February 14, 2018 | Author: Anonymous | Category: N/A
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Gemeindebrief www.evangelisch-in-neunkirchen.de
Nr. 33
Foto: Jörg Trampert/Pixelio
Alles ist möglich dem, der glaubt.
Mai - Juni 2016
Inhalt Kirchliches Stichwort Angedacht Glauben heute Was geht ab? Kita aktuell Für uns Aus der Gemeindeleitung Mitten im Leben Geburtstage Gottesdienste Besondere Gottesdienste
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Themenabende im Martin-Luther-Haus Freud & Leid Rund um den Kirchturm: Furpach-Kohlhof Innenstadt Scheib-Oberstadt Wellesweiler Hast Du Töne? Vorschau Wir sind für Sie da/Impressum
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Stichwort: Glaube - was ist das? Der Begriff Glaube bezeichnet im Christentum die alle Bereiche des Lebens umfassende Grundbeziehung des Menschen zu Gott. Die Grundbeziehung zu Gott, der Glaube, prägt die Beziehung des Menschen zu anderen Menschen, zur Welt und zu sich selbst. Glaube strahlt also auf das gesamte Leben aus. Das Wesen des Christentums ist der Glaube. Die Zentralstellung des Glaubens zeigt sich schon in der Häufigkeit des Vorkommens der Begriffe „Glaube“ und „glauben“, im Neuen Testament über 240-mal. In den Evangelien fällt auf, dass Jesus selbst niemals zum Glauben an seine Person aufgefordert hat. Dagegen hebt er in seinen Reden in besonderer Weise die Kraft des Glaubens an Gott hervor. Der Glau2
be an Gott scheint Unmögliches bewirken zu können, ja kann sogar Berge versetzen (Matthäus 17,20). Die Wundergeschichten unterstreichen die Kraft des Glaubens als Vertrauen in die Möglichkeiten Gottes, des Schöpfers. Diese Möglichkeiten kommen in Jesus zur Wirkung. Der Glaube selbst verdankt sich allein Gottes schöpferischen Handeln. Glaube lässt sich nicht erwerben, erarbeiten, schon gar nicht erzwingen. Der Glaube gehört nach dem Apostel Paulus zu den Gaben des Geistes (Galater 5,22). Glaube äußert sich in Hoffnung und Liebe. Entscheidend ist nach biblischem Verständnis, dass der Glaube in alle Dimensionen des Lebens hineinwirkt. Glaube gehört nicht in das „stille Kämmerlein“, selbst wenn häufig gesagt wird, Glaube
sei eine Privatsache. Das stimmt nicht! Glaube will gelebt sein, gewinnt konkret Gestalt im Handeln, wird im Miteinander lebendig und greifbar. Deshalb hielt Martin Luther seinen Gegnern entgegen, er habe gar nichts gegen „gute Werke“. Aber die „guten Werke“ fließen nach Martin Luther aus dem Glauben! So machen nicht gute Werke den Menschen gerecht vor Gott, sondern allein der Glaube. Wenn Glaube auf Handeln zielt und im Miteinander erlebbar wird, dann braucht Glaube die Gemeinschaft. Darum gehört zum christlichen Glauben notwendig die gemeinsame Feier des Gottesdienstes. Der christliche Gottesdienst wird zum Fest des Glaubens. Uwe Schmidt
Evangelisch in Neunkirchen - Nr. 33 - Mai - Juni 2016
Glauben ANgeDACHT Rubrik heute Liebe Freundinnen und Freunde der Kirchengemeinde Neunkirchen, wir teilen Zuversicht und Nichtzweifeln. Wir haben eine Hoffnung und verlassen uns gemeinsam auf etwas, was man nicht sieht. „Wie bitte? Stimmt doch gar nicht!“ Ich höre Stimmen massiven Protestes und das zu Recht! Schließlich ist es jeder und jedem selbst überlassen, ob man sich auf etwas verlassen kann, was man noch nicht einmal sehen kann! Wie oft habe ich meine Zweifel – viel mehr als irgendeine Hoffnung – das Leben im Alltag gibt mir mehr Grund, mich nur auf das zu stützen, was ich sehe. Und was ich sehe, die Nachrichten zum Beispiel, gibt mir Anlass, an Vernunft und an der Fähigkeit zu lieben, zu (ver-) zweifeln. „Es ist aber der Glaube eine feste Zuversicht auf das, was man hofft, und ein Nichtzweifeln an dem, was man nicht sieht.“ (Hebräer11,1) Schon im zweiten Jahrhundert nach Christus wurde das so behauptet und im weiteren Verlauf des Textes mit Zeugen des Glaubens belegt. Mir gefällt dieses Wort, denn es bestärkt mich, gerade in unserer Zeit und eben unserer Welt wachen Sinnes fest stehen zu können und
meinen Halt nicht zu verlieren. Zum einen kann ich diesem Bibelwort abspüren, dass es noch nie leicht war, den Glauben an Gott als zweifelsfreien Halt zu erfahren. Und noch zu keiner Zeit war es einfach, Hoffnung in die Welt zu tragen, denn schon immer verließen sich Menschen wohl lieber auf Handfestes, Greifbares. Aber es war eben auch zu allen Zeiten so, dass Gläubige ihren Gott als Stärke erfuhren: Noah baute eine Arche, Abraham verließ Land und Leute, … die Liste derer, die in ihrer Umgebung mindestens als wagemutig, wenn nicht gar als verrückt wahrgenommen wurden, weil sie Gott etwas zutrauten, ist lang im Hebräerbrief. Und es gibt sie unter uns: die Menschen, deren Augen leuchten, obwohl sie augenscheinlich weder reich noch sorgenfrei leben können. „Ich wohne in einem Haus, das hat Zeiger zum Himmel“, sagt mir ein Mädchen und fährt fort: „Meine Oma erzählt schöne Geschichten darin von Wolken und Vögeln, weißt Du, die Musik und den Wind kann man dann hören.“ Die alte Dame gibt nicht auf: „ ich brauche das Beten. Es hält mich am Leben. Irgendwie weiß ich dann immer, dass Gott mich lieb hat.“
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Ja, es gibt sie die Zeiger zum Himmel: Menschen, die ganz schlicht und mitten in ihrem oft schweren Alltag die Hoffnung ausdrücken, dass einer mit uns unterwegs ist. Auferstehung und Wegbegleitung, Segen und Durchgetragenwerden, alles Dinge, die man nicht sehen kann, die aber helfen, nicht nur durchzukommen, sondern auch noch etwas geben zu können: „Es ist aber der Glaube eine feste Zuversicht auf das, was man hofft, und ein Nichtzweifeln an dem, was man nicht sieht.“ Zuversicht entsteht für mich dadurch, dass ich die Zeugen unsichtbarer Hoffnung in mein Leben einlasse und dass ich meinem Gott etwas zutraue: Manchmal kann ich die Früchte solchen Zutrauens sogar sehen – in Begegnungen erfahren und merken, wie sich durch liebevollen Umgang etwas ändert. Dazu brauche ich nicht gleich eine Arche zu bauen, aber vielleicht manchmal meinen Standpunkt neu zu formulieren: wir Christinnen und Christen haben Grund, die Möglichkeit zu lieben nicht zu bezweifeln! In diesem Sinn leuchte Ihnen und Euch die Kraft des Pfingstfeuers durch das Frühjahr! Herzlich Britt Goedeking
Glauben heute Vielfalt des Glaubens In meinem Urlaub habe ich mir im Fernsehen einmal einen evangelischen Gottesdienst angeschaut und nicht schlecht gestaunt: Im Altarraum stand ein Kreuz und daneben auf einer Rasenfläche eine Bank, auf der verschiedene Personen während des Gottesdienstes Platz nahmen und statt einer Predigt interviewt wurden über ihre Lebens- und Glaubenserfahrungen. Da war kein Altar zu sehen. Meine erste Assoziation: ein Gottesdienst aus einer Freikirche. Es war aber ein „GoSpecial“-Gottesdienst aus der evangelischen Andreasgemeinde in Frankfurt Niederhöchstadt. Und dazu peppige Musik von einer Band vorgetragen und begleitet. Ja, so vielfältig kann evangelische Kirche sein, habe ich dabei nur gedacht. Zeitgleich wurde aus dem hohen Dom zu Köln eine Messe übertragen. Das hatte schon einen pfingstlichen Moment für mich. Nach welchem Geschmack und nach welcher Couleur wird christliche Gemeinde gestaltet und geprägt? Da sind die beiden großen Volkskirchen. Wie viele verschiedene Prägungen gibt es da alleine schon nicht nur auf evangelischer, son-
dern auch auf katholischer Seite in den Gemeinden? Interessant dazu war für mich letzthin bei einer Fortbildung zu hören, dass verschiedene christliche Schwerpunkte zu beobachten sind, in der Weise wie Gott angesprochen wird. Da gibt es die Christen in den evangelikalen Kirchen, die sich im Gebet besonders an Jesus wenden. Andere, wie etwa in den charismatischen Gemeinden, suchen besonders die Kraft des Heiligen Geistes in ihrem Leben. Wieder andere sehen in Gott den Schöpfer und Bewahrer, wie es beispielsweise in den Ökumenischen Versammlungen für Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung in der DDR seit 1988 zum Ausdruck kam, die vorbereitend für die Wende 1989 wurden.
