Innen_Kowi_03_2014

February 24, 2018 | Author: Anonymous | Category: N/A
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Zeitschrift Schriftleitung: Prof. Dr. Bachmaier, Dr. Ing. Friedrich, Dipl. Ing. Schulze, Dipl. Volksw. Mollenkotten

Heft 03/2014 Aus dem Inhalt Neuheiten auf der IFAT

Wasser- und Abwasserbranche präsentiert sich ideenreich

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Der Kölner Weg zur Modernisierung der Kläranlagen Von Michael Snoek76 Wasserbetriebe investieren 1,7 Milliarden Euro ins Berliner Kanalnetz

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Planung, Technik, Administration – Hand in Hand vorgehen und schützen Von Alexandra Bartschat78 Trinkwasser ist preiswertes Lebensmittel

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Berliner Trinkwasser 15 Prozent preiswerter

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Güteschutz Kanal: Wer bezahlt, bestellt!

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Wasser – worauf die Kommunen achten sollten

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DeSiFloc – Deponiesickerwasser Flockung

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Anlage zur Phosphorrückgewinnung aus Schweinegülle für die GreenTec Awards 2014 nominiert

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Mit der automatischen Netzvereinfachung des Wasserverteilungsmodells konnte die Stadt Toronto über eine Million Dollar sparen

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Schritt für Schritt zur optimalen Kläranlage Von Norbert Barlmeyer89 Eine neue Generation Spindelschieber Von Joachim Reichert91 BMWi Markterschließungsprogramm Kenia 2014

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Netzunabhängige Messwerteerfassung Von Stephan Frank95 EBRO ARMATUREN erhält Großauftrag für UF-Anlage in Aserbaidschan Premiere in Nürnberg

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15 in einer Woche: Schnell abbindendes Spezialmaterial dichtet korrodierte Schächte und Abscheider auf Industriebrache dauerhaft ab 100 Biogas dauerhaft im Griff

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Sanierung des Mittleren-Isar-Kanals

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Ohne Befreiung von der EEG-Umlage stehen Kunststoffrecycler vor dem Aus

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Modulbau – für Kommunen oft die bessere Lösung Von Annette Rauhaus106 Mehr Dachbegrünung durch KfW-Förderprogramm

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ÖPNV 2013: mehr Fahrgäste, steigende Einnahmen, höhere Kosten

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Auf dem Weg zur autarken Energieversorgung Neue Stromtrassen für die Energiewende Eigenstrom-Projekt geht in Betrieb

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NABU-Renaturierungprojekt „Untere Havelniederung“ Von Sibylle Eßer M.A.112 Online-Bibliothek mit praktischen Zusatzfunktionen

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GaLaBau erwirtschaftet 6,33 Mrd. Euro in 2013

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Kölner Netzwerk der Daseinsvorsorge formuliert Forderungen an Europa116 Aus der Industrie – IFAT Spezial

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Veranstaltungen

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Diese Ausgabe enthält Beilagen folgender Firmen: Haufe-Lexware GmbH & Co.KG, Munzinger Str. 9, 79111 Freiburg HPK Holz Pro Klima Berliner Freiheit 26, 53111 Bonn Versorgungswirtschaft Hansastraße 15, 80686 München

Kommunalwirtschaft 03/2014

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Zeitschrift für das gesamte Verwaltungswesen, die sozialen und wirtschaftlichen Aufgaben der Städte, Landkreise und Landgemeinden Organ des Vereins für Kommunalwirtschaft und Kommunalpolitik e.V.

Gegründet im Jahre 1910 in Berlin Verlagsort Wuppertal

Verlag Kommunal-Verlag Fachverlag für Kommunalwirtschaft und Umwelttechnik Wuppertal Heft 03

2014

Neuheiten auf der IFAT

Wasser- und Abwasserbranche präsentiert sich ideenreich Trinkwassergewinnung und Abwasserbehandlung sowie die dazugehörigen Transport-, Management- und Überwachungsaufgaben zählen zu den zentralen Ausstellungsthemen der weltweit führenden Umwelttechnologiemesse IFAT. Vom 5. bis 9. Mai 2014 wird die Branche auf dem Münchner Messegelände erneut zeigen, dass bei allen Teilaspekten der Wasser- und Abwasserwirtschaft noch immer Raum für Innovationen ist. Hier einige Beispiele, die Aussteller im Vorfeld auf dem Medien Dialog am 7. und 8. Januar präsentierten. Wie der Wasserkreislauf selbst, so ist auch die Wasser- und Abwasserbranche in ständiger Bewegung. Innovative Produkte ersetzen Vorgängerlösungen, während sich Firmen und Märkte in neuen Konstellationen ordnen. Beispielsweise hat Siemens im November letzten Jahres seine Geschäftseinheit „Water Technologies“, die Systeme zur Behandlung von Wasser und Abwasser entwickelt und vermarktet hatte, verkauft. Die im Mai dieses Jahres anstehende, internationale Umwelttechnologiemesse IFAT ist für den Weltkonzern die Gelegenheit, dem Markt zu zeigen, dass sich Siemens im Wassergeschäft jetzt auf Automatisierungs-, Steuerungs- und Antriebslösungen für Industrie und Kommunen konzentriert. Auf der Messe präsentiert Siemens unter anderem die modulare Wasser-Managementsoftware Siwa. Mit ihr lässt sich die Betriebsführung in komplexen Wasser- und Abwassernetzen computergestützt simulieren und optimieren. Mit dem Modul „Leak“ können nach Firmenangaben außerdem Leckagen in Wassertransportsystemen erkannt und geortet werden. Die einen verkaufen, die anderen kaufen: Durch den Erwerb des USamerikanischen Unternehmens Ashbrook Simon-Hartley im Jahr 2012 hat Alfa Laval sein Produktspektrum für die industrielle und kommunale Abwasserbehandlung abgerundet. Eines der Ergebnisse dieser Verbindung ist der von Alfa Laval neu auf den Markt gebrachte Scheibenfilter Iso-Disc, der auf bewährten Technologien des eingekauften Know-hows basiert. Sein Einsatzbereich umfasst unter anderem die tertiäre Filtration, die Behandlung von Prozessströmen und die Oberflächenwasseraufbereitung. Die quadratischen oder rechteckigen Iso-Disc-Filterplatten passen laut Angaben von Alfa Laval problemlos in bestehende Filtertanks und Becken. Sie eignen sich deshalb auch zur Nachrüstung und erfordern als treibende Kraft nur eine 30 cm hohe Wassersäule. Die Rotamat-Rechen und -Siebanlagen des Herstellers Huber SE sind weltweit bereits tausendfach in der Abwasserreinigung installiert. Als Neuentwicklung in dieser Produktfamilie wird auf der IFAT die Siebanlage RPPS Star ausgestellt. Nach Firmenangabe ermöglicht sie mit ihrer sternförmigen Siebtrommel einen großen Durchsatz bei hoher Abscheideleistung. Ebenfalls neu im Rotamat-Segment ist

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die Feinstsiebanlage RoMem Liquid. Aufgrund ihrer großen Siebfläche können mit ihr Algen, Trübstoffe und Haare energiesparend aus dem Abwasserstrom entfernt werden. Zudem steigert RoMem Liquid laut den Huber-Experten die Betriebsstabilität von Membranbelebungsanlagen. Ohne Pumpen ist eine moderne Wasserwirtschaft undenkbar. Entsprechend vielfältig ist der Markt und entsprechend groß ist die Zahl der hierzu auf der IFAT ausstellenden Unternehmen. Bei zu fördernden Medien mit hohem Trockensubstanzgehalt, beispielsweise entwässerte Schlämme oder Gülle, Silage und Bioabfälle für die Biogas-Vergärung, haben sich Exzenterschneckenpumpen in der Praxis bewährt. Ihr Förderprinzip basiert auf einem Rotor, der sich oszillierend in einem feststehenden Stator dreht. Gerade die Gestaltung des Stators bietet immer noch Optimierungsansätze. So präsentiert der Hersteller Netzsch einen neuen Stator, der die Instandhaltung vereinfacht. Da bei dem iFD-Stator 2.0 das Elastomer nicht im Stator einvulkanisiert ist, sondern nur formschlüssig eingespannt, kann er laut Netzsch bei Abnutzung einfach herausgenommen und als sortenreiner Abfall entsorgt werden. Ebenso schnell ist ein neuer Stator eingesetzt und fixiert. Zudem verringert die Konstruktion die nötigen Drehmomente für Start und Betrieb und reduziert so die Energiekosten. Einen neuen Werkstoff für die Statoren seiner Exzenterpumpen hat der Pumpenhersteller Allweiler im Programm: Alldur wurde speziell zur Förderung von abrasiven Abwässern entwickelt. Die Rezeptur des Elastomers ist darauf abgestimmt, sehr hohen Widerstand gegen mechanische Einwirkungen zu leisten. Dies erhöht die Standzeit des Stators und damit der gesamten Pumpe. Weitere Informationen unter: www.ifat.de.

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Der Kölner Weg zur Modernisierung der Kläranlagen Das Beispiel der Ertüchtigung der Zwischenklärung im Großklarwerk Köln-Stammheim

Von Michael Snoek – Dipl.-Ing. Planung und Bau Klarwerke und Sonderbauwerke, StEB Köln, AöR Das Modernisierungsprogramm für die Kläranlagen der Stadtentwässerungsbetriebe Köln, AöR (StEB) — der so genannte Kölner Weg — wurde ausgehend von der Frage zu den mittel- und langfristigen Zielen der Weiterentwicklung Anlagen entwickelt Dabei spielten sowohl der notwendige jährliche Investitionsbedarf als auch die personellen Kapazitäten zur Umsetzung des Programms eine zentrale Rolle Vor diesem Hintergrund wurden wichtige Aspekte wie Kosten, Zukunftsfähigkeit, Umwelt und Betriebssicherheit in einem Strategiekonzept zusammengefasst. Sie bilden den Rahmen für die insgesamt acht bis zwölf Großprojekte mit einem geplanten Investitionsvolumen von 8 bis 20 Mio. Euro und einer Laufzeit von drei bis sechs Jahren. Mit der Einführung eines Projektmanagements wurden zudem klare Zielvorgaben und zeitliche, finanzielle, räumliche und personelle Abgrenzungen vereinbart. Um die Großprojekte erfolgreich abwickeln zu können, entwickelte man bereits in der Vorbereitung konkrete Projektinhalte auf Basis der strategischen Planung. Dazu zählen im Wesentlichen: – die Aufbauorganisation mit der Funktionsbeschreibung aller Projektbeteiligten. – die Ablauforganisation mit der Definition von Regelabläufen wie Planfreigaben, Besprechungsorganisation. – ein Berichtswesen an den Bauherren mit laufenden Informationen über Kosten, Termine, Projektänderungen etc. Als zentrales Projektdokumentations- und Kommunikationselement dient ein Statusbericht, der alle wesentlichen Informationen zur Verfügung stellt und in übergeordnete Berichte wie Mittelabfluss und Mittelverschiebungen einfließt.

Sanierung und Umbau der Zwischenklärung in Stammheim — ein Großprojekt Allein im Großklärwerk Köln-Stammheim werden derzeit sieben Projekte geplant beziehungsweise ausgeführt. Eines davon betrifft die Sanierung und den Umbau des verfahrenstechnischen Bereichs Zwischenklärung. Hier setzt sich in zwölf Zwischenklarbecken der Schlamm der Hochlastbelebung ab und verbleibt teilweise im Kreislauf. Das vom Schlamm befreite Abwasser fliest anschließend der Schwachlastbelebung zu. Derweil wird der überschüssige Belebtschlamm der Faulung zugeführt. In der Vorbereitungsstufe wurde ein Projektorganisationshandbuch (POHB) erstellt, in dem als Ziele das Einhalten der Kostenobergrenze in Hohe von 13,4 Mio. Euro sowie ein Bauende im Jahr 2014 und das Erreichen minimaler Jahreskosten bei einer festgelegten Nutzungsdauer der maschinentechnischen Ausrüstung festgelegt wurden. Zusätzlich wurde als Qualitätsziel ein Nutzerbedarfsprogramm erstellt, in welchem die funktionellen Probleme und Anforderungen beschrieben sind. Die Vergabe der Planungsleistungen erfolgte nach dem Beschluss durch den Vorstand im August 2009 entsprechend der Vergabeordnung für freiberufliche Leistungen (VOF). Für die EU-weite Ausschreibung war es dabei hilfreich, dass sich der zu beschreibende Planungsinhalt und -umfang bereits aus dem Handbuch ergab. Ausgeschrieben wurden General-

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planerleistungen analog zu den Leistungsphasen 1 bis 9 gemäß §56 der Honorarordnung für Architekten und Ingenieure (HOAI). Da dies auch gegebenenfalls erforderliche zusätzliche Leistungen wie zum Beispiel Hydraulik, verfahrenstechnische Beschreibung, Rohrleitungs- und Instrumenten-Schema umfasste, wurde eine geschlossene Gesamtbetrachtung des Projektbereiches möglich. Das VOF-Verfahren bot hier die Plattform, hochqualifizierte Planungsbüros in Teams kennenzulernen und vertraglich zu verpflichten. In der Planungsstufe wurden die Projektanforderungen in Varianten überführt und anhand der nachfolgend aufgeführten Zielvorgaben bewertet: – Erneuerung der Bandräumer – Ertüchtigung sämtlicher Betonkanäle, Kunststoff-Abdeckungen – Schutz vor Grundwasserandrang – Funktionale Ertüchtigungen der Zwischenklärung – Hydraulische Ertüchtigungen der Zwischenklärung Dennoch konnte die Kostenobergrenze nicht eingehalten werden, da einige zusätzliche Maßnahmen erforderlich wurden. So musste der geregelte Schlammabzug für die Becken 1 bis 12 mit zugehöriger Maschinentechnik gewährleistet werden, zudem bedurfte es eines begehbaren Rohrkanals im Zulauf zur Aufnahme zusätzlicher Maschinentechnik vor Becken 7 bis 12. Auch der Neubau eines zusätzlichen Ablaufkanals war notwendig geworden. Daher wurde ein Projektänderungsantrag erstellt und vom Vorstand als Baubeschluss freigegeben. Dieser ermöglichte es, die Kostenobergrenze auf 17,7 Millionen Euro anzuheben. Mit der weiteren Planung wurde im Januar 2010 begonnen. Anhand der Kostenberechnung konnte zugeordnet werden, ob die einzelnen Aufwendungen investiv (abschreibungsrelevant) oder operativ (nicht abschreibungsrelevant) sind. Dieser Verteilungsschlüssel wird bei jeder Projektrechnung angewendet und führt zu einem zeitnahen Abfluss der operativen Mittel, wobei die abschreibungsrelevanten Aufwendungen den parallel vorhandenen und/oder neu zu bildenden Wirtschaftsgütern zugeordnet werden. Damit ist eine zeitnahe Aktivierung nach Inbetriebnahme einzelner Anlagenteile beziehungsweise Wirtschaftsguter möglich. Mit dem Erstellen der Verdingungsunterlagen und der Leistungsverzeichnisse lag ein Katalog von Kosteneinsparpotenzialen vor. Ware der Vergabegrenzwert überschritten worden, hatte zusätzlich eine Kostensteuerung vorgenommen werden können.

Der Verlauf der Arbeiten Die Hauptleistungen wurden im November 2011 vergeben. In der Folge ergaben sich erhebliche Vergabegewinne vor rund 1,6 Millionen Euro. Nach eineinhalb Jahren Bauzeit hat sich diese Kostenreduzierung zumindest teilweise bestätigt. Die Kostenobergrenze wurde über eine weitere, im Marz 2013 freigegebene Projektänderungsanzeige auf 1,2 Millionen Euro nach unten korrigiert. Mit Baubeginn im November 2011 wurde zudem ein regelmäßiger Turnus für Bau-, Projekt- und Koordinationsbesprechungen festgelegt. Ende 2012 wurden die Zu- und Ablaufe sowie die Ertüchtigung der Zwischenklarbecken 7 und 8, das neue Verteilerbau-

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werk und der Medienkanal fertig gestellt. Auch die Arbeiten an den Zwischenklarbecken 9 und 10 wurden termingerecht im Juni 2013 fertig gestellt. Die Zwischenklarbecken 11 und 12 werden zusätzlich zum Ablaufkanal im Bereich der Becken 7 bis 12 im November 2013 abgeschlossen. Darüber hinaus wird bis Ende 2013 ein Schwimmschlammpumpwerk fertig gestellt. Die Zwischenklarbecken 1 bis 6 werden als Block unter verfahrenstechnischer Umstellung der gesamten Klaranlage für rund sechs Monate von einem Adsorptions-Belebungsverfahren (AB-Verfahren) auf eine einstufige Anlage außer Betrieb genommen und umgebaut.

Résumé: Qualität als fundierte Basis Diese Ergebnisse machen deutlich: Mit der Einführung des

Projektmanagements wurde die langfristige Kosten- und Planungssicherheit erheblich verbessert. Das zeigt sich auch darin, dass sich die Zusammenarbeit mit den Planern durch ein steigendes Mas an Verbindlichkeit und Orientierung an den Projektzielen auszeichnet. Insgesamt hat die Projektarbeit sowohl hinsichtlich der Qualität als auch bezüglich der Effizienz erheblich zugenommen. So zeigen bereits die vorliegenden Ergebnisse aus den Vor- und Entwurfsplanungen eine deutlich verbesserte Qualität gegenüber jenen der Vergangenheit. Das ermöglicht zugleich, dass wesentliche Projektentscheidungen für die meisten Projekte jetzt oder in naher Zukunft auf einer fundierten Basis getroffen werden können. Wir danken für die Nachdruckgenehmigung aus: Kompetenz Wasser, Heft 22 November 2013 D. 25-27 ff.

Das Richtige zur richtigen Zeit

Wasserbetriebe investieren 1,7 Milliarden Euro ins Berliner Kanalnetz Die Berliner Wasserbetriebe investieren pro Jahr rund 110 Millionen Euro in den Ausbau, die Erneuerung und in die Sanierung ihrer 9.650 Kilometer langen Kanalnetze. Dazu kommen weitere rund 20 Millionen Euro pro Jahr an Aufwand für Instandhaltung und kleinere Reparaturen. „Wir tun in Abstimmung mit unserem Gesellschafter, dem Land Berlin, das Richtige zur richtigen Zeit. Nachdem in den vergangenen Jahren viel in die Ersterschließung von Quartieren am Stadtrand geflossen ist, steht nun mit deutlich verstärktem Mitteleinsatz die Pflege des Bestands der Kanalisation in der Kernstadt im Fokus. Dazu gehört auch die vorrangige Sanierung dringender Schäden. Auf Basis der 2011 verabschiedeten Strategie werden bis zum Jahr 2030 rund 1,7 Milliarden Euro in die Sanierung der Kanalisation investiert.“ So kommentiert Vorstandschef Jörg Simon

den gestern von der Berliner Bauwirtschaft geforderten noch darüber hinaus gehenden Ausbau der Kanalsanierungsinvestitionen. Beim Umgang mit ihren über 18.700 Kilometer langen Rohr- und Kanalnetzen folgen die Wasserbetriebe den technischen Notwendigkeiten der Ver- und Entsorgungssicherheit genauso wie den Anforderungen der Trink- und Grundwasserqualität, der Stadtentwicklung, der Verkehrskoordinierung und den finanziellen Auswirkungen der Investitionen. Dieses Management der verschiedenen Anforderungen ist nachhaltig und mit dem Land Berlin abgestimmt. Die Sicherung bester Trinkwasserqualität durch den Schutz der Wasserressourcen ist für die Berliner Wasserbetriebe essenziell, weil sie die Grundlage ihrer Arbeit sind. Weitere Informationen unter: www.bwb.de.

Planung, Technik, Administration – Hand in Hand vorgehen und schützen DWA/BWK- Seminar „Starkregen und Überflutungsvorsorge“ informiert

Von Alexandra Bartschat – Stabsstelle Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, DWA Meteorologen warnen: Sintflutartige Regengüsse nehmen in Zukunft eher zu als ab, Niederschläge werden heftiger. Wenn die Wassermassen aber erst einmal da sind, können Technisches Hilfswerk, Feuerwehren und Anwohner allerdings nur noch wenig tun, um Schäden zu begrenzen. Aber es gibt Möglichkeiten, vorzusorgen. Diejenigen, die Vorkehrungen treffen könnten, sind sich über die Gefahren von urbanen Sturzfluten oftmals jedoch gar nicht im Klaren. Eine verbandsübergreifende Seminarreihe des Bundes der Ingenieure für Wasserwirtschaft, Abfallwirtschaft und Kulturbau e. V. (BWK) und der Deutschen Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall e. V. (DWA) soll nun Betroffene und kommunale Akteure für das Thema „Starkregen und Überflutungsvorsorge“ sensibilisieren. Mitte Februar fand die Auftaktveranstaltung in Karlsruhe statt, bundesweit werden noch drei weitere folgen. Denn – so die Botschaft der Veranstalter - das Risikomanagement von Sturzfluten ist nicht nur Sache der Wasserwirtschaft, sondern muss als kommunale

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Gemeinschaftsaufgabe betrachtet werden. Neben den örtlichen Entwässerungsbetrieben gehören mit ins Boot: Stadt-, Raumordnungs-, Grünflächen- und Straßenplaner, Architekten, Politiker, Katastrophenschützer, Rettungskräfte und, ebenso wichtig, auch die Bürgerinnen und Bürger.

Schwachstellen finden – Maßnahmen ergreifen Vielen Menschen ist nicht bewusst, dass sie von Überschwemmungen auch betroffen sein können, wenn sie nicht in der Nähe eines Gewässers leben. Aber rund die Hälfte aller Überflutungsschäden stammt nicht von Flüssen, die ihr Bett verlassen, sondern wird durch Sturzfluten verursacht. Diese können überall auftreten. Das macht die Vorsorge schwierig, da Starkregen nach wie vor schwer, zumindest nur mit kurzer Vorwarnzeit vorausgesagt werden können. Problemlos möglich ist es jedoch, Schwachstellen in Kommunen und Privatbesitz zu identifizieren. Sind die gefährdeten Bereiche bekannt, kann man gegen die Gefahr auch etwas tun.

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Das Ingenieurbüro Beck hat zum Beispiel für Wuppertal Feuerwehreinsätze aufgezeichnet, um kommunale Gefahrenstellen zu ermitteln und hieraus Voraussagen für künftige Einsätze abzuleiten. „Man kommt nicht drum herum, rauszugehen und mit Buntstift und Karte zu dokumentieren, wie die Situation vor Ort aussieht“, erläutert Dipl.-Ing. Reinhard Beck sein weiteres Vorgehen. Es sei nicht immer so, dass die Kanäle voll seien. Oft gelange das Wasser gar nicht erst hinein, erklärt er. Es laufe über Gullys oder Schächte einfach hinweg, weil sie an falschen Stellen eingebaut wurden, der Einlaufquerschnitt der Gitterroste zu gering ist oder weil sie durch Erde und Blätter verstopft sind. Gute Erfahrungen habe Wuppertal bei der Überflutungsvorsorge auch mit dem DWAHochwasseraudit gemacht. Dr.-Ing. Marc Illgen ergänzt, dass gezielt nur gehandelt werden könne, wenn die risikobehafteten Bereiche – eingeteilt nach Siedlungsgebieten mit unterschiedlichem Schadenspotenzial – bekannt seien. Risikomanagement heiße, die Maßnahmen zur Vorsorge und Bewältigung von Extremwetterereignissen zu bündeln und zu koordinieren. Daher sein Appell: „Man muss miteinander reden! Wir Techniker können viel, aber wir können es nicht allein.“ Bisher wurde in den Kommunen eher sektoral gearbeitet. Nun sei jedoch der interdisziplinäre Blick gefragt.

Viele Disziplinen, ein Ziel Um den Blick über den Tellerrand geht es auch den Ingenieuren Dr.-Ing. Hans Göppert, Dipl.-Ing. (FH) Albrecht Dörr und Dipl.-Ing. Sabine David. So könne das Wegenetz zum Beispiel gezielt zur Wasserkanalisierung genutzt werden. Straßen könnten neben ihren genuinen Aufgaben auch wasserwirtschaftliche Funktionen erfüllen. Dies müsse den Straßenplanern aber auch bewusst sein. So könne zum Beispiel für einzelne Straßenzüge festgelegt werden, ob es sinnvoll sei, sie zur Zwischenspeicherung von Wasser heranzuziehen oder ob das Wasser im Gegenteil so schnell wie möglich abgeleitet werden müsse. Die Stadtplanung nehme bei der Minderung des Überflutungsrisikos eine Schlüsselrolle ein. So könnten über Flächennutzungs- und Bebauungspläne Nutzungseinschränkungen festgelegt werden. Wenn bestimmte Bereiche aber nur beispielsweise für Grünanlagen in Frage kommen, stehen sie für die Wertschöpfung nicht mehr zur Verfügung. Angesichts leerer kommunaler Kassen komme es hier durchaus zu Interessenskonflikten. Auch innerkommunale Abstimmungs- und Zuständigkeitsprobleme seien nicht zu unterschätzen, ebenso wie das Gerangel um die Finanztöpfe. Umso wichtiger sei es, dass neben den Kommunen beim Überflutungsschutz auch die Privatleute selbst tätig würden. Schutzmaßnahmen, die die Kommunen viele Millionen kosteten – zum Beispiel der Bau eines Regenrückhaltebeckens – seien für den einzelnen Bürger oft verhältnismäßig preisgünstig zu haben. Es sei eher eine Frage der Bewusstseinsbildung als eine Frage der Finanzierung. Eine Straße lasse sich nicht so einfach umbauen, Hauseingänge zu schützen, das gehe aber schon.

Beitrag der Kommunen: Hilfe zur Selbsthilfe Die Ingenieure Dipl.-Ing. Henry Hille und Dipl.-Ing. (FH) M. Sc. Simone Stöhr haben auch gleich ein ganzes Bündel an Vorschlägen für private Vorsorgemaßnahmen parat. Zwar sei es Aufgabe der Kommunen, die Bürger über die Gefährdungslage von Grundstücken zu informieren oder Checklisten bereitzustellen. Die Grundstückseigentümer müssten sich dann

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aber selbst ein Bild davon machen, wie stark und an welchen Stellen ihr Besitz gefährdet sei. Manchmal reiche es schon, sich zu überlegen, was passieren würde, wenn ums eigene Haus zehn Zentimeter Wasser stünden. Wäre der Keller, die Garage oder sogar das Erdgeschoss von einer Überschwemmung betroffen? Falls ja, auf welche Summe ließe sich der materielle Schaden beziffern, den das eindringende Wasser bewirkt? Investitionen in den technisch-konstruktiven Objektschutz, aber auch Änderungen im Verhalten könnten diese Schäden oftmals verhindern, zumindest eindämmen, so die Ingenieure weiter. Die Kommunen könnten nicht für einen lückenlosen Überschwemmungsschutz sorgen. Aufgabe der Kommunen sei es jedoch, die Betroffenen aufzuklären und zu beraten. Stöhr stellt daher auch fest: „Wir leiden unter einer verzerrten Risikowahrnehmung. Wir kennen das Schreckensereignis, bereiten uns aber nicht darauf vor, dass es tatsächlich eintreten

könnte.“ Informationen, die die Problematik lediglich pauschal behandelten, hätten wenig Nutzen. Sie müssten stattdessen individuell auf die Anliegen der lokalen Verhältnisse ausgerichtet sein. Es gelte, anschauliche Darstellungen zu erarbeiten und durch Informationsveranstaltungen, persönliche Beratungen oder Ausstellungen zum Thema das Bewusstsein von persönlicher Betroffenheit zu schaffen. Aber auch Infobriefe, Broschüren, das Internet, soziale Netzwerke, Lehrpfade, Spiele, Filme oder Überflutungsmarken an Hauswänden oder Mauern seien hilfreich. „Es geht darum, dem Bürger die Gefahr plakativ näherzubringen, niedrigschwellig und verständlich“, so Stöhr weiter. Nur ein informierter Bürger könne im Ereignisfall planvoll handeln. Bürger müssten erkennen, dass dem öffentlichen Handeln Grenzen gesetzt sind. Weitere Informationen unter: www.starkregengefahr.de und www.hochwasser-pass.de.

BDEW zur Trinkwasserpreis-Statistik des Statistischen Bundesamtes:

Trinkwasser ist preiswertes Lebensmittel Bezug von einem Liter Trinkwasser kostet 0,17 Cent / Strukturunterschiede bedingen unterschiedliche Kosten und Preise in Deutschland Das Statistische Bundesamt hat heute die neue Entgeltstatistik „Trinkwasser“ veröffentlicht. Demnach sind die Trinkwasserpreise und -gebühren in Deutschland im vergangenen Jahr nur sehr moderat gestiegen. Kosteten nach Angaben des Statistischen Bundesamtes 1000 Liter Trinkwasser Anfang des Jahres 2012 durchschnittlich rund 1,67 Euro, waren es zu Beginn des Jahres 2013 rund 1,69 Euro (2011: 1,66 Euro). Die Grundgebühr stieg im gleichen Zeitraum von durchschnittlich 68,84 Euro auf 70,98 Euro (2011: 67,33 Euro). Damit wird die sehr moderate Preis-Entwicklung der vergangenen Jahre fortgeschrieben. Umgerechnet kostet der Bezug eines Liters qualitativ hochwertigen Trinkwassers damit durchschnittlich knapp 0,17 Cent. „Die trotz erheblicher Investitionen in Anlagen und Netze moderate Preisentwicklung der vergangenen Jahre ist auch auf die Umsetzung von Effizienzpotenzialen in der Anlagen- und Prozessoptimierung zurückzuführen. Neben Instrumenten wie Qualitäts- und Umweltmanagementsystemen sowie dem Investitionscontrolling leisten dabei auch die freiwilligen

Benchmarking-Projekte der Wasserwirtschaft einen wichtigen Beitrag“, sagte Martin Weyand, BDEW-Hauptgeschäftsführer Wasser/Abwasser heute in Berlin. Das Statistische Bundesamt selbst weist darauf hin, dass unterschiedlich hohe Wasserpreise in Deutschland ihre Ursache in unterschiedlichen topografischen und geologischen Gegebenheiten, Unterschieden in der jeweiligen Siedlungsstruktur oder auch unterschiedlich hohen Netzinvestitionen haben. „Es geht um eine Vielzahl höchst unterschiedlicher Bedingungen bei der Wassergewinnung, der Wasseraufbereitung und der Verteilung an die Kunden über ihre Leitungsnetze. Hinzu kommen unterschiedliche regionale Umweltauflagen, die die Versorger erfüllen. Folge dieser sehr verschiedenen Strukturen vor Ort sind unterschiedliche Kosten, die wiederum zu deutlichen und gerechtfertigten Preisunterschieden führen können“, so Weyand. Die Kunden in Deutschland schätzen die Leistungen der Wasserversorger – sowohl mit Blick auf die hohe Trinkwasser-Qualität als auch mit Blick auf die Preise: Laut BDEW-Kundenbarometer 2013, mit dem der Branchenverband die Meinung der Bundesbürger zur Wasserwirtschaft erhebt, bewerten rund 80 Prozent der Befragten den Preis für Trinkwasser als angemessen bis sehr gut. Weitere Informationen unter: www.bdew.de.

Berliner Trinkwasser 15 Prozent preiswerter Gutschriften für 2012 und 2013 sind endgültig Das Berliner Trinkwasser wird günstiger. In seiner ersten Sitzung nach dem vollständigen Rückkauf der Berliner Wasserbetriebe durch das Land hat der Aufsichtsrat unter Vorsitz von Finanzsenator Dr. Ulrich Nußbaum heute die Preissenkung um 15 Prozent für die Jahre 2014 und 2015 beschlossen. Damit kostet seit dem 1. Januar 2014 ein Kubikmeter Trinkwasser 1,813 € statt 2,169 €. Die Grundpreise bleiben gleich.

Stadtwerke nehmen Arbeit auf: Regionaler Ökostrom und Dienstleistungen im Fokus

Des Weiteren bleiben die Gutschriften für die Jahre 2012 und 2013 endgültig. Die Berliner Wasserkunden erhalten für die

Zudem hat der Aufsichtsrat die Gründung der Berliner Stadtwerke GmbH beschlossen. Damit setzen die Berliner Wasser-

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vergangenen beiden Jahre jeweils durchschnittlich 13,50 € rückvergütet. Mit der Preissenkung und der Erstattung für 2013 fällt die Jahresrechnung 2014 – bei gleicher Wassermenge – für die Berliner also in mehrfacher Hinsicht geringer aus.

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betriebe den Willen des Abgeordnetenhauses um, das am 24. Oktober 2013 den Aufbau eines Stadtwerks unter dem Dach der Wasserbetriebe beschlossen hatte. Die Berliner Stadtwerke werden sich auf Energiedienstleistungen für Unternehmen sowie Investitionen in Ökostrom vor allem aus der Region konzentrieren. Als erster Schritt soll dafür die Errichtung von Windrädern auf den Rieselfeldern der Berliner Stadtgüter geprüft werden. Aufsichtsratsvorsitzender Nußbaum: Wichtige Beschlüsse für Berlin und die Berliner. „Wir haben heu-

te mit der Festschreibung der 15-prozentigen Senkung des Trinkwasserpreises und der Gründung des Stadtwerks zwei wichtige Beschlüsse für das Land und die Berlinerinnen und Berliner getroffen“, erklärt Aufsichtsratsvorsitzender Dr. Ulrich Nußbaum. „Die Berliner Wasserbetriebe werden nach der Rekommunalisierung noch stärker als bisher eine verantwortliche Rolle für Berlin übernehmen.“ Weitere Informationen unter: www.bwb.de.

Güteschutz Kanal: Wer bezahlt, bestellt! „Ob überhaupt ein Zertifikat gefordert wird und wenn ja, welches Zertifikat, entscheidet allein der Auftraggeber“* Das übergeordnete Ziel einer Gütesicherung ist die mangelfreie Leistung. Öffentliche und private Auftraggeber suchen deshalb geeignete Unternehmen. Besonders solche, die eine systematische Gütesicherung mit strukturierter Eigenüberwachung durchführen. Auftraggeber vergewissern sich, dass Bieter in fachtechnischer Hinsicht geeignet sind, den konkreten Auftrag auszuführen. Eine Unterstützung bei dieser Aufgabe sind Systeme zur Bewertung von Fachkunde, fachtechnischer Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit der Bieter. Die vorwettbewerbliche Ausstellung von Nachweisen zur technischen Leistungsfähigkeit erleichtert dem Auftraggeber so die Prüfung, ob ein Bieter zur Ausführung einer konkreten Maßnahme in Frage kommt. Grundlage sind u.a.: „Die Prüfung der Eignung [...] obliegt [...] dem Auftraggeber. Er allein hat darüber zu befinden, ob er einem Bieter eine fachgerechte und reibungslose Vertragserfüllung zutraut.“ (OLG Koblenz, Beschluss vom 15.10.2009, 1 Verg 9/09). „Auftraggeber können Präqualifikationssysteme einrichten oder zulassen, mit denen die Eignung von Unternehmen nachgewiesen werden kann.“ (Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen, GWB §97 (4a)).

Geeignete Systeme vorhanden Öffentliche Auftraggeber und Auftragnehmer haben mit der Gütesicherung Kanalbau gemeinsam differenzierte Anforderungen an die Qualifikation ausführender Unternehmen formuliert. Diese Anforderungen haben Auftraggeber zur Grundlage ihrer Eignungsprüfung gemacht. Auftraggeber legen bei der Prüfung, ob Unternehmen diese Anforderungen erfüllen, besonderen Wert auf Neutralität. Daher sind sowohl Auftraggeber als auch Auftragnehmer in der Gütegemeinschaft Kanalbau vertreten. Es besteht damit ein grundlegender struktureller Unterschied zwischen der Gütesicherung RAL-GZ 961 und anderen Zertifizierungen, die ausschließlich von Seiten der Unternehmen getragen sind.

Auftraggeber entscheidet Beim Thema „Prüfung der Bietereignung im Rahmen der öffentlichen Auftragsvergabe“ gilt grundsätzlich, dass gleichwertige Nachweise vom Auftraggeber anerkannt werden. Was in diesem Zusammenhang jedoch als gleichwertig anzusehen ist, kann der Auftraggeber bezogen auf den konkreten Einzelfall bewerten und entscheiden. Er trägt die Verantwortung für die Prüfung der Bietereignung und damit für die Beauftragung eines qualifizierten Unternehmens. Bei dieser Prüfung kann er sich auf die Zuarbeit von Dienstleistern stützen, wie zum Beispiel die der Gütegemeinschaft Kanalbau oder anderer Prüforganisationen. Der Auftraggeber kann um-

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gekehrt jedoch nicht gezwungen sein, Prüfergebnisse Dritter ohne inhaltliche Prüfung zu übernehmen. Zumal dann, wenn er aus eigener Erfahrung abweichende Einschätzungen bzgl. der Qualifikation eines Unternehmens hat. Damit stehen unterschiedliche Prüforganisationen in einem Wettbewerb bezogen auf die Verlässlichkeit ihrer eigenen Leistung bzw. bezogen auf die Aussagekraft des von ihnen ausgestellten Nachweises. In jüngster Vergangenheit gab es Versuche von Prüforganisationen, die Anerkennung des eigenen Systems bzw. der eigenen Prüfergebnisse durch Auftraggeber zu erzwingen. Diese Versuche sind gescheitert, sowohl im Geltungsbereich der Sektorenrichtlinie 2004/17/EG als auch im Anwendungsbereich der VOB, für welchen z.B. aktuell die Oberste Baubehörde im Bayerischen Staatsministerium des Innern, für Bau und Verkehr eine pointierte Klarstellung* formuliert hat. Dies bedeutet, dass ein Auftraggeber Beurkundungen von Zertifizierern nicht gegen besseres Wissen bzw. gegen eigene Erkenntnisse und Erfahrungen anerkennen muss. Es bleibt dabei: der jeweilige Auftraggeber selbst kann und muss bewerten, ob die vorgelegten Nachweise, die von ihm in der Ausschreibung definierten Eignungsanforderungen gleichwertig belegen. Denn die Bewertung der Aussagekraft ausgestellter Nachweise im konkreten Einzelfall kann ausschließlich vom Auftraggeber selbst vorgenommen werden.

Höchste Ansprüche Weiterhin ist es für Auftraggeber und Unternehmen wichtig, dass Transparenz und – ganz wichtig – ein einheitliches Anforderungsniveau bestehen. Daher ist die zentrale Bewertung der Prüfberichte durch genau ein Gremium maßgebend für die Wirksamkeit der Gütesicherung. Der grundsätzlich und zwangsläufig vorhandene Bewertungsspielraum soll durch ein Fachgremium des Vertrauens in einheitlicher Weise konsequent ausgefüllt werden. Die Aufgabe der unabhängigen Bewertung der Bietereignung – sozusagen als Dienstleister des Auftraggebers – stellt allerhöchste Ansprüche an die Unparteilichkeit sowohl in Bezug auf wirtschaftliche Aspekte als auch hinsichtlich der Interessensneutralität. Hierauf haben Auftraggeber und Auftragnehmer das System Gütesicherung Kanalbau einvernehmlich ausgerichtet. Firmen mit Gütezeichen Kanalbau melden alle Baustellen und folglich können alle Maßnahmen unangekündigt besucht werden, um Qualifikation, Technische Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit des Unternehmens kontinuierlich zu bewerten. Darüber hinaus hat der Auftraggeber innerhalb der RALGütesicherung die Möglichkeit, Baustellenprüfungen selbst

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zu veranlassen. Zudem beinhaltet die RAL-Gütesicherung Kanalbau eine abgestuftes Ahndungssystem, dass bei festgestellten Mängeln in der Gütesicherung zur Anwendung kommt. Hierbei werden vom Güteausschuss verschiedenste Maßnahmen beschlossen, zum Beispiel zusätzliche Auflagen, Verwarnungen oder der befristete oder dauernde Zeichenentzug.

Gemeinsam beschlossen Alle Prüfberichte werden dem Güteausschuss zur Bewertung vorgelegt. Damit beurteilt ein ehrenamtlich tätiges und vom Prüfergebnis unabhängiges Gremium mit direkter Vertretung von Auftraggeber-Interessen bei Gütezeichenverleihung und Beschluss von Ahndungsmaßnahmen. Hinzu kommt: Wichtige Entscheidungen, wie z.B. die Änderung der Güte- und Prüfbestimmungen werden in der Mitgliederversammlung der Gütegemeinschaft mit paritätischen Stimmen von Auftraggebern und Auftragnehmern beschlossen. Änderungen durchlaufen das RAL-Revisionsverfahren mit Beteiligung der einschlägigen Fach- und Verkehrskreise. Die Aufgabe der Bewertung der Bietereignung erfordert vom Auftraggeber Vertrauen in das von ihm zum Maßstab gemachte Referenzsystem. Auftraggeber wollen sicher sein, dass ihre Interessen in der Prüforganisation vertreten sind. Nicht zuletzt deshalb, weil sie auf die Aussagekraft des Qualifikationsnachweises und die Gütesicherung auf der Baustelle vertrauen wollen, um einen fairen Wettbewerb zwischen qualifizierten Bietern zu ermöglichen. Die RAL-Gütesicherung Kanalbau hat sich dieses Vertrauen bei vielen Auftraggebern erworben infolge der hohen Spezialisierung und damit einhergehenden Fachkompetenz im speziellen Bereich Kanalbau, der Neutralität der Organisation sowie der Transparenz in Bezug auf Prüfabläufe, handelnde Personen und Prüfungsergebnisse. Auftraggeber wissen,

Auftraggeber haben innerhalb der RAL-Gütesicherung die Möglichkeit, Baustellenprüfungen zu veranlassen. Foto: Güteschutz Kanalbau dass ihre Interessen in der RAL-Gütesicherung gleichberechtigt vertreten sind und stützen sich seit mehr als 20 Jahren auf dieses System. Zusätzlich können Auftraggeber – wie die Gütezeicheninhaber selbst – innerhalb der RAL-Gütesicherung Kanalbau auf ein umfangreiches Dienstleistungspaket rund um das Thema Qualitätssicherung zurückgreifen. Hierzu gehören beispielsweise Fachveranstaltungen wie Erfahrungsaustausche und Seminare sowie ein umfangreiches und kostenloses Programm von Informationsschriften. Alle Informationen hierzu stehen auf der Homepage der Gütegemeinschaft zur Verfügung unter www.kanalbau.com. Weitere Informationen unter: www.kanalbau.com. Anmerkung: *Oberste Baubehörde im Bayerischen Staatsministerium des Innern, für Bau und Verkehr.

Wasser – worauf die Kommunen achten sollten Die Novellierung der Trinkwasserverordnung hat die rechtsichere und kostensparende Trink- und Brauchwasseraufbereitung zum Thema gemacht. Sie hat aber auch dafür gesorgt, dass die Kommunen in Deutschland sensibel mit dem Thema umgehen. Nachdem es in den vergangenen Jahren immer wieder zu Legionellen-infektionen durch Kläranlagen gekommen ist, man erinnere sich an Ulm im Jahr 2010 und Warstein im September 2013, wird deren Bekämpfung für die Kommunen immer aktueller. Nach der Meinung von Fachleuten muss befürchtet werden, dass bedingt durch den Klimawandel mit höheren Sommertemperaturen und aufgrund weiterer Wassersparbemühungen von Industrie und Gewerbe die Abwassertemperaturen im Sommer auch in kommunalen Kläranlagen derart ansteigen, dass vermehrt mit einem Legionellenwachstum in den Belebtschlammbecken gerechnet werden muss. Bisher sind nach vorliegenden Erkenntnissen vor allem nicht regelmäßig gewartete aerosolerzeugende Wassersysteme, wie Verdunstungskühlanlagen, Trinkwasserinstallationen sowie Schwimm- und Badebecken Quellen für Infektionen. Also ist in erster Linie auf den Schutz des Wassers vor Verkeimung zu achten: Legionellen und andere Mikroorganismen, die in Rohrleitungen und Wasserbehältern einen so genannten Bio-

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film bilden, können beim Verbrauch des Wassers Krankheitserreger freisetzen. Daneben ist der Schutz vor Verkalkung der Rohrsysteme wichtig, um kostenintensive Reparatur- und Instandsetzungsarbeiten zu vermeiden. Und - der Energie- und Kostenaufwand für die Warmwasseraufbereitung muss so gering wie möglich gehalten werden. Nun ist ein modernes Gerät auf dem Markt, das alle diese Bedürfnisse einer wirtschaftlichen und rechtssicheren Trink- und Brauchwasseraufbereitung befriedigt. Der Calcit-Generator der WiFiT-Wassertechnik vereint alle Vorteile in einer Apparatur. Die physikalische Wasserbehandlung durch den CalcitGenerator sorgt dafür, dass sich keine Kalksblagerungen in den Rohrleitungssystemen mehr bilden können. Damit wird der Bildung von Biofilm entgegen gewirkt. Gleichzeitig bekämpft die von Fachleuten empfohlene thermische Dauerdesinfektion von etwa 60° C die Bildung von Legionellen und anderen Mikroorganismen, wie Pseudemonaden. Durch Abrasion (also den Abschliff mittels Calcit-Kristallen die das Gerät erzeugt) kann sich unter Einsatz des Calcit-Generators kein Kalk mehr im Rohrsystem ablagern. Rostwasser – meist in älteren Systemen – verschwindet durch eine sich im Betrieb bildende Metall-Karbonat-Schutzschicht. Im Gegensatz zu den herkömmlichen Wasserenthärtern, die

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durch Ionenaustausch die für die menschliche Gesundheit wichtigen Mineralien eliminieren, schützt der Calcit-Generator durch eine Härte-Stabilisierung dauerhaft vor Kalk, wobei die für die menschliche Gesundheit wichtigen Mineralien und Spurenelemente im Wasser verbleiben. Beachten sollten die Verantwortlichen in den Kommunen, dass sich die Investition in den Calcit-Generator innerhalb kurzer Zeit amortisiert. Die laufende Reinigung und der Schutz des bestehenden Trinkwasserrohrsystems ersparen kostenintensive Reparaturund Instandsetzungsarbeiten. Es entstehen keine Kosten, weil auf chemische Desinfektionsmittel verzichtet werden

kann und dennoch ist eine zuverlässige und rechtssichere Trink- und Brauchwasseraufbereitung garantiert. Zudem ist der Calcit-Generator umweltfreundlich. In Wassererhitzern und Boilern wird die Bildung isolierender Kalkablagerungen verhindert und dadurch reduzieren sich die Aufheiz – und Pumpenlaufzeiten. Diese Nachhaltigkeit senkt den Energieaufwand. Um die Kapitalreserven der Kommunen zu schonen und für Liquidität zu sorgen, ist der Calcit-Generator auch im Leasing erhältlich. Weitere Informationen unter: www.calcit-generator.eu.

DeSiFloc – Deponiesickerwasser Flockung Unser Verfahren zur effizienten Behandlung von Deponiesickerwasser Die Situation Deponiesickerwasser beinhaltet einen Cocktail unterschiedlichster Schadstoffe. Neben der Gruppe der biologisch abbaubaren Stickstoffe existiert eine hohe Anzahl von weiteren organischen und anorganischen Schadstoffgruppen, die nur zum Teil oder gar nicht biologisch abgebaut werden können. Diese Stoffe müssen durch eine kostenintensive chemischphysikalische Behandlungsstufe aus dem Deponiesickerwasser entfernt werden.

Unsere Lösung Das Konzept „DeSiFloc“ zur Deponiesickerwasserbehandlung beinhaltet ein neuartiges, patentiertes Verfahren, mit dem eine Abtrennung von Schadstoffen, im Vergleich zu kon-

ventionellen Verfahren, sehr viel effizienter möglich ist. Das Herzstück des neuartigen Verfahrens findet nach der biologischen Vorbehandlung seine Anwendung. Die biologisch nicht abbaubaren bzw. nicht abgebauten Schadstoffe werden durch das Verfahren „FlocFormer“ gezielt ausgeflockt und können aus dem Abwasserstrom herausgefiltert werden. Die Betriebskosten des neuen Verfahrens sind sehr günstig. Mit dem Einsatz des FlocFormer-Verfahrens kann die Verfahrensführung der Deponiesickerwasserbehandlung im Vergleich zur konventionellen Behandlung verfahrenstechnisch und ökonomisch schlüssiger durchgeführt werden. Für das Gesamtsystem liegt der Fokus hierbei darauf, alle Schadstoffe, bis auf die Stickstoffkomponenten, die weiterhin biologisch abgebaut werden sollen, kostengünstig durch das FlocFormer Verfahren aus dem Abwasser zu entfernen. Hier eine Kundenaussage.

Die messbaren Vorteile – Die Investition beträgt nur ca.50%, im Vergleich zum Dekantereinsatz. – Der Energieverbrauch beträgt nur ca.12,5 % im Vergleich zu einem Dekantereinsatz (ca. 20 kW zu ca. 2,5 kW). – Die Standzeit des Aktivkohlefilters erhöht sich um den Faktor 2,5 (weniger Personal, geringere Stillstandszeit). – Der CSB-Eingangswert in den Aktivkohlefilter erfüllt fast schon den Abgabegrenzwert. – Der Aktivekohlefilter hat (fast) nur noch Polizeifunktion (60% geringere Aktivkohlekosten). – Die Lärmbelastung durch Maschinenlärm sinkt rapide ab (durch Langsamläufer FlocFormer und Scheibeneindicker). Mit dem neuen Verfahren wird jedem Schritt der Verfahrenskette „Deponiesickerwasserbehandlung“ eine bestimmte Aufgabe zugeordnet. Da nun Spezialisten für die einzelnen Verfahrenschritte eingesetzt werden, ist die Gesamtleistung des Systems besser zu optimieren. Dadurch wird der Betrieb der Anlage wirtschaftlicher. Zusätzlich kann die Anlage flexibler auf sich ändernde Rahmenbedingungen, wie variierende Schadstoffkonzentration oder Volumenströme, eingestellt werden. Gezielte Ausflockung der Schadstoffe aus dem Cocktail ´Deponiesickerwasser´ ist mit DeSiFloc wesentlich zielgerichteter und effizienter möglich als mit herkömmlichen Methoden.

