Download Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne...
Evangelische Gemeindezeitung für Groden, Altenbruch und Lüdingworth 43. Ausgabe
„
- Erntedank 2014 -
14. Jahrgang
Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne“ (Hermann Hesse)
In unseren Gemeinden
Seite 2
Im Blickpunkt
Inhalt
In dieser Ausgabe blicken wir zurück auf das Erntedankfest 2013 und laden auch in diesem Jahr, am 5. Oktober, wieder zum Gottesdienst ein. Wir berichten über Ereignisse, die in diesem Jahr stattgefunden haben, wie die Sommerfeste in Groden und Lüdingworth und das der Kita in Altenbruch. Doch auch die weite Welt schaut bei uns herein: Äthtiopien.
Im Blickpunkt 2 Ein Samenkorn auf dem Weg 3 Neuanfang in neuer Schule 4 Und jedem Anfang wohnt ... 4 Der Zauber liegt in der Idee 5 Ein neuer Lebensabschnitt 6 Immer neu - Die Familie 7 Neuer Lebensabschnitt - Pflichtjahr 8 Neuanfang im Alter 9 Neuanfang im Pastorenhaus 10 Glaubensinfo Erntedank 11 Dat teinte Gebot 11 Erntedank in Lüdingworth 12 Die Pastorinnen sagen Danke 11 Tauferinnerungsfest 13 Gemeindefest in Altenbruch 14 Einschulungsgottesdienst 16 Impressum 16 Ründ üm de Kark 17 Seniorensommerfest 17 Reisebericht aus Ambo 18 Mein Bild von Äthiopien 19 Keine neue Kirchensteuer 20 Gottesdienstplan 22 Kinderseite 24 Ein neuer Trecker 24 Spielkreis Altenbruch 25 Prädikantin feiert Abendmahl 26 Orgelwettbewerb 27 Orgelstiftung - Wozu? 30 Lüdingworther Kirchenchor 31 Besondere Gottesdienste 32 Grodener Frauenkreis 35 Grodener Straßenfest 35 Jubiläen, Geburtstage usw. 36 Wenn ein Kind geboren wird 38 Wir sind für Sie da 39 Taufe - Anfangen mit Gott 43 Einführungsgottesdienste 44
Das Thema unseres Heftes lautet „Jedem Anfang liegt ein Zauber inne“ (Hermann Hesse). Ein beendeter Lebensabschnitt bedeutet auch ein Neuanfang. Alle haben wir diese Erfahrung schon gemacht. Einige Menschen unserer Gemeinden haben wir befragt, wie es ihnen dabei ergangen ist. Der Bogen spannt sich weit: von einem Lebensabschnitt im Jahre 1943 (Konfirmation), im Alter oder in der Mitte des Lebens bis hin zur Kindheit in der heutigen Zeit. Oft begleiten uns Ängste und den „Zauber“, der „jedem Anfang inne wohnt“, sehen wir erst im Rückblick. Wir wünschen Ihnen und Euch schöne ruhige Herbsttage und Freude beim Lesen unseres Erntedank-Heftes. Monika Treuel, Lüdingworth
Seite
Seite 3
Nachgedacht
Ein Samenkorn auf dem Weg Wer hat nicht schon einmal selbst erlebt, dass eine beeindruckende Landschaft, der eigene Garten oder sogar ein Balkonkasten ganz bestimmte Saiten in seiner Seele zum Schwingen bringt? Einerseits ist da das Gefühl von Erhabenheit, andererseits jedoch das Bewusstsein, im Angesicht der überwältigenden Natur klein und unbedeutend zu sein. So muss es auch einem Samenkorn ergehen, das sich auf den Weg macht. Hermann Hesse deutet es mit den Worten „Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne“. Ich behaupte einfach und bin davon überzeugt: Jeder Aussaat wohnt ein Wunder inne! Zunächst unscheinbar in die Erde gebracht, ist es für mich faszinierend, was sich im Laufe des Sommers mit
liebevollem grünen Daumen bei Wärme, Licht und Feuchtigkeit mit einer scheinbaren Leichtigkeit entwickelt und uns im Herbst mit vielerlei Früchten verwöhnt. Früchte fordern unsere Sinne heraus - durch ihren Duft, ihre Farben und ihre bemerkenswerten Formen. Wer glaubt, dass Früchte nur zum Wohle unserer Gesundheit reifen, als Quelle von Vitaminen, Mineralstoffen und anderen Dingen, die Leib und Seele gesund erhalten, irrt sich sehr und vergisst etwas Wesentliches: DANKE zu sagen bei allen „Schöpfern“ im Umgang mit der Natur, die ein Samenkorn auf den Weg bringen! In diesem Sinne wünsche ich allen ein fröhliches Erntedankfest.
Wir pflügen und wir streuen den Samen auf das Land, doch Wachstum und Gedeihen steht in des Himmels Hand; der tut mit leisem Wehen sich mild und heimlich auf und träuft, wenn heim wir gehen, Wuchs und Gedeihen drauf. Paul Gerhardt
Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne
Seite 4
Neuanfang in der Otterndorfer Schule Letztes Jahr nach den Sommerferien war ich am ersten Schultag sehr aufgeregt, denn ich fuhr das erste Mal mit dem Bus zur neuen Schule nach Otterndorf. Im fremden Schulgebäude musste ich zuerst den Klassenraum finden. Als ich dort angekommen war, sah ich schon meine neuen Mitschüler. Wir sind 30 Kinder in der Klasse (davon sind 21 Jungs und 9 Mädchen). Gut,
dass ich schon 2 Kinder von meiner alten Schule kannte. Zuerst musste ich mich an neue Lehrer und an neue Fächer gewöhnen z.B. Geschichte, Biologie und Erdkunde. Nach ein paar Wochen hatte ich mich schon gut eingelebt und heute gefällt es mir gut. Hanna Sophia Sahlke, Altenbruch
„Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne…“ „Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne…“ Was diese Zeile aus Hermann Hesses Gedicht ‚Stufen’ wirklich bedeutet, habe ich so richtig erst in den letzten Wochen begriffen. Für mich begann das Neue zunächst mit einem Ende, und zwar dem meiner Schulzeit: Nachdem die Abiturprüfungen, die Zeugnisverleihung und der Abi-Ball hinter mir liegen, bin ich bereit, einen Anfang zu wagen. Dieser Anfang scheint bei mir momentan gleich doppelt zu sein. Zum einen arbeite ich im neu eröffneten Kletterpark in Sahlenburg. Dadurch bin ich immer seltener zu Hause. Ich beginne, mich aus diesem Umfeld zu lösen und mehr und
mehr meinen eigenen Weg zu gehen, mehr Verantwortung zu übernehmen, sowohl für mich, als eben im Kletterpark auch für fremde Menschen. Zum anderen werde ich am 1. Dezember gemeinsam mit einer Freundin ans andere Ende der Welt aufbrechen, um ein halbes Jahr lang durch Australien zu reisen und dort zu arbeiten. In diesem Anfang verbirgt sich wohl vor allem der Zauber der Freiheit und des Unbekannten. Wir werden auf uns allein gestellt sein, doch weiß ich mich auch von meinem Gott stets begleitet. Wir werden Neuem begegnen und unzählige tolle, aber sicher auch manche unangenehme Erfahrungen sammeln. Und doch werden wir stets diesen Zauber spü-
Seite 5
Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne
ren, da bin ich sicher. Niemand wird uns das Gefühl der Freiheit nehmen können – es liegt in unseren Händen, wohin die Reise als nächstes geht. Deshalb haben wir auch nicht mehr festgelegt, als dass wir im Osten (Sydney) starten und im Juni von Perth (im Westen) aus zurück nach Deutschland fliegen. Auch wenn bis dahin noch einiges organisiert werden muss, gehört aber vielleicht auch gerade diese leise Ungewissheit zum Zauber, „…der uns
beschützt und der uns hilft zu leben.“ Ich kann es jedenfalls kaum erwarten! Nun genieße ich aber noch den ersten Teil des Anfangs, bevor ich endlich in das Abenteuer Australien aufbreche. Und auch hier wird Hesses ´Stufen` wieder Recht behalten, wenn es heißt: „Nur wer bereit zu Aufbruch ist und Reisen, mag lähmender Gewöhnung sich entraffen“. Lina Johanna Reese, Lüdingworth
„Der Zauber liegt in der Idee des Vorhabens" Mein Name ist Bea Quos, ich bin 46 Jahre alt und wohne seit 14 Jahren in Altenbruch. Hier erfüllte ich mir auch meinen Traum der Selbständigkeit mit einem Pflegedienst. "Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne..", mit dieser Zeile aus dem schönen Gedicht von H. Hesse beginnt auch meine Geschichte. Tatsächlich liegt der Zauber des Anfangs, wie ich es erfahren habe, in der Idee des Vorhabens. Es brauchte eine Menge Mut, das Wissen um das eigene Können und die unterstützende Hilfe der Menschen, denen ich vertraue. Habe ich geahnt, dass die Umsetzung solch harte Arbeit ist und wieviel Durchhaltevermögen es im Dschungel der Vorgaben fordert? Nach jahrelangen Erfahrungen in sta-
tionären und ambulanten Bereichen kam ich zu der Erkenntnis, die Versorgung der auf Hilfe angewiesenen Menschen muss anders aussehen als ich es bislang erlebte. Wie möchte ich selbst im Alter versorgt werden? Persönliche Zuwendung, Rücksicht auf meine im Lauf des Lebens herausgebildeten Eigenarten, Beratung zu allen Fragen meiner Versorgung, Begleitung in den letzten Stunden des Lebens, Gemeinschaftserlebnisse, Würde des Alters.... Die Hinwendung zu den Bedürfnissen der meinem Team und mir Anvertrauten, waren und sind für mich Grundlage und Motor in meiner Selbständigkeit. Am 01.03.2012 eröffnete ich meinen Pflegedienst "Leuchtfeuer" gegenüber dem EDEKA Markt in Altenbruch.
Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne
Die Wünsche und Bedürfnisse der ländlichen Bevölkerung in Einklang mit der Wirtschaftlichkeit eines Unternehmens zu bringen, habe ich mir als Ziel gesetzt, aber auch die Anliegen meiner Mitarbeiter niemals aus den Augen zu verlieren, Bei der Umsetzung hilft mir das Vertrauen der Menschen sowohl hier im Ort als auch in der Umgebung, sowie die Unterstützung der beteiligten Ärzte. Alle sie tragen meine Arbeit mit. Viele neue Bekanntschaften und Freund-
Seite 6
schaften haben sich aus dieser Arbeit entwickelt, ein ständiger Ansporn für meine Tätigkeit. Meine Kraft für die Arbeit schöpfe ich aus der Unterstützung meiner Familie, den Menschen, die mir nahe stehen und meinem Glauben, der mich trägt. All das zusammen hilft mir, in den vielen immer wieder neuen Situationen des Alltags zu bestehen. Bea Quos, Altenbruch
Neubeginn - oder ein neuer Lebensabschnitt Mehr als 31 Jahre haben wir die NicolaiApotheke in Altenbruch geführt und die Bevölkerung von Altenbruch, Lüdingworth, Groden und, bis zur Eröffnung der Apotheke in Wanna, auch Wanna und Nordleda mit viel Engagement und Freude nach bestem Wissen und Gewissen mit Medikamenten und Krankenpflegemitteln versorgt. Ab 2011 haben wir dann intensiv nach netten Nachfolgern gesucht, sodass wir endlich zum 1. Juli 2013 unsere Apotheke an Frau Bruns-Hoffer übergeben konnten So haben wir ganz viel Ballast abgeworfen, und nun, nun haben wir wirklich Zeit, Zeit für Dinge, die
nicht mit dem zeitraubenden Beruf zu tun haben. Plötzlich ist für uns jeder Tag Sonntag und es stellte sich in den ersten Wochen immer wieder die Frage, die es zuvor niemals gab: welcher Tag oder der Wievielte ist heute eigentlich, warum ist unser Küchenkalender soo voll geschrieben. Die Zeit scheint in einem anderen Licht zu stehen, eine andere Wertigkeit zu bekommen, wieviel Zeit bleibt uns eigentlich noch? Wir haben uns vorgenommen, sie so gut wie möglich zu nutzen. Wie ungewohnt ist es, morgens mindestens eine halbe Stunde länger schlafen zu können, gemeinsam zu frühstücken, sich einfach
Seite 7
mal aufs Fahrrad zu setzen und am Deich entlang nach Otterndorf zu radeln, bei Ebbe die Weite des Wattes zwischen Altenbruch-Ost und Otterndorf zu genießen, vielleicht mittwochs und samtags zum Wochenmarkt zu gehen, ganz oft Kinder und Enkelkinder zu besuchen, spontane Kurzreisen, auch mit Freunden, zu unternehmen, sei es mitten in der Woche die Hamburger Gartenbauausstellung, die Insel Usedom, Dresden mit allem was dazugehört wie Gottesdienst und Orgelmusik in der Frauenkirche mit anschließendem Gänsehaut-Bericht über Zerstörung
Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne
und Wiederaufbau, die wunderschöne Semperoper mit Mozarts Zauberflöte. Die nächste geplante Reise mit KlausUlrich und Renate Ruge führte uns auf die atemberaubend schöne Insel Madeira. Nun dürfen wir auch mal längere als die üblichen 14tägigen Reisen planen, um ganz in Ruhe Land und Leute kennen zu lernen. In diesem nachberuflichen Lebensabschnitt - unserem Neubeginn - haben wir so einige offene Wünsche und hoffen sehr, dass uns unsere Gesundheit noch lange erhalten bleibt. Birgit und Manfred Hass, Altenbruch
Immer neu - die Familie Da sind plötzlich die Kinder erwachsen. Sie leben in ihrer Ausbildung und dann sind sie außer Haus. Als Eltern genießen wir die Ruhe - zunächst. Und freuen uns, wenn sie mal wieder „vorbeischauen“. Dann geht das eigene Berufsleben zu Ende und wir genießen - z. B. das stressfreie Frühstück, den selbst gestalteten Tag. Es ist still geworden. Die lebhafte Zeit ist vorbei. Man spürt: Der Lebensabend hat begonnen. Und da wird das eine, dann das andere Enkelkind geboren und es beginnt etwas Neues. Die Mitfreude mit den jungen Familien, das Staunen über die Entwicklung der Säuglinge, die Freu-
de über das Großwerden der Enkel und die Dankbarkeit dafür, dass wir hineingenommen werden in das Geschehen. Der Spaß, den die Enkel haben, wenn sie die Großeltern besuchen. Das Vertrauen, das die Enkel den Großeltern zeigen. Die Freude über gemeinsam Erlebtes, gemeinsam Gebasteltes. Wundervoll, dass jetzt Zeit ist, vorzulesen oder einfach den Kindern zuzuschauen. Es hat eine neue Lebensqualität begonnen, sozusagen die zweite Auflage des Familienlebens. Ich bin mit meiner Frau dankbar für diese „Neuauflage“. Günther Schulz, Altenbruch
Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne
Seite 8
Einen neuen Anfang wagen Schon dieser Satz macht Lust dazu etwas zu schreiben -und so ist es wirklich, du musst den Zauber nur erkennen. Nach dem plötzlichen Tod meines damals noch sehr jungen Mannes brach für mich und meine Tochter alles zusammen. Für so eine Situation hat man keine Pläne im Kopf. Alles war mit dem Moment des Todes hinfällig und ganz allmählich wuchs in mir der Wunsch, noch einmal einen neuen Anfang zu wagen. Allein und mit meinen damals vier Tieren, alle als Notfall bei mir gelandet: zwei Katzen, ein Kater und ein junger Hund. Meine Tochter Kerstin war erwachsen und ging ihren eigenen Weg, den ich immer unterstützt habe. Beim Aufräumen der lange vernachlässigten Schubladen fiel mir eine Ansichtskarte in die Hände und plötzlich kamen Bilder aus meiner Kindheit. Sie erinnerten mich an meinen ersten Kontakt mit der Nordsee in einem Ferienlager. Diese Karte habe ich da-
mals, ich war 12 Jahre alt, nach Hause geschrieben, so klassisch mit Seehund, Sand und Sonne und voller Begeisterung. Von da an ließ mich der Gedanke nicht mehr los. Im Februar 2001 habe ich die Küste von Greetsiel bis Otterndorf abgefahren und überlegt, wo möchtest du bleiben? Dass es Altenbruch wurde, sogar noch im gleichen Jahr, ist reiner Zufall oder Glück. Denn inzwischen bin ich 13 Jahre hier zu Hause, eingebunden in verschiedene Projekte, die fordern, aber auch Spaß und Bestätigung bringen. Nah am Wasser, was ganz wichtig war und genug Platz für meine Tiere. Nun sind sie altersbedingt nicht mehr da, aber zurückblickend war alles gut gefügt, und die schönsten Erinnerungen und eine tolle Nachbarschaft lassen mich diesen Schritt von Nordrhein-Westfalen nach Niedersachsen jeden Tag genießen. Auch bei Schietwetter !!! Ulla Schmidt, Altenbruch
Ein neuer Lebensabschnitt begann mit dem Pflichtjahr In meiner Generation wurden wir mit 13 oder 14 Jahren konfirmiert, und die Schule endete nach der 8. Klasse. Dann hatten wir alle ein s.g. Pflichtjahr abzuleisten. Das bedeutete für mich, ein neuer Lebensabschnitt begann. Ich musste weg von zu Hause und
war auf mich selbst gestellt. Bei fremden Leuten war alles neu und ungewohnt. Wir sollten in Familien mit mehreren Kindern oder auf dem Bauernhof arbeiten. Ich wohnte auf dem Hof, wurde verpflegt und bekam als Lohn 15 RM/Monat. Melken, saubermachen, in der Küche helfen und
Seite 9
Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne
mich mit den Kindern beschäftigen, was mir sehr viel Spaß machte, war meine Arbeit. Um meine Eltern und Geschwister zu besuchen, lief ich von Altenbruch Westerende nach Lüdingworth Köstersweg, denn Fahrräder gab es kaum. Wenn ich Glück hatte, erwischte ich den Bus, der von Altenbruch bis zur Dorfmitte Lüdingworth fuhr. Den
Weg nach Köstersweg musste ich dann zu Fuß gehen. Das war 1943, und ich musste immer mit Fliegerangriffen rechnen. Wenn man heute unsere behüteten Kinder sieht, kann man sich das nicht mehr vorstellen, aber für uns war das damals Normalität. Gertrud Ahlert, Lüdingworth
Neuanfang im Alter Wenn man hilfsbedürftig wird, überlegt man sich: „Was nun?“ Meine Bekannte hat einen Neuanfang gewagt, da sie seh- und altersbedingt nicht mehr in der Lage war, ihre große Wohnung, so wie sie es sich wünschte, in Ordnung zu halten. Sie entschloss sich, ins Seniorenheim zu gehen, was für sie bedeutete: die gewohnte Umgebung, die Nachbarn und die meisten Freunde zurück zu lassen. Sie hatte das Glück, dass eine entfernte Verwandte auch in dieser Seniorenresidenz wohnte. So war der Anfang im Heim nicht ganz so schwer. Sie fand ihren Entschluss richtig, dass sie gleich und gut überlegt ins Heim gegangen ist. Hier wird sie mit Essen, Trinken und Medizin stets gut versorgt. Die Unterbringung in einem Zimmer mit Balkon und Badezimmer ist zweckmäßig aber auch ausreichend, sagte sie. Natürlich ist es
von der großen Wohnung zum jetzigen Zimmer eine Umstellung. Sie ist aber zufrieden, denn sie hat viele Menschen kennen gelernt. Mit den Mitbewohnern geht sie spazieren. Es werden im Heim auch verschiedene Aktivitäten angeboten. Zu Hause hatte sie Hilfe benötigt. Die Familienangehörigen arbeiten am Tage, da wäre sie viel allein gewesen. Es freut sie, dass die Familie sie öfter besucht und sie holt, wenn Familienfeiern sind oder es zu Hause etwas Neues zu sehen gibt. Den Entschluss, ins Heim zu gehen, hat sie nicht bereut. Sie fühlt sich nicht abgeschoben. Natürlich war es zweckmäßig und keine leichte Entscheidung. Jeder Neuanfang birgt eine Herausforderung. Johanne Höpcke, Lüdingworth
Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne
Seite 10