unter Gottes freiem Himmel an Pfingsten zu feiern - hier in Neunkirchen. Ein Gottesdienst, in dem Gott, Vater, Sohn und Heiliger Geist mal nicht voneinander getrennt werden. Da bekommt die Trinität Gottes Aktualität. Ein wirklich pfingstliches Thema. Christiane Rolffs
Die Bandbreite von christlichen Gemeinden, die in der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) zusammengeschlossen sind, ist vielfältig. Abzugrenzen sind sie von Sekten und sektiererischen Gruppierungen, die nicht mehr zu den christlichen Gemeinden gezählt werden. Für mich als Pfarrerin und Christin hat der Dreieinige Gott, Vater, Sohn und Heiliger Geist viele gemeindliche Gesichter. Ich träume davon, mit all denen einen gemeinsamen Gottesdienst 4
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Glauben Rubrik heute Wenn Kinder nach Gott fragen. Für Kinder ist es meist keine Frage, ob es Gott gibt. Gott ist für sie geheimnisvoll, vor allem dann, wenn sie spüren, dass Erwachsene auch nicht immer auf alles eine Antwort wissen. Kinder wollen sich ein Bild von Gott machen. Sie wollen wissen, was sie von ihm halten sollen, ob sie sich auf ihn verlassen können. Kinder beschäftigen ganz konkrete Fragen: „Wo wohnt Gott? Schläft er manchmal auch? Kann er mich hören, wenn ich mit ihm spreche? Hat Gott auch eine Frau? Ist mein Opa bei Gott im Himmel?“ Kinder wollen verstehen, wie Gott und die Welt zusammenhängen. Solche Fragen können Erwachsene ins Schwitzen bringen, und dennoch ist es entscheidend, wie man sich als Erwachsener verhält. Weiche ich aus oder gebe ich eine vorschnelle Antwort. Oder gebe ich diesen Fragen Raum und mache mich als Erwachsener mit dem Kind auf den Weg, Antworten zu suchen. Dabei wollen Kinder meist gar keine konkrete Antwort. Sie sind voller Fantasie und entdecken die kreativsten Antworten für sich. Sie brauchen uns Erwachsene als Gesprächspartner, der Zeit hat, zuhört und sie ernst nimmt. Kinder wollen Geschichten von Gott hören, in denen sie ihre eige-
nen Antworten finden können. So beschäftigt Kinder in der Kita beispielsweise immer wieder die Frage, wie Jesus in den Himmel geflogen ist. Mit einer Rakete, mit einem Düsenjäger oder doch wirklich auf einer ganz dicken, weißen Wolke? Dabei entwickeln sie die spannendsten Ideen, über die wir als Erwachsene nur staunen können. Und sie kommen miteinander über Gott ins Gespräch. Kinder sind nun mal kleine Philosophen und Theologen, und das sollten wir Erwachsenen nicht unterschätzen. Sie sind die besten Konstrukteure für ihr Wissen von der Welt – und das gilt für die sichtbaren und noch mehr für die unsichtbaren Zusammenhänge. Kinder brauchen wiederkehrende Rituale und Gebete. Beim gemeinsamen Beten spüren Kinder schnell, dass die Hinwendung zu Gott das normale Zwischenmenschliche übersteigt. Sie lassen sich ein, fassen Zutrauen und sind bereit zu sagen: Gott, du, ich sage dir, was mir wichtig ist. Erwachsene haben ihre eigenen Erfahrungsgeschichten mit Gott, die sie geprägt haben. Entscheidend ist es, echt zu bleiben. Auch einmal sagen: Ich möchte an Gott glauben, aber es fällt mir manchmal schwer, mit Gott zu sprechen. Gerade diese Ehrlichkeit bietet wunderbare
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Gelegenheiten zum gemeinsamen Philosophieren mit Kindern. Das Erzählen von Gott und das Sprechen mit Gott tragen zur Herzensbildung bei und schenken Kindern Halt, Zuversicht und Hoffnung. Viele Kinder erleben schon früh Unsicherheiten durch Veränderungen oder Brüche in ihrem Lebensumfeld. Hier kann die Botschaft von einem gütigen und barmherzigen Gott, der Menschen auf ihren Wegen begleitet und beschützt, helfen, eigene Wege zu bewältigen. Der Schatz an christlichen Ritualen, Symbolen und Geschichten kann Mädchen und Jungen anregen, sich ihre eigenen Gedanken über Gott, die Menschen und den Sinn des Lebens zu machen. Petra Hübchen
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Glauben heute Glauben im Alltag Das Leid in der Welt ist vielleicht die schwerste Anfechtung des Glaubens: Leid, das sich Menschen gegenseitig zufügen, das durch Krankheit hervorgerufen wird, das durch berufliche und persönliche Schicksalsschläge entsteht. Wir alle erleben oder erlebten solche Unglücke. „Wie kann Gott so etwas zulassen?“ oder „Was habe ich nur getan, dass Gott mich derart straft?“ Selbst Christus rief am Kreuz diese Frage: „Mein Gott, mein Gott, warum hast Du mich verlassen?“ Solche Fragen sind menschlich. Die logischen Fragen nach dem Woher und dem Warum des Leidens können zwar Hilfen sein, aber schließlich sind sie doch unbefriedigend. So bleibt am Ende also die Frage danach, wie gehe ich mit dem Leid, mit dem Unglück um. Hiob aus dem Alten Testament verlor alles: Wohlstand, Familie, Gesundheit. Aber er wusste, dass er keine Mitschuld an seinem Elend hatte. Leid ist keine Strafe für begangenes Unrecht, wusste auch Prediger Salomo (7, 15-18) und gibt einen praktischen Ratschlag: „Während meines vergänglichen Lebens voll vergeblicher Mühe habe ich beobachtet: Es gibt Menschen, die nach Gottes Geboten leben und trotz6
dem elend umkommen; aber andere, die unrecht tun und sich um Gott nicht kümmern, genießen ihr Leben bis ins hohe Alter. Deshalb ist mein Rat: Übertreib es nicht mit der Rechtschaffenheit und bemühe dich nicht zu sehr um Wissen! Warum willst du dich selbst zugrunde richten? Schlag aber auch nicht über die Stränge und bleib nicht in der Unwissenheit! Warum willst du vor der Zeit sterben? Halte dich an die gesunde Mitte. Wenn du Gott ernst nimmst, findest du immer den rechten Weg.“
Wenn wir also in unserm Leben Tragödien erleben, stellt sich Frage, wie wir damit umgehen. Vielleicht genau so, wie wir mit unerwartetem oder übermäßigem Glück umgehen sollten: gelassen. Klar: Zunächst ist man aufgeregt, unglücklich, leidend. Das ist ganz normal. Da wir nichts dazu beigetragen haben, sollten wir aber nicht den Ist-Zustand beklagen und in der Vergangenheit hängenbleiben, sondern Lösungen nach vorn suchen, das Leben bejahen. Dann sind wir stark im Glauben.
Auch Jesus sagt deutlich, dass es jeden treffen kann: „Gott lässt seine Sonne aufgehen über Böse und Gute und lässt regnen über Gerechte und Ungerechte.“ (Mt 5,45). Also hat Leiden keinen tieferen Sinn. Laut Bibel ist die Schöpfung eigentlich „gut“ (1. Mose 1,31), das Elend kommt erst mit dem Sündenfall.
Wie tröstlich heißt es im Jakobusbrief (1, 12): „Freuen darf sich, wer auf die Probe gestellt wird und sie besteht; denn Gott wird ihm den Siegeskranz geben, das ewige Leben, das er allen versprochen hat, die ihn lieben.“ Peter Baranec
Erst danach entstanden die Probleme, Krankheiten und Unglücke für alle Menschen. Seit dem Sündenfall, so die Bibel, bebaut und bewahrt der Mensch nicht bloß die Schöpfung. Er isst sein Brot im Schweiße seines Angesichts, und die Frau muss unter Mühen gebären. Dagegen muss der Mensch etwas tun, sich mit all seinem Wissen und Können zur Wehr setzen, dem leidenden Nächsten helfen. Evangelisch in Neunkirchen - Nr. 33 - Mai - Juni 2016
Was Rubrik geht ab? Ökumenischer Jugendkreuzweg In diesem Jahr nahm unsere Gemeinde an dem ökumenischen Jugendkreuzweg teil. Vor der Herz-Jesu-Kirche begann der Jugendkreuzweg. Philipp Spang, Jugendreferent des Dekanates Neunkirchen, begrüßte uns an der ersten Kreuzwegstation, welche die Albert-Schweitzer-Schule aus Spiesen-Elversberg vorbereitet hatte. Mit Trompeten und Gitarre begleitet sangen wir ein eindrückliches Lied, während zuvor vor unseren Augen auf dem Boden vor der Kirche ein Kreuz entstanden war, das mit DIN-A4-Blättern zurechtgelegt wurde - beschriftet mit Worten, die zum Ausdruck brachten, womit Menschen Leid erleben: Begriffe wie Gewalt, Unrecht oder Not. Danach wurden darauf Blätter gelegt beschriftet mit Begriffen, die in Jesu Auferstehung eine hoffnungsvolle Antwort möglich machen, wie Liebe, Frieden, Gerechtigkeit, Hilfe, Menschlichkeit oder Freude. Hiernach führte der Kreuzweg an der Blies entlang zum Momentum. Die katholische Gemeinde hatte dort die 2. Kreuzwegstation gestaltet. Wir hörten das Lied „leichtes Gepäck“ von Silbermond. Es reist sich besser mit leichtem Gepäck. Was wir alles mit uns herumschlep-
pen und nicht loswerden können! Dass Jesus am Kreuz gestorben ist, heißt doch, dass wir das schwere Gepäck loswerden können. Wir beschrifteten entsprechend Steine und warfen sie in die Blies. Die 3. Kreuzwegstation vor der Christuskirche wurde von der Konfirmandengruppe Scheib-Oberstadt gestaltet. Wir hörten die biblische Kreuzigungsgeschichte, auslegende Worte, danach Trommelschlag, der langsam endete. Stille. Mit der Auferstehungsgeschichte Jesu, ermutigenden Worten und kleinen bunten Kreuzen, die mit Steinchen und Glitzer gestaltetet, den Besuchern verteilt wurden, brachten wir zum Ausdruck, dass Jesu Sterben und sein Kreuz als Zeichen für Gottes Liebe zu uns steht. Mit dem sichtbaren, schweren Kreuz auf vier Schultern verteilt und kleinen Kreuzen in der Hand zogen wir zur letzten Station im Jugendcafé an der Ecke der Königstraße. Nach einer Bildbetrachtung und abschließenden Segensworten waren wir dort zu Gast und konnten uns mit einem köstlichen „Chili con Carne“ stärken. Es war ein kleiner, aber feiner Jugendkreuzweg, der dazu einlädt, im nächsten Jahr mitzukommen. Christiane Rolffs
