Angebote der Deutschen Region - Jahresprogramm 2016

March 16, 2018 | Author: Anonymous | Category: N/A
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VEM auf einen Blick

Zeichen für Vertrauen

Angebote der Deutschen Region – Jahresprogramm 2016

Deutsches Zentralinstitut für soziale Fragen (DZI)

Zeichen für Vertrauen

PROGRAMMÜBERSICHT 2016 | ANGEBOTE DER DEUTSCHEN REGION JANUAR

APRIL (FORTSETZUNG)

22. – 24. Rückkehrendenkurs für Mitarbei­tende im Nord-SüdAustausch 29. – 31. Partnerschaftsseminar Westpapua FEBRUAR

08. – 10. Kiswahili Einführungskurs 09. Farewell  – Welcome Tag der offenen Tür im CMD 15. – 17. Ökumenisches Lernen konkret Perspektiven des Südens 15. – 17. Kiswahili Vertiefungskurs 15. – 17. Kinyarwanda Einführungskurs 18. – 22. Einreisekurs für Süd-NordFreiwillige 2016/2017 23. – 24. Diakoniepraktikum in Sri Lanka 2016 Vorbereitung für internationale Studienpraktika

01. Interkulturelle  und interreligiöse Kompetenz 2015/2016 Studientag 1 05. – 07. Filipino Einführungskurs 05. – 06. Partnerschaftsseminar Tansania 15. – 19. Interkulturelle und interreligiöse Handlungskompetenz Ökumenewoche der Vikarinnen und Vikare 19. – 20. Partnerschaftsseminar Namibia/ Botswana 26. – 27. Partnerschaftsseminar Indonesien 29.02. Gottes Stimme in der säkularen – 06.03. Gesellschaft 43. Internationale Tagung zum Dialog von Juden, Christen und Muslimen in Europa (JCM) MÄRZ 0 4. – 06. Kiswahili Einführungskurs 11. – 12. Partnerschaftsseminar Kongo / Ruanda 11. – 13. Entwicklungspolitische Grundlagen für zukünftige Freiwillige Einführung in weltwirtschaftliche Zusammenhänge und Handlungs­ optionen 13. – 18. Abschlussseminar für Süd-Nord-Freiwillige 2015/2016 14. Interkulturelle  und interreligiöse Kompetenz 2015/2016 Studientag 2 18. – 20. VEM auf dem Weg Tagung für ehemalige Mitarbeitende der VEM

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OKTOBER (FORTSETZUNG)

03. – 12. Personal, ein großer Schatz der Kirche Leadership Training für Kirchenleitende 09. – 13. Martin Luther und die Eine Welt Ökumenische Familienstudienreise 11. – 20. Ausreisekurs für Süd-NordFreiwillige 2016/2017 13. Nachbereitungsseminar  Pastoralkolleg Ruanda 25. – 29. Einführungskurse Filipino, Kiswahili, Bahasa Indonesia, Kinyarwanda Sprachakademie

08. – 22. Lernen vom Miteinander der Kulturen und Religionen in Indonesien 55 Studienreise nach Java 10. – 14. Orientierungs- und Einreisekurs für Mitarbeitende 27 im Süd-Nord-Austausch 28. – 30. Vielfalt gestalten Eine Einführung in interkulturelle Kommunikation und Konfliktlösung 20 NOVEMBER

MAI

AUGUST

04. – 25. Begegnungsreise afrikanischer und asiatischer Frauen zur frauen­ spezifischen Projektarbeit innerhalb der deutschen Region 05. – 08. Bahasa Indonesia Einführungskurs 06. – 08. Kiswahili Konnversationskurs 11. Gemeinsam  lernen für eine gerechte Welt Begegnungstag für Partnerschaften 25. – 26. Vorbereitungsseminar Pastoralkolleg Ruanda 30. Interkulturelle  und interreligiöse Kompetenz 2015/2016 Studientag 3

01.– 05. Vertiefungskurse Kiswahili, Bahasa Indonesia, Kinyarwanda Sprachakademie

36 30 29 18 48 32

JUNI

APRIL 0 1. – 03. Kiswahili Einführungskurs 01. – 15. Ausreisekurs für Mitarbeitende im Nord-Süd-Austausch

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JULI

03. – 05. verstehen, klären, lösen Einführung in die Mediation in 37 interkulturellen Kontexten 07. – 22. Ruanda: Die Rolle von Kirchen in Versöhnungsprozessen Begegnungskolleg mit Pfarrerinnen und Pfarrern aus Deutschland, Ruanda, Namibia und der DR Kongo 48 13. – 23. Mit eigener Stimme predigen Internationale Tagung für Laienpredigerinnen und -prediger 52 24. – 26. Pizza und Palmöl – Konsum und Konflikte Ein entwicklungspolitisches Planspiel 49

38 39 24 48

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SEPTEMBER 03. Vorbereitungsseminar  Studienreise nach Java 16. – 18. Clash of values? Eine Einführung in Weltbürgerschaft und Wertebildung innerhalb verschiedener Religionen 19. – 23. Interkulturelle und interreligiöse Handlungskompetenz Ökumenewoche für Vikarinnen und Vikare 19. – 23. Rückkehrendenkurs für Nord-Süd-Freiwillige 2015/2016 19. – 23. Zwischenseminar für SüdNord-Freiwillige 2016/2017 24. Gemeinsam  auf dem Weg Partnerschaftskonferenz in der Deutschen Region 26. Interkulturelle  und interreligiöse Kompetenz 2015/2016 Studientag 4 OKTOBER 07. – 09. Kiswahili Einführungskurs 08. –09. Aufmachen in Marburg Eine Aktion von und mit jungen Erwachsenen

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03. – 06. Bahasa Indonesia 30 Vertiefungskurs 04. Kameruntag 17 04. – 05. Frauenleben – Frauenbilder in interreligiöser Perspektive Seminar des Koordinierungsausschusses ökumenischer 56 Frauenarbeit der VEM 04. – 06. „Ein Seminar? – Klar, mach’ ich!“ Schulung für Mitarbeitende 40 bei Konfirmandenseminaren 05. Partnerschaftsseminar Asien 17 07. – 11. Interkulturelle und interreligiöse Kompetenz 2015/2016 32 Studienwoche 2 11. – 12.  Die Welt verstehen und gestalten: Partnerschaftsprojektfonds Nachhaltige Projektarbeit 21 in kirchlichen Partnerschaften 11. – 13. Kinyarwanda Vertiefungskurs 30 18. – 20. Info- und Auswahlseminar für Nord-Süd-Freiwillige 2017/2018 24 19. Nachbereitungsseminar Studienreise nach Java 55 25. – 27. Wege zur Mitte Tagung zur Meditation und Einkehr 57 26. Tag  für die Eltern der Nord24 Süd-Freiwilligen 2016/2017 DEZEMBER 02. – 03. Rückblick – Ausblick – Einblick Jahrestreffen Honorarkräfte 03. – 04. Feuer gefangen Netzwerktreffen der jungen Erwachsenen in der VEM

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Vorwort 5

Liebe Leserinnen und Leser, herzlich heiße ich Sie willkommen im internationalen Netzwerk der Vereinten Evangelischen Mission und zu unseren Angeboten für Bildung, Austausch, Zusammenarbeit. Mit unseren Programmen 2016 bieten wir Ihnen unterschiedliche Möglichkeiten an, die VEM und ihre Themenschwerpunkte kennenzulernen, Ihr Interesse an Kirchen und diakonischen Einrichtungen in anderen Teilen der Welt zu vertiefen oder sich aktiv an internationalem Austausch und ökumenischer interkultureller Kooperation zu beteiligen. Wie bieten Ihnen Langzeit-Fortbildungen an oder Tagesseminare, Praktika oder Studienprogramme, Reisen oder Vorträge. Und: Wir laden Sie ein, uns mitzuteilen, welche Angebote Sie sich von uns wünschen! Für Ihre Gemeinde, Ihre Gruppe, Ihren Partnerschaftskreis – und dabei natürlich auch immer: Für Sie selber! Kommen Sie, nehmen Sie unsere Angebote wahr und machen Sie mit – oder rufen Sie uns an, wenn Sie Fragen haben oder andere Angebote wünschen. Sie sind uns herzlich willkommen! Ihre

Angelika Veddeler Abteilungsleiterin Deutschland

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Inhalt

III. WELTWEITES ENGAGEMENT Partnerschaften: Eine Herzensangelegenheit ........................................................... 60 Seminare | Individuelle Angebote | Partnerschaftsnetzwerk | Schulpartnerschaften

Seminarkalender: Jahresübersicht 2016 I. ANGEBOTE DER REGION DEUTSCHLAND Die Bildungsarbeit der VEM – Wer sind wir? Was bieten wir an? ...................... 10 Veränderungen im CMD | „Weite wirkt“

Freiwilligenprogramme: „Think global – act local“ ................................................ 63 Süd-Nord-Freiwillige | Nord-Süd-Freiwillige | Netzwerk Junge Erwachsene Mitarbeit weltweit: Neuland entdecken .................................................................. 67 Süd-Nord-Mitarbeitende | Nord-Süd-Mitarbeitende | Kurzzeiteinsätze für Fachkräfte | Theologische Auslandssemester | Internationale Praktika

Internationale ökumenische Partnerschaften ...................................................... 16

Diakonie: Alltag anderswo ........................................................................................ 71 Praktika in Asien und Afrika für Studierende | Diakonie-Studienprogramm | Internationales Masterstudium

Qualifizierungen für Haupt- und Ehrenamtliche .................................................. 23

Konfirmandenarbeit: International und vor Ort ....................................................... 74

Diakonie ..................................................................................................................... 44

Gemeinsam aktiv! – Ehrenamtliches Engagement ................................................... 74

Verantwortlich leben (Advocacy) ........................................................................... 47

Serviceangebote – für Einzelne und Gruppen ...................................................... 75 Vermittlung von Fachkräften – für Predigt und Vortrag | Führungen im Missionshaus | AllerWeltsLaden Wuppertal & Weltladen Bethel – Fairer Handel in der VEM

II. SEMINARANGEBOTE

Theologie, Spiritualität & Dialog (Evangelisation) .............................................. 51

Museum auf der Hardt: Historische Schätze ............................................................ 79 Archiv- und Museumsstiftung der VEM IV. VERÖFFENTLICHUNGEN Arbeitshilfen zum Thema Mission und Ökumene für die Arbeit in Gemeinde und Schule .............................................................................................. 82 V. INFOS UND KONTAKTE Mitarbeitende der Region Deutschland ................................................................ 90 Kooperationspartner ............................................................................................... 96 Tagungshaus „Auf Dem Heiligen Berg“ ................................................................ 98 Unsere Standorte ..................................................................................................... 99 Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)............................................................ 100 Impressum ............................................................................................................... 101

Angebote der Region Deutschland

10 ANGEBOTE DER REGION DEUTSCHLAND

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Die Bildungsarbeit der VEM – Wer sind wir? Was bieten wir an? Wir sind eine Gemeinschaft von 35 Kirchen in Afrika, Asien und Deutschland und den v. Bodel­ schwinghschen Stiftungen Bethel. Die Mitglie­ der dieser aus der ehemaligen Rheinischen-, der ehemaligen Bethel- und der ehemaligen Zaire-Mission hervorgegangene Gemeinschaft arbeiten gemeinsam und in international ge­ stalteten Strukturen und Arbeitsformen. Das Verwaltungsgebäude mit dem Büro des Gene­ ralsekretärs liegen in Wuppertal. In Indonesien und Tansania gibt es je ein Regionalbüro.

Wir arbeiten In den drei Regionen Afrika, Asien und Deutsch­ land. In jeder dieser Regionen gibt es vielfältige Angebote, um die internationale VEM zu erle­ ben, sie kennenzulernen und in ihr mitzuarbei­ ten. Jede Region bietet eigene Programme zur Aus-, Fort- und Weiterbildung an. Wir arbeiten bei diesen Angeboten eng mit den VEM-Mit­ gliedern zusammen und gestalten auch eige­ ne Programme. Ziel ist es, die ökumenische Kompetenz zu stärken und weiterzuentwickeln, interkulturelles Lernen und internationalen Austausch zu fördern und internationale öku­ menische Erfahrungen zu ermöglichen.

QQ QQ

Besuche und Führungen in unserem „Museum auf der Hardt“ Besuche im Missionshaus in Wuppertal

Wir kommen zu Ihnen zu QQ QQ QQ QQ QQ QQ

Konfirmandentagen und -wochenenden Fachgesprächen Beratungen für Partnerschafts­gruppen Predigten und Gottesdiensten Tagesseminaren Vorträgen zu Schwerpunktthemen

Sie können bei uns mitarbeiten durch QQ QQ QQ QQ QQ

Praktika Freiwilligendienste Austauschprogramme das Netzwerk Junge Erwachsene ehrenamtliche Dienste

Lassen Sie sich also einladen, kommen Sie und machen Sie mit – Sie sind uns willkommen!

Wir bieten QQ QQ QQ QQ QQ QQ

Lang- und Kurzzeitfortbildungen Seminare und Tagesveranstaltungen Sprachkurse maßgeschneiderte Angebote Studienkurse internationale Praktika Angelika Veddeler Leiterin der Abteilung Deutschland in der VEM

12 ANGEBOTE DER REGION DEUTSCHLAND

Veränderungen im CMD

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„Weite wirkt“ Reformatorische Impulse in der Einen Welt und für die Eine Welt 2016

Im Jahr 2016 werden wir vom Missionshaus in Bethel Abschied nehmen. Das Centre for Mission and Diaconia (CMD) der VEM zieht innerhalb Bielefelds um: in das Haus Terach am Grete Reich Weg 9 (jetziges Gebäude der Fachhochschule der Diakonie). Ab Oktober 2016 bieten wir neben der Konfirmandenarbeit zusätzlich ein Programm für Gemeindepädagogik an. Da im neuen Haus aber keine eigenen Übernachtungsplätze mehr zur Verfügung stehen, werden wir hier verstärkt mobile Angebote machen. Sie können unsere international zusammengesetzten, fachlich spezialisierten „Mobilen Teams“ gern in Ihre Gemeinde oder Ihre Konfirmanden­ gruppe einladen. Zuvor aber laden wir Sie ein zum Abschiednehmen: Am 9. April 2016 werden wir ein Abschiedsfest geben und begrüßen Sie zu einem Tag der Offenen Tür im Bethel­ weg 72 in Bielefeld. Herzlich willkommen!

Am 31. Oktober 1517 schlug Martin Luther 95 Thesen zur Erneuerung der Kirche an die Kirchentür in Witten­ berg. Er forderte dabei auch, allen Menschen Teilhabe an Bildung und Gestaltung von Welt und Kirche zu geben. Darum steht das Jahr vor dem 500. Reformationsjubilä­ um in der Evangelischen Kirche Deutschland im Zeichen von „Reformation und Eine Welt“. Die evangelischen Kirchen im Rheinland, Westfalen und Lippe sind weltweit kirchlich vernetzt. Daher kennen sie die Aufbrüche in aller Welt, die Veränderungen und Re­ formen in der Kirche wie in der Gesellschaft anstreben. Diese reformatorischen Aufbrüche in der Einen Welt und für die Eine Welt werden 2016 unter dem Motto „Weite wirkt“ einem großen Publikum präsentiert. Die rheinischen, westfälischen und lippischen evangeli­ schen Landeskirchen sind Projektträger der Kampagne „Weite Wirkt – Reformation und die Eine Welt“ und verantworten sie. Brot für die Welt – Evangelischer Ent­ wicklungsdienst und die Vereinte Evangelische Mission unterstützen die Kampagne … ... und die VEM macht mit: bei vielen Veranstaltungen, als Mitträger, im Programm, mit Ständen, mit Konfir­ mandenaktionen ... Informationen zu Groß- und Kleinveranstaltungen: www.weite-wirkt.de

Seminarangebote

16 SEMINARANGEBOTE

Internationale ökumenische Partnerschaften 17

Internationale ökumenische Partnerschaften

Länderbezogene Partnerschaftsseminare

Im Leitbild der VEM heißt es: Wir „fördern und unterstüt­ zen …(die) partnerschaftlichen Beziehungen zwischen unseren Mitgliedern, die auf Respekt, Gegenseitigkeit und Transparenz aufbauen“. Für die Bildungszentren bedeutet das, die interkulturelle Kompetenz der Partner in Deutschland mit einem vielfältigen Seminarangebot zu schulen sowie die Partnerschaftsarbeit zu unterstüt­ zen und zu qualifizieren. Über die länderspezifischen Partnerschaftsseminare hinaus bieten wir auch Part­ nerschaftskonferenzen zu übergreifenden Themen an; Fortbildungstage runden das Programm ab. Dieses Jahr werden viele Partnerschaften im Rahmen des 500-jähri­ gen Reformationsjubiläums Besuch von ihren Partnern bekommen. Das Jubiläum steht das unter dem Motto „Weite wirkt“. In diesem Rahmen bietet die VEM einen Begegnungstag zum Thema Bildung am 11. Mai an (siehe Seite 18).

Wo steht man sich näher als in einer Partnerschaft? Deshalb gibt es das Partnerschaftsnetz mit über 100 Partnerschaften zwischen deutschen, afrikanischen und asiatischen Kirchengemeinden und Kirchenkreisen.

Auch für Ihre individuellen Fragestellungen entwickelt die VEM gerne ein passendes Angebot: von der Beglei­ tung in Konflikt- und Beratungsprozessen über län­ derspezifische entwicklungspolitische Fragestellungen bis hin zu praxisorientierten Vorbereitungstagen oder Evaluationen Ihrer Partnerschaftsreise. Deshalb: Nut­ zen Sie auch das ganz speziell auf Sie zugeschnittene Beratungs- und Seminarangebot!

Durch gegenseitige Unterstützung, regelmäßige Kontakte und Besuche haben viele dieser Partnerschaften zum Teil über 30 Jahre enge Beziehungen zwischen Ländern und Kontinenten aufgebaut. In persönlichen Begegnungen erfahren Menschen dabei, was es bedeutet, wenn man von der Kirche als weltweiter Gemeinschaft spricht. Partnerschaften bereichern durch neue Blickweisen. In den Seminaren werden aktuelle Themen aus Kirche, Gesellschaft, Politik und Wirtschaft aufgenommen und vor dem Hintergrund der jeweiligen Partnerschaften analysiert. Die politische Lobby- und Advocacy-Arbeit der Kirchen und Partnerschaftsgruppen wird unterstützt und gefördert. So werden die Seminare auch zum Austauschforum für alle Interessierten. Die aktuellen Themen können Sie den Ausschreibungen der einzelnen Seminare entnehmen.

