die kunst zu essen

March 13, 2018 | Author: Anonymous | Category: N/A
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GRATIS AUS LIEBE ZUR SCHNELLEN RESORPTION

DIE KUNST ZU ESSEN Food – Ökologien des Alltags: Die 13. Triennale Kleinplastik in Fellbach

AUSGABE 150 | SEPTEMBER 2016

Daimler Art Collection

BIS 6. NOVEMBER 2016 ADOLF FLEISCHMANN RETROSPECTIVE VIS-À-VIS MIT ADOLF FLEISCHMANN:

HARTMUT BÖHM UND ANDREAS SCHMID

DIETER BLUM COWBOYS. THE FIRST SHOOTING 1992 VORSCHAU:

AB 25. NOVEMBER

Foto: Hans Georg Gaul, Berlin. © VG-Bildkunst

B e r l i n P l a t z P o t s d a m e r

Arbeiten aus der Daimler Art Collection ausgewählt von Bethan Huws anlässlich 100 Jahre Ready-made

Daim ler Contemp orar y

oder wie man einen Rembrandt als Bügelbrett verwendet

Potsdamer Platz Berlin · Haus Huth Alte Potsdamer Straße 5 · 10785 Berlin täglich 11 - 18 Uhr · Eintritt frei Tel 030 - 259 41 420

ON THE SUBJECT OF THE READY-MADE

Wir müssen heute über den Tot einer Musikgattung reden, die in den vergangenen 20 Jahren so präsent war, dass sie nur selten als Musik wahrgenommen wurde: Der Klingelton. In den Frühzeiten des Handys war das eine monotone Klangfolge, ab 2002 öffneten sich polyphone Soundwelten. Die Endgeräte waren zu jener Zeit langweilige Tastaturträger mit Minidisplay. Es ließ sich nicht viel mehr mit ihnen tun als Anrufen oder Anrufe entgegennehmen. Also konzentrierte sich das Interesse des Nutzers auf den Klingelton, nur dieser ermöglichte eine Individualisierung und somit ein wenig Distinktionsgebaren. Doch wie es mit Mensch und Individualität eben so ist, schon bald hatten fast alle Leute den gleichen ring tone: Marimba, Crazy Frog oder den einschläfernden Hasen Schnuffel. Der Herdentrieb überwiegt dann halt doch das strikte Einzelgängertum, Alleingänge sind ok, aber nur wenn alle meine Peers den gleichen Alleingang gehen. Es gab Zeiten, als beim Erklingen des Marimbas alle Passagiere eines S-Bahnwaggons gleichzeitig ihr Mobiltelefon aus der Tasche zogen. Oder Unternehmenskonferenzen, die durch hektisches Wühlen in Bürotaschen unterbrochen wurden, sobald das analoge Ring-Ring des Old Phone erklang. Faule Technologieverächter erkannte man in jenen Tagen am Nokia-Tune, jenem, auf den Geräten des damaligen Branchenführers bereits voreingestellten Klingelton. Den eigentlichen Sinn unterschiedlicher, selbst wählbarer Klingeltöne nutzte jedoch fast niemand. Die Hersteller dachten an die Möglichkeit, bestimmten Anrufern individuelle Tonfolgen zuzuweisen: Erklingt der Radetzky-Marsch, ist der Chef dran. Sucht jedoch der Vater Funkkontakt, ertönen die ersten Takte von „Papa Was A Rolling Stone“. Wenn überhaupt, wurden spezielle Klingeltöne nur dem/der Lebenspartner/in zugeteilt, zum Verdruss der anwesenden Mitmenschen oft mit Schmachtfetzen wie "Endless Love" von Diana Ross & Lionel Richie. Hörte man dagegen den Song „Chain Gang“ des Soulvaters Sam Cooke aus dem Handy eines Tresennachbarn tönen, war klar, dass dessen Bewährungshelfer eine dringende Mitteilung zu machen hatte. Ab circa 2005 triumphierte dann ein neues Geschäftsmodell, der Klingeltonanbieter. Firmen wie Jamba, Zed, Blizzard und Samsung Fun Club scheffelten mit dem kostenpflichtigen Download der meist nervigen Ruftöne dermaßen Bares, dass in jenem Jahr etwa 90 Prozent der Werbeeinnahmen kommerzieller Musik-TV-Sender von dieser neuen und superlauten Branche generiert wurden. Mit genialen Nonsense-Werbeclips unterbrachen die ringtone-dealer das an sich schon in höchstem Maße der Sinnverweigerung frönende Programm der vier damals sendenden Musik-TV-Stationen. Mutter

Liebe Leserinnen, liebe Leser, geneigter Lionel Richie, liebe Frau Künast.

des Erfolgs waren höchst undurchsichtige Verträge, die nichtsahnende weil minderjährige Kunden auf Jahre hinaus auf das wiederholte Downloaden von Jamba-Sounds verpflichteten. Bundesverbraucherschutzministerin Renate Künast (Grüne) kritisierte die Anbieter: "Die Klingeltonindustrie boomt vor allem deshalb, weil sie die geschäftliche Unerfahrenheit von Kindern und Jugendlichen ausnutzt", und berief für den 5. September 2005 einen Vermittlungsausschuss im Deutschen Bundestag ein, um die klingeltonbranchenaffinen unionsregierten Bundesländer zur Räson zu bringen. Vergangene Zeiten, lässige Zeiten. 2016: Nach der politischen Sommerpause wird es mit großer Wahrscheinlichkeit Vermittlungsausschüsse und Bundesratsentscheide zu folgenden Themen geben: Lockerung der ärztlichen Schweigepflicht, Abschiebung von Migranten auch in Kriegsgebiete, Abschaffung der doppelten Staatsbürgerschaft, Bundeswehreinsätze im Inland, Erleichterung der Videoüberwachung des häuslichen Nahfeldes und der Zugriff der Geheimdienste auf persönliche Mobilfunkdaten. Diese und weitere freiheitsfeindliche Zumutungen haben die Innenminister der unionsgeführten Bundesländer in einem „Berliner Erklärung“ genannten 27-Punkte-Plan veröffentlicht. Ohne derzeit noch unangemessene Vergleiche ziehen zu wollen, aber es gab in der deutschen Geschichte ein 25-Punkte-Programm das am 24. Februar 1920 vor etwa 2000 Personen im Münchner Hofbräuhaus verkündet wurde. Trotz allem: entspannte Grüße vom sonnendeck, stay tuned! Inhaltsverzeichnis POOL Die Kunst zu Essen Food – Ökologien des Alltags: Die 13. Triennale Kleinplastik in Fellbach.

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BRISE Leere Städte sind leere Herzen Die Stadt ist zweifellos eine super Sache, macht aber nur Sinn, wenn Menschen darin leben … 8 LANDGANG Ruinen jenseits der Grenzen des Wachstums Der Schweizer Adrien Golinelli hat die chinesische Geisterstadt Ordos fotografisch erkundet. 14 KOMPASS Glanzlichter September Stuttgart September Region September Vernissagen September Impressum

18 20 22 26 26 STEUERBORD – 3

DIE KUNST ZU ESSEN Food – Ökologien des Alltags: Die 13. Triennale Kleinplastik in Fellbach beschäftigt sich mit dem Kosmos Nahrung, Essen und Lebensmittelproduktion in der Reflektion der zeitgenössischen Kunst und betreibt damit eine verstärkte Einbeziehung der Lebenswirklichkeit in den Ausstellungsbetrieb.

Valentin Beck / Adrian Rast EIN’MACH’ENDE – In Gärung geraten, 2015 Verschiedene Materialien © Valentin Beck, Adrian Rast Foto: © Adrian Rast Referenzabbildung

Noch bis zum 2. Oktober 2016 Food – Ökologien des Alltags 13. Triennale Kleinplastik Fellbach Alte Kelter, Fellbach 4 – POOL

Essen ist nach dem Schlaf das zeitraubendste Grundelement in jenem Teil des Lebens, der unter Freizeit firmiert. Gleichzeitig ist es eine erfreuliche Notwendigkeit, die alle Menschen verbindet und daher zentraler Bestandteil aller Kulturen ist. Mehr noch: Essen ist erster Ausweis, Angelpunkt und Mutterzelle von Kultur überhaupt. Sobald in einem Landstrich die Versorgungslage mehr als nur eine schnöde Nahrungsaufnahme ermöglicht, ziehen Spezialisierung, Feinschmeckerei und Raffinesse in die Garküchen und Gaststuben ein. Essen ist identitätsstiftend, für die Esser, wie für die Köche, auf individueller, wie sozialer Ebene. Ob er es will oder nicht, für einen Bayer ist das Essen einer Weißwurst immer auch das Bekenntnis einer Zugehörigkeit;