Kita aktuell Hand in Hand Viele bunte Ostereier Ende Februar erreichte unsere Kita eine Anfrage des Saarpark-Center Neunkirchen. Nehmen wir teil an der großen Ostereiaktion, an der sich viele Neunkircher Kitas und Grundschulen beteiligen und die im März das Saarpark-Center schmückt? Kinder und Team waren dafür. Das Saarpark-Center schickte für jedes Kind ein kleines Styroporei. In den Kindergartengruppen und in der Krippe wurden die Styroporeier mit unterschiedlichen Techniken gestaltet. Die Kinder konnten ihrer Fantasie freien Lauf lassen. Viele bunte Ostereier entstanden. Doch es gab nicht nur kleine Ostereier zu
bemalen. Auch ein richtig großes Ei wartete darauf, bunt gestaltet zu werden. Dieser Aufgabe nahmen sich unsere Vorschulkinder an. Bei einem Ausflug in das Center hieß es „Auf die Eier fertig los.“ In Kleingruppen wurde das Riesenei bemalt – da hieß es, sich untereinander abzusprechen und Ideen zu sammeln. Auch zwei kleinere Hasen konnten bemalt werden. Ein spannender Ausflug für die Vorschulkinder. Seit ein paar Tagen kann man nun die kleinen bunten Kunstwerke der Kinder im Saarpark-Center bewundern. Sie hängen dort von der Deckenfläche herunter. Haben Sie schon das Ei Ihres Kindes entdeckt beim Besuch des Saarpark-Centers? Oder haben Sie schon das Riesenei unserer Kita Hand in Hand entdeckt? Wir hoffen, Sie hatten eine schöne Osterzeit! Viele bunte Grüße sendet Ihr Team der Kita Hand in Hand
Ostergottesdienst Mit der Rose von Jericho feierten die Kinder der Kita „Hand in Hand“ ihren Ostergottesdienst. Sie erlebten, wie aus dem, was kein Leben mehr in sich zu bergen scheint, neues Leben wächst und spielten die Geschichte, in der ein König seinem Sohn die Aufgabe stellt,
die größte Kraft der Welt für ihn zu finden. Wind, Erde und Feuer hatten nicht genug Kraft, aber die Kraft des Wassers erfuhr der Prinz als stärkste Kraft. Als seine Tränen die Rose von Jericho befeuchteten, da wuchs aus dem unansehnlichen Gestrüppknäuel neues Leben. Vor der Geschichte hörten wir von Jesu Sterben und gestalteten mit den Kindern das Kreuzes auf dem Boden des Mittelganges in der Friedenskirche, indem sie Steine auf das schwarze Kreuz als Symbol für Jesu Tod legten. Nach der Geschichte hörten wir von Jesu Auferstehung. Die Kinder legten bunte, duftige Tücher auf das schwarze, steinige Kreuz. In der Mitte aber war neben der vertrockneten Rose eine aufgeblühte Rose von Jericho zu sehen. Die Freude des Osterfestes konnten
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Kita Rubrik aktuell wir mit den Kindern auch später noch weiter teilen, als sie ihre Osternester nach dem gemeinsamen Frühstück im Kita-Garten fanden. Ein gelungenes Fest für alle. Danke an alle, die es dazu werden ließen! Christiane Rolffs
Arche Noah Ein Dankeschön an die Ballas-Klein-Stiftung Seit der Eröffnung der Arche Noah im Jahre 1997 legen wir einen Schwerpunkt auf die Integration behinderter oder von Behinderung bedrohter Kinder. Unser Leitgedanke „Es ist normal, verschieden zu sein!“ basiert auf der Grundlage unseres christlichen Menschenbildes. Kinder mit Behinderungen erproben unter den Bedingungen des Alltags ihre Fähigkeiten. Kinder ohne Behinderung entdecken neue Zugänge zur Wirklichkeit und die Notwendigkeit, sensibel mit anderen umzugehen. Die Mitarbeitenden lösen sich von dem Blick auf Defizite und vertrauen auf die Stärken des Kindes. In der Arche erleben alle Kinder eine Atmosphäre, wo jeder mit seinen Gaben und Möglichkeiten, mit seinen Fähigkeiten und Einschränkungen – mit all seinen Besonderheiten aufgehoben ist. Um diese besonderen, uns anvertrauten Kinder ganzheitlich so zu
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fördern, wie sie es brauchen, fehlen oftmals die notwendigen Materialien. Die Ballas-Klein-Stiftung unterstützt Einrichtungen, die diese wertvolle integrative pädagogische Arbeit umsetzen. Seit 1997 unterstützt die Ballas-Klein-Stiftung die integrative Arbeit unserer Kita und dafür sind wir sehr dankbar. Im Februar erlebten wir eine ganz besondere Überraschung. Schon lange hatten wir den Wunsch, einen „Lichtspieltisch“ anzuschaffen. Dies ist ein Tisch mit einer beleuchteten Glasplatte, auf der die Kinder mit bunten Glassteinen, transparenten Materialien oder Naturmaterialien Bilder gestalten können. Gerade für Kinder mit Beeinträchtigungen sind die leuchtenden Farben und Bilder, die entstehen, ein besonderer Anreiz. Die Beschäftigung am Lichtspieltisch fördert die Sinneswahrnehmung,
die Konzentration und die Kreativität der Kinder. Das Selbstvertrauen in die eigenen Fähigkeiten wird gestärkt und das tut gut! Die Ballas-Klein-Stiftung hat uns einen solchen Lichtspieltisch mit den dazugehörenden Materialien gespendet. Silvia Ballas-Klein kam uns persönlich besuchen, um dieses Geschenk mit den Kindern einzuweihen. Die Freude der Kinder war riesengroß, und sie probierten alles gleich miteinander aus. Ich möchte an dieser Stelle nochmals ein großes DANKESCHÖN aussprechen! In der integrativen Arbeit von Kindern mit und ohne Behinderungen liegen unendlich große Chancen und es ist ein Segen, dass es Menschen gibt, die dies unterstützen. Petra Hübchen
Für uns Jesus geht zu seinem Vater in den Himmel. Vierzig Tage waren seit Ostern vergangen. Da erschien Jesus seinen Jüngern noch einmal auf einem Berg. Den Jüngern war es traurig zumute. Sie spürten: Das war das letzte Mal, dass sie Jesus sahen. Da wandte sich Jesus zu seinen Jüngern und sprach: „Seid nicht traurig! Ich lasse euch nicht allein zurück. Mein Vater wird euch seinen Geist geben. Der wird euch zeigen, was ihr tun sollt. Ihr werdet meine Boten sein in Jerusalem und im ganzen Land und bis ans Ende der Erde.“ Als er noch mit ihnen sprach, kam eine Wolke und nahm ihn auf vor ihren Augen. Die Jünger aber standen da wie betäubt und starrten zum Himmel. Aber plötzlich sahen sie vor sich zwei Männer in leuch-
tenden Kleidern. Es waren Boten Gottes, die sprachen: „Ihr Männer, warum steht ihr da und starrt in den Himmel? Jesus ist zu seinem Vater gegangen. Aber freut euch! Er wird wiederkommen.“ Da fassten die Männer Mut. Sie stiegen den Berg hinunter, gingen nach Jerusalem zurück und dankten Gott, der ihnen ein so großes Versprechen gegeben hatte. (aus: Neukirchner Kinderbibel Apostelgeschichte 1,1-11)
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Aus der Gemeindeleitung Rubrik Neues Presbyterium Inzwischen ist das neue Presbyterium eingeführt: Am 6. März feierten wir dazu einen festlichen Gottesdienst. Darin verabschiedeten wir auch die „altgedienten“ Presbyteriumsmitglieder wie Michael Schneider, Karl-Heinz König, Gerda Dieudonné, Barbara Hock, Uwe Schmidt, Tanja Schwan und Helke Eyer, die sich der Gemeinde weiterhin verbunden wissen. Vielen Dank an dieser Stelle für all die getragene Leitungsverantwortung! In der ersten Sitzung des neu gewählten Presbyteriums im März wurden die leitenden Ämter durch Wahl verteilt: Den Vorsitz übernimmt Pfarrerin Britt Goedeking; zu ihrer Stellvertretung sowie für das Amt des Personalkirchmeisters wurde Helmut Thissen gewählt. Hans-Jürgen Ruppenthal wurde als Finanzkirchmeister wiederge-
wählt; Uwe Ludwig bleibt wie bisher Baukirchmeister. Die Arbeit, die in Ausschüssen und Gremien geschieht, wurde im Presbyterium vorgestellt. Allmählich werden die Perspektiven für die nächsten Jahre deutlich: Unsere Kirchen und Häuser bedürfen der stetigen Unterhaltung (Dach der Christuskirche, Turm am Martin-Luther-Haus) und Instandsetzung. Andere gilt es, neuen Nutzungen zuzuführen (Pauluskirche, Kirche Kohlhof, Friedenskirche und Grundstück Beerwaldweg). Unsere Kindertagesstätten bedürfen der Wahrnehmung in der Gemeinde, denn die Arbeit dort ist weiterhin evangelische Familienarbeit! So soll mit dem zuständigen Verwaltungsorgan, dem Verbund Ev. Kindertageseinrichtungen im
Saarland, künftig stärker in einen inhaltlichen Dialog getreten werden. Bisher waren es allzu oft lediglich die Zahlen, die uns beschäftigt haben. Die Jugendarbeit soll nach der Neukonzeption der Konfirmandenarbeit (Unterrichtszeit nur mehr ein Jahr mit zwei Freizeiten) mit der Konfirmandenarbeit neu vernetzt werden – und zwar mit den Schwerpunkten in der Baracke Furpach und im Unikum in Wellesweiler. Damit beschäftigt sich unser Jugendausschuss. „… und immer wieder ist es der Himmel, der die Erde berührt“ – das wird auch unsere Gemeinde bewegen und Sie können sich darin einbringen und/oder darüber lesen. Britt Goedeking
