Mitteilungsblatt der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten in Bayern > Ausgabe 12/4 > NOv/dez/jan
in Bayern > Haus Wittelsbach ausgezeichnet > Heilpädagogische Tagesstätte eröffnet > Konventgottesdienst Bayern-Ost > Adventistische Schule in Planung
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Gemeinde ist, was du draus machst
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kurz notiert
Aus dem Landesausschuss
Personalanliegen
Inhalt
Die Anstellung von Nahor Muchiutti, Pastor der Adventgemeinde München-Portugiesen, wird auf zwei weitere Jahre bis zum 31.12.2014 verlängert.
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titelthema > Hopp oder top?
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miterlebt > Aus unseren Einrichtungen > Aus unseren Abteilungen > Neues aus den Gemeinden
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mitgemacht > Veranstaltungen > Terminkalender
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mitgeteilt > Besondere Ereignisse und Jubiläen
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nahaufnahme > Auf ein Wort mit Heidemarie Klingeberg
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kontakt > Unser Team für Bayern
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Wenn der Bürgermeister klingelt Seit über fünf Jahren wohnen wir als Familie nun schon in der Stadt Unterschleißheim nördlich von München. Immerhin hat diese Stadt knapp 28.000 Einwohner, eine Vielzahl von Kindergärten und Schulen, eine gute Infrastruktur und ist Unternehmenssitz von einigen weltbekannten Unternehmen wie z. B. der deutschen Vertretung von Microsoft.
Das Praktikum im Predigtamt von Ralf Hartmann wurde anerkannt. Gleichzeitig wurde beschlossen, ihn ab 1. November als Pastor im Bezirk Landshut anzustellen. Die segnende Beauftragung wird für den nächstmöglichen Zeitpunkt empfohlen. Es wurde beschlossen, das Praktikum im Predigtamt von Maren Kuprasch, Bezirk Würzburg, bis zum 30.11.2013 zu verlängern.
Abteilungen Umso verwunderlicher war es für uns, dass vor einigen Wochen der Bürgermeister dieser Stadt vor unserer Haustüre stand und klingelte. Er stellte sich kurz vor, fragte, ob er etwas für uns tun könne und überreichte uns eine Karte mit seinen Kontaktdaten sowie den Öffnungszeiten der städtischen Einrichtungen. Neben seinem Namen stand deutlich der Slogan „immer ansprechbar“, und im Hintergrund gab es einen Hinweis auf die Bürgermeisterwahl im nächsten Jahr. Mich hat das beeindruckt. Ein Bürgermeister, der sich persönlich für das Leben seiner Bürger interessiert und sich nach deren Wohlergehen erkundigt. Das finde ich gut. Deshalb werde ich ihn vermutlich auch wählen – egal welcher Partei er angehört. Wenn ich an unsere 70 Gemeinden in Bayern denke, wünsche ich mir den gleichen Slogan: „immer ansprechbar“. Adventisten, die nicht warten, bis Menschen zu ihnen kommen, sondern den Weg zu den Menschen suchen. Prediger und Gemeindeglieder, die sich um das Leben von Kindern, Kranken, Senioren, Familien und Jugendlichen kümmern. Christen, die in die Gesellschaft hineinwirken und sich nicht im „Rathaus“ verstecken. Nur in der persönlichen Beziehung mit Menschen wird unsere Botschaft ihre Kraft entwickeln. Jesus hat uns dafür ein Beispiel gegeben: „Siehe, ich stehe vor der Tür und klopfe an. Wenn jemand meine Stimme hören wird und die Tür auftun, zu dem werde ich hineingehen und das Abendmahl mit ihm halten und er mit mir.“ (Offb 3:20) Mit besten Segenswünschen
Wolfgang Dorn Vorstand der Bayerischen Vereinigung
Das Konzept des Musical-Projekts „Der große Kampf“ des Nürnberger Chores LIFELINE wird durch die Abteilung Evangelisation und Gemeindeaufbau unterstützt und gefördert.
Landesversammlung der Siebenten-Tags-Adventisten in Bayern am 21. April 2013 Gemäß §7, Absatz 4, Ziffer 2 der Verfassung der Körperschaft wird hiermit die 19. ordentliche Landesversammlung der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten in Bayern, K.d.ö.R., bekannt gegeben. Zeit: Sonntag, 21. April 2013, 9:30 Uhr Ort: Adventgemeinde Augsburg, Alte Gasse 13 Über die Landesversammlung geben §7 der Körperschaftsverfassung sowie die gültige Wahl- und Geschäftsordnung einer Landesversammlung Aufschluss. Die Verfassung kann bei der Vereinigung eingesehen oder im Internet unter www.bayern.adventisten.de heruntergeladen werden. Die Bekanntgabe der Tagesordnung sowie die Einladung der Abgeordneten der Gemeinden erfolgen fristgerecht zwei Monate vor der Landesversammlung. Anträge der Gemeinden an die Landesversammlung müssen spätestens bis zum 21. November 2012 beim Vorstand der Körperschaft in Bayern mit Begründung eingereicht werden. Reiner Groß Sekretär der Körperschaft
Verschiedenes
Nachruf Hans-Otto Jasef In seinem 86. Lebensjahr ist Hans Otto Jasef am 2. August nach kurzem Krankenhausaufenthalt plötzlich verstorben. Er wurde am 13. Dezember 1925 in Hannover geboren. Nach dem frühen Tod seines Vaters suchte er nach einem Vorbild und fand dies in seinem Großvater, einem engagierten Adventisten, der sich als Malermeister in der Adventgemeinde in Hannover einbrachte. Nach der Schule lernte er den Beruf des Schreiners. Mit 17 Jahren wurde er zur Wehrmacht eingezogen und diente unter Wernher von Braun. Nach der Entlassung aus der kurzen englischen Kriegsgefangenschaft entschied er sich, Prediger zu werden. Er studierte auf den Prediger- und Missionsseminaren Neandertal und Marienhöhe. Die erste Stelle trat er 1954 in Aachen an. Im gleichen Jahr heiratete er Hildegard Schönholz. 1956 wurde Tochter Marion geboren. Sein Dienst als Prediger führte ihn dann nach Hattingen/Ruhr, Bad Hersfeld, Bayreuth, Würzburg und Marburg. Seinen Ruhestand verbrachte er in der Nähe seiner Tochter in Würzburg. Er hat sein Leben in den Dienst für Gott gestellt und willig den Dienst in der Gemeinde getan. Vielen Menschen durfte er in Bibelstunden, Gesprächen, Beratungen und durch sein Leben eine Hilfe sein. Freudig wartete er auf die Verheißung der Wiederkunft seines Herrn. Jetzt hat Gott ihn zur Ruhe gelegt. Die Hoffnung der Auferstehung und das Wiedersehen bei der Wiederkunft Jesu geben seiner Frau und Tochter mit Familie Kraft, weil dann endlich alle Verheißungen Gottes in Erfüllung gehen werden und wir als seine Kinder bei unserem Herrn für alle Zeit und Ewigkeit sein dürfen.
Foto: Marion Pröll
editorial
Die Bayerische Vereinigung
Nachruf für Rudolf Baindner Am 24. April verstarb in Kaufbeuren im Alter von 70 Jahren unser Mitbruder und langjähriger Gemeindeleiter Rudolf Baindner. Wir verlieren mit ihm einen liebenswerten Wegbegleiter. Die Gemeinde war für ihn Heimstatt und Familie. Besonderes Anliegen ist ihm die Würde des Gottesdienstes gewesen. Viele Tätigkeiten am Gotteshaus hat er in Bescheidenheit und Demut ausgeführt. Mit seinem hohen Verantwortungsbewusstsein werden wir ihn immer in unserem Herzen behalten. Dr. Joachim Hirsch, Leitung Diakonie in Bayern > 12/4
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Foto: Homepage
Das Advent-Wohlfahrtswerk der Freikirche der Siebenten-TagsAdventisten hat in Neuburg an der Donau eine Heilpädagogische Tagesstätte für Vorschulkinder eröffnet. Die Einrichtung habe Platz für acht bis neun Kinder im Alter von zwei bis sieben Jahren, teilte Pastor Lothar Scheel (Hannover), Bundesgeschäftsführer des AWW, mit. Es gehe dabei um Kinder, die aufgrund von Entwicklungsverzögerungen oder Verhaltensauffälligkeiten bzw. -störungen keine Regeleinrichtung besuchen könnten und eine intensivere Begleitung als Gleichaltrige benötigten. Damit ergebe sich auch ein höherer Betreuungs- und Förderbedarf. Die Kinder würden von zwei pädagogischen Fachkräften betreut, so Scheel. „Diese bieten ihnen neben verschiedenen Freizeitaktivitäten einen klar strukturierten Tagesablauf sowie individuelle Einzel- und Kleingruppenförderung an.“ Das Gruppenpersonal werde zudem wöchentlich durch verschiedene Therapeuten und Fachdienste, etwa Heilpädagogin, Sozialpädagogin, Ergotherapie und Logopädie, unterstützt. „Von unserem Leitbild ausgehend wollen wir die Kinder und im Besonderen auch ihre Familien als Geschöpfe Gottes und unsere Nächsten annehmen“, hob Pastor Scheel hervor. „Wir wollen gemeinsam mit ihnen Ziele und Wege entwickeln, um ,Stärken zu stärken und Schwächen zu schwächen‘.“ Zur
Konzeption gehöre auch ein ganzjähriges Wald- und Gartenprojekt. „Die Kinder sammeln hier wichtige Natur- und Grenzerfahrungen, können sich austoben, die frische Luft genießen sowie Wald und Wetter entdecken.“ Im Garten werde gemeinsam mit den Kindern Obst und Gemüse der Saison angebaut, geerntet und verarbeitet. Der Kostenträger der Heilpädagogischen Tagesstätte für Vorschulkinder ist der Bezirk Oberbayern. Die Finanzierung erfolge auf der Grundlage des Sozialgesetzbuches (SGB) XII, informierte Scheel. Die Eltern leisteten einen Beitrag zum täglichen Mittagessen. Es handle sich um die erste derartige Einrichtung des Advent-Wohlfahrtswerkes in Deutschland und auch in der Stadt und im Landkreis Neuburg/Donau. Die Tagesstätte ist bereits seit 17. September in Betrieb. Die offizielle Einweihung findet am 22. November statt. Weitere Informationen im Internet unter www.hpt-neuburg.de. Hannover (APD)
Neuer Leiter der Predigtamtsabteilung bei CELP
Ausbild Praxis erleben
ein Team en und Gaben entdeck Herzen verändern
viele Möglichkeiten
sich sozial-missionarisch für andere einsetzen
rasani.design
Heilpädagogische Tagesstätte für Vorschulkinder in Neuburg/Donau eröffnet
1 Jaunghrund
Nahor Muchiutti, Prediger der Adventgemeinde MünchenPortugiesen, wurde auf der diesjährigen CELP-Konferenz vom 5.–7. Oktober in Madrid zum Leiter der Predigtamtsabteilung gewählt. CELP (Conselho Europeu de Língua Portuguesa) ist der Zusammenschluss aller portugiesisch sprechenden Adventisten in Europa außerhalb Portugals. CELP hat es sich innerhalb der EUD und TED mit ihren ehrenamtlichen Mitarbeitern zur Aufgabe gemacht, die evangelistischen Ziele der Freikirche zu unterstützen und die portugiesisch sprechenden Geschwister in Europa in diesem Anliegen zu begleiten. CELP hat den offiziellen Status eines Adventist Support Ministry. Karin Brass
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naltöne kommen Jonas' köstlicher Humor und sein unverwechselbarer Charme zum Ausdruck. „Bin Knüller!“ ist ein überaus wohltuendes Buch für (werdende und seiende) Eltern eines behinderten Kindes. Darüber hinaus ist es empfehlenswert für alle, die das Selbstverständnis von Menschen mit Downsyndrom kennenlernen möchten und schon immer mal wissen wollten, wie sich das Zusammenleben mit diesen besonderen Menschen gestaltet.
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Foto: Lily74 | shutterstock
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Gemeinsam unterwegs Wenn ich an meine Gemeinde denke, wünsche ich mir die gleichen Empfindungen für die ihr zugehörigen Menschen: Sicherheit, Geborgenheit und Wärme. Ein Platz der Zugehörigkeit und des Auftankens auch in schwierigen Lebenslagen. Ich glaube, dass Gott gerade deshalb die christliche Gemeinde ins Leben gerufen hat, weil wir miteinander unser Leben besser bewältigen können. Oft sind es genau solche Gemeinden (mit den oben genannten Merkmalen), von denen sich Menschen besonders angezogen fühlen. Jenseits der theologischen oder konfessionellen Prägungen erleben diese Gemeinden ein inneres und äußeres Wachstum. Es gibt in Bayern 70 Adventgemeinden. Auch wenn uns ein gemeinsames Bekenntnis verbindet und der Gottesdienstablauf am Sabbat weitgehend gleich ist, hat jede Ortsgemeinde einen anderen Charakter. Es gibt kleine und größere, offene und eher distanzierte, wachsende und stagnierende, konservative und progressive, flexible und gut organisierte Ortsgemeinden. Diese Liste ließe sich noch weiter fortsetzten, Fakt ist jedoch, dass jede Gemeinde einfach anders ist. Ob das gut oder schlecht ist – darüber kann man diskutieren.
