Download HOLZ Das Baumaterial der Zukunft...
10. Jahrgang, Mai 2009
Das Bau- & Wohnmagazin für Ihre Region
HOLZ
Kostenlos zum Mitnehmen
Das Baumaterial der Zukunft
Bauherren werden zu Energiesparern Schicke Möbel für drinnen und draußen
Fotos: Gussek Haus
Schwimmteich im eigenen Garten
BESSER BAUEN
NEUE ENERGIEN
BAUEN MIT HOLZ
Hamburger Bautage
Woche der Sonne
Ligna-Holzfachmesse 18.–22.5.
16.–17.5.
9.–17.5.
BAUEN MIT HOLZ
Baugrundstücke im Hamburger Umland für Ihre individuelle Planung
Grußwort Das Baumaterial der Zukunft Holz ist das Baumaterial der Zukunft. Es ist dank seiner Struktur überaus stabil, kann flexibel eingesetzt werden und verfügt über ausgezeichnete Wärmedämmeigenschaften. Außerdem wird es nachhaltig angebaut, ist CO2-neutral und schafft ein gesundes Raumklima. Viele gute Gründe sprechen also für ein Naturmaterial, das mit wachsendem Erfolg beim Bau von energieeffizienten Eigenheimen Verwendung findet. Aber auch in anderen Bereichen der Architektur wird das Ressourcen schonende Holz immer öfter eingesetzt: Kindergärten, Schulen, öffentliche Einrichtungen und auch Kultur- und Freizeitzentren werden heute aus dem nachwachsenden Rohstoff gebaut.
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Wir bieten Ihnen eine Vielzahl an Baugrundstücken in attraktiven Lagen, auf denen Sie sich Ihre individuellen Wohnwünsche erfüllen können.
Als eine der führenden Grundstücksentwicklungsgesellschaften in Norddeutschland verfügen wir zudem an weiteren Standorten über interessante Grundstücke.
Informieren Sie sich über unsere Baugebiete im Hamburger Umland in Bargteheide Glinde Neu Wulmstorf Trittau
Rufen Sie uns einfach an. Wir beraten Sie gerne über unsere Projekte und unser Angebot an baureifen Grundstücken. Oder besuchen Sie unsere neu gestaltete Homepage www.LEG.de
Bestandsbauten in kürzester Zeit ein neues, Energie sparendes Leben ein. Die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten von Holz beschränken sich jedoch nicht ausschließlich auf die Gebäudekonstruktion und die Fassade der Gebäudehülle. Auch Möbel für den Innen- und Außenbereich und Bodenbeläge aus dem vielseitig einsetzbaren und umweltfreundlichen Rohstoff treffen den Geschmack moderner Bauherren. Der einzige Nachteil von Holz besteht eigentlich nur in der „Qual der Wahl“: Weit mehr als 30.000 Holzarten gibt es weltweit. Zwar werden davon nur
Gerne informieren wir Sie auch an unserem Messestand Nr. 34 auf den Hamburger Bau- und Immobilientagen auf dem Heiligengeistfeld am 16. und 17. Mai 2009, jeweils von 10 bis 18 Uhr.
wenige Dutzend zumeist heimische Arten für die Möbel- und die Parkettherstellung genutzt. Allerdings bieten unterschiedliche Farbnuancen und Holzmaserungen dem Einrichter einen großen Gestaltungsspielraum bei der Planung seines Lebensmittelpunktes mit dem Gemütlichkeit ausstrahlenden Naturprodukt Holz.
Dirk-Uwe Klaas Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes Deutscher Fertigbau e.V. (BDF)
Ilka Büll Tel: 0431/5468-436 Email:
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Frank Gietzelt Tel: 0431/5468-424 Email:
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LEG Entwicklung GmbH Eckernförder Straße 212 24119 Kronshagen www.LEG.de das eigene haus
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10 Jahre das eigene haus
Inhalt Inhalt
Foto: re-natur
Hausbau anno 2009 wird durch das neue Wärmegesetz und die Energieeinsparverordnung grundlegend verändert
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Multitalent Holz ist umweltverträglicher Baustoff Saunaholz hält bei extremsten Bedingungen stand Anregungen zum Selbstbau einer Holzterrasse Was bei der Wintergarten-Planung zu beachten ist Barrierefreie Wohnung bringt viele Vorteile Maßgeschneiderte Einbaumöbel vom Tischler Parkettfußboden erobert Küche und Badezimmer Bungalow wird durch Dachaufstockung zur Villa Neues Holzbauzentrum Schleswig-Holstein Naturbelassene Oberflächen sind gut für Allergiker Ökosiedlung mit Holzfassaden und Gründächern OASE-Heilhaus besteht aus gesundem Massivholz Stilvolle Tischlerarbeiten bis ins Detail Individuell gefertigtes Konstruktionsvollholz Holzfachmesse Ligna vom 18.-22. Mai in Hannover Energiesparhäuser in Handwerksqualität Holzelemente mit den Vorteilen der Steinbauweise
BESSER BAUEN
Holz ist ein Multitalent: ein optimaler Baustoff für Sauna, Terrassendeck, Wintergarten, Treppe, Innenausbau und vieles anderes mehr
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„Tag des deutschen Fertigbaus“ am 17. Mai Gutes Hausbau-Konzept für kleine Grundstücke Individuelles Wohnhaus nach Feng Shui-Prinzipien Baugrundstücke im „Hamburger Speckgürtel“ Mit staatlicher Förderung schneller ins Eigenheim Neubaugebiet „Jahnhöhe“ in Hamburg-Harburg Interessenverband für private Hausbesitzer Neue Vorschriften verändern den Hausbau grundlegend Hamburger Bau- Immobilientage vom 16.-17. Mai
MODERNISIEREN 33 34 38 39
Bäume produzieren Sauerstoff, binden Kohlendioxid und eignen sich zudem optimal als umweltverträglicher Baustoff Schon seit Jahrtausenden dient der Wald Mensch und Tier als Lebensraum und produziert den für uns lebenswichtigen Sauerstoff. Allein eine 100 Jahre alte Buche produziert jedes Jahr soviel Sauerstoff, dass ein erwachsener Mann mehr als 13 Jahre lang davon atmen könnte.
S
eit Jahrhunderten beeinflusst der Wald die Bauweise des Menschen. Bereits vor über 200 Jahren erkannten Förster die Bedeutung des Waldes und nutzten seine idealen Vorraussetzungen in vielseitiger Art und Weise. Sie prägten damit im wesentlichen den Begriff der Nachhaltigkeit nach deren Prinzip nur soviel Holz entnommen
Foto: Hornbach
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Energieberatungen der Verbraucherzentrale Hamburg Energie-Sonderschau im Lehr- und Versuchszentrum Aktion „Woche der Sonne“ vom 9.-17. Mai Studie belegt: Wärmepumpen sparen Primärenergie
SCHÖNER WOHNEN
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Schicke Möbel aus wetterfestem Geflecht bzw. aus robustem Teakholz für drinnen und draußen
das eigene haus
Holz ist ein Multitalent
NEUE ENERGIEN Foto: Robinson
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Badestelle im Garten. Neuer Ratgeber „Schritt für Schritt zum eigenen Schwimmteich“
Bausachverständige mit Sachverstand und Erfahrung Neuer Ratgeber für energieeffizientes Bauen Gefahrenwarnanlage meldet mehr als nur Einbrüche Optimaler Einbruchschutz bei gekippten Fenstern
Fotos: Holzabsatzfonds
Foto: Gussek Haus
BAUEN MIT HOLZ
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BAUEN MIT HOLZ
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Hightech-Besonderheiten bringen Spaß ins Bad Küchentrend 2009: Freistehende Kochinsel ist „in“ Wetterfeste Flechtmöbel für Innen- und Außenbereich Langlebige Massivholz- und Teakholzmöbel
Dank nachhaltiger Waldnutzung wachsen in deutschen Wäldern mehr Bäume nach als gefällt werden
GARTEN 46 47 49 49 49
Ratgeber über den Schwimmteich im eigenen Garten Kletterpflanzen bringen Blütenpracht in die Höhe Frostfeste Pflanzkübel mit zwei Jahre Garantie „Flora“-Gartenmesse“ vom 23.-24. Mai in Rendsburg „Park & Garden“ feiert zu Pfingsten Jubiläum
werden darf wie dauerhaft nachwächst. Ihr verdanken wir den langfristigen Erhalt des Ökosystems Wald. Mit rund 3,4 Milliarden Kubikmetern verfügt die deutsche Holzwirtschaft
über die größten Holzvorräte Europas. Diese sehr gute Ausgangslage ist das Ergebnis nachhaltiger Waldnutzung. Derzeit werden nur rund zwei Drittel der zur Verfügung stehenden Menge an Holz in Anspruch genommen. In einer Zeit der verstärkten Diskussion um Verfügbarkeit, Einsatzmöglichkeit und Umweltverträglichkeit der vom Menschen genutzten Materialien spielt Holz eine bedeutende Rolle als ein moderner, nachwachsender und vor allem äußerst umweltverträglicher Rohstoff. Zur Produktion von Holz ist fast ausschließlich Sonnenenergie notwendig. Zudem sind Holzprodukte in der Regel sehr langlebig und qualitativ hochwertig. Auch am Ende seines Lebenswegs belastet Holz die Umwelt nicht. Holzabfälle – wenn man sie denn so nennen kann – werden praktisch vollständig stofflich verwertet. Mit seiner Fähigkeit CO2 zu binden trägt der Bau mit Holz verstärkt zum Klimaschutz bei. Wenn wir einen Baum nutzen, dann entweicht der gespeicherte Kohlenstoff nicht wie die Luft aus einem platten Fahrradschlauch, sondern bleibt in den Holzprodukten gebunden.
Von Möbeln über Böden bis hin zu einer gesamten Hauskonstruktion können enorme Effekte erzielt werden. So kommt zum Beispiel der Dachstuhl eines Hauses auf bis zu 8,4 Tonnen CO2. Dies entspricht dem Ausstoß eines Pkw mit 15.000 Kilometern Fahrleistung in zwei Jahren. An ihrem Lebensende können Holzprodukte energetisch genutzt werden und treten an die Stelle von fossilen Brennstoffen. Dabei wird dann nur so viel Kohlendioxid freigesetzt, wie der Baum während seines Wachstums aufgenommen und als Kohlenstoff gespeichert hat. Durch seine vorbildliche Ökobilanz gilt Holz daher bei Experten nicht zuletzt als Bauweise der Zukunft, denn die ökologischen Aspekte bei der Entscheidung für den nachwachsenden Baustoff spielen zunehmend eine
Holzprodukte sind qualitativ hochwertig und langlebig. Außerdem binden sie CO2 dauerhaft
nicht zu unterschätzende Rolle. Die vielen positiven Eigenschaften wirken sich nicht nur auf die Umwelt, sondern auch den Menschen aus, denn Holz schafft eine angenehme Atomsphäre, steht für gesundes Wohnen und vor diesem Hintergrund auch für mehr Lebensqualität. Es ist nachgewiesen, dass Räume mit Holz das Wohlbefinden steigern und ein angenehmes Raumklima sichern. Hinzu kommen noch seine wärmedämmenden und feuchtigkeitsregulierenden Eigenschaften. Holzoberflächen sind hygienisch unbedenklich und binden weniger Staub als textile Materialien. das eigene haus
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BAUEN MIT HOLZ
BAUEN MIT HOLZ
Selbstbau einer Holzterrasse Projektschau im Mai zeigt, wie man etwas Urlaubsflair in den eigenen Garten „zimmert“ Wer träumt nicht von der persönlichen Wohlfühloase im Garten? Der Kurzurlaub auf der eigenen Terrasse kann bald Wirklichkeit werden. Die Projektschau „Holzterrasse bauen“ vom 6.-30. Mai zeigt, was beim Bau zu beachten ist.
Foto: Regenbogen/ djd
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it etwas handwerklichem Geschick und den Tipps aus der Hornbach-Projektschau kann eine Holzterrasse leicht selber gebaut werden. Denn im Gegensatz zur Steinplattenterrasse reicht hier eine einfache Unterkonstruktion,“ erläutert Konzerneinkaufsleiter Klaus Götz. „Allerdings sollte unbedingt das richtige Holz verwendet werden.
Elementares für die Sauna
B Foto: Klafs
ereits die Auswahl der Holzarten nach ihren spezifischen Qualitätsmerkmalen für den bestmöglichen Einsatz in der Sauna ent-
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das eigene haus
scheidet darüber, ob wir uns in der Sauna wohl fühlen. Ebenso wichtig ist ein meisterhafter handwerklicher Umgang mit diesem gewachsenen Naturprodukt. Voraussetzung für die tief gehende Wärme von allen Seiten ist, dass die Saunakabine rechtzeitig angestellt wurde und durchgewärmt ist. Wenn die Hitzestrahlung nicht nur vom zentralen Punkt des Saunaofens ausgeht, kann das typische Saunaklima entstehen, das als angenehm empfunden wird. Für das bestmögliche Saunaklima setzen führende deutsche Hersteller, die in der Gütegemeinschaft Saunabau zusammen geschlossen
sind, auf die kanadische HemlockTanne. Dieses Holz ist sehr feinjährig gewachsen, astarm und verzieht sich selbst unter extremsten Bedingungen nicht. Darüber hinaus gibt es die Wärme gleichmäßig an den Saunaraum ab. Neben diesen vorteilhaften Eigenschaften ist Hemlock nahezu harzfrei und besitzt nur wenige Inhaltsstoffe, die evtl. Allergien auslösen könnten. Generell wird bei der Verarbeitung der Hölzer im Innenraum ausschließlich Natur Pur – also Holz ohne Oberflächenbehandlung (Holzschutzmittel, Brandschutzmittel, o.ä.) eingesetzt. Gerade intensive Aufgüsse oder auch die beliebte Nutzung der Sauna als Soft-Dampfbad mit hoher Luftfeuchte bei eher milder Temperatur verlangen von den Materialien – insbesondere den verwendeten Hölzern – eine hohe Qualität. Hitze und Wasser stehen in der Saunakabine in einem physikalischen Austauschverhältnis zueinander, welches erst über das Trägerelement Holz ein harmonisches Mikroklima – eben die typische Saunawärme – entstehen lässt. Man sollte daher die Anforderungen an die Qualität der Sauna nicht
Fotos: Hornbach
Die Bedeutung des Naturproduktes Holz für den Saunabau kann gar nicht hoch genug eingeschätzt werden.
Foto: Villeroy & Boch / djd
Holz, das sich selbst unter extremsten Bedingungen nicht verzieht
Bevor man die Sonne auf der neuen Terrasse genießen kann, gibt es einiges zu beachten
Unsere Experten stellen die verschiedenen Holzsorten vor und erläutern für welchen Zweck die jeweilige Art geeignet ist.“ Die Bau- und Gartenmärkte haben eine Vielzahl von Hölzern für den Terrassenbau im Sortiment. Von tropischen Hölzern wie Massaranduba und Garapa, über heimische Hölzer wie Fichte oder Esche, bis hin zur pflegeleichten und rutschfesten Barfußdiele aus natürlichen Holzfasern und hochwertigen Bindemitteln aus Kunststoff. FSC-Siegel an Tropenhölzern Wer für seine Terrasse Tropenholz wählen möchte, kann dies guten Gewissens tun. Als erster und bisher einziger Baumarktbetreiber garantiert Hornbach seinen Kunden, dass alle angebotenen außereuropäischen Holzprodukte aus verantwortungsvoll und nachhaltig bewirtschafteten Wäldern stammen. Dafür steht das Gütesiegel des Forest Stewardship Council. Mit über 1.300 zertifizierten Holzprodukten im Sortiment ist Hornbach Vorreiter in der Baumarktbranche. Kunden können daher sicher sein, dass sie hier keine Artikel kaufen,
dingt mit einer Schutzlasur behandelt werden, damit auch nach den ersten Regenschauern alles noch wie neu aussieht“, empfiehlt Klaus Götz. Der Experte rät zudem zu einem Holz mit gerilltem Profil. Dies erhöhe die Rutschfestigkeit und es sei außerdem angenehm, darüber zu laufen. Live-Vorführungen Tipps und Tricks für den perfekten Terrassenbau, gibt es in den LiveVorführungen in den Hornbach Bauund Gartenmärkten. Diese finden jeweils freitags von 16-17 Uhr und samstags von 10-11 Uhr sowie von Im Gegensatz zur Steinterrasse benötigen die Holzdielen nur eine einfache Unterkonstruktion
die durch Raubbau an den Tropenwäldern hergestellt wurden. Damit leistet das Unternehmen einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz. Terrassenbau leicht gemacht Die Projektschau zeigt die zwei neuen Verlegetechniken „Endlos Verlegung“ und „Unsichtbare Befestigung“. Diese Verfahren bringen zum einen eine schönere Optik und machen den Bau der Holzterrasse in Eigenregie noch einfacher. Wer ein paar einfache Tipps beachtet, wird lange Freude an seiner Terrasse haben. „Das Holz sollte vor der Verarbeitung unbe-
Geriffeltes Holz erhöht die Rutschfestigkeit und wirkt angenehm unter den Füßen
14-15 Uhr statt. Außerdem liegen in allen Märkten kostenlos Arbeitsanleitungen und Broschüren aus, in denen die Kunden alle wichtigen Informationen zum Thema finden.
Selbst bei intensiven Aufgüssen darf sich das Holz in der Saunakabine nicht verziehen
aus dem Blick verlieren. Der richtige Ansprechpartner ist hierbei die Gütegemeinschaft Saunabau. Die Mitgliedsfirmen arbeiten seit Jahren nach Richtlinien, die an Konstruktion, Bauausführung und Sicherheit einer Sauna hohe qualitative Anforderungen stellen und signalisieren dies dem Kunden auch mit dem RALGütezeichen. Weitere Verbraucherinformationen zur Saunathematik stehen unter www.sauna-ral.de im Internet. das eigene haus
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Die Nähe zur Natur ist ein Wunsch, den sich immer mehr Menschen in den eigenen vier Wänden erfüllen möchten. Das Glashaus als Wohnzimmer im Grünen erlebt eine Renaissance.