Aus der Gemeindeleitung Unser neues Presbyterium
Vordere Reihe von links nach rechts: Petra Hübchen, Michael Weber, Desirée Ferber-Morsch, Mathias Busch, Monika Bauer, Pfarrerin Christiane Rolffs; hintere Reihe von links nach rechts: Heike Friedrich, Heidi Bonitz, Helmut Thissen, Petra Weber-Dochnahl, Uwe Ludwig, Hans-Jürgen Ruppenthal, Ralf Buhles, Pfarrer Bertram Weber, Pfarrerin Britt Goedeking Auf dem Foto fehlen: Pfarrer Uwe Schmidt, Helmut Werz und Arno Stöver 12
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Aus der Gemeindeleitung Rubrik Nachruf Wir mussten Abschied nehmen von Christine Shilad. Sie verstarb plötzlich und unerwartet am 12. März im Alter von 70 Jahren an einem Frühlingstag in der Türkei. Christine Shilad war seit 1981 als Kinderpflegerin in unserer evangelischen Kindertagesstätte Arche Noah in der Goethestraße tätig. 2008 verabschiedeten wir sie in den wohlverdienten Ruhestand. Ihre ganz besondere Art, ihre Weisheit und ihr Humor waren für alle, die mit ihr arbeiteten, eine Bereicherung. Sie besaß eine Gabe, mit Kindern über Gott und das Leben zu philosophieren, die man in keinem Lehrbuch lernen kann. Sie trug diese Gabe im Herzen und schenkte Kindern unendlich viel Zeit, Zuneigung und Verständnis. Für sie standen immer vorrangig die Kinder im Mittelpunkt vor allen anderen Anforderungen im Beruf. Eltern schätzten sie als Vertraute, die immer einen Rat und ein offenes Ohr hatte. Vorbild und weise Beraterin war sie für die Kolleginnen. Mit ihr konnte man lachen, streiten, träumen und über die Welt philosophieren. Sie besaß eine klare und authentische Haltung und setzte sich mit ganzem Herzen ein dafür, was ihr wichtig war. Christine Shilad hat den Geist, der in der Kita weht, auf besondere Weise mit geprägt, und er ist bis heute spürbar. Über viele Jahre war Christine Shilad in der Mitarbeitervertretung tätig und engagierte sich für ein vertrauensvolles Miteinander von Mitarbeiterinnen und der Kirchengemeinde. In tiefem Mitgefühl trauern wir mit ihren Lieben, die sie hinterlässt. Im Namen der Evangelischen Kirchengemeinde Neunkirchen Petra Hübchen 13
Mitten im Leben Flüchtlingsarbeit an der Saar Guten Tag, ich möchte die Gelegenheit nutzen, Ihnen kurz die Stabsstelle Flüchtlingsarbeit des Diakonischen Werkes an der Saar (DWSaar), die seit 1. Januar in Neunkirchen arbeitet, und meine Person vorzustellen. Mein Name ist Stefan Gebhardt, ich bin 48 Jahre alt, verheiratet, habe zwei Töchter im Alter von 15 und 27 Jahren, und lebe in Sulzbach-Altenwald. Von Haus aus bin ich Erziehungswissenschaftler und ich darf seit 1. Januar die Verantwortung der Stabsstelle Flüchtlingsarbeit übernehmen. Das DWSaar hat sich angesichts der gestiegenen Bedeutung der Flüchtlingsarbeit innerhalb des DWSaar, aber auch in der Öffentlichkeit, entschlossen, eine Stabsstelle Flüchtlingsarbeit einzurichten. Sie hat vor allem die Aufgaben, die Flüchtlingsarbeit im DWSaar weiter zu entwickeln, Projekte zu entwickeln, Netzwerkarbeit voranzutreiben und neue Finanzierungsmöglichkeiten für die Flüchtlingsarbeit zu akquirieren. Verantwortlich bin ich in meiner Tätigkeit unter anderem für die Arbeit der diakonischen Flüchtlingsberatungsstelle in Lebach unter der Koordination von Maike Lüdeke-Braun sowie der
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Projektstelle „Ehrenamtliche in der evangelischen Flüchtlingsarbeit“, die mit der Person Petra Philipczyk ihren Sitz in Saarbrücken hat. Die Stabsstelle unterstützt und entlastet durch ihre Arbeit die vielfältigen Aufgaben der Migrationsarbeit, die im DWSaar weiterhin im Referat „Migration, Integration und Bildung“ mit dem Referenten Martin Horzella verantwortet wird. Kernpunkt der Arbeit in den kommenden Monaten wird die Eingliederung der neuen Mitbürger in das jeweilige Gemeinwesen sein. Durch das Schließen der Fluchtwege (Stichwort Balkanroute) in den vergangenen Wochen kamen zwar immer weniger Flüchtlinge in den ersten drei Monaten zu uns. (In das Saarland kamen bis Ende März 4302 Personen, davon verblieben sind 2373 Personen; Stand: 24. März.) In diesem Jahr sind aber bereits viele neue Mitbürger angekommen. Nun wird sich im Gemeinwesen zeigen, welche Bereicherung diese neuen Mitbürger darstellen, welche Herausforderungen sich vor Ort stellen und welche Ressourcen das Gemeinwesen hat. Dabei kommt den Kirchengemeinden eine besondere Aufgabe zu. Vielerorts haben sich Initiativen gegründet, die den Neuankommenden ihre Unterstützung anbieten und tatkräftig an der Eingliederung mitarbeiten. Anderen-
orts gibt es bereits seit vielen Jahren - wie hier in Neunkirchen - Gruppierungen, die sich um die Themenpunkte Asyl, Migration und Integration kümmern und die aufgrund eines christlichen Weltbildes Hilfe und Unterstützung anbieten. Ein besonderes Augenmerk wird die Stabsstelle auf die Situation besonders schutzwürdiger Gruppen wie Flüchtlingsfrauen und ihre Kinder und die Situation unbegleiteter minderjähriger Flüchtlinge richten: Die Unterbringung dieser Gruppen, die Begleitung dieser Menschen im Asylverfahren und in der späteren Lebenswelt sind wichtige Komponenten für eine gelingende Integration. Hierbei kommt den Kirchengemeinden vor Ort und den Ehrenamtlichen in der evangelischen Flüchtlingsarbeit eine besondere Rolle zu. Sie bieten Unterstützung im Alltag an (Wohnraumsuche, Behördenbegleitung, Sprachförderung, schulische Förderung, Eingliederung in das gesellschaftliche Leben und vieles mehr.) und unterstützen bei der Teilhabe an der Gesellschaft. Ich freue mich sehr auf die spannende Aufgabe und auf die Zusammenarbeit in und mit den Kirchengemeinden. Stefan Gebhardt
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Gottesdienste Datum
Martin-Luther-Haus
Christuskirche
Sa. 30. April
So. 1. Mai
10 Uhr Festgottesdienst zur Konfirmation mit Kirchenchor und Instrumentalkreis (Schmidt)
Pauluskirche 10 Uhr Festgottesdienst zur Konfirmation mit Abendmahl und mit Pauluschor (Rolffs) Felsenbank 10 Uhr Open-Air-Gottesdienst mit Singkreis Sinnerthal (Rolffs)
10 Uhr mit Abendmahl (Rolffs)
10 Uhr (Goedeking)
10 Uhr Festgottesdienst zur Konfirmation mit Abendmahl und mit Gospeltrain und Chormoran (Weber)
10 Uhr mit Abendmahl (Goedeking)
10 Uhr mit Abendmahl (Weber)
Do. 5. Mai Christi Himmelfahrt So. 8. Mai
So. 15. Mai 10 Uhr mit Abendmahl (Siegel) Pfingstsonntag
Marienkirche 10.30 Uhr
Mo. 16. Mai Pfingstmontag
Zentraler ökumen. Gottesdienst (Rolffs / Wilhelm) 14 Uhr Festgottesdienst zur 10 Uhr Festgottesdienst zur JubiläumsJubiläumskonfirmation konfirmation mit Abendmahl mit Abendmahl und mit und mit Kantorei (Weber) Kantorei (Goedeking)
So. 22. Mai
10 Uhr (Schmidt)
So. 29. Mai
10 Uhr Festgottesdienst zur Jubiläumskonfirmation mit Abendmahl und mit Kirchenchor (Rolffs/Schmidt)
10 Uhr (Goedeking)
10 Uhr (Schmidt)
10 Uhr mit Abendmahl (Goedeking)
Sa. 4. Juni So. 5. Juni
Paul-Gerhardt-Kirche 18 Uhr Vorstellung der Konfirmanden mit Chormoran (Weber)
10 Uhr (Culmann) 18 Uhr (Hüls) 10 Uhr offenes Singen mit Gospeltrain 18 Uhr Gottesdienst (Weber)
Sa. 11. Juni
So. 12. Juni
So. 19. Juni
10 Uhr (Goedeking)
So, 26. Juni Stadtfest
10 Uhr Rundfunkgottesdienst mit Instrumentalkreis (Schmidt)
Sa. 2. Juli
Pauluskirche 10 Uhr zentraler Gottesdienst zur Entwidmung der Pauluskirche mit Abendmahl und mit Kirchenchor (Schmidt/Goedeking) 10 Uhr (Schmidt) 10 Uhr mit Abendmahl (Rolffs) 10.30 Uhr Stadtfestgottesdienst mit Kantorei, Flötenkreis, Kirchenchor Paulus und Singkreis Sinnerthal (Goedeking) 18 Uhr (Weber)
So. 3. Juli
10 Uhr (Weber)
10 Uhr mit Abendmahl (Goedeking)
So, 10. Juli
10 Uhr mit Abendmahl (Schmidt/Rolffs)
10 Uhr (Goedeking)
10 Uhr Reisesegengottesdienst - je nach Wetter draußen (Weber)
Gottesdienste Für Senioren Gottesdienst im St.-Vincenz-Altenheim, Hermannstraße Jeden Dienstag, 10 Uhr
Gottesdienste im Seniorenheim der AWO, Furpach Jeden 3. Donnerstag im Monat 10 Uhr
Gottesdienst im Caroline-Fliedner-Haus: Jeden Dienstag, 10 Uhr
Gottesdienst im Karl-Ferdinand-Haus: Jeden Donnerstag, 10 Uhr
Für Kinder Kindergottesdienst in Pauluskirche: Jeden Sonntag (bis 5. Juni) jeweils von 11 bis 12 Uhr
„Kirche für Kinder und mehr …“ in Wellesweiler 21. Mai und 25. Juni
Kinderkirchenmorgen im Martin-Luther-Haus Gemäß Aushang und Abkündigung
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Themenabende im Martin-Luther-Haus Zu unseren einmal monatlich stattfindenden Themenabenden im Martin-Luther-Haus laden wir alle Interessierten herzlich ein. Der Abend beginnt um 19 Uhr mit einem Vortrag zu einem ausgewählten Thema aus einem breitgefächerten Katalog
wie etwa Theologie und Glauben und Bibel, Gesundheit, Gesellschaft und Soziales, Geschichte, Kultur und Kunstgeschichte oder auch Literatur. An das Referat schließt sich üblicherweise eine lockere Gesprächsrunde an.
