DKV-Magazin Nr. 5 - Chronik des deutschen Karateverbandes

March 16, 2018 | Author: Anonymous | Category: N/A
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Karate

5/2010

Fachzeitschrift des Deutschen Karate Verbandes e.V.

25. Jahrgang

Deutsche Meisterschaften der Jugend und Junioren 2010 K12681

Inhalt

TE KARA

fkunst en Kamp nöstlich einer fer ination die Fasz en Sie – erleb

IMPRESSUM

Anzeigenverwaltung und Vertrieb DKV, Gundi Günther Telefon 020 43 / 29 88 20 Bankverbindungen Deutsche Bank Gladbeck · BLZ 420 70024 · Konto-Nr. 4 024 022 Postbank Essen · BLZ 360100 43 · Konto-Nr. 220 763 437 BIC/SwiftCode: DEUTDEDB420 IBAN: DE14420700240402402200 Anzeigenpreise Zur Zeit gilt die Preisliste 3 vom 01. 01. 1994 Erscheinungsweise Alle zwei Monate. Die Karate-Fachzeitschrift wird den Mitgliedern des Deutschen Karate Verbandes über ihre Dojos zugestellt. Zusatzbestellungen sind im Abonnement für jeweils zwölf Ausgaben möglich. Einzelpreis 2,10 Euro incl. MwSt. und Versandkosten (siehe Bestell-Coupon). Für unverlangt eingesandte Manuskripte und Fotos wird keine Gewähr übernommen. Auch der auszugsweise Nachdruck bedarf der schriftlichen Genehmigung des Präsidiums. Die Redaktion behält sich die Kürzung eingesandter Manuskripte vor. Die Redaktion betont ausdrücklich, dass Leserbriefe lediglich die Meinung eines Einzelnen wiedergeben und nicht die des Verbandes.

Druck und Verarbeitung Bonifatius GmbH, Druck Buch Verlag, Paderborn

Karate – eine Kampfkunst für Körper und Geist, Karate als Gymnastik und Selbstverteidigung, Karate fördert die Körperbeherrschung, Karate ist vielfältig – traditionell und modern. Aufgrund der vielseitigen Anforderungen an Körper und Geist ist Karate ein idealer Ausgleich zum Alltagsstress. Darüber hinaus werden Kraft, Ausdauer, Schnelligkeit und Beweglichkeit im hohen Maße trainiert und durch Atem- und Konzentrationsübungen die Körperwahrnehmung geschult.

Karate stellt die Entfaltung der Persönlichkeit, Selbstbeherrschung, Konzentration und die Achtung des Gegners in den Vordergrund.

Weitere Infos erhalten Sie beim Deutschen Karate Verband e.V. Am Wiesenbusch 15 · 45966 Gladbeck 쏽 0 20 43 - 29 88 20 · [email protected] oder in unserem Verein.

os KosGteescnhälftsstelle

Bei Training und Wettkampf dürfen Fauststöße oder Fußtritte keine Trefferwirkung erzielen. Die Techniken werden abgestoppt.

www.karate.de

bei der nfordern! a

1

■ Unpopulär aber leider unvermeidlich! Karateka werben um Teilnahme bei Special Olympics

2-3

■ Deutsche Meisterschaften der Jugend und Junioren 2010

4-5

■ DKV-Tag 2010

6-7

■ 7. Hochschulmeisterschaften in Podgarica

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■ DKV zu Gast auf der „Interschutz“ Qualitätssiegel SPORT PRO GESUNDHEIT

10 - 11

■ SV-Lehrer/in im DKV

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■ DKV-Sound-Karate Konzeption, Teil 10

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■ DKV-Sound-Darate vs. Fußball-WM Mein Beitrag zu „Karate im Schulsport“

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■ DKV gegen Kindeswohlgefährdung Deutsche Sportjugend´– dsj Zukunftspreis

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■ Lehrmaterial und Sport Shop

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■ Stilrichtungsberichte

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■ Länderseiten

Zusammenstellung der Beiträge: DKV-Geschäftsstelle Am Wiesenbusch 15, 45966 Gladbeck

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■ Lehrgangsausschreibungen

Verantwortlich für die Beiträge: der jeweilige Verfasser/Landesverband oder Verein

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■ Stilrichtungstermine

Verantwortlich für das Magazin: DKV-Präsident Am Wiesenbusch 15, 45966 Gladbeck

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■ Bundestrainer und Präsidium

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■ Informationen der Geschäftsstelle nationale und internationale Termine

Redaktionsschluss

Der Weg des Karate, der „Karate-Do“ heißt: Wer andere besiegt ist stark, wer sich selbst besiegt ist der wahre Sieger.

Seite

Layout HEWEA-Druck GmbH Haldenstraße 15 · 45966 Gladbeck

f ü r e i n e K A R AT E - S c h n u p p e r s t u n d e Mit Karate können Sie das ganze Jahr hindurch aktiv etwas für Ihre Gesundheit und Ihre Fitness tun. Ob Jung oder Alt, alleine oder zusammen, Einsteiger oder Fortgeschrittene: Bewegung ist das beste Patentrezept für ein gesünderes, besseres und längeres Leben.

© Hewea Design

Flyer Faszination fernöstlicher Kampfkunst

GUTSCHEIN

Flyer Karate-Schnupperstunde

Herausgeber und Verleger Deutscher Karate Verband e.V. Pressestelle in der Bundesgeschäftsstelle Am Wiesenbusch 15 · 45966 Gladbeck Telefon 020 43/298 80 · Telefax 0 20 43/29 8813 E-Mail: [email protected] Geschäftszeiten Mo - Do 08.30 - 16.30 Uhr Fr 08.30 - 13.30 Uhr Internet http://www.karate.de Internet WKF und EKF http://www.wkf.net · http://www.ekf.net

Mitgliederwerbung

Karate Fachzeitschrift des Deutschen Karate Verbandes e.V.

für die Ausgabe 6/2010

30. September 2010 Titel: Sieger-Duo: Franziska Krieg mit Yoko Geri

Bundesministerium des Innern

www.sporthilfe.de

www.dsb.de www.dosb.de

www.dsj.de

www.bmi.bund.de

Unpopulär aber leider unvermeidlich! Der DKV geht Jahr für Jahr mit seinem Haushalt sparsam und verantwortlich um. Aus diesem Grund mussten wir viele Jahre auch keine Beitragserhöhung vornehmen. Aber kein gemeinnütziger Verband kann jahrelange Kostensteigerungen auf Dauer kompensieren. Leider sind wir keine Bank, welche bei einer Pleite vom Vater Staat gestützt wird. Wir können uns keine Fehler erlauben und müssen eine seriöse Arbeit abliefern. Ein großer Teil der ständig steigenden Kosten konnte natürlich durch enorme Einsparungen und gut überlegte Umstrukturierungen aufgefangen werden. Aber jetzt sind wir an einem Punkt angelangt, an welchem die Entscheidungsträger dieses Verbandes eingesehen haben, dass wir an einer Beitragserhöhung nicht mehr vorbei kommen wenn wir weiterhin solide arbeiten wollen. Deshalb hat die Bundesversammlung des DKV bereits im Oktober 2009 eine Erhöhung des Jahresbeitrages um 4 D ab 2011 beschlossen. Die Gründe sind vielfältig, wir wollen hier einige davon nennen: Der DKV muss Jahr für Jahr bereits im November des alten Jahres die Mitgliedsbeiträge des jeweils neuen Jahres angreifen, weil bisher kein Finanzpolster angespart werden konnte. So werden bereits im November eines Jahres Beiträge, welche für das neue Jahr bezahlt wurden im Haushalt des alten Jahres verwendet. Für eine ordentliche Körperschaft aber gilt als Geschäftsjahr der 1.1. bis zum 31.12. eines jeden Jahres. Durch diese vorgezogene Finanzierungshilfe war zwar eine Kreditaufnahme nicht nötig, aber sie zeigt auch auf, dass der Haushalt eigentlich nur pro Forma ausgeglichen war. Der DKV ist Arbeitsgeber mit angestellten und freien Mitarbeitern, hat eine soziale Verantwortung,

muss Versicherungen bezahlen, Mietverträge und andere vertragliche Bindungen einhalten. Dafür müsste er, wie eine normale Firma Rückstellungen bilden. Das konnte er bisher nicht, weil der Haushalt immer zu knapp war. Der Verband erweitert ständig seine Aufgaben in der Aus- und Weiterbildung, Organisation, kümmert sich um Randgruppen und erfüllt seine Aufgabe als offizieller Karate Dachverband in Deutschland vorbildlich. Wenn der DKV diese Aufgabe ernst nimmt benötigt er auch dafür die entsprechenden finanziellen Mittel. Darüber hinaus müssen wir innerhalb von zwei Jahren zwei Altersteilzeiten langjähriger Mitarbeiter verkraften. Das bedeutet eine Zeit lang doppelte Personalkosten. Die Gehälter der Angestellten müssen 2011 an den gesetzlichen Tarif angepasst werden. Die Hardware der Geschäftsstelle ist 7 Jahre alt, weil bisher das Geld für Erneuerungen gefehlt hat. Das müssen wir ändern, damit wir die Dienstleistungen der Bundesgeschäftsstelle noch mehr verbessern können. So haben wir zum Beispiel ein neues internationales Turnierprogramm für eine professionellere Organisation der DM und anderer Turniere angemietet. Sie entspricht nun dem internationalen Standard der WKF und seinen angeschlossenen Ländern. Das sind jährlich 5.000 D Mehrkosten, die wir an die Vereine nicht weitergeben werden. Die Einführung der Europa- und Weltmeisterschaft für Schüler durch den Weltverband bedeutet einen erheblichen Mehraufwand den es zu bewältigen gilt. Gleichzeitig aber wurde von der Regierung angekündigt, dass die nichtolympischen Verbände ab 2011 mit der Kürzung der Zuschüsse rechnen müssen. Bereits in diesem Jahr wurden die staatl. Zuschüsse nur teilweise ausbezahlt, eine große Summe steht noch immer aus. Trotzdem wird uns vom Staat vorgeschrieben am Anti-Doping Pro-

gramm teilzunehmen, eine große organisatorische und finanzielle Belastung für den Verband. Die Umsatzsteuer wurde um 12.000 D erhöht, die Ausrichter von Meisterschaften sehen sich vor höheren Hallenkosten und Organisationskosten die der DKV übernehmen muss usw. usw. In vier Jahren wird der DKV in Bremen die offizielle Weltmeisterschaft ausrichten und Gastgeber von mindestens 120 Teilnehmerländern sein. Eine Aufgabe, welche neben der jahrelangen Vorbereitung auch unserem Verband Geld kosten, aber auch einen großen Imagegewinn für den Verband bringen wird. Der Deutsche Karate Verband wird sich im Laufe der kommenden Jahre in der Darstellung besser vermarkten und will den Vereinen Marketing und Managementinstrumente an die Hand geben, damit ihnen insbesondere bei der Mitgliedergewinnung und Konkurrenzabwehr geholfen wird. Und trotzdem arbeiten unsere Funktionäre weiterhin ehrenamtlich, die Spesen wurden nicht erhöht. Das Tagegeld für Essen und Trinken beträgt noch immer für einen 12-Stundeneinsatz ganze 6 D und von 14 bis 24 Stunden gerade mal 12 D. Das beweist, dass unsere Funktionäre mit großem Idealismus arbeiten und im Verband kein Geld verdienen können. Sie alle wollen nur den offiziellen Verband für Karate in Deutschland finanziell stärken und wettbewerbsfähiger zu machen. Wir bedanken uns schon jetzt bei allen Mitgliedern für Ihr Verständnis für diese Maßnahme. Mit freundlichen Grüßen Roland Hantzsche Präsident

Karateka werben um Teilnahme bei den Special Olympics Vom 14. bis 19. Juni 2010 fanden in Bremen die „Special Olympics National Summer Games“ für Menschen mit geistiger und Mehrfachbehinderung statt, wo 4550 Athleten in 17 verschiedenen Sportarten ihr Können zeigten. Die Organisatoren der Spiele möchten aber dieses Angebot gerne erweitern. Deshalb traten auf der Hauptbühne der Olympic Town vor dem Weserstadion drei so genannte „Demonstrationssportarten“ auf, welche gerne Teil der Special Olympics wären. Drei bereits erfahrene Wettkämpfer mit ihren Trainern folgten dem Aufruf von Wolfgang Weigert, Vizepräsident des DKV, mit einem Kata-Wettbewerb die Sportart Karate vorzustellen und nahmen dafür erhebliche Reisestrecken in Kauf. Die Teilnehmer waren Marvin Nöltge, Karate-DojoEmmendingen (BW) mit Trainer Hans Kölz, Michael Lesic, Goju-Ryu-Karate Club Vaihingen/Enz (BW) mit Trainer Mücahit Demirel und James Dinjus, Karate

Dojo Hamburger Hochbahn mit Betreuer Klaus Rademacher. Bewertet wurden die Teilnehmer, welche in zwei Durchgängen jeweils eine Kata zeigten, von den drei Schleswig-Holsteinischen Kampfrichtern Sven Ferner, Ulrich Stuhr und Stephan Koch. Begleitet wurde der Wettkampf durch den Moderator von Radio Bremen und den Fachkundigen Erläuterungen von Wolfgang Weigert. Da die Athleten unterschiedliche Behinderungsgrade haben, wurde erstmals ein gerechteres Bewertungssystem angewandt. Der Eingangsdurchschnittswert wurde für den 100 % behinderten Athleten von 8,0 auf 8,2, für den 80 % Wolfgang Weigert, Marvin Nöltge, James Dinjus, Michael Lesic

Behinderten von 8,0 auf 8,1 heraufgesetzt und für den 70 % Behinderten bei 8,0 belassen. Der Wettkampf wurde von den Startern ausschließlich mit jeweils zwei unterschiedlichen Schwarzgurtkatas bestritten. Marvin Nöltge, amtierender Deutscher Vizemeister konnte dabei mit 52,1 Punkten den Deutschen Meister Michael Lesic, 52,0 Punkte und den Dritten der Deutschen Meisterschaft, James Dinjus, 51,0 Punkte hinter sich lassen. Anschließend wurden die Athleten für ihr Engagement und hervorragend vorgetragenen Katas mit den Worten „Ihr seid alle Sieger, ihr seid alle Helden“ von Wolfgang Weigert mit einer Ehrenmedaille bedacht. Nun bleibt zu hoffen, daß durch die Demonstration, Karate als neue Sportart bei den Special Olympics aufgenommen wird, zumal der Präsident und der Sportdirektor der Special Olympics Deutschland zu den geladenen Gästen gehörten. Hans Kölz Landesbeauftragter für MmB, Baden-Württemberg 1

Deutsche Meisterschaften d e r J u g e n d u n d J u n i o r e n 2 0 10 Am 12. und 13. Juni 2010 fanden in Oberhausen die Deutschen Meisterschaften der Jugend und Junioren statt. Über 600 Teilnehmer reisten aus den 16 Ländern der Bundesrepublik an, um die Spitze im Deutschen Nachwuchs-Karate zu erklimmen. Zwei Tage lang war das Ausrichter-Team rund um den Vereinsleiter des Taiko Dojos Oberhausen, Detlef Tolksdorf, Gastgeber für hochklassige Kata-Darbietungen und Kumite Begegnungen. Die Schirmherrschaft der Meisterschaft übernahm der Oberbürgermeister der Stadt Oberhausen, Klaus Wehling. Ob in den Vorrunden-Begegnungen oder im Finale, der Oberbürgermeister, das Präsidium des Deutschen-Karate-Verbandes sowie das gesamte DKV-Bundestrainer-Team kam in den Genuss von großen sportlichen Einsatzes und Engagements. Viele junge Karatekas nutzten ihre Chance sich in den Focus der Zuschauer und Kampfrichter aber auch der anwesenden Auswahltrainer zu bringen und sich damit auch für anstehende internationale Aufgaben zu empfehlen. Hochklassige Kata-Wettkämpfe Die Vorrunden im Kata-Einzel waren geprägt von großer Spannung. Neben vielen erfahrenen Sportlern, die auch schon außerhalb Deutschlands Erfolge sammeln konnten, zeigten sich in Oberhausen viele neue und ambitionierte Sportler auf dem Wettkampf-Parkett. Dementsprechend war das Leis-

tungsniveau in den Vorrunden sehr hoch und machte dem Kampfrichter-Gremium, unter der Leitung von Bundeskampfrichter-Referent Roland Lowinger, die Entscheidungen zwischen Sieg und Niederlage oft nicht leicht. Im Junioren-Bereich hätte man trotzdem fast wieder die Final-Listen vom Vorjahr zur Hand nehmen können. So standen sich bei den Jungen zum dritten Mal Paul Baum aus Hessen und Christoph Jansen aus Nordrhein-Westfalen gegenüber, wobei Paul mit seiner Unsu das Titel-Triple gegen Christoph, der die Kata Gankaku zeigte, perfekt machen konnte. Jasmin Bleul und Annika Rummel trugen ein rein Hessisches Mädchen-Kata-Finale aus. Auch hier setzte sich mit Jasmin, die Deutsche Meisterin vom Vorjahr durch. Die Karate-Familien Fujiwara und Geduhn ganz oben auf dem Treppchen Bei den Jugendlichen Kata-Startern waren mit dem Geschwister-Paar Yuri und Daishi Fujiwara gleich zwei Frankfurter Kata-Athleten im Finale Vertreten. Während sich Yuri in der Konkurrenz der Mädchen über den Sieg gegen ihre Kontrahentin Denise Schwarzer aus Halle freuen konnte, unterlag Daishi Fujiwara knapp gegen Maximilian Schinke vom Dokan Berlin. Trotzdem jubelten beide Geschwister zusammen mit ihren Trainern Schahrzad Mansouri und Sigi Hartl nach ihrer Klasse-Final-Leistung.

Dennis Lashitzki mit einem perfekten Mawashi Geri jodan

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spannende VorrundenBegegnungen

Sieger bei den Kata-Teams der Mädchen

Große Spannung herrschte dann auch bei den Final-Runden der Kata-Teams der Junioren und Juniorinnen. Maximilian Schinke schaffte mit seinen Team-Kameraden Robin und David Geduhn, gegen die Auswahl des KD Lich, Titel Nummer zwei. Jasmin Bleul gelang zusammen mit Annika Rummel und Sophie Wachter das gleiche Kunststück. Dank einer überzeugenden Darbietung sicherten sich die amtierenden Junioren-Vize-Europameisterinnen den Sieg vor dem KD Straubing. Glückwunsch an Jasmin zur zweiten Goldmedaille an diesem Tag. Hohes Niveau im Jugend Kumite Wie zuvor in den Kata-Ausscheidungen bewiesen auch bei den Kumite-Wettbewerben viele bekannte und international erfahrene Athleten und Athletinnen bei der Deutschen Meisterschaft ihre Klasse. Doch auch viele neue Gesichter sorgten in den gut gefüllten Poollisten für die eine oder andere Überraschung. So waren zahlreiche Vorrunden-Kämpfe oft schon kleine Final-Begegnungen, bei denen mehr als nur ein Wettkämpfer den Titel „Deutscher Meister“ verdient gehabt hätte. Diese Leistungsdichte spiegelte sich dann auch bei den Kämpfen um die Medaillen wieder. Die besten Kämpfer und Kämpferinnen zeigten dabei vor großem Publikum von der ersten bis zur letzten Sekunde, vollen Einsatz und geizten nicht mit ihrem Technik-Repertoire. Blitzschnelle Arm-Techniken, spektakuläre Kicks und Feger waren zu bestaunen. „Von

Maximilian Schinke: Deutscher Meister Kata Jugend

Jahr zu Jahr steigt das Niveau der Athleten. Dies ist ein sehr guter Beleg für die gute Nachwuchsarbeit in den Vereinen“ bemerkte Bundes-Jugend-Trainer Klaus Bitsch am Rande der Wettkämpfe. Kuljinder Pardeshi aus Straubing erklomm das oberste Siegertreppchen in der Klasse Mädchen -47 kg vor ihrer LandeskaderKameradin Hanna Zellhuber. In der nächst höheren Kategorie, Kumite Mädchen unter 54 kg, gewann Katja Schweier vom KSC Freudenstadt gegen Denise Schwarzer aus Halle. Denise wurde damit Vize-Meisterin Kata und Kumite. Glückwunsch an die Super-Allrounderin aus Sachsen-Anhalt! Während des anschließenden Finales der Mädchen über 54kg war dann auf den Zuschauerrängen der Willy-Jürissen Turnhalle fast kein Halten mehr. Mit Alina Underberg und Ezgi Kaya standen sich gleich zwei Sportlerinnen vom gastgebenden Taiko Dojo Oberhausen gegenüber. Nach spannenden zwei Minuten hieß die alte und neue Deutsche Jugend-Meisterin Alina Underberg. Im Folgenden sicherte sich der Landesverband Rheinland-Pfalz mit Lukas Siebel (57kg), Marcel Neumann (-63kg) und Rene Schomer (+70kg) gleich drei Deutsche Meistertitel der Kumite Jugend Jungen. Ansonsten verteilten sich die Sieger der männlichen Jugend mit Bayern (Kevin Fard -45kg), Schleswig-Holstein (Felix Behrendt 52kg) und Thüringen (Ludwig Schwerdt 70kg) von Nord bis Süd sehr gleichmäßig auf der Deutschen Landkarte. Abschied von einem geschätzten Bundeskampfrichter-Kollegen Zwischen den Final-Runden wurde aus dem Kreise der Bundeskampfrichter durch den DKV-Vizepräsidenten Ulrich Heckhuis, den Bundeskampfrichter-Referenten Roland Lowinger sowie den LandeskampfrichterReferenten von NRW, Uwe Portugall, der Bundeskampfrichter Hans-Peter Burbach herzlichst verabschiedet. Hans-Peter betreibt seit über 37 Jahren Karate und engagierte sich mit seiner Erfahrung und

seiner Fachkenntnis über 23 Jahre im Kampfrichterwesen. Diese Arbeit wurde mit vielen Präsenten und einem lang anhaltenden Applaus aller seiner Kampfrichter-Kollegen, den Zuschauern und Athleten in einem angemessenen Rahmen gewürdigt. „Die Gemeinschaft unter den Kampfrichter-Kollegen, Trainern und Sportlern ist im Karate einzigartig und wird mir sicher sehr fehlen.“ sagte ein sichtlich bewegter Geehrter am Rande der Meisterschaft. Vier Deutsche Junioren-Meister aus Bayern, drei aus Thüringen Wer einen Blick auf die Ergebnisse bei den Kumite Junioren genommen hat, konnte einen klaren Beleg für einen überzeugenden Trainings-Aufbau in den bayrischen Dojos erkennen. Für den BKB erreichten mit Lisa Schmid (-59kg), Mick Staudinger (61kg), Alexander Schmitt (-68kg) und Florian Hofmann (-76kg) gleich vier Athleten und Athletinnen Deutsche Meistertitel. Jessy Neumann (-48kg), Rosa Liebold (+59kg) und Ludwig Schwerdt (-70kg) setzten das DM-Sieger-Trio aus Thüringen zusammen. Eine wirklich beeindruckende Erfolgsserie konnte in Oberhausen der Sportler Dennis Schewtschenko vom Oberberg Karate Gummersbach aufstellen. Zum fünften Mal in Folge gewann Dennis den Siegerpokal, in der Klasse Kumite Jungen -55kg. Fünf Jahre auf Deutscher Ebene ungeschlagen! Dies ist ein wirklich toller Erfolg für den Schüler von Nika-Wolk Tsurtsumia und Friedhelm Meisen. Das anschließende Finale, bei den Jungen +76kg, stand sprichwörtlich auf Messers Schneide. Nach der regulären Kampfzeit und auch nach der Verlängerung stand es zwischen Eric Wehrle/Bushido Schwenningen und Niklas Quint/Saarländischer Karate-Verband unentschieden. Die Begegnung, bei welcher wirklich beide Kämpfer den Sieg verdient gehabt hätten, ging dann an Eric Wehrle, sehr zur Freude seines Trainers Andreas Heinrich und aller Baden-Württemberger Fans. Lisa Schmid vom 1. Kemptener Karate Dojo

Thüringen und Baden-Württemberg dominieren die Team-Wettkämpfe Die Kumite-Team Wettbewerbe waren das iTüpfelchen der Deutschen Meisterschaft in Oberhausen. Viele Mannschafts-Begegnungen waren vom ersten bis zum dritten Kampf voller Spannung. Meist entschied nur ein einziger Punkt zwischen Sieg und Niederlage. Ganz besonders erfolgreich präsentierten sich bei den Mädchen Simone Becker, Katharina Maichle, Johanna Fuchs und Katharina Emer. Gemeinsam besiegten die vier Kämpferinnen der KG Gammertingen, die Mannschaften aus Gummersbach, Franken und aus dem Odenwald. Auch das anschließende, hart umkämpfte, Finale gegen die Auswahl vom Banzai Berlin entschied das Quartett aus Baden-Württemberg für sich. Herzlichen Glückwunsch! Trotz sehr starker Konkurrenz qualifizierte sich das Jungen-Team vom SC Bushido Waltershausen für die Endrunde. Dabei besiegten Christoph Genau, die Brüder Hans und Franz Streitz, Marvin Rockstroh sowie Maximilian Kellner die Konkurrenz aus Gammertingen, Lichtenau und Berlin. Die letzte Finalbegegnung der Deutschen Meisterschaften in Oberhausen ließen sich die Thüringer dann gegen die KG LudwigsburgKirchheim nicht mehr nehmen und konnten ihren 2:0-Sieg zusammen mit einem Meer aus roten T-Shirts feiern. Super-Organisation vom Taiko Dojo Oberhausen Nicht nur das sommerliche Wetter sondern die tolle Atmosphäre während der zwei Wettkampftage in Oberhausen machte die Deutsche Meisterschaft der Jugend und Junioren zu einem großen Highlight des Karate-Jahres. Detlef Tolksdorf leistete bei dessen der ersten Ausrichtung einer DM mit seinem gesamten Helfer-Team hervorragende Arbeit und legte damit den Grundstein für eine wirklich gelungene Veranstaltung. Für diese besonderen Verdienste bekam der Chef-Organisator der Meisterschaft in Oberhausen vom Bundesjugend-Referent Harald Griebel die DKV Ehrenurkunde überreicht. Herzlichen Dank an Detlef Tolksdorf, das DKV-Wettkampf-Team um Heinke Eltze, und alle die zum Gelingen dieser Meisterschaft maßgeblich beigetragen haben. Christian Grüner 3

Tagungen:

DKV

DKV

Tag Samstag, 25.9.2010 Info-Telefon: Berliner Karate Verband e.V. Tel. 030-7814027 E-Mail: [email protected]

12.30 - 14.30 Uhr Samstag, 25.09.2010 Treffen der Leistungssportreferenten mit Ralph Masella

12.30 - 14.30 Uhr Samstag, 25.09.2010 Treffen der Lehrreferenten mit

09.00 - 11.15 Uhr Samstag, 25.09.2010 Treffen der Breitensportreferenten mit

Dr. Jürgen Fritzsche

Ulrich Heckhuis

12.30 - 14.00 Uhr 15.00 - 17.00 Uhr Samstag, 25.09.2010 Samstag, 25.09.2010 BundesWorkshop Praxis: Budomotion frauentag Sport pro Gesundheit mit Qualitätssiegel mit Marlis Gebbing Vico Köhler

15.00 - 17.00 Uhr Samstag, 25.09.2010 Bundesjugendtag mit

09.00 - 12.00 Uhr Samstag, 25.09.2010 Workshop Theorie: Budomotion Sport pro Gesundheit Qualitätssiegel mit Vico Köhler

Helmut Spitznagel

Ort: Oberstufenzentrum Bürowirtschaft, Lippstädter Str. 9-11, Berlin-Lichterfelde

Schwerpunktthemen: KATA-Training / KUMITE-Training / Training für Jukuren / Training für Frauen / Karatetraining unter Berücksichtigung individueller körperlicher Voraussetzungen (Tipps für das Training)

Oberstufenzentrum Bürowirtschaft, Lippstädterstr. 9-11, Berlin Lichterfelde Halle 1 (1)

Halle 1 (2)

Halle 1 (3) 9.00 - 10.00 Uhr Selbstbehauptung für Mädchen und Frauen

9.00 - 10.00 Uhr Die vier Stufen der Verteidigung in der Kampfkunst Fritz Nöpel

Marlis Gebbing 10.15 - 11.15 Uhr Karate unter Berücksichtigung körperlicher Voraussetzungen Jürgen Kestner

10.15 - 11.15 Uhr KATA-Training 9. - 5. Kyu BJT Sigi Hartl

HalleHalle 2 (1) 5

Halle 2 (2)

9.00 - 10.00 Uhr KUMITE-Training Fußtechniken (Angriff und Konter) BT Thomas Nitschmann 10.15 - 11.15 Uhr KUMITE Variationstraining BJT Klaus Bitsch

11.30 Uhr Begrüßung durch Präsidenten Roland Hantzsche HALLE 1 12.30 - 13.30 Uhr

12.30 - 13.30 Uhr KUMITE-Training Auswahlreaktionstraining 6. Kyu - Dan BT Antonio Leuci

KATA-Training 9. - 5. Kyu BT Efthimios Karamitsos 13.45 - 14.45 Uhr Training für Jukuren Rob Zwartjes

13.45 - 14.45 Uhr KUMITE-Training Fausttechniken (Angriff und Konter) Kora Knühmann

13.45 - 14.45 Uhr Vorteile des vielseitigen Trainings im Nachwuchsund Erwachsenenbereich ab 6. Kyu BJT Schahrzad Mansouri

KATA-Training 4. Kyu - Dan BJT Sigi Hartl

15.00 - 16.00 Uhr Anwendung der Karatetechniken und Kata in Selbstverteidigung Gilbert Gruss

15.00 - 16.00 Uhr Karate unter Berücksichtigung körperlicher Voraussetzungen Jürgen Kestner

BT Antonio Leuci

16.15 - 17.15 Uhr KUMITE-Training Fußtechniken (Angriff und Konter) BT Thomas Nitschmann

16.15 - 17.15 Uhr SV für Frauen: Welche Möglichkeiten gibt es sich selbst zu verteidigen Rob Zwartjes

16.15 - 17.15 Uhr

16.15 - 17.15 Uhr

Jukuren-Training

KATA-Training ab 5. Kyu BJT Schahrzad Mansouri

17.30 - 18.30 Uhr Anwendung der Karatetechniken und Kata in Selbstverteidigung Gilbert Gruss

17.30 - 18.30 Uhr

15.00 - 16.00 Uhr

17.30 - 18.30 Uhr KATA-Training 4. Kyu - Dan BT Efthimios Karamitsos

Fritz Nöpel

15.00 - 16.00 Uhr KUMITE-Training

KUMITE-Variationstraining

17.30 - 19.00 Uhr A-Prüfer Treffen Praxis

BJT Klaus Bitsch

Gunar Weichert

Dan-Prüfungen Freitag, 24.09.2010 Oberstufenzentrum Bürowirtschaft, Lippstädterstr. 9-11, Berlin Lichterfelde

16.00 - 18.00 Uhr Stiloffen 1. Dan und höher Rob Zwartjes, Gilbert Gruss, Fritz Nöpel, Ulrich Heckhuis

16.00 - 17.30 Uhr Shotokan 1.-4. Dan Efthimios Karamitsos

Gunar Weichert

Lehrgangsgebühr: 15 Euro (der Erlös fließt in den Sozialfonds des DKV)

Kartenvorverkauf D

Die Eintrittskarten können bis 2 Wochen vorher in der DKV-Geschäftsstelle gegen Vorkasse bestellt werden. Eine schriftliche Bestellung sendet bitte an: E-Mail: [email protected] oder Fax 02043 - 29 88 13 Die Karten werden erst nach Zahlungseingang verschickt! Überweisung bitte an: Deutsche Bank AG Gladbeck Konto 4024022, BLZ 420 700 24, Vermerk: DKV-Tag 2010

E

am 25. September 2010 in Berlin Rob Zwartjes Fritz Nöpel Gilbert Gruss Efthimios Karamitsos

Thomas Nitschmann Antonio Leuci Schahrzad Mansouri Klaus Bitsch

Sigi Hartl Jürgen Kestner Kora Knühmann Marlis Gebbing

Silber und Bronze für das deutsche Karateteam bei den 7. Hochschulmeisterschaften in Podgorica

Das deutsche Team auf der Moraca Brücke in Podgorica

Über 400 studierende Sportler aus 55 Nationen reisten nach Podgorica/Montenegro um an den 7. Hochschul-Weltmeisterschaften teil zu nehmen. Viele Nationen nutzten die Gelegenheit als Generalprobe für die anstehenden Weltmeisterschaften. Dies versprach während insgesamt vier WettkampfTagen “ spannende und hochklassige Begegnungen im Kata- und Kumite-Bereich. Mit dabei war ein sehr schlagkräftiges Deutsches Team unter der Leitung des adh-Sportdirektors Thorsten Hütsch und dem adh-Karate-Disziplinchef Christian Grüner. An der Kampffläche betreute der Kumite Damen-Bundestrainer, Thomas Nitschmann, die Sportler. Eine optimale ärztliche Versorgung gewährleistete der DKV-Arzt Dr. Peter Weiland. Doch nicht nur mit Kämpfern, Trainern und Betreuern war der DKV hervorragend bei der Hochschul-WM vertreten. Der internationale Referee Lothar Becker repräsentierte als Kampfrichter den Deutschen-Karate-Verband hervorragend. Leider keine Medaille durch die Deutschen Kata-Einzel Starter Im Kata Einzel der Damen erreichte Franziska Krieg (PH Erfurt) nach Freilos die zweite Runde gegen d i e

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Italienerin Battaglia. Hier setzte sich die Italienerin trotz guter Leistung der Erfurterin durch. Da Battaglia im Halbfinale gegen Japan unterlag, bedeutete dies für die Erfurter Studentin das Aus in der zweiten Runde. Bei den Herren gewann Stefan Köhler im Kata Einzel seine Erstrunden-Begegnung gegen den Ukrainer Prokopiv mit 3:2. Den folgenden Kampf gegen den Japaner Shimbaba konnte Stefan leider nicht erfolgreich von der Tatami gehen. Die Chance auf die Teilnahme an der Trostrunde blieb dem Studenten der BA Mannheim leider verwehrt, da der Japaner gegen den späteren Titel-Gewinner aus dem Iran verlor. Silber bei den Kumite-Damen Silvia Sperner zählte als amtierende Team-Weltmeisterin und Drittplatzierte der diesjährigen Europameisterschaft zu den Favoritinnen in der Kategorie Kumite Damen -61 Kg. Und diesem Status wurde die Studentin der VFH Wiesbaden wirklich mehr als gerecht. Auf ihrem Weg in das Finale gewann Silvia klar gegen Ashley Hill/ USA, Hasnoui Boutheina/ Tunesien und Mirsada Suljkanovic/ Bosnien-Herzegowina.

Im Finale wartete die Chinesin Li Jin Jin, die ihre Vorrunden-Begegnungen ebenfalls klar dominierte. Die Begegnung endete nach der regulären Kampfzeit von drei Minuten mit 0:0, sodass es in die Verlängerung (Sai-Shiai) ging. Hier hatte die Chinesin knapp das bessere Ende für sich. „Ich möchte immer eine Eins haben!“ sagte der Bundestrainer Thomas Nitschmann im Vorfeld des Finales. Trotzdem freute sich der Erfolgs-Coach zusammen mit dem deutschen Team über den Gewinn der Silbermedaille. Christina Hoffmann startete in der Klasse Kumite Damen bis 50 Kg. Sie erwischte gegen die Bosnierin Catibusic einen sehr guten Start und ging mit 1:0 in Führung. Leider könnte die Saarländerin diesen Vorsprung nicht bis zum Ende halten und unterlag im weiteren Verlauf des Kampfes. Toller Erfolg durch Alexander Heimann Alexander Heimann (DHPG Köln) kontrollierte in der Kategorie Kumite Herren -60 kg seine Gegner bis zum Halbfinale klar und entschied die Begegnungen gegen den Australier Yaohiro und den Ukrainer Shumishevski souverän für sich. Im Halbfinale scheiterte er dann jedoch denkbar knapp am Koreaner Ji Hwan Lee. Nach regulärer Kampfzeit stand es noch 4:4, doch in der einminütigen Verlängerung konnte sich der Koreaner jedoch hauchdünn mit einem Punkt absetzen. Alexander fand aber schnell wieder zu seiner optimalen Einstellung zurück und zeigte im kleinen Finale gegen den Japaner Ryuko Kawano

Stefan Köhler mit Kata Jion

Sieger-Duo: Christoph Genau und Jasmin Bleul

sein wirklich großes Kämpferherz. Alex ging mit 4:0 in Führung, doch der Japaner fand nach einem Mawashi Geri jodan wieder zurück in den Kampf. Somit wurde es noch einmal spannend für Alexander und das gesamte deutsche Hochschul-WMTeam. Als nach vier Minuten Kampfzeit Alexander als Sieger und somit Bronzemedaillengewinner der Hochschul-Weltmeisterschaften fest stand, war im Deutschen Fanblock kein Halten mehr. Mit Podestplatz Nummer zwei wurden die Ergebnisse der beiden vorherigen Hochschul-Weltmeisterschaften noch einmal überboten. Iran Endstation für Fabian Kunze und Matthias Tausch Fabian Kunze (Uni Jena/Kumite Herren -67 Kg) hatte sehr gute Erinnerungen an das Sportzentrum Moraca in Podgorica. Hier gewann er 2006 den Junioren-Europameistertitel. Mit dem Japaner Daiki Miyamoto und dem Iraner Hamed Ziksari befanden sich zwei weitere absolute Topkämpfer in seinem Pool. Leider kam für den amtierenden Deutschen Hochschul-Meister in der ersten Runde gegen Iran das Aus. Matthias Tausch, der in der Kategorie Kumite Herren -75kg an den Start ging, bekam mit Saed Farrouki ebenfalls einen iranischen Kontrahenten in der ersten Runde zugelost. Diesen konnte der Student der Uni Potsdam, der sich für seinen ersten großen internationalen Auftritt viel vorgenommen hatte, leider nicht überwinden. Heinrich Leistenschneider erreicht Rang 7 Der Regensburger Lehramt-Student Heinrich Leistenschneider machte am Samstagmorgen den Abschluss für die deutschen Kumite Einzelstarter. Heinrich erreichte den 7. Platz in der Kategorie

unterlag. Das deutsche Kumite Frauenteam zog ebenfalls kampflos in die zweite Runde ein, da Gegner Albanien nicht angetreten war. In der zweiten Runde wartete dann das Team aus der Ukraine. Im ersten Kampf konnte Kata Spezialistin Franziska Krieg (PH Erfurt) ihre Gegnerin gut auf Distanz halten und erreichte ein 0:0-Unentschieden. Leider schafften es Silvia Sperner (VFH Wiesbaden) und Christina Hoffmann (VFH Saarland) in den folgenden Kämpfen nicht, die notwendigen Siege einzufahren, so dass auch das Frauen Kumite Team frühzeitig aus dem Wettbewerb ausschied.

Kumite Herren bis 84 kg. Zuerst lief alles nach Plan für den Athleten vom KD Straubing. So setze sich Leistenschneider in den Vorrunden klar gegen Jovovic/ Montenegro und Cartolano/Venezuela durch. Im Kampf um den Einzug in das Halbfinale musste Heinrich trotz einer guten Vorstellung die Überlegenheit des serbischen Finalisten Bitevic anerkennen und unterlag knapp. Anschließend war im Kampf gegen den Aserbaidschaner Shirinov ein Sieg notwendig, um in den Kampf um Bronze gegen Japan einzuziehen. Leider gelang dies nicht, obwohl der DKV-Athlet den Kampf bestimmte. Seine Aktionen wurden von Kampfrichtern nicht entsprechend anerkannt, sodass er die Chance auf Bronze knapp verpasste. Keine Medaille bei den abschließenden Mannschaftswettbewerben Das deutsche Kumite Herrenteam traf nach einem Freilos im zweiten Durchgang auf eine unbequem kämpfende Mannschaft aus Tschechien, die in der Endabrechnung den siebenten Platz belegte. Sowohl Andre Beck als auch Matthias Tausch erreichten in den ersten beiden Kämpfen der Begegnung jeweils nur ein Unentschieden. An Position drei hatte Bundestrainer Thomas Nitschmann Heinrich Leistenschneider gesetzt. Leider unterlag dieser, nur durch eine Negativ-Wertung in Rückstand geraten, seinen Kampf mit 0:2. Im nächsten Durchgang lag es dann an Fabian Kunze von der Uni Jena. Er konnte sich leider, gegen einen körperlich viel größeren und schwereren Gegner nicht durchsetzen. Damit war der Kampf gegen Tschechien verloren und die Hoffnungen auf einen Mannschafts-Erfolg waren vergebens, nachdem Tschechien gegen den späteren Finalisten Türkei

Positives Fazit Adh Sportdirektor Thorsten Hütsch, der das Karateteam in Montenegro als Delegationsleiter begleitete, bedankte sich im Anschluss der Wettbewerbe bei allen Aktiven für die gezeigten Leistungen sowie bei Bundestrainer Thomas Nitschmann, adh-Disziplinchef Christian Grüner, Mannschaftsarzt Peter Weiland und Kampfrichter Lothar Becker für ihren Einsatz rund um die Wettkämpfe. Am anschließenden Tag trat die deutsche Delegation ihren Rückflug von Montenegro nach Frankfurt an. Neben zwei Medaillen hatte das Team viele interessante Eindrücke und Erinnerungen von dem kleinen aber sehr schönen Land im Südosten Europas im Gepäck. Der adh sowie der DKV freuen sich schon heute auf das Jahr 2012, wenn die 8. Studierenden-Weltmeisterschaften im Karate in Bratislava/Slowakei stattfinden. Christian Grüner

Informationen vom Sportdirektor Liebe Sportfreunde/innen, wir möchten Euch darüber hinformieren, dass in der Dojo-Rangliste ab dem Jahr 2011 eine Änderung bzw. Ergänzung eingeführt wird. Ab 2011 werden auch die Team-Ergebnisse mit in die Wertung der Dojo-Rangliste aufgenommen. ACHTUNG: Es werden keine Kampfgemeinschaften in der Wertung berücksichtigt!!! Nur reine Teams mit Athleten/innen aus ein und demselben Verein!! Deutscher Karate Verband e.V., Sportdirektor Ralph Masella

Die Punkteverteilung wird dann wie folgt aussehen:

Punkte je Platzierung im Einzel Punkte je Platzierung im Team

1.

DM Schüler 2. 3.

5.

8 16

6 12

1 2

2 4

1.

DM Jugend 2. 3.

10 20

8 16

4 8

5.

DM Junioren 1. 2. 3.

2 4

12 24

10 20

6 12

5.

DM Leistungsklasse 1. 2. 3. 5.

German Open 1. 2. 3.

5.

3 6

14 28

16 32

5 10

12 12

8 16

4 8

14 28

10 20

7

Deutsche Meisterschaft der Schüler 6. November 2010 in Rastede/Niedersachsen

Qualitätssiegel SPORT PRO GESUNDHEIT – Budomotion

Veranstalter Deutscher Karate Verband e. V. Ausrichter Budo Dojo Rastede e.V. Gerold La Grange

Austragungsort Sporthalle Feldbreite Feldbreite 16 26180 Rastede

Wegbeschreibung Kann unter folgender Domain heruntergeladen werden http://maps.google.de/maps?daddr=26180+ rastede,+feldbreite

Zeitplan Samstag, 06.11.2009 Begrüßung Jungen Kata Einzel Mädchen Kata Team Mädchen Kata Einzel Jungen Kata Team Jungen Kumite Einzel Mädchen Kumite Einzel Finale (auf 2 Kampfflächen)

9:00 Uhr ab 9:15 Uhr ab 10:00 Uhr ab 11:00 Uhr ab 12:00 Uhr ca.17:00 Uhr

Änderungen vorbehalten. Ein aktueller Zeitplan wird mit den Wettkampflisten im Internet veröffentlicht!

Meldeschluss Eintrittspreise 6€ 3€ 9€

Montag, 18. Oktober 2010

Datum Ort

Erwachsene Kinder Familien (2 Erwachsene, 1 Kind)

Übernachtungen Info Tel. 04402-939823 E-Mail [email protected] www.rastede-touristik.de/rastede/gastlichkeit

Die komplette Ausschreibung kann unter www.karate.de unter Meisterschaften abgerufen werden!

