February 26, 2018 | Author: Anonymous | Category: N/A
mitten drin Pfarrbrief St. Stephan Mindelheim
in diesem Pfarrbrief
> Weihnachtspfarrbrief 2014
2 In diesem Pfarrbrief 3 Editorial > Titelthema
4 Weihnachten weltweit 6 Anders schenken!
35 Die Sternsinger kommen 36 Pfarrwallfahrt 2015 38 Fotogalerie > Ökumene
40 Gebetswoche
Schwäbische Weihnacht
Weltgebetstag der Frauen
> Liturgie
8 Gottesdienstanzeiger > Sakramente
10 Erstkommunion 11 Firmung 12 Taufen 13 Trauungen > Pfarreileben
14 In eigener Sache 16 Aus dem Pfarrgemeinderat 18 Aus der Kirchenverwaltung 19 Eine „Königin“ hält Einzug 20 Die Kirchenmusik von St. Stephan
23 Ministranten und Jugend 29 Kinder und Familien 32 Verbände, Vereine und Organisationen
2
> Im Gespräch
41 Familie im Blickpunkt > Kinderseite
44 Das schönste Geschenk > Personen
45 46 48 50
Wilhelm Eiselin
Wie geht es eigentlich...?
Olli Hirle und „ihre“ Krippe Nachrufe
> Kurz & Bündig
52 A–Z 54 Terminvorschau 55 Kontaktinfo/Impressum
Editorial
Liebe Leserinnen und Leser! Ja, ist denn schon Weihnachten? So hat die Mindelheimer Zeitung ihren Artikel über den Schenktag in Mindelheim überschrieben, den der Mindelheimer Tausch ring erstmals in der Frundsbergstadt veranstaltete. Im Forum konnte jeder, der wollte, gut Erhaltenes abgeben, damit anderen eine Freude machen und sich an den Tischen im Foyer im Gegenzug auch selbst beschenken lassen. Das Team vom Tauschring war überwältigt vom großen Ansturm der Interessierten an diesem Projekt. Was aber hat der Mindelheimer Schenktag mit Weihnachten zu tun? Beide Male geht es um das Schenken. Denn Weihnachten wird von vielen als Fest der Geschenke wahrgenommen.
Weihnachten ohne Geschenke? In vielen Familien gibt es aber auch eine Gegenbewegung. „Wir schenken uns nichts“, das höre ich immer häufiger. Ein Ehepaar erzählte vom letzten Jahr: „Unsere Kinder sind aus dem Haus, studieren im Ausland und kommen zu den Feiertagen nicht heim. Deshalb gibt es auch keinen Tannenbaum mehr. Wir haben verabredet, dass es keine Geschenke mehr geben soll. Nach dem Essen haben wir den Fernseher eingeschaltet. Auf den meisten Kanälen wurde gemordet, was das Zeug hält.“ So sind die beiden früh schlafen gegangen und waren am nächsten Tag froh, den Heiligabend geschafft zu haben. Ist das dann noch alles, was von Weihnachten bleibt? Was ist eigentlich das Wesentliche von Weihnachten?
Gott selbst ist das Geschenk! Der Kern von Weihnachten lautet: Gott schenkt uns seinen göttlichen Sohn Jesus Christus. Er kommt selbst zur Welt, bleibt Gott und wird doch Mensch. Aus Liebe lässt er sich ganz und gar auf diese Welt ein, um sie zu erlösen. Jedes Jahr neu dürfen wir uns darüber freuen wie die Hirten vor 2000 Jahren. Geteilte Freude ist doppelte Freude. Deshalb feiern wir Weihnachten nicht nur zu Hause im Privaten, sondern auch in der gottesdienstlichen Gemeinschaft. Sehr herzlich lade ich Sie zur Mitfeier unserer Weihnachtsgottesdienste ein! Von ganzem Herzen wünsche ich Ihnen und Ihren Familien, auch im Namen meiner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, ein gesegnetes Weihnachtsfest sowie ein glückliches Jahr 2015. Weihnachten ist ein Schenktag im besten Sinne: Lassen Sie sich von Gott selbst und von lieben Menschen beschenken - und schenken Sie selbst Ihre Freude an andere weiter! Ihr Stadtpfarrer
Andreas Straub, Dekan
3
Titelthema
Weihnachten weltweit das Interview
Sylvie Weber kommt aus Frankreich, sie erzählt: „Weihnachten hat bei uns zuhause immer begonnen, wenn wir im Wald meiner Großeltern einen Weihnachtsbaum gefällt haben. Eine Woche vor Weihnachten haben wir Kinder mit Papa die Krippe aufgebaut. Am 24. Dezember wurden die Schuhe unter den Weihnachtsbaum gestellt und etwas Essen für die Rentiere des Weihnachtsmanns hergerichtet. Danach ging die ganze Familie zum Großonkel zum Truthahn-Essen. Die Familie ist in Frankreich an Weihnachten sehr wichtig. Alle Cousins und Cousinen haben zusammen gespielt und um Mitternacht sind alle zur Hl. Messe in die Kirche gegangen. Am nächsten Morgen sind alle Kinder früh aufgestanden und haben zuerst geschaut, ob die Rentiere das Futter gefressen haben – ein Beweis, dass der Weihnachtsmann da gewesen sein muss. Mein größter Wunsch in meiner Kindheit war ein gelbes Fahrrad, er wurde mir auch erfüllt.“
Karina Castillo de Hartmann erzählt von Weihnachtsbräuchen in ihrer Heimat Peru: „Bei uns in Peru wird im Garten ein großer Berg aufgebaut und in den Berg eine Höhle 4
gegraben. Dort wird die Heilige Familie hineingestellt. Um Mitternacht trifft sich die Familie vor der Krippe, um zu beten und zu singen. Erst danach essen alle zusammen und werden die Geschenke ausgepackt.“
Analyn Müller beschreibt, wie auf den Philippinen Weihnachten gefeiert wird: „Ab September wird auf den Philippinen bereits alles weihnachtlich geschmückt. Dafür wird am 26. Dezember auch schon wieder alles abdekoriert. Vom 16. bis 24. Dezember gehen wir jeden Morgen um 5.00 Uhr zur Hl. Messe in die Kirche. Am 24. Dezember dürfen alle, die jeden Tag die Hl. Messe besucht haben, eine Kerze anzünden und ihre persönlichen Anliegen vor Gott bringen. Um Mitternacht gibt es ein Feuerwerk und festliches Essen. Am nächsten Morgen gehen alle Kinder zu ihren Paten, um ihnen ihre Hochachtung zu zeigen. Die Paten fragen die Kinder, wie es ihnen geht und überreichen Weihnachtsgeschenke. Auf den Philippinen hat jedes Kind mindestens fünf Paten. Wenn die Kinder zurück sind, feiert die Großfamilie mit gutem Essen, Musik und Tanz. Auch Nachbarn und Freunde sind herzlich willkommen.“
mitten drin
Jolanta Reichert berichtet von den Weihnachtsbräuchen in Polen: „Vor Weihnachten wird bei uns in Polen nichts geschmückt, es gibt auch noch keine Lebkuchen und Ähnliches. Am Heiligabend schmücken die Kinder den Christbaum und das Haus, die Erwachsenen bereiten das Essen vor. Es gibt am Abend sieben bis elf verschiedene Speisen. Die Speisenanzahl muss unbedingt ungerade sein, und an diesem Tag darf kein Fleisch gegessen werden. So gab es bei uns z. B. immer Pilzsuppe, Piroggen mit Pilzen und Sauerkraut, mehrere Fischgerichte, Nudeln mit Mohn, Apfeltaschen und Kompott. Am Abend ziehen alle ihre schönsten Kleider an. Mitten auf dem Tisch steht ein Körbchen mit Heu, darin liegen Oblaten, die uns an Hostien und somit an Jesus ‚das Brot der Welt‘ erinnern sollen. Bevor man zu feiern anfängt, teilt man diese und jeder sagt jedem seine besten Wünsche. Nach dem Essen dürfen die Kinder die Süßigkeiten vom Christbaum holen. Geschenke gibt es in unserer Region nämlich nicht, wohl aber in manchen anderen Gegenden Polens. Um Mitternacht gehen alle zur Hl. Messe in die Kirche. Manche Leute legen hierfür zu Fuß sehr weite Wege zurück. In den kommenden Tagen trifft man sich mit der ganzen Verwandtschaft.“
Valentina Keseric kommt aus Serbien und erzählt von den dortigen Bräuchen zum Weihnachtsfest: „Wir orthodoxen Christen feiern unsere Feste nach einem alten Kalender. So feiern wir die Geburt Christi am 7. Januar. Bescherung gibt es unabhängig von Weihnachten an Silvester, wo man sich alles Gute für das neue Jahr wünscht und sich gegenseitig beschenkt. Am 6. Januar gehen in Serbien alle zur Hl. Messe in die Kirche. Danach wird ein großes Feuer entfacht, und das ganze Dorf feiert gemeinsam mit Musik und Tanz. Jede Familie bindet einen Strauß aus Eichenzweigen, weil orthodoxe Christen glauben, Jesus sei in der Krippe von Eichenlaub gewärmt worden. Dieser Strauß wird bei der Messe geweiht und das ganze Jahr über im Haus aufgestellt. Die Zweige vom Vorjahr werden dann in dem großen Feuer verbrannt. Am 7. Januar gehen die Kinder von Haus zu Haus und sagen einen Spruch auf, mit dem sie den Bewohnern gute Wünsche überbringen. Dann kleiden sich alle sehr schick und es wird ein festliches Mahl bereitet, das von der Mutter des Hauses mit einem Gebet gesegnet wird. Zu dem Fest kommen alle Verwandten zusammen und feiern bis tief in die Nacht.“ (Text und Fotos: Beate Fuchs)
5
Titelthema
Anders schenken!
Tipps für persönliche Geschenkideen Wir haben meist schon alles und von dem noch zu viel, deshalb erscheint das Schenken zu Weihnachten beinah fragwürdig. Dennoch wollen wir manchen Menschen eine Freude machen, indem wir ihnen etwas in die Hand drücken. So gilt es wohl, ein „Etwas“ zu finden, das abseits von Massenware und Kommerz liegt, kein Gütesiegel braucht und das weitergibt, was dem Gegenüber ein Lächeln ins Gesicht zaubert.
Zeit Das mittlerweile kostbarste Gut ist sicher in der Geschenke-Liste an erster Stelle. Die Möglichkeiten, Zeit zu verschenken, sind beinah unendlich. Vom einfachen oder ungewöhnlichen Spaziergang bis zum Wochenende im Schnee, vom Oma-Ausflug
bis hin zum gemeinsamen Saunabesuch. Wenn es Orte und Tätigkeiten sind, die für Gespräche geeignet sind, dann sind ZeitGeschenke eine echte Wohltat!
Handgeschriebenes Im Zeitalter der E-Mails und SMS wird Handgeschriebenes immer seltener und deshalb auch zunehmend wertvoller. Eine klassische Weihnachtskarte mit persönlichen Wünschen oder ein Weihnachtsbrief (eine echte Rarität!!) wirken dann schon fast wie ein kleines Wunder.
Kreativ Gestaltetes Gestalten Sie selbst ein Geschenk: Mit Fotos von gemeinsamen Unternehmungen ein kleines Album anlegen, das Ihre gemeinsame Geschichte dokumentiert, oder einen Kalender. Vielleicht dazu die eine oder andere Erinnerung notieren.
Foto: Fotolia/ Pavel Losevsky
Joker- oder (Frei-) Karten
6
Die Joker-Karten stammen aus dem Schulalltag, wo Schüler zum Geburtstag drei Hausaufgaben-Joker geschenkt bekommen. Sie dürfen dann dreimal anstelle der Hausaufgabe eine Joker-Karte abgeben,
mitten drin
werden also von einer Pflicht befreit. Zuhause bzw. in der Arbeitswelt gibt es andere Pflichten. Da kann es dann z.B. eine Karte sein, die vom „Mittagessen-Kochen“ befreit oder vom „Zimmer-Aufräumen“, vom „Biomüll-Entsorgen“ oder vom „FernsehLimit-Einhalten“. Die Möglichkeiten der Befreiung sind so zahlreich wie die Pflichten und Aufgaben, die jeder und jede so mit sich trägt. Die Schenkenden müssen sich dann natürlich auch überlegen, ob bzw. wie die Aufgabe erfüllt wird.
(Familien-) Abend zum Abschalten Wer im wahrsten Sinne des Wortes abschalten möchte, schalte doch einfach den Fi-Schalter um. Schon sind jegliche Bildschirme und Geräuschquellen unsicht- und unhörbar. Kerzen dienen als Lichtquellen und machen Stimmung, Dinge zu tun, für die schon lange nicht mehr Zeit war: spielen, (Grusel-)Geschichten erzählen, in der Badewanne plantschen, singen, tanzen...