Neuanfang im Pastorenhaus in Lüdingworth „Tempus fugit!“ - sagten die alten Römer, d.h.: Die Zeit flieht, eilt, vergeht. Und man kann es kaum fassen, wie schnell sie vergeht. Anfang Oktober 1958 marschierte ein junges Ehepaar, vom Altenbrucher Bahnhof kommend, in Lüdingworth ein. Vor sich her schob dieses Paar einen altmodischen Kinderwagen, in dem ein 8 Wochen altes Baby lag, Ulrike mit Namen. Das junge Paar, das damals im Lüdingworther Pfarrhaus Einzug hielt, waren meine Frau und ich. Die baulichen Verhältnisse, die wir vorfanden, waren kümmerlich genug, denn 6 Jahre lang hatte kein Pastor im Pfarrhaus gewohnt. Die Räume waren teils an Flüchtlinge übergeben, teils wurden sie für Gottesdienst und Gemeindearbeit genutzt, weil auch die schöne Kirche stark verfallen war. Mein verehrter Amtsvorgänger, Pastor i.R. Schwalfenberg, hatte die Gemeinde von seiner Privatwohnung in Cuxhaven aus versorgt. Trotz allem waren wir herzlich dankbar, ein Heim vorzufinden, in dem es dann auch wohnlicher wurde. Die vielen Flüchtlingsfamilien, die damals noch an dem benachbarten Sportplatz in Baracken wohnten, waren gewiss viel schlechter dran als wir. Nie vergessen wir die ersten Willkommensgrüße aus der Gemeinde. Blumen von Erna Romberg, der Frau unseres damaligen Küsters, und vom Kirchenvorsteher Adolf Buck
sen. (Westerende). Einen Korb mit Äpfeln. von der Organistenfamilie Bornemann. Dazu ein Lied der Kindergruppe unter Leitung von Schwester Ida, die uns mit dem Bibelwort aus Apostelgeschichte 10 begrüßte: „Du hast wohl getan, dass du gekommen bist. Nun sind wir alle hier gegenwärtig vor Gott, zu hören alles, was dir vom Herrn befohlen ist.“ Es ist eigenartig, wie genau man sich noch an solche einschneidenden Lebenssituationen erinnert, wie auch Einzelheiten haften bleiben. So weiß ich noch, dass unser erster Einkauf ein Beil war zum Holzhacken und ein Paar Gummistiefel für den verwilderten und regennassen Pfarrgarten. Wir können unsererseits nur herzlichen Dank sagen für all die Kraft und Gesundheit, die wir von Gott empfangen haben für unsere Arbeit und für die große Bereitschaft zur Mitarbeit in der Gemeinde und für unzählige Zeichen der Freundlichkeit und des Entgegenkommens von vielen Gemeindegliedern. Egon Wille, P.i.R, Altenbruch
Gott hat sich selbst nicht unbezeugt gelassen, hat viel Gutes getan und euch vom Himmel Regen und fruchtbare Zeiten gegeben, hat euch ernährt und eure Herzen mit Freude erfüllt. Apostelgeschichte 14,7
Seite 11
In unseren Gemeinden
Glaubensinfo Erntedank Einmal in der Woche steht die Gemüsekiste vor der Tür. Knackige Äpfel, frische Karotten, ein fulminanter Kohlkopf. Ernte sei Dank. Im Hofladen beim Bauern nebenan: Spargel, Erdbeeren, Mangold - pures Ernteglück. Den Wochenmarkt schmücken die Produkte regionaler Anbieter. Radieschen im Mai, Kirschen im Sommer, Schwarzwurzeln im Oktober. Wer frisches Obst und Gemüse kauft, weiß das ganze Jahr hindurch den Segen von Sonne, Wind und Regen zu schätzen. Am 5. Oktober, zum diesjährigen Erntefest, können wir inne halten und noch ein Stück weiter denken und danken - so wie das Christen seit dem 4. Jahrhundert tun. Wir können uns daran erinnern, dass das tägliche Brot, die Erfolge bei der Arbeit, das Lebens
- und Liebesglück Geschenke sind. Die Bibel erzählt: Als das Volk Israel hungrig durch die Wüste läuft, lässt Gott schmackhaftes Manna vom Himmel regnen. Ein jeder sammelt, was er kann. Als sie den Inhalt der Krüge zählen, hat jeder genug - nicht zu viel und nicht zu wenig. Die Menschen sind glücklich und satt. Einige aber können den Hals nicht voll genug bekommen und versuchen zu horten - das Manna verfault. Der Theologe Ulrich Duchrow nennt diese Geschichte aus dem 2. Buch Mose „den klassischen Text für eine gerechte Wirtschaft.“ Es gibt genug für alle, wenn keiner maßlos ist. Wer Erntedank sagt, trägt Verantwortung für die Schöpfung - und erkennt in Brot und Wein ein Stück vom Himmel. aus Andere Zeiten
Die Zehn Gebote
Dat teinte Geboot
Von Martin Luther stammt der Rat, den „Leuten aufs Maul (zu) schauen“. Auf Platt funktioniert das noch besser als im Hochdeutschen. In vergangenen Ausgaben wurden die Gebote und die Auslegung Luthers liebevoll und mit einem Augenzwinkern „op platt vertellt“ - als Wegweiser durch das Leben. Hier folgt nun das zehnte und letzte Gebot.
Du schallst nich scharp ween op allens dat, wat dien Nahwer sünst noch tohören deit. Ok nich sien Fruu un sien Lüüd. Wat hett da to bedüden? Nu spann man nich dien Nahwer sein Fruu ut! In Gott sienen Namen: Laat dienen Nahwer all dat, wat em tohören deit! Ut „De tein Geboten op platt“ Monika Treuel
In unseren Gemeinden
Seite 12
Erntedank in Lüdingworth Im letzten Jahr wurde nach dem Gottesdienst wieder zum Suppeessen eingeladen. Curry-, Gulasch-, Kürbis-, Kartoffel- und Ofensuppe. schmeckten wieder lecker. Dazu gab es selbst gebackenes Kürbisbrot. Danke! sagen wir den Köchinnen und Köchen Marlis Strunck, Siegrid Siepka, Sabine Böje, Margret Strosahl, Familie Janssen, der Bäckerin Ute Kessler und Karin Hibbeler. Die Spenden dafür bekam der Kirchenchor. Die Landfrauen hatten die Kirche wieder wunderschön geschmückt. Die Kürbisse wurden der „Cux-havener Tafel“ gespendet. Vielen Dank den Landfrauen Ingrid Schumacher, Petra Schumacher, Hei-
ke Behrens, Maren Budke und Marle Reielts, die Felder und Gärten in die Kirche geholt hatten.
Auch dieses Jahr laden wir wieder herzlich ein zum Erntedankgottesdienst und anschließendem Essen im „Gemeenhus“. Monika Treuel,
DANKE sagen wir für… …die herzlichen Worte und lieben Glückwünsche, für die kleinen und großen Aufmerksamkeiten anlässlich unserer Einführungsgottesdienste in Groden (1. Juni) und Lüdingworth (15. Juni). Wir haben uns sehr gefreut über die vielen Menschen, die uns an diesem Tag begleitet haben, die alles so schön gestaltet haben, die sich mit uns gefreut haben!
Pastorin Sabine Badorrek, Pastorin Astrid Friedrichs
Seite 13
In unseren Gemeinden
Großes Tauferinnerungsfest in Altenbruch Gleich sechs Kinder, vom Neugeborenen bis zum Konfirmanden, haben sich während des Tauferinnerungsfestes in Altenbruch taufen lassen. Für den besonderen Tag brachte unser Küster Gerd Siroux das Taufbecken aus dem 16. Jahrhundert in die Mitte der Kirche und füllte es bis zum Rand mit Wasser. „Gut 120 l Wasser braucht es, um das alte Taufbecken randvoll zu machen“, meinte er.
Mitgestaltet wurde das Tauferinnerungsfest von Kindern unserer Kindertagesstätte. Die Kinder haben sich Wochen vorher ausführlich mit all den Dingen, die zur Taufe dazu gehören, beschäftigt. Es wurde gemalt gebastelt und biblische Geschichten rund um die Taufe erzählt. Für den Gottesdienst steuerten die Kitakinder denn auch mehrere Lieder bei und erzählten die Geschichte vom Kämmerer aus Äthiopien. Mehr dazu erfahren sie auf der vorletzten Seite dieses Heftes! „Froh sein, dass unsere Namen im
Himmel geschrieben sind…“, war das Thema, um das es sich dann in einer Mitmachaktion zum Ende des Gottesdienste drehte. Jeder Gottesdienstbesucher bekam einen Regentropfen aus Papier in die Hand, konnte seinen Namen draufschreiben und dann den Regentropfen in vorbereitete Wolken vorne in der Kirche hängen, also „seinen Namen in den Himmel“ schreiben. Schön war, dass sich eigentlich alle an der Aktion beteiligten und der ganze Gottesdienstraum in Bewegung kam. Am Ende des Gottesdienstes öffneten sich die Türen der Kirche und das Tauffest konnte bei Spiel und Spaß während des Gemeindefestes rund um Kirche und Pfarrhaus weiter gefeiert werden.
Pastor Dr. Lutz Meyer
In unseren Gemeinden
Gemeindefest in Altenbruch am 29. Juni 2014
Seite 14
Seite 15
In unseren Gemeinden
In unseren Gemeinden
Seite 16
Einschulungsgottesdienst in Altenbruch Am Sonnabend 13. September, war der große Tag für die neuen Erstklässler. Im Rahmen des „Brückenjahres“ hatten sich die zukünftigen Schülerinnen und Schüler seit einem Jahr bei Besuchen in der Schule etwas auf die Räumlichkeiten und auch die neuen Lehrerinnen und Lehrer einstellen können. Nun sollten sie „richtige“ Schulkinder werden. Um 9.00 Uhr hatte die Evangelische Kirchengemeinde zum traditionellen Einschulungsgottesdienst in die St. Nicolaikirche eingeladen. Pastor Dr. Lutz Meyer konnte eine große Besucherschar in der Kirche begrü-
ßen. Erzieherinnen aus der Kita führten das Stück vom Grüffelo vor (in der Titelrolle in wunderschöner Maske und Verkleidung Silke Geerdts), Rektor J. Janus begleitete bei den Liedern auf der Gitarre. Pastor Dr. Meyer wies in seiner mit einem Puzzle illustrierten Ansprache auf die Vielfältigkeit von Personen und Persönlichkeiten hin, die die Kinder in der Schule antreffen werden.Nach dem Gottesdienst ging es in der bis auf den letzten Stehplatz gefüllten Aula der Altenbrucher Schule weiter. Jürgen Janus, Altenbruch
Wie komme ich zum Gottesdienst? Sie möchten gerne einen Gottesdienst besuchen, wissen aber nicht, wie Sie dahin kommen? Kein Problem. Bitte melden Sie sich in Ihrem Pfarramt, bei einem Kirchenvorsteher oder im Gemeindebüro. Wir organisieren gerne eine Mitfahrgelegenheit.