Ein guter Wärmeschutz der Gebäudehülle ist eine der wichtigsten Voraussetzungen für einen niedrigen Heizenergiebedarf. Neben der Heizenergieeinsparung durch moderne Heizungsanlagen mit hoher Energieausnutzung, bietet die wärmeschutztechnische Optimierung der Gebäudehülle eine wirkungsvolle Möglichkeit um Heizenergie- und somit Brennstoffkosten einzusparen und die Umwelt zu entlasten. Rund 20 Prozent der Heizenergie gehen bei einem durchschnittlichen Gebäude durch die Fenster verloren. Gute Fenster können diese Energieverluste stark reduzieren und sogar durch Nutzung der einfallenden Sonnenenergie einen Beitrag zur Raumheizung leisten. Durch optimierte Fensterkonstruk-
tionen lassen sich jedoch nicht nur Heizkosten einsparen. Je besser die Wärmedämmung ist, desto höher wird automatisch auch die Temperatur an der Innenoberfläche. Somit werden durch wärmetechnisch verbesserte Fenster gleich mehrere Ziele gemeinsam erreicht: Durch eine höhere Oberflächentemperatur auf der Scheibeninnenseite verbessern sich die Behaglichkeitsbedingungen im Raum. Außerdem werden feuchte Stellen an den Fensterinnenoberflächen (Schwitzwasser) vermieden. Wichtige Kenngröße ist der UWert (in W/m²K). Er gibt die Wärmedämmung des Fensters an und sollte möglichst niedrig sein.
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das eigene haus
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icht nur in der kalten Jahreszeit sorgen die Wintergärten mit ihrem üppigen Grün der Pflanzen fürs Wohlbefinden. Die feingliederige Verglasung, die ästhetische Verarbeitung von Holz, Kunststoff oder Aluminium und nicht zuletzt das Erlebnis des lichtdurchfluteten Wohnraums machen den Wintergarten zu der Attraktion in jedem Haus. Der zusätzlich gewonnene Wohnraum, der durch den Anbau eines Wintergartens geschaffen wird, trägt wesentlich zur Verbesserung der klimatischen Verhältnisse bei. Über die späteren Nutzungsmöglichkeiten des Wintergartens bestimmt der Konstrukteur schon während der Planung. Entscheidend sind dabei die Konstruktionsart und der Ausbaustandard. Soll der Wintergarten in erster Linie dem Energiegewinn bzw. der Energieeinsparung durch die Sonnenstrahlen dienen, muss der Glasanbau vom gesamten Haus thermisch abgetrennt und unbeheizt bleiben. Als Erweiterung des Wohnraums ist der Wintergarten unter diesen Voraussetzungen nur von Frühjahr bis Herbst zu nutzen. Soll der Wintergarten aber ganzjährig und unabhängig von der Witterung bewohnt werden, ist die direkte Anbindung an die Wohnung und eine Beheizung erforderlich. Grundsätzlich gibt es viele Möglichkeiten, einen Wintergarten zu nutzen.
Er kann als Erweiterung des Wohnraums, als Ess- und Sitzplatz, als Spielraum für Kinder oder als Fitnessraum zum Einsatz kommen. Oder aber, er dient seinen Bewohnern Fotos: HKH
Mehr Behaglichkeit
keit sollten früh genug bedacht werden. Wenn ein Wintergarten nicht ausreichend gelüftet wird, kann ein Wärmestau hinter den Scheiben entstehen. Diese stickige feuchtwarme Luft ist Gift für alle Lebewesen. Sorgfältig ausgewählte Tür- und Fensterelemente müssen daher einen ständigen Luftaustausch genauso zulassen, wie eine
Vorausschauende Planung Barrierefreie Wohnung bringt Vorteile Der Tisch zu hoch, der Schrank zu tief, der Türrahmen ins Bad zu eng. Das sind nur einige Barrieren, mit denen sich Behinderte, Pflegebedürftige oder ältere Menschen täglich auseinandersetzen müssen.
einfach nur als Ruheraum. Bei der Planung eines Wintergartens ist es wichtig, auf die richtige Anordnung zu achten. Die Größe des Grundstücks, der Grundriss des Hauses und die Himmelsrichtung sind zu berücksichtigen. Soll der Anbau zur Energieeinsparung beitragen, muss das Glashaus dort angeordnet sein, wo die Sonneneinstrahlung am intensivsten ist, also im Süden oder Südwesten. Aber auch ausreichender Schatten und eine gute Belüftungsmöglich-
Wer mit dem Glasausbau zur Energieeinsparung beitragen möchte, sollte ihn nach Süden ausrichten
kurze Raumlüftung. Zusätzlichen Schutz vor zu intensiver Sonneneinstrahlung bieten Rollos, Markisen oder Lamellenjalousien. Letztere haben den Vorteil, je nach Sonnenstand optimal verstellbar zu sein und trotzdem ausreichend Licht in den Raum zu lassen.
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ie meisten Wohnungen, in denen hilfsbedürftige Menschen leben, sind an deren Lebensumstände nicht angepasst. Dieses Problem haben zahlreiche Tischler erkannt und sich gemeinsam mit Betrieben anderer Gewerke zur Fachgemeinschaft barrierefreies Bauen und Wohnen e.V. zusammengeschlossen. Die Betriebe haben eine entsprechende Schulung und Prüfung durchlaufen und bieten individuelle Lösungen an, die barrierefreies und komfortables Wohnen in Einklang bringen. Dabei richtet sich dieses Angebot nicht nur an hilfsbedürftige Personen, sondern bringt Vorteile für alle Nutzerinnen und Nutzer.
Bauliche und gestalterische Maßnahmen wie breitere Türen, die stufenlose Erreichbarkeit aller Räumlichkeiten oder die sicher und kontrastreich gestaltete Treppenanlage bieten allen Menschen mit oder ohne Einschränkungen mehr Komfort. Innovative Lösungen gibt es auch im Bereich Haustüren, Fenster- und Balkontüren. Sie erfüllen nicht nur die Anforderungen an den Wärmeschutz, sondern die Pfiffigkeit liegt im Detail. Magnetschwellen sind problemlos überfahrbar, Türen lassen sich motorisch öffnen, das elektronische Schließsystem funktioniert ohne Schlüsseldrehbewegung. Nur ein Stift, kopier- und fälschungssicher, kann in einem Zug das Schloss entriegeln, aufschließen und einen Motor zum Öffnen in Gang setzen. Gerade junge Familien mit Kleinkindern kommen oft schwer bepackt mit Einkäufen oder Kindersachen nach Hause. Zum Öffnen der meisten Türen mit herkömmlichen Schlössern braucht man aber beide Hände. Die
elektronischen Schließsysteme bieten hier eine interessante Lösung. Die wenigsten Menschen denken beim Bau oder Umbau daran, dass ihnen im Alter viele Dinge, die jetzt
Die Fachgemeinschaft barrierefreies Bauen und Wohnen bietet individuelle Lösungen für komfortables Wohnen an
selbstverständlich erscheinen, sehr schwer fallen oder sogar unmöglich werden. Dabei kosten barrierefreie Lösungen nicht zwangsläufig mehr. Zudem gibt es für anspruchsberechtigte Personen Möglichkeiten der finanziellen Förderung durch die Pflegekasse und anderen Institutionen.
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Vorbeugen ist billiger als nachrüsten. Deshalb sollte man den Einbruchschutz möglichst schon in der Planungsphase berücksichtigen. Um einen erhöhten Einbruchschutz bei Haus- und Wohnungstüren zu erreichen, müssen Türblatt, Türrahmen, Türbänder (Scharniere), Türschlösser, Beschläge, Schließbleche und Verankerungsmittel aufeinander abgestimmt sein. Deshalb sollte Sicherungstechnik ausschließlich in qualifizierten Fachbetrieben gekauft und von diesen auch eingebaut werden. Nicht fachgerecht eingebaute Sonderangebote geben lediglich ein „falsches Gefühl“ von Sicherheit. Der Gesetzgeber schreibt bis heute keine Mindestanforderungen für die Einbruchhemmung von Bauteilen vor, obwohl es mittlerweile schon viele DIN-Normen gibt, die bei der Planung eines Neu- oder Umbaus herangezogen werden könnten. Viele Bauherren sind enttäuscht, wenn sie hiervon erst nach Fertigstellung des Gebäudes Kenntnis erhalten. Gegen verhältnismäßig geringe Mehrkosten kann bei neuen Fenstern und Türen bereits ein wirkungsvoller Einbruchsschutz erreicht werden. Nachrüstungen werden oft teurer, sind weniger praktikabel und schön, da sie auf den Fenstern oder Türen angebracht werden und zusätzlich betätigt werden müssen. Besonders qualifizierte Fachbetriebe im Handwerk haben sich zur Fachgemeinschaft Sicherungstechnik Nord (QSN) zusammengeschlossen. Die QSN ist Sicherheitspartner der Polizei in Schleswig-Holstein und berät die Bürger z.B. auf einem gemeinsamen Stand auf der NordBau-Messe in Neumünster (10.-15. September 2009).
Fotos: barriereFREI LEBEN
Wintergarten-Planung: Auf die Himmelsrichtung kommt es an
Foto: Jörissen
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HANS JACOB
das eigene haus
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ohnräume müssen auf die individuellen Neigungen und Tätigkeiten der Bewohner hin entwickelt werden. Vielen Menschen bedeuten die eigenen vier Wände eine echte Herausforderung an ihre Kreativität. Die Ausstattung nach angebotenem Standard und Schema engt die Persönlichkeit ein. Die Gestaltung des Wohnraums ist dagegen an-
Individuelle Bücherregale, Schrankwände und Faltwerktreppen nutzen den vorhandenen Platz bestmöglich aus
gemessen, wenn sie auf den persönlichen Lebensstil, die familiären Bedingungen sowie die finanziellen Mittel und die Neigungen der
WWWDASEIGENEHAUSDE
Bewohner abgestimmt wird. Eine solche Verwirklichung der individuellen Ideen und Wünsche benötigt meistens einen qualifizierten und kompetenten Partner. Der Tischler ist ein solcher Partner. Ganz gleich, ob es um ausgefallene Sonderwünsche oder um Standard-einrichtungen geht, er berät Sie in allen Fragen der Planung, des Materials, der Verarbeitung sowie
der Formen und Oberflächen. Der Tischler hilft dabei, die jeweiligen Ausstattungswünsche zu verwirklichen, die vorhandenen Räumlichkeiten bestens auszunutzen und der neuen Einrichtung Ihre persönliche Note zu verleihen. Kein anderer Raum bildet eindeutiger den Mittelpunkt des Familien-
Lange Zeit galt Parkett als repräsentativer Boden nur für die „gute Stube“. Doch heute können moderne Einrichter die Wertigkeit von Echtholz nicht nur im Wohnzimmer, sondern im ganzen Haus erleben.
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Gerade unterm Dach bieten sich maßgeschneiderte Einbaumöbel mit persönlicher Note an
lebens als das Wohnzimmer. Hier verbringt man den größten Teil seiner freien Stunden und lädt auch Gäste in diesen Raum zu einem gemütlichen Zusammensein ein. Eine harmonische und geschmackvolle Einrichtung des Wohnzimmers trägt daher ganz wesentlich zum Wohlbefinden in den eigenen vier Wänden bei. Ein- und Ausbauten, Einzelmöbel, Fußböden, Wand- und Deckenverkleidungen auf den individuellen Stil abgestimmt – darin beweisen sich die Erfahrung und das Können des Tischlers. Die abgestimmte Gestaltung von Küche, Bad, Wohn-, Ess- oder Arbeitszimmer hat sicherlich einen großen Einfluss auf die Befindlichkeit der Bewohner. Damit die Wohnung aber wirklich zum privaten Lebensraum wird, der Entspannung und Erholung bringen soll, sind weitere Aspekte zu berücksichtigen. So garantiert häufig erst eine ausreichende Schalldämmung, zum Beispiel durch geeignete Schallschutzmaterialien, und die Einplanung besonderer Einbau- und Schrankwandkonstruktionen einen ungestörten Aufenthalt.
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Schöne Holzfußböden für die Feuchträume
Für die meisten Bundesbürger ist die Wohnung ein Lebensraum von zentraler Bedeutung. Fast jeder legt Wert darauf bei der Einrichtung seinen eigenen, ganz persönlichen Stil und Geschmack zu verwirklichen.
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Parkett erobert Bad und Küche
Maßgeschneidertes Ambiente
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enn man ein paar Tipps beachtet, eignet sich Parkett auch für stark beanspruchte Räume wie die Küche oder sogar für das Badezimmer“, sagt der Vorsitzende des Verbandes der deutschen Parkettindustrie (vdp), Ralph Plessmann. Holz und Wasser vertragen sich nicht, heißt es. Dabei ergeben die Naturmaterialien – richtig eingesetzt – sogar eine besonders reizvolle Kombination. Beim Gedanken an ein Schiffsdeck, einen Bootssteg oder an eine Sommerterrasse im Freien wünschen sich viele Menschen auch in den so genannten Barfuß-Bereichen zu Hause einen natürlichen Untergrund.
Foto: Haro
Seit etwa zehn Jahren stellt die Faltwerktreppe bei architektonisch gehobenen Ansprüchen eine interessante Variante in der Vielfalt der Treppen dar. Die Leichtigkeit der Treppenkonstruktion, oft versehen mit einem filigranen Geländer, liegt im Trend der Zeit und entspricht den Wünschen von Architekten und Bauherren. In Zusammenarbeit mit der TSH System GmbH hat das Deutsche Holztreppeninstitut ein innovatives Konzept für Faltwerktreppen umgesetzt mit allen architektonischen Möglichkeiten bei vertretbaren Kosten in Herstellung und Montage. „Die Besonderheit unserer Konstruktion liegt darin, dass sie nachweislich die zulassungsrechtlichen Kriterien erfüllt und dabei eine Fülle technischer Innovationen umsetzt – das sind Faltwerktreppen der zweiten Generation“, zeigt sich DHTI-Vorsitzender Josef Ries begeistert. „Ich will nicht sagen, dass alle anderen Faltwerktreppen am Markt schlecht sind – es gab und gibt seriöse Anbieter, aber erst die Zulassung und deren Überwachung versichern dem Kunden die Eigenschaften der angebotenen Treppe.“ Vor allem bietet sie eine Fülle von Grundrissen und Konstruktionstypen. Danach sind Treppen mit Wandbolzen, mit Massivholz- oder Stahlwange möglich. Auch gilt die Zulassung sowohl für Befestigungen an Beton-, Holzbalkendecken und allen vorkommenden Wandmaterialien bis hin zu Holzständerwänden in Fertighäusern. Darüber hinaus können für die Tritt- und Setzstufe, zwei verschiedene Holzwerkstoffe eingesetzt werden mit unterschiedlicher Dicke und unterschiedlichem Schichtaufbau! Durch eine spezielle Faserausrichtung bei Multiplexstufen oder zusätzliche versteifende Einlagen konnte die Konstruktionsdicke relativ gering gehalten werden.
Fotos: HKH
BAUEN MIT HOLZ
Faltwerktreppen
Holzfußböden machen aus dem gewöhnlichen Badezimmer einen Wellness-Bereich mit Stil
Schiffsplanken für das Badezimmer Geeignet für das Bad sind harte Holzarten wie Eiche oder Nussbaum, die bei Nässe nur wenig schwinden oder quellen. Schiffsplanken werden oft aus Jatoba, Doussie, Merbau oder Teak gemacht, doch stellt sich bei tropischen Hölzern die Frage, ob sie aus nachhaltiger Forstwirtschaft stammen. Als einheimische Alternative zum Tropenholz bietet sich Räuchereiche an, das ebenfalls eine dunkle, warme Tönung hat. Die für Parkettböden ansonsten beliebte Buche eignet sich dagegen nicht für feuchte Räume, da ihr Holz sich bei Nässe zu stark zusammenzieht.
Die Luftfeuchtigkeit im Bad entspricht die meiste Zeit über einem normalen Wohnraum, wenn regelmäßig gelüftet wird. Durch Duschen oder Baden wird die Luft zwar kurzfristig viel feuchter, doch das schadet dem Boden nicht. Als Faustregel gilt, dass Parkett bei normaler Raumtemperatur von 20 – 22 °C und einer Luftfeuchtigkeit bis 70 Prozent dauerhaft auch im Bad haltbar bleibt. Nasse Füße und vorübergehende Pfützen, zum Beispiel beim Baden, sind unvermeidlich. Doch das ist kein Problem, wenn die Nässe sofort aufgewischt wird und nicht lange auf dem Boden bleibt. Nur für reine Nassbereiche mit stehender Feuchtigkeit, wie zum Beispiel als Duschboden, ist Parkett nicht geeignet. Im Bad sollten Holzböden am besten von qualifizierten Handwerkern verlegt werden. Zu empfehlen ist die vollflächige Verklebung mit dem Untergrund. Dann werden die Kanten mit einem elastischen Dichtstoff fachgerecht abgedichtet. Auch die Fugen zwischen den Parkettstäben kann man damit verschließen, wie man es zum Beispiel im Poolbereich von Kreuzfahrtschiffen sieht.
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Holz macht die Wohnküche wohnlich Offene Wohnküchen sind kommunikativ und bieten viele Optionen für die Innenarchitektur. Es bietet sich an, die Räume mit einem durch gehenden Parkett- oder Dielenboden zu verbinden. Man sollte nur darauf achten, dass der Fußboden in der Küche meist stärker belastet wird als beispielsweise der Boden im Schlafzimmer. Deshalb gilt auch für die Küche, bevorzugt Harthölzer wie Eiche zu verwenden. Vor allem sollte das Parkett ausreichend dick sein. Das gilt sowohl für Massiv- als auch für Mehrschichtparkett, dessen Nutzschicht es in unterschiedlichen Stärken gibt. In der Küche kommt es häufiger als in anderen Räumen vor, dass etwas auf den Boden fällt und Macken im Bodenbelag hinterlässt. Das ist aber kein Grund, sich gegen Parkett zu entscheiden – ganz im Gegenteil. Denn eine dicke Holzschicht kann man nach ein paar Jahren einfach abschleifen und neu versiegeln oder ölen. das eigene haus
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Vom nüchternen Bungalow zur Villa Eine Dachaufstockung schafft zusätzlichen Wohnraum und mehr Komfort Privatleben und Beruf in Einklang zu bringen, ist oft eine Herausforderung. Familie Auert aus Schleswig-Holstein hat mit einem neuen Mansarddach eine optimale Lösung gefunden.
