christliche Menschenbild ist unseren Mitarbeitern Verpflichtung und Ansporn zugleich. Besuchen Sie uns, vereinbaren Sie einen unverbindlichen Beratungstermin. Unsere Heimleiterinnen, Frau Iudit Klein und Frau Michaela Baumann sind gerne für Sie da! Evangelisches Altenheim Wahlscheid e.V. Heiligenstock 27, 53797 Lohmar-Wahlscheid Telefon 02206 61-0, Telefax 02206 6645 www.altenheim-wahlscheid.de E-Mail:
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3. Beratung und Information 3.11 Vorsorge und gesetzliche Betreuung
Die Vorsorgevollmacht Jeder von uns kann durch Unfall, Krankheit oder Alter in die Lage kommen, dass er wichtige Angelegenheiten seines Lebens nicht mehr selbstverantwortlich regeln kann. Mit einer Vorsorgevollmacht können Sie Personen Ihres Vertrauens bevollmächtigen, damit diese rechtlich für Sie handeln können. Die Vollmacht kann z.B. Entscheidungen über Vermögens- und Wohnungsangelegenheiten oder medizinische Behandlungen enthalten. Voraussetzung für die Erteilung einer Vollmacht ist, dass Sie geschäftsfähig sind und die Tragweite Ihrer Entscheidung erkennen. Außerdem muss die bevollmächtigte Person bereit und in der Lage sein, die Vollmacht auszuüben. Eine Vollmacht können Sie individuell gestalten. Sollen auch zum Beispiel Grundstücksangelegenheiten (Eintragungen im Grundbuch) erfasst sein, muss die Vollmacht entweder notariell beurkundet/beglaubigt werden oder es muss die Unterschrift unter der Vollmacht durch die Betreuungsbehörde öffentlich beglaubigt werden (Gebühr 10,– €). ➜ Wichtig ist, dass die Vollmacht gut lesbar ist und die Originalausfertigung vorgelegt werden kann. Die Betreuungsverfügung Bei der Betreuungsverfügung handelt es sich um eine Willensäußerung, mit der Sie für den Fall der Betreuungsbedürftigkeit Vorschläge zu der Person des Betreuers oder Wünsche zur Wahrnehmung der Betreuung äußern können (z.B.
Ort der Pflege, Art der Versorgung, Geschenke an Angehörige und Freunde). Auch können Sie bestimmen, wer nicht als Betreuer bestellt werden soll. Wichtig ist es, die Wünsche so genau wie möglich zu formulieren. Die Wünsche hat der spätere Betreuer unter Beachtung des Wohls des Betroffenen und der Zumutbarkeit für den Betreuer auszuführen. Die Patientenverfügung Mit einer Patientenverfügung können Sie im Voraus festlegen, ob und wie Sie später ärztlich behandelt werden wollen, wenn Sie nicht mehr in der Lage sind, Ihren Willen selbst zu äußern. Regeln können Sie z.B. welche lebensverlängernden Maßnahmen Sie wünschen oder ablehnen. Es gibt keine Reichweitenbegrenzung, die den Patientenwillen kraft Gesetzes in bestimmten Fällen für unbeachtlich erklärt. Jede schriftliche Patientenverfügung, die der aktuellen Lebens- und Behandlungssituation entspricht, ist für alle Beteiligten verbindlich. Kommt es zur Entscheidungsunfähigkeit des Betroffenen wird im Dialog zwischen Arzt und Bevollmächtigten/Betreuer über die weiteren ärztlichen Maßnahmen entschieden. Sind sich Arzt und Bevollmächtigter bzw. Betreuer über den Patientenwillen einig, bedarf es keiner Einwilligung des Gerichtes. Bestehen Meinungsverschiedenheiten, muss die Entscheidung vom Gericht genehmigt werden. Niemand darf gezwungen werden, eine Patientenverfügung zu fertigen. Eine Patientenverfügung kann jederzeit formlos widerrufen werden. Sie können Ihre Vollmacht oder Betreuungsverfügung inkl. Patientenverfügung auch bei dem Zentralen Vorsorgeregister der Bundesnotarkammer eintragen lassen (www.vorsorgeregister.de).
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3. Beratung und Information Antragsformulare erhalten Sie unter: ➩➩ Bundesnotarkammer -Zentrales VorsorgeregisterPostfach 08 01 51, 10001 Berlin ➜ Weitere Informationen und Beratung zu diesen Themen erhalten Sie auch von der Betreuungsstelle des Rhein-Sieg-Kreises (siehe unter 3.2 auf Seite 32). 3.12 Betreuungsvereine Wird vom zuständigen Betreuungsgericht eine Betreuung nach dem Betreuungsgesetz eingerichtet, weil jemand aufgrund einer psychischen Erkrankung, einer körperlichen, geistigen oder seelischen Behinderung seine Angelegenheiten ganz oder teilweise nicht mehr alleine regeln kann, kann die Betreuung durch einen Betreuungsverein übernommen werden. Die Betreuer der Betreuungsvereine helfen den betroffenen Menschen bei der Bewältigung des Alltags und bei Problemen im Umgang mit Behörden, Institutionen und Gerichten. Darüber hinaus informieren die Betreuungsvereine über das Betreuungsrecht und Vorsorgemöglichkeiten und beraten ehrenamtliche Betreuer. Nachfolgend finden Sie die im Rhein-Sieg-Kreis tätigen Betreuungsvereine. ➩➩ Betreuungsverein im Rhein-Sieg-Kreis des Arbeiter-Samariter-Bundes Kasinostraße 2, 53840 Troisdorf (02241) 8707-14
[email protected] www.betreuungsverein.eu
➩➩ Betreuungsverein der Arbeiterwohlfahrt Kreisverband Bonn/Rhein-Sieg e.V. Frankfurter Straße 39, 53721 Siegburg (02241) 14761-20
[email protected] www.awo-bonn-rhein-sieg.de ➩➩ Betreuungsverein des Diakonischen Werkes Georgstraße 10, 53721 Siegburg (02241) 51686
[email protected] www.ekasur.de ➩➩ Betreuungsverein des Sozialdienstes Kath. Frauen Bonn u. Rhein-Sieg-Kreis e.V. Hopfengartenstraße 16, 53721 Siegburg (02241) 958046
[email protected] www.skf-bonn-rhein-sieg.de ➩➩ Betreuungsverein des SKM Kath. Verein für soziale Dienste im Rhein-Sieg-Kreis e.V. Bahnhofstraße 27, 53721 Siegburg (02241) 17780
[email protected] www.skm-rhein-sieg.de 3.13 Rechtliche Beratungshilfe und Prozesskostenhilfe Das Beratungshilfegesetz sichert Menschen mit niedrigem Einkommen gegen eine geringe Eigenleistung Rechtsberatung und Rechtsvertretung außerhalb eines gerichtlichen Verfahrens und im so genannten obligatorischen Güteverfahren zu. Beratungshilfe bedeutet einmal, dass man sich in rechtlichen Dingen fachkundigen Rat holen kann. →
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3. Beratung und Information Wenn es nicht ausreicht, nur beraten zu werden, sondern man auch auf Hilfe und Unterstützung angewiesen ist, um seine Rechte gegenüber anderen geltend zu machen, umfasst die Beratungshilfe auch die Vertretung durch einen Rechtsanwalt, der dann auch gegenüber Dritten tätig wird. Einen Antrag auf Beratungshilfe können Sie oder ein Rechtsanwalt Ihrer Wahl bei Ihrem zuständigen Amtsgericht stellen. Die Prozesskostenhilfe übernimmt je nach einzusetzendem Einkommen - voll oder teilweise den eigenen Beitrag zu den Gerichtskosten und Kosten des eigenen Rechtsanwalts. Prozesskostenhilfe erhält jede Person, die nach ihren persönlichen und wirtschaftlichen Verhältnissen die Kosten der Prozessführung nicht, nur zum Teil oder nur in Raten aufbringen kann. Anträge auf Prozesskostenhilfe können Sie oder ein Rechtsanwalt Ihrer Wahl bei dem für die Klageerhebung zuständigen Gericht stellen.
3.14 Sicherheitsberatung der Polizei Viele ältere Menschen fühlen sich in der Öffentlichkeit, aber auch in den eigenen vier Wänden nicht sicher, weil von kriminellen Handlungen und gewaltsamen Übergriffen auch ältere Menschen betroffen sind. Informationen und Beratung zu Ihrer eigenen Sicherheit, zu Ihrem Schutz vor Gewalt, zu Vorsichtsmaßnahmen bei der Abwicklung von Geschäften, zu Maßnahmen der Verkehrssicherheit und nicht zuletzt über Maßnahmen zum Schutz vor Wohnungseinbrüchen erhalten Sie bei den nachfolgend genannten Dienststellen der Polizei NRW. Zuständig für alle rechtsrheinischen Orte außer Bad Honnef und Königswinter: ➩➩ Kreispolizeibehörde Rhein-Sieg-Kreis Kommissariat Kriminalprävention/ Opferschutz Frankfurter Straße 12–18 53721 Siegburg (02241) 5414777 www.polizei-rhein-sieg-kreis.de Zuständig für alle linksrheinischen Orte sowie Bad Honnef und Königswinter: ➩➩ Polizeipräsidium Bonn-Ramersdorf Kommissariat Vorbeugung Königswinterer Straße 500 53227 Bonn (0228) 15-7612 www.polizei-bonn.de
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Betreuungsrecht | Erbrecht | Familienrecht Paul-Müller -Straße 25 53840 Troisdorf Mitglied im: Patientenverfügung Kann ein Patient über notwendige ärztliche Behandlungen nicht mehr selbst entscheiden, muss der behandelnde Arzt den mutmaßlichen Willen des Patienten ergründen. Dies führt jedoch häufig zu nicht interessengerechten Behandlungen. Durch Errichtung einer Patientenverfügung kann man dem entgegenwirken und so verbindliche Anweisungen für die behandelnden Ärzte geben. Hierbei ist es jedenfalls ratsam, sowohl ärztlichen als auch juristischen Rat einzuholen und dies in der Verfügung zu dokumentieren. Eine Verfügung muss mindestens alle zwei Jahre aktualisiert werden. Betreuungsrecht Im Zuge der Überalterung unserer Gesellschaft gewinnt das Rechtsinstitut der Betreuung immer mehr an Bedeutung. Personen, die außerstande sind, ihre Angelegenheiten eigenständig zu regeln (im Sinne des § 1896 Abs. 1 S. 1), können auf eigenen Antrag hin oder von Amts wegen unter Betreuung gestellt werden. Mit einer umfänglichen Vorsorgevollmacht
Tel.: 02241 944 24-0 Fax: 02241 944 24-24 dvvb Deutsche Vereinigung für Vorsorge- und Betreuungsrecht e.V.
kann der Einrichtung einer Betreuung entgegengewirkt werden. Zu beachten ist jedoch, dass auch eine Generalvollmacht die Gefahr von Risiken, insbesondere die Gefahr missbräuchlichen Handelns in sich birgt. Eine rechtliche Beratung zur Vermeidung ungewollter Risiken oder zur Behebung unliebsamer Umstände ist oft ratsam. Erbrecht Für den Fall, dass ein Testament nicht errichtet wurde, tritt die gesetzliche Erbfolge ein. Dies bedeutet, dass insbesondere in den Fällen, in denen keine Kinder vorhanden sind, das Vermögen des Erblassers meist ungewollt an Verwandte entfernter Ordnungen vererbt wird. Um dem vorzubeugen, empfiehlt sich die Errichtung eines Testaments und die vorherige Beratung. Auch der Erbe, der Vermächtnisnehmer und der auf den Pflichtteil Beschränkte ist meist gut beraten, sich zur Vermeidung oft erheblicher wirtschaftlicher Nachteile rechtlichen Rat einzuholen. Marko Marenbach Rechtsanwalt
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4. Hilfe und Pflege Zuhause
So lange als möglich im eigenen Haushalt zu leben ist der Wunsch der meisten Menschen im Alter. Um auch bei eingetretenen Einschränkungen eine optimale Versorgung sicherzustellen, gibt es viele Angebote zur persönlichen Lebensführung und zur Aufrechterhaltung sozialer Kontakte. Sollte einmal der Fall der Pflegebedürftigkeit eintreten, so steht ein breites Helfernetz im Bereich der ambulanten Pflege für die Menschen im Rhein-Sieg-Kreis zur Verfügung. 4.1 Ambulante Pflegedienste Ambulante Pflegedienste sind Einrichtungen, die Pflegebedürftige in ihrer Wohnung durch ausgebildete Fachkräfte pflegen und hauswirtschaftlich versorgen. Ziel der ambulanten Pflege ist, dem Pflegebedürftigen den Verbleib im gewohnten Wohn- und sozialen Umfeld zu ermöglichen und eine Heimaufnahme möglichst lange hinaus zu zögern. Ambulante Pflegedienste gibt es sowohl in privater Trägerschaft als auch in Trägerschaft der Wohlfahrtsverbände (Pflegestationen). Zu den Aufgaben der Pflegedienste gehören zum Beispiel: • Grundpflege: Hilfe beim Waschen, Baden, Anziehen • Behandlungspflege: Spritzen setzen, Verbände wechseln • Häusliche Pflegehilfe • Familienpflege • Sozialpsychiatrische Pflege • Individuelle Schwerstbehindertenpflege • Begleitung bei Arztbesuchen, Veranstaltungen u.a. • Hilfe bei der Haushaltsführung • Hilfe bei allen anfallenden Hausarbeiten • Hilfe bei Boten- und Behördengängen • Zusätzliche Betreuungsleistungen für Menschen mit eingeschränkter Alltagskompetenz (Demenzerkrankte) Wenn bei Ihnen durch den MDK mindestens die Pflegestufe I festgestellt wurde, haben Sie bei
der häuslichen Pflege durch einen ambulanten Pflegedienst Anspruch auf Sachleistungen oder Kombinationsleistungen aus der Pflegeversicherung. Ausführliche Informationen hierüber finden Sie unter Punkt 8.9 ab Seite 96. Mit dem Pflege-Weiterentwicklungsgesetz wurde die Möglichkeit geschaffen, die für die Verbraucher relevanten Prüfungsergebnisse der Medizinischen Dienste der Öffentlichkeit in geeigneter Form zugänglich zu machen. Nähere Informationen hierzu erhalten Sie unter Punkt 3.7 „Informationen zu Pflegenoten“ auf Seite 42. Auf der Internetseite des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend ist eine Checkliste bereitgestellt, die Ihnen bei der Auswahl eines Pflegedienstes weiterhelfen kann: www.bmfsfj.de (im Bereich Service/Publikationen) Eine Zusammenstellung der Leistungsanbieter im ambulanten Bereich mit Versorgungsverträgen nach dem Pflegeversicherungsgesetz, die den überwiegenden Teil der Hilfen anbieten, finden Sie auf den nachfolgenden Seiten. Erläuterungen zu den Angeboten P = Grund- und Behandlungspflege HN = Hausnotruf HW = Hauswirtschaftliche Hilfen MD = Mahlzeitendienst ZB = Zusätzliche Betreuungsleistungen bei eingeschränkter Alltagskompetenz
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4. Hilfe und Pflege Zuhause
Hausnotrufdienst - Ein Knopfdruck genügt! Sie möchten sicher in Ihrer häuslichen Umgebung wohnen - trotz Alter, Krankheit oder Behinderung? Ihr Familienangehöriger soll auch während Ihrer Abwesenheit, z.B. während des Urlaubs, zuverlässig und optimal betreut werden? Dann sollten Sie über die Anbindung an unser Hausnotruf-System nachdenken. Ansprechpartner: Frank Hassel Telefon 02208 5001-756 Telefax 02208 5001-7456
[email protected]
Denn über einen kleinen Sensor, der am Körper getragen wird, können Sie auf Knopfdruck jederzeit Hilfe rufen. Fordern Sie bei uns kostenlos und unverbindlich Unterlagen an.
Die Sozialstationen für Pflege, Hauswirtschaft und Betreuung
Hauptstraße 261 51465 Bergisch Gladbach Telefon 02202 9364114 Ansprechpartner: Reinhold Feistl / Kerstin Liesendahl
[email protected] www.pflegedienste-rsb.drk.de
53597 Lohmar Bachstraße 12 Telefon 02246 7888
53913 Swisttal Odendorf, Bendenweg 2 Telefon 02255 953737
53773 Hennef Josef-Dietzgen-Str. 20 Telefon 02242 873760-0
53859 Niederkassel Gallierstraße 4 Telefon 02208 92822-0
53819 Neunkirchen-Seelscheid Ohlenhohnstraße 17 Telefon 02247 4454
Mobile Soziale Dienste (MSD) für den gesamten Rhein-Sieg-Kreis: Gallierstraße 4, 53859 Niederkassel Telefon 02208 928223
Wir sind 24 Stunden für Sie da – Tag und Nacht. Sie können in Ihrer gewohnten Umgebung bleiben, unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Sozialstationen kommen zu Ihnen, auch in der Nacht. Egal ob Sie mehrmals täglich oder nur einmal pro Woche Hilfe benötigen, wir sind immer für Sie da.
Deutsches Rotes Kreuz Kreisverband Rhein-Sieg e. V.