Kurz info Online-Geschenkideen unter: ■ www.misereor.de/spenden/ spenden-schenken.html ■ www.caritas-international.de/ spendenhelfen/kreativspenden ■ www.spielsachen-fair-machen.at ■ w ww.fair-spielt.de dem ist es sehr einfach und braucht wenig Zeit - ein „Mausklick“ genügt.
Spielsachen und mehr Eine besondere Herausforderung sind Geschenke für Kinder, denn das Diktat der Werbung ist kaum umgehbar, so dass Barbie und Co. für manche Kinder überlebenswichtig scheinen: sie werden aber unter menschenunwürdigen Bedingungen
Schenken und Helfen Schenken und notleidenden Menschen damit Gutes tun – diese Möglichkeit bieten verschiedene Angebote im Internet. Ein Esel für Äthiopien, Saatgut für den Sudan, Geschenkmöglichkeiten gibt es viele, so wie auch die Nöte zahlreich sind. Das Schöne an dieser Form des Schenkens besteht nicht nur darin, dass es Sinn macht. Es hat auch etwas sehr Anschauliches und Greifbares. Der Gebende kann mitbestimmen, wofür sein Geld eingesetzt wird. Zu-
Foto: Fotolia/ fd-styles
hergestellt. Alternative Spielsachen sowie auch Dekoratives oder Nützliches bzw. Dinge, die beides verbinden, finden sich z.B. in den Verkaufsstellen der Lebenshilfe oder in den Eine-Welt-Läden. (Text: Patricia Begle, in: Pfarrbriefservice.de)
7
Liturgie
Gottesdienstanzeiger
für Weihnachten und zum Jahreswechsel > Mittwoch, 17. Dezember 2014
19.00 Uhr St. Stephan
■ Bußgottesdienst, Besinnung, Beichtgelegenheit
> Mittwoch, 24. Dezember 2014 Heiliger Abend
15.00 Uhr St. Stephan 16.00 Uhr Friedhof 16.30 Uhr St. Stephan 17.00 Uhr Maristen 18.00 Uhr St. Stephan 20.30 Uhr Apfeltrach Mindelau Oberauerbach Westernach 21.00 Uhr Maria Ward 22.00 Uhr Nassenbeuren 23.00 Uhr St. Stephan
■ Krippenfeier für Kleinkinder und Vorschulkinder mit
dem Kleinkinderchor (alle Kinder können als Hirten oder Engel kommen) ■ Weihnachtslieder der Stadtkapelle, Gebete und Segen ■ Krippenfeier mit Krippenspiel für Familien mit Kindern im Schulalter ■ Heilige Messe ■ Heilige Messe mit „Weihnachtlichen Werken der Romantik“ für Sopran, Querflöte und Orgel
■ Christmette
■ Christmette ■ Christmette ■ Christmette mit „Kempter-Messe“ und „Transeamus“ für Chor und Orchester
> Donnerstag, 25. Dezember 2014 Weihnachten
7.30 Uhr 10.00 Uhr 10.30 Uhr 17.00 Uhr 18.00 Uhr 19.00 Uhr
8
Maria Ward St. Stephan Maristen Maria Ward Krankenhaus St. Stephan
■ Heilige Messe ■ Heilige Messe mit „Missa in C“ v. J. M. Haydn ■ Heilige Messe ■V esper mit den Schwestern der Congregatio Jesu ■ Heilige Messe ■ Hochamt zum Christfest (Sängervereinigung)
mitten drin
> F reitag, 26. Dezember Hl. Stephanus – Patron der Pfarrgemeinde
7.30 Uhr Maria Ward ab 9.30 Uhr St. Stephan
■ Heilige Messe ■ Segnung mit dem Stephanusreliquiar
10.00 Uhr St. Stephan
■ Hochamt zum Patrozinium mit „Graf-Spaur-Messe“
19.00 Uhr St. Stephan
■ Heilige Messe
und nach dem Hochamt
KV 258 von W. A. Mozart für Soli, Chor und Orchester
> Mittwoch, 31. Dezember 2014 Hl. Silvester I.
15.00 Uhr 17.00 Uhr 18.00 Uhr 23.00 Uhr
Seniorenzentrum St. Stephan Kirchplatz Hospital
■ Ökumenischer Jahresschluss für Bewohner ■ Festgottesdienst zum Jahresschluss ■ Standkonzert der Stadtkapelle ■ Dank und Bitten, Anbetungsstunde bis 24.00 Uhr
> Donnerstag, 1. Januar 2015 Neujahr
7.30 Uhr Maria Ward 10.00 Uhr St. Stephan 18.00 Uhr St. Stephan
■ Heilige Messe ■ Heilige Messe ■ Festgottesdienst und Aussendung der Sternsinger mit
7.30 Uhr Maria Ward 10.00 Uhr St. Stephan
■ Heilige Messe ■ Hochamt mit Segnung von Salz, Kreide, Weihrauch
„Kempter-Messe“ und „Transeamus“ für Chor und Orchester > Montag, 6. Januar 2015 Erscheinung des Herrn – „Dreikönig“
10.30 Uhr Maristen 19.00 Uhr St. Stephan
und Dreikönigswasser sowie Einzug der Sternsinger ■ Heilige Messe ■ Festgottesdienst (Stadtkapelle)
Alle Gottesdienste in St. Stephan werden ins Krankenhaus, ins Seniorenzentrum und an allen Fernsehgeräten übertragen, die einen geeigneten „Receiver“ haben. Beachten Sie bitte auch den Kirchenanzeiger in der Mindelheimer Zeitung und den Aushang an unseren Kirchen.
9
mitten drin
Firmung 2015
„Schätze des Lebens und des Glaubens entdecken“ Am 22. November hat die diesjährige Firmvorbereitung begonnen. 56 junge Christinnen und Christen aus Mindelheim machen sich auf den Weg zur Firmung. Das Motto der Firmvorbereitung lautet: „Schätze des Lebens und des Glaubens entdecken.“ Die Firmung findet am Samstag vor Pfingsten, 23. Mai um 10.00 Uhr zusammen mit der Pfarreiengemeinschaft Nassenbeuren in der Stadtpfarrkirche St. Stephan statt. Firmspender ist der emeritierte Weihbischof Josef Grünwald aus Augsburg. (Text und Foto: Benedikt Thuy)
Die Gruppenstunden sind ein wichtiger Bestandteil der Firmvorbereitung.
Unsere Firmlinge sind: Tobias Biechele Angelina Bottner Christoph Buxbaum Roman Dirscherl Charlotte Eidloth Annkatrin Eisele Pauline v. Erffa Niklas Fichtl Sophia Fischer Lukas Fischer Tamara Ganz Paul Gassner Isabella Geistbeck Simon Ginter Andreas Glück Leon Graf Nicole Güntner Adeline Halimi Sabrina Hnatek
Emily Hofmann Konstantin Hofmann Luca Hohenleitner Nadine Holdenried Simon Jocham Caroline Kaiser Timo Keitler Dominik Koch Felix Krautwald Nico Krewe Ronja Marie Latermann Andrea Lehner Luisa Lipp Jakob Ludwig Florian Lutzenberger Anna Meissner Florian Micheler Thomas Miskovic Lisa Möbus
Moritz Müller Justin Neumann Tim Niesner Silas Nikodem Christian Paul Tobias Riedel Johanna Sardelic Chiara Schmid Rebekka Schnabel Simon Schwank Josef Stang Tina Twachtmann Kiana Waigel Luca-Charlotte Wanninger Ida Weigele Nicole Wertmiller Elena Zellner Anna Zovko
11
mitten drin
Trauungen im Jahr 2014 Mai:
September:
Gerd und Manuela Salger, geb. Maurer Hubert und Jennifer Singer, geb. Steinert
Herbert und Beate Götzfried, geb. Stoll Benjamin und Melanie Lippl, geb. Hofmann Michael und Cuiling Epple, geb. Gu
Juni: Alexander und Rosa Schremser, geb. Rupp Caroline und Christian Jäckle, geb. Königsberger Michael und Tanja Allmang, geb. Rettenmayr
Juli:
Oktober: Harald und Elisabeth Hofmann, geb. Huber Johannes und Birgit Kutter, geb. Weinert Tim und Yvonne Hentrich, geb. Weckwerth
Daniel und Veronika Burs, geb. Boxler
August: Vladimir und Nadja Kljasser, geb. Burtscher
Foto: Fotolia/ racamani
13
Pfarreileben
In eigener Sache die Pfarrbriefredaktion Liebe Leserinnen und Leser! Sie halten unseren neu gestalteten Pfarrbrief in Händen. Wir hoffen natürlich, dass er Ihnen gefällt und Sie anspricht! Unser Pfarrbrief hat einen neuen Namen bekommen. Dabei waren Sie maßgeblich mit Ihren guten Vorschlägen zur Namensfindung beteiligt. Nach offiziellem Wahlmodus wurde ausgewählt und der Sieger ermittelt: Pfarrbrief St. Stephan Mindelheim „mittendrin“
nachtlich-rotem Geschenkband! Wie beim Waschmittel sind auch bei uns 10% mehr drin…mindestens! Wir wollen Sie einladen, darüber nachzudenken: Warum beschenken wir uns an Weihnachten? Weil‘s alle machen? Weil uns die Werbung dazu verführt? Weil wir gerne anderen eine Freude bereiten?
mitten drin
Titel als Programm Dieser Titel soll Programm sein. Denn wir wollen als Christen „mittendrin“ in unserer Stadt und Gesellschaft sein, wollen teilhaben und Anteil nehmen. Wir wollen „mittendrin“, einbezogen und informiert sein, wenn Veränderungen und Reformen in der Kirche stattfinden. Als „Salz der Erde“ (Mt 5,13) haben wir den Auftrag, uns einzumischen. Wir möchten präsent sein und uns zu Wort melden, wo unsere Stimme und unser Handeln notwendig sind. Gott selbst ist diesen Weg gegangen: Er wollte „mittendrin“ in dieser Welt sein. Deshalb ist er in Jesus Christus Mensch geworden.
Schenk mir was! Unter diesem Titel erscheint unser erster Pfarrbrief im neuen Outfit. Diesmal ist er als Geschenk für Sie eingepackt mit weih14
Neues Outfit
Der rote Farbton wird sich in Zukunft wie ein roter Faden durch unser Layout ziehen. Rot ist passend, weil es sich im äußeren Erscheinungsbild unserer Stadtpfarrkirche wiederfindet und außerdem die liturgische Farbe beim Fest unseres Pfarrpatrons, des Blutzeugen Stephanus, ist. Die Artikel und Beiträge des Pfarrbriefes sind ab jetzt in Rubriken eingeordnet. Sie sollen Ihnen den besseren Überblick verschaffen und schnelleres Finden der gesuchten Information.
Verbesserter Inhalt Auch die inhaltliche Verbesserung war uns ein großes Anliegen. Wir berichten ausführlich über die vielfältigen Aktionen innerhalb der Gemeinde für Kinder, Jugend und Familien. Mit einer eigenen Seite möchten wir speziell die Kinder in unserer Pfarrei ansprechen. Wir richten das Augenmerk mehr auf das Miteinander der Konfessionen, wollen im Gespräch bleiben
mitten drin
zu wichtigen kirchlichen, religiösen und gesellschaftlichen Themen. Und wir fragen nach, wie es den Mitmenschen geht, die in unserer Pfarrei Zeit verbracht und sich verdient gemacht haben.
Der Pfarrbrief - ein Gemeinschaftswerk Von Johannes Simon, einem Medienexperten für kirchliche Öffentlichkeitsarbeit, der im Auftrag einer Initiative der deutschen Bischöfe Pfarrbriefredaktionen schult, haben wir uns in einem professionellen Pfarrbriefseminar beraten lassen, um den Pfarrbrief attraktiver und zeitgemäßer zu gestalten. Dass Sie nun diesen druckfrischen, neu aufgelegten Pfarrbrief in Händen halten können, verdanken wir unserem ehren-
amtlichen Redaktionsteam und den vielen Autoren und Berichterstattern, die sich engagiert um die Ausarbeitung des neuen Pfarrbriefes gekümmert haben, sowie den Mediengestaltern der Hans Högel KG und dem Team der Druckerei Wagner.
Nehmen Sie diesen Pfarrbrief als unser Weihnachtsgeschenk für Sie! Wir hoffen, dass Sie gerne darin lesen und Ihnen die neue Aufmachung gefällt! Selbstverständlich sind wir dankbar für Ihre Anregungen, Anmerkungen und Fragen unter
[email protected]. die Pfarrbriefredaktion
Foto: Gaby Schneider
Beim Arbeitstreffen für den neuen Pfarrbrief wurde intensiv diskutiert. 15
Pfarreileben
Aus dem Pfarrgemeinderat Klausurtagung
Unsere Gesellschaft verändert sich mit zunehmender Geschwindigkeit. Der demographische Wandel, die Veränderung der sozialen Verhältnisse und der Wertewandel machen auch nicht vor unserer Pfarrgemeinde halt. Vor diesem Hintergrund haben sich der Pfarrgemeinderat und die Mitglieder der Sachausschüsse bei der jährlichen Klausurtagung mit der pastoralen Entwicklung in unserer Pfarrgemeinde beschäftigt.
