APRIL
MAI
JUNI
Inhaltsverzeichnis
GESCHICHTE SCHLOSS WOLFSBURG
4–5
STADTMUSEUM
6–9
STÄDTISCHE GALERIE
10–15
KUNSTVEREIN
16–17
KULTURABTEILUNG der ITALIENISCHEN KONSULARAGENTUR
18–19
KULTURWERK
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SONSTIGE VERANSTALTUNGEN
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GESCHICHTE SCHLOSS WOLFSBURG 17. Juni 1302 Erste Nennung der Wolfsburg in einer Urkunde („Acta in wluesborch“). Herzog Friedrich von Braunschweig (1374–1400) belehnt die Herren von Bartensleben erblich mit dem Werder „to der wuluesborch“ (= Vorsfelder Werder) einschließlich der Stadt Vorsfelde. 17. Juni 1434 Die Burgherren lassen im Bereich der Vorburg die Kapelle St. Marien bauen, aus der sich später die Marien-Kirche entwickelt. Sie gehört, wie die Burgkapelle, zum Pfarrbezirk Hesslingen. 1559 Erzbischof Siegmund von Magdeburg stellt den Bartensleben einen Lehensbrief für „das Schloss oder burgk, die wulffesburgk genannt“ aus. Dabei werden auch Rechte und Besitzungen in Hesslingen und Hehlingen erwähnt. Beide Dörfer bildeten mit dem Schloss und Gutsbezirk das „Wolfsburger Ländchen“. 1581 Hans der Reiche richtet eine soziale „Armenstiftung“ ein, die bis in das 20. Jahrhundert tätig war. 1574 – 1622 Über einen Zeitraum von 48 Jahren wird die Burg zu einem repräsentativen Renaissanceschloss umgebaut. Nord-, Ost- und Südflügel stammen aus jener Zeit. 1618 – 1648 Im Dreißigjährigen Krieg nimmt das Schloss durch zahlreiche Belagerungen und Eroberungen großen Schaden. 1680 Die Landesherrschaft über Schloss Wolfsburg fällt an die Kurfürsten von Brandenburg (seit 1701 Könige von Preußen). 1719 – 1742 In der Barockzeit erlebt die Wolfsburg eine kulturelle Blüte. Unter Gebhardt Werner von Bartensleben, dem letzten männlichen Vertreter seines Geschlechtes, werden Barockgarten, Stall- und Remisengebäude sowie zahlreiche Häuser der Gutssiedlung neu geschaffen.
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1742 – 1756 Erbtochter Anna Adelheit Catharina, verheiratet mit Adolph Friedrich von der Schulenburg-Beetzendorf, ist die einzige Frau, die selbständig auf Wolfsburg herrscht. 1838/1840 – 1842 Graf Carl Friedrich Gebhard von der Schulenburg lässt den Westflügel errichten. 1938 Die gleichzeitige Gründung des VW-Werkes und die der Stadt des K.d.F.Wagens bei Fallersleben zwingen Graf Günther von der Schulenburg, seinen Familienbesitz zu veräußern. 1943 – 1947 Die Stadt besitzt das Schloss. 1947 – 1961 Das Land Hannover ist Besitzer des Schlosses. 1961 Die Stadt Wolfsburg erwirbt das Schloss vom Bundesland Niedersachsen zurück und beginnt mit der Renovierung der Anlage. Das Gebäude wird seit dieser Zeit für repräsentative und kulturelle Zwecke genutzt.
GESCHICHTE SCHLOSS WOLFSBURG
17. Juni 2002 700. Jahrestag der ersten Erwähnung der Wolfsburg.
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STADTMUSEUM SONDERAUSSTELLUNG
Bis Sonntag, 2. August
Exotik über dem Nierentisch. Figuren, Wandmasken, Gefäße – Goldscheider West Germany
Kunst oder Kitsch? Kult oder Kultur? Die Bewertung der Goldscheider West Germany, die in der neuen Sonderausstellung des Stadtmuseums zu sehen sind, kann heute schon mal schwerfallen. Ein Genuss für Interessierte an Kunst und Design und für Freunde und Sammler von Keramik ist die Schau in jedem Fall. Sie präsentiert eine große Auswahl von Figuren, Wandmasken und Gefäßen der Firma Goldscheider aus Fredelsloh, informiert über Herstellung und Verkauf und zeigt die HinterKeramikfigur Marke Goldscheider gründe für ihren Erfolg. Die Kultur der Fünfziger West Germany Jahre prägte eine ganze Generation und fasziniert © Kornelia Weinert als Retro-Style auch die Nachkommen. Kunst- und Alltagsgegenstände dieser Zeit lassen viele persönliche Erinnerungen wach werden, nicht zuletzt auch an Wolfsburgs stürmische Aufbaujahre. BEGLEITPROGRAMM
Dienstag, 14. April, 19.00 Uhr Treffpunkt: Jagdsaal
Wandmasken und Figuren als populäre Deko-Elemente der Fünfziger Jahre
Vortrag von Dr. Gerald Könnecke, Keramiksammler und Experte für die Geschichte und Produkte der Firma Goldscheider sowie Initiator der Ausstellung.
Frauentorso © Kornelia Weinert
Sonntag, 26. April, 15.00 Uhr
Exotik über dem Nierentisch. Figuren, Wandmasken, und Gefäße – Goldscheider West Germany
Ein Ausstellungsrundgang mit Kurator Dr. Arne Steinert.
