aktuelle Franziskusbrief - St. Franziskus Bochum

March 10, 2018 | Author: Anonymous | Category: N/A
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Franziskusbrief | Ausgabe 1.2015

ANSCHRIFTEN UND INFORMATIONEN

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Gemeindebüro und Pastorat · Herner Straße 356 44807 Bochum · Telefon: (02 34) 53 17 21 · Telefax : (02 34) 54 10 10 E-Mail: St. [email protected] Internet: www.franziskus-bochum-riemke.de Bürozeiten: Mittwoch 9.00 bis 11.00 Uhr Donnerstag 15.00 bis 17.00 Uhr Gottesdienste: Samstag 16.30 Uhr Kommunionfeier in der Kapelle des Seniorenzentrums Samstag 18.30 Uhr Vorabendmesse Sonntag 10.30 Uhr Hl. Messe am 1. Sonntag im Monat: Familienmesse Montag und Mittwoch 8.30 Uhr Hl. Messe Dienstag 8.30 Uhr Kein Gottesdienst Donnerstag 10.30 Uhr Hl. Messe in der Kapelle des Seniorenzentrums Freitag 8.30 Uhr Hl. Messe nur am Herz-Jesu-Freitag (1. Freitag im Monat) Andachten in der Kirche: In der Fastenzeit, Mai und Oktober nach Aushang und Ansage! Andachten im Seniorenzentrum: In der Fastenzeit, Mai und Oktober: Montag 15.30 Uhr in der Kapelle Beichtgelegenheit: Samstag 17.45 – 18.15 Uhr und nach Vereinbarung Kirchenöffnung außerhalb der Gottesdienstzeiten: Samstag 8 bis 9Uhr Anschriften: Pastor: Thomas Quadt, Herner Straße 356 Tel. 53 17 21 E-Mail: [email protected] Diakon: Hartmut Röser, Feldsieper Straße 101 Tel. 9 58 58 16 Gemeinderef.: Barbara Steeger, Beisingstraße 71 Tel. 5 41 46 03 GemeindeAssistent: Thomas Bartz, Herner Straße 356 Tel. 53 17 21 Gemeinderatsvors.: Klaus Pohlschmidt, Zillertalstraße 25 Tel. 53 31 54 Kindergarten: Walburga Voglauer, Auf der Markscheide 34 Tel. 53 21 90

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Franziskusbrief | Ausgabe 1.2015

Goldkommunion. . . . . . . . . . . . . . 24-25

Editorial von Pastor Quadt . . . . . . 4-6

Fronleichnamsprozession . . . . . . . . 26

TITELTHEMA: Eine Kirche für die Zukunft . . . . . 7-12

Anzeige Misereor: „Neu denken“ . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 27

Besondere Gottesdienste und Veranstaltungen . . . . . . . . . . 13-15

Termine DJK Adler Riemke . . . . 28-29

Sternsingeraktion 2015 . . . . . . . . . . 163

„Tenor – im Kirchenchor – müsste man sein“ . . . . . . . . . . . . . 30-31

Flohmarkt rund ums Kind im Franziskussaal. . . . . . . . . . . . . . . . . 17

„Was ist die Ehrengarde für mich“ . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 32-33

Kommunionkinder 2015 „Wir sind Gottes Melodie“ . . . . . 18-19

Kolping Bochum-Riemke . . . . . . 34-35 Aus dem Seniorenheim . . . . . . . 36-37

Nachruf Pastor Manfred Pötschick . . . . . 20-21

„Der Eine-Welt-Laden“ . . . . . . . . . . . 38

Die Ehrengarde lädt ein zum 7. Familiennachmittag. . . . . . . . . . . . 22

Anzeige der Caritas: „Armut macht krank“ . . . . . . . . . . . . 39

Kreuzweg-Andacht . . . . . . . . . . . . . . . 23

Verstorbene · Taufen . . . . . . . . . . . . . 40

Das Redaktionsteam wünscht allen Leserinnen und Lesern eine gesegnete Fastenzeit und ein frohes Osterfest Impressum: Herausgeber:

Kath. Kirchengemeinde St. Franziskus Bochum-Riemke

Redaktion:

Ausschuss „Öffentlichkeitsarbeit“ des Gemeinderates Regina Böker, Guido Endemann

Verantwortlich:

Pastor Thomas Quadt

Layout:

Klaus-Georg Rump

Gesamtherstellung: Blömeke, Herne, www.bloemeke-media.de

IMPRESSUM

Anschriften und Informationen . . . 2

INHALTSVERZEICHNIS

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Franziskusbrief | Ausgabe 1.2015

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EDITORIAL

Liebe Riemkerinnen und Riemker! n den Anblick unseres eingerüsteten Kirchturmes haben wir uns mittlerweile gewöhnt. Eines Tages, wenn er erst einmal wieder hergestellt sein wird, wird er uns vielleicht einfach nur noch gewöhnlich und alltäglich vorkommen nach diesen Monaten mit dem unserem „Blauen Wunder“, das von weither die Blicke auf sich zog.

A

Was uns das lehren kann? Nun, vielleicht, dass auch nach einer – mindestens gefühlten – Katastrophe noch spannende und interessante Dinge möglich sind. So mancher aus Riemke hat die Gelegenheit genutzt, einen Aufstieg auf unseren Turm gewagt und aufregende, nie zuvor gesehene, Fotos von unserer Kirche und unserem Stadtteil mitgebracht. Viele in Stadtteil und Gemeinde verfolgen die Wiederherstellung unserer Kirche mit hohem Interesse, es gibt eine große Bereitschaft, auch einen finanziellen Beitrag für unsere Kirche zu leisten. Ist auch die Finanzierung mit dem Bistum inzwischen geklärt, spüren doch viele hier am Ort ein Gefühl der Solidarität und der Verantwortung, das auch wir aus Riemke einen Beitrag leisten für unseren Kirchturm. Diese Solidarität ist großartig und allen Dankes wert. Auch bringt der Schaden an unserem Kirchturm Kreativität ganz eigener Art hervor. Das Kreuz auf unserem Titelbild entspringt der spontanen Idee – und dem handwerklichen Talent – eines Gemeindemitglieds. Er hat, was die Dachdecker demontierten und nicht weiterverwenden mochten, zusammengetragen und in seinem Keller gesammelt. Kupfernägel und Reste von Kupferblech. Und siehe, daraus entstanden wunderbare Unikate, kleine und größere Kreuze nicht von der Stange, sondern einmalig und auf besondere Weise von unserer Riemker Verbundenheit mit unserer Kirche zeugend.

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Franziskusbrief | Ausgabe 1.2015

Diese Kreuze, von denen so mancher Riemker eines vom Weihnachtsmarkt im Dezember zu sich nach Hause getragen hat, können uns aber noch an etwas Anderes, Wichtiges erinnern: An die bleibende Nähe Jesu Christi in unserem Leben und Gemeindeleben, egal was geschieht. Der Pfingststurm des vorigen Jahres war ja gewiss nicht das letzte Ereignis, das unsere Kirche und Gemeinde heimgesucht hat. Da mag schon noch anderes kommen, gerade erst hat unser Bischof eine neue Runde der Einsparungen in unserem Bistum ausgerufen. Was das für unsere Gemeinden, unsere Pfarrei und die Kirche in Bochum bedeutet, können wir noch gar nicht absehen. Aber wir können uns etwas vornehmen: Wir können uns vornehmen, das Kommende nicht vor allem aus der Perspektive der Angst und der Abwehr zu betrachten, sondern als „normale“ Veränderungen, wie sie halt immer wieder einfach kommen. Nichts bleibt wie es war, mögen wir uns auch noch so sehr gewöhnt haben an eine bestimmte Weise des Lebens oder Kirche Seins. Wandel und Veränderungen gehören zum Leben. Wer sich dem stellt, wird frei, die Veränderungen zu gestalten, Phantasie und Kreativität einzusetzen, dem Neuen gemeinsam zu begegnen und in der gemeinsamen Herausforderung vielleicht doch interessante und belebende Erfahrungen zu machen, die alle weiterbringen. Als Christen dürfen wir in Veränderungen zudem immer auch Fingerzeige Gottes sehen, der uns einlädt, nicht stehen zu bleiben, nicht einzurosten in unserem Glauben, sondern die Herausforderung anzunehmen, um umso entschlossener das Gute in dem Neuen zu suchen und zu entfalten. Nicht alles, was Veränderungen mit sich bringen, muss gut sein, aber vielleicht steckt mehr Gutes darin, als man auf den ersten Blick zu sehen in der Lage war.