Zeughausstraße 3 53721 Siegburg
Telefon 0 22 41 59 69-0 Telefax 0 22 41 59 69-79
www.drk-rhein-sieg.de
[email protected]
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4. Hilfe und Pflege Zuhause
Name
Anschrift
Telefon
Angebot
Pflegeteam Wentland Team Alfter/Bornheim/Bonn
Am Rathaus 13c 53347 Alfter
(0228) 7481764
P, HN, HW, ZB
Caritas-Pflegestation Bad Honnef
Linzer Str. 27 53604 Bad Honnef
(02224) 931180
P, HN, HW MD, ZB
Johanniter-Sozialstation Bad Honnef
Rommersdorfer Str. 42 53604 Bad Honnef
(02224) 93710
P, HN, MD, ZB
Kranken- u. Seniorenpflegedienst A. Siebigteroth
Logebachstraße 6 53604 Bad Honnef
(02224) 977922
P, HN, HW
Sozialstation Rockstedt
Hauptstraße 11d 53604 Bad Honnef
(02224) 76019
P, ZB
Caritas-Pflegestation Bornheim
Heilgerstr. 21 53332 Bornheim
(02222) 931110
P, HN, HW, MD, ZB
Krankenpflegedienst Peter Cramer
Lindenstraße 52 53332 Bornheim
(02227) 911222
P, HN
Pflegedienst Gunkel-Becker Inh.Marianne Nahnsen
Vinkelgasse 2 53332 Bornheim-Brenig
(02222) 9299456
P, HN, HW, MD, ZB
Ambulante Kranken- und Seniorenpflege (AKS)
Goethestraße 21 53783 Eitorf
(02243) 840950
P, HN, MD, ZB
Caritas-Pflegestation Eitorf
Posthof 6 53783 Eitorf
(02243) 912580
P, HN, HW, MD, ZB
Häusliche Kranken- u. Seniorenpflege Christoph Hüsson
Am Ersfeld 11 53783 Eitorf
(02243) 3681
P, HN
Pflegedienst CAN Aktiv
Asbacher Str. 59 53783 Eitorf
(02243) 9239050
P, HN, HW, MD, ZB
Pflegedienst Listner GmbH
Beethovenstraße 39a 53773 Hennef
(02242) 85669
P, HW, ZB
Caritas-Pflegestation Hennef-Uckerath
Günther-Landsknecht-Str. 2 53773 Hennef
(02248) 9098523
P, HN, HW, MD, ZB
DRK-Sozialstation Hennef/Siegburg
Josef-Dietzgen-Str. 20 53773 Hennef
(02242) 8737600
P, HN, HW, MD, ZN
Malteser Ambulante Dienste Bonn/Rhein-Sieg
Theodor-Heuss-Allee 23 53773 Hennef
(02242) 912019
P, HN, HW*, MD, ZB
* Hauswirtschaftliche Hilfen nur im linksrheinischen Kreisgebiet
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4. Hilfe und Pflege Zuhause
Hauskrankenpflege
Angelika Grätz und Helmut Meyer GbR Alte Bonnstraße 101 50321 Brühl
Seit 1993 ihr Pflegepartner in Bornheim, Brühl und im Vorgebirge
Unsere Telefonnummern rund um die Uhr: 02232 - 94 11 60 und 0800 - 600 4 600
Häusliche Krankenpflege
Bachstr. 7b 53797 Lohmar
Telefon 02246 913740 Telefax 02246 913742
&
KrankenSeniorenpflege
Angelika Siebigteroth Vertragspartner aller Kassen und Privat 53604 Bad Honnef/Aegidienberg · Logebachstraße 6 Tel./Fax 02224 977922 · www.pflegedienst-siebigteroth.de
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4. Hilfe und Pflege Zuhause
Name
Anschrift
Telefon
Angebot
Seniorenzentrum Hennef GmbH Bereich Ambulanter Dienst
Kurhausstraße 45 53773 Hennef
(02242) 9300
P, ZB
MAWIS Pflege- und Beratungszentrum
Schützenstraße 5 53773 Hennef
(02242) 9180080
P, HN, HW, MD, ZB
Pflegedienst Uckerath Beate Neuhalfen
Hücheler Ring 31 53773 Hennef
(02248) 909900
P, HN, HW, MD, ZB
Pflegedienst Von Hand mit Herz
Siegburger Str. 12 53773 Hennef (Allner)
(02242) 9334670
P, HN, HW, MD, ZB
Caritas-Pflegestation Königswinter
Am Forstkreuz 10 53639 Königswinter
(02244) 901234
P, HN, HW MD, ZB
Kranken- und Seniorenpflegedienst Lilly Keil
Ölbergstraße 2 53639 Königswinter
(02244) 874200
P, ZB
Ambulanter Pflegedienst „Engel auf Rädern“
Königswinterer Str. 308 53639 Königswinter
(02223) 296450
P, HN, HW, MD, ZB
Pflegedienst Sonnenschein
Am Herresbacher Bahnhof 5 53639 Königswinter
(02244) 871535
P, HN, HW, MD, ZB
Pflegedienst Siebengebirge
Siegburger Str. 34 53639 Königswinter-Oberpleis
(02244) 903695
P, HN, HW, MD, ZB
Pflege- u. Betreuungsdienst WIWO Siebengebirgsstraße 59 Dagmar Willner-Wollnik 53639 Königswinter
(02244) 9029690
P, HN, HW, MD, ZB
DRK Sozialstation Lohmar
Bachstraße 12 53797 Lohmar
(02246) 7888
P, HN, HW, MD, ZB
Häusliche Krankenpflege Pauline Unsel
Bachstraße 7b 53797 Lohmar
(02246) 913740
P, ZB
Häusliche Pflege Kremer
Zur Burghart 3 53797 Lohmar
(02246) 913029
P, HN, MD, ZB
ASB RV Bonn/Rhein-Sieg e.V. Pflegestation Meckenheim
Klosterstraße 26 53340 Meckenheim
(02225) 888770
P, HN, HW, MD, ZB
Caritas-Pflegestation Meckenheim
Kirchplatz 1 53340 Meckenheim
(02225) 992423
P, HN, HW, MD, ZB
Caritas-Pflegestation Much/Ruppichteroth
Kirchstraße 14 53804 Much
(02245) 912580
P, HN, HW MD, ZB
„Bleib Daheim“ GbR Frau Strunk/Frau Belz
Raiffeisenstraße 5 (02247) 53819 Neunkirchen-Seelscheid 971430
P, HN, MD, ZB
Ambulante Kranken- und Altenpflege Caritas- Pflegestationen Professionelle Pflege in gewohnter Umgebung • qualitätsgesicherte Pflege für kranke, alte Menschen mit Behinderungen • enge Zusammenarbeit mit Ihrem Arzt • alle Leistungen der Kranken- und Pflegeversicherung • 24-Stunden-Erreichbarkeit in pflegerischen Notfällen
■ Much / Ruppichteroth Kirchstraße 14, 53804 Much 02245 912580
Caritas-Pflegestationen in Ihrer Nähe
■ Neunkirchen-Seelscheid Hauptstraße 52, 53819 Neunkirchen-Seelscheid 02247 9159611
■ Bad Honnef Linzer Straße 27, 53604 Bad Honnef 02224 931180
■ Sankt Augustin Pfarrweg 5, 53757 Sankt Augustin 02241 924640
■ Bornheim / Alfter Heilgerstraße 21, 53332 Bornheim 02222 931110
■ Siegburg/Lohmar Wilhelmstraße 155–157, 53721 Siegburg 02241 1209-406
■ Eitorf Posthof 6, 53783 Eitorf 02243 912580
■ Troisdorf/Niederkassel Pfarrer-Kenntemich-Platz 31, 53840 Troisdorf 02241 978600
■ Hennef-Uckerath Günther-Landsknecht-Str 2, 53773 Hennef 02248 9098523
Weitere Angebote
■ Königswinter Am Forstkreuz 10, 53639 Königswinter 02244 901234
■ Alltagsbegleitung und Entlastungsdienste für Menschen mit Demenzerkrankung 02241 1209-305 ■ Mahlzeitendienst 02242 882-337
■ Meckenheim/Wachtberg/Rheinbach/Swisttal Kirchplatz 1, 53340 Meckenheim 02225 992423
■ Caritas-Tagespflege für Senioren Kirchplatz 1, 53340 Meckenheim 02225 9924-24
Caritasverband Rhein-Sieg e.V. · Wilhelmstr. 155–157 · 53721 Siegburg 02241 1209-0 · E-Mail:
[email protected] · www.caritas-rheinsieg.de
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4. Hilfe und Pflege Zuhause
Name
Anschrift
Telefon
Angebot
Caritas-Pflegestation Neunkirchen-Seelscheid
Hauptstraße 52 (02247) 53819 Neunkrichen-Seelscheid 9159611
P, HN, HW MD, ZB
Ambulante Alten- und Krankenpflege Knaup
Ohmerather Str. 17 (02247) 53819 Neunkirchen-Seelscheid 89512
P
DRK Sozialstation Neunkirchen-Seelscheid
Ohlenhohnstraße 17 (02247) 53819 Neunkirchen-Seelscheid 4454
P, HN, MD
DRK Sozialstation Niederkassel
Gallierstraße 4 53859 Niederkassel
(02208) 928220
P, HN, HW, MD, ZB
Malteser Ambulante Dienste und Palliativpflege Bonn/Rhein-Sieg
Gerbergasse 3 53359 Rheinbach
(02226) 85270
P, HN, HW, MD, ZB
Pflegeteam Wentland
Kleine Heeg 27 53359 Rheinbach
(02226) 15800
P, HN, HW, MD, ZB
Rheinbacher und Bonner Pflegeund Betreuungsteam GbR
Marie-Curie-Str. 15 53359 Rheinbach
(02226) 809573
P, ZB
Activamed Pflegedienst GmbH
Siebengebirgsstraße 7 53757 Sankt Augustin
(02241) 39860
P, HN, ZB
Caritas-Pflegestation Sankt Augustin
Pfarrweg 5 53757 Sankt Augustin
(02241) 924640
P, HN, MD
Johanniter-Sozialstation Siegburg
Einsteinstraße 13 53757 Sankt Augustin
(02241) 2340364
P, HN, MD, ZB
Pflege 2000 GbR
Schulstraße 12 53757 Sankt Augustin
(02241) 2018049
P, ZB
Caritas-Pflegestation Siegburg/Lohmar
Wilhelmstraße 155–157 53721 Siegburg
(02241) 1209-406
P, HN, HW MD, ZB
Seniorenzentrum Siegburg GmbH Ambulanter Pflegedienst
Friedrich-Ebert-Str. 16 53721 Siegburg
(02241) 25040
P, HN, HW, MD, ZB
Pflege 2000 GbR
Hauptstraße 53–55 53721 Siegburg
(02241) 382020
P, HN, HW, MD, ZB
DRK-Sozialstation Swisttal
Bendenweg 2 53913 Swisttal-Odendorf
(02255) 953737
P, HN, MD, ZB
Häusl. Senioren u. Krankenpflege Angelika Bock
Birkenallee 50 53913 Swisttal-Heimerzheim
(02254) 1395
P, HN, HW, MD, ZB
57 57
4. Hilfe und Pflege Zuhause
Windecker Pflegedienst • Marlene Rensen
Hilfe zu Hause statt Pflegeheim! 51570 Windeck-Obernau Stormstraße 4 Telefon 02292/681791
Mobil: 0160/98390019 Telefax: 02292/922632
[email protected]
ambulanter Pflegedienst
„Bleib Daheim“ wir machen es möglich
- Grundpflege - Behandlungspflege - Intensivpflege
- Wundversorgung - Betreuung bei Demenz
0800 0005507 (kostenlos)
Markusstr. 69 · 50968 Köln Raiffeisenstr. 5 · 53819 Neunkirchen-Seelscheid
Mehr Informationen unter Hotline: 0800 / 65 22110 Bonn Endenicher Str. 125 53115 Bonn Tel. 0228/96300-0 Meckenheim Hauptstr. 14 53340 Meckenheim Tel. 02225/88877-0
Troisdorf Kasinostr. 2 53840 Troisdorf Tel. 02241/8707-0
Siegburg Siegdamm 40–42 53721 Siegburg Tel. 02241/938191-0
Arbeiter-Samariter-Bund Bonn/Rhein-Sieg/Eifel e.V.
bewegt Menschen
www.a-s-b.eu
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4. Hilfe und Pflege Zuhause
Name
Anschrift
Telefon
Angebot
Häusliche Pflege Lilia Bratengeier
Hohnerweg 47 53913 Swisttal
(02226) 909370
P, HW, ZB
ASB-Pflegedienst
Kasinostraße 2 53840 Troisdorf
(02241) 8707-15
P, HN, HW, MD, ZB
Caritas-Pflegestation Troisdorf
Pfarrer-Kenntemich-Platz 31 53840 Troisdorf
(02241) 978600
P, HN, HW MD, ZB
Johanniter-Sozialstation Troisdorf
Cecilienstraße 12 53840 Troisdorf
(02241) 88330
P, HN, HW, MD, ZB
Ambulanter Pflegedienst Karin Schäfer
Kochenholzstraße 20 53842 Troisdorf
(02241) 403349
P, HN, MD, ZB
Ambulanter Pflegedienst der Pfarrer-Kenntemich-Platz 4 Lebenshilfe für den Rhein-Sieg-Kr. 53840 Troisdorf
(02241) 2559955
P, HW
Krankenhaus St. Josef Ambulanter Palliativdienst
Hospitalstraße 45 53840 Toisdorf
(02241) 801982
P
Medizinisch Häusliche Pflege Bode
Konrad-Adenauer-Str. 40 53343 Wachtberg
(0228) 9323013
P, HN, HW, MD, ZB
Pflegedienst Herbst & Partner
Konrad-Adenauer-Str. 46 53343 Wachtberg
(0228) 44667456
P, HN, HW, ZB
Pflegeteam Optimal
Rathausstraße 44 51570 Windeck
(02292) 2856
P, HN, HW, MD, ZB
Häuslicher Pflegedienst Gonda Bauernfeind
Hammer Str. 21 51570 Windeck
(02292) 9116-0
P, HN, HW, MD, ZB
Pflegedienst Martina Rötzel
Hauptstraße 124 51570 Windeck-Dattenfeld
(02292) 3388
P, HN, HW, MD
Diakoniestation Windeck
Siegtalstraße 37 51570 Windeck-Herchen
(02243) 80160
P, HN, HW, MD, ZB
Windecker Pflegedienst Rensen & Praetorius GbR
Stormstraße 4 51570 Windeck-Obernau
(02292) 681791
P, ZB
Das Pflegeteam K. Sommer und M. Herzhoff
Saaler Str. 18 51570 Windeck
(02292) 40236
P, HW, MD, ZB
Pflegedienst GmbH Andrea Zilch
Burg-Windeck-Str. 21 51570 Windeck
(02292) 4156
P, HN, HW, MD, ZB
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4. Hilfe und Pflege Zuhause
„Pflegeteam Optimal“ Häuslicher Kranken- und Altenpflegedienst Inh. A. Mortsiefer sei
PFLEGEDIENST Martina Rötzel
198 t 8
Kompetenz in allen Bereichen Sie können uns jederzeit erreichen unter
02292-28 56
Windeck · Ruppichteroth · Eitorf · Hamm Tel.: 0 22 92 / 3388 Hauptstr. 124 · 51570 Windeck-Dattenfeld Fax 0 22 92 /34 60 · E-Mail:
[email protected]
Praxis für Ergotherapie
Beate Hunkler Ihre Ansprechpartner: Peter Eck Susanne Janzen Tel.: 02242/9334670 Mobil: 0151/18304542
Individuelle Pflege Zuhause Siegburger Straße 12 53773 Hennef-Allner www.vonhandmitherz.de
[email protected]
• • •
Pflege Betreuung Beratung
Wir sind rund um die Uhr für Sie da!
Henri-Dunant-Straße 20 53757 St. Augustin/Meindorf Tel.: 0 22 41/ 92 69 07 Fax: 0 22 41/ 92 69 08 E-Mail:
[email protected]
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4. Hilfe und Pflege Zuhause 4.2 Haushaltsnahe Dienstleistungen
Im Rhein-Sieg-Kreis gibt es einige private Anbieter, die teilweise kreisweit, teilweise aber auch nur in einzelnen Städten und Gemeinden des Rhein-Sieg-Kreises arbeiten. Nähere Informationen zu den Anbietern enthält die Auflistung ab Seite 50. Über Angebote in den Städten und Gemeinden liegen teilweise auch Informationen vor Ort in Ihrer Stadt-/Gemeindeverwaltung (siehe unter 3.1 auf Seite 30) vor. Fragen Sie bei Pflegeoder Seniorenberatern in den Sozialämtern Ihrer Stadt und Gemeinde und in Seniorenbüros nach. Datenbank haushaltsnahe Dienstleistungen der Verbraucherzentrale NRW Hier haben Sie die Möglichkeit, nach einem Dienstleister in Ihrer Nähe in einer Datenbank zu suchen. Die Datenbank soll Ihnen eine Entscheidungshilfe bei der Auswahl eines Dienstleisters für Haus und Garten geben. Die Verbraucherzentrale hat nur solche Dienstleister aufgenom-
men, die sich zur Einhaltung der Mindestanforderungen an „Haushaltsnahe Dienstleistungen für ältere Menschen in NRW“ verpflichtet haben. Die Verbraucherzentrale weist ausdrücklich darauf hin, dass die Datenbank aufgrund von Selbstauskünften der Dienstleister entstanden ist. Es erfolgte keine Prüfung durch die Verbraucherzentrale NRW. Anbieter können sich demnach nicht auf eine Empfehlung oder ein Qualitätsurteil durch die Verbraucherzentrale NRW berufen. Nähere Informationen zu den Leistungsanbietern und zu den Mindestanforderungen finden Sie auf der Homepage der Verbraucherzentrale www.vz-nrw.de im Bereich Haushalt und Garten unter Haushaltshilfen. ➜ Das sich die Datenbank noch im Aufbau befindet, werden Sie möglicherweise derzeit noch nicht viele Angebote aus der Region finden.
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4. Hilfe und Pflege Zuhause 4.3 Ausländische Haushaltshilfen Damit pflegebedürftige Menschen in ihrer gewohnten Umgebung verbleiben können, ist es häufig erforderlich, dass jemand mit ihnen zusammen im Haushalt lebt. Da dies häufig nicht allein durch Angehörige erfolgen kann, entschließen sich immer mehr Betroffene, eine ausländische Haushaltshilfe zu beschäftigen. Die Haushaltshilfen übernehmen hauswirtschaftliche Arbeiten sowie notwendige pflegerische Alltagshilfen. Die notwendigen pflegerischen Alltagshilfen umfassen im Wesentlichen das Anund Auskleiden, Hilfestellung beim Aufstehen und Zu-Bett-Gehen, Baden, Duschen, Essenzubereitung und/oder die Anreichung von Mahlzeiten, Haar-, Haut- und Mundpflege, Toilettengang usw. Des Weiteren gehören zu den Aufgaben der ausländischen Haushaltshilfen auch die Leistungen der sozialen Betreuung und Unterstützung, beispielsweise die Motivation und Beschäftigung von Menschen in verschiedenen Lebenssituationen. Die gleiche Person kann bis zu drei Jahre beschäftigt werden. Es können nur sozialversicherungspflichtige Vollzeitbeschäftigungen zugelassen werden. Die Entlohnung muss den tariflichen Bedingungen entsprechen und der Arbeitgeber hat für eine angemessene Unterbringung Sorge zu tragen. Es gibt zurzeit einige Agenturen, die sich auf die Vermittlung von ausländischen Arbeitskräften spezialisiert haben. Da für die Beschäftigung ausländischer Fachkräfte häufig eine Zulassung zum Arbeitsmarkt erforderlich ist, wird empfohlen, sich bei der Bundesfinanzdirektion West in Köln unter (0221) 22255-0 beraten zu lassen.
Für ausländische Haushaltshilfen aus den EUBeitrittsländern Estland, Lettland, Litauen, Polen, Slowakei, Slowenien, Tschechien und Ungarn gilt seit dem 1.05.2011 die volle Arbeitnehmer-Freizügigkeit. Das heißt Arbeitgeber können mit Arbeitnehmern aus diesen Ländern direkt einen Arbeitsvertrag abschließen wie mit jedem Arbeitnehmer auf dem deutschen Arbeitsmarkt. Eine Arbeitserlaubnis wird nicht mehr benötigt. ➜ Wichtig dabei ist, dass bei den Arbeitsverhältnissen alle Gesetze oder/und sonstigen Vorschriften (Arbeitszeitgesetz, ortsüblichen Tariflohn, Urlaubsanspruch etc.) beachtet werden. Die Vermittlung einer ausländischen Haushaltshilfe durch die Arbeitsagentur ist gebührenfrei. Weitere Informationen hierzu erhalten Sie hier: ➩➩ Bundesagentur für Arbeit Zentrale Auslands- und Fachvermittlung (ZAV) Villemombler Str. 76 53123 Bonn (0228) 713-1414 6 (0228) 713-2701415
[email protected] www.arbeitsagentur.de
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4. Hilfe und Pflege Zuhause 4.4 Mahlzeitendienst
Der Mahlzeitendienst –vielfach bekannt unter der Bezeichnung „Essen auf Rädern“- beinhaltet die Hauslieferung warmer Mahlzeiten oder tiefgefrorener Menüs an Werktagen oder Wochenenden. Die Mahlzeiten können wahlweise wochenweise oder einzeln bestellt werden. Die Lieferung am Wochenende erfolgt häufig als kalte Kost. Das Angebot der Menüs umfasst in der Regel auch Spezialkost, leichte oder vegetarische Kost sowie Diätkost. Anbieter im Rhein-Sieg-Kreis: ➩➩ ASB RV Bonn/Rhein-Sieg e.V (02241) 8707-49 ➩➩ Caritas Mahlzeitendienst (02242) 882-337 ➩➩ Johanniter RV Bonn/Rhein-Sieg/Euskirchen (02241) 234-230 ➩➩ Menüdienst Rhein-Sieg GmbH (02224) 960-3065 ➩➩ Tip-Top Service GmbH (Much u. Umgebung) (02245) 60676 ➜ Darüber hinaus werden Mahlzeitendienste überwiegend von den ambulanten Pflegediensten (siehe Auflistung ab Seite 50), aber auch teilweise von stationären Betreuungseinrichtungen (Aufstellung siehe unter Punkt 5.3 ab Seite 68) angeboten.