DKV zu Gast auf der „Interschutz“

12.12.2010 von 12 bis 20 Uhr Landessportschule Sachsen, Werdau Veranstalter Deutscher Karate Verband e.V. LG-Leiter Vico Köhler Teilnehmeranzahl maximal 20 Personen Voraussetzung ÜL-Prävention, Haltung und Bewegung kann beim SKB absolviert werden: am 26.-28.11.2010 sowie am 10.-12.12.2010 in Werdau Ausnahmen *Ärzte und Physiotherapeuten etc. erhalten die ÜL-P-Lizenz unter folgenden Voraussetzungen: 1. 3jährige nachgewiesene Trainertätigkeit und mindestens 1. Dan-Träger 2. Besuch LG „Budomotion“ 3. Verbandstreue des Trainers und des Dojos, für das sie tätig werden wollen

der größten Feuerwehrmesse der Welt Es war Premiere und etwas Besonderes für den DKV – Teilnahme an einer Podiumsdiskussion im Rahmen der „Interschutz“ in Leipzig – der größten Feuerwehrmesse der Welt. Die Deutsche Feuerwehrjugend in Person des Bildungsreferenten und Berliner Karateka Sven Gramstadt lud Wolfgang Weigert zu einer Podiumsdiskussion unter dem Titel „Was heißt denn hier Behindert“

ein, um sich die Erfahrungen des DKV´s im Umgang mit Behinderten schildern zu lassen. Die Deutsche Feuerwehrjugend plant Behinderte stärker in die Jugendfeuerwehr zu integrieren, um sich wie andere Verbände und Organisationen den Herausforderungen unserer Zeit zu stellen. Weitere Mitglieder dieser interessanten Runde waren Vertreter des Bundessozialministeriums, der Versicherungen und der Deutschen Feuerwehrjugend. Am Ende waren sich alle Teilnehmer einig: es ist kein leichter Weg Behinderte zu integrieren aber Gewinnbringend für beide Seiten unabhängig der sozialen Verantwortung. Die Deutsche Feuerwehrjugend ist sehr an den Projekten des DKV´s interessiert, sodass in Zukunft eine Zusammenarbeit nicht ausgeschlossen ist. Wolfgang Weigert

8

● Bereits bei Landessportbünden erlangte Übungsleiter-BLizenzen „Prävention“ (Sport in der Prävention/Haltung und Bewegung), mit Gültigkeit vor dem 01.01.2010, erhalten Bestandsschutz, wenn der Übungsleiter mind. den 1. Dan inne hat und eine dreijährige Trainertätigkeit nachweisen kann. (Bitte die Lizenz oder eine Kopie beim Lehrgang vorlegen!)

Dauer LG-Gebühren

12 Lehreinheiten 200 Euro (inkl. Lehrmaterial – Ringbuch Budomotion) Gültigkeitsdauer 2 Jahre (danach muss ein Fortbildungslehrgang besucht werden)

Die 26 Shôtôkan-Kata im Überblick: Die Bibel für das tägliche Handling Durch klare Zeichnungen und bewussten Verzicht auf manche Details gibt das Handbuch dem Karateka eine schnelle Hilfe, vergessene Abläufe und Techniken der Kata nachzuschlagen.

NE

U

Eine Besonderheit ist dabei die Ten no Kata: Die von Funakoshi entwickelte Kata wird mit klaren Grafiken dargestellt und ist dadurch leicht nachvollziehbar. Dieses Handbuch eignet sich für Karateka, die die Kata bereits beherrschen und weiter pflegen wollen. Die mitgelieferte Klammer am Inhaltsverzeichnis erinnert an die zuletzt geübte Kata. Die Schutzfolie über dem Umschlag macht das Handbuch ideal für das Training, geschützt für die Sporttasche.

Alle Shôtôkan-Kata mit Bunkai in vier Bänden – auf insgesamt 546 Seiten – Ein Nachschlagewerk für Karate-Kata der Shôtôkan-Stilrichtung

Band 1:

Band 2:

Band 3:

Band 4:

Über 1.700 Zeichnugen Umfang: 108 Seiten

Über 2.600 Zeichnugen Umfang: 146 Seiten

Über 1.700 Zeichnugen Umfang: 128 Seiten

Über 2.600 Zeichnugen Umfang: 164 Seiten

Autor: Fiore Tartaglia · Verlag: Spectra – Design & Verlag, Göppingen · Weitere Infos unter: www.spectra-design.de/karatebuecher

Hiermit bestelle ich _____ Exemplare von: „Die 26 Shôtôkan-Kata im Überblick“ Preis: f 14,80 pro Exemplar, inkl. MwSt. Hiermit bestelle ich _____ Exemplare von: „Shôtôkan-Kata – bis zum Schwarzgurt“/Band 1 Preis: f 19,- pro Exemplar, inkl. MwSt. Hiermit bestelle ich _____ Exemplare von: „Shôtôkan-Kata – ab Schwarzgurt“/Band 2 Preis: f 22,- pro Exemplar, inkl. MwSt. Hiermit bestelle ich _____ Exemplare von: „Bunkai der Shôtôkan-Kata – bis zum Schwarzgurt“/Band 3 Preis: f 19,- pro Exemplar, inkl. MwSt. Hiermit bestelle ich _____ Exemplare von: „Bunkai der Shôtôkan-Kata – ab Schwarzgurt“/Band 4 Preis: f 22,- pro Exemplar, inkl. MwSt. Versandkosten: 1 Buch 4,50 f / 2 Bücher 5,50 f / ab 3 Bücher 7,50 f / ab 100,- Bestellwert Versankosten frei.

BESTELLCOUPON Name: Vorname: Straße: PLZ, Wohnort: Datum: Unterschrift: Die Bestellungen können per Post: Budo Life Limited, Am Wiesenbusch 15, 45966 Gladbeck oder per E-Mail: [email protected] oder über unsere Homepage: www.budo-life.de an Budo Life Limited erfolgen. Den Betrag überweisen Sie bitte im Voraus auf das Konto Nr. 225 888 bei der Sparkasse Essen (BLZ 360 501 05).

SV - LEHRER/IN IM DKV

Die Bundesversammlung des DKV beschloss im Oktober 2007 in Lübeck, ein Konzept zur Ausbildung von SVLehrer/innen zu erstellen. Gefunden wurde ein Konzept, welches den hohen Ansprüchen einer solchen Thematik genügt. Bereits im Mai 2008 lag den Präsidenten der Länder der erste Entwurf vor und bei der Bundesversammlung 2008 in Düsseldorf konnte das Konzept einstimmig bestätigt werden. Der DKV hat damit im Bereich Breitensport eine Lücke in seinem Angebot geschlossen. Verantwortl iche für die Umsetzung sind die drei SV-Experten Sigi Wolf, Jürgen Kestner und Werner Dietrich. Alle drei besitzen langjährige sportl iche und berufl iche Erfahrungen auf diesem Gebiet. Eine Vielzahl von Karateka konnten sich davon bereits in der Vergangenheit bei Lehrgängen und bei der diesjährigen Ausbildung zum SV-Lehrer / zur SV-Lehrerin überzeugen. Die SV-Lehrer/in-Ausbildung 2010 wird wieder in der Sportschule des Landessportbundes Hessen e.V. in Frankfurt a.M. stattfinden. Hier sind hervorragende Bedingungen in punkto Lehrwesen, Unterkunft und Verpflegung vorhanden. Insgesamt sind für die Stufe 1 des SVLehrers/der SV-Lehrerin 60 Unterrichtseinheiten angesetzt. Der Lehrgang endet mit Vergabe der Lizenz. .

10

Der SV-Lehrer/in Stufe 2 beginnt im zweiten Halbjahr 2010. Auch diese Stufe umfasst 60 Unterrichtseinheiten. . Die Lehrgänge beider Stufen bestehen zu rund 70% aus praktischen Unterrichtseinheiten der SV und 30% aus Theorie. . Die wesentl ichen Inhalte der beiden Lehrgänge sind:

Stufe 1 Effektive Selbstverteidigungstechniken (Grundlagentraining) Selbstbehauptung Psychologie Methodik und Didaktik Anatomie und Erste Hilfe Spezifische Rechtsgrundlagen der SV Zielgruppenorientiertes SV-Training (Grundlagen) Stufe 2 Effektive Selbstverteidigungstechniken (Aufbautraining) Selbstbehauptung Spezifisches SV-Fitnesstraining Methodik des gezielten Stresstrainings Spezifisches SV-Randori Strategien für erfolgreiches Marketing Zielgruppenorientiertes SV-Training (Kinder/Senioren) Voraussetzungen für die Teilnahme sind: DKV-Mitgl iedschaft Volljährigkeit Pol izeil iches Führungszeugnis 1. Kyu

Die Gültigkeit der Lizenz zur 1. Stufe SV-Lehrer im DKV beträgt zwei Jahre. Die Verlängerung kann jederzeit auf einem Lehrgang der zum SV-Team gehörenden Trainer erworben werden. Die Teilnehmerzahl p ro Ausbildungsstufe 1 ist auf 40 Personen und die Ausbildungstufe 2 ist auf 30 Personen begrenzt. Rechtzeit ige Anmeldung sichert also . di e Te i l n a h m e . Verbindl iche Anmeldung nur schriftl ich mit dem offiziellen Anmeldebogen an He i n ke . E l t z e @ k a r a t e . d e o d e r p e r . Fax 02043-298830. Das An m e l d e f o r m u l a r k a n n u n t e r http://www.karate.de/content/view/3 . 87/96/ heruntergeladen werden. Die konkreten Lehrgangsthemen anhand eines Lehrgangsplanes erhält jeder verbindl iche angemeldete Teilnehmer rechtzeitig vor dem Lehrgang zugesandt. Kosten: Lehrgangsgebühr pro Person und Lehrgang 450 € Unterkunft in der Sportschule: Einzelzimmer inkl. Frühstück pro Nacht 47 € Doppelzimmer inkl. Frühstück pro Person/Nacht 37 € Mittagessen pro Person und Tag 8 € Abendessen pro Person und Tag 6 €

AUSBILDUNG SV - LEHRER/IN IM DKV WANN:

2010

22.11. - 27.11.2010

SV-Lehrer Stufe 1

in Frankfurt

Meldeschluss 15.10.2010

21.02. - 26.02.2011 SV-Lehrer Stufe 1 16.05. - 21.05.2011 SV-Lehrer Stufe 1 17.10. - 22.10.2011 SV-Lehrer Stufe 2

in Bruchsal in Frankfurt in Bruchsal

Meldeschluss 10.01.2011 Meldeschluss 01.04.2011 Meldeschluss 01.09.2011

2011

REFERENTEN: Siegfried Wolf, Jürgen Kestner, Werner Dietrich WO:

- Landessportbund Hessen e.V., Otto-Fleck-Schneise 4, 60528 Frankfurt/Main Übernachtung mit Vollverpflegung - 1. Bruchsaler Budo Club e.V., Schwetzinger Str. 56, 76646 Bruchsal Übernachtung mit Frühstück, restl iche Verpflegung muss von jedem Teilnehmer/in selber organisiert werden (Anfahrtbeschreibung: www.bruchsaler-budoclub.de)

GEBÜHREN:

450 € pro Person exklusive Übernachtung, Anfahrt und Verpflegung Buchung der Unterkunft mit dem Anmeldeformular ausschl ießl ich über die DKV-Geschäftsstelle

ANMELDUNG: Schriftl ich mit dem offiziellen Anmeldebogen an den Deutscher Karate Verband e.V., Fax 02043 - 298813 oder E-Mail [email protected] INFOS:

http://www.karate.de/content/view/387/96/ 11

Erläuterungen zu Themen aus der DKV-Sound-Karate-Konzeption

10

Teil

Selbstbehauptung (SB) Ein Modul des Wahlbereichs Grundsätze zum Wahl-Modul „Selbstbehauptung“ ● Es müssen verschiedene Möglichkeiten der Konfliktvermeidung und Konfliktlösung durch SB – vorrangig gegenüber Gleichaltrigen – aufgezeigt werden.

● Die vermittelten SB-Techniken müssen dem Alter und dem Entwicklungsstand angemessen sein.

– Es muss mindestens ein Wahl-Modul, es dürfen höchstens zwei Wahl-Module gelehrt werden.

● Die Altersangemessene methodische Herangehensweise erfolgt weitgehend durch Rollen 씰spiele und Rollen 씰Trainings in Einzel-, Partner- und Gruppenübungen.

● Die Gefahrensensibilisierung darf nicht durch falsche Selbstsicherheit ersetzt werden, genau so wenig darf es Ziel sein, Angst zu erzeugen.

– Es gibt diverse Vorgaben, ab wann welche WahlModule gewählt und geprüft werden dürfen.

● Methodisch sinnvoll ist es, mit möglichst wenigen Grundmustern zu arbeiten.

R. Brünig Referent DKV-Sound-Karate

Grundsätzlich gilt für die 4 Module des Wahlbereichs (Selbstbehauptung, Selbstverteidigung, Kata, Kumite mit Partner [nur im Verein erlaubt]): – Dies sind immer nur zusätzlich wählbare Inhalte, die jedoch nicht als Ersatz für nicht behandelte Pflichtteile eingesetzt werden dürfen (씮 additiv, nicht substitutiv):

● SB-„Techniken“: Nonverbale, verbale, konfrontative, de-eskalierende, klare Kommunikation, Mimik, Gestik, Körpersprache, Stimmschulung, Flucht.

– Bei Gürtelprüfungen muss 1 Wahl-Modul geprüft werden, auch wenn zwei unterrichtet wurden. – In der Schule ist der Wahl-Modul „Kumite mit Partner“ für alle Klassenstufen verboten. Beispiel für SB-Übung (hier: Primarstufe) Zentrale Ziele des SB-Trainings und -Unterrichts I. Grenzen setzen: Die „Ich-Stärkung“ – Stichwörter: Selbstbewusstsein, Selbstwertgefühl, Selbstvertrauen II. Grenzen bewachen: Gefahrensensibilisierung / Wahrnehmungsfähigkeit – Stichwörter: Wahrnehmung, Körpersprache und Intuition, Selbstbehauptung und Verhaltensstrategien, Selbstbehauptungswille, Verteidigungsstrategien III. Grenzen verteidigen: Sich wehren, erkennen, abgrenzen, überwinden – Stichwörter: Abweichendes Verhalten, sich abgrenzen, distanzierendes „Sie“, Fluchtmöglichkeiten, Flucht, sich überwinden , sich anvertrauen, Anzeige

Stimmschulung / Schreiübungen / 1 „Ich heiße … und schreie so…!“ Alter: Ab 6 Jahre

Beschreibung Ziel:

Gruppengröße: Mindestens 2

Die Kinder, vor allem auch die „braven“, leisen, sollen ihre Stimme entdecken und lautstark einzusetzen lernen.

Dauer: 5-10 Minuten

Verlauf: Kreisaufstellung, laute Musik, ein Ball wird von einem Kind zum anderen weitergegeben. Bei Musikstopp tritt das Kind, das zu diesem Zeitpunkt den Ball hat, in die Mitte, ruft laut seinen Namen und schreit dann „seinen Schrei“ lautest möglich: „Ich heiße Marc und schreie so: …!“ Dann tritt es in den Kreis zurück, und die Musik läuft weiter. Musikstopp – usw. Hinweise: Ein geeigneter Ball und ein CD-Spieler mit entsprechender CD muss bereitgestellt werden.

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Schulsport

DKV-Sound-Karate vs. Fußball WM Trainerausbildung am Tag des WM-Viertelfinals Als der Termin für die Basis-Ausbildung zum „Sound-Karate-Trainer Verein“ festgelegt wurde, konnte keiner ahnen, dass es zu einer massiven Kollision mit dem Spielplan der FußballWM in Südafrika und mit geradezu tropischer Hitze kommen würde. Aber all diesen Widrigkeiten trotzten Teilnehmer und Ausbilder Anfang Juli in Hamburg.

Reger Zuspruch aus dem Norden der Republik Die Maximalzahl von 30 Teilnehmern war relativ schnell erreicht, so dass weitere Interessenten, überwiegend aus Hamburg, Bremen, Niedersachsen, abgewiesen werden mussten. So bedauerlich das jeweils ist, so notwendig ist es aus Sicht der Leiter der Ausbildung, Ralf Brünig und Helmut Spitznagel, damit die von ihnen angestrebte Qualität und Effektivität der Ausbildung erhalten bleibt. „König Fußball“ regierte Durch Zusammenlegung der meisten Pausenzeiten und ein kreatives Zeitmanagement wurde es den Fußballinteressierten ermöglicht, das WM-Viertelfinale gegen Argentinien mit deutscher Beteiligung trotz der Sound-Karate-Trainer-Ausbildung zu verfolgen. Die wenigen anderen nutzten die Zeit zur Regenera-

tion, denn die tropische Hitze forderte bei allen ihren Tribut. Präsident und Schulsportreferentin des LV Hamburg Der Präsident des Hamburger Karate Verbandes, Joachim Kraatz, stattete der Veranstaltung einen ausgiebigen Besuch ab und zeigte sich beeindruckt von der Einsatzbereitschaft der Teilnehmer/innen. Er konnte sich davon überzeugen, dass die Schulsportreferentin des HKV, Vanessa Strunk, die Veranstaltung mit großer Akribie vorbereitet hatte und mit großem persönlichen Einsatz für den reibungslosen Ablauf sorgte. Ihr gilt dafür der besondere Dank der Referenten. Die neue interaktive DVD „DKV-Sound-Karate“ Die Teilnehmer/innen dieser Lizenzierung waren die ersten, welche die Neukonzeption des DKV-SoundKarate auf einer interaktiven DVD, auf der ca. 160 Kurzvideos zur Erläuterung verlinkt sind, erhielten. Einen Wermutstropfen gab es in der Form dazu, dass die DVDs aufgrund eines Produktionsfehlers nicht „liefen“. Doch dieses technische Problem lässt sich relativ leicht beheben, die entscheidende Botschaft ist: Die Neukonzeption ist fertig, die inzwischen ordnungsgemäß funktionierende DVD kann bei der DKV-Geschäftsstelle käuflich erworben werden! R. Brünig, Referent DKV-Sound-Karate

Mein Beitrag zu „Karate im Schulsport“ Es ist ja schon sehr lange her und daher verständlicherweise kaum noch präsent..., aber „die bundesweit erste sportpraktische Abiturprüfung in Karate“ fand bereits im Schuljahr 1971/2 am Markgräfler Gymnasium in Müllheim/Baden statt. Die Prüfungen hatten das Programm der letzten Gürtelprüfung, ggf. zusätzliche Techniken, und bei höheren Gürtelgraden eine Lehrprobe (mit UnterstufenKarateka), zum Inhalt. Die Schüler und Schülerinnen beeindruckten den Prüfungsvorsitzenden (Schulleiter) mit sehr guten Leistungen nachhaltig. Die Vorbereitung für die Abitursprüfung erfolgte in der Karate-Arbeitsgemeinschaft des Gymnasiums, die 1969 von Dieter Kohlhepp auf Vorschlag seines damaligen Lehrers H.D.Rauscher und in Rücksprache mit dem unvergessenen J.Seydel eingerichtet

worden war (und nahezu 30 Jahre Bestand hatte..). Die AG dürfte unserem Wissen nach die zweite in Deutschland (nach der Schulkarate-Gruppe von Jürgen Seydel in Usingen) gewesen sein... Die KarateAG hatte quasi eine „Doppelnatur“, da sie gleichzeitig als eigenständiges „Schuldojo“ fungierte. Gürtelprüfungen wurden prinzipiell von einem externen Prüfer abgenommen (häufig Mario Sammarco, der seinerseits seit Anfang der 70er Jahre eine KarateAG am Faust-Gymnasium Staufen sehr erfolgreich leitete). Oberstufenschüler der AG gründeten übrigens 1971 das Stadtdojo Müllheim. Gemeinsam wurden u.a. sehr prägende Lehrgänge mit dem damaligen Bundestrainer durchgeführt. Dieter Kohlhepp, Studiendirektor Sport u. Biologie; 4.Dan

KARATE im Gespräch mit Vanessa Strunk, Schulsportreferentin Hamburg KARATE: Warum war es dir wichtig, eine SoundKarate-Trainer Ausbildung in Hamburg auszurichten? V. S.: In den letzten Jahren war der Norden – naja, ich sage mal – etwas unterversorgt, was Sound-Karate Ausbildungen betrifft. Und Hamburg als die schönste Stadt der Welt ist natürlich als Ausbildungsort wie geschaffen. Aber Spaß beiseite – Hamburg liegt halbwegs zentral und ist verkehrstechnisch sehr gut an die anderen Nord-Bundesländer angebunden. Es ist außerdem etwas gewesen, was ich als Schulsportreferentin unseren Verbandsmitgliedern anbieten konnte. Und natürlich war es eine gute Gelegenheit zu zeigen, dass in Hamburg etwas passiert, dass die Schulsportreferentin ihr Amt nicht „besetzt“, sondern es ausfüllt. KARATE: Sind deine Erwartungen erfüllt worden? V. S.: Ja, teilweise sind sie sogar übertroffen worden. 1. Ich weiß, dass es vor Jahren Versuche gab, eine Sound-Karate-Trainer Ausbildung in Hamburg durchzuführen. Diese Versuche sind an mangelndem Interesse gescheitert. Diesmal lagen mehr Anmeldungen vor, als Plätze vorhanden waren. Das hatte ich gehofft, aber nicht erwartet. 2. Es freut mich zu sehen, dass auch im Norden die Gruppe derer, die über den eigenen (Trainings-)Tellerrand hinaus schauen und sich für neue und moderne Karate-Wege öffnen, immer größer wird. 3. Weniger eine Erwartung, mehr eine Hoffnung: Es verlief – soweit ich es erinnere – alles reibungslos. Das ist natürlich super! KARATE: Wenn du noch ein paar Wünsche äußern dürftest… V. S: Bevor ich meine vielen Wünsche nenne, möchte ich mich erstmal bedanken. Beim Ausbilderteam Helmut und Ralf, mit dem die Zusammenarbeit so herrlich unkompliziert ist. Und bei Ibo Günes und Claudia Demling-Günes, die uns ihre Räumlichkeiten, die Budo-Kampfsport-Akademie, zur Verfügung gestellt haben. Bei Claudia besonders, weil sie mich bei den Vorbereitungen unterstützt hat. Und noch ein kleiner, aber feiner Wunsch: Ich wünsche mir, dass das erst den Anfang war und die Gruppe der „Über-den-Tellerrand-Blicker“ immer größer wird, dass die Vereinsvertreter über solche Ausbildungen mehr in den Dialog und in Kooperationen eintreten. Ich fände es toll, wenn die Akteure in Hamburg (und Umgebung?) auf Trainermeetings ihre Erfahrungen austauschen und sich gegenseitig mit neuen Ideen versorgen würden. 13

®

Ausbildungs- und SeminarTERMINE KARATELEHRER I ■■■

Ausbildung 2011 Termine

1. Seminar 2. Seminar 3. Seminar 4. Seminar

15.-16.1.2011 12.-13.3.2011 14.-15.5.2011 17.-18.9.2011

■■■

Fortbildung F1 2011 Termin

19.-20.2.2011

■■■

Forum F2 2011 Termin

Abschluss Karatelehrer I: Karatelehrer I Urkunde und Trainer-B-Lizenz Breitensport (Karatelehrer)

DEUTSCHE DAN-AKADEMIE e.V.

3.-4.12.2011

Zertifizierte/r Karatelehrer/In Alle Mitglieder, die die Ausbildungswochenenden des Karatelehrers I und die Module 1 – 11 des Karatelehrers II absolviert und eine erfolgreiche Prüfung abgelegt haben, erhalten die Karate-lehrer-Urkunde als zertifizierte/r Karatelehrer/In und das Ausbildungs-Zertifikat zur Karatelehrer-Urkunde.

Voraussetzungen zur Teilnahme: · Nachweis einer mindestens 3 jährigen Trainertätigkeit im Verein (Schriftliche Bestätigung durch den Verein) oder Besitz einer gültigen Fachübungsleiter-C-Lizenz oder Besitz einer Trainer C-Lizenz · Vollendung des 25. Lebensjahres · mindestens der 2. Dan-Grad (in Ausnahmefällen kann die Ausbildung bereits mit dem 1. Dan begonnen werden) · schriftliche Anmeldung durch einen DKV-Mitgliedsverein · Mitglied im DKV · Mitglied in der DDA

KARATELEHRER II ■■■

Modul 3

Kommunikation/Psychologie/ Sportpädagogik

■■■

Modul 8

■■■

Modul 9

Ausdauer/Ernährung im Karate

Moderne Aspekte des Karatetrainings

aus der Sicht der Sportmedizin

praktische Anwendung der differenziellen Theorie

Dozent Prof. Dr. Dr. Winfried Banzer und Ausbilder

Dozent Prof. Dr. Wolfgang Schöllhorn und Ausbilder

Termin

Sonntag, 28.11.2010 10.00 bis 17.00 Uhr

Termin

Samstag, 23.10.2010 10.00 bis 17.00 Uhr

Ort

Sportinstitut der Johann Goethe Universität Frankfurt/Main Abt. Sportmedizin Ginnheimer Landstraße 39 60487 Frankfurt

Ort

Universität Mainz, Sportinstitut, Albert-Schweitzer-Straße 22 55099 Mainz

Seminargebühren*

DDA Mitglieder 70,00 d DKV-Mitglieder 90,00 d

Grundlagen 1 Dozent Dr. Christian Lüdke und Ausbilder Peter Trapski Termin

Samstag, 6.11.2010 ab 10.00 Uhr Sonntag, 7.11.2010 ab 9.00 Uhr

Ort

Fußballverband Niederrhein e.V. FVN Sportschule Wedau Friedrich-Alfred-Straße 15 47055 Duisburg

Seminargebühren*

Seminargebühren*

DDA Mitglieder 70,00 d DKV-Mitglieder 90,00 d

* ohne Übernachtung und Verpflegung

* ohne Übernachtung und Verpflegung

Verpflegungspauschale 6,00 d (Kaffee, Tee, Kaltgetränke) * ohne Übernachtung und Verpflegung

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Modul 12

DDA-Mitglieder 70,00 d DKV-Mitglieder 90,00 d

Übernachtungswünsche und Mittagessen bitte über die DDA buchen. Selbstzahler vor Ort!

Marketing für Karatevereine

■ Nichtmitglieder können nur dann teilnehmen, wenn die Plätze nicht von Mitgliedern besetzt werden.

Grundlagen zur marktorientierten Vereinsführung Inhalt : Grundlagen Marketing Strategien für ein erfolgreiches Kundenbeziehungsmanagement Transfer von Best Practices von Unternehmen in das Vereinsmanagement, Markenexellenz im Karateverein, der Verein als Marke, Tools und Methoden des Marketing für die praktische Umsetzung

Abschluss Karatelehrer II: Karatelehrer II Urkunde über Teilnahme an den Modulen

Samstag, 30.10.2010

Ort

Essen oder Duisburg (wird noch gekannt gegeben)

Seminargebühren*

DDA Mitglieder 70,00 d DKV-Mitglieder 90,00 d

Foto: ©Norbert Schiffer

Verpflegungspauschale 6,00 d (Kaffee, Tee, Kaltgetränke) * ohne Übernachtung und Verpflegung

www.deutsche-dan-akademie.de 14

■ Die Ausbildung zum Karatelehrer/in I ist an die vorgegebenen Zeiten gebunden. ■ Die Ausbildung zum Karatelehrer/in II rekrutiert sich aus den einzelnen Modulen, die dafür gekennzeichnet sind. Diese Module werden oft genug wiederholt, damit die Teilnehmer/innen zur Diplomarbeit (Ausbildungsteil III) nicht unter Zeitdruck geraten.

Bei Anschriften- und E-Mail-Adressenänderung und bei Änderung des Dan-Grades bitte eine kurze Info an die DDA.

Dozent Prof. Dr. René Peisert und Ausbilder Termin

■ Die Anzahl der Teilnehmer/innen ist begrenzt. Es zählt die Reihenfolge der Anmeldung.

■ Für die besuchten Seminare werden Urkunden ausgestellt. ■ Eine Anmeldung zu den Modulen kann auch online über www.deutsche-dan-akademie unter dem Button “Seminare“ erfolgen.

DEUTSCHE DAN-AKADEMIE Am Wiesenbusch 15 · 45966 Gladbeck Telefon 0 20 43 / 401 33 17 · Fax 0 20 43 / 401 33 18 E-Mail [email protected]

Jugend

DKV gegen Kindeswohlgefährdung und sexualisierte Gewalt Auf Initiative der Deutschen Sportjugend trafen sich am 01.07.2010 Vertreter der deutschen Spitzenverbände zum 1. Forum „Prävention sexualisierter Gewalt, insbesondere im Kinder- und Jugendsport“. Bundesjugendtrainerin Schahrzad Mansouri und Silke Röhs, Präventionsbeauftragte HFK, als Vertretung für Bundesfrauenreferentin Marlis Gebbing, nahmen an dem Tagesprogramm im Haus des DFB teil. Zahlreiche Vertreter von Spitzenverbänden, Landessportbünden, DOSB und DSJ nahmen teil. Der DSJ machte zuerst Ausführungen zur Thematik und stellte Hilfsmaterial zu Hintergrundwissen und Projekten bereit. Kritische Zahlen wurden aufgezeigt Kinder wollen Spaß im und verursachten Verein und keine Gewalt betroffene Gesichter im Auditorium: 80 % der angezeigten Missbrauchsfällen werden eingestellt, ein Kind muss sich an 7 Erwachsene wenden bevor man ihm glaubt. Schockiert waren wir von der Information, dass in einschlägigen Foren Sportvereine benannt werden, in welchen man ohne Schwierigkeiten Kindertrainer werden kann.

Einstimmigkeit wurde erzielt, dass Vereine und Verbände auch auf diesem Gebiet ihrer sozialen Pflicht nachkommen müssen. Durch die DSJ wurden Kooperationen und Hilfsangebote aufgezeigt. In Gruppenarbeit wurden Pflichten und Rechte für Sportler, Eltern, Vereine, Vorstände und Verbände erarbeitet. Der Abschluss bildete die Nennung von Zielvereinbarungen, welche auf politischer Ebene formuliert werden sollen. Für besonders wichtig wurde erachtet, dass das Thema in die Vereine getragen wird. Hierbei soll erreicht werden, dass die jeweiligen Verantwortlichen Grenzverletzungen besser erkennen können und Handlungssicherheit erhalten. Als Tabuthema darf es auf keinen Fall angesehen werden. Durch Ehrenkodex für Trainer und Informationsveranstaltungen können die Vereine dies unterstützen und nach außen signalisieren, dass der Verein auf seine ihm anvertrauten Kinder besonders achtet. Im DKV werden wir das Thema verstärkt angehen und unseren Mitgliedsvereinen zeitnah weitere Informationen bieten und die Möglichkeit für Informationsveranstaltungen aufzeigen. Auf der Homepage des HFK wurde eine Rubrik „Prävention“ geschaffen. Hier werden dieses und andere Präventionsthemen aufgegriffen und den Vereinen Hilfestellung gegeben. Text: S. Röhs, HFK Bild: Mit Genehmigung der Polizeiberatung

Ausschreibung

dsj 2011 Zukunftspreis Sportvereine und Kitas Hand in Hand

Online-Bewerbung ab Oktober 2010 Das Einreichen von Bewerbungen für den Zukunftspreis 2011 ist nur online unter www.kinderwelt-bewegungswelt.de möglich. Hier können Sie Ihre Aktivitäten ausführlich darstellen und zusätzlich informierende Dateien wie z.B. Bilder oder Konzeptionen hochladen. Bitte haben Sie dafür Verständnis, dass postalisch eingesandte Bewerbungen nicht berücksichtigt und auch nicht zurückgesandt werden können! Einsendeschluss ist der 31. Januar 2011

Sportvereine und Kindertagesstätten Der Zukunftspreis ist insgesamt mit 12.000 Euro und Sachpreisen dotiert. Sportvereine und Kindertagesstätten erkennen mehr und mehr die Bedeutung einer Zusammenarbeit, um allen Kindern im Kleinkind- und Vorschulalter optimale Möglichkeiten ihrer individuellen Entwicklung mit und durch Bewegung, Körperbildung und Spielen zu garantieren.

Alle empfehlenswerten Projekte werden zudem als Best-Practice-Beispiele veröffentlicht.

Wenn auch Sie Kinder im Rahmen einer Kooperation zwischen Sportverein und Kita fördern, dann bewerben Sie sich und zeigen Sie anderen Sportvereinen und Kindertagesstätten, wie Ihre optimale Kooperation aussieht!

gefördert vom

Für Rückfragen steht Ihnen Julia Hunz unter folgenden Kontaktdaten gerne zur Verfügung: Tel.: 069-6700-308 · E-Mail: [email protected]

im Deutschen Olympischen Spor tbund e.V.

Deutsche Sportjugend bringt Bewegung in die Kita Ausschreibung für den dsj Zukunftspreis 2011 veröffentlicht

Mit dem Anstieg von Bewegungsarmut und Übergewicht bei Kindern im Vorschulalter steigt auch die Nachfrage nach Kindertagesstätten mit qualifizierten Bewegungs-, Spiel- und Sportangeboten. Die dsj und ihre Mitgliedsorganisationen verdeutlichen schon seit langem die große Bedeutung der Zusammenarbeit zwischen Sportvereinen und Kindertagesstätten für die Bereitstellung passender SpielSport und Bewegungsangebote für Kinder. In vielen Bundesländern gibt es bereits aufwendig erarbeitete Förderungs-, Qualifizierungs- und Zertifizierungssysteme für Kindertagesstätten, die einen Schwerpunkt im Bereich der Bewegungserziehung legen und Kooperationen eingehen wollen. Die dsj möchte diese Arbeit noch stärker fördern und schreibt den dsj -Zukunftspreis für das Jahr 2011 unter dem Motto „Sportvereine und Kitas Hand in Hand“ aus. Hierüber werden vorbildliche Kooperationen zwischen Sportvereinen und Kindertagestätten gesucht, um diese in ihrer Arbeit zu unterstützen. Darüber hinaus sollen diese Maßnahmen anderen Interessierten als „Best-Practice“ vorgestellt werden. Prämiert werden die ersten drei Gewinnerprojekte mit insgesamt D 12.000,00 Preisgeld. Die Projekte auf den Plätzen vier bis zehn erhalten Sachpreise des neuen Programms „Turndrache Lotti“. Alle Details zur Bewerbung entnehmen Sie bitte der Ausschreibung des dsj-Zukunftspreises. Die Bewerbung zum dsj-Zukunftspreis 2011 ist ab Oktober 2010 online unter www.kinderweltbewegungswelt.de möglich. Vorbereiten können sich Sportvereine und Kitas jedoch jetzt schon anhand der Positionspapiere „Grundlegende Standards einer bewegungsfreundlichen Kindertagesstätte“ und „Kooperationen mit Kindertagesstätten – eine bedeutsame Aufgabe für Sportvereine“. Diese sowie die Ausschreibung des dsj-Zukunftspreises erhalten sie ab sofort in der dsj-Geschäftsstelle. Unterstützt wird das Erfolgsmodell dsj-Zukunftspreis erneut durch die Techniker Krankenkasse. „Mit der Ausschreibung des dsj-Zukunftspreises mit dem Thema „Sportvereine und Kitas Hand in Hand“ möchten wir zum einen den Anreiz geben, neue Kooperationen anzustreben oder bereits laufende weiter zu qualifizieren. Zum anderen möchten wir aber auch die vielen bereits bestehenden vorbildlichen Projekte näher kennen lernen, diese unterstützen und die Konzepte anderen Interessenten zur Verfügung stellen“, erklärt Jan Holze, Vorstandsmitglied der Deutschen Sportjugend. Kontakt: Deutsche Sportjugend Julia Hunz, E-Mail: [email protected], Tel.: 069/6700-308 Web: www.kinderwelt.bewegungswelt.de

w w w.kinder welt-bewegungswelt.de

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Ausbildung zum Trainer-B Breitensport: Karate der Jukuren 2010 / 2011 Seit 2008 gibt es im DKV eine spezielle Ausbildung zur Trainer/in B Breitensport “Karate der Jukuren”. In dieser neu konzipierten Ausbildung wird Raum und Zeit gegeben, sich mit der Gruppe der Späteinsteiger/innen und mit den Karateka ab dem mittleren Lebensalter intensiv auseinander zu setzen, angemessene Inhalte und Methoden kennen zu lernen, auszuprobieren und in die Praxis umzusetzen. Dabei ist das Thema Gesundheitsförderung ein roter Faden in der gesamten Ausbildung. Leitung: Axel Markner und Martin Köhler Voraussetzungen: - Besitz einer gültigen Trainer/innen-C-Lizenz Breiten- oder Leistungssport - Nachweis einer mindestens einjährigen Trainer/innen-C-Tätigkeit im Verein - Vollendung des 30. Lebensjahres - mindestens der 1. Kyu-Grad Schriftliche Anmeldung durch einen DKV-Mitgliedsverein

Teilnehmerzahl: Inhalte:

Teilnehmerbegrenzt!! In der Reihenfolge der Anmeldungen

1. Wochenende: Karatekas kommen in die Jahre 2. Wochenende: Älter werden und gesund bleiben mit Karate-Do 3. Wochenende: Jukuren-Angebote planen und umsetzen 4. Wochenende: Von der äußeren zur inneren Stärke Die Ausbildung umfasst 60 Lerneinheiten, die sich auf vier Wochenenden verteilen. Dabei steht jedes Wochenende unter einem besonderen inhaltlichen Schwerpunkt, der in sich thematisch abgeschlossen ist. Interessierte haben nach dem Einstiegswochenende die Möglichkeit, in beliebiger Reihenfolge an den weiteren zwei Einheiten teilzunehmen. Am letzten Wochenende finden die Prüfungen statt, daher kann dieses Wochenende nicht einzeln gebucht werden. Wer innerhalb von zwei Jahren alle vier Themenmodule erfolgreich absolviert hat, erhält die Lizenz Trainer/in B-Breitensport “Karate der Jukuren”. Es ist möglich, die Fach-ÜL-Lizenz oder der Trainer-B-Breitensportlizenz durch den Besuch eines der vier Module zu verlängern.

Termine und Ort: 29.10. - 31.10.2010 Sportschule in Osterburg / Sachsen-Anhalt Meldeschluss: 30.08.2010

19.11. - 21.11.2010 Sportschule in Hennef / NRW Meldeschluss: 30.09.2010

21.01. - 23.01.2011 Sportschule in Frankfurt / Hessen Meldeschluss: 30.11.2010

18.02. - 20.02.2011 Sportschule in Hennef / NRW Meldeschluss: 13.12.2010

Anmeldung schriftlich und verbindlich an: Deutscher Karate Verband e.V., Fr. Heinke Eltze Am Wiesenbusch 15, 45966 Gladbeck, Fax 02043-298813, E-Mail [email protected] Nach Eingang der Anmeldung erfolgt eine Teilnahmebestätigung mit Zahlungsaufforderung!

Gebühren: 1) 120 € Seminargebühren pro Wochenende 2) Übernachtungs- und Verpflegungskosten (Vollverpflegung) von Fr.-So. in der Sportschule pro Wochenende: ! 29.10. - 31.10.2010 = 110 €/Person bei Unterbringung im Einzelzimmer ! 19.11. - 21.11.2010 = 130 €/Person bei Unterbringung im Doppelzimmer (Einzelzimmerzuschlag 15 €/Nacht) ! 21.01. - 23.01.2011 = Sportschule Hennef 130 €/Person bei Unterbringung im Doppelzimmer (Einzelzimmerzuschlag 15 €/Nacht) = Sportschule Frankfurt 110 €/Person bei Unterbringung im Doppelzimmer (Einzelzimmerzuschlag 10 €/Nacht) ! 18.02. - 20.02.2011 = Sportschule Hennef 130 €/Person bei Unterbringung im Doppelzimmer (Einzelzimmerzuschlag 15 €/Nacht) = Sportschule Frankfurt 110 €/Person bei Unterbringung im Doppelzimmer (Einzelzimmerzuschlag 10 €/Nacht)

Zu zahlen an: Deutscher Karate Verband e.V., Deutsche Bank Gladbeck AG Konto Nr. 402 4022, BLZ 420 700 24, Stichwort: “Ausbildung Trainer-B-Breitensport Jukuren 2010/2011”

Anreisehinweis: Genaue Ortsangaben und Anreisehinweise werden mit der Teilnahmebestätigung verschickt!

Deutscher Karate Verband e.V.

Foto: Alexandra Höner

Jugend

Lehrmaterial und Sport Shop Lfd.Nr. Titel

Bezugsquelle

Preis

1

Karate-Rahmentrainingskonzeption für Kinder und Jugendliche im Leistungssport

DKV-Geschäftsstelle [email protected]

zzgl. 4,50 D Porto

„Sound-Karate“ Lehr- und Prüfungsprogramm für Kinder und Jugendliche

DKV-Geschäftsstelle / Budo Life Limited [email protected]

zzgl. 2,50 D Porto

„Schulprojekt Sound-Karate“ Multimedia-/ Sound-Karate-Konzeption für den Schulsport

DKV-Geschäftsstelle [email protected]

zzgl. 5,00 D Porto

2 3 4

15,00 D Aktionspreis 9,95 D 15,00 D

„Die kleinen Samurai“ DKV-Geschäftsstelle Das Karate Sportabzeichen für Kinder von 6-14 Jahren [email protected] - Infomappe - Stickabzeichen (inkl. Urkunde) KOSHO - Stickabzeichen (inkl. Urkunde) WAKATO - Stickabzeichen (inkl. Urkunde) JUSHI Mit der Bestellung ist eine Namensliste der Prüflinge mit DKV-Nr. einzureichen!

5,50 D zzgl. 4,50 D Porto 5,50 D zzgl. 4,50 D Porto 5,50 D zzgl. 4,50 D Porto 5,50 D zzgl. 4,50 D Porto

5

Teilnahmeurkunden (12 kostenlose Alternativen) für Schul-Sound-Karate und Karate-Do im Rahmen von Projekttagen, AGs und Pflichtunterricht.

http://www.karate.de/component/option, com_docman/task,cat_view/gid,132/Itemid,73/

kostenlos

6

DVD „Prüfungsprogramm Shotokan für Kinder bis 14 Jahre“

DKV-Geschäftsstelle [email protected]

19,00 D zzgl. Porto 4,50 D / 1 Stück 5,50 D / 2 Stück 7,50 D / ab 3 Stück

7

Ringbuch „Prüfungsprogramm Shotokan für Kinder bis 14 Jahre“

DKV-Geschäftsstelle [email protected]

12,00 D zzgl. Porto 4,50 D / 1 Stück 5,50 D / 2 Stück 7,50 D / ab 3 Stück

8

Karate-Konditionstest für Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre (Dr. Eileen Warnke / Rudi Eichert)

DKV-Geschäftsstelle [email protected]

zzgl. Porto 4,50 D

9

Literaturverzeichnis der „DKV-Budo-Bibliothek“ des DKV-Schulsportreferenten

[email protected]

kostenlos

10

Arbeitsmappe für Kinder (Shotokan) 31 Arbeitsblätter ergänzen mit Text und Bilder Einsatz im Kinder-Anfängerkurs

DKV-Geschäftsstelle [email protected]

zzgl. 4,50 D Porto

Lehrbrief Praktikerseminar KODOMO NO HI Fest der Kinder

DKV-Geschäftsstelle [email protected]

zzgl. 2,00 D Porto

Lehrbrief Praktikerseminar Freizeit im Verein, Bastel- u. Spielaktionen mit Kindern und Jugendlichen

DKV-Geschäftsstelle [email protected]

zzgl. 2 D Porto

CD-ROM Handbuch

DKV-Geschäftsstelle [email protected]

zzgl. 4,50 D Porto

DKV-Geschäftsstelle [email protected]

zzgl. 4,50 D Porto

DKV-Geschäftsstelle [email protected]

zzgl. 4,50 D Porto

Prüfungsordnung: - Shotokan - Wado-Ryu - Goju-Ryu - Stiloffen

DKV-Geschäftsstelle [email protected]

zzgl. 4,50 D Porto

Wettkampfordnung

DKV-Geschäftsstelle [email protected]

zzgl. 4,50 D Porto

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Handbuch inkl. Ordner Handbuch, jedoch ohne Ordner

3,00 D

8,00 D

3,00 D 3,00 D 8,00 D 16,00 D 13,00 D je 2,00 D 3,00 D

Die Kinderurkunden für Zwischenprüfungen sind bei Euren Landesgeschäftsstellen zu bestellen.

Gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) aus Mitteln des Kinderund Jugendplan des Bundes (KJP)

www.dsj.de www.karate.de 17

Stilrichtungen

Wado-Ryu-Danprüfung in Freising m 26. Juni 2010 richtete das Karate-Dojo Freising eine Danprüfung aus, bei der sich 14 Prüflinge den kritischen Blicken der Prüfer(innen) Friedemann Böhme (5. Dan), Jürgen Buchwald (4. Dan) und Birgit Tönnies (4. Dan) stellten. Sechs ließen sich zum 1. Dan prüfen, acht zum 2. Dan. Die Prüflinge führten ihre Techniken in verschiedenen Bereichen vor; neben Kihon, Kata und vorgegebenen Partnerübungen wurden selbst kreierte Partnerübungen gezeigt: Katasequenzen in der Anwendung, Selbstverteidigung und Kombinationen, erst als Kihon und dann in der freien Bewegung. Zum Abschluss konnten sich alle im Freikampf bewähren. Nach fast 5 Stunden konzentrierter Prüfung stand fest: alle haben bestanden - eine große Freude für alle! Im Anschluss gab es für jeden Prüfling Gelegenheit, mit den Prüfer(inne)n sein Ergebnis zu besprechen und Fragen zu stellen. Die Prüfung war bestens organisiert und für Getränke bei schweißtreibenden Temperaturen war gesorgt.