Das Ziel im Blick
Hopp oder top? Gemeinde ist mehr als nur ein schöner Saal. Sie ist mehr als nur die Summe ihrer Gottesdienste. Gemeinde, das ist Leben, Menschen, Begegnungen mit Gott und meinem Nächsten. Was macht sie attraktiv? Was noch nicht? Bekenntnis zu einem geistlichen Zuhause, das gebaut werden will. Von Wolfgang Dorn
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Im vergangenen Sommer war ich mit Pfadfindern auf einer Freizeit in Schweden unterwegs. Ein wesentlicher Teil der Zeit bestand aus einer sogenannten „Scout-Trophy“. In kleinen Gruppen mit jeweils fünf Personen wanderten wir fast eine ganze Woche lang gemeinsam durch unberührte Natur. Alles Lebenswichtige hatten wir im Rucksack dabei. Mit Karte und Kompass versuchten wir, einer bestimmten Route zu folgen und dabei gestellte Aufgaben zu lösen. Nun regnete es davon fast volle drei Tage ununterbrochen. So war es für uns eine der wichtigsten Anforderungen, an jedem Abend einen trockenen Übernachtungsplatz zu finden. Über das riesige Gebiet verteilt gab es mehrere Biwakplätze mit jeweils einer offenen Holzhütte, Feuerstelle und trockenem Brennholz. An jedem Abend eine solche Stelle gefunden zu haben und am warmen Feuer zu sitzen, war eine der schönsten Erfahrungen. Der Regen prasselte auf das Dach und jeder freute sich auf einen trockenen Schlafsack für die Nacht. Das Gefühl der Sicherheit, Geborgenheit und Wärme, auch bei schwierigen äußeren Umständen während dieser Tage, wird mir unvergesslich bleiben.
Aus der Sicht Gottes liegt der Fokus aber vor allem darauf, ob in unseren Gemeinden Menschen eine tiefe Beziehung zu Jesus finden, Sicherheit und Geborgenheit erleben sowie in ihrem Leben eine Neuausrichtung spüren und sich für das Evangelium entscheiden. Nur so wird der Glaube lebendig und tragfähig für die oft widrigen Umstände im Alltag. Immer wieder ist von einzelnen Geschwistern Kritik zu hören: an der eigenen Ortsgemeinde, dem Prediger, der Vereinigungsleitung, der Generalkonferenz, unserer Lehre, der fehlenden Missionsbereitschaft, unserem (vermeintlich fehlenden) Schöpfungsglauben, der nicht vorhandenen Naherwartung, der Ungleichbehandlung von Frauen und Männern bei der Ordinationspraxis, der Gesetzlichkeit etc. Kritik an meiner Gemeinde trifft mich. Ich kann sie nicht einfach ignorieren. Die Gemeinde ist Teil meiner persönlichen Identität und deshalb setze ich mich damit auseinander. Dabei geht es mir um ein ausgewogenes Bild unserer Gemeinde. Gerne beschäftige ich mich in diesen Momenten damit, was mir an dieser Gemeinde gefällt. Das möchte ich im Folgenden festhalten und in einem zweiten Schritt ausführen, was ich mir für diese Kirche in der Zukunft wünsche.
1. Fokus auf der Bibel Ich bin dankbar, zu einer Gemeinde zu gehören, die der Bibel einen sehr hohen Stellenwert gibt. Trotz aller Unter-
schiedlichkeit von uns Menschen. Fast die Hälfte unseres Gottesdienstes ist geprägt von der Auseinandersetzung mit der Heiligen Schrift. Sie ist für uns Wort Gottes und damit Autorität und Wegweisung im persönlichen Leben und in der Gemeinde. Adventisten lesen die Bibel im Gottesdienst und zu Hause: viele täglich oder mehrmals die Woche, die meisten regelmäßig. Die Bibel ist Teil unseres Logos und wir lesen die Bibel mit Jesus im Zentrum. Adventisten versuchen sich, auch in ihren Werten und ihrer Lebensgestaltung an den Aussagen der Bibel zu orientieren. Es gelingt im Alltag zwar nicht immer, aber dort, wo es gelingt, spüren wir das gegenwärtige und zukünftige Reich Gottes. Damit entsteht eine göttliche Dynamik.
2. Fokus auf Bildung Nach eigenen Angaben betreiben Adventisten das größte protestantische Bildungs- und Erziehungswerk. Es gibt weltweit fast 8.000 adventistische Grund- und weiterführende Schulen, darunter viele Hochschulen und Universitäten. Ich selbst bin ein Kind unserer Bildungseinrichtungen und spüre eine echte Dankbarkeit den Pionieren dieses Werkes gegenüber. Angefangen von der Kindersabbatschule über die Bibelschule im Gottesdienst bis hin zum Gymnasium und mehreren adventistischen Hochschulen haben adventistische Lehrkräfte mein Leben erheblich geprägt und mich an wichtigen Stationen meines Lebens begleitet. Die Vermittlung von Bildung und Erziehung ist ein wichtiger Beitrag unserer Kirche für diese Welt. Ellen G. White, die wohl wichtigste prophetische Stimme unserer Kirche, hat das schon sehr früh erkannt: „Erziehung, die diesen Namen wirklich verdient, will und kann weit mehr vermitteln als nur fachliches Wissen. Sie erschöpft sich auch nicht darin, junge Menschen auf die vielfältigen Anforderungen des Lebens vorzubereiten. Sie zielt vielmehr auf die gesamte Persönlichkeit des Menschen – und zwar im Blick auf sein irdisches Leben hier und das künftige in Gottes Reich“ (Erziehung, S. 11). Allein die Wertigkeit von Bildung im adventistischen Gottesdienst durch die Bibelschule wurde zuletzt auch wissenschaftlich belegt (vgl. Roland Fischer, Bildung im Gottesdienst: die Bibelschule der Adventgemeinde, 2008). Adventgemeinde im 21. Jahrhundert muss aber nach vorne schauen. Vor allem in Deutschland hat das wichtige Werk der Gründung von adventistischen Schulen in Verbindung mit Ortsgemeinden erst begonnen und stellte eine echte Herausforderung dar. Die Weitergabe von adventistischer Erziehung und Bildung ist ein zentraler Beitrag für die Mission und Gesellschaft in unserer Welt.
Kritik an meiner Gemeinde trifft mich.
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Mir gefällt der gesunde und ausgewogene adventistische Lebensstil. Die Verbindung von Leib, Seele und Geist und die daraus folgenden Konsequenzen sind ein echter Schatz. In zahlreichen Studien wurde der adventistische Lebensstil gewürdigt: Abstinenz von Alkohol, moderater Fleischkonsum oder vegetarische Ernährung, Verzicht auf Drogen und Tabak und insgesamt ein eher einfacher Lebensstil verbessern die Lebensqualität erheblich. Der Sabbat gehört hier genauso dazu wie regelmäßige Bewegung. Im überkonfessionellen Buchmarkt ist kaum noch ein Buch zur Thematik des geistlichen Lebens und der Gesundheit zu finden, wo die Bedeutung des Sabbats nicht zumindest erwähnt wird. Die Verbindung von Glauben und Gesundheit zeigt sich auch hier in der Trägerschaft von zahlreichen adventistischen Gesundheitseinrichtungen, die vielen Menschen zum Segen werden.
4. Fokus auf der Ortsgemeinde Die Ortsgemeinde ist in unserer Freikirche die wichtigste organisatorische Einheit. Nur dort finden Menschen dauerhaft ein Zuhause. Hier treffen sie andere Geschwister und entscheiden sich in der Taufe für das Reich Gottes. Unsere Kinder und Jugendlichen erleben hier Anerkennung, Annahme und geistliche Orientierung durch erwachsene Glaubensgeschwister. Deshalb ist es die Aufgabe von allen anderen Dienststellen und Institutionen unserer Kirche, den Dienst an unseren Ortsgemeinden als wichtigstes Anliegen zu verstehen. Die Bedeutung der einzelnen Gemeinde spiegelt sich auch in unserer Gemeindeordnung wieder. Weite Teile dieses Handbuchs beschäftigen sich mit Angelegenheiten im Bereich der Ortsgemeinde. Nur dort können Mitglieder aufgenommen werden oder kann einzelnen Geschwistern die Mitgliedschaft entzogen werden. Ich bin dankbar für dieses organisatorische Prinzip des Dienstes an unseren Ortsgemeinden – im Gegensatz zu einer Hierarchie von „oben nach unten“.
Nur in der Ortsgemeinde finden Menschen dauerhaft ein Zuhause.
Als Adventgemeinde sind wir eine Kirche, die grundsätzlich offen und dynamisch mit Veränderungen umgeht. Dies ist zwar nicht leicht, zeigt sich aber im Rückblick auf die vergangenen 150 Jahre in fast allen Bereichen: Veränderungen im Bereich der Organisation, Lehre, Gottesdienstgestaltung und evangelistischen Methoden sind eine geschichtliche Realität. Grundsätzlich gilt hier, dass der Inhalt unserer Botschaft (das Evangelium und die Adventbotschaft) eine zeitlose Gültigkeit haben. Die „Verpackung“ bzw. die Art und Weise der Weitergabe dieser Botschaft war und wird aber immer wieder Veränderungen unterworfen sein. 8
Mit Blick auf die Zukunft wünsche ich mir eine intensivere Auseinandersetzung unserer Gemeinde mit folgenden Bereichen:
1. Offenheit für den Heiligen Geist Im 2. Korintherbrief schreibt Paulus: „... der uns auch tüchtig gemacht hat zu Dienern des neuen Bundes, nicht des Buchstabens, sondern des Geistes. Denn der Buchstabe tötet, aber der Geist macht lebendig“ (2 Kor 3:6). Die Offenheit für das Wirken des Heiligen Geistes im Alltag und nicht nur die Integration des Geistes Gottes in einem Lehrpunkt ist eine wichtige Herausforderung für unsere Gemeinde. Es ist zu begrüßen, dass dieses Anliegen offenbar auch für die Weltkirchenleitung zentral ist. Der Gedanke von „Erweckung und Reformation“ durch den Heiligen Geist ist in den vergangenen drei Jahren allgegenwärtig in unseren Zeitschriften und Veröffentlichungen. Hier wird das Bedürfnis deutlich, die Realität Gottes nicht nur rational zu begreifen, sondern im persönlichen Leben zu spüren. Die Aussagen der Bibel werden nur durch das Wirken des Heiligen Geistes nachhaltige Veränderung in unserem Leben bewirken. Dabei liegt der zentrale Fokus auf den Früchten des Geistes, wie sie Paulus im Galaterbrief beschreibt: „Die Frucht aber des Geistes ist Liebe, Freude, Friede, Geduld, Freundlichkeit, Güte, Treue, Sanftmut, Keuschheit; gegen all dies ist das Gesetz nicht“ (Gal 5:22-23).
2. Zugang zur „Welt“ Oft wird in unserem Gemeindekontext der Begriff „Welt“ in einem negativen Zusammenhang gebraucht. Dies geht auf Aussagen von Johannes im Neuen Testament zurück: „Habt nicht lieb die Welt noch was in der Welt ist“ (1 Joh 2:15). Johannes benutzt den Begriff „Welt“ in diesem Kapitel als ein Synonym für ein gottfeindliches System. In der Tat gibt es in unserer Gesellschaft solche gottfeindlichen Systeme und wir tun gut daran, als Christen davon Abstand zu halten. Allerdings benutzt Johannes den gleichen Begriff auch in einem ganz anderen Zusammenhang: „Also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen einzigen Sohn gab, auf dass alle, die an ihn glauben, nicht verloren gehen“ (Joh 3:16). Ganz klar wird hier der Begriff „Welt“ sehr positiv benutzt und Gott selbst liebt diese Welt ausdrücklich. Auch bei der Schöpfung spricht Gott von der Welt als Werk Gottes sehr positiv: „Gott sah an alles, was er gemacht hatte, und siehe, es war sehr gut“ (1 Mo 1:31). Wichtig erscheint es mir deshalb, für unsere Gemeinde den Begriff „Welt“ nicht nur einseitig negativ zu benutzen, sondern auch die andere Seite
In unserer Welt und Gesellschaft gibt es sehr viele gute Seiten, die wir nicht übersehen dürfen.
Foto: suze/photocase
3. Fokus auf Gesundheit
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deutlich werden zu lassen. In unserer Welt und Gesellschaft gibt es auch sehr viele gute Seiten, die wir nicht übersehen dürfen (Kunst, Kultur, Musik, Natur, Talente von Menschen, Errungenschaften der Technik). Die Herausforderung besteht in der Differenzierung von dem Guten in unserer Welt und dem „gottfeindlichen System“ in dieser Welt. Eine pauschale Verurteilung hilft uns hier nicht weiter.
In diesem Sinne spüre ich eine tiefe Dankbarkeit für unsere Freikirche und sehe gleichzeitig auch die Herausforderungen für die Zukunft. Gerne möchte ich deshalb die Zeit vor uns bis zur Wiederkunft Jesu nicht als kritischer Beobachter erleben, sondern als „Spieler auf dem Feld“. Gott hat uns alle berufen, das Reich Gottes in dieser Welt mitzugestalten. Dieses Gestalten beginnt hier und jetzt und endet in der Ewigkeit.
3. Erleben von Beziehungen
> Wolfgang Dorn arbeitet derzeit als Schatzmeister und Leiter der Adventjugend in der Bayerischen Vereinigung. Er ist verheiratet mit Andrea und hat zwei Kinder, Jonas (9) und Joel (5). Als Familie wohnen sie in der Nähe von München.
Wir Menschen sind abhängig von Beziehungen. So hat uns Gott geschaffen! Gerade bei unserem Anliegen der Mission spielt die persönliche Beziehung zu Menschen eine zentrale Rolle. Das Gestalten von gesunden emotionalen Beziehungen im Kontext der Gemeinde ist nicht einfach, aber unendlich wichtig. Konflikte und Unversöhnlichkeiten spalten und zerstören ganze Gemeinden. Es ist unsere Verantwortung, dies nicht einfach zuzulassen und bewusst einen Trend dagegen zu setzen. Der wöchentliche Gottesdienst, oft die einzige Veranstaltung in Gemeinden, reicht dazu nicht aus. Kleingruppen und Hauskreise können hier besser auf die Anliegen von einzelnen Menschen eingehen und sind für das Wachstum unserer Gemeinde unverzichtbar. Auch in der Gastfreundschaft spiegelt sich die Offenheit für Beziehungen wieder. Nicht umsonst betonen Paulus und Petrus diese Eigenschaft an vielen Stellen im Neuen Testament: „Seid gastfrei untereinander ohne Murren“ (1 Ptr 4:9).
