9 2014
€ 4,– . 68239 / ISSN 1610-563X / 37. Jahrgang . Schlütersche Verlagsgesellschaft, Hannover
Das unabhängige Fachmagazin für Fuhrparkbetreiber
bfp KONGRESS 2014 Am 23. Oktober
Freie Werkstattkonzepte: Druck von allen Seiten Fuhrparkmanagement: Fahrzeugvermarktung
Fokus: Fahrrad statt Dienstwagen
Transporter: Nutzfahrzeug-IAA
Saubere Leistung: der Audi A6 Avant 2.0 TDI ultra* mit 4,6 l/100 km. Weniger ist manchmal mehr – vor allem, wenn es um schonenden Umgang mit Ressourcen geht. Sein effizienter Motor*, die konsequente Leichtbautechnologie und die verbesserte Aerodynamik ermöglichen dem Audi A6 Avant 2.0 TDI ultra einen Verbrauch von nur 4,6 l/100 km und einen CO2-Ausstoß von nur 119 g/km. Dies kommt nicht nur der Natur, sondern auch den Betriebskosten zugute – und macht das derzeit sparsamste Fahrzeug der gesamten Modellreihe zum idealen Dienstwagen für umweltbewusste Unternehmen, die Wert auf hochwertiges Design und Audi A6-typischen Fahrspaß legen. www.audi.de/grosskunden
*Kraftstoffverbrauch in l/100 km: innerorts 5,3; außerorts 4,1; kombiniert 4,6; CO2-Emissionen in g/km: kombiniert 119.
Editorial Informationen
Die Maut, die Maut Liebe Leserin, lieber Leser, Die Pkw-Maut kommt nicht aus der Schusslinie: Seit Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt deren Eckpunkte verkündet hat, reißt die Kritik nicht ab. Mag der Minister die Gegenargumente als politischen Gegenwind von sich abtropfen lassen, so kann er doch dem Argwohn und dem Misstrauen wenig entgegensetzen, das sich in der Bevölkerung über die Jahre gegenüber steuerlichen Maßnahmen breit gemacht hat: Man denke nur an den Solidaritätsbeitrag. Überhaupt stellt sich die Frage, warum sich die ganze Nation mit dem Thema und dem erheblichen Aufwand dahinter befassen muss, weil die in nur einem Bundesland tätige CSU mit populistischen Themen auf Stimmenfang gehen wollte. Und was hört man eigentlich von der Kanzlerin, die doch vor der Wahl im TV vollmundig verkündete, dass es mit ihr keine Pkw-Maut geben werde? Fragen über Fragen, die wohl kaum auf Beantwortung hoffen dürfen. Immerhin liefert unser Steuerexperte Detlef G.A. Juhrich einige Antworten: Er hat sich die Pläne genau angesehen und hinsichtlich einer möglichen Mehrbelastung für Fuhrparkbetreiber durchleuchtet. Sein Fazit: Durch das zweite Gesetzgebungsverfahren, das die Verrechnung der Mautgebühren mit der KfzSteuer regeln soll, könnten durchaus spürbare Mehrbelastungen aufgrund von Zinsbelastungen für Unternehmen entstehen. Und dann droht noch die Gefahr, dass dieses am EU-Recht scheitert – mit noch gravierenderen Folgen. Doch lesen Sie selbst ab Seite 18 ...
Hans-Joachim Mag, Chefredakteur
bfp 09 2014
003
Informationen Inhalt
Inhalt 09-2014 22
Editorial ..................................................................................................... 03 Markt Umfrage: Sabine Neumann fragte in diesem Monat: „Würden Sie Freie Werkstätten nutzen?“ ......................................................... 06 Übergabe: 21 VW Eco Up für dern Landkreis Emsland ..................................... 08 Top 5: Die meistgelesenen Meldungen auf www.fuhrpark.de ........................... 08 Schäden online managen: HDI-Gerling erweitert Flottenservice ................................................................................... 09 Wachstum dank Fahrzeugleasing .................................................................... 09 Fuelguard: Festpreis-Tankkarte ....................................................................... 10
Viel Druck Freie Werkstattketten haben sich vieler Widerstände zu erwehren, denn nicht nur die Markenwerkstätten bilden eine starke Konkurrenz.
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RDKS: VMF warnt vor steigenden Preisen für Serviceverträge.......................... 10 Übergabe: 50 Widder für die Bundeswehr........................................................ 10 Nur nach oben: Die Geschichte des Flottenmarktes ist eine des Erfolges ........................................................................................ 11 Erweitert: BCD Travel steigt ins Fuhrparkmanagement ein.............................. 11 Vergrößert: ARI verkündet zwei Übernahmen ................................................... 14 Personalien...................................................................................................... 14
Fuhrparkmanagement Basis-Recht: Vorsicht bei der Kaskoversicherung für Mietwagen über die Kreditkarte ....................................................................... 16 Basis-Steuer: Detlef G.A. Juhrich durchleuchtet die Pkw-Mautpläne hinsichtlich Mehrbelastungen für Fuhrparkbetreiber....................................... 18 Freie Werkstattketten: Nicht nur die Markenwerkstätten bilden eine starke Konkurrenz; auch gegenüber Leasinggesellschaftenund großen Flotten müssen sie sich behaupten ............................................................................. 22 Laues Lüftchen Prozentual haben E-Autos im Flottenmarkt ihre Zulassungszahlen stark verbessert, in absoluten Zahlen hingegen nicht, wie Dataforce für das erste Halbjahr ausweist.
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Junge Gebrauchte gesucht: Für die erfolgreiche Vermarktung von gebrauchten Firmenfahrzeugen gibt es zahlreiche Stellschrauben.................................................................... 28 Interview: Michael Velte über professionelle Vermarktung ............................... 35
Service Recht: Ein Geschädigter muss sich nicht sofort entscheiden, ob er die Reparatur möchte ........................................................ 36 Steuer: Der BFH korrigiert die Rechtsprechung zur Falschbetankung ....................................................................................... 37 Aktuelle Urteile ................................................................................................ 38 Service & Reifen: Die Wartungskosten der Luxusklasse ................................... 40 Verbrauchswerte: kompakte Kombis ................................................................ 41
Veranstaltungen Kein Schnickschnack Ergonomische Ausstattungsdetails für Transporter sind kein überflüssiger Luxus. Die Hersteller bieten immer mehr an auch Extras, die durchaus sinnvoll sind.
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Für die Praxis: Am 23. Oktober findet der bfp-KONGRESS für Fuhrparkmanager in Frankfurt am Main statt............................................ 42 KONGRESS: Das Programm der Veranstaltung und der begleitenden Seminare der bfp-AKADEMIE ................................................ 44
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AKADEMIE: Das Seminarprogramm 2014 und die Lehrgänge zum Zertifizierten Fuhrparkmanager .............................................. 55
Fokus E-Autos: Im ersten Halbjahr 2014 wurden nur 1.936 Pkw und leichte Nfz im Flottenmarkt zugelassen .................................................... 49 Mode oder Wende im Dienstwagenbereich? Mitarbeiter fordern zunehmend Fahrräder statt Dienstwagen............................................ 50 „Sehr zuverlässig“: Welche Erfahrungen Paketdienste mit dem Einsatz von Elektrofahrzeugen gemacht haben ................................. 56
Transporter Messe in Hannover: Die IAA Nutzfahrzeuge findet vom 25. September bis zum 2. Oktober statt. Wir geben eine Übersicht, was die Aussteller an Neuheiten dabei haben ................................................. 60 Wohlfühl-Klima: Ergonomische Ausstattungsextras im Transporter sind mehr als überflüssiger Schnickschnack ................................ 68
Auto+Kosten Hingucker: Citroën stellt den C4 Cactus vor .................................................... 72 Volvo V40 T5: Der Athlet................................................................................... 73 Toyota Yaris: Mehr Business ............................................................................ 73 Citroën C1: Modernes Infotainment ................................................................. 74 Nissan Juke: Spritziger .................................................................................... 74 Alfa Romeo: Kleeblatt-Power ........................................................................... 75 Fahrbericht: Audi bringt Spritsparmodelle auf die Straße – halten die „Ultras“, was sie versprechen?....................................................... 76 Fahrbericht: Äußerlich hat sich der Golf Kombi kaum weiterentwickelt. Lässt sich das auf das ganze Auto übertragen? ............................ 77 Fahrbericht: Der Škoda Rapid Spaceback zeigt, wie man auch ohne die modernste Technik ein gutes Auto bauen kann ................................. 78
Unter uns! Der bfp circle auf XING. Die Plattform nur für Fuhrparkverantwortliche von bfp fuhrpark + management.
Fahrbericht: Mit dem neuen Qashqai möchte Nissan an den Erfolg des Vorgängers anknüpfen – mit guten Chancen ................................. 79 Betriebskosten: Mittelklasse............................................................................ 80
Informationen Impressum ...................................................................................................... 40 Vorschau.......................................................................................................... 82 Parkplatz ......................................................................................................... 82
d Lernen Sie im bfp fuhrpark + management circle andere Fuhrparkverantwortliche kennen und tauschen Sie sich aus! d Von UVV bis Recht und Steuern. Profitieren Sie vom Know-how Ihrer Fachkollegen und von der intensiven Vernetzung. d begleitet von den Redakteuren der Fachzeitschrift bfp fuhrpark + managment sowie den Trainern der bfp Akademie
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Markt Umfrage
„Keine Wahl“ Sabine Neumann
„Aber diese Freiheit haben wir nur beim Reifen-Service“
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Sabine Neumann fragte in diesem Monat: „Würden Sie Freie Werkstätten nutzen?“
KEINE FREIHEIT „Unsere Leasingverträge sehen vor, dass Inspektion und Service der Fahrzeuge nur von fest zugeordneten Werkstätten vorgenommen werden dürfen. Da haben wir gar keine andere Wahl. Wenn es anders ginge, dann würden wir natürlich auch zu freien Werkstätten gehen. Aber diese Freiheit haben wir nur beim Reifen-Service. Hier nutzen wir eine eigenständige Reifenfirma.“ Michael Köster, Traub Drehmaschinen GmbH, Reichenbach an der Fils DÜRFEN NICHT „Nein wir würden keine freien Werkstätten nutzen. Wir dürfen das nämlich gar nicht. Wir haben über unseren Leasinggeber einen Rahmenvertrag mit dem Hersteller in Verbindung mit einem Autohaus. Dorthin fahren wir auch zur Wartung. Selbst wenn ich eine freie Werkstatt nutzen dürfte, würde ich es wahrscheinlich nicht machen. Allein die Anzahl der herstellergeführten Werkstätten bei uns in der Umgebung bieten mir viel mehr Möglichkeiten als eine freie Werkstatt. Die wären von uns aus gesehen viel weiter weg. Als 100-prozentiger Fullservice-Leasingnehmer hätte ich zudem auch von geringeren Reparaturkosten keinen entscheidenden Vorteil. Ganz abgesehen davon benötigen die Werkstätten heutzutage doch so viel Spezialwerkzeug, Auslesegeräte und Testcenter, dass das ein unabhängiger Anbieter gar nicht leisten könnte. Zu all diesen Gründen kommt hinzu, dass man mit dem Autohaus, das die Fahrzeuge ausliefert, natürlich auch einen ganz anderen Kontakt hat und so
auch diverse andere Dienstleistungen möglich sind.“ Dieter Haußmann, Balluff GmbH, Neuhausen IN ALLEN BREICHEN „Wir nutzen das Angebot von freien Werkstätten bereits in allen Bereichen, in denen wir nicht durch Leasingverträge gebunden sind. Zum Teil sind diese Werkstätten deutlich günstiger, oft aber vor allem flexibler. Man bekommt meist sehr schnell einen Termin und kann sich sicher sein, dass die Abwicklung so schnell wie möglich erfolgt. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass sich die freien Werkstätten häufig sehr bemühen, sich auf die Kapazitäten, die Verfügbarkeit und die individuellen Gegebenheiten eines Fuhrparks einzustellen. Das macht die Zusammenarbeit meist sehr angenehm.“ Steffen Fischer, Putzmeister Holding GmbH, Aichtal VORSTELLBAR „Grundsätzlich könnte ich mir schon vorstellen, freie Werkstätten zu nutzen. Letztendlich kommt das ja immer auf das Angebot an. Dazu gehören für mich die Kosten ebenso wie die Zuverlässigkeit der Mitarbeiter, die Flexibilität der Terminvergabe, der Service oder die Entfernung zu unserem Unternehmen. Wenn in dieser Hinsicht alles passt, dann spricht meiner Meinung nach nichts gegen diese Werkstätten.“ Frau Schnell, Karl Schnell GmbH & Co.KG, Winterbach NICHT SCHLECHTER „Freie Werkstätten sind dann für mich interessant, wenn das Fahrzeug ein
bestimmtes Alter erreicht hat und aus dem Kulanzbereich herstellergebundener Leistungen herausgefallen ist. Will man ein solches Fahrzeug noch eine bestimmte Zeit fahren, dann ist es sinnvoll, sich bei Reparaturen oder einer Lackierung umzusehen, wer das zu einem passenden Preis anbietet. Grundsätzlich lässt sich sagen, dass die Qualität von freien Werkstätten nicht schlechter ist als die der herstellergebundenen.“ Rainer Niederberger, Alb Elektrizitätswerk Geislingen Steiger eG, Geislingen FESTE BINDUNG „Wir haben Leasingverträge, die uns an bestimmte Werkstätten binden. Außerdem haben wir hier eine sehr gute Werkstatt in der Nähe – ebenfalls von dem Hersteller, mit dem wir zusammenarbeiten –, und mit deren Leistungen sind wir so zufrieden, dass wir sowieso keine andere wählen würden. Allgemein spricht nichts gegen freie Werkstätten. Man müsste unter Umständen prüfen, ob die Leistungen dem entsprechen, was wir uns von einer Werkstatt erwarten.“ Günther Joos, ATB Antriebstechnik GmbH, Welzheim BETRIEBSWERKSTATT „Wir haben keine Leasing-Fahrzeuge, die an eine Hersteller geführte Werkstatt gebunden sind. Bei uns können alle Fahrzeuge in der eigenen Betriebswerkstatt repariert und gewartet werden. Damit brauchen wir auch keine freien Werkstätten zu nutzen.“ Martin Bachmeier, Bäcker Bachmeier GmbH & Co. KG, Eggenfelden
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Bereit für die Business Mobility der Zukunft. AlphaElectric. Die umfassende Lösung für Elektromobilität. In nur drei Schritten ermöglicht AlphaElectric die reibungslose Integration von eMobility in Ihre bestehende Flotte: Zunächst ermitteln wir, welches Elektrofahrzeug für Ihren Einsatzzweck am besten geeignet ist. Im zweiten Schritt definieren wir die optimale Ladeinfrastruktur. Abschließend wählen Sie aus flexibel kombinierbaren Zusatzleistungen. Die Mobilität der Zukunft – einfach, effizient und individuell auf Ihre Bedürfnisse zugeschnitten. Mehr Information unter alphabet.de/alphaelectric
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Markt News
21 VW Eco Up übergeben
TOP-5
Der Landkreis Emsland fährt künftig umweltfreundlicher.
der meistgelesenen Artikel auf www.fuhrpark.de 21 VW Eco Up übergeben (v.l.): Michael Diekmann (EWE AG), Dezernent Michael Steffens, Landrat Reinhard Winter, Frank Wölbern (EWE AG), Johannes Timmer und Andreas Dohe vom Autohaus Timmer.
W Car2go startet in Frankfurt Die Mainmetropole Frankfurt wird der achte Car2goStandort in Deutschland. Am 8. September startet der Carsharing-Anbieter mit einer Flotte von 250 Fahrzeugen. Im Innenstadtbereich stehen zahlreiche Parkplätze in zentralen Parkhäusern zur Verfügung, und der Frankfurter Flughafen kann gleich vom Start weg erreicht werden. www.fuhrpark.de/car2go W Flottenmarkt wächst zweistellig Die anhaltend hohe Pkw-Nachfrage der Firmenkunden sorgte im Juli für zweistellige Zuwächse im relevanten Flottenmarkt: Die Wachstumsrate zum Vorjahresmonat betrug 11,1 Prozent. Der Transportermarkt wuchs um 6,7 Prozent. Im Juli 2014 wurden im relevanten Flottenmarkt 65.951 Pkw neu zugelassen. Wie bereits in den letzten vier Monaten konnte das Marktsegment zweistellig zulegen. www.fuhrpark.de/stark W Dashcams teilweise unzulässig Auch das aktuelle Urteil zu den auch in Deutschland immer beliebteren Windschutzscheiben-Kameras sorgt nicht für komplette Klarheit bei der rechtlichen Situation. Das Verwaltungsgericht Ansbach hat den Einsatz von Windschutzscheiben-Kameras in Autos, sogenannten Dashcams, nun unter bestimmten Bedingungen für unzulässig erklärt. Trotzdem bleibt die Gesetzeslage in Deutschland weiter unklar. www.fuhrpark.de/dashcams W Schärfer geschnitten In seiner dritten Auflage darf der Škoda Fabia nicht mehr nur praktisch, sondern auch schön sein. Das Design hat sich der Kleinwagen bei einer Studie abgeguckt, die in diesem Frühjahr auf einer Messe als eine der schönsten galt. Praktisch und sparsam war der Škoda Fabia bisher schon, in der neuen Generation soll er nun auch stylisch und sportlich werden. Erste Bilder zeigen den auf der Paris Motorshow (4. bis 19. Oktober) debütierenden Kleinwagen flacher, breiter und mit scharfen Kanten modelliert. www.fuhrpark.de/fabia W Den Bulli im Visier Deutlich variabler und flexibler präsentiert sich die neue Generation des Mercedes Vito. Der kleine Transporter wartet unter anderem mit jeder Menge Assistenten auf. Nach der V-Klasse präsentiert Mercedes die Nutzfahrzeug-Version des Großraumkombis. Der neue Vollprofi unter den mittelgroßen Vans bis 3,5 Tonnen kommt in zahlreichen Varianten, erstmals sogar als Einstiegsmodell mit Frontantrieb und kleinem Diesel zum Einstiegspreis von unter 18.000 Euro. www.fuhrpark.de/bulli
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Der Landkreis Emsland setzt auf Erdgas und hat seine Flotte alternativ betriebener Fahrzeuge aufgestockt. Der Fuhrpark des Meppener Kreishauses betreibt damit 31 von insgesamt 64 Dienstwagen nunmehr alternativ. Am 21. Juli übergaben Johannes Timmer, Inhaber und Geschäftsführer Autohaus Timmer und Andreas Dohe, Verkaufsleiter Großkunden, 21 Volkswagen Eco Up an den Landkreis und Landrat Reinhard Winter. Winter: „Mit der Umstellung auf diese Fahrzeuge leistet der Landkreis einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz. Von 64 Fahrzeugen sind 31 Fahrzeuge mit alternativen Antrieben ausgestattet.“ Durch den Austausch der Fahrzeuge
verringere sich beispielsweise bei einer jährlichen Fahrleistung von 15.000 Kilometern der CO2-Ausstoß um 0,525 Tonnen je Fahrzeug. „Für alle 23 Eco Up sind dies Einsparungen von rund zwölf Tonnen CO2 im Jahr. Auch die Verbrauchskosten reduzierten sich. 1.058 Euro lassen sich bei den Ausgaben für Kraftstoff durch den Erdgasmotor sparen“, so Winter weiter. An kreisweit insgesamt acht Erdgas-Tankstellen können die Wagen aufgetankt werden. Die Wartung und Reparaturen der Fahrzeuge werden im Autohaus Timmer durchgeführt. Der regionale Energieversorger EWE hat den Kauf der Eco Up nach besonderen Bedingungen mit je 1.000 Euro gefördert.
Kongress zur E-Mobilität Am Donnerstag, den 18. September 2014, veranstaltet die Berliner Agentur für Elektromobilität (Emo) einen eintägigen Kongress unter dem Motto „E-Fahrzeuge erfahren – einsteigen und nachhaltig durchstarten“. Bei der Veranstaltung im „Euref“-Campus in der Torgauer Straße in Berlin stehen den Teilnehmern neben Vorträgen und Workshops eine breite Palette an serienmäßigen Elektrofahrzeugen aus dem Pkw- und Nutzfahrzeug-Bereich der Autohersteller und Importeure für Testfahrten zur Verfügung. Kompetente Begleitpersonen stehen dabei zu den Themen Fahrzeuge und Ladeinfrastruktur Rede und Antwort. Neben einer Ausstellung finden zudem unter der Überschrift „Plattform Elektro-Mobilität“ drei Arbeitsgruppen zu den Themen Ladeinfrastruktur, Flotteneinsatz von E-Nutzfahrzeugen und dem Förderprojekt Initiative Berlin-Brandenburg mit anschließender Diskussion statt. Weitere Infos gibt es unter www.emo-berlin.de/Veranstaltungen.
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News Markt
Schäden online managen
Leasing wächst deutlich
Die HDI-Gerling Industrie Versicherung erweitert mit der Web-Anwendung K-Control ihren Flottenservice.
K-Control ist eine Onlineanwendung für die Schaden- und Fuhrparkverwaltung. Die neue Software verschaffe Flottenverantwortlichen in Sekundenschnelle Klarheit über einzelne Schäden. Sie biete zudem einen umfassenden Überblick über alle Fahrzeug- und Vertragsdaten in einem Fuhrpark. Damit sei K-Control ein innovatives Steuerungsinstrument, mit dem die Effizienz von Flotten gesteigert und Kosten in Unternehmen gesenkt werden können, so das Unternehmen. Erfolgreiches Schadensmanagement hängt von einer Vielzahl technischer und betriebswirtschaftlicher Faktoren ab: Welche Unfallursachen treten am häufigsten auf? Welche Fahrzeug-Typen sind in diese Unfälle verwickelt? Handelt es sich um Haftpflicht-, Voll- oder Teilkasko-Schäden, oder um solche unter der Selbstbeteiligungsschwelle? Und welche Folgekosten entstehen üblicherweise nach Unfällen? Umsatzverlust sowie Ausgaben für Sachbearbeitung, Nutzungsausfall und Leihfahrzeuge sind hier nur einige Beispiele. Über diese und viele weitere Parameter gebe das neue System einen Überblick. Die neue Controlling-Software sei zudem einfach zu handhaben: Nutzer melden sich auf der K-Control-Internetplattform an. Dort stelle HDI-Gerling dem Kunden seine Versicherungsdaten zur Verfügung. Bei Bedarf lassen sich weitere individuelle Fuhrparkdaten ergänzen. So können auch Schäden, die nicht der Versicherung gemeldet werden, erfasst und analysiert werden.
