Ausgabe: 12/2012 • erscheint am 15. Dezember 2012 Ausgabe: 01/2011
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■ Sehr geehrte Damen und Herren, winterliche Bilder, der Glashütter Weihnachtsmarkt und die traditionellen Weihnachtsfeiern in vielen Orten erinnern uns daran, dass das Jahr 2012 zu Ende geht. Schon, werden einige sagen. Endlich, meinen andere. Und tatsächlich gibt es sicher noch viele Dinge, die wir uns für 2012 vorgenommen hatten. Länger ist aber sicher die Liste der Dinge, die wir 2012 erledigen konnten. Schaut man sich um, hat sich 2012 tatsächlich unglaublich viel getan, in der Stadt, den Ortsteilen, in Unternehmen und an vielen Häusern und Grundstücken. Und trotz der Dinge, die noch offen sind, sollten wir uns nun in den letzten Tagen des alten Jahres vor allem am Erreichten freuen. In diesem Sinne kommt nun endlich eine ruhigere Zeit, in der wir durchatmen, zurückschauen und Kraft sammeln wollen, damit wir auch 2013 unsere Ziele anpacken und umsetzen können. Die schneebedeckte Landschaft, Weihnachtsmusik hier und da, laden uns gemeinsam dazu ein. Ich wünsche Ihnen eine wunderbare, ruhige, besinnliche Weihnachtszeit im Kreise Ihrer Familien und einen guten Rutsch ins Jahr 2013. Herzlichst Ihr Markus Dreßler Bürgermeister
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■ Nächster Termin Amtsblatt Das nächste Amtsblatt erscheint am 19.01.2013. Redaktionsschluss ist am 04.01.2013. Wir bitten zu beachten, dass alle Artikel die später in der Stadtverwaltung Glashütte eingehen, nicht mehr für dieses Amtsblatt berücksichtigt werden.
IMPRESSUM – Herausgeber: Stadt Glashütte, Bürgermeister Markus Dreßler, Hauptstraße 42, 01768 Glashütte, Tel.: (035053) 45-0, Fax: (035053) 47142, E-Mail:
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Informationen aus dem Amt ■ Bericht aus dem Stadtrat Am 28. November 2012 tagte der Stadtrat Glashütte. Auf der Tagesordnung standen u. a. zwei Themen, die für den Ortsteil Johnsbach wichtig sind, so dass der Bürgermeister die Stadträte in das Vereinshaus Johnsbach eingeladen hatte. Den Themen folgend waren viele Einwohner anwesend. Nach Abhandlung der Sitzungsformalitäten informierte der Bürgermeister die Stadträte unter anderem darüber, dass zwischenzeitlich der geänderte Sächsische Landesentwicklungsplan vorgelegt wurde. Der Bürgermeister wies darauf hin, dass dieser die Belange der Stadt nicht unmittelbar berührt, so dass er keine Behandlung im Stadtrat und auch keine Stellungnahme der Stadt vorsieht. Zur Terminkette zum Haushaltsplan 2013 informierte der Bürgermeister, dass dieser nicht wie üblich noch in diesem Jahr zur Beschlussfassung vorgelegt werden kann. Die Erarbeitung des Plans kostet in diesem Jahr deutlich mehr Zeit, da erstmals ein sogenannter doppischer Haushalt vorgelegt werden muss. Er stellte in Aussicht, dass die Zahlen im Stadtrat am 19.12.2012 vorgestellt, der komplette Haushalt dann in der ersten Januarwoche versandt und am 30. Januar 2013 beschlossen werden soll. Zur Jahresrechnung für das Haushaltsjahr 2011 sowie den Jahresabschluss des Eigenbetriebs 2011 informierte er, dass dieser nicht mehr 2012 vorgelegt werden kann, da auch in der Stadt Brand Erbisdorf, die die Prüfung für die Stadt wahrnimmt, die Mitarbeiter mit der Einführung der Doppik belastet sind und sich die Bearbeitung dem folgend verzögert. Zum geplanten Neubau eines Parkhauses in Glashütte informierte der Bürgermeister, dass die Lange Uhren GmbH zwischenzeitlich bereits eine Bauvoranfrage gestellt hat. Im Hinblick auf die Beschlussfassung zum Verkauf des Grundstücks mit der Zweckbindung zum Neubau eines Parkhauses sieht die Verwaltung davon ab, diese Bauvoranfrage im Stadtrat zu erörtern, da dabei nur die grundsätzliche Frage der Bebaubarkeit des Grundstücks geprüft wird. Entsprechend wird die Verwaltung eine positive Stellungnahme erarbeiten. Der vollständige Bauantrag soll dann natürlich im Stadtrat vorgestellt werden. Das alte Einsatzfahrzeug der Feuerwehr Niederfrauendorf soll in Hermsdorf/Erzgebirge helfen, die derzeit wegen eines defekten Fahrzeuges nicht gegebene Einsatzbereitschaft dort wiederherzustellen, berichtete der Bürgermeister. Nach der Beschaffung des neuen Einsatzfahrzeuges für die Feuerwehr Niederfrauendorf in diesem Jahr hatte sich die Gemeinde Hersmdorf an die Stadt Glashütte mit der Frage gewandt, ob die Stadt das alte Fahrzeug nach Hermsdorf abgeben kann. Die Verwaltung hat geprüft, ob in Niederfrauendorf Interesse am Erhalt des Fahrzeuges zur Traditionspflege besteht. Dies wurde nicht bestätigt. Dem folgend soll das Fahrzeug nunmehr für einen symbolischen Preis nach Hermsdorf abgegeben werden. ■ Kulturzentrum Erbgericht Einstimmig bestätigt hat der Stadtrat die Verlängerung des Darlehensvertrags zur Vorfinanzierung des Projektes Abriss Innenhof und Neugestaltung Parkplätze. In der gemeinsamen Erwartung, dass das ca. 66 TEuro teure Projekt 2012 mit ILE Fördermitteln umgesetzt werden kann, hatte die Stadt dem befristet bis 31.12.2012 ein Darlehen in der Höhe der zu erwartenden Fördermittel, die erst lange nach Abschluss der Maßnahme ausgezahlt werden, bereit gestellt. Dar-
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Informationen aus dem Amt über hinaus hatte der Stadtrat 2012 einen Zuschuss in Höhe von 18.600 bereit gestellt. Die Umsetzung des Projektes soll nunmehr 2013 stattfinden, so dass der Stadtrat die entsprechenden Zusagen bis zum 31.12.2013 verlängert hat. In dem Zusammenhang informierte der neue Vorsitzende, Herr Horst Diekmann, über Neuigkeiten aus dem Verein. Dabei dankte er ausdrücklich dem zurückgetretenen Vorstand um den bisherigen Vorsitzenden Prof. Dr. Roloff. Der Bürgermeister schloss sich dem Dank an. Er verwies dabei ebenso wie Herr Diekmann auf die Erfolge, die der Verein unter der Leitung des bisherigen Vorstands erzielen konnte und wünschte dem neuen Vorstand viel Glück und Kraft für die nicht leichte Aufgabe. ■ European Energy Award Die Stadt Glashütte will sich künftig stärker den Fragen Energieeffizienz und Klimaschutz widmen. So sollen durch Energieeinsparungen Kosten gespart werden. Darüber hinaus haben die öffentliche Hand und damit auch die Städte und Gemeinden eine Vorbildrolle, die die Stadt Glashütte so gut als möglich ausfüllen will. Gemeinsam mit der SAENA, einer vom Freistaat gegründeten Beratungsgesellschaft, hatte die Verwaltung dabei verschiedene Wege erörtert, die zur Erarbeitung von Zielen und deren Umsetzung gegangen werden können. Im Ergebnis schlug die Verwaltung vor, am Zertifizierungs- und Qualitätsmanagementverfahren european energy award (eea) teilzunehmen. Ein Mitarbeiter der SAENA informierte die Stadträte über die Ziele und Aufgaben des eea. Der Bürgermeister machte deutlich, dass es eine der zentralen Herausforderungen auch für die Stadt sein wird, Energie zu sparen und den CO2 Ausstoß zu reduzieren. In dem Sinne sollte sich auch die Stadt Glashütte diesem wichtigen Thema widmen und Mittel und Wege suchen, um einen spürbaren Beitrag leisten zu können und darüber hinaus die Unternehmen und Einwohner zu eigenem Handeln zu motivieren. Die Stadträte folgten den Argumenten einstimmig, so dass die Stadt Glashütte ab 2013 am eea teilnehmen wird. Dafür wird die Stadt Fördermittel für Beratungsleistungen in Anspruch nehmen können. Im Amtsblatt soll über diesen Prozess fortlaufend berichtet werden. ■ Zukunft der Kindertagesstätte Johnsbach Im Hinblick auf die notwendigen, umfassenden Sanierungsarbeiten bei gleichzeitig rückläufigen Betreuungszahlen und die damit verbundenen Probleme, die Öffnungszeiten und die Betreuungsqualität in der Kindertagesstätte Johnsbach personell abdecken zu können, hatte der Stadtrat die Verwaltung beauftragt, eine Beschlussvorlage mit der Darstellung der Handlungsoptionen zu erarbeiten. Diesem Auftrag folgend hat die Verwaltung den Sanierungsaufwand durch ein Ingenieurbüro ermitteln lassen, an Hand der vorliegenden Geburtenzahlen eine Prognose zur künftigen Auslastung der Einrichtung und dabei auch den zusätzliche Zuschussbedarf erarbeitet, der zur Betreibung der Einrichtung in den kommenden Jahren bereit zu stellen ist. Den Ausführungen des Ingenieurbüros folgend ist es erfordert, die bauliche Substanz des Gebäudes durch einen weitgehenden Ersatzneubau zu ersetzen, um künftig die Anforderungen an eine öffentliche Kindertagesstätte erfüllen zu können. Eine Sanierung wäre demnach unwirtschaftlich. Die Kosten wurden dabei zurückhaltend mit 250 TEuro bis 300 TEuro angegeben. Die Einrichtung verfügt über eine Kapazität von 20 Kindern, besucht wird sie dabei derzeit von 13 Kindern. Im Hinblick darauf, dass im Kindergartenbereich rechnerisch eine Erzieherin für 16 Kinder zu Grunde zu legen ist, jedoch im Hinblick auf die Öffnungszeiten und vor allem die Tatsache, dass zum Wohle der Kinder immer mindestens 2 Mitarbeiter vor Ort sein sollen, ergibt sich eine enorme Lücke. In der Folge musste die Stadt in den vergangenen Jahren zusätzliche Personalkosten bereitstellen, darüber hinaus wurde Personal aus den größeren Einrichtungen zu Gunsten der Kita Johnsbach umverteilt. Im Ergebnis sollen in Johnsbach für maximal 13 Kinder 2 Beschäftige zur Verfügung stehen und in den anderen Einrichtung dem gesetzlichen Betreuungsschlüssel folgend nur 1 Erzieherin für 16 oder mehr Kindergartenkinder. Der Personalrat und die Kita- Leitung fordern nunmehr zu Recht, dass die Absicherung des Personalbedarfs in Johnsbach künftig nicht mehr zu Lasten anderer Einrichtungen gehen kann. Dem folgend ist zusätzliches Personal bereit zu stellen, so dass der Zuschussbedarf ab 2013 auf 30.000 bis 40.000 Euro pro Jahr oder 2.300 bis 3.000 Euro pro Jahr und Kind steigen wird. Darüber hinaus stellte die Verwaltung dar, dass durch den Umzug des Horts in das Arthur-Fiebig-Haus in den anderen Glashütter Einrichtungen ausreichend Betreuungsplätze zur Verfügung stehen, d. h. anders als in vielen anderen Kommunen hat die Stadt in Glashütte zahlreiche freie Plätze. Dem folgend könnten grundsätzlich die 13 Kinder aus Johnsbach in Glashütte betreut werden, auch dann ständen noch weitere freie Kapazitäten zur Verfügung. Durch eine Betreuung der Kinder in Glashütte ließen sich im Ergebnis eine Investition von mindestens 250 TEuro bis 300 TEuro sowie jährliche zusätzliche Personal- und Betriebskosten in Höhe von 30 TEuro bis 40 TEuro sparen. C M Y K
Der Bürgermeister führte darüber hinaus aus, dass die Bevölkerungsentwicklung insgesamt weiter rückläufig sein wird und entsprechend auch die Kinderzahlen in den kommenden Jahren und damit auch der Bedarf an Betreuungsplätzen nicht steigen, sondern sinken wird.
Sprechstunden Bürgermeister Stadtverwaltung Glashütte Hauptstraße 42, 01768 Glashütte Donnerstag, 10.01.2013 14 bis 18 Uhr und nach Vereinbarung Es wird um vorherige Terminvereinbarung gebeten.
Stadtverwaltung Glashütte Hauptstraße 42, 01768 Glashütte Telefon: 03 50 53 / 45 – 0 Fax: 03 50 53 / 4 71 42 Öffnungszeiten: Mo 09-12 Uhr Di 09-12 Uhr, 14-16 Uhr Mi geschlossen Do 09-12 Uhr, 14-18 Uhr Fr 09-12 Uhr
Bürgerbüro Reinhardtsgrimma Neue Str. 5, Tel.: 03 50 53 / 4 86 39 Fax: 03 50 53 / 3 00 08 buergerbuero.reinhardtsgrimma @glashuette-sachs.de Öffnungszeiten: Sparkasse/Bürgerbüro Mo 09-12 Uhr Di 09-12 Uhr Mi geschlossen Do 14-18 Uhr Fr 09-12 Uhr Sparkasse/Bürgerbüro Di geschlossen Do 09 - 12 Uhr
Meldestelle 14-18 Uhr 09-12 Uhr
Meldestelle 15-18 Uhr
Schiedsstelle Begegnungsstätte BOOT Schlottwitz Müglitztalstraße 31a, 01768 Glashütte Tel. 03 50 53 / 4 28 40, Hr. Vonderlind Sprechstunde: 2. Montag im Monat 18-19 Uhr Postanschrift der Schiedsstelle: Schiedsstelle - Bürgerbüro Reinhardtsgrimma, Neue Straße 5, 01768 Glashütte
Stadtbibliothek Glashütte Tel. 035053 / 42050 Fax. 035053 / 32824 Öffnungszeiten Mo 12-16 Uhr Di 10-12 Uhr und 13-16 Uhr Mi geschlossen Do 12-17 Uhr Fr geschlossen Die Stadtbibliothek bleibt vom 24.12. bis 31.12.2012 geschlossen.
Wichtige Telefonnummern: Bauhof Glashütte | Reinhardtsgrimma Telefon 035053 32672 Landratsamt Pirna:
03501 515-0
Schiedsstelle Glashütte/Kreischa Herr Vonderlind 035053 42840 Kindertagesstätten Reinhardtsgrimma Leiterin Cunnersdorf Dittersdorf Glashütte Johnsbach Schlottwitz
035053 324440 035053 324441 035053 48880 035053 48594 035053 48563 035053 48117 035053 48689
Grundschulen Glashütte Reinhardtsgrimma
035053 42493 035053 48229
Hort Reinhardtsgrimma
035053 324430
Mittelschulen Dippoldiswalde Schmiedeberg Geising Kreischa
03504 612414 035052 64289 035056 34257 035206 22062
Gymnasium Dippoldiswalde Altenberg
03504 612501 035056 35032
Kreischaer Wasser- und Abwasserbetrieb 035206 20920 • Bereitschaft: 0172 3507605 Anmeldung Entleerung Gruben / Kleinkläranlagen 035206 20919 TWZ Weißeritzgruppe 0351 648040 Tierheim Freital Kohlenstr. 42 (Windberg) 0351 6413 222 (tägl. 7 – 19.30 Uhr) Kassenärztlicher Bereitschaftsdienst („Hausbesuchsdienst“) Patienteninformation: Bei Bedarf melden Sie sich bitte bei der neuen bundeseinheitlichen Rufnummer 116 117 oder bei lebensbedrohlichen Erkrankungen und Unfällen gilt weiter die Rufnummer 112 sowie die Rufnummer 03504 / 19 222 zur Anmeldung eines Krankentransportes. Wenn es sich um eine lebensbedrohlichen Notfall handelt, wählen Sie bitte den Notruf 112! Apothekennotdienst Die Notdienstapotheke in Ihrer unmittelbaren Nähe, können Sie als Service der Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände (ABDA) ständig bundesweit wie folgt erfragen: 0800 00 22833 (kostenlos aus dem deutschen Festnetz) - 22833 (von jedem Mobiltelefon) • www.aponet.de • Per mobilem Internet: www.22833.mobi Diese Angaben erfolgen ohne Gewähr!
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Informationen aus dem Amt Der Stadtrat gab zwei Vertretern der anwesenden Eltern und Einwohner die Möglichkeit, den Standpunkt der Eltern darzustellen. Dabei wurden die Argumente, die auch in einem offenen Brief bereits an die Stadträte formuliert wurden nochmals hervorgehoben. Demnach würde die Schließung der Einrichtung die Entwicklungsmöglichkeit des Ortsteils verschlechtern, denn ein Kindergarten im Ort sei für viele bei der Wahl des Wohnorts entscheidend. Darüber hinaus wurde in dem offenen Brief dargestellt, dass die außerordentliche Betreuungsqualität in der Johnsbacher Einrichtung von den Eltern geschätzt wird und diese vor allem auf die überschaubare Größe und die dadurch entstehende Ruhe und Ausgeglichenheit der Kinder, die eben in größeren Einrichtungen mit 100 Kindern nicht möglich ist, zurückzuführen ist. Im Ergebnis wünschten sich die Eltern, dass die Einrichtung so ausgebaut wird, dass dort künftig auch Krippenkinder ab dem 1. Lebensjahr betreut werden können und die Kapazität auf 30 Kinder erhöht wird. Der Bürgermeister zeigte Verständnis dafür, dass sich die Johnsbacher Einwohner natürlich den Erhalt der Einrichtung wünschen. Durch eine Schließung würden sich die Wege für die Eltern verlängern. Darüber hinaus würde auch ein Stück Leben im Ort verloren gehen. Er verwies jedoch auf andere Gemeinden und andere Orte. So erscheint ein Weg zur Kita Glashütte von ca. 7 km nicht unverhältnismäßig, viele andere Eltern im Stadtgebiet und anderswo müssten teilweise deutlich längere Wege in Kauf nehmen. Nicht zuletzt haben sich andere Orte trotz Schließung eines Kindergartens sehr gut entwickelt. Dies belegt u. a. auch die Einwohnerzahlentwicklung. So hat Johnsbach einschl. Bärenhecke seit 1999 trotz einer Kindertageseinrichtung 24 % der Einwohner verloren, andere Orte wie Hirschbach und Hermsdorf haben hingegen trotz fehlendem Kindergarten Einwohner gewonnen. Dies zeigt, dass eine Kindereinrichtung im Ort zwar wünschenswert ist, jedoch nur bedingt auf die Entwicklung eines Ortes wirkt, weil die Menschen insgesamt mobil sind und ein Betreuungsangebot in einem der nächsten Orte grundsätzlich als angemessen betrachtet wird. Auch die absoluten Kinderzahlen zeigen, dass der Bedarf für eine Kindereinrichtung in Johnsbach geringer ist als in vielen anderen Ortsteilen. So leben derzeit in Johnsbach 19 Kinder bis 6 Jahre, im deutlich kleineren Luchau leben hingegen 25 Kinder dieser Altersgruppe, in Frauendorf 35 und in Hirschbach 39. Trotzdem in anderen Orten deutlich mehr Kinder leben und dem folgend ein höherer Bedarf für eine Kindereinrichtung besteht, haben Stadtrat und Verwaltung bisher aus Kostengründen und mit dem Verweis darauf, dass insgesamt im Stadtgebiet hinreichend Betreuungsplätze bereit stehen, auf den sicher wünschenswerten Neubau ortsnaher Betreuungseinrichtungen verzichtet. Dies erscheint im Hinblick auf die perspektivisch weiter sinkenden Geburtenzahlen nachvollziehbar. Nach Abwägung aller Argumente musste der Bürgermeister dem Stadtrat die Schließung der Kindereinrichtung in Johnsbach vorschlagen. Der Bürgermeister bat um Verständnis für diesen Vorschlag, im Hinblick auf die Gesamtverantwortung für alle Einwohner und Eltern, die die Investition in Johnsbach und die jährlich zusätzlichen Betriebskosten mitfinanzieren müssten und der Tatsache, dass die für die Kindertagesstätte Johnsbach eingesetzten Mittel im Ergebnis für andere wichtige Maßnahmen fehlen würden, wäre ein Erhalt und eine umfassende Sanierung jedoch nicht vertretbar. Der Stadtrat diskutierte die Argumente ausführlich. Einige Stadträte zeigten Zweifel an den Kostenberechnungen und regten an zu prüfen, ob das aus Sicht der Verwaltung baufällige Gebäude nicht doch schrittweise saniert werden kann. Entsprechend wurde mit 9 Ja- und 6 Neinstimmen ein Änderungsantrag beschlossen, der die Entscheidung zur Zukunft der Kindertagesstätte zurückstellt und die Verwaltung beauftragt, nochmals Sanierungsmöglichkeiten zu untersuchen. Die Verwaltung wird nunmehr weitere Planungen für eine mögliche Sanierung des Objektes beauftragen und die Ergebnisse Anfang 2013 im Stadtrat vorstellen. Darauf aufbauend ist dann vom Stadtrat zu entscheiden, ob die Kita umfassend saniert und damit für die kommenden Jahre die jährlichen Zuschüsse für die zusätzlichen Betriebs- und Personalkosten bereit gestellt oder ob die Kinder künftig in Glashütte betreut werden sollen. Die anwesenden Einwohner nahmen diese Entscheidung des Stadtrats erleichtert zur Kenntnis. ■ Vereinbarung der Stadt Glashütte mit dem Landkreis Sächsische Schweiz Osterzgebirge zum Ausbau der Kreisstraße in Johnsbach Bereits seit vielen Jahren ist der bauliche Zustand der Ortsdurchfahrt Johnsbach berechtigt in der Kritik. Dem folgend gibt es seit vielen Jahren gemeinsame Bemühungen der Stadt Glashütte und des Landkreises, diesen Zustand zu verbessern. 2009/2010 konkretisierte die Stadt Glashütte die Bemühungen und diskutierte mit dem Ortschaftsrat die Frage, ob sich die Stadt für eine sicher kurzfristig mögliche Deckensanierung oder für einen aufwendigen und damit erst mittelfristig umsetzbaren grundhaften Ausbau einsch-
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Informationen aus dem Amt ließlich Gehweg und Neuordnung der Straßenentwässerung einsetzen sollte. Stadt und Ortschaftsrat verständigten sich darauf, dass ein grundhafter Ausbau einschließlich Neubau eines Gehwegs notwendig ist. Darauf aufbauend führte die Stadt weitere Gespräche und der Stadtrat stellte 2011 erstmals Mittel für die Planung eines neuen Gehwegs in Johnsbach im Haushalt bereit. Mit der Vorplanung wurde das Ingenieurbüro Strecke aus Nebelschütz betraut. Da dem Landkreis zu diesem Zeitpunkt noch keine Haushaltsmittel bereit standen, hatte die Stadt das Büro mit beauftragt, auch grobe Kostenannahmen für den Ausbau der Kreisstraße zu treffen, um gute Beratungsgrundlagen mit dem Landkreis als Straßenlastträger zu erarbeiten.