WEITERGEDACHT • Wen wollte ich in meiner Gemeinde schon immer einmal loben? • Welche Kritik an der Gemeinde trifft mich am stärksten? Warum? • Von welcher guten Seite der „Welt“ könnten wir uns eine Scheibe abschneiden? • Wann bin ich stolz auf meine Gemeinde?
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miterlebt
miterlebt > Aus unseren Einrichtungen
Haus Wittelsbach
Jugend
Hohe Verbraucherfreundlichkeit im Haus Wittelsbach
Geprüft und für gut befunden: Das Haus Wittelsbach in Bad Aibling erhielt wiederholt eine erfreuliche Auszeichnung. Foto: Website
Das Bad Aiblinger Senioren- und Pflegeheim „Haus Wittelsbach“ wurde zum dritten Mal in Folge als verbraucherfreundlich ausgezeichnet. Die Prüfung erfolgte durch einen Gutachter der Gesellschaft zur Förderung der Lebensqualität im Alter und bei Behinderung. Die Gesellschaft hat es sich zur Aufgabe gemacht, Senioreneinrichtungen unter den Gesichtspunkten Selbstbestimmung, Teilhabe und Menschenwürde zu prüfen.
Nur Einrichtungen, die sich freiwillig für die Begutachtung gemeldet haben und diese Kriterien umfangreich erfüllen, erhalten für zwölf Monate den Grünen Haken. Er ist zurzeit das bundesweit einzige Gütesiegel für Lebensqualität im Alter. Die Prüfungen erfolgen bundesweit durch über 100 speziell geschulte ehrenamtliche Gutachter konsequent aus Verbrauchersicht. Daher hat das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz das Projekt während der ersten fünf Jahre mit einer Anschubfinanzierung gefördert. Während der Prüfung werden nicht nur mehr als 100 Fragen abgearbeitet, es erfolgt auch eine intensive Begehung der Einrichtung. Darüber hinaus finden ausführliche Gespräche mit dem Heimbeirat oder dem Heimfürsprecher statt. „Der Grüne Haken ist für unsere Einrichtung nicht nur eine Bestätigung des gelebten Verbraucherschutzes, sondern darüber hinaus Ansporn und Verpflichtung, die Qualität der Versorgung der Bewohner kontinuierlich auf hohem Niveau zu halten und, wo möglich, zu verbessern“, kommentiert Heimleiter Alfred Kutscher das erfreuliche Ergebnis. Mangfallbote, 10.08.2012 <
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ShareHim – Missionsreise auf die Philippinen Nach insgesamt 17 Stunden Flug, 6 Stunden Wartezeit, 4 Stunden Zugfahrt, 1 Stunde Ein- und Auschecken und 6 Stunden Zeitverschiebung sind wir (Karsten Wilke, Alan Köhler, Jessica Wiselka, Lydia Fabricius, Ilijana Dordevic und ich) am Abend des 31. Juli übermüdet und hungrig in Tacloban auf den Philippinen angekommen. Wir hatten uns entschieden, in dieser Stadt zu übernachten, da am nächsten Tag eine „Orientation“ für uns und zwei weitere Missionsgruppen aus Hongkong und Taiwan stattfinden sollte und wir dann noch weitere zwei Stunden Fahrt nach Baybay vor uns haben würden. Wir wussten nicht, dass die Taiwanesen besondere Freunde für uns werden sollten, wir wussten nicht, dass Baybay eine wunderschöne, kleine Stadt ist, an der unser Herz hängen würde, und was für schöne Strände sie hat, auf denen wir viel Spaß haben sollten. Wir wussten nicht, wie sehr wir uns in unsere fünf Gemeinden verlieben, wie herzlich und offen wir aufgenommen und wie sehr unsere neuen Glaubensgeschwister uns ans Herz wachsen würden. Wir hatten keine Ahnung, welche Abenteuer auf uns warteten, dass zwei von den Jungs mit Motorrädern in ihre Gemeinden fahren sollten, dass einer von ihnen (ungewollt) im Fluss „baden gehen“ und eine Woche später eine kräftige Regendusche bekommen sollte. Und dass zwei Mädchen eine Überraschungsfeier zu ihrem Geburtstag erleben würden – und wie lustig Autofahrten vor und nach der Predigt sein konnten. Wir wussten nicht, welche interessanten Insekten, Tiere, atemberaubenden Pflanzen und neuen, köstlichen Früchte
auf uns warteten und wie sehr man schwitzen kann, ohne etwas zu tun. Wir wussten nicht, wie schwer es uns fallen würde, unsere neu gewonnenen Freunde zu verlassen, am letzten Sabbat mit Tränen in den Augen einen nach dem anderen zu umarmen (über 500 Personen!) und dass Tausende von Fotos und Facebook-Freundschaftsanfragen auf uns warten würden. Wir hatten keine Ahnung, dass wir trotz des schmerzhaften Abschieds auch in Manila, AIIAS, Tagaytay und in Taiwan tolle Ausflüge, Erfahrungen und jede Menge Spaß haben sollten und dass der 23. August, unser Abflugtag, viel zu schnell kommen würde. Wir wussten nicht, wie hautnah wir Gott während der ganzen Zeit erleben würden. Wir wussten gar nichts! Und kamen unglaublich beschenkt und dankbar zurück.
Lydia Fabricius, Yvonne Lizon, Ilijana Dordevic, Jessica Wiselka, Karsten Wilke und Alan Köhler (v.l.n.r.) auf Canigao Island. Am letzten Sabbat fand eine Taufe statt. Fotos: Yvonne Lizon
Yvonne Lizon < in Bayern > 12/4
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miterlebt
miterlebt > Aus unseren Abteilungen
Gardasee – la dolce vita in bella Italia! „Sport und Kultur!“ – so lautete das Motto der diesjährigen Jugendfreizeit, die an den Gardasee ging. Insgesamt 19 Jugendliche in drei VW-Bussen verbrachten unter der Leitung von Eric Hensel, Rolf Kraus und Fabian Maier die Tage vom 28.08.–11.09. in Assenza di Brenzone, Italien.
Der Gardasee bot die perfekte Kulisse für jede Menge Sport, Kultur und Entspannung. Foto: Julia Breidenstein
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Die Unterkunft bestand aus Vierbettbungalows auf einem Campingplatz mit wunderbarer Aussicht auf den Gardasee, nur zwei Gehminuten vom Strand entfernt. Herrlich! Das Beste war, dass jeder, der wollte, am Morgen erst einmal eine Runde schwimmen gehen konnte. Rolf Kraus ging in jeder freien Minute mit in-
teressierten Surfanfängern auf den See – und das schon morgens vor dem Frühstück. Die 1 km vorgelagerte Insel wurde mehrmals schwimmenderweise erobert. Das Wasser war durchaus das prägende Element dieser Freizeit. Leider auch, was das Wetter in der ersten Woche anging. Trotzdem hielt die Gruppe gut durch und bekam keinen Lagerkoller! Das Wetter der restlichen Tage wurde dafür super. Gleich am zweiten Tag nach der Ankunft erlebten wir unser erstes ActionHighlight: Es ging mit einem Shuttlebus auf den Tremalzo, von welchem wir dann mit gefederten Mountainbikes 26 km über Stock und Stein nach Riva abfuhren. Staub und Steine flogen einem um die behelmten Köpfe, während das Material der Mountainbikes einigen Härtetests unterzogen wurde.
Eine zweite große Aktion war eine geführte Canyoningtour durch einen der vielen Zuflüsse des Gardasees. Mit dicken Neoprenanzügen, Klettergurten und Helmen wurde man vor dem Abstürzen und dem extrem kalten Wasser geschützt. Dann aber ging es mit Sprüngen, Rutschen und Abseilaktionen einige sehr spannende Passagen entlang, ebenfalls ein beeindruckendes Erlebnis! Am Abend luden die kleinen Städtchen am Ufer des Sees zu Spaziergängen ein und dienten außerdem dazu, jedermanns Pizza- und Eisbedarf zu decken. Was man in Verona unbedingt einmal gesehen haben muss, ist „la casa di Giulietta“, das Haus der Julia (die vom Romeo). An den Wänden haben sich unzählige Touristen durch Unterschriften und Kaugummis verewigt, und unter dem berühmten Balkon kann man sich mit der Statue Julias fotografieren lassen. Der Ausflug nach Venedig hatte seinen ganz eigenen Reiz. Außerhalb geparkt näherten wir uns der Stadt mit einer Personenfähre. Die Romantik sprang einem aus jeder Ecke und jedem gondelbefahrenen Flussseitengässchen entgegen. Geistlich wurde unsere Gruppe mit den Erlebnissen des Abraham gespeist. In diesen Bibelarbeiten durchdachten wir die eigene Glaubenshaltung in verschiedenen Lebenssituationen. Geistlicher Höhepunkt war wohl aber die Taufe von Jeannette Kupper. An einem Freitagabend wurde sie im Dämmerlicht mit Fackelspalier in den Wassern des Gardasees von Fabian Maier getauft. Abschließend lässt sich sagen, dass ich als einer der Leiter die Gruppe sehr vermisse. Ihr seid mir alle stark ans Herz gewachsen. Die Zeit mit euch allen war sehr wertvoll! Ich wünsche euch, dass ihr von Gott reich gesegnet seid.
Teeniefreizeit Frankreich/Spanien Die Sommerferien standen wieder einmal vor der Tür und für viele Teens war die Freizeit eine Möglichkeit, zum ersten Mal ohne ihre Eltern in den Urlaub zu fahren. Für viele eine Herausforderung – für andere ein lang ersehnter Wunsch. So machten sich am 6. August ca. 40 Teilnehmer zwischen 12 und 15 Jahren mit einem großen Reisebus auf den Weg zur Tarnschlucht in die Nähe einer kleinen Stadt namens Ispagnac in Frankreich, wo wir die erste Woche der Freizeit verbrachten. Hier sollten vor allem sportliche Aktivitäten und Bewegung in der Natur im Mittelpunkt stehen. Mountainbiking, Klettern, Kanufahren sowie eine abenteuerliche Tour durch eine Höhle waren Teil des Programms. Die restliche Zeit wurde für Workshops, Bibelarbeit, gemeinsames Singen, Baden im Fluss, Spiele und jede Menge Gemeinschaft mit anderen genutzt. Andererseits boten Hängematten in idyllischer Umgebung die Möglichkeit, sich eine Auszeit zu nehmen, zu lesen oder zu relaxen. Nach einer actionreichen Zeit ging es dann für eine weitere Woche nach L’Escala in Spanien, in der
nun Freizeit, Meer und Sandstrand angesagt waren. Dort verbrachten wir unter anderem einen Tag in Barcelona, eine Nacht unter freiem Sternenhimmel in einer Bucht und fuhren Kajak bei Wind und Wellen auf dem offenen Meer. Mittlerweile hatte man viele neue Freundschaften geschlossen, zum einen mit dem Sand, der sich zwar meist ungewollt, aber quasi unvermeidlich in jeglichen Schlafsäcken und Taschen befand, aber vor allem die Teilnehmer wuchsen zu einer unzertrennlichen Gruppe mit tollem Gemeinschaftsgefühl zusammen. Als abschließendes Highlight verbrachten wir den letzten Sabbat in einer abgelegenen Bucht an der Küste. Gemeinsames Muszieren, Gesprächskreise und ein Bibelquiz machten diesen Tag bedeutungsvoll. Die große Einsatzbereitschaft der Leiter und die hervorragende Küche waren ein besonderes Privileg und machten die Freizeit zu dem, was sie letztendlich war – einfach unvergesslich. Rebecca und Luca Pfeifer <
Teenies in Action – bei der diesjährigen Sommerfreizeit des SDV. Fotos: Matthias Grießhammer und Rebecca Pfeifer
Eric Hensel < in Bayern > 12/4
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miterlebt
miterlebt > Aus unseren Abteilungen
Kletterwochenende für Scouts
CPA
Wo ist der Elch? Das 4. internationale deutschsprachige Scoutcamporee fand vom 29.07.–13.08. zum ersten Mal außerhalb der Schweiz in Schweden statt. 120 Scouts aus Deutschland, Österreich und der Schweiz bevölkerten das Glaskogen Naturreservat, um Natur pur zu erleben. 18 Pfadfinder ab 16 Jahren bildeten die bayerische Delegation. Nach 23 Stunden Hinfahrt wurde der Zeltplatz mitten im Wald mehr als sehnsüchtig erwartet. Ein Pumpbrunnen als Wasserquelle, Plumpsklos und der eine Viertelstunde entfernte See Glaskogen waren die einzig verfügbare Infrastruktur, was von den Scouts freudig begrüßt wurde, denn „Outdoor“ sollte nicht nur eine leere Floskel bleiben. Die erste Woche war von verschiedenen Aktivitäten geprägt: Kanufahren, Wandern, Draisinefahren oder am Platz Sport und Spiel genießen. An den Abenden nahm uns Stephan Sigg, der Jugendabteilungsleiter der Euro-Afrika-Division, mit auf eine Entdeckungsreise durch die Bibel. Griechische Wörter verloren ihren Schrecken und wurden zu Wegen, die Beziehung zu Christus und das Leben als Christ bewusster und aktiver zu gestalten. In der zweiten Woche ging es dann in kleinen Gruppen von ca. fünf Scouts los, um die umliegende Natur in der ScoutTrophy fünf Tage lang näher zu erkunden. Im 28.000 Hektar großen Glaskogen Naturreservat wurden hierfür 150 Rätsel und Aufgaben in sogenannten PET-lingen versteckt, die mit Karte und GPS gefunden werden wollten. Jochen Streit, ehemaliger Jugendabteilungsleiter der Süddeutschen Verbandes, hatte mit der Scout-Trophy ein äußerst komplexes und herausforderndes Geländespiel geschaffen, bei dem alle Teilnehmer auf ihre Kosten kamen. „Das Camporee war für mich Natur pur 14
und eine – in wenigen Worten – unbeschreiblich schöne Zeit. Die Gemeinschaft, die Freiheit der schwedischen Wälder, Seen und Hügel, sowie die versteckten PET-linge werden mir noch lange in guter Erinnerung bleiben“, fasst Franzi, eine Teilnehmerin, das Scoutcamporee für sich zusammen. Ihre bayerische Gruppe belegte bei der Scout-Trophy den 3. Platz. Nach einem abschließenden gemeinsamen Sabbat musste die Heimfahrt angetreten werden. 26 Stunden später kamen alle erschöpft aber gesund wieder in München an. Wolfgang Dorn,
Jugendabteilungsleiter der bayerischen Vereinigung, stellt fest: „Es war für mich die intensivste Freizeit seit Langem. Ich habe die Nähe zur Natur, das Wetter und die Gemeinschaft mit allen Teilnehmern sehr genossen. Die geistlichen Andachten von Stephan Sigg waren ein wirklicher Gewinn für mich. Eine Outdoor-Extremerfahrung, die ich nur jedem Jugendlichen und Pfadfinder empfehlen kann.“ Ralf Hartmann <
Outdoor pur – Eindrücke vom Scoutcamporee in Schweden. Fotos: Ralf Hartmann
Auch im Herbst gab es für kletterbegeisterte Scouts wieder die Möglichkeit, ein Wochenende in der Natur zu verbringen und die eigenen Grenzen am Felsen auszutesten. So machten sich am 14. September 17 mutige Scouts auf den Weg und erklommen in einem sehr langen Aufstieg den Berg bis zur ersehnten Hütte. Dort angekommen, wartete das warme, leckere Essen auf sie. Anschließend wollten alle sehr schnell in die Betten. Der nächste Tag bot neue Herausforderungen. Nach einer kurzen Einweisung in Technik und Sicherung machten alle ihre eigenen Erfahrungen mit dem Felsen. Wo hält man sich am besten fest? Wie kommt man mit den Füßen gut hoch und wie sicher sichert der andere? Nach ersten Erfolgen wollte man mehr und wagte sich auch mal an schwerere Touren. Der Abend wurde durch Spiele lang, gemütlich und auch lustig. Am nächsten Tag war der Abstieg dran. Schließlich ging es noch an einen kleinen Felsen, bei dem das
Erlernte vom vergangenen Tag gezeigt und umgesetzt werden konnte. Es war ein schönes Wochenende, bei dem jeder seine Grenzen erweitert hat und über sich und seine Kräfte hinausgewachsen ist. Der Spaß kam dabei nie zu kurz. Also sei das nächste Mal dabei und fordere dich heraus!