Eine gelungene Abrundung bekam die Prüfung noch am selben Abend durch das Vereins-Sommerfest des Karate-Dojos Freising, bei dem die Prüflinge ihre errungene Graduierung erst noch durch Absolvieren einer „improvisierten Kata-Kür“ unter erschwerten Bedingungen unter Beweis stellen mussten, bevor es zur allgemeinen Feier überging. Ein herzliches Dankeschön an den Ausrichter des Karate Dojo Freising

Friedemann Böhme für die gelungene Veranstaltung. Die Prüflinge: 1. Dan: Sven Gerstendörfer, Max Gleixner, Jakob Neidenbach, Judith Schöne, Thomas Schwarz, Peter Wilhelm, zum 2. Dan: Mauro Comin, Roul Faaß, Sven Lehrke, Silvia Lohmeier, Stefanie Oszwald, Wolfgang Pohl, Dominik Trenz, Luise Weber. Luise Weber

Hohe Auszeichnung für Heinrich Reimer in den USA Anlässlich des jährlichen AKS World Meetings in Michigan USA, wurde Heinrich Reimer (Bundesvizereferent und Vorsitzender der technischen Kommission AKS Germany) als Ehrengast eingeladen. Bevor das Meeting am Wochenende begann, wurde Heinrich Reimer von vielen Clubs und Vereinen gebeten, ihnen das Trainingskonzept für AKS-Karate in Deutschland vorzustellen. Seine lange Erfahrung als Trainer und das durch und durch professionelle Trainingskonzept und seine Umsetzung, fand bei allen Veranstaltungen extrem großen Anklang. So wie die Reise begann, war auch das jährliche Meeting ein absoluter Erfolg.

Alle Beteiligten waren von den Trainingseinheiten vollkommen begeistert. Der Höhepunkt für die deutschen Gäste war allerdings das bei diesem Anlass stattfindende Meeting des Weltprüfungsrates zu dem auch Heinrich Reimer gehört. Bei diesem Anlass wurde ihm vom World Chiefinstructor und Weltpräsidenten des AKS-Karate Prof. Mike Sullenger 9. Dan eine Ehrenurkunde zur Würdigung seines Einsatzes für den Karatesport allgemein und zur Verbreitung des AKS-Karate in der Welt überreicht. Beim anschließenden Treffen der technischen Kommission des AKS, referierte Reimer über den Aufbau und die Trainingskonzepte des AKS in Deutschland innerhalb des Deutschen Karate Verbandes. Die Teilnehmer waren dermaßen begeistert vom Trainingskonzept und der Organisation des DKV, dass

sie Heinrich Reimer und den Bundesreferenten des AKS im DKV Andreas Modl, spontan zu einer Lehrgangsreihe und Referaten in die führenden Vereine der USA im nächsten Jahr einluden. Es war bezeichnend für das Training dieses deutschen Karatepioniers das sich viele amerikanische Karatekas vom Weiß- bis Schwarzgurt bei ihm persönlich für das Training bedankten. Vielfach wurde der Wunsch zu einem Gegenbesuch nach Deutschland geäußert, wir hoffen also im nächsten Jahr viele unserer amerikanischen Freunde in Deutschland begrüßen zu können. In diesem Jahr sind als Gasttrainer aus den Vereinigten Staaten auf dem Budomeeting in Uetze am 10. bis 12. September Frederik Reinecke 8. Dan und Tom Twinning 7. Dan zu Gast. Sicherlich werden sie sehr anspruchsvolle Karate und auch Kobudo-Trainingseinheiten geben. AKS Germany lädt wie jedes Jahr auch alle anderen Stile des DKV ein, an diesem Treffen teilzunehmen. AKS Germany

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Stilrichtungen

Wado-Ryu Sommerlehrgang 2010 Es hat schon Tradition: Zum nun schon 22sten Mal trafen sich die Wado-Ryu Karateka vom 11. bis zum 13. Juni zu ihrem jährlichen Sommertreffen. Dieses Jahr zum ersten Mal in Bleckede an der Elbe – für die Bleckeder ihr 8. Internes Sommer-Trainingslager. Nach einem bereits sehr gut besuchten gemeinsamen Begrüßungstraining am Freitagabend trainierten mehr als 200 Teilnehmer am Samstag und am Sonntag in fünf zum Teil mit Budo-Matten ausgestatteten Hallen. Mit Heinrich Reimer (7. Dan), Andreas Modl (7. Dan), Uwe Hirtreuter (7. Dan) und Frank Carmichael (4. Dan) konnten die Bleckeder hochrangige Trainer des Wado-Ryu gewinnen. Die Trainer stellten ein vielfältiges und breites Angebot auf die Beine: Über Kata, Kumite, Kobudo und Selbstverteidigung wurde alles geboten. Auch der Austausch mit anderen Stilrichtungen wurde gepflegt, denn wie jedes Jahr waren auch in diesem Jahr Gäste aus den anderen Stilrichtungen herzlich willkommen – Kinder und Erwachsene des Shotokan, Goju Ryu, AKS-Karate, um nur einige zu nennen. Spannend für die Prüflinge und Trainer war es bereits am Freitagabend, als die Prüfungen für die Dan-Grade stattfanden.

Die Prüfung zum ersten Dan bestanden Susanne Traut (Fuji Yama Mühlhausen/ Thüringen), Michael Schubert und Thomas Wittkopf (beide vom OsakaKarate Lüneburg). Die Prüfung zum dritten Dan absolvierten Thorsten Krajewski und Dr. Heike Herrmann, beide ebenfalls Osaka Karate Lüneburg. Prüflinge und Prüfer zeigten sich sehr zufrieden mit der dargebotenen Leistung. Die feierliche Verleihung für die Dan-Prüflinge am Samstagabend war ein Höhepunkt der Veranstaltung; bei schönem Wetter und super Stimmung wurde die Feier dann später am Vereinsheim des

Sportvereins ausgelassen fortgesetzt. Das Grillen, Lagerfeuer und Stockbrot sowie ein breites Buffet an selbst gemachten Salaten sorgten für das weitere leibliche Wohl. Neben dem hochrangigen Karate der Erwachsenen wurde und wird die Nachwuchsförderung groß geschrieben: Die Bleckeder Organisatoren René Vogel (Trainer und Abteilungsleiter) und Wolf Momm (Trainer der Kinder/ Jugend) des VFL Bleckede – Karate Team Bleckede (www.kannkarate.de) hatten für ein umfangreiches Programm für die Kinder gesorgt. Ein parallel laufendes, eigenes KinderTraining mit jeweils zwei Trainern kümmerte sich um den Karate-Nachwuchs. Eine Nachtwanderung mit zwei unterschiedlich langen Routen und zusätzliche Spielangebote sorgten für Spannung, Spaß und Spiel bei denen, die sich zusätzlich zum Training auflockern wollten. In einer über das Wochenende gewachsenen Gemeinschaft war es dann nicht mehr ganz so schwer für die Farbgurte, ihre Nervosität zu überwinden und ihre Prüfungen am Sonntagmittag zu bestehen. Zufriedene Gesichter zeugten von einer gelungenen Veranstaltung und von dem festen Vorsatz, spätestens im nächsten Jahr wieder dabei zu sein. René Vogel, Karate Team Bleckede

Koreanisches Karate

Intensiv-Seminar mit großem Andrang Eine ganze Woche trafen sich die Teilnehmer des Sommer-Intensiv-Seminars 2010 im Sport- und Leistungszentrum des Verein für Traditionellen Budosport (VTB) e.V. in Großsander. Dieses Mal wurde an dem nahe gelegenen Badesee eine Zeltstadt errichtet und aufgrund des guten Wetters konnten die täglichen, mehrstündigen Trainingseinheiten unter freiem Himmel stattfinden. Es wurden alle praktischen Inhalte des Koreanischen Karate angesprochen und jeweils individuell ausgewählte Themen für die Teilnehmer erarbeitet. Kihon gehörte als grundlegendes Element genauso dazu wie zu einem späteren Zeitpunkt die Selbstverteidigung oder Tobi Keri Waza als anspruchsvollere Ausprägung, wobei die Erörterung biomechanischer Prinzipien eine große Rolle spielte. Auch nutzen die Teilnehmer ausgiebig die Nähe des Badesees, in dem zeitweise ebenfalls trainiert wurde.

richtungsreferent und Alexander Hartmann, 4. DAN und Schulsportreferent des Karate Verbandes Niedersachsen, geleitet wurde. Dennoch blieb zu abendlicher Stunde immer noch viel Interesse für die theoretischen Schulungen der nach dem UchiDeshi-Prinzip unter einem Dach lebenden Referenten über die Philosophie des Karate und das Wesen des DO.

Zum Abschluss gab es noch lobende Worte zur Organisation und Durchführung des Seminars. Die ersten Anmeldungen für den Lehrgang im Jahre 2011 sind bereits eingegangen, so dass für das kommende Jahr wieder mit reger Beteiligung zu rechnen ist. Axel Markner

Mit Eifer stürzten sich die Aktiven in das Training, dass u.a. von Axel Markner, 5. DAN und Bundesstil19

Länder

Hamburg Hamburger Karate-Verband e.V.

Sound-Karate Lehrgang am 03. Juli 2010 in Hamburg-Bergedorf An einem der heißesten Tage in diesem Sommer kamen 31 Karatetrainer und Übungsleiter zum Sound-Karate Lehrgang mit Ralf Brüning und Helmut Spitznagel nach Hamburg- Bergedorf. Weder die Sommerhitze noch die Tatsache, dass an diesem Tag das WM-Halbfinale zwischen Deutschland und Argentinien stattfinden sollte, hatte die Teilnehmer von diesem Lehrgang abhalten können. So waren auch einige Teilnehmer aus anderen Bundesländern angereist.

falschen Eindruck, denn Karate mit Musik ist nur ein kleiner Teil dieses erfolgreichen Systems. Ob bei speziellen Aufwärmspielen, beim Training im Parcours oder mit den typischen Sound-Karatebällen, schnell merkten die Teilnehmer wie viele Möglichkeiten und Vorteile diese Trainingsformen für das Training im Kinder und Jugendbereich bieten. Im Anfängerbereich liegen die Schwerpunkte z.B. zunächst bei der Verbesserung der motorischen Grundlagen und Stabilisierung des Gleichgewichts. Mit vielen einfachen Hilfsmitteln, wie z.B. ein zwi-

Für mich selbst hat dieser Lehrgang viele neue Erkenntnisse gebracht, obwohl ich bereits 2003 an einem Sound-Karate Lehrgang mit Nadine Ziemer und Toni Dietel teilgenommen habe. Wir haben seitdem schon einige Sound-Karate Bestandteile erfolgreich in das Kindertraining beim Meiendorfer SV aufgenommen. Auch Nicole, die mit mir gemeinsam das Kindertraining beim MSV leitet, war von dem Lehrgang begeistert und wird sicher viele neue Ideen mitgenommen haben. Ach ja, Fußball haben wir dann auch noch geschaut. Es wurden alle Pausen zusammengelegt und so konnten wir gemeinsam das großartige Spiel unserer Nationalelf verfolgen. An dieser Stelle auch vielen Dank für die gute Organisation durch Vanessa Strunk und den Mitarbeitern der BKA in Bergedorf.

Sie sollten nicht enttäuscht werden, denn das Thema wurde durch die beiden erfahrenen Lehrgangsleiter sehr gut vermittelt. Durch viele praktische Beispiele wurde uns gezeigt, wie Kinder nach den Ideen des Sound-Karate trainiert werden können. Der Name Sound-Karate vermittelt dabei einen

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schen den Füßen eingeklemmter Softball, wird oft noch spielerisch geübt. In den Parcours lassen sich viele Fähigkeiten verbessern und durch unterschiedlich eingebaute Schwierigkeiten auch die Kinder, je nach Leistungsstand, unterschiedlich fordern.

Am Ende eines langen, sehr heißen aber kurzweiligen Tages konnten wir uns dann mit meiner neu erworbenen Lizenz für Sound-Karate in Richtung Meiendorf auf den Weg machen. H.-Jörg Köster

Länder

Berlin

Tolle Leistungen: Karate für Kinder mit ADHS ADHS ist ein Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom mit Hyperaktivität. Also eine vererbbare Krankheit, die erst in den letzten Jahren erkannt wurde.

Zum Abschluss des Schuljahres 2009-2010 konnten unsere Kinder ihre Prüfungen zum 8. und 7. Kyu mit tollem Erfolg ablegen. Sie haben lange dafür geübt und können jetzt stolz auf sich sein.

Kinder mit ADHS sind oft hyperaktiv, reagieren impulsiv, haben Konzentrationsschwächen und sind sehr sensibel – vor allem die Mädchen. Dazu kommt es noch zu diversen Lernschwächen. In medizinischen Testverfahren konnte man vom Kleinkind bis ins Erwachsenenalter ADHS feststellen. Kinder mit ADHS müssen pädagogisch gesondert geschult werden. Oft können sie wegen ihrer Erkrankung unserem heutigen Leistungsdruck nicht Stand halten. Doch sind sie tapfer und meistern in der Schule einen anstrengenden Achtstundentag wie ein Erwachsener.

Norma Neemann

Die Kinder in unserem Training sind besonders, denn sie haben Konzentrationsschwächen und sind hyperaktiv. Symptome also wie sie beim ADHS vorkommen. Unsere Kinder sind durch ihren langen Tag meistens sehr müde wenn sie zum Training kommen. Die Konzentration der Kinder hängt oft von der Tagesform ab und man merkt die Angespanntheit. Ein Training mit solchen komplexen Übungen wie sie im Karate vorkommen, benötigt eine hohe Disziplin und Konzentration. Entscheidend für das Training ist die Tagesform der Kinder. Ein gestraftes Trainingsprogramm wäre hier fehl am Platz. Wir arbeiten in kleinen Gruppen und einem kürzeren Technikprogramm. Mit einem Angrüßen im Kreis beginnt unsere Trainingseinheit. Der Wechsel vom Spiel zur Technikübung erleichtert den Kindern das konzentrierte Training. Wir beginnen mit einem Abschlagspiel. Wer abgeschlagen wurde, nimmt eine typische Karatestellung ein. So lernen sie spielerisch Stellungen kennen wie z.B. Zenkutsu dachi und Kokutsu dachi. Danach üben wir einfache Techniken wie Oi

Zuki, Age Uke, Soto Uke und Mae Geri mit Wiederholungen. Zum Ausgleich wird wieder ein Spiel durchgeführt. Staffelspiele macht den Kindern viel Spaß. So können sie sich wieder ein wenig auspowern. Balancieren auf einer Bank fördert das Gleichgewicht. Dazu kann auch die Geschicklichkeit geübt werden – wir ziehen das Knie an und strecken den Fuß aus wie beim Mae Geri. Gerne möchten die Kinder als Abschluss noch Hüpfspiele wie Flummihüpfen machen, was wir - wenn die Zeit es erlaubt – immer gerne machen. Und schnell ist wieder eine Trainingseinheit zu ende. Wir grüßen ab wie wir begonnen haben, im Kreis und alle sind schon auf das nächste Training gespannt. Wenn man mich fragt ob Kinder mit ADHS eine Sportart wie Karate ausüben können, muss ich es mit ja beantworten. Sie benötigen nur etwas länger Zeit, um die komplexen Techniken zu erlernen. Wer als Anfänger die Kata Heian Shodan geübt hat, wird sicher bemerkt haben, wie anspruchsvoll das Schrittdiagramm sein kann. Die Wendungen mit der richtigen Technik in die korrekte Richtung ausführen, benötigt schon vieles Üben und hat vielleicht so manchen ins Grübeln gebracht. So wie wir unsere Techniken mit vielen Übungen trainieren, trainieren auch unsere Jüngsten in einer spielerischen Form. Bis sie so weit sind um sich Ziele zu setzen. Ihr letztes Ziel war eine tolle Kyu-Prüfung machen zu können, was ihnen auch gelungen ist.

Dr. Karl-Heinz Göldner ist tot Unser ehemaliger Präsident und Geschäftsstellenleiter ist am 20.7.2010 nach langer Krankheit verstorben. Damit ist ein Mensch von uns gegangen, der im besten Sinne streitbar und wie es ein Weggefährte von ihm ausdrückte „ein Wanderer zwischen den Welten war“.

1997 wurde er Präsident des Berliner Karate Verbandes e.V., also zu einer Zeit, in der das Zusammenwachsen zwischen den Vereinen im Osten und dem Westen der Stadt noch hohe Priorität hatte. Die unterschiedlichen Mentalitäten und Befindlichkeiten waren zu überbrücken. Dafür stand Karl-Heinz Göldner mit seiner ganzen Person als Repräsentant. Wir danken ihm dafür, dass er in den bewegten Zeiten des Verbandes die Energie aufbrachte, das schwierige Amt auszuüben und damit einen Meilenstein zu setzen, unseren Verband zu einer Konstante im Berliner und Deutschen Karateleben zu machen. Seiner Frau Karin, seinen Söhnen, sowie seinen Enkelkindern sprechen wir unser Beileid aus und hoffen, dass sie sich gemeinsam über diese schweren Stunden hinweghelfen können. Kathrin Brachwitz Präsidentin des Berliner Karate Verbandes e.V.

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Deutsche Meisterschaft der Länder und der Masterklasse 16.Oktober 2010 in Coburg Veranstalter: Deutscher Karate Verband e.V. Ausrichter: TSV Scherneck Abt. Karate e.V. Walter Sosniok

Ort: Turnhalle Mauritius-Schule Alte Str. 8, 96482 Ahorn

Wegbeschreibung: Aus Kassel, Fulda, Frankfurt, Würzburg: A7 bis Ausfahrt Schweinfurt-Werneck, A76 bis Ausfahrt Schonungen, Coburg. B303 bis 2. Ausfahrt Ahorn, Beschilderung folgen. Aus Erfurt: A73 bis Ausfahrt coburg. B4 Stadtautobahn bis Ausfahrt Ahorn, Beschilderung folgen. Aus Berlin, Dresden, Chemnitz: A9 oder A72 bis Ausfahrt Naila, Coburg. B173 bis Ausfahrt Coburg (nach Kronach, bei Küps). B303 bis B4 dann Ausfahrt Schweinfurt. B303 bis Ausfahrt Ahorn, Beschilderung folgen. Aus München, Nürnberg: A9 Ausfahrt Coburg. A73 bis Ausfahrt Untersiemau, Coburg-Süd. B4 bis Ausfahrt Ahorn, Beschilderung folgen.

DM der Länder

DM der Masterklasse

Diese Meisterschaft dient neben dem Kampf um den Titel der „Deutschen Meisterschaft der Länder“ der Qualifikation für die Teilnahme an der „EM der Regionen“ der European Karate Federation (EKF). Für diese EM können sich bei der diesjährigen DM der Länder zehn Länder für die Teilnahme an der EM der Regionen qualifizieren.

Zeitplan:

Zeitplan: 08.30 Uhr Registrierung der Teams und Auslosung Vorkämpfe: 09.00 Uhr Kata-Team Männer + Frauen Die kleinen Finale um den 3. Platz werden im Abendfinale durchgeführt. Auch im kleinen Finale muss Kata-Bunkai gezeigt werden ! 10.00 Uhr Kumite Team Männer + Frauen Finale: ca. 18.30 Uhr Dieser Zeitplan ist ohne Gewähr. Die Teams haben sich jeweils 1 Stunde vor Beginn ihrer Disziplin in der Halle einzufinden !

Teamwettbewerbe: · · · ·

Kumite Team Männer Kumite Team Frauen Kata Team Männer Kata Team Frauen

(5 Kämpfer+2Ersatz) (3 Kämpferinnen+1Ersatz) (3 Kämpfer+1Ersatz) (3 Kämpferinnen+1Ersatz)

Kata Damen Ü30, Ü40 Kata Herren Ü30, Ü40 Kata Damen und Herren Ü50, Ü60 Kata Team Mixed Kumite Herren Kumite Damen Dieser Zeitplan ist ohne Gewähr.

ab ca. 11.00 Uhr ab ca. 12.00 Uhr ab ca. 13.00 Uhr ab ca. 13.30 Uhr ab ca. 13.45 Uhr ab ca. 15.30 Uhr

Wettkampfdisziplinen: Kata: - Einzel Damen und Herren - Kata Team Mixed Ü30 Graduierung ab 3. Kyu Kumite: Damen Ü30: -60 kg, +60 kg Ü40: -60 kg, +60 kg Ü50: -60 kg, +60 kg

Herren Ü30: -80 kg, +80 kg Ü40: -80 kg, +80 kg Ü50: -80 kg, +80 kg

Grauierung ab 3. Kyu Kampfzeit 2 Minuten

Altersgrenzen:

Qualifizierung: Eine Qualifizierung über die Landesmeisterschaften ist nicht notwendig.

Kumite: vom 01.01. des Jahres, in dem das 18. Lebensjahr vollendet wird. Kata: Vom 01.01. des Jahres, in dem das 16. Lebensjahr vollendet wird.

Meldung: Die Meldung kann nur über den Landesverband erfolgen !!

Die kompletten Ausschreibungen können unter www.karate.de und dann Meisterschaften abgerufen werden!

Meldeschluss: 26. September 2010 für die Masterklasse 03. Oktober 2010 für die DM der Länder

Rheinland-Pfalz

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Shihan Shirai: Ein Anachronismus in der heutigen Welt?

Auch in diesem Jahr folgte Shihan Hiroshi Shirai, 9.Dan, unsrer Einladung zum traditionellen Pfingst-Lehrgang bei der SKA Germersheim/Rülzheim. Knapp 150 Karatekas aus ganz Deutschland, Schweiz, Frankreich und Belgien füllten die Halle in Germersheim. Dass diese faszinierende Kampfkunst einen Menschen geistig und körperlich fit hält bis ins hohe Alter, dafür ist der japanische Großmeister mit seinen 72 Jahren das beste Beispiel. Aber auch dafür, dass man Karate ein Leben lang betreiben kann, ohne dass es je langweilig wird. Bestätigt wird dies auch durch seinen Schüler Sensei Fugazza, 7. Dan, der mit seinen 58 Jahren immer noch ein faszinierendes Karate zeigt. Er begleitete den Großmeister auch in diesem Jahr, um gemeinsam mit Sensei Marc Stevens, 5. Dan, die Ausführungen des Großmeisters mit herausragenden Vorführungen der Katas, des dazugehörigen Bunkai, Kihon und Kumite zu unterstreichen. Wie wichtig die Basis für gutes Karate ist, zeigte Shihan Shirai schon in der Unterstufe. Zuallererst muss man ernsthaft trainieren, betonte er, denn wenn man lacht, verlegen in die Gegend schaut statt seinem Gegner in die Augen, schafft man es nicht, seine Kraft zu zentrieren. Dann muss man korrekte Stellungen lernen. Bei der Kata merkt man, ob diese richtig ausgeführt werden. Andernfalls führt die Kata nicht mehr zum Ausgangspunkt zurück. Der Rhythmus, der durch das Zählen vom Trainer vorgegeben wird, muss irgendwann verinnerlicht werden. Das richtige Atmen muss man lernen, da falsches Atmen sogar gesundheitsschädlich sein kann. Man schafft es nicht, sein Kime zu konzentrieren, wenn der Sauerstoff „konfus im Körper herumwirbelt“, kann dann auch keinen Schlag des Gegners abfangen. Das Gefühl für die richtige Distanz muss entwickelt werden, um angreifen zu können, bzw. zu begreifen, wann man sich in die Gefahrenzone eines Angriffes

begibt. Nur so kann man diesem zuvor kommen; entweder mit Abwehrkonter oder auch um direkt dagegen gehen zu können. Hier kommt wieder das Kime ins Spiel, die Ernsthaftigkeit, und letztendlich auch die Bereitschaft, auf den Gegner zuzugehen und erst einmal einen Schlag einzustecken und trotzdem weiter nach vorne zu gehen um anzugreifen. Interaktionen zwischen den Kämpfern stehen im Mittelpunkt – was sind die realistischen Aktionen und Reaktionen, wie sie in einer ernsthaften Auseinandersetzung tatsächlich zwischen den Kämpfern stattfinden würde – im Gegensatz zum festgelegten Training mit abgesprochenen Aktionen? Die Problematik ist häufig, dass im abgesprochenen Training „alles klappt“ – bzw. wir bei der Bewertung, ob die Partnerübungen korrekt durchgeführt wurden, sehr großzügig sind. Häufig sind aber weder die Distanzen noch das Timing immer korrekt. Geht man nun mit der oben beschriebenen Ernsthaftigkeit ans Werk und führt bspw. Angriff nicht mit einer Oberflächlichkeit aus, aus der ersichtlich wird, dass die Abwehr des Angriffes sowieso – weil abgesprochen – eingeplant ist, sondern mit der Intention des (sportlichen!) treffen Wollens, kommt der Verteidiger häufig in starke Bedrängnis. Dieser wiederum benötigt nun – so Sensei Shirai – eine enorme Stabilität, den ernsthaften Angriff auch wirklich abwehren zu können und einen Konter zu vollziehen. Diese Stabilität beinhalte eine mentale und eine physische Komponente. Beide müssen entwickelt werden, denn wenn Bewegungen und Kombinationen schnell, fließend und stark ausgeführt werden, geht erfahrungsgemäß ein Teil der Stabilität verloren. Eine gewisse Bewegungsdynamik, bestimmte Strategien anzuwenden, muss darüber hinaus ebenfalls entwickelt werden. Beides zusammen ermöglicht alle möglichen Verteidigungsstrategien auch tatsächlich beherrschen zu können. Die Philosophie der „Chance des einmaligen Angriffs“ war diesmal ebenfalls ein sehr wichtiger Trainingsaspekt. In bestimmten Phasen des Trainings legt Shihan Shirai Wert darauf, nach dieser

Philosophie zu trainieren, d.h. jede Technik muss sitzen, eine Korrektur ist nicht möglich. Nur wer so trainiert, wird wirklich gut, sagt er. Der Maestro sagt, dass er immer noch die gleichen Techniken trainiert wie damals als er mit dem Karate-Training begann. Das Einzige, das sich geändert hat, ist die Methodik diese zu vermitteln. Diese hat er so weiterentwickelt, dass sie zu beschreiben, den Rahmen eines Artikels sprengen würde. Ein Lehrgang bei Shihan Shirai ist beileibe keine leichte Kost. Selbst den Karateka, die regelmäßig bei ihm trainieren, qualmen irgendwann nicht nur die Fußsohlen sondern auch die Köpfe. So manch einer wird auch einen Lehrgang bei ihm besuchen und sich fragen, ob es das wert ist, die Zeit zu investieren, um dies Alles hier zu lernen; wird vielleicht erst mal nicht nachvollziehen können, was hier präsen-

tiert wird. Etwas, das auf dem nächsten Lehrgang sicherlich schon weiterentwickelt ist. Etwas, das sich nicht an einem Wochenende erlernen lässt. Doch gibt es noch hunderte Karateka, die ihm auf seine Lehrgänge folgen, um noch so lange wie möglich von seinem Wissen zu profitieren. Hiroshi Shirai erscheint wie ein Anachronismus in der heutigen Zeit, da er uns nicht verspricht, Karate umfassend in 30 Tagen erlernen zu können. Stattdessen macht er sehr schnell klar, dass Karate lebenslanges Lernen bedeutet. Wir freuen uns jetzt schon auf den 7. und 8.Mai 2011, wenn Shihan Shirai wieder Germersheim zu einem Lehrgang besuchen wird - dieses Mal also einen Monat vor Pfingsten. Sabine Eisenhauer Pressereferentin SKA Germersheim

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Rheinland-Pfalz

Karatelehrgang mit LT Marcus Gutzmer (5. DAN) in Trier Teilnehmerrekord trotz tropischer Temperaturen Anlässlich seines 20 jährigen Bestehens richtete der Karate & Sportverein Trier e.V. (KST) einen Lehrgang mit Kata-Landestrainer Marcus Gutzmer (5. DAN) aus. Nachdem im Vorfeld 2.500 Ausschreibungen bundesweit verteilt wurden und der Lehrgang intensiv über die Vereinshomepage www.karate-trier.de beworben wurde, hofften die Verantwortlichen des KST natürlich auf eine gute Teilnehmerresonanz. Die Bemühungen im Vorfeld sollten sich jedoch auszahlen. Über 170 Teilnehmer fanden trotz tropischer Temperaturen den Weg in Deutschlands älteste Stadt, um gemeinsam mit vielen anderen Karatebegeisterten aus nah und fern bei Marcus zu trainieren. In den beiden Unterstufeneinheiten standen die Katas Heian Nidan und Heian Yondan incl. Bunkai auf dem Programm. Für die Oberstufe brachte Marcus viele interessante Anwendungsbeispiele zu den beiden Katas Nijushiho Sho und Tekki Nidan mit nach Trier. Alle Teilnehmer waren sehr begei-

stert, wie Marcus es in jeder Trainingseinheit verstand, die Trainingsinhalte methodisch gut aufzubauen und für jeden nachvollziehbar zu gestalten. Auch sicherlich nicht unbedingt üblich für einen Lehrgang, war die hohe Anzahl der Kyu-Prüflinge (36), die sich der nächst höheren Prüfung stellten. Als Prüfer fungierten Markus Kiefer (TG Konz) sowie Marco Müller und Thomas München (KST). Der krönende Abschluss war dann die DAN-Prüfung, die im vereinseigenen Dojo des KST stattfand. Alle Prüf-

linge (6) konnten nach ihren Darbietungen die DAN-Urkunde von Marcus Gutzmer (Budokan KL) und Winfried Müller (Samurai Edenkoben) entgegennehmen. Seinen Ausklang fand der erfolgreiche Lehrgangstag dann auf dem Altstadtfest in der Trierer City. LT Marcus Gutzmer und die KST-Verantwortlichen waren sich einig, ein solches Event auf jeden Fall zu wiederholen. Marco Müller / Thomas München, KSV Trier

Lehrgang mit Patrick McCarthy in Haßloch Ein besonderes Wochenende?! Am 29. und 30. Mai war es endlich so weit, unser Sensei und Systembegründer Hanshi Patrick McCarthy gab uns die Ehre und folgte der Einladung des RKV, einen zweitägigen Lehrgang in Haßloch zu unterrichten. Gleich am Abend seiner Ankunft in Deutschland am 28.Mai, lies er es sich nicht nehmen und lud zu einer Trainingseinheit, die im kleineren Kreise stattfand, ein. Mit dabei Olaf Krey, der offizielle Repräsentant des Koryu Uchinadi Deutschland. Die Freude und die Erwartungen waren hoch, besonders bei denjenigen unter uns die 2008 bei seinem letzten Besuch noch nicht das Glück hatten dabei zu sein. Eines Vorneweg, die Erwartungen wurden getoppt. Sofort beim ersten Zusammentreffen hatte man das Gefühl einer großen Familie mit dem Namen „Koryu Uchinadi“ anzugehören. Nach dem Bekannt machen und begrüßen ging es los und unser Sensei war in seinem Element. Patrick McCarthy führte die Trainingseinheit mit großer Gelassenheit und einer unterhaltsamen, lockeren Art. Alle waren mit großem Eifer und Engagement dabei und wir erfuhren an diesem Abend einiges über die effektiven Prinzi24

pien der Selbstverteidigung und das man auch mit relativ einfachen Methoden viel Wirkung erzielen kann. An den nächsten beiden Tagen dem, 29. und 30.Mai, nun der eigentliche Lehrgang an dem 130 Interessierte aus dem Bereich Koryu Uchinadi und anderen Stilen teilnahmen. Das Programm bestand

aus der Einübung eines so genannten Zwei-Personen-Drills mit der Bezeichnung Kume Mura Waza, der sich Stück für Stück aus Einzelsequenzen zu einer kompletten Abfolge von Stand-Bodenübergängen zusammenfügte. Mit seinen theoretischen Erläuterungen verhalf McCarthy in äußerst sympa-

thischer Weise den Lernenden wieder einmal mehr Ihren Horizont in der Kunst der Karate zu erweitern. Für die an Waffenkunst Interessierten gab es Samstag zusätzlich eine Einheit Bo-Jutsu die den Umgang mit dem Bo, einem ca.1,80 m langen Stock zur Selbstverteidigung, lehrt. Der Samstagabend wurde noch zum gemeinsamen Essen, „natürlich beim Asiaten“ genutzt, bei dem viele einschließlich Patrick McCarthy dabei waren. So konnte man sich noch ein bisschen besser kennen lernen und begeistert über das neu Erlernte philosophieren. Die Fragestellung zu beginn lautete „Ein besonderes Wochenende?!“. Wenn ein Mann wie Patrick McCarthy über die Kontinente reist, sich seinen Schülern widmet, um Ihnen ein Stück seiner Interpretation der Kampfkunst nahe zu bringen, dann nicht nur sagt „I love my Job“ sondern jeder dies auch absolut spürt, wenn einem so viele zufriedene und glückliche Gesichter entgegenkommen, dann kann behauptet werden, ES WAR EIN BESONDERES WOCHENENDE! Also seid dabei wenn es wieder heißt, Patrick McCarthy kommt vorbei. Tobias Hampl, 1. JJJKC Haßloch

Rheinland-Pfalz

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Sommer-Fitness und Karate Urlaub auf Mallorca 2010 Mit rund 70 Teilnehmern aus dem ganzen Bundesgebiet war auch der zum 3. Mal von Frank Herholt (SKD Bad Salzuflen) organisierte Karate- und Fitness-Urlaub in Ca’n Picafort im Norden der Baleareninsel wieder sehr gut besucht. Neben Mark Haubold (5.DAN, KVN), Marcus Gutzmer (5.DAN, RKV) sowie dem Kara-T-Robics-/BBPTrainer Frank Herholt (2.DAN, KDNW) ergänzten erstmals auch Melanie Eggert (Flexi-Bar) und Jens Müller (SV und Ü30-Anfängerkurs) - beide SKD Bad Salzuflen – das eingespielte Trainerteam und rundeten das umfangreiche Karate- und Fitnessangebot ab. Die in eigener Regie angereisten Teilnehmer trafen sich am Sonntagabend in der Bar des Hotel Galaxia ein, um sich mit einem Begrüßungsumtrunk auf die Woche einzustimmen, sich kennen zu lernen und Details zum Trainingsplan zu erhalten. Denn gerade hier gab es Neuerungen in Form von zusätzlichen Masterund Wettkampfeinheiten, denn schließlich war doch für Ende der Trainingswoche ein Vergleichskampf mit einer Auswahl des einheimischen Dojos von Jesús Lara (7.DAN) aus Manacor geplant, zu dem es sich vorzubereiten galt. Den Kontakt hatte Frank Herholt im Vorfeld mit Laras Schüler Tomás Sureda per E-Mail herstellen können und stieß sofort auf positive Resonanz. Und so nutzen auch die spanischen Athleten die Trainingswoche und reihten sich problemlos ein. Der Trainingsplan begann bereits vor dem Frühstück um 07:30h mit der ersten Einheit am Strand und wies insgesamt nur 2 Stunden Siesta aus, wobei sich hier natürlich jede ‚seine’ Einheiten aussuchen konnte. Wie gewohnt gestaltete Mark Haubold die Kumite-Einheiten sowohl für die Unter- als auch für die Oberstufe interessant, aber zugleich auch anspruchsvoll; und dies trotz tropische Temperaturen. Aber auch Marcus Gutzmer wusste die Kata-Freunde in jeder Einheit zu motivieren. Neben der Basisarbeit in den Heian-Katas für die Unterstufe, baute er in der Oberstufe die 3 Kata der Jion-Gruppe auf, die parallel in der Version Shotokan und Shito-Ryu in Form und Bunkai erläutert und intensivst geübt wurden. Zwischen den Karateinheiten fanden sich

aber auch die Fitnessfreunde immer wieder im Hoteleigenen Dojo ein, um mit Frank einerseits Bauch-/Beine-/Po und/oder mit Melanie Flexibar zu trainieren oder aber mit Jens an einem Anfängerlehrgang Ü30 teilzunehmen. Und gerade hierbei wurde manchem Elternteil schnell klar, welche Mühen sich ihre Kinder abverlangen müssen, um sich ein entsprechendes Leistungsniveau zu erarbeiten und zu halten. Begeisterung pur boten -wie in den Vorjahren- die abendlichen Kara-T-Robics Einheiten von Frank Herholt, der mit aktueller (Ballermann-)Musik und hoher Motivation vor dem Abendessen Stimmung und Schweiß in das Dojo brachte und auch immer zahlreiche neugierige Passanten von der Promenade an das Dojo heranführ-

te. Als ein besonderes Ereignis am ersten Trainingstag war dann aber das Gasttraining mit Meister Lara und seinen Meisterschülern, an dem alle Karatekas der Gruppe teilnahmen. Auch die beiden Landestrainer waren hoch motiviert mit am Start und hatten Spaß an den Kombinationen, die ohne große Worte schnell von allen umgesetzt werden konnten, um dann später in interessanten Partnerübungen ihren Abschluss zu finden. Natürlich wurde auch Kata geübt, zu denen der Meister noch einige hilfreiche Tipps an die Teilnehmer weitergab. Nach einem stärkenden und schmackhaften Abendessen wurde dann gemeinsam mit den neuen spanischen Karate-Freunden am Pool die vom Hotel organisierte Welcome-Party gefeiert, zu der die Eigentümerin Antonia Feminias Calafat zahlreiche kulinarische Leckereien aufbot. Generell fühlten sich alle Teilnehmer im Hotel Galaxia wie zuhause, denn die Chefin war immer vor Ort und erfüllte gemeinsam mit Kellner Pedro alle Wünsche der Gäste. Ein weiteres Highlight der Woche sollte wieder der Mittwoch werden: um 7:30h fanden sich alle zur

Kata Tensho am Strand ein und zum anschließenden Fototermin mit Trainern und Teilnehmern am und im Wasser. Und nach einem weiteren Trainingstag sammelten sich abends knapp 25 Karatekas, um im eigens gecharterten Bus Richtung BALLERMANN zu fahren. Wie in den Jahren zuvor sorgte die Truppe im BIERKÖNIG wieder einmal für Mega-Stimmung, bevor man sich zu späterer Stunde dann in kleineren Gruppen auf verschiedene Lokalitäten an der Playa de Palma verteilte. Ohne größere Ausfälle trat man um 4h morgens schließlich müde und matt die Heimreise zum Hotel an. Nach einem freien Vormittag startete aber gleich wieder das Trainingsprogramm und trotzdem ging der Donnerstag viel zu schnell vorbei und alle waren gespannt auf den Freitag und den Vergleichkampf. Vergleichskampf Mallorca-Deutschland Die Hoteleigentümerin Antonia hatte hierfür eigens – in Absprache mit der lokalen Polizei – eine Seitenstraße in der Nähe ihres Restaurants an der Strandpromenade sperren lassen. Das Team um Tomás Sureda hatte bereits eine Wettkampffläche aufgebaut, während die deutsche Delegation samt Schlachtenbummlern jubelnd im Ca’n Picafort-Express (Bimmelbahn) vorgefahren wurde. Natürlich waren die in Kata und Kumite getrennten Wettbewerbe etwas Ungewöhnliches und Besonderes an der Promenade und erwies sich als Zuschauermagnet. Begeistert unterstützt vom heimischen und deutschen Publikum zeigten die Athleten hervorragende Leistungen und faire, sportliche Begegnungen. Und somit waren sich auch alle einig, dass der Kontakt nicht nur auf der Balearen-Insel auszubauen sei, sondern es wurden auch schon die ersten gegenseitigen Einladungen ausgesprochen, die dann zukünftig den Kontakt stärken werden. Nach dem Ausklang mit der traditionellen Dia-Wochen-Show im Hotel folgte noch der allabendliche Absacker in der Jamaica-Bar, bevor dann am Samstag die ersten wieder die Heimreise antreten mussten. Es war wieder einmal eine herrliche Woche mit viel Action, tollen Menschen und neuen Freunde: Ein herzliches Danke Schön an Organisator Frank Herholt, das immer motivierte Trainer-Team und die tolle Truppe!! Bilder und weitere Infos unter www.karate-salzuflen.de. Volker Bernardy, Karate Dojo Vulkaneifel e.V.

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Bayern

Trainerlizenz für 18 neue C-Trainer Breitensport Im direkten Anschluss an den GruppenhelferLehrgang begann in Ingolstadt am 26. Juni der Lehrgang für die Ausbildung zum C-Trainer Breitensport Karate, zu dem sich 18 Karateka vom 4. Kyu bis zum 2. DAN und in einer Alterszusammensetzung zwischen 17 und 58 Jahren angemeldet hatten. Aufbauend auf den im Gruppenhelfer-Lehrgang vermittelten Kenntnissen waren die folgenden Wochenenden gekennzeichnet durch den stetigen Wechsel zwischen der Ergänzung des theoretischen Wissens in Trainingslehre, Methodik und Didaktik und der praktischen Umsetzung des Gelernten in der Sporthalle.

richtigen, körper- und gelenkschonenden Übungen.

Unermüdlich demonstrierte Elmar den Einsatz verschiedener Trainingsmethoden, wies auf die Ausrichtung des Trainings auf gruppenspezifische Belange hin und gab den Teilnehmern viele wertvolle Tipps, wie sie die Übungsstunden abwechslungsreich, zielgerichtet und effektiv gestalten können. Scheinbar einfache Aufgaben, wie die Analyse des menschlichen Gehens, zeigten die komplexen Zusammenhänge und Abläufe bei Bewegungen sehr deutlich und förderten das Verständnis für die

Dass dann die 18 Teilnehmer am 17. und 18. Juli sowohl die schriftliche Ausarbeitung ihrer Übungseinheit als auch die praktische Lehrprobe und die schriftliche Prüfung mit überdurchschnittlichem Erfolg ablegten, war fast schon erwartungsgemäß. Mir persönlich bleibt ein Satz von Elmar Griesbauer ganz besonders im Gedächtnis: „Wenn wir heute unsere Schüler mit den Methoden von gestern unterrichten, werden sie morgen ihre Schüler nach Methoden von vorgestern unterrichten. Das dürfen

wir nicht zulassen, das kann nicht der richtige Weg sein!“ Ich bin sicher, dass er durch sein Engagement und seine immer spürbare Leidenschaft für diesen großartigen Sport in uns allen den Samen gelegt hat, dass dies nicht geschehen wird. Im Namen der ganzen Gruppe bleibt mir am Schluss nur, Elmar Griesbauer zu danken für eine tolle Ausbildung, während der die vier Wochenenden im Hochsommer wie im Flug vergangen sind. Vergelt´s Gott! Bericht: Schorsch Schmid FC Ehekirchen Karate

Qualifizierender Hauptschulabschluss im Karate So konnte Max Arnold, einer der diesjährigen Absolventen, der sich schon von Anfang an in den Übungsstunden als sehr interessiert und motiviert gezeigt hat, die Möglichkeit nutzen, im Rahmen seines Abschlusses neben anderen Sportarten auch in Karate geprüft zu werden. Obgleich nach seiner Aussage vor allem die theoretische Prüfung im Karate sehr schwierig gewesen sei, konnte er seinen und den Erwartungen seines Trainers wie auch Karatelehrers in Theorie und Praxis gerecht werden und erreichte im Ergebnis die Traumnote „sehr gut“, was nicht zuletzt auch auf sein zusätzliches Engagement im örtlichen Verein zurückzuführen ist.

Hauzenberg. Erstmalig in der Geschichte des Karate in Deutschland konnte nun ein Absolvent der Sport-Hauptschule Hauzenberg seinen Abschluss auch in dem Fach Karate ablegen. Voraussetzung für dieses Unterfangen war, dass der Schüler in den zwei vorhergehenden Jahren an einem Karate-Sportunterricht teilgenommen hat. Dies wieder rum wurde erst möglich, weil der jetzige Direktor der Schule, Herr Hans Simmerl, den 26

Lehrbeauftragten des Bayerischen Karate-Bundes e.V. Elmar Griesbauer dafür gewinnen konnte, im Rahmen einer SAG (Sport-Arbeits-Gemeinschaft) Karate-Unterricht direkt an der örtlichen Schule anzubieten. Bis dato ist Bayern das einzige Bundesland, in dem Karate in seiner reinen Form als Schulsport anerkannt ist und in dem es hierzu einen offiziellen Lehrplan zum Schulunterricht gibt.