4.5 Hausnotrufsystem Der Hausnotruf gibt Ihnen das beruhigende Gefühl, im Notfall stets einen Ansprechpartner zu erreichen, der Ihnen schnell zur Hilfe kommen kann. Bei der Hausnotrufanlage wird ein Teilnehmergerät an das Telefonnetz angeschlossen, welches durch Knopfdruck des Funksenders den Notdienst ins Haus ruft. Der Funksender ist so klein und leicht, dass er problemlos um den Hals oder am Handgelenk getragen werden kann. Nach dem Auslösen des Notrufs durch Knopfdruck können Sie innerhalb Ihrer Wohnung direkt mit der Zentrale sprechen, ohne ein weiteres Gerät zu bedienen. Das Hausnotrufsystem ist auch in der Lage, einen Teilnehmer zu erkennen, auch wenn dieser nicht mehr in der Lage sein sollte, zu sprechen. Die Hausnotrufzentrale ist rund um die Uhr besetzt, kennt alle Teilnehmer und weiß, wo der Wohnungsschlüssel hinterlegt ist, welche Medikamente gegebenenfalls benötigt werden usw. Anbieter mit Notrufzentrale für den gesamten Rhein-Sieg-Kreis: ➩➩ ASB RV Bonn/Rhein-Sieg e.V. (02241) 8707-34 ➩➩ DRK Kreisverband Rhein-Sieg e.V. (02208) 5001-756 ➩➩ Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. (02241) 23423-32 ➩➩ Malteser Hilfsdienst e.V. (0228) 96992-30
4. Hilfe und Pflege Zuhause Über die Installationskosten und die monatlichen Gebühren informieren Sie die Anbieter. Hinsichtlich einer Beteiligung an der Finanzierung geben die Pflegekassen und/oder die örtlichen Sozialämter Auskunft. ➜ Hausnotrufsysteme werden auch von den meisten ambulanten Pflegediensten angeboten (siehe Auflistung unter 4.1 ab Seite 50). 4.6 Zusätzliche Betreuungsangebote für Menschen mit eingeschränkter Alltagskompetenz Für Menschen, mit einer erheblichen Einschränkung der Alltagskompetenz (Demenzerkrankte) gibt es spezielle, so genannte niedrigschwellige Betreuungsangebote. Nähere Erläuterungen hierzu finden Sie unter Kapitel 6 „Hilfen für gerontopsychiatrisch Erkrankte“ ab Seite 78. Ambulante Pflegedienste, die solche Leistungen anbieten, können Sie aus der Liste unter Punkt 4.1 ab Seite 50 entnehmen. 4.7 Ehrenamtliche Besuchsdienste Vielen älteren Menschen fällt es schwer, die Wohnung ohne fremde Hilfe zu verlassen. Einsamkeit und Isolation können dann die Folge sein. Um dem entgegen zu wirken, bieten im Rhein-Sieg-Kreis ehrenamtliche Besuchsdienste ihre Hilfen an. Die Angebote sind vielfältig und sollen dazu beitragen, dass in ihrer Mobilität eingeschränkte Menschen durch Hausbesuche, Gespräche, Vorlesen, Spielen und evtl. Spaziergänge mehr Lebensqualität erhalten. Gegebenenfalls können Sie über ehrenamtliche Besuchsdienste auch weitergehende Hilfeleistungen erhalten.
63 63 Wer Interesse hat, Menschen mit persönlichen Besuchen eine Freude zu machen oder wer selbst Besuch bekommen möchte, kann sich an die Freiwilligen-Agentur im Rhein-Sieg-Kreis (siehe unter 1.4 auf Seite 21) wenden. Dort hilft man Ihnen gerne weiter. ➜ Auskünfte über Besuchsdienste erhalten Sie auch bei Ihrer Stadt- oder Gemeindeverwaltung (siehe unter 3.1 auf Seite 30), den Seniorenberatungen, den Kirchengemeinden oder Wohlfahrtsverbänden (siehe unter 3.4 auf Seite 36).
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4. Hilfe und Pflege Zuhause 4.8 Hilfen für pflegende Angehörige
Aufgrund der erheblichen Belastungen, denen Betreuungspersonen ausgesetzt sind, kommen Pflegepersonen bis an die Grenzen ihrer körperlichen und psychischen Leistungsfähigkeit. Sie brauchen dadurch verschiedene Unterstützungsund Entlastungsmöglichkeiten. Die Kenntnis und Nutzung von mobilen Hilfsangeboten, wie die Teilnahme an einem Pflegekurs, Gesprächskreise für pflegende Angehörige, Beratungsstellen oder Tages- und Kurzzeitpflege, kann wesentlich zur Entlastung beitragen. Ausführliche Informationen zu pflegerischen und pflegeergänzenden Angeboten erhalten Sie: • Bei Ihrer Pflegekasse • Bei der Pflegeberatung in den Städten und Gemeinden (siehe 3.1 auf Seite 30) • In der Koordinierungsstelle Pflege des Kreissozialamtes • Im Internet: http://rhein-sieg.pflege.net und bei der: ➩➩ Landesstelle Pflegende Angehörige NRW Domplatz 1–3 48143 Münster (0251) 411-3302 oder 411-3322
[email protected] Gebührenfreies Pflegetelefon: (0800) 2204400 Montag bis Freitag von 10:00–12:00 Uhr Pflegekurse Wenn Sie einen Angehörigen pflegen oder sich ehrenamtlich um Pflegebedürftige kümmern, können Sie an einem Pflegekurs Ihrer Pflegekasse teilnehmen.
Pflegekurse können direkt von Pflegekassen angeboten werden. Häufiger sind jedoch Kooperationen mit anderen Einrichtungen, wie z.B. Pflegedienste, Sozialstationen, Volkshochschule oder Verbände der freien Wohlfahrtspflege. Die Pflegekurse sind für die Teilnehmer unentgeltlich, die Kosten werden von der Pflegeversicherung übernommen. Sie bieten praktische Anleitung und Informationen, aber auch Beratung und Unterstützung zu vielen verschiedenen Themen. Außerdem bieten diese Kurse pflegenden Angehörigen die Möglichkeit, sich mit anderen auszutauschen und Kontakte zu knüpfen. Angehörigengruppen / Gesprächskreise Angehörigengruppen haben das Ziel, den Austausch von persönlichen Erfahrungen herbeizuführen und praktische Anregungen zu vermitteln. Sie sind auch ein Ort, wo man über Ängste und Erfahrungen in einer Atmosphäre der Anteilnahme und des Verständnisses frei sprechen kann. Im Rhein-Sieg-Kreis werden vielerorts Angehörigengruppen / -cafés und Gesprächskreise insbesondere für Pflegende von gerontopsychiatrisch Erkrankten angeboten. Weitere Informationen finden Sie unter 6.5 auf Seite 82 und im Gesundheitsportal des Rhein-Sieg-Kreises unter: www.rsk-gesundheitsportal.de Beratungsbesuche Wer zu Hause einen Angehörigen pflegt, hat häufig einen hohen Beratungsbedarf. Hier bieten viele ambulante Pflegedienste und Wohlfahrtsverbände (siehe unter 4.1 ab Seite 50; 3.4 auf Seite 36) individuelle Beratung, aber auch Schulungen und Gruppen für pflegende Angehörige an.
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4. Hilfe und Pflege Zuhause 4.9 Angebote der Intensivpflege Für Menschen, die aus medizinischen Gründen eine Intensivpflege benötigen, gibt es im RheinSieg- Kreis nachfolgend genannte Dienstleister, die ihre Leistungen kreisweit anbieten. Das Angebotsspektrum umfasst z.B. die Pflege und Betreuung von: • Menschen mit einem Apallischen Syndrom (Wachkomapatienten) • Menschen mit neurologischen Erkrankungen • Menschen mit einem hohen pflegerischen Aufwand (z.B. nach einem Schlaganfall) • Menschen, die außerklinisch beatmet werden • Menschen, die auf eine künstliche Ernährung (z.B. durch Magensonde oder Infusion) angewiesen sind. Nähere Informationen und Beratung erhalten Sie hier: ➩➩ ASB-Sozialstation Dienststelle Troisdorf Kasinostr. 2, 53840 Troisdorf (02241) 8707-0 6 8707-44 www.a-s-b.eu ➩➩ Intensivpflege Helene Wentland Kleine Heeg 27, 53359 Rheinbach (02226) 1580-25 6 1580-15
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5. Teilstationäre und stationäre Versorgungsangebote 5.1 Tages- und Nachtpflege
Tages- und Nachtpflege kommt für ältere pflegebedürftige Menschen in Betracht, deren Pflege und Betreuung tagsüber oder in der Nacht, z.B. durch Angehörige, nicht ausreichend sichergestellt werden kann.
➜ Welche Einrichtungen im Rhein-Sieg-Kreis Tages- und Nachtpflege anbieten, entnehmen Sie bitte der Übersicht unter 5.3 ab Seite 68. 5.2 Kurzzeit- / Verhinderungspflege
Das oberste Ziel der Tages- und Nachtpflege ist, Pflegebedürftigen den Verbleib in der eigenen Wohnung zu ermöglichen und pflegende Angehörige zu entlasten.
Kurzzeitpflege Kurzzeitpflege ist die zeitlich befristete Versorgung und Betreuung eines pflegebedürftigen Menschen, der sonst zu Hause gepflegt wird, in einer vollstationären Einrichtung.
Tagespflege Die Tagespflege kann an einzelnen oder an allen Wochentagen genutzt werden und schließt einen Fahrdienst mit ein, der die Senioren morgens abholt und abends wieder nach Hause bringt. In einer Tagespflegeeinrichtung werden die Pflegebedürftigen komplett versorgt und auch gezielt gefördert.
Sie kommt in Betracht, wenn beispielsweise pflegende Angehörige in Urlaub oder Kur fahren oder selbst erkrankt sind und die Pflege daher nicht sichergestellt ist. Auch im Anschluss an einen Krankenhausaufenthalt des Pflegebedürftigen kommt Kurzzeitpflege in Frage.
Nachtpflege Nachtpflegeeinrichtungen betreuen pflegebedürftige Menschen, die Hilfestellungen beim Zubettgehen, Aufstehen, bei Maßnahmen der Körperpflege benötigen oder einen gestörten TagNacht-Rhythmus haben.
Verhinderungspflege Der Anspruch auf Verhinderungspflege besteht, wenn die Pflegeperson, die pflegt (auch neben einem Pflegedienst), wegen Erholungsurlaubs, Krankheit oder aus anderen Gründen an der Pflege gehindert ist.
Die Pflegekasse übernimmt bei der Tages- und Nachtpflege monatliche pflegebedingte Aufwendungen für Pflegebedürftige (siehe Kapitel „Leistungen der Pflegeversicherung“ Punkt 8.9).
Voraussetzung für die Gewährung einer Verhinderungspflege ist, dass der Pflegebedürftige mindestens 6 Monate häuslich gepflegt wurde. Der Anspruch auf Kurzzeit- oder Verhinderungspflege ist jeweils auf 4 Wochen im Kalenderjahr (28 Kalendertage) beschränkt.
Bei Vorliegen einer Einstufung können die zu zahlenden Investitionskosten zugunsten der Einrichtung durch das Sozialamt des Rhein-SiegKreises übernommen werden. Die Antragstellung erfolgt über den Träger der Einrichtung.
➜ Plätze für Kurzzeit- und Verhinderungspflege werden in vielen stationären Pflegeeinrichtungen des Rhein-Sieg-Kreises vorgehalten (siehe Übersicht unter 5.3 ab Seite 68).
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5. Teilstationäre und stationäre Versorgungsangebote
Das Zuhause von morgen planen... Stationäre Pflege Behüteter Bereich Kurzzeitpflege Ambulante Pflege Wohnen im Seniorenzentrum 52 Apartments
Seniorenzentrum Siegburg GmbH Friedrich-Ebert-Straße 16 · 53721 Siegburg Telefon 02241 2504-0 · Fax 02241 2504-2505 E-Mail:
[email protected] www.seniorenzentrum-siegburg.de
In unseren Häusern werden Sie sich wohl fühlen! Unsere Angebote für Sie: • Vollstationäre Pflege • Kurzzeitpflege • Abwechslungsreiches Freizeit- und Therapieangebot • Großer Garten zum Entspannen und Spazieren gehen Im Raum Bad Honnef bieten wir außerdem täglich „Essen auf Rädern“ an. Die Mahlzeiten werden frisch zubereitet und sofort ausgeliefert. Gerne beachten wir bei der Zubereitung Ihre persönlichen Diätvorschriften. Wir stehen gerne zu einem persönlichen Beratungsgespräch zur Verfügung.
Altenheim Marienhof Brieberichweg 2a 53604 Bad Honnef Tel.: 02224 / 93 96-0 Fax: 02224 / 75 80-3 Altenheim Haus Katharina Kurfürstenstraße 25 53639 Königswinter Tel.: 02223 / 90 90 20 Fax: 02223 / 90 90 222
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5. Teilstationäre und stationäre Versorgungsangebote 5.3 Pflegeeinrichtungen im Rhein-Sieg-Kreis
Wenn Sie pflegebedürftig sind und zu Hause ohne fremde Hilfe nicht mehr zurechtkommen, aber keine Hilfe haben, sollten Sie sich Gedanken über einen Umzug in eine Alten- und Pflegeeinrichtung machen. Dieser Schritt ist zwar sehr einschneidend, aber Sie müssen bedenken, dass Ihre Versorgung und Pflege in einer Pflegeeinrichtung rundum sichergestellt ist.
Wenn sich ankündigt, dass eine Aufnahme in einer Einrichtung erforderlich wird, sollten Sie sich frühzeitig um eine Beratung und einen Platz bemühen, da einige Einrichtungen Wartelisten führen. Ausführliche Informationen erhalten Sie: • Bei Ihrer Pflegekasse • Bei der Pflegeberatung in Ihrer Stadt-/ Gemeindeverwaltung (siehe Punkt 3.1) • Bei der Koordinierungsstelle Pflege des Kreissozialamtes (siehe Punkt 3.2) • Beim Sachgebiet Pflegewohngeld / Grundsicherung/ Sozialhilfe zur Finanzierung vollund teilstationärer Einrichtungen (siehe Punkt 8.2) • Im Internet: http://rhein-sieg.pflege.net Die Bertelsmann Stiftung bietet unter www.pflegeheim.weisse-liste.de eine Checkliste an, mit deren Hilfe Sie prüfen können, welche Einrichtung am ehesten Ihren Wünschen entspricht.
Im Rhein-Sieg-Kreis gibt es rund 60 Alten- und Pflegeeinrichtungen, teils in privater und teils in Trägerschaft von Ordensgemeinschaften oder Wohlfahrtsverbänden. Es handelt sich sowohl um kleine, familiäre Häuser als auch große Einrichtungen mit teilweise unterschiedlichen Fachabteilungen. Einige Einrichtungen bieten ein so genanntes Probewohnen an, d.h., Sie können 2–3 Wochen in der Einrichtung leben, die Sie in die engere Wahl gezogen haben, ohne sich festlegen zu müssen, ob Sie dort auf Dauer wohnen möchten.
Mit dem Pflege-Weiterentwicklungsgesetz wurde die Möglichkeit geschaffen, die für die Verbraucher relevanten Prüfungsergebnisse der Medizinischen Dienste der Öffentlichkeit in geeigneter Form zugänglich zu machen. Nähere Informationen hierzu siehe unter 3.7 auf Seite 42. Eine Zusammenstellung der Leistungsanbieter im stationären Bereich finden Sie auf den folgenden Seiten. Erläuterung zur Art der Angebote: V = Vollstationäre Pflege K = Kurzzeitpflege T = Tagespflege ZB = Zusätzliche Betreuungsleistungen BS = Beschützte Station/ Einrichtungen
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5. Teilstationäre und stationäre Versorgungsangebote Name der Einrichtung
Anschrift
Telefon
St. Elisabeth Seniorenzentrum
Am Rathaus 9 53347 Alfter-Oedekoven
(0228) 98664
Altenheim Marienhof
Brieberichweg 2 a 53604 Bad Honnef
(02224) 9396-0
DIACOR gGmbH Ev. Seniorenstift
Am Honnefer Kreuz 21 53604 Bad Honnef
(02224) 15-0
Rhenania Parkresidenz Pflegeheim
Am Spitzenbach 2 53604 Bad Honnef
(02224) 183-0
Senioren- und Behindertenbetreuung am Kurpark Dr. Kneip GmbH Altenheim Franziskus-Haus
Luisenstraße 27 53604 Bad Honnef
(02224) 1809-0
Klosterstraße 6 53604 Bad Honnef
(02224) 8171
Seniorenvilla Am Siebengebirge
Fuchshardtweg 4 53604 Bad Honnef
(02224) 989850
Senioren- und Pflegeheim „Haus Brüngsberg”
Ilse-Remy-Straße 15 53604 Bad Honnef
(02224) 96030-0
Seniorenwohnstift Beethoven
Siefenfeldchen 39 53332 Bornheim
(02222) 73-0
Haus Selam
Kummenberg 4 53332 Bornheim-Brenig
(02222) 935373
Altenheim Maria Hilf
Brunnenallee 20 53332 Bornheim
(02222) 709-0
Seniorenhaus St. Josef
Siegesstraße 16 53332 Bornheim
(02222) 91999-0
Seniorenhaus St. Angela
Bierbaumstraße 3 53332 Bornheim-Hersel
(02222) 92725-0
St. Elisabeth Seniorenwohnheim GmbH
Hospitalstraße 5 53783 Eitorf
(02243) 8821
de Schrevel GmbH & Co KG Happacher Hof
Happacher Straße 2–6 53783 Eitorf
(02243) 9223-0
de Schrevel GmbH & Co KG Schloss Merten
Schlossstraße 14 53783 Eitorf
(02243) 86251
Art/Anzahl der Plätze V, K, ZB 63 V, K, ZB 58 V, K, ZB 79 V, K, ZB 36 V, K, ZB 81 V, K, ZB, BS 69 V, ZB 27 V, K, ZB 36 V, K, ZB 38 V, ZB, BS 18 V, K, T, ZB 101 V, K, ZB 70 V, K, ZB 68 V, K, ZB 72 V, K, ZB 58 V, K, ZB, BS 125
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5. Teilstationäre und stationäre Versorgungsangebote
Name der Einrichtung
Anschrift
Telefon
Seniorenheim Weyerhof
Weyergarten 22 53783 Eitorf
(02243) 83263
Haus am Teich Überdorfstraße 19 Alten- und Pflegeheim Becker 53783 Eitorf-Lindscheid
(02243) 8802-0
Alten- u. Pflegeheim Haus an der Sieg
Halfter Straße 67 53783 Eitorf
(02243) 83716
Landheim Bourauel
Hohner Weg 33 53783 Eitorf
(02243) 9188-0
Seniorenhaus St. Augustinus
Dicke Hecke 37 53773 Hennef-Bödingen
(02242) 87391-0
Altenzentrum Helenenstift
Bonner Straße 93 53773 Hennef
(02242) 882-0
Kurhaus Wohnresidenzen GmbH
Kurhausstraße 27 53773 Hennef
(02242) 8806-0
Seniorenzentrum Hennef GmbH
Kurhausstraße 45 53773 Hennef
(02242) 9300
Tagespflege Listner
Beethovenstraße 39 53773 Hennef
(02242) 9044676
Altenheim Kloster Heisterbach
Heisterbacher Straße 53639 Königswinter
(02223) 702-0
Altenheim „Haus Katharina”
Kurfürstenstraße 25 53639 Königswinter
(02223) 909020
St. Konstantia-Haus
Dollendorfer Straße 35 53639 Königswinter-Oberpleis
(02244) 933-0
Alten- und Pflegeheim St. Margareta
Am Forstkreuz 10 53639 Königswinter-Stieldorf
(02244) 92280
Psych. Pflegeheim Haus Abendfrieden
Eichendorffstraße 13–15 53797 Lohmar
(02246) 201-0
Seniorenheim Meigermühle GmbH
Meigermühle 1 53797 Lohmar
(02246) 3110
Ev. Altenheim Wahlscheid
Heiligenstock 27 53797 Lohmar
(02206) 61-0
Art/Anzahl der Plätze V, K 16 V, K, ZB, BS 56 V, K 10 V, K, ZB 51 V, ZB 60 V, K, ZB 119 V, K, ZB, BS 154 V, K, ZB 118 T, ZB 12 V, K, ZB 62 V, K, ZB 59 V, K, ZB 78 V, ZB 57 V, K, ZB, BS 53 V, ZB 23 V, K, ZB 112
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5. Teilstationäre und stationäre Versorgungsangebote
SLAVICA MARX Gesundheitsberaterin - Rücken für - Füße - Gelenke Kölner Str. 112 53840 Troisdorf Tel. 02241 - 9320678 Termine nur nach telef. Vereinbarung
www.gesundheitsberaterin-slavica-marx.de
Bei uns sind Sie in guten Händen! Unser Alten- und Pflegeheim in der Trägerschaft der Marienhaus GmbH ist modern und freundlich gestaltet mit vielfältigen Möglichkeiten der Begegnung und der aktiven Tagesgestaltung. Wir unterstützen die Bewohnerinnen und Bewohner bei ihren Interessen und fördern die Erhaltung ihrer Selbständigkeit. Qualifizierte Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen gewährleisten eine aktivierende und ganzheitliche Pflege und Betreuung auf der Grundlage unseres christlichen Menschenbildes.
