Rotholzer
Absolvent Z EITUNG
DES
R OTHOLZER A BSOLVENTENVEREINS 61. Jahrgang, Juli 2014, Nr. 2
„ MIT LIEBE
ROTHOLZER SCHÜLERINNEN
ZEIGEN
ZUM HERZ
L E B E N“ FÜR
FR A U E N
MIT
BRUSTKREBS (NÄHERES
SIEHE
S E I T E 10)
FERIEN UND URLAUB ZUR ERHOLUNG NUTZEN
ALTDIREKTOR NR A.D. DR. ALOIS LEITNER FEIERT 90. GEBURTSTAG
„…und wenn du tausendmal verreist und nicht zu dir, reist du vergeblich…“ so könnte eine moderne Version von jenem Spruch des Angelus Silesius lauten: „…und wenn Gott tausendmal geboren würde und nicht in dir…“ Was hat das mit meinem Aufbruch in jene Zeit zu tun, die wir „Ferien“ und „Urlaub“ nennen? Ich weiß, nicht alle Menschen nehmen sich in den Monaten Juli und August Zeitausgleich oder Urlaub. Manche bevorzugen kühlere Jahreszeiten oder sehen sich gedrängt, ihren ArbeitskollegInnen die Sommermonate zu überlassen. Unsere Schülerinnen und Schüler an der LLA Rotholz und ihre lehrenden BegleiterInnen haben nun einmal nur in diesen Wochen Zeit zur Erholung, zur Regeneration, zum körperlich-seelisch-geistigen Ausgleich. Aber werden diese Wochen auch wirklich dazu genützt? Ja, bringt uns jene Zeit, die wir Menschen als Freizeit gestalten, auch wirklich die ersehnte Befreiung von Arbeitsdruck, Bürokratie, familiärem Stress und belastender Eintönigkeit? Manchmal genügt ein Sonntag, der frei von Pflicht-Terminen ist, manchmal ein Abend auf der Terrasse, manchmal ein Ausflug in eine noch unbekannte Umgebung. Es muss nicht die hohe Zahl an entfernten Kilometern oder fremden Kulturen sein, es ist nicht automatisch das Wegfahren vom Zuhause die Garantie der erhofften seelischen Erleichterung. Auch ein stiller, aber aufmerksamer Spaziergang in der Nähe des eigenen Heims kann die Schätze des Staunens, Aufatmens und „Wieder-ruhig-Werdens“ in sich bergen. Natürlich ist es schön, andere Länder und Menschen, neue Kultur- und Naturgüter kennenzulernen. Danach achten wir auch wieder die Werte des eigenen Zuhauses. Und so bleibt für jede/n von uns die Zeit, die wir zur Erholung nützen wollen, eine Herausforderung, in uns zu gehen, auf unsere Belastungen und Freuden zu achten und daraus jenen Gewinn zu ziehen, der uns wieder auf- und weiterleben lässt. Dazu ist jede Stunde gut genug – und sei es „nur“ ein Abend mit dem Horchen auf das Läuten der Angelusglocken …
Dr. Alois Leitner (2.v.r.) begleitete 1964 als Direktor der LLA Rotholz den 2. Jahrgang der FS Rotholz nach Niederösterreich und Wien.
Am 12. Juni 2014 feierte Altdirektor und Ehrenmitglied des Absolventenvereins Rotholz, Dr. Alois Leitner, den 90. Geburtstag. Der Sohn einer Jenbacher Fleischhauerei-Familie maturierte 1943 im Paulinum in Schwaz. In den Kriegsjahren kam er in Kärnten in englische Kriegsgefangenschaft, wo er durch seine Englischkenntnisse Einiges für die Gefangenen erreichen konnte. Nach dem Studium an der BOKU in Wien und einem USAAufenthalt übernahm er von 1956 bis 1969 die Direktion der LLA Rotholz. Anschließend wurde er aufgrund seines Nationalratsmandates bis 1984 als Direktor freigestellt. In dieser Zeit übernahm DI Josef Pischl die Leitung der Lehranstalt. Sein aktives gesellschaftspolitisches Wirken stellte er u.a. als Direktor des Tiroler Bauernbundes, als Obmann des Kath. Familienverbandes Tirol, als Koordinator der Hilfsaktion für das Dorf Tirol in Rumänien unter Beweis. Von 1954 bis 1957 war Alois Leitner Geschäftsführer des Rotholzer Absolventenvereines, sowie Mitbegründer und Redakteur der Absolventenzeitung „Rotholzer Absolvent“.
Schule und Absolventenverein wünschen dem Jubilar Gesundheit und Gottes Segen.
Einen frohen Sommer wünscht euch Euer Michael Plank
Wir gedenken unseren Verstorbenen!
Auch ich habe Euch alle so lieb und bin im Herzen bei jedem von Euch.“ P.Johannes Maria Sautner, geb. Sautner, HS 1954/55, Mönchengladbach Dr. Georg Köck, Rinn Alois Geisler, vulgo Neuhaus, FL 1963/65, Schwaz Johann Steuxner, Zuchtwart i. R., Neustift i. St. ÖR Norbert Graus, GH Esterhammer, Rotholz Anlässlich einer Feier in der LLA Rotholz wurde dem Jubilar ein Geschenk von Schule und Absolventenverein überreicht. V.l.n.r.: Altdirektor HR DI Franz Ebenbichler, Jubilar Altdirektor Dr. Alois Leitner, Altdirektor DI Josef Pischl, Dir. DI Josef Norz und GF Ing. Peter Grünbichler
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[Rotholzer Absolvent]
Erfolg
hat viele
Gesichter
Vor kurzem konnten wir im Rahmen der Abschlussfeier 37 Schülerinnen des Betriebsund Haushaltsmanagements und 68 Schülern der Fachrichtung Landwirtschaft ihre Zeugnisse übergeben. Ebenso erhielten im heurigen Schuljahr zahlreiche Lehrlinge und auch Erwachsene in Gartenbau und Forstwirtschaft ihre erfolgreichen Abschlusszertifikate. Was ist Erfolg eigentlich? Wir neigen dazu, Erfolg an den Äußerlichkeiten zu messen. Wir lassen uns ganz gerne blenden von der Größe der Autos, den erreichten Sprossen auf der Karriereleiter, von den Stockerlplätzen bei Wettbewerben in Musik und Sport, von der Anzahl der Hektar eines landwirtschaftlichen Betriebes etc. Hinter echtem Erfolg steckt aber mehr. Schüler fallen dazu meist Begriffe wie Zufriedenheit, Ausgeglichenheit, Zeit haben, Freundschaften pflegen usw. ein. Wir als Schule sollten der Jugend Rüstzeug vermitteln, um im Leben erfolgfreich bestehen zu können. Von den praktischen Fertigkeiten über die „social skills“ bis zum theoretischen Wissen soll da alles dabei sein. Auch wir als Schule sind auf der Suche nach Erfolg. Wir wünschen uns zahlreiche Schülerinnen und Schüler, die zu uns kommen, wir wünschen uns bei Wettbewerben ein gutes Abschneiden, und wir wünschen uns, dass möglichst viele SchülerInnen das Schuljahr positiv abschließen. Eine Schülerin nach Jahrzehnten zu treffen, die behauptet, sie hat so viel für das Leben in Rotholz gelernt, zählt zu den größten Komplimenten und sicher zu einer starken Erfolgskomponente für eine Lehrkraft. Erfolgreich waren in diesem Schuljahr auch mehrere Schulprojekte, von denen ich einige hervorheben möchte. Cooles Unterrichten und Umweltzeichen an der Fachschule für ländliches Betriebs- und Haushaltsmanagement Kooperatives offenes Lernen ist eine Unterrichtsmethode, bei der großer Wert auf selbstständiges Be- und Erarbeiten eines bestimmten Inhaltes gelegt wird. Die Schülerinnen erhalten dabei zahlreiche Arbeitsaufgaben und müssen sich selbstständig oder in Gruppen ein bestimmtes Thema aneignen. Die Schülerinnen waren von der anderen Darbietung des Lehrstoffes zum größten Teil begeistert. Die Fachschule für Betriebsund Haushaltsmanagement versuchte mit
Die SchülerInnen der Abschlussklassen mit ausgezeichneten Erfolgen. V.l.n.r.: Dir. DI Josef Norz; LA Kathrin Kaltenhauser; Verena Lengauer, Breitenbach; Bernhard Nairz, Aldrans; Claudia Angerer, Tulfes; David Kirchmair, Matrai a. Br.; Seraina Ertler, Pfunds; Stefan Tirler, Absam; Ines Hauser, Stumm; Max Greier, Patsch; Eva-Maria Holzmann, Fügen; Richard Schmalzl, Bruck a.Z.; Melissa Holzer, Zell am Ziller; Markus Widner, Hart i.Z.; Anna Wasserer aus Ried im Zillertal mit alles EINSER; Andreas Hauser, Fügenberg; Verena Ehammer, Hopfgarten; AV Maria Gschwentner, KV Elisabeth Pichler, KV Brigitte Hochmuth und LK-Präsident Ing. Josef Hechenberger.