Sehnsuchtsmotive: Exotische Schönheiten © Kornelia Weinert
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Sonntag, 17. Mai, 15.00 Uhr
Internationaler Museumstag: Bella Figura – Plastiken selber erschaffen
Am diesjährigen Internationalen Museumstag mit dem Motto „Museum. Gesellschaft. Zukunft.“ lädt das Team des Stadtmuseums zu einem interaktiven Erlebnisprogramm in seine aktuelle Sonderausstellung: In dieser sind besonders zahlreich Damen aus Keramik zu sehen, die durch ihre bella figura beeindrucken. Warum diese Schönheiten Wandmasken zeigen zum Deko-Chic der 1950er Jahre avancierten und Haarmoden der heute zwischen Kitsch und Kult bewertet werden, Fünfziger Jahre ist auf einem Rundgang zu erfahren. Und da am © Kornelia Weinert Internationalen Museumstag stets Einblicke in die praktische Museumsarbeit gegeben werden, können die Besucherinnen und Besucher eigene Plastiken aus verschiedenen Materialien und unter Anleitung von Museumsmitarbeitererinnen für die Ausstellung und für Zuhause erschaffen. Sonntag, 31. Mai, 15.00 Uhr
Fantastische Figuren erzählen Geschichten – Die Ausstellung aus der Sicht von Kindern entdecken
Dienstag, 23. Juni, 18.30 Uhr
Museumstreff nach Feierabend
Ein Ausstellungsrundgang mit Kurator Dr. Arne Steinert. Mädchen mit Aktentasche © Kornelia Weinert
STADTMUSEUM
In der aktuellen Sonderausstellung „Exotik über dem Nierentisch“ wird die Geschichte der in den 1950er Jahren modernen Keramik der Firma Goldscheider erzählt. Zugleich inspirieren die ausgestellten Figuren, Wandmasken und Gefäße zu fantastischen Geschichten, die sich zu imaginären Bildern zusammenfügen. Da die einzelnen Ausstellungsstücke keine realen Personen verkörpern, Hochzeitspaar im laden sie geradezu zum Gedankenspiel ein: Könnte Biedermeierlook es sich bei den sitzenden exotischen Schönheiten © Dr. Gerald Könnecke um Prinzessinnen handeln? Wohin führt der Weg das Mädchen mit der Aktentasche? Wie heißt das junge Brautpaar und welche Prüfungen hatte es auf dem Weg zum Liebesglück zu bestehen? Kinder sind Meister der Fantasie, so sind die Sechs- bis Zwölfjährigen an diesem Nachmittag gefragt, ihren Ideen freien Lauf zu lassen.
STADTMUSEUM SCHLOSS- UND STADTGESCHICHTE
Sonntag, 12. April, 11.15 Uhr
Museumsfrühschoppen: Wolfsburger Stadtgeschichte erzählt in der Dokumentation über die Opfer der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft
Kurz vor den Feierlichkeiten zum 70. Jahrestag der Befreiung am 8. Mai geht Nicole Trnka den Spuren der Wolfsburger Stadtgründung in der Dokumentation über die Opfer der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft nach. © Stadtmuseum
Sonntag, 3. Mai, 15.00 Uhr
„Die grüne Wolfsburg“
Ein schlossgeschichtlicher Spaziergang durch die Parkanlagen von Schloss Wolfsburg mit Gundula Zahr.
links: Schlossgarten, rechts: Barockgarten © Stadtmuseum
Eintritt: 3,00 €, Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre frei
Montag, 18. Mai, 16.00 bis ca. 18.30 Uhr
Im Museum den Lauf der Dinge erkunden
„Der Lauf der Dinge“ ist in Museen par excellence zu erleben: Hier wird Geschichte in Objekten erzählt. An diesem Nachmittag erläutert Kulturwissenschaftlerin Nicole Trnka die Museumsaufgaben des Sammelns, Bewahrens, Erforschens und Ausstellens von Alltagsgegenständen zur Wolfsburger SchlossDamen-Laufschuh um 1950, zur Geschichte des VfL und Stadtgeschichte. Wie Spuren der © Stadtmuseum / Meike Netzbandt „dinglichen“ Vergänglichkeit an den Ausstellungsstücken repariert werden, führt ganz praktisch Papierrestauratorin Viola Meradi vor. Beim Rundgang durch die aktuelle Sonderausstellung „Exotik über dem Nierentisch. Figuren, Wandmasken und Gefäße – Goldscheider West Germany“ wird „der Lauf der Dinge“ anschaulich: Diese Dekorationen galten während des Wirtschaftswunders als chic, gerieten bald wieder aus der Mode und erreichen heute in Zeiten des Retro-Booms Kult-Status.