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n der Gemeinde Lütjensee wohnen Iris und Ronald Auert mit ihren Kindern. Bis vor kurzem war das vorhandene Erdgeschoss des
Das alte Walmdach wurde abgerissen und durch ein schmuckes Mansarddach mit mehreren Gauben ersetzt
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das eigene haus
mittlerweile rund 40-jährigen Bungalows für die vierköpfige Familie ausreichend. Doch über die Jahre stiegen die Ansprüche. Jetzt benötigt Mutter Iris zusätzliche Räume für die eigene Heilpraktiker-Praxis, deren Eröffnung kurz bevor stand. Mehr Wohnraum musste auch für den Nachwuchs Katharina und Alexander, inzwischen Teenager, geschaffen werden. Die attraktive Lösung: Ein zusätzliches Stockwerk unter dem eigenen Dach, das nach dem heutigen Stand der Technik ganz nach den Wünschen und Ansprüchen der Familie gestaltet werden kann.
Aufgrund mehrerer gleichlautender Empfehlungen wandten sich die Auerts an die Zimmerei Andreas Johnsen. Hier informierten sie sich unverbindlich und umfassend über die Möglichkeiten zur Dachaufstockung. Nach ausführlicher Beratung durch den DachKomplett-Betrieb fiel die fundierte Entscheidung für ein Mansarddach. Bei dieser Dachform sind die Dachflächen abgeknickt, sodass die unteren Bereiche wesentlich steiler abfallen als im oberen Abschnitt mit der vergleichsweise flachen Dachspitze. Dadurch lassen sich hohe Wohnräume realisieren, die sich auch unter den Dachschrägen bis zum Rand hin optimal ausnutzen lassen. Nach der Begehung des Bungalows folgte das überzeugende Angebot. Die Zimmerei veranschlagte die Bauzeit für den erweiterten Rohbau mit zwei Monaten, in der das bestehende Stockwerk durchgängig bewohnbar bleiben würde. Außerdem beinhaltete das Angebot „Meisterleistung aus einer Hand“. Als alleini-
Der DachKomplett-Handwerksbetrieb koordinierte sämtliche Gewerke des Umbaus, auch den Bau der Treppe
stäben. Insgesamt entstand so ein werthaltiges Eigenheim, das ein gesundes Wohnklima und einen niedrigeren Heizenergieverbrauch erlaubt. Die Handwerker versetzten auch die Haustür im Erdgeschoss, die den Zutritt zuvor nur über die Terrasse ermöglichte. Im neuen Haus liegt der Eingang jetzt an der Vorderseite,
Die neue Etage bietet Platz für die Praxis und für zwei großzügige Jugendzimmer
Durch die Dachaufstockung entstand ein zusätzliches Stockwerk mit 100 m² Wohnfläche
ger Ansprechpartner für alle Belange des umfangreichen Projekts koordiniert der DachKomplett-Betrieb für die Bauherren sämtliche beteiligten Gewerke – somit neben den Zimmerern auch Dachdecker, Dachklempner, Maurer, Schornsteinfeger, Tischler und Heizungsbauer.
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sodass der gesamte Wohncharakter im unteren Stockwerk von der Modernisierung profitiert – auch unter praktischen Gesichtspunkten: Breite Türen und flache Treppenstufen dienen dem Abbau von Barrieren, sodass das Ehepaar auch in späteren Jahren das Wohnen im eigenen Haus in vollen Zügen genießen werden kann. Aus dem umgestalteten Eingangsbereich führt nun eine Treppe in das neue Stockwerk, dessen Galerie gleichzeitig als Warteraum vor dem angeschlossenen Praxisraum fungiert. Durch das hohe Mansarddach ist der Platz in der neuen Etage optimal ausgenutzt. Die insgesamt vier Dachgauben zur Straßen- und Gartenseite sorgen für eine freundliche, lichtdurchflutete Arbeits- und Wohnatmosphäre. Komplett mit Praxis- und GästeWC sowie Badezimmer, Küche und zwei geräumigen Wohn-Schlafzimmern, die nun das Reich der beiden Teenager Katharina und Alexander sind, ist hier ein modernes Stockwerk entstanden. Damit zahlt sich die Investition auch langfristig aus. Sollten die Kinder später einmal ausziehen, lassen sich die attraktiven Wohnräume im Obergeschoss als abgeschlossene Etagenwohnung vermieten. Auch von außen ist die Verbindung von Altbau und modernem Dachgeschoss perfekt gelungen, findet die Baufamilie: „Das Ergebnis sieht hervorragend aus – es ist jetzt ein komplett neues Haus.“ Zukünftig wird also auch Familie Auert die Zimmerei Johnsen weiterempfehlen. „Der DachKomplettBetrieb hat sich exakt an sämtliche Abmachungen gehalten und einwandfreie Arbeit geleistet. Alles in allem ein wirklich sehr gutes PreisLeistungs-Verhältnis. Und es ist genauso geworden, wie wir es uns vorgestellt haben“, freut sich Iris Auert über ihre neu entstandene „kleine Villa“ in Lütjensee.
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Zimmerei Andreas Johnsen JZ_cjj\c]\ik`^\j9Xl\e Schlüsselfertiges Bauen GXjj`m_lj\i Passivhäuser B]N+'$&B]N-'$?lj\i KfW40-/KfW60-Häuser Dachaufstockung ● ● ● ●
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Fotos: QVDK
Über den Winter gingen Fachleute ans Werk. Nach dem Abriss des alten Walmdachs stockten die Zimmerer im Dezember den Dachstuhl mitsamt neuen Dachgauben auf und bereits im Januar war die neue Dacheindeckung komplett. Im Inneren fanden derweil moderne Haus- und Heiztechnik Einzug. Das neue Dach erhielt eine umfassende Dämmung nach modernen Maß-
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Wie sehen Ihre wichtigsten beruflichen Stationen aus? Nach einer zwölfjährigen Tätigkeit als Architekt – und dies in den letzten Jahren fast ausschließlich im Holzbau – habe ich mehrere Jahre bei der Arbeitsgemeinschaft Holz in Düsseldorf für den Informationsdienst Holz u.a. als Fachberater für die Verwendung von Holz im Bauwesen gearbeitet. Ab 2002 haben mein Kollege Arnim Seidel und ich die Fachagentur Holz gegründet, die bis heute Informationen über Holz als Baustoff für diverse Institutionen der Branche erarbeitet und publizistisch aufbereitet haben. Gleichzeitig begann meine gutachterliche Tätigkeit, die ich heute als öffentlich bestellter und vereidigter Sachverständiger für Schäden an Holzkonstruktionen ausübe.
Projektleiter Martin Mohrmann berät Handwerker bei technischen Fragen bishin zu projektbezogenen Maßnahmen
Was ist Ihre persönliche Zielsetzung als Leiter des Holzbauzentrums? Das Holzbauzentrum bietet uns hier im Norden die besondere Möglichkeit, sehr intensiv etwas für den Holzbau – für die Holzbaukultur, die Holzbauarchitektur zu tun. Ich möchte mitwirken, dem Holzbau auch in Schleswig-Holstein den Stellenwert zu kommen zu lassen, wie er ihn z.B. in südlichen Bundesländern oder auch im benachbartem Ausland bereits zu Recht hat. das eigene haus
Wenn es uns gelingt, die Qualitäten und das dazu notwendige Wissen den Planern, Ingenieuren und Ausführenden zu vermitteln, wird die Holzbauweise – und auch die Branche – in diesem Bundesland zukünftig eine gewichtige Rolle spielen. Dies wird sich messbar dann in der Zunahme von Aufträgen niederschlagen.
spezielle, ggf. sogar projektbezogene Aus- und Fortbildungsmaßnahmen durchzuführen. Wie können Sie die Mitglieder des Baugewerbeverbandes darüber hinaus konkret unterstützen? 1. Indem die BGV-Mitglieder, die sich mit Holzbauweisen beschäftigen, also insbesondere die Zimmerer, die bereits erwähnte fachtechnische Beratung bei mir abrufen können.
Was soll dieses Projekt insgesamt bewirken? Im Vordergrund steht ganz eindeutig die Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit der Betriebe. Durch technische und planerische Beratungsleistungen des Holzbauzentrums für Auftraggeber soll eine Wechselwirkung erzeugt werden, einerseits Aufträge in Holzbauweise zu stärken, andererseits diese durch kompetente Betriebe aus SchleswigHolstein ausführen zu lassen. Über den Projektträger Baugewerbeverband Schleswig-Holstein soll dies in einem ersten Schritt so laufen, dass die Landesfachgruppe Zimmerer und alle Innungsbetriebe, die mit holzverarbeitenden Tätigkeiten umgehen, eine kostenlose technische Fachberatung bei mir abrufen können. Dies betrifft Fragen von DIN bis zur bautechnischen Umsetzung. Zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit gehört ferner, über das Holzbauzentrum Angebotsleistungen und Informationen zu bündeln und weiter zu reichen, darauf aufbauend auch
Das HBZ soll die Holzbaukultur und -Architektur in Schleswig-Holstein voran bringen
2. Indem z.B. im Rahmen des Konjunkturprogrammes II Beratungsund Aufklärungsarbeit durch das Holzbauzentrum für Auftraggeber zur Verfügung gestellt wird, um Alternativen in Holzbauweisen aufzuzeigen und in Aufträge zu münzen. Wir haben die Zimmererbetriebe aufgefordert, mir Projekte zu benennen, die auch für Holz interessant sind. Ich setze mich dann mit den verantwortlichen Auftraggebern in Verbindung. 3. Projektbezogene Aus- und Fortbildungsmaßnahmen zusammen mit den Schnittstellen aus dem Meisterhaftsystem anzubieten, um uns bekannte Projekte so anzugehen, dass die Chance für eine Beauftragung für die teilnehmenden Betriebe erhöht wird. Beispielsweise durch Erfassung und Koordination
BAUEN MIT HOLZ
Holz ist als Baustoff gefragt wie nie. Im Unterschied zum Süden der Republik bestehen in Schleswig-Holstein deutliche Entwicklungspotenziale.
it dem neuen Holzbauzentrum Schleswig-Holstein (HBZSH) bietet der Baugewerbeverband allen seinen Mitgliedern ab sofort umfangreiche Unterstützung. Die BAU aktuell-Redaktion sprach mit dem Projektleiter Dipl.-Ing. Martin Mohrmann.
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Foto: Holzabsatzfonds
Kostenlose technische Fachberatung und Projektunterstützung von speziellen Leistungsprofilen der Betriebe von industrieller Teil- und Vorfertigung bis hin zu besonderen Bauanforderungen. Und indem 4. ein Netzwerk unterstützt und geführt werden soll, in dem sich Auftraggeber, Architekten und Ingenieure sowie Bauausführungsseite mittelfristig austauschen und unterstützen sollen. Ab wann können die Betriebe diese Leistungen in Anspruch nehmen und wie lange und unter welchen Bedingungen geschieht dies? Als Projektleiter des HBZ SH stehe ich ab sofort mit diesen Leistungen zur Verfügung. Für die Dauer des Projektes von zunächst drei Jahren sind diese Leistungen für alle kostenlos. Mit Ablauf dieser Frist wird eine wirtschaftliche Eigenständigkeit angestrebt.
Gesunde Wohnumgebung Naturbelassene Holzoberflächen haben Vorteile für Allergiker 25-30 Prozent der Bevölkerung leiden unter Allergien. Für sie und alle allergiegefährdeten Menschen ist eine gesunde Wohnumgebung wichtig, die Allergieauslöser wie Schimmelpilze, Keime und Hausstaubmilben eindämmt.
Foto: Holzabsatzfonds
BAUEN MIT HOLZ
Neues Holzbauzentrum im Norden
Was unterscheidet das HBZ von anderen Dienstleistern? Der Baugewerbeverband Schleswig-Holstein hat sich als Projektträger viel Arbeit mit einer Schwachstellenanalyse für den Holzbau in SchleswigHolstein gemacht. Zusammen mit den im Beirat vertretenen Partnern ist dabei für das Holzbauzentrum etwas herausgekommen, das es in Deutschland in dieser Form sonst nicht gibt. Dass nämlich neben einer Verbandsplattform nicht nur die technische Fachkompetenz nunmehr in Schleswig-Holstein zur Verfügung steht, sondern darüber hinaus auch Kompetenzen und Fähigkeiten vorhanden sind und entwickelt werden, um für Auftraggeber und Auftragnehmer Leistungen anzubieten, die auch projektbezogen in Aufträge münden können. Also eine sehr praxisorientierte und auf Auftragssteigerung hin ausgerichtete Tätigkeit. Das Holzbauzentrum Schleswig-Holstein erreicht man über
[email protected] und Telefon 0431/ 5354721.
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Entlüftung oder durch drei Mal tägliches Stoßlüften unterstützt ein allergikergerechtes Raumklima. In Holzhäusern ist Schimmelbildung
übrigens nicht zu befürchten, denn die guten Dämmeigenschaften des Holzes schützen vor kalten feuchten Raumecken, dem Lebensraum der
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aturbelassene Holzoberflächen wirken antibakteriell, Keime können auf ihnen nicht wachsen“, erklärt Heino von Rantzau von der Initiative Pro Massivholz. „Außerdem ist Holz antistatisch, was besonders für Hausstauballergiker wichtig ist.“ Denn Oberflächen, die sich elektrisch aufladen, ziehen aufgewirbelten Staub an. Leicht zu reinigende Holzfußböden verringern die Staubbelastung weiter. Bei gereizten Atemwegen, einem typischen Allergiesymptom, ist eine Luftfeuchtigkeit zwischen 30 und 55 Prozent optimal. Holz als Baustoff und Möbelmaterial fördert dieses Wohlfühlklima, indem es bei Bedarf überschüssige Feuchtigkeit aus der Luft aufnimmt oder an die Raumluft abgibt. Schimmelpilze – oft Auslöser von Allergien – können bei dieser Luftfeuchtigkeit nicht gedeihen. Regelmäßiges Lüften mit einer Anlage zur kontrollierten Be- und
Schimmelpilze. Nähere Informationen zum Thema „Bauen mit Holz“ finden Sie im Internet unter www. infoholz.de.
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Ein Gebäude aus unverleimtem Massivholz, entwickelt aus dem Blockhaus, doch mit bauphysikalischen Bestwerten, das ist Holz100.
re-natur sind Spezialisten für Dachbegrünungen, Kleingewässer und Stauden Das OASE-Heilhaus setzt nicht allein unter therapeutischen Aspekten innovative Akzente, sondern auch als Gebäude an sich. Die Begrünung seiner Dächer lag bei der re-natur GmbH. Das in Ruhwinkel bei Wankendorf ansässige Unternehmen blickt auf eine fast vierzigjährige praktische Erfahrung mit Gründächern zurück. Und deshalb begegnen wir immer wieder dem Namen re-natur, wenn es um lebendige Dächer geht.
ar nicht weit vom OASE-Heilhaus entfernt finden wir beispielsweise die Öko-Feriensiedlung Augustenhof bei Dahme. Das Gemeinschaftshaus und die 30 Ferienhäuser tragen Material von re-natur. Mehrere auffällige Einfamilienhäuser in Tonnendachweise sind als Beispiel genannt und außerdem fast eine ganze Gebäudezeile am Rande einer Neubausiedlung in Flintbek, wo die Dachbegrünung zur Bauauflage gehörte. Bürogebäude in Kiel, das steile Dach eines Gemeindehauses in Eckernförde und das noch steilere eines Pyramidenhauses in Neumünster. Die Reihe ließe sich noch lange fortsetzen. Paul Schwedtke, Gründer und Inhaber von re-natur, freut sich über das breite Spektrum der in all den Jahren geschaffenen Dach-Lebensräume und erinnert sich auch gern immer wieder an die Individualität der meisten seiner Kunden. „Es ist ja bis heute so, dass Gründächer das Ergebnis einer sehr bewussten Entscheidung von Bauherren und Architekten sind,“ meint er. „Sehr oft gehen sie mit individuellen Ideen und Umsetzungen bezüglich des Bauens insgesamt einher.“ re-natur liefert Folien und sämtliches Zubehör für Dachbegrünungen wie auch für Kleingewässer, das eigene haus
hierbei vom Sumpfklärbeet bis zum Schwimmteich. Dazu dann auch – aus eigenem Gärtnerbetrieb – die Stauden für Dächer und Teiche. In Einzelfällen übernimmt man die Abdichtung von Dächern und Teichen selbst. Vor allem aber sieht sich das Fotos: Herwig Klemp
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in Flensburg vorgestellt. Entstanden ist die viel beachtete Anlage in den Jahren von 2000 bis 2006. Es gibt hier freistehende Einfamilienhäuser, Doppelhäuser, Mehrfamilienhäuser. Das entspricht den unterschiedlichen Wünschen und Lebensentwürfen der „Dorf“-Bewohner. Die Abstände zwischen den Wohneinheiten reflektieren Gedanken über die richtige Distanz: nicht zu nah, aber auch nicht zu weit voneinander entfernt. Man kennt sich, man respektiert sich und das Bedürfnis nach eigenem Raum. Mittendrin das gemeinsam finanzierte und getragene Gemeinschaftshaus.