Erfolg, das Umweltzeichen wiederum zu verlängern. Im Rahmen einer umfangreichen Prüfung wurden die Kriterien fast zu 100 Prozent erfüllt. Allen Lehrerinnen mit Abteilungsvorstand Maria Gschwentner möchte ich ein Dankeschön für diesen außertourlichen Einsatz sagen. Euer Direktor DI Josef Norz
Berufswünsche der AbsolventInnen 13 Aufbaulehrgang mit Matura 13 Metalltechniker 12 Sozialberuf (Kranken- u. Altenpflege, Behindertenbetreuung, Kindergartenassistentin) 9 Landmaschinentechniker 7 KFZ/LKW Techniker 7 Bürokauffrau/mann 5 Anschlusslehre/Forstfacharbeiter 4 Berufsreifeprüfung Tages- bzw. Abendform 4 Elektriker 3 Zimmerer 3 bleiben am Hof 3 Metzger 3 Gastgewerbeberuf
Ausgezeichnete Erfolge FSL: 1A: Anker Sebastian, Kufstein Auer Leonhard, Schmirn Garzaner Mathias, Vomp Giner Romed, Thaur Gruber Hannes, Stummerberg Moser Andreas, Alpbach 1B: Hauser Jakob, Fügenberg Kaltschmid Lukas, Weerberg Leo Lukas, Fügenberg 1C: Moser Julius, Alpbach
Osl Martin, Kirchbichl Riedl Christoph, Mutters Seisl Mathias, Wildschönau Taxacher Lukas, Kundl 2A: Brugger Michael, Rohrberg Vorhofer Daniel , Reith i. A. 2B: Gollner Daniel, Terfens Gratz Johannes, Navis Lintner Georg, Kirchbichl Told Markus, Sistrans Werlberger Maximilian, Thiersee FSBHM: 1A: Erler Kathrin, Weerberg Fankhauser Christina, Hainzenberg Feiersinger Julia, Wörgl Gabl Melanie, Volders Gandler Marina, Jochberg Glarcher Adelheid, Ebbs 1B: Neid Sabrina, Stummerberg Stöckl Sarah, Ramsau i. Z. 1C: Entner Katharina, Pertisau Erler Josefine, Mils Giner Magdalena, Thaur Gruber Johanna, Thiersee Haas Victoria, Achenkirch Keiler Romana, Stumm Moser Elisabeth, Reith i. A. Norz Veronika, Thaur Schmadl Johanna, Wattenberg 2A: Geisler Elisabeth, Hippach Gredler Raphaela, Tux Greiderer Selina, Maurach Hechenblaikner Stefanie, Reith i. A. Schiestl Magdalena, Finkenberg 2B: Fallunger Verena, Breitenbach a. I. Huber Petra, Steinberg a. R. Nill Elisabeth, Bruck am Ziller Partl Veronika, Kematen
Elterntag
unter dem
Motto: „Familienbetrieb
Zu diesem Anlass wurden die Eltern der Schülerinnen und Schüler sowie zahlreiche Ehrengäste nach Rotholz geladen. Ein Gottesdienst, zelebriert von Pfarrer MMag. Hans-Peter Schiestl, eröffnete die feierliche Veranstaltung. Die Rede war von einem wichtigen und gesegneten Tag, an dem sich Eltern, Kinder und Schule Zeit nehmen, um sich zu treffen. Wir sollten uns bewusst werden, wo unsere Werte liegen und uns daran orientieren. Familie, Freunde und Gesundheit sind die Dinge im Leben, auf welche man Wert legen sollte. Umrahmt wurde der Gottesdienst vom Schülerinnenchor unter der Leitung von FL Maria Christine Nagiller. Festakt im Turnsaal Schulsprecherin Elisabeth Breitenlechner und Schulsprecher Markus Gschösser begrüßten zahlreiche Ehrengäste u.a. NR Herman Gahr, LH Stellv. Josef Geisler, Bezirksobmann Johannes Partl, Bezirksbäuerin Sonja Gschösser und noch einige mehr. Gemeinsam wurde der Festakt im Turnsaal der Lehranstalt eröffnet. Direktor DI Josef Norz informierte die anwesenden Gäste über die aktuellen Geschehnisse an der LLA. Er informierte auch darüber, dass die UNO das Jahr 2014 zum Jahr der bäuerlichen Familienbetriebe machte. Auch die LLA Rotholz sieht sich als ein solcher Betrieb. Weltweit gibt es über 500 Millionen Familienbetriebe. Noch vor 60 Jahren versorgte ein Betrieb zehn Personen, vor 30 Jahren noch 30 Personen und mittlerweile versorgt ein durchschnittlicher landwirtschaftlicher Betrieb bereits 70 Personen – Tendenz steigend. Ernährungsguide für Jugendliche Eine Projektgruppe des dritten Jahrganges der FSBHM hat sich ausführlich mit dem Themenkomplex Ernährung von Jugendlichen auseinandergesetzt. Die Schülerinnen gestalteten einen handlichen Ernährungsguide für unterwegs, der in jeder Brieftasche Platz findet. Dieser enthält die wichtigsten Gütesiegel und Informationen, was in keinem Kühlschrank fehlen sollte. Theaterstück „Der Wettermacher“ Zu einem der Highlights des Tages gehörte das Theaterstück „Der Wettermacher“, welches Schülerinnen und Schüler mit Unterstützung von FL Christina Perktold und FOL Willi Brettauer, aufführten. Zumba – ein neuer Trend Eine atemberaubende Zumba Tanzvorführung konnte man von den Schülerinnen der FSBHM unter Leitung von FL. Elisabeth Schrettl bestaunen. Die Schülerinnen haben sich mit Begeisterung für diesen Tanzauftritt vorbereitet. Zumba ist ein sehr sportlicher Tanzstil und wird immer populärer. Toll gestaltet wurden die Pausen mit musikalischen Einlagen
Ing. Adolf Huber
überreichte fünf
mit
Vielfalt
in die
Zukunft“
der Schülermusikkapelle unter der Leitung von Kapellmeister Hans-Peter Lanzinger sowie des Schülerchors, geleitet von FL Maria Christine Nagiller. Praktikumslehrer Fransziska Maislinger und Josef Kals
Plaketten „Sicherer Bauernhof“ Ing Adolf Huber überreichte anlässlich der Abschlussfeier in Rotholz fünf Sicherheitsplaketten „Sicherer Bauernhof“ V.l.n.r.: LA Kathrin Kaltenhauser, Ing. Adolf Huber, Fam. Regina u. Hannes Gapp, „Moarhof“, Aldrans Fam. Ing. Alexandra u. Martin Kammerlander, „Wermenerhof“, Fügenberg Fam. Sonja u. Johannes Schatz, „Holzhauser“, Münster Ing. Stefan Beiser, „Lachhof“, Volders Martin Volderauer, „Kralerhof“, Steinach a.Br Bezirksbäuerin (IL) Maria Kranebitter und LK-Präsident Ing. Josef Hechenberger
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[Rotholzer Absolvent]
Jungviehlaufstall
eingeweiht
Daten des Stallgebäudes: Kaltstall/Offenfrontstall, mehrhäusige Stallbauweise. Liegeboxenlaufstall für 6 Stk. Jungvieh, Tiefstreulaufstall für 20 Kälber/Jungvieh, Investitionskosten ca € 130.000,- pro Tier € 5000,- (ohne Düngerlager, ohne Berücksichtigung der Eigenleistungen) Nach dem gemeinsamen Mittagessen beim Elterntag 2014 in Rotholz kam es zu einem weiteren Höhepunkt. Der neu errichtete Jungviehstall wurde von LH Stellv. Josef Geisler gemeinsam mit Direktor DI Josef Norz und Fl. Ing. Christian Kirchebner eröffnet. Die Einweihungsmesse, gestaltet von Pfarrer MMag. Hans-Peter Schiestl, rundete die feierliche Veranstaltung ab. Es wurde ein Einblick in die Planung und den Bau des neuen Gebäudes gegeben. Mehrmals wurde die gute Zusammenarbeit mir Baufirmen und den Mitarbeitern am Betrieb gelobt. Die Tiere fühlen sich im modernen Stall sehr wohl und erfreuen sich bester Gesundheit. Da es im alten Aufzuchtstall bei den Kälbern zu ständigen gesundheitlichen Problemen kam, wurde die Errichtung eines neuen Jungviehstalles notwendig. Im Jahr 2013 konnte dieses Vorhaben endlich umgesetzt werden. Es wurde ein Jungviehstall nach den neuesten biologischen Richtlinien gebaut, der für 26 Stück Platz bietet. Dadurch freiwerdende Kapazitäten konnten zur Errichtung einer großzügigen Abkalbebox in der Nähe des Melkstandes genutzt werden.
