Jahresbericht 2013 - Mittelbrandenburgische Sparkasse in Potsdam
March 23, 2018 | Author: Anonymous | Category: N/A
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GEMEINSAM WACHSEN JAHRESBERICHT 2013
.
MIT HERZ FÜR EINE LEBENSWERTE REGION
W
irtschaftlich bietet unsere Region anhaltend gute Aussichten. Dies spiegelt sich unter anderem in der robusten Finanzlage der hiesigen Unternehmen wider. Doch auch privat sehen die Menschen in Brandenburg langfristig ihr Zuhause. Wir als Sparkasse haben es uns zur Aufgabe gemacht, diese positiven Entwicklungen in allen Bereichen zu fördern und zu unterstützen. Ob als Finanzinstitut, als Ausbilder und Arbeitgeber oder durch unser Förderengagement: Es ist unser Anspruch, den Visionen der Menschen vor Ort eine Basis zu geben, ihnen neue Chancen zu eröffnen und Sicherheit zu bieten. Wie uns das gelingt? Indem wir beispielsweise mit unserem Filialnetz sowie unseren Ideen und Lösungen immer nah bei unseren Kunden sind und natürlich mit Brandenburg ebenso tief verwurzelt sind wie sie. Auf den folgenden Seiten erfahren Sie, wie unser Wirtschaftsjahr war – zum Wohle unserer Kunden, Geschäftspartner und Mitarbeiter. Zum Wohle unserer Region. Auch das Geschäftsjahr 2013 hat es wieder deutlich gezeigt: Diese Region hat Zukunft. Darüber freuen wir uns sehr, denn diese Zukunft ist für uns eine Herzensangelegenheit. Wir wünschen Ihnen viel Freude bei der Lektüre. Herzlichst,
Andreas Schulz
Johannes Werner
Gerhard Zepf
Bernward Höving
Inhalt 04 RÜCKBLICK
Dienstleister für die Brandenburger und die Region Mit guten Ergebnissen beendet die MBS das Geschäftsjahr 2013.
08 WIRTSCHAFT
Wenn ein Rädchen ins andere greift Warum die Wirtschaft des Landes Brandenburg erfolgreich und nachhaltig wächst.
14 MENSCHEN
Hier sind wir zu Hause Welche Faktoren das Lebensgefühl der Brandenburger ausmachen.
20 FÖRDERUNG
Wir helfen wenn's brennt Die MBS engagiert sich in allen gesellschaftlichen Bereichen. Auch für die Feuerwehr.
26 KARRIERE
Ein guter Blick für Talente Die MBS ist einer der erfolgreichsten regionalen Arbeitgeber. Eine Auszubildende und eine Marktdirektorin erzählen über ihre Erfahrungen.
29 ZAHLEN
Geschäftsstellen Ansprechpartner Bilanz* Gewinn- & Verlustrechnung* Partner / Impressum
29 31 32 34 35
*zum 31. Dezember 2013
Jahresbericht 2013 // 3
WIR SIND DIENSTLEISTER FÜR DIE MENSCHEN UND DIE REGION RÜCKBLICK Die MBS knüpfte 2013 erfolgreich an die guten
B
randenburg ist gut auf kommende Herausforderungen vorbereitet. Es bietet ein attraktives Umfeld für seine Einwohner sowie eine Wirtschaft auf Wachstumskurs. Auch die MBS gestaltet das Land mit und hilft dabei, Zukunftschancen zu eröffnen. Damit nehmen wir unsere Verantwortung für die Bürgerinnen und Bürger, die Unternehmen und die Kommunen wahr – und wir tun dies gern.
GEWACHSENES VERTRAUEN Die gute Lage zeigt sich auch in unserer Geschäftsentwicklung. So hatten unsere Kunden zum Jahresende 2013 knapp fünf Prozent mehr Einlagen auf ihren Konten als im Jahr zuvor. Dieses Vertrauen in die MBS hat gute Gründe. Einer der wichtigsten liegt darin, dass wir hier 4 // Jahresbericht 2013
Nahtlos knüpfte die MBS an die Zahlen des Vorjahres an.
Über 490 Millionen Euro ausgezahlte Immobilienkredite
10,4 Milliarden Euro Bilanzsumme
8,5
Milliarden Euro Kundeneinlagen
verwurzelt sind. Knapp 1.700 Angestellte der MBS leben im Geschäftsgebiet und wohnen Tür an Tür mit unseren Kunden. Man kennt sich einfach. Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wissen, was die Menschen bewegt und welche Bedürfnisse sie haben. Auch der FOCUSMONEY CityContest beweist es: Die getesteten Standorte in Brandenburg, Oranienburg und Potsdam wurden zum wiederholten Mal am besten bewertet, was uns den Titel „Beste Beratung in Brandenburg 2013“ bescherte. Das ist gelebte Kundennähe und schafft eine feste Vertrauensbasis. Anfang 2014 haben wir den Erfolg an allen Standorten bestätigt.
SOLIDE GELDVERWALTUNG Ein weiterer Grund für das Vertrauen der Sparer liegt darin, wie wir uns geschäftlich ausrichten: Wir bauen Vermögen
Illustration: KircherBurkhardt Infografik
Ergebnisse des vorangegangen Jahres an.
Den Unternehmen in der Region geht es gut.
Rund 8 Prozent mehr langfristige Finanzierungen
4
Über Prozent mehr Kredite an Unternehmer und Selbstständige
3,5
Milliarden Euro Kundenkreditbestand
umsichtig und kontinuierlich auf. Dabei orientieren wir uns an der Realwirtschaft und lassen spekulative Geschäfte außen vor. Dadurch gelingt es uns, die finanzielle Situation der Menschen nachhaltig zu verbessern, was wiederum der ganzen Region zugutekommt. Der MBS ist es wichtig, nicht nur marktfähige Konditionen zu bieten, sondern auch die Bedürfnisse der hiesigen Sparer nach Sicherheit und Verlässlichkeit zu erfüllen. Eine solide wirtschaftliche Lage, ein auf die Region bezogenes Geschäftsmodell und Kundenähe – diese Qualitätsmerkmale überzeugen die Brandenburgerinnen und Brandenburger.
DER WUNSCH NACH WOHNEIGENTUM
Sie leben hier, arbeiten hier und jeder für sich gestaltet das Land mit: Menschen entscheiden sich ganz bewusst für unsere Region – beispielsweise indem sie in eine neue Immobilie oder bestehendes Wohneigentum investieren. Das sorgt für einen lang anhaltenden Trend: Von 2009 bis 2012 hat sich die Nachfrage nach Immobilienkrediten mehr als verdoppelt. Und im vergangenen Jahr? Auch hier gab es gute Voraussetzungen, Lesen Sie mehr über das denn die Zinsen verharrten Lebensgefühl der Brandenburger weiterhin auf niedrigem Niab Seite 14. veau. Das sahen die Brandenburger ebenso. Mit unserer Hilfe konnten über 2.400 Familien ihr Bauvorhaben realisieren, indem wir sie bei der Finanzierung ihres Wohneigentums unterstützten oder ihnen die notwendigen Mittel zur Modernisierung zur Verfügung stellten. Über 490 Millionen Euro an Immobilienkrediten wurden 2013 ausgezahlt. Dieser Wert bestätigt den des Vorjahres und zeigt: Die MBS ist Dienstleister für die Brandenburger und ermöglicht ihnen eine neue Lebensqualität. 6 // Jahresbericht 2013
ZUM WOHLE DER REGION Neben einem schönen Zuhause muss auch das Umfeld stimmen: Die MBS hat ein echtes Interesse am Wohlergehen der Region, denn unser Geschäftsgebiet liegt direkt vor der Haustür. Der wirtschaftliche Erfolg versetzt uns wiederum in die Lage, uns vielfältig engagieren zu können. Für Familien ist es wichtig, dass ihre Kinder sich zu selbstbewussten, starken Persönlichkeiten entwickeln. Das unterstützen wir, indem wir beispielsweise Kindergärten, Schulen oder Sportvereine fördern. Übergreifend betrachtet engagieren wir uns in allen gesellschaftlichen Bereichen. Die Höhe unserer Förderungen belief sich in den letzten zehn Jahren auf über 37 Millionen Euro. Davon haben wir allein zehn Millionen Euro für soziale Projekte gegeben. Dahinter steckt unsere Überzeugung, dass es auch finanzielle Unterstützung braucht, um eine Region lebens- und liebenswert zu machen. Diese geben wir gerne.
DIE LAGE DER HIESIGEN UNTERNEHMEN Die gute Konjunktur sorgt gerade im Berliner Umland für eine gute Beschäftigungslage, sichere Einkommen und eine gute Verfassung der Unternehmen. Für uns zeigt sich das an den langfristigen
Der wirtschaftliche Erfolg versetzt uns in die Lage, uns vielfältig engagieren zu können. Finanzierungen. Mit einem Plus von acht Prozent wurden 2013 deutlich mehr vereinbart. Diese investierten Unternehmen vor allem in langlebige Güter wie Gebäude, Maschinen oder Ausrüstung. Für die robuste Finanzlage der Firmenkunden spricht außerdem, dass der Bestand an kurz- und mittelfristigen Krediten zurückging, indem vor allem Sondertilgungen getätigt wurden. Insgesamt stiegen die Kredite an Unternehmen und Selbstständige um über vier Prozent. Für langfristiges Kreditwachstum sorgen ganz klar die klassischen Domänen der Sparkassen. Das sind private Eigentümer sowie kleine und mittelständische Unternehmen. So wuchs der Kundenkreditbestand der MBS per Ende 2013 auf 3,5 Milliarden Euro an. Die MBS unterstützt die heimische Wirtschaft aber auch auf anderem Wege. So vergeben wir unsere eigenen Investionen ganz traditionell an regionale Handwerker und Baufirmen. Dabei kam 2013 ein siebenstelliges Auftragsvolumen zusammen. Auch das ist ein Bekenntnis zu unserer Heimat.
VERANTWORTUNG ALS ARBEITGEBER Chancen eröffnen und Perspektiven bieten: Wir sehen es als gesellschaftliche Aufgabe an, Ausbildungs- und Studienplätze anzubieten und Talente zu fördern. Davon profitieren nicht nur die
jungen Menschen, sondern auch wir selbst. Indem wir qualifizierte Fach- und Führungskräfte heranziehen, sichern wir langfristig den Erfolg des Unternehmens. Deshalb werden wir weiterhin jedes Jahr rund 40 junge Menschen als Auszubildende oder Studierende an der Berufsakademie einstellen. Außerdem verfügen wir über ein dichtes Netz an Geschäftsstellen. Wir können es also unseren Nachwuchskräften ermöglichen, dort zu arbeiten, wo ihre Heimat ist. Als einer der größten Arbeitgeber der Region ist es uns ebenso wichtig, dass unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Beruf und Familie vereinen können. Dazu haben wir diverse Initiativen gestartet.