Die Leasing-Wirtschaft steigerte im ersten Halbjahr ihr Neugeschäft. Getragen wird das starke Wachstum vor allem vom Fahrzeugleasing. Jens Könemann, Leiter der KraftfahrtserviceAbteilung bei HDI-Gerling.
Horst Fittler, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes Deutscher Leasing-Unternehmen (BDL)
„K-Control ist für Fuhrparkleiter ein ideales Werkzeug, mit dem sie das Schadensgeschehen nach individuellen Kriterien analysieren und steuern können – und das Ganze auf Knopfdruck, oder besser gesagt: per Mausklick“, sagt Jens Könemann, Leiter der Kraftfahrt-Services-Abteilung bei HDI-Gerling. „Ein Flottenmanager erkennt auf diesem Weg viel klarer und schneller die Stellschrauben, an denen es sich in seinem Fuhrpark zu drehen lohnt. Das spart Verwaltungsaufwand und erhöht die Wirtschaftlichkeit.“ Schäden ließen sich nicht nur komfortabel online melden, auch vergangene Schadensverläufe seien einsehbar und stünden für individuelle Analysen zur Verfügung. Dabei könnten stets mehrere Nutzer gleichzeitig auf das Programm und die Datenbank zugreifen. K-Control sei von Praktikern für Praktiker entwickelt worden. Um das Programm möglichst eng an den Bedürfnissen von Fuhrparks auszurichten, seien potentielle Nutzer – also vor allem Flottenmanager – bereits früh in die Entwicklung eingebunden gewesen.
„Angesichts des Investitionsklimas, das sich aufgrund der geopolitischen Krisen im zweiten Quartal weiter eingetrübt hat, und der gedämpften Konjunktur, sind wir mit dem Ergebnis sehr zufrieden“, erklärt Horst Fittler, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes Deutscher Leasing-Unternehmen (BDL). Zumal die Leasing-Wirtschaft nicht nur ihr Neugeschäft gesteigert, sondern voraussichtlich auch ihre Marktanteile ausgebaut habe. Laut ifo-Konjunkturprognose von Ende Juni stiegen die Ausrüstungsinvestitionen in den ersten sechs Monaten nur um gut fünf Prozent. Stark gewachsen sind demnach im ersten Halbjahr das Nutzfahrzeug-Leasing (19 Prozent) und das Pkw-Leasing (zehn Prozent), das das Leasing-Neugeschäftsvolumen dominiert. „Das Leasing von Büromaschinen und IT, das in den ersten drei Monaten des Jahres boomte, ist im zweiten Quartal mit einem Minus von 14 Prozent eingebrochen“, erläutert Fittler. Dem weiteren Verlauf des Jahres sieht der Hauptgeschäftsführer eher skeptisch entgegen: „Viele Prognosen werden bereits nach unten angepasst. Als Hauptursache sehen die Ökonomen dabei sinkende Investitionen an.“ Dies werde auch die Leasing-Wirtschaft zu spüren bekommen.
Markt News
50 Widder für die Bundeswehr Die Bw Fuhrparkservice GmbH hat 50 Fahrzeuge vom Typ T5 „Widder“ erhalten. Weitere werden folgen.
Schutz vor steigenden Dieselpreisen Fuelguard bietet Festpreis-Tankkarte.
Garantiert Festporeise für Kraftstoffe: die Fuelguard-Karte.
Das Berliner Unternehmen Fuelguard Rohstoffmanagement GmbH hat nun Deutschlands erste Festpreis-Tankkarte auf den Markt gebracht. Die Tankkarte biete Planungssicherheit für Dieselpreise für bis zu zwölf Monate. Abtanken könne man sein im Vorfeld festgesetztes Volumen an jeder Shell-Tankstelle in Deutschland – egal, welcher Preis an der Zapfsäule steht, verspricht das Unternehmen. Die Tankkarte eigne sich für Fuhrparks, Speditionen und Unternehmen und sei ab einem Abnahmevolumen von
50.000 Litern pro Monat verfügbar. Die Berücksichtigung saisonaler Volumenschwankungen ist ebenfalls möglich. „Bisher gab es keine Lösung, um zum langfristigen Festpreis Diesel flächendeckend an deutschen Tankstellen einzukaufen,“ betont Benjamin Berndt, Geschäftsführer von Fuelguard. „Wir schließen daher eine gewaltige Marktlücke.“ Die Fuelguard Rohstoffmanagement GmbH wurde 2011 gegründet und bot bisher relativ komplexe Lösungen gegen steigende Treibstoffpreise an. Mit der Festpreis-Tankkarte biete das Unternehmen nun erstmals ein Produkt, was auch für den Mittelstand schnell verständlich und einfach umsetzbar sei. Es ist ab sofort online auf www.fuelguard.de/ festpreis-tankkarte/ erhältlich.
Michael Meißner, Mobilitätsmanagement Bw Fuhrparkservice GmbH (re.), übergibt symbolisch den Schlüssel für 50 VW „Widder“ an die Bundeswehr. (Foto: VW Nutzfahrzeuge)
Die Transporter wurden dem System Bundeswehr Fuhrparkservice in Elze (Niedersachsen) übergeben. Weitere 65 Fahrzeuge werden in diesem Jahr noch folgen. Der „Widder“ basiert auf einem Serienfahrzeug und wurde speziell für die Bedürfnisse der Bundeswehr modifiziert. Rolf Lübke, Geschäftsführer der Bw Fuhrparkservice GmbH, sagte: „Mit dem Widder haben wir Volkswagen die Möglichkeit eröffnet, in ein neues Marktsegment der militärischen Nutzfahrzeuge einzusteigen. Die 115 Widder werden ausschließlich in der Kurzzeitmiete als Poolfahrzeuge im In- und Ausland eingesetzt werden.“ In Zusammenarbeit mit der Firma Freytag hat Volkswagen Nutzfahrzeuge den T5 „Widder“ nach den Anforderungen der Bundeswehr entwickelt und umgesetzt. Die ausgelieferten „Widder“ verfügen unter anderem über eine Funkvorrüstung, eine Schlechtwegeausstattung mit verstärkter Federung und Dämpfung sowie Aluminium-Unterfahr- und Triebwerkschutzplatten für Motor und Getriebe. Wattiefen von bis zu 30 Zentimetern oder Böschungswinkel von bis zu 21 Grad sind bei voller Beladung möglich. Vor allem die Eignung für den Transport von Mannschaft und Gerät in schwergängigem Gelände haben laut Bw Fuhrparkservice den Ausschlag für die Bestellung des Fahrzeugs gegeben.
010
RDKS: Serviceverträge werden teurer Der VMF rät Fuhrparkbetreibern, die Mehrkosten für Reifendruckkontrollsysteme in den Serviceverträgen zu berücksichtigen.
Michael Velte, Vorstandsvorsitzender VMF und Geschäftsführer der Deutschen Leasing Fleet GmbH.
Zum 1. November müssen alle neu zugelassenen Pkw mit dem sogenannten Reifendruckkontrollsystem (RDKS) ausgestattet sein. So will es die EU-Verordnung 661/2009. Die meisten Hersteller liefern seit März nach und nach ihre Pkw serienmäßig mit RDKS aus; entweder mit einem kostengünstigen indirekt oder einem teureren direkt messenden System. Werden die zusätzlich Kosten von Fuhrparkdienstleistern in der Kalkulation nicht berücksichtigt, dann kann das böse Erwachen am Ende der Vertragslaufzeit kommen. „Darauf müssen Fuhrparkverantwortliche achten, das ist ein besonderes Risiko der Übergangszeit“, sagt Michael Velte, Vorstandsvorsitzender des Verbands her-
stellerunabhängiger Fuhrparkmanagementgesellschaften VMF und Geschäftsführer der Deutschen Leasing Fleet GmbH. Die Mitglieder des VMF (ALD AutoLeasing D, Arval, Athlon Car Lease, Deutsche Leasing Fleet, GE Auto Service Leasing, Lease Plan Deutschland, Mobility-Concept) kalkulieren die höheren Kosten laut VMF – wo erforderlich und möglich – bereits in die Service- und Reifenrate mit ein. Darüber hinaus würden Standardpakete für die verschiedenen Fälle des Radwechsels entwickelt. Velte: „Es ist im Interesse des Kunden und unser Anspruch, die zusätzlichen Kosten hier so gering wie möglich zu halten“. Bis RDKS flächendeckend eingeführt ist, würden wahrscheinlich auf Ausschreibungen Angebote mit und ohne zusätzliche Kosten abgegeben werden. Das kann auf den ersten Blick zu hohen Differenzen in den monatlichen Reifen-Serviceraten führen. Fakt sei, dass niemand an den höheren Kosten vorbei kommen werde. Sie im Blick zu haben und nicht überrascht zu werden, ist laut Velte entscheidend. Gerade bis November sollten Fuhrparkmanager Angebote noch genauer prüfen.
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News Markt
Nur nach oben Die Geschichte des Flottenmarktes ist eine des Erfolges.
VON FRANK JUNG Meine Güte, was buhlen die Autohersteller um private Käufer. Fernsehspots sind ausschließlich auf Peter und Moni, auf Mami und Papi, auf Oma und Opa zugeschnitten. Oder haben Sie schon einmal den Hinweis auf die Vorzüge eines Fahrzeuges als Dienstwagen in einem TV-Werbefilm gesehen? Sind Sie je an einem Plakat vorbei gefahren, das die Gesamtkostenbilanz eines Autos zum Gegenstand hatte? In Printmedien, das vorliegende Fachmagazin einmal ausgenommen, bietet sich ein vergleichbares Bild. Dabei täten die Anbieter wohl gut daran, den einen oder anderen Euro ihres Budgets mehr in die Zielgruppe der gewerblichen Abnehmer ihrer Produkte zu investieren, wie wir gleich sehen werden. Irgendwie scheint es sich immer noch nicht bis zu den Verantwortlichen in Marketing und Vertrieb durchgesprochen zu haben, wer ihnen ihre Karossen denn mehrheitlich überhaupt abnimmt.
Oder es ist einfach noch nicht in den Köpfen angekommen. Ich erinnere mich an das einige Jahre zurückliegende Gespräch mit dem Vorstandsvorsitzenden eines Autokonzerns bei der Vorstellung einer neuen Generation der Van-Baureihe: „Wie hoch ist denn der Anteil an gewerblichen Verkäufen dieses Modells in der Vergangenheit gewesen?“, wollte ich von ihm wissen. „Das kann ich Ihnen auswendig nicht sagen, aber sehr hoch kann der Anteil nicht sein, denn das ist ja eine Modellreihe, die auf Familien abzielt.“ Kurz darauf kam der mit der Beschaffung dieser Zahl beauftragte Mitarbeiter an unseren Tisch und sagte „Der Anteil beträgt 62 Prozent!“ Und das Gesicht des Vorstandsvorsitzenden werde ich bestimmt nicht vergessen. Wir haben uns einmal die Mühe gemacht und ein wenig in der Historie der Zulassungen gestöbert. Was glauben Sie, wie sich der Fuhrparkmarkt in den letzten – sagen wir 35 Jahren entwickelt hat?
Schätzen Sie einfach mal, wie groß der Anteil der gewerblichen Zulassungen im Jahr 1980 war. Halt, nicht weiterlesen – erst schätzen. Fertig? Gut, dann kommt hier der Wert: 1980 lag der Anteil laut Statistik des Kraftfahrtbundesamtes bei 33,6 Prozent (Quelle: KBA). Das heißt, gerade einmal jedes dritte abgesetzte Auto wurde als Dienstwagen genutzt. Und daran änderte sich auch in der folgenden Dekade nicht viel: 1990 hatte sich an dem Wert mit 34,4 Prozent nicht wirklich groß etwas getan. Doch dann kam allmählich Bewegung in die Geschichte. 1996 kratzten die Zahlen an der 40-Prozent-Marke. Von da an kennt der Gewerbemarkt praktisch nur noch eine Bewegungsrichtung; nämlich nach oben. Eine weitere Zäsur findet im Jahr 2001 statt. Mit 50,8 Prozent überholt der Anteil gewerblicher Zulassungen erstmals jenen der privaten Zulassungen. Und diese
Fokus auf Fuhrparkmanagement
Führung wird anschließend nicht mehr abgegeben– mit einer Ausnahme. 2007 wird die 60-Prozent-Marke geknackt. Zwei Jahre darauf bricht der Anteil gewerblicher Zulassungen dann mit 37,3 Prozent dramatisch auf einen Wert ein, wie man ihn aus den Achtzigern kannte. Was war passiert? Die Politik – wie könnte es anders sein – hatte ihre Finger im Spiel. 2009 stellte nämlich die Abwrackprämie einen so großen Anreiz dar, dass Krethi und Plethi ihre privaten Blechkisten der Schrottpresse zum Fraß vorwarfen und sich einen Neuwagen leisteten. Schon im Folgejahr waren die alten Verhältnisse mit 57:43 aber wieder hergestellt. Vergangenes Jahr erreichte der Flottenmarkt einen neuen Rekordwert und lag bei 62,1 Prozent. Also, liebe Autohersteller, im Klartext: Letztes Jahr wurden in Deutschland fast zwei Millionen Autos von Menschen zugelassen, die zur Zielgruppe der vorliegenden Zeitschrift gehören.
Stefan Vorndran, Senior Vice President North & Central Europe bei BCD Trave
BCD Travel, Anbieter für Geschäftsreisemanagement, hat sein Angebot in Richtung gewerbliches Fuhrparkmanagement ausgebaut.
So können etwa Kunden von BCD Travel ihre Dienstwagen verwalten und organisieren, so das Unternehmen: Über ein Webportal wählen die Mitarbeiter ihre Wunschautos aus und konfigurieren sie individuell mit Extras. Auch Beschaffung, Wartung und Reporting rund um die Dienstwagenflotte steuere die cloudbasierte Lösung des IBM MSP (Managed Service Provider). Damit sich Carano auf seine Kernkompetenzen fokussieren könne, werde die Lösung in der Cloud des IBM Unternehmens SoftLayer gehostet. „Wir nutzen Synergien aus dem Management von Geschäftsreisen sowie Fuhrpark, um das Thema Mobilität um-
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fassender zu betrachten – also von der Organisation über die Kostenkontrolle bis hin zu den Emissionszielen eines Unternehmens“, sagt Stefan Vorndran, Senior Vice President North & Central Europe bei BCD Travel. Fundament für das IT-gestützte Fuhrparkmanagement von BCD Travel ist die cloudbasierte Fuhrpark-Software von Carano Software Solutions GmbH, die aus mehreren Modulen besteht. Die Fuhrpark-Software decke den kompletten Lebenszyklus eines Fahrzeuges ab. Auswählen und beantragen können die Mitarbeiter ihre Dienstwagen über ein Webportal. Entsprechend der hinterlegten Car policy sei automatisch definiert,
welcher Mitarbeiter welches Fahrzeug auswählen darf. Auch Leasinggeber und Autohäuser seien über die Software in den Prozess eingebunden, so dass unterschiedliche Angebote bei verschiedenen Autohäusern eingeholt werden können. „Unsere Kunden benötigen eine verlässliche und stabile Infrastruktur, die jederzeit verfügbar ist“, sagt Michael Reich, System- und Netzwerkadministrator bei der Carano Software Solutions GmbH. Ein Kunde aus dem Finanzsektor lasse so beispielsweise einen Fuhrpark mit rund 7.500 Fahrzeugen verwalten. Das bedeute jährlich die Erfassung und Bearbeitung von mehr als 45.000 Rech-
nungen, die Neuzulassung von rund 2.500 Fahrzeugen sowie die Bestellung von 10.000 Tankkarten. Über ein mobiles Fahrtenbuch lassen sich Strecken per GPS automatisch erfassen und übersichtlich in geschäftlich und privat trennen. Dienstlich gefahrene Strecken werden direkt im System gespeichert, was die bisher aufwändige Kilometerabrechnung erheblich erleichtert. Diese Informationen könnten wiederum direkt in Reporting- und AnalyseTools einfließen, um etwa bei konkreten Reiseanfragen einfacher zu entscheiden, welches das richtige Verkehrsmittel ist.
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Das Beste kennt keine Alternative. Die neue C-Klasse Limousine.
Eine Marke der Daimler AG
Bereit, Verantwortung zu übernehmen: Die neue C-Klasse als Dienstwagen überzeugt mit souveräner Leichtigkeit bei maximaler Effizienz. www.mercedes-benz.de/geschaeftskunden
Die Verbrauchswerte beziehen sich auf die zur Markteinführung (03/2014) verfügbaren Motoren (C 180/C 200 und C 220 BlueTEC), sowie die ab 09/2014 verfügbaren Motoren (C 180 BlueTEC, C 200 BlueTEC, C 220 BlueTEC, C 250 BlueTEC 4MATIC und C 300 Anbieter: Daimler AG, Mercedesstraße 137, 70327 Stuttgart
die ab 06/2014 verfügbaren Motoren (C 220 BlueTEC BlueEFFICIENCY Edition/C 250 und C 250 BlueTEC) BlueTEC HYBRID). Kraftstoffverbrauch kombiniert: 5,8–3,6 l/100 km; CO₂ -Emissionen kombiniert: 135–104 g/km.
Markt News
Zwei Übernahmen Der Fuhrparkmanagement-Anbieter ARI hat die Vermarkter Netcar 24 und Fleet4sale übernommen.
Personalien 1
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Carl A. Ortell, Präsident von ARI
Netcar 24 entwickelt und vertreibt Softwarelösungen im Bereich Fuhrparkmanagement. Das Unternehmen bietet derzeit Produkte für Fullservice-Remarketing und Händlermanagement an. Diese Softwarelösungen wurden zur Vereinfachung von Verwaltungsaufgaben entwickelt und sollen Lösungen bereit stellen, mit denen sich die Gesamtbetriebskosten senken lassen. ARI teilt mit, man habe das RemarketingGeschäftsmodell, die Technologie-Plattform und die Mitarbeiter der Fleet4sale GmbH übernommen. Damit werde man zu einem der größten Spezialisten für das Remarketing von Kraftfahrzeugen im Business-to-BusinessSegment in Europa. „Wir freuen uns sehr darüber, dass wir unser Service-Angebot in Europa um den Bereich Remarketing erweitern konnten“, sagt Carl A. Ortell, Präsident von ARI. „Wir bieten unseren Kunden damit einen transparenten und unkomplizierten Weg für die Aussteuerung und Wiedervermarktung von Flotten-Fahrzeugen.“ ARI hat vor kurzem zudem sowohl Fleetlevel+ als auch HPI Fleet übernommen und damit seine europäische Position im Fuhrparkmanagement ausgebaut. Das Unternehmen gehört zur Holman Automotive Group und ist ein weltweit tätiger Anbieter von Lösungen für das Fuhrparkmanagement.
Tagesaktuelle Nachrichten
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Christoph von Tschirschnitz (Foto 1), bei der BMW AG verantwortlich für das Direktkundengeschäft in Deutschland, wird innerhalb des Unternehmens eine neue Aufgabe übernehmen. von Tschirschnitz wird von Oktober an die Region Osteuropa und Südosteuropa der BMW Group übernehmen. An ihn in seiner Funktion als Präsident der Region sowie als Geschäftsführer der BMW-Holdinggesellschaft berichten alle BMWGroup-Tochtergesellschaften der Länder Polen, Tschechien, Slowakei, Rumänien, Bulgarien, Ungarn, Slowenien, Griechenland, Zypern, Malta und Österreich. Ein Nachfolger als Leiter des Direktkundengeschäftes Deutschland steht noch nicht fest. Zuständig ist bis dahin Christoph von Meyer, Leiter des Großkundenvertriebs Deutschland. Seit 1. Juli verstärkt Stefan Herzog (50, Foto 2) die Geschäftsleitung der Tüv Süd Auto Plus. Er soll vor allem die Internationalisierung vorantreiben. Herzog war zuletzt in verschiedenen Führungspositionen als Berater tätig. Schwerpunkte waren die generelle Realisierung von Umsatzpotenzialen für Unternehmen, auch im Handel und im Flottenbereich bei der Stuttgarter Unternehmensberatung EMDS GmbH. Stefan Hoy (Foto 3) leitet seit 1. August 2014 die Direktion für Corporate Sales & LCV bei der Nissan Center Europe GmbH in Brühl. Der diplomierte Sportwissenschaftler folgt auf Henryk Brauer, der den Bereich in den vergangenen Monaten interimsweise zusätzlich zu seinen Aufgaben am LCV-Produktmarketing übernommen hatte. Martin Bramkamp (Foto 4) ist mit Beginn des Monats August neuer Direktor Finanzen und Controlling beim Fahrzeugglasspezialisten Carglass GmbH. Vor seinem Wechsel war der 40-jährige Water Business Director & Joint Venture Finance Director der CocaCola Company für die Region Europa, wo er die Steuerung und den Ausbau des Mineralwassergeschäftes für 15 Länder verantwortete. Als Mitglied der Geschäftsführung berichtet der Diplom-Kaufmann und MBA-Absolvent direkt an den Geschäftsführer Jean-Pierre Filippini. Andreas Schumm (45, Foto 5) verstärkt seit 1. September die Geschäftsführung bei der Werkstattkette Pitstop und wird neben dem bisherigen geschäftsführenden Gesellschafter Stefan Kulas zum Geschäftsführer berufen. Der Diplom-Ingenieur hat bei Tüv Rheinland in leitenden Positionen gearbeitet, zuletzt als Geschäftsleitung Marketing und Vertrieb mit bundesweiter Verantwortung. Michael W. Dehm wird zum 1. September 2014 neuer Director Global beim Versicherungsmakler Aon Risk Solutions in Deutschland. Der 50-Jährige kommt von AIG Europe, wo er zuletzt als Head of Major Accounts das Großkundensegment leitete. Bei Aon wird Dehm die Funktion von Hartmuth Kremer-Jensen übernehmen, der seit einem Jahr die Geschäftsführung verstärkt und eine neue Aufgabe als Chief Broking Officer in dem Unternehmen wahrnimmt, seine alte Funktion als Director Global aber übergangsweise weiter bekleidet hatte. Die Sachverständigen-Organisation Tüv Süd Auto Partner hat zum 1. Juli 2014 Detlev Lanz (Foto 6) in die Geschäftsleitung berufen. Der 53-jährige soll die Geschäftsbeziehungen in Berlin und im Umland der Hauptstadt weiter ausbauen. Zudem soll er seine umfangreichen Erfahrungen aus dem gesamten Kfz-Gewerbe zugunsten der Partnerbüros und ihrer Kunden einbringen. Lanz war zuletzt Geschäftsführer der TÜ-Service in Potsdam, einem Tochterunternehmen von Tüv Nord. Martin van Vugt (Foto 7), Geschäftsführer (COO) von Kia Motors Deutschland, hat das Unternehmen zum 12. August auf eigenen Wunsch verlassen. Der niederländische Automobilmanager stand seit Februar 2011 neben Geschäftsführer (CEO) Jin Ha Kim an der Spitze der deutschen Kia-Tochter. Die Aufgaben des Geschäftsführers (COO) hat kommissarisch Tom Ring, Direktor Vertrieb & Händlernetzentwicklung, übernommen.
aus dem Fuhrparkmarkt auch unter: fuhrpark.de/news/der-markt
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Andreas Steinkemper Fuhrparkmanager
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Fuhrparkmanagement Basis-Wissen Recht
Karten-Schutz Vorsicht bei Mietwagen: Vollkaskoversichert über die Kreditkarte.