Wie für Abermillionen Inder der tägliche Reis mit gelben Linsen. Was der Esser sich da einverleibt ist mehr als Kohlenhydrat und Protein, er verinnerlicht komplexe abstrakte Konzepte wie Nation, Ethnie, Religionszugehörigkeit und neuerdings gleichermaßen unoriginelle Lifestyle-Konstrukte wie Low-Carb, Slow Food, Nachhaltigkeit, Soul Food, Steinzeitdiät, etc. Es ist wie beim Abendmahl, die Hostie ist nur der Bedeutungsträger. Heute mehr denn je: Über seine Speisenauswahl signalisiert das Individuum eine soziopolitische Verortung, respektive wird verortet. Essen ist auch immer ein Symbol der Migration. Die erste von der Zielgesellschaft wahrgenommene kulturelle Bereicherung durch Immigranten

ist meist ein kulinarischer Beitrag. Der erste Eissalon in NRW, die erste Pizzeria nördlich der Alpen, der erste Döner Münchens. Heute gilt das im großen Maßstab weltweit. Egal in welche Großstadt der Erde es einen verschlägt, der mexikanische Taco, ein koreanisches Kimchi, der unvermeidliche Pancake, das Red Thai Curry, die Pizza und die Wok-Nudeln sind immer schon da und die Latte zum Runterspülen sowieso. Essen ist eine Metapher des globalen Kollektivs. Und Gegenstand des globalen Handels: Produktionsrichtlinien, Deklarationstabellen der Inhaltsstoffe sowie Importverbote verschiedener Lebensmittel sind raumgreifende Bestandteile internationaler Handelsabkommen, von der EU-Lebensmittelvermarktungsnorm bis zu TTIP. In der öffentlichen Diskussion sind diese Aspekte meist die prominentesten Kritikpunkte, obwohl die eigentlichen Zumutungen eines Handelsabkommens häufig im Kleingedruckten zu finden sind. Die EU-Gurkenverordnung war lange Zeit das Paradeziel entschlossener EU-Gegner. Heute wird die Diskussion über das Für und Wider des TTIP gerne auf die Frage des Chlorhähnchens reduziert, dabei haben/hätten andere Vertragsbestandteile viel gravierendere Folgen. Kein Wunder: Essen ist nun einmal der essentiellste und daher auch emotional brisanteste Aspekt der conditio humana, da verliert das Individuum schon mal die Übersicht. Dass Lebensmittelproduktion einem oft peniblen Rahmen aus Gesetzen und Steuern unterliegt, greift in der Triennale Kleinplastik die türkische Künstlerin Banu Cennetoglu (*1970) mit ihrer Library of Spirits (2013 – 16) auf. Ende 2017 wird in Deutschland das Brandweinmonopol auslaufen. Faktisch bedeutet dies das Ende der kleinen Hausbrennereien mit ihren lokalen, oft sehr individuellen Schnäpsen. Cennetoglu reiste durchs Land und hat eine ansehnliche Sammlung deutscher Hochprozentiger zusammengetragen und ihrem Archiv einverleibt, wo schon Sprite aus Korea und Rumänien lagern.

Ein Teil ihrer Ausbeute präsentiert sie jedoch in Originalflaschen dem Fellbacher Kunstpublikum. Beim Verkosten werden die Schnäpse zu Indikatoren kultureller Identitäten und zum Gegenstand regen sozialen Austauschs. In einem selbstgebauten Regal aus Europaletten bieten die beiden Schweizer Valentin Beck (*1986) und Adrian Rast (*1988) selbsteingemachte Konserven dar. Ihre Installation EIN’MACH’ENDE – so wollen wir leben (2014) besteht aus mehreren Hundert Gläsern Marmeladen, Dörrobst, Gelees und Chutneys, welche die beiden Künstler aus Supermarktausschussware gefertigt haben. Die Triennalebesucher sind aufgerufen ein Glas mitzunehmen und einen Gegenwert dazulassen. Diesen Wert taxieren sie selbst. Es kann ein Geldbetrag, ein Gegenstand oder ein Dienstleistungsversprechen sein. Die Installation bewirkt so ein reges Abwägen und Nachdenken über den Wert von Nahrungsmitteln, vor dem Hintergrund von Massenproduktion, Verschwendung und weltweit einer Milliarde hungernder Menschen täglich. Essenstrends und Nahrungsmittelmoden sind relativ verlässliche Marker für gesellschaftliche Entwicklungen und unterschwellige, aber verbreitete Sehnsüchte. Die Fertignahrungseuphorie der 1960/70er Jahre war ein klarer Ausdruck eines positivistischen technologiebejahenden Weltbilds. Chemische Nahrungszusätze wie Glutaminsäuren, karzinogene Konservierungsmittel und toxische Räuchermethoden waren damals kein Thema. Umso künstlicher das Produkt, desto größer das Vertrauen am Esstisch. Die besonders im Deutschland der 1980er aufkommende rohkostnahe Kraut und Rüben-Küche war natürlich Ausdruck eines durch Waldsterben und tote Flüsse aufgekommenen Umweltbewusstseins. Seit Mitte der 1990er herrscht ein Anything goes im Mainstreamsegment, das etwa 80 Prozent der Esser versorgt. Diese werden durch die Lebensmittelindustrie mit im Wesentlichen 4 (in Worten: vier)

Laure Prouvost: Reliques Haaaaaaa Haaa, 2013 Courtesy: Galerie Nathalie Obadia, Paris/Bruxelles und: Depressed Plants, 2014 Courtesy: the artist and MOT International London and Brussels Ausstellungsansicht Foto: © Peter D. Hartung

Sättigungssubstanzen beliefert, die aber in zig Geschmacksrichtungen angeboten werden. Abgesehen von der Aromamischung unterscheidet sich eine „Lasagne Patrono del Giardino“ von den „Feuernudeln Singapur Sunset“ also nur unwesentlich. Dieses sehr gewinnträchtige Prinzip einer geringen Inhaltsstoffvarianz bei gleichzeitig großer Produktvielfalt haben die heutigen Branchenführer der Fertiggerichtindustrie den Herstellern von Babynahrung abgeschaut, wo es sich schon seit 50 Jahren bewährt. Die restlichen zwanzig Prozent der Bevölkerung verteilen sich auf etliche Nischen, die einer hohen Fluktuation unterliegen. Mikrotrends, Vorbilder aus der Popkultur und importierte Exotika bestimmen das Menü dieser, sich als bewusste Konsumenten verstehende Klientel, die im mittleren und oberen Preissegment shoppt. Gerade für diese Konsumentengruppe ist Ernährung Ausdruck eines wie auch immer gearteten Lebensgefühls und daher auch Projektionsfläche für unterschwellige Sehnsüchte. So etwa muss die derzeit beliebte Paläo-Diät, eine Ernährungsform, die sich an der vermuteten Speisekarte der Altsteinzeit (die Zeit vor der neolithischen Revolution vor ca. 20.000 bis 10.000 Jahren) orientiert, als Ausdruck eines bedenklichen Bedürfnisses nach gesellschaftlicher Regression gewertet werden. Vor diesem Hintergrund stellt sich folgendes Rätsel: Isst der Mensch, was er nach dem letzten Happen sein möchte? Oder: Ist der Mensch, was er isst? Hier schließt sich die Frage an, was er denn isst. Neben den Grundnahrungsmitteln sind das hauptsächlich Fleisch (= Tier) oder Obst / Gemüse. Dass die Meisten von uns nicht behaupten würden, dass sie einen Sellerie oder ein Huhn verkörpern, liegt daran, dass wir Pflanzen und Tieren andere Eigenschaften zuschreiben als uns, dem Vernunftwesen Mensch. So wäre es nahezu lächerlich, in sich selbst Charakterzüge von Genanntem wiederzufinden. 6 – POOL

Beeinflusst von unserer kulturell geprägten Erziehung, versuchen wir bewusst, individuell zu sein, erleben emotionale Höhen und Tiefen; und trotz des Bewusstseins, immer wieder scheitern zu können, gehen wir in unserer persönlichen Entwicklung ständig neue Risiken ein, um die Richtung unseres Lebens selbst zu lenken. Der Mensch gestaltet sein Leben bewusst. Bewusst Dinge erleben, mit all seinen Sinnen wahrnehmen und Gefallen daran empfinden. Der wesentlichste Unterschied zwischen Mensch und allen anderen Lebewesen ist – nichts Neues – seine Urteil- und Moralfähigkeit. Diese Grenzen von Pflanze und Mensch zu Tier werden bei der 13. Triennale Kleinplastik Fellbach neu hinterfragt, sie werden verwischt bis aufgehoben. So setzt sich Laure Prouvost (*1978 in Croix-Lille, Frankreich) mit der Empfindsamkeit von Pflanzen auseinander und erhöht sogar Alltagsobjekte in den Bereich des Lebendigen. Zwischen depressiven Pflanzen (Depressed Plants (2014 – 16)), deren Gedanken über Ungerechtigkeit, ihrem Ungeliebtsein und ihren unerfüllten Wünschen auf Texttafeln wiedergegeben werden, stehen weiße Podeste mit je einem oder mehr Gegenständen darauf. Auch hier kennzeichnen Texttafeln, diesmal aus der Sicht eines Dritten, welche Geschichte sich hinter dem jeweiligen Objekt verbirgt. Diese bekommen so menschliche Eigenschaften zugeschrieben wie beispielsweise die Ananas, die von all den Reisen, die sie unternommen hat, seekrank geworden ist. Während man durch das Kunstwerk läuft, um nachempfinden zu können, wie die scheinbare Gefühlswelt der für uns eben noch leblos oder vegetativ gedachten Objekte aussieht, spricht die Stimme eines vermeintlichen Wals zu uns. Das gesamte Arrangement belustigt und irritiert, der Betrachter muss sich von seinen ursprünglichen Annahmen befreien und Empathie für Dinge empfinden, die er sich für gewöhnlich zu Nutzen

macht. Bei dieser ironischen und humorvollen Arbeit spielt Prouvost darauf an, dass auch unsere Wahrnehmung ein Konstrukt ist, um bestehende Hierarchien zu sichern. Ebenso das Verhältnis des Menschen zu seiner Umgebung thematisierend, aber in eine andere Richtung zielend, arbeitet Gina Folly (*1983 in Zürich, Schweiz). Sie macht in ihren Kunstwerken auf den sich stetig wandelnden Umgang mit der Natur aufmerksam, der sich durch das Streben nach technisierter Produktivität und gleichzeitigem Verlangen nach Nachhaltigkeit und Umweltschutz sehr ambivalent entwickelt hat. Ihre Arbeit Untitled (Haemanthus albiflos, Suite) (2013), eine Pflanze, die über auf dem Boden stehenden Wasserflaschen im Raum hängt und von einem musikspielenden kleinen Lautsprecher beschallt wird, zeigt die fehlgeleitete Umsetzung des Wunsches nach einer bewussten Beziehung zur Natur. Statt den natürlichen Bedürfnissen von Pflanzen und Tieren zu entsprechen, projizieren wir menschliche Ansprüche auf die Natur und befriedigen so lediglich das eigene Gewissen anstatt einen Nutzen zu bringen. Obwohl man also wegen zu großer Merkmalsunterschiede zwischen Mensch und Tier / Pflanze behaup-