EDITORIAL

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Franziskusbrief | Ausgabe 1.2015

EDITORIAL

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Der Sänger Klaus Hoffmann zitiert in einem seiner Lieder einen Mauerspruch aus dem alten Westberlin, dessen Ursprung er Obdachlosen zuschreibt: „Wo nichts mehr geht, fängt alles an!“ Dieser Satz müsste uns Christen elektrisieren. Denn er beschreibt ziemlich genau, wie Kirche geworden ist: Als alles am Ende war, Jesus ermordet, die Jünger zerstreut, die Hoffnung verloren, da, irgendwie und irgendwo, begann der Glaube sich seinen Weg zu bahnen in die Herzen von Menschen, der Glaube, Jesus lebt, tot ist nicht tot – und es wurde Kirche. „Wo nichts mehr geht, fängt alles an!“ Ich finde, die Kreuze aus den Kupfernägeln unseres kaputten Kirchturmdaches sind wunderbare Zeichen dieser Botschaft. Lassen wir uns von ihnen inspirieren, wenn es darum gehen wird, unter neuen, vielleicht schwierigeren Umständen Kirche in Bochum zu gestalten. Ihr Pastor

Thomas Quadt

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Franziskusbrief | Ausgabe 1.2015

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Über das Zukunftsbild unseres Bistums Aber: Wie zukunftsfähig ist unsere Kirche? eit dem Januar 2012 wird die Vision eines neuen Zukunftsbildes des Bistums Essen mit viel Aufwand betrieben. Im Vordergrund eines ersten Arbeitsschrittes stand der Dialog. Dafür fanden sich Vertreterinnen und Vertreter unseres Bistums in sogenannten Bistumsforen zusammen, um in aller Offenheit die Fragen zu diskutieren, welche die Menschen in unserer Diözese berühren.

S

Denn man wollte heraus finden, wie Kirche nach den gesellschaftlichen und kirchlichen Umbrüchen und Umstrukturierungen überhaupt noch wirken kann. Daraus sind sieben Worte entstanden, wie Kirche sein kann: „berührt“, „wach“, „vielfältig“, „lernend“, „gesendet“, „wirksam“ und „nah“. Starke und große Worte, die es aber zu füllen gilt und die nicht bloße Bekenntnisse bleiben dürfen. (Weitere Informationen zum Zukunftsbild unter: http://zukunftsbild.bistum-essen.de.) Den derzeitigen Höhepunkt dieses Prozesses zum „Zukunftbild“ sieht unser Bischof in einem Bistumsfest am 29. August 2015. In diesem Zusammenhang ist wohl auch das Wort des Bischofs vom 1. Januar 2015 zu verstehen. Unser Bischof Franz-Josef hält darin fest, dass es unserer Kirche an wirklichen religiösem Glauben fehle, der für ihn wichtiger sei als die Diskussionen um neue Strukturen oder die Finanzlage in unserem Bistum. In diesem Zusammenhang stellt er mehrere Fragen und Überlegungen in den Raum, die uns helfen sollen, über den Inhalt unseres Glaubens zu reflektieren und zu ihm zu finden. Ein Fragenblock lautet: „Sind wir vertraut mit dem, was die Menschen heute bewegt? Wissen wir, was die jungen Menschen denken und was sie für ihr Leben suchen?

TITELTHEMA

Eine Kirche für die Zukunft.

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TITELTHEMA

Fragen wir sie ernsthaft danach, wie eine Kirche aussehen müsste, der sie morgen noch gerne angehören möchte?“

Wenn ich mit meinen Schülerinnen und Schülern oder anderen Kindern und Jugendlichen aus Bochum über die Institution Kirche diskutiere, dann zeichnet sich in der Wahrnehmung der jungen Menschen folgendes ab: In erster Linie werden die auch messbaren Veränderungen in unserem Kirchenleben erkannt, wie die rückläufigen Besucherzahlen mit einer einhergehenden Überalterung der Gemeinden und dem Mangel an Bereitschaft, für die katholische Kirche einzustehen, sei es im Ehren- oder Priesteramt. Inhaltlicher wird es, wenn die Traditionen als altmodisch empfunden werden. Allerdings wird dies nicht allein negativ bewertet, denn Traditionen seien auch wertvoll in einer Welt des stetigen Wandels mit wenigen festen Bezugspunkten. Trotzdem behindern diese Traditionen den Individualitätsdrang der Jugendlichen, die aus diesem Grund keine Probleme haben ihre Heimatgemeinde zu verlassen, um „Neues“ in anderen Gemeinden zu erfahren. Ein Jugendlicher, der zuvor über die Stütze der Kirche in seinem Leben redet: „Andererseits muss ich gestehen, dass ich selten in die Kirche gehe, da sie mich nicht mehr so anspricht und langweilig gestaltet ist. Es sind immer dieselben Abläufe usw. Aus diesem Grunde gehöre ich einer anderen Kirchengemeinde an, in welcher man zusammen tanzt, isst und singt. Man lebt Gemeinschaft. Man liebt Gemeinschaft, denn Kirche macht Spaß.“ So suchen die jungen Menschen schon Orientierung, gehen bei ihrer Suche aber durchaus andere Wege als wir sie aus der traditionellen Gemein-

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Franziskusbrief | Ausgabe 1.2015

de kennen. Des Weiteren wird auch in der jungen Generation wahrgenommen, dass sich die Kirche Mühe gibt sich zu wandeln, wobei hier der Fokus auf „Mühe geben“ liegt. Denn entweder geht es ihnen nicht weit genug, da sie die sie umgebende Technik vermissen oder sie finden diese neue Orientierung sehr verkrampft und nicht authentisch. Es trifft nach ihrer Aussage nicht ihre Lebenswelt. Auch wenn man bloße technische Neuerungen, wie einen Videobeamer oder eine Soundanlage belächelt, dies ist nun mal die Welt unserer Kinder und Jugendlichen. Durchaus Respekt zollen die Jugendlichen den sozialen und karikativen Dienstleistungen, die unsere Kirche erbringt. Das Bewusstsein ist durchaus da, dass Kirche etwas zu bieten hat, z.B. das Spenden von Trost, Hoffnung, Liebe und Geborgenheit in Krisensituationen, zu besonderen Lebensabschnitten oder Jahreszeiten. Das finde ich eine starke Aussage über den Glauben. Wie sieht nun diese Kirche aus, die sich Kinder und Jugendliche für sich wünschen? An erster Stelle steht ganz klar der Wunsch, dass die Kirche auf die jüngere Generation zu- und eingeht. Aber sie besitzen auch die Weitsicht, nicht zu behaupten, dass sie im Mittelpunkt stehen, sondern für sie sind es die jungen Familien und Kinder, die bereits die Bindung an Kirche nicht verlieren dürfen. Sie wollen keine Kirche für sich alleine, auch wenn viele behaupten, dass sie auch ihre Gebete ohne die Kirche sprechen könnten. Sie wollen wieder den Gemeinschaftscharakter der Kirche spüren. Diese Erfahrung wollen sie vielseitig machen, ob in der Heiligen Messe, während Aktionen von der Gemeinde oder bei Festen. Dabei ist ihnen der Schutz dieser Gemeinschaft besonders wichtig, denn häufig sehen sie sich von ihrer Umwelt der Lächerlichkeit

TITELTHEMA

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Franziskusbrief | Ausgabe 1.2015