VON DR. KATJA LÖHR-MÜLLER
Denn nicht jeder Vollkasko-Schaden wird auch tatsächlich ersetzt
Viele Kreditkartenfirmen bieten neben dem reinen Zahlungsverkehr zusätzliche Leistungen bei der Nutzung der Kreditkarte an. Beliebt ist bei Business-Kreditkarten zum Beispiel der Vollkasko-Versicherungsschutz für Mietwagen. Statt bei dem Mietwagenunternehmen für zusätzliche Kosten einen umfangreichen Versicherungsschutz erwerben zu müssen, ist dieser Schutz bereits inbegriffen, wenn der Mietwagen mit der Kreditkarte bezahlt wird. Auch der Selbstbehalt ist bei solchen Angeboten in der Regel niedriger als bei üblichen VollkaskoVersicherungen. Da ist es nur nahe liegend, dass Arbeitgeber ihren Mitarbeitern bei der Anmietung eines Fahrzeugs aufgeben, dies mit der Kreditkarte zu erledigen. Kommt es dann jedoch zu einem tatsächlichen Schadensfall, heißt es aufzupassen. Denn nicht jeder Vollkasko-Schaden wird auch tatsächlich ersetzt. So erging es dem Geschäftsführer eines Unternehmens, der einen Mercedes bei einer bekannten deutschen Mietwagenfirma anmietete. Das Fahrzeug war keine zwei Wochen alt. Auf einem Rastplatz an der Autobahn verlor der Fahrer die Kontrolle über das Fahrzeug und stieß gegen eine Parkplatzabgrenzung. Dabei setzte er auf einem Bordstein auf. Durch den Schlag wurde nicht nur die Karosserie beschädigt, sondern auch Achse und Motor. 35.000 Euro Schaden
Illustration: Tom Kaldewey
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An ein Weiterfahren war nicht mehr zu denken. Dritte waren an dem Unfall nicht beteiligt. Auch der Bordstein blieb un-
beschädigt. Die Mietwagenfirma schickte einen Abschleppdienst. Zudem hatte der Fahrer sofort telefonisch die Hotline des Kreditkartenunternehmens über den Schaden informiert. Da es sich um ein Wochenende handelte, wurde der Kunde vertröstet, er solle am nächsten Montag nochmals anrufen. Man werde ihm dann ein Schadensformular übermitteln. Genau so geschah es dann auch. Über den Schaden wurde ein Sachverständigengutachten gefertigt, welches bei der Schadensabteilung des Kreditkarteninstituts eingereicht wurde. Womit allerdings niemand gerechnet hatte, war die Höhe des Schadens. Die Reparaturkosten beliefen sich auf über 35.000 Euro netto. Nach drei Monaten Wartezeit erklärte die Kreditkartenfirma, trotz Verwendung der Business-Kreditkarte werde man den Schaden leider nicht übernehmen können, da der Fahrer die Polizei nicht über den Schadensfall informiert habe. Dies sei aber nach den allgemeinen Versicherungsbedingungen Pflicht. Dem Fahrer sei ein schwerwiegender Verstoß gegen die Obliegenheiten vorwerfbar. So sei der Versicherer von seiner Verpflichtung zur Leistung frei, wenn eine dem Versicherer gegenüber zu erfüllende vertragliche Obliegenheit vorsätzlich verletzt werde. Warum eine vorsätz-
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Basis-Wissen Recht Fuhrparkmanagement
liche und nicht etwa fahrlässige Verletzung der Vertragspflicht vorliegen sollte, darüber war im Ablehnungsschreiben nichts zu lesen. Vorsätzlich oder fahrlässig? Nun werden die Juristen zu klären haben, ob die Zahlungsverweigerung tatsächlich rechtens ist. Denn so einfach, wie es sich hier der Sachbearbeiter gemacht hat, ist die Sache dann doch nicht. Es ist zwar richtig, dass bei einer vorsätzlichen Obliegenheitsverletzung der Versicherer immer von seiner Leistungsverpflichtung befreit ist. Anders sieht es jedoch aus, wenn solche Obliegenheiten nur fahrlässig vom Versicherungsnehmer nicht berücksichtigt wurden. Nicht jeder Kunde wird bei Nutzung einer Kreditkarte die Allgemeinen Geschäftsbedingungen, die in der Regel mehrere Seiten eng bedrucktes Papier umfassen, bei sich führen. Dass er bei jedem Schadensfall, auch wenn andere Verkehrsteilnehmer nicht beteiligt waren und auch keine fremden Gegenstände beschädigt wurden, die Polizei zu informieren hat, wird ihm deshalb nicht bewusst sein. Das gilt umso mehr, als im vorliegenden Fall auch die Hotline des Kreditkarteninstituts keinen entsprechenden Hinweis bei der Schadensmeldung gegeben hatte. Selbst einer grob fahrlässigen Obliegenheitsverletzung darf der Versicherer nicht einfach seine Leistung verweigern. Er ist nur berechtigt, diese in
einem der Schwere des Verschuldens entsprechenden Verhältnis zu kürzen. Kann der Versicherungsnehmer jedoch nachweisen, dass noch nicht einmal grobe Fahrlässigkeit vorliegt, muss der Versicherer seine Leistungen in voller Höhe erbringen. Späte Meldung Ebenso besteht eine ungekürzte Leistungspflicht, wenn nachgewiesen wird, dass die Verletzung der Obliegenheit weder für den Eintritt oder die Feststellung des Versicherungsfalles noch für die Feststellung oder den Umfang der Leistung ursächlich war. Wenn es also keinen Unterschied macht, ob die Polizei über den Schaden informiert wurde oder nicht, muss der Versicherer zahlen. Pikant ist im vorliegenden Fall zudem, dass die Versicherungsbedingungen nichts darüber aussagen, in welchem zeitlichen Zusammenhang mit dem Schaden eine Meldung zu erfolgen hatte. Anders als gegenüber dem Versicherungsservice der Kreditkartengesellschaft, der unverzüglich und in Schriftform zu informieren ist, waren solche Einschränkungen für die polizeiliche Meldung nicht vorgesehen. Mangels entsprechender Fristen erfolgte die Meldung an die zuständige Polizeidienststelle nun nachträglich. Was die Polizei allerdings mit dieser Meldung Monate nach den Schadensfall noch anfangen will, mag dahinstehen. Den Verpflichtungen aus den Versicherungsbedingungen ist der Kreditkarteninhaber damit jedenfalls zumindest nachträglich nachgekommen. Die nächsten Wochen werden zeigen, ob ein Einlenken des Kreditkarteninstituts noch erfolgen wird oder sich Richter dieser Sache annehmen müssen. Unbeeindruckt von der Sachlage hat die Mietwagenfirma ihren Mieter bereits aufgefordert, den Schadensausgleich zunächst selbst vorzunehmen.
Selbst einer grob fahrlässigen Obliegenheitsverletzung darf der Versicherer nicht einfach seine Leistung verweigern
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Fuhrparkmanagement Basis-Wissen Steuer
Rohrkrepierer Maut? Viele Unwägbarkeiten begleiten den neuen Anlauf zur Pkw-Maut. Für Fuhrparkbetreiber könnte sie schlimmstenfalls richtig teuer werden. Die neue Straßennutzungsabgabe basiert auf drei Säulen: I: Umweltfreundlichkeit und Modernität der Kraftfahrzeuge. II: Vignettensystem: Inländische Kfz-Halter sollen sie mit dem Kfz-Steuerbescheid ausgehändigt bekommen, ausländische Fahrzeughalter können sie per Internet bestellen oder an Tankstellen erwerben. III: Absenkung der deutschen Kfz-Steuer durch die Einführung von so genannten Kubikzentimeter-Freigrenzen. Gestaffelte Gebühr
VON DETLEF G.A. JUHRICH
Vignettenloses Fahren soll dann ab 2016 bußgeldbewährt sein
Illustration: Tom Kaldewey
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In der Vergangenheit hatten die jeweiligen Bundesregierungen, welcher Couleur sie auch immer waren, regelmäßig, aber stets vergeblich versucht, die bereits seit vielen Jahren existente Lkw-Maut auch auf Pkw auszudehnen. Nun scheint es aber ernst zu werden. Am 7. Juli dieses Jahres hat der neue Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt sein Konzept zur Straßennutzungs-Gebühr für Pkw präsentiert, mit der sich der CSU-Politiker Mehreinnahmen von 2,5 Milliarden Euro pro Legislaturperiode erhofft, die nach einer noch festzulegenden Quote zwischen Bund und Ländern aufgeteilt werden und in den Straßenbau fließen sollen. Das Verkehrsministerium präsentierte bei der Vorstellung Eckpunkte, wonach die Einführung für 2016 für alle deutschen Straßen, also nicht nur für die Autobahnnutzung, gelten, und alle Autofahrer, Inländer wie Ausländer, treffen soll. Die Zeitspanne scheint sehr großzügig bemessen, aber derzeit liegt noch nicht einmal ein Gesetzesentwurf hierzu vor, und angesichts der kontroversen Diskussion in der Vergangenheit rechnet der Bundesverkehrsminister wohl mit einem längeren Gesetzgebungsverfahren, zumal auch noch der Bundesrat zustimmen muss. Gleichzeitig wurde die angestrebte Straßennutzungsgebühr zukunftsweisend in „Infrastrukturabgabe“ umbenannt, um das Negativ-Image, das der Pkw-Maut ob der vielen Fehlversuche aus der Vergangenheit anhaftet, abzulegen. Dem Fuhrparkbetreiber wird es letztlich egal sein, ob die neue staatliche Geldquelle Infrastrukturabgabe oder Maut heißt, wichtig ist für ihn, wie viel er zahlen muss und ob er diese Belastungen minimieren oder gar vermeiden kann.
Das klingt zunächst alles ganz interessant, doch wie funktioniert das wirklich? Eine feste Jahresgebühr pro Fahrzeug, wie sie Dobrindts Vorgänger Ramsauer favorisiert hatte, soll es nach dem vorgelegten Eckpunktepapier nicht geben. Vielmehr soll sie nach Motorgröße, Modernität und Umweltfreundlichkeit gestaffelt werden. Neben dem Baujahr kommt auch dem Hubraum des Fahrzeugs entscheidende Bedeutung bei der Berechnung der Infrastrukturabgabe zu. Bei älteren Kraftwagen soll außerdem auch noch die Euro-Schadstoffklasse berücksichtigt werden. Dadurch sollen umweltfreundliche und kleine Fahrzeuge entlastet und so genannte „Stinker“ und große Limousinen stärker belastet werden. Das klingt alles ziemlich kompliziert, doch der Verkehrsminister hat versichert, dies alles unbürokratisch umsetzen zu wollen, so dass der inländische Kfz-Halter sich um nichts zu kümmern braucht. Unter Berücksichtigung der genannten Kriterien ist eine Spreizung der Jahresmaut von 25 bis zu 150 Euro möglich, der Jahresdurchschnittswert soll bei 88 Euro liegen. Für ausländische Gäste sind daneben auch Kurzmautvignetten zu zehn Euro (für 10 Tage) und 20 Euro (für zwei Monate) geplant. Rechenbeispiel: Benzinmotor, Fahrzeugbaujahr ab 2009: pro angefangene 100 ccm Hubraum werden 2 Euro/Jahr an Infrastrukturabgabe fällig. Für Dieselfahrzeuge sind 9,50 Euro/Jahr je angefangene 100 ccm Hubraum geplant. Erstzulassungen vor 2009 kommt noch ein Schadstoffklassenzuschlag hinzu. Um Überbelastungen zu vermeiden ist eine Deckelung des Hubraumwerts ins Auge gefasst. Die soll bei Benzin- Neuwagen bei 5.000 ccm liegen und wird bei Alt- und Dieselfahrzeugen je nach Zustand abgeschmolzen.
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Basis-Wissen Steuer Fuhrparkmanagement
Zur näheren Veranschaulichung hat das Verkehrsministerium folgende Beispiele präsentiert: (siehe Tabelle rechts) Die vorgestellten Beispiele zeigen, dass es für den Fahrzeughalter doch nicht so leicht werden wird, die Berechnung nachzuvollziehen, wie von Alexander Dobrindt angekündigt. Vignettensystem Da es sich nicht um eine streckenbezogene Gebühr handelt, sondern um eine Pauschale, die im Extremfall auch anfällt, wenn das angemeldete Fahrzeug gar nicht bewegt wird, hat man sich für das Vignettensystem, wie wir es aus Österreich kennen, entschieden. Inländischen Fahrzeughaltern soll die Jahresvignette regelmäßig per Post zugestellt werden. Um Mogeleien bei der Vignettennutzung zu vermeiden, ist geplant, farblich unterschiedliche Vignetten zu vergeben, um so die unterschiedlichen Alters-, Hubraum- und Schadstoffwerte aufzuzeigen. Schwarze Schafe werden dadurch sogleich erkannt. Vignettenpflichtig werden dann in Zukunft nicht nur Autobahnen und Fernstraßen, sondern alle öffentlichen Straßen in der Bundesrepublik. Damit soll Ausweichmanövern, die zu einer Überlastung von Ortdurchfahrten, Land- und Kreisstraßen führen würden, vorgebaut werden. Vignettenpflichtig werden sollen nicht nur Pkw im eigentlichen Sinne, sondern alle Fahrzeuge, für die die Lkw-Maut nicht gilt, also auch Motorräder und Kleintransporter. Vignettenloses Fahren soll dann ab 2016 bußgeldbewährt sein. Befreiungen sind für Einsatzfahrzeuge der Polizei, Feuerwehr, THW und der Bundeswehr geplant. Anrechnung auf die Kfz-Steuer Die auf der Pressekonferenz am 7. Juli vorgestellte dritte tragende Säule der Infrastrukturabgabe dürfte für den Fuhrparkbetreiber der interessanteste Präsentationspunkt gewesen sein, nämlich die Anrechnung der geplanten Abgabe auf die deutsche Kfz-Steuer. Laut Koalitionsvertrag dürfen inländische Autofahrer durch die Einführung einer Straßennutzungsgebühr nicht zusätzlich belastet werden. Daher ist angedacht, für die Kfz-Steuer künftig eine Freigrenze in Höhe der anfallenden Infrastrukturabgabe einzuführen. „Im Ergebnis“, so Dobrindt bei seiner Präsentation, „wird kein inländischer Halter mehr belastet als bisher“. Das soll auch für Halter gelten, die von der Kfz-Steuer befreit sind, wie etwa Schwerbehinderte. Hier ist geplant, die Mautgebühr anderweitig zu verrechnen, um Mehrbelastungen dieser Haltergruppe zu vermeiden. Da die Kfz-Steuerhoheit seit dem 1. Juli 2014 auf den Bund übergegangen ist und nunmehr vom Zoll erhoben wird und die angestrebte Infrastrukturabgabe auch vom Bund verwaltet wird, sollte es mit der geplanten Abrechnung keine großen Probleme geben. Bis hierher könnte sich der inländische Fuhrparkmanager freuen. Keine Mehrbelastung durch die Maut, der administrative Mehraufwand be-
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Typ
VW Passat 5
VW Golf 5
Honda Jazz 1,4 LS
VW Polo 1,2 TSI
Baujahr
2012
2003-09
2003
2013
Treibstoff
Diesel
Diesel
Benzin
Benzin
Hubraum
1986 ccm
1896 ccm
1400 ccm
1197 ccm
242 €
293,36 €
94,50 €
52,00 €
Maut
104,50 €
108,08 €
94,50 €
24,00 €
Deckelung
1100 ccm
700 ccm
1500 ccm
5000 ccm
Kfz-Steuer
schränkt sich auf das Kleben von ein paar Vignetten, die Verrechnung geschieht von Amts wegen ohne Beantragung und sonstige Formalien, keine Änderungen bei der Berechnung der privaten Dienstwagennutzung, und die Infrastrukturabgabe ist bei betrieblicher Nutzung des Fahrzeugs gleich der Kfz-Steuer voll als Betriebsausgabe absetzbar. Die Mehrbelastungen tragen die Kollegen, die ihre Fuhrparks ins Ausland ausgelagert haben. Pferdefuß Doch jetzt kommt der Pferdefuß. Für die Anrechnung der geplanten Straßennutzungsabgabe bedarf es eines eigenen Gesetzes. Die Entlastung soll zeitnah in einem Gesetz zur Reform der Kfz-Steuer geregelt werden. Und genau darin liegt das Problem. Das EU-Recht verbietet die Diskriminierung von Ausländern. Deshalb ist das zweite Gesetzgebungsverfahren notwendig, denn die Kfz-Steuer unterliegt noch der nationalen Hoheit des jeweiligen EU-Staates. Deswegen ist eine direkte Verrechnung der Infrastrukturabgabe mit der Kfz-Steuer nicht möglich. Durch die ins Auge gefasste zeitlich versetzte Verrechnung ergibt sich für den Fuhrpark dann möglicherweise doch eine finanzielle Belastung. Es ist zwar nur ein unmerklicher Zinseffekt, der durch vorrangige Zahlung mit späterer Verrechnung entsteht, aber bei großen Fuhrparks kann dies durchaus zu einem merklichen Liquditätsproblem mit einhergehender Kostenbelastung führen. Und was ist, wenn das deutsche System scheitert? Wenn das geplante Anrechnungsverfahren gegen EU-Recht verstößt? Es ist nicht auszuschließen, dass die Infrastrukturabgabe kommt, die Kfz-Steuerreform aber am Europarecht scheitert. Dann kommen auf die inländischen Fuhrparks doch stattliche Mehrkosten zu. Das Rechenbeispiel hat gezeigt, dass die Infrastrukturabgabe größenmäßig bei rund 50 Prozent der aktuellen Kfz-Steuer liegt. Da kann sich jeder Fuhrparkbetreiber ausrechnen, was auf ihn zukommt, wenn das ehrgeizige Vorhaben schief geht. Der Unmut über die ins Leben gerufene Infrastrukturabgabe wäre dann groß. Um diesen Gau zu vermeiden, soll eine Arbeitsgruppe eingerichtet werden, die in enger Abstimmung mit der EU-Kommission hierzu einen EU-konformen Gesetzesentwurf erarbeiten soll. Möglicherweise ist eine Einigung mit der EU, die derzeit arge europarechtliche Bedenken gegen die vorgelegten Eckpunkte hat, nur auf Kompromissbasis zu Lasten der bundesdeutschen Kfz-Halter möglich. Ein Spiel mit dem Feuer für den Verkehrsminister. Dobrindts Vorgänger haben sich allesamt an der Pkw-Maut die Zähne ausgebissen. Ob nun dem aktuellen Verkehrsminister der große Wurf gelingt oder ob sein Konstrukt auch als Rohrkrepierer endet, hängt wesentlich vom Erfolg der Mautanrechnung auf die deutsche Kfz-Steuer ab. Gelingt es nicht, für Inländer Kostenneutralität zu erreichen, ist nicht nur Dobrindts politisches Renommee ramponiert, sondern der Fuhrparkbetreiber auch mit erheblichen Mehrkosten belastet. Einzig der Staatssäckel würde sich über die unverhofften Mehreinnahmen freuen.
Durch die ins Auge gefasste zeitlich versetzte Verrechnung ergibt sich für den Fuhrpark dann möglicherweise doch eine finanzielle Belastung
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Fuhrparkmanagement Werkstatt-Konzepte
Druck von allen Seiten Nicht nur die Markenwerkstätten bilden eine starke Konkurrenz zu den Freien. Auch gegenüber Leasinggesellschaften und großen Flotten müssen sie sich behaupten.
VON SABINE BROCKMANN
Nach wie vor geben viele Fuhrparkbetreiber ihre Dienstwagen in markengebundene Werkstätten
Das „Werkstätten-Sterben“ hat ein Ende: Laut DAT-Report 2014, der jährlich erscheinenden „Branchenbibel“ der Deutschen Automobil Treuhand GmbH (DAT), hat sich der Werkstattmarkt in 2013 stabilisiert. Der Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) zählte im letzten Jahr 38.500 Betriebsstätten, davon waren 17.500 Markenwerkstätten und 21.000 Freie. Im Vergleich zum Vorjahr bedeutet dies ein leichtes Plus von 700 Werkstätten oder 1,9 Prozent. Die Anzahl der Markenwerkstätten war stabil, während die Freien sogar um 2,4 Prozent zulegen konnten. Dennoch reduzierte sich bei diesen das Auftragsvolumen, während die Markenwerkstätten hier eine Zunahme verzeichnen konnten, so das Ergebnis des DAT-Reports. Angst vor Garantieverlust
Illustration: Tom Kaldewey Fotos: Unternehmen
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Nach wie vor geben viele Fuhrparkbetreiber ihre Dienstwagen in markengebundene Werkstätten, obwohl freie Werkstätten
oftmals günstiger arbeiten und die Standzeiten ähnlich ausfallen. „Aber es scheint so, als ob die Flottenbetreiber immer noch fürchten, bei Garantieansprüchen möglicherweise ins Leere zu laufen, wenn die Fahrzeuge nicht in einer Vertragswerkstatt gewartet wurden“, hat Thomas Sülzle, Leiter Marketing Services bei ATR, den Eindruck. Doch für Garantie und Kulanz spiele nicht die Art der Werkstatt, sondern die Qualität der Arbeit die entscheidende Rolle, klärt Sebastian König, Leiter Vertriebsinnendienst bei Pit-Stop, auf. So stelle der Abbau der Vorbehalte von Fuhrparkmanagern gegenüber freien Werkstattketten eine der größten Herausforderungen im Flottengeschäft dar. „Daher wurden unsere strengen Qualitäts-
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Werkstatt-Konzepte Fuhrparkmanagement
standards bei der Inspektion nach Herstellervorgaben vom Tüv Rheinland und vom Tüv Nord zertifiziert und werden regelmäßig kontrolliert“, so König. Auch Andreas Kilian, Systemmanager Werkstattsysteme bei der Select AG, sieht die Herausforderungen „in den zunehmend steigenden Anforderungen der Flottenbetreiber und der Gewährleistung der uneingeschränkten Mobilität bei Vermeidung von längeren Standzeiten.“ Am häufigsten nehmen Flottenkunden den Reparatur- und den Reifen-Service in Anspruch, so die Erfahrung der freien Werkstätten, dicht gefolgt von der regelmäßigen Fahrzeugwartung. Ausbesserungen am Autoglas nehmen die Betriebsstätten ebenfalls häufig vor, während die Instandsetzung nach Unfallschäden und Smart repair eine weniger wichtige Rolle spielt (vgl. Abb. „Häufigkeit der Services in freien Werkstätten bei Flottenkunden“, rechts oben). Dabei ist das Alter des Fahrzeugs ein wichtiger Faktor bei der Wahl der Betriebsstätte für Wartungsarbeiten. Während ein Fahrzeug, das jünger als vier Jahre ist, fast ausschließlich in die Hände von Markenwerkstätten gegeben wird, erreichen die Freien erst für die sechs- bis achtjährigen Fahrzeuge rund ein Drittel der Aufträge (vgl. Abb. „Ort der Durchführung von Wartungsarbeiten nach Fahrzeugalter 2013“, rechts unten).