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Ein Programm im Rahmen der „Akademie jenseits von Schule und Beruf“ Eintritt: 20,00 € Anmeldung unter: Autostadt GmbH, Buchungsbüro der Inszenierten Bildung, Stadtbrücke, 38440 Wolfsburg unter Telefon: 05361 40 63 38, Fax: 05361 40 63 39 E-Mail:
[email protected]
Mittwoch, 3. Juni, 18.30 Uhr Treffpunkt: Café & Restaurant „Schlossremise“ Geschichte(n) unterm Kutschenrad – „Die fleißigen Bienen von Wolfsburg“
Über Imker, Bienen und die Honigvielfalt in der Volkswagenstadt Diesmal sind Beate Kirchhoff und Willi Schedler vom Imkerverein Wolfsburg zu Gast in der einstigen gräflichen Kutschengarage am Schloss Wolfsburg. Die Hobbyimker erzählen von ihrer Liebe zu den Bienen rund um Schloss Wolfsburg. Beim Blick in einen Schaukasten werden die Organisation eines Imkerin Beate Kichhoff und ihre Schlossbienen Bienenvolkes, das Leben und die Aufgaben Foto: Stadtmuseu m / Peter Riewaldt seiner Mitglieder sowie die Funktion der Bienen in der Natur anschaulich erklärt. Auch sind süße Proben möglich, denn der Arbeitsablauf eines Imkers von der Blüte bis zum Honig wird in Bild und Schmeichelei präsentiert. Anmeldung unter Telefon: 05361 2810 40 oder 05361 86 77 77 E-Mail:
[email protected] oder
[email protected]
LANDWIRTSCHAFTSSAMMLUNG HISTORISCHE BRAUSCHEUNE
Sonntag, 17. Mai, 11.00 bis 13.00 Uhr
Die Geschichte der landwirtschaftlichen Entwicklung im Wolfsburger Raum
Sonntag, 14. Juni, 11.00 bis 13.00 Uhr
Zweiter Landwirtschaftlicher Aktionstag mit der Tanz- und Trachtengruppe De Steinbekers
Ausstellungsführungen und Einblicke in das frühere landwirtschaftliche Leben mit Tanz und plattdeutschen Spielszenen.
STADTMUSEUM
Am Internationalen Museumstag findet die Saisoneröffnung in der Landwirtschaftsausstellung in der Historischen Brauscheune mit einem Programm der Nordsteimker Tanz- und Trachtengruppe De Steinbekers statt.
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STÄDTISCHE GALERIE JAHRESPROGRAMM 2015 RE_VISION
Die Städtische Galerie Wolfsburg ruft das Jahr 2015 unter dem Titel „RE_ VISION“ zum Projektjahr aus. Es soll die Gelegenheit einer kritischen Auseinandersetzung mit der Vergangenheit bieten und zugleich die Chance eröffnen, die gegenwärtigen Möglichkeiten des Museums neu auszuloten. Während des gesamten Ausstellungsjahres werden praktische und theoretische Fragen der Museumsarbeit in der aktuellen gesellschaftlichen, künstlerischen, wirtschaftlichen und kulturpolitischen Situation diskutiert und behandelt. Das Museum für zeitgenössische Kunst der Stadt Wolfsburg blickt stolz auf 40 Jahre Programm mit Ausstellungen, Publikationen, Veranstaltungen und Sammlungstätigkeit zurück. Der Begriff der „RE_VISION“ verdeutlicht somit in zweifacher Hinsicht das Vorhaben des Museums: Es will sich weniger dem Zeigen von Kunst, sondern verstärkt den Fragen zur Kunst zuwenden, sich mit dem Regelwerk des Kunstsystems auseinandersetzen und es überprüfen. Veranstaltungstermine in der Tagespresse oder auf Facebook unter www.facebook.com/ StaedtischeGalerieWolfsburg.
AUSSTELLUNGSREIHE „SCHLOSSGEIST“ Jenny Michel „Spiderwebs“
Jenny Michel „Spiderwebs“ 2014, Transferdruck, Cut-Outs aus verschiedenen Chinapapieren, Maße variabel, ortsspezifische Installation in den Kaminen Westflügel Schloss Wolfsburg © Jenny Michel, Städtische Galerie Wolfsburg / VG Bild-Kunst, Bonn 2015
In der Ausstellungsreihe „Schlossgeist“, die eher unbemerkte Orte im Schloss Wolfsburg mit zeitgenössischer Kunst bespielt, sind Arbeiten von Jenny Michel (*1975 in Worms) in den alten Kaminen im Westflügel zu sehen. Dabei gehen die künstlerischen Arbeiten und die Architektur des Schlosses einen interessanten Dialog ein. Zart wie einzelne Spinngewebe durchzieht Jenny Michels Arbeit „Spiderwebs“ die beiden Kamine. Unterschiedliche Gebäudegrundrisse, unter anderem der Wolfsburg selbst, Pläne von Parkanlagen sowie Gärten – wie dem Barockgarten neben dem Schloss – und Konstruktionszeichnungen kopierte die Künstlerin mittels einem Transferdruckverfahren. Diese bearbeitete sie anschließend zu Cut-Outs, sodass sich mit den Ausschnitten feine, durchscheinende Gewebe in neuen Strukturen in die verrußten Kamine legen. Sie erinnern einerseits an organische Gespinste und sind andererseits als Linienstrukturen von Grundrissen und Konstruktionszeichnungen erkennbar.
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WECHSELAUSSTELLUNGEN
Dienstag, 14. April bis Sonntag, 28. Juni Ausstellungeröffnung: Dienstag, 14. April, 18.00 Uhr Präsentation Stipendium „Abdruck“: Hanna Nitsch „BE PATIENT! VOL.1“
links: Hanna Nitsch „promisedland“ (entwurf3) 2015, Verschiedene Drucktechniken auf Papier, 76 x 110 cm, Zustandsdruck © Hanna Nitsch rechts: Die Grafiken von Hanna Nitsch sind in der Druckwerkstatt von Schloss Wolfsburg entstanden © Städtische Galerie Wolfsburg
In der Ausstellung werden erstmals druckgrafische Arbeiten von Hanna Nitsch (*1974 in Freiburg) vorgestellt. Diese Werkserie ist in der Druckwerkstatt des Museums und in Kooperation mit der Braunschweigischen Stiftung, die jährlich das Werkstattstipendium „Abdruck“ auslobt, entstanden. In den in Wolfsburg entstandenen Druckgrafiken kombiniert die Künstlerin unterschiedliche Darstellungsprinzipien aus den Wissenschaften (z.B. Röntgenbilder, Fingerabdrücke) zur Identifikation individueller Identität mit subjektkonstituierenden Erzählformen oder setzt diese einander gegenüber. Dabei beleuchtet sie sowohl die medienspezifischen Mechanismen visueller Bedeutungsproduktion, als auch den Doppelaspekt des Bildes als subjekt- und zugleich wissenskonstituierendes Phänomen. Die grafischen Arbeiten werden in Kombination mit anderen Werkserien wie Videoprojektionen, Keramiken und Fotografien von Hanna Nitsch vorgestellt. Ein Ausstellungsprojekt in Zusammenarbeit mit dem Kunstmuseum Wiesbaden.