Sie finden in unserem Haus eine Kultur und Atmosphäre vor, in der Wert und Würde jedes menschlichen Lebens der Maßstab allen Handelns sind. Für ältere Menschen, die nur für ein paar Wochen die Geborgenheit eines Heimes suchen oder bei Urlaub und Krankheit pflegender Angehöriger, bieten wir Kurzzeitpflege an. Wenn Sie Fragen haben oder weitere Informationen wünschen, rufen Sie uns einfach an:
www.seniorenwohnhaus-eitorf.de
St. Elisabeth Seniorenwohnhaus Hospitalstraße 5 53783 Eitorf Tel. 02243 882-1
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5. Teilstationäre und stationäre Versorgungsangebote
Name der Einrichtung
Anschrift
Telefon
Ev. Altenheim Lohmar
Hermann-Löns-Straße 2 53797 Lohmar
(02246) 303720
Caritas Tagespflege Am Frohnhof
Kirchplatz 1 53340 Meckenheim
(02225) 992424
Senioren Tagespflege Meckenheim
Zypressenweg 4 53340 Meckenheim
(02225) 7085872
St. Josef Seniorenhaus
Kirchfeldstraße 4 53340 Meckenheim
(02225) 99130
Johanneshaus Meckenheim
Lee-Mee-Platz 3 53340 Meckenheim
(02225) 7081150
Alten-und Pflegeheim St. Apolonia
Neßhoven 23 53804 Much
(02295) 92060
Seniorenzentrum Altes Kloster
Klosterstraße 56 53804 Much
(02245) 600079-0
Ev. Altenhilfe Much/Seelscheid
Am Grasgarten 20 (02247) 53819 Neunkirchen-Seelscheid 701-0
Haus Elisabeth Altenheim GmbH
Rathausstraße 11 53859 Niederkassel
(02208) 9491-0
Seniorenresidenz Walter Esser
Rheinstraße 36 53859 Niederkassl-Lülsdorf
(02208) 9318-0
Haus am Römerkanal
Römerkanal 11 53359 Rheinbach
(02226) 1699-0
Malteser Seniorenheim Marienheim
Gerbergasse 20 53359 Rheinbach
(02226) 85214
Bonifatius Seniorenzentrum Rheinbach
Schweitzerstraße 2 53359 Rheinbach
(02226) 16974-0
Altenpflegeheim Haus Bröleck
Bernauel 1 53809 Ruppichteroth-Bröleck
(02295) 1335
Alten- u. Pflegeheim Haus Tusculum
Zum Tusculum 11 (02247) 53809 Ruppichteroth-Broscheid 3010
Pflegeheim Barhoff GmbH
Hahnbitzenweg 1–1a 53757 Sankt Augustin
(02241) 331595
Art/Anzahl der Plätze V, ZB 26 T, ZB 12 T, ZB 15 V, K, ZB 84 V, K, ZB, BS 80 V, K, ZB 34 V, K, ZB 80 V, K, ZB 138 V, K, ZB 110 V, K, ZB 73 V, K, ZB 130 V, ZB 55 V, K, ZB 80 V, K, Zb 39 V, K, ZB, BS 101 V, K, ZB 23
Caritasverband Rhein-Sieg e.V.
Altenzentrum Helenenstift in Hennef Leben im Helenenstift bedeutet größtmögliche Individualität und Sicherheit durch die Verfügbarkeit von erforderlichen Hilfen im Alltag sowie die umfassende Betreuung und Begleitung bei Pflegebedürftigkeit. Unsere Bewohner treffen sich zu den Mahlzeiten in der Cafeteria oder in den Wohnküchen auf den Wohnbereichen. Die weitere Ausstattung des Hauses: Gymnastikraum, Friseurraum, Bibliothek, Lichthof für Veranstaltungen, Bauerngarten mit großer Terrasse, Parkanlage mit Teich, Seelsorgerische Begleitung, Sozialer Dienst.
Haus Elisabeth Altenheim in Niederkassel Leben im Haus Elisabeth Altenheim bedeutet größtmögliche Individualität und Sicherheit durch die permanente Verfügbarkeit von erforderlichen Hilfen im Alltag sowie umfassende Pflege, bis hin zur Betreuung bei Schwerstpflegebedürftigkeit. Unsere Einrichtung liegt direkt am Rhein. Fast alle Balkone in unserem Haus haben einen herrlichen Ausblick auf den Rhein. Es sind nur 2 Minuten Fußweg bis zum Marktplatz mit Einkaufsmöglichkeiten und wöchentlichem Markt. Die nächste Bushaltestelle ist in fünf Minuten zu Fuß vom Haus aus zu erreichen.
Kontakt: Altenzentrum Helenenstift Bonner Str. 93 · 53773 Hennef 02242 882-0 E-Mail:
[email protected] Kontakt: Haus Elisabeth Altenheim GmbH Rathausstr. 11 53819 Niederkassel 02208 9491-0 E-Mail: elisabeth.altenheim@ caritas-rheinsieg.de
Caritasverband Rhein-Sieg e.V. · Wilhelmstr. 155–157 · 53721 Siegburg 02241 1209-0 · E-Mail:
[email protected] · www.caritas-rheinsieg.de
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5. Teilstationäre und stationäre Versorgungsangebote
Name der Einrichtung
Anschrift
Telefon
CBT Wohnhaus St. Monika
Husarenstraße 2 53757 Sankt Augustin
(02241) 2361
St. Franziskus Seniorenzentrum
Arnold-Janssen-Straße 37 53757 Sankt Augsutin
(02241) 92107-0
St. Josef Heim Haus zur Mühlen
Alexianerallee 1 53721 Siegburg
(02241) 389-0
St. Antonius - Hausgemeinschaft für Demente
Alexianerallee 1a 53721 Siegburg
(02241) 389-0
Seniorenzentrum Siegburg GmbH
Friedrich-Ebert-Straße 16 53721 Siegburg
(02241) 2504-0
Ev. Altenheim Am Michaelsberg
Kleiberg 1b 53721 Siegburg
(02241) 303-0
St. Clara Seniorenzentrum
Hinter dem Burggarten 9 53913 Swisttal-Heimerzheim
(02254) 602-0
Alfred-Delp-Altenzentrum
Alfred-Delp-Straße 13 53840 Troisdorf
(02241) 802-0
Nobilis Seniorenresidenz GmbH
Wilh.-Hamacher-Platz 15–19 53840 Troisdorf
(02241) 889-0
Seniorenhaus Spich Herm.-Josef-Lascheid-Haus
Asselbachstraße 14 53842 Troisdorf-Spich
(02241) 9507-0
Curanum Seniorenpflegezentrum Sieglar
Rathausstraße 1 53844 Troisdorf
(02241) 494-0
CMS Altenstift Limbach GmbH
Limbachstraße 35 53343 Wachtberg-Berkum
(0228) 851-0
Seniorenzentrum St. Josef
Krankenhausweg 4 51570 Windeck-Dattenfeld
(02292) 922-0
Haus Tannenhof
Auf der Hardt 22 51570 Windeck-Herchen
(02243) 9192-0
Pflegeheim Pohl Haus am Wald
Weyerbuscher Straße 57 51570 Windeck-Leuscheid
(02292) 2322
St. Antonius Seniorenhaus
Schönecker Weg 10 51570 Windeck-Schladern
(02292) 9303-0
Art/Anzahl der Plätze V, K, ZB 120 V, K, ZB 162 V, K, ZB 95 V, K, ZB 46 V, K, ZB, BS 206 V, K, ZB 104 V, K, ZB 64 V, K, T, ZB 158 V, ZB 80 V, ZB 98 V, K, ZB 168 V, K, ZB, BS 145 V, K, ZB 73 V, K, ZB 36 V, K, ZB 46 V, K 24
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5. Teilstationäre und stationäre Versorgungsangebote
Malteser in Bonn und Umgebung
Im Alter rundum gut versorgt Spezialisierte Altersmedizin
Gut versorgt zu Hause alt werden
Malteser Krankenhaus Bonn/Rhein-Sieg
Malteser Ambulante Dienste Bonn/Rhein-Sieg
Bonn-Hardtberg/Rheinbach
Grund-, Behandlungs- und Überleitpflege | Hauswirtschaftliche Versorgung | 24 Stunden für Sie da
Zentrum für Altersmedizin | Malteser Fußzentrum | Zentrum für Palliativmedizin | Handchirurgie | Plastische Chirurgie | Allgemein- und Unfallchirurgie | Innere Medizin | Urologie | Gynäkologie und Geburtshilfe Telefon: 0228 6481-0 www.malteser-krankenhaus-bonn.de
Telefon: 0228 6481-500 (Bonn-West) 02226 85-270 (Rheinbach) 02242 912019 (Hennef) www.malteser-ambulante-dienste.de
Malteser Hilfsdienst e.V.
Ein gemütliches Zuhause im Alter Malteser Seniorenheim Marienheim Rheinbach 55 Plätze (alle Pflegestufen) Telefon: 02226 85-214 www.malteser-marienheim.de
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5. Teilstationäre und stationäre Versorgungsangebote
Name der Einrichtung
Anschrift
Telefon
Senioren-und Pflegeheim Wiedenhof
Hähnchen 26 51570 Windeck-Wiedenhof
(02292) 9137-0
Alten- und Pflegeheim Haus am Park
Siegtalstraße 45 51570 Windeck-Herchen
(02243) 842795
Pflegeheim Fabianek
In der Au 21 51570 Windeck-Herchen
(02243) 83502
Pflegeheim Fabianek
Zur Alten Schmiede 8 51570 Windeck-Herchen
(02243) 83502
5.4 Interessenvertreter der Bewohner Das in Nordrhein-Westfalen gültige Wohn- und Teilhabegesetz (WTG) garantiert den Bewohnern von Betreuungseinrichtungen neben einer gleichberechtigten Teilhabe am Leben ein ausdrückliches Mitsprache- und Beschwerderecht. Der Betreiber der Einrichtung hat die Bewohner über dieses Recht und die zuständigen Ansprechpartner zu informieren. Die Interessenvertretung der Bewohner ist der Beirat (früher: Heimbeirat). Dem Beirat kommt grundsätzlich eine Vermittlerfunktion zwischen der Bewohnergemeinschaft und dem Betreiber der Einrichtung zu. Er verfügt seit Einführung des WTG über eine besondere Stellung, da er über echte Mitbestimmungsrechte verfügt, d.h. er kann das Leben der Bewohner in einer Betreuungseinrichtung aktiv mitgestalten. Der Beirat kann insbesondere in Angelegenheiten, die z.B. Wohnen, Betreuung, Aufenthaltsbedingungen, Hausordnung, Verpflegung und Freizeitgestaltung betreffen, mitwirken bzw. mitbestimmen und hat u.a. die Aufgabe, Beschwerden
Art/Anzahl der Plätze V, K, ZB 38 V, ZB 9 V, K, ZB 36 V, ZB 16
und Anregungen an die Einrichtungsleitung weiterzugeben und mit ihr darüber zu verhandeln. Nähere Informationen erhalten Sie auch hier: ➩➩ Kreisverwaltung des Rhein-Sieg-Kreises Kreissozialamt Kaiser-Wilhelm-Platz 1, 53721 Siegburg (02241) 13-2378 www.rhein-sieg-kreis.de (unter Servicebereiche>Soziales>Senioren> Heimaufsicht) 5.5 Heimaufsicht Die zur Zeit rund 115 Betreuungseinrichtungen unterliegen der staatlichen Aufsicht durch die nach dem Wohn- und Teilhabegesetz NordrheinWestfalen (WTG) zuständige Behörde (Heimaufsicht), die sich für den Schutz der Interessen der Bewohner durch Beratung und mit dem notwendigen Nachdruck einsetzt. Nach dem WTG ist es Aufgabe der Heimaufsicht dafür zu sorgen, dass die Interessen und Bedürfnisse der älteren, behinderten oder pflege-
5. Teilstationäre und stationäre Versorgungsangebote 92x188_anzeige_Image_4c_Layout 1 04.05.2011 12:02 Seite 1
bedürftigen Menschen in den Einrichtungen beachtet und geschützt werden. Die Pflegequalität der Einrichtungen wird vorrangig durch den Medizinischen Dienst der Krankenkassen überprüft, so dass die Betreuungseinrichtungen insgesamt einer umfassenden Kontrolle unterliegen. Die Mitarbeiter der Heimaufsicht stehen Ihnen in allen Angelegenheiten des Einrichtungsbetriebs sowie zu Fragen rund um das WTG mit Rat und Tat zur Seite. Des Weiteren übernimmt sie gegenüber dem Einrichtungsbetreiber eine umfangreiche Beratungs- und Überwachungsfunktion. Sie nimmt auch Aufgaben als Ordnungsbehörde wahr, wenn es um die Einhaltung bzw. Durchsetzung von Vorschriften nach dem WTG geht.
Premium-Wohnen & Komfortpflege
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• Führen unangemeldete Prüfungen in den Einrichtungen durch.
Stilvoll leben, selbstbestimmt agieren, sich verwöhnen lassen, guten Service erleben und anspruchsvoll gepflegt werden – so lautet die Intention der Kursana Villa, die Premium-Wohnen und Komfortpflege in einem stilvollen Gründerzeit-Ambiente mit höchstem Wohnkomfort und familiärem Charakter bietet.
• Bearbeiten Beschwerden und moderieren in Konfliktsituationen.
Wir freuen uns darauf, Sie in der Kursana Villa begrüßen zu dürfen!
Die Mitarbeiter der Heimaufsicht: • Beraten Bewohner von Betreuungseinrichtungen, Beiräte, Vertretungsgremien, Vertrauenspersonen, Angehörige und Träger von Betreuungseinrichtungen.
Wenn Sie Fragen, Anregungen, Probleme oder Beschwerden haben, wenden Sie sich an die: ➩➩ Kreisverwaltung des Rhein-Sieg-Kreises - Kreissozialamt, Heimaufsicht Kaiser-Wilhelm-Platz 1, 53721 Siegburg (02241) 13-2378
Kursana Villa Bonn, Villa Camphausen Mainzer Straße 233, 53179 Bonn Telefon: 02 28 . 32 96 - 0, www.kursana.de
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6. Hilfen für gerontopsychiatrisch Erkrankte
Immer häufiger leiden ältere Menschen an Altersdemenz oder psychischen Erkrankungen des Alters. Die meisten von ihnen leben in ihrer häuslichen Umgebung und werden von Angehörigen oft bis an die Grenzen ihrer Belastbarkeit betreut. Auf jeden Fall empfiehlt es sich, bei der Behandlung eines erkrankten Angehörigen neben dem Hausarzt auch einen Facharzt für Neurologie und Psychiatrie zur Behandlung hinzu zu ziehen, denn eine gute medikamentöse Behandlung kann den Verlauf der Erkrankung sehr positiv beeinflussen, den Umgang mit dem Erkrankten erheblich erleichtern und das Fortschreiten einer Demenzerkrankung verzögern.
6.1 Ambulante gerontopsychiatrische Behandlung ➩➩ Klinisches Behandlungs- und Forschungszentrum für neurodegenerative Erkrankungen (KBFZ) Gedächtnisambulanz Universitätsklinikum Bonn Sigmund-Freud-Straße 25, 53105 Bonn Mo bis Fr von 9:00–16:00 Uhr (0228) 287-16367 6 287-19419
[email protected] www.meb.uni-bonn.de/psychiatrie/kbfz ➩➩ LVR-Klinik Bonn / Gerontopsychiatrische Ambulanz Kaiser-Karl-Ring 20, 53111 Bonn (0228) 551-2567 6 551-2924
[email protected] www.klinik-bonn.lvr.de Angebot: Diagnostik von psychischen Erkrankungen im Alter ➩➩ Memory Clinic/Gedächtnisambulanz Kaiser-Karl-Ring 20, 53111 Bonn (0228) 551-2567 Angebot: (Früh-)diagnostik, Behandlung demenzieller Erkrankungsbilder. Betreuung der pflegenden Angehörigen, Koordination von Hilfeleistungen, Aufklärung der Öffentlichkeit.
➩➩ Altenberatung LVR-Klinik Bonn - Gerontopsych. Zentrum Kaiser-Karl-Ring 20, 53111 Bonn (0228) 551-3862 Ansprechpartner: Herr Frießner Angebot: Informationen über regionale Möglichkeiten von Diagnostik, Therapie und Hilfe bei bestehenden psychischen und sozialen Problemen. ➩➩ Angehörigengruppe LVR-Klinik Bonn - Gerontopsych. Zentrum Kaiser-Karl-Ring 20, 53111 Bonn Jeden 2. Dienstag findet von 19:30– 21:00 Uhr im Haus 15, Raum 0.31 ein offenes und kostenfreies Treffen der Selbsthilfegruppe für Angehörige Menschen mit demenziellen Erkrankungen unter fachlicher Leitung statt. ➩➩ LVR-Klinik Bonn Behandlungszentrum Eitorf Hospitalstraße 13, 53783 Eitorf (02243) 84780201 Ansprechpartner: Herr Dr. Rothfeld (zuständig für den rechtsrheinischen Einzugsbereich z.B. Hennef, Siegburg, Eitorf, Much, Neunkirchen-Seelscheid, Windeck) Angebot: Beratung, ambulante und (teil-) stationäre Behandlung auch für gerontopsychiatrisch erkrankte Menschen
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6. Hilfen für gerontopsychiatrisch Erkrankte ➩➩ LVR-Klinik Bonn Behandlungszentrum Meckenheim Tagesklinik Siebengebirgsring 42, 53340 Meckenheim (02225) 708601 Ansprechpartnerin: Frau Prof. Dr. Zehm-Schmolke (zuständig für den linksrheinischen Einzugsbereich z.B. Meckenheim, Rheinbach, Swisttal und Wachtberg) Angebot: Beratung, ambulante und (teil-)stationäre Behandlung auch für gerontopsychiatrisch erkrankte Menschen
Die LVR-Klinik Bonn ist Dienstleister für Menschen jeden Alters mit psychischen und neurologischen Erkrankungen. Sie setzt sich aus neun Fachabteilungen mit über 800 Behandlungsplätzen zusammen.
6.2 Stationäre gerontopsychiatrische Behandlung
Mit ihren ambulanten, stationären und teilstationären Angeboten versorgt die LVR-Klinik Bonn die Menschen der Stadt Bonn, des Rhein-Sieg-Kreises und überregional.
➩➩ LVR-Klinik Bonn Gerontopsychiatrische Tagesklinik Kaiser-Karl-Ring 20 53111 Bonn (0228) 551-2543 www.klinik-bonn.lvr.de Frau Dr. Stiens Angebot: Teilstationäre Behandlung von psychischen Krankheiten im Alter
LVR-Klinik Bonn Kaiser-Karl-Ring 20 53111 Bonn Tel 0228 551 - 1 Fax 0228 551 - 2867
[email protected] www.klinik-bonn.lvr.de
• Psychiatrie und Psychotherapie • Abhängigkeitserkrankungen und Psychotherapie • Gerontopsychiatrie und Psychotherapie • Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie • Neurologie • Ambulanzen • Kinderneurologisches Zentrum
➩➩ LVR-Klinik Bonn Abteilung für Gerontopsychiatrie Anzeige-Senioren-long.indd 1 14.02.2011 Stück und Psychotherapie Kaiser-Karl-Ring 20 53111 Bonn (0228) 551-2204 Grabenstr. 5 · 40213 Düsseldorf www.klinik-bonn.lvr.de www.alzheimer-forschung.de Prof. Dr. Dr. Hirsch bauen Sie mit uns an einer Zukunft, in der Alzheimer geheilt werden kann. Möchen Sie weitere Informationen? Schreiben oder rufen Sie uns an unter: Angebot: Stationäre Behandlung psychischer Krank0800 / 200 400 1 heiten im Alter
für Stück ...