POSITIVE BILANZ
Förderengagement in allen gesellschaftlichen Bereichen
37
Millionen Euro Fördergelder in den letzten zehn Jahren
800
Fast geförderte Projekte aus Kunst & Kultur, Sport, Jugend, Umweltschutz und Sozialem in 2013
149
Fördervereine von Kindergärten und Schulen wurden 2013 unterstützt
Die Zeichen stehen weiterhin auf Wachstum. Unsere Kundinnen und Kunden vertrauten auch 2013 ihrer Sparkasse, wodurch wir unseren wirtschaftlichen Erfolg der vorangegangenen Jahre fortführen konnten. Vor allem die gute Entwicklung im Einlagen- und Kreditgeschäft ließ die Bilanz- Wir danken den Brandenburgesumme nach vorläufigen rinnen und Brandenburgern Zahlen von 9,6 auf 10,4 Milli- für das Vertrauen, das sie uns entgegenbringen. arden Euro steigen. Mit rund 50 Millionen Euro sind wir zudem einer der größten Steuerzahler im Land Brandenburg. Wir sind also bestens darauf vorbereitet, auch in Zukunft Verantwortung für die Region zu übernehmen. Jahresbericht 2013 // 7
Riesige Technik: ein Flugzeugtriebwerk im Bau im Rolls-RoyceWerk in Dahlewitz
WENN EIN RÄDCHEN INS ANDERE GREIFT DIE WIRTSCHAFT Brandenburgs ist gesund, sie wächst
stetig und nachhaltig. Der Erfolg hat viele Gründe.
D
as Bruttoninlandsprodukt hat sich seit 1991 etwa verdreifacht und ist mittlerweile das zweitgrößte der neuen Bundesländer, die Arbeitslosenquote liegt unter zehn Prozent und damit fast halb so niedrig wie zehn Jahre zuvor: Brandenburgs Wirtschaft geht es heute gut wie lange nicht. Die Mittelbrandenburgische Sparkasse ist stolz auf diese Entwicklung und ihren Beitrag daran. Was aber zeichnet unser Land aus, was sind die Geheimnisse des Erfolgs? Die folgenden Beispiele zeigen: Es sind die Brandenburger selbst, die einen großen Anteil an der Entwicklung haben.
POST AUS BRIESELANG Wer in Deutschland im Internet etwas bestellt, bekommt oft Post aus Brandenburg. Der Grund: Der nach einer Erhebung des EHI Retail Institute größte Online-Versandhandel Deutschlands, Amazon, und der viertgrößte, Zalando, betreiben in Brieselang im Havelland Jahresbericht 2013 // 9
riesige Logistikzentren. Sie haben beeindruckende Ausmaße. Amazons Zentrum hat rund 70.000 Quadratmeter Fläche, bei Zalando werden auf einer Fläche Tausende Arbeiter, Millionen von 25.000 Quadratmetern Produkte: Logistikzentren sind mehrere Tausend Pakete pro Meisterwerke der Organisation Tag von dort verschickt. In beiden Lagern sind jeweils rund 1.000 Menschen fest angestellt. Modernste ITInfrastruktur und perfekt abgestimmte Arbeitsabläufe müssen zusammenkommen, damit Logistikzentren dieser Ausmaße funktionieren können. Warum zieht es diese Branche nach Brandenburg? Zum einen hat sie im Land Tradition, schon Karstadt und Neckermann haben hier große Zentren betrieben. Jetzt haben die InternetRiesen deren Gebäude übernommen und für ihre Bedürfnisse angepasst. 10 // Jahresbericht 2013
Amazon nennt zum anderen das sehr gute Mitarbeiterpotenzial in der Region als Grund für den Standort. Auch die Zusammenarbeit mit den Behörden, der Gemeinde Brieselang und der ZukunftsAgentur Brandenburg GmbH in Potsdam erwähnt das Unternehmen lobend. Amazon und Zalando sind dabei nur zwei prominente Stellvertreter für die generell positive Entwicklung in der brandenburgischen Logistikwirtschaft. Mit einem Flächenumsatz von 340.000 Quadratmetern lag das Land 2012 unter den drei besten Logistikstandorten Deutschlands. Ein Trumpf Brandenburgs im Wettbewerb mit anderen Regionen ist die exzellente Vernetzung der vier verschiedenen Verkehrsträger. Alle sind optimal nutzbar: die Straße über die Anbindung an eine Vielzahl von Autobahnen
Das gut ausgebaute Straßennetz, wie hier das Schönefelder Kreuz, ist ein großes Plus für die brandenburgischen Logistikunternehmen
Logistik in Zahlen
180.000 Menschen arbeiten in Berlin-Brandenburg in logistischen Tätigkeiten. Quelle: Clusterreport 2012 Verkehr, Mobilität und Logistik in BerlinBrandenburg
100
Über berlin-brandenburgische Unternehmen sind in der Bahntechnik tätig. Quelle: Innovationsmonitor Berlin-Brandenburg
und andere Fernverkehrswege, die Schiene über die vier brandenburgischen Güterverkehrszentren, das Wasser über ein mehrere Hundert Kilometer langes Wasserstraßennetz, die Luft über die Nähe zu internationalen Flughäfen wie Schönefeld, Berlin-Tegel und Leipzig. Dieses Umfeld zieht nicht nur den Versandhandel an, auch Industrieunternehmen wie Rolls-Royce, Volkswagen, Siemens oder Stadler sowie bekannte Dienstleister wie BLG AutoRail oder Simon Hegele haben in der Region große Standorte. Die Zukunftsaussichten des Wachstumstreibers Logistik in Brandenburg sind rosig: Der E-Commerce ist weiter auf Wachstumskurs, wovon Amazon und Zalando profitieren; die Fertigstellung des Flughafens Berlin Brandenburg International wird die Ver-
kehrsanbindung weiter stärken. Damit die wachsende Branche genügend Fachkräfte zur Verfügung hat, rüstet Brandenburg auch akademisch auf: An sechs Universitäten und Fachhochschulen im Land gibt es auf Logistik spezialisierte Studiengänge.
MEDIZIN TRIFFT HIGHTECH In Berlin und Brandenburg sind über 500 Unternehmen aus den Branchen Biotechnologie, Medizintechnik und Pharma angesiedelt. In der Biotechnologie sind in Brandenburg rund 800 Menschen angestellt. Die Region tut viel dafür, um der Branche optimale Möglichkeiten zu bieten: Insgesamt förderte das Land Brandenburg 151 Projekte im Cluster Gesundheitswirtschaft im Jahr 2012 mit ca. 63,9 Millionen Euro.
100
Millionen Verbraucher werden aus der Hauptstadtregion mit dem LKW innerhalb von acht Stunden erreicht. Quelle: Logistiknetz BerlinBrandenburg e. V.
307
Ca. Millionen Euro betrug das Förderungsvolumen des Landes Brandenburg in das Cluster Verkehr, Mobilität, Logistik im Jahr 2012. Quelle: Zukunftsagentur Brandenburg GmbH
Jahresbericht 2013 // 11
„Mit der MBS Potsdam und der Bürgschaftsbank Brandenburg haben wir die richtigen Partner für unsere Investitionen gefunden. Des Weiteren haben wir in Brandenburg fernab des Großstadtstresses sehr gute Räumlichkeiten für unsere neu aufgebaute Produktion gefunden. Man ist hier nicht so eingekesselt wie in Berlin, das schätzen wir.“ Michael Ebner MG Handel AG
Die aufgeschlossene Mentalität diesen Zukunftsbranchen gegenüber zeigt sich auch in Projekten wie dem Biotechnologiepark Luckenwalde. Auf dem Gelände tummeln sich auf insgesamt 9.000 Quadratmetern Gesamtnutzfläche 35 Unternehmen, die meisten in der Medizin- und der Biotechnologie tätig. Um diesen Firmen optimale Arbeitsbedingungen zu bieten, bedarf es mehr als in normalen Gewerbeparks: 4.000 Quadratmeter der Gesamtnutzfläche sind als Laborfläche ausgewiesen, die Versorgung mit technischen Gasen wie Sauerstoff, Stickstoff und Kohlendioxid erfolgt zentral, die allen Mietern offenstehenden Gemeinschaftseinrichtungen umfassen ein Lösungsmittellager, Tiefkühlschränke kühlen bis minus 80 Grad Celsius. Die Mieter können in den Räumlichkeiten gentechnische Arbeiten der Sicherheitsstufe 2 durchführen – ein deutlicher Standortvorteil gegenüber anderen Laborflächenanbietern. Hightech pur, um in einer wichtigen Zukunftsbranche international wettbewerbsfähig zu sein.
BRANDENBURGER TRAUEN SICH WAS Brandenburg ist Gründerland: 12,7 Prozent aller Erwerbstätigen im Land sind selbstständig. Das ist der zweithöchste Wert aller deutschen Bundesländer – 12 // Jahresbericht 2013
und kein Zufall, sondern ein Umstand, der von der Politik im Land bewusst gefördert wird. Zum Beispiel durch Praxistipps: Das Ministerium für Arbeit, Soziales, Frauen und Familie stellt die ausführliche Broschüre „Selbstständig ist die Frau“ zum Download zur Verfügung, die Frauen ermutigt, die Existenzgründung zu wagen. Oder durch Netzwerke: Das Ministerium für Wirtschaft und Europaangelegenheiten bietet mit dem Gründungsnetz Brandenburg Zugang zu wichtigen Informationen und Formularen rund um die Selbstständigkeit. Brandenburg investiert zudem viel in ein universitäres und wissenschaftliches Umfeld, aus dem heraus viele Firmengründungen erfolgen. Ein Beispiel: Jährlich verlassen rund 3.000 Absolventen der Life Sciences und angrenzender Fachgebiete die Berliner und Brandenburger Universitäten. Das gibt einen exzellenten Pool an qualifiziertem Fachpersonal und Nachwuchswissenschaftlern. Die großen Treiber wie Logistik und Mobilität, die Hightech-Firmen, der Mut zur Selbstständigkeit – das sind nur einige der Gründe, warum Brandenburg positiv in die Zukunft blicken kann. Die Mittelbrandenburgische Sparkasse freut sich darauf, das Land auf seinem erfolgreichen Weg zu begleiten.
Fotos: Rainer Weisflog(1), mauritius images / Alamy (1), Wladimir Bulgar / getty images (1) Infografik: KircherBurkhardt Infografik
Ein Unternehmer über den Standort Brandenburg
MILLIONEN, QUOTEN UND PROZENTE
Große Investitionen, viele Frauen in Führungspositionen, Förderung in Zukunftsbranchen: die Wirtschaft Brandenburgs in Zahlen.
300 Millionen Euro will Rolls-Royce in den kommenden Jahren in sein Werk in Dahlewitz investieren, um dort neuartige Flugzeugtriebwerke zu produzieren.
11,6 %
Erwerbstätige in Brandenburg ist selbstständig.
20
18,8%
17,4%
Thüringen
12,6 %
12 %
14 %
Jeder 8.
22,5 % der Führungspositionen in Brandenburg werden von Frauen bekleidet. Das ist deutlich über dem Bundesdurchschnitt und im Vergleich der Bundesländer Rang zwei.
