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06. Februar 2001
Feldzeitung der Bundeswehr für Kosovo und Mazedonien
Ausgabe 90
45. Commando Group der Royal Marines beim Wintertraining in den kosovarischen Bergen
Nicht ,,Break Dance” sondern ,,YOMP” Von Hauptmann Hans Günther Bender In den verschneiten Bergregionen des südlichen KOSOVO suchten die Winterkampfexperten der britischen Kommandoeinheit lange Zeit nach einem Gelände, das zwei wesentliche Kriterien erfüllen musste. Zum einen sollte es nicht zu schwierig für die ,,SkiAnfänger” im Team sein und zum anderen mussten die militärischen Kriterien für die anstehende Weiterbildung “Winterkampf in den Bergen” Berücksichtigung finden. Schließlich fanden sie zwischen den bis zu 2 500 Meter hohen kosovarischen Berge, ein nahezu optimales Gelände für ihr Vorhaben. Hier erlernten die Royal Marines zunächst einmal die Grundzüge des Skifahrens. Nachdem dies abgeschlossen war, wurde die Ausbildung intensiviert und Die Soldaten beim Marsch durch die kosovarischen Berge. eine Ausbildungshürde nach der anderen genommen. Zu rückhaltend - unsicher, einige gen Kälte Nord-Norwegens, guter Letzt ging es mit der Ein Soldat mit einer behelfsmäßigen Dreipunktauflage. von ihnen sogar eher ,,tolpat- hier im KOSOVO "yompen" kompletten militärischer Ausrüstung, wie es sich für ein ,,echtes” Winterkampfteam gehört, weiter. schig - schüchtern”. Doch dies müssen. ungewöhnliche Verhalten ließ Diesmal jedoch über eine sich mit einem Blick auf die ausreichend weite Distanz, Ausrüstung der Soldaten leicht sonst wäre es schließlich kein erklären, mußten sich die an-,,YOMP”. Nach der Ausbilsonsten in Küstennähe operiedung zeigten sich die durch renden Soldaten doch erst an körperlichen Anstrengungen die schneebedeckten Höhen gezeichneten Soldaten zufrieder kosovarischen Berge, und den und meldeten: "Mission den damit verbundenen Umerfüllt". gang mit Ski und Schneeausrüstung gewöhnen. Aber es dauerte gar nicht lange, da huschte bei dem einen oder andere bereits ein erstes Grinsen über den bis dahin sehr Seite 3 Sachspenden gegen ernsten Gesichtsausdruck. Alltagssorgen "YOMP" nennen die Royal Seite 4 Marines dieses Training, und Vorsicht damit meinen sie nicht irgend feindliche Flugobjekte einen uns unbekannten Tanz, Seite 7 sondern das knallharte TraiPin-upGirl, Playboy und ning für den Kampf auf SkiPlaymate ade ?! Fotos: Major Steve Lewis ern im winterlichen Gebirge. Teile der 45. Commando Group bei der Winterkampfausbildung. KOSOVO (M&M). Ein nicht alltäglicher Anblick bot sich den Bergskilehrern der 45. Commando Group der Royal Marines, als ihre Auszubildenden zum Dienst antraten. Die ansonsten stolz auftretenden Soldaten, wirken an diesem Morgen eher zu-
Hier im KOSOVO sorgen die Marine-Infanteristen, wie ihre Kameraden für ein sicheres und stabiles Umfeld für die Bevölkerung und Mitarbeiter der internationalen Gemeinschaft. Das ist auch der Grund dafür, dass sie anstatt in der eisi-
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Wetter, Impressum
Allerlei Allerlei Allerlei
Neue Betreuungseinrichtung lädt zur Entschlackung des gesamten Körpers ein
Ob man liegt oder sitzt,Allerlei hier wird geschwitzt Von Oberfeldwebel Christian Demmert
PRIZREN (M&M). „Schwitzen ohne Bristol“ ist die Devise der „WÄRMSTEN“ Betreuungseinrichtung im Feldlager PRIZREN. Vor der Betreuungseinrichtung „OASE“ rechts abbiegen, am Hinweisschild „KOSODROM“ vorbei, zum Ende des Zeltes scharf links, und STOPP! Seit der Inbetriebnahme am 03. Januar , findet der gestreßte Soldat hier eine neue Möglichkeit sich zu entspannen. Gemeint ist die Sauna, die unter der Schirmherrschaft des 1./SanEinsVbd betrieben wird. Ansprechpartner bei Problemen oder möglichen Verbesserungsvorschlägen sind die nachfolgend aufge-
führten Angehörigen der 2./ SanEinsVbd (FLAZ): Hauptfeldwebel Thomas Raschkowski, Oberfeldwebel Jörg Burgmann und Unteroffizier (weibl) Anita Stegmaier. Diese drei Kameradinnen und Kameraden haben stets ein offenes Ohr für die Probleme der Saunabesucher. Um die Sauberkeit und den reibungslosen Betrieb in der Sauna kümmert sich der Zivilangestellte Luk (Lukas) Caraj. Er ist ständig vor Ort und somit Hauptansprechpartner für alle Saunabesucher. Diese schätzen dabei vor allem die Zuverlässigkeit von Luk. So sorgt er mit seinen „Minzölaufgüssen“ dafür, dass es jedem Soldaten den Schweiß aus den Poren treibt und das Abenteuer Sauna für ihn unvergessen bleibt. Aber auch die „Bewirtung“ mit den notwendigen Getränken läßt keine Wünsche offen. Zu guter Letzt jedoch der wesentlichste Grund, warum Herr Caraj so beliebt ist, er hält „seinen“ Saunabereich immer akkurat und sauber.
Betritt der Soldat den Saunabereich, merkt er sofort, dass die Saunakonstruktion gut durchdacht ist. Zu seiner Rechten findet er ein Regal zur Ablage seiner Schuhe und zwei Duschcontainer für die Körperpflege vor und nach dem Saunagang. Auf der linken Seite stehen den Soldaten drei Umkleidekabinen zur Verfügung. Nachdem der Soldat seine Bristol und Waffe gegen Saunatuch und Badelatschen getauscht hat, kann er seine „abgelegte Bekleidung“ in die eigens dafür vorgesehenen Schließfächer neben den beiden Saunakabinen - sicher verschließen. Einfach TOLL! Jetzt aber ab in die Sauna und einmal richtig entspannen. Apropos entspannen, auch hier haben unsere Konstrukteure an alles gedacht. Neben der „Einnahme“ von kostenfreien Getränken zum Ausgleich des Flüssigkeitsverlustes haben die Saunabesucher die Möglichkeit, ihre Ruhephase auf einer Liege im Freien oder im dafür vorge-
Das MAZ & MORE - Wetter
v.L. Lukas Caraj („Saunawart“), HG Friske, OG Reuther und OG Hohenstein im Ruheraum der Sauna. Foto: ctd sehenen Ruheraum zu verbringen. Und das ist noch nicht alles, so plant der Betreiber, nach Aussage von Oberfeldwebel Burgmann, einen weiteren Raum mit Fernseher und Radiogeräten auszustatten. Soviel „Luxus“ ohne Eintrittsgeld, Hut ab vor den Betreibern der Sauna. Wenn dann jetzt noch die zweite Saunakabine, die zur Zeit aufgrund fehlender Lavasteine nicht in Betrieb genommen
werden kann ihre Tür öffnet, steht der körperlichen Entspannung im großen Stile nichts mehr im Wege. Doch bis dahin wird es wohl noch das eine oder andere Mal vorkommen, dass Kameraden vor der Saunatür warten müssen, bis ein Platz zum Schwitzen frei wird. Das aber nimmt jeder Saunabesucher gerne in Kauf, weil er weiß, anschließend beginnt auch für ihn das Erlebnis „Entspannung PUR“.