Herausforderndes – hier aber entspanntes – Kletterwochenende der Scouts. Foto: Mandy Botzet
Mandy Botzet <
Frauen
Impulstag für Frauen in Ansbach Am Sonntag, den 16. September, fand der Impulstag für Frauen in der Gemeinde Ansbach statt. Dazu war Dr. Johannes Hartlapp von der Theologischen Hochschule Friedensau eingeladen worden, um über das Thema „Ellen G. White und die Frauen“ zu referieren. Rund 40 Schwestern aus ganz Bayern waren der Einladung gefolgt. Am Vormittag sprach Johannes Hartlapp über die Rolle der Propheten in der Bibel. Anschließend gab es ein buntes Potluck-Mittagessen. Mitglieder des Frauenarbeitskreises hatten den Raum
und die Tafel einladend hergerichtet, und es fand sich Zeit für das Miteinander. Nach der Mittagspause ging der Referent auf das Leben und Wirken von Ellen White ein. Ebenso sprach er darüber, wie sie mit dem Thema „Frauen in der Gemeinde“ umging. Dabei verstand es Johannes Hartlapp, kurzweilig und lebendig zu erzählen. Bei einer reich gedeckten Kuchentafel gab es Zeit zum Austausch. Es war ein ausgefüllter Tag, von dem jeder etwas mit nach Hause nehmen konnte. Man fühlte sich von Gott reich gesegnet. Jaimée Seis < in Bayern > 12/4
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miterlebt
miterlebt > Aus unseren Abteilungen
Girls4Christ-Day in Ansbach Am Sonntag, den 16. September, fand in der Ansbacher Gemeinde ein Girls4Christ-Day statt. Es kamen insgesamt 30 Mädchen aus ganz Bayern. Nach dem gemeinsamen Brunch und einer Andacht haben Nathalie und Caro vom Theater Pfütze die Regie übernommen. In verschiedenen Übungen haben wir versucht, unterschiedliche Emotionen auszudrücken und darzustellen. Ferner wurde von verschiedenen Gruppen jeweils ein Mini-Theaterstück einstudiert und vorgeführt. Dabei gab es auch eine Regel, und zwar „Alles was du machst, ist richtig“. Danach war auch schon Mittagessen angesagt. Nach einigen lustigen Spielen, musikalischen Einlagen, Fotoshooting usw. war die Zeit – leider viel zu früh – auch schon wieder vorbei. Wir ließen uns die Kuchen der Frauen noch schmecken und machten uns anschließend auf den Weg nach Hause.
KONVENTE
Musik
Sängerwochenende 2012
Dieser g4c-Tag war richtig toll, und es hat total Spaß gemacht, mit anderen Mädels im gleichen Alter zu quatschen und zu lachen. Gerne möchten wir dich zum nächsten g4c-Tag einladen. Wir freuen uns schon jetzt auf dich!
Die fröhlichen Mädels am Girls4Christ-Day vor der Ansbacher Gemeinde. Foto: Ingrid Böhm
Viola Wagner, Jessica Binder, Ingrid Böhm <
Vom 6.–8. Juli fand in der Stützelvilla in Windischeschenbach ein Sängerwochenende unter der Leitung von Daniela Böhnhardt statt. Teilgenommen haben 27 Sängerinnen und Sänger im Alter von 12 bis 70 Jahren. Im Vordergrund standen natürlich die Freude am Singen und das Lob Gottes, wobei verschiedene Lieder aus alter Chormusik, moderner Lobpreismusik bis hin zu grooviger Gospelmusik einstudiert wurden. Als besonderes Highlight war die christliche Sängerin und Gesangstrainerin Beate Ling zu Gast, die uns neben praktischen Einsingübungen auch einiges über Atmung, Technik, Resonanz, Phonetik und Sprachrhythmus lehrte. Daneben gab es die Möglichkeit, bei ihr einen Solistenworkshop zu belegen, in welchem die Teilnehmer gezielt persönliche Tipps und Anregungen zur Stimmbildung erhielten. Nebenbei erfuhren wir, dass Wissenschaftler der Universität Frankfurt/Main mittels Blutuntersuchungen herausgefunden haben, dass Singen gesund und glücklich mache, und dass singende Menschen lebensfroher, ausgeglichener und zuversichtlicher wären als andere (Geo 3/2007). Nicht zuletzt unter diesem Aspekt freuen wir uns schon auf das nächste Sängerwochenende 2013! Doris Wildenblanck <
Frauenwochenende in Kostenz Bei wunderschönem Herbstwetter und in einer traumhaften Umgebung reisten am Freitag im Laufe des Nachmittages 49 Frauen im Erholungs- und Tagungshaus in Kostenz im Bayerischen Wald an. Es fiel einem nicht schwer, sich dort gleich wohlzufühlen. Wunderschöne Zimmer und das ausgezeichnete und reichhaltige Essen sorgten für unser Wohlbefinden. Ebenso stand uns ein Wellnessbereich mit Hallenbad und Saunalandschaft zur Verfügung. Barbara Mahler, die Frauenbeauftragte der Bayerischen Vereinigung, konnte Angelika Pfaller, Abteilung Frauen des Süddeutschen Verbandes, und Heidi Albisser, die Referentin aus der DeutschSchweizer Vereinigung, begrüßen. Heidi führte uns während des gesamten 16
Wochenendes mit viel Einfühlungsvermögen durch das Thema „Heilsame Grenzen – Nein sagen ohne Schuldgefühle“. Ihre freundliche und mitreißende Art ließ die Zeit viel zu schnell verfliegen. Da die Frauen in das Thema sehr praktisch miteinbezogen wurden, ergab sich ein reger Austausch. Das Programm wurde mit Liedern, Gebeten und Andachten von den Mitgliedern des Frauenarbeitskreises aufgelockert. Am Sabbatnachmittag blieb auch noch viel Zeit für Gespräche, Spaziergänge, Entspannung auf dem Zimmer oder im Wellnessbereich. Alles in allem war es ein bereicherndes und sehr schönes Wochenende, an dem man sich von Gott besonders gesegnet fühlte. Ein herzliches Dankeschön dafür!
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Würzburg
Bayreuth
1 Nürnberg
München
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1 > Konvent Nürnberg Erlangen I Erlangen-ERlebt Forchheim Fürth Neumarkt Nürnberg-Äthiopier Nürnberg-Ghanaer Nürnberg-Hohe Marter Nürnberg-Maranatha Nürnberg-Marienberg Nürnberg-Mitte Nürnberg-Treff.7 Oberasbach Stein
2 > Konvent Franken-West
3 > Konvent Franken-Nord
Lockerungsübungen sind für das Singen unerlässlich. Foto: Sylvia Rohde
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Augsburg
Ansbach Aschaffenburg Bad Kissingen Bad Mergentheim Bad Windsheim Gunzenhausen Rothenburg Schweinfurt Wertheim Würzburg
Heidi Albisser führte mit viel Einfühlungsvermögen durch das Thema. Foto: Karin Wustrack
Regensburg
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Bad Berneck Bamberg Bayreuth Coburg Hof Hüttung Neustadt Langenbach Weiden Wunsiedel
4 > Konvent München
Grafing München-Isartal
München-Nymphenburg München-Ost München-Pasing München-Portugiesen München-Sendling München-Südslawen München-Waldfrieden München-Waldperlach
5 > Konvent Bayern-Süd Altenmarkt Altötting Bad Aibling Feldkirchen-Westerham Garmisch Mühldorf Penzberg Rosenheim Traunstein Wasserburg Weilheim Wolfratshausen
6 > Konvent Bayern-West Augsburg Dillingen Ingolstadt Kaufbeuren Kempten Memmingen Neuburg a.d. Donau Sonthofen
7 > Konvent Bayern-Ost Amberg Cham Deggendorf Erding Freising Landshut Passau Regensburg Vilshofen
Jaimée Seis, Barbara Mahler < in Bayern > 12/4
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miterlebt
miterlebt > Neues aus den Gemeinden
Konvent Nürnberg
2. Begegnungstag der Gemeinde Nürnberg-Hohe Marter
Tauffeier am 30. Juni in Erlangen I
Pastor Vitalie Zgherea mit den Täuflingen Judith, Tobias, Saray und Kristina in Erlangen I. Foto: Marek Mrozek
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Als krönenden Abschluss unserer gesegneten Kurzbibelschule mit Ricardo Abos-Padilla machten am Sabbat liebe Menschen unterschiedlichen Alters ihre Entscheidung für Jesus und die Gemeinde in der Taufe fest. Ein missionsbegeisterter junger Sportwissenschaftler, der sich mit seiner Frau im vergangenen Herbst der Adventgemeinde angeschlossen hatte, lernte Tobias vor einem Jahr beim Sport kennen. Sie kamen durch ihre ähnlich schwierige Kindheit miteinander ins Gespräch. Unser Sportler hatte erkannt, dass nur der Herr ihm helfen konnte, und konfrontierte Tobi mit Jesus Christus – und dieser ging darauf ein. Durch Freundschaften in der Gemeinde, Hauskreise und sein intensives Bibelstudium gelangte er in vergleichsweise sehr kurzer Zeit zu der Entscheidung, Jesus Christus ganz angehören zu wollen. Der noch vor einem Jahr von Trost- und Ziellosigkeit gezeichnete junge Mann, der jetzt vor Begeisterung und Lebensfreude sprüht, ist ein lebendiger Beweis
dafür, wie Gott aus einem Menschen eine „neue Kreatur“ schaffen kann. Judith, eine junge Studentin aus Sonneberg, die seit zwei Jahren unsere Erlanger Adventgemeinde besucht, wurde durch eine jugendliche Freundin aus Erlangen, die sich letztes Jahr bei uns taufen ließ, dazu ermutigt, auch selbst ganze Sache mit Gott zu machen. In diesem Jahr, in dem sie durch das Bibelstudium geistlich wuchs, trugen auch ihr Engagement und ihre Begeisterung mit dazu bei, die Jugendarbeit weiter auszubauen, in der sie eine tragende Säule ist. Seit etlichen Jahren kommt auch Saray, gebürtige Ecuadorianerin, zu uns, die über Umwege wieder den Weg in die Adventgemeinde gefunden hat. Die Freundschaft und Wärme, die sie hier gefunden hat, waren eine wichtige Stütze, damit sie den Kontakt zur Gemeinde und letztlich zu Gott wieder neu aufbauen konnte. Gerade in den vergangenen Monaten hat sie der Heilige Geist besonders deutlich angesprochen, sodass sie sich zur Taufe entschied. Aus Kristinas Familie haben erstmals vor sechs Jahren ihr Sohn und ihre jetzige Schwiegertochter bei uns den Gottesdienst besucht. Sie hatten den Sabbat entdeckt, und Gott führte sie einfach in unsere Gemeinde. Auch der Vater kam kurz darauf mit und ließ sich sogar als Erster taufen. Und jetzt gehört auch Kristina ganz dazu! Der Herr hat viel an dieser Familie gewirkt. Wir freuen uns von ganzem Herzen über diese so lieben neuen Glaubensgeschwister, die der Herr uns zugeführt hat. Den Gemeinden Sonneberg und Nürnberg-Maranatha danken wir, dass sie den Taufgottesdienst mit unserem Prediger Vitalie Zgherea durch ihre Beiträge bereichert haben. Sabine Paul <
Nach dem positiven Begegnungstag 2011 wollten wir dieses Jahr unbedingt einen weiteren Tag der Begegnung durchführen. Der Termin wurde frühzeitig abgestimmt und auf den 30. September festgelegt. Aufgrund der Erfahrungen im vergangenen Jahr mit ca. neun Gästen wollten wir dieses Mal den Begegnungstag zusätzlich mit den „DVG-Studenten“ und unseren Gästen von „glauben.einfach“ füllen. Insgesamt waren das damit ca. 100 Zielpersonen, die für diesen Tag eingeladen werden sollten. Im Juli und August wurden diese Menschen dann durch IBSI, DVG und die Verantwortlichen unserer Gästeliste angeschrieben. Zusätzlich wurden Gemeindeglieder angesprochen, sich diesen Tag frei zu halten. Die ersten Reaktionen waren sehr ermutigend. Neun Zusagen von IBSI und weitere neun vom DVG kamen sehr bald zurück. Und fünf unserer Gäste von „glauben. einfach“ aus dem vergangenen Jahr wollten ebenfalls kommen. Endlich kam der 30. September. Das Wetter war so schön, dass wir schon fast Sorge hatten, wie viele Gäste wohl lieber das Wetter genießen wollten. Doch die Sorge war unbegründet: 19 Gäste betraten unsere Gemeinde! Das war fantastisch. Und das Besondere dabei: Eine Profi-Harfenistin hatte sich angekündigt, ihr Instrument mitgebracht und die gesamte Veranstaltung umrahmt. Auch einige junge Familien hatten sich mit schönen musikalischen Beiträgen eingebracht. Nach der Vorstellung des DVG sowie des IBSI durch Friedhelm Klingeberg und einer kleinen Andacht zum Thema „Wenn der Boden unter den Füßen weg ist – Was trägt durch Krisen?“ von unserem Pastor Matthias Grießhammer wur-
de gemeinsam Kuchen gegessen. Dabei kam es an den Tischen zu intensiven Gesprächen zwischen unseren Gemeindegliedern und den Gästen. Anschließend stellten wir unsere Gemeinde mit den vielfältigen Angeboten sowie unsere nächste Evangelisation „glauben.einfach – vor Ort“ im Oktober/ November vor. Als der offizielle Teil beendet war, blieben fast alle Teilnehmer zu weiteren Gesprächen sitzen. Die Reaktionen der Gäste waren durchweg positiv. Ein rundum gelungener Nachmittag ging zu Ende – und alle Geschwister waren zum Schluss begeistert von dieser Art, Gäste kennenzulernen. Alle Besucher haben eine Gästemappe erhalten, bestehend aus einem persönlichen Brief, dem Buch „Allmächtig? Ohnmächtig? Gerecht?“, einer Einladung zur Evangelisation und einer Übersicht über unsere Aktivitäten mit Feedbackbogen. Wir sind Gott sehr dankbar für diese Erfahrung. Wir möchten alle Gemeinden ermutigen, diese Form des Gästekontaktes zu suchen. Es lohnt sich!