15
Quelle: Bürgel Wirtschaftsinformationen
10
Bayern
Schleswig-Holstein
Brandenburg
Berlin
12,7 %
Quelle: Berliner Morgenpost
9,9%
Berlin
5
99
01
03
05
07
09
11
13
Top 5 der Bundesländer bei der Quote der Selbstständigen an allen Erwerbstätigen im Jahr 2012
Tendenz stark fallend: die Arbeitslosenquote in Brandenburg von 1999 bis 2013
Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder
Quelle: Bundesagentur für Arbeit
7.100
Menschen in Brandenburg arbeiten direkt in der Luft- und Raumfahrtbranche. Quelle: Clusterreport Verkehr, Mobilität und Logistik in Berlin-Brandenburg
Optik IKT, Medien und Kreativwirtschaft Tourismus
4,5% 6,0%
Kunststoffe und Chemie
6,3%
ohne Clusterzuordnung Energietechnik Metall Ernährungswirtschaft Verkehr, Mobilität und Logistik
Brandenburg
22,5%
Saarland
22,4%
Bayern
22,1%
Sachsen-Anhalt 22% Deutschland
21,3%
Vorfahrt für Verkehr: das Investitionsvolumen des Landes Brandenburg in Wirtschaftsförderungen nach Clustern 2012
0,4% 2,4%
Gesundheitswirtschaft
24,2%
Quelle: ZukunftsAgentur Brandenburg GmbH
8,0% 13,3% 13,3% 17,3%
28,7%
Jahresbericht 2013 // 13
HIER SIND WIR ZU HAUSE
BRANDENBURG ist für unsere Kunden vor allem eines: ihr Zuhause.
Doch was macht 2013 dieses Lebensgefühl aus? Wir wollten es genau wissen und haben nachgefragt.
16%
ISCED 5B
13%
ISCED 5A
ISCED 5B
11%
15%
Jahr kam ihr erstes gemeinsames Kind Ausbildung im auf die Welt, die kleine Nicole. „Vielleicht hoch qualifizierenden Bereich fühle ich mich auch wegen ihr hier so heimisch. Kinder verwurzeln. Ich glaube, ich war Brandenburgerin spätestens von dem Moment an, als Nicole auf die Welt kam.“ So wie Marie und Silvio sehen viele junge Eltern die Zukunft mit ihren Kindern in Brandenburg: Unter den insgeDeutschland Brandenburg samt 2,449 Millionen Einwohnern leben, Deutschland Brandenburg lachen und spielen rund 234.000 Kinder Bevölkerung zwischen 25–65 unter zwölf Jahren. Hinzu kommen etwa oder Hoch104.000 Jugendliche bis unter 18 Jahren. Fachhochschulschulabschluss (ISCED 5A), Fachschul- oder Meister-/ Sie sind es, denen das Land auch in ZuTechnikerausbildung (ISCED 5B) kunft Chancen bieten muss – mit KinderQuelle: Amt für Statistik gärten, Schulen, Ausbildungsstellen und Berlin-Brandenburg, September 2013 Hochschulen. Brandenburg konnte sich bereits als erstklassiger Wissenschaftsstandort etablieren. Seine international ausgerichteten Universitäten haben bundesweit einen sehr guten Ruf. Gut so, denn Wissensaustausch und Innovation sind grundlegend für Im Land Brandenburg sind rund die Entwicklung der Region. 338.000 Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren zu Hause. Mit einer Universität, vier Fachhochschulen und der Hochschule für Film und Fernsehen „Konrad Wolf“ in Potsdam bietet sie ein vielfältiges ISCED 5A
D
as Internet und die fortschreitende Globalisierung lenken unsere Blicke immer häufiger in die Ferne. Unsere Zeit ist schnelllebig geworden. Welchen Stellenwert hat da noch der Ort, an dem wir leben – kurz: unser Zuhause? Für die Mittelbrandenburgische Sparkasse und ihre Kunden ist dieser Ort das Land Brandenburg. Wir wollten von den Brandenburgern wissen, warum sie sich gerade hier zu Hause fühlen. Auf diese Frage haben die jungen Eltern Marie (26) und Silvio D. (28) gleich eine Antwort. „Es sind die Menschen um uns herum – Familie, Freunde, Nachbarn. In unserem Umfeld ist alles sehr familiär. Wir wissen einfach, dass wir uns auf die Leute hier verlassen können.“ Vor allem Marie liebt gemeinsame Sonntagnachmittage im Café oder den Plausch mit der Verkäuferin auf dem Wochenmarkt. „Ich brauche den Kontakt zu meinen Mitmenschen.“ Als Wahlbrandenburgerin ist das für Marie besonders wichtig. Die gebürtige Dresdnerin zog 2010 der Liebe wegen zu ihrem Mann in die Nähe von Oranienburg. Im letzten
Jahresbericht 2013 // 15
„Ich kann mich nur an einem Ort zu Hause fühlen, der mir Perspektiven bietet. Und die habe ich hier eben.“ Thomas B., Student
Angebot. Das nutzten im letzten Wintersemester allein an der Universität Potsdam 19.972 Studierende. Einer davon war Thomas B. (21), der dort seit 2013 immatrikuliert ist. „Ich kann mich nur an einem Ort zu Hause fühlen, der mir Perspektiven bietet. Und die habe ich hier. Die Studienmöglichkeiten sind attraktiv, und mit dem Fahrrad bin ich in zehn Minuten an der Uni. Für mich ist das perfekt.“ Thomas ist zum Studieren in eine eigene Wohnung gezogen. „Ich wollte unabhängig von meinen Eltern sein. Auch finanziell. Daher habe ich einen Studienkredit aufgenommen. Mit diesem Geld und durch die günstige Wohnung komme ich bestens zurecht.“ Unter diesen guten Vorzeichen stehen Thomas nun alle Türen offen. Dass die Region gute Möglichkeiten bietet, findet auch Martina H. (53). Die Havelländerin lebte jahrelang in Berlin. Dort hatte sie sich eine Existenz als Floristin aufgebaut, doch eine schicksalhafte Nachricht führte sie 2013 zurück nach Brandenburg: „Mein Vater hatte einen Schlaganfall erlitten und brauchte dringend meine Hilfe. Langfristig. Sofort war Für vielseitige Bildung steht auch mir klar: Ich muss zurück in die Hochschule für Film und Fern- meine alte Heimat.“ Martisehen „Konrad Wolf“ in Potsdam. nas Gefühle waren am Anfang gemischt: „Ich hatte in Berlin einen Laden in einer belebten Gegend und feste Stammkunden. Ich wusste nicht, wie es in Brandenburg werden würde.“ Ihre Zweifel waren unbegründet. „Neu anzufangen war einfacher, als ich dachte. Ich fand nach kurzer Zeit einen geeigneten Laden – der seither gut geht. Ich 16 // Jahresbericht 2013
„Neu anzufangen, war einfacher, als ich dachte. Ich fühle mich heute, als hätte ich das Havelland nie verlassen.“ Martina H., Floristin
„Alles ist familiär. Wir wissen, dass wir uns immer auf die Menschen in unserem Umfeld verlassen können.“ Marie und Silvio D., Ehepaar
fühle mich heute, als hätte ich das Havelland nie verlassen.“ Den Eindruck einer soliden wirtschaftlichen Lage mit hoher Dynamik belegen auch Studien. Kein anderes Land nimmt in Hinblick auf Arbeitsplatzversorgung, Einkommen und Exportzahlen in so großen Schritten Fahrt auf wie Brandenburg. Doch wo gearbeitet wird, brauchen die Menschen natürlich auch Ausgleich und Erholung. Ein Ort, den wir unser Zuhause nennen, sollte Freizeitangebote und geistige Inspiration
bieten. Ist Brandenburg ein solcher Ort? Ja, sagen Susanne H. (36) und Sandra M. (35). Die Freundinnen treffen sich regelmäßig zu Galeriebesuchen, Sommerkonzerten oder einfach auf eine Tasse Cappuccino in ihrem Lieblingscafé. „Wir fahren gern herum, besuchen Veranstaltungen wie die Schlössernacht in Potsdam, klassische Konzerte in den nahe gelegenen Klöstern oder machen einfach mal einen Ausflug in den Spreewald.“ Susanne sagt augenzwinkernd: „Wohnen, wo andere Urlaub machen, oder?“ Sie lacht. „So empfinde ich es jedenfalls.“ Nicht zuletzt lockt das Bundesland mit seinen Naturschätzen. Wer sich auf Brandenburg einlässt, entdeckt eine fantastische Tier- und Pflanzenvielfalt. Biber, Adler, Eisvögel, Schildkröten, selbst Wölfe haben hier Lebensraum gefunden. Mit einer Gesamtfläche von rund 2,95 Millionen Hektar ist Brandenburg das fünftgrößte Bundesland Deutschlands. Davon sind rund 1,32 Millionen Hektar landwirtschaftlich genutzte Fläche und 1,05 Jahresbericht 2013 // 17
„Wir haben unser ganzes Leben in Brandenburg verbracht. Warum sollten wir auch weg von hier wollen?“
Brandenburgische Anbauflächen
90 Hektar Zierpflanzen
330
Hektar Freilanderdbeeren
758 Hektar Einlegegurken
1.258,12 Hektar Baumschulfläche Quelle: Statistisches Jahrbuch 2013, Brandenburg
18 // Jahresbericht 2013
Millionen Hektar Waldland. Hinzu kommen eindrucksvolle 27.000 Kilometer an Wasserläufen und rund 3.000 Seen. Angesichts der reichen Natur verwundert es nicht, dass es immer mehr Berliner ins Umland zieht – so wie Holger F. (38). Ein fröhlicher Mann, die Ärmel seines Hemdes hochgekrempelt, die Füße in groben Gummistiefeln. Seine Jeans sind mit feuchter Erde beschmutzt. Holger zeigt in Richtung der benachbarten Koppel. „Hier fühle ich mich jetzt zu Hause.“ Und um sich irgendwo „zu Hause“ zu fühlen, so Holger, muss es dieses „Haus“ auch wortwörtlich geben. Seine Frau Heike (39) sieht das genauso. Und so haben die beiden vor rund sechs Jahren im Landkreis Dahme-Spreewald ein Grundstück erworben und darauf ein Haus gebaut. Hier ist genug Platz für ihre drei Kinder Anne (2), Mia (5) und Simon (7) sowie für die Hunde Benni und Amor. Heike betont: „Ich kann mir nicht mehr vorstellen, in einer Großstadt wie Berlin zu leben. Da ist mir alles zu laut, zu schnell. Ich selbst bin in einem Dorf aufgewachsen, konnte damals über Zäune klettern und auf den Wiesen Frösche fangen. Warum sollten meine eigenen Kinder darauf verzichten müssen?“ Für Heike und Holger ist klar: Sie möchten in ihrem Häuschen alt
werden. Mit diesem Wunsch stehen sie nicht alleine da. Immer mehr Brandenburger setzen auf Wohneigentum. Entsprechend sind auch in Zukunft Konzepte und Infrastrukturen gefragt, damit wir das Leben im Alter genießen können – so wie Gerda (74) und Achim S. (76). „Wir haben unser ganzes Leben hier verbracht“, zwinkert Achim, „und jetzt ziehen wir natürlich auch nicht mehr weg – einen alten Baum verpflanzt man doch nicht mehr!“ Gerda stimmt ihm zu: „Warum sollten wir auch weg wollen? Hier haben wir alles, was wir brauchen.“ Wir möchten wissen, was die beiden im letzten Jahr besonders bewegt hat. „2013 war wie immer – und das war auch das Gute daran. Das ist bei uns nicht wie bei euch Jungen, dass da immer was Neues her muss.“ Achim schmunzelt. „Die Dinge verändern sich sowieso andauernd, da muss es etwas geben, das einem Halt gibt. Und das ist das eigene Zuhause.“ Ein richtiges Zuhause gibt Geborgenheit, bis ins hohe Alter: „Die Jugend braucht das auch, das kennt doch jeder. Es geht um Sicherheit und um die Möglichkeit, mit der eigenen Familie glücklich zu sein. Da, wo ich alles habe, was ich zum Leben brauche, da fühle ich mich zu Hause. Für uns war das immer Brandenburg.“
Fotos: Georg Roske (5), David Jakle / getty images (1)
Gerda und Achim S., Rentner
Kurt Muschert ist Vorsitzender des Kreisfeuerwehrverbandes PotsdamMittelmark.
