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JUGEND MEDIEN TAGE2010 14. bis 17. Oktober 2010 in München
Tagungsschrift Mehr als 140 Zeichen - Medien und Ökonomie www.jugendmedientage.de
Veranstalter
Kooperationspartner
Hauptsponsoren Landeshauptstadt München Schul- und Kultusreferat
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WILLKOMMEN
INHALT
GRUSSWORTE Liebe Jugendmedientage-Teilnehmer, liebe Freunde der Jugendmedientage!
Grußworte Seite 03 Thema Seite 07 Vorabpanels Seite 08 Auftaktdiskussion Seite 10 Medieneinblicke Seite 11 Symposien Seite 14 Erzählcafés Seite 19 Workshops Seite 28 Abschluss Seite 45 Kulturprogramm Seite 46 Denkpause Seite 49 Partner Seite 50 Das Team Seite 52 Alles, was wichtig ist
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Tagungsschrift der Jugendmedientage 2010 Herausgeber: Jugendpresse Deutschland e.V. Wöhlertstraße 18 10115 Berlin Verantwortlich: Alina Ullmann Gerrit B. Mathiesen Redaktion: Alina Ullmann Gerrit B. Mathiesen Pia Döhler Layout: Jonas Hasselmann Fotos: Alexandra Genis Anja Treutinger Anne Dobler
Antje Erler Biller Neubauer Clara Nebeling David Streit Dennis Spohr Florian Held Franziska Sucker Fritz Schumann Gerrit B. Mathiesen Hanna Oehring Isabel Schnell Jennifer Fix Jennifer Köhler Jennifer Wiesbeck Jessy Walz Jonas Hasselmann Julia Vogt Juliane Guder Lena Sachse Louisa Manz Maria Amelie Mariesol Fumy
Maria Stepanov Merle Petratsch Naja Hjortshøj Philipp Linstädter Roman Henn Sabine Zink Sebastian Schütz Stefan Franke Stefan Gerlach Stephan Langer Tabea Stölting Tiggy Tina Holz Tobias Mittmann
Schön, dass ihr da seid! Seien wir ehrlich: In einigen Momenten haben wir an diesem Projekt ganz schön gezweifelt. Zu lange zu wenig Geld, zu wenige Anmeldungen, zu wenig Zeit. Trotzdem ackern bis zum Umfallen und immer die Frage: Zahlt sich die Arbeit aus? Wenn dann begeisterte Emails von Teilnehmen und Zusagen von Referenten kommen, die sich freuen, dabei zu sein, wenn am Ende sogar mehr Helfer als möglich sich im Team engagieren möchten, wenn der persönliche Referent von Frau Dr. Merkel anruft und dann auch noch das Bundespräsidialamt aufs Band spricht, dann weiß man wieder, dass es richtig ist, was man macht. Am eigenen Leib haben wir während der Organisation der Jugendmedientage die Höhen und Tiefen von „Medien und Ökonomie“ erfahren. Das Thema, das uns in diesem Jahr auch inhaltlich auf den Jugendmedientagen beschäftigt. Medien und Ökonomie: Das heißt in diesen Zeiten Krise und knappe Kassen, aber auch neue Wege gehen, Herausforderung und Chance. Wir haben die Herausforderung Jugendmedientage 2010 als Chance wahrgenommen, sind für ihre Verwirklichung manchmal unkonventionelle Wege gegangen und finden: Ja, die Arbeit hat sich gelohnt. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Vier Tage volles Programm und vor allem eine Menge interessanter Menschen, die vom 14. bis 17. Oktober in München zusammenkommen. Genau das ist es, was wir während der Organisationszeit gelernt haben und was wir euch mit diesen Jugendmedientagen auch auf den Weg geben wollen: Egal wie widrig die Umstände auch manchmal scheinen – lasst euch nicht einschüchtern, traut euch was zu und verwirklicht eure Träume! Ökonomisch handeln heißt vor allem eines: Potenzial erkennen und nutzen. Das könnt ihr auf den Jugendmedientagen. Es liegt an euch. Wir wünschen euch dabei viel Spaß, spannende Erfahrungen, neue Herausforderungen und tolle Kontakte. Pia Döhler und Leonie Petersen Projektleiterinnen Jugendmedientage 2010
Druck: Alpha-teamDRUCK Haager Str. 9 81671 München Auflage: 1000 Exemplare JUGENDMEDIENTAGE 2010 IN MÜNCHEN
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WILLKOMMEN
WILLKOMMEN
GRUSSWORTE
Niemand spricht momentan von einer Zeitkrise. Es war die Wirtschaftskrise, die im vergangenen Jahr die Medien beherrschte, auch Umwelt- und politische Krisen kommen sinuskurvenhaft immer wieder auf – aber eine Zeitkrise? Dabei umgibt uns das Problem der mangelnden Zeit andauernd. Keine Zeit für ein spannendes Buch, keine Zeit für gutes Essen, keine Zeit für ausführliche Telefonate. Und meist auch keine Zeit für ausführliche Recherche. Damit die abstinente journalistische Sorgfalt nicht auffällt, werden Nachrichten und Meldungen verkürzt, Inhalte weggelassen, Probleme vereinfacht. Warum auch nicht? Besonders die jungen Medienkonsumenten holen sich ihre Informationen lieber aus dem Internet. Da braucht es keine tiefgehenden Inhalte mehr. Doch stimmt das wirklich? Um das herauszufinden, haben die Jugendpresse Deutschland und die Junge Presse Bayern in diesem Jahr junge Journalisten, Profiredakteure und Persönlichkeiten aus Politik und Kultur eingeladen, sich mit dem Thema „Mehr als 140 Zeichen – Medien und Ökonomie“ auseinanderzusetzen. Wollen junge Leser nur noch 140 ZeichenHappen – oder eigentlich mehr? Auch wenn es auf den ersten Blick nicht so aussieht: die Wirtschaftskrise hängt stark mit der Zeitkrise zusammen. Wir hoffen, in den nächsten vier Tagen Antworten auf die Frage zu bekommen, was junge und alte Journalisten wollen und wohin die mediale Reise in Zukunft gehen kann. Der Bundesvorstand der Jugendpresse Deutschland bedankt sich bei allen Partnern, Referenten und besonders bei dem Team der Jugendmedientage. Erst durch sie alle ist es möglich, trotz Krise vier Tage – ohne Zeitdruck – über Medien und Ökonomie zu diskutieren. Allen Teilnehmern wünschen wir viel Spaß bei den Jugendmedientagen 2010 in München! Der Bundesvorstand der Jugendpresse Deutschland
GRUSSWORTE
Keine Frage; die Zukunft des Journalismus ist digital. Cross-Medialität ist schon seit Jahren das Schlüsselwort für erfolgreiche, journalistische Darstellungsformen. Doch die Experimentierphase ist noch lange nicht vorbei und immer noch sind Medienmacher fieberhaft auf der Suche nach dem Online-Angebot, das nicht nur journalistisch überzeugend, sondern auch gewinnbringend ist. Und auch der Printjournalismus ist noch längst nicht tot – er will nur neu erfunden werden. Für Euch ist dies die Zeit der großen Möglichkeiten. Gleichzeitig ist der wirtschaftliche Druck auf Journalisten enorm. Oft genug bleibt die Qualität unter Zeitdruck auf der Strecke – und das entgeht auch den Mediennutzern nicht, die dafür doch schließlich zahlen sollen. Ihr seid also gefragt! Die Jugendmedientage sind Euer Forum, um Euch auszutauschen, nach neuen Darstellungsformen, kreativen multimedialen Konzepten und schlüssigen Geschäftsideen zu suchen. Das Web 2.0 hat viel Potenzial für Formate, die Mediennutzer – jenseits der Kommentarfunktion – ernsthaft einbinden und von ihrem Wissen profitieren. Erfolgreicher Journalismus im Digitalzeitalter funktioniert nur mit begeisterten und aktiven Lesern, Hörern und Zuschauern, denen ein gutes Medienprodukt auch (online) etwas wert ist. Doch dahinter steht noch viel mehr: Unsere demokratische Gesellschaft braucht Öffentlichkeit und die findet vor allem medial vermittelt statt. Zeitungen, Radio, TV und Internet sind die Foren für den Austausch von Information und Meinungen; für Streitkultur und gesellschaftliche Kontrolle der Mächtigen; für die Kommunikation gemeinsamer Werte und die Repräsentation verschiedener Interessen. Diesen entscheidenden Beitrag für eine funktionierende Demokratie können Medien nur leisten, wenn engagierte Journalisten ihre Leser, Hörer und Zuschauer mit gut recherchierten Beiträgen verantwortungsvoll informieren. Qualitätsjournalismus ist ein Kulturgut und keine übliche Handelsware. Deshalb unterstützt die Bundeszentrale für politische Bildung die Jugendmedientage als wichtiges Forum junger Journalisten. Nutzt Euer Potenzial und verwirklicht Eure Ideen für den Journalismus von morgen! Thomas Krüger Präsident der Bundeszentrale für politische Bildung Schirmherr der Jugendmedientage 2010
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JUGENDMEDIENTAGE 2010 IN MÜNCHEN
JUGENDMEDIENTAGE 2010 IN MÜNCHEN
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Willkommen
Grussworte
München ist eine Medienmetropole ersten Ranges, was neben den kulturellen Vorzügen der Stadt und anderen positiven Standortfaktoren vor allem am Angebot hochqualifizierter journalistischer Arbeitskräfte liegt. Damit das so bleibt, müssen wir den kreativen Nachwuchs fördern – dazu tragen in München zahlreiche renommierte Einrichtungen der Journalistenausbildung, aber auch spannende Veranstaltungen für angehende Medienmacher wie die Jugendmedientage bei, für die ich deshalb sehr gerne die Schirmherrschaft übernommen habe. Die Jugendmedientage bieten jungen Medienmachern eine hervorragende Gelegenheit, wichtige journalistische Talente – wie Neugier und Experimentierfreude – zu erproben: Wo sonst kann man mit prominenten Medienprofis über das brandaktuelle Veranstaltungsmotto „Medien und Ökonomie“ oder über Fragen des journalistischen Handwerks ins Gespräch kommen und seine Erkenntnisse dann gleich unter fachkundiger Anleitung in klassischen oder neuen journalistischen Stilformen umsetzen? Dr. Christian Ude Oberbürgermeister der Stadt München Schirmherr der Jugendmedientage 2010
Liebe junge Kollegen, der Einfluss der Finanzmärkte kann zu Entscheidungen führen, die nicht zukunftsfähig sind. Wenn man von einem Medienunternehmen eine Rendite von 25 Prozent verlangt, dann wird das Unternehmen alles tun, um dieses Ziel zu erreichen. Zur Not werden diesem Ziel alle Werte geopfert. Doch man muss wissen, dass man wirtschaftlichen Erfolg nicht ohne sozialen Erfolg erzielen kann. Erfolg heißt mehr als reine Rendite. Das ist auch das Thema der Jugendmedientage 2010. Hier habt ihr die Möglichkeit, Klartext zu reden. Klartext reden aber bedeutet: ein Problem beim Namen nennen. Sonst können die Probleme nicht in ihrer wirklichen Tragweite wahrgenommen und erst recht nicht gelöst werden. Klartext reden genügt aber nicht. Wer sich über einen Zustand beklagt, wer klare Rede und klares Denken einfordert, der muss auch bereit sein, Verantwortung zu übernehmen und zu handeln. Auf den Jugendmedientagen in München habt ihr diese Chance Probleme zu benennen und Verantwortung zu übernehmen. Viel Spaß dabei! Euer Ulrich Wickert Botschafter der Jugendmedientage 2010
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JUGENDMEDIENTAGE 2010 IN MÜNCHEN
THEMA
MEHR ALS 140 ZEICHEN MEDIEN UND ÖKONOMIE
Titelsterben, Kürzungen und Outsourcing. Verlage reagieren auf die Krise am Ende des Jahrzehnts genauso wie auf die am Anfang und verschärfen damit den Zeitdruck für Medienmacher. Recherche, Wahrheitsgehalt und Nachrichtenwert bleiben oftmals auf der Strecke und die Qualität der journalistischen Arbeit leidet unweigerlich. Hinzu kommen Anzeigen- und Auflagenverluste, die vielleicht sogar selbst verschuldet wurden. Doch statt mit neuen Konzepten zu punkten und sich dem Zeitgeist zu stellen, verlieren sich viele Medienschaffende, Verleger und Politiker in sentimentalen Worten. Doch für nostalgische Gedanken und Selbstmitleid werden wir uns auf den Jugendmedientagen keine Zeit geben. Denn in den turbulenten Zeiten des Umbruchs sind Taten gefragt. Auf den Jugendmedientagen 2010 wollen wir Trends aufspüren und gesellschaftliche Veränderungen benennen, die hinter Oberflächenphänomenen wie Social-Networking-Plattformen stehen. Dabei verstehen wir das Thema Ökonomie allerdings nicht nur im Sinne einer rein finanziellen Gewinnmaximierung und Ausgabenminimierung, sondern als nachhaltiges, wirtschaftliches Handeln
im Sinne der Nutzung von Potentialen – sowohl persönlich, als auch institutionell und politisch. Unter dem Motto „Mehr als 140 Zeichen – Medien und Ökonomie“ wollen wir uns im Hinblick auf den Menschen als Individuum, die Gesellschaft als pulsierendes System und Medien als wirtschaftlich orientierte Unternehmen an das Thema Effizienzsteigerung wagen. Ökonomisch handeln, heißt dabei vor allem eines: Potentiale erkennen und nutzen. Es geht darum uns die Angst vor einem ungewissen Wandel zu nehmen und ihn als Chance zu begreifen - insbesondere für Neueinsteiger. Kreative Geschäftsideen, neue Formate und jugendgerechte Konzepte stehen daher im Fokus. Nur so können Entwicklungen wie die Internationalisierung der Medienunternehmen, veränderte Märkte oder Synergie- und Konvergenzeffekte positiv genutzt werden. Dabei werden wir nicht nur Print, TV und Hörfunk, sondern auch kreative Ausdruckstechniken, Onlinemedien und Mobile Technologien thematisieren. Nur so können wir einen Gesamteindruck von der Medienlandschaft im Hinblick auf gesellschaftliche und systematische Veränderungen erhalten, eigene Potentiale erkennen und diese gemeinsam erfolgreich in die Zukunft der Medien investieren.