Viel Neues
bei der
Einige Daten über den Rinderstall der LLA Rotholz: Milchkühe: durchschnittlich 53 (ca. 27 FV; 17 BV; 9 HF) Milchleistung 2013: 51,8 Kühe 7822 kg Milch; 4,25% Fett und 3,29% Eiweiß Kontingent: 311.000 kg A-Quote (Tirolmilch); 12.000 kg D-Quote Jungvieh: jährlich gehen ca. 30 weibliche Kuhkälber und 7 Stiere (großteils Zuchtstiere) in die Aufzucht Besamung: Eigenbestandsbesamer Fütterung Winter: Silomais; Grassilage; Heu 2. Schnitt; Kraftfutter über Transponder leistungsgerecht Fütterung Sommer: ca. 20 Kühe und 70 Stück Jungvieh gehen auf die Alpe Kaunz (Rest Lehnvieh); restliche Kühe und Stiere bleiben am Betrieb Fütterung der Heimkühe: Weide; Heu 1. Schnitt und Kraftfutter leistungsgerecht Vermarktung Vieh: Ab Hof oder über Versteigerung; Kälber über TVM (teilweise privat) Ing. Christian Kirchebner, LLA Rotholz
Fahrschule Rotholz
Am diesjährigen Traktorfahrkurs nahmen 52 Schüler des 2. Jahrganges der landwirtschaftlichen Fachschule teil, davon 2 Mädchen! Mit dem 5. Mai beginnend, wurden in 14 Schultagen die beiden Module Grundwissen und spezifisches Wissen F erlernt, und jeder Fahrschüler erhielt ca. 5 praktische Fahrstunden! Am Freitag, 6. Juni 2014, wurden 55 Schüler (davon 3 Schüler aus dem 3. Jahrgang) in 46 Modulen Grundwissen und 53 Modulen spezifisches Wissen F geprüft! Von den 99 Modulen waren lediglich 10 Module unter 80 Prozent (9 Grundwissen und 1 spezifisches Wissen F), das bedeutet, 90 Prozent der Module wurden bestanden! Mit Jänner 2013 trat in Österreich ein neues Führerscheingesetz in Kraft. Jetzt muss man die polizeilichen Kenntnisse (Verkehrszeichen, Kreuzungen, Regeln, usw.) nur noch einmal, als sogenanntes Grundwissen nachweisen! Dieses erworbene Grundwissen gilt für fünf Jahre, somit sind für alle weiteren Führerscheine L17, B, E zu B oder A, C und D nur noch das technische Fachwissen und die praktische Fahrausbildung nachzuweisen. Schüler, die schon mit dem 16. Lebensjahr den Traktorführerschein machen, haben somit für alle folgenden Führerscheinklassen große Vorteile, der Lernaufwand für die vielen Fragen des Grundwissens darf aber nicht unterschätzt werden. Seit drei Jahren gibt es auch für die Mädchen der Fachrichtung Der Großteil der Mädchen und Burschen in Rotholz bestanden nach der theoretischen Prüfung auch die praktische Fahrprüfung mit Erfolg. Fahrschulleiter Ing. Michael Juffinger freut sich über das positive Ergebnis. Die Schülerin Daniela Kühllechner ( rechts beim großen Hinterreifen ) schafft beim F –und Grundwissenteil jeweils 100 Prozent - Gratulation!