WIR HELFEN WENN’S BRENNT FÖRDERENGAGEMENT Mit mehreren Millionen Euro jährlich unter-
stützen die MBS und ihre Stiftungen Menschen aus der Region und deren Projekte. Für eine vielfältige und engagierte Gemeinschaft.
D
as Haus brennt, und Oma ist noch drin! Trotzdem ist die Stimmung auf dem Höhepunkt. „Nochmal! Nochmal!“, rufen die Kinder der Kita-Gruppe. Denn was nach einer Familientragödie klingt, ist natürlich in Wirklichkeit ganz harmlos. Als Teil der Brandschutzerziehung lernen die Kleinen am sogenannten RauchDemo-Haus, was passieren kann, wenn man unachtsam mit Kerzen oder Streichhölzern umgeht. Manfred Neumann leitet den Vortrag. Er ist schon 43 Jahre Feuerwehrmann, seit sechs Jahren hauptberuflich im Brandschutzteam. Er weiß nicht nur alles über Feuer, sondern auch, wie er sein anspruchsvolles Publikum bei Laune hält. Mit einem Laptop und Beamer projiziert er Bilder an die Wand, fragt die Vierbis Sechsjährigen, was sie schon wissen. Fröhlich rufen alle durcheinander. Manfred Neumann bringt geduldig Ruhe in die Gruppe. Und das, obwohl er seit zwei
Uhr unterwegs ist, da er in der Nacht den Brand in einer Werkstatt gelöscht hat. Gemeinsam lernt die Gruppe, was die Feuerwehr macht und was im Ernstfall zu tun ist. Davon erzählt ein Film, den das Brandschutzteam vorführt. Höhepunkt ist allerdings die Übung am Rauch-Demo-Haus, einem Puppenhaus, in das der Feuerwehrmann auf Knopfdruck Rauch
Feuerwehrmann Manfred Neumann bei der Brandschutzerziehung in der Kita am Park in Beelitz. Geduldig erklärt er den Vier- bis Sechsjährigen Gefahren im Haushalt.
Jahresbericht 2013 // 21
Was tun, wenn es brennt? Feuerwehrmann Neumann erklärt, wie sich Rauch ausbreitet, was man im Notfall beachten muss und wie ein Rauchmelder funktioniert.
Fotos: Georg Roske (6), Marc Beckmann (1)
Sorgen für Sicherheit: Jens Enders, Kurt Muschert und Manfred Neumann (v. l. n. r.).
pumpen kann, um zu zeigen, wie der sich zu finden. Daher ist es so wichtig, ihnen im Haus ausbreitet und warum Rauch- den richtigen Umgang mit Gefahren melder so wichtig sind. beizubringen. Außerdem lernen sie die Das Brandschutzteam besteht aus Feuerwehr kennen. Eine gute Chance Manfred Neumann und seinem Kollegen zudem, die Kinder früh für ehrenamtJens Enders. Seit sechs Jahren besuchen liches Engagement zu begeistern. sie Grundschulen im Landkreis, dazu KiBegeistert vom Einsatz des Brandtas und Ämter. Sie sind beim schutzteams ist auch Kita-LeiKreisfeuerwehrverband Potsterin Marianne Schumach. Bei dam-Mittelmark angestellt. Dadem Besuch lernen nicht nur die Kleinen etwas. Frau Schumit sie ihre Aufgabe gut erfüllen können, unterstützt sie die mach, ihre Erzieherinnen und Mittelbrandenburgische SparErzieher werden im Umgang kasse. So konnte das Team sich mit dem Feuerlöscher ge„Ich freue mich einen neuen Laptop und Beaschult. Vom Engagement der immer auf die mer leisten und eine schicke Sparkasse profitiert die Kita Besuche in SchuHüpfburg, die bei Festen Aufjedoch nicht nur dadurch. Sie len und Kitas. Die merksamkeit für sein Engagehat selbst erfolgreich einen Reaktionen auf ment erregt. Kurt Muschert, Antrag eingereicht. Die MBS unsere Einsätze Vorsitzender des Kreisfeufördert eine Bewegungsbausind sehr positiv.“ erwehrverbandes: „Die Unstelle und Hochbeete, damit Manfred Neumann terstützung der MBS ist eine die Kinder in der Natur lernen große Hilfe für uns. So können wir uns können. Marianne Schumach: „Ich finwichtige Wünsche erfüllen. Ohne Spen- de es toll, dass die Sparkasse sich mit den wäre das nicht machbar.“ den Ideen beschäftigt, die sie fördert. Jährlich sterben 800 Menschen in Uns gibt das den Anreiz, neue Projekte Deutschland durch Brände – 200 da- ins Leben zu rufen. Den Kindern ermögvon sind Kinder. Gerade sie verstecken lichen wir dadurch, sich kreativ auslesich vor den Flammen und sind schwer ben zu können.“ In der Bewegungsbau-
Fördern in Zahlen
1.200
Spendenanträge erhält Monika Bergmann im Durchschnitt pro Jahr.
37
Millionen Euro stellte die MBS in den letzten zehn Jahren für das Förderengagement bereit.
800
Projekte aus Kunst & Kultur, Sport, Jugend, Umweltschutz und Sozialem erhielten 2013 Fördermittel.
Jahresbericht 2013 // 23
Sportförderung und Sponsoring sind wichtige Teile des Engagements. Kanute und Olympiasieger Sebastian Brendel engagiert sich auch persönlich für den Nachwuchs.
stelle können Kinder von einem fest gebauten Zentrum aus selbstständig mit Ziegeln, Brettern oder Rohren frei weiter bauen. Im Jahr 2013 erschütterte die Flutkatastrophe Mitteldeutschland. Die MBS entschied sich, die Halbjahreserlöse der PS-Lotterie, den sogenannten PSZweckertrag, komplett in Höhe von fast 163.000 Euro in die Ausstattung der Insgesamt haben Helfer aus der Region zu investieren: die MittelbrandenFeuerwehr-Verbände, THW, DRK, DLRG burgische Sparkasse und viele andere. Zusätzlich unterstützund ihre Stiftungen im letzten Jahr te die MBS die Sparkasse Stendal. Auch 786 Anträge Manfred Neumann war beim Elbhochbewilligt. wasser mit 196 Kameraden der Feuerwehr Potsdam-Mittelmark vor Ort. Trotz seiner jahrzehntelangen Erfahrung ist ihm der Einsatz im Gedächtnis geblieben. Beeindruckt hat ihn die Unterstützung und der Zusammenhalt der BeKnapp 163.000 Euro erhielten völkerung: „Überall haben Helfer nach der Elbflut, um ihre Menschen gefragt, ob wir etAusrüstung erneuern zu können. was brauchen. Sie brachten uns trotz ihrer schlimmen Situation Essen vorbei und haben uns in ihre Häuser eingeladen.“ Die Unterstützung der Fluthelfer ist nur ein Beispiel für die geförderten Projekte des letzten Jahres. Um die Bearbeitung der Spendenanträge kümmert sich Monika Bergmann. Seit 1992 wertet sie die Anträge aus und berät auch gelegentlich Antragsteller. Letzteres ist ihr besonders wichtig, da es nicht nur darum geht, Projekte finanziell zu fördern. Die MBS als Teil der Region unterstützt bürgerschaftliches Engagement und damit das Miteinander. Oft sind Vereine, Klubs oder Chöre die einzigen Begegnungsräume einer Gemeinde. Hier zu unterstützen ist der MBS wichtig – als Beitrag zu einer lebenswerten Region. 48
46
Stiftungen
PS-Zweckertrag
Sponsoring 152
Spenden 540
Bewilligte Anträge nach Sparten sortiert
24 // Jahresbericht 2013
Um Kindern Musik näher zu bringen, sponsort die MBS seit Jahren „Jugend musiziert“.
Monika Bergmann ist klar, dass der überwiegende Teil ihrer Antragsteller ehrenamtlich arbeitet und darunter viele Senioren sind. „Woher sollen die sich mit der Gesetzgebung auskennen oder wissen, wann sich ein Spenden-Formular ändert? Ich gebe ihnen gern Tipps und weise darauf hin, wenn ein Antrag nicht satzungsgerecht gestellt ist.“ Viele Verbindungen bestehen bereits über Jahrzehnte, man kennt sich. Auch die weniger hilfreichen Eigenschaften nimmt Frau Bergmann mit Humor: „Am 15. März ist Stichtag für Einreichungen. Trotzdem kommt der Termin natürlich jedes Jahr völlig überraschend. Ich weiß genau, von wem ein paar Tage vorher noch schnell Post kommt.“ Wie ausführlich und detailliert die Anträge sind, ist ganz unterschiedlich.
Frau Schumach von der Kita in Beelitz beispielsweise hatte bereits Kostenvoranschläge recherchiert, manch anderer fragt einfach formlos nach Geld. Letztere versorgt Frau Bergmann mit den nötigen Formularen. Ordnung muss sein – bei über 1.000 Anträgen jährlich. Neben diesen Spenden unterstützt die MBS Menschen und deren Projekte durch drei Stiftungen, den PS-Zweckertrag und durch Sponsoring. Insgesamt haben die MBS und ihre Stiftungen 2013 fast 800 Projekte aus Kunst & Kultur, Sport, Jugend, Umweltschutz und Sozialem gefördert. Dafür stehen jährlich mehrere Millionen Euro zur Verfügung, die überall im Geschäftsgebiet der MBS gemeinnützigen Zwecken dienen. Die Projekte sind so vielfältig wie die Region selbst. Bei der Verteilung der Geldmittel achtet die MBS darauf, dass die Art der Projekte ausgewogen ist. Ein besonderes Anliegen ist die Förderung von Kindern und Jugendlichen aus ärmeren Familien, damit sie nicht bei Freizeitaktivitäten benachteiligt sind. Die Unterstützung läuft meist über Sportvereine, denn sie kennen ihre Leute und wissen, wo Not am Mann ist. Kindern wie Erwachsenen bringen Umweltschutzprojekte die Natur näher, wie der Erhalt von Wanderwegen, der Bau von Erlebnislehrpfaden oder die Errichtung eines Eulenturms. Zurück in der Kita in Beelitz haben auch die Erzieherinnen ihre Brandschutzübung beendet. Sie haben ein Feuer auf der Wiese gelöscht. Dahinter sind die neuen Hochbeete abgesteckt. Sobald der Frühling da ist, werden die ersten Pflanzen von den Kindern eingesetzt. Die Feuerwehr freut sich schon auf die Ergebnisse bei ihrem nächsten Besuch. Jahresbericht 2013 // 25
EIN GUTER BLICK FÜR TALENTE KARRIERE Die MBS ist einer der größten und erfolg-
reichsten Arbeitgeber der Region. Auch weil sie ihre Mitarbeiter motiviert, neue Wege zu gehen.