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VORABPANEL 2
VORABPANEL 1
FROM ZERO TO HERO WEGE IN DIE MEDIEN
TELL IT LIKE IT IS REALITÄT VS. ANSPRUCH
Viele wollen „was mit Medien machen“. Die meisten davon am liebsten zum Feuilleton der SZ oder später beim Spiegel landen. Klar, dort als Redakteur zu arbeiten, ist sicher nicht schlecht, aber auch sicher nicht alles, was die Medienbranche zu bieten hat. Fragt man zehn Medienprofis, was charakteristisch für die Branche ist oder welche Jobs typisch sind, erhält man vermutlich zehn unterschiedliche Antworten. Die Medienbranche ist vielfältig, bunt und im Umbruch. Bei unserem Symposium „From Zero to Hero – Wege in die Medien“ wollen wir unter anderem diskutieren, wie der Einstieg in die Medienbranche gelingt und was eigentlich „in den Medien“ heißt?
Eine Demokratie braucht Menschen, die kritische Fragen stellen, Menschen, die ihre Meinung sagen und sich mit Meinungen anderer auseinandersetzen. Wir wollen diese Kultur fördern: beim Debate Club, unterstützt von CNN International und Roland Berger Strategy Consultants und in Zusammenarbeit mit dem MedienCampus Bayern. Dabei wird von zwei Teams die provokante These „All you need is a job! Junge Medienmacher zwischen Selbstaufgabe und Hartz IV?“ in einem Schlagabtausch über drei Runden beleuchtet, um anschließend ein Gewinnerteam des Abends zu küren. Sieger ist, wer am Ende die höchste Zustimmung des Publikums für seine Position verbuchen kann.
Berthold L. Flöper hat BWL studiert und als Lokaljournalist bei der „Westfalenpost“ und beim Bonner „GeneralAnzeiger“ geschrieben. Als Pressesprecher hat er sich beim Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) und der Arbeitsstelle für Jugendseelsorge der Deutschen Bischofskonferenz in Düsseldorf engagiert und leitet heute das Lokaljournalistenprogramm der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb).
Ulrich Brenner hat Germanistik, Geschichte und Politische Wissenschaften in Tübingen und München studiert und nach der erfolgreichen Ausbildung zum Redakteur an der Deutschen Journalistenschule in München unter anderem für den „Süddeutschen Rundfunk“, die „Stuttgarter Zeitung“, das „BMW Magazin“ und „P.M.“ gearbeitet. Heute engagiert er sich als Schulleiter und Geschäftsführer an der Deutschen Journalistenschule e.V.
Oliver Bilger hat Publizistik und Politikwissenschaft in Mainz, Zürich und London studiert. Seit mehr als zehn Jahren ist er als Journalist und Korrespondent für verschiedene Print- und Onlinemedien in den Bereichen Politik, Gesellschaft und Zeitgeschehen tätig, unter anderem für die Frankfurter Allgemeine, Spiegel Online und die Süddeutsche Zeitung, bei der er zurzeit volontiert.
Karin Prummer hat Journalistik mit Schwerpunkt Wirtschaft in Eichstätt und Salamanca/ Spanien studiert und war vor ihrem Volontariat bei der Süddeutschen Zeitung freie Mitarbeiterin beim Bayerischen Rundfunk München, N24 Auslandsstudio Washington DC und bei diversen Radiosendern. Zudem gewann sie unter anderem den Medienpreis des Bundesforums Familie für Nachwuchsjournalisten.
Jörg Prostka hat Film- und Fernsehwissenschaften studiert und war vor seinem Volontariat auch als Journalist der „Westfälischen Rundschau“ tätig. Heute ist er Mitglied des Bundesvorstandes des Deutschen Journalisten-Verbands.
Hannes Heyelmann ist Geschäftsführer der Turner Broadcasting System Deutschland GmbH. In dieser Funktion verantwortet er seit Juli 2009 alle Unternehmensaktivitäten von Turner im deutschsprachigen Markt. Seit August 2007 ist Heyelmann zudem Geschäftsführer der Entertainmentsparte von Turner: Cartoon Network, Boomerang, TNT Film, TNT Serie und [adult swim].
Boris Bayer studiert Philosophie und Mathematik in Berlin. In den letzten zehn Jahren hat er im Bereich Drittmittelförderung bei diversen Institutionen gearbeitet und etwa zehn Praktika absolviert – unter anderem bei Filmproduktionsfirmen, im Industrieservice und in der Jugendhilfe. Zurzeit engagiert er sich als Finanzreferent der Jugendpresse Deutschland e.V..
Almut Graebsch hat im Fach Biochemie promoviert und an der BioM Biotech Cluster Management GmbH einen Abschluss als Managerin im Bereich Kommunikation erreicht. Neben Redaktionspraktika bei „Nature“ und im „GIT Verlag“ engagiert sie sich bereits seit Jahren beim „Laborjournal“ in Freiburg und ist Präsidentin des Debattierclubs München.
Greta Taubert hat bei der Berliner Zeitung volontiert und zählt laut Medium Magazin zu den Top30 unter 30 der Nachwuchsjournalisten des Jahres 2009. Ihre Geschichten – vorwiegend aus dem Osten Deutschlands und Europas – sind unter anderem in der FAS, Cicero und Die Zeit erschienen. Heute ist sie freie Reporterin in Leipzig.
Robert Bohle ist Diplomand am MaxPlank-Institut für Plasmaphysik in Garching und Mitglied des Debattierclubs München und Heidelberg.
Annette Engehausen hat Wirtschaftswissenschaften mit den Schwerpunkten Personal und Organisation, Wirtschaftsinformatik und W irtschaftspsychologie studiert und ist heute – nach vielseitigen Jobs im Personalcontrolling – Leiterin des Referats Ausbildung im kaufmännischen und technischen Bereich beim Bayerischen Rundfunk.
Das Panel „From Zero to Hero“ auf den MEDIENTAGEN MÜNCHEN wird unterstützt vom MedienCampus Bayern e.V.
Moderation: Stefan Rippler
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Das Panel „Tell it like it is“ auf den MEDIENTAGEN MÜNCHEN wird unterstützt vom MedienCampus Bayern e.V.
Moderation: Pia Döhler JUGENDMEDIENTAGE 2010 IN MÜNCHEN
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Medieneinblicke
Auftaktdiskussion
Gefangen im Web 2.0 digital statt sozial?
CHAT
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Streifzüge in die Medienwelt MEDIENEINBLICKE
PROFIL
140 Zeichen. Das ist gerade mal die Länge einer Twitternachricht. „Eine Länge, mit der man zwar viel ausdrücken kann, aber die Zeichenanzahl ist nicht genug, um die komplexen Themen unserer Gesellschaft zu diskutieren“, erklärt Projektleiterin Leonie Petersen. „Mit dem Slogan assoziiert man neue Medien und Social Media-Netzwerke, doch während der Veranstaltung wird nicht innerhalb der virtuellen Welt kommuniziert. Die Jugendmedientage sind eben mehr als 140 Zeichen“, so Petersen. Dennoch wird auch die virtuelle Welt ein Thema auf den Jugendmedientagen 2010 sein. Bei unserer Auftaktdiskussion wollen wir die Social-Media-Netzwerke genauer unter die Lupe nehmen: „Gefangen im Web 2.0 – digital statt sozial?“ Andreas Weiland hat Politik- und Kommunikationswissenschaft studiert und beschäftigte sich in seiner Diplomarbeit mit neuen Formen der politischen Beteiligung von Jugendlichen durch Social Software. Seit 2005 bloggt er auf seiner Homepage www.ohrenflimmern.de und engagiert sich heute unter anderem bei der Jugendpresse Deutschland.
Dr. Henning Arp studierte Verwaltungsund Politikwissenschaft und promovierte am Europäischen Hochschulinstitut in Florenz. Nach Stationen in der Generaldirektion Umwelt der Europäischen Kommission in Brüssel und im Kabinett von Umweltkommissarin Margot Wallström ist er heute Leiter der Regionalvertretung der Europäischen Kommission in München.
Daniel Poznanski hat Jura und Sozialwissenschaften studiert, war als Pressesprecher, Dozent und Geschäftsführer von Medienakademien aktiv und ist heute neben seiner leitenden Funktion bei der „WAM – Die Medienakademie” auch Schatzmeister und Geschäftsführer des Instituts für cooperative Medienentwicklung e.V.
Ute Naumann hat Kommunikations- und Medienwissenschaft mit dem Schwerpunkt Medienpädagogik an der Universität Leipzig studiert. Seit April 2007 ist sie als Specialist im Team Media Education bei den VZ-Netzwerken in Berlin aktiv.
Verlagshäuser, Sendestudios, Radiosender, Pressestellen und viele andere Medienunternehmen sind aus München, der größten Verlagsstadt Europas, schon lange nicht mehr wegzudenken. Nun habt Ihr die einmalige Gelegenheit selbst am Zuge zu sein und in Redaktionsbesuchen den Medienprofis hinter den Kulissen über die Schulter zu schauen. Seid nicht schüchtern und schnuppert bewusst ein bisschen Alltagsluft der Medienmacher. Wann ergibt sich sonst schon einmal die Gelegenheit so nah in spannenden Gesprächen mit Führungskräften zu erleben, wie sich München medial präsentiert? Stillt Euren Wissensdurst und den Eurer Referenten, denn sicher gibt es auf beiden Seiten viele Fragen, die gehört und beantwortet werden möchten.
Das BISS-Magazin ist die älteste und mit einer monatlichen Druckauflage von derzeit 38.000 Exemplaren eine der erfolgreichsten Straßenzeitungen Deutschlands, die Bürgern in sozialen Schwierigkeiten hilft, sich selbst zu helfen.
Welt der Wunder führt Euch durch das Studio und Schnittbüro und diskutiert mit Euch über Wirtschaftsjournalismus.
Bilder – Objekte – Aktionen. Hinter dem Kürzel B.O.A. verbirgt sich eine Produktionsfirma, die sich durch Vielschichtigkeit, ihren hohen Anspruch und ihre Unabhängigkeit auszeichnet und Euch in die Videofilmkunst an Schnittplätzen einführen wird.
Die in mehr als 90 Ländern erscheinende, internationale Frauenzeitschrift ELLE führt Euch durch ihre Mode, Beauty und Lifestyle verkörpernden Redaktionsräume.
Radio Arabella versorgt München und Umgebung mit einem Mix aus Oldies und Hits – schaut hinter die Kulissen des Erfolgssenders.
Moderation: Timm Berger
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Verrückt. Verrucht. Gewagt. Das junge Magazin NEON lässt Euch in seine Redaktionsräume schnuppern.
Das weltweit agierende Musikunternehmen ENJA Records ist nicht nur Label für Pop, Jazz und Klassik, sondern unterstützt seine Künstler auch als Tourbooker.
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Entdeckt München von seiner medialen Seite auf einer Stadtführung mit Medienbezug.
MEDIENEINBLICKE
STREIFZÜGE IN DIE MEDIENWELT Bavaria Film nimmt euch mit auf eine Reise – entdeckt Postproduktionen, Dailysoap-Studios, die Abläufe in der digitalen Regie und erfahrt, was bei der Bearbeitung von 3D-Kinofilmen zu beachten ist.
Die Münchner Boulevardzeitung tz lockt nicht nur mit Nachrichten aus München, Bayern und der Welt, sondern auch mit kritischen Sportkommentaren, Exklusivberichten der Stars und Tipps zum Thema Lust & Leidenschaft.
Bei Bayerns neuem Jugendradiosender egoFM hörst Du rund um die Uhr die geballte Musikkompetenz abseits der Charts.
Im BR-Funkhaus München erwarten Euch mit on3, Bayern3 und dem NewsCenter drei spannende, interaktive Stationen.
Gute Laune TV hält, was der Name verspricht: Rund um die Uhr verwöhnt der Sender mit einem abwechslungsreichen Mix der schönsten Hits und größten Melodien deutschsprachiger Musik.
Beim Besuch des ZDFLandesstudios erlebt Ihr, was hinter dem Slogan „Mit dem Zweiten sieht man besser“ steckt.
Die teleschau ist ein unabhängiger Mediendienstleister, der durch Formatentwicklung und die Bereitstellung von Artikeln und Videos eine vielfältige Palette von Themen abdeckt – darunter Young, Games und Musik.
Die Fernsehproduktionsfirma Bilderfest ist auf hochwertige Wissenschaftsdokumentationen, Wissensformate, Reportagen sowie Image- und Industriefilme spezialisiert.
Radio Charivari – Münchens Hitradio – versorgt seine Hörer täglich mit Hits aus den 80ern, 90ern und den besten aktuellen Hits.
Ulrich Brenner, der Leiter der Deutschen Journalistenschule, beantwortet Euch bei einer Führung durch die Räumlichkeiten alle persönlichen Fragen rund um die professionelle Ausbildung zum Journalisten. Der Münchner Merkur informiert seine fast 200.000 Leser täglich über die neuesten Ereignisse.
Im BR-Fernsehstudio München-Freimann lernt Ihr die produktionstechnischen und redaktionellen Abläufe des ARD-Mittagsmagazins kennen.
Bei Constantin Medien erlebt Ihr hautnah wie die Redaktion von SPORT1 arbeitet und wie die multimedialen Inhalte für die TV-, Online- und Mobile-Plattformen produziert werden.
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Beim Wetter Fernsehen dürft Ihr nicht nur vor die Greenbox, sondern erfahrt in spannenden Gesprächen mit dem Regisseur auch, was hinter den Kulissen im Studio passiert.
Das Landesbüro Bayern der dpa zeigt Euch von A wie Attentat bis Z wie Zinserhöhung, wie facettenreich die verschiedenen Redaktionen multimedial unter einem Dach arbeiten.
Rasend brisant: Die Pressestelle des Polizeipräsidiums München lädt Euch zu einer exklusiven Pressekonferenz ein.
Blick hinter die Kulissen der Turner Broadcasting System Deutschland GmbH: Zu den Turner-Marken in Deutschland gehören der Nachrichtensender CNN International, der Spielfilmkanal TNT Film, der Kindersender Cartoon Network, der Kinder- und Familiensender Boomerang, der Seriensender TNT Serie sowie das Comedy-Format [adult swim].