Impressum:
Altes Brot ist nicht hart. Kein Brot ist hart.
Herausgeber: Evang.-luth. Kirchengemeinden St. Nicolai Altenbruch, St. Abundus Groden und St. Jacobi d.Ä. Lüdingworth, Bei den Türmen 1, 27478 Altenbruch., Email:
[email protected], www.kirche-altenbruch.de Redaktion: S. Badorrek, A. Friedrichs, B. Hadler, J. Höpcke, B. Janßen, T. Mendikowski, Dr. L. Meyer, A. Neufeldt, C. Schröter, M. Treuel. Layout: H.-J. Herchenreiter Auflage: 4.000 Exemplare Die Gemeindezeitung wird durch ehrenamtliche Helfer in den drei Gemeinden kostenlos an alle Haushalte verteilt. Sie erscheint an Pfingsten, Erntedank und Weihnachten. Alle unbenannten Fotos stammen aus d. Archiv der o.g. Kirchengemeinden sowie aus der evang. Gemeindezeitung. Redaktionsschluss f. d. n. Ausgabe: 15.11.2014.
Seite 17
In unseren Gemeinden
Ründ üm de Kark
Trotz Regenschauern war am 30.8.14 unser Dorffest „Ründ üm de Kark“ in Lüdingworth sehr gut besucht. Das „Rote Kreuz“ hielt 40 Torten für die Kaffeegäste bereit. Auch die Landfrauen, der Schützenverein Köstersweg, die Bierbrauer, um nur einige zu nennen, sorgten für das leibliche Wohl. Die Kirche und die Jugendfeuerwehr boten Spiele für Kinder und Erwachsene an. Ebenso trug die spanische Folkloregruppe „Galegos“ u.a. mit keltischer Musik zu einem gelungenen Dorffest bei. Monika Treuel
Sommerfest der Senioren in Lüdingworth
Die Senioren feierten am 6. August ihr Sommerfest im Gemeenhus-Garten. Das Rote Kreuz hatte Bowle und Bratwurst vorbereitet. Viel Spaß machten allen die Geschicklichkeitsspiele, an denen auch Frau Pastorin Astrid Friedrichs zum ersten Mal teilnahm, die die Gäste mit einer Ansprache begrüßte.
Blick über den Kirchturm
Seite 18
Aus dem Reisetagebuch Conrad Geesmann war Teil einer Delegation unseres Kirchenkreises, die unsere Partner in Ambo/Äthiopien besuchte. Hier kommt ein Ausschnitt aus seinem Reisetagebuch. 7.Tag, Ambo, Montag, den 21.10.2013 Die Straße ist wohl wieder nur für Panzer geeignet. Unser Fahrer schafft es aber, durch dies Chaos zu fahren. Der 1. Besuch heute gilt der Gemeinde Altufa, die Gemeinde mit dem gemieteten Farmland. Es ist der Geburtsort von Kes Teressa Fufa, der hier auch 14 Jahre Pastor war. Die Äcker, auch die Ränder, sind sehr gepflegt, das fällt mir als gelerntem Bauer sofort auf. 140 Männer der Gemeinde haben sich verpflichtet, jeweils bei Saat und Ernte je 10 Tage freiwillig auf dem Acker zu arbeiten und auch die Bodenerosion an den Hängen zu stoppen. Das Land liegt in einer kühlen, bergigen Landschaft des Hochlandes. Der Erlös der Ernte von den 10 ha.( 100 000 qm) ist für den
Neubau der „ Kirche“ bestimmt. Die Termiten fressen den alten Versammlungsraum auf. Vor der alten Kirche liegt ein riesiger Basaltsteinhaufen. Die Männer der Gemeinde haben die Steine selbst aus dem Berg geschlagen und Frauen, Männer und Jugendliche haben diese dann 5 km weit hier hin auf das Kirchengelände geschleppt. Auf dem Kopf bzw. auf dem Rücken. Jeden einzelnen Stein gedacht für das neue Fundament. Was hier liegt ist aber erst ein Drittel! Ich kann die großen Steine gar nicht anheben! Aber einen ganz kleinen, es ist fast nur ein Splitter, den steck` ich mir in die Tasche. Er dient mir in der Kirche als Andachtshilfe und ans Ohr gehalten erzähle ich den Zuhörern, was er mir erzählt. Es gibt vieles in der Bibel was Steine angeht. Und dann wird gesungen, Gotteslob mit Chor, Akkordeon und Taschentrompete. Wir 7 CuxhavenHadelner klingen inzwischen ganz gut!
Seite 19
Die Ältesten, erwachsene Gemeindeglieder und viele Kinder hören begeistert zu. Unsere Gastgeber revanchieren sich mit Liedern in Oromo. Danach erleben wir bei Teressas Schwester die obligatorische Kaffeezeremonie. Und da Kaffee drückt wo ist die Toilette? Draußen. Vorbei an dem alten Friedhof, auf dem die ersten Christen dieser Gemeinde begraben sind, ist das „Örtchen“ Buschversion, mit Stock um die Hyänen abzuwehren.
Blick über den Kirchturm
Der Abschied ist herzlich, wieder haben wir Brüder und Schwestern getroffen und etwas gelernt: Wo Herz, Verstand und Hände zusammenkommen, da ist der Glaube wirklich fröhlich und stark, auch stärker als die Termiten Konrad R. Geesmann Groden Sollen wir Ihnen mehr erzählen? Dann wenden Sie sich bitte an Rose Müller ' 04721/29695 oder an Martin Reese ' 04724 /811187
Mein Bild von Äthiopien Konfirmandenunterricht mal anders: In anschaulicher Weise schilderten Konrad Geesmann und Martin Reese den Grodener und Lüdingworther Konfirmanden von ihrer Reise nach Äthiopien. Im letzten Jahr waren sie mit einer Delegation des Kirchenkreises im Partnerkirchenkreis Ambo/Äthiopien. Was bei den Konfirmanden „hängengeblieben“ ist an Eindrücken über Land & Leute, haben sie in kurzen Sätzen zusammengefasst. „In Äthiopien gibt es viele arme Menschen. Die Menschen sind zwar arm, jedoch sind sie glücklich.“ (Leon) „Sie haben sehr viel Kaffee getrunken: morgens, mittags und abends.“ (Marcel) „Die Häuser sind nur aus Lehm, Stroh, Metallplatten und Kuhmist.
Die meisten Häuser werden von Termiten zerfressen.“ (Tim) „Die Kirchen und die Gottesdienste sind mir in Erinnerung geblieben, weil die Kirchen, genauso wie alles andere auch, in einem schlechten Zustand sind.“ (Leonie) „Die Kirchen dort sind bei jedem Mal überfüllt und werden weiter ausgebaut.“ (Tim) „Sie müssen die Kirchen mit Plastikplanen abdecken, weil sie bei den Vergrößerungen keine Zeit mehr hatten, ein Dach zu bauen.“ (Tjade) „Mir fallen die Kindergärten ein, wo die Kinder schon andere Sprachen lernen.“ (Inga) „In den Schulen tragen sie Schuluniformen, wenn sie Geld haben.“ (Adriano)
Blick über den Kirchturm
Seite 20
Verunsichert durch den Kontoauszug? Liebe Gemeindeglieder, Banken, Kreditinstitute oder Versicherungen weisen ihre Kunden darauf hin, dass sie die Kirchensteuer auf Kapitalerträge (also zum Beispiel auf Zinsen) ab dem 1. Januar 2015 automatisch einbehalten werden. Dazu möchten wir Ihnen gerne einige Informationen weitergeben: Das Wichtigste zuerst: Es geht ausschließlich um die Vereinfachung eines Verfahrens - es gibt keine neue Steuer und keine Steuererhöhung! Es geht um die Vereinfachung des Steuerabzugsverfahrens für Kapitalerträge, also zum Beispiel Steuern auf Zinsen, die auf Kapitalvermögen anfallen. Dabei gibt es einen Freibetrag: Solange die Erträge aus Ihrem Kapital unter 801 Euro (für Alleinstehende) bzw. unter 1602 Euro (für Ehegatten) bleiben, müssen Sie dafür weder Steuer noch Kirchensteuer zahlen. Wenn Sie darüber liegen, fällt eine staatliche Kapitalertragsteuer von 25 Prozent an. Auf 25% Steuern sind die bekannten 9 Prozent Kirchensteuern zu zahlen. Um welches Verfahren geht es? Wenn die Kapitalertragssteuer fällig wird, führen die Banken diese direkt an die Finanzämter ab. Für die Kirchensteuer mussten bisher Sie selbst einen Antrag stellen. Das ist nun NEU! Die Bank bekommt (in ver-
schlüsselter Form) mitgeteilt, dass Sie der evangelischen Kirche angehören. Daraufhin kann die Kirchensteuer für die Landeskirche jetzt automatisiert an die Finanzverwaltung weitergeleitet werden. Was heißt das im Ergebnis? Mit dem neuen Verfahren ändert sich im Ergebnis eigentlich nichts! Es gibt weder eine neue Kirchensteuer, noch eine Kirchensteuererhöhung! Und es gilt: Gut, dass Sie Mitglied unserer Kirche sind! Ohne Ihren Beitrag wären die vielen Dinge, die ihre Kirche tut, nicht zu schultern - herzlichen Dank! Mit freundlichen Grüßen Pastor Dr. Lutz Meyer PS. Bitte beachten Sie auch: Kirchensteuern sind im vollem Umfang als Sonderabgabe steuerlich absetzbar.
Das Leben gleich einem Buch: Toren durchblättern es flüchtig. Der Weise liest es mit Bedacht, weil er weiß, dass er es nur einmal lesen kann. (Jean Paul)
Seite 21
Blick über den Kirchturm
Ihre evang. Landeskirche in Zahlen Einrichtungen und MitarbeiterInnen: PastorInnen
ca. 1.800 MitarbeiterInnen ca. 34.000 Kindertagesstätten 660 Kindertagesstättenplätze 53.000 Krankenhäuser 17 Krankenhausbetten ca. 4.000 Diakonie und Sozialstationen 106 Plätze f. Menschen m. Behinderungen ca. 1800 Kirchengebäude 1398 Kapellen 264 All das und noch viel mehr finanziert sich aus Kirchensteuern.