■ Vergabe Bauleistungen für das Klubhaus Hausdorf Mit der Vergabe der Bauhauptleistungen konnte nunmehr der Stadtrat den Startschuss für den umfassenden Umbau des Klubhauses Hausdorf geben. Nachdem die Stadt gemeinsam mit den Hausdorfern lange eine wirtschaftliche Lösung gesucht haben, darauf aufbauend letztlich erfolgreich um die knappen Fördermittel gekämpft wurde, kann der Umbau nunmehr beginnen. Den 1. Auftrag konnte der Stadtrat nach öffentlicher Ausschreibung an die Firma Bau Zier aus Lauenstein vergeben, die mit 99.108 Euro das wirtschaftlichste Angebot abgegeben hatte.
Für den Gehweg liegt bereits eine Vorplanung vor, gleichzeitig wurden erste Prognosen für den Ausbau der Kreisstraße dargestellt. Auf dieser Planungsgrundlage fanden Abstimmungen zur technischen Lösung für den Gehwegneubau mit dem Ortschaftsrat Johnsbach statt. Im Ergebnis wurde mit dem Ortschaftsrat eine Vorzugsvariante erarbeitet, die nunmehr weiter planerisch vertieft werden soll. Mit dem Landkreis fanden verschiedene Abstimmungen statt mit dem Ziel, dass Stadt und Landkreis den Ausbau der Kreisstraße, der Neuordnung der Entwässerung und dem Neubau eines Gehwegs in einer Gemeinschaftsmaßnahme durchführen. Dem Stadtrat konnte nunmehr der Entwurf einer Vereinbarung zur gemeinsamen Vorplanung der Baumaßnahme vorgelegt werden. Diese sieht eine Kostenbeteiligung des Landkreises von ca. 20 TEuro für die Vorplanung vor. Um die Maßnahme zu befördern, hatte die Stadtverwaltung dem Landkreis angeboten, die Planung federführend auch für die Kreisstraße zu übernehmen. Um die Planungen zu beschleunigen hatte die Stadtverwaltung bereits Vermessungsleistungen und Bodengutachten beauftragt. Dank dieser Vorarbeiten soll die Vorplanung bereits Anfang 2013 vorgelegt werden. Im Entwurf des Landkreishaushalts sind für 2013 darüber hinaus weitere Planungsmittel bereit gestellt, so dass bei Beschlussfassung des Haushalts zügig weiter geplant werden kann. Zu gegebener Zeit sollen 2013 auch den Einwohnern die mit dem Ortschaftsrat und dem Landkreis abgestimmte Lösung vorgestellt werden. Der Bürgermeister wies darauf hin, dass die vorgelegte Vereinbarung ein wichtiges, erstes Startsignal für die notwendige Baumaßnahme und die Stadt dem Landkreis sehr dankbar für das gemeinsame Streben zum Ausbau der Straße ist. Die Übernahme der Planungshoheit wird die Verwaltung enorm fordern, dennoch zeigte sich der Bürgermeister zuversichtlich, dass man auch dieses anspruchsvolle Großprojekt gemeinsam erfolgreich voranbringen kann. Im Hinblick auf die Komplexität der Maßnahme machte er deutlich, dass ein Baubeginn 2014 zwar angestrebt wird, aber dieses ehrgeizige Ziel nur umgesetzt werden kann, wenn die Planungen optimal verlaufen. So sind zahlreiche Genehmigungen, u. a. für das Wasserrecht einzuholen und nicht zuletzt braucht es die unkomplizierte Unterstützung der vom Grunderwerb betroffenen Einwohner in Johnsbach. Die Kosten der Maßnahme werden derzeit auf ca. 2,8 Mio. Euro geschätzt, die Stadt muss sich an den Kosten für den Neubau des Gehwegs, der Entwässerung und anteilig an den Bauwerken beteiligen. Den überwiegenden Anteil der Kosten muss der Landkreis als Straßenbaulastträger tragen.
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Der Bürgermeister wies darauf hin, dass dieses Angebot im Rahmen der Kostenberechnung lag und führte dieses auch auf den gewählten, günstigen Ausschreibungszeitpunkt zurück, denn bei anderen Ausschreibungen mussten vor allem im Herbst auf Grund der guten Auslastung der Bauunternehmen teilweise deutlich höhere Preise beobachtet werden. Darüber hinaus konnte der Bürgermeister berichten, dass der Heimatverein zwischenzeitlich auch den Nutzungsvertrag für das Objekt unterzeichnet hat und die Hausdorfer mit Eigenleistungen begonnen haben. ■ Weitere Beschlüsse Den Beschluss zur Widmung der sogenannten „Ladestraße“ in Schlottwitz konnte der Stadtrat einstimmig zurücknehmen. Im Juli 2012 hatte die Verwaltung vorgeschlagen, diesen Weg öffentlich zu widmen um somit die von den Eigentümern formulierten Bedingungen zur Inanspruchnahme von Flächen, die für die Umsetzung des Hochwasserschutzkonzeptes am Cunnersdorfer Bach in Schlottwitz benötigt werden, einzuhalten. Nach neuerlichen Gesprächen mit den Eigentümern wurde die Forderung der öffentlichen Widmung des Weges zurückgenommen, so dass auch der Beschluss aufgehoben werden konnte und der Weg damit auch künftig ein privater Weg bleibt.
Der Bürgermeister führte aus, dass darüber hinaus auch die Kreisstraße 9026 in der Ortslage Glashütte dringend sanierungsbedürftig ist. Im Hinblick auf den finanziellen Aufwand für den Ausbau in Johnsbach kann jedoch von einem Planungsbeginn erst nach Abschluss der Maßnahme in Johnsbach ausgegangen werden. In diesem Sinne musste er die Glashütter Anlieger noch um Geduld bitten.
Einstimmig beschlossen hat der Stadtrat den vom Bauamt vorgelegten Wirtschaftsplan für den Forstbetrieb der Stadt Glashütte. Dem Plan folgend sollen 2013 ca. 72 TEuro ausgegeben und 75 TEuro eingenommen werden, so dass mit einem geringen positiven Ergebnis gerechnet wird. Der Bürgermeister wies darauf hin, dass die Stadt derzeit vor allem nachhaltig agiert und es in Zeiten knapper Kassen Möglichkeiten gibt, zeitweise auch etwas höhere positive Ergebnisse im Wald zu erwirtschaften.
Die Stadträte zeigten sich erfreut von dem Fortschritt und stimmten der Beschlussvorlage einstimmig zu. Somit kann der Bürgermeister die entsprechende Vereinbarung mit dem Landkreis unterzeichnen und darüber hinaus den Planungsauftrag an das Planungsbüro erteilen.
Ebenfalls einstimmig beschlossen hat der Stadtrat den Entwurf des Vorhabenbezogenen Bebauungsplans „Erweiterung der Biogasanlage der AG Reinhardtsgrimma“. Diesem Beschluss ist ein umfassender Abstimmungsprozess der Agrargesellschaft als Maßnahmeträger und des Ortschaftsrats vorangegangen. Derzeit hat die vorhande-
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Informationen aus dem Amt ne Anlage eine elektrische Leistung von 500 KW. Ursprünglich hatte die Agrargesellschaft das Ziel, einen Plan zu erarbeiten, der es ihr mittelfristig ermöglicht, die Anlage auf 1,2 MW erweitern zu können. Nach einer umfassenden Diskussion mit dem Ortschaftsrat wurde nunmehr ein Plan vorgelegt, der eine Erweiterung der Leistung auf 625 KW vorsieht. Um diese Leistung abrufen zu können, sind keine baulichen Veränderungen nötig, planungsrechtlich bedarf diese Erweiterung jedoch der Aufstellung eines Bebauungsplans. Der Entwurf des Bebauungsplans wird nunmehr öffentlicher ausgelegt.
Arbeitsvertrag mit Herrn Peter Lange. Damit kann er die begonnenen Bauprojekte weiter betreuen, Anfang 2014 wird er dann planmäßig das Rentenalter erreichen. Ob diese Stelle dann wieder besetzt wird, hängt vor allem auch von dem Bearbeitungsstand der vielen zusätzlichen Bauprojekte und den neu geplanten Maßnahmen ab.
Einstimmig geeinigt hat sich der Stadtrat auch darauf, dass Frau Karin Weinhold aus Luchau den Sitz von Herrn Mirko Richter im Verwaltungsausschuss übernimmt, den er in Folge seines Umzugs und dem damit verbundenen Verlust der Wählbarkeit abgeben musste.
Zur Kenntnis genommen hat der Stadtrat darüber hinaus den Beteiligungsbericht zum 31.12.2011 der Stadt. Dieser informiert die Stadträte über die Entwicklung der kommunalen Beteiligungen vor allem an der ENSO und dem Trinkwasserzweckverband.
Im Hinblick auf die Vielzahl der 2013 umzusetzenden Bauprojekte, entfristete der Stadtrat einstimmig den vorerst bis Ende 2012 befristeten
gez. Dreßler Bürgermeister
Ermächtigt hat der Stadtrat einstimmig den Eigenbetrieb, die Umschuldung eines Darlehens im Wert von 297 TEuro durchzuführen, um so die aktuell günstige Zinsentwicklung zu nutzen.
Baustellenkalender
■ Umnutzung der ehemaligen Mittelschule Glashütte Mit der Frage „Schaffen wir die Baufertigstellung für den Hort bis Ende Oktober ?" berichteten wir im Amtsblatt Oktober über den Baustand. Es wurde geschafft! Seit 7. November werden nunmehr fast 100 Kinder im Zentralhort im EG und 1. OG des Arthur-Fiebig-Hauses betreut. Wir freuen uns, dass die ehrgeizige Terminkette gehalten wurde und danken allen, die uns hier beim Bau und dem Umzug unterstützt haben. Für das Gesamtprojekt Arthur Fiebig Haus sind Gesamtkosten von ca. 1,3 Mio. EUR geplant. Davon sind bisher fast 600 TEUR für das Gebäude und über 100 TEUR für die Außenanlagen be-
reits verwendet. Im Winterhalbjahr gehen die Arbeiten im Gebäude weiter. So wird im 2.OG in den zukünftigen Vereinsräumen bis Jahresende von der Firma Kano die Heizungsanlage montiert und es erfolgt die Unterputzinstallation der Elektrofirma Streller. Im gesamten Kellergeschoss, d. h. der künftigen Bibliothek und dem künftigen Mehrzweckraum hat das Baunternehmen Zimmermann GmbH eine neue Abdichtung und Dämmung verlegt. Durch den Ende November eingebrachten Zementestrich wurde termingerecht die Baufreiheit für die Ausbaugewerke und Hausinstallationen geschaffen.
■ Erneuerung Feuerlöschteich Cunnersdorf (ehem. Bad) Das ehemalige Bad im Ortsteil Cunnersdorf war in einem schlechten baulichen Zustand. Die Teichwände waren gerissen und drohten einzustürzen, der Grundablass und so auch der Wasserstand waren nicht regelbar, somit bestand die Gefahr, dass der Teich bei einem Hochwasser überläuft und möglicherweise soweit beschädigt wird, dass ein ein komplettes Versagen befürchtet werden musste. Die Stadt Glashütte hat zur Sanierung des Teiches verschiedene Varianten untersucht. Zur Diskussion stand ein kompletter Rückbau und Sicherstellung der notwendigen Löschwasserreserve durch eine Zisterne, ein Teilrückbau des Teiches mit erheblicher Verkleinerung auf das für Feuerlöschzwecke not-
wendige Maß und die zur Ausführung gekommene Komplettsanierung. Die Kosten für die jeweiligen Varianten unterschieden sich nur gering, die Vorteile der Komplettsanierung (Hochwasserreserve, größerer Löschwasservorrat, Genehmigungsfreiheit) überwogen jedoch, so dass man sich für die Komplettsanierung entschied. Dabei wurden vor drei Teichwände komplett neue Wandkonstruktionen aus Stahlbeton hergestellt und die Teichsohle ebenfalls komplett betoniert. Die vierte Wand ist noch in einem ordentlichen Zustand und konnte verbleiben. Komplett erneuert wurde das Ablassbauwerk, der sogenannte Mönch, mit dem sich auch der Wasserstand im Teich regeln lässt. Unterhalb des
Teiches wurde der Bachlauf so gestaltet, dass auch bei erhöhter Wasserführung (Ablassen, Hochwasser) keine Schäden an der Gewässersohle zu besorgen sind. Zur Löschwasserentnahme wurde eine Entnahmegarnitur eingebaut, welche auch bei Frost eine sofortige Benutzung emöglicht. Weiterhin wurde ein Geländer gebaut und die vorhandenen Leitern für den Notfall wieder eingebaut. Das Bauvorhaben wurde von der Toscano GmbH geplant und bauüberwacht. Mit der Ausführung wurde die Firma Zier aus Lauenstein beauftragt. Das Bauvorhaben wurde vom August bis November 2012 durchgeführt. Die Kosten belaufen sich auf ca. 110.000 Euro. Das Vorhaben wurde nicht gefördert.
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Stadt Glashütte / Sachsen Baustellenkalender
■ K9022 - Ausbau der Ortsdurchfahrt Cunnerdorf und Gehwegneubau 1. BA Am 15.11.2012 konnte der erste Bauabschnitt des Vorhabens abgenommen und für den Verkehr wieder freigegeben werden. Gebaut wurde seit August die Straße, der Gehweg und die Entwässerung auf dem Abschnitt zwischen dem Ortseingang Richtung Reinhardtsgrimma bis in Höhe Hausnummer 44, einschließlich dem Abzweig in Richtung Niederschlottwitz. Im Zuge des Gehweges wurden noch eine Stützmauer mit errichtet und dafür wiederum mussten Gas- und Wasserleitungen umverlegt werden. Die Firma BöFi aus Lichtenberg wurde vom Landkreis und der Stadt gemeinsam beauftragt die Arbeiten auszuführen. Die Planung und Bauüberwachung hat das Büro 2i2 Dr. Hennig & Partner aus Dresden durchgeführt. Die Gesamtkosten für diesen Abschnitt belaufen sich auf ca. 300.000 Euro. Der Freistaat fördert das Vorhaben mit 75 % der Baukosten. Im Vorgriff auf den Ausbau des Cunnersdorfer Dorfgründels wurde im Baubereich ein Teil des geplanten Entlastungskanals bereits errichtet, um später ein nochmaliges Aufgraben zu verhindern.
Fertiggestellte Kreisstraße mit Gehweg in Cunnersdorf am Abzweig nach Niederschlottwitz
■ K9022 - Ausbau der Ortsdurchfahrt Cunnerdorf und Gehwegneubau 2. BA
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Derzeit laufen die Vorbereitungen für die Ausschreibungen des 2. Bauabschnittes des Vorhabens. Die Arbeiten dafür sollen im Frühjahr 2013 beginnen und im Herbst des Jahres beendet sein. Gebaut werden soll die Kreisstraße vom Bauende des 1. BA bis an den Ortsausgang in Richtung Glashütte/ Luchau. Im ganzen Baubereich wird ein neuer Gehweg gebaut und die Straße grundhaft ausgebaut. Zwischen dem Abzweig der Oberen Straße und dem Buswendeplatz wird nur die aufwärts gesehen linke Fahrbahnhälfte grundhaft ausgebaut. Die rechte Fahrbahnhälfte hat ihren grundhaften Ausbau bereits mit dem Kanalbau erfahren und erhält im Zuge der Baumaßnahme nur eine neue ca. 4 cm starke Fahrbahndecke. Das gesamte Bauvorhaben wird in zwei Abschnitte (oberhalb und unterhalb Buswendeplatz) realisiert Diese Abschnitte werden dann zum Bau jeweils voll gesperrt. In diesem Zusammenhang bitten wir die Grundstücksbesitzer aus Cunnersdorf, von deren Grundstück eine Rohrleitung zur Ableitung von privatem Regen- oder Dränagewasser die Kreisstraße kreuzt, diese dem Bauamt der Stadt Glashütte Herrn Grämer schriftlich oder per E-Mail bis spätestens 15.01.2013 anzuzeigen. Die Stadt wurde vom Landkreis als Straßenbaulastträger verpflichtet, diese Leitung in ihr Eigentum zu übernehmen, da grundsätzlich private Leitungen nur in Ausnahmefällen (z.B. Einzelgrundstücke in Randlagen oder im Außenbereich) in öffentlichen Straßen verlaufen sollen. Damit wir dieser Verpflichtung nachkommen können, müssen wir wissen welche Leitungen vorhanden sind und zukünftig weiterhin genutzt werden sollen. Unbekannte Leitungen sollen verschlossen und zurückgebaut werden. Damit auch in Zukunft das anfallende Wasser sicher entsorgt werden kann, werden wir prüfen, ob der bisherige Verlauf der Leitung beibehalten bleibt, oder ob die betreffende Leitung in den Regenwasserkanal eingebunden wird. Unabhängig davon wird die Stadt alle Entwässerungsleitungen in der Straße in Ihre Unterhaltungslast übernehmen und künftig betreiben. Kosten für den Anschluss der vorhandenen Leitungen bzw. für deren Erneuerung im Straßenbereich werden von der Stadt übernommen. Um dem Gleichbehandlungsgebot folgen zu können, muss jedoch für die künftig angeschlossenen Grundstücke mit der Erhebung von Gebühren für die Regenwasserableitung gerechnet werden. Wir bitten die Grundstückseigentümer in ihrem eigenen Interesse auch zu prüfen, ob das anfallende Wasser auf dem eigenen Grundstück schadlos abgeleitet oder versickert werden kann, um einen Einleitung in den Kanal zu vermeiden. Hierbei ist jedoch zu beachten, dass bei entsprechend beabsichtigten Einrichtungen keine nachteileigen Auswirkungen auf Grundstücke Dritter herbeigeführt werden dürfen und die Funktionstüchtigkeit dieser Anlagen nachweisbar ist.