ten könnte, dass der Mensch nicht ist, was er isst, findet, das vermitteln die vorgestellten Kunstwerke, ein Vermenschlichungsprozess unseres Essens statt. Vielleicht möchten wir uns mit ihm identifizieren, um als moralfähiges Wesen unsere Moral walten zu lassen und uns bewusst und nachhaltig verhalten, ernähren zu können. Wie lässt sich mit dieser Feststellung nun umgehen? Shimabukus (*1969 in Kobe, Japan) Vorschlag hierzu: Achtsamkeit. Würden wir besser hinschauen, wüssten wir beispielsweise, dass Früchte selbst derselben Mutterpflanze ganz individuell im Wasser schwimmen oder untergehen. Mit Something that Floats / Something that Sinks (2008) führt der Künstler diese Alltagsbeobachtung dem Betrachter auf der Triennale in zwei Aquarien ästhetisch vor Augen und hält dazu an, sich für das scheinbar Unbedeutende zu öffnen, um Schönheit darin zu entdecken. Wer beobachtet und aufmerksam mit seinem Essen umgeht, muss sein Gewissen nicht durch scheinbar richtiges Verhalten beruhigen, sondern kann genießen, was er achtet. 

Ines Henrich / Hansjörg Fröhlich

Banu Cennetoğlu: Library of Spirits I – Romania (Detail), 2013 – 2014 (In Zusammenarbeit mit Marian Dumitru & Salonul de Proiecte, Bucharest) 115 nichtkommerziell produzierte Spirituosen, abgefüllt in 100-ml-Glasflaschen, Regale Courtesy: the artist and Rodeo Gallery Foto: © Plastique

LEERE STÄDTE SIND LEERE HERZEN Vor 6000 Jahren im mesopotamischen Uruk erfunden, ist die Stadt ein heterogenes, komplexes, sich veränderndes, aber sehr praktikables Konzept für die menschliche Gesellschaft: Kurze Wege, alle Berufsgruppen an einem Ort, alle Waren auch und zig Möglichkeiten für ausgelassene Geselligkeit. Die Stadt ist zweifellos eine super Sache, macht aber nur Sinn, wenn Menschen darin leben. Irgendwie scheint das in jüngster Zeit ein wenig in Vergessenheit zu geraten. Autoscooter in Prypiat © Justin Stahlman

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Innerstädtische Dauerstaus, Kaltmieten von 17,– € pro m2, Studienanfänger, die zu Semesterbeginn im Park oder auf dem Campingplatz schlafen, alteingesessene Großstadtbewohner, die auf ihre letzten Tage noch in die Provinz ziehen müssen, weil ihre Renten mit den Mietpreissteigerungen nicht mithalten können

– kaum vorzustellen, dass es auf diesem Planeten auch das Gegenteil gibt: Leere Städte. Naypyidaw ist die Hauptstadt von Myanmar und gerade mal zehn Jahre alt. 2006 zogen die Kleptokraten des damaligen Militärregimes vom alten Regierungssitz Yangon in

diese unter strengster Geheimhaltung innerhalb kürzester Zeit in den Dschungel betonierte Metropole. Den betagten Generälen war wohl die ständige Präsenz der Regimekritiker in der alten Hauptstadt zu viel geworden, sie begründeten den Umzug aber mit der absurden Behauptung, die C.I.A. habe das Regierungsgebäude verwanzt und mit Dynamit bestückt, um eine Invasion westlicher Militärverbände einzuleiten. Nun residieren 664 – mittlerweile halbwegs demokratisch legitimierte – Parlamentarier in der gesichts- und geschichtslosen Stadt Naypyidaw, durch die 22-spurige Straßen führen und deren Fläche neunmal so groß wie ist Berlin. Alles ist so angelegt, dass größtmögliche Übersicht, Überwachung und Kontrolle möglich sind. Es gibt die Hotelzone, die Botschaftszone, die Ministerialzone. Wohnsiedlungen sind nach Dienstgraden und Berufsgruppen sortiert, in den grünen Blocks wohnen die Bediensteten des Gesundheitswesens, in den blauen, die der Landwirtschaftsorganisation. Zwischen den Bereichen liegende große Brachflächen sollen jeden Kontakt unter den einzelnen Gruppen unterbinden: Eine Stadt unter Quarantäne. Naypyidaw ist steingewordene Angst einer Regierung vor ihrer Bevölkerung, ein Produkt staatlicher Paranoia. Für fünf Millionen Bewohner angelegt, leben hier nach einer aktuellen Zählung maximal 300.000 Menschen, von denen die meisten nur anwesend sind, wenn das Parlament in einem gigantischen, 31 Gebäude umfassenden, Komplex tagt. Es gibt einen riesigen Flughafen, den täglich lediglich sechs

Maschinen ansteuern, zwei Sportkomplexe mit Stadien für insgesamt 150.000 Zuschauer und den größten Zoo Südostasiens, wo Pinguine alleine in der Hitze brühten. Nur 15 Kilometer, aber circa 200 Jahre von dieser Geisterstadt entfernt, liegt das quirlige, überfüllte Holzfällerstädtchen Pyinmana. Hier leben die Leute wie andernorts in Birma auch, ohne Krankenhaus, ohne Schule, ohne sauberes Trinkwasser und ohne Elektrizität. Neben Städten wie Naypyidaw, die als Machtdemonstration einer Regierungselite, die bewusst auf Volksferne setzt, gebaut wurden, und die aus genau diesen Gründen schon immer leer stehen, gibt es natürlich Orte, die aus den unterschiedlichsten Motiven verlassen wurden. Am bekanntesten dürfte Prypiat sein – die Stadt der Tschernobyl-Angestellten. Hier herrscht nicht nur wegen der hohen radioaktiven Strahlung eine gespenstische Stimmung. Was Prypiat unheimlich erscheinen lässt, ist vor allem der Umstand, dass die Einwohner nach Bekanntgabe der Reaktorkatastrophe alles stehen

Das Einkaufszentrum der Retortenstadt Naypyidaw / Myanmar. © wikicommons

Parlamentskomplex in Naypyidaw © Peerapat Wimolrungkarat / wikicommons

BRISE – 9

und liegen lassen mussten. Daher sieht alles unvergleichbar bewohntabgestorben aus: Auf den Schulpulten liegen noch die Hefte und Stifte der Schüler, auf dem Rummelplatz scheint noch die Musik vernehmbar zu sein und der OP des Krankenhauses wäre nach einer peniblen Grundreinigung wieder einsatzfähig. Ähnlich sieht es in Varosia aus, einem Stadtteil der nordzyprischen Stadt Famagusta. Während der Invasion türkischer Truppen im Jahr 1974 geriet das vorwiegend touristisch genutzte Küstenstädtchen zwischen die Fronten. UN-Blauhelme beendeten den Stellungskrieg, evakuierten die Bewohner und schlugen das Stadtgebiet der menschenleeren Demarkationslinie zu, die seither einen Puffer zwischen dem griechischen und türkischen Teil der Insel bildet. Auf Fotos aus UN-Dokumenten sind Frühstücksgedecke in Hotelfoyers, zerwühlte Betten, zurückgelassene Koffer und Badeutensilien am Strand zu sehen. Die dort nunmehr ungestört nistenden Suppenschildkröten sind die eigentlichen Gewinner der Tragödie. Geradezu prädestiniert für den späteren Leerstand sind die in aller Welt realisierten Bauprojekte der staatlichen chinesischen Firma International Trust and Investment

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17. SEPTEMBER 2016

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Das große Kunstspektakel von 19 – 24 Uhr W W W. K U L T U R F O R U M - S C H O R N D O R F . D E / K U N S T N A C H T

Foto: Rafael Krötz

Chinesische Geisterstadt Yingkou © Tim Franco

Corporation (Citic). 750 achtstöckige, brandneue Apartmentgebäude, ein Dutzend Schulen und mehr als 100 Ladenlokale: Nova cidade de Kilamba ist eine Stadt, die aus dem Boden gestampft wurde, um einst eine halbe Million Menschen zu beherbergen. Sie liegt rund 30 Kilometer von Angolas Hauptstadt Luanda entfernt. 3,5 Milliarden Dollar hat das Projekt gekostet, Angolas Dauer-Präsident und Neopatrimonialist José Eduardo dos Santos rühmte sich für diese entschlossene Maßnahme seiner „Regierung“ gegen die eklatante Wohnungsnot im Land. Allein, es kann sich kein Mensch leisten dort zu wohnen. Zwei Drittel der Angolaner leben von weniger als zwei Dollar am Tag. Für die Appartements in Kilamba werden Preise ab US$200.000 aufgerufen. Die faktische Unverkäuflichkeit der Retortenstadt stört Citic freilich nicht, China hat den Bau über die Vergabe von Krediten an das südwestafrikanische Land finanziert, für die Angola in Form von Öllieferungen bezahlt. Das ist Städtebau für den Kapitalmarkt – es geht nicht um die Bereitstellung von Wohnraum, sondern um die langfristige Sicherung von Renditen. Die meisten funkelnagelneuen Geisterstädte stehen jedoch in China selbst (siehe auch den Bericht über die Stadt Ordos in diesem Heft). Im Jahr 2014 schätzten Statistiker der Weltbank einen Bestand von 64 Millionen leerstehender Wohnungen in China. Einige der „Ghost Cities“ stehen in den unwirtlichsten Ecken des Landes, wie etwa der wüstenhaften Inneren Mongolei. Auf Google Earth wirken diese menschenleeren Großstädte wie Drehorte eines postapokalyptischen Spielfilms: Bürohochhäuser, Verwaltungskomplexe, Shoppingmalls, Wohnsiedlungen, Parkanlagen, miteinander verbunden durch ein Netzwerk leerer Straßen. Ein Szenario wie nach einen Krieg mit Neutronenwaffen. Eine vollkommen intakte Infrastruktur, doch kein Mensch weit und breit. >