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preis gegeben, wenn sie von ihrer Glaubenspraxis berichten. Denn Glaube und Kirche sind in der heutigen Gesellschaft einfach nicht mehr populär. Gleichzeitig bin ich mir sicher, dass es für Jugendliche auch eigens gestaltete Räume geben sollte. Ein gutes Beispiel, wie dies funktionieren kann sind die Jugendkirchen unseres Bistums, wie die „Tabgha“ in Oberhausen (http://www.jugendkirche-oberhausen.de) oder „Trinity“ in Bochum (http://www.trinity-bochum.de). Doch der Spagat in dem wir uns begeben ist groß. Zum einen darf meiner Meinung nach der Gemeinschaftscharakter der Kirche nicht verloren gehen und Gottesdienste für spezielle Zielgruppen dürfen immer nur ergänzende Angebote sein. Aber sie sind auch nötig, denn die Messform eines „normalen“ Gottesdienstes ist „weit weg“ von den Jugendlichen. Zitat: „Besonders interessant finde ich aber spezielle Arten von Gottesdiensten wie draußen, mit anschließendem Sättigungsmahl oder eher lockerem Aufbau mit hohem Liederanteil. Gottesdienste, in denen für jeden Toten eine Kerze angezündet wird o.ä. sind dagegen ermüdend, man fragt sich, ob man nicht besser einfach zu Hause die Bibel für sich hätte lesen können.“ Dabei ist ihnen auch die Botschaft Jesu Christi wichtig. Diese halten sie häufig für unverständlich und behaupten, dass selbst die Erwachsenen die Botschaft nicht mehr verstehen. Allzu nachvollziehbar, wenn im Elternhaus keine christliche Erziehung mehr stattfindet. Dann ist da noch der schwere Brocken von kirchlichen Lehrmeinungen. Diese müssten dringend neu überdacht und natürlich auch neu bewertet werden. Die moralischen Vorstellungen oder lehramtlichen Entscheidungen von Kirche zu Abtreibung, Verhütung, Ehe, Frauenpriestertum und Homosexualität werden als nicht mehr zeitgemäß empfunden und schlichtweg abgelehnt. („Trotzdem sollte die Kirche sich in diesen Themen dann von der Bibel lösen, denn vor 2000 Jahren war es auch nicht abzusehen, dass es überhaupt je sinnvoll und möglich ist zu verhüten.“) Dabei wird gerade unserem Papst Franziskus zugetraut, dass er eine Än-

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Franziskusbrief | Ausgabe 1.2015

derung in diesen Dingen herbei führen kann. Dies liegt wohl an seinen Aussagen, welche die Jugendlichen offen und gerne wahrnehmen, wie in seiner Schrift „Evangelii Gaudium“ (Freude des Evangeliums) oder seinen öffentlichen Aussagen, wie auf dem letzten Weltjugendtag 2013 in Rio de Janeiro: „Seid keine Spießer! Baut eine bessere Welt!“ Für mich wird hier deutlich, dass die Jugendlichen in unserem Bistum durchaus verstanden haben, was Kirche inhaltlich zu bieten hat. Sie setzten sich existenziell mit ihrer Lehre auseinander und wollen eine Veränderung. Dabei haben Einige bereits eine direkte Bindung an die Kirche verloren, sie haben enttäuschende Erfahrungen gemacht und das auf verschiedenste Art und Weise, häufig hängt es jedoch auch an den Persönlichkeiten in der Kirche. So kann ich von mir sagen, dass ich mich mit den Pastören unserer Gemeinde und anderen Personen, die meinen Glaubensweg gekreuzt haben, sehr viel Glück gehabt habe. Ich wurde immer nur in dem, was ich in der Kirche machen wollte bestärkt und habe insofern keine Enttäuschung erfahren. Außerdem hat mir der Verband der KjG gezeigt, was sich hinter christlicher Gemeinschaft verbirgt. Doch diese Erfahrung können nicht viele machen. Und ja, es gibt sie noch, die Jugendlichen, die im christlichen Glauben verhaftet sind. Sie sind wache Beobachter unserer Zeit und haben konkrete Vorstellungen und Wünsche wie Kirche sein soll. Es geht also bei der Jugend sehr um die äußeren Rahmenbedingungen der Institution Kirche. Es geht also um Folgendes: Wir brauchen Veränderungen in den Strukturen von und in der Institution Kirche. Wir brauchen eine Kultur des Dialo-

TITELTHEMA

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Franziskusbrief | Ausgabe 1.2015

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ges und des Öffnens für neue Ideen, unbequeme Fragen und die Lebenswelt von heute. Ein Jugendlicher: „Eine für mich ideale Kirche hätte deshalb interessante, inhaltsreiche und auf den Punkt gebrachte Gottesdienste, eine sympathische Kirche und Personal, viele Projekte, um Armen zu helfen und Aktionen, die auch über bloßes Predigen und Beten hinausgehen.“ Die Jugendlichen liefern gleich auch eine Lösung: „Werbung“. Klar, was sonst? Das war von der medialen Generation nicht anders zu erwarten! Aber ist es so lächerlich? Werbung beinhaltet die Botschaft dessen, was beworben wird. Ich denke, dass der christliche Glaube durchaus beworben werden kann. Wir müssen der Gesellschaft zeigen wofür wir Christen eigentlich stehen! Die Christenheit steht für eine Idee von Toleranz, Hilfe und Liebe. Das soll jeder wissen. So wie in einem Fußballverein jedem klar ist, dass es um den Sieg des nächsten Spiels durch eine gemeinsame und geschlossene Mannschaftsleistung geht oder im Jugendverband, dass es um die Entwicklung des Individuums und gleichzeitig der Gemeinschaft durch gemeinsame Aktionen, Veranstaltungen und Zeltlager geht. Zeigen wir in unserer Gemeinde, in unserem Stadtteil, unserer Pfarrei, wer wir Christen hier sind! Lasst uns Traditionen bewahren und gleichzeitig offen für Neues sein, wie z. B. auf dem 125-jährigen Gemeindejubiläum. Lasst uns das Christ-Sein wieder großschreiben. Lasst uns gestärkt durch unsere Vereine und Verbände in die neue Zeit gehen und helfen ein neues Kirchenbild zu kreieren. Frage: Wie stelle ich mir Kirche heute vor? Antwort Jugendlicher: „Als eine offenere und tolerantere Gemeinschaft, vor allem unter dem Gesichtspunkt einer globalisierten Welt. Also eher einer Institution, die sich aus Neugierde der Welt öffnet, und sich nicht aus Panik der Welt gegenüber verschließt und damit droht komplett den Anschluss zu verlieren.“ Tobias Ossman

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Franziskusbrief | Ausgabe 1.2015

13 FS=Franziskussaal · GR=Gemeinderaum · SZ = Seniorenzentrum Dienstag Donnerstag

24.2. 19.00 Uhr Spätschicht für Jung + Alt 26.2. Ewiges Gebet 10.00 Uhr Betstunde für Seniorenzentrum St. Franziskus, alle Senioren und Seniorinnen der Gemeinde 11.00 Uhr Betstunde für die Verstorbenen 15.00 Uhr Betstunde für die kfd und alle Frauen 16.00 Uhr Betstunde für die Kolpingsfamilie und besonders die Männer der Gemeinde. 17.30 Uhr Hochamt zum feierlichen Abschluss des Tages

Dienstag,

3.3.

Freitag Sonntag Donnerstag Freitag

6.3. 8.3. 12.3. 13.3.

Sonntag Mittwoch Mittwoch Freitag Samstag Sonntag

15.3. 18.3. 25.3. 27.3. 28.3. 29.3.

Dienstag

31.3.