(1) Die Harfenistin Claudia Forster umrahmte den Begegnungstag musikalisch. (2) Vortrag und intensive Gespräche an den Tischen. Fotos: Erika Moisan
Harald Dorn <
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miterlebt
miterlebt > Neues aus den Gemeinden
Foto: luxuz::./photocase
Adventistische Schule im Raum Nürnberg in der Planungsphase
Wenn ein Kind mit Kritik aufwächst, lernt es zu verurteilen. Wenn ein Kind mit Feindschaft aufwächst, lernt es zu kämpfen. Wenn ein Kind mit Angst aufwächst, lernt es ängstlich zu sein. Wenn ein Kind mit Jammern aufwächst, lernt es Schüchternheit. Wenn ein Kind mit Eifersucht aufwächst, lernt es, was Neid ist. Wenn ein Kind mit Ermutigung aufwächst, lernt es zu vertrauen. Wenn ein Kind mit Toleranz aufwächst, lernt es Geduld. Wenn ein Kind mit Lob aufwächst, lernt es dankbar zu sein. Wenn ein Kind mit Zustimmung aufwächst, lernt es, sich selbst zu lieben. Wenn ein Kind mit Anerkennung aufwächst, lernt es Zielstrebigkeit. Wenn ein Kind mit Teilen aufwächst, lernt es Großzügigkeit. Wenn ein Kind mit Ehrlichkeit und Gerechtigkeit aufwächst, lernt es, was Wahrheit und Recht ist. Wenn ein Kind mit Freundlichkeit aufwächst, lernt es die Welt als schönen Platz zum Leben kennen. Verfasser unbekannt
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Anfang der 1990er Jahre gab es im Nürnberger Bereich bereits Planungen zur Einrichtung einer Grundschule, die aber zu diesem Zeitpunkt nicht verwirklicht werden konnten. Im Frühjahr 2005 starteten Geschwister, die gerne ihre Kinder in eine christliche Schule schicken wollten, erneut eine Initiative. Und man suchte im Großraum Nürnberg-Fürth-Erlangen Gleichgesinnte, die diese Initiative unterstützen wollten. Nach einigen Treffen und Erörterungen grundlegender Fragen war der Besuch der Bezirksregierung Mittelfranken in Ansbach der erste Schritt. Hier gab es allerdings eine deutliche Absage: Man wollte keine adventistische Schule. Auch die Auflage einer Klassenstärke von 25 Kindern mit 90 Prozent adventistischem Anteil war als Freikirche nicht erfüllbar. Damit konnte die Idee einer adventistischen Grundschule zu diesem Zeitpunkt nicht umgesetzt werden. Daraufhin kam man zu der Überlegung, eine weiterführende Schule zu gründen – nicht zuletzt auch aufgrund der Situation, dass die betroffenen Kinder die Grundschule inzwischen schon durchlaufen hatten und sich nun die Frage nach einer weiterführenden christlichen – und warum nicht adventistischen – Schule stellte. Da weiterführende Schulen direkt dem Kultusministerium unterstellt sind (in diesem Fall der Bezirksregierung in Ansbach), ergaben sich neue Perspektiven. Erneut trafen sich interessierte Gemeindemitglieder privat zum Gespräch
und es wurde der Kontakt zur Vereinigungsleitung aufgenommen. Heinz Schlumpberger, langjähriger Lehrer, Schulleiter und jetziger Mitarbeiter des Kultusministeriums in Baden-Württemberg, der bei der letzten Wahl im Süddeutschen Verband für den Bereich Erziehung und Bildung als ehrenamtlicher Abteilungsleiter gewählt wurde, bezog man in die Gespräche mit ein. Erfreulicherweise haben sich zuerst der Vereinigungsvorstand und dann auch der Landesausschuss Bayern für eine Schule in Bayern ausgesprochen und die Zusage der Trägerschaft gegeben. Natürlich müssen noch viele Details geklärt und durchdacht werden, bevor es wirklich losgehen kann. Außerdem wurde die erste finanzielle Rückstellung beschlossen. Warum strebt man eigentlich eine adventistische Schule an? Als Siebenten-Tags-Adventisten sind wir überzeugt, dass es wichtig ist, in Bildung zu investieren. Deshalb wurden in der Vergangenheit überall auf der Welt Schulen gegründet. Wir sind überzeugt, dass durch das Anbieten einer guten ganzheitlichen Ausbildung die Umsetzung des biblischen Menschenbildes und das Vorleben unseres Glaubens prägend sind. Gerade in einer Welt von Individualisten, in der es immer weniger gute Vorbilder gibt und ein Verfall der Werte voranschreitet, ist es wichtig, sich an den Angeboten der Bibel zu orientieren. Alle sind sich der vielfältigen Herausforderungen einer Schulgründung bewusst und wollen mit Gottes Hilfe daran arbeiten und dafür beten, damit vielen Kindern etwas Positives für ihr Leben mitgegeben werden kann. Lasst uns gemeinsam für das Gelingen beten. Weitere Informationen zu diesem Projekt sind bei der Bayerischen Vereinigung erhältlich. Reiner Groß <
Konvent Franken-West
Missionsinitiative in Schweinfurt Der 23. September stand für uns als Gemeinde Schweinfurt ganz im Zeichen des Schöpfungsfilms. Es sollte eine Veranstaltung in der Stadthalle zur Ehre Gottes für die Menschen in unserer Stadt und Region werden. Die Planung und Durchführung übernahm der Missionsausschuss unter der Leitung von Kerstin Kynast. Durch Gebete und Fasten der Gemeindemitglieder wurden die Vorbereitungen dieses Projektes begleitet. Als der Tag näher rückte, waren alle gespannt und angespannt, wie sich die erheblichen Aktivitäten bei der Vorbereitung nun auf die Besucherzahlen auswirken würden. Wir konnten zu zwei Veranstaltungen ca. 600 Besucher willkommen heißen. Bruder Henry Stober hat die Menschen sehr feinfühlig verbal auf diesen Film vorbereitet, wobei er auch seine Glaubensüberzeugung preisgab. Auch den Sabbat hat er den
Besuchern nähergebracht. Die jungen Moderatoren Patricia und Arnold Homm haben die Gäste in beiden Veranstaltungen auf das Nachprogramm hingewiesen, die auf kleinen Terminkarten den Besuchern mitgegeben wurden – denn unsere Missionsaktivitäten sollten nicht mit dem Film enden. Nach der Abendveranstaltung hatten wir gute Gespräche mit Menschen, die sich wünschten, die Bibel besser zu verstehen und kennenzulernen. Die Besucher zeigten außerdem reges Interesse an adventistischem Material, welches an verschiedenen Ständen angeboten wurde. Wir danken unserem Herrn Jesus Christus für diese Art der Mission und brauchen weiterhin seine Führung im Umgang mit diesen Menschen und seine Gnade, damit wir noch viele andere in unserem Umfeld mit seinem Wort erreichen können. Der Herr möge uns bei unserem Vorhaben segnen.
Schöpfungsfilm in der Stadthalle Schweinfurt. Foto: Roland Gallewski
Alfred P. Proske <
Konvent Franken-Nord
Siegfried Wittwer zu Gast in der Adventgemeinde Coburg
Siegfried Wittwer teilte in Coburg Gedanken zum Thema Sport. Foto: Jürgen Barnikol
Lange herbeigesehnt und endlich Wirklichkeit: Siegfried Wittwer, begleitet von seiner Ehefrau, bereicherte den Sabbat am 15. September mit zwei geisterfüllten Ansprachen. Vielen Gemeindegliedern war er ja aus dem Fernsehprogramm schon bekannt. Denn Siegfried Wittwer ist „Star“ bei „hope channel“. Die achtteilige Fernsehserie „Glücklichsein kann man lernen“ ist Dauergast bei vielen adventistischen Familien. Seit 1994 ist Wittwer zudem Leiter des Internationalen Bibelstudien-Instituts. Er hat mehrere Bibelfernkurse und Sachbü-
cher verfasst und bildet sich auch in Psychosomatischer Medizin weiter. Im Jahr 2009 erschien sein erster historischer Waldenser-Roman „Licht in der Finsternis“. 2012 folgte „Das Lächeln der Gerberstochter“. In seiner Hauptansprache am Sabbatmorgen drückte Wittwer seine Leidenschaft zum Thema Sport aus: „Was sagt Paulus zum Thema Sport?“ (1 Kor 9: 24–27). Im Volkslauf sind alle Sieger, denn Durchhalten heißt die Parole. Doch im Profisport wird meist nur der Sieger genannt. Er bleibt im Gedächtnis, er steht in der Statistik! Kluge Auskünfte stehen dazu auch in der Bibel: in Bayern > 12/4
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miterlebt
miterlebt > Neues aus den Gemeinden
Ein voll besetzter Saal zeugte von großem Interesse. Foto: Jürgen Barnikol
Durchhalten, bis wir das Ziel erreicht haben, das ewige Leben. Christen sollen – ebenso wie Sportler – Selbstdisziplin üben. Doch stehen viele täglich im Kampf mit Süchten und den Gefahren der Medien. Paulus vergleicht das Leben eines Christen mit einem Wettlauf – einem Wettlauf mit dem Tod. Und es lohnt sich, sich für das ewige Leben einzusetzen! Der Boxer braucht eine enorme Kondition und der Körper muss sich seinem Willen fügen. Doch das bedeutet für den Sportler keine Selbstbestrafung. Aber ist das nicht Verzicht auf wichtige Lebensinhalte wie Freiheit, Freude und Frieden? Schon, aber ein Christ will dauerhafte Freude und ewigen Frieden! Paulus erlebte sicherlich, wie „Startläufer“ unterwegs aufgegeben haben. Denken wir auch an die befreiten He-
bräer aus ägyptischer Gefangenschaft. Deshalb: Haltet durch! Gebt nicht auf! Bleibt auf Kurs! Lasst euch nicht vom Ziel ablenken! Meidet alles, was euch daran hindert! Beim Laufen gibt es den „toten Punkt“, den „Mann mit dem Hammer“ – im Marathonlauf bei Kilometer 33 –, aber den gibt es auch im Christenleben. Wer jedoch diesen Punkt überwindet, bekommt vom Herrn neue Lebenskräfte; bekommt auch in der Gemeinde Helfer, die ihn unterstützen; bekommt Segen durch den Heiligen Geist. Bruder Wittwer wünschte allen Zuhörern, dass jeder beim Zweiten Kommen diese Ziellinie des Lebens überschreiten möge. Er segnete uns mit den Worten: „Weiter glauben! Weiter lieben! Weiter hoffen!“
Konvent München
1. Flohmarkt im neuen Gemeindehaus in München-Waldfrieden Am 15. Juli sollte der 1. Flohmarkt der Adventgemeinde MünchenWaldfrieden in den eigenen neuen Räumen stattfinden. Viele Gemeindemitglieder und Freunde kamen, um ihre Stände aufzubauen und unterschiedliche Waren anzubieten. Es war interessant, welche Schätze ausgegraben wurden. Noch vor der offiziellen Eröffnung kamen Käufer, schauten sich um und machten die ersten Schnäppchen. Im Erdgeschoss konnten sich die Besucher nach dem Flohmarktbummel bei Kaffee und Kuchen stärken. Kinder wurden fantasievoll geschminkt. Ab 11 Uhr herrschte reges Treiben. Gegen 16 Uhr beendete dann ein heftiger Gewitterschauer den Besucherstrom. Es war ein sehr schöner Tag und wir hatten alle viel Spaß dabei. Seid das nächste Mal dabei! Wir freuen uns auf euch! Manuela Böhme < 22
Norbert Friedrich <
28 Schäfchen Am 7. Juli fand in der Adventgemeinde München-Waldfrieden eine Premiere statt. Mit viel Liebe, Kreativität und Freude haben die Erzieherinnen des Advent-Kinderhauses am Westpark einen Kindergartengottesdienst gestaltet. Dabei waren nicht nur die Erzieherinnen, die Kinder oder Gemeindemitglieder involviert, sondern auch die Eltern beteiligten sich am Gottesdienstprogramm. Sie lasen vor, nähten im Vorfeld Kostüme, drehten Videoclips, fotografierten und sangen mit. An diesem Vormittag stand die Geschichte des Guten Hirten im Mittelpunkt. Kein Gottesdienstbesucher konnte sich ein Lächeln verkneifen, als plötzlich kleine Schäfchen und ein Hirte den Gottesdienstsaal betraten und die Geschichte des verlorenen Schafes spielten. Während die Kinder der Schmetterlingsgruppe die verschiedenen Rollen unter sich aufteilten, untermalten die kleineren Kinder der Gänseblümchengruppe das Geschehen
mit Instrumenten und verschiedenen Klängen. Nach vielen gemeinsamen Liedern und einer Ansprache des Pastors der Gemeinde ging ein wunderschöner und gesegneter Gottesdienst zu Ende. Bei einem anschließenden, gemeinsamen Potluck war es Zeit, ins Gespräch zu kommen und sich kennenzulernen. Mit den Kindergartenkindern, ihren Geschwistern, Eltern, Verwandten und der Gemeinde vor Ort bot sich an diesem Vormittag ein besonders buntes, volles und lebendiges Gemeindehaus. „Schade, dass es nicht immer so sein kann“, war das gemeinsame Resümee der Waldfriedener Gemeindemitglieder. Umso größer ist die Vorfreude auf den nächsten Kindergartengottesdienst – denn weitere, so sind sich alle sicher, sollen unbedingt stattfinden.