Holzfassaden und begrünte Dächer prägen die Öko-Siedlung „Alsterbogen“ in Flensburg
Unternehmen als Partner von Dachdeckern, Zimmereien, Garten- und Landschaftsbau. Stellvertretend für die von Paul Schwedtke geschilderte Erfahrungswelt rund um die Dachbegrünung sei die Öko-Siedlung „Alsterbogen“
Entstanden ist die Siedlung Stück für Stück. Haus für Haus wurde gebaut und verkauft. Es handelt sich um eine über Jahre wachsende Siedlung. Infrastruktur und soziale Strukturen entwickeln sich mit. Dadurch war die Anlage für eine lange Zeit Baustelle – und gleichzeitig lange auch „Abenteuerspielplatz“ für die Kinder. Die Bewohner verbindet der Wunsch nach einem nachhaltigen Lebensstil. Die Gebäude sind energiesparend in
Niedrigenergiebauweise aus einem möglichst großen Anteil nachwachsender Rohstoffe erstellt. Die negativen Auswirkungen der notwendigen Bodenversiegelung wurden durch begrünte Dächer gemindert. In der sechsjährigen Bauphase haben sich nicht nur die Bewohner der Siedlung zusammen gefunden. Auch der Bauträger und der Architekt, der Holzhausbauer, die Dachdecker und Dachbegrüner haben in langjähriger Zusammenarbeit gemeinsam und voneinander gelernt. Die Begrünung stellte eine spannende Aufgabe dar. Sehr vielfältig stellten sich die Dächer dar von flach bis stark geneigt, beschattet oder besonnt, als Pult- und Satteldächer. Die Wahl der Substrate und Pflanzen stellte ihre Anforderungen, die Berücksichtigung von Soglasten und Schubsicherung ebenfalls. Heute bietet die Siedlung einen Überblick über kürzlich angelegte, mittelalte und „alte“ Dächer und damit über verschiedene Entwicklungsstadien der Vegetation. Und während re-natur die letzten Dächer begrünte, nutzte man die Gelegenheit, die ältesten Dächer ein wenig auf zu düngen.
re-natur GmbH Charles-Ross-Weg 24 24601 Ruhwinkel Tel. 04323/ 90 10-0 www.re-natur.de
Dachkrone auf dem 16-eckigen OASE-Heilhaus in Neustadt-Rettin
Holz100 der gesündeste und ökologisch konsequenteste Baustoff,“ betont Ole Schulz. Die einstoffliche Bauweise hat noch weitere Vorteile. Sie bietet eine absolute Sicherheit gegen Schimmelbildung, da es keine Möglichkeit der Tauwasserbildung gibt. Das erste Thoma Holz100-Haus der Firma Leben in Holz kann am 9. Mai von 13-17 Uhr besichtigt werden. Am 6. Juni referiert Erwin Thoma im OASE-Heilhaus über das Thema „Leben mit Wald, Holz und Mond – Gesundes Bauen und Wohnen mit Holz.“
Innenansicht eines der massiven Holzhäuser aus Österreich
Oer 2, 24872 Groß Rheide Tel. 04624 / 81 44 www.leben-in-thoma-holz.de
Stilvolle Raumgestaltung Stil-Tischlerei ist innovativ und zugleich der Tradition verbunden Von schlicht bis reichhaltig verziert, durch fast alle Epochen hindurch, begleitet Sie die Stil Tischlerei bei der Gestaltung der eigenen vier Wände: gemeinsam geplant und handwerksgerecht umgesetzt – bis ins Detail. So entstehen individuelle Lösungen an denen Sie sich lange erfreuen.
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as Angebot der Tischlerei reicht von Haus- und Zimmertüren über Möbel, Küchen, Wand- und Deckengestaltung, Ladenbau, Rekonstruktion alter Häuser bishin zur Dachisolierung und zum Ausbau. Bei den Stil-Türen ist jedes Türblatt ein Unikat, individuell aufgearbeitet und auf Maß eingepasst. Ob als Einzeloder Doppeltür, erhalten Sie neben zeitgemäßer Technik auf Wunsch ein antikes Erscheinungsbild. Eine solche Haustür schmückt jeden Hauseingang. Auch die Zimmertüren sind Originale. Hierzu werden Türfutter aus dem 19. Jahrhundert nachgebaut, inklusive profilierter Bekleidung. Schiebetüren können auch mit einem Synchronbeschlag gefertigt werden.
Die Innentüren werden naturbelassen gebeizt, gelaugt, geölt, gewachst und lackiert angeboten. Passend dazu gibt es Fuß- und Bekleidungsleisten mit OriginalProfilen, sowie Wand- und Deckenverkleidung mit Rahmen und Füllungen. Küchen gibt es individuell in Massivholz angefertigt, zeitgemäß, modern
oder als Komfortküche (Alten- und Behinderten gerecht). Die stilvollen Massivholz-Küchen werden handwerklich gefertigt und mit professioneller Technik ausgerüstet. Stil-Möbel sind Einrichtungskollektionen mit traditionell hoher Wohnkultur. Die Tischlerei fertigt Einbaumöbel ebenso wie zeitgemäße Einzelstücke oder auch detailgetreue Nachbildungen spezieller Epochen. Für exklusive Innenausbauten bietet man von der Beratung bis zur Montage alles aus einer Hand und alles aus wertvollem massivem Holz. Treppen werden gestemmt oder aufgesattelt, mit und ohne Setzstufe angeboten. Abgerundet wird das Leistungsspektrum der Tischlerei mit Wintergärten, Terrassenüberdachungen und Gartenelementen, Bodenbelägen, Rankgerüsten, Brücken, Zäunen, Lauben und Gartenmöbeln aus hochwertigen Gartenhölzern wie Bangkirai (Yellow Balau), Lärche oder Douglasie.
Fotos: Stil-Tischlerei
Die Welt der grünen Dächer
Foto: Hildegard Dyroff
ntwickelt wurde der Qualitätsholzbau von dem Forst-Ingenieur Erwin Thoma in Österreich, das noch heute ein traditionelles Holzbauland ist. Seit zehn Jahren wandert Holz100 langsam auch nach Norden. Mit dem
OASE-Heilhaus ist die Firma Thoma bei uns angekommen. Reines unbehandeltes Holz aus Hochlagen wird in ausgeklügelten Schichten zu einem massiven Element zusammengefügt. Verbunden werden die einzelnen Lagen mit der Jahrtausende alten Holzdübeltechnik – ohne Leim und ohne Metall. „Diese Bauweise hat uns dermaßen fasziniert, dass wir neben unserem Baugeschäft eine Tochterfirma gegründet haben, um Holz100 nach SchleswigHolstein zu bringen,“ sagt der erfahrener Zimmermeister und Geschäftsführer der Firma Leben in Holz, Ingwer Tams. Das besonders ruhige und resistente Mondholz, das bei abnehmendem Mond während der Saftruhe geschlagen wird, garantiert höchste Qualität und Jahrhunderte lange Haltbarkeit. Das massive Holzhaus bietet Bestwerte bei Wärmedämmung, Hitzeschutz, Brandsicherheit, Strahlenabschirmung und Erdbebensicherheit. „Auf diesem hohen bauphysikalischen Niveau ist
Foto: Leben in Holz
16-eckiges OASE-Heilhaus ist erster Thoma Holz100-Bau im Norden
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Gesünder leben im Massivholzhaus
Die Stil-Tischlerei fertigt Küchen ebenso wie Einbaumöbel oder einzelne Möbelstücke
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Das individuell nach Liste gefertigte Premium-Konstruktionsvollholz von Holz Ruser Die Anforderungen an modernes Bauholz für den konstruktiven Bereich sind bekannt. Trocken muß es sein – maximal 20% für Dachverbandsholz bzw. 18% für den Holzhausbau.
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Fotos: Holz Ruser
azu kommen in der Praxis die Forderungen der Verarbeiter nach schneller Verfügbarkeit, definierter Eigenschaften des Werkstoffs (Maßhaltigkeit, Formstabilität, Oberfläche) und individuellem Zuschnitt. Holz Ruser bietet mit seinem Konstruktionsvollholz (kurz KVH) namens Exakter für Architekten, Planer, Zimmerer und Bauherren genau die
Holz Ruser bietet mit den Exakter ein innovatives Produkt, dass das Bauen mit Holz noch wirtschaftlicher macht
Lösung: ein genormtes, güteüberwachtes und innovatives Produkt, welches die Anforderungen an einen zeitgemäßen Holzbaustoff noch wirtschaftlicher und rationeller als bisher erfüllt. Serviceorientiert wird auf noch so spezielle Kundenwünsche eingegangen.
Im Gegensatz zu anderen Herstellern fertigt Holz Ruser sein KVH wie Bauholz individuell nach Liste bis zu einem Querschnitt von 160x280 mm, stückgenau kommissioniert und ohne Verschnitt bis zu einer Länge von 13,20 m. Im Gegensatz zur herkömmlichen Optimierung von Konstruktionsvollholz aus Stangenware oder Systemlängen sind mengenmäßige Einsparpotentiale von bis zu 20 Prozent möglich. Es wird nur das in Rechnung gestellt, was auch tatsächlich bestellt und benötigt wird – ein Vergleich der sich doppelt auszahlt: kein Verschnitt, kein Zeitaufwand für die Manipulation. Zimmerer erhalten ihre Lieferung abbundgerecht gepackt, auf Wunsch exakt auf Fixlängen millimetergenau gekappt, jedes Bauteil mit Stirnseitenkennung und Paketzettel verpackt. Mühseliges Sortieren, Umstapeln oder gar Suchen von Hölzern als Bauteil sind bei Exakter Vergangenheit und das bei Lieferzeiten von in der Regel innerhalb einer Woche nach Bestellung. Über 60 Querschnitte sind so jederzeit schnell verfügbar. Holz Ruser ist seit Produktionsbeginn Mitglied in der „Überwachungsgemeinschaft Konstruktionsvollholz e.V.“ und stellt sich auch hier den höheren Anforderungen
an das Produkt. Seit dem 2.9.2008 besitzt die Firma auch noch ein weiteres Zertifikat, das den Qualitätsanspruch unterstreicht: das SKH-KOMO Produktzertifikat für „Keilgezinktes Holz für tragende Anwendungen“. Damit entspricht Exakter auch den strikten Anforderungen der niederländischen Bauordnung. Eine ständige eigene Kontrolle sowie die zweimalige Fremdüberwachung durch die Materialprüfungsanstalt Universität Stuttgart im Jahr stellen eine gleichbleibend hohe Qualität sicher. In Kombination mit absolut passgenauem Lohnabbund auf CNCgesteuerten Anlagen mit eigener Arbeitsvorbereitung bietet Holz Ruser dem Zimmerer seit Jahren zeitgemäße Systemlösungen für Dachverbandsholz, Holzhausbau und andere Konstruktionen.
Das KVH wird nach Liste gefertigt bis zu einem Querschnitt von 160x280 mm und einer Länge von 13,20 m
Ressourcen effizient nutzen Holzfachmesse Ligna in Hannover präsentiert neueste Technologien „Making more out of wood – Technologien für Ressourceneffizienz“ – so lautet das Motto der Ligna Hannover 2009, die vom 18.-22. Mai wieder Schauplatz der internationalen Holzbranche ist.
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uf der Holzfachmesse werden die neuesten Technologien und der Werkstoff Holz in seiner gesamten Bandbreite präsentiert. Die Veranstalter sind zuversichtlich, das avisierte Ziel von 1.800 Ausstellern auf 148.000 m² Ausstellungsfläche zu erreichen.
Die Lieferungen werden komissionsweise verpackt und auf Wunsch exakt auf Fixlänge millimetergenau gekappt
Die Fachmesse zeigt Beispiele für die energetische Nutzung von Holz wie z.B. Passivhaus-Fenster
Holz Ruser GmbH & Co. KG Kleine Heide 2, 24619 Bornhöved Telefon 04323/ 90 50 www.holzruser.de
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„Gerade in konjunkturell schwierigen Zeiten positioniert sich die Ligna als Weltleitmesse der Forst- und Holzwirtschaft und setzt mit ihrem Motto Ressourceneffizienz positive Impulse im Markt“, sagt Stephan Kühne von der Deutschen Messe. „Die Ligna ist weit mehr als ein Konjunkturbarometer. Sie prägt die Innovationszyklen und
darüber hinaus die gesamte Branche. Gerade bei sich verschlechternden wirtschaftlichen Rahmenbedingungen gewinnen Messen an Bedeutung. Sie geben der Branche Orientierung und einen Überblick über technologische Neuerungen. Die Ligna ist ein Motor für die Investitionsbereitschaft im Markt, das Leitthema Ressourceneffizienz im betriebswirtschaftlichen wie ökologischen Sinne so aktuell wie nie.“ Die neuen Technologien zur Ressourceneffizienz werden zum Investitionstreiber. Dies gilt für alle Angebotsbereiche. Auf der einen Seite geht es dabei um die gesicherte Versorgung mit dem Rohstoff Holz und die Schonung der Ressourcen durch nachhaltige Forstwirtschaft. Ebenso stehen der effiziente Einsatz des Rohstoffes Holz sowie der ökonomische Einsatz von Energie und Zeit bei den Herstellern von Holzbearbeitungsmaschinen im Fokus.
Zahlreiche anwenderorientierte Sonderpräsentationen, Seminare und Fachtagungen sowie internationale Kontaktbörsen und Kongresse runden das Ausstellungsprogramm der Holzfachmesse ab und tragen wesentlich zum Wissenstransfer und Networking bei. Zu den Highlights gehören innovative Lösungen im Holzbau, komplette Häuser in verschiedenen Bauweisen sowie Fassadengestaltung und Modernisierung. Präsentiert werden ausgezeichnete Gesellenstücke von Tischlern. Die ProWoodStiftung zeigt Ideen und Lösungen von der Forschung zur Fertigung. Der Bereich „Karriere mit Holz“ stellt Berufs- und Karrieremöglichkeiten vor. Dargestellt werden Lösungsansätze für die energetische Nutzung von Holz. Außerdem gibt es eine Passivhaus-Ausstellung und den Trendpavillon mit einer Präsentation ausgewählter innovativer Produkte.
Zu den Highlights gehören innovative Lösungen im Holzbau, u.a. komplette Häuser in verschiedenen Bauweisen
Schlechte Dämmung, alte Fenster, marodes Dach – in älteren Häusern geht jede Menge Heizenergie verloren. Ein Altbau verbraucht deshalb bis zu 90 Prozent mehr Energie als ein Neubau. Ein schlecht gedämmtes Haus ist nicht nur kostspielig für die Hausbewohner, auch der Umwelt kommt die verbrauchte Energie teuer zu stehen. Abhilfe schafft eine energetische Modernisierung oder gar Sanierung der Immobilie. Auf der Holzfachmesse Ligna (vom 18.-22. Mai) zeigt der Verband Niedersächsischer Zimmermeister auf einem 5.000 m² großen Gemeinschaftsstand, wie solche Lösungen aussehen können. Durch eine fachgerecht geplante und ausgeführte Modernisierung kann das Gebäude den aktuellen Stand der Technik erreichen und die strengen Anforderungen der Energieeinsparverordnung erfül-
len. Die Kreditanstalt für Wiederaufbau fördert diese Vorhaben. Als Altbau gelten übrigens Häuser, die vor 1978 gebaut wurden. Um eine gleichmäßige Wohnraumtemperatur von 21°C tagsüber und 15°-18°C nachts mit geringem Energieaufwand zu erreichen, sind gut gedämmte Außenbauteile wie Wände, Fenster oder Dächer Voraussetzung. Sie verhindern im Winter, dass Heizwärme entweicht, und im Sommer, dass sich die Räume aufheizen. Auch Holzfassaden sowie Aufstockungen schaffen einen effektiven Wärmeschutz. Das schont den Geldbeutel und das Klima. Besonders groß wird der Beitrag zum Klimaschutz, wenn Modernisierer den Bau- und Werkstoff Holz einsetzen. Der Baum nimmt das CO2 aus der Luft auf und lagert den enthaltenen Kohlenstoff ein. Wird Holz als Baustoff verwendet (beispielsweise als aufmontierte Verschalung auf einer bestehenden Fassade), verlängert sich diese Speicherwirkung um Jahrzehnte, wenn nicht gar Jahrhunderte.
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Massiv bauen mit Holz Vorteile mit „SH-Life Haus“ zu bauen: • Massiv und auch innen Holz, außen Stein oder Putz • Rohbauerstellung in 1-2 Tagen = regendicht • Trocken beim Einzug = Keine Restfeuchte • Schnelle Bauzeit = - 4 Wochen bei Trockenestrich - 6 Wochen bei Zementestrich • Keine Dämmung oder Gipskarton auf der Wohnraumseite der Wände • Langlebigkeit, da der Wetterschutz vor der Massivholzwand ist • Passgenauigkeit, da alles mit CNC geliefert wird • Keine Fugen, da die Wände bis 15m Länge in einem Stück geliefert werden • Ein unvergleichliches Wohnklima vom ersten Tag an
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Trotz des günstigen Preises sind Qualität und individuelle Planung selbstverständlich
Mauerdicke von einem Meter und mehr errichtet werden, um im Bereich Wärmedämmung die gleichen Werte wie ein richtig gedämmter Holzbau zu erreichen.
In Verbindung mit einem innovativem Heizsystem wie der Solar- oder Pelletstechnik ist diese Bauweise einer der zukunftssichersten und liegt daher voll im Trend. Das neue Energiesparhaus aus der „Elling Home Eco“Serie des Winsener Unternehmens Emil von Elling begeistert die Bauherren. „Ein wichtiges Argument ist sicherlich der Preis, denn praktisch jeder, der heute Miete zahlt, kann mit uns auch bauen“, so von Elling. Jedes Haus aus der Eco-Serie ist sowohl schlüsselfertig, als Ausbauhaus oder als Bausatz mit einer ausführlichen Anleitung zum Selbstbau lieferbar. Gerade bei letzterer Variante kann der Bauherr (bei Bedarf auch unterstützt durch einen Richtmeister) durch die sogenannte Muskelhypothek eine Menge Geld zusätzlich sparen. Dass trotz des günstigen Preises die Qualität stimmt und das Haus kein
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0815-Bau wird, versteht sich für die Firma von Elling von selbst. Jedes der Energiesparhäuser wird individuell für den jeweiligen Kunden entwickelt und die Gestaltung ist frei wählbar. Es werden Holzsprossenfenster und -türen sowie eine sichtbare Holzbalkendecke im Erd- und Dachgeschoss angeboten, was dem Ganzen ein unvergleichliches gemütliches Ambiente und einen ganz besonderen Flair verleiht. Daneben sind es eine Fülle von technischen Innovationen, wie die verstärkte 24 cm ökologische Zellulosedämmung und die Verwendung von nachwachsenden
Jedes Haus der Eco-Serie ist schlüsselfertig, als Ausbauhaus oder als Bausatz erhältlich
Rohstoffen, die gemeinsam mit einer Solar- oder Pelletsheizung Maßstäbe im Bereich Energiesparen und Lebensqualität setzen. Daher ist auch eine KfW-Förderung möglich. Als inhabergeführter Familienbetrieb am Rande der Lüneburger Heide hat sich Firma von Elling mit hochwertigen Bauten in Handwerkerqualität seit 1921 einen hervorragenden Ruf erworben. Anders als in industriellen Großbetrieben oder bei ausländischen Anbietern, ist die Firma ohne Wenn und Aber vor Ort immer für Sie da. So haben Sie von Anfang an einen festen Ansprechpartner, der Sie vom ersten Gespräch, über die Planung, bis hin zur feierlichen Übergabe begleitet. Durch die fachkundige Beratung und Planung der hauseigenen Architekten garantiert man Ihnen einen reibungslosen Ablauf und ein Haus, das wirklich Ihren Vorstellungen entspricht. „Bauen mit uns garantiert Qualität und mit Sicherheit ein gutes Gefühl“, so von Elling. Weitere Informationen erhalten Bauherren über die Internetseite www. elling-home.de oder unter Telefon 04171/ 70520.