Dieses Jahr freuen wir uns auf anregende Donnerstag-Abende unter folgenden Titeln:
Maike Lüdeke-Braun, Synodalbeauftragte des Kirchenkreises SaarOst für Flüchtlingsfragen Nihat Güler, Vorsitzender der Muslimischen Gemeinde Neunkirchen
19. Mai
Die Flüchtlingssituation im Saarland
30. Juni
Einblicke in den Islam
25. Aug.
Schwarzkümmelöl
Ramona Kessler
29. Sep.
Sturzprophylaxe
Ingo Noll, Aktiv-Gesundheitspark Neunkirchen
27. Okt.
Die gotische Kathedrale im Spiegel ihrer Zeit
Andrea Reinmann
24. Nov.
Trickbetrügereien am Telefon und an der Haustür
Sascha Legrom, Kontaktpolizist
Unser Planungsteam ist immer auf der Suche nach weiteren Themengebieten und Gastreferenten und würde sich sehr über entsprechende Wünsche oder Anregungen aus der Gemeinde freuen. Auch wenn Sie selbst oder jemand aus
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Ihrem Umfeld vielleicht „Experte“ auf dem einen oder anderen Gebiet sind und Sie Lust haben, mit einem kleinen Referat zu Ihrem Herzensthema bei einem unserer Abende zu Gast zu sein, so nehmen Sie bitte Kontakt auf mit Pfarrer
Uwe Schmidt (Tel. 17 74 92), Ellen Emmerich (Tel. 3 18 43) oder Andrea Reinmann (Tel. Gemeindeamt 2 33 80). Wir freuen uns auf Ihre Vorschläge! Andrea Reinmann
Evangelisch in Neunkirchen - Nr. 33 - Mai - Juni 2016
Gottesdienste Freud + Leid Taufen
Beerdigungen
Melody Rose Laurinat Zoë Noëlle Müller Alessandro Markus Geßner Charlotte Isolde Ilse Löhr Elias Antonio Potrino Finn Angelo Potrino
Marianne Dingeldein geb. Diehl Michael Burkhardt Friedrich Clos Anneliese Cosai geb. Bund Renate Telch geb. Hebel Anneliese Leid geb. Vogler Christa Ruth geb. Steimer Ruth Hehl geb. Fritz Heinz Schmidt Günter Baab Klaus Dieter Pitsch Horst Thesen Karl Heinz Geimer Lieselotte Schneider-Möhler geb. Möhler Gisela Kuntz Gisela Zimmer geb. Ziermann Michael Fremgen Ilse Braun Uwe Regitz Karlfried Schmelzer Melanie Lutz geb. Blankenmayer Lothar Mathias Josef Steuer Brigitte Thome geb. Kaufmann Ursula Huwig geb. Müller Helga Schille geb. Urschel Marianne Gregorius geb. Eisenbeis Roman Weiland Barbara Meyer geb. Jurk Gerd Serbe
Trauungen Dennis Michael und Svenja Müller geb. Strauß
85 Jahre 63 Jahre 76 Jahre 94 Jahre 84 Jahre 77 Jahre 77 Jahre 95 Jahre 75 Jahre 79 Jahre 73 Jahre 82 Jahre 84 Jahre 78 Jahre 85 Jahre 75 Jahre 50 Jahre 74 Jahre 71 Jahre 87 Jahre 81 Jahre 83 Jahre 78 Jahre 86 Jahre 73 Jahre 74 Jahre 94 Jahre 45 Jahre 63 Jahre 77 Jahre
Rund um den Kirchturm Heringsessen mit Scheckübergabe Der Einladung zum Heringsessen folgten rund 80 Gäste ins MartinLuther-Haus. Die Idee dazu heckten Ilse Schumann, Vorsitzende des Kirchenchores Furpach/Kohlhof, Petra Schmidt und Presbyterin Monika Bauer aus. Margarita Grob erklärte sich sofort zum Helfen bereit. Als Motivation diente die Wiederherstellung der Läuteanlage. „Wir wollen, dass die evangelischen Glocken in Furpach bald wieder
zum Gottesdienst rufen!“ ist die einhellige Meinung Furpacher Gemeindemitglieder. Pfarrer Uwe Schmidt dankte in seiner Begrüßung den Frauen für ihren Einsatz. Große Unterstützung fanden die Helferinnen in den Konfirmandinnen und Konfirmanden, die an dem Abend den Service übernahmen. Hinter der Theke wurden sie von Uwe
Schumann bestens unterstützt. Ein Höhepunkt des Abends war schließlich die Scheckübergabe des „Ökumenischen Quasseltreffs“. Lioba Simon-Atzert und Heike Schwenk überraschten mit einer Spende in Höhe von rund 900 Euro zugunsten des Glockenturmes Furpach. Die großzügige Spende resultiert zum größten Teil aus den Bastelarbeiten des „Quasseltreffs“, der sich regelmäßig dienstags um 15 Uhr im MartinLuther-Haus trifft. Der „Quasseltreff“ stellte aus alten GotteslobGesangbüchern wunderschöne Engel her, die auf dem Adventsmarkt in Furpach verkauft wurden. Pfarrer Schmidt betonte den ökumenischen Gedanken. „Katholische Gesangbücher fördern die evangelischen Kirchenglocken!“ Hans-Jürgen Ruppenthal, Presbyter und Schatzmeister der Stiftung „Evangelisch in Neunkirchen“ fand die Idee hervorragend, lobte das ehrenamtliche Engagement und bedankte sich im Namen der Stiftung.
Übrigens: Wenn Sie diese Ausgabe in Händen halten, dürfte die Läuteanlage schon repariert sein. Aber der Turm bedarf wegen der bröckelnden Betonsubstanz dringend einer Generalüberholung. Darum sind wir weiter auf Ihre Spenden angewiesen! Am einfachs22
ten spenden Sie unter dem Stichwort „Kirchturm Furpach“ auf das Spendenkonto der „Stiftung Evangelisch in Neunkirchen“ (IBAN: DE 0559 2520 4600 5002 5503, BIC: SALADE51NKS)
KiKiMo in Furpach mit Rekordbesuch! Nahezu 40 Kinder versammelten sich beim KinderKirchenMorgen im Martin-Luther-Haus. Gott sei Dank waren die fleißigen Helferinnen für den Ansturm gewappnet. Mit einem kleinen Gottesdienst fing der Morgen an. Pfarrer Uwe Schmidt begrüßte insbesondere alle Kinder, die zum ersten Mal dabei waren. Agnes Ducke bereicherte den Gottesdienst durch ihr Querflötenspiel. Im Anschluss an den Gottesdienst bastelten die Kinder mit Unterstützung von Annette Krenz, Diane Wagner-Jochem, Agnes Ducke und den Konfirmandinnen Yvette, Theresa und Celine „Oster-Lichter“. Schließlich fand der Morgen seinen krönen-
Furpach-Kohlhof Rubrik den Abschluss mit einem leckeren Mittagessen. Corinna Buhles sei Dank, dass es für alle reichte. Der nächste KiKiMo findet übrigens am Samstag, 11. Juni 2016, von 10 bis 13 Uhr im Martin-Luther-Haus statt. Anmeldung erforderlich bei Diane Wagner-Jochem, Tel.: 36 11 08.
Besondere Gottesdienste mit Erwachsenen und Jugendlichen Frauen der katholischen Pfarrgemeinde St. Josef – St. Johannes haben gemeinsam mit Frauen der Frauenhilfe des Gemeindebezirks den Gottesdienst zum Weltgebetstag gestaltet. Der diesjährige Weltgebetstag kam von christlichen Frauen aus Kuba und stand unter dem Titel: Nehmt Kinder auf und ihr nehmt mich auf! Die Frauen feierten einen fröhlichen Gottesdienst mit schwungvollen Liedern, die Peter Littner
sehr gekonnt am Klavier begleitete. Im Anschluss an den Gottesdienst wurde mit einer landestypischen Mahlzeit das ökumenische Zusammensein in den Räumen des Gemeindecafés fortgesetzt. Der Vorstellungsgottesdienst der Konfirmanden stand unter dem Thema „Großes Herz – offen sein für andere!“ Mit eigenen Beiträgen gestalteten die Jugendlichen einen wunderschönen Gottesdienst. Er fand bei den Eltern und der übrigen Gemeinde großen Anklang. Die Band „Mensch“ aus Homburg und Andreas Ganster an Orgel und E-Piano begeisterten mit ihren musikalischen Beiträgen. Der Vormittag fand schließlich bei einem „Frühschoppen“ und guten Gesprächen im Gemeindecafé seinen Ausklang.