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6. Hilfen für gerontopsychiatrisch Erkrankte 6.3 Beratung und Hilfen
Koordinierungsstelle „Gerontopsychiatrische Versorgung“ Die Koordinierungsstelle „Gerontopsychiatrische Versorgung“ im Gesundheitsamt des RheinSieg-Kreises informiert über die im Kreisgebiet vorhandenen Hilfen sowie Unterstützungs- und
Fortbildungsangebote für Betroffene, pflegende Angehörige und ehrenamtlich tätige Personen. ➩➩ Rhein-Sieg-Kreis - Gesundheitsamt Kaiser-Wilhelm-Platz 1, 53721 Siegburg (02241) 133043 6 133082 Weitere Informationen finden Sie unter: www.rsk-gesundheitsportal.de
Sozialpsychiatrische Zentren (SPZ) im Rhein-Sieg-Kreis Die Sozialpsychiatrischen Zentren (SPZ) im Rhein-Sieg-Kreis haben die Aufgabe übernommen, Menschen, die an einer gerontopsychiatrischen Erkrankung leiden, sowie deren Angehörige zu beraten und zu begleiten. SPZ
Anschrift
Zuständig für
Informationen
SPZ Siegburg
Siegdamm 40–42 53721 Siegburg (02241) 938191-0 6 (02241) 938191-44 www.a-s-b.eu
Hennef, Sankt Augustin, Siegburg
Informationen, Termine zu Betroffenen- und Angehörigengruppen: (02241) 938191-0 oder im Internet
SPZ Troisdorf
Emil Müller-Straße 6 53840 Troisdorf (02241) 2503133 6 (02241) 72525
[email protected] www.ekasur.de/spz
Troisdorf, Lohmar, Niederkassel
Informationen, Termine zu Betroffenen- und Angehörigengruppen: (02241) 2503133 oder im Internet
SPZ Eitorf
Spinnerweg 51–54 53783 Eitorf (02243) 84758-0 6 (02243) 84758-11
[email protected] www.awo-bonn-rhein-sieg.de
Bad Honnef, Eitorf, Königswinter, Much, Neunkirchen-Seelscheid, Ruppichteroth, Windeck
Informationen, Termine zu Betroffenen- und Angehörigengruppen: (02243) 84758-26 oder im Internet
Alfter, Bornheim, Meckenheim, Rheinbach, Swisttal, Wachtberg
Informationen, Termine zu Betroffenen- und Angehörigengruppen: (02225) 99976-16 oder im Internet
SPZ Adolf-Kolping-Straße 5 Meckenheim 53340 Meckenheim (02225) 99976-0 6 (02225) 99976-22
[email protected] www.skm-rhein-sieg.de
6. Hilfen für gerontopsychiatrisch Erkrankte Weitere Beratungs- und Hilfsangebote Wohnberatung für in der Alltagskompetenz eingeschränkte Menschen ➩➩ Arbeiterwohlfahrt KV Bonn Rhein-Sieg e.V. Schumannstraße 4, 53721 Siegburg (02241) 866857-12,-13,-14 oder -20 6 (02241) 866857-17
[email protected] www.awo-bonn-rhein-sieg.de Kreisweit bietet die Wohnberatungsagentur Unterstützung bei der Umgestaltung des Wohnumfeldes unter besonderer Berücksichtigung der Bedürfnisse demenziell erkrankter Menschen und deren Angehöriger. Durch die Schaffung von Orientierungshilfen, den Einsatz von Sicherungssystemen, das Beseitigen von Unfallgefahren sowie den barrierefreien Umbau u.v.m. kann die häusliche Pflege erleichtert und länger sichergestellt werden. Die Wohnberater führen Hausbesuche durch, informieren über Zuschüsse, unterstützen bei der Antragstellung und begleiten die Umsetzung der Maßnahmen. Leuchtturm Entlastungsangebote für demenzkranke Menschen und ihre Angehörigen ➩➩ Caritasverband für den Rhein-Sieg-Kreis e.V. Wilhelmstraße 155–157, 53721 Siegburg (02241) 1209-305 6 1209-195
[email protected] www.caritas-rheinsieg.de Der Leuchtturm bietet: Information zu Alzheimer und anderen Demenzerkrankungen, Betreuungsgruppen, häuslichen Entlastungsdienst, Schulungen zu Hause, Qualifizierung sowie Begleitung von Ehrenamtlichen und bei Bedarf Gesprächskreise und Angehörigencafé.
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➩➩ Alzheimer Gesellschaft Bonn e.V. Clemens-August-Straße 24 53115 Bonn (0228) 3862853 6 (0228) 659506
[email protected] www.alzheimer-gesellschaft-bonn.de Die Alzheimer Gesellschaft bietet umfassende Informationen und Beratung zur Alzheimererkrankung, deren Behandlung und möglichen Hilfen. Jeden Mittwoch trifft sich eine Angehörigengruppe im Hause der Diakonie, Kaiserstraße 123, 53113 Bonn. Eine Alzheimer-Beratungsstelle befindet sich in 53173 Bonn, Friesdorfer Straße 91. ➩➩ Selbsthilfe Kontaktstelle Rhein-Sieg-Kreis Landgrafenstraße 1 53842 Troisdorf (02241) 949999 6 (02241) 409220
[email protected] www.selbsthilfe-rhein-sieg.de Hier erhalten Sie Informationen über weitere Gruppenangebote für Angehörige und Betroffene. ➩➩ Demenz-Servicezentrum Nordrhein-Westfalen Region Köln und das südliche Rheinland Urbacher Weg 93 (1. Etage) 51149 Köln (Porz-Ensen) (02203) 3691-11170 und 3691-11171 6 (02203) 3691-11179
[email protected] www.demenz-service-koeln.de Das Demenz-Servicezentrum stellt trägerübergreifend Informationen zu Hilfsangeboten zur Verfügung.
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6. Hilfen für gerontopsychiatrisch Erkrankte 6.4 Zusätzliche Betreuungsangebote
Insbesondere demenzerkrankte Pflegebedürftige benötigen ein hohes Maß an Betreuung und Beaufsichtigung. Oft werden diese Menschen durch Angehörige versorgt. Um diese Angehörigen zumindest zeitweise zu entlasten, gibt es zwischenzeitlich in vielen Kommunen des RheinSieg-Kreises Angebote an zusätzlichen Betreuungsleistungen. Eine Liste mit Angaben der anerkannten niedrigschwelligen Betreuungsangebote erhalten Sie unter nachstehendem Link des Gesundheitsportals des Rhein-Sieg-Kreises: www.rsk-gesundheitsportal.de Die zusätzlichen Betreuungsangebote, die durch die ambulanten Pflegedienste angeboten werden, enthält die Übersicht in Kapitel 4.1 ab S. 52.
6.5 Betreuungsgruppen In Betreuungsgruppen werden die Erkrankten durch ausgebildete Fachkräfte und freiwillige Helfer betreut, um so den pflegenden Angehörigen die Möglichkeit zur Erledigung persönlicher Angelegenheiten zu geben. Meist wird auch ein Fahrdienst zu und von Einrichtungen angeboten. Es entstehen Kosten für die Inanspruchnahme der Betreuungsgruppen. Diese Kosten können im Rahmen der Verhinderungspflege oder nach dem Pflege-Weiterentwicklungsgesetz bei den Pflegekassen geltend gemacht werden. Informationen hierzu erteilen die Pflegekassen oder die einzelnen Anbieter der Gruppen. Ergänzende Angaben enthält das Kapital 8.9 ab Seite 96. Im Rhein-Sieg-Kreis gibt es zurzeit 12 Betreuungsgruppen. Zur Kontaktaufnahme setzen Sie sich bitte mit dem jeweiligen Anbieter, den Sozialpsychiatrischen Zentren im Rhein-Sieg-Kreis oder der Koordinierungsstelle Gerontopsychiatrische Versorgung (siehe unter 6.3 auf Seite 80) in Verbindung. ➩➩ Bad Honnef, Luisenstraße 13 Montags 15:00– 18:30 Uhr Anbieter: Caritasverband Rhein-Sieg e.V. (02241) 1209-305 und 1209-311 und Psychosozialer Arbeitskreis Bad Honnef/Königswinter e.V. (02224) 76822 ➩➩ Eitorf, In der Helte 10 Montags und mittwochs 15:00 – 18:00 Uhr Anbieter: Goldene Jahre Demenzbetreuung Ursula Rohling-Kaiser (02243) 83545 Fortsetzung auf Seite 84 →
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6. Hilfen für gerontopsychiatrisch Erkrankte
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6. Hilfen für gerontopsychiatrisch Erkrankte
➩➩ Hennef, Frankfurter Straße 12 Donnerstags 14:00–17:00 Uhr Anbieter: MAWIS-Pflegedienst (02242) 9180080 ➩➩ Lohmar-Donrath, Donrather Straße Kolping-Jugendheim Montags 14:30–17:30 Uhr Anbieter: SPZ Troisdorf (02241) 2503133 ➩➩ Neunkirchen-Seelscheid Anbieter: Caritasverband Rhein-Sieg e.V. c/o. Heidrun Vonester (02241) 1209-305 ➩➩ Niederkassel, Spicher Straße 6 Ev. Gemeindezentrum Donnerstags 9:00–12:00 Uhr Anbieter: Caritasverband Rhein-Sieg e.V. (02241) 1209-305 und 1209-311 ➩➩ Rheinbach, Römerkanal 11 Ev. Altenzentrum Haus am Römerkanal Jeden 2. + 4. Do im Mon. 15:00–18:00 Uhr Anbieter: Rheinische Gesellschaft für Innere Mission und Hilfswerk GmbH (02226) 1699-0 ➩➩ Rheinbach, Kleine Heeg 27 „Café der Erinnerung“ Jeden 1. + 3. Mi im Monat 15:00–18:00 Uhr Anbieter: Pflegeteam Wentland (02226) 1580-0 ➩➩ Siegburg, Friedrich-Ebert-Straße 16 Seniorenzentrum Am Hohen Ufer Dienstags u. freitags 15:00–18:00 Uhr Anbieter: Caritasverband Rhein-Sieg e.V. und Seniorenzentrum Am Hohen Ufer (02241) 1209-305 und 1209-311
➩➩ Troisdorf Alfred-Delp-Straße 13 Alfred Delp Altenzentrum Donnerstags 14:30–17:30 Uhr Anbieter: Sozialpsychiatrisches Zentrum Troisdorf (02241) 2503133 ➩➩ Troisdorf-Bergheim, „Café Auszeit“ Katharinenstraße 12 Anbieter: Elsbeth Hollingshausen (0228) 450760 ➩➩ Windeck, Rathausstraße 64 Dienstags 8:00–18:00 Uhr Anbieter: Pflegedienst Bauernfeind (02292) 91160
6. Hilfen für gerontopsychiatrisch Erkrankte
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6. Hilfen für gerontopsychiatrisch Erkrankte 6.6 Ambulante Psychiatrische Fachpflege
Ambulante psychiatrische Fachpflege wird im Rhein-Sieg-Kreis angeboten vom: ➩➩ Arbeiter-Samariter-Bund RV Bonn/Rhein-Sieg e.V. Dienststelle Meckenheim Hauptstraße 14, 53340 Meckenheim (02225) 88877-0 6 88877-44 (zuständig für die linksrheinischen Städte und Gemeinden)
gen dauerhaft erheblich in ihrer Alltagskompetenz eingeschränkt sind. Welche Einrichtungen über ein solches zusätzliches Angebot verfügen, können Sie aus der Auflistung der stationären Betreuungseinrichtungen unter 5.3 ab Seite 68 entnehmen.
Dienststelle Troisdorf Kasinostraße 2, 53840 Troisdorf (02241) 8707-0 6 8707-44 (zuständig für rechtsrheinischen Städte und Gemeinden) 6.7 Voll- und teilstationäre Pflege In nahezu allen Betreuungseinrichtungen (Pflegeeinrichtungen) im Rhein-Sieg-Kreis werden gerontopsychiatrisch erkrankte Menschen aufgenommen. Die vorhandenen Einrichtungen finden Sie in der Übersicht über die stationären Betreuungseinrichtungen im Rhein-Sieg-Kreis unter Punkt 5.3 ab Seite 68. Durch das Pflege-Weiterentwicklungsgesetz haben vollstationäre Betreuungseinrichtungen die Möglichkeit erhalten, unter bestimmten Voraussetzungen zusätzliche Betreuungskräfte im Rahmen des § 87 b SGB XI als Unterstützung des bereits vorhandenen Personals einzustellen. Diese Kräfte sollen für eine gute Betreuung und Aktivierung von Bewohnern sorgen, die infolge demenzbedingter Fähigkeitsstörungen, psychischer Erkrankungen oder geistiger Behinderun-
6.8 Beschützende Einrichtungen Einige Betreuungseinrichtungen im Rhein-SiegKreis nehmen ausschließlich oder in speziellen Wohngruppen gerontopsychiatrisch Erkrankte auf, die aufgrund ihres Erkrankungsbildes beschützt untergebracht werden müssen. Für eine beschützende Unterbringung ist ein Beschluss des örtlich zuständigen Betreuungsgerichtes erforderlich. Die Häuser, die eine beschützende Unterbringung anbieten, können Sie aus der Liste der stationären Betreuungseinrichtungen unter Punkt 5.3 ab Seite 68 entnehmen.
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6. Hilfen für gerontopsychiatrisch Erkrankte
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7. Hospize und Palliativeinrichtungen 7.1 Hospize und Palliativpflege
Die Verbesserung der Lebensqualität von schwer erkrankten Menschen im Rahmen der Palliativmedizin (ganzheitliche Behandlung von Patienten mit einer nicht heilbaren, zunehmenden und weit fortgeschrittenen Erkrankung) und die Betreuung von Sterbenden durch ambulante und stationäre Hospizeinrichtungen nehmen einen immer höheren Stellenwert ein. In den Hospizgruppen engagieren sich neben professionellen Mitarbeitern zahlreiche ehrenamtliche Helfer, um schwerkranken oder sterbenden Menschen und ihren Angehörigen Hilfestellung zu geben. Die Hospizdienste bieten neben ihrer Beratung Hausbesuche zur Entlastung von Angehörigen an, leisten Sterbe- und Trauerbegleitung und veranstalten Themenabende für Angehörige. In den Palliativdiensten und Einrichtungen steht die Besserung körperlicher Krankheitsbeschwerden durch spezielle Behandlung und Pflege ebenso im Vordergrund wie die Beratung bei psychischen, sozialen und spirituellen Problemen. Palliativeinrichtungen und Hospizdienste kooperieren eng miteinander.
Eine Auflistung der Hospizdienste und Einrichtungen finden Sie in der nachfolgenden Übersicht. Ambulante Hospize/Trauerbegleitung Ökumenische Hospizbewegung e.V. Luisenstr. 13, 53604 Bad Honnef (02224) 941984
[email protected]
➩➩ Ambulanter Hospizdienst für Bornheim und Alfter e.V. Königstr. 24, 53332 Bornheim (02222) 9959449
[email protected]
➩➩ Lebenskreis e.V. Hospizverein für Sterbe- u. Trauerbegleitung Wippenhohner Str. 16, 53773 Hennef (02242) 917037
[email protected] [email protected] ➩➩ Ökumenischer Hospizdienst Dollendorfer Str. 397, 53639 Königswinter (02244) 877473
[email protected]
Stationäre Hospiz- und Palliativpflege sowie ambulante Palliativpflege müssen durch den behandelnden Arzt verordnet werden. Bezüglich der Kostenübernahme erkundigen Sie sich bitte bei Ihrer Kranken-/Pflegekasse. Für die Betreuung durch einen ambulanten Hospizdienst entstehen keine Kosten, da diese Dienste ihre Hilfestellung mit ehrenamtlichen Mitarbeitern sicherstellen.
➩➩ Ökumenische Hospizgruppe e.V. Meckenheim-Rheinbach-Swisttal Römerkanal 11 53359 Rheinbach (02226) 900433
[email protected]
Im Rhein-Sieg-Kreis und der Stadt Bonn gibt es zahlreiche ambulante und stationäre Hospize und Palliativeinrichtungen, die Hilfestellungen für Bürger aus dem Rhein-Sieg-Kreis anbieten.
➩➩ Ambulanter Hospizdienst Much e.V. Dr. Wirtz-Str. 6, 53804 Much (02245) 618090
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7. Hospize und Palliativeinrichtungen ➩➩ Ambulanter Hospizverein Niederkassel e.V. Nießengasse 9–11, 53859 Niederkassel (02208) 9211449
[email protected] ➩➩ Ökumenische Initiative zur Begleitung Schwerkranker, Sterbender und Trauernder e.V. Dietrich-Bonhoeffer-Str. 39 53757 Sankt Augustin (02241) 29792
[email protected] ➩➩ Trauer-Cafè Jordan in den Räumen der kath. Bücherei an St. Servatius Kirchplatz 3, 53721 Siegburg (0151) 18650380
[email protected] ➩➩ Ökumenischer ambulanter Hospizdienst Windeck/Eitorf e.V. Im Klosterhof 5 51570 Windeck-Herchen (02243) 9170650
[email protected]
Stationäres Hospiz und ambulanter Hospizdienst; Trauerbegleitung ➩➩ Elisabeth Hospiz gGmbH Ühmichbach 5 53797 Lohmar-Deesem (02246) 106-0
[email protected] Stationäre und amb. Palliativmedizin ➩➩ Zentrum für Palliativmedizin am Malteser-Krankenhaus Bonn/Rhein-Sieg Von-Hompesch-Str. 1, 53123 Bonn Stationär: (0228) 6481-468 Ambulant: (0228) 6481-597 ➩➩ Palliativstation/Ambulanter Palliativdienst St. Josef Hospital Hospitalstraße 45 53840 Troisdorf Stationär: (02241) 801980
[email protected] Ambulant: (02241) 801982 oder (0171) 1916873
[email protected]
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8. Finanzielle Hilfen und Vergünstigungen 8.1 Rente
Die Rentenversicherung ist ein umfangreiches und schwieriges Rechtsgebiet. Jeder Mensch hat die Möglichkeit, sich in Fragen der gesetzlichen Rentenversicherung beraten zu lassen. Ab einem bestimmten Lebensalter kann eine Rente aus der gesetzlichen Rentenversicherung in Anspruch genommen werden. Auch nach dem Tode eines Ehegatten oder Lebenspartners sichert die Hinterbliebenenrente die wirtschaftliche Existenz und gleicht den Einkommensverlust teilweise wieder aus. Wer wegen Krankheit oder Behinderung nicht mehr oder nur noch eingeschränkt arbeiten kann, hat gegebenenfalls Anspruch auf eine Rente wegen Erwerbsminderung. Für alle Rentenarten sind besondere Voraussetzungen wie z.B. Altersgrenze, Wartezeit etc. erforderlich. Auskünfte zu Rentenangelegenheiten und Hilfe bei der Antragstellung erhalten Sie bei Ihrer Stadt-/Gemeindeverwaltung (Anschriften und Telefonnummern siehe unter 3.1 auf Seite 30) und bei den Rentenversicherungsträgern selbst. ➩➩ Deutsche Rentenversicherung Bund (ehemals BfA - Bundesversicherungsanstalt für Angestellte und VDR - Verband Deutscher Rentenversicherungsträger) Hauptverwaltung 10704 Berlin (030) 865-0 www.deutsche-rentenversicherung.de Servicetelefon (0800) 10004800 (Gebührenfrei)
➩➩ Deutsche Rentenversicherung Rheinland (ehemals LVA Rheinprovinz) 40194 Düsseldorf (0211) 937-0 Servicetelefon (0800) 100048013 (Gebührenfrei) ➩➩ Deutsche Rentenversicherung Knappschaft-Bahn-See (ehemals Bundesknappschaft, Bahnversicherungsanstalt und Seekasse) Hauptverwaltung Pieperstraße 14– 28 44789 Bochum (0234) 304-0 Servicetelefon (0800) 100048080 (Gebührenfrei) Nächstes Service-Zentrum für die drei vorgenannten Rentenversicherungsträger: ➩➩ Service-Zentrum Bonn Rabinstraße 6 53111 Bonn (0228) 280801 Öffnungszeiten: Montag bis Mittwoch 7:30 bis 15:00 Uhr Donnerstag 7:30 bis 18:00 Uhr Freitag 7:30 bis 13:00 Uhr ➩➩ Landwirtschaftliche Sozialversicherung NRW Verwaltungstandort Düsseldorf Merowingerstraße 103 40225 Düsseldorf (0211) 3387-0
[email protected] www.lsv.de/nrw
8. Finanzielle Hilfen und Vergünstigungen 8.2 Grundsicherung und Sozialhilfe Eine wichtige Leistung im Rahmen des Sozialgesetzbuches - Zwölftes Buch (SGB XII) vor allem für ältere Menschen ist die Grundsicherung. Viele ältere Menschen machen Sozialhilfeansprüche oft nicht geltend, weil sie den Unterhaltsrückgriff auf ihre Kinder befürchten. Bei der Grundsicherung wird auf den Unterhaltsrückgriff gegenüber den Kindern verzichtet, sofern deren Einkommen 100.000 € jährlich nicht übersteigt. Dadurch soll einem der Hauptgründe für versteckte Altersarmut entgegengewirkt werden. Anspruch auf Grundsicherungsleistungen haben Personen, die – das 65. Lebensjahr vollendet haben oder – das 18. Lebensjahr vollendet haben, dauerhaft erwerbsgemindert sind und die ihren Lebensunterhalt nicht aus eigenem Einkommen und Vermögen bestreiten können. Grundsicherungsleistungen werden nur auf Antrag gewährt. Der Antrag kann bei Ihrer Stadtoder Gemeindeverwaltung gestellt werden. Weitere Leistungen nach dem SGB XII sind: • Hilfen zur Gesundheit einschließlich Krankenhilfe • Eingliederungshilfe für Menschen mit Behinderung • Hilfe zur Pflege • Hilfe zur Überwindung besonderer sozialer Schwierigkeiten • Hilfe in anderen Lebenslagen (z.B. Hilfe zur Weiterführung des Haushaltes, Altenhilfe und Blindenhilfe). Nähere Informationen über Leistungen nach dem SGB XII erhalten Sie bei Ihrer Stadt/Gemeinde (Anschriften unter 3.1 auf Seite 30).