Chinesische Geisterstadt Tianducheng mit Replika des Eiffelturms © wikicommons

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Stichwort Krieg und kommende Kriege: Während das US-Militär Cyberwar-Szenarien noch an einer miniaturisierten Modellstadt durchspielt, ist die IT-Branche schon weiter. Der Rüstungs- und IT-Konzern Pegasus Global Holdings LLC baut derzeit mit der Unterstützung der Regierung von Texas für eine Milliarde US-Dollar in der Wüste von New Mexico ein „Center for Innovation, Testing and Evaluation“ in der Größe einer mittleren amerikanischen Stadt auf einer Fläche von 15 Quadratmeilen. Nach der Fertigstellung sollen in der „Smart City“ Angriffe auf die informationstechnologische Infrastruktur sowie deren Verteidigung trainieren werden. Eine „Smart City“ ist das städtebauliche Äquivalent zum autonomen selbststeuernden Auto. Durch eine vollständige Vernetzung im Internet der Dinge, soll diese „Stadt der Zukunft“ ohne menschliches Zutun technisch wie auch verwaltungsmäßig von selbst laufen. Da keine menschlichen Kontrollinstanzen mehr vorgesehen sind, ist eine solche Siedlung gut orchestrierten Hackerangriffen schutzlos ausgeliefert. In der noch namenlosen Teststadt werden keine Menschen wohnen, was auch schon den größten Schwachpunkt des Projekts darstellt, da Tests unter diesen Bedingungen nicht sonderlich realistisch ausfallen werden. Doch abgesehen davon, wird es auch nicht gerade einfach sein, Menschen zu finden, die in eine Stadt ziehen, in der Tag ein Tag aus der Cyberwar durchgespielt wird. Man wird sie dafür bezahlen müssen.

Ganz freiwillig und ohne Alimente ziehen weiterhin Tausende in die Hochpreisregionen der saturierten Immobilienwelt. Lassen sich von irren Staus, verpesteter Luft, absurden Lebenshaltungskosten und zunehmender Kriminalität nicht beirren, um sich ihren Traum von der Adresse in New York, London, Rio, Berlin, Paris, etc. zu erfüllen. Jedoch führt ein Alltag in einem überfüllten Moloch, durch ständige Warterei, durch permanenten Platzmangel, wegen dem Dauergequatsche der Zeitgenossen und den rigiden Maßnahmen von Verwaltung und Polizei, zu dem bleibenden Eindruck eines eklatanten Verlusts an persönlicher Freiheit. Und in der Folge zu gewissen Sehnsüchten: Einmal durch leere lautlose Straßen laufen, den Blick endlich nicht mehr auf den Rücken des Vordermanns gerichtet, sondern in die Ferne, bis zum Ende der Straße. So mag es auch dem deutschfranzösischen Künstlerteam Simon Brodbeck & Lucie de Barbuat gegangen sein, als sie sich für ihre Fotoserie „Silent World“ (2008 – 12) in die quirligsten Metropolen der Welt begaben, um sie bar jeder Menschen abzulichten. Durch eine extrem lange Belichtungsdauer von drei bis fünf Stunden hält die Kamera nur das Immobilar der Stadt fest, alles was sich bewegt, fällt raus. So erscheinen auf den 36 Fotos die Wall Street, der Time Square, die Place de la Concorde, die Pekinger Ringautobahn und der Platz des Himmlischen Friedens (sic) als unbewohnte, unbelebte Stadtlandschaften. Mittels Photoshop wurde dann nachträglich genau eine Person ins Bild eingefügt, mutmaßlich das Alter Ego der beiden Fotokünstler. Dem Betrachter der „Silent World“ obliegt es, angesichts der Leere und Aufgeräumtheit, Beklemmung oder gestillte Sehnsüchte zu empfinden. Doch Sehnsüchte hin oder her, schnell macht sich Missbehagen breit und schlagartig wird klar, dass eine Stadt ohne Menschen einfach keinen Sinn macht. Hansjörg Fröhlich

RUINEN JENSEITS DER GRENZEN DES WACHSTUMS Bauen für den Leerstand: Der Schweizer Adrien Golinelli hat die chinesische Geisterstadt Ordos fotografisch erkundet. Jetzt ist sein Buch im Kehrer Verlag erschienen. Alle Abbildungen: © Adrien Golinelli

14 – BUCH AM POOL

Baugruben, Hochhausstahlskelette, fertig gebaute Apartmentkomplexe zu denen niemand vordringen kann, weil es keine Straße gibt. Dann wieder mehrspurige Straßen ohne nennenswerten Verkehr. Riesige Plätze mit monumentalen Statuen von mächtigen Pferden deren ikonografische Vitalität in einem Meer der Leere, der Zeugen-

losigkeit erstickt, da es keine Betrachter gibt, die durch ihre Blicke das Ensemble zum Leben erwecken würden. Dunst filtert Sonnenstrahlen zu einem schmutzigen Zwielicht. Die Grundfarben: Das Rot der Erde, das Beige des Wüstensands, das irisierende Anthrazit der Steinkohle. Grünpflanzen gibt es praktisch keine. Innere Mongolei,

eine Wüstenei. Dann wieder Apartmenthochhäuser, die aussehen wie die 3D-Animationen auf den Festplatten der Architekten und Immobilienhändler: Keine Vorhänge, keine Balkonpflanzen, keine Fahrräder im Hof, keine liegengebliebenen Kinderspielsachen, nicht einmal Müll! Wir können es den Fotografien zwar nicht entnehmen, aber wissen es beim Betrachten dennoch: Stille herrscht in diesen Häusern, auf diesen Plätzen, eine Stille der unguten Art. Ordos ist eine tote Stadt, mehr noch, eine totgeborene Stadt. Zwischen den leeren Gebäuden, unter den toten Augen

ihrer Fenster hängen meterlange Plakate, die dieses Immobiliengroßprojekt, diese Stadt bewerben, ankündigen, ja, eigentlich heraufbeschwören. Ordos ist eine Stadt der Asynchronität, gerade weil alle Lebensstadien einer Stadt, von der Grundsteinlegung über die Fertigstellung bis zum Abriss, dort gleichzeitig passieren. Stillborn City hat Adrien Golinelli (*1987) seinen Fotoband treffend betitelt. Der Schweizer fotografiert in einem klassischen Dokumentarstil. Er hält fest, offenbart und will Zeuge sein. Niemals versucht er zu BUCH AM POOL – 15

16 – BUCH AM POOL

einzige Aktivität in der Stadt Ordos ist die Bautätigkeit, ohne sie würde wohl gar niemand mehr dort leben. Und weil das so ist, wird immer weitergebaut. Sie bauen dort Leerstand. Für gewöhnlich hat eine Stadt eine gewisse Lebensdauer, eine vitale Frist von ein paar Hundert Jahren, in der sie lebt, weil in ihr gelebt, geliebt, erfunden, gestritten, gestorben und musiziert wird. Irgendwann wird sie aufgegeben, die Leute ziehen weiter und die Stadt wird zur Ruine. In Ordos liegt der Fall anders, dort wird direkt eine Ruine gebaut, eine funkelnagelneue Ruine. Man könnte dies für einen Schildbürgerstreich halten, oder für das Werk eines wahrhaft ehrgeizigen Surrealisten, doch leider ist es wieder einmal viel banaler: Ordos ist ein Kind der Immobilienblase. Spross einer auf Wachstum fixierten Weltwirtschaft in einer Welt nach dem Wachstum. „Rote Zahlen, schwarze Zahlen? Hauptsache Zahlen!“, sagt sich die postsubprime-crisis Ökonomie, die

immer zugleich vor und nach der Krise ist und weltweit ihre Lager aufschlägt. Verluste sind schon abgeschrieben wenn sie gemacht werden, Gewinne kosten nur Geld und werden vorgetragen ins jeweils nächste Jahr. Bilanzen sind passgenau erzählte Narrative, die darin festgeschriebenen Werte fiktiv. Was zählt sind Kontobewegungen. Go with the flow (of amounts). Dieses rastlose Verschieben von Beträgen braucht Projekte. Ordos ist ein solches. Sozusagen der sichtbare Niederschlag, das reale Sediment des umtriebigen Gebarens einer globalen Wirtschaft, die sich vom Wachstumsgedanken nicht verabschieden kann. Und dieser ganze Kontext ist auf Golinellis Fotografien exemplarisch zu sehen. An Ende steht die Erkenntnis: Jenseits der Grenzen des Wachstums wachsen Geisterstädte, in denen eine Handvoll Menschen Geisterleben leben. Hansjörg Fröhlich

Adrien Golinelli: Texte von Adrien Golinelli, Christian Caujolle, Gabriel Grésillon, Hudson Lockett, Richard A. Muller 216 Seiten, 128 Farbabb. 45,– Euro Kehrer Verlag, Heidelberg www.kehrerverlag.com

MVONH.de

erklären oder gar zu beurteilen, das sollen andere tun, eventuell seine Leser, am besten die, die dort Leben. Denn Menschen gibt es auf Golinellis Fotografien auch. Kostümierte Neureiche, die scheinbar von diesem ganzen Bauboom profitieren und ihren schnell gestiegenen Lebensstandard mit protzigen, trashigen Accessoires zur Schau stellen: Juwelenbesetzte Autotürgriffe, Hermelinfellmützen mit Diademspitze, das Kind im Strampler aus künstlichem Leopardenfell, das Himmelbett mit Plüschtierzoo. Und dann gibt es noch die anderen Menschen auf seinen Fotos. Arbeiter verrichten auf einer komplett verdreckten Toilettenanlage Seite an Seite ihre Notdurft. Eine Frau steht mit Kehrbesen und Schaufel auf einem leeren Gehsteig. Mehrere Männer stecken bis zum Bauchnabel in Erdlöchern, wohl um Brunnen zu graben. Wieder andere stehen einfach in der Landschaft und starren in die Leere. Allesamt wirken diese Menschen komplett entfremdet. Bei all ihrer dem Dokumentationsgelübde geschuldeten Zurückhaltung sprechen Golinellis Arbeiten eine deutliche Sprache.