Zielgruppe: Interessierte und Engagierte aus Kirchen und Institutionen mit Partnerschafts­ beziehungen Termine: 29. – 31.01. Partnerschaftsseminar Westpapua, Waldbröhl 05. – 06.02. Partnerschaftsseminar Tansania 19. – 20.02. Partnerschaftsseminar Namibia/ Botswana 26. – 27.02. Partnerschaftsseminar Indonesien 11. – 12.03. Partnerschaftsseminar Kongo/ Ruanda

04.11. Kameruntag, Wever



05.11. Partnerschaftsseminar Asien

Leitung: Frauke Bürgers, Beauftragte für Partner­ schaften in der Deutschen Region der VEM Uli Baege, Abteilung Afrika, VEM Kristina Neubauer, Abteilung Asien, VEM weitere Mitarbeitende aus GMÖ, EKiR und MÖWe, EKvW Kosten: 70 € (Übernachtung im DZ) 80 € (Übernachtung im EZ) Kosten der eintägigen Veranstaltungen bitte erfragen. Ermäßigung für junge Erwachsene möglich (siehe Seite 100) Ort: Sofern nicht anders angegeben: Auf Dem Heiligen Berg | Tagungshaus, Wuppertal Kontakt: Elke Patalla, VEM Weitere Informationen: Seite 60 – 62

18 SEMINARANGEBOTE

Internationale ökumenische Partnerschaften 19

Gemeinsam Lernen für eine gerechte Welt

Gemeinsam auf dem Weg

Begegnungstag für Partnerschaften

Partnerschaftskonferenz in der Deutschen Region

„Am 31. Oktober 1517 schlug Martin Luther 95 Thesen zur Erneuerung der Kirche an die Kirchentür in Wittenberg. Er forderte dabei auch, allen Menschen Teilhabe an Bildung und Gestaltung von Welt und Kirche zu geben. Darum steht das Jahr vor dem 500. Reformationsjubiläum in der Evangelischen Kirche Deutschlands im Zeichen von ‚Reformation und Eine Welt’.“ Und das Motto „Weite wirkt“ lässt sich 2016 auf vielfältige Weise verwirklichen. Beispielsweise werden viele Partnerschaftsgruppen ihre Partner in Deutschland besuchen. Deswegen lädt die VEM alle Besuchsgruppen und ihre Partner zu einem Begegnungstag nach Wuppertal ein.

Jede Partnerschaft ist anders, aber es gibt auch Themen in der Partnerschaftsarbeit, die alle beschäftigen: Kommunikation, Finanzen oder theologische Fragen etwa. Sie sollten nicht nur in länderbezogenen Seminaren besprochen, sondern gemeinsam diskutiert werden, um einen breiter angelegten Erfahrungsaustausch zu ermöglichen und deutlich zu machen: Wir sind gemeinsam auf dem Weg.

Thema des Tages ist der Austausch und die Reflexion darüber, wie das gemeinsame Voneinander-Lernen in der Vergangenheit und in der Zukunft zu einem Einsatz für eine gerechte Welt führen kann.

Verantwortlich für die Konferenz ist der Koordinierungsausschuss Partnerschaft Afrika/Asien der Deutschen Region. Bei der diesjährigen Konferenz möchte der Ausschuss zu aktuellen Themen mit den Partnerschaften ins Gespräch kommen und Schritte für die weitere Gestaltung verabreden. Aktuelle Impulse der Mitgliedskirchen und der Partnerschaftsgruppen werden dabei aufgenommen. Das Thema wird noch bekannt gegeben. Zielgruppe: Partnerschaftsgruppen Termin: 11. Mai 2016 Leitung: Uli Baege, Abteilung Afrika, VEM Frauke Bürgers, Beauftragte für Partnerschaften in der Deutschen Region der VEM Kristina Neubauer, Abteilung Asien, VEM Kosten: 25 € Ermäßigung für junge Erwachsene möglich (siehe Seite 100) Ort: Wuppertal Kontakt: Elke Patalla, VEM

Zielgruppe: Interessierte und Engagierte aus Kirchen und Institutionen mit Partnerschaftsbe­ ziehungen Termin: 24. September 2016 Leitung: Frauke Bürgers, Beauftragte für Partner­ schaften in der Deutschen Region der VEM Joachim Dührkoop, GMÖ Mittelrhein Lahn, EKiR Erich Möller, Partnerschaftsausschuss der VEM, LL Bernd Müller, Referat Weltmission und Partner­ schaft, EKKW Kosten: 25 € Ermäßigung für junge Erwachsene möglich (siehe Seite 100) Ort: Wuppertal Kontakt: Elke Patalla, VEM

20 SEMINARANGEBOTE

Internationale ökumenische Partnerschaften 21

Vielfalt gestalten

Die Welt verstehen und gestalten: Partnerschaftsprojektfonds

Einführung in interkulturelle Kommunikation und Konfliktlösung

Nachhaltige Projektarbeit in kirchlichen Partnerschaften

„Wir können nicht nicht kommunizieren“, sagt der bekannte Kommunikationspsychologe Paul Watzlawick. Ob im Gespräch, durch Mimik, Gestik oder Körpersprache – ja selbst wenn wir schweigen: Immer sagen wir etwas über uns aus und transportieren gleichermaßen Botschaften. Was aber, wenn Angehörige verschiedener Kulturräume aufeinandertreffen, miteinander leben und arbeiten, die vielleicht ganz unterschiedliche Kommunikationsstile gewohnt sind und praktizieren?

Kirchliche Partnerschaftsgruppen treten durch die Projektarbeit in einen Prozess der professionellen Entwicklungszusammenarbeit und des entwicklungs­politischen Lernens und Handelns. Dabei stehen sie oft vor großen Heraus­forderungen. Deshalb berät und unterstützt Brot für die Welt – Evangelischer Entwicklungsdienst mit dem Partnerschaftsprojektfonds (PPF) kirchliche Partner­schaftsgruppen, die mit ihren Partnern im globalen Süden Projekte durchführen.

Fern von verallgemeinernden Stereotypen soll es in diesem Seminar um die Reflexion unterschiedlicher Prägungen und ihre Auswirkungen auf Kommunikation gehen. Spielerisch und anhand vieler praktischer Übungen und Fallbeispiele setzen wir uns mit realen interkulturellen Kommunikations- und Konfliktsituationen auseinander und nähern uns so dem, was wir unter „interkultureller Kompetenz“ verstehen.

Zielgruppe: Zukünftige Süd-Nord- und Nord-SüdFreiwillige, Süd-Nord-Mitarbeitende sowie Part­ nerschaftsaktive und andere Menschen, die in interkulturellen Kontexten arbeiten oder arbeiten wollen, allgemein am Thema Kommunikation und kulturellem Austausch Interessierte. Termin: 28. – 30. Oktober 2016 Leitung: Anika May, VEM Dr. Ipyana Mwamugobole, VEM Kosten: 150 € (Übernachtung im EZ) Ermäßigung für junge Erwachsene möglich (siehe Seite 100) Ort: Auf Dem Heiligen Berg | Tagungshaus, Wuppertal Kontakt: Elke Patalla, VEM

Die Projekte sind Ausdruck des Miteinanderteilens. Sie sollen die Lebensbedingungen der Menschen vor Ort verbessern. In diesem Seminar für nachhaltige Projekt­ arbeit werden Herausforderungen und Probleme in der Antragstellung diskutiert sowie positive Projekterfahrungen weitergegeben. Die Projektplanung am konkreten Beispiel trägt zur Vertiefung der Ergebnisse bei. Außerdem wird Gelegenheit zum gegenseitigen Austausch sein.

Zielgruppe: Interessierte und Engagierte aus Kirchen und Institutionen mit Partnerschaftsbe­ ziehungen Termin: 11. – 12. November 2016 Leitung: Frauke Bürgers, Beauftragte für Partner­ schaften in der Deutschen Region der VEM Andrea Schirmer-Müller, Referentin für den Partnerschaftsprojektfonds, Brot für die Welt – Evangelischer Entwicklungsdienst, Berlin Kosten: Die Kosten werden von Brot für die Welt übernommen. Ort: Auf Dem Heiligen Berg | Tagungshaus, Wuppertal Kontakt: Jasmin Bergemann, Brot für die Welt – Evangelischer Entwicklungsdienst, Berlin (030) 652 11-1273 @ [email protected]

22 SEMINARANGEBOTE

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Qualifizierungen für Hauptund Ehrenamtliche Ehrenamtliche und Hauptamtliche für ihr Engagement in der internationalen Zusammenarbeit zu qualifizieren ist ein wesentlicher Bestandteil im Leitbild der VEM unter dem Stichwort „Entwicklung“. Deshalb sind qualifizie­ rende Personalschulungen für Haupt- und Ehrenamtli­ che, in denen sie beraten, begleitet und weitergebildet werden, ein zentraler Beitrag der beiden Bildungszent­ ren für die gesamte VEM. Besondere Erwähnung verdie­ nen in diesem Jahr die neu konzipierte Sprachakademie und die Sprachkurse. Hier können Sprachen wie Filipino, Kiswahili, Bahasa Indonesia und Kinyarwanda erlernt werden, die sonst selten angeboten werden. Das Bildungsangebot der VEM im Bereich Qualifizie­ rungen basiert auf einer engen Zusammenarbeit mit der VEM-Abteilung „Training & Empowerment“ sowie mit anderen Organisationen des Personalaustauschs und Einrichtungen der Aus-, Fort- und Weiterbildung. Das individuelle Beratungs- und Seminarangebot um­ fasst darüber hinaus vor allem Schulungen zur Seminar­ didaktik und Methodik, zur Begleitung und Förderung von Ehrenamtlichen sowie zum Projektmanagement. Für Ihre individuellen Fragen gestaltet die VEM auch gerne eine attraktive Fortbildung. Ein weiteres beson­ deres Angebot ist die Unterstützung der Begleitgrup­ pen Ihres Kirchenkreises oder Ihrer Kirchengemeinde in Zusammenarbeit mit Kolleginnen und Kollegen aus Afrika und Asien.

24 SEMINARANGEBOTE

Qualifizierungen für Haupt- und Ehrenamtlich 25

Freiwilligendienst der VEM: Nord-Süd-Programm

Freiwilligendienst der VEM: Süd-Nord-Programm

Seit über 30 Jahren entsendet die VEM junge Erwachsene aus Deutschland in ihre Mitgliedskirchen in Afrika und Asien, wo sie in Kindergärten, Schulen, Waisenhäusern oder Gesundheitseinrichtungen mitarbeiten und am Gemeindeleben teilnehmen. Der Freiwilligendienst der VEM wird gefördert durch das „weltwärts“-Programm des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ).

Die VEM lädt jedes Jahr junge Menschen aus ihren Mitgliedskirchen in Afrika und Asien ein, im Rahmen des Süd-Nord-Freiwilligendienstes nach Deutschland zu kommen und ein Jahr in einer Gemeinde oder diakonischen Institution mitzuarbeiten. Mit dem Freiwilligendienst wird weltweite Ökumene für alle Mitglieder in der Gemeinde erlebbar und konkret. Das Süd-Nord-Freiwilligenprogramm der VEM nimmt seit 2014 am Pilotprojekt „Süd-Nord“ des „weltwärts“-Programms im Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) teil.

Die VEM legt Wert auf eine umfassende Vorbereitung und Betreuung. Nach einem Informations- und Auswahlseminar finden eine Einführung in weltweite entwicklungspolitische Zusammenhänge sowie ein umfangreicher Ausreisekurs statt. Während des Auslandsaufenthaltes gibt es ein Zwischenseminar vor Ort. Wieder in Deutschland werden die Erfahrungen in einem Rückkehrendenseminar reflektiert. Inhalte der begleitenden Seminare sind u.a.: - interkulturelle Kommunikation und Kompetenz - Rassismus-Sensibilisierung - Strategien zur Konfliktlösung - Gesundheitsvorsorge - weltwirtschaftliche Zusammenhänge - Reflexion der eigenen Rolle und Erfahrungen - HIV und Aids-Aufklärung

Zielgruppe: Junge, sozial engagierte Erwachsene mit Interesse an interkulturellen (Glaubens)-­ Erfahrungen Leitung: Rhoda Lynn Gregorio, Referentin für das Nord-Süd-Freiwilligenprogramm der VEM Kosten: Die Kosten für alle Seminare werden voll­ ständig von der VEM übernommen. Die Erstattung beinhaltet für die Freiwilligen auch die Fahrtkosten (ausgenommen Info- und Auswahlseminar). Termine 2015: 13. – 15.11. Info und Auswahlseminar für Freiwillige 2016/2017 28.11. Tag für die Eltern der Freiwilligen 2015/2016 Termine 2016: Ende 02/2015 Zwischenseminar für Freiwillige 2015/2016 in Indonesien 11. – 13.03. Seminar „Entwicklungspoliti sche Grundlagen“ für Freiwillige 2016/2017 11. – 20.07. Ausreisekurs für Freiwillige 2016/2017 19. – 23.09. Rückkehrendenkurs für Freiwillige 2015/2016 18. – 20.11. Info- und Auswahlseminar für Freiwillige 2017/2018 26.11. Tag für die Eltern der Freiwilligen 2016/2017 Ort: Auf Dem Heiligen Berg | Tagungshaus, Wuppertal (sofern nicht anders angegeben) Kontakt: Erika von Ehren, VEM (0202) 890 04-384 @ [email protected] Weitere Informationen: Seite 65

Neben der Beratung und Vorbereitung von Gemeinden sowie der Unterstützung von Mentorinnen und Mentoren während des Freiwilligenjahres bietet die VEM ein umfassendes pädagogisches Begleitprogramm für die Süd-Nord-Freiwilligen an. Alle Süd-Nord-Freiwilligen belegen ein jeweils fünftägiges Seminar nach der Ankunft, ein Zwischen- und ein Abschlussseminar, in dem die in Deutschland gemachten Erfahrungen gemeinsam reflektiert werden. Inhalte der begleitenden Seminare sind u.a.: - Motivation und Erwartungen an den Freiwilligendienst - interkulturelle und transkulturelle Kommunikation und Kompetenz - interkulturelle Lernerfahrungen - politische, kulturelle und kirchliche Zusammenhänge in Deutschland - „Gebrauchsanweisung“ für Deutschland und Kulturschock?!

- Strategien zur Konfliktlösung - Geschlechterbeziehungen und Sexualität, Gesundheit und Risikoverhalten

Zielgruppe: Junge, sozial engagierte Erwachsene mit Interesse an interkulturellen (Glaubens-) Erfahrungen aus den VEM-Mitgliedskirchen in Afrika und Asien Termine: 11. – 13.03. Entwicklungspolitische Grundlagen für zukünftige ­Freiwillige 2016/2017 13. – 18.03. Abschlussseminar für Freiwillige 2015/2016 18. – 22.04. Einreisekurs für Freiwillige 2016/2017 19. – 23.09. Zwischenseminar für Freiwillige 2016/2017 03. – 04.12. Netzwerktreffen „Junge Erwachsene“ Leitung: Carolin Daubertshäuser, Referentin für das Süd-Nord-Freiwilligenprogramm, VEM Christoph M. Pinkert, Trainer, Friedens- und ­Konfliktforscher, Hannover Kosten: Die Kosten für alle Seminare werden vollständig von der VEM übernommen. Die Erstattung beinhaltet für die Freiwilligen auch die Fahrtkosten. Ort: Auf Dem Heiligen Berg | Tagungshaus, Wuppertal Kontakt: Erika von Ehren, VEM (0202) 890 04-384 @ [email protected] Weitere Informationen: Seite 64

26 SEMINARANGEBOTE

Qualifizierungen für Haupt- und Ehrenamtlich 27

Kursangebot Personalaustausch: Nord-Süd-Mitarbeitende

Kursangebot Personalaustausch: Süd-Nord-Mitarbeitende

In Daressalam, Windhuk, Malang, Colombo, Manila und vielen anderen Orten der Welt sind unsere Mitarbeitenden tätig. So vielfältig die Einsatzorte sind, so vielfältig sind auch die Tätigkeiten. Die VEM entsendet Pfarrerinnen und Pfarrer, Verwaltungsexpertinnen und Experten, Friedensfachkräfte und andere Mitarbeitende in VEM-Mitgliedskirchen im globalen Süden. Der Personalaustausch stärkt das partnerschaftliche Miteinander zwischen den Kirchen. Die persönliche Begegnung von Menschen ist durch nichts zu ersetzen. Das Gespräch und die gemeinsamen Erfahrungen fördern gegenseitiges Verständnis und können zu einer verbesserten Zusammenarbeit führen. So werden die Nord-Süd-Mitarbeitenden zu Brückenbauenden zwischen den Kirchen und Kulturen.

Fachleute aus Afrika und Asien arbeiten in Deutschland in Kirchengemeinden, Bildungseinrichtungen und in der Diakonie. Ihre Begabungen und Fähigkeiten können festgefahrene Denkmuster durchbrechen und eine gute internationale Zusammenarbeit ermöglichen. Die deutsche Sprache und die andere Kultur stellen die Mitarbeitenden mit ihren Familien vor große Herausforderungen. Gemeinsam mit Stipendiaten und Freiwilligen aus dem Süden werden sie auf ihr Leben und ihre Arbeit in Deutschland vorbereitet.

Im Rahmen des Nord-Süd-Personalaustausches bietet die VEM in Zusammenarbeit mit dem Zentrum Mission EineWelt (Neuendettelsau) unter dem Dach des Evangelischen Missionswerkes in Deutschland (EMW, Hamburg) Seminare zur Vor- und Nachbereitung an.

Inhalte der begleitenden Seminare sind u.a.: - Reflexion der eigenen Rolle als Mitarbeitende eines Missionswerkes - interkulturelle und transkulturelle Kommunikation und Rassismussensibilisierung - Einführung in „Critical Whiteness Studies“ (kritische Reflexion weißer Privilegien) - Konfliktlösungsstrategien, Krisen­ intervention - Beruf und Berufung - Arbeitgeberin Mission - die eigene geistliche Prägung - Genderfragen - Gesundheitsprävention - Kompetenzbilanzen für Zurückge­kehrte

Zielgruppe: Mitarbeitende in Personalaus­ tausch-Programmen Termine: 22. – 24. 01. Rückkehrendenkurs 01. – 15. 04. Ausreisekurs Leitung: Anika May, VEM Michael Seitz, Mission EineWelt Kontakt: Jörg Spitzer, Personalreferent, VEM (02 02) 890 04-145 @ [email protected] Ort: Mission EineWelt, Neuendettelsau Weitere Informationen: Seite 68

Inhalte des Einreisekurses: - Interkulturelle Begegnung - Arbeiten im Team in der Kirche in Deutschland - Leben in Deutschland praktisch - Leben als Familie / mit Kindern in Deutschland - Beratung für mitausreisende Ehepartner / Ehepartnerinnen - Didaktik und Methodik für das Arbeiten mit Gruppen

Termin: 10. – 14. Oktober: Orientierungs- und Einreisekurs Leitung: Dr. Ipyana Mwamugobole, VEM Reinhild Schneider, Mission EineWelt Ort: Mission EineWelt, Neuendettelsau Kontakt: Jörg Spitzer, Personalreferent, VEM (02 02) 890 04-145 @ [email protected] Weitere Informationen: Seite 68

28 SEMINARANGEBOTE

Qualifizierungen für Haupt- und Ehrenamtlich 29

Sprachkurse: Filipino, Kiswahili, Bahasa Indonesia und Kinyarwanda

Wochenendkurse Kurse und Termine

Wochenendkurse und Intensivkurse (VEM-Sprachakademie) Die VEM bietet 2016 sowohl Wochenendkurse als auch ein- oder zweiwöchige Intensivkurse in den Sprachen Filipino, Kiswahili, Bahasa Indonesia und Kinyarwanda an. Die Kurse geben nicht nur Einblick in die Sprache, sondern auch in die Kultur, Religion und Politik der Philippinen, Tansanias, Indonesiens und Ruandas. Sie erhalten lebenspraktische Informationen über das jeweilige Land und erfahren viel über seine Menschen. Alle Sprachdozentinnen sind entweder Muttersprachlerinnen oder haben jahrelang in dem entsprechenden Land gelebt. Die Sprachkurse der VEM verbinden – Menschen und Länder.