Spiritualität und Glaube Im Rahmen der Themenabende im Martin-Luther-Haus referierte Pfarrer Udo Nilius zum Thema Spiritualität und Glaube. Pfarrer Nilius betonte, wie wichtig es sei, dass Eltern mit ihren Kindern von klein auf das Beten einüben. „Beten kann man nicht einfach, beten will gelernt sein!“ Das Gebet ist für Nilius die Grundlage der Spiritualität. Er erzählte von eigenen Gebets-
erfahrungen. Außerdem berichtete er von seinen Studienreisen zur Willow Creek Gemeinde nach Chicago. Die Gemeinde erreicht mit ihren Gottesdiensten, die stark von populärer Musik und dem Lobpreis Gottes geprägt sind, und ihren zahlreichen Kongressen Tausende von Menschen. Ideen und Impulse von Willow Creek setzt Pfarrer Nilius selbst in den von ihm angebotenen „Go-Special-Gottesdiensten“ um. Im Anschluss an den Vortrag schloss sich eine lebhafte Diskussion an. Die Teilnehmer stellten fest, dass die meisten Elemente, die Nilius ansprach, bereits in unseren sonntäglichen Gottesdiensten praktiziert werden. Allerdings unterscheide sich die amerikanisch-freikirchliche Mentalität von unserer volkskirchlichen Situation und lasse sich nicht auf unsere Verhältnisse übertragen. Uwe Schmidt
Termine im MartinLuther-Haus Seniorentreff:
Mittwochs 15 Uhr: 11. und 25. Mai, 8. und 22. Juni, 6. Juli
Frauenhilfe:
Donnerstags 15 Uhr: 12. Mai, 9. und 23. Juni, 7. Juli
Themenabende: siehe Seite 20 23
Rund um den Kirchturm Gott ist mit uns unterwegs. Darauf verlassen sich die Motorradfahrer und –fahrerinnen auch im Jahr 2016: Am 3. April fuhren 214 Maschinen zum Bouleplatz an der Friedenskirche, wo wir mit einem Gottesdienst zu Gottes Wegbegleitung die Saison eröffneten. Der Gehörlosenpfarrer Friedhelm Zeiss und die Band „stolen carpet“ gestalteten gemeinsam mit Pfarrerin Britt Goedeking und dem MoGo-Team einen guten Start in die Saison. Besonders zugute kam uns
das frühlingshafte Wetter, das in uns die Tourenbegeisterung hervorlockte. Vielen Dank allen, die durch Kuchenspende oder tätige Mithilfe den vielen Motorradfreunden einen schönen Sonntag bescherten!
Stadtfest Am Samstag 25. und Sonntag 26. Juni wird die Christuskirche wieder wie jedes Jahr für die Stadtfestbesucher geöffnet sein. Bei
einem vielfältigen Angebot an Speisen und Getränken, verschiedenen Ausstellungen und an den Informationsständen laden wir die Besucher zu Begegnung und Gespräch ein. Am Sonntag feiern wir ab 10.30 Uhr ökumenischen Stadtfest-Gottesdienst. Musikalisch gestaltet wird der Gottesdienst von Kantorei und Flötenkreis, Singkreis Sinnerthal und dem Kirchenchor der Pauluskirche.
Konfirmandenfreizeit Innenstadt: zwei Tage in Trier Am Samstag, 27. Februar, fuhren wir gut gelaunt nach Trier. Einige waren schulmüde, andere leider erkrankt, aber wir haben mit den neun Konfirmanden und unseren drei Teamerinnen eine gute Gruppe abgegeben: Pfarrer Schmidt und ich teilten mit den Teamerinnen die Grup-
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Innenstadt Rubrik Friedensgebet Jeden Donnerstag, 19 Uhr
Gesprächskreis kaum zu glauben Donnerstags, 19.30 Uhr: ✚ 12. Mai „Gott der Rache“, ✚ 2. Juni, ✚ 23. Juni „Das Eigene und das Fremde“, 19 Uhr (Kath. Familienbildungsstätte, Marienstraße), ✚ 14. Juli
Arbeitskreis Asyl In der Regel jeden 2. Montag im Monat, um 16.30 Uhr (Ansprechpartnerin: Pfarrerin Goedeking)
Männerkreis
penarbeiten. Die Jugendherberge, das Außengelände und die Trierer Innenstadt boten uns bei winterlichem Sonnenschein v ielfält ige Besc hä f t ig u n g s m ö glich keiten. Wir konnten sogar unser eigenes Brot für die Feier des Abend-
mahls backen. Wir lernten einander besser kennen und konnten uns als Gruppe gleich am Dienstag darauf im Karl-Ferdinand-Haus bewähren, wo wir mit Seniorinnen und Senioren Tischabendmahl feierten. Britt Goedeking
Jeweils 16 Uhr im Martin-LutherHaus (Ansprechpartner: J. Specht, Tel. 58344) ✚ 11. Mai: Moses 1, 26-28+37, Referentin: Pfarrerin Britt Goedeking ✚ 8. Juni: Besuch in Weißrussland, Referent: Bernd Bernhardt
Frauenhilfe Christus/Paulus Donnerstags, 15 Uhr, 10. Mai, 9. und 23. Juni
ab
Mai:
Termine
Seniorentreff
ab Mai alle wieder in der Christuskirche
Mittwochs, 14 Uhr: 4. und 18. Mai, 1. und 15. Juni
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Rund um den Kirchturm Ökum. Kreuzweg Die Kreuze in „meinem“ Viertel Ökumenische Tradition verbindet Jesu Kreuzweg mit dem Leben der Menschen heute. Drei Hammerschläge, Stille – diese Zeichen lösen Gänsehaut aus. Beim Ökumenischen Kreuzweg tragen Christinnen und Christen das Kreuz durch die Straßen von Neunkirchen. „Als die Bomben auf mein Elternhaus fielen, saß ich unter der Kellertreppe“, liest Diakon Oswald Jenni stellvertretend für einen 80-jährigen Bewohner vor. Er erlebte den Zweiten Weltkrieg in seinem Stadtteil. Bis heute hat ihn nichts von dort vertreiben können. Ein Mann aus dem Irak berichtet von seiner Ankunft in der Georgstraße in Neunkirchen. Hier kam er zuerst hin. Nun habe er eine eigene Wohnung, in der er mit seiner neuen Familie wohnt. Ein Nachbar erzählt, wie schwer es für ihn ist, dass die Kirchen geschlossen wurden: „In St. Pius waren wir zu Hause.“ Nun heißt es, loszulassen und sich auf Neues einzulassen. So ginge es vielen Menschen in der Stadt. Diese Zeugnisse dreier Neunkircher stehen neben Jesu Kreuzweg. Drei Männer von nebenan schildern, welche Sorgen sie umtreiben. Die Passionsgeschichte wird parallel verlesen. 26
Was es heißt, sein „Kreuz“ in der heutigen Welt zu tragen, das zeigte der ökumenische Kreuzweg „Durchkreuztes Leben“ in Neunkirchen in diesem Jahr bereits zum achten Mal. Das Dekanat und die Evangelische Kirchengemeinde Neunkirchen bereiteten den Kreuzweg vor. Die Leitung übernahmen Pfarrerin Christiane Rolffs, Dekanatsreferent Klaus Becker und Diakon Oswald Jenni. Musikalisch gestalteten Dekanatskantorin Melina Wack und Saxophonist Maksym Malkov den Abend. Das große Holzkreuz zieht voran. Hundert Menschen folgen ihm. Von der Friedenskirche im Beerwald durch das Wohnviertel, bis hin zur vierten Station im Palotti-Haus. Dreimal schlägt Becker an den ersten Stationen einen Nagel in Kreuze aus Birkenstämmen. Die Schläge bleiben im Kopf. Die Kreuze am jeweiligen Ort. „Wir wissen nicht, was damit geschieht. Aber wir hinterlassen ein Zeichen für die Menschen, die es sehen“, erklärt der Dekanatsreferent. Mit dem Zuspruch „Meine Seele ist Stille in dir, denn ich weiß: Mich hält deine starke Hand“ endete der Kreuzweg an der vierten Station in Stille. Um ihre Eindrücke auszutauschen und sich bei einem Becher Tee zu wärmen, blieben viele Menschen in der Mehr-
zweckhalle
des
Pallotti-Hauses. Sarah Seifen, Pastoralpraktikantin Dekanat Neunkirchen
Schnäppchenjäger aufgepasst! Am Samstag, 9. Juli, von 10 bis 21 Uhr, und am Sonntag, 10. Juli, von 11 bis 17 Uhr findet im Pauluszentrum ein großer Second-HandKleidermarkt der katholischen Jugend statt. Der Erlös fließt in Hilfsprojekte in Bolivien, einem der ärmsten Länder der Welt. Über 100 Jugendliche aus dem Raum Neunkirchen werden sich bei dem Projekt ehrenamtlich engagieren. Verkauft werden jede Menge ausgesuchte Klamotten zu günstigen Preisen. Ein absolutes Muss für alle Schnäppchenjäger! Für jeden ist etwas dabei. Vielleicht sind Sie gerade auf der Suche nach einem Original aus den 70er Jahren oder sie brauchen noch ein Brautkleid
Scheib-Oberstadt Rubrik für den wichtigsten Tag Ihres Lebens und dazu einen passenden Frack - dann sind Sie hier genau richtig. Außerdem gibt es auch in diesem Jahr wieder Faschingskostüme, Häkeldeckchen, Kinderkleidung, Jeans, Pullis, Jacken, Lederwaren und vieles mehr. Sicher werden auch Sie in über einer Tonne Textilien Ihr Traumoutfit finden und damit sogar einen guten Zweck unterstützen. Für das leibliche Wohl und ein unterhaltsames Rahmenprogramm ist selbstverständlich auch gesorgt. Kommen Sie doch einfach zur Modenschau und genießen dabei ein Stück Kuchen oder eine Tasse fair gehandelten Kaffee. Durchgeführt wird der Markt von der katholischen Jugend des Dekanats Neunkirchen in Kooperation mit der Fachstelle Plus für Kinderund Jugendpastoral Saarbrücken und dem BDKJ-Bolivienreferat des Bistums Trier. Der Markt ist eine Ergänzung zu der Bolivien-Kleidersammlung der katholischen Jugend im Bistum Trier zugunsten der Bolivienpartnerschaft. Schon seit 1966 wird die Sammlung jährlich von rund 10 000 Jugendlichen und jungen Erwachsenen durchgeführt. Gesammelt wird unter dem Siegel von „Fair
Wertung“. Dahinter verbirgt sich der Dachverband von 120 gemeinnützigen Organisationen, die sich für einen sozial- und umweltverträglichen Umgang mit Gebrauchtkleidung einsetzen und für mehr Transparenz und Verantwortlichkeit im Altkleidermarkt sorgen. Second Hand Kleidung bietet eine Menge Vorteile gegenüber neu gekaufter Kleidung: Entlastung der Müllberge - durch die verlängerte Tragedauer der Kleidung fällt weniger Müll an. Markenbekleidung wie Jeans und Jacken sind günstig zu haben. Weniger Schadstoffbelastung durch häufiges Waschen der Kleidung verursacht auch weniger Allergien. Und die exklusiv gekauften Einzelstücke machen nicht nur an Karneval und auf Mottopartys einen guten Eindruck. Neben dem Spaß, der mit dieser Gemeinschaftsaktion verbunden ist, gewährleisten die Erlöse aus dem Verkauf der gesammelten Kleidungsstücke die kontinuierliche finanzielle Unterstützung der beiden Partnerorganisationen der Stiftung „Solidarität und Freundschaft Chuquisaca – Trier“ in Bolivien sowie eines konkreten Bildungsprojektes für Jugendliche. Für die jugendlichen Helfer: Das sogenannte „Chaos-Wochenende“,
Evangelisch in Neunkirchen - Nr. 33 - Mai - Juni 2016
an dem alle Klamotten sortiert und ausgezeichnet werden, findet am Samstag, 2. Juli, und Sonntag, 3. Juli, jeweils ab 10 Uhr im Paulussaal Neunkirchen statt. Für weitere Fragen wenden Sie sich bitte an Pastoralreferent Philipp Spang, Tel. 40 18 84 14, E-Mail:
[email protected].