Vergleich FlocFormer-Verfahren mit konventionellem Verfahren: (Hinweis: COD = CSB) vorher nachher

Weitere Informationen unter: www.aquen.de/deponiesickerwasser.html.

Alltech Dosieranlagen GmbH Pressemitteilung

Anlage zur Phosphorrückgewinnung aus Schweinegülle für die GreenTec Awards 2014 nominiert Die Alltech Dosieranlagen GmbH hat eine Anlage zur Rückgewinnung von Phosphor aus Schweinegülle auf Basis des am Karlsruher Institut für Technologie entstandenen P-RoCVerfahrens (Phoshorous Recovery from waste and process water by Crystallisation of Cacium Phosphate) entwickelt. Alltech ist mit diesem Projekt für Europas größten Umweltund Wirtschaftspreis, die GreenTec Awards 2014 in der Kategorie Recycling & Ressourcen nominiert.

Phosphor – essentieller Nährstoff und endliche Ressource Phosphor (P) ist eines der wichtigsten Nährstoffelemente des Organismus. Es spielt sowohl als Energieträger als auch als Bauelement der DNA zur Übermittlung genetischer Informationen eine Schlüsselrolle. Als essentieller Nährstoff ist Phosphor nicht substituierbar und wird somit bei Mangel zum limitierenden Wachstumsfaktor für jeden Organismus. Angesichts der Schlüsselrolle von Phosphor und der Endlichkeit der P-Ressourcen wird die Notwendigkeit der Rückgewinnung deutlich. Denn die geogenen Vorkommen von Phosphor reichen nach Schätzungen noch ca. 70 Jahre.

Kristallisationsverfahren zur Nährstoffrückgewinnung Phosphor wird in Westeuropa zu 80 % für die Herstellung von Düngemitteln verwendet. Alltech entwickelte eine Demonstrationsanlage zur Aufbereitung von Schweinegülle zur Phosphorrückgewinnung und Schaffung eines Sekundärrohstoffes. Gülle wird vor der Ausbringung i. d. R. vorbehandelt – zur Nut-

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zung von Energie vorzugsweise in Co-Fermentationsanlagen. Nach der Fermentation entsteht ein Substrat, das landwirtschaftlich verwertet wird und den Nährstoffkreislauf schließen soll. Die bemessenden Parameter für die landwirtschaftliche Verwertung des Substrates sind Phosphor und Stickstoff. Diese limitieren die Ausbringmengen je Flächeneinheit, d. h. ein hoher Phosphor-Gehalt im Substrat führt dazu, dass zusätzliche Flächen zur Substratausbringung angepachtet werden müssen und weitere Mineraldüngergaben z. B. für Sonderkulturen erforderlich werden. Separiert man die Nährstoffe – v. a. Stickstoff und Phosphor – vor oder parallel zum Fermentationsprozess aus der Gülle, so wird zum einen der Gärprozess stabilisiert, was eine Erhöhung der Methanausbeute zur Folge haben kann, und zum anderen die Nährstoffe in eine transportfähige und dosierbare Verwertungsform überführt. Damit wird die regionale Absetzbarkeit des Substrates gewährleistet und zusätzlich Düngemittel gewonnen. Die Nährstoffgewinnung erfolgt mit einem Kristallisationsverfahren, das recht einfach in den Güllestrom eingepasst werden kann.

Wichtige Bedeutung für den Umweltschutz Der Phosphoreintrag in Gewässer aus diffusen Quellen beträgt nach Angaben der LAWA (2003) ca. 58 %. Davon kommen 46 % aus Erosion und Abschwemmung. Somit steht die Überdüngung von landwirtschaftlichen Nutzflächen in direktem Zusammenhang mit der Eutrophierung von Gewässern. Eine weitere Umweltbelastung durch Gülle stellen Emissionen dar. Wird Schweinegülle ohne Vorbehandlung auf landwirtschaftliche Flächen aufgebracht, so entsteht bei

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der Umsetzung zusammen mit den Bodenbakterien Lachgas, was eine hohe Relevanz für die Erwärmung der Erde (Treibhauseffekt) und die Zerstörung der Ozonschicht hat. Eine umweltschonende Gülleausbringung (bedarfsgerechte, bodennahe Ausbringung) und Stallmistwirtschaft reduziert dieses Problem nur zum Teil.

Demonstrationsanlage von Alltech geht an den Start

aus Schweinegülle war zum einen die Tatsache der NichtSubstituierbarkeit des Rohstoffes Phosphor und zum anderen die gleichzeitige Begrenztheit der Vorkommen. Gefördert wurde die Entwicklung der Demonstrationsanlage durch die Europäische Union und das Land Baden-Württemberg. Die Demonstrationsanlage zur Phosphorrückgewinnung wird am 22. Januar am Standort der Landesanstalt für Schweinezucht in Boxberg (Baden-Württemberg) in Betrieb genommen.

Ursprung für die Idee zu einer Rückgewinnung von Phosphor

Weitere Informationen unter: www.alltech-dosieranlagen.de.

Mit der automatischen Netzvereinfachung des Wasserverteilungsmodells konnte die Stadt Toronto über eine Million Dollar sparen Die Stadt erfüllt mit der Netzvereinfachung des Wasserverteilungsmodells die Modellanforderungen zweier Abteilungen für erhebliche Kosteneinsparungen Die Stadt Toronto betreibt und wartet ein umfangreiches Wasserverteilungsnetzwerk mit über 3.500 Meilen Hauptleitungen, über 65.000 Ventilen, knapp 42.000 Hydranten und 450.000 Anschlüssen; außerdem ist das Wassernetzwerk in manchen Bereichen über 150 Jahre alt. Das kanadische Klima begünstigt Rohrbrüche und mögliche Dienstunterbrechungen. Aus diesen Gründen sind Daten über die Wasserinfrastruktur entscheidend für Betrieb und Wartung eines Systems dieser Größe, Komplexität und diesen Alters. Die Arbeitsgruppe für Erfassung und Kartographie der technischen Dienste der Stadt Toronto betreibt einen Baubestandsplan, der das tatsächliche Netzwerk mit 307.956

Rohren/Segmenten abbildet. Die Systemarchitektur umfasst MicroStation, GeoGraphics, Bentley Water und Oracle. Das Bentley Water-Datenmodell wurde erweitert und enthält nun Attribute von Einrichtungen, mit denen Datenbank und Arbeitsverwaltungssystem der Stadt befüllt werden können.

Projekt Die Bestandsverwaltungsgruppe der Stadt ist einer der Hauptnutzer der Daten, da diese das Wassernetzwerk modellieren und den Haupt-Arbeitsplan verwalten müssen. Die zur Erhaltung der Detailstufe (Level of Detail LoD) des physikalischen Wassernetzwerks erforderliche steigende Anzahl

Projektübersicht Projekt:  Toronto Water Integrated Network Skeletonization (TWINS) Kunde: Stadt Toronto BE Awards-Kategorie: Öffentliche Bauarbeiten Projektziele:  Erstellung eines vereinfachten Zwillingsnetzwerks für die Bestandsverwaltungsgruppe Kurze Fakten: – Vereinfachung bedeutet in diesem Fall die Reduktion eines Netzwerkmodells zur Maximierung von Effizienz, Geschwindigkeit und Überschaubarkeit des Wasserverteilungsmodells. – Die Bestandsverwaltungsgruppe der Stadt hatte Schwierigkeiten mit der steigenden Komplexität des Modells. – Das Skelebrator-Modul von Haestad Methods WaterGEMS von Bentley lieferte die Technologie zur Automatisierung des Vereinfachungsprozesses, ohne dabei die hydraulische Genauigkeit des Modells und die Netzwerkstruktur zu verlieren. Verwendete Lösungen von Bentley: – MicroStation – MicroStation GeoGraphics – Bentley Water – WaterGEMS grafischer Elemente und entsprechender Datenbankeinträge stellt jedoch ein Risiko für die Anstrengungen der Bestandsverwaltungsgruppe dar. Es gab Bedenken, dass eine Erhöhung der LoD die Komplexität der Arbeit steigern würde, ohne zusätzlichen Wert im Bereich Modellierung zu bringen. Der Standard für das Wassernetzwerk wurde in der Stadtverwaltung ausführlich debattiert. Glücklicherweise fiel die Anforderung zur Senkung dieses Risikos mit dem Aufkauf von Haestad Methods durch Bentley und der Möglichkeit der Stadt zur Nutzung von WaterGEMS zusammen. Die Netzvereinfachung besteht darin, dass im Modell für die Wasserverteilung nur diejenigen Komponenten des hydraulischen Netzwerks integriert werden, die eine entscheidende Auswirkung auf das Systemverhalten haben. Haestad Methods WaterGEMS von Bentley ermöglicht die automatische Netzvereinfachung des physikalischen Wassernetzwerks zur Erstellung eines für verschiedene Geschäftsanforderungen angemessenen Zwillingsnetzwerks. In finanzieller Hinsicht wurden die Einsparungen durch die Implementierung eines vereinfachten Zwillingsnetzwerks für die gesamte Stadt (LoD-Umwandlung des physikalischen Wassernetzwerks) auf 600.000 kanadische Dollar geschätzt, mit weiteren zukünftigen Einsparungen im Wartungsbereich in Höhe von 500.000 kanadischen Dollar im Verlauf der kommenden zehn Jahre.

Das Skelebrator-Modul des neu erworbenen WaterGEMS bietet die einzigartige Möglichkeit, ein vereinfachtes Zwillingsnetzwerk für die Bestandsverwaltungsgruppe bereitzustellen und entsprechende Risiken für Modellierungsaktivitäten auszuschließen. Die Stadt Toronto konnte das Skelebrator-Modul als Bentley SELECT-Kunde zu einem äußerst günstigen Preis erwerben, der in keinem Verhältnis zu den geschätzten Kosten für Erstellung und Wartung eines vereinfachten Netzwerks über die nächsten zehn Jahre steht. “Durch die automatische Vereinfachung unseres komplexen Wassernetzwerks von einer sehr hohen auf eine etwas einfachere Detailstufe konnten wir mithilfe von WaterGEMS die Anforderungen zweier Nutzergruppen vereinen und dabei über eine Million (kanadische) Dollar einsparen”, so Bob Gaspirc, Leiter der Kartographierungsabteilung, Stadt Toronto. Das physikalische Netzwerk enthält 307.956 Rohre, das Zwillingsnetzwerk dagegen nur 76.989 Rohre und somit ein Viertel der Komplexität. Die nicht modellierten Teile des physikalischen Wassernetzwerks werden nicht ignoriert. Stattdessen werden die Auswirkungen dieser Komponenten auf das System in denjenigen Teilen des physikalischen Wassernetzwerks berücksichtigt, die im Zwillingsnetzwerk enthalten sind. Mithilfe der Bentley-Technologie wurden nicht nur zwei verschiedene Nutzergruppen vereint, sondern auch zwei verschiedene Datenmodelle und zwei verschiedene Geschäftsbereiche. Der Prozess ist automatisiert, wiederholbar und nachhaltig. Die Lösung ist skalierbar und flexibel und ermöglicht die Vereinfachung zusätzlicher Benutzer mit unterschiedlichen Anforderungen und entsprechender LoD. Die Erstellung des Zwillings-Wassernetzwerks der Stadt begann mit dem Aufkauf von WaterGEMS. Das Projekt begann im Dezember 2004. Die Erstellung der Umwandlungsregeln dauerte etwa fünf Arbeitstage, und die Testumwandlung wurde im Januar 2005 bestätigt. Das bestehende Netzwerk wurde kurz darauf abgeschlossen, gleichzeitig mit dem Start der Haupt-Arbeitsplanung.

Ohne die Erstellung dieses Zwillings hätte die Gefahr bestanden, dass die Arbeit von Bestandsverwaltung und Kapitalplanung durch die steigende LoD des physikalischen Wassernetzes deutlich erschwert würde.

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Schritt für Schritt zur optimalen Kläranlage Von Norbert Barlmeyer – Bielefeld Für jede Kläranlage gibt es zwei gravierende Kostenblöcke: die Abwasserabgabe und die Energiekosten für die Erzeugung der Prozeßluft für die Belebungsbecken. Beide Kostenblöcke konnte die Kläranlage Kaiserslautern in drei Schritten entscheidend senken. Der grundlegende Umbau der Belebungsbecken 2008 für 1,3 Millionen hatte sich bereits nach nur drei Jahren über die reduzierte Abwasserabgabe amortisiert. Dann führte der Austausch von zwei alten Turboverdichtern gegen zwei neue Aerzener Drehkolbenverdichter der Baureihe Delta Hybrid zu einer zusätzlichen Energie-Einsparung von ca. 13 % bei der ProzessluftErzeugung und seitdem zu einer monatlichen Reduzierung des EnergieBedarfs von insgesamt ca. 250.000 auf nur noch 140.000 kWh. Und aktuell wird in einem Feldversuch geprüft, ob der Austausch weiterer alter Turboverdichter – diesmal jedoch gegen luftgelagerte Turbogebläse der neuen Aerzener Baureihe ´AT-Turbo Generation 5´ – die Energieeffizienz der Prozeßluft-Erzeugung noch weiter verbessern kann. Erste Erkenntnisse lassen eine weitere jährliche Energie-Einsparung von ca. 60.000 Euro und jährlich ca. 15.000 Euro weniger Wartungskosten erwarten. In der Kläranlage Kaiserslautern (Ausbaugröße für 210.000 EW, Abwasser-Aufkommen ca. 60.000 m³/Tag) durchfloß das Abwasser die drei rechteckigen Kaskadenbecken (Gesamtvolumen 22.500 m³) bis 2008 mit vorgeschaltete Denitrifikation. Die Belüftung erfolgte über feinblasige Membranbelüftungsteller, 42 Rührwerke übernahmen zusätzlich die Umwälzung des Abwassers, und sechs Turboverdichter erzeugten in zwei Gruppen die Prozeßluft: – 3 Turboverdichter für Becken 1 und 2 (Einblastiefe 4 m) Höchstdruck 0,4 bis 0,45 bar, Liefermenge max. je 10.000 Nm³/h, – 3 Turboverdichter für Becken 3 (Einblastiefe 6 m) Höchstdruck 0,6 bar, Liefermenge max. je 5.000 Nm³/h. Die Turboverdichter, davon jeweils eine Redundanz-Anlage, wurden im Rahmen der Kläranlagenbemessung bei der Installation der dritten Reinigungsstufe, im Jahre 1996 ermittelt. Sie arbeiteten mit einer Konstantdruck-Regelung und beanspruchten bereits ca. 45 % des gesamten Ener-

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giebedarfs der Kläranlage. Meßsonden im Becken stellten die optimale Luftversorgung sicher, Druck und Menge wurden durch Regelungsorgane in den Verdichtern geregelt. Die Verteilung zu den Becken erfolgte über Irisblenden im Rohrleitungssystem. Die eingesetzten Turbos der klassischen Bauform mit Gleit- oder Wälzlagerung entsprechen schon lange nicht mehr dem aktuellen Stand der Technik. Sie arbeiten mit vorgeschaltetem Getriebe und Drehstrom-Asynchronmotor mit fester Drehzahl. Die Anlagen bauen sehr groß und verursachen einen hohen Wartungsaufwand.

Schritt 1: Umbau der Belebungsbecken In den drei Belebungsbecken wurde 2008 mit einem Kostenaufwand von 1,3 Millionen Euro ein komplett neues Verfahrens- und Belüftungskonzept realisiert. Seitdem durchfließt das Abwasser die Becken nach dem Prinzip der Pfropfenströmung. Außerdem wurden die Membranbelüftungsteller durch feinblasig arbeitende Membranplatten-Belüfter der Fa. Messner Umwelttechnik ersetzt. Diese Maßnahmen verbesserten den Wert für den Parameter NGes des in die benachbarte Lauter eingeleiteten gereinigten Abwassers von 13,0 auf 10,4 mg/l. Alleine durch eine deutliche Senkung der Energiekosten hätte sich die Gesamtinvestition von 1,3 Millionen Euro bereits nach nur vier Jahren amortisiert. Zusätzlich reduzierte sich die Höhe der Abwasserabgabe dauerhaft, und darüber hinaus konnte die Maßnahme gegen die Abwasserabgabe verrechnet werden. Nach dem Beckenumbau wird die Prozeßluft nicht mehr mit konstantem Druck, sondern bedarfsabhängig belastungs- oder zeitabhängig eingetragen. Die Belüftung wird jetzt über eine Gleitdruckregelung und eine abgestimmte Steuerungstechnik gefahren. Durch diese Maßnahmen sank der Energiebedarf für die Prozeßluft-Erzeugung bereits um ca. 40 %, durch den zusätzlichen Verzicht auf die nicht mehr benötigten 42 Rührwerke sogar auf ca. 58 %. Als Folge waren die vorhandenen Turboverdichter speziell am unteren Leistungslimit jetzt deutlich zu groß ausgelegt, so daß wertvolle elektrische Energie verschenkt wurde. Deshalb wurden zunächst neue Bedarfsmengen ermittelt und zusätzliche

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Blick auf die drei Belebungsbecken praktische Versuche gefahren. Es wurde sogar der Rückbau der Turboverdichter zu kleineren Leistungen erwogen. Schließlich wollte man zwei Turbokompressoren durch kleinere Drehkolbengebläse ersetzen, die kombiniert arbeiten sollten.

Schritt 2: Zwei neue Aerzener Drehkolbenverdichter „Nach Gesprächen mit mehreren Anbietern tauschten wir im Frühjahr 2010 zwei alte Turbokompressoren jedoch nicht gegen herkömmliche Drehkolbengebläse, sondern gegen zwei Aerzener Drehkolbenverdichter der damals neuen Baureihe Delta Hybrid aus, weil sie uns durch ihre technischen Daten, ihren niedrigeren Energiebedarf und durch sehr positive Referenzen überzeugten. Aerzener Anlagen waren uns allerdings auch schon bestens bekannt, weil sie schon in mehreren Kläranlagen arbeiteten, die über eine Tochtergesellschaft betriebenen werden“, erklärt Betriebsleiter Joachim Steidel. Die ölfrei verdichtenden Delta Hybrid-Aggregate vereinigen die Vorteile von Drehkolbengebläsen und Schraubenverdichtern in idealer Weise. Dabei tendieren die Maschinen für niedrigere Drücke mit einem innovativen verwundenen Kolbenprofil eher zu einem Gebläse, für höhere Drücke mit einem speziellen 3+4-Schraubenprofil eher zu einem Verdichter. Sie überzeugen durch eine deutlich verbesserte Energie-Effizienz und bieten Energie-Einsparungen bis 15 %, niedrige Wartungsund Servicekosten, hohe Zuverlässigkeit und eine robuste Lagerkonstruktion (Lebensdauer 60.000 Bh). Im Oktober 2010 wurden dann folgende Aggregate installiert: – für Becken 1 und 2 (Druckbereich 0,4 bis 0,45 bar) 1 Delta Hybrid-Aggregat D75L (Maximalleistung 4.100 Nm³/h), – für Becken 3 (Druckbereich 0,6 bar) 1 Delta Hybrid-Aggregat Typ D62S (Maximalleistung 3.001 Nm³/h). Beide Aggregate deckten in den zugeordneten Becken den Grund- und Schwachlastbereich ab, bei größerem Bedarf startete der vorhandene Turboverdichter. Durch diesen Austausch von zwei fünfzehn Jahre alten Turboverdichtern gegen zwei Aerzener Drehkolbenverdichter Delta Hybrid reduzierte sich der Energie-Aufwand für die Erzeugung der Belebungsluft sofort um 13 % pro Jahr.

Schritt 3: Neues Aerzener Turbogebläse „AT-Turbo Generation 5“ Eine intensive Untersuchung der Bedarfsmengen-Häufigkeiten in den Becken 1 und 2 zeigte, dass der Austausch der hier eingesetzten großen Turboverdichter (Liefermenge

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10.000 Nm³/h) gegen eine bedarfsgerechte Anlage zu weiteren Energie-Einsparungen führen wird. Deshalb entschied man sich Ende 2012 zu einem Feldversuch, für den die Aerzener Maschinenfabrik ein Turbogebläse der neuen Baureihe ´AT-Turbo Generation 5´ zur Verfügung stellte. Diese neue Baureihe war erstmalig auf der IFAT 2012 vorgestellt worden. Diese Anlage (Liefermenge 6.000 Nm³/h) hat den häufigsten Betriebsbereich zwischen 5.000 und 6.000 Nm³/h alleine abgedeckt. Im Schwachlastbereich unter 4.100 Nm³/h wurde der bereits 2010 installierte Aerzener Drehkolbenverdichter der Baureihe Delta Hybrid genutzt. Bei einem Bedarf über 6.000 Nm³/h arbeiteten beide Anlagen im Verbund. Dieser Feldversuch soll vor allem folgende Frage beantworten: – Kann ein Aerzener ´AT-Turbo Generation 5´ in Kombination mit einem Aerzener Drehkolbenverdichter der Baureihe Delta Hybrid die Energieeffizienz der Prozeßluft-Erzeugung der Kläranlage weiter verbessern? Die Aerzener Maschinenfabrik hat die Technologie der luftgelagerten, drehzahlgeregelten Turbogebläse zu einem neuen Aggregatekonzept, der „Generation 5“, weiterentwickelt. Dabei standen als bewährte „Vor-Produkte“ die Drehkolbengebläse Delta Blower und die Drehkolbenverdichter Delta Hybrid mit ihren modularen Baukastensystemen und den vielfältigen Kundenvorteilen Pate. Die neuen Turbogebläse AT-Turbo Generation 5 stehen für folgende Leistungsbereiche zur Verfügung: – Volumenströme: 17 – 220 m³/min (1.000 – 13.200 m³/h) – Druckbereich: 400 – 1000 mbar, höhere Drücke auf Anfrage

Blick auf die Verdichter-Station mit Aerzener Feldtest-Turboverdichter, einem alten Turboverdichter, zwei Aerzener Drehkolbenverdichter Delta HYBRID und zwei weiteren alten Turboverdichtern (von vorne nach hinten) Die neuen AT-Turbogebläse „Generation 5“ zeichnen sich durch eine weitere Verbesserung der Energieeffizienz, durch niedrige Wartungs- und Servicekosten, hohe Zuverlässigkeit und dank der absolut ölfreien, berührungs- und vibrationsfreien Luftspaltlagerung auch durch Langlebigkeit aus. Sie arbeiten sehr leise, können durch Side-by-Side-Aufstellung platzsparend installiert werden und sind durch ihre integrierte Touch-Screen-Steuerung sehr bedienerfreundlich. Bei diesen Anlagen kann die warme Abluft erstmalig über einen besonderen Flansch abgeleitet werden. Das bedeutet für den Betreiber: kühle Betriebsräume, keine unnötige Erwärmung der Belebungsbecken und bei Bedarf kostenlose Abwärme.

Idealer Prozeßluft-Erzeuger für Verbund-Systeme Mit den neuen Turbogebläsen der Baureihe ´AT-Turbo Generation 5´ hat die Aerzener Maschinenfabrik die Erzeugung von

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Prozeßluft für biologisch arbeitende Kläranlagen mit höchstmöglicher Energie-Effizienz und Versorgungssicherheit realisiert. In der Regel läßt sich der Prozeßluft-Bedarf einer Kläranlage nur im Verbund von verschiedenen Maschinentypen mit unterschiedlichen Leistungen realisieren, die sich durch ihre konstruktiven Eigenarten und Leistungsbereiche als ideale Grund- und Spitzenlast-Anlagen definieren lassen. Dann können die physikalischen Vorteile einer Strömungsmaschine (hohe Energieeffizienz im Auslegungspunkt) mit den Vorteilen von Drehkolbenmaschinen (hohe Regelbarkeit und guter Wirkungsgrad auch im Teillastbetrieb) ideal vereinigt werden. Hier erweisen sich die Anlagen der neuen regelbaren Baureihe AT-Turbogebläse Generation 5 als ideale GrundlastErzeuger. Als optimale Erzeuger von Spitzen- und Schwachlast-Bedarf liefert Aerzen die regelbaren Drehkolbengebläse der Baureihe Delta Blower und die regelbaren Drehkolbenverdichter der Baureihe Delta Hybrid.

Zusätzliche jährliche Energie-Einsparungen von ca. 60.000 Euro „Fest steht, dass die Energie-Effizienz der Prozeßluft-Erzeugung weiter optimiert wird“, erklärte Abwassermeister Thorsten Jung im Januar 2014 und verwies auf die bisher schon vorhandenen Daten des Feldversuchs und auf Berechnungen auf der Basis der Daten der aktuell für die Becken 1 und 2 eingesetzten Aerzener Anlagen-Kombination. Die zwei seit 2010 vorhandenen Aerzener Drehkolbenverdichter Delta Hybrid, die sich nach Auskunft von Joachim Steidel und Thorsten Jung bisher hervorragend bewährt haben, werden für alle drei Becken als gemeinsam arbeitende RedundanzAnlagen vorgehalten. Eine Delta Hybrid-Anlage soll aber auch zusätzlich in den Becken 1 und 2 zur Abdeckung von Schwachlast-Bedarf eingesetzt werden. Nach den bisherigen Erkenntnissen kann das angedachte Konzept mit drei neuen Turbogebläsen und den zwei seit 2010 vorhandenen Delta Hybrid-Drehkolbenverdichtern die Energie-Bilanz der Prozeßluft-Erzeugung durch jährliche Energie-Einsparungen von ca. 60.000 Euro noch einmal entscheidend verbessern. Zusätzlich werden sich die Wartungskosten durch den Betrieb ausschließlich neuer Anlagen um ca. 15.000 Euro reduzieren. Deshalb erwarten die Betreiber hier eine Amortisationszeit von höchstens fünf Jahren.

Aerzener Feldtest-Turboverdichter Inzwischen interessieren sich bereits weitere Klärwerksbetreiber für das in Kaiserslautern realisierte neue Konzept und die damit gemachten positiven Erfahrungen. Als erfolgreicher Dienstleister bietet die Wasser-Versorgung-Energie GmbH (WVE GmbH) Kaiserslautern, ein Tochterunternehmen der Stadt Kaiserslautern, aufbauend auf den eigenen Erfahrungen anderen Unternehmen tatkräftige Unterstützung in allen Fragen der Wasserversorgung und Abwasserentsorgung. Die Leistungen der WVE beginnen bei der kompetenten Beratung über die optimale Prozeßluft-Erzeugung, den optimalen Prozeßluft-Eintrag, bis hin zu KomplettLösungen, wie zum Beispiel die Umrüstung von Belebungsanlagen auf Rohr-/ Pfropfenströmung. Auf Wunsch übernimmt WVE sogar als Generalunternehmer den Umbau von Kläranlagen und garantiert für Energieeinsparung und Auslaufwerte. Basis dieser Erkenntnisse ist eine weitreichende Datenerfassung und intensive Auswertung des IST-Zustandes zur Ermittlung des für die jeweilige Anwendung optimalen Aggregats. Allgemein hat der Kombinationsbetrieb, bestehend aus den Aerzener Turbogebläsen und Drehkolbenverdichtern, deutlich bewiesen, daß die Vereinigung beider Maschinen-Technologien die Energie-Effizienz der Prozeßluft-Erzeugung in einer Kläranlage deutlich verbessern kann. Weitere Informationen unter: www.aerzener.de.

Eine neue Generation Spindelschieber Von Joachim Reichert – Marktsegmentleiter Abwasser bei der VAG-Armaturen GmbH Bevölkerungswachstum, Urbanisation und daraus resultierend der Schutz unserer Umwelt erfordern anspruchsvolle Anlagen- und Prozesstechnik. Damit steigen auch die Anforderungen der Planer und Betreiber von Anlagen der Abwasserentsorgung an die Funktionssicherheit und Zuverlässigkeit der eingesetzten Armaturen. Zusätzlich orientieren sich Planer, Anlagenbauer, wie auch die Betreiber bei der Auswahl der Armaturen unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten verstärkt an universell einsetzbaren Fabrikaten mit Montagevorteilen und einem hohen Maß an Betriebssicherheit. Es

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werden höchste Anforderungen an Qualität und Bedienungsfreundlichkeit der Armaturen gestellt. Sämtliche Bauteile müssen den absolut störungsfreien und vollautomatischen Betrieb von Abwasseraufbereitungsanlagen ermöglichen. Armaturen von VAG sind für einen störungsfreien Betrieb konzipiert, bei bestimmungsgemäßer Anwendung auch über Jahrzehnte hinweg.

Definition Spindelschieber Seit Abwässer kontrolliert abgeleitet werden, kommen in den Abwasser-

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bauwerken, Kanälen und Schächten diverse Absperrarmaturen zum Einsatz. Diese werden direkt an die Betonwände der Bauwerke, in offene Kanäle oder Gerinne, sowie am Auslauf von Rohrleitungen und Kanälen montiert. Die Bauarten unterscheiden sich dadurch wesentlich von den Armaturen, welche in Rohrleitungen montiert werden. Gehäuselose Armaturen sind Konstruktionen ohne ein den Abschlusskörper vollständig umschließendes Gehäuse. Der Abschlusskörper, eine Platte oder Tafel, wird in der Regel über eine Gewindespindel in einem Rahmen auf und ab bewegt. Gemäß der Grunddefinition von Armaturen bewegt sich der Abschlusskörper senkrecht zur Fließachse des Mediums, weshalb man grundsätzlich von einem Schieber sprechen kann. Im Abwasserbereich werden diese Schieber dann auch als Spindelschieber bezeichnet.

– Bedarfsgerechte Herstellung passend zu den Bauwerksöffnungen Grundsätzlich erfüllen Armaturen aus Guss auch heute noch diese Anforderungen, allerdings gibt es konstruktionsbedingte Nachteile: – Hohes Gewicht erschwert Handling und Transport – Spezielle Befestigungstechnik zum sauberen Anschluss an Bauwerkswände erforderlich – Unterschiedliche Medien/Abwässer erfordern spezielle Werkstoffe ( z. B. Ni-Resist ) – Eingeschränkte Flexibilität bei der Herstellung bestimmter Abmessungen

Hierbei ist eine sog. vierseitige – oder dreiseitige Abdichtung gegeben

Bild 3: Spindelschieber aus Gusseisen

Bild 1: Bild 2: Schieber 4-seitig dichtend Schütz 3-seitig dichtend Bei Schiebern kann der anstehende Wasserdruck Werte über dem Öffnungsquerschnitt der Armatur annehmen, während bei Schützen der maximal mögliche Wasserdruck durch die Höhe H des Abschlusskörpers begrenzt ist.

Einsatz gehäuseloser Armaturen Gehäuselose Armaturen finden ihren Einsatz z. B. in Klärwerken, Regenrückhaltebecken sowie in Schachtbauwerken von Entwässerungssystemen, ferner werden sie in Anlagen zum Hochwasserschutz installiert und sind in industriellen Beckenanlagen zu finden.

Seit Anfang/ Mitte der 80er Jahre werden gehäuselose Armaturen hauptsächlich aus Edelstahl hergestellt. Die Schweißund Bearbeitungstechniken für diesen Werkstoff wurden weiter entwickelt, die Vielfalt der Edelstähle für verschiedene Anwendungsgebiete hat stetig zugenommen. Ebenso wurde die Befestigung durch Klebeanker weiterentwickelt, was eine einfachere Montage ermöglicht. Die Vorteile gehäuseloser Armaturen aus Edelstahl sind unbestritten: – Höchste Korrosionsbeständigkeit durch Verwendung verschiedener Edelstähle – Geringeres Gewicht ermöglicht einfacheres Handling – Dichtungssysteme weichdichtend – Höhere Flexibilität bei der Herstellung hinsichtlich Abmessungen – Wirtschaftlich günstiger (wirtschaftlicher) herzustellen

Das Haupteinsatzgebiet ist der Abwasserbereich, weshalb diese Armaturen hinreichend robust und betriebssicher sein müssen. Die Aufgaben sind in erster Linie das Absperren bestimmter Bereiche, ferner – etwa bei Abzugsbecken – die Niveauregulierung mit Hilfe sogenannter Absenkschieber oder Schütze. Der Wasserspiegel wird reguliert, indem das Medium den auf eine definierte Höhe eingestellten Abschlusskörper überströmt. In Klärwerken werden hiermit beispielsweise Flüssigkeiten verschiedener Dichte getrennt.

Geschichte und Entwicklung gehäuseloser Armaturen Ursprünglich wurden gehäuselose Armaturen aus Gusswerkstoffen hergestellt, um folgende Anforderungen zu erfüllen: – Robuste und „unverwüstliche“ Konstruktion für sicheren Betrieb – Korrosionssicherheit der mit Abwasser in Berührung kommenden Bauteile – Zuverlässige Abdichtung der Abwasserkanäle/-öffnungen

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Bild 4: Spindelschieber aus Edelstahl

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Für gehäuselose Armaturen gibt es bis heute in Deutschland keine mit den Anforderungen für Rohrleitungsarmaturen vergleichbare Grundnorm. Die maßgebende Norm DIN 19569 erlaubt den Herstellern relativ freie Konstruktionen. In Bezug auf die Dichtigkeit – eine wesentliche Produkteigenschaft von Armaturen – erscheinen die Vorgaben dieser Norm geradezu anachronistisch. Nennweitenabhängig erlaubt diese Norm im Vergleich zu ausländischen Standards hier unverhältnismäßig hohe Leckagewerte:

Bild 5: Vergleich verschiedener Standardwerte VAG setzt von Anfang an deutlich höhere eigene Standards für die Dichtheit. Eines der Grundziele war, höchstens 5% des zulässigen Normwertes für die eigenen Schieber zuzulassen, in diesem Fall 9 Liter/Stunde anstelle von 180 Liter/ Stunde für eine Armatur mit einer Dichtlinie von 1,0 m, was einem quadratischen Schieber von 250 x 250 mm, also einer eher kleinen Armatur entspricht.

Bild 6: VAG EROX®plus Spindelschieber des Armaturenrahmens gibt die Strukturfestigkeit als Basis für das Dichtsystem. Hier gab das eigentlich alte Konstruktionsprinzip des Guss-Schiebers den immer noch gültigen und notwendigen Impuls, einen soliden Grundrahmen zu konstruieren –D  ie rückseitige Rahmendichtung gleicht Wandunebenheiten aus, der formstabile Rahmen gibt dem Dichtsystem die nötige Arbeitsbasis zuverlässig. (lässt das Dichtsystem zuverlässig arbeiten) –D  as patentierte Gleit-Keil-Dichtsystem wurde aus den beiden derzeit vorherrschenden Dichtsystemen für Spindelschieber entwickelt. Die bewährte Gleitführung einer Schieberplatte im Rahmen wurde mit der Anpress-Verstärkung von Keilpaaren in einer revolutionären Art und Weise kombiniert. Hierbei ermöglichen „in Reihe“ geschaltete Keilpaare auf Schieberplatte und Keil-Schlitten eine über alle Nennweiten zweckmäßig zu wählende Anordnung von Keilen zur Erhöhung der Dichtleistung in der Endlage.

Dieser eigene Anspruch wurde bis zur Forderung nach nahezu absoluter Dichtheit gesteigert. Ergebnis dieser Entwicklung ist der bekannte VAG EROX® Spindelschieber. Dieser Spindelschieber erreicht seine Dichtleistung jedoch nur unter folgenden Bedingungen: – Nahezu ideale = top-ebene (absolut ebene) Installationswand – Gleichzeitig 100% korrekt durchgeführte Montage Die Bedeutung dieser Anforderungen steigt drastisch bei wachsender Nennweite der Armatur (> DN 1000). Mit zunehmender Erfahrung im internationalen Anlagengeschäft begann VAG die Entwicklung einer neuen Schiebergeneration mit folgenden Entwicklungszielen: – Eine Rahmenkonstruktion, die einen sicheren, stabilen Anschluss an die Bauwerkswände ermöglicht – Ein Dichtsystem, das eine zuverlässige Dichtleistung garantiert – Ein möglichst universell einsetzbares Design für notwendige Form- und Funktionsvarianten Diese neue Generation heißt VAG EROX®plus Spindelschieber und kombiniert die konstruktiven Vorteile verschiedener Bauprinzipien. Der neue VAG EROX®plus Spindelschieber hat folgende Merkmale: – Die bewusste Trennung der funktionalen Dichtebenen Wand / Rahmen und Rahmen / Schieberplatte erlaubt ein Dichtsystem, welches vom Anschluss an die Installationswand entkoppelt ist. Die äußerst biegesteife Konstruktion

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Beim neuen, patentierten VAG Gleitkeilsystem sind Keile auf der Schieberplatte aufgeschweißt während ein Edelstahl“Schlitten“ die beweglichen Keile aufnimmt. Das gesamte System gleitet über nahezu den kompletten Hub auf und ab.

Bild 7: VAG Gleitkeilsystem Kurz vor Erreichen der Endposition wird der Keilschlitten gestoppt. Durch die Weiterbewegung der Schieberplatte verschieben sich die Keile gegeneinander und pressen die Schieberplatte gegen das vertikale Dichtungsprofil. Die hervorragende Dichtleistung des VAG EROX®plus Spindelschiebers basiert auf folgenden 3 Merkmalen: 1. Das Verriegelungssystem unterstützt im Bereich der oberen Querdichtung. Bild 8: Verriegelungssystem des VAG EROX®plus Spindelschiebers 2. Das große Profil der Bodendichtung sorgt für sicheren Kontakt zwischen Platte und Dichtung – auch bei Verformung der Schieberplatte Bild 9: Einstellung Endanschlag beim VAG EROX®plus Spindelschieber

3. Die „Reihenschaltung“ der Keile ermöglicht geringe Keilabstände Bild 10: Reihenschaltung Keile des VAG EROX®plus Spindelschiebers Die Feld-Tests der neuen Armatur verliefen selbst unter sehr rauen Bedingungen äußerst positiv. Im hier dargestellten Fall hatten die im Abwasser befindlichen Inhaltsstoffe keinen negativen Einfluss auf die Funktion des Dichtsystems.

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Bild 11: Testeinbau eines VAG EROX®plus Spindelschiebers auf Hilfsrahmen montiert Die Bauweise des Schiebers lässt sich auf die in der Praxis geforderten Varianten – Kanalschütze bzw. Spindelschieber übertragen – Absenkvarianten übertragen – Sohlgleiche Einbauten übertragen.

Neben dem Schieber mit revolutionärem Dichtsystem wurde das passend abgestimmte VAG REMO Fernantriebssystem mit entwickelt, welches insbesondere die Antriebsarten – steigende Spindel ( für überflutete Einbaufälle ) – offene oder geschlossene Rahmenbauweise als adaptierbare Standardmöglichkeiten bietet. Der neue VAG EROX®plus Spindelschieber ist standardmäßig im Werkstoff Edelstahl 1.4301 (A2), sowie aus 1.4571 (A4) in den Nennweiten 150/150 – 1200/1200 mm zusammen mit dem umfangreichen VAG REMO Fernantriebssystem kurzfristig ab Lager verfügbar.

Zusammenfassung Als Weiterentwicklung des VAG EROX® Spindelschiebers ist der neue VAG EROX®plus Spindelschieber die Innovation im Bereich von Spindelschiebern am Markt. Er dient als Absperr- und Regulierarmatur mit offener oder geschlossener Rahmenkonstruktion aus Edelstahl zur Wandmontage. Seine besonders robuste Konstruktion mit neu entwickeltem, patentierten Dichtsystem eignet sich bestens für Anwendungen mit höchsten Anforderungen an die Dichtigkeit im Abwasser, in kommunalen Kläranlagen, in Regenrückhaltebecken, im Hochwasser – und Havarieschutz, sowie in Abwasseranlagen der Industrie und in Kraftwerken. Die Kompaktarmatur als selbsttragende Rahmenkonstruktion ist betriebsfertig vormontiert und ermöglicht daher eine schnelle Montage sowie Inbetriebnahme. Das neuentwickelte und patentierte VAG Gleit-Keil-System, welches von VAG Ingenieuren als Ergebnis langjähriger Erfahrung entwickelt wurde, sorgt nicht nur für niedrige Betätigungskräfte, sondern durch die Verpressung zwischen Schieberplatte und Profildichtung in der Endlage auch für eine verbesserte Dichtheit. Spindelschieber aus Edelstahl stellen eindeutig die wirtschaftlichere Lösung für heutige Anwendungen in der Abwasserwirtschaft dar. VAG hat die volle Verfügbarkeit über alle gängigen Größen, Einbausituationen und Antriebsausführungen ob Handbetätigung, Elektro- oder Pneumatikantriebe. Selbst für Spindelschieber nach anderen Normen (z.B. nach AWWA) und auch für jeden, noch so komplizierten Einsatzfall bietet VAG die richtige Lösung an. Weitere Informationen unter: www.vag-group.com.

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BMWi Markterschließungsprogramm Kenia 2014 Wasserversorgung und Abwasserentsorgung Die trAIDe GmbH wurde vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) ausgewählt, um deutsche Unternehmen aus dem Bereich Wasserversorgung und Abwasserentsorgung bei der erfolgreichen Positionierung ihrer Produkte und Dienstleistungen in Kenia zu unterstützen. Die makroökonomischen Kennzahlen der letzten Jahre verdeutlichen, dass Kenia der wirtschaftliche Motor der gesamten Region Ostafrika ist.

Das Projekt Das Geschäftsanbahnungsprojekt „Wasserversorgung und Abwasserentsorgung Kenia 2014“ ist Bestandteil des Markterschließungsprogramms des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie und wird aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages gefördert. Die Anzahl der Teilnehmer für dieses Projekt ist auf 12 deutsche Unternehmen begrenzt. Bei Projektteilnahme wird, je nach Unternehmensgröße, ein Eigenbeitrag von 500 E bis 1.000 E (brutto) erhoben, hinzu kommen Reise- und Aufenthaltskosten. Der Fokus des Projektes liegt auf der von der trAIDe GmbH organisierten Geschäftsanbahnungsreise nach Nairobi, die vom 30.Juni bis zum 03. Juli 2014 (27. KW) stattfinden wird.

Projektziel ist es, für deutsche Unternehmen Geschäftsmöglichkeiten im Wasserwirtschaftsektor in Kenia aufzuzeigen sowie mit passenden lokalen Geschäftspartnern zusammenzubringen.

Der Teilnehmernutzen – Persönliche Treffen mit Ihren passenden, handverlesenen Partnern für Geschäftsgespräche – Möglichkeit der Vorstellung Ihres Produkt- und Dienstleistungsportfolios vor kenianischen Vertretern der Gesundheitsbranche – Auswahl Ihrer potenziellen Geschäftspartner anhand Ihres persönlichen Anforderungsprofils – Erhalt wichtiger Informationen zur kenianischen Wirtschaft und branchenspezifischer Daten Wir empfehlen interessierten Unternehmen sich möglichst frühzeitig, direkt bei der trAIDe GmbH, anzumelden (Kontaktdetails finden Sie unten). Weitere Informationen unter: www.traide.de und www.traide.de/kenia-wasserwirtschaft.

Netzunabhängige Messwerteerfassung Von Stephan Frank – NIVUS GmbH, Eppingen Die Forderung nach einem engmaschigen Messdatennetz in wasser- und abwassertechnischen Einrichtungen steigt rasant an. Dabei treiben steigende Gebühren, gesetzliche Vorgaben, notwendige Überwachungen von Sonderbauwerken sowie der Hochwasserschutz den Ausbau dazu notwendiger Messpunkte stetig voran. Zwingend müssen für die Gesamtbetrachtung auch Messdaten aus Gebieten mit schlechter Infrastruktur und fehlendem Energienetz einbezogen werden. Systeme zur netzunabhängigen Messwerterfassung sind bei der Auswahl, der Planung und dem Betrieb differenziert zu netzversorgten Anlagen zu betrachten. Der folgende Leitfaden beleuchtet die Möglichkeiten der netzunabhängigen Messwerterfassung unter Berücksichtigung der fehlenden Energieversorgung am Messpunkt, der Gefahr von Vandalismus, dem Messdatentransfer und der Inbetriebnahme der Messtechnik aus Sicht der betrieblichen Praxis. Abschließend werden exemplarisch die Gesamtkostenblöcke eines Messsystems aufgezeigt. Hierbei wird rasch deutlich, dass der reine Vergleich der Anschaffungskosten die echten Kosten über die gesamte Betriebszeit nicht darstellt.

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Einleitung Das wachsende Bewusstsein für einen ökonomischen und ökologischen Einsatz der Ressourcen sowie eine Vielzahl gesetzlicher Bestimmungen, die unter anderem nach einem lückenlosen Nachweis der Wirksamkeit von Gewässerschutzeinrichtungen und Sonderbauwerken verlangen, erfordern den Betrieb eines engmaschigen Messdatennetzes. Daneben steigen die Forderungen nach Frühwarnsystemen bei der Überwachung von Hochwasserschutzeinrichtungen, Flüssen und Grundwasser-pegelständen. Um alle Handlungsalternativen rechtzeitig ausschöpfen zu können, müssen die ermittelten Messdaten unmittelbar und zuverlässig zur Verfügung stehen. In einer abwassertechnischen Anlage mit bestehender Infrastruktur ist die messtechnische Überwachung mit netzversorgten Systemen unproblematisch und kann mit standardisierten Komponenten ausgeführt werden. Eine enorme Herausforderung stellt dagegen der Betrieb von Messstellen in nicht urbanen Gebieten dar. Die Planer und Betreiber müssen sich folgenden Problematiken stellen: – Fehlende Energieversorgung

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– Schlechte Zugänglichkeit der Messpunkte – Gefahr von Vandalismus – Transfer der Messdaten – Personalleinsatz für die Inbetriebnahme und den Betrieb der Anlagen – Baulich / optische Vorgaben, z.B. in Landschaftsschutzgebieten – Bewältigung des ansteigenden Messdatenvolumens

Planungskriterien Energieversorgung Bei der Planung einer Messstelle ohne Netzversorgung ist zunächst die Frage nach der alternativen Energiequelle zu klären. Mittlerweile sind viele Möglichkeiten, Energie autark bereitzustellen, am Markt verfügbar. Das Angebot reicht von Solarzellen über Windkraftanlagen bis hin zu Brennstoffzellen. In der Regel erweisen sich solche Ansätze jedoch wegen der hohen Kosten und des Aufwandes als nicht praktikabel. Das Ziel ist es, die benötigte Messtechnik langfristig und mit minimalem Wartungsaufwand mit integrierten Batterien oder Akkumulatoren zu betreiben. Mittlerweile sind Messsysteme am Markt erhältlich, die auf einen minimalen Energieverbrauch optimiert sind. Hierbei muss allerdings das Gesamtsystem betrachtet werden. Wichtig ist das optimale Zusammenspiel des Messumformers und der Messsonde. Zum Beispiel ist der Anschluss von Radarsonden, die eine Messzeit von bis zu 30 Sekunden benötigen, an einen energie-optimierten Messumformer wenig zielführend. Hier bieten sich speziell entwickelte Ultraschallsensoren mit einer benötigten Messzeit von lediglich 3 Sekunden an. Im Vergleich zu herkömmlichen Sensoren wird dadurch eine etwa 10-fach längere Betriebszeit erreicht.

resultierenden notwendigen Querverdrahtungen und der vergrößerte Platzbedarf erhöhen das Gefahrenpotential enorm. Die Darstellung (Bild 1) zeigt einen exemplarischen Aufbau eines Mess-systems, an welches Messsonden direkt angeschlossen werden können und in dem alle notwenigen Komponenten in einem Gehäuse untergebracht sind. Durch die richtige Auswahl der Messsysteme ist es nur in seltenen Fällen notwendig, die eingesetzten Akkumulatoren mit einer Solaranlage zu unterstützen. Hier gilt die Formel: Je energieeffizienter das Messsystem ist, desto kleiner ist die benötigte Solarfläche und umso uninteressanter wird die Anlage für einen Diebstahl. Solaranlagen aus dem Konsumerbereich sind in der Regel wenig robust ausgeführt. Die Glasflächen sind nicht gegen äußere Krafteinwirkungen geschützt. Mittlerweile wurden speziell für die Messwertaufnahme in nicht urbanen Bereichen Solaranlagen mit dem Schutzgrad IP 68 in robusten, schlagfesten Druckgussgehäusen realisiert. Die Solarfläche wird hierbei zusätzlich durch ein Sicherheitsglas geschützt. Zur Reduzierung der Angriffsfläche und für eine schnelle Installation sind alle not-wendigen Komponenten (z.B. Messsignalauswertung, Pufferakkus, Laderegelung etc.) im Solargehäuse untergebracht. Die notwendigen Sensoren können dadurch direkt an das Solarmodul angeschlossen werden (Bild 2).