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■ Neugestaltung des Hofbereiches an der Kindertagesstätte im OT Reinhardtsgrimma Seit sehr vielen Jahren befand sich die Fläche bzw. der Außenbereich vor dem ehemaligen Gemeindeamt Reinhardtsgrimma zwischen der Förderschule des Landkreises und dem Feuerwehrgebäude an der Gartenstraße in einem unansehnlichen Zustand und ohne eine geordnete Verkehrsführung und Nutzungsstruktur. Nachdem in den vergangenen Jahren die Kindereinrichtung baulich umfassend modernisiert wurde, sich in 2011 über den Anbau eines Vorhauses die Eingangsverhältnisse am Objekt optimal gestalten, war in 2012 die bauliche Ertüchtigung des Außenbereiches als vorläufiger Schlusspunkt der größeren Baumaßnahmen vorgesehen. Die Stadt beantragte für das Vorhaben Fördermittel, welche vom Bund (rund 28 TEuro) und vom Landkreis (rund 3 TEuro) für einen Teil der insgesamt rund 70 TEuro teuren Baumaßnahme bereit gestellt wurden. Die Freifläche wurde gestalterisch in 2 Abschnitte gegliedert und vom September bis November ausgebaut. Unmittelbar vor dem Kita-Gebäude erfolgte eine Oberflächenbefestigung mit Betonpflaster und darin eingearbeiteter unterschiedlicher Verlegestrukturen. Es wurden in diesem Bereich Grünflächen, Rankgitter, Sitzbänke und Fahrradabstellmöglichkeiten angeordnet. Dieser Bereich bleibt einer autofreien Nutzung im Sinne einer Spiel- und Verweilfläche vorbehalten. Diesem Bereich anschließend erfolgte der Neubau der Zufahrt ins Gelände einschließlich der Anlegung von Stellplätzen für den Zu- und Abgangsverkehr zur Kindereinrichtung sowie für die FFW Reinhardtsgrimma. Anspruchsvoll gestalteten sich die Lösungen zur Ableitung des Oberflächenwassers sowie die Ausführung der Straßenbauarbeiten hinsichtlich einer homogenen Ausführung bzw. Anpassung an die sehr markanten Gefälleverhältnisse auf engem Raum. Die Planungen zum Vorhaben wurden vom Ingenieurbüro Toscano aus Dippoldiswalde begleitet. Die Bauausführung erfolgte durch die STRABAG NL Dippoldiswalde. Das Baugeschehen erfolgte während des regulären Kindergartenbetriebes und erforderte entsprechende Abstimmungen zwischen allen Beteiligten. Dabei ist sehr positiv zu erwähnen, dass hierbei vom Bauunternehmen in besonderem Maße Rücksicht ausgeübt wurde. Der Dank gilt auch dem Landkreis mit welchem die notwendigen Grundstücks- und sonstigen Nutzungsabstimmungen hinsichtlich der Belange der Förderschule in einem sehr konstruktiven Maße erfolgen konnten.
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Baustellenkalender ■ Ausbau des Verbindungsweges zwischen OT Börnchen und ehemaliger Sternwarte Glashütte Bei schönstem Herbstwetter erfolgte von der STRABAG AG vom 10.10. - 12.10.2012 der Asphalteinbau. Danach wurden die Bauleistungen für die Anschluß- und Ausweichstellen und das Bankett realisiert. Bauabnahme war am 15.11.2012. Der Verbindungsweg zwischen Börnchen und der ehemaligen Sternwarte Glashütte hat auf reichlich 4 km eine Deckenverstärkung mit 8 cm Asphalttragdeckschicht erhalten. Als wichtige Ausweichstraße und als Wirtschaftsweg für den Hauptnutzer Landwirtschaft ist für fast 350 TEUR bei über 200 TEUR Fördermitteln des Bundes und des Freistaates Sachsen eine Maßnahme aus dem Fonds "Verbesserung der Agrarsruktur und des Küstenschutzes" fertiggestellt.
■ Ersatzneubau der Fußgängerbrücke über die Müglitz zwischen Bahnhof Glashütte und Uferstraße Wie in der Novemberausgabe des Amtsblattes bereits angedeutet, konnte am 20.11. 2012 die neu gebaute Fußgängerquerung über die Müglitz in Betrieb genommen werden. Damit konnte ein lang gehegter Wunsch nach einer zeitgemäßen, ansprechenden und vor allem technisch intakten Gewässerquerung entsprochen werden.
Voraus gegangen sind jahrelange Verhandlungen der Stadt mit der Bahn hinsichtlich des Eigentumsüberganges an die Stadt und einer entsprechenden Kostenbeteiligung. Weiterhin beteiligte sich auch die in unmittelbarer Nähe ansässige Uhrenmanufaktur M. Großmann an den Kosten des rund 160 TEuro teuren Vorhabens. Da für dieses Vorhaben kein geeignetes öffentliches Fördermittelprogramm zur Verfügung stand, waren die vorgenannten Finanzierungsunterstützungen eine wesentliche Grundlagen für das Gelingen des Projektes im Jahr 2012. Dies insbesondere
nachdem sich zum Anfang dieses Jahres heraus stellte, dass das bisherige Bauwerk wegen Baufälligkeit unmittelbar vor der Sperrung stand. Die ursprünglichen Planungen gingen aus verschiedensten Gründen von einem kompletten Bauwerk aus Holz aus. Im Planungsprozess zeigte sich aber dass vor allem durch die sehr unterschiedlichen Geländehöhen zwischen Bahnhof und Uferstraße eine ausschließliche Holzkonstruktion doch nicht alle die Eigenschaften aufgewiesen hätte, welche die gewünschte und geforderte Langlebigkeit nach sich gezogen hätte. Die nunmehr realisierte Stahlkonstruktion mit einer ansprechenden Holzverkleidung aus Lärchenholz stellt einen gelungenen Kompromiss zwischen den Faktoren Kosten, Nachhaltigkeit und Optik dar. Bestandteil der Bauleistungen welche durchweg von Unternehmen aus der Region vollzogen werden konnten, war auch die Instandsetzung bzw. der Neubau der Treppenanlagen auf beiden Seiten der Brücke. Der weitgehend rutschfeste
Brückenbelag wurde unter anderem unter Berücksichtigung der spezifischen örtlichen Gegebenheiten (u. a. Gewässernähe, Laubfall) gewählt. Die technischen Brückenplanungen erfolgten über das Ingenieurbüro Neuwirth aus Freital. Aufgrund der nicht ganz einfachen planerischen und logistischen Rahmenbedingungen, auch durch die eingeschränkten örtlichen Gegebenheiten, ist eine Bauzeit von rund 6 Monaten als durchaus vertretbar einzuordnen. Dies insbesondere vor dem Hintergrund, dass mit der neuen Brücke ein weiteres Defizit in der öffentlichen Infrastruktur der Stadt zum Wohle der Nutzer mit einem guten Ergebnis zum Abschluss gebracht werden konnte. Abschließend möchten wir der Moritz Grossmann GmbH herzlich für die Unterstützung dieses Projektes danken. Durch das Anbringen eines entsprechenden Hinweises an der Brücke, soll diese Unterstützung noch dokumentiert werden.
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Baustellenkalender ■ Baustelle am Hochwasserrückhaltebecken Glashütte auf der Zielgraden Die seit 2009 laufende Baustelle zur Erweiterung des Hochwasserrückhaltebeckens Glashütte I im Tal der Brießnitz an der Ortsverbindungsstraße Glashütte – Johnsbach befindet sich in ihrem Endstadium. Der Planfeststellungsbeschluss zur Erweiterung des bestehenden HRB Glashütte erging am 15.06.2009. Dieser sieht im Wesentlichen eine Stauraumvergrößerung von vormals 50.000 m3 auf nunmehr 1,05 Mio. m3 vor, die aus der Erhöhung des bestehenden Dammes um ca. 18 m resultiert. Nach den vorbereitenden Arbeiten wie der Herstellung eines Ersatzparkplatzes an der Brießnitztalstraße oder der Umverlegung eines bestehenden Wanderweges wurde im Frühjahr 2010 mit dem Bau des Dammes begonnen. Die feierliche Grundsteinlegung mit dem sächsischen Umweltminister Frank Kupfer fand am 26.03.2010 statt.
und der Hochwasserentlastung zusammengeführt. Gleichzeitig wurde die zur Steuerung des Beckens wichtige Pegelmessstrecke unterhalb des Tosbeckens errichtet. Nach weitgehender Fertigstellung dieser Bauteile konnte am 22.06.2012 die Brießnitz in ihr neues Gewässerbett umgeleitet werden.
weitergeleitet werden. Diese Messwerte bestimmen zu einem wesentlichen Teil, wie viel Wasser bei Hochwasser aus dem eingestauten Becken über die Brießnitz in die Müglitz abgegeben werden kann. Diese Wassermenge kann im Betriebsauslassstollen des Beckens durch Schützen reguliert werden. Aus Sicherheitsgründen erfolgt die beschriebene Messwertübermittlung auf voneinander unabhängig funktionierenden Übertragungswegen. Den Schwerpunkt der Bauleistungen im Jahr 2012 bildete die Herstellung der neuen Trasse der Kreisstraße K9026. Diese wird in einer außergewöhnlichen Serpentine über den Dammkörper geführt. Die Einbindung der neuen Trasse in den bestehenden Straßenverlauf in Richtung Johnsbach wurde durch die Verlegung der Straße in den Talhang hinein realisiert. Bei der Herstellung der Straßentrasse wurden so komplizierte und ungünstige Baugrundverhältnisse angetroffen, dass das gesamte Gründungskonzept der erforderlichen Stützbauwerke überarbeiten werden musste. Daraus resultierten Bauzeitverschiebungen, so dassdie Bauleistungen insgesamt nicht wie geplant im Jahr 2012 abgeschlossen werden können.
Brießnitzumverlegung am 22.06.2012
Grundsteinlegung am 26.03.2010 Seit dem hat sich das Brießnitztal im Bereich der Baustelle deutlich verändert. Der neue Damm des Rückhaltebeckens erhebt sich nun insgesamt ca. 28 m über die Talsohle und besteht aus Steinschüttmaterial des Steinbruches Ulberndorf. Insgesamt wurden etwa 400.000 t Schüttmaterial antransportiert. Die Transportfahrten waren sorgfältig vorbereitetet und mit zahlreichen Betroffenen abgestimmt. Der Damm konnte im Herbst 2011 fertiggestellt werden. Gleichzeitig wurden die Betonarbeiten für die Stollen des Betriebsauslasses und der Hochwasserentlastung durchgeführt, die durch den Damm führen.
Die Außendichtung des Dammes wird seit Mai 2012 gebaut und soll im November 2012 fertiggestellt sein. Sie besteht aus einer mineralischen Kompenente (Tondichtung) und einer geotextilen Komponente (zweilagige Bentonitmattendichtung). Diese für die sichere Funktion des Rückhaltebeckens wesentlichen Arbeiten erfolgen dabei unter besonderer Überwachung und verstärkten Kontrollbeprobungen der einzelnen Arbeitsschritte.
Herstellung der Stützmauern an der K9026 im September 2012
Einbau der Bentonitmattendichtung im November 2012
BA- und HWE-Stollen mit Tosbecken im März 2012 C M Y K
Mit Beginn des Jahres 2012 wurden die Arbeiten am Tosbecken begonnen. Hier werden die Stollenröhren des Betriebsauslasses
Seit Mitte 2012 wird auch an den Steuer- und Messeinrichtungen für den späteren Beckenbetrieb gearbeitet. Herzstück ist eine Messeinrichtung für den Wasserabfluss im verrohrten Brießnitzlauf in der Stadt Glashütte. Im Bereich der Schillerstraße/ Einmündung Cunnersdorfer Weg in Glashütte wurde deshalb ein Schaltschrank errichtet, in welchem die Messsignale einer Durchflussmesseinrichtung im Kanal der Brießnitzverrohrung gesammelt und an die Beckensteuerung im Betriebsgebäude auf dem künftigen Betriebshof
Für die Kreisstraße K9026 als Ortsverbindungsstraße Glashütte – Johnsbach wird auf Grund der Witterung in diesem Jahr die Freigabe für den Verkehr nicht mehr realisiert werden können. Ausgehend von dem aktuellen Baufortschritt ist ein Einstau des Beckens bei einem möglichen Frühjahrshochwasser 2013 noch nicht möglich. Bevor ein Probestau vorgenommen werden kann, müssen die Bauarbeiten, Abnahmen und speziell die Überwachungs- und Messeinrichtungen fertiggestellt und ihre Funktionsfähigkeit getestet sein. Im Jahr 2013 werden noch Arbeiten am Hochwasserrückhaltebecken Glashütte erforderlich sein. So müssen die Steuer-, Messund Regeleinrichtungen komplettiert sowie abschließende Gestaltungs- und Begrünungsmaßnahmen sowohl auf dem Dammkörper als auch im Baustellenumfeld ausgeführt werden. Parallel werden 2013 weitere Maßnahmen zum Ausgleich des erfolgten Eingriffes in den Naturhaushalt realisiert.
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Baustellenkalender ■ Straßenbau „Am Kohlsteig“ in Glashütte – Anwohnerinformation Im September 2012 erhielt die Stadt Glashütte den Fördermittelbescheid. Ein Baubeginn noch in 2012 hätte eine Winterunterbrechung notwendig gemacht. Dies wiederum hätte Risiken und auch Mehrkosten mit sich gebracht, so dass die Maßnahme nunmehr 2013 umgesetzt werden soll. Mit dem Planungsbüro und der Wasserversorgung Weißeritzgruppe GmbH Freital wurde Anfang November die gemeinsame Straßenbaumaßnahme mit Verlegung neuer Trinkwasserleitungen abgestimmt. Die Vorbereitung, Durchführung und Auswertung der öffentlichen Ausschreibung ist bis Februar 2013 mit dem Ziel der Auftragsvergabe durch den Stadtrat bis Ende Februar vorgesehen. Der Baubeginn soll am 02.April 2013 sein. Die voraussichtliche Bauzeit ist 8 Monaten bis November 2013. Die Bewohner und Anlieger bitten wir schon jetzt um Verständnis für die Einschränkungen. Als tägliche Bauzeit ist 7-17 Uhr vorgesehen. Die Anwohner müssen ihre Fahrzeuge bis 7 Uhr aus dem Baugebiet herausfahren. Möglichst sind die Fahrzeuge während der gesamten Bauzeit außerhalb abzustellen. Ab 17 Uhr sind nur in dringenden Fällen auf provisorischen Ebenen Fahrten möglich. Für die Verkehrsführung der Fußgänger werden abschnittsweise Ausweichstege geschaffen bzw. ist das Begehen nur mit Einweisung des Baubetriebes möglich. Nähere Informationen erhalten die Anlieger nach Auftragsvergabe von der Baufirma.
■ Wo kommen die Weihnachtsbäume her? Groß sollte er sein, so ca. 10 m hoch. Gleichmäßig gewachsen nach allen Richtungen. Der Stammdurchmesser ist ganz wichtig, damit er in die Bodenhülse passt. Und nicht zuletzt sollte er auch in unmittelbarer Nähe eines befahrbaren Weges stehen, damit der Kran ihn auch unbeschadet aufladen kann. All diese Vorrausetzungen haben wieder drei Bäume erfüllt. Auf dem Platz am Deutschen Uhrenmuseum strahlt ein Baum, der vorher im Grundstück der Familie Kempe in Hirschbach stand. Den Transport des Baumes übernahm die Firma Zimmermann aus Schlottwitz. Bauhofmitarbeiter übernahmen die Arbeiten mit der Motorsäge und montierten die Beleuchtung. Den Oberdorfplatz in Reinhardtsgrimma ziert ein Baum der Familie Hruska aus Glashütte. Mit der Unterstützung der Fa. Hamann aus Reinhardtsgrimma wurde der Baum transportiert und durch Bauhofmitarbeiter aufgestellt. Die Fa. Elektro-Richter aus Hirschbach sorgte hier für die nötige Strom und die Beleuchtung. Auch den Glashütter Marktplatz schmückt ein Weihnachtsbaum. Den Transport vom Parkplatz an der Prießnitztalhalle, wo der Baum ursprünglich stand, sowie das Aufstellen übernahmen die Bauhofmitarbeiter. Veith Hanzsch, Bauhofleiter
■ Ein Wort zum Winterdienst „Alle Jahre wieder“… beginnt ein bekanntes Weihnachtslied. Und alle Jahre wieder hat die Stadt Glashütte für den Winterdienst vorgesorgt. Die Verträge mit denen von der Stadt beauftragten Dienstleistern wurden neu abgeschlossen. Streusalz und Splitt wurde frühzeitig beschafft. Auch die Bauhoffahrzeuge und die dazugehörige Winterdiensttechnik wurden gewartet. Verpflichte ist die Stadt zum Winterdienst auf verkehrswichtige und zugleich gefährlichen Straßen. Dazu gehören im gesamten Stadtgebiet die Ortsverbindungsstraßen ➜ ➜ ➜ ➜
Johnsbach-Bärenhecke Cunnersdorf Schlottwitz Rückenhain-Müglitztal Neudörfel Schlottwitz
Im Dezember 2012 sowie Anfang Januar 2013 muss es krankheitsbedingt ggf. kurzfristige Änderungen der Sprechzeiten im Einwohnermeldeamt des Rathauses und im Bürgerbüro Reinhardtsgrimma geben. Bitte informieren Sie sich deshalb über die aktuellen Öffnungszeiten im Sekretariat des Rathauses (035053/ 45-0) oder auf der Webseite des Stadt Glashütte (www.glashuettesachs.de/Bürgerportal). Wir bitten Sie um Ihr Verständnis.
Diese Strecken werden regelmäßig geräumt und gestreut. Weiterhin werden die Zufahrten zu den Schulen und Kindergärten, die Ausfahrten des Rettungswagens in Glashütte, die Feuerwehrausfahrten sowie die Umsteige- und Haltestellen des öffentlichen Personennahverkehrs durch die Mitarbeiter des Winterdienstes geräumt und gestreut. Die Mitarbeiter des Bauhofes und der Dienstleister sind bemüht, auch auf allen andern Straßen und Wegen einen angemessenen Winterdienst zu leisten. Gerade aber nach starken Schneefällen, wie sie in den vergangen Tagen aufgetreten sind, muss zeitweise mit Behinderungen und Einschränkungen bei der Begeh- und Befahrbarkeit gerechnet werden. Daher sollten an solchen Tagen unnötige Fahrten vermieden werden. Sollte das nicht möglich sein ist darauf zu achten, das die Fahrzeuge mit Winterreifen ausgerüstet sind. Empfehlenswert ist auch wenn eine Schaufel und Schneeketten zur Winterausrüstung des privaten PKW gehören. Leide behindern auch immer wieder schlecht abgestellte Fahrzeuge an den Straßenrändern den Winterdienst. Im Zweifelsfall wird der Winterdienst an den Stellen eingestellt, um Beschädigungen zu vermeiden. Wünschenswert für viele Einwohner wäre sicherlich, wenn die Winterdienstfahrzeuge den Schnee sofort mitnehmen könnten. Momentan geht das technisch noch nicht, so das der Schnee der aus den Grundstücken auf die Straßen geschoben wird, durch die Schneepflüge wieder dorthin zurück geschoben wird. Alles in allem sind jedoch alle am Winterdienst beteiligten bemüht, Einschränkungen und Behinderungen so gering wie nötig zu halten.
Döring, Hauptamtsleiterin
Veith Hanzsch, Bauhofleiter
Informationen aus dem Amt
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Kämmerei Die Stadtverwaltung bedankt sich bei allen Steuerpflichtigen, die Ihre Steuern und sonstige Abgaben pünktlich an die Stadtverwaltung entrichten. Wir bitten Sie, auch weiterhin auf die angegebenen Fälligkeiten in den Bescheiden zu achten und besonders auf Grund der Umstellung unseres Buchungssystems sowie zur Vermeidung eines erhöhten Verwaltungsaufwandes Zahlungen, die in 2013 fällig werden, nicht bereits 2012 vorzunehmen. Wir danken für Ihr Verständnis. Die Mitarbeiter der Kämmerei
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Informationen über Verkehrseinschränkungen ■ Bekanntmachung des Ordnungsamtes: Folgende Ausnahmen nach PolVO wurden genehmigt: ■ Stadt Glashütte • Alte Bergstraße – Familienfeier am Samstag, 21.12.2012, von 22:00 Uhr – 02:00 Uhr • Prießnitztalstraße – ‚Sporthütte‘ – Familienfeier am Samstag, 05.01.2013, von 22:00 Uhr – 02:00 Uhr ■ Ortsteil Luchau • Dorfstraße – vor der ‚Alten Schule‘ – „Kleiner Weihnachtsmarkt“ am Samstag, 22.12.2012 von 22:00 Uhr – 24:00 Uhr Über weitere Ausnahmegenehmigungen, die erst nach Redaktionsschluss des Amtsblattes erteilt werden, wird an den Aushangtafeln im jeweiligen Ortsteil, in der Kernstadt an der Bekanntmachungstafel vor der St. Wolfgangs Kirche, informiert. Anträge sind mindestens 14 Tage vor dem Veranstaltungstermin zu stellen, ansonsten müssen diese abgelehnt werden. Petzold, Ordnungsamt
40. Stadtratssitzung Die nächste Sitzung des Stadtrates findet am Mittwoch, 19. Dezember 2012, 18:30 Uhr in der Aula der Grundschule Glashütte statt. ■ Vorläufige Tagesordnung: ■ Öffentlicher Teil:
Amtliche Bekanntmachungen ■ Termine für die nächsten Sitzungen der Ausschüsse der Stadt Glashütte Technischer Ausschuss / Verwaltungsausschuss
1. Eröffnung der Sitzung 2. Feststellung der ordnungsgemäßen Ladung und der Beschlussfähigkeit des Stadtrates 3. Abstimmung zur Tagesordnung 4. Einwendungen gegen die Niederschrift der 37. Sitzung des Stadtrates 5. Bürgerfragestunde 6. Informationen der Verwaltung 7. Bekanntgabe des in nichtöffentlicher Sitzung am 28.11.2012 gefassten Beschlusses 8. Vorstellung Eckdaten HH 2013 9. Beratung und Beschluss zur 1. Änderung der Richtlinie der Stadt Glashütte über die Zahlung von laufenden und einmaligen Geldleistungen an Kindertagespflegepersonen (RL Kindertagespflege) 10. Beratung und Beschluss zum Sitzungsplan des Stadtrates und der Ausschüsse 2013 11. Beschluss über die Vergabe von Bauleistungen zur Baumaßnahme "Sanierung der Grundschule Reinhardtsgrimma 2.BA" für Los 9a - Elektrotechnik und Los 10 - Sicherheitstechnische Anlagen 12. Beschluss über die Realisierung einer Lüftungsanlage für den Mehrzweckraum im Arthur-Fiebig-Haus Glashütte sowie Information zum Stand der Finanzierung der Gesamtmaßnahme Arthur-Fiebig-Haus 13. Beschluss zur Ausschreibung von Baumaßnahmen vor Genehmigung des Haushaltplans 2013 14. Positionierung der Stadt Glashütte zur bevorstehenden Aufgabe der Eigenständigkeit der Gemeinde Schmiedeberg 15. Anfragen der Stadträte 16. Schließung der öffentlichen Sitzung ■ Nichtöffentlicher Teil: Dreßler, Bürgermeister
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Alle Einwohner sind herzlich zur Teilnahme an der Stadtratssitzung eingeladen. Die endgültige Tagesordnung wird spätestens 5 Tage vor der Stadtratssitzung an der Bekanntmachungstafel vor der evang.-luth. St.-Wolfgang-Kirche, Markt 8 in der Kernstadt Glashütte bekannt gegeben.
