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March 13, 2018 | Author: Anonymous | Category: N/A
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: JO Berlin-Brandenburg

B ’n’ B (Berlin trifft Brandenburg) WO GEHT’S AB IN BERLIN UND WIE COOL IST POTSDAM? DIE AOK BERLIN-BRANDENBURG IST SEIT JANUAR EINE VEREINIGTE GESUNDHEITSKASSE. DAS WAR FÜR JO ANLASS ZU FRAGEN, WAS JUNGE BERLINER VON BRANDENBURG HALTEN UND WIE DIE BRANDENBURGER DIE HAUPTSTADT CHECKEN. AOK-AZUBI SASCHA LÜKE HAT SEINE ORANIENBURGER MOTORRADGANG MOBILISIERT, DIE AUF MULTI-KULTIBERLINER AUS SPANDAU UND TIERGARTEN TRAF.

Daniela (Berlin) und Sascha (Brandenburg)

Die Berliner: Lydia, Miguel, Sanmi, Daniela und Alexander (v.l.n.r.)

Fotos: AOK BB

Linda (Brandenburg) und Lydia (Berlin, r.)

Die Brandenburger: Paul, Aileen, Wenke, Mandy, Christian und Sascha (v.l.n.r.)

>>>

I

B ’n’ B (Berlin trifft Brandenburg)

„Ich mag an Brandenburg am liebsten: die sternenhellen Nächte.“

Alexander Kerßen, 19, aus Berlin-Spandau, Schüler. Hobbys: Fußballspielen, Joggen, Judo und Ausgehen. Zukunftspläne: Nach dem Abitur möchte er für ein Jahr ins Ausland und danach Bauwesen studieren. Alexander kennt Brandenburg vor allem durch seine Bernauer Freundin. Er mag die „Ruhe der Provinz“ und er findet, dass die Nächte dort dunkler und die Sterne heller sind. Ihn stört, dass der öffentliche Nahverkehr Brandenburgs im Vergleich zu Berlin viel schlechter organisiert ist. Wenn er mit seinem Motorrad auf Brandenburgs Straßen unterwegs ist, genießt er die weite Landschaft und die schönen Straßen. Grundsätzlich sieht er keine Unterschiede im Verhalten oder im Erscheinungsbild von Berli-

nern und Brandenburgern. „Mir ist aufgefallen, dass es in brandenburgischen Orten wenig junge Leute gibt. Offenbar gehen alle wegen des schlechteren Arbeitsmarktes weg.“

„Ich mag an Brandenburg am liebsten: Spaziergänge im Wald mit meinem Hund.“

Daniela Glinicki (19) aus Berlin-Spandau macht gerade das Abitur. Hobbys: Malen, Badminton und viel Zeit mit Freunden verbringen. Außerdem hat sie einige Haustiere. Zukunftspläne: Sozialpädagogik studieren, „um sozial schwachen Familien helfen zu können.“ Daniela findet: „Landschaftlich hat Brandenburg einiges zu bieten und ist generell für ein Leben mit Tieren super gut geeignet. Wenn man mal weg gehen will,

etwa schön essen oder einfach mal durch Clubs ziehen – dazu fehlt es Brandenburg an Möglichkeiten,“ bedauert sie.

Kraftsport, Fotografieren. Seine Zukunftspläne: Zunächst geht er zum Praktikum nach Portugal, danach Ausbildung zum Groß- und Außenhandelskaufmann.

„Ich mag an Brandenburg am liebsten: Die schönen Fotomotive in der Natur.“

Miguel ist gern mit seiner Kamera auf der Suche nach Motiven, die er vor allem in Brandenburger Landschaften findet. Er mag es, dass die Gegenden dort nicht so eng besiedelt sind. Doch im krassen Gegensatz zum Temperament der Portugiesen und auch vieler Berliner hat er Brandenburger meist „eher als verschlossen“ erlebt.

Miguel Soares Teixeira (22), aus Berlin-Tiergarten wurde in Bonn geboren und zog als Kind mit seinen aus Portugal stammenden Eltern nach Berlin. Hobbys: Basketball, Fußball und

Alexander

Daniela

Miguel

>>> BRANDENBURG: RELAXEN UND SPORT IN SCHÖNER NATUR SPREEWALD: Gurken und Kühe auf den Kahn Ob von Lübben aus oder vom idyllischen Burg – am besten lässt sich der Spreewald im Sommer mit dem Kanu durchqueren. So kann man gemütlich die echten Spreewälder bewundern. Straßen gibt’s keine daher muss alles auf den Kahn: ob Mann, Frau, Kind, Kuh oder Gurke. Und wenn der Hunger dich an Land treibt, warten zahlreiche gemütliche Restaurants mit guter regionaler Küche, wie zum Beispiel die >> „Kolonieschänke Burg“, Ringchaussee 136, 03096 Burg, Telefon: 03 56 03 - 6 85-0.