MÄRZ 15.30 Uhr Besinnung und Glaubensgespräch in der Fastenzeit für den Handarbeitskreis und alle interessierten älteren Menschen. Gespächspartner ist Herr Alexander Jaklitsch, Pastoralassistent der Pfarrei St. Peter und Paul. 16.00 Uhr Weltgebetstag der Frauen in St Franziskus 12 – 15 Uhr Flohmarkt rund ums Kind im FS; siehe Hinweisseite 18.30 Uhr Hl. Messe u. Jahreshauptversammlung der Ehrengarde 15.00 Uhr Messe für die Verstorbenen des Seniorenzentrums in der Kapelle 17.00 Uhr Kreuzweg der kfd 9.30 Uhr Jahreshauptversammlung der Kolpingsfamilie 15.00 Uhr Fastenbesinnung der Kolpingfrauen 14.30 Uhr Fastenbesinnung für Seniorinnen und Senioren im FS 19.00 Uhr Kreuzweg der Ehrengarde 18.30 Uhr Hl. Messe mit Palmweihe 10.30 Uhr Hl. Messe mit Palmweihe und Palmprozession – Treffen vor dem Pastorat anschließend Einladung zum Fastenessen der Eine-Welt-Gruppe in den FS 19.00 Uhr Spätschicht für Jung und Alt

APRIL Donnerstag, Freitag

Samstag,

2.4.

Gründonnerstag 20.00 Uhr Abendmahlsmesse, anschl. Betstunde 3.4. Karfreitag 11.00 Uhr Kreuzweg für Kinder und Familien zum Tippelsberg 15.00 Uhr Feier vom Leiden und Sterben Christi 16.15 Uhr Bußgang der Ehrengarde zum Kloster Stiepel 4.4. Karsamstag 17.00 Uhr Beichtgelegenheit 19.45 Uhr Auferstehungsfeier in der Osternacht – Beginn am Osterfeuer auf dem Marktplatz – es singt der JeRiCho

BES. GOTTESDIENSTE UND VERANSTALTUNGEN

FEBRUAR

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Franziskusbrief | Ausgabe 1.2015

BES. GOTTESDIENSTE UND VERANSTALTUNGEN

14 Sonntag

5.4.

Ostersonntag 10.30 Uhr Festhochamt mit Euch. Ehrengarde

Montag,

6.4.

Ostermontag 10.30 Uhr Festmesse mit dem Kirchenchor

Donnerstag

9.4.

15.00 Uhr Alten- und Krankentag in der Kirche anschl. Kaffeetrinken in der Cafeteria des Seniorenzent.

Sonntag

12.4.

Weißer Sonntag 10.30 Uhr Erstkommunionfeier 18.00 Uhr Dankandacht der Erstkommunionkinder

Montag

13.4.

9.30 Uhr Dankmesse der Erstkommunionkinder

Sonntag

19.4.

Mittwoch

22.4.

Donnerstag

23.4. 19.00 Uhr Hl. Messe und anschl. Gemeinderatssitzung im FS

Goldkommunion 10.30 Uhr Festmesse mit Kolpingchor und Ehrengarde – Bitte melden Sie sich im Gemeindebüro an! – 8.30 Uhr Frauenmesse, anschl. Frühstück im FS

Freitag bis Sonntag 24. – 26.4. Wochenende der Firmlinge in Essen-Werden

MAI Freitag

1. 5.

17.00 Uhr Maiandacht in der Kirche und an allen Montagen im Mai außer 25. 5. Pfingstmontag um 15.30 Uhr in der Kapelle des Seniorenzentrums

Freitag

1.5.

Gemeindeausflug – siehe Schaukasten – 17.00 Uhr Eröffnung der Maiandachten

Sonntag

3.5.

9.30 Uhr Josef-Schutzfest der Kolpingsfamilie im FS 10.30 Uhr Hl. Messe für alle Firmlinge

Freitag,

8.5.

Donnerstag

14.5.

Sommerfest der KiTa St. Franziskus

Mittwoch

20.5. ´9.00 Uhr Wallfahrt der kfd

Samstag

23.5.

Christi Himmelfahrt 10.30 Uhr Hl. Messe, anschl. Familientag mit der Kolpingsfamilie Pfingsten 18.30 Uhr Vorabendmesse

Sonntag

24.5. 10.30 Uhr Festmesse

Montag

25.5.

10.30 Uhr Hl. Messe

Samstag

30.5.

Wallfahrt des Seniorenzentrums nach Bochum-Stiepel

Freitag bis Sonntag

29.5. 31.5.

Fahrt der Kommunionkinder nach Essen-Werden

Donnerstag

4.6.

Fronleichnam 9.00 Uhr Beginn der Fronleichnamsprozession in der Kirche, anschl. Prozession und Festmesse auf den Sportplatz

Sonntag

7.6.

10.30 Uhr Stadtprozession – Keine Hl. Messe in unserer Kirche

JUNI

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Franziskusbrief | Ausgabe 1.2015

15 Wochenende für Firmlinge in der Christkönig-Kirche

Sonntag

14.6. 10.30 Uhr Familienmesse, anschl. Familientag der Ehrengarde

Sonntag

21.6.

9.30 Uhr Firmung von Bischof Overbeck in der Herz-Jesu-Kirche

Mittwoch

24.6. 15.00 Uhr Frauenmesse am Nachmittag, anschl. Sommerfest kfd

Samstag

27.6.

Sonntag

28.6. 10.30 Uhr Hl. Messe mit Reisesegen, anschl. Fahrzeugsegnung auf dem Riemker Markt

18.30 Uhr Hl. Messe mit Reisesegen, anschl. Fahrzeugsegnung auf dem Riemker Markt

JULI Samstag, 4.7. – Samstag, 18.7.

Kinderfreizeit der KJG zur Freizeitstätte Kelberg/Eifel

AUGUST Sonntag

16.8.

Ausflug der Ehrengarde

Donnerstag

20.8. 16.30 Uhr Besichtigung Schauspielhaus mit der Kolpingsfamilie

Sonntag

30.8. 18.30 Uhr Propstei-Kirche – Geburtstag der Pfarrei St. Peter u. Paul

Sonntag

13.9.

10.30 Uhr Propsteikirche – gemeinsame Eröffnung der Kommunionvorbereitung 2016 für alle Kommunionkinder und ihre Familien

SEPTEMBER

Mittwoch

16.9.

9.00 Uhr Ausflug der kfd

Mittwoch

23.9.

8.30 Uhr Frauenmesse u. Gespräch im FS, Thema: „Die Verklärung des Vergangenen“

Donnerstag

24.9. 19.30 Uhr „Riemker Christen gemeinsam unterwegs“– Gespräch mit Pastor Wagner und Pastor Quadt im Lutherhaus

Sonntag

27.9. 10:30 Uhr Hl. Messe, anschl. Patronatsfest der Ehrengarde

Samstag

3.10.

OKTOBER Tag der Deutschen Einheit 15.00 Uhr Kaffeetrinken für die Gemeinde von der Kolpingsfamilie im FS

Sonntag

4.10. 10.30 Uhr Erntedankmesse auf dem Bauernhof Tappe-Tiemann

Sonntag

11.10. 10.30 Uhr Festmesse zum Patronatsfest

Mittwoch

14.10. 17.00 Uhr Rosenkranzandacht der kfd

Freitag

16.10. 19.00 Uhr Rosenkranzandacht der Eucharistischen Ehrengarde

Mittwoch

21.10.

8.30 Uhr Frauenmesse, anschl. Vortrag von Pastor Quadt „Auf den Spuren des Evangelisten Lukas“

Sonntag

25.10. 9.30 Uhr Stiftungsfest der Kolpingsfamilie im FS

Montag

26.10.

Blauer Montag der Kolpingsfamilie 8.30 Uhr Hl. Messe, anschl. Ausflug mit Besichtigung

BES. GOTTESDIENSTE UND VERANSTALTUNGEN

Freitag, 12.6. – Samstag, 13.6.

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Franziskusbrief | Ausgabe 1.2015

STERNSINGERAKTION 2015

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uch in diesem Jahr zogen 25 als Heilige Drei Könige verkleidete Kinder durch unsere Gemeinde und brachten den Segen der Krippe in die Haushalte und sammelten Spenden. Die Spenden sind für die Kinder auf den Philippinen bestimmt.