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8.3 Hilfen bei Aufenthalt in stationären Einrichtungen Hinsichtlich der Hilfe in einer Betreuungseinrichtung, z.B. Pflegeeinrichtung oder Tagespflegestätte erhalten Sie Auskunft bei der: ➩➩ Kreisverwaltung des Rhein-Sieg-Kreises Kreissozialamt Kaiser-Wilhelm-Platz 1, 53721 Siegburg (02241) 13-2105 Pflegewohngeld Für Bewohner einer Pflegeeinrichtung, die einer Pflegestufe zugeordnet sind, kann der zuständige Sozialhilfeträger Pflegewohngeld gewähren. Hierbei handelt es sich nicht um Sozialhilfe, sondern um Investitionskostenförderung zugunsten der Pflegeeinrichtung. Der Antrag wird unmittelbar von der Betreuungseinrichtung gestellt. In Höhe des Pflegewohngeldes verringern sich die Kosten des Bewohners, so dass das Pflegewohngeld mittelbar auch dem Bewohner zugute kommt. Das Pflegewohngeld wird abhängig vom Einkommen und Vermögen des Pflegebedürftigen gewährt. Pflegewohngeldleistungen gewährt die: ➩➩ Kreisverwaltung des Rhein-Sieg-Kreises Kreissozialamt Kaiser-Wilhelm-Platz 1, 53721 Siegburg (02241) 13-2105 Auf der Homepage des Rhein-Sieg-Kreises www.rhein-sieg-kreis.de erhalten Sie unter: Dienstleistungen/Servicebereiche/Soziales/ Senioren/Hilfe zur Pflege in Einrichtungen nähere Informationen.
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8. Finanzielle Hilfen und Vergünstigungen 8.4 Wohngeld
Das Wohngeld ist ein staatlicher Zuschuss, der Ihnen als Mieter in Form von Mietzuschuss oder als Eigentümer in Form von Lastenzuschuss hilft, Ihre Wohnkosten zu tragen. Dieser Zuschuss muss grundsätzlich nicht zurückgezahlt werden. Für Empfänger von Grundsicherungsleistungen, für Arbeitssuchende nach dem Sozialgesetzbuch Zweites Buch (SGB II) sowie bedarfsorientierter Grundsicherung und Hilfe zum Lebensunterhalt nach dem Sozialgesetzbuch Zwölftes Buch (SGB XII) besteht grundsätzlich kein Wohngeldanspruch, da angemessene Unterkunftskosten im Rahmen der Leistungen nach dem SGB II und SGB XII vollständig berücksichtigt werden. Die Höhe des Wohngeldes richtet sich nach 1. der Anzahl der zu berücksichtigenden Haushaltsmitglieder 2. der zu berücksichtigenden Miete oder Belastung und 3. dem Gesamteinkommen. Wohngeld ist eine Leistung, die Ihnen auf Antrag gewährt werden kann. Der Antrag kann bei der Wohngeldstelle Ihrer Stadt- oder Gemeindeverwaltung gestellt werden (Adressen siehe unter 3.1 auf Seite 30). Hier erhalten Sie auch weitere Informationen. 8.5 Kriegsopferfürsorge Kriegsbeschädigte und deren Hinterbliebene, Opfer von Gewalttaten, Wehr-/Zivildienstgeschädigte und Impfgeschädigte können Leistungen nach dem Bundesversorgungsgesetz (BVG) beantragen. Die Leistungen sind ähnlich wie die
Sozialhilfe bedarfsorientiert, jedoch neben den Versorgungsrenten als Ausgleich für die Folgen der Schädigung oder die erlittenen Verluste gedacht. Weitere Auskünfte erhalten Sie vom: ➩➩ Landschaftsverband Rheinland Hauptfürsorgestelle 50663 Köln (0221) 809-5845
[email protected] 8.6 Rundfunk- und Fernsehgebühren Rundfunk und Fernsehen stellen insbesondere für ältere Menschen, deren gesellschaftliches Leben durch Krankheit oder Pflegebedürftigkeit eingeschränkt ist, eine wichtige Informationsquelle dar. Wenn Sie zu einem der nachfolgend aufgeführten Personenkreise gehören, können Sie von der Rundfunk- und Fernsehgebührenpflicht befreit werden: • Blinde oder wesentlich sehbehinderte Menschen • Hörgeschädigte Menschen • Menschen mit einer Behinderung, die sie ständig daran hindert, an öffentlichen Veranstaltungen jeder Art teilzunehmen • Leistungsempfänger nach dem SGB XII • Personen mit geringem Einkommen Anträge auf Befreiung von der Rundfunk- und Fernsehgebührenpflicht sind unmittelbar bei der ➩➩ Gebühreneinzugszentrale (GEZ) 50656 Köln (0185) 99950100 (6,5 Cent/Min.) oder im Internet unter www.gez.de zu stellen.
8. Finanzielle Hilfen und Vergünstigungen 8.7 Vergünstigungen beim Telefon Besitzen Sie einen Anspruch auf Rundfunk- und Fernsehgebührenbefreiung, dann kann je nach Anbieter ebenfalls eine Ermäßigung der Grundgebühren Ihres Telefon- Hauptanschlusses oder ein verbilligter Neuanschluss möglich sein. Nähere Informationen erhalten Sie bei Ihrem jeweiligen Telefonanbieter. Im Telefonnetz der Deutschen Telekom wird ein Sozialtarif als Vergünstigung bei den Gesprächsgebühren der Standardverbindungen gewährt. Voraussetzung ist, dass Sie durch die Gebühreneinzugszentrale (GEZ) von der Rundfunkgebührenpflicht befreit (Merkzeichen RF) bzw. blind, gehörlos oder sprachbehindert sind und der Grad Ihrer Behinderung gemäß deutschem Schwerbehindertenrecht mindestens 90% beträgt. Die freiwilligen sozialen Vergünstigungen werden von den monatlichen Telefonkosten abgezogen. Ob der Sozialtarif für Sie in Frage kommt, erfahren Sie unter der kostenlosen Telefonnummer (0800) 3301000. Bitte denken Sie daran, bei der Beantragung eine Bescheinigung der GEZ über die Befreiung der Rundfunkgebührenpflicht oder eine Kopie Ihres Schwerbehindertenausweises beizulegen. 8.8 Hilfen für Menschen mit Behinderung Die Förderung der Teilhabe von Menschen mit Behinderung in allen relevanten Bereichen der Gesellschaft ist ein übergeordnetes Ziel der Behindertenpolitik. Insbesondere zum Ausgleich der durch die Art der Behinderung bedingten Mehraufwendungen stehen Menschen mit Behinderung finanzielle und sonstige Hilfen zu.
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Der Wegweiser für Menschen mit Behinderung im Rhein-Sieg-Kreis gibt Ihnen einen umfangreichen Überblick über die Hilfs-, Beratungsund Begegnungsangebote für diesen Personenkreis. Sie erhalten den Wegweiser bei den Städten und Gemeinden (siehe unter 3.1 auf Seite 30) oder bei der Kreisverwaltung (siehe unter 3.2 auf Seite 32). Der Wegweiser ist darüber hinaus auch als PDF-Dokument online unter www.seniorenseiten.info verfügbar. Nachfolgend werden einzelne Hilfen, die der Landschaftsverband Rheinland und der RheinSieg-Kreis auf Antrag gewähren, näher erläutert: Hilfen für hochgradig sehbehinderte Menschen Hochgradig sehbehinderte Menschen, die mindestens 16 Jahre alt sind, erhalten auf Antrag zum Ausgleich der durch die hochgradige Sehbehinderung bedingten Mehraufwendungen unabhängig von ihrer Einkommenssituation finanzielle Hilfen nach dem Gesetz über Hilfen für Blinde und Gehörlose (GHBG). Hochgradig sehbehindert sind Personen, bei denen das bessere Auge mit Gläserkorrektion ohne besondere optische Hilfsmittel eine Sehschärfe von nicht mehr als 5 Prozent oder eine gleichwertige Einschränkung aufweist. Informationen und Anträge erhalten Sie beim: ➩➩ Landschaftsverband Rheinland -Dezernat Soziales, Integration50663 Köln (0221) 809-6327 Online unter: www.ghbg.lvr.de Der Antrag kann auch über Ihre Stadt- oder Gemeindeverwaltung gestellt werden.
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8. Finanzielle Hilfen und Vergünstigungen
Hilfen für blinde Menschen Blinde Menschen (Merkzeichen Bl) unter 60 Jahren erhalten auf Antrag unabhängig von ihrer Einkommens- und Vermögenssituation Blindengeld in Höhe von 594,63 € nach dem Gesetz über die Hilfen für Blinde und Gehörlose (GHBG). Über 60-Jährige erhalten ein Blindengeld von 473,– €. Unter bestimmten Einkommens- und Vermögensvoraussetzungen haben blinde Menschen über 60 darüber hinaus einen Anspruch auf ergänzende Blindenhilfe in Höhe von 121,63 € nach dem Sozialgesetzbuch Zwölftes Buch. Für Kinder- und Jugendliche sowie Bewohner von Heimen gelten andere Regelungen. Informationen und Anträge erhalten Sie beim: ➩➩ Landschaftsverband Rheinland -Dezernat Soziales, Integration50663 Köln (0221) 809-6327 Online unter: www.ghbg.lvr.de Der Antrag kann auch über Ihre Stadt- oder Gemeindeverwaltung gestellt werden. ➜ Zu Leistungen nach dem SGB XII erhalten Sie weitere Informationen beim Sozialamt Ihrer Stadt-/Gemeindeverwaltung (Adressen unter 3.1 auf Seite 30). Hilfen für gehörlose Menschen Gehörlose Menschen erhalten zum Ausgleich der durch die Gehörlosigkeit bedingten Mehraufwendungen eine finanzielle Hilfe nach dem Gesetz über Hilfen für Blinde und Gehörlose (GHBG). Anspruchsberechtigt nach diesem Gesetz sind Personen mit angeborener oder bis zum 18. Lebensjahr erworbener Taubheit oder an Taubheit grenzender Schwerhörigkeit, die ihren Wohnsitz in Nordrhein-Westfalen haben.
Informationen und Anträge erhalten Sie beim: ➩➩ Landschaftsverband Rheinland -Dezernat Soziales, Integration50663 Köln (0221) 809-6327 Online unter: www.ghbg.lvr.de Der Antrag kann auch über Ihre Stadt- oder Gemeindeverwaltung gestellt werden. Eingliederungshilfe für Menschen mit Behinderung Aufgabe der Eingliederungshilfe ist es, eine drohende Behinderung zu verhüten oder eine Behinderung oder deren Folgen zu beseitigen oder zu mildern und die Menschen mit Behinderung in die Gesellschaft einzugliedern. Für Rückfragen steht zur Verfügung: ➩➩ Kreisverwaltung des Rhein-Sieg-Kreises Kreissozialamt Kaiser-Wilhelm-Platz 1 53721 Siegburg (02241) 13-2193 6 13-3198 Fürsorgestelle für Schwerbehinderte Hilfen für schwer behinderte Menschen im Beruf, Hilfen an Arbeitgeber zur behindertengerechten Einrichtung von Arbeitsplätzen für schwer behinderte Menschen, Kündigungsschutz für schwer behinderte Arbeitnehmer - dieses Spektrum umfasst die Arbeit der Fürsorgestelle für Schwerbehinderte. Für Rückfragen steht zur Verfügung: ➩➩ Kreisverwaltung des Rhein-Sieg-Kreises Kreissozialamt Kaiser-Wilhelm-Platz 1 53721 Siegburg (02241) 13-2822 6 13-3198
8. Finanzielle Hilfen und Vergünstigungen Fahrdienst für Menschen mit Behinderung Der Fahrdienst für Menschen mit Behinderung kann für die im täglichen Leben anfallenden Fahrten in Anspruch genommen werden (z.B. zum Besuch von kulturellen Veranstaltungen oder von Verwandten, Bekannten oder Angehörigen, zur Erledigung von Einkäufen, usw.). Hierfür steht der Fahrdienst sowohl an Werkals auch an Sonn- u. Feiertagen zur Verfügung. Die Fahrten sind grundsätzlich begrenzt auf das Gebiet des Rhein-Sieg-Kreises und im Einzelfall auch auf die unmittelbar angrenzenden Städte und Gemeinden (z.B. Bonn, Köln). Der Rhein-Sieg-Kreis fördert die Teilhabe von Menschen mit Behinderung am Leben in der Gemeinschaft durch Gewährung eines persönlichen Budgets in Form von Wertgutscheinen: Schwerbehinderte Menschen mit Wohnsitz im RheinSieg-Kreis, die im Besitz eines Schwerbehindertenausweises mit dem Merkzeichen „aG“ sind und keine Beförderungsmittel im öffentlichen Personennahverkehr nutzen können und denen kein eigenes Fahrzeug zur Verfügung steht, erhalten das persönliche Budget für den Fahrdienst. Das persönliche Budget wird auf Antrag jeweils für ein Kalenderjahr gewährt. Die Ausgabe erfolgt halbjährlich am Beginn eines neuen Kalenderhalbjahres. Die Höhe des persönlichen Budgets richtet sich nach dem Wohnort der berechtigten Person. Es beträgt zur Zeit für den Nahbereich (Zone 1) 480,– € und für den Fernbereich (Zone 2) 720,– € pro Jahr. Für Rückfragen und Anträge steht zur Verfügung: ➩➩ Kreisverwaltung des Rhein-Sieg-Kreises Kreissozialamt Leistungen für Menschen mit Behinderung Kaiser-Wilhelm-Platz 1, 53721 Siegburg (02241) 13-2198 6 13-3198
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Parken für schwer behinderte Menschen Schwer behinderten Menschen mit außergewöhnlicher Gehbehinderung und blinde, hilflose Menschen können Parkerleichterungen dadurch gewährt werden, dass sie durch Ausnahmegenehmigungen von bestimmten Vorschriften der Straßenverkehrsordnung befreit werden. Voraussetzung ist, dass sich auf der Rückseite des Schwerbehindertenausweises folgende Eintragung befindet: aG = außergewöhnliche Gehbehinderung oder Bl = Blind Der Parkausweis für schwer behinderte Menschen ist gebührenfrei. Antragsteller, die ihren Wohnsitz in kreisangehörigen Städten haben, wenden sich für die Ausstellung des Parkausweises direkt an ihre Stadtverwaltung. Für alle anderen Bürger aus den rechtsrheinischen Gemeinden des Rhein-Sieg-Kreises nimmt das Straßenverkehrsamt der Kreisverwaltung unter (02241) 13-2010 oder 13-2025 den Antrag entgegen. Für die linksrheinischen Gemeinden des Rhein-Sieg-Kreises werden die Anträge bei der Nebenstelle des Straßenverkehrsamtes in Rheinbach unter (02226) 9234-5716 entgegengenommen. Seit dem 1.1.2001 gibt es einen EU-einheitlichen Parkausweis, so dass Sie auch in den EUMitgliedsstaaten dieselben Parkvergünstigungen in Anspruch nehmen können. ➜ Wichtiger Hinweis: Der Schwerbehindertenausweis ersetzt den Parkausweis nicht und berechtigt allein noch nicht zum Parken auf speziell ausgewiesenen Behinderten-Parkplätzen.
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8. Finanzielle Hilfen und Vergünstigungen 8.9 Die Pflegeversicherung
Eine Pflegebedürftigkeit bringt oft große finanzielle Belastungen mit sich. Um dieses finanzielle Risiko dem Grunde nach (das heißt nicht unbedingt in voller Höhe) abzusichern, wurde die soziale Pflegeversicherung eingeführt. Wenn Sie Mitglied der gesetzlichen oder privaten Krankenversicherung sind, sind Sie automatisch in die Pflegeversicherung einbezogen. Die Leistungen der Pflegeversicherung sind unabhängig vom Einkommen und Vermögen des Versicherten. Eine Voraussetzung ist, dass eine Pflegebedürftigkeit von mindestens sechs Monaten vorliegt. Um dies festzustellen, muss bei der zuständigen Pflegekasse ein Antrag gestellt werden. Die Pflegekasse beauftragt dann den Medizinischen Dienst der Krankenversicherung (MDK), den Antragsteller zu besuchen. Der MDK stellt den Umfang erforderlicher Hilfen fest und ordnet den Antragsteller einer Pflegestufe zu. Entsprechend dem Untersuchungsergebnis des MDK entscheidet die Pflegekasse über den Grad der Pflegebedürftigkeit und ihre Leistung.
➜ Hinweis: Leistungen der Pflegeversicherung müssen bei der Pflegekasse beantragt werden. Wenn Ihnen die Adresse nicht bekannt ist, rufen Sie einfach bei Ihrer Krankenkasse an und fragen nach den Kontaktdaten der Pflegekasse. Da das Antragsdatum für den Leistungsbeginn entscheidend ist, sollten Sie auf eine frühzeitige Antragstellung achten!
Begriff der Pflegebedürftigkeit „Pflegebedürftig“ im Sinne des Pflegeversicherungsgesetzes sind Personen, die wegen einer körperlichen, geistigen oder seelischen Krankheit oder Behinderung für die gewöhnlichen und regelmäßig wiederkehrenden Verrichtungen im Ablauf des täglichen Lebens auf Dauer in erheblichem oder höherem Maße der Hilfe bedürfe. Auf Dauer bedeutet in diesem Sinne für einen Zeitraum von mindestens sechs Monaten. Der Hilfebedarf kann im Bereich Grundpflege (Körperpflege, Ernährung, Mobilität) bestehen: • Bei der Körperpflege (z.B. Waschen, Duschen, Kämmen, Darm- oder Blasenentleerung) • Bei der Ernährung (z.B. mundgerechtes Zubereiten der Nahrung, Hilfe beim Essen und Trinken) • Bei der Mobilität (z.B. Aufstehen/ Zubettgehen, An- und Auskleiden, Stehen, Gehen, Treppensteigen, Verlassen und Wiederaufsuchen der Wohnung) und / oder Im Bereich der hauswirtschaftlichen Versorgung (z.B. Einkaufen, Kochen, Reinigen der Wohnung, Spülen, Wechseln und Waschen der Wäsche und Kleidung oder das Beheizen der Wohnung). In der nebenstehenden Tabelle erhalten Sie einen Überblick, welche Voraussetzungen erfüllt sein müssen, um vom Medizinischen Dienst der Krankenversicherung in eine der drei Pflegestufen beziehungsweise als Härtefall in der Stufe drei eingestuft zu werden.