Den geschützten Raum verlassen – Menschen begegnen Unter diesem Leitthema tagten am 10. und 11. Oktober mit Unterstützung durch Thomas Stark, Referent für Gemeindeentwicklung, die hauptamtlichen und ehrenamtlichen Mitglieder des Pfarrgemeinderats und der Sachausschüsse. Berichte von Asylbewerbern über ihre Flucht nach Deutschland und Informationen von Lehr-
Foto: Bernd Rochna
Junge Asylbewerber berichten über ihre Flucht nach Deutschland. 16
mitten drin
kräften der Berufsschule Mindelheim über den Unterricht in eigenen Schulklassen für die jungen Flüchtlinge sowie Erfahrungen aus der Krankenhausseelsorge und von den Mitgliedern der „Gemeinschaft von der erlösenden Liebe Christi“, die im Kloster zum Heiligen Kreuz wohnen, stimmten die Teilnehmer der Klausurtagung auf das Leitthema ein. Die eigenen Kompetenzen zu stärken, um auf Menschen oder Gruppen, die einem bisher noch fern sind, zuzugehen, war Thema eines Workshops mit Dr. Armin Ruf von der Caritas Kempten. Neben Schilderungen von eindrucksvollen Beispielen aus anderen Pfarrgemeinden konnten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in Rollenspielen austauschen und anschließend das eigene Verhalten reflektieren.
Ergebnisse der Klausurtagung Welche ersten Ergebnisse hat die Klausurtagung gebracht? ▪ Beginnend mit dem Weihnachtspfarrbrief 2014 wird unser Pfarrbrief mit dem Ziel weiterentwickelt, auch Menschen, die der Kirche ferner stehen, zu erreichen. ▪ Die Ministranten von St. Stephan wollen 2015 zusammen mit der evangelischen Jugend einen Jugendtag in Mindelheim planen.
▪ Als großes und gemeinsames Projekt des ganzen Pfarrgemeinderats unter Federführung der Kreativwerkstatt wird eine sog. Sozialraumanalyse erstellt. Dies bedeutet, Daten und Fakten über Mindelheim zu sammeln und als „Kundschafter“ die Stadt unter bestimmten Aspekten anzuschauen. Das Projekt soll spätestens bis Ende 2015 abgeschlossen sein. Da raus ergeben sich dann Konsequenzen für konkrete Projekte und Maßnahmen.
Einladung zur Begegnung, zum Dialog und zur Mitarbeit „Kirche ist nicht dazu da, ein Museum zu hüten, sondern blühende Landschaften voller Leben zu pflegen“ ( Johannes XXIII.). Wir freuen uns, wenn wir mit unserem Leitthema: „Den geschützten Raum verlassen – Menschen begegnen“ für unsere Arbeit im Pfarrgemeinderat auf offene Ohren und Augen stoßen. Wir wünschen uns den Dialog und die Begegnung mit den Menschen, die in unserer Pfarrei und unserer Stadt wohnen, und hoffen auch auf Ihre Unterstützung! (Text: Georg Renner)
▪ D urch den Jugendausschuss soll ein offener Jugendtreff im Pfarrheim St. Stephan ermöglicht werden.
17
Pfarreileben
Aus der Kirchenverwaltung Finanzen und Projekte
Kirchgeld 2014 Bei der Vielzahl an Kirchen, Kapellen und kirchlichen Gebäuden, die unsere Kirchenverwaltung zu unterhalten hat, stehen immer wieder kleinere und größere Renovierungen an. Auch der laufende Unterhalt und die Kosten für Heizung und Strom verursachen beträchtliche Kosten. Um dies alles finanzieren zu können, bitten wir um eine großzügige Kirchgeld-Unterstützung. Alle Pfarrangehörigen werden um das Kirchgeld in Höhe von 1,50 Euro gebeten. Gerne können Sie den Betrag auch erhöhen! Falls Sie das Kirchgeld bargeldlos bezahlen wollen, bitten wir Sie um Überweisung auf das Pfarreikonto (siehe Kontaktinfo). Sie können uns aber auch im Pfarrbüro besuchen und dort Ihr Kirchgeld in bar bezahlen. Außerdem liegen in unseren Kirchen Spendenkuverts aus, die Sie zur Kollekte legen oder in den Briefkasten des Pfarrbüros werfen bzw. persönlich dort abgeben können.
Projekte und Maßnahmen Kirchenstiftung und Stadt haben im Jahr 2014 gemeinsam die nachfolgenden Renovierungen und Baumaßnahmen in Höhe von insgesamt rd. 21.000 Euro im Kindergarten St. Stephan durchgeführt: ▪ Austausch der Beleuchtung im Gang ▪ Renovierung der Kindertoilette ▪ Neue Platten im Eingangsbereich ▪ Errichtung einer Fluchttreppe 18
Für nächstes Jahr ist eine umfängliche Renovierung der Kapelle St. Wendelin in Heimenegg geplant. Durch eine großzügige Spende des Freundeskreises Alt-Mindelheim können im Jahr 2015 auch die Feuchtigkeitsschäden in der Xaveriuskapelle saniert werden.
Foto: Franz Issing
D-Mark-Sammelaktion für die neue Stephanusorgel Für unsere neue Stephanusorgel haben wir zu einer D-Mark-Sammelaktion aufgerufen. Über 14 kg „Kupfer“- und rund 4 kg „Silber“-Geld sowie zahlreiche Scheine wurden bislang bei uns abgegeben und in Augsburg bei der Bundesbank in Euro umgetauscht. Insgesamt ergab das einen Reinerlös von über 2.000 Euro. Gerne können Sie weiterhin D-Mark bei uns abgeben, falls in Schubladen, Geldbörsen, Taschen und Kuverts „ausrangierte“ Währung schlummert. Wir haben dafür noch eine gute Verwendung! (Text: Hubert Säuberlich)
mitten drin
Eine „Königin“ hält Einzug Projekt Stephanusorgel
Die neue Stephanusorgel in unserer Stadtpfarrkirche befindet sich im Aufbau. Auch wenn sie optisch den Eindruck vermittelt, dass sie bereits fertig errichtet wäre, müssen die über 3.000 Pfeifen noch intoniert werden. Erst dann kann die „Königin der Instrumente“ bei der Orgelweihe im Mai erstmals erklingen! Wir freuen uns auf das „Jahrhundertwerk“, das einen musikalischen Glanzpunkt für Mindelheim setzen wird.
Orgelpfeifen-Paten gesucht Durch eine großzügige Erbschaft und weitere Spenden und Zuschüsse ist die neue Stephanusorgel schon fast finanziert. Um eine letzte Finanzierungslücke zu schließen, bieten wir Ihnen ab einem Betrag von 25 Euro die Übernahme einer Orgelpfeifen-Patenschaft an - als sichtbaren Beitrag
und gemeinschaftliche Aktion für das kulturelle Leben unserer Pfarrgemeinde und unserer Stadt Mindelheim, der die Generationen überdauert. Wir würden uns sehr freuen, wenn wir Sie in den Kreis der Orgelpfeifen-Paten aufnehmen könnten. Füllen Sie hierzu unseren Antrag zur Orgelpfeifen-Patenschaft aus. (Text: Andreas Straub)
Kurz info Der Antrag zur Orgelpfeifen-Patenschaft liegt in unseren Kirchen sowie im Pfarramt aus. Orgelweihe: Pfingstmontag, 25. Mai um 10.00 Uhr. Orgelweihekonzert: 25. Mai um 18.00 Uhr
Foto: Tobias Hartmann
Die Kinder vom Kinderchor machen zusammen mit Kirchenmusiker Rudolf Drexl, Orgelbauer Siegfried Schmid und Stadtpfarrer Andreas Straub Werbung für die Übernahme einer Pfeifen-Patenschaft. 19
Pfarreileben
Die Kirchenmusik von St. Stephan Rückblick und Ausblick
In den vergangenen Monaten waren die vielfältigen Chöre von St. Stephan wieder sehr produktiv.
Kirchenchor St. Stephan Der Kirchenchor studierte gleich drei neue Messen ein. Zum einen die „Kleine OrgelSolo-Messe in B“ von Joseph Haydn, die er 1766 für die Barmherzigen Brüder in Eisenstadt komponierte. Diese Messe kam am Fest Mariä Himmelfahrt in der Jesuitenkirche zur Aufführung und zwar in der originalen Version: vierstimmiger Chor, Streicher und konzertante Orgel. Eine weitere Messkomposition von Joseph Haydn, die der Kirchenchor ausgearbeitet hat, ist die „Missa brevis in F“. Dieses Werk wurde vom jungen Haydn 1749 nach einer Wallfahrt nach Maria Zell zu Papier
Foto: Tobias Hartmann
Intensive Probenarbeit ist der Garant für ein hohes Niveau unserer Kirchenmusik. 20
gebracht. Dies ist eine sehr reizvolle Messe, besonders durch die beiden Solo-Soprane, die Choreinwürfe und die Streicherbesetzung. Die dritte auch neu einstudierte Messe stammt von Claudio Crassini. Sie ist vielseitig aufführbar: zum einen als A-capellaMesse, zum anderen mit Orgel unterlegt oder mit Bläsern, Pauken und Orgel besetzt. Die nächsten neuen Einstudierungen stehen dann zu Ostern und für die Orgelweihe am Pfingstmontag an. Außerdem ist 2015 wieder Frundsbergfest, das ebenso musikalisch mitgestaltet wird.
Capella St. Stephan Der Kammerchor von St. Stephan singt vorwiegend A-capella-Literatur. Neue
Foto: Tobias Hartmann
Bei unseren Trauergottesdiensten singt der Werktagschor.
mitten drin Chorsänger sind erwünscht, jedoch sind für diesen Chor Vorkenntnisse erforderlich.
Gospelchor St. Stephan Am Sonntag, 28. Dezember um 17.00 Uhr gibt der Gospelchor St. Stephan in der Stadtpfarrkirche ein Weihnachtskonzert. Weihnachtliche Gospels und Spirituals, englische und amerikanische weihnachtliche Hymnen stehen auf dem Programm. Hierzu ergeht recht herzliche Einladung. Außerdem finden sich Sänger aus dem
Gospelchor und Kirchenchor zusammen, um in loser Folge das Vesper-Gebet in der Klosterkirche der Congregatio Jesu (Maria Ward) zu gestalten. Unser Anliegen ist es, den spirituellen Inhalt der Psalmen (vierstimmig) musikalisch zu vermitteln.
Kinderchöre Wir haben mittlerweile zwei Kinderchöre in der Pfarrei, die unsere Kinder- und Familiengottesdienste musikalisch gestalten. So haben bereits die Jüngsten in der Pfarrei die Möglichkeit, aktiv dabei zu sein.
Der Kammerchor und die Instrumentalisten der „Capella St. Stephan“ bereichern das kirchenmusikalische Programm unserer Pfarrei.
Foto: Tobias Hartmann
Mit englischsprachigen, rhythmischen Gesängen bringt der Gospelchor musikalischen Schwung in unsere Pfarrgemeinde.
Foto: Tobias Hartmann
21
Pfarreileben Vielfalt der Kirchenmusik Vielleicht ist Ihnen aufgefallen, dass in einigen Gottesdiensten immer wieder Kirchenmusik in Kleinbesetzung stattfindet. Wir wollen mit vielen Stimmen das liturgische Leben in der Pfarrei reichhaltig und vielseitig unterstützen und bereichern. Immer wieder wird von Gottesdienstbesuchern bestätigt, wie diese Gottesdienste die Seele berühren können. Kirchenmusik bedarf der Mitwirkung vieler „Idealisten“. Ich möchte mich an dieser Stelle sehr herzlich bei allen bedanken, die sich in der Kirchenmusik engagieren und zum Lobe Gottes und zur Freude der Menschen beitragen! (Text: Rudolf Drexl)
Kurz info Alle Chorproben finden im Pfarrsaal statt. Kirchenchor: donnerstags um 20.00 Uhr Capella St. Stephan: montags um 20.00 Uhr Gospelchor: freitags um 18.30 Uhr Kinderchöre: montags ab 17.00 Uhr die erste Gruppe (Vorschule und 1. bis 2. Klasse) und ab 18.15 Uhr die zweite Gruppe (ab 3. Klasse) Interessierte können sich jederzeit bei Rudolf Drexl über das Pfarrbüro melden.
Bereits die Jüngsten sind eifrig im Kinderchor I mit dabei.
Foto: Tobias Hartmann
Der Kinderchor II und Instrumentalisten gestalteten den Wortgottesdienst am Hl. Abend.