Hauswirtschaft die Möglichkeit, im Rahmen der sogenannten Projektwochen (Mitte bis Ende Juni) den Traktorführerschein zu erlangen! Heuer machten 14 Mädchen, davon ein Mädchen von der Haushaltungsschule Imst, von dieser Möglichkeit Gebrauch! Die Mädchen haben in der kurzen Zeit sehr viel gelernt, doch konnte bei der Prüfung kein Spitzenergebnis erzielt werden! Von den 26 Modulen (13 Grundwissen und 13 spezifisches Wissen F) wurden 6 Grundwissen und 2 spezifisches Wissen F nicht über 80 Prozent gebracht! Im Rahmen des Traktorfahrkurses erlangten auch alle Fahrschüler/innen die Tiertransportberechtigung und alle nahmen an einem zweistündigen Seminar zu Gefahren mit Landmaschinen teil, welches die Sozialversicherungsanstalt der Bauern kostenlos anbietet! Erstmals nahmen im Rahmen des Fahrkurses alle Schüler der Klassen FSL 2A und FSL 2B auch an einem zweistündigen Workshop zum Thema: Droge – Alkohol – Jugend – Straßenverkehr teil! FOL Ing. Michael Juffinger
Meisterbriefverleihung 2014 Am 14.5.2014 überreichte Landwirtschaftskammerpräsident Ing. Josef Hechenberger, sowie DI Evelyn Darmann, Geschäftsführerin der LFI, der frischgebackenen Meisterin und 14 Meistern den Meisterbrief. Gratulationen wurden auch vom Landesobmann der Arge Meister Tirol, Wolfgang Hauser, sowie von dessen Stellvertreterin Ing. Alexandra Kammerlander, persönlich überbracht. Die Klassengemeinschaft wurde Woche um Woche besser und in unzähligen Diskussionen wurden viele hilfreiche Tipps ausgetauscht Die neue/n Landwirtschaftsmeister/in v.l.n.r.: sitzend: DI Hans Egger, Michaela Larcher, und weitergegeben. Ein organisatorisch gut geLK-Präsident Ing. Josef Hechenberger, LFI-Geschäftsführerin DI Evelyn Darmann, Dir. DI planter Lehrgang mit nicht nur theoretischen Josef Norz, Kursleiter DI Josef Stoll, Bezirkskammerobmann Johann Gwiggner. 1. Reihe stehend: Franz Hauser, Anton Breitenlechner, Josef Erler, Josef Breitenlechner, Schulstunden, sondern auch mit interessantem Christian Troger, Johann Mayer, Josef Ritzer, Arge-Meister Tirol Obmann Wolfgang Haupraktischen Unterricht und Exkursionen zu ser, dessen Stellvertreterin Ing. Alexandra Kammerlander landwirtschaftlichen Betrieben in der näheren 2. Reihe stehend: Anton Taxerer, Matthias Falbesoner, Stefan Oberhammer, Andreas Sapl, Stefan Koidl, Hans Kolland und Johannes Moser Umgebung, ist zu Ende gegangen. Ein Höhepunkt in unserer Ausbildungszeit war die Exkursion in die Schweiz zur Partnerschule Plantahof im rem Klassenvorstand DI Josef Stoll, der für uns immer ein offeKanton Graubünden. Hier bekamen wir Einblick in zahlreiche nes Ohr hatte. Sowie bei DI Hans Egger der uns die Antifragilität nicht nur in der Landwirtschaft näher gebracht hat, sondern Schweizer Landwirtschaftsbetriebe. Nun halten wir unseren Meisterbrief in der Hand. Dies wäre auch viel praktisches Wissen bei Exkursionen vermitteln konnohne Hilfe unserer Familien nicht möglich gewesen, danke für te. Michaela Larcher, Gallzein die Unterstützung. Bedanken möchten wir uns auch bei unse-
Partnerschule Istituto San Michele
feiert
140-Jahr-Jubiläum
Anlässlich der Jubiläumsfeier zum 140-jährigen Bestehen des Istituto San Michele (Edmund Mach Wein- u. Obstbauschule) in Trentino überbrachte die Rotholzer Delegation ein Partnerschaftsgeschenk. In der Österreichischen Monarchie wurde 1874 in San Michele von Edmund Mach die erste „Landwirtschaftsschule“ in „Welschtirol“ gegründet. 1879 wurde Rotholz eröffnet. Nach verschiedenen Festvorträgen im Empfangssaal der Schule wurde die Geschichte von San Michele in eindrucksvoller Weise in Form einer Videoprojektion auf der Außenmauer des Schlosses präsentiert (Bild rechts oben) • Das Jubiläumsgeschenk der Rotholzer, ein Partytisch mit Designhocker, wurde vom Tischlermeister Thomas Moser angefertigt (Bild rechts unten). • Im Festzelt stand eine übergroße Jubiläumstorte in SchlossSan- Michele-Form zum Verzehr bereit. Auf das erste Stück warteten gespannt v.l.n.r.: DI Hans Egger, TM Thomas Moser, Ing. Peter Grünbichler, Abteilungsvorstand Maria Gschwentner, Dir. DI Josef Norz, Dipl. Päd. Roswitha Schranzhofer, FOL Maria Strickner und Dir Marco Dal Ri‘ von San Michele (Bild rechts). • Das legendäre Foto vom lebenden Anschauungsunterricht von Prof. Tarcisio CORRADINI mit einer lebenden Braunviehkuh im Lehrsaal ging in den 50er Jahren um die Welt (Bild unten).
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[Rotholzer Absolvent]
Tiroler Fachwettbewerb
in
Salern (Südtirol)
In diesem Jahr fand der Fachwettbewerb, den die landwirtschaftlichen Fachschulen aus Nord- und Südtirol und Trentino miteinander durchführen, in der Fachschule Salern bei Brixen in Südtirol statt. Frau Direktor Pellegrini und ihr Lehrerteam hatten einen sehr vielseitigen Parcour an theoretischen und praktischen Aufgabenstellungen vorbereitet. Schwerpunkte waren Tierhaltung, Landtechnik und Waldwirtschaft. Das Rotholzer Team, bestehend aus Thomas Almberger, David Kirchmair, Bernhard Nairz und Dominik Freitag schlug sich sehr gut. David Kirchmair wurde in der Einzelwertung Dritter hinter zwei Schülern aus Salern, die wie bei jedem dieser Vergleiche wegen des „Heimvorteils“ den Sieg davontrugen. Man sollte sich aus Gründen der Fairness darauf verständigen, dass die Schüler der ausrichtenden Schulen nicht am Wettbewerb teilnehmen.
Schulvergleich Rotholz – St. Johann
in
Fussball
Am Donnerstag, dem 22. Mai 2014, fand an der LLA Rotholz das alljährliche Sport-Turnier gegen die LLA Weitau statt. Es wurde in den Disziplinen Volleyball und Fußball um den heiß ersehnten Sieg gekämpft. Die Gewinner bekamen den Wanderpokal und eine Torte, die von den Mädchen des zweiten Jahrgangs gebacken wurde. Die Rotholzer Mädchen siegten beim Fußballspiel mit 4:2 gegen St. Johann. Dagegen verloren die Burschen der LLA Rotholz gegen die Konkurrenz LLA Weitau mit einem Torverhältnis von 4:1. Beim Volleyball musste sich das Rotholzer Team der LLA Weitau geschlagen geben. Die Organisatoren der Veranstaltung, FL Andrea Geisler und FL Stefan Frischmann, bedanken sich für die Mitgestaltung des Lehrer- und Schülerteams. Monika Moser und Julia Hausberger (Schülerinnen der FSBHM 2A)
Rotholzer Schützen
gewinnen
Die erfolgreichen Rotholzer Teilnehmer des Berufswettbewerbes mit Betreuer DI Hans Egger. V.l.n.r.: Bernhard Nairz, DI Hans Egger, Thomas Almberger, David Kirchmair und Dominik Freitag.
und
Volleyball
Über die neuen Fußballdressen freuen sich Dir. DI Josef Norz und Betreuerin FL Andrea Geisler sowie Schülerinnen und Schüler der Rotholzer Mannschaft.
Wanderpokal
Der traditionelle Schulvergleich im Zimmergewehrschießen (seit 40 Jahren) zwischen den Lehranstalten Imst und Rotholz fand heuer am Schießstand der LLA Imst statt. Die Rotholzer Schüler konnten mit einem Vorsprung von 234 Ringen den begehrten Wanderpokal nach Rotholz bringen. Besonders erfreulich war die freundschaftliche Kommunikation unter Schülern und Betreuern. Sogar ein Kartenspiel wurde während des Wettkampfes zur Auflockerung eingebaut! Der Tagessieger Manuel Prantl, LLA Rotholz, mit 350 Punkten (stehend frei) bekam den Siegerpokal überreicht. Der Schützenbetreuer der Rotholzer Mannschaft, Ing. Peter Grünbichler, bedankt sich beim Imster Betreuer FL Thomas Steger für den gelungenen Wettkampf und die Gastfreundschaft (beide rechts vorne).
Melkwettbewerb
in
Rotholz
Der Melkwettbewerb ist der jährliche Abschluss des Melkunterrichtes, welcher pro Schüler zwei Wochen dauert. Die besten Schüler des zweiten Jahrganges, die in der Praxis durch Fleiß und Lernwilligkeit überzeugt haben, dürfen am Melkwettbewerb teilnehmen. Die Organisation übernahm in bewährter Weise FL Ing. Christian Kirchebner. V.l.n.r.: Ing. Christian Kirchebner; Johannes Gratz, Navis, 2. Platz mit 93 Punkten; Fabian Bucher, Neustift, 1. Platz mit 95 Punkten; Andreas Gapp, Aldrans 3. Platz mit 92 Punkten.
Jagdausbildung
in
Rotholz
Bereits zum zweiten Mal gibt es nun für die Schülerinnen und Schüler der Abschlussklassen die Möglichkeit, den Freigegenstand Jagdkunde zu absolvieren. Bezirksjägermeister Ing. Otto Weindl mit seinen neuen „Jägern“ aus den Abschlussklassen der Fachschule für Landwirtschaft.