Wochenendkurse In den Wochenendkursen haben Sie die Möglichkeit, die jeweilige Sprache kennen zu lernen oder vielleicht schon erworbenes Wissen zu wiederholen. Am Ende des Kurses können Sie sich als Person vorstellen, jemanden begrüßen, kennen einige wichtige Verben und haben Einblick in das religiöse und kulturelle Leben Ihres Gastlandes bekommen.

Sprachakademie Unser intensiver Gruppenunterricht in ein- und zweiwöchigen Sprachkursen vermittelt Ihnen in kurzer Zeit solide Sprachgrundlagen in den Amtssprachen Tansanias, Ruandas, Indonesiens und der Philippinen.

Zielgruppe: Alle, die sich auf einen Aufenthalt in einem der Länder vorbereiten wollen oder Besuch von dort erwarten. Fragen zu Anmeldung und Ermäßigung: Ivonne Uffmann, VEM Fragen zu Inhalt und Durchführung: Birgit Wolf, VEM Kosten: siehe Wochenendkurse (S. 29-30) und Sprachaka­ demie (S. 30) Das Lehrmaterial wird zur Verfügung gestellt und ist in dem Seminarpreis mit enthalten. Ermäßigung für junge Erwachsene möglich (siehe Seite 100) Ort: siehe Wochenendkurse (S. 29-30) und Sprachakademie (S. 30) Mindestpersonenzahl pro Kurs: Die Kurse finden ab einer Teilnehmendenzahl von 6 Personen statt. Es stehen nur begrenzte Zimmerkontingen­ te zur Verfügung. Eine frühzeitige Buchung ist daher wünschenswert. Buchungen für Entsendeorganisationen: Wenn Sie für Ihre Organisation zentral Kursplätze für Ihre Freiwilligen buchen möchten, nehmen Sie bitte frühzeitig mit uns Kontakt auf. Anmeldungen sind online möglich unter www.vemission.org/Sprachkurse

Filipino (Einführung)

Termin: 07. – 09. Oktober 2016

Termin: 05. – 07. Februar 2016

Leitung: Ute Litschel 225 € (Übernachtung im DZ) 255 € (Übernachtung im EZ) 165 € (ohne Übernachtung)

Leitung: Elsie Joy de la Cruz Kosten: 225 € (Übernachtung im DZ) 255 € (Übernachtung im EZ) 165 € (ohne Übernachtung) Ort: Haus der Stille, Bielefeld-Bethel www.haus-der-stille-bethel.de Kiswahili (Einführung) – alle vier Einführungskurse sind inhaltsgleich Termin: 04. – 06. März 2016 Leitung: Ute Litschel 240 € (Übernachtung im DZ) 270 € (Übernachtung im EZ) 165 € (ohne Übernachtung) Ort: Auf Dem Heiligen Berg | Tagungshaus, Wuppertal Termin: 01. – 03. April 2016 Leitung: Ute Litschel 175 € (Übernachtung im DZ) 205 € (Übernachtung im EZ) 105 € (ohne Übernachtung) Ort: Bildungsstätte Haus Einschlingen, Bielefeld www.einschlingen.de

Ort: Haus der Stille, Bielefeld-Bethel www.haus-der-stille-bethel.de Kiswahili (Vertiefung) Termin: 15. – 17. April 2016 Leitung: Ute Litschel 240 € (Übernachtung im DZ) 270 € (Übernachtung im EZ) 165 € (ohne Übernachtung) Ort: Auf Dem Heiligen Berg | Tagungshaus, Wuppertal Kiswahili (Konversation) Termin: 06. – 08. Mai 2016 Leitung: Ute Litschel 240 € (Übernachtung im DZ) 270 € (Übernachtung im EZ) 165 € (ohne Übernachtung) Ort: Auf Dem Heiligen Berg | Tagungshaus, Wuppertal

Termin: 08. – 10. April 2016

Kinyarwanda (Einführung)

Leitung: Ute Litschel 240 € (Übernachtung im DZ) 270 € (Übernachtung im EZ) 165 € (ohne Übernachtung)

Termin: 15. – 17. April 2016

Ort: Auf Dem Heiligen Berg | Tagungshaus, Wuppertal

Leitung: Angélique Uwumuremyi 240 € (Übernachtung im DZ) 270 € (Übernachtung im EZ) 165 € (ohne Übernachtung) Ort: Auf Dem Heiligen Berg | Tagungshaus, Wuppertal

30 SEMINARANGEBOTE

Kinyarwanda (Vertiefung) Termin: 11. – 13. November 2016 Leitung: Angélique Uwumuremyi 240 € (Übernachtung im DZ) 270 € (Übernachtung im EZ) 165 € (ohne Übernachtung) Ort: Haus der Stille, Bielefeld-Bethel www.haus-der-stille-bethel.de Bahasa Indonesia (Einführung) Termin: 05. – 08. Mai 2016 Leitung: Edelgard Abram 305 € (Übernachtung im DZ) 335 € (Übernachtung im EZ) 250 € (ohne Übernachtung) Ort: Auf Dem Heiligen Berg | Tagungshaus, Wuppertal Bahasa Indonesia (Vertiefung) Termin: 03. – 06. November 2016 Leitung: Edelgard Abram 295 € (Übernachtung im DZ) 325 € (Übernachtung im EZ) 250 € (ohne Übernachtung) Ort: Haus der Stille, Bielefeld-Bethel www.haus-der-stille-bethel.de Individuelle Wochenendgruppenkurse können auf Nachfrage vereinbart werden. Sprechen Sie uns an.

Qualifizierungen für Haupt- und Ehrenamtlich 31

Sprachakademie

Interkulturelle und interreligiöse Handlungskompetenz

Kurse und Termine

Ökumenewoche der Vikarinnen und Vikare

Bahasa Indonesia, Filipino, Kinyarwanda und Kiswahili – Einführungskurse Termin: 25. – 29. Juli 2016 Bahasa Indonesia, Kinyarwanda und Kiswahili – Vertiefungskurse Termin: 01. – 05. August 2016 Leitung: Bahasa Indonesia: Rahmadwati Yu-Riemer Filipino: Elsie Joy de la Cruz Kiswahili: Ute Litschel, Dieter Litschel Kinyarwanda: Angélique Uwumuremyi Zeiten: Anreise: Montags ab 12.30 Uhr, Kursbeginn: 13.30 Uhr Kursende und Abreise: Freitags 14 Uhr Alle Kurse umfassen 30 Unterrichtseinheiten zu je 45 Minuten. Kosten: Der Wochenpreis beträgt: 505 € (Übernachtung im DZ) 555 € (Übernachtung im EZ) 315 € (ohne Übernachtung) Ort: Auf Dem Heiligen Berg | Tagungshaus, Wuppertal

Immer mehr ist der Alltag davon bestimmt, dass Menschen unterschiedlicher Herkunft und Kultur, verschiedener Konfession oder Religionszugehörigkeit auf dichtem Raum zusammen leben. Für die Kirche ergeben sich daraus ungewohnte Herausforderungen und neue Aufgaben. In der Ökumenewoche werden Vikarinnen und Vikare an die große Bandbreite der sich aus dieser Situation ergebenden Fragestellungen herangeführt. Folgende Themen gehören zum festen Bestandteil der Vikarskurse: Interkulturelle Kommunikation, Impulse der ökumenischen Bewegung, Mission und Kolonialismus, ökumenische Spiritualität, internationale kirchliche Partnerschaften, Theologie der Religionen, christlich-muslimischer

Dialog, innerevangelische und evangelisch-katholische Ökumene, Training in ökumenischer Auskunftsfähigkeit.

Zielgruppe: Vikarinnen und Vikare im Rahmen der Ausbildung Termine: 15. – 19. Februar 2016 und 19. – 23. September 2016 Leitung: Carolin Reichart, Seminar für pastorale Aus- und Fortbildung,Wuppertal Dr. Ipyana Mwamugobole, VEM Friedrich Tometten, VEM Ort: Seminar für pastorale Aus- und Fortbildung, ThZW, Wuppertal www.thzw.de

32 SEMINARANGEBOTE

Qualifizierungen für Haupt- und Ehrenamtlich 33

Interkulturelle und interreligiöse Kompetenz 2015/2016 Zertifizierte Langzeitfortbildung für Christen, Juden und Muslime Die Fortbildung richtet sich an alle Interessierten, die sich beruflich oder ehrenamtlich für interkulturelle und interreligiöse Verständigung einsetzen und ihre praktischen und fachlichen Kompetenzen erweitern möchten. In einer zunehmend von religiöser und kultureller Diversität geprägten Gesellschaft sind kultursensible Kommunikations- und Konfliktkompetenzen der Schlüssel zu gelingender und bereichernder Zusammenarbeit über kulturelle Grenzen hinweg. Mit diesem Angebot soll religiöse Vielfalt erfahrbar gemacht und die Teilnehmenden in Form von begleiteten Praxisprojekten zur direkten Umsetzung des Erlernten angeregt werden. Der Themenkatalog umfasst u.a. sensible interkulturelle Kommunikation und Konfliktlösung, Grundlagen und Praxismodelle des interreligiösen Dialogs, Verankerung interkultureller und interreligiöser Arbeit in Gruppen, Einrichtungen und Gemeinden sowie die angeleitete Re-

flexion eigener Prägungen, Vorurteile und Stereotype. Ziel ist es, die Teilnehmenden zu befähigen, interkulturelle und interreligiöse Verständigungsprozesse in ihrem jeweiligen Bereich durch konkrete Maßnahmen zu fördern. Die Fortbildung besteht aus zwei Kompaktwochen, für die Bildungsurlaub nach dem NRW-Weiterbildungsgesetz beantragt werden kann, sowie vier einzelnen Studientagen, die an den beiden Seminarorten CMLS/Wuppertal sowie BFMF/Köln im Wechsel stattfinden. Voraussetzung für die Zertifizierung ist die Teilnahme an den Kompaktwochen und an mindestens drei der vier Studientage, sowie die Durchführung, Dokumentation und Reflexion eines stadtteil- oder nachbarschaftsbezogenen Praxisprojekts. Die gesamte Veranstaltung wird von einem interkulturell und interreligiös zu-

sammengesetzten Leitungsteam gemeinsam konzipiert und geleitet. Die Gruppe der Teilnehmenden ist geprägt durch unterschiedliche kulturelle und religiöse Zugehörigkeiten. „Anmeldungen im Tandem“ von Partnerinnen und Partnern in interkulturellen oder interreligiösen Arbeitsfeldern sind willkommen und werden finanziell gefördert.

Leitung: Hülya Ceylan, Ruhruniversität Bochum Munise Cuma-Oguzay, BFMF Ralf Lange-Sonntag, Evangelische Akademie Villigst Anika May, VEM Armando Simon-Thielen, jüdische Kultus­ gemeinde Wuppertal Friedrich Tometten, VEM John Uzuh, Gemeinden anderer Sprache und Herkunft

Termin 2015: 07. – 11.12. Kompaktwoche 1, Wuppertal

Kosten: 950 € (Übernachtung im DZ) 1100 € (Übernachtung im EZ) 850 € (Übernachtung im DZ, Tandem-­ Anmeldung)

Termine 2016: 01.02. 14.03. 30.05. 26.09. 07. – 11.11.

Ermäßigungen sind nach (vertraulich behandelter Rücksprache) möglich. Ermäßigung für junge Erwachsene möglich (siehe Seite 100) Die Fortbildung ist in NRW als Bildungsurlaub nach dem AWbG anerkannt.

Zielgruppe: Haupt- und Ehrenamtliche aller Religionsgemeinschaften

Studientag 1, Köln Studientag 2, Wuppertal Studientag 3, Köln Studientag 4, Wuppertal Kompaktwoche 2, Wuppertal

Ort: Auf Dem Heiligen Berg | Tagungshaus, Wuppertal BFMF, Köln-Ehrenfeld Kontakt: Elke Patalla, VEM

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Qualifizierungen für Haupt- und Ehrenamtlich 35

VEM auf dem Weg

Ökumenisches Lernen konkret

Tagung für ehemalige Mitarbeitende der VEM

Perspektiven des Südens

Die VEM lädt zum jährlichen Treffen ihre ehemaligen Mitarbeitenden, Seniorinnen und Senioren herzlich ein. Neue Entwicklungen in der Mission und ein aktueller thematischer Schwerpunkt stehen an diesem Wochenende auf dem Programm.

In Deutschland scheint es eine genaue Vorstellung davon zu geben, was ein gutes Seminar ausmacht. Was sind das für Vorstellungen? In diesem Seminar sollen Antworten darauf gefunden werden, wie Seminare, Präsentationen oder auch Informationsbesuche in Gemeinden vorbereitet und durchgeführt werden können. Themen sind dabei: „Zeitmanagement“, „Zielgruppe“, „Methoden“, „Materialien“ und: „Wie kann ich mein Thema spannend und gut aufbereiten und dabei die Perspektive des Südens in den Mittelpunkt stellen?“ Menschen sollen ermutigt werden, im deutschen Kontext authentisch Seminare zu leiten oder sie mit zu gestalten.

Zielgruppe: Ehemalige Mitarbeitende der VEM Termin: 18. – 20. März 2016 Leitung: Dr. Ipyana Mwamugobole, VEM Angelika Veddeler, Leiterin der Abteilung Deutschland, VEM Ort: Auf Dem Heiligen Berg | Tagungshaus, Wuppertal Kontakt: Anja Cours, VEM (02 02) 890 04-134 @ [email protected]

Zielgruppe: Süd-Nord-Mitarbeitende, Stipendiatinnen und Stipendiaten der VEM und anderer Missionswer­ ke sowie deren Partnerinnen und Partner und Menschen, die in Deutschland Seminare leiten (möchten) Termin: 15. – 17. April 2016 Leitung: Dr. Ipyana Mwamugobole, VEM Maxie Kordes, VEM Kosten: 50 € für Süd-Nord-Mitarbeitende der VEM, 100 € bei Teilnahme der ganzen Familie Stipendiatinnen und Stipendiaten können im Stipendiatenbüro nach der Möglichkeit eines weiteren Preisnachlasses fragen. 150 € (Übernachtung im DZ) 180 € (Übernachtung im EZ) Ermäßigung für junge Erwachsene möglich (siehe Seite 100) Ort: Auf Dem Heiligen Berg | Tagungshaus, Wuppertal Kontakt: Elke Patalla, VEM

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Qualifizierungen für Haupt- und Ehrenamtlich 37

Begegnungsreise afrikanischer und asiatischer Frauen

verstehen, klären, lösen

Frauenspezifische Projektarbeit innerhalb der Deutschen Region

Einführung in die Mediation in interkulturellen Kontexten

Das Reformationsjubiläum, das die deutschen Mitgliedskirchen der VEM auf vielfältige Weise im Rahmen der Aktion „Weite Wirkt“ 2016 feiern werden, ist Anlass für eine internationale Besuchs- und Begegnungsreise von und für Frauen. Die Gäste aus verschiedenen afrikanischen und asiatischen Mitgliedskirchen der VEM – ausnahmslos Mitarbeiterinnen von Frauenreferaten und Diakonieabteilungen sowie Pastorinnen – werden nicht nur an verschiedenen Festakten und Aktionen zum Reformationsjubiläum teilnehmen können. Sie werden auch Frauenhäuser, Frauenreferate, Frauenbildungsstätten und Gender-Beauftragte etc. besuchen. Während einer Tagung werden die Frauen abschließend über Frauenarbeit in interkultureller/interreligiöser Perspektive reflektieren.

Mediation ist ein Verfahren der Schlichtung von Konflikten, innerhalb dessen eine dritte unparteiische Person Einzelpersonen und Gruppen darin unterstützt, möglichst für alle tragfähige und zufriedenstellende Lösungen zu erarbeiten. Ursprünglich aus den USA stammend, hat die Mediation auch im europäischen und im deutschen Kontext in den vergangenen Jahren zunehmend an Bedeutung gewonnen als bewährte Möglichkeit, Konflikte konstruktiv zu lösen. Die Mediation wird häufig als universal gültiges und einsetzbares Verfahren geschildert, wobei kulturelle Prägungen und Einflüsse in zunehmend von Vielfalt geprägten Gesellschaften häufig auch Einfluss auf Kommunikation und Konfliktverläufe haben.

Zielgruppe: In der ökumenischen Frauenarbeit Tätige aus afrikanischen und asiatischen Mit­ gliedskirchen der VEM Termin: 04. – 25. Mai 2016 Leitung: Irene Girsang, Referentin für Interregio­ nale Frauenarbeit der VEM Ute Hedrich, MÖWE, EKvW Dr. Joane Beuker, VEM Orte: Ausgewählte Orte im Gebiet der EKiR, EKvW und LL Kontakt: Ute Hedrich, MÖWe, EKvW (0231) 941 59-12 @ [email protected]

An diesem Wochenende werden die Grundprinzipien und Phasen der Mediation vorgestellt, und anhand praktischer Übungen und Fallbeispiele eingeübt. Kulturelle Einflüsse auf Kommunikation und Konflikte werden untersucht und ihre Bedeutung für die interkulturelle Handlungskompetenz der Mediatorin/ des Mediators erläutert.

Zielgruppe: Menschen jeden Alters, die sich pri­ vat, ehren- oder hauptamtlich für Konfliktlösung in interkulturellen Kontexten interessieren und ihre eigene Konfliktlösungs- und Vermittlungs­ kompetenz erweitern möchten. Termin: 03. – 05. Juni 2016 Leitung: Anika May, Mediatorin BM® und Mediationsausbilderin, VEM Dr. Ipyana Mwamugobole, VEM Kosten: 150 € (Übernachtung im EZ) Ermäßigung für junge Erwachsene möglich (siehe Seite 100) Ort: Auf Dem Heiligen Berg | Tagungshaus, Wuppertal Kontakt: Elke Patalla, VEM

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Personal, ein großer Schatz der Kirche

Martin Luther und die Eine Welt

Leadership Training für Kirchenleitende

Ökumenische Familienstudienreise

Personalführung ist ein wichtiger Bestandteil von kirchenleitendem Handeln. Eine gute Personalführung dient der Weiterentwicklung der Kirchen und Gemeinden und hilft bei der Verkündigung des Evangeliums. Um die Führungskräfte der VEM-Mitgliedskirchen dabei zu unterstützen, vermittelt dieses Training die Grundlagen der Personalführung. Ein wichtiges Element der Seminararbeit ist die Reflexion der eigenen Erfahrung und der gegenseitige Austausch. Im Besonderen geht es darum, wie Personal aus spiritueller Sicht geführt und motiviert werden sollte. Gearbeitet wird anhand konkreter Fallbeispiele aus der Praxis der Teilnehmenden. Ziel ist eine qualifizierte Personalführung zum Wohl der Kirchen und der Mitarbeitenden.