Schutz vor Vandalismus Die Gefahr von Vandalismus kann nicht vollständig ausgeschlossen werden. Es gibt jedoch Lösungsansätze, um die Angriffspunkte auf ein minimales Maß zu reduzieren. Empfehlenswert sind grundsätzlich Messsysteme, die alle benötigten Komponenten zur Versorgung der Messsonden, Messsignalauswertung, Datenspeicherung, Datentransfer und Energieversorgung in einem Gehäuse mit minimaler Baugröße vereinen. Die Verwendung mehrerer Gehäuse, die daraus

Bild 2: Exemplarische Darstellung eines robusten Solarsystems mit GPRS Datenübertragung Messdatentransfer Die fehlende Infrastruktur am Messpunkt wirft während der Planungsphase die Frage nach dem Transfer der Messdaten auf. Hierbei wird häufig ein signifikanter Zielkonflikt zwischen der wachsenden Anzahl an Messpunkten und einer dünner werdenden Personaldecke deutlich. Das regelmäßige Anfahren der Messpunkte zum Auslesen der Messdaten ist sehr personal- und zeitintensiv. Ein weiterer wesentlicher Nachteil bei dieser Vorgehensweise ist, dass zu keinem Zeitpunkt Echtzeitdaten zur Planung oder Reaktion auf Ereignisse zur Verfügung stehen. Es können lediglich historische Datensätze für Auswertungen herangezogen werden.

Bild 1: Exemplarische Darstellung eines Messsystems mit GPRS Datenübertragung und internem Akku

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Seit einiger Zeit etabliert sich für den Datentransfer die Übermittelung der Messdaten mittels GPRS (General Packet Radio Service als Dienst im GSM Netz). Dieser Dienst wird von allen bekannten GSM Netzbetreibern (z.B. Deutsche Telekom, O2 etc.) zur Verfügung gestellt. Dazu muss das Messsystem mit

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einem GPRS-Modem ausgerüstet werden. Solche Modems sind mittlerweile in allen Bauformen und für verschiedene Anwendungsbereiche erhältlich. Für den Bereich der netzunabhängigen Messwert-erfassung eignen sich Messsysteme mit bereits eingebautem Modem. Dadurch können Querverdrahtungen vermieden werden. Zur Nutzung des GPRS-Dienstes muss mit einem ausgewählten Netzbetreiber ein Telekommunikationsvertrag abgeschlossen werden. Dieser regelt unter anderem die Abrechnungsgebühren und Modalitäten. Nach Abschluss eines Vertrages wird vom Netzbetreiber eine SIM-Karte zur Verfügung gestellt. Diese muss in das Messgerät eingesetzt werden. Herkömmliche GPRS-Modems stellen hierfür einen SIM-Karteneinschub zur Verfügung. Bild 4: SIM-Karteneinschub am Modem

Der notwendige Vertragsabschluss stellt die Betreiber vor wichtige Fragen, z.B: – Welcher Anbieter ist der Richtige? – Welches Netz ist am Messpunkt verfügbar? – Wie hoch ist das zu erwartende Datenvolumen und wie hoch sind die Kosten?

Bild 5: Gesamtsystem mit integriertem Modem und gesteckter SIM-Karte – Wie verwalte ich die Telekommunikationsverträge? – Wie schütze ich mich vor einer Kostenexplosion? – Wie können die benötigten SIM-Karten verwaltet werden? – Wie können wiederkehrende Zahlungsflüsse bewältigt werden? – Wie sind die laufenden Kosten in der Kostenplanung unterzubringen? Die Planung, Recherche, Kostenvergleiche, Organisation und Verwaltung dieser administrativen Dinge übersteigt nicht selten den Aufwand der eigentlichen Messaufgabe, z.B. der Messung eines einfachen Pegelwertes. Im Gegensatz zu herkömmlichen Modems gibt es innovative Lösungen, die durch die Verwendung von sogenannten SIM-Modulen den Einsatz von SIM-Karten überflüssig machen. Die SIM-Module werden fest auf der Elektronik des Messgerätes verbaut. Oxidation der Kontaktflächen der SIM-Karten und damit verbundene Kommunikationsausfälle gehören der Vergangenheit an. Die SIM-Module sind fester Bestandteil des Gerätes und werden als Einheit angeboten. Der Betreiber hat somit lediglich einen Ansprechpartner und muss bei Rückfragen nicht zwischen dem Gerätehersteller und dem Netzbetreiber differenzieren.

Ein großer Vorteil stellt hier die Netzproviderunabhängigkeit dar. Das System bucht sich in das beste GSM-Netz am Messpunkt ein. Dadurch entfällt die Recherche nach dem verfügbaren Netzprovider von Messpunkt zu Messpunkt. Dieses Verfahren bietet zusätzlich die höchste Verfügbarkeit, da bei Netzüberlastung- oder Ausfall ein automatischer Netzwechsel erfolgt. Der Einsatz der SIM-Module erlaubt die Verwendung des GPRS-Dienstes ohne Abschluss eines Kommunikationsvertrages. Somit entfällt die Recherche nach dem richtigen Netzbetreiber, die Überwachung der Vertragsfristen, der Vergleich von Leistungen und vielem mehr. Eine der wichtigsten Entscheidungsgrundlagen bei der Wahl des richtigen Anbieters ist die absolute Kostensicherheit der Übertragungsgebühren. Bei der Verwendung der SIM-Module werden Fixpreise und Abrechnungsmodelle angeboten, die mit einem PrePaid-Modell vergleichbar sind. Es werden auf Grundlage der vorgesehenen Nutzung Datenpakete berechnet, die sämtliche Kosten für einen bestimmten Zeitraum beinhalten. Dabei ist für den Betreiber irrelevant, welcher Netzanbieter vom SIM-Modul am Messpunkt gewählt wird. Die Kosten werden bei Beginn der Laufzeit als Einmalbetrag entrichtet. Dieses bietet z.B. im Rahmen von Förderprojekten einen entscheidenden Vorteil, da hierbei in der Regel die Anschaffungskosten, nicht aber die Kosten für den Betrieb gefördert werden. Das PrePaid-Modell schafft die Möglichkeit, die laufenden Übertragungskosten in die Anschaffungskosten zu übernehmen und spart zusätzlich die Aufwendungen eines monatlichen Zahlungsflusses, der bei herkömmlichen SIM-Kartenverträgen Standard ist. Das Verfahren arbeitet weltweit nach dem gleichen Prinzip und ist somit auch bei grenznahem Einsatz unproblematisch einsetzbar. Inbetriebnahme von Messsystemen mit GPRS Datenfernübertragung Das Verdrahten von Messsonden und elektrischen Anschlüssen gehört mittlerweile zum betrieblichen Alltag. Die Parametereinstellungen für eine GPRS-Datenfernübertragung vorzunehmen stellt jedoch viele Anlagenbetreiber vor eine große Herausforderung. Zu den technischen Hürden kommt zusätzlich die Angst, dass bei fehlerhaften Einstellungen hohe Übertragungskosten erzeugt werden, die nicht selten den Anschaffungspreis des Gerätes um ein vielfaches übersteigen. Bei herkömmlichen Systemen müssen der Messumformer und die SIM-Karte aufeinander abgestimmt werden. Dieses erfolgt durch die Einstellung netzbetreiberspezifischer Parameter im Messumformer. Dafür sind zusätzliches Equipment, Softwaretools und somit entsprechendes Know-How notwendig. Bei der Erstinbetriebnahme der Messsysteme müssen für die Einstellungen, Tests, Recherchen der richtigen Parameter (z.B. APN, PIN, etc.) gewöhnlich eine bis zwei Arbeitsstunden eingeplant werden. Messsonden anschließen – Akku einstecken – fertig! So einfach es klingt, so einfach ist auch die Verwendung von Messsystemen mit integriertem SIM-Modul. Hierbei sind keine weiteren Einstellungen notwendig. Gerade im Störfall treten die Vorteile der Geräte voll zu Tage, da ein Gerätewechsel von jedem Mitarbeiter auch ohne Programmierkenntnisse und Wissen über die jeweils verwendeten SIM-Karteneinstellungen durchgeführt werden kann.

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Wirtschaftlichkeitsbetrachtung Viel zu häufig werden bei der Entscheidung für ein Messdatenerfassungssystem lediglich die Anschaffungskosten betrachtet. Vielmehr ist es aber für den Betreiber essentiell, die Gesamtkosten eines Systems (Total Cost of Ownership) über die gesamte Laufzeit zu beleuchten. Anhand der unten gezeigten Grafik werden die wichtigsten Kostenblöcke exemplarisch aufgezeigt.

Bild 6: Übersicht über die Gesamtbetriebskosten Werden zum Beispiel Messgeräte mit internen SIM-Modulen mit herkömmlichen GPRS-Geräten verglichen, so werden die Anschaffungskosten der Geräte mit SIM-Modulen zunächst etwas höher ausfallen. Über die gesamte Betriebszeit gesehen und nach der Betrachtung der Gesamtkosten werden diese Messgeräte jedoch einen klaren Kostenvorteil durch Einsparungen in den restlichen Kostenblöcken aufzeigen.

Weiterverarbeitung der gemessenen Daten Neben der Auswahl des optimalen Messsystems zur netzunabhängigen Messwertaufnahme ist die Weiterverarbeitung der gemessenen Daten die zweite Säule bei der Konzeption der Gesamtanlage. Hierfür sind unterschiedlichste Systeme auf dem Markt erhältlich. Die Auswahl muss zwingend mit den Anforderungen und dem Bestand des Betreibers abgeglichen werden. Als Favoriten kristallisieren sich die Lösungen heraus, die ohne Programmierkenntnisse einzurichten und zu bedienen sind und gleichzeitig universelle Schnittstellen zur Anbindung an bestehende Leitsysteme bieten.

Fazit Es gibt mittlerweile viele unterschiedliche technische Lösungen für die netzunabhängige Messwerterfassung. Dabei gibt es wie beschrieben einige Hürden und wichtige Punkte, die von Beginn an berücksichtigt werden müssen. Innovative Gesamtlösungen, wie z.B. die Entwicklung der SIM-Module und energieeffizienter Messsysteme versetzen den Betreiber jedoch in die Lage, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren. Wesentlich ist der sichere, ökologische und ökonomische Betrieb der Anlage und nicht die Verwaltung von Telekommunikationsverträgen oder intensivem Personaleinsatz. Es zeigt sich bei der Auswahl des richtigen netzunabhängigem Messsystems, dass die auf den ersten Blick billigste Lösung nicht immer die günstigste ist. Weitere Informationen unter: www.nivus.de.

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EBRO ARMATUREN erhält Großauftrag für UF-Anlage in Aserbaidschan EBRO ARMATUREN erhielt von HidroLotus den Auftrag über die Lieferung von über 2000 Armaturen. HidroLotus ist ein Joint Venture von Azeri Hidro-Gruppe und der türkischen Lotus Gruppe. Die UF-Wasseraufbereitungsanlage wird in Baku gebaut und hat eine Kapazität von 520.000 m³ pro Tag. Sie wird zukünftig einen beträchtlichen Teil der Trinkwasserversorgung für drei Millionen Menschen in der Hauptstadt übernehmen. EBRO ARMATUREN hat Absperr- und Regelarmaturen geliefert in den Nennweiten DN 50 – DN 1200 in den Gehäuse-

versionen Zwischenflansch (Typ Z 011-A) und Doppelflansch (Typ F012-A) sowie eine geringe Stückzahl PTFE-ausgekleideter Klappen des Typs T 200. Die weichdichtenden Armaturen für Betriebsdrücke bis 10 bar wurden hauptsächlich mit Edelstahl Scheiben mit Rilsan Beschichtung ausgestattet. Die Betätigung erfolgt manuell oder pneumatisch durch EBRO Schwenkantriebe Typ EB in doppelt- und einfachwirkender Ausführung und mit Schaltkästen Typ MSK. Die Regelarmaturen sind mit elektrischen Antrieben Fabrikat Auma automatisiert. Zum Lieferumfang gehörten zudem auch Ringkolbenventile, Kugelhähne und Rückschlagklappen. Der Wert des Auftrags beläuft sich auf 3 Millionen Euro.

SCHNURRER lieferte für Großprofilkanal FBS-Stahlbetonfertigteile

Premiere in Nürnberg Nach 106 Jahren wurde es Zeit: der Großprofilkanal mit den lichten Abmessungen 1600/2000 mm in der Gibitzenhofstraße in Nürnberg Ortsteil Steinbühl musste über rund 25 m erneuert werden. Dazu wurden von SCHNURRER, Weiden, neun Stahlbetonfertigteile (Rohrhauben) passgenau hergestellt. Einwandfreie Funktionsfähigkeit über einen Zeitraum von mehr als 100 Jahren, ist mit aus Beton gefertigten Kanälen keine Seltenheit. Im 21. Jahrhundert werden Rohre und Schächte aus Beton und Stahlbeton nach den FBS-Qualitätsrichtlinien, auf Grund der heute möglichen Produktionsund Betontechnologie in einer wesentlich höheren Qualität gefertigt. Über die Nutzungsdauer von Kanälen, die mit FBSProdukten gebaut wurden, müssen sich Bauherren daher keine Gedanken machen. Die Stadtentwässerung und Umweltanalytik Nürnberg (SUN) begeht Ihre Großprofile in einem 5-jährigen Turnus. Bei der letzten Untersuchung in der Gibitzenhofstraße wurden Risse und Verschiebungen festgestellt, die nicht mehr tragbar waren.

den Ausfall dieser Linie benötigt werden, nur in den Sommerferien zur Verfügung steht, standen für die gesamte Maßnahme maximal sechs Wochen Bauzeit zur Verfügung. Seitens der SUN wurden ca. 1,5 Wochen für die Wiederherstellung des Straßenbahngleises und der Fahrbahn veranschlagt. Im Vergleich zu der Errichtung Anfang des 20. Jahrhunderts in Ortbeton, kamen auf Grund der kurzen Bauzeit von ca. 4,5 Wochen für die Fa. Scharnagl, Weiden ausschließlich Fertigteilsegmente in Frage. Die Innenabmessungen der Fertigteile des zu erneuernden Teilabschnittes wurden durch die JOSEF SCHNURRER GmbH & Co. KG aus Weiden millimetergenau gefertigt, da sich die neuen Rohrhauben mitten im Strang

Nach 106 Jahren wurde es Zeit für einen neuen Betonkanal Die Teilerneuerung des Profilkanals wurde ausgeschrieben. Da sich dieser Kanal unter einer Straßenbahnlinie befindet und die zusätzlich erforderliche Anzahl von Bussen, die durch

Bei der Untersuchung des über 100 Jahre alten Kanals wurden Risse und Verschiebungen festgestellt.  Foto: SUN

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und ausbetoniert. Nach dem Anbinden der Hausanschlüsse in die bereits im Werk seitens des Herstellers eingebrachten Steinzeugdichtelemente wurde die Baugrube bis ca. 30 cm über den Rohrscheitel mit Flüssigboden verfüllt. Kommentar von Ralph Schwarz von der SUN: Die Qualitätskontrolle durch den Bauherrenvertreter vor Ort zeigte keinerlei Anlass zur Unzufriedenheit. Die Oberflächen waren ausgesprochen glatt und frei von Unregelmäßigkeiten. Die Nuten für den späteren Einbau der Einstemmdichtungen waren maßhaltig und scharfkantig. Die Teile waren durchnummeriert, damit die eingebauten Stutzen zu den Hausanschlüssen passen. Nach dem Versetzen der Fertigteile zeigte sich die Maßgenauigkeit der Kanalhauben: es waren keine Versätze festzustellen.

Rohrhauben mit Nut für die Einstemmdichtung.  Foto: SCHNURRER befinden. Aus diesem Grund war es enorm wichtig, die Innenabmessungen zu 100% einzuhalten. Die Gestaltung der Außenkontur stimmte die JOSEF SCHNURRER GmbH & Co. KG auf Ihr Schalungssystem ab. Erneuert wurden nur die Hauben, da eine Um- oder Überleitung des Trockenwetterabflusses nicht möglich war. Nach dem der alte Kanal freigelegt war, wurde dieser durch die Fa. Scharnagl bis auf Banketthöhe abgebrochen. Die grobe Abbruchebene wurde mit Elektrohämmern Zentimetergenau auf die erforderliche Tiefe gebracht, gereinigt und es wurde eine plane Aufstellfläche für die neuen Hauben hergestellt. Die Hauben wurden auf ein selbstklebendes Dichtungsband versetzt und ausgerichtet. Von außen wurden die Fugen mit Polymerbitumen-Schweißbahnen und von innen mit Einstemmdichtungen abgedichtet. Die Anschlüsse an den Altbestand wurden eingeschalt

Die Rohrhauben wurden auf ein selbstklebendes Dichtungsband versetzt und ausgerichtet. Foto: Scharnagl

Undichte Abwasserbauwerke schnell und fachgerecht sanieren

15 in einer Woche: Schnell abbindendes Spezialmaterial dichtet korrodierte Schächte und Abscheider auf Industriebrache dauerhaft ab Schmutzwasserschächte, Fett- und Ölabscheider zählen zu den sicherheitskritischen Bereichen im Gewerbebau: Je nachdem welche Stoffe durch sie laufen, reicht schon eine kleine Leckage zur Kontamination des umgebenden Bodens oder gar des Grundwassers aus. Bei der Neunutzung aufgelassener Fabrikgebäude oder Industriebrachen können über Jahre kaum gewartete und verwitterte Abwasserinstallationen daher zum Problem werden – so auch beim Verkauf eines Teils des alten Philips-Geländes in Aachen. Lediglich zwei Wochen hatte die beauftragte Kanaltechnikfirma Rohrsan Zeit, um 15 Schächte sowie einen Fettabscheider instand zu setzen. Um innerhalb dieser knappen Frist die vorhandenen Löcher zu schließen und die Betonwände dauerhaft zu schützen, nutzte das Unternehmen eine Kombination sehr schnell abbindender Mörtel und Beschichtungen des Bausanierungsspezialisten IPA. Damit waren alle Schachtanlagen nach nur fünf und der Abscheider nach drei Tagen wieder funktionstüchtig. Schon seit 2009 wurde das Gelände an der Aachener Weisshauserstraße nicht mehr genutzt. Als ein Kaufinteressent Mitte 2013 die Bedingung stellte, dass das Abwassersystem intakt und gemäß § 61 a des Landeswassergesetzes (LWG) Nordrhein-Westfalen dicht sein müsse, wurden die ent-

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sprechenden Schächte erstmals inspiziert und gravierende Mängel festgestellt. „An 15 Schächten fand sich neben den herkömmlichen Schäden eine zum Teil massive Grundwasserinfiltration“, berichtet Michael Schreiber, Geschäftsführer der Rohrsan Rohr- und Kanaltechnik GbR. „Auch beim Fettabscheider der hauseigenen Kantine drückte Grundwasser durch den Boden. Außerdem war er stark korrodiert, die Zuschlagstoffe im Beton waren deutlich sichtbar.“ Da bereits ein fester Termin zur Übergabe des Objekts vereinbart war, blieben für die notwendigen Sanierungsarbeiten nur zwei Wochen Zeit. Jeder zusätzliche Tag wäre mit Konventionalstrafen belegt worden. Herkömmliche Mörtel und Abdichtmassen fielen damit aus, da sie zum Abbinden teils sehr lange brauchen und sich die folgenden Arbeitsschritte dadurch verzögert hätten. Auch sind längst nicht alle Materialen für den Einsatz in so feuchter Umgebung und mit permanentem Wassereintritt geeignet. Um ein passendes Abdichtsystem zu finden, arbeitete das Unternehmen daher mit der IPA Bauchemische Produkte GmbH zusammen, die auf Mittel zur Instandsetzung von Abwasserbauwerken und Abscheidern spezialisiert ist. „Vorteil dieser Produkte ist, dass sie sich sehr leicht und sicher verarbeiten lassen und nach

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dem Aufbringen schnell belastbar sind. Immerhin spielt der Faktor Zeit in der Schacht- und Abscheidersanierung generell eine große Rolle“, so Schreiber. Hinzu kam, dass der Gebietsleiter von IPA für Nordrhein-Westfalen, Martin Lokotsch, die Maßnahme vor Ort begleitete und die Kanaltechniker mit seinem Fachwissen unterstützte, indem er beispielsweise die zu beachtenden Parameter oder die richtigen Mischverhältnisse erklärte. Auf diese Weise konnte sichergestellt werden, dass die Ergebnisse von Beginn an den Anforderungen an die Dichtheit entsprachen.

gen und abgerieben. Eine Erleichterung war dabei die hohe Stellfähigkeit des Materials, durch die es auch dicker aufgetragen werden kann, ohne unter seinem eigenen Gewicht wieder von der Wand zu rutschen, wie Schreiber bestätigt: „Die maximale Schichtdicke lag bei uns bei etwa 20 mm.“ Als Abbindezeit reichen etwa 20 Minuten, bei dem Objekt in Aachen ließ Rohrsan den Mörtel sogar über Nacht trocknen.

Zügige Sanierung dank schnell abbindender Mörtel

Zum Abschluss wurde die Innenseite des Abscheiders noch zum Schutz vor aggressiven Medien mit IPA Polyschicht überzogen, einer hochbeständigen Polymer-Silikat-Beschichtung, die pH-Werten von 0 bis 14 zuverlässig widersteht. Damit kann der Untergrund künftig nicht mehr von Fetten, Ölen, Reinigungsmitteln oder sogar biogener Schwefelsäure angegriffen werden. Das Zwei-Komponenten-System aus Bindemittel und Härter wurde nach DIBT Z-59.12-374 zugelassen, ist allerdings noch recht neu auf dem Markt, weshalb Fachmann Lokotsch hier insbesondere bei der Anmischung und Verarbeitung half. „Aufgrund ihrer Konsistenz ließ sich die Beschichtung einfach mit Flachpinsel und einer Farbrolle auf die reprofilierte Fläche aufbringen“, berichtet Rohrsan-Geschäftsführer Schreiber. „Die notwendige Schichtdicke von 2 mm wurde so in zwei aufeinander folgenden Arbeitsgängen erreicht.“ Das Gemisch haftet auf mineralischem Untergrund ebenso wie auf Beton und Stahl, wodurch Behälterwände und auch etwaige Edelstahl-Komponenten der Anlagen nahtlos damit bestrichen werden konnten. Seine volle Belastbarkeit erreicht es nach 12 bis 24 Stunden.

Um die geeigneten Ausgangsbedingungen für die Sanierung zu schaffen, wurden die Schächte zunächst soweit möglich geleert und alle bindungsstörenden Elemente, wie lose Bruchstücke oder auch die Reste der Chlor-Kautschuk-Beschichtung im Abscheider, entfernt. Risse, Ausbrüche und Löcher wurden anschließend mit IPANEX Stopfmörtel verschlossen. „Dabei handelt es sich um einen mineralischen Schnellbindemörtel, der sogar gegen eindringendes Wasser in Leckagen eingesetzt werden kann. Der manuelle Druck von der einen Seite und der Wasserdruck von der anderen Seite komprimieren dabei das Material und sorgen für eine feste Bindung mit den umgebenden Wandflächen“, erläutert Lokotsch. Der Stopfmörtel wird dazu plastisch angerührt und vorgeformt, bevor er in die Öffnung gepresst wird. Da er bereits nach zwei Minuten endgültig abgebunden ist, kann so sehr schnell eine grundlegende Dichtheit als Basis für weitere Arbeitsgänge hergestellt werden. Die Druckfestigkeit dieses Mörtels liegt nach einem Tag bei 25 N/mm², nach 28 Tagen bei 90 N/mm². Zudem ist das Material quellfähig: Solang es in Kontakt mit Wasser steht, wird dadurch der sonst oft zu beobachtende Volumenschwund kompensiert, was die Haltbarkeit der Abdichtung erhöht. Aufgrund der raschen Abbindung konnten die Rohrsan-Mitarbeiter direkt im Anschluss mit der Reprofilierung der Betonoberflächen beginnen. Dazu wurde IPA Unimörtel Rapid verwendet, ein schrumpfarmer, chloridfreier Reparaturmörtel. „Dieser erfüllt zweierlei Funktionen: Zuerst wird eine schlämmfähige Anmischung zur Verbesserung der Haftung mit Quaste oder Bürste als Grundierung eingearbeitet. Anschließend wird der Mörtel steifplastisch angerührt und damit in einer Schicht die neue Oberfläche hergestellt“, so der Baustoffexperte. Um eine glatte Wandung zu erhalten, wurde diese zweite Lage einfach durch die Sanierer sauber abgezo-

Polymer-Silikat-Schicht schützt dauerhaft vor Säuren und Laugen

In Anbetracht der knapp bemessenen Sanierungsfrist, war vor allem dieses schnelle Aushärten und Abbinden der IPAProdukte essentiell, da auf diese Weise die verschiedenen Bearbeitungsschritte direkt hintereinander durchgeführt werden konnten. Insgesamt dauerte die Sanierung des Abscheiders damit nur zwei Tage. Die Prüfung am Morgen des dritten Tages ergab bereits „dicht ohne Wasserverlust“, so dass die Anlage sofort wieder in Betrieb genommen werden konnte. Auch die 15 Schmutzwasserschächte waren innerhalb von 5 Tagen wiederhergestellt und frei von Infiltrationen. So konnte das Gelände mit funktionstüchtigem Abwassersystem termingerecht übergeben werden. Weitere Informationen unter: www.rohrsan.de und www.ipa.de.

Biogas dauerhaft im Griff – Neues OPTISONIC 7300 Biogas UltraschallDurchflussmessgerät für Biogas-Anwendungen – Speziell entwickelt um die Einschränkungen des Ultraschallprinzips bei Biogas-Anwendungen zu überwinden – Direkte Messung des Methananteils KROHNE stellt den OPTISONIC 7300 Biogas als Durchflussmessgerät für Biogas-Anwendungen vor. Das Gerät ist eine spezielle Ausführung des OPTISONIC 7300 Ultraschall-Gasdurchflussmessgeräts für Prozessgas-Anwendungen. Die Durchflussmessung von Biogas birgt aufgrund des niedrigen Drucks und kleinen Durchflussraten sowie Änderungen in der Gaszusammensetzung einige Herausforderungen: Biogas enthält je nach Rohstoff und Prozess 50-70 Vol.-%

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Methan. Der restliche Teil besteht aus CO2 (30-50 Vol.-%) und kleinen Mengen H2S, O2 und N2. Während das Gas in der Folge auf 100 mbarg verdichtet werden kann, beträgt der Druck bei der Messung von rohem Biogas, d. h. unmittelbar nach der Vergärung, meist nur 50-60 mbarg. Dieses Biogas ist zugleich mit Wasser gesättigt, bei Abkühlung kann 5-6 Vol.-% freies flüssiges Wasser in der Rohrleitung auftreten. Der Temperaturbereich in dieser Anwendung reicht von etwas über Umgebungstemperatur bis 50°C / 122°F. Rückflüsse können auftreten, auch die Anlagerung von Bakterien und im Durchflussmessgerät (Scaling) ist möglich. Zudem können die Prozessbedingungen variieren – wird die Messung beispielsweise direkt nach der Fermentation durchgeführt, kann es zu plötzlichen Temperaturstürzen kommen, wenn dem Fermentationstank neuer Schlamm zugeführt wird.

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Verschiedene Durchflussmessprinzipien wurden für diese Rohbiogas-Anwendungen getestet: Während Differenzdruck-Durchflussmessgeräte (Messblenden) aufgrund des hohen Druckverlusts nicht zum Einsatz kommen, haben Wirbelfrequenz-Durchflussmessgeräte mit sehr niedrigen Drücken und Durchflussgeschwindigkeiten zu kämpfen und thermische Masse-Durchflussmessgeräte sind empfindlich gegenüber Wasser im Gas. Ultraschall ist das einzige Prinzip, dass Rückfluss misst, jedoch werden die Schallsignale durch CO2 und einen hohen Wasseranteil stark gedämpft. In Kombination mit einem hohen Preis im Verhältnis zu anderen Messprinzipien werden Ultraschall-Durchflussmessgeräte daher für Biogas-Anwendungen bislang nur eingeschränkt verwendet. Der OPTISONIC 7300 Biogas wurde eigens entwickelt, um die Einschränkungen des Ultraschall-Messprinzips in Biogas-Anwendungen zu überwinden: Seine Signalwandler übertragen ein stärkeres Ultraschallsignal in das Gas und die spezielle Signalverarbeitung ermöglicht eine bessere Erkennung von kleinen, stark gedämpften Schallsignalen. Das mechanische Design der Signalwandler und der Signalwandler-Taschen machen die Messung zudem unempfindlich gegenüber flüssigen Wasseranteilen und biologischem Scaling. Der Messwertaufnehmer des OPTISONIC 7300 Biogas hat keine Einschnürung und kommt ohne bewegliche Teile aus. Da in Wasser gelöstes H2S eine korrosive Lösung ergibt, sind das Messrohr aus Edelstahl der Güteklasse 1.4404/316L und die Signalwandler aus NACE-zugelassenem Titan Grad 29 gefertigt, um eine optimale Korrosionsbeständigkeit zu garantieren. Der OPTISONIC 7300 Biogas verfügt über Losflansche, um das Gesamtgewicht zu verringern, da Biogas keine hohen Drücke aufweist und das Gerät teilweise in Rohrleitungen aus Kunststoff eingesetzt wird. Mit Luftkalibrierung beträgt die Messgenauigkeit 1 % des gemessenen Durchflusses bei 1 m/s / 3,28 ft/s Durchflussgeschwindigkeit. Wenn eine Genauigkeit von 2% ausreichend ist, kann die Trockenkalibrierung als Alternative zu einem wesentlich niedrigeren Preis gewählt werden. Das neue OPTISONIC 7300 Biogas UltraschallDurchflussmessgerät für Biogas-Anwendungen

Da der Methananteil in Biogas variieren kann, ist es für den Betrieb einer Biogasanlage möglicherweise notwendig, den genauen Anteil zu kennen – z. B. wenn es als Kraftstoff für Gasmotoren in einer KWK-Anlage verwendet wird. Der OPTISONIC 7300 Biogas ist mit einem integrierten Temperatursensor ausgestattet, der in Kombination mit der gemessenen Schallgeschwindigkeit die direkte Messung des Methananteils über die Berechnung der molaren Masse ermöglicht. Der OPTISONIC 7300 Biogas bietet auch die Berechnung des Normvolumens mit Hilfe eines separaten Drucksensors. Die Elektronik umfasst Diagnosefunktionen zur Validierung der Funktionen von Durchflussmessgerät und Prozess. Zur Übertragung der Messwerte stehen 4…20mA- und Pulsausgänge zur Verfügung. Inbegriffen sind auch HART und Modbus (optional) für die Feldkommunikation. Der OPTISONIC 7300 Biogas ist für den Einsatz in explosionsgefährdeten Bereichen (Zone 1) zertifiziert und ist in den gängigen Nennweiten DN50, 80, 100, 150, 200 / 2, 3, 4, 6 und 8" verfügbar. Weitere Informationen unter: www.krohne.com.

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Sanierung des Mittleren-Isar-Kanals Unterwassereinbau einer geosynthetischen Betonmatte werden, es galt außerdem einen Mindestabfluss von etwa 18 m³/s zu berücksichtigen. Die Nichtabsenkung des Wasserspiegels sollte Bauherrn und Kraftwerksbetreiber Eon einen weiteren ökonomischen Vorteil bieten: Während der nächtlichen Stillstandszeiten auf der Baustelle (von 20 Uhr bis 6 Uhr), sollten die Kraftwerke des Mittleren-Isar-Kanals im Normalbetrieb Energie erzeugen, um unnötige Ertragsausfälle zu vermeiden. Zur Sanierung der oben genannten insgesamt 3 km langen Abschnitte wurde ein verlässliches Dichtungssystem gesucht, das im Unterwassereinbau direkt auf der gealterten Bestandsoberfläche hergestellt werden kann.

Das System Incomat® Standard Verlegeponton während des Einbaus der Sohldichtung Im Rahmen der Sanierung der Oberflächenabdichtung eines 3 km langen Teilabschnitts des zur Stromerzeugung genutzten Mittleren-Isar-Kanals (MIK) wurden innerhalb weniger Monate etwa 150.000 m² geosynthetische Betonmatte des Typs Incomat® Standard eingebaut. Die besondere Herausforderung des Projektes war dabei die Verlegung unter Wasser bei Aufrechterhaltung des nächtlichen Kraftwerkbetriebs. Der nordöstlich von München gelegene etwa 64 km lange Mittlere-Isar-Kanal wurde bereits in den 1920er Jahren erbaut. Er hat ein Fassungsvermögen von etwa 150 m³/s. Die Kraftwerkstreppe des Kanals besteht aus sieben Laufwasserkraftwerken mit einer Gesamtleistung von knapp 130 MW. Damit erzeugt er jährlich circa 580 GWh Energie aus Wasserkraft, ausreichend für etwa 160.000 Vier-Personen-Haushalte. Nach fast 90-jähriger Betriebszeit waren deutliche Altersspuren an der Betondichtung zu erkennen. Insbesondere im Bereich der Wasserwechselzone zeigten sich starke Beschädigungen des Betongefüges. Abplatzungen und Risse rund um die Arbeitsfugen wurden durch Pflanzenwachstum stellenweise zusätzlich beansprucht. Im Zuge umfangreicher Inspektionen waren ebenso großflächig erodierte Zonen erkennbar. Zwischen 1997 und 2009 wurden bereits weite Abschnitte mit konventionellen Sanierungsverfahren instandgesetzt. Grundvoraussetzung für die Bauausführung war stets die Trockenlegung oder zumindest eine teilweise Absenkung des Wasserspiegels. In den 2013 zu sanierenden Stauhaltungen 4a und 5 war eine solche Absenkung sowohl aus betrieblichen als auch aus wasserrechtlichen Gründen nicht möglich. Die Sanierungsarbeiten mussten nicht nur vollständig unter Wasser ausgeführt

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Bereits 2009 wurde ein etwa 150 m langer Testabschnitt mit der geosynthetischen Betonmatte Incomat® Standard der Firma HUESKER saniert. Die Ergebnisse und Erkenntnisse der Ausführung konnten technisch und wirtschaftlich überzeugen, so dass die Sanierung der Haltungen 4a und 5 schließlich in Incomat® Bauweise ausgeschrieben wurde. Den Zuschlag für die Bauausführung erhielt die Firma Hagn Umwelttechnik aus Olching mit dem Vorschlag des neuartigen Einbauverfahrens. Incomat® Standard besteht aus zwei synthetischen Gewebelagen, die durch Stegbändchen miteinander verbunden sind. Der dazwischen liegende Hohlraum wird am Einsatzort mit fließfähigem Beton verfüllt. Das Gewebe übernimmt dabei die Funktion einer verlorenen Schalung, wodurch sich innerhalb kürzester Zeit – auch auf steil geneigten Flächen, im Trockenen wie auch unter Wasser – ein robustes Betondeckwerk herstellen lässt. Die Mächtigkeit des Deckwerks kann durch die variable Länge der Stegbändchen bestimmt werden. (Konventionelle Schalungsarbeiten entfallen komplett.) Einzelne Incomat® Bahnen können werkseitig zu Panels bis zu etwa 1.000 m² vorkonfektioniert und exakt an die projektspezifischen Gegebenheiten angepasst werden. Durch den hohen Grad der Vorfertigung und die Möglichkeit großflächige und maßgeschneiderte Segmente herzustellen, lässt sich der Aufwand auf der Baustelle deutlich reduzieren. Die Panels können am Einsatzort vernäht oder durch Reißverschlüsse miteinander verbunden werden. Über Füllschläuche wird die Incomat® Matte mit fließfähigem, feinkörnigem Beton gefüllt. Nach dem Aushärten stellt das System ein robustes Betondeckwerk dar. Die erforderliche Dichtigkeit wird durch den Füllbeton und die festzulegende Dicke der Matte erreicht. Die bei der Sanierung der Haltungen 4a und 5 eingesetzte geotextile Schalung hat eine mittlere Dicke von etwa 12 cm und eine Mindestdicke von 10 cm.

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Besondere Herausforderungen Neben der Produktion einer beachtlichen Menge Incomat® Standard innerhalb nur weniger Monate, war vor allem die flexible und qualitativ hochwertige Konfektion ein entscheidender Faktor für die erfolgreiche Ausführung der Maßnahme. Einzelne Bahnen wurden verbunden, ein Schutzvlies unterseitig angebracht und Reißverschlüsse, Einfüllstutzen sowie Gurtbänder unterschiedlicher Länge als Verlegehilfe oder Fixierungsbänder montiert. Durch das innovative Einbauverfahren ergaben sich in der Gestaltung der Panels neuartige, anspruchsvolle Details, die nicht nur im Entwurf, sondern auch in Ausführung und Kontrolle höchste Sorgfalt abverlangten. Kaum ein anderes Dichtungssystem lässt sich auf geneigten Flächen unter Wasser derart zuverlässig einbauen wie Incomat® Standard. Das flexible Schalungsgewebe war robust

genug, um den Beanspruchungen während des Einbaus standzuhalten und adaptierte sich perfekt an die Geometrie des Untergrunds. Eine nachträgliche Überdeckung der Dichtung war nicht notwendig. Das innovative Verfahren erlaubte nicht nur bis zu 3.000 m² Incomat® pro Tag einzubauen, es war auch möglich, über Nacht die Abflussleitung zu erhöhen und den Kraftwerksbetrieb wiederaufzunehmen. Die Kontrolle der Durchlässigkeit der hergestellten Dichtung wurde kontinuierlich durch die Prüfung entnommener Bohrkerne sichergestellt. Die reibungslose Abstimmung zwischen allen Beteiligten war entscheidende Grundlage für das Gelingen dieser spannenden Herausforderung. Weitere Informationen unter: www.huesker.com.

Ohne Befreiung von der EEG-Umlage stehen Kunststoffrecycler vor dem Aus Vor ernsthaften Konsequenzen für die Kunststoffrecyclingunternehmen durch den Wegfall der EEG-Umlagebefreiung warnte gestern bvse-Vizepräsident Herbert Snell bei der Jahrespressekonferenz des Verbandes. Den Kunststoffrecyclingunternehmen, die seit fast zehn Jahren die EEG-Umlagebefreiung in Anspruch nehmen konnten, hat das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) 2014 erstmals keine positiven Bescheide mehr erteilt. Dies bringt die energieintensiven Betriebe in teils existenzielle Schwierigkeiten, wie Snell berichtete. Gleichzeitig stünde das Recycling der Kunststoffverpackungen aus dem Gelben Sack vor dem Aus. Er forderte deshalb, die EEG-Umlagebefreiung auch 2014 zu gewähren und bei der Neufassung des EEG die Kunststoffrecyclingbranche in die Ausgleichsregelung einzubeziehen.

Recyclinggranulate sind das Ergebnis eines Produktionsprozesses! Begründet wird der plötzliche Wegfall der Umlagebefreiung damit, dass das Kunststoffrecycling kein Produktionsprozess sei, sondern als Rückgewinnung von Wertstoffen aus Abfällen einzustufen ist. Diese Meinung teilt der bvse-Fachverband Kunststoffrecycling nicht: Genau wie Altpapier und Schrott

stellen Kunststoffabfälle einen Rohstoff für die Produktion dar. Für die kunststoffverarbeitende Industrie mache es keinen Unterschied, ob sie Granulate verarbeitet, die aus Recyclingmaterialien oder aus Erdöl hergestellt werden. „Was jedoch wirklich einen Unterschied macht, ist der Umweltnutzen: Auch wenn Kunststoffrecycling energieintensiv ist, ist der Energieaufwand deutlich geringer als bei der Herstellung von Neuware. Durch die sich daraus ergebende CO2-Einsparungen leistet das Kunststoffrecycling einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz“, erläuterte Snell.

Wettbewerbsfähigkeit in Gefahr Die Kunststoffrecycler in Deutschland stehen in direktem Wettbewerb zu internationalen Recyclingunternehmen, die erheblich geringere Energiekosten zu tragen haben, als auch zu den nationalen Herstellern von Neuware, die die EEG-Umlagebefreiung nach wie vor erhalten. Snell forderte deshalb: „Es darf keine Schlechterstellung der Kunststoffrecycler im Vergleich zu den Herstellern von Neuware geben!“ Weitere Informationen unter: www.bvse.de.

Modulbau – für Kommunen oft die bessere Lösung Nachhaltig, kalkulierbar, flexibel

Von Annette Rauhaus – Filderstadt Öffentliche Bauvorhaben stehen häufig in der Kritik. Aus dem Ruder laufende Kosten und verzögerte Fertigstellungen produzieren negative Schlagzeilen. Baustellenlärm und Verkehrsbehinderungen führen zu anhaltenden Beeinträchtigungen. Gleichzeitig stecken Kommunen in der Zwickmühle zwischen klammen Kassen und großem Investitionsbedarf. Doch Bauen geht auch anders. Das Zauberwort lautet Modulbau. Moderner Modulbau wird immer noch unterschätzt. Dabei hat er sein negatives Image des hässlichen Notbehelfs inhaltlich längst hinter sich gelassen. Das gilt sowohl für Qualität und Werthaltigkeit als auch für die architektonischen Gestaltungsmöglichkeiten. Dies beweisen neue modular gebaute Verwaltungs- und Bürogebäude, Kitas, Schulen und Unis mittlerweile jeden Tag. Selbst Objekte mit speziellen Anforderungen an Gebäudetechnik, Sicherheit und Hygiene wie Kliniken oder Pflegeheime lassen sich mit Modulen planen und umsetzen.

Dem Massivbau mindestens ebenbürtig Die Anwendungs- und Nutzungsmöglichkeiten von Modulbauten sind denen des Massivbaus inzwischen mindestens ebenbürtig. Die Gründe dafür liegen in der rasanten Weiterentwicklung der industriellen Produktion im letzten Jahrhundert. Denn die serielle Vorfertigung der Module unter gleichbleibenden Bedingungen ermöglicht eine Effizienz und konstante Qualität, wie sie im Massivbau nur schwer umzusetzen ist. Daraus ergeben sich für Bauherren eine Reihe ganz konkreter Vorteile.

Drei Fragen an Michael Lauer (Dipl. Ing. Architekt , Vertriebsleiter Nord bei der ALHO Systembau GmbH und ehemaliger Leiter des Bauamtes Betzdorf/Sieg) Was macht den Modulbau für kommunale Entscheider interessant? Preis und Fertigstellungstermin lassen sich bei einem Modulbau bereits vorab exakt berechnen, die Bauzeit beträgt nur ein Bruchteil eines Massivbaus. Deshalb kann ALHO für jeden Bauauftrag einen Fixtermin zum Festpreis anbieten. Auf diese Weise ist ein in Modulbauweise erstelltes Objekt für Bauherren kalkulierbar. Wie steht es um Qualität und Nachhaltigkeit moderner Modulgebäude? Durch die industrielle Fertigung lassen sich Module bestens qualitativ überwachen und sind im Hinblick auf Sicherheit und Umweltfreundlichkeit stets auf dem neuesten Stand. Module von ALHO sind statisch typengeprüft, lassen sich zu 100 Prozent recyceln, sind mit einem Brandschutzgutachten versehen und aufgrund ihrer Nachhaltigkeit von der DGNB zertifiziert. Insbesondere im Hinblick auf die Betriebskostensind die ALHO Modulgebäude sehr effizient. Welche Gestaltungsmöglichkeiten bietet der Modulbau? Modulbauten stellen heute eine dem Massivbau absolut ebenbürtige Alternative dar. Praktisch jedes kubische Gebäude lässt sich auch in Modulbauweise erstellen, wobei gerade die Innenraumgestaltung durch die Leichtbauweise hoch flexibel ist. Aber auch die Fassadengestaltung lässt keine Wünsche offen, so dass ein Gebäude optimal an den Bedarf seiner Nutzer angepasst werden kann.

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ALHO – Gebäude aus der Raumfabrik Seit fast 50 Jahren produziert ALHO modulare Gebäude aus Raummodulen. Das familiengeführte Unternehmen mit Stammsitz in Friesenhagen gehört mit europaweit rund 750 Mitarbeitern zu den Marktführern der Branche. Gebäude von ALHO werden in modernen Fertigungshallen witterungsunabhängig als montagefertige Raummodule produziert und auf der Baustelle zusammengefügt. Durch zertifizierte Prozessabläufe und die industrielle Vorfertigung überzeugen sie mit einem gleichbleibend hohen Qualitäts¬standard. In bis zu 70 Prozent verkürzter Bauzeit im Vergleich zur konventionellen Bauweise, zum Festpreis und Fixtermin entstehen individuell geplante, hochwertige Gebäude wie Schulen, Kindergärten, Büround Verwaltungsgebäude oder Gesundheitsimmobilien.

Einer davon ist die Planung und Realisierung des Gebäudes aus einer Hand. Sämtliche am Bau beteiligten Gewerke arbeiten im Auftrag des Modulherstellers und unter seinem Dach. Das vereinfacht die Ausschreibungen, verbessert die Zusammenarbeit an notwendigen Schnittstellen und verhindert Baufehler. Bauherr und Architekt benötigen von Anfang bis Ende nur einen einzigen Ansprechpartner – eine enorme organisatorische Erleichterung. Aber nicht nur das, sondern auch ein gewaltiger finanzieller Vorteil für die kommunale Haushaltskasse. Denn durch die individuelle Fertigung kann der Modulhersteller seine Kosten durch Baugruppen und Stücklisten so exakt kalkulieren, dass für jedes Bauvorhaben ein garantierter Fixpreis genannt und eingehalten wird.

Garantierte Preise und Termine Damit fallen Entscheidungen zwischen Sanierung des Altbestands oder Neubau leicht. So wie bei der Franz-KadeSchule in Idstein, erstellt von der ALHO Systembau GmbH, Friesenhagen. Eine Sanierung des vorhandenen Schulgebäudes aus dem Jahr 1932 hätte weder Kosteneinsparungen gebracht noch die räumliche Situation für Schüler und Lehrer zufriedenstellend gebessert. „Wir haben nun ein sehr gutes Raumkonzept realisiert und es war schön zu sehen, wie kreativ man mit Modulen bauen kann“, erklärt die Rektorin Beate Brunzel. Die Schulkinder waren beim Bau ihres „fliegenden Klassenzimmers“ mit Begeisterung dabei. Ebenso garantieren Modulbau-Unternehmer einen fixen Fertigstellungstermin. Denn abgesehen von Fundament und Modulmontage vor Ort sind die Arbeiten anders als beim Massivbau komplett witterungsunabhängig. Darüber hinaus laufen die Arbeitsprozesse parallel. Während die Baustelle eingerichtet und das Fundament gegossen wird, entstehen im Herstellerwerk gleichzeitig die Raummodule. Der Vorfertigungsgrad ist so hoch, dass er nahezu den gesamten Innenausbau umfasst. Wände, Decken und Böden sind eingesetzt und oft bis zum endgültigen Finish ausgeführt. Fenster und Treppen sind bereits verbaut. Sämtliche Elektro-, Heizungs-, und Lüftungsanlagen sind vorinstalliert. Die Raummodule mit sanitären Anlagen sind nicht nur gefliest, sondern auch mit Sanitärobjekten ausgestattet - bis hin zu Trennwänden, behindertengerechten Haltegriffen oder Accessoires wie Handtuchhaltern.

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Kurze Bauphase, geringe Lärmbelastung Bei der Montage der Module auf der Baustelle wird ebenfalls parallel gearbeitet. Sind die ersten Module gesetzt, kann dort sofort mit den abschließenden Arbeiten begonnen werden, während sich das nächste Stockwerk noch in der Produktion befindet. Die Bauphase vor Ort reduziert sich in der Regel auf wenige Wochen. Auch die Lärm- und Staubbelastung ist weitaus geringer als bei herkömmlicher Bauweise. Selbst ein Anbau an ein bestehendes Krankenhaus im laufenden Betrieb lässt sich ohne große Einschränkungen durchführen. Das zeigt die Erweiterung des Kreisklinikums Siegen im Jahr 2013. Über 9.000 Quadratmeter Geschossfläche mit rund 220 Patientenplätzen wurde hier von der ALHO Systembau GmbH in Rekordzeit an die Bestandsgebäude angeschlossen, während gleichzeitig nebenan die Patienten behandelt und betreut wurden. Bertram Müller, Geschäftsführer der Kreisklinikum Siegen GmbH, erzählt: „Wir haben uns vor diesem Hintergrund intensiv mit den Möglichkeiten des Modulbaus beschäftigt. Das gab uns die Gewissheit: Mit der Modulbauweise können wir unser Projekt im vorgegebenen Zeitfenster ohne Qualitätseinbußen und mit hoher Kostensicherheit realisieren.“

Konstante Herstellungsqualität Zahlreiche Qualitäten des Modulbaus sind konstruktionsbedingt. Bei der Vorfertigung im Werk werden die Module ständigen Qualitätskontrollen unterzogen. Jedes Raummodul besteht aus einer industriell angefertigten Stahlrahmenkonstruktion mit typengeprüfter Statik, die in verschiedenen Größen ausgebildet werden kann. Bis zu sieben Geschosse lassen sich aufeinandersetzen. Alle Innenwände, Decken und Böden werden in Leicht- und Trockenbauweise erstellt. Somit können baufeuchtebedingte Mängel oder Schwindund Setzrisse gar nicht erst entstehen. Aus dem zweischaligen Wand- und Deckenaufbau resultiert gleichzeitig ein hervorragender Schallschutz. Das ergeben Messungen für Luft- und Trittschall in fertigen Modulbauten. Die Erfüllung der gesetzlichen Anforderungen an Brandschutz und Raumklima bekommt der Bauherr ebenfalls gleich mitgeliefert. Brandschutzklassen zwischen F30 und F120 sind problemlos realisierbar und gutachterlich bestätigt. ALHO setzt ausschließlich geprüfte und emissionsarme Materialien ein.