Gottesdienste
Seite 22
Wir gehen zur Kirche ... Abkürzungen: ABM = Abendmahl, KiGo = Kindergottesdienst, GB = Gottesdienst mit Geburtstagen
Datum Sonntag 05.10.2014 Erntedankfest
Sonntag 12.10.2014
Sonntag 19.10.2014
Sonntag 26.10.2014 Reformationstag 31.10.2014 Sonntag 02.11.2014 Sonntag 09.11.2014 Dienstag 11.11.2014 Martinstag Sonntag 16.11.2014 Volkstrauertag
Altenbruch 11:00 Uhr, Gottesdienst zum Erntedankfest, anschl. Suppenfest, Pastor Dr. Meyer 11:00 Uhr, Gottesdienst zur Jubelkonfirmation (silb., gold., dia.) Pastor Dr. Meyer 10:00 Uhr, Drehorgelgottesdienst in der Kita mit Benefizbrunch Pastor Dr. Meyer Kein Gottesdienst (siehe Groden u. Lüdingworth)
Groden 14:00 Uhr, Gottesdienst zum Erntedankfest, Pastorin Badorrek, Anschließend Kaffeetrinken im Gemeindehaus
Lüdingworth 9:30 Uhr, Gottesdienst zum Erntedankfest, Pastorin Friedrichs, anschließend Suppeessen im Gemeindehaus
11:00 Uhr, ABM Gottesdienst Renate Hasske
9:30 Uhr, ABM Gottesdienst Renate Hasske
11:00 Uhr, Gottesdienst Pastorin Badorrek
09:30 Uhr, Gottesdienst Pastorin Badorrek
11:00 Uhr, Gottesdienst Pastorin Badorrek
09:30 Uhr, ABM Gottesdienst zur Jubelkonfirmation (gold. u. diamant.) Pastorin Friedrichs
Keine Gottesdienste in unseren Gemeinden 11:00 Uhr, Gottesdienst Renate Hasske 11:00 Uhr, ABM Gottesdienst Renate Hasske 18:00 Uhr, Martinsandacht Pastor Dr. Meyer 10:00 Uhr, Gottesdienst Pastor Dr. Meyer
Kein Gottesdienst (siehe Altenbruch u. Lüdingworth) 17:00 Uhr, Taizé Gottesdienst Konrad Geesmann 17:00 Uhr, Martinsandacht Pastorin Badorrek 11:00 Uhr, Gottesdienst Pastorin Badorrek
09:30 Uhr, Gottesdienst Renate Hasske 9:30 Uhr, Gottesdienst Pastorin Friedrichs 17:00 Uhr, Martinsandacht Pastorin Friedrichs 9:30 Uhr, Gottesdienst Pastorin Friedrichs
Seite 23
Gottesdienste
Datum
Altenbruch
Groden
Lüdingworth
Sonntag 23.11.2014 Ewigkeitssonntag
11:00 Uhr, Gottesdienst Pastor Dr. Meyer
09:30 Uhr, Gottesdienst Pastorin Friedrichs
Sonntag 30.11.2014 1. Advent
17:00 Uhr, Gottesdienst im Stall Pastor Dr. Meyer
11:00 Uhr, Gottesdienst Pastorin Badorrek 14:00 Uhr, Gottesdienst Pastorin Badorrek, anschl. Schmücken des Tannenbaumes
Sonntag 07.12.2014 2. Advent
10:00 Uhr Gottesdienst zur Eröffnung Weihnachtsmarkt und Krippenausstellg. Pastor Dr. Meyer
11:00 Uhr, ABM Gottesdienst Renate Hasske
09:30 Uhr, ABM Gottesdienst Renate Hasske
Sonntag 14.12.2014 3. Advent
Kein Gottesdienst (siehe Lüdingworth)
Kein Gottesdienst (siehe Lüdingworth)
Sonntag 21.12.2014 4. Advent
11:00 Uhr, Gottesdienst Renate Hasske
11:00 Uhr, Gottesdienst Pastorin Badorrek
Kein Gottesdienst (siehe Altenbruch und Lüdingworth)
18:00 Uhr, MusikGottesdienst Pastorin Friedrichs u. Renate Hasske 9.30 Uhr, Gottesdienst Pastorin Badorrek
Kinder- und Jugendseite
Seite 24
Seite 25
Kinder- und Jugendseite
Spielkreis Altenbruch Hallo, wir sind die Kinder vom Spielkreis Altenbruch. Wir sind 0 bis 3 Jahre alt und suchen neue Freunde zum Spielen. Jeden Donnerstag treffen wir uns um 9:30 Uhr im Gemeindehaus. Wenn wir kommen, gucken wir erstmal, wer schon da ist und was man so machen kann… Besonders gern fahren wir mit dem Bobby Car um die Wette oder klettern die kleine Treppe rauf und runter. Das ärgert unsere Mamis meistens sehr, aber dann machen wir es extra nochmal. Die schnacken nämlich meistens über Sachen, die wir den ganzen Tag anstellen. Oder ob wir gut geschlafen haben oder ordentlich essen…
Richtig lustig wird es, wenn wir tuschen, basteln und ausschneiden. Wir frühstücken auch im Spielkreis. Und dann spielen wir weiter bis wir aufräumen müssen. Das finden wir nicht so gut, aber unsere Mamas finden das scheinbar echt klasse… Wenn das Wetter gut ist, gehen wir fast immer raus. Wir haben einen tollen Spielplatz und wenn wir richtig toben, sehen die Erwachsenen meistens sehr erschöpft aus, seltsam. Und wenn die Kirchturmuhr 11-mal bim bam macht, dann ist der Spielkreis aus. Komm doch auch mal vorbei, wir freuen uns.
Wir haben auch eine tolle Eisenbahn; mit den anderen bauen wir riesenlange Züge. Wir machen auch Kreisspiele, singen und machen Fingerspiele…
Wenn du noch was wissen musst, ruf einfach bei Aneke Döding an, die stört das nicht. Ihre Nummer ist 04722 452363
Ein neuer Trecker für die Kita Altenbruch Beim Tausch des Kirchentraktors konnte Herr Henning Niemann auch einen Traktor für die Kinder der Kindertagesstätte einhandeln. Anläßlich des Sommerfestes der Kita am Freitag, 25. Juli 2014 überreichte Herr Niemann den "Claas" an die Kinder, die sich sichtlich darüber freuten. Viel Spaß damit wünscht der gesamte Kirchenvorstand.
In unseren Gemeinden
Seite 26
Auch Prädikanten dürfen jetzt Abendmahlsfeiern leiten Die evang. Landeskirche beschreitet neue Wege. Im vergangenen Jahr hatten der Bischofsrat und die Synode der Landeskirche Hannover beschlossen, dass künftig auch Prädikantinnen und Prädikanten völlig selbstständig, also ohne „pastoralen Beistand“, das Heilige Abendmahl austeilen dürfen. In einem festlichen Gottesdienst am 26.04.2014 in der Stader St. WilhadiKirche hatte Landessuperintendent
Dr. Brandy 20 Frauen und Männer aus dem gesamten Sprengel Stade damit beauftragt, künftig auch Abendmahlsfeiern als Prädikanten zu leiten. (RÜK berichtete bereits kurz in seiner Pfingstausgabe 2014 darüber). Zu den „Auserwählten“ gehört auch Renate Hasske, die schon seit vielen Jahren als äußerst umtriebige, engagierte und theologisch versierte Prädikantin Gottesdienste (und gelegentlich auch andere Kasualien) in
Altenbruch, Groden und Lüdingworth leitet und gestaltet und damit schon viele Gottesdienstbesucher in unseren drei Gemeinden erreicht und erfreut hat. Nachdem Frau Hasske bereits mehrere Abendmahlsgottesdienste in Groden geleitet hatte, fand ihre „Premiere“ auf diesem Gebiet in Altenbruch, in einem gemeinsamen Gottesdienst für Altenbruch und Lüdingworth, am 3. August statt. Nach der Feier des Heiligen Abendmahls in der Altenbrucher Kirche lud Renate Hasske dann noch zu einer zünftigen Suppenmahlzeit ins Altenbrucher Gemeindehaus ein. Frau Hasske freute sich sehr, zu beiden Gelegenheiten noch einen besonders lieben Ehrengast begrüßen zu können: unseren ehemaligen Altenbrucher Pastor Michael Hartlieb. Für diese neue schöne und würdige Aufgabe und natürlich auch für die Gestaltung ihrer anderen Gottesdienste wünschen wir „unserer“ lieben Renate Hasske Gottes guten Segen und weiterhin so viel Freude und Engagement bei ihrem segensreichen Tun wie bisher. Klaus-Ulrich Ruge, Altenbruch
Seite 27
Kirchenmusik
3. Internationaler Arp-Schnitger-Orgelwettbewerb: Lüdingworth und Altenbruch waren wieder dabei! Wettbewerbs und für das tägliche aufwendige Stimmen der Instrumente vor Wettbewerbsbeginn oder nach dessen Ende. RÜK schließt sich ausdrücklich diesem Dank an Herrn Duwensee an und möchte sich, wie bereits Prof. Davidson, noch einmal ganz herzlich bei den Altenbrucher und Lüdingworther Gastfamilien bedanken, die bereit waren, ein, zwei oder gar drei Orgel-Studenten bei sich
Foto: Cordes, CN
Der vom „Musikfest Bremen“ ausgerichtete Arp-SchnitgerOrgelwettbewerb fand vom 18.-25.08. 2014 in Cappel (Schnitger-Orgel), Lüdingworth (Wilde/Schnitger-Orgel) und Altenbruch (Klapmeyer-Orgel) statt. 14 junge Organistinnen und Organisten aus 8 Ländern (USA, Japan, Südkorea, Russland, Kanada, Ungarn, Niederlande, Deutschland) hatten sich im Vorfeld für die Teilnahme an diesem hochkarätigen Wettbewerb qualifiziert. Welch hohe Maßstäbe an diesen Wettbewerb gelegt werden, zeigt auch die Besetzung der 10köpfigen Jury mit international herausragenden Organisten aus Dänemark, Schweden, Kanada, USA, Japan, Südkorea, den Niederlanden und Deutschland; unter ihnen die auch hierzulande unter Orgelfreunden bekannten: Hans Davidson (Vorsitz) und Harald Vogel. Einen besonders herzlichen Dank richtete der Jury-Vorsitzende Prof. Hans Davidson an unseren Organisten Ingo Duwensee für die enormen Vorarbeiten im Vorfeld des
aufzunehmen, ihnen in ihren Häusern Nachtquartier und Frühstück zu bereiten und sie darüber hinaus auch ein Stück aufbauend und interessiert zu begleiten. – Ausführliche Berichte zu den Wettbewerben in Altenbruch, Lüdingworth und Cappel in Text und Bild lieferten die CN in ihren Ausgaben vom 20. und 27.8.2014. Frau Ilse Cordes (CN), die seit Jahrzehnten das Geschehen um unsere Orgeln und die Musik in unseren Kir-
Kirchenmusik