A

Dort sind sehr viele Menschen unterernährt und haben kaum eine Chance auf Bildung. Oftmals wurden und werden sie zu Opfern von Naturkatastrophen. Mit dem gesammelten Geld sollen Schulen errichtet werden, in deren Gärten Gemüse und Obst für die Kinder angebaut werden sollen. Nach dem die Riemker Königinnen und Könige am Freitag den Segen an der Krippe durch Pastor Quadt empfangen hatten, machten sich die sechs Gruppen zuerst auf den Weg ins Seniorenzentrum St. Franziskus, um den Alten und Kranken den Segen der Krippe zu bringen. Anschließend trennten sich die Wege der einzelnen Gruppen und sie zogen von Sonnenschein begleitet durch die Gemeinde.“

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Franziskusbrief | Ausgabe 1.2015

Wann? Am Sonntag, den 8. März 2015 von 12 bis 15 Uhr Wo?

Im Franziskussaal Auf der Markscheide 34 in 44807 Bochum-Riemke

Kommen Sie doch einfach mal vorbei! Für das leibliche Wohl wird ebenfalls gesorgt!!! Es erwartet Sie ein reichhaltiges Kuchenbuffet, Würstchen, … Der Erlös kommt unseren Kindergartenkindern zugute.

Sie sind herzlich eingeladen, vor dem Flohmarkt die Kindermesse um 10.30 Uhr zu besuchen!

AUS DEM GEMEINDEKINDERGARTEN

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Franziskusbrief | Ausgabe 1.2015

KOMMUNIONKINDER 2015

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n zwei Gruppen bereiten sich 19 Kinder auf den Tag ihrer Erstkommunion vor. Das sind:

Victoria Heidenreich

Nils Kowalski

Joel Geißen

Paul Semmler

Lennox Ibanez Meyer

Angelina Massarczyk

Alea Bolesta

Cassidy Anne Obst

Nico Grave

Simon Endemann

Calvin Kendzia

Pia Schmitte

Jakob Schmitte

Finn Menting

Selina Paar

Titus Schmitte

Florian Hardel

Elian Giuliani

Phil Wegner

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Franziskusbrief | Ausgabe 1.2015

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nter diesem Motto haben sich die 19 Kommunionkinder in einer Familienmesse der Gemeinde vorgestellt. Dieses Gemeinschaftsbild ist dazu erstellt worden und steht seitdem in unserer Kirche.

U

Viele Gemeindemitglieder begleiten mit ihren Fragen, ihrem Interesse und auch mit ihren Gebeten die Kinder und ihre Familien. Manche haben sogenannte „Gebetspatenschaften“ übernommen. Die Vorbereitung macht den Kindern viel Freude. Sie erwarten mit großer Spannung den Weißen Sonntag. Für die Riemker Gemeinde

Barbara Steeger

GOTTES MELODIE

„Wir sind Gottes Melodie“

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NACHRUF PASTOR MANFRED PÖTSCHICK

1934-2015 Über viele Jahre stand er bei den Anschriften an zweiter Stelle:

Pastor i.R. Manfred Pötschick Tippelsberger Straße 3 Dort wird sein Name fortan fehlen! Viele kannten ihn noch aus der Zeit, als er Kaplan in Riemke war, „ihr“ Kaplan, und dazu noch Stadtjugendseelsorger in Bochum. Er war dann 28 Jahre Pfarrer in Duisburg, dort habe ich ihn kennen gelernt, er war mein „Nachbarpfarrer“, wir saßen im gleichen Konveniat, wie die Zusammenkünfte der Priester heißen, und wirkten in der gleichen Dekanatskonferenz.

Gemeinsam sammelten wir erste Erfahrungen in Kooperation, vertraten uns gegenseitig im Urlaub. Nachdem „meine“ St. Anna-Gemeinde im Rahmen der Umstrukturierungen und Zusammenlegungen der Pfarreien im Bistum Essen 2006 aufgelöst worden war, arbeiteten wir noch ein gutes Jahr in der nun größeren St.-Gabriel– Gemeinde zusammen, bis Manfred Pötschick 2007 sich zum Ruhe-

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stand entschloss, und als „Pastor im besonderen Dienst“ nach Riemke zurückkehrte. Hier trafen wir uns dann wieder und fanden gut zueinander. Pastor Pötschick übernahm gerne Gottesdienste in unserer Gemeinde und war beim Besuchsdienst ein verlässlicher – und schon vermisster – Partner. Noch als seine Krankheit immer fühlbarer wurde, tat er, was er konnte, um für die Gemeinde und die Menschen im Seniorenzentrum St. Franziskus da zu sein. Eine Woche vor Weihnachten, am 17. Dezember 2014, ist Pastor Manfred Pötschick im Alter von 80 Jahren verstorben. Auf der Priestergruft unseres Riemker Friedhofs fand er – wie es sein Wunsch war – neben Pfarrer Otto Große seine letzte Stätte.

Bewahren wir ihm, wie den anderen Priestern, die unter uns in Riemke gewirkt haben, ein ehrendes Andenken. Da Pastor Pötschick in Bochum ja keine weiteren Angehörigen mehr hat, lade ich ein, dass, wer immer gelegentlich auf den Friedhof geht, um dort eines Angehörigen zu gedenken oder ein Grab zu betreuen, wenn es sich einrichten lässt, auch auf dem Grab von Pastor Pötschick ein Licht entzündet. Möge er im Frieden Gottes geborgen sein!

Thomas Quadt

NACHRUF PASTOR MANFRED PÖTSCHICK

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EUCHARISTISCHE EHRENGARDE

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Wir laden ein zum

7. Familien-Nachmittag Ein Fest und ein Treffen für Jung und Alt in Riemke! Grillen, Spaß, Unterhaltung, Zusammensein u.v. m. Wir freuen uns auf SIE und EUCH! Am Sonntag, 14. Juni 2015 sind ALLE eingeladen zur Familienmesse um 10.30 Uhr in unserer Kirche und anschließend auf die Gemeindewiese (bei Regen ist für Unterstand gesorgt) Ende gegen 16 Uhr Speisen und Getränke sind kostenlos! Ein Spendenkorb wird aber aufgestellt!

Mit Gott + Für Gott

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KREUZWEGANDACHT Freitag, 27. März 2015, 19.30 Uhr, St.-Franziskus-Kirche, BO-Riemke „… O Haupt voll Blut und Wunden, voll Schmerz und voller Hohn, o Haupt zum Spott gebunden mit einer Dornenkron, “ (Gotteslob 289)

Mit Gott + für Gott

EUCHARISTISCHE EHRENGARDE

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GOLDKOMMUNION

Sonntag, 19. April 2015, 10.30 Uhr or 50 Jahren sind 105 Kinder, 56 Jungen und 49 Mädchen, von Herrn Pfarrer Butterwege zur 1. Hl. Kommunion geführt worden. Am Sonntag nach Weißen Sonntag ist es bei uns Tradition, in der heiligen Messe um 10.30 Uhr Goldkommunion zu feiern. Bei dem anschließenden Zusammensein im Franziskus-Saal können wir uns an alte Zeiten erinnern.