V.l.n.r.: Ing. Otto Weindl, Franz Josef Huber, BH HR Dr. Karl Mark, Kathrin Ladstätter, Lukas Gertl, Silvia Huber, Richard Danler, Thomas Kogler, Andreas Eberl, Richard Schmalzl, Georg Eberharter, Markus Bradl und Otto Gredler (Schießstandbetreuer Wolfsklamm), Mag. Markus Gasser (Vorsitzender der Prüfungskommission).
Umfangreiches Praxisangebot der LLA Rotholz begeisterte Schülerinnen und Schüler im Schuljahr 2013-14 Die zahlreichen Wahlmöglichkeiten in den verschiedenen Praxisbereichen im zweiten und dritten Jahr der FSL bzw. die Mobilitätswoche im 2. Jhg FSL und die Fachexkursionen sind wichtige Säulen im Ausbildungsmodell der LLA Rotholz.
David Kirchmair, Matrei a. Br., 3. Jhg, präsentiert stolz seine Kippheckschaufel.
In der Mobilitätswoche im 2. Jhg. FSL zauberten die Schüler aus allen vier Lehranstalten unter fachkundiger Anleitung von Kursleiter Markus Thurner aus Maurach a. A. furchterregende Holzmasken.
Johannes Seidner aus Patsch fertigte in der Wahlpraxis eine Bandschleifmaschine.
Thomas Kröll, Stumm, und Richard Danler, Achenkirch, freuen sich über ihre selbstgebauten Holzdrechselbänke in der Wahlpraxis im 3. Jhg. Der fachgerechte Einsatz des Motormähers ist Teil der Grünraumpraxis im 1. Jahrgang.
8
40 Schüler des 1. Jhg. der FSL absolvieren in ihrer Freizeit einen Holzdrechselgrundkurs.
[Rotholzer Absolvent]
Neues
von der
Forstlichen Ausbidlungsstätte (FAST) Rotholz
Neuer Forstanschlusslehrling in der FAST Nachdem Johannes Tipotsch aus Reith i.A. (Mitte) seine Anschlusslehre in Rotholz mit ausgezeichnetem Erfolg bei der Forstfacharbeiterprüfung beendete, begann Philipp Ungerank aus St. Jodok nach Abschluss des 3. Jhg. der FSL Rotholz die einjährige Anschlusslehre als Forstlehrling unter der fachkundigen Betreuung von HM Max Feichtner.
Ins Weltkulturerbe
26 Forstfacharbeiterbriefe überreicht Dir. DI Josef Norz, Abteilungsvorstand FÖ Ing. Konrad Ehrenstrasser (3.v.r.), sowie Lehrer und Mitglieder der Prüfungskommission mit der stolzen Forstfacharbeiterin Manuela Schöndorfer aus St. Gilgen in Salzburg (1. Reihe Mitte) und den Forstfacharbeitern. Einen ausgezeichneten Erfolg erhielten: Rudolf Eder, Gries i. Pinzgau; David Haim, Ybbs; Lukas Kendlbacher, Hüttschlag; Bernhard Reitsamer, Unken; David Waldegger, Nauders; bzw. bei den Anschlusslehrlingen Christoph Auer, Schmirn; Thomas Guggenberger, Panzendorf und Johannes Tipotsch, Reith i.A.
aufgenommen
Das Reither Nikolausspiel mit unserem Praxislehrer HM Max Feichtner (Besitzer der über 300 Jahre alten Originalschrift) wurde zum immateriellen Weltkulturerbe der UNESCO erklärt! Schule und Absolventenverein gratulieren zu dieser hohen Auszeichnung! V.l.n.r. Obmann Josef Lettenbichler, Max Feichtner und Johann Hechenblainker
Schulabschluss
für die zukünftigen
Junggärtner
Gärtner werden: „Go fresh go green“ In diesem Sinne wird die duale Ausbildung unterrichtet und erlernt. Ein richtiger, wichtiger Weg, der mit Voraussetzung dieser 3. Lehrgangsklasse an der Fachberufsschule für Gartenbau in Rotholz bald abgeschlossen werden kann. Die Fachabschlussprüfung (Lehrabschlussprüfung) findet am 26. August 2014 in Innsbruck statt. Im festlichen Rahmen, geschmückt mit vielen Blumen und Pflanzen, 32 Lehrlingen in festlicher Kleidung im Beisein von vielen Gästen, wurden die Abschlusszeugnisse verteilt. Der Obmann der Tiroler Erwerbsgärtner, Peter Pfeifer, die Lehrherren der Ausbildungsbetriebe, Mitverantwortliche in der Ausbildung im Gartenbau der Tiroler Landwirtschaftskammer, der Obmann der Tiroler Junggärtner und alle Lehrpersonen waren zu dieser Abschlussfeier im Erzherzog-Ferdinand-Seminarraum an die LLA gekommen. Ausgezeichnet wurden natürlich alle zukünftigen Junggärtnerinnen für den erfolgreichen Schulabschluss mit dem entsprechenden Zeugnis. Einen derartigen schönen Schulerfolg, dass 1/3 der Lehrlinge mit ausgezeichnetem Erfolg, 1/3 mit gutem Erfolg und weitere 1/3 mit Erfolg diese 3. Berufsschulklasse abschließen konnten, haben wir noch nie gehabt. Es spricht für eine starke Gemeinschaft innerhalb dieser jungen Menschen, aber auch für eine positive, motivierte Grundeinstellung zum Gärtnerberuf. Es zeichnet jeden einzelnen Lehrling aus, der mit seinem ganz persönlichen Einsatz die Freude zur gärtnerischen Arbeit und Motivation - „gut zu sein, eine Spitzenleistung zu bringen“, ausdrückt. Es gebührt unseren zukünftigen Junggärtnern für diese Schulleistungen ein großes Lob. Abteilungsvorstand Ing. Karolina Lenglachner
Ausgezeichnete Schulerfolge: Gasteiger Thomas, Stans, S c h u l gär t n e re i der LLA Rotholz; Ilgenstein Natalie, Rietz, Gartenbau Elisabeth Bernhart in Telfs; Klieber Manuel, Telfs, Gärtnerei Jäger in Thaur; Knapp Kathrin, Weerberg, Hödnerhof in Ebbs / Mils; Kofler Lisa, Weiler, Vorarlberg, Stauden Kopf in Sulz; Lechner Annemarie, Schwaz, Arzberg, Gartenbau Reinold in Vomp; Lumaßegger Dominik, Höchst, Mahlerhof in Höchst; Rampl Anita, Breitenbach, Gartenbaubetrieb Walter Gwiggner, Wörgl; Reimair Claudia, Ellbögen, Bundesgärten in Innsbruck; Reiter Lisa, Jenbach, Gartenbau Leo in Schwaz.