chengemeinden stets wohlwollend und sehr interessiert und kenntnisreich journalistisch begleitet, sei an dieser Stelle für diese wertvolle Arbeit einmal ein ganz herzliches Dankeschön gesagt. - Da in den CN bereits so umfassend und detailliert berichtet wurde, möchte ich mit einigen eher persönlichen Eindrücken fortfahren. Auch meine Frau und ich hatten das Glück, eine sehr junge Organistin und einen fast ebenso jungen Organisten (beide aus den USA) für eine Woche bei uns zu beherbergen. Beide waren sehr nett, ausgesprochen höflich und mitteilsam: in amerikanischem Englisch. Sehr schnell merkten wir, wie radebrechend schlecht unser eigenes Schulenglisch mittlerweile geworden ist. Es fiel mir z. B. viel leichter mich über Bach, Buxtehude, Prätorius oder Orgel-Geschichte und Orgelstimmungen mit beiden auszutauschen als Ihnen praktische Einkaufstipps zu geben oder gar den Gebrauch unserer Waschmaschine zu erläutern (gut, dass es Ehefrauen gibt!). Gott sei Dank ist Musik, und natürlich auch Orgelmusik, international zu verstehen. Sehr hilfreich war für beide Studenten auch unser Klavier zum Üben für die Orgelstücke, die sie vortragen mussten. Ich habe mich sehr gefreut, dass mein Klavier nach Jahren endlich mal wieder benutzt wurde. Unsere Studenten pendelten ständig zwischen den 3 Kirchen und unserem
Seite 28
Haus hin und her und waren an den Abenden entsprechend müde und dann kaum noch ansprechbar. Fasziniert war ich von dem hervorragend organisierten Fahrdienst. 5 junge Leute kutschierten die 14 Teilnehmer/innen ständig zwischen den 3 Kirchen hin und her. Dabei mussten die (eh schon aufgeregten jungen) Organisten genaue Termine und Übebzw. Vorspielzeiten einhalten. Eine Meisterleistung der Logistik. Von Montag bis Freitag wurde, nach strengsten Terminplänen, in den drei Kirchen geübt. Es folgten die drei „Examens“- bzw. Vorspiel-Tage: am Samstag in Cappel, am Sonntag in Lüdingworth und abschließend am Montag in Altenbruch. Diese „Prüfungen“ liefen völlig anonymisiert ab. Die Prüflinge durften weder von den Juroren noch vom an diesen 3 Tagen zugelassenen Publikum gesehen werden. Die Jury saß daher mit den Gesichtern zu den Altären, also mit den Rücken zu den Orgeln. Die Kandidaten trugen ihre Stücke (alle spielten dieselben Toccaten und Choräle) unter einer Nummer vor. Namen, Geschlecht, Alter, Nationalität waren bzw. sind den Juroren nicht bekannt und werden erst bei der Endentscheidung in Hamburg „gelüftet“. Je näher die Vorspieltermine rückten, desto aufgeregter wurden unsere Gäste (und wir mit ihnen). Am Montag (25.8.) kurz vor ihrer Weiterreise
Seite 29
so schönen alten, dazu so gut erhaltenen und gepflegten Orgeln zu spielen. „Wir waren nicht das letzte Mal in (Nord)-Deutschland. Wir würden gern einmal wieder kommen“ war die einhellige Meinung Vieler. Wir freuen uns darauf: als Gasteltern, Vorbereitende etc. beim nächsten Arp-Schnitger-Orgelwettbewerb in vier Jahren?
Foto:: Cordes, CN
nach Hamburg erfuhren dann die jungen Organisten ihre Ergebnisse: 8 von den 14 mussten ausscheiden. Sie gaben am 28.08.2014 noch Orgelkonzerte an den berühmten, wertvollen Instrumenten in Hollern und Steinkirchen. Die übrigen 6 Kandidaten ringen am Samstag (30.08.2014) an der berühmten großen Schnitger-Orgel in der Hamburger Jacobi-Kirche um die ers-
Kirchenmusik
ten Plätze. Das Verfahren bleibt anonymisiert. Dem Preisträger winken 10.000 Euro. Aber wie bereits beim Abschiednehmen in Altenbruch zu hören war: nicht der Sieg beim Wettbewerb ist das Entscheidende, sondern getreu dem Olympischen Prinzip: „Dabei sein ist Alles“. Schon die Qualifizierung zur Teilnahme an diesem international renommierten Wettbewerb ist wichtig und ein gutes Eingangstor zu manch späterer bedeutender Organisten-Karriere. Vielen war auch wichtig, einmal auf
Unseren jungen Organisten aus aller Welt wünschen wir für ihre berufliche und persönliche Zukunft Gottes Segen, alles Liebe und Gute und immer viel Freude beim Orgelspielen. Uns Einheimischen wurde wieder einmal vor Augen und Ohren geführt, wie schön, wertvoll und international wertgeschätzt unsere berühmten historischen Orgeln sind. Achten wir darauf, dass es so bleibt! Klaus-Ulrich Ruge, Altenbruch
In unseren Gemeinden
Seite 30
Orgelstiftung, wozu? Warum wurde eigentlich die Stiftung „Historische Orgeln in Altenbruch und Lüdingworth“ gegründet - die Orgeln sind doch zurzeit in gutem Zustand? Freuen Sie sich, dass es die Stiftung gibt! Sie ist ein verlässlicher Fels in unseren Kirchengemeinden. Interessieren Sie sich, erleben Sie einmal unsere Konzerte und Veranstaltungen vor Ihrer Haustür! Auf Initiative von Pastor Hartlieb und den Kirchenvorständen konnte mit einer Gruppe ehrenamtlicher Mitarbeiter aus Lüdingworth und Altenbruch vor 8 Jahren die Stiftung mit einem nötigen Grundvermögen (aus Restgeldern der Restaurierung, Landverkauf (jetzt EDEKA)) und Darlehen der Kirchengemeinden, gegründet werden. Die 5 Jahre zuvor neu besetzte Kirchenmusikerstelle für beide Gemeinden musste zum Erhalt und zur Pflege unserer kostbaren Orgeln dringend gesichert werden. Die Bezahlung, die die Landeskirche Hannovers für die kirchenmusikalische Arbeit in Altenbruch/Lüdingworth vorsieht, wird zurzeit lediglich auf der Basis von zwei nebenamtlichen Stellen zugewiesen. Voraussichtlich wird sich die Situation zukünftig nicht verbessern. Sie wissen es, eine Stiftung ist auf Dauer, oder besser, auf Ewigkeit angelegt. Das unantastbare Grundvermögen, dessen Zinserträge allein aus-
gegeben werden dürfen, gewährleistet dies. Sinn ist es, das Vermögen stetig zu mehren, damit die Zinserträge (leider zurzeit sehr gering) steigen – deswegen sind weitere Spenden immer willkommen. Stiftungen gehen sofort ins Grundvermögen, Spenden dürfen für die anfallenden, laufenden Kosten unserer Arbeit benutzt werden. Überschüsse davon werden auch, nach Beschluss im Kuratorium, dem Grundvermögen zugefügt. Viele Menschen haben schon dazu beigetragen, dass unsere Stiftung erfolgreich arbeiten kann – je mehr Freunde wir gewinnen können, desto sicherer wird ihre Zukunft sein! Wofür nutzt die Stiftung zurzeit das zur Verfügung stehende Geld? Die Stiftung ist mittlerweile in der Lage, das Honorar unseres Kirchenmusikers Ingo Duwensee entscheidend aufzubessern und hofft, dass dies auch in der Zukunft für seine ebenso qualifizierten Nachfolger, die die umfangreiche Arbeit an den Orgeln in unseren Gemeinden weiterführen sollen, so oder auch besser weitergehen kann, denn der jetzige Gesamtbetrag ist noch weit entfernt von einem angemessenen Honorar für eine solche Stelle. Ingo Duwensee ist ausgebildeter Kirchenmusiker mit Hochschulstudium und arbeitet als freiberuflicher Organist. Sein vielfältiges Betätigungsfeld findet aus exis-
Seite 31
In unseren Gemeinden
tentiellen Gründen auch außerhalb von Altenbruch/Lüdingworth statt. Größere Reparaturen oder Wartungsarbeiten an den Orgeln kann die Stiftung noch nicht leisten. Für geplante besondere Ausgaben, wie für besondere Konzerte, oder z.B. in diesem
Jahr, für unser neues CD – Projekt, mit dem wir einen Gewinn für die Stiftung erhoffen, bitten wir Spender und verschiedene Sponsoren um ihre freundliche Unterstützung. Regina Kriebel Altenbruch
Foto: Lena Benjes
Den Lüdingworther Kirchenchor ...
... plagten Nachwuchssorgen, deshalb singt er seit Januar 2014 mit dem Altenbrucher Kirchenchor zusammen. Da aber die Chorkasse noch gut bestückt war, trafen sich fast alle Lüdingworther Sängerinnen und Sänger im Norddeutschen Hof, um sie „leer zu essen“. Es wurde ein gemütlicher und fröhlicher Abend. Monika Treuel
In unseren Gemeinden
Seite 32
Erntedankfest am 05.10.2014 9:30 Uhr, Erntedankfestgottesdienst mit Kirchenchor für die ganze Familie in Lüdingworth, anschließend gemeinsames Suppenessen für Jung und Alt. 11:00 Uhr, Erntedankfestgottesdienst mit Kirchenchor und anschließendem Suppenfest in Altenbruch. Es erwartet Sie eine herrliche Auswahl von Suppen zum Probieren und Genießen. 14:00 Uhr, Erntedankfestgottesdienst, Thema „Zeit“, in Groden. Anschließend Kaffeetrinken im Gemeindehaus.
Jubelkonfirmationen 12.10.2014, 11:00 Uhr, Festgottesdienst zur Feier der silbernen, goldenen und diamantenen Konfirmation in Altenbruch. 26.10.2014, 9:30 Uhr, Festgottesdienst zur Feier der goldenen und diamantenen Konfirmation in Lüdingworth.