Sichtbare Holzbalkendecken und Sprossenfenster sorgen für ein gemütliches Ambiente
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Massive Holzelemente mit den Vorteilen der Stein-auf-Stein-Bauweise Ein gutes Haus sollte ebenso massiv wie langlebig sein, einen hohen Wert schaffen und diesen auch langfristig erhalten.
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m eigenen Haus möchte man gesund wohnen und auch einen sinnvollen Beitrag für eine bessere Umwelt leisten. Alle diese Anforderungen erfüllt das „Life Haus“. Es bietet den Vorteil eines massiven und einschaligen Wand- und Deckenaufbaus wie bei Stein-auf-Stein-Bauweisen. Das „Life Haus“ besteht jedoch nicht aus Stein, sondern aus Holz, genauer gesagt aus OSB (Oriented Strand Board). Ausgangsbasis sind junge Kiefernstämme, deren Stammkerne in lange Holzstreifen aufgespalten und unter hohem Druck zu großen Elementen verbunden werden. Daraus stellt man Bauteile mit bis zu 15 Meter Länge, 2,80 m Höhe und 25 cm Stärke her. Ein solches Bauteil kann über fünf Tonnen wiegen. Der fertige Baustoff wird von Experten auch schon „Holzbeton“ genannt. Hier wirkt die Kraft der Natur. Diese innovative Bauweise bietet ein Maximum an Stabilität verbunden mit Gemütlichkeit und Wohnkomfort. Ein lokaler Partner (wie die Zimmerei Teegen in Neumünster) unternimmt alles, um die Wünsche der Bauherren zu verwirklichen und den Bau-
www.finlandia-holzhaus.de Dank der großen Bauteile ist der Rohbau bereits am zweiten Tag regendicht
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ablauf zu optimieren. Größtes Ziel ist es, dass die Bewohner in ihrem neuen Heim glücklich und zufrieden werden. „Das äußere Erscheinungsbild des Hauses wird durch ganz persönliche Vorstellungen bestimmt sowie durch den Bebauungsplan und Architektenentwurf,“ sagt Jens Ladehoff. „Hier bieten wir alle Möglichkeiten.“ Die Oberflächen sind schon im Rohbau für sofortige Malerarbeiten vorbereitet. Große fugenfreie Elemente
Fertighäuser sind Effizienzhäuser „Tag des deutschen Fertigbaus“ am Sonntag, dem 17. Mai Mit dem „Tag des deutschen Fertigbaus“ am Sonntag, dem 17. Mai 2009, unterstreichen die deutschen Hersteller von Fertighäusern ihre Sonderstellung im Bereich des energieeffizienten Bauens.
Die Wandelemente aus OSB-Holz haben eine Länge von bis zu 15 Metern
verhindern Rissbildungen und sorgen für eine raschen Baufortschritt. Schon am zweiten Tag ist das Haus regendicht. Den Einsatz des homogenen Baustoffes dankt das Haus seinen Bewohnern mit idealem Wärme- und Kälteschutz, einer hohen Ökoeffizienz verbunden mit extremer Wertigkeit und Langlebigkeit.
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auinteressenten können sich an dem bundesweiten Aktionstag über die moderne Fertigbauweise und Themen wie Energieeffizienz und individuelle Architektur aus erster Hand informieren. Das Motto des Fertigbautags lautet in diesem Jahr „Fertighäuser sind Effizienzhäuser“. „Wer seinen Haustraum schnell und komfortabel Realität werden lassen will, sollte sich für ein modernes Effizienzhaus in Fertigbauweise entscheiden“, sagt Dirk-Uwe Klaas, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes Deutscher Fertigbau (BDF). Deutsch-
lands führende Fertighaushersteller und Hausausstellungen präsentieren im Rahmen des Aktionstages alle Möglichkeiten, die umweltbewussten Bauherren mit der Holzfertigbauweise geboten werden. „Die Besucher erhalten an dem Mai-Sonntag einen umfassenden Einblick in die Welt des Fertigbaus, was für die Umsetzung eines geplanten Bauvorhabens sehr hilfreich ist“, so Klaas. Für den Aktionstag planen die Mitglieder des BDF ein interessantes Programm für Bauinteressenten. An verschiedenen Fertigungsstand-
orten in ganz Deutschland wird zu Produktionsbesichtigungen eingeladen. Auch Fachberatungen zu den Themen Finanzierung, Bauplanung und Grundstückssuche werden vielerorts angeboten. In zahlreichen Beispielhäusern können sich angehende Bauherren völlig kostenlos und unverbindlich ein ganz persönliches Bild ihres Traumhauses machen. Geplant sind außerdem Hausbauaktionen, bei denen potenzielle Hausherren live und hautnah mit dabei sein können. Abgerundet wird der Informationstag in den teilnehmenden Hausausstellungen von einem bunten Rahmenprogramm. Damit wird der Tag des deutschen Fertigbaus zum idealen Zielort für einen Sonntagsausflug mit der ganzen Familie.
Weitere Informationen gibt es beim Bundesverband Deutscher Fertigbau unter www.fertighauswelt.de oder über die kostenlose Hotline 0800/ 0023338.
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Die Welt des Bauens
Elegantes Raumwunder Mit guten Hausbau-Konzepten kleine Grundstücke optimal nutzen Das eigene Haus in der Stadt oder in stadtnaher Umgebung ist der Traum vieler Bauherren. Hohe Quadratmeterpreise verlangen eine anspruchsvolle Bauplanung zur optimalen Nutzung kleiner Flächen.
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as Grundstück hat uns meine Großmutter überschrieben“, erzählt Liv Küpper-Gharbi. Der Traum vom eigenen Heim ließ sich mit dem geschenkten Bauplatz so leichter realisieren, nur die Hausplanung auf dem nur 230 m² großen Grundstück schien eine Herausforderung zu werden. „Es war natürlich klar, dass wir in die Höhe bauen mussten, aber wir hatten keine Vorstellung, was man auf dieser Grundfläche errichten könnte. Wir wollten nur kein schlichtes und für uns langweilig wirkendes Einzelteil eines Reihenhauses haben“, so die Meinung der Bauherren. Das Konzept ihres Baupartners hat die 26-jährige Mainzerin und ihren Mann Zied sofort überzeugt. 130 m² Wohnfläche verteilen sich über zwei Vollgeschosse, wobei das Obergeschoss ohne Dachschrägen für eine maximale Flächennutzung sorgt. Im Erdgeschoss wurde mit Ausnahme des Gäste-WC und des Abstellraums auf Türen verzichtet. Der Eingangsbereich, die Küche sowie der Wohnund Essbereich gehen harmonisch ineinander über und sind trotzdem jeweils getrennte Bereiche.
Als modernes Gestaltungselement befindet sich im Gäste-WC ein Bullaugen-Fenster
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das eigene haus
Für die Platzierung der Treppe wurde die Mitte des Hauses gewählt. So wurde gleichzeitig eine Unterteilung zwischen der Küche und dem fast 28 m² großen Wohnbereich geschaffen. Durch mehrere große Fensterelemente im Erd- und Obergeschoss ist das elf Meter lange Haus von Süd-Westen her lichtdurchflutet. Viele Fenster am Haus sorgen aber nicht nur für eine helle Wohnatmosphäre, sondern sind gleichzeitig architektonische Gestaltungselemente. An der Eingangsseite wurden für das Gäste-WC und das Badezimmer zwei runde Fenster gewählt. Weitere
schmale Lichtstreifen erstrecken sich haushoch über zwei Etagen und die Küche hat ein Fensterelement über die Hausecke erhalten. Da der Entwurf von ECO System HAUS die Bauherren begeisterte, wurde die Grundriss-Idee auch in den Katalog aufgenommen. Trotz umfangreicher Vorschläge des norddeutschen Bauunternehmens haben Kunden bei allen Haustypen freie Wahl bei der Raum- und Grundrissgestaltung. Weitere Infos gibt es auf der Homepage www.eco-haus.de und über die kostenfreie Servicerufnummer 0800/ 6022206.
Formvollendet: Im Badezimmer ergänzen sich runde und eckige Elemente harmonisch
Wie sieht der Verblender Ihrer Wahl im Verbund aus? Wie wirken Pflastersteine, die in Mustern verlegt wurden? Und wie spiegelt sich das Licht auf einer Fläche der ausgewählten Dachpfanne? In den großen MusterParks der team baucenter Schleswig-Holstein werden unter anderem Terrassensteine, Dachziegel, Verblendsteine und Gartenzäune präsentiert. Architekten, Unternehmer und Privatkunden kommen gern hierher und lassen sich inspirieren. Schließlich gibt es im team baucenter Produkte, die es anderswo nicht gibt! Sie haben Fragen? Nutzen Sie die kompetente Fachberatung in Ihrem team baucenter. Kommen Sie zu uns: Staunen, schauen, anfassen - fühlen.Auch am Wochenende - 365 Tage im Jahr, rund um die Uhr. team baucenter GmbH & Co. KG - acht Mal in Schleswig-Holstein: > 24852 Eggebek, Hauptstraße 21, Tel.: 04609 55-0 > 24119 Kiel-Kronshagen, Eckernförder Str. 209, Tel.: 0431 54009-0 > 24848 Kropp, Bahnhofstraße 27, Tel.: 04624 8058-80 > 24977 Langballig, Westerlück 3, Tel.: 04636 977-30 > 23730 Neustadt i.H., Eutiner Straße 33, Tel.: 04561 516-0 > 24392 Süderbrarup, Schleswiger Straße 64, Tel.: 04641 9250-550 > 25782 Tellingstedt, Südermühle 1, Tel.: 04838 7854-0 > 24997 Wanderup, Husumer Straße 20, Tel.: 04606 82-0
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Heike Müller deutet stolz in ihren Schlafraum im Obergeschoss. „Hier einen Kamin hinzustellen anstatt ins Wohnzimmer kann auch Feng Shui bedeuten,“ sagt sie. Heike Müller fühlt sich glücklich in ihrem Neubau in Südergellersen.
iel der Feng Shui-Philosophie ist eine Harmonisierung des Menschen mit seiner Umgebung, die durch eine besondere Gestaltung der Wohn- und Lebensräume erreicht werden soll.
Das Einfamilienhaus wurde vom Architekten für die Heilpraktikerin maßgeschneidert
Das ist Heike Müller mit ihrem neuen Zuhause voll und ganz gelungen. Wer das Gebäude betritt, fühlt sich wohl. Warme Pastell-Farben von Gelb über Grün bis Rot schmeicheln der Seele. Liebevolle Details fesseln das Auge, beispielsweise die in die Wand eingelassenen Kerzenaltäre oder die Heil- und Edelsteine, mit der die Heilpraktikerin an einer Stelle den Parkettfußboden an die Wand hat anschließen lassen.
„Mit dem fertigen Haus in Resonanz gehen zu können, verlangt intensive Planung und einen ständig währenden und immer wieder in Frage zu stellenden Prozess“, sagt Bauherrin Müller. „Ein Haus nach Feng ShuiPrinzipien organisch zu entwickeln, die Individualität des Bauherren im Material und im späteren Baukörper einzuweben, widerspricht eigentlich den knallharten Gesetzen des Baugewerbes“, ergänzt Bauunternehmer Lars Peters. „Wer das realisieren will, benötigt Hingabe für seinen Beruf und nicht nur das Auge für den Profit.“ Realität geworden ist die Symbiose aus Philosophie und Handwerk durch das Architekturbüro Dockendorf. Bauherrin Müller: „Ich wollte beispielsweise ein organisches Baumaterial für mein Badezimmer. Nach langem Suchen und Kalkulieren haben wir dann Platten mit Kieselsteinen gefunden und sie schließlich auch in die Gesamt-Bausumme hineingerechnet bekommen. Das ist ein Engagement meines Architekten, das ich als überdurchschnittlich empfinde, weil er mir immer wieder Mut gemacht hat, meinen Weg zu gehen.“ Auch der Schnitt der
Grundstücke in der Metropolregion Wohnräume sei das Ergebnis einer sehr bewussten Auseinandersetzung mit ihrem eigenen Ich gewesen, sagt Frau Müller. Das Wohnzimmer ist übersichtlich proportioniert, grenzt dafür aber an einen üppigen Garten, der wie-
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derum in Feldern ausläuft und am Horizont von einer Baumgruppe eingegrenzt wird. Das Gefühl von Weite und Freiheit sind deshalb auch mit knappen Budgets zu realisieren. Bei aller Individualität stimmen auch die Eckwerte des Hauses, das energieeffizient gebaut und TÜV-zertifiziert ist. Bauunternehmer Lars Peters ist stolz wie Oskar: „Dieses Haus passt wie ein Maßanzug. So etwas können eigentlich nur wir.“ Infos unter www. generalbau-peters.de
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Gerade im Frühjahr planen viele Häuslebauer ihr Projekt. Die LEG Entwicklung GmbH ist bei allen Fragen rund um das Grundstück ein kompetenter Partner und hat insbesondere in der Metropolregion Hamburg attraktive Grundstücke im Angebot.
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argteheide – Eine Handbreit von Hamburg entfernt Vor den Toren der Weltstadt Hamburg und doch mitten in der Natur. Umgeben von breiten Grünstreifen, Bächen und Seen liegt das neue Wohngebiet „An der Trabrennbahn“ in Bargteheide.
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Attraktive Baugebiete in mehreren Städten des „Hamburger Speckgürtels“
Lars Peters überreicht der Bauherrin ein Zertifikat über das Qualitäts-Kontrolling
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Warme Pastell-Farben in den Wohnräumen schmeicheln der Seele
Hier lebt man mitten im Grünen und doch recht nah zur Weltstadt Hamburg
Die aufstrebende Stadt im „Hamburger Speckgürtel“ bietet ein breites Infrastrukturangebot. Kindertagesstätten und Schulen, Ärzte, Apotheken und Einkaufsmöglichkei-
ten finden sich in der Stadt und sind einfach zu erreichen. In Bargteheide werden von der LEG noch Einzelund Doppelhausgrundstücke angeboten. Die Grundstücksgrößen liegen zwischen 525 und 840 Quadratmetern. Glinde – der Traum für junge Familien vom Eigenheim An der „Alten Wache“ in Glinde im Kreis Stormarn lässt die LEG in Kooperation mit der Dein-HausUnternehmensgruppe einen neuen Ortsteil entstehen. In den exklusiven Stadtvillen, Reihen-, Doppel- und Einzelhäusern können individuelle Wohnträume verwirklicht werden. Der neue Ortsteil ist vor allem für Familien reizvoll, da Kindertagesstätten, fast alle Schulenformen einschließlich eines Gymnasiums, Spiel- und Sportplätze sowie zahlreiche Geschäfte in Glinde bereits vorhanden sind. Ein erheblicher Teil der Grundstücke für die Einzel-, Doppel- und Reihenhausbebauung wird voraussichtlich im Juni 2009 erschlossen sein und an die Bauherren übergeben werden können, sodass sich kurz darauf in vielen Bereichen die Baukräne drehen werden.
Trittau – Wohnen im Grünen Mitten im Naherholungsgebiet Stormarnsche Schweiz liegt Trittau. Trotz der ländlichen Beschaulichkeit ist die Freie und Hansestadt Hamburg mit ihrem schnellen Pulsschlag nicht fern. Hamburg-Rahlstedt ist über das gut ausgebaute Verkehrsnetz nur 18 km, die Hamburger Innenstadt 33 km entfernt. In der hervorragend gelegenen Theodor-Steltzer-Straße wurde von der BIG-Gewerbebau ein Wohngebiet mit 42 Grundstücken erschlossen. Die Grundstücke sind insbesondere für die Bebauung mit Einzel- und Doppel- sowie Reihenhäusern vorgesehen. Seit dem Vertriebsbeginn 2007 konnte der überwiegende Teil der Grundstücke vermarktet werden. Rund 17 interessante Bauplätze stehen den Bauherren noch zur Verfügung und werden von der LEG verkauft. Elmshorn – Nur noch wenige freie Baugrundstücke Das schleswig-holsteinische Oberzentrum Elmshorn ist bekannt für seine Baumschulen. Hier hat die BIG-Gewerbebau vor fünf Jahren begonnen, Einfamilien- und Doppelhausgrundstücke auf dem Grundstück einer ehemaligen Pflanzung zu erschließen. Im Karl-Carstens-Ring ist daraus ein schönes und modernes Neubaugebiet entstanden, in dem viele Familien ein neues Zuhause gefunden haben.