Diese unglaubliche Leere und Einsamkeit steht in einem eklatanten Missverhältnis zu unserem Bild von China, dem Land der 1,4 Milliarden-Bevölkerung. Mit mühevoll dem Sujet abgetrotzter Genauigkeit schafft Golinelli eine Atmosphäre die so unreal ist, als sei alles, die Häuser, die Parkplätze, die Einkaufszentren, nur ausgedacht. Und mit genau dieser Stimmung trifft er den Nagel auf den Kopf: Ordos ist tatsächlich eher die Idee einer Stadt, als eine wirkliche Stadt. Ordos ist ein Eins zu eins-Modell, ein Architekturmuster in Lebensgröße, ein Entwurf, ein Konzept aus Beton. Ordos ist der unwahrscheinliche Fall einer Fiktion aus Stein. Sie ist Plan und Ausführung zugleich, also absurd. Entsprechend wirken vor dem Hintergrund dieser Stadt auch die Menschen wie Schauspieler, in bizarre Kostüme gekleidete Avatare ihrer selbst. Immer darauf bedacht, ihren Neureichentraum, der eine Lebenslüge ist, zu leben, und stets in Abrede zu stellen, dass es etwas gibt, das nicht selbstgeschaffen und eigeninszeniert ist, sondern einfach unumstößlich da ist: ein Dasein. So eines, wie es die anderen Menschen haben, die Minenarbeiter, Bauarbeiter, Bediensteten und Wachleute, (die weiter hinten im Buch zu sehen sind): ein weitgehend von den Umständen determiniertes Leben. In China werden seit Jahren massenhaft Riesenstädte gebaut, die niemals auch nur nennenswerte, geschweige denn angemessene Zahlen an Einwohnern haben werden. Ordos ist eine jener Riesenstädte, die auch im Land selbst Ghost Cities genannt werden. Für etwa eine Million Einwohnern geplant, leben derzeit gerade einmal einige Tausend dort. Vor gut zehn Jahren begonnen, befindet sich die Großstadt mit der Bevölkerungszahl eines durchschnittlichen chinesischen Dorfes in ständiger Erweiterung. Kein Mensch möchte nach Ordos ziehen: Wüstenklima, keine Arbeit, exorbitante Mieten und eine Stimmung wie auf dem Friedhof. Die

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24.02.14 16:30

Seit über zwanzig Jahren begleitet der Filmregisseur Michael Kluth den international renommierten Künstler Günter Uecker mit der Kamera. In seinen Filmen zeichnet Kluth ein Mosail aus verschiedenen Arbeits- und Lebensphasen des Künstlers. Dabei entwirft er Verbindungslinien zwischen Atelier und Öffentlichkeit, Künstlerstatement und kunstwissenschaftlichem Kommentar, biografischen und gesellschaftspolitischen Kontexten. Gezeigt wird der erste Film aus dem Jahr 1990 sowie zwei aktuelle Filme von 2016. Der Eintritt ist frei. Saline 36, Rottweil, Tel 07 41 / 28 00 18 30 STÄDTISCHE GALERIE BIETIGHEIM-BISSINGEN bis 3. Oktober

www.galerie.bietigheim-bissingen.de

Linolschnitt heute X Grafikpreis der Stadt Bietigheim-Bissingen

Mit der Gründung der Städtischen Galerie Bietigheim-Bissingen 1989 wurde auch der Wettbewerb »Linolschnitt heute« ins Leben gerufen, seither unterstützt von den Deutschen Linoleumwerken (heute DLW Flooring GmbH). Alle drei Jahre wird er ausgerichtet und hat sich zu einem der wichtigsten Grafikauszeichnungen entwickelt, so dass er in Fach- wie Künstlerkreisen zu einer festen Institution geworden ist. 2016 findet er nun zum zehnten Mal statt – dieses erfreuliche Jubiläum ist Bestätigung und zugleich Ermutigung, sich auf diesem Gebiet des Hochdrucks weiter zu engagieren: 576 Künstlerinnen und Künstler aus aller Welt beteiligten sich – von Großbritannien bis Südafrika, von Mexiko bis Australien. Eine fünfköpfige Jury nahm alle eingereichten Arbeiten in Augenschein, diskutierte, sortierte, debattierte – bis schließlich die drei Preisträger feststanden sowie Werke von weiteren 33 internationalen Künstlern für diese Ausstellung ausgewählt waren. Mit Preisgeldern von 10.000 Euro sowie den Juryankäufen fördert dieser Grafikpreis zeitgenössische Künstlerinnen und Künstler, die sich dem Linolschnitt leidenschaftlich verschrieben haben. So können sich 2016 der Stuttgarter Akademieprofessor Volker Lehnert (1. Preis), die junge Chilenin Loreto Greve Muñoz (2. Preis) sowie der arrivierte australische Künstler Rew Hanks (3. Preis) über die Auszeichnungen freuen. Hauptstraße 60–64, Bietigheim-Bissingen Tel 07142 / 74-483, Di, Mi, Fr 14 – 18 h, Do 14 – 20 h, Sa, So 3. Okt. 11 – 18 h, Eintritt frei

18 – GLANZLICHTER

Videostill aus dem Video 100 falls von John Wood und Paul Harrison.

Anschließend: Heiderose Langer, Geschäftsführerin der Kunststiftung Erich Hauser, im Gespräch mit dem Filmregisseur.

Filmstill aus dem Film Günther Uecker - Der geschundene Mensch

Filmpräsentation und Gespräch Günther Uecker Filme von Michael Kluth aus den Jahren 1990 und 2016

www.q-galerie.de

LICHT John Wood & Paul Harrison Michaela Gleave, Zilla Leutenegger

Galerieausstellung im Rahmen des Lichtkunstfestivals Aufstiege der KulturRegion Stuttgart Das Künstlerduo Paul Harrison, geboren 1966 in Großbritannien und John Wood, geboren 1969 in Hongkong, zeigt in seinen Videoarbeiten zugleich nüchterne wie humoristische Experimente. Die Interaktion zwischen den handelnden Figuren und den minimalistisch-skulpturalen Objekten bewegt sich dabei zwischen Kalkül und Vergeblichkeit. Mit ihren konzeptuellen Arbeiten erforscht die australische Künstlerin Michaela Gleave die Erscheinungsformen der Wirklichkeit und wie wir diese verstehen. Sie fokussiert das menschliche Verhältnis zu den grundlegenden Phänomenen der Existenz: Zeit, Raum und Materie. Gleave nutzt digitale Medien, arbeitet performativ und baut große Skulpturen, die häufig betreten und erfahren werden können. In ihrem Werk verbindet die Züricher Künstlerin Zilla Leutenegger verschiedene künstlerische Herangehensweisen. So arbeitet sie häufig mit per Video projizierten Zeichnungen und bezieht reale Gegenstände und Raumgegebenheiten in ihre Installationen mit ein Thematisch setzt sie sich bevorzugt mit Alltagsphänomenen auseinander. Dr. Beatrice Büchsel führt zu folgenden Terminen durch die Ausstellung: Sonntag, 9. Okt., 30. Okt. und 13. Nov jeweils 15 h, Donnerstag, 29. Sept. und 20. Okt. jeweils 18 h Karlstraße 19, Tel 07181 / 482 37 99, Di – Fr 15 – 18 h, Sa, So 11 – 17 h

GLANZLICHTER SEPTEMBER

Q GALERIE FÜR KUNST SCHORNDORF 17. September – 13. November

www.erichhauser.de

Volker Lehnert: Gehölz und Barriere, 2015, Farblinolschnitt, Linolätzung, Materialdruck © VG Bild-Kunst, Bonn 2016, Foto: Frank Kleinbach

GLANZLICHTER SEPTEMBER

KUNSTSTIFTUNG ERICH HAUSER Mittwoch 28. September 19 h

Stuttgart September

zinierenden Portraits, Stillleben und Stadtansichten reicht sein Themenspektrum jedoch weit über die ungeschönten Untergrund-Darstellungen hinaus. Reinsburgstraße 68A, Tel 93 34 24 15 Di – Fr 13 – 19 h, Sa 11 – 16 h u.n.V. www.galeriefuchs.de GEDOK-GALERIE STUTTGART 16. – 18. September

AKADEMIE SCHLOSS SOLITUDE 16. September – 30. Oktober

 Feuersee dann Buslinie 92

Einzelausstellungen der Stipendiaten Solitude 3, Tel 99 61 90 Di – Fr 10 – 12, 14 – 16 h, Sa – So 12 – 17 h www.akademie-solitude.de

 Russische Kirche

Golden Days. Wie schönEs ensteht! Gruppenausstellung Design 11. September, 12 – 18 h

GEDOK-Haus

Tag des offenen Denkmals 24. September, 11 – 19 h

Kunst-Café

Schätze des Westens GALERIE ARTLANTIS – SCHAU-RAUM Wie seit vielen Jahren öffnet das GEDOK-Atelierbis auf weiteres  Haus am Weinberg haus wieder seine Pforten. Interessierte Besucher Zeitgenössische Kunst nach 1945 können einen Blick ins Innere einiger Ateliers Zum Beispiel Götz, Pfahler, Rainer, Stankowski werfen und im Galerieraum präsentieren GedokSommerpause bis 11. September Mitglieder eine Auswahl aktueller Arbeiten. Augsburger Str. 552, 1. Stock (Rückgebäude Nr. 554) Hölderlinstr. 17, Tel 29 78 12 Tel 0172 / 422 97 66 Mi – Fr 16 – 19 h, Sa11 – 16 h, www.gedok-stuttgart.de Öffnungszeiten nach Vereinbarung www.galerie-artlantis.eu GALERIE REINHARD HAUFF GALERIE ARTLANTIS – STADT GALERIE bis 17. September