Drehorgelgottesdienst & Benefizbrunch in der Kindertagesstätte Altenbruch
19.10.2014, 10:00 Uhr, wir feiern einen etwas anderen Gottesdienst in der schönen Mensa unserer Kindertagestätte. Die Drehorgelspielerin kommt! Anschließend Benefizbrunch auf Initiative vom Café „Löwenzahn“ und mit Hilfe der Werbe- und Interessengemeinschaft Altenbruch.
Seite 33
In unseren Gemeinden
Martinsandachten am 11.11.2014 17:00 Uhr, Martinsandacht mit Laternelaufen in Altenbruch. 17:00 Uhr, Martinsandacht in Groden. 17:00 Uhr, Martinsandacht mit Laternelaufen in Lüdingworth.
Gottesdienste zum Advent 30.11.2014. 17:00 Uhr, Adventsgottesdienst im Stall auf dem Hofe Lafrenz (Heerstraße 20). Anschließend Punsch und „Braden Klüten“. 30.11.2014, 14:00 Uhr, Adventsgottesdienst für jung und alt in Groden. Anschließend Schmücken des Tannenbaumes vor der Kirche mit Punsch und allerlei Wärmendem zum Advent. 07.12.2014, 10:00 Uhr, Gottesdienst zur Eröffnung von Weihnachtsmarkt und Krippenausstellung in Altenbruch. 14.12.2014, 18:00 Uhr, Musikgottesdienst mit dem Kirchenchor in Lüdingworth, mit Astrid Friedrichs und Renate Hasske.
In unseren Gemeinden
Seite 34
Geburtstagserinnerungsgottesdienste Wir feiern Gottesdienst mit der Kindertagesstätte für große und kleine Menschen. Alle sind herzlich eingeladen Termine: 23.10.2014, 11:00 Uhr; 20.11.2014, 11:00 Uhr; 18.12.2014, 11:00 Uhr..
Jeden Tag einmal sich dem Himmel entgegenstrecken und danke sagen, danke empfinden für alles, was gut war, für alles, was ich geerntet habe, für alles, was gelungen ist an diesem Tag.
Jeden Tag sich einmal nur Dem Himmel entgegenstrecken, lachend und wissen: Ich bin nicht allein.
Seite 35
In unseren Gemeinden
Frauenkreis am Döser Strand
Ein Teil des Grodener Frauenkreises, unter Leitung von Frau Hasske, traf sich nach der Sommerpause am 2.9.2014 nicht wie üblich im Gemeindehaus, sondern, das schöne Sommerwetter nutzend, am Döser Strand bei der Strandgaststätte Behrens. Nach gemütlicher Plauderei wurde ein Abendspaziergang gemacht, um
den wunderschönen Sonnenuntergang zu beobachten. Es war ein herzerfrischendes Erlebnis - mit vielen Aahs und Oohs - die Schönheit der Natur zu bestaunen und zu beobachten. Ganz langsam verschwand die Sonne hinter Neuwerk! Ein dankbares „Lobet den Herrn“ entrang sich so mancher Brust. Frau Kaufmann, Groden
Grodener Straßenfest
Freche Früchtchen
Trotz des durchwachsenen Wetters mal Regen, aber häufiger Sonne - war die Stimmung auf dem Grodener Straßenfest hervorragend. Ein großer Flohmarkt, diverse Verkaufsstände und ein unterhaltsames Bühnenprogramm zogen die Menschen an. Kirche & Kita verkauften selbstgemachte Marmelade (ein Dank an alle SpenderInnen!) als „Freche Früchtchen von St. Abundus“. Der Gottesdienst wurde musikalisch begleitet von einer kleinen Abordnung des Posaunenchores Lüdingworth / Altenbruch.
St. Nicolai Altenbruch
Seite 36
Taufen
Runde Geburtstage
20.04.2014 Hendrik Potzwa 29.06.2014 Johanna Josephine Ahlf Stella Sophie Dreyer Fiona Schröder Maximilian Martin Lothar Copony Leon Brandt Tjark Neelsen 27.07.2014 Niklas Heinisch 10.08.2014 Tialda Lou Bastian Jara Binder Liam Müller Antonio Winkler Luca Fynn Zimmermann 29.08.2014 Jamie Joe Franz Hartmut Andreas Lange
04.10.1939 Niesche, Hans D. 75 J. 08.10.1924 Juschka, Wilma 90 J. 14.10.1934 Skaza, Lydia 80 J. 16.10.1934 Otten, Johanna 80 J. 17.10.1934 Meyer, Giesela 80 J. 18.10.1929 Huse, Ingeborg 85 J. 28.10.1939 Milkert, Max 75 J. 31.10.1929 Heinicke, Siegfried 85 J. 03.11.1924 Kuschel, Charlotte 90 J. 05.11.1939 Krohn, Heinrich 75 J. 17.11.1929 Damm, Elli 85 J. 20.11.1939 Harm, Bernd 75 J. 29.11.1939 Hämmerling, Irmgard 75 J. 01.12.1939 Bünning, Helga 75 J. 07.12.1939 Mauritius, Frauke 75 J. 08.12.1934 Lange, Traute 80 J. 08.12.1939 Wörmcke, Egon 75 J. 12.12.1934 Tiedemann, Marie 80 J. 17.12.1939 Hänel, Horst 75 J. 18.12.1929 Meyer, Leontine 85 J. 22.12.1939 Plath, Günter 75 J. 24.12.1929 Lohbauer, Christa 85 J.
Trauungen 09.05.2014 Jan-Heinrich Ahlemeyer und Rebekka Marie Ahlemeyer, geb. Schütt 23.05.2014 Benjamin Ucken und Kerstin Ucken-Majewski, geb. Majewski 06.06.2014 Björn Rohde und Kerstin Rohde, geb. Heinisch
Goldene Hochzeit 26.06.2014 Günter und Gerda Reese
Betrifft Friedhof Altenbruch Der Kirchenvorstand Altenbruch möchte an dieser Stelle darauf aufmerksam machen, dass Grabschmuck auf dem Urnenreihengräberfeld ausschließlich rechts von der Grabplatte auf dem dafür vorgesehenen Platz abzulegen ist. Falsch abgelegter Blumen- oder Grabschmuck wird entfernt. Wir bitten Sie, diese Regelung zu berücksichtigen. Der Kirchenvorstand
Seite 37
St. Abundus Groden
Runde Geburtstage
Taufen
02.10.2014 Gertrud Schenk 85 J. 05.10.2014 Ernst Metscher 80 J. 07.10.2014 Siegfried Holzmann 85 J. 21.10.2014 Erna Lodemann 80 J. 22.10.2014 Gerhard Marx 90 J. 29.10.2014 Siegfried Petersen 75 J. 01.11.2014 Harald Wrede 75 J. 04.11.2014 Elli Krüger 80 J. 16.11.2014 Gerhard Ferst 80 J. 16.11.2014 Horst Hobuß 90 J. 30.11.2014 Anna Jürgens 80 J. 12.12.2014 Ilse Gonschor 85 J. 14.12.2014 Klara Schuster 95 J. 15.12.2014 Erich Klein 90 J. 19.12.2014 Minna Stenzler 90 J. 20.12.2014 Karl Ludwig Pusback 85 J. 22.12.2014 Siegfried Beyer 75 J. 26.12.2014 Horst Metzinger 75 J.
28.06.2014 17.08.2014 17.08.2014 17.08.2014 17.08.2014
Jakob Pech Pekka Brümmer Rieke Engel Brockhoff Emely Sophie Gerbig Mia-Sophie Trost
Trauungen 28.06.2014 Oliver und Nicole Pech geb. Dittrich 11.07.2014 Marco und Christina Pineiro Gomez, geb. Hill
Goldene Hochzeit 27.10.2014 Helmut und Karin Mammes 04.12.2014 Günter und Monika Lemmermann
Den glimmenden Docht wird er nicht auslöschen. Jesaja,42,3
St. Jacobi Lüdingworth
Seite 38
Taufen
Trauungen
08.06.2014 Finja-Marie Schulz aus Lüdingworth 08.06.2014 Emely Sophie Hinsch aus Cuxhaven 29.06.2014 Mathilda Schwarz aus Lüdingworth 29.06.2014 Mirja Wohler aus Cuxhaven 06.07.2014 Marie Isabell da Silva Oliveira aus Lüdingw. 12.07.2014 Charlotte Schwerdtfeger aus Otterndorf 20.07.2014 Lenny Matthies aus Otterndorf
05.07.2014 Gerrit und Pia Becker, geb. Bruchlos aus Atenbruch 12.07.2014 Christian und Kristin Schwerdtfeger, geb. Tants aus Otterndorf 15.08..2014 Nils und Wiebke Paulsen, geb. Blank aus Lüdingworth
Runde Geburtstage 06.10.2014 14.10.2014 28.10.2014 05.11.2014 06.11.2014 26.11.2014 27.11.2014 28.11.2014 15.12.2014
Dorothea Henn Walter Butt Gerda Reyelt Margarete Kessler Gisela Tiedemann Irene Crohn Willi Schuknecht Helga Backschat Georg Reielts
80 J. 80 J. 80 J. 80 J. 75 J. 75 J. 80 J 80 J 75 J.
Wenn ein Kind geboren wird … … kann dies in Lüdingworth zukünftig, unabhängig von der Konfession, auf Wunsch von den Angehörigen dem Kirchenbüro mitgeteilt werden. Beim nächsten Gottesdienst wird die Geburt dann der Gemeinde bekannt gegeben. Der Kirchenvorstand
Goldene Hochzeit 21.05.2014 Wilfried und Elfriede Meyburg
Seite 39
Wir sind für Sie da: Pfarramt: Pastor Dr. Lutz Meyer, Bei den Türmen 1, 04722-29 01 Email:
[email protected] Kirchenbüro / Friedhofsverwaltung: Sylvia Probst, Gemeindehaus Bei den Türmen 1, 04722-25 14, Fax: 10 24, Di.: 10:00 - 12:00 und 16:00 bis 18:00 Uhr. Fr.: 09:00 - 12:00 Uhr, Email:
[email protected] Küster: Gerd Sieroux, 04722-10 05 Organist: Ingo Duwensee, Altenbrucher Bahnhofstraße 12a, 04722-91 06 70,
[email protected] Kinder– und Jugendarbeit: Info: Pastor Dr. Meyer Kindertagesstätte: Gammenteil 1, 04722-500, Leiterin: Frau Schuhmacher.