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8. Finanzielle Hilfen und Vergünstigungen Voraussetzungen für die Einstufung in die jeweilige Pflegestufe PFLEGESTUFEN Stufe 1 Hilfebedarf
Stufe 2
Stufe 3
Härtefall
• täglicher Hilfe- • Hilfebedarf rund • Hilfebedarf rund um die Uhr um die Uhr bedarf bei der Grundpflege zu mindestens drei • mehrfach in der • mind. eine Grundpflegeverschiedenen Woche Hilfebedarf bei der Verrichtung Tageszeiten tagsüber und hauswirtschaftlichen Versornachts muss • mehrfach in der • mehrfach in der zeitgleich von gung Woche HilfeWoche Hilfemehreren Pflebedarf bei der bedarf bei der gekräften erhauswirtschafthauswirtschaftbracht werden lichen Versorlichen Versorgung gung • ständiger Hilfebedarf bei der hauswirtschaftlichen Versorgung • täglicher Hilfebedarf bei mindestens zwei Verrichtungen in der Grundpflege
Tägliche Pflegezeit mind. 90 min.
mind. 180 min.
mind. 300 min.
Davon Grundpflege mehr als 45 min. mind. 120 min.
mind. 240 min.
Beratung durch die Pflegekassen Seit dem 1.1.2009 haben Pflegebedürftige und deren pflegende Angehörige nach § 7a SGB XI einen gesetzlichen Anspruch auf individuelle Beratung und Hilfestellung durch Pflegeberater ihrer Pflegekasse. Pflegeberater sind qualifizierte Mitarbeiter der Pflegekassen, die Hilfesuchende über das vorhandene Leistungsangebot informieren, Pflegedienste oder Haushaltshilfen vermitteln und bei der Auswahl einer geeigneten Pflegeeinrichtung behilflich sind.
mind. 420 min. (davon 3 x in der Nacht)
Im Rahmen eines Fallmanagements erstellt der Pflegeberater einen individuellen Versorgungsplan, worin alle erforderlichen Sozialleistungen und gesundheitsfördernden, präventiven, kurativen, rehabilitativen oder sonstigen medizinischen sowie pflegerischen und sozialen Hilfen aufgeführt sind. Der Pflegeberater veranlasst die Koordination des Versorgungsplans und überwacht dessen Umsetzung.
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8. Finanzielle Hilfen und Vergünstigungen
Leistungen im Ambulanten Bereich Die Pflegeversicherung bietet verschiedene Möglichkeiten, Leistungen der Pflegekasse für die häusliche Pflege in Anspruch zu nehmen. Pflegebedürftige können zwischen drei verschiedenen Leistungsformen wählen: • Pflegegeld (z.B. bei Pflege durch Angehörige oder Bekannte) • Pflegesachleistung (z.B. bei Pflege durch professionelle Pflegekräfte) • Kombinationsleistung (Wenn die Hilfe von Angehörigen oder Bekannten durch professionelle Pflegekräfte ergänzt wird, wird ein anteiliges Pflegegeld ausgezahlt) Die Höhe der einzelnen Leistungen können Sie den nachfolgenden Tabellen entnehmen. Wenn die Leistungen der Pflegeversicherung nicht ausreichen und Sie den verbleibenden Betrag nicht selbst tragen können, können Sie beim Sozialamt Ihrer Stadt oder Gemeinde (Adressen siehe unter Punkt 3.1 auf Seite 30) „Hilfe zur häuslichen Pflege“ beantragen. Pflegegeld Der Anspruch auf Pflegegeld setzt voraus, dass der Pflegebedürftige mit dem Pflegegeld die erforderliche Grundpflege und hauswirtschaftliche Versorgung in geeigneter Weise selbst sicherstellt, z.B. durch Angehörige, Freunde, Nachbarn. Das Pflegegeld beträgt je Kalendermonat: Pflegestufe Stufe I Stufe II Stufe III
seit 2010 ab 2012 225 € 235 € 430 € 440 € 685 € 700 €
Pflegesachleistung (häusliche Pflegehilfe) Pflegebedürftige haben bei häuslicher Pflege Anspruch auf Grundpflege und hauswirtschaftliche Versorgung als Pflegesachleistung. Dies sind Leistungen von ambulanten Pflegediensten, mit denen die Pflegekasse einen Versorgungsvertrag abgeschlossen hat. Die Pflegekasse übernimmt für Pflegebedürftige Kosten je Kalendermonat für Pflegeeinsätze in der jeweiligen Pflegestufe bis zu einem Gesamtwert von: Pflegestufe Stufe I Stufe II Stufe III
seit 2010 ab 2012 440 € 450 € 1.040 € 1.100 € 1.510 € 1.550 €
Für besondere Härtefälle der Stufe III wird ein Betrag von bis zu 1.918 € gewährt. Kombination von Geld- und Sachleistung (Kombinationsleistung) Wird eine Pflegesachleistung nur teilweise in Anspruch genommen, besteht daneben die Möglichkeit, ein anteiliges Pflegegeld zu erhalten. Das Pflegegeld wird um den Prozentsatz vermindert, in dem Sachleistungen in Anspruch genommen werden. An die Entscheidung, in welchem Verhältnis Geld- und Sachleistung in Anspruch genommen werden, ist der Pflegebedürftige für die Dauer von sechs Monaten gebunden. Leistungen für pflegende Angehörige Wenn die Pflege durch Angehörige geleistet wird und die Pflegekasse hierfür ein Pflegegeld zahlt, muss in bestimmten Abständen ein Beratungsbesuch durch eine Pflegefachkraft bzw. durch einen anerkannten ambulanten Pflegedienst erfolgen. Dieser berät die Pflegenden zu allen Fragen
8. Finanzielle Hilfen und Vergünstigungen der häuslichen Pflege und gibt Tipps und Anregungen zur praktischen Umsetzung. Nähere Informationen erteilt die Pflegekasse des Pflegebedürftigen. Pflegezeit Wird ein Angehöriger pflegebedürftig, möchten Sie sich vielleicht auch als berufstätige Person für eine bestimmte Zeit selbst um den Betroffenen kümmern. Seit der Pflegereform 2008 wird Ihnen diese Zeit mit der so genannten Pflegezeit gegeben. Pflegezeit bedeutet, dass Sie für die Dauer von bis zu sechs Monaten einen Anspruch auf unbezahlte, sozialversicherte Freistellung von der Arbeit haben. Anspruch auf Pflegezeit haben Sie, wenn Sie einen nahe verwandten Menschen, bei dem mindestens Pfle-
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gestufe I vorliegt, in häuslicher Umgebung pflegen. Der Anspruch besteht nur gegenüber Arbeitgebern mit mehr als 15 Beschäftigten. Als nahe Angehörige gelten insbesondere: Ehegatten, Lebenspartner, Partner einer eheähnlichen Gemeinschaft, Großeltern, Eltern, Geschwister, Kinder, Adoptiv- und Pflegekinder, Enkelkinder sowie die Schwiegereltern und Schwiegerkinder. Leistungen zur sozialen Sicherung der Pflegeperson Der Kranken- und Pflegeversicherungsschutz bleibt in der Regel während der Pflegezeit erhalten, da während dieser Zeit regelmäßig eine Familienversicherung besteht. Sollte bei Ihnen keine Familienversicherung möglich sein, müssen Sie sich freiwillig in der Krankenversicherung weiterversichern und zahlen dafür in der Regel den Mindestbeitrag. Mit der Krankenversicherung sind Sie automatisch pflegeversichert. Auf Antrag erstattet die Pflegeversicherung den Beitrag für die Kranken- und Pflegeversicherung bis zur Höhe des Mindestbeitrages. Während der Pflegezeit sind Sie rentenversichert, wenn Sie Ihren Angehörigen oder Ihre Angehörige mindestens 14 Stunden in der Woche pflegen. In der Arbeitslosenversicherung besteht die Pflichtversicherung für die Dauer der Pflegezeit fort. Die notwendigen Beiträge werden auf Antrag von der Pflegekasse übernommen. Eine private Kranken- und Pflege-Pflichtversicherung bleibt grundsätzlich während der Pflegezeit bestehen. Auf Antrag übernimmt die Pflegekasse oder das private Pflegeversicherungsunternehmen des Pflegebedürftigen den Beitrag zur Kranken- und Pflegeversicherung bis zur Höhe des Mindestbeitrages wie bei den Sozialversicherten.
100 100 8. Finanzielle Hilfen und Vergünstigungen Kurzzeitige Arbeitsverhinderung Wird ein naher Angehöriger akut pflegebedürftig, haben Sie das Recht, bis zu zehn Arbeitstage der Arbeit fernzubleiben, um für ihn die Pflege zu organisieren. Auf Verlangen des Arbeitgebers müssen Sie diesem eine ärztliche Bescheinigung über die voraussichtliche Pflegebedürftigkeit des Angehörigen und die Erforderlichkeit der Arbeitsbefreiung vorlegen. Eine kurzzeitige Freistellung können alle Beschäftigten in Anspruch nehmen – unabhängig von der Anzahl der beim Arbeitgeber Beschäftigten. Der Schutz in der Kranken-, Pflege-, Renten- und Arbeitslosenversicherung bleibt bestehen.
dessen Höhe sich nach dem Umfang der Kosten der Maßnahme bzw. nach dem Bruttoeinkommen des Pflegebedürftigen richtet.
Wenden Sie sich bei Fragen zu den Leistungen der Pflegeversicherung bitte an Ihre zuständige Pflegekasse oder die Pflegeberater Ihrer Stadt oder Gemeinde (siehe unter 3.1 auf Seite 30). Dort hilft man Ihnen gerne weiter.
Pflegehilfsmittel Soweit Hilfsmittel nicht von der Krankenkasse oder von anderen Leistungsträgern zu finanzieren sind, haben Pflegebedürftige gegenüber ihrer Pflegekasse Anspruch auf Versorgung mit Pflegehilfsmitteln und technischen Hilfen (z.B. Pflegebett, Treppenlift oder Rollator), die zur Erleichterung der Pflege oder zur Linderung der Beschwerden beitragen oder ihnen eine selbständigere Lebensführung ermöglichen.
Umfassende Informationen zum Thema Pflege finden Sie auch in den vom Bundesgesundheitsministerium herausgegebenen Informationsbroschüren, deren Titel und Bezugsquellen im Anhang dieser Broschüre zu finden sind. Leistungen zur Verbesserung des Wohnumfeldes Pflegekassen können finanzielle Zuschüsse bis zu 2.557 € für eine Gesamtmaßnahme zur Verbesserung des individuellen Wohnumfeldes des Pflegebedürftigen gewähren, beispielsweise für technische Hilfen im Haushalt, Beseitigung von Barrieren (z.B. bodengleiche Duschen, Türverbreiterungen) wenn dadurch im Einzelfall häusliche Pflege ermöglicht, erheblich erleichtert oder eine möglichst selbständige Lebensführung des Pflegebedürftigen wieder hergestellt wird. Der Pflegebedürftige hat einen Eigenanteil zu tragen,
➜ Wichtig: Der Zuschuss muss vor Beginn der Gesamtmaßnahme unter Beifügung eines Kostenvoranschlages beantragt werden. Für weitere Informationen und Beratung hilft Ihnen der Pflegeberater Ihrer Pflegekasse. Sie haben aber auch die Möglichkeit, sich direkt an die AWO- Wohnberatungsagentur für den RheinSieg-Kreis (siehe Punkt 2.1 auf Seite 26) zu wenden.
Weiterhin ist es möglich, monatlich bis zu 31,– € für zum Verbrauch bestimmte Hilfsmittel, z.B. saugende Bettschutzeinlagen, von der Pflegekasse (gegen Vorlage der Rechnung) zu erhalten. Diese Leistungen müssen zuvor bei der Pflegekasse beantragt werden.
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Ein besonderes Zuhause für einen neuen Lebensabschnitt In Bonn, Bornheim, Meckenheim und Troisdorf bieten wir Ihnen moderne Seniorenhäuser auf christlichem Fundament. Dabei haben Sie die Wahl zwischen verschiedenen Standorten und Wohnformen: vom selbständigen Leben im Seniorenwohnen über Tages- und Kurzzeitpflege bis zu Hausgemeinschaften und zur vollstationären Pflege.
Hausgemeinschaften
Kurzzeitpflege
Tagespflege
Vollstationäre Pflege
Seniorenwohnen
Probewohnen
Weitere Informationen erhalten Sie in unseren Einrichtungen oder unter www.cellitinnen.de
Seniorenhaus Maria Einsiedeln Haager Weg 32 · 53127 Bonn Telefon 0228 91027-0
Seniorenhaus St. Adelheidis-Stift Adelheidisstr. 10 · 53225 Bonn Telefon 0228 4038-3
Seniorenhaus St. Angela Bierbaumstr. 3 · 53332 Bornheim Telefon 02222 92725-0
Seniorenhaus St. Josef Kirchfeldstr. 4 · 53440 Meckenheim Telefon 02225 9913-0
Seniorenhaus Hermann-Josef-Lascheid-Haus Asselbachstr. 14 · 53842 Troisdorf Telefon 02241 9507-0
102 102 8. Finanzielle Hilfen und Vergünstigungen Zusätzliche Betreuungsleistungen für Menschen mit eingeschränkter Alltagskompetenz Menschen, bei denen der Medizinische Dienst der Krankenkassen aufgrund von gesundheitlichen Einschränkungen eine dauerhafte, erhebliche Einschränkung der Alltagskompetenz festgestellt hat, haben Anspruch auf zusätzliche qualitätsgesicherte Betreuungsleistungen. Eine Pflegeeinstufung ist hierfür nicht zwingend vorausgesetzt. Das heißt, auch Personen mit demenzbedingten Fähigkeitsstörungen, geistiger Behinderung oder psychischer Erkrankung, die die Voraussetzungen der Pflegestufe I (noch) nicht erfüllen (sogenannte Pflegestufe 0), können einen Anspruch auf zusätzliche Betreuungsleistungen haben. Qualitätsgesicherte Betreuungsleistungen sind zum Beispiel Leistungen eines ambulanten Pflegedienstes, Tages-, Nacht-, Kurzzeitpflege oder Betreuungsgruppen für demenziell erkrankte Personen. Je nach Betreuungsbedarf können Leistungen in Höhe des Grundbetrages von 100,– € oder eines erhöhten Betrages von 200,– € monatlich erstattet werden. Wird die Leistung in einem Kalenderjahr nicht ausgeschöpft, kann der Differenzbetrag im folgenden Kalenderhalbjahr zusätzlich zu den monatlich zustehenden 100,– bzw. 200,– € beansprucht werden. ➜ Weitere Informationen über zusätzliche Betreuungsleistungen für Menschen mit eingeschränkter Alltagskompetenz erhalten Sie von den Pflegeberatern Ihrer Pflegekasse.
Leistungen bei Tages- oder Nachtpflege Voraussetzung für den Anspruch auf teilstationäre Pflege ist, dass die Betreuung durch häusliche Pflege nicht in ausreichendem Umfang sichergestellt werden kann. Die teilstationäre Pflege umfasst auch die notwendige Beförderung des Pflegebedürftigen von der Wohnung zur Einrichtung der Tages- oder der Nachtpflege und zurück. Die Pflegekasse übernimmt bei der teilstationären Pflege monatlich pflegebedingte Aufwendungen in der jeweiligen Pflegestufe bis zur Höhe von: Pflegestufe Stufe I Stufe II Stufe III
seit 2010 ab 2012 440 € 450 € 1.040 € 1.100 € 1.510 € 1.550 €
Diese Sätze entsprechen denen der Pflegesachleistung in der entsprechenden Pflegestufe. Neu ist, dass seit dem 1.7.2008 ein zusätzlicher monatlicher Leistungsbetrag (allein) für die Tagespflege zur Verfügung steht, der 50% der Sachleistung beträgt. Bei Pflegebedürftigen, die keine Tages- oder Nachtpflege in Anspruch nehmen, verfällt der zusätzliche Leistungsbetrag ersatzlos, das heißt das Geld kann nicht für ambulante Sachleistungen verwendet oder als Pflegegeld ausbezahlt werden. Tages- oder Nachtpflegebesucher haben mit dem zusätzlichen Leistungsbetrag einen monatlichen Leistungsanspruch von maximal 150% der Sachleistungen. Dieser Betrag kann vom Versicherten nach seinen Bedürfnissen in vielfachen Kombinationen für die Pflege und Betreuung verwendet werden. Weitere Informationen zu den verschiedenen Kombinationsmöglichkeiten erhalten Sie von den Pflegeberatern Ihrer Pflegekasse.
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Die Senioreneinrichtungen St. Josef und St. Antonius bestechen im ersten Eindruck durch ihre landschaftlich reizvolle Lage mitten in der Natur und doch nur wenige Kilometer vom Ortskern Siegburg entfernt. Besonders schön gestaltet sich ein Park mit altem Baumbestand und einem kleinen See, der unmittelbar an einen neu gestalteten Sinnespark grenzt. Die Schwerpunkte der beiden Häuser liegen in der Betreuung demenziell erkrankter Menschen, sowie in der liebevollen Versorgung schwerst pflegebedürftiger Personen. Neben der täglichen Betreuung bieten wir Ihnen ein vielfältiges Angebot sozialer und kultureller Aktivitäten, sowie Krankengymnastik, Fußpflege und Friseurleistungen an. Eine Cafeteria und ein hauseigener Kiosk sorgen für das leibliche Wohl aller Gäste und Bewohner.
Alexianer Bonn / Rhein-Sieg GmbH | Alexianerallee 1 | 53721 Siegburg | Telefon: (0 22 41) 3 89-0 E-Mail:
[email protected] | Internet: www.alexius-altenhilfe.de | www.alexianer.de
104 104 8. Finanzielle Hilfen und Vergünstigungen Leistungen bei Kurzzeitpflege Kann die häusliche Pflege zeitweise nicht, noch nicht oder nicht im erforderlichen Umfang erbracht werden und reicht auch teilstationäre Pflege nicht aus, besteht Anspruch auf Pflege in einer vollstationären Einrichtung. Dies gilt: • Für eine Übergangszeit im Anschluss an eine stationäre Behandlung (Krankenhaus, Rehabilitation) des Pflegebedürftigen. • In sonstigen Krisensituationen, in denen vorübergehend häusliche oder teilstationäre Pflege nicht möglich oder nicht in erforderlichem Umfang sichergestellt werden kann. Der Anspruch auf Kurzzeitpflege ist auf 4 Wochen (28 Kalendertage) im Kalenderjahr beschränkt. Die Pflegekasse übernimmt pflegebedingte Aufwendungen bis zu einem Gesamtbetrag von 1.510 € (ab 2012 = 1.550 €). Leistungen bei Verhinderungspflege Pflegebedürftige haben für vier Wochen pro Kalenderjahr Anspruch auf eine Ersatzkraft, wenn die ehrenamtliche Pflegeperson z.B. wegen eines Urlaubes oder eigener Krankheit ausfällt. Voraussetzung ist, dass die Pflegeperson den Pflegebedürftigen mindestens sechs Monate in seiner häuslichen Umgebung gepflegt hat. Leistet eine Fachkraft eines Pflegedienstes die Verhinderungspflege, übernimmt die Pflegekasse die Kosten für die Ersatzpflege bis zu einem Betrag von 1.510 € (ab 2012 = 1.550 €) im Kalenderjahr. Wird die Ersatzpflege von Angehörigen, die mit dem Pflegebedürftigen bis zum II. Grad verwandt oder verschwägert sind oder mit ihm in häuslicher Gemeinschaft leben, übernommen,
so erhält er Pflegegeld (Beträge siehe unter „Leistungen im ambulanten Bereich auf Seite 98) entsprechend der festgestellten Pflegestufe. Entstehen der Pflegeperson Mehraufwendungen, z.B. Verdienstausfall oder Fahrtkosten, können von der Pflegekasse bis zu 1.510 € inklusive Pflegegeld gezahlt werden. Alternativ kann der Pflegebedürftige für die Dauer von vier Wochen in einer Pflegeeinrichtung betreut werden. Auch hier übernimmt die Pflegekasse Kosten bis zu 1.510 €. Für die Kosten der Unterkunft und Verpflegung muss der Pflegebedürftige selbst aufkommen. Ist die Zahlung aus eigenen Einkünften und Vermögen nicht möglich, kann ein Antrag auf Sozialhilfe gestellt werden. Als weitere Möglichkeit besteht auch eine stundenweise Ersatzpflege von weniger als 8 Stunden täglich. Leistungen bei stationärer Pflege Vollstationäre Pflege ist gegenüber der häuslichen und teilstationären Pflege nachrangig, d.h. dass Pflegebedürftige dann einen Anspruch auf Pflege in vollstationären Dauerpflegeeinrichtungen haben, wenn häusliche oder teilstationäre Pflege nicht möglich sind oder wegen der Besonderheit des Einzelfalles nicht in Betracht kommen. Die Pflegekasse übernimmt Kosten für pflegebedingte Aufwendungen in der jeweiligen Pflegestufe bis zu: Pflegestufe Stufe I Stufe II Stufe III Härtefälle in Stufe III
seit 2010 ab 2012 1.023 € 1.023 € 1.279 € 1.279 € 1.510 € 1.550 € 1.825 € 1.918 €
105 105
Zukunft für die Natur, durch ein Vermächtnis an den BUND.