Ein Gottesdienst voller Lebendigkeit mit Kindergartenkindern, deren Eltern und der Gemeinde. Foto: Josef Schweigert
Sarah Herter <
Taufe in der südslawischen Gemeinde in München
Schätze und Schätzchen auf dem Waldfriedener Flohmarkt. Foto: Josef Schweigert
Es ist immer eine große Freude, wenn ein Mensch seinen Weg zu Jesus findet und sich auf eine persönliche Beziehung mit ihm einlässt. Noch größer ist die Freude, wenn er auch seine Heimat im Kreise der Gläubigen findet. Für unsere neue Glaubensschwester Dragana Gessner war der 21. Juli ein besonderer Tag, an dem sie in der Taufe bezeugte, dass sie ihr Leben Jesus übergeben hat. Dragana kam vor etwa vier Jahren zum ersten Mal in eine Adventgemeinde, eingeladen von ihrer Tante, die die Gottesdienste bei uns in der südslawischen Gemeinde in München besuchte. Ihre Liebe zu Jesus wuchs immer mehr
und sie wollte ihn besser kennenlernen. Sie begann ein Bibelstudium mit unserem Prediger Zoran Lukic, das seinen Höhepunkt in ihrer Entscheidung zur Taufe fand. Da sie alleinerziehende Mutter ist, war es ihr besonderer Wunsch, dass ihre beiden Töchter Ruzica und Nena im Weihegebet vor der Taufe auch mit einbezogen wurden. Ihr Wunsch und Gebet ist, dass ihre Töchter den Weg zu Jesus, dem Retter und Heiland, finden. Wir als Gemeinde wollen Dragana und ihre Töchter weiterhin in unseren Gebeten tragen und wünschen, dass sie immer fröhlich und standhaft im Glauben stehen mögen.
Dragana Gessner mit ihren Töchtern und Pastor Zoran Lukic beim Weihegebet. Foto: Lydia Lukic
Dejan Topic < in Bayern > 12/4
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miterlebt
miterlebt > Neues aus den Gemeinden
Gemeindewochenende MünchenWaldperlach
Die Kinder musizierten mit und „gaben den Takt an“. Foto: Nina Stieger
Seit mehr als 25 Jahren pflegt unsere Gemeinde nun schon die Tradition eines Gemeindewochenendes im Haus des Kreisjugendrings in Siegsdorf bei Traunstein. Das Haus liegt inmitten eines riesigen Geländes, das vor allem für die Kinder und Jugendlichen reichlich Platz zum Austoben und für sportliche Aktivitäten bietet. Auch das Haus selbst und die landschaftlich reizvolle Umgebung lassen in dieser Hinsicht sowie für sonstige Gemeinsamkeiten auch der „reiferen“ Jahrgänge keine Wünsche offen. Jedes Jahr freuen sich viele Gemeindeglieder aller Altersgruppen und auch Angehörige auf diese gemeinsamen Tage. Die Kinder (nun teilweise schon die der Kinder aus den Anfangsjahren) planen oft schon im Voraus, was sie diesmal wieder miteinander unternehmen wollen. Immer wieder an einen vertrauten Ort zurückzukehren, bedeutet auch ein Stück Zuhause und Geborgenheit.
In diesem Jahr erlebten wir unser Gemeindewochenende vom 13.–15. Juli mit Stephan G. Brass als Referenten, der zusammen mit seiner Frau Karin dabei war. Er gestaltete die Andachten und den Gottesdienst als wirkliche Familienveranstaltungen, bei denen die Kinder vor allem durch Mitmusizieren aktiv und mit großer Freude teilnehmen durften. Alt und Jung profitierten von den anschaulichen und in angemessenem zeitlichen Rahmen dargebrachten Ausführungen. Die freie Zeit kam auch nicht zu kurz. Trotz (oder wegen) des regnerischen Wetters gab es genügend Raum, um miteinander zu reden, zu lachen und ausreichend Spaß und Gemeinschaft zu haben. Hoffentlich können die Teilnehmer durch ihre begeisterten Berichte für das nächste Jahr auch die wieder motivieren, die in den letzten Jahren den Blick auf den Sinn dieser segensreichen Tage verloren haben! Karin Kraus <
Waldperlacher Schulanfangsgottesdienst „Hallo Schule, wir kommen!“ Fotos: Fam. Bein, Fam. Schweigert, Robby Galik
„Von allen Seiten umgibst du mich und hältst deine Hand über mir.“ (Ps 139:5)
Unter diesem Leitwort und mit der Geschichte, als Jesus dem schrecklichen Sturm auf dem See Genezareth Einhalt gebot und seine Jünger dadurch sicher ans rettende Ufer gelangten, feierte 24
unsere Gemeinde am 15. September mit den Schulanfängern Naomi Rizea, Emily Bein, John Bischop-Penn und David Schweigert einen rundum fröhlichen und quirligen Familiengottesdienst. Die ganze Gemeinde wünscht ihnen und natürlich auch denen, die schon länger Schüler sind, dass Gott sie auf ihrem „Schiff, das Schule heißt“ als Kapitän stets durch das manchmal auch stürmische Meer „Schulzeit“ hindurchführen wird. Karin Kraus <
Balkanwoche der Adventjugend München Vom 2.–9. August ging es für 17 Jugendliche und Junggebliebene auf eine Reise durch den Balkan. Die Fahrt begann Donnerstag früh pünktlich gegen halb sechs in der Vereinigung. Nach einer ruhigen Fahrt erreichten wir gegen 11 Uhr unser erstes Ziel: Bovec. Der Ort liegt im Nordwesten Sloweniens in den Julischen Alpen. Da durch das Tal die Soca fließt (für Kenner: der Fluss im Ort), konnten wir nach dem Bezug des Hotels gleich die geplante Raftingtour angehen. Aufgrund der heißen Wochen davor und dem daraus resultierenden niedrigen Wasserstand verlebten wir eine recht ruhige Fahrt auf dem Wasser, hatten aber dennoch unseren Spaß an gelegentlichen Stromschnellen. Nach einem entspannten Abendessen und der Andacht war der erste Tag auch schon wieder vorbei. Der Freitag wurde für eine Mountainbiketour genutzt, bei der das Improvisationstalent einiger Teilnehmer zu bestaunen war. Den Samstag verbrachten wir mit einem Essen am Fluss bzw. einer Wanderung zum örtlichen Wasserfall. Sonntags ging es dann schon wieder weiter nach Bosanski Brod nach Bosnien. Hier wurde programmtechnisch der Spieß umgedreht, und die Gruppe konnte sich bei Besuchen im örtlichen Freibad oder beim Friseur um die Ecke entspannen. Darüber hinaus waren die vielen Schilderungen von Miki für alle, die mal etwas mehr erfahren wollten, sehr interessant. Der Besuch der größten KZGedenkstätte im Balkangebiet beeindruckte sehr. Wir konnten uns alle davon überzeugen, dass die Spuren des Kriegs auch nach gut 20 Jahren noch hier und da zu sehen waren. Kulinarisch gesehen blieb uns die Reise nichts schuldig, da man doch sehr reichlich Gelegenheit hatte, die Balkanküche auszukosten. Ob mit Börek in Slowenien oder mit Cevapcici in Bosnien, es war
immer für das leibliche Wohl gesorgt. Auch wenn nicht jeder dieses Essen bevorzugte, so wurden zumindest an einem Abend in Bosnien mit Pfannkuchen die Freunde der heimischen Küche entschädigt. Vielen Dank an dieser Stelle an die fleißige Köchin! Vor der Abreise wurde noch ein Ausflug nach Sarajevo unternommen, wo wir in einem Museum eine der seltenen Haggada besichtigen konnten, die einen Großteil des Alten Testaments in Bilder beinhaltet. Am Donnerstagvormittag ging es dann schweren Herzens wieder auf den Weg Richtung Heimat. Nach nur sieben Tagen Urlaub fiel uns das doch sehr schwer, da die Gruppe und die gemeinsame Zeit allen sehr viel Spaß gemacht hatten. Wir beschlossen, abschließend noch einen kleinen Stopp in einem Familienrestaurant zu machen. Dort entdeckten wir „Gott sei Dank“ einen schadhaften Reifen an einem Bus und konnten diesen rechtzeitig wechseln. So kamen wir glücklicherweise gesund und wohlbehalten in München an.