Carsten Fock „scendere a terra“
links: Installationsansicht der Ausstellung „Towers of the Virgin“ 2014 in der Galerie Jochen Hempel © Carsten Fock, Galerie Jochen Hempel, Berlin rechts: Carsten Fock „o.T.“ 2014, Öl und Lackstift auf Leinwand, 210 x 290 cm © Carsten Fock, Galerie Jochen Hempel, Berlin
STÄDTISCHE GALERIE
Samstag, 9. Mai bis Sonntag, 27. Dezember Ausstellungseröffnung: Samstag, 9. Mai, 18.00 Uhr
STÄDTISCHE GALERIE Carsten Focks zentrales Medium ist die Malerei, deren technische Möglichkeiten er immer wieder neu auslotet. Er scheut dabei nicht das Experiment, wobei die Grenzen zwischen abstrakter, gestisch-expressiver Malerei und Figuration in der Schwebe bleiben. Stets sind seine Arbeiten mit inhaltlichen und selbstreflexiven Bezügen aufgeladen und stellen Fragen oder werfen Probleme auf. Für die Räume der Städtischen Galerie Wolfsburg entwickelt Carsten Fock (*1968) eine Rauminstallation, deren visuelles Wechselspiel zwischen Ausstellungsobjekt und Ausstellungsarchitektur die gewohnten Sehweisen irritiert. In seinen Arbeiten verbindet er immer wieder Text mit Bild und setzt sich dabei mit unterschiedlichsten Themen aus der Geschichte, der Popkultur, Kunst, Mode, Werbung und Politik auseinander. Carsten Fock studierte an der Kunsthochschule Kassel und der Städelschule Frankfurt a.M. Bis Sonntag, 30. August
„FÜRS ALL GENUG“ Bestandsaufnahme V Präsentation der Sammlung im Westflügel
Blick in die Ausstellung „FÜRS ALL GENUG“ Werke aus der Sammlung (Heinz Mack, Angela Bulloch, Arnulf Rainer) im Dialog mit Wandmalereien von Roland Schappert © Die Künstler, Foto: Simon Vogel, Courtesy Städtische Galerie Wolfsburg
Seit 1974 ist die Städtische Galerie Wolfsburg im Schloss Wolfsburg beheimatet und präsentiert zeitgenössische Kunst auf nunmehr sechs Ausstellungsetagen. Dabei stehen die Architektur des Baudenkmals norddeutscher Renaissance und moderne Kunst in einem Dialog, der sich auch außerhalb der dicken Mauern bis auf den Landschafts- und Skulpturenpark ausdehnt. Zum 40-jährigen Jubiläum der Städtischen Galerie wird die Sammlung im Westflügel ganz neu präsentiert. Dazu werden temporäre Wandmalereien des Künstlers Roland Schappert (*1965 in Köln) in einen spannungsreichen Dialog mit Werken aus der Sammlung gesetzt. Das Anliegen des Künstlers ist es, Wirkungsmöglichkeiten bildnerischer Gattungen in ihren Grenzen immer wieder - auch mit Bild und Textfragmenten oder Überlagerungen - neu auszuloten.
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DAUERAUSSTELLUNG Olaf Nicolai „Die Flamme der Revolution, liegend (in Wolfsburg)“
Installation
Detailansicht der Installation „Die Flamme der Revolution, liegend (in Wolfsburg)“ von Olaf Nicolai © Der Künstler, Courtesy Städtische Galerie Wolfsburg
Olaf Nicolai (*1962 in Halle) erhielt im Jahr 2002 den Kunstpreis der Stadt Wolfsburg „Junge Stadt sieht Junge Kunst“ und konzipierte für die mit dem Preis verbundene Ausstellung diese raumgreifende Installation. Die Städtische Galerie Wolfsburg kaufte die Installation für die Sammlung an und präsentiert sie dauerhaft. Mit der Anspielung auf eine Skulptur, die in Halle (Saale) für den Außenraum geschaffen wurde und nun in den Innenräumen von Schloss Wolfsburg präsentiert wird, formuliert Nicolai in einer für seine Arbeiten charakteristischen Weise den Zusammenhang zwischen formalen Prozeduren und der Konstitution von Bedeutungen. In diesem Jahr ist der Künstler eingeladen, den Deutschen Pavillon auf der VenedigBiennale mit vier weiteren Künstlerinnen und Künstlern zu gestalten.
Die Stahlskulptur „Broken Butterflies“ von Thomas Kiesewetter im Schlosspark © Foto: Christian Dootz, Thomas Kiesewetter/Courtesy Contemporary Fine Arts, Berlin
Mit großformatigen Skulpturen von Thomas Kiesewetter (*1963 in Kassel) präsentiert die Städtische Galerie Wolfsburg ungewohnte Aussichten und Anblicke im Schlosspark und zeigt damit die erste Intervention des Künstlers im öffentlichen Raum in Deutschland. Offene Durchblicke und kompakte Volumen, Großzügigkeit und kleinteilige Präzision, leichte Formen und schweres Metall – die Skulpturen Thomas Kiesewetters leben von Dissonanzen.