Häufigkeit der Services in freien Werkstätten bei Flottenkunden
Quelle: bfp-Umfrage Juli 2014
Ort der Durchführung von Wartungsarbeiten nach Fahrzeugalter 2013
Noch nicht auf Augenhöhe Die meisten freien Werkstätten betreuen Fahrzeuge von vor allem kleinen und mittleren Fuhrparks. Bei solchen Kunden spricht man auf Augenhöhe. Der Werkstattchef kennt den Geschäftsführer des Flottenkunden persönlich und verhandelt Konditionen und Leistungsumfänge auf kurzem Wege. Doch Mitja Bartsch, Leiter Werkstattsysteme und Kundenschulungen bei der Hans Hess Autoteile GmbH, beobachtet einen Rückgang solcher Kundenbeziehungen. Der Trend zu FullserviceVerträgen führe dazu, dass sich die Ansprechpartner für die Werkstätten ändern und eine Leasinggesellschaft die Position des regionalen Fuhrparkbetreibers einnehme. „Ob es hier immer zu Verhandlungen auf Augenhöhe kommt, sollte man sich als Werkstattinhaber stets fragen“, befürchtet der erfahrene Fachmann. Eine Befürchtung, die nicht aus der Luft gegriffen ist, denn betrachtet man die Haltung der großen Fullservice-Leasinggesellschaften, findet man kaum große Leidenschaften für freie Werkstattkonzepte. ALD-Geschäftsführer Karsten Rösel nimmt in dieser Frage eine eindeutige Position ein: „Wir
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Quelle: DAT
arbeiten ausschließlich mit Vertragswerkstätten zusammen, da nur markengebundene Werkstätten aus unserer Sicht hervorragend geschultes Personal zur Verfügung stellen können, um somit auch den Anforderungen komplexer, technischer Reparaturen gerecht zu werden.“ Der mit dieser Feststellung indirekt ausgesprochene Zweifel an der Fachkompetenz freier Werkstätten tritt auch in etwas abgeschwächter Form beim leidigen Thema Garantie und Kulanz zutage. Carsten Wagner, Leiter Technischer Service bei DB Rent, weiß, dass es seine Kunden wünschen, die Wartungs- und Reparaturarbeiten in herstellereigenen Betrieben ausführen zu lassen, um sich der vollen Gewährleistungs- und Kulanzansprüche gegenüber dem Hersteller zu versichern. „Aus Gründen von Kulanz und Gewährleistung kommen für Wartung und Verschleiß nur Vertragswerkstätten infrage. Freie Werkstätten dagegen kommen für uns nur bei Themen
Am häufigsten nehmen Flottenkunden den Reparatur- und den Reifen-Service in Anspruch
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Fuhrparkmanagement Werkstatt-Konzepte
Freie Werkstattsysteme für Flotten Werkstattsystem
URL
Anzahl Standorte (in D)
Profil
Kooperation mit Leasinggesellschaften
AC Auto Check
www.ac-autocheck.de
600
Full-Service-Werkstattkonzepte, die Kfz-Werkstätten unterstützen, ohne sie in ihrer unternehmerischen Freiheit zu beschränken. Modularer Aufbau: Die Leistungen können als Ganzes oder Baustein für Baustein nach individuellen Bedürfnissen in Anspruch genommen werden. Unterstützung bei Marketingmaßnahmen, Schulungen über die ATR-Akademie sowie eine technische Hotline.
k. A.
Ad-AUTO DIENST
www.ad-autodienst.de
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Premiumsystem für Kfz-Werkstätten mit Meister, ab 3 Mitarbeiter.
Regionale Fuhrparks bis 100 Fahrzeuge
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www.atu.de
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Meisterwerkstätten, kurze Wege zu nächstem Werkstattpartner. Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten gemäß Herstellerangaben an allen gängigen Fahrzeugen aller Hersteller, Modelle und Motorisierungen (Inspektion und Wartung, Reifen und Felgen, Autoglas, Smart Repair, Führerscheinprüfung, UVV).
akf service lease, Sixt
Autocrew
www.autocrew.de
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Freie, inhabergeführte Werkstätten mit Komplettservice rund um das Fahrzeug. Für Service, Wartung und Reparatur wird Bosch Prüftechnik genutzt und die Inspektionen erfolgen gemäß der Herstellervorgaben.
Keine zentrale Flottenbetreuung
Autoexcellent
www.autoexcellent.de
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Premium-Werkstattsystem gemeinsam mit Coparts als Group Auto Deutschland (GAUD) betrieben, intelligente Online-Ersatzteil-Bestellsysteme, effiziente Marketingkonzepte und einheitliche Signalisation mit hohem Wiedererkennungswert.
Keine Rahmenverträge
autoPARTNER
www.autopartner-atr.de
105
Autoteile-Fachhandel. Service: Verkauf von hochwertigen Autoteilen, Zubehör und Pflegeprodukten sowie die qualifizierte Beratung zu diesem Sortiment. Teilweise ist diesen Shops zudem eine professionelle Kfz-Meisterwerkstatt angeschlossen. Kombination aus Kfz-Werkstatt und Fachhandel soll alle Dienstleistungen rund ums Fahrzeug abdecken.
k. A.
Auto Mobil Meisterwerkstatt
www.auto-mobil-meisterwerkstatt.de
1.300 (gesamte CaratGruppe)
Einstiegssystem für Kfz-Werkstätten mit Meister.
Regionale Fuhrparks bis 100 Fahrzeuge
Auto Plus
www.auto-plus.de
1.300 (gesamte CaratGruppe)
Fachmärkte mit integrierter Werkstatt.
4Fleet-Group (Reifen)
Auto Service Partner ASP
www.asp-24.de
669 (gesamte SelectGruppe)
Qualitäts-Werkstattsystem für Kfz-Meisterbetriebe. Kompetente Beratung, aktuelle Schulungsangebote, attraktive Konditionen für Kundenersatzfahrzeuge von Marken-Herstellern u. v. m.
Keine Rahmenverträge
Auto Sofort Service
www.hess-ass.de
320
k. A.
Keine Rahmenverträge
Bosch Car Service
www.bosch-service.de
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Freie, inhabergeführte Werkstätten mit Komplettservice rund um das Fahrzeug. Für Service, Wartung und Reparatur wird Bosch Prüftechnik genutzt und die Inspektionen erfolgen gemäß der Herstellervorgaben.
Zentrale Flottenbetreuung; Diverse Rahmenverträge mit Top Flotten
Meisterhaft
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1.250
Full-Service-Werkstattkonzepte, die Kfz-Werkstätten unterstützen, ohne sie in ihrer unternehmerischen Freiheit zu beschränken. Modularer Aufbau: Die Leistungen können als Ganzes oder Baustein für Baustein nach individuellen Bedürfnissen in Anspruch genommen werden. Unterstützung bei Marketingmaßnahmen, Schulungen über die ATR-Akademie sowie eine technische Hotline.
k. A.
Motocrew
www.select.ag/leistungen
669 (gesamte SelectGruppe)
Kleinere und mittlere Werkstattbetriebe im unteren Preissegment, inhabergeführt, i.d.R. Ohne Meister
Keine Rahmenverträge
Motoo. Die Werkstatt
www.motoo.de
185 (Motoo.Autoteile: 58)
k. A.
Keine Rahmenverträge
Pitstop
www.pitstop.de
312 Filialen, 6 Franchisebetriebe
Meisterbetriebe, Sofort-Kfz-Service, komplettes Spektrum von A wie Achsvermessung bis Z wie Zahnriemenwechsel, Inspektion nach Herstellervorgaben sowie täglich HU/AU
Sixt Leasing, GE Auto Service Leasing, Deutsche Leasing Fleet, VR Leasing, ALD Leasing, u. a.
TruckCrew
www.truckcrew.de
669 (gesamte SelectGruppe)
Werkstattsystem für den Nutzfahrzeug-Bereich
Keine Rahmenverträge
Doch für Garantie und Kulanz spiele nicht die Art der Werkstatt, sondern die Qualität der Arbeit die entscheidende Rolle
024
wie Reifen, Glas oder Lack zum Einsatz.“ So lautet die Regel bei Sixt Leasing. Und die Begründung für dieses Verfahren leuchtet ein: Der renommierte Anbieter gibt seine Fahrzeuge nach Ende der Vertragslaufzeit des Fullservice-Leasings per Buyback-Verfahren an die Markenhändler zurück. Bei dieser Form der Gebrauchtwagenvermarktung ist natürlich eine durchgängige Markentreue während der Betriebszeit des Fahrzeugs unumgänglich. Management-Anbieter sind lockerer Etwas mehr Laissez-faire in der Frage der Werkstattwahl kann sich bestenfalls die Fuhrparkmanagement-Tochter von Sixt, die Sixt Mobility Consulting, leisten, da sie ja lediglich als Verwalterin von Fahrzeugen, für die sie nicht das Vermarktungsrisiko trägt, agiert. Dr. Rudolf Rizzolli, Vorstand der Sixt Leasing, erklärt das Vorgehen: „Die Sixt Mobility Consulting
folgt als Fuhrparkmanager den Vorgaben ihrer Kunden beziehungsweise deren Vereinbarungen mit den Leasinggebern. Deshalb kommen in der Regel ebenfalls Vertragswerkstätten zum Einsatz. Jedoch kann ein Kunde grundsätzlich auch andere Vorgaben erteilen, den die Sixt Mobility Consulting dann im Interesse ihrer Kunden umsetzt, zum Beispiel bei Kauffuhrparks.“ Im Klartext: Auch bei Sixt Mobility Consulting folgt man grundsätzlich dem Ideal der Markenwerkstatt, lediglich auf besonderen Kundenwunsch werden Fahrzeuge auch in freie Werkstätten eingesteuert. Die bei der Fuhrparkmanagement-Tochter von Sixt gelebte Praxis findet sich auch bei ihren Wettbewerbern im Consulting-Bereich wieder. Car Professional Management (CPM), die
bfp 09 2014
Werkstatt-Konzepte Fuhrparkmanagement
IT-Prozesse
Betreuung gewerblicher Fuhrparks Größe der betreuten Fuhrparks
Betreibergesellschaft
Adresse
Keine zentrale Steuerung
ja
3 - 20 Fahrzeuge
ATR International AG
Otto-Hirsch-Brücken 17 70329 Stuttgart www.atr.de
Automatisierte Prozesse bei kleineren regionalen Fuhrparks nur von begrenztem Interesse. Standardisierungen bei Rechnungsstellung bezüglich Rechnungslauf, Zahlungszielen oder Rechnungsinhalten. Persönliche Betreuung und Flexibilität der inhabergeführten freien Werkstätten steht im Fokus.
ja
Bis 100 Fahrzeuge
Carat Systementwicklungs- und Marketing GmbH & Co. KG
Am Victoria-Turm 2 68163 Mannheim www.carat-gruppe.de
Von der Datenerfassung der Kundendaten in ATU-Werkstattauftragssystem bis zur Über- ja nahme der Fahrzeugdaten in ATU-Onlineportal ist alles für den Kunden automatisch eingesteuert. Rechnungslegung sowie Reporting werden mit dem Kunden abgestimmt und auch automatisch generiert.
Über 3.500 Fuhrparks mit mehr als 100 Fahrzeugen. 52000 Fuhrparks von 1 bis 100 Fahrzeugen.
A.T.U Auto-Teile-Unger GmbH & Co. KG
Dr.-Kilian-Strasse 11 92637 Weiden i. d. Opf. www.atu.de
Bosch Service „Flottencard“ mit deutschlandweit einheitlichen Serviceleistungen, die über 500 teilnehmende Betriebe anbieten. Aktuell wird an der Möglichkeit der elektronischen Rechnungsprüfung und Abrechnung gearbeitet.
ja
Kleine Flotten bis über 1.000 Fahrzeuge
Robert Bosch GmbH
Automotive Aftermarket Bosch Partner Konzepte (AA/SEC4) 76225 Karlsruhe www.bosch.de
Komplette Automatisierung (in bestimmten Betrieben)
ja
3 - 5 Betriebe
Select AG
Lohmannstr. 31 56626 Andernach www.select.ag
Keine zentrale Steuerung
ja
3 - 20 Fahrzeuge
ATR International AG
Otto-Hirsch-Brücken 17 70329 Stuttgart www.atr.de
Automatisierte Prozesse bei kleineren regionalen Fuhrparks nur von begrenztem Interesse. Standardisierungen bei Rechnungsstellung bezüglich Rechnungslauf, Zahlungszielen oder Rechnungsinhalten. Persönliche Betreuung und Flexibilität der inhabergeführten freien Werkstätten steht im Fokus.
ja
Bis 100 Fahrzeuge
Carat Systementwicklungs- und Marketing GmbH & Co. KG
Am Victoria-Turm 2 68163 Mannheim www.carat-gruppe.de
Automatisierte Prozesse bei kleineren regionalen Fuhrparks nur von begrenztem Interesse. Standardisierungen bei Rechnungsstellung bezüglich Rechnungslauf, Zahlungszielen oder Rechnungsinhalten. Persönliche Betreuung und Flexibilität der inhabergeführten freien Werkstätten steht im Fokus.
ja
Bis 100 Fahrzeuge
Carat Systementwicklungs- und Marketing GmbH & Co. KG
Am Victoria-Turm 2 68163 Mannheim www.carat-gruppe.de
komplette Automatisierung (in bestimmten Betrieben)
ja
3 - 5 Betriebe
Select AG
Lohmannstr. 31 56626 Andernach www.select.ag
Elektronischer Teilekatalog, der zur Fahrzeug- und Teileidentifikation dient und vielfältige technische Informationen (z. B. Original Wartungsanleitungen, Füllmengen, Drehmomente, usw.) beinhalteteinwandfreie Reports lieferbar.
ja
Kleine und mittlere Fuhrparks bis 25 Fahrzeuge
Hans Hess Autoteile GmbH
Widdersdorfer Str. 188 50825 Köln www.hess-autoteile.de
Bosch Service „Flottencard“ mit deutschlandweit einheitlichen Serviceleistungen, die über 500 teilnehmende Betriebe anbieten. Aktuell wird an der Möglichkeit der elektronischen Rechnungsprüfung und Abrechnung gearbeitet.
ja
Kleine Flotten bis über 1.000 Fahrzeuge
Robert Bosch GmbH
Automotive Aftermarket Bosch Partner Konzepte (AA/SEC4) 76225 Karlsruhe www.bosch.de
Keine zentrale Steuerung
ja
3 - 20 Fahrzeuge
ATR International AG
Otto-Hirsch-Brücken 17 70329 Stuttgart www.atr.de
komplette Automatisierung (in bestimmten Betrieben)
ja
3 - 5 Betriebe
Select AG
Lohmannstr. 31 56626 Andernach www.select.ag
Dealermanagement System EFFIZIENZ, das alle Prozesse in der Werkstatt abbildet und vereinfacht. Elektronischer Teilekatalog SPEKTRUM, der zur Fahrzeug- und Teileidentifikation dient und vielfältige technische Informationen (z. B. Original Wartungsanleitungen, Füllmengen, Drehmomente, usw.) beinhaltet, ist mit DMS EFFIZENZ verknüpft. Über die Systeme sind einwandfreie Reports lieferbar.
ja
Kleine und mittlere Fuhrparks bis 25 Fahrzeuge
Hans Hess Autoteile GmbH
Widdersdorfer Str. 188 50825 Köln www.hess-autoteile.de
Stetige Prozessoptimierung, sehr hoher Automatisierungsgrad. Kundenkarte pitstop Flottenkarte. Eigenes IT-System für Flottenkunden in Pitstop-Warenwirtschaft integriert, über das der Kunde seine Fahrzeuge, Aufträge und Anforderunge/ Restriktione individuell einstellen kann. Fuhrparkmanager können auf dieses IT-System zu Controlling- und Steuerungszwecken selbst zugreifen. Zentrale und elektronische Rechnungsstellung sowie Reportings ausgerichtet an den jeweiligen Kundenanforderungen.
ja
10 – 50 Fahrzeuge
Pit-Stop Systempartner GmbH
Langemarckstr. 34 45141 Essen www.pitstop.de
komplette Automatisierung (in bestimmten Betrieben)
ja
3 - 5 Betriebe
Select AG
Lohmannstr. 31 56626 Andernach www.select.ag Quelle: bfp-Umfrage Juli 2014
Always stay on top – Flotten-Lösungen für schnelle Unternehmen
www.carano.de
Beschaffung
Verwaltung
Risk, Schaden
Car Sharing
Mobilität
Apps
Werkstatt
Consulting
Reporting
Fuhrparkmanagement Werkstatt-Konzepte
Sandra Wiedemann, Marketing Kundensysteme bei Carat
Mitja Bartsch, Leiter Werkstattsysteme, Hans Hess Autoteile GmbH
Flottenmanager der ALD, ebenso wie das Fuhrparkmanagement-Unternehmen HLA Fleet Services agieren genau so: Der Kunde entscheidet, die Fuhrparkmanager folgen dem Kundenwunsch. Beim Geschäftsführer von CPM, Thomas Aramann, hört sich das so an: „Als unabhängige Fuhrparkmanagement-Gesellschaft sind wir auf die Bedürfnisse der Kunden und entsprechender Vorgaben ausgerichtet. Im Rahmen des individuellen Konzeptes werden alle bestehenden Partner des Kunden integriert. Hierzu zählen selbstverständlich auch freie Werkstätten. Werkstattleistungen wie Inspektion und Wartung werden aber in der Regel nach Kundenvorgabe beziehungsweise nach Vorgabe der jeweiligen Leasinggesellschaft in Hersteller-Werkstätten abgewickelt.“ HLA-Geschäftsführer Matthias Rotzek bietet seinen Kunden das ganze Portfolio an Werkstattleistungen an, aus denen diese dann auswählen dürfen: „Wir bieten unseren Kunden freie Werkstattketten als kostengünstige Alternative zu den Markenwerkstätten und haben mit mehreren Werkstattketten Vereinbarungen abgeschlossen. Die Entscheidung über die Nutzung treffen unsere Kunden.“ Klare Regeln im Full-Service
Roland Lehr, leitender Firmenkundenbetreuer, A.T.U
Peter Stadtherr, Ressortleiter Operations, Arval
Klassische Fullservice-Anbieter, die viel Mühe auf die Kommunikation ihres Qualitätsanspruchs verwenden und die ihr Geschäft immer mit dem sorgenvollen Blick auf die Verwertungsergebnisse ihrer Gebrauchtwagen betreiben, sind da nicht so offen. Eine ganz typische Strategie verfolgt zum Beispiel Arval. „Wir arbeiten in den Bereichen Unfallreparaturen, Glasschäden und im Reifenersatz mit ausgewählten freien Werkstätten zusammen, nicht jedoch im Bereich Service, Wartung und Verschleißreparaturen“, erklärt Peter Stadtherr, Ressortleiter Operations bei Arval, die Verfahrensweise. Eine aktive Steuerung zu freien Werkstattketten gebe es auch bei Athlon Car Lease nicht, so Commercial Director Roland Meyer. Lediglich in Einzelfällen arbeite man mit freien Werkstätten zusammen: „Dies erfolgt punktuell und wenn auf Kundenseite langjährige Kooperationen vorliegen.“ Lediglich ein Leasing- und Fuhrparkmanagement-Anbieter zeigt sich offen gegenüber freien Werkstattpartnern, die noch recht junge Leasinggesellschaft der Autobank. Eugen Preisinger, Leiter Full-Service und Schadenmanagement bei der Autobank, kündet – wenn auch noch etwas geheimnisumwoben – schon mal an: „Die Kooperation mit einem kompetenten, bundesweit agierenden Partner-Netzwerk steht kurz vor dem Start.“ Man darf also gespannt sein. Auf Kundenwunsch hätte man aber sowieso schon immer im Einzelfall auch individuelle Lösungen über freie Werkstätten angeboten. Potenziale für Freie
Thomas Sülzle, Leiter Marketing Services, ATR
026
Leistungsstarke freie Werkstätten sind im Privatkundenbereich bereits eine echte Alternative zu den Vertragswerkstätten der Automobilhersteller: Der Marktanteil beträgt seit Jahren über ein Drittel mit Tendenz nach oben. Wenn Fuhrparkmanager sich
so selten für die Leistung freier Werkstattkonzepte entscheiden, kann dies wohl kaum in deren fachlicher Qualität begründet sein. Vielmehr findet sich die Motivation für die Tendenz hin zur Markenwerkstatt im Diktat der Leasinggesellschaft und in der Befürchtung schlechtere Vermarktungsergebnisse beim Gebrauchtwagenverkauf zu erzielen, wenn man „nur“ eine Wartungshistorie bei freien Werkstätten vorweisen kann. Mit Blick auf die Kostenentwicklung sind Flottenkunden durchaus auch auf der Suche nach Alternativen, daher ergeben sich für freie Werkstätten große Potenziale. Herausforderung ist, diese Kundengruppe in der eigenen Region zu identifizieren und Kontakt aufzunehmen. „Besteht darüber hinaus die Bereitschaft, die eigenen Standards und Prozesse den Bedürfnissen der Flottenkunden anzupassen, überzeugt die freie Werkstatt mit ihren Stärken: Mehrmarken-Service, hohes technisches Niveau und Kundenorientierung“, ist sich Sandra Wiedemann, Marketing Kundensysteme bei Carat, sicher. „Für uns als Unternehmen liegt die größte Herausforderung darin, jede Flotte ideal zu betreuen“, sagt Sebastian König von Pit-Stop. „Jeder Fuhrpark ist individuell und hat unterschiedliche Anforderungen.“ Eine der wenigen freien Werkstattketten, die per Rahmenvertrag den Zugang zu der einen oder anderen Leasinggesellschaft gefunden hat, ist die in Konzernstruktur organisierte A.T.U. Nicht zuletzt dieser zentralistischen Unternehmensstruktur geschuldet ist ein hohes Maß an Effizienz, das von den Prozess-getriebenen Leasinganbietern ebenso wie von größeren, dezentral organisierten Flotten gewürdigt wird. Durchgängige Prozesse, eine einheitliche IT und ein transparentes, modulares Denstleistungsportfolio „bilden für Flottenkunden einen echten Mehrwert und setzen die Idee von one face to the customer um“, wie es der leitende Firmenkundenbetreuer bei A.T.U, Roland Lehr, formuliert. Dabei werden sogar externe Partner mit ins Boot genommen. „Durch die Kooperation mit Shell erschließt sich für den Flottenkunden nun auch die Möglichkeit, mit einer einzigen Karte nicht nur beim Kraftstoff, sondern auch bei der Wartung die Mobilität der Fahrzeuge sicherzustellen“, erläutert Lehr. Für die freien Werkstätten gilt es also, die richtige Balance zwischen Individualität und Automatisierung zu finden. •
bfp 09 2014
Der Range Rover Evoque: ab 28.151,26 € exkl. MwSt. sowie 33.500 € inkl. MwSt.