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So laden wir alle Jubilare herzlich zur Feier ihres 50. (60., 70., 75.) Erstkommuniontages am Sonntag, 19. April 2015 ein. Auch wenn Sie nicht in unserer Kirche zur Erstkommunion gegangen sind, feiern Sie mit uns. Leider haben wir wegen fehlender Anschriften keine Möglichkeit, persönliche Einladungen zu versenden. Bitte geben Sie diese Information auch an auswärts wohnende Bekannte weiter, und melden Sie sich (mit Ihrem Partner) im Pfarrbüro an, Tel. 53 17 21. Erstkommunion feierten am 25. April 1965: Aust, Monika Bade, Gabriele Baginski, Dorothee Beele, Dietlinde Beele, Barbara Budnick, Friederike Gertrud Anna Droste, Birgit Dittrich, Angelika Fork, Gabriele Hildegard Fingerhut, Helga Anna Faber, Gabriele Fobbe, Barbara Maria Gerdes, Hildegard Hofemeier, Doris Anni Hüppen, Christiane Hoffmann, Gisela Ruth Gunzer, Renate Gertrud Kalender, Bärbel

Kilanowski, Helena Maria Koch, Ute Konieczny, Ulrike Lindenau, Ute Langholz, Brigitte Erika Langhoff, Veronika Sigrid Morales, Immaculata Merkmann, Sylvia Matschiske, Barbara Edith Mühlenhoff, Ursula Ute Marks, Renate Merkel, Angelika Nöcker, Marita Neugebauer, Roswitha Osterloh, Regina Johanna Pusch, Evita Elisabeth Palik, Ingrid Charlotte Picharski, Gabriele Martha Elfriede

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Rogge, Monika Rawe, Silvia Ritter, Maria Schneider, Gisela Schulz, Ursula Waltraud Schäfer, Gabriele Skrzypczak, Marianne Rutkowski, Ingrid Waldhart, Marion Maria Witzel, Brigitte Winterstein, Iris Elisabeth Zilch, Silvia Zimmermann, Hella Christa Adams, Ulrich Heinrich Busch, Willi Bradenbals, Ulrich Brunstein, Heinz Rainer Deppe, Horst Werner Dostal, Christian Davidheimann, Franz Bubrowski, Ludwig Feller, Artur Franke, Ulrich Fischer, Hans Jürgen Größchen, Gerhard Gaertig, Bruno Franz Gaertig, Willi Siegbert Habke, Burkhard Gerhard Hungrige, Hans Dieter Hoof, Jürgen In der Beeck, Jürgen Wilhelm Jung, Michael Reinhard Jannett, Peter Kleimann, Hans Ulrich

Kesting, Klaus Klemenz, Hans Jürgen Knopp, Wolfgang Kraschinski, Hubert Krause, Wilhelm Kröger, Andreas Hermann Klüter, Harald Hubert Löring, Harald Lippsmeier, Peter Meyer, Werner Mühlberg, Heinz Dirk Otte, Hans Werner Paga, Hans Peter Reisen, Hans Peter Josef Rozycki, Rainer Radojewski, Norbert Michael Remsing, Werner Roszak, Josef Schmidt, Achim Wilh. Scholz, Franz Joachim Schönhof, Hans Werner Schweika, Wolfgang Schilling, Martin Otto Schröder, Klaus Salomon, Josef Wendelin Stewen, Hans Wilh. Stratmann, Christof Stuckmann, Jürgen Trilling, Thomas Paul Trautmann, Rainer Joachim Vogt, Rainer Vieth, Thomas Walde, Michael Zazemblowski, Rolf Dieter Ziech, Norbert Reinhold

GOLDKOMMUNION

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Donnerstag, 4. Juni 2015 9.00 Uhr Fronleichnamsprozession Wir beginnen um 9 Uhr in der Kirche. Die Lieder, die während der Prozession gesungen werden, finden Sie auf ausliegendem Liederzettel. Seitlich neben der Kirche – zum Pastorat hin – formiert sich die Prozession. Unser Weg: Kirche – Auf der Markscheide – Eduardstraße – Privatweg Am Hausacker – Beisingstraße – Schrebergarten – Tippelsberger Straße – Feenstraße – Sportplatz Auf dem Sportplatz feiern wir die heilige Messe. Die Kommunion wird von Kommunionhelfern auch oberhalb der Stufen ausgeteilt. Wir bitten die Anwohner, den Prozessionsweg und die Häuser zu schmücken. Bei Regenwetter fällt die Prozession aus. Den Festgottesdienst feiern wir dann um 9.00 Uhr in der Kirche. An diesem Tag fällt die Messe um 10.30 Uhr aus!

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DJK ADLER RIEMKE 1923 E. V.

Informationen der Fußballer: 2.-8. 4. 2015

Do., 2.4.2015

25. Internationale Jugendbegegnung mit den Fußballern von Wiswood JFC. Vorläufiges Programm: Abends Ankunft unserer Gäste aus Sheffield. Gemeinsames Abendessen im Vereinsheim. Vorstellung der Gastfamilien und Zuweisung der Kinder. Englische Betreuer fahren ins Hotel, englische Kinder in ihre Gastfamilien.

Fr., 3.4.2015

10.30 Uhr 13.00 Uhr 15.00 Uhr 17.30 Uhr

Offizielle Begrüßung der Gäste im Vereinsheim Gemeinsames Mittagessen im Vereinsheim Besuch im Tierpark Bochum Rückkehr in die Gastfamilien

Sa., 4.4.2015

11.00 Uhr 12.00 Uhr 14.00 Uhr 15.30 Uhr 20.00 Uhr

DJK Riemke – Wisewood JFC U12 DJK Riemke - Wisewood JFC U14 Gemeinsames Mittagessen DJK Riemke – Wisewood JFC Betreuer Spiel & Spaß rund ums Vereinsheim, mit Kicker-, Dart- und Tischtennisturnier

So., 5.4.2015

10.00 Uhr Tagesausflug nach Mülheim zum „Aquarius“ Wassermuseum. Anschließend Bootstour mit der „Weißen Flotte“ vom Wasserbahnhof in Mülheim

Mo., 6.4.2015 11.00 Uhr Besuch im Trendsportpark „Open airea“ in Oberhausen 20.00 Uhr Fußballquiz im Vereinsheim Di., 7.4.2015

Mi., 8.4.2015

Vormittag zur freien Verfügung 14.00Uhr Gemeinsame Programmauswertung und Grillnachmittag im Vereinsheim 19.00 Uhr Aufenthalt in den Gastfamilien 8.00 Uhr Treffen im Vereinsheim und Rückfahrt nach Sheffield

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Wir suchen noch einige Gastfamilien. Weitere Infos bei unserem Jugendleiter Peter Bieschke, Vierhausstr. 93, 44807 Bochum, Tel. 0234/501557, Handy 0173/1076644

Termine: Januar 2015

Theo Eberz und Werner Lechte vollendeten das 80. Lebensjahr. Seit fast 70 Jahren sind sie Mitglied der DJK Adler Riemke. Die sportliche Laufbahn begannen sie in der Turnabteilung, danach Tischtennis im Vereinszimmer Herner Straße und anschließend in der „Scheune“ A.d. Markscheide. Heute noch aktive Radfahrer, mit den Touren am Dienstag durchs Ruhrgebiet und nahe Münsterland. Nach Möglichkeit bei allen Veranstaltungen, Reisen und Spielen der Seniorenmannschaften dabei. Herzlichen Glückwunsch und Danke für die Treue.

Februar 2015 Nach Winterpause Beginn der Meisterschaft 2014/15 für Senioren und Junioren. Kulturelle Veranstaltungen im 1. Quartal 2015 In Planung: Pauluskirche, Bochum, Emscher-Klärwerk, Bottrop. NRW Landtag, Bauern-Cafe Haltern-Lippramsdorf. 4.6.-7.6.2015

34. Vereinswoche

Do., 4.6.2015

Fronleichnamsprozession Spielfest – Turniere für Mini-Kicker und F-Junioren

Fr., 5.6.2015

Vereinsinternes Turnier für Senioren

Sa., 6.6.2015

Alt-Liga-Turnier u.a. mit Mannschaften aus Sheffield

So., 7.6.2015

Meisterschaftsspiel DJK Riemke-Altenbochum 01

August 2015 Felix-May-Gedächtnis-Turnier für E- u. D-Junioren Beginn der Meisterschaft 2015/16 für Senioren Für die DJK Adler Riemke

Paul Theus

DJK ADLER RIEMKE 1923 E. V.

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CHORGEMEINSCHAFT ST. FRANZISKUS

„Tenor – im Kirchenchor – müsste man sein.“ achdem ich mich eigentlich schon entschlossen hatte, für den anstehenden „Franziskusbrief“ auf einen Beitrag mangels interessanter Neuigkeiten zu verzichten, stieß ich am letzten Tag vor Redaktionsschluss in der Süddeutschen Zeitung auf eine Glosse, die sich mit Problemen von Kirchenchören im Allgemeinen und mit der vorteilhaften Situation von Tenören in diesen Gruppierungen im Besonderen Die Tenöre, „verwöhnt und sensibel,“ aufgebeschäftigt („Tenor müsste man nommen vor mehr als zwei Jahren, also fast sein.“ Süddeutsche Zeitung Nr. noch im jugendlichen Alter. (Es fehlen „Benjamin“ Klaus Steeger und Willi Haase) 25 vom 23.01. 2015).