Zielgruppe: Kirchenleitende aus den Mitgliedskirchen der VEM Termin: 03. – 12. Juli 2016 Leitung: Frauke Bürgers, VEM Dr. Andar Parlindungan, Abteilung Training & Empowerment, VEM Ort: Auf Dem Heiligen Berg | Tagungshaus, Wuppertal Luther Hotel Wittenberg www.luther-hotel-wittenberg.de Kontakt: Angelika Blomberg-Bauer, VEM (02 02) 890 04-383 @ [email protected]

Das Thema „Reformation und die Eine Welt“ steht 2016 im Zentrum der Lutherdekade. Evangelische Kirchen sind im Zuge der Reformation und Missionsarbeit in der ganzen Welt entstanden. Ziel dieser Studienreise für Familien ist es, die wichtigsten Orte, an denen Martin Luther und Philipp Melanchthon gewirkt haben, kennenzulernen. Zum Beispiel die Stadt Erfurt mit Dom und Augustinerkloster, Luthers Zeit vor der Reformation; Wittenberg, die Stadt, in der Luther nicht nur die Thesen an die Schlosskirche geheftet hat, sondern auch die längste Zeit seines Lebens als Theologe verbracht hat. In Eisleben beginnt und endet sein Leben und in Eisenach steht die Wartburg auf dem Programm. Hier hat Luther das Neue Testament übersetzt. Alle Reformationsstätten bieten besondere Programme für Kinder und Jugendliche an. Spielerisch erleben Sie die Zeit der Reformation wie einen spannenden Krimi, mit vielen Geheimnissen, die es aufzuspüren gilt.

Zielgruppe: Süd-Nord-Mitarbeitende, Stipen­ diatinnen und Stipendiaten der VEM und ihre Familien Termin: 09. – 13. Juli 2016 Leitung: Dr. Christian Hohmann, VEM Berend Veddeler, Stipendienprogramm, VEM Kosten: Erwachsene: 150 € p. P., Kinder: 50 € p. P. Stipendiatinnen und Stipendiaten können im Stipendiatenbüro nach der Möglichkeit eines weiteren Preisnachlasses fragen. Kontakt: Ivonne Uffmann, VEM Orte: Eisenach, Erfurt, Eisleben und Wittenberg

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„Ein Seminar? – Klar, mach’ ich!“

Rückblick – Ausblick – Einblick

Schulung für Mitarbeitende bei Konfirmandenseminaren

Jahrestreffen Honorarkräfte

Zurückgekehrte Freiwillige und Interessierte mit ökumenischen Erfahrungen können sich bei diesem Wochenendseminar zu Mitarbeitenden für die Konfirmandenarbeit der VEM schulen lassen. Vermittelt werden didaktische und methodische Kenntnisse und Fähigkeiten, aber auch Themen aus Mission, Ökumene und Diakonie, die für die Jugend- und Konfirmandenarbeit relevant sind. Die erfolgreiche Teilnahme wird schriftlich bestätigt.

Auf dem Jahrestreffen wird über aktuelle Themen informiert und darüber diskutiert, inwiefern sie für die Konfirmandenarbeit relevant sind. Auch neue Materialien aus der VEM werden vorgestellt.

Zielgruppe: Zurückgekehrte Freiwillige und Inter­ essierte mit ökumenischen Erfahrungen Termin: 04. – 06. November 2016 Leitung: Malte Hausmann, VEM Kosten: Die Kosten für Verpflegung und Übernachtung (DZ) übernimmt die VEM. Ort: Wird noch bekannt gegeben Kontakt: Ivonne Uffmann, VEM Weitere Informationen: Seite 74

Zugleich bietet der Vorabend des Jugendnetzwerktreffens auch Gelegenheit zum Erfahrungsaustausch, zum Klären von Fragen und zum gegenseitigen Kennenlernen. Der Abend soll nicht zuletzt ein Dankeschön für die geleistete Arbeit sein.

Zielgruppe: Teilnehmende des Honorargrundkur­ ses und weitere Interessierte Termin: 02. – 03. Dezember 2016 Leitung: Malte Hausmann, VEM Kosten: Die Kosten für Verpflegung und Über­ nachtung (DZ) übernimmt die VEM. Ort: ESW Evangelische Schülerinnen- und Schü­ lerarbeit in Westfalen (BK) e.V., Jugendbildungs­ stätte Berchum, Hagen, www.esw-berchum.de Kontakt: Ivonne Uffmann, VEM

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Feuer gefangen

Diakonie

Netzwerktreffen der jungen Erwachsenen in der VEM Wir sind junge Christinnen und Christen aus Deutschland, die Interesse an ökumenischen und interkulturellen Themen haben und vielfältige eigene Erfahrungen mitbringen. Wir sind Teil der Gemeinschaft der VEM. Bei Begegnungen in Deutschland und im Ausland haben wir Feuer gefangen. Das möchten wir u. a. auf unseren Netzwerkwochenenden miteinander teilen und laden dazu weitere interessierte junge Menschen herzlich ein, mit dabei zu sein, junge Ökumene in der VEM wieder oder auch ganz neu zu erleben. An den Wochenenden tauschen wir uns aus und erfahren viel über interessante Themen der VEM. Außerdem entwickeln wir neue Ideen und schauen gemeinsam, wie und wo wir uns einbringen und unser Feuer weitergeben können.

Zielgruppe: Alle interessierte und engagierte junge Erwachsene von 18-30 Jahren Termin: 03.– 04. Dezember 2016 Leitung: Sarah Vecera, Koordinatorin „Netzwerk Junge Erwachsene“ in der VEM Kosten: Die Kosten werden von der VEM übernommen. Die Fahrtkosten müssen selbst getragen werden. Ort: ESW Evangelische Schülerinnen- und Schü­ lerarbeit in Westfalen (BK) e.V., Jugendbildungs­ stätte Berchum, Hagen, www.esw-berchum.de Kontakt: Meike Freyth, Abteilung Deutschland, VEM Weitere Informationen: Seite 66

Diakonie und Mission gehören zusammen. Historisch sichtbar in der Einrichtung von Krankenhäusern oder Behinderteneinrichtungen. Mittlerweile kommen auch viele weitere Arbeitsfelder dazu wie Gemeinwesenar­ beit, Hilfe für traumatisierte Menschen, Armutsbekämp­ fung, Flüchtlingshilfe oder universitäre Ausbildungen. Kirchen engagieren sich bis heute in diesen Bereichen; davon zeugt eine Vielzahl von Einrichtungen. Ob in Kranken- und Waisenhäusern, Altenheimen, Sozialsta­ tionen oder Universitäten: Die Menschen dort brauchen professionelle Hilfe und bekommen sie auch. Mit dem Programm „Internationale Diakonie“ hat die VEM ein unverzichtbares Format in der sozialen Land­ schaft der VEM-Regionen Afrika, Asien und Deutsch­ land geschaffen. Seit 2009 haben die Mitglieder der VEM jetzt eine Plattform, um intensiver zusammen zu arbeiten. Gemeinsam Diakonie gestalten heißt, Erfah­ rungen und theologisch-diakonische Arbeit auszutau­ schen, Netzwerke zu initiieren, umfassend über einzelne Projekte und Programme zu informieren, Kontakte zu knüpfen, Advocacy- und Lobbyarbeit zu betreiben. Das Programm „Internationale Diakonie“ macht Bildungs­ angebote in sozial-diakonischen Einrichtungen, die sich an der Praxis und am aktuellen Stand des Wissens ori­ entieren: dazu gehören Praktika, Workshops oder der Diakonie-Masterstudiengang, der 2016 wieder startet. Weitere Beratungsangebote und Seminare stellen wir Ihnen auf Anfrage gerne vor.

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Diakonie 45

Internationaler Master of Arts (M.A.)

Diakoniepraktikum in Sri Lanka 2016

“Diaconic Management – Studying globally – Managing contextually – Acting responsibly”

Vorbereitung für internationale Studienpraktika

Der internationale Masterkurs “Diaconic Management” wird gemeinsam vom Institut für Diakoniewissenschaften und Diakoniemanagement der Kirchlichen Hochschule Wuppertal/Bethel (IDM) und der VEM durchgeführt.

Diakoniewissenschaften und Diakoniemanagement der VEM.

Der Studiengang ist in Deutschland akkreditiert und vermittelt Kompetenzen für die Konzipierung, Leitung und Organisation sozialer und gesellschaftsdiakonischer Arbeit. Dabei bezieht er sich vor allem auf die Situation von Kirchen außerhalb Europas.

Voraussetzung: Bachelor-Studienabschluss in einem relevanten Fach (zum Beispiel Theologie, Pädagogik, Sozialarbeit, Jura oder Ökonomie)

Das Programm Internationale Diakonie der VEM vermittelt internationale Praktika für Studierende der Evangelischen Fachhochschule Bochum (EFH) und der Fachhochschule der Diakonie (FHdD). Dabei geht es um interkulturelles Lernen, um Fragestellungen der internationalen Diakonie und um Landeskunde. Im April findet das Vorbereitungsseminar für das Praktikum in den Sommer-Semesterferien in Sri Lanka statt.

Das Masterprogramm ist interdisziplinär angelegt und vermittelt theologische, ökonomische und wirtschaftsethische Kompetenzen. Vorlesungen und Seminare, E-Learning und Präsentationen sowie Feldforschungen in Einrichtungen diakonischer und sozialer Arbeit gehören zum Methodenspektrum des Programms. Die Kurssprache ist Englisch. Das Programm dauert zwei Jahre und ist berufsbegleitend angelegt. Zwischen den intensiven Studienmodulen von vier bis fünf Wochen in Deutschland, Afrika und Asien kehren die Studierenden in ihre Heimat zurück und arbeiten dort in Teilzeit in ihren Arbeitsstellen weiter. Während der Module leben und arbeiten die Studierenden, die aus verschiedenen Teilen der Welt kommen, als eine internationale „Learning Community“ zusammen. Begleitet werden sie von einem gemeinsamen Team des Instituts für

Zielgruppe: Mitarbeitende aus Kirche und Diakonie mit mindestens dreijähriger Leitungs­ erfahrung

Leitung: Prof. Dr. Martin Büscher, Institut für Dia­ koniewissenschaften und Diakoniemanagement der Kirchlichen Hochschule Wuppertal/ Bethel Matthias Börner, Referent für das Programm Internationale Diakonie, VEM Kontakt: Gunda Steffen-Gaus, VEM Termin: Februar 2016 – Januar/Februar 2018 Orte: Institut für Diakoniewissenschaften und Di­ akoniemanagement der KiHo Wuppertal/ Bethel, Bielefeld, Deutschland Stellenbosch University, Stellenbosch, Südafrika Silliman University, Dumaguete-City, Philippinen Sebastian Kolowa Memorial University, Lushoto, Tansania Weitere Informationen: Seite 73

Zielgruppe: Studierende der EFH und der FHdD sowie interessierte Studierende anderer Fachrich­ tungen, Fachhochschulen und Universitäten Termin: 23. – 24. April 2016 Leitung: Maxie Kordes, VEM Kosten: Die Kosten für Verpflegung und Unter­ kunft (DZ) übernimmt die VEM. Ort: Wird noch bekannt gegeben Kontakt: Ivonne Uffmann, VEM Weitere Informationen: Seite 70

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Verantwortlich leben (Advocacy) 47

Verantwortlich leben (Advocacy)

Entwicklungspolitische Grundlagen für zukünftige Freiwillige

Mit dem Begriff „Advocacy“ beschreibt die VEM in ihrem Leitbild das verantwortliche Eintreten für Menschenrech­ te, Frieden und Bewahrung der Schöpfung. Dies ist ein grundlegender Bestandteil der VEM-Arbeit. Die VEM-Kli­ maberater zum Beispiel stoßen viele Klimaschutzprojekte in den Mitgliedskirchen an. Zusammen mit anderen Or­ ganisationen setzt die VEM sich weltweit gegen Straflo­ sigkeit und für die Einhaltung der Menschenrechte ein, etwa bei regionalen Konflikten wie in der Demokratischen Republik Kongo oder im indonesischen Westpapua.

Ein Freiwilligendienst im Rahmen des Förderprogramms „weltwärts“ ist nicht nur eine einmalige Chance auf neue Eindrücke, Horizonterweiterung und konkrete Einblicke in entwicklungspolitische Fragen und Probleme, sondern verpflichtet auch. Idealerweise sollen Freiwillige nach ihrer Rückkehr ihre Erfahrungen in gesellschaftliches Engagement einfließen lassen. Und auf diese Weise einen Beitrag zu einer gerechteren Welt leisten. Soweit der Wunsch des BMZ als Geldgeberin und der Entsendeorganisationen. Aber wie kann gelebte Weltverantwortung konkret aussehen? Auf welche Weise tragen Bürgerinnen und Bürger, Konsumentinnen und Konsumenten zu Ungerechtigkeiten, Umweltverschmutzung und Ausbeutung bei, und was kann konkret getan werden, um Dinge zum Guten zu verändern und einer einseitigen Wachstumslogik etwas entgegenzusetzen?

In einer jährlichen Menschenrechtsaktion für Gemein­ den und Kirchen in Deutschland wirbt die VEM für die Durchsetzung der Menschenrechte und macht auf Men­ schenrechtsverletzungen in Deutschland und weltweit aufmerksam. Die Jahresaktion 2015/2016 hat das The­ ma „Flüchtlinge“. Angesichts steigender Zahlen von Menschen, die in Deutschland Zuflucht und Asyl suchen, kam es an verschiedenen Orten zu Anschlägen auf Flüchtlingsunterkünfte. Die VEM setzt sich dafür ein, die Menschenrechte von Menschen, die auf der Flucht sind, zu achten. Dabei bedarf es auch einer sachlichen und politischen Diskussion, die nicht dazu beiträgt, Stigmatisierung, Gewalt und Rassismus zu fördern. Verantwortlich als Christen leben heißt auch, immer wie­ der für Versöhnung einzutreten. Welche Rolle die Kir­ chen in verschiedenen Versöhnungsprozessen hat und haben soll, wird beispielsweise bei einem Pastoralkolleg in Ruanda beleuchtet. Darüber hinaus sind Seminare zu Klimafragen und Weltwirtschaft Teil des Programms der Bildungszentren und können auch auf Anfrage hin in Ta­ gesveranstaltungen oder Seminaren angeboten werden.

Einführung in weltwirtschaftliche Zusammenhänge und Handlungsoptionen

Gemeinsam wollen wir uns an diesem Wochenende weltwirtschaftlichen Zusammenhängen nähern, ihre Bedeutung für zukünftige Freiwillige reflektieren und Ideen für mögliche Lösungen und Alternativen entwickeln.

Zielgruppe: zukünftige Freiwillige, die sich auf einen Freiwilligenaufenthalt vorbereiten Termin: 11. ­– 13. März 2016 Leitung: Dr. Joane Beuker, VEM Ulrich Suppus, Amt für Jugendarbeit, EKiR Kosten: Die Kosten für Verpflegung und Unterkunft (DZ) übernimmt die VEM. Ort: Auf Dem Heiligen Berg | Tagungshaus, Wuppertal Kontakt: Elke Patalla, VEM

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Verantwortlich leben (Advocacy) 49

Ruanda: Die Rolle von Kirchen in Versöhnungsprozessen

Pizza und Palmöl – Konsum und Konflikte

Begegnungskolleg mit Pfarrerinnen und Pfarrern aus Deutschland, Ruanda, Namibia und der Demokratischen Republik Kongo

Ein entwicklungspolitisches Planspiel

Versöhnung ist eines der grundlegenden Motive unseres Glaubens (2. Korinther 5, 19f). Wir sind aufgerufen, versöhnend zu leben, versöhnend zu handeln, im Kleinen wie im Großen.

Palmöl ist in vielen Produkten enthalten: in Fertigpizza, Speiseeis, Lippenstift oder Waschpulver. Wir tanken es und schlucken es in mancher Pille mit. Die Nachfrage wächst weltweit rasant, die Produktion ebenfalls.

Wie kann Kirche glaubwürdig sein angesichts von Unrecht und Gewalt? Wie weit sind Christinnen und Christen darin verstrickt, auch durch Schweigen und Nichtstun? Der Völkermord in Ruanda 1994 geschah unter den Augen der Weltöffentlichkeit. Wie haben sich die Kirchen damals verhalten? Wie haben sie danach die Versöhnungsprozesse gestaltet? Fragen, mit denen sich die Reisegruppe zusammen mit ruandischen Pfarrerinnen und Pfarrern beschäftigen werden. Teilnehmende aus Deutschland, Namibia und der Demokratischen Republik Kongo werden ihre persönliche Lebenssituation einbringen. Ein spannender, schmerzvoller, aber auch hoffnungsvoller Blick auf ganz konkrete Situationen, im ökumenischen Austausch mit afrikanischen Geschwistern aus drei Ländern – in einem faszinierenden Land: Ruanda. Die Sprache ist Englisch.

Zielgruppe: Pfarrerinnen und Pfarrer, haupt- und ehrenamtlich Mitarbeitende der EKiR, EKvW, ErK und LL Termine: 07. – 22. Juni 2016: Reisetermin 25. – 26. Mai 2016: Vorbereitungsseminar (verpflichtend) 13. Juli 2016: Nachbereitungsseminar (verpflichtend) Leitung: Dr. Ipyana Mwamugobole, VEM, Dietrich Weinbrenner, MÖWe, EKvW, Julie Kandema, Presbyterianische Kirche Ruanda, Eustache Musabyiama, Presbyterianische Kirche Ruanda Kosten: 1300 € (inkl. Flug, Unterkunft und Verpflegung) Ort: Kibuye, Ruanda Kontakt: Thea Hummel, VEM Anmeldung: Gemeinsames Pastoralkolleg im Institut für Aus-, Fort- und Weiterbildung der EKvW (Pastoralkolleg Nr. 8.1.7) @ [email protected] www.institut-afw.de

Investoren, Regierungen und auch lokale Bevölkerungen nutzen die kurzfristigen wirtschaftlichen Chancen dieser Entwicklung. Der Preis aber ist hoch: Regenwaldabholzung, Enteignung, Vertreibung großer Menschengruppen und vieles mehr. Das komplexe Gemisch aus wirtschaftlichen, politischen und persönlichen Interessen, aus Interventionsmöglichkeiten und Veränderungspotenzialen lässt sich am besten durch ein Planspiel verstehen. Deshalb steht es an diesem Wochenende im Mittelpunkt. Das entwicklungspolitische Planspiel wird gemeinsam vorbereitet, durchgeführt und ausgewertet, so dass eine Übertragung auf andere entwicklungspolitische Themen möglich ist.

Zielgruppe: Das Seminar ist ein Modul der eFeF-Langzeitfortbildung „Multiplikatorin und Multiplikator für globales Lernen“ Termin: 24. – 26. Juni 2016 Leitung: Eva-Maria Reinwald, MÖWe, EKvW Friedrich Tometten, VEM Ort: Auf Dem Heiligen Berg | Tagungshaus, Wuppertal Kontakt: Elke Patalla, VEM

50 SEMINARANGEBOTE

Theologie, Spiritualität und Dialog 51

Theologie, Spiritualität und Dialog

Gottes Stimme in der säkularen Gesellschaft

Eine Erneuerung und Stärkung des Glaubens, das ist nach dem Verständnis der VEM die Bedeutung von „Evangelisation“ – ein teils umstrittener Begriff mit vielen Facetten. Theologie, Spiritualität und Dialog – alle drei Begriffe spiegeln diesen spannenden Themenbe­ reich wider. Evangelisation geschieht in der Begegnung mit Menschen im eigenen gesellschaftlichen Umfeld, in der Begegnung mit Gott oder im Gespräch über Glaubensfragen unter Christinnen und Christen. Aber auch der Dialog mit Menschen anderen Glaubens, der interreligiöse Dialog, gehört dazu. Den eigenen Glauben zu reflektieren und eine Sprachfähigkeit im Glauben zu entwickeln, ist Ziel der VEM-Bildungsangebote.