BUSINESS UNUSUAL Einzigartiges Design sowie faszinierende Dynamik in der Stadt – und außerhalb davon. Der Range Rover Evoque macht die Fahrt zum nächsten Business-Termin nicht nur zum reinen (Fahr)Vergnügen, sondern sorgt auch für einen Eindruck, der bleibt. Vor Kunden, genauso wie vor Geschäftspartnern. Dass neben emotionalen Aspekten auch harte Fakten zählen, beweist der Evoque eindrucksvoll in Sachen Leistung, Sicherheit und Effizienz. So ist er optional mit 9-Stufen-Automatik und Assistenz-Systemen wie z. B. adaptiver Geschwindigkeitsregelung mit Stau- und Notfallbrems-Assistent sowie Ein- und Ausparkassistent für Quer- und Längsparken erhältlich. Auch diese Zahlen überzeugen: Kraftstoffverbrauch ab 4,5 l/100 km mit einer CO2-Emission ab 129 g/km. Bereit für Ihren neuen und in jeder Hinsicht außergewöhnlichen Geschäftswagen? Erleben Sie den Range Rover Evoque im Rahmen einer Probefahrt – und entdecken Sie eine neue, automobile Visitenkarte für Ihr Unternehmen.
Jaguar Land Rover Firmenkunden Center Telefon: 0800 1199160 (gebührenfrei) E-Mail:
[email protected] www.jlr-firmenkunden.de
Verbrauchs- und Emissionswerte Range Rover Evoque: Kraftstoffverbrauch (l/100 km) außerorts 6,4–4,5 l/100 km, innerorts 10,3–5,9 l/100 km, kombiniert 7,8–4,9 l/100 km; CO2-Emission: 181–129 g/km. Alle Angaben wurden nach dem Messverfahren RL 80/1268/EWG ermittelt. Bitte fahren Sie verantwortungsbewusst: on- wie offroad.
Fuhrparkmanagement Vermarktung
Junge Gebrauchte gesucht? Für die erfolgreiche Vermarktung von gebrauchten Firmenfahrzeugen gibt es zahlreiche Stellschrauben.
VON SABINE BROCKKMANN
Schon mit der Fahrzeugauswahl kann man einiges dafür tun, um Restwerte zu stabilisieren
Die Wirtschaftlichkeit eines Firmenfahrzeugs hängt ganz wesentlich von der Wirtschaftlichkeit des Vermarktungsprozesses nach dem Ablauf der Nutzungsdauer ab. Schon mit der Fahrzeugauswahl kann man einiges dafür tun, um Restwerte zu stabilisieren. Aber auch die Schäden während des Fahrzeugeinsatzes, die Fahrzeugpflege, die Laufleistung und selbstverständlich die Wahl des Vermarktungskanals spielen eine wesentliche Rolle für die Betriebskosten oder auch Total Cost of Ownership (TCO). Je schwächer sich der Gebrauchtwagenmarkt darstellt, umso wichtiger ist es für Fuhrparkbetreiber, alle Faktoren zu berücksichtigen, um bei der Gebrauchtwagenvermarktung nicht allzu tief in die roten Zahlen zu rutschen. Doch nach einer langen Talsohle gibt es aktuell eine Verschnaufpause. Die Marktpreise für Gebrauchtwagen und typische Leasingrückläufer haben sich laut Verband der markenunabhängigen Fuhrparkmanagementgesellschaften e. V. (VMF) in den letzten Monaten stabilisiert, obwohl das hohe Marktniveau mit rund 38 Prozent der unverbindlichen Preisempfehlung, das zuletzt im Oktober 2012 erreicht wurde, nicht mehr erreicht werden konnte. Den richtigen Neuwagen auswählen
Illustration: Tom Kaldewey Fotos: Unternehmen
028
Neben einer geschickten Strategie bei der Gebrauchtwagenvermarktung wirkt sich bereits eine geschickte Auswahl des Neufahrzeugs ganz wesentlich auf die potenziellen Vermarktungsergebnisse am Ende der Nutzungsdauer aus. Welche Neufahrzeuge in vier Jahren voraussichtlich die besten Chancen im Gebrauchtwagenmarkt haben werden, ermitteln der Anbieter von Restwertprognosen Bähr & Fess Forecasts (bff) und das Nachrichtenmagazin Focus Online zwei Mal im Jahr.
Ergebnis ist jeweils ein Ranking von sogenannten absoluten und sogenannten relativen Restwertsiegern in insgesamt 16 Fahrzeugklassen, inklusive Elektrofahrzeuge. Gewinner nach Prozent sind die Modelle, die binnen vier Jahren prozentual am meisten vom ursprünglichen Wert erhalten haben. Relativer Restwertsieger bedeutet also: Wieviel Prozent vom ursprünglichen Wert sind noch vorhanden? Sieger in Euro (absoluter Restwertsieger) hingegen sind die Neuwagentypen, die nach vier Jahren auf Euro und Cent gerechnet am wenigsten vom Neupreis aufgezehrt haben werden. Dabei spielt natürlich der absolute Kaufpreis eine große Rolle. So sagen die Experten von Bähr & Fess Forecasts für das Jahr 2018 im Ranking der absoluten Restwertsieger in der für Flotten besonders interessanten Mittelklasse dem Hyundai i40 cw 1,6 GDI eine wirtschaftliche Zukunft voraus, in der oberen Mittelklasse soll der Audi A5 Sportback 2,0 TDI (100 kW) als Restwertsieger hervorgehen. Relative Restwertsieger in den genannten Fahrzeugklassen sollen der Mercedes C 180 beziehungsweise der bereits genannte Audi A5 Sportback sein. Das Gesamtranking aller Fahrzeugklassen finden Sie in den Tabellen auf Seite 29. Privatkunden im Fokus Leasingrückläufer sind meist gute Gebrauchte, da es sich in der Regel um regelmäßig gewartete
bfp 09 2014
Vermarktung Fuhrparkmanagement
Gesamtranking aller Fahrzeugklassen Diese Fahrzeugmodelle werden im Jahr 2018 voraussichtlich die besten Erträge im Gebrauchtwagenmarkt erzielen: Absolute Restwertsieger 2018 Klasse
Marke/Modell
Neupreis
Restwert
in %
Wertverlust
Minis
Skoda Citigo 1.0 44 kW 3-Türer
8.890 €
4.801 €
54
4.089
Kleinwagen
Dacia Sandero 1.2 16V 75
6.890 €
3.686 €
53,5
3.204 €
Kompaktklasse
Dacia Logan MCV 1.2 16V 75
7.990 €
4.235 €
53
3.755 €
Mittelklasse
Hyundai i40 cw 1.6 GDI
22.500 €
10.429 €
46,5
12.071 €
Obere Mittelklasse
Audi A5 Sportback 2.0 TDI 100 kW
33.650 €
17.330 €
51,5
16.320,00 €
Oberklasse
Mercedes S 350 BlueTEC
80.920 €
39.246 €
48,5
41.674 €
Vans
Fiat Freemont 2.0 Multijet 16V DPF
27.190 €
12.371 €
45,5
14.819 €
Coupes
Mini Coupe Cooper
21.200 €
11.766 €
55,5
9.434 €
Kompakte SUV
Lada Taiga 4x4
11.250 €
4.950 €
44
6.300 €
SUV
Hyundai Santa Fe 2.4 2WD
29.990 €
14.095 €
47
15.895 €
Cabrios
Mini Cabrio One
21.150 €
11.738 €
55,5
9.412 €
Minivans
Dacia Dokker 1.6 MPI 85
8.990 €
4.315 €
48
4.675 €
Kompakte Vans
Ford C-Max 1.6 Ti-VCT 63 kW
17.850 €
7.943 €
44,5
9.907 €
Sportwagen
Nissan 370 Z Coupe
32.900 €
13.983 €
42,5
18.918 €
Mini SUV
Dacia Duster 1.6 16V 105 4x2
10.490 €
5.507 €
52,5
4.983 €
Elektro
Smart fortwo eletric drive coupe
22.030 €
10.024 €
45,5
12.006 €
Klasse
Marke/Modell
Neupreis
Restwert
in %
Wertverlust
Minis
Skoda Citigo 1.0 44 kW 3-Türer
8.890 €
4.801 €
54
4.089
Kleinwagen
Mini One 75 KW
17.450 €
10.296 €
59
7.155 €
Kompaktklasse
Mercedes CLA 180 CDI
31.416 €
17.750 €
56,5
13.666 €
Mittelklasse
Mercedes C 180
33.558 €
17.954 €
53,5
15.604 €
Obere Mittelklasse
Audi A5 Sportback 2.0 TDI 100 kW
33.650 €
17.330 €
51,5
16.320,00 €
Oberklasse
Mercedes S 400 Hybrid
86.334 €
43.167 €
50
43.167 €
Vans
Volkswagen Sharan TDI 85 kW BMT
31.750 €
14.764 €
46,5
16.986 €
Coupes
BMW 220i Coupe
29.950 €
17.671 €
59
12.280 €
Kompakte SUV
Toyota RAV4, 2.0 D-4D 4x2
25.950 €
14.792 €
57
11.159 €
Kompakte SUV
Mercedes GLA 200 CDI
32.130 €
18.314 €
57
13.816 €
SUV
BMW X5 sDrive 25d
52.100 €
27.874 €
53,5
24.227 €
Cabrios
Porsche Boxster
49.243 €
28.807 €
58,5
20.436 €
Minivans
Fiat 500L 1.4 16V
15.950 €
8.613 €
54
7.337 €
Kompakte Vans
Mercedes B 160 CDI
27.459 €
15.240 €
55,5
12.219 €
Sportwagen
Porsche Boxster S
60.191 €
35.212 €
58,5
24.979 €
Mini SUV
Mini Paceman Cooper S
27.600 €
15.870 €
57,5
11.730 €
Elektro
BMW I3 mit Range Extender
39.450 €
19.725 €
50
19.725 €
Die Marktpreise für Gebrauchtwagen haben sich laut VMF in den vergangenen Monaten stabilisiert
Relative Restwertsieger 2018
Laut Focus Online/bff verliert ein Fahrzeug unabhängig der Klasse im ersten Jahr nach der Erstzulassung im Mittel 24,2 Prozent an Wert. Vorausgesetzt wird eine jährliche Fahrleistung von 15.000 Kilometern. In den Folgejahren bewegt sich dann die Wertminderung zwischen fünf bis sechs Prozent per anno. Quelle: Focus Online, Bähr & Fess Forecasts
Clever vernetzt. Intelligente Mobilitätskonzepte von DB Rent.
Unternehmen reduzieren Kosten und Emissionen mit innovativen Lösungen. DB Rent bietet persönliche Beratung und vernetzte Fuhrparklösungen mit innovativen Produkten wie Corporate Carsharing und Call a Bike. Auch die Angebote des Nah- und Fernverkehrs der Bahn können in ein individuelles Angebot integriert werden. Jetzt mehr erfahren auf dbrent.de
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Der neue Passat und Passat Variant. So souverän wie Sie.
Kraftstoffverbrauch des Passat/Passat Variant in l/100 km: kombiniert 5,3–4,0/5,4–4,1. CO2-Emissionen de
www.volkswagen.de/grosskunden
es Passat/Passat Variant in g/km: kombiniert 139–106/140–107. Abb. zeigt optionale Sonderausstattung.
Fuhrparkmanagement Vermarktung
Remarketing-Dienstleister im Überblick Firma
Auktion & Markt AG / Autobid.de
AUTOonline GmbH
AUTOROLA Group
Kontaktdaten
Sandbornstraße 2 65197 Wiesbaden Tel.: +49 (611) 44796-55 E-Mail:
[email protected] www.autobid.de
Hammfelddamm 6 41460 Neuss Tel: +49 (21 31) 71 80-000 E-Mail:
[email protected] www.autoonline.de
Stresemannstraße 375 22761 Hamburg Tel.: +49 (40) 18 03 70-0 E-Mail: kundencenter@ autorola.de www.autorola.de
Eigene Niederlassungen
8 Auktionszentren und 6 Logistikzentren in D, 8 Auslandsvertretungen
28 Länder weltweit
17 europäische Ländern + Australien, Brasilien, USA
Gründungsjahr
1988
1996
1996; seit 2011 in Deutschland
Anzahl Mitarbeiter
250 in Europa
Über 130 in Deutschland
310
Anzahl verkaufter Fahrzeuge
92.750 Fahrzeuge in 2013
1 Million pro Jahr (online gestellt)
72.000 im Jahr
Vermarktungskanäle
Physische Auktionen, Online-Auktionen + kombiniert
Online-Auktionen als geschlossene Gebotsrunden
Online-Auktionen
Anzahl Käufer (GW-Händler)
25.000
7.100
70.000
Zielländer
38 Länder in Europa
Europaweit
31 Länder weltweit
Firma
BCA Autoauktionen GmbH
CarsOnTheWeb Deutschland GmbH
ARI Fleet Germany
Kontaktdaten
Floßhafenstraße 5 41460 Neuss Tel.: +49 (21 31) 31 00-0 E-Mail:
[email protected] www.bca-europe.com
Kümmersbrucker Str. 16 92224 Amberg Tel: +49 (96 21) 76 99 50 E-Mail:
[email protected] www.carsontheweb.de
Liebknechtstraße 33 70565 Stuttgart Tel.: +49 (0)711 6676 0 E-Mail:
[email protected] www.arifleet.de
Eigene Niederlassungen
In 12 europäischen Ländern (insg. 48 Niederlassungen)*
Belgien (Headoffice), Niederlande, Deutschland, Italien, Spanien, Frankreich
USA (Firmensitz), Stuttgart und Frankfurt, Nordamerika, Hong Kong
Gründungsjahr
1946 in England (Headquarter), 1997 in Deutschland
2006
1948
Anzahl Mitarbeiter
2.200 in Europa, 300 in Deutschland
75 in Europa, 12 in Deutschland
10 in Remarketingabteilung, 2.800 weltweit
Anzahl verkaufter Fahrzeuge
2012 europaweit 1,4 Millionen in Deutschland 120.000
30.000 in 2012
5.500
Vermarktungskanäle
Physische Auktionen, Online-Auktionen
Online-Auktionen
Onlineverkauf zum Festpreis über eigene Website, wöchentliche Ausschreibungen, Online-Auktionen
Anzahl Käufer (GW-Händler)
8.000 in Deutschland
18.500
720
Zielländer
Europaweit
35 Länder
Fokus Deutschland/ EU auf Anfrage
Zu einem wichtigen Trend gehört die zunehmende Ansprache von Privatkäufern
Fahrzeuge mit einer dokumentierten Service- und Unfallhistorie handelt. Zu einem wichtigen Trend im Bereich der Gebrauchtwagenvermarktung gehört die zunehmende Ansprache von Privatkäufern. „Vor fünf Jahren haben wir unser erstes Gebrauchtwagen-Outlet in Neuss eröffnet und damit frühzeitig erkannt, dass Privatkunden ein wichtiges Klientel für Leasingrückläufer sein können“, erklärt Dieter Jacobs, Geschäftsleitung Fuhrparkmanagement bei Lease Plan Deutschland. Auf einer Ausstellungsfläche von 3.300 Quadratmetern stehen 180 Fahrzeuge zur Verfügung. Aufgrund einer geringen Standzeit von maximal 21 Tagen und rund 100 Neuzugängen pro Wo-
che rotiert das Fahrzeugangebot regelmäßig. Auch die Deutsche Leasing betreibt mit der Auto-Expo einen eigenen Standort in Gießen, an dem die Fahrzeuge aus ausgelaufenen Verträgen vermarktet werden. Auf einem neu angelegten Gelände, in das die DL-Gruppe 14 Millionen Euro investiert hat, sollen 15.000 Kfz pro Jahr verkauft werden. Der Markt boomt, und so stellt Martin Peters, Director Remarketing Services bei der ARI Fleet Germany GmbH, fest: „Wir haben eine sehr hohe Nachfrage nach gebrauchten Fahrzeugen und suchen laufend weitere – auch Fahrzeugpakete – für unsere Kfz-Handelspartner.“ Professionelle Dienstleister
Foto: Autoexpo
032
Zunehmend etablieren sich im Markt externe Dienstleister, die die Leasingrückläufer gewinnbringend vertreiben und ihre Verkaufswerte maximieren wollen (vgl. Marktübersicht Remarketing-Dienstleister im Überblick, oben). Dabei bedienen sie sich verschiedener Vermarktungskanäle, um die richtigen Fahrzeuge an die richtigen Verkäufer zu vermitteln – im Flottenmarkt ausschließlich zugelassenen Gebrauchtwagenhändler. Da die Fahrzeughistorie bei Leasingrückläufern in der Regel gut dokumentiert ist, kann zu jedem Fahrzeug eine umfassende Beschreibung geliefert werden. Dazu gehören Bilder, Gutachten und verschiedener Serviceleistungen. „Für die erfolgreiche Gebrauchtwagenvermarktung sind marktgängig konfigurierte Fahrzeuge zu einem attraktiven Preis-Leistungs-Verhältnis, eine ehrliche und transparente Kommunikation, eine
bfp 09 2014
Vermarktung Fuhrparkmanagement
nachvollziehbare Fahrzeughistorie, das Angebot von Zusatz-Dienstleistungen, wie Finanzierung, Versicherung, Garantie und weitere Services unerlässlich“, ist Uwe Lotz sicher. Er ist Leiter der DB-Autohäuser, wo die Gebrauchtwagen der DB Rent und DB Fuhrpark vermarktet werden. Der maximale Restwert kann zusätzlich über weitere Faktoren erreicht werden: Eine individuelle Preisgestaltung für jedes einzelne Fahrzeug unter Berücksichtigung aller werterhöhenden Faktoren ist das A und O. Doch die Marktpotenziale bis in die letzten Tiefen ausschöpfen kann nur, wer sein Angebot an ein großes Händler- beziehungsweise Partnernetzwerk richtet, wer ein aktives Verkaufsmanagement hat und wer hohe Standards an die Informationen auf seinem Internetportal richtet. Dazu gehören wirklich unabhängige Zustandsberichte zu jedem Fahrzeug ebenso wie professionell gestaltete Verkaufsfotos. „Bei der Vermarktung von Gebrauchtwagen konnten wir feststellen, dass Käufer immer die Gesamtkosten eines Fahrzeugs im Blick haben. Den Vergleich gewinnen dabei oft kleine und spritsparende Autos“, weiß Klaus Pfeiffer, Director Remarketing bei Arval Deutschland, aus seiner langjährigen Erfahrung im GW-Markt. „Fahrzeuge, die sicher und umweltfreundlich zugleich sind, sind bei den Kunden aktuell sehr beliebt“, so Pfeiffer weiter.
Diese Faktoren beeinflussen den Restwert eines Gebrauchtwagens • Neupreis • Hersteller • Modell bzw. Fahrzeugklasse und Art (SUV, Cabriolet, Kombi, etc.) • Modellwechselzyklen (Vergangenheit und Zukunft) • Motorisierung (PS, Hubraum, Kraftstoffart, Schadstoffklasse) • Laufleistung • Technischer Zustand • Pflegezustand (innen, außen, Wartung) • Alter bzw. Erstzulassung • Ausstattung und Zubehör • Farbe/ Lackierung • Anzahl Vorbesitzer • Einsatzzweck des Fahrzeugs • Unfallhistorie • Anzahl und Art von Reparaturen während der Leasinglaufzeit • Pannenstatistiken • Crashtests • Garantie- und Gewährleistungsbedingungen • Konjunkturprogramme (z. B. Abwrackprämie) • Gesetzliche Rahmenbedingungen (z. B. Umweltplakette)
Martin Peters, Director Remarketing Services, ARI Fleet Germany GmbH
Bessere Ergebnisse per Auktion Ein beliebtes Instrument für den Verkauf ist die Fahrzeugauktion. Insbesondere der Online-Verkauf von Leasingrückläufern
DAS AUTO KRIEGEN WIR WIEDER HIN.