Tiroler Landessieger beim Landeslehrlingswettbewerb der Junggärtner in Innsbruck; im Bild von links: Junggärtnerobmann Josef Egger, FBG AV Karolina Lenglachner, Claudia Reimair 2.Platz, Annemarie Lechner 1. Platz, Nathalie Ilgenstein 3. Platz, Obmann der Erwerbsgärtner Peter Pfeifer; hinten: Vizepräsident der LAK Tirol Josef Stock
Ein
cooles
Schuljahr
ist abgeschlossen
Neben Cool-Stunden (Cooperatives offenes Lernen) haben die Schülerinnen und unsere zwei Schüler auch zahlreiche andere „coole Aktivitäten“ erlebt. In der vorletzten Schulwoche absolvierte die FSBHM noch die Folgeprüfung zum Umweltzeichen sehr erfolgreich – das ist ein Zertifikat, das Schulen einen hohen Level für Nachhaltigkeit ausstellt. In diesem Sinne arbeiten wir - und im Prüfprotokoll steht u.a., dass die angenehme Atmosphäre im Haus spürbar ist. Ich bedanke mich dafür bei der gesamtem Schulgemeinschaft! Die Betreuerinnen und Kinder des Vomper Kindergartens waren vom netten Empfang in der FSBHM Rotholz begeistert. Wir Lehrepersonen haben uns bemüht, Samen in unsere SchülerInnen zu legen, die Frucht bringen. Das Gesetz von Saat und Ernte ist im Grunde ein göttlicher Gedanke und gilt nicht nur in der Landwirtschaft oder im Garten – da ist es klar, dass nur etwas geerntet werden kann, das vorher gesät worden ist. Auch in unserem Leben gilt dieses Prinzip, selbst wenn wir uns dessen oft gar nicht bewusst sind. Darum: • Säe Freude, Geduld, Ausdauer, Freundlichkeit, Dankbarkeit, Liebe ... • Denke, bevor du redest ... • Bewahre dir eine positive Lebenseinstellung ... Zum Schulschluss wünsche ich mir, dass viele Samen bei unseren SchülerInnen aufgegangen sind und noch aufgehen werden - dann wird das Leben Frucht bringen! Eure Maria Gschwentner
Als Belohnung für die Mediatortätigkeit im laufenden Schuljahr luden die Betreuungslehrer Dipl.-Päd. Roswitha Schranzhofer und Ing. Franz Wetscher die Schülerinnen und Schüler zu einem Abschlusstreffen im Hochseilgarten in Kramsach.
Schülerinnen
produzierten
Herzpölster
Die Schülerinnen und Schüler des 1. Jahrganges der FSBHM haben sich im Zuge des Praxisunterrichts „Kreatives Gestalten“ am Projekt der Brustkrebshilfe beteiligt. Dazu nähten sie mit viel Engagement 83 Paare dieser Herzpölster, welche Frauen in ihrer schwierigen Zeit der Brustkrebserkrankung physisch als auch psychisch unterstützen. Die Pölster werden händisch erzeugt, es kann nur alte Bettwäsche (oft gewaschene weiche Baumwolle) dafür verwendet werden. Die Abteilung der Frauenklinik freut sich über diese wertvolle Unterstützung, da sie diesbezüglich auf freiwillige Helfer angewiesen ist. Pro Jahr werden in einer Abteilung ca. 100 Polsterpaare benötigt. Es soll dadurch im Bereich Achseln und Arme der Lymphund Blutfluss positiv beeinflusst, sowie die Schmerzen zwischen Armen und Brust gelindert werden. Die Übergabe der Pölster erfolgte am 23. Juni im Innenhof der LLA Rotholz an Dipl.-Krankenschwester BCN Juliana Hauser (Pflegeexpertin für Brustkrebserkrankungen).
10
für
Frauenklinik Innsbruck
V.l.n.r.: Dipl.-Krankenschwester Juliana Hauser, Dir. DI Josef Norz, Dipl.-Päd. Sabina Kapfinger-Brida und Abteilungsvorstand FOL Maria Gschwentner
[Rotholzer Absolvent]
FSBHM
im
Rückblick
Abschlussexkursion nach Italien Die Abschlussexkursion des 3 Jhg. der FSBHM Rotholz führte heuer nach Garda und Venedig. Die Schülerinnen sind bedürftig nach Gemeinschaft, Sonne und Meer. Ein Zwischenstopp auf dem Weg findet sich in Bozen bei „Reinhold Messner“ auf Schloss Siegmundskron. Monika erlangt sogar ein Schnappschussfoto vom berühmten Bergsteiger und Himalajakenner. Am Gardasee stehen Stadtbummel und Gemütlichkeit am Programm. Venedig ist tags darauf ein Highlight. Und einige Schülerinnen sehen dann am Lido „das Meer zum ersten Mal“. Das Wetter spielt gut mit. Das traditionelle Gruppenfoto wurde natürlich in Venedig gemacht. Gut gestimmt und erholt geht’s retour; fit genug für die anschließenden Abschlussprüfungen?
Für manche Schülerin war es der erste Schritt in ein Meerwasser. Cooles Abschlussfoto vor dem Gebäude des 3.Jhg der FSBHM Rotholz – Abfahrt in einen neuen Lebensabschnitt!
Besonders beliebt bei den Mädchen des 3 Jhg. war die Pferdepraxis am Pferdehof der Fam. Entner in Pertisau. Durch die fachkundige Unterweisung durch Alexandra Entner erlernten die Schülerinnen einfache Grundbegriffe im Umgang mit Pferden. Keine Angst vor Pferden zeigten Carina Diemer aus Achenkirch (vorne) und Barbara Knab aus Wattens (Bild links).
Exkursion
mit
3. Jhg. FSBHM
Im Rahmen des Unterrichtsgegenstandes Politische Bildung besuchten die Mädchen der Abschlussklassen der FSBHM Rotholz den Tiroler Landtag. FL Ing. Peter Grünbichler und Fl. Marianne Kretschmer begleiteten die Mädchen zur dieser Landtagssitzung nach Innsbruck. Es wurde natürlich mit der Bahn gefahren. Die Mädchen hatten die Möglichkeit, eine Landtagssitzung live mitzuerleben. Anschließend gab es noch die Möglichkeit, im Rokokosaal des Tiroler Landtages mit Landtagsabgeordneten zu diskutieren.
in den
Tiroler LAndtag
Rotholzer Absolventin Landessiegerin und Vizestaatsmeisterin im Kochen Nach meinen acht Grundschuljahren in Tux durfte ich mein neuntes Schuljahr in der FSH Bruck am Ziller genießen. In den Sommerferien entschloss ich mich, noch zwei weitere Jahre in der FSH Rotholz zu absolvieren. Bei den vielen theoretischen und praktischen Unterrichtsstunden hat mir das Kochen immer schon große Freude bereitet. Mit vielen Ernährungslehre-Tipps und einem gutem Grundwissen in Kochen entschloss ich mich im Juli 2012, eine Lehre als Köchin zu starten. Aufgrund meines guten Ergebnisses beim Landeslehrlingswettbewerb durfte ich zu den Staatsmeisterschaften der Lehrlinge in Tourismusberufen mitfahren. Bei den vier vorbereitenden Trainings im WIFI in Innsbruck lernte ich nicht nur meine zwei Kollegen kennen, auch einige Tipps und Tricks von unserem Betreuer, Küchenmeister Philipp Stohner, halfen uns ganz wesentlich beim Wettbewerb in Eisenstadt. Um Punkt acht Uhr durften wir mit der Arbeit beginnen. In den nächsten vier Stunden kochten wir auf Hochtouren, aber die Juroren überraschten uns! Neben dem vorgeschriebenen Warenkorb für ein 3-gängiges Menü, welcher aus Forellenfilet, Schweinefilet, Blutwurst und Polenta bestand, gab es kurzfristig noch eine „Mistery“ Aufgabe. Diese bestand aus einer Rindsuppe und Bröselknödel. Der Bröselknödel war für uns eine unbekannte Aufgabe. Aber mit Phantasie, Teamgeist und unserem Können gelang er! Mein Menü, welches ich mit Hilfe des Lehrbetriebes Sport Vital Hotel Central zusammenstellte und im Burgenland gut auf den Teller brachte, lautete: Forelle Geschmorte Dillgurken Senf-Brot-Chips und gelber Paprikaschaum *** Rückwärts gebratenes Schweinefilet mit Wurzelgemüsejus Glasierte Karotten und Apfelchutney Blutwurst-Polentatörtchen *** Mille-Feuille von Orangen-Joghurtmousse Sauerkirschcoulis, kandierter Fenchel und Vanilleschaum
Rückblick
auf den
Absolvententag
mit
Am nächsten Tag hatten wir ein tolles Programm, welches aus Sehenswürdigkeiten, Weinverkostungen und gemütlichem Beisammensein bestand. Beim Schloss Esterhazy in der Orangerie war Galaabend mit Preisverteilung. Unser Team Tirol schnitt sehr gut ab: • Küchenteam: 3x Gold • Restaurantfachfrau/-mann: Gold, Silber, Bronze • Hotel,- und Gastgewerbeassistentin: 1x Silber und 2x Bronze In der Einzelwertung konnte ich mich nach einem Salzburger Kollegen aufs Stockerl kämpfen und den Vizestaatsmeistertitel der Köche nach Tirol holen. Es waren unvergessliche Tage für mich, wo ich viele neue Menschen kennengelernt habe und viele Freundschaften knüpfen konnte. Rotholz war für mich der beste Einstieg in mein Berufsleben! Danke, Manuela Wechselberger, Tux
Vollversammlung
Über 150 Jubilarinnen und Jubilare, ehemalige Direktoren und Lehrpersonen trafen sich zum traditionellen Absolvententag am 1. Mai in der LLA Rotholz. Nach dem Gottesdienst mit Kooperator Thomas Ladner vom Seelsorgeraum Vomp-Fiecht-Stans trafen sich die JubilarInnen zu einem äußerst interessanten Erinnerungsaustausch, wobei sie ihre Lebensgeschichten erzählten.