[email protected] Orgelstiftung: Regina Kriebel, 04722-28 12
Wussten Sie schon… ... Küster stammt vom lateinischen Wort custos und bedeutet soviel wie „Hüter“ oder „Wächter.“
St. Nicolai Altenbruch Gottesdienst: Sonntag, 11:00 Uhr, (s. Gottesdienstplan i. Heft), in der St. Nicolai Kirche Kirchenchor: Do, 20:00-21:30 Uhr in der Kirche Leitung: Ingo Duwensee, Organist Nicos Kirchenkinder: Spiel, Spaß und biblische Geschichten für Kinder in der Grundschule, am 4.Samstag von 10:30 bis 12:30 Uhr. Ansprechpartner: Nicole Behrendt (über das Kirchenbüro) Spielgruppen: Für Kinder im Gemeindehaus. Nähere Informationen über das Kirchenbüro. Montagstreffen: 14-tägig, 14:30 Uhr, im Gemeindehaus. Abholung durch DRK-Bus möglich. Irmgard Starck, 04722-91 03 36 Handarbeitskreis: Mo., 14-tägig, von 14:00 - 17:00 Uhr, im Gemeindehaus, abwechselnd mit Montagstreffen. Frau Röfer, 04722-28 11 Glaubensgesprächskreis: Am 2. Dienstag im Monat um 19:30 Uhr im Gemeindehaus. Besuchsdienstkreis: Am 3. Dienstag des Monats um 19:15 Uhr im Gemeindehaus. Ulrike Ehlken, 04722-22 52 Happy Voices: Singkreis für neue Lieder, Dienstag, 19:15 Uhr, in der Kirche. Leitung: Heidrun Kovac, 04722-90 96 34. Posaunenchor: Siehe Lüdingworth
St. Abundus Groden
Wir sind für Sie da: Pfarramt: Pastorin Sabine Badorrek, Bei der Grodener Kirche 4, Telefon über das Kirchenbüro E-mail:
[email protected] Kirchenbüro: Margrit Rosenhagen Bei der Grodener Kirche 4 04721-71 42 82, Fax 71 42 83 E-mail:
[email protected] Mo. von 16:30 - 18:00 Uhr, Do. von 10:30 - 13:00 Uhr Küster/Friedhof: Rainer Köster, über Kirchenbüro 04721-71 42 82 Organistin: Inge Bornemann, Liebfrauentrift 18 04724-254 Kindertagesstätte: Leitung: Regina Sylvester, Papenstraße 2a 04721-23 572, Fax 714 679 E-mail:
[email protected] Gemeindehaus: Bei der Grodener Kirche 4 04721-71 42 85 Konto Kirchengemeinde Groden: Stadtsparkasse Cuxhaven Konto: 608 612, Blz. 241 500 01
Seite 40 Gottesdienst: Sonntag, 11:00 Uhr, (s. Gottesdienstplan), in der St.Abundus Kirche Seniorenkreis: 2. und 4. Mittwoch im Monat um 15:00 Uhr im Gemeindehaus Treff-Punkt Senioren: 1. und 3. Mittwoch im Monat um 15:00 Uhr im Gemeindehaus Frauenkreis: 1. Dienstag im Monat um 20:00 Uhr im Gemeindehaus Mütterkreis: letzter Montag im Monat um 19:30 Uhr im Gemeindehaus Handarbeitskreis: 3. Dienstag im Monat um 19:30 Uhr im Gemeindehaus Eltern-Kind-Gruppe: Montags von 9:00 - 11:30 Uhr im Gemeindhaus Trommelkreis: Donnerstags von 17:00 - 19:00 Uhr im Gemeindehaus Yoga-Gruppe: Donnerstags von 15:00 - 16:00 Uhr im Gemeindehaus
Offene Kirche: 1.Mai - 30. September 2014 Mo - Fr 10.00 - 15.30 Uhr
Seite 41
Wir sind für Sie da: Pfarramt: Pastorin Astrid Friedrichs, Liebfrauentrift 11 04724-17 70 E-mail:
[email protected] Kirchenvorstand: Friedo Wege, Jacobistraße 10, 04724-17 22 Kirchenbüro: Liebfrauentrift 11, Wiebke Kocken, neue Öffnungszeiten!!! Do, 15:30 - 17:00 Uhr (nicht in den Ferien), 04724-17 70 Email: KG.Luedingworth @evlka.de Friedhofsverwaltung: Günther Schnirpa, Carsten-Niebuhr-Straße 13, 04724-643 Küster: Manfred Witt, Twiete 12, 04724-16 83 Organist: Ingo Duwensee, siehe Altenbruch Orgelstiftung: Ulla Insel, 04724-292 Offene Kirche: Bis Okt.: tgl. 9:00-17:00 Uhr Nov.-März:.So. 9:00-17:00 Uhr. Kirchenführungen: Bis Ende Okt. donnerstags: 11:00 12:15 Uhr (Erw.: 2,50 €); sonst auch nach Anmeldung beim Küster mögl. Sofern nicht anders angegeben, treffen sich alle Gruppen im Lüdingworther Gemeenhus, Liebfrauentrift 11, allerdings nicht in den Ferien.
St. Jacobi Lüdingworth Gottesdienst: Sonntag, 9:30 Uhr (s. Gottesdienstplan im Heft) in der St. Jacobi Kirche Kindergottesdienst: (ab 4 Jahre) Ltg.: Corinna Buchhorn. 04723-23 89 Eltern-Kind-Gruppe: (0 bis 4 Jahre) Jeden Freitag im Gemeindehaus von 16:00 - 17:30 Uhr. Ltg.: Kerstin Tietje Kinderstunde: (1. Klasse) Jeden Dienstag von 15:00 Uhr bis 16:15 Uhr. Leitung: C. Budschinsky, 04724-20 40 83 EC-Jugendkreis: (ab 12 Jahre) Fr., 19:00 - 21:30 Uhr. Leitung: Juliane Lenz, 04751-90 03 44 Musikalische Frühförderung, jeden Donnerstag, 15.00 Uhr im Gemeindehaus. Leitg Gabi Koch, 04724/20 46 804; u. 0174/4284342; E-mail:
[email protected]) Flötengruppe: Di., 18:15 - 19:00 Uhr, Birgit Rüsch, Osterende 12b Kirchenchor: (siehe Altenbruch) Posaunenchor: Anfänger: Mi., 17:30 - 18:30 Uhr, Fortgeschrittene: Di., 19:30 - 21:00 Uhr. Ltg.: Dieter Stein, 04724-365 Handarbeitsrunde: Am 2. und 4. Mittwoch im Monat, 14:00 - 17:00 Uhr. Ltg.:Wilfriede Müller, 04724-464 Nähkreis: Am 1. u. 4. Do. im Monat, 20:00 21:30 Uhr, Leitung: Astrid Feuster. 04751-40 69 705 Mittwochsrunde: 1. Mi. im Monat, 14:30-17:00 Uhr. Ltg.: Margret Strosahl, 04724-325
In unseren Gemeinden
Seite 42
Taufe - Anfangen mit Gott Wenn Sie die Kinder unserer Kindertagesstätte fragen würden, wer denn der Mann auf dem Bild ist, der da in einer Pferdekutsche sitzt, würden sie antworten; „Das ist doch der Kämmerer aus dem Morgenland!“ Die Kinder haben das Bild selbst gemalt, als sie sich mit einer Geschichte vom „Anfangen“ in der Bibel beschäftigt haben. Lassen sie mich erzählen: Es dreht sich alles um den Kämmerer, heute würde man sagen, den Finanzminister der Königin Kadake aus dem in biblischen Zeiten sagenhaft reichen Äthiopien. Und dann spielt da noch Philippus eine Rolle. Auf dem Bild rechts haben die Kitakinder beide gemalt. Philippus und daneben den Äthiopier, der auf der Suche nach einem Gott war, der glaubwürdig ist. Der Kämmerer gehört zu den einflussreichsten und mächtigsten Leuten seines Landes. Doch die Sehnsucht nach Gott lässt ihm keine Ruhe. Also macht er sich auf den weiten Weg von Äthiopien nach Jerusalem, um im Tempel der Juden Gott zu suchen. Gefunden, nein, gefunden hat er ihn dort nicht. Aber er findet ein Buch in Jerusalem. Da beschreibt der Prophet Jesaja einen Gott, der dem Kämmerer ziemlich fremd ist. Während er liest, kommt Philippus am Wagen vorbei und fragt: „Versteht du, was du da liest?“ – „Wie soll ich?“ antwortet der Kämmerer, „da geht es um einen Gott, der für die kleinen Leuten ist. Noch unverständli-
cher, darum, dass Gott sich lieber selber weh tun lässt, als Menschen aufzugeben, die nicht zählen.“ „Ja, genau so ist es!“ fällt Philippus ihm ins Wort. „Ich habe das gerade selbst erst lernen müssen. Mein Lehrer heißt Jesus. Der kam auf die Welt und hat sich lieber umbringen lassen, als dass er aufgehört hat, sich für die einzusetzen, denen es nicht so gut geht. Jesus war für die da, die alle anderen übersehen!“ So kommen die beiden ins Gespräch. Philippus erzählt all die Geschichten die es von Jesus zu berichten gibt. Schließlich lässt der Kämmerer den Wagen anhalten: „Ich ahne, dass Gott ganz anders ist, als ich ihn mir in meinem Palast in Äthiopien zurecht gelegt habe! Warum soll ich nicht hier und jetzt einen neuen Anfang mit Gott machen! Also, lass uns zum Fluß unten am Weg gehen dass, ich mich taufen lasse!“ Soweit die Geschichte über einen Anfang, der uns allen gut tut. Der Kämmerer lässt sich taufen und beginnt seine Geschichte mit einem Gott, der so ganz anders ist, als wir denken! Pastor Dr. Lutz Meyer
„Denn er hat seinen Engeln befohlen, dass sie dich behüten auf allen deinen Wegen.” Psalm 91,11
Seite 43
Ole hat ein Bild gemalt. Er sagt: „Der rote Punkt ist das Herz. Philippus sieht mit dem Herz“.
In unseren Gemeinden
In unseren Gemeinden
Seite 44
Foto: Reese-Winne , CN
Unsere neuen Pastorinnen wurden eingeführt ...
… in Groden Sabine Badorrek am 1. Juni 2014
Foto: Hübel, CN
… und Astrid Friedrichs in Lüdingworth am 15. Juni 2014