Impressum Herausgeber: Kdr MNB S und Kdr DtHKtgt KFOR V. i. S. d. P.: Leiter PIZ - OberstLt Thomas Löbbering Redaktion: - Chefredakteur Hptm Hans Günther Bender (gbe) - Redakteur OLt Thomas Kroner (tok) - Redaktionsgruppe OFw Christian Demmert (ctd), Sabine Robrecht (sos), HptGefr Michael Kunze (mk) Anschrift der Redaktion: KFOR MNB S (KOS) - PIZ PRIZREN Redaktion MAZ&More Feldpost 64298 Darmstadt Autoko (Prizren): 3313-111 SATPHONE: 00871-382-623-378 SATFAX: 00871-382-623-379 e-mail:
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B.C.“Bazar”- 91220 Tetovo (FYROM) Hptm Hans Günther Bender
06. Februar 2001 Guten Morgen ! Ein Tag im Paradies Momente die man nicht vergißt.
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Heeresflieger unterstützen die Menschen in der Gemeinde TERNJE
Sachspenden gegen Alltagssorgen Von Oberleutnant Thomas Kroner
TERNJE (M&M). Nachdem Soldatenfamilien und befreundete Familien Sachspenden für die Bewohner der Ortschaft TERNJE gesammelt und ins Einsatzland geWenn all Deine Träume schickt hatten, rollten am 28. sich erfüllen, Januar acht bis unters Dach die Sinne Glück verspüren. beladene BW-Fahrzeuge in Richtung TERNJE. Begehst Du die Welt Die Ortschaft TERNJE ist ohne zu klagen, eine der Ortschaften, die und glaubst es durch die Kriegswirren nahegeschafft zu haben. zu vollständig - zu 95 % - zerstört wurde. Trotz der seitdem Deine Mühen und Begehren ununterbrochen erbrachten den gerechten Pfad bestehen, Wiederaufbauleistungen sind wirst Du das Paradies die vielfältigen Zerstörungen allein in Dir sehen! noch allerorts zu sehen. Gegenüber diesen klar sichtbaObergefreiter ren Zeugen des Krieges sind S. Mehlmann die Spuren, die er bei den Menschen hinterlassen hat, Einer geht durch die schwer zu behandeln. Besonders die älteren Bewohner Brigade ........... und die Kinder haben tiefe und kommt bei MAZ&- physische wie psychische More vorbei. Hier fällt ihm Wunden davongetragen. FanRegionales der seit mehreren Wochen den in dieser Ortschaft doch leere Schreibtisch des Redak- mehrere Massaker durch die tionsoffiziers auf. Nach einem Serbische Armee statt. Aufgekurzen GesprächRegionales mit dem stellte Mahntafeln in der Chefredakteur steht für ihn fest, hier will ich hin. Ein Anruf in der eigenen Dienststelle, einen zweiten bei der Ehefrau und schon ist alles geklärt. Jetzt muss nur noch Regierung bestätigt die Brigade und das HeeresWaffenschmuggel führungskommando zustimmen. Also auf zur letzten BERLIN (dpa). Das VerHürde - Anlauf, Sprung und teidigungsministerium hat sicher gelandet. Beide haben bestätigt, dass Soldaten der zugestimmt. Und hier ist er: Bundeswehr wiederholt Oberleutnant Thomas Waffen aus dem Kosovo nach Kroner. Deutschland geschmuggelt hätten. Diverse Mitglieder des KFOR Kontingents müssen sich nun vor der Staatsanwaltschaft verantworten. Hintergrund ist ein Bericht des „Spiegel“, nachdem Waffen und Munition unter anderem als „Drahtbürsten“ und „Verbandsmaterial“ getarnt nach Deutschland gebracht wurden. Na denn, viel Glück wünscht EINER PLO will Aufstand Sie leben für immer in Deiner Erinnerung, so schön wie eine abendliche Dämmerung.
Guten Morgen, EINER, KOSOVO-Regional
Schule erinnern noch heute an die schrecklichen Ereignisse. Um den Leuten jedoch zumindest die Alltagssorgen ein wenig zu lindern, hatten sich die Soldaten der St/VersStff gem HFlgAbt KFOR, mit Unterstützung der Sicherungssoldaten des HFlPl TOPLICANE entschlossen, eine groß angelegte Sachspendenaktion durchzuführen. Nachdem man diesen Entschluß gefasst hatte, wurden die Familien, Freunde und Bekannt aus den Bereichen um HOHEN LOCKSTEDT und CELLE darüber informiert. Diese organisierten sich schnell und sammelten große Mengen an Sachspenden, wie zum Beispiel: Kinderbekleidung, Bekleidung für Erwachsene, Schulartikel und Süssigkeiten. Seit Dezember 2000 trafen die Spenden nach und nach im Einsatzland ein. Am 28. Januar war es dann endlich soweit. Gut vorbereitet startete die Aktion um 9
Heersfliegersoldat beim Verteilen der Sachspenden. Uhr. Als die Fahrzeugkolonne in TERNJE eintraf, wurden zunächst alle Hilfsgüter in den Klassenräumen der Schule aufgebaut und ab 11Uhr begann die Verteilung. Durch die tatkräftige Unterstützung aller Lehrer der örtlichen Schule, wurden die Familien der Bedürftigkeit nach mit den Spendenartikeln versehen. Bis 15 Uhr wurden zirka 350 Kinder aus 150 Familien des Ortes mit Süßigkeiten, Bekleidung, Spielsachen und Schulartikeln beschenkt.
Foto: tok
An der rundum gelungenen Sachspendenaktion waren 20 Soldaten der St/VersStff und 18 Soldaten des Sicherungszuges beteiligt. Dieser Erfolg war für alle ein Ansporn, ihre gemachten Erfahrungen auch an die nachfolgenden Kontingente weiterzugeben. Denn mit solch vermeintlich „kleinen“ Taten, kann man den hier lebenden Menschen weitaus besser helfen als durch Geldspenden auf irgendein anonymes Konto.
NEWS AUS DEUTSCHLAND UND DER WELT verschärfen ISRAEL (dpa). Israelische Soldaten haben erneut im Gaza - Streifen einen Palästinenser erschossen. Die Soldaten haben beobachtet, wie eine Gruppe Palästinenser eine Sprengladung an einer Straße anbringen wollten und eröffneten darauf hin das Feuer. Unterdessen kündigten Anführer der Palästinensischen Befreiungsbewegung (PLO) an, den Aufstand zu verschärfen, ganz gleich, wer nun die Wahl in Israel gewinnen werde. Behörde erwartet Engpässe bei Vernichtung von Rinderkadavern
HAMBURG (AP) Bei der geplanten Tötung von 400 000 Rindern wird mit Engpässen in den Tierkörperbeseitigungsbetrieben gerechnet. Der Präsident der Bundesanstalt für Ernährung und Landwirtschaft, Günter Drexelius, sagte der ,Welt am Sonntag‘, die Schlachtstätten verfügten über ausreichende Kapazität. ,Wie es in den Tierkörperbeseitigungsbetrieben oder Verbrennungsanlagen aussieht, können wir aber noch nicht abschätzen.‘ Die Kadaver der Rinder sollen nach den bisherigen Plänen zu Tiermehl verarbeitet und verbrannt werden.