Mi., 16.01.2013 – gemeinsame Sitzung des Verwaltungsausschusses und Technischen Ausschusses Die Tagesordnungen werden entsprechend der geltenden Bekanntmachungssatzung der Stadt Glashütte an der Bekanntmachungstafel vor der Ev.-Luth. St.-Wolfgang-Kirche, Markt 8 in Glashütte mindestens 5 Tage vor der Sitzung veröffentlicht. Zu den öffentlichen Sitzungen sind alle Einwohner herzlich eingeladen Dreßler, Bürgermeister
■ Amtliche Bekanntmachung der Stadt Glashütte über die öffentliche Auslegung des vorhabenbezogenen Bebauungsplanes “Erweiterung der Biogasanlage der Agrargesellschaft Reinhardtsgrimma AG“ Beteiligung der Öffentlichkeit nach § 3 Abs. 2 BauGB Auf Antrag der Agrargesellschaft Reinhardtsgrimma AG hat der Gemeinderat der Gemeinde Reinhardtsgrimma am 22.11.2007 die Aufstellung eines vorhabenbezogenen Bebauungsplanes gemäß § 12 Baugesetzbuch (BauGB) für das Vorhaben „Erweiterung der bestehenden Biogasanlage der Agrargesellschaft Reinhardtsgrimma AG“ beschlossen. Die Agrargesellschaft Reinhardtsgrimma AG beabsichtigt eine Erweiterung der bestehenden Biogasanlage. Der Stadtrat der Stadt Glashütte hat am 25.11.2009 den Vorentwurf des vorhabenbezogenen Bebauungsplanes „Erweiterung der bestehenden Biogasanlage der Agrargesellschaft Reinhardtsgrimma AG“ gebilligt. Die frühzeitige Beteiligung der Öffentlichkeit und der Behörden fand vom 04.01.2010 bis 03.02.2010 statt. Von der im Vorentwurf vorgesehenen Erhöhung auf 1,2 MW elektrischer Leistung, verbunden mit einer baulichen Erweiterung der bestehenden Biogasanlage, hat die Agrargesellschaft Reinhardtsgrimma AG Abstand genommen. Die Erweiterung umfasst nunmehr eine Erhöhung auf 625 kW elektrischer Leistung ohne bauliche Erweiterung. Dabei wird die Feuerungswärmeleistung von 2 MW und die Kapazitätsgrenze von 2,3 Millionen Normkubikmeter Biogas, die eine Bebauung im
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Amtliche Bekanntmachungen Außenbereich nach § 35 BauGB zulässt, überschritten und bedingt planungsrechtlich die Aufstellung des Vorhabenbezogenen Bebauungsplanes. Die Stadt Glashütte hat am 28.11.2012 den Entwurf des vorhabenbezogenen Bebauungsplanes “Erweiterung der Biogasanlage der Agrargesellschaft Reinhardtsgrimma AG“ beschlossen und die Unterlagen zur Beteiligung der Öffentlichkeit bestimmt. Der Entwurf des Vorhabenbezogenen Bebauungsplanes, bestehend aus der Planzeichnung (Teil A) und dem Textteil (Teil B), sowie der Begründung mit Umweltbericht liegt in der Stadtverwaltung Glashütte, Hauptstraße 42, 01768 Glashütte, Zimmer 113 vom 02.01.2013 bis einschließlich 06.02.2013 zu jedermanns Einsicht öffentlich aus und kann während der Öffnungszeiten Montag Dienstag Mittwoch Donnerstag Freitag
9.00 – 12.00 9.00 – 12.00 und 14.00 – 16.00 9.00 – 12.00 9.00 – 12.00 und 14.00 – 18.00 9.00 – 12.00
eingesehen werden. Während der Auslegungsfrist können Stellungnahmen abgegeben werden. Nicht fristgerecht abgegebene Stellungnahmen können bei der Beschlussfassung über den vorhabenbezogenen Bebauungsplan unberücksichtigt bleiben. Es wird darauf hingewiesen, dass ein Antrag nach § 47 der Verwaltungsgerichtsordnung unzulässig ist, soweit mit ihm Einwendungen geltend gemacht werden, die vom Antragsteller im Rahmen der Auslegung nicht oder verspätet geltend gemacht wurden, aber hätten geltend gemacht werden können. Stadt Glashütte, den 15.12.2012 Dreßler, Bürgermeister
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Amtliche Bekanntmachungen ■ Stellenausschreibung: Staatlich anerkannte/r Erzieher/innen Die Stadt Glashütte sucht 2 staatlich anerkannte Erzieher/innen zur Einstellung zum nächstmöglichen Zeitpunkt. Die Einstellungen sollen befristet bis zum 31.07.2014 und unbefristet mit 32 – 40 Wochenstunden in den kommunalen Kindertagesstätten der Stadt Glashütte erfolgen. Wegen des wechselnden Arbeitsanfalls aufgrund der Vorgaben des SächsKitaG sowie der schwankenden Kinderzahlen behält sich die Stadt Glashütte vor, die durchschnittliche wöchentliche Arbeitszeit einseitig je nach Bedarf anzupassen, wobei ein Beschäftigungsumfang von mind. 32 Wochenstunden arbeitsvertraglich garantiert wird. Die Rahmenbedingungen sowie die Entlohnung des Arbeitsverhältnisses bestimmen sich nach dem TVöD. Bewerbungsschluss: 28. Dezember 2012 Ihre Schriftliche Bewerbung richten Sie bitte an: •
Stadtverwaltung Glashütte, z. H. Frau Schlicht Hauptstraße 42, 01768 Glashütte.
Bei eventuellen Fragen wenden Sie sich bitte an die Leiterin Frau Kochel, Tel.: 035053/48563 oder an die Mitarbeiterin der Stadtverwaltung Frau Schlicht, Tel.: 035053/45-119.
Anforderungsprofil ■ Berufsabschluss: • staatlich anerkannte/r Erzieher/in oder • ein vergleichbarer Abschluss entsprechend der SächsQualiVO - PKW-Führerschein und Bereitschaft zum Einsatz des Privat-PKW für Dienstfahrten - Bereitschaft zur ständigen Fort- und Weiterbildung, auch berufsbegleitend - Bereitschaft zu flexiblen Arbeitszeiten - Belastbarkeit, Einsatzbereitschaft, selbständige Arbeitsweise, Teamfähigkeit, Engagement in den Belangen der Kindertageseinrichtung - möglichst besondere Kenntnisse wie z.B. Instrumente, Sprachen, etc. - Gesundheitspass/Gesundheitsausweis und Führungszeugnis vor der Tätigkeitsaufnahme Ausschreibungsbedingungen -
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Der Bewerbung sind beizufügen: tabellarischer Lebenslauf, Zeugnisse, Nachweise über Berufs-, Studienabschlüsse und berufliche Tätigkeiten, Referenzen und Beurteilungen. Die Stadt Glashütte beabsichtigt, Bewerbungsgespräche durchzuführen. Bewerbungs- und Fahrtkosten werden nicht erstattet.
gez. Dreßler Bürgermeister
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Die Ortschaftsräte informieren ■ Jahresrückblick des Hirschbacher Hermsdorfer Ortschaftsrates Die beiden Glashütter Ortsteile Hirschbach und Hermsdorf/ W konnten sich auch im Jahr 2012 weiter entwickeln. Ganz besonders stolz können wir dabei auf das Projekt "Sanierung der historischen Wegesäulen" unseres Heimat und Feuerwehrvereins Hirschbach - Hermsdorf/ W.e.V. zurückblicken. Die sanierten Säulen fallen allen Hirschbachern und Hermsdorfern in ihren Ortsteilen schon von Weiten ins Auge. Auch Wanderer erfreuen sich sehr daran, dass diese Zeitzeugen in Stein für die Nachwelt aufbereitet und dabei mit Ihren angegebenen Daten erhalten bleiben. Auch wenn die Baumaßnahmen abgeschlossen sind, ist das Projekt noch nicht beendet, denn die Abrechnung der Fördermittel war sehr, sehr aufwendig und langwierig und der entscheidende Bescheid des Landratsamtes steht noch aus. Deshalb haben wir bisher auch auf das geplante Wegesäulenfest verzichtet. Dieses soll unbedingt im Frühjahr 2013 nachgeholt werden. Im Rahmen dieses Wegesäulenfestes wollen wir dann auch unseren langjährigen Bürgermeister und Ortsvorsteher Walter Götze, der sein Amt als Ortsvorsteher aus gesundheitlichen Gründen in diesem Jahr aufgegeben hat, feierlich verabschieden, sein besonderes Engagement und die vielen Erfolge würdigen und vor allem für seine jahrelange Arbeit für unsere Orte danken. Den Termin hierfür werden wir rechtzeitig bekannt geben. Neben den Wandersäulen hat sich 2012 weiteres in Hirschbach und Hermsdorf/ W. getan. Sehr dankbar bin ich für die Winterschadenssanierung auf der Ziegeninsel und der Deckensanierung der Straße am Wald im Ortsteil Hirschbach, hier hat die Stadt insgesamt knapp 80.000 Euro zur Verbesserung der kommunalen Straßen in Hirschbach bereit gestellt. Wir können uns auch über ein neu gedecktes Dach auf dem Dorfgemeinschaftszentrum, ein neues Vordach und einen behindertengerechten Zugang zu dem Gebäude erfreuen. Bei dem letzteren genannten haben sich Mitglieder unseres Heimat- und Feuerwehrvereins sowie Mitglieder unserer Ortsfeuerwehr mit ehrenamtlich erbrachten Eigenleistungen eingebracht. Auch wurde im Rahmen dieser Baumaßnahme die Außenbeleuchtung teilweise gegen kostensparende LED – Beleuchtung ausgetauscht. Weitere Schritte in dieser Richtung sind noch für dieses Jahr geplant. Ebenso soll an dieser Stelle die herausragende ehrenamtliche Arbeit vom Hirschbacher Günther Wünsche bei dem Streichen des Sockels am Dorfgemeinschaftszentum erwähnt werden. In den Ortsteilen Hirschbach und Hermsdorf/ W wurden außerdem jeweils ein Verkehrsspiegel für die Verkehrssicherheit und ein Schild für den Hinweis auf den Wanderparkplatz in Hermsdorf/ W aufgestellt. Dankbar bin ich darüber, dass unser Heimat und Feuerwehrverein die Fläche an der Wegsäule gegenüber der Fleischerei Lotze gestaltet hat. Bei der Gestaltung dieser Fläche hat sich der Hirschbacher Herr Heinz Adam ganz besonders engagiert. Ich bin froh darüber, dass die Mitglieder des Vereins sich für die Umsetzung vieler kulturellen Veranstaltungen einsetzen. Dabei sollen allen voran das Osterfeuer, das Maibaumstellen, der Picknickgottesdienst, die Adventsstimmung und die Seniorenweihnacht genannt werden.
Anzeigen Wir wünschen unseren großen und kleinen Patienten eine besinnliche, frohe Weihnachtszeit und ein gesundes neues Jahr. Kieferorthopädische Praxis Dr. Drabek Telefon: 0 35 04 · 61 24 19 Fax: 0 35 04 · 61 86 86 Wir haben Weihnachtsferien vom 22.12.12 – 01.01.2013. Wir sind ab dem 02.01.2013 wieder für Sie da. In Notfällen täglich von 09:00–11:00 Uhr – 01 73 · 8 27 03 56 – oder den Notdienst.
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Die Ortschaftsräte informieren Intensiv hat sich der Ortschaftsrat mit der perspektivischen Entwicklung unseres Hirschbacher Jugendclubs im Jahr 2012 beschäftigt. Dazu sind weitere Absprachen, mit dem Ziel den Club wieder zu einer Einrichtung für die aktive Freizeitgestaltung von Jugendlichen zu machen und einer damit verbundenen möglichen Einbringung in das Dorfleben, notwendig. Nach dem diverse Spielgeräte auf dem Hirschbacher Spielplatz wegen starker Mängel vom TÜV außer Verkehr gezogen worden, konnten bereits in diesem Jahr zwei neue Spielgeräte folgen. Weitere Anschaffungen dieser Art sind für das nächste Jahr geplant. Viele kleinere Maßnahmen sind jetzt hier nicht erwähnt. Das erreichte wäre jedoch ohne die gute Zusammenarbeit im Ort, mit der Stadt und unserem Bürgermeister Markus Dreßler nicht möglich. Ich möchte mich ausdrücklich auch bei den Kameraden unserer Hirschbacher Feuerwehr für die geleisteten Einsätze, die Teilnahme an der Ausbildung und den weiteren vielen in Eigenleistung erbrachten ehrenamtlichen Stunden ausdrücklich bedanken! Es gibt noch viel zu tun, jedoch erscheint vieles aus meiner Sicht möglich. Alles geht nicht mit einmal, aber mit der Unterstützung jedes Einzelnen, kann vieles einfacher und damit auch schneller möglich werden. Im Namen aller Hirschbacher - Hermsdorfer Ortschaftsräte wünsche ich allen Leserinnen und Lesern des Glashütter Amtsblattes eine besinnliche Weihnachtszeit mit Ihrer Familie sowie einen unfallfreien Rutsch in das neue Jahr 2013. Ortsvorsteher, Jörg Paulusch
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Wissenswert
■ Entsorgungstermine vom 15.12.2012 - 15.01.2013 Ortsteile: Bärenhecke, Börnchen, Dittersdorf, Glashütte, Johnsbach, Luchau, Neudörfel, Rückenhain, Schlottwitz ■ Entsorgung Restmüll 21.12., 05.01., 18.01. ■ Entsorgung Papier/Karton/Pappe 31.12. ■ Bioabfallentsorgung 29.12., 02.01., 15.01. ■ Entsorgung gelbe Wertstoffsäcke 28.12., 04.01., 17.01.
Ortsteile: Cunnersdorf, Hausdorf, Hermsdorf/W., Hirschbach, Niederfrauendorf, Oberfrauendorf, Reinhardtsgrimma
Unseren verehrten Gästen wünschen wir eine schöne, besinnliche Advents- und Weihnachtszeit und ein gutes, gesundes neues Jahr.
■ Entsorgung Restmüll 27.12., 05.01., 18.01. ■ Entsorgung Papier/Karton/Pappe 27.12. ■ Bioabfallentsorgung 27.12., 02.01., 15.01. ■ Entsorgung gelbe Wertstoffsäcke 17.12., 31.12., 04.01., 17.01.
■ Umsetzung Glas- und Kleidercontainer Glashütte, Parkplatz Dresdener Straße: Neuer Standort: Dresdner Straße 27 (Parkplatz am Schützenhaus)
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Ausgabe 12/2012
Rückblick Bei wunderschönem Winterwetter mit reichlich Schnee, blauem Himmel und Temperaturen im Frostbereich fand am 1. Adventswochenende der inzwischen traditionelle Weihnachtsmarkt in Glashütte statt. Ein reichhaltiges Programm sorgte für gute Unterhaltung auf dem Marktplatz. In der Schule, im Hort und im Kirchgemeindehaus konnte man die Café´s, Ausstellungen und das Rahmenprogramm besuchen und nicht zuletzt die Händler mit ihrem vielseitigem Marktangebot bereicherten das Geschehen. Wie jedes Jahr begrüßten wir auch wieder die Vertreter der Partnerstadt Schramberg, welche Schwarzwälder Spezialitäten anboten. Viele Besucher kamen nach Glashütte und stellten sich bei Weihnachtsklängen, buntem Naschwerk und heißen Getränken auf die kommende Weihnachtszeit ein. Die Organisation solch eines Marktes ist immer sehr umfangreich und zeitaufwendig. Ein Vorbereitungsteam trifft sich bereits im Sommer um erste Absprachen für den Programmablauf zu treffen. Auch in diesem Jahr konnte bei der Vorbereitung und Durchführung wieder auf zahlreiche Helfer zurückgegriffen werden. Unser Dank gilt deshalb: • dem Gewerbeverein Glashütte e. V. für die Organisation des Pyramidenanschubes und der Kindereisenbahn • Frau Nora Gaffron für die Unterstützung bei der Vorbereitung und Organisation des Marktbetriebes • Marktleiter Herrn Philipp Walther vom Jugendclub Glashütte • Herrn Kay Wisian vom SV BlauWeiß Glashütte, der als Ansprechpartner für die Programmmitwirkenden tätig war • der Glashütter Gerüstbau GmbH für die zur Verfügung gestellte Bühne und deren Aufbau • der Fa. Elektro Rode für die Baustromversorgung des Weihnachtsmarktes • der Andreas Zimmermann GmbH für den Transport der Marktstände • der Bäckerei Gaffron für das Backen des Riesenstollens mit den Kindern der 3. Klasse und den Verkauf für einen sozialen Zweck • der Freiwilligen Feuerwehr Glashütte für die Absicherung des Lampionumzuges und der Feuershow • der ev.-luth. Kirchgemeinde für die Ausgestaltung der Weihnachtsstube • den Kindern, Lehrern und Erzieherinnen der Grundschule Glashütte und des Hortes im ArthurFiebig-Haus für die Gestaltung des Rahmenprogrammes und der Weihnachtscafé´s in ihren Einrichtungen. Unser ganz besonderer Dank geht an die Dresdner Volksbank Raiffeisenbank eG, welche bereits zum 2. mal eine großzügige finanzielle Spende für den Glashütter Weihnachtsmarkt zur Verfügung stellte.
Weihnachtsmarkt in Glashütte
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Rückblick ■ Weihnachtsmarkt in Reinhardtsgrimma Am 1. Dezember fand der traditionelle Weihnachtsmarkt der Grundschule und des Heimatvereins in Reinhardtsgrimma statt. Um 15.00 Uhr begann das 1-stündige Programm, welches die Kinder ihren Eltern und Großeltern im Saal des Erbgerichtes vorführten. Auf dem Schulhof erwarteten die Gäste zahlreiche Stände mit wunderschöner, selbsthergestellter Weihnachtsdekoration und kulinarischen Köstlichkeiten. Bei Kerzenschein, Weihnachtsmusik, und Leckereien wie Glühwein, Kinderpunsch, Bratwurst, Waffeln, Brezeln und Kräppelchen kam schnell eine gemütliche Weihnachtsstimmung auf. Das schöne Winterwetter meinte es gut mit uns. Im Schulhaus konnten sich die Familien bei Frau Götze und dem Team vom „Max- und Moritz“ Kindergarten das Theaterstück „Hänsel und Gretel“ anschauen und die Erzieherinnen des Hortes bastelten mit den Kindern Weihnachtsdekoration. Der gelungene Weihnachtsmarkt entschädigt immer wieder die vielen Wochen der Vorbereitung. An dieser Stelle möchten wir allen Beteiligten danken! Ohne Ihre Mithilfe wäre ein Weihnachtsmarkt in dieser Größenordnung nie möglich gewesen. Unser besonderer Dank geht an alle Eltern, den Heimatverein, den Bauhof, die Agrargenossenschaft, Herrn André Rehn, Herrn Steffen Seyfert und Familie Prenzel. Alle Grundschulkinder werden von den Einnahmen des Weihnachtsmarktes wieder eine besondere Weihnachtsvorstellung bei den Landesbühnen Sachsen erleben. Wir wünschen Ihnen und Ihrer Familie eine besinnliche und schöne Weihnachtszeit sowie einen gesunden und glücklichen Start in das Jahr 2013! Das Team der Grundschule Reinhardtsgrimma und des Fördervereins Grundschule Reinhardtsgrimma e.V.