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Dabei enthält dieser Artikel einer Zeitung, die man wohl in ihrer politischen Grundtendenz als linksliberal einschätzen darf, einige positive und bemerkenswerte Einschätzungen und Aussagen, die unsere Chorgemeinschaft in einer neuen und ungewöhnlichen Perspektive erscheinen lassen und die deshalb von mir hier teilweise zitiert werden sollen. Nachdem die Autorin, Franziska Storz, sich in der Einleitung zu Ihrem Text darüber beklagt, dass viele Menschen in unserem „durchgetakteten Alltag null Anerkennung“ bekommen, rät sie den Menschen, „die sich insgesamt nach mehr Wertschätzung sehnen: Werden Sie Tenor in einem Kirchenchor. Ernsthaft!“ (Diesem Ratschlag kann man von unserer Seite nur zustimmen.) Die Autorin führt dann auf, dass so ein Kirchenchor gegenüber den „sozialen Monokulturen“ unseres Alltags Menschen aller sozialen Schichten zusammenbringt, die alle die Liebe zur Musik eint – „und die Sängerinnen das Wissen darum, dass es sich bei Chormännern um Mangelware handelt. Die Reihen der Bässe sind in der Regel noch halbwegs gut gefüllt, bei den Tenören wird’s aber schnell sehr dünn. Die sind durch die Überalterung in den meisten Chören buchstäblich vom Aussterben be-

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Hier ist es nun an der Zeit, diese Aussage mit der Situation in unserer Chorgemeinschaft zu vergleichen. Dabei können wir beruhigt feststellen, dass unser Kirchenchor schon fast eine positive Ausnahme darstellt. Nicht nur sind die Reihen der Bässe mit sieben Sängern noch halbwegs gut gefüllt, sondern wir sind auch mit zehn Tenören gesegnet, die allerdings gar nicht den Vorstellungen unserer Autorin entsprechen wollen, die nämlich behauptet: „Tenöre sind die Blondinen des Musikvereins: verwöhnt, sensibel, schnell beleidigt.“ Noch weniger können wir Frau Storz zustimmen, wenn sie ausführt, dass „Frauen in Chören ab sechzig gnadenlos ausgemustert werden, weil die Stimme scheppert“. Dieses böse Diktum kann auf unseren Chor schon deshalb nicht zutreffen, weil wir dann nur noch mit zwei Sängerinnen auftreten würden. Darüber hinaus werden besonders die Damen im Sopran von unserem Dirigenten und Chorleiter, Herrn Effern, besonders liebevoll und sensibel behandelt, so dass eine Ausmusterung „höchstens“ durch die wenig altersgerechte Wendeltreppe zur Orgelbühne geschehen könnte. Wenn die ‚Autorin zum Schluss ihrer Glosse die besorgte Frage stellt, ob die Frauen, um ihre Chöre zu retten, dann auch die männliche Stimmlage übernehmen müssen, können wir in der Chorgemeinschaft St. Franziskus mit ruhiger Gewissheit sagen, dass dies nicht nötig sein wird und damit auch nicht das Mittel, das Frau Storz vorschlägt, um den künstlichen Stimmbruch bei den Frauen einzuleiten , nämlich u. a. pro Abend eine halbe Flasche Schnaps zu trinken. Wobei dann allerdings zum Schluss nicht unterschlagen werden soll, dass die Frauen unserer Chorgemeinschaft in der gemütlichen Runde nach den Proben durchaus der Versuchung widerstehen müssen, ihre Stimmen durch die regelmäßigen großzügigen Schnapsspenden eines Sängers aus dem Bass zu ruinieren. Für die Chorgemeinschaft

Heinz-Peter Wiedemann

CHORGEMEINSCHAFT ST. FRANZISKUS

droht und stehen daher unter strengem Schutz. Das führt dazu, dass die noch lebenden Exemplare mit äußerster Sorgfalt behandelt werden.“

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EUCHARISTISCHE EHRENGARDE

Was ist die Ehrengarde für mich? iebe Leserinnen und Leser des Franziskus-Briefes, ich möchte mich hier einmal mit der Frage: „Was ist die Ehrengarde für mich?“ befassen. Diese Frage beschäftigt mich in letzter Zeit des Öfteren.

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Meinen ersten Kontakt mit der Ehrengarde hatte ich eigentlich schon vor meiner Geburt - durch meine Eltern. Die Ehrengarde war und ist eine Herzensangelegenheit meines Vaters und meine Mutter hat ihn und die Garde solange sie lebte immer unterstützt. Von klein auf war ich immer in allen Dingen der Garde involviert. Sobald ich laufen konnte, war ich mit hinten im Raum des Pastorats, wo die Gardisten sich auch heute noch umziehen. Die ganze Familie war in der Garde – mein Großvater, mein Onkel als Standartenträger und mein Vater als Oberst. Natürlich fand ich als kleines Kind die Uniformen mit den Degen absolut klasse und faszinierend. Je älter ich wurde, umso mehr erklärten mir meine Eltern dann die eigentliche Aufgabe und den eigentlichen Sinn der Eucharistischen Ehrengarde und was es bedeutet ein Gardist zu sein. Und an Weihnachten 1986 war es dann soweit. Ich bin das erste Mal mit aufgezogen und stand in Uniform am Altar. Somit bin ich mit der Ehrengarde aufgewachsen. Einige unserer „alten“ Mitglieder kennen mich wirklich schon, solange ich lebe. Mit der Zeit schafften es mein Vater und sein Nachfolger als Oberst, Berthold Sagner, dass immer neue Mitglieder zu uns kamen und irgendwann waren wir die Ehrengarde im Bistum mit den meisten Vätern und Söhnen in Uniform. Trotzdem blieb immer der familiäre Charakter in der Ehrengarde erhalten und dies war und ist uns auch sehr sehr wichtig. Also, was ist die Ehrengarde für mich? Ganz einfach: Familie, Heimat, Freundschaft, Gemeinschaft und eine Möglichkeit meinen Glauben nach außen zu zeigen.

Aber was ist die Ehrengarde für Sie, liebe Leserinnen und Leser??? Jetzt möchte ich etwas Ungewöhnliches tun. Ich möchte Sie einladen mir mitzuteilen, was die Ehrengarde für Sie ist. Was fällt Ihnen ein, wenn Sie an die Ehrengarde denken oder Sie in der Kirche sehen. Ich meine es wirklich

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Vielleicht können wir ja dann schon auf unserem Familien-Nachmittag für die ganze Gemeinde am Sonntag, 14. Juni 2015 auf der Gemeindewiese darüber reden. Herzliche Einladung.

Die Ehrengarde im Jahre 2007 Bitte schreiben Sie mir per E-Mail an [email protected] oder per Brief, den Sie bitte einfach in der Sakristei oder im Pastorat abgeben Oder rufen Sie mich an unter Tel.: 02 34 /3 69 28 43 oder Mobil: 01 73 / 5 32 89 51. Das Ganze kann natürlich auch anonym erfolgen – wenn Sie Ihren Namen nicht nennen möchten, ist das völlig in Ordnung. Ganz herzlichen Dank und bitte trauen Sie sich ruhig. Ich bin neugierig auf Ihre Gedanken und Bemerkungen und freue mich von Ihnen zu hören und/oder zu lesen. Bis dahin verbleibe ich mit unserem Gardegruß Mit Gott + Für Gott

Ihr Michael Burghoff

EUCHARISTISCHE EHRENGARDE

ernst. Bitte teilen Sie mir Ihre Gedanken und Ihre Einstellung zur Eucharistischen Ehrengarde mit – egal, ob negativ oder (hoffentlich) positiv.

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KOLPING BOCHUM-RIEMKE

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en Jahresabschluss machte die Kolpingsfamilie am 17.12.14 wie gewohnt. Der Abend begann mit der Hl. Messe, bei der August H. Köster die Orgel spielte.