Sommerfest auf der Scheib Auch in diesem Jahr feiern wir wieder unser Sommerfest an der Friedenskirche, zu dem wir jetzt schon herzlich einladen! Halten Sie sich den 2. und 3. Juli frei, um mit uns zu feiern.
Termine Wichernhauscafé Mittwochs 14-tägig: 11. Mai, Samstag 21. Mai: Ausflug, 8. und 22. Juni, 6. Juli
Frauenhilfe Mittwochs 14-tätgig: 4. und 18. Mai, 1. und 15. Juni
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Rund um den Kirchturm Weltgebetstag Seit dem 4. März 1927 wird stets am ersten Freitag im Monat März in über 170 Ländern der ökumenische Weltgebetstag gefeiert. So auch in diesem Jahr am 4. März. Zur Tradition dieser internationalen Frauenbewegung gehört, dass der gemeinsame Gottesdienst von christlichen Frauen aus einem jeweils anderen Land vorbereitet wird. Der diesjährige Weltgebetstag unter dem Motto „nehmt Kinder auf und ihr nehmt mich auf“ wurde von Frauen aus Kuba gestaltet. Insbesondere durch die jüngsten diplomatischen und wirtschaftlichen Annäherungen zu den Vereinigten Staaten wurde ersichtlich, dass sich der karibische Inselstaat im Wandel befindet. Aufgrund dieser politischen Entwicklungen kann die kubani-
sche Bevölkerung auf bessere Lebensbedingungen und mehr Bürgerrechte hoffen. Im Pfarrbezirk Wellesweiler findet der Gottesdienst stets abwechselnd in der Paul-Gerhardt-Kirche und im Pfarrzentrum St. Johannes statt. Durch den Besuch von Bischof Ackermann musste dieser Turnus allerdings unterbrochen werden. So feierten wir auch in diesem Jahr gemeinsam den Gottesdienst in der Paul-Gerhardt-Kirche unter der Federführung der Frauen von St. Johannes. Anschließend ging es in das Gemeindezentrum um hier bei Tee, Kuchen und kubanischen Spezialitäten gemeinsam zu diskutieren und den Tag gemütlich ausklingen zu lassen. Heidi Bonitz
Gospelworkshop Der „Gospeltrain-Wellesweiler“ unserer Gemeinde unter der Leitung von Nino Deda lädt am Samstag, 11. Juni, zu einem kostenlosen Gospelworkshop ein. Sing mit uns und lass Dich von alten und neuen Gospelsongs und Traditionals begeistern und mitreißen. Du benötigst weder Gesangs- noch andere musikalische Vorkenntnisse. Einzig die Freude am Singen ist Voraussetzung. 28
In einem lebendigen Gospelgottesdienst am Abend werden die erlernten Songs präsentiert. Du wirst staunen, was unser Chorund Workshopleiter Nino Deda aus Deiner Stimme herausholen kann. Wir freuen uns auf einen außergewöhnlichen Workshop mit Dir, der noch lange in Deinem Alltag nachklingen wird. Und wenn Du genauso viel Freude beim Singen hast wie wir, dann bist du herzlich eingeladen, anschließend weiterhin in unseren Chorproben und bei unseren Konzerten mit uns zu singen. Der Workshop beginnt am Samstag, 11. Juni um 10 Uhr und endet am Abend mit einem Gottesdienst in der Paul-Gerhardt-Kirche, der um 18 Uhr beginnen wird. Anmeldung: Nino Deda: nino.
[email protected] oder Daniela Zintel:
[email protected] Daniela Zintel
Kwela, Kwela in der Grundschule Afrikanisches Musical der Kinder der Theater-AG Auch in diesem Jahr wird die Grundschule Wellesweiler wieder ein Musical auf die Beine stellen. Es wird aufgeführt von den Kin-
Evangelisch in Neunkirchen - Nr. 33 - Mai - Juni 2016
Wellesweiler Rubrik
dern der Theater-AG, die schon seit Monaten fleißig mit ihrer Lehrerin Frau Mosdzianowski üben. Unterstützt werden sie vom evangelischen Kinderchor Wellesweiler unter der musikalischen Leitung von Nino Deda. Mit heißen Rhythmen, mitreisenden Afrika-Songs und atemberaubenden Tänzen entführen wir die Zuschauer in diesem Jahr in den afrikanischen Busch.
Nirgendwo scheint der Mond so schön wie in Afrika, doch Afrika kann manchmal ziemlich grausam sein … Das bekommen die Tiere zu spüren, denn schon seit vielen Monden bleibt der langersehnte Regen aus. Überall nur roter Staub und brütende Hitze. Daher beschließen die Tiere, dem Rat des Großen Orakels zu folgen und ein Wasserloch zu graben. Nur Tschipo, der Buschhase, hilft nicht, weil er lieber auf seiner Flöte spielt. Er wird von den anderen verjagt. Als die Tiere schließlich Wasser finden, glauben sie an ihre Rettung. Doch das ist erst der Anfang einer spannenden Geschichte, denn plötzlich tauchen die Gespenster der Nacht auf, und die verstehen keinen Spaß … Das Musical ”Kwela, Kwela” wird in der Paul-Gerhard-Kirche in Wellesweiler aufgeführt. Es finden vier Vormittags- und eine Abendveranstaltung statt und zwar an folgenden Terminen: Donnerstag, 7. Juli, um 9 und 10.30 Uhr, sowie Freitag, 8. Juli, um 9, 10.30 und 18 Uhr
und 3 Euro für Kinder. Karten sind erhältlich in der Grundschule Wellesweiler (Tel. 41252) oder im Kartenvorverkauf bei: ✚ Bäckerei Borsdorff, Wellesweiler ✚ Nähatelier Georgi, Wellesweiler ✚ Geschenke Oase im E-Center Wellesweiler ✚ Bücher König Neunkirchen Wir würden uns sehr freuen, Sie mit Ihren Kindern in der evangelischen Kirche (Ernst-Blum-Straße) begrüßen zu dürfen und sagen bis bald oder ”bye vir nou” in Wellesweiler. Petra Peifer, Schulleiterin
Termine 12. Mai 12. Mai
2. Juni 11. Juni 16. Juni 19. Juni 30. Juni 30. Juni
Der Eintritt beträgt 4 Euro für Erwachsene 29
15 Uhr Frauenhilfe 18 Uhr Mosaik: „Besuch des Schulmuseums Ottweiler, Treffpunkt Parkplatz Ernst-Blum-Str. 15 Uhr Frauenhilfe 10 Uhr offenes Singen Gospeltrain 15 Uhr Frauenhilfe 19 Uhr Konzert „Russische Seele“, Stengelkirche 15 Uhr Frauenhilfe 18 Uhr Mosaik: Führung Haseler Mühle, Treffpunkt Parkplatz ErnstBlum-Str., Anmeldung bei Anette Weber Tel. 47579
Hast Du Töne? Don Kosakinnen Ensemble „Russische Seele“ in der Stengelkirche Weitgehend bekannt sind die berühmten Don Kosaken Chöre aus Russland mit ihren kristallkla-
türen bekannter russischer und internationaler Komponisten. Mit ihren überzeugend vorgetragenen Liedern und farbenprächtigen Kostümen haben sie schon viele Zuschauer und Zuhörer in ihren Bann gezogen. Vom 15. Juni bis 15. August 2016 sind sie wieder auf Tournee in unserer Region und machen am 19.06. um 19 Uhr in der Stengelkirche Station. Der Eintritt ist frei, um eine Spende wird gebeten.
der Flötenkreis der Christuskirche, Nino Deda und Marina Vigel mit „Akkordeon mal zwei“ sowie Ro Gebhardt mit seiner Jazz-Gitarre.
Kontakt: Bodo Bost, E-Mail:
[email protected] oder
[email protected]; Tel. 00 352/6 21 57 82 48 oder 0 65 84/8 38 91 22, Homepage: www.russeele.ru
Die Nacht der Kirchen wird um 18 Uhr mit einem zentralen Gottesdienst in der Ludwigskirche eröffnet. Nach guter Tradition wird von dort das Feuer in alle teilnehmenden Kirchen getragen.
Genauere Informationen zu dieser wie auch zu den Veranstaltungen in weiteren Kirchen können Sie dem Programmheft entnehmen, das Anfang Mai in Zusammenarbeit mit dem Wochenspiegel erscheinen wird.