Jahren in der Todeszelle
MC ALESTER USA (AP) Im US-Staat Oklahoma ist am Donnerstag ein verurteilter Mörder mit der Giftspritze hingerichtet worden. Der 61jährige D.L. ,Wayne‘ Jones war zum Tode verurteilt worden, weil er 1979 in einer Bar einen Mann erschossen und zwei weitere Personen verletzt hat. Jones saß seit Juni 1980 in der Todeszelle, länger als jemals ein Gefangener zuvor in Oklahoma. Er ist bereits der achte Verurteilte, der seit Jahresbeginn in dem US-Staat hingerichtet wurde. Landes weit fanden in diesem Jahr bislang zwölf Hinrichtungen Hinrichtung nach über 20 statt.
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KOSOVO-Regional
Ein Truppenteil mit einem breitem Einsatzspektrum, unsere österreichische Task Force DULJE
Allerlei Allerlei
Die „Alpen Task Force“ der MNB S Allerlei Von Hauptmann Hans Günther Bender
PRIZREN (M&M). Das ca. 480 Soldaten starke österreichische Kontingent (AUCON), ist der Beitrag Österreichs zur internationalen Schutztruppe im KOSOVO. Gut 35 % von ihnen sind Berufssoldaten, während der Rest, also 65% Milizsoldaten sind. Sie befinden sich grundsätzlich freiwillig und für sechs Monate im Auslandseinsatz, können sich jedoch für weitere sechs Monate weiterverpflichten, so dass
und gliedert sich in ein Kontingentkommando, ein gepanzertes Jägerbataillon, eine Militärstreifengruppe - vergleichbar mit den deutschen Feldjägern -, eine Aufklärungszelle und ein Element für militärische Sicherheit. Zusätzlich zu diesen Einheiten und Teileinheiten sind einzelne Offiziere und Unteroffiziere in die Stäbe der Multinationalen Brigade Süd und HQ KFOR abgestellt. Das Nationale Versorgungselement (NSE) der Task Force DULJE in TETOVO ist der einzige außerhalb des KOSOVO stationierte Kontingentteil. Die Österreicher, bekamen als erstes NICHT - NATOMitglied die Verantwortung über einen eigenen Einsatzraum von zirka sechshundert Quadratkilometern, mit 81 Dörfern, in denen etwa 70 000
2./ Task Force DULJE beim Kompanieappell. Rechtes Bild: Task Force Kommandant Oberstleutnant Herbert Pachinger. eine Gesamtstehzeit von einem Jahr keine Seltenheit ist. Das österreichische Kontingent wird durch die zirka 150 Soldaten starke SWISS-COY und einen zirka 40 Soldaten starken slowakischen Zug verstärkt. Alle zusammen bilden die Task Force DULJE. Die Masse des österreichischen Kontingents ist Teil der Multinationalen Brigade Süd
Menschen leben übertragen. Ihre Einsatzaufträge sind die Überwachung von Checkpoints, Patrouillentätigkeit, Begleitschutz jeglicher Art, und die Kampfmittelbeseitigung. Hierfür ist die österreichische Task Force DULJE mit 27 Radschützenpanzer PANDUR und 80 weiteren geländegängigen Fahrzeugen ausgestattet. Dar-
Ein Radschützenpanzer PANDUR auf Patrouilenfahrt. über hinaus ist die Task Force grundsätzlich leicht bewaffnet, verfügt aber auch über panzerbrechende Waffen. Eine weitere Aufgabe der Task Force besteht in der Durchführung und Unterstützung von CIMIC - Aktivitäten. Dazu werden in Zusammenarbeit mit Hilfsorganisationen, wie Caraitas oder Arbeiter-Samariter-Bund, Österreichs Transport- und Logistikkapazität zur Verfügung gestellt. Aber auch im Bereich der „Dienstleistungsaufgaben“ haben die Österreicher wahre „Pionierarbeit“ geleistet. Das CIMIC - Center, in dem den Kosovaren jeden Tag durch Rat und Tat geholfen werden kann, ist eine österreichische „Erfindung“. Wenn dann aufgrund der eingegangenen Informationen unmittelbare Unterstützungsmaß-nahmen notwendig waren oder sind, hilft das Kontingent mit dem Wiederaufbau von Häusern und Schulen oder der Verteilung von Verpflegung und Bekleidung. Dabei beteiligten sich die österreichischen Soldaten nach Möglichkeit aktiv am Aufbau von zerstörten Gebäuden. Können hier doch die
Fotos: Hptm Bischinger
zivilen Kenntnissen der Maurer, Neben diesen HauptaufgaDachdecker, Schreiner, Elek- ben, die mit Schwerpunkt durch das gepanzerte Jägerbataillon wahrgenommen werden, verstärkt die Militärstreife die internationalen Militärpolizei in SUVA REKA. Sie führt hier neben den allgemein militärpolizeilichen Aufgaben auch einen großen Anteil der anstehenden zivilpolizeiliche Aufgaben durch. Bleibt zu guter Letzt das Nationale Versorgungselement (NSE). Es stellt von TETOVO aus die Anschlußtriker und Tischler am besten versorgung und Truppenin sofortige Hilfe umgesetzt betreuung des gesamten werden. Kontingentes sicher.
Österreichische Nationalflagge mit österreichischen Bundesadler. „BC-Design Studie“ von G-Com-Systeme
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UMFRA GE:
KOSOVO-Regional, Umfrage, Menschen
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MAZ & More wollte von Kameraden wissen: Wer ist im Einsatzland ihr Ansprechpartner bei auftretenden Problemen? Ihr EIGENES Statement! (Ganz privat)
HGefr Marcus Buscher EOR Kampfmittelerkunder
HGefr Hans - Joachim Paul 3./Task Force ZUR
StUffz Michael Eickholt MatGrp PRIZREN
HGefr Marco Janz vstk PiBtl SUVA REKA
Als wichtigsten Ansprechpartner sehe ich meine Kameraden auf meiner Stube. Wir sind eine zusammengeschweißte Gemeinschaft und helfen uns gegenseitig unsere dienstlichen und privaten Probleme zu lösen.
Hier im Einsatzland sind es meine Kameraden, die mir zu jeder Tages- und Nachtzeit als Gesprächspartner zur Seite stehen. Sollte es mal dikker kommen, so weiß ich, dass ich auch bei meinem Zugführer immer an der richtigen Stelle bin.
Wenn mir schwerwiegende Dinge durch den Kopf schwirren, dann finde ich in meiner Verlobten den richtigen Ansprechpartner. Sonst aber stehen mir meine unmittelbaren Kameraden immer mit Rat und Tat zur Seite.
Wenn ich mal einen zum Reden brauche, dann gehe ich zu meinem Oberfeldwebel, der hört mir jeder Zeit zu. Auf meine unmittelbaren Vorgesetzten ist eben Verlaß.