STÄDTISCHE GALERIE
SKULPTUREN IM SCHLOSSPARK Thomas Kiesewetter „Würfel“
STÄDTISCHE GALERIE Bernhard Martin „Ode an die Vergesslichkeit“
„Ode an die Vergesslichkeit“ © Bernhard Martin, Städtische Galerie Wolfsburg
Im Park von Schloss Wolfsburg ist eine Skulptur entstanden, die Jung und Alt gleichermaßen ansprechen soll. Schloss Wolfsburg wird von einem englischen Landschaftspark im Osten sowie einem Barockgarten auf der Nordseite umgeben. In den Parkanlagen verbinden sich traditionellerweise Natur und Kunst. Für die Ausführung der Skulptur konnte der bekannte Künstler Bernhard Martin (*1966 in Hannover) gewonnen werden, der im Jahr 2008 mit dem Kunstpreis der Stadt Wolfsburg ausgezeichnet wurde. Er hat eine Gartenlaube entworfen, die in die Erde versunken scheint, gerade das Dach lugt noch heraus. Keck wächst aus dem Dach ein Ast, der gekrönt wird von einem unerwarteten Element, einem modischen Schuh. Und um diese surreal anmutende Skulptur herum wurde ein kleines Labyrinth angelegt, bestehend aus unterschiedlichen Heckengewächsen. KUNST - STATION IM HAUPTBAHNHOF WOLFSBURG
Bis Sonntag, 19. April
Maximilian Thiel „Mausoleum II 2014 - Petrograffiti“
Gipsschnitt/Wandradierung
Donnerstag, 23. April bis Mittwoch, 30. September Ausstellungseröffnung: Donnerstag, 23. April, 18.00 Uhr, Städtischen Galerie Wolfsburg 19.00 Uhr, Kunst-Station im Hauptbahnhof KONSORTIUM Lars Breuer, Sebastian Freytag, Guido Münch
Konsortium „Back to the Future“ 2011, Lack auf Leinwand, Fotokopien, je Leinwand 175 x 150 cm, Ausstellungsansicht: „The knowledge series 3: recollection“ Plato Sanat, Istanbul © KONSORTIUM
Konsortium „Triptychon“ 2013, verschiedene Techniken auf Leinwand, je 125 x 100 cm Ausstellungsansicht: „Golden Dream Construction“ The House of Arts, České Budějovice © KONSORTIUM
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Die Düsseldorfer Künstlergruppe KONSORTIUM wird nicht nur in der Kunst-Station zu sehen sein. Für ihre temporären Eingriffe werden sie den Aktionsradius auf weitere Örtlichkeiten in Wolfsburg ausdehnen und der Dialog zwischen KONSORTIUM und Daniel Buren in der KunstStation wird sich um den Ausstellungsort Städtische Galerie Wolfsburg im Schloss Wolfsburg erweitern. Eine Ausstellung in Kooperation mit der Deutschen Bahn und der Neuland Wohnungsgesellschaft. Nähere Informationen unter www.staedtische-galerie-wolfsburg.de
AUSSTELLUNGSBEGLEITENDE VERANSTALTUNGEN
Donnerstag, 2. April, 7. Mai, 4. Juni, jeweils 12.30 Uhr Kunstgespräch in der Mittagspause
Die Städtische Galerie bietet jeden ersten Donnerstag im Monat ein Kunstgespräch in der Mittagspause an. Nach einer kurzen Führung durch eine der aktuellen Ausstellungen besteht die Möglichkeit, ein leichtes Mittagessen einzunehmen. Kosten für Veranstaltung und Mittagessen: 8,00 € (Jahresabonnenten einmalig 65,00 €) Anmeldung unter Telefon: 05361 28 10 12
Sonntag, 19. April, 17. Mai, 21. Juni, jeweils 14.00 bis 17.00 Uhr Offenes Atelier Malen und Zeichnen im Schloss Wolfsburg
An jedem dritten Sonntag im Monat sind alle Interessierten zum Malen und Zeichnen ins Schloss Wolfsburg eingeladen. Die aktuellen Ausstellungen in der Städtischen Galerie mit Zeichnungen, Grafiken, Gemälden oder Skulpturen geben Anregungen und Ideen, in zwangloser Atmosphäre eigene Arbeiten und Bilder zu entwerfen.