22
Foto: Tobias Hartmann
mitten drin
Ministranten und Jugend 13 neue Ministranten für St. Stephan Im Rahmen eines feierlichen Gottesdienstes wurden am Kirchweihsonntag 13 Buben und Mädchen aus der Pfarrei St. Stephan in die Gemeinschaft der Ministranten aufgenommen. Mit einem Einzug ohne Ministranten verdeutlichten Stadtpfarrer Andreas Straub, Kaplan Thomas Kleinle und Diakon Bernd Rochna, wie wichtig der Dienst der Ministranten für die Pfarrei und die Gottesdienste ist. Neben manchen Pflichten als Ministranten gibt es viele Aktionen, Fahrten, Gruppenstunden, schöne Begegnungen und eine große Gemeinschaft. Zur Aufnahme erhielten die neuen Minis von Stadtpfarrer Straub ihren persönlichen Ministrantenausweis und versammelten sich dann am Ende des Gottesdienstes mit ihren Gruppenleitern und den Geistlichen zu einem gemeinsamen Foto vor dem Hochaltar.
Unsere neuen Ministranten sind: Peter-Pius Dirscherl Elias Ehrenhuber Pauline Eisele Klara Fischbach Lukas Habersetzer Benedikt Hofmann Alexander Paspa Lea Schneider Konstantin Schories Jonathan Sliwockyj Annika Vogt Louis Weber Virginia Wirz (Text: Thomas Kleinle)
Foto: Stefan Hauke
Strahlende Gesichter bringen zum Ausdruck, dass es schön ist, Ministrant zu sein. 23
Pfarreileben Ministrantentag Für über 60 Ministrantinnen und Minis tranten aus der Pfarrei St. Stephan war am 26. Juli einiges geboten. Die Gruppenleiter hatten zusammen mit Kaplan Thomas Kleinle und Diakon Bernd Rochna zahlreiche kreative Stationen in den Kirchen und Kapellen der Mindelheimer Innenstadt vorbereitet. Neben Informationen zum Kloster der Congregatio Jesu, zur Gemeinschaft von der erlösenden Liebe Christi oder zum Ministrieren konnten die Minis sich zum Beispiel im „Rappen“ oder
„Gurgeln“ eines Gotteslobliedes versuchen. Auch Geschicklichkeit war gefragt: Die Minis spritzten mit Wasser Kerzen aus und mussten die roten Eier der Palmbuschen auf Löffeln transportieren. Zum Abschluss des Tages durften alle Minis bei der Abendmesse in der Jesuitenkirche ministrieren. Anschließend konnte sich die hungrige Meute bei einem Grill abend im Pfarrheim stärken. (Text: Thomas Kleinle)
Bei der Siegerehrung durch Oberministrantin Laura Hofmann und Oberministrant Johannes Schwarz war die Spannung groß.
Foto: Thomas Kleinle
Foto: Thomas Kleinle
24
Geschicklichkeit war beim Kerzenlöschen mit Wasserspritzpistolen ganz wichtig.
mitten drin Ministrantenwallfahrt nach Rom Ein Bus voller Ministrantinnen und Ministranten aus Mindelheim, der Pfarreiengemeinschaft Nassenbeuren und der Pfarreiengemeinschaft Weilheim war eine Woche lang unterwegs in der „Ewigen Stadt“ Rom. Gemeinsam mit 50.000 Ministranten aus Deutschland bevölkerten sie die Stadt, die Metro (auch mit vielen Liedern und Gesängen) und nicht zuletzt den Petersplatz zur extra für die Minis abgehaltenen Audienz mit Papst Franziskus. „Wir Jünger des Herrn haben eine Aufgabe, nämlich die ‚Kanäle‘ zu sein, welche die Liebe Jesu weitergeben. Und in dieser Aufgabe habt ihr, Jugendliche und junge Erwachsene, eine besondere Rolle: Ihr seid aufgerufen, euren Altersgenossen von Jesus zu erzählen.“
So forderte Papst Franziskus in seiner Ansprache, die er ganz auf Deutsch hielt, die Ministranten auf, ihren Glauben zu leben und weiterzugeben. Dass dieser Glaube begeistern kann, das haben die vielen Minis bei den Begegnungen in den Tagen in Rom erfahren können. Beim Besuch der Katakomben, im Petersdom, in Santa Maria Maggiore, im Lateran, der Engelsburg, der Kapuzinergruft und vielen anderen Orten konnten wir den Geist aus verschiedenen christlichen Zeiten spüren. Aber auch der Strand, das Kulinarische (besonders das italienische Eis) und die gemütlichen Abende sind nicht zu kurz gekommen. (Text: Thomas Kleinle)
Foto: Thomas Kleinle
Das Gruppenfoto zeigt unsere Pilgergruppe im Petersdom. 25
Pfarreileben Theaterprojekt
Foto: Wolfgang Tietze
Tosender Applaus vor immer vollem Saal war der beste Beweis, dass das Publikum begeistert war. Ein großer Erfolg war das Theaterprojekt mit dem Titel: „Der bayerische Protectulus“, das von der neu gegründeten Laienspielgruppe unserer Pfarrei einstudiert und an insgesamt fünf Terminen im Pfarrsaal aufgeführt wurde. Bei dem Autor des Stückes handelt es sich um Peter Landstorfer, aus dessen Feder schon zahlreiche bekannte Volksstücke entsprungen sind. Seine Werke zeichnen sich vor allem dadurch aus, dass hier nicht die klassischen Themen wie beispielsweise Liebesbeziehungen behandelt werden, sondern dass sich der Verfasser eher exotischen Thematiken widmet. 26
Zum Inhalt und den Akteuren des Theaterstücks So auch in diesem Stück: Der etwas chao tisch veranlagte Landwirt Gustl Mayerhofer (Bernd Rochna) raubt seiner Frau Vroni (Katharina Lauerer) mit seiner Spiel- und Trunksucht langsam den letzten Nerv. Er und sein Freund Bartl Brunnleitner (Benedikt Beggel) suchen regelmäßig die ortsansässige Kneipe auf, um sich dort dem Kartenspiel und diversen alkoholischen Getränken zu widmen. Bei einem dieser Besuche verliert er schließlich einen gan-
mitten drin
zen Ochsen an den berüchtigten Viehhändler Greimoser (Stefan Hauke). Beim Versuch, diesen zurück zu gewinnen, verstrickt sich der Pechvogel immer mehr in Schwierigkeiten, bis die Lage nahezu ausweglos erscheint. Aber in der schlimmsten Not erscheint sein Schutzengel Protectulus (Alexander Möhrle) auf der Bildfläche und zusammen mit seinem himmlischen Helfer gelingt es Gustl schließlich doch noch, das Blatt zum Besseren zu wenden. So konnten sich die zahlreichen Zuschauer über ein gelungenes Happy End freuen. Neben den bereits erwähnten Akteuren wirkten noch mit: Moritz Renner als Gemeindeschreiber Blasi, Jessica Böck als Magd Sophie und Katharina Scholz als Bartls Frau Finni. Als Spielleiter fungierte Jochen Schuster, Anna Renner übernahm die wichtigen Aufgaben der Souffleuse sowie der Maske.
Dank für vielfache Unterstützung des Projektes Neben der kulturellen Kost wurden die Zuschauer während der Pausen mit allerlei kulinarischen Köstlichkeiten versorgt. Hier sei ganz besonders dem Team um Stefanie Scherer und Gabi Renner gedankt. Aber auch musikalische Unterhaltung wurde während den Akten durch eine Musikgruppe um Diakon Stefan Ludwig dargeboten. Ein ganz besonderer Dank gilt den Mitgliedern des Pfarrgemeinderats, des Jugendausschusses, des Frauenbundes sowie unserer Pfarrsekretärin Gaby Schneider. Ohne die großartige Unterstützung von Seiten verschiedenster Gremien unserer
Foto: Stefan Hauke
Pfarrei wäre dieses Projekt sicherlich nicht so erfolgreich und positiv verlaufen. In diesem Zusammenhang sei noch ganz besonders auf Martin Seber hingewiesen, welcher die aufwendige Bühnendekoration in Stunden mühevoller Arbeit geschaffen hat.
So ist insgesamt zu hoffen, dass es sich beim „bayerischen Protectulus“ nicht um eine einmalige Aktion handelte, sondern dass die Theatertradition auch für die kommenden Jahre hier in Mindelheim wiederbelebt werden konnte.
Spielleiter Jochen Schuster führte humorvoll in das Stück ein.
(Text: Bernd Rochna)
27
mitten drin
Kinder und Familien Kindertagesstätte St. Stephan Bereits im Sommer 2013 fiel der Startschuss für unser Großprojekt, die Umbzw. Neugestaltung unseres Gartens. Die Kolping-Jugend und viele fleißige Eltern und Helfer haben damals mit dem „72-Stunden-Projekt“ wahre „Wunder“ bewirkt: der Wasserlauf für das Wasserspiel wurde gestaltet, zwei neue Sandkästen gebaut, unsere Spielzeughütte, das Kletterhaus und der Barfuß-Pfad wurden saniert und bekamen einen neuen Anstrich. Zwei neue Hochbeete für frische Küchenkräuter wurden angelegt, Bäume und Sträucher wieder in Form gebracht! 2014 konnte ein gesponsertes Kinderholzspielhaus aufgestellt werden, alle Gartenspielgeräte bekamen einen neuen Fallschutz und endlich wurde auch das langersehnte Wasserspiel in Betrieb genommen! Im Juni fand das Einweihungsfest statt, zu dem alle Sponsoren, Helfer, Eltern und Kinder eingeladen waren. Unser Stadtpfarrer Andreas Straub ließ es sich nicht nehmen, mitzufeiern und segnete den in neuem Glanz erstrahlten „KinderGarten“.
Essen von den neuen bunten Tellern, die die Sparkasse Mindelheim finanzierte, nun noch viel besser. Die Freude an den neuen, stabilen Tischen, die ebenfalls durch Spenden angeschafft werden konnten, ist sehr groß. Auch von der TSV-Jugend Mindelheim kam eine großzügige Spende, mit der wir eine neue Verstärkeranlage mit Mikrofon kaufen konnten. Somit ist unser „Verständigungsproblem“ bei großen Festen gelöst. Wir danken allen Spendern, Sponsoren, Unterstützern und natürlich allen fleißigen Helfern nochmals ganz herzlich! (Text: Kita St. Stephan)
Durch großzügige Spenden wurde außerdem unser Foto: Kita St. Stephan „Mittagstisch“ verschönert. So schmeckt den Mittags- Die Kinder von der Kita St. Stephan haben viel Freude mit kindern das frisch gekochte dem neuen Wasserlauf.
29
Pfarreileben
Angebote für Familien in der Pfarrei St. Stephan Regel die Flötengruppe und/oder der Kinderchor.
Kinderbibelfrühstück und Kinderbibeltage
Foto: Christina Kohler
Das gemeinsame Frühstück darf nicht zu kurz kommen. Am 31. Januar um 9.30 Uhr ist wieder Kinderbibelfrühstück im Pfarrsaal.
Familiengottesdienste am Sonntag um 10.30 Uhr Familien mit kleinen Kindern treffen sich sonntags um 10.30 Uhr im Pfarrsaal, um gemeinsam einen Kleinkindergottesdienst zu feiern. Einmal im Monat findet dieser in der Stadtpfarrkirche statt, gemeinsam mit der ganzen Gemeinde. Ebenfalls etwa einmal im Monat gestaltet das Familiengottesdienstteam einen Gottesdienst in der Stadtpfarrkirche. Hier sind vor allem Familien mit Kindern im Grundschulalter und darüber hinaus im Blick. Ab und zu gibt es auch besondere Angebote, z.B. eine Maiandacht für Familien oder eine Andacht mit Urlaubssegen. Die musikalische Gestaltung übernehmen in der
30
Für Kinder im Grundschulalter findet regelmäßig ein Kinderbibelfrühstück im Pfarrsaal statt. Dies wird von Gemeindereferentin Christina Kohler gemeinsam mit dem Familiengottesdienstteam gestaltet. Nach einem gemeinsamen Frühstück hören wir eine biblische Geschichte und singen, spielen und erzählen dazu. Außerdem kommt auch die Kreativität nicht zu kurz, wenn wir zur biblischen Geschichte malen, basteln und gestalten. Noch intensiver beschäftigen wir uns einmal im Jahr mit der Hl. Schrift beim Kinderbibelwochenende. In der Fastenzeit vom 13. bis 15. März ist es wieder so weit!
Segensfeier für Verliebte Egal, ob schon lange verheiratet oder erst ganz kurz, frisch verliebt oder schon lange gemeinsam auf dem Weg – bei dieser Segensfeier sind alle richtig, die ihren Partner bzw. ihre Partnerin lieben. Denn in diesem Gottesdienst steht die Liebe im Mittelpunkt. Es besteht die Möglichkeit, als Paar (oder auch als Familie) gesegnet zu werden. Herzliche Einladung am Freitag, 27. Februar um 19.00 Uhr in der Stadtpfarrkirche St. Stephan! (Text: Christina Kohler)
mitten drin Familienglaubensfest in Augsburg Zu diesem Tag sind die Gläubigen unserer Diözese, besonders die Familien, ganz herzlich eingeladen.