Bei Radio Energy 93.3 München erlebst Du täglich „HIT MUSIC ONLY!” und wirst mit den Promi-News versorgt – schau, was dahinter steckt.
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Symposien / ICM
Symposien
Laut gedacht
Lovehatetragedy Feindbild Google?
SYMPOSIEN Fakten, Wissen und Standpunkte vermitteln, aber auch Spaß machen und motivieren – das sollen die Symposien, moderierte Podiumsdiskussionen. Hier haben (nicht nur) die Teilnehmer die oft einmalige Chance, die ganz Großen der Medienwelt live zu erleben und kennen zu lernen. Wenn dann auch noch die Fetzen auf dem Podium fliegen, ist klar, dass die Argumente noch einige Zeit präsent sein werden. Themen auf den JMT 2010: • „Lovehatetragedy: Feindbild Google?“ • „Ich hab kein Geld für ein Orchester: GEZ noch?“ • „Eight days a week – Zwischen Schlafmangel und Höhenflug“ • „Things aren’t going to change – Zwischen Meinungsvielfalt und Medienmacht“
Feindbild Google?
Gez noch?
SchlafmangeL
Höhenflug
Meinungsvielfalt
Medienmacht
Wenn du etwas im Internet suchst, gehst du zu Google. Du willst die Reiseroute wissen? Google. Die neuesten Nachrichten? Google? Was Microsoft vor 20 Jahren war, sind heute Global Player wie Google oder Apple. Mit der Digitalisierung wurden herkömmliche Vertriebswege in Frage gestellt, Nischen gefunden, neue Giganten erschaffen. Im gleichen Maße wie ihr Erfolg zunimmt, wächst auch der Widerstand. Medienmanager, Mobilfunkanbieter, Urheber. Alle fordern ihre Rechte, hassen und lieben die Giganten zugleich. Die Fragen, die bleiben: Was ist im Internet eigentlich für wen erlaubt? Was nicht? Und wie kann man damit nur Geld verdienen? Christoph Keese ist Wirtschaftwissenschaftler und Absolvent der Hamburger Journalistenschule. Nach Stationen als Geschäftsführender Redakteur und Ressortleiter Wirtschaft der „Berliner Zeitung“, Chefredakteur der „Welt am Sonntag“, „Welt online“ und „Financial Times Deutschland“, zu deren Gründern er gehörte, agiert er heute als Autor und Konzerngeschäftsführer Public Affairs der Axel Springer AG.
Kay Oberbeck hat BWL und Angewandte Kulturwissenschaften studiert, als stellvertretender Leiter der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit bei Axel Springer gearbeitet und war drei Jahre Director PR & IR von Lycos Europe. Heute verantwortet er als Head of Communications & Public Affairs die Unternehmenskommunikation von Google in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Skandinavien.
Mark Nierwetberg hat Politikwissenschaft und Germanistik in Düsseldorf, Washington DC und London studiert. Anschließend arbeitete er als Korrespondent für die Wirtschaftsnachrichtenagentur vwd/Dow Jones und als freier Journalist für verschiedene Printmedien. Heute leitet er das Team Corporate Issues im Bereich der Konzernpressestelle der Deutschen Telekom AG.
Tore Meyer hat BWL studiert und fungierte neben seiner Position als Geschäftsführender Gesellschafter in der Sentoris KG als Vorstandsvorsitzender der 4tiitoo AG, die sich mit modernsten Informationstechnologien auseinandersetzt. Seit April 2010 ist er Geschäftsführer der WeTab GmbH.
Moderation: Fabian Wolff
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Symposien / ICM
Ich hab kein Geld für ein Orchester GEZ noch?
DJV-Symposium / BSMedien
Eight days a week Zwischen Schlafmangel und Höhenflug
Fernseher, Radio, Computer, Handy. Mindestens ein Gerät hat jeder von uns zu Hause. Dafür sollen wir zahlen – ab 2013 soll sich davor auch niemand mehr so leicht drücken können wie bisher. Die viel diskutierte Reform der öffentlich-rechtlichen Rundfunkgebühren steht an. Mit der Umstellung von der Gebühr pro Gerät auf die Gebühr pro Haushalt sind viele Fragen verbunden: Womit sind die Gebühren gerechtfertigt? Werden die ÖffentlichRechtlichen Anstalten ihrem Auftrag der Grundversorgung, gerade was die jugendliche Zielgruppe angeht, gerecht? Welche Online-Angebote müssen möglich sein? Haben die Öffentlich-Rechtlichen Wettbewerbsvorteile durch die Gebühren? Die junge Zielgruppe fehlt. Mit den Privaten schwelt der Konflikt über Angebote im Web. Eine spannende Debatte.
„Hold me, love me… eight days a week.” Nicht immer einfach, was die Beatles da fordern, wenn es um die Tätigkeit als freier Journalist geht. Jobs sind auf dem Markt für freie Journalisten hart umkämpft. Unsicherheit ist ständiger Begleiter. Dennoch gibt es viele gute Gründe, freier Journalist zu werden: So kann man sich seine Zeit selbst einteilen, sich eigene Themen aussuchen und versuchen, sich einen Namen zu machen. Zudem hat man mehr Zeit fürs Schreiben, muss sich weniger mit Layouten und Technik beschäftigen als viele der fest angestellten Kollegen. Aber ist die Tätigkeit für alle geeignet? Für wen kann man arbeiten, wie fängt man an? Wie gelingt es, davon zu leben? Welche Fördermöglichkeiten gibt es? Auf dem Podium diskutieren freie Journalisten mit der stellvertretenden DJV-Bundesvorsitzenden, einem Existenzgründungsberater sowie mit Jochen Wegner, Chefredakteur von Focus online.
Prof. Dr. Wolf-Dieter Ring hat Rechtswissenschaften studiert und war unter anderem als Leiter des Referats Medienpolitik der Bayerischen Staatskanzlei und Vorsitzender der Arbeitsgruppe „Rundfunkbegriff” der Rundfunkreferenten der Länder tätig. Heute ist er Vorsitzender der Kommission für Jugendmedienschutz (KJM), des Vergabeausschuss Games der Bayerischen Staatsregierung und Mitglied der Enquete Kommission „Internet und digitale Gesellschaft“.
Dr. Tobias Schmid ist seit Januar 2005 Bereichsleiter Medienpolitik bei der Mediengruppe RTL Deutschland. Daneben ist der promovierte Jurist seit Oktober 2005 Vorsitzender des Fachbereichs Fernsehen und Multimedia und Vizepräsident des Verbandes Privater Rundfunk und Telemedien. Von 1999 bis Ende 2004 war Schmid für die Home Shopping Europe AG tätig. 2001 übernahm er die Leitung der Bereiche Recht und Medienpolitik bei Home Shopping Europe.
Wolfgang Kiesel ist freiberuflicher Existenzgründungsberater, Redakteur und Dozent. Journalistisch befasst er sich vor allem mit Themen, die in der Nähe von Schifffahrt, Werften, Außenhandel und Logistik angesiedelt sind. Jährlich begleitet er ehrenamtlich mehr als 200 Nachwuchsjournalisten in den Beruf.
Jochen Wegner hat Physik studiert und ist ausgebildeter Wirtschaftsjournalist. Er gründete das größte deutschsprachige Online-Forum für Journalisten „jonet. org“ und verantwortet, neben seiner Position als Chefredakteur von FOCUS Online und Geschäftsführer der TOMORROW FOCUS Portal GmbH, das innovative Projekt nachrichten.de.
Annette Kümmel hat Publizistik, Politikwissenschaft und Rechtswissenschaft in Mainz studiert. Seit 1991 ist sie bei Sat.1 tätig: zuerst in der Rechtsabteilung, ab 1996 als Referentin Medienpolitik. 1998 übernahm Kümmel die Geschäftsführung der Sat.1 (Schweiz) AG. Seit 2000 ist sie Leiterin Medienpolitik bei der ProSiebenSat.1 Media AG und wurde 2006 zur Direktorin berufen. Seit August 2010 ist sie Senior Vice President Governmental Relations & Regulatory Affairs. Kümmel ist stellvertretende Vorstandsvorsitzende der Freiwilligen Selbstkontrolle Fernsehen, Mitglied des Vorstandes beim Verband Privater Rundfunk und Telekommunikation sowie Mitglied des Aufsichtsrats der FilmFernsehfonds Bayern.
Volker Matthies war strategischer Entwickler der BR-Multimediaangebote, Online-CvD und arbeitete als RadioN a c h r i c h t e n r e d a k t e u r. Heute ist er Leiter der Fernsehformate on3-südwild und on3-startrampe.
Sebastian Christ lernte an der Deutschen Journalistenschule und besitzt ein JournalistikDiplom. Nach zwei Jahren als Parlamentsredakteur bei stern.de tauschte er den Sessel in der Bundespressekonferenz gegen die Zeltstoffsitze in Militärmaschinen: Seine erste Dienstreise als freier Journalist führte ihn nach Afghanistan. Für seine Reportagen gewann er den Axel-Springer-Preis.
Ulrike Kaiser hat ein Volontariat bei der Rheinischen Post absolviert und war fast 20 Jahre als Chefredakteurin des journalist tätig. Neben ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit in journalistischen und medienpolitischen Gremien, erhielt sie 2005 den Deutschen Preis für Medienpublizistik und ist heute freie Medienfachjournalistin und stellvertretende DJV Bundesvorsitzende.
Susanne Böllert volontierte an der Journalistenschule Ruhr und der „Westfälischen Rundschau“ und machte sich 2008 mit ihrem Redaktionsbüro „mensch media“ selbstständig. Zu ihren Kunden zählen unter anderem „wissen.de“, „focus.de“, „abi.de“ und der „Münchner Merkur“.
Das Symposium „Eight Days a Week“ wird organisiert vom Deutschen Journalisten-Verband.
Moderation: Maximilian Kall
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JUGENDMEDIENTAGE 2010 IN MÜNCHEN
Moderation: Eva Werner JUGENDMEDIENTAGE 2010 IN MÜNCHEN
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Erzählcafés
Symposien / BSMedien
Things aren’t going to change Zwischen Meinungsvielfalt und Medienmacht
Hinter den Kulissen ErzählcafÉs
Der deutsche Fernsehmarkt wird immer mehr von zwei großen Senderfamilien, der ProSieben.Sat 1 Media AG und der RTL Group, beherrscht, immer mehr Zeitungsabonnenten bekommen die gleichen Artikel vorgesetzt. Oft wird den Medien die Rolle der „vierten Gewalt“ im Staat zugeschrieben. Doch wie können sie dieser Rolle in wirtschaftlich schwierigen Zeiten, in denen das Werben um Sponsoren und Anzeigenkunden zum Überlebenskampf gehört, noch nachkommen? Medien sind Teil der Gesellschaft, beeinflussen sie, sind aber gleichzeitig auch selbst von ihren ökonomischen und rechtlichen Rahmenbedingungen abhängig. Auf dem Podium „Things aren’t going to change“ wollen wir erörtern, wer zu wem gehört? Wer wem Geld gibt? Und: Welche Vor- und Nachteile das Spannungsfeld zwischen Medienmacht und Meinungsvielfalt Unternehmen und Journalisten bietet? Georgios Gounalakis hat Rechtswissenschaften in Heidelberg und Frankfurt/Main studiert und agiert seit 1994 als Professor für Bürgerliches Recht, Internationales Privatrecht, Rechtsvergleichung und Medienrecht an der Philipps-Universität Marburg. Dort ist er auch Direktor des Instituts für Rechtsvergleichung sowie der Forschungsstelle für Medienrecht und Medienwirtschaft.
Jürgen Doetz hat Politik, Geschichte und Soziologie studiert, war als Pressesprecher und stellvertretender Regierungssprecher tätig und Geschäftsführer des Fernsehsenders SAT.1, wo er zudem den Vorstandsposten „Medienpolitik und Regulierung“ bei der ProSiebenSat.1 Media AG inne hatte. Heute ist er der Präsident des Verbandes Privater Rundfunk und Telemedien e. V. (VPRT).
Steffen Grimberg studierte Journalistik und Geschichte in Dortmund und Edinburgh, volontierte bei der Thüringer Allgemeinen, gewann 2009 den Bernd Donnepp Preis für Medienpublizistik und ist heute Redakteur bei der taz in den Ressorts Wirtschaft und Umwelt sowie Medien.
Michael Paustian volontierte bei der Axel Springer AG und ist heute nach Stationen als Chefredakteur des Berliner Kurier und Redakteur sowie Ressortleiter der BILD Hamburg Stellvertretender Chefredakteur der BILD.
In Kleingruppen treffen die Teilnehmer auf Medienprofis und Jungjournalisten, auf Blogger, Datenschützer und Redakteure. Die gemütliche Atmosphäre und der private Rahmen der Erzählcafés tragen dazu bei, dass die Teilnehmer im persönlichen Gespräch mehr über den Berufseinstieg, über die Arbeit und Arbeitsbedingungen in der Medienbranche sowie über verschiedene (medienökonomische) Themen und Probleme aus der Praxis erfahren.
klicksafe.de – der Beruf des Medienpädagogen Die Initiative zur Vermittlung von Medienkompetenz im Bereich Internetsicherheit zeigt Euch, welche Aufgabengebiete man als Medienpädagoge bearbeitet. Dabei spielt nicht nur die Konzeption von Lehrmaterialien und Schulungsplänen, sondern auch das gekonnte Abhalten von Seminaren und die versierte Präsentation kritischer Inhalte auf Messen eine Rolle – hört selbst...
Gudrun Melzer studierte Psychologie und Politik mit den Schwerpunkten Medienpädagogik, Pädagogik der frühen Kindheit und Soziologie. Während des Studiums war sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin bei der Landeszentrale für Medien und Kommunikation tätig. Seit August 2008 ist sie innerhalb der Initiative klicksafe.de als Referentin für den Bereich Medienkompetenz angestellt.
More Justice – PRESSERECHT
Moderation: Flo Fischer
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Zensur durch den Rektor? Darf ich die Schülerzeitungsthemen frei bestimmen? Hafte ich allein für die Beiträge oder wer noch? Werde ich automatisch zum Verleger? Darf ich die Kinder meiner Lehrer abbilden? Macht es einen Unterschied, ob man die Personen erkennt? Brauche ich immer eine Einwilligung zur Veröffentlichung? Das alles wird hier anhand von Beispielen und Rechtsgrundlagen geklärt.