Die Bebauung des Gebiets ist schon weit fortgeschritten. Der Endausbau der Straßen, Wege und Grünflächen erfolgt in diesem Frühjahr. Wer Interesse hat, sich eines der Grundstücke zu sichern, sollte schnell zuschlagen, Fotos: LEG
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Individuelles Wohnhaus nach Feng Shui-Prinzipien
Fotos: Karsten D. Hinzmann
BESSER BAUEN
Wohnen in harmonischer Umgebung
Da die Bauplätze in der Metropole sehr begrenzt sind, zieht es viele Baufamilien ins nahe Umland
da nur noch wenige freie Bauplätze vorhanden sind. Weitere Informationen gibt es telefonisch bei Ilka Büll und Frank Gietzelt unter 0431/5468-436 bzw. -424 sowie unter www.leg.de im Internet das eigene haus
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Wohn-Riester, Wohnungsbauprämie und Arbeitnehmer-Sparzulage Vier von fünf der 18- bis 34-Jährigen in Deutschland wünschen sich ein eigenes Haus. Der Immobilienerwerb ist meist die größte private Investition im Leben.
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Verbraucherschutz am Bau seit 1976
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Wohnungsbauprämie Eine effektive Starthilfe vor allem für junge Sparer mit einem zu versteuernden Jahreseinkommen bis 25.600 Euro (Singles) ist die Wohnungsbauprämie (WoP). Wer zwischen 50 und 512 Euro auf einen Bausparvertrag einzahlt, erhält 8,8 Prozent WoP im Jahr – also bis zu 45 Euro. Die Prämie gibt es seit 2009 aber nur, wenn das angesparte Geld für wohnwirtschaftliche Zwecke, also für den Bau, Kauf oder die Modernisierung von Wohneigentum verwendet wird. Das war bei rund 80 Prozent der WoPSparer bisher ohnehin der Fall. Bei jungen Leuten unter 25 Jahren macht der Staat eine Ausnahme: Sie können nach sieben Jahren frei über das gesamte Guthaben verfügen. Diese Sonderregelung kann jeder Sparer aber nur einmal in Anspruch nehmen. Arbeitnehmer-Sparzulage Viele Arbeitgeber unterstützen ihre Mitarbeiter zusätzlich zum Gehalt mit vermögenswirksamen Leistungen (vL) bis maximal 480 Euro pro
Riester-Bausparvertrag Gänzlich unabhängig von Einkommensgrenzen ist die WohnRiester-Förderung. Wer eine eigene Immobilie baut oder kauft und diese selbst bewohnt, erhält seit dem 1. Januar 2008 für die Finanzierung die selben Zulagen und gegebenenfalls Steuervorteile wie für andere Riester-Produkte (Geldrente). Auch Wohnbaudarlehen und Bausparverträge werden gefördert.
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Starter-Bonus für junge Sparer Für junge Riester-Bausparer unter 25 Jahren gibt es noch einmal 200
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Der Staat fördert das Bausparen auf unterschiedliche Weisen, um den Erwerb von Wohneigentum zu erleichtern
Euro extra. Dieser Starter-Bonus wird einmalig gewährt und im ersten Beitragsjahr zusammen mit der Grundzulage automatisch gutgeschrieben – so können sich junge Sparer zum Start über bis zu 354 Euro Zulagen freuen.
Foto: Roth Massivhaus
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ohneigentum oder Miete – darüber entscheidet vor allem das monatliche Nettoeinkommen eines Haushaltes. Das bestätigt die aktuelle Einkommens- und Verbraucherstichprobe 2008 des Statistischen Bundesamts. Ab einem Einkommen von durchschnittlich 2.600 – 3.600 Euro netto wohnen zwei Drittel der Haushalte in den eigenen vier Wänden. Bei Haushalten, die im Schnitt weniger als 900 Euro zur Verfügung haben, z.B. Auszubildende, ist der Eigentümeranteil am niedrigsten. Doch die meisten jungen Menschen wünschen sich Wohneigentum. Wer früh beginnt, regelmäßig einen kleinen Betrag beiseite zu legen, kann diesen Wunsch später leichter in die Tat umsetzen. Ein Bausparvertrag hilft dabei und macht die Finanzierung planbar. Für Sicherheit sorgt das günstige Bauspardarlehen, denn die Konditionen stehen bereits bei Vertragsabschluss fest. Ein weiteres Plus: Der Staat fördert das Bausparen.
Für jeden förderberechtigten Erwachsenen gibt es 154 Euro im Jahr, für jedes Kind 185 Euro und für Kinder ab Geburtsjahr 2008 sogar 300 Euro. Die vollen Zulagen bekommt, wer vier Prozent seines sozialversicherungspflichtigen Brutto-Vorjahreseinkommens in den Riester-Vertrag einzahlt (max. 2.100 Euro, inkl. Zulagen).
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Schneller ins Eigenheim
Jahr. Für diese kann der Sparer beim Finanzamt Arbeitnehmer-Sparzulage beantragen. Mit neun Prozent gefördert werden jährliche Einzahlungen bis zu 470 Euro, das sind maximal 43 Euro im Jahr. Auch wer keine vL erhält, kann in den Genuss der Zulage kommen, indem er sich Teile seines Gehalts direkt auf das Bausparkonto überweisen lässt. Das zu versteuernde Jahreseinkommen darf 17.900 Euro (Singles) jedoch nicht überschreiten.
Grafik: LBS
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HAUSBESICHTIGUNG
5. Hamburger Bau-und Immobilientage 16. und 17. Mai 2009 10.00 bis 18.00 Uhr HH-Heiligengeistfeld Häuser Grundstücke Wohnungen Finanzierung Ausbau Umbau Wintergärten Haustechnik Energieberatung Veranstalter:
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Eintritt: 3 Euro Kinder frei
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Das Quartier Jahnhöhe bietet ein optimales Umfeld für Familien
Neue Vorschriften verändern den Hausbau grundlegend
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eben reichlich Natur findet man sechs unterschiedliche Haustypen in lebendiger Architektur, die durch variable Innenraumaufteilung an die Bedürfnisse der Bewohner angepasst werden können. „Sie erleben Wohnqualität auf einem abwechslungsreichen Gelände in einem verkehrsberuhigten, mit farblichen Akzenten gestalteten Quartier mit vielen Grünflächen,“ sagt Sanjai Sharma. „Um den Fahrzeugverkehr zu minimieren und die Grünflächen zu optimieren ist eine Tiefgarage mit insgesamt 32 Stellplätzen vorgesehen.“ Dort befindet sich auch die zentrale Heizanlage für das gesamte Wohngebiet. Jedes Haus erhält eine kontrollierte Be- und Entlüftungsanlage. Dabei wird über Zuluftventile im Bereich der Wohn- und Schlafräume Frischluft zugeführt, über die Sanitärräume und die Küche wird verbrauchte Luft abgeführt. Die Lüftungsanlagen verfügen alle über eine Wärmerückgewinnung aus der Abluft.
Beratung vor Ort Als Eigentümer einer selbstgenutzten Immobilie möchten Sie vielleicht den baulichen Zustand Ihres Hauses beurteilt bekommen? Oder interessiert Sie der Wert eines Grundstücks? Bei der Kaufübergabe oder bei Mieterwechseln ist eine Bauberatung vor Ort ebenso sinnvoll. Mängel werden fachmännisch protokolliert, nicht erledigte Bauleistungen werden beweiskräftig erfasst und dokumentiert. Als Kaufinteressent wüssten Sie vor Erwerb gerne mehr über den Zustand von Haus oder Wohnung? Kein Problem, eine Untersuchung der Problembereiche bei Dach, Außenwänden und Keller gibt Ihnen die notwendige Sicherheit. Jedes Haus kommt in die Jahre – Reparaturen und Modernisierungen stehen an. Was ist notwendig, welche Alternativen sind möglich und in welcher Reihenfolge sollen die Arbeiten ausgeführt werden? Brauchen Sie eine Baugenehmigung? Die Bauberatung hilft, mit dem Bau-Check, der umfassenden Immobilieninspektion. Für ein Mehr an Werterhalt und Sicherheit. Ist guter Rat wirklich teuer? Die Mitglieder des Grundeigentümer-Verbandes Hamburg erhalten kompetente Beratung zu festen Preisen. Die Kosten betragen 69 Euro je Stunde plus 30 Euro für die Anfahrt im Stadtgebiet Hamburg. Kosten für weitergehende Leistungen (z.B. Anfertigen von Schriftverkehr und Gutachten) werden nach Absprache mit dem Bauberater gesondert berechnet.
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Der Haustyp „Ahorn“ wird als Passivhaus errichtet. Der Heizenergieverbrauch eines Passivhauses liegt um ein Vielfaches unter dem eines Niedrigenergiehauses. Zudem ist der Wohnkomfort wesentlich verbessert. Das Passivhaus nutzt die in seinem Inneren vorhandenen Energiequellen wie die Körperwärme von Personen oder einfallende Sonnenwärme – die Heizung wird dadurch grundlegend vereinfacht.
Besondere Fenster und eine Hülle aus hochwirksamer Wärmedämmung in Außenwänden, Dach und Bodenplatte halten die Wärme schützend im Haus. Für kontinuierlich frische Luft ohne Zugerscheinungen sorgt eine Lüftungsanlage, in der eine hocheffiziente Wärmerückgewinnung die Wärme der Abluft wieder verfügbar macht. Im Rahmen des „Bauinteressenten-Frühlings“ finden im Musterhaus laufend Veranstaltungen statt, um Bauherren umfassen zu beraten. Jeden Donnerstag gibt es von 16-18 Uhr Besichtigungen mit Finanzierungsberatung der Hamburger Sparkasse. Weitere Informationen erhält man unter Telefon 040/ 20208282 oder auf der Homepage www.jahnhoehe.de.
Verband für Hausbesitzer Fachkundiger Partner für alles rund um die Immobilie Seit über 170 Jahren steht der Grundeigentümer-Verband in Hamburg Hausund Grundbesitzern zur Seite. Mit seinen über 30.000 Mitgliedern ist der Verband die starke Interessenorganisation der privaten Grundbesitzer in Hamburg.
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n allen Fragen zu Recht, Steuern, Bautechnik, Vermietung und vielem mehr bietet der Grundeigentümer-Verband umfassenden Service durch eigene Fachleute. Wenn Sie planen, Grundeigentümer zu werden oder es schon sind, sollten Sie dafür sorgen, dass die Erfahrung der Spezialisten des Grundeigentümer-Verbandes auf Ihrer Seite steht. In der persönlichen Rechtsberatung beispielsweise können komplizierte und komplexe Fragen behandelt und nach Durchsicht und Prüfung teils umfangreicher Unterlagen und Verträge Rechtsfragen umfassend und zufriedenstellend geklärt werden. Und dieses alles für nur 41 Euro Jahresbeitrag bei selbstgenutzten Einfamilienhäusern. Umfassende Beratungen bietet der Verband in jedem Bereich, der mit dem Eigentum an
Grund und Boden, Haus oder Wohnung zusammenhängt. Neben der Rechtsberatung werden beispielsweise auch Steuerberatung, Technische Beratung (auch vor Ort), Finanzierungsberatung, Wertermittlungsberatung und Gartenberatung angeboten. Die Flut von Paragraphen und neuen Gesetzesbestimmungen macht es privaten Haus- und Grundbesitzern immer schwerer, die Dinge selbst zu regeln. „Wir bieten Ihnen kompetente Beratung und führen Sie sicher durch den Paragraphen-Dschungel“.
Seit Januar ist das Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz in Kraft, und im Sommer bewirkt eine neue Verordnung, dass Neubauten viel besser gedämmt werden müssen als bisher.
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as Jahr 2009 macht Bauherren zu vorbildlichen Energiesparern. „Wer heute baut, sollte schon an die Energiespar-Vorschriften von morgen denken und in die Energieeffizienz seines Hauses investieren“, rät der Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes Deutscher Fertigbau (BDF), Dirk-Uwe Klaas. Dass Häuser in Zukunft weniger Energie verbrauchen sollen, ist ein vorrangiges Ziel der Politik. Aus gutem Grund, denn in Deutschland wird die meiste Energie nicht etwa für Industrie oder Verkehr, sondern zum Heizen von Gebäuden verbraucht. Deshalb müssen Altbauten aufwändig saniert werden und neue Bauvorhaben immer höhere Anforderungen an die Energieeffizienz erfüllen. Bauherren können also davon ausgehen, dass die Energiepolitik künftig noch stärkeren Einfluss auf den Hausbau haben wird. So gilt seit dem 1. Januar 2009 das Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz (EEWärmeG). Seitdem müssen bei jedem Neubau erneuerbare Energien oder ersatzweise eine verbesserte Dämmung eingesetzt werden. „Bauherren sollten die Wahlmöglichkeiten des Wärmegesetzes ausnutzen und in eine zukunftssichere Dämmung investieren“, rät Klaas. So
spart die Dämmung eines modernen Fertighauses etwa 100 Jahre lang Heizkosten, während die Heizungsanlage nach zwanzig Jahren wieder ausgetauscht werden muss.
zent geringeren Wärmeverlust der Haushülle vorschreiben. Doch weil damit die Ziele des Klimaschutzpakets der Bundesregierung noch nicht erreicht sind, ist für 2012 eine erneute Senkung des Energiebedarfs um weitere 30 Prozent vorgesehen. Kommen die Verordnungen wie geplant, muss in drei Jahren die energetische Qualität jedes Neubaus etwa
Foto: Gussek Haus
Das Neubaugebiet „Jahnhöhe“ in Hamburg-Harburg umfasst den Neubau von insgesamt 69 Wohneinheiten.
Die wichtigste Änderung im Baurecht wird aber die Novelle der Energieeinsparverordnung (EnEV) sein. Diese Verordnung stammt aus dem Jahr 2002, doch sie wurde bereits 2004 und zuletzt 2007 überarbeitet. Voraussichtlich im Juli 2009 wird die neue EnEV für Neubauten einen um 30 Prozent niedrigen Jahres-Primärenergiebedarf und einen um 15 Pro-
Fertighäuser erfülllen künftige Anforderungen an die Energieeffizienz schon heute – und zwar mit wenig Aufwand
einem heutigen KfW40-Energiesparhaus entsprechen. Ein Blick in die Zukunft der Energiespar-Vorschriften lohnt sich für Bauherren also im eigenen Interesse. Zwar darf jetzt noch
BESSER BAUEN
Bauherren werden zu Energiesparern
Foto: Züblin
BESSER BAUEN
Passiv bauen – aktiv wohnen
entsprechend der EnEV 2007 gebaut werden, doch wäre ein solches Haus schon 2012 zumindest auf dem Papier ein Energieverschwender. Was heute noch als besonders sparsames Bauvorhaben mit Fördermitteln belohnt wird, ist dann schon gesetzlich vorgeschriebener Mindeststandard. Die deutschen Hersteller von Holzfertighäusern haben sich – bedingt durch ihren natürlichen Baustoff – schon sehr früh mit ökologischem Bauen und der Konzeption von Energieeffizienzhäusern beschäftigt. Ihre Bauweise verschafft ihnen einen Vorsprung bei der Wärmedämmung, und die industrielle Vorfertigung sorgt dafür, dass die Häuser auch tatsächlich die geplante Energiespar-Qualität erreichen. Im Ergebnis können besonders sparsame Häuser sogar besonders gut aussehen. Ein Beweis dafür ist der bundesweite Wettbewerb „Effizienzhaus – Energieeffizienz und gute Architektur“ des Bundesbauministeriums und der Deutschen EnergieAgentur dena, an dem sich der BDF als Partner beteiligt. Wie attraktiv moderne Energieeffizienzhäuser in Fertigbauweise sind und welches Sparpotenzial in solchen Häusern steckt, erfahren Bauinteressenten im kostenlosen Ratgeber des BDF. Die Broschüre „Fertighäuser sind Energiesparhäuser“ ist unter www. bdf-ev.de erhältlich. Mehr zum Wettbewerb „Effizienzhaus“ unter www. wettbewerb-effizienzhaus.de.
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nnerhalb von fünf Jahren hat sich diese Messe zum größten Treff der Branche in der Metropolregion entwickelt. Das Buxtehuder MesseUnternehmen Festivitas geht davon aus, dass diesmal wieder rund 200 Aussteller die Chance nutzen werden, ihre Angebote in modernen Messezelten auf dem Heiligengeistfeld zu präsentieren. Die Ausstellervielfalt reicht von den klassischen Bauträgern über Makler, Kreditinstitute, Investment-Gesellschaften bis zu Bauhandwerk und Einrichtungsfirmen. Der Schwerpunkt der Veranstaltung liegt bei den Angeboten für potentielle Bauherren, Wohnungs-Interessierte und Anleger. „Die Besucher bekommen innerhalb kürzester Zeit einen umfassenden Überblick über Preise, Haustypen und die Hits in der Region,“ sagt Messeleiterin Gudrun Stephan. Das Angebot richtet sich auch an Städter, die im Umland Wohnungen, Häuser und Grundstücke suchen. Stephan: „Wir garantieren, dass bei diesen
5. Hamburger Bau- und Immobilientagen Grundstücke, Häuser und Wohnungen aus der gesamten Metropolregion angeboten werden.“ Insbesondere Hamburgs Süden wird besonders vertreten sein.
Sachverstand und Erfahrung Bauherren sollten auf eine individuelle Beratung bestehen
Auch in diesem Jahr gibt es in Hamburg eine Bau- und Immobilienmesse: „Bauen, Wohnen, Leben“ – unter diesem Motto stehen die 5. Hamburger Bau- und Immobilientage, die am 16. und 17. Mai auf dem Heiligengeistfeld veranstaltet werden.
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Meisterhaft bauen! stehen auf dem Heiligengeistfeld zur Verfügung. Die Öffnungszeiten sind an beiden Tagen von 10-18 Uhr. Der Eintritt kostet drei Euro.