Für ihn selbst mag dies ein kleiner Schritt gewesen sein, für die Kampfkunst Karate ist dies ein Meilenstein. So haben bereits jetzt einige weitere bayerischen Schulen und darüber auch etliche Schüler ihr Interesse angemeldet, diese Option auch an ihrer Schule integrieren zu wollen. Karate an sich erfreut sich vor allem in den letzten Jahren immer größerer Beliebtheit, nicht zuletzt auch aufgrund der gewaltpräventiven wie auch gesundheitlichen Aspekte, die bisher weitestgehend verkannt waren. Infos zum Karate wie auch zur Sporthauptschule Hauzenberg finden sich auch auf den Internetseiten: www.dento-karate.de sowie www.hsha.de

Bayern

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Standing Ovations für Benefizgala „Kampfkunst trifft Varieté“ zugunsten KUNO in Bad Abbach

Bad Abbach. Viele Monate Vorbereitungszeit durch Melanie Müller gingen innerhalb weniger Stunden schnell aber spektakulär vorüber. Es roch nach Popkorn, ein roter Teppich geleitete das Publikum in den geschmückten und ziemlich ausverkauften Kursaal. Als das Licht gedämmt wurde und die Eröffnungsmusik startete, konnte man sich auf ein aktionsreiches 3-Stündiges Programm freuen. Zauberer und Moderator Zyculus verstand es mit viel Charme, Witz und Spontanität den Abend höchstprofessionell zu leiten. Als Einstieg präsentierte die Kung-Fu Schule NamWa-Pai aus Bruckdorf unter der Leitung von Andi Jobst einen chinesischen Löwentanz, welcher Glück und gutes Gelingen für die Veranstaltung bringen sollte. Der Karateverein Diesenbach füllte die Bühne mit ihrer Kinder-/Jugendgruppe und präsentierte hierbei Soundkarate. Im Anschluss ernteten vier Jungs aus Diesenbach viel Applaus für ihre mitreisende FAKEShow. Bauchredner Pierre Ruby gesellte sich zusammen mit „Amanda“, einer alten Bekannten von 2008, im Rampenlicht und trieb den Gästen

vor Lachen die Tränen in die Augen. „Gänsehautfeeling“ gab es mit Kenichi Sato und Ilja Smorguner, welche die Kata Unsu, sowohl im Shito-Ryu, als auch in der Shotokan Version, sehr elegant und präzise vorführten. Auch von 2008 bekannt war das Team um Andreas Ginger, was gleichzeitig den Schlussakt der ersten „Halbzeit“ darstellte. Mit dem 19-jährigen Wee Chian Cheng aus Malaysia gab es einen Special Gast, der sowohl eine Südhand- und Nordhandform des Kungfu präsentierte.

haben. Jamal schlug die Gurken mit verbunden Augen mittels einem scharfen Samurai- Schwert entzwei. Zum Glück blieben beide Akteure unverletzt, so dass die Dojoleiter auch weiterhin den Service in der BKB Geschäftsstelle genießen können). Als letztes Highlight standen schon die Jungs und Mädels der Gruppe Kun-Tai-Ko unter der Leitung von Daniel Gärtner bereit. Die Showgruppe zeigte einen Mix aus mystischem Martial-Arts, akrobatischen Bruchtests, Kickbox-Aerobic und vieles mehr.

Zyculus kam ausnahmsweise nicht nur als Moderator auf die Bühne, sondern formte mit bloßen Händen Seifenblasen und lässt transparente, filigrane und äußerst komplexe Gebilde, schillernd wie ein Regenbogen, durch die Luft schweben. Die japanische Kriegskunst Aikido wurde von der Budo-Akademie Kelheim präsentiert. Die Gruppe vermittelte mit viel Aktion die Parallelen zur realen Anwendung und zum Training im Dojo. Danach folgte gleich das nächste Highlight, bei dem wohl dem ein oder anderen der Atem stockte. Jamal Measara hatte 2 Statuten (einer davon unser geschätzter Geschäftsstellenleiter Michael Schölz), die jeweils eine Gurke am Bauch bzw. im Nacken platziert bekommen

Zum Schluss wurden für das große Finale noch mal alle Mitwirkenden, Showteams und Verantwortliche auf die Bühne gebeten. Die Stimmung im Saal war mitreisend, so dass die Leistungen aller an diesem Abend, mit einem Standing-Ovation und großem Applaus des Publikums gewürdigt wurde. Ein erfolgreicher Abend für einen großen Benefiz-Zweck ging zu Ende. Wer dieses Event verpasst hat, kann auch die DVD zur Gala für 20 Euro (inkl. MwSt. und Porto) unter www.karate-news.de erwerben. Bericht: Melanie Müller Bilder: Axel Krusch, Gabi Hueber-Lutz

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Sommermärchen für den BKB – Lisa Schmid das neue Gesicht des BKB rem Ziel uns in der Gesellschaft zu etablieren ein großes Stück vorwärts gekommen sind. Auch die World Karate Federation hat dies zwischenzeitlich zur Kenntnis genommen und auf ihrer Homepage www.wkf.net auf der Startseite unter WKF-News veröffentlicht.

zehn Olympia-Medaillengewinnern von Vancouver und ungezählte Prominenz aus Film und Wirtschaft, warb dieser Film für die Neugegründete Bayerische Sportstiftung. Emotional, lustig und sympathisch ist dieser Film auch eine Werbung für unser Karate – so waren wir medial noch nie im Blickfeld.

Teil 2 – Bayerische Sportstiftung Aufgrund ihres souveränen Auftritts bei der Olympiapräsentation wurde Lisa zu einer von drei Hauptdarsteller/in für den Präsentationsclip der Bayerischen Sportstiftung ausgewählt. Mit dem ehemaligen Olympiasieger 1972 im Speerwurf, Klaus Wolferman und der 12jährigen Nachwuchsturnerin Toska Markgraf absolvierte Lisa über 7stündige Filmaufnahmen für den Drei-Minutenclip. Die Premiere dieser sehr exklusiven Produktion des BR war bei der Verleihung des Bayerischen Sportspreises im Internationalen Kongresscenter in München, dem Sportereignis des Jahres in Bayern. Von Ministerpräsident Horst Seehofer über Kati Witt, sech-

Zwei Tage später dann noch ein weiterer Höhepunkt: die Sportgala, einschließlich des Filmes mit Lisa, wurde zur besten Sendezeit um 20.15 Uhr deutschlandweit im BR ausgestrahlt. Zu solch einer Sendezeit und vor einer so großen Zahl von Fernsehzuschauern wurde unsere Kampfkunst noch nie präsentiert. Der Film kann demnächst auf unserer Homepage (www.karate-bayern.de) begutachtet werden. Er ist ein Beispiel dessen, was Bilder verpackt in Musik und Emotionen beim Betrachter wecken können: Begeisterung für das Dargebotene!

Teil 1 - Winterolympiade 2018 Seit der Exekutivsitzung des IOC am 22. Juni ist München „Candidate City“ für die Winterolympiade 2018. Auf dem Münchner Marienplatz auf der Publik-View Bühne war zu diesem Zeitpunkt die Politik-, Wirtschafts- und Sportprominenz der Olympiabewerbungs-Gesellschaft anwesend, darunter auch vier Sportbotschafter die zusammen mit diesen Persönlichkeiten Münchens Olympia-Qualitäten vorstellten. Neben Fußball, Turnen und Ski Alpin, war auch Karate durch unser 15jähriges Nachwuchstalent Lisa Schmid mit von der Partie. Lisa wurde auf der Public Viewing Bühne u.a. mit dem BMW-Sportchef Jörg Kottmeier und dem 3fachen Olympiasieger im Rennrodeln Georg Hackl zu Olympia 2018 interviewt und warb für „Friendly Games“ unter dem Beifall von mehreren tausend Zuschauern. Ihre erfrischende Art und Schlagfertigkeit kam hervorragend auch bei den Medienvertretern an. Besonders Schorsch Hackl war sehr angetan von Lisa und versprach sie bei einer ihrer nächsten Meisterschaften zu besuchen und anzufeuern. Die Berufung von Lisa Schmid zur Botschafterin für die Olympia-Bewerbung Münchens ist eine große Auszeichnung für den BKB und beweist, dass wir unse-

Bericht: Wolfgang Weigert Bilder: BLSV (Bayernsport), Schmid

Kobudo-Trainerausbildung des BKB trägt erste Dan-Früchte Im Winter 2005 startete der Bayerische Karate Bund (BKB) ein Ausbildungsprogramm für Kobudo-Trainer. Die Leitung übernahm Shihan Jamal Measara, 7. Dan Kobudo, aus dem Honbu-Dojo in Kelheim an der Donau. An fünf WochenendSeminaren mit jeweils zwölf harten Trainingsstunden lernten die alle aus dem Shotokan Ryu kommenden Teilnehmer die ersten Schritte einer manchmal fremden Welt mit Shiko Dachi, ‘seltsamen’ Kokutsu- und Kihon Dachi. Bis heute wurde die Ausbildung für die Teilnehmer, Karateka aus allen Bezirken des Freistaates, in über 20 Lehrgängen - teils auch in BKB-Kobudo-Tagen - unter der Leitung von

Shihan Measara oder Sensei Perras intensiviert und fortgeführt. Die Kobudoka graduierten im Laufe der Zeit zu Blau- und Braungurten. Nun trugen die vielen mühevollen Trainingsstunden in der Anfangszeit erste DanFrüchte. Am 17.07.2010 lud Shihan Measara die Teilnehmer des ersten und zweiten Kurses ins Honbu Dojo zu einem speziellen Prüfungstraining ein. Nach intensivem Training bei 34 Grad stellten sich vier der acht Kobudoka der Prüfung: Thomas Gunters (TSV Grasbrunn) und Hans Hawe (TSV Trostberg) zum 2. Kyu sowie Manfred Wild (FC Böhmfeld) und Joachim Merkl (TV Fürth 1860) zum 1. Dan (TOKO). Alle vier Prüflinge bestanden die Prüfung erfolgreich. Joachim Merkl 29

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2. Pressekonferenz zur Evaluation Gewaltprävention & Selbstbehauptung Sechs Monate Training abgeschlossen, Auswertung beginnt ab August Die im Februar gestartete weltweit bislang größte Evaluation die je in unserer Kampfkunst durchgeführt wurde, ging in diesen Tagen zu Ende. In zwei Pressekonferenzen wurden die evaluierten Sportarten Tischtennis und Karate vorgestellt. Der Regensburger Bürgermeister Wolbergs war bei beiden Terminen anwesend und „mischte“ aktiv mit. Ein verlorenes Tischtennismatch hinderte ihn nicht sich auch den Karateka als Demonstrationsobjekt zur Verfügung zu stellen – und die Kids von Elmar

Wolbergs, Rektor Forster oder Jugendamtsleiter Tischler, alle waren von dem Dargebotenen tief beeindruckt. Elmar Griesbauer hat es verstanden in einem halben Jahr aus einem „wilden Haufen“ eine funktionierende Einheit zu formen, die mit Bravour die erste Gürtelprüfung meisterte und sich für unsere Kampfkunst begeisterte. „Am Anfang dachte ich, das Karate langweilig ist, aber es hat sehr viel Spaß gemacht und gerne würde ich auch weiterhin Karate lernen“, so die Meinung eines Teilnehmers der

Ebru Shik Ahmad mit Deutsch-Türkischen Freundschaftspreis geehrt Eine besondere Ehre wurde Ebru Shik Ahmad Ende Mai zuteil, sie wurde in der Kategorie Sport mit dem Deutsch-Türkischen Freundschaftspreis ausgezeichnet. Der Deutsche Botschafter in der Türkei hielt die Laudatio auf Ebru, die bei der Preisverleihung in prominenter Gesellschaft von Dr. Günther Beckstein (Kategorie Politik) und „Jango Asül“ (Bereich Künstler) war. Damit wurde Ebrus Engagement im Karatebereich in Bezug auf die Integration und die Verständigung zwischen Türken und Deutschen geehrt.

Die Schüler zusammen mit BKB Präsident Wolfgang Weigert (links) und Elmar Griesbauer (rechts) nach der letzten Trainingseinheit

Griesbauer fackelten auch nicht lange und zwangen ihn kompetent zu Boden. Besonders unsere Karatekids überzeugten durch Eigenschaften, die in unseren Tagen nicht selbstverständlich sind: Respekt, Disziplin und den Willen Neues zu erlernen und dies auch zu optimieren. Die anwesenden Gäste sahen von den Jungs auf der Bühne einen kleinen Einblick der Grundschule, Kata und Selbstverteidigung im Karate. Bürgermeister Fest im Griff hatte ein Schüler der Karate-Gruppe den Regensburger Bürgermeister Wolbergs auf der Bühne

Evaluationsgruppe. Ein anderer Junge der interviewt wurde sagte abschließend sehr treffend: „Jeder sollte mal Karate ausprobieren!“ In einer Diplomarbeit der Sportwissenschaften und einer Doktorarbeit der experimentellen Psychologie werden nun die Auswirkungen des WKF-Karatetrainings in Bezug auf Gewaltprävention, Selbstbehauptung, physiologischem Zustand, Konzentrationsfähigkeit, Reaktionszeiten und Raumorientierung untersucht. Die Ergebnisse die im Herbst vorliegen, werden in einer großen Pressekonferenz vorgestellt, bei dem wir auch prominenten Besuch erwarten dürfen. Großer Dank gebührt schon jetzt Elmar Griesbauer, der mit viel Ausdauer, Engagement und Kompetenz, ein mit Sicherheit für unsere Kampfkunst optimales Ergebnis erzielen werden. Bericht und Bilder: Melanie Müller (Außer die Bilder mit Kennzeichnung Peter Ferstl)

Der BKB gratuliert Ebru recht herzlich zu dieser hohen Auszeichnung, die auch den Stellenwert von Karate in der Gesellschaft heraushebt. Bericht: Wolfgang Weigert

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Karate … Action und Erholung im Wechsel Nun ist es schon das vierte Mal, dass eine Gruppe des Karate-Dojo Berg den Weg nach Neureichenau gefunden hat.

Jan Barocka gestaltet. Das Ziel, möglichst viel Neues zu lernen und

Im Kampfsport-Camp Gänswies wechselte sich anstrengendes Training mit den Erholungsphasen ab. Die abwechslungsreichen Trainingseinheiten wurden von Lehrgangsleiter Werner Beck und von

Bekanntes zu üben, wurde voll und ganz erreicht. Sieben Karatekas stellten sich im Anschluss an den Lehrgang der Gürtelprüfung. Mit dem Ergebnis waren sowohl die Prüflinge als auch der Trainer sehr zufrieden. Gute bis teilweise überdurchschnittliche Leistungen wurden vom Prüfer bescheinigt und ließen bei ansonsten regneri-

schem Wetter zumindest Sonnenschein in die Gesichter der Teilnehmer einziehen. Fazit Allen hat es großen Spaß gemacht. Besonders interessant war es für viele, die Menschen, die man sonst nur im Training trifft, auch einmal privat etwas besser kennen zu lernen. Das nächste Jahr ist natürlich schon wieder geplant. Bericht und Fotos: Dirk Mandelkow

Vereinsmeisterschaften in Waldkraiburg 2010 Am Samstag den 17. Juli 2010 fanden in Waldkraiburg die Vereinsmeisterschaften von „Asia Sports” statt. Über 122 Karatekas traten in Kata und Kumite in allen Gewichts,- und Altersklassen gegeneinander an. Die Karateschüler hatten sich darauf wochenlang mit großem Trainingsfleiß vorbereitet. Der Fleiß wurde belohnt mit 18 Pokalen, vielen Medaillen und weiteren Sachpreisen. Für die Kämpfer (die Jüngsten waren 4 Jahre) ging es bei den Vereinsmeisterschaften auch um das Bestehen einer Wettkampfsituation und der damit verbundenen Stressbewältigung. Ausgenommen von einem Start waren nur die hohen Gurtgrade wie Braun-, und Schwarzgurt. Bürgermeister Klika besuchte die Vereinsmeisterschaften und bedankte sich mit einem großen Lob

für die hervorragende Jugendarbeit. Die über 170 Mitglieder von Asia Sports bestehen mittlerweile aus über 80% Jugendlichen. Der Verein bedankt sich hiermit ausdrücklich bei der Stadt Waldkraiburg

für die räumliche und finanzielle Unterstützung. Ohne diese Mithilfe wäre es nicht möglich eine solche Veranstaltung durchzuführen. In diesem Zusammenhang geht auch ein ausdrücklicher Dank an alle Sponsoren, die Asia Sports unterstützen. Viele fleißige Helfer, vor allem Eltern, sorgten für einen reibungslosen Ablauf der Veranstaltung und das leibliche Wohl aller Gäste und Teilnehmer. Stephan Bergmann

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Karatetraum nach fast dreißig Jahren erfüllt – beim LG mit Wichmann in Erlangen Am 19. Juni fand in Erlangen der alljährliche Lehrgang mit Shihan Wolf-Dieter Wichmann statt. Es wurde, wie vom Präsidenten des TV48 Erlangen bei der Eröffnung vorhergesagt, ein toller Lehrgang.

Peter beim Gohon Kumite

ger ist es, sich immer wieder von den Automatismen zu lösen und seine Aufmerksamkeit bzw. sein Gehirn neu zu schulen. Dies wird im Fudoshin-Ryu beispielsweise durch Üben von Ura Kata versucht. Karate integriert Da im Karatetraining alle Alters- und Leistungsgruppen miteinander trainieren können, ist die Integration aller nicht schwer. Das beste Beispiel dafür ist Peter. Kampfsport hat ihn schon immer interessiert aber seine Eltern haben es nicht gefördert. Seit Peter vor 10 Jahren mit fast 40 von zuhause ins betreute Wohnen gezogen ist, war der Weg frei. Peter betreibt inzwischen seit 2 Jahren sein Karate mit viel Freude und Elan. Er ist sehr belesen zum Thema Karate, seine Spezialität sind Liegestütze auf

Aufmerksamkeit um Automatismen zu überwinden Ein Hauptthema des LG war die Aufmerksamkeit. Nicht nur im Karate werden Abläufe vom Gehirn automatisiert um schnell und effizient zu arbeiten. In jeder Automatisierung steckt die Fehlerquelle, die Situation nicht ganz richtig einzuordnen und somit etwas falsch zu reagieren. Das kann im Karate und im täglichen Leben ständig passieren. Umso wichti-

den Ellbogen. Obwohl er mit 48 körperlich nicht so fit ist, wie jüngere Karatekas, war es für ihn im Karate möglich, Fortschritte und Erfolge zu erzielen. Der Anspruch ist an alle Karateschüler der gleiche: regelmäßiges Training, um die Techniken zu erlernen, eine Portion Spaß, gegenseitige Unterstützung und Verständnis für die Fähigkeiten des Trainingspartners. Durch sein enormes Durchhaltevermögen und sehr fleißiges Training hat Peter am Wochenende erfolgreich die Prüfung zum Gelbgurt bei Shihan Wolf-Dieter Wichmann bestanden und sich einen lange währenden Wunsch erfüllt. Bericht: Stefan Saalbach

Die Lehrgangsteilnehmer

Kobudo Meeting 2010

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Vom 23. bis 25. April fand das Kobudo-Meeting 2010 unter der Leitung von Jamal Measara (7. Dan Okinawa Jinbukan Kobudo, 8. Dan Okinawa Karate) in Riedenburg statt.

Das Training war keinesfalls nur für Fortgeschrittene. Zu jeder Zeit gab es zwei parallele Einheiten. Eine für Erfahrene und eine für Anfänger. Zu den Trainingsinhalten gehörte für beide Gruppen die

Ca. 40 Teilnehmer übten sich an diesem Wochenende im Umgang mit den Waffen Bo (Langstock), Sai (Metallgabel) und Tunkwa (Polizeistock, jap. Tonfa). Die Teilnehmer kamen aus ganz Deutschland u. a. aus Rheinland-Pfalz, Sachsen und Bayern. Auch ein Gast aus London, Großbritannien war anwesend. Ein Großteil der Teilnehmer waren Karatetrainer welche Kobudo üben und zum Teil auch in ihren Dojo unterrichten. Es waren ebenfalls Kampfkünstler anderer Richtungen wie z. B. Judo zugegen.

Grundschule, welche im Kobudo als Hojo Undo bezeichnet wird. Wörtlich bedeutet dies unterstützende bzw. ergänzende Übung. Gemeint ist damit die Unterstützung des Erlernens der Kata. Während die Kata von beginn an ein Bestandteil des Kobudo war, wurden die Hojo Undo erst von Kanei Katsuyoshi Sensei (1941—1993) eingeführt. Für die zweite Gruppe stand auch das Erlernen von Kata und deren Anwendung für alle drei Waffen auf

der Tagesordnung. Des Weiteren wurden verschiedene Partnerformen trainiert. Auch wenn die praktischen Übungen im Vordergrund standen, so wurden ebenso theoretische Aspekte des Budos vermittelt. Hierzu gehörten u. a. die Erklärung der verschiedenen Waffen des Kobudo und die Bedeutung des Budos. Es wurde aufgezeigt, dass Budo die Entwicklung von Disziplin und Respekt fördert. Ein Budoka sollte wissen, dass es wichtiger die „Helfende Hand” zu entwickeln als die „Tötende Hand” zu perfektionieren. Budo soll uns zu innerem Reichtum verhelfen. Zu diesem Reichtum gehört auch nicht zu kämpfen und anderen zu Helfen. Dies entspricht dem Bild vom edlen Budoka. Richtig unterrichtet, fördert Budo somit die gewaltfreie Konfliktlösung. Des Weiteren gehörte zu dem Lehrgang das gemütliches Beisammensein am Samstagabend, sowie die Prüfungen am Sonntag. Es wurden insgesamt 14 erfolgreiche Prüfungen abgelegt. Die nächste große Veranstaltung ist das Sommerlager Karate/Kobudo (Juli/August 2010). Bei Interesse einer Kobudo Trainerausbildung kann gern mit Measara Sensei Kontakt aufgenommen werden. Email: [email protected]

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Bayern

BKB / DKV präsentieren sich beim Sportforum der UNI Würzburg Vor einem Jahr rief Prof. Dr. Lange von der Uni Würzburg die Studien- und Vortragsreihe „Kämpfen lernen“ ins Leben und gewann dabei die sechs Kampfsportverbände (Judo, Ju-Jutsu, Teakwon Do, Ringen, Boxen und Karate) von Deutschland und Bayern als Partner. Von DKV-Seite erläuterten Prof. Dr. Matthias von Saldern und Dr. Axel Binhack in Vorträgen Karate als eine Kampfkunst, die sowohl Körper und Geist einzigartig schult. Zum Abschluss dieser Vortragsreihe lud Prof. Lange die teilnehmenden Verbände ein, ihr Wissen und ihre Erfahrung, sowohl an Sportpädagogen als auch an angehende Sportlehrer Deutschlands in Kurzvorträgen weiterzugeben. Der DKV bat die Verantwortlichen des BKB diesen Termin wahrzunehmen, worauf hin sich kurzfristig Michael Schölz bereit erklärte, seine damalige Aus-

arbeitung zur Gewaltpräventionsausbildung in Würzburg zu vermitteln. Zur organisatorischen Unterstützung für Messestand und Technik wurde Michael von Medienreferentin Melanie Müller begleitet. Verantwortlicher Ansprechpartner vor Ort war der wissenschaftliche Assistent Thomas Leffler mit seinem Team, welche hier eine großartige Arbeit

für alle Beteiligten geleistet haben. In der Aula zwischen den Turnhallen hatten die Verbände die Möglichkeit sich selbst mit Werbung und Infomaterial zu präsentieren, bei welchem der BKB sich mit seinem Aufbau und Materialien gegenüber den anderen

Bundesverbänden vorbildlich darstellen konnte. Auch die Vorträge von Michael wurden zahlreich von angehende wie etablierte Pädagogen angenommen. Seine theoretischen Ausführungen inkl. Beamer-Videopräsentation war für viele eine große Hilfe innerhalb deren Ausarbeitungen im Studium. Auch die praktischen Einheiten setzte Michael trotz der ernsten Thematik „Gewaltprävention“ mit viel Humor und Abwechslung um, so dass die Teilnehmer keinen trockenen Unterricht erhielten, sondern selbst ins Schwitzen gekommen sind. Die insgesamt fast 40 Teilnehmer an den zwei Karatevorträgen waren von dem Dargebotenen begeistert. Sie bescheinigten Michael große Fachkompetenz und waren beeindruckt von den Möglichkeiten, unsere Kampfkunst sowohl im gesundheits- wie auch gewaltpräventiven Schulunterricht wirksam einsetzen zu können. Bericht/Bilder: Melanie Müller

Karate Lehrgang mit mehrfachen Weltmeister Dominique Valera, 9. DAN Am 23. und 24. April 2010 wurde in Regensburg in der Turnhalle der Clemont-FerrandSchule ein Karate-Highlight angeboten.

des Gegners und Kontrolle am Boden geübt. Am Abend zeigten Sensei Montazeri und seine Schüler eine Karate- und Ken-Jiutsu Vorführung. Die Zuschauer wurden um eine kleine Spende für den Verein für Krebskranke und körperbehinderte Kinder Regensburg (VKKK) gebeten. Die Spenden wurden von Sensei Montazeri auf 600,- Euro aufgerundet.

Siamak Montazeri, 6. DAN Shotokan und Stiloffen, Inhaber der Karate-Akademie Regensburg, konnte seinen Freund, den 6-fachen Weltmeister, 11-fachen Europameister und 17-fachen französischen Meister im Kontaktkarate, Dominique Valera, einer groflen Vielzahl von Karateka präsentieren. Es hatten sich ca. 150 Teilnehmer eingefunden, die den Groflmeister kennen lernen und mit Ihm trainieren wollten. Am Samstag wurden pro Gruppe zwei Trainingseinheiten durchgeführt, die in der Oberstufe über 2 Stunden dauerten. Sensei Valera zeigte mehrere Kombination Hand-/und Beintechniken, die manchen Teilnehmern die Grenzen seiner Motorik auf-

zeigten. Sensei Valera und Sensei Montazeri gingen durch die Reihen der ‹benden und Verbesserten und Kontrollierten die Techniken.

Besonders beeindruckte Sensei Valera mit seiner körperlichen und geistigen Vitalität. Er demonstrierte damit eindrucksvoll, dass man auch mit 64 Jahren noch körperlich und geistig topfit sein kann. Sensei Valera versprach, 2012 wieder nach Regensburg zu kommen um sich von den Fortschritten der Schüler zu überzeugen.

In der zweiten Trainingseinheit am Nachmittag wurden Kombinationen mit Ausweichen und Ablegen

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KARATE BREMEN 2014

BREMEN 6.-9.11.2014 JUMP INTO THE NEW AGE OF KARATE! BREMEN-ARENA

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22ND WORLD KARATE CHAMPIONSHIPS

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Nordrhein-Westfalen

Traditionelles Karate in den Cevennen – eine Woche in Südfrankreich auf den Spuren von Hidetaka Nishiyama Leben und trainieren wie Gott in Frankreich „Du pain, du vin et un bon bout de fromage“ - mit Südfrankreich verbindet man gerne das gute Leben mit knusprigem Weißbrot, einem leichten roten Wein und würzigem Käse, auf einer Terrasse mit Blick aufs Meer. Ein paar Kilometer landeinwärts ist die Landschaft rauer. Dort, in den Kalk- und Granittälern der Cevennen um Le Vigan, lebt es sich genau so gut, und es lässt sich noch besser trainieren: Das traditionelle Karate nach Sensei Hidetaka Nishiyama. Der Schüler des Meisters „Ich bin 30 Jahre lang glücklich betrogen worden.“ Dieses „Verbrechen“ merkt man ihm nach 30 Jahren Trainertätigkeit nicht an. Das Karate von Sevki Akyildiz lebt von Schnelligkeit und Dynamik. Dabei bleibt es federleicht. „Technik und (tiefe) Stände sind kein Selbstzweck. Sie dienen zu aller erst der Gesundheit, erst dann dem eigenen Karate.“ Diese Logik des Sensei aus Hamburg leuchtet ein. Wer sich beim Tsuki die Hand bricht, hat ein Problem. Wer sich beim Mawashi Geri das Knie verdreht, den Kampf verloren. Wie sieht es aus, das Karate von Hidetaka Nishiyama, das zugleich kraftvoll und schnell, leicht und elegant, aber dennoch effektiv und schonend für einen selbst ist? Sevki Akyildiz lebt es vor und vermittelt es meisterhaft. „Der Schlüssel ist das Hara.“ Er selbst entdeckte es spät, in Seminaren in Deutschland, Frankreich und zuletzt im Hombu-Dojo von Sensei Nishiyama in Los Angeles, ein halbes Jahr vor dessen Tod (2008). Ein Weg, der sich lohnt Hara ist mehr als nur Atmung. Sensei Akyildiz integriert es seither in sein eigenes Training – zu unserem Vorteil. Ausgehend von den Grundtechniken wie Age-Uke und Mae-Geri entdeckten wir gemeinsam, wie eine bewusste und geführte Atmung die Abwehr stabiler und den Konter schneller, sehr viel schneller machen kann. Sensei Akyildiz nutzte dazu die Meditation zu Anfang jeder Trainingseinheit, um uns mit unserem Atem vertraut zu machen. Danach folgten teilweise harte, da ungewohnte Grundlektionen. Belohnt wurden wir mit einer Kanku Dai, wie wir sie nie zuvor erlebt und gezeigt hatten. „Wenn Du den ersten Stein überwunden hast, kannst Du goldene Kathedralen bauen.“ Dieses Motto von Sensei Akyildiz klingt manchem noch heute in den Ohren, weil es so wahr ist! Mas de Vézénobres – ein magischer Ort Natursteinwände und frisches Parkett inmitten von Efeu und Rosen. In der ehemaligen und von den

Höchste Ehrungen für Richard Froeschke und Christoph Schmitz

Eigentümern Paula (eine Malerin aus Berlin) und Paul (ein Kunstschmied aus Frankreich) hell, sauber und künstlerisch-geschmackvoll restaurierten Seidenspinnerei fühlten sich nicht nur Esel und Katzen wohl. Der morgendliche Milchkaffee auf der kleinen Steinbrücke zwischen den beiden Hauptgebäuden wurde schnell zum beliebten Ritual, das anschließende exzellente Training zur Rechtfertigung, um sich mittags (und übrigens auch abends) in vier Gängen von Zoé verwöhnen zu lassen. „Jetzt haben wir hart trainiert, dann können wir auch so richtig zuschlagen“, bei köstlichen Salaten, Aufläufen, Käse aus der Region und frisch gebackenem Kuchen. Die Nachmittage blieben frei, um wandernd die vom Frühling erweckte Umgebung, mit dem Auto das nahe gelegene Montpellier oder auch den 1567 Meter hohen Mont Aigoual – den sehr windigen „Berg der Wasser“ - zu erkunden. Nach dem abendlichen Training und der Schlemmerei entspannten viele noch auf der gemauerten Terrasse oder den Balkonen unserer Zimmer und Apartments, bei einem Gläschen Corbières oder einem leichten Bier. Das Plätschern des Trinkwasserbaches wiegte uns am Ende in einen seligen Schlaf.

Anlässlich des 40jährigen Jubiläums wurden folgende Ehrungen vorgenommen.

Heute ist nicht alle Tage... Der Abschied fiel nicht leicht. Wir reisten ab mit dem Gefühl, Freunde zurück zu lassen, hatten dafür aber im Koffer mehr als nur selbst gemachten Honig und Käse. Das Karate ist uns jetzt näher, stimmiger. Wir nahmen es mit nach Hause in der Gewissheit, dass es eine Fortsetzung geben wird. Wir kommen wieder – und laden Sensei Akyildiz gerne in unser Dojo ein.

Die Ehrungen für den DKV und dem KDNW nahm Franz Bork und für den KSB Harald Ernst vor. Ehrengäste waren: Stellvertretender Bürgermeister, DKV und KDNW-Vertreter Franz Bork, Kreissportbund Ehrenpräsident, Stadtsportverbandsvorsitzender, Vertreter der Partnervereine aus Venlo (Niederlande), Bissingheim,Bocholt, Hamburg, Straelen und Mönchengladbach

Autor: Guido Steinke Fotos: Mathias Naumann (beide Karate-Do Dormagen, www.karate-do-dormagen.de) Kontakt: Guido Steinke, [email protected] Weitere Informationen: Zu Sevki Akyildiz http://dojo-hamburg.de/?page_id=11 Hidetaka Nishiyama http://de.wikipedia.org/wiki/Hidetaka_Nishiyama Genauer ist die englischsprachige Seite: http://en.wikipedia.org/wiki/Hidetaka_Nishiyama Zu Le Vigan in Südfrankreich: http://de.wikipedia.org/wiki/Le_Vigan_%28Gard%29 und für unsere französischsprachigen Freunde: http://www.levigan.fr/fr/ Zur Unterkunft Mas de Vézénobres http://www.qype.com/place/38687-Vezenobres-Aveze

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Deutscher-Karate-Verband: Ehrenplakette in Gold für den Verein Ehrennadel in Gold für Richard Froeschke Karate-Dachverband NW: Ehrenplakette in Gold für Christoph Schmitz Kreissportbund Kleve: Willy Probst Plakette für Richard Froeschke Von links: Christoph Schmitz, Richard Froeschke, Franz Bork

Etwa 90 Vereinsmitglieder, Gäste und Ehrengäste feierten das Jubiläum. Nach dem hervorragendem Buffet spielte die Band Rocking Raccoons von und mit Wolfgang Brockers. Es wurde gefeiert und getanzt bis nach Mitternacht. Alle waren sich einig: Eine super Party.

eine Marke der

Budoland GmbH Sponsor des DKV www.budoland.de 35

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Nordrhein-Westfalen

Jubiläums-Kata-Lehrgang für sozialen Zweck Okinawa-te Geldern wird 40 Jahre alt dern Richard Froeschke vor den Augen der Lehrgangsteilnehmer die gesamten Lehrgangsgebühren in Höhe von 760 Euro an Herrn Mersch von der Gelderner Tafel übergeben. Lehrgangsleiter, Teilnehmer und der Vorsitzende der Gelderner Tafel waren begeistert über diesen Erfolg. Richard Froeschke Richard Froeschke übergibt die Geldtasche an Herrn Mersch

Lehrgangsleiter und Teilnehmer

Über 80 Teilnehmer beim Lehrgang zu Gunsten der“ Gelderner Tafel.“ Es war nur eine Idee, im Jubiläumsjahr etwas Gutes zu tun .Erst wurde im Vorstand und mit den Trainern diskutiert. Man einigte sich einen Kata-Lehrgang auszurichten. Die Trainer Richard und Roswitha Froeschke, Michael Hagelstein und Thomas Matiasczyk waren auch sofort damit einverstanden die 3

Trainingseinheiten ohne Vergütung zu unterrichten. Nach einigen Informationen kam man zu dem Entschluss, die Einnahmen der „Gelderner Tafel“ zu spenden. Die Ausschreibung wurde an die Vereine in NRW geschickt. Aus 9 Vereinen kamen über 80 Anmeldungen. Die Kuchen und Getränke, die es kostenlos in der Pause gab, waren Spenden von Vereinsmitgliedern und der Trainer. Am Lehrgangsende konnte der Vorsitzende von Okinawa-te Gel-

Yuishinkan Rheine begeistert vom Karate-Event in Italien Ludger Möller als Trainer für den Kampfstil „Goju-Ryu“ aktiv / Über 400 Teilnehmer Rheine. Sieben Karatekas der Sportschule Yuishinkan fuhren von Mittwoch bis Sonntag zum großen Karate-Event nach Marina di Massa in Italien.

Zusätzlich: Ju Jutsu: C. Stabile und G. F. Bottasso; Judo: R. Venturini und E. Dabbene; Tai Chi Chuan: G. Berruti.

Dieser Event wird abwechselnd in den unterschiedlichen Ländern der teilnehmenden Nationen ausgetragen. Im Jahr 2007 war die Sportschule Yuishinkan Ausrichter der Veranstaltung, die in der Sporthalle des Kopernikus-Gymnasiums in Rheine stattfand. Hierzu waren sowohl englische als auch italienische Karatefreunde angereist. Aktiv nahmen an dem Karate-Event in Italien 348 Erwachsene und 57 Kinder teil. Das Training wurde von hoch qualifizierten Trainern durchgeführt, sodass die Teilnehmer von den vielfältigen und unterschiedlichen Systemen sehr begeistert waren.

Aber auch die Freizeit kam nicht zu kurz. So haben sich die Karatekas bei Sonne und Meer am Strand – mit einem leichten Sonnenbrand – von den Trainingseinheiten gut erholt.

Als Trainer waren in den unterschiedlichen Kampfstilen tätig Shotokan: D. Caprioli und M. Gallo (Landestrainer Italien); Goju-Ryu: L. Möller (Sportschule Yuishinkan Rheine) und L. Stanziano; Wado-Ryu: D. Bishop und M. Pedrali; Kumite Sport: L. Argiolas und R. Bancone (Bundeskadertrainer Italien). 36

Am Samstagabend zeigten die Dojos der Trainer in Form einer Budo-Gala ihr Können, wo das Team der Sportschule Yuishinkan die Zuschauer mit einer Doppeldemo begeisterte. Bericht: Cornelia Röttger

Ludger Möller (Mitte) bei Demonstrationen aus dem Selbstverteidigungsbereich.

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Nordrhein-Westfalen

Karate Praxis – Was ist das für ein Projekt? Anfang 2010 haben sich Ludwig Binder (5. Dan), Christian Wedewardt (4. Dan), Dirk Schauenberg (4. Dan), Peter Simons (4. Dan), Alcis Szabo-Reiss (3. Dan) und Carsten Neumann (2. Dan) zum KARATE-PRAXIS-Team zusammen geschlossen, um eine Lehrgangsreihe mit mehreren Terminen im Jahr zu starten. KARATE-PRAXIS ist aus der Überzeugung heraus entstanden, dass der Großteil der Menschen, die erstmals ein Karate-Dojo aufsuchen, lernen möchten sich erfolgreich zu verteidigen. Die Methodik der Lehrgänge bringt genau dies mit sich. Viel Partnertraining mit funktionierenden Techniken und Kombinationen. Die Konzeption der Lehrgänge richtet die Zielsetzung auf das Kämpfen aus, die effektive Nutzung des Karate am Partner. Kata und Kihon werden hierbei nicht als gleichwertige Säulen der Karateausbildung betrachtet, sondern als Methoden zum Trainieren bestimmter Fähigkeiten für das erfolgreiche Kämpfen.

Sensei Pat McKay zu Gast in Bad Salzuflen Im Juni 2010 gab sich Pat McKay, 4. Dan, aus Schottland die Ehre und stattete dem Shotokan Karate Dojo Bad Salzuflen e.V. einen Besuch ab.

ganz nah zu sein. Die Vereinsmitglieder des Salzufler Dojo konnten über 130 Gäste, unter anderem aus München, Wuppertal, Hameln, Northeim und den umliegenden Vereinen, begrüßen.

McKay errang in beeindruckender Weise insgesamt 5 Weltmeistertitel im Kumite. Diese Erfolge katapultierten ihn auf Platz 4 der Weltrangliste des WKF (World Karate Federation) in seiner Gewichtsklasse! Durch seine revolutionären Karate-Lehrgänge in den achtziger Jahren wurde er einem breiten deutschen Publikum bekannt. Aufgrund seiner rein sportlich ausgerichteten Trainingseinheiten setzte er zusammen mit anderen britischen Spitzenwettkämpfern im Hinblick auf die Athletik völlig neue Maßstäbe.

Der Vorsitzende vom Stadt-Sport-Verband, Willi Terschluse, begrüßte Pat McKay und die anwesenden Sportlerinnen und Sportler und zeigte sich begeistert von der Organisation der Veranstaltung. In seiner Begrüßungsrede verglich er die Bedeutung der Anwesenheit McKays für den Karatesport mit dem Besuch des ehemaligen Fußballbundestrainers Franz Beckenbauer und freute sich über den Gast aus Schottland.

Das Kihon wird gezielt eingesetzt, um bestimmte technische und konditionelle Eigenschaften zu erarbeiten. Auch die Kata dient nicht dem Selbstzweck. Sie wird intensiv trainiert und genutzt, um ohne Partner kämpfen zu können. Die Referenten legen hier allergrößten Wert auf eine Ausführung der Kata, die durch Verständnis gekennzeichnet ist und einem Bunkai, das einfach, praktisch und effektiv ist. Des Weiteren ist es das Ziel, die Kata unter der Überschrift: Sehen, Erkennen, Handeln auszuführen und deutlich zwischen Kampf und KampfEnde zu unterscheiden.

Ein besonderes Augenmerk legte Sensei McKay auf die Trainingseinheiten der Kinder. Aufgrund seiner guten Deutschkenntnisse gab es für unseren Nachwuchs keine Berührungsängste und der Spaß an der Bewegung mit dem großen Vorbild wurde in vollen Zügen genossen.

Die Trainer wollen eine Brücke zwischen den traditionellen Werten und Trainingsformen des Karate-Do und den modernen Ansprüchen an eine Kampfkunst in unserer Gesellschaft schlagen. Höflichkeit, Respekt, Etikette, Fleiß und Angriffsverzicht werden hochgehalten, aber inhaltlich werden mit den 12 Bausteinen des Konzeptes auch neue Wege gegangen. So werden je Lehrgang zwei Themenschwerpunkte vermittelt, die sich jeweils ergänzen. In einer Praxiseinheit können die Teilnehmer das Erlernte mit dem Partner intensiv umsetzen. Ziel der Lehrgänge ist es, zu erreichen, dass jeder Teilnehmer seine Karate-Techniken am Partner erfolgreich anwenden kann. Erfolg beflügelt und bestätigt. Erfolg macht Spaß! Spaß bringt Menschen zusammen und verbindet. Der erfolgreiche Karateka bleibt dem Verein/Verband erhalten und ist der perfekte Botschafter für das Karate-Do. Die ersten Karate-Praxis-Lehrgänge fanden bereits sehr gut besucht statt. Weitere Termine sind in verschiedenen Städten geplant und werden auf der Homepage: www.karate-praxis.de veröffentlicht. Für Fragen stehen Euch die Trainer des KARATE-PRAXIS-Teams persönlich zur Verfügung unter [email protected] oder [email protected] Christian Wedewardt

In den unterschiedlichen Alters- und GraduierungsGruppen wurden in insgesamt 8 Einheiten trainiert. Neben Kumite-Kombinationen wurden Faust- und Fußtechniken am Partner und an der Pratze perfektioniert. Dabei zeigten sich die Teilnehmer/innen begeistert von der lockeren und sympathischen Art und den schnellen und sauberen Ausführungen der Techniken des Schotten.

Frank Herholt, 2. Dan, Vorsitzender und Cheftrainer des Karate Dojo Bad Salzuflen e.V. und Pat McKay lernten sich Pfingsten 2008 auf einem gemeinsamen Lehrgang in Northeim kennen. Die beiden Karateka waren sich von Anfang an sympathisch und nach den gemeinsamen Trainingseinheiten stand für Frank Herholt fest, diesen überragenden Kämpfer aus Schottland nach Bad Salzuflen einzuladen. Sensei McKay hat für dieses Jahr nur zwei Lehrgänge in Deutschland geplant. Somit ist es nicht verwunderlich, dass Karatekas aus ganz Deutschland anreisten, um dem Meister beim gemeinsamen Training im Schulzentrum Lohfeld in Bad Salzuflen

Beim abendlichen gemütlichen Beisammensein im vereinseigenen Dojo entwickelten sich intensive Fachgespräche. Pat McKay und Frank Herholt genossen den Austausch mit den Lehrgangsteilnehmern und –Teilnehmerinnen. Pat McKay, der schon zu etlichen Lehrgängen weltweit eingeladen wurde, zeigte sich begeistert von der Disziplin der Teilnehmer/innen, der Organisation und Durchführung des Lehrgangs und vor allem über die freundliche und sympathische Aufnahme seiner Person durch die Salzufler Karateka. Er ist sich sicher, dass er nicht das letzte Mal im schönen Lipperland zu Gast war. Die kommenden Events und Highlights des Karate Dojo Bad Salzuflen e.V. (u.a.: Landesmeisterschaft der Kinder und Schüler am 02.10.2010, KumiteLehrgang mit Christophe Pinna am 14./15.05.2011, Kata-Event mit Carlo Fugazza und Silvio Campari am 08./09.10.2011) sowie eine große Lehrgangs-Bildergalerie findet Ihr unter www.karate-salzuflen.de Text: Petra Biermann u. Melanie Eggert

www.karate.de 37

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Nordrhein-Westfalen

1970 – 2010: 40 Jahre Karate in Gelsenkirchen-Buer

Dieser runde „Geburtstag“ sollte groß gefeiert werden. Überlegungen, eine förmliche Veranstaltung mit eloquenten Reden und feierlichen Rückblicken auszurichten, wurden schnell verworfen.

zahlreichen von nah und fern angereisten Gäste, unter ihnen auch Sportdirektor Stefan Krause (5. Dan), in seinem Dojo willkommen. Es folgte der sportliche Teil, bei dem Karate vom Feinsten präsentiert wurde. Thomas und Kora boten

Vielmehr wollten wir der Vereinsgeschichte ein sportliches Highlight und eine fröhliche Feier mit Freunden hinzufügen. Dass das gelungen ist, verdanken wir in erster Linie hervorragenden Trainern und dem Engagement des Dojoleiters Rainer Katteluhn, aber auch zahlreichen Gästen und etlichen einsatzfreudigen Vereinsmitgliedern, sowie dem sonnigen Wetter und dem wunderbar zum Feiern geeigneten Vereinsgelände. Aber eins nach dem anderen: Der Lehrgang begann mit einer kleinen Ansprache von Rainer Katteluhn (6. Dan). Darin hieß er die noch amtierende Weltmeisterin Kora Knühmann (4. Dan) und Bundestrainer Thomas Nitschmann (5. Dan) als Lehrgangsleiter sowie die

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je eine Einheit für die Ober- und Unterstufe an, den Abschluss gestaltete Vereinsleiter Rainer mit einer Einheit für alle Teilnehmer gemeinsam unter strahlend blauem Himmel. Thomas, der Kumite-Bundestrainer, überraschte die Oberstufe in seiner Einheit mit ungewohnten Kata- und Kihon-Elementen, während Kora in Ober- und Unterstufe KumiteTechniken vermittelte. Rainer setzte den Schlussakkord mit einem schweißtreibenden Tsuki-Marathon. Die Teilnehmer waren am Ende erschöpft, aber begeistert, und bedankten sich bei den Lehrgangsleitern mit gebührendem Applaus. Danach wurden Kuchenbuffet, Grillstand und der Bierwagen eröffnet. Nach vielen neuen Karateeindrücken wurden die Angebote dankbar angenommen und der gesellige Teil des Tages begann. Alte Kontakte konnten aufgefrischt, neue geknüpft werden …: eine gelungene Lehrgangsparty zum Abschluss. www.karate-ge.de

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Schleswig-Holstein

2. Lehrgang mit Arthur Meek bei TSV Holm vom 03.07 – 04.07.2010 Temperaturen um die 30 Grad, Sommerferien stehen vor der Tür und dann auch noch Fußballweltmeisterschaft. Nicht gerade die besten Voraussetzungen für die Ausrichtung eines Karateseminars. Aber trotzdem (oder deshalb?!) haben sich ca. 30 Interessierte beim TSV Holm getroffen um sich vom nationalen englischen Kumitetrainer Sensei Arthur Meek (6. Dan) unterrichten zu lassen. Wie auch im letzten Jahr, reiste Sensei Meek schon am Freitag an und ließ es sich nicht nehmen das erste Training zu leiten. Da in Schleswig-Holstein und Hamburg an neuen Kyu-Programmen gearbeitet wird, wurde auf Wunsch die Ippon Kumite 1-10 an diesem Wochenende gelehrt. Zwar kann man aus den Büchern, die Sensei Shiomitsu (Wado-Academy/England) veröffentlicht hat, sich gute Tipps holen. Aber genauer, besser und intensiver kann man Wissen doch persönlich erfahren. Bücher helfen soweit nur, wenn man das „erlebte“ mal nachschlagen möchte!