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Am Ende des Jahres bedanken wir uns bei unseren treuen KunUnsere Salons in Dippoldiswalde: den und Geschäftspartnern für die gute Zusammenarbeit und ihr VerBahnhofstraße 8 trauen. Wir wünschen Ihnen frohe Telefon: (03504) 61 25 35 Weihnachten und für das Jahr Markt 20 2013 viel Glück und Erfolg. Telefon: (03504) 6141 02 Ihre Chic Frisurenmode eG Heidepark 4 Geschäftsleitung und Mitarbeiter Telefon: (03504) 6 25 10 03 Kosmetik und med. Fußpflege, Podologishe Praxis, Nagelmodellage
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Freiwillige Feuerwehr
■ Nun steht das neue Feuerwehrfahrzeug auch in einer renovierten Fahrzeughalle Als die Kameraden der FFW Niederfrauendorf hörten, dass Sie noch in diesem Jahr ein neues Fahrzeug bekommen, entschlossen Sie sich die Fahrzeughalle zu renovieren. Mit der von der Stadt bereitgestellten Farbe wurden Decken und Wände neu gestrichen. Um die Fensterbänke zu schützen sind diese jetzt mit Fliesen versehen. Mit Unterstützung der Firma Metallbau Claus aus Cunnersdorf und Enrico Zitzmann aus Niederfrauendorf wurden eine neue Gardarobe gebaut. Die Kameraden bedanken sich für die Unterstützung von der Stadt und den Firmen. Markus Burghardt Wehrleiter der OW Niederfrauendorf Foto von Aneka Herzog
■ Jahresrückblick der Jugendfeuerwehren der Stadt Glashütte Für unsere Jugendfeuerwehrmitglieder geht in diesen Tagen wieder einmal ein erlebnisreiches Jahr zu Ende. Ich möchte deshalb einen Rückblick über die Aktivitäten des letzten Jahres geben: Neben den vielen Ausbildungsstunden in und an den Feuerwehrhäusern konnten unsere jungen und vielleicht zukünftigen Kameraden viele gemeinsame Freizeiterlebnisse genießen. So zum Beispiel beim Orientierungslauf in Cunnersdorf im Juni. Es galt das in den Diensten erworbene Wissen unter Beweis zu stellen, was allen Teilnehmern gut gelungen war. Bei unserem gemeinsamen Zeltlager auf dem Trebnitzstein im Juni konnten alle zusammen ein kurzweiliges Wochenende genießen. Neben einigen feuerwehrtechnischen Aufgaben war ausreichend Zeit für Sport und Spiel und einen gemütlichen Grillabend zusammen mit den Eltern unserer Jugendfeuerwehrmitglieder. Im September war es dann an der Zeit, einmal mit den "Kameraden der nächsten Generation" die Technik der Zukunft in Augenschein zu nehmen. Bei der Messe "Florian" in Dresden konnten sich unsere Jugendlichen einen Eindruck von der neuesten Feuerwehrtechnik verschaffen. Ganz andere Anforderungen stellte dann im Oktober das Hallensportfest der Kreisjugendfeuerwehr in Dippol-
diswalde, bei welchem unsere Teilnehmer ihr sportliches Können unter Beweis gestellt und sich dabei recht gut geschlagen haben. Zum Jahresausklang trafen sich unsere Jugendfeuerwehrmitglieder am Feuerwehrhaus in Reinhardtsgrimma. Nach einigen Übungsaufgaben rund um das Thema Feuerwehr und Erste Hilfe konnten dann alle Teilnehmenden einen simulierten Feueralarm in der Förderschule Reinhardtsgrimma erleben. Den Kindern wurde die Funktion einer Brandmeldeanlage demonstriert und anschließend durften sie mit Hilfe der für die Einsatzkräfte vorgesehenen Feuerwehrlaufkarten einen angenommenen Brandherd im Gebäude selbst lokalisieren. Als kleines Dankeschön konnten dann alle Teilnehmer noch ein Weihnachtsgeschenk mit nach Hause nehmen. Auf diesem Wege möchte ich mich auch bei den Lehrerinnen und Lehrern der Förderschule bedanken, die uns die Nutzung des Objekts möglich gemacht haben. Einen wesentlichen Teil der Jugendarbeit nahm in diesem Jahr auch die Nachwuchsgewinnung in Anspruch. Aus diesem Grunde fanden im Laufe des Jahres in den Ortsteilen Cunnersdorf, Glashütte und Schlottwitz Informationstage teil, an denen die Jugendfeuerwehrmitglieder ihre Arbeit vorstellen konnten.
An den Nachmittagen präsentierten sie sich mit Schauübungen und Informationen rund um die Jugendfeuerwehr. Infolge dieser Veranstaltungen konnten wir erfreulicherweise einige neue Mitglieder gewinnen. Ich möchte meinen Jahresrückblick nicht beenden, ohne mich im Namen aller Jugendfeuerwehrmitglieder bei den Jugendwarten unserer Ortswehren und den vielen fleißigen Helfern zu bedanken. Ohne Ihre Arbeit wäre ein so aktives Jugendfeuerwehrleben sicherlich nicht möglich. Genauso gilt mein Dank den Mitarbeitern der Stadtverwaltung und des Bauhofes, die ebenfalls einen großen Teil zum Gelingen unseres Jugendfeuerwehrlebens beitragen. Aber auch unsere Jugendlichen, die mit viel Interesse und Fleiß ihrem Hobby nachgehen, möchte ich meine Anerkennung aussprechen, denn Jugendfeuerwehr ist nicht nur Spaß in der Freizeit, sondern auch Lernen für eine gemeinnützige Tätigkeit in der Zukunft ! Ich wünsche unseren Jugendlichen, den fleißigen Helfern und Ihnen selbst eine besinnliche Weihnachtszeit und einen erfogreichen Start ins Jahr 2013 !!! Falk Degenkolbe Gemeindejugendwart
Die Jugendfeuerwehr Cunnersdorf informiert: Auch nach diesem Weihnachten heißt es wieder den Weihnachtsbaum nicht einfach zum Fenster raus sondern zum „glühen“ bringen! Die Jugendfeuerwehr und Freiwillige Feuerwehr Cunnersdorf laden ein zum Weihnachtsbaumverbrennen am 19.01.2013. Weitere Infos im nächsten Amtsblatt. Marcus Schmidt
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Freiwillige Feuerwehr ■ Weihnachtsfeier fällt ins Wasser Die Weihnachtsfeier der Spielgemeinschaft Glashütte / Schlottwitz, EJugend, ist im wahrsten Sinne des Wortes ins Wasser gefallen. Dank der Unterstützung der Weißeritztal Erlebnis GmbH, konnten wir unsere Weihnachtsfeier im Erlebnisbad in Paulsdorf durchführen. Nach dem Einschwimmen durften sich die Jungs bei mehreren Staffeln gegenseitig messen. Danach hatten die Spieler Freizeit und konnten alles ausprobieren was das Hallenbad bietet. Zur Stärkung ging es dann in das „Hallenbadrestaurant“ in welchem sich die Kinder zwischen Pommes und Nudeln entscheiden konnten und sogar ein Getränk gesponsert bekamen. Den I- Punkt auf einen gelungenen Abend setzte der Weihnachtsmann, der jedem Spieler einen Pullover mit dem Vereinsnamen schenkte. Wir möchten uns dafür bei den Sponsoren Lebensmittel Hahmann, Uwe Ahrendt, Malermeister Ingo Gietzelt und Uhren & Schmuck Hofmann bedanken.
Meiner werten Kundschaft eine schöne Adventszeit, frohe Weihnachten sowie einen guten Start in ein gesundes und erfolgreiches neues Jahr! Mit diesem Weihnachtsgruß möchte ich mich für das stets entgegengebrachte Vertrauen ganz herzlich bedanken. Ihr Malerfachbetrieb Robby Schneider aus Hausdorf
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[email protected] www.schladitz-gmbh.de Am Ende des Jahres danken wir für die gute Zusammenarbeit und Ihr Vertrauen. Wir wünschen Ihnen frohe Weihnachten und für das kommende Jahr viel Glück und Erfolg.
Zum WEIHNACHTSFEST frohe, besinnliche Stunden *** Zum JAHRESENDE Dank für die gute Zusammenarbeit und das erwiesene Vertrauen *** Zum NEUEN JAHR viel Glück, Gesundheit und Erfolg ***
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Aus den Kindereinrichtungen
■ Die Grundschule Glashütte heißt herzlich willkommen … Unter diesem Motto setzten wir auch in diesem Jahr unsere schon über 20 Jahre zählende Tradition fort. Pünktlich zum ersten Advent eröffnen unser Chor und die Theatergruppe gemeinsam mit dem Bürgermeister den Glashütter Weihnachtsmarkt. In diesem Jahr übernahm die Bäckerei Gaffron die Riesenstollenbäckerei und bezog unsere Drittklässler mittels eines Projekts in die Backkunst ein. Stolz präsentierten und verkauften sie gemeinsam das leckere Meisterwerk vor der Bühne. Im Schulhaus ging es anschließend sehr turbulent zu: • In der Aula luden die Viertklässler in ihr Weihnachtscafe ein. Leckere selbstgebackene Kuchen und verschiedene Stollensorten standen zum Verkosten bereit. Abwechslungsreiche musikalische und tänzerische Schülerdarbietungen sorgten beim Kaffeetrinken für gute Unterhaltung. • An Verkaufsständen boten die Schüler der Klassenstufen 1bis 3 liebevoll Gebasteltes an. • Unsere künftigen Erstklässler konnten mit
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Ihren Eltern das Schulhaus und den Hort bei einer Führung kennen lernen. Im Anschluss begrüßte die Theatergruppe die Vorschüler mit einem kleinen Programm. Zahlreiche Fotos unserer Grundschulchronik gaben Einblick in unseren Schulalltag. Der Verein „Kinder in ihrer Freizeit e.V.“ bastelte mit interessierten Besuchern. Schnitzer und Klöppler zeigten ihr handwerkliches Geschick. Die Freizeitmaler stellten ihre Kunstwerke aus. 200 Teddybären aus eigener Herstellung konnten in einem anderen Unterrichtsraum bewundert werden.
lingen beitrugen. Das Lehrerteam der Grundschule wünscht allen eine schöne besinnliche Vorweihnachtszeit, frohe Festtage und alles Gute, vor allem Gesundheit für das Jahr 2013! Karin Dademasch, Schulleiterin der Grundschule
Auch in diesem Schuljahr wurde unsere emsige Vorbereitung mit einem großen Besucheransturm belohnt. Wir bedanken uns ganz herzlich bei all den fleißigen Eltern für ihre tatkräftige Unterstützung. Ein herzliches Dankeschön geht auch an die Bäcker, das technische Personal und den Bauhof, die zum Ge-
■ Kleine Bäcker ganz groß Die Klasse 3 der Grundschule Glashütte ging Anfang November auf "Spurensuche" in "Gaffrons Backstube". Wir hatten uns vorgenommen, mit dem Bäckermeister gemeinsam den diesjährigen "Riesenstollen" für den Weihnachtsmarkt zu backen. An 3 Backstubentagen haben wir gelernt, wie man so ein köstliches Ding zaubert. Wir stellten die Zutaten bereit, wogen alles genau ab und gaben es in eine große Schüssel. Leider waren unsere Hände nicht stark genug, das megagroße Teigstück selbst zu kneten, das überließen wir einen coolen Knetmaschine. Dann musste der Teig ruhen, bevor er geformt und gebacken wurde. Die Zeit nutzten wir, die Geschichte des Stollens zu erforschen und nachzulesen, woher eigentlich die Zutaten kommen. So ganz nebenbei fanden wir lustige Stollengeschichten und Rosinenwitze zum Schmunzeln. Nach 2
Wochen wagten wir uns ans Buttern und Zuckern. Dann war es endlich soweit! Unser Prachtexemplar von 1,50 m Länge und 14 kg Gewicht war fertig! Unsere "starken Jungs" Lukas, Colin, Levin, Erik und Lukas trugen ihn vor die Weihnachtsmarktbühne und Penelopè und Eileen präsentierten, was wir "erforscht" hatten. Nach Eulenspiegels Sitte riefen sie die Besucher zum Kosten auf und verkauften unser Backwerk in Windeseile. Den Erlös von 59,20 Euro übergaben wir Familie Gaffron zur Weiterleitung an die Caritas in Glashütte. Uns hat diese Projektarbeit viel Spaß gemacht und wir sind ganz schön schlau geworden! Frau und Herrn Gaffron schicken wir ein dickes Dankeschön für ihre nette Aufnahme und wer weiß, vielleicht wird ja doch einer aus Klasse 3 ein echter Bäckergeselle in Gaffrons Backstube... Klasse 3 und Frau Grahl
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Aus den Kindereinrichtungen
Unser Haus Unser Haus mit Kindergarten und Hort war wunderschönviele große und kleine Kinder konnte man dort sehen. Die Glashütter nutzten die langen Winter und bald kamen immer mehr Kinder. Unser Bürgermeister, Herr Dreßler, freute sich über den Kindersegen sehr, doch nun musste auch schnell eine Lösung her!
Nun ist es soweit. Nach einer 4monatigen Bauphase konnten die Kinder und das Team die neu entstandenen Räume im Arthur-Fiebig-Haus in Besitz nehmen. Helle, moderne und sehr geräumige Zimmer ergänzt durch moderne Sanitäranlagen, eine Ausgabeküche und eine Garderobe für unsere Hortkinder sind entstanden. Alle waren neugierig und gespannt, aber vom ersten Tag an fühlten sich die Kinder wohl und sind stolz, hier am Nachmittag bei Spiel, Sport und vielen anderen Aktivitäten ihren Interessen nachgehen zu können. Ein weiterer Pluspunkt bei der Veränderung des Standortes ist auch die Nähe zur Grundschule, denn beide Institutionen sind Lebens- und Lernorte, die im Zusammenwirken mit den Eltern einen Bildungs- und Erziehungsauftrag erfüllen und der gemeinsame Auftrag erfordert natürlich auch eine enge, partnerschaftliche Zusammenarbeit. Bedanken möchte ich mich noch einmal bei allen, die sehr engagiert an der Umsetzung dieses Vorhabens beteiligt waren, insbesondere auch bei der Firma Lange & Söhne für die Bereitstellung eines Wärmehaltewagens und der Firma Mühle für die Außenuhr. „Der Weg ist genauso wichtig, wie das Resultat.“ In diesem Sinne ist dieses Projekt auch für uns ein Neuanfang mit veränderten Strukturen, welches wir gern annehmen und unsere ganze Aufmerksamkeit richten. Ilona Kochel, Leiterin
Denn es wartete schon ein großes Übel die Kitas samt Hort waren besetzt bis unter den Giebel. Mehr Platz für die reichliche Kinderschar – wurde in einem Neubau der Schule war. Es kamen viele fleißige Leute - bauten und schafften fast bis heute. Viel Geld wurde von Arthur-Fiebig locker gemacht doch seht hier, es ist vollbracht! Neue Räume konnten entstehen die könnt ihr euch jetzt selbst ansehen. Der neue Hort hat eine eigene Küche aus der strömen bald schon dufte Gerüche.
■ Dankeschön Auch in diesem Jahr möchten sich die Kinder, Erzieher und Eltern der KiTa „Waldwichtel“ Dittersdorf bei den vielen Unterstützern und Spendern bedanken, die durch ihre Großzügigkeit zu einem erlebnisreichen und fröhlichen Kindergartenjahr beigetragen haben. So erhielt die Einrichtung vom Jugendclub „Sunshine“ Dittersdorf, vom Maifestkomitee und vom „Linde“ e.V. Börnchen Geldspenden, so dass die Kinder neues Spielzeug in Empfang nehmen konnten sowie Ausflüge und Projekte veranstaltet haben. C. Bobe, S. Winkler und G. Miersch im Namen der Eltern, Kinder und Erzieher
Groß sind alle Räume und hell - da gehen die Hausaufgaben sicher schnell. Doch wer will schon immer stille sitzenin unserem Bewegungsraum, da können wir flitzen. In unserem Bauzimmer werden wir dafür sorgen das sich entwickeln die Architekten von morgen. Auch der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt und es werden die Plätze von Bastlern und Töpfern besetzt. An der frischen Luft wollen wir uns regen und können uns auf dem Außengelände frei bewegen.
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Bedanken möchten wir uns bei allen und hoffen, es wird euch genauso gefallen.
■ Der November, eine Zeit mit Licht und Dunkelheit Unter diesem Motto fanden viele Aktivitäten bei uns im Hort statt. Ganz eifrig waren die Kinder dabei, um ein Schattentheater entstehen zu lassen. Aus Pappe und Holzstäbchen bastelten wir Figuren für die Gruselgeschichte „Vom heiligen Gespenst“. Wir staunten über die lustigen Schatten auf unserem Transparenttheater. Unser Expertenteam, 2 Hortkinder der 4. Klasse, „Dr. Nils und Dr. Friedrich“ vermittelten zu unserem Novemberthema Wissenswertes und beantworteten neugierige Fragen. Zum Abschluss verblüfften sie alle Zuschauer mit einem spannenden Experiment. Interessant fanden die Kinder den Tag, an dem sie Ihre Taschenlampen mitbringen durften. Sie stöberten in den Büchern aus der Dippoldiswalder Bibliothek und experimentierten mit Wasser, Licht und Schatten im verdunkelten Hortzimmer. Frau Donath nahm sich Zeit, um in einer „Geschichtenlichtelstunde“ die Kinder in die Märchen- und Traumwelt „zu entführen“. Auch große Kinder lieben es immer wieder, wenn ihnen etwas vorgelesen wird. Schön gestaltete Tischlichter, die von den Kindern ganz individuell gestaltet wurden, werden alle auch zu Hause noch lange an diese schönen Wochen erinnern! Die Erzieherinnen des Hortes „Grimmsteinstrolche“
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Aus dem Uhrenmuseum ■ „Lebens-ZEIT-lebens“ – Palucca Hochschule für Tanz und Deutsches Uhrenmuseum Glashütte kooperieren VORSTELLUNGEN am 16. Dezember um 18 Uhr und am 19. Dezember um 19 Uhr VERANSTALTUNGSORT: Deutsches Uhrenmuseum Glashütte, Schillerstraße 3 a, 01768 Glashütte TICKETS: 10 Euro (ermäßigt 6 Euro) an der Abendkasse oder unter 035053 46 284 „Lebens-ZEIT-lebens“ heißt die neue Produktion der Palucca Hochschule für Tanz, die am 7. Dezember in Glashütte Premiere hatte. Für diese außergewöhnliche Produktion, deren Schauplatz das Uhrenmuseum ist, kooperiert die Hochschule erstmals mit der Stiftung Deutsches Uhrenmuseum Glashütte. Gezeigt wird eine bewegte Stunde zum Thema Zeit. Dabei spielen Themen wie Uhrzeit, Tageszeit, Lebenszeit, Zeitgefühl, Zeitdauer und Genauigkeit eine Rolle. Wie beim Museumsrundgang entdeckt der Besucher die Räume der Ausstellung, in denen sich traditionelle Uhrmacherkunst und moderne Tanzkunst begegnen. Zu sehen sind Choreografien von José Biondi, Christian Canciani und Matthias Markstein, die in Zusammenarbeit mit den Studierenden entstanden. Es tanzen Studierende des 3. (und damit letzten) Studienjahres im Bachelor Studiengang Tanz. Live - Musikalisch begleitet wird der Abend vom Dresdner RING TRIO. Die Choreografen: Prof. José Biondi wurde in Câdiz, in Spanien geboren. Nach seiner Ausbildung zum Tänzer in Madrid und in Brüssel tanzte er unter anderem in Brüssel und Frankfurt/Main. Später gründete er eine eigene Kompagnie und choreografierte u.a. in Bergen, Mainz, Sevilla, Osnabrück und Dresden. Nach einer Professur für Modernen Tanz
an der Hochschule für Musik Hannover ist Prof. Biondi nun Professor für Modernen und Zeitgenössischen Tanz und Leiter des Studienganges Choreografie an der Palucca Hochschule für Tanz Dresden. Prof. Christian Canciani wurde in Toulouse, in Frankreich geboren. Nach seiner Ausbildung zum Tänzer, die er in Frankreich und New York absolvierte, war er weltweit als Tänzer aktiv. Zusätzlich erwarb er einen Master in Tanzpädagogik an der Hochschule für Musik und Tanz in Lyon. Zwei Mal erhielt er den Choreografiepreis des Französischen Kultusministeriums. Prof. Canciani ist Professor für Modernen und Zeitgenössischen Tanz und Prorektor für Studium und Lehre an der Palucca Hochschule für Tanz. Matthias Markstein wurde im sächsischen Schlema geboren. Nach seinem Studium an der Palucca Hochschule war er als Tänzer in verschiedenen deutschen Kompagnien. 2008 schloss Matthias Markstein den Studiengang Tanzpädagogik mit einer Spezialisierung auf zeitgenössische Tanztechniken an der Palucca Hochschule ab. Zurzeit arbeitet er als Tanzpädagoge für Zeitgenössischen Tanz an der Palucca Hochschule. Im vergangenen Jahr arbeitete er unter anderem mit Aljona Savchenko und Robin Szolkowy in Vorbereitung auf die Weltmeisterschaft im Eiskunstlauf.