Programm am Samstag, 9. Mai Ab 10.30 Uhr: Ankommen und Eröffnungsprogramm auf dem Rathausplatz 11.30 Uhr: Offizielle Begrüßung 12.00 bis 15.00 Uhr: Familienprogramm 16.00 Uhr: Pontifikalgottesdienst im Dom 17.30 Uhr: Prozession zum Gnadenbild 18.00 Uhr: Marienweihe Anlässlich „100 Jahre Patrona Bavariae“ findet nächstes Jahr in Augsburg am Samstag, 9. Mai von 10.30 bis 18.00 Uhr ein Familienglaubensfest statt. Mittelpunkt des Tages ist das Bild „Maria Knotenlöserin“ in St. Peter am Perlach.
(Text: Andreas Straub)
Kurz info Nähere Infos unter: www.patrona-bavariae-augsburg.de
Gebet für die Familien und um ein gutes Gelingen der Bischofssynode zum Thema Familie
Jesus, Maria und Josef, in euch betrachten wir den Glanz der wahren Liebe, an euch wenden wir uns voll Vertrauen. Heilige Familie von Nazareth, mache auch unsere Familien zu Orten der Gemeinschaft und Räumen des Gebetes, zu echten Schulen des Evangeliums und kleinen Hauskirchen.
Heilige Familie von Nazareth, nie mehr gebe es in unseren Familien Gewalt, Verschlossenheit und Spaltung.
Wer Verletzung erfahren oder Anstoß nehmen musste, finde bald Trost und Heilung. Heilige Familie von Nazareth, möge die kommende Bischofssynode in allen wieder das Bewusstsein erwecken für die Heiligkeit und Unantastbarkeit der Familie, für ihre Schönheit im Plan Gottes. Jesus, Maria und Josef, hört und erhört unser Flehen! (Papst Franziskus)
31
Pfarreileben
Verbände, Vereine und Organisationen Das „Haus St. Josef“ des Dominikus-Ringeisen-Werkes stellt sich vor Die allermeisten Mindelheimer kennen das „Josefstift“ seit vielen Jahren. Seit sieben Jahren gehört es jetzt zum DominikusRingeisen-Werk. Mit großen Umbaumaß-
Das Josefstift ist ein imposantes, rund 100 Jahre altes Haus.
ten Karten, Geschenktüten und Ketten. Wer ein Geschenk sucht, kann gerne mal vorbeikommen. Außenstehende Menschen fragen immer wieder, wie man erkennen kann, ob es den Bewohnern gut geht, wo sie doch zumeist nicht sprechen können, sondern nur ungewöhnliche Laute von sich geben. Wir Mitarbeiter wissen, dass sich unsere betreuten Personen in Mindelheim sehr wohl fühlen. Es gibt in der Kommunikationswissenschaft einen Satz, der heißt „man kann nicht nicht kommunizieren“, und der stimmt auch so. Jeder kann Körpersprache, Mimik und Gestik wahrnehmen und daran erkennen, wie es den Bewohnern geht.
nahmen hat es daraus eine Einrichtung für Jeder Bewohner hat unterschiedliche Interessen. Einige gehen sehr gerne in die Menschen mit Behinderungen gemacht. Im jetzigen Haus St. Josef wohnen und Kirche, hören dabei dem Orgelspiel zu leben 24 Menschen mit Behinderungen, oder freuen sich beim Friedensgruß, allen aufgeteilt auf zwei Wohngruppen. Eine Wohngruppe kann man sich dabei wie eine große Wohnung vorstellen. Wir unternehmen gerne etwas miteinander und sind in der Stadt unterwegs, egal ob beim Einkaufen, Eis essen, Spazieren gehen, am Bahnhof oder in der Kirche. Unter der Woche gehen die Bewohner in ihre Arbeit. In der Förderstätte stellen sie Das Leben in einer Wohngruppe ist ähnlich wie in einer Grillanzünder her, gestalFamilie. 32
mitten drin
In der Hauskapelle treffen wir uns gerne zu Gebetskreisen. Umstehenden „der Friede sei mit dir“ zu wünschen. Das Haus St. Josef hat auch eine eigene Kapelle. Diese wurde zwischenzeitlich umgebaut und neu gestaltet, weil unter anderem die Bänke für Rollstuhlfahrer nicht geeignet waren. In der Kapelle feiern wir sehr gerne Gebetskreise, zum Beispiel an Weihnachten, Ostern oder anderen Festtagen. Das ist dann für uns, wie wenn wir in die Kirche gehen. Oft ist es nicht möglich, in die Hl. Messe zu gehen, weil wir keine Begleitpersonen für den Gottesdienst haben.
Kurz info Wer neugierig geworden ist, uns in die Kirche begleiten oder einen Gebetskreis mit uns feiern oder gestalten möchte, ist herzlich in das „Josefstift“ eingeladen. Gerne dürfen Sie nachfragen, über Besuch freuen wir uns immer! Interessiert? Dann melden Sie sich doch bei Kathrin Sirch (08261/7368516) oder Claudia Miller (08261/7368514).
(Text und Fotos: Kathrin Sirch)
33
KAT
In vielen Körperpflegem Über die Folgen für Men Interessierten in einem V
mitten drin
Die Sternsinger kommen Segen bringen – Segen sein
Die Sternsinger bringen wieder den Segen in unsere Häuser. In den ersten Tagen des neuen Jahres sind Mädchen und Jungen in ganz Deutschland in einer besonderen Mission unterwegs: Sie machen sich auf, um als Sternsinger zu den Menschen zu gehen, ihnen den Segen des Mensch gewordenen Gottes zu bringen und Geld für Kinder in Not zu sammeln. Damit machen sie vielen kleinen und großen Menschen ein wunderbares Geschenk!
Vielfältige Projekte In diesem Jahr steht das Thema „Ernährung“ im Mittelpunkt. Jeder achte Mensch weltweit hat nicht genug zu essen. Besonders betroffen sind die Kinder. Jedes Jahr sterben rund 2,6 Millionen Jungen und Mädchen unter fünf Jahren an den Folgen von Unterernährung. Mit den Geldern der Sternsingeraktion werden vielfältige Projekte zur gesunden Ernährung finanziert. Dadurch bekommen u.a. Schwangere und Kleinkinder ausgewogene Nahrung. Häufig erfolgt auch Hilfe zur Selbsthilfe. So lernen zum Beispiel Kinder, wie sie ihr eigenes Gemüse anbauen können und wie sie Zugang
Foto: Pfarrbriefservice.de
zu sauberem Trinkwasser erhalten. Neben diesen Beispielprojekten werden rund 3.000 Kinderhilfsprojekte in Afrika, Asien, Lateinamerika, Ozeanien und Osteuropa unterstützt.
Hilfe, die ankommt Mit ihrem Besuch bitten unsere Sternsinger auch Sie um Ihre Unterstützung, damit sich Kinder in armen Ländern gut entwickeln können. Wir danken Ihnen schon heute für die freundliche Aufnahme der Sternsinger und für Ihre Spende. (Text: Christina Kohler)
Kurz info Unsere Sternsinger sind vom 1. bis 6. Januar in Mindelheim unterwegs. Aussendung der Sternsinger: 1. Januar um 18.00 Uhr, Rückkehr der Sternsinger: 6. Januar um 10.00 Uhr, jeweils in der Stadtpfarrkirche.
35
Pfarreileben
Pfarrwallfahrt 2015 Unterwegs nach Süditalien
Wie im Pfingst-Pfarrbrief bereits angekündigt, bietet die Pfarrei St. Stephan vom 26. Mai bis 2. Juni eine achttägige Wallfahrt nach Süditalien an. Religiöse Stätten, Begegnung mit großen Heiligen, Kunst, Kultur und Geschichte sowie herrliche Landschaften sollen dabei „zusammenfließen“ und zu einem unvergesslichen Erlebnis werden. Die Anfahrt führt durch Südtirol und die oberitalienische Tiefebene zum Po-Delta. Auf 13 Inseln in einer Lagune liegt Comacchio, das „heimliche Venedig“. Nach einem Besuch geht es auf der legendären Strada Romea weiter nach Ravenna. Ravenna war einst römische Hafenstadt und später Hauptstadt des Weströmischen Reichs. Die Mosaiken in seinen Kirchen zählen zu den bedeutendsten Kunstschät-
zen der Apenninhalbinsel. Sie gehen bis ins 5./6. Jahrhundert zurück. Nach einem Abstecher zum Grab des größten italienischen Dichters, Dante Alighieri, wird die Basilika Sant‘ Apollinare in Classe besichtigt werden, von der Unesco zum Weltkulturgut erklärt. In der Region Marken befindet sich einer der berühmtesten Wallfahrtsorte des Landes: Loreto. Von dort führt der Weg zum „Sporn Italiens“, zur Gargano-Halbinsel, die sich 60 km weit ins Mittelmeer erstreckt. Auf ihr liegt u.a. die Stadt San Giovanni Rotondo, weltbekannt geworden durch Pater Pio. Seine Wirkungsstätten sowie seine letzte Ruhestätte stehen natürlich im Programm, ebenso eine anschließende Fahrt hinauf nach Monte Sant‘ Angelo mit der vermutlich ältesten Wallfahrtsstätte
Die Mosaiken in Ravenna sind in ihrer prächtigen Ausgestaltung einzigartig. 36
mitten drin
Europas: der Höhlenkirche des Erzengels Michael. Tags darauf erreichen wir Apulien, das „Land der Staufer“. Es waren vor allem die Normannen, die in dieser Region gewaltige sakrale Bauten von einzigartiger Schönheit hinterlassen haben (Barletta, Trani). Nicht fehlen darf das geheimnisvolle Castel del Monte, die Burg Kaiser Friedrichs II. In der Hauptstadt der Region, Bari, befinden sich in der Kathedrale am Meer die sterblichen Überreste des Hl. Nikolaus von Myra, des wohl volkstümlichsten Heiligen der christlichen Welt. Nach der Apuanischen Ebene erreichen wir das Gebiet von Kampanien, eine der schönsten Landschaften der Erde. Es ist die Gegend um den Golf von Salerno/Neapel. Im Volturnotal liegt dann das Kloster Montecassino, gegründet von Benedikt von Nursia, die „Wiege des Benediktinerordens“. Latium schließt sich an, die Albaner Berge, das Tibertal und die Region von Umbrien. Dort erhebt sich auf hohem Tuffsteinfelsen die Stadt Orvieto. Hier hat das Fronleichnamsfest seinen Ursprung genommen. Der Dom trägt den Beinamen „Lilie aller italienischen Kathedralen“. Durch das Arnotal, die Toskana, vorbei an Bologna, Modena und durch die Po-Ebene kehren wir in die Frundsbergstadt zurück. Die Kosten dieser achttägigen Pfarrwallfahrt belaufen sich auf 720 Euro pro Person (EZ-Zuschlag 170 Euro). Darin sind enthalten: Fahrtkosten, Halbpension in 4-Sterne-Hotels (Abendessen/ Übernachtung und Frühstück), sämtliche
Die Reise führt auch zum sagenumwobenen Castel del Monte. Eintrittsgelder, lokale Führungen und Kurtaxen. Ein eventuell überschüssiger Betrag wird an die Teilnehmer natürlich zurückerstattet werden. Die geistliche Reiseleitung übernimmt Kap lan Thomas Kleinle, die Führungen und Fahrtzusammenstellung Wolfgang Tietze. Interessenten können sich ab Mittwoch, 7. Januar im Pfarrbüro anmelden. Dort liegt dann auch das Reiseprogramm (mit den Hotels) und das Anmeldeformular aus. Anmeldeschluss ist wegen der endgültigen Hotelreservierung bereits der 20. Januar. (Text und Fotos: Wolfgang Tietze)
37
Pfarreileben Andreas Herb informierte mit rund 500 Bildern und Dokumenten in einer audiovisuellen Ausstellung über die Geschichte der katholischen Kirchenmusik in Mindelheim. Foto: Andreas Herb
Bischof Dr. Konrad Zdarsa weihte Bernd Rochna im Mai zum Diakon.
Foto: Franz Issing
Rund 100 Firmlinge aus unserer Pfarrei und aus der Pfarreiengemeinschaft Nassenbeuren haben das Sakrament der Firmung im Mai empfangen. Foto: Rainer Göppel
Am Pfingstsonntag feierte Kurienbischof Dr. Josef Clemens aus Rom ein Pontifikalamt in der Stadtpfarrkirche. 38
Foto: Stefan Hauke
mitten drin Pfarrer Mathias Kotonski, ein gebürtiger Mindelheimer, feierte im Juli sein 25jähriges Priester jubiläum mit uns.
Foto: Hubert Ellenrieder
Die aus Mindelheim stammende Pianistin Theresia Renelt gab im überfüllten Pfarrsaal ein virtuoses Benefizkonzert, das über 2.000 Euro für die neue Stephanusorgel einbrachte.
Foto: Domsingknaben
Im Juli beehrten uns die Augsburger Domsingknaben – auf Vermittlung von Stadtpfarrer Andreas Straub – mit einem eindrucksvollen Benefizkonzert für die Stephanusorgel unter der Leitung von Julian Müller-Henneberg. Fast 2000 Euro wurden gespendet.