12
Manuela Wechselberger beim Trainieren für die Staatsmeisterschaft in Burgenland.
am
1. MAi 2014
Die älteste 60er Jubilarin Amalia Perger, geb. Mitterer aus Proveis in Südtirol und der älteste 60er Jubilar Franz Laubichler aus Flachau stellten sich zu einem Erinnerungsfoto mit Obmann ÖR Alois Prosch, Geschäftsführer Ing. Peter Grünbichler und Dir. DI Josef Norz (unten links) auf. Die 60er Jubilarinnen beim Klassenfoto 1954 mit Kaplan Ludwig Penz, Dir. DI Otto Widner und FL Schwaiger.
[Rotholzer Absolvent]
Fortsetzung von Seite 12: Nach dem gemeinsamen Mittagessen wurden die traditionellen Gruppenfotos im neuen Kirchhof vor dem Jubiläumsbrunnen gemacht. Nach einer Schulführung trafen sich alle Jubilarinnen und Jubilare zur Vollversammlung im großen Speisesaal der LLA Rotholz. Nach der Begrüßung durch Obmann Alois Prosch und dem imposanten und enorm umfangreichen Tätigkeitsbericht von GF Peter Grünbichler hielt Dir. DI Josef Norz das Festreferat zum Thema „135 Jahre LLA Rotholz“. Er schilderte in eindrucksvoller Weise die Bedeutung der umfassenden theoretischen und praktischen Ausbildung der bäuerlichen Jugend in der LLA Rotholz. Eine positive Entwicklung besteht in der Tatsache, dass immer mehr Schülerinnen und Schüler nach der dreijährigen Facharbeiterausbildung eine höhere Ausbildung (Berufsreifeprüfung in Rotholz bzw. Aufbaulehrgänge mit Matura) anstreben! Nach den Dankesworten vom 50er-Jubilar Willi Kaserer und der Ehrung der Jubilarinnen und Jubilare, wurde der Tag bei Kaffee und Kuchen in der FSBHM Rotholz bzw. im GH Esterhammer harmonisch abgeschlossen.
60er Jubilarinnen und Jubilare
50er Jubilare (Bild oben) und Jubilarinnen (unten)
Die 60er Jubilarinnen und Jubilare bekamen ein Ehrengeschenk (Schnaps im Bleiglas mit LLA Relief) überreicht.
Superstimmung
beim
Absolventen-Abschlussball 2014
Stürmischen Applaus erhielten die Schülerinnen und Schüler des 3. Jhg. der FSBHM und FSL für ihren gelungenen Auftanz und den tollen Mitternachtseinlagen. Ein besonderer Dank gebührt Markus Nachtschatten vom Trachtenverband Münster für die vielen Auftanzproben mit den Schülerinnen und Schülern der Abschlussklassen. Bei der traditionellen Super-Tombola (rechts) gab es u.a. ein Zuchtkalb, Schweißgeräte, Motormäher, Motorsäge, Schnittschutzbekleidung, u.v.a. zu gewinnen. Ein besonderer Dank gilt den Sponsoren:
Absolventen
berichten:
Matura
in
Kematen
erfolgfreich abgelegt „Jeder Mensch ist dazu bestimmt, ein Erfolg zu sein, und die Welt ist dazu bestimmt, diesen Erfolg zu ermöglichen.“ Nachdem wir die FSH bzw. FSL Rotholz erfolgreich abgeschlossen haben, entschieden wir uns für den dreijährigen Aufbaulehrgang an der hlfs Kematen, um dort die Matura zu absolvieren. Zu neunt starteten wir voller Elan in das erste Schuljahr. 33 SchülerInnen waren wir in der 1A und von Vorarlberg bis Salzburg war alles dabei, wodurch wir eine bunt gemischte Klasse wurden. In der 3A waren wir dann leider nur mehr 26 SchülerInnen. Einige konnten aufgrund der Leistung nicht ins nächste Schuljahr aufsteigen und andere entschieden sich nach kurzer Zeit, ins Berufsleben einzusteigen. Darunter war auch unsere Monika Mantinger, die nun ihre ganze Motivation in die Bärenbadalm im Achental investiert und diese Arbeit mit Leib und Seele ausübt. Anfangs war es für uns in Kematen eine große Umstellung, da im Gegensatz zu Rotholz fast kein Praxisunterricht mehr stattfand und wir uns zuerst an das ständige Sitzen im Klassenzimmer gewöhnen mussten. Durch die regelmäßige Kochpraxis und Lebensmittelverarbeitung, Stallpraxis und viele lehrreiche Exkursionen kam ein bisschen Abwechslung in die langen Schultage. In den drei Jahren hatten wir auch das Fach Projektmanagement, in dem wir einige Projekte planten, an denen jeder seine Ideen einbringen konnte; unter anderem das Projekt Schokopralinen, bei dem wir vom AV Rotholz unterstützt wurden. Nachdem unser Maturaball, bei dem wir ebenfalls vom AV Rotholz unterstützt wurden, vorbei war, standen schon die schriftlichen Prüfungen vor uns. Alle Rotholzer, bis auf Bettina, Petra und meine Wenigkeit, entschieden sich, während des dritten Jahres eine Diplomarbeit zu schreiben. Somit brauchten sie die Projekt-Klausur, welche vier Tage dauerte, nicht absol-
Rotholzer Absolventinnen Maturierten im Multi-Augustinum Nach drei wundervollen Jahren in Rotholz beschlossen wir, Ricarda Mayr und Melanie Koller, unsere Ausbildung im Salzburger Lungau am Multi-Augustinum fortzusetzen. Beide entschieden wir uns für den Ausbildungsschwerpunkt „Werbegrafik“. Es waren drei spaßige und lernintensive Jahre, in denen wir sehr viel gelernt haben. Besonders gefallen Ricarda Mayr aus Kirchbichl hat uns, dass die Schule (links) und Melanie Koller aus ein so großes Einzugsgebiet Buch i.T. absolvierten das MultiAugustinum in Lungau (S). mit Schülern aus fast allen Bundesländern hat und wir zwei Tirolerinnen haben unser Bundesland würdig vertreten! Ricarda hat nun stolz die Matura in ihren Händen und ich werde es im Herbst nochmal in Englisch probieren und dann können wir beide sagen: „Wir haben maturiert!“ Melanie Koller, Buch i.T.