Jutta Müller studierte Rechtswissenschaften an der LMU München und ist nach Stationen als Rechtsanwältin heute Geschäftsführerin des BJV und Referentin für Presse- und Medienrecht sowie kollektives Arbeitrecht unter anderem bei der ABP in München.
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Erzählcafés
Erzählcafés
Hinter den Kulissen
Media creations – Crossmedia / Social Media Videokamera bedienen und texten, Audios einsprechen und Internet - Journalisten müssen in Zukunft vor allem eines sein: vielseitig. Doch wie bekommt man das hin, wie lernt man das? Hier erfahrt Ihr wo die Grenzen zwischen Vielseitigkeit und Massenproduktion verlaufen, wie man sich am besten auf diese neuen Anforderungen vorbereitet und ob es sich trotz aller Veränderungen noch lohnt, Journalist zu werden?
Christian Jakubetz schöpft sein Wissen aus den langjährigen Erfahrungen als Journalist, Berater, Projektmanager und Dozent. Stationen seiner Arbeitsreise waren unter anderem N24, ZDF, Kirch New Media, die RTL-Journalistenschule und SevenOne Intermedia. Zudem ist der Autor des Fachbuchs „Crossmedia“.
Hinter den Kulissen
Protect me from what I want – Recherche im Netz Schneller geht’s nicht. Begriff in die Suchmaschine tippen – und schon sind die gewünschten „Fakten“ für den Artikel oder die Hausarbeit verfügbar. Doch sind die gefundenen Informationen richtig? Ist die Quelle seriös? Wir wollen uns über die Grundsätze bei der Recherche im Internet austauschen und beleuchten dabei auch das Phänomen Copy & Paste.
Kodachrome Wirtschaftsjournalismus mit der Kamera Oft wird Wirtschaftsjournalismus blind in das Mediensegment Print einsortiert – doch gibt es viel mehr Möglichkeiten „Business“ medial zu verarbeiten. Christina Kahlert erzählt, wie man Wirtschaftsthemen in bewegte Bilder umsetzt, diese für die gesamte Kommunikationsarbeit nutzt, und wie man mit Kontinuität und dem richtigen Preis-Leistungs-Verhältnis Kunden langfristig erfolgreich betreut.
Benedikt Geyer ist ausgebildeter Medienassistent und Jugendmedienschutzberater. Er arbeitet für das MedienKompetenzNetzwerk Mainz-Rheinhessen und studiert zurzeit an der Katholischen Fachhochschule Mainz Soziale Arbeit. Bereits seit einigen Jahren hält er Vorträge für Jugendliche zu Themen wie Filesharing, soziale Netzwerke und Datenschutz.
Christina Kahlert studierte Kommunikationswissenschaften und Politik, arbeitete als Journalistin für diverse Fachund Firmenzeitschriften und ist heute Geschäftsführerin einer internationalen Industriefilm-Produktionsfirma, in der sie auch als Autorin und Regisseurin agiert.
Behave! 101 Do’s and Dont’s für das Web 2.0 Ist es okay, wenn ich eine Kontaktanfrage auf Facebook ignoriere? Wie lange darf ich im Café das kostenlose Wi-Fi nutzen, ohne etwas zu bestellen? Was mehr als 200 Jahre lang der Knigge wusste, ist im Zeitalter der „Höflichkeit 2.0“ Niemandsland. Das Telekom Creation Center hat in einem internationalen Design Research Projekt mit „Digital Natives“ 101 Do’s and Dont’s für den digitalen Lebensstil entwickelt und stellt diese hier zur Diskussion.
The politics of life – Medienpolitisches Gespraech Hassliebe, Partnerschaft oder Symbiose? Politik und Presse verbindet jedenfalls mehr als nur der Anfangsbuchstabe.
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Julika Sandt studierte Kunstgeschichte, Germanistik und Philosophie, arbeitete unter anderem bei der Mainzer Allgemeinen Zeitung, beim ZDF, 3sat und der Pressestelle der Kassenzahnärztlichen Vereinigung Bayerns. Heute ist sie Mitglied des Bayerischen Landtags und Sprecherin der FDP-Fraktion für Medien, Kultur, Jugend und Sport.
Julia Leihener ist ausgebildete Produktund Prozess-Designerin und entwickelt seit über sechs Jahren konsumentenorientierte Zukunftsvisionen für die Kommunikationsbranche. Heute arbeitet sie als Ideation Design Managerin im Creation Center der Telekom Laboratories in Berlin.
Media World – Medienjournalismus oder: wie man sich planmäSSig unbeliebt macht Medienjournalisten könnten den ganzen Tag Fernsehen oder Zeitung lesen. Sie tun es aber nicht, sondern versuchen Hinterund Abgründe der Branche und ihrer Geschichten zu durchleuchten. Dabei geht es um höchst verschiedene Dinge - von Kai Diekmanns bestem Stück bis zur Frage, warum kritische Bücher im BertelsmannKonzern totgeschwiegen werden und das Fernsehprogramm immer schlechter wird.
Steffen Grimberg studierte Journalistik und Geschichte in Dortmund und Edinburgh, volontierte bei der Thüringer Allgemeinen, gewann 2009 den Bernd Donnepp Preis für Medienpublizistik und ist heute Redakteur bei der taz in den Ressorts Wirtschaft und Umwelt sowie Medien.
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Hinter den Kulissen
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Good Advice: Presserat Borderline – Guter Journalismus, schlechter Journalismus: Dürfen Journalisten alles? Was für ethische Grenzen gibt es und wie werden sie definiert? Diskutiert mit Ella Wassink über aktuelle Fälle aus der Arbeit des Presserats, stellt Fragen aus eurem Alltag und schildert eure Wünsche für einen „guten” Journalismus.
Ella Wassink hat Politologie und Literaturwissenschaft in Osnabrück und London studiert und nach ihrer Weiterbildung zur PR-Referentin neben Stationen in der politischen Öffentlichkeitsarbeit als Referentin für die Botschaft der Republik Korea in Bonn gearbeitet. Heute ist sie beim Deutschen Presserat tätig.
I did it my way – Wege in den Journalismus Viele Wege führen nach Rom und genauso viele Wege führen in den Journalismus. Hier wird Euch gezeigt, wie Ihr euch im Dschungel der Möglichkeiten zurechtfindet und explizit auf unterschiedliche Praktika eingegangen. Dabei unter anderem verschiedene Journalistenschulen, Studiengänge, Stipendien und vor allem Volontariate.
Pauline Tillmann hat Politikwissenschaft, Soziologie und Psychologie studiert, während des Studiums zahlreiche Praktika unter anderem bei der Schwäbischen Zeitung, der Augsburger Allgemeinen, der dpa in Berlin, beim SWR und beim BR absolviert und ist heute Reporterin und Autorin beim Bayerischen Rundfunk (BR) in München.
Shoul’ve Asked Her Faster – Ifp-Speeddating In 600 Sekunden auf den Punkt! Journalisten sind schnell, kontaktfreudig und haben nur wenig Zeit. Damit sind sie wie gemacht fürs Speeddating. Triff in zehn mal 600 Sekunden Journalisten aus Zeitung, Radio, Fernsehen und Onlinemedien, unter anderem SZ-Reporter Holger
Gertz, ARD-Moderatorin Claudia Schick und Rom-Korrespondent Martin Zöller. Nebenbei lernst du die modernen Studios und Seminarräume der katholischen Journalistenschule ifp kennen – mitten in der Münchner Isarvorstadt.
Julia Walker studierte Geschichte, Literatur und Sprachen Osteuropas und volontierte beim ifp. Nach der freien Mitarbeit bei Spiegel Online und der taz ist sie heute freiberufliche Journalistin.
Holger Gertz studierte Psychologie bevor er an der Deutschen Journalistenschule in München ausgebildet wurde. Heute ist er als Reporter für die Seite Drei und als Streiflichtautor für die Süddeutsche Zeitung tätig.
Agnes Vogt studiert Theologie auf Diplom, war Praktikantin beim WDR und ist neben ihrem Stipendium beim ifp Redaktionsassistentin beim Bayerischen Fernsehen.
Das Produkt – Produktionsmanagement Ohne Einblick kein Durchblick – und ohne Durchblick keine Übersicht: Wer im Fernsehen an maßgeblicher Stelle die Fäden in der Hand halten möchte, muss genau wissen, welche „Strippen“ er zieht. Ob Programmwirtschaft, Produktionstechnik oder Stoffentwicklung. Hier eignet ihr euch das Rüstzeug an, das ihr braucht, wenn ihr das Fernsehen der Zukunft mitgestalten möchtet.
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Anne Carstensen besitzt mehrjährige Berufserfahrung im TVBereich, hat bei der Bayerischen Akademie für Fernsehen gelernt (TVJournalismus und TV-Produktionsmanagement) und ist heute unter anderem Producerin bei der smac media & consulting GmbH.
Michael Broch studierte katholische Theologie und ist heute Geistlicher Direktor des ifp, Hörfunkpfarrer des SWR und im „Wort zum Sonntag” im ARD zu sehen.
Claudia Schick studierte Romanistik und Politikwissenschaft, volontierte beim NDR, war Reporterin beim RTL Nachtjournal und ist heute Moderatorin und Reporterin bei der ARD. Stefan Schwabeneder begann seine Radiokarriere 1987 bei Radio Fantasy in Ausgburg. Nach Stationen bei Radio Gong, Hitradio Ö3 und Antenne Bayern arbeitet er heute als Comedyautor, Moderator und Programmgestalter für Bayern 3.
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Hinter den Kulissen
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Talk of the town – Verändere Deine Stadt! Lokaljournalismus = Horst Schlemmer? Das war einmal! Heute sind Lokaljournalisten Reporter, die schnell, hart und meist unbestechlich arbeiten. Reporter, die mit ihren Recherchen das bestimmen, worüber die Stadt redet und mit ihrer Arbeit tatsächlich noch etwas bewegen.
Uwe Vetterick volontierte beim Greifswalder Tageblatt, arbeitete als stellvertretender Chefredakteur der BILD in Berlin und Hamburg und ist heute Chefredakteur der Sächsischen Zeitung in Dresden.
Written in the stars – Astro Sendung Hier wird euch das interaktive Konzept des Senders AstroTV, die Entstehung und die Entwicklung bis zum heutigen Tage sowie der spezielle Charakter des „Call-in Formates” beleuchtet. Am praktischen Beispiel erfahrt ihr auch, wie das Programm vor dem Hintergrund unterschiedlicher Fragestellungen funktioniert.
Christina Czech hat Englisch und Deutsch auf Lehramt studiert, war als Regieassistentin, Künstlermanagerin, Schauspielerin und Sprecherin aktiv und hat als Jungredakteurin ein Volontariat bei TV München absolviert. Heute ist sie Programmleiterin bei AstroTV.
Talk to me – Gender, Medien, Pop und so Als JournalistIn braucht man Fragen. Die könnt ihr hier anbringen und gemeinsam Themen wie Gender im Journalismus, Popkulturjournalismus oder gleich beides diskutieren.
Liz Weidinger studiert Journalistik und Kommunikationswissenschaft an der Uni Hamburg und ist schon seit der ersten Ausgabe als freie Autorin beim Missy Magazine dabei, wo sie in den Sommersemesterferien Redaktionspraktikantin ist. Über Feminismus und Pop schreibt sie unter anderem für fluter.de, Intro und den Zündfunk.
Augen auf! Berufliche Perspektiven im Corporate Publishing „Immer nur schreiben, was einem der Kunde in die Feder diktiert? Das muss doch langweilig und unbefriedigend sein!“ Mit diesen Aussagen wird jeder konfrontiert, der in der Unternehmenskommunikation arbeitet. Dass dort aber sichere Arbeitsplätze und ein unglaubliches Kreativpotenzial zu Hause sind, ahnen die wenigsten. Wer die vielen Chancen dieser Branche kennenlernen möchte, ist herzlich eingeladen hier seinen Horizont zu erweitern.
Frauke Müller ist Redakteurin und Projektleiterin im Bereich Gesundheitskommunikation bei der wdv Gesellschaft für Medien und Kommunikation OHG in Bad Homburg, wo sie auch ihr Volontariat absolvierte. Ausbildungsbegleitend erlernte die studierte Dipl. Betriebswirtin und Rechtsökonomin an der Akademie für Publizistik in Hamburg das Handwerk des Redakteurs.
Fingers in the factories – Journalist in Brüssel Spannende Erzählungen aus dem Brüsseler Arbeitsalltag warten auf Euch. Denn hier erfahrt Ihr nicht nur, was man auf Gipfeln erleben kann und wer was entscheidet, sondern auch wie viel für das Leben der Deutschen bereits in Brüssel entschieden wird.
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Alexander Hagelüken studierte Volkswirtschaft, Jura und englische Literatur, arbeitete als Korrespondent und Redakteur für den Bayerischen Rundfunk, den Stern und die Weltwoche und leitet heute den Geldteil der Süddeutschen Zeitung.
Design Your Universe Gestaltung des Internetauftritts einer Zeitung Relevant, spannend und unterhaltsam sind die drei wichtigsten Kriterien für die Auswahl der Storys. Am Anfang der Entscheidungskette, ob eine Geschichte „gut” ist, steht immer das journalistische Bauchgefühl. Oder die Frage: Interessiert das den Leser? Was zählt, ist die Top-Story und wie man sie darstellt. Die große Herausforderung besteht darin, EINE Marke auf verschiedenen Kanälen zu spielen und damit die unterschiedlichen Zielgruppen in unterschiedlichen Lebenssituationen zu erreichen.
Wolfgang Scheida studierte Politikwissenschaft und Theologie in Bukarest und Hamburg und sammelte erste journalistische Erfahrungen bei der Financial Times Deutschland, Cash und Dilema bevor er erst als Wirtschafts- und Nachrichtenredakteur dann in verschiedenen Führungspositionen bei der OnlineRedaktion der BILD arbeitete. Heute ist er Chef vom Dienst bei WELT ONLINE.