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106 106 9. Sonstige nützliche Informationen 9.1 Vorsorge für den Todesfall In unserer heutigen Gesellschaft ist der Tod oft ein Tabuthema. Zu Zeiten des Leitgedankens vieler Menschen, für immer jung zu bleiben, ist häufig kein Platz für das Thema Sterben und Bestattung. Der Tod gehört jedoch mit zum Lebenskreislauf und ist unvermeidbar. Daher ist es ratsam, sich auch Gedanken zu dem Thema der eigenen Bestattung zu machen. Dies ist sinnvoll, damit Sie einmal so Abschied nehmen, wie es Ihren eigenen Vorstellungen entspricht. Regelungen für den Todesfall zu treffen bedeutet auch, die Familie zu entlasten. Der Verlust eines Menschen an sich ist sehr belastend für die Angehörigen und kann häufig seelische und finanzielle Nöte mit sich bringen. Damit in dieser Situation die Angehörigen Ihren klaren Willen für den Ablauf der Beisetzung erfahren, ist es sinnvoll, zu Lebzeiten Entscheidungen im Rahmen der Vorsorge für den Todesfall zu treffen. Vorsorge heißt hier: • Verantwortung in eigener Sache übernehmen • Notwendiges zu regeln • Angehörige zu entlasten Sicher muss man sich mit diesen Fragen zunächst alleine beschäftigen und auseinander setzen, bevor man eine Fachberatung bzw. Hilfe in Anspruch nimmt. Einige mögliche Formen der Vorsorge erhalten Sie nachfolgend: Das Testament Die beste Form der Vorsorge - um sicherzustellen, dass Ihr Nachlass in Ihrem Sinne geregelt
wird - ist das Testament. Zu unterscheiden ist das öffentliche und das eigenhändige Testament. Das öffentliche Testament können Sie nur vor einem Notar errichten, der Ihnen dann auch den entsprechenden fachlichen Rat erteilt. Das Testament wird beim Amtsgericht hinterlegt. Zweifel über Formulierungen und Echtheit gibt es in diesem Fall nicht, da Ihr letzter Wille unmissverständlich und juristisch einwandfrei zum Ausdruck kommt. Das eigenhändige Testament können Sie jederzeit selbst und ohne Kosten errichten, es muss jedoch vollständig eigenhändig geschrieben und mit vollem Namen unterschrieben sein. Die Benutzung der Schreibmaschine oder des Computers macht das Testament ungültig. Es sollten Datum und Ort der Niederschrift angegeben werden. Es empfiehlt sich auch bei einem handgeschriebenen Testament zuvor die Einholung eines fachlichen Rates durch einen Notar, um zu verhindern, dass das Testament durch eventuelle Formfehler ungültig wird. Damit das Testament nicht verloren geht, hinterlegen Sie es am besten bei dem für Sie zuständigen Amtsgericht. Entsprechende Adressen erhalten Sie aus den Gelben Seiten oder im Internet. Der Bestattungsvorsorgevertrag Immer mehr Bestattungsunternehmen bieten eine individuelle Beratung und wenn erwünscht einen Vorsorgevertrag an. In einem solchen Vertrag werden alle Einzelheiten vom Ablauf über Umfang bis hin zu den persönlichen Wünschen für das eigene Begräbnis (Begräbnisverfügung) festgehalten. Sie haben dabei die Sicherheit, dass alle besprochenen Angelegenheiten im Sterbefall so ausgeführt werden, wie Sie dies gewünscht haben. weiter auf Seite 108 →
107 107
9. Sonstige nützliche Informationen
Bestattungsvorsorge Friedwald-Bestattungen Erd-, Feuer-, Seebestattung im Raum Köln/Bonn Eigene klimatisierte Trauerhallen
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Der Mensch erfährt, er sei auch wer er mag, ein letztes Glück und einen letzten Tag. Joh. Wolfgang v. Goethe
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Ich möchte später meine Familie nicht zusätzlich belasten. Bestattungsvorsorge bedeutet Sicherheit und Entlastung. Wir informieren Sie gerne über alle Fragen zur Vorsorge!
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108 108 9. Sonstige nützliche Informationen Die einzelnen Kosten für Sarg, Trauerrede, Musik, Blumenschmuck, Grabstätte und ähnliches werden festgelegt. Preiserhöhungen, die sich während der Vertragslaufzeit eventuell ergeben, werden durch das Bestattungsunternehmen mitgeteilt und sachlich begründet. Da die Leistungen von Bestattungsvorsorgeverträgen erst zu einem unbestimmten Zeitpunkt erbracht werden, empfiehlt es sich, die Kosten nicht per Vorkasse zu bezahlen. Sinnvoller und auch sicherer (z.B. für den Fall einer Insolvenz des Unternehmens) ist es, die veranschlagten Kosten aus dem restlichen Vermögen herauszulösen und auf ein Treuhandkonto für diesen Zweck zu hinterlegen. Adressen von Bestattungsunternehmen erhalten Sie aus den Gelben Seiten oder im Internet. Sterbegeldversicherung Das Sterbegeld wurde 2004 ersatzlos aus dem Leistungskatalog der Krankenversicherung gestrichen. Es ist in vielen Fallen daher sinnvoll, eine Sterbegeldversicherung abzuschließen. Dies kann auch im Rahmen des Bestattungsvorsorgevertrages geschehen. Hier gibt es speziell auf diesen Fall zugeschnittene Vertragskonzepte. Fragen Sie ein Bestattungsunternehmen Ihrer Wahl zu diesem Thema. Natürlich können Sie auch entsprechende Verträge mit einer Versicherungsgesellschaft Ihrer Wahl vereinbaren. Fast jede Gesellschaft bietet hierzu verschiedene Vertragskonzepte an. Ein Vergleich verschiedener Angebote kann sich durchaus lohnen. Adressen von Unternehmen erhalten Sie in den Gelben Seiten oder über das Internet. Grabpflege - Dauergrabpflege Viele Menschen, die sich für eine Erdbestattung entschieden haben, machen sich Gedanken über
die Pflege ihrer Grabstätte, deren Ruhezeit üblicherweise 25 Jahre beträgt. Dauergrabpflege ist ein zeitgemäßes Serviceangebot, dessen Nutzung aus vielerlei Gründen sinnvoll sein kann. Wenn Sie alleine leben oder Ihre Kinder weit entfernt wohnen, können Sie auch schon zu Lebzeiten Vorsorge für die Grabpflege durch einen Grabpflegevertrag treffen. Sie können mit einer Gärtnerei die Grabpflege vertraglich regeln. Oft fällt auch mit steigendem Alter das Sauberhalten und Gießen der Grabstelle dem Angehörigen zunehmend schwerer. Diese anstrengenden Arbeiten kann der Friedhofsgärtner für Sie übernehmen, ohne dass Sie die Bindung zu der Grabstätte verlieren. Die Pflegekosten richten sich nach der Laufzeit des Vertrages und dem von Ihnen gewünschten Leistungsumfang. Sie können bei Vertragsabschluss in einer Summe bezahlt werden; die Dauergrabpflege-Einrichtung legt das eingezahlte Kapital sicher an, bezahlt jährlich den Friedhofsgärtner und kontrolliert turnusmäßig die erbrachten Leistungen. Es besteht aber auch die Möglichkeit, die Dauergrabpflegekosten aus dem Nachlass zu entnehmen. Für ein entsprechendes Angebot bzw. weitergehende Informationen wenden Sie sich bitte an einen für den jeweiligen Friedhof zuständigen Friedhofsgärtner oder direkt an die: ➩➩ Rheinische Treuhandstelle für Dauergrabpflege Amsterdamer Str. 206 50735 Köln (0800) 1516170 (gebührenfrei)
[email protected] www.dauergrabpflege-rheinland.de
109 109
9. Sonstige nützliche Informationen Heribert Schmitz Beerdigungsinstitut Inhaber: Norbert Birkelbach Eigenständiger Familienbetrieb Bestattungen aller Art und auf allen Friedhöfen Hauptstraße 3 53359 Rheinbach
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110 110 9. Sonstige nützliche Informationen 9.2 Hilfreiche Broschüren Die nachfolgend genannten Publikationen sind alphabetisch nach dem Titel sortiert: Titel der Broschüre
Herausgeber
„Alles, was Sie zur Pflege wissen müssen“ – Ein Ratgeber für Pflege
Bundesministerium für Gesundheit
„Alter schafft Neues“ – Initiativen und Informationen für ältere Menschen
Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend
Auf der Suche nach der passenden Wohn- und Betreuungsform – Ein Wegweiser für ältere Menschen
Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend
Betreuungsrecht
Bundesministerium der Justiz
Checkliste „Schritt für Schritt zur häuslichen Pflege“ Hinweis: Diesen Flyer gibt es auch in polnischer, russischer, serbokroatischer und türkischer Sprache
Bestelladresse
Publikationsversand der Bundesregierung Postfach 48 10 09, 18132 Rostock (01805) 778090 (gebührenpflichtig)
[email protected]
Landesstelle für pflegende Angehörige - Dienstgebäude Geisbergweg Domplatz 1–3, 48143 Münster Servicetelefon: (0800) 2204400
[email protected], www.lpfa-nrw.de
„Das Wichtigste über die Alzheimer-Krankheit und andere Demenzformen“ – Ein kompakter Ratgeber
Deutsche Alzheimer Gesellschaft e.V. Selbsthilfe Demenz Friedrichstr. 236, 10969 Berlin (030) 25937950
[email protected], www.deutsche-alzheimer.de
„Demenzkranke Menschen pflegen“ – Grundlagen und praktische Methoden
Alzheimer Gesellschaft Bonn e.V. Friesdorfer Str. 91, 53137 Bonn (0228) 3862853 6 (0228) 659506 www.alzheimer-gesellschaft-bonn.de
Mitreden, mitbestimmen! Mitbestimmung und Mitwirkung in Betreuungseinrichtungen nach dem WTG NRW
Ministerium für Gesundheit Emanzipation, Pflege und Alter des Landes Nordrhein-Westfalen -Referat ÖffentlichkeitsarbeitHorionplatz 1, 40213 Düsseldorf (0211) 861850,
[email protected], www.mgepa.nrw.de
„Erben und Vererben“
Bundesministerium der Justiz
Freiwilligendienste aller Generationen
Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend
Publikationsversand der Bundesregierung Postfach 48 10 09, 18132 Rostock (01805) 778090 (gebührenpflichtig)
[email protected]
111 111
9. Sonstige nützliche Informationen
Titel der Broschüre
Herausgeber
Hausnotruf - Hilfe rund um die Uhr-
Ministerium für Gesundheit, Emanzipation Pflege und Alter des Landes Nordrhein-Westfalen -Referat ÖffentlichkeitsarbeitHorionplatz 1, 40213 Düsseldorf (0211) 861850,
[email protected], www.mgepa.nrw.de
Patientenverfügung
Bundesministerium der Justiz
„Pflegen zu Hause“ – Ratgeber für häusliche Pflege
Bundesministerium für Gesundheit
Ratgeber für Menschen mit Behinderung
Bundesministerium für Arbeit und Soziales
Ratgeber zur Rente
Bundesministerium für Arbeit und Soziales
„Sicher und bequem zu Hause wohnen“ - Wohnberatung für ältere und behinderte Menschen -
Ministerium für Gesundheit Emanzipation, Pflege und Alter des Landes Nordrhein-Westfalen -Referat ÖffentlichkeitsarbeitHorionplatz 1, 40213 Düsseldorf (0211) 861850
[email protected], www.mgepa.nrw.de
„Wenn das Gedächtnis nachlässt.“ Ein Bundesministerium Ratgeber für die häusliche Betreuung für Gesundheit demenzkranker älterer Menschen
Bestelladresse
Publikationsversand der Bundesregierung Postfach 48 10 09 18132 Rostock (01805) 778090 (gebührenpflichtig)
[email protected]
Publikationsversand der Bundesregierung Postfach 48 10 09 18132 Rostock (01805) 778090 (gebührenpflichtig) www.bmfsfj.bund.de
[email protected]
„Zu Ihrer Sicherheit“ Unfallversichert bei ehrenamtlicher Tätigkeit und bürgerschaftlichem Engagement
Bundesministerium für Arbeit und Soziales
Zukunftsprogramm Mehrgenerationenhäuser
Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend
22 Fragen zum Thema Häusliche Pflege
Landesstelle für pflegende Angehörige - Dienstgebäude Geisbergweg Domplatz 1–3, 48143 Münster Servicetelefon: (0800) 2204400
[email protected], www.lpfa-nrw.de
112 112 9. Sonstige nützliche Informationen Inserent
9.3 Verzeichnis der Inserenten
Seite
Glocken-Apotheke
39 83
Arbeiter-Samariter-Bund Bonn/Rhein-Sieg/Eifel e.V.
57
Goldene Jahre Demenzbetreuung U. Rohling-Kaiser
AWO - Alfred-Delp-Altenzentrum
85
Marion Hemmers - Seniorenbetreuung
83
Renate Ballensiefen Computer- & Internet-Service
17
Achim Hiller - Rechtsanwalt
37
Betreuungsservice Rhein-Sieg Silke Horn
27
Hörtechnik Ewering
17
Bleib Daheim - Ambulanter Pflegedienst
57
Praxis für Ergotherapie Beate Hunkler
59
Caritasverband Rhein-Sieg e.V. Sozialstationen
55
Kloster-Apotheke u. Ittenbacher Apotheke
65
Johannes Knauf - Heilpraktiker
65
Caritasverband Rhein-Sieg e.V. Seniorenzentren
73
Kreissparkasse Köln
35
Kronenberg Computerschule
19
CURA Kath. Einrichtungen im Siebengebirge gGmbH
67
Kurhaus Wohnresidenzen GmbH
31
Kursana Villa Bonn
77
Curanum AG
43
Monika Listner - Häuslicher Pflegedienst
53
De Schrevel Gesellschaft für Pflegedienste u. Betreuung
87
Monika Listner - Tagespflege
71
der Treppenlift GmbH
27
Sanitätshaus Ludwigs
83
Deutsches Rotes Kreuz Kreisverband Rhein-Sieg e.V.
51
Die Oase Praxis für Krankengymnastik
39
Peter Eck - Pflegedienst Von Hand mit Herz
59
Engelbert-Humperdinck-Apotheke
83
Engelsstift Theodor Fliedner Stiftung
U3
Inserent
Peter Esser Bestattungen, Trauerbegleitung
Seite
107
Ev. Altenheim Wahlscheid e.V.
45
Ev. Altenzentrum Am Michaelsberg
10
Ev. Altenzentrum Haus am Römerkanal
U2
Dr. med. Cato Ferrier - Zahnarzt Fidelitas Hauskrankenpflege
7 53
Franziskus Hospitalund Pflegezentren gGmbH
8
Michael Gebhards GmbH Bestattungen, Schreinerei
109
Helios Klinikum Siegburg
Werner Lülsdorf - Grab- und Natursteine
114
109
LVR-Klink
79
Malteser Kreisverband Bonn/Rhein-Sieg
75
Marenbach & Kamp Rechtsanwälte
49
Slavica Marx Gesundheitsberaterin
71
Seniorenheim Meigermühle GmbH
41
Neue Apotheke Siegburg
41
Taxi Niethammer
17
Pflegeteam Optimal
59
Orthopädietechnik & Sanitätshaus Bialas
65
Dr. med. Petra Pfirrmann Praxis für Orthopädie
87
Susanne Pickert Praxis f. Krankengymnastik
17
Michael Wisnewski Praxis für Physiotherapie Pütz Bestattungshaus Rathausapotheke St. Augustin
39 107 41
113 113
9. Sonstige nützliche Informationen Inserent
Seite
Seniorendorf Reinery
41
Martina Rötzel Pflegedienst
59
Heinz Samulewitz & Söhne Bildhauer- & Steinmetzbetrieb
109
Heribert Schmitz GmbH Beerdigungsinstitut
109
Katharina Schnabel Praxis für Ergotherapie
39
Senioren- und Behindertenbetreuung am Kurpark
85
Seniorenhaus St. Josef Cellitinnen zur Hl. Maria
101
Seniorenwohnstift Beethoven Betriebs GmbH
29
Seniorenzentrum Siegburg GmbH
67
Seniorenzentrum St. Josef
87
Pflegedienst Angelika Siebigteroth
53
Das Pflegeteam K. Sommer u. M. Herzog
59
Sozialverband Deutschland e.V.
37
Sozialverband VdK
37
St. Elisabeth Seniorenwohnhaus
71
St. Josef Seniorenpflegeheim Alexianer
103
Bestattungshaus Sternberg-Fassbender
109
Rotraut Strahl Rechtsanwältin
107
Haus Tannenhof - Alten- und Pflegeheim
39
Pauline Unsel - Häusliche Krankenpflege
53
Verkehrsverbund Rehin-Sieg GmbH
25
Wahnbachtalsperrenverband
19
Windecker Pflegedienst Marlene Rensen
57
U = Umschlagseite
DANKE! Die Kreisverwaltung des Rhein-Sieg-Kreises und der Verlag bedanken sich bei allen Inserenten, die mit einer Anzeigenschaltung die Herausgabe dieser Broschüre unterstützt haben.
9.4 Impressum Herausgeber: Rhein-Sieg-Kreis - Der Landrat Kreissozialamt Abteilung Sozialplanung, Heimaufsicht Kaiser-Wilhelm-Platz 1 53721 Siegburg (02241) 13-2379 6 (02241) 13-3198
[email protected] www.rhein-sieg-kreis.de Stand: 29. Juni 2011 Verlag: Verlag & Marketing Allee 40 · 74072 Heilbronn (07131) 2781593 6 (07131) 2781594
[email protected] www.vundm.com 2.Auflage 2011 © Verlag & Marketing Nachdruck oder Reproduktion gleich welcher Art sowie die Verwendung in elektronischen Medien sind nur mit schriftlicher Genehmigung des Verlages erlaubt. Bildnachweis: Fotoclub Troisdorf: Umschlagseite hinten (Bilder oben und unten rechts) Alle anderen Fotos: www.fotolia.com Die komplette Broschüre können Sie auch barrierefrei online lesen unter: www.seniorenseiten.info Darüber hinaus steht Ihnen dort die Publikation auch als E-Book oder PDF-Datei im Originallayout zur Verfügung.
114 114 9. Sonstige nützliche Informationen 9.5 Wichtige Rufnummern
Eigene Rufnummern
Polizei-Notruf........................................ 110
Hausarzt:
Feuerwehr............................................ 112
Zahnarzt:
Rettungsdienst, Notarzt.......................... 112
Pflegedienst:
Krankentransport.................. (02241) 19222
Mahlzeitendienst:
Giftnotrufzentrale Bonn............ (0228) 19240 TelefonSeelsorge Bonn/ Rhein-Sieg...........(0800) 1110-111 oder -222 Pflegetelefon NRW der Landestelle Pflegende Angehörige...........(0800) 2204400 (für Fragen und Probleme rund um die häusliche Pflege)
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