14
vieren. Die ProjektKlausur stand unter dem Thema „Die Bedeutung der biologischen Landwirtschaft für unsere Umwelt und Ge- v.l.n.r.: Petra Luttinger, Volders; Sarah Häusler, Pillsundheit“ und berg; Bettina Gollner, Terfens; Elisabeth Haberl, b e i n h a lt e t e Brixlegg; Silke Emberger, Gerlos; Stephanie Berger, die Fächer Er- Breitenbach; Manuel Winkler, Kolsassberg; nicht im Bild: Markus Wechselberger, Weerberg und Monika nährung und Mantinger, Breitenbach Lebensmitteltechnologie, Pflanzen- und Gartenbau, Betriebswirtschaft und Rechnungswesen, und Nutztierhaltung. In jedem Fach mussten zwei Fragen ausführlich beantwortet werden. Für jedes Fach hatte man insgesamt sieben Stunden Zeit. Dabei umfasste die Beantwortung manchmal bis zu über zwanzig Seiten. Am 17. Juni waren dann die letzten Prüfungen vorbei und 25 von 26 aus unserer Klasse haben die Matura erfolgreich bestanden. Elisabeth Haberl hat als einzige von den Rotholzern einen ausgezeichneten Erfolg erreicht, welcher bei der Maturafeier und bei der Maturareise nach Bulgarien kräftig gefeiert wurde. Nach den Strapazen in den letzten Monaten ist eine riesige Last von unseren Schultern gefallen, und wir sind alle froh, dass der Druck nun vorbei ist. Die Zukunftspläne der Absolventen sind sehr unterschiedlich. Manche steigen ins Berufsleben ein, beginnen ein Studium oder besuchen eine weitere Schule. Uns stehen nun viele Türen offen. Silke Emberger, Gerlos
Meisterprüfung
erfolgreich abgelegt
Christian Aschberger aus Wiesing besuchte von 2001 bis 04 die LLA Rotholz. Danach absolvierte er eine Lehre als Landmaschinentechniker bei der Firma Huber-Fendt in Kundl. Im April 2014 legte er die Meisterprüfung zum Landmaschinentechniker erfolgreich ab. Schule und Absolventenverein gratulieren herzlichst!
Johanna Hauser aus Mils besuchte 2003/04 die FSH Rotholz. Sie absolvierte anschließend eine Lehre als PKA. Danach entschloss sie sich für eine Lehre als Kosmetikerin/ Fußpflegerin, die sie nach drei Jahren mit der Meisterprüfung 2014 abschloss.
Bitte schickt uns auch weiterhin Berichte und Fotos über euren erfolgreichen Werdegang im Berufsleben oder bei weiterführenden Ausbildungen an Absolventenverein Rotholz oder
[email protected] DANKE!
[Rotholzer Absolvent]
Der Absolventenverein
Isabell Hörbiger, FSH 2003-2006 Wildschönau und Gerhard Klingler
Bianca Tipotsch und Michael Egger, Ramsau, FSL 2001-04 mit Anna-Lena, Manuel und Mathias
gratuliert den
Brautpaaren
Simone Hellweger, Schlitters, FSH 2000/01, und Adalbert Pfandler, Strass, FSL 1995-98
Kathy und Florian Häusler, Breitenbach, FSL 2001-04
Veronika Seekircher, Hart, HS Bruck a.Z. 2001-02, und Bernhard Margreiter mit Alexander u. Eva.
Jolanda Ortner, Hart, FSH 1990/91 und Hannes Radinger Barbara Hetzenauer, Meisterinnenkurs 200607 und Josef Hetzenauer, Langkampfen
Angelika L ette n bichler, Breitenbach, FSH 1 9 9 7-2 0 0 0 , und Andreas Lechner, Breitenbach, mit Lisa und Eva
Marianne Braunegger, FSH 1998-2001, und Florian Gastl, Arzl i. Pitztal
Markus Schwarzenberger, Völs, FSL 2000-03, und Bettina Schwarzenberger.
Katharina Hell, FSH 1998-2001, und Josef Kirchmair, FSL 1996/97, Forstfacharbeiter 2005, Mutters
Wir bitten weiterhin um Zusendung von Hochzeitsbildern (bitte in digitaler Form mit Namens- und Ortsangabe bzw. Angabe des Schulbesuchjahres in Rotholz!) an Absolventenverein Rotholz oder
[email protected]. DANKE!
20jähriges Klassentreffen
der
Haushaltungsschule Rotholz
Am Samstag, 5. April 2014, trafen wir uns um 15 Uhr vor der Haushaltungsschule Rotholz. Von den 60 Schülerinnen kamen 23 zum Treffen, aber das war nicht so schlimm, denn es war trotzdem lustig. Frau Elisabeth Pichler und Frau Maria Gschwentner warteten schon vor der Schule. Manche kannte man nicht gleich beim Namen, aber die Gesichter hatte man noch im Kopf. Viele waren beim 10jährigen Treffen schon dabei, doch für ein paar hatte sich in Rotholz nach 20 Jahren viel verändert. Wir wurden in zwei Gruppen aufgeteilt und schauten uns die Schule an. Die neuen Zimmer gab es schon länger, aber im Keller hatte sich viel verändert. Neue Räume für den Praxisunterricht für Altenpflege, Wäsche, Weben, Vorratshaltung, Fleischverarbeitung, Basteln u.v.m. Auch ein eigener Eingang und Schränke wurden für die Mädchen angelegt. Im Trakt des 3. Jhg. haben die Schülerinnen eigene Zimmer, Klassenzimmer und einen Schülertreff! Um den Schülertreff waren wir ein bisschen „neidig“, denn bei uns herrschte noch strickte Trennung von Burschen und Mädchen. Beim Gasthaus Esterhammer tauschten wir mit den Lehrerinnen Frau Gschwentner, Fr. Pichler, Fr. Haas und unserem Lehrer Herr
Plank alte Erlebnisse aus. Jeder hatte in der Zwischenzeit viel von sich zum Erzählen, und einige Kinder von den ehemaligen Mitschülerinnen gehen auch schon in Rotholz zur Schule. Gerne erinnere ich mich an Frau Putz und an den Herrn Kaplan, der schöne Almmessen in der Kaunz hielt. In dem neuen Buch zum 100jährigen Jubiläum vom Absolventenverein kann man viele seiner Texte lesen. Bedanken möchte ich mich bei Herrn Peter Grünbichler für die Organisation. Frau Pichler, Frau Hauser, Frau Haas und Herrn Plank möchte ich danken, dass sie mit uns einen netten Nachmittag verbrachten. Liebe Grüße an alle Schülerinnen von Conny Hauser (Alpbach).
Absender: Rotholzer Absolventenverein Landw. Landeslehranstalt Rotholz A-6200 Rotholz/Tirol
RESTPLÄTZE FÜR „UNBEKANNTES OSTTIROL“
P.b.b. / Zulassungsnr. 02Z030112M Erscheinungsort Rotholz Verlagspostamt 6200 Jenbach
THEMA: „WELLNESS-SPORT MIT BERGWANDERUNG-KULTUR-LANDWIRTSCHAFT“ TERMIN: D0 28. BIS SO 31. AUGUST 2014 Unterkunft: 4 Sterne+ Wellnesshotel Gradonna in Kals am Großglockner Preis: € 389,-- pro Person Anfragen: Tel.: 05244/62161 oder
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Anfragen/Information: Ing. Konrad Ehrenstrasser,
[email protected] oder 0676/ 84629812
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[Rotholzer Absolvent] Bildnachweis: Titelbild Grünbichler, sonstige: Grünbichler, Schranzhofer, Gratt, Zwicknagl, Gurgiser, Weindl, Perktold, Pichler, Garzaner Medieninhaber: (Verleger) und Herausgeber: Rotholzer Absolventenverein, LLA Rotholz, 6200 Jenbach; Tel.: 05244/62161 Redaktion und Gestaltung: Ing. Peter Grünbichler, Tel.: 0664 380 1682, www.rotholz.at; Druck: Sterndruck, Fügen