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Information Overload: Privatsphäre 2.0 Wozu eigentlich Privatsphäre und Datenschutz im Internet, wenn ich doch nichts zu verbergen habe? Ist Privatsphäre ein überholtest Konzept, verändert sich deren Wahrnehmung in Zeiten der „sharing“ Generation nur, oder stehen dahinter universale, für alle Menschen geltende Werte? Wie kann der heutige Datenschutz weiterentwickelt werden, um den momentanen (und zukünftigen) Herausforderungen gewachsen zu sein? Während das EU-Pilotprojekt HUWY (HUB-Websites for Youth Participation) vor allem die jüngeren Internetuser in den Mittelpunkt der Debatte stellt und gemeinsam über internetpolitische Fragestellungen diskutiert, befasst sich das Projekt PRESCIENT (PRivacy and Emerging fields of SCIENce and Technology) gezielt mit dem Thema Privatsphäre und Datenschutz im Kontext neuer Technologien. Im Erzählcafe „Information Overload: Privatsphäre 2.0” steht eure Meinung zu Privatsphäre im Web 2.0 im Mittelpunkt.
Philip Schütz ist Doktorand am Fraunhofer Institut für System- und Innovationsforschung in Karlsruhe. Er hat Politikwissenschaften, Anglistik und Jura an der Universität Heidelberg studiert und befasst sich im Rahmen seiner Promotion und des EU-Forschungsprojektes PRESCIENT mit dem Thema Privatsphäre und Datenschutz im Kontext neuer Technologien. Kay Lüddecke hat in diesem Jahr ihr Studium an der Universität Bremen mit dem Schwerpunkt Kommunikationsund Medienwissenschaften abgeschlossen. Thema der Bachelor-Arbeit war die politische Partizipation Jugendlicher im Internet.
Everybody’s got to learn sometime Praktikumsknigge Wie machst du dein Praktikum zum Erfolg, ohne dich dabei ausbeuten zu lassen? Was kannst Du als Gegenleistung für Deine Arbeit überhaupt verlangen? Und welche Fallstricke, Flops, Tipps und Tricks gibt es zu beachten? Antworten auf diese Fragen und ein Info-Blatt als Spickzettel für die Zeit nach den Jugendmedientagen, erhaltet Ihr hier in lockerer Atmosphäre.
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Stefan Rippler studierte Medien und Kommunikation, war lange Jahre selbstständiger Klein-Verleger und gründete die Internetplattformen planetpraktika.de und generation-praktikum.de, mit denen er sich für faire Praktikumsbedingungen in der Medienbranche einsetzt. Heute arbeitet er als Online-Marketing Manager im Zeitschriftenvertrieb von Bauer.
Inside Outside Arbeiten in auSSergewöhnlichen Pressestellen Mord, Raub und Trickdiebstahl – die Arbeit der Münchner Polizei ist ein weites, spannendes Arbeitsfeld. Kein Wunder, dass dieses am Medienstandort München tagtäglich auf besonderes Interesse unter Journalisten stößt. Ihr erfahrt hier anhand ausgewählter Einzelfälle, wie die spannende Kooperation zwischen der Polizei und den Medien in all seinen Facetten funktioniert und auch wo sich Grenzen und Schwierigkeiten ergeben.
Wolfgang Wenger ist Kriminalrat, Pressesprecher und Leiter der Dienststelle Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Polizei München. Viele Jahre hatte er zunächst als Jugendbeamter und später als Jugendkoordinator der Münchner Polizei beruflich mit Kindern und Jugendlichen zu tun. In seiner Funktion als Jugendkoordinator leistete er Pionierarbeit in der polizeilichen Prävention an Schulen und für gefährdete Münchner Jugendliche.
Come around again Medienökonomie aus europäischer Perspektive Europa verändert sich – mit der EU entwickelt sich ein Wirtschaftsraum, in dem seit den 1990ern der verstärkte Anspruch auf eine Legitimierung durch die politische Öffentlichkeit entstanden ist. In der letzten Erweiterungsrunde sind acht postkommunistische Staaten Mittelosteuropas in die Gemeinschaft aufgenommen worden, in denen sich die Medienmärkte stark verändert und konzentriert haben. Westeuropäische Unternehmen sind bedeutende Akteure in diesem Prozess. Was bedeutet das für die Medienöffentlichkeit in den Ländern und für die europäische Öffentlichkeit?
Indira Dupuis hat Publizistik und Kommunikationswissenschaft studiert und in den Bereichen Mediensysteme in Mittelosteuropa sowie Transnationalisierung von Öffentlichkeit in Europa geforscht. Heute ist sie Projektleiterin der Lehr- und Lernredaktion am Institut für Medienwissenschaft innerhalb des Ausbildungs - und Erprobungssenders NRW tätig.
Second place is the first looser Qualität im Sportjournalismus Doping, Wettskandale, Korruption. Das Themenspektrum ist breiter und anspruchsvoller denn je, der Beruf des Sportjournalisten damit schwerer denn je. Der Sportjournalist klemmt oftmals im schmerzhaften Spagat, ist er doch meist Fan und Berichterstatter in einem. Wie kann er trennen zwischen der Nähe zum Athleten und der Distanz als Journalist, zwischen sportlicher Leidenschaft und olympischem Kommerz, zwischen Sport und Event? Oder ist eine inhaltliche wie moralische Abgrenzung gar nicht mehr möglich?
Prof. Dr. Stefan Brunner hat viele Jahre als Journalist unter anderem für die Süddeutsche Zeitung und die ZEIT in verschiedenen Ressorts gearbeitet. Heute unterrichtet er Journalistik an der Macromedia Hochschule für Medien und Kommunikation in München mit dem Schwerpunkt Sportjournalismus.
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Praxis Ahoi
Tv
Audio
Workshops Medien ausprobieren und eigene Erfahrungen sammeln, das ist einer der Gründe, warum Ihr uns mit Eurer Anwesenheit auf den Jugendmedientagen beehrt. In den Workshops erklären Euch Medienprofis in kleinen Gruppen Grundlagen und geben Euch Tipps und Tricks aus der Praxis. Innerhalb weniger Stunden produziert Ihr so Ergebnisse, die für Eure zukünftige Arbeit nicht nur nützlich, sondern elementar sein können. Das Beste ist, das Ihr diese Ergebnisse oftmals direkt mit nach Hause nehmen könnt. Sei es als politikorange-Veranstaltungszeitung, als Podcast, Video oder Fotomappe. Neben den klassischen Workshops zu den Themen Fotografie, Film, Radio und Print stehen 2010 auch Angebote wie Recherchestrategien, Licht- und Tontechnik, Hörcollage, PR-Crashkurs und Logoentwicklung auf dem Programm. Also nehmt all Eure Kreativität zusammen und zeigt uns, was in Euch steckt!
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kreativ JUGENDMEDIENTAGE 2010 IN MÜNCHEN
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Beautiful Dirty Rich Boulevardjournalismus
Set it off Journalistische Darstellungsformen
I write sins no tragedies politikorange
Suddenly I see Der extra3-Satireworkshop
Nach einer kurzen Einführung in die Arbeit einer Boulevardzeitung, geht es ans Eingemachte. Im Workshop recherchiert Ihr Nachrichten, erstellt Reportagen, besorgt Fotos und layoutet schließlich eine komplette Seite im Stil des Kölner EXPRESS. Nach den Jugendmedientagen wird Eure Seite dann im EXPRESS gedruckt und veröffentlicht. Thema der Seite ist: „Street View – Warum hat der Bundesbürger Angst vor Google?”
Hier lernt Ihr, wie Nachrichten und Berichte konzipiert und erstellt werden. Von Informationsquellen und Aufbau über die Formen, die stilistischen Grundlagen und die Vermischung von Darstellungsperspektiven bis hin zum ÜberschriftenBrainstorming, dem Umgang mit Fotomaterialien und Beispielanalysen und Übungen. Nach diesem Workshop werden Sprachmuster und Codes, Redundanzen und häufige Fehler in der Umgangssprache kein Fremdwort mehr für Euch sein.
In nur vier Tagen entstehen gleich fünf Zeitungen, die sowohl die MEDIENTAGE MÜNCHEN als auch die Jugendmedientage 2010 live in Wort und Bild festhalten werden. Unzählige Fotos wird es zu schießen und unzählige Texte zu schreiben, zu redigieren und in Layout einzubauen geben. Eine herausfordernde Angelegenheit, denn die kompakte Zeitung wird jeden Morgen zum Frühstück serviert.
Ist es eigentlich gefährlich, wenn einem das Lachen im Halse stecken bleibt? Wir wollen uns in diesem Workshop in die wenig erforschten Gebiete zwischen Weltverbesserer-Kabarett und Schenkelklopfer-Comedy aufmachen. Ausgerüstet mit einem Rucksack voller extra3-Beiträge könnt Ihr hier Grenzerfahrungen machen: Wozu braucht Satire eigentlich einen Feind? Und was ist bloß eine „lachende Erkenntnis“? Happy End: Ihr dürft am Ende sogar selbst einmal satirisch loslegen – Veröffentlichungen im extra3-Blog nicht ausgeschlossen!
Detlev Schmidt absolvierte nach seinem Abitur ein Volontariat bei der Kölnischen Rundschau, wo er später stellvertretender Lokal-Chef im Kreis Ahrweiler war. Nach einer Zwischenstation bei der Aachener Volkszeitung agierte er beim Kölner EXPRESS als Nachrichtenführer und baute dort den Newsdesk auf. Heute engagiert er sich zusätzlich als Dozent für junge Journalisten an verschiedenen Institutionen.
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Prof. Dr. Vielwerth hat Politikwissenschaften, Journalistik und Pädagogik an der Katholischen Universität Eichstätt studiert und leitete ein großes PR-Projekt für die Audi AG. Im Anschluss volontierte er bei einer Tochtergesellschaft von Sat.1 und arbeitete als Journalist für die Süddeutsche Zeitung und den Bayerischen Rundfunk.
Sebastian Serafin studiert Germanistik und Jüdische Studien, war zwei Jahre lang Chefredakteur der Website mymTw.de und ist neben seiner Tätigkeit als freier Mitarbeiter von politikdigital.de seit 2009 Projektleiter von politikorange.
Andreas Lange hat Angewandte Kulturwissenschaften studiert und volontierte beim Norddeutschen Rundfunk. Er war als freier Reporter unter anderem für das Holsteiner Tagesblatt, den NDR- und ARD-Hörfunk und extra3 tätig. Seit 2010 ist Lange Mitglied in der Auswahlkommission für das NDRVolontariat.
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Football is coming home Sportjournalismus
The Big Jump SZ Relaunch
Headlines Überschriftenworkshop
Talk Interviewtraining
Die neuen medialen Möglichkeiten haben die Recherchemöglichkeiten erweitert und auch den Sportjournalismus verändert, aber Google allein reicht noch lange nicht. Mehr denn je sind viele verschiedene Bereiche gefragt: Dabei sein, beobachten, Fragen stellen, dran bleiben. Kommunizieren, recherchieren, dokumentieren, thematisieren, diskutieren und analysieren. Beim BayernHeimspiel darf jeder der Teilnehmer sein Talent für die HochgeschwindigkeitsBerichterstattung und Folge-Analyse unter Wettkampfbedingungen testen.
Nicht nur konservative Formate wie Nachrichtensendungen ändern ihr Auftreten, auch ein Nachwuchsmedium will aktuell und überzeugend beim Leser ankommen. Um das zu erreichen, muss oftmals nicht nur das Layout überarbeitet werden, sondern vor allem inhaltlicher, frischer Input aus der Redaktion kommen. Wie ihr herausfindet, was die Leser wirklich wollen und welche Parameter es zu modifizieren gibt, erfahrt Ihr hier.
„Neustart nach Sex“, „Saufen, Knutschen, Sahnespiele“ oder „Vogel liebt Katze“. Wenn wir die Zeitung aufschlagen, fallen uns oft die unmöglichsten Sätze ins Auge. Doch wie findet man die Überschrift, die den Leser zum Verschlingen eines Textes einlädt? Muss man schockieren? Muss man zum Lachen anregen? Muss man dafür sorgen, dass erst mal die Stirn gerunzelt und dann die Augen verdreht werden? Im Workshop „Headlines” erfahrt Ihr, wie man Aufmerksamkeit erregt ohne zwangsläufig zu provozieren.
Der Stadtrat soll zum Jugendhaus befragt werden; man hat Euch ein Interview mit dem örtlichen Schützenkönig aufs Auge gedrückt; oder Ihr wollt den Direktor über die Hitzefreiregeln in die Mangel nehmen: Einige von Euch haben vielleicht für die Lokal- oder Schülerzeitung schon mal so ein Interview gemacht. Wie man sich auf so ein Gespräch vorbereitet, wie man es überlebt und wie man dann daraus einen Text oder einen Beitrag macht – das wollen wir in diesem Workshop üben und besprechen.
Hannes Kohlmaier ist Gründungschefredakteur der BLIZZ Regenburg und Redaktionsleiter der BILD Stuttgart.
Christian Thiele hat Politikwissenschaft in Berlin und Paris studiert, war als Korrespondent unter anderem für Brand Eins, die Financial Times Deutschland, die Süddeutsche Zeitung und die Zeit tätig, bloggt und unterrichtet und arbeitet als Textchef für den Playboy, wo er für die Interviews verantwortlich ist. Seine Haare trägt er offen. Sein Lieblingsgetränk: Wodka Gimlet und zu Weihnachten wünscht er sich ein Pony.
Sven Busch volontierte bei der dpa und war unter anderem für den ARD, Eurosport und Premiere/Sky als Korrespondent, Kommentator, Moderator und Redakteur tätig. Heute ist er Mitglied der IOC-Presse-Kommission und dpa-Sportchef.
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Frauke Müller ist Redakteurin und Projektleiterin im Bereich Gesundheitskommunikation bei der wdv Gesellschaft für Medien und Kommunikation OHG in Bad Homburg, wo sie auch ihr Volontariat absolvierte. Ausbildungsbegleitend erlernte die studierte DiplomBetriebswirtin und Rechtsökonomin an der Akademie für Publizistik in Hamburg das Handwerk des Redakteurs.