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Bei Glühwein und Gebäck sowie gemeinsamem Gesang von alt bekannten vorweihnachtlichen Liedern verbrachte die Kolpingsfamilie einige schöne Stunden im Franziskussaal. Der Kolpingchor unter der Leitung von August H. Köster bereicherte diesen Abend mit ihrem weihnachtlichen Chorgesang. Zum Fortbestehen dieser Chorgemeinschaft werden immer wieder Herren – egal welchen Alters –, die Freude am Chorgesang haben, gesucht. Notenkenntnisse sind nicht erforderlich. Kontakt und Infos beim Vorsitzenden vom Kolpingchor Gerd Pöller, Tel.: 0234 / 53 11 56.

Die Änderungen im Ablauf der Kolping-Veranstaltungen wurden auch gut angenommen: Am Samstagabend gemeinsame Hl. Messe, sonntags dann gemeinsames Frühstück und anschließend die Veranstaltung. Achtung, geänderter Termin: Die Kolpingfrauen treffen sich am 25. März um 15 Uhr in der Kirche zur Fastenbesinnung mit anschließendem Fastenessen im Franziskussaal.

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Franziskusbrief | Ausgabe 1.2015

Zum alljährlichen Grillen auf dem Bauernhof Tappe-Tiemann trifft sich die Riemker Kolpingsfamilie am Samstag, 6. Juni um 18.00 Uhr. Wir bedanken uns schon heute bei der Familie Tappe-Tiemann für die Gastfreundschaft. Die traditionelle Herbst-Jahresfahrt führt die Kolpingsfamilie in der Zeit vom 24. bis 31. August nach Reutte / Tirol. Festzustellen bleibt noch, dass wir in diesem Jahr viele Jubilare ehren können. Nachfolgend die Namen nach Zugehörigkeit in Jahren und alphabetisch. 20 Jahre:

Diesmann, Otto · Diesmann, Theresia · Kowollik, Johanna-Franziska · Peters, Anneliese · Peters, Heinrich · Sagner, Christa · Vens, Marianne

25 Jahre:

Garbas, Johannes · Heß, Klaus

40 Jahre: Bleß, Christine · Hornberg, Maria · Jagla, Helene · Kilanowski, Margarete · Roskam, Margret · Spellerberg, Margret · Koß, Herbert 60 Jahre: Krause, Franz-Josef 65 Jahre:

Grosse, Hans-Josef

70 Jahre:

Agethen, Theodor

Weitere 10 Mitglieder, namentlich nicht genannt, sind 10 Jahre Mitglied bei der Kolpingsfamilie Bochum-Riemke. Nun wünsche ich allen Lesern eine schöne Frühjahrs- und Sommerzeit. Bleiben Sie gesund. Es grüßt ganz herzlich für die Kolpingsfamilie

Monika Prigge-Lücke

KOLPING BOCHUM-RIEMKE

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AUS DEM SENIORENHEIM

Liebe Gemeindemitglieder, achdem wir ein erfolgreiches Jahr 2014 hinter uns gebracht haben, standen schon im Januar wieder Ereignisse an.

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Am 2. 1 .2015 besuchten uns die Sternsinger aus der Gemeinde und dann kamen am 13. Januar die Kinder aus dem St. Franziskus Kindergarten Riemke für eine Märchenstunde zu Besuch. Aber auch danach wurde es nicht langweilig: Am 20. Januar veranstalteten wir einen Dinner-Abend. Es gab besonderes Essen und eine festlich geschmückte Tafel und auch die Mitarbeiter waren in Schwarz-Weiß gekleidet. So konnten sich die Bewohner an einen Restaurantbesuch erinnern. Aber das war noch nicht alles im Januar! Am 30. 1. 2015 fand noch ein spezieller Gottesdienst für Menschen mit Demenz und deren Angehörige statt zum Thema „Fußspuren“ und zu den Fragen: In wie vielen Schuhen bin ich durchs Leben gewandert? und wo hat Gott Spuren in meinem Leben hiterlassen? Inzwischen ist der Januar aber vorbei und unsere Bewohner bereiten sich auf die Karnevalszeit vor, indem die Bastelgruppe schon fleißig bunte Krawatten und Fliegen aus Servietten faltet. Am 13.2. bei der Karnevalsfeier lassen wir es dann richtig krachen. Zu der Feier erwarten wir den KKV Constantia mit den Tanzmariechen

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Franziskusbrief | Ausgabe 2.2014

und die Schlappen Lappen. Einige Tage später am 16.02. ist dann eine Polonaise mit den Kindern aus dem Kindergarten geplant. Und die geht durch das ganze Haus! Nach der ausgelassenen Feierei ist dann am 26. Februar der Tag der ewigen Anbetung. Eine Betstunde für das Seniorenzentrum. Hier können unsere Bewohner dann vorm großen Frühlingsfest am 12. März noch einmal zur Besinnung kommen und ihre Bitten vor Gott tragen. Seien sie gewiss, dass es hier nie allzulange ruhig bleibt! Aber noch ist ja – wie wir draußen sehen können – Winter. Und bis Ostern ist es noch lang… Es grüßen Sie ganz herzlich: Lydia Langhorst Gudrun Leitold Sozialökonomin B.A. Dipl. Heilpädagogin

Franz-Albert Bömkes Heimleitung

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Franziskusbrief | Ausgabe 1.2015

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EINE-WELT-LADEN

Neues vom Weltladen m Dezember beteiligte sich auch der Eine-Welt-Laden am Gemeinde-Weihnachtsmarkt.

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nun auch für die Arbeit des Weltladens.

Das Weltladen-Team wünscht den Das Team freute sich über die Gele- dreien viel Freude an ihrem neuen genheit, die Veranstaltung mitzu- Engagement. gestalten und den Bekanntheitsgrad ihres Verkaufsangebots zu er- Am 29. März 2015 lädt das Weltlahöhen. Die Nachfrage war so groß, den-Team die gesamte Gemeinde zum Fastenesdass am FolgeFastenessen: sen ein. w oche n e n d e einige ProdukIm Anschluss Sonntag, 29. März te im Weltla12 Uhr Franziskus-Saal an die Sonnden leider austags-Messe verkauft waren. Inzwischen sind wird im Franziskus-Saal in guter aber alle Angebote wieder wie ge- Tradition ein Gericht nach einem wohnt vorrätig. internationalen Rezept gereicht. Die Teilnahme am Fastenessen ist wie Getreu dem Motto „Aus zufriede- immer kostenlos. Es wird um eine nen Kunden werden engagierte Spende für ein ausgewähltes ProMitarbeiter“ freut sich das Weltla- jekt der Eine-Welt-Aktion gebeten. den-Team seit Beginn des Jahres Öffnungszeiten: 2015 über junge Verstärkung. Lea Klimczok, Monika Czyz und Lisa Pape besuchten im vergangenen Jahr im Anschluss an ihren Messdiener-Dienst zum ersten Mal den Weltladen. Nachdem die drei sich zunächst als Kunden von den Produkten des Weltladens überzeugen konnten, engagieren sie sich

Sonntags, 11.15 bis 12.00 Uhr im Anschluss an die Messe

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VERSTORBENE · TAUFEN

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Name

Anschrift

In die Ewigkeit wurden von Gott heimgerufen: Mentjes, Heike Kozlowski, Erwin Kress, Harald Zimmermann, Christel Kremner, Irmgard Dünnwald, Swetlana Siepler, Anna Finke, Werner Conrad, Ilse Pötschick, Manfred Fehr, Theodor Klauß, Hedwig Schimanowski, Günter Lieber, Hedwig Riedel, Siegfried Gräber, Paul Papenkort, Ingeborg Albrink, Klaus Damaschke, Willi Durch das Sakrament der Taufe wurden in die Gemeinschaft der Kirche aufgenommen: Emil Spitzer Viktoria Danielsiek Jakob Krüger Fridolin Gabriel Becker Paul Ludwig Noah Gastner

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