Dienstag, 28. April, 26. Mai, 30. Juni, jeweils 18.00 Uhr Seitensprung - Gespräche über Kunst
Kunstverein Wolfsburg und Städtische Galerie Wolfsburg wagen einen Blick in Nachbars Garten und tauschen sich mit den Gästen über Positionen zeitgenössischer Kunst aus. Nähere Informationen: siehe Kunstverein
Jennifer Bork (Kunstverein Wolfsburg) und Marcus Körber (Städtische Galerie) © Städtische Galerie Wolfsburg
STÄDTISCHE GALERIE
Das „Offene Atelier‘“ © Städtische Galerie Wolfsburg
KUNSTVEREIN Bis Sonntag, 3. Mai Crime Art
Gruppenausstellung mit Arbeiten von Fehmi Baumbach, Izima Kaoru, E. S. Mayorga, Ming Wong Grafisches Kabinett mit Werken von Ernst Barlach, Friedemann Hahn, Max Klinger, Oskar Kokoschka, Hans Meid, Max Beckmann, Wolfgang Petrick Kuratiert von Justin Hoffmann Die Crime Story stellt, wie der französische Soziologe Luc Boltanski betont, die vordergründig sichtbare Realität in Frage. Im Krimi werden die Protagonisten auf Geheimnisse und Rätsel aufmerksam, die den Ereignissen und Tatsachen der Wirklichkeit zu widersprechen scheinen. Hashimoto Reiko Im Bestreben diese Geheimnisse zu lüften, will wears Milk #443, 2007, der Krimi zu einer versteckten, tiefergründigen, Foto 180 x 150 cm man könnte sogar behaupten, realeren Realität © der Künstler, Courtesy vordringen. Damit korrespondiert der Krimi in Galerie Andreas Binder allen seinen Facetten Roman, Film und Comic mit den Intentionen bildender Künstler, die mit ihren Arbeiten ebenfalls Phänomene in Frage stellen und hinter die Oberfläche der gesellschaftlichen Realität blicken wollen. Der Bereich der bildenden Kunst produziert, wie die Ausstellung „Crime Art“ zeigt, eigenwillige Referenzen zur Krimi-Kultur - eine Korrespondenz, die bereits Tradition hat. Parallel zur ersten Blüte von Kriminalliteratur avancierte das Gewaltverbrechen in der bildenden Kunst zum populären Motiv. Bis Sonntag, 3. Mai, Raum für Freunde Helga Kalversberg
Helga Kalversberg war von 1965-1969 Schülerin von Paul-Kurt Bartzsch und Gustav Beck auf Schloss Wolfsburg und konzentrierte sich auf Malerei und Druckgrafik. Von 1993-1998 studierte sie Malerei an der HBK Braunschweig. Sie ist in Wolfsburg seit langem gut vernetzt und ihr Name vielen Wolfsburgern sicherlich ein Begriff. Das Netzwerk spielt auch in ihren Aus der Serie Social Networks © die Künstlerin künstlerischen Arbeiten eine zentrale Rolle wie die Serien „network“ (2005/2006) und „Social Networks“ (2014) zeigen. In der Letzteren befasst sich Helga Kalversberg im Medium Digitalgrafik mit Social-Media und Content Sharing-Plattformen wie Twitter, Facebook, YouTube, WhatsApp usw.. Dabei spürt sie den abstrakten Strukturen von digitalen Netzwerken nach, indem sie die Bildelemente mal als fließenden Strom, mal als Gitter bzw. Netz vor dem Bildgrund anordnet.
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Freitag, 22. Mai bis Sonntag, 23. August Eröffnung: Donnerstag, 21. Mai, 19.00 Uhr mit einem Konzert von Der Bürgermeister der Nacht Elisabeth Stumpf Lightning Frightening
Einzelausstellung Kuratiert von Jennifer Bork und Sebastian Jaehn In ihrer ersten großen Einzelausstellung wird die junge Braunschweiger Bildhauerin Elisabeth Stumpf das Bedrohlich-Kriegerische und zugleich Magisch-Rätselhafte in den thematischen Mittelpunkt ihrer theatralen Kulissen setzen und dabei viel SpielElisabeth Stumpf, Angel Dust, 2013, raum für Spekulationen lassen: Sehen Installation, Maße variabel wir den Tatort einer rituellen Opferung? © die Künstlerin Befinden wir uns in den Überresten eines Schlachtfelds? Bewachen die Wächter einer kultischen Gemeinschaft hier eine sagenumwobene Reliquie? Der Ausstellungstitel zitiert einen Song von David Bowie. Er verweist auf die Verschiebung des menschlichen Bedürfnisses nach Ekstase, Magie und Ritual in ein anderes gesellschaftliches Feld: in das der Popmusik. Auch hier wiederholen sich Refrains eindringlich und erinnern in ihrer Wirkung an Beschwörungsformeln oder Gebete. Diese Verschiebung zieht sich durch das Gesamtwerk der Künstlerin, die immer wieder die Ästhetik der Popkultur mit Traditionen, Riten und Folklore konfrontiert. Dienstag, 28. April, 26. Mai, 30. Juni, jeweils 18.00 Uhr
Der Kunstverein und die Städtische Galerie sind beide im Schloss Wolfsburg beheimatet und pflegen seit mehr als 35 Jahren eine intensive nachbarschaftliche Beziehung. Einmal im Monat pflücken sich Jennifer Bork (Kuratorin Kunstverein Wolfsburg) und Marcus Körber (Kurator Städtische Galerie Wolfsburg), jeweils im Wechsel, die aus ihrer Sicht dicksten Kirschen aus Nachbars Garten heraus, um diese in einem anregenden Gespräch den Besuchern dieser Reihe schmackhaft zu machen. Die Gespräche finden in den jeweils laufenden Ausstellungen direkt vor den Werken statt und dauern rund 30 Minuten. Anschließend laden die Veranstalter bei einem Getränk zu vertiefenden Gesprächen ein.