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Workshops
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Audio
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Get what you need Grundlagen Radio
Hear Hörcollage
Turn your radio on Schreiben fürs Hören
Audio World Podcast/ Gebauter Beitrag Radio
„Sowas von tot!“, hieß es in den vergangenen Jahren oft genug, wenn die Rede auf Radio kam. Das Internet habe dessen Funktion längst übernommen. Trotzdem gibt es das Radio noch immer. Gerade erst hat eine große Studie gezeigt, dass auch das junge Medienpublikum Radio gleichrangig mit Internet und TV nutzt. Damit Radio aber auch weiterhin gehört wird, muss es spezielle Forderungen erfüllen: es muss für die Hörer, nicht für die Macher produziert werden. Es muss Themen anbieten, die das Publikum ansprechen. Und es muss eine Sprache verwenden, die beim Zuhören verständlich bleibt. Für die Macher heißt das: für’s Ohr schreiben, nicht für’s Auge.
Was ist ein O-Ton-Hörspiel überhaupt? Was kann man mit seinen O-Tönen machen? Wie und wo sammelt man Hör-Materialien und was kann man dann daraus machen? Wir hören in ein paar berühmte O-Ton-Hörspiele und Features aus der Geschichte des Radios hinein und diskutieren über die Umsetzung, sammeln aber auch selbst O-Töne und versuchen uns an einer ersten, kleinen Collage.
Schreiben fürs Hören klingt kinderleicht. Ist es aber nicht. Es gibt einige Dinge, die man bei der Radiosprache beachten muss. Denn Schreiben fürs Lesen und Schreiben fürs Hören sind zwei Paar Stiefel. Glaubst du nicht? Dann probier’s aus und lies mal Zeitungstexte laut vor. Viel zu lange Sätze, viel zu kompliziert, viel zu viele Fremdwörter. Wie es besser geht, lernst du im Workshop „Turn your radio on: Schreiben fürs Hören”. Du wirst selbst aktiv, indem du unter Anleitung fürs Radio textest - und dabei viele Kniffe lernst, und zwar nicht nur fürs Schreiben, sondern auch fürs Sprechen.
Radiomachen ist doch einfach! Mikro an und dann sagen, was ansteht. Ein bisschen Musik, ein bisschen Erzählen und schon steht der Radiobeitrag, oder? Beinahe. Hinter Radioarbeit steckt viel Handwerk. Was es alles beim Radiomachen zu beachten gibt, lernt Ihr hier. Von der Planung des Beitrags über die Bedienung des Aufnahmegeräts bis zum finalen Schnitt – alle Grundelemente werden innerhalb des Workshops erklärt und selbst ausprobiert. Das Ziel ist ein fertiger Radiobeitrag, der noch am selben Tag auf Sendung gehen könnte.
Wolfgang A. Sabisch studierte Germanistik, Neuere Geschichte und Kommunikationswissenschaft. Nach Stationen bei Radio Gong, Radio F, Antenne Niedersachsen und DSF ist er heute Leiter des Aus- und Fortbildungsradios afk M94,5, München und Lehrbeauftragter verschiedener Medieninstitutionen – darunter die Akademie der Bayerischen Presse und die Akademie für Neue Medien in Kulmbach.
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Alexandra Müller studierte Kreatives Schreiben und Kulturjournalismus und tourte als Alemuel mit dem Kleinen Hai durch deutsche Großraumdiskotheken. Heute arbeitet sie unter anderem als Aktionskünstlerin, Autorin und Mädchen für alles, was mit Text zu tun hat.
Pauline Tillmann Pauline Tillmann hat Politikwissenschaft, Soziologie und Psychologie studiert, während des Studiums zahlreiche Praktika unter anderem bei der Schwäbischen Zeitung, der Augsburger Allgemeinen, der dpa in Berlin, beim SWR und beim BR absolviert und ist heute Reporterin und Autorin beim Bayerischen Rundfunk (BR) in München.
Florian Pressmar spezialisierte sich während seines Studiums auf Medienpädagogik und Erwachsenenbildung, arbeitet als Referent für Offene Kanäle und ist Koordinator des MK-Netzwerk Mainz-Rheinhessen. Seit mehreren Jahren leitet er Workshops im Bereich Film, speziell Magazinbeiträge, Kurzfilme und Studioproduktionen. Außerdem ist er aktiver Musikredakteur beim Radio Rüsselsheim.
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Workshops
Workshops
Online
PR
What you don’t know – Auf dem Weg zum eigenen Onlinemedium
Searching for the truth Online-Recherche
Another Public Service Announcement – PR-Crashkurs
Im Workshop „What you don’t know – Auf dem Weg zum eigenen Onlinemedium” erhaltet ihr einen Einblick in den Redaktionsalltag eines Online-Magazins. Wie findet man spannende Themen, die die „Generation Me” bewegen? Was gibt es neben den klassischen journalistischen Stilformen? Und wie erreicht man im schnelllebigen Internet am Besten seine Leser? Zudem simulieren wir einen Tag in der Redaktion. Das heißt: Recherchieren, schreiben, redigieren. Rund um Medienthemen. Und ein topaktuelles Special.
Ihr wisst noch nicht, wie Journalisten im Netz finden, was sie suchen? Dann seid Ihr hier genau richtig! Neben hilfreichen Werkzeugen werden Euch Warnhinweise an die Hand gegeben, die die Feinheiten von Google beleuchten und Vorsichtsmaßnahmen vorstellen, die beim Umgang mit der weltgrößten Suchmaschine wichtig sind. Außerdem erfahrt Ihr, wann Kataloge und Metasuchmaschinen helfen, welche Pressearchive und Datenbanken ihr kennen solltet und wie Ihr Experten für ausgewählte Themen findet.
Dürfen Pressesprecher lügen? Sind sie Türöffner oder Blockierer? Muss man das Gleiche können wie die Journalisten „auf der anderen Seite“? Worauf gilt es bei kritischen Fragen zu achten damit kein Fettnäpfchen daraus wird? Im Workshop „Another Public Service Announcement: PR-Crashkurs” gibt es nicht nur Informationen und praktische Übungen zu den Grundlagen der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, sondern auch die Auseinandersetzung mit der Königsdisziplin: Der Krisenkommunikation.
Prof. Hansjörg Zimmermann studierte BWL mit Schwerpunkt Marketing und Werbung sowie Theaterwissenschaften und Kunstgeschichte. Nachdem er bei verschiedenen Werbeagenturen unter anderem als Creative Director gewirkt hat, verschlag es ihn in die Gründung und Geschäftsführung innovativer Unternehmen, in denen er bis heute tätig ist – darunter „die argonauten G2“, „Das Goldene Vlies“, „zeitjung.de“ und das Community-Forschungs-Institut „i-cod“.
Oliver Buschek ist Absolvent der Deutschen Journalistenschule und arbeitete für Computer- und Medienfachzeitschriften. Zudem moderierte er eine Multimedia-Fernsehsendung, bevor er bei Bayern 2 als Moderator, Redakteur und Autor für die Sendungen Zündfunk, Notizbuch und Computermagazin begann. Noch immer experimentiert er gern damit, wie man On Air und Online am besten zusammenbringt.
Jörg Prostka hat Film- und Fernsehwissenschaften studiert und war vor seinem Volontariat auch als Journalist der Westfälischen Rundschau tätig. Heute ist er als Pressesprecher des Energieversorgers AVU AG tätig und im Ehrenamt Mitglied des DJV-Bundesvorstandes.
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JUGENDMEDIENTAGE 2010 IN MÜNCHEN
JUGENDMEDIENTAGE 2010 IN MÜNCHEN
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The Masterplan Magazinbeitrag TV
Ligths, camera, action Kameraführung und Perspektiven
A human being’s portrait Portraitfotografie
Wie wird ein Magazinbeitrag fürs Fernsehen gestaltet? Wie funktioniert die Planung, Produktion und Herstellung eines Magazinbeitrags? Das alles erfahrt Ihr hier. Nach einer kurzen Einweisung in die Grundlagen der Magazinproduktion fertigt Ihr selbst einen Beitrag an, der noch am selben Abend auf dem Blog zu den Jugendmedientagen veröffentlicht wird.
Hier könnt Ihr nicht nur die theoretischen Grundkenntnisse sondern auch den praktischen Umgang mit dem HDV Camcorder Sony HVR-Z1 erlernen. Tipps zur Bildgestaltung und korrekter Belichtung werden ebenso erläutert wie die Vorteile und Nachteile beim Drehen mit kleinen Camcordern. Kamera ab!
Um eine Person zu portraitieren, ist oft mehr nötig als nur Technik. Das Umfeld und der Ausdruck können Gefühle widerspiegeln, die normalerweise nur schwer einzufangen sind. Ebenso gut kann ein Bild, in dem nicht die richtigen Akzente gesetzt sind, aber auch ganz schnell in seiner Wirkung verblassen. Wie man erreicht, das ein Foto zur Kunst wird, und wie die Technik, sei es Kamera oder Licht, eingesetzt werden kann, lernt Ihr hier.
Was gibt‘s Neues? 84 Berichte live von den JMT 2010, #JMT2010 als Tag und los! Tweet
Startseite JMT2010 Heute starten die JMT2010 in München. #JMT2010 vor 4 Minuten
JMT2010 Am Abend vor den JMT schwört sich das ganze Team auf die folgenden vier Tage ein. #JMT2010 vor ungefähr 18 Stunden
Christian Wedel arbeitet als selbständiger Medienpädagoge und veranstaltet für das Bildungszentrum Bürgermedien regelmäßig das Projekt „Bewegte Bewerbung“. Bevorzugt arbeitet er im Bereich Video und Film und erstellt Kurzfilme, Dokumentationen, Magazinsendungen und Live-Aufzeichnungen.
Britta Becker hat nach einer kaufmännischen Ausbildung zunächst bei verschiedenen Filmfirmen und Werbefilmfirmen Praxiserfahrung sammeln können. Heute arbeitet sie als freie Kamerafrau mit den Schwerpunkten Dokumentarfilm, Werbung, Imagefilm und Spielfilm und unterrichtet an der BAF Kamera- und Lichtseminare.
Michael Schultz begann bereits mit 16 Jahren sein fotografisches Schaffen. Mittlerweile wirkt er in seinem eigenen Studio in Schwäbisch Hall und arbeitet für verschiedene Agenturen in den Bereichen Industrie/Werbung und Firmenportraits.
JMT2010 @DJV_de Glückwunsch, der Workshop „Another Public Service Announcement – PR Crashkurs“ ist super angekommen und schon voll! #JMT2010 Mittwoch, 22. September 2010, 11:14:51
JMT2010 Heute ist der letzte Tag, um sich noch für die Jugendmedientage in München anzumelden: www.jugendmedientage.de #JMT2010 Freitag, 17. September 2010, 16:33:35
JMT2010 Wir freuen uns, dass die @bpb_de und die Landeshauptstadt München Kooperationspartner sind! #JMT2010 Dienstag, 7. September 2010, 18:21:17
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JUGENDMEDIENTAGE 2010 IN MÜNCHEN
JUGENDMEDIENTAGE 2010 IN MÜNCHEN
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Workshops
Workshops
Kreativ / Technik
Kreativ / Technik
A new culture is born Reportage Jugendkulturen
Here I go again Digitale Bildbearbeitung
Turn your lights down low Lichttechnik
Totally addicted to Bass Tontechnik
Gemeinsam tauchen wir in die weite und bunte Welt der Jugendkultur und der Jugendszenen ein und beleuchten die Vielfalt der heutigen Jugend mal etwas genauer. Welche Jugendkulturen und -szenen gibt es, welche sind besonders „In” und was gibt es neues am „Markt”? Neben diesen und anderen Fragen rund um die Welt der Jugendkulturen beleuchten wir gemeinsam Schlagwörter wie „Lebensstilgemeinschaft”, „Spaßgeneration”, „Konsum-Kids”, etc. Natürlich gibt es auch wertvolle Tipps zu Recherchemöglichkeiten und -wegen zum Thema.
Adobe Photoshop ist so vielfältig, dass es mittlerweile in allen Bereichen unseres Lebens zum Einsatz kommt. Der Workshop „Here I go again: Digitale Bildbearbeitung” bietet eine intensive Einführung in die vielfältigen Möglichkeiten des Bildbearbeitungsprogramms: von einfachen Retusche-Arbeiten über Fotomontage bis hin zu multimedialen Verwendungszwecken der Bilder oder Illustrationen. Lernt von Grund auf, wie Photoshop „denkt“ und startet so richtig durch – mit tollen Effekten und einer Menge Bildideen. So macht Bildbearbeitung von Anfang an Spaß!
Den Einsatz von Bühnen- und Showlicht kann man nicht nur als dramaturgisches Element für das Erzeugen unterschiedlicher Stimmungen verwenden, sondern man kann auch mit ihm beeindrucken. Wie? Das lernt Ihr hier! Denn von Scheinwerfergrundlagen bis zur Erläuterung der Struktur von Beleuchtungsanlagen und Praxisübungen werdet Ihr euch hier ausprobieren können. Farbtemperatur, Kunstlicht, Filtereinsatz, Signalverteilung und 5-Punkt-Ausleuchtung werden keine Fremdwörter mehr sein.
Technisch interessierte Musiker aufgepasst! Neben der Einführung in die Technik des Studios werdet Ihr im Workshop „Totally addicted to Bass: Tontechnik” mit einer eigens von Euch zusammengestellten Band einen Song aufnehmen, diesen schneiden und nachbearbeiten.
Matthias Rohrer arbeitet seit 2008 als Forschungs- und Projektassistent am Institut für Jugendkulturforschung in Wien. Er studiert Kultur- und Sozialanthropologie und Soziologie an der Universität Wien. Seit 2007 ist Rohrer darüber hinaus Vorstandsmitglied der Jugendpresse Österreich und betreut die Bereiche Organisationsmanagement und Projektplanung. Seine Schwerpunkte in der Arbeit am Institut für Jugendkulturforschung hat er vor allem in den Gebieten „Jugend und Politik”, „Jugend und Medien – Online Social Networks” und „Jugendkulturen und -szenen”.
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JUGENDMEDIENTAGE 2010 IN MÜNCHEN
Robert Hranitzky ist freier Designer aus München. Sein Studium an der Fachhochschule Mannheim (Hochschule für Technik und Gestaltung) schloss er Anfang 2006 mit seinem 3D-Kurzfilm „Diona Con Carne” ab. Hauptsächlich erstellt er Kurzfilme, Visualisierungen und 3D-Animationen für Werbeagenturen und internationale Unternehmen. Darüber hinaus ist Robert Hranitzky als Experte für Adobe auf zahlreichen Veranstaltungen unterwegs, hält Fachvorträge und gewährt Einblicke in seine künstlerische sowie technische Herangehensweise.