Samstag Der Samstag begann schon am Morgen mit heißen Temperaturen. Arthur hat allerdings immer genau die Zeitpunkte abgewartet um eine kurze Trinkpause zu gewähren. So blieb die Konzentration immer auf einem hohen Level. Da Sensei Meek in England nicht nur Wado-Ryu Karate unterrichtet, sondern sich auch sehr intensiv mit den Bereichen Mix Martial Arts (MMA), Judo und Grappling beschäftigt, wurden auch immer weiterführende Techniken in den Ippon Kumite geübt. Der Meinung von Arthur nach, endet ein Kampf selten im Stehen, sondern wird am Boden entschieden. So wurden an diesem Tag verschiedene Armhebel gezeigt. Rechtzeitig zum Spiel der Deutschen gegen Argentinien wurde dieses schweißtreibende Training beendet. Am Abend traf man sich bei einer kühlen Brise an der Elbe und ließ den Tag bei gutem Essen und kaltem Bier ausklingen. Sonntag Am Sonntag wurden weiterhin rekordverdächtige Temperaturen erreicht. Weiter zeigte Arthur die

kompletten Ippon Kumite und deren Verbindung zur Kata. Auch in diesen Trainingseinheiten verband Sensei Meek die Ippon Kumite mit möglichen Arm, Hals/Genick und Beinhebeln und zeigte sein Können aus dem Grappling und MMA. Da viele Teilnehmer gerne mehr von den Techniken des Grappling/MMA sehen möchten, wird Arthur im nächsten Jahr gerne wieder zum TSV Holm kommen und möchte dann weiter die Schwerpunkte auf diese Varianten des Kämpfens legen. Mit gut gedehnten Muskeln und etwas strapazierten Gelenken traf man sich zum entspannten Umtrunk wieder an der Elbe, um im Beach Club den Lehrgang ausklingen zu lassen. Weitere Infos und Ausschreibungen unter www.TSV-Holm.de Text: Mike Stengel

Fritz Nöpel in Kiel – Goju-Ryu Karate am 3. Juli 2010 Endlich war es uns gelungen den Vater des Goju-Ryu Karate-do auf einem Lehrgang nach Kiel begrüßen zu dürfen. Wir haben eine besondere Beziehung nach Kamen, stammten doch unsere ersten Judo-Matten aus diesem Ort und so waren wir glücklich, als wir am 3. Juli die Verbindung nach Kamen wieder herstellen konnten. Endlich war es soweit: Nöpel-Sensei gab seinen ersten Lehrgang in der Yawara Sportschule (www.yawara-kiel.de oder www.yuishinkan-kiel.de), der natürlich hauptsächlich von Karateka, aber auch von Jiu-Jitsuka und Kickboxern besucht wurde. Für alle war etwas dabei.

In der ersten Einheit besprachen wir die Konzepte der Grund-, Form- und Wegschule. Darüber hinaus berichtete Fritz über sein Leben in Japan, wie er die ersten Jahre des Karate-Trainings in Deutschland als erster Dojoleiter eines Goju-Ryu-Karate-Dojo erlebte und wie er das Training auf die europäischen Anforderungen modifizierte. In der zweiten Einheit beschäftigten wir uns mit den 4 Angriffsstufen (Jodan – Chudan – Gedan – Hizashita) und führten Partnerübungen dazu aus. Fritz betonte immer wieder, wie wichtig es ist, alle vier Angriffsstufen zu „bearbeiten“ und dass die unterste Stufe viel zu häufig vernachlässigt werde. In der dritten und vierten Einheit übten wir uns in verschiedenen Selbstverteidigungs-

techniken. Fritz wies immer wieder darauf hin, dass wir so trainieren müssen, dass unsere Techniken auch gegen einen größeren, schwereren und stärkeren Gegner funktionieren. Denn grundsätzlich sei die Angriffssituation wie folgt: Groß gegen Klein, Mann gegen Frau, Jung gegen Alt. Vor diesem Hintergrund sollten wir immer trainieren. Wir beendeten den Lehrgang mit einigen Würfen, wie wir sie in den Goju-Ryu Kata finden und schlossen damit den Lehrgang. Ein langer Tag mit sieben Stunden Training ging vorüber. Wir waren froh, dass er bei uns war, und hoffen, dass wir es im nächsten Jahr vielleicht wiederholen können. Dennis Arnold

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Schleswig-Holstein

18. Karate-Sommerlehrgang in Neustadt/Ostsee oder gesenkten Blick als fehlgerichtete Aufmerksamkeit hin. Sein Thema war die Minimalisierung der Abwehranstrengungen zu kürzesten ableitenden Bewegungen, die schon den antwortenden Impuls in sich tragen, aufbauend auf dem Prinzip der Wellenbewegung: Zurückweichen mit einer Abwehr und Wiederkommen mit einem Gegenangriff in einem Bewegungsfluss.

Nach dem großen Anklang in den Vorjahren rückten auch in diesem Jahr wieder zu Beginn der schleswig-holsteinischen Schulsommerferien scharenweise Karateka aus aller Herren Bundesländer im Sportzentrum am Gogenkrog an, um dort in einer großen Gemeinschaft zu üben, zu lernen, zu kämpfen und Spaß zu haben. Viele schlugen bei bestem Sommerwetter ihr Zelt am Rasensportplatz gegenüber der Halle auf. Die Attraktion des Neustadt-Lehrgangs spiegelt sich aber auch in der Anwesenheit einer großen Anzahl hochrangiger, teils überregional bekannter DAN-Träger wider, in die sich diesmal sogar der Bundestrainer Klaus Bitsch vorbildlich einreihte und nicht eine Trainingseinheit ausließ – ein beachtliches Pensum, das sich nur wenige in der Gluthitze dieser Tage zumuteten. Ferien oder Karate, das war hier nicht die Frage; denn wer schon einmal oder sogar mehrere Male bei diesem Lehrgang mitgemacht hatte, wusste, dass ihn in den nächsten Tagen wieder einerseits ein vielfältiges Trainingsangebot unter der Leitung von Spitzentrainern erwartete, ihm aber andererseits auch breiter Raum für feriengerechte Erholung eingeräumt wurde, die aktuell allein schon von den Wetterprognosen gewährleistet war. Letztlich sprechen wir hier jedoch von einem KarateLehrgang, mag er auch in einen Urlaubsrahmen gestellt gewesen sein. Naturgemäß kann ich aus dem Trainingsplan, der jedem eine individuelle Auswahl nach seinen Vorlieben bot, nur meine persönlichen Eindrücke von den Oberstufeneinheiten wiedergeben, die ich besucht habe. So lernte ich vom Wado-Ryu Altmeister Rob Zwartjes an einigen herausgegriffenen Beispielen das Wechselspiel zwischen Körperhaltung und Qualität der Aktion kennen. Mit seinem charmanten Akzent und treffendem Witz wies er auf Schwächen, wie etwa hochgezogene Schultern als Angstreaktion 40

Der Initiative von Wolfgang Hagge ist die zunehmende Verbreitung des Koshinkan-Stils bei uns im Norden zu verdanken. Folgerichtig gab er als Lehrgangsveranstalter in seinen Trainingseinheiten eine Einführung in die Prinzipien des Koshinkan-Karate. Ralf Brachmanns Unterricht war in Abstimmung mit Wolfgang ebenfalls auf die Vermittlung von Grundlagen dieses relativ neuen Stils ausgerichtet. Beide überzeugten uns in ihren Einheiten nach einem vorweg am Uhr-Diagram orientierten Basistraining der vier Wendungen mit anschließenden sehr realitätsnahen Übungen davon, welche Vorteile das Training der flexiblen Anwendung von Techniken in alle Richtungen bietet, ebenso wie von der Gewöhnung an einen hohen Stand oder dem Weglassen des Hikites zugunsten einer Schutzhand beim Faustangriff. Was es hier übrigens noch nie gab, war den vorherrschenden extrem hohen Temperaturen geschuldet: Trinkpausen in den Trainingseinheiten. Gespannt war man auf den jungen mehrfachen Kata-Weltmeister Luca Valdesi, der hier zum ersten Mal das über Jahre etablierte Trainerteam ergänzte. Luca legte bei der Vorarbeit zu unserer Ausführung der Gankaku großen Wert auf Hüftarbeit in Verbindung mit einem stabilen Fußkontakt zum Boden. Auf Anfrage lüftete er das Geheimnis der Balancehaltung bei den einbeinigen Ständen in der Gankaku, welches für ihn in einer leichten Gewichtsverlagerung nach vorne besteht. Damit der Yoko-Geri nicht zum Mawashi-Geri verunglückte, ließ er uns in Vierergruppen die Fußführung an den als Trittlinie gehaltenen Obis üben, die wir dafür abgelegt hat-

ten. Höhepunkt von Valdesis Unterricht war zweifellos seine abschließende phantastische Darbietung der in dieser Stunde geübten Kata. Pat Mc Kay beeindruckte als absoluter KarateErfolgsmensch an den beiden letzten Lehrgangstagen wie immer mit technischer Brillanz und gab ein begeisterndes Power-Kumitetraining, das alle Teilnehmer seiner Stunden bis an ihre Leistungsgrenzen trieb, während Karate-Pionier Albrecht Pflüger in seinen Selbstverteidigungs-Unterweisungen gekonnt vermittelte, wie ein Gegner angemessen abzuwehren ist, bzw. eine Situation de-eskaliert werden kann. Mit vielen anschaulichen Beispielen ging er auf die Verhältnismäßigkeit der anzuwendenden Mittel ein, einschließlich der Option, einen Gegner aufzuhalten und dann u. U. die Flucht zu ergreifen. An den Schwierigkeiten, seine Demonstrationen nachzuvollziehen, wurde deutlich, wie viel Übung es erfordert, sich für den Ernstfall effiziente SV-Fertigkeiten anzueignen. Für diejenigen, die nur für drei Tage angemeldet waren, endete dieser Lehrgang mit der aktiven oder passiven Teilnahme an der Austragung des Ostseepokal-Turniers. Auf jeden Fall ein spannender Abschluss. Im breiten Spektrum des Kumite- und Kata-Niveaus setzte sich die Qualität durch. Und so gab es schließlich packende Endkämpfe ohne die geringsten Zweifelsfälle in den Wertungen, trotz der Leistungsdichte unter den Finalisten. Wohl alle verabschiedeten sich von Neustadt mit dem Gefühl, fast so etwas wie ein kleines Schleswig-Holstein Karate-Festival zu verlassen. Das mitgenommene Lehrgangs-T-Shirt mag gewissermaßen der Knoten im Taschentuch sein, der uns nicht nur daran erinnert, nächstes Jahr zum 19. Sommerlehrgang wieder zu kommen, sondern auch hin und wieder als Merkhilfe zur Nachhaltigkeit des Gelernten dient. Text: Ulrich Fischer

Mecklenburg-Vorpommern

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5. Karate Sommer auf Rügen

Offene Landesmeisterschaften M-V 2010

Ferienzeit ist nicht nur Erholungszeit, sondern auch bereits zum fünften Mal Zeit zum Karatetraining auf Deutschlands größter Insel.

In der Barlachstadt Güstrow organisierte die Karateunion M-V e.V. gemeinsam mit dem dort ansässigen Kampfkunstverein Jion die diesjährigen Offenen Landesmeisterschaften.

Die Woche vom 12.-15. Juli bot den angereisten Teilnehmer/innen aus ganz Deutschland alles, was ein Sommer an der Ostsee bieten kann. Die Temperaturen waren in der Luft wie auch im Wasser karibisch. Eine Mischung aus bekannten und neuen Trainern begeisterte die Karatekas im Ostseebad Göhren. Zu den bekannten Trainern gehörten der Bundestrainer Antonio Leuci, Jürgen Kestner (Selbstverteidigung), Antonio Dionisio (Kata) und Reinhard Schmidt. Neu im Programm waren der Olympiasieger und Bundestrainer im Judo Frank Wienecke, Dr. Jürgen Fritzsche und Daniele Leuci (Gewaltschutz-Training). Dr. Jürgen Fritzsche bot als Lehrreferent des DKV ein Weiterbildungsseminar für ATrainer an. Die Göhrener Nordperdhalle war wieder bestens gerüstet für den Ansturm. Neben dem Training stellten die beiden Hallenchefs Günter und Christian auch Unterkünfte und Möglichkeiten der Verpflegung zur Verfügung. Vielen Dank auch an die Kurverwaltung des Ostseebades für die gute Zusammenarbeit. Neben der Sporthalle wurde auch der Strand für eine Vielzahl von Aktivitäten genutzt. Die Urlauber staunten nicht schlecht über das Training der Karateka. Herzlichen Glückwunsch an alle Danprüflinge, die ihre Prüfungen zum Abschluss des Lehrgangs bestanden. Ralph Masella

Die Teilnehmer/innen kamen insgesamt aus sieben Bundesländern. Gekämpft wurde am 29. Mai auf drei Flächen, in allen Altersklassen sowie in den Disziplinen Kata und Kumite. Der Kampfkunstverein Jion Güstrow unter der Leitung von Thomas Daniels leistete sehr gute Arbeit bei der Vorbereitung und Durchführung des Turniers. Der Bürgermeister eröffnete den Wettkampf pünktlich um 9.00 Uhr. René Gerstenberger, Kampfrichterreferent der KUMV, teilte seine Referees ein und es konnte mit der Kata auf drei Flächen begonnen werden. Zum ersten Teil der Landesmeisterschaften gehörte bis zur Siegerehrung in der Kata auch das Kumite der Kinder an den Bällen. Am Nachmittag starteten die Kumite-Wettkämpfe mit zum Teil sehenswerten Kämpfen. Leider waren gerade in den Bereichen Jugend und Junioren die Gewichtsklassen schlecht besetzt. Höhepunkt des Tages waren wie immer die Kumite-Teams am Ende der Veranstaltung. Hier gab es natürlich den meisten Zuspruch durch die Zuschauer. Erfolgreichster Verein wurde der 1. Brandenburger KV vor Bushido Rügen und dem 1. Karate Dojo Malchin. Alle Ergebnisse können unter http://www.karateunion-mv.de/ergebnisse.html abgerufen werden. Ralph Masella

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Niedersachsen

30 Jahre Karate – drei Bundestrainer beim TSV Achim Jubiläum bei den Karateka des TSV Achim: Seit nunmehr 30 Jahren besteht die Kampfsportsparte, der derzeit rund 100 aktive Sportler angehören.

gepflegt hat. Erfahrenen Karatekas werden sich vielleicht noch an die regelmäßigen Highlights mit Horst Handel, Carlo Fugazza oder den zahlenmäßig größten Lehrgang mit Günter Mohr (1991: 500 Teilnehmer) erinnern. In jüngerer Zeit ist Efthimios Karamitsos mit inzwischen fünf Besuchen ein beliebter Stammgast. Nicht zu vergessen Marie Niino, die inzwischen viermal Lehrgänge der absoluten Spitzenklasse in Achim veranstaltete.

Darum wurde entsprechend gefeiert – mit Spitzensport, verkörpert durch die Bundestrainer Efthimios Karamitsos, Schahrzad Mansouri und Sigi Hartl. Sie gastierten beim Jubiläumslehrgang vor über 200 begeistert mitmachenden Karateka. Für uns Karateka ist es bekanntlich Alltag und doch sollte man sich immer wieder darauf besinnen, dass wir ein Privileg genießen, wenn nicht nur Spitzensportler von den Bundestrainern angeleitet werden, sondern „Jedermann“.

beleuchtete sie aus einem anderen Blickwinkel, sodass Techniktraining, Anwendung und Kampfkunst eine schöne Kombination ergaben. Lehrgänge sind übrigens eine Spezialität, die der TSV Achim in den vergangenen 30 Jahren besonders

Also auch die erst vierjährigen „Karate-Küken“, die im Kindertraining des Achimer Jubiläumslehrgangs von den drei Gästen mit unterhaltsamen Übungen gefördert wurden. Das Leuchten in den Kinderaugen und die Blitzlichter der elterlichen Fotoapparate bei den ungewöhnlichen Übungen sprachen für sich. Für die größeren Karateka waren wieder einmal die technische Präzision der Trainer und deren Erfahrungsschatz motivierendes Vorbild und Anleitung zugleich. Die besonders stark vertretene Oberstufe übte ausschließlich die Kata „Unsu“. Jeder der drei Trainer

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TSV-Spartenleiter Werner Schatz freute sich aber nicht nur über den großen Zuspruch seitens der KarateSzene, sondern auch über seine eigene Leistung – hatte er doch eine Woche zuvor, bei Efthimios Karamitsos in Maintal, die Prüfung zum 1. Dan geschafft. Damit ist er der achte Danträger, der derzeit beim TSV Achim trainiert, und es ist die 21. Schwarzgurtprüfung eines Achimer Karateka. Zudem konnte der TSV Achim den größten Erfolg seiner Vereinsgeschichte feiern, denn Cheftrainer Ronald Wendt bestand im Rahmen der Deutschen Meisterschaften die Prüfung zum 5. Dan mit einer sehr guten Leistung. Herzlichen Glückwunsch! Markus Wilks

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Niedersachsen

Neue Wege beim Bushido Verden: Kinder bewegen Eltern

Aus der Idee, dass die Kinder den Eltern ihren Sport näher bringen, scheint beim Verein Bushido Verden e.V. ein festes, nicht mehr wegzudenkendes Event zu werden. Zum zweiten Mal bekamen Eltern unter dem Motto „Kinder bewegen Eltern“ die Möglichkeit, sich näher über den Sport des Nachwuchses zu informieren und sich selbst davon zu überzeugen, wie viel Disziplin und Koordination erforderlich sind um diesen Sport auszuüben. Dem gemeinsamen Absitzen, um die Konzentration auf das folgende Training zu lenken, folgte ein gemeinsames, von den Kindern angeleitetes Aufwärmtraining, bevor die knapp 90 Teilnehmer in drei später wechselnde Gruppen eingeteilt wurden. Die Eltern durften unter Anleitung ihrer Kinder und erfahrener Trainer in verschiedenen Disziplinen erfahren, wie anspruchsvoll das Karatetraining ist.

Jugendwartin Heike Bellmer betreute eine Gruppe, in der die Kinder den Eltern zeigten, wie der aufgebaute Parcours zu nehmen sei. Beim Springen über Stangen, Laufen eines Slaloms und anderen ideenreichen Hindernissen kamen die Eltern ordentlich ins Schwitzen. Die erste Vorsitzende Ulrike Maaß nahm sich der Sound-Karate-Gruppe an. Auch hier zeigten die Kinder den Eltern, wie es geht und korrigierten geduldig. Diese von Musik begleitete Disziplin kam bei allen besonders gut an. In der dritten, von Co-Trainer Andreas Harnacke geleiteten Gruppe, wurden dann verschiedene Techniken an hängenden Bällen ausprobiert. Natürlich ohne den Ball zu treffen, was den besonderen Schwierigkeitsgrad ausmachte. Den Eltern wurde deutlich gemacht, warum es „Kampfkunst“ heißt: schnelle und präzise Techniken zu schlagen und/oder zu treten, ohne den Ball zu berühren, erfordert sehr viel Übung, Geschick und Koordinationsvermögen.

Alle drei Gruppen wurden für ein gemeinsames Absitzen und Konzentrieren noch einmal zusammengeführt. Dem bewegten Teil folgten noch ein paar bewegende Momente, in denen Patrick Schönrich und Konrad Falldorf für ihre letzten Erfolge geehrt wurden und den Kindern, die das Sportabzeichen „Kleiner Samurai“ erlangt hatten, die Urkunden übergeben wurden. Der Rahmen für diese Ehrungen hätte besser nicht sein können, hatten doch gerade alle Anwesenden erfahren, wie viel Arbeit dahinter steckt, solche Erfolge zu erreichen. Insgesamt waren alle, Kinder wie Eltern und natürlich die Trainer, restlos begeistert. Diese tolle Veranstaltung wird sicher nicht die letzte ihrer Art gewesen sein. Alle Beteiligten freuen sich schon auf das nächste Mal, wenn es wieder heißt: „Kinder bewegen Eltern“. Heide Golisch

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Bremen

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Integratives Karate beim TV Eiche Horn Es gab einmal eine Zeit, da betrieben vor allem junge, fitte (vor allem Männer) Karate. Diese Zeiten sind längst vorbei. Das Leistungsalter liegt heute, großzügig ausgelegt, zwischen 15 und 40 Jahren. Beim TV Eiche Horn in Bremen sind dies lediglich 29 % der Mitglieder. 43 % sind Kinder bis 14 Jahre und 23 % sind älter als 40 Jahre. 15 % sogar über 50 Jahre. Dazu kommen 5 % Behinderte. 23 % haben einen Migrationshintergrund. Damit ist der TV Eiche Horn wahrscheinlich ein ganz durchschnittlicher Breitensportverein, der die Verteilung in der Bevölkerung relativ exakt wiedergibt. Doch wie berücksichtigt man diese Vielfalt (Diversity) im Training? Ganz einfach, indem alle individuell gefordert und gefördert werden. Dabei ist Einfühlungsvermögen und Fantasie der Trainer/innen / Übungsleiter/innen gefragt und tolerantes Umgehen miteinander.

Ein gutes Beispiel dafür ist Jan Hoffmann, der trotz des Downsyndroms und obwohl er erst mit 28 Jahren mit Karate angefangen hat, vor kurzem den Orangegurt auf Anhieb bestanden hat und dafür viel Zustimmung von den Zuschauern und Aktiven bekam. Und nicht zu vergessen, wie sehr er sich darüber gefreut hat. Jan ist voll in die Gruppe integriert, obwohl er etwas langsamer lernt als Andere. Trotzdem wird er z.B. bei Gürtelprüfungen als Partner ausgewählt und hat mit seiner freundlichen, lustigen Art einen guten Einfluss auf die Gruppe. Ein weiteres Beispiel ist Peter Wegner. Er hat in jungen Jahren Karate bis zum Braungurt betrieben. Dann stand die Familie im Vordergrund. Nachdem er 15 Jahre ausgesetzt hatte, begann er erneut mit Karate und ist nun Danträger. Der Wiedereinstieg war nicht leicht, aber die Gruppe hat ihn sofort wieder aufgenommen, als ob er nie pausiert hätte. Und er hat sich nach kurzer Zeit sogar als Kinder- und Jugendtrainer zur Verfügung gestellt.

Ein anderes extremes Beispiel ist Dr. Kouroush Esfandiari, ein Allgemeinmediziner aus Persien, der beim TV Eiche Horn mittrainiert und gerade seinen 4. Dan mit 71 Jahren bestanden hat. Seine Vereinkameraden bewundern seine Zähigkeit, seinen Trainingsfleiß und die Ernsthaftigkeit, mit der er immer noch Verbesserungen seines Karate anstrebt. Und das in einem Alter, in dem viele schon von ihrer Vergangenheit zehren. Es geht also doch: leistungsorientierter Breitensport in extrem heterogenen Gruppen ist möglich, wenn mit Respekt voreinander, dem Willen zur Vervollkommnung und mit Humor geübt und unterrichtet wird. Dann steigern sich nicht nur alle in ihren Leistungen entsprechend ihrer Möglichkeiten, sondern haben auch noch Spaß dabei. Dr. Elke von Oehsen

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Bremen

Die größte Veranstaltung im Rahmen des Kreissportfestes – wer hört das nicht gern? Die Karateka des GTV Bremerhaven jedenfalls schon. Sie richteten Anfang Juni ein Kata-Turnier aus. Und ernteten dafür Dank und die Bitte, doch jedes Jahr einen Wettkampf anzubieten.

bandes ausrichtete. Das Kreissportfest findet seit über 60 Jahren statt und soll sowohl zum Sport im Verein animieren als auch die Vielfalt des Sports zeigen.

Kata. Vor allem die Kinder unter sieben Jahren ernteten brandenden Applaus für ihre hochklassigen Leistungen.

Rund 150 Teilnehmer aus der Stadt Bremerhaven, dem umliegenden Landkreisen Cuxhaven und Wesermarsch sowie der Stadt Bremen nahmen an dem Turnier teil, das der Verein im Rahmen des Sportfestes der Kreissportbünde Cuxhaven (Stadt und Kreis) sowie Bremerhaven mit Unterstützung des OSC Bremerhaven und des Bremer Karate Ver-

Auf dem Programm standen neben Leichtathletik und zahlreichen Mitmachangeboten auch Tennis, Fußball, Badminton, Judo, Schwimmen und Trampolin und andere Sportarten. Doch die Karatekas boten mit ihren unerwartet vielen Startern die größte aller Veranstaltungen auf. In zwölf Klassen starteten die Athleten und zeigten zum Teil sehr gute

Der Ansturm auf das Turnier zeigte aber auch, wie sehr sich eine solche Veranstaltung in der Region lohnt. Zahlreiche Zuschauer und Vereinsvertreter waren der Auffassung, dass es auch in Bremerhaven regelmäßige Wettkämpfe geben sollte. Ob es dazu kommt, ist nun Thema von Gesprächen.

gemeistertes Wissen selbstkritisch zu reflektieren.

meldungen – durchaus auch die Trainerin. In den klassisch hierarchischen Strukturen der Kampfkünste ist das noch immer eher unüblich, vor allen Dingen wenn es, wie häufig in der Sonntagsgruppe, im allgemeinen Gelächter endet. Sehr schnell merken Neuankömmlinge aber, dass diese Lockerheit aus dem Respekt herrührt, der allen Beteiligten entgegengebracht wird und dass auch am Sonntagmorgen trotzdem ernsthaft und hart, manchmal auch sehr hart, trainiert wird. Allerdings setzt diese Art des Trainings bei den Teilnehmenden ein ordentliches Maß an Selbstkritik und Souveränität voraus. Da diese Eigenschaften aber zu den notwendigen Charakteristika eines Danträgers gehören, ist es natürlich großartig, dass man auch diese am Sonntag quasi gleich mit trainieren kann.

Frank Miener

TV Eiche Horn Bremen. Über Vereins- und Stilgrenzen hinweg gemeinsam trainieren – das bieten immer mehr Lehrgänge an. Ein regelmäßiges Angebot ist dagegen selten. Beim TV Eiche Horn in Bremen kann man dies dagegen an jedem Sonntag ermöglichen. Das von Dr. Elke von Oehsen (6. Dan) geleitete Training richtet sich vornehmlich an Braun- und Schwarzgurte. Dies war nicht von vorne herein so geplant, sondern hat sich im Laufe der Jahre entwickelt. Obwohl diese Trainingseinheit grundsätzlich offen ist für jede Gürtelfarbe, wird inhaltlich hauptsächlich auf die Ansprüche weit fortgeschrittener Schülergrade (Braungurte) und der Meistergrade (Schwarzgurte) eingegangen. Die Teilnehmer aus diesen Gruppen können sich unter Anleitung einer hohen Dan-Trägerin intensiv auf ihre anstehenden Schwarzgurtprüfungen vorbereiten. Dafür besteht auch und gerade bei Fortgeschrittenen grundsätzlich die Notwendigkeit, sich stets mit neuen Inhalten auseinander zu setzen. Der Grund: Im Prüfungsprogramm tauchen auch bei Dan-Prüfungen immer wieder neue Partnerübungen und Kata auf. Motivierten Farbgurten der Unter- und Mittelstufe wird in der Sonntagsgruppe natürlich auch die Möglichkeit geboten, sich schon früh mit Übungen auseinanderzusetzen, die sie zwar noch nicht beherrschen müssen, die aber unweigerlich auf sie zukommen werden, wenn sie ihren Weg im Karate weiter verfolgen. Ein zweiter Schwerpunkt besteht im Trainertraining. Da die meisten Teilnehmer dieser Trainingseinheit selber Aufgaben als Übungsleiter wahrnehmen, werden auch die Prüfungsinhalte, Kata und Partnerübungen der unteren und mittleren Gürtelfarben häufig wiederholt und thematisiert. Hierbei ergeben sich eigentlich immer interessante Rückschlüsse auf das eigene Können. Die Fortgeschrittenen sind gezwungen, wieder und wieder vermeintlich schon

Gerade die Erfahrung, dass auch nach Jahrzehnten immer noch Neues in Übungen und Bewegungen zu entdecken ist, gehört zur Faszination unserer Kampfkunst und sorgt dafür, das Karate schlicht nie langweilig wird. Zudem erlangt man hierbei die Fähigkeit, sich während der eigenen Trainingstätigkeit auf die Anforderungen und die individuellen Möglichkeiten der einzelnen Schüler einzustellen und diesen einen Weg für weitere Fortschritte aufzuzeigen. Das Besondere am Sonntagstraining ist, dass es regelmäßig von Gästen anderer Vereine und auch anderer Stilrichtungen besucht wird. Dies beruht zum einen darauf, dass die Möglichkeiten, unter einem 6. Dan zu trainieren, begrenzt sind. Da es sich bei Menschen mit einer solchen Graduierung um sehr erfahrene Kampfkünstler handelt, können auch Karateka mit einem eigenen Meistergrad, hier immer noch Tipps und Hinweise für den eigenen Fortschritt erhalten. Zum anderen bietet die Sonntagsgruppe für Braun- und Schwarzgurte schlicht eine Möglichkeit, mit anderen Karateka der eigenen Leistungsgruppe zu üben, da in den Heimatvereinen häufig nur wenige Braun- oder Schwarzgurte vorhanden sind. Wer nun denkt, dass das alles hanseatisch ernst ist, wird enttäuscht. Das Ganze findet dabei in einer ziemlich lockeren Atmosphäre statt. So locker, dass Besucher aus anderen Vereinen oder Karatestilrichtungen, die zum ersten Mal mitmachen, fast schon irritiert sind. In vielen Dojos werden Trainingseinheiten unter mönchischem Schweigen absolviert, lediglich ab und an unterbrochen von einem Kampfschrei. Diese gibt es bei hier durchaus auch, aber dazwischen fällt auch regelmäßig ein Kommentar zum aktuellen Geschehen und alle Teilnehmer erhalten klare Rück-

Dr. Bernd Lienstädt

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Projekt: „Karatesommer für Daheimgebliebene“ Kennen Sie das auch? Es sind Ferien und die Schulturnhalle hat zu und man weiß ganz genau, dass besonders nach den Sommerferien der innere Schweinehund gewaltig laut bellen wird – mal abgesehen davon daß zumindest bei mir nach so spätestens 2 Wochen Zwangspause die „Füße jucken” und ich Karate machen WILL. Das feste Vorhaben dann eben allein im Garten etwas zu machen verpufft allerdings regelmäßig. Anderen bei uns im Verein ging es ebenso. Deshalb beschlossen wir von der Karateabteilung beim SC Budokan Maintal dies Jahr ganz geplant andere Vereine aufzusuchen, die in den Sommerferien Trainingsmöglichkeiten haben um dort Training zu “schnorren” und damit nicht ein Verein zu übermäßig durch uns belastet würde planten wir jede Woche einen anderen Verein um Trainingsasyl zu bitten. Bei der Suche nach solchen Vereinen half uns Silke Röhs (Geschäftsstelle HFK) überaus zuvorkommend und wir möchten uns auf diesem Wege bei Ihr für die liebe Hilfe bedanken. Bedanken möchten wir uns auch bei den Vereinen, die uns einluden - selbst wenn wir nicht zu allen fahren konnten, da es leider manchmal doch etwas zu weit weg war:

* Ken Sin Kai Maintal * Karateabteilung der Turnerschaft 1860 in Grossauheim * Karateverein in Langenselbold * Karateverein in Bad Vilbel * Karateverein in Aschaffenburg * Karateverein in Rosbach * Shojinkai in Lorsbach * Karateverein in Kelkheim

schnorrprojekt” anscheinend ebenfalls positiv an. Ein wenig wohl auch weil bei den besuchten Vereinen die Trainingsteilnahme in den Ferien ebenfalls etwas spärlicher war und Training zu mehreren einfach mehr Spaß macht. Falls jemand mal Lust hat bei uns mit zu trainieren (leider nur außerhalb der Ferien) sind wir dafür natürlich ebenso offen wie wir die Gastfreundschaft anderer Vereine genießen durften und laden hiermit herzlich zu einem Gegenbesuch ein.

Aufgrund unserer durchweg guten Erfahrungen Text: Claudia Dammeyer, entschlossen wir uns von unserem “Ferienprojekte” Karateabteilung SC Budokan Maintal zu berichten, denn es kann ja sein, daß es noch Bild: Andreas Günther, Ken Shin Kai Maintal mehr Karatevereine gibt, die ebenfalls nicht in den Ferien trainieren dürfen Die Gruppe war sichtlich zufrieden mit der Gestaltung des Sommers 2010! und ähnlich leiden wie wir. Und wir wissen nun wie man Hilfe bekommt (HFK sei Dank!) und sind dadurch um etliche Erfahrungen und sehr nette Karate-Bekanntschaften reicher geworden. Bei den von uns „heimgesuchten” Vereinen kam unser „Sommer ferientrainings-

Karate integriert in Hessen Sport trägt über persönliche und aktive Begegnungen dazu bei, dass sich Menschen aus allen Ländern näherkommen und vorhandene Vorurteile und Ängste abbauen. Sport integriert, tagtäglich. Besonders Karate hat sich hierbei in Hessen zu einer Sportart entwickelt, die sich beispielhaft dem Thema Integration angenommen hat. Hessenweit beschäftigen sich viele Vereine mit diesem zukunftsweisenden Thema und auch der Karateverband nimmt sich dieser wichtigen gesellschaftlichen Aufgabe an. Doch warum eignet sich gerade Karate für die Integration. Dies liegt natürlich einerseits an der Sportart selbst. Karate vereint das sportliche Miteinander unter einem festen Regelwerk und fördert Anstand, Disziplin und Respekt. Werte, die gerade in der Integrationsarbeit eine große Rolle spielen. Schon Kindergartenkinder können mit dem Sport beginnen und die gewaltfreie Auseinandersetzten mit einem Partner, keinem Gegner, erlernen. Die Integration von Menschen aus anderen Ländern ist in Karatevereinen mittlerweile selbstverständlich. Sogar auf höchster Ebene hat sich die Integration vollzogen, 3 von 6 Bundestrainern haben einen Migrationshintergrund. Dabei spielt in den Vereinen weder das 46

Geschlecht noch das Alter eine Rolle. Besonders auf Kinder und Jugendliche wirkt Karate sehr anziehend, 2/3 der Mitglieder im Deutschen Karateverband sind unter 14 Jahre alt. Dies ist sicher auch auf die erfolgreichen Kooperationen mit Schulen und Kindergärten zurückzuführen, wo das Thema Selbstbehauptung eine immer wichtigere Rolle einnimmt und Karate gerade im Bereich „Raufen und Kämpfen“ den Sportunterricht ergänzt. Im hessischen Karateverband ist das Thema Integration ebenfalls sehr präsent. Ausbildungsreferent Dr. Jürgen Fritzsche hat das Thema Integration als erster Landesverband in die Übungsleiterausbildung integriert. Mit Vizepräsidentin Schahrzad Mansouri nimmt dort eine Frau mit Migrationshintergrund eine Führungsposition ein und hat nicht nur sportlich den Sprung in die Spitze des Landesverbandes geschafft. Außerdem unterstützt der Karateverband in zahlreichen Fortbildungen verschiedene Sportkreise und die Sportjugend Hessen. Hierbei werden Referenten für die Themen Streitschlichtung, interkulturelle Konfliktbeherrschung und Antiaggressionstraining im Verein oft und gerne zur Verfügung gestellt.

unerwähnt blieben. Zahlreiche Karatevereine kooperieren mit dem Programm „Integration durch Sport“ (IdS) der Sportjugend Hessen und leisten anerkannt gute Integrationsarbeit. Beispielhaft sind hier die IdS-Stützpunktvereine Karate Dojo Fritzlar in Nordhessen, Isshin Jyuku Usingen in Mittelhessen und in Südhessen UNSU Karate im Odenwald zu nennen. Mit Ernes Erko Kalac vom GKV Lotus Eppertshausen besitzt Hessen sogar einen der sechs DOSB-Integrationsborschafter. All dies zeigt, wie tief das Thema Integration schon im Karate in Hessen verankert ist. Doch dies ist kein Grund sich auszuruhen. Vielmehr möchte der Karateverband seine Integrationsaktivitäten weiter ausbauen und die Kooperation mit dem Programm „Integration durch Sport“ der Sportjugend Hessen intensivieren. Weitere gemeinsame Aktivitäten sind angedacht und interessierte Vereine können sich jederzeit an den hessischen Karateverband oder die Sportjugend Hessen wenden. Denn Integration ist nicht nur eine soziale Aufgabe, sondern auch zukunftsweisend. Und vielleicht findet sich unter den Migranten von heute der Karateweltmeister von morgen. Silke Röhs

Die Arbeit der Sportvereine vor Ort soll dabei nicht

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Hessen

25 Jahre Karate Dojo Lich und 14. Sommerschule Petrus hatte es mal wieder gut gemeint mit den Sportlern, die aus Hessen und vielen anderen Teilen Deutschlands nach Lich gekommen waren, um vom 25. bis 27. Juni an der traditionsreichen Sommerschule des Karate-Dojo Lich teilzunehmen.

Karate

1/2007

Fachzeitschrift des Deutschen Karate Verbandes e.V.

germeister von Lich, Andrea Kaup-Sonntag, Vertreterin des Landkreises Gießen, und Reinhard SchmidtEckhardt, Vorsitzender des Hessischen Fachverbands für Karate (HFK)kurze Ansprachen. Dabei wurden u.a. die ehrenamtliche Arbeit der Vereinsmitglieder, die sportlichen Erfolge und die Jugendarbeit des VerDas Training begeisterte wieder alle Gruppen.

Karate erreicht alle dem DKV angeschlossenen Vereine/Dojo und seine 110.000 Mitglieder Karate ist im ganzen Bundesgebiet verbreitet Karate ist das älteste Fachorgan speziell für die Kampfkunst Karate und seine Stilrichtungen

Text/Bilder: Lars Stein

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Aufgelockert wurde der offizielle Teil der Abendveranstaltung durch verblüffende Zauberkunststücke, dargebracht von Ralf Weber, ebenfalls aktives Mitglied des Vereins, sowie durch die Moderation und Musikeinlagen von Dierk Schäfer. Den Abschluss bildeten mehrere spektakuläre Vorführungen. Sascha Marth und Ferdinand Jeske zeigten mit einer artistischen Choreografie, was man mit Karatetechniken anstellen kann. Nachdem sie unter großem Applaus die Bühne frei gemacht hatten, zeigte ein Licher Mädchenteam, bestehend aus Ann-Jaqueline Münch, Luisa Reinl und Miriam Risse, eine Synchron-Kata mit dazugehörigem Bunkai (Anwendung), mit der sie schon auf der Deutschen Meisterschaft angetreten waren. Abschließend gab es eine Capoeira-Vorführung von Cleiton José de Lima und dessen Bruder Cloony, die einen faszinierenden Einblick in den brasilianischen Kampftanz bot. Gemeinsam feierten danach alle Teilnehmer und Gäste bei Bier, Gegrilltem, Lagerfeuer und guter Musik bis spät in die laue Nacht hinein.

Karate ist das Sprachrohr der Vereine



eins gewürdigt. Zum 25. Jubiläum erhielt der Verein von der Stadt Lich ein Geschenk in Form eines Schecks. Detlef Herbst, 1. Vorsitzender des KD Lich, wurde eine Ehrenurkunde des HfK überreicht. Geehrt wurden auch mehrere Vereinsmitglieder, die schon mehr als 20 Jahre im Licher Verein aktiv sind. Auch sie erhielten Ehrenurkunden und kleine Präsente. Schließlich wurde Jutta Heselhaus, Willi Müller und Thomas Böhm gratuliert, die auf der diesjährigen Sommerschule erfolgreich ihre Prüfung zum 1. Dan (Schwarzgurt) bestanden haben.



Strahlender Sonnenschein begleitete den dreitägigen Lehrgang, den der Verein zum 14. Mal organisierte, und sorgte für schweißtreibende Temperaturen in der Sporthalle der Licher Dietrich-Bonhoeffer-Schule sowie in dem zusätzlich errichteten Trainings und Festzelt. Über 200 Karatekas aller Altersklassen und Gürtelgrade nahmen an dem vielfältigen Lehrgangsangebot teil. Extra aus Neuseeland angereist waren Sabine und Dieter Steinegg, die als erfahrene Trainer mehrere Karatekurse, aber auch Yoga, Pilates und Kara-Lates (Verbindung aus Karate und Pilates) anboten. Als Trainer dabei waren auch Bernd Milner (8. Dan) und Tim Milner (3. Dan) aus Bochum sowie der brasilianische Meister in der Kampfkunst Capoeira, Cleiton José de Lima. Vervollständigt wurde das Trainerteam wie in den vergangenen Jahren durch Detlef Herbst, Christian Bonsiep und Jens Bussweiler vom KD Lich. Das Lehrgangsprogramm umfasste insgesamt nicht weniger als 34 Trainingseinheiten, darunter auch spezielle Angebote für Kinder, Sportler über 35 Jahre sowie Wettkampfsportler. Für den reibungslosen Ablauf der Veranstaltung sorgte ein Freiwilligenteam des KD Lich, koordiniert von Rüdiger Jost. Das Highlight des Wochenendes bildete die Festveranstaltung anlässlich des 25. Jubiläums der Gründung des Karate-Dojo Lich im Jahr 1985. Der Verein hatte dazu am Samstagabend alle Teilnehmer der Sommerschule sowie zahlreiche Ehrengäste in das Festzelt vor der Dietrich-Bonhoeffer-Schule geladen. Zu Beginn ergriff Andreas Lewandowski, 2. Vorsitzender und Gründungsmitglied des Vereins, das Wort und gab einen kurzen Überblick über die Geschichte des Vereins. Im Anschluss hielten Bernd Klein, Bür-

Karate informiert über interessante Fachartikel, regionale Ereignisse, Bundes- und Landeslehrgänge, Meisterschaften, Meinungen, Selbstverteidigung, Mitteilungen, aktuelle Themen und vieles mehr

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Hessen

Karate auf höchstem Niveau Bundestrainer zu Gast in Eching Eching. Karate auf höchstem Niveau durften zahlreich angereisten Karateka an vier Tagen am Ammersee erleben und trainieren. Bundestrainer Efthimios Karamitsos und die Bundesjugendtrainer Schahrzad Mansouri, Sigi Hartl und Klaus Bitsch sorgten mal wieder für Training der Extra-Klasse! Klaus Hirsch und sein Team von SeikoKarate e. V. hatten mit der Organisation wieder alles bestens vorbereitet. Die Halle in Eching und das anliegende Gelände bot für die zahlreichen Fahrzeuge, Zelte und Wohnmobile ausreichend Platz. Doch das ist nicht alles, was diesen Lehrgang so beliebt macht.

sos sorgten BJT Schahrzad Mansouri und BJT Sigi Hartl für das Athletik-Training. Hier konnte sich der Nachwuchs auf der Zuschauertribüne viele Tipps holen. Freitagabend war Ausspannen am Ammersee oder Kloster Andechs angesagt. Während dessen absolvierten 23 DAN-Prüflinge ihre Prüfung zum 1. oder zum nächst höheren DAN. Die Prüfer BT Karamitsos und BJT Hartl konnten allen eine gute Prüfung bescheinigen. Das Wetter hatte am Samstag ein Einsehen und so fand die LehrgangsFete bei bestem Wetter statt. Text/Bilder: Röhs/Piel, HFK

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worteten sie auch am Rande viele Technikfragen oder gaben Trainingstipps. Ja, dieser Lehrgang ist wieder voll gelungen. Die Trainingseinheiten waren für alle sehr informativ und oft hörte man danach, dass man doch jetzt mehr Verständnis für die eine oder andere Technik habe. Grundschule, Koordination, Hüfteinsatz und Atmung, Kata entsprechend der Graduierung und Variationen im Kumite-Training waren u. a. Themen des Lehrgangs. Der Lehrgang war auch für die angereisten Bundeskaderathleten ein wichtiger Meilenstein in ihren Vorbereitungen für die anstehende WM in Belgrad und die EM 2011. Neben Kata-Training mit BT Efthimios Karamit-

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Die Atmosphäre ist gigantisch und so fehlt der Termin in keinem Kalender und die Neuen vor Ort wurden von dem Virus „Sommerlehrgang mit den Bundestrainern“ angesteckt. Auch sie werden im nächsten Jahr wohl wieder in Eching begrüßt werden dürfen. Viele Nachwuchs-Karatekas nutzten es, ihren Idolen ganz nah sein zu dürfen. Wann kann man schon mit dem Bundestrainer oder den Bundesjugendtrainern kickern? Unermüdlich beant-

Volle Halle bei allen Trainingseinheiten zeigt, dass der Lehrgang sehr beliebt ist.