Z
wei Mitarbeiterinnen, ein Thema: die MBS als Arbeitgeber. Darüber sprechen Josefine Barth, Auszubildende im zweiten Lehrjahr, und Katrin Zachlod, Marktdirektorin Teltow-Fläming, seit zwanzig Jahren bei der Mittelbrandenburgischen Sparkasse.
Frau Barth, Frau Zachlod, wie sind Sie zur MBS gekommen? JOSEFINE BARTH: Nach meinem Abitur waren mir zwei Dinge wichtig: in meiner Heimat zu bleiben und ein zukunftsorientierter Job. Die MBS kannte ich gut, da sie den Verein „Happy Dance Kids“ in Zehdenick fördert, in dem ich mich engagiere. KATRIN ZACHLOD: Im April habe ich 20-jähriges Dienstjubiläum bei der MBS, habe aber bereits 1986 meine Lehre bei einer Sparkasse gemacht.
jemand Probleme hat, ist es selbstverständlich, dass er zu den Kollegen geht und Fragen stellt. Das Miteinander in der Filiale ist sehr gut. ZACHLOD: Ich kam von einer kleinen Sparkasse in Sachsen-Anhalt nach Brandenburg. Schon in meinem ersten Vorstellungsgespräch hat sich gezeigt: Mein Gegenüber interessiert sich für mich. Es war ein schönes Gefühl, hier anzukommen. Aus heutiger Sicht bin ich sehr froh, dass ich bei der MBS gelandet bin. Sie ist einer der größten Arbeitgeber der Region und eine „Es war ein schönes Gefühl, der erfolgreichsten Sparkassen hier anzukom- bundesweit. Die Größe des Unmen. Ich bin sehr ternehmens ist oft entscheidend für die Entwicklung, welche Perfroh, dass ich spektive ich als Mitarbeiter oder bei der MBS gelandet bin.“ Auszubildender habe. Katrin Zachlod, Marktdirektorin
Was schätzen Sie an Ihrem Arbeitgeber? BARTH: Die MBS ist sehr präsent in der Region, sie ist Teil des Lebens vor Ort. Ich finde es toll, wie sehr wir Auszubildenden unterstützt werden. Man steht nie allein da oder fühlt sich unvorbereitet für Klausuren oder Prüfungen. Vorgesetzte wie Kollegen schauen immer, ob wir Unterstützung brauchen. Wenn 26 // Jahresbericht 2013
Die Auszubildende Josefine Barth (l.) und Marktdirektorin Katrin Zachlod (r.) tauschen sich über ihre Erfahrungen aus.
Wie ist das Verhältnis Führungskraft – Auszubildende?
ZACHLOD: Wir schauen früh, wen wir nach der Ausbildung besonders fördern können. Es ist keinesfalls so, dass sich nur die Nachwuchskräfte bemühen müssen, uns zu beeindrucken. Vielmehr ist es ein beidseitiges Werben. Man muss schauen, wofür die Azubis sich interessieren und sie darin bestärken. Am Ende des Tages entscheiden sich die jungen Leute für die Stelle, bei der sie sich gefordert und gefördert fühlen.
Auszeichnung Die MBS erhielt 2011 das Zertifikat „audit berufundfamilie“ als besonders familienfreundliches Unternehmen. Es zeichnet Arbeitgeber aus, die sich besonders für das Wohl ihrer Mitarbeiter einsetzen.
War es bei Ihnen auch so, Frau Barth? BARTH: Auf jeden Fall. Zu Beginn meiner Ausbildung war ich in einer DreiMann-Geschäftsstelle. Das war intensives Allround-Geschäft. Der Wechsel nach Blankenfelde gab mir die Gelegenheit, mit einer weiteren Auszubildenden gemeinsam mehr auszuprobieren. Die Geschäftsstellenleiterin begleitete uns in Gespräche und motivierte uns weiterzumachen, auch wenn ein Gespräch mal nicht so gut lief. Meine Selbstsicherheit ist dadurch immens gewachsen, weil ich mein Potenzial besser ausleben kann.
„Alle schauen, ob wir Unterstützung brauchen. Ich bin noch nie allein gelassen worden.“ Josefine Barth, Auszubildende
Und Sie werden dabei begleitet. BARTH: Ja. Von den Mitarbeitern und von einem Coach, der in die Geschäftsstelle kommt und schaut, wie wir uns im Kundenkontakt verhalten. Dazu kommen Fachseminare, damit wir Wissen aufbauen, das wir den Kunden weitergeben können. Ich bin noch nie allein gelassen worden in einer schwierigen Situation. Was lernen Sie außerhalb der Fachthemen? BARTH: Kommunikationsfähigkeit. Am Anfang fiel es mir schwer, Kunden anzusprechen. Was ist, wenn jemand etwas will, Jahresbericht 2013 // 27
gut vereinbaren. In meiner Re- beiter zufrieden. BARTH: Das kann ich noch gion bin ich für über hundert Davon profitieren nicht genau sagen. Wir schaubeide Seiten.“ en uns gerade in den BereiMitarbeiter verantwortlich, Katrin Zachlod chen um, und ich finde so viedavon viele Eltern in Teilzeit. les interessant! Weiterbilden Wenn Familie und Arbeit gut in Einklang gebracht werden, sind die Mitar- werde ich mich auf jeden Fall auch in beiter zufrieden. Wir profitieren davon, Zukunft. Das Lernen hört für mich mit weil sich das positiv auf die Arbeit und so Abschluss der Ausbildung auf keinen auf die Kunden auswirkt. Es ist so: Wenn Fall auf. Unsere Vorgesetzten motiviees zu Hause passt, dann passt es auch hier. ren uns sehr, uns weiterzuentwickeln. BARTH: Als ich das erste Mal in meine Fi- Mal sehen, wohin es mich in der Sparliale kam, hatte sich die Frage nach der kasse noch führt. Vereinbarkeit schnell erübrigt: Eine Kol- ZACHLOD: Es hilft, darauf zu hören, legin war in Mutterschutz, ein Kollege wie erfahrene Kollegen einen einwartete darauf, dass sein Kind kommt. schätzen. Daneben sollte man sich fraDas hat mir gut gefallen. gen: Was ist es, was mich begeistert? Was macht mir Spaß? Damit hat man Frau Zachlod, wie war das bei Ihnen? einen guten Wegweiser. Die MöglichZACHLOD: Mein Sohn ist zwölf. Im letz- keiten sind da, man muss nur das Richten Jahrzehnt hat sich viel verändert. tige für sich finden. 28 // Jahresbericht 2013
Zahlen und Fakten zum Thema Ausbildung und Karriere bei der MBS 26% Flexible
Arbeitszeitmodelle
74% Vollzeit
Von rund 1.700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern arbeiten 430 in Teilzeit oder flexiblen Arbeitszeitmodellen.
640
Azubis wurden seit 1991 bei der MBS erfolgreich ausgebildet.
54 %
der Führungspositionen bei der MBS sind von Frauen besetzt.
17Jahre
arbeiten die Mitarbeiter durchschnittlich schon bei der MBS. Der Rekordhalter ist sogar seit 45 Jahren dabei!
2013
41 junge Leute starteten im letzten Jahr ihre Ausbildung bei der MBS, hinzu kamen 4 BA-Studenten.
Fotos: Georg Roske (4)
Zum Beispiel das Verständnis für Teilzeit – auch für Männer. Ein Jahr nach der Geburt habe ich wieder Vollzeit angefangen. Das war mir sehr wichtig, ich würde es aber nicht von allen so erwarten. Jedes Elternteil muss für sich sehen, was der beste Weg ist. Ein Kind ist eine riesige Veränderung. Oft kann man vorher gar nicht abschätzen, was sich dadurch alles verändert. Ich bin froh, dass die MBS durch flexible Absprachen junge Eltern auf ihrem Weg was ich nicht weiß? Doch man bekommt unterstützt. Seit 2006 bin ich Marktschnell die Sicherheit: Wenn ich etwas direktorin – da war mein Sohn gerade nicht weiß, frage ich einfach die Kollegen. vier. Das war ein großer Sprung und Daneben lernen wir, Verantwortung zu eine Herausforderung. Die MBS fördert tragen. Wir arbeiten schließlich mit dem durch Fordern. Wir trauen unseren MitGeld anderer und unterstützen sie dabei, arbeitern etwas zu, geben ihnen Verantbesser mit ihren Finanzen umzugehen wortung, lassen sie damit aber nicht alund Chancen richtig zu nutzen. lein. Denn als Führungskraft habe ich mitunter auch die Pflicht, Kollegen in Ist die MBS ein moderner Arbeitgeber? ihrem Eifer zu bremsen. Ich hatte MitZACHLOD: Definitiv. Es gibt viele Angebo- arbeiter, die sind nach der Elternzeit te für die Weiterbildung aller Mitarbeiter. in Vollzeit wiedergekommen und ich Was will ich noch erreichen? Wie will ich musste sagen: „Mach langsam. Komm erst mal an.“ Am Ende des Tamich entwickeln? Viele stellen sich solche Fragen. Wir bieten „Wenn Familie ges sind wir immer so gut, wie und Beruf gut es unsere Mitarbeiter sind. viele Seminare und Einzelcoain Einklang chings. Außerdem lassen sich Beruf und Familie durch flexi- gebracht werden, Frau Barth, was möchten Sie ble und variable Arbeitszeiten sind die Mitar- nach der Ausbildung machen?