Kontroverse Debatten zu grundsätzlichen Fragen unserer Lebensführung und unseres Zusammenlebens bestimmen immer öfter das öffentliche Leben. Welche Formen von Partnerschaft und Familie sollen gefördert werden? Welche Eingriffe am Beginn und am Ende unseres Lebens sollen erlaubt sein? Wie viel „Fremdes“ verträgt unsere Gesellschaft? Wie können wir allen Gruppen der Gesellschaft volle Teilhabe gewähren?

Ein Schwerpunkt in diesem Jahr liegt auf dem inter­ religiösen Dialog. Folgende Angebote sind 2016 im Programm: die 43. Internationale Tagung zum Dialog von Juden, Christen und Muslimen in Europa“ (JCM), eine zertifizierte Langzeitfortbildung für Haupt- und Eh­ renamtliche aller Religionsgemeinschaften zur Stärkung von „interkultureller und interreligiöser Kompetenz“ (siehe Seite 32), eine Studienreise nach Java, Seminare zum Thema Weltbürgerschaft und Wertebildung inner­ halb verschiedener Religionen und Frauenbilder aus interreligiöser Perspektive. Die VEM entwickelt auch gerne mit Ihnen gemeinsam ein individuelles Angebot für Ihre Jugend- oder Erwach­ senengruppe zu diesem Thema.

43. Internationale Tagung zum Dialog von Juden, Christen und Muslimen in Europa (JCM)

Hier und da greift der Staat ein, erlaubt, fördert oder verbietet. Immer weniger Einfluss auf die öffentlichen Debatten und die Gesetzgebung scheinen religiöse Gemeinschaften zu haben. Wie erleben die Menschen jüdischen, christlichen und muslimischen Glaubens den fortschreitenden Wertewandel in unserer Gesellschaft, die immer mehr ohne Gott auszukommen scheint? Entdecken wir in diesen Veränderungen Gottes Stimme und Herausforderung? Wo sind wir gefragt? Wo sollen und müssen wir vielleicht sogar im Namen Gottes Widerspruch einlegen? Wie weit können wir uns darüber verständigen? Interreligiös zusammengesetzte Gesprächsgruppen bilden das Kernstück der JCM-Konferenzen. Darüber hinaus gibt es vielfältige Möglichkeiten der Begegnung, kreative Gruppen sowie Vorträge, die aus den drei Perspektiven das Leitthema beleuchten. Studierende sowie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler haben Gelegenheit, einen Einblick in Ergebnisse

eigener Studien- oder Forschungsarbeit zu geben. Das Erleben und Kennenlernen der drei Religionen wird unter anderem durch das Feiern von Gottesdiensten in den unterschiedlichen Traditionen ermöglicht. Konferenzsprachen sind Deutsch und Englisch.

Zielgruppe: Studierende und deren Ausbildende sowie alle, die sich für den Dialog der Religionen interessieren und engagieren. Termin: 29. Februar – 06. März 2016 Leitung: Ständige Konferenz von Juden, Christen und Muslimen in Europa (JCM) Friedrich Tometten, VEM Kosten: 500 € (Übernachtung im EZ) 400 € (Übernachtung im DZ) 300 € (Übernachtung im Dreibett-Zimmer) 175 € (ermäßigter Preis für Studierende, Erwerbslose und Personen mit keinem oder sehr geringem Einkommen) Diese Tagung wird auch als Pastoralkolleg (Nr. 8.1.2) für 120 Euro angeboten. Anmeldung für Pfarrerinnen und Pfarrer, haupt- und ehrenamt­ lich Mitarbeitende der EKiR, EKvW, ErK und LL: Gemeinsames Pastoralkolleg im Institut für Aus-, Fort- und Weiterbildung der EKvW @ [email protected] www.institut-afw.de Ort: Ev. Jugendbildungsstätte Hackhauser Hof, Solingen www.hackhauser-hof.de Kontakt: Thea Hummel, VEM

52 SEMINARANGEBOTE

Theologie, Spiritualität und Dialog 53

Mit eigener Stimme predigen

Clash of values?

Internationale Tagung für Laienpredigerinnen und -prediger

Eine Einführung in Weltbürgerschaft und Wertebildung innerhalb verschiedener Religionen

„Mein Wort wird nicht wieder leer zu mir zurückkommen, sondern tun, was mir gefällt...“ (Jesaja 55, 11)

Immer wieder werden Religionen und unterschiedliche Wertesysteme, Glaubensüberzeugungen und Weltanschauungen für politische Konflikte verantwortlich gemacht. Medien berichten über „Gotteskrieger“ und „archaische Weltbilder“. Allzu oft wird vor allem der Islam als eine Religion dargestellt, dessen Wertvorstellungen nicht mit einem modernen Gesellschaftsbild und einer auf geschlechterübergreifenden Grundrechten basierenden Gesellschaftsordnung in Einklang zu bringen sei. Es werden Unterschiede und Trennendes zwischen Gläubigen betont und heraufbeschworen, und dabei oft unzureichend berücksichtigt, wie viel die abrahamitischen Weltreligionen vereint, und wie groß das gemeinsame Fundament tatsächlich ist.

Im Rahmen der Reformationsdekade setzt das Jahr 2016 mit dem Thema „Reformation und die Eine Welt/ Weite wirkt“ auch einen Schwerpunkt auf die Vielfalt der Verkündigung des Evangeliums. Laienpredigerinnen und -prediger aus Afrika, Asien, Lateinamerika, den USA und Europa, berufen zum Priestertum aller Getauften, verkündigen mit eigener Stimme das Wort Gottes in ihren Gemeinden. Die Tagung will mit gemeinsamem Leben und Lernen, in Bibelarbeiten, Vorträgen und Austausch sowie einem integrierten Wochenendbesuch in einer Gemeinde Weite wirken lassen, Verbindungen über den Tellerrand hinaus knüpfen und ermutigen zur Predigt des Wortes Gottes mit eigener Stimme im Chor der Kirchen.

Zielgruppe: Laienpredigerinnen und -prediger sowie Prädikantinnen und Prädikanten aus den VEM-Mitgliedskirchen Termin: 13. – 23. Juni 2016 Leitung: Frauke Bürgers, VEM Bärbel Krah, Landespfarrerin EKiR Dr. Andar Parlindungan, VEM Kosten und weitere Infos: Auf Anfrage Ort: Auf Dem Heiligen Berg | Tagungshaus, Wuppertal Kontakt: Thea Hummel, VEM

In diesem Seminar sollen Wertkonzepte und Menschenbilder interreligiös diskutiert werden. Insbesondere feministische Grundhaltungen und Frauenbilder sollen im Spiegel der Religionen reflektiert werden. Aber auch die Bedeutung von gesellschaftlicher Handlungsverantwortung und das Konzept des „Weltbürger­tums“ in den Traditionen der verschiedenen Religionen sollen betrachtet werden.

Zielgruppe: Teilnehmende der efef-Langzeitfort­ bildung „Multiplikatorin und Multiplikator für globales Lernen“, die sich für interreligiöse Fra­ gestellungen und Dialog interessieren und eigene Prägungen und Wertvorstellungen reflektieren wollen Termin: 16. – 18. September 2016 Leitung: Munise Cuma-Oguzay, BFMF Anika May, VEM Friedrich Tometten, VEM Ort: Auf Dem Heiligen Berg | Tagungshaus, Wuppertal Kontakt: Elke Patalla, VEM

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Aufmachen in Marburg Eine Aktion von und mit jungen Erwachsenen

Lernen vom Miteinander der Kulturen und Religionen in Indonesien Studienreise nach Java

„Aufmachen – wie wir heute Kirche von morgen werden“. Unter diesem Motto waren Christina Brudereck, Kisuba Kateghe, Endri Sulaksono und Claudia Währisch-Oblau unterwegs in Afrika, Asien und Deutschland. Sie sind bewegt von der Frage und dem Wunsch: Wie muss Kirche den Menschen begegnen und wie kann sie lebensnaher werden? Begeistert von der Idee, Kirche zu verändern und zu den Menschen zu bringen, wollen wir in Marburg auf die Straßen gehen. Wir wollen junge Studierende in Marburg fragen, was sie sich von der Kirche wünschen. Und mit deren Antworten wollen wir weiterarbeiten und unsere Kirchen motivieren und unterstützen, sich den Menschen zuzuwenden, sie zu begeistern, einzuladen und neu zu gewinnen.

Zielgruppe: Junge Erwachsene Termin: 08. – 09. Oktober 2016 Leitung: Sarah Vecera, Koordinatorin „Netzwerk Junge Erwachsene“ in der VEM Kosten: 20 € Ort: Marburg Kontakt: Meike Freyth, VEM

Der Blick auf andere Kulturen wirkt manchmal wie ein Spiegel, in dem man sich selbst neu sehen kann. In einer Gesellschaft voller Vielfalt wie der deutschen, ist es nicht immer leicht zu erkennen, wo Unterschiede, ja Konflikte religiöse, kulturelle oder noch ganz andere Wurzeln haben. Da lohnt sich der Blick in die Fremde: In Indonesiens Westen leben Menschen unterschiedlichster Religionszugehörigkeit seit Generationen in enger Nachbarschaft. Sie teilen Kultur und Tradition und haben ganz andere Umgangsweisen mit Unterschiedlichkeit entwickelt als in Deutschland. Welchen Platz hat das Christentum in einer muslimischen Mehrheitsgesellschaft, wie geht das größte islamische Land der Welt mit religiöser Vielfalt um, wie leben multireligiöse Familien und Volksgruppen, wie werden Konflikte angegangen und bearbeitet? In der Begegnung mit der fremden Kultur Indonesiens sollen neue Horizonte des interreligiösen Dialogs erschlossen werden. Zum Programm gehören auch Ausflüge in die faszinierende Vulkanlandschaft Javas und zu bedeutenden Heiligtümern verschiedener Religionen. Englischkenntnisse sind erwünscht.

Zielgruppe: Alle, die sich für den Dialog der Kultu­ ren und Religionen interessieren und engagieren Termine: 08. – 22. Oktober: Reisetermin 03. September 2016: Vorbereitungsseminar (verpflichtend) 19. November 2016: Nachbereitungsseminar (verpflichtend) Leitung: Dr. Sabine Federmann, Ev. Akademie Villigst Munise Cuma-Oguzay, BFMF Friedrich Tometten, VEM Kosten: 1.500 € (inkl. Flug, einfache Unterkunft und Teilverpflegung) Ermäßigter Preis: 1.100 € nach Rücksprache für Studierende und Personen mit geringem oder keinem Einkommen Ort: Java, Indonesien Vor- und Nachbereitungskurse im BFMF, Köln Kontakt: Thea Hummel, VEM

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Frauenleben – Frauenbilder in interreligiöser Perspektive

Wege zur Mitte

Seminar des Koordinierungsausschusses ökumenischer Frauenarbeit der VEM

Tagung zur Meditation und Einkehr

Frauenleben unterscheiden sich in verschiedenen Kulturen und Religionen. In den Medien werden auf der einen Seite oft starke Frauenfiguren, Frauenbilder und feministische Grundhaltungen wenig differenziert als „westlich“ präsentiert. Genauso schematisierend werden aber auf der anderen Seite auch die schwachen, unterdrückten und entrechteten Frauen, gefangen in patriarchalen Machtstrukturen anderer Kulturräume dargestellt. Und oft erschöpfen sich die ermüdenden Debatten schnell rund um das Thema Kopftuch.

Zur Ruhe kommen, den Blick weiten für das große Ganze, dessen Teil wir sind, sich Gottes inspirierender Nähe öffnen – das versuchen wir bei unseren jährlich stattfindenden Einkehrwochenenden mit Hilfe unterschiedlicher Zugänge aus dem Schatz östlicher und westlicher Spiritualität. Ein Leitgedanke, der uns jeweils durch die Tagung begleitet, wird in der aktuellen Ausschreibung noch vorgestellt.

Im Rahmen dieser Tagung sollen Frauenbilder, Frauenrechte und Wertvorstellungen in interreligiöser Perspektive reflektiert und diskutiert werden, so dass beispielsweise die Frage, ob feministisch und muslimisch überhaupt zusammengeht, beherzt mit ‚Ja’ beantwortet werden kann!

Zielgruppe: Frauen aller Religionszugehörigkei­ ten, die Interesse an Austausch und Diskussion über Glaubensgrenzen hinweg haben und sich auf die Suche nach Gemeinsamkeiten begeben wollen Termin: 04. – 05. November 2016 Leitung: Dr. Joane Beuker, VEM, Ute Hedrich, MÖWE, EKvW, Anika May, VEM Kosten: 75 € (Unterbringung im DZ) 85 € (Unterbringung im EZ) Ort: Auf Dem Heiligen Berg | Tagungshaus, Wuppertal Kontakt: Elke Patalla, VEM

Zielgruppe: An Meditation und Einkehr Interes­ sierte Termin: 25. – 27. November 2016 Leitung: Dr. Ipyana Mwamugobole, VEM Gisela Rau, Kontemplationslehrerin Jürgen Rau, Meditationsbegleiter Kosten: 160 EUR (Übernachtung im EZ) Ermäßigungen für junge Erwachsene möglich (siehe Seite 100) Ort: Haus der Stille in der Abtei Königsmünster, Meschede www.koenigsmuenster.de Kontakt: Elke Patalla, VEM

Weltweites Engagement

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Partnerschaften: Eine Herzensangelegenheit „Partnerschaft ist eine Herzensangelegenheit. Sie führt zu einer Liebe, die von Wissen und Erkenntnis geprägt ist.“ Das ist das Fazit einer umfangreichen Evaluation, die die VEM gemacht hat. Ihr Anliegen dabei: die interna­ tionalen ökumenischen Partnerschaften in ihrem Umfeld besser fördern, begleiten und gestalten zu können. Denn die Aktiven in den Partnerschaften bilden die Basis der VEM-Arbeit vor Ort, sie sind ein unersetzlicher Schatz. Es gibt mehr als 100 Partnerschaften unter dem Dach der VEM. Es sind Beziehungen, die von Fremdheit und Freundschaft geprägt sind – ein spannender gegensei­ tiger Lernprozess, in dem Gemeinden und Kirchenkreise in Deutschland, Afrika und Asien oft über Jahrzehnte miteinander verbunden sind. Gemeinsam bilden sie ein ökumenisches Netzwerk, in dem die weltweite Kirche lebendig ist.

Partnerschaften: Eine Herzensangelegenheit 61

Angebote für die Partnerschaftsarbeit Seminare Die VEM bietet für Partnerschaftsgruppen ein vielfältiges Seminarprogramm zum interkulturellen Lernen. Es reicht von Seminaren zu einzelnen Ländern über aktuelle Themen wie Friedensarbeit oder interkulturelle Mediation bis hin zu Sprachkursen in Kiswahili, Bahasa Indonesia, Kinyarwanda, Filipino. Daneben gibt es immer wieder größere Konferenzen für die gesamte Region Deutschland zu übergreifenden Themen, die alle betreffen, wie etwa den Umgang mit Konflikten, Projekten oder unterschiedlichen Erwartungen. Aktuelle Seminare Seite 17 – 21 Individuelle Angebote

Kontakt: Frauke Bürgers, Beauftragte für Partnerschaften in der Deutschen Region (0202) 890 04-838 | @ [email protected] Uli Baege, Projekte und Partnerschaften, Abteilung Afrika (0202) 890 04-181 | @ [email protected] Kristina Neubauer, Projekte und Partner­schaften, Abteilung Asien (0202) 890 04-164 | @ [email protected]

Darüber hinaus bietet die VEM Seminare und Themen an, die je nach Interessenlage für einzelne Gruppen, Gemeinden oder Kirchenkreise individuell vereinbart werden können. Sie dienen der professionellen Begleitung und Beratung von Partnerschaften. Dazu gehören unter anderem die Vorbereitung auf Auslandsreisen, die Auswertung von Partnerschaftsbeziehungen oder Seminare zum Projektmanagement, die wichtig sind, wenn es um die Ausarbeitung oder die Betreuung eines gemeinsamen Projektes geht. Seminare zur interkulturellen Kommunikation können dabei helfen, Missverständnissen vorzubeugen und Konflikte besser zu verstehen und zu lösen.

Partnerschaftsnetzwerk Die Aktiven in der Partnerschaftsarbeit, ihre Gemeinden und Kirchenkreise sind in einem Netzwerk durch die VEM miteinander verbunden. Gleichzeitig erweitert sich das Netzwerk ständig. Derzeit entwickeln sich neben den traditionellen Partnerschaften auch neue Formen der Beziehungen: zwischen Institutionen wie Universitäten, Krankenhäusern oder Schulen in Nord und Süd und zwischen verschiedenen Gruppen wie Frauen oder Jugendlichen. Partnerschaften verändern sich im Laufe der Jahre. Deshalb ist es hilfreich ihnen einen Rahmen zu geben, der allen Beteiligten als Orientierung dient. Innerhalb der VEM sind daher Rahmenleitlinien entwickelt worden: die sogenannten „Partnerschaftsleitlinien“ mit dem programmatischen Titel „Als Volk Gottes zusammenwachsen“. Sie sind nicht am Schreibtisch entstanden, sondern in einem längeren Prozess, in den die vielfältigen Erfahrungen aller Beteiligten eingeflossen sind. Diese Leitlinien sind auf der VEM-Webseite dokumentiert: www.vemission.org/partnerschaftsrichtlinien

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Schulpartnerschaften Immer mehr Schulen haben Interesse an einer Partnerschaft mit einer Schule in Afrika oder Asien. Diese Partnerschaften bereichern den Schulalltag und öffnen den Blick in die Welt. Die VEM - berät, begleitet und unterstützt bereits bestehende und neu entstehende Schulpartnerschaften.

Freiwilligenprogramme „Think global – act local“ - regt Schulpartnerschaften im Rahmen einer bestehenden Kirchenkreispartnerschaft an. - zeigt Finanzierungsmöglichkeiten von Besuchen auf. - begleitet Veränderungsprozesse schuleigener Lernpläne und noch vieles mehr...

Kontakt: Jörg Stähler, Beauftragter der Deutschen Region für Schulpartnerschaften (064 62) 915 78 13 | @ [email protected]

„Global denken – lokal handeln”, das ist das Motiv vieler junger Freiwilliger in der VEM, die für ein Jahr ins Ausland gehen, von Süd nach Nord oder von Nord nach Süd. Sie schaffen Verbindungen zwischen den Mitgliedskirchen der VEM und sie lernen neue Kulturen und Lebensformen kennen – eine Abenteuerreise, die ein Leben lang prägt.