KUNSTVEREIN
Seitensprung – Gespräche über Kunst
KULTURABTEILUNG der ITALIENISCHEN KONSULARAGENTUR STAGIONE MUSICALE 2015 MUSIKALISCHE SCHÄTZE IM SCHLOSS WOLFSBURG
Montag, 27. April, 19.30 Uhr, Gartensaal Bach into Myself Luca Ciarla – Violine / Klavier
Luca Ciarlas Konzert ist eine Hommage an seinen Lieblingskomponisten Johann Sebastian Bach, dessen Kompositionen er in einer zeitgenössischen Interpretation spielt. “Bach into myself” enthält darüber hinaus auch Eigenkompositionen von Luca Ciarla und Werke anderer Komponisten, die stark von Bach beeinflusst wurden. „Ciarla bietet ein überraschendes Konzert mit vielen Instrumenten und der stetigen Ausgeglichenheit zwischen Werktreue und Improvisation, Tradition und Innovation.” (Torgauer Zeitung). Luca Ciarla ist einer der originellsten Violinisten und überwindet mit großer Leichtigkeit die Grenzen zwischen den verschiedenen Musikgenres. Dank seines unvergleichlichen Stils ist er mit großem Erfolg bei zahlreichen Festivals klassischer Musik, Jazz- und World-MusicFestivals sowie Konzerten in mehr als vierzig Ländern auf allen Kontinenten aufgetreten. Montag, 1. Juni, 19.30 Uhr, Gartensaal
Hathor-Plectrum-Quartet “Bentornato, mandolino!”
Antonio Schiavone – Mandoline Roberto Bascià – Mandoline Fulvio S. D’Abramo – Mandola Vito Mannarini - Gitarre
Das Hathor-Plectrum-Quartet wurde 2007 gegründet und ist die einzige feste Mandolinenformation ihrer Art in der italienischen Region Apulien. Ziel der Gründer war es, das reichhaltige Originalrepertoire
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für Zupfinstrumente von den Barocksonaten über deutsche und italienische Werke des 19. Jahrhunderts bis zur zeitgenössischen Musik zu präsentieren. Hinzu kommen neapolitanische Lieder und Filmmusiken. Die vier Musiker haben alle ihre Ausbildung am Konservatorium „Niccolò Piccinni“ in Bari absolviert. Das überaus originelle Ensemble hat Tourneen in aller Welt absolviert und wurde in vielen Wettbewerben ausgezeichnet.
Wahrhaft Unglaubliches muss ein Pianist leisten, der sich diesen voller klanglicher und technischer Höchstschwierigkeiten berstenden Transkriptionen von Franz Liszt annehmen will. Offenbar aber kein Problem für den italienischen Starpianisten Gianluca Luisi, der nicht zuletzt bei den Musikfestspielen Saar 2013 für seine Interpretation der Klaviertranskriptionen zweier Beethoven-Symphonien langanhaltende Standing Ovations erhielt. Gianluca Luisi gehört zu den herausragenden Pianisten Italiens, hoch gelobt von Presse und Publikum. Sein Debut gab er 2007 in der New Yorker Carnegie Weill Recital Hall vor einem hingerissenen Publikum. Luisi studierte bei Franco Scala und Piero Rattalino an der Musikhochschule in Imola und bei Aldo Ciccolini in Paris und Sergio Perticaroli in Rom. Er ist Preisträger zahlreicher Wettbewerbe und gastierte bereits in renommierten Konzertsälen in Europa, Amerika und Japan. In Deutschland war er unter anderem beim Schleswig-Holstein Musik Festival und dem Bachfest Leipzig zu hören.
Eintritt: 10,00 €, ermäßigt 5,00 € Karten in der Konsularagentur unter Telefon: 05361 600 94 11 /-12, in der KulturInfo im Kulturwerk, Alvar-Aalto-Kulturhaus unter Telefon: 05361 28 15 75 und an der Abendkasse. Ermäßigungen für Mitglieder des Vereins, Studenten, Schüler und Arbeitslose. In Zusammenarbeit mit dem Verein der Freunde und Förderer der italienischen Kultur in Wolfsburg e. V..
KULTURABTEILUNG der ITALIENISCHEN KONSULARAGENTUR
Montag, 22. Juni, 19.30 Uhr, Gartensaal Gianluca Luisi - Klavier Mit Kompositionen von Richard Wagner, Franz Liszt, Giuseppe Verdi und Charles Gounod
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KULTURWERK Samstag, 30. Mai bis Sonntag, 14. Juni Innenhof und Schlossgelände
Internationale Sommerbühne 2015
Kita singt © Lars Landmann
Einen spritzigen Sommerkulturmix hat das Kulturwerk für die 25. Internationale Sommerbühne in diesem Jahr zusammengestellt. An drei langen Wochenenden bietet Wolfsburgs Sommerfestival ein spannendes Geburtstagsprogramm mit Künstlerensembles aus der ganzen Welt. Auch beim 25. Festival können sich die Besucher auf Kultur der Extraklasse freuen. Musik, aber auch Tanz und Comedy gehören in diesem Jahr wieder zu den Schwerpunkten. An drei Nachmittagen stehen die Kinder im Mittelpunkt der Veranstaltungen. Traditionell stürmt am letzten Sonntag (14. Juni ab 11.00 Uhr) die Musikschule mit „Kita singt“ die Bühne. Das Inklusionsprogramm und die WolfsburgBühne sind inzwischen an den Donnerstagen ein fester Bestandteil des Veranstaltungsplans.