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Tickets ab sofort beim DKV erhältlich: 1-Tages-Ticket € 8.- /2-Tagesticket € 12.Dagmar Bannefeld, Tel.: 0 20 43/29 88-15 Fax: 0 20 43/29 88-91 oder per e-mail: [email protected]

Baden-Württemberg

Torsten Schiller, ....einer von uns !!! Erst im Rollstuhl, dann Deutscher Vizemeister Der 40 jährige Torsten Schiller (1.Dan), Mitglied seit fast 20 Jahren im Goju-Ryu Karateverein „Sagamikan Neckarsulm“ erlangte bei den Deutschen Meisterschaften für Menschen mit Behinderungen im saarländischen Völklingen in der Kategorie Cerebralparese (halbseitige Lähmung) den Titel des Deutschen Vizemeisters. Mit einer hervorragend gelaufenen „Shisochin“ musste er sich nur äußerst knapp seiner Kontrahentin Petra Lenz aus Lübeck im Finale beugen. Torsten hatte schon früher beachtliche Erfolge aufzuweisen. Im Jahr 1999 errang er bei der Deutschen Meisterschaft (GojuRyu) den 3. Platz im Kumite Einzel, 2002 und 2004 beim Weinheimer Burgenpokal den 3. und 4. Platz mit der Kata-Team, bevor ihn 2005 ein Schicksalsschlag ereilte. Über diesen berichtet Torsten Schiller persönlich: Nach dem Wettkampf traf ich Torsten auf dem Weg zur Umkleidekabine. Es war ihm ins Gesicht geschrieben, wie glücklich er war und seine Worte: „Jetzt machen wir erst mal ´nen Sekt auf“ unterstrichen seine Gefühle. Ich stellte ihm noch einige Fragen: Torsten, erst mal herzlichen Glückwunsch. Wie fühlst du dich jetzt? Ich fühle mich sehr, sehr zufrieden. Wie fandest du die Deutsche Meisterschaft für Menschen mit Behinderungen? Es ist rundherum eine gelungene Sache. Vor allem auch interessant zu sehen, wie vielfältig Behinderungen sein können und alle haben Spaß daran, sich miteinander zu messen. Welchen Eindruck und Erwartungen hattest du nach so langer Krankheit und Reha-Maßnahmen vor deinem Wettkampf? Ich hatte das Gefühl,...der Leidensweg ist ja noch lange nicht zu Ende und kann ich noch an einem Wettkampf teilnehmen,...aber der Vize-Titel ist ja jetzt Beweis dafür,...ich kann es noch! Und wie geht es jetzt sportlich bei dir weiter? Es hat mir Spaß gemacht zum ersten Mal an der DM teilzunehmen und da bekannter weise die nächste DM in Villingen-Schwenningen (BW 2011) stattfindet, werde ich auch da dabei sein. Für die Bavarian Open, (welche unter der WKF ab September 2010 jedes Jahr stattfinden sollen) kann ich noch nicht planen, da ich eine neue Reha-Maßnahme in Angriff nehme.

Länder

Und plötzlich ist das Leben total verändert Es war an einem Donnerstag, den 29. September 2005 als ich gut gelaunt wie immer mit meiner Sporttasche in unser Dojo Sagamikan Neckarsulm zum Karatetraining ging. Zur konditionellen Verbesserung und auch für den Spaßfaktor spielten wir eine Runde Basketball. Ohne Fremdeinwirkung spürte ich plötzlich einen stechenden Schmerz in meinem Nacken. Es folgten höllische Kopfschmerzen. Als ich dann noch starken Schwindel bemerkte, ging ich in die Umkleide um mich ein wenig frisch zu machen. Hier brach ich dann auch zusammen und sofort trat eine komplette Lähmung der linken Seite ein. Nach wenigen Minuten fanden mich meine Sportkollegen in meiner hilflosen Lage und alarmierten sofort den Notarzt. Nach ersten Untersuchungen und Infusionen kam ich mit dem Krankenwagen ins 3 km entfernte Krankenhaus. Hier stellte man schnell die Ursache fest. Hirnblutung! Ich wurde dann sofort ins künstliche Koma gelegt und der Hubschrauber aus Würzburg angefordert. Dieser brachte mich dann in die Kopfklinik der Universität Würzburg, wo ich nachts sofort operiert wurde. Der Eingriff dauerte 8 Stunden. Natürlich waren alle geschockt, die Familie mit Kindern und auch die Vereinskameraden. Nach den ersten kritischen Tagen kam ich nach 3 Wochen Intensivabteilung auf eine normale Station. Hier stand dann das erste Mal mein Rollstuhl neben meinem Bett und ich merkte wie hilflos man auf einmal ist. Kein selbständiger Toilettengang, kein Waschen, kein Frühstücksbrötchen richten, kein Stehen, kein Laufen, nicht einmal ein Sitzen am Krankenbett war möglich. Dazu muss man nämlich die Rumpfmuskulatur anspannen, diese konnte ich, wie die gesamte linke Seite aber durch meine Hirnschädigung nicht mehr ansteuern. Durch die Ärzte wurde mir dann erklärt, dass ich eine Aneurysmablutung hatte, die angeboren ist, aber dass bei jungen Menschen eine gute Chance besteht, wieder in ein normales Leben zurückzukehren. Trotz der vielen Besuche meiner Freunde und Sportkameraden, die mir alle gut zuredeten, fällst du erst mal in ein tiefes Loch. Dem wird aber mit vielen Tabletten entgegengesteuert (15 Stück am Tag!). In Würzburg bekam ich dann die ersten Physiotherapieeinheiten. Nach 4 Wochen Aufenthalt wurde ich dann direkt in die Schmieder-Klinik nach Heidelberg zur Reha gefahren. Hier sah ich erstmals, dass es noch viele andere Menschen gibt, die das Schicksal noch härter getroffen hat, als mich. Ich wurde gewaschen, aufs Klo gesetzt, mir wurde gelernt, wie ich mich selbständig mit einer Hand

anziehe, Schuhe binde und die täglichen Dinge des Lebens verrichte. Ich bekam täglich Physio- und Ergotherapiestunden. In hervorragender Weise wurde ich dort von den Therapeuten und meiner Familie körperlich und seelisch wieder aufgebaut. Nach ersten Erfolgen kam nach 4 Wochen ein herber Rückschlag. Beinvenenthrombose mit Lungenembolie. Nach sehr schneller Intensivmedizin konnte ich auch diesen Rückschlag überleben. Nach 3-wöchigem Krankenhausaufenthalt wurde ich in die Rehaklinik zurück verlegt. Hier hatte ich jetzt die Wahl, zwischen jammern und in Selbstmitleid zu zerfließen, oder mit eisernem Willen an meinem körperlichen Fortschritt zu arbeiten. Als Karateka entschloss ich mich natürlich für Letzteres. Ich arbeitete noch härter in meinen Therapiestunden und trainierte jeden Abend selbständig das Aufstehen aus dem Rollstuhl und den ersten Schritt machen am Laufbarren. In meinem Rollstuhl übte ich fleißig Zukis und geistig ging ich oftmals die Goju-Ryu Kata Sanchin durch, um vielleicht wieder Verknüpfungen in meinem Gehirn herzustellen. Mit der dazugehörigen Bauchatmung spürte ich wie mein verkrampfter Körper dabei weicher und geschmeidiger wurde. Nach ersten Erfolgen war mein neues Ziel gesteckt: „Ich verlasse diese Klinik ohne Rollstuhl!“ Nach 6-monatiger Reha hab ich dann den ersten Schritt geschafft. Ich wurde ohne Rollstuhl entlassen und war soweit selbständig, dass ich fast alles erledigen konnte. Natürlich ging die ambulante Reha zu Hause weiter. 2 x Ergo, 2 x Physio die Woche, jeden Tag meine selbständige Gymnastik daheim und 2 x die Woche in meinem Karatetraining. Hier werde ich von meinen Sportfreunden in jeglicher Hinsicht voll unterstützt. Ich lerne wieder Zenkutsu-Dachi zu stehen, mein Gleichgewicht wird auch langsam wieder besser, mein Jodan-Zuki wird auch genauer und es macht einfach wieder Spaß mit anderen Karatekas zu trainieren. Das Absitzen in Seiza ist auch wieder nach vielen Übungsstunden möglich. Nach einer nochmaligen 6wöchigen Kurzzeitreha in Gailingen am Rhein (auch Schmieder-Klinik) habe ich mich jetzt so verbessert, dass ich gerade wieder dabei bin Auto fahren zu lernen. Ich habe jetzt auch wieder angefangen mit einem stundenweisen Eingliederungsprojekt in meinem Beruf als Mechaniker zu arbeiten. Für die Zukunft habe ich noch so viele Pläne die ich erreichen will, sei es das Rad fahren und das Schwimmen wieder zu erlernen, oder das ich wieder Karate-Kids unterrichten darf. Vielleicht hab ich mit meiner Geschichte ein paar Gleichgesinnte ermutigt, den Kopf nicht hängen zu lassen, denn mit eisernem Willen ist so vieles möglich, was man sich vorher gar nicht vorstellen konnte.

Text: Hans Kölz, Landesbeauftragter f. Menschen mit Behinderungen (BaWü)

www.karate.de 49

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Baden-Württemberg

Intensiv-Training der Waffenkunst Die traditionelle Kampfkunst des Kobudo wurde auf Okinawa aus früheren Kampfformen der einheimischen Bauern entwickelt.

Auch die heute praktizierten Formen dieser Waffenkampfkunst basieren auf der Verteidigung unter Zuhilfenahme von Gebrauchsgegenständen des täglichen Lebens. Die am häufigsten verwendeten traditionellen Kobudowaffen sind der Langstock Bo, der aus Metall gefertigten Gabel Sai, die auch bei der Polizei verwendete Tonfa (hier MES = Mehrzweckeinsatzstock genannt), die Sichel Kama, und der aufgrund aktuellen Waffenrechtes in Deutschland nicht erlaubte Dreschflegel Nunchaku. Die Kunst des Waffenkampfes erfordert vor allem Konzentrationsfähigkeit und Reaktionsvermögen. Nicht nur in Fachkreisen gilt Kobudo als Einstieg in die höhere Ebene des Karate. Aus diesem Grund werden in der Regel nur fortgeschrittene Karateka, die genügend Erfahrung aus längerem Karatetraining einbringen können, in der Kampfkunst des Kobudo unterrichtet. Folgerichtig sollte die fortgeschrittene Waffenkampfschulung auch nur durch Hochqualifizierte Kampfkunstlehrer erfolgen. Jamal Measara (7. Dan Kobudo, 8. Dan Karate, 7. Dan Aikido), Chef-Trainer und Gründer des Budo Akademie Health & Fitness Center Kelheim, sieht sich fest in der Tradition Okinawas verwurzelt. Seine Erfahrung, sein Können und sein enormes Wissen

sind Garanten für eine hervorragende Kampfkunstausbildung, egal ob in Karate, Aikido oder Kobudo. In diesem Sinne besuchte der aus Malaysia stammende und seit den 80er Jahren in Bayern ansässige Jamal Measara, Ende Juli für ein gemeinsames Intensivtraining erneut das Baden-Württembergische Oberkirch. In dem mit fast 200 Kampfkunstinteressierten gut etablierten Bushido Oberkirch e. V. ergänzt das Kobudo das Training der Kampfkunst Karate durch den Umgang mit traditionsreichen Waffen ideal. Unter der Anleitung von Shihan Measara, trainierte Jung und Alt beim gut 4 1/2 stündigen Lehrgang bis an die körperlichen und geistigen Grenzen. Dabei stand die Grundschule des Bo mit auch für die Fortgeschrittenen sehr ungewohnten Übungen im Mittelpunkt, gefolgt vom Kumite und der Kata. Wer diese Waffe grundlegend beherrschte, konnte sich in die sehr komplexe Grundschule des Sai einarbeiten. Als besonderen Abschluss stand eine Prüfung auf dem Plan, bei der die niedrigen Grade mit der Waffe Bo auf Herz und Nieren getestet wurden.

Ulrike Bär, Alexander Kurz und Roland Hochstrasser vom Reload Karate e.V. haben am 25. Juli 2010 erfolgreich ihre Prüfungen zum 2. bzw. 1. Dan abgelegt. Insgesamt 8 Prüflinge waren zur Dan-Prüfung beim Karateverein Laupheim angetreten, wo sie von den Prüfern Anton Klotz und Rainer Wenzel dann einzeln unter die Lupe genommen wurden. Es gab insgesamt vier Anwärter auf den 1. Dan, drei auf den 2. Dan und einen auf den 4. Dan.

Der leitende Trainer des Bushido Oberkirch e. V. , Manfred Zink, trat zur höchsten Prüfung des Tages an und musste zur Erlangung des braunen Gürtels neben theoretischen Kenntnissen auch im Umgang mit den Sai (-Paar), dem schweren Metalldreizack, beweisen. Am Ende konnten alle Prüflinge mit Stolz ihre neue Graduierung im Empfang nehmen. Die KobudoGruppe in Oberkirch hat sich in den letzten zwei Jahren gut entwickelt und erhält Unterstützung von Danträgern aus Rheinland-Pfalz und dem nahe gelegenen Frankreich. Auch künftig werden Ausund Fortbildungen unter der Schirmherrschaft von Shihan Measara angeboten. Aktuelle Infos hierzu können unter www.bushido-oberkirch.de abgerufen werden.

Kobudo-Meister Measara (schwarze Jacke, mit Gastgeschenk) im Kreise der Trainierenden

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Karateka vom Reload Karate e.V. Ulm legen erfolgreich DAN-Prüfungen ab

Manfred Zink

v.l. Alexander Kurz, Ulrike Bär, Roland Hochstrasser

Die Nervosität war anfangs noch spürbar, doch nach vier anstrengenden und schweißtreibenden Stunden war es dann geschafft: alle Prüflinge hatten ihre Prüfung bestanden. Roland Hochstrasser (1. Dan), Ulrike Bär (2. Dan) und Alexander Kurz (2. Dan) konnten stolz ihre Dan-Diplome in Empfang nehmen. Ein schöner Grund zum Feiern bei der bevorstehenden Dan-Party. Ulrike Bär

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Baden-Württemberg

Die ersten Ulmer Vereine erhalten das Siegel „SPORT PRO GESUNDHEIT” des DOSB Nach erfolgreichem Abschluss der Ausbildung zum Präventionstrainer sowie des Zusatzmoduls Budomotion konnten sich Ulrike Bär vom Reload Karate e.V. und Rainer Wenzel vom Karate+Gesundheit Nippon Ulm e.V., FC Langenau und Altheim-Alb über dieses Siegel freuen. Mit dem Angebot „Budomotion” können jetzt neue Zielgruppen angesprochen werden, die für KarateTraining in der bisherigen Form nicht zu begeistern waren. Vor allem sportliche Neu- und Widereinsteiger sowie Frauen zählen zu den Interessenten. Beim Training stehen Ganzkörperkräftigung, Koordinationsschulung, und die aktive Stabilisierung des Haltungs- und Bewegungsapparates im Vordergrund, so dass eine verbesserte Körperhaltung, eine gute Bewegungskontrolle und neue Selbstsicherheit erreicht werden. Durch das intensive Koordinationstraining sind die zu erlernenden Karatetechniken dann (fast) nur noch ein Kinderspiel.

Erster Kurs Budomotion im Reload Karate e.V.

Die ersten Kurse im April und Mai dieses Jahres waren in kürzester Zeit komplett ausgebucht und die Teilnehmer trainierten mit Eifer aber vor allem mit viel Spaß und Freude an der Bewegung. Die Resonanz war durchweg positiv und dieser Kurs war für einige schon der Einstieg ins traditionelle KarateTraining. Die Maßnahme wird als Gesundheitssport

von den Betriebskrankenkassen und der IKK bereits unterstützt, weitere Krankenkassen werden sicherlich bald nachziehen. Neue Kurse nach der Sommerpause sind schon geplant. Detaillierte Informationen sind auf den Homepages der jeweiligen Vereine zu finden. Ulrike Bär, 1. Vorsitzende

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Baden-Württemberg

KD Breisach engagiert sich für die Region Einmal mehr engagierte sich das Karate Dojo Breisach im Juli 2010 seine Region. Eine Gruppe von 24 Kindern und Jugendlichen unter der Leitung der Jugendwartin Regina Neumann (1. Dan) demonstrierte gleich bei drei Großveranstaltungen ihr Können und brachte mit Vorführungen von Soundkarate, Kumite und Kata in Perfektion den Karatesport einer breiten Öffentlichkeit näher.

Der Nachwuchs des KD Breisach beim Auftritt auf der Rathausbühne in der historischen Mittelstadt von Burkheim

Die Stadt Breisach und die Communauté de Commune Pays de Brisach veranstalten am Samstag, 03. und Sonntag, 04. Juli 2010 die siebte Kinderinsel (« Ile aux enfants ») auf der französischen Rheininsel bei Vogelgrun direkt gegenüber der Stadt Breisach. Mit der Vorführung im Rahmen dieser Veranstaltung mit mehr als tausend Teilnehmern unterstützte das KD Breisach nunmehr schon zum siebten Mal aktiv die deutsch-französische Freundschaft.

Vom 09.-11. Juli feierte die Stadt Breisach anlässlich des 60. Jahrestages der Breisacher Europaabstimmung, des 50-jährigen Jubiläums der Städtepartnerschaft mit Saint Louis und des zehnjährigen Jubiläums der Städtepartnerschaft mit Neuf-Brisach, sowie der neuen Städtepartnerschaft mit Oswiecim (Auschwitz) die Europatage Breisach. Für die Europatage hatten die Stadtverwaltung Breisach gemeinsam mit den Breisacher Vereinen, Schulen, Kindergärten, Künstlern, Städtepartnern, Gastronomen und Gewerbetreibenden ein abwechslungsreiches Programm auf die Beine gestellt, welches durch ein verkaufsoffenes Wochenende des Breisacher Einzelhandels sowie verschiedene thematische Europaausstellungen ergänzt wurde. Eigens zum Auftritt bei dieser Veranstaltung, der bei einer begeisterten Zuschauerschar großen Anklang fand, hatte sich das KD Breisach spezielle T-Shirts anfertigen lassen.

TSV Hardthausen e.V. begrüßt Hanshi Belfour Wright 9.Dan Goju Ryu Karate Do Anlässlich einer Deutschlandreise besuchte Hanshi Wright unser Dojo in Hardthausen. Aus terminlichen Gründen fand zum ersten Mal ein Lehrgang an einem Werktag statt. Am Dienstag, den 6. Juni 2010 kamen auf Einladung unseres Dojoleiters Christian Schollenberger fünfzig Karateka aus den umliegenden Dojos zusammen, um mit Hanshi Wright aus Texas zu trainieren. Als Thema stand SV auf Basis unserer Bunkai’s auf dem Programm. Eng wurde es in unserem kleinen Dojo in Hardthausen, und ein Feeling wie in einem japanischen Dojo kam auf. Hoch interessiert wurden die Erklärungen aufgenommen und voller Tatendrang umgesetzt.

Ein weiterer Höhepunkt war der Auftritt der Kinder und Jugendlichen am Sonntag, den 18. Juli 2010 bei den Kaiserstuhltagen in der historischen Mittelstadt von Burkheim. Es präsentierten sich dort an verschiedenen Plätzen Menschen und Organisationen aus dem Kaiserstuhl und boten den Besuchern eine bunte und attraktive Vielfalt dessen, was der Kaiserstuhl für seine Bewohner und seine Besucher zu bieten hat. Auch hier fand die musikalisch untermalte Präsentation großen Beifall der zahlreichen Zuschauer rund um die Rathaus-Bühne. Danke Der Trainer und 1. Vorsitzende bedankt sich an dieser Stelle bei allen Akteuren, Betreuern und Eltern für die tatkräftige Unterstützung bei allen Veranstaltungen. Bilder/Text: Gerhard Heckmann

Hanshi Wright wurde von Schülern aus seiner Karateschule begleitet, die ihn bei der Kontrolle der Teilnehmer bezüglich der korrekten Umsetzung der einzelnen Bewegungsabläufe halfen. Die angereisten Dan-Träger waren begeistert vom Trainingsstil und vom Inhalt der gezeigten Techniken. Somit wurde es ein intensives Training mit nachhaltiger Wirkung. In nur 3 Stunden wurde ein Programm abgearbeitet, das keinen Gi trocken ließ. Leuchtende Augen und viel Lob gab es nach dem Training von den Teilnehmern. Viele Teilnehmer erkundigten sich sofort nach dem Lehrgang, wann Hanshi Wright seinen nächsten Deutschlandaufenthalt plane. Nun - Texas ist nicht gerade um die Ecke. Aber die freundschaftlichen Bande werden immer enger und somit wird wohl im nächsten Jahr ein größerer Lehrgang möglich sein. Zuvor steht aber noch ein Freundschaftsbesuch in San Antonio von unserer Seite aus. Rückblickend war dieser Lehrgang durchaus mit einem Lehrgang von Fritz Nöpel vergleichbar. Denn auch Hanshi Wright arbeitet mit der tierischen Bildersprache unserer Kampfkunst.

Eine große Zuschauerschar folgte den Vorführungen des KD Breisach im Rahmen der dt.-franz. Kinderinsel 52

Christian Schollenberger

Baden-Württemberg

Länder

KVBW Jugend in Spanien

Auch 2010 hat Arthur Bastian 4. Dan stellvertretender Landesjugendreferent, wieder zum Jugendcamp in Blanes eingeladen. Nach langer Fahrt kam der Bus mit den KVBW Karateka am Samstag 22.5. im Hotel BlauMar in Blanes an. Nach dem Einchecken trafen sich alle in der Hotelhalle, wo Bastian genaue Anweisungen und Verhaltensregeln für die Tage in Blanes gab. Für den ersten Abend am Stand hatte Bastian zu etwas Besonderen eingeladen, denn eine Woche zuvor am 15.5. hatte sein Sohn Frank 1.Dan und Gründungsmitglied des Vaihinger Karatevereins, geheiratet und hier sollte es am Strand für alle eine kleine Nachfeier geben. Hierzu hatte die mitanwesende Familie Winterhalter aus St. Georgen für das Brautpaar eine zweistöckige Hochzeitstorte aus Süßigkeiten gemacht. Nach einer kurzen Ansprache von Arthur Bastian,

konnte jeder der Anwesenden von der Torte essen. Der Tag klang mit ein paar Erkundungsgängen aus. Am nächsten Morgen, wie auch in den folgenden Tagen jeweils um sieben Uhr traf man sich am Strand zum täglichen Training unter dem Motto der Jugend eine Chance, hierzu teilte Bastian täglich Braungurte für das Gymnastik ein auch der Wunsch von den Karateka aus der Stilrichtung Goju Ryu, auch mal eine Shotokan Kata zu lernen kam Bastian gerne nach, hierzu bekam Philipp Jüttner 1.Dan aus dem Dojo Bad Säckingen den Auftrag, was er auch super erledigte, aber die Sportler aus der Stilrichtung Shotokan gingen auch nicht leer aus auch sie bekamen die Gelegenheit eine Goju Ryu Kata zu erlernen. Aber wie jedes Jahr gab es nicht nur Karate sondern viele andere Aktivitäten zu erleben, wie die Hotelei-

genen Schwimmbäder, der Sandstrand von Blanes, mit einer kleinen Bahn durch Blanes, eine Schifffahrt nach Loret de Mar und auch der Tagesausflug zur alten Seeräuberstadt Tossa de Mar, aber auch der Botanische Garden hoch über der Stadt Blanes. Am Ende der Tage ging es wieder am Freitag morgen 29.5. nach dem Frühstück wieder mit dem Bus in Richtung Heimat, alle waren wie man hören konnte mit den Tagen sehr zufrieden und auch viele haben sich die nächsten Tage in Spanien für 2011 vorgemerkt. Arthur Bastian

4. Internationaler Konstanz Cup Spannende Kämpfe beim Konstanz Cup Am vergangenen Wochenende wurde von CHAMPION KAMPFKUNST & FITNESS DOJO KONSTANZ zum vierten Mal der Internationaler Konstanz Cup in der Schänzle-Halle in Konstanz ausgetragen. Der Regen hielt die 270 Kämpfer aus 37 verschiedenen Dojos nicht ab, ihr Bestes am Bodensee zu geben. Vertreten waren 6 verschiedene Nationen. Aus Rumänien, Italien, Frankreich, der Schweiz, Österreich und Deutschland waren Top Athleten am Start und sorgten für spannende Kämpfe. Und so zeigten am Morgen die kleinen Karate-Kämpfer ihr Geschick im Parcours und so manch einer über-

raschte mit einer starken Kata Darbietung und sauber platzierten Techniken beim Kumite am Ball. Danach waren die Jugendlichen und die Erwachsenen am Start um sich einen Platz auf dem Podest zu sichern. In den Kategorien Kata und Kumite waren sehr schöne und starke Kämpfe zu sehen. Das Niveau dieses Wettkampfes hat sich von Jahr zu Jahr gesteigert. So kamen wieder sehr erfolgreiche Kämpfer wie die Juniorenweltmeisterin Julia Gehring und die Europameisterin Franziska Kurz, sowie Philipp Jüttner Deutscher Meister Kata und Dennis Fechner Deutscher Meister Kumite zu diesem Wettkampf.

Am Schluss wurde der Grand Champion bestimmt. Hier wurde noch mal alles gegeben und bis zum Schluss war äußerste Disziplin gegeben. Für die Sieger in Kata (Frauen/Männer) und im Kumite (Frauen/Männer) gab es einen Scheck im Wert von 250?. Hier konnten sich die starken Kämpfer Julia Gehring, Franziska Kurz, Philipp Jüttner und Betim Cocaj behaupten und freuten sich über den Scheck. Am Abend waren dann alle Sieger ermittelt und Tarek Amin vom Champion Kampfkunst und Fitness Dojo, der den Wettkampf ausrichtete, war froh, dass so viele den Weg nach Konstanz gefunden haben und freut sich auf den nächsten Konstanz Cup. Bericht: Kathrin Stärk 53

Ausbildungstermine

2010 (© DKV-Sound-Karate ist beim Patentamt als Wortmarke geschützt)

Nach dem neuen DKV-Konzept!

Lehrgangsleiter: Ralf Brünig Referent DKV-Sound-Karate Helmut Spitznagel Ausbilder DKV-Sound-Karate

Basis-Lizenzierung Sound-Karate-Trainer / Verein: - 16.10.2010 in Karlsruhe/Baden-Württemberg 10.00 - 20.00 Uhr - 23.10.2010 in Erding / Bayern

Voraussetzung: Gültige Jahressichtmarke Meldeschluss: 2 Wochen vor Lehrgangsbeginn

10.00 - 20.00 Uhr

Lehrgangsgebühr: 60 € Teilnehmer/innen: - ab 3. Kyu - alle Sport-/Lehrer/innen ab 5. Kyu Liegt mindestens eine ÜL-/F-ÜL/Trainer C-Lizenz vor, wird eine Sound-Karate-Lizenz ausgestellt. Ansonsten wird eine Seminarbescheinigung ausgestellt.

½-Tages-Upgrades Lizenz “Schule + Verein”: - 17.10.2010 in Karlsruhe/Baden-Württemberg 11.00 - 17.00 Uhr - 24.10.2010 in Erding/Bayern 11.00 - 17.00 Uhr Lehrgangsgebühr: 30 € Teilnehmer/innen: - mit vorliegender Seminarbescheinigung/Verein bzw. Schule - UND ÜL (DOSB), F-ÜL, Trainer C/B/A - ODER vorliegender Lizenz “Sound-KarateTrainer/Schule oder Verein”

Teilnehmer: max. 30 Personen (Eingang der Anmeldungen) Verbindliche schriftliche Anmeldungen bitte an: E-Mail: [email protected] Fax 02043-298813 Bei Anmeldung bitte folgende Daten unbedingt angeben: - Anschrift mit Telefon/Handy - E-Mail Adresse - Graduierung - Trainer-Lizenzen Nach Anmeldung erfolgt eine Teilnahmebestätigung mit Angabe des Zahlungstermins. Seminarunterlagen werden bei Lehrgangsbeginn verteilt.

Deutscher Karate Verband e.V.

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Baden-Württemberg

Die erste Karate Lese Nacht in Steinen-Höllstein Für die Karate Kids im Shotokan Karate Dojo Maulburg begannen die Sommerferien mit einem besonderen Highlight. Erst stand nachmittags ein gemeinsames Grillen auf dem Plan, zu dem alle Kinder mit ihren Eltern eingeladen waren. Und tatsächlich sind auch trotz Ferien über 40 kleinere und größere Teilnehmer erschienen, um sich Grillwürstchen und Grillsteaks schmecken zu lassen. Kurz vor 20.00 Uhr trafen sich dann die über 50 Teilnehmer der Karate Lese Nacht im Shotokan Karate Dojo Maulburg in Steinen-Höllstein, um gemeinsam den Abend zu verbringen und anschließend auch im neuen Karate Dojo zu übernachten.

Betreuerteam einen Gang herunter schalten konnte. Dank der engagierten Betreuer ging die Nacht ohne besondere Vorkommnisse vorüber und nach dem Aufstehen gab es für alle erst einmal frische Brötchen und Kakao. Und als um 8.30 Uhr die Eltern zum Abholen bereit standen, hieß es bei allen Kids „die Karate Lese Nacht war klasse und sollte unbedingt wiederholt werden.“

Auf dem Programm stand ein gemeinsames Pizzaessen, danach gab es Interessantes zu Thema Kampfsport und Karate zu hören sowie jede Menge Lesestoff über Japan, Karate und einen ominösen Karate-Hamster. Es war bereits nach Mitternacht, als die letzten in ihre Schlafsäcke krochen und das

Als nächstes Highlight steht nun das Kinder Ferienprogramm „Samurai Kids“ an, an dem auch „Nicht Karate“ Kinder ab 8 Jahren teilnehmen können. Weitere Infos unter www.shotokankarate-dojo.com. Karl-Hans König

Karate-Team Reutlingen e.V.

Projekt Drachenstark mit dem großen Stern des Sports in Bronze ausgezeichnet rung gewesen die Topprojekte und die letztendlichen Gewinner zu ermitteln. Einhelliger Meinung war sich die Jury beim KarateTeam Reutlingen e.V., dem diesjährigen Sieger, mit ihrem Kinder- und Jugendprojekt „Drachenstark“. Das Konzept mit den Bausteinen Bewegung/Karate, Gewaltprävention und Leseförderung um Schlüsselkompetenzen zu entwickeln, hatte in allen Bereichen überzeugt. Die Inhalte, eine besondere Idee, eine klare Struktur und herausragendes Engage-

ment in der Umsetzung gaben den Ausschlag für die Auszeichnung mit dem Großen Stern des Sports. Durch die Prämierung konnte auch der gesellschaftliche Stellenwert des Karate einer breiten Öffentlichkeit präsentiert werden. Damit haben sich die Reutlinger auch für den Landeswettbewerb um den Silbernen Stern des Sports qualifiziert der im Herbst dieses Jahres ausgetragen wird. Ekki Bader

Lobende Worte fand Bernd-Dieter Reusch Vorsitzender der Bezirksvereinigung der Volks und Raiffeisenbanken für die Qualität und Ideen der Bewerbungen zum Stern des Sports Wettbewerb 2010. Auch Sportkreisvorsitzender Karl-Heinz Walter war begeistert von der Vielfalt der Initiativen und dem Engagement der Vereine in der Region. Er unterstrich auch die große Bedeutung dieser Aktivitäten als wichtige Säule des gesellschaftlichen Lebens. Beide Redner würdigten nochmals den unermüdlichen Einsatz, mit tollen Projekten, Menschen in den Vereinen zu begeistern und zu motivieren. Für die Jury sei es dann auch eine große Herausforde55

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Baden-Württemberg

SV-Lehrgang mit Jürgen Kestner am 08.05.2010 und SBSV Kooperationsprogramm mit der VHS in Furtwangen Wiederum hatten fast 100 Teilnehmer zu uns, um mit Karlos Worten zu sprechen, in den „wilden Süden“ gefunden! Viele bekannte Gesichter aus den befreundeten Dojo`s durften wir auch dieses Jahr willkommen heißen! Jürgen Kestner führte gewohnt professionell durch die Bandbreite der SV und auch der Spaß kam nicht zu kurz. Voller Motivation und Wissbegierde starteten wir alle ins Training. Auch unsere Anfänger des SV Trainings haben sich getraut teilzunehmen und waren durchweg begeistert. In der ersten Einheit wurden SV relevantes Basiswissen und Techniken wiederholt, um dann in den folgenden Einheiten darauf aufzubauen. Genügend Zeit wurde den Teilnehmern zum Üben und automatisieren gelassen. Die Fortgeschrittenen durften alles auch unter dem Aspekt der Schnelligkeit umsetzten. Alle aufkommenden Fragen wurden selbstverständlich ausführlich und auch wiederum mit eindrucksvollen Demonstrationen beantwortet. Am Nachmittag standen Übungen zur Wahrnehmung, Reaktion und Befreiungsübungen auf dem Plan. Die Verteidigung gegen mehrere Angreifer brachte manchen von uns Teilnehmern auch konditionell in Grenzbereiche und so manches Gefecht wurde auf dem Boden weitergeführt. Es wurde sehr schnell klar, dass die Chancen auf dem Boden mit heiler Haut davon zu kommen sehr gering sind. In der letzten Einheit wurden Stocktechniken vermittelt sehr zur Freude von Moni und Karlo, die im Stockkampf eine neue Passion gefunden haben. Gute Fortschritte und Automatismenbildung konnten wir beim harten Kern unserer Teilnehmer feststellen, bedingt durch die vielen SV Lehrgangsbesuche bei Jürgen und die regelmäßigen Wiederholungen in unserem eigenen SV-Training. Zum Schluss des Selbstverteidigungslehrgangs am 08.05.2010 mit Jürgen Kestner in der Rossbergsporthalle fanden noch Kyu-Prüfungen statt, die von ihm begleitet wurden. Sein Kommentar: „Das Prüfungsniveau hier ist sehr hoch. Man darf gespannt sein auf die weiteren Leistungen der jungen Sportlerinnen im Wettkampfsport, hier zeigt sich ein sehr großes Potential, das es weiterhin zu fördern gilt“. Jürgen Kestner betreut unter anderem die Nationalmannschaft des Deutschen Karateverbandes als Motivationstrainer und hatte für uns viele gute Tipps parat, die wir selbstverständlich versuchen in die weitere Trainingsplanung zu integrieren. 56

Zum Schluss des wiederum gelungenen Lehrgangs stärkten wir uns im Seehaus beim Klosterweiher mit kulinarischen Köstlichkeiten und Unisono waren wir uns einig: der Traditionslehrgang mit Jürgen Kestner wird nächstes Jahr fortgesetzt und geht im Mai 2011in die 5. Runde. Termin: 14.05.2011 Folgende Prüflinge haben am 08.05.2010 bestanden: Zum 3. Kyu dem braunen Gurt: Carolin Schmidt, Bianca Springmann und Phanumas Lormnak Zum 1. Kyu, dem brauen Gurt: Tatjana Heberle SBSV

Kooperationsprogramm mit der VHS in Furtwangen Unter dem Motto der beste Kampf ist der, den man vermeiden kann, starteten Christian und ich in das SBSV Kooperationsprogramm mit der Volkshochschule in Furtwangen. Zahlreiche junge und auch jung gebliebene Damen, Esther mit ihren 78 Lenzen war die älteste Teilnehmerin, wollten lernen wie man sich unliebsame, aufdringliche Zeitgenossen vom Halse hält und wie man in Notsituationen helfen kann, ohne selbst in Gefahr zu kommen. Die neuen Erkenntnisse der zwei SBSV Themenlehrgänge in Bruchsal konnte ich hier sehr gut gebrauchen, stand doch unter vielem andrem auch das Thema Selbstbehauptung für Senioren auf dem Programm. Somit hatte ich für Esther etliche gute Tipps parat, die ich vom SBSV-Lehrbeauftragten Werner Dietrich erhalten hatte. Über etliche unangenehme Erfahrungen, Annäherungsversuche und Grenzüberschreitungen wurden von den Teilnehmerinnen berichtet. Um einen gemeinsamen Einstieg zu finden definierte jede der Teilnehmerinnen erst einmal ihr eigenes Empfinden von Gewalt. Die Bandbreite der Definitionen reichte von unangenehmen, aus Höflichkeit ertragenen

Berührungen, bis zur brutalen körperlichen Gewalt. Unter dem Motto wehret den Anfängen lernten wir den Teilnehmerinnen Grenzüberschreitungen gleich im Keime zu ersticken und erst gar nicht aufkommen zu lassen. Die Distanzzonen zu erkennen und einen potentiellen Angreifer erst gar nicht in die persönliche und intime Zone hineinkommen zu lassen bildeten hierfür die Basis. Gar nicht einfach für die jungen Damen, die doch sehr stark geprägt waren von Freundlichkeit, Höflichkeit und in jeder Situation noch ein nettes Lachen bereit hatten. Schnell wurde klar, dass Grenzen nur mit einer eindeutigen starken Körpersprache, klarer starker Stimme und eindeutiger Gestik verteidigt werden können und da ist das Lächeln und ein freundliches Nein eindeutig fehl am Platz. Wir haben das ausführlich geübt und es ist vielen nicht leicht gefallen. Sehr überrascht war doch ein Grossteil der Teilnehmerinnen von der Tatsache, dass Gewalt gegen Frauen zu einem sehr großen Teil in sozialen Nahbereich stattfindet und der Täter keinesfalls immer der Fremde ist, sondern oftmals der Bekannte und Verwandte zu denen die Opfer oftmals in einem Abhängigkeitsverhältnis stehen. Hier Grenzen zu setzten und sich zu wehren ist um ein vielfaches schwerer, als gegenüber einem unbekannten. Da waren sich die Damen unisono einig und es war uns besonders wichtig diese Ding hervorzuheben und bewusst zu machen. In Rollenspielen, in denen Christian als Täter agierte, konnten die Teilnehmrinnen ausführlich das richtige, situationsbezogene Verhalten bei Belästigungen üben. Christian hat seinen Part mit sehr viel Einfühlungsvermögen in die jeweiligen Teilnehmerinnen und Situationen mit Bravour gemeistert. Es hat ihm auch sichtlich Spaß gemacht die jungen, hübschen Damen ein wenig aus der Reserve zu locken! Danke dafür Christian! Auch diese Maßnahme war lediglich ein erster Schritt sich in die umfangreiche Thematik der SBSV einzuarbeiten und bedarf der Fortführung, welche im Oktober stattfinden wird. Bericht: Susanne Weißer-Torma

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Baden-Württemberg

Urlaub und Karate auf Mallorca

Am 22.05.2010 trafen wir uns in Wutöschingen, um gemeinsam nach Zürich zum Flughafen zu fahren. Nach knapp 2 Std. Flugzeit landeten wir auf Mallorca und mit dem Bus ging es quer über die Insel zum ersehnten Ziel „Can-Picafort“. Am Sonntagabend nach einem faulen Sonntag am Strand und den Cafes von Can-Picafort starteten wir mit einem Einstimmungstraining, das gemeinsam von den Trainern Susanne Weißer-Torma und Walter Gomm gestaltet wurde. Am Montagmorgen ging’s dann voller Elan und Tatendrang zur Sache. Die Trainingsinhalte waren vorgegeben. Susanne ihre Aufgabe bestand darin uns eingefleischten Shotokanlern eine stilfremde Kata beizubringen, aus dem Shito-Ryu die Kata Heiku. Walter startete mit Basic Training, das uns ganz schön ins Schwitzten und auch zum überlegen brachte. Eine ganz neue Erfahrung für uns, dass Kraft auch sehr wohl locker und leicht mit der richtigen Anspannung zur richtigen Zeit übertragen werden kann. Bis Dienstag führte er die Unterstufe durch die Palette der Heian Katas und so manches erstaunte Aha-Erlebnis war in den Gesichtern zu sehen! Mit gemischten Gefühlen ging die Oberstufe an die Kata Heiku. „Was kommt da wohl auf uns zu“, war in den skeptischen Gesichtern von uns Shotokan gewohnten Sportlern zu lesen?! Sehr schnell fand man sich in die Thematik ein. Susanne erklärte an

Hand von Grundschulkombinationen aus der Kata Heiku die wesentlichen Prinzipien des Shito-Ryu (Rakka, Ryusui, Kusshin, Ten`ì, Hangeki) und Unterschiede zum Shotokan. Sehr bald waren unsere Skepsis und Argwohn verschwunden auch Dank dem guten Einfühlungsvermögen und der herzlichen und freundlichen Ader der Trainerin. Ein großes Kompliment dafür. Im Bunkai vermittelte Susanne Anwendungen, die auch sehr gut in der SV anwendbar sind und gute Resonanz bei den weiblichen jungen Sportlerinnen fanden. Susanne erkannte in machen von uns das Talent und die Neigung für das Shito-Ryu. Auch Walter durfte sich nach zwei Tagen über gute Fortschritte der Unterstufe freuen, alle waren mit vollem Eifer und Einsatz dabei.

Focus auf die SV. Schnell waren auch die Herzen der „Jungen Wilden“ gewonnen und gerne kam Susanne auch dem Wunsch einer zusätzlichen SV Einheit nach.