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Freiwilligenprogramme „Think global – act local“ 65

Süd-Nord-Freiwillige

Nord-Süd-Freiwillige

Junge Erwachsene aus Asien und Afrika kommen für ein Jahr nach Deutschland und bereichern die gastgebenden Kirchengemeinden hier mit ihren vielfältigen Erfahrungen und Kenntnissen aus der eigenen Heimat – das ist das Süd-Nord-Freiwilligenprogramm der VEM. Die jungen Leute kommen jeweils auf Einladung der VEM, um im Rahmen dieses Freiwilligendienstes in einer Gemeinde oder diakonischen Einrichtung zu arbeiten: weltweite lebendige Ökumene vor Ort. Neben der Beratung und Vorbereitung von Gemeinden sowie der Unterstützung von Mentorinnen und Mentoren bietet die VEM ein umfassendes pädagogisches Begleitprogramm für die Süd-Nord-Freiwilligen an. Sie lernen miteinander und voneinander, sie setzen neue Impulse für die kirchliche Arbeit, sie intensivieren Kontakte und Netzwerke zu ihren eigenen Kirchen in den Ländern des Südens und machen so auch die Partnerschaftsarbeit ganz konkret. Während ihres einjährigen Aufenthaltes nehmen sie aktiv am Gemeindeleben teil: Kindergarten und Kindertagesstätte, Hausaufgabenbetreuung und Hort, Jugendarbeit, Arbeit mit Konfirmandinnen und Konfirmanden oder mit Seniorinnen und Senioren, Got-

Ob bei der Reisernte mit einer Kleinbauern-Kooperative in den Philippinen, beim Windeln waschen in einem tansanischen Waisenheim oder als Assistenz eines indonesischen Grundschullehrers – auch Freiwillige aus Deutschland machen vielfältige neue Erfahrungen, sie gewinnen Einblicke in andere kulturelle Kontexte und entwickeln Verständnis für globale Zusammenhänge. Das ist das Anliegen des Nord-Süd-Freiwilligenprogramms der VEM, das sich an engagierte junge Leute im Alter von 18 bis 28 Jahren wendet. Das intensive einjährige Zusammenleben vor Ort in Asien oder Afrika, die gemeinsame Arbeit und der ökumenische Austausch prägen sie ein Leben lang. Das Freiwilligenprogramm steht Angehörigen aller Glaubensrichtungen und auch Bewerberinnen und Bewerbern offen, die sich keiner Glaubensgemeinschaft zugehörig fühlen. Da die VEM mit kirchlichen Partnern zusammenarbeitet, wünscht sie sich allerdings Freiwillige, die offen sind für

tesdienste und Andachten, Freizeiten und Gemeindefeste, Gemeindebüro, Chor und Gemeindemusik, Hauskreise und vieles mehr. Wenn Ihre Gemeinde Interesse an der Vermittlung eines Süd-Nord-Freiwilligen hat, dann melden Sie sich bei uns. Aktuelle Seminare Seite 25

Kontakt: Carolin Daubertshäuser, Referentin für das Süd-Nord-Freiwilligenprogramm der VEM (0202) 890 04-387 | @ [email protected] Flyer als PDF zum Download: www.vemission.org/suednordfreiwillige-flyer

Erfahrungen mit christlicher Gemeinschaft. Und die VEM wünscht sich von allen Teilnehmenden auch, dass sie über ihren Einsatz hinaus motiviert sind, ihre Erfahrungen in die deutsche Gesellschaft einzubringen und sich als Multiplikatorinnen und Multiplikatoren für eine gerechtere Welt einzusetzen. Das Programm beginnt jeweils Ende August, die jährlich wechselnden Einsatzländer sind unter anderem in Afrika: Botswana, Kamerun, Namibia, Ruanda, Tansania und in Asien: Indonesien, Philippinen, Sri Lanka. Einsatzmöglichkeiten gibt es in Straßenkinderprojekten, Krankenhäusern, Waisenhäusern, Schulen (auch für Kinder mit geistigen und/oder körperlichen Einschränkungen), Gesundheitsprojekten, HIV-Aids-Projekten und anderen mehr. Die VEM ist anerkannte Trägerin des staatlichen BMZ-Programms „weltwärts“. Aktuelle Seminare Seite 24

Kontakt: Rhoda Lynn Gregorio, Referentin für das Nord-Süd-Freiwilligenprogramm Sekretariat: Erika von Ehren,

(0202) 890 04-384 | @ [email protected]

Flyer als PDF zum Download: www.vemission.org/nordsuedfreiwillige-flyer

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Netzwerk Junge Erwachsene

Sie haben Feuer gefangen für die Gemeinschaft von Christen in drei Erdteilen – junge Leute aus Deutschland, die im Ausland selbst eigene Erfahrungen mit ökumenischen und interkulturellen Themen gemacht haben und sie weiter vertiefen wollen. Gemeinsam bilden sie das Netzwerk Junge Erwachsene, das Teil der VEM-Gemeinschaft und somit das junge Gesicht der VEM ist. Bei Begegnungen in Afrika, Asien und in Deutschland haben viele ehemalige Freiwillige spannende Erfahrungen und Wissen gesammelt, das sie gerne mit anderen teilen möchten. Zu den Angeboten des Netzwerks Junge Erwachsene gehören die Gestaltung von Gottesdiensten und ökumenischen Themen bei Jugendgottesdiensten oder in Jugendkirchen, Programme für Konfirmandinnen und Konfirmanden oder Jugendgruppen, Besuche in Partnerschaftsgruppen oder

Mitarbeit weltweit: Neuland entdecken

Starthilfe und Begleitung von Jugendpartnerschaften. Dazu vermittelt das Netzwerk beispielsweise Workshops zum interkulturellen Lernen, zu Fundraising und Projektmanagement. Außerdem sind die jungen Erwachsenen ein gern gesehener Gast auf unterschiedlichen Jugendcamps und Veranstaltungen der Landeskirchen. Laden Sie sie gerne ein zu Workshops, Konzerten oder anderem und erleben die junge VEM live und in Farbe. Möchten Sie aktuell über die Aktionen des Netzwerkes informiert werden? Dann melden Sie sich für den monatlichen E-Mail-Newsletter hier an: [email protected] Aktuelle Seminare Seiten 42, 54

Kontakt: Sarah Vecera, Koordinatorin Netzwerk Junge Erwachsene (0202) 890 04-156 | @ [email protected] Flyer als PDF zum Download: www.vemission.org/jungeerwachsene-flyer

In Wuppertal und Bielefeld, in Daressalam, Medan und vielen anderen Orten der Welt sind VEM-Mitarbeitende tätig. So vielfältig die Einsatzorte sind, so vielfältig sind auch ihre Tätigkeiten. In der VEM-Zentrale in Wuppertal arbeiten Verwaltungskräfte, Theologinnen und Theologen sowie andere Fachkräfte Hand in Hand, in unseren Regi­ onalbüros in Afrika und Asien ist es genauso. Außerdem entsendet die VEM Pfarrerinnen und Pfarrer, Verwal­ tungsexpertinnen und -experten, Friedensfachkräfte und viele andere in VEM-Mitgliedskirchen im Süden – umgekehrt kommen von dort Langzeitmitarbeitende nach Deutschland. Auch zwischen den Mitgliedskirchen in Afrika und Asien gibt es einen Austausch von Theo­ loginnen und Theologen und anderen Fachkräften (SüdSüd-Austausch). Denn der Personalaustausch ist wichtig für die ganze VEM. So kann das partnerschaftliche Miteinander zwi­ schen den Kirchen gestärkt werden. Die persönliche Begegnung ist durch nichts zu ersetzen. Nur Gespräche und gemeinsame Erfahrungen können helfen, die an­ deren in ihrer Fremdheit zu verstehen und voneinander zu lernen. Die Austausch-Mitarbeitenden sind deshalb wichtige Brückenbauende für die ganze VEM. Sie helfen Vorurteile zwischen den Kulturen abzubauen, Vertrauen zu schaffen und neue Ideen zu entwickeln.

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Mitarbeit weltweit: Neuland entdecken 69

Süd-Nord-Mitarbeitende

Kurzzeiteinsätze

Sie sind offen für Menschen aus anderen Ländern und Kulturen, für ihre Erfahrungen und Sichtweisen? Sie wünschen sich neue Impulse für ihre Gemeinde, ihre Einrichtung oder den ganzen Kirchenkreis? Sie wollen ein wenig von der Weite der Welt zu sich holen, längerfristige ökumenische Kontakte pflegen und einen neuen Blick auf die eigene Situation bekommen? Dann ist eine Stelle im Süd-Nord-Austausch für Ihre Gemeinde oder Institution genau das Richtige, eine Einladung

Kontakt: CMD |

an jemanden aus dem Süden. Fachkräfte aus Afrika und Asien können bei Ihnen für drei bis sechs Jahre mitarbeiten, in der Gemeinde, im Kirchenkreis oder in einer Einrichtung/Abteilung der Kirche. Sie werden auf ihren Aufenthalt von der VEM vorbereitet und über den gesamten Zeitraum begleitet. Ziel dieses Austausches ist es, die VEM-Gemeinschaft zu stärken und weiter zu entwickeln. Aktuelle Seminare Seite 27

Ganze drei Jahre sind Ihnen zu lang und jünger als 28 Jahre sind Sie auch nicht mehr, trotzdem können Sie sich gut vorstellen für eine überschaubare, kürzere Zeit in Afrika oder Asien gezielt an einem Projekt zu arbeiten? Dann ist dieses Angebot vielleicht genau das Richtige für

Sie: Die VEM bietet Fachkräften aus verschiedenen Berufen die Möglichkeit, eine begrenzte Zeit von rund zwei bis sechs Monaten bei einer der VEM-Mitgliedskirchen in Afrika und Asien mitzuarbeiten und dort ihre Kenntnisse und Erfahrungen einzubringen.

Kontakt: Angelika Veddeler, Leiterin der Abteilung Deutschland (0202) 890 04-157 | @ [email protected] Stellenangebote als PDF zum Download: www.vemission.org/mitarbeit/stellenangebote

(0521) 144-32 98 | @ [email protected]

Theologische Auslandssemester Nord-Süd-Mitarbeitende Sie haben Lust für einen längeren Zeitraum von drei bis sechs Jahren ins Ausland zu gehen und vor Ort zu arbeiten? Sie haben Interesse an interkulturellen Erfahrungen und der Zusammenarbeit in einem internationalen Team? Sie können sich vorstellen, Ihre Fähigkeiten und Begabungen in einer der VEM-Mitgliedskirchen in Afrika oder Asien einzubringen, als Dozent

an einer Hochschule, als Projektberaterin in der Entwicklungsarbeit oder als Friedensfachkraft? Dann melden Sie sich bei der VEM, um zu erfahren, welche Möglichkeiten es für Sie ganz persönlich gibt, um als Fachkraft ins Ausland zu gehen. Aktuelle Seminare Seite 26

Um interkulturelle Kompetenzen zu fördern, vermittelt die VEM auf besondere Anfrage hin theologische Auslandssemester in einer der VEM-Mitgliedskirchen in Afrika und Asien. Dabei geht es vor allem darum, theologisches Arbeiten im Kontext eines fremden Landes, einer anderen Kultur und Kirche kennenzulernen, Einblick in eine neue theologische Fakultät zu bekommen und die Gestaltung eines

Theologiestudiums sowie der kirchlichen Arbeit unter anderen sozio-ökonomischen und kulturellen Bedingungen zu erleben. Die Auslandssemester (in der Regel vier Monate) werden geeigneten Interessierten aus den deutschen VEM-Mitgliedskirchen angeboten, für deren Ausbildung das Auslandssemester Relevanz hat oder als Studienleistung anerkannt wird. Die Kosten müssen die Studierenden selbst tragen.

Kontakt: Berend Veddeler, Stipendienprogramm Kontakt: Jörg Spitzer, Personalreferent |

(0202) 890 04-145 | @ [email protected]

Stellenangebote als PDF zum Download: www.vemission.org/mitarbeit/stellenangebote

(0202) 890 04-104 | @ [email protected]

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Internationale Praktika

Diakonie: Alltag anderswo Die VEM vermittelt auf besondere Anfrage hin auch mehrmonatige Praktika (zum Beispiel in einer Diakonieeinrichtung) in einer der VEM-Mitgliedskirchen in Afrika und Asien. Sie sollten mindestens zwei und höchstens sechs Monate dauern und werden an Interessierte aus den deutschen VEM-Mitgliedskirchen vergeben, etwa Angehörige von Partnerschaftsgruppen, junge Erwachsene in der Ausbildung oder Studierende. Die Praktikantinnen und Praktikanten müssen eine schriftliche Empfehlung ihrer Partnerschaftsgruppe, Gemeinde, Universität oder Ausbildungs­ stätte einreichen. Sie sollten außerdem ausreichende Englischkenntnisse haben und vorab Grundkenntnisse der jeweiligen lokalen Sprache erwerben. Die Praktika werden in VEM-Workshops vor- und nachbereitet. Alle Kosten müssen selber getragen werden.

Kontakt: Petra Franken, Assistentin |

(0202) 890 04-174 | @ [email protected]

Ein Blick über den Tellerrand, den eigenen Horizont zu erweitern, das ermöglichen verschiedene Programme der VEM im Bereich Diakonie, sei es für Studierende oder als Qualifizierung für Hauptamtliche. In allen Mit­ gliedskirchen der VEM ist die Diakonie ein Grundpfeiler des kirchlichen Engagements.

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Diakonie: Alltag anderswo 73

Praktika in Asien und Afrika für Studierende Studierende der Fachhochschule der Diakonie in Bielefeld-Bethel und der Evangelischen Fachhochschule Rheinland-Westfalen-Lippe (EFh) in Bochum haben über die VEM die Möglichkeit, den Alltag diakonischer Arbeit in anderen Ländern kennenzulernen. Die VEM vermittelt sechs- bis zwölfwöchige Praktika in diakonischen Einrichtungen ihrer Mitgliedskirchen in Afrika und Asien, in diesem Jahr ist das Ziel Sri Lanka. Es ist ein Blick über den Tellerrand, der den eigenen Horizont erweitert: Wie sieht der Alltag in einer Schule für Kinder mit Behinderungen in Tansania aus? Wie sorgt die Kirche in Hongkong, einer der am dichtesten be-

Kontakt: Maxie Kordes, Studienleiterin |

siedelten Städte der Welt, für ihre immer älter werdende Bevölkerung? Wie leben Kinder mit Behinderungen, die kein Zuhause mehr haben, in dem jemand für sie sorgt? Die Praktika finden in der vorlesungsfreien Zeit von Juni bis Oktober statt. Die Organisation inklusive Sprachkurse und Vorbereitung übernimmt die VEM, die Kosten tragen die Teilnehmenden selber (Zuschüsse möglich). Das Diakoniepraktikum wird 2016 in Sri Lanka stattfinden. Aktuelle Seminare Seite 45

Internationales Masterstudium Seit Mai 2011 bietet die VEM gemeinsam mit dem Institut für Diakoniewissenschaft und DiakonieManagement (IDM) der Kirchlichen Hochschule Wuppertal/ Bethel einen internationalen Masterstudiengang Diakoniemanagement (Diaconic Management) an. Er richtet sich an Interessierte (Alter 25 bis 45 Jahre) aus den drei VEM-Regionen Afrika, Asien und Deutschland, die aus verschiedenen Berufen kommen können und eine qualifizierte zweijährige berufsbegleitende Ausbildung in Diakoniemanagement absolvieren wollen. Das englischsprachige Studium ist interdisziplinär angelegt und vermittelt in fünf Modulen Fachkompetenz, bei der Theologie und Ökonomie im

Doppelpack daherkommen. Neben Betriebswirtschaft, Personalführung und Unternehmensethik stehen auch Theologie und Diakoniegeschichte gleichberechtigt auf dem Lehrplan. Studienorte sind neben Bielefeld auch Universitäten in Südafrika, Tansania und den Philippinen. Ziel ist es, den wachsenden Anforderungen diakonischer Arbeit in den VEM-Mitgliedskirchen gerecht zu werden, die neben den klassischen Aufgabenfeldern zunehmend mit den Folgen von Menschenrechtsverletzungen, Klimawandel oder Globalisierung zu tun haben. Der neue Studiengang beginnt 2016. Aktuelle Seminare Seite 44

(0521) 144-57 20 | @ [email protected] Kontakt: Matthias Börner, Referent für das Programm Internationale Diakonie (0202) 890 04-159 | @ [email protected]

Diakonie-Studienprogramm Mit dem Programm „Internationale Diakonie“ fördert die VEM Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter diakonischer Einrichtungen der Kirchen. Auch Kurzzeiteinsätze von Fachkräften in diakonischen Einrichtungen werden unterstützt.

So unterrichten zum Beispiel erfahrene Austauschdozentinnen und -dozenten mit Schwerpunkt Förderpädagogik oder Diakoniewissenschaften an der Sebastian Kolowa Memorial University der Nordostdiözese der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Tansania (ELCT/NED).

Kontakt: Matthias Börner, Referent für das Programm Internationale Diakonie (0202) 890 04-159 | @ [email protected]

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Konfirmandenarbeit: International und vor Ort Die Arbeit mit Konfirmandinnen und Konfirmanden ist seit vielen Jahren einer der Grundpfeiler der VEM-Bildungsarbeit. Wichtig für die VEM ist es, dass Jugendliche Fragen der weltweiten Zusammenhänge verstehen und erkennen, dass ihr Alltag von globalen Entwicklungen geprägt ist. Die VEM nutzt ihre weltweiten Erfahrungen aus der Ökumene und macht sie für Konfirmandinnen und Konfirmanden anschaulich erlebbar. Zum Beispiel beim Umgang mit einem Mobiltelefon.

Kontakt: Malte Hausmann, Studienleiter |

Damit soll ein christlicher Blick auf globale Entwicklungen, der in den Hosentaschen der Konfirmandinnen und Konfirmanden beginnt, geschärft werden. Das ist neu 2016: Die VEM kommt zu Ihnen! Die VEM begleitet Ihren Unterricht, Workshops oder Freizeiten mit zahlreichen Bildungsangeboten. Dabei orientiert sich die VEM an Ihrer Gruppe und gestaltet ein speziell auf Sie zugeschnittenes Programm – gruppen- und prozessorientiert.

Serviceangebote – Für Einzelne und Gruppen Die Abteilung Deutschland der VEM ist nicht nur ein abstrakter Begriff, sondern wird an vielen verschiede­ nen Orten sichtbar: Entweder Sie kommen zu uns oder die VEM kommt zu Ihnen, ganz nach Wunsch. Die VEM bietet ein vielfältiges Besuchsprogramm für Gruppen, Gemeinden oder Kirchenkreise direkt in Wuppertal, oder sie gestaltet für Sie ein abwechslungsreiches Programm an Ihrem Heimatort.

(0521) 144-57 20 | @ [email protected]

Gemeinsam aktiv! – Ehrenamtliches Engagement Ehrenamtliches Engagement macht die VEM bunt, altersgemischt und lebendig. Manchmal kommen dennoch Fragen auf. Wie gewinnt man beispielsweise mehr Ehrenamtliche für eine Gruppe oder was verbirgt sich hinter Qualifizierung von Ehrenamtlichen und Schlagworten wie „Anerkennungskultur“?