UNSERE GESCHÄFTSSTELLEN
Marktdirektion Oberhavel
Sie haben Fragen? Rufen Sie uns an: (0331) 89 89 89 Unsere Geschäftsstellen finden Sie unter: www.mbs.de Oder scannen Sie einfach diesen QR-Code:
Marktdirektor Andreas Szigat Bernauer Straße 27 16515 Oranienburg VermögensCenter Oberhavel Bernauer Straße 27 16515 Oranienburg Filialdirektion Gransee Rudolf-Breitscheid-Straße 62 16775 Gransee Filialdirektion HennigsdorfHavelpassage Havelpassage 1 16761 Hennigsdorf
Birkenwerder Clara-Zetkin-Straße 1 a 16547 Birkenwerder
Marktdirektor Ronald Priebe Sankt-Annen-Straße 23 14776 Brandenburg a. d. Havel
Bötzow Veltener Straße 23 16727 Oberkrämer
VermögensCenter Brandenburg Sankt-Annen-Straße 23 14776 Brandenburg a. d. Havel
SB Bredereiche (in Planung)
Hennigsdorf-Fontanesiedlung Marwitzer Straße 8 16761 Hennigsdorf Hennigsdorf-Havelpassage Havelpassage 1 16761 Hennigsdorf Hennigsdorf-Schönwalder Str. Schönwalder Straße 17 16761 Hennigsdorf Hohen Neuendorf Schönfließer Straße 66 16540 Hohen Neuendorf Kremmen Am Markt 18 16766 Kremmen
Tremmen Hauptstraße 15 14669 Ketzin/Havel
Marktdirektion Brandenburg
Borgsdorf Berliner Straße / Ecke Sperberstraße 16556 Borgsdorf
Gransee Rudolf-Breitscheid-Straße 62 16775 Gransee
Schönwalde (Havel) Berliner Allee 3 14621 Schönwalde-Glien
Fahrbare Geschäftsstelle Haltepunkte: Barnewitz, Bensdorf / OT Altbensdorf, Berge, Bergerdamm / Herthefeld, Buschow, Falkenrehde, Garlitz, Groß Behnitz, Großwudicke, Milower Land / OT Möthlitz, Päwesin, Radewege, Retzow, Ribbeck, Schmetzdorf, Vieritz, Weseram, Zollchow
Filialdirektion OranienburgBernauer Straße Bernauer Straße 27 16515 Oranienburg
Glienicke Hauptstraße 18 16548 Glienicke
Rhinow Ernst-Thälmann-Str. 43 14728 Rhinow
Wustermark Hoppnrader Allee 1 14641 Wustermark
Filialdirektion Hohen Neuendorf Schönfließer Straße 66 16540 Hohen Neuendorf
Fürstenberg Brandenburger Straße 6 16798 Fürstenberg
Rathenow-West Genthiner Straße 108 14712 Rathenow
SB Menz Friedensplatz 16775 Menz Mühlenbeck Hauptstraße / Ecke HermannGrüneberg-Straße 16567 Mühlenbeck
ImmobilienCenter Nord ImmobilienShop Poststraße 22 14612 Falkensee Filialdirektion Falkensee Poststraße 32 / Bahnstraße 4 14612 Falkensee
Oranienburg Bernauer Straße 27 16515 Oranienburg
Filialdirektion Friesack Marktstraße 21 14662 Friesack
Oranienburg-Süd Berliner Straße 119–125 16515 Oranienburg
Filialdirektion Nauen Goethestraße 59 14641 Nauen
Velten Viktoriastraße 70 a 16727 Velten
Filialdirektion RathenowBerliner Straße Berliner Straße 59 14712 Rathenow
Zehdenick Marktstraße 14 16792 Zehdenick
Marktdirektion Havelland
Brieselang Forstweg 40 14656 Brieselang Dallgow Bahnhofstraße 154 e 14624 Dallgow-Döberitz
Friesack Marktstraße 21 14662 Friesack Ketzin / Havel Rathausstraße 8 14669 Ketzin / Havel Milow Friedensstraße 39 b 14715 Milower Land Nauen Goethestraße 59 14641 Nauen Nennhausen Dorfstraße 34 14715 Nennhausen Paaren Chaussee 11 a 14621 Schönwalde-Glien Paulinenaue Bahnhofstraße 116 14641 Paulinenaue Premnitz Schillerstraße 2 14727 Premnitz
Brandenburg-Altstadt Plauer Straße 11 14770 Brandenburg a. d. Havel SB BrandenburgEinkaufszentrum Wust An der Bundesstraße 1 14776 Brandenburg a. d. Havel / OT Wust SB BrandenburgGesundheitszentrum Johann-Carl-Sybel-Straße 1 14776 Brandenburg a. d. Havel Brandenburg-Görden Haydnstraße 30 14772 Brandenburg a. d. Havel SB Brandenburg-Hauptstraße Hauptstraße 22 14776 Brandenburg a. d. Havel Brandenburg-Hohenstücken Tschirchdamm 17 14772 Brandenburg a. d. Havel Brandenburg-Kirchmöser Am Gleisdreieck 14 14774 Brandenburg a. d. Havel Brandenburg-Magdeburger Landstraße Magdeburger Landstraße 228 14770 Brandenburg a. d. Havel
Leegebruch Eichenhof 1 16767 Leegebruch
Marktdirektor Matthias Kremer Poststraße 32 / Bahnstraße 4 14612 Falkensee
Falkensee Poststraße 32 / Bahnstraße 4 14612 Falkensee
Rathenow-Berliner Straße Berliner Straße 59 14712 Rathenow
Liebenwalde Am Markt 18 16559 Liebenwalde
VermögensCenter Havelland Poststraße 32 / Bahnstraße 4 14612 Falkensee
Falkensee-Falkenhöh Spandauer Straße 134 14612 Falkensee
Rathenow-Nord Humboldtstraße 72 14712 Rathenow
SB BrandenburgNeustädtischer Markt Sankt-Annen-Straße 23 14776 Brandenburg a. d. Havel
Löwenberg Eberswalder Straße 4 a 16775 Löwenberger Land
SB Dallgow-Havelpark Döberitzer Weg 14624 Dallgow
Falkensee-Finkenkrug Wachtelfeld 7–9 14612 Falkensee
Rathenow-Süd Am Körgraben 16 14712 Rathenow
Brandenburg-Nord Freiherr-von-Thüngen-Straße 13 14770 Brandenburg a. d. Havel
SB – Selbstbedienungs-Geschäftsstelle
Jahresbericht 2013 // 29
Brandenburg-Plaue Genthiner Straße 43–45 14774 Brandenburg a. d. Havel
Wiesenburg Friedrich-Ebert-Straße 22 14827 Wiesenburg
Potsdam-Nedlitzer Straße Nedlitzer Straße 19a 14469 Potsdam
Luckenwalde-Dahmer Straße Dahmer Straße 1 14943 Luckenwalde
Friedersdorf Lindenstraße 14 a 15754 Heidesee
Brandenburg-SanktAnnen-Galerie Sankt-Annen-Straße 23 14776 Brandenburg a. d. Havel
Wilhelmshorst Peter-Huchel-Chaussee 66 14552 Michendorf / OT Wilhelmshorst
Potsdam-Waldstadt Saarmunder Straße 42 14478 Potsdam
SB Luckenwalde-Marktkauf Frankenfelder Chaussee 14943 Luckenwalde
Götz Am Mühlenberg 2 14550 Groß Kreutz / OT Götz
Ziesar Breiter Weg 10 14793 Ziesar
Potsdam-West Nansenstraße 25 14471 Potsdam
Luckenwalde-Weststraße Weststraße 15 a 14943 Luckenwalde
Großziethen Attilastraße 18 12529 Schönefeld / OT Großziethen
Werder Eisenbahnstraße 201 14542 Werder
SB Ludwigsfelde-Preußenpark Nuthedamm 14 14974 Ludwigsfelde
Werder-Glindow Dr.-Külz-Straße 27–28 14542 Werder
Ludwigsfelde-RudolfBreitscheid-Straße Rudolf-Breitscheid-Straße 49 14974 Ludwigsfelde
Lehnin Kurfürstenstraße 2–3 14797 Kloster Lehnin Pritzerbe Kirchstraße 13 14798 Havelsee Wusterwitz Walter-Rathenau-Straße 11 14789 Wusterwitz
Marktdirektion Potsdam-Mittelmark
Marktdirektor Christian Ebert Am Markt 2 14806 Belzig VermögensCenter Potsdam-Mittelmark Zehlendorfer Straße 11 14513 Teltow Filialdirektion Teltow Förster-Funke-Allee 104 14532 Kleinmachnow Beelitz Poststraße 10–11 14547 Beelitz
Marktdirektion Potsdam
Marktdirektorin Andrea Aulich Luisenplatz 9 14471 Potsdam VermögensCenter Potsdam Luisenplatz 9 14471 Potsdam VermögensCenter Potsdam Rudolf-Breitscheidt-Straße 23 14482 Potsdam VermögensCenter Potsdam Berliner Straße 52 14467 Potsdam Groß Glienicke Potsdamer Chaussee 100 14476 Groß Glienicke SB Hauptstelle Saarmunder Straße 61 14478 Potsdam Potsdam-Babelsberg Rudolf-Breitscheid-Straße 23 14482 Potsdam
Bad Belzig Am Markt 2 14806 Bad Belzig
SB PotsdamBahnhofspassagen Kaufland Babelsberger Straße 18–22 14473 Potsdam
SB Borkheide Friedrich-Engels-Straße 44 14822 Borkheide
Potsdam-Bahnhofspassagen Friedrich-Engels-Str. 99–101 14473 Potsdam
Brück Ernst-Thälmann-Straße 62 14822 Brück
Potsdam-Bornstedt Potsdamer Straße 176 14469 Potsdam
Görzke Breite Straße 131 14828 Görzke
SB PotsdamBrandenburger Straße Brandenburger Straße 58 14467 Potsdam
Kleinmachnow Förster-Funke-Allee 104 14532 Kleinmachnow Michendorf Potsdamer Straße 60 14552 Michendorf Niemegk Großstraße 68 14823 Niemegk Stahnsdorf Potsdamer Allee 82 14532 Stahnsdorf SB Teltow-Kaufland Potsdamer Straße 8 14513 Teltow Teltow-TechnoTerrain Rheinstraße 10 c 14513 Teltow Teltow-Zehlendorfer Straße Zehlendorfer Straße 11 14513 Teltow Treuenbrietzen Großstraße 23 14929 Treuenbrietzen Telefon 033748 830-0
30 // Jahresbericht 2013
Potsdam-Drewitz Konrad-Wolf-Allee 47 14480 Potsdam Potsdam-Großbeerenstraße Großbeerenstraße 185–187 14482 Potsdam SB Potsdam Klinikum Ernst von Bergmann Charlottenstraße 72 14467 Potsdam
SB Werder-Werderpark Einkaufszentrum Berliner Straße 14542 Werder Caputh Friedrich-Ebert-Straße 29 14548 Schwielowsee Bergholz-Rehbrücke Zum Springbruch 1 c 14558 Nuthetal
Marktdirektion Teltow-Fläming
Marktdirektorin Katrin Zachlod Straße der Jugend 24 14974 Ludwigsfelde VermögensCenter Teltow-Fläming Straße der Jugend 24 14974 Ludwigsfelde Filialdirektion Luckenwalde Dahmer Straße 1 14943 Luckenwalde Filialdirektion Ludwigsfelde Potsdamer Straße 55 a 14974 Ludwigsfelde Baruth Hauptstraße 87 15837 Baruth Blankenfelde Zossener Damm 50 15827 Blankenfelde SB Blankenfelde Brandenburger Platz 35 15827 Blankenfelde SB Dahlewitz BMW Rolls-Royce Eschenweg 11 15827 Dahlewitz Dahme Hauptstraße 17 15936 Dahme Großbeeren Berliner Straße 34 a 14979 Großbeeren
Königs WusterhausenBahnhofstraße Bahnhofstraße 12 15711 Königs Wusterhausen Königs WusterhausenFontanecenter Fontaneplatz 10 c 15711 Königs Wusterhausen Königs WusterhausenNiederlehme Karl-Marx-Straße 160 15713 Königs Wusterhausen
LudwigsfeldePotsdamer Straße Potsdamer Straße 55 a 14974 Ludwigsfelde
Königs Wusterhausen-Senzig Werftstraße 4 15712 Königs Wusterhausen