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Die Musiker: Seit 2007 bilden Felix Otto Jacobi (Bass), Simon Slowik (Klavier, Electronics) und Demian Kappenstein (Schlagwerk) das RING TRIO. Die drei lernten sich im Musikstudium an der Hochschule für Musik 'Carl Maria von Weber' kennen und entwickelten sich schnell zu äußerst flexiblen Spielpartnern für Musiker jeglicher Stilistik von nah und fern. So kollaborierten sie mit Künstlern wie Markus Stockhausen, Kurt Rosenwinkel, Antonio Ramos, Alin Coen, Robyn Schulkowsky, Barbara Buchholz und Vincent von Schlippenbach. Simon Slowik entwickelt am Computer regelmäßig neue Softwareinstrumente, die das Zusammenspiel von Computer und Mensch erleichtern. Daneben komponiert er für das RING ENSEMBLE, das um ein Streichquartett erweiterte RING TRIO, elektronische Musik für Instrumente der Alten Musik. Felix Otto Jacobi ist ein gefragter Sideman bei Ensembles wie Miramode Orchestra, Mara & the Mermen und Pin Addix und komponiert für sein eigenes Klaviertrio. Demian Kappenstein trommelt bei den Bands Tann, Masaa, Christopher Rumble und Open Range. In seiner Travel Suite für Solo-Schlagwerk verarbeitet er Reisen in Länder wie Kosovo, Mazedonien, Israel, Taiwan, Indien und Libanon. Ulrike Kranz
Allen, die uns kennen, oder gern kennenlernen möchten, wünschen wir ein besinnliches Weihnachtsfest und ein gesundes Jahr 2013! An der Lockwitz 73A • 01768 Oberfrauendorf Telefon: 03504/616304 • Handy: 0171/8104881
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Allen Kunden, Freunden und Bekannten herzliche Weihnachts- und Neujahrsgrüße.
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Vereinsinformationen – Die Volkssolidarität Glashütte informiert – In wenigen Tagen begehen wir das Weihnachtsfest und das Jahr 2012 geht zur Neige. Traditionell fand am 3. Advent die Weihnachtsfeier der Glashütter Senioren statt, die gemeinsam von der Volkssolidarität und er Stadtverwaltung organisiert wurde. Da andere Räumlichkeiten 2012 nicht zur Verfügung standen, fand die Feier in diesem Jahr in der schönen Aula der Grundschule Glashütte statt. Auf Grund der zahlreichen Treppen, die auf dem Weg zur Aula zu meistern sind, konnten einige Senioren leider nicht teilnehmen. Auch deshalb haben unsere Helfer der Volkssolidarität wieder über 30 Glashütter Senioren mit einem kleinen Päckchen und unseren Grüßen in ihren Wohnungen besuchen. Auch 2013 will die Ortsgruppe der Volkssolidarität Glashütte verschiedene Veranstaltungen sowie die beliebten Busfahrten für die Generation 50 + organisieren. Wir hoffen auf eine rege Teilnahme. Für die Vorweihnachtszeit, das Weihnachtsfest und den Jahreswechsel wünschen wir allen Mitgliedern, den Freunden der Volkssolidarität, allen Seniorinnen und Senioren Besinnlichkeit und bestmögliche Gesundheit. Wir danken allen unseren fleißigen Helfern mit ihren Familien, die das ganze Jahr für uns und für Sie tätig waren, die alle Bürger im hohen Lebensalter mit einem Präsent und einem Kartengruß zum Geburtstag aufsuchten. Mit lieben Grüßen und auf ein gesundes Jahr 2013 Heinz Bernard - Vorsitzender der Volkssolidarität Glashütte
■ Herzliche Einladung zum „Kleinen Luchauer Weihnachtsmarkt“ Wann: Wo:
am Sonnabend, den 22. Dezember 2012 an der „Alten Schule“ in Luchau
Programm: 14:00 Uhr Eröffnung 16:00 Uhr kommt der Weihnachtsmann ab ca.16:30 Uhr Puppentheater f. die Kinder in der Schule Für das leibliche Wohl mit Fassbier, leckeren Glühwein, Hausmacher Bratwürste (Thüringer oder Luchauer Art), Holzoffenbrot, Flammenkuchen und süße Leckereien ist bestens gesorgt. Wir freuen uns auf Ihr und Euer Kommen!
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Danksagung Für die liebevollen Beweise aufrichtiger Anteilnahme, die uns durch stillen Händedruck, tröstende Worte, Blumen und Geldspenden sowie ehrendes Geleit beim Abschiednehmen von unserer lieben Mutti und Schwester
Helga Thiele zu teil wurden, möchten wir auf diesem Weg allen recht herzlich danken. In stiller Trauer ihre Kinder Jürgen, Gisela und Hella sowie Schwester Annelies im Namen aller Angehörigen Reinhardtsgrimma, im November 2012
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Kirchliche
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Nachrichten
Mitteilungen des Evangelisch-Lutherischen Kir chspiels Glashütte Konzerte Mittwoch, 26. Dezember, 16.00 Uhr, Kirche Reinhardtsgrimma – Weihnachtliche Orgelvesper. „Festliche Musik des sächsischen Barock“. Solisten: Barbara Christian Steude und Katja Fischer, Sopran; Britta Schwarz, Alt ; Sebastian Reim, Tenor ; Falk Joost, Bass Barockensemble auf historischen Instrumenten Musikalische Leitung und Orgel: Kreuzorganist Holger Gehring (Dresden) Aneinander denken - Füreinander beten · Zur Diamantenen Hochzeit eingesegnet wurden Günther und Ingeburg Kecke am 1. Dezember in Bärenstein
Die kleine Kanzel
Vom Licht, das man nicht sieht Neulich erzählte jemand von der Adventsfeier einer Blindengruppe. Die blinden Menschen hatten sich in einem geschmückten Zimmer zusammengesetzt und schmetterten vor einer brennenden Kerze das Lied: … Licht leuchtet auf, durchflutet die Welt, die Welt ist noch nicht verloren…Nach der ersten Strophe wurde es ruhig. Eine Frau las den Text des zweiten Verses. Und wieder ging es los:…Licht leuchtet auf… Das macht einen schon nachdenklich: Da sitzen Menschen zusammen, die wortwörtlich in der Dunkelheit leben, ohne Hoffnung, jemals Licht zu sehen. Und die singen ein Lied vom Licht, das die Dunkelheit erhellt.
Kirchlich bestattet wurde · Elfriede Walther aus Cunnersdorf im Alter von 91 Jahren in Reinhardtsgrimma · Dietmar Grahl aus Dittersdorf im Alter von 71 Jahren in Dittersdorf · Klaus Vogler aus Reinhardtsgrimma im Alter von 73 Jahren
Vielleicht können wir von diesen Blinden etwas Weihnachtliches darüber lernen, was Glauben bedeutet. Sie wussten nämlich: Das Licht ist da – obwohl sie es selber nicht sehen konnten. Und sie sangen so und fühlten so, wie es der Tatsache entsprach, dass die Kerze auch sie mit ihrem Schein berührte.
Gottesdienst im Seniorenheim Bärenstein Freitag 14.12. & 18.1., 10.00 Uhr
Wie oft wohl mögen wir Menschen blind sein in wichtigen Belangen unseres Lebens, tappen umher im Dunkel so mancher Abgründe, ringen um Orientierung in den Unüberschaubarkeiten unserer Zeit.
Gemeindenachmittage Bärenstein: Dienstag 8.1., 14.00 Rgrimma: Dienstag 8.1., 14.00 Johnsbach: Dienstag 15.1, 14.00 Luchau: Dienstag 15.1, 14.00 Glashütte: Dienstag 15.1., 14.15 Dittersdorf: Dienstag 22.1., 14.00 Börnchen: Dienstag 24.1., 14.00 Bibelabende Bärenstein: Montag 14.1., 19.30 Cunnersdorf: Dienstag 22.1., 19.30
Die Bibel begegnet uns an Weihnachten mit der Botschaft, dass Gott ein Licht angezündet hat, das in der Finsternis leuchtet. Bedeutet das für uns eine Tatsache, so, wie für die Blinden die brennende Kerze? Oder verweisen wir - eher unausgesprochen - darauf, dass wir ja doch nichts sehen werden. Ja - auch wir können oft nur vertrauen. Auch wir haben manchmal nur eine Ahnung von dem, was Gottes Licht alles erhellen kann. Aber wenn wir ganz still sind, können wir vielleicht das Knistern der Kerze hören, wie die Blinden, oder ihre Wärme erspüren, wenn wir nahe genug herangehen.
Bibelteilen
So ist es auch mit dem Licht Gottes. Es wird von denen entdeckt, die es in ihrem Leben haben wollen, die sich Zeit nehmen, es zu entdecken.
Reinhardtsgrimma: Donnerstag 17.1., 19.30 im Pfarrhaus Glashütte: jeden Donnerstag 19.00 im Pfarrhaus
Advent ist also eine Zeit des Entdeckens. Deshalb geh nah genug an das Licht Gottes heran, bis du seine Wärme spüren kannst.
Friedensgebet im Pfarrhaus Glashütte mittwochs, 12.00 Uhr
Knisternde und leuchtende Adventgrüße von Pfarrer Johannes Keller
Hauskreise Johnsbach: montags, 19.30 Uhr, InfoTel.: 03 50 53 / 4 71 04 Hausdorf: montags, 19.30 Uhr InfoTel.: 03 52 06 / 2 31 96 Dittersdorf: dienstags, 19.30 Uhr InfoTel.: 03 50 53 / 4 86 53
Pfarrer Johannes Keller, Pfarrweg 2, Reinhardtsgrimma, Sprechzeit: di 10-12 und 17-18 Uhr, Tel 035053 / 48685,
[email protected] • Pfarrer Thomas Günther, Markt 6, Glashütte, Telefon: 035053/30328,
[email protected] • Kantorin Almut Reichel, Tel 03504/611264,
[email protected] • Gemeindepädagoge Daniel Franke, Pfarrweg 1, Reinhardtsgrimma, Telefon 0152 03960125
Kirchspielverwaltung & Friedhöfe, Frau Kaden, Markt 6, Glashütte, Tel 035053 / 32957, Fax 3 29 58,
[email protected], Öffnungszeiten, Montag, Dienstag, Donnerstag von 8 bis 11 Uhr • Bankverbindung: Kassenverwaltung Pirna; Bank für Kirche und Diakonie, Konto-Nr. 16 17209 027; BLZ 350 601 90 !Verwendungszweck genau angeben!
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Stadt Glashütte / Sachsen
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Mitteilungen des Evangelisch-Lutherischen Kir chspiels Glashütte Kinder/ Jugend/ Konfirmanden Krabbelgruppe: mittwochs 14-tägig, 9.0011.00 Uhr bei Katrin Küttner, Schloßstrasse 10 in Lauenstein, InfoTel.: 03 50 54/2 56 84 Minikidsclub für Kinder von 3-7: Samstag, 26.1., 9.00 bis 11.00 Uhr im Pfarrhaus Altenberg Kinderkirche Bärenstein für Kinder ab 6 Jahre bis Klasse 7, Samstag, 5.1., 9.00 bis 11.00 Uhr Kinderkirche Glashütte dienstags, 15.00 Uhr, Klasse 1-6 Kinder-Bibel-Treff Johnsbach dienstags, 16.30 Uhr, Klasse 1-6 Kinderkirche Reinhardtsgrimma mittwochs, 14.45 Uhr, Klasse 1-3 mittwochs, 16.00 Uhr, Klasse 4-6
Die Plakate von“ Weihnachten im Schuhkarton“ sind aus den Schaukästen und von den Türen der Geschäfte verschwunden und eine Menge bunter Päckchen mit Weihnachtsgeschenken sind auf dem Weg zu einem Kind in Not.
Christenlehre Dittersdorf donnerstags, 16.00 Uhr, Klasse 1-6
Viele Leute können sich vielleicht noch daran erinnern, wie es war, ein Paket aus dem „Westen“ zu bekommen. Es waren zwar meist keine großen Schätze darin, für uns Kinder war aber eine Tafel Milka-Schokolade schon etwas Besonderes. Und wieviel mehr ist ein eigener Schuhkarton für ein Kind wert, wo eine warme Wohnung, Geschenke und Geborgenheit alles andere als selbstverständlich sind, wo es Kinder gibt, die im Winter nicht in die Schule gehen können, weil nicht alle ein Paar warme Schuhe besitzen. Jeder der möchte, kann die Not dieses fremden Kindes lindern, indem er eine unvergessliche Freude bereitet und damit zum Hoffnungsboten wird.
Konfirmanden Bärenstein Klasse 7 & 8: Mittwoch, 9.1., 16.1. & 23.1., 15.50 Uhr Konfirmanden Glashütte Klasse 7 & 8: Donnerstag, 10.1., 17.1. & 24.1., 16.00 Uhr Konfirmanden Reinhardtsgrimma Klasse 7, am 16.01 und 30.01., 17 Uhr Klasse 8, am 10.01. und 24.01., 16 Uhr Junge Gemeinde Reinhardtsgrimma, freitags, 19.00 Uhr Frauen FrauenBibelKreis Lauenstein: mittwochs 14-tägig, 19.30-21.30 Uhr bei Katrin Küttner, Schloßstrasse 10 in Lauenstein. 03 50 54/2 56 84 Männer Offener Stammtisch O.S.T.Erzgebirge. Freitag, 11.1., 19.00 Uhr in der Gaststätte „Reichskrone“ DW. Thema: „Männer mit Durchblick“. InfoTel.: 0 35 04 / 61 84 08 Chöre Kantorei Glashütte: dienstags, 19.30 Johbären: donnerstags, 19.00 Uhr Kurrende Bärenstein: montags, 15.30 Reinhardtsgrimma: montags, 17.00 InfoTel.: 0 35 04 / 61 12 64 Posaunenchor Glashütte: nach Absprache C M Y K
Posaunenchor Reinhardtsgrimma: donnerstags, 19.30
Wir möchten allen ganz herzlich danken, die einen der 108 Schuhkartons liebevoll gepackt haben, für Sachspenden für die Hilfe beim Sammeln und Geldspenden für den Transport. Wir haben festgestellt, dass oft in den Päckchen etwas Warmes zum Anziehen fehlt. Vielleicht hat jemand Lust schon für das nächste Jahr zu stricken oder hat Wolle übrig, dann melden sie sich bitte bei uns. Familie Richter Cunnersdorf – Tel.: 035053/329298
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Ausgabe 12/2012
Mitteilungen des Evangelisch-Lutherischen Kir chspiels Glashütte Gottesdienstkalender Kindergottesdienst: Gottesdienst mit Abendmahl:
Glashütte
3. Advent 16. Dezember Kollekte: Eigene Kirchgemeinde
Reinhardtsgrimma
Dittersdorf
Bärenstein
10.00 Uhr Singegottesdienst in Glashütte
4. Advent 23. Dezember Kollekte: Eigene Kirchgemeinde Heiliger Abend 24. Dezember Kollekte: Eigene Kirchgemeinde
Johnsbach
10.30 Uhr Gottesdienst
15.30 Uhr 17.00 Uhr Christvesper
16.00 Uhr 18.00 Uhr Christvesper
17.00 Uhr Christvesper
14.00 Uhr Christvesper
14.00 Uhr Christvesper
10.30 Uhr Gottesdienst
9.00 Uhr Gottesdienst
1. Weihnachtstag 25. Dezember Kollekte: Eigene Kirchgemeinde
10.30 Uhr Gottesdienst
2. Weihnachtstag 26. Dezember Kollekte: Katastrophenhilfe und Hilfe für Kirchen in Osteuropa
9.00 Uhr Gottesdienst
16.00 Uhr Orgelvesper
30. Dezember 1. Sonntag nach Weihnachten Kollekte: Eigene Kirchgemeinde Silvester 31. Dezember Kollekte: Eigene Kirchgemeinde Neujahr 1. Januar Kollekte: Gesamtkirchliche Aufgaben der EKD
17.00 Uhr
19.00 Uhr
17.00 Uhr
15.30 Uhr
15.30 Uhr
Gottesdienst
Gottesdienst
Gottesdienst
Gottesdienst
Gottesdienst
10.30 Uhr Gottesdienst
9.00 Uhr Gottesdienst
17.00 Uhr Vesper in Glashütte Musik und Literatur
Epiphanias 6. Januar Kollekte: Ev.-Luth. Missionswerk Leipzig e.V.
10.30 Uhr Gottesdienst
13. Januar 1. Sonntag nach Epiphanias Kollekte: Eigene Kirchgemeinde
10.30 Uhr Gottesdienst
20. Januar 2. Sonntag nach Epiphanias Kollekte: Eigene Kirchgemeinde
10.30 Uhr Jugendgottesdienst
27. Januar Septuagesimae Kollekte: Bibelverbreitung Weltbibelhilfe
9.00 Uhr Gottesdienst
10.30 Uhr Gottesdienst
9.00 Uhr Zeit der Stille
10.30 Uhr Gottesdienst
9.00 Uhr Gottesdienst
10.30 Uhr Gottesdienst
9.00 Uhr Gottesdienst
10.30 Uhr Gottesdienst
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Informationen
■ Informationen des Kreissportbundes Sächsische Schweiz-Osterzgebirge ■ Würdigung für das Ehrenamt: Bereits 202 Sportfreundinnen und Sportfreunde wurden in den vergangenen Jahren mit der „Ehrenurkunde für ehrenamtliches Engagement im Sport“ bzw. dessen Vorgänger, dem „Joker im Ehrenamt“, durch den Kreissportbund ausgezeichnet. Bei der 15. Auflage dieser Auszeichnungsveranstaltung am 22. November 2012 im Romantik-Hotel „Deutsches Haus“ kamen weitere 14 verdienstvolle Sportfreundinnen und Sportfreunde hinzu. Die Vorschläge kamen von den Sportvereinen und dem Kreissportbund. Die hohe Wertschätzung für das Ehrenamt wurde auch durch die Anwesenheit von Michael Geisler, Landrat unseres Landkreises, der immer wieder betont, wie wohl er sich in diesen Runden fühlt und Joachim Krieg, Regionaldirektor der Ostsächsischen Sparkasse Dresden, dokumentiert. Zuvor hatte Kreissportbund-Präsident Roland Matthes alle Teilnehmer herzlich begrüßt. Ohne dieses Engagement der über 5000 Ehrenamtlichen in den Mitgliedsvereinen des Kreissportbundes könnte der Sport und damit auch die Sportvereine nicht existieren. Nicht unterschätzt werden darf dabei die enorme gesellschaftliche Bedeutung der ehrenamtlichen Tätigkeit. In kurzen Laudationes durch den früheren, langjährigen Vizepräsident des KSB, Johannes Förster, wurden die wichtigsten Stationen der zu Ehrenden skizziert. Auch hier zeigte sich wieder die ganze Vielfalt der hiesigen Sportwelt. Zur guten Tradition dieser Auszeichnungsrunde gehören neben Urkunde und Blume auch eine Miniaturausgabe einer Postmeilensäule aus sächsischem Sandstein und eine Armbanduhr der „Frauenkirche-Edition“ der Ostsächsischen Sparkasse Dresden. Nach der obligatorischen Fotosession fanden sich recht bald kleine, interessante Gesprächsrunden zwischen den Geehrten und den Vertretern des Vorstandes des KSB. Umgarnt wurde der gelungene Abend durch ein köstliches Büfett, das Küchenchef Sven Petzold mit seinem Team gezaubert hatte. (WoVo) Die Liste der Geehrten: • Michael Triller (VSG Dippoldiswalde) • Henry Niedersaetz (ESV Lokomotive Pirna) • Katrin Großheim (MSV Sächsische Schweiz) • Matthias Schönert (Hainsberger SV) • Helmut Conrad (ESV Lokomotive Bad Schandau) • Helga Heerwig (Spielmannszug Freital) • Elke Müller (Pirnaer Ruderverein 1872) • Heiko Braun (Sportjugend/Sport Promotion Team) • Rainer Donschachner (VfL Pirna-Copitz 07) • Holm König (SV Fortschritt Pirna) • Gunhild Henker (BSG Motor Dippoldiswalde) • Ute Schubert (Spielmannszug Freital) • Klausdieter Boin (MSV Sächsische Schweiz) • Klaus Leuschke (SV Kurort Rathen 52)
■ Sportlicher Auftakt im neuen Jahr: Traditionell beginnt das neue Sportjahr im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge in Heidenau. Bereits zum 37. Mal lädt der SSV Heidenau am 1. Januar 2013 zum Neujahrslauf ein. Der Lauf wird 11.00 Uhr an der Sporthalle des Pestalozzi-Gymnasiums an der Hauptstraße gestartet. Der volkssportliche Jahresauftakt für Jedermann führt über ca. 2000 m durch das angren-
zende Wohngebiet. Für die zehn besten Frauen und zehn besten Männer gibt es Urkunden und kleine Preise. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Ebenfalls gleich zu Jahresbeginn findet eine internationale Großveranstaltung in unserem Landkreis statt. Vom 31. Dezember 2012 bis zum 6. Januar 2013 ist im DKB-Eiskanal im Altenberger Kohlgrund der Weltcup Bob/Skeleton zu erleben. Die besten Teams und Einzelsportler der Welt treffen sich hier um wichtige Punkte für die Weltcupwertung der vorolympischen Saison zu erkämpfen. Mit Cathleen Martini und Francesco Friedrich werden auch zwei Piloten vom SC Oberbärenburg dabei sein. Am 04. Januar fallen die Entscheidungen im 2er Bob der Damen und Skeleton Damen, am 05. Januar im 2er Bob der Herren und Skeleton der Herren und am Sonntag im 4er Bob der Herren. Genauere Informationen gibt es unter www.bobbahn-altenberg.de. Wichtige Termine im Januar: 10. Januar 2013 Bis zu diesem Termin müssen in der KSB-Geschäftsstelle Pirna die Unterlagen für den LSBS zur Bestandserhebung per 01.01.2013 und der Antrag für das Projekt "Breitensportentwicklung" mit der aktualisierten Liste der lizenzierten Übungsleiter vorliegen. Auch die teilnehmenden Vereine an der Online-Bestandserhebung „Verminet“ müssen ihre Daten bis zu diesem Termin online eingegeben haben. 31. Januar 2013: Bis zu diesem Termin müssen in der KSB-Geschäftsstelle Pirna alle Anträge auf Sportförderung über den Kreissportbund Sächsische Schweiz-Osterzgebirge vorliegen. Das betrifft die Projekte Talentstützpunkte, Breitensportveranstaltungen, Meisterschaften, Neugründungen Verein/Abteilungen und Sportgeräte/Sportmaterial. Bitte beachten, dass bei allen Dokumenten mit rechtsverbindlichen Unterschriften nur das Original an die Geschäftsstelle gesandt wird. Entsprechend Förderordnung des KSB sind für alle ausgereichten Fördermittel 2012 Verwendungsnachweise dem KSB zu übergeben. Bitte beachten, dass bei allen Dokumenten mit rechtsverbindlichen Unterschriften nur das Original an die Geschäftsstelle gesandt wird. Kontakt: KSB-Geschäftsstelle Pirna: Postfach 10 02 36, 01782 Pirna oder Gartenstraße 24, 01796 Pirna, Tel.: 0 35 01/49 19 00, Fax: 0 35 01/4 91 90 19, E-Mail:
[email protected] ■ Grüße zum Weihnachtsfest und zum Jahreswechsel Die Mitglieder des Präsidiums und die Mitarbeiter der Geschäftsstelle des Kreissportbundes Sächsische Schweiz-Osterzgebirge wünschen allen Mitgliedern in den Sportvereinen, deren Angehörigen, den Kampf- und Schiedsrichtern, den Trainern und Übungsleitern, den Sponsoren, Partnern und allen Freunden des Sports ein frohes, besinnliches Weihnachtsfest, einen guten Rutsch und ein erfolgreiches Sportjahr 2013. Gleichzeitig möchten wir die Gelegenheit nutzen und uns bei für die gute Zusammenarbeit im zu Ende gehenden Jahr zu bedanken. (WoVo)
■ Abfallkalender 2013 wird verteilt Vom 3. Dezember an wird die Deutsche Post im Auftrag des Zweckverbandes Abfallwirtschaft Oberes Elbtal (ZAOE) die Abfallkalender für das kommende Jahr verteilen. Wer keinen Abfallkalender erhalten hat, sollte sich bitte in dem Zeitraum vom 17. bis 21. Dezember während der Geschäftszeiten beim ZAOE melden: Telefon 0351 40404-560, Montag, Mittwoch, Freitag von 9.00 bis 12.00 Uhr, Dienstag und Donnerstag von 9.00 bis 12.00 und 14.00 bis 18.00 Uhr. Außerhalb dieser Zeit ist ein Anrufbeantworter geschaltet.