Klaus Pfeiffer, Director Remarketing, Arval Deutschland
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Hotline (freecall) 0800 368 83 45 HAGELINSTANDSETZUNG • INSTANDSETZUNG VON STURM- UND WEITEREN ELEMENTARSCHÄDEN • PARKDELLENBESEITIGUNG • UNFALLINSTANDSETZUNG • SPOT-REPAIR • SCHEIBENERNEUERUNG UND REPARATUR • FELGENAUFBEREITUNG • KOSTENLOSER LEIHWAGEN • HOL-/BRINGSERVICE DEUTSCHLANDWEIT • NOCH KEINE LEBENSBERATUNG Kamp-Lintfort + Essen + Dortmund + Hamburg + München + Kolbermoor (bei Rosenheim)
Fuhrparkmanagement Vermarktung
Vor- und Nachteile flottenrelevanter Vermarktungsarten Vermarktungsart
Pro
Contra
Bieterverfahren
- Direktansprache bekannter Händler
- Bieterkreis eingeschränkt - weitere Schritte aufwändig
Buy Back
- bei Neukauf Inzahlungnahme möglich
- lediglich ein Bieter - Restwert festgelegt
Kombination Physische und Online-Auktion
Mitarbeiterverkauf
- vor Ort Besichtigung der Fahrzeuge
- Standort-gebunden
- Preis steigerungsfähig
- Termin-gebunden
- Dienstleistungspakete der Anbieter
- nicht für einzelne Fahrzeuge gedacht
- internes Angebot
- Geldwerter Vorteil muss versteuert werden - Gewährleistungspflicht
Online-Auktion
- schneller Kaufabschluss - großes Bieterpotenzial
- Beurteilung des Fahrzeugs nur anhand der Fahrzeugbeschreibung bzw. des Gutachtens möglich
- Standort-unabhängig - Preis steigerungsfähig - Einzelfahrzeuge - Fahrzeugpakete - Kosten erfolgsabhängig - geschlossener Händlerbereich - weltweites 24/7-Angebot - Schnittstellen für Datentransfer Online-Inserat
Physische Auktion
- 24/7 verfügbar und einsehbar
- vorgegebener Preis
- Einzelfahrzeuge
- lange Laufzeit bis Kaufabschluss
- meist geschlossener Händlerbereich
- Gewährleistungspflicht bei Verkauf an privat
- vor Ort Besichtigung der Fahrzeuge
- Standort-gebunden
- Preis steigerungsfähig
- Termin-gebunden
- Dienstleistungspakete der Anbieter
Zunehmend etablieren sich im Markt externe Dienstleister
floriert, da alle Informationen im Internet jederzeit und von überall zur Verfügung stehen und es logistisch einfacher ist, von seinem Arbeitsplatz zu bieten, als vor Ort zu sein. OnlineAuktionen, bei denen das Gebot ebenso wie das Kaufinteresse einfach per Mausklick ausgedrückt wird, ergänzen mittlerweile auch bei vielen etablierten Auktionshäusern die klassischen Live-Auktionen. Der Vorteil bei Live-Auktionen liegt auf der Hand: Sowohl das Fahrzeug wie auch die Kaufinteressenten sind vor Ort und können es genauestens begutachten. Das ist insbesondere bei Kraftfahrzeugen mit hoher Laufleistung oder bei verunfallten Fahrzeugen wichtig. So bietet zum Beispiel der Gebrauchtwagen-Verkäufer Autobid mit seinen Netlive-Auktionen Interessenten vor Ort ebenso wie den zugeschalteten Online-Bietern gleichzeitig die Möglichkeit, auf einen Gebrauchten zu bieten. Das kann in einem der eigenen Auktionshäuser geschehen oder direkt beim Einlieferer-Kunden vor Ort. Weltweites Netzwerk Andere Remarketing-Dienstleister haben sich auf bestimmte Fahrzeugkategorien, wie zum Beispiel junge Gebrauchte der Oberklasse spezialisiert, andere greifen auf ein besonders großes, teils weltweites Käufernetzwerk für die Vermarktung zurück und wiederum andere bieten zusätzlich ein FullserviceProgramm von der Fahrzeugabholung über die Bewertung und Begutachtung, den kompletten Vertriebsprozess bis hin zur Administration und Dokumentenverwaltung. Thomas Andresen, Geschäftsführer der Autorola GmbH meint: „Die Nachfrage nach einer globalen Plattform, mit hoher Performance und Erreichbarkeit ist groß. Außerdem sollte sie flexibel und skalierbar sein und ausgelegt auf die gesamte Wertschöpfungskette in der Wiedervermarktung.“ Entschei-
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dend für den Erfolg sind die Geschwindigkeit der Vermarktung und die Umschlagshäufigkeit. Deshalb ist einer der größten Trends die Digitalisierung des gesamten Geschäfts. „Sowohl Käufe als auch Verkäufe werden künftig vollkommen selbstverständlich von mobilen Endgeräten aus erledigt“, erklärt Marc Berger, Vorstand der Auktion Markt AG, zu der Autobid gehört. Bei dem großen und vielfältigen Angebot an Remarketing-Dienstleistern sollte jeder Fahrzeugverkäufer vor der Wahl eines Spezialisten überprüfen, welche Leistungen am besten zu den eigenen Anforderungen passen: Ein großes, internationales Käuferpotenzial, zusätzliche Services wie Fahrzeugabholung, die Art der Verkaufsplattform oder eine Spezialisierung auf bestimmte Fahrzeugklassen können als Entscheidungskriterien für einen Dienstleister dienen. Die Revisionssicherheit aller Verkäufe sowie maximale Transparenz für alle Beteiligten bieten so gut wie alle Fahrzeugvermarkter im Flottenbereich. Auch das Inkassorisiko ist ein Standardservice vieler Dienstleister. Eine Gegenüberstellung der Vorund Nachteile der verschiedenen gängigen Vermarktungsarten für gebrauchte Firmenfahrzeuge finden Sie oben auf dieser Seite. •
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Vermarktung Fuhrparkmanagement
„Transparenz und Qualität“ Interview mit Michael Velte, Geschäftsführer der Autoexpo in Gießen, über professionelle Fahrzeugvermarktung.
INTERVIEW Leasingfahrzeuge werden bei den großen Leasinggesellschaften in der Regel zurückgegeben. Um die Vermarktung kümmern sich Finanzdienstleister wie ALD, Lease Plan oder Arval selbst. Die Deutsche Leasing hat vor kurzem einen zweistelligen Millionenbetrag investiert, um seinen Vermarkter für die Zukunft zu rüsten: Die Autoexpo Deutsche Automarkt GmbH soll laut Geschäftsführer Michael Velte bis spätestens 2017 rund 150.000 Fahrzeuge im Jahr vermarkten. Auch für Fuhrparkbetreiber, die nicht leasen oder finanzieren, könnte das eine attraktive Plattform sein, meint Velte, der kürzlich ergänzend zu seiner Position als Geschäftsführer der Deutschen Leasing Fleet die Leitung der Autoexpo übernommen hat. Sabine Brockmann hat mit ihm über Trends und Möglichkeiten gesprochen.
Fahrzeug kaufen. 40 Prozent sind Händler, die Fahrzeuge in größeren Stückzahlen abnehmen. Wir vermarkten in kleinen Stückzahlen auch Kfz über 7,5 Tonnen.
bfp: Warum waren die Investitionen notwendig? Velte: Die Autoexpo konnte gerade ihr 25-jähriges Jubiläum feiern und ist stark gewachsen. Über viele Jahre haben wir die Prozesse an die räumlichen Gegebenheiten angepasst. Mit dem Neubau auf der grünen Wiese haben wir nicht nur ein modernes Autohaus auf dem neusten Stand der Technik, sondern ein Gelände, das auf die Prozesse mit internen und externen Mitarbeitern sowie Dienstleistern ausgerichtet ist - inklusive Werkstatt, Tüv und Autoglas.
bfp: Sie verkaufen auch ins Ausland. Gibt es spezielle Zielländer? Velte: Wir verkaufen in etwa 20 Länder. Das ist im Nutzfahrzeugbereich auch mal Südafrika, meist aber an Retailkunden innerhalb Europas. Im Exportgeschäft haben wir besonderes Know-how, was wichtig ist, wenn Kunden beispielsweise aus der Tschechischen Republik anreisen. Wir bereiten alle notwendigen Unterlagen vor. Die Beschreibung im Internet ist auch hier wichtig: Wenn die Beschreibung nicht der Ware entspricht, sind Probleme programmiert. Der Käufer muss sich darauf verlassen können, dass es keine Diskrepanzen gibt. Alle unsere Fahrzeuge sind begutachtet.
bfp: Welchen besonderen Service bieten Sie Fuhrparkbetreibern, die kein Leasingkunde sind? Velte: Betreiber von Kauffuhrparks haben die Möglichkeit, unsere hochprofessionelle Infrastruktur zu nutzen. Wir haben den Zugang zu den Endkunden. Die Preise sind somit auf einem anderen Niveau.
bfp: Was sind die wichtigsten Trends in Bereich der Gebrauchtwagenvermarktung? Velte: Die wesentlichen Trends sind Transparenz und Qualität. Deswegen setzen wir auf Smart-Shopping. Wenn der Kunde mit seinem oder den von uns zur Verfügung gestellten TabletPC über die Ausstellung geht, kann er sich führen lassen und sich per QR-Code das Gutachten zu jedem Fahrzeug anzeigen lassen. Auch in der Gebrauchtwagenvermarktung hat es in den vergangenen Jahren eine enorme Professionalisierung gegeben und die Erweiterung der Vertriebskanäle über das Internet. Ein Käufer, der ein ganz bestimmtes Fahrzeug sucht, hat heute hohe Chance fündig zu werden – wenn er auch ein paar Kilometer Anreise auf sich nehmen muss. Das wäre vor zehn Jahren noch eine ganz andere Situation gewesen.
bfp: Wer sind typische Käufer und welche Fahrzeuge vermarkten Sie? Velte: Schwerpunkt sind Fahrzeuge der unteren Mittelklasse, Mittelklasse sowie gehobene Mittelklasse und meist deutsche Premiumfabrikate, rund 80 Prozent. Der Anteil an Retailkunden, also private Kunden oder Kleingewerbetreibende, beträgt etwa 60 Prozent, die ein einzelnes
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Michael Velte, Geschäftsführer Autoexpo Deutsche Automarkt GmbH.
bfp: Wie maximieren Sie den Verkaufswert? Velte: Die Kaufpreis-Maximierung beginnt schon bei der Konfiguration des Neuwagens. Farbe und Ausstattung sind beispielsweise wichtig. Ein Fahrzeug der gehobenen Mittelklasse ohne Metallic-Lackierung ist wesentlich schwerer zu vermarkten als eines mit. Ledersitze, Schiebedach, Navigationssystem, Sitzheizung sind ebenfalls zentrale Ausstattungsmerkmale für den Wiederverkauf. Der zweite wichtige Punkt ist die Selektion des Vermarktungskanals für den Weiterverkauf. Drittens die Fahrzeugbeschreibung: Qualität und Zustand des Fahrzeugs müssen detailliert beschrieben sein und zu 100 Prozent stimmen. Dazu kommt die Garantie für zwei Jahre und auf Wunsch ein sehr gutes Finanzierungsangebot.
bfp: Vielen Dank für das Gespräch!
„Wir haben Zugang zu den Endkunden“
Foto: DL
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Service Recht
Bedenkzeit OLG: Geschädigter muss sich nicht sofort entscheiden, ob er Reparatur möchte.
Recht Dr. Katja Löhr-Müller Rechtsanwältin
VON DR. KATJA LÖHR-MÜLLER
Das Prognoserisiko der Schadenkosten trägt der Unfallverursacher und nicht der Geschädigte
Kommt es mit einem Fahrzeug aus der Flotte eines Unternehmens zu einem Verkehrsunfall mit hohem Schaden, ist es üblich, zunächst ein Sachverständigengutachten einzuholen. Denn anders als eine Fachwerkstatt mit einem Kostenvoranschlag kann nur ein Sachverständiger berechnen, ob sich eine Reparatur tatsächlich lohnt oder ein wirtschaftlicher Totalschaden am Fahrzeug vorliegt. Letzterer ist gegeben, wenn die Reparaturkosten und eine mögliche, vom Gutachter festgestellte, Wertminderung nach der Kalkulation den Wiederbeschaffungswert des Fahrzeugs übersteigen. Der Wiederbeschaffungswert entspricht jenen Kosten, die das Unternehmen aufwenden müsste, um ein exakt gleichwertiges Fahrzeug auf dem Gebrauchtwagenmarkt zu erwerben. In der Rechtsprechung ist anerkannt, dass der Unfallverursacher, der Halter oder die einstandspflichtige Kfz-Haftpflichtversicherung für die Zeit vom Tag des Verkehrsunfalls bis zum Vorliegen des Gutachtens dem Geschädigten Nutzungsausfall zu zahlen hat. Das gilt zumindest dann, wenn das Fahrzeug durch den Unfall nicht mehr verkehrssicher ist und deshalb auch nicht gefahren werden darf. Diesen Zeitraum sowie die tatsächliche Reparaturdauer kann der Geschädigte im Rahmen des Nutzungsausfalls geltend machen. In Ruhe überlegen
Foto: digitalvision, Illu: Tom Kaldewey
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Strittig war bisher, ob über diesen Zeitraum hinaus ebenfalls Nutzungsausfall zu zahlen ist, weil sich der Geschädigte in Ruhe überlegen möchte, wie er weiter vorgeht. Diese Frage hat das Oberlandesgericht Celle in einer aktuellen Entscheidung nun zu Gunsten des Geschädigten geklärt. So hatte sich im
zu Grunde liegenden Fall der Anspruchssteller nach Übersendung des Gutachtens nicht sofort für eine Reparatur oder eine Ersatzbeschaffung entscheiden können. Insbesondere dann, wenn zwischen Reparaturkosten und Wiederbeschaffungswert nur wenige hundert Euro liegen, kann es durchaus sinnvoll sein, das Fahrzeug reparieren zu lassen. Liegen die Reparaturkosten brutto nebst einer möglicherweise vom Sachverständigen festgestellten Wertminderung zwar über dem Wiederbeschaffungswert eines gleichwertigen Fahrzeugs, ist der Geschädigte dennoch berechtigt, das Fahrzeug reparieren zu lassen, wenn eine Grenze von 130 Prozent nicht überschritten wird. Stellt sich bei der Reparatur später doch noch heraus, dass die Kosten höher liegen, spielt das keine Rolle. Denn das Prognoserisiko der Schadenkosten trägt der Unfallverursacher und nicht der Geschädigte. Der Senat am Oberlandesgericht Celle hat in seinem Urteil festgestellt, dass die Überlegungszeit bis zu drei Tagen dauern darf. In dieser Zeit ist es nach Ansicht der Richter möglich, eine wirtschaftliche Entscheidung darüber zu treffen, ob sich eine Reparatur noch lohnt oder eine Abrechnung auf Totalschadenbasis die bessere Alternative darstellt. Gerade bei hochwertigen Fahrzeugen kann ein solcher zusätzlicher Nutzungsausfall schnell 300 Euro mehr ausmachen (OLG Celle, Urt. vom 13. Februar 2014, Az. 5 U 159/13).
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Steuer Service
Endspiel verloren Der BFH korrigiert die Rechtsprechung zur Falschbetankung – mit vielleicht weit reichenden Folgen.
Detlef G.A. Juhrich Steuerberater
VON DETLEF G.A. JUHRICH Mit Urteil vom 24. April 2013 (Az.: 9 K 218/12) hatte das Niedersächsische Finanzgericht die infolge einer Falschbetankung angefallenen Reparaturkosten als Unfallkosten angesehen und neben der Entfernungspauschale zum Steuerabzug zugelassen (siehe Ausgabe 11/2013). Diese aus der Sicht des klagenden Berufspendlers sehr erfreuliche Auslegung des Unfallkostenbegriffs war jedoch nur ein kleiner Etappensieg, denn die Finanzverwaltung hatte Revision eingelegt. Das Endspiel vor dem Bundesfinanzhof endete für den Kläger dann jedoch mit einer deutlichen Niederlage. Mit Urteil vom 20. März 2014 (Az.: VI R 29/13) wurde die nutzerfreundliche Vorentscheidung des Niedersächsischen Finanzgerichts aufgehoben und die Klage des Fahrzeugnutzers abgewiesen. Bekanntermaßen sind mit der Entfernungspauschale für Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsstätte grundsätzlich alle damit im Zusammenhang stehenden Fahrzeugkosten abgegolten. Als einzige Ausnahme lässt der Gesetzgeber zusätzlich noch Unfallkosten zum Abzug zu, sofern der Unfall sich auf einer Fahrt zwischen Wohnung und Tätigkeitsstätte oder auf hierbei angefallenen Umwegfahrten zum Betanken oder Abholen ereignet hat. Im Rahmen ihrer Entscheidungsfindung untersuchten die Bundesfinanzrichter vorrangig Umfang und Reichweite der Abgeltungswirkung der Entfernungspauschale. Schließt diese nämlich Reparaturaufwand jeder Art mit ein, erübrigt sich die weitere Prüfung, ob das Ungeschick einer Falschbetankung einem Verkehrsunfall gleich zu stellen ist. Im Widerspruch zur Gesetzeslage Es wurde vom erkennenden Senat darauf verwiesen, dass durch das Gesetz zur Einführung der Entfernungspauschale insbesondere aus Gründen der Verwaltungsvereinfachung ganz speziell die Abgeltungswirkung derselben betont wurde. Und dazu verwiesen die Finanzjuristen auf die ursprüngliche Neu-
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fassung des Textes in der Bundestagsdrucksache 14/4435, Seite 9: „Mit der Entfernungspauschale sind sämtliche Aufwendungen abgegolten…; dies gilt auch für Aufwendungen in Folge eines Verkehrsunfalls.“ Auch wenn, so die weitere Argumentationskette, der zweite Halbsatz aus dem Entwurf nicht in die endgültige Gesetzesfassung übernommen wurde, sei dies kein Indiz für eine weitergehende Auslegung, da den verbliebenen Textbausteinen „Abgeltung“ und „sämtliche Aufwendungen“ eine derart herausragende Bedeutung zukomme, dass die Abgeltungswirkung der Entfernungspauschale dadurch derart umfassend sei, dass sie keinen Platz mehr für die Berücksichtigung anderer Kfz-Kosten lasse. Auf den ersten Blick könnte man salopp sagen „Pech gehabt“ und empfehlen, anhängige Rechtsbehelfe nicht weiter zu verfolgen und zurück zu nehmen. Beim zweiten Hinsehen stellt man jedoch fest, dass dieses Urteil wesentlich größere Kreise zieht. Es geht nicht nur darum, ob das dem Kläger unterlaufene Malheur einem Unfall gleichkommt. Der BFH sieht bei Fahrten zwischen Wohnung und Tätigkeitsstelle hiernach generell keinerlei Raum für über die Entfernungspauschale hinausgehenden Kfz-Kostenabzug. Damit steht das Urteil im Widerspruch zur aktuellen Gesetzeslage, die die Berücksichtigung von entsprechenden Unfallschäden ausdrücklich zulässt und bringt insbesondere die Finanzverwaltung in eine Zwickmühle. Der Gesetzgeber ist gefordert, hier rasch für Klarheit und Rechtssicherheit zu sorgen.
Der BFH sieht hiernach generell keinerlei Raum für über die Entfernungspauschale hinausgehenden Kfz-Kostenabzug
Foto: digitalvision, Illu: Tom Kaldewey
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Service Urteile
Aktuelle Urteile Dashcams unzulässig Das Verwaltungsgericht Ansbach hat den Einsatz von Windschutzscheiben-Kameras in Autos, sogenannten Dashcams, nun unter bestimmten Bedingungen für unzulässig erklärt. Trotzdem bleibt die Gesetzeslage in Deutschland weiter unklar. Der Einsatz der kleinen Videokameras ist auch nach dem Urteil hierzulande nicht grundsätzlich verboten. Anders als etwa in Belgien, Luxemburg, Österreich und Portugal. Vom Auto aus filmen darf man in Deutschland auch weiterhin, allerdings nur für persönliche Zwecke. Nicht gemacht werden dürfen Aufnahmen hingegen in der Absicht, sie später im Internet, etwa in sozialen Netzwerken, hochzuladen. Auch der permanente Einsatz einer Dashcam zum Zweck, die Aufnahmen im Falle einer Verwicklung in verkehrsrechtliche Streitigkeiten an die Polizei weiterzugeben, ist nicht zulässig. Der Kläger verlasse mit dem Zweck der Aufnahmen den persönlichen oder familiären Bereich, womit das Bundesdatenschutzgesetz Anwendung finde, so das
STAURAUMWUNDER mtl. ab
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Urteile Service
Gericht. Er verarbeite mit den Videoaufnahmen auch personenbezogene Daten, da es möglich sei, die gefilmten Personen zu identifizieren. Derartige heimlich gemachte Aufnahmen lässt das Gesetzt grundsätzlich nicht zu, da sie einen erheblichen Eingriff in das Persönlichkeitsrecht und das Recht auf informationelle Selbstbestimmung darstellen. Trotzdem könnten auch widerrechtlich gemachte Videoaufnahmen künftig bei einem Unfallprozess weiterhin als Beweismittel zugelassen werden – hierbei entscheiden die Gerichte von Fall zu Fall. Zudem kann die Polizei die Kamera bei einem Unfall beschlagnahmen und das gefilmte Material auch gegen den Willen den Filmenden verwenden.