Gut gelaunt und mit Improvisationstalent durch den Balkan mit der Adventjugend München. Fotos: Miki Jovanovic
Matthias Einsiedel <
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miterlebt > Neues aus den Gemeinden
Ein verschwundener Passagier In der Tat: Am 1. Juni 2009 fehlte Jane Baier auf dem Flug AF 477 von Rio de Janeiro nach Paris. Man mag denken „Glück gehabt“, aber Jane betont immer wieder, dass Gott ihr Leben rettete, denn das Flugzeug erreichte nie Paris, sondern stürzte über dem Atlantik ab – 228 Menschen waren an Bord und verloren ihr Leben. Folgendes geschah: Jane plante mit ihrer Freundin einen Urlaub in Brasilien und reservierte Flugtickets. Zur gleichen Zeit erhielt Jane, als sie die Adventgemeinde München-Portugiesen besuchte, eine Einladung zu einer Europakonferenz in Frankreich. Diese Konferenz findet alle drei Jahre statt. Man sagte ihr, dass 1.500 portugiesisch sprechende Adventisten aus ganz Europa teilnehmen und der Hauptredner P. Alejandro Bullion sein würde. Sie zögerte mit ihrer Entscheidung. Gerne wollte sie diesen hochgeschätzten Evangelisten sehen, aber auch gleichzeitig ihren Urlaub in Brasilien wahrnehmen. Als es Zeit war, die Tickets zu kaufen, ließ sie sich jedoch von einer inneren Stimme leiten, die sagte: Fahr zur Europakonferenz! Ihre Freundin Vania war enttäuscht, als Jane ihre Reservierung für Brasilien stornierte. Vania flog allei-
ne und kehrte leider niemals zurück. Seitdem besucht Jane regelmäßig unsere Adventgemeinde. In diesem Jahre entsandte diese zwölf Mitglieder zur gleichen Konferenz, die diesmal vom 6.–8. Juli 2012 in Genf stattfand. Alle fuhren mit dem Zug. Es predigte der gleiche Evangelist und Jane war Teilnehmer dieser Reisegruppe. Wieder trafen sich 1.500 Menschen. Auf dem Rückweg während der zwölf Stunden dauernden Reise mit dem Zug nach München eröffnete Jane ihre Entscheidung, getauft zu werden. Das war ein Augenblick großer Freude. Jane wurde am 25. August während eines Gottesdienstes am Sabbatmorgen getauft. Deutsche und portugiesische Gemeindemitglieder nahmen an der Feier teil. Jane freute sich, dass auch ihr Ehemann anwesend war und ihre Entscheidung sehr begrüßte. Viele ihrer Freunde kamen. Während der Tauffeier nach einem Aufruf von Pastor Muchiutti entschieden sich zwei weitere Menschen ebenfalls zur Taufe, die am 15. Dezember – kurz vor Weihnachten – stattfinden wird. Nach der Taufe von Jane gab es einen besonderen Empfang in den neu renovierten Gemeinderäumen. Nahor Muchiutti <
Adventgemeinde MünchenPortugiesen in neu gestalteten Gemeinderäumen Als der Bauverein des Süddeutschen Verbandes neue Fenster einbauen ließ (was wir sehr zu schätzen wissen), entschied sich die Gemeinde, ihre Räumlichkeiten in Eigenleistung zu renovieren. Die Vereinigung übernahm dankbarerweise die Kosten für die Farbe. Ein neuer Bodenbelag, Wandlampen und Fens26
tervorhänge sowie Blumenschmuck vollendeten die Neugestaltung. Die Räumlichkeiten sind nun bereit, der Gemeinde zu dienen und neue Mitglieder aufzunehmen. Insgesamt wurden 2.400 Euro investiert. Dem Herrn sei Lob und Dank für diese Gemeinde. Nahor Muchiutti <
Konvent Bayern-West
Pfadilager mitten in der Stadt Wir Pfadfinder vom Stamm der Allgäuer Silberpfoten haben vom 14.–16. September ein Präsentationswochenende mitten in Kaufbeuren auf dem Tänzelfestplatz verbracht. Am Freitag trafen wir uns ab 15 Uhr zum Aufbauen der Zelte. Abends gab es am Lagerfeuer eine kuschelige Andacht. Am Sabbatmorgen kamen die Gemeindemitglieder zu uns, und wir hatten im Rondell einen Pfadigottesdienst mit Theaterstück. Nachmittags kamen Gäste, denen wir Pfaditechniken zeigten, wie Feuermachen ohne Feuerzeug
Tauffeier von Jane Baier mit Pastor Nahor Muchiutti und anschließendem Empfang in den frisch renovierten Gemeinderäumen. Fotos: Roze do Carmo
(1) Pfadigottesdienst in Kaufbeuren mit Theaterstück. (2) Feuermachen ohne Streichholz und Feuerzeug will gelernt sein. Fotos: Günter Heger
Peter Bernhardt war mit seinem Bibelstand im Allgäu unterwegs. Foto: Peter Bernhardt
oder Streichhölzer, Fackelbau, Knotentechniken und vieles mehr. Außerdem veranstalteten wir viele Spiele wie bei der Spaßolympiade der STEWA. Als Highlight gab es auf dem Lagerfeuer zubereiteten Kuchen für alle. Leider mussten wir am Sonntag schon wieder abbauen. Ein Höhepunkt wartete aber noch auf uns: Der Papa eines Pfadis kam mit einem über 50 Jahre alten LKW, um das Material wieder zu den Gruppenräumen zu transportieren. Gott segnete uns mit Sonne und trockenem Wetter. Andreas Fichtl <
Start einer kostenlosen Bibel-Verteilaktion in Deutschland Bei unerwartet sonnigem aber dennoch stürmischem Wetter begann am Montag, dem 23. Juli, in Kempten eine Aktion, die trotz ihrer kurzen Vorbereitungszeit zu einem Erfolg wurde. Wenn Erfolg in der Erfüllung des Missionsauftrages überhaupt messbar ist, dann wohl nur anhand persönlicher Erfahrungen mit sich selbst und mit anderen. Ich hatte bisher an den zahleichen professionellen und mit viel Medieneinsatz durchgeführten Gemeindemissionsaktivitäten nie teilgenommen,
und so war ich natürlich gespannt, wie die Gemeinde auf meinen spontanen Vorschlag reagieren würde, in den Städten Kempten, Sonthofen, Füssen und Kaufbeuren kostenlos Bibeln zu verteilen. Der zuständige Prediger William Giesbrecht stand dem Vorschlag aufgeschlossen gegenüber. So bestellte ich 300 Elberfelder Bibeln, kaufte einen Tapeziertisch, einen Sonnen(bzw. Regen-)Schirm, einen Stuhl, ließ ein Plakat anfertigen und sechs T-Shirts bedrucken und baute alles an den zuvor von den Kommunalverwaltungen genehmigten Orten zur vereinbarten Zeit auf. Das Abenteuer „Mission“ begann. Nach 32 Stunden Einsatz ohne An- und Abfahrt sitzend bzw. stehend ist der Erfolg im Sinne der Selbsterfahrung wie folgt zu beschreiben: Es ist etwas vollkommen anderes, in der Sabbatschule über Mission zu dozieren und sich auf hohem intellektuellen Niveau auszutauschen, als alleine oder zu zweit den – oftmals abweisenden – Blicken von Passanten ausgesetzt zu sein. in Bayern > 12/4
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miterlebt
miterlebt > Neues aus den Gemeinden
Es ist etwas anderes, wenn ich am Abend nachzähle und feststelle, dass ich heute (nur) 50 Bibeln verschenken konnte, obwohl gefühlte 5.000 Menschen an meinem Stand vorbeigelaufen sind. Es ist etwas völlig anderes, wenn die Statistiken Deutschland als ein christliches Land beschreiben, ich aber durch die grundsätzliche Ablehnung (Eine 78-jährige Frau: „Ich brauche das Buch nicht, ich habe doch alles.“ Oder „Haben wir zu Hause, aber lesen tun wir es doch nicht.“; „Gott ist tot, was soll der Quatsch.“; „Verteil lieber den Koran, Alter.“) erfahren darf, dass das Land Luthers nicht mehr existiert. Und dass die christliche Basis, das heißt das Denken in christlichen Wertmaßstäben und Verhaltensregeln, sich im Auflösungsprozess befindet.
Dennoch war es ein wunderbares Gefühl der Selbsterfahrung, für Jesus Christus und seine Botschaft einzutreten. Morgens bei der Anfahrt sang ich aus Beängstigung, um mir Mut zu machen; auf der Heimfahrt sang ich aus Freude darüber, dass alles gut gelaufen war und heute 50 Menschen mehr auf diesem Planeten eine Bibel zu Hause haben. Insgesamt habe ich bei dieser Aktion 180 Bibeln verteilt. Im nächsten Urlaub werde ich mich wieder irgendwo in Deutschland hinstellen, um das Brot des Lebens zu verschenken. Halleluja! Peter Bernhardt < Eine Internetpräsenz unter www.die-bibel-für-dich.de befindet sich gerade im Aufbau.
Wenn mal wieder alles ins Wasser fällt – Gott sei Dank!
Tauffeier von Deborah Müller, Marie-Therese Rindermann und Frank Koch (v.l.n.r.) – mit Pastor Gunter Stahlberger (Mitte). Foto: Raphael Resch
Wir wissen es alle – die Zukunft kennt keiner. Und all unseren Plänen zum Trotz gibt es immer wieder Überraschungen! Die erste Überraschung erlebten wir bei einer Taufe am 7. Juli in Ingolstadt. Deborah Müller und Frank Koch wollten sich taufen lassen. Beide sind schon lange in der Adventgemeinde zu Hause und hatten nun den Entschluss gefasst, ganze Sache zu machen. Am Freitag vor der Taufe gab es allerdings eine Überraschung: Marie-Therese Rindermann, die zusammen mit Frank bereits viele Bibelstunden erlebte, entschloss sich ebenfalls, mit Gott den Bund zu schließen. Prediger als auch Gemeinde freuten sich über diese Entscheidung sehr, und so durfte sich der Himmel über drei Täuflinge an diesem Sabbat freuen. Danke, Herr, für diese Überraschung.
Und auch für die Durchführung der Taufe beim Seegottesdienst, die am 1. September geplant war, sollte es eine Überraschung geben. Denn es regnete. Also nahm man den 8. September ins Visier – und tatsächlich, ein wunderschöner Tag! Allerdings stellten wir fest, dass „unser“ Platz für ein Festival vorbereitet wurde. Wir suchten also in Pfadfindermanier nach Alternativen – und fanden nicht weit vom Parkplatz entfernt eine helle, ruhige und richtig schöne Waldlichtung. Das Morgenlicht verzauberte die Bäume und das taubenetzte Gras – und überall sah man fröhliche Gesichter. Danke, Herr, auch für diese Überraschung! Neben all der Freude haben wir aber auch miterleben müssen, dass am 23. Juli unsere liebe Christa Sager verstorben ist. Wir wünschen der Familie und den Angehörigen unser aufrichtiges Beileid und Gottes treuen Beistand. Raphael Resch <
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Konvent Bayern-Ost
Plädoyer für eine angstfreie Gemeinde beim Konventsabbat in Bayern-Ost Zehn Jahre liegt das letzte Treffen der Adventgemeinden aus den Bezirken Regensburg, Deggendorf und Landshut schon zurück. Am Samstag, 21. Juli, trafen sich die Mitglieder der Freikirche des neu gegründeten Konvents Bayern-Ost aus Amberg, Cham, Deggendorf, Erding, Freising, Landshut, Passau, Regensburg und Vilshofen wieder zu einem besonderen Gemeindetag. Etwa 300 Besucher mit Kindern und Jugendlichen waren in die Stadthalle Dingolfing gekommen. Moderne Fanfarenklänge riefen die Teilnehmer zum Festgottesdienst zusammen. Die mit einem gelbgrünen Sonnenblumenmeer dekorierte Bühne bot einen ansprechenden Anblick. Mit bekannten christlichen Chorälen und Melodien begann der Gottesdienst. Im anschließenden Bibelgespräch in Gruppen – die Stühle waren dazu bereits passend in Halbkreisen angeordnet – ging es um situationsgerechte Verkündigung der biblischen Botschaft. In der Predigt betonte Prof. Friedbert Ninow von der Theologischen Hochschule Friedensau einen angstfreien Glauben und eine angstfreie Gemeinde. Er plädierte für einen offenen Klärungsprozess innerhalb der Kirche in einer angstfreien Atmosphäre. Das erst mache das gemeinsame Suchen nach tragfähigen Antworten des Glaubens möglich. Die Mittagspause war bestimmt von vielen Gesprächen beim mitgebrachten Mittagessen im Innenhof der Stadthalle. Der plötzlich einsetzende Regenschauer störte wenig, denn schnell waren alle unter die schützende Kolonnade der Stadthalle ausgewichen. Kinder und Jugendliche wurden wäh-
rend des Programms in der Haupthalle professionell von einem umfangreichen Helferteam altersgerecht betreut. Auch ein besonderes Nachmittagsprogramm wurde im angrenzenden Jugendzentrum angeboten. Um 15 Uhr gab es einen musikalischen Leckerbissen mit den Kleinsten dieser Veranstaltung. Unter der Leitung der Musikbeauftragten der Freikirche in Bayern, Daniela Böhnhardt, zeigten die Kinder ein Klangerlebnis an Bewegungsliedern und Soloeinlagen. Im Anschluss daran ging Archäologe Ninow, der sich selbst als der Indiana Jones der Hochschule Friedensau bezeichnete, auf eine interessante Spurensuche ins antike Moab. Ninow berichtete von den Freuden und Widrigkeiten archäologischer Ausgrabungen am Beispiel seiner eigenen Forschungsstätte Balua – einer bedeutenden Stadtanlage der antiken Moabitis im Ostjordanland. Zum Abschluss des Tages boten die Veranstalter allen Besuchern Kartoffelsalat, Frikadellen und Würstchen. Hier war wieder reichlich Gelegenheit, persönliche Gespräche zu führen und neue Kontakte zu knüpfen.