Foto: Ulrich Renelt
Beim Dankeschönabend gratulierte Stadtpfarrer Andreas Straub Ehrenamtlichen der Pfarrei, die ein Geburtstags-Jubiläum feierten (von links): Alexander Ginter (40 Jahre), Elisabeth Ginter (40 Jahre), Olli Hirle (85 Jahre), Hubert Säuberlich (60 Jahre), Elisabeth Beggel (60 Jahre), Dr. Georg Steber (60 Jahre), Paul Baumer (70 Jahre), Herbert Kohler (65 Jahre), Wilhelm Mair (90 Jahre).
Foto: Franz Issing
39
Ökumene
Schwäbische Weihnacht Am Sonntag, 21. Dezember um 16.00 Uhr wird in der Evang. Johannes-Kirche in Mindelheim die „Schwäbische Weihnacht“ von Arthur Maximilian Miller mit der Musik von Robert Maximilian Müller aufgeführt. Die musikalische Gestaltung
übernehmen das Mindelheimer Kammerorchester, der Katholische Kirchenchor Dirlewang und der Evangelische Kirchenchor Mindelheim. Gelesen wird die „Schwäbische Weihnacht“ von Dr. Georg Steber. Hierzu erfolgt herzliche Einladung.
Gebetswoche
für die Einheit der Christen Die Gebetswoche für die Einheit der Christen wird jedes Jahr vom 18. bis 25. Januar gefeiert. Heuer steht sie unter dem Leitwort „Gib mir zu trinken!“ ( Joh 4,7). In Mindelheim feiern wir hierzu am Sonntag, 25. Januar um 19.00 Uhr einen ökumenischen Gottesdienst in der Stadtpfarrkirche St. Stephan. Herzliche Einladung!
Kurz info Nähere Informationen zur Gebetswoche um die Einheit der Christen finden Sie unter: www.oekumene-ack.de
Weltgebetstag der Frauen Der Weltgebetstag der Frauen ist jedes Jahr ein ökumenisches Gebet in der Fastenzeit. Er findet nächstes Jahr am 6. März um
40
17.00 Uhr in der Evang. Johannes-Kirche statt. Wir freuen uns über Ihre Teilnahme!
Im gespräch
Familie im Blickpunkt Synode der Bischöfe in Rom
Vom 5. bis 19. Oktober fand in Rom eine außerordentliche Bischofssynode (= dritte außerordentliche Generalversammlung der Bischofssynode) statt. Bereits wenige Monate nach seiner Wahl hatte Papst Franziskus diese Synode zum Thema „Die pastoralen Herausforderungen der Familie im Rahmen der Evangelisierung“ angekündigt und in diesem Zuge ein Vorbereitungsdokument veröffentlicht. Zusammen mit einem Fragebogen zu Themen rund um die Familie an die nationalen Bischofskonferenzen wurde es in aller Welt verschickt. Ausdrücklicher Wunsch des Papstes war es, möglichst viele Gläubige in den Pfarreien und kirchlichen Verbänden bei der Beantwortung zu beteiligen. Auch in unserer Pfarrei haben wir die Fragebögen im November 2013 ausgelegt. Die Diözese Augsburg hat die Rückmeldungen für unser Bistum gesammelt und in einem zehnseitigen Dokument zusammengefasst.
Die Vorbereitungen Die Auswertungen der einzelnen deutschen Bistümer flossen in die Zusammenfassung der Antworten der deutschen (Erz-) Diözesen ein, die im Februar 2014 von der Deutschen Bischofskonferenz veröffentlicht und nach Rom versandt wurde. Die Rückmeldungen aus der gesamten Weltkirche fanden schließlich Eingang in das im Juni 2014 im Vatikan vorgestellte Arbeitsdokument für die Synode (Instrumentum Laboris). Dieses Dokument bildete die Grundlage für die außerordentliche Bischofssynode im Oktober, deren Auftrag
Foto: KNA-Bild, Reuters; pfarrbriefservice.de
Papst Franziskus hat die Bischofssynode einberufen. es war, die Umfrageergebnisse zu erfassen sowie Zeugnisse und Vorschläge der Bischöfe zu sammeln, um das Evangelium für die Familie glaubwürdig zu verkünden und zu leben.
Kirche muss allen offen stehen Nach zwei Wochen mit intensiven und kontroversen Beratungen wandten sich die Bischöfe in ihrer Abschlussbotschaft an die Gläubigen in aller Welt und betonten: „Christus wollte die Kirche als Haus, das immer eine offene Tür hat, ohne jemanden auszuschließen.“ Die 174 stimmberechtigten Synodenteilnehmer – vorwiegend Vor41
Im gespräch
sitzende der nationalen Bischofskonferenzen sowie Vertreter der Kurie – erkennen die heutigen Herausforderungen der Liebe und der Treue ebenso an wie die Schwierigkeiten, die sich in den Krisen des täglichen Familienlebens verstecken.
Über Verarmung von Beziehungen Es sind verschiedenste Probleme, die sich aus dem ehelichen Zusammenleben ergeben können, beispielsweise die Herausforderung der Treue oder die Verarmung von Beziehungen. Nicht selten komme es zu Ehekrisen, zu neuen Verbindungen oder es entstünden komplexe familiäre Beziehungen, die im Blick auf die christlichen Grundsätze problematisch seien. Auch Krankheiten, wirtschaftliche Not, erzwungene Migration, Krieg und Unterdrückung stellten viele Familien vor eine Zerreißprobe, wobei die Synodenteilnehmer in diesem Zusammenhang von den Regierungen und internationalen Organisationen eine Stärkung der Rechte von Familien fordern. Zum Abschluss der außerordentlichen Bischofssynode wurde über die 62 Abschnitte des Abschlussdokuments einzeln abgestimmt, wobei insgesamt eine große Übereinstimmung herrschte und allen Abschnitten mehrheitlich zugestimmt wurde.
Drängende Fragen Gleichwohl bleiben drängende Fragen, was sich auch darin zeigt, dass nur drei Abschnitte keine 2/3-Mehrheit erhielten, 42
Foto: Erzbischöfliches Ordinariat München, Pressestelle
Reinhard Kardinal Marx, Erzbischof von München-Freising, ist Mitglied der Bischofssynode. nämlich zwei Abschnitte über den Umgang mit wiederverheirateten Geschiedenen und das Kapitel über die Haltung zu Homosexuellen. In den Texten wird beispielsweise gesagt, dass die Kirche eine Gleichstellung von homosexuellen Partnerschaften mit der Ehe von Mann und Frau ablehnt. Gleichzeitig ist homosexuellen Menschen mit Respekt und Taktgefühl zu begegnen. Eine andere Passage stellt Überlegungen zu einer möglichen Wiederzulassung von Geschiedenen zur Kommunion an. So sind es wohl insbesondere diese Felder, in denen es bis zur nächsten Synode im Oktober 2015 noch viel Diskussionsbedarf gibt. Ein positives Fazit zog Reinhard Kardinal
mitten drin
Marx, der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, denn der Text des Abschlussdokuments schlage keine Türen zu. Vielmehr sage die Mehrheit, dass über diese Themen gesprochen werden dürfe und müsse. Dies sei von besonderer Bedeutung, da es sich bei dem Dokument nicht um den Schlusstext des synodalen Prozesses zum Thema Ehe und Familie handle, sondern es zur Vorbereitung der nächsten ordentlichen Bischofssynode unter dem Leitwort „Die Berufung und Mission der Familie in der Kirche in der modernen Welt“ im kommenden Jahr diene.
Dank und Ausblick durch Papst Franziskus Papst Franziskus, der während der zweiwöchigen Beratungen weitgehend geschwiegen und intensiv zugehört hatte, dankte in
Kurz info Das vorbereitende Arbeitsdokument („Instrumentum Laboris“) für die außerordentliche Synode sowie das Abschlussdokument („Relatio Synodi“) finden sich unter: www.dbk.de seiner Abschlussansprache allen Beteiligten für ihre aktive und fruchtbare Teilnahme, lobte den gemeinsamen Weg, warnte aber gleichzeitig auch vor verschiedenen Versuchungen, etwa im Namen einer falschen Barmherzigkeit die Wunden zu verbinden, ohne sie zuvor zu behandeln, sich im Geschriebenen einzuschließen und sich nicht von Gott überraschen lassen zu wollen. Die Diskussionen seien voller Glauben, Einsatz für Pastoral und Lehre, voller Weisheit, Offenheit und Mut gewesen, ohne jemals die fundamentale Wahrheit des Sakraments der Ehe in Frage zu stellen. Abschließend sagte Papst Franziskus: „Wir haben jetzt noch ein Jahr, um die hier vorgeschlagenen Ideen in einer wirklichen geistlichen Unterscheidung reifen zu lassen und konkrete Lösungen für alle Schwierigkeiten und die unzähligen Herausforderungen zu finden, welchen die Familien begegnen müssen. (…) Der Herr begleite uns auf diesem Weg.“ Die Synodenväter reagierten mit lang anhaltendem Beifall auf die Rede von Papst Franziskus.
Foto: Fotolia/ B-C-designs
(Text: Rainer Göppel)
43
Kinderseite
Das schönste Geschenk eine Geschichte zum Vorlesen Vor einer Woche hatte Stefan Geburtstag. Auf dem Frühstückstisch lag ein großer Lederfußball. Den hatte er sich schon lange gewünscht. Doch richtig freuen konnte er sich nicht darüber, denn der Papa war schon bei der Arbeit. Am Abend konnte Stefan es kaum erwarten, bis der Papa heim kam. „Papa, Papa, danke für den Fußball! Sollen wir zum Bolzplatz gehen? Ich hab extra auf dich gewartet!“, bettelte Stefan. „Am Wochenende, ganz bestimmt! Ich muss leider wieder fort – ein Geschäftsessen“, sagte der Vater. Doch am Wochenende klappte es mit dem Fußballspielen leider auch nicht. Heute kommt Stefans Papa wieder sehr spät aus seiner Firma heim. Da sieht er vor der Kinderzimmertür den Fußball und einen Zettel. „Wunschzettel“, liest der Vater und lächelt. Doch dann wird sein Gesichtsausdruck immer trauriger. „Liebes Christkind“, steht da: „Hier ist der Fußball, den mir mein Papa zum Geburtstag geschenkt hat. Nimm ihn mit und schenke ihn einem anderen Kind. Denn ohne meinen Papa macht mir Fußballspielen keinen Spaß. Bitte, liebes Christkind, schenke meinem Papa einen Sack voll Zeit. Dann geht er mit mir zum Bolzplatz und dann spielen wir mit meinem alten Ball. Denn Zeit ist besser als alle Fußbälle der Welt. Dein Stefan“. Der Vater denkt lange nach. Dann beschließt er, nicht bis Weihnachten zu warten und sich jetzt schon Zeit für seinen Jungen zu nehmen. Bestimmt könnt ihr euch vorstellen, wie sich Stefan freute, als sein Papa am nächsten Tag mit ihm zum Bolzplatz ging. Text: Pfarrbriefservice.de (gekürzte Fassung)
44
Vielleicht fallen auch dir Wünsche und Geschenke ein, die man nicht kaufen kann! Lilly, Marie-Denise und Emilian erzählen dir von ihrem schönsten Geschenk:
Marie-Denise (6 Jahre): „Mein bestes Geschenk ist, dass ich eine liebe und schöne Familie habe und auch einen großen Bruder und dass meine Oma uns oft besucht.“
Lilly (5 Jahre): „Mein schönstes Geschenk war wie die Mama mal aus der Dusche gekommen ist und ihr Bauch war dick und ich durfte fühlen und dann war da mein Bruder drin.“
Emilian (5 Jahre): „Mein schönstes Geschenk, das man nicht kaufen kann, ist mein Freund Leonhard, er hält zu mir und lädt mich ein und dann spielen wir Drachenverkämpfer.“ (Text und Fotos: Beate Fuchs)
Personen
Wilhelm Eiselin
zum 450. Geburtstag eines Mindelheimer Seligen Wer war Wilhelm Eiselin? Nur die Wenigsten aus Mindelheim wissen wohl etwas Näheres über das Leben dieses gebürtigen Mindelheimers, nach dem auch eine Straße in unserer Stadt benannt ist. Mehr dazu sagen können die Besucher des Festgottesdienstes am Allerheiligentag mit Hauptzelebrant P. Gilbert Kraus, Provisor des Prämonstratenserklosters Roggenburg, der über den Seligen Wilhelm Eiselin predigte, dessen Geburtstag sich heuer zum 450. Mal jährte.