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Gebäudetechnik nach Wahl In punkto Energieeffizienz und Gebäudetechnik kann sich moderner Modulbau sehen lassen. Die von der EnEV geforderter Werte werden in der Regel sogar unterschritten. Ein Jahresprimärenergiebedarf auf Passivhausniveau ist realisierbar. In Modulbauweise erstellte Gebäude sind darüber hinaus mit allen Energieversorgungsarten und regenerativen Technologien kombinierbar. So wurde auf den Dachflächen der Idsteiner Franz-Kade-Schule beispielsweise eine Photovoltaikanlage installiert. Zusammen mit einem Blockheizkraftwerk wird dadurch die nötige Heiz-, Warmwasserund Stromversorgung gewährleistet – gänzlich unabhängig von örtlichen Versorgern und steigenden Energiepreisen.

Dauerhaft von Wert Das Schlagwort Nachhaltigkeit lässt kommunale Entscheider aber auch bei Themen wie Langlebigkeit, Flexibilität, Recycling oder Ressourcenschonung aufhorchen. Hier schneidet der moderne Modulbau sogar besser ab als konventionelle Bauweisen. Zum einen ist der Einsatz von Rohstoffen und Energien in der industriellen Fertigung leichter zu optimieren. Zum zweiten lassen sich moderne Raummodule zu fast 100 Prozent recyceln, und zum dritten ist die modulare Gebäudekonstruktion so flexibel, dass sie sich ohne größere Umstände einem geänderten Bedarf anpassen lässt. Denn die freitragende Stahlrahmenkonstruktion erspart die Ausführung tragender Wände im Gebäudeinneren, Raumgrößen und Grundrisse sind also nahezu beliebig veränderbar. Darüber hinaus ist ein Modulbau verhältnismäßig leicht aufzustocken, anzubauen oder sogar komplett an einen anderen Ort zu versetzen. Die Lebensdauer der Gebäude steht der von Massivbauten in nichts nach. Die Deutsche Gesellschaft für nachhaltiges Bauen (DGNB) hat an die ALHO Systembau GmbH als ersten Modulhersteller Deutschlands ein Mehrfach-Zertifikat in Silber für sein Kita-Bausystem vergeben. Als Referenzobjekt diente die Kita „Berliner Viertel“ in Mainz, die sowohl unter ökologischen wie ökonomischen Aspekten hervorragende Bewertungen erhielt und bei der Zertifizierung eine Gesamtnote von 1,6 und somit das Zertifikat in Silber erreichte. Insgesamt bietet moderner Modulbau gerade den Kommunen also zahlreiche handfeste Vorteile und stellt deshalb nicht nur eine vollwertige Alternative zum konventionellen Bau sondern oft auch die bessere Lösung dar. Weitere Informationen unter: www.alho.com.

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BGL setzt sich erfolgreich für staatliche Förderung grüner Technologien ein

Mehr Dachbegrünung durch KfW-Förderprogramm Hauseigentümer können ab jetzt eine staatliche Förderung für die Anlage einer Dachbegrünung nutzen. Dies teilte der Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes Garten-, Landschaftsund Sportplatzbau e.V. (BGL) Hermann Kurth mit. Im Rahmen des KfW-Förderprogramms „Energieeffizient Sanieren“ wird die grüne Technologie der Dachbegrünung somit erstmals in die Liste förderfähiger Maßnahmen, die zum 1. Juni 2014 aktualisiert und veröffentlicht wird, aufgenommen. „Mit der Förderung der Dachbegrünung durch die KfW ist es uns gelungen, eine zentrale Forderung des BGL nach einer stärkeren Berücksichtigung der grünen Technologien, die wir auch in der Charta Zukunft Stadt und Grün formuliert haben, durchzusetzen. Wir haben damit einen zusätzlichen finanziellen Anreiz geschaffen, der das verstärkte Bauen mit Grün zielgerichtet unterstützt“, erläutert Hermann Kurth das erfolgreiche Ergebnis der BGLBemühungen gegenüber der Bundesregierung.

KfW-Fördermöglichkeit für den Einsatz von Dachbegrünung nutzen Im KfW-Programm „Energieeffizient Sanieren“ werden die mit der energetischen Sanierung verbundenen Maßnahmen – z. B. jetzt auch die Anlage eines Gründaches als Wärmedämmung – gefördert. So vergibt die Staatsbank bis zu 75.000 Euro Kredit für jede Wohneinheit beim KfW-Effizienzhaus oder bis 50.000 Euro bei Einzelmaßnahmen für einen Zinssatz von nur 1 Prozent im Jahr. Überdies gewährt die KfW Hauseigentümern einen Tilgungszuschuss als zusätzlichen finanziellen Anreiz. Der

Standortgerechte Sedum-Kraut-Gras-Mischung für die extensive Dachbegrünungen wählt man vor allem für Dächer, die nicht begehbar sind. Tilgungszuschuss reduziert das Darlehen und verkürzt gleichzeitig die Laufzeit. So können bis zu 13.125 Euro gespart werden. Die KfW vergibt die Kredite aber nicht direkt, sondern nur über andere Banken. Erster Ansprechpartner dafür ist meist die Hausbank. Der Hauseigentümer kann aber jede beliebige Bank wählen, die KfW-Kredite anbietet. Die Bank prüft die Finanzierung, schließt den Kreditvertrag mit dem Kunden ab und haftet gegenüber der KfW für die Rückzahlung. Weitere Informationen unter: www.galabau.de.

ÖPNV 2013: mehr Fahrgäste, steigende Einnahmen, höhere Kosten Durchwachsene Bilanz für die deutschen Bus- und Bahnunternehmen: Im vergangenen Jahr stiegen zwar die Fahrgastzahlen im Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) erneut, diesmal um 0,8 % auf über 9,8 Milliarden. Und auch die Einnahmen aus dem Ticketverkauf legten um 3,3 % auf insgesamt über elf Milliarden Euro zu. Dennoch ist die wirtschaftliche Lage der ÖPNV-Unternehmen schwieriger geworden. Deutlich höhere Kosten, unter anderem bei Busanmietungen (+ 4,5 %) und Personal (+ 1,1 %), belasten das Gesamtergebnis und führen dazu, dass der Kostendeckungsgrad sinkt: von durchschnittlich 77,9 % auf 77,1 %. VDV-Präsident Jürgen Fenske zur aktuellen Bilanz: „Das letzte Jahr brachte für die Branche Licht und Schatten. Es ist ein Erfolg, dass wir die Fahrgastzahlen auf hohem Niveau erneut steigern konnten. Und auch die deutliche Zunahme bei den Ticketeinnahmen ist ein erfreuliches Ergebnis. Allerdings zeigt der sinkende Kostendeckungsgrad, dass die Einsparungsbemühungen der Unternehmen und die Einnahmen durch die Fahrgäste alleine nicht mehr ausreichen, um das immer umfangreichere Bus- und Bahnangebot entsprechend zu finanzieren.“

Busverkehr mit leichtem Zuwachs bei Fahrgastzahlen und Verkehrsleistung Positiv entwickelt hat sich im letzten Jahr die Nachfrage im Busbereich. Die Fahrgastzahlen sind hier zwar im Verhältnis zu Eisenbahn und Tram (jeweils +1%) mit 0,5 % nur halb so stark gestiegen. Das ist zwar eine Verbesserung zu den Vorjahren, als die Nachfrage vor allem beim regionalen Busverkehr

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eher stagnierte oder sogar sank: „Trotzdem bleibt es bei der schwierigen Situation des ÖPNV im ländlichen Raum. Das dortige Busangebot wird zu 70 - 80 % von Schülern genutzt. Die dort tätigen Verkehrsunternehmen spüren den demografischen Wandel und die rückläufigen Schülerzahlen am deutlichsten“, so Fenske. Auch die Verkehrsleistung (gefahrene Kilometer pro Fahrgast) ist bei den Bussen um + 0,3 % gestiegen. Insgesamt erbrachten die Busse und Bahnen im Nahverkehr letztes Jahr 92,5 Milliarden Personenkilometer, das sind über 253 Millionen Kilometer pro Tag, ein erneuter Rekordwert.

Öffentliche Mittel für den ÖPNV sinken seit 10 Jahren Der VDV appelliert an Bund und Länder angesichts steigender Kosten und zunehmender Verkehrsleistung, die Kofinanzierung des ÖPNV nicht weiter zurückzufahren. In den vergangenen zehn Jahren sanken die Zahlungen der öffentlichen Hand um fast 250 Millionen Euro (-6,4 %). Im selben Zeitraum stiegen die Fahrgastzahlen um 7,4 %, die Kosten sogar um rund 12 %. „Die fehlenden öffentlichen Gelder haben die Unternehmen durch Einsparungen und die Kunden durch Ticketpreiserhöhungen bislang weitestgehend kompensiert. Doch gerade angesichts der anstehenden Sanierungsinvestitionen im ÖPNV von mindestens vier Milliarden Euro muss allen verantwortlichen Politikern klar sein, dass es ohne zusätzliche öffentliche Gelder keine Modernisierung oder große Angebotserweiterung des ÖPNV mehr geben wird. Ohne weitere Unterstützung von Bund und Ländern können die Städte, Kommunen und Gemeinden die notwendigen Investitionen in die ÖPNV-Infrastruktur nicht stemmen“, so Fenske abschließend.

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Auf dem Weg zur autarken Energieversorgung Kommunen erweitern gemeinsame Biogasanlage 2005 investierten die Gemeinden Schönaich, Weil im Schönbuch, Dettenhausen und die Stadt Holzgerlingen über zwei Millionen Euro in eine interkommunale solare Klärschlammtrocknungsanlage. Der zu trocknende Klärschlamm war zunächst bei allen drei Kläranlagen nur aerob stabilisiert. Im Jahr 2007 wurde aus der Not eine Tugend gemacht und den Geruchsproblemen mit dem Bau einer Schlammfaulung der Lipp GmbH als Kombinationsbehälter auf der Kläranlage Schönaich begegnet. Da sich das System bewährt hat, wird nun ein zweiter Kombinationsbehälter gebaut zur Erhöhung des Energiegewinns, der Betriebssicherheit und zur Ausweitung der interkommunalen Zusammenarbeit. „Die rund 3.000 m2 große solare Klärschlammtrocknungsanlage besteht aus insgesamt vier Glashäusern, in denen der Schlamm aus drei Kläranlagen mit einer Ausbaugröße von rund 40.000 Einwohnern trocknet“, erklärt Günther Eisele, Geschäftsführer bei der ISW GmbH & Co. KG. Die Kommunen entschieden sich seinerzeit aufgrund umweltpolitischer Gesichtspunkte für den Bau dieser Einrichtung: Da der Klärschlamm, der zu den Endprodukten bei der Abwasserreinigung gehört, gelagert, transportiert und verwertet werden muss und nicht mehr wie früher üblich bodengebunden in der Landwirtschaft entsorgt werden darf, wurde eine alternative Lösung notwendig. Hinzu kam, dass die Beförderung des aus zu 75 Prozent aus Wasser bestehenden Schlamms auch vor dem Hintergrund des Anstiegs der Transport- und Entsorgungskosten ökologisch nicht mehr tragbar war.

Kommunalwirtschaft 03/2014

Obwohl die Anlage durch Trocknung die Menge an Klärschlamm von etwa 4.000 Tonnen auf zirka 1.300 Tonnen im Jahr reduziert, geriet sie bereits in ihrem ersten Betriebsjahr aufgrund wiederholt auftretender Geruchsprobleme in die Kritik. Schuld daran war zum einen die unter geothermischen Aspekten als ungünstig geltende Lage und zum anderen der sehr hohe Anteil organischer Bestandteile im zu trocknenden Schlamm.

Energiegewinnung durch Klärschlamm deckt 30 Prozent des Eigenbedarfs ab Um diesem Problem entgegenzuwirken, wurde 2007 eine Biogasanlage der Firma Lipp installiert, die auf einem Faulbehälter mit einem Volumen von 550 Kubikmetern basiert. Die im mesophilen Bereich liegende Prozesstemperatur von circa 35 °C im Faulturm wird von Heizspiralen im Boden und in den Seitenwänden garantiert und lässt den Klärschlamm gären, wodurch Faulgas freigesetzt wird. Das entstandene Gas entweicht in den darüber liegenden, integrierten 220 m3 fassenden Gasspeicher und wird vor Ort in einem Blockheizkraftwerk zur Strom- und Wärmeerzeugung genutzt. Mit der gewonnenen Energie können der Faulbehälter und die Betriebsräume beheizt werden, zusätzlich lässt sich der gewonnene Strom für den Betrieb in der Kläranlage verwenden. „Durch den Bau der Biogasanlage gewinnen wir jährlich rund 300.000 Kilowattstunden und decken circa 30 Prozent unseres Eigenbedarfs ab“, so Roland Ruckaberle, Klärmeister und Betriebsleiter der Verbandskläranlage Schönaich.

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Erhöhung der Faulgasproduktion und Schlammreduzierung Um ihr Energiekonzept weiter zu verbessern, beauftragten die Kommunen Lipp jetzt mit dem Bau eines neuen Biogasbehälters. „Das gute Preis-Leistungsverhältnis und die Tatsache, dass der Vielfalt der vergärbaren Substrate durch den Einsatz weiterer Module kaum Grenzen gesetzt sind, haben uns überzeugt“, erklärte Ruckaberle die Wahl. Ziel der Erweiterung ist eine Erhöhung der Faulgasproduktion und die Realisierung einer energieintelligenten Kläranlage. „Hierzu müssen jedoch“, so Eisele, „bei laufendem Betrieb umfangreiche Umbaumaßnahmen vorgenommen werden. Die alten Faul- und Gasbehälter aus dem Jahr 1974 werden zunächst abgerissen. Danach erfolgt die Installation des neuen Kombinationsbehälters. Da der Platz hierfür sehr beengt ist, kommt die speziell von Lipp entwickelte Montagemethode beson-

ders zum Tragen.“ Lipp-Systeme können in jeder Höhe realisiert werden und sind bezüglich Durchmesser und Material variabel. Zukünftig soll durch den zweiten Kombinationsbehälter die Energieleistung verbessert und die Schlammmenge sowie das Geruchsproblem weiter reduziert werden. Die Vorteile der zweiten Anlage erklärt Eisele: „Beide Behälter können dann parallel oder nacheinander arbeiten, was die Sicherheit bei Außerbetriebnahme einer Faulung erhöht. Zudem wird der Zweckverband Gruppenklärwerk in der Lage sein, externe nicht stabilisierte Schlämme kleinerer benachbarter Kläranlagen zur Mitausfaulung anzunehmen.“ Dank der Nutzung von Synergieeffekten kann so noch ökologischer gearbeitet werden. Weitere Informationen unter: www.lipp-system.de.

Köster GmbH realisiert Verlegearbeiten für Offshore-Windpark Nordergründe

Neue Stromtrassen für die Energiewende Der Ausbau der erneuerbaren Energien zieht konsequent den Ausbau der bestehenden Stromnetze nach sich. Beim geplanten Offshore-Windpark Nordergründe in der Nordsee wurde hierfür ein wichtiger Schritt abgeschlossen: Als Partner der ABB AG waren die Tiefbau-Spezialisten der Köster GmbH an den Verlegearbeiten der dafür benötigten Stromtrasse beteiligt. Noch vor Baubeginn des Offshore-Windpark Nordergründe etwa 15 km nordöstlich der Insel Wangerooge realisierte die Köster GmbH mit einem Partner im Auftrag der ABB AG die dazugehörige Stromverbindung der Landkabeltrasse vom Deich bis zum Umspannwerk Inhausen bei Wilhelmshaven. Der gemeinsame Auftrag begann mit der rund 250 m langen Anlandungsbohrung unter dem Deich hindurch aus dem Wattenmeer heraus. Im Horizontalspülbohrverfahren verlegte die Köster GmbH ein Schutzrohr mit einem Außendurchmesser von 500 mm. Auf der Landseite hinter dem Deich endet das Schutzrohr in einem Übergangsschacht. Von dort verlegte die Köster GmbH die Hochspannungskabel über eine 3.800 m lange Trasse bis zum Umspannwerk Inhausen. Die Tiefbauarbeiten in diesem Bereich erfolgten abschnittsweise über offene Gräben mit rund 1,20 m Tiefe. Entscheidend für den Erfolg dieser Arbeiten war eine exakte Arbeitsplanung: Da die Kabel auf Kabeltrommeln geliefert wurden, war die Länge der Einzelstücke vordefiniert. Nach etwa 1.300 m musste dann bei allen drei parallel verlegten Kabeln je eine Muffe montiert werden, mit der die nächsten Teilstücke angeschlossen wurden. Andererseits darf der Graben auch nicht allzu lange offenstehen, da ansteigendes Grundwasser oder die Witterung die Grabenwände einfallen lassen könnte. „Dann hätten wir den Graben in sehr arbeitsaufwendiger Handarbeit wieder herstellen müssen“, erläutert Jürgen Höchst, Vertriebsingenieur der Köster GmbH und verantwortlich für die Arbeitsvorbereitung in diesem Projekt. Weitere Herausforderungen für die Köster GmbH stellten die Kreuzungen der Landtrasse mit einem weiteren Deich, einer Straße und einer Bahntrasse dar. Mit dem Horizontalspülbohrverfahren unterquerten die Tiefbau-Spezialisten diese jeweils grabenlos mit einem Schutzrohr. Die Tiefbauer

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wurden hier mit der schwierigen Aufgabe konfrontiert, eine HDD-Bohrung mit einem horizontalen Radius von lediglich 15 m herzustellen. „Nur durch eine geschickte Umplanung konnten wir die Bohrungen erfolgreich umsetzen“, führt Jürgen Höchst aus. „Vor allem kam es darauf an, dass wir dabei den genehmigten Arbeitsstreifen nicht verlassen.“ Darüber hinaus musste bei zwei Bohrungen die Richtung des Kabels gleich zeitig vertikal und horizontal geändert werden. Dazu Jürgen Höchst: „Um das Kabel nicht zu beschädigen, war eine äußerst präzise Planung und Einhaltung der Biegeradien notwendig. Dank des Know-hows unserer Experten konnten wir die Vorgaben exakt umsetzen.“ Die Köster GmbH schloss die Arbeiten an der Landtrasse 2013 erfolgreich ab. Seit Frühjahr 2014 entstehen auf einer Fläche von dreieinhalb Quadratkilometern für den Windpark Nordergründe 18 Windkraftanlagen im bis zu 14 m tiefen Wasser. Sie werden jeweils maximal sechs Megawatt Strom produzieren. Weitere Informationen unter: www.koester-bau.de.

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Urbana realisiert modernes Energiekonzept mit 2.100 Wohnungen

Eigenstrom-Projekt geht in Betrieb In Berlin setzt der Hamburger Energiedienstleister Urbana derzeit ein Eigenstrom-Projekt um, das in dieser Größenordnung deutschlandweit einzigartig ist: 2.100 Wohneinheiten sollen ab April neben Wärme zusätzlich mit Eigenstrom versorgt werden. Das Projekt zeigt, wie die unabhängige, ökologische und ökonomische Energieversorgung von morgen aussieht: effiziente KWKAnlagen für die Eigenstromproduktion kombiniert mit Smart-Meter-Lösungen und sicherer, schneller Datenabwicklung. Im Hintergrund kümmert sich Urbana um den gesamten Prozess – von der Lieferung des Gesamtenergiebedarfs über die Installation der Smart Meter und deren Auslesung bis hin zur Abrechnung. Gateway und ICT-Infrastruktur liefert Urbanas Kooperationspartner Deutsche Telekom. Urbana gilt als Vorreiter für integrierte Energieversorgungskonzepte. Bei dem nun startenden Projekt wird das Berliner Quartier mittels dezentraler Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) neben Wärme auch direkt mit dem vor Ort erzeugten Strom versorgt. „Das ist höchst effizient und deshalb umweltfreundlich und kostengünstig. Ab April soll planmäßig die Versorgung mit Strom beginnen“, erklärt UrbanaVorstand Jan-Christoph Maiwaldt. „Unser oberstes Ziel ist es, den Strom immer preiswerter anzubieten als der örtliche Grundversorger in dessen niedrigstem Tarif.“ Für den Mieter sind – abhängig von Haushaltsgröße und Tarif – Einsparungen von rund 100 Euro pro Jahr möglich. Die Vorteile der Eigenstromvermarktung liegen auf der Hand: Durch dezentrale Kraft-Wärme-Kopplung-Lösungen (KWK) werden Wärme und Strom hocheffizient im Gebäude produziert. Dank des direkten Verbrauchs vor Ort wird das zentrale Stromnetz nicht benötigt: „Genau hier liegen weitere Einsparpotenziale verborgen. Energieverluste bei der Netzdurchleitung entfallen und aufgrund der Nichtnutzung der Netze somit auch die sogenannten Netznutzungsentgelte“, erläutert Frank Martin Jarmer, Geschäftsführer bei Urbana und Experte für Eigenstrom. Die Wohnanlage werde somit ökonomisch wie ökologisch aufgewertet – und die Mieter seien nicht von großen Versorgern abhängig.

Zentrales Datenmanagement über Smart Meter Gateway Urbana und Deutsche Telekom ergänzen sich perfekt beim Thema Eigenstrom. „Als Deutsche Telekom haben wir die geeigneten Hochsicherheits-Rechenzentren und die Infrastruktur, um die Verbrauchsdaten zu verschlüsseln, zu übertragen und aufzubereiten“, sagt Dr. Frank Schmidt, Leiter Energie bei der Deutschen Telekom. So hat der Mieter jederzeit Zugang zu seinem aktuellen Verbrauch, Verlaufskurven der letzten Woche, des letzten Monats oder Jahres sowie zur jährlichen Abrechnung. Schätzungen sind nicht mehr notwendig und niemand muss künftig unliebsame Überraschungen fürchten. Außerdem ist Deutsche Telekom Experte für digitale Geschäftsprozesse, kann ein einfaches Handling von Massendaten gewährleisten und erfüllt hinsichtlich der IT-Sicherheit die Anforderungen des Bundesministeriums für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI). Die Branchenlösung auf Basis von SAP reduziert die Komplexität für den Anwender, ist stets auf dem neuesten Stand der Anforderungen der Bundesnetzagentur und wird pro Zählpunkt abgerechnet. „Dieser Pauschalpreis beinhaltet sogar die SAP-Lizenzen – das ist einzigartig“, so Dr. Frank Schmidt.

Blockheizkraftwerk trägt die Grundlastwärmeversorgung Vor der Umsetzung macht sich Urbana – ab einer Größenordnung von 5 kW – ein genaues Bild von der gegebenen Versorgungsinfrastruktur. In der Regel integriert der Energiedienstleister funktionstüchtige Altkesselstrukturen in das neue Versorgungskonzept, um diese zu Spitzenlastzeiten zuschalten zu können. Die Grundlastwärmeversorgung trägt jedoch das BHKW, das daneben positioniert und in entsprechender Größe dimensioniert wird. Der vom BHKW vor Ort produzierte Strom deckt rund 50 Prozent des Bedarfs in der Liegenschaft. Die restlichen 50 Prozent des Strombedarfs kommen über das Urbana-Bilanzkreismanagement in die Liegenschaft. Maiwaldt: „So vernetzen wir smart den zentralen und dezentralen Strommarkt im Auftrag unserer Kunden.“

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Klimaziele werden ohne aufwendige Modernisierung erreicht Für den Vermieter und Hauseigentümer hat Eigenstrom zwei zentrale Vorteile: Erstens wird die Attraktivität ihrer Wohnungen erhöht dank neuer Erlösmöglichkeiten und Einsparung von Verbrauchskosten. Und zweitens werden der Primärenergiefaktor der Liegenschaft und die Klimaziele ohne aufwendige energetische Modernisierungsmaßnahmen an der Gebäudehülle optimiert. Den Trend, dass die Wohnungswirtschaft im Energiebereich mehr Verantwortung übernehmen möchte, kann Jan-Christoph Maiwaldt bestätigen: „Wir führen bereits intensive Gespräche mit vielen Wohnungsunternehmen, die nach Lösungen zur Eigenstromproduktion suchen. Im Rahmen unserer zahlreichen Analysen vor Ort stellten wir bei den meisten großen Anlagen ein enormes Potenzial für unsere nachhaltige Lösung fest. Dank unserer jahrzehntelangen Erfahrung als kompetenter Energiedienstleister für die Wohnungswirtschaft konzipieren wir für jeden Kunden eine für ihn sinnvolle Lösung.“

Beitrag zur Umsetzung der Energiewende KWK-Anlagen und Eigenstrom tragen wesentlich zur Umsetzung der Energiewende bei: Zum einen reduziert Eigenstrom aufgrund der netzentlastenden Wirkung sofort und nachhaltig die Investitionen, die zur Stabilisierung sowie zum Ausbau des Stromnetzes getätigt werden müssen. Zum anderen ermöglichen KWK-Anlagen aufgrund ihrer sehr hohen Energieeffizienz kurzfristige Einsparungen im CO2-Ausstoß. Damit wird schon heute die von der Politik geforderte „schnelle Wende auf dem Wärmemarkt“ (Bundesumweltministerin Barbara Hendricks) erreicht. „Genau das tut Urbana mit seiner innovativen Direktvermarktung von Strom. Da es der Politik derzeit noch nicht gelingt die notwendigen Anreize bei der Wohnungswirtschaft und beim Endverbraucher zu schaffen, nehmen wir derzeit eine Vorreiterrolle ein“, sagt Maiwaldt. Weitere Informationen unter: www.urbana.de.

NABU-Renaturierungprojekt „Untere Havelniederung“ Von Sibylle Eßer M.A. – Deutsche Bundesgartenschau-Gesellschaft mbH (DBG), Bonn Mit seinem 18.700 Hektar umfassenden Projektgebiet ist das NABU-Flussrenaturierungsvorhaben „Untere Havelniederung“ das derzeit größte in Europa. Nirgendwo in der Europäischen Union wird so viel für naturnahe Fluss- und Auenlandschaften getan wie an der Havel zwischen Pritzerbe und der Hansestadt Havelberg. In den kommenden Jahren werden auf insgesamt 100 Flusskilometern Altarme angeschlossen und Ufer wieder naturnah gestaltet. Mehr als 1.100 bedrohte und geschützte Arten finden in dieser besonderen Flussund Auenlandschaft wichtige Rückzugsorte. Das Projekt will Fischotter, Eisvogel, Esche, Maifisch, Sumpfdotterblume und Flussregenpfeifer wieder ein sicheres Zuhause bieten. Die Renaturierung hat aber noch weitere Aufgaben: Großräumlich sollen Deichabschnitte zurückgebaut und damit Überflutungsgrünland zum Hochwasserschutz gewonnen werden. Ein Großvorhaben dieser Art passt gut mit der 2015 in der Havelregion stattfindenden Bundesgartenschau zusammen, die eine breite, bundesweite Öffentlichkeit auf dieses Projekt lenken kann und andererseits auch Gäste mit dem Naturerlebnis anlässlich eines BUGA-Besuches faszinieren wird. So ist der NABU einer der wichtigsten Kooperationspartner der Gartenschau geworden.

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Die „Untere Havelniederung“ ist das größte Feuchtgebiet im Binnenland des westlichen Mitteleuropa.

Von der Wasserstraße wieder zurück zur ökologisch intakten Landschaft Um zu verstehen, worin der Wert des Renaturierungsprogrammes liegt, muss man wissen, dass die Havel vor ihrer Regulierung viele kleine Nebenflüsse hatte. Ihr Wasser war glasklar und auch in trockenen Sommern unterschritt ihre Fließgeschwindigkeit selten einen halben Meter pro Sekunde. Breite Sandstrände säumten ihre Ufer, und die Hauptströmung verlief zwischen größeren Sandbänken in einer tiefen Rinne. Schon im Mittelalter griff der Mensch in die natürliche Gewässerdynamik des Flusses ein, ohne jedoch seinen Charakter dadurch wesentlich zu verändern. Erst mit ihrer durchgehenden Regulierung ab 1880 wurden die vielfältigen ökologischen Funktionen der Havel auf die einer Wasserstraße reduziert und ihre Überflutungsflächen großflächig eingedeicht. Die Folge: Der Fluss weist heute nur noch wenige Verzweigungen auf, es fehlen z.B. die für Fische lebensnotwendigen Sandufer, Kiesbänke und tiefen Kolke. Im Sommer kommt die Havel in den Stauhaltungen beinahe zum Stehen. Das für das Elbe-Hochwasser einstmals verfügbare Überflutungsvolumen der Niederung wurde halbiert. Bereits heute fehlt dem Fluss ein Viertel seines Wasser-Volumens.

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Die Feuchtgebiete der Unteren Havelniederung sind vor dem Hintergrund dieser Entwicklung ernsthaft in ihrer Existenz gefährdet, insbesondere die an die Überflutungszyklen gebundenen Lebensgemeinschaften und Arten. Durch den Rückbau wird man den natürlichen Landschaftsraum wiederherstellen. Cross Media für eine große Öffentlichkeit mit der BUGA 2015 Havelregion Unter dem Motto „Von Dom zu Dom – das Blaue Band der Havel“ möchte der Zweckverband der BUGA 2015 dieses Flussrenaturierungsprojekt in seine Öffentlichkeitsarbeit einbinden. Erstmals ist damit ein Fluss Teil einer Bundesgartenschau. Die BUGA findet auf 90 Kilometern entlang der Havel statt und ist deshalb eng mit dem Landschaftsraum verbunden. Natur pur in idyllischer Ruhe ohne einen permanenten Lärmteppich – das ist das „Pfund“, mit dem die BUGA 2015 so auch neben auserlesenen Parks in ihren fünf Kernstädten werben kann. NABU und BUGA-Zweckverband betonen die Einzigartigkeit, die sich aus der Verbindung zwischen konventioneller Schau und Flussrenaturierung ergibt. Während der Durchführungszeit ist der NABU mit den Infopavillons auf den BUGA Geländen vertreten, das Projekt wird sicher auch mit Bausteinen im „Grünen Klassenzimmer“, dem Unterrichtsprogramm in freier Natur, vertreten sein, das den Schulklassen angeboten wird. Die beiden Presse- und Marketingabteilungen werden cross media Ideen entwickeln. Der NABU berichtet regelmäßig in seiner Mitgliederzeitung „Natur“ über die BUGA und die BUGA umgekehrt in ihrer Zeitung „BUGABOTE“ über das Projektprogramm. „Infopunkte an allen fünf Standorten der BUGA Havelregion werden zusätzlich Veranstaltungen auf dem Wasser und Besuche der Renaturierungsarbeiten anbieten“, sagte NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller anlässlich der Unterzeichnung des Kooperationsvertrages. „Zur BUGA werden wir wahrscheinlich ein Phänomen erleben: Unsere Gäste werden sowohl die gestalteten Parks als auch die naturnahe Havelregion genießen. Im Grunde handelt es sich um eine 90 Kilometer lange Gartenschau, in der ursprüngliche Landschaft, eine artenreiche Tierwelt und die eigentlichen Gartenschau-Parks in den fünf BUGA-Kommunen miteinander verschmelzen“, sagte Erhard Skupch, Geschäftsführer des BUGA-Zweckverbandes. Zusammenarbeit kurbelt den sanften Tourismus an „Davon profitieren sowohl die stressgeplagten Großstadtmenschen wie auch die Natur selbst. Die vielfältigen Lebensbereiche der Havelregion sollen in ihrer Einzigartigkeit und Vielfältigkeit wahrgenommen werden – das Wissen um sie kann sie schützen und letztlich erhalten“, so Skupch. Von der Renaturierung profitiere auch die gesamte Region, da neben dem Gewässer- und Artenschutz auch Naturtouristen angelockt werden, so NABU-Bundesgeschäftsführer Miller. „Im Rahmen der BUGA 2015 wird sich die Untere Havel als ökologisches Rückgrat einer lebendigen und vielfältigen Region präsentieren können „Wir freuen uns sehr, dass die bisher umfangreichste Bundesgartenschau und das größte Flussrenaturierungsprojekt Europas sich vereinen. Weitere Informationen unter: www.nabu.de/aktionenundprojekte/unterehavel und www.bundesgartenschau.de.

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Neues Grundfos ePaper-Portal:

Online-Bibliothek mit praktischen Zusatzfunktionen Mit einem neuen ePaper-Portal baut Grundfos sein umfangreiches Online-Informationsangebot für Planer und Installateure weiter aus. In dem über www.grundfos.de zugänglichen Portal stellt das Unternehmen seine Kataloge, Preislisten, Prospekte und Datenblätter mit detaillierten technischen Informationen online zur Verfügung. Nutzer können die Dokumente nicht nur lesen und downloaden, sondern daraus auch eigene Dokumente zusammenstellen und versenden, etwa als auftragsbezogene Dokumentation. Die Information ist somit jederzeit verfügbar, immer aktuell und bedarfsgerecht organisiert. Neben viel genutzten Planungstools wie WebCAPS und AppCAPS für Smartphones bestätigt Grundfos mit dem ePaper-Portal seine Vorreiterrolle bei elektronischen Informations¬angeboten. Hintergrund für die Entwicklung des neuen ePaper-Portals ist eine repräsentative Befragung, die TNS Infratest im Auftrag von Grundfos durchgeführt hat und an der sich rund 2.000 Planer und Installateure in Deutschland, Österreich und der Schweiz beteiligt haben. Demnach nutzen zwei Drittel der Befragten lieber elektronische als gedruckte Information. Dabei ist für 87% das gängige pdf-Format die bevorzugte Form. Vor allem Datenhefte, Produktbroschüren und Programmübersichten werden als elektronische Planungshilfen genutzt. Informationen auf CD oder DVD gelten wegen der unsicheren Aktualität für viele nicht mehr als zeitgemäß. Mobile Applikationen finden derzeit zwar noch nicht auf breiter Linie Zuspruch, sind aber bei den unter 30-jährigen schon für jeden Dritten die bevorzugte Form der Technischen Dokumentation.

nach Stichwörtern suchen und die Ansichten verändern. Für die weitere Nutzung lassen sich nicht nur die ganzen Dokumente als pdf-Datei speichern, sondern mit der Funktion 'Paperclip' auch beliebige Seiten auswählen, speichern oder zu individuellen pdf-Dokumenten zusammenstellen. Die neu zusammengestellten Dokumente lassen sich im Portal mit einem eigenen Deckblatt und Kundendaten versehen, herunterladen oder direkt per E-Mail versenden.

Das neue Grundfos ePaper-Portal ist genau auf diese Anforderungen zugeschnitten. Im Unterschied zum herkömmlichen Download stehen dabei vielfältige Funktionen zum Suchen und Organisieren zur Verfügung. So kann man nach Produkten und einzelnen Schlagwörtern suchen und bekommt die passenden Dokumente mit Seitenangabe und farblich unterlegtem Suchergebnis angezeigt.

Die Vorteile liegen auf der Hand. Mit dem ePaper-Portal stehen produktbezogene Informationen rund um die Uhr und an jedem Ort zur Verfügung. Statt Datenträger oder gedrucktes Material mitzuführen, dessen Aktualität ungewiss ist, können Planer und Installateure einfach bei Bedarf auf die erforderlichen Dokumente auf neuestem Stand zugreifen, egal ob im Büro oder auf der Baustelle. Mit den praxisnahen Zusatzfunktionen des Portals lassen sich die gewünschten Informationen zielgenau finden und bedarfsgerecht organisieren. Das ermöglicht schnelle, auftragsbezogene Dokumentationen, bei denen Projektbeteiligte sofort die relevante Information zur Hand haben, ohne unnötige andere Inhalte.

In den Dokumenten selbst kann man online lesen, blättern,

Weitere Informationen unter: www.grundfos.de.

Rekordumsatz:

GaLaBau erwirtschaftet 6,33 Mrd. Euro in 2013 Die GaLaBau-Branche ist weiterhin auf Wachstumskurs. „Trotz des langen Winters zu Anfang des Jahres 2013 hat der Garten- und Landschaftsbau im vergangenen Jahr einen Gesamtumsatz von 6,33 Mrd. Euro erzielt und damit zum wiederholten Mal eine Rekordmarke gesetzt.

Dieses stetig wachsende Bedürfnis nach mehr lebendigem Grün lässt die Nachfrage nach Dienstleistungen rund ums Bauen mit Grün weiter steigen. So hat die GaLaBau-Branche seit 2005 kontinuierlich ihren Gesamtumsatz von 4,24 Mrd. Euro auf nunmehr 6,33 Mrd. Euro in 2013 gesteigert.

Mit einem Umsatzplus von über 200 Mio. Euro verzeichnete die grüne Branche ein Umsatz-Wachstum von fast 4 Prozent gegenüber dem Vorjahr“, freute sich BGL-Präsident August Forster über die anhaltend positive Entwicklung der Branche. „Grün - hier besonders Grün in der Stadt - wird in Zukunft noch weiter an Bedeutung gewinnen“, hob Forster hervor. „Immer mehr Menschen wünschen sich ein grünes Umfeld in ihrer direkten Umgebung: Denn Grün schafft Lebensqualität ob im privaten Garten oder in öffentlichen und gewerblichen Parkanlagen. Überdies macht urbanes Grün Standorte attraktiv und steigert den Wert von Immobilien“, betonte Forster.

Arbeitsmarkt im GaLaBau boomt: 2013 erneut Anstieg der Beschäftigtenzahl

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Für das aktuelle Rekord-Ergebnis sind die 16.522 Fachbetriebe mit ihren insgesamt 103.551 Beschäftigten verantwortlich. Damit stieg 2013 auch die Zahl der Fachbetriebe gegenüber 2012 (16.267 Betriebe) um 1,57 Prozent. Die Zahl der Beschäftigten stieg gegenüber 2012 (100.434 Beschäftigte) sogar um 3,09 Prozent auf die neue Rekordmarke von 103.551 Personen. Die Insolvenzquote der Branche belief sich in 2013 auf 0,62 Prozent und lag damit unter dem Vorjahr

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(2012: 0,64 Prozent). Bei den über 3.500 Mitgliedsbetrieben lag die Insolvenzquote im vergangenen Jahr mit 0,49 Prozent erneut niedriger als bei den Nichtmitgliedern (0,65 Prozent). BGL-Präsident Forster: „Die GaLaBau-Branche mit seinen überwiegend kleinen und mittleren Unternehmen hat sich zu einem hoch technisierten und innovativen Wirtschaftszweig entwickelt, der ausgezeichnete berufliche Zukunftsperspektive bietet. Auch ein Ergebnis der vorrausschauenden und zukunftsorientierten Tarifpolitik.“ Zur wiederum gestiegenen Nachfrage nach grünen Dienstleistungen habe die gestiegene Investitionsbereitschaft in „lebendiges Grün“ beigetragen. Besonders die arbeitsfreundlichen Temperaturen in der zweiten Jahreshälfte ermöglichten es den GaLaBau-Betrieben, die Aufträge ihrer Kunden oft noch im November und Dezember erledigen zu können – so konnten die Betriebe die witterungsbedingten Einbußen zu Anfang des Jahres mehr als aufholen. „Um weiterhin als Wachstumsmotor der Branche zu fungieren, gilt es auch in Zukunft stabile und florierende Märkte zu bedienen. Die herausragende Stellung der Branche muss für unsere Mitgliedsbetriebe weiterhin Ansporn sein, ihre Eigenkapitalbasis weiter zu stärken, ihre Mitarbeiter zu schulen, ihre Kundenbeziehungen stetig zu verbessern und kontinuierlich Innovationen zu entwickeln“, so Forster. „Nur erfolgreiche Betriebe setzen sich im Markt durch und sichern gleichzeitig Arbeitsplätze und damit das wirtschaftliche Überleben“, fügt Forster an.

Marktanteil im Privatgarten-Bereich auf über 56 Prozent ausgebaut Im nunmehr zwölften Jahr in Folge setzte sich in 2013 die positive Entwicklung des Privatgarten-Bereichs bei der Auftragsvergabe fort. Die Auftraggeberstruktur stieg von 56,0 Prozent in 2012 im Bereich der privaten Hausgärten leicht an und verbesserte sich in 2013 auf 56,3 Prozent des Gesamtumsatzes von rund 6,33 Mrd. Euro.

Öffentliches Grün bietet Umsatzchancen für den Garten- und Landschaftsbau Im öffentlichen Bereich lag die Auftraggeberstruktur nach Umsatzanteil in 2013 mit 17,7 Prozent leicht über dem Ergebnis des Vorjahres (2012: 17,3 Prozent), real stieg der Umsatz jedoch leicht von 1,05 Mrd. Euro in 2012 auf 1,12 Mrd. Euro in 2013. Der Wohnungsbau stieg merklich an und machte im Vorjahr einen Anteil von 11,0 Prozent (2012: 8,3 Prozent) aus. Die Industrie lag mit 6,1 Prozent leicht unter dem Wert von 2012 (6,8 Prozent). Bei den Generalunternehmern wurde mit 4,6 Prozent gegenüber 2012 (7,8 Prozent) ein sinkender Umsatzanteil verzeichnet. Sonstige lagen bei 4,3 Prozent (2012: 3,8 Prozent). „Für die Zukunft sehen wir besonders im Bereich öffentliches und gewerbliches Grün ein großes Umsatzpotential. Die steigende Nachfrage nach Grün in den Städten wird auch bei den Verantwortlichen die Notwendigkeit von mehr attraktiv gestalteten öffentlichen Grünanlagen und grünen Freiräumen wachsen lassen. Nicht nur privates Grün sondern auch lebendiges Grün in Parks und Firmengärten möchten die Menschen genießen. Politisch haben wir Landschaftsgärtner zusammen mit bisher 21 Unterzeichnern aus Wirtschaft und Gesellschaft die Charta Zukunft Stadt und Grün verfasst, die diesem Wunsch nach Grün in der Stadt gegenüber der Politik Ausdruck verleiht“, so BGL-Präsident Forster. Er machte

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deutlich, dass Städte ein grünes Gesicht brauchen. Die Charta „Zukunft Stadt und Grün“ zeigt das Potenzial und den Nutzen von urbanem Grün auf. Ziel der Unterzeichner ist es, in Politik und Verwaltung das Lösungspotenzial von urbanem Grün in den Vordergrund zu rücken. Statt großer Standards müsse der Blick für kleine und schnell umzusetzende Lösungen geöffnet werden.

Stärkster Umsatzträger auch in 2013 weiterhin die Neuanlage von Grün BGL-Präsident Forster: „Die Neuanlage von Grün war auch im vergangenen Jahr wieder der stärkste Umsatzträger. Der Bereich stellte mit 76 Prozent Anteil am Umsatz erneut den Arbeitsschwerpunkt im Garten- und Landschaftsbau dar.“ Leicht gestiegen ist der Anteil am Umsatz bei der Pflege bestehender Anlagen. Er machte 2013 mit 21 Prozent etwas mehr als ein Fünftel des Umsatzes aus.

Erfolgreiche Nachwuchswerbung hält Ausbildungsquote stabil bei neun Prozent BGL-Präsident August Forster: „Im Gegensatz zu vielen Betrieben aus Industrie und Handwerk haben wir in den letzten Jahren mit unserer kontinuierlichen und engagierten Nachwuchswerbung die Zahl der Ausbildungsplätze kontinuierlich erhöht.“ In diesem Zusammenhang erläutert Forster: „Die Ausbildungsquote, gemessen an den gewerblichen Arbeitskräften, lag in 2013 bei knapp neun Prozent und damit weiterhin stabil. Insgesamt ließen sich von über 10.000 Auszubildenden in gewerblichen Garten- und Landschaftsbau-Betrieben im vergangenen Jahr 6.749 junge Menschen zu Landschaftsgärtnern ausbilden. Damit steht der GaLaBau weiterhin an der Spitze des gesamten

Die steigende Nachfrage nach Grün in den Städten wird auch bei den Verantwortlichen die Notwendigkeit von mehr attraktiv gestalteten öffentlichen Grünanlagen und grünen Freiräumen wachsen lassen. Nicht nur privates Grün sondern auch lebendiges Grün in Parks und Firmengärten möchten die Menschen genießen.  Foto: BGL Gartenbaues.“ 2012 waren es 6.736 Auszubildende im Gartenund Landschaftsbau. Die Ausbildungsquote sank zwar gegenüber 2012 leicht, die Zahl der Auszubildenden blieb in 2013 aber vor dem Hintergrund der stetig abnehmenden Zahl von Schulabgängern dennoch auf einem hohen Niveau. Weitere Informationen unter: www.galabau.de.

Gemeinwohlorientierte Infrastruktur statt reinem Wettbewerbsdenken:

Kölner Netzwerk der Daseinsvorsorge formuliert Forderungen an Europa Das Kölner Netzwerk der Daseinsvorsorge diskutierte heute im Historischen Rathaus der Stadt Köln mit Spitzenvertretern aus Politik, Verwaltung, Wissenschaft und Wirtschaft aus Köln und der Region über die Zukunft der kommunalen Daseinsvorsorge. Dabei standen Fragen der künftigen Möglichkeiten der Erbringung von kommunalen Daseinsvorsorgeleistungen angesichts der wachsenden Einschränkungen durch gesetzliche Rahmenbedingungen auf europäischer Ebene im Zentrum. Frau Scho-Antwerpes fasste die Problematik zusammen: „Wir sehen, dass unser kommunaler Handlungsspielraum durch europäische Gesetzesinitiativen eingeschränkt werden kann. Die erst kürzlich geführte Debatte um mögliche Wasserprivatisierungen ist hierfür ein eindrückliches Beispiel.“ Daher sei es insbesondere im Vorfeld der kommenden Europawahl notwendig, Erwartungen an die europäische Politik aus kommunaler Sicht zu richten. Die Teilnehmer der Fachforen für „Kommunale Unternehmen“ (Energie, Wasser, Verkehr u.a.), „Bildung, Soziales, Kultur“ sowie „Versorgung mit Finanzdienstleistungen“ kritisierten den Vor-rang des Wettbewerbsgedankens im Bereich dieser Leistungen auf EU-Ebene, da hier öffentliche und kommunale Aufgaben erfüllt werden. Sie forderten von Europa die Anerkennung der tragenden Rolle der kommunalen Daseinsvorsorge. Denn diese gewährleistet eine sichere und

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leistungsfähige Grundversorgung mit Energie, Wasser, flächendeckendem öffentlichen Verkehr, Entsorgung, sozialem Wohnungsbau sowie Angeboten aus den Bereichen Soziales, Kultur und Bildung und ist somit das Rückgrat für die Entwicklung von Unternehmen und Menschen. Einhellig stimmte man überein, dass ein Umdenken von der reinen Wettbewerbsperspektive hin zu einem nachhaltigen Ansatz für die Daseinsvorsorge nötig sei. Die EU-Kommission solle in ihrer Gesetzgebung zum Beispiel stärker auf eine hohe Qualität, Bezahlbarkeit sowie auf Um-welt- und Sozialstandards achten. Des Weiteren solle sie kommunale Unternehmen als Partner für die Erreichung ihrer Ziele verstehen. „Die EU möchte mit ihrer Europa 2020-Strategie die Energieeffizienz um 20% verbessern. Gerade hier bieten sich kommunale Unternehmen durch ihre Aktivitäten im Wohn-, Energie-, Fernwärme- und Verkehrsbereich sowie ihre Bürger- und Wohnortnähe als ideale Partner an“, so Dr. Dieter Steinkamp, Sprecher der Geschäftsführung der Stadtwerke Köln GmbH. Das Kölner Netzwerk der Daseinsvorsorge wird basierend auf den heutigen Forderungen der Öffentlichkeit am xx. März eine Resolution zur Europawahl 2014 vorstellen. Weitere Informationen unter: www.stadtwerkekoeln.de.

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Aus der Industrie – IFAT Spezial KSB auf der IFAT 2014 Auf der diesjährigen IFAT in München präsentiert sich die KSB Aktiengesellschaft, Frankenthal, als Komplettanbieter von Pumpen und Systemen für den Wassertransport, die Wasseraufbereitung, die Entwässerung, den Abwassertransport sowie die Abwasser-behandlung. Ein Höhepunkt der Präsentation wird eine neue Ausführung des hocheffizienten Abwassertransportsystems AmaDS³ sein. Die Anlage ist eine Kombination aus einem patentierten, trocken aufgestellten Feststoff-Trennsystem und zwei Abwasserpumpen in Prozessbauweise. Aufgrund des großen Markterfolges, den der Pumpenhersteller in den letzten Jahren mit dieser sehr energiesparenden Art des Abwassertransportes hatte, wird diese Baureihe weiter ausgebaut. So zeigt man auf der IFAT eine Bauform, die für besonders enge Platzverhältnisse konstruiert wurde. Zum ersten Mal stellt KSB in München einen neu entwickelten permanentmagneterregten Synchronantrieb für 6-Zoll-Unterwassermotorpumpen aus. Dieser benötigt zur Erzeugung seines Drehmoments im Gegensatz zu Asynchronmotoren keinen Strom im Läufer, da er sein Rotorfeld durch Magnete erzeugt. Deshalb hat dieser Antrieb keine Stromwärmeverluste im Läufer und kann deutlich bessere Wirkungsgrade erreichen als der klassische Asynchronmotor. Dank einer sehr hohen Leistungsdichte ist der Antrieb sehr kompakt. Für seinen Betrieb ist ein Frequenzumrichter erforderlich. Natürlich wird auch die jüngste Ausführung des von KSB in Serie gefertigten Synchron-Reluktanzmotors SuPremE zu sehen sein. Dieser hat im Gegensatz zu Asynchronmotoren auch noch einen guten Wirkungsgrad, wenn er nicht mit voller Leistung läuft. Genau das kommt in der Realität aber sehr häufig vor, da viele Antriebe im geregelten Betrieb hauptsächlich mit abgesenkter Drehzahl arbeiten. Er wird in Kombination mit der neuesten Ausführung der meistverkauften Wassernormpumpe der Welt – der Etanorm – zu sehen sein. Dank ihrer sparsamen Hydraulik erfüllt die Baureihe heute schon die EU-Anforderungen (ErP-Richtlinie) der Durchführungsverordnung 547/2012/EU für Wasserpumpen, die 2015 in Kraft treten.