Ab Mitte der Woche stand Trainerwechsel an, der auch hervorragend und nahtlos klappte. Walter vermittelte in der Oberstufe die Kata Kanku-Dai. Mit KiÜbungen und seiner lockeren Art kam auch der Spaß nicht zu kurz und das Ergebnis konnte sich am Ende des Lehrgangs sehen lassen. Susanne vermittelte in der Unterstufe die Kata Heian Yondan. Schwerpunkt bildete im Bunkai das Üben von verschiedenen Ausweichbewegungen auch mit dem

aus Lörrach und Susanne Aberle aus St. Georgen haben sich ebenfalls sehr wohl gefühlt in unserer Mitte. Wir sind uns alle einig: wir kommen wieder im nächsten Jahr und dann feiert das Karate-Dojo Wutöschingen sein 5 Jähriges Jubiläum auf der Insel. Zum Abschluss gönnten wir uns einen Abend in der Jamaika-Bar und auch eine tolle Bootsfahrt stand auf dem Programm. Bilder unter www.karatedojo-wutoeschingen.de

Das Fazit nach Ende des Lehrgangs: , es war eine tolle und sehr lehrreiche Woche. Trainer und Teilnehmer haben sehr gut harmoniert und sehr konstruktiv zusammen gearbeitet. Regina Bogenschütz

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Sachsen-Anhalt

Karateka aus Wernigerode und Osterwieck zu Gast in Goslar Wieder einmal war es so weit, das obligatorische Karate-Freizeit-Sommer-Treffen der drei Partnervereine TKS-Wernigerode, TKS-Osterwieck und Budo Sportschule Goslar stand auf dem Plan. Bereits zum vierten Mal in Folge schwitzten die kleinen und großen Kampfsportler zwei Tage lang bei endlich sommerlichen Temperaturen in den Hallen des Schulzentrums „Goldene Aue“ in Goslar beim Erlernen einer neuen Kata. In jeder der drei Trainingsgruppen wurde eine Kata erlernt, die vorher noch nicht geübt wurde. So forderte Heian Sandan bei den Anfängern schon konzentriertes mittrainieren, damit beim abendlichen Wettkampf der Ablauf selbstständig gezeigt werden konnte. Die Unterstufe, also diejenigen, die schon etwas länger dabei sind durften sich an Jion probieren und die Braunund Schwarzgurte der Oberstufe unternahmen einen Ausflug in andere Stilrichtungen, denn hier stand Kururunfa aus dem Shito Ryu bzw. Goju-Ryu auf dem Programm. In den Pausen zwischen den einzelnen Einheiten tobten die Kids auf dem nahe gelegenen Beach- Volleyball Platz und die ganz fleißigen nutzten die Zeit, um in der Halle weiter zu üben oder beim Kumite zu schwitzen. Am Abend fand für jede Trainingsgruppe ein kleiner Wettkampf statt, wo gezeigt werden konnte, ob im Training gut aufgepasst wurde. Bei den Anfängern meldeten sich 25 kleine und große Karateka im Alter zwischen 6 und 52 zum Turnier, so dass eine Einteilung in die Kinder- und die so genannte Ü-Klasse angebracht war. Die Wertung wurde nach Punkten von 5 Kampfrichtern vorgenommen und die Ergebnisse waren erstaunlich. Ebenso schwer fiel die Entscheidung bei der nächsten Kategorie Jion. Der Ablauf war bei fast allen Teilnehmern sicher, aber bei der Interpretation gab es erhebliche Unterschiede und so manch Naturtalent konnte dabei entdeckt werden. Die Oberstufe hingegen tat sich schwer, nur wenige mutige Karateka trauten sich an die Vorführung der Kata aus der für sie ungewohnten Stilrichtung. Die jeweiligen drei Erstplatzierten konnten

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kleine individuelle Pokale und Urkunden in Empfang nehmen. Aber selbstverständlich ging keiner der beherzten Starter mit leeren Händen nach Hause. Die vierten bis sechsten Plätze erhielten tolle Karate-Poster und alle durften in die große Überraschungskiste greifen. Beim Grillen klang der erste Tag langsam aus. An die Nachtruhe ab 23:00 Uhr hielten sich natürlich die Wenigsten der Übernachtungsgäste, aber pünktlich um halb sieben am nächsten Morgen schallte der Weckruf durch die Halle. Die Nachtlager hieß es aufzuräumen, bevor das Frühstücksbuffet eröffnet wurde. Die fleißigen selbst noch müden Helfer hatten massenweise Brötchen für die hungrigen Kids vorbereitet. Um 9:00 Uhr begann die morgendliche Trainingseinheit. Das Durchzählen ergab 108 Karatekas in einer Reihe, die erst einmal durch Aufwärmübungen munter gemacht werden mussten, bevor Sensei Akay Özdemir ein straffes Grundschulprogramm mit allen Anwesenden durchzog. Nach einer Stunde war allerdings der Punkt erreicht, wo die Temperatur in der Halle jegliches Weitertrainieren fast unmöglich machte und so ließ Akay seine Karateka sich herum setzen. Er wies auf das diesjährige T-Shirt hin, wo es heißt „35 Jahre Kampfsporterfahrung Akay Özdemir“. Er erzählte von seinen Anfängen vor 35 Jahren, von seinen Erfahrungen, die er selbst als aktiver Sportler und als ehemaliger Trainer

der Türkischen Nationalmannschaft sammeln konnte und von seiner Liebe zu eben diesem unserem Kampfsport Karate. Er ließ einen Vater aus der Zuschauerreihe in die Mitte kommen und fragte, ob dieser einen Oi Zuki zeigen könne. Natürlich konnte er es nicht, aber einen Ball in den Basketballkorb werfen konnte er. Akay wies dadurch alle Karateka darauf hin, wie einzigartig und besonders ihre Sportart ist und das sie stolz auf ihr Können sein sollen. Nach einer kleinen Erholungspause begannen zu guter Letzt die Prüfungen. Vom weißen bis zum blauen Gürtel stellten sich insgesamt 85 Kinder und Erwachsene mehr oder weniger aufgeregt der Überprüfung ihres Könnens. Erst nach mehr als drei Stunden konnten alle Urkunden und neuen Gürtel zusammen mit Kritik oder Lob an die Prüflinge übergeben werden. Am Grill ging auch dieser Tag zu ende und alle traten satt und zufrieden den Heimweg an. Die fleißigen Helfer aus Wernigerode, Osterwieck und Goslar sorgten dafür, dass die Halle pünktlich und sauber wieder an den Hausmeister übergeben werden konnte. Alles in allem war es wieder ein gelungenes Karate-Treffen, das jedem lange in Erinnerung bleiben wird. Janet Stika

Sachsen-Anhalt

Erfolge für den KVSA bei der „Studentenmeisterschaft“

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Mehr als nur ein „Hattrick“ Schwarzer zur EM? Denise Schwarzer vom Jitoku-Do Halle schaffte bei den diesjährigen Deutschen-KarateMeisterschaften des DKV mehr als einen „Hattrrick“. Nicht nur, dass sie dieses Jahr zum dritten mal in Folge im Kata-Finale der Deutschen Meisterschaften stand und den 2. Platz belegte, sondern auch ihre Spitzenleistung und der Deutsche-Vize-Meistertitel bei den Kumite-Entscheidungen sprechen für sich und den Bundestrainer an.

Bei den diesjährigen Hochschulmeisterschaften war der Karateverband SachsenAnhalt mit einem recht großen Aufgebot vertreten. An den Deutschen Hochschulmeisterschaften dürfen nur eingetragene Studenten und Mitarbeiter der Universitäten und Fachhochschulen teilnehmen. Wer allerdings dieses Turnier in der letzten Zeit verfolgt hat, konnte gerade seit einigen Jahren einen Qualitätssprung feststellen. Es fehlten daher auch in diesem Jahr nicht die Spitzensportler der Nationalmannschaft, Vizeeuropameister, German-OpenGewinner oder Vizeweltmeister. So gut wie alle der angereisten 160 Karatekas aus 51 Hochschulen/ Unis, hatten sich für mehrere Disziplinen gemeldet. Kata Begonnen wurde mit den KATA-Kategorien: Aus den reihen des KVSA starteten hier unter anderem Sandra Ripsch, Christiane Georg und Viktoria Rupprecht. Die beiden Erstgenannten sind schon seit Jahren im Landeskader erfolgreich. Sandra und auch Christiane setzten sich in ihren Vorrunden souverän durch. Beide trafen im Einzug zum Finale auf zwei Bundeskaderathleten bzw. sehr erfahrende Sportlerin. Sandra verlor gegen Christine Heinrich und Christiane gegen Franziska Krieg. In der Trostrunde dominierten sie Beide und so gab es die ersten Medaillen für Sachsen-Anhalt. Kumite Im KUMITE hatten wir mehrere Starter, die sich zum Teil für drei Disziplinen eingeschrieben hatten. Alle Kämpfe zu beurteilen, würde den Rahmen sprengen. Allerdings sah man hochklassige, taktisch, wie technisch anspruchsvolle Kämpfe, die öfter an Dramatik nicht zu übertreffen waren.

Danke Ich möchte mich für die Einsatzbereitschaft, dem Teamgeist und die vielseitige Unterstützung bei allen Sportlern bedanken. Weiterer Dank sei dem SPOZ der Uni Magdeburg für dessen finanzielle Unterstützung gezollt – allein mehrere Hundert Euro alleine an Startgebühren konnten so aufgebracht werden, wie auch ein Kleinbus für die Anreise zur Verfügung gestellt wurde. Die Ergebnisse der Meisterschaften aus der Sicht des KVSA: Raik Hiller / 7. Platz Allkat., Alexander Wilke / 3. Platz Gewicht, 5. Platz Allkat., Sven Kleinerüschkamp / 5. Platz Gewicht, Stefan Grasz / 5. Platz Gewicht, Janina Hagemann / 1. Platz Mannschaft, Alice Giffey / 2. Platz, Gewicht, 1. Platz Mannschaft, Viktoria Rupprecht / 5. Platz Kata, Christiane Georg / 3. Platz Kata, Sandra Ripsch / 3. Platz Kata Bericht/Bild: Olav Büttner

Die Athletin aus dem hallischen Dojo ihres Trainers Sebastian Edelmann (Trainer) soll wohl nächstes Jahr zu 90 % den DKV bei den Europameisterschaften vertreten! Eine Herausforderung für Athlet sowie Trainer und eine Ehre für den Karateverband Sachsen-Anhalt. Jetzt heißt es sich langfristig und gründlich auf dieses Event vorzubereiten. Dafür an dieser Stelle schon im Voraus – VIEL ERFOLG! Ralph Leitloff

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Zwei Vizemeistertitel und eine Menge Medaillen Ein Bericht von der Deutschen Meisterschaft des DKV Jugend/Junioren in Oberhausen. Entgegen alle Planungen des DKV fanden die Meisterschaften kurzfristig vom 12.-13.06.20101 in Oberhausen statt. Der KVSA war in diesem Jahr mit einem bunten Kaleidoskop von Kämpfern aus verschiedensten Vereinen im Bereich Kata und Kumite vertreten.

Punkt abringen, verlor aber dennoch 1:4 mit ihrer guten „Matsumura no Passai“ gegen den starken Kata-Vortrag der Athletin von Bundestrainer Efthimios Karamitsos. Ungeachtet der Niederlage hieß dieses aber das Erringen des Deutschen Vizemeistertitels in dieser Kategorie – übrigens schon das dritte Jahr in Folge!!!

Samstag Am ersten Tag, bei den Juniorenwettkämpfen, zeigte sich an diesem Tag Marie Wille im Kumite besonders stark in Form. Sie steigerte sich von Runde zu Runde. So konnte sie einen Kampf, bei dem sie 4: 0 zurück lag, in ein 4: 10 wandeln. Zum Ende reichte es für einen guten 5. Platz. Svea Abel und unsere Damenmannschaft schieden leider vorzeitig aus. Florian Podack (Yamakawa Ballenstedt) der im Bereich Kata antrat zeigte in der ersten Runde die Kata Anan aus dem Shito Ryu und konnte die Kampfrichter mit seiner Leistung überzeugen. Auch in der zweiten Runde setzte er sich mit der Kata Unshu gegen seinen Kontrahenten durch. Im Poolfinale werteten die Kampfrichter unverständlich gegen ihn. Leider schaffte es sein Gegner in der darauf folgenden Runde nicht weiter zukommen. So blieb Florian der Einzug in die Trostrunde verwert. Den Abend verbrachten alle Athleten, Trainer und mitgereiste Eltern zusammen in einer Pizzeria. Dies schaffte ein gutes „WIR – Gefühl“ und sollte uns auf den nächsten Tag einstimmen. Sonntag Am Sonntag folgten die Jugendwettkämpfe. Nicht nur, dass wir hier über eine größere Anzahl von Athleten verfügten, nein, es waren auch fast alle gleichzeitig dran. Die wenigen mitgereisten Trainer/ Coaches kamen ganz schön ins schwitzen, um alle Athleten zu betreuen. Im Katawettkampf zeigte Denise Schwarzer (Jitoku Halle) eine sehr stringente Leistung: In der ersten Runde demonstrierte sie eine sehr saubere „Nipaipo“ und wurde damit klar mit 5:0 belohnt. In den nachfolgenden Kämpfen gab sie leider jeweils einen Punkt ab, gewann allerdings immer überzeugend, einmal 4:1 mit „Chatan Yara no Kushanku“ und das zweite Mal mit „Unshu“. Darauf fand sie allerdings zu ihrer gewohnten (ZuNull-) Form zurück und katapultierte sich mit ihrer „Suparimpei“ und einem deutlichen 5:0 ins Finale. Dort traf sie dann wiederum, wie schon zum German-Kata-Cup, auf ihre Dauerrivalin Yuri Fujiwara: Diesmal konnte Denise ihrer Gegnerin zwar einen 60

Im Kumite-Vergleich starteten die Athleten des KVSA – Sophie Böttcher, Melina Droste, Sarah Grabert und Denise Schwarzer - fast gleichzeitig. Melina Droste gewann ihren ersten Kampf, schied dann aber leider aus. Sophie Böttcher (KIH) steigerte sich von Kampf zu Kampf. Obwohl sie den Einzug ins Finale verpasste, setzte sie sich in der Trostrunde durch und schaffte so einen 3. Platz. D enise Schwarzer und Sarah Grabert gewannen ihr ersten Kämpfe eindeutig und trafen dann in der 3. Runde – dem Kampf um den Einzug ins Finale – sinnigerweise auch noch aufeinander: Beide lieferten sich einen wahren „Kampf-Krimi: Nach der offiziellen Kampfzeit stand es 1:1 unentschieden. Aber auch nach der Verlängerung (Sai Shiai) konnte sich keine der beiden Kämpferinnen absetzen, wiederum stand es 1:1. Der folgende Kampfrichterentscheid ging zugunsten von Denise aus – dies bedeutet für sie den Einzug ins Finale im Kampf um Platz 1. Dort lieferten sich beide Kontrahentinnen ein technisch und taktisch sauberes „Kopf-an-KopfRennen“. Am Ende siegte – obgleich Denise zwischenzeitlich führte – ihre Gegnerin, jedoch zugegebenermaßen auch nur sehr knapp. Das bedeutete jedoch dennoch einen weiteren, beachtlichen – zweiten– Vizemeistertitel für Denise Schwarzer. Sarah kam trotz ihrer Niederlage noch in die Trostrunde, ließ dort jedoch nichts mehr „anbrennen“ und holte sich die Bronzemedaille.

Als Letzter musste Benjamin Kerber (Zanshin Magdeburg) auf die Tatami. Er kämpfte eine Gewichtsklasse höher, als sonst. Schon im letzten Jahr hatte er eindrucksvoll einen dritten Platz bei der DM erzielt. Seine Vorrundenkämpfe führte er zwar taktisch, jedoch wurde auch ersichtlich, dass er im Vergleich zum letzten Jahr hatte auch sein Technikspektrum vervielfältigt hatte. Das brachte ihn siegreich bis zum Kampf um den Einzug ins Finale voran. Dort scheiterte er leider an seinen Gegner. Dieser profitierte von den Kontaktbestrafungen, die die Kampfrichter oft ahndeten; „Mubobi“Situationen wurden leider nicht erkannt. Obwohl Benjamin darüber sehr enttäuscht war, konnte er sich für die Trostrunde motivieren. Er verlor keinen Kampf mehr und holte noch einen Bronzemedaille. Auf der Seite der Kampfrichter war Sachsen- Anhalt vertreten. Sven Kleinerüschkamp wurde offiziell zum Bundes-A- Kampfrichter ernannt und leitete seine ersten Kämpfe auf einer DM. Dankeschön Einen besonderen Dank, den Eltern, die uns unterstützten, uns anfeuerten und zum Teil auch länger blieben, obwohl ihre Schützlinge schon fertig waren. Einen Dank auch an die Landestrainer Kata und Kumite, Leistungssportreferenten sowie die Heimtrainer der Athleten (u. a. vom KIH; Jitoku; Yamakawa Ballenstedt; Zanshin Magdeburg) für die Unterstützung an diesem langen Wochenende und bei der langen Vorbereitung auf dieses Turnier. Beiträge: Olav Büttner; Sebsatian Edelmann; Alexander Löwe Redaktion: Pressereferent Bilder: DKV

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Austrian Junior Open 2010 in Österreich Am 18. und 19. Juni machten sich drei Kadersportler aus den Reihen des KVSA mit ihren Eltern in ein Land auf, wo so manch einer in der Regel in den Urlaub hinfährt – Ziel war das österreichische Salzburg, dort der Austrian Junior Cup, ein sehr gut durchorganisiertes hochkarätiges Turnier mit 1200 Teilnehmern davon 966 Einzelstarts aus 22 Nationen (um nur einige zu nennen - Schweden, Ukraine, Italien, Slowenien, Ungarn, USA, Schweiz, England). Am ersten Tag waren Denise Schwarzer und Benjamin Kerber am Start. An ihre Erfolge bei den Deutschen Meisterschaften Jugend/Junioren 2010 konnten sie wahrhaftig anknüpfen und mit voller Stolz verteidigen. Denise trat im Bereich Kata an. Mit einem sehr stark besetzten Pool, so mit 28 Startern begann sie und setzte sich Runde für Runde mit exakt, präzisen einfach überwältigenden Katas bis ins Finale durch. Dort stand sie Aimee Sell aus England gegenüber. Mit der Kata „Chatan Yara Kushan-

ku“ unterlag sie leider nur knapp ihrer Gegnerin und holte sich somit die Silbermedaille. Benni ging im Kumite (-70kg U16) an den Start. Trotz Gesichtsmaske und Oberkörperschutz kämpfte er sich schweißgebadet mit grandiosen Techniken durch. Die ersten zwei Kämpfe konnte er für sich verbuchen, den Dritten musste er an ein Vize- Europameister aus den USA abtreten. Da es sein Gegner bis ins Finale geschafft hat, konnte sich Benni noch mal in der Trostrunde beweisen. Er gewann souverän und sicherte sich somit die Bronzemedaille. Am Sonntag war dann die Reihe an Jonas Kerber, er ging in der Kategorie Kata an den Start. Auch vor ihm lag ein sehr großes Starterfeld mit 22 Teilnehmern. Bei den Vorrunden traten die Athleten zu zweit gleichzeitig an. In diesem ungewohnten Auftreten gelang es Jonas, sich nicht beirren zu lassen

und so meisterte er immerhin seine Katas bis zum 5. Platz. Angesichts des Umstandes der weiten Anreise und des Erreichens von gleich zwei Platzierungen einen herzlichen Glückwunsch! Noch ein herzliches Dankeschön an unsere Coaches - Denise und Mario Schwarzer. Bericht/Bild: Andreas Kerber

Drei Platzierungen für den KVSA in Maintal Mehr als einen guten Eindruck hinterließen Denise Schwarzer, Marie-Josefine Richter sowie das KVSA-Kata-Team um Theresa Bock, Celina-Justine Fengewisch und Marie-Josefine Richter (Yamakawa Ballenstedt) beim GermanKata-Cup am Wochenende vom 13. - 16.05.2010 zum Kata-Spezial in Maintal (Frankfurt/Main)!

weile “Dauerrivalin” Yuri Fujiwara, einen Schützling aus dem Dojo um Bundestrainer Efthimios Karamitsos.

Den Anfang machte Marie-Josefine Richter (Yamakawa Ballenstedt): Nach ihrem Vorjahressieg war die Konkurrenz besonders aufmerksam und gefordert, denn auch in diesem Jahr bewies sie Nervenstärke und Durchsetzungsvermögen. Klar ließ sie ihre Gegnerinnen in den Vorrunden hinter sich und sicherte sich als Erste einen Finalstart im Kampf um Platz 1! Leider unterlag sie in der Endrunde ihrer Gegnerin knapp, sicherte aber so die Silbermedaille für den KVSA.

rum eine Athletin aus dem KVRP gegenüber: Diesmal bestach Denise durch eine kraftvolle und dynamische „Unsu“ – auch die Kampfrichter kürten diese Leistung mit einem klaren 3:0 gegen die „Jion“ von Alina Gallardo-Leon.

Auch Denise Schwarzer (Jitoku-Do Halle) setzte sich dieses Jahr in den Vorrunden souverän durch: In der ersten Runde setzte sie sich mit einer starken „Nipaipo“ gegen ihre Konkurrentin Lisa-Marie Rincker vom rheinlandpfälzischen Karateverband mit 3:0 durch. In der nächsten Runde stand ihr wiede-

Beim Einzug ins Finale stand ihr die amtierende Deutsche Meisterin Sophia Graf gegenüber. Denise setzte sich mit ihrer kampfbetonten und sauberen „Chatan-Yara-no-Kushanku“ gegen die gute „Nijushiho“ von Sophia mit 2:1 durch, dies bedeutete den Finaleinzug!!! Dort traf Denise dann auf ihre mittler-

In der letzten Runde des Tagen gegen 20.30 Uhr hieß es dann vor einer vollen Halle und den strengen Augen der anwesenden Kampfrichter, Trainer und Bundestrainer „Chatan-Yara-no-Kushanku“ (Yuri) gegen „Suparinpai“ (Denise): Denise unterlag zwar, holte aber so den zweiten 2. Platz für den KVSA nach Hause!!! Dem „Damen Kata-Team“ war der Finaleinzug dieses Jahr verwehrt: Nach einer unglücklichen Wertung in den Vorrunden war das Finale nicht mehr erreichbar, sie hielten allerdings ihre Leistungsfähigkeit hoch und setzten sich im kleinen Finale um Platz 3 durch. Somit gab es in diesem Jahr 3 Podiumsplätze für den KVSA. Jetzt heißt es sich in den kommenden vier Wochen weiterhin sehr gut vorzubereiten um bei den diesjährigen Deutschen Meisterschaften eine ebenso gute Leistung abzurufen! Viel Erfolg schon mal im Voraus! Weitere Bilder von der Veranstaltung finden sich in der Bildergalerie. Bericht/Bilder: Sebastian Edelmann 61

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20 Jahre Shotokan Karate Dojo Crimmitschau/Werdau e.V. trainieren, feiern, wohl fühlen Der Crimmitschauer Karateverein feierte vom 18. bis 20 Juni 2010 sein 20-jähriges Vereinsjubiläum und überzeugte hierbei durch vielseitiges Training, Organisation und Zusammenhalt. Vom 18. – 20. Juni 2010 lud der Verein Shotokan Karate Dojo Crimmitschau/Werdau e.V. zum Lehrgang anlässlich seines 20-jährigen Bestehens ins sächsische Werdau. Von Anfang an hatten sich die Vereinsmitglieder eine erstklassige Organisation auf die Fahne geschrieben und daher konnte ein Lehrgangswochenende mit vier Top-Trainern auf die Beine gestellt werden. Sensei Tadashi Ishikawa (8. Dan), Marié Niino (4.Dan), Fritz Oblinger (6.Dan) und Lothar J. Ratschke (6.Dan) konnten als Trainer gewonnen werden. Besonders stolz war der Verein Ishikawa Sensei für das Jubiläumswochenende begeistern zu können. Er zeichnet sich durch seine Sachkenntnis sowie durch seine überaus sympathi-

nellen Karate sowie Vermittlung neuer Anwendungen gewannen die vier Trainer die Herzen der Teilnehmer. Jede Graduierung hatte die Möglichkeit von jedem der vier namhaften Trainer unterrichtet zu werden. Stolz war der Verein, dass er so viele junge Karateka für das Lehrgangswochenende begeistern konnte. Die Nachwuchsförderung wird im Verein ganz groß geschrieben und wird daher bei solchen Veranstaltungen gern verstärkt berücksichtigt. Die Kinder schwärmten vom inhaltlich fachkundigen Kihon Basistraining Marié Niinos. Ishikawa Sensei begeisterte durch seine ruhige besonnene Art das feinsinnige und tiefgründige Karate Japans und vor allem die Basics zu unterrichten und Lothar J. Ratschke durch sein methodisches Training das Traditionelle mit den Wurzeln Okinawas zu verknüpfen. Fritz Oblinger ging ganz speziell in seinen Einheiten auf die Meridiane und Akupunkturpunkte

halt und die Harmonie, die untereinander und mit den benachbarten Vereinen herrscht. Nichts desto trotz ließ es sich der Verein am Samstagabend nicht nehmen, den Teilnehmern nach insgesamt zwölf anstrengenden Trainingseinheiten eine Lehrgangsfete mit Zeltlager, Lagerfeuer, Knüppelteig und Mutzbratengrill an der Koberbachtalsperre zu bieten. Hier konnten die Eindrücke vom Tag verarbeitet werden, sich untereinander ausgetauscht werden und man konnte einfach mal in Erinnerungen schwelgen, da auch Altmitglieder des Vereins geladen waren. Höhepunkt des Tages stellte ein eindrucksvolles Feuerwerk dar, was – vor allen von den Kindern – mit großen Augen bestaunt worden ist. Eigens für dieses Jubiläum ist ein aktuelles Vereinshandbuch erschienen, welches zusätzlich zu einer CD mit Fotos des Lehrgangswochenendes über die Homepage des Vereins ab August 2010 erworben werden kann. Am Sonntagvormittag konnten die Teilnehmer abschließend nochmals vier Einheiten trainieren. Überraschend war an diesem Tag die hohe Teilnehmerzahl der Karateka, was ja bekanntlich auf den Wochenendlehrgängen schon sehr häufig nicht mehr üblich ist.

sche Art, diese an andere zu vermitteln, aus. Viele Teilnehmer freuten sich, einen so hochrangigen Trainer aus Japan kennen lernen und Freundschaften knüpfen zu können. Knapp 150 Karateka aus ganz Deutschland (Schwarzwald, Hessen, Hannover, München, Aachen) sowie der Slowakei folgten der Einladung und genossen bereits am Freitagabend ein abwechslungsreiches Training der Spitzenklasse. Durch Vertiefung bekannter Elemente des traditio-

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ein. In allen Einheiten wurden Elemente wie Schnelligkeit, Kraft und Ausdauer aber auch Konzentration und Reaktionsschnelligkeit geschult. Der Verein erhielt durchgängig positive Bewertungen der Teilnehmer und sah damit die Anstrengung der monatelangen Organisation bereits als belohnt an. Selbst für das leibliche Wohl sorgten die Vereinsmitglieder und deren Eltern selbst. Auch hierbei blickte man nur in zufriedene Gesichter. Gelobt wurden die familiäre Atmosphäre, der Zusammen-

Der Vereinsvorsitzende Dirk Eisenschmidt schwärmte mit Stolz über den Zusammenhalt und die gute Organisation aller Mitglieder und Helfer, die die Ausrichtung eines Lehrgangs dieser Größenordnung erst möglich machten. Er betonte, dass er auch zum 25-jährigen Jubiläum des Vereins ein ähnliches Spektakel planen wird, um noch mehr Verbundenheit aller Vereinsmitglieder und interessierten Karateka aus ganz Deutschland und benachbarter Länder zu erreichen. www.karate-crimmitschau.de Anja Haupt

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Kreissportspiele in Rochlitz Im Jahr 2004 gab es die ersten Kreissportspiele in Rochlitz in der Sportart Karate. Mittlerweile hat sich das Turnier fest in den Wettkampfkalender vieler Vereine in Sachsen etabliert. So war es auch nicht verwunderlich, dass auch diesmal wieder sehr viele Sportler das Turnier besuchten. Am 19. Juni fanden insgesamt 121 Nachwuchssportler aus 13 Vereinen den Weg in die Regenbogenturnhalle. Pünktlich 10 Uhr begann das Turnier. Die Oberbürgermeisterin Frau Arndt und der Präsident des Kreissportbundes Mittelsachsens Herr Bork begrüßten die Sportler und wünschten allen viel Erfolg.

„Mit den Kreis-, Kinder- und Jugendspielen verfolgen wir die Absicht, den Nachwuchs für den Wettkampf zu begeistern. Dabei steht nicht das Gewinnen im Vordergrund, sondern das Dabei sein. Die Gewinner erhalten Medaillen, aber die Übrigen gehen nicht leer aus. Sie erhalten eine Teilnehmerurkunde und diese macht stolz und ist zugleich Ansporn für den nächsten Wettkampf. Ziel ist ganz klar vorne dabei zu sein, aber viel wichtiger ist der Spaß am Training und das Verbessern im Karate, schließlich ist der Weg das wahre Ziel im Karate.”, erklärt der Vereinsvorsitzende Ralf Ziezio.

Julius Lehmann

Alle Ergebnisse können auf der Vereinshomepage eingesehen werden. www.Karate-and-Fun.de Teilnehmende Vereine: Karatezentrum Kenbukan Borna Sotchoku-Kan Chemnitz III Budo KC IV/X e.V. Ujita KC VI Tenno Karate Chemnitz Tabata KC VII e.V. Okinawa Dresden Karate-Do Gersdorf Goju-Kai Kemtau Karate-Dojo Naila Karate-Do Rochlitz Bushido Stollberg KV Striegistal Fotos und weitere Informationen unter www.karate-and-fun.de www.karate-sachsen.de

Siegerehrung

Text/Fotos: Ralf Ziezio

Lehrgang und Dan Prüfung im Bushido Stollberg In Stollberg (19./20. Juni) konnten alle lernbegeisterten Karatekas den Ausführungen von Hanshi Fritz Nöpel (9. Dan) lauschen und die hohe Kunst der Selbstverteidigung hautnah erleben und Teile erlernen. Nicht nur für die Erwachsenen gab er wertvolle Hinweise, auch für die jüngsten hatte Fritz die richtigen Techniken parat. Die Turnhalle im Dürergebiet kam wieder einmal an ihre Grenzen, dank der vielen Sportler die dem Ruf nach Stollberg gefolgt waren. Zu Beginn des Lehrgangs dankten die Sportler des Bushido Stollberg e.V. dem Bürgermeister der Stadt Stollberg, Marcel Schmidt, für seine Unterstützung

1. Dan und jeweils ein Karateka zum 2. bzw. zum 3. Dan. Alle bewiesen ihr Können und zeigten, dass sie sich gewissenhaft vorbereitet hatten. Wir gratulieren allen Sportlern recht herzlich zur bestandenen Prüfung. 1. Dan Elke Hoffmann, Andreas Voigt, Annett Kieß, Steffen Kieß, Sylke Frünke, Maik Freigang 2. Dan Kareen Kühling 3. Dan Jörg Thormeyer und verliehen ihm die Ehrenmitgliedschaft im Verein. Am Sonntag fand zum Abschluss des Lehrgangs eine Danprüfung statt. Unter den strengen Blicken der Prüfungskommission mit Fritz Nöpel, Ludger Niemann (5. Dan) und Thomas Richter (5. Dan) stellten sich sechs Karatekas der Prüfung zum

Fotos und weitere Informationen unter: www.karate-and-fun.de www.karate-sachsen.de Text: Elke Hoffmann Fotos: Bushido Stollberg 63

European Shotokan Karate Association

ARAT

organized by

ESKA

DKV

SHOTOKAN

European Shotokan-Cup

ESKA 2010 26.11. - 28.11.2010 Koblenz, Germany

Lehrgänge Karate Lehrgang mit BT Efthimios Karamitsos am 13.11.2010 in Berlin Berlin Berliner Karate Verband e.V. Geschäftsstelle · Priesterweg 4 (LSB-Sportsch.) · 10829 Berlin Tel. 030 /7 8140 27 · Fax 030 /78814 02 · E-Mail [email protected] Geschäftszeiten: Mo. 10.00 – 14.00 Uhr, Do. 15.00 Uhr

Kinderlehrgang Kampfkunst & Kalligraphie mit Sensei Rivo am 09.10.2010 und Kampfkunstlehrgang für Karateka ab 16 Jahre am 10.10.2010 in Berlin Ausrichter Karate Club Nord e.V. Berlin Ort Sporthalle der Trelleborgschule am Eschengraben 40 in Berlin-Pankow Trainingszeiten Samstag, 09.10.2010 10:00 – 10:50 Uhr Karate-Einheit 11:00 – 11:50 Uhr Kalligraphie-Einheit Mittagspause mit Buffet 13:00 – 13:50 Uhr Karate-Einheit 14:00 – 14:50 Uhr Kalligraphie-Einheit Ausklang und Gruppenfoto Sonntag, 10.10.2010 10:00 – 17:00 Uhr Kampfkunstlehrgang für Karateka ab 16 Jahre Lehrgangsgebühr D 15,– Verpflegung Buffet gegen kleine Spende erhältlich Anmeldungen bis zum 30.09.2010 unter [email protected] oder Fax 030/42 0187 82 Übernachtung keine Übernachtungsmöglichkeit in der Halle Infos Uwe Meißner, Tel. 030/420175 82 oder 0176 / 2016 99 97

4. Berliner Kata-Meeting mit Guido Wallmann, Bernd Brezinski, Heiko Kuppi, Michael Voss, André Wieland und Bettina Brezinski am 30.10.2010 in Berlin Veranstalter Berliner Karate Verband e.V. Ausrichter Shirokuma Berlin e.V. Ort OSZ für Raum und Farbe, Immenweg 10, 12169 Berlin-Steglitz Trainingszeiten Beginn 09:30 Uhr Lehrgangsgebühr Erwachsene D 17,–, Kinder D 12,– Infos Bernd Brezinski, Tel. 030/4 06 2152, E-Mail [email protected], Internet www.shirokuma.de Die Teilnahme wird als Fortbildung für lizenzierte Kampfrichter anerkannt!

www.karate.de

Ausrichter Dokan in Berlin e. V. Ort Sporthalle der Primo-Levi-Schule, Woelk promenade 11, 13086 Berlin Trainingszeiten 9.–6. Kyu: 10:00 – 11:30 Uhr und 14:00 – 15:30 Uhr 5. Kyu–Dan: 11:30 – 13:00 Uhr und 15:30 – 17:00 Uhr Prüfungen Dan-Prüfungen bis 4. Dan Samstag, 13.11.2010 ab 18.00 Uhr bei Dokan, Pistoriusstr. 4, 13086 Berlin. Kyu-Prüfung bis 1. Kyu Samstag, 13.11.2010 in der Sporthalle Lehrgangsgebühr D 17,– Verpflegung In der Halle Infos Tel. 030/92091119 oder im Internet unter www.dokan.de

Sachsen Sächsischer Karatebund e.V. Geschäftsstelle · Ingolf Bartsch · Mühlgraben 4 · 09669 Frankenberg Tel. 0372 06 / 7 5189 · Fax 037206 /7 5189 E-Mail [email protected]

20 Jahre Shotokan-Karate-Do in Riesa mit Jubiläumsgala und SOK Dan-Prüfung Fritz Oblinger, Jörg und Britta Riester am 23.10.2010 in Riesa Ausrichter Shotokan-Karate-Dojo „Kihaku“ Riesa e.V. Ort 01587 Riesa, R.-Schumann-Str., Sporthalle am Städtischen Gymnasium Trainingszeiten Hallenbereich 1 Kinder bis 13 Jahre 10:00 – 11:30 Uhr Britta (spezielles Kindertraining) 14:00 – 15:30 Uhr Fritz Hallenbereich 2 Jugend/ Erwachsene ab 14 Jahre 10:00 – 11:30 Uhr Fritz 9. bis 4. Kyu 11:30 – 13:00 Uhr Fritz ab 3. Kyu 14:00 – 15:30 Uhr Jörg SV Prüfung 15:40 Uhr bis 1. Kyu DKV möglich SOK Danprüfung Freitag, 22.10.2010, 19:00 Uhr im Dojo, 01587 Riesa, Magdeburger Str. 2, Prüfer Oblinger und Riester Lehrgangsgebühr Kinder und Jugend D 10,–, (Vorlage DKV Ausweis mit Jahresmarke!), Erwachsene ab 18 Jahre D 15,– Verpflegung Büfett in der Halle ab 11:30 Uhr Jubiläumsgala Abendveranstaltung mit Bühnenprogramm, Büfett und Disco in der Stadthalle „stern“ in Riesa, Einlass ab 18:30 Uhr, Karten begrenzt Teilnahme nur bei verbindlicher Vorbestellung bis 12.10.2010 möglich! Eintritt nur Abendveranstaltung: D 20,–, Lehrgang und Abend: D 30,– Erwachsene, D 25,– Kinder und Jugend bis 18 Jahre Anmeldung und Info bis 30.09.2010 über E-Mail [email protected], ab 01.10.2010 bis 12.10.2010 nur noch über Funk 0175 / 8 618719 und SMS

Hamburger Karate-Verband e.V.

Hamburg Hamburger Karate Verband e.V. Geschäftsstelle · Postfach 60 09 62 · 22209 Hamburg Tel. 040 /291741 · Fax 040 /20 9813 45 E-Mail [email protected] Geschäftszeiten: Mi. 16.30 – 19.30 Uhr

22. Kata Shotokan Herbstlehrgang beim SC CONDOR mit Shotokan Kyu- und Danprüfung mit Joachim Töpfer und Andreas Brannasch vom 27.-28.11.2010 in Hamburg Veranstalter Hamburger Karate-Verband e.V. Ausrichter SC Condor von 1956 e.V. Ort Bezirkssporthalle Hermelinweg in Hamburg-Farmsen Trainingszeiten Samstag, 27.11.2010 10:30 - 11:45 Uhr Taikyoku 1-3/Heian Shodan und zeitgleich Tekki Shodan/Nidan 12:00 - 13:15 Uhr Heian Yondan und zeitgleich Meikyo Mittagspause 14:30 – 15:45 Uhr Heian Nidan und zeitgleich Enpi 16:00 – 17:15 Uhr Heian Godan und zeitgleich Chinte Sonntag, 28.11.2010 10:30 – 11:45 Uhr Heian Sandan und zeitgleich Kanku Dai 12:00 – 13:15 Uhr Bassai Dai und zeitgleich JiÍn Prüfungen Sonntag, 28.11.2010 ab 14:00 Uhr bis einschließlich 1. Kyu Shotokan. Prüfung nur mit gültigem DKV-Ausweis! Die Anmeldung muss bis Samstag, 27.11.2010 18:00 Uhr erfolgt sein, sonst keine Prüfung! Shotokan Danprüfungen durch Joachim Töpfer und Wolfgang Kutsche am Samstag, 27.11.2010 ab 18:00 Uhr. Keine Zuschauer! Lehrgangsgebühr D 15,–, Jugendliche bis einschließlich 14 Jahre zahlen D 10,–. Prüfungsgebühr D 12,– (nur Kyu-Prüfung) für Lehrgangsteilnehmer. Beide Gebühren sind vor Ort in der Halle zu zahlen. Passeintrag Dieser Lehrgang wird nach Teilnahme in den Karateausweis eingetragen Infos Peter Quittnat, Tel. 040 /6 4320 97, Klaus-Peter Huber, Tel. 0172 /4 20 8100 oder Walter Steinhauer, Tel. 040/6 4152 77, E-Mail [email protected], Internet www.sport-club-condor.de >Sportangebot>Karate Verpflegung Im Vorraum der Halle werden Getränke und Snacks zum Selbstkostenpreis angeboten. Beachte! Überschüsse aus dieser Veranstaltung gehen an die Herz Kinder Hilfe Hamburg e.V.

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Die notwendigen Prüfungsunterlagen, Prüfungsmarken und Prüfungsurkunden werden vom jeweiligen Landesverband gestellt, in dem die Kyu-Prüfung abgehalten wird.

Veranstalter und Ausrichter lehnen eine Haftung jeder Art ab!

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Lehrgänge

Niedersachsen Karate Verband Niedersachsen e.V. Bernd Schäfer · Lindenkamp 9 · 31199 Barienrode Tel. 0 5121/26 2743 · Fax 05121/98 27 28 · E-Mail [email protected]

Karate-Lehrgang mit Danprüfungen mit BT Antonio Leuci und Antonio Dionisio am 27.11.2010 in Emden Ausrichter Sportivo Emden, Info Tel. 04921/332 Ort Grundschule Grünerweg, Theodor-Fontane-Str., 26721 Emden (ist ausgeschildert) Trainingszeiten 10.00 – 11.00 Uhr und 13.30 – 14.30 Uhr Kindertraining 11.00 – 12.15 Uhr Dionisio 9.-5- Kyu 12.15 – 13.30 Uhr Dionisio ab 4. Kyu Halle 1 12.15 – 13.30 Uhr Leuci 9-5. Kyu Halle 2 13.30 – 14.45 Uhr Leuci ab 4. Kyu 15.00 – 16.00 Uhr Dionisio für alle Graduierungen 16.00 – 17.00 Uhr Leuci für alle Graduierungen Prüfungen Ab 17.30 Uhr Kyu/Dan Prüfungen (Shotokan und Stiloffen) Lehrgangsgebühr D 15,–

Kumite intensiv - & Selbstverteidigungslehrgang mit DAN-Prüfungen im Shotokan und SOK mit Kasim Keles und Akay Özdemir vom 13.-14.11.2010 in Goslar Ausrichter Budo Sportschule Goslar Ort Goslar / Schulzentrum „Goldene Aue“ / Bornhardtstraße (B6 / Gewerbegebiet „Bassgeige“ / Beschilderung folgen Trainingszeiten Samstag, 13.11.2010 11:30 - 12:45 Uhr Lehrgang in Gruppen / Einteilung vor Ort 13:30 - 14:45 Uhr SV-Spezial bei K. Keles 15:00 - 16:15 Uhr Lehrgang in Gruppen / Einteilung vor Ort 16:15 - 17:30 Uhr Randori für alle Sonntag, 14.11.2010 10:00 - 11:30 Uhr SV-Spezial bei K. Keles ab 12:00 Uhr Kyu-Prüfungen (SOK / Shotokan) bei A. Özdemir Prüfung DAN-Prüfungen ab 18:00 Uhr Shotokan & ca. ab 20:00 Uhr SOK. Dan-Prüfungen müssen 1 Monat vorher beim DKV gemeldet werden! Lehrgangsgebühr bis 15 Jahre D 15,– ab 16 Jahre D 20,– Infos www.karatedo-goslar.de / www.karatedo-wernigerode.de oder Janet Stika, Tel. 0160/6 2117 02 Übernachtung Nach Absprache in der Halle möglich Verpflegung Imbiss zu kleinem Preis wird vor Ort angeboten!

6. Kensho Kata Kai mit Heinrich Reimer, Prof. Dr. Matthias von Saldern, Michael Gehre, Dr. Petra Schmidt, Rudolf Preuss, Michael Dück, Günter Kalisch und Maren Scheible am 20.11.2010 in Lüneburg Ausrichter Kensho e.V. Lüneburg Ort Sporthalle Kaltenmoor, Theodor Heuss-Strasse, 21337 Lüneburg Trainingszeiten 10:00 – 11:15 Uhr Heian Shodan, Jiìn, Ki-Karate (Heian Nidan) 11:30 – 12:45 Uhr Unsu, Heian Sandan, Heian Godan, Einführung Tai Ji 13:00 – 14:00 Uhr Prüfungsvorbereitung, TaiJi 14:15 – 15:30 Uhr Enpi, Heian Nidan, Kanku Dai, Einführung Kobudo (Bo-Kata) 15:45 – 17:00 Uhr Heian Yondan, Hangetsu, Kanku Sho, Bo in Anwendung Prüfungen ab 17:15Uhr Kyu-Prüfungen Lehrgangsgebühr D 15,– Infos Tatjana Wilczkowiak, Tel. 0 4131/2 201125 oder www.kensho-lueneburg.de Wegbeschreibung aus allen Richtungen auf die Ostumgehung Lüneburg (B4/ B 209); Ausfahrt Kaltenmoor. An der 2. Ampel rechts in die Theodor-HeussStr. einbiegen. Nach ca. 200 m befindet sich auf der rechten Seite ein LIDL-Markt. Der Parkplatz kann vom allen Lehrgangsteilnehmern genutzt werden. ÖPNV: www.hvv.de Info Bo-Einheiten: Wer einen Bo besitzt, sollte diesen zu den Einheiten mitbringen.

Kata Beats Kata Event mit Udo Bopprè am 11.12.2010 in Rinteln Ausrichter 1. Shotokan Karate Dojo Rinteln e. V. Ort Kreissporthalle Rinteln (dierekt am Hallenbad) Trainingszeiten 11:00 - 12:30 Uhr 9. - 5. Kyu / Kata Beats (auch für Oberstufe) 12:30 - 14:00 Uhr 4. Kyu - Dan / Oberstufen Kata 15:30 - 17:00 Uhr 9. - 5. Kyu / Kata Beats (auch für Oberstufe) 17:00 - 18:30 Uhr 4. Kyu - Dan / Oberstufen Kata Prüfung ab 18:45 Uhr 9. - 1. Kyu Shotokan Prüflinge zwecks Marken und Urkunden bitte bis 29.11. melden! Lehrgangsgebühr bis 14 Jahre D 12,–, ab 15 Jahre D 15,– Für das leibliche Wohl ist gesorgt. Infos Stephan Roje, Tel. 05722 /2700 04, E-Mail [email protected], Internet www.karate-rinteln.de Wegbeschreibung Von der A2 Abfahrt Bad Eilsen/ Rinteln, an der Kreuzung (Ampel) rechts, nächste Ampel wieder rechts (Achtung! Kurz vor der Ampel steht ein Flitzer Blitzer!). Straße durch Steinbergen folgen, Ihr kommt direkt auf die Umgehungsstraße Rinteln, dieser Straße folgen, letzte Ausfahrt nehmen (Richtung Doktorsee), zweite rechts. Sportzentrum ist Ausgeschildert. Parkplatz am Hallenbad oder Schulzentrum nutzen, Burgfeldsweide 4.