Die Stadthalle Dingolfing bot beim Konventsabbat Bayern-Ost den Rahmen für Gedanken von Friedbert Ninow, musikalisches Lob sowie den Austausch in Gruppen. Fotos: Gerhard Schneider
Stephan G. Brass < in Bayern > 12/4
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mitgeteilt
mitgemacht > Veranstaltungen
Überregional
Geburten 02.07. Amelie Lisa Weinl
75 Jahre
90 Jahre
05.11. Johann Edinger
12.11. Hildegard Jasef
Wasserburg
09.11. Hannelore Gössler
12.11. Anneliese Nesseler
20.07. Annika Zoe Graf
10.11. Brigitte Neumann
16.11. Waltraud Görke
Aura und Robert Weinl
11.11. Josef Bleß
07.12. Irene Buchwak
Wasserburg
Sabine und Holger Graf
18.11. Maria Tissen
18.12. Helene Gottler
24.07. Raffael Fries
28.11. Pauline Baumann
29.12. Hans Ortel
06.12. Herbert Märkl
05.01. Leonida Seibel
Bayreuth
07.12. Josef Schneider
18.01. Elisabeth Pauen
03.08. Levi Nael Tchouta
17.12. Maria Horn
100 Jahre
Marthe und Syril Tchouta
10.01. Elfriede Onic
23.01. Anni Beck
Erlangen I
14.01. Hans-Dieter Eiblmeier
102 Jahre
04.08. Philomena Einsiedel
21.01. Marianne Wagner
27.01. Susanne Lutsch
26.01. Waltraud Dollhofer
Tanja und Viktor Fries
Nancy und Johannes Einsiedel
29.01. Helga Widulle
29.08. Tim Gradl
80 Jahre
23.06. Ann-Christin Langer
Anke und André Gradl
02.11. Lydia Wörle
Neuburg/Donau
Nürnberg-Hohe Marter
15.11. Werner Beck
30.06. Saray Escobar-Dorn
09.09. Rahel Melanie Ouma
15.11. Ingrid Ullrich
Mercy Ouma Akini
16.11. Johann Drjupin
30.06. Judith Züllich
Erlangen I
25.11. Wilfried Hasler
28.11. Hans König
30.06. Kristina Mrozek
04.12. Antonia Oczko
14.04. Rudolf Baindner
20.12. Ingeborg Weiss
30.06. Tobias Schneider
Kaufbeuren
23.12. Georg Hamen
26.04. Ruth Beranek
25.12. Aurelia Schmidt
07.07. Milena Giesbrecht
Bayreuth
25.12. Margarete Schuller
Kempten
20.05. Rosa-Elisabeth Mayer
21.01. Günter Krause
07.07. Violetta Paul
Neuburg/Donau
23.01. Valeriu Cerghit
Kempten
Erlangen I Erlangen I Erlangen I Erlangen I
50 Jahre
06.12. Rosemarie Müller
27.09. Luzie Zeisel
17.07. Anni Schwartz
25.01. Ruth Vollrath
07.07. Ricarda Wagner
24.03. Günter Maslo
Regensburg
Ingelheim/Nürnberg-Hohe
26.01. Friedrich Baierlein
Kempten
München-Nymphenburg
29.12. Hildegard Ihl
12.10. Ludwig Brandl
28.01. Edith Zeck
14.07. Fazilet Üngver
23.09. Centa Weyland
Kempten
Wasserburg
18.07. Emma Heindl
85 Jahre
Neuburg/Donau
München-Nymphenburg
31.12. Emil Malek
22.11. Ingrid Ullrich
08.11. Elsa Vogel
14.07. Michael Wiesert
28.09. Jan Trzpil
Memmingen
Memmingen
23.07. Christa Sager
09.11. Margot Brunnhuber
Neuburg/Donau
München-Nymphenburg
60 Jahre
07.12. Christine Gärtner
Ingolstadt
12.11. Christa Lautner
21.07. Attila Kiss
22.12. Heinrich Herzinger
29.03. Käthe Glanert
Kempten
02.08. Hans-Otto Jasef
19.11. Emil Blümlein
Rosenheim
Wasserburg
München-Nymphenburg
30.12. Ilona Richter
Würzburg
23.11. Reinhold Waschk
21.07. Dragana Gessner
55 Jahre
14.06. Settimo Garufo
Rosenheim
03.08. Ella Schimpf
27.11. Reinhold Dahmen
München-Südslawen
30.06. Maria Zeck
München-Nymphenburg
04.01. Marga Kutz
Würzburg
08.12. Michael Starosziuk
28.07. Benjamin Hauck
München-Nymphenburg
25.12. Margarete Juhos
24.08. Eleonore Grieser
20.12. Ludwig Brandl
Würzburg
13.07. Marek Lehmann
70 Jahre
22.12. Gisela Lembke
28.07. Rainer Lux
München-Nymphenburg
26.12. Johanna Pytloch
03.12. Ruth Kuhlow
05.09. Elisabeth Mertins
31.12. Emil Seidl
Nürnberg-Marienberg
21.09. Carla-Dolores Härdle
München-Nymphenburg
München-Nymphenburg
Mühldorf
12.01. Hilde Potasznik
28.07. Wolfgang Fris
München-Nymphenburg
31.12. Eduard Prewlitz
06.09. Almut Lindig
13.01. Martha Horchler
Nürnberg-Marienberg
28.09. Walter Greschat
München-Nymphenburg
15.01. Walter Dachs
11.08. Mike Miller
02.01. Maria Pickl
22.01. Rosina Ludwig
Nürnberg-Marienberg
26.01. Irmgard Albustin
15.09. Inga Nehls
Erlangen I
Nürnberg-Hohe Marter
19.11. Jutta Lämmermann
Nürnberg-Marienberg
65 Jahre
Nürnberg-Hohe Marter
04.07. Heinz-Günther Sauer 30
Taufen
München-Waldperlach
Todesfälle
Taufjubiläen
Geburtstage
Erlangen I
Nürnberg-Hohe Marter
Hochzeiten 21.09. Steffi Schwarz und Martin Spalek
Nürnberg-Hohe Marter und
Marter Nürnberg-Hohe Marter
Bad Aibling
Grafing/Bad Aibling
Nürnberg-Hohe Marter
Nürnberg-Marienberg
Erlangen I in Bayern > 12/4
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mitgemacht
mitgeteilt > Besondere Ereignisse und Jubiläen
November bis Februar
Ferienhaus in der Lüneburger Heide
Gemütliches kleines, neu eingerichtetes Ferienhaus mit Kaminofen für 4 Personen auf Waldgrundstück in der Lüneburger Südheide in unmittelbarer Nähe von Celle zu vermieten (Einbauküche, Spülmaschine, Waschmaschine und reichlich Brennholz vorhanden). Wunderschöne Umgebung für Fahrradtouren und Wanderungen. Kosten: 38 € pro Tag zzgl. 25 € für die Endreinigung und evtl. anfallende Heizungskosten. Kontakt: Grundstücksverwaltung der STA im NDV GmbH, Fon 0511 97177200, E-Mail info@gvw. adventisten.de
Besondere Sabbate 17.–24.11. [Sa–Sa]
Gebetswoche
05.01. [Sa]
Gebets- und Fastensabbat
09.–19.01. [Mi–Sa]
Zehn Tage des Gebets
19.01. [Sa]
Satellitengottesdienst
26.01. [Sa]
Tag der Öffentlichkeitsarbeit/Religionsfreiheit
09.02. [Sa]
Tag des christlichen Heims
Sondersammlungen 24.11. [Sa]
Gebetstagsopfer (Globale Mission)
15.12. [Sa]
Sammlung für den Kapellenbau
09.02. [Sa]
Sammlung für Friedensau
Rundfunkandachten im BR 16.12. [So]
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25.11. [So]
Predigerfamilientagung Nürnberg
Zusammenkunft der Prediger mit ihren Familien Leitung: Rainer Wanitschek
30.11.–02.12. [Fr–So]
Hope4you, Seminar Teil 4 Pfarrkirchen
Seminar für Personen mit Abhängigkeiten Leitung: Klaus Reichl
30.11.–02.12. [Fr–So]
Jugendwochenende Schauerhaus/Oberaudorf
Begegnungswochenende mit biblischer Orientierung für Jugendliche. Referenten: Marc und Viviane Trautvetter, Leitung: Wolfgang Dorn und Sarah Herter
02.12. [So]
Tagung für Gemeindedienste München-Nymphenburg
Schulung für Gemeindeschreiber Leitung: Reiner Groß/Birgit Schweigert
09.12. [So]
Landesausschusssitzung München-Waldfrieden
Tagung des Entscheidungsgremiums der Freikirche in Bayern
12.–16.12. [Mi–So]
Pulse Meet – Youth Ministry Convention Schwäbisch Gmünd
Europäischer Kongress zu Anliegen der Jugendarbeit Leitung: Stephan Sigg, EUD
25.12.–06.01. [Di–So]
Winterfreizeit Arvika/Schweden
Freizeit für kälteerprobte Abenteurer aus dem Bereich des SDV Leitung: Jochen Streit
28.12.–01.01. [Fr–Di]
Jugendsilvesterwochenende Pleinfeld/Brombachsee
Besinnung – Bibelarbeit – Begegnung Referent: Sven Fockner, Leitung: Eric Hensel
28.12.–01.01. [Fr–Di]
Silvestertage Single Plus Weil der Stadt
Wandern – Gruppengespräche – Feiern Referent: Ewald Jurak, Leitung: Ingrid Naumann
13.01. [So]
Treffen Wahlbezirke/Vertreter Wahlvorschlagsausschuss in den Konventen
Vorbereitung zur Landesversammlung der Freikirche in Bayern am 21.04.2013
13.–20.01. [So–So]
18+ Skifreizeit Schwarzenberg
Skifahren für Jugendliche ab 18 Jahren Leitung: Martin Böhnhardt
13.01. [So]
Ausbildung/Supervision
Für die Bereiche Kurzbibelschule und Kurzevangelisation Veranstalter: Süddeutscher Verband
20.01. [So]
JuLeiCa-Schulungstag München-Nymphenburg
Planungs- und Informationstreffen für Jugendleiter aus den Gemeinden (Süd). Leitung: Wolfgang Dorn
20.01. [So]
Chorleiterschulung München-Waldfrieden
Schulung für Chorleiter aus den Gemeinden Referent: Jürgen Hartmann, Leitung: Daniela Böhnhardt
22.01. [Di]
Predigertagung Neuburg/Ingolstadt
Diensttreffen der Pastoren und weiterer Mitarbeiter sowie Beauftragter
25.–27.01. [Fr–So]
Symposium zur Schöpfung ThH Friedensau
Celebration of Creation. Infos:
[email protected] Veranstalter: GK der STA
27.01. [So]
JuLeiCa-Schulungstag Nürnberg-Hohe Marter
Planungs- und Informationstreffen für Jugendleiter aus den Gemeinden (Nord). Leitung: Wolfgang Dorn
01.–03.02. [Fr–So]
Geistliche Impulstage Nürnberg
Impulstage der Adventjugend Leitung: Wolfgang Dorn/Eric Hensel
01.–03.02. [Fr–So]
Sabbatschulsymposium Altena/Mühlenrahmede
Veranstalter: Süddeutscher Verband
01.–03.02. [Fr–So]
Ausbildung Bibelbasics
Bibelstundenseminar Veranstalter: Süddeutscher Verband
03.02. [So]
Landesausschusssitzung München
Tagung des Entscheidungsgremiums der Freikirche in Bayern
10.–17.02. [So–So]
Bundes-CPA-Lehrgang Altena/Mühlenrahmede
Fortbildung für ehrenamtliche CPA-Leiter und Pastoren aus den Ortsgemeinden. Leitung: NDV/SDV
08.–15.02. [Fr–Fr]
Familienskifreizeit Montafon
Wintersport in allen Varianten für Anfänger und Profis sowie Spaß, Begegnung und Bibelarbeit. Leitung: Wolfgang Dorn
17.02. [So]
Arbeitskreis Abteilung Frauen Nürnberg-Hohe Marter
Planungs- und Informationstreffen für den Arbeitskreis Frauen der Bayerischen Vereinigung. Leitung: Barbara Mahler
01.–03.03. [Fr–So]
Partnerschaftsseminar Scheidegg/Allgäu
Seminar zur Vertiefung der Paarbindung für Paare, Ehepaare und Singles. Leitung: Elvira und Rainer Wanitschek
6:45 Uhr: Stefan Rebensburg
in Bayern > 12/4
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kontakt
Foto: Stephan G. Brass
nahaufnahme
„WIR“ sind das Team der Bayerischen Vereinigung: jederzeit nur einen Anruf oder eine E-Mail weit entfernt und gerne für dich da!
Rainer Wanitschek Vorsteher Telefon: 089 159134-11 Mobil: 0151 44058944
[email protected]
Heidemarie Klingeberg Predigerin im Bezirk München-Nymphenburg/-Sendling
Auf ein Wort mit Heidemarie Klingeberg Heidemarie Klingeberg beginnt am 1. November ihren Dienst als Pastorin in den Gemeinden Nymphenburg und Sendling in München. Gemeinsam mit ihrem Ehemann Friedhelm ist sie seit vielen Jahren in verschiedenen Institutionen innerhalb und außerhalb der Freikirche tätig. „Es war spannend und interessant, zunächst gemeinsam mit meinem Mann in den Gemeindebezirken Freudenstadt, Mannheim, Heidelberg und Wiesbaden tätig zu sein. Darüber hinaus hatten Friedhelm und ich während seiner Tätigkeit als Chefredakteur des Adventecho Gelegenheit, die meisten Adventgemeinden unseres Landes kennenzulernen. Doch es war auch schwierig, als diese wunderbare Zusammenarbeit nach einer traumatischen Versetzung schlagartig endete und ich mich daraufhin entschloss, meinen theologischen Abschluss durch eine Ausbildung zur Chefassistentin zu ergänzen. Besonders dankbar bin ich dem Herrn für die zehn Jahre Erfahrung in verschiedenen Wirtschaftsunternehmen, wo meiner Glaubenseinstellung sehr viel Respekt entgegengebracht wurde und mein seelsorgerlicher Hintergrund sehr hilfreich war. Dazu kamen einige Jahre Verlagsarbeit und elf Jahre bei der „Stimme der Hoffnung“, wo ich unter anderem mit großer Freude Radio- und Fernsehsendungen gestaltet habe.
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Nun hat mir der Herr – nach einer kurzen, lehrreichen Zwischenzeit bei der christlichen Menschenrechtsorganisation Open Doors – endlich meinen Herzenswunsch erfüllt: in mein geliebtes Oberbayern zurückzukehren! Und er hat noch ein Geschenk „draufgesetzt“, indem er mir die Rückkehr in den Beruf ermöglichte, den ich ursprünglich ausüben wollte. „Ma muaß d’Leid meng“ (Man muss Menschen mögen), hat uns einmal ein Pfarrer in Berchtesgaden, Peter Demmelmair, gesagt. Genau deshalb bin ich Predigerin geworden – und weil es einfach fantastisch ist, mitzuerleben, wie Menschen durch Gottes Wort verwandelt werden. Das Einzige, was wir dabei tun müssen, ist, sie liebevoll aufzunehmen und zu begleiten. Mein Traum von Gemeinde ist, dass Raum und Akzeptanz für alle da ist, die mit ihren Nöten und Gebrechen, aber auch mit ihrer Begeisterung und Freude kommen. Ich freue mich auf meine Gemeinden München-Nymphenburg und -Sendling mit ihren wunderbaren, vielseitig begabten Glaubensgeschwistern und wünsche mir, dass ich ein wenig bei der Erschließung dieses großen Potenzials mitwirken darf – um Menschen in unserer herrlichen Stadt Hoffnung zu geben und ihnen diesen großen Gott zu zeigen, der sich auch um sie sorgt und kümmert!“
Reiner Groß Sekretär Telefon: 089 159134-10 Mobil: 0151 44058945
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Wolfgang Dorn Schatzmeister/Abteilung Jugend Telefon: 089 159134-12 Mobil: 0160 97643037
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Die Kontaktdaten der Bayerischen Vereinigung: Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten in Bayern Körperschaft des öffentlichen Rechts Tizianstraße 18 80638 München Telefon: 089 159134-0 Telefax: 089 159134-17 E-Mail:
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in Bayern
Impressum Herausgeber: Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten in Bayern Tizianstraße 18 80638 München Telefon: 089 159134-0 Telefax: 089 159134-17 E-Mail:
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Karin Brass Sekretariat Telefon: 089 159134-14
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Konzeption & Layout: Ruth Weber, www.designbezirk.de Textüberarbeitung: Julian Müller Lektorat: Inga Bertz Druck: Mandelkow GmbH, Herzogenaurach Auflage: 3.000 Stück Titelfoto: suze/Quelle: photocase
Sibylle Jedamski Adventjugend Telefon: 089 159134-13
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Die Redaktion behält sich vor, sinnwahrende Kürzungen der eingesandten Texte und Bilder vorzunehmen. Die abgedruckten Beiträge geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder. Die Online-Version des „WIR in Bayern“ lässt sich als PDF unter www.bayern.adventisten.de herunterladen. Das „WIR in Bayern“ erscheint 4 x pro Jahr und ist kostenlos.
Birgit Schweigert Sekretariat Telefon: 089 159134-15
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Redaktionsschluss für die nächste Ausgabe:
1. Januar 2013
in Bayern > 12/4
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letzte seite
Was niemand für möglich gehalten hat, was keiner voraussehen konnte, das hat Gott am Start für alle,
die ihn lieben.
Paulus an die Gemeinde in Korinth (1 Kor 2:9, Volxbibel)