Die Vita des Seligen Wilhelm Eiselin in Kürze Wilhelm Eiselin wurde im Jahr 1564 in Mindelheim geboren. Sein Elternhaus ist das heutige „Schuhhaus Nertinger“. Als Kind verlor er seine Eltern während einer Pestepidemie und kam in ein von Ordensfrauen geführtes Waisenhaus nach Memmingen. Als junger Mann trat Wilhelm Eiselin in das Kloster Rot an der Rot ein
Foto: F. Heinrich Schamberger
Das Bild zeigt ein Fresko von Julius Selenka, das bis zum Abbruch eines Hauses in der Wilhelm-Eiselin-Straße zu sehen war.
und begann ein Theologiestudium in Dillingen, das er aber nie beendete. 1581 wurde er dennoch als Kanoniker in die Ordensgemeinschaft aufgenommen. Eiselin hatte aufgrund mangelnder geistiger Gaben und eines abgebrochenen Theologiestudiums im Konvent keinen leichten Stand und wurde von seinen Mitkonventualen verhöhnt. Im Jahr 1588 starb er im Alter von 24 Jahren. Die Zuschreibung eines Wunders fünf Jahre nach seinem Tod und sein als vorbildlich geschildertes Leben führten dazu, dass er 1593 seliggesprochen wurde und seither als Ehrwürdiger Diener Gottes bezeichnet wird.
Verehrung des Seligen im Kloster Rot an der Rot In der Klosterkirche St. Verena in Rot an der Rot befindet sich nahe dem Eingang ein Glasschrein, in dem die Gebeine des Seligen aufbewahrt sind. Die ursprüngliche Grabinschrift lautete: „Stehe still, der du vorübergehst. Hier liegt Frater Wilhelmus Eiselin, größer an Tugend als an Alter, des Himmels würdiger als der Erden. Ein Blum unter den Dornen. Von den Blumen eine Lilie. Gott hat die Blume abgebrockt, weil ihm selbige gefallen. Zwei liebe Pfand hat er uns hinterlassen: Den Geruch und den Stengel. Letzteren haben die Brüder in diesen Truhen aufbewahrt, ersterer riechet durch die ganze Welt. Ist gestorben im Jahr Christi 1588, den 28. Märzen des Alters 24.“ (Text: Andreas Straub)
45
Personen
Wie geht es eigentlich...
den Schwestern Benigna, Blanka, Paula und Veronika?
Foto: Josef-Anton Steber
Im August feierten Sr. Benigna und Sr. Imelda mit Mitschwestern das Fest der Goldenen Profess. Von 1974 bis 2004 lebten Benediktinerinnen vom Unbefleckten Herzen Mariens aus Steinerkirchen/Österreich in unserer Gemeinde. Sr. Paula kümmerte sich um den Pfarrhaushalt, Sr. Veronika wirkte in der Krankenhausseelsorge und der Pfarreipastoral, Sr. Blanka war für viele kranke und alte Menschen ein Segen. Sr. Benigna prägte als Leiterin mit ihrer Herzlichkeit 30 Jahre lang unseren Kindergarten St. Stephan. „Gutes tun, fröhlich sein und die Spatzen pfeifen lassen“, getreu nach diesem Spruch Don Boscos lebten und wirkten die Ordensschwestern. Stets gut gelaunt, brausten sie auf ihren Fahrrädern durch 46
die Innenstadt. Jeder, der ihnen begegnete, spürte ihren unverwüstlichen Optimismus und ihre Offenheit. Dementsprechend groß war der Abschiedsschmerz, als die beliebten Schwestern die Reise in ihre Heimat antraten.
Neue Aufgaben Auch heute, 10 Jahre später, bekunden immer noch viele Menschen ihr Interesse am Wohlbefinden der Ordensfrauen: „Wo leben sie heute?“ „Geht es ihnen gut, sind sie gesund?“
mitten drin
Sr. Veronika, Sr. Benigna und Sr. Blanka haben in Mindelheim tiefe „Spuren“ hinterlassen. (Fotos: Sr. Benigna Habeler) Sr. Paula und Sr. Blanka leben gemeinsam mit 67 Mitschwestern im Mutterhaus in Steinerkirchen. Sr. Blanka erfreut sich mit ihren 87 Jahren bester Gesundheit und hat auch im Alter nichts von ihrer Herzlichkeit und ihrem Humor eingebüßt. Sie kümmert sich liebevoll um ihre betagten Mitschwestern, macht Besorgungen und sorgt für den Blumenschmuck. Sr. Veronika leitet umsichtig das große, ordenseigene Exerzitienhaus Subiaco in Kremsmünster. Neben der Verwaltung und Organisation packt sie mit an, wo immer eine helfende Hand benötigt wird. „Wo Gott mich hinführte, war immer der richtige Weg, der richtige Platz für mich, überall fühlte ich mich wohl.“ So formulierte Sr. Benigna, nachdem der Weg sie von Mindelheim nach Linz führte, wo sie zunächst Mesnerin im Alten Dom und Hauswirtschafterin bei den Jesuiten war. Inzwischen ist sie im Exerzitienhaus Subiaco in Kremsmünster gefragt, wo sie mit viel Freude Sr. Veronika unterstützt. Auch hier sind ihre Arbeitsbereiche die
Sakristei und die Küche. „Aber“, sagt sie „wir helfen eh alle zusammen, wo jemand gebraucht wird, sind alle Schwestern zur Stelle.“ Die Begegnungen mit den Gästen schätze sie sehr. Im Gespräch erkundigt sie sich immer wieder nach „ihren“ Mindelheimern, ist interessiert am Wohlergehen alter Bekannter und ehemaliger Kindergartenfamilien. Im August durfte sie gemeinsam mit Mitschwestern, u. a. der gebürtigen Mindelheimerin Sr. Imelda Ruf, das Fest der Goldenen Profess begehen. Einige Mindelheimer waren nach Steinerkirchen gekommen, um mit den beiden beliebten Schwestern das 50jährige Jubiläum ihrer Ordenszugehörigkeit zu feiern. Die Pfarrgemeinde St. Stephan wünscht den Schwestern noch viele gesunde, von Gottes Gnade begleitete Jahre und hofft auf schöne Begegnungen per Post, Telefon oder persönlich in Österreich oder vielleicht sogar in Mindelheim. (Text: Beate Fuchs)
47
Personen
Olli Hirle und „ihre“ Krippe
40 Jahre Wiederentdeckung der Jesuitenkrippe Einer Schatzsuche gleich muss es gewesen sein, als Olli Hirle und ihr Ehegatte Martin im Jahr 1974 – vor genau 40 Jahren – beim Stöbern in der Jesuitenkirche sowie im angrenzenden ehemaligen Klostergebäude, dem jetzigen Jesuitenkolleg, fündig wurden und nach und nach 82 Figuren der unterschiedlichsten Art hervorholten. Die vergessenen, vernachlässigten und stark verschmutzten Krippenfiguren, die mit ihrer Größe von einem Meter außergewöhnlich sind, berührten Herz und Kopf der beiden. Dem Schreinerehepaar war klar, dieser Fund sollte gereinigt, restauriert und wieder der Öffentlichkeit zum Betrachten zugänglich gemacht werden. Die beiden
machten sich ganz unbürokratisch und beherzt an die Arbeit. Martin Hirle kümmerte sich um handwerkliche Restaurationsarbeiten. Olli Hirle wusch, flickte und nähte Gewänder, Hüte, Hauben und Tücher.
Zur Geschichte unserer Jesuitenkrippe Im Jahr 1840 hatte ein Gürtler genauso gehandelt und die prächtigen Figuren salonfähig gemacht, um sie in der Advents- und Weihnachtszeit aufzustellen. Obwohl die „Gesellschaft um die Heilige Familie“ auch damals die Menschen stark beeindruckte, kamen die Figuren nach dem Tod des Gürtlers in die „Abstellkammer“.
Foto: Hubert Ellenrieder
Liebevoll dekoriert Olli Hirle „ihre“ Jesuitenkrippe. 48
mitten drin
Die Jesuiten hatten die Krippenfiguren bereits kurz nach ihrer Ankunft in Mindelheim im Jahre 1618 in Auftrag gegeben. Viele Jahrzehnte später verließen sie Mindelheim, doch die Figuren blieben hier.
Unterschiedliche Figuren So unterschiedlich wie ihre Materialien, sind in der Jesuitenkrippe verschiedene Figuren der Menschheit aus mehreren Zeit epochen dargestellt. Die Hirten, Mindelheimer Bürgerinnen, Bürger und Bauern treffen mit den Heiligen Drei Königen, deren edlem Gefolge, der Königin von Saba an der Krippe zusammen, wo Maria und Josef das Jesuskind liebevoll behüten. Eine feine Engelsschar umgibt das heilige Geschehen.
Die größte Freude Für unsere 85jährige Olli Hirle ist der Aufbau der Jesuitenkrippe seit nun 40 Jahren die größte Freude im Jahreslauf. Mit der Tatkraft von emsigen Helferinnen und Helfern entsteht die Jesuitenkrippe in nur wenigen Tagen, geschmückt mit Zweigen, Moos und Blumen. Die erstaunlich schönen Darstellungen begeistern stetig die Mindelheimer und die vielen Besucher, von denen nicht wenige von weit her nach Mindelheim anreisen.
Foto: Hubert Ellenrieder
Ein Team von Helfern unterstützt Olli Hirle jedes Jahr beim Aufbau der Krippe.
von 100.000 Euro überschreiten. In den 40 Jahren seit der Wiederentdeckung hat Olli Hirle mit „ihrer“ Jesuitenkrippe bis jetzt 99.746,89 Euro gesammelt. Mit den Spendenerträgen, die unsere Pfarrei St. Stephan erhält, wird wohltätige und soziale Hilfe geleistet. Herzlichen Dank, liebe Olli Hirle, für Ihr großes Herz, Ihr großes Werk und Ihr unermüdliches Wirken! (Text: Marlies Schmitt)
100.000 Euro Ganz sicher wird in der Weihnachtszeit 2014/2015 die Spendensumme den Betrag
49
Personen
Nachrufe Pfarrer i.R. Ottmar Maier
Wir denken an H. H. Pfarrer i.R. Ottmar Maier, der am 28. September verstorben ist. Von 1958 bis 1965 war er in unserer Pfarrei St. Stephan als Benefiziat segensreich tätig. Anschließend führte ihn sein Weg nach Augsburg. Dort wirkte er fünf Jahre lang als Jugendseelsorger. 1970 wurde Ottmar Maier zum Stadtpfarrer von St. Ulrich in Kaufbeuren mit Vikarie St. Thomas/Hirschzell ernannt. 23 Jahre lang, bis zum Jahr 1993, stand er dieser Pfarreigemeinschaft vor.
stand mit 70 Jahren half er weiterhin unermüdlich und zelebrierte Gottesdienste im Krankenhaus und Altenheim, solange dies seine Gesundheit zuließ. Zugleich war er in mehr als 60 Kirchen des Dekanates Sonthofen immer wieder als Aushilfspriester tätig. Mit unserer Pfarrei blieb Ottmar Maier eng verbunden. Auf Einladung von „Kolping“ hielt er fast jährlich einen Lichtbildervortrag über ferne Länder, die er bereist hatte. Neben dem Kennenlernen anderer Kulturen gehörte dem Bergsteigen seine ganze Leidenschaft. Kurz vor seinem Tod konnte er noch das seltene Fest des „Diamantenen Priesterjubiläums“ feiern, zugleich auch seinen 85. Geburtstag. Im Priestergrab in Immenstadt wurde Ottmar Maier am 6. Oktober beigesetzt. Wir werden ihm stets ein ehrendes Andenken bewahren. Gott möge ihm sein 60jähriges unermüdliches Wirken im Weinberg des Herrn mit dem ewigen Leben vergelten. Er möge ruhen in Frieden. (Text: Wolfgang Tietze / Gertrud Remmele)
Gebet Ftoto: Privat
Pfarrer i.R. Ottmar Maier war über 60 Jahre Priester. Nach einer schweren Erkrankung zog er 1993 nach Untermaiselstein, um den Dienst als Seelsorger im Krankenhaus und Altenheim Immenstadt zu übernehmen. Auch nach seinem Eintritt in den Ruhe50
Auferstehen ist unser Glaube, Wiedersehen unsere Hoffnung, Gedenken unsere Liebe. Aus Gottes Hand empfing ich mein Leben, unter Gottes Hand gestaltete ich mein Leben, in Gottes Hand gebe ich mein Leben zurück. Hl. Augustinus
mitten drin
Richard Paletta
Richard Paletta, geboren 1934 in Mindelheim, ist nach längerer Krankheit mit 80 Jahren am 14. Oktober in München verstorben. Als Sohn des verdienten Kirchenmusikers Karl Paletta (Chorleiter und Organist von 1928 bis 1935 und 1949 bis 1975) übernahm er 1956 im Alter von 22 Jahren den Organistendienst als Nachfolger von Ulrich Trinkler. 1960 veränderte er sich beruflich nach München; dort war er lange Jahre Organist und Chorleiter in verschiedenen katholischen Pfarrgemeinden. Sein Hauptanliegen, das seine ganze Freizeit ausfüllte, galt der Rettung, Erforschung, Wiederherstellung und dem
Richard Paletta gab über 30 Konzerte auf dem Cronthaler-Prozessionspositiv von 1720 in der Kapelle der Mindelburg (Archivaufnahme aus dem Jahr 2009).