Menschen unseres Kontingentes Oberfeldwebel Marc Fuchs Instandsetzung Feldlager PRIZREN
Die Gold- und Silbermedaillengewinner mit dem Tunierorganisator.. Text&Foto: FKpt Christian Becker AIRFIELD (M&M). HFw Schwenzner und Hptm Gruner (im Bild 1. und 2. v. links) hätten es fast geschafft. Nach einem nervenaufreibenden Ausscheidungskampf am12. Januar, bei dem insgesamt 18 Mannschaften gegeneinander angetreten waren, hatten sich die beiden für das Endspiel qualifiziert. Aufgrund der vielen Teilnehmer zog sich das Turnier aber in die Länge, so dass wegen der herannahenden Sperrstunde das Finale verschoben werden musste. Am 17. Janu-
ar, nach fünf Tagen langen Wartens war es dann endlich so weit. Aber vermutlich hatte sich die lange Zeit des Wartens negativ auf ihre Konzentration ausgewirkt. Gegen OFw Gahr und Uffz Pape (beide LogRegiment) hatten sie jedenfalls keine Chance, 4:10 und 5:10 lautete am Ende das Ergebnis. Das bedeutete Platz 2 und die Silbermedaille. Herzlichen Glückwunsch! Ein besonderes Lob gilt auch Oberfeldwebel Schiefelbein (Bildmitte) für die hervorragende Tunierorganisation.
„Ich habe schon so viel an ‚Tornados’ herumgeschraubt, da ist die Wartung und Reparatur der Heeresfunkanlagen nicht mehr schwer“, erzählt uns Oberfeldwebel Marc Fuchs. „Bei der Luftwaffe habe ich schon an Geräten mit einer Leistung von bis zu einem Gigawatt gearbeitet. Das SEM 90 hat im Vergleich dazu etwa 40 Watt.“ Der gelernte Kommunikationselektroniker wurde bei der Luftwaffe im Jagdbombergeschwader 31B ausgebildet, und war dort als Luftfahrzeugelektronikmechaniker für die Funk- und Störanlagen des Kampfjets „Tornado“ zuständig. „Die Störanlagen sind dazu da, dass man Radargeräte ,überlagert‘ und somit ,unsichtbar‘ wird“,
erzählt der Oberfeldwebel. „Diese Arbeit hat mir sehr viel Spaß gemacht, aber leider gab es dort keine weiteren Aufstiegsmöglichkeiten mehr für mich, das war dann auch der Grund, warum ich mich zum Heer versetzen ließ.“ Im Fernmeldesektor 113 in Kalkar hat er wieder Fuß gefasst. Dort ist der 28jährige nun als Betreuer im Combined Air Operation Center 2 (kurz CAOC 2) eingesetzt. In dieser multinationalen Einheit gibt es hochelektronische Funkanlagen, Kryptogeräte und Computer aller Art. „Eine in die Luft gehaltene Leuchtstoffröhre würde bei einigen Funkanlagen die wir dort betreiben glatt das Leuchten anfangen“, erzählt er lächelnd. Während der NATO-An-
griffe auf Jugoslawien gehörte Oberfeldwebel Marc Fuchs als S6 Feldwebel zum Luftwaffeneinsatzgeschwader 1. Hier kümmerte er sich um die Funk- und Störanlagen der ‚Einsatz-Tornados’. Der KFOR-Einsatz ist für ihn nicht mit dem Einsatz in Italien zu vergleichen. „Hier ist alles ein bisschen rustikaler, insbesondere die logistischen Versorgungswege, mit denen habe ich große Probleme. Denn einige Geräte können hier nicht repariert werden, weil die Ersatzteile nicht zu Verfügung stehen.“ Ein anderes Problem stellt die mangelnde Wartung der Geräte durch einige Kraftfahrer dar. Hier besteht noch ein erheblicher Ausbildungsbedarf
Allerlei
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Truppeninformation, Wir stellen uns vor
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Neue Führungshilfe des Generalinspekteurs macht Schluß mit ALTEN Vorurteilen
Pin-up-Girl, Playboy und Playmate ade ?! Von Oberstleutnant Thomas Löbbering
PRIZREN (M&M). Seit Gründung der Bundeswehr gehörten sie dazu: Pinup-Girls an den Spindtüren der Soldaten; In der Männerdomäne Bundeswehr nahm niemand Anstoß an ihnen. Das soll sich nun ändern. Generalinspekteur Harald Kujat hat in eine „ Führungshilfe“ gegossen, worauf Vorgesetze im Umgang mit Sexualität zu achten haben. Vor allem drei Entwicklungen haben General Kujat veranlasst, sich mit einem Thema zu beschäftigen, das uns alle bewegt. Seit Anfang des Jahres sind alle Laufbahnen für Frauen geöffnet. In der Gesellschaft - und damit auch in der Bundeswehr vollzieht sich ein tiefgreifender Wandel in der Einstellung zu Menschen mit gleichgeschlechtlicher Orientierung. Und ganz aktuell, immer mehr Soldatinnen und Solda-
ten müssen lernen, mit ihrer Sexualität „im Einsatz“ umzugehen. Die Führungshilfe dient also zum Abbau möglicher Verhaltensunsicherheiten von Vorgesetzten - und damit uns allen. Für die Streitkräfte gelten im Umgang mit der Sexualität die selben Rechtsgrundsätze wie für andere Institutionen auch. Dies bedeutet, dass der Intim- und Sexualbereich des Menschen als Teil seiner Privatsphäre unter dem verfassungsrechtlichen Schutz des Art. 2 Abs. 1 in Verbindung mit Art. 1 Abs. 1 des Grundgesetzes (GG) steht. Hier heißt es: „Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt.“ Umgesetzt bedeutet dies: Jeder Mensch hat das Recht auf sexuelle Selbstbestimmung. Dieses Recht wird dem Menschen auch nach
Auch Homosexualität kann schön sein..
Foto: Internet
Art. 8 der Europäischen Kon- heiten (EMRK) garantiert. ihres Privat- und Familienlevention zum Schutz der Men- Denn dort steht: Jede Person bens, ihrer Wohnung und ihschenrechte und Grundfrei- hat das Recht auf Achtung rer Korrespondenz.
Wir stellen uns vor Teileinheiten unseres Kontingentes
Der Zug der BULGARISCHEN Pioniere Fragt man unsere Soldaten, welche Nationen im Feldlager SUVA REKA vertreten sind, so erhält man von den meisten als Antwort: Die Schweizer, Österreicher und Teile der Deutschen. Doch neben diesen Nationen befindet sich noch der bulgarische National Contingent Commander Oberst Panayotov und 39 bulgarische Pioniere im Camp CASABLANCA. Unterstellt sind die bulgarischen Kameraden dem verstärktem Pionierbataillon KFOR.