Nacht der Kirchen in der Christuskirche ren Stimmen. Weniger bekannt ist, dass es auch Don Kosakinnen gibt, deren Stimmen, Expressivität und Choreographie nicht minder beeindrucken. Ein solches Kosaken Frauenensemble mit dem Namen „Russische Seele“ aus Woronesch am Don kommt im Sommer wieder in unsere Region. Zu dem Repertoire des Ensembles gehören altrussische und ukrainische Volksweisen, bekannte liturgische Melodien der Ostkirche, schwungvolle Kosakenlieder und Minia30
Auch in diesem Jahr sind Sie wieder am Abend des Pfingstsonntags zur Nacht der Kirchen in die Christuskirche eingeladen. Nachdem dort im vergangenen Jahr das Diakonische Werk an der Saar das Programm präsentiert hat, erwartet Sie am Pfingstsonntag, 15. Mai von 20 – ca. 24 Uhr wieder das aus vergangenen Jahren bekannte Konzept musikalischer Beiträge im halbstündigen Rhythmus. Mit dabei in diesem Jahr sind u.a. die Kantorei der Christuskirche, Evangelisch in Neunkirchen - Nr. 33 - Mai - Juni 2016
HastRubrik Du Töne? Streicher in der PaulGerhardt-Kirche Am Sonntag, 8. Mai, um 18 Uhr, sind Musikinteressierte zu einem besonderen Konzert in die PaulGerhardt-Kirche recht herzlich eingeladen. Das Streichensemble der Musikschule Homburg & Gäste musizieren unter der Leitung von Markus Lein „Die vier Jahreszeiten“ von Astor Piazzolla. Als weiteres Stück wird „Chi Mai“ von Ennio Morrione (*1928) zu hören sein. Astor Piazzolla (1921 – 1992) gilt als Begründer des Tango Nuevo, eine Weiterentwicklung des traditionellen Tango Argentino. Häufig verwendet Piazzolla die Form der barocken Suite. Im Konzert Las Cuatro Estaciones portenas greift er direkt auf das Vorbild „Die vier Jahreszeiten“ von Antonio Vivaldi zurück.
Vorschau Gemeindefahrt der Ev. Kirchengemeinde Neunkirchen Es ist wieder soweit, unsere Gemeindefahrt findet am 3. September 2016 statt. Das Tagesziel in diesem Jahr ist Traben und Bernkastel-Kues. Mit einem modernen Reisebus der Firma „Horst Becker Touristik“ aus Spiesen werden wir unterwegs sein. ✚ Die Abfahrt wird um 9 Uhr am Parkplatz an der Pauluskirche in Neunkirchen sein. ✚ Im Hochwald auf dem Rastplatz – Mehring - werden wir unser traditionelles Lyoner-Frühstück einnehmen. ✚ Danach geht die Fahrt weiter nach Traben an der Mosel.
Vorschau Rubrik ✚ Von Traben aus fahren wir mit dem Schiff in das romantische Städtchen Bernkastel-Kues. ✚ Nach der Ankunft ist Freizeit angesagt. ✚ Sie können das Weinfest besuchen, bummeln oder einfach nur die Seele baumeln lassen. ✚ Abfahrt nach Leiwen/Mosel ist um 17 Uhr. Hier kehren wir in das Restaurant „Zummethof“ ein und lassen den Tag mit einem guten Essen ausklingen. ✚ Ankunft in Neunkirchen auf dem Parkplatz an der Pauluskirche ist gegen 21 Uhr. Wir hoffen, dass wir Ihr Interesse geweckt haben, und freuen uns auf Ihre Anmeldung. Info: Der Reisepreis mit Schifffahrt beträgt: 29 Euro pro Person.
Anmeldung: auf dem Gemeindeamt in Neunkirchen Heizengasse 6, Tel.: 2 33 80. Bei der Anmeldung ist der Fahrpreis direkt zu entrichten. Bei einer Absage wird der Fahrpreis nur zurückerstattet, wenn der Platz mit einer anderen Person besetzt werden kann. Anja Lambeng und Hans-Jürgen Strack
Nachhilfe Nachhilfe Angelika Scherer Angelika Scherer
Tel.: 0 68 21 / 17 95 05 Tel.: 0 68 21 / 17 95 05 Bexbacher Straße 187 Bexbacher Straße 187 66540 Neunkirchen 66540 Neunkirchen
in el nterricht in: Unterricht in: Mathematik Französisch Französisch Mathematik Deutsch Physik Physik Deutsch Englisch hemie Biologie Englisch echnungs esen
Vorschau Neunkircher Tafel sucht Helfer. Nicht alle Menschen haben ihr tägliches Brot – und dennoch gibt es Lebensmittel im Überfluss. Die Neunkircher Tafel - eine ökumenische Einrichtung des Caritasverbandes für die Region Schaumberg-Blies e.V. und des Diakonischen Werkes an der Saar - bemüht sich um einen Ausgleich für die Bedürftigen in unserer Stadt, indem sie Lebensmittel sammelt, die noch verwertbar, aber überzählig und überproduziert sind, um diese an bedürftige Menschen abzugeben.
Unter dem Motto „Jeder gibt, was er kann“ unterstützen Bäckereien, Wochenmärkte, Supermarktketten, Kfz-Mechaniker, Serviceunternehmen und viele andere die Tafel mit Geld- und Sachspenden. Die Tafel braucht nun dringend ehrenamtliche Helfer bei der sogenannten „Samstags-Tour“. Wenn Sie Interesse haben und sich gerne mit Ihrer Arbeitskraft und einigen Stunden Ihrer Freizeit an einem oder mehreren Samstagen im Monat (ganz wie es ihr persönlicher Zeitplan zulässt!) für diese Idee engagieren möchten, so wenden Sie sich bitte an: Thomas Mörsdorf, Tel. 92090, E-Mail:
[email protected], Neunkircher Tafel, Gemeindezentrum Pauluskirche, Schlossstr. 1.
Kinderfreizeit vom 25.7.-30.7.2016 Wer hat in den Sommerferien in der Zeit vom 25.-30. Juli noch nichts vor? Wir laden Kinder im Alter von sechs bis elf Jahren zu unserer Kinderfreizeit ein. In diesem Jahr geht es in die Jugendherberge nach Homburg. Wir haben Platz für 20 Kinder. Untergebracht sind wir in modernen Zimmern mit 4er Betten. Für 160 Euro seid ihr dabei. Ein tolles Programm wartet auf Euch: Spielen, basteln, ein Grillabend, sportliche Aktivitäten, Filmabende, eine Nachtwanderung, ein Ausflug zum Wasserspielplatz und dem Minigolf und vieles mehr. Spaß haben, 6 Tage austoben und nette Leute kennenlernen! Rückfragen und Anmeldung sind möglich bei Pfarrerin Christiane Rolffs (Tel. 86 46 00), Jugendmitarbeiterin Sarah Wiehn (Tel. 4 29 07) und im Gemeindeamt (Tel. 23380). Wir freuen uns Euch kennenzulernen!
Freud Rubrik & Leid
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Wir sind für Sie da. Gemeindeamt
Pauluskirche
Öffnungszeiten: Mo, Do, Fr: 8.30 bis 12 Uhr, Di: 9.30 bis 12 Uhr und 14 bis 15.30 Uhr, Mi: 16 bis 18 Uhr; Ansprechpartnerinnen: Anja Lambeng und Andrea Reinmann, T 2 33 80, Fax: 1 46 73, E-Mail: neunkirchen.
[email protected]; Bankverbindungen: Bank 1 Saar, IBAN: DE37591900000003436004, BIC:SABADE5S; Sparkasse Neunkirchen, IBAN: DE41592520460000010200, BIC: SALADE51NKS.
Küster-, Hausmeisterinnen Martin-Luther-Haus
Monika Hermann, T 01 52/21 64 00 97, und Ida Heimann, über Gemeindeamt
Wichernhaus
Brigitte Ludwig, T 983847
Wellesweiler
Enkelejda Deda, T 632184 Ralf Schwan und Klaus-Peter Erz, über Gemeindeamt
Christuskirche
Ludmilla Mai, T 27703
Impressum
Ludmilla Mai, T 8518
Pfarrerinnen und Pfarrer Britt Goedeking Blumenstr. 20, T 2 32 05, Fax: 14 02 40, E-Mail:
[email protected]; Sprechstunde: donnerstags, 8.30-9.30 Uhr Christiane Rolffs Heizengasse 6, T 864 600, Fax: 86 45 84, EMail: Christiane.Rolffs@ekir. de; Sprechstunde: freitags, 8.30-9.30 Uhr im Gemeindeamt Uwe Schmidt Sebachstr. 5, T 17 74 92, Fax: 17 74 97, EMail:
[email protected]; Sprechstunde: donnerstags 8.30 – 9.30 Uhr im Gemeindeamt Bertram Weber Ernst-BlumStr. 13, T 47643 oder 3091176, E-Mail:
[email protected] Sprechstunde: Dienstag 16 17 Uhr oder nach Vereinbarung
Presbytertelefon H. Thissen, T 3097339 M. Bauer, T 32011
Gemeindebrief der Evangelischen Kirchengemeinde Neunkirchen Herausgeber: Presbyterium der Evangelischen Kirchengemeinde Neunkirchen, Heizengasse 6, 66538 Neunkirchen, T 2 33 80 Redaktionsschluss: 17. Mai 2016 Anzeigen: Gemeindeamt - T 2 33 80 Organ:
Jugendarbeit TSH und Unikum Wellesweiler Janna Volz und Sarah Wiehn, T 42907, E-Mail:
[email protected]
Baracke Furpach
Oliver Ludwig, T 932756
Kirchenmusiker Kantor Helmut Werz
Christuskirche, T 87836, EMail:
[email protected] Kantor Nino Deda PaulGerhardt-Kirche, T 632184
Chorleiter Carl Michael Conrad Martin-Luther-
Haus, T 06826/8176477
Organistin und Chorleiterin Ingrid Braga-Jörg Pauluskirche,
T 06856/963990
Organist Andreas Ganster Martin-Luther-Haus, T 88224
Organist Uwe Ziermann, T 52008 Britta Eisenbeis Gitarren-
gruppe Furpach, T 30236 Gudrun Herzog Flötengruppe Furpach, T 33194
Kindertagesstätten Arche Noah - T 21820,
[email protected]
Hand-in-Hand - T 8 83 00,
[email protected] Haus des Kindes - T 8387, nkhausdeskindes@ evkita-saar.de
Konto-Nr. der Stiftung „Evangelisch in Neunkirchen“:
IBAN: DE 0559 2520 4600 5002 5503; BIC: SALADE51NKS
Telefonseelsorge 0800-111 0 111 (kostenfrei)
Organist Peter Littner
Wichernhaus und Friedenskirche, T 13377
Hr. Baranec (Ltg.), Fr. Bonitz, Pfarrerin Goedeking, Hr. Goedeking, Fr. Hübchen, Fr. Reinmann, Pfarrerin Rolffs, Pfarrer Schmidt, Pfarrer Weber E-Mail:
[email protected] Layout und Satz: Peter Baranec, T 14 02 34 Druck: Kern GmbH, Bexbach, T 0 68 26/9 34 10 Redaktion:
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