Kontakt: Birgit Wolf, Studienleiterin |

Die Deutsche Region der VEM bietet auf Anfrage Fortbildungen rund ums Thema „Ehrenamt“ für engagierte Ehrenamtliche an, die spezifische Bedürfnisse einzelner Gruppen einbeziehen. Bei Interesse werden individuelle Termine nach Absprache festgelegt.

(05 21) 144-31 12 | @ [email protected]

Kontakt: Jörg Oelmann, Leiter CMD (0521) 144-40 18 | @ [email protected]

76 WELTWEITES ENGAGEMENT

Serviceangebote – Für Einzelne und Gruppen 77

Vermittlung von Fachkräften – für Predigt und Vortrag Sie planen ein Gemeindefest oder einen Gemeindeabend und suchen eine geeignete Referentin oder einen geeigneten Referenten mit Auslandserfahrung, die oder der sich in der ökumenischen Welt auskennt: mit Themen wie Partnerschaft, Diakonie, Evangelisation und Entwicklung? Oder Sie planen einen Gottesdienst mit liturgischen Elementen aus Afrika oder Asien und suchen dafür eine Predigerin oder einen Prediger? Fragen Sie die VEM! Die

Kontakt: Petra Franken, Assistentin |

VEM kommt zu Ihnen! Die VEM vermittelt ihnen gerne entsprechende Predigerinnen und Prediger oder Referentinnen und Referenten aus der Region Deutschland: ökumenische Mitarbeitende oder Stipendiatinnen und Stipendiaten aus Asien und Afrika oder hauptamtliche aus dem Missionshaus. Ergänzend dazu können Sie auch Ausstellungen, Infomaterial, Büchertische und Fachliteratur anfordern.

(0202) 890 04-174 | @ [email protected]

Führungen im Missionshaus Die Vereinte Evangelische Mission blickt zurück auf eine 180-jährige Geschichte, einen Zeitraum mit vielen Veränderungen und weitreichenden Umstrukturierungsprozessen. Heute ist die VEM eine moderne Gemeinschaft von 35 Kirchen aus Deutschland, Asien und Afrika und den v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel. Gemeinsam und gleichberechtigt engagieren sie sich weltweit für ihre Vision einer besseren und gerechteren Welt: für Menschenrechte, Sozialstandards in der Arbeitswelt, Bildung für alle und Klimagerechtigkeit etwa. Wenn Sie die Arbeit der VEM und ihre Mitarbeitenden vor Ort persönlich kennenlernen wollen, vereinbaren Sie einen Termin für einen Besuch im Missionshaus in Wuppertal-Barmen. Die

Kontakt: Petra Franken, Assistentin

VEM gestaltet Programme für Gemeindegruppen aus den deutschen Mitgliedskirchen oder auch aus anderen Kirchen. Die VEM empfängt Presbyterien, Vorstände und Konvente, ebenso deutschsprachige Gruppen (auch ohne kirchlichen Hintergrund), die die VEM kennenlernen möchten. Zusätzlich versorgt die VEM Sie gerne mit weiteren Informationen für eine Städtetour in Wuppertal (Schwebebahn, Gemarker Kirche, Von der Heydt-Museum etc.), bucht Mahlzeiten bei der VEM (kostenpflichtig) und Referentinnen und Referenten zu bestimmten Themen oder organisiert einen Besuch im Museum auf der Hardt der Archiv- und Museumsstiftung der VEM.

(0202) 890 04-174 | @ [email protected]

78 WELTWEITES ENGAGEMENT

Museum auf der Hardt 79

Aller Welt(s) Laden Wuppertal & Weltladen Bethel – Fairer Handel in der VEM Mit fair gehandelten Lebensmitteln und Kunsthandwerkserzeugnissen können Sie Freunde und Bekannte überraschen und Geschäftspartner, Kunden und Mitarbeiter beschenken. Und ganz nebenbei helfen Sie Menschen auf der ganzen Welt dabei, ein selbstbestimmtes und würdiges Leben zu führen. Wenn ein Bauer trotz harter Arbeit seine Familie nicht ernähren kann, dann liegt das zum Teil auch an ungerechten Welthandelsstrukturen. Im Fairen Handel sind die Strukturen anders: Die Produkte werden zu fairen Bedingungen hergestellt und importiert. Im Mittelpunkt stehen die Produzentinnen und Produzenten, denn: Der Faire Handel ist mehr als Import und Vertrieb von Produkten. Er gibt den Menschen hinter den Produkten ein Gesicht. Ihre Lebens- und Arbeitsbedingungen zu verbessern, ist das Ziel des Fairen Handels.

In vielen Bereichen hat der Faire Handel Pionierarbeit geleistet und in der Bevölkerung ein Bewusstsein für kritischen Konsum geschaffen. Seit es vielen Menschen nicht mehr egal ist, wie ein Produkt entsteht, achten zunehmend mehr Firmen auf die Einhaltung von Sozialstandards. Die VEM unterstützt diese Bewegung, indem sie seit vielen Jahren zwei Weltläden betreibt.

Der Aller Welt(s) Laden im Missionshaus in Wuppertal: Weltladen, Buchhandel und Andenken an Wuppertal. VEM-Medien runden das Angebot ab.

Weltladen Bethel im CMD in Bielefeld-Bethel: Bethelweg 72 ab Mitte 2016:

Rudolfstraße 137, 42285 Wuppertal @ [email protected]

Grete Reich Weg 9, 33617 Bielefeld @ [email protected]

(0202) 890 04-125 |

(0202) 890 04-179

Öffnungszeiten: Mo–Do: 7.30-16.45 und Fr 7.30-15.15 Uhr Das Missionshaus ist barrierefrei.

(0521) 144-57 20 |

(0521) 144-47 59

Öffnungszeiten: Mo–Fr: 15-18 Uhr

80 MUSEUM AUF DER HARDT

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Museum auf der Hardt: Geschichte für die Gegenwart Archiv- und Museumsstiftung der VEM (AMS) Das Museum auf der Hardt der Archiv- und Museumsstiftung der VEM befindet sich im Tagungs­ zentrum „Auf Dem Heiligen Berg“ in Wuppertal. Die Dauerausstellung bietet einen facettenrei­ chen Einblick in mehr als 180 Jahre Missionsgeschichte von den Anfängen bis in die Gegenwart und beleuchtet viele gesellschaftliche Aspekte der historischen Missionsgebiete in Afrika und Asien. Anhand von Objekten, Schriftstücken, Fotografien und Stichen wird Geschichte erfahrbar und kulturelle Zusammenhänge verdeutlicht. Die überwiegend aus dem südlichen und östlichen Afrika, Indonesien, China und Neuguinea stammenden Objekte sind oft von herausragender künstlerischer Qualität und gesellschaftli­ cher Bedeutung. Die Archiv- und Museumsstiftung der VEM als Trägerin des Museums bietet neben klassischen Führungen auch die Möglichkeit, mit den Beständen ihrer ethnologischen Sammlung sowie im Bild- und Schriftarchiv am Standort Rudolfstraße in Wuppertal-Barmen wissenschaftlich zu forschen. Zahlreiche Universitäten sind mit verschiedenen Fachbereichen Kooperationspartner der Stiftung. Als außerschulischer Lernort bieten Museum und Archive für weiterführende Schulen in der Re­ gion darüber hinaus die Möglichkeit, sich mit Themen wie Kolonialismus und Missionsgeschichte jenseits des Klassenraums auseinanderzusetzen. Die aktuellen Termine für Seminare und Veranstaltungen für das Jahr 2016 finden Sie auf unserer Webseite unter www.vemission.org/museumarchive.

Museum auf der Hardt Missionsstraße 9 | 42285 Wuppertal | www.vemission.org\museumarchive.org Öffnungszeiten: Jeden 1. Samstag im Monat 14 – 17 Uhr Di–Do: 9 – 15 Uhr auf Anfrage | Gruppen auf Anfrage Eintritt: 3 € | ermäßigt: 2 € (Schüler, Studierende, Arbeitssuchende und Schwerbehinderte gegen Vorlage eines gültigen Ausweises) Kinder bis 12 Jahre frei | Gruppenführungen: 40 € (Englisch 50 €) plus 2 € pro Person (ermäßigt); maximal 20 Teilnehmende und nach Vereinbarung Museum: Christoph Schwab |

(0202) 890 04-841 | @ [email protected]

Schriftarchiv: Wolfgang Apelt |

(0202) 890 04-155 | @ [email protected]

Geschäftsführung & Bildarchiv: Julia Besten |

(0202) 890 04-151 | @ [email protected]

82 VERÖFFENTLICHUNGEN

Veröffentlichungen Arbeitshilfen zum Thema Mission und Ökumene für die Arbeit in Gemeinde und Schule Im Rahmen der Bildungsarbeit in der Region Deutschland sind im Laufe der Jahre etliche Veröffentli­ chungen entstanden – erprobte Arbeitshilfen für die Praxis. Bezug: Medienstelle der Vereinten Evangelischen Mission | Rudolfstraße 137 | 42285 Wuppertal (0202) 890 04-125 (0202) 890 04-179 @ [email protected]

Vereinte Evangelische Mission (Hg.) Von Fremdheit und Freundschaft VEM-Partnerschaftshandbuch, Wuppertal 2011, 190 Seiten ISBN 13 978-3-921900-32-1, 10 Euro (Staffelpreise möglich) Ökumenische Partnerschaft als eine Art Liebesverhältnis, das über Jahre und Jahrzehnte wächst und sich weiter entwickelt – davon erzählt dieses Handbuch. Denn im Umfeld der VEM gibt es mehr als 100 Partnerschaften zwischen Gemeinden und Kirchenkreisen in Deutschland, Asien und Afrika mit je eigener Geschichte und Entwicklung. Diese Partnerschaftsarbeit ist das Rückgrat der VEM an der Basis. Auf knapp 200 Seiten erzählen Partnerschaftsaktive von ihren Erfahrungen, von guten ebenso wie von schwierigen – damit andere daraus lernen können. Das Besondere an diesem Handbuch ist, dass es nicht am grünen Tisch geschrieben wurde, sondern von Menschen aus der Partnerschaftsarbeit selbst: von Jungen und Alten, von Männern und Frauen, von Hauptamtlichen und Ehren­ amtlichen, von Neulingen und alten Hasen. Sie alle eint ihre Leidenschaft und Begeisterung für die Partnerschaftsarbeit über alle Höhen und Tiefen hinweg. Dieses Handbuch kann auch als CD-ROM eingesetzt oder im Internet als PDF-Datei herunter geladen werden: www.vemission.org. Sie können also entweder in der gedruckten Ausgabe mit vielen bunten Bildern lustvoll schmökern, mit der CD-ROM schnell mal etwas nachschau­ en oder die verschiedenen Links im Internet weiter verfolgen und auf die eine oder andere Weise vielleicht auch Außenstehende interessieren. Zur weiteren Vertiefung gibt es außerdem vielfältige Verweise auf Bücher und Webseiten.

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Vereinte Evangelische Mission (Hg.) „Als Gottes Volk zusammenwachsen“ Partnerschaftsleitlinien für die VEM und ihre Mitglieder. Begleitmaterial zur Multi-Media-Präsentation, Wuppertal 2014, 68 Seiten, 2,50 Euro Partnerschaften sind das Herzstück der VEM. 2008 beschloss die Vollver­ sammlung der VEM die aktuelle Version der Leitlinien der Partnerschafts­ arbeit. Das Begleitmaterial zur Multi-Media-Präsentation präsentiert die Leitlinien anschaulich und lebendig. Sie enthält 20 Folien und gliedert sich in fünf Kapitel, die auch als einzelne Kapitel präsentiert und diskutiert werden können. Informations- und Hintergrundmaterial zu den einzelnen Punkten laden ein, vertiefend weiterzuarbeiten. Der Fragenkatalog am Ende der Broschüre kann die aktuelle Situation der Partnerschaft bewusst machen und zur Weiterentwicklung anregen. Der der Publikation beige­ legte USB-Stick enthält alle multimedialen Inhalte, um die Präsentation problemlos vorzuführen – entweder liest man den vorgeschriebenen Text oder referiert frei. Die technischen Anweisungen der pdf-Präsentation sind einfach und in der Einführung beschrieben.

Vereinte Evangelische Mission (Hg.) Und vergib uns unsere Schuld Konfirmandenmaterial zu Schuld und Mobiltelefonen Wuppertal 2015, 28 Seiten, kostenlos Es ist unstrittig, dass es bei der Herstellung von Mobiltelefonen an fast allen Stellen der Produktionskette menschenunwürdige Arbeitsbedingun­ gen gibt. Der Abbau der benötigten Mineralien geschieht auf Kosten von Mensch und Umwelt, bei der Montage der Endgeräte werden Arbeiterin­ nen und Arbeiter ausgenutzt. Die Wertschöpfung macht multinationale Kapitalgesellschaften extrem reich, die Menschen hingegen, die diesen Reichtum schaffen, bleiben extrem arm. Bei der Frage: „Was hat das mit uns zu tun?“ und „Was können wir tun?“ sind Christen aufgerufen für ihre Welt und ihren Nächsten einzustehen. Die entwicklungspolitische Frage nach Gerechtigkeit bei der Herstellung von Mobiltelefonen wird mit der christlichen Frage nach Schuld und Vergebung verknüpft. Dadurch sind beide Fragen im Leben der Konfirmandinnen und Konfirmanden von Bedeutung. Das Planspiel inklusive Kopiervorlagen zum Konfirmandenmaterial „Und vergib uns unsere Schuld“ gibt es hier www.vemission.org/planspiel

84 VERÖFFENTLICHUNGEN

Vereinte Evangelische Mission (Hg.) Ab in die Tonne Konfirmandenmaterial zum Thema Lebensmittelverschwendung, Biele­ feld-Bethel 2013, kostenlos Mit der Broschüre „Ab in die Tonne“ stellt die VEM eine ansprechend gestaltete Broschüre mit Arbeitsmaterialien zum Umgang mit Lebensmit­ teln für den Konfirmandenunterricht zur Verfügung. Tag für Tag werden Lebensmittel entsorgt, die eigentlich noch genießbar wären, nur weil das Mindesthaltbarkeitsdatum abgelaufen ist oder sie unseren ästhetischen Ansprüchen nicht genügen. Es werden Vorräte gehortet, die letztlich doch verderben und weggeschmissen werden müssen. Lebensmittelverschwen­ dung in Europa und Hunger in Entwicklungsländern, passt das zusammen? Die Broschüre geht der Frage nach, wo Christinnen und Christen aufgeru­ fen sind, sich einzubringen und wie man der Lebensmittelverschwendung entgegen wirken kann.

Vereinte Evangelische Mission (Hg.) Gottes Weg mit Nommensen Konfirmandenmaterial anlässlich des 150. Jubiläums der Batak-Mission in Indonesien, Bielefeld-Bethel 2011, 20 Seiten, kostenlos Dieses Material ist anlässlich des 150. Jubiläums der Batak-Mission zusammengestellt worden. Verschiedene Arbeitskreise haben aus ihrer pädagogischen Arbeit Materialien und Informationen zusammengetragen, die den Grundstein für dieses pädagogische Heft legten. Der erste Teil baut auf das 1983 von der VEM veröffentlichte Material „Mit Gott auch über Mauern springen“ auf. Die Konfirmandinnen und Konfirmanden können beispielsweise den Lebenslauf von Nommensen in Deutschland erarbeiten und herausfinden, wie er Missionar auf Sumatra wurde. Der zweite Teil ist als praktische Untermalung für den ersten Teil geplant. Hier gibt es beispielsweise eine genaue Bastelanleitung für ein Ba­ tak-Haus, eine Beschreibung der Lebensweise eines Bataks auf Sumatra, ein Rezept für Nasi Goreng und vieles mehr. Originalzitate, Fotos und Karten runden die Arbeitshilfe ab.

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Brian Fergus Barrett, Samuel Elstner, Christoph Schade, Albert Diefenba­ cher (editors) DBT-ID: Modified Dialectical Behavior Therapy (DBT) for Individuals with Intellectual Disabilities (ID) Diaconia in Practice Series | Volume 1, Wuppertal 2014, 120 Seiten, ISBN 978-3-921900-36-9, 16,80 Euro Diakonische Einrichtungen in Afrika und Asien arbeiten mit hohem Stan­ dard. Gute praxisorientierte Fachbücher für Krankenhäuser oder soziale Einrichtungen in englischer Sprache sind aber Mangelware. Die VEM hat deswegen eine Buchreihe »Diaconia in Practice« gestartet. Der erste Band gibt Impulse zur therapeutischen Begleitung von Menschen mit intellektu­ eller Beeinträchtigung und psychischer Erkrankung. Menschen mit geisti­ ger Behinderung verfügen häufig über begrenzte soziale Fertigkeiten und haben Schwierigkeiten, mit Stresssituationen umzugehen. Die Dialektisch Behaviorale Therapie (DBT) verbessert die Fähigkeit, impulsives Verhalten zu kontrollieren und ihre Emotionen zu steuern. Wie diese Therapie in der Arbeit mit Menschen mit geistiger Behinderung angewendet werden kann, zeigt das Buch, das im deutschen Original im Bethel-Verlag erschienen ist unter dem Titel: „An der Dialektisch Behavioralen Therapie orientiertes Programm zur Behandlung Emotionaler Instabilität bei Menschen mit geistiger Behinderung“ (ISBN-13: 978-3-935972-36-9).

Vereinte Evangelische Mission (Hg.) Bilder des Alters – Altersbilder Dokumentation über Lebenssituationen alter Menschen in Deutschland und Tansania, entstanden im Rahmen des Workshops »Mwazee – Altern in Deutschland und Tansania“, Bielefeld-Bethel 2011, 28 Seiten, kostenlos

86 VERÖFFENTLICHUNGEN

Vereinte Evangelische Mission (Hg.) Mwazee – Altersbilder in Tansania (DvD) Film über die Situation alter Menschen in Tansania, entstanden im Rahmen des Workshops „Mwazee – Altern in Deutschland und Tansania“, Biele­ feld-Bethel 2012, 7,50 Euro Die Bilder vom Altern sind vielfältig – auch im internationalen Kontext. Diese Erfahrung hat auch die Vereinte Evangelische Mission gemacht. Die Broschüre dokumentiert eine ungewöhnliche VEM-Reise: Im Herbst 2010 fuhren vier ehemalige Mitarbeitende der VEM – alle selbst im Ruhestand – gemeinsam mit Caroline Shedafa (Zentrum für Mission und Diakonie der VEM in Bielefeld-Bethel) nach Bukoba/Tansania, um dort Menschen gleichen Alters zu treffen und sich über Erfahrungen und Perspektiven des Alters – hier und dort – auszutauschen. Die Begegnungen und die Besuche in tansanischen Familien haben gezeigt: Sowohl in Afrika als auch in Deutschland gibt es verschiedene Bilder des Alters. Die einen verbringen ihren letzten Lebensabschnitt im Kreis der Familie, in Würde und relativer Sicherheit, andere kämpfen im Alter mit Armut und Einsamkeit. Der Work­ shop fand im Rahmen des Themenschwerpunktes „Altern in verschiedenen Kulturen“ des Programms Internationale Diakonie der VEM statt.