Wer bauen möchte, der braucht dazu Geld, Zeit und Nerven. „Und seriöse Ratgeber“, betont Thomas Penningh, „denn Bauen ist ein komplexes Geschäft, in dem mit harten Bandagen um immer kleinere Gewinnmargen gekämpft wird.“
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Die Themen Klimaschutz und Energieeinsparung stehen in diesem Jahr besonders im Interesse der Veranstalter. Über 8.000 m² Messefläche
Die 5. Hamburger Bau- und Immobilientage präsentieren am 16./17. Mai auf 8.000 m² Angebote aus der gesamten Metropolregion
uf der Strecke bleibt dabei so mancher Bauherr, der sich allzu gutgläubig auf werbewirksame Festpreisangebote einlässt, die sich später als leere Versprechungen erweisen. „Die Erfahrungen machen wir seit unserer Gründung vor 33 Jahren“, resümiert der Vorsitzende des Verbands Privater Bauherren (VPB). „Der Bauherr, der meist nur einmal im Leben baut oder kauft, ist Laie und wird von ausgefuchsten Vertragspartnern schlichtweg über den Tisch gezogen.“ Um private Bauherren vor solchen Reinfällen zu bewahren, bemühen sich inzwischen zahlreiche Helfer aus unterschiedlichsten Professionen um die Klientel. „Wer sich einen Berater aussucht, der muss dabei einige
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Woran also erkennt der Bauherr den Helfer mit wahrem Sachverstand? Grundsätzlich sollte man strikt auf individueller Behandlung bestehen. „Beim Kauf einer Altimmobilie etwa, oder bei der energetischen Sanierung, beurteilt ein seriöser Bausachverständiger ein Objekt nicht nach standardisierten Checklisten oder vom Schreibtisch aus, sondern er sieht sich das Gebäude persönlich genau an. Er begutachtet Konstruktion, Haustechnik und Bauschäden immer vor Ort und macht dem Kaufinteressenten oder Hausbesitzer anschließend konkrete Vorschläge zu Sanierungsmaßnahmen und -kosten. Dabei bezieht er die persönlichen Wünsche und Kostenlimits seines Auftraggebers in die Lösungsvorschläge ein. Sucht der Bauherr Rat bei Bau oder Kauf eines neuen Objekts, dann begutachtet der Sachverständige zunächst alle Pläne und den Bauvertrag mit Bau- und Leistungsverzeichnissen. Er weist seinen Auftraggeber auf Vertragslücken hin und unterstützt ihn auf Wunsch bei der Nachverhandlung mit dem Anbieter. „Allerdings lehnen wir es strikt ab, gegen Provision lediglich den Preis des Anbieters zu drücken,“ schränkt der VPB-Vorsitzende ein. „Das ist nicht Aufgabe eines neutralen Sachverständigen. Wer sich nur auf das Reduzieren des Preises konzentriert, der kümmert sich nicht ums Wesentliche, der lässt wichtige bau- und vertragstechnische Details außer Acht.“ Während der Bauzeit kontrolliert der Sachverständige den Baufortschritt in regelmäßigen Abständen und sichert so die Qualität der Arbeit. Seriöse Bauherrenberater arbeiten dabei strikt firmen- und produktneutral. Sie sind unabhängig von Lieferanten, Unternehmern, Planern, Finanzierern, Maklern oder anderen Firmen und Personen, die in irgendeinem Zusammenhang mit dem Bauvorhaben des Kunden stehen.
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Der Bausachverständige kontrolliert die Bauqualität der Immobilie vor Ort
Grundsätze beachten, denn nicht jeder Ratgeber ist auch ein seriöser Fachmann und erfahrener Sachverständiger“, mahnt Thomas Penningh. „Die Bezeichnung Sachverständiger ist nämlich gesetzlich nicht geschützt. Jeder darf sich Sachverständiger und Gutachter nennen.“
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Neuer Ratgeber für energieeffizientes Bauen Wer heute ein Haus baut, sollte auf einen möglichst geringen Energiebedarf achten.
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chließlich sollen die Heizkosten auch noch in zwanzig Jahren bezahlbar sein. Der neue Ratgeber „Bauen für die Zukunft“ der Deutschen Energie-Agentur (dena) zeigt privaten Bauherren, worauf es beim Bau eines zukunftssicheren effizienten Hauses ankommt. Anhand von konkreten Beispielen werden unterschiedliche Energiestandards beschrieben und ihre technischen Details nachvollziehbar erläutert. Zudem beantwortet der
Ratgeber die wichtigsten Fragen, die man sich schon vor dem ersten Spatenstich stellen sollte: Wie sollte das Grundstück bestenfalls ausgerichtet sein, welche Gebäudeform sorgt später für geringere Heizkosten? Auf was ist bei der Wärmedämmung zu achten und welche Heizungsanlagen ist die energetisch beste für das neue Eigenheim? Fragen, auf die der Ratgeber „Bauen für die Zukunft“ mit anschaulichen Bildern und leicht verständlichen Texten Antworten gibt. Der Ratgeber „Bauen für die Zukunft“ kann auf der Website www. zukunft-haus.info/publikationen bestellt werden.
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Energie-Sonderschau Lehr- und Versuchszentrum Futterkamp erwartet am 17. Mai rund 10.000 Besucher Am 17. Mai präsentiert sich das Lehr- und Versuchszentrum Futterkamp der Öffentlichkeit im Rahmen der Aktion „Raus auf´s Land“ des Norddeutschen Rundfunks.
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ie Bau- und Energieausstellung in Blekendorf bietet an diesem „Tag des offenen Hofes“ von 10-18 Uhr im Außenbereich eine EnergieSonderschau. Für die Verbraucher und auch für das Fachpublikum wird ein vielfältiges Programm zusammen gestellt. Die Veranstalter erwarten über 10.000 Besucher. Der Eintritt ist kostenfrei. Bei dem „Energieforum“ im Vortragsraum kommen fachkundige Referenten zu Wort. Vormittags geht es um Solarenergie bei folgenden Themen: Planung und Funktion von Flachkollektor-Solaranlagen (Ralf Schlesinger, Westfalen AG, 11 Uhr), Preiseinbruch auf dem Photovolta-
ik-Markt (Mike Stebner, Balticsolar, 11.20 Uhr). Nachmittags dreht sich alles rund um den Einsatz moderner Heiztechnik. Die geplanten Vorträge
lauten: Die vorhandene Heizung mit Solartechnik und Holzheizkessel erweitern (Robert Juckschat, Soleado, 14 Uhr), Altbausanierung und Alternativen beim Heizen (Jan Wulf, Gebäudeenergieberater, 14.20 Uhr), Heizen zum Nulltarif mit der Sunmachine (Martin Schock, Constirling, 14.40 Uhr).
Zusätzlich zur permanenten Bau- und Energieausstellung werden eine Sonderschau und Fachvorträge angeboten
VPB besetzt Regionalbüro in Kiel neu Der Verband Privater Bauherren (VPB) hat am 15. April das Regionalbüro in Kiel neu eröffnet. Das Beratungszentrum wird von Dipl.-Ing. Thorsten Kuchel geleitet.
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das eigene haus
er Verband Privater Bauherren ist eine unabhängige, bundesweit tätige Verbraucherschutzgemeinschaft. Die Mitarbeiter in den Regionalbüros beraten und betreuen Mitglieder bei allen technischen Fragen des Grunderwerbs, des Kaufs von Alt- und Neubauten sowie bei Fragen beim Bauen allgemein. Zu den klassischen Leistungen der Bausachverständigen gehören unter anderem baufachliche Beratungen beim Abschluss des Kaufvertrages, bei der Mängelerkennung und -beseitigung, ferner die Kontrolle des gesamten Bauverlaufs, aller Termine und aller Abrechnungen. Die Fachleute arbeiten firmen- und produktneutral und sind keinen Interessengruppen verpflichtet.
Das VPB-Büro Kiel steht Interessierten ab sofort offen. Dipl.-Ing. Thorsten Kuchel betreut die Bereiche Kiel, Plön, Eckernförde und deren Umlandgemeinden. Thorsten Kuchel ist Diplom-Ingenieur und Sachverständiger für Schäden an Gebäuden und Kanalisationsanlagen. Zu seinen Spezialgebieten gehören unter anderem die baubegleitende Qualitätssicherung und die Betreuung von Bauprojekten, ferner die Energieberatung und -konzeption sowie alle Fragen zur Entwässerung von Grundstücken und Gebäuden. Er übernimmt technische Vertragsberatungen, Projektsteuerungen und unterstützt Bauherren bei der Beseitigung von Mängeln am Bau. Zu erreichen ist er unter der Rufnummer 0431/ 3291122 oder per E-Mail (
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Kostenlose Solarberatung Verbraucherzentrale informiert im Mai über Solarenergie Die Verbraucherzentrale Hamburg ist dabei, wenn sich bei der „Woche der Sonne“ alles um die Solarenergie dreht. Vom 12.-15. Mai erhalten Interessierte eine kostenfreie persönliche Solarberatung (Anmeldung unter 040/ 248732-250).
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arüber hinaus werden unter der gleichen Telefonnummer konkrete Fragen beantwortet. Termin für die Hotline ist am 11./ 13./ 15. Mai von 12-16 Uhr. Begleitend zur Beratung ermöglicht eine allgemeinverständliche Solarausstellung einen leichten Einstieg ins Thema. Die Ausstellung ist vom 9.-15. Mai im Untergeschoss der Verbraucherzentrale Hamburg, Kirchenallee 22 (Nähe Hauptbahnhof) wochentags von 10-18 Uhr zu sehen. Mit Bundes- und Landesförderprogrammen sollen auch umstiegs- und sanierungswillige Hausbesitzer für
die Nutzung von Solarenergie erwärmt werden. Neben der Installation von thermischen Solaranlagen fördert etwa die Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt im Hamburger Klimaschutzprogramm „Solarthermie + Heizung“ den Austausch alter Heizungen gegen energiesparende Anlagen, wenn gleichzeitig eine neue Solarkollektoranlage installiert wird. Dieser Zuschuss ist mit Bundesprogrammen kombinierbar. Die Energieberater der Verbraucherzentrale informieren über mögliche Fördervarianten, Amor-
tisationszeiten, technische Machbarkeit und Umsetzung und prüfen Angebote. Für angehende Häuslebauer sind die Nutzungsmöglichkeiten von Solarenergie besonders interessant. Seit Anfang diesen Jahres gilt das „Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz“ (EEWärmeG), dessen erklärtes Ziel es ist, Ressourcen zu schonen und dabei eine nachhaltige Energieversorgung zu sichern. Danach müssen Eigentümer von Neubauten erneuerbare Energien für ihre Wärmeversorgung nutzen. Möglich ist dies mit allen Formen von erneuerbaren Energien, auch in Kombination. „Mit einer solarunterstützten Heizungsanlage lassen sich die Anforderungen des EEWärmeG bereits erfüllen“, so Energieberater Michael Hell.
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Energie und Kosten sparendes Bauen und Wohnen stehen im Mittelpunkt der Messepräsenz der Verbraucherzentrale Hamburg auf den Hamburger Bauund Immobilientagen am 16. und 17. Mai auf dem Heiligengeistfeld. Am Messestand 253 geht es um Finanzierungsstrategien, Zuschussmöglichkeiten, bauen oder kaufen. Angehende Hausoder Wohnungsbesitzer stehen vor weitreichenden Entscheidungen. Auch wer bereits vier Wände sein eigen nennt, hat vielfältige Möglichkeiten – wenn nicht gar die Verpflichtung – durch energetische Gebäudesanierung die Behaglichkeit und den Wert seiner Immobilie erheblich zu steigern. Veraltete Heizungsanlagen, unzulängliche Verglasungen und mangelhafte Wärmedämmung heizen das Haushaltsgeld zum Schornstein, Fenster oder durch die Gebäudehülle raus. Die aktuell überarbeiteten Förderprogramme der Wohnungsbaukreditanstalt bieten finanzielle Anreize zum energieeffizienten Modernisieren. Neben frei wählbaren Maßnahmenkombinationen gibt es auch die Möglichkeit, zinsgünstige Kredite für Einzelvorhaben wie die Wärmedämmung einzelner Gebäudeteile, Erneuerung der Fenster, den Einbau einer Lüftungsanlage oder die Anschaffung einer neuen, energieeffizienten Heizung zu erhalten. Auch eine ZuschussVariante ist möglich. Über diese und weitere Aspekte informieren die Energieexperten der Verbraucherzentrale kompetent und unabhängig. Außerhalb der Messe ist die Energieberatung der Verbraucherzentrale telefonisch erreichbar unter 040/ 24832-250 (Mo.-Mi. 10-18 Uhr, Donnerstag 10-20 Uhr und Freitag 10-16 Uhr) oder persönlich nach Vereinbarung.
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isher sind bereits 1.700 Veranstaltungen angemeldet. „Das deutet auf eine Rekordbeteiligung in diesem Jahr hin“, freut sich Projektleiter Emanuel Höger vom Bundesverband Solarwirtschaft (BSWSolar). „Wir sind zuversichtlich, die Teilnehmerzahlen aus den Vorjahren zu toppen.“ Zum dritten Mal findet die bundesweite Aktionswoche statt, um über die Vorteile und Möglichkeiten von Solarwärme und Solarstrom zu informieren. Geplant sind Vorträge, Solarfeste, Infostände, Tage der offenen Tür bei Handwerksbetrieben und Solaranlagenbetreibern, Ausstellungen in Rathäusern und Banken, Schulprojekte und vieles andere mehr. Die Woche der Sonne ist Teil der European Solar Days, die in zehn europäischen Ländern im Mai gefeiert werden. In Deutschland steht die Aktion unter der Schirmherrschaft von Bundesumweltminister Sigmar Gabriel. Die Aktionswoche bietet Handwerkern, Kommunen, Solarinitiativen und lokalen Akteuren eine zentrale Plattform für Informationsveranstaltungen. „Wir erwarten, dass sich wieder mehrere hunderttausend Besucher über die klimaschonende Solarenergie informieren werden“, erklärt
Projektleiter Emanuel Höger. „Der Markt ist im vergangenen Jahr bei der Photovoltaik um 35 Prozent und bei der Solarthermie um mehr als 100 Prozent gewachsen. Ein Zeichen dafür, dass immer mehr Bundesbürger die Solarenergie als sichere Investition begreifen. Wir gehen davon aus, dass die Woche der Sonne mit der Branche weiter wächst.“ Aktuelle Informationen bietet die Internetseite www.woche-der-sonne. de. Dort stehen auch die Veranstaltungen in Ihrer Region. Fotos: BSW Solar
Während der „Woche der Sonne“ vom 9.-17. Mai werden in vielen Städten und Kommunen Informationsveranstaltungen zur Solarenergie stattfinden.
Unterstützt wird die Woche der Sonne von Handwerksverbänden aus den Bereichen Heizung, Sanitär und Elektro, vom Deutschen Städte- und Gemeindebund sowie weiteren Verbänden aus dem Bereich Haustechnik, Umweltschutz und Solarenergie.
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ärmepumpen boomen. 2008 stieg die Anzahl der in Deutschland verkauften HeizungsWärmepumpen auf rund 62.500 Anlagen. Im Vergleich zum Vorjahr
Foto: BWP
Woche der Sonne
Die weitere Zunahme der Anzahl an Wärmepumpen in der Gebäudeheizung wird Primärenergie einsparen und CO2-Emissionen reduzieren. Dies ist das Ergebnis der Studie „Energiewirtschaftliche Bewertung der Wärmepumpe in der Gebäudeheizung“.
Mit Hilfe einer Erdsondenbohrung kann die Wärme der Erde zum Heizen genutzt werden
nahm der Absatz um mehr als ein Drittel zu. „Wirtschaftlichkeit, Unabhängigkeit von Rohstoffimporten, Zukunftsfähigkeit und Umweltnutzen überzeugen immer mehr Kunden“, erklärt Paul Waning, der Vorstandsvorsitzende des Bundesverbandes Wärmepumpe (BWP). Welche Auswirkungen dieser verstärkte Einsatz von Wärmepumpen hat – ob die Technik, die regenerative Energien nutzbar macht, tatsächlich wirtschaftlich und in den Anforderungen des Umweltschutzes zukunftsweisend ist, untersucht die Studie von Prof. Dr.-Ing. Ulrich Wagner, Lehrstuhl für Energiewirtschaft und Anwendungstechnik an der TU München. Die Studie vergleicht den Primärenergieeinsatz und die CO2-
Emissionen von Wärmepumpen mit Gas- und Öl-Brennwertheizungen und älteren Ölkesseln, jeweils für den Strommix von 2008 und 2030. Grundlage für den Vergleich ist dabei die Jahresarbeitszahl (JAZ) der Wärmepumpe – ein Maß für die Effizienz, dass das Verhältnis von abgegebener Nutzwärme zu eingesetztem Strom beziffert. Bereits mit dem derzeitigen Strommix spart eine Wärmepumpe im Vergleich zu einem hocheffizienten Gas-Brennwertkessel ab einer Jahresarbeitszahl (kurz JAZ) von 2,2 Primärenergie und benötigt bei einer JAZ von 4,5 weniger als die Hälfte. Außerdem reduziert die Wärmepumpe die Abhängigkeit von einem einzelnen Energieträger – und damit die Abhängigkeit von spezifischen Energieimporten. Noch deutlich günstiger fällt der Vergleich in der Zukunft aus. Grund dafür ist die energiesparendere Stromerzeugung durch effizientere Kraftwerke und einen deutlich höheren Anteil an erneuerbaren Energiequellen. Wärmpumpen haben eine Lebensdauer von durchschnittlich 15-20 Jahren und werden in dieser Zeit sozusagen von selbst immer umweltfreundlicher. 2030 schneiden Wärmepumpen bereits ab einer JAZ von 1,8 besser ab als die effizientesten fossilen Heizsysteme. Ab einer JAZ von 3,5 sparen sie bereits 50 Prozent Primärenergie. Insgesamt sparen die prognostizierten eine Million zusätzlichen Wärmepumpen in Deutschland 2030 jährlich 9,49 kWh Primärenergie. Bereits 2008 verringert eine Wärmepumpe ab einer Jahresarbeitszahl von mehr als 2,0 die CO2-Emissionen – bei einer Jahresarbeitszahl von 4,0 sinken die CO2-Emissionen sogar um 50 Prozent im Vergleich zum effizientesten Referenzsystem, dem Gasbrennwertkessel. Obwohl durch den Atomausstieg 2020 zunächst steigende CO2Emissionen bei der Stromerzeugung anzunehmen sind, wirkt sich die steigende Kraftwerkseffizienz und der höhere EE-Anteil auch in den CO2Emissionen der Wärmepumpen bis 2030 deutlich positiv aus.