LudwigsfeldeStraße der Jugend Straße der Jugend 24 14974 Ludwigsfelde
Königs WusterhausenZernsdorf Karl-Marx-Straße 6–8 15712 Königs Wusterhausen
SB Mahlow-Alt-Glasow Alt-Glasow 10 15831 Mahlow
Mittenwalde Yorckstraße 18 15749 Mittenwalde
Mahlow Bahnhofstraße 3–5 15831 Mahlow
SB Prieros Dorfaue 10 a 15752 Prieros
Rangsdorf Seebadallee 13 a 15834 Rangsdorf SB Rangsdorf-Kienitzer Straße Kienitzer Straße 100–101 15834 Rangsdorf
SB Schönefeld Hans-Grade-Allee 5 12529 Schönefeld Schulzendorf Richard-Israel-Straße 4 d 15732 Schulzendorf
Sperenberg Trebbiner Straße 12 15838 Am Mellensee
SB Waltersdorf-Möbel Höffner Am Rondell 1 15732 Waltersdorf
Stülpe Baruther Straße 29 14947 Stülpe
SB Wildau-A 10-Center Chausseestraße 1 15745 Wildau
Trebbin-Berliner Straße Berliner Straße 25–26 14959 Trebbin
Wildau Fichtestraße 92–94 15745 Wildau
SB Trebbin-Norma-Markt Industriestraße 1 a 14959 Trebbin
Zeuthen Miersdorfer Chaussee 15 15738 Zeuthen
SB Zossen-Kaufland Stubenrauchstraße 60 15806 Zossen
Marktdirektion Lübben
Zossen-Marktplatz Marktplatz 11 15806 Zossen
komm. Marktdirektor Henri Längert Hauptstraße 9–10 15907 Lübben
Zossen-Wünsdorf Berliner Allee 48 15806 Zossen
VermögensCenter Lübben Hauptstraße 9–10 15907 Lübben
Marktdirektion Königs Wusterhausen
Potsdam-Luisenplatz Luisenplatz 9 14471 Potsdam
Jüterbog-Markt Markt 15–16 14913 Jüterbog
Potsdam-Stadtmitte Am Kanal 48 14467 Potsdam
Jüterbog-Schlossstraße Schlossstraße 92 14913 Jüterbog
Potsdam-Schlaatz Erlenhof 32 14478 Potsdam
Klausdorf Zossener Straße 21 a 15838 Am Mellensee
SB Potsdam-Stern-Center Stern-Center 14480 Potsdam
Luckenwalde-Anhaltstraße Anhaltstraße 31 14943 Luckenwalde
ImmobilienCenter Süd Königs Wusterhausen Bahnhofstraße 12 15711 Königs Wusterhausen
Potsdam-Stern Johannes-Kepler-Platz 17 14480 Potsdam
Luckenwalde-Breite Straße Breite Straße 27 14943 Luckenwalde
Eichwalde Bahnhofstraße 85 15732 Eichwalde
Marktdirektor Henri Längert Bahnhofstraße 12 15711 Königs Wusterhausen VermögensCenter Königs Wusterhausen Bahnhofstraße 12 15711 Königs Wusterhausen
Bestensee Hauptstraße 40 15741 Bestensee Golßen Berliner Straße 33 15938 Golßen Groß Köris Berliner Straße 20 15746 Groß Köris Groß Leuthen Schlossstraße 16 a 15913 Märkische Heide Lieberose Markt 30 15868 Lieberose Lübben-Hauptstraße Hauptstraße 9–10 15907 Lübben
SB – Selbstbedienungs-Geschäftsstelle
Lübben-Schillerstraße Schillerstraße 27 15907 Lübben Luckau Markt 31 15926 Luckau Märkisch Buchholz Am Markt 8 15748 Märkisch Buchholz nur Beratung nach Vereinbarung Schönwalde (Spree) Hauptstraße 2 15910 Schönwald Straupitz Kirchstraße 11 15913 Straupitz Teupitz Poststraße 11 15755 Teupitz nur Beratung nach Vereinbarung Fahrbare Geschäftsstelle Markt 31 15926 Luckau Haltepunkte: Alt Zauche, Beesdau, Bornsdorf, Drahnsdorf, Fürstlich Drehna, Gehren, Goßmar, Goyatz, Hohenseefeld, Langengrassau, Markendorf, Märkisch Buchholz, Münchehofe, Oehna, Pätz, Schlepzig, Schönefeld, Töpchin, Werbig
Zentrale Firmenkunden und Öffentliche Hand Direktor Firmenkunden Ulrich Scheppan Saarmunder Straße 61 14478 Potsdam Bauträger- / Immobilienfinanzierungen, Kommunen und Öffentliche Hand, Unternehmenskunden, Technologieorientierte und innovative Unternehmen, Vermögensberatung
Freiberuflercenter Berliner Straße 52 14467 Potsdam
Marktdirektion Firmenkunden Nordwest
Marktdirektor Jürgen Tschirch Hoppenrader Allee 1 14641 Wustermark Bad Belzig, Brandenburg a. d. Havel, Oranienburg, Rathenow, Wustermark
HIER FINDEN SIE ANSPRECHPARTNER UND ABTEILUNGEN Vorstand Johannes Werner Ernst Dienst Bernward Höving Jakob Rolles Andreas Schulz Gerhard Zepf
Vorsitzender (bis 30. November 2014) bis 31. Dezember 2013 seit 1. Januar 2014 bis 30. Juni 2013 Generalbevollmächtigter seit 1. Juli 2013 stellv. Vorstandsmitglied
Zentrale Ansprechpartner Christian Bartz Unternehmensstrategie und Kommunikation Peter Blattmann Backoffice Firmenkunden und Öffentliche Hand Heinrich Brendel Marktbereich Privatkunden Mirko Fabisch Kreditsekretariat Eberhard Freitag Personalabteilung Thomas Hahn Unternehmensplanung und -steuerung Susan Hähnel Vorstandssekretariat Robert Heiduck Pressesprecher Dr. Ernst Jessen Rechtsabteilung Dr. Dieter Myritz Abteilung Service und Kontrolle Silke Nozon Abteilung Bau und Verwaltung Brigitte Rochow Revision Bernd Schreiter Auslandsabteilung und Electronic Banking Esther Marieluise Schultheis Compliance Anja Schultze Marktfolge Passiv und Dienstleistungen Diana Uhlmann Vertriebssteuerung / Qualitätsmanagement Ulrich Scheppan Zentrale Firmenkunden und Öffentliche Hand Jens Vossen Organisationsabteilung Ilona Waldt Backoffice Privatkunden Claus Wegener Treasury
Marktdirektoren Marktdirektion Firmenkunden Südost
Marktdirektor Henning Röbken Potsdamer Straße 55 a 14974 Ludwigsfelde Königs Wusterhausen, Ludwigsfelde, Luckenwalde. Potsdam
Stand: April 2014
Andrea Aulich Potsdam Christian Ebert Potsdam-Mittelmark Matthias Kremer Havelland Henri Längert Dahme-Spreewald (Königs Wusterhausen und kommissarisch Lübben) Ronald Priebe Brandenburg a. d. Havel Henning Röbken Firmenkunden Südost Andreas Szigat Oberhavel Jürgen Tschirch Firmenkunden Nordwest Katrin Zachlod Teltow-Fläming Jahresbericht 2013 // 31
Jahresbilanz zum 31. Dezember 2013* AKTIVSEITE
31.12.2012 EUR EUR EUR EUR TEUR
1. Barreserve a) Kassenbestand 81.213.105,76 b) Guthaben bei der Deutschen Bundesbank 88.377.837,78 169.590.943,54
86.415 94.925 181.340
2. Schuldtitel öffentlicher Stellen und Wechsel, die zur Refinanzierung bei der Deutschen Bundesbank zugelassen sind a) Schatzwechsel und unverzinsliche Schatzanweisungen sowie ähnliche Schuldtitel öffentlicher Stellen 0,00 b) Wechsel 0,00 0,00
0 0 0
3. Forderungen an Kreditinstitute a) täglich fällig 55.765.311,07 b) andere Forderungen 677.320.629,38 733.085.940,45
72.372 711.406 783.778
4. Forderungen an Kunden 4.579.451.465,76 4.071.240 darunter: durch Grundpfandrechte gesichert 1.474.458.804,27 (1.295.303) Kommunalkredite 1.160.764.143,17 1.121.315 5. Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere a) Geldmarktpapiere aa) von öffentlichen Emittenten 0,00 0 darunter: beleihbar bei der Deutschen Bundesbank 0,00 (0) ab) von anderen Emittenten 0,00 0 darunter: beleihbar bei der Deutschen Bundesbank 0,00 (0) 0,00 0 b) Anleihen und Schuldverschreibungen ba) von öffentlichen Emittenten 489.882.387,37 450.213 darunter: beleihbar bei der Deutschen Bundesbank 489.882.387,37 (450.213) bb) von anderen Emittenten 2.242.758.289,96 2.164.247 darunter: beleihbar bei der Deutschen Bundesbank 2.233.335.931,63 (2.139.786) 2.732.640.677,33 2.614.460 c) eigene Schuldverschreibungen 3.714.956,52 7.974 Nennbetrag 3.494.500,00 (7.793) 2.736.355.633,85 2.622.434 6. Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere 1.797.350.739,26 6a. Handelsbestand 295.251.651,50
1.797.293 47.012
7. Beteiligungen 22.151.954,26 23.529 darunter: an Kreditinstituten 1,00 (0) an Finanzdienstleistungsinstituten 0,00 (0) 8. Anteile an verbundenen Unternehmen darunter: an Kreditinstituten an Finanzdienstleistungsinstituten
49.313.087,74
39.313
49.313.087,74 (39.313) 0,00 0
9. Treuhandvermögen 1.640.450,83 2.075 darunter: Treuhandkredite 1.640.450,83 (2.075) 10. Ausgleichsforderungen gegen die öffentliche Hand einschließlich Schuldverschreibungen aus deren Umtausch 0,00
0
11. Immaterielle Anlagewerte a) selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 0,00 0 b) entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 233.862,00 158 c) Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 0 d) geleistete Anzahlungen 0,00 0 233.862,00 158 12. Sachanlagen
30.576.188,23
32.167
13. Sonstige Vermögensgegenstände
18.201.953,72
11.699
14. Rechnungsabgrenzungsposten 1.423.573,06
1.349
Summe der Aktiva 10.434.627.444,20
9.613.386
32 // Jahresbericht 2013
* vorläufig
Jahresbilanz zum 31. Dezember 2013* PASSIVSEITE
31.12.2012 EUR EUR EUR EUR TEUR
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten a) täglich fällig 94.882.817,01 b) mit vereinbarter Laufzeit oder Kündigungsfrist 286.241.101,10 381.123.918,11
19.338 277.327 296.664
2. Verbindlichkeiten gegenüber Kunden a) Spareinlagen aa) mit vereinbarter Kündigungsfrist von drei Monaten 3.688.888.167,40 3.432.025 ab) mit vereinbarter Kündigungsfrist von mehr als drei Monaten 493.879.422,41 543.566 4.182.767.589,81 3.975.591 b) andere Verbindlichkeiten ba) täglich fällig 3.838.262.962,88 3.645.401 bb) mit vereinbarter Laufzeit oder Kündigungsfrist 344.873.316,19 336.209 4.183.136.279,07 3.981.610 8.365.903.868,88 7.957.201 3. Verbriefte Verbindlichkeiten a) begebene Schuldverschreibungen 0,00 10.005 b) andere verbriefte Verbindlichkeiten 0,00 0 darunter: Geldmarktpapiere 0,00 (0) eigene Akzepte und Solawechsel im Umlauf 0,00 (0) 0,00 10.005 3a. Handelsbestand 318.653,45