Ausgestattet mit ihren Handfeuerwaffen zur Eigensicherung, kommen die bulgarischen Pioniere ihrer Aufgabe, Humanitäre Hilfe im Kosovo zu leisten, mit überdurchschnittlichen Engagement nach. Für diesen Auftrag wurde der bulgarische Zug aus Soldaten zusammengestellt, die aufgrund ihrer Handwerklichen Fähigkeiten, der Bevölkerung beim Wiederaufbau von Schulen und anderen öffentlichen Gebäuden helfen können. So findet man unter den bulgarischen
Pionieren Schreiner, Schlosser, Dachdecker, Elektriker und andere Handwerksberufe. Der zuständige Zugführer, Hauptmann Danailov Damyan Hristov, ist für die Einteilung seines Zuges in die verschiedenen Bauprojekte verantwortlich. Dabei richtet sich die Stärke der eingeteilten Bautrupps nach der jeweiligen Größe des Bauprojektes. Als Führer der jeweiligen Gruppe wird ein Soldat bestimmt, dessen Fachwissens ausschlaggebend für das Projekt ist. So kann es vorkommen, dass es
für jedes neue Projekt, einen neuen Verantwortlichen gibt. Neben den bereits bestehenden Bauaufträgen, die von den Vorgängern übergeben wurden, sind zur Zeit neun Soldaten mit der Aufgabe beschäftigt, einen neuen Dachstuhl auf die Schule in VELEZA zu setzen. Darüber hinaus, wären unsere bulgarischen Pioniere aber auch in der Lage, an Brücken oder Straßen ihr Können unter Beweis zu stellen. Unterstützt werden sie bei ihren Arbeiten durch die deutschen Pionie-
re, die sie truppenärztlich, mit Fahrzeugen, Werkzeug und Verpflegung versorgen. Aber auch die ortsansässige Bevölkerung hilft bei den Bauvorhaben mit Material und Personal soweit es möglich ist aus. Damit sie ihre Aufgabe auch weiterhin mit dem bisherigen Engagement versehen, haben unsere bulgarischen Kameraden die Möglichkeit, während ihres sechsmonatigen Einsatzes für vierzehn Tage nach Hause zu fliegen um ihre Familien zu besuchen.
Truppeninformation
06. Februar 2001 Ferner schützen der Artikel Art. 3 Abs. 1 GG und der Art. 14 EMRK die Gleichheitsrechte aller Personen. Während es im Artikel 3 Abs. 1 GG heißt: „Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich“, verdeutlicht der Artikel 14 EMRK die Gewährleistung der Gleichheitsrechte wie folgt: „Der Genuss der in dieser Konvention anerkannten Rechte und Freiheiten ist ohne Diskriminierung insbesondere wegen des Geschlechts, der Rasse, der Hautfarbe, der Sprache, der Religion, der politischen oder sonstigen Anschauung, der nationalen oder sozialen Herkunft, der Zugehörigkeit zu einer nationalen Minderheit, des Vermögens, der Geburt oder eines sonstigen Status zu gewährleisten.“ Inhalt und Grenzen der Sexualität ergeben sich aus dem allgemeinen Persönlichkeitsrecht. Der Schutz der sexuellen Selbstbestimmung wird dadurch gewährleistet, dass Verhaltensweisen, die die sexuelle Selbstbestimmung verletzen, unter Strafe gestellt sind. Was bedeutet das alles für
stimmt das Soldatengesetz (SG): Die Pflicht aller zur Kameradschaft und Disziplin (§§ 12 und 17 SG) sowie die besondere Pflicht des Vorgesetzen zu beispielhaftem Verhalten (§ 10 SG). Fasst man alles zusammen, so ergeben sich Verhaltensregeln, deren Kern Toleranz und Respekt bilden. Einerseits ist und bleibt Sexualität Privatangelegenheit. Andererseits hat die eigene wie die fremde Sexualität Einfluss auf das Zusammenleben auch und gerade im dienstlichen Umfeld. ZURÜCKHALTUNG ist daher ein Gebot der Kameradschaft! Überzogene Thematisierung sexueller Erfahrungen und Partnerschaften, provozierendes Verhalten sowie das „Ausleben“ von Sexualität jeglicher Orientierung sind innerhalb militärischer Liegenschaften zu unterlassen. Auf Grund der unterschiedlichen Einstellung zur Sexualität kann es zu Irritationen und negativen Reaktionen in einer Gruppe kommen. Um dieses zu vermeiden, ist auf die Gefühle und Überzeu-
Schwule mal ganz ANDERS - Love Parade 2000. uns Soldaten? Jedem ist klar, dass die bisher aufgezeigten rechtlichen Grundsätze unerlässlich sind für ein harmonisches MENSCHLICHES Miteinander. Der Umgang mit Sexualität im SOLDATISCHEM Miteinander be-
gungen anderer Rücksicht zu nehmen. Dabei verhindert ein vorurteilsfreier Umgang mit NICHT strafbewehrten sexuellen Orientierungen, dass es zu Gerüchten, übler Nachrede oder zu MobbingVerhalten kommt und da-
Erstes Playmate in MAZ&More durch die Rechte Einzelner verletzt und der Zusammenhalt in einer militärischen Gruppe gestört werden. Der Soldat darf diesen kameradschaftlichen Zusammenhalt nicht durch Neid, Eifersucht oder demonstrative Ablehnung einer bestimmten sexuellen Orientierung stören. Vielmehr muss er bestehende Partnerschaften und die Privatsphäre eines jeden Einzelnen respektieren. Die der an-
Foto: Internet deren Person so entgegen gebrachte Achtung ist eine wesentliche Grundlage für das Vertrauen der Soldaten untereinander. Begriffe wie Toleranz, Kameradschaft und Verpflichtung sind für viele von uns
nichts Besonderes, sondern sie gehören zu unserem alltäglichen Leben. Das bedeutet aber auch, dass wir uns dem Anderen öffnen, denn nur dann können wir Toleranz etwa gegenüber gleichgeschlechtlich veranlagten Soldatinnen und Soldaten zeigen. Toleranz bedeutet nämlich, dass der eigene Lebensentwurf nicht zum Maßstab für andere gemacht wird. Bei allem Bemühen, den dienstlichen Bereich von Problemen frei zu halten, die sich aus der Sexualität für Ausbildung und Einsatz ergeben, darf der Vorgesetzte sexuelle Beziehungen in seinem unterstellten Bereich nicht grundsätzlich negativ bewerten. Denn Sexualität ist ein wesentlicher Teil der menschlicher Gesamtpersönlichkeit. Handlungsbedarf ergibt sich für den Vorgesetzten immer dann, wenn sexuelle Beziehungen den Dienstbetrieb stören. Das ist regelmäßig dann der Fall, wenn sie über die Hierarchieebenen hinweg auftreten. Hier gilt es für den Vorgesetzten, mit großer Einfühlsamkeit, aber auch Offenheit zu handeln. Am besten kann er das, wenn er selbst vorlebt, was er von seinen Untergebenen verlangt: Gegenüber sich und seiner eigenen Sexualität ehrlich, sowie tolerant gegenüber der Sexualität anderer. Ein offenes Gespräch mit den
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Foto: Internet Betroffenen und Verschwiegenheit gegenüber Dritten hilft, Spannungen abzubauen und die Betroffenen vor Neid, Missgunst und übler Nachrede zu schützen. Feinfühligkeit und Bestimmtheit des Vorgesetzten ist besonders dann gefordert, wenn es darum geht, sexuell motivierten Spannungen vorzubeugen. Dazu gehört auch, Toleranz einzufordern gegenüber einer anderen geschlechtlichen Orientierung. Der Vorgesetzte ist aufgefordert, ein Bewusstsein dafür zu schaffen, dass sich die Qualität der militärischen Aufgabenerfüllung nicht an der sexuellen Orientierung eines Soldaten misst und Rechte und Pflichten nach dem Soldatengesetz sowie die Grundsätze der Inneren Führung für hetero -und homosexuelle Soldaten in gleicher Weise gelten. Der Vorgesetzte hat jedes Verhalten, das den Zusammenhalt stört, die Regeln der Kameradschaft verletzt und den Einzelnen ins Abseits stellt, bereits im Ansatz zu unterbinden. Und damit wären wir wieder bei den Pin-up Girls oder moderner: den Bildschirmschonern. Jeder von uns ist Manns und Frau genug TOLERANZ und ZURÜCKHALTUNG zu üben im Umgang mit SEINER und SEINES NACHBARN Sexualität.