Gerhard Mayer-Hartlieb ist ausgebildeter Energieelektroniker und arbeitete nach seinem Studium der Energietechnik auf Lehramt bei verschiedenen Fernsehproduktionen. Heute wirkt er in der Fachabteilung Veranstaltungstechnik der BSMedien insbesondere mit den Schwerpunkten Beleuchtungs- und Bühnentechnik und Bühnenpyrotechnik.
Achim Altenweger ist ausgebildeter Informationselektroniker und studierte Elektrotechnik und Englisch auf Lehramt. Seine Schwerpunkte sind Beschallungstechnik, Medientechnik, Englisch und EDV. Nebenbei ist er als passionierter Bassist der Band Gauchos Monachos unterwegs.
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Workshops
Workshops
Intensivworkshops
Intensivworkshops
Picture perfect Panoramafotografie
Taking pictures Produktphotographie
Make difficult things easy Magazinsendung
Shiny Magazine Missy Magazine
Hier werdet Ihr unter professioneller Anleitung auf lebendige Art und Weise die Grundlagen der Panoramafotografie von einfachen Teilpanoramen bis hin zu 360°-Grad-Panoramen erlernen. Auch der Umgang mit spezieller Panoramasoftware am Computer sowie die Handhabung des einzusetzenden Panoramakopfes wird verständlich demonstriert. Mitzubringen: Kamera und falls möglich Notebook.
Wie setzt man Objekte eigentlich gekonnt in Szene? Welche Atmosphäre ist beim Fotografieren von Nöten? Und warum werkelt man stundenlang minutiös an Details? Hier erfahrt Ihr es! Neben der Einführung zu Darstellungsweisen und Möglichkeiten der besonderen Bildaufteilung werdet Ihr in kleinen Gruppen an verschiedenen Aufbauten die Faszination der Objektfotografie hautnah erleben und auch selbst alltägliche Dinge in besonderem Licht erscheinen lassen.
Im Workshop „Make difficult things easy” taucht ihr ein in die Faszination einer eigenen thematischen Radiosendung. Und in die Problematik, diese in kurzer Zeit organisatorisch und technisch im Team zu realisieren. Vielleicht habt ihr euch beim Thema der diesjährigen Jugendmedientage gefragt, wie solch ein komplizierter Zusammenhang in den Medien umgesetzt werden kann. Es werden auf lebendige Art die Grundlagen so vermittelt, dass ihr Erkenntnisgewinn und praktisches Radiomachen neu entdeckt. Die entstehende Sendung soll auf Radio LOHRO ausgestrahlt werden und als Podcast verfügbar sein.
Wir gestalten gemeinsam eine 16-seitige Sonderausgabe des Missy Magazines – exklusiv für die Jugendmedientage. Von der Themenauswahl, über die Recherche und dem Verfassen der Beiträge, der Bildrecherche bis zum Schlusskorrektorat und zur Druckvorbereitung erlebt ihr im Schnelldurchlauf, wie ein Printmagazin entsteht – und was die Besonderheiten einer gendersensiblen Berichterstattung ausmacht. Wir freuen uns auf eure Ideen!
Uwe Statz gilt in einigen Medien bereits als „PanoramaPapst“ und setzt auch ungewöhnliche Bildmotive wie Innenaufnahmen von Kühlschränken oder Mannschaftsportraits perfekt in Szene. Seine Fotos wurden nicht nur in Fachzeitschriften veröffentlicht, sondern fanden auch in internationalen TV-Berichten zur Panoramafotografie Beachtung.
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JUGENDMEDIENTAGE 2010 IN MÜNCHEN
Eberhard Schuy hat seine Ausbildung zum Fotografen mit dem Meister abgeschlossen und arbeitete als Werbe- und Industriefotograf, bevor er als Studioleiter in einer Werbeagentur tätig war. Er ist immer dann am Platze, wenn es knifflig wird. Besonders wohl fühlt er sich, wenn spezielle Effekte, Kreativität und raffiniert gesetztes Licht gefragt sind. Das beweist er auch als Dozent.
Ralph Kirsten ist Rostocker Radiomacher und seit mehr als 20 Jahren in der freien Kultur- und Medienarbeit zu Hause. Er arbeitet seit sieben Jahren beim Lokalradio LOHRO. Sein Schwerpunkt war und ist Politik- und Kulturberichterstattung. Für LOHRO arbeitete er selber als Geschäftsführer an der Schnittstelle zwischen journalistischer Arbeit und wirtschaftlichen Zwängen. Inhaltlich organisierte er die Berichterstattung für den G8 Gipfel in Rostock und für die aktuellen Formate des Zeitgeschehens. Er wird verstärkt durch ein junges Team von LOHRO.
Stefanie Lohaus studierte Angewandte Kulturwissenschaften mit den Schwerpunkten Kunst- & Bildwissenschaften und Kulturinformatik und gründete ihr erstes Magazin mit elf Jahren. Heute ist sie neben ihrer Tätigkeit als MitChefredakteurin des Missy Magazins Radiomacherin beim Kombinat und Byte FM. Liz Weidinger studiert Journalistik und Kommunikationswissenschaft an der Universität Hamburg und schreibt als freie Autorin schon seit der ersten Ausgabe für das Missy Magazine.
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Workshops
Workshops
Intensivworkshops
Twenty-four hours Freihafen-Workshop 24 Stunden um eine Zeitung zu produzieren? Das macht doch jede Tageszeitung, könnte man sagen. Aber was wenn in dieser Zeit auch noch das Konzept aufgestellt werden muss, die Redakteure sich kennen lernen und eingewiesen werden müssen? Lotti, Andi, Max und Christoph kommen vom Jugendmagazin FREIHAFEN aus Hamburg und werden mit Euch in 24 Stunden eine Sonderausgabe des FREIHAFEN produzieren, mit allem was dazu gehört: Themenfindung, fotografieren, schreiben, layouten. Am Ende der Jugendmedientage könnt Ihr Eure eigene gedruckte FREIHAFEN-Ausgabe in der Hand halten.
Intensivworkshops Marie Goroncy studiert im fünften Semester Germanistik an der Uni Hamburg und arbeitet seit drei Jahren für das Hamburger Jugendmagazin FREIHAFEN, das sie heute mit leitet. Christoph Aberle studiert Wirtschaftspsychologie und ist als Printdesigner selbstständig. Seit anderthalb Jahren layoutet er das unabhängige Jugendmagazin FREIHAFEN.
All Neon like Neon-Workshop „Unnützes Wissen“ nennt sich eine der beliebtesten Rubriken des erfolgreichen Gruner & Jahr- Magazins NEON. Das Wissen, dass Graphiker Manuel Kostrzynski und Redakteurin Heike Kottmann im Workshop „All Neon like” weitergeben, wird alles andere als unnütz sein. Unter ihrer Anleitung entsteht eine MiniAusgabe von NEON, die wie das echte Vorbild unterhaltsam und informativ zugleich sein soll – und anschließend auf den JMT verteilt wird.
All good things come to an end JMTBilanz – der Abschluss
Heike Kottmann absolvierte Redaktionspraktika bei der Süddeutschen Zeitung, Münchner Abendzeitung und der Zeitschrift Brigitte bevor sie Absolventin der Henri-Nannen-Journalistenschule in Hamburg wurde. Heute ist sie Redakteurin bei NEON.
Moderation: Christian Fuchs ist freier Reporter in Leipzig. Der Absolvent der Henri-NannenJournalistenschule schreibt für DIE ZEIT und Süddeutsche Zeitung. Davor war er Mitglied in der Entwicklungsredaktion der Zeitschrift Woche, hat als Reporter in Thailand und auf den Philippinen gearbeitet und zählt laut Medium Magazin zu den Top30 unter 30 der Nachwuchsjournalisten.
Max Martens studiert Kulturwissenschaft mit Schwerpunkt Literatur in Lüneburg, engagiert sich in der Theater Jugend Hamburg und ist Mitglied der Chefredaktion des FREIHAFEN. Andreas Hopfgarten macht einen externen Lehrgang zum Fotografen am Photo+Medien Forum Kiel und kümmert sich seit zwei Jahren um die Bilder im FREIHAFEN.
Manuel Kostrzynski studierte Graphikdesign in Bozen, Italien und arbeitete bei einer Eventund Messebauagentur in Starnberg. Heute ist er Graphiker bei NEON.
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JUGENDMEDIENTAGE 2010 IN MÜNCHEN
ABSCHLUSS Ernsthaft und interessiert, kreativ und produktiv: Drei Tage und vier Nächte haben wir uns mit dem Thema „Medien und Ökonomie“ beschäftigt. Die Präsentation der Workshopergebnisse und die Bekanntgabe der Sieger des Foto- und Essay-Wettbewerbs bringen die Jugendmedientage 2010 zu einem spannenden Abschluss. Doch wir wollen nicht nur zurückblicken und weiterhin ernsthaft diskutieren: Der Kabarettist Sven Kemmler nimmt das Thema „Mehr als 140 Zeichen – Medien und Ökonomie” noch einmal humoristisch unter die Lupe und auch die Ideen und Wünsche der jungen Medienmacher sollen nicht mit dem Veranstaltungsende enden. Gemeinsam mit den beiden großen Mediengewerkschaften – dem Deutschen Journalistenverband und der Deutschen Journalisten Union – wenden wir uns mit einer Abschlussbotschaft an Politik und Medienunternehmen und präsentieren die Forderungen der jungen Generation für die Zukunft der Medienbranche.
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Kulturprogramm
KULTURPROGRAMM
KULTURnaCHT & Party
MEHR ALS KULTUR
Kulturprogramm Neben inhaltlichen Errungenschaften, kulinarischen Genüssen und ausgewählter Verpflegung für den Kopf, möchten wir Euch natürlich auch kulturell begeistern. Daher bieten wir Euch am Freitagabend eine bunte Kulturnacht mit jungen Künstlern. Lasst Eure kreative Ader pulsieren und bringt Euren Kreislauf in Schwung – bei den Miniworkshops JMTkreativ und JMTfit am Samstagvormittag. Die Jugendmedientage finden mit der JMTParty ihren krönenden Abschluss. Wir freuen uns darauf mit Euch zusammen aktiv zu sein, zu lachen und natürlich auch zu feiern!
„Enter the Circus – Open Stage“ – Kulturnacht Schon am Freitagabend werden wir auf dem Gelände des Berufschulzentrums München die Puppen tanzen lassen. Bei der Kulturnacht „Enter the Circus“ haben junge Künstler verschiedenster Genres die Möglichkeit, ihre Talente unter Beweis zu stellen. Das Ensemble „Stankenhausen Tropical“ der renommierten Schule „Schauspiel München“ wird zu Gast sein und präsentiert die amüsante und rasante Szenencollage „Wahrheit. Jetzt noch besser“ von Simon Nimar. Johannes Büchs, Fernsehautor der Satiresendung extra3, wird uns moderativ grandios durch den Abend geleiten und Zauberer, Singer-Songwriter, Rap-Newcomer und Jongleure werden Euch auf der BSMedien-Bühne begeistern. Parallel zum aufregenden und unterhaltsamen Teil des Abends schaffen wir für Euch natürlich auch eine Wohlfühloase zum Entspannen. In der JMTMedienlounge könnt Ihr Euch in die Lümmel fläzen, die Füße hochlegen, interessante Medienzeitschriften lesen und Kontakte mit anderen Teilnehmern knüpfen.
JMTkreativ: Laut.Lustig.Und.Verdammt.Begehrt Sprechtraining Mühelos, leicht und doch kraftvoll und zielgerichtet. Durch Tanz und energetischdynamische Bewegungen, Aktivierung der Tiefenatmung, Entspannungs- und Impulsübungen für das Zwerchfell lernt Ihr vom Schauspieler und Sprecher Martin Pfisterer freier, gelöster und sicherer zu sprechen. Graffiti Bei Melander Holzapfel dürft Ihr „ausrasten“: Denn der Graffiti-Künstler zeigt Euch, wie man mit Spraydosen umgeht, was für Motive sich besonders eignen und wie man seine Gefühle auf die Leinwand bringt. Haiku dichten Spielt mit den Worten und eurer Phantasie! Yuko Murato von der Deutsch-Japanischen Gesellschaft in Bayern führt Euch in die Kunst des Haiku-Dichtens ein.
JMTfit: Krass.Krank.Und.Unheimlich.Aktiv Parkour Bei der außergewöhnlichen Bewegungskunst „Parkour“ ist effizientes Fortbewegen von A nach B ohne Hilfsmittel die Prämisse. Vier Traceure von ParkourONE und Parkour-München zeigen Euch faszinierende Möglichkeiten, Wege zu gehen, die uns die Gesellschaft nicht vorgegeben hat. Jump-Style Bei Sven Degenhardt, der schon in vielen Musikvideos zu sehen war, könnt Ihr lernen, das Bewegen Eures Körpers als Sprache zu verstehen – und einmal etwas anderes als den typischen Standardtanz ausprobieren. Olympiade Verschiedene Stationen vom Rollstuhlparkour bis zur Slackline fordern Euren Teamgeist und beleben Euren Spielsinn.
„Sunglasses at Night“ – JMTParty Zum feierlichen Abschluss der Jugendmedientage gönnen wir uns die Beats vom DJ-Team „Acidkids“ im fantastischen Oberangertheater am Sendlinger Tor im Herzen Münchens. Topper Harley and X van Haag legen für euch auf. Ihren ersten Gig spielten sie ohne sich genau zu kennen, aber mittlerweile sind sie in ganz Europa und der Welt gern gesehene und gefeierte DJ’s, die auch schon mit Boy 8-Bit, Boys Noize und Jesse Rose spielten und beim Klubbers Day 2010 in Barcelona auflegten. Mit einer Mischung aus House, Disco und Funk werden sie die Nacht zum Tage machen. Und für diejenigen, die den Körper eher ungern unter Strom setzen: Wir haben für euch natürlich auch eine Chill-Out-Lounge, in der Ihr den letzten Abend gemütlich ausklingen lassen könnt.