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Ein Höhepunkt der Präsentation wird eine neue Ausführung des hocheffizienten Abwassertransportsystems AmaDS³ sein (KSB Aktiengesellschaft, Frankenthal). D re h z a h l re g e l s y steme, wie der neue in München gezeigte PumpDrive, bieten die Möglichkeit, durch die Anpassung der Förderleistung an den tatsächlichen Bedarf, Energiekosten zu senken. Alle Baugrößen haben ein durchgängiges Design bis zu einer Motorleistung von 55 kW. Sie können auf dem Motor, an der Wand oder im Schaltschrank verbaut werden und sind die einzigen Drehzahlregler, die neben Asynchron- auch Synchron-Reluktanzmotoren ansteuern können. Für größere Leistungen bis 1,4 MW stehen Frequenzumrichter in Buchformat mit der Schutzart IP20 zum Einbau in einen Schaltschrank zur Verfügung. Als Repräsentanten für das große Armaturenprogramm zeigt der Frankenthaler Hersteller weichdichtende Absperrklappen der Baureihe Isoria und BOAX. In dem französischen La Roche-Chalais und im spanischen in Burgos fertigt KSB Absperrklappen für den Wassertransport sowie die Wasseraufbereitung bis zu einer Nennweite von 4,7 Metern. Auf einem Extra-Bereich stellt die KSB-Service GmbH ihr umfangreiches Portfolio vor. Dieses reicht von klassischen Instandhaltungsthemen über Energie-Effiziensberatung bis hin zu Retrofitting und Reverse-Engineering. Weitere Informationen unter: www.ksb.com.

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Naturnahe Regenwasserbehandlung leicht gemacht:

Minimaler Aufwand – Maximale Leistung Von Dipl.-Agr.-Ing. Claus Huwe – Produktmanager Hauraton Parkplätze, Straßen, Gebäude: Die intensive Versiegelung von Flächen stellt Kommunen heute zunehmend vor die Herausforderung, trotz intensiver Bebauung für einen naturnahen Wasserkreislauf zu sorgen. Eine ausreichende dezentrale Behandlung sowie eine kontrollierte und effektive Versickerung von Niederschlagswasser gewinnen dabei zunehmend an Bedeutung. Ein wichtiger Faktor hierfür sind sicher planbare und überschaubare Kosten. Gemeint sind nicht allein die Investitionsaufwendungen beim Einbau eines Systems. Eine besonders große Bedeutung haben die Betriebskosten, also die laufenden Kosten zur Wartung des Systems.

Ein großes Filterflächenverhältnis garantiert langfristig eine kontrollierte und aufwandsreduzierte Funktionsfähigkeit des Behandlungssystems

Die optimale Versickerung des Regenwassers ist essentiell für die Grundwasserneubildung. So wird der natürliche Wasserhaushalt und damit das ökologische Gleichgewicht erhalten. Um eine Überlastung der kommunalen Kanalisation, aber auch Kellerrückstaus und Straßenüberschwemmungen zu verhindern, bietet die fachgerechte Versickerung vor Ort eine effektive Lösung. Kommunen setzen daher im Zuge von Sanierungen und Neubauten zunehmend auf dezentrale Versickerungssysteme, die das Regenwasser möglichst verlustfrei auffangen, von Schadstofflasten reinigen und anschließend in das Grundwasser versickern. Neben der wirksamen Niederschlagsbehandlung sind Aufwand und Kosten entscheidend. Ausschlaggebend sind hier neben den Anlagen- und Einbaukosten insbesondere die betrieblichen Kosten, die entstehen, um die dezentralen Systeme funktionsfähig zu halten. Dies ist bei einer zentralen Niederschlagswasserbehandlung nicht anders.

Entscheidend für den zu leistenden betrieblichen Aufwand ist neben der Einfachheit der konstruktiven Ausführung vor allem das Filterflächenverhältnis. Das Verhältnis von Filterfläche zu daran angeschlossener versiegelter Fläche bestimmt die Menge der Fest- und Schadstoffe, die sich mit dem Regenwasserabfluss auf der Filterfläche ansammeln kann. Es gilt: Je kleiner das Filterflächenverhältnis, desto höher der Wartungsaufwand. Um Durchlässigkeit und Schadstoffbindevermögen zu gewährleisten, müssen die Systeme mit Filtermaterial anlagenabhängig in definierten Abständen geprüft und gewartet werden. Ein geringes Filterflächenverhältnis bedeutet, dass nur eine kleine Filterfläche zur Verfügung steht, auf der sich die Feststoffe von den im Vergleich viel größeren angeschlossenen Entwässerungsflächen ablagern können.

Angespannte kommunale Haushaltslagen verhindern häufig, dass wichtige ökologische Ziele, z.B. Niederschlag auf naturnahe Weise in den Wasserkreislauf zurückzuführen, rasch umgesetzt werden. Den Kommunen ist wichtig, dass durch Einbau und Betrieb keine unkalkulierbaren Kosten entstehen. Möglichst lange Wartungsintervalle und eine unkomplizierte Durchführung sind hier entscheidende Faktoren. Aber auch Wirksamkeit, Effektivität und Dauerhaftigkeit der Systeme dürfen nicht auf der Strecke bleiben. Wenn es gilt, eine Fläche mit einem neuen Entwässerungssystem auszustatten, haben Kommunen die Qual der Wahl: Dezentrale Filtersysteme zur Regenwasserbehandlung gibt es in ganz verschiedenen Ausführungen. Je nach Anforderung kann die Entscheidung für lineare, großflächige Systeme in Form von Filtersubstratrinnen und Sickermulden fallen oder aber für punktförmige Systeme, genauer Kleinstfilter, wie Schachtanlagen oder Einsätze für Straßenabläufe. Die betrieblichen Kosten – gleichzusetzen mit dem Wartungsaufwand – können je nach Anlagentyp erheblich variieren und sind ein maßgeblicher Faktor in der Gesamtkostenbilanz. Welche Eigenschaften würden ein ideales dezentrales Behandlungssystem also ausmachen? Neben moderaten Anschaffungs- und Einbaukosten und geringen Wartungskosten sollte das System eine ausreichende Kapazität besitzen, um auch hohe Niederschlagsaufkommen zu bewältigen; es sollte das aufgefangene Niederschlagswasser maximal reinigen und verlustfrei versickern. Wie real dieser Anspruch ist, wird im Folgenden anhand der relevanten Parameter erläutert.

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Die Wirkungsweise am Markt befindlicher Filtersysteme besteht darin, Schadstoffpartikel durch einen entsprechenden Filterwiderstand zurückzuhalten. Das Filtermaterial reinigt dabei das aufgefangene Oberflächenwasser: Durch Absorption und Adsorption können auch gelöste Schadstoffe im Regenabfluss dauerhaft in einem dafür geeigneten Filtermaterial gebunden werden.

Das erhöht den Wartungsaufwand enorm, da so das Filtersubstrat in wesentlich kürzeren Intervallen ausgetauscht werden muss. Des Weiteren spielt die Größe des verfügbaren Verfüllvolumens eine wichtige Rolle. Denn je mehr Fassungsvermögen und Speichervolumen in einem Filtersystem zur Verfügung steht, desto länger dauert eine Verfüllung. Auch einem möglichen Rückgang von hydraulischer Leistung wird dadurch effektiv entgegen gewirkt.

Regenwasser sauber ins Grundwasser zurückführen: Drainfix Clean mit großem Retentionsvolumen für starke Regenereignisse Je größer Filterfläche, Substrat- und Verfüllvolumen sind, umso länger bleiben Durchlässigkeit, Schadstoffbindevermögen und hydraulische Leistung erhalten. Das Rinnenfiltersystem Drainfix Clean von Hauraton bietet mit sechs Kilogramm Filtersubstrat je Quadratmeter angeschlossener Fläche (Au) und einem Filterflächenverhältnis von zwei Prozent über 120 Jahre Bindeleistung für gelöste Schwermetalle. Die langen Standzeiten ermöglichen lange Wartungsabstände. Dies hält den Kostenaufwand gering. Das verfügbare Verfüll- und Retentionsvolumen ist mit 60 Kubikmeter je Hektar angeschlossener Fläche (Au) sechsmal größer als das Volumen, das beispielsweise für Regenklärbecken nach dem Arbeitsblatt DWA A 166 gefordert wird. Ein Überlaufen des Systems wird damit selbst bei extremen Regenereignissen, die kurz aber sehr intensiv sind, verhindert. So gelangt kein Wasser ungereinigt in den natürlichen Wasserhaushalt zurück. Anders ist das bei Systemen ohne bzw. mit nur kleinen Retentionsvolumina: Diese sind auf Überläufe angewiesen. Überlaufendes Niederschlagswasser gelangt hier ungereinigt in den Wasserkreislauf.

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Die jährlichen betrieblichen Kosten zur Wartung des Drainfix Clean Systems Dagegen ermöglicht Drainfix Clean durch eine stufenlose Anpassung des Filterflächenverhältnisses jederzeit eine vollständige Abflussbehandlung, auch bei Starkregenereignissen. Das aufgefangene Regenwasser läuft selbst bei hohem Niederschlagsaufkommen nicht über und kann so verlustfrei und gereinigt in das Grundwasser versickert werden. Bei geringeren Anforderungen kann mit deutlich kleineren Filterflächenverhältnissen beispielsweise auch eine Teilstrombehandlung mit rkrit = 15 l/(s*ha) gemäß Trennerlass in Nordrheinwestfalen realisiert werden.

tieferliegenden Filtersubstratschichten gebunden. Dabei wird eine hohe Ausgangsdurchlässigkeit rasch reduziert, vor allem bei großen angeschlossenen Flächen. Für die Wartung bedeutet das, dass häufige und jeweils komplette Filterwechsel und zum Teil auch Spülungen von Filterkörpern erforderlich werden. Neben schadstoffhaltigem Material ist dann auch das Spülwasser zu entsorgen. Durch die kompletten Filterwechsel fallen wesentlich größere, schadstoffbelastete Feststoffmengen an, die sachgerecht und kostenaufwendig zu entsorgen sind.

Vorteil Oberflächenfiltration: Bei sehr guter Reinigungsleistung wird eine einfache und kostengünstige Wartung ermöglicht

Durch die Wahl der Oberflächenfiltration mit ca. 2,0-04 m/s ist die Bemessungsdurchlässigkeit von Drainfix Clean nur um den Faktor 10 größer, als die Betriebsdurchlässigkeit, die sich unter Feststofflast bei Grünmulden einstellt (ca. 2,0-05 m/s). Systeme der Tiefenfiltration mit Bemessungsdurchlässigkeiten um 2,0-03 m/s sind jedoch bereits um den Faktor 100 durchlässiger. Da an diese Systeme meist wesentlich größere Entwässerungsflächen angeschlossen sind, werden auch deutlich höhere Feststoffmengen eingetragen. Für den gleichzeitigen Erhalt der höheren Durchlässigkeiten sind daher erheblich häufigere Wartungen mit kompletten Filterwechseln und Spülungen erforderlich.

Je nach Anlagentyp kann zwischen Oberflächen- und Tiefenfiltration unterschieden werden. Das System Drainfix Clean nutzt die Vorteile der Oberflächenfiltration: Mit einem angepassten Filtersubstrat wird der für die Oberflächenfiltration benötigte Filterwiderstand erreicht. Feststoffe, Feinstpartikel und gelöste Schadstoffe können so bereits an der Substratoberfläche gebunden werden. Mit einer enorm hohen Reinigungsleistung von mehr als 99 Prozent werden an der Filteroberfläche bei optimaler Sauerstoffversorgung auch Abbauprozesse organischer Stoffe gewährleistet. Die Bioaktivitäten dienen dem Erhalt der Durchlässigkeit.

Betriebsbedingt ergibt sich daher bereits nach wenigen Jahren eine deutlich höhere Gesamtkostenbilanz, die sich aus Produktanschaffung, Einbau und Betrieb errechnet.

Die Oberflächenfiltration und die lange Bindeleistung des Filtersubstrats ermöglichen ein leicht anzuwendendes Wartungsverfahren. Lediglich die Substratoberfläche muss, zusammen mit einem geringen Anteil Filtersubstrat, von Zeit zu Zeit abgeschält werden. Das Schälgut wird abgesaugt und entnommenes Filtersubstrat ersetzt. Bei einem Filterflächenverhältnis von zwei Prozent und einem Feststoffanfall von 600 kg/(ha*a) ist dieser Vorgang nur in großen Wartungsabständen, etwa alle acht Jahre notwendig. Einfache Schäl- und Absaughilfen gestalten auch das Wartungsverfahren selbst zeit- und kostensparend. Je angeschlossenem Quadratmeter Entwässerungsfläche ergeben sich so nur geringe betriebliche Kosten pro Jahr. Viel aufwendiger im Betrieb sind Systeme, deren Wirkungsprinzip auf der Tiefenfiltration beruht: Diese arbeiten mit durchlässigeren Substraten. Feine Partikel werden erst in den

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Vorteil trockenfallendes System: Abbau organischer Stoffe verlängert Wartungsintervalle zusätzlich Ein Plus bei der Reinigungsleistung von Rinnenfiltern bieten gut belüftete, trockenfallende Systeme. Sie bewirken einen guten biochemischen Abbau des organischen Anteils eingetragener Fest- und Schadstoffe. Beim Drainfix Clean-Rinnenfilter handelt es sich um ein solches trockenfallendes System. Dauereinstau und damit einhergehende Fäulnis organischer Stoffe haben keine Chance. Weiterhin wird die Gefahr der Verstopfung von Filterporen in einstauendem Wasser durch eine überbordende Vermehrung von Mikroorganismen (Biokolmation) wirksam verhindert. Die Kombination eines trockenfallenden Systems mit dem Wirkungsprinzip der Oberflächenfiltration ist dabei ideal: Denn die Oberflächenfiltration gewährleistet eine sehr gute Sauerstoffversorgung und fördert den raschen biochemischen Abbau organischer Stoffe. Auch Mineralölkohlenwasserstoffe und polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK) werden an der Filteroberfläche abgebaut. entstehende Kohlendioxid kann rasch abgeleitet und somit eine Behinderung weiterer Abbauprozesse vermieden werden. Organische Stoffe können im Straßenschmutz über 40 Prozent des Feststoffanteils betragen. Da ist eine gute biochemische Zersetzung von organischen Stoffen durch Kleinlebwesen und Mikroorganismen ein wichtiges Plus. Zudem wird zusätzliches Porenvolumen geschaffen. Dies erlaubt dem

Drainfix Clean-Filterrinnensystem einen langfristigen Erhalt der Betriebsdurchlässigkeit und damit lange Wartungsabstände. Abtrocknender, feinpartikulärer Straßenschmutz weist in Bezug auf andere Materialien, an denen er lagert, stark schrumpfende Eigenschaften auf. Dank der ausgeprägten Oberflächenfiltration bei Drainfix Clean werden diese Feinpartikel bereits an der Filteroberfläche zurückgehalten und können nicht in das Filtersubstrat eingetragen werden. Bei abtrocknenden Systemen, die auf dem Wirkungsprinzip der Tiefenfiltration beruhen, besteht eine Kurzschlussgefahr durch tiefe Schrumpfrisse, die innerhalb eines Filterkörpers entstehen können. Bei trockenfallender Oberflächenfiltration ist das ausgeschlossen. Lediglich an der Filteroberfläche können Schrumpfungsprozesse auftreten. Sie sind nicht nur ungefährlich, sondern tragen sogar zum Erhalt einer guten Betriebsdurchlässigkeit bei. Aufgrund seines anpasst großen Filterflächenverhältnisses, seines großen Retentionsvolumens und dem System der Oberflächenfiltration gewährleistet Drainfix Clean als trockenfallendes System einen enorm reduzierten betrieblichen Aufwand im Vergleich zu anderen Systemen. Darüber hinaus lässt sich mit der hohen Schadstoffrückhalteleistung das Grundwasser gesund erhalten. Das kommt gleichzeitig kommunalen Kassen und der Umwelt zugute. Weitere Informationen unter: www.hauraton.com.

FBS-Gemeinschaftsstand auf der IFAT 2014 Gemeinsames Motto – gemeinsamer Stand „Mit FBS-Betonbauteilen hinterlassen Sie nachhaltig einen guten Eindruck“ heisst das übergeordnete Motto der Fachvereinigung Betonrohre und Stahlbetonrohre e.V. (FBS) und ihrer Mitgliedsfirmen auf der internationalen Fachmesse IFAT 2014. Der Gemeinschaftsstand in Halle B5 331/430 bietet zum dritten Mal in Folge den beteiligten Mitgliedsunternehmen und Fördermitgliedern die Möglichkeit, der Fachöffentlichkeit ihr Unternehmen und ihre Produkte zu präsentieren. Auf einer rund 400 m2 großen Ausstellungsfläche erhalten Besucher aktuelle Informationen rund um Nachhaltigkeit, Betone, moderne Anwendungs- und Fertigungstechnologien sowie Betonbauteile für die Kanalisation, die den veränderten Klimabedingungen und Umweltansprüchen genügen. Mit dabei: BERDING BETON GmbH, BFS Betonfertigteile Systeme GmbH, Betonwerk Müller GmbH & Co.KG, Finger Baustoffe GmbH, Josef Schnurrer GmbH & Co.KG, Hawkeye Pedershaab, Hans Rinninger & Sohn GmbH & Co.KG und die Schlosser-Pfeiffer GmbH.

Geballte FBS-Qualität unter einem Dach Seit über 25 Jahren setzen sich die FBS und ihre Mitglieder für einen hohen Qualitätsstandard von Betonrohren und -schächten ein. Das FBSQualitätszeichen steht für ein Höchstmaß an Fertigungs- und Produktqualität bei der Herstellung von Betonbauteilen. Besondere Aufmerksamkeit gilt hierbei den Aspekten der Nachhaltigkeit. Hierzu zählt unter

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FBS-Gemeinschaftsstand in Halle B5 331/430 

Grafik: FBS

anderem die Verwendung von ökologisch günstigen Werkstoffen für den Bau von Abwasserleitungen und -kanälen. Bei der Kanalinstandhaltung ist es in vielen Fällen nachhaltiger, einen Kanal zu erneuern, anstatt ihn zu sanieren. Auch die FBS-Hochschuleninitiative ist wieder Thema in München. Studierende werden mit dem Vortragspaket „Planung, Bau und Betrieb von Abwasserleitungen und -kanälen“ nachhaltig gefördert. Auf dem Messestand finden eine Reihe von Fachvorträgen statt. Eingeladen sind Vertreter aus Kommunen und Tiefbauämtern, Ingenieurbüros, bauausführenden Unternehmen und Verbänden sowie Universitäten, Hoch und Fachschulen. Weitere Informationen unter: www.fbsrohre.de.

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Leitungen präzise orten mit SEWERIN-Technologie Bei Betrieb und Instandhaltung von Rohr- und Kabelnetzen ist die Dokumentation der Leitungslagen nicht selten lückenhaft. Zudem verlaufen Leitungen nicht nur im urbanen Umfeld unter Straßen, Plätzen und Wegen, sondern auch in unbebautem Gebiet. Die genaue Kenntnis der jeweiligen Leitungslage reduziert den Instandhaltungsaufwand und vermeidet zuverlässig Fehl- oder Sondierungsgrabungen. Die Produkte zur Leitungsortung von SEWERIN bieten umfangreiche Lösungen für unterschiedliche Arbeitssituationen. Das Aushängeschild im Bereich Rohr- und Kabelortung von SEWERIN ist das neue UT 9000. Seit kurzem ergänzt zusätzlich das UT 830 das Produktportfolio. Beide Geräte zeichnen sich durch ein vollkommen neues, ergonomisches Design und zahlreiche technische Features aus, die dem Anwender die Arbeit deutlich erleichtern. Das „Raumwunder“ UtiliTrac mit dem zusammenfaltbaren Gehäuse und dem, in den Koffer integrierten Generator, stellt eine weitere, platzsparende Lösung dar. Glasfaser-Sonden-Systeme von SEWERIN, die sowohl mit dem UT 9000 als auch dem UtiliTrac zum Einsatz kommen, ermöglichen die Ortung von nicht-metallischen Leitungsverläufen in Gas- und Wasserrohrnetzen sowie im Abwassernetz. Dieses umfangreiche Geräteprogramm erfüllt die Anforderungen ganz verschiedener Anwender auf unterschiedlichen Märkten. Das UT 9000 besticht durch innovative Technik. Hervorragend ausbalanciert, leicht und dennoch robust, das sind die Bedingungen, die das UT 9000 mit Leichtigkeit erfüllt. Es überzeugt zudem mit einem hochauflösenden und auch unter starker Sonneneinstrahlung hervorragend ablesbaren Display und einer großartig strukturierten, schnell verständlichen Menüführung zur intuitiven Handhabung. Das UT 9000 ist mit seinen mehr als 70 Frequenzen eines der flexibelsten Leitungsortungsgeräte am Markt. Mit der einzigartigen Möglichkeit, vor der Besendung einer Leitung die vorhandenen Umgebungsfrequenzen zu scannen, bietet das UT 9000 Hilfestellung bei der Wahl der richtigen Frequenz. Unerwünschte Störfelder werden erfolgreich unterbunden, und das Orten von versehentlich mit besendeten Leitungen vermieden. Via Funkkommunikation zwischen Empfänger und Generator können Sendeleistung und Frequenzen zur optimalen Ortung angepasst werden. Mit einem der leistungsstärksten Generatoren überzeugt das UT 9000 gerade bei der Ortung sehr langer Leitungsabschnitte. Auch Betreiber von Kabelnetzen und deren Wartungspersonal werden die Vorzüge des UT 9000 schnell zu schätzen wissen. Denn das Gerät eignet sich nicht nur zur Suche der Leitungen, sondern kann auch bei der Kabelfehlersuche effektiv eingesetzt werden.

oberhalb der zu ortenden Leitung ist einzigartig. Die PEAKFunktion ist eine zusätzliche Besonderheit. Mit dieser Funktion werden auf Knopfdruck alle umgebenden Leitungen ausgeblendet, die auf Grund der hohen Frequenz mit besendet werden. Bereits seit einigen Jahren setzt der UtiliTrac R1XX Maßstäbe in der Rohr- und Kabelortung. Das zusammenfaltbare Gerät zeigt dem Anwender die Lage der gesuchten Leitung dreidimensional an. Der Koffer beherbergt außerdem den Generator. Mit einem Gesamtgewicht von weniger als 7 kg ist der UtiliTrac absolut feldtauglich für jeden Anwender, der im Feld oder auf Baustellen Rohr- oder Kabelnetze zu orten hat. Auf der IFAT wird SEWERIN das neue, breit aufgestellte Leitungsortungs-Programm ausführlich vorstellen. Bereits im Vorfeld können Interessierte mit den SEWERIN-Vertriebsingenieuren einen Vorstellungstermin vereinbaren. Weitere Informationen unter: www.sewerin.com.

Das UT 830 ermöglicht mit der Ortungsfrequenz von 83 kHz die punktgenaue Lokalisation einer Leitung über isolierte Anschlussstellen hinaus. Es ist daher besonders für die Ortung erdverlegter Gas und Wasserleitungen geeignet. Die vollautomatische Tiefenmessung ermöglicht den genauen Überblick über die Leitungslage. Die Detektion von Haupt- und abgehenden Leitungen gelingt mit dem UT 830 spielend einfach. Die Möglichkeit zur passiven Ortung von Strom- und KKS-Leitungen macht es auch im Baugewerbe zum idealen Begleiter. Die einfache Bedienung des UT 830 reduziert Trainingszeiten drastisch. Auch wenig erfahrenen Anwendern eröffnet sich das Bedienkonzept nahezu intuitiv. Die schnelle und zuverlässige optische Darstellung von Richtungspfeilen

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Mit German Water Partnership auf der IFAT 2014 German Water Partnership, Partner der Messe München, wird auf der Weltleitmesse für Wasser-, Abwasser-, Abfallund Rohstoffwirtschaft vom 5. bis 9. Mai 2014 in München auf einem Gemeinschaftsstand die deutsche Wasserexpertise präsentieren sowie zahlreiche Aktivitäten im Rahmen des international aufgestellten Fachforums für Wasser und Abwasser durchführen und mitgestalten.

und Lösungsansätze im Bereich nachhaltiges Wassermanagement in der MENA-Region gemeinsam mit ACWUA. Ein weiteres Thema ist die „Zukunftsfähige Siedlungswasserwirtschaft“, mit dem auch auf die BDZ/GWP-Konferenz am 07.05.2014 hingewiesen wird.

GWP-Gemeinschaftsstand, Halle 5A Stand 111/210 und 112

Die Deutsch-Iranische Konferenz (Konferenzraum A21/22) am Vormittag gehört sicher zu den GWP-Programm-Höhepunkten auf der IFAT. In Anwesenheit des Iranischen Ministers für Energie, Hamid Chitchian, stehen die aktuellen und zukünftigen Möglichkeiten und Herausforderungen in der deutsch-iranischen Zusammenarbeit zur Diskussion. Die kontinuierliche Öffnung des Landes bietet für den Wasser- und Abwassersektor sicherlich ein großes Entwicklungspotenzial.

Auf rund 450 m² präsentiert German Water Partnership (GWP) gemeinsam mit mehr als 20 Mitgliedern die Expertise der deutschen Wasserwirtschaft und -forschung. Die Mitglieder stellen ihre Produkte und Innovationen sowie ihr Knowhow und ihre Konzepte für nachhaltige Lösungen im Wasser-, Abwasser- und Energiesektor für den weltweiten Einsatz vor. GWP informiert über seine Ziele und Leistungsangebote zur Kontakt- und Geschäftsanbahnung in den internationalen Wassermärkten. Als geschätzter Partner wird sich das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) ebenfalls präsentieren.

Ein Programm für viele Interessen Forum Halle A5 – Wasser-Abwasser, 05.05.-09.05.2014 In der Halle A5 bietet dieses Forum eine ideale Plattform zum Austausch und zur Diskussion mit internationalen Experten zu wasserwirtschaftlichen Problemstellungen. In Ergänzung dazu finden Veranstaltungen mit Partnern statt, an denen GWP beteiligt und/oder Mitveranstalter ist. Die Programmpunkte (in zeitlicher Reihenfolge) im Einzelnen: 05.05.2014 Mit dem Themenblock „Intelligent urbanization – Chancen und Herausforderungen sowie Lösungen für Städte und Regionen“ startet das Forum. Referenten seitens GWP sind: Friedrich Barth, GWP-Geschäftsführer; Dr. Richard Vestner, Dorsch International Consultants und Dr. Gerit Ermel. Im Rahmen der Session „Capacity Development? – just Training or more?” in Halle B0 – Vortragsbereich 1 THINK GREEN / THINK FUTURE stellt GWP die erste gesamtdeutsche Capacity Development-Strategie vor und diskutiert mit internationalen Experten Erfahrungen, Bedarfe und Ansätze. Diese Veranstaltung erfolgt in Gemeinschaft mit DWA Deutsche Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall e.V. mit dem Bundesministerium für Bildung und Forschung, UNHABITAT, UNESCO-UNEVOC und UNW-DPC. 06.05.2014 Die Fortsetzung des Themenblocks „Intelligent urbanization – Best Practice Wasser“ fokussiert die deutsch-chinesische Kooperation im „Innovationszentrum Clean Water“ in Shanghai. Dargestellt werden die Herausforderungen, Projekte

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Referenten sind u.a.: Reinhold Ollig, Prof. Max Dohmann.

07.05.2014 Die BDZ/GWP-Konferenz „Zukunftsfähige Siedlungswasserwirtschaft“ (Konferenzraum A41) schließt thematisch an die Beiträge des Blocks „Intelligent urbanization“ an. Stichworte sind die dezentralen und semizentralen Lösungen von Abwasserbehandlungen in den verschiedenen Lebensräumen und Kontinenten. Referenten sind u.a.: Dr. Ingo Töws, Dr. Roland Müller, Prof. Martin Wagner, Stefan Reuter. 08.05.2014 Zwei Länderspecials gestalten den Tag. Das Länderspecial Indien am Vormittag, moderiert von GWP-Geschäftsführer Friedrich Barth, sowie das von GWP gemeinsam mit dem BMUB organisierte Länderspecial Türkei am Nachmittag, moderiert von Haluk Dogu, hält Themen zu wasserwirtschaftlichen Herausforderungen und Rahmenbedingungen in den jeweiligen Regionen bereit: Effiziente Abwassertechnik, Regierungszusammenarbeit, Finanzierung, Kooperationen in der Wasserwirtschaft, Kommunale Gesetzgebung und der Einsatz innovativer Verfahren in der Wasser- und Abwasserwirtschaft bieten einen Gesamtüberblick zu Möglichkeiten und Machbarkeiten von Projekten und versprechen damit einen höchst informativen Tag. Informationsveranstaltung GWP (13:00-14:00 Uhr) – für Interessierte und neue Mitglieder. Friedrich Barth, GWP-Geschäftsführer, stellt die Ziele, die Inhalte und die Gremien des Vereins vor. Christine von Lonski, Leiterin operatives Geschäft, berichtet über die verschiedenen Aktivitäten, wie z.B. Geschäftsanbahnungen, internationale Messen, Delegationsreisen etc. Zwei Unternehmen berichten über ihre Erfahrungen im Rahmen ihrer Mitgliedschaft. Ein „Get-together“ ab 17:00 Uhr bietet allen GWP-Interessierten, Partnern und Freunden auf dem Stand die Gelegenheit zum persönlichen Kennenlernen und Austausch. Weitere Informationen unter: www.germanwaterpartnership.de.

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Sieben auf einen Streich: Komplettangebot von Pumpen, Zubehör und Service für den Abwasser- und Umweltbereich Zerkleinern, pumpen, dosieren, mischen – die mit der Förderung flüssiger Medien verbundenen Aufgaben sind vielfältig, besonders im Abwasser- und Umweltbereich. Dabei sind hier – wie auch in der Biogas-Produktion – reibungslose Abläufe essentiell. Störungen in den Systeme erzeugen erhebliche Probleme. Die NETZSCH Pumpen & Systeme GmbH bietet daher für diese Bereiche unterschiedlichste Pumpenlösungen, Zubehör und Serviceleistungen aufeinander abgestimmt aus einer Hand an: von verschiedenen Pumpentypen, wie Pumpen mit Flanschanschlüssen, verschiedenste Ausführungen der Trichterpumpe, Mischpumpen, Eintauchpumpen, TORNADO Drehkolbenpumpen über NETZSCH Zerkleinerer und Zubehör wie das aBP-Modul zur Verhinderung von Brückenbildung und den Trockenlaufschutz bis hin zur Überholung in die Jahre gekommener Pumpen. Das gesamte Produkt-Portfolio mit seinen flexiblen Konfigurations- und Einsatzmöglichkeiten wird auf der diesjährigen IFAT vorgestellt. Seit über 60 Jahren entwirft und fertigt NETZSCH im bayerischen Waldkraiburg Pumpen und Zerkleinerer. Der ursprünglich auf die Exzenterschneckenpumpe spezialisierte Betrieb entwickelte sich in dieser Zeit auch zum Experten für Drehkolbenpumpen. Bei der Wahl der geeigneten Pumpe für einen bestimmten Anwendungsfall werden die Kunden anforderungsbezogen und umfassend beraten. Die NEMO® Exzenterschneckenpumpen eignen sich besonders für Drücke bis 48 bar (höhere Drücke auf Anfrage) und für Medien mit hohem Trockensubstanzgehalt, beispielsweise entwässerte Schlämme oder Gülle, Silage und Bioabfälle für die BiogasVergärung. Ihr Förderprinzip basiert auf einem Rotor, der sich oszillierend in einem feststehenden Stator dreht. Bedingt durch die Geometriepaarung ergeben sich zwischen Rotor und Stator Förderkammern, in denen das Medium durch die Drehbewegung des Rotors im Stator von der Saug- zur Druckseite transportiert wird. Dies geschieht unabhängig von seiner Konsistenz oder Viskosität volumen- und druckstabil. Für besonders viskose Medien kann zusätzlich eine Förderschnecke eingebaut werden. Bei der Biogaserzeugung kommt unter anderem die NEMO® B.Max® Mischpumpe zum Einsatz, die über speziell ausgerichtete Zuführstutzen für Gülle verfügt und damit die Vorvermischung verschiedener Substrate innerhalb der Pumpe optimiert. Das homogenisierte Substrat gelangt so in den Fermenter, wo es sofort von den Bakterien verarbeitet werden kann. Das Bilden einer Schwimmschicht wird vermieden. Der Mischaufwand im Fermenter wird dadurch reduziert. Der innovative iFD-Stator 2.0 für NEMO® Exzenterschneckenpumpen macht die Instandhaltung besonders leicht: Da das Elastomer nicht im Stator einvulkanisiert ist, sondern nur formschlüssig eingespannt, kann er bei Abnutzung einfach herausgenommen und als sortenreiner Abfall entsorgt werden. Ebenso schnell ist ein neuer Stator eingesetzt und fixiert, da er sich im nichtgespannten Zustand leicht auf den Rotor aufschieben lässt. Seine Entwicklung wurde von der Stiftung „Umwelt“ gefördert. Zudem verringert die Konstruktion die nötigen Drehmomente für Start und Betrieb und reduziert so die Energiekosten.

Robuste Pumpen für schwierige Bedingungen und Medien In Bereichen mit beengten Platzverhältnissen oder für mobile Einsätze bietet sich die kompakte und robuste TORNADO®

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Drehkolbenpumpe an. Dank ihres großen freien Kugeldurchgangs handhabt sie auch stückige Medien ohne Verstopfungsgefahr. Mit einer Förderleistung von bis zu 1.000 m³/h bewältigt die TORNADO® selbst große Abwassermengen. Beim Modell T2 gibt es auch die Möglichkeit den Motor oberhalb des Förderraums anzuflanschen, wodurch eine der kürzesten Pumpen auf dem Markt entsteht. Diese Bauform ist besonders geeignet auch auf einem Transportanhänger (TORNADO® Mobil) oder einer Fahrvorrichtung montiert und mobil von Einsatzort zu Einsatzort verfahren zu werden. Der Riementrieb der T2 gewährleistet einen sehr ruhigen Lauf, einen ölfreien Betrieb und vermeidet einen Totalschaden, wie er bei konventionellen Synchronisationsgetrieben auftreten kann. Das Besondere des Riementriebs liegt im Doppelzahnriemen, der Kraftübertragung und Synchronisation der Kolben in einem ermöglicht. Beiden Pumpenarten gemeinsam ist es, dass sie in Ausführung und Werkstoffauswahl jeweils den Medieneigenschaften und Förderaufgaben angepasst werden. Auf diese Weise wird ein langer, verschleißarmer Betrieb sichergestellt. Darüber hinaus arbeiten die NEMO®- und TORNADO®-Pumpen drehrichtungsreversibel und in ihrem Fördervolumen proportional zur Drehzahl. Letzteres führt zu einer hohen Dosiergenauigkeit. Beide Pumpenarten sind mit Fokus auf eine unkomplizierte Wartung und Reinigung konstruiert. Beispielsweise lassen sich nach Lösen des Pumpendeckels die Drehkolben und der Gehäuseeinsatz der T2 einfach demontieren, da ein freier Zugriff auf den Pumpenraum von Flansch zu Flansch gewährleistet ist. Die Flansche der Rohrleitungen müssen dazu nicht gelöst werden. Die Befestigung der Kolben erfolgt außerhalb des Pumpenraums.

Flexibel anpassbar durch Zubehör Je nach Anwendungsanforderungen können die Pumpen durch unterschiedliches Zubehör ergänzt werden. Dazu zählt unter anderem das aBP-Modul®, das die Brückenbildung beim Einfüllen stichfester oder krümeliger Medien verhindert. Dazu wird ein Aufsatz auf den Trichter der Pumpe gesetzt, der innen an den Längsseiten jeweils ein Edelstahl-Speichenrad trägt. Mittels zweier Schneckengetriebe werden diese unabhängig voneinander gegeneinander gedreht. Die sich dabei entwickelnden Scherkräfte reißen Materialbrücken schon im Entstehen auseinander, noch bevor es zu Verstopfung kommen kann. Zum Schutz vor Schäden durch Trockenlauf des Stators können die NEMO®-Pumpen mit einem StatorProtektor ausgerüstet werden. Hinzu kommen Kontaktmanometer zur Messung von Über- oder Unterdruck, Druckmessumformer, Frequenzumrichter, Fahrvorrichtungen und Steuerungen.

Störstoffe effizient entfernen Zur sicheren Förderung von Medien mit groben Störstoffen, wie sie sich häufig in Abwässern befinden, aber auch zur Zerkleinerung des Substrats für die Biogas-Produktion bietet NETZSCH verschiedene Zerkleinerer an. Der kompakte Grobstoffzerkleinerer M-Ovas® arbeitet mit einer doppelseitig verwendbaren Schneidplatte aus gehärtetem Stahl und

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einem Messerkopf mit Hartmetall-Schneiden, der von einer Schwungscheibe unterstützt wird. Schwerstoffe, zum Beispiel Steine, werden beim Durchströmen der Anlage in einem integrierten Sammelabscheider aufgefangen, und können über dessen separate Reinigungs- und Ablassöffnung entfernt werden. Sind die Feststoffe besonders groß oder stabil, kommt stattdessen der NETSCH Doppelwellenzerkleinerer zum Einsatz. Bei diesem sind die Schneidwerke als einteilige Cartridge-Elemente mit je sechs Messern aus Spezialstahl sowie sechs Distanzscheiben ausgeführt, die zur Wartung einfach als Einheit ausgetauscht werden können. Zudem kann sich das System durch die wechselnde, sehr langsame Drehzahl selbst reinigen. Sein Durchsatz liegt bei bis zu 300 m³/h bei einem Trockenrückstandsgehalt von bis zu 10 Prozent. Bei allen Belangen steht das Serviceteam von NETZSCH dem Kunden auch vor und nach dem Kauf der Pumpe zu Seite. So bietet das Unternehmen Vor-Ort-Schulungen an den neuen Geräten an und begleitet auch die Inbetriebnahme. Im Schadensfall helfen die Spezialisten bei der Fehlersuche oder sorgen mit ihren internationalen Niederlassungen dafür, dass Original-Ersatzteile innerhalb kürzester Zeit weltweit geliefert werden können. Auch ältere Anlagen werden mit den passenden Komponenten versorgt oder auf Wunsch mit neuer Technologie aufgerüstet. Dieser Service in Kombination mit dem breiten Produktportfolio und dessen Einsatzmöglichkeiten helfen dabei, Standzeiten zu erhöhen, Betriebskosten zu senken und für jedes Medium die passende Pumpe zu finden.

IFAT 2014 ihre Produkte ausstellen. Das Team des Bereiches „Umwelt & Energie“ freut sich, Kunden und Interessenten über Neuheiten und technischen Besonderheiten ihrer Produkte in der Pumpentechnologie anhand von Exponaten zu zeigen und zu erklären.

Die NETZSCH Pumpen & Systeme GmbH wird im Mai auf der

Weitere Informationen unter: www.netzsch.com.

Durch ihre Robustheit und den unempfindlichen Riementrieb sorgt die Drehkolbenpumpe TORNADO® T2 für hohe Betriebssicherheit.

Kärcher Scheuersaugmaschine B 150 R für vielfältige Anwendungsgebiete Komfortabel, schnell und mit Allrad Einfachheit in der Bedienung, Freiheit in der Wahl der Ausstattung – dafür steht die neue Aufsitz-Scheuersaugmaschine B 150 R von Kärcher. Denn das batteriebetriebene Gerät vereint Anwenderfreundlichkeit mit einer Vielzahl von Konfigurationsmöglichkeiten. Zu diesen gehören unter anderem eine Reinigungsmitteldosierung, ein Tankspülsystem und zwei zusätzliche Seitenbesen. Damit lässt sich das Gerät auf den Bedarf der Kunden aus Industrie, Logistik, Gebäudereinigung und Öffentlichem Dienst zuschneiden. Die kompakte Maschine ist sehr wendig und zeichnet sich durch eine hohe Flächenleistung von bis zu 9.000 m² in der Stunde aus. Die B 150 R erreicht eine Geschwindigkeit von bis zu 10 km/h. Der Allradantrieb sorgt dabei für eine sehr gute Traktion auch auf glatten Belägen und an Steigungen von bis zu 18 % wie in Parkhäusern, wo die Maschine problemlos zum Einsatz kommen kann. Der Kunde hat die Freiheit, die B 150 R nach seinen Bedürfnissen zu konfigurieren. Zu den Wahlmöglichkeiten gehört beispielsweise eine elektronische

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Dosiereinrichtung, die bei Bedarf Reinigungsmittelkonzentrat über zwei 2,5-l-Behälter in der gewünschten Menge von 0,5 bis 3 % zudosiert. So kann auf unterschiedliche Verschmutzungsgrade selbst während der Fahrt reagiert werden. Mit dem automatischen Spülsystem wird der Schmutzwassertank durch eingebaute Düsen nach der Anwendung hygienisch, komfortabel und zeitsparend gereinigt. Auch bei der Befüllung des Frischwassertanks kann Rüstzeit gespart werden: Entscheidet sich der Kunde für die Option



Bürstenform BR/BD Theoretische Flächenleistung Arbeitsbreite Saugbreite Leistung: - Fahrmotor - Bürstenmotor - Saugturbine Batterie Tankvolumen Gewicht (ohne Batterie) Abmessungen LxBxH Steigfähigkeit Auto Fill

B 150 R Standard

B 150 R Advanced

Walze/Scheibe Walze/Scheibe 5.400 m²/h 9.000 m²/h 750 / 900 mm 750 / 900 mm 1060 mm 1060 mm 2.500 W 2.870 W 600/750 W 600/750 W 750 W 750 W 180-240 Ah (36 V) 180-240 Ah (36 V) 150 l 150 l 260 kg 290 kg 1400x790x1660 mm 1400x790x1660 mm max. 15 % max. 18 % – ja

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Die neue Kärcher Aufsitz-Scheuersaugmaschine B 150 R Auto-Fill, muss die Befüllung des Frischwassertanks nicht kontrolliert werden. Über einen Schlauch wird der Tank an das Wassernetz angeschlossen. Sobald der maximale Füllstand erreicht ist, stoppt die Wasserzufuhr automatisch. Der Anwender kann währenddessen anderen Aufgaben nachgehen. Je nach Einsatzgebiet kann die Scheuersaugmaschi-

ne mit Walzen- oder Scheibenbürsten (Breite: 75 cm oder 90 cm) ausgestattet werden. Die Bürsten lassen sich ohne Werkzeug mit wenigen Handgriffen wechseln. Abhängig vom zu reinigenden Untergrund wird die Drehgeschwindigkeit der Walzenbürsten mit der Antriebstechnik FACT – Flexible Application Control Technology – anpasst. Das Ein-Knopf-System und ein großes Display machen die Bedienung der Maschine noch einfacher: Leicht verständliche Symbole zeigen die Funktionen an, die schnell und unkompliziert gewählt werden können. Das eingebaute Ladegerät ermöglicht ein Aufladen der Batterie an jeder Steckdose – unabhängig von einer fest installierten Ladestation. Eine kurze Einlernzeit wird durch das System KIK (Kärcher Intelligent Key) gewährleistet. Hierbei werden unterschiedlichen Berechtigungen über farblich markierte Schlüssel (gelb für Bediener, grau für Objektleiter, rot für Servicetechniker) vergeben. So legt der Objektleiter Parameter für die Anwendung vorab fest. Dadurch sind Fehler bei der Bedienung nahezu ausgeschlossen. Besonders energiesparend und umweltschonend reinigt die Maschine im eco!efficiency-Modus, der für die Unterhaltsreinigung der meisten Böden völlig ausreichend ist. Hierbei wird mit niedriger Turbinenleistung und reduzierter Wassermenge gearbeitet. Weitere Informationen unter: www.karcher.de.

SIMONA auf der IFAT 2014 Die SIMONA AG, einer der führenden Hersteller von thermoplastischen Kunststoffprodukten, zeigt auf der IFAT 2014 (5. bis 9. Mai 2014 in München) zahlreiche Innovationen umweltund sicherheitsrelevanter Rohrleitungssysteme. Neben anschaulichen Exponaten werden die SIMONA® Rohrsysteme dem Fachpublikum auch interaktiv präsentiert.

Weltweit erster nahtloser Bogen bis da 1.000 mm SIMONA erweitert die Produktgruppe der nahtlosen Bögen um den Dimensionsbereich da 710 mm bis da 1.000 mm. Damit ist SIMONA der erste Produzent, der nahtlose Bögen bis zu dieser Größe fertigt. Im Gegensatz zu segmentgeschweißten Bögen sind die nahtlosen Bögen voll druckbelastbar und haben aufgrund der glatten Innenfläche sehr gute hydraulische Eigenschaften. Mit einem eindrucksvollen Exponat da 1.000 mm wird die Innovation auf der Messe präsentiert.

SIMODUAL² Industriedoppelrohre – Standardisiertes Komplettsystem für den sicheren Transport aggressiver Medien Mit einem standardisierten Komplettsystem erweitert die SIMONA AG ihr Angebot für sicherheitsrelevante Anwendungen. Einzigartig am SIMODUAL² Doppelrohrsystem ist

SIMONA® Mehrschichtrohre

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die volle Druckbelastbarkeit des Schutz-rohres, die eine Aufrechterhaltung der Prozessstabilität auch im Havariefall gewährleistet. Ferner werden beim SIMODUAL² Doppelrohr die Festpunkte mechanisch fixiert und nicht geschweißt. Das verkürzt die Installationszeiten und trägt zu Kosteneinsparungen bei. Neben den Rohrmodulen ist ein komplettes Formteilprogramm in doppelwandiger Ausführung erhältlich. Verschiedenste Werkstoffkombinationen aus PE und PP bei Medien- und Schutzrohr sind hierbei realisierbar.

SIMONA® Mehrschichtrohre mit funktionalen Schichten – Abriebfeste Transportleitungen für höchste Beanspruchungen Beim hydraulischen Transport feststoffhaltiger Medien, wie z.B. Sand, Kies oder Lockergestein, werden die Innenflächen eines Kunststoffrohres durch Abrieb und Schläge stark belastet. Die coextrudierten SIMONA® PE 100 Rohre werden mit additiven oder integrierten Innenschichten aus höhermolekularem PE oder modifizierten Polyolefinen gefertigt. Sie weisen eine hohe Abriebfestigkeit auf und halten dadurch extremen mechanischen Belastungen stand. Die coextrudierten Rohre sind bis da 630 mm/SDR 11 erhältlich.

SIMONA® Doppelrohrsystem – Nachhaltige Lösungen für den Einsatz in Trinkwasserschutzzonen Die SIMONA® Doppelrohrsysteme für wassergefährdende Medien fangen eventuell austretendes Schmutzwasser aus dem Medienrohr im Schutzrohr auf. Über Prüfvorrichtungen in angeschlossenen Schachtbauwerken kann die Havarie geortet und das Abwasser sicher entsorgt werden. Eine Dichtheitsprüfung des Zwischenraumes ist während des Betriebes jederzeit möglich. SIMONA® Doppelrohrsysteme sind sowohl im Druck- als auch im Freispiegelbereich einsetzbar. Neben Doppelrohrrevisionsschächten bietet SIMONA auch alle gängigen Doppelrohrformteile an.

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SIMONA® SPC RC-Line Schutzmantelrohre und SIMOFUSE® Rohrmodule – Kanalsanierungen mit zertifizierten Produkttypen Die SIMONA® SPC RC-Line Schutzmantelrohre sind coextrudierte Mehrschichtrohre. Sie bestehen aus einem PE 100 RC Kernrohr und einem additiven Schutzmantel aus extrem abriebfestem Polypropylen. Die SIMONA® Schutzmantelrohre erfüllen die Anforderungen nach der PAS 1075 und sind durch den TÜV Süddeutschland fremdüberwacht. Die SIMOFUSE® Verbindungstechnik wurde für Druckanwendungen weiterentwickelt und transportiert mit einem Betriebsdruck von bis zu 8 bar das Medium sicher und leckagefrei durch das Erdreich. Die entsprechende Produktzertifizierung ist durch die Materialprüfanstalt (MPA) Darmstadt erfolgt. Durch das Stecksystem sind die Rohrmodule auch unter beengten Verhält-nissen einfach zu verschweißen.