 Rosenberg-/Johannesstraße

Computersimulationen · Gerhard Mantz Sommerpause bis 11. September Senefelderstr. 97, Tel 636 17 81 Di – Fr 12 – 16 h, Sa 14 – 18 h www.galerie-artlantis.eu BUND BILDENDER KÜNSTLERINNEN WÜRTTEMBERGS e. V. (BBK) 15. September - 3. Oktober

Gefügte Steinskulpturen · Im kleinen Format und Grafik · Rotraud Hofmann Der Stein erfordert ein langsames Hineintasten in das Material. Die Idee des Künstlers, die Härte und dieStrukturen des Steins ergeben im Glücksfall eine Symbiose zwischen Künstler und seinem Material. Sommerpause bis 14. September. Eugenstraße 17, Tel 24 01 80, Sa, So 14 – 18 h www.bbk-wuerttemberg.de GALERIE THOMAS FUCHS bis 10. September

Jacke wie Hose · Marco Faisst Malerei 23. September - 5. November

 Schwabstraße

Your Own Life · Patrick Angus Beobachtungen und Erfahrungen, die der bereits 1992 mit 38 Jahren an Aids verstorbene Künstler in der schwulen Untergrundszene des New Yorks der 1980er Jahre machte, wurden von ihm mit beeindruckender Sensibilität und malerischem Können in Gemälde und Papierarbeiten überführt. Mit den fas20 – KOMPASS

bis 16. September

Conversations with Buildings · Stephen Willats 24. September – 4. November

Josephine Meckseper Ihre charakteristischen Schaufenstervitrinen sowie ihre Skulpturen, Installationen, Fotografien und Filme beziehen sich auf Konsumkultur und die Schlüsselinstrumente des individuellen politischen Handelns. Paulinenstr. 47, Tel 60 97 90, Di – Fr 13 – 18 h u. n.V. www.reinhardhauff.de IFA-GALERIE bis 2. Oktober

 Charlottenplatz

Politics of Sharing – Politik des Teilens Gruppenausstellung Charlottenplatz 17, Tel 222 51 73, Di – So 12 – 18 h www.ifa.de INSTITUT FRANÇAIS 8. September - 7. Oktober

Verdun – ein Jahrhundert für den Frieden 1916 – 2016 · Michael St. Maur Sheil Der britische Fotograf und Historiker erforschte während elf Jahren die einstigen Schlachtfelder von Yser bis zur Halbinsel Gallipoli. Die 22 Fotografien der heutigen Landschaften an der Maas sowie eine gigantische Karte der Frontlinie machen das damals Geschehene lebendig. Schloßstraße 51, Tel 23 92 50 Mo – Do 10 – 18 h, Fr. 10 – 16 h www.stuttgart.institutfrancais.de

KUNSTMUSEUM STUTTGART

OBERWELT e.V.

24. September - 19. Februar 2017

bis 16. September

U5, U6, U7 H Schlossplatz

[un]erwartet. Die Kunst des Zufalls Gruppenausstellung Der Zufall entzieht sich jeder Festlegung – und doch nutzt die Kunst den kalkulierten Zufall als gestaltende Kraft. In den vergangenen hundert Jahren haben Künstlerinnen und Künstler unterschiedliche Methoden und Verfahren entwickelt, um Zufallsprozesse unter definierten Bedingungen auszulösen. Die große Sonderausstellung [un]erwartet. Die Kunst des Zufalls widmet sich diesen Zufallsprozessen in Kunst, Musik und Literatur. KUNSTMUSEUM STUTTGART

FORTSETZUNG

bis 15. Januar 2017

Sound in Motion. Internationale Video- und Performancekunst bis 4. Oktober: Carsten Nicolai · Computersound als visuelle Struktur Kleiner Schlossplatz 13, Tel 21 61 96 00 Di – So 10 – 18 h, Fr 10 – 21 h www.kunstmuseum-stuttgart.de

Ich will so ein Glanz werden, der oben ist – Irmgard Keuns „Das kunstseidene Mädchen“· Gruppenausstellung Künstlerische Arbeiten zum Überlebenskampf einer 18-jährigen im Berlin der 20er Reinsburgstraße 93, Tel 65 00 67, Mo 21.30 – 24 h www.oberwelt.de PARROTTA CONTEMPORARY ART 9. September – 12. November

 Schwabstraße

Weltraum · Timm Rautert · Fotografie Eine Verbindung von Konferenzräumen und Porträts. Augustenstr. 87 – 89, Tel 69 94 79 10 Di – Fr 11 – 18 h, Sa 11 – 16 h, www.parotta.de STAATSGALERIE STUTTGART bis 4. September

Der Künstler und sein Ich – Das abstrahierte Selbstporträt in der Fotografie von 1960 bis 2000 Gruppenausstellung bis 13. November

Augen. Blicke. Impressionen. Meisterwerke des Französischen Impressionismus KÜNSTLERHAUS STUTTGART Gruppenausstellung 23. September – 18. Dezember  Schwabstraße Konrad-Adenauer-Straße 30 – 32, Tel 47 04 00 Hamlet · Gruppenausstellung. Kuratiert von AnDi – So 10 – 18 h, Do bis 20 h, www.staatsgalerie.de nika Eriksson und Fatima Hellberg. Was bedeutet es, ein Leben in Ordnung zu brin- STADTBIBLIOTHEK AM MAILÄNDER PLATZ Galerie b gen? Die Spannung zwischen dem Bedürfnis zu 5. September – 17. September Handeln und der Unfähigkeit diesem nachzuge- Schwaben im All. Anime Hommage an Albert hen, vorangetrieben durch das Paradox der totalen Daibers utopischen Roman · Jon Frickey Erschöpfung bei gleichzeitiger Überschwänglich- In dem utopischen Roman von 1910 geht es um keit, zieht sich durch alle Arbeiten der Ausstellung. sieben Schwaben, die sich auf eine Reise ins WeltReuchlinstraße 4b, Tel 61 76 52, Mi – So 12 – 18 h all begeben, nonstop vom Cannstatter Wasen zum www.kuenstlerhaus.de Mars. Der amerikanische Künstler hat Daibers Roman als Anime für die Galerie b adaptiert. KUNSTVEREIN GÄSTEZIMMER 9. - 16. September

 Vaihinger Straße

Justyna Koeke Heilige und Prinzessinnen Ausstellung und Buchpräsentation Donnerstag, 8. September 2016 um 19.00 Uhr Vaihinger Straße 140 www.kunstvereingaestezimmer.de LINDENMUSEUM bis 29. Januar 2017

Hauptbahnhof dann Buslinie 40 / 42

Inrō – Gürtelschmuck aus Japan Die Sammlung Anna und Christian Trumpf. Hegelplatz 1, Tel 202 23 Di – Sa 10 – 17 h, So u. Ft. 10 – 18 h www.lindenmuseum.de

21. September – 26. November

Galerie b

Die Biblioskopin · Katharina Wibmer Videoinstallation bis 17. September

Graphothek

Kulturkomplex Sylvia Winkler und Stephan Köperl Mailänder Platz 1, Tel 21 69 65 26, Mo – Sa 9 – 21 h www.stuttgart.de/stadtbibliothek STRZELSKI GALERIE 17. September – 16. Oktober

 Rotebühlplatz (Stadtmitte)

Xaver Sedelmeier · Shieldwork 17. September – 16. Oktober

Martin Bruno Schmid Cracks.Hits.Facepeelings Rotebühlplatz 30, Tel 601 48 18 Mi – Fr 11 – 19 h, Sa 13 – 16 h u. n.V. www.strzelski.de KOMPASS – 21

Region September KUNSTMUSEUM DER STADT ALBSTADT bis 11. September

STÄDTISCHE GALERIE BIETIGHEIM-BISSINGEN

KUNSTHALLE GÖPPINGEN

bis 3. Oktober

bis 11. September

Linolschnitt heute X Grafikpreis der Stadt Bietigheim-Bissingen Siehe Glanzlicht, Seite 18

Guess, who’s dropped in for a bite Martina Wegener, Frédéric Ehlers Videoinstallation Preisträger des UCS Golden Camera Award 2016

bis 23. Oktober

Studioausstellung

28. September - 16. Oktober

Szenenwechsel – Ortswechsel Die Schenkung Brigitte Wagner im Kunstmuseum Albstadt

Linoläum! Die Preisträger der zehn Wettbewerbe Linolschnitt heute seit 1989 Hauptstraße 60 – 64, Bietigheim-Bissingen Tel 0 71 42 / 744 83, Di, Mi, Fr 14 – 18 h Do 14 – 20 h, Sa,So, Ft 11 – 18 h www.galerie.bietigheim-bissingen.de

25. September - 8. Januar 2017

MUSEUM ART.PLUS DONAUESCHINGEN

STÄDTISCHE MUSEEN HEILBRONN KUNSTHALLE VOGELMANN

Kaltlandschaften · Daniel Bräg 8. Juli – 25. September

Dialog mit Dix · Zipora Rafaelov Frauen - Kinder – Blumen – Selbst. Die israelische Künstlerin (*1954), Trägerin des Rheinischen Kunstpreises 2014, stellt sich mit ihren filigranen Cut-outs der Zeichenkunst von Otto Dix (1891 – 1969) bis 16. Oktober