FLAEMING SKATE: Auf Blades ins Hotel rollen Im Fläming kann man nicht nur mit Rollerblades loslegen, auch mit dem Fahrrad lässt er sich auf dem berühmten Skater-Rundweg von Luckenwalde aus erkunden. Die einzelnen Touren sind bis zu 90 Km lang. Unterwegs gibt es Skaterlokale und -hotels, hier kann man die Blades anlassen und an den Tisch rollen oder gleich ins Bett. >> Skaterhotel „Gutshaus Petkus“, Buchungen unter (033745) 70870.

II

>>> BERLIN: SHOPPING-GEHEIMTIPPS STIEFELKOMBINAT: Mehr als 6000 Paar Stiefel Hier treffen sich Multi-Kulti Berliner und Touris aus aller Welt, wie Albert, Lena und Libertad aus Barcelona. Sie alle wollen nur eins: Stiefel! Die bietet Felicia in allen Farben und Größen an – von Overknee bis Plateau. Dazu gibt’s jede Menge anderer Schuhe, stilvoll sortiert und präsentiert. Dazu Hosen, Röcke ... – alles „second Hand“. Anders scheint heute kaum noch jemand in Berlin einzukaufen. Ist ja auch preiswert. STIEFELKOMBINAT, Eberswalder Straße 22, 10435 Berlin

WHO KILLED BAMBY: Szene In-Shop am Mauerpark Hier gibt’s Heid Klum mit gestrecktem Mittelfinger aufs T-Shirt oder diverse szenige Mäntel, Brillen, Assessoieres, Jacken und Taschen. Die Antwort auf die Frage: „Who killed bamby?“ ist eben eine riesige Auswahl an kreativen Klamotten. Grell bunte T-Shirts und Jackets mit dem Bamby-Logo sind zur Zeit ein must auf jeder Berliner Party. Besonders die Türsteher im Techno Club Weekend, am Alexanderplatz, wo DJ Paul Kalkbrenner sich gerne mal sehen lässt, scheinen darauf zu stehen ... WHO KILLED BAMBY, Eberswalderstr. 26, 10437 Berlin, Tel: 030-48494574

Lydia Bachmann (18), aus Berlin-Spandau. Hobbys: Tanzen, Klavierspiel, Joggen, Segeln, Kanu und ihre Setter-Hündin. Ihre Zukunftspläne: Sie möchte Medizin studieren und Kinderärztin werden. Lydia liebt die Brandenburger Natur, vor allem die Havelseen, denn sie ist viel mit Segelboot und Kanu unterwegs. Toll findet sie auch die vielen Schlösser, vor allem in Potsdam, Oranienburg oder Rheinsberg. Auch gemütliche Gassen mit kleinen Läden oder netten Cafés, wie zum Beispiel in Potsdam mag sie sehr.

„Ich mag an Brandenburg am liebsten: die Schlösser und Gärten.“

Sanmi Krüger, 20, aus BerlinTiergarten studiert Luft- und Raumfahrttechnik an der TU Ber-

lin. Hobbys: Sport, Fussball, Basketball, Kino und zwei Katzen. Zukunftspläne: Er möchte später bei Airbus in Frankreich als Ingenieur für Aerodynamik arbeiten. Sanmi mag die vielen Schlösser und Gärten, vor allem den Park Sanssouci. „Ich mag die ländlichen Gegenden in Brandenburg und die Landwirtschaft, aber auch den Spreewald und die TU Cottbus sowie den Fußballclub Energie Cottbus und dass die Leute sehr entspannt sind. “ Dass es früher rechte Parteien im Brandenburger Landtag gab, findet er bedenklich und auch, dass so wenige Leute zur Wahl gehen, sowie den Verfall vieler Regionen, wo die Menschen einfach wegziehen.

das Reisen. Zukunftspläne: Sie würde gern beim Bundeskriminalamt oder bei der Bundespolizei landen. Linda denkt beim Stichwort „Berlin“ gleich an „Internationalität“ und „Tourismus“. Und dass die Stadt jede Menge Kulturelles bietet. Ruck zuck ist man von einem Viertel in einem völlig anderen. Diese Vielfalt macht Berlin interessant. Doch gleichzeitig sind die Menschenmassen anstrengend. Durch die enorme Größe der Stadt findet sie es schwierig Kontakte zu knüpfen. Die zahlreichen „runtergekommenen Ecken“ und der „Dreck“, der oft nicht zu übersehen sei, schlagen für sie negativ zu Buche.