SIMONA® PP Rohre und Formteile in der Wasseraufbereitung – Systemkomponenten aus einer Hand SIMONA® bietet für die Bereiche der Wasseraufbereitung in Wasserwerken oder Entsalzungsanlagen zuverlässige Komplettsysteme aus PE und PP. Als einer der wenigen Produzenten fertigt SIMONA die Rohre in Dimensionen bis da 1.200 mm. Neben extrudierten Rohren und druckklassengerechten Spritzgusskomponenten kann auch eine Vielzahl an Sonderformteilen nach Kundenwunsch in der eigenen Kunststoffwerkstatt realisiert werden.

SIMODUAL²

SIMONA® Wasserrohrleitungssysteme – Umfassendes Produktprogramm für Anwendungen im Ver- und Entsorgungsbereich Die SIMONA® Wasserrohrleitungssysteme sind innovative Komplettrohrsysteme aus hochwertigen Kunststoffen – sei es für die offene oder grabenlose Sanierung oder die Neuverlegung. Große Flexibilität und Beständigkeit gepaart mit hoher Funktionalität zeichnen die SIMONA® Rohrsysteme aus. Im Gegensatz zu traditionellen Werkstoffen leiten sie Abwasser schadlos ab, ohne dass es austritt und unkontrolliert versickert, und fördern Trink-wasser sauber und zuverlässig ans Ziel. Weitere Informationen unter: www.simona.de.

Sichere Desinfektion von Reinwasser mit innovativer Wedeco UV-Technologie von Xylem Neben vielen Pumpen und Systemen rund um Wasserverund Abwasserentsorgung zeigt das Unternehmen auf der IFAT 2014 in München auch Produkte der UV-Technologie. Auf insgesamt drei Messeständen präsentiert sich der Wassertechnologie-Spezialist: in Halle A3, Stand 420 zum Thema Mikroverunreinigungen sowie in Halle A5 Stand 135/234 zum Thema Messen und Analysieren. Der größte Stand mit rund 500 Quadratmetern befindet sich in Halle A6, Stand 439/539. Hier wird die ganze Wasserwelt von Xylem zu sehen sein. Mit den UV-Baureihen von Wedeco bietet Xylem sichere, effiziente und umweltgerechte Lösungen zur Reinigung, die den zuverlässigen Betrieb gewährleisten. Herzstück der Wedeco UV-Systeme sind die leistungsstarken UV-Strahler. Sie haben einen lange Lebensdauer, arbeiten kontinuierlich auch bei schwankenden Wassertemperaturen und sind durch ihren besonders hohen Wirkungsgrad herkömmlichen Strahlern weit überlegen. Bei der Entwicklung der Wedeco UV-Systeme stellte die Wartungsfreundlichkeit ein wichtiges Kriterium dar. Durch Einsatz modernster Lösungen konnte der Wartungsaufwand auf ein Mindestmaß reduziert werden. Wedeco Produkte sind somit innovative, effiziente, zuverlässige und wartungsfreundliche Lösungen zur chemikalienfreien Reinigung. Wasser – das wichtigste Lebensmittel auf der Erde und wichtigster Bestandteil in industriellen Herstellungsprozessen und der Landwirtschaft. Doch häufig treten Verunreinigungen durch Mikroorganismen auf. Viren, Bakterien oder Parasiten,

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die nicht mit einfachen Filtertechniken entfernt werden können. Mit der Wedeco UV-Technologie von Xylem können diese gefährlichen Begleiter auf umweltfreundliche Art und ohne Einsatz chemischer Stoffe unschädlich gemacht werden.

Wie funktioniert UV-Desinfektion? UV-Licht ist ein natürlicher Bestandteil des Sonnenlichts. Die Wellenlänge des UV-Lichtes von 100 bis 400 Nanometern hat mit ihrer hohen Energie die einzigartige Fähigkeit, Mikroorganismen (Bakterien, Viren, Parasiten etc.) im Wasser und in der Luft zu inaktivieren, indem Sie direkt auf den Erbinformationsträger einwirken. Durch die Veränderung der DNA wird die Zellteilung des Mikroorganismus unterbunden – er kann sich nicht mehr vermehren und verliert seine gesundheitsschädigende Wirkung. Mit der UV-Technologie ist es möglich, mehr als 99,99 % aller Krankheitserreger innerhalb von Sekunden abzutöten Eine Vermehrung dieser Organismen, welche Infektionen und Krankheiten hervorrufen können, wird also durch den Einsatz von UV-Licht gestoppt. Anders als chemische Reinigungsmethoden, ist UV-Licht „einfach" nur Lichtenergie, die die DNA gefährlicher Mikroorganismen zersetzt. Dadurch werden alle wichtigen Lebensfunktionen zerstört und der Mikroorganismus stirbt ab. Da keine Chemie eingesetzt wird, können auch keine gefährlichen Rückstände oder Nebenprodukte in Badegewässer oder Trinkwasser gelangen. Weitere Informationen unter: www.xylemwatersolutions.com/de.

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DIRINGER & SCHEIDEL ROHRSANIERUNG auf der IFAT 2014 Wegweisende Technologien und neues Standkonzept Anlässlich der IFAT 2014 in München präsentiert die DIRINGER & SCHEIDEL ROHRSANIERUNG GmbH & Co. KG vom 5. bis zum 9. Mai auf 144 m² Standfläche eine breitgefächerte Produktpalette für alle gängigen Verfahren der grabenlosen Leitungssanierung. Zu den Ausstellungsschwerpunkten auf dem neu gestalteten Messestand (Standnummer B5.411/510), der mit der D&S Rohrsanierung, der Pipe-RoboTec GmbH & Co. KG und der schweizerischen Gfenntech AG geballtes Sanierungs-Know-how unter einem gemeinsamen Dach vereint, zählt neben dem sogenannten RS Blue-LineVerfahren die RedEx®-Manschettentechnik.

Manschettentechnik für begehbare Rohrleitungen

Wichtigster Baustein des speziell für die Sanierung von Trinkwasser-, Kraftwerk-, Löschwasserleitungen und Rohrleitungen in der industriellen Produktion entwickelten RSBlueLiner®-Systems ist ein elastischer Glas-Filz-Schlauch mit allen erforderlichen Zulassungen, auch für den Trinkwassereinsatz. Der üblicherweise für Nennweiten von DN 100 bis 1000 DN und in Wanddicken von 5 bis 21 mm produzierte Schlauch wird in einer mobilen, eigens für dieses System entwickelten Tränkanlage vor Ort mit einem 2-KomponentenEpoxidharz getränkt.

Geballtes Know-how

„Ein Vorteil des Liners ist seine Bogengängigkeit bis 45°, bei Radien > 3 D auch mehr. So ist der Liner auch für die Sanierung von Dückerleitungen einsetzbar“, erläutert D&S-Geschäftsführer Dipl.-Ing. Stefan Schikora. Aufwendige Messund Regeltechnik garantiert kontrollierte Verfahrensabläufe; prozessrelevante Daten wie Tag, Uhrzeit, Komponententemperatur und Kalibrierparameter wie Rollenabstand, Antriebsgeschwindigkeit und Vakuumdruck werden dabei kontinuierlich aufgezeichnet. Schikora: „Mit der 07. März 2014 Aufnahme des RS Blue-Line-Verfahrens in unser Portfolio reagieren wir auf die verstärkte Nachfrage nach bogengängigen Sanierungstechniken im Druckbereich und unterstreichen unseren Anspruch, unseren Kunden wirtschaftliche, speziell auf ihren Bedarf zugeschnittene Komplettlösungen auf höchstem Qualitätsniveau und für sämtliche gängigen Verfahren für die Sanierung unterirdischer Leitungsinfrastruktur zu bieten – vom Berstlining über Compact Pipe, DS CityLiner, DynTec, Haus- und Industrieliner bis hin zu Robotertechnik, UV-Liner und Zementmörtelauskleidung.“

Mit der RedEx®-Innendichtmanschette bietet Pipe-Robo-Tec seinen Kunden jetzt erstmals auch eine Lösung für begehbare Rohrleitungen in Nennweitenbereichen von DN 800 bis DN 6000. Die RedEx®-Innendichtmanschette eignet sich für den Einsatz in Temperaturbereichen zwischen -20° und 140° und für verschiedenste Medien wie Trinkwasser, Brauchwasser, Abwasser, Salzwasser, Öl, Gas, Laugen und Säuren; darüber hinaus kann die RedEx®-Innendichtmanschette als Liner-Endmanschette (LEM) DN 200-1200 eingesetzt werden.

Neu ist auch das Standkonzept, mit dem die DIRINGER & SCHEIDEL ROHRSANIERUNG GmbH & Co. KG sich in München präsentiert, und das erstmals Lösungen von D&S, PipeRobo-Tec und Gfenntech auf einem Ausstellungsstand vereint. Spezialisiert auf die Entwicklung und den Vertrieb von Kameratechnik, Hausanschlussrobotern und Hydraulikmotoren, stellen Pipe-Robo-Tec und die Schweizer Gfenntech dem Markt hochtechnisierte und leistungsstarke Komponenten rund um die Robotertechnik zur Verfügung. Schikora: „Unsere gemeinsamen Kunden werden zukünftig nicht nur von umfangreichen, auf ihre speziellen Anforderungen zugeschnittenen Dienstleistungspaketen profitieren, sondern außerdem von geballtem Know-how, einer schnellen Auftragsabwicklung und einer bestens eingespielten Logistik.“ Sämtliche von der D&S Rohrsanierung für die Sanierung eingesetzten Geräte werden im Unternehmen gewartet, instandgesetzt und weiterentwickelt. Gemäß seinem Selbstverständnis als Anbieter von Komplettlösungen setzt die D&S Rohrsanierung konsequent auf die Rundum-Betreuung seiner Kunden vor und während der Baumaßnahme. Engagierte Mitarbeiter sowie ein flächendeckendes Netz von Standorten sorgen für Kundennähe, dank der Vielfalt und Leistungsstärke der D&S-Produktpalette profitieren die Auftraggeber des Unternehmens von individuellen Baulösungen aus einer Hand, die gleichermaßen technisch ausgefeilt wie wirtschaftlich sind. Weitere Informationen unter: www.dus-rohrsanierung.de.

Hannover: Nadelfilz-Schlauchliner baut Druck gegen Grundwasser auf Der Mischwassersammler Hindenburgstraße gehört zu den ältesten Abwasserkanälen der niedersächsischen Landeshauptstadt Hannover. Im Vorfeld einer umfangreichen Straßenbaumaßnahme begannen im Herbst 2013 die Arbeiten zur Sanierung des rund 1 Kilometer langen Sammlers. Das vom Ingenieurbüro Hellriegel, Hannover, entwickelte Sanierungskonzept sah die Renovation per Schlauchlining vor; nach öffentlicher Ausschreibung kam bei dem Projekt letztlich die Aarsleff Rohrsanierung GmbH mit ihrem Warmwasser-härtenden-Verfahren zum Zuge. In Jahre 1894, so steht es in den Plänen, wurde in der Hindenburgstraße einer der ersten Sammelkanäle des heute rund 2.500 Kilometer langen Hannoveraner Abwassernetzes gebaut, der auch nach 120 Jahren noch seinen

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Dienst tut. Jedoch nicht, ohne dass der Dauerbetrieb Spuren an dem Kanal hinterlassen hätte, dessen Nennweite von Steinzeugrohren DN 250 bis zum gemauerten Eiprofil 866/1300 reicht. Routinemäßige TV-Inspektionen hatten den Sammler bereits als Sanierungsfall identifiziert. Schäden aller Art bis hin zu Deformationen in einem begehbaren Abschnitt wurden dabei dokumentiert und im Rahmen der ingenieurtechnischen Sanierungsplanung durch das Ingenieurbüro Hellriegel in den Altrohrzustand 2 bzw. 3 nach DWA M 127/2 eingestuft. Als für 2013/14 ein kompletter Neuaufbau der Fahrbahn der Hindenburgstraße (einschließlich Rückbau des Gleiskörpers einer ehemaligen Stadtbahntrasse) anstand, wurde der Kanal jedoch von einem latenten zum akuten Problem.

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Die Vorgaben, die das Ingenieurbüro von Dipl.-Ing. Rüdiger Stapf, dem Leiter Kanalsanierung bei der Stadtentwässerung, bekam, waren anspruchsvoll. Einerseits galt es, den offenen Neubau zu vermeiden, da die hierfür monatelang notwendige Grundwasserabsenkung schwere Schäden im unmittelbar benachbarten Hannoveraner Stadtwald, der Eilenriede, hätte hervorrufen können. Andererseits musste der Kanal unbedingt noch vor Beginn der Straßenbauarbeiten auf einem Kilometer Länge so weit ertüchtig werden, dass er weitere 50 Jahre seinen Dienst tun kann. Um dabei aber nicht die hydraulische Kapazität des Sammlers entscheidend zu verringern, entschied man sich im Sanierungskonzept für eine Renovation mit der Schlauchlining-Technologie – und hier im Detail wiederum für die Warmwasser-härtende Verfahrensvariante. Mit Ausschlag gebend für diese Entscheidung war der teils massive Grundwassereintritt in den undichten Kanal. Umfangreiche Injektionsmaßnahmen zur Abdichtung gegen Grundwassereintritt wollte man vermeiden – der erforderliche Arbeitsgang wäre eine technisch und wirtschaftlich unkalkulierbare Größe gewesen – und zudem ein Risiko für den, angesichts der oberirdischen Maßnahmen, ohnehin sensiblen Bauzeitplan. Also sollten Synthesefaser-Schlauchliner mit – gegenüber den statischen Erfordernissen quasi „überdimensionierten“ Wandstärken per Wasserdruck eingebaut werden – die das infiltrierende Grundwasser verdrängen bzw. draußen halten würden. Genau dies ist eine Stärke des in der Hindenburgstraße zum Einsatz kommenden Verfahrens: Der mit thermoreaktivem UP-Harz getränkte mehrlagige Synthesefaserliner wird im Inversionsverfahren von einer über dem Schacht stehenden Wassersäule in den Kanal eingekrempelt und drückt dabei vorhandenes Restwasser vor sich her in Richtung Haltungsende. Somit wird die mechanische Belastung des Altrohres während des Einbaus auf ein Minimum reduziert. Gegen den formschlüssig an der Wand liegenden Liner hat auch das jenseits des Kanals anstehende Grundwasser keine Chance mehr einzudringen. Insgesamt 11 Einzel-Inversionen in Längen bis zu 225 Metern waren letztlich notwendig, um den Sammler in der Hindenburgstraße für die anstehenden Baumaßnahmen fit zu machen. Bei diesem Projekt wurden 1.022 Meter Liner erfolgreich eingebaut. Die spektakulärste Installation des Projektes fand am 30. November 2013 statt, als ein Eiprofil 1100/733 über 225 Meter Länge saniert wurde. Der dabei eingebaute Liner war 23 Millimeter dick und wog 16 Tonnen. Das Gesamtgewicht des Sondertransportes lag bei 54 Tonnen, inklusive Transportkiste und Eis, in welches der Liner während der Anlieferung verpackt war, um eine vorzeitige Härtung zu vermeiden. Mit Hilfe eines hydraulisch betriebenen Förderbandes und mit einem hydrostatischem Wasserdruck von 5 Meter Wassersäule wurde der Schlauchliner in den Kanal gekrempelt, formschlüssig an das Altrohr gepresst und ausgehärtet. Die Dauer des Aufheiz-, Halte- und Abkühlprozesses gemäß Verfahrenshandbuch betrug insgesamt 48 Stunden. Für die Be-

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Stadtentwässerung Hannover:

30 Kilometer Sanierung jährlich Rund 2.500 Kilometer lang ist das Entwässerungssystem der Stadt Hannover und bis zu 140 Jahre alt. Der größte Kanal ist ein gemauertes Maulprofil 3600/2110. Das im Jahr 2008 aufgelegte Instandhaltungsprogramm sieht vor, dass jedes Jahr 250 Kilometer des Netzes inspiziert und bis zu 30 Kilometer Kanäle saniert werden. Bei der Sanierung kam in bislang 25 Prozent der Fälle der offene Neubau zum Einsatz. Von den grabenlosen Sanierungsmaßnahmen werden 40% durch Renovation und 60% als punktuelle Reparatureinsätze ausgeführt. Insgesamt investiert die Stadtentwässerung Hannover jedes Jahr rund 26 Millionen Euro in die Überwachung und Sanierung. Bis 2030 soll so zumindest der öffentliche Anteil des Abwassersystems auf Vordermann gebracht sein. Deutlich länger wird es dauern, die Grundstücksanschlusskanäle auf den gleichen Stand zu bringen. Hier geht man von einem Zeitrahmen bis 2030 allein für die Überprüfung aus. Derzeit werden die Mischwasseranschlüsse in der Innenstadt inspiziert und ausgewertet. reitstellung der notwendigen Energie wurde eine zusätzliche mobile Heizanlage in den Heißwasserkreislauf integriert. Vor dem Einbau der Liner waren allerdings umfangreiche Vorarbeiten in der Form notwendig, dass dicke Kalksinterkrusten entfernt werden mussten, die der jahrzehntelange Grundwasserzufluss an den Wänden aufgebaut hatte. Des Weiteren wurden rund 20 Anschlussleitungen offen erneuert, die nach Installation der Hauptkanal-Liner von innen her wieder angebunden wurden. Bei der vorangehenden Inspektion der Anschlüsse wurden systematisch „tote“ Anschlüsse identifiziert. Die allein dadurch entstehenden Einsparungen, dass diese nach der Sanierung nicht wieder angeschlossen werden müssen, bezeichnet Dipl.-Ing. Rüdiger Stapf als durchaus erheblich. Vor allem aber wurden sämtliche Schächte im Verlauf der Trasse abgebrochen und durch Neubauten ersetzt; das erleichterte im Nachgang den Einbau vor allem der großkalibrigen Liner. Zu einem organisatorisch sehr anspruchsvollen Projekt mit hohen Anforderungen an die reibungslose Zusammenarbeit des Auftraggeber, des baubetreuenden Ingenieurbüros Hellriegel und der Aarsleff Rohrsanierung GmbH, Zweigniederlassung Northeim wurde die Sanierung des Sammlers in der Hindenburgstraße durch die Verflechtung mit den zeitgleich verlaufenden bzw. unmittelbar nachfolgenden Straßen- und Gleisbauarbeiten. Perfekte Kommunikation und hohe Flexibilität der Beteiligten sorgten aber dafür, dass letztlich alles „rund“ und erfolgreich lief- trotz der Unwägbarkeiten, die eine grabenlose Kanalsanierung speziell im Herbst/Winter-Quartal naturgemäß mit sich bringt.

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Hoher Wirkungsgrad durch optimierte Motoren und Hydrauliken:

HOMA stellt neue Tauchmotorpumpen-Generation vor Energieeffizienz ist inzwischen auch in der Abwasserentsorgung von höchster Bedeutung, bestimmt sie doch maßgeblich die Wirtschaftlichkeit. Um daher den Wirkungsgrad der hier verwendeten Tauchmotorpumpen noch weiter zu erhöhen, hat die auf diese Technologie spezialisierte HOMA Pumpenfabrik GmbH jetzt Motor und Hydraulik ihrer Aggregate neu konzipiert: Nicht nur die Effizienz der Motoren wurde verbessert, dank einer permanenten Motorkühlung können auch alle Typen der neuen EffTec-Baureihe getaucht oder trocken betrieben werden. Hierbei sind vielfältige Überwachungsmöglichkeiten schon ab der kleinsten Motorgröße realisierbar. Die Hydrauliken wurden mechanisch optimiert, wodurch sie sich nun neben ihrem hohen Wirkungsgrad auch durch eine besondere Laufruhe auszeichnen, was die Lebensdauer der insgesamt bereits sehr robusten Konstruktion zusätzlich erhöht. Die Neuentwicklungen werden zusammen mit den bewährten Schneidwerkpumpen von HOMA auf der IFAT in München erstmals präsentiert. „Eine Tauchmotorpumpe muss in all ihren Komponenten – sowohl Motor als auch Hydraulik – effizient arbeiten, um den größtmöglichen Gesamtwirkungsgrad und damit den geringsten Energieverbrauch erreichen zu können“, erklärt Martin Senkowski, Leiter Konstruktion und Entwicklung bei HOMA. Zu diesem Zweck entwickelte das Unternehmen, dessen Kernkompetenz in diesem Bereich liegt, zunächst ein neues Konzept für die Motoren, die sich nun wahlweise nass oder trocken aufstellen lassen. Möglich wird dies durch das PermaCool-System, eine neuartige, permanente Motorkühlung. Darüber hinaus erlaubt es die neue Motorengeneration, noch spezifischer auf Sonderwünsche der Kunden einzugehen: Unter anderem wurde bei der Konstruktion der Aggregate darauf Wert gelegt, dass alle üblichen Überwachungseinrichtungen selbst bei kleinen Motorgrößen realisierbar sind. So kann beispielsweise ein Schwimmer als Leckageüberwachung der oberen Gleitringdichtung verwendet oder das zum Patent angemeldete Pumpendiagnosesystem HOMA VICON eingesetzt werden.

Erhöhung der Wirkungsgrade bei geringer Verstopfungsgefahr Gleichzeitig sorgt das neue Design dafür, dass sich der Kühlmantel nicht mit Feststoffen zusetzen kann, wodurch eine hohe Betriebssicherheit erreicht wird. Dies wird noch unterstützt durch die mechanisch sehr robuste Konstruktion und die geringe Wicklungstemperatur, die zu einer niedrigeren thermischen Beanspruchung und damit zu einer längeren Lebensdauer führt. Der Wirkungsgrad der Motoren konnte deutlich verbessert werden, die Modelle der EffTec-Baureihe erreichen damit die Klasse Premium Efficiency IE 3. Um einen hohen Gesamtwirkungsgrad zu erzielen, wurden zusammen mit den Motoren auch die Hydrauliken verändert: Insbesondere die wesentlichen Komponenten jeder Kreiselpumpe, das Laufrad und das Pumpengehäuse, wurden komplett neu entwickelt. „Die Beschaffenheit des Abwassers hat sich in den letzten Jahren deutlich verändert, es enthält immer mehr Feststoffe und immer weniger Wasser. Daher wird eine Pumpe benötigt, die auch unter solchen Bedingungen zuverlässig arbeitet“, erläutert Senkowski. Die neue Baureihe verwendet deshalb ausschließlich geschlossene Einkanalräder mit großen Kugeldurchgängen, das heißt einem großen freien Durchgang für Feststoffe. Für die technisch sehr

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Um einen hohen Gesamtwirkungsgrad zu erzielen, wurden bei der EffTec-Baureihe sowohl die Motoren als auch die Hydrauliken neu konzipiert: Insbesondere die wesentlichen Komponenten jeder Kreiselpumpe, das Laufrad und das Pumpengehäuse, wurden komplett neu entwickelt. Quelle: HOMA Pumpenfabrik GmbH schwierige Optimierung dieser Komponenten griff HOMA auf seine jahrzehntelange Erfahrung zurück und kombinierte diese mit modernster Strömungssimulationssoftware. Auf diese Weise konnten die Wirkungsgrade der Einkanalräder deutlich verbessert werden, bei weiterhin geringer Verstopfungsgefahr. Zudem wurde die Hydrauliken mechanisch dahingehend überarbeitet, dass die EffTec-Baureihe eine sehr hohe Laufruhe aufweist, die die Beanspruchung aller Bauteile minimiert.

Bewährte Schneidwerkstechnik für feststoffhaltige Fördermedien Auf der IFAT 2014 in München werden die Neuentwicklungen in Halle A6, Stand 123/224 erstmals präsentiert. Darüber hinaus werden hier auch die bekannten HOMA-Schneidwerkpumpen für Abwassertechnik ausgestellt, die zu den technisch führenden Lösungen auf dem Markt zählen. So zerkleinert das vorgeschaltete, 55 HRC harte Edelstahl-Schneidwerk der Barracuda GRP-Baureihe Feststoffe im Fördermedium zuverlässig, wodurch in den nachfolgenden Leitungen auch Rohre mit kleineren Durchmessern verbaut werden können. Für Pumpstationen mit großen Fördermengen wurde daneben das ASC-System mit einem freien Durchgang bis 100 mm entwickelt, das in seiner einstellbaren Schneideinrichtung zwei rotierende und ein feststehendes HartmetallMesser der Härte 90 HRA verbindet und so gleich doppelt vor einem Blockieren der Pumpe schützt. Für erste Gespräche und konkrete Anfragen zu allen Produkten steht das HOMA-Vetriebsteam auf der IFAT interessierten Besuchern zur Verfügung. Weitere Informationen unter: www.homapumpen.de.

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TALIS Group – mit Tradition zur Innovation – ERHARD: Weltpremiere der Absperrklappe ROCO wave bei Leitmesse IFAT – SCHMIEDING: Wasserzähleranlagen schließen durch besondere konische Abdichtungsform eine Verkalkung nahezu aus – STRATE: neues, leichtes Be- und Entlüftungsventil aus Kunststoff – FRISCHHUT: Innovation Hydro-Max DN 100 Wenn am 5. Mai die Weltleitmesse für Wasser-, Abwasser-, Abfall- und Rohstoffwirtschaft IFAT in München ihre Pforten öffnet, zeigt das Unternehmen ERHARD, einer der weltweit bedeutendsten Hersteller von Wasserarmaturen, erstmalig die innovative Absperrklappe ROCO wave. Am gemeinschaftlichen, 240 m² großen Messestand in Halle A4. 441/540 zeigen drei weitere Unternehmen der TALIS Group, FRISCHHUT, SCHMIEDING und STRATE, der Fachbranche ebenfalls neueste Produkte und moderne Technologien.

Die ERHARD Erfolgs-Welle ERHARD ist einer der weltweit führenden Hersteller von Wasserarmaturen mit über 143-jähriger Erfahrung. Produkte von ERHARD regeln, steuern und sichern heute weltweit die Wasserversorgung – und das in allen Größenbereichen von der Hausanschlussarmatur bis zur Armatur für Kraftwerke. Daneben verfügt ERHARD über ein breites Produktportfolio im Abwasserbereich sowie an Armaturen für Industrie Großanlagen. Seit über 60 Jahren stehen Absperrklappen von ERHARD für den aktuellsten Stand der Technik. Für weiteren Fortschritt in der Branche sorgt das Unternehmen nun durch die Markteinführung einer modernen doppelexzentrischen Absperrklappe: ROCO wave. Die ERHARD Produktreihe umfasst mit den Absperrklappen ROCO Premium und EAK zwei unterschiedliche Baureihen mit verschiedensten technischen Eigenschaften. Zur Ablösung beider Modellreihen dient die neue Absperrklappengeneration ROCO wave. Ihre Konstruktion greift einige Komponenten der bisherigen ROCO Premium auf, ergänzt aber auch eigene neue Details. Die Nennweiten DN 150 – DN 1600 und Druckstufen PN 10 – PN 40 basieren auf dem gleichen Design, eine Unterscheidung wie bisher ist also nicht mehr notwendig. Durch die ROCO wave wird ein neuer Standard im Bereich Absperrklappen definiert. Innovative Detaillösungen sorgen für Spitzenwerte bei Sicherheit, Wirtschaftlichkeit und Langlebigkeit. Robert Kampfl, entwickelnder Ingenieur resümiert:

„Die ROCO wave ist das Ergebnis der Kombination aus 143 Jahren Erfahrung und den innovativsten Konstruktionstools und Fertigungsverfahren unserer Zeit.“

SCHMIEDING, STRATE & FRISCHHUT mit fortschrittlichen Neuerungen SCHMIEDING ist vor allem im Bereich der kommunalen Gasund Wasserversorgung der kompetente Partner mit modernen, marktgerechten Lösungen – und das schon seit 1874. Die 140-jährige Erfahrung präsentiert das Unternehmen auf der IFAT anhand der Wasserzähleranlage und dem Z-Anbohrsystem. Die regulierbaren SCHMIEDING-Wasserzähleranlagen zeichnen sich durch ihre besondere konische Abdichtungsform aus, die eine Verkalkung nahezu ausschließt. Das Z-Anbohrsystem von SCHMIEDING ist ein Komplettprogramm kompakter Hausanschlussarmaturen zur schnellen und einfachen Anbohrung von allen Rohrleitungen verschiedenster Materialien ohne Hilfsabsperrung. STRATE repräsentiert seit mehr als 60 Jahren eine gewachsene und umfassende Produkt- und Problemlösungskompetenz in der Abwassertechnik. Pünktlich zur IFAT stellt das Unternehmen ein neues, leichtes Be- und Entlüftungsventil aus dem Hochleistungskunststoff PPA vor, das speziell für den Einsatz auf Abwasserdruckrohrleitungen entwickelt worden ist. Das Kunststoffventil ist das Ergebnis einer gemeinschaftlichen Entwicklung; es verbindet das Know-how der bekannten TALIS-Unternehmen ERHARD, STRATE und BAYARD. Die Experten für Gusseisen – FRISCHHUT – stehen seit sechs Jahrzehnten für Qualität „Made in Germany“. Am Messestand zeigen sie ihr Portfolio und allen voran die Innovation Hydro-Max DN 100. Der Beregnungshydrant mit automatischer Entwässerung und Zwangsspülung entstand aus der Vereinigung der Erfahrungen der Fertigung von Über- und Unterflurhydranten und dem seit Jahren bewährten System „Heide Spezial“. Konstruktionsleiter Martin Herker: „Unser neuer Beregnungshydrant Hydro-Max DN 100 ist nicht nur größer, sondern deutlich besser. Auf Grund seiner höheren Durchlaufmenge ist er dreifach leistungsfähiger als bestehende.“ Weitere Informationen unter: www.talis-group.com.

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REHAU setzt neue Maßstäbe Der Countdown für die nächste IFAT in München läuft: Nur noch wenige Wochen und die Fachmesse wird vom 05. bis zum 09.05.2014 ihre Pforten für das Fachpublikum öffnen. Der Systemanbieter REHAU stellt dieses Jahr unter dem Motto „REHAU setzt neue Maßstäbe“ einige Neuheiten und bewährte Programme in den Mittelpunkt seines Messeauftritts.

Neues aus der Kanaltechnik Auf dem REHAU Messestand lernen die Besucher der IFAT unter anderem das Schachtprogramm AWASCHACHT kennen. Mit den Schächten DN 1000, 800 und 600 sowie passenden Rohr- und Anschlusssystemen aus hochwertigem Polypropylen bietet der Polymerspezialist für jede Anwendung eine bedarfsgerechte Lösung. Umfassende Serviceleistungen runden das Programm ab. REHAU arbeitet in der Kanaltechnik stetig an Weiterentwicklungen und stellt deshalb ein neues Verfahren zur Sanierung von korrodierten oder undichten Betonschächten vor. Bei der Schacht-in-Schacht-Sanierung wird in den bestehenden Betonschacht ein AWASCHACHT der nächstkleineren Nennweite eingesetzt. Der alte Schacht verbleibt als sogenannte „verlorene Schalung“ im Boden. Das vorhandene und meist beschädigte Gerinne wird ausgestemmt und durch ein präzise vorgefertigtes PP-Gerinne ersetzt. Mittels Absperrblasen wird das AWASCHACHT-Unterteil schließlich sohlgleich zum Kanalrohr ausgerichtet. Der noch verbleibende Ringspalt zwischen neuem und altem Schacht wird mit hydraulisch abbindendem Spezialvergussmörtel ausgegossen. Es entsteht ein neuer, wasserdichter Schacht, der nicht nur statisch selbsttragend, sondern auch chemisch und thermisch belastbar ist – eine wirtschaftliche und vor allem dauerhafte Lösung. Die langjährig bewährten Hochlastkanalrohrsysteme AWADUKT PP SN10 und AWADUKT HPP SN16 setzen ebenfalls neue Maßstäbe – und das nicht nur in Bezug auf die Erfüllung der Eigenschaften der Norm DIN EN 1852. Eine universelle Verbindung von Kanalrohrsystemen fast aller Materialien und Durchmesser stellt REHAU mit AWADUKT FLEX CONNECT vor. Die neue Rohrkupplung ist mit nur

acht Produktvarianten für den Abmessungsbereich DN110 bis DN630 für jeden Anwendungsfall gewappnet. Egal ob Beton, Steinzeug, Guss, PVC oder PP mit gewellter, gerippter oder glatter Oberflächenstruktur – Leitungen können im Handumdrehen miteinander verbunden werden. Ein teurer Stillstand der Baustelle kann so verhindert werden. Durch die zusätzliche Q-TE-C Dichtung und die höheren Einstecktiefen im Vergleich zu herkömmlichen Standardkupplungen setzt AWADUKT FLEX-CONNECT Maßstäbe beim Thema Sicherheit.

Lösungen für die Regenwasserbewirtschaftung Für den schonenden Umgang mit der kostbaren Ressource Wasser präsentiert REHAU verschiedene Systeme für die Regenwasserbewirtschaftung. So zeigt das Unternehmen beispielsweise seine bewährten Speichersysteme RAUSIKKO Box als komplettes und variables System mit den passenden Systemschächten. Da das Niederschlagswasser von Verkehrsflächen erhebliche Belastungen aufweist, ist es notwendig, dieses vor der Versickerung oder Einleitung in die Vorflut zu reinigen. Hierfür werden die geprüften Systeme zur Vorbehandlung von Niederschlagwasser vorgestellt. Zudem können die Besucher der IFAT den neuen polymeren Straßenablauf RainSpot kennenlernen, der aufgrund seines Materials und Aufbaus besonders robust und verlegefreundlich ist.

Telekommunikation und kommunale Wärmeversorgung Der voranschreitende Breitbandausbau und die Installation von Nahwärmenetzen sind für Kommunen derzeit besonders wichtige Themen. REHAU wird hierzu im Rahmen der Messe durchdachte Lösungen, wie beispielsweise das Mikrokabelrohrsystem oder das Nahwärmerohrsystem RAUTHERMEX vorstellen. Auf dem Messestand 221/320 in Halle B6 wird REHAU für das Fachpublikum noch viele weitere spannende Themen und innovative Systemlösungen bereithalten. Weitere Informationen unter: www.rehau.com.

California.pro für die Energie- und Wasserwirtschaft Prozesse für Planung und Abrechnung von Versorgungsleitungen und Hausanschlüssen optimieren G&W Software Entwicklung GmbH präsentiert auf der IFAT in Halle B1, Stand 302 die durchgängige AVA-Software und Baumanagementlösung California.pro mit dem RGB-Modul speziell für den Tiefbau. Das Raum- und Gebäudebuch ursprünglich als Weiterentwicklung der klassischen Elementkalkulation und des herkömmlichen Raumbuchs entstanden ordnet Qualitäten und Kosten der Geometrie zu. Der Anwender erstellt damit Kostenberechnungen, Raumbücher, Ausstattungslisten, Leistungsverzeichnisse und Abrechnungen. In der Energie- und Wasserwirtschaft hat sich das RGB-Modul als schnelles Instrument für die Kalkulation und Abrechnung von Versorgungsleitungen und Hausanschlüssen über sogenannte „Grabenmodelle“ etabliert. Verknüpft mit den Rahmenverträgen für Fremdleistungen – bei Bedarf auch mit Stammdaten wie Material, Eigenleistung und Ressourcen aus

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dem ERP-System – wird der Planungsprozess vereinfacht und in die Unternehmensprozesse integriert. So plant der Anwender über parametrisierte Modelle mit geringem Aufwand alle benötigten Fremdleistungen, Eigenleistungen und Materialien und damit die Kosten der Maßnahme. Die Abrechnung über Grabenmodelle vereinfacht die Aufmaßerfassung und -prüfung und ist eine Basis für das in der Versorgungswirtschaft übliche Gutschriftverfahren. Die wichtigsten Anwendungen sind: – Planung und Kalkulation von Leitungen und Hausanschlüssen mit Fremdleistungen (v.a. mit Rahmenverträgen), Eigenleistungen, Material und Ressourcen über Grabenmodelle – schnelle Angebotskalkulation von Standardprodukten und Baugruppen

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– automatische Generierung von Fremdleistungsverzeichnissen, v.a. aus Rahmenverträgen, für Planung und Beauftragung – automatische Generierung von Listen für die Materialreservierung und die Arbeitsvorbereitung – Abrechnung über Grabenmodelle und Optimierung des Gutschriftverfahrens. Mit dem Modul RGB von California.pro erzielt der Anwender Arbeitsersparnis und verbesserte Planungssicherheit. Bei großen Projekten hilft RGB, die Übersicht zu gewinnen und bei Änderungen beizubehalten. Bei wiederkehrenden Maßnahmen ist der Effizienzgewinn besonders groß, da die einmalige Vorbereitung zum Beispiel für das Zusammenstellen von Standardbauteilen und Varianten bei allen künftigen Maßnahmen die benötigte Arbeitszeit um bis zu 90% gegenüber der klassischen Mengenermittlung verkürzt. Weitere Informationen unter: www.gw-software.de.

Grabenmodelle erleichtern Planung und Abrechnung

Automatisierte Instandsetzung von Schächten in Pulheim – ein Praxisbericht Die Instandsetzungsqualität, die sehr kurze Sanierungsdauer und das hohe Maß an Arbeitssicherheit waren die entscheidenden Kriterien für den Landschaftsverband Rheinland (LVR), eine automatisierte Instandsetzung der Schächte auf der gesamten Liegenschaft der Abtei Brauweiler in Pulheim durchzuführen. Das Krefelder Traditionsunternehmen Heikaus KS Kanalsanierungen GmbH führte diese Arbeiten von Juli bis September 2013 mit der MRT-Anlage der HDT – HochdruckDosier-Technik GmbH, Bottrop, durch. Das Gesamtprojekt umfasste die ganzheitliche Sanierung des Kanalnetzes der Liegenschaft. Neben der Schachtsanierung wurde auch die Sanierung des Leitungs- und Haltungsnetzes mit dem Inlinerverfahren durchgeführt. In Teilbereichen sind hierbei auch Haltungen in offener Bauweise erneuert oder im Ganzen neu trassiert worden. Alle Arbeiten wurden durch die Fa. Heikaus KS ausgeführt. Heikaus KS wendet seit vielen Jahren bereits die MRT-Technik an und ist mit dem eingesetzten Spezialmörtel ombran MHP-SP der MC-Bauchemie, Bottrop, bestens vertraut. Die MRT-Anlage ist sowohl bei runden als auch eckigen Schachtbauwerken aus Beton oder auch aus Mauerwerk flexibel einsetzbar und besteht aus vier Einheiten, die bei der automatisierten Instandsetzung der Abwasserschächte in Pulheim zum Einsatz kamen: – die Blasting Unit zur Untergrundvorbereitung, – die Spinning Unit zur Beschichtung mit ombran MHP-SP, – der Coating Head zur Spezialbeschichtung bei biogener Schwefelsäurekorrosion (BSK) mit ombran CPS und – die Control Unit zur Steuerung des gesamten Instandsetzungsprozesses.

Die Untergrundvorbereitung Die Untergrundvorbereitung ist absolut entscheidend für den Erfolg einer Sanierungsmaßnahme, da sie die Grundlage für die spätere Beschichtung bildet. Zunächst wurden mit der Blasting Unit die Wände der rund 80 Schächte, die in Pulheim instandgesetzt werden sollten, mit einer Wasser-Granulat-Mischung bis auf den festen Kern gestrahlt, so dass der

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Untergrund für die weiteren Instandsetzungsschritte optimal vorbereitet war. Hierbei war es wichtig, dass nicht nur die Schmutzstoffe oberflächlich entfernt werden, sondern dass vielmehr der geschädigte Beton bis auf den „gesunden“ Bereich abgetragen wird. Für diesen Vorgang sind Reinigungsdrücke zwischen rund 350 bis 500 bar zwingend notwendig. Die MRT stellt dies durch die zentrisch im Schacht versenkbare Wasser-Granulat-Strahleinheit sicher. Diese macht es überflüssig, dass sich ein Mitarbeiter mit Lanze in der Hand dem hohen Strahldruck in einem sehr kleinen Bauwerk mit in der Regel 1 Meter Durchmesser aussetzen muss. Letzteres war in der Vergangenheit üblich. Wer dies umgehen wollte, konnte die Schachtwandoberfläche lediglich in Teilbereichen quasi „von oben“ von der Straßenoberfläche strahlen, allerdings war dies nur ungenügend und mit zu geringen Drücken für die Neubeschichtung möglich. Beide Vorgehensweisen genügen heute weder den technischen Standards noch den Vorschriften zur Arbeitssicherheit. Sie sind viel umständlicher als die MRT-Technik und bringen nicht die gewünschten Ergebnisse, sind daher keine wirklichen Alternativen zur Automatisierung.

Die Beschichtung Nach Abschluss der Untergrundvorbereitung erfolgte die Beschichtung der durchschnittlich 2,0-3,5 Meter tiefen Schächte mit Hilfe der Spinning Unit durch die Heikaus KS. Die Spinning Unit verfügt über einen rotierenden Schleuderkopf, der den speziell für die Spritz- und Schleuderverarbeitung entwickelten Hightech-Mörtel ombran MHP-SP auf den vorbereiteten Untergrund aufbrachte. Im Schleuderkopf wird durch Rotationsenergie das Material beschleunigt und durch die hohe Geschwindigkeit beim Aufprall verdichtet. Zusätzlich sorgt die DySC®-Technologie1 des Reprofilierungs- und Beschichtungssystems für eine weitere Verdichtung der Mörtelmatrix während der Lebensdauer. Der Porenraum wird fortlaufend minimiert und verhindert das Eindringen aggressiver Stoffe. Die Spinning Unit arbeitet bei der Beschichtung sowohl im als auch gegen den Uhrzeigersinn, um Spritzschatten zu verhindern. Die Automatisierung verhindert eine ungleichmäßige Beschichtungsoberfläche und stellt gleich bleibende Schichtstärken sicher. Die MRT erreicht innerhalb von drei

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Minuten eine Schichtdicke von 15 Millimetern pro Quadratmeter und kann somit die Sanierungsdauer eines Schachtes stark verkürzen. Aufgrund der schnellen Wasserbelastbarkeit von ca. 3 Stunden nach dem Auftrag und der einfachen Verarbeitung konnten die Stillstandzeiten im Kanalsystem außerdem reduziert werden.

Schutz vor biogener Schwefelsäurekorrosion Für den Schutz der Schächte vor biogener Schwefelsäurekorrosion setzte der Auftraggeber in Pulheim die HightechBeschichtung ombran CPS der MC-Bauchemie ein. Ein spezieller Schleuderkopf ermöglichte es, auch diese HybridSilikatbeschichtung bei der Schachtinstandsetzung mit der MRT zu verarbeiten. Eine Verteilerplatte mit Rohrführung, dem so genannten Coating Head, wurde zur Applikation in den Schleuderkopf eingesetzt. Da die Rohrführung durch den Coating Head vom eigentlichen Schleuderkopf entkoppelt

ist, konnte der Reinigungsaufwand zudem auf ein Minimum reduziert werden. Mit Hilfe der computergestützten Control Unit wurde der gesamte Sanierungsablauf automatisch gesteuert und kontrolliert. Ein eingebautes Wegemess-System überwachte die Untergrundvorbereitung und den Beschichtungsprozess. So konnten die Schächte in Puhlheim mit der automatisierten Applikationstechnik effizient instand gesetzt und langfristig geschützt werden. Weitere Informationen unter: www.mc-bauchemie.de. Anmerkung: 1 DySC®-Technologie – DySC steht für Dynamic SynCrystallisation, eine Entwicklung aus dem Hause MC. Durch eine neuartige Bindemittelkombination nehmen Dichtigkeit und Beständigkeit der Beschichtungen während der Nutzung zu. Die Bindemittelmatrix wird durch Umkristallisationen und Mineralneubildungen verfeinert. Langzeituntersuchungen eines externen Prüfinstituts haben bewiesen, dass die Gesamtporosität in der Beschichtung abnimmt und die Porenradienverteilung optimiert wird. Der dynamische Wachstumsprozess baut so einen optimalen Langzeitschutz auf.

SEKISUI SPR Gruppe auf der IFAT 2014

Grabenlose Sanierung für Druck- und Freispiegelleitungen SEKISUI SPR präsentiert sich mit einem umfangreichen Produkt- und Serviceportfolio auf der Messe IFAT vom 5. bis 9. Mai 2014 in München. Unter dem Motto „Underneath the City“ stellt das Unternehmen bewährte und neue Technologien der Rohrsanierung auf dem Stand 121 in Halle B5 vor. Das Wickelrohrverfahren SPR™ wird live auf dem Messestand vorgeführt. Auf der diesjährigen IFAT, der Weltleitmesse für Wasser-, Abwasser-, Abfall- und Rohstoffwirtschaft in München, stellt die SEKISUI SPR Gruppe unter dem Motto „Underneath the City“ aus. Präsentiert wird den Messebesuchern ein ganzheitlicher Ansatz zum Management von Rohrsystemen mit Dienstleistungen und Technologien aus den Bereichen Inspektion, Design, Installation und Instandhaltung. Im Fokus steht dabei ein umfangreiches Technologieportfolio für die grabenlose Sanierung von Trinkwasser-, Wasser- sowie Abwasserleitungen mit den Verfahren: – Wickelrohr: SPR™, SPR™ EX, SPR™ PE, SPR™ RO – Schlauchlining: NORDIPIPE™, TUBETEX™, NORDIWALL™, KM-INLINER® – Fold-and-Form: r.tec® Close-Fit Die Technologien erfüllen die unterschiedlichen Anforderungen zur Aufrechterhaltung der weltweiten Infrastruktur. Zudem zeichnen sie sich durch extrem kurze Bauzeiten, niedrigere Kosten und weniger Belastung für Anwohner und Umwelt aus. Zusätzlich erwartet die Besucher am Stand eine Live-Demo zur Anwendung des Wickelrohrverfahrens. Getreu des Standmottos erfolgt die Rohrsanierung mit dem SPR™ Wickelrohrverfahren unterhalb einer Stadt. Dabei wird der Endlosprofilstreifen aus PVC von einer oberirdisch platzierten Spule in die direkt im Kanal stationierte Maschine heruntergeführt und im Kanalstück zu einem wasserdichten Wickelrohr geformt. Die Live-Demo und das ganzheitliche Konzept zum Management

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Wickelrohr: Auf der IFAT Messe 2014 zeigt die SEKISUI SPR Gruppe live das Wickelrohrverfahren SPR™ für die Sanierung von Kanälen mit großem Durchmesser oder im Sonderprofil. Bilder: SEKISUI SPR Europe GmbH von Rohrsystemen zeigt die SEKISUI SPR Gruppe auf dem Stand 121, Halle B5. Weitere Informationen unter: www.sekisuispr.com.

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Abwasseraufbereitung

Gebläse punkten mit Schraubeneffizienz Leiser, effizienter, sparsamer als andere: Das Sigma Profil von Kaeser Kompressoren gibt es jetzt auch für Gebläseanlagen. Auf der IFAT stellt der Druckluftspezialist erstmals das hocheffziente Schraubengebläse EBS für den Niederdruckbereich vor. Damit ist es gelungen, die versierte Technik – Mehr Druckluft weniger Energie –, die schon im Kompressorenbereich für deutliche Energieeinsparungen sorgt, auf den Niederdruckbereich zu übertragen. Im Vergleich zu herkömmlichen Drehkolbengebläsen sind die neuen Kaeser-Schraubengebläse um bis zu 30 Prozent effizienter und bieten auch im Vergleich zu vielen auf dem Markt befindlichen Schraubengebläsen energetische Vorteile. Die integrierte Steuerung Sigma Control 2 sorgt für umfangreiche Überwachung und einfache Anbindung an Kommunikatiosnetzwerke bei jedem Einzelgerät und bei kompletten Gebläsestationen kommt zum ersten Mal die neue maschinenübergreifende Steuerung, der Sigma Air Manager (SAM), mit spezieller Gebläsesoftware zum Einsatz für noch mehr Produktivität und Energieersparnis. Branchen und Anwendungen, wie z. B. Abwasseraufbereitung, pneumatische Fördersysteme, Energieerzeugung, Lebensmittel- und Getränkeindustrie, pharmazeutische Industrie, chemische Industrie, Zellstoff- und Papierindustrie, Textilindustrie, Baustoffindustrie und allgemeine Industrie, können durch die führende Schraubentechnologie profitieren. Natürlich verfügen die EBS-Gebläse, Made in Germany, auch über die anderen herausragenden Eigenschaften von Kaeser-Produkten. Sie sind einfach zu installieren, sind sichere

Dauerläufer und sehr robust und langlebig. Dank einer durchdachten Anordnung der Bauteile ist sowohl eine Wand- als auch eine Seite-an-Seite-Aufstellung möglich und die Wartung wird zum Kinderspiel. Das neue Schraubengebläse EBS von Kaeser Kompressoren bietet höchste Energieeffizienz bei der Abwasseraufbereitung. Neben anderen Kaeser Weltklasse-Produkten wie unter anderem der neuen, innovativen Verbundsteuerung Sigma Air Manager 2, sind die EBS-Gebläse erstmals auf der IFAT, Stand A1 133/132 zu sehen. Stationäre und fahrbare Baukompressoren werden auf einem zweiten Stand B4 135 präsentiert. Weitere Informationen unter: www.kaeser.com.

Modular aufgebaut und flexibel einsetzbar:

Neues Schachtstativ erlaubt unterirdische Messungen in bis zu 4 m Tiefe ohne Abstieg in das Kanalsystem Um Kanalsysteme zu vermessen, wurden von der Abteilung für Geomatik und Vermessung (GeoZ) der Stadt Zürich bisher zusätzlich zu tachymetrischen Aufnahmen an der Oberfläche auch unterirdische Messungen an Kanalkreuzungen durchgeführt. Um dies zu vereinfachen und sämtliche Vermessungen überirdisch durchführen zu können, wurde ein Stativ benötigt, das es erlaubt, 3D-Laserscanner durch den Schachtdeckel einzuführen. Mit dem Schachtstativ haben die Experten für Messtechnik von der Nedo GmbH nun eine Lösung entwickelt, die speziell für den unterirdischen Einsatz konzipiert ist. Die robuste Verarbeitung und eine nahezu beliebig veränderbare Zahnsäule ermöglichen Vermessungsarbeiten in bis zu 4 m Schachttiefe.