Zur Eröffnung des Festivals (Samstag, 30. Mai) wird die Italienische Konsularagentur Wolfsburg als Kooperationspartner ein spektakuläres Programm präsentieren. Die Tanzperformance des italienischen Ensembles nutzt die wunderbare Schlosskulisse für ihre eindrucksvolle Inszenierung. Faut Qu‘ Ça Guinche (übersetzt: Man muss tanzen!), so heißt die französische Band mit schwierigem Namen aber toller Musik, die Antenne Metropole als Partner der Sommerbühne für einen Festivalabend eingeladen hat. Ob stimmungsvoll, poetisch, jung oder retro, frech oder gefühlvoll – die Sommerbühne bietet wieder ein breitgefächertes Sommerprogramm im wunderbaren Schlossambiente. Das Gesamtprogramm finden Sie ab Ende April unter www.sommerbuehne-freundeskreis.de und www.wolfsburg.de Nähere Informationen unter Telefon: 05361 28 15 86 Veranstalter: Stadt Wolfsburg, Kulturwerk
KULTURWERK
Faut Qu`Ça Guinche
SONSTIGE VERANSTALTUNGEN
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Donnerstag, 30. April, 20.00 Uhr, Café & Restaurant Schlossremise „2. Wolfsburger Maskenball“
Tanz in den Mai am Schloss Wolfsburg
Wer möchte, kann hier eine unvergessene Partynacht in der historischen Location am Schloss Wolfsburg erleben und bei einem Flying Buffet, DJ und 360° Partymusik sexy und zugleich mysterös in den Monat Mai feiern. Als Dresscode ist Abendgarderobe mit einer individuell gestalteten Maske vorgegeben. Für Kurzentschlossene können Masken an dem Abend erworben werden. Eintritt: 20,00 €
DAUERAUSSTELLUNG
Dienstag bis Freitag, 10.00 bis 17.00 Uhr Samstag, 13.00 bis 18.00 Uhr Sonntag, 11.00 bis 18.00 Uhr Obergeschoss im Stadtmuseum
Die Dauerausstellung „Dokumentation über die Opfer der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft“ ist ein Teil der historischen Bildungsarbeit der Stadt Wolfsburg und thematisiert die Rüstungsproduktion und Zwangsarbeit im Volkswagenwerk von 1939 und 1945. Die Dokumentation setzt sich kritisch mit der Geschichte des Nationalsozialismus auseinander und treibt aktiv die Erinnerungsarbeit voran. In den Räumen der Dokumentation ist zudem Andreas von Weizsäckers Frottagen-Kunstwerk „Konzern“ dauerhaft installiert und ermöglicht somit die Auseinandersetzung mit dem Thema „Geschichte und ihre Gestalt“ und steht exemplarisch für die Faschismusrezeption und die deutsche Vergangenheitsbewältigung in der Bildenden Kunst. Führungen, Gruppenbesuche sowie Workshops und Projektarbeit außerhalb der Öffnungszeiten sind nach vorheriger Anmeldung möglich. Nähere Informationen unter Telefon: 05361 27 57 36 E-Mail:
[email protected] Internet: www.wolfsburg.de/izs
SONSTIGE VERANSTALTUNGEN
Dokumentation über die Opfer der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft
IMPRESSUM HERAUSGEBER Stadt Wolfsburg Kulturwerk Goethestraße 48, 38440 Wolfsburg Informationen KulturInfo im Kulturwerk Telefon 05361 28 15 75 Internet www.wolfsburg.de REDAKTION Nicole Mischak-Herrmann Heike Fischer Telefon 05361 29 72 13 oder 05361 28 15 74 E-Mail
[email protected] [email protected] DESIGN Yoko Haneda AUSGABE Das Schlossprogramm erscheint vierteljährlich AUFLAGE 4.000 HINWEIS Für die Inhalte und Fotos der Beiträge sind die Institute und Veranstalter verantwortlich. Änderungen vorbehalten
ADRESSEN UND ÖFFNUNGSZEITEN Schloss Wolfsburg, Schloßstraße 8, 38448 Wolfsburg
Sie erreichen das Schloss Wolfsburg mit den Buslinien 201, 202 und 213. Der Eintritt ist in allen Einrichtungen frei. Der Eintritt zu allen Veranstaltungen ohne nähere Angaben ist frei.
STADTMUSEUM
Remisen am Schloss Wolfsburg Telefon 05361 28 10 40 Internet www.wolfsburg.de/stadtmuseum Öffnungszeiten Dienstag – Freitag 10.00 –17.00 Uhr Samstag 13.00 –18.00 Uhr Sonntag/Feiertag 11.00 –18.00 Uhr Geschlossen 1. Mai, 25. Mai, 26. Mai Landwirtschaftsabteilung Historische Brauscheune
Schloßstraße, gegenüber dem Hotel-Restaurant „Alter Wolf“
Samstag: Sonntag/Feiertag
13.00 –18.00 Uhr 11.00 –18.00 Uhr
STÄDTISCHE GALERIE
Eingang Uhlenturm Telefon 05361 28 10 10 / -12 / -21 Internet www.staedtische-galerie-wolfsburg.de Öffnungszeiten Dienstag 13.00 –20.00 Uhr Mittwoch – Freitag 10.00 –17.00 Uhr 13.00 –18.00 Uhr Samstag 11.00 –18.00 Uhr Sonntag
KUNSTVEREIN
Eingang Hausmannsturm Telefon 05361 6 74 22 Internet www.kunstverein-wolfsburg.de Öffnungszeiten Mittwoch – Freitag 10.00 –17.00 Uhr Samstag 13.00 –18.00 Uhr Sonntag 11.00 –18.00 Uhr
INSTITUT HEIDERSBERGER Eingang Hausmannsturm Telefon 05361 65 59 13 Internet www.heidersberger.de Öffnungszeiten Nur nach telefonischer Vereinbarung
Restaurant Schlossremise
Telefon 05361 86 77 77 Internet www.schlossremise.wolfsburg.de