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Der ZAOE bittet darum, den Abfallkalender genau zu lesen, da sich durch Tourenoptimierung der gewohnte Entsorgungstag geändert haben könnte. Ab 2013 bietet der ZAOE die Biotonne im gesamten Verbandsgebiet an. Bei konsequenter Trennung der Abfälle und Nutzung einer Biotonne kann Geld gespart werden. Besonders für Haushalte, wo viel Grünschnitt anfällt, sollte dies interessant sein, denn zwischen Mai und Oktober kann diese wöchentlich zur Entleerung bereitgestellt werden. Der ZAOE weist daraufhin, dass bis Jahresende noch der Abfallkalender für 2012 gilt. Geschäftsstelle des ZAOE
■ Öffnungszeiten der Anlagen zum Jahreswechsel Die Umladestationen mit Kleinanliefererbereich in Groptitz, Freital-Saugrund und Kleincotta sowie die Wertstoffhöfe in Dippoldiswalde, Großenhain, Gröbern, Meißen, Neustadt und Weinböhla haben am 24. und 31. Dezember von 8.00 bis 12.00 Uhr für die Bevölkerung geöffnet. Am 27. und 28. Dezember gelten die üblichen Öffnungszeiten. Geschäftsstelle des ZAOE www.zaoe.de
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Informationen ■ Einkaufsmarkt im Erbgericht Reinhardtsgrimma Einkaufsmarkt Erbgericht informiert!
WIR MACHEN WEITER !!! In letzter Zeit häufen sich in unserem kleinen Einkaufsmarkt die Anfragen ob es stimme, dass wir im Januar schließen wollen. Dazu können wir nur sagen, dass dieses Gerücht - wie immer es auch entstanden sein mag - nicht stimmt. Es ist richtig, dass unser vielfältiges Angebot zur Versorgung der Einwohner von Reinhardtsgrimma und Umgebung noch viel zu wenig in Anspruch genommen wird. Unseren Strom, die Miete samt Nebenkosten und Lohnkosten zahlen wir unabhängig vom erzielten Umsatz. Deshalb ist die Wirtschaftlichkeit in Frage gestellt. Andererseits machen uns unsere treuen Kunden immer wieder Mut, durchzuhalten, denn unsere angebotenen regionalen Produkte erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. Zur Weihnachtszeit fertigen wir u.a. die beliebten Haamitkörbe mit Produkten regionaler Erzeuger an. Für Firmen das passende Geschenk für ihre Mitarbeiter, den Inhalt gestalten wir nach Wunsch auch für den kleineren Geldbeutel. Unseren Kunden, die schlecht zu Fuß sind, werden die Einkäufe oder ihre telefonisch bestellten Waren kostenlos ins Haus gebracht, ein kleiner Service nebenbei. Es wäre schade, wenn wir unseren kleinen Laden im Erbgericht aus wirtschaftlichen Gründen aufgeben müssten, ein kleines Stück wieder gewonnene Lebensqualität ginge dem Ort wieder verloren. Genau aus diesem Grund machen wir weiter! Eine besinnliche Advents- und Weihnachtszeit wünschen
■ Informationen der Deutschen Post In den letzten Jahren wurden zu Silvester immer wieder Briefkästen durch Feuerwerkskörper zerstört oder beschädigt. Dabei entstand der Deutschen Post erheblicher Sachschaden an Briefkästen und Briefsendungen. Zur Vermeidung dieser Schäden beabsichtigen wir deshalb, vom 29.12.2012 bis 02.01.2013 bei einigen ausgewählten Briefkästen die Einwurfklappe zu sperren. Wir danken für das Verständnis. Deutsche Post – NL BRIEF Dresden
Marlene Löwe und Kornelia Matzker vom Erbgericht Reinhardtsgrimma Tel.: 035053031093
Frohe Weihnachten wünscht PORTAS Danke für Ihre Treue und alles Gute für Sie im neuen Jahr wünscht Ihnen Familie Dulewicz PORTAS-Studio · Brechstubenweg 2 · 09623 Nassau Telefon 037327-7186 · www.dulewicz.portas.de
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Ausgabe 12/2012
KulturZeit Glashütte 2012 Konzerte in Glashütte
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Atrium Glashütte Original
KulturZeit Glashütte 2012/2013
Vorankündigung Die in diesem Jahr von der Stadt neu initiierte Reihe „KonzertZEIT Glashütte“ soll auch im kommenden Jahr mit vier hochwertigen Veranstaltungsangeboten fortgeführt werden. Zu hören sind „Ohrwürmer der Popmusik“, „Welthits der klassischen Klaviermusik“, „Heitere deutsche Klein(mel)odien der Weltliteratur“ wie auch „sächsisches Musikkabarett“. Mit Dirk Michaelis, Tom Pauls, Lars Jung, Leonid Egorov etc. konnten für die kulturelle Präsentation der Tourismusregion „Silbernes Erzgebirge“ national und international anerkannte namhafte Künstler gewonnen werden. Nachfolgend die einzelnen Konzerttermine im Atrium Glashütte zur Übersicht: ➜ Sonnabend, 2. Februar 2013 um 19:00 Uhr – Dirk Michaelis (Soloprogramm mit Duopartner) ➜ Sonnabend, 25. Mai 2013 um 19:00 Uhr – Text contra Musik / „LachHAFT auf Bewährung“ - Kleinodien deutscher Heiterkeit im Wettstreite mit den wahren Höhenpunkten musikalischer Weltliteratur. ➜ Sonnabend, 31. August 2013 um 19:00 Uhr – „Romantischer Klavierabend“ mit Leonid Egorov (Moskau), Klavier ➜ Sonnabend, 2. November 2013 um 19:00 Uhr – „Deutschland deine Sachsen“ mit Tom Pauls Der Kartenvorverkauf beginnt ab 15.9.2012 an der Konzertkasse der Dresdner Kreuzkirche (Tel: 0351-4965807 oder
[email protected]). Weitere Vorverkaufsstellen ab 1.10.2012: Deutsches Uhrenmuseum Glashütte, Bürgerbüro Reinhardtsgrimma und Servicebüro Tourismusgemeinschaft Silbernes Erzgebirge in Dippoldiswalde. Eintritt: 25 Euro (erm. 15 Euro) | Ermäßigungen gelten für Schüler, Studenten, Schwerbeschädigte, Arbeitslose sowie alle Einwohner von Glashütte gegen Vorlage des Personalausweises ➜ Freitag, 29. November 2013 um 17.00 Uhr – Weihnachtliches Konzert mit Rudy Giovannini, dem Caruso der Berge, Kartenvorbestellungen ab sofort unter 035053 – 48812 oder 01733857003 (Herr Schwenke)
Konzerte in Reinhardtsgrimma
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Konzerte in Reinhardtsgrimma
Vorankündigung ➜ Sonnabend, 19. Januar 2013, 19.00 Uhr: Barockschloss Reinhardtsgrimma Schlosskonzert – Glanz des Barock - Barocke Kammermusik. Werke von Arcangelo Corelli, Johann Sebastian Bach. Christiane Gagelmann (Waldenburg), Barockvioline. Juliane Gilbert (Dresden), Barockcello. Kreuzorganist Holger Gehring (Dresden), Cembalo. Abendkasse 45 Minuten vor Konzertbeginn im Schloss, Eintritt: 25 Euro (ermäßigt 15 Euro) Hinweis: „Alle Glashütter Einwohner können die Schlosskonzerte in Reinhardtsgrimma gegen Vorlage des Personalausweises zu den um 10 Euro ermäßigten Eintrittspreisen besuchen. Diese Möglichkeit besteht auch im Vorverkauf.“ Karten-Vorverkauf: Konzertkasse der Dresdner Kreuzkirche (An der Kreuzkirche 6, 01067 Dresden, Telefon: 0351/4965807, Telefax: 0351/4965808, E-Mail:
[email protected] | Weitere Vorverkaufsstellen für die Schlosskonzerte: Deutsches Uhrenmuseum Glashütte, Bürgerbüro Reinhardtsgrimma, Tourismusverband Erzgebirge/ Regionalbüro Altenberg-Dippoldiswalde
Christiane Gagelmann, geboren in Geislingen/Steige war bereits mehrfache Preisträgerin bei Jugend musiziert bevor sie als Jungstudentin zu Prof. Winfried Rademacher an die Musikhochschule Lübeck ging. Ihr Hauptstudium im Fach Orchestermusik absolvierte sie an der Freiburger Musikhochschule und am Mozarteum Salzburg bei Prof. Jürgen Geise. Erste Berührungspunkte mit der Historischen Aufführungspraxis ergaben sich durch Unterricht bei dem Barockgeiger Hiro Kurosaki. Noch während ihrer Festanstellung im Folkwang Kammerorchester Essen nahm sie 1999 ein Barockviolinstudium bei Irmgard Huntgeburth an der Universität der Künste Berlin auf, das sie 2005 mit dem Solistenexamen mit der Note "sehr gut" abschloss. 2000 war sie Förderpreisträgerin beim Bundesdeutschen Hochschulwettbewerb Mannheim im Fach Ensemble Alte Musik.Als Mitglied des European Union Baroque Orchestra 2001 unternahm sie Tourneen durch Europa und China unter Dirigenten wie Andrew Manze, Alfredo Bernardini und Roy Goodman. Mit dem daraus entstandenen Kammerensemble Bizzaries verbindet sie seither eine rege Konzerttätigkeit in Deutschland, Österreich, England und den USA. Weitere wichtige Impulse in der Auseinandersetzung mit der historischen Aufführungspraxis erhielt sie von Monica Hugget, Margaret Faultless und Jordi Savall.Christiane Gagelmann ist freischaffende Barockgeigerin und spielt regelmäßig im Dresdner Barockorchester.
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KulturZeit Glashütte 2012
Juliane Gilbert wurde 1970 in Dresden geboren. Ihre erste musikalische Ausbildung erhielt sie an der Sächsischen Spezialschule für Musik. Anschließend studierte sie an der Hochschule für Musik „Carl Maria von Weber” Dresden im Fach Violoncello bei I. Schreier und Prof. Peter Bruns und absolvierte nach dem Konzertexamen 1997 Meisterkurse u.a. bei Siegfried Palm und Anner Bylsma. Über das klassisch-romantische Repertoire hinaus ist sie als Cellistin auch im Bereich historischer Aufführungspraxis sowie der zeitgenössischen Musik tätig. Juliane Gilbert, die bereits viele Werke im solistischen und kammermusikalischen Bereich zur Uraufführung brachte, ist Gründungsmitglied des ensemble courage sowie der Dresdner Salondamen. Sie konzertiert als freiberufliche Musikerin regelmäßig im In-und Ausland u.a. mit dem Dresdner Barockorchester, dem Telemannschen Collegium Michaelstein, dem Ensemble Barocco Europeu Porto oder den Dresdner Kapellsolisten. Eine enge Zusammenarbeit verbindet Juliane Gilbert mit der Pianistin Almuth Schulz im Duo „pianocello“. Lehraufträge am Heinrich-Schütz-Konservatorium, dem Sächsischen Landesgymnasium für Musik und der Hochschule für Musik „Carl Maria von Weber“ Dresden ergänzen ihre Arbeit. Holger Gehring wurde 1969 in Bielefeld geboren und erhielt dort u. a. bei Herbert Wulf seine erste musikalische Ausbildung. Er studierte Kirchenmusik an den Musikhochschulen in Lübeck (Orgel bei Martin Haselböck, Cembalo bei Hans-Jürgen Schnoor) und Stuttgart (Orgel und Cembalo bei Jon Laukvik). Anschließend studierte er künstlerisches Orgelspiel bei Daniel Roth an der Musikhochschule Frankfurt und danach Solistenklasse Orgel bei Ludger Lohmann an der Musikhochschule Stuttgart. Zeitgleich studierte er an der ScholaCantorum in Basel bei Jesper Christensen Cembalo, Generalbass und Ensemble für Alte Musik. Meisterkurse führten ihn zu Marie-Claire Alain, Luigi Ferdinando Tagliavini, Andrea Marcon und Michael Radulescu. Er ist Preisträger mehrerer nationaler und internationaler Wettbewerbe für Orgelliteraturspiel und Orgelimprovisation. Nach seiner kirchenmusikalischen Tätigkeit an der Friedenskirche Ludwigsburg und als Assistent des württembergischen Landeskirchenmusikdirektors war er als Kantor der Stadtkirche Bad Hersfeld tätig, zudem Dozent an der Kirchenmusikalischen Fortbildungsstätte Schlüchtern sowie Orgelsachverständiger der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck. 2004 wurde er zum Kreuzorganisten an die Kreuzkirche Dresden berufen und 2005 zum Orgelsachverständigen der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Sachsens ernannt. Darüber hinaus ist er als Lehrbeauftragter für Orgelliteraturspiel und Orgelimprovisation sowohl an der Hochschule für Musik und Theater "Felix Mendelssohn Bartholdy" Leipzig, der Hochschule für Musik "Carl Maria von Weber" Dresden und der Hochschule für Kirchenmusik Dresden als auch für den Dresdner Kreuzchor tätig. Er ist außerdem künstlerischer Leiter der Konzertreihe an der Silbermannorgel in Reinhardtsgrimma und Dozent auf Meister- und Fortbildungskursen. Publikationen über Orgelspiel und Orgelbau, CD-, Rundfunk- und Fernsehaufnahmen ergänzen seine Tätigkeit. Regelmäßig arbeitet er mit renommierten Orchestern wie der Dresdner Philharmonie oder den Musikern der Sächsischen Staatskapelle Dresden zusammen und begleitet den Kreuzchor auf seinen internationalen Konzertreisen. Eine rege solistische Konzerttätigkeit als Organist und Cembalist führt ihn durch das In- und Ausland. Das zum Schlosskonzert in Reinhardtsgrimma am 19.01.2013 erstmals zu hörende Cembalo stammt aus dem Besitz der Dresdner Kreuzkirche und ist insbesondere für die stilgerechte Aufführung vieler Werke geeignet. Das Instrument wurde 2007 von Matthias Kramer (Hamburg-Rosengarten) gebaut. Es ist mit seinen 2,75 m außergewöhnlich lang; es besitzt nahezu die Ausmaße eines Konzertflügels. Matthias Kramer gilt weltweit als Spezialist vor allem für den Nachbau deutscher Cembali. Seine Instrumente zieren nicht nur viele Hauptkirchen Deutschlands, sie werden auch von den führenden Hochschulen im In- und Ausland besonders geschätzt und von international renommierten Cembalisten bevorzugt gespielt. Vorausgegangen sind viele Vorarbeiten: Kreuzorganist Holger Gehring hat mehrere führende Cembalowerkstätten Deutschlands besichtigt, gemeinsam mit Fachberatern wurden zahlreiche Nachbauten historischer Vorbilder begutachtet und es begann die Suche nach dem für die Kreuzkirche mit ihrem großen Kirchenraum geeigneten historischen Vorbild, von dem, wie heute im Cembalobau zumeist üblich, eine Kopie erstellt werden sollte. Matthias Kramer baute für die Dresdner Kreuzkirche erstmals ein Instrument der seinerzeit berühmten sächsischen Instrumenten- und Organistenfamilie Gräbner aus Dresden nach. Das Vorbild für das neue Cembalo der Kreuzkirche stammt aus dem Besitz des Dresdner Hofes und steht heute im Kunstgewerbemuseum Schloss Pillnitz. Es wurde 1739 von Johann Heinrich Gräbner dem Jüngeren erbaut, dessen Bruder Christian Heinrich Gräbner, ein Schüler des Leipziger Thomaskantors Johann Sebastian Bach, von 1742 bis 1769 Kreuzorganist war. Das Originalinstrument soll einst vom damaligen Hofkapellmeister Johann Adolph Hasse für seine Aufführungen am Dresdner Hof genutzt worden sein. Es hat einen außergewöhnlichen tiefen Tomumfang wodurch eine besondere Klangfülle erreicht wird.