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Pfarrer, Termine
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LIEBE KAMERADINNEN, LIEBE KAMERADEN
Kirche - Kein Hobbyclub sondern Lebensmittel Von Gerald J. Petzold Überlegst Du etwa, der nächsten Steuererhöhung ein Schnippchen zu schlagen? Wenn die Kirchensteuer genau der Betrag wäre, der über deine Existenz entschiede, gut - dann nimm dir eine AusZeit. Aber dir Überfluss zu finanzieren durch Kirchenaustritt – das ist einfach unter deinem Niveau. Ich sag dir auf den Kopf zu: Du schnittest dir in deine Seele, wenn Du deine Wurzeln zur Kirche kapptest. Das Grundwasser für Glaube, Liebe, Hoffnung ist die Zuversicht, dass Gott dich unendlich liebt und dich braucht. Dies Wissen bewahrt Kirche auch dir zugute. Und Du lebst doch von dem Produktionskredit: Gut, dass Du da bist. Du weißt Gott letztendlich verantwortlich für dich. Wie oft am Tag sagt dein Inneres: „Gott sei dank“ und auch: „Gott, warum?“ wenn dir’s schwer geht. Hörst
Du dir denn gar nicht mehr zu? Stehst Du so oft neben dir, dass Du deine Wesenswurzeln nicht mehr kennst? Es geht gar nicht in erster Linie um treuen Kirchengang, wenngleich der uns mehr innere Gewissheit beschert. Weil wir die freisprechende Predigt, die konzentrierenden Gebete meiden, müssen wir mit Schinden unser schlechtes Gewissen abarbeiten oder uns die Zunge aus dem Hals joggen oder in Therapie gehen oder uns in quälenden Streitgesprächen fertigmachen. Wir brauchen den Segen, der nicht erarbeitet, sondern geschenkt wird. Wir brauchen den Glauben, dass wir letztlich im Guten sind trotz Schuld und Angst. Und wer, wenn nicht Kirche, hätte den Rohstoff für heilenden Glauben. Wer außer der Kirche hat die Kompetenz, dich als ein Kind Gottes zu taufen, dich
dem Richtigen anzuvertrauen, dich mit Verheißung zu Grabe zu bringen, dich freizusprechen von Schuld? Und wer sonst fragt noch nach Wahrheit und macht so was wie Menschenwürde anfaßbar? Die Interessenverbände suchen nur das Ihre. Aber Kirche kümmert sich ums Ganze. Allein schon, weil Kirche die guten Energien der Bibel in den Kräftehaushalt der Gesellschaft einspeist, ist sie deiner Fürsorge wert. Du bist für Kirche mitverantwortlich. Mit deinen Begabungen (wozu auch Geldverdienen gehört), mit deiner Sehnsucht und deiner Nächstenliebe sorge dafür, dass Kirche besser wird. Sonst müssen unsere Kinder, Nichten und Neffen dafür büßen und treiben ab in diktatorische Sekten oder ins stromlinienförmige Konsumieren. Entzieh dich nicht. Entdeck dir lieber Kirche noch mal neu: Gelegentlheit
dazu wäre die nächste Werkwoche oder Rüstzeit deines Standortpfarrers. Was Du nämlich vielleicht noch nicht weißt: Deine Kirchensteuer, die Du als Zeitoder Berufssoldat zahlst (der Wehrpflichtige ist hiervon ausgenommen), wandert nicht in den großen Topf der Kirche, sondern bleibt zum größten Teil in der Militärseelsorge. Und von den 75 Mark, die unsere schönen Häuser zur Zeit im Durchschnitt er-
heben, zahlst Du ja nur (je nach Dienstgrad gestaffelt) einen Bruchteil. Eine bessere Kirchensteuerrückzahlung gibt es doch wohl kaum - oder? Und Spaß macht die Sache ja auch noch. Ich habe jedenfalls noch keinen Teilnehmer erlebt, der sich nach Abschluss einer solchen Maßnahme beschwert hätte. Frag‘ doch mal die Kameraden, die letztes Jahr mit mir auf der Motorradrüstzeit waren.
Mit herzlichen Grüßen Euer Gerald J. Petzold Ev. Militärpfarrer PRIZREN
Was ? Wann ? W o ? Tipps und Termine für die 05./06. Woche Feldlager Progres ZumErdmännchen Mo-Sa 09.00-23.00 Uhr So 12.00-23.00 Uhr Zum Röhrich Mo - Fr 07.30-15.30 u. 16.3023.00 Uhr Sa 07.30-24.00 Uhr So 11.00-23.00 Uhr Im Zulauf Mo - Fr 08.00-13.00 u. 14.0018.30 Uhr, Sa 09.00-13.30 Uhr u. 14.3021.00 Uhr, So 13.00-18.30 Uhr) Glaspalast Mo - Fr 09.00 23.00 Uhr Sa 09.00-24.00 Uhr So 10.00-11.00 Uhr Gottesdienst, 12.00-23.00 Uhr Feldlager Prizren OASE Mo - Sa 09.00-23.00 Uhr So 17.00-23.00 Uhr So um 1000 Uhr Heilige Messe
Millenium Bar Mo - Fr 09.00-23.00 Sa 09.00-24.00 Uhr So 12.00-23.00 Uhr Kosodrom -InternetcaféMo - Sa 09.00-22.30 Uhr So 09.00-22.00 Uhr Kosodrom -FitnessMo - Sa 07.00-12.00 Uhr u. 13.0022.00 Uhr So 08.00-12.00 u. 13.00-22.00 Uhr Kosodrom-SaunaMo - Sa 09.00-22.00 Uhr So 14.00-22.00 Uhr Mi 18.00-22.00 Frauensauna letzter Einlaß 20.30 Uhr Unter dem Abflusrohr Mo - Fr 09.00-14.00 u. 14.3022.45 Uhr Sa 09.00-14.00 u. 14.30-23.45 Uhr So 10.30-14.00 u. 14.30-22.45 Uhr San-Shine-Bar Mo - Do 07.30-14.00 u. 15.00-22.45 Uhr Fr - Sa 07.30-14.00 u. 15.0023.00 Uhr
So 15.00-22.45 Uhr Zum Keiler Mo - Fr 07.00-22.30 Uhr Sa 07.30-23.30 Uhr So 09.30-22.30 Uhr Feldlager Prizren „Nord“ Prizren Inn Mo - Fr 07.00-14.00 u. 15.00-23.00 Uhr Sa 07.00-14.00 u. 15.00-24.00 Uhr So 09.00-14.00 Uhr u. 15.00-23.00 Uhr Waikiki Bar Mo - Fr 15.00-23.00 Uhr Sa 15.00-24.00 Uhr So 15.00-23.00 Uhr - 13.02 ab 19.00 Uhr Dartturnier; Voranmeldung erwünscht - Schwimmbad tgl. 08.00-21.00 Uhr Feldlager Tetovo Zur blauen Lagune + Internetcafe Mo - Fr 08.00-23.00 Uhr Sa 08.00-24.00 Uhr So 11.00-23.00 Uhr
Feldlager Toplicane Brennkammer Mo - Fr 09.00-23.00 Uhr Sa - So 09.00-24.00 Uhr Camp Casablanca (Suva Reka) Sauna/Dampfbad Mo 13.00-22.00 Uhr Di-So 10.00-22.00 Uhr Do internationaler Saunatag Sa von 16.00-20.00 Uhr nur Damen Ö-Hof Mo, Mi, Do, Fr, Sa 10.00-14.00 u. 16.00 - 23.00 Uhr Di Ruhetag So 11.00-23.00 Uhr Rick’s Cafe Mo - Sa 07.30-17.30 Uhr So 09.00-14.00 Uhr Das Schwarze Loch Mo - Fr 19.00-23.00 Uhr Sa 19.00-24.00 Uhr So 17.00-23.00 Uhr PX-Österreicher Mo, Do, Sa, So 12.00-14.00 u. 17.00 - 20.00 Uhr, Di u. Fr Ruhetag Mi 1600-2000Uhr