Bäume. Im Landschaftsbild der Schwäbischen Alb Gruppenausstellung So abwechslungsreich wie die Landschaftseindrücke, die Künstler in Malerei und Grafik eingefangen haben, so vielfältig ist auch die Verbindung der Menschen mit den Bäumen, die sie durch die Zeiten des Jahres wie des Lebens begleiten. Die Ausstellung zeigt zugleich eine kleine Kunst- und Kulturgeschichte des Baumes, über mehr als drei Jahrhunderte hinweg mit Bildern der Alb. Kirchengraben 11, Albstadt, Tel 07431/160 14 91 Di – Sa 14 – 17 h, So, Ft 11 – 17 h www.kunstmuseumalbstadt.de www.jungerkunstraum.de GALERIE DER STADT BACKNANG 24. September - 13. November

Schwellengeschichten · Mirjam Kuitenbrouwer Fotografien, Installationen, Collagen, Modelle und Videoarbeiten Das Phänomen des menschlichen Sehens steht im Zentrum des Interesses der niederländischen Künstlerin. Mit optischen Hilfsmitteln wie Brillen, Spiegel, Lupen, Ferngläser, Mikroskopen, Prismen oder Overheadprojektoren, aber auch rahmenden architektonischen Elementen wie Fenster, Türen oder Zäunen geht sie der Frage nach, wie sich die Wahrnehmung unserer Umwelt verändert, abhängig davon, aus welcher Perspektive wir sie betrachten. Petrus-Jacobi-Weg 1, Backnang, Tel 07191 / 34 07 00 Mo– Fr 17 – 19 h, Sa, So 14 – 19 h www.galerie-der-stadt-backnang.de

bis 11. September

Gerlinde Beck Metallskulpturen between Michael Danner, Sebastian Kuhn, Gert Riel Skulpturen, Installationen und Raumgebilde Museumsweg 1, Donaueschingen Tel 0771 / 896 68 90, Di – So 11 – 17 h www.museum-art-plus.com KUNSTWERK SAMMLUNG KLEIN EBERDINGEN-NUSSDORF bis 23. Dezember

Hängung #15 über die Linie hinaus Gruppenausstellung Siemensstraße 40, Eberdingen-Nussdorf Tel 07042 / 37 69 566, Mi – Fr, So 11 – 17 h www.sammlung-klein.de GALERIE DER STADT FELLBACH bis 25. September

Abstrakte Überreste · Arpad Dobriban Geprägt durch geografische Gegebenheiten, sozialen Status, Mangel oder Überfluss, Lifestyle und ökonomische Bedingungen, die die Kultur des Essens befördern können oder in Fast-Food-Restaurants verkommen lassen, sind Kochen und Essen zuverlässige Indikatoren der Befindlichkeit einer Gesellschaft. Diese Thematik wird der Ungar in seiner Ausstellung aufgreifen. Di – Do 16 – 19 h, Fr – So 14 – 18 h Marktplatz 4, Fellbach, 0711 / 585 14 17 www.fellbach.de KUNSTHALLE GÖPPINGEN Halle oben

Hands On. Ukiyo Camera Systems Georg Winter bis 11. September

Halle unten

Ausgezeichnete Architektur · Hugo Häring Preis des Bundes Deutscher Architekten BDA Marstallstr. 55 Göppingen, Tel 0 71 61 / 65 07 77 Di – Fr 13 – 19 h, Sa, So, Ft 11 – 19 h www.kunsthalle-goeppingen.de

ZKM KARLSRUHE

FORTSETZUNG Lichthof 1 + 2

bis 30. Oktober

Sound on Paper · Milan Grygar bis 31. Dezember

Lichthof 1 + 2

ZKM_Gameplay Die Gameplattform im ZKM bis 31. Dezember

http://aoys.zkm.de/

ArtOnYourScreen. Be part of it! Lorenzstraße 19, Karlsruhe, Tel 07 21 / 81 88 -0 Mi – Fr 10 – 18 h, Sa, So 11 – 18 h www.zkm.de GALERIEVEREIN LEONBERG e. V. 11. September - 23. Oktober

Wildwuchs · Manuela Tirler Stahlplastik Das Interesse der Künstlerin gilt der Vielfalt der Sam Shaw. Hollywood ungeschminkt Formen, die sie in der Natur findet. In dem SpanAllee 28, Heilbronn, Tel 07131/56 44 20 nungsfeld zwischen Natur und Kunst schafft sie aus Di, Mi, Fr 11 – 17 h Do 11 – 19 h, Sa, So u. Ft 11 – 17 h sprödem, scharfkantigem Stahl- und Eisendraht, www.museen-heilbronn.de aus Armierstahl oder Moniereisen, schwerelos wirkende, abstrakte Gebilde. Die Arbeiten werden mit STÄDTISCHE GALERIE KARLSRUHE bis 16. Oktober dem Bagger modelliert und gepresst, es entstehen Raumkörper, die mit Eisenstahl ergänzt und mit Interview · Axel Philipp dem Schweißbrenner nachbearbeitet werden. bis 30. Oktober Zwerchstraße 27, Leonberg, Tel 07152 / 39 91 82 fotokunst aus der sammlung Di – Do, Sa, So 14 – 18 h Gruppenausstellung www.galerieverein-leonberg.de bis 25. September

bis 22. Januar 2017

bis 11. September

FORTSETZUNG C1

bis Frühjahr 2017

umgehängt 2016. Idole und Legenden Gruppenausstellung Lorenzstraße 27, Karlsruhe, Tel 07 21 / 133 44 01 Mi – Fr 10 – 18 h, Sa, So 11 – 18 h www.staedtische-galerie.de ZKM KARLSRUHE 1. September – 13. November

Lichthof 1 + 2

Mnemosyne Bilderatlas · Aby Warburg Rekonstruktion – Kommentar – Aktualisierung 1. September – 13. November

Lichthof 1 + 2

More Sweetly Play the Dance William Kentridge bis 4. September

Lichthof 1 + 2

bis 4. September

Halle unten

Der Wiener Kreis – Digitale Logik und wissenschaftliche Philosopohie

bis 24. September

Lichthof 8 + 9

Foyer

Digitale Wasserspiele bis 25. September

Making-of Filmakademie Eberhardstraße 1, Ludwigsburg Tel 0 71 41 / 910 22 90, Di – So 10 – 18 h www.ludwigsburgmuseum.de EDWIN SCHARFF MUSEUM. KUNSTMUSEUM. KINDERMUSEUM. ERLEBNISRÄUME bis 4. September

… Im Sommer brach der Krieg aus. Edwin Scharff und der Erste Weltkrieg · Edwin Scharff Voll abgefahren! Erforsche, was die Welt bewegt! Eine interaktive Ausstellung des Grazer Kindermuseums FRida & freD bis 11. September

Lichthof 8

Allahs Automaten

Sammlung der Kunsthalle Göppingen und Gäste

bis 18. September

bis 11. September

New Sensorium Exiting from Failures of Modernization

bis 4. September

LUDWIGSBURG MUSEUM

Anziehung und Abgrenzung · Ben Muthofer und sein Lehrer Ernst Geitlinger Petrusplatz 4, Neu-Ulm, Tel 07 31 / 70 50 25 55 Di, Mi 13 – 17 h, Do – Sa 13 – 18 h, So, Ft 10 – 18 h Ab dem 12. September bleibt das Museum wegen Umbauarbeiten für etwa ein Jahr geschlossen. www.edwinscharffmuseum.de

Schlossgarten

Schlosslichtspiele 2016 22 – KOMPASS REGION

KOMPASS REGION – 23

STÄDTISCHE GALERIE OSTFILDERN bis 13. September

Mariposa oder Helga Müller – ein Portrait Sabine Bürger Gerhard-Koch-Str. 1, Ostfildern Tel 0711 / 34 0 41 03, Di, Do 15 – 19 h Sa 10 – 12 h, So 15 – 18 h u.n.V. www.ostfildern.de/galerie STADTMUSEUM PFORZHEIM bis 30. Oktober

Melchior Grossek Scherenschnitte und Druckgrafiken

schnitthafte Vermessung der aktuellen Kunstlandschaft von drei Künstlergenerationen an. Unter besonderer Berücksichtigung der räumlichen Gegebenheiten der Städtischen Galerie wählte der Kurator Marcus Kettel aus über 130 Bewerbungen 52 künstlerische Positionen aus. Eberhardstraße 14, Tel 0 71 21 / 303 23 22 Di – Sa 11 – 17 h, Do 11 – 19 h, So, Ft 11 – 18 h www.reutlingen.de/kunstmuseum

SCHMUCKMUSEUM PFORZHEIM

28. September, 19 h

25. September – 15. Januar

Georg Baselitz und Albert Oehlen Eberhardstraße14, Reutlingen Tel 7121 / 33 84 01 Mi – Fr 14 – 18 h, Sa – So 11 – 17 h www.kunstverein-reutlingen.de STÄDTISCHE GALERIE REUTLINGEN 24. September – 20. November

Landesweit · VBKW Verband Bildender Künstler und Künstlerinnen Württemberg Der Titel bezieht sich einerseits auf die räumliche Ausdehnung des Berufsverbandes, dessen Mitglieder sich über das gesamte Bundesgebiet und international verteilen. Auf einer zweiten, inhaltlichen Ebene, spielt der Titel auf eine quer-

24 – KOMPASS REGION

bis 22. Januar 2017

Retrospektive · Susanne Paesler bis 12. März 2017

ULMER MUSEUM

bis 6. November

KUNSTVEREIN REUTLINGEN

Erinnertes Licht · Siegrun Appelt Lichtinstallation Weingärtner Vorstadt 12, Waiblingen Tel 0 71 51 / 50 01 16 86, Di – So 11 – 18 h, Do 11 – 20 h www.galerie-stihl-waiblingen.de

bis 8. Januar 2017

bis 25. September

Wahlverwandschaften · Michaela Escher Michaela Escher setzt eigene Arbeiten der letzten 6 Jahre aus den Werkgruppen Reliefbilder und Gitterbilder mit zwei frühen noch linear aufgebauten Werken von Manfred Mohr und der Skulptur „Boot“ von Jürgen Brodwolf in Beziehung. Bleichstraße 81, Pforzheim Tel 0 72 31 / 39 21 13 Mi und Do 14 – 17 h, So 10 – 17 h www.pforzheim.de Himmlisch Sonne, Mond und Sterne im Schmuck Jahnstaße 42, Pforzheim Tel 0 72 31 / 39 21 26 Di – So, Ft 10 – 17 h www.schmuckmuseum.de