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Gitter und Zusatzsicherungen sorgen bei gekippten Fenstern für Einbruchschutz Besonders im Sommer stellt sich die Frage, wie Räume kühl und luftig bleiben, ohne Einbrechern leichtes Spiel zu bereiten. Abhilfe schaffen spezielle Sicherungssysteme, die Fenster auch in gekipptem Zustand verriegeln.
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Elektronische Sicherheitssysteme bieten eine sinnvolle Ergänzung zu mechanischen Sicherheitseinrichtungen, da sie über den Einbruch hinaus eine Reihe von weiteren Risiken mindern können.
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Eine Gefahrenwarnanlage meldet nicht nur Einbrüche, sondern informiert über den kompletten Sicherheitszustand
Man unterscheidet zwischen reinen Einbruchmeldeanlagen und Gefahrenwarnanlagen. Die Einbruchmeldeanlage reagiert direkt auf unerwünschte Eindringlinge – entweder als interne, hörbare Signalwarnung an die Bewohner,
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das eigene haus
den Einbrecher (er ist entdeckt!) oder als lautlose Alarmweiterleitung an die Notruf- und Serviceleitstelle eines Wach- und Sicherheitsunternehmens. Einbruchmeldeanlagen nehmen dem Einbrecher die Ruhe. Die laut tönende Sirene beim internen Alarm schreckt den Täter auf, so dass er den Einbruch voraussichtlich abbrechen wird. Eine lautlose Alarmweiterleitung an einen Sicherheitsdienst hilft, den Einbrecher zu schnappen. In etwa drei Viertel der Fälle, in denen ein Einbruch durch eine Alarmanlage mit sogenanntem „stillem Alarm“ verhindert wurde, konnte der Täter von der Polizei dingfest gemacht werden. Gefahrenwarnanlagen (kurz GWA) melden nicht nur Einbrüche, sondern informieren darüber hinaus über den kompletten Sicherheitszustand des Hauses. Die Bewohner brauchen somit keine Angst mehr zu haben, dass der Gashahn offen steht, das Bügeleisen brennt oder der WaschmaschinenSchlauch platzt. Eine GWA warnt per internem Alarm oder Fernalarm auch vor Rauchentwicklung, Gasund Wasseraustritt. Es besteht auch die Möglichkeit, den Alarm plus einen zusätzlichen Infotext auf Handy oder Laptop leiten zu lassen, um über den Sicherheitszustand seines Hauses jederzeit informiert zu sein.
obald die Tage wärmer werden, möchten viele ihre Fenster im Bad/ WC auf Kipp stellen. Oftmals wird das auch in der Küche und im Schlafzimmer praktiziert. Doch ein gekipptes Fenster gilt versicherungstechnisch als offenes Fenster, da es leicht aus seiner Angel gehoben werden kann. „Die Versicherung zahlt nur, wenn die Fenster im Erdgeschoss geschlossen sind“, erinnert Kay Katzenmeier von der Polizei. Feststehende Fenstergitter Der Klassiker zur Absicherung ist das Gitter. Damit können Zu- oder Abluftöffnungen, Lichtkuppeln, Kellerschächten und eben Fenster gegen Einbruch gesichert werden.
Fenstergitter bieten wirkungsvollen Einbruchschutz für Kellerund Abstellräume
Vor der Entscheidung zum Gitter sollte wohl bedacht sein, dass sie dem Haus den Charakter eines Gefängnisses verleihen können. Das muss nicht sein. Bei entsprechender Gestaltung können sie optisch durchaus ansprechend wirken. Der sicherungstechnische Fachberater des Landespolizeiamtes SchleswigHolstein empfiehlt sie für den Keller
und Abstellräume. „Für Räume, wo man nicht so drauf guckt. Dort sind Gitter sinnvoll.“ Einbrecher haben es schwer Um ein feststehendes Gitter zu überwinden, müssen Einbrecher schon viel Gewalt aufwenden. So kommt es vor, dass sie es mit einem am Auto befestigten Seil heraus reißen. Andere Täter hebeln das Gitter aus der Verankerung, sägen oder schrauben es ab. Eher seltener kommt es vor, dass Gitter auseinander gedrückt oder dass einzelne Stäbe abgesägt werden. Die Widerstandszeit eines Gitters wird bestimmt durch die Härte, Bruchfestigkeit und Dicke des Materials sowie durch den Abstand zwischen den Stäben. Nicht zu vergessen ist eine sachgemäße Montage und die Verankerung. Abschließbare Teleskopstange Eine Alternative zum schweren Fenstergitter ist eine einfach nachzurüstende Teleskopstange aus Präzisionsstahlrohr. Sie wird massiv in der Mauer verankert und hält mechanischen Belastungen stand. „Die Teleskopstange hat eine abschreckende Wirkung, ist dabei aber viel dezenter als ein Gitter“, sagt Kay Katzenmeier. „Und man kann sie herausnehmen. Wenn Besuch kommt, schließt man sie
einfach auf.“ Der durch Hineindrücken abschließbare Schließzylinder und das ausziehbare Teleskoprohr gewährleisten eine leichte und schnelle Handhabung. Bei angebrachter Teleskopstange kann man gut lüften ohne Angst zu haben, dass jemand ins Fenster einsteigt. Fenster-Zusatzschloss Außerdem rät die Polizei zur nachträglichen Absicherung per Fensterzusatzschloss, sofern dieses VdS-geprüft ist. Es gibt für jedes Fenster etwas Pas-
Eine Teleskopstange ist massiv in der Fensterlaibung verankert. Bei Bedarf kann man sie herausnehmen
sendes, auch für doppelflügelige und Veluxfenster. Modelle mit Spezial-Riegel-Verkrallung können nicht nur bei Fenstern, sondern auch bei Hebe- und Schiebetüren eingesetzt werden. Wer auf ein abgesichertes Fenster bei Kippstellung Wert legt, sollt nach entsprechend geeigneten Fensterzusatzschlössern Ausschau halten.
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Badebombe für die Wanne, ferngesteuerte Ente oder Zähneputzen ohne Creme: Das Bad bringt Erfinder auf den Plan. VDS empfiehlt pfiffige Beleuchtungsideen und Hightech-Besonderheiten.
Die Welt des Bades bietet viele fröhliche und -zugegeben- bisweilen skurrile Facetten, aber eben auch zahlreiche pfiffige Ideen. Dazu zählen ausgeklügelte Beleuchtungssysteme. „Farblicht steigert das Wohlbefinden und hilft bei der Regeneration nach einem anstrengenden Arbeitstag“, meldet die Vereinigung Deutsche Sanitärwirtschaft (VDS). Beliebt sind vor allem Farblichtwechsler für Dusche und Whirlpool. Ebenso gerne kommen sie am Spiegelschrank zum Einsatz oder lassen das Waschbecken optisch über dem Unterschrank schweben. Während Farblichttherapie, Magnetleisten für Schere und Pinzette, Stromanschlüsse für Fön, Rasierapparat und elektrische Zahnbürste laut VDS zum Standard eines Badmöbels gehören, gelten im Spiegel integrierte Fernsehbildschir-
in Eisbär zwinkert vom Toilettensitz. Badebombe Ocean Twist und eine ferngesteuerte Ente machen das Vollbad zum Vergnügen. Der Klopapierhalter mit eingebautem Stereolautsprecher und iPod-Ladestation liefert den Sound. Es gibt nichts, was es nicht gibt für das Badezimmer anno 2009. Sogar den MP3Player, der aussieht wie ein Wasserhahn und startet oder stoppt, wenn man an seinem Griff dreht. Die WC-Bürste wiederum macht mit Stil auf sich aufmerksam. Italienisches Flair verbreitet das Modell mit Terrakotta-Topf und Klatschmohnblüte am Ende des Stabgriffes. Wer will, klebt seinen Zahnbürstenhalter aus Edelstahl direkt auf den Spiegel. Dazu passt die Zahnbürste, bei der Gold- und Metallschichten am Boden beim Bürsten Ionen produzieren. Plaque soll sich damit ganz wie von selbst ohne Zahncreme verflüchtigen.
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Die Welt des Bades bietet vielerlei fröhliche und bisweilen auch einige skurrile Facetten
Farbige Lichteffekte erzeugen eine außergewöhnliche Stimmung. Hier lässt das Licht das Waschbecken optisch auf dem Unterschrank schweben
me in deutschen Bädern eher als Besonderheit. Gleichwohl man sie schon seit einigen Jahren käuflich erwerben kann. Wie übrigens auch das spritzwassergeschützte TV-Gerät zum Anbringen direkt über der Badewanne. Ebenfalls kein Hightech-Schnickschnack, sondern äußerst pflegeleicht und schick zugleich sind sensorgesteuerte WC-Spülungen aus Glas, die man nicht mehr berühren muss, um sie in Gang zu setzen. In die Kategorie wertvolle Lebenshilfe fällt zudem die ausziehbare Armatur, die sich für die kleine Haarwäsche am Waschbecken einfach um einige Zentimeter reckt. Oder der tragbare beleuchtete Kosmetikspiegel inklusive flottem Reisefutteral und Saugknopf, der auf allen glatten Flächen haftet. Mit ihm lassen sich endlich selbst die Freunde besuchen, deren Bad noch Lichtjahre von der eigenen Wellness-Oase entfernt ist. Noch mehr erfrischendes Baddesign finden Sie in den „BäderWelten“ von Andreas Paulsen und D.F. Liedelt, jeweils dreimal in Schleswig-Holstein und in Hamburg. Die Adressen stehen auf der Homepage www.andreaspaulsen.de.
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ei der Einrichtung sind die Grenzen zwischen Haus und Garten, Appartement und Balkon fließend. Die Ansprüche, die man an das Interior Design und den Komfort stellt, findet sich mehr und mehr darin wieder, wie man den Raum ums Haus herum gestaltet. Die Kollektion In-Out des dänischen Korbmöbelherstellers Sika-Horsnaes verbindet den
Freistehende Kochinsel ist „ in“ Neuer „Ratgeber Küche“ mit den Küchentrends 2009 „Eine zum Ess- und Wohnbereich hin offene Küche, deren Insel zum Verlieben ist, entspricht dem Wunsch vieler Konsumenten“, so Frank Hüther, Geschäftsführer der Arbeitsgemeinschaft Moderne Küche (AMK).
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ie Grundrisse der modernen Wohnungen ermöglichen eine neue Offenheit. So nehmen die Funktionen der einstig isolierten Räume immer weiter zu, was voll in den Trend nach zeitgenössischem Wohnen passt. Heute stehen Küchenmöbel nicht mehr nur an den Wänden, immer mehr
Zum zeitgenössischen Wohnen gehören offene Grundrisse und Küchen, die zum gemeinsamen Kochen und Dinnieren einladen
das eigene haus
freistehende Vorbereitungs- und Kochinseln erobern die Haushalte. Solche Küchenmöbel sind von allen Seiten schön und nutzbar. Solitäre Vorbereitungsinseln ermöglichen den Benutzern eine total flexible Herangehensweise. Je nach Wunsch und Bedarf kann hier von allen Seiten Salat geputzt, Sauce verquirlt, Kartoffeln geschält, Zwiebeln gehackt oder Fleisch mariniert werden. Ob nun zu zweit, mit der Familie oder mit Freunden vorbereitet und gekocht wird, die neuen Inseln bieten die nötige Flexibilität. Man hat keine Einschränkungen mehr und steht schon gar nicht mit dem Rücken zu den Gästen. Die Kommunikation wird dadurch gefördert, das gemeinsame Vorbereiten und Kochen macht allen Spaß und das Essen schmeckt meist besser; oder zumindest anders als üblich. Generell erfährt die Küche daher eine Aufwertung und wird mehr in den Ess- und Wohnraum integriert. Kein Wunder also, dass bei den Verbrau-
cherwünschen gutes Design verbunden mit hoher Qualität im Vordergrund steht. Die Küchenbranche geht auf diesen Wunsch ein und bietet gesunde Ergonomie, maximalen Komfort und das alles in gutem Design und langlebiger Qualität. Beim Kochen heißt es immer: „Das Auge isst mit“ und bei Möbeln müsste es heißen „Das Auge wohnt mit“, sagt Küchenexperte Frank Hüther. „Nicht umsonst sind Küchen diejenigen Möbel, die am längsten in den Haushalten verbleiben“. Da ist eine zeitlose Optik gefragt, innovative Technik, ergonomisch sinnvolle Arbeitshöhen, gutes Licht und vor allem Langlebigkeit. Eine ergonomische, individuell geplante Küche verbindet Arbeitserleichterung mit Ambiente und bietet den gewünschten Wohnkomfort. Wer einmal tiefer einsteigen will in die eigene Welt der Küche kann den umfangreichen „Ratgeber Küche“ bei der AMK gegen eine Schutzgebühr von fünf Euro direkt beziehen. Bestellmöglichkeiten unter Telefon 0621/ 8506116 oder im Internet unter www.amk.de. Das umfassende Nachschlagewerk gibt Ideen und Tipps von Planungs- und Einrichtungsexperten zu den Themen Design, Gestaltung, neue Technologien, Energieeffizienz, Hygiene und Sicherheit. Der Ratgeber informiert über etliche Küchenneuheiten vom Möbel über Geräte bis hin zum Zubehör. Mit vielen Ideen und Anregungen wird das Heftchen manchem Leser nach der Lektüre die Lust auf eine neue Küche wecken.
Arbeitsgemeinschaft Moderne Küche e.V. Harrlachweg 4, 66163 Mannheim Tel. 0621/ 850 61-00 www.amk.de
Anspruch nach hohem Sitzkomfort, Funktionalität und Eleganz gleichermaßen. Ursprünglich wurde die Kollektion für draußen entwickelt, aber die Modelle eignen sich auch bestens für den Indoor-
Die Flechtmöbel im klassischen skandinavischen Design werden in den Trendfarben schwarz und weiß angeboten
gebrauch, weil sich das Material angenehm anfühlt, gute Pflegeeigenschaften aufweist und ein klassisches skandinavisches Design hat. Passt eine rechts- oder eine linksschenkelige Couch oder eine Eckcouch am besten zu Ihrer Terrasse oder Ihrem Wohnzimmer? Suchen Sie nach einer Couch zum Relaxen zu zweit? Oder möchten Sie lieber ein größeres Sofa für mehrere Personen? Ganz gleich, was Sie wünschen, die modular aufgebaute Couch der neuen Loungekollektion Pandora wird Ihren Anforderungen gerecht. Beim Pandora-Design sind Gestell und Stahlbeine vollständig von Flechtwerk umhüllt. Daher werden für jedes Möbelstück kilometerweise patentierte Hularo-Fasern verwendet. Pandora ist in reinem Weiß oder edlem Schwarz erhältlich. Die komfortablen, stilechten Loungemöbel sind sowohl für den Innen- als auch für den Außenbereich geeignet. Die Philosophie hinter der In-Out-Kollektion besteht darin, die Wünsche der Kunden in Bezug auf die Übertragung von Komfort und Design auf den Außenbereich zu berücksichtigen. Daher sind hochwertige Qualität und Witterungsbeständigkeit feste Bestandteile des Konzepts. Die Möbel wurden vornehmlich für die Terrasse und den Balkon entworfen, sind jedoch dank ihrem zeitlosen, stilechten Design auch für die Wohnung hervorragend geeignet. Die Polstertextilien stammen vom italienischen Textilienhersteller Para, der die Stoffe mit Teflon
Die wetterfeste In-Out-Kollektion ist sowohl für den Innen- als auch für den Außenbereich gut geeignet
nachbehandelt, um sie öl- und wasserabweisend zu machen. Zu den neuen, trendigen Stoffen zählen ein unifarbener Mokka-Farbton sowie Streifenmuster in Orange, Braun und Weiß oder Gelb, Grün und Weiß. Sika-Horsnaes bietet Tischplatten für jeden Geschmack: von der schlichten Glasplatte, bei der das Flechtwerk des Tisches sichtbar bleibt, über exklusivere Tischplatten aus Granit oder Kunstfaser bis hin zum ganz neuen Material, dem rauen Faserbeton. „Dieses Material wird individuell gegossen und behandelt,“ sagt Hans-Jürgen Vogt (www. robinson-wohnen.de). „Faserbeton zeichnet sich durch eine ganz einzigartige Optik aus. Es ist Temperatur unempfindlich und kann daher das ganze Jahr über im Freien bleiben.“ Fotos: Robinson
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SCHÖNER WOHNEN
SCHÖNER WOHNEN
Entspanntes Sitzen – überall
SCHÖNER WOHNEN
Holzmöbel für drinnen und draußen
DAS TRIO
Robuste Massivholz- und Teakholzmöbel, die Generationen überdauern
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Nordfrieslands größte Möbelschau befindet sich in Breklum. Auf 15.000 m² Ausstellungsfläche sind das Traditionshaus Möbel Jessen und der Abholmarkt norma unter einem Dach.
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ie Abteilung „Natürlich Wohnen“ zeigt ausschließlich Massivholzmöbel. Angefangen bei den Traditionshölzern Kiefer und Fichte über Birke und Buche bis hin zu der wieder voll im Trend liegenden Eiche. Bei den Gartenmöbeln steht Teak im Mittelpunkt. Es ist aufgrund seines hohen Gehaltes an Harzen und Ölen außerordentlich widerstandsfähig und genügsam. Möbel aus Teakholz überdauern Generationen, ohne dass es einer besonders umfangreichen Pflege bedarf. Die Gartenmöbel können ohne Bedenken das gesamte Jahr über im Freien stehen. Regen oder Schnee haben keine Auswirkung auf die Beständigkeit der Gartenmöbel. Das robuste Teakholz verrottet nicht. Das Holz hält außerdem stets Maß und verzieht sich aufgrund seiner außerordentlichen Druckfestigkeit und Härte selbst bei starken Temperaturschwankungen nicht. Mit der Zeit entwickelt sich aus der rötlich braunen Färbung eine silbergraue Patina. Das Holz besitzt
?D:EEHÖEKJ:EEHÖB?L?D= Teakholz ist aufgrund seines hohen Gehaltes an Harzen und Ölen außerordentlich widerstandsfähig und besonders für Gartenmöbel geeignet Foto: Ploß & Co.
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