Parkverbot für Verbrenner An einer Ladestation für Elektroautos dürfen nur diese Autos parken. Voraussetzung ist, dass es dort ein Zusatzschild „Elektrofahrzeuge während des Ladevorgangs“ gibt. Das Parkverbot gilt sogar dann, wenn es ohne Rechtsgrundlage angeordnet wurde, wie das Oberlandesgericht Hamm vom 27. Mai 2014 urteilte. Ein Autofahrer parkte im Januar 2013 seinen VW Golf mit Verbrennungsmotor auf einem Abstellplatz, an dem kurz zuvor eine Elektroladestation installiert worden war. Zusätzlich war der Platz mit dem Parkplatzschild und dem Zusatzschild mit der Aufschrift „Elektrofahrzeuge während des Ladevorgangs“ versehen worden. Die wegen Parkverstoßes verhängte Geldbuße von zehn Euro zahlte der Mann nicht. Er war der Ansicht, die Beschilderung des Abstellplatzes, die das Parken für Fahrzeuge ohne Elektromotor einschränkte, sei ohne Rechtsgrundlage aufgestellt worden. Das sah das Oberlandesgericht anders und verurteilte den Mann zu einer
Geldbuße von zehn Euro. Zwar gebe es keine Rechtsgrundlage für die angebrachte Beschilderung oder die Einrichtung sogenannter Elektroladeplätze. Diese Frage könne im vorliegenden Fall aber offen bleiben. Der Betroffene hätte die angebrachte Beschilderung auch dann beachten müssen, wenn es für sie keine Rechtsgrundlage gebe. Aus der Beschilderung ergebe sich ein Parkverbot für Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor, weil das Parken nur Elektrofahrzeugen während des Ladens gestattet sei. Die Beschilderung sei ein Verwaltungsakt in Form einer Allgemeinverfügung. Sie sei nur dann nichtig und nicht zu beachten, wenn sie an einem besonders schwerwiegenden und offenkundigen Fehler leide, was vorliegend nicht der Fall sei. Einem Verwaltungsakt könne die gesetzliche Grundlage fehlen, ohne dass er offenkundig fehlerhaft und deswegen nichtig sei. Verkehrsschilder seien in der Regel wirksam, wenn die zuständige Behörde sie aufgestellt habe. Es entstünde ein Chaos, wenn jede Privatperson Verkehrsschilder für anfechtbar halten könnte. (OLG Hamm vom 27.5.2014, Az: 5 RBs 13/14) SP-X
Vorsätzliche Tempoüberschreitung Das Oberlandesgericht Celle geht bei einer erheblichen Geschwindigkeitsübertretung ab einer Überschreitung von rund 40 Prozent der zulässigen Höchstgeschwindigkeit und ordnungsgemäß aufgestellten Vorschriftszeichen in der Regel von einer vorsätzlichen Begehungsweise aus. Bei niedrigeren Überschreitungen müssen vom Gericht weitere Indizien herangezogen werden, wie etwa das Vorliegen von mehreren Geschwindigkeitsüberschreitungen in engem zeitlichen und räumlichen Zusammenhang. (OLG Celle vom 28.10.2013, Az. 322 SsRs 280/13) rp
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DER NEUE DUCATO Im neuen Ducato finden Sie nicht nur einen zuverlässigen Partner, sondern auch moderne Technologie und eine großzügige Serienausstattung. Der Großraumkastenwagen 35 MultiJet 96 kW (130 PS) präsentiert sich für den spontanen, aber sicheren Einsatz mit praktischer Schiebetür auf der Beifahrerseite, elektrischen Fensterhebern und Zentralverriegelung mit Funkfernbedienung. Überzeugen Sie sich von diesem Multitalent und weiteren in diesem Angebot enthaltenen Highlights: • Manuelle Klimaanlage • Stahltrennwand • Beifahrerdoppelsitz
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Service Wartung, Impressum
Service & Reifen Wartungskosten Luxusklasse.
VON UTE KERNBACH
Wartungskosten Luxusklasse (bei einer Haltedauer von 36 Monaten und einer Laufleistung von 120.000 Kilometern) Kosten über kompletten Zeitraum inkl. Arbeitsaufwand ohne MwSt. in Euro Marke
Modell/Version
kW/PS
Verschleiß
Wartung
Reifen
Gesamtkosten
BMW
640i Gran Coupe
235/320
3.103
1.575
3.577
8.256
BMW
640d Gran Coupe
230/313
3.245
1.464
3.577
8.286
Jaguar
XJ 3,0 V6 Diesel S Luxury
202/275
4.173
1.202
4.508
9.883
Jaguar
XJ 3,0 V6 Komp. Premium Luxury
250/340
4.235
1.300
4.490
10.025
Lexus
LS 460 AWD
272/370
3.231
3.168
4.092
10.491
BMW
730d
190/258
4.960
1.698
4.129
10.787
Audi
A8 3,0 TFSI quattro tiptronic
228/310
6.508
2.213
3.964
12.659
Mercedes
S 350 BlueTEC 7G-Tronic
190/258
7.596
1.534
4.004
13.134
VW
Phaeton 3,6 V6 4Motion Automatik
206/280
6.895
2.842
3.450
13.187
BMW
740i
235/320
6.495
1.753
4.944
13.192
Lexus
LS 600h
290/394
6.097
2.452
4.685
13.234
Audi
A8 3,0 TDI clean diesel quattro tiptronic
190/258
6.585
2.823
3.964
13.372
BMW
Active Hybrid 7
235/320
6.463
2.035
4.931
13.429
Audi
A8 2,0 TFSI Hybrid tiptronic
155/211
6.607
2.645
4.243
13.495
Mercedes
S 500 7G-Tronic
335/455
7.712
1.509
4.860
14.081
Mercedes
S 400 Hybrid 7G-Tronic
225/306
7.455
2.892
4.004
14.351
Quelle: TecRMI
Die Flaggschiffe der Automobilwelt sind auch in Sachen Folgekosten keine Kostverächter. Tec-RMI hat die Wartungskosten für ausgewählte Fahrzeuge der Luxusklasse näher ins Visier genommen. Bei einer Haltedauer von 36 Monaten und einer Gesamtlaufleistung von 120.000 Kilometern wartet das Gros der Luxusliner mit einem Gesamtfolgekostenaufwand zwischen 10.000 und 13.500 Euro auf. Lediglich drei Fahrzeuge aus dem automobilen Oberhaus glänzen mit Folgekosten von weniger als 9.000 Euro nach diesem Zeitraum. Die Spitze der Wartungs-Geizhälse mit einem Kostenaufwand von nicht ganz 8.300 Euro beanspruchen die BMW-Gran-Coupé-Modelle 640i und 640d (siehe auch Tabelle), gefolgt vom Jaguar XJ mit 275-PS-Dieselmotorisierung, dessen Wartungskosten mit 9.883 Euro rund 1.600 Euro höher liegen. Die Benzinvariante des Briten, der XJ 3,0 V6 Kompressor mit 340 PS, kann sich auf Platz vier mit Folgekosten in Höhe von rund 10.000 Euro platzieren, gefolgt vom Lexus LS 460 und dem BMW 730d, die rund 450 Euro beziehungsweise 750 Euro teurer sind und damit aber noch unter der 12.000-Euro-Grenze liegen. Für den 310 PS starken Ingolstädter A8 3,0 TFSI quattro Tiptronic werden bereits rund 12.660 Euro aufgerufen, und für den Mercedes S 350 Bluetec etwa 13.150 Euro. Schlusslichter mit einem Gesamtkostenaufwand von mehr als 14.000 Euro sind die Mercedes-Modelle S 500 und S 400 Hybrid.
Impressum bfp ist das unabhängige Fachmagazin für Fuhrparkbetreiber. bfp unterstützt Fahrzeugflottenbetreiber mit Informationen über Pkw/Transporter, Fuhrparkmanagement, Leasing, Versicherung, mobile Kommunikation und Telematik. ............................................................................................. 37. Jahrgang 2014 Herausgeber & Verlag: Schlütersche Verlagsgesellschaft mbH & Co. KG Postanschrift: 30130 Hannover Hans-Böckler-Allee 7, 30173 Hannover Telefon 0511 8550-0, Telefax 0511 8550-2600 www.schluetersche.de
Redaktion: Schlütersche Verlagsgesellschaft mbH & Co. KG Rheinallee 193, 55120 Mainz Hans-Joachim Mag (Chefredakteur) Telefon 06131 62776-11,
[email protected] Frank Jung, Telefon 06131 62776-12,
[email protected] Clemens Velten, 06131 62776-23,
[email protected] Telefax 06131 62776-20 www.fuhrpark.de,
[email protected] Ständige redaktionelle Mitarbeiter: Sabine Brockmann (sb), Sabine Neumann (sn), Ute Kernbach (uk), Detlef G.A. Juhrich, Dr. Katja Löhr-Müller
Kfz- und Mobilitätsmedien
Events: Sabine Janssen Telefon 06131 62776-13,
[email protected] Hubert Laininger Telefon 06131 62776-14,
[email protected] Petra Frank Telefon 06131 62776-15,
[email protected]
Leitung: Eckhard Schulte Telefon 0511 8550-2610,
[email protected]
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[email protected]
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040
Anzeigenverkauf: Gitta Lemke Telefon 0511 8550-2648,
[email protected] Christian Welc Telefon 0511 8550-2643,
[email protected] Derzeit gültige Preisliste: Nr. 33 vom 1. 1. 2014 Druckunterlagen:
[email protected] Telefon 0511 8550-2625, Telefax 0511 8550-2401 Producing: Tom Kaldewey Vertrieb/Abonnement-Service: Nadine Jerke Telefon 0511 8550-2636, Telefax 0511 8550-2405
[email protected] Erscheinungsweise: 10 x jährlich Bezugspreise: Inland: jährlich € 30,– inkl. Versandgebühren, inkl. MwSt. Ausland: jährlich € 30,– zuzüglich € 21,– Versandgebühren Einzelheft € 4,– inkl. MwSt. zuzüglich Versandgebühren (EU-Steuerregelung wird berücksichtigt) Die Mindestbezugszeit beträgt ein Jahr. Danach gilt eine Kündigungsfrist von acht Wochen zum Halbjahresende.
Bankverbindung: Sparkasse Hannover (BLZ 250 501 80), Kto. 1 019 900, IBAN DE41 2505 0180 0001 0199 00, BIC SPKHDE2H Gerichtsstand und Erfüllungsort: Hannover Nachdruck nur mit Genehmigung des Verlages unter ausführlicher Quellenangabe gestattet. Gezeichnete Artikel decken sich nicht unbedingt mit der Meinung der Redaktion. Für unverlangt eingesandte Manuskripte haftet der Verlag nicht. Angeschlossen der Informationsgemeinschaft zur Feststellung der Verbreitung von Werbeträgern (IVW). Diese Ausgabe enthält Beilagen der Peugeot Deutschland GmbH und Seat Deutschland GmbH. Wir bitten unsere Leser um freundliche Beachtung. ............................................................................................. Die Titel der KFZ- und Mobilitätsmedien im Überblick: W amz – auto motor zubehör W www.amz.de W bfp fuhrpark + management W www.fuhrpark.de W NKW PARTNER W www.nkwpartner.de ............................................................................................. Druck: Printmedienpartner GmbH Böcklerstraße 13, 31789 Hameln/Wangelist
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Sprit Service
Verbrauchswerte Im Rückblick bestens gefahren.
Kompakte Kombis: Sparfuchs 308 SW. VON UTE KERNBACH Die Nachfrage nach Fahrzeugen aus der Kompaktklasse ist groß. Rund ein Viertel aller Neuzulassungen gehen auf das Konto der so genannten Golf-Klasse. Die Experten von Jato Dynamics haben einen Blick auf die ökonomischen und wirtschaftlichen Daten der Kombis, die bei den Fuhrparkmanagern besonders beliebt sind, geworfen. Mit einem Normverbrauch von 3,2 Litern Diesel pro 100 Kilometer können sich der neue Peugeot 308 SW mit 1,6-Liter-Motor und der Škoda Octavia Combi mit 110-PS-Motor ganz oben in der Sparfuchs-Hitliste einreihen. Dicht dahinter rangieren der VW Golf Variant, der Seat Leon ST und der Ford Focus mit Durchschnittswerten von 3,3 bis 3,4 Litern. Bei den Benzinern hat – wie bei den Selbstzündern -- der 308 Kombi mit einem Normverbrauch von 4,7 Litern die Nase knapp vor dem Ford Focus und dem Seat Leon, die beide 0,2 Liter mehr im Schnitt konsumieren. Ebenso unter die Top-Five der Benzin-Sparfüchse können sich die Kombi-Versionen VW Golf, Dacia Logan und Škoda Octavia einreihen.
Oft erfahren Fuhrparkmanager erst am Ende ihres Leasingvertrags, ob sie dem richtigen Partner vertrauten. Besonders dann, wenn sich nutzungsbedingte Steinschläge plötzlich zu teuren Lackschäden verwandeln. Mit den Qualitätssiegeln „Die Faire Fahrzeugrücknahme VMF“ und „Die Faire Fahrzeugbewertung VMF“ sind Sie auf der sicheren Seite. Denn Sie kennen schon vor Vertragsbeginn die günstigen Bedingungen, zu denen Ihre Fahrzeu-
Die sparsamste Komis der Kompaktklasse Marke
Modell
Türen
Hubraum Literl
kW
PS
ge am Ende zurückgenommen und bewertet werden. Fair,
Kraftstoffart
Preis (von - bis) in €
Normverbrauch (l/100km)
wirtschaftlich und transparent.
Die Faire Fahrzeugbewertung VMF
Diesel Peugeot
308 SW
5
1,6
88
120
Diesel 24.400 - 26.741
3,2
Škoda
Octavia Combi
5
1,6
81
110
Diesel
3,2
24.350
VW
Golf Variant
5
1,6
81
110
Diesel 23.900 - 25.675
3,3
Seat
Leon ST
5
1,6
81
110
Diesel 23.410 - 24.840
3,3
Ford
Focus Turnier
5
1,6
77
105
Diesel 23.815 - 26.120
3,4
Benzin Peugeot
308 SW
5
1,2
96
130
Super 20.450 - 22.450
4,7
Ford
Focus Turnier
5
1,0
74
100
Super 18.350 - 22.670
4,9
Seat
VW
Dacia Škoda
Leon ST
5
1,2
77
105
Super 19.370 - 22.670
4,9
Golf Variant
5
1,2
63
85
Super 19.075 - 21.175
5,0
Golf Variant
5
1,2
77
105
Super 20.575 - 25.900
5,0
Golf Variant
5
1,4
103
140
Super 26.675 - 28.450
5,0
Logan MCV
5
0,9
66
90
Super 11.090 - 12.290
5,0
Octavia Combi
5
1,2
77
105
Super 22.850 - 24.850
5,0
Octavia Combi
5
1,4
103
140
Super 24.850 - 26.850
5,0
Quelle: Jato Dynamics
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www.vmf-fuhrparkmanagement.de
Veranstaltungen KONGRESS
Gelebte Praxis
Am 23. Oktober findet der KONGRESS für Fuhrparkmanager von bfp in Frankfurt am Main statt.
VON FRANK JUNG
Hier berichten echte Fuhrparkmanager von ihren Erfahrungen
Interessante Vorträge, die im Idealfall eine Menge Geld einsparen helfen, sowie der Austausch untereinander stehen im Fokus des bfp-Kongress´.
„Aus der Praxis – für die Praxis“ - dieses Motto ist alles andere als nur eine knackige Phrase, vielmehr schöpft es seine Berechtigung daraus, dass hier fast ausnahmslos erfahrene Fuhrparkmanager das Wort ergreifen dürfen. In diesem Jahr findet der 11. bfp Fuhrpark-Kongress am 23. Oktober 2014 wieder im Dorint Hotel am Main Taunus Zentrum in Frankfurt/Sulzbach statt. Hier berichten echte Fuhrparkmanager von ihren Erfahrungen. Und das schlägt sich auch in den Themen der Vorträge nieder, die ganz sicher eine Reihe wichtiger Informationen für alle Fuhrparkverantwortlichen bringen werden. So klingt zum Beispiel der Vortrag von Marco Stüber „Fuhrparkleiter fordern beste Dienstleistungen“ mehr als spannend, in welchem der Zertifizierte Fuhrparkmanager einmal aufzeigt, welche Stellschrauben sich in der Beziehung zwischen Fuhrpark und Anbieterseite drehen lassen. Den Anfang in de Vortragsreihe macht Helmut Pätz, der Cheftrainer der bfp fuhrpark + management Akademie. Sein Thema „Fuhrparkmanagement von A bis Z“ gibt einen Überblick über die wichtigsten Aufgabenbereiche in diesem anspruchsvollen Tätigkeitsfeld. Dabei wird der erfahrene Branchenkenner die Bereiche Unfallverhütungsvorschriften, Car policy, Leasing und Kauf, sowie Fahrzeugverkauf behandeln. Riesiges Einsparpotenzial Ganz auf eigener Erfahrung werden die Ausführungen von Stefan Stacke basieren: Das Thema des Zertifizierten Fuhrparkmanagers lautet „Effektive Möglichkeiten zur Senkung der Schadensquote“. Denn Stacke ist es gelungen, in seinem eigenen 250 Fahrzeuge umfassenden Fuhrpark die Schadensquote von 119 auf 49 Prozent zu senken. Wer hier die Ohren spitzt, der hat die Teilnahmege-
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bühr für den Kongress um das X-fache wieder raus! Thomas Schmidt wird sich nach einer Kaffeepause mit dem „Dienstwagen als Motivationsinstrument“ beschäftigen. Auch hier ist die Praxis Trumpf, das Beispiel der Firma Google wird es zeigen. Einer außergewöhnlichen Thematik widmet sich Armin Platen, Fuhrparkmanager bei der Firma Wolf Wein Import: Er wird praktische Betrachtungen und Beispiele zur Bedeutung von „Psychologie im Fuhrpark“ geben, auf die man sicher gespannt sein darf. Kein Kongress ohne das Thema Kosten: Oliver Piepenbrink, bfp-Zertifizierter Fuhrparkmanager bei der Gegenbauer Holding, zeigt „Kostensenkungspotenziale im Fuhrpark“ auf. Dies geschieht an realen Beispielen und den damit verbundenen Einsparungen. Mit den Kosten geht es auch nach der Mittagspause weiter, wenn Thomas Anding, ebenfalls bfp-Absolvent und Fuhrparkverantwortlicher bei Coca-Cola, die bei der Leasingrückgabe schlummernden Potenziale weckt. Vor dem erwähnten Vortrag von Marco Stüber folgt Michael Schulz von den Wuppertaler Stadtwerken mit „UVV im Fuhrpark“. Auch Schulz hat die bfp-Akademie besucht. Den Schlusspunkt auf ein fesselndes Programm setzt unsere Expertin Dr. Katja Löhr-Müller mit „Rechtliche Fallstricke im Fuhrpark“. Haben Sie mitgezählt? Sechs Fuhrparkmanager halten als Referenten Vorträge, die auf ihren eigenen teils langjährigen Erfahrungen fußen. Viel mehr „aus der Praxis“ geht kaum. Begleitend zum Kongress bieten wir in diesem Jahr getrennt voneinander buchbare Kurzseminare am 22. und 24. Oktober 2014 mit folgenden Themen an: „Car Policy und Dienstwagenüberlassungsvertrag“, „Ausschreibung und Outsourcing“, „Ladungssicherung und UVV im Fuhrpark“, „Versicherungs- und Schadensmanagement“ sowie das Aufbauseminar „Fuhrparkrecht“. Weitere Infos unter www.fuhrpark. de, der Service-Heißleitung 06131 62 77 616 oder auf den folgenden Seiten.
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KONGRESS Veranstaltungen
DB Rent GmbH Mainzer Landstraße 169 60327 Frankfurt am Main Tel.: (0 69) 265 30389 Fax: (0 69) 265 56402 E-Mail:
[email protected] Internet: www.dbrent.de
Clever vernetzt. Intelligente Mobilitätskonzepte von DB Rent. Mit vernetzten und umweltfreundlichen Fuhrparkkonzepten bietet DB Rent GmbH als Tochtergesellschaft der Deutschen Bahn AG individuelle Mobilität und innovative Vernetzungsstrategien von Verkehrssystemen an. Die Verknüpfung von Schiene und Straße rundet das Angebot des Konzerns ab. Mobilitätskonzepte: W Fuhrparklösungen und Flottenmanagement W Flinkster – Mein Carsharing, Miete, Corporate Carsharing W Chauffeurservice W Call a Bike W Mobilitätsberatung
Jaguar Land Rover Deutschland GmbH Am Kronberger Hang 2a 65824 Schwalbach am Taunus Telefon: +49 (0) 6196-999 5 209 Telefax: +49 (0) 6196-999 5 468 E-Mail:
[email protected] Internet: www.jaguar-firmenkunden.de www.landrover-firmenkunden.de
bfp 09 2014
Seit über 10 Jahren gehört DB Rent zu den größten Fuhrparkdienstleistern europaweit und bietet ein hohes Maß an Know-How. DB Rent erarbeitet für jeden Kunden ein individuelles Mobilitätskonzept. Die Basis dafür sind vielfältige Mobilitätsprodukte wie Anschlussmobilitätslösungen Flinkster – Mein Carsharing und Call a Bike, Corporate Carsharing oder Fuhrparklösungen und Flottenmanagement in Unternehmen. Kunden können sich von unserem Chauffeurservice der Deutschen Bahn in gut ausgestatteten Limousinen zum Termin, Bahnhof oder Flughafen bringen lassen. In Sachen Ökologie und Nachhaltigkeit ist DB Rent Umweltvorreiter. Elektrofahrzeuge, Pedelecs oder unsere Radangebote sind fester Bestandteil unserer Mobilitätsprodukte.
Jaguar & Land Rover: Ihre automobile Visitenkarte
Ihre Vorteile auf einen Blick
Um höchsten Ansprüchen zu genügen, bedarf es erstklassiger Leistungen – in allen Bereichen. Erwartungen, die an Ihr Unternehmen gestellt werden, sollten Sie als Fuhrparkverantwortliche(r) auch an andere stellen können. Beispielsweise bei der Wahl der richtigen Dienstwagen. Die Jaguar Land Rover Deutschland GmbH zeichnet sich für den Vertrieb von Premium-Automobilen in Deutschland verantwortlich. Zur Verwirklichung unserer ambitionierten Wachstumsziele messen wir dem Thema Flottenmobilität dabei eine besondere Bedeutung bei. Hiervon zeugt unter anderem unser Konzept der bundesweiten Schwerpunkthändler für Gewerbekunden (Fleet Business Center), oder aber auch unser attraktives Full Service Leasing. Darüber hinaus bieten Jaguar und Land Rover eine Produktpalette, die im Hinblick auf Wirtschaftlichkeit, Zuverlässigkeit und Qualität überzeugt – und durch einzigartiges Design, exklusiven Komfort und unverwechselbare Performance begeistert. Als Sponsor des diesjährigen bfp Kongresses freuen wir uns, Sie persönlich begrüßen zu dürfen. Sie haben vor Ort die Möglichkeit sich über unsere attraktive Modellpalette und unser Leistungsangebot zu informieren. Darüber hinaus erwartet Sie ein informativer Gastbeitrag zum Thema „Dienstwagen als Motivationsinstrument“.