Christina Brudereck, Kisuba Kateghe, Endri Sulaksono, Claudia Wäh­ risch-Oblau (Hg.) Aufmachen Wie wir heute Kirche von morgen werden Neukirchener Aussaat Verlag, Neukirchen-Vluyn 2013, 118 Seiten, ISBN 978-3-7615-6011-2, 18,99 Euro Eine Kapelle im Fußballstadion animierte YouTube-Videos zu biblischen Geschichten: Wo Kirche und Populärkultur sich begegnen, passiert etwas Spannendes. Zwei Jahre lang haben sich Künstler und Theologen für die VEM in drei Kontinenten auf die Spuren von „Popkultur und Evangelisati­ on“ gemacht. Was sie gefunden haben, ist in dem Lese- und Arbeitsbuch erschienen: „Aufmachen. Wie wir heute Kirche von morgen werden“. Die Autorinnen und Autoren berichten in Reportagen von der Begegnung mit jungen christlichen Designern auf Java, von den Besuchen in kirchlichen Cafés in Deutschland und vom fußballbegeisterten Pfarrer in der Kapelle auf Schalke. Sie haben spannende Bibelarbeiten zur Beschäftigung mit dem Thema aufgeschrieben, Gebete und theologische Grundgedanken. Ein Buch für alle, die wissen, dass die Kirchen sich verändern müssen, und die für die dafür nötigen Prozesse Anregungen und Material suchen. Für

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Pastorinnen und Gemeindereferenten, Presbyterien, Hauskreise, Frauen-, Männer- und Jugendgruppen; für Gruppen, die Gemeindekonzeptionen entwickeln; Ökumene- und Partnerschaftsgruppen; junge Erwachsene, die sich eine andere Kirche wünschen. Das Buch ist auf Deutsch, Englisch, Indonesisch und Kisuaheli erschienen.

Wenn Sie mehr über die Arbeit der Vereinten Evangelischen Mission erfah­ ren möchten, können Sie gerne kostenlos Informationsmaterial anfordern. Kontakt: (0202) 890 04-0 |

(0202) 890 04-179 | @ [email protected]

Zeitschriften der VEM In die Welt für die Welt Magazin der Vereinten Evangelischen Mission im DIN A4-Format erscheint viermal im Jahr, jeweils Anfang März, Juni, September und Dezember. Jedes Heft hat 32 Seiten, davon mindestens 12 Seiten mit einem thematischen Schwerpunkt. Entsprechend der Genderpolicy der VEM sind die Themen Geschlechter­gerechtigkeit und die Stärkung von Frauen überall im Heft platziert.

VEM-Infoservice Der VEM-Infoservice erscheint online und gedruckt und bietet monatlich bzw. zweimonatlich wichtige Nachrichten und Hintergrundinformationen zur VEM. Projektheft der VEM 2015/2016 Auf 24 Seiten werden ausgewählte Projekte von VEM-Mitgliedern in Afrika, Asien und Deutschland vorgestellt.

Infos und Kontakte

90 INFOS UND KONTAKTE

Mitarbeitende der Region Deutschland 91

Mitarbeitende der Region Deutschland Dr. Joane Beuker, Studienleiterin CMLS Theologin und Pädagogin Schwerpunkte: Interkulturelle Kompetenz, kontextuelle Theologie, Bildungsmanagement, Ehe/Familie, Gendergerechtigkeit

(0202) 890 04-834

Meike Freyth, Assistentin Abteilung Deutschland zuständig für die Deutsche Regionalversammlung (DRV), die Thematische Konferenz sowie Beirat und Ausschüsse der DRV

(0202) 890 04-158

@ [email protected]

@ [email protected]

Matthias Börner, Referent für das Programm Internationale Diakonie Pfarrer der Christlichen Kirche in Ost-Java (GKJW), Kommunikationstrainer, Krankenpfleger Schwerpunkte: Internationale Diakonie, interkulturelle Kommunikation

Petra Haupt, Mitarbeiterin CMD zuständig für den EineWeltLaden Bethel sowie für Anfragen rund um den Fairen Handel

(0202) 890 04-159

(0521) 144-38 82

@ [email protected]

@ [email protected]

Frauke Bürgers, Leiterin CMLS Pädagogin und geistliche Begleiterin, Ausbildung in Bibliodrama Schwerpunkte: Begleitung und Unterstützung der Partnerschaftsarbeit, Spiritualität, interkulturelle Zusammenarbeit

Malte C. Hausmann, Studienleiter CMD Pädagoge, Diakon und Diakoniewissenschaftler Schwerpunkte: Jugend- und Konfirmandenarbeit, Fairer Handel

(0202) 890 04-838

(0521) 144-57 20

@ [email protected]

@ [email protected]

Petra Franken, Assistentin Abteilung Deutschland zuständig für die Organisation von Besuchen bei der VEM, die Vermittlung von Referentinnen und Referenten für Gemeindedienste sowie Anfragen für internationale Praktika und Praktika in der VEM

Dr. Christian Hohmann, Studienleiter CMD Pfarrer im Regionaldienst der MÖWe für die Kirchenkreise Herford, Lübbecke, Minden und Vlotho Schwerpunkte: Missionsgeschichte, ökumenischer Dialog, Partnerschaftsarbeit, Spiritualität, Philippinen

(0202) 890 04-174 @ [email protected]

(05731) 744 86 95 @ [email protected]

92 INFOS UND KONTAKTE

Mitarbeitende der Region Deutschland 93

Thea Hummel, Assistentin CMLS zuständig für die internationalen Tagungen des CMLS

(0202) 890 04-830

Jörg Oelmann, Leiter CMD Diakon und Sozialpädagoge Schwerpunkte: Gemeindeaufbau, interkulturelle Zusammenarbeit

(0521) 144-40 18

@ [email protected]

@ [email protected]

Maxie Kordes, Studienleiterin CMD Gemeindepädagogin und Diakonin Schwerpunkte: Konfirmandenarbeit, Jugendarbeit, Ausbildung von Honorarkräften

Elke Patalla, Assistentin CMLS zuständig für Anfragen zu Seminaren, Fort- und Weiterbildungsangeboten des CMLS

(0521) 144-54 22

(0202) 890 04-831

@ [email protected]

@ [email protected]

Anika May, Studienleiterin CMLS Sozialwissenschaftlerin, Sozialpädagogin, Ausbilderin für Mediation Schwerpunkte: Entwicklungspolitik, interkulturelle Kompetenz, Konflikttransformation, Rassismussensibilisierung

Kirsten Potz, Studienleiterin CMD Pfarrerin im Regionaldienst der MÖWe für die Kirchenkreise Bielefeld, Paderborn, Gütersloh und Halle Schwerpunkte: Partnerschaftsarbeit, Tansania, Öffentlichkeitsarbeit

(0202) 890 04-834

(0521) 144-38 81

@ [email protected]

@ [email protected]

Dr. Ipyana Mwamugobole, Studienleiter CMLS Pfarrer der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Tansania Schwerpunkte: Kontextuelle Theologie, Missionstheologie, interreligiöser Dialog, Ethik und Konflikttransformation

Priscilla Geizi Pascua Quezon, Studienleiterin CMD Lehrerin und Musikdozentin der Vereinigten Kirche Christi in den Philippinen (UCCP) Schwerpunkte: Arbeit mit Schulen und Gemeindegruppen

(0202) 890 04-833 @ [email protected]

(0521) 144-32 98 @ [email protected]

94 INFOS UND KONTAKTE

Mitarbeitende der Region Deutschland 95

Jörg Stähler, Studienleiter Abteilung Deutschland Pfarrer und Ökumenebeauftragter der Dekanate Biedenkopf und Gladenbach Schwerpunkte: Schulpartnerschaften, Tansania, Menschenrechtskampagnen (06462) 915 78 13

Sarah Vecera, Studienleiterin Abteilung Deutschland Sozialpädagogin und Religionspädagogin, Koordinatorin „Netzwerk Junge Erwachsene“ in der VEM Schwerpunkte: Jugendarbeit, Jugendspiritualität, Tansania, interkulturelle Kommunikation (0202) 890 04-156

@ [email protected]

@ [email protected]

Gunda Steffen-Gaus, Assistentin CMD zuständig für Finanzen und für das Programm „Internationale Diakonie“

Angelika Veddeler, Leiterin der Abteilung Deutschland Pädagogin, Diakoniewissenschaftlerin

(0521) 144-32 98

(0202) 890 04-157

@ [email protected]

@ [email protected]

Friedrich Tometten, Studienleiter CMLS Pfarrer Schwerpunkte: interreligiöser Dialog, Aus- und Fortbildung von Pfarrerin­ nen und Pfarrern, Missionstheologie, Westpapua/Indonesien

Birgit Wolf, Studienleiterin CMD Sozialpädagogin und Ausbildung in Freiwilligenmanagement Schwerpunkte: Sprachakademie, Ehrenamt

(0202) 890 04-832 @ [email protected]

Ivonne Uffmann, Assistentin CMD zuständig für Seminare, Fort- und Weiterbildungsangebote des CMD und Ansprechpartnerin für Veranstaltungen der Honorarkräfte

(0521) 144-32 98 @ [email protected]

(0521) 144-31 12 @ [email protected]

96 INFOS UND KONTAKTE

Kooperationspartner 97

Kooperationspartner Amt für Mission, Ökumene und Weltverantwortung (MÖWe) www.moewe-westfalen.de Begegnungs- und Fortbildungszentrum muslimischer Frauen e.V. www.bfmf-koeln.de Brot für die Welt – Evangelischer Entwicklungsdienst Evangelisches Werk für Diakonie und Entwicklung e.V. www.brot-fuer-die-welt.de Evangelische Akademie Villigst im Institut für Kirche und Gesellschaft der Evangelischen Kirche von Westfalen www.kircheundgesellschaft.de/theologische-und-gesellschaftliche-grundfragen/evangelische-akademie-villigst Evangelisches Erwachsenenbildungswerk (EEB) Nordrhein www.eeb-nordrhein.de Evangelisches Erwachsenenbildungswerk (EEB) Westfalen und Lippe www.ebwwest.de Evangelische Fachhochschule Rheinland-Westfalen-Lippe (EFH R-W-L) www.efh-bochum.de Evangelisches Forum entwicklungspolitischer Freiwilligendienst (eFeF) www.efef-weltwaerts.de Evangelisches Missionswerk in Deutschland (EMW) www.emw-d.de Fachhochschule der Diakonie in Bielefeld (FHdD) www.fh-diakonie.de Gemeindedienst für Mission und Ökumene (GMÖ) www.gmoe.de Institut für Diakoniewissenschaften und DiakonieManagement (IDM) der kirchlichen Hochschule Wuppertal / Bethel www.diakoniewissenschaft-idm.de Institut für Aus-, Fort- und Weiterbildung (IAFW) der Ev. Kirche von Westfalen www.institut-afw.de

Institut für Interkulturelle Theologie und Interreligiöse Studien (IITIS) der kirchlichen Hochschule Wuppertal / Bethel www.iitis.de Kirchliche Hochschule Wuppertal / Bethel (KiHo) www.kiho-wuppertal-bethel.de Seminar für pastorale Ausbildung Wuppertal www.predigerseminar-wuppertal.de Ständige Konferenz von Juden, Christen und Muslimen in Europa (JCM) www.jcm-europe.org Theologisches Zentrum Wuppertal (ThZW) www.thzw.de

VEM in Deutschland und ihre Mitglieder Evangelische Kirche im Rheinland (EKiR) www.ekir.de Evangelische Kirche von Westfalen (EKvW) www.evangelisch-in-westfalen.de Evangelische Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) www.ekhn.de Evangelische Kirche von Kurhessen-Waldeck (EKKW) www.ekkw.de Evangelisch-reformierte Kirche (ErK) www.reformiert.de Lippische Landeskirche (LL) www.lippische-landeskirche.de v. Bodelschwinghsche Stiftungen Bethel (vBS Bethel) www.bethel.de

98 INFOS UND KONTAKTE

99

Tagungshaus „Auf Dem Heiligen Berg“ in Wuppertal

Unsere Standorte

Sitz des Centre for Mission and Leadership Studies (CMLS)

Das CMD zieht um! Bewährtes Team, neuer Standort! Ab der zweiten Jahreshälfte arbeitet das Wegbeschreibung zum neuen CMLSCMD-Team im Haus in Bielefeld-Bethel Grete-Reich-Weg 9, 33617 Bielefeld Grete-Reich-Weg 9 in 33617 Bielefeld. Zur Stadtbahn Linie 1

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Von der BAB

Missionshaus der Vereinten Evangelischen Mission (VEM) Rudolfstraße 137 | 42285 Wuppertal (0202) 890 04-0 | @ [email protected] www.vemission.org

Richtung AB-Kreuz Wuppertal-Nord

Ausfahrt Barmen 35

Neue Adresse, ab Mitte 2016: CMLS-Haus in Bielefeld-Bethel Grete-Reich-Weg 9, 33617 Bielefeld

Richtung Düsseldorf

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Alte Adresse: CMLS-Haus in Bielefeld-Bethel Bethelweg 72, 33617 Bielefeld

Ausfahrt Elberfeld

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Sie können das Tagungshaus auch für Ihre eigenen Ver­ anstaltungen nutzen. Fragen Sie einfach an!

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– 70 Gästezimmer – 12 Tagungsräume (Kapazität bis 190 Personen) – Bar und Bistro mit Außenterrasse – Speisehaus (auch für private Feiern)

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Kontakt: Auf Dem Heiligen Berg Gästehaus | Tagungshaus | Speisehaus Missionsstraße 9 | 42285 Wuppertal (0202) 283 63-400 @ [email protected] www.aufdemheiligenberg.de

Von der BAB

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Das Museum auf der Hardt der Archiv- und Museums­ stiftung der VEM befindet sich ebenfalls im Gebäude des Tagungszentrums.

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Museum auf der Hardt | Missionsstraße 9 42285 Wuppertal (02 02) 890 04-841 | (02 02) 890 04-805 @ [email protected] www.vemission/museumarchive.org Das Museum auf der Hardt ist im Gebäude des Tagungszentrums „Auf Dem Heiligen Berg | Tagungshaus“.

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Die VEM veranstaltet die meisten ihrer Seminare im Ge­ bäude des modernen Tagungszentrums, das mit einem großzügigen Raumangebot – Gästehaus, Tagungshaus und Speisehaus – ausgestattet ist.

Centre for Mission and Leadership Studies (CMLS) Missionsstraße 9 | 42285 Wuppertal (02 02) 890 04-810 | (02 02) 890 04-805 @ [email protected] www.cmls-vemission.org Das Büro des CMLS ist im Gebäude des Tagungs­ zentrums „Auf Dem Heiligen Berg | Tagungs­ haus“.

Zentrum für Mission und Diakonie (CMD) Bethelweg 72 | 33617 Bielefeld (0521) 144-32 98 | (0521) 144-47 59 @ [email protected] www.zentrum-mission-diakonie.de

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„Heiliger Berg“ wird das Gebiet rings um die Einrich­ tungen von Kirche und Mission auf der Hardt in Wup­ pertal-Barmen im Volksmund schon lange genannt: ein beliebtes Naherholungsgebiet mitten in der Stadt mit Hardt-Anlagen und Botanischem Garten. Das his­ torische Missionsgebäude im Zentrum der Anlage auf dem Berg wird schon seit 1925 für Bildungszwecke genutzt. Zunächst für die Ausbildung von Missionaren der Rheinischen Mission, seit 1972 als ökumenischer Be­ gegnungs- und Lernort mit eigenem Bildungsangebot.

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ALLGEMEINE GESCHÄFTSBEDINGUNGEN (AGB) DER VEREINTEN EVANGELISCHEN MISSION Die folgenden Geschäftsbedingungen gelten, soweit einzelne Passagen nicht anders angegeben wur­ den. Abweichende Regelungen zu den Allgemeinen Geschäftsbedingungen sind auf den spezifischen Flyern zur jeweiligen Veranstaltung – soweit vorhanden – und dem Jahresprogramm vermerkt. Beides finden Sie auf unserer Webseite unter folgendem Link: http://www.vemission.org/bildungsangebote/seminare.html Anmeldung Die Anmeldungen müssen schriftlich per Post, Fax oder E-Mail, mit Angaben von Namen, Telefonnum­ mer und Adresse erfolgen. Online-Anmeldungen sind in der Regel auch über unsere Website möglich: http://www.vemission.org/bildungsangebote/seminare.html Die Anmeldung ist bindend. Der Anmeldeschluss ist in der Regel sechs Wochen vor Beginn des Semi­ nares. Wir behalten uns vor, bei nicht Erreichen der Teilnehmenden Zahl, spätestens vier Wochen vor Seminar/Veranstaltungsbeginn abzusagen. Bezahlung Sie erhalten nach der verbindlichen Anmeldung eine Anmeldebestätigung mit der Rechnung über den Gesamtbetrag. Ermäßigungen Für die Tagungen der Vereinten Evangelischen Mission gelten folgende Ermäßigungsregeln: 1. 30 Prozent Nachlass erhalten alle Auszubildenden, Studierenden oder Schülerinnen und Schüler, die das 29. Lebensjahr noch nicht vollendet haben. 2. Teilnehmende aus dem VEM Netzwerk Junge Erwachsene erhalten 50 Prozent der Fahrtkosten ab 100 Kilometer (2. Kl. DB) erstattet. Die Ermäßigungsberechtigung muss entsprechend bei Anmeldung nachgewiesen werden. Stornobedingungen Es gelten folgende Regeln bei Stornierungen, wenn nicht anders angegeben: ab 6 Wochen vorher = 25 Prozent ab 4 Wochen vorher = 60 Prozent ab 1 Woche vorher = 100 Prozent Nicht in Anspruch genommene Leistungen werden nicht erstattet.

IMPRESSUM Herausgeberin: Vereinte Evangelische Mission (VEM) Rudolfstraße 137 | 42285 Wuppertal www.vemission.org Redaktion: Frauke Bürgers, Malte Hausmann, Brunhild v. Local (v.i.S.d.P.), Elke Patalla Bildnachweise: Titelfoto: Arendra Wiemardo Lars Schütt (S. 2-3) Arendra Wiemardo (S. 5, 6, 10, 14-15, 22-23, 30, 32-33, 50, 56-57, 62, 88-89, 90-95) Friedrich Tometten / VEM (S. 8-9, 10-11, 60, 75) Fotolia (S. 12-13, 18) Kristina Neubauer / VEM (S. 16) Sarah Vecera / VEM (S. 20) Heinrich de Arienzo / VEM (S. 21, 70) Reinhard Elbracht / VEM (S. 27, 76, 79-81, 98) Ramona Hedtmann / VEM (S. 34, 36, 65, 73, 77, 79) Christoph Wand / VEM (S. 38, 54) Clémence Bosselut (S. 40-41, 49, 63, 67) Caroline Shedafa / VEM (S. 43) Jörg Oelmann / VEM (S. 45) Anja Cours / VEM (S. 46, 66) Klaus-Peter Djambasoff (S. 58-59) Carolin Daubertshäuser / VEM (S. 64) Uli Baege / VEM (S. 71) Jörg Spitzer / VEM (S. 93) Foto Monhof (S. 94) Juan Gonzàlez / MediaCompany GmbH (Karten S. 99) Gestaltung: MediaCompany – Agentur für Kommunikation GmbH, Bonn Druck: MHD Druck und Service GmbH, Hermannsburg Auflage: 3000 Stand: September 2015

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