Trend zu terrestrischen Laserscannern bietet immer vielseitigere Anwendungsmöglichkeiten – lediglich ein geeignetes Stativ für das Kanal-Laserscanning zu finden, war bisher eine Herausforderung.“ Dieses Problem hat die Nedo GmbH nun mit ihrem Schachtstativ gelöst. „Während bisher alle Stative die Aufgabe hatten, ein Instrument oberhalb der Erdoberfläche zu positionieren, ist diese Anforderung beim Schachtstativ genau umgekehrt: Das Instrument muss sicher nach unten führen“, erläutert Thomas Fischer, Geschäftsführer von Nedo, die Herausforderung bei der Konzipierung.

Um unterirdische Kammerbauwerke an den Kanalkreuzungen vermessen zu können, mussten die Mitarbeiter des Schweizer GeoZ bisher den Abstieg unter die Erde auf sich nehmen und dort auf konventionelle Weise mit Schnurlot, Nivellierlatte und Entfernungsmesser arbeiten. „In Zukunft soll ein Großteil der Kammerbauwerke allerdings mittels 3DLaserscanner von der Oberfläche aus erfasst werden“, sagt Roman Wolf, Projektleiter Geomatik der Stadt Zürich. „Der

Da 3D-Laserscanner sehr schwer sind und ein Schwingen des Instruments im Schacht zu falschen Messergebnissen führen kann, muss das Stativ besonders robust sein. Stativkopf und Kurbelgehäuse sind daher aus einem Aluminium-Druckguss gefertigt. Eine großzügig dimensionierte Überwurfmutter sorgt für eine zuverlässige und zentrische Klemmung der Zahnsäule, die ihrerseits mit einer Führungsnut als Verdrehsicherung ausgestattet ist. Diese Form der Ar-

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Robuste Fertigung für die stabile Bewegung hoher Lasten

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retierung gewährleistet einen sicheren Halt. Ein eigens entwickelter Adapter ermöglicht die sichere Überkopf-Befestigung aller gängigen 3D-Laserscanner. So wird gewährleistet, dass sich die schweren Geräte auch bei dauernder Überkopfstellung nicht vom Stativ lösen. Das selbsthemmende Getriebe erlaubt es, ein Gewicht von bis zu 20 kg sicher und stabil zu tragen, so dass auch hohe Lasten bewegt werden können. Die Horizontierung des 3DLaserscanners erfolgt über eine am Stativ angebrachte Dosenlibelle, die Kurbel zur Höhenverstellung kann einfach mit einem Akkuschrauber bewegt werden. Außerdem ist das erste Zahnsäulenelement am Ende mit einem 5/8“-Innengewinde versehen – dort lässt sich ein Auflageteller befestigen, der mit Hilfe zweier Schrauben gegen Herausfallen gesichert werden kann. Ein Wagen mit großen, feststellbaren Rollen, der als Zubehör erhältlich ist, kann die Montage des 3D-Laserscanners unter dem Stativ und die genaue Positionierung über dem Schacht zusätzlich vereinfachen und ermöglicht den Transport des Vermessungszubehörs. „Das Schachtsta-

tiv ist modular aufgebaut und flexibel einsetzbar“, so Wolf. „Mit den mitgelieferten Zahnsäulenelementen von je 1 m kann genau die Schachttiefe von 4 m abgedeckt werden, die wir für unsere Vermessungsarbeiten benötigen.“ Die Zahnsäule ist das Herzstück des Stativs: Mit einer eingebrachten Verzahnung versehen, kann sie nahezu beliebig erweitert werden. Zusätzliche Stangenelemente werden einfach in den Kurbelkopf eingeführt. Dank der präzisen Verarbeitung verläuft die Verzahnung an den Übergängen so reibungslos, dass von oben weitere Verbindungsstücke eingefügt werden können, während das Stativ bereits in den Schacht heruntergelassen wird. Mit einer zusätzlichen Sicherung an den einzelnen Elementen wird verhindert, dass die Zahnsäule versehentlich aus dem Kurbelkopf herausgeführt wird und abrutscht. Auch für die Normalanwendung ist das Stativ geeignet: Zahnstangenelemente können ebenso von unten eingeführt werden, um 3D-Laserscanner oberhalb der Erdoberfläche nutzen zu können. Weitere Informationen: www.gebhardt-seele.de.

Eisenmann präsentiert auf der IFAT breites Produktspektrum Auf der IFAT in München präsentiert sich der Böblinger Anlagenbauer Eisenmann vom 5. bis 9. Mai 2014 in Halle B3, Stand 378 als Komplettanbieter für umweltfreundliche und ressourcenschonende Anlagentechnologien. Speziell zu den Themen Wasser und Abwasser gibt es eine weitere Informationsplattform in Halle A1, Stand 524. Das breite Produktspektrum des Geschäftsbereichs Environmental Technology umfasst Abluft- und Abwasserreinigung, thermische Reststoffverwertung und Anlagen zur Biogaspro-

duktion aus Abfall. In allen Themenbereichen werden Anlagen individuell nach Kundenanforderungen entwickelt oder aus Standardkomponenten gefertigt. Im Mittelpunkt des diesjährigen Messeauftritts stehen Biogasaufbereitung und Wasteto-Energy-Lösungen zur alternativen Energiegewinnung. Die Biogasaufbereitungsanlage von Eisenmann gewann im Dezember 2013 als umweltfreundliche Technologie den Deutschen Innovationspreis für Klima und Umwelt. Weitere Informationen unter: www.eisenmann.com.

HOBAS präsentiert Druckvortriebsrohr DA 3270 auf der IFAT Die IFAT, weltweit wichtigste Messe für Wasser-, Abwasser-, Abfall- und Rohstoffwirtschaft, öffnet vom 5.-9. Mai 2014 wieder ihre Pforten in München. HOBAS, als Hersteller von hochwertigen Rohrsystemen aus GFK (glasfaserverstärkter Kunststoff) für die Ver- und Entsorgung sowie die Industrie, wird in Halle B6 am Eingang Ost zu finden sein. Die originalen HOBAS GFK-Schleuderrohre werden seit Anfang der 1980er Jahre in Vortriebsprojekten für Druck- und Freispiegelleitungen eingesetzt. Im Fokus der diesjährigen Präsentation auf der IFAT steht ein HOBAS Druckrohr DA 3270, welches für die Verlegung mittels Vortrieb geeignet ist. Dank des speziellen Rohrdesigns und der außenbündigen FWC-Kupplung kann HOBAS solche Druckleitungen anbieten. Sie halten zum einen hohen Presskräften beim Vortrieb stand und sind z.B. für einen Systeminnendruck von PN 6 ausgelegt – eine 2 in 1 Lösung. Ein Mantel oder Trägerrohr ist nicht notwendig. Ein weiteres Highlight auf dem Stand wird das Model eines Entlastungssystems für Mischwasserkanäle (Combined Sewer Overflow - CSO) sein, welches als modulares Kompaktbauwerk werksseitig hergestellt wird. Bei Trockenwetter stellt es einen herkömmlichen Abwasserkanal dar, bei starkem Regen verhindert es eine Überlastung des Systems, indem es grobstoffliche Verunreinigungen getrennt zur Kläranlage abführt und das grobstofffreie Abwasser in einen Stauraum oder in den Vorfluter leitet. Natürlich werden

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Druckrohrvortrieb mit HOBAS Rohren DA 1720 PN 6 in Venedig (Italien) auch die bewährten nicht kreisrunden HOBAS Profile zur Sanierung von Altkanälen zu sehen sein. Machen Sie sich selbst ein Bild und besuchen Sie uns am Stand 245/340 in der Halle B6. Wir freuen uns auf Sie! Weitere Informationen unter: www.hobas.de.

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Ein Messsystem für die wichtigsten Parameter im Abwasser

Online-Messung von TOC, TNb, TP und CSB Die Ablaufkontrolle von industriellen und kommunalen Kläranlagen nimmt sowohl aus ökologischer als auch betriebsökonomischer Sicht eine besondere Stellung ein. Die Summenparameter TOC, CSB, TNb und TP gehören dabei zu den wichtigsten im Abwasserbereich. Mit dem QuickTOCNPO bietet die LAR AG ein Messsystem für die Messung der vier Parameter in einem Gerät. Alle Parameter werden nach international standardisierten Verfahren bestimmt. Das Messsystem arbeitet nach der UltraHochtemperatur bei 1.200°C und löst zuverlässig alle Stickstoff- und Kohlenstoffverbindungen auf und ermöglicht so eine vollständige Analyse des TNb und des TOC. Die enge Beziehung des TOC-Gehalts zum CSB ermöglicht eine leichte Korrelation der Parameter. Die Bestimmung des TP erfolgt über die photometrische MolybdänBlau-Methode. Das modulare System bietet höchste Flexibilität, in dem die Parameter beliebig kombiniert werden können. Die Kombination der vier Parameter in einem Gerät reduziert die Investitionskosten, Betreuung und Wartung und ermöglicht eine effiziente Ablaufüberwachung. Weitere Informationen unter: www.lar.com.

Bei der DB in Kassel sorgt INNOLET für sauberes Oberflächenwasser

Ein gutes Argument für Umwelt und Geldbeutel Das Werk Kassel gilt als eines der modernsten Werke der DB Fahrzeuginstandhaltung GmbH. Auf dem rund 170 000 m² großen Gelände werden die Dieseltriebzüge des Nahverkehrs aus allen Teilen Deutschlands nach einer Million Laufkilometern bzw. spätestens alle acht Jahre generalüberholt. Aber auch Modernisierungen, Bedarfs- und Unfallinstandsetzungen der Verbrennungstriebwagen werden hier durchgeführt – Arbeiten also, bei denen Schmierstoffe, Tropföl und Metallabrieb auch auf dem Außenareal vorzufinden sind. Damit das derart belastete Niederschlagswasser bereits dort gereinigt wird, wo es anfällt, hat sich die DB Netz AG jetzt für das INNOLET®-System der Funke Kunststoffe GmbH entschieden. Konsequent hat die W. Hundhausen Bauunternehmung GmbH fünf Straßeneinläufe mit dem zukunftsweisenden System ausgestattet. Das Funktionsprinzip des Produkts ist einfach: Niederschlagsabflüsse durchlaufen einen Grobfilter und eine mit Substrat gefüllte Filterpatrone, bevor sie in den Regenwasserkanal gelangen. Gelöste Schwermetalle, Öl und organische Substanzen werden dabei dezentral, ohne zusätzliche Energie adsorbiert. Das Werk Kassel ist für die DB Fahrzeuginstandhaltung GmbH wegen seiner Modernität ein Vorzeigeobjekt. Auch unterirdisch soll das rund 170 000 m² große Gelände jetzt „auf Vordermann“ gebracht werden. „Die Kanäle auf dem Werksgelände sind zum Teil 100 Jahre alt. „Mit Hilfe der Daten aus dem Kanalkataster und der Ergebnisse aus einer Kamerabefahrung haben wir einen Sanierungsplan für das TV-befahrene Areal erstellt“, erzählt Dipl.-Ing. Michael Krause, Geschäftsführer des Planungsbüros KMO Ingenieure GmbH. Demnach soll die W. Hundhausen Bauunternehmen GmbH, die den Zuschlag für die Tiefbauarbeiten für die ersten beiden Bauabschnitte inklusive des Neubaus der Abwasservorbehandlungsanlage mit Betriebsgebäude bekommen hat, insgesamt rund 9.500 m befahrenen Kanal mit ca. 200 Haltungssanierungen ausführen. Krause erklärt: „Das Leitungsnetz auf dem Werksgelände besteht aus Abschnitten mit Trennsystem, Abschnitten mit Mischsystem und industriellen Kanälen. Die Abwasservorbehandlungsanlage, die Ende dieses Jahres ans Netz gehen wird, soll das gesamte anfallende industrielle Ab-

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wasser auf dem Gelände sammeln und erst nach einer Behandlung in das Kanalnetz der Stadt Kassel einleiten.“

Verantwortung wahrnehmen Da die Anlage vorwiegend für industrielle Abwässer gedacht ist, hat der Planer zusammen mit den Auftraggebern von der DB Fahrzeuginstandhaltung GmbH und der DB Netz AG eine separate Lösung für das Niederschlagswasser gesucht – und bei der Funke Kunststoffe GmbH auch gefunden: An fünf

Wenige Komponenten, große Wirkung. Das INNOLET®System im Überblick (v.l.): die Abdeckmatte aus Gummi für die Auflage der Gussabdeckung, der Grobfilter, der Einsatz, die Filterpatrone und das Substrat.  Foto: Funke Kunststoffe GmbH

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Stellen, wo verstärkt Verunreinigungen durch den Werksbetrieb auftreten, werden die Straßenabläufe zusätzlich mit INNOLET-Filtern ausgestattet. Die Funktionsweise ist einfach, das Ergebnis spricht aber für sich: Das Oberflächenwasser von den befestigten Flächen durchfließt zunächst einen Grobfilter, der größere Bestandteile wie Blätter zurückhält. Durch seitliche Öffnungen gelangt das Niederschlagswasser dann in die darunter liegende Filterpatrone, die mit einem Substrat gefüllt ist. Hier werden mitgeführte gelöste Schwermetalle, Öl sowie organische Substanzen adsorbiert. „Das Regenwasser, das über die Bereiche rund um die Lagerplätze und Werkhallen fließt, ist meist durch Schmierstoffe, Tropföl und Metallabrieb belastet. Eine dezentrale Niederschlagswasserbehandlung, wie sie das System INNOLET® leistet, ist deshalb für uns optimal. Besonders der spezielle Öladsorber des Substrats ist hilfreich“, sagt Projektleiter Michael Fleck von der Regionalen Instandsetzung des Regionalbereichs Südost der DB Netz AG. „Neben der Nachhaltigkeit und dem Umweltschutz hat der Einsatz für uns auch klare wirtschaftliche Vorteile, denn in der neuen Abwasserbehandlungsanlage sollen nur die industriellen Abwässer gereinigt werden. Die Filter in den Straßeneinläufen helfen, die Anlage zu schonen“, ergänzt sein Kollege Dipl.-Ing. Ulrich Zeidler vom Anlagen- und Gebäudemanagement, Infrastrukturprojekte der DB Fahrzeuginstandhaltung GmbH. „Das Regenwasser wird da gereinigt, wo es anfällt. Und das ohne zusätzliche Energie, denn das INNOLET®-System nutzt das Gefälle zwischen der Straßenoberkante und der Kanalisation aus.“

Besonders hohe Ölbindefähigkeit 5,8 l Öl, das haben Untersuchungen ergeben, kann eine durchnässte, große Filterpatrone für einen Aufsatz 500 x 500 mm aufnehmen. „Die Ölbindefähigkeiten des INNOLET®Systems sind dabei besonders gut. Betreiber müssen aber dennoch nicht befürchten, dass sich hinter dem Substrat hohe Kosten verstecken“, betont Funke-Fachberater Dipl.-

Ing. Martin Ritting. „Die Standzeit des Substrats beträgt im Normalfall ein Jahr. So lassen sich die Kosten gut und überschaubar kalkulieren.“ Muss das Substrat ausgetauscht werden, sind nur wenige Handgriffe erforderlich: Nachdem der Gussrost des Straßeneinlaufs herausgenommen und der Grobfilter entfernt und gereinigt worden ist, wird die Filterpatrone aus dem Einsatz entnommen, die Ringmutter gelöst und der Deckel abgenommen. Das alte Substrat wird entfernt. Wenn alle Komponenten gereinigt sind, wird die Filterpatrone wieder zusammengesetzt und das Substrat in den Ringraum eingefüllt bis die Filterpatrone bis zur Oberkante gefüllt ist. Jetzt wird sie wieder verschlossen und in den Straßenablauf eingesetzt. Anschließend kommt der Grobfilter auf die Filterpatrone, und der Straßenablauf wird mit dem Gussrost verschlossen. „Auch der Einbau selbst ging schnell und kinderleicht. Wichtig ist nur, dass man auf die Zentrierung der Filterpatrone achtet und die Einbauhöhe von 70 cm ab Auflage des Einsatzes berücksichtigt“, erzählt der Projektleiter für Gleis- und Industriebau Dipl.-Ing. (FH) Stefan Stücher von der bauausführenden W. Hundhausen Bauunternehmung GmbH.

Offiziell für gut befunden Das Institut für Unterirdische Infrastruktur (IKT) hat INNOLET® eingehend getestet. Das Funke-Produkt hat in praxisnahen Tests seine Wirksamkeit eindrucksvoll unter Beweis gestellt und belegt, dass die Behandlung des Niederschlagswassers hierdurch vergleichbar ist mit der in einer zentralen Anlage, wie z. B. einem Regenklärbecken. Die Ergebnisse der Tests waren so überzeugend, dass das IKT INNOLET® das Siegel „IKT-geprüft gemäß Trennerlass“ verliehen hat. Auch in Kassel sind alle Beteiligten zufrieden mit der Entscheidung für INNOLET®. Jetzt will man hier eigene Erfahrungen mit dem Produkt sammeln. Weitere Informationen unter: www.deutschebahn.com und www.funkegruppe.de.

ThyssenKrupp Bauservice in Oldenburg dabei

Maßgeschneiderte Lösungen für den Kanalbau Über maßgeschneiderte Lösungen für den Kanalbau von Emunds + Staudinger und KRINGS informierte die ThyssenKrupp Bauservice GmbH am 6. und 7. Februar 2014 im Rahmen des 28. Oldenburger Rohrleitungsforums. Gleitschienensysteme, Boxen-Systeme und Dielenkammerelemente zählen zur breit gefächerten Produktpalette der Verbauprofis aus Hückelhoven, die durch Ergänzungsprodukte wie das E+S-Baustraßensystem sowie Rohrgreifer und Rohrzug abgerundet wird. Parallelverbau und Linearverbau komplettieren das Programm, wobei vor allem der Linearverbau mit seiner Leistungsstärke und Einsatzvielfalt selbst bei der Sicherung von Gräben und Baugruben mit großen Breiten und Tiefen überzeugt. Zu den Themenschwerpunkten auf dem Informationsstand zählte neben dem breitgefächerten VerbauboxenAngebot, das für jede Kanal- und Grabenverbausituation im innerstädtischen Bereich überzeugende Lösungen bietet, das Dielenkammerelement Universal (DKU). Beim Linearverbau werden Verbauplatten in senkrecht eingebauten Schienen so gehalten, dass sie aneinander vorbeigleiten können. Fertig eingebaut ergibt sich ein gestuftes Verbausystem. Statt fest positionierter Gelenkspreizen halten biegesteife Laufwagen Träger und Verbauplatten im Graben

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auf Abstand – und zwar so, dass die gewünschte Grabenbreite in jedem Bauzustand gleich bleibt. „Allerdings kann der Linearverbau nicht nur unter technischen Gesichtspunkten punkten“, stellt Dipl.-Ing. Günter Serfling, Vertrieb Deutschland, ThyssenKrupp Bauservice GmbH, fest. Insbesondere bei tiefen Baugruben lässt sich das System wirtschaftlich einsetzen, da die Rückbaukräfte durch aneinander vorbeigleitende Innen- und Außenplatten weitaus geringer sind als bei den meisten anderen Verbausystemen. „Damit stellt der Linearverbau eine gute Alternative zur Trägerbohlwand oder Spundwand dar“, so Serfling weiter.

DKU vielseitig einsetzbar Als verformungsarme, universell einsetzbare und wirtschaftliche Verbaumethode eignet sich das Dielenkammerelement Universal besonders im innerstädtischen Bereich bei querenden Leitungen und ergänzend zum bewährten Großflächenstahlverbau. Hier dient das DKU als obere Führung der senkrecht in den Boden einzubringenden Kanaldielen. „Dank verschiedener Ergänzungsbauteile kann das DKU überaus vielseitig eingesetzt werden“, betont Christian Grunert, Vertrieb Deutschland, ThyssenKrupp Bauservice GmbH. So er-

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möglicht etwa der Adapter Gleitschiene den Einsatz des DKU sowohl im E+S-Einfachgleitschienen-Linearverbau als auch im KRINGS Einfachgleitschienen-Parallelverbau und in den Eck-Einfachgleitschienen. Zudem kann durch den Einsatz des Adapter Eckverbau mit der Dielenkammer ein geschlossener Schacht (4-seitig) erstellt werden.

Sicherheit und Qualität „made in Germany“ Nützliche Hilfsmittel und Zubehör für den Tiefbau, wie ein mobiles Baustraßensystem als wirtschaftliche Alternative zu Baggermatrazen oder Rohrgreifer und Rohrzug, stellen eine sinnvolle Ergänzung des Vertriebsprogramms von Emunds+Staudinger und KRINGS dar, das sich durch Sicherheit und Qualität „made in Germany“ auszeichnet. „Je nach Wunsch des Kunden werden alle Produkte wahlweise vermietet oder verkauft“, erläutert Daniel Houllé, Vertriebsleiter ThyssenKrupp Bauservice GmbH, der in diesem Zusammenhang auf die umfassenden Beratung und den kundenorientierten Service des Unternehmens hinweist: „Unseren Kunden steht ein weltweites Netz engagierter Fachberater und Vertriebspartner zur Verfügung, die praxisorientierte Lösungen entwickeln, welche kurzfristig und zur vollsten Zufriedenheit der Baupartner umgesetzt werden können.“ Weitere Informationen unter: www.es-verbau.com.

Die KRINGS-Stahlbox (KVL) ist für Verbauarbeiten im innerstädtischen Einsatzbereich konzipiert. Sie ist besonders zur Verlegung und Sanierung von Fernwärme-, Gas-, Wasserund Telefon- bzw. Stromleitungen sowie zur Erstellung von Hausanschlüssen geeignet.  Foto: Emunds + Staudinger – Krings

SubTech präsentiert auf der IFAT mit „Janssen Light“ ein neues Injektionsverfahren zur Kanalreparatur Seit fast 30 Jahren ist „Janssen Process“ als Injektionsverfahren zur Riss- und Scherbensanierung sowie Stutzensanierung erfolgreich im Einsatz. Nun erhält die bewährte Methode „Janssen Process“ zur Reparatur schadhafter Kanalrohre einen kleinen Bruder: Auf der diesjährigen IFAT in München stellt die SubTech GmbH aus dem niederrheinischen Goch die Injektionstechnologie „Janssen Light“ vor. Das Verfahren eignet sich zur schnellen, sicheren und dauerhaften Stutzenanbindung im Hauptkanal und bei Stutzenanbindungen im Inliner. Rissbildungen und undichte Muffen werden ebenfalls mit abgedeckt. Das „Janssen Light“-Verfahren basiert auf einer Zwei-Komponenten-Injektionstechnologie auf Polyurethan-Basis. Das speziell entwickelte Injektionsmaterial (JaGoFast) wird über

Schläuche vom Fahrzeug oder Anhänger zum Packer gepumpt und reagiert in einer kurzen Zeit von rund 15 Mi-nuten. Seine Stärken kann das Verfahren bei Stutzenanbindungen im Inliner und unter Grundwasserinfiltration ausspielen, denn: Hier sind schnelle Verarbeitungszeiten und Grundwasserresistenz gefragt.

Mehrdimensionale Gerätschaft Mit „Janssen Light“ ist das Kanalsanierungsverfahren darüber hinaus mit vergleichsweise geringem Aufwand durchzuführen. Durch eine kurze Einbaulänge und bewegliche Verbindungsgelenke kann die Installation des Sanierungspackers in den Kanal unproblematisch erfolgen. Über eine Selbstfahr-/ Positioniereinheit wird der jeweilige Packer dann in Position gebracht, ein zweiter Schacht ist daher nicht erforderlich. „Janssen Light“ kommt in Bereichen von DN 180 bis DN 600 zum Einsatz, Stutzensanierungen im Eiprofil sind ebenfalls möglich. Die Packer sind zudem mehrdimensional, nicht für jeden Rohrdurchmesser muss daher ein eigenes Packersystem angeschafft werden. Das neuartige Verfahren bietet einen weiteren Vorteil: Sowohl zur Sanierung der Stutzen als auch zur Sanierung der Schäden im Hauptkanal kommt nur ein Harz zum Einsatz. Durch die besonderen Eigenschaften von Packer und Harz sind die An-schaffungskosten daher vergleichsweise niedrig.

Bild 2: Das Sanierungsfahrzeug „Janssen light“ von SubTech.  Foto: SUBTECH GmbH

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Da der Packer nur über Druckluft gesteuert wird, kommt er außerdem ohne aufwändige Elektronik aus. Die Kosten für Wartung und Reparatur sind somit vergleichsweise gering. Dennoch wird auf moderne Überwachungsmethoden wie Drucksensoren und Kamerasysteme beim Packer weiterhin nicht verzichtet.

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Wer sich das neue Injektionsverfahren und seine Funktionsweise im Detail ansehen möchte, hat dazu während der diesjährigen IFAT in München Gelegenheit. Vom 5. bis zum 9. Mai wird „Janssen Light“ am Stand der Sub-Tech GmbH in Halle B4 am Stand 419 präsentiert. Besucher der Messe sind herz-

lich eingeladen, sich persönlich ein Bild vom neuen Verfahren zu machen. Weitere Informationen unter: www.subtech.info.

Runder Geburtstag einer Erfolgspumpe Das Markenzeichen von Jung Pumpen wird 40 Jahre 40 Jahre alt, aber durch stetige Evolutionsprozesse stets JUNG geblieben. Die Kellerentwässerungspumpe U3K gehört seit Jahrzehnten zu den herausragenden Jung Pumpen Produkten. 1974 wagte man bei beim Steinhagener Abwasserexperten den Schritt von Metall- zu Kunststoffpumpen, was der Langlebigkeit und Zuverlässigkeit des Produktes erwiesenermaßen nicht geschadet hat. Viele Endverbraucher sind noch heute im Besitz einer U3K aus der ersten Serie. Eine aktuelle Anfrage eines Anwenders war Jung Pumpen einen Besuch in Wuppertal wert. Einer Kataloganfrage von Heinz Deubert aus Wuppertal ist es zu verdanken, dass der Marketingabteilung von Pentair Jung Pumpen ein echter Zeitzeuge der ersten U3K-Pumpe bekannt wurde. Der heute 74-jährige zog 1967 mit seiner Frau ins neugebaute Heim nach Wuppertal und stellte nach kurzer Zeit fest, dass das Grundwasser ihm regelmäßig den Keller flutete. Da traf es sich gut, dass Jung Pumpen vier Jahre zuvor die erste Unterwasserpumpe U33 auf den Markt gebracht hatte – eine Revolution zu dieser Zeit. Heinz Deubert installierte diese Pumpe vor 47 Jahren in seinem Pumpensumpf im Keller, die an Spitzentagen bis zu 200 l Grundwasser pro Stunde fördert. Da Herr Deubert ein vorsichtiger Mensch ist, dem viel am selbstgebauten Eigenheim liegt, kaufte er sich 1974 zusätzlich eine der ersten U3K-Pumpen, die – im Wechsel mit der U33 – seit dem für trockene Kellerräume sorgt. „Die Wartung der Pumpen übernehme ich jedes Jahr selbst,“ so Heinz Deubert, „Eine automatische Niveausteuerung mit einem Hochwasseralarm, der mich im Haus bei Hochwasser warnt, habe ich mir aus einem WC-Kastenschwimmer und ein paar Relais selber gebaut.“ Jetzt – nach 47 Jahren – soll zumindest die ältere der beiden Pumpen, die U33, abgelöst werden, was eine neue Zweitpumpe erforderlich macht. So meldete sich Heinz Deubert

Marktingleiter Dr. Andreas Kämpf übergibt Heinz Deubert zum Dank für seine Treue eine U3K spezial, eine Variante der U3K. Sie soll zukünftig das kalkhaltige Grundwasser aus seinem Pumpensumpf im Keller fördern. bei Jung Pumpen, um zu hören ob es die U3K noch gäbe.

Die Pumpenevolution. Seit 1974 mit der Bezeichnung U3K. Die Qualität und Zuverlässigkeit der Pumpe überzeugt auch 2014 noch eindrucksvoll die Jung Pumpen Kunden.

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Ja, es gibt sie – und das seit genau 40 Jahren! „Natürlich haben wir bei Jung Pumpen mit großer Freude die Anfrage entgegengenommen. Es war sofort klar, dass wir im Jubiläumsjahr der U3K Herrn Deubert für seine Jahrzehnte lange Treue eine passende Pumpe sponsern werden“, berichtet Dr. Andreas Kämpf, Marketingleiter bei Pentair Jung Pumpen. Heinz Deubert freute ich sichtlich über die unverhoffte Verjüngung in seinem Abwasserschacht und bekräftigte bei der Übergabe der Pumpe mehrmals „Ich bin zu Tausend Prozent von der Jung Pumpen Qualität überzeugt und würde nie eine Baumarktpumpe in meinen sensiblen Kellerräumen einsetzen.“ Darüber freut sich auch Jung Pumpen. Weitere Informationen unter: www.jung-pumpen.de.

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Kurvenvortrieb mit HOBAS Rohren Die Projektgesellschaft der Pariser Bauherrschaft und Straßenbauherrschaft (Société d‘Etudes, de Maîtrise d‘Ouvrage et d‘Aménagement Parisienne SEMAPA) koordiniert Entwicklungsprojekte im 13. Pariser Verwaltungsbezirk. Im Rahmen eines unlängst am Südufer der Seine umgesetzten Regenwasseraufbereitungsprojektes wurden 205 m HOBAS GFKRohre DN 2000 (DA 2160) unter dem Kai von Ivry-sur-Seine vorgetrieben. SEMAPA ist damit beauftragt, 130 ha in einer südlich der Seine gelegenen Zone von Paris neu zu gestalten: Wohn-, Büro- und Geschäftsflächen, Schulen und Infrastruktur sollen entstehen und die Linie 10 der Pariser Metro ausgebaut werden. In diesem Zusammenhang wurde der 7,8 Millionen Euro umfassende Bau eines Systems zur Regenwasserbehandlung und -speicherung geplant. Das Regenwasser wird hier gereinigt, bevor es in die Seine fließt. Das System verläuft unter dem Kai von Ivry-sur-Seine und besteht aus einer Freispiegelleitung DN 2000 sowie einem Überlauf, der Wasser bei Flutereignissen an der Seine aufnimmt. Die Entscheidung, die Rohre grabenlos durch Vortrieb zu verlegen, ergab sich aus den Rahmenbedingungen vor Ort. Zunächst erforderte das hohe Verkehrsaufkommen am Kai von Ivry-sur-Seine eine Verlegemethode, die den Verkehrsfluss möglichst wenig behindert. Die Positionen des Sedimentations- sowie des Auslaufschachts am Beginn und Ende der geplanten Rohrleitung machten eine Verlegung der Leitung in 8-10 m Tiefe über eine Länge von 205 m notwendig. Im offenen Graben wäre diese Tiefe nur schwer zu bewältigen gewesen und hätte auch ein hohes Risiko mit sich gebracht: Der Untergrund ist in diesem Areal durch die Pfeiler der Ringstraßenviadukte, Benzintanks von Tankstellen sowie zwei Schlitzwände verbaut und der Grundwasserspiegel schwankt zwischen 0 und 5 m unter Geländeoberkante. Darüber hinaus boten sich die beiden geplanten Schächte als Start- und Zielbaugrube für die Vortriebsmaschine an. Da HOBAS GFK-Vortriebsrohre eine geringere Wanddicke im Vergleich zu anderen Rohrmaterialien bei gleichem Außendurchmesser haben, konnte für den Vortrieb eine kleinere

Vollschnittmaschine verwendet werden. Die glatte Oberfläche und der konstante Außendurchmesser der GFK-Rohre machten eine hohe Verlegeleistung bei gleichzeitig geringen Vortriebskräften möglich. Neben verschiedenen internationalen Zertifikaten tragen die GFK-Rohre von HOBAS in Frankreich auch das CSTBat Gütesiegel und erfüllen somit die strengen Qualitätsstandards des Französischen “Centre Scientifique et Technique du Bâtiment” (Wissenschaftliches und Technisches Zentrum des Bauwesens). Die Herausforderung des Vortriebsprojekts bestand darin, die Rohrleitung in einer Kurve vorzutreiben, vorbei an den Pfeilern, Benzintanks und durch die Schlitzwände hindurch: Es galt, zwei horizontale Bögen mit Radii von 500 und 400 m sowie einen vertikalen Bogen mit einem Gefälle von 0,5 % auf 1 % umzusetzen. Es wurden Rohre mit 2 m Baulänge geliefert, um die maximale zulässigen Abwickelungen im Kurvenbereich einzuhalten. HOBAS GFK-Rohre sind ideal für den Kurvenvortrieb, da sie eine gleichmäßige Kraftübertragung ohne Druckübertragungsringe aus Holz ermöglichen. Dabei mussten aufgrund der kleinen Radien die zulässigen Vortriebskräfte im Kurvenbereich reduziert werden. In diesem Projekt betrugen die zulässigen Vortriebskräfte in Abhängigkeit von den Radii 5530 kN und 6549 kN (im Vergleich zu 8845 kN bei einem geraden Vortrieb). Die Firma Ludwig Pfeiffer Microtunnel wählte für den sandigen, kiesigen und lehmigen Boden einen optimal angepassten Bohrkopf. Die Vortriebsexperten von Ludwig Pfeiffer dirigierten die Vortriebsmaschine mit großer Präzision vom Anfang bis zum Ende der Trasse. Dank der optimalen Eigenschaften der HOBAS Vortriebsrohre musste nie mit mehr als 1570 kN vorgepresst werden – ein Wert, der deutlich unter der berechneten Maximalkraft liegt. Mit präzisem Timing und genauer Koordination von Personal und Rohrlieferungen konnten die Vortriebsarbeiten innerhalb von zwei Wochen abgeschlossen werden. Weitere Informationen unter: www.hobas.de.

Mobile automatisierte Schachtsanierung:

MRT-Komplettsystem auf Rädern zur Miete LKW mit MRT-Anlage sorgt für einfachere Anwendung und große Zeitersparnis bei hoher Sicherheit und Qualität Viele Verarbeitungsbetriebe in Deutschland nutzen bisher das automatisierte MRT-Schachtinstandsetzungssystem der HDT Hochdruck-Dosier-Technik GmbH, Bottrop. Jetzt hat die HDT in Kooperation mit dem Fachbereich ombran der MC-Bauchemie eine weitere Innovation auf den Markt gebracht, die die Vorteile der MRT-Technologie mit einer mobilen und noch schnelleren und einfacheren Anwendung verbindet. Nach einjähriger Entwicklungszeit ist ein MRT-Fahrzeug entstanden, bei dem alle erforderlichen Gerätschaften und Komponenten für eine automatisierte Schachtsanierung professionell in einem 7,5-Tonner fest verbaut wurden. Das MRT-Mobil verfügt zudem auch über einen Maschinenraum mit autarker Stromerzeugung und einen Sozialraum mit Küche, Toilette und Waschgelegenheit. Ingenieure, Kanalnetzbetreiber und Verarbeitungsunternehmen können den MRT-LKW tage-, wochen-

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oder monatsweise mieten. Der MRT-LKW ist ein autarkes Komplettsystem zur automatisierten Schachtinstandsetzung, das einfach und schnell gehandhabt werden kann und eine große Zeitersparnis hinsichtlich der Rüstzeiten bietet. Die Anlage kann einfach von Schacht zu Schacht gefahren werden, so dass die Bauwerke wie am Fließband instand gesetzt werden können. Mit dem MRT-Mobil wird eine überdurchschnittliche Qualität bei Einhaltung sämtlicher Aspekte der Arbeitssicherheit erzielt. Es verfügt über einen Maschinenraum mit autarker Stromerzeugung, ein Hochdruckwasserstrahlgerät und Kompressor sowie einen Mörtelmischbereich mit Tellermischer und Mörtelpumpe. Der eingebaute hydraulische Ausleger reicht bis hinter die Ladebordwand und ermöglicht eine einfache und sehr genaue Handhabung sowie maximale Flexibilität. Darüber hinaus besitzt das MRT-Mobil einen Sozialraum mit Mikrowelle, Kaffeemaschine und Sitzgelegenheit für zwei Personen, einen Laptoparbeitsplatz, eine Toilette und eine Waschgelegenheit sowie einen eigenen Wasserspeicher

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mit 500 Liter Fassungsvermögen. Nach einer Einweisung in Handhabung und Anwendung des Systems kann ein Verarbeitungsunternehmen das Komplettsystem selbst nutzen.

MRT-Anlage an Bord Das MRT-Mobil enthält eine komplette MRT-Anlage. Ein Betreten des Schachtes ist damit nicht erforderlich. Die Anlage ist sowohl bei runden als auch eckigen Schachtbauwerken aus Beton oder auch aus Mauerwerk flexibel einsetzbar und besteht aus vier Einheiten, der Blasting Unit zur automatisier-

ten Vorbereitung von Schachtwandoberflächen, der Spinning Unit zur automatisierten Beschichtung, dem HS Coating Head für Spezialbeschichtungen bei biogener Schwefelsäurekorrosion (BSK) sowie der Control Unit zur automatisierten Steuerung des gesamten Instandsetzungsprozesses. Die MRT-Anlage der HDT ist ausschließlich zur Verarbeitung des Spezialmörtels ombran MHP-SP sowie der Spezialbeschichtung gegen BSK ombran CPS der MC-Bauchemie entwickelt worden. Weitere Informationen unter: www.mc-bauchemie.de.

HABA Beton lieferte „Lüftungskanal“ für Münchner Gymnasium

Da war nichts „von der Stange“ Wie geplant hat im September 2013 der Schulbetrieb im neuen Gymnasium im Münchener Stadtteil Trudering begonnen. Das dreigeschossige Schulgebäude mit einer Gliederung in sieben Baukörper sowie einem vorgelagerten eingeschossigen Verwaltungstrakt mit Werkhof wurde nach den Plänen des Architekturbüros felix schürmann ellen dettinger architekten und im Auftrag der Landeshauptstadt München, Referat für Bildung und Sport, realisiert. Der Neubau zeichnet sich unter anderem durch seine hochenergetische Bauweise aus. Neben der Installation einer Photovoltaikanlage auf den Dachflächen kommen auch bei der Versorgung mit Heizenergie erneuerbare Energien zum Einsatz und zur Verbesserung der Luftqualität in den Klassenräumen wurde – wie beim Passivhausstandard üblich – eine Lüftungsanlage installiert. Den hierfür notwendigen Lüftungskanal erstellte die Burger Bau GmbH & Co. KG unter der Leitung der Anton Schick GmbH + Co. KG, Bad Kissingen, mit Stahlbetonrohren und -schächten. Diese wurden von der HABA-BETON Johann Bartlechner KG, einem Mitgliedsunternehmen der FBS – Fachvereinigung Betonrohre und Stahlbetonrohre e.V., gefertigt. Besonders erwähnenswert ist der Umstand, dass dabei praktisch kein Betonbauteil „von der Stange“ produziert werden konnte: Der Lüftungskanal, der in mehreren Abschnitten realisiert wurde, besteht aus einer Vielzahl von unterschiedlich langen Bauteilen und Passstücken in verschiedenen Nennweiten von DN 1000 bis DN 1400 sowie aus zwei Dükern, mit denen vorhandene Leitungsstränge und Fundamente unterquert werden mussten. Auf Vorschlag der Fa. Schick wurden die Düker mit Fertigteilschächten DN 1500 und DN 2000 mit einbetonierten Einbinderingen ausgeführt. Gemeinsam hatten die Baupartner Schick und HABA BETON eine ideale Lösung für die aufwändige Herstellung des Lüftungskanals erarbeitet. „Beton war für uns der perfekte Werkstoff für die Ausführung dieser Tiefbaumaßnahme“, erinnert sich Oberbauleiter Felix Kotschenreuther, Anton Schick GmbH + Co. KG. „Aufgrund seiner natürlichen Bestandteile passte er hervorragend zu dem beim Schulneubau umgesetzten modernen Energiekonzept“, so Kotschenreuther weiter. „Auch unter wirtschaftlichen Aspekten konnte die Ausführung in Beton punkten, denn der Einsatz anderer Baustoffe wäre unwirtschaftlicher gewesen.“

Aufwändige Detailplanung Bis die entsprechenden Stahlbetonrohre und -schächte produziert und geliefert werden konnten, war allerdings noch eine intensive Detailplanung nötig. Diese orientierte sich vor

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Nicht von der Stange: Der Lüftungskanal besteht aus einer Vielzahl von unterschiedlich langen Bauteilen und Passstücken. Foto: HABA Beton allem an den Rahmenbedingungen auf dem Baugrundstück. „Unter anderem mussten vorhandene Leitungsstränge und Fundamente unterquert werden“, erklärt Markus Weidinger, Vertrieb Nordbayern, HABA-BETON Johann Bartlechner KG. Außerdem galt es, diverse Passstücke, Übergänge, Krümmer und Abzweige anzufertigen, um verschiedene Anschlusssituationen am Bauwerk zu ermöglichen. „Anhand von Fixpunkten haben wir praktisch die Leitung rückwärts gerechnet und dann die Rohrlängen ermittelt“, so Weidinger. „Danach war klar, dass Standardlängen und -bauformen praktisch überhaupt nicht eingesetzt werden konnten.“ Gleiches galt für die Schachtbauwerke, die für die Erstellung der Dükerbauwerke gefertigt wurden.

Sonderanfertigungen in FBS-Qualität Die Sonderanfertigungen in der Betongüte C 40/50 wurden in den HABABETON-Niederlassungen Garching und Teising gefertigt. Alle Rohre entsprechen der FBS-Qualitätsrichtlinie Teil 1.1. Sie gilt für FBS-Betonrohre, FBS-Stahlbetonrohre, FBS-Vortriebsrohre und zugehörige FBS-Gelenkrohre und FBS-Passrohre Typ 2 mit Kreisquerschnitt nach DIN EN 1916 und DIN V 1201, die von FBS-Mitgliedsfirmen hergestellt werden und das FBSQualitätszeichen tragen. Das FBS-Qualitätssicherungssystem mit seiner umfassenden Werkseigenen Produktionskontrolle (WPK) stellt eine für Rohrwerkstoffe einmalige und lückenlose Qualitätskontrolle von den Ausgangsstoffen über die Herstellung bis zu den Endprodukten sicher.

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Im Rahmen der halbjährlichen Fremdüberwachung durch bauaufsichtlich anerkannte Güteschutzgemeinschaften oder Prüfinstitute, wird die Erfüllung der Norm- und FBS-Anforderungen kontrolliert und bewertet. Eine exakte Planung und eine fachgerechte Ausführung haben dazu beigetragen, dass der Lüftungskanal in der ge-

planten Bauzeit und zur vollsten Zufriedenheit des Auftraggebers erstellt werden konnte. Die vielen Sonderanfertigungen von HABA BETON werden in Zukunft ihren Beitrag dazu leisten, dass die Schüler und Lehrer in einem gesunden Klima arbeiten können. Weitere Informationen unter: www.haba-beton.de.

Neue Druckrohrleitung aus FLOWTITE GFK-Rohren

Alles dicht in Wilhelmshaven Die zunehmende Intensität von Starkregenereignissen stellt viele Städte und Kommunen und ihre Entwässerungsbetriebe vor große Herausforderungen. Die Stadt Wilhelmshaven bildet hier keine Ausnahme. Mitte März 2011 beschloss der Rat den Bau einer Abwasserdruckleitung DN 1.200 (PN 6) vom Pumpwerk Süd zur Zentralkläranlage (ZKA). Damit können in Zukunft bei Starkregenereignissen rund 7.000 m3 pro Stunde aus dem südlichen Kernstadtbereich abtransportiert werden. Dies wird einerseits die Mischwassereinleitung in den Banter Siel reduzieren und andererseits die Abwasserentsorgung im südlichen Kernstadtbereich sichern. Mit der Planung und Bauleitung beauftragten die zuständigen Technischen Betriebe Wilhelmshaven (TBW), Eigenbetrieb der Stadt Wilhelmshaven, die Planungs-ARGE Dr. Born-Dr. Ermel GmbH/p2m berlin GmbH. Für die Bauausführung zeichnete die Arbeitsgemeinschaft ADL Wilhelmshaven verantwortlich, an der die Ludwig Freytag GmbH u. Co. KG (technische Federführung), die Strabag AG sowie die Georg Koch GmbH beteiligt waren. Aufgrund von technischen Vorzügen wie den hervorragenden hydraulischen Eigenschaften oder der statischen Belastbarkeit, aber auch aufgrund der Flexibilität des Werkstoffes und wirtschaftlicher Aspekte entschieden sich die TBW beim Bau der neuen Druckrohrleitung für den Einsatz von FLOWTITE GFK-Wickelrohren der AMITECH Germany GmbH.

Ein klares Ergebnis Bei der Baumaßnahme handelte es sich in Wilhelmshaven um die größte Tiefbaumaßnahme im Abwasserbereich der letzten Jahrzehnte. Eine 5,7 km lange Druckrohrleitung DN 1.200 mit einer Förderleistung von bis zu 7.000 m³ pro Stunde wurde in einer Tiefenlage von 2,50 m bis teilweise 5,50 m unter dem Gelände verlegt. Dazu war ein Bodenaushub von rund 50.000 m3 erforderlich. Die Kosten der Gesamtmaßnahme einschließlich Pumpwerksumbau, Planungsleistungen, usw. waren mit 13 Mio. Euro veranschlagt. Der optimale Trassenverlauf der neuen Abwasserdruckleitung war unter Berücksichtigung ökologischer, volkswirtschaftlicher und wirtschaftlicher Aspekte ermittelt worden. Die Planungs-ARGE Dr. Born-Dr. Ermel GmbH/p2m berlin GmbH arbeitete hierzu vier optionale Trassen aus, die einer eingehenden Bewertung unterzogen wurden. Während die Trasse bei der Variante 1 und 2 durch die Stadt verlief, wurde bei Variante 3 nur ein Teil der Trasse durch die Stadt geführt (1,3 km) und der überwiegende Teil (4,2 km) außerhalb im Bereich des Friesendammes. In Variante 4 wurde der Stadtbereich vollständig gemieden. Die Planung sah hier zunächst die Verlegung im Hafen und die Weiterführung bis zur ZKA entlang des Friesendammes vor. Die Kosten-Nutzen-Analyse führte zu einem klaren Ergebnis: Die Varianten 1 und 2 lagen bei der Bewertung in etwa gleich auf. Variante 4 erhielt die schlechteste Bewertung und

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als eindeutiger Favorit ging Variante 3 hervor. Dem Ergebnis lag eine Wichtung nach Investitionskosten (50 %) und Nichtmonitären Zielen (50 %) zugrunde. Zu den Nicht-monitären Zielen zählten unter anderem „Ökologische Auswirkungen“, „unmittelbare Einschränkung für Anwohner“, „Zugänglichkeit für Wartung und Reparatur“, „Risiken für vorhandene Bausubstanz“ oder „Synergie Straßensanierung“.

Die richtige Wahl getroffen Für die Planung von Abwasserdruckleitungen sind einige Besonderheiten zu berücksichtigen. Dazu gehört unter anderem der Einfluss des zu transportierenden Mediums auf den Rohrwerkstoff. So kann es infolge von anaeroben Verhältnissen beim Transport von Abwasser zu biogener Schwefelwasserstoffkorrosion kommen. Bei der Wahl des Rohrwerkstoffes ist dies zu berücksichtigen. Weitere Faktoren sind hydraulische Eigenschaften, statische Belastbarkeit und nicht zuletzt die Handhabbarkeit beim Einbau auf der Baustelle. „Die Korrosionsbeständigkeit, die hohe Nennsteifigkeit und die glatte Rohrinnenwand mit daraus folgenden sehr guten hydraulischen Eigenschaften sind einige der Vorteile unseres FLOWTITE GFK-Rohrsystems“, erläutert Thomas Wede, Gebietsleiter der AMITECH Germany GmbH. „Dazu kommt das leichte Handling der Rohre beim Einbau aufgrund des geringen Metergewichtes. So sind auch große Nenndurchmesser noch mit einfachen Hebemaschinen zu bewegen. Zudem können wir die Baulänge der Rohre den Baustellengegebenheiten optimal anpassen. Das gewickelte Rohr wird in Baulängen zwischen 3 und 12 m gefertigt und just-in-time zur Baustelle geliefert. „Dank dieser Vorteile sind mit unserem variablen Rohrsystem hohe Verlegeleistungen auf der Baustelle realisierbar“, so Wede weiter. Für die 5,7 km lange Abwasserdruckleitung wurden Rohre mit zwei unterschiedlichen Nennsteifigkeitsgrößen eingebaut. In Bereich mit Grabenverbau wurde SN 10.000 eingesetzt und in geböschten Graben SN 5.000. Eine Eigenschaft des Werkstoffes GFK ist die Flexibilität des Materials bei statischer Belastung trotz der hohen Nennsteifigkeit. Bei der Fertigung der Rohre wurde der Schichtaufbau so optimiert, dass innere und äußere Belastungen gleichermaßen gut abgeleitet werden können.