„Ich mag an Berlin am liebsten: die Spree.“

Wenke Lux, 19, aus Fürstenwalde, Azubi bei der AOK. Hobbys: Tanzen, Ausgehen, Kino, Sport und ihre vier Katzen. Zukunftspläne: Beruflich wünscht sie sich bei der AOK zu bleiben. Wenke mag an Berlin besonders das Großstadtflair, die vielen Partys und Kult-Events und einfach die Spree. „Berlin hat so viele verschiedene Stadtteile, in denen ganz unterschiedliche Leute leben, dort treffen viele Kulturen aufeinander. Ich mag es, tagsüber zu shoppen und abends auszugehen. Nachts bin ich jedoch oft ängstlich, wenn ich allein irgendwo hin muss. Die Betrunkenen in

„Ich mag an Berlin am liebsten: das internationale Flair.“

Linda Handke (18) aus Potsdam macht gerade ihr Abitur. Hobbys: Joggen, Basketball und Skifahren. Seit ihrem einjährigem Aufenthalt in Amerika hat sie eine weitere Leidenschaft entdeckt:

Fotos: AOK BB

„Ich mag an Brandenburg am liebsten: die Havelseen.“

Lydia

Sanmi

Linda

III

B ’n’ B (Berlin trifft Brandenburg)

der S-Bahn stören mich und es fahren viel zu wenig Regionalzüge nach Fürstenwalde und die sind ziemlich dreckig. Auch scheint mir die Kriminalität in Berlin sehr hoch zu sein“.

„Ich mag an Berlin am liebsten: die wechselvolle Geschichte.“

Aileen Bomba, 19, aus Oranienburg, studiert Wirtschaft auf einer Berufsakademie bei Dresden. Hobbys: Hiphop und Jazzdance. Zukunftspläne: Ein Job im Marketing oder in der Werbung. Aileen schätzt Berlin als absolutes Freizeit-Mekka. Nirgends kann sie so gut loslassen und entspannen wie im Berliner Trubel. Sie mag die quirligen Orte, an denen viele verschiedene Kulturen zusammenkommen wie den Hackeschen Markt oder den Potsdamer Platz. Gerade auch weil sie sich für die wechselvolle Geschichte der Stadt sehr interessiert, „die man an diesen Orten spüren kann.“

Wenke

Paul

„Ich mag an Berlin am liebsten: das Nachtleben.“

Paul Perlick, 20, aus Oranienburg, Abiturient, zur Zeit Zivi bei der Charitas. Hobbys: Kickboxen, an seinem Moped schrauben und mit seinen Freunden raus fahren. Zukunftspläne: Er möchte Wirtschaft studieren und gerne in Brandenburg bleiben. Paul mag besonders die vielen Kulturunterschiede in der Stadt und das abwechslungsreiche Nachtleben.

„Ich mag an Berlin am liebsten: den Alexanderplatz.“

Christian Kleeblatt, 20, aus Oranienburg, Abitur. Er ist als Feuerwehrmann bei der Freiwilligen Feuerwehr Oranienburg aktiv. Hobbys: sein Moped, eine „Simson S50“. Seine Zukunftspläne: Er möchte Brauer werden und gern in Brandenburg bleiben.

Christian

Mandy

Christian mag an Berlin besonders die vielen Party-Orte und den Alexanderplatz. Dort ist er auch in seiner Freizeit oft anzutreffen. Nicht so toll findet er die Berliner Punks mit ihren schlechten Umgangsformen.

„Ich mag an Berlin am liebsten: Lego-Land.“

Sascha

te manchmal sehr schnell lospöbeln. Manchmal frag ich mich, wie das geht, dass so viele Menschen auf so engem Platz leben?“

„Ich mag an Berlin am liebsten: die Mädels.“

Mandy Keutel, 20, aus Lübben, Azubi bei der AOK im ersten Ausbildungsjahr. Hobbys: Shoppen, Tanzen, Fitness, Sport. Zukunftspläne: Die Ausbildung gut abschließen. Später möchte sie eine Familie gründen.

Sascha Lüke (20), aus Oranienburg, Azubi bei der AOK. Hobbys: Fußball, Tennis, Volleyball, Tischtennis, mit Freunden „ richtig feiern“ und seine zwei Katzen. Zukunftspläne: Nach seiner Ausbildung möchte er gern bei der AOK bleiben und berufsbegleitend ein Studium absolvieren. Außerdem möchte er viel reisen.

Mandy mag an Berlin, dass man dort so ausgiebig und cool shoppen kann, aber auch die vielen Museen und vor allem Lego-Land am Potsdamer Platz, das Nachtleben und die vielen verschiedenen Gaststätten. – „Langeweile gibt es nicht, anders als bei uns, wo es leider auch viele „Rechte“ gibt. Ich gehe viel zu Konzerten in Berlin und mag die kulturelle Vielfalt dort, auch wenn die Leu-

Sascha mag an Berlin die vielen Möglichkeiten: Kinos, Läden, Bars, Leute, Beachvolleyball-Felder ... „Wenn es wieder Frühling wird, fahren wir mit unseren Mopeds von Oranienburg direkt in die Stadt zum Chillen im Park und um Mädels zu checken. Im Sommer bin ich gerne im Weinbergspark in Mitte. An Berlin stört mich der Dreck und die vielen Hunde.“

Aileen

>>> Weitere Tipps zu Brandenburgs Naturschönheiten und Berlins Kultur findet ihr unter: www.flaeming-skate.de www.kolonieschaenke.de

IV

Fotos: AOK BB

www.in-berlin-brandenburg.com

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