Produktpalette: W Repräsentative Automobile auf dem neuesten Stand der Technik W Ausgezeichnetes Preis-Leistungs-Verhältnis – in der Anschaffung und im laufenden Betrieb W Maßgeschneiderte Businesspakete und Sonderkonditionen Service W Full-Service-Leasing W Händler-Lieferabkommen auf Wunsch W Bundesweite Schwerpunkthändler für Gewerbekunden (Fleet Business Center) W Individuelle Betreuung und feste Ansprechpartner W Priorität für Flottenkunden im Bereich Service W Hol- und Bringservice W 24-Stunden-Hotline W Servicearbeiten auf Rechnung (bargeldlos) Garantie W 3 Jahre europaweite Mobilitätsgarantie W 3 Jahre Garantie auf alle Fahrzeugteile mit Anschlussgarantien (Land Rover: 3 Jahre oder bis 100.000 Kilometer)
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11. bfp Fuhrpark-KONGRESS 2014
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11. bfp Fuhrpark-KONGRESS Aus der Praxis – für die Praxis
am 23. Oktober 2014
DIE THEMEN: W Fuhrparkmanagement von A-Z W UVV im Fuhrpark W Einsparpotential Leasingrückläufer W Dienstwagen als Motivationsinstrument W Kostensenkungen mit realen Einsparungen W Senkung der Schadensquote W Psychologie im Fuhrpark W Fuhrparkleiter fordern beste Dienstleistungen W Rechtliche Fallstricke im Fuhrpark
PROFITIEREN SIE VON DEN ERFAHRUNGEN ANDERER FUHRPARKMANAGER!
PLUS GETRENNT BUCHBARE KURZSEMINARE AM 22. UND 24. OKTOBER
ALLEIN 6 ZERTIFIZIERTE FUHRPARKMANAGER ALS REFERENTEN MIT PRAXIS-VORTRÄGEN
W W W W W
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www.fuhrpark.de/kongress
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Car Policy und Dienstwagenüberlassungsvertrag Ausschreibung und Outsourcing UVV und Ladungssicherung im Fuhrpark Versicherungs- und Schadensmanagement Fuhrparkrecht (Aufbauseminar)
Der Kongress wird freundlicherweise unterstützt von:
11. bfp Fuhrpark-KONGRESS 2014
DAS VORTRAGSPROGRAMM
9:00 Uhr
Begrüßungs-Kaffee
9:30 Uhr
Begrüßung
AM 23. OKTOBER
Hans-Joachim Mag, Chefredakteur bfp fuhrpark+management F U H R PA R K MANAGER PRAXIS VORTRAG
9:35 Uhr Fuhrparkmanagement von A - Z Die wichtigsten Aufgabenbereiche für Fuhrparkmanager im Überblick: Unfallverhütungsvorschriften | Car Policy | Leasen oder kaufen | Fahrzeuge verkaufen oder verkaufen lassen | Selbermachen oder Services einkaufen | Versicherungskonzepte | Schadensmanagement | Reporting oder Blindflug der Kosten | Fuhrparkkostenrechnung
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 13:30 Uhr
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Mobilitätsdienstleistungen der Zukunft – innovative Ansätze für das Dienstwagen management Mobility on demand | Neue Trends im Mobilitätsmarkt | Alternative Konzepte zum Dienstwagen
Helmut Pätz, Trainer und Fuhrparkmanagement-Coach, Cheftrainer bfp-AKADEMIE F U H R PA R K MANAGER PRAXIS VORTRAG
10:15 Uhr
Effektive Möglichkeiten zur Senkung der Schadensquote Ein Erfahrungsbericht über Kostensenkung im Fuhrpark | Die Hebel zur Verbesserung der Schadenquote und zur Kostensenkung | Bericht darüber, mit welchen Maßnahmen bei einem 250 Pkw-Fuhrpark die Schadenquote von 119% auf 49% gesenkt werden konnte.
Sylvia Lier, Geschäftsführerin Vertrieb, DB Rent GmbH F U H R PA R K MANAGER PRAXIS VORTRAG
F U H R PA R K MANAGER PRAXIS VORTRAG
F U H R PA R K MANAGER PRAXIS VORTRAG
Dialog mit den Referenten
10:45 Uhr
Kaffeepause
13:55 Uhr
Kostenreduzierung und Einsparpotentiale bei Leasingrückgaben Optimierungsmöglichkeiten und Kostensenkungspotentiale bei gewerblich genutzten Fahrzeugen | Faktoren, die die RückgabeKosten beeinflussen: Der Nutzer, die Dienstwagenregelung und der Leasinggeber | Schlussfolgerungen und Empfehlungen für eine optimale Rückgabe der Fahrzeuge an den Leasinggeber Thomas Anding, Zert. Fuhrparkmanager (bfp-AKADEMIE), Coca-Cola Erfrischungsgetränke AG
Stefan Stacke, Zert. Fuhrparkmanager (bfp-AKADEMIE), Pharmatechnik GmbH und Co. KG
10:35 Uhr
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F U H R PA R K MANAGER PRAXIS VORTRAG
14:15 Uhr UVV im Fuhrpark Praxisbericht über die Umsetzung der UVV in einem bereits bestehenden Fuhrpark mit vorheriger dezentraler Verwaltung der Fahrzeuge
11:15 Dienstwagen als Motivationsinstrument Motivation – Theorie und Hintergründe | Vorstellung von Studien renommierter Gesellschaften zum Status Quo | Wirtschaftliche Vorteile durch motivierte Mitarbeiter | Stellhebel zur Motivationsteigerung | Praxisbeispiel Google | Motivation by JLR
Michael Schulz, Zert. Fuhrparkleiter (bfp-AKADEMIE), WSW Wuppertaler Stadtwerke GmbH
14:35 Uhr
Dialog mit den Referenten
Thomas Schmidt, Ltr. GB Fleet- und Businesskunden, Jaguar Land Rover Deutschland GmbH
14:45 Uhr
Kaffeepause
11:50 Uhr RISK-Management und Psychologie Die Psychologie des Menschen als Grundlage des Regelkreises im Risikomanagement | Das Verständnis für bestimmte Verhaltensweisen ist Voraussetzung für die erfolgreiche Umsetzung konkreter Maßnahmen – auch im Fuhrpark
F U H R PA R K MANAGER PRAXIS VORTRAG
15:15 Uhr
Erfolgreiche Fuhrparkleiter fordern beste Dienstleistung Die moderne Fuhrparkwelt ist schnelllebig, kostenintensiv und fordernd. Unerlässlich sind daher Dienstleister, die dem Fuhrparkleiter produktiv, kostenbewusst, zuverlässig und zeitnah zur Seite stehen, um einen Fuhrpark effizient zu gestalten.
Armin Platen, Zert. Fuhrparkmanager (bfp-AKADEMIE), Wein Wolf Import GmbH & Co. Verwaltungs KG
Marco Stüber, Zert. Fuhrparkmanager (bfp-AKADEMIE), Epta Deutschland GmbH
12:10 Uhr Kostensenkungspotenziale im Fuhrpark Beispiele für durchgeführte Kostensenkungen im Fuhrpark – und welche realen Einsparungen damit erzielt wurden
15:35 Uhr Rechtliche Fallstricke im Fuhrpark Fakten und aktuelle Urteile zu den wichtigen Rechts-Themen wie Führerschein, neues Punktesystem, Unfallschadenregulierung, Arbeitssicherheit, Transporter im Fuhrpark usw.
Oliver Piepenbrink, Zert. Fuhrparkmanager (bfp-AKADEMIE), Gegenbauer Holding SE & Co.KG
12:30 Uhr
Dialog mit den Referenten
12:30 Uhr
Mittagspause
Dr. Katja Löhr-Müller, Rechtsanwältin und bfp-Fuhrparkrecht-Expertin
16:30 Uhr
Fragestunde Rechtsfragen – Dialog mit der Referentin
17:00 Uhr
Ende
11. bfp Fuhrpark-KONGRESS 2014
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FÜR ALLE SEMINARE GILT: Termine:
22.10.2014 24.10.2014
S1 + S2 + S3 S4 + S5
Dauer:
Jeweils ein Tag, 9.00 bis ca. 17.00 Uhr
Ort:
Dorint Hotel Main Taunus Zentrum
Weitere Leistungen: • Tagungsgetränke • Mittagessen • Seminardokumentation auf CD • Teilnahmebestätigung mit Seminarinhalten Teilnahmegebühr:
425,- € pro Seminar (Bei gleichzeitiger Kongressteilnahme günstiger)
KURZSEMINARE AM 22. OKTOBER
Seminar 1: Car Policy und Dienstwagenüberlassungsvertrag S1
Seminar 2: Ausschreibung und Outsourcing
Die Car Policy – Eines der wichtigsten Elemente im Fuhrparkmanagement. Ganz unabhängig von der Fuhrparkgröße ist die Car Policy sowohl das elementare Thema als auch das Fundament eines Firmenfuhrparks. Durch Feintuning der Car Policy sowie wichtiger Pflichten und Obliegenheiten in der Dienstwagenüberlassung können Sie die Weichen für die zukünftige Kostenentwicklung selbst stellen. Ein Gefühl dafür zu bekommen, welche Dinge sinnvoll erscheinen und welche sich eventuell eher negativ niederschlagen könnten, erarbeiten Sie in dem Seminar gemeinschaftlich. Sie lernen quer zu denken und hinterfragen Ihre eigene strategische Ausrichtung.
Von der Analyse bis zur Ausschreibung von Fuhrparkmanagementdienstleistungen. Von der Tankkarte bis zur kompletten Lösung. Einzelmodule oder Full-Service-Lösung. Das meiste Geld wird schon bei der Ausschreibung verbrannt, wenn man sich auf den billigsten Anbieter fokussiert. Denn billig heißt bei den meisten Dienstleistungen auch häufig schlechte und dünne Dienstleistung. Im Fuhrpark sparen, heißt die Anbieter professionell zu analysieren. 1% Prozent mehr Rabatt hat bei den Vollkosten eine Auswirkung von gerade einmal 0,02%. Die Wahl des richtigen Reifenersatzes hat dagegen Auswirkungen von bis zu 3% auf die Vollkosten. Dieses Seminar versetzt Sie fachlich und methodisch in die Lage, auf Basis Ihrer Bedarfsanalyse explizit nur das einzukaufen, was Ihrem Bedarf entspricht und nicht das, was man Ihnen verkaufen möchte. Mit Hilfe der Seminarunterlagen können Sie zukünftig professionell ausschreiben und den für Sie besten Dienstleiter integrieren.
Zielgruppe: Fuhrparkmanager/-leiter, Fuhrparkverantwortliche, Einkäufer, Leiter Allg. Verwaltung, Leiter Controlling, Leiter Personal (HR) Zielsetzung des Seminars: Mit Praxisbeispielen wird in kompakter Form Ihr Fuhrpark hinterfragt und erörtert. Kritische Themenbereiche werden analysiert und die möglichen Auswirkungen daraus besprochen. Sie lernen in gemeinsamen Gruppenthemen div. Dinge neu zu überdenken und Ansätze für Ihre eigene Car Policy mitzunehmen.
Zielgruppe: Fuhrparkmanager/-leiter, Fuhrparkverantwortliche, Einkäufer, Leiter Allg. Verwaltung, Leiter Controlling etc.
Seminarinhalte: W Die Fuhrparkstruktur – wichtig oder eher nebensächlich? W Car Policy W Geldwerte Versteuerung W Dienstwagenüberlassung – warum auch Pool-Fahrzeuge einen DWÜ-Vertrag haben sollten? W Green Fleet – macht das überhaupt Sinn und wenn ja, in welcher Konstellation?
Zielsetzung des Seminars: Mit Praxisbeispielen werden Best Practices der Analyse von Outsourcing und Inhouselösung erarbeitet, die Bedarfsanalyse der Ausschreibung, deren Auswertung und ihre Auswirkungen auf die spätere Praxis und die firmeninternen Prozesse dargestellt. Mit Fallbeispielen werden in Gruppenarbeit Ausschreibungen und deren Auswirkung überprüft, angepasst und in konkrete Maßnahmenplanung zur Optimierung überführt. Sie lernen bedarfsgerecht Fuhrparkdienstleistungen einzukaufen und im Unternehmen zu implementieren. Sie werden erkennen, der Billigste kann häufig ganz schön teuer werden.
Trainer: Holger Hanika, BDVT-zertifizierter Trainer der bfp-AKADEMIE . . . . . . . . .
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Seminarinhalte: W Analyse des realen Bedarfes W Ausschreibung gestalten W Angebote analysieren W Angebotsinhalte hinterfragen und vergleichen W Preis-Leistungsanalysen W Methoden zur Implementierung der Leistungen Trainer: Helmut Pätz | BDVT- und dta-zertifizierter Trainer, Cheftrainer der bfp-AKADEMIE
11. bfp Fuhrpark-KONGRESS 2014
Seminar 3: UVV und Ladungssicherung im Fuhrpark
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Seminarinhalte: W Rechtliche Grundlagen, VDI, StVO, StVZO, HGB, BGV, StGB, HGB etc. W Belastbarkeit von Fahrzeugaufbauten, -arten und -technik W Hilfsmittel zur Ladungssicherung, Zurrmittel, Fz-Einrichtungen W Kippgefahren, Lastverteilungsplan, Achslasten, Überladung W Berechnung von Zurrkräften nach DIN EN 12195-1 W Einsatz von Zurrmitteln nach DIN EN 12195-1 bis 4 W Kraft- und formschlüssige Sicherungsverfahren W Verschiedene Sicherungskombinationen W Einsatz v. RH-Matten nach VDI 2700 Blatt 15 W Einsatz von Holz und Hilfsmitteln in der Ladungssicherung W Aktuelle Rechtssprechung und Praxisbeispiele
Gerade im Bereich der Ladungssicherung gibt es eine Vielzahl von Gesetze und Normen die im Zusammenhang mit dem ordnungsgemäßen Betrieb der Fahrzeuge, der Sicherung von Ladung in und auf den Fahrzeugen, sowie der Ausrüstung der Fahrzeuge stehen. Oftmals werden aus Unwissenheit Fahrzeuge eingesetzt, die nicht den entsprechenden Anforderungen für den gewerblichen Verkehr entsprechen. Letztlich haftet der Fuhrparkleiter, der die Aufsichts- und Organisationspflicht innehat, bei Schäden und Verkehrsunfällen mit, wenn sich im Nachhinein herausstellt, dass das Fahrzeug für den Transport nicht geeignet oder mangelhaft ausgestattet war. Gesetzlich ist es klar geregelt, wer im Bereich der Ladungssicherung in welchen Fällen in der Haftung steht. Zielgruppe: Fuhrparkmanager/-leiter, Einkäufer, Fuhrparkverantwortliche, Werkstattverantwortliche, Disponenten, etc. Zielsetzung des Seminars: Sie erhalten das notwendige Wissen im Bereich der Ladungssicherung und der damit in Verbindung stehenden Vorschriften und der Technik. Darüber hinaus werden die Inhalte des aktuellen Bußgeldkataloges vorgestellt, und der Ablauf eines Ordnungswidrigkeitenverfahrens mit allen Rechten und Pflichten erläutert.
Sie erhalten: Handbuch Ladungssicherung, CD mit diversen Vorlagen zum Thema Ladungssicherung, Vorlagen für Belehrungsbögen Trainer: Markus Mertens, Polizeioberkommissar, Trainer und Experte für Ladungssicherung . . .
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KURZSEMINARE AM 24. OKTOBER
Seminar 4: Versicherungs- und Schadensmanagement
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Schadensmanagement – ein FULL-Time Block im Fuhrparkmanagement. Kein Bereich braucht soviel Substanz und Resourcen wie das Schadensmanagement bei Firmenflotten. Fundiertes Wissen über Versicherungskonzepte, sowie vor allem auch fachliches und organisatorisches Wissen rund um das Thema „Schadensverhütung und -regulierung“, sind elementare Bausteine zu diesem Bereich. Outsourcen oder selber machen wird hier oftmals situationsbedingt fahrlässig überflogen und entsprechend abgehandelt. Zielgruppe: Fuhrparkmanager/-leiter, Einkäufer, Fuhrparkverantwortliche, Sachbearbeiter Kfz-Schäden Zielsetzung und Inhalte des Seminars: Damit Sie als Fuhrparkverantwortlicher mal reinschnuppern können, vermittelt Ihnen dieses 1-Tages-Seminar „Schadensmanagement und Versicherungskonzepte“ in kompakter Form Beispiele zu Themen wie:
Seminar 5: Fuhrparkrecht (Aufbauseminar)
S5
Der Fuhrparkverantwortliche ist in vielfältiger Haftung, die ihm häufig nicht bewusst ist. Das fängt bei der ganz banalen und doch sehr wichtigen Führerscheinprüfung an und endet nicht einfach beim Dienstwagenvertrag. Das Fuhrparkrecht beinhaltet weiterhin so komplexe Themen wie das aktuelle Schuldrecht, das Mietrecht bei Leasingverträgen, den Obliegenheitspflichten bei einem Unfall, dem Arbeitsrecht, den Lohnsteuerrichtlinien, der Lenk- und Ruhezeitenverordnung, um nur einige wichtige Aspekte zu benennen. Zielgruppe: Fuhrparkmanager/-leiter, Einkäufer, Fuhrparkverantwortliche, Personalsachbearbeiter/-leiter, Geschäftsführer, Leiter Allg. Verwaltung etc. Zielsetzung des Seminars: Damit Sie als Fuhrparkverantwortlicher mal reinschnuppern können, vermittelt Ihnen dieses 1-Tages-Seminar „Fuhrparkrecht-Aufbau“ in kompakter Form, anhand von Praxisbeispielen, das zwingend notwendige Basiswissen über das Fuhrparkrecht und die Möglichkeiten sich als Verantwortlicher durch Delegation teilweise zu sichern.
W Fuhrpark-Versicherungskonzepte: Was ist denn nun die richtige Versicherungsformform - und warum? W RENTA ihres Kfz-Schadenverlaufs (Transparenz für vorbeugende Maßnahmen) W Diverse Rechtsgrundlagen: Verschuldensarten und Grobe Fahrlässigkeiten W Prävention – was kann ich tun um meine/die Fuhrpark-Schadensquote zu senken? W Maßnahmen zum aktiven Schadensmanagement
Seminarinhalte: W Arbeitsrecht und Arbeitsschutzgesetz im Fuhrpark W Strafrecht im Fuhrpark W Das aktuelle Schuldrecht und seine Konsequenzen im Fuhrpark W Welche Maßnahmen müssen wie in der Praxis vom Fuhrparkverantwortlichen umgesetzt werden? W Mit welchen Reaktionen muss der Fuhrparkverantwortliche rechnen, wenn er die Problematiken nicht regelt?
Trainer: Holger Hanika, BDVT-zertifizierter Trainer der bfp-AKADEMIE
Trainer: Helmut Pätz | BDVT- und dta-zertifizierter Trainer, Cheftrainer der bfp-AKADEMIE
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11. bfp Fuhrpark-KONGRESS 2014
ANMELDUNG
Bitte zurück an: Fax: 06131 62776-22 oder E-Mail:
[email protected]
Termin Kongress: Donnerstag, 23. Oktober 2014 9.00 – 17.00 Uhr
Teilnahmegebühren: (Preise jeweils zzgl. MwSt.)
Kongress: 325,- EUR Kurzseminar: je 425,- EUR Kongress + 1 Kurzseminar: 690,- EUR Kongress + 2 Kurzseminare: 1.090,- EUR
Termine Kurzseminare: Mittwoch, 22. Oktober 2014, Freitag, 24. Oktober 2014 Jeweils 9.00 – 17.00 Uhr
Leistungen: Teilnahme an der Veranstaltung, Vortragsdokumentation, Tagungsgetränke, Mittagessen inkl. Getränke, Teilnahmebestätigung.
Tagungshotel: Dorint · Main Taunus Zentrum Am Main Taunus Zentrum 1 65843 Frankfurt/Sulzbach (Taunus) www.hotel-frankfurt-sulzbach.dorint.com/de
Frühbucherrabatt: Bei Eingang der Anmeldung bis zum 15.9. 2014 gewähren wir 5 % Frühbucherrabatt. Gruppenrabatt: Bei Teilnahme von zwei oder mehr Teilnehmern eines Unternehmens (auf eine gemeinsame Rechnung) reduziert sich die Teilnahmegebühr ab dem zweiten Teilnehmer um 10 %. Teilnahmebedingungen Die Teilnehmerzahl ist begrenzt – Anmeldungen werden in der Reihenfolge des Eingangs bestätigt. Die Teilnahme setzt rechtzeitigen Rechnungsausgleich voraus. Der Veranstalter behält sich Programmänderungen vor. Des Weiteren gibt der Teilnehmer seine Einwilligung zur Veröffentlichung von Bildaufnahmen auf der Internetseite, in Pressemitteilungen und Druckerzeugnissen des Veranstalters.
Zimmer Im Tagungshotel: Für Teilnehmer steht im Tagungshotel ein begrenztes Zimmerkontingent zum Sonderpreis von 139,- EUR (inkl. Frühstück und MwSt.) bereit. Buchung nur über bfp.
Online-Buchung: www.fuhrpark.de/Kongress
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HIERMIT MELDE ICH MICH AN ZUM:
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Name
Stornobedingungen Bis zum 7.10.2014 können Anmeldungen gegen eine Bearbeitungsgebühr in Höhe von 20 € storniert werden. Die Stornierung muss schriftlich erfolgen. Erfolgt die Absage danach, jedoch bis zum 13.10.2014, werden 50 % der Teilnahmegebühr fällig. Bei Absage nach dem 13.10.2014 wird die volle Teilnahmegebühr als Stornogebühr fällig. Dies gilt auch für den Fall der Nichtteilnahme. Der Teilnehmer ist berechtigt den Nachweis zu führen, dass durch die Stornierung (bzw. Nichtteilnahme) ein Schaden überhaupt nicht entstanden ist oder dieser wesentlich niedriger ist als die einbehaltene Stornogebühr. Selbstverständlich kann nach Rücksprache mit dem Veranstalter eine Ersatzperson benannt werden. Veranstalter Schlütersche Verlagsgesellschaft mbH & Co. KG bfp fuhrpark + management Büro Mainz Rheinallee 193 Telefon 06131 62776-0 Fax 06131 62776-22 www.fuhrpark.de
[email protected]
KONGRESS-HOTLINE:
06131 62776-16 Vorname
Position
Verantwortungsbereich:
Geschäftsführung
Einkauf
Fuhrpark
Travel Management
Sonstiges: ....................................................................................................................................................................
W KONGRESS am 23.10. KURZSEMINARE: W Car Policy und Dienstwagenüberlassungsvertrag am 22.10. (S1) W Ausschreibung und Outsourcing am 22.10. (S2) W UVV und Ladungssicherung im Fuhrpark am 22.10. (S3) W Versicherungs- und Schadensmanagement am 24.10. (S4) W Fuhrparkrecht (Aufbauseminar) am 24.10. (S5)
Firma
Das Unternehmen, für das ich tätig bin, bietet Produkte/Leistungen für Fuhrparkbetreiber an: Fuhrparkgröße
W 21.10.
W 22.10.
W 23.10.
Angaben im grauen Feld freiwillig!
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