18. September - 7. Oktober

I Like America · Gruppenausstellung

Cordelistas · Brasilianische Holzschneider Schenkung Günther Wagner

STÄDTISCHES KUNSTMUSEUM REUTLINGEN Spendhaus & Städtische Galerie

Wilde, Kartoffeln · Katrin Ströbel, Monika Nuber Die Künstlerinnen verbinden traditionelle Drucktechniken wie Siebdruck, Holz- oder Linolschnitt Himmelskörper mit Monotypie, Moosgummi- und Kartoffeldruck Malerei, Zeichnung, Fotografie, Installation, und vermischen auch sonst High und Low bis an Videoarbeiten die Schmerzgrenze.

bis 30. Oktober

GALERIE STIHL WAIBLINGEN

bis 4. September

Lichtwirbel· rosalie Die Künstlerin rosalie hat für das ehemalige Hochregallager eine begehbare Lichtskulptur erfunden, für die sie technische Lichtfasern zu einem hochkomplexen Gewirk verknüpft. Das Licht – ähnlich einer Sternschnuppe oder Feuerkugel, manchmal einer raumgroßen Wunderkerze gleich – blitzt auf, bündelt sich im Zentrum des Wirbels, scheint plötzlich zu explodieren, läuft von innen nach außen und strömt wieder poetisch zurück. Eschenbrünnlestraße 15/1, Sindelfingen Tel 0 70 31 / 932 -49 00, Sa, So 11 – 17 h, öffentliche Führungen: Di, Do 15 – 16.30 h www.schauwerk-sindelfingen.de

bis 3. Oktober

bis 3. Oktober

SCHAUWERK SINDELFINGEN

Botschaften · Grieshabers Künstlerplakate Spendhausstraße 4, Reutlingen Tel 0 71 21 / 303 23 22 Di – Sa 11 – 17 h, Do 11 – 19 h, So, Ft 11 – 18 h www.reutlingen.de/kunstmuseum KUNSTSTIFTUNG ERICH HAUSER ROTTWEIL

Filmpräsentation und Gespräch Günther Uecker Filme von Michael Kluth aus den Jahren 1990 und 2016 Anschließend: Heiderose Langer, Geschäftsführerin der Kunststiftung Erich Hauser, im Gespräch mit dem Filmregisseur Siehe Glanzlicht Seite 18 Saline 36, Rottweil, Tel 07 41 / 280 01 80, Mi 17 – 19 h, Sa, So 13 – 17 h u.n.V. www.erichhauser.de Q GALERIE FÜR KUNST SCHORNDORF 17. September - 13. November

Licht · Gruppenausstellung Siehe Glanzlicht Seite 19

GALERIE DER STADT WENDLINGEN 21. September – 6. November

Kunst in der Region Gruppenausstellung Die Ausstellungsreihe „Kunst in der Region“ wird jährlich abwechselnd von den Städten Kirchheim unter Teck, Nürtingen und Wendlingen am Neckar ausgerichtet. Ziel der Gruppenausstellung ist es, einen Überblick über das kreative Schaffen die in der Region ansässigen Künstler/Innen zu präsentieren. Mi – Sa 15 – 18 h, So und Ft 11 – 18 h www.galerie-wendlingen.de

bis 11. September

Am Anfang der Kunst - Art at the Start Repliken von Eiszeitfunden aus dem Donautal bis 23. Oktober

Landschaft und Interieur Der Impressionist Max Arthur Stremel Repliken von Eiszeitfunden aus dem Donautal Marktplatz 9, Ulm, Tel 0731/161 43 30 Di – So 11 – 17 h, Do 11 – 20 h www.museum.ulm.de MUSEUM RITTER bis 3. Oktober

Lunapark 2000 · Lichtkunst aus der Sammlung Marli Hoppe-Ritter · Gruppenausstellung bis 3. Oktober

Das Runde muss ins Eckige Kreis und Quadrat in der Sammlung Marli Hoppe-Ritter · Gruppenausstellung Alfred-Ritter-Straße 27, Waldenbuch Tel 0 71 57 / 53 51 10, Di – So 11 – 18 h www.museum-ritter.de

17. September, 19-24h

Schorndorfer Kunstnacht bis 4. September

Additionen, Reihe Heimspiel Eva Schwanitz und Rotraud Hofmann Karlstraße 19, Tel 0 71 81 / 482 37 99 Di – Fr 15 – 18 h, Sa, So 11 – 17 h www.q-galerie.de

KOMPASS REGION – 25

Vernissagen September 8. 9. 19.00 h Kunstverein Gästezimmer, Stuttgart

Justyna Koeke

9. 9. 19.00 h Parrotta Contemporary Art, Stuttgart

Timm Rautert

11. 9. 11.15 h Galerieverein Leonberg 15. 9. 19.00 h Akademie Schloss Solitude, Stuttgart 19.00 h BBK Atelierhaus, Stuttgart 16. 9. 19.00 h GEDOK Galerie, Stuttgart 19.00 h Strzelski Galerie, Stuttgart 17. 9. 19.00 h Q Galerie für Kunst Schorndorf 19.30 h Galerie Stihl Waiblingen 21. 9. 19.30 h Galerie b, Stadtbibliothek Stuttgart 22. 9. 19.00 h Künstlerhaus Stuttgart 19.00 h Städtische Galerie Reutlingen 23. 9. 18.00 h Galerie Thomas Fuchs, Stuttgart 19.00 h Kunstmuseum Stuttgart 20.00 h Galerie der Stadt Backnang 24. 9. 11.00 h Galerie Reinhard Hauff, Stuttgart 25. 9. 11.00 h Kunstverein Reutlingen 28. 9. 19.00 h Kunststiftung Erich Hauser, Rottweil

Kunst braucht nicht viel. Nur das Richtige.

Manuela Tirler Gruppenausstellung Rotraud Hofmann Gruppenausstellung Xaver Sedelmeier, Martin Bruno Schmid Gruppenausstellung Siegrun Appelt Katharina Wibmer Gruppenausstellung Gruppenausstellung Patrick Angus Gruppenausstellung Mirjam Kuitenbrouwer Josephine Meckseper Georg Baselitz und Albert Oehlen Günther Uecker

Impressum sonnendeck Herausgeber Mario Strzelski (V.i.S.d.P.) Redaktionsadresse Rotebühlplatz 30, 70173 Stuttgart, Tel: 0711 / 601 48 18, redaktion@ sonnendeck-stuttgart.de Auflage 10.000 Exemplare Grafik-Design Müller Steeneck, Stuttgart Redaktion Hansjörg Fröhlich (hjf) Susanne Hafner, Barbara Kiolbassa, Jayanthan Sriram, Mario Strzelski Mitarbeit Ines Henrich Druck saxoprint Auslegeorte Stuttgart abseits, Akademie der Bildenden Künste, Atelier am Bollwerk, Auszeit, Buchhandlung König Bürgerhaus West, Cafebar unterm Tagblatt-Turm, Folien-Express, Galerie Harthan, Galerie Thomas Fuchs, GEDOK, Hospitalhof, IFAGalerie, I-Punkt, Kaiserbau Süd, Kino Delphi, Künstlerhaus Reuchlinstraße, Kulturzentrum unterm Tagblatt-Turm, Linden Museum, Literaturhaus Stuttgart, Oberwelt, Parrotta contemporary, Rathaus, sans (Bistro), Sichtbar Augenoptik, Staatsgalerie Stadtbücherei, STRZELSKI Galerie, Theaterhaus Stuttgart, Württembergischer Kunstverein Württembergische Landesbibliothek Zentrum Rotebühlplatz, u.v.m. Auslegeorte Region, ZKM, Kunsthalle Göppingen, Schmuckmuseum Pforzheim, Museum Ritter Kunstmuseum Reutlingen, Kunsthalle Karlsruhe, HfG Karlsruhe Ulmer Museum, VHS Esslingen, Städtische Galerie Esslingen, Badischer Kunstverein u.v.m. Anzeigen [email protected] Abonnements für 28,– EUR pro Jahr, [email protected] Internet www.sonnendeck-stuttgart.de Titelmotiv: Subodh Gupta: Season, 2013, Bemalte Bronzemangos, Nähtisch, 98 x 111 x 40,5 cm, © Subodh Gupta (Derzeit Teil der Triennale Kleinplastik, Fellbach) Foto: © Axel Schneider, MMK Museum für Moderne Kunst Frankfurt am Main Anzeigen sind im Format 1/1, 1/2 (hoch- und querformatig) und 1/4 buchbar laut Preisliste. Redaktions- und Anzeigenschluss ist jeweils der 10. des Vormonats. Freie Artikel und Leserbriefe nimmt die Redaktion dankend entgegen. Die Redaktion behält sich das Recht zum Abdruck und zu Kürzungen vor. Auf Wunsch gestalten wir Ihre Anzeige. 26 – KOMPASS

Leinfelden-Echterdingen Gewerbegebiet Stetten bei Stuttgart Sielminger Straße 82 70771 Leinfelden-Echterdingen Telefon 0711/79740-50

Karlsruhe Bannwaldallee 48 76185 Karlsruhe Telefon 0 721/1 20 84-0

ABY WARBURG

MNEMOSYNE BILDERATLAS

Ausstellung: 1.9. bis 13.11.2016

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