Baden-Württemberg Karateverband Baden-Württemberg Geschäftsstelle · Hans Peter Speidel · Teurerweg 63 · 74523 Schwäbisch Hall Tel. 07 91/ 97 817212 · Fax 07 91/ 85 6169 · E-Mail [email protected]

Kata Spitzenlehrgang mit BT Efthimios Karamitsos am 16.10.2010 in Laupheim Ausrichter Karateverein Laupheim e.V. Ort Rottumhalle in Laupheim Trainingszeiten 11:00 – 12:30 Uhr 9. – 5. Kyu 12:30 – 14:00 Uhr 4. Kyu – Dan Mittagspause 15:00 – 16:15 Uhr 9. – 5. Kyu 16:15 – 17:30 Uhr 4. Kyu – Dan Prüfungen bis 1. Kyu Shotokan und Stiloffen Lehrgangsgebühr D 17,– Wegbeschreibung Ulm – Richtung Friedrichshafen B30 Ausfahrt Laupheim Süd, ab da ausgeschildert Ravensburg – Richtung Ulm B30 Ausfahrt Laupheim Süd, ab da ausgeschildert Infos Anton Klotz, Tel. 0172/747 63 38, Internet www.karateverein-laupheim.de

Nordrhein-Westfalen Karate-Dachverband NW e.V. Geschäftsstelle · im Haus der Verbände · Verband Postfach 10 07 50 · 47007 Duisburg Tel. 02 03/ 99 7210 · Fax 02 03/ 99 72 09 E-Mail [email protected] Geschäftszeiten: Mo. – Fr. 8.15 - 12.15 Uhr und Do. Nachm. 15.00 – 19.00 Uhr

Das Selbstverteidigungsprogramm für Karateka aller Stile am 13.11.2010 in Essen Ausrichter Karateschule RuhrDojo e.V. Ort Karateverein RuhrDojo e. V. Hubertstraße 264, 45307 Essen Themenlehrgang Selbstverteidigung in Discotheken Zeit 18:00 Uhr – Ende offen Zielgruppe Für alle Karateka, die Karate auch als Selbstverteidigung ausüben wollen und ggf. in ihren Vereinen unterrichten möchten Referent Wolfgang Henkel, 5. Dan Shotokan, 29 Jahre SV-Praktiker, 24 Jahre Karate-Kämpfer, offizieller SV-Lehrer im DKV Lehrgangsgebühr D 40,– Anmeldung Per Email unter: [email protected]; Tel. 0177 /8 55 77 99 (Teilnehmerzahl begrenzt – Voranmeldung erforderlich) Karate ist Selbstverteidigung. Lerne Deine effektiven Karate-Techniken richtig zu nutzen, um gegen Übergriffe gerüstet zu sein. Die Lösung liegt innerhalb Deiner Kampfkunst – im Karate. Lehrinhalte/Ablauf Verteidigung bei Musik, Discolicht, Discoblitzer, Nebelmaschine und schlechten Lichtverhältnissen. Situationen an Stehtischen, auf der Tanzfläche und Chillout-Sofas. Vorab werden verschiedene Verhaltensweisen, Abwehrtechniken und Strategien vermittelt, die anschießend in oben genannter Atmosphäre geübt werden. Jeder Teilnehmer wird speziell auf seinem Niveau fußend vorbereitet. Mitzubringen Persönliche Schutzausrüstung (trainiert wird in Straßenkleidung)

Die notwendigen Prüfungsunterlagen, Prüfungsmarken und Prüfungsurkunden werden vom jeweiligen Landesverband gestellt, in dem die Kyu-Prüfung abgehalten wird. 66

Veranstalter und Ausrichter lehnen eine Haftung jeder Art ab!

Lehrgänge Das Selbstverteidigungsprogramm für Karateka aller Stile Lehrgang Stufe I am 30.10.2010 in Essen Ausrichter Karateschule RuhrDojo e.V. Ort Karateverein RuhrDojo e. V. Hubertstraße 264, 45307 Essen Zeit 11:00 – 17:00 Uhr Zielgruppe Für alle Karateka, die Karate auch als Selbstverteidigung ausüben wollen und ggf. in ihren Vereinen unterrichten möchten Referent Wolfgang Henkel, 5. Dan Shotokan, 29 Jahre SV-Praktiker, 24 Jahre Karate-Kämpfer, offizieller SV-Lehrer im DKV Lehrgangsgebühr D 40,– Anmeldung Per Email unter [email protected]; Tel. 0177 / 8 55 77 99 (Teilnehmerzahl begrenzt – Voranmeldung erforderlich) Karate ist Selbstverteidigung. Lerne Deine effektiven Karate-Techniken richtig zu nutzen, um gegen Übergriffe gerüstet zu sein. Die Lösung liegt innerhalb Deiner Kampfkunst – im Karate. Lehrinhalte - Abwehrrecht - Abwehrhaltungen - Abwehrverhalten/Abwehrprinzipien - Take-Downs - Schlüsselpositionen - Empfindliche Punkte - Technikauswahl - Bewegung im Raum in verschiedenen Situationen - Abwehr gegen unbewaffnete Angriffe Stufe I - Selbstbehauptung Stufe I - Einführung Fallschule - Verhalten am Boden - Abwehr gegen Angriffe in Bodenlage Stufe I - Training mit Hilfsmitteln und Stresstraining I Über die strukturierte Vermittlung hinaus, werden Trainingsmethoden gelehrt, um ggf. das Gelernte als Multiplikator im Verein weitergeben zu können.

10. NRW-Karate Do Meeting mit amerikanischen Gasttrainern am 09.10.2010 in Essen Ausrichter i-defense Essen e.V., Alfons Pinders Themen Wege der Kampfkunst - Selbstverteidigung Referenten 1. Mike McClernan 7. Dan Kyoshi Yoshukai Karate 2. Ricky Copeland 6. Dan Yoshukai Karate 3. Carlo Brocher 5. Dan Ju Jitsu 4. Hans-Joachim Matusek 4. Dan Aikikai Aikido 5. Alfons Pinders 4. Dan Yoshukai Karate Ort Essen, Sporthalle Goetheschule, Ruschenstr. 1, 45133 Essen Trainingszeiten 12:15 Uhr Einlass 12:30 Uhr Start mit Pause Ende ca. 18:30h Uhr Lehrgangsgebühren D 15,– Erwachsene, D 10,– Jugendliche bis 14 Jahre, Offen für alle Stilrichtungen Hinweise Für Interessierte an Kobudo bitte BoLangstock mitbringen. Nach der Veranstaltung Feier im i-defense zum 10 jährigem Bestehen im i-defense Dojo Zweigertstr. 53, 45130 Essen Info Alfons Pinders, Zweigertstr. 53, 45130 Essen, Tel. 0201/ 55 66 86 Di. und Fr. 0201/ 726 92 90 in der Zeit von 08:00 Uhr – 15:00 Uhr, www.i-defense.de Anfahrt Aus Dortmund A 40 Richtung Essen, am Autobahndreieck Essen-Ost wechseln auf die A 52 Richtung Düsseldorf, an der Anschlussstelle E.-Rüttenscheid in Richtung E.-Bredeney, auf die Alfredstraße (B 224) zur Zeunerstraße, rechts in die Redtenbachstraße, danach links in die Ruschenstraße Aus Düsseldorf A 52 Richtung Essen, an der Anschlussstelle E.-Rüttenscheid/Haarzopf in Richtung E.-Bredeney, Bredenyer Kreuz Richtung Werden, auf die Alfredstraße (B 224) zur Zeunerstraße, rechts in die Redtenbachstraße, danach links in die Ruschenstraße

Lehrgang mit zentraler Dan-Prüfung mit BT Efthimios Karamitsos, BJT Schahrzad Mansouri und BJT Siegfried Hartl am 04.12.2010 in Bonn Ausrichter Karate Club BUSHIDO Bonn 1990 e.V. Ort Bonn – Sportpark Pennefeld, Mallwitzstraße, 53177 Bonn-Bad Godesberg Trainingszeiten 10:00 – 11:00 Uhr 9. Kyu – 7. Kyu u. parallel 6. Kyu – 4. Kyu 11:.00 – 12:00 Uhr ab 3. Kyu – Dan 13:00 – 14:00 Uhr 9. Kyu – 7. Kyu u. parallel 6. Kyu – 4. Kyu 14:00 – 15:00 Uhr ab 3. Kyu – Dan 16:00 – 17:00 Uhr 9. Kyu – 7. Kyu u. parallel 6. Kyu – 4. Kyu 17:00 – 18:00 Uhr ab 3. Kyu – Dan Prüfungen Genauer Zeitablauf der Kyu- und Danprüfungen wird beim Lehrgang bekannt gegeben! Lehrgangsgebühr D 25,– Wegbeschreibung aus Richtung Köln von der A 555 in Richtung Bonn bis ABK Bonn-Nord, hier auf die A 565 in Richtung Bad Godesberg, Ausfahrt „Poppelsdorf“ ab hier ausgeschildert (bis zur Halle sind es noch ca. 10 km auf der B9. Strecke führt durch Straßentunnel in Bad Godesberg, hier bitte auf rechte Spur einordnen und Richtgeschwindigkeit zwingend einhalten, da 2 Blitzapparate installiert) aus Richtung Koblenz von der A 61 bis ABK Meckenheim, hier auf die A 565 in Richtung Bonn, Ausfahrt „Bonn-Bad Godesberg, Poppelsdorf“ abfahren und der Beschilderung und den Hinweisen wie oben folgen. siehe auch Link Routenplaner auf unserer Homepage Weitere Info’s Martina u. Georg Karras, Tel. 0 22 28 / 75 48 oder 01511/ 5 76 09 90 Übernachtung In der Halle leider nicht möglich. Bitte beim Fremdenverkehrsamt Bonn Tel. 02 28 / 77 34 66 erfragen.

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Die notwendigen Prüfungsunterlagen, Prüfungsmarken und Prüfungsurkunden werden vom jeweiligen Landesverband gestellt, in dem die Kyu-Prüfung abgehalten wird.

Veranstalter und Ausrichter lehnen eine Haftung jeder Art ab!

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Lehrgänge Breitensportlehrgang Kobudoseminar Tunkwa Kata & Kihon mit Jamal Measara am 30.10.2010 in Langenselbold

Hessen Hessischer Fachverband für Karate e.V. Geschäftsstelle · Silke Röhs · Hinter der Kirche 30 · 63454 Hanau Tel. 06181/9 651787 · Fax 0 6181/ 9 651788 · E-Mail [email protected] Geschäftszeiten: Mo., Di., Do., Fr. 11.00 – 15.00 Uhr, Mi. 15.00 – 18.00 Uhr

18. Internationaler Odenwaldcup am 11.12.2010 in Mörlenbach Ausrichter 1. Bushido-Zanshin Mörlenbach e.V. Ort Weschnitztalhalle, Schulstraße, 63509 Mörlenbach an der B38 Wettkampfdisziplinen Offen für alle Stilrichtungen und WKF-Verbände Kata - Shiai Einzel und Mannschaft Kumite - Shiai Einzel und Mannschaft Demo - Team für Minis, Kinder, Jugendliche, Erwachsene & Senioren Startberechtigung Minis: 6 – 8 Jahre, Kinder: 9 - 11 Jahre, Jugendliche 12 – 17 Jahre, Erwachsene: 18 - 34 Jahre, Senioren ab 35/45/55 Jahre Preise Pokale, Medaillen, Urkunden und Technikerpreise für die vier Erstplazierten in jeder Disziplin. Odenwald Cup für den erfolgreichsten Verein. SuperTrophy für Demo-Teams. BZV-Pokal für den Verein mit der weitesten Anreise. Meldeschluss 28.11.2010 (online) Anmeldebögen und Infos Markus Emmerich, Postfach 11 35, 69509 Mörlenbach Tel./Fax 0 62 09 /4102, Internet www.1-bzv.de

Bayern Bayerischer Karate Bund e.V. Geschäftsstelle · Brigitte Locher · Georg-Brauchle-Ring 93 · 80992 München Tel. 089/15 70 23 31 · Fax 089/15 70 23 35 E-Mail [email protected] Geschäftszeiten: Mo. – Do. 8.00 – 12.00 Uhr

Wado Ryu Lehrgang mit Sensei Shiomitsu in Nürnberg vom 02.-03.10.2010 Ausrichter SV 1873 Nürnberg-Süd e.V. Ort Karate-Zentrum Nürnberg-Süd im SV 1873 Nürnberg Süd, Maiacher Str. 4-6 Teilnahme ab 8. Kyu Zeitplan Samstag, 02.10.2010 12:30 – 14:00 Uhr 14:15 – 15:45 Uhr 16:00 – 17:30 Uhr Sonntag, 03.10.2010 10:00 – 11:30 Uhr 11:45 – 13:15 Uhr Lehrgangsgebühr 1 Tag D 30,–; 2 Tage D 50,–; pro Trainingseinheit D 15,– Der Lehrgang wird als Verlängerungslehrgang für Prüferlizenzen (A, B, C) und für Übungsleiter anerkannt. Info [email protected]

Veranstalter Hessischer Fachverband für Karate e.V. Ausrichter Karate Verein Langenselbold e.V. 1969 Teilnehmer ab 16 Jahren Ort Halle an der Weinbergschule, Rhönstr. 67, 63505 Langenselbold Trainingszeiten 10:00 – 11:00 Uhr Tunkwa Grundschule 11:15 – 12:15 Uhr Tunkwa Kata 14:15 – 15:15 Uhr Tunkwa Grunschule 15:30 – 16:45 Uhr Tunkwa Kata Lehrgangsgebühr D 15,– Infos Tel. 0175 / 5 23 34 50

Karate-Lehrgang mit Toshihiro Oshiro vom 04.-05.12.2010 in Zwingenberg Veranstalter Hessischer Fachverband für Karate e.V. Breitensportreferent David Dekreon, Tel. 0 60 34/ 8615 oder 0162/ 6 8195 60, E-Mail [email protected], Internet www.karate-in-hessen.de Ort Melibokushalle, 64673 Zwingenberg Weg zur Halle ist ausgeschildert Samstag 9:00 Uhr Frühstück im Foyer der Halle Trainingszeiten Samstag, 04.12.2010 10:00 bis voraussichtlich 17:00 Uhr Sonntag, 05.12.2010 10:00 bis voraussichtlich 13:00 Uhr Lehrgangsgebühr Kinder/Jugend bis 18 Jahre D 20,– , Erwachsene D 45,– Nur eintägige Teilnahme D 15,– bzw. D 30,– Übernachtung Hallenübernachtung in der JakobDelp-Halle. Weg ist ausgeschildert. (Bitte Voranmeldung für Übernachtung und Frühstück an [email protected]) Weitere Übernachtungsmöglichkeiten in Zwingenberg: www.gasthauszurtaube.com, www.zwingenberg.jugendherberge.de, www.hotel-zur-bergstrasse.de, www.zwingenberg-bergstrasse.de Infos Jörg Rippert, Tel. 0172 /81816 68, E-Mail [email protected] Die Teilnehmer erklären sich mit ihrer Teilnahme einverstanden, dass Bilder und Videos für die Pressearbeit verwandt werden dürfen!

Rheinland-Pfalz Rheinland-Pfälzischer Karate-Verband e.V. Geschäftsstelle · Stefan Andres · Avallonstr. 49 · 56812 Cochem-Cond Tel. 02671/ 56 04 · Fax 0 26 71/ 57 66 · E-Mail [email protected] Geschäftszeiten: Mo. – Fr. 18.00 – 20.00 Uhr

SOK-Lehrgang Realistische Selbstverteidigung (SV) mit Jürgen Kestner am 20.11.2010 in Wörth-Maximiliansau Ausrichter Karateverein Samurai Maximiliansau e.V. Ort Gymnastikhalle bei der Rheinhalle in 76744 Wörth am Rhein, Ortsteil Maximiliansau, Hermann-Quack-Str. 1 Trainingszeiten 10:00 – 11:30 Uhr Basistraining 11:30 – 13:00 Uhr Abwehr von verschiedenen Faustangriffen 13:00 – 14:00 Uhr Mittagspause 14:00 – 15:30 Uhr Reaktions- und Koordinationstraining 15:30 – 17:00 Uhr Abwehr von verschiedenen Fußangriffen Teilnehmer Mindestalter 15 Jahre Lehrgangsgebühr D 15,– pro Person Infos Gerd Schweickert, Tel. 07271/415 67, E-Mail [email protected], Internet www.karate-maximiliansau.de

2. Shotokan Karate-Lehrgang mit Mohammed Abu Wahib am 20.11.2010 in Mainz-Gonsenheim Ausrichter Karate-Sportverein Mainz e.V. Ort Gymnasium, An der Bruchspitze/Ecke An Schneiders Mühle, 55124 Mainz-Gonsenheim Trainingszeiten 10:00 – 11:30 Uhr 9. – 6. Kyu 11:30 – 13:00 Uhr 5. Kyu – Dan 13:00 – 14:00 Uhr Pause 14:00 – 15:30 Uhr 9. – 6. Kyu 15:30 – 17:00 Uhr 5. Kyu – Dan Prüfung bis 1. Kyu Shotokan DKV Lehrgangsgebühr D 15,– Infos Reinhold Klasen, Tel. 0 6135/ 70 49 08, Internet www.karate-sv-mainz.de

Trainingslager mit Sigi Wolf Veranstalter Karateunion Mecklenburg-Vorpommern e.V. Ort Rostock Termin 11. Dezember 2010 Trainer Sigi Wolf (7. Dan) Danprüfungen Shotokan/SOK (Prüfer S. Wolf/R. Masella) Infos www.karateunion-mv.de

eine Marke der

Budoland GmbH Sponsor des DKV www.budoland.de

Die notwendigen Prüfungsunterlagen, Prüfungsmarken und Prüfungsurkunden werden vom jeweiligen Landesverband gestellt, in dem die Kyu-Prüfung abgehalten wird. 68

Veranstalter und Ausrichter lehnen eine Haftung jeder Art ab!

Stilrichtungen SHOTOKAN

STILOFFENES KARATE

Stilrichtungsreferent Gunar Weichert, Eifelstraße 12, 56727 Mayen Tel. 0 26 51/ 26 69, Fax 0 26 51/ 9015 02 E-Mail [email protected]

Dan-Prüfungstermine BT Karamitsos 24.09. Berlin (DKV Tag) – Weichert 13 .11. Berlin - Wallmann 20.11. Forchheim – Schnabel 04.12. Bonn – Karras 11.12. Steinen – Duffner BT Leuci 27.11. Emden - Dionisio Günter Mohr 14.11. Hamburg/Bergedorf 04.12. Bad Waldsee Dan-Prüfungstermine der Landesverbände Baden-Württemberg 27.11. Eggenstein/Leopoldshafen – Gruss/Duffner 11.12. Steinen – Karamitsos/Duffner Bayern 24.10. Schweinfurt – Frankl/Schnabel 20.11. Forchheim – Karamitsos/Schnabel 11.12. München – Oblinger/Ratschke 12.12. Adelshofen/Ffb. – Sterba/Lowinger Berlin 24.09. Berlin (DKV Tag) – Karamitsos/Weichert 13.11. Berlin – Karamitsos/Wallmann Brandenburg 18.09. Potsdam – Ratschke/Oblinger Bremen 31.10. Bremen – Wichmann/Zimbalski Hamburg 27.11. Hamburg – Kutsche/Töpfer Hessen .09. n.n. – Rechel/Valadkhani 06.11. Zwingenberg – Rechel/Schwebe Mecklenburg-Vorpommern 11.12. Rostock – Wolf/Masella Niedersachsen 18.09. Lüneburg – Mansky/Pflüger 13.11. Goslar – Keles/Özdemir 27.11. Emden – Dionisio/Leuci Nordrhein-Westfalen 24.10. Bochum – Milner/Herbst 27.11. Dortmund – Milner/Ratschke Saarland 09.10. Merzig – Schwinn/Schiafone Sachsen-Anhalt 18.09. Sangerhausen – Azadi/Gutzmer Schleswig-Holstein 15.10. Caldetas/Spanien – Hagge/Mansky 18.12. Neumünster – Pflüger/Hagge Thüringen 16.10. Mallorca – Ratschke/Oblinger 04.12. Erfurt – Ratschke/Oblinger

DKV Präsidium, Am Wiesenbusch 15, 45966 Gladbeck Dan-Prüfungstermine der Landesverbände Baden-Württemberg 26.09. Gammertingen – Kappel/Ruff 13.11. Nürtingen – Wolf/Bühler 13.11. Konstanz – Betz/Amin 20.11. Weinheim – Wirth/Frank 03.12. Lahr – Gißler/Spitznagel 19.12. Laupheim – Klotz/Vennemann/Wenzel 19.12. Bad Rappenau – Walter/Boukiri Bayern 03.10. Erding – Borgs,I./Borgs,St. 09.10. Hauzenberg – Oblinger/Griesbauer 09.10. Weiden – Strauß/Heubeck 14.10. Can Picafort – Özdemir, G./Schalch 06.11. Landsberg – Büttner/Fröhlich 13.11. München – Koda/Leski/Maritan 27.11. Regensburg – Oblinger/Montazeri/Borgs, I. (bis 4.DAN) 04.12. Neureichenau – Beck/Mittenzwey 18.12. Traunreut – Oblinger/Schalch Berlin 24.09. DKV Tag – Berlin –Heckhuis/Nöpel/Gruss/ Zwartjes – 1. DAN und höher 26.09. Berlin – Hartstock/Beyer/Schauer 27.11. Berlin – Gerstenberger/Panka Hamburg 18.12. Hamburg/Bergedorf – Günes/Kraatz Mecklenburg-Vorpommern 11.12. Rostock – Wolf/Masella Niedersachsen 18.09. Lüneburg – Mansky/Pflüger/Hagge 13.11. Goslar – Keles/Özdemir 27.11. Emden – Leuci/Schmidt, R. 11.12. Göttingen – Lechte/Schäfer Nordrhein-Westfalen 06.11. Bottrop – Nöpel/Keller/Binder 18.12. Oberhausen – Tolksdorf/Nitschmann, S. Rheinland-Pfalz 20.11. Daun – Otterstädter/Bernardy 11.12. Kaiserslautern – Gutzmer/Hehl Sachsen 22.10. Riesa – Oblinger/Riester 18.12. Marienberg – Hagemann/Bartsch/Hahnemann Sachsen-Anhalt 23.09. Wittenberg – Wolf/Nowak 20.11. Magdeburg – Büttner/Hörner Thüringen 16.10. Mallorca – Ratschke/Oblinger

AKS GERMANY (American Karate System) Stilrichtungsreferent Andreas Modl, Bödexer Tal 82 „Altes Forsthaus“, 37671 Höxter/Bödexen, Tel./Fax 0 52 77 / 952 968

GOJU-KAN KARATE-DO-RENMEI Stilrichtungsreferent Tokio Funasako Ortsstr. 25 (Neckarmühlbach), 74855 Haßmersheim Tel. 0 62 66 / 929 833, Fax 0 62 66 / 929 834 Dan-Prüfung 24.10. Heilbronn – n.n./n.n. Lehrgänge und Termine 22.09. IGKR Stützpunkt Training – Heilbronn – Funasako 09.10. Prüfungs Vorber. LG – Heilbronn – Funasako 20.10. IGKR Stützpunkt Training – Funasako (nur für IGKR Mitglieder) 23.10. IGKR DAN Prüfungs Vorber. LG – Heilbronn 13.11. Karate LG – Östringen 24.11. IGKR Stützpunkt Training – Heilbronn – Funasako (nur für IGKR Mitglieder) 01.12. IGKR Stützpunkt Training – Heilbronn – Funasako (nur für IGKR Mitglieder) 04.12. Nikolaus LG – Mosbach – Funasako/Sahin/Gooß/Ehmendörfer

GOJU-RYU Stilrichtungsreferent Ulrich Heckhuis, Mühlenstraße 58-60, 48431 Rheine Dan-Prüfung 09.10. Eppingen – GKD Tag – Nöpel/Heckhuis/Hoffmann 13.11. Waltrop – Nöpel/Bundschuh/Lohmann 27.11. Rheine – Nöpel/Beeking/Kipke-Osterbrink 11.12. Bochum – Keßling/Portugall/Woltering 18.12. Wettringen – Heckhuis/Richter/Krämer n.n. Tarp – Heckhuis/n.n./n.n. Lehrgänge 18.09. Karate-Do LG – Witten – Nöpel Info: Budde, R. 19.09. Jukuren LG – Kamen – Koschorreck, A. Info: Nöpel 09.-10.10. GKD Tage mit Sitzung – Eppingen 14.10. Jukuren LG – Waltrop 18.-23.10. Herbstsonne – Mallorca – Nöpel/Ratschke/ n.n. – Info: Ratschke 14.11. Waffen LG – Bergkamen – Info: Nöpel 28.11. 4. Dansha LG – Kamen – Nöpel Info: Nöpel 12.12. Karate-Do LG – Kamen – Winkler Info: Nöpel 02.-17.12. Karate-Do Seminar – Las Vegas/USA Info: Nöpel 19.12. Dansha und Abschlußtraining – St. Arnold – Nöpel

E-Mail [email protected]

höhere DAN-Prüfungen: Shotokan-Cup 08.10. Mendig – Bork/Milner/Lowinger/Zax/Wolf

Dan-Prüfung 22.10. Caldetes/Spanien – Reimer/Modl, A. (/Modl, J.)

www.karate.de 69

35 Jhg. Deutschl. € 4,95.- Österr. € 5,60.-- BeNeLux € 5,80.- Ita € 5,80.- Schweiz CHF 9,70.-Dkr. 55.-

INTERNATIONALES KAMPFKUNSTMAGAZIN

Budo karate

4

Stilrichtungen KEMPO

SHITO RYU

Stilrichtungsreferent Andreas Busche, Bahnhofstraße 23 b, 85371 Neufahrn Tel. 0 8165 / 924 380, Fax 0 8165 / 9 08 98 26

Stilrichtungsreferent Dr. Martin Cassel-Gintz, Haselhecke 9, 667724 Gehrweiler, Tel. 0 63 02/ 86 89 36

E-Mail [email protected]

E-Mail [email protected]

Dan-Prüfung 27.11. Garching – Rennwanz/Busche

Lehrgänge 06.11. LG – Lübeck – Kather (Eku-Bo&Bo, Kata&Kumite) 27.11. Shito-Ryu Cup - Beilstein 04.-05.12. LG – Berlin – Molina/Hatano

KOREANISCHES KARATE Stilrichtungsreferent Axel Markner, Niekampsweg 2, 26670 Uplengen Tel. 0172/ 72213 63, Fax 0 49 56 / 928 29 051 E-Mail [email protected]

Dan-Prüfung 30.12. Uplengen – Markner/Hartmann Lehrgänge 19.09. Kata-LG – Hude – Schwarz 26.09. Atemtechniken/Meditation – Großsander – Markner 02.10. Kihon-LG – Ahlhorn – Schwarz 14.-17.10. Herbst-Intensiv-Seminar – Uplengen – Hartmann 13.11. Kinder-LG – Oldenburg – Wilken 13.11. Yudansha-Seminar – Großsander – Markner 20.11. Kihon-LG – Norden – Paterok, D. 27.11. Kyu-Prüfungsvorbereitung – Hahn/Lehmden – Madderken 04.-05.12. Nico-Camp I – Uplengen – Hartmann/Wilken 11.-12.12. Nico-Camp II - Uplengen – Hartmann/Wilken

SHORIN-RYU-SEIBUKAN Stilrichtungsreferent Horst Donhauser, Kothmaissling 18, 93413 Cham Tel. 0 99 71/ 801435, Fax 0 99 71/ 801434 E-Mail [email protected]

SHORIN RYU SIU SIN KAN Stilrichtungsreferent Horst Bresele, Ludwig-Lehner-Straße 22 a, 94377 Steinach, Tel. 0 94 28 / 949 462

Stilrichtungsreferent Hans Wecks, Rütenmoor-Ost 7, 49733 Haren/Ems Tel. 0171/1247616 Dan-Prüfung 18.09. Idstein – Hagge/Brachmann – bis 4. DAN 27.11. Oberhausen – Hagge/Wecks/n.n. – bis 4. DAN 27.11. Oberhausen – n.n./n.n./n.n. – ab 5. DAN Weitere Informationen zu den Aktivitäten bei Hans Wecks. Zu jeder Aktivität erfolgt rechtzeitig eine Ausschreibung. Eine frühzeitige Meldung der Teilnehmer ist unbedingt erforderlich. Termine und Daten können sich ändern.

Stilrichtungsreferentin Dr. Elke von Oehsen Auf der Heide 61, 27711 Osterholz-Scharmbeck Tel. 0 47 91/138 08 oder www.wadokai.de (Mail) Dan-Prüfung 23.10. Meissen - v.Oehsen/Mixa/Buddrus Bei Prüfungen ab 4. Dan bitte immer vorher die Stilrichtungsreferentin benachrichtigen. Lehrgänge 22.-24.10. Herbst LG – Meissen – Mixa/v.Oehsen/Buddrus alle LG mit einer Einheit spezielle DAN-Vorbereitung

Turniere 06.12. Kinderturnier – Bremen (TV Eiche Horn von 14.00 – 18.00 Uhr) Jeden Sonntag 11.00 – 12.30 Dan-Vorbereitung Bremen, Berckstr. 78 (kostenlose Teilnahme) Weitere (vor allem kurzfristige) Termine und Infos unter www.wadokai.de

E-Mail [email protected]

WADO-RYU SHOTORYU Stilrichtungsreferent Dr. René Peisert, Eichenstraße 58 a, 45133 Essen Tel. 0 23 06/ 85 20 31 E-Mail [email protected]

Dan-Prüfung 03.10. Essen – Trapski/Peisert

KOSHINKAN

WADO-KAI Kono Stil

Lehrgänge 24.-26.09. Shotoryu Kata Spezial 08.-15.10. Herbstcamp Kinder – Dojo Eifel 29.-31.10. Karate und Pilates – Trapski, E. 05.-07.11. Kinderspielwochenende 27.11. Shoto Ryu–Cup - Essen

TANG SOO DO Stilrichtungsreferent Norbert Kraus, Isarstraße 20, 85417 Marzling Tel./Fax 0 8161/ 9 35 3311

Stilrichtungsreferentin Dr. Marie-Luise Weber, Paul-Ehrlich-Weg 37, 80999 München, Tel. 089 /178 09 696 E-Mail [email protected]

Dan-Prüfung 24.09. DKV Tag – Berlin – Nöpel/Gruss/Zwartjes – (nur 8. DAN) 22.10. Caldetes/Spanien – Reimer/Modl,A./Modl,J. 31.10. Michendorf – Imai/Alscher/Gäbel 04.12. Chemnitz – n.n./n.n. 11.12. Neu-Wulmstorf – Domnick/Sousa Lehrgänge Sept. LG – Kappeln – Imai, S. Herbst DAN Vorber. LG – Brandenburg 02.-03.10. LG – Nürnberg - Shiomitsu 16.-23.10. Herbstgasshuku – Caldetes/Spanien Nov. LG – Itzehoe - Ohtsuka Deutscher Wado-Cup Ausschreibung und Meldelisten unter www.international-german-wado-cup-2010

YOSHUKAI Stilrichtungsreferent Otto Rumann, Sckellstraße 4, 44141 Dortmund Tel./Fax 02 31/2 82 27 67

KYOKUSHIN-KAI Stilrichtungsreferent Joachim-Dieter Eisheuer Seligenthaler Straße 22, 84034 Landshut Tel. 08 71/4 27 00, Fax 08 71/4 27 30 Lehrgänge Ausführliche Informationen unter www.kyokushinkai.de (PDF-Datei zum Herunterladen)

E-Mail [email protected]

eine Marke der

Budoland GmbH Sponsor des DKV

www.karate.de

www.budoland.de

Die Veröffentlichung und Durchführung der Dan-Prüfungstermine geschieht vorbehaltlich der DKV-Kriterien und in Absprache mit den Stilrichtungen/Prüfungsbereichen. Die Absage eines Prüfungstermins ist aus folgenden Gründen möglich, z.B. bei Erkrankung der Dan-Prüfer und bei Nichterreichen der Mindestanzahl.

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Die Bundestrainer

Efthimios Karamitsos

Antonio Leuci

Kata Frauen und Männer Bergerstraße 275 60385 Frankfurt Tel. 069 / 46 25 67 ab 16 Uhr Fax 069 / 46 99 91 58 Mobil 01 70 / 9 67 88 81

Kumite Männer A-, B- und C-Kader Straße der Jugend 32 18556 Wiek/Rügen Mobil 01 71 / 8 54 12 70 E-Mail [email protected]

Das Präsidium des DKV Präsident Roland Hantzsche über DKV Bundesgeschäftsstelle Am Wiesenbusch 15 45966 Gladbeck

Referent für Aus- und Fortbildung Dr. Jürgen Fritzsche An den Tannen 34 61250 Usingen Tel. 0 60 81/13747

Schatzmeister Egbert Bogdan Erlenbruch 13 21147 Hamburg Tel. 040 / 7 02 32 03 Fax 040 / 7 01 37 20

Vizepräsidenten Ulrich Heckhuis Mühlenstraße 58-60 48431 Rheine Tel. 0 59 71 / 40 12 40 Fax 0 59 71 / 91 18 42

Aktivensprecher Christian Grüner Mobil 01 57 / 73 98 36 72

Frauenreferentin Marlis Gebbing Nithackstraße 15 10585 Berlin Mobil 01 79 / 2 97 67 70

Wolfgang Weigert Pruellstraße 73b 93093 Donaustauf Tel. 0 94 03 / 33 86 Fax 0 94 03 / 96 23 09 Referat Jugend Helmut Spitznagel Schweighofstraße 19 77749 Hohberg Tel. 0 78 08 / 9 96 99 Fax 0 78 08 / 91 00 92

Sportdirektor Ralph Masella c/o Karateunion MecklenburgVorpommern Am Seehafen 7 18147 Rostock Tel. 03 81 / 801 04 11 Fax 03 81 / 801 04 12

[email protected]

[email protected]

Schulsportreferent Ralf Brünig Siegelhäuserstraße 29 71563 Affalterbach Tel. 0 71 44 / 83 13 60 Fax 0 71 44 / 83 13 62

Peter Betz

[email protected]

– noch in beratender Position

Kampfrichterreferent Roland Lowinger Rosenweg 11 87493 Lauben Tel. 0 83 74 / 99 89 Fax 0 83 74 / 95 46

[email protected]

[email protected]

Der direkte Draht zum DKV-Team in der Bundesgeschäftsstelle

Klaus Bitsch

Kumite Frauen A-, B- und C-Kader Erlanger Straße 43 47167 Duisburg Tel. 02 03 / 394 2764 Mobil 01 79 / 90 22 477 ab 16 Uhr

Kumite D/C- und PerspektivKader Mädchen und Jungen Steinbachstraße 18 99880 Waltershausen Tel. 0 36 22 / 6 77 53 Mobil 01 74 / 6 52 55 95

Gundi Günther  0 20 43/ 29 88 20

Ursula Sieland  0 20 43/ 29 88 52

Mareike Kulik  0 20 43/ 29 88 40

Heinke Eltze  0 20 43/ 29 88 30

[email protected]

[email protected]

[email protected]

[email protected]

Conny Schmiemann Marga Krug  0 20 43/ 29 88 51  0 20 43/ 29 88 50

Dagmar Bannefeld  0 20 43/ 29 8815

Marion Fröse  0 20 43/ 29 88 22

[email protected] [email protected]

[email protected]

[email protected]

Budo Life

Thomas Nitschmann

Bundesgeschäftsstelle Am Wiesenbusch 15 45966 Gladbeck Telefon 0 20 43 / 2 98 80 Telefax 0 20 43 / 29 88 13

Schahrzad Mansouri

Siegfried Hartl

Kata Perspektivkader Mädchen und Jungen Bergerstr. 275 60385 Frankfurt Tel. 069 / 46 25 67 ab 16 Uhr Fax 069 / 46 99 91 58 Mobil 01 71 / 547 49 58

Kata D/C-Kader Mädchen und Jungen Bergerstraße 275 60385 Frankfurt Tel. 069 / 46 25 67 ab 16 Uhr Fax 069 / 46 99 91 58 Mobil 01 72 / 66 33 130

E-Mail [email protected]

E-Mail [email protected]

Termine der Bundestrainer befinden sich unter den Stilrichtungen und Lehrgängen

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Internet www.karate.de Internet WKF und EKF www.wkf.net/ekf E-Mail [email protected] Geschäftszeiten Montag - Donnerstag 08.30 - 16.30 Uhr Freitag 08.30 - 13.30 Uhr Bankverbindungen Deutsche Bank AG Gladbeck BLZ 420 700 24 · Konto-Nr. 4 024 022 Postbank Essen BLZ 360 100 43 · Konto-Nr. 220 763-437

Prof. Dr. René Peisert neuer Stilrichtungsreferent Shoto Ryu + Referent DDA

Die Bundesgeschäftsstelle informiert Anmeldung zu einer Dan-Prüfung online

Gültigkeit der Jahressichtmarken

Die Anmeldung zu einer DAN-Prüfung, für Prüfungen vom 1. bis 4. Dan, kann online erfolgen. Die Anmeldung zu höheren Dan-Graden muss wie üblich schriftlich bei uns eingereicht werden. Achtung: Bei Anmeldung zu einer SOK-Prüfung muss das Mitglied auch im Stil SOK gemeldet sein. Unter www.dananmeldung-dkv.de ins Dan-Portal einwählen. Dort kann der Wunschtermin ausgesucht und die Anmeldung zur Dan-Prüfung online ausgeführt werden. Das Programm kontrolliert automatisch, ob eine gültige Jahressichtmarke vorliegt und der Dan-Anwärter erhält eine kurze Bestätigung seiner Anmeldung per E-Mail. Diese kann dann an den Landesprüferreferenten weitergeleitet werden. Falls keine Jahressichtmarke vorliegt, kann die Anmeldung nicht weitergeführt werden. In diesem Fall sollte eine Klärung durch die Bundesgeschäftsstelle, bei Marga Krug [email protected] oder Conny Schmiemann, [email protected] erfolgen. Der Zahlungsmodus bleibt von diesen Änderungen unberührt.

Die Jahressichtmarken sind immer vom 1.1. bis 31.12. eines jeden Jahres gültig.

Dan-Prüfungsgebühren Ab dem 1.1.2010 betragen die Dan-Prüfungsgebühren 150 Euro, ebenso die Wiederholungsgebühren.

Anträge auf Anerkennung des 1. – 4. DanGrades online (über den Landesverband einreichen) Ab sofort können Anträge zwecks Dan-Anerkennungen auf der Homepage www.karate.de unter Downloads herunter geladen werden.

Online-Mitgliedermeldung über das Vereinsportal Derzeit nutzen über 1.600 Vereine bereits das Vereinsportal zur Mitgliedermeldung oder für Bestellungen aus dem DKV-Shop. Ihr könnt nicht nur eure Jahresmeldung, sondern auch einzelne Nachmeldungen und Neuanmeldungen von Mitgliedern über das neue Vereinsportal abwickeln. Ebenso könnt ihr selber wählen ob eure Vereinshomepage mit der DKV-Homepage verlinkt werden soll und welche Dojoadresse dann im Internet erscheinen soll. Bei Rückfragen oder Schwierigkeiten helfen wir euch jederzeit gern.

Vereins-Qualitätsliste Die Vereinsliste auf der DKV-Homepage wird in eine Art Qualitätsliste geändert. Ihr könnt dort eure besonderen Angebote im Verein wie z.B. Selbstverteidigung und Sport pro Gesundheit oder Soundkarate usw. angeben. Wir werden diese Angebote dann in der Liste mit einem entsprechenden Logo darstellen. Bitte per Mail an [email protected].

A-, B- und C- Prüferlisten Auf der DKV-Homepage findet ihr unter dem Button „Prüfer“ die Liste der A-Prüfer sowie die B- und C-Prüferlisten mit einer direkten Verlinkung zum Landesverband.

Kyu-Zwischenprüfungsurkunden Für unsere Vereine und Prüfer/Innen bieten wir einen weiteren Service an. Unter Angabe eurer Vereinsnummer könnt ihr die kostenlosen Dateien für den eigenen Ausdruck von KyuZwischenprüfungsurkunden in der Bundesgeschäftsstelle anfordern.

Anschriftenänderungen Anschriftenänderungen von Vereinsleitern, Dan-Trägern oder sonstigen Funktionäre und Referenten bitte schnellstmöglich an die DKV-Geschäftsstelle melden.

Die Bearbeitung bzw. der Versand der Jahressichtmarken erfolgt nach Zahlungseingang und Arbeitsaufwand. Am Anfang des Jahres kann es bedingt durch die Vielzahl von Bestellungen zu zeitlichen Verzögerungen kommen. In dringenden Fällen bitten wir die Meldung mit einem Eil-Vermerk zu versehen. Wir werden auf jeden Fall versuchen, diesen Termin einzuhalten.

2010 18.-19.09. German Open (Erfurt/Thüringen) 25.09. DKV-Tag (Berlin) 09.10. Int. Shotokan Cup (Mendig/Rheinland-Pfalz) 16.10. DM der Masterklasse (Coburg/Bayern) 27.-31.10. WM Senioren (Serbien) 06.11. DM der Schüler (Rastede/Niedersachsen) 26.-28.11. ESKA Cup (Koblenz/Rheinland-Pfalz)

2011 Februar EM Jugend/Junioren (Serbien) 26.-27.03. DM der Leistungsklasse und DM für Menschen mit Behinderung (Schwenningen/Baden-Württemberg) 06.-08.05. EM Senioren (Zürich/Schweiz) 21.-22.05. DM der Jugend/Junioren (Erfurt/Thüringen) Juni EM der Regionen (Anatolien/Türkei)

DKV-Mitgliedsnummer

24.-25.09. German Open (Aschaffenburg/Bayern)

Bitte bei sämtlichen Anfragen oder Schriftverkehr immer die DKV-Nummer angeben.

29.-30.09. Masterseminar – Kempten/Bayern 01.10. DKV-Tag – Kempten/Bayern

Start bei Meisterschaften Anmeldung zu einer Dan-Prüfung und auch bei Kyu-Prüfungen

08.10. Int. Shotokan Cup (Mendig/Rheinland-Pfalz)

Bitte rechtzeitig daran denken, dass für den Start bei Landes- und Bundesmeisterschaften eine gültige Jahressichtmarken vorhanden sein muss. Das gleiche gilt bei der Anmeldung zu einer DanPrüfung und auch bei einer Kyu-Prüfung muss eine gültige Jahressichtmarke vorliegen.

12.11. DM der Länder und Masterklasse (Brandenburg)

Artikel, Berichte, Lehrgangsausschreibungen für das Karatemagazin Bitte die Beiträge für das Magazin in digitaler Form (per Mail oder CD) einreichen. Für Texte die uns per Fax oder Brief eingereicht werden, wird eine Pauschale für erhöhten Aufwand für die Texterfassung in Höhe von 15 Euro erhoben.

Ehrenordnung des DKV Eine Ehrung kann für Aktive, Funktionäre und Vereine beantragt werden. Auf der Homepage www.karate.de findet ihr die Ehrenordnung unter Ordnungen oder unter Downloads.

Chronik des DKV Die Chronik des DKV wird ständig erweitert. Zur Vervollständigung benötigen wir noch Berichte, Fotos und Steckbriefe über Karate-Persönlichkeiten und Karatefunktionäre von gestern und heute. Schaut doch mal rein: www.Chronik-karate.de

Herzliche Grüße und eine gute Zeit! Das Team der Bundesgeschäftsstelle

Ehrungen Zusendung der Jahressichtmarken

Termine

Am 21. August 2010 feierte der Thüringer Karate Verband in Erfurt sein 20jähriges Jubiläum. Das Karate-Dojo im PSV Erlangen e.V. feierte am 24. Juli 2010 sein 40-jähriges Vereinsbestehen.

29.10. DM der Schüler (Lübeck/Schleswig-Holstein)

2012 Februar EM Jugend/Junioren (Baku/Azerbaijan) 24.-25.03. DM der Leistungsklasse und DM für Menschen mit Behinderung (Kaiserslautern/Rheinland-Pfalz) Mai EM Senioren (Spanien) Juni EM der Regionen (Dänemark) 16.-17.06. DM der Jugend/Junioren (n.n.) 22.-23.09. German Open (n.n.) September DKV-Tag (Hessen) 06.10. Int. Shotokan Cup (Mendig/Rheinland-Pfalz) 27.10. DM der Schüler (n.n.) 17.11. DM der Masterklasse (n.n.)

2014 06.-09.11. Karate WM (Bremen) Termine mit Fragezeichen sind noch nicht bestätigt. Alle Termine sind ohne Gewähr.

Redaktionsschluss

Karate Fachzeitschrift des Deutschen Karate Verbandes e.V.

Am 10.7.2010 feierte der Karate-Club Bonn I e.V. sein 40-jähriges Vereinsjubiläum mit einem Aktionstag und einem Jubiläumslehrgang.

für die Ausgabe 6/2010

Wir gratulieren ganz herzlich.

30. September 2010

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