Scherstab nimmt Zugkräfte auf Ein entscheidender Aspekt bei der Auswahl eines Rohrsystems ist die Verbindungstechnik. Sie muss dauerhaft dicht sein, auftretende Kräfte aufnehmen können und schnell und möglichst einfach installierbar sein. „Beim FLOWTITE-Rohrsystem kommt eine doppelgelenkige Kupplung zum Einsatz, die über die muffenlosen Rohrenden geschoben wird. Der Grundkörper der Kupplung besteht aus GFK. Bei nichtlängskraftschlüssigen Verbindungen erfolgt die Abdichtung über zwei Elastomer-Dichtungen. Muss die Verbindung längskraft-

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Die GFK-Rohre DN 1.200 wurden in Tiefen von 2,5 bis 5,50 m eingebaut. Im Bereich mit Grabenverbau setzte man Rohre mit einer Nennsteifigkeit von SN 10.000 ein. Aufgrund des geringen Metergewichtes war das Handling auf der Baustelle relativ einfach. Foto: AMITECH Germany GmbH schlüssig sein, wird eine spezielle Kupplung verwendet, die mit zusätzlichen Nuten ausgestattet ist. Ein Scherstab, der in die Kupplung eingeführt wird, nimmt die auftretenden Zugkräfte auf. Im GFK-Grundkörper der Kupplung sind hierfür entsprechende Nuten vorgesehen“, beschreibt Dr.-Ing. René Thiele, Produktmanager der AMITECH Germany GmbH, die Verbindungstechnik. Beide Kupplungsvarianten kamen in Wilhelmshaven zum Einsatz. Die längskraftschlüssige Variante wurde jeweils vor und hinter Bögen eingebaut, um die auftretenden Reaktionskräfte aufnehmen zu können. Hinzu kommt: Bei Abwasserdruckleitungen sind an entsprechenden Hoch- bzw. Tiefpunkten Entleerungs- und Entlüftungsmöglichkeiten vorzusehen. Hierzu wurden an den vorgesehenen Rohrstücken direkt im Werk Flanschanschlüsse anlaminiert, so dass auf der Baustelle lediglich das eingeplante Ventil angeflanscht werden muss. Die Möglichkeit der Vorkonfektionierung ist ein weiterer Vorteil des FLOWTITE-Systems, der auf der Baustelle viel Zeit einsparen kann.

Arbeit an vier Haltungen gleichzeitig Das eng gesteckte Zeitfenster von einem Jahr Bauzeit, aber auch der zum Teil schwierige Untergrund mit stark bindigen

Kleiböden bis 5 m, wasserführenden Wattschichten und teilweise kontaminierten Bereichen war für die bauausführenden Unternehmen keine leichte Aufgabe. „Die TBW legte darüber hinaus großen Wert auf die Erhaltung des Baumbestandes. Somit war die ökologische Baubegleitung mit Baumfachleuten bei dieser Maßnahme ein besonderes Anliegen. Zum bestmöglichen Schutz des Baumbestandes wurde die Linienführung gemeinsam mit der Unteren Naturschutzbehörde abgestimmt.“, ergänzt Projektleiter Dipl.-Ing. Michael Mannott, Ludwig Freytag GmbH u. Co. KG, die an die ARGE gestellten Anforderungen. Um das gesteckte Ziel zu erreichen, wurde an vier Haltungen gleichzeitig gebaut. Zur Verbindung der einzelnen Haltungen wurden Passstücke eingesetzt und vor Ort laminiert. „Die Erfahrung zeigte, dass es immer wieder zu leichten Planabweichungen kam, die ein schnelles Handeln erforderten“, erzählt Bauleiter Dipl.-Ing. Hendrik Taphorn, Ludwig Freytag GmbH u. Co. KG „Bei veränderten Einbauabläufen hat AMITECH immer sofort reagiert und mit einer zügigen und unkomplizierten Auftragsabwicklung und Organisation dazu beigetragen, dass der Bauablauf nicht unnötig verzögert wurde. Aktiv unterstützt wurde die Koordination dabei durch Frank Dirks von der Luths & Co. GmbH. Die gute Partnerschaft zwischen den Baupartnern, vom Ingenieurbüro bis zum Rohrhersteller ist nach Meinung der beteiligten Baupartner ein wesentlicher Grund für den erfolgreichen Verlauf der Baumaßnahme. „Und das trotz der nicht immer einfachen Randbedingungen“, betont Hendrik Taphorn. Insgesamt wurden drei Kanalbaukolonnen mit je sechs Mann, zwei Baggern und Radladern an der Baumaßnahme in Wilhelmshaven eingesetzt. In kontaminierten Bereichen wurde in Schutzkleidung gearbeitet und Teile des Bodens ausgekoffert und entsorgt. An einigen Stellen der Strecke wurden Schachtbauwerke in Ortbetonbauweise ausgeführt und Schieber oder Ventile zur Entlüftung installiert. Im Durchschnitt wurden bisher rund 24 m Rohr pro Tag verlegt. Dank der detaillierten Planung und der sehr gut abgestimmten Abläufe und der Flexibilität der Baupartner konnten die Tiefbauarbeiten Anfang des Jahres wie geplant abgeschlossen werden – hierin sind sich die Beteiligten einig. Äußerst zufriedenstellend verlief auch die abschließende Druckprüfung, bei der sich die komplette Leitung im ersten Anlauf als dicht erwies. Weitere Informationen unter: www.amitech-germany.de.

Kommunikative Dosierpumpen bieten Prozesssicherheit – Grundfos Smart Digital mit erweiterter Feldbus-Kommunikation Das Dosieren ist eine Kernaufgabe in der Chemie-, Verfahrens- und Wasseraufbereitungstechnik. Insbesondere kommt es darauf an, bei durch den Prozess vorgegebenen Bedingungen (Druck, Temperatur, Durchfluss) das flüssige Medium in einer definierten Menge oder in einem zeitbezogenen Durchsatz exakt zuzuführen – das erfordert Präzisionsarbeit. Das High-end-Modell DDA der Dosierpumpen-Baureihe Smart Digital wurde von den Grundfos-Entwicklern für komplexe und anspruchsvolle Anwendungen konzipiert, bei denen höchste Prozesssicherheit an erster Stelle steht. DDA-Pumpen dosieren beispielsweise ausgasende Medien ebenso wie Kleinstmengen bis minimal 2,5 ml/h. Sie gelten als Pumpen der Wahl insbesondere dann, wenn der Betreiber eine umfassende Prozesskontrolle wünscht.

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Das ist mit der erweiterten Feldbus-Kommunikation nun noch umfassender möglich. Dazu steht entweder eine interne EBox (sie wird zwischen Pumpe und Fußplatte eingeklickt) oder ein externes CIU-Modul zur Verfügung. DDA-Dosierpumpen können auf diese Weise in folgende Feldbus-Systeme eingebunden werden: Profibus DP, Profinet IO, Modbus TCP, Modbus RTU, Grundfos Remote Management. DDA-Dosierpumpen eignen sich ideal für die Einbindung in komplexe Dosierprozesse mit Feldbusanbindung, weil sie über eine integrierte Dosierüberwachung (FlowControl) verfügen. Diese Überwachung identifiziert die häufigsten Ursachen von Dosierfehlern wie defekte Ventile, Luftblasen, Kavitation oder Überdruck. Solche Fehler zeigt das System als Klartext im Display an oder leitet die Meldung via Feldbus

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in Profibus- oder Profinet-Systeme offeriert Grundfos kostenfrei vorprogrammierte Funktionsblöcke; diese reduzieren die Integrationszeit deutlich. An das CIU 271-Modul (Grundfos Remote Management) kann der Betreiber bis zu sechs DDA-Dosierpumpen anbinden und über eine vorinstallierte Internetseite überwachen und fernbedienen. Auf diese Weise ist es beispielsweise möglich, den Verbrauch an Chemikalien online zu überwachen; auch eine Optimierung wie das Einstellen der Dosiermenge ist möglich. Die CIU-Module und die E-Box lassen sich auch nachträglich (ab Softwareversion 2.5) an DDA-Dosierpumpen anbinden.

weiter – eine zeitraubende Fehlersuche wie bei herkömmlichen Dosierpumpen entfällt. Dank der integrierten Durchflussmessung (AutoFlowAdapt) muss der Betreiber auch keine zusätzlichen Kosten für die entsprechende Messtechnik aufbringen. Die aktuelle Messung des Dosiervolumenstroms wird im Display angezeigt, über den Analogausgang ausgegeben oder kann per Feldbus übertragen werden. Für die einfache und schnelle Integration

Die wichtigsten Vorteile der erweiterten Feldbus-Kommunikation: – Fernüberwachung / Ferneinstellung von DDA-Dosierpumpen – Höhere Auflösung des Eingangssignals = genauere Dosierung – Auslesen der Klartext-Fehlermeldungen der Dosierüberwachung – Kompakte Bauweise durch einklickbare E-Box – Die Kommunikationsmodule sind nachrüstbar – Einfache Installation und Inbetriebnahme durch vorprogrammierte Funktionsblöcke (Profibus / Profinet) – Hoher Schutzgrad (IP65) für raue Umgebungsbedingungen. Weitere Informationen unter: www.grundfos.de.

Neues Kraftpaket gegen geruchsintensive Gasemissionen auf der IFAT Die coalsi-Geruchssperren sind mit innovativen, fermentierten Hybrid-Aktivkohlefilterelemente ausgestattet. Aufgrund einer besonderen Oberflächenstruktur der Filterelemente, vergleichbar mit einem feinporigen Schwamm, nehmen sie Gerüche und Gase optimal auf. Sie sind die treibende Kraft zur Stoffumwandlung und Mineralisierung unerwünschter Gerüche wie beispielsweise H2S, NH3 oder Limonen und das komplett ohne schädliche Zusätze. Auf dieser vielfach bewährten Basis hat Fritzmeier Umwelttechnik jetzt ein neues Kraftpaket entwickelt: Der VOLUMENMAX Evo III ermöglicht aktives Absaugen geruchsintensiver Gasemissionen aus Kanalsträngen, Sammelgruben und Pumphäusern. Das kompakte, modular erweiterbare System besteht aus Kombinationseinheiten der Hybrid-Aktivkohlefilterelemente und erreicht freiausblasend einen Gasdurchsatz bis zu 2500 m3/h. Weitere Vorteile sind überdurchschnittlich hohe Standzeiten, geringer Wartungsaufwand und einfache Bedienung, da sich die Filterelemente schnell und kostengünstig auswechseln lassen. Bei der Entwicklung legten die Spezialisten besonderen Wert auf eine optimale Strömungsführung. Die spezielle Bauform mit großen Filteranströmflächen sorgt für geringe Lüfter-Nennleistung und damit für überdurchschnittliche Energieeffizienz des Systems. Das spart Betriebskosten. Der VOLUMENMAX Evo III ist für den parallelen und seriellen Anlagenbetrieb für die Kanal- und Raumbelüftung in kommunalen und industriellen Prozessbetrieb konzipiert. Die Anwendungsmöglichkeiten sind groß: Insbesondere wenn beengte Platzverhältnisse herrschen, ist das System aufgrund der platzsparenden Bauweise, der einfachen Integration in den jeweiligen Anlagenprozess und der hohen Flexibilität die idea-

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le Lösung, unangenehme Gerüche nachhaltig zu beseitigen. Das Radialgebläse lässt sich an die jeweilige Rohgasbelastung anpassen. Die integrierte Heizung arbeitet selbstregulierend. Aufwendige Umbaumaßnahmen der Anlagenplaner und damit größere Investitionskosten fallen von Anfang an weg. Das System hat sich bereits mehrfach im Testeinsatz in Lebensmittelbetrieben und in der Kommunalwirtschaft Kommunalbereich in der Praxis bewährt.

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Belüftungssysteme in der Abwasserreinigung von AQUACONSULT

Innovative Fertigungstechnik und das Material der Membrane erhöhen Effizienz und Lebensdauer Die Belüftung ist der mit Abstand größte Stromverbraucher auf Kläranlagen. Um die Betriebskosten zu senken sind Systeme gefragt, die langfristig leistungsfähig und wartungsarm sind und gleichzeitig den bestmöglichen Sauerstoffeintrag garantieren.

lust online gemessen und die Werte elektronisch erfasst. Bei einer Abweichung vom Sollwert wird der Perforationsprozess sofort angepasst. Auf jeder einzelnen Membrane ist eine eindeutige Identifikationsnummer aufgedruckt, über die sich die Eigenschaften der Membran zurückverfolgen lassen. Dieses Qualitätsmanagement ist so einzigartig in der Branche.

Ein entscheidender Faktor ist das eingesetzte Membranmaterial. Alle Aerostrip-Streifenbelüfter sind mit Membranen aus Polyurethan ausgestattet und bewähren sich mit überdurchschnittlichen Standzeiten von zehn bis 15 Jahren auf weit über Tausend Kläranlagen weltweit. Mit einer Perforationsdichte von rund 400.000 Poren je m2 ermöglicht dieses Material ein ultrafeines Blasenbild.

Druckverlust by Design Jetzt haben die Experten von Aquaconsult eine neue Perforationstechnik entwickelt, die es erlaubt, Form und Größe der Poren zu variieren. Damit lässt sich auch der Druckverlust der Membrane regulieren. Gleiche Druckverluste aller Membrane sind ein wesentlicher Faktor für eine effiziente Belüftung. So ist gewährleistet, dass die eingebrachte Luft im ganzen Becken gleichmäßig verteilt und ein Maximum des in der Luft enthaltenen Sauerstoffes im Wasser gelöst wird. Das Besondere: Während des Perforationsprozesses wird der Druckver-

Modernisierung von Kläranlagen Spezialisten für ganzheitliche biologische Verfahrenstechnik gefragt In Deutschland stehen derzeit viele Kläranlagenbetreiber vor den gleichen Herausforderungen: Um die Effizienz zu steigern und gleichzeitig die Betriebskosten zu senken, müssen die bestehenden Anlagen optimiert und/oder verfahrenstechnisch erweitert werden. Um Fehler beispielsweise durch unnötig hohe Baukosten zu vermeiden, sind Dienstleister mit jahrelangem Knowhow und ausgeprägtem Servicebewusstsein gefragt.

technik bei UD UMWELT-DIENSTE. „Das führt immer wieder zu aufwendiger Nachbetreuung und entsprechenden Wartungskosten.“

Die UD UMWELT-DIENSTE GmbH, ein Allround-Dienstleister für Kläranlagenoptimierung mit Hauptsitz in Rinnthal und Service- und Projektierungsstützpunkten in Süd- und Norddeutschland, kennt die Probleme der Kläranlagenbetreiber aus 25- jähriger Praxiserfahrung: „Neben zu hohem Stromverbrauch und Überdimensionierung passiert es häufig, dass die einzelnen Komponenten nicht optimal aufeinander abgestimmt sind“, so Rüdiger Vrabac, Abteilungsleiter Umwelt-

Fallbeispiel Fischzuchtbetrieb

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Die Lösung besteht in einer ganzheitlichen biologischen Verfahrenstechnik von der Belüftungstechnik, über die Steuerungssysteme, Mess- und Regeltechnik, den Pumpen bis zur richtigen Dosiermenge der eingesetzten Fällungsmittel.

Das zeigt nachfolgendes Anwendungsbeispiel. Ausgelöst durch erhöhter Nitrat-, und teilweise zusätzlich erhöhter Ammoniumgehalt kam es bei der betriebseigenen Kläranlage eines Fischzuchtbetriebs in Osthessen im Ablauf zum Vorfluter wiederholt zur Überschreitung des zulässigen Grenzwertes für N-ges. anorg.. Gleichzeitig lagen die Pges-Werte

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im Ablauf der Kläranlage ohne Zugabe von Fällungsmitteln zeitweise über dem geforderten Grenzwert. Um eine drohende Stilllegung zu vermeiden, entschieden sich die Anlagenbetreiber für eine umfassende Modernisierung in Zusammenarbeit mit UD-UMWELTDIENSTE. Nach ausführlicher Analyse der Ausgangsituation vor Ort erhöhten die Verfahrensingenieure als ersten Schritt die Dosiermenge an Fällungsmitteln, um den geforderten Grenzwert Pges zu erreichen. Um die Grenzwerte aller relevanten Abwasserparameter – insbesondere für Stickstoff, Phosphor und CSB einzuhalten – nachhaltig und sicher einzuhalten, wurde anschließend ein bis ins Detail aufeinander abgestimmtes Optimierungspaket vorgeschlagen und durchgeführt. Eine einschneidende Maßnahme bestand in der Abtrennung der Belüftungstechnik vom Rest der Fischzucht. Aufgrund unterschiedlicher Höhenlage und Entfernung der Becken der Fischzucht und der Kläranlage, kam es hier immer wieder zu einer Unterversorgung der Kläranlage bei der Luftmenge und beim Luftdruck. Durch den Einsatz eines separaten Gebläses der Firma Aerzen ist die Luftversorgung jetzt bedarfsgerecht eingestellt. Eine weitere Verfahrensmaßnahme bestand in der Rückführung des nitrifizierten Schlamms vom Ende des Nitrifikationsbeckens in den Zulauf vom Denitrifikationsbecken. Dieser Rezirkulationsschlamm führte rasch zu einer höheren Umlaufströmung und verbesserte die Denitrifikationsaktivität in der Belebung maßgeblich. „Beide Maßnahmen sind nur in Kombination mit einer belastungsabhängigen Regelungstechnik „UD OPTEC“ zielführend, die die Messwerte Sauerstoff, Zulaufmenge und Abwassertemperatur gleichzeitig berücksichtigt“, betont Pro-

jektleiter Axel Scheiper. “Sehr wichtig ist, dass die eingesetzte Technik erweiterbar ist“, so Rüdiger Vrabac weiter. Auch in dieser Kläranlage erwies sich die veraltete Belüftungstechnik Rohrbelüfter als der entscheidende Energiefresser. Die Experten legten das Belebungsbecken mit insgesamt 32m Aerostrip-Streifenbelüftern der Firma AQUACONSULT aus. Diese besonders feinblasigen Streifenbelüfter zeichnen sich durch hohe Effizienz und Langlebigkeit aus. Dadurch amortisiert sich die Umrüstung der Belüftung bereits nach eins bis vier Jahren. Als abschließende Maßnahme erfolgte die komplette Entschlammung des Reinigungsteiches mit Hilfe eines speziellen Amphibien- Fahrzeugs und anschließender regionaler Wiederverwendung in der Landwirtschaft. Dadurch sanken die Phosphatrücklösungen und Pges-Werte im Teichablauf. Weitere Informationen unter: www.umwelt-dienste.de

Veranstaltungen Grundlagenseminare für Prozessmesstechnik-Anwender – Seminarreihe „Prozessmesstechnik in der Praxis“ findet von Mai bis Juli statt – 5 Doppeltermine in Leipzig, Walsrode, Großraum Duisburg, Frankenthal (Pfalz) und München – Grundlagenvorträge zu verschiedenen Verfahren zur Messung von Durchfluss, Füllstand, Temperatur und analytischen Parametern mit Anwendungsbeispielen Im Mai 2014 startet die Seminarreihe „Prozessmesstechnik in der Praxis“ der KROHNE Academy. An fünf Terminen im Mai, Juni und Juli findet die Reihe in Leipzig, Walsrode, Moers (nahe Duisburg), Frankenthal (Pfalz) und München statt. Sie richtet sich an Anwender die ihr Wissen über die physikalischen Grundlagen der verschiedenen Messprinzipien ver-

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tiefen möchten. Das Fachmedium P&A unterstützt die Reihe als Medienpartner. Die Reihe findet in allen Städten an zwei aufeinander folgenden Tagen statt. Am ersten Tag werden Durchfluss- und Temperaturmessung vorgestellt, am zweiten Analysen- und Füllstandmesstechnik. Ziel des Seminars ist es, den Teilnehmern einen Überblick über Grundlagen und Applikationen verschiedener Verfahren und ihre Einsatzmöglichkeiten zu vermitteln. Die Experten der KROHNE Academy beantworten dabei gerne Fragen aus der Praxis und beraten bei konkreten Prozessanwendungen. Weitere Informationen zu den kostenlosen Seminaren unter: www.krohne.de/academy.

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Programm- und Terminübersicht 2014  Landschaftsmanagement, nachhaltiger Tourismus, Nachhaltigkeit in Wirtschaft  Klimaschutz und Energiewende  Gesellschaftliche Verankerung der Nachhaltigkeit  Biodiversität, Gewässer- und Bodenschutz  Methodenkompetenz  April 2014, Stuttgart  »Auf’s Pferd gesetzt: Bedeutung der Pferdehaltung für Agrobiodiversität und Kulturlandschaftsmanagement« 52. Stuttgarter Akademiegespräch in Zusammenarbeit mit der Veranstaltungsgesellschaft In.Stuttgart und dem Haupt- und Landgestüt Marbach  ab April 2014, Stuttgart »Lebensraum Wasser im vorschulischen Bereich: Wasser erleben und Gewässerwissen erwerben« Qualifizierungsveranstaltung für die Abschlussjahrgänge der Fachschulen für Sozialpädagogik  01. April 2014, Münsingen (Landkreis Reutlingen) »Naturverträgliche Pflege von Böschungen, Säumen und Gehölzen im Biosphärengebiet Schwäbische Alb« Fortbildungsseminar für Mitarbeiter von Bauhöfen und Straßenmeistereien in Zusammenarbeit mit den Landratsämtern Reutlingen, Esslingen, Alb-Donau-Kreis und der Geschäftsstelle des Biosphärengebiets Schwäbische Alb  02. April 2014 und Folgetermine, Kehl (Ortenaukreis) »Nachhaltigkeitsmanagement in der öffentlichen Verwaltung« Mehrteiliges Umweltforum in Zusammenarbeit mit der der Hochschule für öffentliche Verwaltung Kehl  03. April 2014, Stuttgart  »Wie können Windkraft und Artenschutzmaßnahmen zusammengebracht werden? Wege zu abgestimmten Planungen einschließlich Kompensation« Fachseminar in Zusammenarbeit mit dem Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft, Verband Region Stuttgart, Kompetenzzentrum Windenergie der Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz BadenWürttemberg (LUBW) und folgenden Dialogpartnern: Bundesverband WindEnergieBaden-Württemberg, Berufsverband der Landschaftsökologen Baden-Württemberg e. V. (BVDL) und Dialogforum Erneuerbare Energien und Naturschutz  09. April 2014, Stuttgart »Best-Ager als Wissensträger und unterschätztes Potenzial in der Umwelt- und Nachhaltigkeitsbildung – Chancen des demografischen Wandels« Workshop in Zusammenarbeit mit dem Landesseniorenrat Baden-Württemberg e. V.  10.-12. April 2014 (I) und 10.-12. Juli 2014 (II) westlicher Kraichgau (I) und mittlerer Schwarzwald (II)  »Aufbaukurs: Zertifizierung von Feldbotanikern: Geländepraktikum I und II« Aufbaukurs in Zusammenarbeit mit dem Institut für Botanik und Landschaftskunde (IBL) Karlsruhe

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 11./12 April 2014, Bad Wurzach (Landkreis Ravensburg) »Ehrenamtliche Artenschutzfachberater im Amphibienschutz: Amphibien als Bioindikatoren und ihre Schutzmöglichkeiten« Grundkurs (landesweites Qualifikationsseminar) in Zusammenarbeit mit dem Naturschutzzentrum (NAZ) Wurzacher Ried und der Arbeitsgruppe Amphibien- und ReptilienBiotopschutz (ABS)  24. April 2014, Donaueschingen (Schwarzwald-Baar-Kreis) »Regelungstechnik/Bauphysik für Hausund Betriebsmeister – Energieeinsparungen und Klimaschutz in öffentlichen Gebäuden (Qualifizierung II)« Fortbildungsseminar der regionalen Energieagenturen in Zusammenarbeit mit der Umweltakademie und dem Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg im Rahmen des Projekts »Kommunaler Klimaschutz« der Nachhaltigkeitsstrategie BadenWürttemberg  30. April 2014, Heidelberg (Rhein-Neckar-Kreis) »Exotische oder regionale Naturwerksteine? Vergleichende Ökobilanz und Umweltstandards von Natursteinimporten und Betonfertigprodukten« Fachseminar in Zusammenarbeit mit der Ingenieurkammer, dem Industrieverband Steine und Erden BadenWürttemberg (ISTE) e. V., dem Institut für Fortbildung Bau (IFBau), dem Bund Deutscher Landschaftsarchitekten Landesverband Baden-Württem-berg (BDLA), dem Verband Garten- , Landschafts-, und Sportplatzbau BadenWürttemberg e. V. und dem Deutschen Naturwerkstein Verband (DNV)  ab Mai 2014, Neckar »Steinreiches Neckartal: eine Floßerlebnisfahrt im Spannungsfeld von Natur und Kultur, Weinbau und Technologie« »Schwimmende Seminare« in Zusammenarbeit mit der Neckar-Personen-Schifffahrt »Neckar-Käpt‘n«, Weinbauverbänden und Weingütern  ab Mai 2014, Neckar »Unser Neckar: Lebensader und Wirtschaftsachse. Schwimmendes Seminar auf dem Neckar« »Schwimmendes Seminar« als Natur- und Kulturerlebnisfahrt in Zusammenarbeit mit der Neckar-Personen-Schifffahrt »Neckar-Käpt´n«  Mai 2014, Stuttgart »Ökologisch, ökonomisch und sozial – Öffentliche Einrichtungen in Stuttgart auf dem Weg zu mehr Nachhaltigkeit« Workshop zur Stärkung der Nachhaltigkeit  04. Mai 2014, in über 250 Orten »Naturerlebnistag 2014: Faszination Natur – Geheimnis Landschaft – Erlebnisort Heimat« Eine Initiative der Umweltakademie in Kooperation mit der Tourismus-Marketing GmbH Baden-Württemberg und dem Südwestrundfunk SWR4 als Beitrag zum bundesweiten Naturerlebnistag des BANU

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 07. Mai 2014, Stuttgart »Energielandschaften – wie wird der Wandel gestaltet?« Jahrestagung der Landesarbeitsgemeinschaft der Naturschutzbeauftragten in Zusammenarbeit mit dem Bundesverband Beruflicher Naturschutz (BBN), Regionalgruppe Baden-Württemberg

 20. Mai 2014, Sachsenheim (Lkr. Ludwigsburg) »Vom Flutlicht bis zur beheizten Sporthalle: Energieeffizienz in Sportvereinen« Seminar in Zusammenarbeit mit dem Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft sowie dem Württembergischen Landessportbund

 08. Mai 2014, Stuttgart »Einführungskurs für neu bestellte Naturschutzbeauftragte« Fortbildungsseminar in Zusammenarbeit mit dem Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz BadenWürttemberg

 21. Mai 2014, Böblingen »Ökokonto und Kompensationsverzeichnis – Chancen der naturschutzrechtlichen Eingriffsregelung für die kommunale Planung« Fortbildungsseminar in Kooperation mit dem Landratsamt Böblingen

 08. Mai 2014, Pforzheim »Basisqualifizierung für Haus- und Betriebsmeister – Energieeinsparungen und Klimaschutz in öffentlichen Gebäuden« Fortbildungsseminar in Kooperation mit dem ebz Energieund Bauberatungszentrum Pforzheim/Enzkreis gGmbH und dem Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg im Rahmen des Projekts »Kommunaler Klimaschutz« der Nachhaltigkeitsstrategie Baden-Württemberg

 22./23. Mai 2014, Feldberg (Lkr. Breisgau-Hochschwarzwald) »Wiedervernässung von Mooren – Chancen für den Klimaschutz« Fachtagung in Zusammenarbeit mit der Deutschen Gesellschaft für Moor- und Torfkunde e. V. (DGMT), der Hochschule Wirtschaft und Umwelt Nürtingen und dem Naturschutzzentrum Südschwarzwald (NAZ)

 08. Mai 2014, Bietigheim-Bissingen, (Lkr. Ludwigsburg) »Lebensräume erforschen und Wissenserosion stoppen – Mit Kindern Natur erleben, erfahren und verstehen lernen« Baustein 2: Frühling in Wiese und Wegesrand Fortbildungsseminar in sieben Bausteinen zur praxisorientierten Umsetzung im Bereich der Natur- und Umwelterziehung  09./10. Mai 2014, Karlsruhe »Basiskurs: Zertifizierung von Feldbotanikern« Modul II: Grundlagen der Biotopkartierung Zertifizierungskurs in sechs Modulen in Zusammenarbeit mit dem Institut für Botanik und Landschaftskunde (IBL) Karlsruhe  14. Mai 2014, Lörrach (Lkr. Lörrach) »Wie gelingt der Ausbau der Erneuerbaren Energien am Beispiel Landkreis Lörrach? Situation und Perspektiven« Fachgespräch zur Gestaltung der Energiewende in Zusammenarbeit mit dem Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft, dem Landkreis Lörrach und der Großen Kreisstadt Lörrach  15. Mai 2014, Lenningen-Schopfloch (Lkr. Esslingen) »Bioindikatoren der Landschaft: Wildbienen auf der Schwäbischen Alb« Seminar in Zusammenarbeit mit dem Naturschutzzentrum (NAZ) Schopflocher Alb, dem Ministerium für den Ländlichen Raum und Verbraucherschutz und dem Verband Biologie, Biowissenschaften und Biomedizin in Deutschland e. V. (VBIO)  15. Mai 2014, Stuttgart »Neue Einwanderer – Wildtiere erobern den Lebensraum Stadt – wie gehen wir damit um?« Seminar in Zusammenarbeit mit der Akademie für Wild, Jagd und Natur Baden-Württemberg

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 23. Mai 2014, Stuttgart »Der GeoKoffer – multimediales Bildungspaket für schulischen und außerschulischen Unterricht« Fortbildungsveranstaltung in Zusammenarbeit mit dem Industrieverband Steine und Erden Baden-Württemberg e. V. (ISTE) und dem Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg  23./24. Mai 2014, Beuron, (Lkr. Sigmaringen) »Wiesen, Weiden, Magerrasen – pflanzensoziologische Bestimmungsübungen im Grünland« Seminar in Zusammenarbeit mit dem Naturschutzzentrum (NAZ) Obere Donau und der Botanischen Arbeitsgemeinschaft Südwestdeutschland (BAS)  04. Juni 2014, Böblingen »Wildtierkorridore zwischen Schwarzwald und Schwäbischer Alb: Sicherung der Biodiversität durch grüne Infrastruktur« 3. Fachseminar zum Stand und den Perspektiven bei der Herstellung von Querungshilfen an Verkehrsanlagen und der Trittsteinbiotope. In Zusammenarbeit mit dem Ministerium für Infrastruktur und Verkehr, der Forstlichen Versuchs- und Forschungsanstalt Baden-Württemberg (FVA), der Hochschule für Forstwirtschaft Rottenburg, dem Naturschutzbund Deutschland (NABU), Bezirksverband Gäu-Nordschwarzwald und dem Landesjagdverband  05. Juni 2014, Bietigheim-Bissingen, (Lkr. Ludwigsburg) »Lebensräume erforschen und Wissenserosion stoppen – Mit Kindern Natur erleben, erfahren und verstehen lernen« Baustein 3: Frühling an Teich und Tümpel Fortbildungsseminar in sieben Bausteinen zur praxisorientierten Umsetzung im Bereich der Natur- und Umwelterziehung  05. Juni - 05. September 2014, Bodensee »Wasser ist Leben – Faszination Naturerlebnisland Bodensee« »Schwimmende Seminare« in Zusammenarbeit mit dem Institut für Seenforschung der Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz Baden-Württemberg (LUBW) und den Bodenseeschiffsbetrieben GmbH

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 06./07. Juni 2014, Beuron, (Lkr. Sigmaringen) »Basiskurs: Zertifizierung von Feldbotanikern« Modul III: Biotoptypen des Grünlands Zertifizierungskurs in sechs Modulen in Zusammenarbeit mit dem Institut für Botanik und Landschaftskunde (IBL) Karlsruhe

 26. Juni 2014, Stuttgart »Der GeoKoffer – Modelprojekt und multimediales Lernmittel für die Umweltbildung« Fortbildungsveranstaltung in Zusammenarbeit mit dem Industrieverband Steine und Erden Baden-Württemberg e. V. (ISTE)

 24. Juni 2014, Karlsruhe »Schmetterlinge als Bioindikatoren – ein Einblick in die Falterfauna Baden-Württembergs« Seminar in Zusammenarbeit mit dem Naturschutzzentrum (NAZ) Karlsruhe-Rappenwört, dem Staatlichen Museum für Naturkunde Karlsruhe (SMNK) und dem Verband Biologie, Biowissenschaften und Biomedizin in Deutschland e. V. (VBIO)

 27./28. Juni 2014, 88097 Eriskirch (Bodenseekreis) »Libellen – Bioindikatoren in der Landschaft: Arten, Habitate, Erfassungsmethoden, Bewertung« Fortbildungsseminar in Zusammenarbeit mit dem Naturschutzzentrum Eriskirch (NAZ), der Schutzgemeinschaft Libellen in Baden-Württemberg e. V. (SGL), dem Verband Biologie, Biowissenschaften und Biomedizin in Deutschland e. V. (VBIO) und der Naturschutzverwaltung BadenWürttemberg

 25. Juni 2014, Karlsruhe »Global denken und lokal handeln – Bildung für nachhaltige Entwicklung« Seminar in Zusammenarbeit mit dem Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg, dem Ministerium für Kultus, Jugend und Sport BadenWürttemberg und dem Landesmedienzentrum BadenWürttemberg  26. Juni 2014, Tuttlingen »Wie gelingt der Ausbau der Erneuerbaren Energien am Beispiel Landkreis Tuttlingen? Wege zur nachhaltigen Energieversorgung« Fachgespräch zur Gestaltung der Energiewende in Zusammenarbeit mit dem Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft und dem Landkreis Tuttlingen

 27.-29. Juni 2014, Feldberg, (Lkr. Breisgau-Hochschwarzwald) »Zwischen Eissegge und Borstgras – Gräser als Zeigerpflanzen in der Kultur- und Naturlandschaft am Beispiel Hochschwarzwald« Grundlagenkurs in Zusammenarbeit mit der Botanischen Gesellschaft Südwestdeutschland (BAS), dem Verband Biologie, Biowissenschaften und Biomedizin in Deutschland e. V. (VBIO), dem Naturschutzzentrum (NAZ) Südschwarzwald und der Naturschutzverwaltung BadenWürttemberg.

TAG DER KOMMUNALWIRTSCHAFT 2014

„Gemeinsam. Nachhaltig. Leben – Wachstum durch Wertschöpfung vor Ort“ „Gemeinsam. Nachhaltig. Leben – Wachstum durch Wertschöpfung vor Ort“. So lautet das Motto des zweiten Tages der Kommunalwirtschaft, der vom 29. bis 30. April 2014 in Hannover stattfindet. Die Veranstalter Deutscher Städtetag, Deutscher Städte- und Gemeindebund, Deutscher Landkreistag und der Verband kommunaler Unternehmen (VKU) erwarten dazu mehr als 300 Teilnehmer. Mehr denn je verlangen die politischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen von den Entscheidern in Kommunen und deren Unternehmen vernetztes Denken und Handeln. Während die Kommunen auf der einen Seite vor großen wirtschaftlichen Herausforderungen stehen, verlieren sie auf der anderen Seite mehr und mehr ihren finanziellen Bewegungsspielraum. Wie die Daseinsvorsorge vor diesem Hintergrund auch zukünftig funktionieren kann, darüber diskutieren Verantwortliche der Kommunalwirtschaft zum Tag der Kommunalwirtschaft mit knapp 50 Referenten aus der Kommunalpolitik und -wirtschaft, der Europa-, Bundes- und Landespolitik, der Wissenschaft, den Gewerkschaften und der Privatwirtschaft. In acht Strategieforen geht es um die relevanten Zukunftsthemen: von der Energiepolitik bis zu den Auswirkungen des demographischen Wandels auf Kommunen und ihre Unternehmen. Eine ebenso große Herausforderung wie auch Chance bieten die Veränderungen in der Energielandschaft für kom-

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munale Unternehmen und ihre kommunalen Träger. Wie man zukünftig zu einem innovativen Umgang mit Energie kommen kann, darüber diskutieren Stephan Weil, Ministerpräsident des Landes Niedersachsen, Dr. Ulrich Maly, Präsident Deutscher Städtetag, Bernhard Reuter, Vizepräsident Deutscher Landkreistag, Roland Schäfer, Vizepräsident Deutscher Städte- und Gemeindebund, sowie VKU-Präsident Ivo Gönner in der Gesprächsrunde „Die Energiewende – Herausforderung und Chance für Städte und Stadtwerke“ zum Abschluss des zweiten Veranstaltungstages. Informativ und Aufschlussreich am ersten Veranstaltungstag ist sicherlich das Streitgespräch „Kommunalwirtschaft – Wachstum durch Wertschöpfung vor Ort“ zwischen Roland Tichy, Chefredakteur der Wirtschaftswoche, und Heribert Prantl, Mitglied der Chefredaktion der Süddeutschen Zeitung. Zu den weiteren Referenten der Veranstaltung gehören unter anderem: Stefan Schostok, Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Hannover, Michael Beckereit, Geschäftsführer Hamburg Energie und Hamburg Wasser, Martin Drews, Geschäftsführer, Verband deutscher Papierfabriken, Michael G. Feist, Vorstandsvorsitzender, Stadtwerke Hannover AG und Helmut Herdt, Sprecher der Geschäftsführung Städtische Werke Magdeburg GmbH. Weitere Informationen unter: www.tagderkommunalwirtschaft.de.

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Beim 28. Oldenburger Rohrleitungsforum standen Hybridnetze im Fokus

Rohrleitungssysteme kein Auslaufmodell Unter welchem Motto wird die nächste Veranstaltung stattfinden? Diese Frage beschäftigt bereits die Macher des Oldenburger Rohrleitungsforums 2015. Und das passt. Macht es doch deutlich, welche Ausnahmestellung und welchen Ruf sich das kleine aber feine Forum erarbeitet hat. Traditionell diskutieren die Fachleute der Branche über den aktuellen Stand der Technik, werfen gleichzeitig aber auch den Blick nach vorn: Was müssen wir noch tun, sind wir auf dem richtigen Weg und welche Verfahren und Modelle haben das Potential, weiter entwickelt zu werden? Solche Fragen bilden die Grundlagen der vielfach kontroversen aber meist fruchtbaren Diskussionen in den Vortragsblocks, auf der Fachausstellung und dem legendären Grünkohlabend, der den ersten Veranstaltungstag beschließt. Nach „Rohrleitungen – in neuen Energieversorgungskonzepten“ und dem Schwerpunkt „Klimawandel“ in 2013 widmete sich das diesjährige Forum wieder der „Energieversorgung“ – beides Themen, die eng mit der Umsetzung der Energiewende verbunden sind. Mittlerweile sind aus ersten Konzepten erste Pilotprojekte hervorgegangen, wie zum Beispiel die Wasserstofferzeugungsanlage der E.ON im brandenburgischen Falkenhagen oder das Hybridprojekt Oldenburg-Drielake, bei dem so genannte Energetische Nachbarschaften als Baustein zukünftiger Hybridnetze im Fokus stehen. Auch Techniken wie die Nutzung von Abwärme aus Abwasser finden mittlerweile immer breitere Anwendung. Dennoch wurde eines in Oldenburg recht deutlich: Eine sichere Energieversorgung wird in der Zukunft nicht durch die einfache Umstellung der heutigen Strukturen möglich sein. Die Zukunft sieht komplexe ineinander greifende Netzstrukturen vor. Und genau dies erfordert viel technischen Sachverstand und verlangt einen hohen interdisziplinären Austausch. Wo könnte dies besser gelingen, als auf dem Oldenburger Rohrleitungsforum, das mit seinem diesjährigen Motto „Rohrleitungen als Teil von Hybridnetzen – unverzichtbar im Energie-mix der Zukunft“ exakt den Nerv der Branche traf. Prof. Thomas Wegener, Vorstandsmitglied des iro e.V. und Geschäftsführer der iro GmbH, eröffnete am 6. Februar das 28. Oldenburger Rohrleitungsforum, das die Jade Hochschule mit über 3.000 Teilnehmern, rund 350 Ausstellern und 130 Referenten wie in jedem Jahr für zwei Tage in einen regelrechten Ausnahmezustand versetzte. Welche organisatorische Leistung notwendig ist, um Vortragsräume, Ausstellungsflächen, Pausenräume und Cafés für diesen Ansturm vorzubereiten, können die Besucher nur erahnen. Dementsprechend lobte der Präsident der Jade Hochschule Wilhelmshaven/Oldenburg/Elsfleth, Dr. Habil Elmar Schreiber, in seiner Ansprache nicht nur die lange Tradition der Veranstaltung, sondern hob insbesondere das Engagement des iroTeams hervor. „Die stemmen was“, brachte Schreiber einen der Schlüssel für den außerordentlichen Erfolg der Veranstaltung auf den Punkt. Aber auch der besondere Mix aus „Wirtschaft – Wissenschaft – Hochschule – Praxis“ stellt für den Präsidenten ein charakteristisches Merkmal des Forums dar.

Gasnetze mit Potential Im Anschluss an die Grußworte der Verbände und der Stadt Oldenburg durch Dipl.-Ing. Hartmut Wegener, Vorstandsmitglied des Rohrleitungsbauverbandes e.V., Dipl.-Ing. BrollBickhardt, Stellvertretender Vorsitzender des DWA-Landesverbandes Nord, und Germaid Eilers-Dörfler, Bürgermeisterin

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der Stadt Oldenburg, widmeten sich die beiden Eröffnungsvorträge eingehend dem Thema der diesjährigen Veranstaltung. Prof. Dr.-Ing. Hartmut Krause, Deutscher Verein des Gas- und Wasserfaches e.V., DBI Gastechnologisches Institut gGmbH, stellte die Forschungsleitlinien des Verbandes vor und zeigte auf, welchen Beitrag die Gasnetze zur Stabilisierung der Energieversorgung bei zunehmendem Anteil erneuerbarer Energieträger an der Energieerzeugung leisten können. Wo gibt es – mit Blick auf die Gasnetze der Zukunft – noch Forschungsbedarf: auch das eine Steilvorlage von Krause, die Jun.-Prof. Dr. Sebastian Lehnhoff, Bereichsvorstand Energie OFFIS e.V. Insti-tut für Informatik, Oldenburg, als letzter Redner der Eröffnungsveranstaltung sofort aufnahm. Eine entscheidende Komponente zur erfolgreichen Realisierung der zukünftigen Energieversorgung sind entsprechende Automatisierungs- und Informationstechnologien, die erst eine Steuerung der Energieströme ermöglichen. „Dabei stellen sich im Wesentlichen zwei Probleme“, führte Lehnhoff aus. „Zum einen fehlt die Möglichkeit erzeugte Energie in ausreichendem Maß zu speichern und zum anderen müssen Transportengpässe dringend gelöst werden.“ In diesem Zusammenhang sieht Lehnhoff in den Smart Grids ein Instrument, die vorhandene Infrastruktur intelligent zu nutzen. An der Kernfrage, wie die Systeme zu verknüpfen sind, arbeitet das Institut zurzeit intensiv. Unter anderem werden Leitsysteme und Planungsansätze für gekoppelte Infrastruktursysteme entwickelt.

Energetische Nachbarschaften Ein weiterer interessanter Ansatz beschäftigt sich mit der Regionalisierung der Hybridnetze, wie das Beispiel Drielake (Oldenburg) mit seinen Energetischen Nachbarschaften zeigt. Dabei wird nach Identifizierung passender Bereiche ein Verbund von dezentralen Verbrauchern und Produzenten, die sich in unmittelbarer räumlicher Nähe zueinander befinden, geschaffen. Dies ist auch eine der Grundvoraussetzung für ein weiteres Schwerpunktthema des 28. Oldenburger Rohrleitungsforums, das im Zusammenhang mit dem Thema „Hybridnetze“ nicht fehlen darf: die energetische Nutzung der Abwasserwärme. In drei Vortragsblöcken wurde über neue technische Entwicklungen und die Erfahrungen aus aktuellen Projekten berichtet. Festzustellen ist, dass sich die Technik zur Nutzung der Abwasserwärme etabliert hat und dass das Interesse seitens der Kommunen stetig zunimmt.

Anpassungen erforderlich Dass sich vieles um die Weiterentwicklung der Erdgasnetze drehen wird, wurde ebenfalls deutlich. Über die technischen Aspekte wie zum Beispiel den Einfluss des durch Elektrolyse gewonnenen und eingespeisten Wasserstoffs auf das Rohrnetz wurde in zwei Vortragsblöcken diskutiert. „Neben den Erdgasspeichern und -netzen bieten sich allerdings auch die großen Fernwärmenetze dazu an, Flexibilitäten für die erneuerbare Stromerzeugung bereitzustellen“, stellte DI Robert Hinterberger, Geschäftsführer Energy Research Austria, New Energy Capital Invest GmbH, in der Pressekonferenz fest, die sich ebenfalls dem Leitthema des Forums widmete. „Das hohe Flexibilitätspotential im Wärmemarkt zeigt sich schon alleine darin, dass deutschlandweit der Wärmeverbrauch mehr als 2,5mal so groß ist wie der Stromverbrauch. Insbesondere so genannte Power-To-Heat-Anlagen können zu einem wichtigen Baustein der Energiewende werden, in-

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dem erneuerbarer Überschussstrom in Fernwärmesystemen verwertet wird, anstatt diesen wie bisher abzuregeln“, so Hinterberger weiter. Die Umsetzung solcher Hybridsysteme erfordere aber nicht nur die technische Integration, sondern vor allem eine Anpassung der regulatorischen, rechtlichen und steuerlichen Rahmenbedingungen. So ist es für Fernwärmebetreiber derzeit in Deutschland nicht wirtschaftlich möglich, erneuerbaren Überschussstrom auf diese Art und Weise zu verwerten. Auf diesen Aspekt verwies auch Dipl.-Ing. Heiko Fastje, Geschäftsführer der EWE Netz GmbH. Denn die Grundzüge der Regulierung sind in einer Zeit entworfen worden, als wenige große Unternehmen den Energiemarkt dominierten. Die mittlerweile entstandene Struktur an Marktteilnehmern am Energiemarkt erfordert eine Anpassung der Regulierung, um eine technisch und wirtschaftlich sinnvolle Entwicklung zu ermöglichen.

Dauerbrenner wie immer dabei Natürlich kamen auch in diesem Jahr die Dauerbrenner des Oldenburger Rohrleitungsforums nicht zu kurz: Hierzu zählen die vielen Vortragsblöcke, die sich den verschiedenen Rohrmaterialien widmen, genauso wie die Blöcke zu den Themen grabenloser Leitungsbau, HDD oder Sanierung von Rohrleitungen. Zudem bildete der Korrosionsschutz von

Rohrlei-tungen einen besonderen Schwerpunkt, aber auch Reizthemen wie das Fracking wurden in das Programm aufgenommen und kontrovers diskutiert. Für die Verbindung von Wissenschaft und Praxis sorgte wie im Vorjahr die Vorstellung der Abschlussarbeiten der Studierenden der Jade Hochschule. Und um „Schlauchliner – der Weisheit letzter Schluss?“ drehte sich die Diskussion im Café. Und wie lautet das Fazit nach zwei Tagen in Oldenburg? Wie immer gab es eine Fülle von hochinteressanten und aktuellen Themen und den gewohnt intensiven Austausch, der für neue und wichtige Impulse sorgen wird. „Um die Herausforderungen der Energieversorgung in Zukunft zu meistern, wird es nicht nur einen Lösungsweg geben. Die Kombination der verschiedenen technischen Möglichkeiten wird zum Ziel führen und Rohrleitungssysteme werden dabei eine wichtige Aufgabe spielen“, fasste Prof. Wegener seine Eindrücke nach Beendigung der Veranstaltung zusammen. Dementsprechend ist Wegener fest davon überzeugt, dass dem Oldenburger Rohrleitungsforum auch in den nächsten Jahren die Themen nicht ausgehen werden. Das Motto für das 29. Oldenburger Rohrleitungsforum – es findet am 19. und 20. Februar 2015 statt – ist jedenfalls schon in Arbeit. Weitere Informationen unter: www.iro-online.de.

Verlag: Kommunal-Verlag – Fachverlag für Kommunalwirtschaft und Umwelttechnik GmbH – 42399 Wuppertal, Hardtbacher Höhe 24 Telefon 0 21 91/66 65 92, Telefax 0 21 91/66 65 93 – ISDN Telefon 0 21 91/6 83 17, Telefax 0 21 91/69 07 10 Gesamt-Verantwortung: Horst Schumacher, Wuppertal – Sabine Schumacher M.A., stellv. Chefredakteurin, Büro Köln, Telefon/Telefax: 02 21/2 71 77 46 – ISSN Nr. 0450-7169 Satzherstellung, Druck & Verarbeitung: Weiss-Druck GmbH & Co. KG, Hans Georg Weiss Straße 7, 52156 Monschau, Telefon 0 24 72/9 82-0 Für unverlangt eingesandte Manuskripte wird keine Haftung übernommen. Namentlich gezeichnete Beiträge stellen nicht unbedingt die Meinung der Redaktion dar. Gerichtsstand und Erfüllungsort ist in allen Fällen Wuppertal. Einzelheftpreis: 10,- 2, Jahresabonnementpreis 120,- 2 (inkl. MwSt) zzgl. Versandkosten, Kündigung 3 Monate vor Ablauf des Kalenderjahres

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