KINO im Feldlager Prizren - Einlass 19.45 - Beginn 20.15 Uhr Mi. 07.02.01 - Hurricane Do. 08.02.01 - Denn zum Küssen sind sie da Fr. 09.02.01 - Gladiator Sa. 10.02.01 - Good Will Hunting So. 11.02.01 - 007 Goldeneye Mo. 12.02.01 - 007 Der Morgen stirbt nie Di. 13.02.01 - Always Mi. 14.02.01 - Dämon -
Geburtstagskinder
06. Februar 2001
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MAZ&More gratuliert den Geburtstagskindern im Sternkreiszeichen WASSERMANN SU OG HG HG U HG OTL HG
Uwe Jörg Markus Thorsten Thomas Rene Thomas Jan
Ladermann Mielke Müller Müller Podzimski Schlosser Schneider Zimmermann
10.02.01 07.02.01 OG G OG SG G HG HG OG OL OG OG M
Kai Sascha Denis Christoph Ralph Rafael Andre Christian Achim Marco Christian Uwe
Berger Cybulski Kaplick Kryszewski Materne Matusiak Radtke Strutzel Unrau Weber Wierbitzki Zinsmeister
08.02.01 OSA SU HG HG OG G F OF BM (w) OF HG HF OL HG
Christoph Michael Matthias Denny Stefan Dirk Gunnar Michael Ilka Uwe Niko Ronald Dirk Cristian
Bickel Dr. Bierkandt Engel Illig Jensen Meier Melde Mesanovic Müller Pötschick Rockendorf Schubert Sommer Uhr
09.02.01 OG HG SU HG SU U HF HG HF OL
Alexander Tim Frank Lutz Thomas Thomas Marcel Peter Dennis Michael Thomas
Goldscheck Götte Grünert Hoffmann Jasper Kamin Konermann Kopal Körner Krämer
OG OG OTL OG HG SF G HG U G SU G HG OG SU F F G HG OSA OG SU HF
Rico Peter Hans-Jürgen Stephan Markus Volker Tobias Sascha Ingo Nils Christof Andreas Michael Marcus Marcel Jens Mike Alexander Bastian Jens Michael Marcel Frank
Böhme Born Bühl Carluccio Erben Flaake Gericke Hoffmann Hönle Lehmann Lübbecke Lücke Mandel Mauersberger Mey Obermeyer Obst Rybarz Schievelbein Seydel Skindalis Trinks Wilde
11.02.01 OG SU OG HG OG L HG SU (w) HF H HG HF OF OG L OF OF HG SU
Sascha Roland Andre Matthias Norbert Thomas Stefan Franz Antje Gerhard Marcus Christian Thomas Serge Stephan Alexander Martin Nico Torsten Torsten
Bahr Beisheim Berneike Beyer Braun Ewen Faubel Gromitzik Herder Hohaus Jensen Kitz Knackstedt Kretschmar Möller Rottmann Schulz Seiter Szepan
G
Swen
Zöbisch
12.02.01 HF HG OG SU OG HG SG SU HG SU HG OL HG
Michael Tim-Oliver Thomas Karsten Rocco Jens Andy Karl David Markus Maik Carsten Frank
Geisler Groß Kluge Kremmel Kucharzewski Lücke Ralla Rittig Rockmann Sosnowski Vogler Weber Zipfel
13.02.01 OSA SU SU OG SU U HG HG OL OG F SU H HF HG G OG G SU OG F
Bernd Thilo Thomas Tobias Oliver Sören Björn Robert Wolf-Rüdiger Christian Marc Marcel Hans-Peter Thorsten Lars Tobias Michael Christoph Marco Roberto Mario
(Für Vollständigkeit und korrekte Schreibweise der Namen trägt die Redaktion keine Verantwortung.)
Bickel Dr. Borngräber Buhle Dierksen Eckey Fritz Herold Heuberger Kleczka Knecht Kreier Lehnert Ludwig Methner Metje Neumann Opitz Roß Ruge Wiedecke Wolf
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Suchbild, Rätsel, Zitate
Original
L ö s u n g
R ä t 8 s 9 e l
06. Februar 2001
Suchbild der Woche
Fälschung
Zitate
Im rechten Bild sind 6 Fehler versteckt.
„Ein Kompromiss ist die Kunst, einen Kuchen so zu teilen, dass jeder meint, er habe das größte Stück bekommen.“ (Ludwig Erhard) “Erzähle den Menschen nicht von Deinen Problemen: Achtzig Prozent ist es egal; und die anderen zwanzig Prozent sind froh, dass Du sie hast.” (Lou Holtz)
Das Rätsel der Woche
Waagerecht: 01 natürlicher Logarithmus (Abk.); 07 oberital. Stadt in Piemont, Weinbau; 10 eine Stadt im Hochsauerlandkreis, NRW; 12 Fragewort; 15 Finkenvogel, lebt in Nadelwäldern des Nordens; 17 ital. Insel; 21 Autokennzeichen für Uelzen; 22 die westafrik. Küste zw. Liberia + Guinea; 24 geruchstilgendes Mittel (Kurzw.); 25 alte Bez. für Schwiegesohn; 26 Vorteil; Autokennzeichen für Konstanz; 29 Speisegeschirr für Flüssigkeiten; 34 der Nachlass eines Verstorbenen; 35 Luftröhrenspiegelung/med. Begr.; 36 abzüglich; 37 Bez. dür den oberen Teil d. Erdmantels; 39 dt. Bundesland; 42 Zeiteinheit; 44 akustisches Naturereignis; 45 ein Gewächs zur Herst. Färberröte Senkrecht: 01 Lastkraftwagen; 02 eine runde Scheibe als Tonträger; 03 Zeichen für Gallium; 04 Tierkralle; 05 andere Bez. für Furcht; 06 planmäßiges Vorgehen; 08 breiter Schal; 09 ital. Ort am Lago Maggiore; 11 meerkatzenartige Halbaffen; 13 Autokennz. F. den Bördekreis, neue BÖ; 14 Sucht; 16 eine verworrene, schwerverständl. Sprache; 18 Autokennz. f. Kaufbeuren; 19 Sehenswürdigk. in Ingolstadt; 20 farbl., klares Mineral-Quarz, Schmuckstein; 23 Abk. für Sattellit; 26 öffentliches Verkehrsmittel; 27 Autokennz. f. Solingen; 30 Bez. f. eine geflecktes Pferd o. Rind; 31 gleichfalls; 32 rechtwinklige Kanten; 33 lat. Bez. für Dichter; 38 germanisches Göttergeschlecht; 40 Norddeutscher Rundfunk (Abk.); 41 mittelwarm; 43 Autokennz. f. Mainz
06. Februar 2001
Biathlon Bronze für Sven Fischer POKLJUKA - Pawel Rostowzew hat bei den Biathlon-Weltmeisterschaften im slowenischen POKLJUKA seinen zweiten WM-Titel geholt. Im Verfolgungswettbewerb konnte er in einem überaus spannenden Finale den Weltcupführenden Raphael Poiree aus Frankreich hinter sich lassen. Dritter wurde der Oberhofer Sven Fischer, der den Norweger Ole-Einar Björndalen auf Rang vier verwies. Handball
Markus Baur (Wetzlar/8/6). Eishockey Lemieux spielt in Salt LAKE CITY DENVER - Superstar Mario Lemieux wird im nächsten Jahr beim olympischen Eishockey-Turnier in SALT LAKE CITY für das Team Kanada um die Goldmedaille spielen. «Das ist absolut keine Frage. Ich will spielen und denke, das wird sehr spannend werden. Wir sollten ein großes Team haben, und ich möchte ein Teil von ihm sein», sagte der Torjäger und Besitzer der Pittsburgh Penguins.