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Schloss Reinhardtsgrimma
Schlosskonzerte Reinhardtsgrimma – Liederabend und Vernissage zum Thema Jagd
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Am 10. November war großer Tag in Reinhardtsgrimma. Der gut besetzte Festsaal des Schlosses erlebte eine Ausstellungseröffnung zum Thema "Jagd", verbunden mit einem Konzert von ausschließlich Jagdliedern, gesungen von der Dresdner Altistin Annette Jahns, begleitet von Hansjacob Staemmler. Die Begrüßung machte Thomas Kitt. Frau Dr. Lademann stellte die Künstler der ausgestellten Arbeiten vor. Nach der Pause sprach Bürgermeister Markus Dreßler, um die Übergabe der künstlerischen Leitung der Schlosskonzerte vom Rezensenten auf den Organisten der Kreuzkirche Dresden, Holger Gehring zu vollzie-
KulturZeit Glashütte 2012/2013
Konzerte in Reinhardtsgrimma
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Ausgabe 12/2012
KulturZeit Glashütte 2012/2013
KulturZeit Glashütte 2012 hen, die Organisation aus den Händen von Petra Dümmler in das Management von Antje Müller zu übertragen und mich, den Rezensenten, zum Schirmherr dieser Konzertreihe zu berufen, worüber ich natürlich mit ein paar Worten meinen Dank aussprach. Holger Gehring, schloss sich mit einer kurzen Rede an. Es ist schon etwas eigen wie in diesem Falle, über sich selbst zu schreiben. Deswegen nun gleich hinüber zum eigentlichen Kern dieses Artikels, meiner Rezension. Annette Jahns ist inzwischen längst berühmt geworden ob ihrer einmaligen Interpretationskunst, ihrer Gestaltungskraft. Dankenswerterweise demonstrierte Sie das im Laufe ihrer Darbietungen anhand etlicher Volkslieder, die von Hansjacob Staemmler mit sehr schönen Klaviersätzen begleitet wurden. Bei Volksliedern verlangt jede Strophe ein eigenes Gefühl. Und das muss dann das Publikum erreichen! Von den im ersten Teil zu Gehör gebrachten Kunstliedern lassen Sie mich drei von Robert Schumann herausheben: "Hochländers Abschied" mit Frau Jahns' herrlicher Tiefe ihrer in allen Lagen wunderschönen Stimme. Sodann das großartig gemeisterte "Im Walde" und das "Zwielicht", wobei der stets aufmerksam und äußerst präzise spielende Begleiter besondere Ausstrahlung bewies. Im zweiten Teil lauschte man gebannt der grandiosen Wortdeutlichkeit bei "Ein Jäger längs dem Weiher ging". Den Abend beschlossen drei Lieder aus Schuberts "Schöner Müllerin", das letzte, "Des Baches Wiegenlied" voll ganz selten zu hörender zauberhafter Innigkeit. Bravo! Jetzt bin ich also Schirmherr. Nun, ich werde meinen Schirm sorgfältig aufspannen! Heinz Weber Nachsatz: Mit dem Gitarrenkonzert am 01. Dezember, wurde das Konzertjahr 2012 im Schloss Reinhardtsgrimma abgeschlossen. Die Besucher erlebten einen künstlerisch interessanten Gitarristen, Maximilian Mangold, mit einem anspruchsvollen Programm. Es war ein Genuss dem Spiel zu folgen. Für die seit 1995 stattfindenden Konzerte, seit 1998 unter der künstlerischen Leitung von Herrn Heiz Weber, möchte ich mich bei ihm für die sehr gute Zusammenarbeit in den vergangenen Jahren ganz herzlich bedanken. Mit seiner tatkräftigen Unterstützung konnte in den Jahren ein abwechslungsreiches anspruchsvolles Konzertprogramm mit namhaften Künstlern den Besuchern geboten werden, so auch das abschließende Gitarrenkonzert. Ich hoffe es gibt noch viele gemeinsame Jahre als Schirmherr der Schlosskonzerte Reinhardtsgrimma. P. Dümmler
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Kirche Reinhardtsgrimma
Weihnachtliche Vesper in Reinhardtsgrimma mit Silbermannorgel und „Actus Musicus auf Weyh-Nachten“ von Johann Schelle Nach den großen Erfolgen der letzten Jahre findet am Mittwoch, dem 26. Dezember 2012, dem zweiten Christtag, um 16.00 Uhr in der Dorfkirche in Reinhardtsgrimma wieder eine Weihnachtliche Vesper statt. Auf dem Programm steht festliche Musik des sächsischen Barock. Im stimmungsvollen Ambiente der alten Dorfkirche des Osterzgebirges nahe Dresden erklingt bei Kerzenschein die bekannte Gottfried-Silbermann-Orgel gemeinsam mit Vokalsolisten und Barockinstrumentallisten unter der Leitung von Kreuzorganist Holger Gehring (Dresden). Musiziert werden bekannte Liedsätze von Johann Sebastian Bach, Andreas Hammerschmidt, Michael Praetorius und Samuel Seidel. Die Gemeinde stimmt in die alten Weisen, Weihnachtschoräle und mehrstimmigen Sätze von Johann Sebastian Bach ein. Musikalischer Mittelpunkt der Vesper-Aufführung ist in diesem Jahr eine Aufführung des „Actus Musicus auf Weyh-Nachten“ (1683) von Johann Schelle. Johann Schelle wurde 1648 in Geising (Erzgebirge) geboren und bereits im Alter von sieben Jahren als Diskantist der königlich Sächsischen Hofkapelle zu Dresden unter Heinrich Schütz sowie 1657 als Chorsänger in die Herzogliche Kapelle in Wolfenbüttel aufgenommen, für die Heinrich Schütz als Kapellmeister tätig war. Von 1665 bis 1667 war Schelle Sänger beim Thomanerchor an der Thomasschule zu Leipzig. Im Jahre 1670 Kantor an der Stadtschule in Eilenburg. Er führte als einer der Ersten deutschsprachige oratorische Evangelien-Kantaten im Gottesdienst auf. 1677 bis zu seinem Tode begleitete Johann Schelle das Amt des Leipziger Thomaskantors. Gleichzeitig war er „Director chori musici“ für die Stadt Leipzig. Während dieser Zeit führte er die Gattung der Choralkantate ein und komponierte zahlreiche vokal-instrumentale Kirchenmusik. Auch war er einer der ersten Komponisten, die biblische Worte und freie Dichtung miteinander verknüpften. Der Großteil seines Schaffens umfasst geistliche Werke mit deutschem Text, von denen nur wenige zu seinen Lebzeiten veröffentlicht wurden. In seinem 1683 entstandenen Werk „Actus Musicus auf Weyh-Nachten“ wird der biblische Weihnachtsbericht mit einer zweiten Textebene von Kirchenliedern unterbrochen bzw. kommentiert. Mit dieser Verbindung von Bibeltext und gedichteten Libretto vollzog Johann Schelle einen wichtigen Schritt hin zur Form des Bach‘schen Oratoriums. Ausführende: Barbara Christina Steude und Katja Fischer, Sopran | Britta Schwarz, Alt Sebastian Reim, Tenor | Falk Joost, Bass | Barockensemble auf historischen Instrumenten • Kreuzorganist Holger Gehring (Dresden), Musikalische Leitung und Orgel • Pfarrer Johannes Keller, Liturgie • Eintritt frei! Auch in diesem Jahr wird zu dieser Veranstaltung ein Reiseservice aus Dresden mit verschiedenen Haltepunkten in der Landeshauptstadt angeboten. Voranmeldung und Informationen unter Tel. 0351/312729-13, Fax -15 bzw. per Mail unter
[email protected]. Auch hat am Nachmittag des zweiten Christtags vor der Weihnachtlichen Vesper das Café Ruschenbusch im 1830 erbauten und kürzlich wieder eröffneten historischen Erbgericht in der Dorfmitte von Reinhardtsgrimma unweit der Kirche geöffnet.
Veranstalter Künstlerische Leitung Organisation
Ev.-Luth. Kirchgemeinde Reinhardtsgrimma Kreuzorganist Holger Gehring (Dresden) art bohème Musikmanagement
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Ausgabe 12/2012
Stadt Glashütte / Sachsen
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Veranstaltungen ■ Kulturzentrum Erbgericht Reinhardtsgrimma Jeden Donnerstag 19:00 Uhr Grimmscher - Erbgerichts – Chor Pilzmuseum Sa/So/Feiertags April-November 10-17 Uhr geöffnet Außerhalb der Öffnungstage ab 10 Personen nach vorheriger Anmeldung geöffnet. Änderungen/Ergänzungen vorbehalten Telefon: 035053/47700 | Telefax: 035053/32791 | Internet: www.erbgericht.org | E-Mail:
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■ Treff im Heimatverein Cunnersdorf für alle Einwohner 1. Mittwoch im Monat - 16:00 Uhr im Heimatvereinszimmer ehem. Schule, Gedankenaustausch, Gespräche, Spiele und ...
■ Glashütter Volkskunstverein e. V. Di 14 – 19 Uhr Schnitzen Mi 17 – 21 Uhr Klöppeln Grundschule Glashütte – hinterer Eingang.
■ Veranstaltungskalender Zur Terminabstimmung von Dorffesten, Konzerten und JC Veranstaltungen 2013 in den Ortsteilen, bitten wir um Bekanntgabe, damit eine Überschneidung vermieden werden kann!
Veranstaltungen 2012 Sa, 15.12.2012, ab 16 Uhr: Wintersonnenwende auf der Kalkhöhe Cunnersdorf. Für gute Bewirtung ist wie immer gesorgt! So.16.12.2012, 13:30 Uhr: Seniorenweihnachtsfeier in der Aula der Grundschule Glashütte So., 16.12.12, 15 - 18 Uhr: Harmonikaorchester Dippoldiswalde - Adventsveranstaltung im
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BOOTs-Küche am Nachmittag, Heute: Haferflockentaler Do.20.12.2012/15.00 Uhr letztes Begegnungscafé in diesem Jahr. Wir feiern gemeinsam Advent. Das nächste Begegnungscafé findet erst wieder am 7. Februar 2013 statt. Montag 3. Januar 16.00Uhr Bastelnachmittag für Kinder. Wir basteln Schneemänner ans Fenster, Anleitung Fr. Liebscher, Kosten 3 Euro Mittwoch, 23. Januar, 14 Uhr Jahreshauptversammlung des Seniorenvereins Wöchentlich stattfindende Veranstaltungen/Kurse: Englisch Gruppe II: montags 19.30 - 21.00 Uhr (Sigrid Hofmann 47964) Musikalische Früherziehung: dienstags 9.50 ab 3 Monate und 10.30 ab 1,5 Jahre (Sabine Ringel 035023-51503, außer Ferien) Osteoporose Sportgruppe: dienstags 13.00 -15.00 Uhr (Physiotherapie Weidig 31566) Gymnastik 50 +: dienstags 18.30 -19.30 Uhr (Karin Dademasch 42493) Stepp-Aerobic: dienstags 19.30 - 20.30 Uhr (Karin Dademasch 42493) BOOTs-Küche ab Februar wieder Tschechisch-Kurs: mittwochs 18.00 - 20.00 Uhr (Alena Naumann 47958) Dresdner Tafel: donnerstags 11.30 -13.00 Uhr (Dr. Franke 0351-213660) Begegnungscafé: ab Februar wieder Bitte denken Sie bei allen Veranstaltungen ohne Eintrittspreise an 1 Euro „Sprit“ fürs BOOT.
29.11.2013, 17.00 Uhr: Weihnachtliches Konzert mit Rudy Giovannini, dem Caruso der Berge im Atrium der Uhrenmanufaktor Glashütte Original
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Stadt Glashütte / Sachsen
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Ausgabe 12/2012
Veranstaltungen ■ Veranstaltungsplan für das Jahr 2013 des „Schlottwitzer Senioren e.V.“ Januar, 23.01.2013, Begegnungsstätte im Boot Jahreshauptversammlung Februar, 20.02.2013, Begegnungsstätte im Boot Der Bürgermeister hat das Wort
■ Ausstellungen im Schloss Reinhardtsgrimma „Die Jagd“ Sammelausstellung Dresdner Künstler zu besichtigen vom 10.11.2012 bis 15.03.2013
■ Ausstellung im Museum Osterzgebirgsgalerie im Schloss Dippoldiswalde
März, 15.03.2013, Vereinslokal im Boot Dankeschön für Helfer April, 26.04.2013, Landgasthaus Börnchen Frieder Metze u. Partner, bekannt durch Funk und Fernsehen Mai, 22.05.2013, Begegnungsstätte im Boot Zauberei und Andreres Juni, 26.06.2013, An der Feuerwehr Grillfest
Der Landschaftsmaler Richard Pusch aus Reinhardtsgrimma. Am 28. November 2012 wäre der Maler und Grafiker Richard Pusch aus Reinhardtsgrimma 100 Jahre alt geworden. Aus diesem Anlass zeigt das Museum Osterzgebirgsgalerie im Schloss Dippoldiswalde bis 30.12 2012 eine Sonderaustellung mit seinen Werken. Museum Osterzgebirgsgalerie im Schloss Dippoldiswalde Öffnungszeiten: Mittwoch: 10 – 16 Uhr, Donnerstag – Sonntag und Feiertag: 13 – 17 Uhr
Juli und August Pause September, 18.09.2013, Begegnungsstätte im Boot Lichtbildervortrag „Große Sahara- Durchquerung“ Oktober, 23.10.2013, Begegnungsstätte im Boot Vortrag Herr Sonntag „Diabetes“ November, 13.11.2013, Begegnungsstätte im Boot Bunter Nachmittag mit der Singenden Wirtin Dezember, 06.12.2012, Landgasthaus Börnchen Weihnachtsfeier mit dem Duo Rudolf und dem Akkordeonorchester
Anlässlich unserer
Goldenen Hochzeit möchten wir uns bei unserem Sohn, unseren Freunden und Bekannten für die zahlreichen Glückwünsche, Blumen und Geschenke herzlichst bedanken. Ein besonderes „Dankeschön“ gilt den Nachbarn für die wunderschöne Ranke. Ebenso gilt unseren fleißigen Küchenhelfern Gisela, Beate und Anita unser Dank. Dass das Fest trotz Witterungsunbilden zu einem bleibenden Erlebnis für uns wurde, lag auch an der guten Bewirtung durch Herrn Feukert im Hentzschelhof und an den amüsanten Darbietungen der „Stichlinge“ aus Geising.
Waldi und Helga Krelle Hausdorf, 27. Oktober 2012
Beilagenhinweis: Dieser Ausgabe des Glashütter Amtsblatt liegen folgende Beilagen bei: ➜ AH Schneider, Dippoldiswalde ➜ Waldhotel Stephanshöhe
Silberhochzeit im Zelt feiern ist ganz toll, auch liegt der Hof mit Schnee so voll. Gut geheizt von außen und innen, feierten wir paar Tage wie von Sinnen. Gedankt sei unseren Kindern, Geschwistern, Verwandten und Bekannten für die tollen Tage, mit vielen Überraschungen, Geschenken, Glückwünsche geht es nun auf die nächsten 25 Jahre. Auch unsere fleißigen Helfer haben wir nicht vergessen, ein großes Dankeschön ist daher angemessen. Gerne denken wir an die Tage zurück, wir hoffen die Scherben bringen uns weiterhin Glück.
Dietmar & Ingrid Pratsch Oktober 2012 C M Y K
Ausgabe 11/2012
StadtWirGgratulieren lashütte / Sachsen
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Die Stadt Glashütte gratuliert vom 15.12.2012 – 14.01.2013 folgenden Seniorinnen und Senioren recht herzlich zum Geburtstag. Wir wünschen allen Jubilaren Gesundheit und Wohlergehen sowie einen glücklichen und geruhsamen Lebensabend im Kreise der Familie. ■ Stadt Glashütte am 15.12. Herrn Karl Wenzel am 16.12. Frau Anna Nonnast am 16.12. Frau Monika Förster am 19.12. Frau Ingeburg Zimmermann am 20.12. Herrn Karl Birghan am 21.12. Frau Heli Reichel am 22.12. Herrn Rudolf Wittwer am 22.12. Herrn Günther Krumpolt am 23.12. Frau Ursula Liebschner am 24.12. Herrn Heinz Bernard am 25.12. Herrn Christian Fiedler am 26.12. Herrn Emil Günther am 26.12. Herrn Lothar Schminke am 26.12. Frau Renate Wisian am 30.12. Herrn Werner Stenzel am 31.12. Frau Marga-Sylvia Thomas am 01.01. Herrn Gerhard Hippe am 01.01. Herrn Roland Vogel am 02.01. Frau Elisabeth Hoffmann am 05.01. Herrn Heinz Gutte am 07.01. Frau Dorothea Rümmler am 07.01. Frau Erika Ullrich am 08.01. Herrn Anton Zimmermann am 08.01. Frau Runfrid Langer am 09.01. Herrn Rainer Hayard am 10.01. Frau Margarete Lau am 11.01. Frau Sonni Fischer am 13.01. Herrn Walter Möckel am 13.01. Herrn Achim Bach
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96 Jahre 75 Jahre 71 Jahre 73 Jahre 86 Jahre 86 Jahre 76 Jahre 75 Jahre 70 Jahre 75 Jahre 73 Jahre 87 Jahre 70 Jahre 70 Jahre 76 Jahre 75 Jahre 84 Jahre 79 Jahre 77 Jahre 78 Jahre 84 Jahre 78 Jahre 74 Jahre 70 Jahre 70 Jahre 87 Jahre 71 Jahre 83 Jahre 72 Jahre
■ OT Bärenhecke am 24.12. Frau Erika Glöckner
75 Jahre
■ OT Börnchen am 27.12. Herrn Günter Höhnel
82 Jahre
■ OT Cunnersdorf am 16.12. Frau Ursula Uhl am 31.12. Frau Edith Sandlaß am 03.01. Frau Edeltraud Walther am 14.01. Frau Ilse Petzold
86 Jahre 76 Jahre 72 Jahre 90 Jahre
■ OT Dittersdorf am 15.12. Herrn Frieder Rudolph am 20.12. Frau Waltraut Wonneberger am 21.12. Herrn Heinz Herold am 27.12. Herrn Erich Geißler am 27.12. Frau Anneliese Richter am 27.12. Frau Christa Geißler am 04.01. Frau Margarete Löwe am 10.01. Herrn Werner Kecke am 10.01. Frau Carola Richter
70 Jahre 71 Jahre 74 Jahre 87 Jahre 86 Jahre 83 Jahre 92 Jahre 76 Jahre 74 Jahre
■ OT Hausdorf am 17.12. Frau Sigrid Jänichen am 18.12. Frau Maria Knauthe am 18.12. Frau Christa Reichelt am 23.12. Frau Christa Dießler am 25.12. Frau Brigitta Dämmrich am 31.12. Frau Marlies Schindler am 04.01. Herrn Karlheinz Knauthe am 14.01. Frau Anita Bräunert
81 Jahre 75 Jahre 70 Jahre 76 Jahre 72 Jahre 73 Jahre 81 Jahre 73 Jahre
■ OT Hermsdorf am 16.12. Herrn Siegfried Sandig am 24.12. Herrn Carl Viehrig am 12.01. Herrn Siegfried Geißler
77 Jahre 77 Jahre 83 Jahre
■ OT Hirschbach am 20.12. Frau Johanna Grellert am 26.12. Frau Lisbeth Göhler am 04.01. Frau Brigitte Wünsche am 06.01. Herrn Hubertus Von Hertell am 12.01. Frau Annelies Dietrich
73 Jahre 92 Jahre 70 Jahre 70 Jahre 70 Jahre
■ OT Johnsbach am 18.12. Frau Gerda Reichel am 19.12. Frau Johanna Hartmann am 21.12. Herrn Rudolf Laßner am 25.12. Herrn Heinz Hahmann am 28.12. Herrn Werner Günthermann am 31.12. Herrn Klaus-Dieter Rosenheinrich am 02.01. Frau Anneliese Herfurth am 03.01. Herrn Volkmar Herzog am 04.01. Frau Ursula Huster am 06.01. Frau Erika Nietzold am 12.01. Frau Gisela Zönnchen
84 Jahre 92 Jahre 78 Jahre 77 Jahre 83 Jahre 75 Jahre 82 Jahre 74 Jahre 81 Jahre 81 Jahre 75 Jahre
■ OT Luchau am 28.12. am 01.01. am 04.01. am 06.01.
78 Jahre 82 Jahre 70 Jahre 76 Jahre
Frau Renate Müller Frau Martha Schäfer Frau Gisela Pratsch Frau Anni Daske
■ OT Niederfrauendorf am 17.12. Frau Vera Mayer am 07.01. Herrn Günter Hartmann
75 Jahre 85 Jahre
■ OT Oberfrauendorf am 22.12. Frau Ruth Mehnert am 30.12. Frau Hanna Kahl am 30.12. Frau Christel Kempe am 05.01. Frau Helga Zimmermann am 05.01. Herrn Reiner Seidel am 14.01. Herrn Franz Vince am 14.01. Frau Siegrid Beschoner
77 Jahre 87 Jahre 76 Jahre 73 Jahre 71 Jahre 85 Jahre 74 Jahre
■ OT Reinhardtsgrimma am 23.12. Frau Lisa Schneider am 25.12. Herrn Siegfried Köhler am 30.12. Herrn Gebhard Steinigen
74 Jahre 86 Jahre 72 Jahre
■ OT Rückenhain am 03.01. Frau Annerose Stephan
70 Jahre
■ OT Schlottwitz am 15.12. Frau Annelies Hunger am 15.12. Frau Christine Müller am 17.12. Herrn Helmut Rinke am 17.12. Herrn Horst Schubert am 20.12. Frau Christa Pröll am 22.12. Herrn Jürgen Gechter am 23.12. Frau Ursula Vogel am 27.12. Herrn Helmut Dammer am 28.12. Frau Edith Lorenz am 29.12. Frau Ingeborg Schneider am 01.01. Herrn Eckhard Löwe am 05.01. Herrn Gottfried Dietze am 08.01. Frau Petra Liebscher am 09.01. Frau Doris Hahn am 09.01. Herrn Werner Zechel am 10.01. Herrn Manfred Städter am 10.01. Herrn Günter Dulheuer am 11.01. Herrn Rudolf Hille am 13.01. Herrn Günter Krause am 13.01. Herrn Günter Koppisch am 14.01. Frau Erna Mayer am 14.01. Herrn Klaus-Peter Heinke am 14.01. Herrn Franz Gaube
85 Jahre 77 Jahre 76 Jahre 76 Jahre 70 Jahre 78 Jahre 81 Jahre 77 Jahre 84 Jahre 76 Jahre 74 Jahre 80 Jahre 72 Jahre 75 Jahre 71 Jahre 72 Jahre 70 Jahre 91 Jahre 78 Jahre 76 Jahre 93 Jahre 76 Jahre 74 Jahre
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Stadt Glashütte / Sachsen
Ausgabe 12/2012
Unseren werten Kunden und Geschäftsfreunden ein frohes, friedliches Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins Jahr 2013.
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