Erhalt der historischen Orgeln in der katholischen Stadtpfarrei und in der Stadt Mindelheim. Dazu gehören das Katharinen-Positiv von 1650 (1972), die Cronthaler-Prozessionsorgel in der St. Georgskapelle auf der Mindelburg, auf der er – von 1973 bis 2012 – jährlich ein Konzert zum Todestag von Georg von Frundsberg spielte. Zusammen mit Orgelbaumeister Rudolf Kubak, Augsburg ließ er die DreherBrüstungsorgel in der Städtischen Altersheimkapelle wieder erstehen (1974) und initiierte den Neubau der großen Simnacher-Kubak-Orgel (1987) in der Mindelheimer Jesuitenkirche. Ebenso regte er die Erweiterung der Steinmeyer-Orgel von 1867 in der Stadtpfarrkirche Mindelheim im Jahr 1957 an. Begleitet wurden alle diese Arbeiten durch die Herausgabe von Orgelmonographien, die sein profundes Fachwissen und sein historisches Verständnis für diese Orgeldenkmale zeigten. Ausgezeichnet wurde er für sein segensreiches Wirken mit der goldenen Ehrennadel des Freundeskreises AltMindelheim (1986) und der persönlichen Verdiensturkunde des Bischofs von Augsburg, die ihm Weihbischof Josef Grünwald am Stephanstag 2010 überreichte. Ein Gedächtnisgottesdienst für den Verstorbenen wurde am Dienstag, 28. Oktober in der Jesuitenkirche gefeiert. (Text und Foto: Andreas Herb)
51
Kurz & Bündig
A bis Z Adveniat In der Christmette und in den Gottesdiensten an Weihnachten werden Sie wieder um das Adveniatopfer gebeten. Seit über 50 Jahren fördert Adveniat kirchliche Projekte für arme und benachteiligte Menschen, besonders in Lateinamerika. Vergelt´s Gott für Ihre Spende!
Anbetungszeiten In der Spitalkapelle zum Hl. Geist gibt es seit 25 Jahren die Anbetung vor dem ausgesetzten Allerheiligsten. Ein herzliches Vergelt´s Gott sagen wir dem MesnerTeam und den vielen Betern! Das Gebet um geistliche Berufungen ist dort ein wichtiges Anliegen. Außerdem beten wir in diesen Tagen der weltweiten Unruhen und kriegerischen Auseinandersetzungen besonders um den Frieden in der Welt. Montag: 19.30 Uhr bis 21.15 Uhr (1. und 3. Montag im Monat) Mittwoch: 9.15 Uhr bis 18.00 Uhr (17.00 Uhr bis 18.00 Uhr gestaltet, Abschluss mit eucharistischem Segen) Priesterdonnerstag/Herz-Jesu-Freitag: 20.00 Uhr bis 8.00 Uhr (Abschluss mit eucharistischem Segen) Pfingstnovene: C hristi Himmelfahrt (14. Mai), 20.00 Uhr bis Pfingstsamstag (23. Mai), 8.30 Uhr (Abschluss mit eucharistischem Segen)
52
Beichtzeiten in unserer Pfarrei Freitag: 8.00 Uhr bis 8.30 Uhr: St. Stephan Samstag: 17.15 Uhr bis 17.45 Uhr: Jesuitenkirche (Sommer) bzw. St. Stephan (Winter) Donnerstag: vor dem Herz-Jesu-Freitag, dem 1. Freitag im Monat, 20.00 bis 21.00 Uhr: Sakristei der Spitalkapelle zum Hl. Geist Im Advent gibt es ein zusätzliches Beichtangebot: Samstag: 9.00 Uhr bis 9.45 Uhr: St. Stephan 16. Dezember: 19.00 Uhr: Abend der Versöhnung in der Kapuzinerkirche in Türkheim 17. Dezember: 19.30 Uhr (nach dem Bußgottesdienst): St. Stephan Weitere Beichtangebote gibt es auch in den Klöstern (z.B. Maria Baumgärtle, St. Ottilien und Ottobeuren) sowie in den Pfarreien unseres Dekanates und darüber hinaus.
Bücherflohmarkt Der Bund Naturschutz und die Kolpingsfamilie Mindelheim veranstalten wieder einen Bücherflohmarkt. 16. Januar ab 19.00 Uhr: Abgabe der Bücherspenden und Aufbau 17. Januar von 9.00 Uhr bis 15.00 Uhr: Verkauf der Bücher
mitten drin
Caritassammlung
Mäusetreff
Auch in diesem Jahr wurde in unserer Pfarrei keine Haussammlung im Herbst durchgeführt. Da die Caritas jedoch zur Durchführung ihrer vielfältigen sozialen Aufgaben dringend auf Spenden angewiesen ist, bitten wir alle Gläubigen mittels des beiliegenden Überweisungsträgers um eine Spende für diese große Aufgabe. Spenden können auch im Pfarrbüro abgegeben werden.
Unsere Eltern-Kind-Gruppen suchen wieder Verstärkung. Deshalb sind Kleinkinder (bis zum Kindergartenalter) mit ihren Mamas, Papas, Omas oder Opas jederzeit herzlich willkommen, um sich einmal in der Woche im Pfarrheim zu treffen. Nähere Infos gibt es im Pfarrbüro.
Demenz-Betroffene Die Pflege von Menschen mit Gedächtnisstörungen (wie z.B. Demenz) erfordert häufig die Aufmerksamkeit der Angehörigen rund um die Uhr. Zu deren Unterstützung gibt es das Angebot eines „Begleiterkreises“, der Betroffene im häuslichen Bereich stundenweise betreut. Dieser Dienst kann über die Pflegekassen abgerechnet werden. Ansprechpartner: Maria Brosch, Koordinatorin für Senioren bei der Stadt Mindelheim, Telefon: 08261/7715-76,
[email protected]
Friedenslicht Das Friedenslicht aus Bethlehem wird wieder von den Pfadfinderinnen St. Georg und den Maltesern nach Mindelheim gebracht und kann in der letzten Adventswoche und bei den Weihnachtsgottesdiensten in der Stadtpfarrkirche (rechter Seitenaltar) mitgenommen werden, ebenso am Heiligen Abend bei der Andacht auf dem Friedhof. Bitte Kerze oder Laterne mitbringen!
Mindelheimer Gebetbüchle Im Blick auf Weihnachten empfehlen wir Ihnen als Geschenk das „Mindelheimer Gebetbüchle“. Es handelt sich um eine Gebetssammlung, die aus Gebeten entstanden ist, die bei uns abgegeben wurden. Illustriert wurde es mit vielen Fotos aus unserer Pfarrgemeinde, so dass ein ansprechend gestaltetes Buch von über 100 Seiten entstanden ist. Sie erhalten es für 12 Euro im Pfarrbüro.
Pfarrei-Kalender Unsere Pfarrei gibt für das Jahr 2015 einen schönen Kalender mit Bildern von unseren Kirchen und Kapellen heraus. Zum Preis von 14,50 Euro können Sie diesen Kalender im Pfarramt, bei der Buchhandlung Sahl sowie bei der Mindelheimer Zeitung und Druckerei Wagner erwerben.
Stille am Sonntagabend Eingeladen sind alle, die den Weg der Kontemplation in einer offenen Gruppe einüben wollen. Wann? Jeden 2. Sonntag im Monat, 18.30 bis 20.00 Uhr Wo? Pfarrheim St. Stephan 53
Kurz & Bündig
Terminvorschau 21.12., 16.00 Uhr, Evang. Johannes-Kirche:
Schwäbische Weihnacht
21.12., 16.00 Uhr, Pfaarsaal:
1.2., 10.30 Uhr, St. Stephan:
Familiengottesdienst
mit Kleinkindergottesdienstteam
Waldweihnacht der Pfadfinder der Christlichen Kreuzträger
4.2., 19.30 Uhr, Pfarrsaal:
28.12., 17.00 Uhr, St. Stephan:
15.2., 10.30 Uhr, Pfarrsaal:
Weihnachtskonzert des Gospelchores 29.12., 18.00 Uhr, Kirchplatz St. Stephan:
Waldweihnacht der Kolpingsfamilie 2.1., 19.00 Uhr, Apfeltrach:
Dekanatsweihnachtstreffen 11.1., 10.30 Uhr, St. Stephan:
Familiengottesdienst
mit Kleinkindergottesdienstteam 17.1., 9.00 bis 15.00 Uhr, Pfarrheim:
Bücherflohmarkt Kolpingsfamilie 18.1., 10.30 Uhr, St. Stephan:
Vortrag Frauenbund „Plastik überall“ Kleinkindergottesdienst,
anschließend Faschingsfrühschoppen 26.2., 19.30 Uhr, Seniorenzentrum:
Vortrag KEB „Kirche der Zukunft – Zukunft der Kirche“ 27.2., 19.00 Uhr, St. Stephan:
Segensfeier für Verliebte
6.3., 17.00 Uhr, Evang. Johannes-Kirche:
Weltgebetstag der Frauen 13. bis 15.3., Pfarrheim:
Kinderbibelwochenende
Familiengottesdienst
22.3., 11.30 Uhr, Pfarrsaal:
22.1., 19.30 Uhr, Seniorenzentrum:
18.4./19.4., St. Stephan:
mit Familiengottesdienstteam
Vortrag KEB „Flüchtlingspolitik am Beispiel Kirchenasyl“ 25.1, 15.00 Uhr, St. Stephan:
Andacht zum Tauffamiliennachmittag 25.1., 19.00 Uhr, St. Stephan:
Fastenessen Kolpingsfamilie Erstkommunion
8.5., ab 10.30 Uhr, Augsburg:
Familienglaubensfest
23.5., 10.00 Uhr, St. Stephan:
Firmung
Ökumenischer Gottesdienst
mit Weihbischof em. Josef Grünwald
29.1., 19.00 Uhr, Seniorenzentrum:
25.5., 10.00 Uhr, St. Stephan:
Vortrag KEB „Freihandelsabkommen“ 31.1., 9.30 Uhr, Pfarrsaal:
Kinderbibelfrühstück 54
Pontifikalamt zur Orgelweihe
mit Abtpräses Jeremias Schröder OSB
mitten drin
25.5., 18.00 Uhr, St. Stephan:
Orgelweihekonzert
mit Prof. Dr. Michael Hartmann 26.5. bis 2.6.:
Pfarrwallfahrt nach Italien
28.6., 14.30 Uhr, Hoher Dom zu Augsburg:
Priesterweihe von Diakon Bernd Rochna 2.7., ab 18.00 Uhr, Dorschhausen:
Dekanatswallfahrt 5.7., Westendorf:
31.5., 15.00 Uhr, St. Stephan: Orgelkonzert mit Domorganistin Claudia Waßner
Heimatprimiz von Neupriester Bernd Rochna
7.6., 15.00 Uhr, St. Stephan: Orgelkonzert mit Kirchenmusiker Rudolf Drexl
Nachprimiz von Neupriester Bernd Rochna
12.7., 18.00 Uhr, St. Stephan:
Kontaktinfo Öffnungszeiten unseres Pfarrbüros: Montag: 14.30 Uhr – 17.00 Uhr Dienstag: 09.00 Uhr – 12.00 Uhr Mittwoch 09.00 Uhr – 12.00 Uhr bis Freitag: 14.30 Uhr – 17.00 Uhr Telefon: 0 82 61 / 76 28 10 Telefax: 0 82 61 / 76 28 50
[email protected] www.kath-pfarrei-mindelheim.de
Katholische Stadtpfarrkirchenstiftung Sparkasse MM-LI-MN IBAN: DE75 7315 0000 0000 0018 34 BIC: BYLADEM1MLM Bitte beachten Sie: In den Schulferien ist das Pfarrbüro nur am Vormittag besetzt. Am Freitag, 2. Januar und Montag, 5. Januar ist das Pfarrbüro geschlossen.
(hier wöchentlich Gottesdienstanzeiger zum Herunterladen)
Impressum Herausgeber: Pfarrgemeinderat St. Stephan Redaktion: K. v. Erffa, O. Gebauer, R. Göppel, G. Remmele, G. Schneider, A. Straub, W. Tietze
Gestaltung Martin Hornich / und Satz: Christian Streitel Druckerei und Verlag Hans Högel KG, Mindelheim Druck: Druckerei Wagner, Mindelheim
70/2014 55
Weihnachtswunsch
Mitten hinein in die Vorbereitungen, Konflikte, Spannungen, in die Hoffnung und Erwartung. Mitten hinein kam ER und kommt ER. Gott wurde Mit-Mensch. Bruder und Schwester ist ER uns! ER verbindet sich mit unserem Leben. Mittendrin ist ER, mitten in der Welt, mitten im Alltag, mitten in dir und mir.
Wir wünschen Ihnen ein festes Vertrauen auf die Gegenwart Gottes sowie ein von Gott erfülltes Weihnachtsfest und SEINEN Segen für das Jahr 2015!
Foto: Fotolia/ Matthias Enter