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JUGENDMEDIENTAGE 2010 IN MÜNCHEN
JMTIntimflohmarkt: Verschwende. Deine. Daten. Kein Geld, aber nichts zu verbergen? Dann bist Du beim JMTIntimflohmarkt genau richtig. Hier gibt es Ware gegen Wahrheit. Kleider, Bücher, Kunst und Krempel sind hier im Angebot, kosten aber kein Geld, sondern bare Information. Jeder Gegenstand ist mit einem Preis ausgezeichnet, der eine Beichte bedeutet. Die Geschichte Deines ersten Mals, alles über Dein Verhältnis zu deinen Eltern oder eine Reflexion über Deine aktuelle finanzielle Lage. Und keine Sorge: Deine Daten verschwinden nicht einfach, sie werden auf Tonband aufgezeichnet und gehen in das mittlerweile beträchtliche Archiv der Aktionskünstlerin Alexandra Müller hinter dem Ganzen ein.
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Wir sind im Wandel ... Wandel und Umbau sind seit mehr als zehn Jahren Begleiter der Deutschen Telekom: Der Weg vom Monopolisten zur Aktiengesellschaft war nicht einfach. Solche Veränderungen sind immer auch spannende Geschichten für Medien. Wir freuen uns auf die nächste Generation Journalistinnen und Journalisten, die uns in Zukunft kritisch begleiten. Egal ob in der Zeitung oder im Blog. Denn: Ökonomie ist für jeden eine tägliche Herausforderung, für Unternehmer und Medienmacher. Viel Spaß bei den Jugendmedientagen 2010!
DENKPAUSE
Mehr als JUGENDMEDIENTAGE... Die Jugendpresse – Mehr als Worte
In ganz Deutschland haben sich junge Medienmacher zu regionalen JugendpresseVerbänden zusammengeschlossen. Sie alle verbindet der Spaß am Medienmachen. Egal ob als Schreiber, Fotograf, Layouter, Radiomacher oder Videofilmer – sie alle genießen die Vorteile, die ein Medienverband jungen Journalisten bieten kann. Die Jugendpresse Deutschland ist der Bundesverband dieser landesweiten Vereine. Sie koordiniert die Arbeit zwischen den Verbänden und sorgt unter anderem dafür, dass auch ein Schwabe vom Jugendmedienkongress in Köln erfährt. Sie kümmert sich darum, dass junge Journalisten bundesweit einen Jugendpresseausweis erhalten und ist Ansprechpartner, wenn es um Ausbildungsfragen geht. Sie erstellt Bücher und Zeitschriften und organisiert Seminare, Workshops, Pressefahrten und Wettbewerbe. Bei der Jugendpresse Deutschland und ihren Landesverbänden bestimmen die ehrenamtlich engagierten Jugendlichen selbst das Programm. Schüler, Zivis, Wehrdienstleistende und Studenten legen fest, was für Veranstaltungen organisiert, welche Broschüren produziert und welche Wettbewerbe ausgeschrieben werden. Die Jugendpresse Deutschland macht sich für die Interessen und Rechte junger Journalisten stark. Sie berät und diskutiert, leitet und organisiert und schaut über den Tellerrand hinaus.
Mitglied werden Eine Mitgliedschaft bei den Landesverbänden der Jugendpresse Deutschland lohnt sich für Schüler und Studenten, Volontäre und Auszubildende, die Interesse an Medien allgemein haben oder bereits in der Medienszene aktiv sind. Wir bieten ein breites Angebot an Seminaren und Workshops, Publikationen, Ausbildungsberatung und vielem mehr an. Bei Interesse an einer Mitgliedschaft fülle das Mitgliedschaftsformular auf www.jugendpresse.de aus.
Jugend-presseausweis Die Landesverbände der Jugendpresse Deutschland geben den Jugend-Presseausweis heraus. Dieser wird vom Deutschen Journalisten-Verband und der Deutschen Journalistinnen und Journalisten-Union unterstützt und ist somit der anerkannte Presseausweis. Der Jugend-Presseausweis soll jungen Medienmachern helfen bei der Recherche einfacher an Informationen zu kommen. Zudem kann mit dem Jugend-Presseausweis die journalistische Tätigkeit glaubhaft nachgewiesen werden.
So erreicht ihr uns Jugendpresse Deutschland e.V. Bundesverband junger Medienmacher Wöhlertstraße 18 10115 Berlin
Telefon: 030 / 450 865 – 50 Telefax: 030 / 450 865 – 59
[email protected] www.jugendpresse.de
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Vielen Dank
VIELEN DANK
PARTNER
VERANSTALTER
Partner KOOPERATIONSPARTNER
UNTERSTÜTZER
Landeshauptstadt München Schul- und Kultusreferat
HAUPTSPONSOREN
SPONSOREN
MEDIENPARTNER
MOBILITÄTSPARTNER
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Euer Team der Jugendmedientage
Euer Team der Jugendmedientage
In den Hauptrollen
Leonie Petersen (23) ist Projektleiterin der JMT 2010. Nach einem Studienjahr in Paris studiert die gebürtige Berlinerin nun den kulturwissenschaftlichen Studiengang Europastudien: Sprache, Literatur, Kultur sowie Kommunikationswissenschaft an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt. Christian Wermke (24) ist freier Journalist, zurzeit in der 48. Lehrredaktion der Deutschen Journalistenschule und studiert Journalismus an der LMU München. Er betreut die JMT 2010 als Mitglied des Bundesvorstands der Jugendpresse Deutschland.
In den Hauptrollen
Pia Döhler (22) ist Projektleiterin der JMT 2010 und im Landesvorstand der Jungen Presse Bayern. An der Katholischen Universität EichstättIngolstadt studiert sie Bachelor Journalistik und Europastudien im Doppelstudium und wurde vom mediummagazin 2008 unter die Top 30 der Nachwuchsjournalisten bis 30 Jahre gewählt. Gerrit Mathiesen (26) studiert Politikwissenschaften, Öffentliches Recht und Medienwissenschaften an der ChristianAlbrechts-Universität zu Kiel, arbeitet seit elf Jahren für den sh:z-Verlag und zeigt sich für die Öffentlichkeitsarbeit und die Koordination Medien der JMT 2010 verantwortlich.
Alina Ullmann (22) ist ausgebildete Veranstaltungskauffrau, zukünftige Studentin der Kulturwissenschaft und koordiniert als Projektreferentin die Erzählcafés, Workshops und die Teilnehmerbetreuung. Im Vorfeld der JMT 2010 beantwortete sie Eure Fragen.
Simon Bull (23) absolviert in Kiel eine Ausbildung zum Kaufmann für Marketingkommunikation. Er arbeitet im SocialMedia-Team der Jugendpresse Deutschland mit und ist bei den JMT 2010 als Koordinator der Medien mit dabei.
Stephanie Merkel (26) hat Medienwissenschaften und Auslandsgermanistik an der Friedrich-SchillerUniversität Jena studiert, betreute eine Online-Schülerzeitung in Serbien und unterstützt die JMT bei der Akquise und Teilnehmerbetreuung.
Jessica Schober (22) hat Politik und Soziologie in Eichstätt studiert, geht jetzt auf die Deutsche Journalistenschule in München und unterstützt das Team der Jugendmedientage 2010 bei der Programmgestaltung.
Anna-Lena Alfter (26) hat Kommunikationswissenschaft, Politische Wissenschaft und Geografie studiert, ist Geschäftsführerin der Jugendpresse Deutschland und steht dem Team bei allen Fragen und Problemen zur Seite.
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Projektleitung Leonie Petersen Pia Döhler Bundesvorstand Christian Wermke Chef vom Dienst Jonny Krüger Ory Daniel Laserstein Koordination Medien Gerrit Bastian Mathiesen Simon Bull Koordination Rahmenbedingungen Andreas Dirbach Andreas Weiland Koordination Teilnehmerbetreuung Alina Ullmann Stephanie Merkel Team Material, Orte, Räume, Technik Achim Vogt Adrian Kaesberg Benni Weisser Christian Tschugg Christiane Borsch David Dreschner Hannah Langhein Jonathan Fegert Kay Bäumges Kevin Krämer Linda Kopitz Martin Winter Melanie Jungwirth Nils Zimmermann Olivier Pimi Sebastian Vogt
Team Medien Christoph Herms Elena Weber Janina Behncke Jonas Hasselmann Paul Frisch Philipp Breu Team Moderation Fabian Wolff Flo Fischer Maximilian Kall Stefan Rippler Timm Berger Team Referentenbetreuung Fabia Fürstenau Felicitas Mertin Franziska Gaube Isabell Modla Kathrin Vogt Theresa-Sarah Köppen Team Check-In/Infopoint Hanna Jordt Jessica Schober Johanna Schobert Leo Lölhöffel Lukas Ramsaier Nele Balser Paul Prasser Team Fahrdienst Alexander Tilsner Dominik Mai Gerrit Sals Jan Konrad Matej Zieschwauck Nicolas Rieger Orgabüro Boris Bayer Julian Roos Katharina Knaack
Teilnehmerbetreuung Amelie Gericke Anastasia Fliegel Anika Zidar Bettina Weingärtner Birte Scheil Fabian Angeloni Felix Schumann Florian Lillpopp Jann R. Petersen Jennifer Gargano Jennifer Keilhak Kristina Müller Lisa Roderer Matthias Bosbach Natalie Weiß Nina Wieland Patrick Rusch Rebekka Pflug Roland Richtstein Sandra Lenhof Sophie Lukas Sophie Zimjanek Susann Freitag Susann Krieglsteiner Theresa Gattert Thomas Weiland Viktoria Lackner Team Springer Anna-Lena Alfter Arne Breitsprecher Joan Raymond Matthias Rohrer Moritz Wacker Teambetreuung Andreas Karsten
Wer wir waren – wer wir sind.
Alles, was wichtig ist
allgemeines
Veranstaltungsorte ICM - Internationales Congress Center München Messegelände - 81823 München Hier finden neben der Medienmesse und einigen Mahlzeiten die Vorabpanels, die Auftaktveranstaltung und die Symposien statt. Nicht zu vergessen: Euer Check-In. BSMedien – Städtische Berufsschule für Medienberufe Riesstraße 40 – 80992 München Auf dem Gelände der BSM erlebt Ihr neben spannenden Erzählcafés, Workshops und Symposien die Medienlounge, den JMTIntimflohmarkt, die Kulturnacht und vieles mehr. Oberangertheater Oberanger 38 – 80331 München Hier werden wir vier Tage Medien gebührend feiern. Öffentlicher Nahverkehr In Eurem Badge, das Ihr beim Check-In erhaltet, findet Ihr auch ein Ticket für den Nahverkehr. Dieses bringt Euch sorgenfrei zu allen Veranstaltungsorten. Bitte denkt daher immer daran, dieses bei Euch zu tragen. Bei Verlust wendet Euch bitte an den Infopoint oder Euren Teilnehmerbetreuer. Infopoint Den Infopoint findet Ihr im Eingangsbereich von Haus 5.
Die Deutschen ab So, 14. Nov, 19.30 Uhr
Unterbringung und Verpflegung Ihr werdet in der modernen Turnhalle der BSMedien übernachten und in der Cafeteria der BSMedien sowie der Messehalle im ICM vollverpflegt. Natürlich steht auch für Vegetarier Essen in ausreichender Zahl zur Verfügung, jedoch nur in dem Umfang, den Ihr bei der Anmeldung angegeben habt.
Spielregeln der Jugendmedientage Die Teilnahme an den Jugendmedientagen verpflichtet zur Teilnahme an allen Programmpunkten. Ein Verlust des Teilnehmerausweises, der stets offen zu tragen ist, ist unverzüglich einem Teilnehmerbetreuer oder dem Infopoint zu melden. Alkoholhaltige Getränke dürfen nicht mit in die Veranstaltungsorte und Turnhalle genommen werden. Der Konsum von Alkohol (nicht brandweinhaltige Getränke) ist in Maßen nur während der abendlichen Kulturveranstaltungen im Rahmen der JMT gestattet. Der Konsum von Drogen ist verboten. Während der Veranstaltung gilt in allen geschlossenen Räumen Rauchverbot. Im Rahmen der gesetzlichen Vorschriften ist das Rauchen auf dem Freigelände gestattet. Wer den Anweisungen des Veranstalters wiederholt nicht Folge leistet, kann auf eigene Kosten nach Hause geschickt werden. Bei Fragen oder Problemen könnt Ihr euch jederzeit an die Teilnehmerbetreuer wenden, die Ihr an den blauen T-Shirts erkennt.
JMT-Hotline 01 51 / 59 27 59 83
Organisationsteam Das Orga-Team erkennt Ihr an den dunkelblauen und blauen T-Shirts mit weißem Print, wobei die Teilnehmerbetreuer, die Euch zu allen Programmpunkten begleiten und für Eure Fragen zur Verfügung stehen, blaue T-Shirts tragen. Öffentlichkeitsarbeit Gerrit Bastian Mathiesen, Sprecher der Jugendmedientage 2010, ist telefonisch unter 01 76 / 41 01 03 15 zu erreichen.
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KURZPROGRAMM Donnerstag
ab 13.00 Uhr Ankunft in der Messe München ab 13.00 Uhr JMT-Medienmesse 14.00 Uhr From Zero to Hero: Einstieg in die Medien 16.00 Uhr Tell it like it is: Realität vs. Anspruch Ein Schlagabtausch 18.00 Uhr Abendessen 19.00 Uhr JMTAuftakt: Gefangen im Web 2.0 Digital statt sozial?
Freitag
7.00 Uhr 9.30 Uhr 12.30 Uhr 14.00 Uhr 18.00 Uhr ab 19.00 Uhr ab 20.00 Uhr
Frühstück Medieneinblicke in Münchner Redaktionen Mittagessen auf den MEDIENTAGEN MÜNCHEN Symposien Abendessen Intensivworkshops Kulturnacht
Samstag
8.00 Uhr 9.00 Uhr 10.30 Uhr 11:00 Uhr 12.30 Uhr 13.30 Uhr 19.30 Uhr ab 21.00 Uhr
Frühstück Erzählcafés Medienlounge und JMTIntimflohmarkt Miniworkshops JMTkreativ und JMTfit Mittagessen Workshops Abendessen JMTParty
Sonntag
9.00 Uhr Frühstück 10.00 Uhr Abschlussveranstaltung JMTBilanz 14.00 Uhr Abreise