606
4. Treuhandverbindlichkeiten 1.640.450,83 2.075 darunter: Treuhandkredite 1.640.450,83 (2.075) 5. Sonstige Verbindlichkeiten
9.272.416,98
6. Rechnungsabgrenzungsposten
4.396.480,47 2.286
7. Rückstellungen a) Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 31.928.964,00 b) Steuerrückstellungen 0,00 c) andere Rückstellungen 60.758.840,25 92.687.804,25
23.397
32.344 700 53.244 86.288
8. Sonderposten mit Rücklageanteil 0,00 9. Nachrangige Verbindlichkeiten
208.296.777,64
0
230.983
10. Genussrechtskapital 0,00 0 darunter: vor Ablauf von zwei Jahren fällig 0,00 (0) 11. Fonds für allgemeine Bankrisiken 824.925.200,00 darunter: Sonderposten nach § 340e Abs. 4 HGB 925.200,00
474.482 (582)
12. Eigenkapital a) gezeichnetes Kapital 0,00 0 b) Kapitalrücklage 0,00 0 c) Gewinnrücklagen ca) Sicherheitsrücklage 519.399.523,66 502.704 cb) andere Rücklagen 0,00 0 519.399.523,66 502.704 d) Bilanzgewinn 26.662.349,93 26.695 546.061.873,59 529.400
Summe der Passiva 10.434.627.444,20 9.613.386
1. Eventualverbindlichkeiten a) Eventualverbindlichkeiten aus weitergegebenen abgerechneten Wechseln 0,00 0 b) Verbindlichkeiten aus Bürgschaften und Gewährleistungsverträgen 161.601.814,70 72.961 Über weitere, nicht quantifizierbare Eventualverpflichtungen wird im Anhang berichtet. c) Haftung aus der Bestellung von Sicherheiten für fremde Verbindlichkeiten 0,00 0 161.601.814,70 72.961 2. Andere Verpflichtungen a) Rücknahmeverpflichtungen aus unechten Pensionsgeschäften 0,00 0 b) Platzierungs- und Übernahmeverpflichtungen 0,00 0 c) Unwiderrufliche Kreditzusagen 297.619.561,80 308.163 297.619.561,80 308.163
Jahresbericht 2013 // 33
GEWINN- & VERLUSTRECHNUNG für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2013* 1.1. – 31.12.2012 EUR EUR EUR EUR TEUR 1. Zinserträge aus a) Kredit- und Geldmarktgeschäften 195.819.489,12 202.939 darunter: aus der Abzinsung von Rückstellungen 0,00 (0) b) festverzinslichen Wertpapieren und Schuldbuchforderungen 68.948.388,32 87.840 264.767.877,44 290.779 2. Zinsaufwendungen 84.359.062,60 120.429 darunter: aus der Aufzinsung von Rückstellungen 391.554,85 (343) 180.408.814,84 170.350 3. Laufende Erträge aus a) Aktien und anderen nicht festverzinslichen Wertpapieren 63.146.198,02 70.276 b) Beteiligungen 2.100.690,48 1.751 c) Anteilen an verbundenen Unternehmen 0,00 0 65.246.888,50 72.027 4. Erträge aus Gewinngemeinschaften, Gewinnabführungs- oder Teilgewinnabführungsverträgen 6.898.147,45 8.472 5. Provisionserträge 60.659.428,94 62.558 6. Provisionsaufwendungen 3.971.703,27 3.873 56.687.725,67 58.685 7. Nettoertrag oder Nettoaufwand des Handelsbestands 3.092.524,27 1.613 darunter: Zuführungen zum Fonds für allgemeine Bankrisiken 343.700,00 (179) 8. Sonstige betriebliche Erträge 10.588.538,09 11.613 darunter: aus der Fremdwährungsumrechnung 77.595,71 (23) aus der Abzinsung von Rückstellungen 0,00 (0) 9. Erträge aus der Auflösung von Sonderposten mit Rücklageanteil 0,00 0 322.922.638,82 322.760 10. Allgemeine Verwaltungsaufwendungen a) Personalaufwand aa) Löhne und Gehälter 66.667.838,81 65.515 ab) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 14.442.816,84 16.957 darunter: für Altersversorgung 2.533.605,28 (5.190) 81.110.655,65 82.471 b) andere Verwaltungsaufwendungen 69.731.317,15 63.719 150.841.972,80 146.190 11. Abschreibungen und Wertberichtigungen auf immaterielle Anlagewerte und Sachanlagen 4.545.298,07 5.009 12. Sonstige betriebliche Aufwendungen 9.247.343,52 7.216 darunter: aus der Fremdwährungsumrechnung 86.079,83 (21) aus der Aufzinsung von Rückstellungen 2.710.205,73 (2.577) 13. Abschreibungen und Wertberichtigungen auf Forderungen und bestimmte Wertpapiere sowie Zuführungen zu Rückstellungen im Kreditgeschäft 0,00 0 14. Erträge aus Zuschreibungen zu Forderungen und bestimmten Wertpapieren sowie aus der Auflösung von Rückstellungen im Kreditgeschäft 262.937.910,10 12.160 262.937.910,10 12.160 15. Abschreibungen und Wertberichtigungen auf Beteiligungen, Anteile an verbundenen Unternehmen und wie Anlagevermögen behandelte Wertpapiere 1.543.949,71 0 16. Erträge aus Zuschreibungen zu Beteiligungen, Anteilen an verbundenen Unternehmen und wie Anlagevermögen behandelten Wertpapieren 0,00 4.493 1.543.949,71 4.493 17. Aufwendungen aus Verlustübernahme 0,00 0 18. Zuführungen zum / Entnahmen aus dem Fonds für allgemeine Bankrisiken 350.100.000,00 101.000 19. Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit 69.581.984,82 79.999 20. Außerordentliche Erträge 0,00 0 21. Außerordentliche Aufwendungen 0,00 0 22. Außerordentliches Ergebnis 0,00 0 23. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 42.826.744,26 53.211 24. Sonstige Steuern, soweit nicht unter Posten 12 ausgewiesen 92.890,63 92 42.919.634,89 53.303 25. Jahresüberschuss 26.662.349,93 26.695 26. Gewinnvortrag / Verlustvortrag aus dem Vorjahr 0,00 0 26.662.349,93 26.695 27. Entnahmen aus Gewinnrücklagen a) aus der Sicherheitsrücklage 0,00 0 b) aus anderen Rücklagen 0,00 0 0,00 0 26.662.349,93 26.695 28. Einstellungen in Gewinnrücklagen a) in die Sicherheitsrücklage 0,00 0 b) in andere Rücklagen 0,00 0 0,00 0 29. Bilanzgewinn 26.662.349,93 26.695
34 // Jahresbericht 2013
* vorläufig
EIGENE KOMPETENZEN WERDEN BEI BEDARF DURCH EXPERTISE VON PARTNERN KOMPLETTIERT Weberbank // Seit 2009 gehört die Weberbank Actiengesellschaft zur Mittelbrandenburgischen Sparkasse. Sie komplettiert das Dienstleistungsangebot der MBS im gehobenen Privatkundengeschäft. Das Institut ergänzt die Beratungs-, Service- und Leistungsangebote der MBS. www.weberbank.de Deka // Die DekaBank ist der zentrale Asset Manager der Sparkassen-Finanzgruppe. Als Marktführer für Dachfonds und fondsgebundene Vermögensverwaltung stehen privaten und institutionellen Anlegern zahlreiche Aktien-, Renten-, Immobilien- und Mischfonds zur Auswahl. www.deka.de Deutsche Leasing // Die Deutsche Leasing ist innerhalb der Sparkassen-Finanzgruppe das Kompetenzzentrum für Leasing und Dienstleistungen rund um die Investition. Sie ist das führende herstellerunabhängige Leasing-Unternehmen in Deutschland und zählt zu den bedeutendsten Leasing-Anbietern Europas. www.deutsche-leasing.de Feuersozietät // Die Feuersozietät Öffentliche Leben, gegründet 1718, gehört heute zu den öffentlichen Versicherern der Sparkassen-Finanzgruppe. Sie bietet Privat- und Firmenkunden umfassenden Schutz in verschiedenen Bereichen wie beispielsweise Auto, Wohnen, Gesundheit, Transport und Rechtsschutz. www.feuersozietaet.de LBS // Die LBS betreut innerhalb der Sparkassen-Finanzgruppe rund neun Millionen Kunden und ist damit die führende Bausparkasse Deutschlands. Sie berät ihre Kunden von der Finanzierung bis zur Absicherung der Immobilie. Mit ihrem Auslandsservice finanziert und vermittelt die LBS auch Wohneigentum im europäischen Ausland. www.lbs.de LBS Immobilien // Die Aufgabe der LBS Immobilien ist die Vermittlung von Grundstücken, Ein- und Mehrfamilienhäusern und weiterer Objekte im In- und Ausland. Sie ermittelt den marktgerechten Verkaufspreis der eigenen Immobilie und vermarktet das Objekt bis zum Kauf oder Verkauf. www.lbs.de
neue leben // Die neue leben ist als großer Lebensversicherer der Vorsorge-Partner der Sparkassen. Flexible Vorsorgeprodukte ermöglichen gemeinsam mit der individuellen Beratung der Sparkassen, den unterschiedlichen Kundenbedürfnissen mit lebenszyklusorientierten Vorsorgeprodukten gerecht zu werden. www.neue-leben.de ÖRAG // Die ÖRAG Rechtsschutzversicherungs-Aktiengesellschaft ist der gemeinsame Partner für Rechtsschutzversicherungen der Gruppe öffentlicher Versicherer und der SparkassenFinanzgruppe. Die ÖRAG bietet nicht nur finanzielle Unterstützung bei einem Rechtsstreit – rund 100 Volljuristen leisten über den telefonischen Kundenservice INFO§TEL schnelle konkrete Hilfe. www.oerag.de UKV // Eingebunden in die Sparkassen-Finanzgruppe, ist die Union Krankenversicherung AG gemeinsam mit der Bayerischen Beamtenkrankenkasse AG die siebtgrößte Krankenversicherungsgruppe Deutschlands. Die Kunden erhalten dort kompetente Beratung und bedarfsgerechte Absicherung für den Krankheitsund Pflegefall sowie auf Reisen. www.ukv.de
IMPRESSUM HERAUSGEBER Mittelbrandenburgische Sparkasse in Potsdam Saarmunder Straße 61, 14478 Potsdam Telefon (0331) 89 89 89, Telefax (0331) 89 89 85 www.mbs.de REDAKTIONELLE LEITUNG Robert Heiduck KONZEPT, REDAKTION & GESTALTUNG KircherBurkhardt GmbH Heiligegeistkirchplatz 1, 10178 Berlin www.kircher-burkhardt.de DRUCK DBM Druckhaus Berlin-Mitte GmbH Wilhelm-Kabus-Straße 21–35 10829 Berlin Jahresbericht 2013 // 35
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