DHB-Herren nur Achter Rodeln PARIS (dpa) - Die deutschen Handballer haben die Weltmeisterschaft in Frankreich nach einer kläglichen Leistung gegen die Ukraine mit Platz acht beendet. Der Olympia-Fünfte unterlag in PARIS dem WM-Neuling im Spiel um Platz sieben mit 24:30 (8:17). Vor 6000 Zuschauern im Palais Omnisports lag die Auswahl des deutschen Handball-Bundes (DHB) nach 29 Minuten mit 7:17 zurück und hatte zu keiner Zeit eine Erfolgschance. Bester Torschütze im enttäuschenden Team von Bundestrainer Heiner Brand war
Sylke Otto verpasst Jackpot NAGANO - Rodlerin Sylke Otto (OBERWIESENTHAL ) hat bei ihrem 20. Weltcup-Sieg in NAGANO den Bahnrekord-Jackpot von 50000 Dollar knapp verpasst. In 1:41,416 Minuten gewann sie vor Weltcup- Spitzenreiterin Silke Kraushaar (OBERHOF/1:41,859), verfehlte den Bahnrekord jedoch um vier Hundertstelsekunden. Bei den Doppeln siegten Mark Grimmette/Brian Martin (USA/1:40,544) vor An-
Sport, WAHR oder UNWAHR?
dre Florschütz/Torsten Wustlich (OBERHOF/OBERWIESENTHAL/1:40,836) und den Weltcup-Führenden Steffen Skel/Steffen Wöller (WINTERBERG/1:40,898).
telverteidiger siegte mit 3:1 (2:1) beim VfL Wolfsburg und rückte mit nunmehr 39 Punkten auf den ersten Platz vor. Die Münchner profitierten dabei auch von der Niederlage des bisherigen TabelTennis lenführers FC Schalke 04. Die «Knappen» (37 Zähler) kaDavenport siegt men bei Aufsteiger FC Enerin TOKIO gie Cottbus mit 1:4 (0:2) unter die Räder und fielen auf TOKIO - Lindsay Daven- den zweiten Rang zurück. port hat das WTA-Tennisturnier von TOKIO gewonnen. Skispringen Im Endspiel der mit 1,2 Millionen Dollar dotierten VerSchmitt und anstaltung setzte sich die USHannawald versagen Amerikanerin in der japaniin WILLINGEN schen Hauptstadt mit 6:7 (4:7), 6:4, 6:2 gegen die favoWILLINGEN - Der Finrisierte Schweizerin Martina ne Ville Kantee hat das WeltHingis durch. Auf dem Weg cup-Skispringen inWILLINins Finale hatte die in TO- GEN gewonnen. Mit SprünKIO an Nummer zwei ge- gen von 128 und 146 Metern setzte Davenport die Russin verwies er bei seinem ersten Anna Kurnikowa mit 6:1, 6:7 Saisonsieg den Polen Adam (5:7), 6:0 bezwungen. Hingis Malysz auf Platz zwei. Der im behielt im Semifinale durch Weltcup führenden Malysz ein 6:3, 1:6, 6:0 über Magda- stellte nach 122 Metern im lena Malejewa aus Bulgarien ersten Durchgang mit 151,5 die Oberhand. Metern einen Schanzenrekord auf. Die deutschen Asse MarFußball (National) tin Schmitt aus FURTWANGEN und Sven HannaBayern übernimmt wald aus HINTERZARTEN Tabellenspitze hatten den Finaldurchgang nicht erreicht. HAMBURG - Der FC Bayern München hat am 20. Formel 1 Spieltag wieder die Spitzenposition in der Fußball-BunSchumi mit neuer desliga übernommen. Der Ti- Rekordzeit in FIORANO
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MARANELLO - Formel 1Weltmeister Michael Schumacher hat die erste Testphase im neuen Ferrari mit einer Rekordzeit auf der Pista de Fiorano beendet. Der Kerpener blieb auf der FerrariRennstrecke in 58,890 Sekunden als erster Pilot unter 59 Sekunden. Den alten Rekord hatte ebenfalls Schumacher aufgestellt. 1997 benötigte der Kerpener für die knapp drei Kilometer lange Strecke 59,007 Sekunden. Diese Marke hatte der 32-Jährige allerdings auf profillosen und daher schnelleren Reifen aufgestellt. Biathlon Weltmeisterschaften 2001 in Bled-Pokljuka (Slowenien) 3.Februar 01. Wilhelm (GER) 21:56,2 02. Disl (GER) + 26,9 03. SkjelbreidPoiree (NOR) + 41,4 04. Apel (GER) + 57,8 05. Niogret (FRA)+1:09,2 06. Forsberg (SWE)+1:10,0 07. Pylewa (RUS)+1:16,7 08. Kuklewa (RUS)+1:27,3 09. HeymannBurlet (FRA)+1:30,7 10. Skjelbreid (NOR)+1:43,6 11. Henkel (GER)+1:45,3
Ist es WAHR oder UNWAHR, dass ....... ... die MatGrp des Fernmeldebataillons abgebrannt ist, weil alle Soldaten des Stabes kurz vorher ihre Stiefel zum Besohlen abgegeben haben? ... OpInfo den Wintereinbruch über PRIZREN durch die Herausgabe der neuen Postkarten ausgelöst hat? ... der DCOM Ops Oberst Prill, mit seinem neuen TPZ FUCHS die Brigadereserve darstellt? ... G3 VerkFü aufgrund der Menschenmassen zusätzlich Pendelbusse zwischen den Feldlagern PRIZREN und PROGRES für die Angehörigen des Stabes einsetzt? ... man mit dem neuen System „Dezentrale Beschaffung“ seine Versorgungsartikel schneller bekommt und jederzeit nachvollziehen kann, wo sich die Anforderung derzeit befindet?
06. Februar 2001
Wenn ihr nicht mehr wisst, was ihr antworten sollt!
GRÜSSE
An: Brain Reichel StbKp 1.Zug Hallo Brain! Ich hoffe es geht Dir gut, hab Dich lieb und vermisse Dich sehr. Deine Karin, denke jeden Tag an Dich!